Mimmi2601s Bibliothek

104 Bücher, 76 Rezensionen

Zu Mimmi2601s Profil
Filtern nach
104 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(34)

45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

"liebe":w=3,"drogen":w=3,"eifersucht":w=2,"hochzeit":w=2,"alkohol":w=2,"arbeit":w=2,"fliegen":w=2,"lucas":w=2,"leona":w=2,"roman":w=1,"freundschaft":w=1,"mut":w=1,"reich":w=1,"san francisco":w=1,"lucy":w=1

Bereit zu fliegen

Nina Miller
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.09.2018
ISBN 9783752821932
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:


Vorab möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Autorin bedanken, dass sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Es hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet, dein Buch zu lesen, liebe Nina und ich freue mich schon riesig auf dein nächstes Werk!

Das Cover ist einfach nur traumhaft! Gerade der Hintergrund hat es mir total angetan. Er passt einfach super zum Gesamtbild des Covers und die Farben finde ich auch einfach nur wunderschön! Das Cover konnte mich auf jeden Fall direkt begeistern.

Nicht nur das Cover hat mir sonderlich gut gefallen, der Schreibstil war auch super! Das Buch ließ sich total leicht und schnell lesen und ich flog einfach nur so durch die Seiten! Außerdem fesselte der Schreibstil mich so sehr, dass ich einfach nicht anders konnte als die erste Hälfte in einem Rutsch zu lesen und dann auch noch die zweite!

Die Charaktere fand ich unglaublich toll herausgearbeitet! Man erfuhr wirklich viel über sie. Was ich aber am schönsten fand, war, dass die Emotionen genau so herüber kamen wie sie sollten! Die Autorin hat ein wirkliches Talent dafür einem die Charaktere und deren Gefühle nahezubringen. Ich fühlte einfach total mit ihnen mit! Die Protagonistin Leona bzw. Lucy mochte ich wirklich total gerne! Auch wenn ich im ersten Moment vielleicht einen Gefühlsausbruch von ihr nicht verstehen konnte, so schaffte es die Autorin, es im nächsten Satz verständlich zu machen. Ich konnte mich wirklich voll und ganz in unsere Protagonistin hineinversetzen und ihre Achterbahnfahrt der Gefühle, ihren Zwiespalt, ihre Wut und auch ihre Traurigkeit total gut nachvollziehen. Der Schreibstil war so lebendig, dass es mir vorkam, ich würde das alles gerade selbst erleben. Neben der Protagonistin gab es aber auch zwei tolle Kerle. Die beiden sind jeweils auf ihre Art ganz besonders und ich stecke immer noch ein wenig im Zwiespalt, wen von den beiden ich jetzt toller finden soll. Ich konnte beide total in mein Herz schließen. Und auch wenn manche Handlungen von Tyler vielleicht anfangs total unlogisch und dumm erschienen, so verstand man es am Ende. Ich möchte zu den beiden Männern an dieser Stelle aber nicht allzu viel sagen, da ich Spoiler vermeiden möchte und ich finde, dass es sich wirklich lohnt diese Geschichte selber zu lesen und die beiden kennenzulernen!

Auch die Handlung konnte mich komplett von sich einnehmen. Wie schon erwähnt konnte ich diesen Zwiespalt einfach total gut nachvollziehen. Und in diesem befindet man sich bis zum Ende eigentlich die ganze Zeit lang. Was der Autorin wirklich sehr gelungen ist! Ich finde vor allem aber auch gut, dass wirklich ernste Themen auch in diesem Buch aufgegriffen wurden und angesprochen wurden. Dabei wurde auch nichts beschönigt, man wird hier mit der knallharten Realität konfrontiert. Unter anderem wird auch das Thema Drogen aufgegriffen und es wird einem vor Augen geführt, wie viel diese kaputt machen und dass aus einer Partydroge ganz schnell eine ernste Sache wird! Neben den Drogen wird aber auch das Thema Alkohol gut aufgegriffen und hier wird auch wieder aufgezeigt, dass das definitiv etwas gefährliches ist. Man merkt in diesem Buch vor allem auch, wie schnell die Dinge aus dem Ruder laufen können und wie schnell es Ernst werden kann. Ein weiteres wichtiges Thema, das nämlich auch noch aufgegriffen wird, ist die häusliche Gewalt. Und auch dieses Thema ist einfach unglaublich wichtig! Ich finde es wirklich toll, dass die Autorin so wichtige Themen mit in ihre Geschichte eingebaut hat, vor allem, da diese auch wirklich gut thematisiert und behandelt werden! Und natürlich ist das wichtigste dabei, dass einem dabei auch noch die Realität vor Augen gehalten wird. Neben diesen ernsten Themen gibt es aber auch genug schöne, lockere und lustige Momente und diese Mischung macht das Buch für mich einfach perfekt! Es ist - zumindest an den schönen Stellen - ein absolutes Wohlfühlbuch! Generell kann ich das Buch an dieser Stelle wirklich nur empfehlen, weil vor allem die ganzen Gefühle einfach so gut beschrieben sind, dass man sich fühlt, als wäre man selbst die Person, die das alles gerade erlebt. Kurz vor dem Ende habe ich dann schlussendlich auch ein paar Tränen vergossen, weil das Buch einfach so emotional wurde! Und natürlich konnte mich auch das Ende total begeistern! Ein wirklich tolles Debüt! Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Werke!


Fazit:

Ein unglaublisch schönes und trauriges Buch zugleich, welches einem auf der einen Seite die harte Realität vor Augen führt und auf der anderen Seite auch total schöne Momente bietet. Die Charaktere waren einem so nah, dass man das Gefühl hatte alles selbst zu erleben und die Gefühle wurden einem auch super nahegebracht! Ich vergebe dem Buch an dieser Stelle 5/5 Sternen!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(173)

327 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

"fantasy":w=6,"palace of silk":w=6,"c.e.bernard":w=5,"paris":w=4,"liebe":w=3,"berührung":w=3,"seide":w=3,"magdalena":w=3,"magdalenen":w=3,"die verräterin":w=3,"reihe":w=2,"london":w=2,"dystopie":w=2,"freiheit":w=2,"rea":w=2

Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Nachdem mich der erste Teil so begeistern konnte, musste ich den zweiten Teil einfach direkt danach anfangen. Ich bin wirklich froh schon alle Teile daheim zu haben und bin nach dem Ende des zweiten Bandes schon mega gespannt auf den dritten Teil dieser Reihe! Vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das Cover ist auch wie das des ersten Bandes wirklich schön gestaltet. Dieses Mal ist es in einem wunderschönen lila gehalten, was mir total gefällt. Generell finde ich wirklich alle Cover der Reihe wirklich schön und kann mich gar nicht so festlegen, welches ich am besten finden soll.

Der Schreibstil war auch in diesem Band wieder locker und leicht und das Buch ließ sich schön flüssig lesen. Dadurch hatte ich das Buch auch ziemlich schnell durch (was zum anderen natürlich auch an der Handlung lag). Wieder war es auch in einzelne Abschnitte eingeteilt mit einem schönen Zitat am Anfang jedes neuen Abschnittes.

Die Charaktere haben sich wirklich enorm weiterentwickelt. Was ich am tollsten fand, ist, dass sie endlich noch mehr an Stärke gewinnen. Aber vor allem war es auch eine sehr tolle Erfahrung die Charaktere dabei zu begleiten, wie sie gelernt haben, für sich und ihre Rechte einzustehen. Vor allem bei einer Person - ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern - bemerkte man dies besonders! Generell sind mir alle noch mehr ans Herz gewachsen, als schon im ersten Band und sie haben alle eine wirklich tolle Entwicklung durchgemacht! Zu manchen von ihnen hatte ich im ersten Band noch nicht einen ganz so starken Bezug, das änderte sich im zweiten Band, denn auch hier waren alle wieder super herausgearbeitet und man lernte so viel neues über sie dazu, dass man eigentlich gar nicht anders konnte, als sie zu lieben.

Und dann kommt da noch die Handlung. Bei dieser dachte ich mir anfangs, dass man den ersten Band wirklich nicht mehr toppen könnte... aber Christine Bernard hat es definitiv geschafft mich komplett von den Socken zu hauen! Ich habe so sehr mit den Charakteren gelitten, mitgefiebert, gebangt und gehofft. Es wurde wirklich die komplette Palette an Gefühlen abgearbeitet. An manchen Stellen packten mich Angst und Panik und an wieder anderen Stellen hätte ich das Buch am liebsten zugeklappt und nicht weiter gelesen, weil ich einerseits Angst davor hatte, wie die Szenen nun ausgehen würden und andererseits doch nicht wollte, dass dieses Buch endet. Und tatsächlich hätte ich an den ein oder anderen Stellen am liebsten nur Rotz und Wasser geheult - was ich sogar fast passiert ist, denn Tränen hatte ich auf jeden Fall schon in den Augen - weil es einfach so herzzerreißend traurig war! Dafür hätte ich am Ende vor Glück platzen können. Es war einfach perfekt. Wenn ich jetzt schon wieder an das Ende denke, dann könnte ich vor Freude in die Luft springen! Dafür war aber das was kurz vor dem Ende passiert ist umso schockierender und ich kann es immer noch nicht so recht fassen, was da passiert ist! Den dritten Teil der Reihe habe ich schon angefangen und ich bin total gespannt, wie dieser nun wird, vor allem nach diesem grandiosen Ende vom zweiten Band.


Fazit:

Auch mit dem zweiten Teil konnte die Autorin mich total begeistern! Ehrlich gesagt fand ich ihn sogar noch besser als den ersten, obwohl ich dachte, dass dieser nicht mehr getoppt werden könnte. Da habe ich wohl falsch gedacht. Auch dieser Band liefert wieder eine actionreiche Geschichte, die einen einfach in seinen Band zieht. Von Herzschmerz bis vor Glück platzen ist alles mit dabei! Ich vergebe an dieser Stelle 5/5 Sternen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(376)

850 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 195 Rezensionen

"fantasy":w=13,"palace of glass":w=13,"london":w=8,"c. e. bernard":w=7,"die wächterin":w=6,"berührung":w=5,"magdalena":w=5,"penhaligon":w=4,"ce bernard":w=4,"magdalenen":w=4,"kampf":w=3,"königshaus":w=3,"rea":w=3,"liebe":w=2,"freundschaft":w=2

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch lag ja nun schon eine ganze Zeit bei mir herum, was mir auch ehrlich gesagt wirklich leid tut, aber manchmal spielt das Leben einem dazwischen. Aber nun habe ich ja endlich die Zeit dazu gefunden, es zu lesen und bin begeistert! Ich fand das Buch einfach total klasse und bedanke mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Cover der Reihe finde ich wirklich super. Sie sind einfach mega schön gestaltet. Besonders toll finde ich es, wie die Feuerseide mit einbezogen wurde. Auch die Farben der Cover gefallen mir wirklich gut, sodass ich mich gar nicht so recht entscheiden kann, welches mein Liebstes ist. Ich spreche an dieser Stelle allgemein von den Covern, weil deren Aufmachung doch recht ähnlich gehalten ist und ich alle drei wirklich traumhaft schön finde!

Der Schreibstil war super, weil er sich wirklich angenehm und leicht lesen ließ und ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Außerdem war das Buch in Teile aufgeteilt und bei jedem Teil gab es ein Zitat, was ich echt schön fand.

Und nun zu den Charakteren. Ich kann jetzt nach beenden des Buches gar nicht sagen, wen ich am meisten mag. Ich finde alle einfach total toll! Die Charaktere wurden nicht nur gut herausgearbeitet, sie waren alle auch total besonders. Rea, die Protagonistin ist eine wirklich starke und mutige junge Frau und würde alles dafür tun, die Menschen, die ihr am Herzen liegen zu beschützen. Das ist allerdings nicht so einfach, denn schließlich hat sie auch ein Geheimnis, welches nicht ans Licht kommen darf. Rea war mir wirklich sehr sympathisch und ich konnte sie sofort in mein Herz schließen, denn ein wenig rebellisch ist sie auch. Ich konnte richtig mit ihr mitfiebern und freue mich demnach auch riesig auf die anderen beiden Bände. Liam, ihren Bruder, mochte ich auch total gerne. Er versucht seine Schwester vor allem bösen zu beschützen und möchte sie immer in Sicherheit wissen. Außerdem ist er wirklich immer für seine Schwester da und weiß auch von ihrem Geheimnis. Auch Liam mochte ich wirklich gern, allerdings hat man im ersten Band noch nicht ganz so viel von ihm erfahren, ich hoffe, dass man in den weiteren Teilen noch mehr von ihm erfahren wird. Bei Robin, dem Prinzen, war ich mir anfangs unsicher, ob ich ihn mögen werde, aber je mehr man ihn kennenlernte, desto mehr schlich er sich auch in mein Herz. Zu ihm möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, ihr sollt selber herausfinden, wie er so ist! Ninon war mir von Anfang an sympathisch, sie hat eine ziemlich aufgeweckte Art und nimmt Leute, denen sie vertrauen kann, auch schnell in ihr Herz auf und hat sich wirklich toll um Rea gekümmert. Blanc ist mir auch wirklich sehr ans Herz gewachsen, weil man einfach merkt, dass Rea ihm wichtig ist und dass er sie so gut wie möglich auf die Gefahren vorbereiten möchte.

Was ich aber tatsächlich fast noch besser als die Charaktere fand, war die Handlung. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung konnten mich voll von sich überzeugen. Hat die Handlung anfangs noch ein wenig an Fahrt aufgenommen, so hat sie sich schnell in eine wirklich spannende Story mit Intrigen verwickelt, denn irgendeiner trachtet dem Kronprinzen nach dem Leben und es gilt herauszufinden wer. Dabei ist man genauso ratlos wie Rea und rätselt zusammen mit ihr mit, wer zu den Attentätern gehören könnte. Wem kann man trauen und wem nicht? Diese Frage stellt man sich nicht nur einmal in dem Buch und ehrlich gesagt habe ich dann genau wie Rea nachher die verschiedensten Personen verdächtigt, aber wer im Endeffekt wirklich den Prinzen tot sehen wollte, damit habe ich nicht gerechnet und es hat mich umso mehr überrascht! Das war allerdings nicht die Einzige Überraschung. Es gab nämlich noch ein paar Stellen, wo etwas passierte, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. An Spannung fehlte es also überhaupt nicht! Auch das Ende war ziemlich spannend und hat mir ehrlich gesagt auch ein wenig das Herz gebrochen. Umso gespannter bin ich jetzt natürlich auf den zweiten Band und freue mich schon darauf ihn zu lesen!

Fazit:

Ein spannendes und actionreiches Buch, das mich einfach nur mitgerissen hat! Die Charaktere waren toll, es fehlte nicht an Spannung und auch die Handlung konnte mich total überzeugen, sodass ich jetzt schon auf den zweiten Teil gespannt bin. Ich vergebe dem Buch 5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

33 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

"elemente":w=3,"fantasy":w=1,"jugendbuch":w=1,"magie":w=1,"feuer":w=1,"erde":w=1,"wasser":w=1,"4 sterne":w=1,"luft":w=1,"serienauftakt":w=1,"carina zacharias":w=1,"elemte der erde":w=1,"the lost prophecy":w=1,"vom sturm erweckt":w=1,"andurion":w=1

The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt (Elemente-Reihe 1)

Carina Zacharias
E-Buch Text: 222 Seiten
Erschienen bei beBEYOND by Bastei Entertainment, 11.09.2018
ISBN 9783732552924
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Ich bin durch die Leserunde bei der Lesejury auf das Buch aufmerksam geworden und da mich die Leseprobe wirklich sehr gefesselt hat, habe ich mich kurzerhand beworben. Ich habe mich wirklich riesig gefreut, dass ich dann auch bei der Leserunde teilnehmen durfte. Danke an dieser Stelle noch einmal dafür! Das war tatsächlich auch das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Zuerst aber zum Cover, welches ich persönlich doch ein wenig zu schlicht finde. Ich finde einfach, dass die Geschichte etwas mehr verdient hätte. Wobei es aber trotzdem super zur Geschichte passt, denn schließlich braucht das Luftvolk die Hilfe der anderen Elemente und da es in dem ersten Band um das Luftvolk geht, ist das Cover natürlich passend dazu gestaltet. Das finde ich wirklich super gemacht!

Der Schreibstil war auch sehr angenehm zu lesen und hat mich wirklich gefesselt. Zudem war er wirklich sehr flüssig, wodurch ich das Buch dann auch ziemlich schnell beendet hatte. Was mir auch sehr gefallen hat, waren die verschiedenen Perspektiven. Davon gibt es in diesem Buch wirklich viele, das hat mich aber keineswegs gestört.

Neben dem Schreibstil gefielen mir aber auch die Charaktere wirklich gut. Es hat zwar hier und da an etwas Tiefe gefehlt, allerdings fand ich das dann auch nicht ganz so schlimm, da man diese dann in den weiteren vier Teilen bestimmt besser kennenlernen wird. Gehen wir nun aber ein wenig mehr auf diese ein. Lorena war dabei etwas zurückhaltend und ruhig und ergreift nicht ganz so schnell das Wort. Ihre ruhige Art mochte ich aber auch total gerne, auch wenn sie sich anscheinend nicht gerne einmischt, hat sie sich doch schon beteiligt und hat geholfen eine Lösung zu finden. Ignatia hingegen war ziemlich selbstsicher und hitzig und hat auch gerne mal den ein oder anderen Spruch abgelassen. Sie hatte eine ziemlich aufbrausende Art und konnte auch schon mal schnell wütend werden, was ganz dem Element des Feuers entspricht. Genauso hitzig war aber auch Letitia, die sich stets für allwissend hält und sich anscheinend auch über den anderen stehen sieht. Sie mochte ich tatsächlich am wenigsten, sie schien einfach viel zu hochmütig, was sich dann auch bewiesen hat, als gerade sie etwas wichtiges zerstört hat (was das ist, müsst ihr leider selber herausfinden!). Tero war im Gegensatz zu Lorena noch zurückhaltender und schüchterner und ergreift noch viel seltener als alle anderen das Wort. Über ihn erfuhr man meiner Meinung nach auch am wenigsten, da es im zweiten Teil aber um das Erdreich geht, aus dem Tero stammt, wird sich das hoffentlich ändern. Zu diesen vier Personen kommen noch zahlreiche andere hinzu, auf die ich aber an dieser Stelle nicht eingehen möchte, schließlich sollt ihr euch schon selber auf die Geschichte und die Charaktere einlassen und ich hoffe wirklich, dass einige nach dieser Rezension dem Buch auch eine Chance geben werden.

Nun aber zu der Handlung. Ich muss sagen, dass mir die Grundidee wirklich unglaublich gut gefallen hat. Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde dürften einem alle bekannt sein, hinzu kommt hier aber noch das Element des Lebens. Vor allem gefallen hat mir hier wirklich, wie die Unterschiede der einzelnen Völker herausgearbeitet wurden und wie auch die Verbundenheit zu den einzelnen Elementen, die diese Menschen besitzen, dargestellt wurden. Eine wirklich tolle, neue und erfrischende Idee! In der Geschichte geht es nämlich vor allem um Arellas Prophezeiung. Jene Prophezeiung ist aber nicht komplett bekannt, sondern nur zu einem kleinen Teil, weswegen die Völker nicht nur dem Luftvolk helfen müssen, sondern gleichzeitig auch versuchen müssen den Rest der Prophezeiung herauszufinden und ihre Welt vor dieser retten müssen. Denn das, was über die Prophezeiung bekannt ist, würde ihre bisherige Welt ins Chaos stürzen und diese zerstören. Dabei ist das Luftvolk das erste Volk, das von einer dieser Wellen getroffen wird. Was dabei allerdings genau passiert, müsst ihr auch hier selber herausfinden. Was man zum ersten Teil aber noch sagen kann, ist, dass die Welt hier noch so ein wenig aufgebaut wird und man hier einen guten Einstieg in die Geschichte erhält, in der man vor allem auch die Welt erstmal ein wenig kennenlernt. Dadurch hat die Geschichte zwar einen etwas langsameren und zwischendurch auch plätschernden Verlauf, aber das hat mich gar nicht gestört, denn die nötige Spannung war meiner Meinung nach auf jeden Fall gegeben. Viele Fragen bleiben dabei natürlich auch offen, aber in den Folgebänden dürften diese dann auch geklärt werden. Das Ende hat auf jeden Fall nochmal ordentlich neugierig auf den zweiten Teil gemacht, denn es war wirklich unglaublich spannend und macht definitiv Lust auf mehr!

Fazit:

Ein gelungener Auftakt einer fünfteiligen Reihe, der teilweise zwar etwas dahin plätschert, aber dennoch spannend gehalten ist. Über die Charaktere erfährt man hier zwar auch noch nicht so viel, aber auch über diese wird man in den Folgebänden bestimmt mehr erfahren. Am besten fand ich aber definitiv die Grundidee, denn diese war einfach mal etwas völlig neues und anderes! Vor allem die Verknüpfung der verschiedenen Elemente zu dem jeweiligen Volk fand ich äußerst gelungen. Ich vergebe dem Buch 4,5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(97)

188 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

"homosexualität":w=3,"erste liebe":w=2,"schwul":w=2,"liebe":w=1,"jugendbuch":w=1,"geheimnis":w=1,"schule":w=1,"verrat":w=1,"suche":w=1,"jugendroman":w=1,"teenager":w=1,"erpressung":w=1,"young adult":w=1,"erwachsenwerden":w=1,"sexualität":w=1

Love, Simon (Filmausgabe)

Becky Albertalli , Ingo Herzke
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551317520
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ehrlich gesagt bin ich lange um das Buch herumgeschlichen. Nicht etwa weil der Hype mich irgendwie abgeschreckt hat, denn es war eher eines dieser Bücher, die man gerne haben und lesen möchte, die man letztendlich aber dann doch irgendwie nie kauft. Als dann der Film angekündigt wurde, dachte ich mir: Jetzt wäre es wirklich mal Zeit das Buch zu lesen. Deswegen habe ich mir das Buch dann schlussendlich auch gekauft, allerdings erst auf Englisch. Da ich aber ziemlich faul bin und nicht gerne auf Englisch lese, musste dann doch die deutsche Ausgabe her, denn kurzfristig hatte ich mich dazu entschieden an einem Samstag ins Kino zu gehen und den Freitag davor habe ich mir dann tatsächlich endlich mal das Buch auf Deutsch gekauft und es vor dem Film auch noch verschlungen! Aber genug gelabert an dieser Stelle, kommen wir zum Buch:

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich sowohl das englische, als auch das deutsche Cover total schön finde. Wobei ich sagen muss, dass mir das deutsche noch ein wenig besser gefällt, da ich blau total liebe. Und so passt das Cover auch zu der Geschichte und hat auch direkt einen Bezug. Ich bin wirklich total verliebt! Wobei ich sagen muss, dass ich das Buch auch ohne Schutzumschlag total schön finde!

Der Schreibstil war auch unglaublich toll. Das Buch ließ sich wirklich ungemein schnell und flüssig lesen und man flog nur so durch die Seiten! Mir haben es aber auch vor allem die E-Mails von Blue und Simon angetan.

Neben dem Cover und dem Schreibstil fand ich aber auch die Charaktere unglaublich toll. Simon ist einfach ein total toller und liebenswürdiger Mensch. Manchmal ist er eher etwas zurückhaltender, aber das stört mich überhaupt nicht. Man merkt auf jeden Fall auch, dass ihm seine Freunde und auch seine Familie wichtig sind. Ebenso sehr mochte ich auch Blue, aber ich werde an dieser Stelle nichts über ihn schreiben, um Spoiler zu vermeiden. Leah, Nick und Abby mochte ich auch wirklich gerne. Die drei waren immer für Simon da und haben ihm geholfen wo sie konnten. Schade fand ich es nur ein wenig, dass man nicht so viel über Leah und Nick erfahren hat. Über Leah gibt es ja mittlerweile auch ein Buch, welches ich definitiv auch noch lesen werde, um mehr über sie zu erfahren.

Die Handlung war an sich nicht unbedingt besonders. Es geht hauptsächlich halt um den normalen Schulalltag. Bei Simon sieht dieser Alltag allerdings ein wenig anders aus, denn er ist schwul und niemand weiß bisher davon. Nachdem sich dann auf einem Tumblr Bog ein Junge als schwul outet (allerdings unter einem Decknamen), schreibt Simon diesem Jungen kurz darauf eine Nachricht an die angegebene E-Mail Adresse. So kommt es dann dazu,  dass die beiden sich regelmäßig gegenseitig schreiben und Simon verliebt sich so langsam in Blue. Nur eine Sache weiß er nicht: Wer Blue ist. und so beginnt auch das rätseln und hach war das eine lustige Angelegenheit! Generell fand ich das Buch wirklich amüsant und total süß! Andere Stellen haben einen ein wenig schockiert. Zu viel möchte ich aber hier auch nicht vorwegnehmen. Ich fand die Geschichte wirklich unglaublich süß und vor allem das Ende war einfach nur so wunderschön! Ich hätte wirklich liebend gerne mehr von Simon und Blue und bin jetzt schon riesig gespannt auf die anderen Bücher von Becky Albertalli.

Fazit:

Ein wunderschöner und süßer Roman, den man wirklich gelesen haben sollte. Nach dem Ende konnte ich nicht mehr aufhören zu grinsen, weil es so süß war! Und auch die Charaktere konnten mich wirklich begeistern und in ihren Bann ziehen! Ich vergebe dem Buch 4,5/5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(230)

465 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 165 Rezensionen

"magie":w=11,"children of blood and bone":w=9,"tomi adeyemi":w=8,"fantasy":w=7,"afrika":w=6,"jugendbuch":w=5,"unterdrückung":w=4,"götter":w=3,"fischer verlag":w=3,"orisha":w=3,"maji":w=3,"goldener zorn":w=3,"liebe":w=2,"familie":w=2,"reihe":w=2

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Da mir das Buch vermehrt ins Auge gesprungen ist und es letztendlich auch noch interessant klang, habe ich es mir gekauft. Ich war sehr gespannt darauf, denn mit der Zeit habe ich die unterschiedlichsten Meinungen dazu gehört und wollte mir selbst ein Bild davon bilden.

Zuerst gehe ich aber auf das Cover ein. Ich finde es wirklich gut, dass das Cover bei diesem Buch aus dem Englischen übernommen wurde, denn dieses passt meiner Meinung nach super zu dem Buch. Ich finde es wirklich toll gestaltet, vor allem, da es auch mal etwas anderes ist.

Neben dem Cover hat mir aber auch der Schreibstil wahnsinnig gut gefallen. Er hat mich total gefesselt und ließ sich angenehm leicht lesen. Darüber hinaus ließ sich das Buch auch wirklich flüssig lesen. Außerdem hat die Autorin auch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was ihr wirklich gelungen ist und mir auch sehr gefallen hat, da man so die einzelnen Charaktere besser kennengelernt hat.

Da wir schon von den Charakteren reden, kommen wir an dieser Stelle auch direkt zu diesen. Ich werde an dieser Stelle allerdings nur auf vier von ihnen eingehen, da alles andere den Rahmen sprengen würde und ich auch nicht so viel vorwegnehmen möchte. Die Protagonistin Zelié mochte ich wirklich gerne, auch wenn manche ihrer Taten zugegebenermaßen schon ein wenig blöd waren, da sie damit auch andere in Gefahr gebracht hat. Allerdings finde ich es toll, wie sie anderen hilft und auch für andere einsteht. Sie ist eine wirklich mutige, junge Frau, die für ihre Rechte in Orisha kämpfen möchte. Ich mochte es wirklich sehr Zélie auf ihrem Abenteuer zu begleiten, denn nicht nur ihren Mut, sondern auch ihre Stärke fand ich beeindruckend. Neben Zélie mochte ich vor allem auch Amari. Mag sie anfangs wie eine verwöhnte Prinzessin wirken, so gewinnt sie doch immer mehr an Stärke und bemerkt auch wie schlecht die Umstände der Divines sind. Ich fand es bei ihr wirklich toll, wie sie immer mehr aus sich herauskommt und sich den Gefahren trotz ihrer Panik stellt. Aber nicht nur das hat mir so sehr gefallen, sondern auch, wie sie und Zélie sich immer näher kennenlernten und schlussendlich sogar Freundinnen wurden. Bei Inan bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob ich ihn jetzt mögen oder doch eher hassen soll. Zwischendurch ist er schon ganz nett und irgendwie auch süß, allerdings habe ich bei ihm immer das Gefühl gehabt, dass man ihm nicht so richtig trauen kann. Tzain, Zélies Bruder, konnte ich dagegen auch in mein Herz schließen. Man merkt, dass die beiden auf sich aufpassen und ihnen auch wichtig ist, dass keiner von beiden verletzt wird. Dabei merkt man auch deutlich, dass Tzain Zélie vor allem Bösen beschützen will und trotz Streitereien immer für seine Schwester da ist. Das hat mir wirklich sehr gefallen, da die Geschwisterliebe der beiden einfach total schön war.

Nun kommen wir aber zur Handlung. Auch diese hatte es meiner Meinung nach wirklich in sich! Vor allem an Spannung hat es einen wirklich nicht gefehlt. Die ersten knapp 100 Seiten dienten zwar eher zur Erklärung der ganzen Lage und wie es in Orisha so läuft, aber das war meiner Meinung nach auch wichtig. Denn so lernte man erst einmal die Umstände kennen und konnte ein wenig in die Geschichte hineinfinden, bevor man immer mehr Dinge und Hintergründe erfahren hat und natürlich auch immer mehr passierte. Dabei fand ich es vor allem auch gut, dass man anfangs erst einmal etwas über das Leben der Divines und das Leben im Palast erfuhr, denn so wurden die krassen Gegensätze noch einmal hervorgehoben. Nach diesen knapp 100 Seiten Einführung ging es dann auch immer mehr zur Sache und ein Ereignis jagte das nächste. Dabei wurden vor allem auch die Themen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung mit in die Geschichte eingebunden und vor allem Ereignisse, die an reale Geschehnisse erinnern, fielen hier total auf und üben Kritik an der Realität und an der Gesellschaft, was der Autorin wirklich gut gelungen ist und einem definitiv vor Augen führt, was in unserer Welt noch so falsch läuft. Diesen Aspekt fand ich ganz besonders toll, weil man in diesem Buch wirklich noch einmal merkt, wie krass vertreten die Aspekte Rassismus, Gewalt und Diskriminierung teilweise auch noch heute sind. Vor allem das Nachwort hat es mir dabei wirklich noch einmal sehr angetan. Darüber hinaus hat es mir aber auch sehr gefallen, dass es mal etwas neues in dem Buch gab, nämlich eine Kultur, die die Autorin aus ihren Wurzeln inspiriert hat, welche in Afrika liegen. Das verlieh dem Ganzen noch etwas besonderes und wurde so auch noch realistischer. In der gesamten Welt, die hier geschaffen wurde, merkt man auch wieder, wie leicht es für viele ist immer noch ist in Schubladen zu denken. Gleichzeitig lernt man aber auch jene Menschen kennen, die nicht von diesen Vorurteilen behaftet sind und sich ein eigenes Bild machen. Das Ende fand ich zwar wirklich in Ordnung, allerdings schwirren doch noch viele Fragen in meinem Kopf herum, die ich wirklich gerne beantwortet haben würde, weswegen ich nur noch gespannter auf den zweiten Teil bin und es kaum noch erwarten kann diesen zu lesen!

Fazit:

Ein wirklich starkes Buch, das einem sehr viel mitgeben kann. Vor allem die Kritik an der heutigen Gesellschaft wird deutlich klar und auch das Nachwort regt einen noch einmal zum Nachdenken an! Darüber hinaus begleitet man wirklich starke Charaktere, die über sich hinauswachsen und für ihre Rechte kämpfen. Auch wenn noch ein paar Fragen offen bleiben, ist das Ende ganz annehmbar. Zumindest auf der einen Seite. Auf der anderen Seite möchte ich den zweiten Band am liebsten  sofort lesen und bin umso gespannter, was Tomi Adeyemi da so zaubern wird. Ich vergebe an dieser Stelle 5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(132)

193 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

"geneva lee":w=5,"las vegas":w=3,"game of destiny":w=3,"mord":w=2,"young adult":w=2,"liebe":w=1,"roman":w=1,"reihe":w=1,"liebesroman":w=1,"romantik":w=1,"drama":w=1,"intrigen":w=1,"mörder":w=1,"verbrechen":w=1,"jugendroman":w=1

Game of Destiny

Geneva Lee , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.04.2018
ISBN 9783734104817
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Diejenigen von euch, die meine Rezensionen zu den beiden anderen Teilen gelesen haben, wissen, dass mir der erste band ziemlich gut und der zweite Band leider nicht wirklich gefallen hat. Dennoch wollte ich natürlich den dritten Teil lesen, um zu wissen, wer der Mörder ist. Wie mir das Buch schlussendlich gefallen hat könnt ihr jetzt im nachfolgendem Lesen. Vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!

Kommen wir aber erst einmal zum Cover. Ich finde ja alle drei Cover wirklich sehr schön gestaltet. Sie zeigen jeweils einen Teil von Las Vegas. Die Schrift vom dritten Teil ist dabei gelb. Mein liebstes Cover ist wohl immer noch das vom zweiten Band, allerdings muss ich sagen, dass ich das vom dritten Band auch sehr schön und passend finde.

Der Schreibstil war wie gewohnt locker und leicht zu lesen und auch dieses Buch hatte ich demnach ziemlich schnell durch. Das liegt unter anderem aber natürlich auch wieder an der Seitenzahl.

Die Charaktere waren mir im zweiten Band leider nicht so sympathisch und ich muss sagen, dass sich das im dritten Teil auch nicht wirklich geändert hat, was ich ein wenig schade finde. Wieder blieben sie einfach ein wenig blass und auch Emma wurde mir leider nicht sympathischer. Zwischendurch hat sie mich ehrlich gesagt sogar ein wenig genervt. Aber auch Jamie wurde mir leider in diesem Band auch nicht sympathischer. Ich glaube das liegt vor allem daran, dass man auch nicht wirklich viel mehr über ihn erfuhr und er für mich im dritten Band nicht wirklich greifbar war. Dafür konnte ich tatsächlich Monroe endlich mal etwas abgewinnen, denn sie ist in diesem Teil meiner Meinung nach nicht so "schlimm" wie in den anderen beiden Teilen. Dahingegen konnte ich aber auch Emmas bester Freundin konnte ich leider in diesem Teil nicht viel abgewinnen. Auch sie blieb generell zu blass.

Neben den Charakteren konnte mich auch die Handlung leider nicht so mit sich reißen. Das liegt einfach daran, dass ich das Gefühl hatte man würde auf der Stelle schwimmen und nicht vorankommen. Mir fehlte einfach auch die gewisse Spannung. Klar, es wurden auch einige Fragen aus den anderen Teilen geklärt, allerdings ging es mir zu wenig um das eigentliche Problem bzw. den eigentlichen Fall: nämlich dem Mord. Der hätte nämlich meiner Meinung nach viel mehr im Fokus stehen müssen, denn im zweiten Teil war dieser schon ein nicht so großer Bestandteil, was ich auch ein wenig schade fand. Ehrlich gesagt habe ich zum Ende hin auch ein wenig quergelesen. Die Auflösung fand ich dann zwar auch wirklich gelungen und in sich schlüssig, allerdings hatte ich dann schon eine Vermutung wer der Mörder war und lag damit auch richtig. Was ich positiv fand, war, dass es in diesem Fall nicht so viel Erotik gab, wie im zweiten, denn im zweiten hat sich Emma meiner Meinung nach öfter wie eine ältere Person verhalten und nicht ihrem Alter entsprechend. Das fand ich in diesem Band besser.

Fazit:

Leider konnte mich auch der finale Band nicht so wirklich mit sich reißen und die Trilogie ist auch daher für mich eher so eine Geschichte für zwischendurch. Durch die Seitenanzahl lassen sich die Bücher aber wirklich schnell lesen und auch der Schreibstil ist locker und leicht, was ich wirklich toll fand. Die Charaktere blieben mir darüber hinaus aber leider ein wenig zu blass und auch das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, wurde aber trotzdem gut aufgelöst und war in sich schlüssig. Ich vergebe dem Buch 3/5 Sternen.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

"rivanee":w=3,"traumwelten":w=2,"patricia jane castillo":w=2,"abenteuer":w=1,"freunde":w=1,"entführung":w=1,"träume":w=1,"traum":w=1,"geheimnisvoll":w=1,"traumwelt":w=1,"castillo":w=1,"ebenen":w=1,"wer":w=1,"fantasytriologie":w=1,"p j castillo":w=1

R.E.V.E.: Kein Traum

Patricia Jane Castillo
E-Buch Text: 239 Seiten
Erschienen bei BookRix, 28.03.2018
ISBN 9783736833685
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich, als ich bei Lovelybooks einfach mal so bei den Leserunden gestöbert habe. Da das Buch auch von Träumen handelt und ich das Thema wahnsinnig interessant finde, habe ich mich kurzerhand beworben und durfte dann auch an der Leserunde teilnehmen! An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank dafür!

Zuerst kommen wir aber zum Cover, welches wohl der Hauptgrund war, warum ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Daran merkt man mal wieder, wie viel ein Cover doch ausmacht. Das Cover finde ich wirklich schön gestaltet, vor allem die Farben gefallen mir sehr und wurden gut miteinander kombiniert. Generell passt das Buch aber auch gut zur Geschichte, da es das Tor zwischen den einzelnen Welten darstellt. Das Cover ist also ein wirklicher Blickfang!

Der Schreibstil war auch sehr angenehm zu lesen. Jedoch muss ich sagen, dass ich erst einmal ein wenig gebraucht habe, mich an diesen zu gewöhnen. Das war aber überhaupt nicht schlimm, denn sobald ich einmal drin war, ließ sich das Buch wirklich schnell lesen. Was auch sehr gut war, war, dass aus verschiedenen Sichten geschrieben wurde. So lernte man auch ein paar andere Hintergründe kennen. Was mich daran gestört hat, war, dass das mit den Absätzen nicht wirklich funktioniert hat. Wenn man beispielsweise gerade noch aus Rivanees Sicht gelesen hat, war im nächsten Satz dann plötzlich die Sicht von Vincane. Das hat leider öfter zu Verwirrung geführt und Absätze hätten dies vermieden.

Die Charaktere fand ich soweit in Ordnung, sie waren mir leider ein klein wenig zu blass. Man erfuhr zwar auch durch Nebensätze ein paar Charaktereigenschaften, dennoch blieb vieles ein wenig zu unbeleuchtet. Das kann natürlich auch daran liegen, dass es mehrere Teile geben wird, aber ein paar kleine mehr Informationen wären hilfreich gewesen. Ein klein wenig störend fand ich darüber hinaus auch, dass die Charaktere manchmal gegensätzlich zu ihrem eigentlichen Charakter gehandelt haben. Ansonsten konnte ich mich aber mit ihnen anfreunden, auch wenn es ziemlich viele Charaktere gab mit etwas komplizierteren Namen und ich etwas brauchte, bis ich es auf die Reihe bekommen habe, mir das alles zu merken. Am meisten mochte ich Rivanee selbst, aber auch ihre besten Freunde Sento und Zarae mochte ich wirklich gerne, auch wenn diese nicht so oft in dem Buch vorkamen. Vincane ist mir ein wenig zu mysteriös, ich hätte gerne etwas mehr über ihn erfahren und weiß immer noch nicht so recht ob ich ihn mögen soll und ihm vertrauen kann. Über die beiden Zwillinge Elaris und Evyana erfuhr man auch nicht allzu viel, das fand ich allerdings nicht so schlimm, da das irgendwie einfach passte.

Die Geschichte an sich verlief ziemlich zügig und durchgehend spannend, was ich wirklich super fand. Allerdings fand ich es ein wenig schade, dass die Welten nicht so wirklich beschrieben wurden. Das war leider dann auch ziemlich verwirrend an einigen Stellen, da ich nicht so recht wusste, wie ich mir das alles vorstellen sollte. Die Thematik an sich fand ich aber wirklich gut und vor allem auch neu umgesetzt! Ich muss ehrlich gestehen, dass ich anfangs dachte, dass es so ähnlich sein könnte wie Silber, jedoch wurde ich hier auf jeden Fall überrascht, denn es bietet einem etwas komplett neues. Das Ende hat mir leider nicht ganz so zugesagt, das es mir dann doch nachher ein wenig zu schnell ging und es einfach zu abrupt endete. Ansonsten konnte mich die Geschichte aber wirklich begeistern und ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt!

Fazit:

Eine schöne, neue Idee, die aber noch ein wenig ausgebaut werden muss! Vor allem was das Setting angeht hätten hier ein paar mehr Erklärungen da sein müssen. Auch die Charaktere blieben leider ein klein wenig blass, allerdings hoffe ich natürlich, dass sich das dann im zweiten Band ändern wird. Ansonsten hat mir die Geschichte aber wirklich gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie die Autorin das alles im zweiten Band so weiterführen wird! Ich vergebe an dieser Stelle 3/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(151)

247 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

"rügen":w=3,"mein sommer auf dem mond":w=3,"psychiatrie":w=2,"adriana popescu":w=2,"liebe":w=1,"jugendbuch":w=1,"schicksal":w=1,"rezension":w=1,"sommer":w=1,"erste liebe":w=1,"therapie":w=1,"ostsee":w=1,"jugendbücher":w=1,"cbt":w=1,"blogger":w=1

Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311981
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe schon öfter mal von der Autorin gehört und doch nie etwas von ihr gelesen, bis dann "Mein Sommer auf dem Mond" kam. Und nach diesem Buch kann ich eindeutig sagen, dass es definitiv nicht mein letztes von ihr war! Ich in schon jetzt sehr gespannt auf die weiteren Werke, die noch von ihr erscheinen werden und werde mir jetzt auch sicherlich noch das ein oder andere schon erschienene Buch von ihr zulege. Vielen Dank auch noch einmal an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Zuerst aber einmal zum Cover. Es ist auf jeden Fall so gestaltet, dass es etwas jüngere Leser anspricht. Das hat mich aber auch überhaupt nicht gestört. Zu sehen sind vier Jugendliche am Strand und um sie herum fliegen ein paar Möwen. Auch wenn das Cover sehr schlicht ausfällt, kann es doch damit punkten. Denn ich finde, dass es dennoch super zu der Geschichte passt und mehr auch gar nicht nötig ist!

Der Schreibstil war auch sehr locker und leicht zu lesen. Dadurch konnte ich das Buch nachher auch in einem Rutsch flüssig weglesen. Was mir besonders gefallen hat, war, dass abwechselnd aus der Sicht von Fritzi und Bastian geschrieben wurde. Zwar wäre es auch schön gewesen auch aus Sarahs und Tims Sicht zu lesen, jedoch fand ich es nicht schlimm, dass die beiden Sichten nicht vorkamen.

Die Charaktere konnte ich auch alle wirklich sehr in mein Herz schließen. Ich glaube das lag auch vor allem daran, dass die Autorin ernste Themen aufgegriffen hat und diese wirklich gut hat einfließen lassen. Am Ende war ich wirklich traurig, die vier gehen zu lassen, denn ich finde, dass man durch dieses Buch so viel mitnimmt und auch lernt! Anfangs war mit Tim ein wenig unsympathisch, weil er sich einfach wie ein Idiot verhalten hat und unnahbar wirkte. Mit der Zeit wuchs die Truppe aber super zusammen und jeder konnte sich in mein Herz schleichen. Vor allem Fritzi und Bastian mochte ich total gerne. Freundschaft spielt in diesem Buch auf jeden Fall eine große Rolle, genauso wie die Liebe. Und es wird vor allem auch gezeigt, dass die Liebe eine (psychische) Krankheit nicht mal so eben wegwischen kann. Das fand ich wirklich super. Generell wurde den Charakteren viel Tiefe verliehen und man lernte sie nach und nach kennen. Ich möchte gar nicht zu viel über die Charaktere verraten, man sollte sie am besten kennenlernen, da jeder einfach auf seine Art besonders ist!

"Es nervt mich, zu hören, dass alles doch gar nicht so schlimm sein kann. Ich bin zu jung für echte Probleme. Doch ich wette, keiner von denen weiß, wie es ist, wenn man abends im Bett liegt und nur noch schwarz sieht" - Bastian, S.181

Kommen wir zu der Handlung, die ich auch einfach nur super fand! Wie schon erwähnt, fand ich es ja total toll, dass endlich auch mal ernste Themen bzw. auch ernste psychische Krankheiten eine Rolle spielten, denn das gibt es immer noch zu wenig in Jugendbüchern. Die Autorin bringt einem die Krankheiten nah und zeigt auch, wie das Leben wirklich sein kann. Ich finde dieses Buch wirklich unglaublich wichtig, denn immer noch werden psychische Krankheiten nicht wirklich akzeptiert, immer noch gibt es zu viele Unwissende. Und in diesem Buch zeigt die Autorin, wie es wirklich ist. Es ist nicht immer alles so einfach, wie alle sagen. Und genau diese wichtige Message wird hier super rübergebracht. Fritzi, Bastian, Sarah und Tim wachsen auch über sich hinaus, werden Freunde, doch man merkt trotzdem, dass es nicht einfach so klappt. Es kann auch wieder alles rückfällig werden und manchmal klappt es auch nicht beim ersten Versuch, aber die vier geben trotzdem nicht auf. Was auch eine wichtige Message in dem Buch ist. Das Ende fand ich noch einmal wirklich emotional und auch total schön, es bildete einen tollen Abschluss für diese unglaublich starke Geschichte. Ich möchte auch an dieser Stelle nicht mehr über die Handlung verraten, sondern finde, dass man dieses Buch wirklich selbst gelesen haben sollte.

Fazit:

Eine wirklich tolle und starke Geschichte, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Die Geschichte vermittelt einem, wie es wirklich sein kann und vor allem auch, dass es nicht immer so einfach geht, wie manch andere vielleicht behaupten. Da es ein Jugendbuch ist, wird vielleicht auch nicht so sehr ins Detail gegangen, das finde ich jedoch keineswegs störend, da dieses Buch nicht nur eine Message vermittelt. Von mir bekommt das Buch 5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(74)

95 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

"liebe":w=3,"jugendbuch":w=3,"highschool":w=3,"tell me three things":w=3,"julie buxbaum":w=2,"familie":w=1,"geheimnis":w=1,"freunde":w=1,"schule":w=1,"trauer":w=1,"teenager":w=1,"zusammenhalt":w=1,"romantisch":w=1,"erwachsenwerden":w=1,"erwachsen werden":w=1

Tell me three things

Julie Buxbaum , Anja Malich
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.06.2018
ISBN 9783846600726
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Lesejury dafür bedanken, dass ich Teil der Leserunde sein durfte! Dieses Buch war mein erstes Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ich hatte tatsächlich schon ein Auge auf das englische Buch geworfen. Umso erfreuter war ich dann, als ich erfahren habe, dass das Buch auch auf Deutsch erscheinen wird und sogar der Titel und das Cover übernommen wurden! Ich kann vorab auf jeden Fall schon einmal sagen, dass das definitiv nicht das letzte Buch sein wird, das ich von der Autorin lesen werde!

Zuerst aber einmal zum Cover. Hier habe ich ja schon erwähnt, dass ich es toll finde, dass das aus dem englischen übernommen wurde. Auch wenn das Cover recht schlicht ist, gefällt es mir wirklich richtig gut, denn es sieht nicht einfach nur schön (und vor allem auch lecker) aus, sondern hat auch einen Bezug zum Inhalt, was ich einfach nur klasse finde. Das Cover des Buches gefällt mir also wirklich gut.

Der Schreibstil der Autorin war unglaublich locker und leicht, hat einen gleichzeitig aber dennoch an den Zeilen kleben lassen. Das Buch ließ sich wirklich mega schnell lesen.

Die Charaktere konnten es mir auch total antun und ich konnte soweit auch jeden in mein Herz schließen. Mit Jessie konnte ich mich super identifizieren und konnte sie und ihre Handlungen gut nachvollziehen. Jessie konnte mir es aber vor allem auch mit ihrem Humor antun. Neben den guten Momenten, die sie hatte, gab es aber auch schlechte, denn sie hat mit einem Schicksalsschlag in ihrem Leben zu kämpfen und wird dann von ihrem Vater auch noch direkt ins kalte Wasser geworfen, was natürlich nicht ganz einfach für sie ist und auch diese Stellen gefielen mir unglaublich gut, denn sie zeigten auch die Schattenseiten auf. Neben Jessie mochte ich aber auch Somebody Nobody total gerne, den mysteriösen E-Mail Schreiber. Gerade die E-Mails haben den Roman aufgelockert und haben mir am ganzen Buch wohl doch am besten gefallen, da dies meist die Stellen waren, die am witzigsten waren. Aber auch Jessies beste Freundin Scarlett mochte ich wirklich sehr. Theo konnte sich auch in mein Herz schleichen, auch wenn er und Jessie einen ziemlich schlechten Start hingelegt haben. Zu viel möchte ich aber auch gar nicht mehr zu den Charakteren sagen, findet lieber selbst heraus, wie sie so ticken.

Die Handlung war neben den E-Mails wohl das, was mir am besten gefallen hat. Obwohl es viel um alltägliches ging, war das Buch keinesfalls langweilig für mich. Wie schon erwähnt, lag das auf jeden Fall auch am Schreibstil, denn er war unglaublich fesselnd und ließ mich das Buch nachher wirklich nicht mehr aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Jessie und den anderen so weitergeht! Das Buch war dabei nicht unbedingt mega spannend, wie man es von anderen Büchern kennt, da es einfach auch so eine typische Highschool Geschichte war, aber das hat mich keineswegs gestört, weil man das Buch eben so schnell weglesen konnte. Wer allerdings auf solche eher einfachen Highschool Geschichten nicht steht, für den ist das Buch eventuell eher nichts. Was ich an dem Buch aber wirklich toll fand, war, dass die Autorin witzige Szenen, aber auch ernste super zusammenbringen konnte. Hier gibt es nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, das Buch zeigt auch ein wenig auf, wie das Leben wirklich sein kann. Da das aber natürlich ein eher leichtes Buch ist, wird das natürlich nicht ganz so vertieft dargestellt, wie in anderen Büchern. Mich hat das aber keinesfalls gestört. Was mir auch total gut gefallen hat, war, dass auch der Titel des Buches nachher eine größere Rolle gespielt hat. Das Ende mochte ich auch wirklich sehr, es war nochmal ziemlich amüsant, gleichzeitig aber auch zuckersüß und konnte mich wirklich begeistern! Mehr sage ich an dieser Stelle auch gar nicht mehr zum Buch, wenn ihr Lust darauf habt, dann lest es lieber selber! An dieser Stelle gibt es auch eine Empfehlung von mir, weil das Buch so locker, leicht und witzig und damit auch perfekt für zwischendurch ist!

Fazit:

Ein Buch das mich definitiv von sich überzeugen konnte und es zählt jetzt auch zu meinen Lieblingsüchern. Der Schreibstil war einfach unglaublich fesselnd, sodass ich das Buch auch sehr schnell ausgelesen hatte. Neben dem ganzen Witz gab es auch ernstere Stellen, was mir wirklich gut gefallen hat. Am liebsten mochte ich die E-Mails zwischen Somebody Nobody und Jessie und gerade zum Ende hin wurde es nochmal sehr amüsant und richtig süß. Ich vergebe dem Buch 5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(62)

185 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

"stefanie hasse":w=6,"heliopolis":w=6,"sand":w=2,"heliopolis - magie aus ewigem sand":w=2,"fantasy":w=1,"magie":w=1,"götter":w=1,"ägypten":w=1,"mythologie":w=1,"wüste":w=1,"löwe":w=1,"gaben":w=1,"heliopolis 1":w=1,"magie aus ewigem sand":w=1,"magieausewigemsand":w=1

Heliopolis - Magie aus ewigem Sand

Stefanie Hasse
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2018
ISBN 9783743200920
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Es ist schon länger her, dass ich etwas von Stefanie Hasse gelesen habe. Tatsächlich habe ich als letztes die BookElements Trilogie von ihr gelesen und das lag schon einige Zeit zurück. Höchste Zeit also, mal wieder etwas von ihr zu lesen und mit Heliopolis konnte ich es endlich in die Tat umsetzen und kann vorab schon sagen, dass mir das Buch wirklich richtig gut gefallen hat! Auch an dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich für das Rezensionsexemplar!

Wie auch sonst gehe ich aber erst einmal auf das Cover ein. Das finde ich wirklich wunderschön! Ich würde sogar sagen, dass es definitiv eines der schönsten Cover in meinem Regal ist! Vor allem das Mädchen auf dem Cover gefällt mir wirklich gut, denn genauso könnte ich mir Aksha wirklich vorstellen. Und auch die Wüstenlandschaft, die so ein bisschen eingefangen wird, finde ich wirklich schön. Aber auch die vergoldete Schrift passt einfach super zum Cover!

Kommen wir nun auch direkt zum Schreibstil. Diesen fand ich wirklich angenehm und das Buch ließ sich generell sehr flüssig und schnell lesen. Hatte ich einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, denn der Schreibstil war auch unglaublich fesselnd. Im Gegensatz zu BookElements finde ich auch, dass sich die Autorin hier nochmal gesteigert hat!

Zu den Charakteren werde ich an dieser Stelle nicht ganz so viel sagen, lasst euch am besten selber von ihnen überzeugen! Akasha ist von allen tatsächlich mein Liebling, denn sie ist nicht nur die Prinzessin, sondern auch ganz schön taff und mutig, was man vielleicht gar nicht von ihr denkt! Ich konnte mich wirklich super in sie hineinversetzen und mich mit ihr identifizieren und habe auch total mit ihr mitgefühlt, denn schließlich gibt es auch zwei Typen, zwischen denen Sie sich entscheiden muss. Und ehrlich gesagt geht es mir da genau wie Akasha, die Entscheidung ist nämlich wirklich schwer und ich bin so gespannt, wie das nachher im zweiten Teil so weitergehen wird! Neben Akasha sind mir aber natürlich auch ihre beste Freundin Yasmeen, sowie Riaz, Malak und auch Dante (womit ich anfangs nie gerechnet hätte) sehr ans Herz gewachsen und ich habe sie unglaublich gerne bei ihrem Abenteuer begleitet! Jeder von ihnen hatte tolle Eigenschaften und generell standen sie sich in der Not immer zur Seite. Freundschaft und auch Liebe spielen hier definitiv eine große Rolle, was mir wirklich sehr gefallen hat, da es auch eine schöne Abwechslung zu der ganzen Action war. Außerdem erfuhr man auch viele kleine Einzelheiten über die Charaktere und sie waren generell wirklich gut herausgearbeitet!

Das wichtigste ist aber natürlich die Handlung, auf die ich nun eingehen werde. Auch diese hat mir wirklich sehr zugesagt, vor allem das ägyptische Setting bzw. Feeling hat mir hier wirklich gut gefallen, denn die Autorin hat wirklich gut recherchiert, der Geschichte aber dennoch etwas neues und eigenes verliehen. Eine solche Idee habe ich vorher auch noch nie gesehen und deswegen konnte sie mich umso mehr fesseln und mit sich reißen. Man liest beispielsweise immer mal wieder von der griechischen Mythologie, aber eben nichts über etwas ägyptisches. Und ich glaube das ist auch der Hauptgrund (neben den Charakteren und der Handlung an sich), was mir so am besten am Buch gefallen hat. Was man aber auch definitiv anmerken muss, ist, dass das Buch nicht langweilig wurde, es war immer spannend, was vor allem auch durch die Lügen und Intrigen, die gesponnen wurden, zustande kam. Denn es passierte so einiges, was nicht mit rechten Dingen vor sich ging. Demnach gab es auch nicht nur einen krassen Plottwist. Wobei ich sagen muss, dass ich den kurz vorm Ende doch am heftigsten fand und da wird es den meisten - denke ich mal - genauso gehen! Zu viel möchte ich an dieser Stelle aber auch gar nicht sagen, lasst euch selber von der Welt und den Charakteren, die Stefanie Hasse erschaffen hat, in den Bann ziehen und verzaubern. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf den zweiten Band und kann ihn kaum noch abwarten, auch wenn es am Ende keinen besonders fiesen Cliffhanger gab!

Fazit:

Ein unglaublich tolles und vor allem auch spannendes Buch, das einfach mal etwas total neues bereithält, weil es auch mal eine komplett andere Thematik aufweist. Nicht nur durch die spannenden Szenen entwickelt das Buch einen hohen Suchtfaktor, sondern auch dadurch, weil es eben so gut recherchiert wurde und man so super in der Welt versinken kann. Und auch wenn das Buch von mir "nur" 4,5 Sterne erhält, weil für mich noch ein kleines bisschen Luft nach oben da ist, kann ich die Leute, die diesem Buch 5 Sterne geben trotzdem vollkommen nachvollziehen, denn die hat sich das Buch bzw. die Autorin wirklich verdient, weil es die ganze Zeit über spannend bleibt und es auch Plottwists gibt, mit denen man so nicht rechnet! Von mir gibt es an dieser Stelle also 4,5/5 Sternen.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(99)

167 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

"koma":w=6,"lily oliver":w=4,"träume die ich uns stehle":w=4,"hoffnung":w=3,"krankenhaus":w=3,"liebe":w=2,"unfall":w=2,"gefühl":w=2,"psychiatrie":w=2,"psychische krankheit":w=2,"angst":w=1,"erinnerungen":w=1,"träume":w=1,"love":w=1,"verzweiflung":w=1

Träume, die ich uns stehle

Lily Oliver
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426518977
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Tatsächlich hat mich das Buch schon länger angelacht, ich wollte es folglich auch schon seit einiger Zeit lesen,  hatte es mir aber - aus welchem Grund auch immer - nicht zugelegt. Dann bin ich auf die Instagramaktion aufmerksam geworden und da habe ich dann einfach mal meine Chance genutzt und ich bereue es wirklich kein Stück. Ich weiß nicht, wie es jetzt wäre, wenn ich das Buch immer noch nicht gelesen hätte, aber ich bin wirklich unheimlich froh, es jetzt endlich getan zu haben! An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wie immer möchte ich erst einmal auf das Cover eingehen, welches zwar ziemlich schlicht gehalten ist, aber dennoch einen wirklich tollen Bezug zur Geschichte aufweist. Wenn ich mich nämlich nicht täusche, sollen die Vögel auf dem Cover Kolibris darstellen. Diese Vögel findet man auch in der Geschichte wieder und dass gerade dieses Detail mit auf dem Cover zu sehen ist, gefällt mir wirklich unheimlich gut! Generell finde ich das Cover wirklich schön gestaltet und es spricht mich wirklich an.

Der Schreibstil war wirklich sehr angenehm und flüssig zu lesen, ich hing förmlich an den Zeilen. Das Buch konnte ich nachher auch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil der Schreibstil einfach so unglaublich fesselnd war. Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf die weiteren Werke der Autorin gespannt!

Die Charaktere fand ich einfach unglaublich. Vor allem Lara wurde so realistisch und authentisch dargestellt und ihre Krankheit so gut herausgearbeitet, dass ich mich vollkommen in sie hineinversetzen konnte. Meiner Meinung nach ist sie wirklich eine unglaublich starke Frau, auch wenn sie selbst das vielleicht nicht so sieht. Lara konnte mir wirklich sehr ans Herz wachsen und ich fühlte mich ihr auch irgendwie verbunden. Aber auch Thomas konnte sich total in mein Herz schleichen, auch wenn man von ihm jetzt nicht ganz so viel erfuhr, wie über Lara. Das war aber vollkommen in Ordnung, denn das Buch wies auch eine sehr krasse Wendung auf, mit der ich so gar nicht gerechnet habe. Generell konnte ich alle Charaktere wirklich sehr in mein Herz schließen, sie alle hatten so ihre Ecken und Kanten, aber genau das machte sie auch so besonders! Und sie alle waren irgendwie auch ein Teil dieser Geschichte und spielten doch schon wichtige Rollen. Diese waren zwar unterschiedlich wichtig, dennoch denke ich, dass die Geschichte nicht so verlaufen wäre, wenn die einzelnen Personen anders gehandelt hätten.

Und damit sind wir auch schon bei der Handlung angelangt. Und auch diese fand ich wirklich toll, vor allem weil das alles nachher in sich schlüssig war. Genau wie Lara weiß man nicht was los ist. Stück für Stück kehren ihre Erinnerungen durch die Therapie, die sie macht zurück. Beziehungsweise sie kehren dadurch zurück, dass Lara anfängt zu reden - und zwar mit Thomas. Denn dieser kann nicht vor ihrem Redeschwall davonrennen und muss ihr gezwungenermaßen zuhören, denn Thomas liegt im Koma. Und da fängt es einfach schon an. Ich finde, dass die Autorin Laras Krankheit so gut beschrieben und herausgearbeitet hat, dass man einfach hautnah dabei war, wie immer mehr Erinnerungslücken wiederkehren. Genauso war es aber auch mit Thomas' Gedanken, ich fand es toll manche Situationen aus beiden Sichten zu lesen. Ich fand es einfach total spannend zusammen mit Lara die Abgründe ihrer Vergangenheit zu entdecken und diese waren auch wirklich erschreckend. Aber mit dem großen Knall habe ich überhaupt nicht gerechnet, denn es ist etwas passiert, was mich einfach total baff gemacht hat, einfach weil es so surreal war. Und damit nahm die Geschichte einen komplett anderen Verlauf an und die Spannung stieg dadurch noch mehr. Ich konnte das wirklich nicht glauben, nicht begreifen und ich finde genau sowas braucht ein Buch: Etwas mit dem man überhaupt nicht rechnet und was einen dann total aus der Bahn wirft. Und das hat die Autorin wirklich super hinbekommen! Aber auch die Gefühle von Lara und Thomas wurden wirklich sehr gut rübergebracht und ich musste am Ende auch total weinen! Und genau deswegen ist das Buch eine wirkliche Empfehlung, weil es so tiefgründig und emotional ist und einer Achterbahnfahrt der Gefühle gleicht.

Fazit:

Ein wirklich tolles Buch, das mich auch mehrmals zum weinen gebracht hat. Es war einfach total emotional und tiefgründig und konnte mich in seinen Bann ziehen! Vor allem mit einer Sache hätte ich wirklich gar nicht gerechnet! Danach war der Schock natürlich umso größer und die Geschichte nahm einen komplett anderen Verlauf an, mit dem ich so auch nicht gerechnet habe! Das Ende hat mich dann einfach nur noch total begeistert, weil es einfach so schön und irgendwie auch traurig zugleich war, aber es war auf seine Art auch einfach nur perfekt. An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an die Autorin für dieses so tiefgründige und gefühlvolle Buch! Deswegen erhält das Buch von mir 5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

"forever yours":w=3,"entführung":w=2,"rockstar":w=2,"ryan":w=2,"mira":w=2,"morgan stern":w=2,"thriller":w=1,"angst":w=1,"gewalt":w=1,"macht":w=1,"psychothriller":w=1,"debüt":w=1,"kontrolle":w=1,"hilflosigkeit":w=1,"dark romance":w=1

Forever Yours - Gefangen. Sein.

Morgan Stern
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Independently published, 23.02.2018
ISBN B07B24PSBT
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch Instagram. Dort habe ich dieses nämlich bei jemand anderem entdeckt und habe mir dann direkt mal den Klappentext durchgelesen. Dieser klang wirklich sehr interessant, sodass ich noch neugieriger auf das Buch wurde, vor allem auch, da dies nicht unbedingt ganz das Genre ist, welches ich lese. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich für das Rezensionsexemplar!

Zuerst einmal zum Cover. Ich bin ja kein großer Fan von Menschen auf dem Cover bzw. von Gesichtern und muss hier auch ehrlich gestehen, dass mir das bei diesem Cover auch nicht ganz so gut gefällt. Allerdings ist es ein Pluspunkt, dass man nicht viel erkennt, man also doch noch seine Vorstellung zu einem gewissen Grad behält. Was mir dafür umso besser gefällt ist die Farbwahl. Aber auch einzelne Elemente, die im Buch eine Rolle spielen, wurden auf dem Cover abgebildet. Beispielsweise die Handschellen oder auch eine Menschenmenge, sowie ein Rockstar, welcher wohl Ryan darstellen soll. Auch der Schriftzug wurde gut gewählt. Im Großen und Ganzen gefällt mir das Cover also wirklich gut.

Der Schreibstil der Auorin war wirklich angenehm und leicht zu lesen. Generell ließ sich das Buch schnell und flüssig lesen und auch, dass jeweils abwechselnd aus der Sicht von Mira und Ryan erzählt wurde, fand ich toll. Ich hätte mir jedoch manchmal etwas mehr aus Ryans Sicht gewünscht, das will ich aber hier nicht wirklich bemängeln.

Nicht nur der Schreibstil, sondern auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie wurden auf jeden Fall gut herausgearbeitet und man erfuhr so einiges über die beiden. Vor allem auch durch die wechselnden Sichtweisen, so lernte man beide Charaktere gleich viel besser kennen. Mira war für mich eine wirklich starke Protagonistin. Sie ließ sich nicht alles von Ryan gefallen, war zwischendurch wirklich taff, man merkt aber auch, dass sie das Ganze ziemlich mitnimmt und runterzieht und deswegen hat sie oft auch einfach Folge geleistet. Die Autorin konnte einem wirklich gut vermitteln in was für einem Zwiespalt Mira steckte. Ryan war für mich ein wirklich interessanter Charakter. Seine Stimmungen waren wirklich sehr wechselhaft. War in einem Moment noch ruhig und gelassen, so brachte ihn irgendetwas im nächsten Moment auf die Palme. Manchmal hat mich das ein klein wenig genervt, vor allem weil man nicht immer nachvollziehen konnte, warum er jetzt so aurastet.

Was an einem Buch natürlich - neben den Charakteren - am wichtigsten ist, ist die Handlung. Diese konnte mich leider nicht komplett von sich überzeugen. Generell kann man aber sagen, dass es nicht immer einfach war das Buch zu lesen, da auch die ein oder andere wirklich krasse Gewaltszene vorkam. Man sollte hierfür also ein bisschen stärkere Nerven haben. Was mich noch gestört hat, ist, dass man zwar erfährt, dass Mira irgendetwas falsch gemacht hat und Ryan sie deswegen entführt, einen genauen Grund bekommt man allerdings nicht genannt, wodurch es auch manchmal ein wenig schwer war Ryans Handlungen oder Gedankengänge zu verstehen. Des Weiteren erfährt man leider auch nicht so viel über das Kennenlernen der beiden, das fand ich aber hier jetzt nicht ganz so dramatisch, da schließlich etwas anderes im Fokus steht. Hier setze ich auf jeden Fall auf die Fortsetzung und hoffe, dass man dort ein wenig mehr erfährt. Generell kann ich aber auch sagen, dass mir diese Gewalt in diesem Buch nicht wirklich zugesagt hat. Vor allem auch, dass Ryan Mira so sehr besitzen wollte und wirklich grausame Dinge mit ihr angestellt hat, fand ich manchmal einfach nur zu krass. Im Endeffekt ist und bleibt es natürlich Unterhaltungsliteratur, ich bin hier aber auch ein klein wenig kritisch, da nicht jeder beim Lesen über solche Handlungen nachdenkt. Was mir gut gefallen hat, war, dass das Thema Vergewaltigung aufgegriffen wurde. Hier wurde dann auch (zum Teil) vermittelt, dass das nicht richtig ist und ich finde auch besonders hier wurden die Empfindungen (wenn es zu einer Vergewaltigung kommt) gut beschrieben. Jedoch wurde das Thema für mich auch für mich nicht ganz so gut herausgearbeitet, sondern lediglich angehaucht. Wie ich schon erwähnt habe, war Ryan für mich ein wirklich interessanter Charakter, vor allem von seiner Denkweise her. Ryans Gedankengänge fand ich doch irgendwie schon spannend, einfach weil man hier auch merkt, wie falsch er manchmal einfach denkt, sodass auch er in einem kompletten Zwiespalt steckt. Das wurde in dem Buch wirklich gut rübergebracht. Mit dem Ende bzw. mit dem was vor dem Cliffhanger passiert, hatte ich nicht gerechnet, jedoch muss ich auch sagen, dass ich dieses Ereignis nicht ganz so toll fand (für mich persönlich). Den zweiten Teil werde ich aber wahrscheinlich lesen, da ich wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. Wer auf Dark Romance steht, der sollte sich das Buch mal näher anschauen, da ich denke, dass euch diese Geschichte dann gefallen könnte.

Fazit:

Tatsächlich ist dies ein Genre, welches ich nicht wirklich lese, es aber doch immer wieder gerne ausprobiere. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, sind zum einen der Schreibstil, aber auch die Gefühle bzw. der Zwiespalt der Protagonisten, wurden wirklich gut rübergebracht. Die zum Teil krasse Gewalt hat mich dann aber doch ein wenig gestört und vor allem das Ereignis vor dem Ende hat mich wirklich gestört. Dennoch ist das Buch aber auch interessant gewesen und auf jeden Fall etwas für diejenigen, die Dark Romance gerne lesen. Ich vergebe dem Buch 3/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

"mila summers":w=3,"liebe":w=1,"urlaub":w=1,"milasummers":w=1,"nele & josh":w=1,"sommer, sonne, strand und liebe":w=1

Sommer, Sonne, Strand und Liebe: Nele & Josh (Liebesroman)

Mila Summers
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 05.05.2018
ISBN 9781718779020
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Das ist jetzt schon das zweite Buch, dass ich von der Autorin lesen durfte. Da mir "Auf einmal Liebe" wirklich gut gefallen hat und ich dann von der Lieben Mila gefragt wurde, ob ich ihr neustes Buch auch gerne lesen würde, sagte ich zu, vor allem auch, weil die Geschichte super zu dieser Jahreszeit passte. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an dich, liebe Mila, dass du mir das Buch zur Verfügung gestellt hast!

Zuerst möchte ich auf das Cover eingehen. Dieses gefällt mir wirklich unglaublich gut, da es ein richtiges Sommerfeeling in mir weckt. Ich finde es wirklich schön gestaltet. Vor allem die Idee mit dem Polaroid Bild, auf dem Josh und Nele zu sehen sind, finde ich wirklich toll. Bei den meisten Covern finde ich es nicht so schön, wenn dort Menschen auf dem Cover abgebildet werden, da man so seine eigene Vorstellung verliert. Hier finde ich es ehrlich gesagt auch ein wenig störend, da ich mir Nele und Josh total anders vorstelle, allerdings finde ich es dann auch wieder nicht ganz so störend, weil ich finde, dass das Bild der beiden gut zum Cover passt.

Der Schreibstil war, wie schon in dem anderen Buch, welches ich von Mila lesen durfte, sehr flüssig, leicht und locker zu lesen. Ich kam auch wirklich schnell in dem Buch voran, wenn ich einmal angefangen hatte zu lesen. Wie auch schon bei ihrem anderen Buch fand ich den Schreibstil wirklich angenehm zu lesen. Zudem wurde das Buch abwechselnd aus der Sicht von Nele und Josh geschrieben, was mir wirklich gut gefallen hat.

Die Charaktere haben mir soweit auch ganz gut gefallen. Nele und Josh waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte gut mit den beiden mitfühlen. Zu Anfang erfuhr man direkt schon, dass Nele etwas schüchterner ist, ganz im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Conny. Conny sagt nämlich direkt, wenn ihr irgendetwas nicht passt, ist aber gleichzeitig auch immer für ihre beste Freundin da. Wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann ist sie auch nur schwer davon abzubringen. Dadurch wurden einige Szenen echt witzig. Deswegen ist mir auch Conny wirklich sehr ans Herz gewachsen. Neles Geheimniskrämerei hat mich zwischendurch ein klein wenig genervt, weil man schon erfahren hat, dass etwas schlimmes vorgefallen ist, aber erst kurz vor dem Ende erfahren hat, was genau passiert ist. Dass sie dann auch mal in Panik ausgebrochen ist, konnte ich schon nachvollziehen, jedoch hat es mich doch gestört erst so spät erfahren zu haben, was denn wirklich passiert ist. Josh mochte ich auch ganz gerne. Er hat auch mit einem Problem zu kämpfen, nämlich mit der Alkoholsucht. Ich finde es wirklich gut, dass das in einem Buch mal thematisiert wurde, denn man liest selten über so etwas ernstes. Ansonsten war es aber auch mit Josh und den Jungs auch ziemlich lustig. Sam, Mitch und Phil konnten mir auch wirklich ans Herz wachsen. Man hat einfach gemerkt, dass die Jungs füreinander da sind, auch wenn sie sich nach so vielen Jahren erst wiedergesehen haben.

Die Geschichte hat mir auch wirklich gut gefallen. Ich muss allerdings sagen, dass mir das mit Nele und Josh generell ein klein wenig zu schnell voranging. Ansonsten war die Geschichte aber wirklich schön sommerlich und hat bei mir totales Sommerfeeling geweckt! Das Buch lässt sich wirklich super schnell lesen, ist schön locker und somit perfekt für zwischendurch. Was mich auch ein wenig gestört hat, war Neles Geheimniskrämerei, was denn genau passiert ist. Das wurde dann zwar nachher geklärt und auch diese Szene fand ich wirklich schön, jedoch hätte ich gerne von Anfang an gewusst, was passiert ist. Allzu sehr hat mich das aber nicht gestört, da ich mich trotzdem super in Nele und Josh hineinversetzen konnte. Was ich toll finde, ist, dass Nele und Josh ihren Prinzipien treu bleiben und nicht auf einmal völlig anders handeln. Hier gab es zwar auch ein paar Stellen, die einen in der Hinsicht überrascht haben, aber das fand ich wirklich gut, da es dann doch schon sehr amüsant war. Generell war das Buch wirklich sehr lustig gestaltet. Auch wenn mir das mit Josh und Nele ein klein wenig zu schnell voranging, so fand ich die Liebesgeschichte der beiden doch wirklich schön und auch der Epilog hat mir wirklich gut gefallen.

Fazit:

Ein schönes und leichtes Sommerbuch mit einem angenehmen Schreibstil. Das Buch lässt sich wirklich schnell lesen und ist somit perfekt für zwischendurch. Auch wenn mir das mit Nele und Josh ein klein wenig zu schnell ging, so fand ich die Liebesgeschichte der beiden dennoch schön und auch der Epilog konnte mich überzeugen. Insgesamt erhält das Buch von mir 4/5 Sternen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

"jugendbuch":w=1,"spannend":w=1,"jugend":w=1,"dystopie":w=1,"cool":w=1,"lauren destefano":w=1,"herbstlektüre":w=1,"flammendes land":w=1

Flammendes Land

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570312025
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Der erste Teil der Reihe konnte mich leider nicht ganz so sehr begeistern. Da ich aber schon den zweiten Teil zuhause hatte und dennoch gerne wissen wollte, wie es weitergeht, habe ich ihn dann begonnen, in der Erwartung, dass er mir vielleicht besser gefallen würde. Ich möchte mich an der Stelle noch einmal herzlich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken!

Kommen wir aber zuerst einmal zum Cover. Dieses ist wie auch schon beim ersten Band sehr schlicht gehalten, aber auch hier gefällt mir das wirklich wieder sehr gut. Auch die Farben, die für die Feder verwendet wurden, finde ich passend gewählt. Genau wie das Cover vom ersten, ist auch dieses ein wirklicher Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin war wieder angenehm zu lesen. Das Buch ließ sich recht flüssig und schnell lesen und es wurde ebenfalls wieder aus Morgans Sicht geschrieben. Anders als beim ersten Band gab es hier aber keine Auszüge aus Daphnes Essay bevor das jeweilige Kapitel begann. Das fand ich aber nicht schlimm, da dies nach Band eins schon abgeschlossen war.

Und jetzt kommen wir zu den Charakteren. Mich persönlich konnten diese leider nicht wirklich überzeugen. Im ersten Band hatte ich da schon so meine Probleme mit, dass die Charaktere einfach nicht richtig ausgearbeitet waren. In der Hinsicht hatte ich die Hoffnung, dass sich das hier ein wenig ändern würde. Leider war das nicht wirklich der Fall. Man lernt zwar wieder ein paar Geheimnisse kennen, jedoch erfuhr man trotzdem nicht wirklich viel mehr über die anderen Charaktere, sodass diese auch in diesem Band leider ziemlich blass blieben. Was mich auch sehr gestört hat, ist, dass jeder nachher jeden irgendwie nur noch angelogen hat, das hat mir leider ganz und gar nicht gefallen. Vor allem Pen kann ich mittlerweile leider immer weniger ausstehen. Für mich ist sie keine beste Freundin, denn das was sie abzieht bzw. wie sie sich manchmal Morgan gegenüber verhält, das macht einfach keine beste Freundin so. Aber auch Morgan konnte mich in diesem Band nicht wirklich überzeugen. Sie hat viel von ihrer Stärke aus dem ersten Band verloren, was ich wirklich schade fand. Über die neuen Charaktere, die man in diesem Buch so kennenlernt, erfährt man leider auch nicht allzu viel. Als großartig störend empfand ich dies jedoch nicht. Besonders Birdie konnte mir aber ans Herz wachsen, da sie eine starke, junge Frau ist.

Die Geschichte an sich konnte mich leider auch nicht wirklich mitreißen. Wie auch schon beim ersten Band fehlte mir hier schlichtweg einfach die Spannung. Was ich gut fand, war allerdings, dass das Geschehen so gut wie nahtlos an das des ersten Bandes anknüpfte. Das ist aber auch fast schon der einzige Pluspunkt, den ich in dieser Hinsicht habe. Für mich fehlte auch in diesem Band einfach wieder die nötige Spannung, bestimmte Ereignisse zogen sich einfach zu lange. Manche Szenen waren einfach wieder zu langatmig und andere dagegen fehlten ein wenig an Tiefe. Ich hatte einfach wieder das Gefühl nicht voranzukommen. Man lernte zwar die neue Welt auch gut kennen, jedoch kam der große Knall wieder ziemlich spät. So richtig Spannung kam für mich nämlich erst wieder auf den letzten 100 Seiten auf, aber diese blieb dann auch leider nicht konstant. Es gab so einen kleineren großen Knall und das war dann auch für mich schon das Spannendste. Das Ende konnte mich nämlich leider auch nicht ganz für sich einnehmen. Auf einer Seite fand ich es schön, auch wegen dem Zusammenhalt, aber auf der anderen Seite würde es mich jetzt nicht unbedingt dazu verleiten weiterzulesen, da es für mich in der Hinsicht nicht den gewissen Reiz ausgelöst hat. Es war einfach im Vergleich zu dem großen Knall ein wenig unspektakulär. Nichtsdestotrotz werde ich auch den dritten und abschließenden Band der Reihe lesen, weil doch ein paar Fragen offen geblieben sind und ich wissen möchte, wie es ausgehen wird.

Fazit:

Leider konnte mich der zweite Band auch nicht wirklich von sich begeistern. Für mich ist dieser aber so ein typischer Zwischenband und ich hoffe, dass der dritte mich dann wieder ein wenig mehr begeistern kann. Der Schreibstil war wie beim ersten Band wieder schön und leicht zu lesen. Der Spannungsaufbau hat mir aber leider größtenteils gefehlt. Für mich kam nur einmal so richtig Spannung auf und das war es dann auch. Das Ende konnte mich auch nicht wirklich von sich überzeugen, da es für den großen Knall zu einfach gehalten war. Dennoch fand ich den Zusammenhalt, der dort gezeigt wurde wirklich schön. Insgesamt erhält das Buch von mir 2,5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(70)

136 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

"dystopie":w=5,"mord":w=2,"freundschaft":w=1,"jugendbuch":w=1,"reihe":w=1,"flucht":w=1,"sehnsucht":w=1,"band 1":w=1,"könig":w=1,"flop":w=1,"verlobt":w=1,"dystopische welt":w=1,"lauren destefano":w=1,"fliegende stadt":w=1,"fallende stadt":w=1

Fallende Stadt

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570311998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Auf das Buch bin ich vor allem durch das Cover aufmerksam geworden. Aber auch der Klappentext klang ziemlich ansprechend. Deswegen habe ich das Buch dann auch angefragt und es als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Vielen lieben Dank noch einmal an dieser Stelle!

Kommen wir aber wie immer erst einmal zum Cover. Dieses finde ich wirklich schön gestaltet und es passt definitiv auch zum Titel. Auf dem Cover kann man nämlich eine schwebende Stadt erkennen. Diese soll Interment darstellen. Was ich dabei besonders schön finde, ist, dass mit verschiedenen Farben (vor allem lila und pink) gearbeitet wurde. Die Gestaltung gefällt mir generell sehr gut, auch, dass der Hintergrund größtenteils in schwarz gehalten wurde, ist sehr passend.

Der Schreibstil der Autorin war für mich anfangs ein klein wenig gewöhnungsbedürftig. Das hielt aber nicht lange an. Danach ließ sich das Buch relativ zügig und flüssig lesen. Was mir gut gefallen hat, war, dass es am Anfang, bevor das eigentliche Kapitel losging, immer einen Ausschnitt aus dem Essay von Daphne Leander zu lesen gab. Ansonsten wurde das ganze Buch aber aus der Sicht von Morgan geschrieben.

Die Charaktere konnten mich leider nur teilweise überzeugen. Sie blieben mir einfach ein wenig zu blass und oberflächlich. Über die Protagonistin Morgan erfuhr man aber eigentlich relativ viel. An einigen Stellen handelte sie aber ein wenig zu naiv und es war mir klar, dass da etwas schief gehen würde, was dann natürlich auch passierte. Ansonsten gefiel mir Morgan aber eigentlich ganz gut. Manchmal waren ihre Gedanken zwar auch etwas sprunghaft, verübeln konnte ich es ihr bei den Situationen aber nicht. Sonst war mir Morgan aber wirklich sympathisch und ich konnte mich auch gut in sie hineinversetzen. Vor allem ihre - mehr oder weniger - rebellische Art hat mir gefallen. Mit ihrer besten Freundin Pen konnte ich mich nicht ganz so sehr anfreunden. Man erfuhr zwar auch etwas über sie und ihre Lebensumstände, jedoch nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte. Manche Dinge, die sie tat, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Was mir gut gefallen hat, ist, dass sie auch mal Mut zeigte, jedoch kam das viel zu selten rüber. Das liegt aber auch daran, dass Pen und Morgan so unterschiedlich sind und Pen nicht wirklich rebellisch ist, so wie ihre Freundin. Wen ich aber definitiv in mein Herz schließen konnte, sind Basil und Thomas. Man merkt den beiden an, dass sie für ihre Verlobten da sind und vor allem Basil unterstützt Morgan total. Ich finde das einfach nur total süß. Außerdem merkt man, dass sowohl Basil und Morgan, als auch Pen und Thomas sich wirklich lieben, auch wenn ihre Verlobung arrangiert ist. Aber auch Lex und Alice konnte ich wirklich in mein Herz schließen, da sie sich immer um Morgan gekümmert haben. Die anderen Personen blieben mir, wie schon erwähnt, leider ein wenig zu blass. Wobei ich sagen muss, dass man auch nicht so viel über Basil und Thomas erfahren hat. Dadurch, dass man die anderen aber auch nicht so genau kennenlernt, konnte ich mir bisher noch kein richtiges Bild von den anderen Personen machen.

Die Geschichte an sich gefiel mir soweit eigentlich ganz gut. Ich fand es hat sich manchmal nur leider etwas gezogen und viel zu lange kam für mich einfach keine richtige Spannung auf. Mir hat da einfach etwas gefehlt. Manche Szenen waren meiner Meinung nach einfach zu lang, das Potential hätte hier einfach besser ausgeschöpft werden können. Ich kam zwar relativ schnell durch das Buch und auch der Schreibstil war wirklich angenehm, aber dennoch hatte ich nicht immer die Motivation zum weiterlesen. Die Story zog sich einfach ein wenig zu sehr. manche Szenen hätten meiner Meinung nach auch ruhig weggelassen werden können. Dennoch fand ich die Geschichte ansonsten aber wirklich gut, denn sie wirkte an sich wirklich stimmig. Bei einer bestimmten Szene hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht, irgendwie wurde diese ein wenig zu schnell abgehandelt. Das Ende war für mich zwar auch ein wenig vorhersehbar, dennoch passierten vor allem auch auf den letzten ca. 100 Seiten doch noch spannende Dinge, die ich nicht erwartet hätte. Ab da konnte mich das Buch dann auch mitreißen und ich wollte dann unbedingt wissen, wie es ausgeht. Wie schon erwähnt, war das Ende zu einem Teil für mich vorhersehbar. Der andere Teil hat mich jedoch dann schon überrascht und ich bin definitiv auf den zweiten Teil gespannt und hoffe, dass dieser mich mehr mitreißen kann.

Fazit:

Ein schöner Auftakt einer neuen dytopischen Trilogie. Das Potential hätte meiner Meinung nach an manchen Stellen aber besser ausgeschöpft werden können. Ansonsten war es aber ein solider Jugendroman, der sich schnell lesen ließ. Auch ein paar Überraschungen hielt das Buch parat und die Grundidee der Geschichte war auch mal etwas erfrischendes. Insgesamt erhält das Buch von mir 3,5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(25)

35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

"cbj":w=2,"alexandra kui":w=2,"familie":w=1,"tod":w=1,"reise":w=1,"rezension":w=1,"geschwister":w=1,"leserunde":w=1,"dänemark":w=1,"ya":w=1,"hardcover":w=1,"blogger":w=1,"cbj verlag":w=1,"haltlosigkeit":w=1,"cbjverlag":w=1

Solange es hell ist

Alexandra Kui
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.03.2018
ISBN 9783570165157
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

An dieser Stellle noch einmal herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden, habe den Klappentext dann gelesen und da dieser ziemlich interessant klang, war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss. Dass es mich dann so begeistern konnte, hat mich dann aber auch ein wenig überrascht!

Zuerst einmal kommen wir zum Cover. Ich finde es einfach nur wunderschön, auch wenn es wirklich sehr schlicht gehalten ist. Man sieht einen Leuchtturm und im Hintergrund den dunkler werdenden Himmel, wodurch ein schöner regenbogenfarbener Hintergrund entstand. Was mir aber besonders gefällt, ist, dass es passend zur Geschichte gestaltet ist, in der es um Leuchttürme geht. Das finde ich schön und auch für die Geschichte passend gewählt. Aufgrund der Farben ist das Buch alleine schon ein richtiger Eyecatcher.

Der Schreibstil der Autorin war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sobald man allerdings einmal drin war, ließ sich das Buch schnell, flüssig und angenehm lesen. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr zugesagt! Die erste Hälfte des Buches habe ich demnach auch an einem Stück gelesen, die andere Hälfte zwei Tage später darauf, weil ich das Buch nachher einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Die Charaktere haben mir alle soweit auch ganz gut gefallen. Dadurch, dass man direkt mitten ins Geschehen hineingeworfen wurde, habe ich anfangs die Beweggründe von Mika nicht ganz so verstanden. Das legte sich dann aber und ich konnte Mika wirklich in mein Herz schließen. Sie achtet nämlich darauf, dass es ihren Geschwistern gut geht, trotz der Situationen und ist auch für die beiden da. Das finde ich schon bemerkenswert, schließlich ist sie gerade mal fünfzehn und kümmert sich dafür wirklich gut um ihre kleinen Geschwister! Penny kam mir manchmal ein wenig zu erwachsen und reif vor, dafür dass sie erst elf ist. Auf der einen Seite ist das ein kleiner Kritikpunkt, auf der anderen Seite ist es natürlich auch realitätsnah. Außerdem fand ich es auch gut, dass sich Penny und Mika so bei gewissen Themen auf Augenhöhe begegnen konnten und Penny doch schon einiges verstand, was andere in dem Alter vielleicht nicht verstehen würden. Ich denke aber auch, dass das stark mit der Erziehung durch ihre Mutter zusammenhängt. Dass sie so erwachsen ist, fällt demnach bei mir auch nicht wirklich ins Gewicht. Elias ist einfach total süß gewesen. Klar, er hatte auch mal seine bockigen Phasen, aber wer kann das einem fünfjährigen Kind bei so einer Tortur verdenken? Allerdings muss ich sagen, dass er sich bei den Situationen durchaus auch schon erwachsen verhalten hat, denn nicht jedes Kind wäre, glaube ich, in der ein oder anderen Situation, die die drei erlebt haben, so ruhig geblieben. In dem Buch hat man durchaus gemerkt, wie sehr sich die Geschwister lieben und ihren Zusammenhalt fand ich einfach nur wirklich toll.

Aber auch die Geschichte an sich konnte mich begeistern. Anfangs hatte ich - wie schon erwähnt - ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und auch mit Mikas Beweggründen, aber das hielt nicht lange an und ich konnte mich dann in die Geschichte fallen lassen. Es gab sowohl lustige, als auch traurige Momente. Generell hat der ganze Roadtrip mich total begeistert. Es hat total Spaß gemacht, die Orte mit den Geschwistern zu entdecken und auch der Titel des Buches wurde in die Geschichte integriert. Vor allem hat mich das Buch im Nachhinein aber auch zum Nachdenken gebracht. Ich finde es immer toll, wenn ein Buch sowas schafft. In der Hinsicht gibt das Buch einem einfach wirklich viel mit und ich denke ich werde es bestimmt noch einmal lesen. Außerdem habe ich jetzt auch selber total große Lust mit dem Auto nach Dänemark zu fahren und mir die ganzen Leuchttürme anzusehen! Viel mehr möchte ich an dieser Stelle aber auch gar nicht sagen, lest das Buch selber und lasst euch überzeugen! Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!

Fazit:

Ein wirklich schönes Buch über Geschwisterliebe und einen ungewöhnlichen Roadtrip. Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und auch die Beweggründe verstand man erst nicht so recht, das legte sich jedoch schnell und dann konnte ich mich komplett fallen lassen und habe das Buch verschlungen. Geschwisterliebe spielt hier auf jeden Fall eine große Rolle, das Buch bringt einen aber auch zum Nachdenken. Deshalb erhält das Buch von mir 5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(83)

175 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

"götter":w=4,"asgard":w=4,"fantasy":w=3,"thor":w=3,"loki":w=3,"knaur":w=2,"odin":w=2,"#lizagrimm":w=2,"liza grimm":w=2,"abenteuer":w=1,"mythologie":w=1,"highlight":w=1,"bücherliebe":w=1,"nordische mythologie":w=1,"knaur verlag":w=1

Die Götter von Asgard

Liza Grimm
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426522523
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Auf dieses Buch bin ich durch andere Blogger gestoßen. Da ich gerne Geschichten lese, die sich mit Göttern beschäftigen und sich der Klappentext wirklich vielversprechend anhörte, war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Neben dem Klappentext fand ich auch das Cover wirklich sehr ansprechend. Ich finde es wirklich wunderschön. Es ist eher in etwas kälteren Tönen gehalten, was mir unglaublich gut gefällt. Aber auch die Schrift wurde sehr gut gewählt und ich finde die Verschnörkelungen rechts und links neben dem von sind noch einmal etwas besonderes. Auch wenn das Cover etwas schlicht gehalten ist, so gibt es meiner Meinung nach doch sehr viel her und fällt auf jeden Fall ins Auge.

Der Schreibstil von Liza Grimm gefiel mir wirklich sehr, er war leicht und flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich schnell vorankam. Es gibt zwar nicht ganz so viel Tiefgang, wie es vielleicht in anderen Büchern der Fall ist, und es ist auch ein recht rascher Schreibstil, jedoch fand ich das auch nicht negativ, denn dadurch wurde die Geschichte auch zu einem raschen Ende gebracht und hatte einen kontinuierlichen und durchdachten Vorgang.

Die Charaktere gefielen mir alle soweit ganz gut, jedoch hätte ich mir zu Anfang dort ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Es ging mir einfach ein wenig zu schnell voran und man hätte die Charaktere vielleicht vorher ein wenig besser kennenlernen sollen, bevor man sozusagen direkt ins Geschehen geworfen wurde. Generell lernte man nicht unbedingt allzu viel von den Charakteren kennen - mit Ausnahme von Ray - , was ich ein klein wenig schade fand, da ich gerne mehr über die anderen erfahren hätte, jedoch stört es mich jetzt auch nicht allzu sehr, da die Geschichte wirklich rasch voranging. Ray mochte ich schon von Anfang an. Sie hat es nicht leicht, denn ihre Eltern verlangen von ihr genauso perfekt zu sein, wie ihre Schwester Anna und dadurch, dass sie auch schon durch ihr zweites Studium gefallen ist, lastet ein großer Druck auf ihr. Sie ist eine sehr unsichere Person, macht jedoch in dem Buch eine schöne Wandlung durch und wird immer mutiger. Dass sie sich nachher verbissen durch die Götterwelt kämpft, hat mir sehr gefallen. Kára mochte ich auch wirklich gerne. Die Walküre war mir auch schon von Anfang an sympathisch, da sie Ray vor den Göttern beschützen möchte und auch immer an Ray glaubt. Sie ist eine sehr mutige und tapfere junge Frau, denn schließlich begibt sie sich mit Ray auf die gefährliche Reise und stellt sich gleichzeitig noch aufgrund der Prophezeiung gegen die anderen Götter. Außerdem weiß sie genau was sie will und verfolgt ihre Ziele. Aber auch ihre Meinung äußert sie klar und deutlich, was ein wirklich toller Charakterzug ist. Tyr war mir anfangs ein wenig unsympathisch, da er anfangs für Odin und gegen seine Schwester arbeitete. Allerdings legte sich das schnell und er wurde mir immer sympathischer, vor allem auch dadurch, dass er sich nachher so liebevoll um Ray kümmerte und sie beschützte. Aber er ist auch ein sehr aufgeweckter Gott, der die Faszination für Menschen mit seiner Schwester teilt. Thor konnte ich erst sehr schwer einschätzen. Auf der einen Seite möchte er natürlich den Stolz seines Vaters gewinnen, auf der anderen Seite ist ihm aber auch Kára - seine Ex-Liebe- unheimlich wichtig und er möchte sie nicht (noch einmal) verletzen. Anfreunden konnte ich mich nicht ganz so recht mit ihm, was einfach an seinem Verhalten gegenüber Ray lag. Man hat einfach gemerkt, dass er sie nicht so richtig schätzen konnte. Gegen Ende wurde dies zwar besser, aber ich konnte ihm einfach nicht wirklich etwas abgewinnen. Dass Loki nur Blödsinn im Kopf hat, war von Anfang an klar, schließlich ist er der Gott der Listen. Ich habe schon einmal eine Buchreihe gelesen, in der dieser Gott auch vorkam, wodurch er mir auf jeden Fall schon bekannt war. Jedoch musste man manchmal wirklich aufpassen ihm nicht alles zu glauben. Aber hinter welchen Dingen Loki steckte, hat mich dann doch manchmal überrascht. Man kann einfach sagen, dass es ein wirklich - zumindest aus seiner Sicht - ein gut durchdachter Plan war. Generell macht Loki allen das Leben schwer und das nur wegen dem Spaß. Ich mag ihn deswegen nicht wirklich, jedoch bewundere ich ihn doch auf einer Seite, eben wegen diesen Plänen, die er immer wieder ausheckt.

Die Handlung des Buches war wirklich gut durchdacht und systematisch aufgebaut. Am Anfang ging es mir leider ein wenig zu schnell voran, ich hätte mir dort ein wenig mehr Tiefgang - vor allem auch was die Charaktere betrifft - gewünscht. In der ersten Hälfte flog die Handlung nur so dahin und ein Ereignis folgte dem nächsten. Ab der zweiten Hälfte des Buches ging es dann nicht mehr ganz so schnell voran und hier konnte man dann auch die Charaktere endlich ein wenig besser kennenlernen. Die Spannung kam vor allem ab der zweiten Hälfte auch so richtig auf und ich fieberte definitiv mit den Charakteren mit! In der ersten Hälfte gab es zwar auch schon vereinzelt spannende Momente, jedoch plätscherte die Handlung - trotz des raschen Fortschreiten der Geschichte - im Gegensatz zur zweiten etwas dahin. Bestimmte Momente hätten meiner Meinung nach aber trotzdem etwas ausgebauter sein können. Generell hat mir die Geschichte aber wirklich zugesagt, da das Buch sich auch wirklich schnell und locker lesen lässt. Das Ende fand ich auch wirklich gut, jedoch hätte ich mir da noch ein wenig mehr gewünscht, denn dort ging es mir dann leider auch ein wenig zu schnell voran. Alles in allem ist das Buch aber eine schöne, lockere Fantasygeschichte, die perfekt für zwischendurch ist.

Fazit:

Eine schöne, lockere und leichte Fantasylektüre für zwischendurch, die wirklich rasch voranschreitet. An einigen Stellen hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Vor allem am Anfang ging es leider alles ein wenig zu schnell voran. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber trotzdem wirklich sehr gefallen und es war mal wieder schön etwas zu lesen, was mit Göttern zu tun hat und auch die Geschichte an sich gefiel mir wirklich gut. Deswegen vergebe ich dem Buch 3,5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(275)

581 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 202 Rezensionen

"jugendbuch":w=11,"schwestern":w=11,"unterdrückung":w=10,"fantasy":w=7,"rebellion":w=7,"grace":w=7,"liebe":w=6,"dystopie":w=6,"rebellin":w=5,"frauenrechte":w=4,"thronfolger":w=4,"tracy banghart":w=4,"ironflowers":w=4,"frauen":w=3,"feminismus":w=3

Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Zuerst einmal möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar bedanken! Ich habe mich riesig gefreut, das Buch gewonnen zu haben und bei der Leserunde auf Lovelybooks mitwirken zu dürfen! Alleine der Klappentext und die Leseprobe konnten mich schon total begeistern und ich war so gespannt, wie das Buch ausgehen wird, und nun kann ich es kaum noch abwarten den zweiten Band zu lesen!

Doch kommen wir zuerst einmal zum Cover. Das finde ich wirklich schön gestaltet und vor allem auch passend zum Buch, da die Mädchen immer wieder "Blumen" genannt werden. Diese wurde gut in das Cover integriert und auch die Goldverzierung sieht total schön aus, da das Cover so an einigen Stellen schön schimmert. Der Hintergrund wurde auch sehr passend gewählt. Mir gefällt aber auch das Mädchen, welches man zur Hälfte auf dem Cover sehen kann, wirklich gut, auch wenn ich normalerweise kein Fan von so etwas bin. Das Cover wirkt auf mich wirklich sehr ansprechend und ist einfach nur ein totaler Eyecatcher!

Der Schreibstil der Autorin war schön zu lesen. Er war locker und leicht, sodass man auch wirklich schnell in dem Buch voran kam. Es gefiel mir auch sehr, dass man immer abwechselnd aus den Sichten der beiden Schwestern gelesen hat.

Die Charaktere waren auch wirklich gut herausgearbeitet, zumindest die beiden Schwestern. Die anderen blieben teilweise noch etwas blass, was mich aber nicht sonderlich gestört hat, denn über diese wird man sicherlich noch mehr in der Fortsetzung erfahren. Serina hat sich wirklich stark weiterentwickelt, das hat mir einfach mega gut gefallen. Sie lernte vor allem, dass das Leben nicht immer so einfach ist, wie sie glaubte. Nomis Entwicklung hat mir dann doch nicht ganz so gefallen, sie wurde eher schwächer anstatt stärker, was ich wirklich schade fand, da sie zu Anfang ein wirklich toller Charakter war. Ich bin mal gespannt, ob sich das im zweiten Band wieder ändern wird. Ein Charakter hat mich dann doch wirklich sehr schockiert (um Spoiler zu vermeiden, werde ich den Namen jetzt nicht nennen). Ich hätte nie damit gerechnet, dass er so handelt. Aber wie es meistens so ist, wird man eben immer wieder überrascht! Mit Malachi konnte ich mich immer mehr anfreunden, er war einfach an ein paar Stellen total süß und verständnisvoll und vor allem auch menschlich, das hat mir wirklich sehr gefallen. Val war aber auch einfach nur ein wirklich toller Charakter und seine Vergangenheit war gut durchdacht und hat mir auch ein wenig das Herz gebrochen. Allerdings hat er diese dazu genutzt um etwas Gutes zu tun, was ich wiederum wirklich toll fand. Über den Regenten erfuhr man leider nicht ganz so viel, aber das, was man erfuhr hat mir gereicht, um ihn zu hassen bzw. nicht zu mögen. Renzo blieb auch ein wenig blass, man merkt aber, dass er zu seinen Schwestern hält und nur das Beste für sie möchte. Ich hoffe im Folgeband erfährt man mehr über ihn. Alles in allem haben mir die Charaktere soweit wirklich gut gefallen und ich bin schon auf deren Entwicklung im zweiten Band gespannt.

Die Handlung hat mir auch sehr gefallen, an manchen Stellen plätscherte sie zwar nur so ein wenig dahin, großartig störend fand ich das aber nicht. Es war eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm. Je weiter es in dem Buch voranging, desto mehr überschlugen sich die Ereignisse und desto spannender wurde es. Wem kann man trauen und wem nicht? Das war eine der Fragen, die mich nachher mitunter am meisten beschäftigte. Wie schon erwähnt, hat mich die Entwicklung eines Charakters besonders schockiert bzw. eher seine Handlungen, weil damit hatte ich nicht gerechnet. Generell hätte ich mir aber trotzdem an manchen Stellen ein paar mehr Einzelheiten gewünscht, z.B. über die Graces. Und auch zum Ende hin ging es mir ein wenig zu schnell, hier hätten ruhig ein paar mehr Seiten nicht geschadet. Allerdings wurde das durch das Ende wieder ein klein wenig verdrängt. Es war natürlich ein totaler Cliffhanger und ich will jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht! Denn das Ende hat mich wirklich zerstört. Nun fiebere ich aufgeregt dem zweiten Band entgegen und kann euch an dieser Stelle nur eine Kaufempfehlung aussprechen, denn allzu viel möchte ich über das Buch einfach nicht verraten! Macht euch selbst ein Bild davon und lasst euch hoffentlich auch von Nomi und Serina verzaubern.

Fazit:

Ein spannendes und mitreißendes Buch, das ich nachher einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und wie es endet! Zwischendurch plätscherte die Geschichte zwar eher so vor sich hin, was aber nicht störend war, denn es war nur die Ruhe vor dem Sturm, und der Sturm der da kam war gewaltig! Am Ende hätten es für meinen Geschmack ein paar mehr Seiten sein können und auch Nomis Entwicklung fand ich nicht so toll (die von ihrer Schwester war auf jeden Fall besser), aber letztendlich ist es ein wirklich gutes, spannendes Buch, welches mir viel Freude beim lesen bereitet hat, an einigen Stellen aber auch doch schon brutal war, was ich nicht erwartet hätte. Ich kann das Buch an dieser Stelle nur empfehlen und es erhält 4,5/5 Sternen von mir!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(212)

368 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 136 Rezensionen

"vicious love":w=11,"liebe":w=7,"vicious":w=5,"hass":w=4,"love":w=4,"emilia":w=4,"liebesroman":w=3,"new york":w=3,"new-adult":w=3,"sinners of saint":w=3,"l.j. shen":w=3,"ljshen":w=3,"vergangenheit":w=2,"leidenschaft":w=2,"lyx":w=2

Vicious Love

L. J. Shen , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.04.2018
ISBN 9783736306868
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

So recht weiß ich gar nicht, wie ich diese Rezension hier anfangen soll beziehungsweise sie generell schreiben soll, ohne dabei zu spoilern. Ich werde es dennoch versuchen:

Starten wir zuerst einmal beim Cover: Dieses finde ich wirklich mega schön. Vor allem auch, da die pinke Schrift so schön im Metallic-Style glänzt! Auch wenn es sehr schlicht gehalten ist, so passt es meiner Meinung nach wirklich gut zu der Geschichte. Auch der schwarze Rauch im Hintergrund ist sehr passend. Generell erinnert mich das Cover an eine bestimmte Stelle im Buch und genau deswegen passen die Farben auch so gut zu der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin sagte mir auch wirklich sehr zu. Das Buch ließ sich den Großteil über wirklich sehr leicht und schnell lesen. Ein paar Stellen zogen sich meiner Meinung nach aber ein wenig in die Länge, was den Lesefluss aber auch nicht großartig gestört hat. Was mir aber sehr gefallen hat, war, dass die Kapitel aus den Sichten der beiden Protagonisten - also Vicious und Emilia - geschrieben waren. Es gab dort auch immer mal wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit, welche mir auch gut gefallen haben und vor allem auch den Einstieg in das Buch erleichterten, da man so am Anfang erst einmal etwas von den Charakteren erfuhr.

Die Charaktere waren in diesem Buch wirklich super herausgearbeitet, vor allem Vicious kam das zum Vorschein. An dieser Stelle möchte ich eine kleine Warnung aussprechen, weil wer Bad Boys so überhaupt nicht mag, ist bei diesem Buch definitiv falsch aufgehoben! Aber nicht nur Vicious war gut herausgearbeitet, sondern auch Emilia. Die Rückblenden bzw. Zeitsprünge in die Vergangenheit waren meiner Meinung auch deswegen gut gelungen, weil man so mehr über die Charaktere erfuhr. Generell boten diese Rückblenden einen guten Einstieg in das Buch. So erfuhr man erst etwas über die gemeinsame Vergangenheit der beiden und konnte sich dann besser in der gegenwärtigen Situation zurechtfinden. Vicious war einfach den größten Teil des Buches über total unsympathisch. Man kann es nicht anders sagen: Er ist Bad Boy durch und durch und nicht so ein Kandidat der von einen auf den anderen Moment auf einmal total weich wird, er bleibt die ganze Zeit über knallhart. Und auch wenn mich das  - ehrlich gesagt - auch total oft aufgeregt hat und ich ihm manchmal gerne eine reingehauen hätte, so fand ich es von der Autorin doch gut umgesetzt, dass er nicht von einen auf den anderen Moment plötzlich total anders gehandelt hat, sondern seinen Prinzipien treu geblieben ist. Und es wurde dann ja auch besser und irgendwann konnte auch ich mich mit ihm anfreunden und definitiv in mein Herz schließen! Emilia ist eine total aufopferungsvolle Person, steckt meiner Meinung aber auch ein klein wenig zu viel für ihre Schwester zurück, auch wenn ich total verstehen kann, dass sie diese unterstützen möchte. Ihre Schlagfertigkeit, die an ein paar Stellen zum Vorschein kam, mochte ich sehr gerne, vor allem wenn sie Vicious mal die Stirn bot. Emilias Kleidungsstil hat mich sofort an den von Louisa Clark aus ein ganzes halbes Jahr erinnert. Generell mochte ich sie eigentlich von Anfang an, was ich allerdings ein wenig schade fand, war, dass sie auch nicht immer an ihren Prinzipien festhielt, sodass manche Stellen für mich leider ein wenig - in dieser Hinsicht - unpassend wirkten. Natürlich erfuhr man auch schon ein wenig über die anderen, jedoch kann ich Dean und Rosie noch nicht einschätzen, besonders schwer fällt es mir da bei Dean. Bei Rosie hatte man manchmal auch das Gefühl, dass sie es nicht so schätzt, dass sich ihre Schwester so aufopferungsvoll um sie kümmert. Das könnte aber auch einfach daran liegen, dass man über sie noch nicht viel erfährt und sie ein wenig schwach beleuchtet bleibt, weswegen ich mich schon auf den zweiten Teil freue, in dem es um Dean und Rosie gehen wird.

Die Handlung an sich hat mir auch wirklich gut gefallen. Der Einstieg war super und auch der weitere Verlauf hat mir soweit gut gefallen. Mir persönlich ging es mit Vicious und Emilia ein wenig zu schnell und an manchen Stellen fand ich Vicious' Verhalten einfach nur inakzeptabel. Man wurde wirklich gut und lange in das Geschehen geführt, was auf jeden Fall zum Verständnis der ganzen Umstände gut war, jedoch ging danach für mich alles ein klein wenig zu schnell. Im zweiten Drittel fehlte mir vor allem noch ein wenig Tiefgang zwischen den beiden Protagonisten, bevor es mit ihnen losging. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht. Da Vicious den größten Teil über einfach nur ein totaler Kotzbrocken war, war es für mich auch nicht so leicht Sympathie für ihn zu empfinden, trotz seiner schweren Vergangenheit. Manchmal rechtfertigte es sein Verhalten einfach gar nicht. Als die große Bombe dann platzte, fand ich es doch heftig was für krumme Spielchen da gedreht wurden und mit so einem großen Ausmaß hätte ich definitiv nicht gerechnet. Am besten gefallen hat mir das letzte Drittel des Buches, denn auch Vicious hat sich echt gebessert und wurde mir total sympathisch. Ich fand es wirklich süß, wie sehr er sich nachher bemüht hat. Generell hat Vicious eine wirklich große Veränderung durchgemacht, was ich aber auch gut finde, ist, dass Emilia ihn so nimmt, wie er ist. In der Hinsicht passen die beiden wirklich gut zusammen. Bei dem Ende könnte man auch sagen, dass es ein wenig too much war - das war es auch - aber es war einfach total schön und passend gestaltet, weswegen ich das nicht mal so schlimm finde.

Fazit:

Ich hatte leider lange Zeit Probleme mit Vicious klarzukommen und einiges ging mir leider auch ein wenig zu schnell voran, sodass mir an manchen Stellen einfach ein wenig der Tiefgang fehlte. Das letzte Drittel und vor allem das Ende haben mir aber wirklich gut gefallen und auch der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen und auch die Rückblenden waren wirklich super. Deswegen vergebe ich dem Buch 3/5 Sternen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(299)

604 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 138 Rezensionen

"jugendbuch":w=7,"one of us is lying":w=7,"mord":w=5,"lügen":w=5,"karen m. mcmanus":w=5,"liebe":w=4,"highschool":w=4,"spannung":w=3,"thriller":w=3,"jugendthriller":w=3,"krimi":w=2,"freundschaft":w=2,"wahrheit":w=2,"simon":w=2,"yale":w=2

One of Us Is Lying

Karen M. McManus , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570165126
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:


Nachdem das Buch im englischsprachigen Raum so gehypt wurde und ich erfahren habe, dass das Buch auch bald auf Deutsch erscheint, war für mich klar, dass ich es lesen muss. Eigentlich bin ich nicht so ein großer Fan von Geschichten solcher Art, also jene, wo ein Mord aufgedeckt werden soll und nach den Verdächtigen gesucht wird. Dieses Buch jedoch hat mich wirklich von Anfang an angesprochen und ich habe mich sehr gefreut, dass ich es als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe.

Zuerst einmal kommen wir aber zum Cover. Das Cover ist wirklich sehr schlicht gehalten und zeigt je einen Ausschnitt des Gesichtes der vier Hauptverdächtigen. Darüber und darunter kann man den Titel des Buches lesen. Ich finde das Cover wirklich gut gestaltet. Es ist schlicht, macht aber dennoch auf sich aufmerksam, was vielleicht auch an dem Kontrast von dem weißen Hintergrund und der roten Schrift liegt. Mir persönlich gefällt das englische Cover zwar besser, aber ich finde das Deutsche auch wirklich sehr gelungen. Auch wenn je ein Ausschnitt des Gesichtes der einzelnen Personen abgebildet ist, so stört es mich nicht und beeinflusst auch nicht meine Vorstellung der Charaktere.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen, er war locker und leicht und das Buch ließ sich wirklich zügig dadurch lesen. Was mir auch wirklich gut gefallen hat, ist, dass immer aus den verschiedenen Sichten der vier erzählt wurde, sodass man immer ein paar mehr Informationen erhielt oder wusste, wie sich die vier in einer Situation fühlten. Gleichzeitig kam man aber auch so den Charakteren näher, was mir auch wirklich sehr gefallen hat, da man so einen Bezug zu ihnen hatte.

Die vier Protagonisten konnte ich auch recht schnell in mein Herz schließen. Sie wurden gut herausgearbeitet und ich finde die Veränderungen die sie durchgemacht haben auch toll. Vor allem die Veränderungen von Addy haben mir wirklich sehr gefallen. Und auch die Freundschaft die sich während der Geschichte entwickelt hat, fand ich einfach nur toll. Denn die vier halten nach einiger Zeit wirklich stark zusammen. Ich konnte wirklich alle Charaktere leiden, wobei mir glaube ich Bronwyn und Nate am besten gefallen haben. Aber auch die anderen beiden mochte ich wirklich unglaublich sehr. Alle vier sind mir unglaublich ans Herz gewachsen und am liebsten würde ich wissen, wie es mit ihnen jetzt noch so weitergeht.

Die Handlung hat mir auch wirklich sehr gefallen. Es war spannend und man hat die ganze Zeit über auch gerätselt. Ich finde der Anfang hätte ein klein wenig spannender sein können bzw. halt nach Simons Tod war es nicht ganz so spannend, allerdings will ich das nicht allzu sehr kritisieren, da man dann ja auch die einzelnen Personen ein wenig kennenlernte. Was ich allerdings die ganze Zeit über wissen wollte, war, wer jetzt der Mörder ist, weil man manchmal einfach nicht wusste, wem man trauen sollte und wem nicht. Spannend gehalten war es aber auf alle Fälle, vor allem auch, als alles immer verworrener wurde. Es spitzte sich ab einer Stelle einfach immer mehr zu und spätestens ab da war man dann gespannt, wer wirklich der Mörder war. Ich habe es zwischendurch fast nicht mehr vor Spannung ausgehalten und hätte am liebsten die Seiten übersprungen, um endlich zu wissen, wer es getan hat. Dia Auflösung hat mir wirklich gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass ich es nachher schon irgendwie vermutet habe. Die Dinge die dann aber noch passierten bzw. die Auflösung an sich und das was danach passierte war schon echt krass und machte es noch einmal spannend. Das Ende fand ich wirklich gut gewählt, es hat mir wirklich gut gefallen. Auf der anderen Seite denke ich mir: Wie kann man es so enden lassen? Ich will jetzt mehr erfahren! Da das Verbrechen allerdings aufgedeckt wurde und auch das Ende ein wirklich guter Abschluss war, muss man sich seinen Teil dazu denken, was ich jetzt auch nicht schlecht finde, allerdings würde ich gerne schon wissen, wie es so weitergeht. Das soll aber jetzt auf keinen Fall das Ende kritisieren, denn es war wirklich gut.

Fazit:

Ein wirklich spannender Jugendroman, der sich schnell lesen lässt. Man rätselt die ganze Zeit über mit, wer es gewesen ist und die Spannung kommt definitiv nicht zu kurz. Die Auflösung hat mich dann auch in gewisser Weise geschockt, auch wenn ich es ein wenig vermutet habe. Was danach dann noch krasses passiert ist, hat mich auch wirklich geschockt, trieb die Spannung aber noch einmal nach oben. Das Ende fand ich wirklich gut und passend gewählt und es ist ein guter Abschluss des Buches. Ich freue mich schon darauf noch mehr Bücher der Autorin zu lesen und überlege auch das Buch auf Englisch zu lesen. Deswegen erhält Buch von mir 4,5/5 Sternen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(170)

239 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

"geneva lee":w=5,"liebe":w=4,"game of passion":w=3,"krimi":w=2,"reihe":w=2,"romantik":w=2,"las vegas":w=2,"roman":w=1,"mord":w=1,"erotik":w=1,"liebesroman":w=1,"drama":w=1,"gefahr":w=1,"romance":w=1,"mörder":w=1

Game of Passion

Geneva Lee , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734104824
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Ich bin ehrlich: Ich weiß gar nicht genau wie ich mit dieser Rezension anfangen soll. Es gibt einfach einige Dinge, die ich an diesem Buch zu bemängeln habe und damit ich diese erläutern kann, muss ich in der Hinsicht einfach spoilern. Wer dieses Buch also noch lesen möchte, sollte diese Rezension gegebenenfalls nicht lesen.

Das Cover finde ich wieder wirklich schön aufgemacht. Man kann wieder einen Teil von Vegas sehen und der Schriftzug "Passion" ist wieder etwas hervorgehoben und glitzert in einem schönen blau. Ich finde die Cover der Reihe generell wirklich schön, aber dieses ist wohl mein liebstes aus der Reihe, einfach nur wegen den Farben.

Der Schreibstil war auch in diesem Buch wieder angenehm und schnell zu lesen, sodass man wirklich schnell durch die Seiten kam. Dadurch lässt sich das Buch auch wieder wirklich schnell lesen, wobei das meiner Meinung nach auch an der Seitenzahl liegt.

Nun kommen wir zu den Charakteren und hier weiß ich wirklich nicht, wie ich anfangen soll. Ich war so ziemlich von jedem manchmal genervt, aber Emma war definitiv am schlimmsten. Im ersten Band war sie so schlagfertig, in diesem Buch war sie teils einfach nur kindisch und naiv und hat mich dadurch einfach nur genervt. Generell konnte ich aber Emmas Verhalten zwischendurch einfach nicht nachvollziehen. Dazu kommt aber gleich bei der Handlung mehr, dort werde ich ein paar Beispiele nennen. Emma konnte mich in diesem Band überhaupt nicht von sich überzeugen. Sie benimmt sich nicht wie eine 17-jährige, sondern viel älter. Aber das ist nicht nur bei ihr der Fall, sondern auch bei Jameson. Die beiden verhalten sich meiner Meinung nach viel älter, als sie wirklich sind. Was ich auch ein wenig schade finde, ist, dass man immer noch nicht viel mehr über Jameson erfährt. Was mich aber am meisten an ihm gestört hat, ist, dass er die Firma seines Vaters übernehmen möchte. Emma und seine Mutter finden das ganz toll, ich leider nicht. Er hat sein Studium bzw. mehrere Studiengänge abgebrochen und in der Hinsicht zeigt er meiner Meinung nach auch keine Verantwortung. Aber nun zu einer anderen Person, die mich an einer Stelle ziemlich genervt hat: Josie. Sie regt sich an einer Stelle einfach total über Emma auf, was ich nicht ganz nachvollziehen konnte. In einer gewissen Weise konnte ich sie zwar verstehen, aber meiner Meinung nach hätte man das vernünftig klären können. Die Charaktere konnten mich somit leider nicht wirklich von sich überzeugen.

Und nun kommen wir zu der Handlung. Anfangs gab es ein paar Handlungsstränge die aufgegriffen wurden, jedoch wurde davon schnell abgelassen. Ich fand es ein wenig fraglich, dass Emma sich nicht fragte, wie Jameson in das Haus ihrer Mutter kam, sondern es einfach hinnahm. Dazu kommt, dass die beiden sich seit längerem nicht gesehen haben und sie dann einfach direkt anfangen miteinander rumzumachen. Tut mir leid, aber das ist etwas das ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Dann sind die beiden kurze Zeit später bei Jamesons besten Freund und Emma denkt erst einmal daran, wie sexy der Typ aussieht, wenn er einen Apfel ist. Konnte ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Aber das beste daran kommt noch: Die beiden machen einfach bei Jamesons besten Freund rum, was für mich persönlich mehr als fragwürdig ist. Ich meine so etwas ist für mich einfach schlichtweg unrealistisch. Was ich aber am fragwürdigsten fand, war einfach, dass Emma fast von ihrem Stiefvater vergewaltigt wurde, dann von Jameson mit dem Privatjet abgeholt wird und sie ihm kurz darauf im Flugzeug einen bläst. Sie wurde kurz zuvor ja nicht fast vergewaltigt. Es tut mir leid, aber ich kann ihre Handlungsweise in der Hinsicht einfach absolut nicht verstehen. Aber das ist für mich auch schon der größte Teil der Handlung. Irgendwelche erotischen Szenen und nebenbei mal ein normales Kapitel, wodurch die Handlung aber keineswegs vorankommt. Ab einer gewissen Stelle wurde es dann allerdings besser und es gab endlich mal eine Handlung, die dazu beitrug, dass die Geschichte weiter lief und weitererzählt wurde. Meiner Meinung nach hätte man ein paar der erotischen Szenen einfach weglassen können. Gegen die Szenen an sich habe ich eigentlich nichts, aber ich sah darin einfach keinen Sinn, weil es für mich persönlich einfach nichts mit der eigentlichen Grundhandlung zu tun hatte und sich die Autorin darüber mehr Gedanken gemacht hat, als die Geschichte fortzuführen. Ab dem Punkt, wo die Geschichte dann aber fortgeführt wurde, hat mir das Buch auch wirklich gut gefallen. Es kamen immer mehr Geheimnisse ans Licht und das Ende ist - wie auch schon beim ersten Band - wieder spannend gestaltet, sodass ich auf jeden Fall schon auf den dritten und letzten Band der Reihe gespannt bin. Ich hoffe dann allerdings, dass die Charaktere sowie die Handlung mir dann mehr zusagen werden.

Fazit:

Im Gegensatz zum ersten Band, war dieser leider eine Enttäuschung für mich. Es wurden Handlungsstränge aufgegriffen, die aber leider erst sehr spät fortgeführt wurden und durch Erotikszenen, die meiner Meinung nach nicht so gehäuft hätten auftreten müssen, unterbrochen wurden und somit die Handlung größtenteils einfach nicht vorankam. Ab einer bestimmten Stelle wurde es aber zunehmend besser und das Ende konnte mich auf jeden Fall überzeugen und lässt mich nun gespannt auf den dritten Band warten. Ich vergebe dem Buch 2,5/5 Sternen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(346)

725 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 195 Rezensionen

"fantasy":w=13,"liebe":w=11,"elly blake":w=9,"jugendbuch":w=8,"feuer":w=8,"eis":w=8,"fireblood":w=7,"ruby":w=6,"frostblood":w=6,"fire & frost":w=6,"frost":w=5,"ravensburger verlag":w=5,"arcus":w=5,"magie":w=4,"kampf":w=3

Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch habe ich zufällig durch eine Freundin entdeckt bzw. sie hatte mir ein wenig davon erzählt und dadurch bin ich dann auf das Buch aufmerksam geworden und habe mir dann, als es das Buch bei vorablesen zu gewinnen gab, die Leseprobe durchgelesen und war von dieser schon ziemlich begeistert.

Zuerst möchte ich aber einmal auf das Cover eingehen. Ich finde dieses wirklich sehr schön gestaltet. Normalerweise bin ich kein Fan von abgebildeten Personen auf dem Cover, doch dieses finde ich wirklich sehr gelungen. Es enthält Elemente des Feuers und des Frostes, passt also super zum Buch. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass es in so aussieht, als wäre es mit Wasserfarben gemalt worden, das ist für mich persönlich nochmal so ein Hingucker. Auch, dass man so ein wenig das Königreich sehen kann, welches allerdings in blasseren Farben gestaltet wurde, gefällt mir wirklich gut. Das Cover kann bei mir schon wirklich punkten, denn die Aufmachung dieses ist wirklich sehr schön und zieht auf jeden Fall den Blick auf sich.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch wirklich gut. Er war wie erwartet sehr einfach und flüssig zu lesen, wodurch die Seiten nur so verflogen und man wirklich zügig voran kam. Besonders gut gefallen hat mir einfach auch, wie die Autorin alles beschrieben hat, vor allem an einigen Szenen, auf die ich jetzt nicht eingehen möchte, da ich sonst spoilern würde. Ich konnte mir dadurch einfach gut vorstellen, wie das so war und damit konnte ich mich einfach gut in Ruby hineinversetzen.

Die Charaktere haben mir soweit eigentlich auch ganz gut gefallen, nur Ruby ging mir zwischendurch einfach gehörig auf die Nerven. An manchen Stellen verstand ich einfach nicht, warum sie so handelte oder warum sie auf einmal so ausrastete. Das war für mich einfach unverständlich und - ehrlich gesagt - auch wirklich nervig! Ich hätte sie in diesen Momenten einfach gerne geschüttelt und gefragt was denn mit ihr los sei. Ansonsten gefiel sie mir als Protagonistin wirklich gut. Ich finde auch, dass sie ein wirklich starkes Mädchen ist. Das zeigt sich meiner Meinung nach vor allem gegen Ende. Auch wenn sie an einigen Stellen wirklich nervig war, so konnte ich sie doch in mein Herz schließen. Nun kommen wir aber zu Arcus. Bei ihm muss ich ehrlich sagen, dass ich ihn anfangs überhaupt nicht leiden konnte. Er war einfach ein arroganter Kotzbrocken. Zwischendurch behandelte er Ruby einfach scheiße und das hat mich auch wirklich sehr aufgeregt. Klar, Ruby war manchmal schon echt ein Fall für sich, allerdings hätte er meiner Meinung nach auch ein wenig netter zu ihr sein können. Im Laufe des Buches fing ich aber dann immer mehr an Arcus zu mögen und nach Beenden des Buches, war ich sogar ein richtiges Fangirl von ihm. Aber auch die anderen Charaktere konnte ich wirklich in mein Herz schließen, da sich die meisten Personen einfach so liebevoll um Ruby kümmerten. Selbst die Handlungsweisen des Königs konnte ich am Ende zu einem gewissen Grad nachvollziehen, auch wenn ich diese natürlich trotzdem nicht gut fand.

Die Handlung hat mir auch wirklich gut gefallen. Wobei ich sagen muss, dass es mir zum Ende hin ein klein wenig zu schnell ging, der Rest hat mir aber wirklich gut gefallen. Man ist direkt im Geschehen und es passiert direkt am Anfang schon etwas total spannendes. In der Mitte plätscherte die Geschichte so ein wenig vor sich hin, war meiner Meinung nach aber trotzdem nicht langweilig. Und danach ging es dann auch wieder ordentlich zur Sache und man erfuhr noch ein paar Sachen, mit denen man nicht gerechnet hat. Alles in allem wurde die Spannung also wirklich gut gehalten und auch das Ende hielt so eine kleine Überraschung parat, sodass man auf jeden Fall gespannt darauf ist, wie es nun weitergehen wird. Zur Handlung möchte ich an dieser Stelle eigentlich nichts mehr sagen, denn da gibt es zu viel, was spoilern könnte und ich finde, dass man das Buch in der Hinsicht definitiv selber lesen sollte. Vor allem hat mir aber definitiv die Idee des Buches gefallen, denn die Frostbloods und Firebloods waren noch einmal etwas komplett neues und ich finde auch das Setting der Geschichte wirklich atemberaubend. Durch den Schreibstil der Autorin konnte man sich alles wirklich sehr gut vorstellen und ich kann es kaum noch abwarten den zweiten Band zu lesen.

Fazit:

Ein wirklich tolles Buch mit einer super Idee. Die Protagonistin war zwischendurch zwar etwas nervig, im Großen und Ganzen konnte sie aber überzeugen. Die Spannung war da, das Setting war toll und auch die Geschichte an sich konnte mich einfach nur begeistern, auch weil sie mal etwas neues und doch anderes an sich hatte, was ich so noch nicht gelesen habe. Der Schreibstil trägt dazu bei, dass man das Buch flüssig und schnell lesen kann und man sich alles wirklich gut vorstellen kann. So zieht das Buch einen in seinen Bann. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(658)

1.144 Bibliotheken, 17 Leser, 7 Gruppen, 73 Rezensionen

"dystopie":w=28,"labyrinth":w=26,"james dashner":w=13,"thomas":w=9,"lichtung":w=9,"die auserwählten":w=9,"freundschaft":w=8,"spannung":w=8,"jugendbuch":w=8,"maze runner":w=7,"fantasy":w=6,"monster":w=6,"läufer":w=6,"tod":w=5,"experiment":w=5

Die Auserwählten - Im Labyrinth

James Dashner , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2013
ISBN 9783551312310
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Da im Februar der dritte Teil der Maze Runner Trilogie auch endlich als Film erschienen ist, war es nun auch endlich an der Zeit die Reihe mal zu lesen. Also habe ich das in Angriff genommen und nun auch den ersten Band der Reihe endlich beendet. Und was soll ich sagen? Ich fand es wirklich richtig gut! Aber nun mehr dazu:

Da ich die Cover vom schwarzen Schuber einfach viel schöner fand, musste ich den natürlich unbedingt haben. Und auch wenn die Cover generell sehr schlicht gehalten sind, so gefallen sie mir wirklich gut! Passend zum ersten Band ist auf dem Cover ein Labyrinth abgebildet. Besonders gut gefällt mir hierbei, dass es so metallic schimmert, das gibt dem Buch einen besonderen Touch und sieht total schön aus, wie ich finde.

Der Schreibstil des Autors hat mir auch wirklich sehr gut gefallen. Ich brauchte zwar ein paar Seiten um wirklich in der Geschichte drin zu sein, was vor allem auch an den neuen Begriffen lag, aber als ich dann einmal in die Welt eingetaucht war, konnte ich mich eigentlich nicht mehr losreißen und der Schreibstil fesselte mich auch total. Der Schreibstil war generell sehr flüssig und locker zu lesen und wenn man einmal angefangen hatte zu lesen, dann ließ sich das Buch auch wirklich schnell lesen. Besonders gefallen hat mir, dass man aufgrund des Schreibstils nicht immer alles sofort erfährt, sondern auch erst einmal ein wenig mitgrübeln konnte, bevor es dann aufgelöst wurde.

Die Charaktere gefielen mir wirklich gut, sie waren gut herausgearbeitet und auch zu diesen gab es eine Besonderheit, mit der ich nicht gerechnet hatte und als deren Auflösung kam, war ich echt ein wenig überrascht, da ich damit nicht gerechnet hätte. Was diese Besonderheit ist, möchte ich aber an dieser Stelle nicht erwähnen, da das sonst ein Spoiler wäre und spoilern möchte ich natürlich niemanden. Was mich zeitweise allerdings ein klein wenig genervt hat, war, dass man Thomas Informationen enthalten hat und als dieser nachfragte, weil er natürlich gewisse Dinge wissen wollte, so wurde ihm dann nur gesagt, dass er nerve und aufhören solle zu fragen. Wobei das finde ich ganz normal ist, wenn man an einem neuen Ort landet und sich nicht erinnern kann. Es hat mich nach ner Zeit einfach nur noch genervt, so wie es Thomas auch genervt hat und das ist ein kleiner Kritikpunkt an der Geschichte, da man ihn nicht so lange hätte im Dunkeln lassen müssen. Die anderen konnte ich dafür durchaus in mein Herz schließen, besonders Chuck, auch wenn dieser an einigen Stellen wirklich echt nervig war. Aber abgesehen davon wollte man einfach nur auf ihn aufpassen, wie auf einen kleinen Bruder. Teresa mochte ich auch wirklich super gerne, vielleicht auch deswegen, weil sie ein so starker Charakter ist und den Typen die Stirn bietet. Ich bin echt gespannt, wie sie sich noch so entwickeln wird und ich glaube, dass mich das bei ihr wirklich am meisten interessiert, weil ich sie wirklich unglaublich gerne mag. Aber auch Newt und Minho mochte ich echt gerne, wobei mir Newt an einigen Stellen auch manchmal echt auf die Nerven ging. Ich denke zum Hauptprotagonisten muss ich nicht viel sagen, ich bewundere auch ihn für seine Stärke, aber auch vor allem für seinen Mut und bin auch bei ihm sehr gespannt, wie er sich noch so entwickeln wird.

Die Handlung hat mir auch wirklich sehr gefallen. An ein paar wenigen Stellen hätte es für mich persönlich ein wenig schneller vorangehen können, jedoch fand ich es auch nicht großartig störend. Es passierten wirklich viele Dinge mit denen ich nicht gerechnet hätte und vor allem die Auflösung fand ich persönlich wirklich krass. Es passierten wirklich viele unerwartete Dinge und dadurch steigerte sich auch die Spannung enorm. Generell wurde die Spannung wirklich gut und gleichmäßig aufgebaut und ab einem bestimmten Punkt hielt sie an und man bangte und fieberte einfach nur noch mit den Charakteren mit. Anfangs hat es mich ja wie schon erwähnt ziemlich gestört, dass man so wenig über das Labyrinth und deren Umgebung erfuhr, aber nach und nach wurden dann die Fragen beantwortet und am Ende des Buches blieb bei mir nur noch eine Einzige Frage offen: Wie geht es jetzt weiter? Und wenn ein Buch das schafft, dann möchte ich es normalerweise direkt weiterlesen, allerdings muss ich jetzt erst einmal ein oder zwei Bücher dazwischen schieben und hoffe einfach, dass ich diese schnell lesen werde, damit ich weiterlesen kann, da das Ende des Buches mich dann doch ein wenig schockiert hat und für mich ist es mehr oder weniger auch irgendwie ein kleiner Cliffhanger, da ich wissen möchte wie es mit den Charakteren weitergeht. Außerdem gab es am Ende dann auch wieder ein paar neue Fragen die aufgeworfen wurden und ich bin schon wirklich sehr gespannt auf den zweiten Band und vor allem auch darauf, wie es jetzt so weitergehen wird.

Fazit:

Ein wirklich grandioses Buch mit viel Spannung, tollen Charakteren und einigen unvorhergesehenen Geschehnissen, die einen teilweise auch echt schockieren. Vor allem das Ende hatte es dann noch einmal in sich. Aber auch die Idee hinter dem Ganzen Buch gefällt mir wirklich gut, da es mal wieder etwas völlig neues war und ich die Idee einfach nur genial und wirklich gut umgesetzt fand. Ich vergebe dem Buch 4,5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

"liebe":w=2,"milasummers":w=2,"spannung":w=1,"humor":w=1,"jugendbuch":w=1,"romantik":w=1,"neubeginn":w=1,"edinburgh":w=1,"spontan":w=1,"romantische geschichte":w=1,"mila summers":w=1,"sommerlesebuch":w=1,"solange wir lügen":w=1,"symphatisch":w=1,"aufeinmalliebe":w=1

Auf einmal Liebe

Mila Summers
E-Buch Text: 262 Seiten
Erschienen bei Independently published, 19.02.2018
ISBN B079Y1HF6K
Genre: Liebesromane

Rezension:


Meine Meinung:

Auf das Buch wäre ich wohl nie gestoßen, wenn die Autorin mich nicht angeschrieben hätte und mich gefragt hätte, ob ich gerne ihren neuen Roman lesen würde. Da mich der Klappentext und auch das Cover wirklich sehr ansprechen, habe ich natürlich zugesagt und das Buch hat mir wirklich gut gefallen.

Zuerst möchte ich aber wie immer erst einmal auf das Cover eingehen. Das finde ich wirklich sehr schön gestaltet, auch wenn ich mir Anna May und Logan anders vorstelle. Was ich allerdings wirklich gelungen finde, ist, dass man oben Anna May und Logan erkennen kann und unten einen Küstenabschnitt Schottlands wobei diese beiden Abbildungen durch den Titel abgetrennt sind. Die Schrift vom Titel finde ich dabei auch wirklich gut gewählt. Das Cover gefällt mir also wirklich gut, auch wenn ich mir die Personen doch anders vorstelle.

Der Schreibstil war wirklich flüssig zu lesen und ich war direkt in der Geschichte, was auch vor allem daran lag, dass ich mich gut mit Anna May identifizieren konnte und sie mir von Anfang an sympathisch war. Aber auch, dass die Kapitel abwechselnd aus Anna Mays und Logans Sicht geschrieben waren hat mir gut gefallen, weil man so beide gut kennenlernte und so auch die Handlungen verständlich waren.

Die Charaktere waren auch wirklich super. Wie schon erwähnt konnte ich mich mit Anna May gut identifizieren und sie war mir auch von Anfang an sympathisch, was vor allem auch daran lag, dass sie sehr schlagfertig war. Dies ging nach ihrem Umzug ein klein wenig verloren, denn dort war sie dann eher die kleine graue, schüchterne Maus, die nur zwischendurch mal schlagfertig war. Das hat mich aber keinesfalls gestört, da man schließlich wusste, warum Anna May sich so im Gegensatz zum Anfang verhielt. Logan war mir ehrlich gesagt nicht unbedingt von Anfang an sympathisch, da er zuerst nur auf Anna Mays Aussehen fixiert war und ihr auch nur einen Heiratsantrag machte, um die Firma übernehmen zu können. Als sich dies allerdings änderte wurde er mir immer sympathischer und im Endeffekt ist er doch schon ein wirklich toller Kerl. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich auch wirklich schön, ich hätte mir hier nur etwas mehr gewünscht, da es mir am Ende ein klein wenig zu schnell voran ging. Ansonsten mochte ich die Beiden zusammen aber wirklich gerne und auch die Nebencharaktere gefielen mir wirklich gut, wobei mir diese eine Reporterin da schon ziemlich auf die Nerven ging, aber im echten Leben wird das für die Stars wohl leider nicht wirklich anders sein, weswegen das auf jeden Fall sehr realistisch war. Man erfuhr generell zwar nicht ganz so viel über die Nebencharaktere, aber das fand ich wirklich nicht schlimm, denn man erfuhr schon noch genug über diese.

Die Handlung an sich hat mir auch wirklich gut gefallen. Wie schon erwähnt, war die Liebesgeschichte für mich ein klein wenig zu kurz, aber ansonsten hat es mir wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen. Vor allem die Neckereien zwischen Logan und Anna May fand ich immer sehr amüsant. Aber auch die kleinen Notlügen, die die Beiden nur noch mehr in die Enge getrieben haben, waren wirklich lustig, auch wenn ich darüber nur den Kopf schütteln konnte, da mir so etwas niemals einfallen würde und sie sich dadurch nur noch mehr Probleme schaffen. Natürlich gefielen mir auch die Unternehmungen der beiden und es war toll zu sehen, wie sie sich immer mehr ineinander verliebten, vor allem auch weil das anfangs gar nicht so geplant war. Das Ende war dann doch ein wenig überraschend für mich, da ich nicht ganz damit gerechnet hätte. Zu viel möchte ich aber an dieser Stelle gar nicht verraten, da es sich wirklich lohnt das Buch zu lesen und meiner Meinung nach auch perfekt für zwischendurch ist und ich kann es euch an dieser Stelle auch wirklich empfehlen, wenn ihr mal wieder auf der Suche nach einem lockeren und leichten Liebesroman seid.


Fazit:

Ein schöner, lockerer und leichter Roman der einfach perfekt für zwischendurch ist. Das Buch beeinhaltet sowohl Witz als auch Schlagfertigkeit, was definitiv eine gute Mischung ist. Auch Anna May und Logan konnten mir wirklich ans Herz wachsen und sind definitiv zwei tolle Charaktere. Und das Ende war auch einfach nur schön und wirklich sehr passend gewählt. Deswegen vergebe ich dem Buch 4,5/5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 
104 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.