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Coach to go Erfolgsbooster

Veit Lindau
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.11.2016
ISBN 9783442221738
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Erfolgsbooster" von Veit Lindau erschien im November 2016 im Goldmann Verlag.

Inhalt
Wie erlange ich Erfolg? Welche Elemente/ Strategien sind notwendig?

Meinung
Das Cover ist gut und anstrengend gestaltet. 
Stil. Lindau schreibt leicht und locker, so dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag, es aber muss, da ja auch Aufgaben zu bewältigen sind.
Sprache. Wer Veit Lindau bereits kennt, braucht hier nicht weiterzulesen. Ansonsten ist zu sagen, dass Veit Lindau zeitweise eine etwas derbe Ausdrucksweise hat, mit der er Dinge auf den Punkt bringt, die ihm wichtig sind. Jüngere Leute wird das wohl eher nicht stören, sie sind wohl auch eher seine Zielgruppe. Wer jedoch schon älter ist, wem eine gewähltere Ausdrucksweise lieber mag, der sollte sich vielleicht lieber ein anderes Buch kaufen.
Aufbau. Nach einem Prolog folgen 44 Schritte. Der Erfolg des Buches beruht auf Ehrlichkeit zu sich selber. Beantworte ich die Fragen am Anfang eines Schritts mit der Wahrheit? Oder mogel ich mich einfach durch, ohne Aufgaben komplett gemacht zu haben?
Hierzu eine Anmerkung, und zwar eine wichtige, denn hierdurch erklärt sich meine Sterne Vergabe. Als Zusatz zu diesem Buch gibt es eine Internetseite. Hier findet man Videos, Meditationen, etc. Es gab hier ein Dokument, in dem es darum ging, das Ziel festzumachen, und regelmäßig erinnnert zu werden. Eine tolle Idee. Ich gab mir echt Mühe bei einer verständlichen Zielformulierung, feilte herum an meiner Ausdrucksweise. Doch Lindau möchte, dass man die email Adressen von zwei anderen Personen  gibt. Das ich das Buch durchlese, das ist mein Ding, und da weihe ich keine anderen Personen ein...also gibt es für Veit Lindau auch keine anderen email Adressen. Hat zur Folge, dass ich dieses Kontaktformular nicht abschicken kann und wegen "Nichtbestehen" zwei andere Sachen wiederum nicht machen kann. Natürlich könnte ich mogeln...doch dafür bin ich wiederum zu ehrlich. Hatte wiederum zur Folge, dass ich den Rest des Buches nur noch "angenervt" gelesen habe. Und wirklich ein Stückweit unglücklich war.
Was habe ich mitgenommen aus dem Buch? Zwei Sachen. Zum einen das Wort Selbstwirksamkeit, zum anderen Lindaus Tipp, wie man an sein Ziel gelangt. Er hat es einem geradezu eingehämmert. Den Tipp werde ich auch so lange wie möglich beherzigen.

Fazit
Ein Buch, das ich jüngeren Menschen wärmstens empfehlen kann, sofern sie die Sprache nicht stört.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Seelengevögelt

Veit Lindau
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.03.2016
ISBN 9783442221875
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Seelengevögelt" von Veit Lindau erschien im März 2016 im Goldmann Verlag.

Inhalt
In 50 Kapiteln schreibt Lindau über das Leben und wie man als Leser damit umgehen kann.

Meinung
Titel
Besonders der Untertitel ist ansprechend (für mich). Der Titel selbst ist gewöhnungsbedürftig. Aufgrund des Inhalts sollte man sich von diesem Titel nicht abschrecken lassen. Im Buch erklärt er auch (und das spricht für ihn) wie es zu dem Titel kommt.
Stil
Stellenweise schreibt Lindau kurz & knapp und fordert den Leser hier indirekt auf zum Innehalten und nachdenken. Die Worte können nachhallen und in einem anfangen zu arbeiten. Gerade in dieser hektischen Zeit liest man, liest man, liest man, zieht sich den nächsten Film rein, chatttet nebenbei und dann...wird man zum Pausemachen "gezwungen.- Lindau schreibt bewusst provokant, doch bevor er das tut, spricht er den Leser direkt an und baut eine Beziehung zu ihm auf. Er zeigt dem Leser, dass er es gut mit ihm meint.
Wortwahl
Eigentlich gehört das zu Stil, doch ich mache aufgrund Lindaus Wortwahl mal einen Extrapunkt daraus...also...eine kleine Warnung...es bleibt nicht bei diesem einen Wort "seelengevögelt". Nein. Er verwendet weitere Wörter, die allgemein bewirken würden (in einem Buch mit literarischem Anspruch), das ich den Stil als "schlecht" beurteilen würde. Generell. Ja, ich geb´s zu, ich habe an einigen Stellen mit den Augen gerollt...dachte "hätte er das nicht weglassen können". Ich glaube, es gehört einfach zu seinem Stil irgendwie mit dazu. Das soll die Wortwahl jetzt nicht entschuldigen, aber es ist seine Art. Und so komisch es klingen mag: es passt einfach zu diesem Buch.
Als Beispiel nehme ich mal (nicht aus dem Buch) jemanden, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt. Wenn man stundenlang um den heißen Brei rumredet, passiert nichts. Wirkungsvoller ist dann vlt. ein "Verdammt, komm in die Gänge...". Ist wirkungsvoller, auch wenn es nicht so liebevoll klingt. Sondern hart. So ist es mit diesem Buch vlt. auch.
Der Nachteil ist jedoch, das manche es leider aufgrund dessen ablehnen werden (was schade ist). Ich fragte bereits eine Person, ob sie ein Buch mit so einem Titel lesen würde. Sie würde es erstmal querlesen...und die nächsten schlimmen Ausdrücke entdecken. Das sagte ich ihr dann nicht mehr. :)
Thematik
Lindau schreibt über Angst, Probleme im Leben, den Tod und das Vertrauen ins Leben. Er schreibt über Dinge, die einen jeden Menschen betreffen.

Fazit
Noch nie soviel geweint und gelacht in einem Augenblick. 
Ein unglaublich berührendes Buch, dass die Seele wie auch das Denken bewegt.

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psychologie

Aufwachen & Lachen

Safi Nidiaye
Fester Einband: 233 Seiten
Erschienen bei Integral
ISBN 9783778791295
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Aufwachen und Lachen" von Safi Nidiaye erschien 2004 bei Integral.

Inhalt
Safi Nidiaye schreibt in diesem Buch über Gefühle und Gedanken, wie sie sich wechselseitig beeinflussen. Sie schreibt über negative gedankliche Festlegungen und wie man sich hiervon lösen kann.

Meinung
Cover
Ich finde das Cover farblich ansprechend, auch Titel und Untertitel sind ansprechend.

Aufbau
Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, von denen für mich der erste am ansprechendsten war. Ich kannte das Thema der negativen Festlegungen zwar schon, doch die Art, wie Safi Nidiaye daran geht, ist mir neu. Ich mag ihre Herangehensweise und was sie schreibt, hat mein Herz sehr berührt. 
Mit den anderen drei Teilen konnte ich weniger was anfangen.
Das heisst nicht, dass sie schlechter sind, ich denke, sie sind im Moment nicht so wichtig für mich.

Stil
Nidiaye hat einen leichten Stil, so dass man das Buch gut lesen kann, es ist leicht zu verstehen.


Fazit
Ich empfehle das Buch nur, wenn man sich angezogen fühlt durch den Inhalt. Es ist ein Buch, das muss zum richtigen Zeitpunkt kommen. Wenn es zum falschen Zeitpunkt kommt, wird man das Buch eher abbrechen oder die Inhalte nicht annehmen können.

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Haus der Erinnerungen

Barbara Wood , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.02.1993
ISBN 9783596109746
Genre: Romane

Rezension:

"Haus der Erinnerungen" von Barbara Wood erschien im Januar 1994 im Fischer Verlag. 

Inhalt
Andrea, eine Amerikanerin, fliegt nach England, da ihr Großvater im Sterben liegt. All ihre englischen Verwandten kennt sie nicht.

Meinung
Das Buch ist gruselig, und genau das merkt man schon von Anfang an, wenn die Autorin schreibt :

"In dem Haus in der George Street stimmte etwas nicht. "

Cover
Das Cover des Fischer Verlags ist schön, es zeigt eine englische Straße mit Pferdekutschen.

Handlung
Andrea lebt während der Handlung der Geschichte bei ihrer Großmutter und erfährt immer mehr aus der Familiengeschichte. Teils durch das was die Oma preisgibt oder durch Fotos, teils durch unerklärliche Geschehnisse.

Charaktere
Mir gefällt Andrea. Sie stellt sich dem Unerklärlichen, statt auszuziehen oder den nächsten Flieger nach Amerika zu nehmen. Und das trotz Angst und Panik.
Victor, Harriet und John: ich habe mich jedesmal gefreut, wenn ich Einblicke in ihre Vergangenheit bekam, wenn wieder ein Puzzlestück hinzukam.
Doch trotzdem ist einiges auch erschreckend, beispielsweise die Unaufgeklärtheit der Frauen in der damaligen Zeit und die Konsequenzen, die das für Harriet hat.

Grundidee
des Buches ist total genial. Toll, wie Wood das ausgestaltet hat.


Fazit
Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Urteilt nicht zu schnell über die Charaktere in dem Buch, sondern lasst Euch überraschen von den Verwicklungen, Racheplänen und Gefühlen, die zwischen den einzelnen Personen sind.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Don Camillo und Peppone

Giovannino Guareschi , Alfons Dalma
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Artemis & Winkler, 05.09.2001
ISBN 9783538069176
Genre: Romane

Rezension:


"Don Camillo und Peppone" von G.Guareschi erschien 1957 im rororo Verlag.

Inhalt
Es geht um das, was zwischen dem Pastor Don Camillo und dem Bürgermeister Peppone vorfällt. Don Camillo holt sich immer wieder rat beim Gekreuzigten, doch manchmal hört er wohl auch anderen Einflüsterungen.

Meinung
Das Cover ist in Ordnung.

Der Stil ist nicht so, dass man unbedingt weiterlesen muss. Man kann weiterlesen, aber man muss nicht. Aber der Stil ist auch nicht schlecht, aber eben auch nicht "fesselnd".

Eine Sammlung von kurzweiligen Geschichten.

Fazit
Man kann es lesen, aber muss nicht sein.


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Kristall der Träume

Barbara Wood ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.11.2004
ISBN 9783596159543
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Kristall der Träume" von Barbara Wood erschien 2003  im Fischer Taschenbuch Verlag.

Inhalt
"Hauptfigur" ist ein blauer Kristall. Der Leser begleitet diesen Kristall durch die Menschheitsgeschichte. 

Meinung
Das Cover aus dem Fischer TB Verlag ist in Ordnung.

Aufbau
Das Buch besteht aus 8 Büchern, die an verschiedenen Orten der Erde spielen. Man fragt sich, wie der Kristall von einem Ort an den anderen kam. In den 8 Büchern werden acht verschieden Geschichten erzählt, voneinander unabhängig. Nur das in jeder Geschichte der Kristall auftaucht. Im Interim zwischen den Büchern wird jeweils kurz zusammengefasst, wie der Kristall zum nächsten Ort gelangte.

Charaktere
Kein Charakter ist besonders interessant, man wird aus den Geschichten immer wieder herausgeholt, da es ja um den Kristall und seinen Weg geht. So kann man sich mit keiner Person identifizieren, mit keiner Person warmwerden. 
Der Kristall ist einfach nur Kristall, einfach sehr sehr alt. Jeder hat was anderes in ihn reininterpretiert, aber wirkliche Kräfte hatte er nicht. insofern bleibt der Kristall an sich, was er ist: ein langweiliger Kristall, der nur eins ist: alt.

Potential
Mir kommt es vor, als habe die Autorin, die ja für meine Begriffe eine sehr gute Autorin ist, bei diesem Buch Potential  verschenkt. Vielleicht wäre es besser gewesen, das Ganze als Kurzgeschichtensammlung zu veröffentlichen. Und- ohne den Kristall.

Fazit
Das Buch ist für mich eine einzige Enttäuschung. Bisher habe ich fünf Bücher von B. Wood gelesen. Zwei davon habe ich rezensiert, jeweils 5 Sterne. Die anderen drei habe ich zwar nicht rezensiert, aber auch sie hätten eine gute Rezension erhalten. Dieses Buch ist einfach nur eine Enttäuschung.

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Bambino

William Quindt
Flexibler Einband
Erschienen bei Deutscher Literatur-Verlag
ISBN 9783871520068
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Bambino" von William Quindt erschien 1947 im Eckhardt und Messtorff Verlag, Hamburg.

Inhalt
Freda, eine junge Frau, gelangt als Tierpflegerin zu dem Clown Bambino, der im Zirkus Tiernummern aufführt. Freda entwickelt Gefühle zu ihm. Doch da ist noch Boris, der auch Interesse an Freda hat. Wie wird sie sich entscheiden?

Meinung
Das Cover gefällt mir gut. Der Gesichtsausdruck von Bambino ist gut eingefangen und passt zu dem, was im Buch steht. Es macht einen natürlich nachdenklich, so einen Clown zu sehen, aber wie man im Buch erfährt, hat der Gesichtsausdruck ja einen Grund.

Der Stil des Buches ist sehr gut. Besonders fällt es am Anfang auf, als Leser wird man richtig hineingezogen in die Atmosphäre des Zirkus. Doch auch am Ende des Buches, wo die Gespräche zwischen Bambino und Freda ernster werden, fällt es auf. 

Die Charaktere finde ich interessant. Auf der einen Seite haben wir den älteren Bambino, mit Lebenserfahrung, der daraus seine Schlüsse zieht. Was er Freda sagt und was er der Elefantin Rosa erzählt, ist zweierlei.
Die junge und unerfahrene Freda, die zwischen zwei Männern steht, die sich fragt, was Liebe ist, die sich hin- und hergerissen fühlt.
Und der junge Boris, der sich nur über die "Eroberung" freut, der gar nicht ahnt, was in Bambino vorgeht.

Das Ende macht mich traurig. Schwer zu sagen, was da die "richtige" Entscheidung ist...aber irgendwie kein befriedigendes Ende. Doch aufgrund der Charaktere, die in die Tiefe gehen und aufgrund des sehr guten Stils trotzdem 5 Sterne.

Fazit
Ein super geschriebenes Buch, bei dem am Ende ein paar Tränen fließen könnten.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Wildpfad - Roman.

William Quindt
Fester Einband
Erschienen bei Wien, Neff, 01.01.1957
ISBN B0152ARYA6
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Der Wildpfad" von William Quindt erschien 1948 im Eckhardt und Messtorff Verlag.

Inhalt
Ein Zirkusmitarbeiter lernt Katherine Wells kennen und das, was andere über sie erzählen. Später lernt er dann sie selber näher kennen, ihre ganze Geschichte.

Meinung
Das Cover gefällt mir. Es zeigt Billy, den Mann von Katherine Wells, in einer Situation, an der er zerbricht. Man spürt förmlich die Verzweiflung- die des Löwen und die des Menschen. Das es Drumherum schwarz ist, unterstützt die Atmosphäre,

Aufbau: Das Buch besteht aus zwanzig Kapiteln, in denen wir erst den Erzähler, dann die Meinung der anderen kennenlernen. Und dann, was einen großen Teil des Buches ausmacht, lernen wir Katherines wahre Geschichte kennen.

"Richten wir Menschen nur darum so gern und so schnell, weil es so leicht ist, so billig, weil es uns nichts kostet als die schöne Geste des Selbstgerechten?" (S. 230)

Charaktere. Interessantester Charakter ist Billy, der Mann von Katherine Wells. Sein Ringen, sein Nicht-ankommen mitzuerleben ist grausam. Gleichzeitig zu ertragen, wie Katherine kämpft, wie sie beobachtet, ihn nicht aufgibt, nach Lösungen sucht und sich schließlich für eine Lösung entscheidet, die nicht legal ist.
Was großartig ist: dass Katherine den Erzähler zum Nachdenken bringt, dass sie ihn dazu bringt, dass er nicht zurückgeht zum Zirkus, sondern ein Buch schreibt. Was für eine Veränderung!

Die Themen, die in diesem Buch angesprochen werden, sind Freundschaft und Liebe, Zirkus (Was spricht dagegen?), Gesellschaftsunterschiede und Suizid, was ist eine tiergerechte Umgebung?, Leben in der Wildnis<-> Leben in der Großstadt und Freiheit.

"Es gibt nur eine Freiheit: die man sich erobert und erkämpft durch seine eigene, seine persönliche Leistung und Arbeit." (S. 73)

Fazit
Ich empfehle das Buch all denen, die bereit sind, nachzudenken und umzudenken.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

christlicher roman, familie, francine rivers, garten, gärtnern, geheimnisse, generationen, generationenprobleme, glaube, gott, gottvertrauen, großmutter, hilfe, liebe, mutter

Leotas Garten

Francine Rivers
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 18.01.2016
ISBN 9783957340801
Genre: Romane

Rezension:

"Leotas Garten" von Francine Rivers erschien 2002 im Johannis Verlag.

Inhalt
Leota, eine alte Frau, bekommt Unterstützung von Corban, einem Soziologiestudenten und Annie, ihrer Enkelin. Doch Nora, Annies Mutter, gefällt diese Entwicklung nicht.

Meinung
Aufbau
Das Buch ist unterteilt in 25 Kapitel. Die Erzählweise wird unterbrochen bei Nora, bei Leota und Annie durch kursiv gedruckte Gedankengänge/ Fragen an Gott.
Die Gedankengänge sind für mich nachvollziehbar, da ich lange im christlich freikirchlichen Bereich unterwegs war. Auch den "normalen" Leser könnten sie evtl störend wirken.

Charaktere
Mir gefällt vor allen Dingen Annie, und die Entwicklung, die sie durchmacht, wie sie sich immer mehr von ihrer Mutter abgrenzt und versucht, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, mit Fragen und mit einer großen Menge an Empathie.
Was sie tut, tut sie mit ganzem Herzen, was man zum Ende des Romans bemerkt, und das finde ich bemerkenswert.
Was mich persönlich stört, ist Annies leicht gestörtes Verhältnis zur Männerwelt. Aufgrund ihres Glaubens lässt sie keinen Mann an sich heran. Auch wenn sie etwas fühlt, sie lässt es nicht zu, da der Glaube das Wichtigste für sie ist. Wenn der Glaube eine Stütze und Hilfe im Leben für sie ist, ist das schön. Aber der Glaube kann niemals "Ersatz" für einen Mann sein. Es ist einfach so unrealistisch. Jede Frau wird irgendwann merken, dass sie Sehnsüchte hat, die Gott ihr eben nicht erfüllen kann. Darum ein Stern Abzug.
Die Mutter Nora finde ich schockierend. Eine Frau, die über alles bestimmen will und die stark kontrollierend ist.Toll, das ihr Mann ihr dann einmal die Meinung sagt:

"Solange ich dich und Annie kenne, hast du immer versucht, ihr Leben zu bestimmen. Du musstest immer alles kontrollieren, Nora, ist es nicht so? Ich muss dir mal ehrlich sagen: Ich war stolz auf sie, als sie sich endlich auf die Hinterbeine gestellt hat und gegangen ist." (S. 276)


Pflege zu Hause oder ab ins Pflegeheim?
Wann muss ein alter Mensch ambulant versorgt werden? Ab wann geht es nicht mehr alleine? Und ab wann muss er wirklich ins Pflegeheim? 
Wie sieht es aus, wenn die Familie die Pflege übernimmt? Ist das wirklich machbar? Unter welchen Voraussetzungen? Was bedeutet das für den einzelnen?
Diesen Fragen geht das Buch nach. Da wir in Deutschland den Pflegenotstand haben, und nicht jeder, der Hilfe bräuchte, auch Pflege erhält, eine durchaus aktuelle Thematik.

Fazit
Ich empfehle das Buch Christen. Außerdem Personen, die in der Pflege arbeiten.

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760 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

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Die sieben Schwestern

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.09.2016
ISBN 9783442479719
Genre: Romane

Rezension:

"Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley erschien 2015 im Goldmann Verlag. Es ist der erste Band der Schwestern Reihe. Weitere Bände dieser Reihe sind "Die Sturmschwester", "Die Schattenschwester" und "Die Perlenschwester".

Inhalt
Das Buch spielt Juni/ Juli  2007 in der Schweiz sowie in Groß Britannien und es spielt in  Rio de Janeiro November 1927 bis Oktober 1928.
Maia und ihre Schwestern erfahren vom Tod ihres Adoptivvaters. Er hinterlässt jeder der Schwestern einen persönlichen Brief. Außerdem hinterlässt er ihnen im Garten eine Armillarsphäre, auf der ihre Geburtskoordinaten stehen.
Maia macht sich spontan auf den Weg nach Rio de Janeiro. Doch wird sie hier mit offenen Armen empfangen?

Meinung
Das Cover ist total schön. Man hat sofort das reiche Anwesen beim Genfer See vor Augen. Doch wer war dieser geheimnisvolle Mann, der überall auf der Welt Mädchen adoptiert hat?

Beim Aufbau fällt auf, dass das Buch nicht in Teile aufgeteilt wurde, sondern die Teile wurden bezeichnet nach Mondvierteln.

Charaktere: Auch wenn Maia im Mittelpunkt steht, erhalten wir einen guten Eindruck davon, wie unterschiedlich ihre Schwestern sind, welche Eigenarten sie haben. Ich bin gespannt, die Entwicklung der Schwestern weiter zu verfolgen, und eine andere näher kennenzulernen im nächsten Band.
Isabella Cabral ist eine interessante Person. Da die Geschichte um sie in den 30 Jahren in Amerika und Paris spielt, gelten noch andere Regeln/ Wertvorstellungen als heute. Berührend, erschütternd, was sie erlebt hat.

Ich persönlich komme gut mit den Zeitsprüngen zurecht, da ich dies aus anderen Riley Romanen bereits kenne (und liebe).


Fazit
Ich bin dankbar dafür, das mir das Buch in der Lübecker Bücherei geschenkt wurde.
Ich hatte bis dahin zwar mal mit dem Gedanken gespielt, aber hatte mich nie dazu durchgerungen, die Reihe zu kaufen. Nun werde ich es tun. 

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Unter schwarzen Federn

Sabrina Schuh , Sabrina Uhlirsch
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.02.2018
ISBN 9783961117017
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Unter schwarzen Federn“ von Sabrina Schuh erschien im Februar 2018 bei Nova MD und ist eine Märchenadaption von „Das hässliche Entlein“ von Hans Christian Andersen.

Inhalt
Fee, eine Jugendliche, wechselt die Schule. Doch sie wird gemobbt, und zwar so stark, dass sie keinen Sinn mehr sieht in ihrem Leben. Sie plant einen Suizid, doch Markus, der Schulsprecher verhindert diesen. Während Fees Aufenthalt in der Psychiatrie hält Markus die Verbindung zu ihr aufrecht. Ihre Mutter jedoch nicht. Wie wird das ganze für Fee ausgehen?


Meinung
Cover und Illustration
Das Cover ist einfach hinreißend gut gelungen. Man spürt Fees Einsamkeit, die Verlassenheit. Das Ganze wirkt total düster, was ja dem Anfang der Geschichte entspricht. Das das Bild nicht der Eingangsszene entspricht, stört mich nicht. Wenn sie bereits am Seil baumeln würde…das würde doch eher verschrecken.
Toll auch die Idee, das im Vordergrund der weiße Schwan ist, wegen dem Zusammenhang zum Märchen.
Das Buch enthält Scherenschnitte. Rechts neben der Seitenzahl findet sich anfangs eine Ente, später ein Schwan. Auf Seite 301 findet sich dann noch ein ganz besonderer Scherenschnitt, der wirklich sehr schön ist, aber ich verrate zu viel, wenn ich nun schreibe, was für einer das ist…
Schrift: Der Titel im Buch und das Wort „Ende“ sind anders gedruckt worden, verschnörkelt, so wie das in alten Märchenbüchern der Fall war. Toll!


Aufbau
Das Buch besteht aus 55 Kapiteln und einem Epilog. Das hört sich erstmal viel an, doch aufgrund des Stils fliegt man nur so über die Zeilen, so dass man das Buch recht schnell durch hat. Kapitelüberschriften sind Fee bzw Markus. D.h. wir bekommen diese Geschichte zum einen aus Fees Perspektive erzählt, bekommen mit, wie sie fühlt. Und wir bekommen mit, wie schwer es für Markus ist, welche Fragen er hat, welche Konsequenzen das für ihn hat.
Anschließend kommt noch: Über die Autorin, Hinter den Kulissen und eine Danksagung.


Stil
Das Buch lässt sich flüssig lesen, leicht geschrieben, trotz der schweren Thematik, so dass schon Jugendliche das Buch lesen können. Und trotzdem Tiefgang.


Thematik Mobbing
Mobbing Opfer- wie reagieren sie in der Realität? Entweder wechseln sie die Schule, oder sie erdulden das Mobbing. Diejenigen die das Mobbing erdulden, haben vielleicht Suizidgedanken, ein Teil von ihnen setzt es um.
Wie ich durch Austausch erfahren habe, gibt es tatsächlich Schulen, in denen die Täter bestraft werden, in denen die Mobber die Schule verlassen müssen.
Ich habe das zwar selbst nicht erlebt, finde es aber toll, dass es solche Schulen gibt.
Besser als wenn Lehrer, Vertrauenslehrer und Direktoren wegschauen, es ignorieren.


Thematik Suizid
Es ist schön, dass Fee in der Psychiatrie Hilfe erhält. Doch, und dass muss man ganz klar sagen, ist Psychiatrie nicht immer der richtige Weg. Leider kenne ich eine Person, die innerhalb der Psychiatrie mehrere Suizidversuche unternommen hat und es letzten Endes auch geschafft hat, sich das Leben zu nehmen. Vielleicht ist auch das ganze Drumherum entscheidend, die Zeit, die nach der Psychiatrie kommt, und die Bereitwilligkeit, sich darauf einzulassen.


Trigger
Das Buch behandelt zwei schwere Themen. Deswegen eine „Warnung“: Natürlich können beim Lesen eigene Erlebnisse hochkommen, von unterschiedlicher Schwere. Je nachdem, was man selber mit dieser Thematik erlebt hat. Deswegen sollte man das Buch lieber nur dann lesen, wenn man in einer emotional stabilen Verfassung ist, wenn man weiß, man kann damit umgehen, dass was hochkommt.


Fazit
Wer mitmacht oder wegsieht, macht sich mitschuldig.
Wer die Täter bestraft, handelt vernünftig und setzt ein Zeichen gegen Mobbing.
Empfehlen kann ich dieses Buch zum einen Menschen, die gerne Märchenadaptionen lesen.
Zum anderen empfehle ich es Personen, die selber einmal in Fees Situation waren, die gemobbt wurden oder über Suizid nachgedacht haben.
Und drittens empfehle ich es Direktoren, Lehrern und Schulklassen. Es bietet gute Grundlagen, um über Mobbing und seine Folgen zu sprechen.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

Hinterhofleben

Maik Siegel
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Divan, 27.11.2017
ISBN 9783863270469
Genre: Romane

Rezension:

"Hinterhofleben" von Maik Siegel erschien 2018 im Divan Verlag.

Inhalt
Ein Berliner Hinterhaus mit sieben Wohnungen und einer Praxis. Alle müssen sich nun, wegen Inga, mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzen. Denn Inga kommt auf die Idee, gemeinsam mit ihrem Partner, einen syrischen Flüchtling aufzunehmen. Doch geht das gut?

Meinung
Illustration
Zu Beginn des Buches finden wir eine Illustration der Hausnummer 68, mit Beschriftung, wer wo wohnt. Diese Illustration hat sich als sehr hilfreich erwiesen, ich habe mehrmals zurückgeblättert, eine gute Idee.

Aufbau
Mir fehlen die Kapitel. Einige Überschriften wären echt schon gewesen, so dass man das Gefühl erhält, das Buch habe eine gewisse Struktur. Das hat beim Lesen das Leseerlebnis echt gestört.

Stil
Das Buch ist gut geschrieben. Besonders der Anfang auf Seite 7 fällt positiv auf. Im weiteren Verlauf des Buches gibt es viele Dialoge, was ja auch Sinn macht, da es um die Meinungen der verschiedenen Hausbewohner geht. 

Personen
Wer mich schockiert hat, war vor allen Dingen Ott. Ein Gerücht in die Welt setzen, jeder erzählt es weiter. Und am Ende seine "Beichte":

"Dass unser Flüchtling (...) habe ich mir ausgedacht. Es war ein Spiel, ein Experiment. Der Mensch ist das grausamste aller Tiere, und ich wollte sehen, inwieweitdies auch auf meine Nachbarn zutrifft."         (S. 116)

Ich finde sein Verhalten unmöglich. Er "benutzt" Samih (Flüchtling), um ein Gedankenexperiment durchzuführen. Um zu sehen, was passiert. Vielleicht hätte er bedenken sollen, dass dieser Mensch ein Flüchtling ist, dass er Krieg erlebt hat, das er traumatisiert ist?! Aber seine Seele interessiert ihn nicht, ihn interessiert nur sein "Experiment".
Irgendwie kam mir, als ich dies las, der Gedanke an "Fake News"- was soll man noch glauben?

Was positiv auffällt: Durch die Auswahl, die Siegel an Personen getroffen hat, lernen wir verschiedene Perspektiven kennen: die kindliche, vorurteilsfreie Perspektive (was ist das, ein Flüchtling?), die Perspektive einer Frau, die zu stark bemuttert und doch nicht an sein Innerstes gelangt, die Perspektive von dem Mann, der ihm einfach nur zuhört (und andere). 
Was ich so schön finde: Siegel möchte uns gedanklich nicht in eine Richtung drängen. Er zeigt nur verschiedene Denkweisen unserer Gesellschaft auf und regt somit zum Nachdenken an.

Fazit
Ein Buch, das nachdenklich macht. Zu empfehlen, wenn man sich für die Thematik interessiert.

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113 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Das Traumbuch

Nina George
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur, 17.03.2016
ISBN 9783426653852
Genre: Romane

Rezension:

"Das Traumbuch" von Nina George erschien 2016 bei Knaur.

Inhalt
Henri möchte seinen 13 jährigen Sohn Sam sehen. Doch vorher rettet er noch ein Menschenleben. Danach wird er überfahren und liegt im Koma.

Meinung 
Als Leser erleben wir dies Koma aus verschiedenen Perspektiven: Aus Henris Perspektive, der verschiedene Dinge aus seiner Vergangenheit wieder erlebt. Aus der Perspektive seines Sohnes Sam und aus der Perspektive seiner Ex.

Charaktere
Besonders ans Herz gewachsen ist mir Sam. Ich finde es klasse, wie er darum kämpft, bei seinem Vater sein zu können, auch wenn dieser nicht reagiert auf ihn. Wie er Lügen in Kauf nimmt, weil diese Beziehung ihm wichtiger ist als Leistung zu erbringen. Wow!
Interessant auch der Aspekt der Synästhesie.

Hoffnung
Man hofft das ganze Buch hindurch, dass Henri aufwacht. Für Sam. Damit Sam seinen Vater noch kennenlernt. Doch was, wenn nicht? Dann hat sein Junge ihn sein Leben lang nicht gesehen, was ja nicht mehr rückgängig zu machen ist. 
Wir wissen nie, wann unser Leben zu Ende ist, also sollten wir solche Entscheidungen nicht vor uns herschieben.

Fazit
Keine leichte Kost, aber superspannend, nachdenklich machend, interessant.

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Sahnehäubchen für die Seele

Christine Brückner , Heinrich Böll , Ephraim Kishon , Antoine de Saint-Exupéry
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei St. Benno, 26.07.2011
ISBN 9783746231297
Genre: Sonstiges

Rezension:


"Sahnehäubchen für die Seele" erschien 2011 im St Benno Verlag.

Inhalt
Das Buch enthält 34 Geschichten, die als Sahnehäubchen wirken sollen.

Meinung
Der Titel hört sich vielversprechend an. Als ich mir dann die Themen anguckte (das Buch ist in 5 Teile unterteilt), hatte ich noch Hoffnung. Es sind alles Themen, die sich positiv anhören, allesamt Themen, zu denen sich bestimmt "Sahnehäubchengeschichten" finden lassen.
Bei den Autoren sind bekanntere Autoren vertreten wie beispielsweise Heinrich Böll, Johann Peter Hebbel und Leo Tolstoi.
Ich habe das Buch zu einem Zeitpunkt gelesen, wo ich selber niedergedrückt war, wo mir wirkliche Sahnehäubchen gutgetan hätten. Doch dieses Buch habe ich lustlos gelesen, doch habe ich mich nach Lesen des Buches nicht besser gefühlt. Keine Geschichte, die das Herz berührt. Keine Geschichte, die einen zum Lachen oder Weinen bringt, keine Geschichte, die irgendeinen Nachhall in einem erzeugt.
Die Geschichten sind nicht alle "schlecht", aber der Titel ist definitiv falsch gewählt, denn es wird dem Leser etwas suggeriert, was nicht der Fall ist.

Fazit
Gute Geschichten, falscher Titel.

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bookcrossing, frauen, hexe, litauen, roman

Die Regenhexe

Jurga Ivanauskaite , Markus Roduner
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei DTV
ISBN 9783423243247
Genre: Romane

Rezension:

"Die Regenhexe" von Jurga Ivanauskaite erschien 2002 bei dtv premium. Das litauische Original erschien 1993.

Inhalt
Es geht um drei Frauen: Vika, eine Frau der Neuzeit, die ihren Mann vergessen möchte und zur Psychotherapeutin geht. Marija Viktorija, die als Hexe gefoltert wird und Maria Magdalena und ihr Verhältnis zu Jesus.

Meinung
Der Aufbau ist interessant gestaltet. Wie lesen abwechselnd von diesen drei Frauen. Fast ohne Übergang, so scheint es anfangs, geht es plötzlich um eine andere. Und dann merken wir die Zeichen.

"Versuch zumindest dir selbst zu antworten."

"Versuchen Sie zumindest sich selbst zu antworten." (S. 87)


Im oberen Satz spricht Jesus noch zu Maria Magdalena, im nächsten Satz, der ja fast derselbe ist, spricht die Therapeutin zu Vika. Anhand dieser Wiederholungen merkt man, dass es einen Perspektivwechsel gibt.
Doch haben wir es wirklich mit drei Frauen zu tun, die alle ähnliches erleben? Oder ist es nicht vielmehr so, dass es ein Roman über eine Frau ist, die eine multiple Persönlichkeitsstörung hat?
Auffällig ist zum einen, das ganze Textpassagen sich wiederholen, also was Vika denkt, denkt auch später Marija Viktorija in einer ähnlichen Situation. Und wenig später Maria Magdalena.
Auffällig sind auch zwei Hinweise im Text:

"Ein anderes in meinem Inneren sich befindendes Wesen machte meinen Mund auf..." (S. 95)
"Ich weiß nicht, in wen ich mich verwandelte. Ich glaube, in Maria Magdalena. (S. 105)


Also liegt der Verdacht Nahe, dass wir es mit einer psychisch gestörten Frau zu tun haben. 
Dieser Verdacht wird nicht nur gefestigt, dass sie zur Psychotherapeutin geht, sondern auch durch ihre Gedanken an Suizid.

"Selbstmord ist keine eigenmächtige Handlung. Der Tod liegt nicht in der Macht des Menschen. Im Gegenteil. Die Selbstmörder sind die, die der Tod sich mit deren eigenen Händen holt, ohne einen Finger zu bewegen... "(S. 169)

Durch die Art und Weise, wie das ganze Buch gestaltet ist (die Wiederholungen an den Übergangen, die Wiederholungen im Text), bekommt dieses Buch etwas unglaublich Künstlerisches. Vor allen Dingen die letzte Seite finde ich unglaublich schön. Was für eine tolle Art, das Bild der Sanduhr mit aufzunehmen. Ein Ende, was nicht nur dramatisch gestaltet wurde, sondern auch künstlerisch.

Das Buch ist kein 0815 Buch, es ist nicht leicht und locker geschrieben. Man muss sich schon auf den Stil der Autorin einlassen.

Fazit
Ein faszinierend, aber zugleich verstörender Roman, über den man lange nachdenkt.

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barbara wood

Seelenfeuer

Barbara Wood
E-Buch Text: 383 Seiten
Erschienen bei Fischer E-Books, 17.12.2009
ISBN 9783104002422
Genre: Romane

Rezension:


"Seelenfeuer" von Barbara Wood erschien 1998  im Bechtermünz Verlag.

Inhalt
In diesem Buch geht es um die Heilerin Selene und um die Entwicklung, die sie macht.

Meinung
Aufbau
Das Buch besteht aus einem Prolog und 8 Büchern. Jedes Buch hat den Ort des Geschehens als Titel. Alleine dadurch entsteht schon Spannung für den Leser. Denn warum reist Selene so viel? Warum reist sie an all die Orte?

Charaktere
Mera, die Heilerin, gefällt mir. Ich finde es schön, wie sie so selbstlos sich Selenes annimmt. Wie sie zum Ende hin ihre letzten Kräfte mobilisiert, da ihr Selenes Schicksal wichtiger ist als ihr eigenes Leben. Und auch, wenn sie nicht weiß, was Selenes Bestimmung ist, so bringt sie ihr doch alles bei, was sie weiß, so dass Selene gut ausgerüstet in die Zukunft blicken kann.
Andreas, der Arzt: über ihn ärgere ich mich ein bisschen. Dass er sich so an der Nase herumführen lässt. Aber das schöne ist ja, wenn Menschen füreinander bestimmt sind, findet das Schicksal immer einen Weg, sie wieder zueinander zu führen.
Selene, die Heilerin: ich finde es schön, dass sie so einen Wissenshunger hat und ihr erworbenes Wissen zum Ende hin auch anwendet.

Dramatik
Es ist in diesem Buch immer wieder Spannung. Man fühlt es Leser mit, man möchte einzelne Figuren rütteln und schütteln und anschreien...eine ganz besonders hohe Spannungskurve findet sich im letzten Buch ("Rom"), da steigt die Spannung einfach noch mal gehörig an.

Fragen
Gerade der Prolog wirft eine Frage auf. Diese Frage führt zu einer gewissen Grundspannung im Roman. Als Leser möchte man natürlich die Lösung, doch Wood versteht es meisterlich, die Spannung bis zum Ende hin aufrechtzuerhalten, so dass die Auflösung des ganzen erst im letzten Buch ("Rom") kommt. Und man kommt nicht von alleine auf diese Lösung. Kann man gar nicht.

Fazit
Für jeden Barbara Wood Fan empfehlenswert.

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Die Irlandreise

Marie Cardinal , Angela Sussdorf
Flexibler Einband: 245 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.01.1981
ISBN 9783499148064
Genre: Romane

Rezension:


"Die Irlandreise- Roman einer Ehe" von Marie Cardinal erschien  1985 bei rororo.

Inhalt
Cardinal schreibt in diesem Buch über Simone und Jean Francois. Simone macht sich Gedanken über ihre Ehe und vergangene Liebesbeziehungen. 

Meinung 
Stil
Cardinal schreibt sehr feinfühlig. Es kommen immer wieder Stellen zum Innehalten und Nachdenken. Passagen, wo man als Leser versucht, selber Antworten zu finden.

"Wer war sie?(...)Was heisst das: leben?" (S. 214)


Spannung
Obwohl es kein Action Buch ist, macht es mir bei diesem Buch nichts aus, dass Spannung fehlt. Sie fehlt auch nicht, das Buch kommt einfach ohne Spannung aus. Es ist aus psychologischer Sicht so interessant, so vielschichtig, das man immer weiterlesen muss, da man als Leser diese Frau kennenlernen und verstehen will.

Aufbau
In dem Buch steckt noch gewissermaßen eine zweite Geschichte: Die Geschichte der Mary Mac Laughlin. Eine Geschichte, die Simone mit ihrem Mann entwickelt und ohne sein Wissen niederschreibt. Anfangs. Bis sie ihm am Ende die Notizen zu lesen gibt. Interessant die Gedanken, die sie dann hat.

"Einsamkeit, in der ich diese verrückte Frau kennenlernen kann. Mich selbst. Sie wird befreit aus den weißen Seiten steigen..."(S. 246)

Für Simone ist das Schreiben dieser Geschichte also nicht nur ein Produzieren einer Fantasiegestalt oder mögliche Nacherzählung des Lebens der Frau, die am Strand gefunden wurde, sondern eher Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Vergangenheit, Vergangenheitsbewältigung.

Fazit
Wieder mal ein schönes Buch von Cardinal. 

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Hühnersuppe für die Seele Das neue Kochbuch

Jack Canfield , Mark V Hansen , Diana von Welanetz Wentworth , Burkhard Hickisch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 11.08.2008
ISBN 9783442169849
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Hühnersuppe für die Seele" von Jack Canfield erschien 1996 bei Weltbild.

Inhalt
Das Buch enthält sehr viele kleine Erzählungen, die sieben Themenbereichen zugeordnet sind.

Meinung
Mir gefällt das Cover, v.a. das Herz auf der Tasse. Denn die Geschichten in diesem Buch tuen eins: sie gehen zu Herzen. Sie berühren, die rühren einen zu Tränen, und andere weiten das Herz und erfreuen es.
Inhaltlich fand ich viele Geschichten toll, ich habe vieles markiert und ich habe mir drei Post-it´s reingemacht, bei meinen absoluten Lieblingen. Welche das jedoch sind, verrate ich nicht, da ich nicht manipulieren möchte.  Jeder muss für sich selbst gucken, was ihm besonders gut gefällt.
Auch stilistisch ist alles ganz große Klasse, keine Beanstandungen.

Fazit
Ein Buch, das man zur Hand nehmen sollte, wenn es einem wirklich schlecht geht, es ist dann eine Wohltat, es zu lesen.

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Perlenscherben

Arwyn Yale
E-Buch Text: 16 Seiten
Erschienen bei null, 30.04.2011
ISBN B004YTSY10
Genre: Sonstiges

Rezension:


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Schottische Engel

Christa Canetta
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei AREA Verlag, 01.02.2007
ISBN 9783937670416
Genre: Romane

Rezension:

"Schottische Engel" von Christa Canetta erschien 2008 bei Weltbild.

Inhalt
Mary Ashton, eine Kunsthistorikerin, soll in Edinburgh eine Skulptur ersteigern. Doch dazu kommt es nicht. Stattdessen liegt sie nach einem Autounfall mit einer Gehirnerschütterung im Schloß von David McClay, einem Filmproduzenten und Lord.

Meinung
Cover. Da das Buch hauptsächlich in Schottland spielt, passt das Cover.
Stil. Ein angenehmer Stil, das Buch lässt sich leicht weglesen.
Verwicklungen. Insgesamt sind es drei Männer, die Gefühle empfinden Mary Ashton gegenüber. Als Leser fiebert man mit, und sortiert den einen oder anderen schon mal aus. Die Autorin lässt den Leser  nicht im Unklaren. Sie lässt nach und nach zwei Männer wieder von der Bildfläche verschwinden, hat dann aber auch Gründe dafür, so dass man weiß, was mit ihnen passiert ist.
Antagonistin. Canetta hat sich am Ende, wo eigentlich alles klar ist, noch etwas ganz fieses einfallen lassen. Eine Figur, die bereits am Rande erwähnt wird, tritt nun auf den Plan. Eine Figur, die sich dramatisch in Szene setzen kann. Sie hat am Ende ihren Auftritt, und man bangt. Hierdurch kommt nochmal eine gehörige Portion Spannung ins Buch.
Geheimnis. Was wäre ein Buch ohne ein Geheimnis! Auftrag der Protagonistin Mary ist es, einen bestimmten Engel zu erwerben.  Doch das ist schwieriger, als zuerst angenommen. Nichts ist so, wie es im ersten Moment scheint. 

Fazit
Ein toller Liebesroman, den man gerne zwischendurch liest.

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Die Wolfsfrau

Clarissa P. Estes
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.12.1998
ISBN 9783453129344
Genre: Sachbücher

Rezension:



"Die Wolfsfrau" von Clarissa Pinkola Estes erschien 1993 im Heyne Verlag.

Inhalt
Es geht um Wesen und Entwicklung der Frau.

Meinung 
Cover
Mir gefällt das Cover gut, da es nicht zu überladen wirkt.

Aufbau
In 16 Kapiteln schreibt die Autorin über verschiedene Aspekte des Frau- seins. Zu jedem Kapitel gehören eine oder mehrere Beispielgeschichten, anhand denen Estes bestimmte Dinge erläutert.

Informationsgehalt
Keine Abendlektüre, dies Buch hat so viel an geballter Information, dass es in Häppchen gelesen werden sollte. Ich habe es nun das erste Mal durch und werde es mindestens noch ein zweites Mal lesen.- Interessanterweise hatte ich mir dies Buch vor Jahren oder Jahrzehnten notiert. Irgendwer hatte es mir empfohlen, doch mir erschien es nicht wichtig. Nun wurde ich wieder aufmerksam. Nachdem ich bereits angefangen hatte zu lesen, fiel mir beim Aufräumen der alte Zettel in die Hände...ich habe das Gefühl, das Buch kam jetzt zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben.

Besonderes Highlight...
...war für mich Kapitel 16
"Ich muss hinaus in den Wald gehen, und ich muss den Wolf treffen, oder mein Leben wird nie beginnen."
Von früh auf haben wir gelernt, das wir als Mädchen lieb und brav und angepasst sein sollen. Dies Buch fordert uns zu einem anderen Leben auf...


Fazit
Eines der besten Frauenbücher, das es zur Zeit auf dem Markt gibt. Eines der Bücher, das ich erneut lesen werde.

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Zerteiltes Leid

David Wonschewski
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Periplaneta, 01.05.2015
ISBN 9783943876857
Genre: Romane

Rezension:


"Zerteiltes Leid" von David Wonschewski erschien 2015 bei Periplaneta Berlin.

Inhalt
Janusz redet über seine Jugendliebe Uta Wensch. Doch wer ist Janusz? Ist er ein Mörder? Stalker? Ein Wahnsinniger? Ein Psychopath?

Meinung 
Cover
Das Cover ist gut gelungen. Auch wenn es einfach gestaltet ist, der Kastanienbaum nimmt eine zentrale Rolle ein im Denken von Janusz, deswegen gefällt mir das Cover.

Stil
Literarisch hochwertig. Ganz besonders angetan hat es mir das erste Kapitel des Buches, was vom Stil her sehr sehr gut ist. Aufgrund des Inhalts jedoch habe ich das Buch seit Juni 2016 immer wieder zur Seite gelegt, da ich gedacht hätte, das sich die Geschichte anders entwickelt. 
Wonschewski spielt gerne mit Wiederholungen, so nimmt er die Thematik "Daddy ist weg" und die Erinnerung an Daddy in Holland im Laufe des Romans immer wieder auf, ebenso wie das Motiv des Kastanienbaums. 

Charaktere
Janusz ist der Protagonist und aus seiner Sicht erfahren wir alles. 
Wir folgen seinen verwirrten Gedanken, seinen Wiederholungen, und machen uns Gedanken über sein Frauenbild, sein Welt- und Selbstbild und fragen uns wiederholt, ob er der Mörder nun ist oder nicht. Verdrängt er es? Oder erinnert er sich wirklich nicht daran? Weiterhin frage ich mich "Wieso"? Es wird nicht jeder, der vom Vater verlassen wurde, zum Mörder.

Offenes Ende
Am Ende des Buches wird offen gelassen, ob Janusz seine Jugendliebe ermordet hat oder nicht. Ausnahmsweise komme ich damit gut zurecht, da es im Buch im die Gedankengänge seines wirren Gehirns geht, und nicht um das Lösen eines Falls.

Fazit
Ein Liebesroman, der keiner ist. Ein Mord, und doch kein Krimi. Ein literarisches Werk, das uns Einblicke gibt in den Kopf eines Kranken.

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abenteuer, erlebnisse, hoffnung, krankheiten, kuba, mut, reise, rucksackreisen, rucksacktourismus, spannung, zentralamerika

Machos, Macheten & Mojitos

Stefan Kämpfen
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei tredition, 10.10.2017
ISBN 9783743948600
Genre: Romane

Rezension:


"Machos, Macheten und Mojitos" von Stefan Kämpfen erschien im Oktober 2017 bei tredition. Dieser Band ist die Fortsetzung von "Flucht aus Babylon" (2015).

Inhalt
Eddie Springer macht mit seiner Freundin Julia erneut eine Reise, diesmal durch Zentralamerika und Kuba. 

Meinung 
Cover
Das Cover sieht ansprechend aus.

Aufbau
Nach einem Prolog, der die Erinnerung an Band 1 wieder auffrischt, nimmt der Autor uns mit auf eine Reise, die nicht jeder von uns machen würde. Es geht nach und nach nach Guatemala und Honduras, dann nach Nicaragua, Costa Rica und Panama. Anschließend nach Kuba. 
Zu Beginn jedes Abschnitts haben wir denselben Aufbau: eine kleine Landkarte, damit wir auch wirklich wissen, wo dieses Land liegt (danke!!!), ein besonderer Fakt über dieses Land und ein Zitat.

Stil
Kämpfen schreibt zum einen humorvoll und unterhaltsam. Zum anderen auch informativ, jedoch ohne das man das Gefühl hat, überfrachtet zu werden mit Informationen. 
Er macht aufmerksam auf Missstände in diesen Ländern. Nicht lange und detailliert. Er macht aufmerksam, und im nächsten Moment geht es wieder um typische Touristenprobleme.

Eindrucksvoll sind....
bestimmte Details, die uns Kämpfen nicht vorenthält: Zustände der Krankenhäuser, Toiletten, Hotels, Taxifahrer, Zustand der Straßen und der Busse, Grenzübergänge,...


Besonders eindrucksvoll...
ist ein Zitat im Prolog. In diesem wird nicht nur die Erinnerung aufgefrischt, sondern es wird erklärt, warum überhaupt Eddie Springer gerade nach Zentralamerika möchte.

"Dabei geht es mir nicht darum, meine innere Mitte oder mein gutes Karma zu finden,
sondern darum, einmal richtig aus der wattegebauschten und mit sieben Sicherheitsnetzen versehenen Komfortzone herauszubrechen." (S.15)


Fazit
Ein humorvolles, und aber auch trotzdem nachdenklich machendes Buch.

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alpakas, christa canetta, feuer, schottland, zusammenhalt

Das Leuchten der schottischen Wälder

Christa Canetta
E-Buch Text
Erschienen bei dotbooks Verlag, 19.03.2013
ISBN B00BWUCOXI
Genre: Romane

Rezension:

"Das Leuchten der schottischen Wälder" von Christa Canetta erschien 2012 bei EDITION NOVA.

Inhalt
Lena, ehrgeizige Ärztin an einem Glasgower Krankenhaus, erfährt vom Unfall ihrer Eltern. So beginnt für sie ein neues Leben als Landärztin und Leiterin einer Alpaka Herde, die sie von ihrer Mutter übernimmt.
Patrick, Ranger in Lenas neuer Umgebung, ist ein verschlossener Mann. Ein schwerer Unfall schließlich lässt ihn einen Hilfeschrei wagen.

Meinung
Cover
Das Cover ist in Ordnung. Es ist zwar nicht besonders, aber auch nicht schlecht. Genretypisch.

Aufbau
Die Autorin lässt den Leser anfangs im Unischeren schweben, sie lässt verschiedene Männer eine Rolle in Lenas Leben spielen, so dass ungewiss ist, für wen Lena sich entscheidet. Für den verschlossenen Patrick? Für den Mann, der ihre Alpakas hütet oder den Schäfer? Polizist? Oder vielleicht ein Patient? Es ist schön, das zu beobachten, welche Wahl Lena trifft.

Charaktere
Lena scheint eine äußerst stabile Frau zu sein. Nach dem Tod ihrer Eltern bricht sie fast alle Brücken ab, baut sich ein neues Leben auf und arbeitet in zwei Bereichen gleichzeitig, die beide hart sind. Es wird nur die "Erfolgslena" gezeigt, die Lena, die alles regelt und vorwärtskommt. Aber was ist mit ihrer Trauer? Der Verlust der Eltern? Verlust der Kollegen? Verlust der gewohnten Umgebung? Das macht mich ein wenig nachdenklich.
Patrick: Patrick, der Retter, der Ermutiger, derjenige der Hoffung bringt. Bis sich am Ende alles wendet und er derjenige ist, der eine Retterin braucht. Ich habe ihn in mein Herz geschlossen und bewundere ihn für seinen Mut, sich so von seiner Familie abzugrenzen.

Doch Lena und der Mann, für den sie sich entscheidet, kommen aus unterschiedlichen Familien. Hat ihre Liebe eine Chance, wenn die Standesunterschiede so groß sind? Wenn Eltern meinen, sie hätten ein Mitspracherecht? Wenn Eltern über den Kopf des Kindes hinweg entscheiden wollen, ohne an das Glück ihres Kindes zu denken?

Fazit
Ein wundervoll geschriebener Liebesroman, angesiedelt in Schottland.

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Paris, ein Fest fürs Leben

Ernest Hemingway , Werner Schmitz , Patrick Hemingway , Seán Hemingway
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.12.2012
ISBN 9783499227028
Genre: Klassiker

Rezension:


"Paris- Ein Fest fürs Leben" von Ernest Hemingway erschien im September 1971 bei rororo.


Inhalt
Hemingway schreibt in diesem Buch darüber, was er selber mit seiner Frau in Paris erlebt hat: welchen Menschen er begegnet ist, wie er gelebt hat.


Meinung

Cover
Auf meinem Cover des rororo Verlags sieht man eine Brücke und ein Schiff, im Hintergrund eine Stadt. Alles leicht verschwommen. Mir gefällt das gut, es macht leichte Urlaubsstimmung und es passt zum Titel.

Aufbau
Nach einem Vorwort folgen 20 kurze Geschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen sind, angereichert mit Hemingways Lebenserfahrung.


Ich habe dieses Buch als Jugendliche einmal gelesen und nun (2017) das zweite Mal. Auch wenn ich dieses Mal einen anderen "Blick" hatte, auf andere Sachen geachtet habe als beim ersten lesen: an meiner Meinung hat sich nichts geändert. Nach wie vor bin ich begeistert über dieses tolle Buch von Hemingway.
Was mir bei diesem Mal besonders auffiel: das Hemingway nicht nur über seine Erlebnisse schrieb, sondern auch über sein Schreibhandwerk, wie er Schreiben erlebt hat.
"Wenn ich eine Geschichte geschrieben hatte, war ich (...) (S.9)"
"Ich arbeitete immer, bis ich etwas geschafft hatte (...).Auf die Art war ich sicher, am nächsten Tag weitermachen zu können. (S. 11)"
Das sind jetzt nur zwei Beispiele, es steckt noch so viel mehr in dem Buch!
Und es wird etwas deutlich: Es wird deutlich, dass es harte Arbeit ist, wenn man vom Schreiben leben möchte. Es fliegt einem nicht zu. Schreiben ist nicht nur Leichtigkeit, es gibt auch eine harte Seite des Autorenberufs, und Hemingway hat keine Scheu, über diese Seite zu berichten. Er berichtet über beide Seiten, das positive wie das negative. 


Fazit
Ein wunderschönes Buch, ich kann es jedem empfehlen, der gerne Hemingway liest und jedem, der gerne schreibt.

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