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Coach to go Erfolgsbooster

Veit Lindau
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.11.2016
ISBN 9783442221738
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Erfolgsbooster" von Veit Lindau erschien im November 2016 im Goldmann Verlag.

Inhalt
Wie erlange ich Erfolg? Welche Elemente/ Strategien sind notwendig?

Meinung
Das Cover ist gut und anstrengend gestaltet. 
Stil. Lindau schreibt leicht und locker, so dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag, es aber muss, da ja auch Aufgaben zu bewältigen sind.
Sprache. Wer Veit Lindau bereits kennt, braucht hier nicht weiterzulesen. Ansonsten ist zu sagen, dass Veit Lindau zeitweise eine etwas derbe Ausdrucksweise hat, mit der er Dinge auf den Punkt bringt, die ihm wichtig sind. Jüngere Leute wird das wohl eher nicht stören, sie sind wohl auch eher seine Zielgruppe. Wer jedoch schon älter ist, wem eine gewähltere Ausdrucksweise lieber mag, der sollte sich vielleicht lieber ein anderes Buch kaufen.
Aufbau. Nach einem Prolog folgen 44 Schritte. Der Erfolg des Buches beruht auf Ehrlichkeit zu sich selber. Beantworte ich die Fragen am Anfang eines Schritts mit der Wahrheit? Oder mogel ich mich einfach durch, ohne Aufgaben komplett gemacht zu haben?
Hierzu eine Anmerkung, und zwar eine wichtige, denn hierdurch erklärt sich meine Sterne Vergabe. Als Zusatz zu diesem Buch gibt es eine Internetseite. Hier findet man Videos, Meditationen, etc. Es gab hier ein Dokument, in dem es darum ging, das Ziel festzumachen, und regelmäßig erinnnert zu werden. Eine tolle Idee. Ich gab mir echt Mühe bei einer verständlichen Zielformulierung, feilte herum an meiner Ausdrucksweise. Doch Lindau möchte, dass man die email Adressen von zwei anderen Personen  gibt. Das ich das Buch durchlese, das ist mein Ding, und da weihe ich keine anderen Personen ein...also gibt es für Veit Lindau auch keine anderen email Adressen. Hat zur Folge, dass ich dieses Kontaktformular nicht abschicken kann und wegen "Nichtbestehen" zwei andere Sachen wiederum nicht machen kann. Natürlich könnte ich mogeln...doch dafür bin ich wiederum zu ehrlich. Hatte wiederum zur Folge, dass ich den Rest des Buches nur noch "angenervt" gelesen habe. Und wirklich ein Stückweit unglücklich war.
Was habe ich mitgenommen aus dem Buch? Zwei Sachen. Zum einen das Wort Selbstwirksamkeit, zum anderen Lindaus Tipp, wie man an sein Ziel gelangt. Er hat es einem geradezu eingehämmert. Den Tipp werde ich auch so lange wie möglich beherzigen.

Fazit
Ein Buch, das ich jüngeren Menschen wärmstens empfehlen kann, sofern sie die Sprache nicht stört.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

16. jahrhundert, alhambra, andalusien, christentum, gewalt, historischer roman, islam, liebe, mauren, maurische lebensart, maurisches spanien, parabel, spanien, spanische inquisition, toleranz

Im Schatten des Granatapfelbaums

Tariq Ali
Flexibler Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.12.1994
ISBN 9783453082311
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Im Schatten des Granatapfelbaums" von Tariq Ali erschien 1994 im Heyne Verlag.

Inhalt
Im Vordergrund steht die Geschichte von Umar bin Abdallah, seiner Frau Subayda bint Qddus und ihren Kindern Yasid, Suhayr, Hint und Kulthum. Es wird beschrieben und geschildert, welche Meinung sie zum Zwangskonvertieren haben, welche Gefühle und Ängste das in ihnen auslöst und wie sie mit Taten darauf reagieren.

Meinung 
Cover. Das Cover gefällt mir gut, denn es zeigt ein Muster, das typisch ist für den arabischen Bereich.
Aufbau. Das Buch besteht aus 12 Kapiteln, sowie Prolog und Epilog.
Charaktere. Suhayr ist ein interessanter Mann. Er hat viel Kontakt zu einem älteren Mann, mit dem er viel Gespräche führt. Er ist jemand, der der Wahrheit auf den Grund gehen möchte und jemand, der sich für Gerechtigkeit einsetzen möchte. Doch kann er auch seine Familie beschützen?
Sein kleiner Bruder Yasid ist neugierig und aufgeweckt. Das Wegfallen von Bezugspersonen ist für ihn noch sehr schwer zu verkraften. Wird Yasids Neugierde nur für Wissenserwerb sorgen oder wird sie ihn irgendwann zu Grunde richten?
Umar bin Abdallah, der Vater der Familie. Wie wird er mit dem Glaubenskonflikt umgehen? Wird er sich für seinen Glauben einsetzen? Oder wird er den "sicheren" Weg gehen und konvertieren?
Die politische Situation ist erschreckend. Gerade im 7. Kapitel können wir einen Einblick erhaschen in die Gedankenwelt von Cisneros- was bestätigt, dass die Ängste von Suhayr durchaus berechtigt waren. Im weiteren Verlauf lesen wir von einem Angriff- hier wird durch die Aussagen und die Taten eines Hauptmanns deutlich, wie ungerecht manches damals war.
Bräuche. Es wird auf verschiedene Bräuche/ Rituale eingegangen: das Händewaschen vor dem Essen, das man ins Hamam geht. Was der Koch für Gerichte kocht. Hierdurch wirkt die ganze Geschichte sehr authentisch.

Fazit
Das Ende dieses Romans stimmt mich ganz ehrlich traurig. Ich habe nicht mit einem solchem Ende gerechnet. Doch wichtig ist, dass es historisch stimmig ist, und die ganze Geschichte wirkt stimmig.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Die Hüterin der Farben

L.J. Pyka
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 11.05.2018
ISBN 9783947288342
Genre: Romane

Rezension:

"Die Hüterin der Farben" von L.J. Pyka erschien im Mai 2018 bei Hawkify Books. LJ Pyka ist Studentin und wohnt in Fulda. Die Hüterin der Farben ist ihr drittes Buch.

Inhalt
Die 17 jährige Haley verliert ihre Eltern durch einen tragischen Unfall. Bisher an das Großstadtleben gewöhnt muss sie nun gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Sam ins dörfliche Alabama zu einer Tante, mit der sie nie etwas zu tun hatte. Wenig später gelangt Haley in eine andere Welt: eine Welt ohne Farben.

Meinung
Cover. Das Cover ist total hinreißend, es gefällt mir richtig gut! Man sieht zum einen den Gegensatz zwischen Farben und einer grauen Welt, zum anderen sieht man nicht nur das Auge im Vordergrund, sondern eine Stadt im Hintergrund (was ich erst nach genauerem Hinschauen heute morgen sah).
Spannung. Es gab einige Überraschungen...man wurde als Leser irre geführt, hat Personen, die unschuldig wirken, nicht verdächtigt...Spannung war vorhanden.
Aufbau/ Stil. Ausnahmsweise halte ich mich mal nicht an das vorgegebene, sondern schreibe Euch, was ich empfinde: 
Der erste Teil ist für mich der Teil, wo Haley mit Sam umzieht und dann ihre neue Umgebung kennenlernt und langsam ankommt (also Prolog und Kap 1-9). Und dieses langsame Ankommen ist durchaus gerechtfertigt, denn es dauert, um den Tod der eigenen Eltern zu verarbeiten. Dieser Teil ist für mich sehr gut gelungen. Mag sein, das dieser Teil langatmig ist, aber so schön gefühlvoll. Ganz besonders gut ist hier der Prolog, der es schafft, einen auf der Stelle neugierig zu machen.
Der zweite Teil ist für mich der Teil, wo Haley in Zirkonien ist (Kap 10-24) und die Welt retten soll. Es ist kein harter Bruch, es ist anfangs wie ein sanftes Hinübergleiten, da man aufgrund der Beschreibung erst denkt, sie läge in ihrem Bett. Nun geht es um die Prinzessin Kalia, die Ragas heiraten soll, obwohl sie einen anderen liebt. Haley geht hier hingebungsvoll in ihrer neuen Rolle als Freundin von Kalia auf und es scheint einem, als seien Sam und Tante Helen vergessen. 
Der dritte Teil ist für mich das letzte Kapitel, indem wir eine nachdenkliche Haley vorfinden. Nicht so gut, wie der erste Teil aber auch nicht schlecht.
Perspektive. Das Buch wurde geschrieben in der Ich Perspektive, wodurch man sich der Protagonistin von Anfang an nahe fühlte.
Charaktere. Haley ist für mich eine Person, die aufgrund ihrer Werte nicht stimmig ist. Anfangs ist ihr Familie und der Familienzusammenhalt sehr wichtig, was sich ja ändert, als sie in Zirkonien ist. Sie stellt das Wohl von ganz Zirkonien über ihre Familie. 
Die Idee. Die Idee, die hinter dem ganzen steht, also einer Welt die Farben zu nehmen, finde ich interessant, sowas habe ich bisher nie gelesen.- Man merkt, das es Ansinnen der Autorin ist, Botschaften zu übermitteln, was ihr auch gelingt. Kleiner Haken an der Sache: Als Leser gehe ich mit einer bestimmten Erwartungshaltung an ein Buch heran: Höre ich Fantasy oder Urban Fantasy, dann habe ich eine bestimmte Vorstellung, wie so eine Geschichte aufgebaut ist. Auch wenn Haley von der realen Welt in eine andere Welt gelangt, dieses "Fantasy - typische " fehlt mir. 
Wenn wir Pykas Bücher lesen mit der Erwartungshaltung, einen typischen Urban Fantasy Roman zu lesen, werden wir enttäuscht.
Wenn wir ihre Bücher jedoch lesen als das Buch einer nachdenklichen Autorin, die eine oder mehrere Botschaften rüberbringen möchte, dann liest sich das Buch gut.

Fazit
Ein Buch mit einer Botschaft.
Empfehle ich all denjenigen, die dafür empfänglich sind.

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Die Pranken des Löwen

Mac P. Lorne
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426521472
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Die Pranken des  Löwen" von Mac P Lorne ist der erste Band der mehrteiligen Reihe um Robin Hood. Es erschien im Mai 2018 bei Knaur.

Inhalt
Das Buch erzählt uns vom Großvater von Robin Hood, von seinem Vater und von ihm selber. Außerordentlich viele bekannte historische Persönlichkeiten und Ereignisse tauchen auf.

Meinung
Cover. Das Cover finde ich sehr gut gelungen. Auch ist es schön, das die Cover dieser Reihe einheitlich sind. 
Aufbau. Dieser Band ist in zwei Teile untergliedert mit 8 und 6 Kapiteln. Zusätzlich haben wir einen Prolog und einen Epilog. Ich muss sagen, anfangs war ich überrascht. Und zwar gleich doppelt überrascht. Als ich las "Robert Fitzooth der Ältere" und "Robert Fitzooth der Jüngere", dachte ich "oh, es geht um Vater und Sohn". Wie ich im Verlauf der Leserunde mitbekam, war "Robert Fitzooth der Ältere" jedoch der Großvater von Robin Hood. Und diese Idee finde ich total gut. Man liest häufig etwas über eine Person, und, ja, ich habe das Gefühl, ich habe immer nur hier und da einige Bruchstücke. Dadurch, das es hier auch um den Großvater und Vater geht, erfahren wir auch um die Zusammenhänge, bekommen mehr den Blick für das große Ganze.
Die Charaktere. Über Mathilda hatte ich bisher nie etwas gelesen und fand sie als Person interessant. Nicht nur interessant, ich erhalte den Eindruck einer starken Frau.
Besonders neugierig wurde ich, als Eleonore von Aquitanien erwähnt wurde, eine meiner Lieblingspersonen. Eleonore ist für mich auch ein Grund, diese Reihe weiterzulesen, da ich gerne wissen würde, wie sie aus Mac P. Lornes  Sicht geschildert wird.
Mac P Lorne geht bei den einzelnen Charaktere in die Tiefe, so das man erkennt, wie ihr Temperament ist und sie sich richtig gut vorstellen kann.
Die Rolle der Kirche. Was ich in dem Buch über Praktiken in Klöstern gelesen habe, kann mir nur die Tränen in die Augen treiben. Es ist absolut erschreckend und macht tiefbetroffen beim Lesen. Auch wenn es eine "Lösung" in diesem Fall gegeben hat- wieviel Unheil ist hinter Klostermauern geschehen, wovon wir nichts wissen, da die Betroffenen geschwiegen haben? Zeitgleich habe ich die Geo Epoche gelesen, in der es um das Verhalten der Kirche in Irland ging. Auch hier wurde ein Sachverhalt geschildert, der mich zu Tränen rührte. 
Details. Ganz besonders begeistern tut mich, das Mac P. Lorne richtig schön ins Detail geht, so  dass man merkt, dass er sich Fachwissen angeeignet hat. Besonders gut merkt man das, wenn man die Passagen über Langbögen liest. Auch spannend: Haftbedingungen in England in der damaligen Zeit.
Abschließend kann man sagen, dass Mac P Lorne es schafft, geschichtliche Ereignisse, die im Schulunterricht langweilig waren, so aufzubereiten, dass sie supersuperspannend sind!!!

Fazit
Ein grandioses Buch! Wer meint, er kennt "Robin Hood" bereits- trotzdem in die Hand nehmen! (und lesen)
Es ist so so viel, was in diesem Buch drinsteckt!

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Kinder des Meeres

Charlotte Lyne
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.05.2016
ISBN 9783404173914
Genre: Historische Romane

Rezension:

"KInder des Meeres" von Charlotte Lyne erschien 2014 bei Bastei Lübbe.

Inhalt
1511- 1545 Porthsmouth in England, zur Zeit von Henry VIII. : Fenella, Anthony und Sylvester wachsen gemeinsam auf an der Werft und sind ihr Leben lang miteinander verbunden.

Meinung
Das Cover.
Das Cover gefiel mir auf den ersten Blick und führte tatsächlich dazu, das ich mich für das Buch interessierte. Doch nach Lesen des Buches irritierte mich die Perlenkette bzw ich fragte mich, wer die weibliche Person auf dem Cover ist? 
Der Titel.
Der Titel ist gut gewählt und passend.
Die Zeit.
Das Buch gewährt dem Leser interessante Einblicke in das Geschehen damals. Zum Teil wirklich erschreckend zu lesen, was damals gemacht wurde mit Ketzern. Trotzdem bin ich der Autorin dankbar, das sie nichts beschönigt, denn einen historischen Roman lese ich ja nicht nur zur Unterhaltung, sondern weil ich mein Wissen über die Zeit erweitern möchte.
Gegenspieler
Zu Anfang, da hat mich die Person Geraldine echt genervt. Später auch noch, aber in anderer Weise. Ich habe begriffen, wieso Lyne diese Person mit hineingebracht in den Roman, und es entsteht wirklich ordentlich Spannung durch Geraldine. Am Ende werde ich zum einen mehrmals wütend auf sie (weil sie wirklich einen häßlichen Charakter hat), zum anderen tut sie mir auch stellenweise leid. Ganz am Ende verändert sie sich auch (ein wenig- aber immerhin).
Die übrigen Charaktere
Fenella mochte ich von Anfang an, doch ich wusste zwischenzeitlich nicht, was ich über die "insgesamt- Situation" denken sollte. Schwierig, doch ich möchte sie nicht verurteilen, und es war damals...ein ganz anderes Jahrhundert als heute...
Anthony tut mir sehr leid, was für ein schweres Schicksal. Zwei Dinge erschüttern mich sehr, doch wenn ich darauf eingehe, verrate ich wirklich zu viel. 

Fazit
Lesenswert bei Interesse an englischer Geschichte.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Seelengevögelt

Veit Lindau
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.03.2016
ISBN 9783442221875
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Seelengevögelt" von Veit Lindau erschien im März 2016 im Goldmann Verlag.

Inhalt
In 50 Kapiteln schreibt Lindau über das Leben und wie man als Leser damit umgehen kann.

Meinung
Titel
Besonders der Untertitel ist ansprechend (für mich). Der Titel selbst ist gewöhnungsbedürftig. Aufgrund des Inhalts sollte man sich von diesem Titel nicht abschrecken lassen. Im Buch erklärt er auch (und das spricht für ihn) wie es zu dem Titel kommt.
Stil
Stellenweise schreibt Lindau kurz & knapp und fordert den Leser hier indirekt auf zum Innehalten und nachdenken. Die Worte können nachhallen und in einem anfangen zu arbeiten. Gerade in dieser hektischen Zeit liest man, liest man, liest man, zieht sich den nächsten Film rein, chatttet nebenbei und dann...wird man zum Pausemachen "gezwungen.- Lindau schreibt bewusst provokant, doch bevor er das tut, spricht er den Leser direkt an und baut eine Beziehung zu ihm auf. Er zeigt dem Leser, dass er es gut mit ihm meint.
Wortwahl
Eigentlich gehört das zu Stil, doch ich mache aufgrund Lindaus Wortwahl mal einen Extrapunkt daraus...also...eine kleine Warnung...es bleibt nicht bei diesem einen Wort "seelengevögelt". Nein. Er verwendet weitere Wörter, die allgemein bewirken würden (in einem Buch mit literarischem Anspruch), das ich den Stil als "schlecht" beurteilen würde. Generell. Ja, ich geb´s zu, ich habe an einigen Stellen mit den Augen gerollt...dachte "hätte er das nicht weglassen können". Ich glaube, es gehört einfach zu seinem Stil irgendwie mit dazu. Das soll die Wortwahl jetzt nicht entschuldigen, aber es ist seine Art. Und so komisch es klingen mag: es passt einfach zu diesem Buch.
Als Beispiel nehme ich mal (nicht aus dem Buch) jemanden, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt. Wenn man stundenlang um den heißen Brei rumredet, passiert nichts. Wirkungsvoller ist dann vlt. ein "Verdammt, komm in die Gänge...". Ist wirkungsvoller, auch wenn es nicht so liebevoll klingt. Sondern hart. So ist es mit diesem Buch vlt. auch.
Der Nachteil ist jedoch, das manche es leider aufgrund dessen ablehnen werden (was schade ist). Ich fragte bereits eine Person, ob sie ein Buch mit so einem Titel lesen würde. Sie würde es erstmal querlesen...und die nächsten schlimmen Ausdrücke entdecken. Das sagte ich ihr dann nicht mehr. :)
Thematik
Lindau schreibt über Angst, Probleme im Leben, den Tod und das Vertrauen ins Leben. Er schreibt über Dinge, die einen jeden Menschen betreffen.

Fazit
Noch nie soviel geweint und gelacht in einem Augenblick. 
Ein unglaublich berührendes Buch, dass die Seele wie auch das Denken bewegt.

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Tochter der Träume

Marie Weißdorn
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 30.06.2017
ISBN 9783961730148
Genre: Fantasy

Rezension:

"Tochter der Träume- Dunkler König" (Band 2) von Marie Weißdorn erschien im Juli 2017 im Eisermann Verlag und ist Band 2 der Trilogie Tochter der Träume.

Inhalt
Leyna, das Gotteskind, ist weiterhin mit Sivan und Tarin, dem Priesterjungen, unterwegs. Auf ihrem Weg lernt sie verschiedene Personen kennen, die sie unterstützen und ihr helfen, ihre Fähigkeiten auszubauen. 

Meinung
Nach dem Ende war ich wirklich geschockt. Die einzelnen Stationen im Buch waren wirklich interessant, toll was Leyna alles lernen und erfahren durfte. Ganz besonders gut hat mir die "Rettungsszene" im Vadas Wald gefallen. Ich war ganz ehrlich erleichtert über das Resultat dieser Szene. Doch dann so ein Ende? Da werde ich wohl weiterlesen müssen...

Cover 
ist schön, passt zu der Reihe.

Stil
Das Buch ist gut geschrieben, schön, dass die Träume der Personen immer kursiv abgesetzt sind. Besonders toll und aufschlussreich: das Leyna und Sivan gemeinsam einen Blick in seine Vergangenheit werfen durch eine gespeicherte Erinnerung.
Marie Weißdorn zeigt durch diesen Band, wie kreativ sie ist. Es tauchen diverse Wesen auf, die man aus anderen Fantasywerken nicht kennt. Ganz besonders einfallsreich ist das komplette Geschehen im Vadas Wald.

Charaktere
Leyna gefällt mir noch immer. Sie scheint eine Kämpferin zu sein, und das finde ich gut. Was mir jedoch missfällt, ist, dass sie plötzlich trotz diverser Mahnungen, in den Vadas Wald geht.
Sivan gefällt mir immer besser und bei ihm bin ich wirklich gespannt, wie er in Band 3 sein wird. 
Tarin macht sich jedoch unbeliebt bei mir...wegen seinem Verhalten der Frauen gegenüber.
Und über Alissa möchte ich mir noch kein Urteil erlauben. Allerdings habe ich bei ihr ein komisches Bauchgefühl.

Fazit
Trotz des Endes ein echt spannendes Buch!

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

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Das Geheimnis der Maurin

Lea Korte
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.12.2012
ISBN 9783426509388
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Das Geheimnis der Maurin" von Lea Korte erschien  2012 bei Knaur und ist die Fortsetzung von "Die Maurin".

Inhalt
Zahra und Jaime erleben erst die Entführung von Chalida. Doch dann werden Jaime, Zahra und Zainab auch noch entführt. Als ob das nicht genug wäre, gibt es auch in den darauffolgenden Monaten und Jahren stets familiäre Konflikte, da Zarah und ihre Söhne Muslime sind und Jaime Christ. Die Inquisition unter Talavera und Cisneros macht ihnen zu schaffen.

Meinung 
Das Cover ist in Ordnung, jedoch nicht besonders aussagekräftig.
Der Aufbau. Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht es um die Suche nach Chalida mit all ihren Konsequenzen. Im zweiten Teil steht die Inquisition mit all ihren Folgen für die Familie von Zarah und Jaime im Vordergrund.
Stil. Man hat in diesem Buch leider das Gefühl, das die Handlung schwer in Fahrt kommt, obwohl es von der Thematik recht heftig und dramatisch war, war es auch so vorhersehbar. Erst Ende des ersten Teils/ Anfang des zweiten Teils kommt Spannung auf- zum einen durch das Geschehen um Chalida herum, ihre Gefühle, zum anderen durch die Konflikte, die Abdarrahman mit seinem Vater hatte und auch durch Zarah und wie sie auf die Gesamtsituation reagiert.
Charaktere. Ich finde es so schön, wie Chalida sich Gedanken macht. Nicht wie Abdarrahman, der eben seinen Glauben hat und fest davon überzeugt ist, ja schon fast engstirnig wirkt. 
Thematik. Ich finde, dieses Buch ist eine sehr gute Ergänzung zum ersten Buch. Als ich das erste Buch las, verglich ich es mit einem anderen Buch und fragte mich "Wer ist gut, wer ist böse?". Diese Frage stelle ich mir nun gar nicht mehr. Dieser zweite Band stellt die Schrecken der Inquisition dar, stellt dar, was an schlimmen passiert ist, man erhält einen differenzierten Blick über die Zeit. 

Fazit
Auch wenn es (für mich) ein schwerer Einstieg war, so ist das Buch doch lesenswert, wenn man sich für die Inquisition interessiert.

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psychologie

Aufwachen & Lachen

Safi Nidiaye
Fester Einband: 233 Seiten
Erschienen bei Integral
ISBN 9783778791295
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Aufwachen und Lachen" von Safi Nidiaye erschien 2004 bei Integral.

Inhalt
Safi Nidiaye schreibt in diesem Buch über Gefühle und Gedanken, wie sie sich wechselseitig beeinflussen. Sie schreibt über negative gedankliche Festlegungen und wie man sich hiervon lösen kann.

Meinung
Cover
Ich finde das Cover farblich ansprechend, auch Titel und Untertitel sind ansprechend.

Aufbau
Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, von denen für mich der erste am ansprechendsten war. Ich kannte das Thema der negativen Festlegungen zwar schon, doch die Art, wie Safi Nidiaye daran geht, ist mir neu. Ich mag ihre Herangehensweise und was sie schreibt, hat mein Herz sehr berührt. 
Mit den anderen drei Teilen konnte ich weniger was anfangen.
Das heisst nicht, dass sie schlechter sind, ich denke, sie sind im Moment nicht so wichtig für mich.

Stil
Nidiaye hat einen leichten Stil, so dass man das Buch gut lesen kann, es ist leicht zu verstehen.


Fazit
Ich empfehle das Buch nur, wenn man sich angezogen fühlt durch den Inhalt. Es ist ein Buch, das muss zum richtigen Zeitpunkt kommen. Wenn es zum falschen Zeitpunkt kommt, wird man das Buch eher abbrechen oder die Inhalte nicht annehmen können.

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Am Ufer des Styx

Michael Peinkofer
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.02.2009
ISBN 9783404159758
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Am Ufer des Styx" von Michael Peinkofer ist der dritte Band einer 4-teiligen Reihe (Band 1: Der Schatten von Thot, Band 2: Die Flamme von Pharos) und erschien 2009 bei Bastei Lübbe.

Inhalt
Das Buch spielt von Sept. 1884- November 1884 in London und Prag und Griechenland. Außerdem gibt es im Buch noch eine kurze Episode aus der Zeit von 246 v. Chr. (im Prolog). Kamal und Sarah, die sich lieben werden getrennt. Wird es Sarah gelingen ihn zu retten? Werden ihre Anstrengungen ihr bzw ihrer Beziehung etwas nützen?

Meinung
Das Cover...
...ist ja schön, ein tolles Bild. Doch das Buch ist wirklich sooo spannend, und dieses unscheinbare Cover könnte dafür sorgen, dass das Buch vergessen wird, obwohl es echt toll ist. Ein gutes Cover kann so viel bewirken.

Der Aufbau
Das Buch besteht aus einem Prolog (der neugierig macht) und drei Büchern, die an verschiedenen Orten spielen.
Die Romanhandlung wird unterbrochen von Reisetagebucheinträgen der Sarah Kincaid, was den Lesefluss nicht stört.

Stil
Es ist ein interessanter Stil. An einigen Stellen kann man sich gut in die damalige Zeit versetzen. An anderen Stellen ist das kriminalistische im Vordergrund. Wieder andere Passagen sind gruselig. Und es sind Geheimnisse eingebaut, die (noch nicht) aufgelöst werden, was die Spannung natürlich noch steigert.

Charaktere
Widersacher von Sarah: Es ist erschreckend, wie skrupellos diese Menschen vorgegangen sind, es war eine Szene dabei, die war echt erschreckend zu lesen. Und es war nicht nachvollziehbar für mich, warum diese Menschen so extrem gemein vorgegangen sind. Mord, Zerstörung- im Auftrag haben sie gehandelt...vielleicht wird durch Lesen von Band 1 und 2 deutlicher, warum sie so extrem handelten.
Sarah: alleine schon durch Lesen dieses einen Bandes denke ich, ist sie eine starke Frau, die mutig ist und die alles tut für diejenigen, die sie liebt. Ob sie ihr Ziel erreicht?
Kamal: tut mir leid. Mehr kann ich dazu nicht schreiben, ohne etwas wichtiges zu verraten.
Mortimer Laydon: ist eine interessante Figur. Ich würde gerne mehr über ihn erfahren bzw gerne wissen, ob man das ernst nehmen kann oder nicht, was er sagt. Insofern werde ich wohl nicht drumherum kommen, mit Band 1 zu beginnen.

Fazit
Ein superspannendes Buch, das für mich ein historischer Kriminalroman ist. Spannend, aber auch erschreckend.

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39 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Elesztrah - Blut und Federn

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 27.04.2018
ISBN 9783906829838
Genre: Fantasy

Rezension:

"Elesztrah, Blut und Federn", Band 3 der Elesztrah Reihe (Band 1: Feuer und Eis, Band 2: Asche und Schnee) von Fanny Bechert, erschien im April 2018 im Sternensand Verlag.

Inhalt
Lysanna wird entführt, und Fayori setzt sich gemeinsam mit dem Seelenlosen Sedan für ihre Errettung ein. 

Meinung
Das Cover
Es ist wunderschön gestaltet. Super ist auf jeden Fall die "drei". Da ich die Reihe seit Beginn verfolge, ist es mir zwar klar, dass es der dritte Band ist. Doch ich habe es bei anderen Büchern gehabt, das ich mitten im Lesen feststellte, das es z.B. Band drei einer 7 teiligen Reihe wäre....sowas ist dann ärgerlich. Hier weiß man schon aufgrund des Aufdrucks, woran man ist. Nur fair dem Leser gegenüber.
Ja, und anhand der Figur seht ihr, wer hier im Mittelpunkt steht...wohlgemerkt nicht meine Lieblingsfigur. Aber es kann nicht immer nur im Lysanna gehen. Und im Endeffekt war ich überrascht, wie irre spannend Fanny Bechert alles um Sedan herum und Fayori gestaltet hat.

Der Stil
Fanny Bechert schreibt spannend und mitreißend. Sie schreibt so, dass ein Buch zur Droge wird, und man es nicht (oder: kaum) aus der Hand legen kann. Besonders der Einstieg (Prolog) war aufregend und nachdenklich machend, so dass mir bereits da das Herz bis zum Halse schlug. Rasant ging es weiter in Kapitel 1, indem der überraschende Überfall auf Frostwall geschildert wird. Da ich ruhig einschlafen wollte, legte ich bereits hier das Buch aus der Hand, um den Rest dann komplett am nächsten und übernächsten Tag zu verschlingen.
Sie verrät nicht alles, und kann dabei unglaubliche Spannung erzeugen. Ich hatte einen Verdacht, der durch den Prolog entstand. Im Buch selbst geht es dann "nur" darum, dass Fayori und Sedan versuchen, Lysanna zu befreien. Doch auf meinen Verdacht wird nicht eingegangen...erst wieder im Epilog. Ich stutzte, blättterte zurück...und kann ganz klar sagen, das ich schon jetzt gespannt bin auf das, was noch folgen wird.

Der Aufbau
Das Buch ist aufgeteilt in 31 Kapitel, zusätzlich finden wir einen Prolog und einen Epilog. In den Kapitel haben wir abwechselnd Sedan und Fayori als "Überschrift" , so dass wir alles durch ihre Perspektive wahrnehmen. Im Prolog geht es um Lysanna, im Epilog bekommen wir einen interessanten Einblick in eine Szene, in der Lawinia vorkommt.

Die Charaktere
Lysanna: Sie ist diesmal nicht die Hauptfigur. Trotzdem erhalten wir ein paar Einblicke. Was ich schade finde...ihre Veränderung. Ich hoffe sehr, dass allles noch ein gutes Ende nimmt für Lysanna.
Ich hoffe, dass das Gute letzten Endes siegen wird.
Fayori: Ich denke, es ist nicht nur alles "aufregend" für sie, sondern auch ein emotionales Auf und Ab, gerade wegen der Männerwelt. Wegen dem, was sie an Widersprüchlichem (oder: Scheinbar widersprüchlichem) mit Sedan erlebt. 
Sedan: ich bin sehr gespannt, wie es sich zwischen ihm und Fayori weiterentwickelt...gerade wegen der letzten Kapitel.
Holly: ich habe sie bisher als Nebenfigur betrachtet. Hatte nicht gewusst, wie wichtig sie noch werden wird. 


Fazit
Ich kann jedem, der Fantasy gerne liest, Fanny Becherts "Elesztrah" ans Herz legen. 
mehr...wann erscheint Band 4?

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160 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Haus der Erinnerungen

Barbara Wood , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.02.1993
ISBN 9783596109746
Genre: Romane

Rezension:

"Haus der Erinnerungen" von Barbara Wood erschien im Januar 1994 im Fischer Verlag. 

Inhalt
Andrea, eine Amerikanerin, fliegt nach England, da ihr Großvater im Sterben liegt. All ihre englischen Verwandten kennt sie nicht.

Meinung
Das Buch ist gruselig, und genau das merkt man schon von Anfang an, wenn die Autorin schreibt :

"In dem Haus in der George Street stimmte etwas nicht. "

Cover
Das Cover des Fischer Verlags ist schön, es zeigt eine englische Straße mit Pferdekutschen.

Handlung
Andrea lebt während der Handlung der Geschichte bei ihrer Großmutter und erfährt immer mehr aus der Familiengeschichte. Teils durch das was die Oma preisgibt oder durch Fotos, teils durch unerklärliche Geschehnisse.

Charaktere
Mir gefällt Andrea. Sie stellt sich dem Unerklärlichen, statt auszuziehen oder den nächsten Flieger nach Amerika zu nehmen. Und das trotz Angst und Panik.
Victor, Harriet und John: ich habe mich jedesmal gefreut, wenn ich Einblicke in ihre Vergangenheit bekam, wenn wieder ein Puzzlestück hinzukam.
Doch trotzdem ist einiges auch erschreckend, beispielsweise die Unaufgeklärtheit der Frauen in der damaligen Zeit und die Konsequenzen, die das für Harriet hat.

Grundidee
des Buches ist total genial. Toll, wie Wood das ausgestaltet hat.


Fazit
Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Urteilt nicht zu schnell über die Charaktere in dem Buch, sondern lasst Euch überraschen von den Verwicklungen, Racheplänen und Gefühlen, die zwischen den einzelnen Personen sind.

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164 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Die verbotene Geschichte

Annette Dutton
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2013
ISBN 9783426513354
Genre: Romane

Rezension:

"Die verbotene Geschichte" von Annettte Dutton erschien im Juli bei Knaur.

Inhalt
Köln, März 2010 - Bergisches Land Mai 2011 Katja hat vor drei Jahren ihren Mann verloren und trauert noch immer. Die Einladung zu einer Familienfeier in Neu Guinea nimmt sie wahr, um sich selbst auf andere Gedanken zu bringen.
Neu Guinea, 1902- 1907 Johanna und Phebe leben in Neu Guinea. Sie ziehen das Kind "Bibi" auf, bis Bibi eines Tages nach Europa gebracht wird...

Meinung
Cover
Das Cover finde ich ansprechend. Besonders gut gefällt mir auf der linken Seite die Kombination aus Blättern und Federn. Über das Buch jedoch macht das Cover keine Aussage, was ich persönlich schade finde, denn es wäre schade, wenn das Buch untergeht, da das Cover kein "eyecatcher" ist.

Stil
Wie man es auch von Autoren wie beispielsweise L.Riley kennt, haben wir hier verschiedene Erzählstränge: den Strang der Gegenwart, der in Deutschland und Papua spielt und den Erzählstrang der  Vergangenheit, der Anfang des 20.Jhd´s in Papua spielt. Mich stört das "hin und her" nicht, ich lese so etwas gerne.
Besonderheit des Stils: Der Leser stößt auf Tagebucheinträge, Briefe, Polizeiberichte. All das in kursiver Schrift abgesetzt. Das lockert das Buch auf und macht es noch spannender. Schön, wie die Autorin das eingebunden hat.

Besonders gut...
...ist es, dass die Autorin im Nachwort erwähnt, welche Figur historisch war und welche nicht. Immer wieder hilfreich bei solchen Romanen.


Fazit
ein Buch, das zeigt, das ein Neuanfang im Leben möglich ist. Ein Buch, das zeigt, das man seinen eigenen Weg gehen muss und nicht sein Leben lang die Erwartungen der Eltern erfüllen muss.
Für mich eine Mischung aus "Roman, der unterhalten will" und historischem Roman. 

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Gold und Stein

Heidi Rehn
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2013
ISBN 9783426509210
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Gold und Stein" von Heidi Rehn erschien 2012 im Knaur Verlag.

Inhalt
Das Buch spielt 1438 bis 1466 in Königsberg, Wehlau, Labiau und auf der Marienburg. Agnes, eine 17 jährige Frau, lernt Laurenz kennen, einen Mann, der als Junge bei ihrer Geburt dabei war. Laurenz lüftet lange behütetes Familiengeheimnis.

Themen
historischer Hintergrund der damaligen Zeit, Aberglaube: Zwillingsgeburt etc.

Meinung
Cover
Das Cover gefällt mir, es passt meines Erachtens zu der damaligen Zeit.

Eine Karte über den Bereich Ordensland, Masuren, Pomerellen und Ermland macht es einfach, die Reisen von Agnes zu verfolgen. Außerdem gibt es eine kleinere zweite Karte, die den Aufbau von Königsberg zeigt. Was dem Leser zeigt, dass die Autorin sich intensiver mit der Stadt auseinandergesetzt hat.

Aufbau
Das Buch besteht aus drei Teilen, sowie Prolog und Epilog und einer Nachbemerkung. Jeder der drei Teile ist einer bestimmten Thematik gewidmet, die Einteilung macht Sinn.

Charaktere
* Laurenz: durch ihn wird es spannend. Auf der einen Seite ist er der Gute, der ein Familiengeheimnis offenlegt. Doch er verführt Agnes, und das in der damaligen Zeit...hat er nicht eine andere, der er versprochen ist??? Mehr verrat ich nicht...
* Gunda: ich verstehe sie nicht ganz. Verstehe nicht, warum sie nicht wenigstens ihrer Tochter gegenüber offen ist. Spätestens als Laurenz auftaucht, hätte sie doch mit der Wahrheit rausrücken können. Dass sie so extrem verhärtet ist, macht sie etwas unsympatisch. Auf der anderen Seite hat sie, wie der Leser im Verlauf des Buches merkt, echt viel mitgemacht. Und das zu erfahren im Verlauf, sorgt wiederum für Spannung.
* Agnes: ich finde es toll, dass sie nicht "brav" ist, sich nicht ihrer Mutter unterwirft, sondern für ihre Überzeugung steht.

Erschreckend...
...wie abergläubisch die Menschen der damaligen Zeit waren. 
...Ganz besonders erschreckend finde ich eine von den beiden Hebammen. Doch auch wenn heute die Zeiten anders sind, gibt es solche "schwarzen Schafe" auch heutzutage- nicht nur bei Hebammen.

Positiv aufgefallen...
...ist für mich die Nachbemerkung. Hier findet der Leser viel Wissen über einige Ereignisse der Zeit. Dinge, die ich über diese Zeit nicht wusste.
...im Anhang findet der Leser eine Übersicht über fremde Wörter wie Gugel, Stellmacher, etc. Die Autorin verwendet diese Wörter häufig, so dass man total in diese alte Zeit hineinkommt gefühlsmäßig. Sie schreibt so viel über die ganzen handwerklichen Berufe...wie Gunda Frauen sieht, die Wäsche waschen im Fluss...wie Agnes den Mägden bei ihrer Arbeit mit den Borten helfen soll und später den Hof fegen soll...man hat alles vor Augen. Die Begriffe und Beschreibungen helfen. Toll gemacht!

Fazit
Hat meine Kenntnisse über den Bereich "Ostpreußen" erweitert (ich weiß, es hieß zu dem Zeitpunkt anders...). Ein wie ich finde, informatives Buch.

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1.675 Bibliotheken, 24 Leser, 4 Gruppen, 71 Rezensionen

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Das Kind

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 03.09.2012
ISBN 9783426512173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das Kind" von Sebastian Fitzek erschien im April 2009 als Knaur Taschenbuch.

Inhalt
Robert Stern lernt den an einem Gehirntumor erkrankten Jungen Simon Sachs kennen, der seit einer Rückführung der Überzeugung ist, Menschen in einem früheren Leben ermordet zu haben.

Themen
Pädophilie, Handel mit Babys, Polizeiarbeit, Reinkarnation, Hypnose

Meinung
Das Cover des Knaur Verlags gefällt mir. Es zeigt eine wichtige Szene des Endes und verrät doch nicht zu viel. Gleichzeitig wirkt das Cover düster, was zu dem Thriller passt.

Aufbau
Das gesamte Buch besteht aus sieben Teilen, die Überschriften der Teile machen neugierig, und zeigen, dass es ein gut strukturiertes Buch ist. Immer, wenn ein neuer Teil beginnt, waren auf der Seite mit der Überschrift Zitate zum Thema "Reinkarnation". Das war etwas, was meines Erachtens gut war, denn als Leser wurde man  so zum eigenen Denken angehalten, man konnte reflektieren, wie man selber darüber denkt.

was gut war...
...der Überraschungseffekt, als herauskam, wer "die Stimme" ist. War ich nicht drauf gekommen. 
...der Teil "Der Anfang", in dem Wichtiges erklärt wird
...dass durch dieses Buch definitiv deutlich wird, wo die Gefahren einer Rückführung liegen. Selbst wenn die These stimmt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, heißt es nicht, dass Rückführungen ungefährlich sind.

was mich verstimmt...
...die Vorhersehbarkeit. Nach den ersten Seiten kommt langsam Langeweile auf. Noch eine Leiche, und Stern findet sie. Und die nächste...und Stern findet sie etc. Erst im Teil "Die Wahrheit" kommt für mich Spannung auf. Für einen Thriller hätte ich gerne mehr Spannung gehabt.

... dass Robert Stern so extrem weit ging (Teil: Der Handel). Ohne zu viel verraten zu wollen: Er war nicht alleine unterwegs, und das Kind hat durch das, was es erlebte, psychischen Schaden genommen. Und da spielt es keine Rolle, ob es einen Gehirntumor hat und demnächst verstirbt oder nicht! Es hat einen Schaden genommen. Spannung war natürlich da, aber sie wäre auch dagewesen, wenn man di e ganze Handlung kurz vorher abgebrochen hätte.

...der letzte Teil (10 Tage später)- die Vorgeschichte dazu ist stimmig. Die Idee, die im letzten Teil rübergebracht wird: auch stimmig. Aber irgendwas ist da, das mich stört...woher weiß Simon davon? Von derselben Person? Inwiefern macht das Sinn?

Fazit
Es ist mein viertes Fitzek Buch. Nachdem ich von allen bisherigen begeistert war, bin ich nun von diesem maßlos enttäuscht.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Don Camillo und Peppone

Giovannino Guareschi , Alfons Dalma
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Artemis & Winkler, 05.09.2001
ISBN 9783538069176
Genre: Romane

Rezension:


"Don Camillo und Peppone" von G.Guareschi erschien 1957 im rororo Verlag.

Inhalt
Es geht um das, was zwischen dem Pastor Don Camillo und dem Bürgermeister Peppone vorfällt. Don Camillo holt sich immer wieder rat beim Gekreuzigten, doch manchmal hört er wohl auch anderen Einflüsterungen.

Meinung
Das Cover ist in Ordnung.

Der Stil ist nicht so, dass man unbedingt weiterlesen muss. Man kann weiterlesen, aber man muss nicht. Aber der Stil ist auch nicht schlecht, aber eben auch nicht "fesselnd".

Eine Sammlung von kurzweiligen Geschichten.

Fazit
Man kann es lesen, aber muss nicht sein.


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208 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Kristall der Träume

Barbara Wood ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.11.2004
ISBN 9783596159543
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Kristall der Träume" von Barbara Wood erschien 2003  im Fischer Taschenbuch Verlag.

Inhalt
"Hauptfigur" ist ein blauer Kristall. Der Leser begleitet diesen Kristall durch die Menschheitsgeschichte. 

Meinung
Das Cover aus dem Fischer TB Verlag ist in Ordnung.

Aufbau
Das Buch besteht aus 8 Büchern, die an verschiedenen Orten der Erde spielen. Man fragt sich, wie der Kristall von einem Ort an den anderen kam. In den 8 Büchern werden acht verschieden Geschichten erzählt, voneinander unabhängig. Nur das in jeder Geschichte der Kristall auftaucht. Im Interim zwischen den Büchern wird jeweils kurz zusammengefasst, wie der Kristall zum nächsten Ort gelangte.

Charaktere
Kein Charakter ist besonders interessant, man wird aus den Geschichten immer wieder herausgeholt, da es ja um den Kristall und seinen Weg geht. So kann man sich mit keiner Person identifizieren, mit keiner Person warmwerden. 
Der Kristall ist einfach nur Kristall, einfach sehr sehr alt. Jeder hat was anderes in ihn reininterpretiert, aber wirkliche Kräfte hatte er nicht. insofern bleibt der Kristall an sich, was er ist: ein langweiliger Kristall, der nur eins ist: alt.

Potential
Mir kommt es vor, als habe die Autorin, die ja für meine Begriffe eine sehr gute Autorin ist, bei diesem Buch Potential  verschenkt. Vielleicht wäre es besser gewesen, das Ganze als Kurzgeschichtensammlung zu veröffentlichen. Und- ohne den Kristall.

Fazit
Das Buch ist für mich eine einzige Enttäuschung. Bisher habe ich fünf Bücher von B. Wood gelesen. Zwei davon habe ich rezensiert, jeweils 5 Sterne. Die anderen drei habe ich zwar nicht rezensiert, aber auch sie hätten eine gute Rezension erhalten. Dieses Buch ist einfach nur eine Enttäuschung.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Bambino

William Quindt
Flexibler Einband
Erschienen bei Deutscher Literatur-Verlag
ISBN 9783871520068
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Bambino" von William Quindt erschien 1947 im Eckhardt und Messtorff Verlag, Hamburg.

Inhalt
Freda, eine junge Frau, gelangt als Tierpflegerin zu dem Clown Bambino, der im Zirkus Tiernummern aufführt. Freda entwickelt Gefühle zu ihm. Doch da ist noch Boris, der auch Interesse an Freda hat. Wie wird sie sich entscheiden?

Meinung
Das Cover gefällt mir gut. Der Gesichtsausdruck von Bambino ist gut eingefangen und passt zu dem, was im Buch steht. Es macht einen natürlich nachdenklich, so einen Clown zu sehen, aber wie man im Buch erfährt, hat der Gesichtsausdruck ja einen Grund.

Der Stil des Buches ist sehr gut. Besonders fällt es am Anfang auf, als Leser wird man richtig hineingezogen in die Atmosphäre des Zirkus. Doch auch am Ende des Buches, wo die Gespräche zwischen Bambino und Freda ernster werden, fällt es auf. 

Die Charaktere finde ich interessant. Auf der einen Seite haben wir den älteren Bambino, mit Lebenserfahrung, der daraus seine Schlüsse zieht. Was er Freda sagt und was er der Elefantin Rosa erzählt, ist zweierlei.
Die junge und unerfahrene Freda, die zwischen zwei Männern steht, die sich fragt, was Liebe ist, die sich hin- und hergerissen fühlt.
Und der junge Boris, der sich nur über die "Eroberung" freut, der gar nicht ahnt, was in Bambino vorgeht.

Das Ende macht mich traurig. Schwer zu sagen, was da die "richtige" Entscheidung ist...aber irgendwie kein befriedigendes Ende. Doch aufgrund der Charaktere, die in die Tiefe gehen und aufgrund des sehr guten Stils trotzdem 5 Sterne.

Fazit
Ein super geschriebenes Buch, bei dem am Ende ein paar Tränen fließen könnten.

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Die Maurin

Lea Korte
Flexibler Einband: 663 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 12.09.2011
ISBN 9783426509647
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Die Maurin" von Lea Korte erschien 2010 bei Knaur.

Inhalt
Das Buch spielt 1478 bis 1491 in verschiedenen spanischen Städten wie Granada, Sevilla und Cordoba.
Es geht um zwei Königsfamilien, um die maurische und die kastilische Königsfamilie und was zwischen ihnen vorgefallen ist.

Meinung
Das Cover meines Buches ist nichtssagend, leider. Aber ich wollte etwas über die spanische Geschichte wissen, also kaufte ich es. 

Aufbau
Das Buch ist gut strukturiert. Da es sich um einen historischen Roman handelt, sind ja die Jahreszahlen wichtig. Bei jedem der vier Teile ist angegeben, welche Jahre behandelt werden. 
Bei den einzelnen Kapiteln sind Ort sowie Datum angegeben. Sehr, sehr schön!

Konflikt zwischen Christentum und Islam
Ich finde es erschreckend, was damals passiert ist. Wer besonders negativ auffällt, ist Padre Tomas de Torquemada. Ich bin der Meinung, wenn man in eine Familie hineingeboren wird, ist es das Recht der Eltern, das Kind dann in seinem Glauben zu erziehen. 
Das Torquemada sich über solche Grenzen hinwegsetzte, finde ich erschütternd und respektlos den Eltern gegenüber. Ein Missbrauch seiner Machtposition sozusagen.

Charaktere
Außer Torquemada hat mich Isabella von Kastilien erschreckt, wegen ihrer Eifersucht und dem, was als Konsequenz daraus folgte (und Torquemada ja gut passte, um seine Ziele zu erreichen...). Na ja, gleichfalls ein Machtmissbrauch, was sie tut.
Von Aischa , Boabdil (ihr Sohn) und Isabel de Solis (zweite Frau Hassans, Emir von Granada) habe ich nun ein völlig anderes Bild bekommen.
Zahra (eine fiktive Person) gefällt mir als Protagonistin sehr gut, sie verkörpert eine starke Frau, die sehrwohl ihren eigenen Willen hat, und diesen auch durchsetzt.

Fazit
Ich kann jedem Leser historischer Romane nur raten, sich Thematiken aus verschiedener Perspektive anzuschauen. Das wurde mir nach Lesen dieses Buches klar

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Wildpfad - Roman.

William Quindt
Fester Einband
Erschienen bei Wien, Neff, 01.01.1957
ISBN B0152ARYA6
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Der Wildpfad" von William Quindt erschien 1948 im Eckhardt und Messtorff Verlag.

Inhalt
Ein Zirkusmitarbeiter lernt Katherine Wells kennen und das, was andere über sie erzählen. Später lernt er dann sie selber näher kennen, ihre ganze Geschichte.

Meinung
Das Cover gefällt mir. Es zeigt Billy, den Mann von Katherine Wells, in einer Situation, an der er zerbricht. Man spürt förmlich die Verzweiflung- die des Löwen und die des Menschen. Das es Drumherum schwarz ist, unterstützt die Atmosphäre,

Aufbau: Das Buch besteht aus zwanzig Kapiteln, in denen wir erst den Erzähler, dann die Meinung der anderen kennenlernen. Und dann, was einen großen Teil des Buches ausmacht, lernen wir Katherines wahre Geschichte kennen.

"Richten wir Menschen nur darum so gern und so schnell, weil es so leicht ist, so billig, weil es uns nichts kostet als die schöne Geste des Selbstgerechten?" (S. 230)

Charaktere. Interessantester Charakter ist Billy, der Mann von Katherine Wells. Sein Ringen, sein Nicht-ankommen mitzuerleben ist grausam. Gleichzeitig zu ertragen, wie Katherine kämpft, wie sie beobachtet, ihn nicht aufgibt, nach Lösungen sucht und sich schließlich für eine Lösung entscheidet, die nicht legal ist.
Was großartig ist: dass Katherine den Erzähler zum Nachdenken bringt, dass sie ihn dazu bringt, dass er nicht zurückgeht zum Zirkus, sondern ein Buch schreibt. Was für eine Veränderung!

Die Themen, die in diesem Buch angesprochen werden, sind Freundschaft und Liebe, Zirkus (Was spricht dagegen?), Gesellschaftsunterschiede und Suizid, was ist eine tiergerechte Umgebung?, Leben in der Wildnis<-> Leben in der Großstadt und Freiheit.

"Es gibt nur eine Freiheit: die man sich erobert und erkämpft durch seine eigene, seine persönliche Leistung und Arbeit." (S. 73)

Fazit
Ich empfehle das Buch all denen, die bereit sind, nachzudenken und umzudenken.

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christlicher roman, familie, francine rivers, garten, gärtnern, geheimnisse, generationen, generationenprobleme, glaube, gott, gottvertrauen, großmutter, hilfe, liebe, mutter

Leotas Garten

Francine Rivers
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 18.01.2016
ISBN 9783957340801
Genre: Romane

Rezension:

"Leotas Garten" von Francine Rivers erschien 2002 im Johannis Verlag.

Inhalt
Leota, eine alte Frau, bekommt Unterstützung von Corban, einem Soziologiestudenten und Annie, ihrer Enkelin. Doch Nora, Annies Mutter, gefällt diese Entwicklung nicht.

Meinung
Aufbau
Das Buch ist unterteilt in 25 Kapitel. Die Erzählweise wird unterbrochen bei Nora, bei Leota und Annie durch kursiv gedruckte Gedankengänge/ Fragen an Gott.
Die Gedankengänge sind für mich nachvollziehbar, da ich lange im christlich freikirchlichen Bereich unterwegs war. Auch den "normalen" Leser könnten sie evtl störend wirken.

Charaktere
Mir gefällt vor allen Dingen Annie, und die Entwicklung, die sie durchmacht, wie sie sich immer mehr von ihrer Mutter abgrenzt und versucht, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, mit Fragen und mit einer großen Menge an Empathie.
Was sie tut, tut sie mit ganzem Herzen, was man zum Ende des Romans bemerkt, und das finde ich bemerkenswert.
Was mich persönlich stört, ist Annies leicht gestörtes Verhältnis zur Männerwelt. Aufgrund ihres Glaubens lässt sie keinen Mann an sich heran. Auch wenn sie etwas fühlt, sie lässt es nicht zu, da der Glaube das Wichtigste für sie ist. Wenn der Glaube eine Stütze und Hilfe im Leben für sie ist, ist das schön. Aber der Glaube kann niemals "Ersatz" für einen Mann sein. Es ist einfach so unrealistisch. Jede Frau wird irgendwann merken, dass sie Sehnsüchte hat, die Gott ihr eben nicht erfüllen kann. Darum ein Stern Abzug.
Die Mutter Nora finde ich schockierend. Eine Frau, die über alles bestimmen will und die stark kontrollierend ist.Toll, das ihr Mann ihr dann einmal die Meinung sagt:

"Solange ich dich und Annie kenne, hast du immer versucht, ihr Leben zu bestimmen. Du musstest immer alles kontrollieren, Nora, ist es nicht so? Ich muss dir mal ehrlich sagen: Ich war stolz auf sie, als sie sich endlich auf die Hinterbeine gestellt hat und gegangen ist." (S. 276)


Pflege zu Hause oder ab ins Pflegeheim?
Wann muss ein alter Mensch ambulant versorgt werden? Ab wann geht es nicht mehr alleine? Und ab wann muss er wirklich ins Pflegeheim? 
Wie sieht es aus, wenn die Familie die Pflege übernimmt? Ist das wirklich machbar? Unter welchen Voraussetzungen? Was bedeutet das für den einzelnen?
Diesen Fragen geht das Buch nach. Da wir in Deutschland den Pflegenotstand haben, und nicht jeder, der Hilfe bräuchte, auch Pflege erhält, eine durchaus aktuelle Thematik.

Fazit
Ich empfehle das Buch Christen. Außerdem Personen, die in der Pflege arbeiten.

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745 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

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Die sieben Schwestern

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.09.2016
ISBN 9783442479719
Genre: Romane

Rezension:

"Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley erschien 2015 im Goldmann Verlag. Es ist der erste Band der Schwestern Reihe. Weitere Bände dieser Reihe sind "Die Sturmschwester", "Die Schattenschwester" und "Die Perlenschwester".

Inhalt
Das Buch spielt Juni/ Juli  2007 in der Schweiz sowie in Groß Britannien und es spielt in  Rio de Janeiro November 1927 bis Oktober 1928.
Maia und ihre Schwestern erfahren vom Tod ihres Adoptivvaters. Er hinterlässt jeder der Schwestern einen persönlichen Brief. Außerdem hinterlässt er ihnen im Garten eine Armillarsphäre, auf der ihre Geburtskoordinaten stehen.
Maia macht sich spontan auf den Weg nach Rio de Janeiro. Doch wird sie hier mit offenen Armen empfangen?

Meinung
Das Cover ist total schön. Man hat sofort das reiche Anwesen beim Genfer See vor Augen. Doch wer war dieser geheimnisvolle Mann, der überall auf der Welt Mädchen adoptiert hat?

Beim Aufbau fällt auf, dass das Buch nicht in Teile aufgeteilt wurde, sondern die Teile wurden bezeichnet nach Mondvierteln.

Charaktere: Auch wenn Maia im Mittelpunkt steht, erhalten wir einen guten Eindruck davon, wie unterschiedlich ihre Schwestern sind, welche Eigenarten sie haben. Ich bin gespannt, die Entwicklung der Schwestern weiter zu verfolgen, und eine andere näher kennenzulernen im nächsten Band.
Isabella Cabral ist eine interessante Person. Da die Geschichte um sie in den 30 Jahren in Amerika und Paris spielt, gelten noch andere Regeln/ Wertvorstellungen als heute. Berührend, erschütternd, was sie erlebt hat.

Ich persönlich komme gut mit den Zeitsprüngen zurecht, da ich dies aus anderen Riley Romanen bereits kenne (und liebe).


Fazit
Ich bin dankbar dafür, das mir das Buch in der Lübecker Bücherei geschenkt wurde.
Ich hatte bis dahin zwar mal mit dem Gedanken gespielt, aber hatte mich nie dazu durchgerungen, die Reihe zu kaufen. Nun werde ich es tun. 

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106 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Tochter der Träume

Marie Weißdorn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 15.10.2016
ISBN 9783946172574
Genre: Fantasy

Rezension:


"Tochter der Träume" von Marie Weißdorn erschien im Oktober 2016 im Eisermann Verlag.

Inhalt
Jedes Jahr werden die Gotteskinder aussortiert, von ihren Familien getrennt. In diesem Jahr spürt Leyna, dass sie es ist. Doch warum zeigt sich das Mal nicht? Und sind die Gotteskinder wirklich gefährlich?

Meinung 
Cover
Mir gefällt das Cover, und ich bin gespannt, was ich noch in den nächsten Bänden über die Göttin Caidra und die anderen erfahre.

Aufbau
Das Buch besteht aus 18 Kapiteln, sowie Prolog und Epilog. Die Erzählweise wird mehrmals unterbochen dadurch, dass Leyna die Träume anderer Menschen wahrnehmen kann. Diese Passagen sind dann jeweils kursiv gedruckt, was hilfreich ist.

Charaktere
Sivan ist echt undurchsichtig. Auch sein Verhältnis zu Nazar. Ich bin total neugierig und gespannt, wie es weitergeht. Ich möchte echt gerne wissen, ob er gut oder böse ist.
Tarin, der Priesterjunge. Obwohl er Priesterjunge ist, er kam mir von Anfang an komisch vor. Auch bei ihm habe ich meine Zweifel.
Leyna entwickelt sich im Laufe des ersten Bandes und wird mutiger. Manchmal möchte ich sie stoppen, da ich nicht möchte dass sie sich in Gefahr begibt... Toll, wie sie ihre Fähigkeiten weiterentwickelt in verschiedenen Bereichen.

Spannung...
...ist in diesem Buch immer wieder. Durch die Illusionen, durch die Gestaltwandler, durch die verschiedenen Möglichkeiten, mit Magie umzugehen. Dadurch, das man nicht weiß, wem Leyna trauen kann.
Durch die Beschreibungen der Aufenthaltsorte.

Besonders gut...
...hat mir im letzten Teil die Beschreibung des Aufenthaltsortes vom Widerstand gefallen. Total herrlich, sich das alles vorzustellen!


Fazit
Ich bin gespannt, wie Leyna ihre Fähigkeiten in Band 2 ausbauen wird. Und bin gespannt, ob sie es schafft, den König zu stürzen. 
Empfehle ich jedem Fantasy Fan.

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Unter schwarzen Federn

Sabrina Schuh , Sabrina Uhlirsch
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.02.2018
ISBN 9783961117017
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Unter schwarzen Federn“ von Sabrina Schuh erschien im Februar 2018 bei Nova MD und ist eine Märchenadaption von „Das hässliche Entlein“ von Hans Christian Andersen.

Inhalt
Fee, eine Jugendliche, wechselt die Schule. Doch sie wird gemobbt, und zwar so stark, dass sie keinen Sinn mehr sieht in ihrem Leben. Sie plant einen Suizid, doch Markus, der Schulsprecher verhindert diesen. Während Fees Aufenthalt in der Psychiatrie hält Markus die Verbindung zu ihr aufrecht. Ihre Mutter jedoch nicht. Wie wird das ganze für Fee ausgehen?


Meinung
Cover und Illustration
Das Cover ist einfach hinreißend gut gelungen. Man spürt Fees Einsamkeit, die Verlassenheit. Das Ganze wirkt total düster, was ja dem Anfang der Geschichte entspricht. Das das Bild nicht der Eingangsszene entspricht, stört mich nicht. Wenn sie bereits am Seil baumeln würde…das würde doch eher verschrecken.
Toll auch die Idee, das im Vordergrund der weiße Schwan ist, wegen dem Zusammenhang zum Märchen.
Das Buch enthält Scherenschnitte. Rechts neben der Seitenzahl findet sich anfangs eine Ente, später ein Schwan. Auf Seite 301 findet sich dann noch ein ganz besonderer Scherenschnitt, der wirklich sehr schön ist, aber ich verrate zu viel, wenn ich nun schreibe, was für einer das ist…
Schrift: Der Titel im Buch und das Wort „Ende“ sind anders gedruckt worden, verschnörkelt, so wie das in alten Märchenbüchern der Fall war. Toll!


Aufbau
Das Buch besteht aus 55 Kapiteln und einem Epilog. Das hört sich erstmal viel an, doch aufgrund des Stils fliegt man nur so über die Zeilen, so dass man das Buch recht schnell durch hat. Kapitelüberschriften sind Fee bzw Markus. D.h. wir bekommen diese Geschichte zum einen aus Fees Perspektive erzählt, bekommen mit, wie sie fühlt. Und wir bekommen mit, wie schwer es für Markus ist, welche Fragen er hat, welche Konsequenzen das für ihn hat.
Anschließend kommt noch: Über die Autorin, Hinter den Kulissen und eine Danksagung.


Stil
Das Buch lässt sich flüssig lesen, leicht geschrieben, trotz der schweren Thematik, so dass schon Jugendliche das Buch lesen können. Und trotzdem Tiefgang.


Thematik Mobbing
Mobbing Opfer- wie reagieren sie in der Realität? Entweder wechseln sie die Schule, oder sie erdulden das Mobbing. Diejenigen die das Mobbing erdulden, haben vielleicht Suizidgedanken, ein Teil von ihnen setzt es um.
Wie ich durch Austausch erfahren habe, gibt es tatsächlich Schulen, in denen die Täter bestraft werden, in denen die Mobber die Schule verlassen müssen.
Ich habe das zwar selbst nicht erlebt, finde es aber toll, dass es solche Schulen gibt.
Besser als wenn Lehrer, Vertrauenslehrer und Direktoren wegschauen, es ignorieren.


Thematik Suizid
Es ist schön, dass Fee in der Psychiatrie Hilfe erhält. Doch, und dass muss man ganz klar sagen, ist Psychiatrie nicht immer der richtige Weg. Leider kenne ich eine Person, die innerhalb der Psychiatrie mehrere Suizidversuche unternommen hat und es letzten Endes auch geschafft hat, sich das Leben zu nehmen. Vielleicht ist auch das ganze Drumherum entscheidend, die Zeit, die nach der Psychiatrie kommt, und die Bereitwilligkeit, sich darauf einzulassen.


Trigger
Das Buch behandelt zwei schwere Themen. Deswegen eine „Warnung“: Natürlich können beim Lesen eigene Erlebnisse hochkommen, von unterschiedlicher Schwere. Je nachdem, was man selber mit dieser Thematik erlebt hat. Deswegen sollte man das Buch lieber nur dann lesen, wenn man in einer emotional stabilen Verfassung ist, wenn man weiß, man kann damit umgehen, dass was hochkommt.


Fazit
Wer mitmacht oder wegsieht, macht sich mitschuldig.
Wer die Täter bestraft, handelt vernünftig und setzt ein Zeichen gegen Mobbing.
Empfehlen kann ich dieses Buch zum einen Menschen, die gerne Märchenadaptionen lesen.
Zum anderen empfehle ich es Personen, die selber einmal in Fees Situation waren, die gemobbt wurden oder über Suizid nachgedacht haben.
Und drittens empfehle ich es Direktoren, Lehrern und Schulklassen. Es bietet gute Grundlagen, um über Mobbing und seine Folgen zu sprechen.

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Nie sollst du vergessen

Elizabeth George , Mechtild Sandberg-Ciletti (Übers.)
Flexibler Einband: 928 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.11.2003
ISBN 9783442456116
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


"Nie sollst du vergessen" von Elizabeth George ist Band 11 der Inspector Linley und Barbara Havers Romane und erschien 2003  im Goldmann Verlag, 2001 bereits bei Blanvalet.

Inhalt
16.8. bis 21. November   Verschiedene Personen werden überfahren. Absichtlich. Unterbrochen wird das ganze von Gideons Gedanken, der zu einer Psychologin geht. Seit einem bestimmten Auftritt kann er seine Geige nicht mehr anrühren.

Meinung 
Cover
Mit dem Cover der dritten Auflage von 2003 des Goldmanns Verlags kann ich leider nur wenig anfangen. Da die Autorin hierfür jedoch nichts kann und das Buch einfach fantastisch gut ist, gibt es hierfür von mir keine Abzüge.

Aufbau
Das Buch besteht aus 30 Kapiteln. Zum einen erleben wir die Arbeit der Ermittler, die die Unfallmorde aufklären wollen. Zum anderen erleben wir, was Gordon mit seinem Vater erlebt, wie er immer wieder auf eine harte Mauer des Schweigens stößt. Wie der ehrgeizige Vater ablenken will mit seinem geradezu krankhaften Ehrgeiz, und dabei das naheliegendste übersieht. ("Wann hat Gideon das bewusste Stück gehört? Was war damals passiert???")

Die Charaktere
R., Gideons Vater, ist mir durch sein ganzes Verhalten absolut unsympatisch. Er ist seinem eigenen Vater so hörig. Erschreckend, wie er sich im Verlauf des Buches verschiedenen Personen gegenüber verhält. 
Erschreckend auch, wie bestimmte Dinge totgeschwiegen werden in der Familie.
Libby gefällt mir anfangs gut, da sie Gideon gewissermaßen unterstützt und ihm auf ihre Art versucht klarzumachen, das die Geige nicht sein Leben ist. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sie am Ende etwas zu weit gegangen ist...jedoch nicht ahnen konnte, welche Reaktion dies hervorruft.
Katja, das Kindermädchen- ich finde sie naiv und etwas dumm. An ihrer Stelle wäre mir die Ehrlichkeit wichtiger als alles andere.

Die Fragestellung
Es ist im ganzen Buch ein Rätselraten, wer der Täter ist. Wer steckt hinter den ganzen Unfallmorden? Doch im Verlauf kommt eine weitere Frage hinzu: Wer tötete die Schwester von Gideon wirklich? Und diese Frage, die Gideon erneut aufrollt, finde ich viel spannender als den "offiziellen" Fall.


Fazit
Ein Krimi, der nachdenklich macht- ist das Böse von Natur aus in uns? Ist Strafe wichtig? Oder soll man Kinder in jedem Fall fördern, wenn sie besondere Talente sind? Oder ist vielleicht der Charakter auch wichtig...?

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