Miriam-Annas Bibliothek

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Schwestern für einen Sommer

Cecilia Lyra , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.05.2018
ISBN 9783596296620
Genre: Romane

Rezension:

Der Inhalt Früher haben die Halbschwestern Julie und Cassie jeden Sommer gemeinsam bei ihrer Großmutter in den Hamptons verbracht. Die beiden waren jedoch mehr als nur Schwestern, sie waren beste Freundinnen, die alles füreinander taten. Bis zu einem schicksalhaften Sommer, bei dem sich schließlich alles ändert. Nach 14 Jahren der Funkstille treffen sich die beiden wieder, um den letzten Wunsch ihrer Nana zu erfüllen: Noch ein einziger gemeinsamer Sommer in den Hamptons. Doch wie lässt sich das Geheimnis kitten, das die Schwestern damals entzweite? Der Titel Der Titel passt auf zweierlei Weise: Die beiden sehen sich immer nur im Sommer, sind also sozusagen nur im Sommer Schwestern, außerdem soll es, wenn es nach Julie und Cassie ginge, der letzte Sommer als Schwestern sein. Das Cover Das Cover zeigt zwei Frauen, die am Meer spazieren gehen. In der Nähe des Strandes steht ein schönes, großes Haus und im blauen Himmel fliegen Möwen. Das Bild fängt ganz wunderbar die Stimmung und das Ambiente des Buches ein. Die Farben sind außerdem sehr schön gewählt und passen gut zusammen. Die Protagonisten Cassie fiel mir zunächst hauptsächlich negativ auf: Sie redet schlecht über ihre Schwester, ignoriert ihre Annäherungsversuche und zeigt ihr die kalte Schulter. Außerdem ist sie nicht besonders glaubhaft, was ihren Job angeht: Cassie ist Ehetherapeutin und tritt mit einer eigenen Show im Fernsehen auf. Allerdings hat sie eine Beziehung zu einem ehemaligen Kunden – der immer noch verheiratet ist. Im Laufe des Buches erfährt man jedoch immer mehr über Cassie und ihre Vergangenheit und allmählich erkennt man, warum sie so ist, wie sie ist. Julie ist eine Träumerin, wünscht sich nichts mehr als eigene Kinder. Doch ihr Ehemann Patrick, der ihr ansonsten jeden Wunsch von den Augen abliest, ist nicht bereit, noch mehr Kinder in seinem Leben willkommen zu heißen als den gemeinsamen Sohn mit seiner Ex-Frau.

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt

Will ist dick – na und?! Ihre beste Freundin Ellen ist immer an ihrer Seite und die beiden gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Dann lernt Will Bo kennen, einen unglaublich gutaussehenden Basketballspieler, in den sie sich direkt verliebt. Doch als er sie eines Abends küsst, bricht für Will eine kleine Welt zusammen: Sie fühlt sich plötzlich nicht mehr wohl in ihrem Körper, Bos Berührungen sind ihr unangenehm, sie fühlt sich zum ersten Mal in ihrem Leben zu dick. Da kommt der „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb genau richtig: Will will allen – und vor allem sich selbst – beweisen, dass sie genug ist und man mit jeder Kleidergröße glücklich sein kann.

 

Der Titel

Dumplin bedeutet auf Deutsch Knödel und ist der Spitzname ihrer Mutter für Will. Sie nennt ihre Tochter normalerweise nur zuhause so, vor der Schule rutscht ihr der Name dann aber doch mal raus.

 

Das Cover

Das Cover ist recht schlicht gehalten mit dem schwarzen Hintergrund und der Silhouette von Will in ihrem roten Kleid. Diese Reduziertheit gefällt mir gut und ich denke, es braucht auch nicht viel mehr. So steht Will voll im Mittelpunkt. Allerdings verrät das Cover mit der Krone meiner Meinung nach schon etwas zu viel über den Inhalt und das ist schade.

 

Die Protagonisten

Die 16-jährige Willowdean, kurz Will, ist trotz ihres Übergewichts glücklich mit ihrem Leben. Ihre beste Freundin Ellen steht hinter ihr und gibt ihr in den schwierigsten Situationen Rückhalt. Die beiden Freundinnen können sich einfach blind vertrauen. Mit ihrer Tante Lucy hat sie vor einigen Monaten einen der wichtigsten Menschen in ihrem Leben verloren.

Bo ist ein sehr athletischer Typ. Gemeinsam mit Will arbeitet er in einem Imbiss und wechselt nach den Sommerferien an ihre Schule. Da er überhaupt nicht voreingenommen ist, fühlt Will sich in seiner Nähe extrem wohl und sicher – bis er sie das erste Mal berührt. Bos Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und seitdem leben er, sein kleiner Bruder und sein Vater gemeinsam mit seiner Stiefmutter.


Mein Fazit

Ich muss leider sagen, dass ich enttäuscht bin von dem Buch. Ich hatte wirklich viel erwartet, weil ich bereits vor einiger Zeit über das Buch gelesen habe und eigentlich ganz positiv war. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das Buch nicht gut ist, ich denke nur, dass der Hype etwas zu groß war/ist. Das Thema Übergewicht ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema und ich denke, das wird in dem Buch super angesprochen und thematisiert.

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Für immer ist die längste Zeit

Abby Fabiaschi , Barbara Christ
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.03.2018
ISBN 9783810524799
Genre: Romane

Rezension:

Der Inhalt
Maddy ist tot, hat sich von dem Dach einer Bibliothek gestürzt. Zurückgelassen hat sie ihren Mann Brady und ihre Teenager-Tochter Eve. Die beiden waren noch nie auf sich alleine gestellt und kommen nur sehr schwer zurecht. Also beschließt Maddy, die nicht etwa im Himmel, sondern in einer Art Zwischenraum gelandet ist, den beiden eine neue Frau/Mutter zu suchen. So tritt Rory in das Leben der beiden…


Der Titel
Am Anfang scheint das Schicksal kaum erträglich zu sein für Eve und Brady. Eve wird ihr restliches Leben ohne ihre Mutter verbringen müssen, ihre Kinder werden ihre Großmutter niemals kennenlernen. Brady hat seine Frau, seinen Gegenpart, verloren. Die Zeit nach Maddys Tod erscheint ihnen unendlich lang und sinnlos. Dass diese Zeit für immer bedeutet, macht es nicht besser für sie.

Das Cover
Das Cover finde ich sehr schön. Es ist zwar schlicht, aber durch den Schmetterling und die Blumen weckt es Lebensfreude und Energie, was für die Protagonisten sehr wichtig ist. Der Schmetterling symbolisiert für mich außerdem den Beginn von Bradys und Eves neuem Leben ohne Maddy. Und genau wie ein Schmetterling sich an seine Flügel gewöhnen muss, müssen auch die beiden sich an die neue Situation gewöhnen und brauchen Zeit, um gemeinsam neu beginnen zu können.


Die Protagonisten
Maddy ist Mitte 40, als sie sich vom Dach der Bibliothek in den Tod stürzt. Nach außen hin schien ihre Familie perfekt und so kann niemand ihren Entschluss verstehen oder nachvollziehen. Mehr über ihr Leben erfährt man jedoch trotzdem durch Rückblenden: Ihre eigene Kindheit verbrachte Maddy mit einer alkoholkranken Mutter und der Angst, genauso zu versagen wie sie. Sie ist ein sehr rationaler Mensch, hat aber dennoch ein reges Gefühlsleben und ist sehr sensibel. Von ihrem Mann wünscht sie sich mehr Anerkennung und auch von ihrer Tochter hätte sie gerne mehr Dankbarkeit, dennoch geht sie in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter voll auf und ist glücklich mit ihrem Leben. Nach ihrem Tod überwacht sie das Leben ihrer Familie aus einer Art Zwischenwelt und versucht durch ihre Gedanken das Handeln ihres Mannes, ihrer Tochter und ihrer besten Freundin zu beeinflussen.
Die 16-jährige Eve ist am Boden zerstört. Bevor der Tod ihrer Mutter alles veränderte, hatte sie ein durchaus reges Sozialleben mit einem großen Freundeskreis. Sie ist der Tennisstar der Schule und sie und ihr Freund Jake sind ein echtes Traumpaar. Seit dem letzten Karfreitag aber, dem Tag, an dem Maddy starb, zieht sich Eve immer mehr in sich zurück und taucht kaum noch auf Partys oder sonstigen Treffen auf. Und dann plagen sie auch noch die Schuldgefühle wegen Maddys Entscheidung.
Auch Brady hat es nicht einfach: Er vertieft sich mehr und mehr in seine Arbeit, um nicht an der Trauer und seinem Gewissen, das ihm Mal um Mal die Schuld an Maddys Tod zuschreibt, zu zerbrechen. Seine Tochter Eve vergisst er in dieser Zeit fast. Maddys Tagebuch ist der einzige Halt, den Brady in dieser Zeit hat. Mit dessen Hilfe will er herausfinden, was seine Frau zu ihrer Tat trieb.

Die Story
In die Geschichte rein kam ich sehr schnell. Ich denke das lag vor allem daran, dass es keine ewig lange Einleitung gibt, sondern die Handlung direkt beginnt. Und trotzdem wird man nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern erfährt durch die Rückblicke   auch immer wieder etwas über die Vergangenheit.
Eve und Brady wirkten im Umgang miteinander zunächst sehr unbeholfen und auch ihren Alltag meisterten sie eher schlecht als recht. Doch Maddys Anweisungen aus dem Off helfen vor allem Brady dabei, wieder eine tiefe Beziehung zu Eve aufzubauen. Die beiden streiten sich zwar mehrmals dabei, doch diese Szenen sind sehr humorvoll geschrieben und man muss beim Lesen schmunzeln.
Was mir besonders gut gefiel, war, dass jedes Kapitel aufgegliedert war in drei Abschnitte: Jeder Abschnitt war aus der Sicht eines der drei Protagonisten geschrieben. So hat man zu bestimmten Szenen gleich mehrere Sichtweisen gesehen und konnte so jeden verstehen und die Emotionen und Gedanken von Maddy, Eve und Brady gleichermaßen nachvollziehen.
Toll sind außerdem die Beschreibungen der Emotionen. Wenn Eve trauert, fühlt man sich irgendwie schlecht, bei Maddy kommt die Entschlossenheit, dem Leben ihrer Familie wieder einen Sinn zu geben, wunderbar rüber. Die traurigen Szenen waren sehr berührend und ergreifend geschrieben, die lustigen dagegen wieder sehr humorvoll und witzig.
Auch die Überleitungen von vergangenen Erlebnissen zur Gegenwart sind sehr gelungen. So erfährt man, was manche Personen warum in der Vergangenheit getan haben und wie sie heute darüber denken. Besonders diese Gedanken sind sehr beeindruckend und teilweise auch unerwartet.
Über Rory und ihre Rolle in der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nichs verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. :) Sie ist auf jeden Fall eine wunderbare Frau, die sehr wichtig für die Handlung ist.

Mein Fazit
Vor allem Maddys Eingriffe in die Handlung haben dazu beigetragen, dass es immer wieder eine neue Überraschung gab. Ich denke, es wäre ein bisschen langweilig gewesen, wäre sie nur eine stille Beobachterin gewesen und hätte nichts zum Geschehen beisteuern können. Sie ist zwar tot, aber immer noch anwesend.
Das Ende war ganz anders, als ich es erwartete hatte, aber es hat mir auf jeden Fall sehr   gut gefallen!
Insgesamt hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich finde, man kann sehr viel davon mitnehmen, wie zum Beispiel den Umgang mit Trauer und wie verschiedene Menschen damit klarkommen. Ein unglaublich herzerwärmendes Buch!

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Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783596196739
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt

Nach ihrem Umzug nach London werden Liv Silbers Träume immer seltsamer: Kindermädchen Lottie mir Beil, eine Tür mit Steinfigur, die sprechen kann und ein nächtliches Ritual auf einem Friedhof. Das Unheimliche daran ist, dass die Jungen, die sie im Traum sieht, im echten Leben existieren und plötzlich Dinge über Liv wissen, die sie ihnen am Tag garantiert nicht gesagt hat. Liv will unbedingt das Rätsel um ihren Stiefbruder Grayson und seine drei Freunde lösen, doch sie ahnt nicht, auf was sie sich da eingelassen hat…

 

Der Titel

Silber ist der Nachname von Liv. Ich denke allerdings, dass sich auch um sie ein Geheimnis rankt und ihr Name deshalb wichtig genug ist, um ihn im Titel zu nennen. Der Untertitel Das erste Buch der Träume macht gleich deutlich, um was es eigentlich um Buch geht, nämlich um Träume.

 

Das Cover

Auf dem Cover sind verschiedene Dinge abgebildet, die in Livs Träumen eine Rolle spiele: Die Tür mit Eidechsenknauf ist der Eingang zu ihrer Traumwelt, in einem Traum ist Liv eine Eule, um in manche Träume zu gelangen braucht man einen Schlüssel. Auch der Mond ist sehr wichtig – inwiefern müsst ihr selbst herausfinden… Mir gefällt besonders, dass das Cover so verspielt ist, man aber durch das Farbkonzept rot, schwarz, grau und blau nicht überfordert bzw. erschlagen wird.

 

Die Protagonisten

Liv Silber ist ein ziemlich normales Mädchen mit einem gesunden Selbstbewusstsein und einer ganz normalen Familie. In ihrem Leben ist Liv schon viel zu oft umgezogen, aber da ihre Mutter in London nun einen Freund hat, wird sich ihr Wohnort wohl nicht mehr so schnell ändern. Obwohl sie und ihre kleine Schwester Mia sich anfangs gegen den Umzug in die Patchwork-Familie sträubten, fühlt sich Liv bald wohl in ihrem neuen Zuhause und freundet sich mit ihrem Stiefbruder Grayson an.

In ihren Träumen begegnet Liv vor allem Henry sehr oft. Er gehört zu der Viererclique von Grayson und hat Liv bereits im Flugzeug auf dem Weg nach England gesehen. Die beiden verstehen sich ziemlich gut und verbringen auch im echten Leben immer mehr Zeit miteinander.

 

Die Story

Die Handlung nahm ziemlich schnell Fahrt auf, es gab weder eine seitenlange, langweilige Einleitung noch eine ewigwährende Zusammenfassung über Livs bisheriges Leben, worüber ich wirklich sehr dankbar war.

Vor allem Livs Traumwelt war sehr schön und lebhaft beschrieben und ich habe insbesondere die Kapitel, in denen Liv mehr über das Geheimnis ihrer nächtlichen Begegnungen herauszufinden versucht, sehr gerne gelesen. Interessant daran war vor allem die Tatsache, dass ihre Treffen in der Realität ja gar nicht stattfanden. Trotzdem ist es ihr gelungen, dadurch eine richtige Beziehung zu Grayson und den anderen aufzubauen.

Das Ende war sehr offen gehalten. Die Handlung des Buches war abgeschlossen und ich denke, man könnte auch hier schon aufhören, aber gleichzeitig wird schon auf Band 2 hingearbeitet und neugierig gemacht.

Ich finde die Idee dieser besonderen Traumwelt wirklich sehr originell. Dadurch hat man außerdem einige sehr interessante Fakten über das Träumen und die wissenschaftlichen Erklärungen dafür erfahren.

 

Mein Fazit

Ich mag Kerstin Giers Schreibstil sehr und war stets mit voller Aufmerksamkeit beim Lesen. An ihrer Edelstein-Trilogie reicht zumindest dieses Buch meiner Meinung nach nicht heran, aber ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf Band 2 und freue mich schon aufs Lesen.

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Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

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Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ONE, 12.08.2016
ISBN 9783846600344
Genre: Jugendbuch

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125 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Cassandra - Niemand wird dir glauben

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.11.2017
ISBN 9783570311837
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt

2 Jahre sind seit den schrecklichen Erlebnissen mit dem Sandmann vergangen und Liz und Sophie sind endlich in einen geordneten Alltag übergegangen. Doch das Schicksal macht nicht vor ihnen Halt und die Schwestern haben wieder einmal mit allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen: Liz‘ Adoptiveltern sind bei einem Flugzeugabsturz gestorben, die Beziehung von Sophie und Sash leidet unter einem Missverständnis und auch Liz und Marek haben Probleme. Zu allem Überfluss kommt hinzu, dass Liz als Mörderin verurteilt wird. Sie soll den Chef von NeuroLink, dem größten Technikkonzern Berlins, nach einem Interview im Auftrag von Pandora, Mareks Blog, getötet haben. Doch ist Liz wirklich eine eiskalte Killerin?

 

Der Titel

Cassandra stammt aus der griechischen Mythologie und ist der Name einer Seherin, die die Zukunft voraussehen konnte. Aufgrund eines Fluches schenkte niemand mehr ihren Weissagungen Glauben und es kam zur Übernahme der Griechen mithilfe des Trojanischen Pferdes. Der Titel spielt, wie auch Pandora im ersten Teil, eine wichtige Rolle, mehr darf nicht verraten werden. Der Untertitel Niemand wird dir glauben kann ganz einfach dadurch erklärt werden, dass niemand an Liz‘ Unschuld glaubt. Sie hat an die Zeit des Mordes keinerlei Erinnerung und kann deshalb auch niemanden vom Gegenteil überzeugen.

 

Das Cover

Auf dem Cover abgebildet ist dieses Mal Liz. Durch sie kommt die Handlung ins Rollen, sie ist sozusagen die Schlüsselperson für den weiteren Verlauf und spielt eine tragende Rolle. Im Gegensatz zum Cover von Pandora wirkt dieses Mädchen wilder und auch irgendwie nachdenklicher. Dass das Design dem des ersten Bandes ähnelt, gefällt mir sehr gut.

 

Die Protagonisten

Wie auch in Teil 1 war Liz mein Lieblingscharakter. Ich finde, seit Pandora hat sie sich sehr verändert. Aus dem etwas überheblichen Mädchen ist eine bodenständige junge Frau geworden, die sich nun mehr nicht nur Shoppingtrips widmet, sondern für ihre Freiheit und die ihrer Mitmenschen kämpft. Ziemlich ernüchternd allerdings ist ihre Beziehung zu Marek. Ich dachte, die beiden wären das perfekte Paar, doch Liz hat ganz andere Dinge im Kopf.

Auch Sophie wächst im Laufe des Buches und wird zu einer immer stärkeren Persönlichkeit. Sie wird von Tag zu Tag waghalsiger und traut sich, mehr aus sich herauszukommen. Das Mauerblümchen aus dem ersten Buch existiert irgendwann nicht mehr. Genervt hat mich allerdings Sophies und Sashs Beziehungskrise. Irgendwie fand ich es ein bisschen dick aufgetragen, dass die beiden bereits jetzt Probleme miteinander haben, weil sie sich nicht so recht vertrauen können. Ich dachte, die beiden seien das perfekte Paar und nichts könnte die auseinanderbringen…

Die Zwillinge setzen sich – wie in Pandora – uneingeschränkt füreinander und für ihre Freunde ein und gehen zusammen durch dick und dünn, auch wenn das nicht immer ganz einfach ist.

 

Die Story

Direkt zu Beginn wird man ins kalte Wasser geworfen: Seit den Erlebnissen mit dem Sandmann hat sich einiges in Berlin verändert. Bargeld wurde abgeschafft, um Berlin und andere Großstädte Deutschlands wurde ein Sicherheitszaun gebaut und das deutsche Strafrecht hat sich verändert. Verbrecher werden nunmehr nicht mehr ins Gefängnis gesteckt, sondern – je nach Schwere ihrer Tat – aus der Stadt verbannt. So geht es auch nach kurzer Zeit Liz, die als erste nach dem neuen Gesetz verurteilt wird.

Dass nicht ewig um den heißen Brei herum geredet wurde, fand ich sehr gut. Ich hasse es, wenn in einem zweiten Teil erst die ganze Vorgeschichte wiederholt wird, was hier zum Glück nicht der Fall ist.

Sophies Verhalten die ersten Tage nach Liz‘ Verhaftung fand ich irgendwie enttäuschend. Sie hat nichts unternommen und saß einfach nur herum. Das hat sich beim Lesen etwas gezogen. Nachdem Liz ein paar Tage in U-Haft saß, geht allerdings alles sehr schnell. Die Handlung nimmt ziemlich rasch an Fahrt auf und es kommt kaum noch zu Verzögerungen.

Die abwechselnde Erzählsicht aus Band 1 wurde auch hier wieder aufgegriffen, was mir gut gefällt. So weiß man über beide Schwestern Bescheid und muss nicht darauf warten, dass die eine der anderen ihre Erlebnisse berichtet.

Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war das Ende. Natürlich, es war berührend und ich habe sogar die eine oder andere Träne verdrückt, doch ich hätte mir wirklich etwas anderes gewünscht. Das geht an dieser Stelle aber allen Lesern so, denke ich. ;)

 

Mein Fazit

Wie bereits gesagt fand ich Sophies und Sashs Krise ein bisschen übertrieben und unnötig, meiner Meinung nach hätte das Buch ihre Streiterei gar nicht gebraucht.

Sophie finde ich allgemein einen ziemlich anstrengenden Charakter, mit dem ich leider nicht ganz warm werde. Dafür mag ich allerdings Liz umso mehr!

Mir hat das Buch gut gefallen, meiner Meinung nach kann es allerdings mit Band 1 nicht mithalten!

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren

Norbert Pautner
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 02.10.2017
ISBN 9783809438038
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung

Ich habe mit Handlettering bisher keinerlei Erfahrungen gemacht, bin also ein kompletter Neueinsteiger.

Auf den ersten Seiten des Buches wird erklärt, dass es sich eher um Fortgeschrittene, weniger an Neulinge richtet. Das hat folgenden Grund: Wie auch im Titel erwähnt, umfasst das Buch 33 beliebte Schriftarten, die man zum Lettern verwenden kann. Wenn man noch nie einen Pinsel in der Hand gehalten hat oder irgendeine andere Art von Vorkenntnissen besitzt, ist es natürlich schwierig, gleich voll einzusteigen.

Für mich war die Nutzung des Buches deshalb auch erstmal ein bisschen problematischer. Man muss sich mit dem Thema bereits ein bisschen außeinandergesetzt haben, denn Grundlagen schafft dieses Buch nur wenige.

Toll ist, dass man so viele Ideen bzw. Inspirationen bekommt. Auf mehreren Seiten sind beispielhafte Anwendungen mit der jeweiligen Schriftart abgebildet, sodass man sich - auch als Anfänger - erstmal daran orientieren kann.


Mein Fazit

Für Anfänger ist das Buch sicher nicht gut geeignet, um Grundlagen und erste Techniken des Handletterings kennenzulernen, aber Fortgeschrittene können ihre Fähigkeiten sicher gut mit der Hilfe des Buches erweitern.

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187 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 38 Rezensionen

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Einzig

Kathryn Evans , Sabine Reinhardus
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783733502973
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt

Die 16-jährige Teva scheint von außen betrachtet ein ganz normaler Teenager zu sein. Doch niemand, nicht einmal ihre beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie, ahnt, dass zuhause nicht nur ihre Mutter, sondern noch mehr als ein Dutzend andere Tevas warten. Jede in einem Lebensjahr gefangen. Teva ist nicht bereit, ihr Leben nach nur 365 Jahren einer anderen, neuen Teva zu überlassen. Sie möchte eine Zukunft haben, ein normales Leben führen und kämpft für ihren Traum…

 

Der Titel

Die aktuelle Version von Teva möchte die einzige sein bzw. die letzte, die das Leben der vorherigen Version genommen hat. Oder, andersherum gesagt, anders als andere Menschen ist Teva nicht die einzige Version ihrer Selbst.

 

Das Cover

Ich würde sagen, eines der Mädchen ist die 16-jährige Teva, die andere steht für die anderen Tevas aus den früheren Jahren. Dass es sich praktisch um eine Spiegelung ihrer selbst handelt, wird auch am Cover deutlich: Am Schriftzug des Titels und an den Lippen des oberen Mädchens sieht man, dass die untere sich an einem See oder ähnlichem befindet.

 

Die Protagonisten

Die 16-jährige Teva steht als Protagonistin im Mittelpunkt der Geschehnisse. Anfangs war sie mir sehr unsympathisch, denn sie ist sehr auf sich bezogen. Ihre 15-jährige Vorgängerin hatte einen Freund, Ollie, denn die neue Teva – mitsamt allen anderen Freunden und ihrem ganzen Leben – übernahm. Sie kann die Eifersucht ihres 15-jährigen Ichs nicht nachvollziehen, reagiert aber selber sehr empfindlich, als diese sich nach ihrem Freund sehnt. Teva ist sehr selbstsüchtig, möchte unbedingt um ihrer selbst willen ihr Leben behalten und die Entstehung einer neuen Version verhindern. Aus einer Mücke macht sie besonders am Anfang einen Elefanten und sie nimmt alles, was andere tun bzw. nicht tun, persönlich. So wundert sie sich zum Beispiel, dass nach einem Tag Onlinepräsenz nicht schon hunderte von Leuten auf ihren Blog reagiert haben – sehr unrealistisch, diese Annahme… Im Laufe des Buches ändert sich jedoch ihre Sichtweise und sie nimmt immer mehr die Probleme der anderen Tevas wahr.

 

Die Story

Am Anfang konnte ich mich nicht recht mit dem Buch anfreunden. Das lag mit Sicherheit vor allem an Teva, mit der ich so gar nicht warm wurde. Das änderte sich zum Glück mit der Zeit, denn ich glaube, ansonsten hätte ich das Buch früher oder später aus der Hand gelegt.

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195 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Kleine Stadt der großen Träume

Fredrik Backman , Antje Rieck-Blankenburg
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 26.10.2017
ISBN 9783810530431
Genre: Romane

Rezension:

„Wir opfern alles, was wir haben, brennen für Eishockey, bluten und weinen im vollen Bewusstsein darüber, dass das absolut Größte, was uns dieser Sport geben kann, im besten Fall unbegreiflich klein und wertlos ist. Es sind nur ein paar vereinzelte Augenblicke. Das ist alles.

Aber was zum Teufel macht das Leben sonst aus?“

(S.183)

Der Inhalt

Björnstadt liegt hoch oben im Norden, am Ende der Welt. Doch die Bewohner haben einen gemeinsamen, großen Traum: Aufmerksamkeit von außen, die Chance auf eine Zukunft, Bedeutung erlangen. Dazu soll eine Mannschaft von jungen Eishockey-Spielern verhelfen. Doch der Zusammenhalt und die Gemeinschaft wird in einer Nacht völlig verändert…

 

Der Titel

Eigentlich jeder der Einwohner von Björnstadt hat – oder hatte – Träume. Für die einen ging er in Erfüllung, die anderen kämpfen noch hart dafür. Manche haben aber bereits aufgegeben. Einer der größten Träume vereint den ganzen Ort: Sie möchten, dass die Juniorenmannschaft dieses Jahr den Meistertitel holt. Ich wusste am Anfang nicht wirklich was mit dem Titel anzufangen, aber im Nachhinein betrachtet finde ich ihn sehr passend und wirklich schön.

 

Das Cover

Das Cover finde ich sehr schön! Hier haben wir mal ein bisschen Abwechslung, d.h. keine Person im Vordergrund, trotzdem ist es den anderen Büchern von Backman sehr ähnlich, was mir gut gefällt. Es zeigt - ganz simpel - um was es in dem Buch geht: Ein kleines Dorf irgendwo im Nirgendwo. Allerdings ist es doch zum Zeitpunkt der Geschichte Winter in Björnstadt. Für mich sieht das Cover eher nach Bayern oder der Schweiz aus als nach dem hohen Norden...

 

Die Protagonisten

Anders als in den anderen Werken von Fredrik Backman kann man sich hier nicht wirklich auf eine Hauptperson beschränken, denn viele Menschen spielen eine Rolle. Hier nur die – aus meiner Sicht – wichtigsten ganz kurz aufgeführt:

Peter Andersson ist ein ehemaliger Eishockey-Profi und lebt mit seiner Frau Mira und den Kindern Maya und Leo in seiner Heimatstadt Björnstadt, wo er als Sportdirektor des örtlichen Eishockey-Vereins arbeitet. Maya interessiert sich nicht sonderlich für den Sport, schwärmt aber für den Star der Juniorenmannschaft Kevin. Er und sein bester Freund Benji spielen seit 10 Jahren im Team von Trainer David, der für sie beide wie ein Vater ist. Neu im Team ist der 15-jährige Amat, der sich – obwohl er ziemlich mies von seinen 17-jährigen Teamkollegen behandelt wird – ziemlich wohl in seiner neuen Position fühlt. In Maya verliebt ist er bereits seit der Grundschule und durch seinen Aufstieg hofft er, dass diese ihn endlich richtig wahrnimmt und aus anderen Augen sieht.

 

Die Story

Ich habe bereits Backmans letzten Roman Britt-Marie war hier gelesen und war schon damals begeistert von der Schreibweise des Autors. Hier hat er mich allerdings an manchen Stellen echt wahnsinnig gemacht: Ständig kamen irgendwelche Andeutungen, dass irgendetwas passieren würde. Ständig! Das war so nervenzehrend… ;) Aber hat natürlich dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte.

Die Charaktere sind, obwohl viele eine wichtige Rolle spielen, sehr schön ausgearbeitet und detailliert beschrieben. Ich hatte bei keinem das Gefühl, dass er irgendwie nicht zum Zug kam bzw. nicht oft genug erwähn wurde.

Der Stil bzw. die Sprache ist ziemlich derb, was ich aber ehrlich gesagt sehr unterhaltsam fand. Wenn ich mir vorstelle, Britt-Marie wäre in diesem Dorf gelandet, muss ich lachen, denn sie würde sich hier noch unwohler fühlen als in Borg.

Die Spannung war wirklich von Anfang an gegeben, denn schon die erste Szene beginnt mit einem Knaller bzw. einer Nachricht, die man so am Anfang eines Buches nicht erwarten würde.

 

Mein Fazit

Ich war von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt! Mit seinem Humor hat Fredrik Backman die Szenen wunderbar aufgelockert und auch die ernsten Episoden sind ihm sehr gut gelungen.

Ich möchte unbedingt noch mehr von dem Autor lesen!

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149 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Mirror, Mirror

Cara Delevingne , Anita Nirschl , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 05.10.2017
ISBN 9783596702343
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt
Red, Leo, Rose und Naomi sind Außenseiter. Aber sie sind auch beste Freunde und erleben gemeinsam eine wundervolle Zeit in ihrer Band Mirror, Mirror. Jeder von ihnen hat so seine Probleme: Red wird von seinen Eltern vernachlässigt, Leos Bruder ist gewalttätig, Rose trinkt und Naomi reißt regelmäßig von zuhause aus. Nur zusammen und in ihrer Band können sie sie selbst sein und finden aneinander Halt. Doch eines Tages verschwindet Naomi wieder und taucht erst Wochen später wieder auf, wird bewusstlos in der Themse gefunden, wo sie fast ertrank. War es ein Unfall? Oder hat Naomi ihren Tod geplant? Red, Leo und Rose versuchen die wahren Hintergründe herauszufinden und stoßen dabei bald selbst an ihre Grenzen...

Der Titel
Mirror, Mirror ist der Name der Band, in der die vier Freunde gemeinsam spielen.

Das Cover
Das Cover ist eigentlich sehr schlicht gehalten, auf dem gelben Untergrund ist bis auf einen Arm mit Hand nur ein Art Schlangenlinie, ein scheinbares Wirrwarr aus einzelnen Worten. Wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass darin Sätze stehen wie "There was always sunshine in her step". Man kann sich also eine ganze Weile damit beschäftigen, die Worte zu lesen. Gefällt mir sehr gut!

Die Protagonisten
Ich möchte hier nicht detailliert auf einzelne Personen eingehen, aber so unterschiedlich wie die vier sind, so ähnlich sind sie sich auch: Leo und Rose sind beide sehr selbstbewusst, sicherlich auch wegen ihres guten Aussehens. Red, aus dessen Sicht erzählt wird, beschreibt Leo als sein Vorbild; er würde gerne genauso cool sein wie er. Doch allein der Umstand, dass die beiden befreundet sind, macht Red in de Augen der Mitschüler cool. Rose ist ein hübsches Mädchen, das sich jedoch mit zu viel Schminke zukleistert. Ganz anders ist da Naomi. Sie läuft in Klamotten rum, die nicht zueinander passen und schert sich nicht um die Meinung, die andere von ihr haben. Naomi spielt in der Band Bass und ist auch eine sehr talentierte Songschreiberin. Ihr Verschwinden bringt die anderen Bandmitglieder völlig aus dem Konzept und auch ihre plötzliche Umkehr sorgt für allerlei Wirbel.

Die Story
Toll fand ich, wie die Nachrichten der Social Media Profile dargestellt  wurden. Fotots zum Beispiel sind im Buch abgedruckt und Chatverläufe sind samt Smileys wie eben ein echter Chat abgebildet.
Ein Thema ist unter anderem der oft schwierige Weg eines Teenagers zum Erwachsenwerden. Cara widmet sich dabei Problemen, die aus dem Lebe gegriffen sind und mit denen sich die Leser gut identifizieren können.

Mein Fazit
Da ja ein Thema der Weg ins Erwachsenenalter ist, richtet sich der Roman vor allem an jugedliche Leser.

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Tags: band, musiker   (2)
 

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Mein Buch

Katja Scholtz , Pascal Cloëtta
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diana, 25.09.2017
ISBN 9783453285453
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt
Mein Buch ist eine Sammlung von 100 Ideen bzw. Anregungen, über die man schreiben kann. Zugegeben, die Ideen entsprechen nicht immer ganz der Realität, aber sie sind auf jeden Fall sehr spannend und regen die Fantasie an. Direkt im Buch sind unter den jeweiligen Aufgaben Zeilen, um direkt etwas zu notieren. Liebevoll gestaltet ist das Buch außerdem mit schönen Illustrationen.
Hier ein paar Beispiele verschiedener Szenen:
Erkläre einem Außerirdischen, was Liebe ist.
Berichte aus den Augen deiner Katze von einem Weihnachten aus deiner Kindheit.
Schreibe eine Danksagung für deinen Roman.
Schreibe eine Rezension über deinen Roman.

Meine Meinung
Für all diejenigen unter euch, die kreatives Schreiben mögen oder schon immer mal ein Buch schreiben wollten, ist Mein Buch ein super Trainer. Man versetzt sich in Situationen hinein, die man zwar teilweise nie in der Realität erleben würde, bekommt so aber ein ganz neues Gefühl für die Sprache. Da die Aufgaben außerdem sehr vielfältig sind, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Schon beim Durchblättern habe ich einige Ideen bekommen, aus manchen könnte man sogar eine mehrere Seiten umfassende Geschichte machen, denke ich...
Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass das Buch super Anregungen zum Üben gibt und die Kreativität und Fantasie in jedem Fall wunderbar fördert!

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Tags: kreativität   (1)
 

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93 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Im Traum kannst du nicht lügen

Malin Persson Giolito , Thorsten Alms
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 26.10.2017
ISBN 9783431039931
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Inhalt
Die 18-jährige Maja steht vor Gericht. Angeklagt des Mordes an ihrer besten Freundin, ihrem Freund, ihrem Lehrer und den Klassenkameraden. Wie konnte es dazu kommen, dass die stille, einst beliebt Maja zu einer Mörderin wurde? Was hat sie so sehr verändert? Und ist sie wirklich die Person, die alle im Verhandlungssaal zu kennen glauben?

Der Titel
Nur in einer einzigen Szene spricht Maja über die Bedeutung von Träumen. Sie erklärt sich dabei auch die Beziehung, die sie zu Sebastian hat, und rechtfertigt sich damit bzw. sie versucht es. Der Titel klingt sehr spannend, hat aber für mich keinen wirklichen Bezug zur Handlung und ich hätte mir deshalb etwas Treffenderes gewünscht.

Das Cover
Ich bin mir nicht so ganz sicher, was auf dem Cover zu sehen ist, aber ich glaube, es ist ein Tisch oder vielleicht eine Hauswand, im Hintergrund zwei Fenster. Dabei könnte es sich um das Gerichtsgebäude handeln oder das Frauengefängnis, in dem Maja während der Verhandlung einsitzt. Mir gefällt, dass das Cover so schlicht ist und so weder vom Titel noch später von der Handlung ablenkt. Die leere Fläche könnte den Titel symbolisieren.

Die Protagonisten
Maja wirkt zu Beginn sehr gefühlskalt und unnahbar. Obwohl man aus erster Hand von ihr erfährt, was geschieht, ähnelt es eher einem emotionslosen Bericht als einer Erzählung über die Stunden, die ihr weiteres Leben bestimmen. Sie hat einen sehr trockenen Galgenhumor und wertet mit diesem über die Anwesenden beim Prozess, die sie eingehend analysiert. Dabei merkt man ganz genau, wenn sie leiden kann – ihren Anwalt Sander – und wen nicht – die Staatsanwältin.
Majas Freund Sebastian bewundert seinen Vater, ignoriert dabei aber völlig die Tatsache, dass dieser auf ihn herabsieht und teilweise sogar mit Verachtung behandelt. Maja kann es am Anfang kaum fassen, dass Sebastian sich für sie entschieden hat, denn er sieht gut aus und ist überaus beliebt. Die Beziehung der beiden entwickelt sich mit der Zeit immer mehr zu einer gegenseitigen Abhängigkeit voneinander; Maja kann nicht Nein sagen zu Sebastian, Sebastian hätte viele andere, hübschere Mädchen haben können, wählte aber Maja.

Die Story
Die Handlung des Buches reduziert sich zum Glück nicht auf die Gerichtsverhandlung, durch immer wieder eingeschobene Kapitel über die Zeit vor dem Amoklauf erfährt man viel über Majas Leben, ihre Freunde und auch darüber, warum alles so enden musste.
Das Besondere am Anfang war, dass man erst einmal etwas über Mayas Umfeld und ihr Leben und das der Opfer erfuhr und so Stück für Stück in die Geschichte hineingeführt wurde.
Wegen der Kapitel über die Vergangenheit vergisst man immer mal wieder, wo man sich eigentlich befindet. Doch allgemein wirkt Maja in diesen Szenen sehr nahbarer und sie sind deshalb wirklich sehr hilfreich.
Majas Psyche, ihre Gedanken und Gefühle zu ihrer begangenen Tat sind unheimlich interessant dargestellt. Irgendwie bekam ich während des Lesens Lust auf mehr – die psychischen Aspekte hätten meiner Meinung nach gerne noch viel ausführlicher beleuchtet werden.
Wahnsinnig spannend war es außerdem, die Dingen aus den Augen der Angeklagten zu erleben, wobei die Erzählung aus der Ich-Perspektive natürlich sehr hilfreich war. Trotzdem wurde die Frage, warum Maja eigentlich ihre Freunde getötet hat, erst gegen Ende beantwortet und quält einen umso länger. Ein kluger Schachzug, um die Spannung weiter zu erhalten bzw. immer weiter zu erhöhen. Die Auswahl der Perspektive machte das Ganze außerdem noch viel verwirrender, da Maja ständig in Gedanken umherspringt und in den Sitzungen meist nicht bei der Sache ist. Gegen Ende spricht sie den Leser außerdem mehrmals direkt an. Das war sehr interessant, ihren Vorwürfen konnte ich aber nicht zustimmen.
Besonders Majas Erzählungen aus dem Frauengefängnis und auch einige Szenen mit ihren Freunden waren sehr unterhaltsam und haben dem Geschehen ein bisschen Abwechslung gegeben. Auch Majas Humor mochte ich sehr. Das war sehr viel unterhaltsamer und interessanter zu lesen, als wenn die Protagonistin ein kleines Häschen wäre, das nur Angst vor der Strafe hat und ständig darüber spricht. Man merkt außerdem direkt, von welchen Charakteren Maja genervt ist, denn die Beschreibungen werden an diesen Stellen noch amüsanter, bunter und lebendiger.
Ein Charakter, den ich besonders machte, war Majas Anwalt Sander. Er war einerseits sehr ruhig und besonnen, andererseits hatte er auch seine Eigenarten, wie zum Beispiel sein vehementes Bestehen auf die Einhaltung der Pausen. Durch seine spannenden Ausführungen hat man außerdem viel mehr über den Tathergang erfahren als von Maja selbst. Ich war sehr gefesselt von seinen Berichterstattungen und musste teilweise echt lachen, weil er die Anklage so lächerlich hat dastehen lassen.

Mein Fazit
Besonders schön war, dass ich sehr gut und schnell in die Geschichte rein fand  und eigentlich die ganze Zeit über sehr gefesselt war.
Auch der Stil gefiel mir sehr gut und hat zu dem flüssigen Lesen beigetragen. Die sprunghafte Erzählung war teilweise etwas nervig, weil man in bestimmten Szenen gerne mehr erfahren wollte, hat die Handlung damit aber noch spannender gemacht.
Maja habe ich mich im Laufe des Buches zwar nicht unbedingt näher gefühlt, aber ich konnte sie dennoch irgendwie verstehen. Allgemein ist der Charakter Maja sehr detailliert beschrieben und man könnte am Ende meinen, man würde sie persönlich kennen.
Mir hat das Buch sehr gefallen! Ich denke allerdings, es ist nicht für alle geeignet, sondern vielmehr für Leser, die mit solchen Geschehnissen umgehen können und das nicht zu sehr auf die Realität beziehen.

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Tags: amoklauf, gericht, mord   (3)
 

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298 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Ruht das Licht

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei script5, 21.07.2014
ISBN 9783839001738
Genre: Romane

Rezension:

Der Inhalt

Sam und Grace könnten glücklicher nicht sein: Sam wird nie wieder ein Wolf werden, der Wald wird sie nicht wieder trennen und die beiden verbringen jede freie Minute miteinander. Doch das Alles nimmt ein plötzliches Ende, als Grace‘ Eltern eines Nachts Sam in ihrem Bett erwischen. Die nun unheimlich besorgten Eltern schmeißen den Freund ihrer Tochter daraufhin hinaus und verbieten Grace den Umgang mit Sam. Diese wehrt sich jedoch mit aller Macht gegen das Verbot ihrer Eltern und schleicht sich nachts aus dem Haus. Als ihr Gesundheitszustand sich aber von Tag zu Tag verschlechtert und Grace ständig Schmerzen hat, machen sich nicht nur ihre Eltern Sorgen…

 

Der Titel

Den Titel verstehe ich um ehrlich zu sein nicht ganz. Ich kann ihn mir aber folgendermaßen erklären: Sam und Grace sehen sich kaum im Buch, ihre Beziehung „ruht“ sozusagen äußerlich. Aber ihre Liebe ist wie das Licht, sie leuchtet hell und lässt sich nicht auslöschen.

 

Das Cover

Dass das Cover ähnlich wie das des ersten Buches gestaltet ist, finde ich gut. So wird verdeutlicht, dass es sich um eine Fortsetzung handelt. Auch hier kann man wieder sehr viel interpretieren: Blau für den Winter. Der Winter ist zwar schon fast vorbei, und Sam wird sich auch niemals wieder verwandeln,  aber für Cole hat das Leben als Wolf gerade erst begonnen und Beck wird den Sommer nie wieder erleben. Außerdem sind der Wolf und das Mädchen so weit voneinander entfernt wie nie zuvor: Vor Sam und Grace liegt eine schwierige Zeit, was die Dornen noch zusätzlich zeigen.

 

Die Protagonisten

Grace schien mir in diesem Buch erwachsen geworden zu sein: Sie möchte ein eigenes, selbstständiges Leben führen und lässt sich von niemandem aufhalten. Ihr Benehmen, das sie zum Teil ihren Eltern gegenüber an den Tag legt, halte ich aber für einen kindlichen Trotz, den sie lange Zeit unterdrückt hielt. Sams Verhalten war mir an manchen Stellen zu passiv. Von ihm hätte ich mir das ein oder andere Mal noch ein bisschen mehr Selbstinitiative gewünscht, denn mir kam es oft eher so vor, als würde die Geschichte ohne Grace nicht weitergehen. Cole, der in diesem Buch neu auftaucht, gefällt mir irgendwie. Er ist schwer durchschaubar, hat aber eine sehr weiche Seite, die nach Liebe und Anerkennung schreit. Isabel ist einerseits das genaue Gegenteil von ihm, andererseits sind die beiden sich aber gar nicht so unähnlich, wie man auf den ersten Blick denken könnte, finde ich.

 

Die Story

Die überfürsorglichen Eltern von Grace haben mich in diesem Buch wirklich unheimlich genervt! Sie tun so, als hätte Grace ihr Vertrauen vollständig und für alle Zeiten zerstört. Das würde sicherlich auch stimmen, hätten ihre Eltern sie nicht zuvor jahrelang alles alleine machen lassen und sich nicht kaum um sie gekümmert.

Allerdings saßen mir Sam und Grace auch ein bisschen sehr aufeinander. Ich meine, ist es wirklich zu viel verlangt, wenn die beiden ausnahmsweise mal nicht im gleichen Bett schlafen?! Als ob es sie umbringen würde… Wobei ich es schon krass fand, wie schlimm es für beide war, mal nicht nebeneinander einzuschlafen, hätte ich wirklich nicht gedacht.

Dass Isabel weiterhin ein Teil der Geschichte war, hat mich gefreut. Auch wenn sie sich bisweilen etwas egoistisch und seltsam benimmt, habe ich sie doch ins Herz geschlossen und für mich gehört sie definitiv zu dem, was das Buch ausmacht, dazu. Ebenso Cole, auch wenn der am Anfang echt nervig war. Aber überraschenderweise habe ich mich sehr schnell – im Gegensatz zu Sam – an ihn gewöhnt und hätte mir noch viel mehr Szenen mit ihm gewünscht.

 

Mein Fazit

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es kann aber meiner Meinung nach nicht mit dem ersten Teil mithalten. Das liegt zum einen an Grace‘ Eltern, denke ich und zum anderen an Sam, der den beiden gegenüberstand.

Vor allem Cole hat dem Buch einen neuen Wind gegeben, den es wirklich gebraucht hat. Ohne ihn hätte ich wahrscheinlich irgendwann mit Lesen aufgehört.

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232 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

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Unsere verlorenen Herzen

Krystal Sutherland , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.09.2017
ISBN 9783570164976
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„ ‚Du bist sehr seltsam, Grace Town.‘ - ‚Ich weiß.‘ -

‚Es macht mir nichts aus.‘ - ‚Ich weiß.‘ “

(S.73)

Der Inhalt

Henry fehlt es an nichts,  nur verliebt war er bisher noch nicht. Doch das ändert sich schlagartig, als die gleichaltrige Grace im Abschlussjahr an seiner Schule auftaucht. Obwohl Grace mit den Jungenklamotten und dem kaputten Bein nicht in eine Schublade zu stecken ist, fühlt Henry sich zu ihr hingezogen. Als sie ihn küsst, wagt er zu hoffen. Aber nicht nur Grace Bein ist verletzt, auch ihr Herz hat einen Sprung. Das damit verbundene Geheimnis steht zwischen den beiden und droht sie immer weiter voneinander zu entfernen…

 

Der Titel

Der Titel trifft sowohl auf Henry als auch auf Grace zu. Henry hat sein Herz an Grace verloren, ihr Herz scheint sie schon vor langer Zeit verloren zu haben und sie ist wohl auch nicht mehr fähig dazu, es erneut an jemanden zu verlieren. Es wird außerdem ein bisschen angedeutet, dass es sich um „mehrere“ Herzen handelt, finde ich. Sehr passend, denn Henry weiß, dass Grace und ihr Verhalten nicht gut für ihn sind, trotzdem kann er nicht von ihr ablassen und man könnte meinen, er schenkt ihr mehr als nur einmal sein Herz.

 

Das Cover

Toll ist, dass es auf dem Cover relativ ruhig zugeht. Ich meine, was braucht man auf dem Umschlag einer Liebesgeschichte viel anderes als ein paar Herzen?! Dass sie Risse haben, deutet darauf hin, dass nicht immer alles einfach läuft in der Beziehung der Protagonisten. Die verschiedenen Farben machen, dass es trotz allem nicht langweilig aussieht.

 

Die Protagonisten

Der 17-jährige Henry Page ist ein ganz normaler Teenager mit Eltern, die sich und ihn über alles lieben, einer in ihrer Jugend rebellischen großen Schwester mit zuckersüßem Sohn und zwei besten Freunden, Lola „La“ und Murray „Muz“. Nur eine Freundin hatte der brave Henry, der seiner Schwester nur äußerlich ähnelt, noch nie, warum sollte er auch? In der Schule bereitet er sich seit zwei Jahren darauf vor, den begehrten Posten des Chefredakteurs der Schülerzeitung zu übernehmen, denn Henry liebt das Schreiben. Als Grace in sein Leben tritt, ist nichts mehr wie es vorher war.

Die Grace Town von Facebook ist so anders als die im echten Leben. Im Internet hat sie mehr als 2800 Freunde, in der Realität tut sie kaum den Mund auf. Auf ihrem Profilbild lacht eine gepflegte junge Frau, in der Schule hat Grace selten ihre Haare gewaschen und frisiert. Und nicht nur das, sie steigt trotz Henrys Widerwillen in unbefugtes Gelände ein, füttert nachts Fische und verschwindet nachmittags stundenlang. Doch Grace glaubt an das Universum, an die Unwichtigkeit eines jeden Menschen, die Auflösung der Atome und das Vergessen, die Erlösung, nach dem Tod. Henry selbst beschreibt Grace als „echt schräg, aber auch außergewöhnlich.“ (S.81)

 

Die Story

Bei Henrys und Grace‘ Beziehung handelt es sich definitiv nicht um eine durchschnittliche, normale 0815-Liebesgeschichte, die man ganz genau vorhersagen kann. Das Buch zeichnet sich vor allem durch ungewöhnliche Wendungen und Entwicklungen aus.

Grace hat bisweilen ein seltsames Verhalten bzw. benimmt sich an den einen Tagen komplett anders als an den anderen. Es gibt die guten Grace-Tage und die schlechten. Dieses Unwissen Henrys, wie er an welchem Tag mit Grace umzugehen hat und die Ungeduld, die er dadurch manchmal verspürt, überträgt sich natürlich auch auf den Leser, mich hat es aber in meinem Lesefluss überhaupt nicht gestört und negativ aufgefallen ist es mir auch nicht. Ich finde eher, dass dadurch noch einmal die Schwierigkeit ihrer Beziehung verdeutlicht wird. Henry weiß nie, woran er gerade ist.

Die Aufmachung des Buches hat mir auch sehr gefallen. Grace und Henry schreiben sich oft über Facebook, diese Unterhaltungen werden im Buch auch als Chats dargestellt.

Das ganze Buch hindurch habe ich mich Henry sehr nahe gefühlt und war stets an seiner Seite, egal ob er gerade in der Schule war, in seinem Zimmer auf dem Bett lag oder mit Grace im Auto saß. Natürlich war das vor allem wegen der Ich-Erzählung aus Henrys Sicht – aus der Sicht eines Jungens, liest man nicht oft! –, aber es gibt definitiv auch Bücher, bei denen man trotz Ich-Erzähler nicht so präsent bei der Handlung sein kann.

 

Mein Fazit

Henrys und Grace‘ Geschichte ist außergewöhnlich, man wird immer wieder überrascht und nie kommt Langweile auf. Ich konnte das Buch vor allem zum Ende hin gar nicht mehr aus der Hand legen und war echt ein bisschen traurig, als ich mich von den Charakteren verabschieden musste.

Ein wirklich wundervoller Liebesroman, der so gar nicht dem Klischee entspricht, finde ich.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

beziehungsprobe, dorf, fest der liebe, humor, lebkuchen, liebe, marketing, pfefferkuchen, roman, weihnachten, weihnachts-junkies, weihnachtsmuffel

Friede, Freude, Pfefferkuchen

Luisa Binder
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520437
Genre: Romane

Rezension:

Der Inhalt

Eigentlich ist Noëlle gerade ganz glücklich: Im Job läuft alles ganz hervorragend, das verhasste Weihnachten mit Vater und Mutter Christmann lässt noch eine Weile auf sich warten und Freund Erik liest Noëlle jeden Wunsch von den Augen. Doch dann soll es zu Eriks Familie in die Heimat gehen und Noëlle ist sich leider erst viel zu spät bewusst, auf was sie sich da eingelassen hat. Denn in Krummenau stehen nicht nur Lebkuchenmänner an allen Ecken und Enden, auch die Häuser sehen aus wie die Hütten eines Weihnachtsdorfes und die nahe Lebkuchenfabrik, in der sämtliche Angehörige der Familie Flock arbeiten. Und dann wollen die Einwohner Krummenau auch noch zum Mittelpunkt der Lebkuchenwelt machen. Ein Albtraum für Noëlle, die alles, was mit Weihnachten zu tun hat, verabscheut, insbesondere Lebkuchen…

 

Der Titel

Eigentlich heißt der Spruch ja „Friede, Freude, Eierkuchen“. Inwiefern der Titel zum Buch passt, kann ich leider nicht verraten, sonst wäre es vielleicht nicht mehr spannend. Es ist aber eine sehr originelle und lustige Idee, finde ich.

 

Das Cover

Nun ja, auf dem Cover sind halt Lebkuchen abgebildet. Lebkuchen bedeutet Weihnachten, man weiß also gleich, in was für einer Jahreszeit das Buch spielt. Dass das Männchen traurig schaut, finde ich sehr lustig und total passend. Passt zu Noëlle, die ja Lebkuchen hasst. Gefällt mir!

 

Die Protagonisten

Noëlle kann einem eigentlich nur Leidtun: Sie hat es wirklich nicht leicht im Leben mit ihrer weihnachtsverrückten Familie und nun auch noch mit der Familie ihres neuen Freundes, die sie bereits mit offenen Armen als Verlobte des Lieblingssohnes willkommen heißt. Und weil Noëlle einfach nicht nein sagen kann, ist sie plötzlich die Marketingbeauftragte und PR-Referentin für die Initiative Pro Lebkuchen der Krummenauer, die es sich zur Mission gemacht haben, im nächsten TAG, dem europäischen Reiseführer für Reisegruppen aus Asien, in der Kategorie „Genussmittel“ einen der drei begehrten Plätze Deutschlands inne zu haben.

Erik hat Noëlle bei einem Arbeitsauftrag kennengelernt, denn er ist Eishockeyspieler in einer Mannschaft, für die Noëlle Marketing betreibt. Er ist alles, was eine Frau wie Noëlle sich nur wünschen kann: Groß, gutaussehend, muskulös, liebevoll, zärtlich, eine Gentleman… Nur in Gegenwart seiner Mutti droht er zu einem echten Muttersöhnchen zu mutieren.

 

Die Story

Ich musste wirklich unglaublich oft lachen, sei es der Umstand, dass Monika Flock von allen nur „Flöckchen“ genannt wird, das Lebkuchen-Menü des Grauens oder Eriks unerwartete Erkrankung, die sämtliches Leben im Hause Flock zum Stillstand bringt. Auch die humorvolle Sprache und den Stil der Autorin mag ich sehr.

Einer meiner Lieblinge war Onkel Rudi mit seinen Asterix-Comics. Es war zu amüsant, wenn er mal wieder einen Spruch rausgelassen hat.

Toll an der Familie Flock ist, dass man sich total wohl fühlt. Durch die freundliche Aufnahme von Noëlle  fühlt sich auch der Leser näher und man möchte – obwohl alle miteinander eigentlich total durchgeknallt und verrückt sind – noch länger bei der Familie bleiben.

Die Geschichte ist zwar nicht unbedingt voller Überraschungen gewesen, aber allein die Aktionen der Charaktere, die netten Dorfbewohner wie Bäcker Nobbi und der Ehrgeiz aller Beteiligten war so rührend, dass es das gar nicht gebraucht hat.

 

Mein Fazit

Ich bin wirklich froh, nicht an Noëlles Stelle sein zu müssen und ein Wochenende lang praktisch nur Krummenauer Lebkuchen mit Beilage Essen zu müssen… Sie tat mir ja wirklich leid, aber es war zu lustig! Für Noëlle hoffe ich sehr, dass sie in Zukunft öfter Nein sagen kann und zu sich selbst und ihrem Charakter und alles was sie mit sich bringt, steht.

Es hat einfach Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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Tags: lebkuchen, pfefferkuchen, weihnachten   (3)
 

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125 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

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Vintage

Grégoire Hervier , Alexandra Baisch , Stefanie Jacobs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257070026
Genre: Romane

Rezension:

Der Inhalt

Der junge Gitarrist, Journalist und Gitarrenverkäufer Thomas Dupré bekommt die Chance seines Lebens: Für einen schottischen Lord soll er die legendäre Gibson Moderne finden – oder zumindest Beweise für ihre Existenz. Thomas macht sich auf eine abenteuerliche Suche, die ihn quer durch die ganze Welt führt: Von Paris über Schottland geht es nach Sidney und dann quer durch die USA. Doch wird er am Ende wirklich das finden, was er sich erhofft? Werden seine Bemühungen reichen und erhält er die versprochene Million vom Lord?

 

Der Titel

Die Gitarre ist alt, aus einer alten Generation. Das heißt, sie ist Vintage. Passt also sehr gut! Mehr kann ich dazu nicht sagen.

 

Das Cover

Auf dem Cover zu sehen ist der Kopf der Gibson Moderne auf rotem bzw. blauem Hintergrund. Da das ganze Buch sich um die Gitarre, ihre Geschichte, ihr Geheimnis und ihr Auffinden dreht, passt das Cover ganz wunderbar!

 

Die Protagonisten

Thomas mag ich sehr, seine Begeisterung für die Gitarren und seine Nachforschungen  ist wirklich sehr ansteckend. Er besitzt einen Spürsinn, der wirklich beneidenswert ist und so tat er immer wieder Dinge, die ich ihm nicht zugetraut hätte bzw. nicht erwartet hatte. Im Laufe des Buches entwickelt sich Thomas deutlich weiter und er besitzt am Ende einen Mut, der seinem Verhalten eine ganz neue Richtung gibt und seinen Charakter noch interessanter macht.

Lord Winsley war mir eigentlich auch sehr sympathisch, sein Verhalten gegenüber Thomas war teilweise nur etwas seltsam, liest man aber das Ende, kann man das aber – zumindest ein bisschen – nachvollziehen und versteht seine Beweggründe. Allerdings verhält der Lord sich bisweilen auch etwas kindisch, einerseits anstrengend, andererseits aber sehr witzig.

Die Story

Grégoire Hervier nimmt uns mit auf eine spannende Reise quer durch die Geschichte des Blues. Zu kurz kommen dabei natürlich auch nicht diverse Musiker aus den 50er- und 60er-Jahren.

Das Buch steckt voller Überraschungen: Die Geschichte der Moderne wird Stück für Stück enthüllt, wenn man denkt, man hat alles erfahren, kommt wieder ein neues Bruchteil ans Licht. Ich habe mehr als einmal nach Luft geschnappt, weil ich so von etwas überrumpelt wurde oder ganz einfach erstaunt war. Am Anfang hatte ich manches ganz anders erwartet, wurde aber eines besseren belehrt.

Durch das Schreiben in der Ich-Form hat man als Leser einen viel besseren Zugang zu den Personen und auch zu dem Thema allgemein, was ich hier als eindeutigen Pluspunkt sehe. Hervier öffnet so auch ein Türchen für diejenigen, die keine Ahnung von Musik haben oder einfach nicht so mit dem Thema vertraut sind.

Neben einigen ernsten gab es sehr viele lustige Szenen, die sehr unterhaltsam waren und den Spaß am Lesen noch vergrößerten. Der Auto hat außerdem eine sehr schöne, fast bildhafte Sprache, die es ermöglichte, alles ganz genau zu beschreiben, sodass man sich als Leser die Szenen noch viel besser ausmalen und sich in sie hineinfinden kann.

 

Mein Fazit

Ich bin wirklich so begeistert von diesem Buch und wahnsinnig froh, dass LovelyBooks und Diogenes es mir ermöglicht haben, es zu Lesen.

Das offene Ende war zwar einerseits etwas ärgerlich, weil ich noch sooo viele Fragen habe, aber genau das macht auch den Charme dieses Endes aus. Ich bin also trotzdem ganz zufrieden. ;)

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Tags: musik   (1)
 

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220 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Deine letzte Nachricht. Für immer.

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Zoë Ingram , typealive
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Loewe, 18.09.2017
ISBN 9783785586075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt

Nach ihrem Debüt "Ich wollte nur dass du noch weißt" erscheint nun auch eine Zusammenstellung der schönsten, aufwühlendsten und emotionalsten letzen Nachrichten, die die 16-jährige Amerikanerin Emily Trunko auf ihrem Tumbl-Blog "The Last Message Received" sammelt. Einerseits sind sie unendlich traurig, andererseits machen sie aber auch Hoffnung und zeigen, was wirklich wichtig ist im Leben. Besonders schön machen das Buch außerdem farbige Illustrationen und wunderschönes Handlettering.

Neben Nachrichten, die Menschen als letztes von einem Liebsten, der wenig später verstarb, enthält das Buch auch Zeugnisse von dem Ende einer Liebesbeziehung zweier Menschen, das Zerbrechen einer Freundschaft.


Meine Meinung

Neben den Buch waren in dem Päckchen vom Loewe Verlag auch noch eine Packung Taschenbücher. Und ich sage euch, man braucht sie!

Viele der Chats, Briefe oder Zitate sind sehr aufwühlend und traurig und ich habe mich teilweise beim Lesen echt schrecklich gefühlt! Ich war teilweise wirklich kurz davor zu weinen, weil mich die Texte so berührt haben. Egal um was es gerade geht, man kann sich unheimlich gut mit den Menschen hinter den Texten identifizieren und leidet mit ihnen.

Mein Respekt geht vor allem an die Menschen, die sich trauten, Emily eine Nachricht zu schreiben. Damit öffnen sie uns anderen, stillen Leser ein Stück ihres Herzens und lassen uns in den Moment blicken, der vielleicht der schrecklichste ihres Lebens war.


Mein Fazit

Deine letzte Nachricht. Für immer.ist ein wundervolles Buch.

Ich würde euch raten, jeden Tag nur 2-3 Texte zu lesen, damit ihr euch wirklich damit beschäftigen könnt. Ich habe das Buch - leider, muss ich sagen - innerhalb eines Tages verschlungen, möchte es aber nun immer mal wieder zur Hand nehmen.

Ich finde, man wird sich durch dieses Buch viel mehr bewusst, was wirklich zählt im Leben. Die Aussage bzw. das Ziel von Emily, niemals im Bösen mit einem lieben Menschen auseinander zu gehen, ist unheimlich schön und wirklich sehr wichtig! Wir alle sollten sie viel mehr beherzigen...

Ich kann jedem von euch das Buch nur ans Herz legen, es ist ein echter Gewinn!

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Tags: traurig, wahr   (2)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

adac, finnland, komik, liebe, nordkap, norwegen, reisen, schweden

Darf ich dir das Sie anbieten?

Luisa Binder
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426520420
Genre: Humor

Rezension:

Der Inhalt

Ellen Bornemann wurde auf der gemeinsamen Skandinavienreise von ihrem Ehemann sitzengelassen. Und darüber ist sie nicht im Mindesten verzweifelt, sie ist stinksauer! Die aufgewühlte Frau sitzt nun in ihrem Wohnwagen am Nordkap und wartet auf ihre Tochter, die Auto samt Wohnwagen und Ellen zurück in die Heimat fahren soll. Doch nix da, Marion kommt nicht persönlich, sondern schickt einen Gelben Engel vom ADAC. Und dann auch noch einen Rüpel wie Ronny! Er scheiterte nicht nur in sämtlichen Berufen, die er bereits ausprobierte, er hat auch den ganzen Tag nichts anderes zu tun als unnützes Wissen zu erzählen und seiner Kundin damit auf die Nerven zu gehen. Aber schon bald merken Ellen und Ronny, dass sie sich zusammenreißen müssen, denn aus dieser Sache kommen sie nur gemeinsam wieder heil heraus…

 

Der Titel

Darf ich dir das Sie anbieten? ist ein Zitat aus dem Buch. Da ich jetzt nicht zu viel verraten möchte, versuche ich mich kurz zu halten. Erstens, ich habe mich gewundert als ich gesehen habe, wer das sagt. Zweitens, in dieser Situation ist es einfach nur sehr lustig! Drittens, es passt deshalb als Titel, weil Ellen und Ronny eine sehr lustige Beziehung zueinander haben und die schönsten und witzigsten Gespräche und Situationen miteinander erleben. Diese eine Episode, in der das Zitat vorkommt, ist eine einzige Verdeutlichung ihrer Beziehung. Mehr kann ich leider nicht erklären, ohne zum Inhalt zu viel zu sagen…

 

Das Cover

Was mir am Cover besonders gut gefällt sind die schönen knalligen Farben. Außerdem kann man hier schon einiges von der Geschichte erkennen: Ellen macht eine Reise im Norden, genießt während der Fahrt ihre neugewonnene Freiheit (Schal, wehende Haare) und lässt ihre Vergangenheit (Schildkröte Odysseus, ein Geschenk ihres Mannes) hinter sich. Ich mag das Cover wirklich sehr!

 

Die Protagonisten

Ellen hat einen sehr komplizierten Charakter, finde ich. Im Buch macht sie eine Wandlung durch, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Am Anfang dreht sich bei ihr hauptsächlich alles darum, dass ihr Mann Hans ihr nie etwas gegönnt hat, sie daheim alle Arbeit alleine machen musste und sie nie an sich denken konnte. Damit ist jetzt Schluss, beschließt sie, und freut sich auf das neue Leben, in das Ronny sie bringen soll.  Ronny gibt sich nach außen hin gerne cool und unnahbar, doch eigentlich ist er ein sehr sensibler junger Mann: Er hat ständig Angst, andere zu enttäuschen oder nicht so akzeptiert zu werden wie er ist und lässt deshalb niemanden an sich heran. Um den Job beim ADAC nicht zu verlieren, hält er sich eisern an die Regeln seiner Chefin Frau Schmieder.

 

Die Story

Es hört sich erstmal traurig an: Ellens Mann hat einen Herzinfarkt, als sie ihm sagt, dass sie sich von ihm trennen will. Doch Ellen ist keineswegs traurig, im Gegenteil, sie ist sauer: Sauer, weil Hans auf diese Art versucht, ihre Entscheidung zu untergraben. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass Ellen eigentlich auf ihren Mann angewiesen ist, denn sie fährt kein Auto und kommt alleine nicht weg vom Nordkap. Die Begegnung von Ellen und Ronny enthält, obwohl Ellen zu Beginn nicht gut auf ihren Fahrer zu sprechen ist – hatte sie doch ihre Tochter erwartet – sehr viel Witz. Und auch das unnötige Wissen von Ronny war sehr unterhaltsam!

Da man Ellen nicht wirklich durchschauen kann, passiert immer wieder etwas Unvorhergesehenes und man wird oft überrascht. Ein Beispiel dafür ist vor allem die Beziehung zwischen Ellen und Ronny. Ellen braucht zwar immer etwas, um in die Gänge zu kommen, aber das störte mich nicht besonders.

Was mir am Schreibstil besonders gefiel, war, dass er sehr humorvoll war und die Figuren – vor allem Ellen – kein Blatt vor den Mund genommen hat. Das führte zwar manchmal zu komischen Szenen, die im Endeffekt aber sehr lustig waren.

 

Mein Fazit

Luisa Binder nimmt uns mit auf eine Reise: Eine Reise durch schöne, nordische Länder – beim Lesen bekommt man Lust, selbst zu verreisen. Außerdem begleiten wir Ellen auf ihrem Weg sie verändert sich in eine Richtung, die ich zu Anfang so nicht erwartet hatte.

Allgemein gesagt ist das Buch sehr witzig und humorvoll, besitzt aber gleichzeitig eine Tiefe, die das Buch gleichzeitig ernst machen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, sowohl die Geschichte als auch die Figuren und vor allem die Landschaftsbeschreibungen.

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219 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

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New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt Anton hat ein Problem: Für seine Freundin und sich hat er einen zehntägigen Trip nach New York gebucht. Nur blöd, dass sie mit ihm Schluss gemacht hat und nun seine Ex ist. Auf Instagram sucht Anton nach einer neuen Reisebegleitung, die nur eine Sache tun muss: Olivia Lindmann heißen. Und, Überraschung, es meldet sich eine passende Kandidatin. Doch die ist so ganz anders, als Anton vorher angenommen hatte…

Der Titel Den Titel finde ich wirklich toll! Anton „verschenkt“ New York zwar nicht direkt, aber indirekt kann man das schon so ausdrücken: Er verschenkt die Erfahrungen, die New York bringen werden und erfüllt außerdem den Traum von Olivia, einmal nach New York zu fliegen.
Das Cover Am Cover gefällt mir besonders gut, dass es nicht ein großes, gesamtes Bild ist, sondern aus vielen kleinen Details zusammengesetzt ist. Über viele der Dinge sprechen Olivia und Anton auch, z.B. Burger, Donuts, die Freiheitsstatue usw., und ich finde es toll, dass so ein Bezug zum Buch hergestellt ist. Es ist ein Cover, das in jedem Fall auffällt!
Die Protagonisten Anton ist eigentlich immer gut drauf: Er hat Eltern, die sich bereits sein ganzes Leben liebevoll um ihn gekümmert haben, keine Geldsorgen und auch die Mädels stehen bei ihm Schlange.  Kein Wunder also, dass er unheimlich oberflächlich ist und andere Menschen hauptsächlich nach ihrem Aussehen beurteilt. Und auch dass seine Ex-Freundin Olivia mit ihm Schluss macht trifft Anton nicht besonders, denn er hat schon einen neuen Plan. Liv kommt ihm da gerade recht, denn obwohl sie ihn mit ihrem „Wir sehen uns erst im Flugzeug“-Gerede schier wahnsinnig macht, ist sie ihm doch äußerst sympathisch. Liv ist im Gegensatz zu Anton in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen und kümmert sich oft liebevoll um ihre jüngere Schwester, was auch Anton anerkennend bemerkt. Liv und Anton sind eigentlich das komplette Gegenteil voneinander, aber sie lassen sich gemeinsam auf das Abenteuer New York ein und obwohl Anton eigentlich eine „Ja“ und „Amen“ sagende Olivia Lindmann lieber gewesen wäre, hat er mit Liv doch seinen Spaß.
Die Story Zuerst einmal ist die Art des Romans etwas Besonderes, das ganze Buch besteht nämlich nur aus Chats. Man erfährt also von den beiden Charakteren nur das, was sie dem jeweils anderen preisgeben oder das, was man zwischen den Zeilen liest. Ich finde, das ist eine wirkliche spannende Art und mir hat es gut gefallen. Ich denke, das hat mich auch immer dazu getrieben, möglichst schnell weiterzulesen, denn wenn eine Person mal längere Zeit nicht zurückschrieb, weiß der Leser ja auch erst dann den Grund, wenn die abwesende Figur wieder zurückkehrt. Am Ende habe ich mir gedacht: What?! Was passiert denn bitte jetzt… Es war total überraschend, ich hätte diese Wendung niemals erwartet! Durch das Ende und auch die Chatpausen von Anton bzw. Liv wurde unheimlich gut Spannung aufgebaut und es wurde wirklich nie langweilig!
Mein Fazit Obwohl das Buch nicht so viel Handlung hat, denn meist dreht es sich um New York bzw. man lernt die Charaktere kennen, hat es mir wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und würde am liebsten jetzt noch weiterlesen. Für mich schreit das förmlich nach einer Fortsetzung!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

e.t.a. hoffmann, klassiker, merkwürdig, romantik, schullektüre

Der Sandmann

E.T.A. Hoffmann , Gerd Haffmans
Fester Einband: 125 Seiten
Erschienen bei Zweitausendeins, 16.09.2016
ISBN 9783861509981
Genre: Romane

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2.110 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

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Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei script5, 10.03.2014
ISBN 9783839001677
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt

Seit mehr als 6 Jahren, nachdem sie sie fast getötet hätten, beobachtet die 17-jährige Grace die Wölfe von Mercy Falls. Einer der Wölfe, ein wunderschönes Tier mit gelben Augen, hat es ihr besonders angetan. Jeden Winter kehrt er zu ihr zurück und sieht sie vom Waldrand aus an. Eines Tages im Herbst passiert es dann: Der Wolf verwandelt sich in den Jungen Sam und Grace nimmt ihn bei sich auf und versteckt den Werwolf vor ihren Eltern. Doch Sam hat ein trauriges Geheimnis: Wenn der Winter zurückkommt, wird er sich endgültig und für immer in einen Wolf verwandeln und nie wieder ein Mensch werden. Den beiden bleibt also nur ein Sommer, bis Sam in die ihm verhasste Gestalt gezwungen wird. Hat so eine Liebe überhaupt eine Chance?

 

Der Titel

Sam und Grace machen sich beide ständig Gedanken darüber, was Nach dem Sommer mit ihnen geschehen wird: Grace wird ihr Leben vor der Begegnung mit Sam weiterleben, Sam wird sich in seiner Wolfsgestalt nur noch bedingt an sie erinnern können. Was nicht ganz passt, ist das Wort Sommer. Denn de facto ist es kein Sommer mehr, als Sam sich verwandelt und die beiden sich treffen. Wenn man allerdings sagt, es ist ihr eigener, ganz persönlicher Sommer, passt der Titel ganz gut, denke ich.

 

Das Cover

Dass das Cover insgesamt eher in Orange gehalten ist, finde ich toll: Es passt zum Sommer, aber auch zum Herbst, der den Winter ankündigt und Sam und Grace zu trennen droht. Dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist, zeigen auch die herabfallenden Blätter: Der „Countdown“ hat schon begonnen, die Tage sind gezählt. Sam und Grace bewegen sich außerdem auf gefährlichem Terrain, denn eigentlich hätte Grace gar nicht leben sollen, und eine Beziehung zwischen Mensch und Werwolf hat ja auch keine Zukunft, dargestellt von den Dornen, auf denen der Wolf und das Mädchen stehen. Aber sie verlieren dennoch nicht die Hoffnung, was die kleinen violetten Blumen in den Dornen sehr gut ausdrücken, wie ich finde.

Das Cover mag ich sehr gerne, weil es sehr viel ausdrückt bzw. man viel hineininterpretieren kann und es sehr frisch aussieht. Es ist außerdem kein 0815-Cover und nicht langweilig.

 

Die Protagonisten

Grace wirkte auf mich oft noch sehr kindlich. Sie ist zwar schon 17 Jahre alt, sehr selbstständig und kümmert sich sowohl um sich als auch den Haushalt, den sie, da ihre Eltern kaum daheim sind, alleine schmeißen muss. Ich denke, die Begeisterung, die sie für die Wölfe hat, lassen sie so jung erscheinen. In  Sam hat sie sich deshalb bereits verlieben können als er ihr nur in Wolfsgestalt begegnete, weil sie noch etwas anderes außer das Tier in ihm sieht. Außerdem hat er sie vor seinem Rudel gerettet, ansonsten wäre sie gestorben. Und der Umstand, dass sie als 11-jährige gebissen wurde, wird sicher auch noch sein Übriges zu dem Verständnis, das sie dem Wolf entgegenbringen kann, tun. Obwohl sie sich ja erst kurz als Menschen kennen, haben Sam und Grace bereits nach wenigen Tagen eine sehr intensive und tiefe Beziehung aufgebaut und lassen sich von niemand anderem beeinflussen. Mir gefällt bei den beiden besonders gut, wie sie miteinander umgehen. Sie streiten sich im Buch kein einziges Mal und können sich immer aufeinander verlassen, da sie bedingungslos hinter dem jeweils anderen stehen. Eine wirklich schöne Beziehung!

 

Die Story

Als ich das Buch vor einiger Zeit einmal beim Arbeiten dabeihatte, sagte eine meiner Kolleginnen: „Oh mein Gott, Werwölfe!“ Ein vernichtendes Urteil von ihr. Ich persönlich habe noch nicht wirklich viele Werwolfgeschichten gelesen, abgesehen von Twilight. Nach dem Sommer ist deshalb sehr schön, weil Sam eigentlich gar nicht das sein will, was er eigentlich ist und sich um Grace‘ Willen mit aller Kraft dagegen wehrt. Die Geschichte ist zwar recht einfach; Mädchen und Junge verlieben sich, eine höhere Macht hindert sie daran, für immer zusammen zu sein; aber das ganze Drumherum, die Beziehung der beiden und auch Sams Beziehung zu seiner Wolfsfamilie und seine Herkunft, sind so liebevoll dargestellt, dass man einfach gepackt wird.

 

Mein Fazit

Wie bereits gesagt mochte ich Sams und Grace‘ Umgang miteinander sehr. Auch, dass es keine typische Fantasy-/Werwolfgeschichte war, hat mir gut gefallen.  Es wurde nicht ewig darauf herumgeritten, warum eigentlich Sam zum Werwolf wird und ein vielleicht übernatürlicher Grund wurde außenvorgelassen und nicht erwähnt – danke dafür!

Ein wirklich schönes Jugendbuch, finde ich! Ich hatte Spaß beim Lesen und konnte kaum aufhören.

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205 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Kalte Seele, dunkles Herz

Wendy Walker , Maria Poets
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 07.09.2017
ISBN 9783651025578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Inhalt

Frühmorgens an einem Sonntag ist Cass plötzlich wieder da! Vor drei Jahren verschwanden die damals 15-Jährige und ihre zwei Jahre ältere Schwester Emma, alles Ermittlungen verliefen im Sand. Nur die forensische FBI-Psychologin Abby hatte eine Theorie – eine Theorie, die sie jedoch schmerzlich an ihre eigene Kindheit erinnert. Nun erzählt Cass nach und nach, was ihr und ihrer Schwester vor drei Jahren passierte. Und sie verlangt inständig: „Findet Emma!“ Unendlich viele quälende Fragen beschäftigen die Ermittler: Was hat die beiden Mädchen dazu bewegt, damals zu verschwinden? Und vor allem: Wo ist Emma?

 

Der Titel

Den Titel finde ich hier wirklich schwer zu interpretieren, auch nachdem ich das Buch gelesen habe. Kalte Seele könnte auf die kalte Beziehung hinweisen, die viele der Personen miteinander haben. Dunkles Herz weist auf die Charaktere hin, denke ich, denn irgendwie haben die meisten Figuren eine dunkle, fast schon böse Seite, die nach und nach immer deutlicher wird.

 

Das Cover

Ich mag es, wenn Cover nicht überladen, sondern eher schlicht sind. Die Metallic-Optik macht es besonders und lässt es herausstechen. Außerdem lässt es keine Rückschlüsse auf den Inhalt zu, auch mal ganz angenehm.

 

Die Protagonisten

Cass ist ein eher ruhiges, zurückgezogenes Mädchen, das meist nur Zuschauerin ist, ihre Gegenüber aber sehr gut einschätzen kann. Auch als sie mit ihrer Schwester Emma verschwindet, bleibt sie stets an ihrer Seite und gibt niemals auf. Obwohl die beiden Mädchen, die sich kaum gleichen, eine recht schwierige Beziehung haben, vertraut Cass Emma bedingungslos und liebt sie abgöttisch. Emma ist ein sehr schwieriger Charakter: In ihrer Jugend hat sie sich oft mit ihrer Mutter Mrs Martin gestritten, obwohl beide sich – sowohl äußerlich als auch innerlich – sehr ähnlich sind. Mrs Martin war mir beim Lesen sehr unsympathisch. Nicht nur, dass sie sich von ihrer jüngeren Tochter mit Nachnamen anreden lässt, sie bevorzugt Emma auch gegenüber ihrer Schwester. Vor allem Emma beeinflusst und manipuliert sie mit ihrem Verhalten, die dann die Muster ihrer Mutter gegenüber Cass nachahmt. Dr. Abigail Winter ist ein seltsamer Charakter, finde ich. Auch sie hat – wie so viele Personen im Buch – ein Geheimnis, das nach und nach enthüllt wird, aber man kann dennoch nicht vollständig sie und ihr Verhalten durchschauen. Abby ist eine fähige Psychologin und trägt viel zur Lösung des Falles bei. Sie hinterfragt viel und stellt dann ihre ganz eigenen Theorien auf. Allgemein hat man das Gefühl, jeder einzelne Charakter verbirgt ein oder mehrere Geheimnisse vor allen anderen bzw. lügt alle an.

 

Die Story

Wendy Walker hat uns wirklich total an der Nase herumgeführt! Ich war immer wieder erstaunt und total gefesselt! Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll und sie versteht es, den Leser neugierig zu machen und die Spannung – zumindest meistens – aufrecht zu erhalten.

Die Kapitel waren immer abwechselnd aus Cass‘ und aus Abbys Sicht geschrieben, was ich als sehr angenehm empfunden habe. So war man immer auf dem Laufenden, was die Ermittlungen anging, kann aber auch Cass‘ Sicht der Dinge kennenlernen. Weil Cass‘ Kapitel durch einen Ich-Erzähler erzählt wurden, waren sie persönlicher als die von Abby, was mir besser gefallen hat. Bei Abby spielen viele psychologische Erklärungen eine Rolle, was ich sehr interessant fand.

Besonders die Beziehungen zwischen den einzelnen Personen waren interessant und auch sehr unterhaltsam. Man hat alles immer nur bröckchenweise erfahren – sehr gemein von Wendy Walker! Witzig war übrigens auch, wie unglaublich kindisch sich die Figuren teilweise benommen haben…

Es kommen immer wieder neue, schockierende Details ans Tageslicht und einerseits möchte man gar nicht die Gründe für all die Ereignisse erfahren. Da man aber so gefesselt ist, kann man gar nicht aufhören mit dem Lesen.

 

Mein Fazit

Ich habe ja bereits Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Wendy Walker gelesen und kannte die Autorin deshalb schon.  Mit ein Grund, warum ich mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen bin, denn Dark Memories war für mich ein schönes Leseerlebnis. Ich bin froh sagen zu können, dass Wendy Walker mich nicht enttäuscht hat. Im Gegenteil, sie hat mich sogar noch überrascht und sich meiner Meinung nach noch übertroffen.

Ich habe während des Lesens immer wieder neue Theorien aufgestellt und war teilweise schon ziemlich nah an der Wahrheit. Aber trotzdem war ich wirklich überrascht!

Kalte Seele, dunkles Herz unterscheidet sich total von anderen Büchern und ist eigentlich mit nichts zu vergleichen, finde ich. Ich war total vom Buch begeistert und bin ein großer Fan von Wendy Walker! :)

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Felix 2, Der Hase und die verflixte Zeitmaschine, 1 DVD-Video


DVD Video
Erschienen bei Universal Pictures Video
ISBN 0828768324097
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Inhalt
Bei einem Ausflug ins Museum wird Felix irrtümlicherweise von einem Professor für dessen neuen Assistenten gehalten und gleich in die Arbeit für dessen Projekt, den Bau einer Zeitmaschine, eingespannt. Durch einen Kurzschluss werden jedoch Manni, das Mammut, und Gertrude, die Schildkröte, von ausgestopfte in echte Tiere verwandelt, landen bei Felix in der Zeitmaschine und machen sich - aus Versehen - auf in ein anderes Jahrhundert. Klar, dass Sophie dem Professor hilft, ihren weltbesten Kuschelhasen wieder zu finden! Felix erlebt unterdessen jede Menge Abenteuer in der Steinzeit, im alten Ägypten, bei den Wikingern und vielen anderen.

Meine Meinung
Felix hat mich fast meine ganze Kindheit hindurch begleitet und da musste ich einfach auch in diesen Kinofilm gehen.
Schön finde ich an dieser Geschichte vor allem, dass Kinder etwas über die verschiedenen Zeitalter lernen können und der Spaß und die Unterhaltung trotzdem nicht verloren gehen.
Ich muss zugeben, ich schaue auch heute noch ab und zu diese DVD an (ich bin 19) und finde vor allem die Lieder echt toll! Das beste ist das Lied in Ägypten. ;)
Klare Empfehlung für alle kleinen Weltentdecker und Steinzeitforscher! :)

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

afghanistan, frau lebt als mann

Samira & Samir

Siba Shakib
Flexibler Einband: 287 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.09.2009
ISBN 9783570305850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Samira, die Tochter eines Kommandanten eines Stammes im wilden Afghanistan, wird von ihrem Vater als Sohn großgezogen und Samir genannt. Als der Vater stirbt, muss sich Samira fortan alleine durchschlagen, sich um ihre Mutter kümmern und sich gleichzeitig noch gegen die übrigen Männer ihres Stammes behaupten. Samira weiß, sie darf ihre wahre Identität nicht preisgeben, doch liebt sie ihren Jugendfreund und kann nicht weiter mit ihrem Geheimnis leben. Ob sie von ihrem Stamm akzeptiert wird? Oder muss sie alle, die sie liebt, für immer verlassen?

Lustigerweise habe ich dieses Buch im Regal meines Opas gefunden und habe mir den Klappentext vorgenommen, weil der Titel mich neugierig gemacht hat. Auch der Klappentext hat sich sehr vielversprechend angehört und ich habe das Buch ganz schnell in meinen Koffer gepackt.

Leider habe ich mir jedoch etwas zu viel versprochen. Die Geschichte an sich ist wirklich sehr interessant und dürfte durchaus realistisch sein. Auch hat sie durchaus Potenzial, um zu fesseln.

Meiner Meinung nach hat es schlussendlich aber an der Ausführung gehapert. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir überhaupt nicht und sie konnte mich einfach nicht in ihren Bann ziehen. Mir klang es mehr nach einer öden Berichterstattung denn nach einer lebhaften Geschichte.

Da das Buch mich einfach nicht so richtig fesseln konnte, habe ich es nach einer Weile zur Seite gelegt und abgebrochen. Wirklich schade um die gute Idee...

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