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Der Drink des Mörders

Miriam Rademacher
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Carpathia Verlag, 14.10.2017
ISBN 9783943709209
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit viel Wortwitz und Charme erzählt Miriam Rademacher in „Der Drink des Mörders“ eine weitere Episode um den Tanzlehrer Colin Duffot, seinen Freunden Pfarrer Jasper und Krankenschwester Norma sowie seine Lebensgefährtin Lucy.

Dieses Mal spielt die Geschichte nicht in Mittelengland wie die Vorgängerbände, sondern auf dem Kreuzfahrtschiff Mermaid, wo Colin einen befreundeten Tanzlehrer vertritt.

Nach dem Fund einer Leiche gerät Colin wieder in die Mordermittlungen, tatkräftig unterstützt von Norma und Jasper, die in Schottland, dem Wohnort des Toten, die Nachforschungen aufnehmen. Aber auch an Bord bekommt der Tanzlehrer Hilfe bei der Spurensuche. Der Bordarzt Spencer, den der Leser aufgrund seiner skurrilen Art sofort ins Herz schließt, geht mit Colin auf Verbrecherjagd.

Und natürlich ist auch Lucy erneut mit von der Partie...


Besonders gut gefallen hat mir (wie bei den beiden Vorgängerbänden) der flüssige Schreibstil der Autorin. Ihr gelingt es, schon mit dem Prolog den Leser in den Bann des Buches zu ziehen.

Und es bleibt bis zum Schluss spannend! Geschickt wird man zum Miträtseln gebracht - auf eine falsche Fährte gelockt – so dass die Lösung des Falls am Ende recht überraschend ist.

Auch ihre Charaktere erweckt sie erneut wunderbar zum Leben; man freut sich regelrecht „seine alten Freunde“ Colin, Jasper, Norma und Lucy wieder zu treffen. Auch die Nebenfiguren passen sich schön in die Handlung ein und machen den Krimi noch abwechslungsreicher.

Beibehalten wurden sowohl die tolle Gestaltung des Buchcovers als auch die genialen Kapitelüberschriften. Passend zum Buchtitel „Der Drink des Mörders“ wählte die Autorin dieses Mal Getränke, die im jeweiligen Abschnitt eine Rolle spielen.


„Der Drink des Mörders“ ist ein kurzweiliger, humorvoller, intelligenter Kriminalroman, der Lust macht auf mehr. Daher für dieses Lesevergnügen 5 von 5 Punkten.



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Inselcocktail

Anja Eichbaum
Flexibler Einband: 406 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.07.2017
ISBN 9783839221099
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz zum Inhalt: Vier Frauen auf der Suche nach dem Mann fürs Leben lernen den vermeidlich Richtigen auf einer Dating-Platform im Internet kennen und reisen nach Norderney, um ihren Traummann persönlich kennen zu lernen. 

Durch ein Unwetter ist Norderney von der Außenwelt abgeschnitten, alle Verbindungen zum Festland sind abgebrochen. Nachdem eine Frauenleiche am Strand gefunden wurde, beginnt ein ungleiches Team bestehend aus Polizei und Hobbydetektiven mit den Ermittlungen. Lange ist nicht klar, ob ein natürlicher Tod oder doch ein Mord vorliegt. Und wenn es Mord war, wer ist der Mörder und welches Motive hatte er... Fragen über Fragen.


„Inselcocktail“ von Anja Eichbaum ist ein moderner, flüssig geschriebener Krimi, der den heutigen Zeitgeist widerspiegelt. Leider ist er gespickt mit zahlreichen neumodischen Begriffen und Produktplazierungen, wie z.B. Moleskine oder Fitbit, sodass der Lesefluss durch googeln erheblich gestört wird. 

Außerdem ist es für Nicht-Norderney-Kennern an einigen Stellen schwer zu folgen, da Handlungsorte/Sehenswürdigkeiten nicht näher beschrieben werden. Das Conversationshaus oder die giftbude etc. sind eben nicht der Louvre in Paris oder der Michel in Hamburg.

Für mich sollte ein Krimi zeitlos sein und für jeden verständlich egal welchen Alters und Bildungsstandes.

Auf der anderen Seite beschreibt die Autorin wunderbar detailreich Personen und Situationen, so dass sie vor dem inneren Auge lebendig werden. Durch Einteilung in kurze Unterkapitel und besonders durch den Wechsel der Erzählperspektive wird das Buch nie langweilig.

Inhaltlich ist das Tempo aber eher gemächlich. Es dauert über 100 Seiten bis wirklich etwas passiert. Dennoch versteht es Anja Eichbaum den Leser bei der Stange zu halten und zum Weiterlesen zu bringen, nicht weil der Plot so spannend ist, sondern weil man darauf hofft, dass die Geschichte endlich etwas in Schwung kommt. Lediglich auf den letzten etwa 50 Seiten wird das Buches etwas spannend.

Wer häufig Kriminalromane liest, kommt dem Verbrecher aber schon etwa ab Mitte des Buches auf die Schliche und das Ende ist nicht wirklich überraschend.


Für ein Erstlingswerk ein netter Krimi mit deutlichem Potenzial nach oben, daher 3 von 5 Punkten.




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