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516 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

pandora, zwillinge, eva siegmund, träume, zukunft

Pandora - Wovon träumst du?

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.04.2016
ISBN 9783570310595
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Dieses Buch wollte ich schon länger haben und als ich gesehen habe, dass der zweite Band schon bald erscheint (zum jetzigen Zeitpunkt schon erschienen), musste ich mir das Buch einfach kaufen.

Das Cover ist sehr schlicht aber schön gestaltet. Das Mädchen, welches auf dem Cover abgebildet ist soll denke ich mal Sophie darstellen. Wenn ich sie von der Seite betrachte, muss ich gestehen, dass ich sie mir anders vorgestellt habe, das stört mich jetzt im nachhinein ein wenig, ist aber nicht weiter tragisch, da ich das Cover trotzdem sehr gelungen finde. Im Hintergrund kann man sehr blass eine Stadt erkennen, welche Berlin darstellen soll. Auch der Farbverlauf gefällt mir beim Cover wirklich sehr, die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Auch die Verschnörkelung unter dem Titel finde ich sehr schön und passend gewählt. Kurz gesagt: Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet und für mich definitiv ein Hingucker.

Der Schreibstil von Eva Siegmund hat mir wirklich sehr gefallen, er war locker und leicht und ich habe auch schnell ins Buch gefunden. Es ließ sich außerdem schnell lesen, ab einer bestimmten Stelle habe ich das Buch einfach nur noch so weggelesen. Es gab allerdings eine kleine Sache, die mich ein wenig gestört hat, und zwar, dass das Wort steinerweichend so oft vorkam. Irgendwann war ich doch von diesem einen Wort ein wenig genervt, ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn zwischendurch auch mal das Wort herzzerreißend dort gestanden hätte. Was ich allerdings wieder gut fand, war, dass Eva Siegmund immer abwechselnd aus der Sicht von Liz und von Sophie geschrieben hat, zwischendurch auch mal aus der vom Sandmann. Das hat mir wirklich sehr gefallen, da man dadurch die Gefühle und die Handlungen super nachvollziehen konnte.

Aber auch Liz und Sophie haben mir generell sehr gefallen. Die beiden Zwillinge ergänzen sich einfach perfekt, sie sind das perfekte Team. Sophie ist eher die zurückhaltende, schüchterne und Liz die Powerfrau, die auch ihre Meinung deutlich vertritt. Aber auch die anderen Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, sie haben Sophie und Liz bei diesem heiklen Plan geholfen und sie immer da wo es ging unterstützt, sodass auch tolle Freundschaften entstanden sind.

Die Story an sich war wirklich mega. Ich habe mit mehreren Dingen einfach nicht gerechnet und die Spannung wurde super gehalten, da immer wieder neue Sachen hinzu kamen und man mit Liz und Sophie zusammen die dunklen Geheimnisse gelüftet hat. Aber auch die komplette Idee einer solchen Welt war einfach etwas neues. Smartphones sind in dieser Welt total veraltet, stattdessen macht man alles nun mit einem Chip, dem sogenannten SmartPort. Ich fand die Idee vor allem deswegen so klasse, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass diese Art zur Kommunikation in Zukunft irgendwann bestimmt mal möglich sein wird. Aber auch gut fand ich, dass sich das Buch auch mit dem Thema Terrorismus auseinandergesetzt hat. Das war zwar eher ein Thema, welches jetzt nicht im Vordergrund stand und demnach nicht so oft vorkam, allerdings fand ich es wirklich gut, dass es erwähnt wurde und doch einen Bezug zur Geschichte hatte. Das Ende war auch sehr passend gewählt, denn dort wurde noch etwas aufgeklärt, was mich, nachdem dieses Ereignis war, die ganze Zeit über beschäftigt hat.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gefallen hat. Es hatte Spannung und eine neue Idee, die super umgesetzt wurde und die Charaktere waren auch einfach nur klasse. Ich kann es gar nicht so genau und gut beschreiben, was mich so begeistern konnte, da ich sonst spoilern würde, weswegen ich nur jedem raten kann das Buch wirklich selber zu lesen.


Fazit:

Ein wirklich tolles Jugendbuch, mit einer komplett neuen und wirklich toll umgesetzten Idee. Die Charaktere waren auch wirklich super und haben mir sehr gefallen und die Spannung kam definitiv auch nicht zu kurz. Ich vergebe dem Buch 4,5/5 Sternen.

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564 Bibliotheken, 38 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

fantasy, das lied der krähen, leigh bardugo, krähen, grischa

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Ich hatte bevor ich dieses Buch gelesen habe, schon von mehreren gehört, dass man am besten die Grischa-Trilogie vorher lesen sollte, um alles besser zu verstehen. Da ich diese allerdings nicht besitze und auch keine Möglichkeit hatte, mir diese irgendwo auszuleihen, musste ich das Buch ohne Vorkenntnisse lesen. Dies war auch das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und ich fand es wirklich super und bin umso gespannter auf die Fortsetzung.

Das Cover finde ich wirklich toll gestaltet. Es wirkt sehr düster auf mich und auch, dass eine Krähe darauf abgebildet ist, gefällt mir ziemlich gut, denn schließlich geht es in dem Buch ja um die sechs Krähen. Die Charaktere wurden auch alle sehr gut mit eingebracht und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Sie passen in dieser Konstellation wirklich super zusammen, sie ergänzen sich alle. Auch wirklich gut fand ich, dass die Kapitel immer aus verschiedenen Sichten geschrieben waren, sodass man die jeweiligen Situationen aus den Sichten der verschiedenen Personen geschildert bekommen hat, vor allem wenn diese mal getrennt waren, fand ich dies gut, da man so dem Verlauf der Geschichte an verschiedenen Standpunkten folgen konnte und dies einen guten Gesamtüberblick über die einzelnen Situationen verschaffte. Nun möchte ich aber noch einmal genauer auf die Einzelnen Aspekte eingehen.

Der Schreibstil gefiel mir wirklich sehr, ich brauchte zwar wirklich schon länger um in das Buch hineinzufinden, aber ab da war der Schreibstil wirklich super. Das Buch ließ sich wirklich super lesen und hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich es wohl sehr viel schneller verschlungen. Aber auch, dass das Buch aus der dritten Person geschrieben ist, hat mir wirklich gut gefallen, so hat man in den Kapiteln nicht nur etwas über die Person erfahren, aus deren Sicht das Kapitel war, sondern auch ein bisschen was über die anderen. Aber auch das Setting konnte so besser beschrieben werden und man erfuhr über manche Situationen so denke ich auch mehr.

Wie schon erwähnt, haben mir die Charaktere auch wirklich sehr gefallen, da sie sich alle gegenseitig ergänzt haben. Ich muss zugeben, dass ich einen Charakter am Anfang nicht ganz so mochte, aber das legte sich und ich konnte auch diesen in mein Herz schließen. Die sechs Außenseiter, welche teils ein langes Vorstrafenregister besitzen, haben aber auch definitiv genug Biss und Talent, um in dieser teils wirklich brutalen Welt zu überleben. Außerdem spielen sie während der Mission alle eine unersetzbare Rolle, jeder ist wichtig und auch ihre Charaktereigenschaften sind schlüssig aufgrund ihrer Vergangenheit begründet. Sie bieten also wirklich die perfekte Mischung und bringen auch ihre wichtigen Fähigkeiten mit ein, die für die Mission von großer Bedeutung sind.Aber auch die Beweggründe der Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Ein Gefängnisausbruch ist ja normalerweise eher mit anderen Dingen verbunden, als mit Geld, es handelt sich hierbei also eher um ein eigennütziges Unterfangen, was ich aber auf keinen Fall schlecht finde. Auch hier unterscheiden sich die Krähen natürlich wieder. Die Mehrheit der Mitglieder musste aufgrund der schwierigen Lebenssituationen bestimmte Arrangements treffen, um zu überleben. Aus diesen kommen sie natürlich nicht so einfach heraus, ohne ihre Schulden zu begleichen. Andere wiederum leben sehr kostspielig, heißt sie sind spielsüchtig und haben sich so natürlich auch einiges an Schulden angehäuft. Wieder andere möchten einfach nur Profit schlagen. Was ich an dieser Stelle auch wirklich super finde, ist, dass die Autorin den Charakteren in dieser Hinsicht nicht einfach irgendwelchen unglaubwürdigen Ansporn für diese Mission verpasst hat. Das Geld ist für die meisten einfach die Chance, aus ihren Schulden herauszukommen und so ein Leben in Freiheit führen zu können. Besonders gefallen hat mir hierbei, was Inej mit dem Geld vorhat. Generell wird durch die Motive authentischer dargestellt, warum die Charaktere diese gefährliche Reise aufnehmen. Allerdings muss ich an einem Charakter auch etwas bemängeln. Klar, die Charaktere leben in einer sehr gefährlichen und auch brutalen Welt, allerdings fand ich, dass Kaz an einer Stelle etwas zu brutal für mich gehandelt hat, aber das liegt natürlich auch wieder im Auge des Betrachters und war für mich auch nur ein kleiner Kritikpunkt.

Aber auch die Story an sich fand ich wirklich super. Es hat zwar ein wenig gebraucht, bis es Fahrt aufgenommen hat, da man erst einmal die Charaktere und die Umstände ein wenig kennengelernt hat, jedoch gab es dazwischen auch doch schon ein paar spannende Stellen. Auf der einen Seite fand ich die eine Situation, in der Kaz für mich persönlich ein wenig zu brutal gehandelt hat, wirklich erschreckend, auf der anderen Seite fand ich dies aber auch gut, da es einfach generell super zum Setting passte. Die ganze Welt konnte mich einfach in seinen Bann ziehen und mich mitreißen. Nachdem alles in Fahrt gekommen war, war ich wirklich durchgehend gespannt, was noch alles passieren würde. Die Autorin versteht einfach, wie man die perfekte Mischung in eine Story bringt. Ich hatte wirklich andauernd diese Momente, in denen ich dachte, dass alles komplett schiefgehen wird, oder dass es so passiert, aber es passierte einfach etwas komplett anderes und Unvorhersehbares. Genau das habe ich auch an diesem Buch geliebt, es passierten einfach immer Dinge, die man nicht erwartet hätte. Auch hier war es gut geregelt, dass die Kapitel aus der Sicht von verschiedenen Charakteren war, dadurch vor allem die Spannung bei solchen Situationen aufrecht erhalten wurde. Auch dabei gefiel mir Kaz wirklich, denn er war so derjenige der so gut wie immer ein Ass im Ärmel hatte. Dadurch, dass man nie alles wusste, was Kaz vorhatte, blieb man solange im Dunkeln, bis es eine heikle Situation gab, und Kaz dann die weiteren Schritte festgelegt bzw. verraten hat. Man fieberte einfach total mit. An einer Stelle dachte ich auch wirklich zu wissen, wie das alles ausgehen wird, da es eine Situation war, die komplett aussichtslos schien, als es dann aber schon wieder anders kam, war ich umso gespannter auf den Ausgang der Geschichte. Ich muss ehrlich sagen, dass das Ende wirklich schon ein wenig fies ist, ich möchte sofort wissen, wie es weitergeht, weil ich einfach wissen möchte, wie diese Geschichte jetzt im Endeffekt ausgehen wird. Ich möchte wissen, wie es mit den Krähen weitergeht und mit den anderen Personen, die noch in dieser Geschichte mit drin stecken (ich möchte das Ende natürlich nicht spoilern).

Zusammenfassend kann ich wirklich sagen, dass mich das Buch einfach nur begeistern konnte. Die Charaktere waren super durchdacht und ergänzten sich perfekt. Sie waren alle wichtig für die Geschichte und keiner von den Krähen war nur ein Nebencharakter. Aber auch deren Motive waren absolut nachvollziehbar und authentisch. Auch wenn ich länger gebraucht habe, um in die Geschichte zu kommen, konnte mich der Schreibstil ebenfalls begeistern, genauso wie das atemberaubende Setting. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.


Fazit:

Ein unglaublich tolles Buch, welches ich einfach nur empfehlen kann. Die Autorin versteht es unvorhersehbare Situationen authentisch und vor allem wirklich unvorhersehbar einzubauen. Auch die Charaktere sind einfach wunderbar in die Geschichte integriert, alle sind gleich wichtig und auch deren Beweggründe sind vollkommen nachvollziehbar. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, auch wenn ich ein wenig länger brauchte um hineinzufinden und ich eine bestimmte Szene ein wenig zu brutal fand. Trotz dessen gebe ich dem Buch 5/5 Sternen.

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83 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

fayra, nina blazon, kinderbuch, jugendbuch, magische kräfte

FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Nina Blazon , Gerda Raidt
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.10.2017
ISBN 9783570164938
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Nachdem ich schon ein Buch der Autorin gelesen habe, welches mich wirklich begeistern konnte, ein anderes aber nach knapp 50 Seiten abgebrochen habe, da mir das alles zu verwirrend war, war ich auf dieses Buch wirklich gespannt und ich wurde echt nicht enttäuscht.

Zuerst einmal zum Cover. Ich bin zwar kein Fan von diesem Grün, allerdings finde ich das Cover trotzdem sehr schön, vor allem auch weil der Titel und diese verschnörkelten Federn, sowie das Verlagslogo mit diesem glänzenden Rosegold überzogen wurden. Aber auch die anderen Federn, die auf dem Cover abgebildet sind, finde ich passend gewählt. Aber auch der Klappentext war sehr ansprechend, wobei ich diesen nur einmal gelesen habe, und vor dem Lesen nicht mehr im Kopf hatte, was ich auf einer Seite auch wirklich gut finde, da er doch schon viel von der Geschichte verrät. Was bei mir aber auf jeden Fall punkten konnte, war die Gestaltung der Kapitel, welche ich wirklich unheimlich schön fand und zur Geschichte passte.

Der Schreibstil war locker und leicht, sodass sich das Buch schnell lesen lies. Auch die Sprache war einfach gehalten, eben typisch Kinder- bzw. Jugendbuchmäßig. Die Charaktere fand ich in diesem Buch aber auch wirklich super, man hat viel über die einzelnen Personen erfahren und vor allem Anna-Fee bzw. Fee mochte ich sehr gerne, da sie wirklich sehr mutig war und nicht so naiv, wie viele andere in diesem Alter. Aber auch Nelly und Naara bzw. Fayra mochte ich wirklich sehr gerne. Nelly war so ein typischer Detektivtyp für mich. Sie war mutig, hat aber beispielsweise auch immer daran gedacht alles Wichtige zu fotografieren. Fayra war anfangs der mysteriöse Part und wenn Nelly und Fee sich wegen ihr aufgeregt haben, konnte ich die beiden auch echt verstehen, da Fayra zwischendurch doch schon ein wenig herablassend mit den Beiden gesprochen hat, was sich aber nach einiger Zeit legte und schließlich konnte ich auch sie in mein Herz schließen. Aber am meisten bewundert habe ich glaube ich Fee, da sie wirklich eine tolle Entwicklung durchgemacht hat. Anfangs war sie die Schüchterne aber immer mehr hat sie den Mut dazu gefunden auch Dinge zu tun, vor denen sie Angst hat und man hat einfach gemerkt, dass die Personen, die ihr am Herzen liegen, wirklich wichtig für sie sind und sie alles für sie tun würde. Aber auch die Freundschaft von Nelly und Fee ist ganz toll beschrieben. Die beiden gehen wirklich durch Dick & Dünn und man merkt einfach, dass die beiden sich alles erzählen und immer füreinander da sind. Den Punkt Freundschaft fand ich aber generell in diesem Buch wirklich sehr gut umgesetzt. Man merkt einfach, wie die einzelnen Charaktere sich immer näher kommen und sich daraus Freundschaft entwickelt, was natürlich durch die heiklen Situationen noch gestärkt wird.

Generell finde ich das Buch wirklich richtig schön. Es kommt nichts zu kurz, die Spannung wird auch super gehalten und die Entwicklung der Charaktere war auch wirklich super. Auch, dass das Buch einen Bezug zu Märchen hat, fand ich wirklich toll umgesetzt. Ich kam auch wirklich sehr gut in das Buch rein und ein Pluspunkt war auch, dass die Fantasyelemente direkt von Anfang an vorhanden waren und im Laufe der Geschichte einige, für die Geschichte wichtige Dinge, erklärt wurden, welche auch immer passend eingebracht wurden. Es gab eine kleine Sache, die mich gestört haben und das waren die kleineren Fehler, die in dem Buch zu finden waren. Auch wenn es nicht viele waren, habe ich diese dennoch bemerkt, aber ansonsten fand ich das Buch wirklich richtig. Auch, dass die ein oder andere unvorhersehbare Wendung eingebaut wurde, hat mir wirklich gut gefallen. Teilweise waren auch ein paar kleinere Längen vorhanden, was mich leider auch ein wenig gestört hat. Das kommt vor allem davon, dass die Autorin sehr detailreich beschrieben hat, was ich an vielen Stellen aber wiederum auch gut fand, da ich mir dadurch alles sehr gut vorstellen konnte.

Zusammenfassend kann ich an dieser Stelle nur sagen, dass es ein wirklich tolles Buch über Freundschaft ist und auch die Fantasyelemente gut mit eingebracht wurden. Dass das Buch ein Kinder- bzw. Jugendbuch ab 10 Jahren ist, hat man zwar schon gemerkt, empfand ich aber nicht als störend.


Fazit:

Ein wirklich schönes Buch über Freundschaft, Mut und Träume, welches mich begeistern konnte. Auch wenn es für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist, konnte es mich wirklich sehr mitreißen und auch die Spannung blieb definitiv nicht zu kurz. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.

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439 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

laura kneidl, liebe, berühre mich. nicht., liebesgeschichte, lyx verlag

Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Nachdem ich erfahren habe, dass sich Laura Kneidl auch in dem Genre New Adult versuchen möchte, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen werde, denn Laura Kneidl zählt zu einer meiner Liebsten Autorinnen und auch die anderen Werke, die ich bisher von ihr gelesen habe, konnten mich einfach nur restlos begeistern. Nach beenden dieses Buches, kann ich nur sagen, dass Laura Kneidl es wieder einmal geschafft hat, mich zu begeistern.

Nun aber erst einmal zum Cover. Das Cover finde ich wirklich unglaublich schön, obwohl es so schlicht gehalten ist. Die Rosen sind allerdings ein echter Blickfang, das Rosa passt einfach perfekt. Der Schriftzug des Titels ist auch super gewählt, wodurch alles noch mehr harmoniert. Aber an dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich das zweite Cover noch schöner finde, da ich die Farben dort einfach besser finde. Genauso wie das Cover hat mich aber auch der Klappentext sehr angesprochen und mich neugierig auf die Geschichte zwischen Sage und Luca gemacht.

Der Schreibstil war wie immer bei Laura Kneidl locker und leicht zu lesen, sodass man nur durch die Seiten geflogen ist. Genauso gut hat die Autorin auch die Spannung gehalten, sodass ich, wenn ich einmal angefangen habe zu lesen, nicht mehr aufhören konnte und das Buch sich demnach auch schnell lesen ließ.

Die Charaktere fand ich allesamt wirklich toll - na ja bis auf diese eine bestimmte Person natürlich. Sage leidet unter einer Angststörung aufgrund ihrer Vergangenheit. Ansonsten ist sie aber meines Erachtens eine wirklich starke Protagonistin, da sie ihre Probleme hinter sich lassen möchte und einen Neuanfang starten will. Luca ist aber auch ein sehr toller Charakter, er ist wirklich sehr liebevoll und je näher man ihn kennenlernt, desto mehr taut er auf. Aber auch April hat es mir wirklich angetan, sie ist so herzlich zu Sage und versucht alles zu tun, damit es ihr gut geht. Ich weiß gar nicht welchen der Charaktere aus dem Buch ich am besten fand, aber festlegen möchte ich mich da eigentlich auch nicht, denn ich fand alle einfach toll - bis auf besagte Ausnahme natürlich. Laura Kneidl hat hier einfach wieder gut hinbekommen Charaktereigenschaften nebenbei mit einfließen zu lassen.

Nun möchte ich aber noch ein paar kurze Worte über die Story an sich verlieren. Die Story fand ich wirklich super, klar könnte man hier wieder sagen, dass das Problem was Sage hat klischeehaft ist, aber da ich noch nicht viele Bücher in dem Genre gelesen habe, kann ich darüber nicht urteilen, wobei mir Sages Problem nicht als klischeehaft vorkommt. Was ich an diesem Buch vor allem sehr schätze, ist, dass es so realitätsnah und realistisch ist. Während es in anderen New Adult Büchern oft mehr um Sex geht und dies auch die Lösung für alles ist, ist es in diesem Roman nicht so. Luca und Sage nähern sich nur langsam an und genau das finde ich auch sehr gut. Sage ist in der Hinsicht ja auch einfach anders. Während es in anderen New Adult Büchern so ist, dass die Mädchen den Typen direkt von Anfang an anschmachten, so ist es hier so, dass Sage zwar findet, dass Luca gut aussieht, ihm aber nicht sabbernd hinterher läuft. Auch hier gibt es von mir einen klaren Pluspunkt, denn man merkt einfach, dass sich die Autorin mit Sages Problemen bzw. mit der Problematik auseinander gesetzt hat und in den Momenten wo die Probleme eben zum Vorschein kamen, hat sie es auch wieder sehr realistisch umgesetzt. Man merkt einfach, dass sich die Autorin generell mit vielen Aspekten auseinandergesetzt hat und nicht nur mit Halbwissen um sich geschmissen hat, was auch definitiv ein ganz klarer Pluspunkt für mich ist. Auch das Ende konnte bei mir Pluspunkte sammeln, auch wenn es schlimm ist und mir immer noch mein Herz blutet. Aber gerade deswegen war es auch passend gewählt, der Spannungsbogen geht nämlich rapide nach oben, denn durch das Ende möchte man natürlich direkt wissen wie es weitergeht. Generell rechnet man aber auch mit einem solchen schlimmen Ende, warum sonst sollte es wohl einen zweiten Band geben? Nichtsdestotrotz ist es ein fieser Cliffhänger, der es in sich hat, aber wie schon erwähnt ist dies auch einfach ein klarer Pluspunkt.

Zusammenfassend kann ich an dieser Stelle einfach nur noch einmal sagen, dass das Buch bisher eines der besten Bücher ist, die ich gelesen habe, weil es eben wirklich sehr realitätsnah und dadurch auch sehr realistisch ist. Vor allem gefiel es mir, dass sich zwischen Luca und Sage alles so langsam entwickelt hat, sodass man nicht das Gefühl hatte, dass alles zu schnell ging. Auch fand ich es wirklich gut, dass es wirklich mal eine andere Liebesgeschichte war, eben auch weil Sage diese Probleme hat. Es ist eben ein New Adult Roman, der nicht so typisch ist, wie die meisten anderen. Dieses Buch ist klar eines meiner Jahreshighlights.


Fazit:

Auch in diesem Genre konnte mich Laura Kneidl restlos begeistern. Eine wirklich sehr authentische und realistische Geschichte, mit einer Liebe die sich langsam entwickelt, sodass es perfekt ist. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der einen New Adult Roman lesen möchte, aber mal etwas anderes als dieses 0815 Gehabe haben möchte. Definitiv eine klare Lese- und Kaufempfehlung! Ich vergebe dem Buch 5/5 Sternen.

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661 Bibliotheken, 53 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

kerstin gier, jugendbuch, schweiz, wolkenschloss, liebe

Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:


Da ich die Edelstein-Trilogie sowie die Silber-Trilogie von Kerstin Gier geliebt habe, war für mich klar, dass ich ihren neuen Roman auch lesen werde. Dieser konnte mich auch begeistern, aber dennoch muss ich sagen, dass es jetzt nicht Kerstin Giers bestes Werk gewesen ist.

Das Cover finde ich wirklich schön gestaltet, es soll das Wolkenschloss darstellen. Auch, dass es in Lila gehalten ist und diese Goldverzierungen besitzt, finde ich sehr schön. Was ich auch sehr toll finde, ist, dass man die Personen, die im Wolkenschloss leben und arbeiten mit auf dem Cover abgebildet hat. Generell finde ich das Cover passend zum Buch gewählt.

Der Schreibstil war in diesem Buch, wie bei allen Büchern von Kerstin Gier locker und leicht und mir fiel es auch sehr leicht in die Geschichte zu kommen. Das Buch lies sich aufgrund dessen auch sehr schnell lesen. Auch der typische Humor von Kerstin Gier war wieder vertreten und ich musste an mehreren Stellen vor mich hingrinsen. Ich liebe ihren Humor einfach. Auch wenn es vielleicht noch ein paar mehr humorvolle Stellen hätte geben können, aber das ist ein Punkt der mich jetzt nicht wirklich stört.

Auch die Charaktere haben mir sehr gefallen, ich konnte sie alle in mein Herz schließen. Vor allem Fanny hat es mir angetan, an manchen Stellen tat sie mir als Kindermädchen echt ein wenig Leid, aber dafür war es auf der anderen Seite dann auch um so lustiger. Wen ich aber auch sehr ins Herz schließen konnte ist Monsieur Rocher. Er hatte einfach immer die Passenden Weisheiten parat, wenn man sie denn mal brauchte. Natürlich konnte ich aber auch den Rest der Charaktere in mein Herz schließen, vor allem natürlich auch Ben und generell die meisten der Bediensteten aus dem Wolkenschloss. Die Charaktere waren in dem Buch generell auch gut herausgearbeitet, aber dennoch gibt es hier einen Punkt, der mich doch ein wenig stört. Es geht nicht speziell um die Charaktere, sondern um deren Beziehung zueinander und damit meine ich Fanny und Ben. Ich fand, dass die Liebesgeschichte zwischen den beiden doch ein wenig zu schnell vonstatten ging. Irgendwie hätte ich mir hier mehr Tiefe gewünscht, eine etwas längere Entwicklung, weil wenn ich ehrlich bin, hatten die beiden nicht so viel miteinander zu tun, wie ich es mir erhofft habe. Größtenteils hat sich hier die Geschichte auf den Alltag von Fanny konzentriert, was ich prinzipiell nicht schlecht fand, denn die Dinge, die Geschehen sind, waren schlüssig und haben auch zur Aufklärung am Ende beigetragen, aber dennoch hätte ich mir eine etwas tiefgreifendere Liebesgeschichte gewünscht.

Nun zu der Handlung im allgemeinen. Ich fand das Buch wirklich nicht schlecht und auch durch die Ereignisse, die geschehen sind, spannend, allerdings finde ich, dass es jetzt auch nicht das Spannendste war. Was ich wirklich gut fand, war, dass die Ereignisse schlüssig waren und nach der großen Auflösung – mit der ich nicht unbedingt gerechnet habe, ich habe höchsten spekuliert – machten mehrere Dinge, die vorher geschehen waren auch im Nachhinein Sinn. Was ich wiederum nicht ganz so gut fand, war – wie schon erwähnt – die Liebesgeschichte. Diese hätte hier noch etwas mehr ausgereift werden müssen. Aber ich hätte doch schon noch Lust das Buch direkt noch einmal zu lesen, weil ich die Atmosphäre, die im Wolkenschloss herrschte mega schön fand und ich würde selber gerne einmal an diesen Ort reisen, was ja leider nicht möglich ist. Die Atmosphäre im Buch ist definitiv ein Pluspunkt. Genauso konnten aber auch die Auflösungen bei mir punkten, da ich doch mit so einigem nicht gerechnet hätte. Das Ende fand ich auch schön und passend gewählt, auch wenn ich hier im Endeffekt noch gerne Bens Reaktion dazu noch miterlebt hätte, aber ansonsten war dieses Ende wirklich sehr schön.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es für mich wohl nicht das Beste Buch der Autorin war, ich aber dennoch begeistert bin, da mir doch schon viele Dinge gefallen haben und mir das Lesen auch wieder sehr viel Spaß gemacht hat aufgrund des Humors.


Fazit:

Ein wirklich schöner Roman, der vielleicht nicht ganz so gut ist, wie die Edelstein- und die Silber-Trilogie, aber der dennoch mit seinem Witz, der Atmosphäre und den Geschehnissen punkten kann. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.

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343 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

mona kasten, coldworth city, fantasy, mutanten, roman

Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Da ich die Again-Reihe von Mona Kasten wirklich super fand und ich dann erfahren habe, dass sie ein neues Buch rausbringt, war für mich klar, dass ich es lesen muss, vor allem auch deswegen, weil ich nur die New Adult Bücher von Mona Kasten kenne und in dem Genre Fantasy noch nichts von ihr gelesen habe. 

Das Cover gefällt mir wirklich sehr, auch wenn ich nicht ein ganz so großer Fan von Gesichtern auf Covern bin. Größtenteils werden die Farben blau und weiß benutzt, welche durch einen Farbklecksartigen oder auch nebligen Effekt hervorgehoben. Relativ mittig ist der Kopf eines Mädchens abgebildet. Dieser ist sehr düster und vor allem in Schwarz- und Grautönen gehalten. Über und neben dem Mädchen sind die Umrisse einer Stadt zu erkennen, welche Coldworth City darstellen sollen. Außerdem kann man auf dem Cover auch vereinzelt ein paar Raben sehen, wodurch ein Bezug zu dem Namen der Protagonistin hergestellt wird. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich schon direkt angesprochen. Vor allem das Gesicht hat es mir irgendwie angetan, weil es eben so düster gehalten wurde und dadurch die Augen des Mädchens noch einmal etwas hervorgehoben werden, wodurch diese eine besondere Ausstrahlung erlangen. 

Neben dem Cover hat mich aber auch der Klappentext enorm angesprochen. Vor allem die Idee mit den Mutanten, die in dem Buch steckt, hat mich neugierig gemacht und ich wollte wissen, was dahintersteckt und vor allem auch, was es mit Wade auf sich hat. 

Der Schreibstil von Mona Kasten hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Er war flüssig und leicht, sodass sich das Buch schnell lesen lies. Was ich an dieser Stelle nicht ganz so gut fand, war, dass Mona Kasten aus der dritten Person geschrieben hat, es hätte mir besser gefallen, die Geschichte aus der Ich-Perspektive zu lesen, um den Charakteren vielleicht doch noch ein wenig näher zu sein. 
Ansonsten waren die Charaktere aber soweit gut herausgearbeitet. Bei dem ein oder anderen hätte ich mir vielleicht noch ein wenig mehr gewünscht, das ist aber ein Punkt, der mich nicht wirklich gestört hat. Es wurde sich auch viel auf die Vergangenheit konzentriert, wodurch man die Charaktere auch näher kennengelernt hat. Dieser Punkt hat mir auch wirklich sehr gefallen, da es nicht so häufig in Büchern vorkommt, dass man so viel aus der Vergangenheit erfährt. Von den Charakteren her hat mir Wade glaube ich doch am Besten gefallen. Er ist das genaue Gegenteil von Raven. Raven ist sehr verschlossen und tough. Sie lässt niemanden an sich heran und  tritt  anderen immer sehr misstrauisch gegenüber, wodurch sie auch nur wenig von sich preis gibt. Außerdem merkt man, dass ihr ihre verbliebene Familie - ihr Bruder Knox - ihr sehr viel bedeutet und sie alles dafür tut, dass er in Sicherheit ist. Dadurch ist Raven ein wirklich sehr starker Charakter und im Laufe der Geschichte lernt man sie immer besser kennen und auch sie lernt anderen zu vertrauen. Wade dagegen ist sehr impulsiv. Er lebt abgeschottet bzw. distanziert von den anderen, weswegen diese ihn seltsam finden und sein Verhalten für sie unverständlich ist. Außerdem wirft er jedem einen frostigen Blick zu. Trotz dessen ist Wade sehr humorvoll und sarkastisch. Auch er ist für mich ein sehr starker Charakter und im Laufe der Geschichte taut er immer mehr auf, je mehr man über ihn erfährt. Aber auch die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen und ich konnte diese ebenfalls in mein Herz schließen.

Von der Handlung her fand ich das Buch zwar gut, aber so hundertprozentig mitreißen konnte es mich leider nicht. Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen, der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich leicht. Ab der Mitte plätscherte es dann aber nur so vor sich hin und es fehlte mir hier ein wenig an Spannung. Man lernte zwar die Charaktere besser kennen, allerdings passierte jetzt auch nicht so viel. Zwischendurch wurde es dann auch für einen kurzen Moment spannend, aber das war es dann auch. Nach dem nicht ganz so guten mittleren Teil kam dann wieder etwas Fahrt auf und die Spannung stieg. Auf das Ende habe ich dann wirklich hingefiebert und es hat mir auch wirklich sehr gefallen, allerdings muss ich sagen, dass mir das mit Wade und Raven ein wenig zu kurz kam, in der Hinsicht hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auch das Ende war ein klein wenig zu schnell, aber darüber kann ich hinwegsehen, da dieses doch sehr passend gewählt wurde.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch trotz der kleineren Schwächen doch sehr zugesagt hat und die Idee hinter dem Buch auch etwas spannendes und neues war. Auch der Witz hat mir wirklich gut gefallen.

Fazit:

Bis auf die ein oder anderen kleinen Schwächen ein wirklich gelungenes Buch, mit einer tollen neuen Idee. Vor allem der Witz hat mir an manchen Stellen besonders gefallen. Ich persönlich finde die New Adult Bücher von Mona Kasten zwar besser, allerdings kann ich das Buch Mona Kasten Fans und solchen die auf Übernatürliches und Superhelden stehen weiterempfehlen. Das Buch erhält von mir 4/5 Sternen.

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219 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

fantasy, zirkus, scherben der dunkelheit, gesa schwartz, jugendbuch

Scherben der Dunkelheit

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164853
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von der Autorin vorher noch nie etwas gelesen habe und es somit mein erstes Buch von ihr war und ich muss zugeben, dass es mich überrascht hat, dass es mir so gut gefallen hat. Aber kommen wir erst einmal zum Cover. Ich finde, dass das Cover wirklich sehr schön gestaltet wurde, es hat etwas magisches an sich und als ich dieses gesehen habe, bin ich direkt auf das Buch aufmerksam geworden. Man sieht ein Mädchen mit schwarzen Haaren und einem blauen Kleid, welches auf einer Schaukel sitzt und sich mit einer Hand an einem der beiden Seile festhält. Der Hintergrund wurde hauptsächlich in Schwarz gehalten, allerdings kann man kleine Lichtpartikel sehen. Der Titel ist mittig in silbrig glänzender Schrift, darunter sind noch einige Verschnörkelungen zu sehen. Der Name der Autorin steht am oberen Rand in weiß und das Verlagszeichen befindet sich in der unteren rechten Ecke. Das Cover finde ich soweit wirklich wunderschön, was mich allerdings an dem Cover stört ist das Mädchen, in meinen Augen sieht sie einfach nicht aus wie Anouk, aber das liegt ja im Auge des Betrachters und es geht schließlich auch viel mehr um den Inhalt, aber dennoch stört es mich doch schon ein wenig.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, an manchen kleineren Stellen hatte ich aber doch das Gefühl, dass sich das Buch ein wenig zieht. Außerdem war es an einigen Stellen ein wenig anstrengend zu lesen, weswegen ich auch nicht unbedingt immer so viel in dem Buch am Stück lesen konnte. Ansonsten war der Schreibstil aber wirklich angenehm und bis auf diese Stellen ließ sich das Buch auch gut lesen.

Die Charaktere haben mir auch wirklich gut gefallen. Anouk und Rhasgar, aber vor allem auch Levin und Amélie konnte ich besonders in mein Herz schließen. Natürlich mochte ich auch die anderen Artisten wirklich gerne, allerdings haben diese vier wirklich einen besonderen Platz in meinem Herzen. Auch wenn Anouk meiner Meinung nach an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu naiv war, ist sie dennoch eine starke Protagonistin, die sich auch für andere aufopfert bzw. aufopfern würde. Rhasgar ist der geheimnisvolle Zauberer, der niemanden an sich heran lässt und ich finde das macht ihn gerade auch interessant und es war spannend mitzuverfolgen hinter seine Masken zu blicken. Levin war der kleine süße Junge, der immer fröhlich zu sein schien und er hatte einfach diese gewisse Ausstrahlung, die ich wirklich sehr gerne mochte. Amélie war diejenige, die einem immer geholfen hat und einem immer mit Rat zur Seite stand und ebenfalls für ihre Freunde immer ein offenes Ohr hatte und diese immer aufgenommen hat und sich auch immer für diese aufopfern würde. Sie war wie eine Mutter für alle oder wie eine beste Freundin. Darüber hinaus konnte ich auch Ben, Anouks kleinen Bruder in mein Herz schließen, auch wenn man so persönlich von ihm nicht wirklich etwas mitbekommen hat (wer das Buch gelesen hat, weiß an dieser Stelle was ich meine). Aber auch die anderen Artisten, die ich jetzt hier nicht konkret genannt habe, konnten sich in mein Herz schleichen. Vor allem dieser Zusammenhalt hat mir wirklich sehr gefallen, zumindest von denen, die immer zu Anouk und den anderen gehalten haben. Die Charaktere wurden darüber hinaus auch wirklich gut herausgearbeitet, ebenso wie sie in der Geschichte vorkamen und welche Rolle sie demnach verkörperten, genau passend also.

Nun möchte ich aber auch noch ein wenig auf den Inhalt eingehen. An einigen Stellen konnte mich das Buch wirklich begeistern, was vor allem auch daran lag, dass ich mit manchen Dingen nicht gerechnet hätte, wodurch die Spannung natürlich auch nicht zu kurz kam. Aber auch der ein oder andere weise Spruch hat es mir angetan. Der Hauptpunkt warum ich dieses Buch aber so mochte war wirklich Rhasgars großes Geheimnis, denn damit hätte ich wirklich nie gerechnet, es kam so unvorhersehbar. Generell hat mir aber die Entwicklung der Geschichte wirklich sehr gefallen und auch das Ende war passend gewählt, es war irgendwie schön und traurig - aber eben auf eine gute Art - zugleich und konnte mich wirklich begeistern. Der Dark Circus hat einen wirklich verzaubert, wenn auch auf eine dunkle und düstere Art und Weise, aber genau das fand ich auch so toll. Es war einfach kein Buch, bei dem dann etwas schön geredet wurde, es entsprach in dem Zirkus alles der harten Realität.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich das Buch wirklich begeistern konnte. Es gab zwar den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt, aber im Großen und Ganzen überwiegt die Gute Seite. Ich bin mir auch sicher, dass ich bestimmt noch weitere Werke der Autorin lesen werde und bin auch da schon gespannt, ob es mich dann so begeistern kann, wie dieses Buch.

Fazit:

Ein wirklich tolles, magisches und düsteres Buch. Es gab allerdings auch die ein oder andere Sache die mir nicht so gut gefallen hat. Trotz dessen kann ich das Buch aber trotzdem sehr empfehlen, da auch die Spannung an vielen Stellen nicht zu kurz kam. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.

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160 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

jugendbuch, liebe, freundschaft, krystal sutherland, verlust

Unsere verlorenen Herzen

Krystal Sutherland , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164976
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover des Buches ist wirklich sehr schlicht gehalten. Man sieht sehr viele zerbrochene Herzen in den Farben rot, pink, grün und blau. In der Mitte des Covers ist der Titel des Buches abgebildet, knapp darüber steht der Name der Autorin. Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut, vor allem auch aufgrund seiner Schlichtheit, da es sehr zur Geschichte passt.

Der Schreibstil war auch wirklich sehr angenehm und schnell zu lesen, sodass ich das Buch auch sehr schnell durchgelesen habe. Auch gefiel es mir die Geschichte aus der Sicht eines Jungen zu lesen und es hat mir dieses mal auch wirklich gut gefallen, nicht so wie bei einigen Büchern wo ich mich damit manchmal echt schwer getan habe. Die Charaktere gefielen mir auch allesamt sehr gut, ich konnte alle irgendwie ins Herz schließen. Hier mochte ich vor allem auch den Witz, den die Autorin den Charakteren verliehen hat, es hat die ganze Geschichte einfach authentischer gemacht und an der ein oder anderen Stelle auch aufgelockert. Bei Grace gefiel mir vor allem ihre Tiefgründigkeit bzw. ihre Sicht auf manche Dinge.

,,Egal, wie viel Schmerz oder Angst oder Scham wir erfahren, egal, wie viel Herzschmerz oder Trauer wir erleiden, am Ende gehen wir im Nichts auf. Der Gedanke, dass ich am Schluss wieder ein unbeschriebenes Blatt bin, macht mir Mut." (S.81)

Henry gefiel mir aber auch wirklich sehr. In Situationen, wo viele Menschen ausrasten würden, blieb er die Ruhe selbst. Aber auch die Beziehung zwischen ihm und seinen Freunden war einfach nur sehr schön, denn sie waren immer füreinander da und gingen gemeinsam durch dick und dünn.

In diesem Buch ging es sehr viel um Freundschaft, Liebe, das Erwachsenwerden, Verantwortung und allem voran auch um Vergebung. Gerade der Teil mit der Vergebung hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es eher so zum Ende hin kam, fand ich doch, dass das der Schönste Teil im Buch war, vor allem weil dies auch einigen die Augen öffnete.

Grace Vergangenheit, die sie immer versuchte geheim zu halten, fand ich aber auch sehr krass. Rückblickend muss ich sagen, dass ich verstehen kann, warum sie an einigen Stellen so reagiert hat, wie sie denn reagiert hat, aber manchmal kam ich mit ihrer Art, wie sie mit Henry umging auch nicht ganz so klar, da Henry die meiste Zeit über einfach nicht wusste, woran er denn jetzt eigentlich ist. Einen Pluspunkt konnte das Buch in der Hinsicht Liebe bzw. Liebesgeschichte aber dennoch sammeln, denn es wurden verschiedene Liebesbeziehungen in dem Buch behandelt und es wurde dadurch gezeigt, dass nicht jede Liebesgeschichte perfekt ist oder nicht immer ein Happy End auf einen wartet. Aber wie auch schon in dem Buch festgestellt wurde, ist jede Liebe es wert, egal ob sie jetzt nur eine Woche hält oder doch das ganze Leben lang.

Das Ende hat mich ein wenig zwiegespalten zurück gelassen. Auf der einen Seite fand ich es wirklich schön, auf der anderen ist es irgendwie auch traurig, deswegen konnte es mich nicht so hundertprozentig überzeugen, da ich doch mit etwas anderem gerechnet hatte. Allerdings finde ich es jetzt rückblickend auch nicht mehr ganz so schlecht, denn es passt einfach zum Buch, um es mal so zu sagen.

Zusammenfassend kann ich an dieser Stelle sagen, dass es wirklich ein gelungenes Debüt ist und mich weitestgehend sehr überzeugen konnte. Ich bin sicher, dass ich in Zukunft noch weitere Bücher der Autorin lesen werde.

Fazit:

Ein sehr gelungenes Debüt, mit einem sehr angenehmen Schreibstil. Aber auch die Themen, die im Buch behandelt wurde, waren sehr gut herausgearbeitet und haben die Geschichte authentischer und lebhafter gemacht. Allerdings gab es schon ein paar Dinge, die mich ein wenig gestört haben. Deswegen vergebe ich dem Buch 4/5 Sternen.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

seele, vergangenheit, tod, jugendbuch - fantasy, geister

Geliebte Seele

Sandra Berger
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Traumschwingen Verlag GbR, 06.10.2017
ISBN 9783946127314
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Autorin und beim Verlag bedanken, die es mir möglich gemacht haben dieses Buch vorabzulesen.

Als die Autorin mich angeschrieben hat, habe ich mich wirklich sehr gefreut, denn der Klappentext war schon alleine sehr ansprechend und hat mich ziemlich neugierig gemacht. Das Cover finde ich auch wirklich sehr schön, es spricht mich auch sehr an und hat etwas magisches an sich, passend zur Geschichte, wie ich finde. Und jetzt, nach dem Lesen, hat das Cover einen generellen Bezug zur Geschichte und es macht ,,Sinn“, falls man das so schreiben kann. Von Klappentext und Cover bin ich also schlichtweg begeistert.

Aber auch die Geschichte an sich hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der Einstieg fiel mir aufgrund des Schreibstils sehr leicht. Dieser war angenehm und leicht, sodass sich das Buch schnell lesen lies. Wäre ich wohl nicht so müde gewesen, hätte ich das Buch bestimmt an einem Tag durchgelesen, denn ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung wurde meiner Meinung nach auch sehr gut gehalten, was vor allem auch an den kleineren Vorkommnissen lag und man wissen wollte, was oder wer dahintersteckt. Erst möchte ich aber noch ein wenig auf die Charaktere eingehen. Die Charaktere haben mir auch wirklich allesamt sehr gut gefallen. Vor allem Sarah und Gabriel haben es mir wirklich angetan. Hierbei muss ich dann auch nochmal auf den Schreibstil eingehen, denn ich konnte mich durch diesen auch gut in die Charaktere hineinversetzen, was mir leider nicht bei jedem Buch gelingt, welches nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Hier jedoch fiel es mir wirklich leicht und das ist definitiv ein Pluspunkt. Was ich nicht ganz so gut fand war, dass die Gruftschwestern nicht ganz so gut herausgearbeitet wurden, denn hier fehlten mir die Beweggründe für diese eine große Sache. Ansonsten hat aber von den Charakteren her alles gepasst.

Was ich auch gut fand, war, dass es doch ein paar Dinge gab, die ich nicht erwartet hätte. Zum Beispiel die Idee hinter dem Buch, bzw. die Fantasyelemente. Für mich war dies etwas ganz neues und deswegen wurde meiner Meinung nach auch die Spannung sehr gut gehalten – eben wegen dieser Ereignisse und auch weil ich die Idee sehr toll fand. Aber auch die Romantik kam in diesem Buch wirklich nicht zu kurz, weswegen mir das Buch auch wirklich sehr gefallen hat.

Was mir leider auch nicht so gut gefallen hat, war die Auflösung und diese ganz große Sache vor dem Ende. Das kam mir leider ein wenig zu kurz und hier hätte ich mir doch etwas mehr gewünscht, allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch trotz dessen wirklich sehr gut gefallen hat, nur wäre es eben für mich persönlich schöner gewesen.

Zusammenfassend kann ich das Buch echt nur empfehlen, denn es ist etwas neues, magisches und mysteriöses. Das Buch lässt sich außerdem sehr schnell lesen, da die Spannung gehalten wird und man wissen möchte wie es weiter geht. In Zukunft werde ich bestimmt noch weitere Bücher der Autorin lesen.

Fazit:

Ein schönes Buch mit viel Spannung, Romantik und Mystery, das sich wirklich schnell lesen lässt und einen fesselt, sodass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Ich vergebe für Geliebte Seele 4/5 Sternen.

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112 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

this love has no end, tommy wallach, love, lovestory, neuanfang

This Love has no End

Tommy Wallach , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 04.09.2017
ISBN 9783570173961
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch loswerden, dass es mir echt schwer fällt diese Rezension zu schreiben, da ich nicht so recht weiß wie ich das alles in Worte fassen soll. Ich werde allerdings mein bestes versuchen.

Zuerst einmal zum Cover. Dieses ist sehr schlicht gehalten, man sieht einen Jungen und ein Mädchen von hinten, die sich im Arm halten. Vor den beiden erstreckt sich eine Stadt in der Nacht bzw hereinbrechenden Nacht mit vielen Lichtern. Der Titel nimmt den Großteil des Covers ein und besteht aus leuchtenden Punkten. Der Name des Autors steht oben mittig. Als ich das Cover anfangs gesehen habe, fand ich es wirklich sehr schön, aber an dieser Stelle muss ich leider sagen, dass es mir jetzt im Rückblick auf die Geschichte unpassend vorkommt, da die Thematik meiner Meinung nach vom Cover nicht gut aufgegriffen wurde. Aber auch die Charaktere sahen in meiner Vorstellung anders aus, vor allem Zelda, welche schließlich silberne Haare hat und auf dem Cover sind die Haare des Mädchens eher blond.

Aber neben dem Cover hatte mich auch der Klappentext wirklich sehr angesprochen. Was allerdings in der Geschichte steckte, habe ich auch nicht erwartet, denn ich ging von einem mehr oder weniger normalen Jugendroman aus, wurde hierbei aber dann doch überrascht. 

Der Schreibstil des Buches war anfangs okay, es fiel mir doch ein wenig schwer in das Buch hereinzukommen, nach einiger Zeit ging dies aber und ich konnte das Buch eigentlich flüssig lesen. Da ich die Zeit dazu hatte, habe ich es auch an einem Tag durchgelesen, was aufgrund der Seitenzahl auch kein Problem darstellen sollte. Die Protagonisten Parker und Zelda waren darüber hinaus sehr gut ausgearbeitet, die Nebencharaktere nicht so, aber das fand ich auch hier gar nicht störend, da das Hauptaugenmerk schließlich auf den Protagonisten lag. Die Charaktere mochte ich eigentlich allesamt ganz gerne.

Nichtdestotrotz muss ich leider sagen, dass mich nicht alles an dem Buch begeistern konnte. Zum Beispiel fand ich die Zeitspanne der Hauptgeschichte einfach schlichtweg unrealistisch, da sich alles an zwei Tagen abspielte und ich fand es war einfach zu viel für eben diese zwei Tage. Ebenso unrealistisch fand ich leider Zeldas Geschichte, da ich ihr einfach nicht richtig glauben konnte, für mich war das ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Ich wusste einfach nicht ob ich ihr diese Geschichte abkaufen soll oder nicht, klar es gab natürlich Beweise dafür, allerdings war es wie schon erwähnt ein wenig unrealistisch. Aber auch die Thematik des Buches hat mich an ein anderes Buch erinnert, welches ich hier aber nicht nennen möchte, da dies ein Spoiler wäre und zwar ein ziemlich fieser dazu. Das Ende hat mir zwar dann wieder gut gefallen, aber ich denke die oben genannten Punkte sprechen für sich.

Was ich an dem Buch toll fand, war das auch die ein oder andere kleine Geschichte von Parker selbst mit in das Geschehen einfloss. Dieser liebt es nämlich zu schreiben und das war definitiv ein kleiner Pluspunkt der Geschichte.

Zusammenfassend muss ich aber leider dennoch sagen, dass mich das Buch nicht wirklich vom Hocker reißen konnte, da manche Dinge einfach schlichtweg unrealistisch waren. An einigen Stellen fand ich das Buch zwar wirklich super, aber dennoch war es für mich nur ein wenig besser als mittelmäßig. Aber auch hier sind Geschmäcker natürlich wieder verschieden, weswegen ich einfach nur raten kann es selber einmal zu lesen, denn ich habe wirklich schon viel Gutes über das Buch gelesen.

Fazit:

Ein doch etwas anderes Jugendbuch, welches für mich an manchen Stellen leider ein wenig zu unrealistisch war, dessen Ende aber doch noch überzeugend war. Trotzdem für mich leider nur ein wenig besser als mittelmäßig. Deswegen erhält das Buch von mir 3,5/5 Sternen.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

hörbuch, veronica roth, die bestimmung die gesamtausgabe, rezension, die bestimmung

Die Bestimmung - Die Gesamtausgabe

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Janin Stenzel
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 13.06.2017
ISBN 9783844525595
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Dies ist meine erste und wahrscheinlich auch vorläufig letzte Rezension zu Hörbüchern, denn ich musste feststellen, dass es irgendwie nichts für mich ist. Als Kind habe ich Hörbücher bzw. Hörspiele sehr gerne gehört, doch mittlerweile lese ich doch lieber. Meine Beurteilung schränkt diese Feststellung aber nicht ein, da ich so etwas in die Bewertung schließlich nicht mit einfließen lassen kann.

Die Gestaltung des Schubers gefällt mir wirklich sehr. Er ist größtenteils in blau gehalten und man sieht dort das Feuerzeichen abgebildet, genauso wie beim ersten Cover. Die CD-Hüllen sind auch sehr schön gestaltet. Neben dem Cover von den Büchern, sind diese auch seitlich nummeriert, sodass man auch weiß welcher Teil welcher ist. Außerdem stehen innen noch Informationen über die Autorin, die Sprecherin, die Laufzeit der CD, sowie die Kapitel. Optisch ist die Aufmachung der Hörbücher und des Schubers meiner Meinung nach also sehr gelungen.

Nun aber zu der Sprecherin. Janin Stenzel hat alles sehr deutlich vorgelesen, sodass man auch alles super verstehen konnte. Ich fand ihre Stimme sehr angenehm, wodurch es mir auch leicht fiel der Geschichte zu folgen. Man merkte aber auch, dass ihr die Handlungen vertraut waren, da sie ja auch die Synchronsprecherin für Tris in den Filmen ist. Ich kann auch hier sagen, dass ich von der Sprecherin begeistert war, allerdings hätte ich mir für die männlichen Parts doch eher einen Sprecher gewünscht.

Da es sich bei dieser Rezension eigentlich nur um die Hörbücher dreht, möchte ich über die Story an sich nicht so viel schreiben, ganz weglassen möchte ich es aber auch nicht. Die ersten beiden Teile haben mir wirklich gut gefallen, wobei ich hier den ersten doch ein wenig besser fand. Der dritte Teil hat mir leider nicht so gut gefallen, da ich den Anfang ziemlich langweilig fand und generell konnte es mich leider nicht ganz so begeistern, wie die anderen beiden Teile.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass mir die Hörbücher sehr gut gefallen haben, was auch vor allem an der angenehmen Stimme der Sprecherin lag.

Fazit:

Eine schöne gestaltete Gesamtausgabe der Trilogie, dessen Sprecherin mir sehr zugesagt hat. Leider konnte mich der dritte Teil der Reihe nicht ganz überzeugen, aber im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir die Reihe doch sehr gefallen hat. Deswegen vergebe ich 4/5 Sternen.

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388 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

nachtblumen, liebe, carina bartsch, sylt, trauma

Nachtblumen

Carina Bartsch
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.06.2017
ISBN 9783499291081
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Nachdem ich schon Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter der Autorin verschlungen und geliebt hatte, war für mich klar, dass auch ihr neuer Roman bei mir einziehen muss. Im August war es dann auch soweit und es durfte endlich bei mir einziehen und nun ja lange hat es schließlich nicht auf meinem SuB verharren müssen.

Zum Cover möchte ich dieses mal eigentlich gar nicht so viel schreiben, denn es ist einfach wunderschön und ein Traum. Ich bin einfach in das Cover verliebt. Genauso natürlich auch in den Inhalt, aber ich glaube selbst wenn das Buch schlecht wäre (was es auf keinen Fall ist!), würde ich das Buch doch alleine wegen dem Cover schon behalten wollen. Es ist einfach ein echter Hingucker, mit den schönen, harmonierenden Farben und den Blumen und Blättern, die sich über das Cover ziehen. Auch die Schriftart für den Titel und den Namen der Autorin sind super gewählt und im Großen und Ganzen wird somit aus dem Cover wirklich ein echter Eyecatcher.

Aber nicht nur das Cover ist einfach nur toll, sondern auch der Inhalt. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich mit meinen Worten dem Buch nicht gerecht werde (das Gefühl habe ich eigentlich bei jedem Buch, dass mich einfach nur von vorne bis hinten begeistern konnte). Es ist in meinen Augen einfach wieder ein wundervolles Buch, genauso wie es Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter auch waren. Es konnte mich von vorne bis hinten wieder einfach nur total begeistern.

Der Schreibstil war wie gewohnt leicht und locker und hätte ich nicht so wenig Zeit zum lesen gehabt, hätte ich es wohl innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Die Charaktere mochte ich auch wirklich sehr, außer vielleicht Vanessa, diese mochte ich aber von Anfang an nicht wirklich und nachdem sie einen bestimmten Satz gesagt hatte, mochte ich sie noch weniger. Klar bei den Völkners werden eigentlich nur welche aufgenommen, die es bisher nicht so leicht im Leben hatten, das ist mir auch in Bezug auf Vanessa bewusst, aber richtig warm wurde ich mit ihr einfach nicht. Lars mochte ich dagegen von Anfang an, und auch wenn er nicht ganz so oft im Buch vorkam, habe ich ihn schnell in mein Herz geschlossen. Aber nicht nur ihn habe ich schnell ins Herz geschlossen, sondern auch Klaas, Anke, Dr. Flick aber natürlich auch Collin, auch wenn letzterer anfangs sehr unnahbar war. Ich mochte die ganze Herzlichkeit von Anke und Klaas sehr gerne und ich kann verstehen, warum man sich bei ihnen wohlfühlen muss, auch wenn es bei Jana einige Zeit gedauert hat, bei ihrer Vergangenheit ist dies auch mehr als verständlich. Aber auch Dr. Flick hat es mir ganz schön angetan, sie ist fast wie eine beste Freundin und immer für ihre Patienten da, auch außerhalb der Gesprächszeiten, was ich wirklich sehr an ihr schätze. Zu Collin muss ich denke ich mal nicht viel sagen, er ist einfach total süß, auch wenn er anfangs sehr verschlossen war und auch Jana mehrere Versuche starten musste, bis er sich ihr ein bisschen öffnen konnte. Es gibt allerdings in diesem Buch noch einen Charakter, den ich nicht wirklich mochte und zwar Tom. Ich denke jeder, der dieses Buch gelesen hat, wird mich in der Hinsicht verstehen können. Zum Ende hin wurde es mit ihm zwar ein wenig besser, aber gänzlich warm werden konnte ich mit ihm nicht so richtig. Trotzdem waren die Charaktere allesamt sehr gut herausgearbeitet.

Besonders gefallen hat mir an diesem Buch aber auch, dass es sich auch mit schwierigeren Themen auseinandersetzt und ich konnte mich zwischenzeitlich sehr gut mit Jana identifizieren. Generell waren die Themen super in das Buch mit eingearbeitet und ich hatte während des Lesens auch nicht das Gefühl, dass es bei den Haaren herbeigezogen wurde. Unwahrscheinlich gut haben mir auch die Therapiestunden bei Dr.Flick gefallen, denn dort lernte man nicht nur Jana besser kennen, sondern auch Dr.Flick selbst.

An dieser Stelle weiß ich gar nicht mehr so recht, was ich schreiben soll, außer dass das Ende auch sehr passend gewählt wurde und es einfach nur wunderschön war. Besonders der Schlusssatz hat mir wirklich sehr gefallen, denn es steckt so viel Wahrheit in ihm und passt einfach perfekt ans Ende des Buches. Ich hatte am Ende sogar Tränen in den Augen, weil es eben so schön war und wollte das Buch einfach gleich noch einmal lesen, um mich wieder in seinen Bann ziehen zu lassen.

Am Ende dieser Rezension kann ich nur eine klare Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen, denn es konnte mich genauso begeistern und in seinen Bann ziehen wie Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter und ich freue mich jetzt schon sehr auf einen neuen Roman der Autorin und kann jetzt schon sagen, dass dieser dann sofort bei mir einziehen wird.


Fazit:

Ein schöner Roman, welcher sich auch mit schwierigeren Themen auseinandersetzt. Nachdem mich Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter schon begeistern konnten, hat es Nachblumen schon wieder geschafft. Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung! Das Buch erhält von mir 5/5 Sternen.

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(80)

106 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

irland, liebe, herzmuscheln, neuanfang, elaine winter

Herzmuscheln

Elaine Winter
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.09.2017
ISBN 9783732542208
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Cover und Klappentext fand ich wirklich sehr ansprechend und ich habe mich nach der Leseprobe sehr gefreut dieses Buch weiterzulesen, weil ich schon erwartet habe, dass es weiterhin noch sehr lustig werden würde. Aber auch, dass die Geschichte in Irland spielt, hat mich sehr angesprochen, schließlich fahre ich dieses Jahr noch nach Irland, von daher passte auch das sehr. Auch das Cover ist ein echter Hingucker und gefällt mir wirklich sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin war locker und leicht und ich kam sehr gut und schnell in die Geschichte hinein. Die Perspektive wechselte manchmal, sodass man sich an einigen Stellen auch gut in Ryan oder Rupert hineinversetzen konnte. Größtenteils war die Geschichte aber aus Kylas Sicht geschrieben, sodass man alles sehr gut nachvollziehen konnte. Die Charaktere wuchsen mir alle recht schnell ans Herz, vor allem auch Rupert, weil er immer sehr hilfsbereit ist und wirklich versucht zu helfen wo er nur kann. Aber auch der Humor hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vor allem mochte ich aber auch Emily, denn diese ist eine gewitzte alte Dame.

Die Story an sich fand ich auch wirklich gut. Nachdem Kyla hintergangen wurde, möchte sie einen Neuanfang wagen und kauft sich ein Cottage an der irischen Küste und verwirklicht damit ihren lang ersehnten Traum, den sie durch Gerald schon fast vergessen hatte. Natürlich muss sie auch allerhand Renovierungen vornehmen und währenddessen zieht schon der erste Gast ein: Ryan Cooper. Dieser benimmt sich oftmals sehr merkwürdig und Kyla versteht nicht wieso, bis ihre neu gefundene Freundin Joanna sie aufklärt. Während der Renovierung geht es zwischendurch auch sehr turbulent zu. Schließlich fragt Ryan Cooper Kyla ob sie seine Verlobte vor seiner im Sterben liegenden Großmutter spielen würde, wo sie natürlich zusagt und endlich mal ein wenig hinter die Fassade blicken konnte.

Leider fand ich dies nicht ganz so gut ausgearbeitet, man erfuhr zwar doch noch ein wenig mehr über Ryan aber nicht ganz so viel wie ich mir erhofft hatte. Der Punkt wo der Titel einen Sinn bekam, gefiel mir auch sehr, leider fand ich diese Szene bzw. Stelle auch nicht komplett herausgearbeitet und das Potenzial wurde meiner Meinung nach an dieser Stelle auch nicht vollkommen ausgeschöpft. Das Ende ging mir dann leider auch ein wenig zu schnell, man hätte noch mehr dazu schreiben können, ein paar mehr Seiten hätten nicht ganz geschadet.

Ansonsten war es wirklich ein sehr schönes Buch, es lies sich schnell lesen und war locker und leicht, wie eine Sommerlektüre. Die Idee die hinter dem Titel steckt, fand ich auch sehr schön, aber wie schon erwähnt wäre dies noch ein wenig ausbaufähig gewesen. Das Buch kann ich nur empfehlen, wenn man mal etwas leichtes für Zwischendurch lesen möchte.


Fazit:

Ein schöner und leichter Roman, der trotz ein paar kleineren Schwächen lesenswert ist. Das Potenzial hätte an ein paar Stellen aber dennoch ein wenig mehr ausgeschöpft werden können. Deswegen vergebe ich dem Buch 4/5 Sternen.

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371 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

rassismus, angie thomas, the hate u give, jugendbuch, thug

The Hate U Give

Angie Thomas , Henriette Zeltner
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164822
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Bei diesem Buch hat mich vor allem der Inhalt sehr angesprochen, denn schließlich ist es ein immer noch sehr aktuelles Thema, was meiner Meinung nach auch sehr traurig ist, denn es sollte so etwas nicht geben. An dieser Stelle muss ich die Autorin auch schon loben, denn sie hat ein Buch darüber geschrieben und dieses erschreckende Thema gut darin verarbeitet und mit diesem Roman ein Statement gesetzt.

Nun aber zum Cover, welches sehr schlicht gehalten ist. Es ist größtenteils weiß und man kann ein dunkelhäutiges Mädchen erkennen, welches ein Schild in den Händen hält, auf welchem The Hate U Give steht. Oben kann man den Namen der Autorin in rot sehen und unten sieht man einen Kommentar von John Green, sowie das Verlagszeichen. Generell passt das Cover sehr gut zum Inhalt und es wurde sehr passend gestaltet, denn meiner Meinung nach sagt es auch so schon viel aus. Der Schreibstil der Autorin war sehr leicht und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hinein fand und das Buch sich auch schnell lesen lies. Die Autorin hat auch den gewissen Witz mit in die Geschichte eingebracht, sodass manche Stellen im Buch auch wirklich lustig waren. Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vor allem Starr mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Generell wurden alle Charaktere gut herausgearbeitet, andere weniger, was ich aber auch nicht schlimm fand, da diese gut in die Geschichte integriert waren und man dann auch keine näheren Informationen brauchte. Viele der Charaktere sind mir wirklich ans Herz gewachsen, vor allem auch da diese immer hinter Starr standen, egal was passierte.

Doch vor allem hat es mir gefallen mal in eine andere Welt abzutauchen, welche ich manchmal auch wirklich sehr erschreckend fand, denn man musste in dem Armenviertel Garden Heights wirklich ums überleben kämpfen und ganz ungefährlich ist diese Gegend auch nicht. Deswegen tat der Witz in diesem Buch auch gut. Als Khalil dann erschossen wird, war der Schock nicht nur bei Starr groß, denn Khalil hat nichts getan und war unbewaffnet und der Polizist hatte keinen Grund ihn zu erschießen. Starr ist danach natürlich sehr unentschlossen, denn sie sorgt sich auch um ihre Mitmenschen, denn so ganz ungefährlich ist es nicht öffentlich auszusagen. Besonders toll fand ich hier aber auch die Entwicklung bei Starr, denn man begleitet sie dabei, wie sie immer entschlossener an die Sache herangeht und schlussendlich doch noch Mut aufbringt. Wichtig ist aber vor allem, dass es auch wirklich ein Jugendbuch bleibt, auch wenn manche Dinge einem vielleicht ein wenig brutal vorkommen mögen, so ist es in einigen Gegenden doch Normalität und der jugendliche Schreibstil trägt definitiv dazu bei einem das Thema und die Gesamtsituation nahe zu bringen und verständlich zu machen, sodass man gefesselt wird und auf das Ende hin mitfiebert.

Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit spielt in diesem Buch auch eine sehr große Rolle, schließlich gab und gibt es in den USA immer wieder solcher Fälle, wo hellhäutige Polizisten dunkelhäutige, unbewaffnete erschossen haben und nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Eine Ungerechtigkeit, auf die die Autorin definitiv aufmerksam machen möchte und vor allem verbirgt der Roman ein wichtiges Statement, nämlich, dass man seine Augen nicht davor verschließen soll und wenn man selbst so etwas mitbekommen sollte, man den Mut haben soll und berichten soll, was geschehen ist.

Etwas anderes ist es vor allem mal ein Buch darüber zu lesen, als solch einen Artikel in der Zeitung zu lesen oder im TV einen Beitrag darüber zu sehen, denn das Thema wird einem hier viel näher gebracht, als es meiner Meinung nach Zeitung und Nachrichten könnten. Deswegen kann ich dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, egal ob jung oder alt, denn es enthält eine wirklich sehr wichtige Botschaft, denn so sieht die Realität heutzutage leider aus, und nicht anders. In diesem Roman wird meiner Meinung nach nämlich trotz des Witzes nichts verharmlost, was mit diesem Thema oder auch dem Armenviertel zu tun hat, wodurch es sich noch mehr lohnt, dieses Buch zu lesen.

Vielleicht ist dieser Roman nicht perfekt, denn es gibt auch die ein oder andere Sache die mich stört, wie zum Beispiel die große Entscheidung die dann nur ganz kurz angeschnitten wurde, aber ansonsten hat mich der Roman auf voller Länge von sich überzeugt.


Fazit:

Ein schwieriges Thema, welches von dem Roman sehr gut aufgegriffen wird und einem die harte Realität sehr gut nahe bringt, besser als Zeitung und TV es jemals könnten. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, egal ob jung oder alt, denn das Thema Rassismus wird es leider immer geben und es sollte nicht vergessen werden. Aus diesen genannten Gründen vergebe ich dem Buch 4,5/5 Sternen.

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81 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

freundschaft, spreewald, sommer, erste liebe, liebe

Kieselsommer

Anika Beer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.07.2017
ISBN 9783570157732
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Als ich das Cover gesehen habe, dachte ich direkt ich würde hier auf eine lockere und leichte Sommergeschichte stoßen und auch der Klappentext war in jeder Hinsicht vielversprechend. Doch leider muss ich sagen, dass es für mich ganz und gar keine lockere Sommerlektüre war.

Aber zuerst einmal zum Cover. Es ist sehr einfach und sommerlich gehalten, man sieht zwei Mädchen im Wasser liegen und oben am Rand spiegeln sich die Bäume im Wasser. In der Mitte ist der Buchtitel angebildet, etwas darüber der Name der Autorin. Das Cover an sich finde ich soweit eigentlich ganz schön, da es schon sehr sommerlich aussieht, allerdings finde ich die Mädchen ein wenig seltsam mit in das Cover eingebracht bzw. eingearbeitet, das stört mich aber auch nicht weiter großartig. Bis zu dieser Stelle ist auch alles super, denn auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er war locker und leicht, sodass sich das Buch relativ schnell lesen lässt. Dadurch konnte man sich auch die Umgebung des Spreewalds sehr gut vorstellen und ich würde jetzt am liebsten selber dort hin reisen und dort Urlaub machen.

Jetzt kommt aber der Haken für mich: die Handlung und die Protagonisten. Mit den Protagonisten konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden, man erfuhr auch einfach zu wenig über die beiden Mädchen. Generell hatte ich aber auch einfach das Gefühl, dass die beiden unnahbar waren, wobei ich sagen muss, dass ich Tilda in der Hinsicht sogar noch sympathischer fand, da man ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Im Endeffekt weiß ich dadurch nur, dass Ella schüchtern und sehr emotional ist und Tilda sehr selbstbewusst und taff. Es fehlte den Charakteren vor allem an Tiefe, sie waren einfach da so wie sie eben sind und das wars. Nach einiger Zeit gingen mir beide auch ziemlich auf die Nerven, sie haben sich schon beide gegenseitig nach knapp 100 Seiten angelogen und hatten auch nicht den Mut es der jeweils anderen zu beichten. Außerdem ging mir Ella auch ziemlich auf den Geist, da sie meiner Meinung nach viel zu oft geweint hat und dann manchmal auch noch wegen Kleinigkeiten, die nicht einmal so schlimm waren. Generell nervte mich an ihr, dass sie auch irgendwelchen Horoskopen glauben schenkt und nur weil dort dann nichts gutes drin steht, sie direkt davon ausgeht, dass es dann auch so sein wird. Mit Mats konnte ich mich auch nicht wirklich anfreunden, da er noch oberflächlicher beschrieben war als die beiden Mädchen. Bei ihm erfuhr man lediglich, dass er sehr gut zeichen kann und dass seine Eltern im ewigen Streit leben.

Die Handlung war mir leider auch zu flach. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin, dann kamen mal zwischendurch ein paar Eifersuchtsszenen, dann verschwand etwas und am Ende gab es dann Versöhnung. Auch die Entwicklung Liebesgeschichte ging für mich ein wenig zu schnell voran. Ella wünscht sich von einem Glühwürmchen, dass sie die wahre Liebe findet, lässt absichtlich die Verandatür auf und am nächsten Tag ist Mats dann auch schon da und ein paar Seiten später sind die beiden dann schon Hals über Kopf ineinander verliebt. Für mich war das leider etwas zu schnell, klar das Buch hat nur etwas über 300 Seiten, aber ein paar Seiten mehr hätten an dieser Stelle nicht geschadet. Einen kleinen Pluspunkt gibt es hier aber noch, denn an manchen Stellen musste ich echt schmunzeln, denn die Sprüche die Tilda und Mats ausgetauscht haben waren doch schon mal ganz witzig.

Nichtsdestrotrotz muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte nicht wirklich packen konnte und ich mir mehr darunter vorgestellt hätte. Liegt vielleicht auch daran, dass ich schon ein wenig aus dem Alter solcher Geschichten raus bin, ich denke es ist eher etwas für jüngere Leser.


Fazit:

Leider keine leichte und lockere Sommergeschichte, wie ich es mir erhofft habe. Dennoch gab es ein paar schöne Seiten an diesem Buch, sodass ich diesem schlussendlich lieb gemeinte 2,5/5 Sternen gebe.

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high fantasy, jugendbuch, urban fantasy

Die Diamantkrieger-Saga - Tashiras Bestimmung

Bettina Belitz
Fester Einband
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164266
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Zum Cover muss ich an dieser Stelle denke ich nicht mehr viel sagen, ich finde es einfach nur wunderschön und es ist für mich sogar das schönste aus der ganzen Reihe, augrund der schönen Gelb- und Goldtöne. Näher auf das Cover eingehen möchte ich an dieser Stelle nicht, denn schließlich ist es größtenteils von der Aufmachung her wie die beiden anderen Teile der Reihe. Auch zum Schreibstil muss ich an dieser Stelle nicht mehr erwähnen, als dass er mir wieder sehr zugesagt hat und sich das Buch schnell und leicht lesen lässt. Die Charaktere waren auch in diesem Band wieder sehr gut beschrieben und herausgearbeitet und endlich erfuhr man auch mal ein bisschen etwas über Damirs Verhalten, was ich sehr gut fand, denn diese ganze Geheimhalterei hat mich doch ein wenig in den anderen beiden Bänden gestört.

Zu Beginn wird Sara bzw. Tashira erst einmal mit einem Verlust konfrontiert, den sie aber nach einiger Zeit dennoch gut verkraftet, warum möchte ich an dieser Stelle nicht verraten (für diejenigen die das Buch noch lesen möchten, möchte ich nichts vorweg nehmen). Dann nimmt die Geschichte langsam an Fahrt auf und man begleitet Tashira dabei, wie sie noch mehr zu sich selbst findet und wie sie auch letztendlich lernt nicht in allem schlechtes zu sehen, sondern, dass ihr das was sie braucht, dann auch da sein wird. Natürlich ist das nicht alles, denn das ist nur die Vorbereitung auf Tashiras Kampf gegen die Hydra.

Was war das nur für ein grandioses Finale. Ich weiß nicht einmal, wie ich das alles in Worte fassen soll. Nachdem mich der zweite Band im Gegensatz zum ersten begeistern konnte, war ich schon gespannt auf den letzten Teil der Reihe und muss sagen, dass mir dieser noch besser gefallen hat, als seine Vorgänger. Das liegt vor allem daran, dass nicht nur Tashira etwas in diesem Buch lernt, sondern diese Lebensweisheiten sollte eigentlich jeder von uns anwenden. Generell fand ich die ganze Atmosphäre dieses Buches total toll. Vor allem auch die Aufgabe, die Kailash Tashira gibt, fand ich sehr toll, da sie diese für unmöglich hielt, aber dann erkannte, dass es doch nicht unmöglich ist und sie fand dadurch auch noch etwas heraus, mit dem man vielleicht anfangs nicht gerechnet hätte.

Als Tashira dann bereit ist um zusammen mit La Loba, Tianna und Damir in den Kampf gegen die Hydra zu ziehen, wird es dann noch einmal spannend, denn auch dieses mal gibt ihnen Kailash etwas vor, was sie einhalten können, aber nicht einhalten müssen. Zu viel möchte ich aber auch hier nicht verraten. Ich kann nur sagen, dass das Ende mich sehr überrascht hat, genauso wie Saras Entwicklung. Mit diesem Ende des Kampfes hätte ich nicht gerechnet. In diesem steckte nämlich die größte Eigenschaft, die wir Menschen alle besitzen sollten. Ich fand es sehr berührend und schön, aber gleichzeitig auch traurig. Dann folgte der Epilog (ich denke es soll einer sein :D) und dieser war sehr schön gestaltet und bildete einen schönen Abschluss der Reihe.

Am Ende dieser Rezension kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen und rate jedem die Reihe zu beenden, auch wenn die vorherigen Bände einem vielleicht nicht so zugesagt haben, denn es ist definitiv ein sehr gelungener Abschluss einer schönen, magischen Reihe.

Fazit:

Auch wenn mich Band eins nicht so begeistern konnte, tun es definitiv die beiden Folgebände. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, vor allem auch für die Weisheiten, die in diesen Büchern stecken. Ein wirklich sehr gelungener Finalband, der mich begeistern konnte. Deshalb erhält das Buch von mir 4,5/5 Sternen.

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fantasy, bettina belitz, la lobas versprechen, die diamantkrieger-saga, jugendbuch

Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen

Bettina Belitz
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.10.2016
ISBN 9783570164259
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Anfangs muss ich erwähnen, dass ich den zweiten Teil der Reihe schon besser fand als den ersten. Es gibt zwar immer noch etwas Potenzial nach oben, aber dennoch ist es eine sehr gelungene Fortsetzung!

Das Cover von diesem Band ist auch wieder sehr schön gestaltet worden. Im Hintergrund wird wieder in grau mit einer Landschaft gearbeitet, welche sehr stark durch den Nebel verschleiert wird. Die Dreiecke sind dieses mal eher in rot und lilatönen gehalten. Im mittleren Dreieck sieht man ein Mädchen mit einem Schwert und neben ihr einen Jungen und diese beiden sind schon wie beim ersten Cover das Mädchen komplett in schwarz gehalten. Außerdem stehen die beiden Personen auch wieder auf einem Berg. Die Schrift ist bei diesem Cover in roter glänzender Schrift gehalten und der Untertitel sowie der Name der Autorin befinden sich an der gleichen Stelle wie schon beim ersten Cover. Ich muss sagen, dass ich das Cover vom zweiten Band noch schöner finde, was auch an der Farbwahl liegt.

Aber bei diesem Band gibt es noch einen kleinen Pluspunkt, da ich dieses mal keine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte und ich das Buch soweit auch relativ schnell lesen konnte.

Die Charaktere haben mir in diesem Band auch sehr viel besser gefallen, als im ersten und somit konnte ich mich dann auch vollends mit Sara anfreunden, da sie nicht so naiv und nervig war wie im ersten Teil. Über Damir erfuhr man zwar nicht unbedingt mehr, aber dies ist auch angemessen, wenn man sich die Situation mal vor Augen führt. Man erfährt auch allerhand neues über Goldwasser, das hat mir auch sehr zugesagt. Natürlich lernt man auch einige neue Charaktere kennen, über die ich an dieser Stelle aber nicht urteilen möchte, da diese nicht oft genug vorkamen und man so auch wirklich nur das Allernötigste vom Nötigsten erfahren hat.

Erstaunlicherweise hat mir der Großteil dieses Bandes sehr zugesagt und so hatte ich keine so großen Probleme, wie beim ersten Band, da man doch schon mehr über die Diamantkrieger erfuhr – zwar immer noch nicht so viel, wie man sich vielleicht erhofft, aber man begleitet Sara in diesem Teil schließlich bei ihrer Ausbildung, sodass man natürlich von vorne anfängt. Gefallen hat mir aber hier dann vor allem, dass man alles erfuhr, was nötig war und auch das ein oder andere aus dem ersten Band verstehen konnte, was dort nicht erklärt wurde. Generell kam ich schon viel besser in das Buch rein, als in den ersten Teil, was wahrscheinlich auch daran lag, dass im gesamten Buch weniger ,,unnötige“ Sachen beschrieben wurden. Auch einige Wendungen waren sehr gut mit hereingebracht und diese hätte ich ehrlich nicht erwartet, wodurch die Spannung auch nicht zu kurz kam. Zudem muss ich sagen, dass in diesem Buch auch ein paar Lebensweisheiten stecken, die wir uns alle eigentlich mal aneignen sollten, da man auch bei Sara merkt, wie viel diese doch bringen können.

Gerade zum Ende hin wurde es dann noch einmal richtig spannend, es passierten nämlich zwei Dinge, mit denen ich nie gerechnet hätte und ich hätte an einer Stelle auch echt heulen können und das Buch gegen die Wand schmeißen können, weil alles in mir Nein geschrien hat und es einfach nicht akzeptieren wollte, was da passiert, aber ich denke jeder der das Buch gelesen hat versteht genau, dass ich das meine was am Ende passiert. Für mich ist dies außerdem auch ein kleiner Cliffhänger und ich bin froh, dass ich den dritten Teil schon zuhause habe, da man wissen möchte wie es weitergeht.

Viel gibt es an dieser Stelle nicht mehr zu sagen, da ich an diesem Band eigentlich nichts auszusetzen habe, außer, dass durchaus noch ein wenig Potenzial nach oben besteht, aber ich muss schon gestehen, dass das Potenzial in diesem Teil deutlich besser ausgeschöpft wurde.


Fazit:

Eine lesenswerte Fortsetzung, die schon deutlich besser als der erste Teil ist, immer noch nicht perfekt, da noch ein wenig Potenzial nach oben besteht, aber hier wurde das Potenzial definitiv besser ausgeschöpft als im ersten Band, weswegen dieser Teil von mir 4/5 Sternen bekommt.

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fantasy, bettina belitz, jugendbuch, liebe, krieger

Die Diamantkrieger-Saga - Damirs Schwur

Bettina Belitz
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 22.02.2016
ISBN 9783570164174
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe vor diesem Buch noch nichts von Bettina Belitz gelesen, sondern lediglich von ihren Werken gehört. Da ich aber vor kurzem den dritten Band der Diamantkrieger-Saga vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen habe, müssen vorher natürlich auch erst einmal die anderen beiden Teile gelesen werden und den ersten habe ich nun beendet.

Wie in allen meinen Rezensionen komme ich erst einmal zum Cover. Das Cover ist meiner Meinung nach sehr schön aufgemacht. Es ist größtenteils in grau gehalten, mit einem Wald im Hintergrund. Dadurch stechen die Dreiecke, welche unterschiedlich groß und in verschiedenen Farben gehalten sind, noch einmal verstärkt hervor. Dadurch wird ein schöner Kontrast geboten. Außerdem unterscheidet sich das mittlere Dreieck von den anderen, da dort noch ein Teil eines Berges zu sehen ist, auf dem ein Mädchen mit einem Schwert steht, welches komplett in schwarz gehalten ist. Der Titel ist etwas weiter oben in der Mitte in blauer, glänzender Schrit und der Untertitel in schwarzer Schrift abgebildet. Der Name der Autorin ist oben in der Mitte zu finden. Generell finde ich die Cover der Diamantkrieger-Saga sehr schön gestaltet und die Farben harmonieren sehr gut miteinander.

Der Schreibstil war für mich ganz in Ordnung. An manchen Stellen hatte ich ein paar kleinere Schwierigkeiten. Generell kam ich aber gut in das Buch rein und es lies sich auch sonst gut lesen.

Die Charaktere fand ich soweit auch ganz in Ordnung, aber trotzdem habe ich an diesen doch etwas auszusetzen. Kommen wir erst einmal zur Protagonistin Sara. Anfangs gefiel mir Sara noch echt gut, man konnte sich in ihre Lage super hineinversetzen und verstand auch warum sie gewisse Sachen tat bzw. tun musste. Aber irgendwann wurde sie mir einfach zu naiv, sodass ich auch meine Schwierigkeiten hatte in dem Buch voranzukommen. Auch ihre ganzen Überlegungen nervten mich an manchen Stellen ziemlich. Ansonsten war sie eine wirklich interessante Figur. Damir wurde nur schwach belichtet. Über ihn erfuhr man so gut wie gar nichts und wenn er dann mal etwas sagte, dann waren es nur irgendwelche Andeutungen, die man auch als Leser nicht entschlüsseln konnte, was mich nach einiger Zeit auch echt genervt hat und unter anderem auch ziemlich anstrengend war. Dass man über ihn nicht so viel erfahren hat, war denke ich gewollt, aber dadurch konnte ich ihm nicht nahe kommen und so manche seiner Handlungen auch nicht ganz so recht nachvollziehen. Dadurch hat mir vor allem der Charakter Herr Goldwasser sehr gefallen. Er ist ein warmherziger, freundlicher Anwalt und in dem Buch der einzige der Sara helfen möchte und ihr auch mal Informationen geben will.

An dieser Stelle kann ich ganz klar sagen, dass ca das erste Viertel dieses Romans mir doch noch am besten gefallen hat. Man begleitet Sara zu ihren Aufträgen und lernt ihren schwierigen Alltag mit Jaga und ihrer demenzkranken Oma kennen. Generell blieb die Welt aber eher vage beschrieben, da nicht erwähnt wird, wo die Geschichte spielt. Und das ist für mich der nächste Kritikpunkt: teilweise ist es einfach zu vage. Es gibt einfach kaum Informationen zu den Dingen die Geschehen, generell zu den Hintergründen, sodass man nicht versteht, was mit Sara überhaupt passiert. Und das Problem dabei war auch, dass Damir und La Loba sich vehement dagegen wehrten Sara nähere Informationen zu geben, denn das bringt diese schließlich in sehr große Gefahren. Das war für mich leider nicht so ganz nachvollziehbar. La Loba hat Sara ziemlich zum Ende hin dann schließlich doch noch ein paar Informationen gegeben und sie auch gefragt, ob sie ihr geglaubt hätte, wenn es zu einem früheren Zeitpunkt offenbart worden wäre, woraufhin Sara verständlicherweise mit Nein antwortet, aber es hätte ein paar Fragen erspart und man hätte vielleicht die Geschichte an sich auch ein wenig besser verstanden. Denn gerade nach dem ersten Viertel bis zu dem Zeitpunkt wo Sara in großer Gefahr schwebt fehlte mir einfach schlichtweg auch die Spannung, für mich zog sich das Buch dort einfach nur sehr und ich kam auch nur sehr schleppend und langsam mit dem lesen voran, da ich ehrlich gesagt zwischendurch keine Lust mehr auf Sara hatte. Ihre Naivität und die unzureichenden Informationen haben mich an dieser Stelle einfach nur noch genervt und generell plätscherte die Geschichte in diesem Teil nur leicht vor sich hin.

Da sich La Loba schlussendlich dann doch noch dazu durchringen konnte ein paar Informationen zu geben, hatte ich schon gehofft, dass ich vielleicht einige Stellen dann besser verstehe, aber diese Informationen waren auch sehr kryptisch und als Leser hatte man dann trotzdem nur wenige Vorstellungen darüber, was denn eigentlich wirklich vor sich geht. An dieser Stelle hoffe ich, dass das in den beiden Folgebänden anders sein wird und man etwas mehr erfährt, als im ersten Teil der Saga. Das Ende war dann aber doch sehr passend gewählt und passte dann auch wieder zu der Sara, die man zu Beginn des Buches kennengelernt hat.

Generell kann ich sagen, dass mir das Buch an einigen Stellen zu langatmig war und das Potenzial nicht vollständig in diesem Band ausgeschöpft wurde. Ich bin in der Hinsicht aber zuversichtlich, dass dieses Potenzial in den Folgebänden noch weiter ausgeschöpft werden wird. Somit bin ich schon gespannt auf die Fortsetzungen und hoffe, dass diese meine Erwartungen erfüllen können.

Fazit:

Ein angenehmer Schreibstil und eine Geschichte, die auch düstere Elemente besitzt. Soweit ein guter Auftakt, der aber doch einige Schwächen hatte, vor allem auch dadurch das alles sehr kryptisch gehalten wurde, wodurch man öfter mal zur Weißglut getrieben wird. An manchen Stellen war man der Protagonistin auch  als Leser voraus, wodurch ihre Paranoia und Naivität an manchen Stellen auch sehr genervt haben. Im Großen und Ganzen ist der Roman lesenswert, weißt aber ganz klar noch Potenzial nach oben auf, welches die Folgebände dann hoffentlich ausschöpfen können. Insgesamt vergebe ich dem Buch 3/5 Sternen.

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liebe, anne freytag, homosexualität, jugendbuch, freundschaft

Den Mund voll ungesagter Dinge

Anne Freytag
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453271036
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Die Bücher von Anne Freytag wollte ich schon sehr lange immer mal wieder gerne lesen, vor allem auch weil ich nur gutes darüber gehört habe, aber irgendwie habe ich mir sie nie gekauft, da immer wieder ein anderes Buch dazwischen kam. Als ich dann ,,Den Mund voll ungesagter Dinge“ in der Stadtbibliothek habe stehen sehen, dachte ich mir: Komm nimmst du es mal mit. Am selben Tag noch habe ich das Buch dann angefangen zu lesen und ich muss sagen, dass es mich wirklich begeistert hat.

Nun aber mal Schritt für Schritt und das heißt ich fange einmal beim Cover an, welches sehr schlicht gehalten ist. Es ist komplett rot und unten rechts kann man ein Mädchen von hinten sehen. Die Schrift ist in Großbuchstaben und Regenbogenfarben gehalten und nimmt den größten Teil des Covers ein. Ganz oben kann man den Namen der Autorin (auch in Großbuchstaben) in weiß sehen. Etwas unterhalb des Buchtitels ist das Genre abgebildet. Ich persönlich finde das Cover sehr schön und passend zum Buch gestaltet. Vor allem die Regenbogenfarbene Schrift passt zum Inhalt, da es um die Liebesgeschichte zweier Mädchen geht (um jetzt nicht den Begriff LGBTQI zu verwenden, denn Liebe ist für mich Liebe und da gibt es auch keine Ausnahmen).

Der Schreibstil hat mir auch sehr sehr gut gefallen, da er sehr locker und leicht war, was dazu führte, dass es sehr angenehm war diese Geschichte zu lesen. Das Buch lässt sich locker in ein bis zwei Tagen lesen, da man mit einer Leichtigkeit durchkommt und wäre ich nicht so viel unterwegs gewesen, hätte ich das Buch bestimmt auch in zwei Tagen gelesen.

Nun aber zu den Figuren. Diese haben mir auch wirklich sehr gefallen. Sie waren alle gut herausgearbeitet. Vor allem mit Sophie konnte ich mich super identifizieren, da ich ihre bockige Haltung (vor allem am Anfang) mega nachvollziehen konnte. Ich glaube aber insgeheim, dass ich mich auch sehr gut mit ihr identifizieren konnte, weil selber so ein Teil von Sophie in mir steckt und deswegen war sie mir von Anfang an einfach total sympathisch. Aber auch Leon mochte ich total gerne, da er dieses unschuldiges-Kleinkind-Image hatte und ich ihn an manchen Stellen einfach nur hätte knuddeln können, da er so süß zu Sophie war. Generell kann ich aber sagen, dass ich alle Charaktere toll fand und diese auch super in ihre ,,Rollen“ gepasst haben.

Der Inhalt hatte mich ohnehin schon angefixt und dadurch erhoffte ich mir eine wunderschöne Liebesgeschichte, welche sie auch definitiv war. Der Charme dieses Buches liegt gerade darin, dass die Ereignisse immer aus dem unperfektesten Blickwinkel dargestellt werden, wodurch man sich auch sehr gut in die jeweilige Situation hineinversetzen kann. Außerdem legt Anne Freytag keinen Wert darauf, dass ihre Charaktere megasympathisch sind, sondern sie beschreibt diese so wie sie eben sind, wodurch ich mich auch beim lesen direkt wohlgefühlt habe und auch nicht das gefühl aufgekommen ist, dass alles zu perfekt ist. Dadurch hat man auch gleichzeitig das Gefühl eine wirkliche Familie durch das Buch zu begleiten und nicht irgendeinen perfekten Abklatsch. Das hat das lesen vor allem auch sehr realistisch gestaltet, was mir wirklich sehr gut gefiel, da man das wirklich nicht bei vielen Büchern – zumindest nach näherem Betrachten – behaupten kann.

Besonders punkten kann bei mir auch das Gespräch darüber, wie es wohl wäre, wenn die beiden Mädchen Buchcharaktere wären. Dabei kommen sie zu dem Entschluss, dass sie miese Buchcharaktere werden und das trägt wieder nur dazu bei, dass das Buch sehr realistisch gegen über anderen Büchern ist. In anderen Büchern ist es nämlich meist so, dass das Mädchen sich beispielsweise als durchschnittlich sieht, aber eigentlich doch das perfekte Aussehen hat, aber dafür auch schüchtern ist und der Typ ist dann natürlich der BadBoy der Schule. Gerade diesen Realismus schätze ich ungemein an diesem Buch, da solche heutzutage nur noch selten anzutreffen sind – zumindest kommt es mir so vor.

Und damit wären wir auch schon beim Hauptthema dieses Buches: der gleichgeschlechtlichen Liebe. Dieses Thema wird von Anne Freytag in dem Buch super aufgegriffen. Generell finde ich es schade, dass das Thema noch so umstritten ist und ich finde auch den Begriff LGBTQI-Romane unpassend, da es für mich nichts anderes ist, als wenn sich ein Mann und eine Frau lieben. Für mich ist Liebe einfach Liebe, egal ob sich vielleicht jetzt zwei Frauen lieben oder auch zwei Männer. Das ändert schließlich nichts daran, dass sie sich lieben. Vielleicht finde ich es auch deswegen super, wenn Autoren dieses immer noch umstrittene Thema aufgreifen und ein Buch darüber schreiben oder Elemente davon in ihr Buch mit einfließen lassen. Im gesamten Buch wird der Begriff ,,lesbisch“ auch nicht oft erwähnt, was ich ebenfalls sehr gut finde, da im Buch auch klargemacht wird, dass dies eine völlig unnötige Beschreibung oder Kategorie ist.

Abschließend kann ich zu dem Buch nur sagen, dass es die gleichgeschlechtliche Liebe super wiedergibt und sie als das sieht, was sie ist, nämlich: Liebe. Ganz normale und einfache Liebe und nichts anderes. Es ist einfach ein Roman der eine ganz normale Liebesgeschichte erzählt, nichts anderes und auch nicht mehr oder weniger und gerade deswegen kann ich das Buch nur jedem empfehlen.

Fazit:

Ein wirklich toller Roman, der die Liebe so wiedergibt wie sie ist. Ein Roman, der aufgreift, dass es in der Liebe keine Unterschiede gibt. Und genau das finde ich so toll an diesem Buch, da es schlichtweg einfach nur realistisch ist. Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen und es jedem nur ans Herz legen. Aus diesen Gründen vergebe ich dem Buch 5/5 Sternen.

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stefanie hasse, bookelements, liebe, bücher, fantasy

BookElements - Das Geheimnis unter der Tinte

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.02.2016
ISBN 9783551300522
Genre: Fantasy

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bookelements, autor: stefanie hasse, urban fanstay, bücher, book elements

BookElements 2: Die Welt hinter den Buchstaben

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551316738
Genre: Fantasy

Rezension:  
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bücher, autor: stefanie hasse, book elements, erster teil, fantasy

BookElements 1: Die Magie zwischen den Zeilen

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551316332
Genre: Fantasy

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328 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

magonia, jugendbuch, vögel, fantasy, mariadheadley

Magonia

M. D. Headley , Julia Walther
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.04.2017
ISBN 9783453270176
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Mit diesem Buch habe ich lange geliebäugelt, was nicht nur an dem Cover lag. Dieses ist größtenteils in blau gehalten, gleichzeitig aber auch sehr schlicht, was die generelle Aufmachung angeht. Die Feder wird durch den dunklen Hintergrund noch einmal verstärkt hervorgerufen. Diese ist in einen gold- und blauton gehalten und oben rechts wird diese zu Vögeln in denselben Fraben. Der Titel der Autorin ist ganz oben in gelb abgebildet und der Titel mittig unten in weiß. Das Cover ist meiner Meinung nach echt gut gelungen, ich war auf den ersten Blick wirklich verliebt und habe sehr oft mit dem Gedanken gespielt das Buch zu kaufen, es dann aber doch immer wieder nicht getan, bis es vor kurzem schließlich bei mir einziehen durfte. Auch der Klappentext hatte mich extrem neugierig auf die Geschichte gemacht und somit habe ich das Buch jetzt endlich gelesen.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Am Anfang war er ein wenig ,,stockender“, eher mit kleineren Sätzen oder ein paar Worten, was mir dabei aber auch sehr gut gefiel, weil es zu Azas Situation passte. Nachher, wo das Geschehen dann richtig startete, waren diese nur noch vereinzelt anzutreffen. Generell war der Schreibstil sehr locker und leicht gehalten, wodurch ich das Buch sehr schnell beendet habe.

Die Hauptcharaktere, also Aza und ein Stück weit auch Jason, waren sehr gut herausgearbeitet. Vor allem Aza mochte ich am Anfang total. Ich liebe Sarkasmus, vor allem in Büchern und da Aza vor allem anfangs sehr sarkastisch war, konnte ich mich schnell mit ihr anfreunden. Aber auch Jason mochte ich total gerne, denn er war immer an Azas Seite und hat immer versucht das beste aus ihrem Leben zu machen. Die Kapitel waren größtenteils aus Azas Sicht erzählt und vereinzelt aus Jasons Sicht, was auch dazu beitrug, dass man sich gut in die beiden hineinversetzen konnte und auch die Handlungen nachvollziehen konnte.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich das Buch zwar echt super fand, aber dennoch ein paar Kritikpunkte habe. Generell wurde meiner Meinung nach Magonia als ganzes nicht ganz so gut beschrieben. Beispielsweise wurde Begriffe wie ,,Drowner“ oder ,,Breath“ nicht ganz so gut beschrieben, wie ich es mir erhofft habe, sodass ich immer noch nicht ganz weiß, was ich darunter verstehen soll. Auch stieß ich bei einigen Stellen an die Grenzen meiner Vorstellungskraft, da man sich manches nur echt schwer vorstellen konnte oder nicht genau wusste wie man es sich vorstellen sollte, zumindest erging es mir in der Hinsicht so. Meine Hoffnung liegt hierbei darin, dass diese kleinen Lücken im zweiten Band noch beantwortet werden.

Im Großen und Ganzen muss ich allerdings sagen, dass das Buch echt super ist. Die Spannung ist an den richtigen Stellen vorhanden und es ist einfach etwas komplett neues, von dem man vorher noch nicht gelesen hat, demnach finde ich die Idee echt super, auch wenn die Umsetzung an den ein oder anderen Stellen noch etwas ausbaufähig ist.

Besonders gut hat mir auch das Ende gefallen, welches einfach wunderschön und echt süß war und mich auch sehr berührt hat. Auch macht einen das Ende neugierig auf den zweiten Teil der Reihe, allerdings auf eine positive Art und Weise (ohne Cliffhänger, so wie ich es empfinde), sodass man sich auf den nächsten Band freut, die Warterei aber nicht allzu schrecklich ist.

Abschließend kann ich das Buch trotz seiner kleinen Schwächen empfehlen, da es eine etwas andere und völlig neue Welt eröffnet, von der man bisher nichts gelesen hat und einen in seinen Bann zieht. Ich für meinen Teil freue mich demnach schon auf den zweiten Teil dieser Reihe und bin gespannt, wie die Geschichte weitergeführt wird und ob mich der zweite Band vielleicht auch noch mehr begeistern kann wie der erste.

Fazit:

Trotz kleiner Schwächen ist das Buch ein solider Jugendroman, dem man eine Chance geben sollte, wenn man mal etwas komplett neues erleben möchte. Aus diesen Gründen vergebe ich dem Buch 4/5 Sternen.

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mona kasten, liebe, feel again, monakasten, feelagain

Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Auch wie bei den anderen beiden Bänden der Again-Reihe finde ich das Cover einfach nur wunderschön. Der Schreibstil war, wie auch bei den anderen Bänden, wieder sehr flüssig und damit schnell zu lesen und hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Die Charaktere fand ich auch wieder sehr gut herausgearbeitet.

Die Unterschiede zwischen Sawyer und Isaac könnten wohl kaum größer sein. Er, ein schüchterner Nerd, sie die ,,Draufgängerin". Und doch passen die beiden so gut zusammen. Als Sawyer Isaac küsst, da andere Mädchen über ihn tuscheln und lachen, kann sie es selber kaum fassen und schlägt ihm kurz darauf einen Deal vor: Er steht für sie für ihre Fotostrecke Modell und sie macht aus ihm einen Bad Boy. Soweit so gut. Anfangs läuft alles super und Sawyer konzentriert sich nur auf ihre Fotostrecke, doch nach und nach merkt sie, dass sie so nicht weitermachen kann, denn Isaac sieht gar nicht mal so schlecht aus.

Auch in diesem Buch waren die Vergangenheiten wieder sehr gut mit einbezogen. Bei Trust again hatte ich erwähnt, dass mich die Geschichte von Spencer bisher am meisten mitnimmt, aber nun muss ich sagen, dass mich definitiv Sawyers Vergangenheit am meisten berührt. An dieser Stelle hat für mich einfach alles gepasst, vor allem auch warum sie so ist wie sie eben ist. Isaac hingegen hat ein schweres Verhältnis zu seinen Eltern und vor allem an einer Stelle nimmt einen dies auch ein wenig mit.

Im Buch merkt man, wie Sawyer stückweise immer ,,weicher" wird und ihre Gefühle zulässt, anstatt diese immer nur zu verdrängen oder zu verstecken, was mir persönlich an dem Buch sogar fast am besten gefallen hat. Auch dass sie von Isaacs Familie so liebevoll ,,aufgenommen" wird, fand ich einfach nur toll und man merkt auch, wie sie dies genießt. Aber auch Isaacs Verwandlung fand ich gut gelungen. Anfangs war er sehr schüchtern, sodass er sich nicht mal getraut hat ein Mädchen anzusprechen ohne rot zu werden oder verlegen. Durch Sawyers Hilfe hat man einfach gemerkt, dass er immer mutiger wurde und sich immer mehr getraut hat ohne sich dabei aus dem Konzept bringen zu lassen.

An dieser Stelle muss ich aber auch erwähnen, dass ich nie gedacht hätte, dass Sawyer mir so ans Herz wachsen würde. Im ersten Band fand ich sie einfach nur schrecklich, so ging es denke ich mal auch den meisten, aber ich muss sagen, dass sie mir bei Trust again schon ein wenig ans Herz gewachsen ist, da sie sich dort auch um Dawn gesorgt hat, zu ihr stand und ihr auch geholfen hat. Jetzt wo ich Feel again beendet habe, muss ich ehrlich gestehen, dass mir Sawyer nun vollends ans Herz gewachsen ist. Man kann jetzt verstehen, warum sie sich so verhält und konnte sich generell sehr gut in sie hinein versetzen und dadurch auch verstehen. Ihre Gefühle wurden dabei meiner Meinung nach sehr gut rübergebracht und man bekam ein ganz anderes Bild von der Sawyer, die man in Begin again und Trust again kennengelernt hat. Ich hätte auch nicht gedacht, dass sie so ein herzensguter Mensch ist und sich auch um Isaacs Familie so gut kümmern würde, nachdem ich sie in Begin again noch so schrecklich fand.

Bei den Jungs konnte ich mich hingegen nie so richtig entscheiden, wen ich jetzt besser fand, ob Kaden oder doch Spencer, aber ich glaube wenn ich mich jetzt zwischen allen drei entscheiden müsste, würde ich Isaac wählen. Er kümmert sich einfach so rührend um seine Familie und um alle anderen, dass man ihn einfach nur lieben kann. Für ihn sind einfach alle anderen total wichtig und er würde auch viel einstecken, damit es anderen gut geht. Seine Bedürfnisse stehen hinter denen der anderen, was ich sehr bemerkenswert finde, da er immer bemüht darum ist, dass es anderen gut geht.

Kurz gesagt: Die Veränderungen die beide Charaktere durchmachen finde ich wirklich sehr bemerkenswert, um nicht zu sagen krass. Vor allem Sawyers Veränderung hat mich echt vom Hocker gehauen, sodass ich sie schlussendlich einfach nur als liebenswert bezeichnen würde und nicht mehr als Draufgängerin, sowie ich sie am Anfang des Buches empfunden habe.

Und auch trotz Sawyers Hemmungen, mit Isaac eine Beziehung einzugehen, hat man gemerkt, dass sie doch nicht ganz abgeneigt war. Auch hatte sie nachher keine Probleme Isaac ihre Gefühle zu gestehen, was bei Dawn im zweiten Band anders aussah. Natürlich hat man auch bei Sawyer gemerkt, dass sie Angst hatte eine Beziehung mit Isaac einzugehen, aber bei dieser Vergangenheit finde ich das auch mehr als verständlich.

Besonders zum Ende hin sprudelten die Gefühle einfach nur über und auch wenn ich nicht weinen musste, hat mich das alles doch sehr berührt. Das Ende war einfach total passend und auch wunderschön, vor allem für Sawyer.

Abschließend kann ich nur sagen, dass mir Feel again von allen drei Bänden am besten gefallen hat und ich auch hier wieder nur eine klare Leseempfehlung für die komplette Reihe aussprechen kann. Nach diesem Band ist mir aber noch mehr klar, dass ich die anderen Bücher von Mona Kasten unbedingt noch lesen muss und dass auch definitiv ihre neue Reihe, die noch erscheint, bei mir einziehen wird.

Fazit:

Definitiv eine Reihe, die man gelesen haben muss. Mit Feel again hat sich Mona Kasten noch einmal selbst übertroffen. Deswegen vergebe ich dem Buch 5/5 Sternen.

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mona kasten, trust again, liebe, dawn, new adult

Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Zum Cover muss ich an dieser Stelle nicht allzu viel sagen, da es schließlich wie Begin again aufgebaut ist (nur mit anderen Farben und einem anderen Bild). Der Schreibstil ist auch nach wie vor sehr flüssig und schnell zu lesen, wodurch es angenehm war das Buch zu lesen und es sich auch relativ schnell lesen lässt. Die Charaktere waren auch in diesem Band sehr gut herausgearbeitet und ich konnte schließlich auch Sawyer ins Herz schließen und freue mich demnach riesig auf Feel again.

Es war für mich nach Begin again klar, dass ich diese Reihe unbedingt weiterführen muss und ich hatte mich auch riesig auf Spencer und Dawn gefreut und kann an dieser Stelle wieder nur einmal sagen, dass Begin again und Trust again einfach nur super Bücher sind. Hier spielte natürlich neben der Lovestory auch wieder Herzschmerz mit und das gefällt mir unglaublich gut. Vor allem finde ich die Vergangenheiten gut mit in die Geschichte eingebaut und Mona Kasten hat meiner Meinung nach ein Händchen dafür die passenden Vergangenheiten für ihre Charaktere herauszusuchen. Vor allem Spencers Vergangenheit hat mich bei diesem Buch sehr berührt, denn für mich kam dies auch sehr unerwartet, ich hätte nie gedacht, dass er so eine Last mit sich herumschleppen muss. Aber auch Dawns Vergangenheit war nicht ohne und ich denke auch, dass jeder an ihrer Stelle so reagieren würde und es einem sicherlich genauso schwer fallen würde eine neue Beziehung einzugehen.

Klar, ein bisschen vorhersehbar sind Liebesromane schon, denn die meisten besitzen schließlich auch ein Happy End (welches ich persönlich auch brauche, ich glaube ich würde mich sonst tagelang im Bett verkriechen und heulen), aber dennoch muss ich sagen, dass Begin again und Trust again einem trotzdem viel mehr bieten.

Bei diesem Band hatte ich aber auch das Gefühl, dass die Erotik mehr im Vordergrund stand, wie bei Begin again. Dies hat mich allerdings nicht weiter gestört, schließlich passt es auch zu dem Genre. Die Umsetzung dieser Szenen fand ich sehr gut.

Auch dass sich Dawn und Spence sich gegenseitig nur schwer öffnen können passt total zum Buch, wie auch bei Begin again. Mir gefällt es total, dass Mona Kasten nicht nur einfache Probleme anspricht, sondern auch schwerwiegende. Sie fädelt diese perfekt in die Geschichte ein und dadurch war auch die Umsetzung sehr gut. Man merkt einfach, dass sich Mona dabei Gedanken gemacht hat, wie sie es am besten umsetzen kann und das ist ihr meiner Meinung nach auch sehr gelungen.

In Begin Again spielten Tattoos und Musik eine ganz große Rolle, in diesem Buch ist es das Schreiben. Ich finde es gut, dass Mona Kasten das Schreiben so gut mit in die Geschichte eingebaut hat, denn das ist Dawns (und ich denke auch Monas) größte Leidenschaft, welche sie auch immer wieder auf den Boden zurückholt, wenn ihr alles über den Kopf wächst.

Kommen wir aber nun zu einem Teil, den ich in diesem Buch auch sehr geliebt habe und zwar: dem Witz. Durch Spencers lockere Art, aber auch durch Dawns Tollpatschigkeit, war das Buch an manchen Stellen einfach nur lustig (und manchmal hat man sich auch echt fremdgeschämt). Ich liebe einfach Spencers Humor.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich schon wieder nicht weiß, wie ich meine ganzen Emotionen und Leseerlebnisse in dieser Rezension zusammenfassen soll. Mona Kasten hat es wieder geschafft mich zu begeistern und damit kann ich diese Rezension wieder nur mit einer klaren Leseempfehlung schließen.


Fazit:

Die passende Mischung aus Herzschmerz, Liebesgeschichte und Erotik. Mona Kasten konnte mich mit Trust again wieder vollends überzeugen. Deswegen bekommt das Buch von mir 5/5 Sternen.


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