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547 Bibliotheken, 27 Leser, 3 Gruppen, 99 Rezensionen

fae, fantasy, das reich der sieben höfe, liebe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

paris, berlin, mannequin, geld, familie

Madame Cléo und das große kleine Glück

Tanja Wekwerth
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670623
Genre: Romane

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

sophie kinsella, kinsella, london, englisch, anovel

My not so Perfect Life

Sophie Kinsella
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bantam Press, 09.02.2017
ISBN 9780593074794
Genre: Romane

Rezension:

Mit mehr als 30.000 Instagram und Twitter Followern sowie 36 Millionen verkauften Büchern in mehr als 60 Ländern ist Sophie Kinsella nicht nur eine der beliebtesten chick lit Autorinnen weltweit, sondern auch die fleischgewordene Erfolgsgeschichte. Wenn sie also von einer jungen Britin schreibt, die auf der Suche nach sich selbst und der beruflichen Verwirklichung manchmal vom Weg abkommt oder zaudert – dann glaubt man ihr bedingungslos.

"There's not much in my life that would score in the top ten of any global survey. I don't have a top-ten job or wardrobe or flat."

„My not so perfect life“ behandelt die Begegnung zweier sehr starker Frauen, die sich an ganz unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben befinden und mit ganz unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben. Katie ist gerade einmal 26 Jahre alt und steht noch am Anfang einer Karriere im Marketing. Demeter hingegen ist um einiges älter, Katies Chefin und – so scheint es – in jeder erdenklichen Hinsicht zu beneiden: Der perfekte Job, das perfekte Haus, die perfekte Familie, der perfekte Liebhaber. Katies Leben hingegen ... nicht so perfekt. Deswegen greift sie zur Kamera und schafft sich auf Instagram eine zweite, deutlich bessere Welt. Die soll vor allem ihre Eltern beruhigen und Katies Freunden vorgaukeln, dass sie in London groß durchstartet.

Doch als Katie auf einmal vor dem beruflichen Aus steht und zu ihren Eltern aufs Land zurückkehren muss, weil selbst ein kleines WG-Zimmer in London zu teuer ist, droht ihre Scheinwelt aufzufliegen.

"Whoever started the rumor that life has to be perfect is a very wicked person, if you ask me. Of course it's not!"

Ich lese nicht viel chick lit, weil die Romane oftmals dem gleichen, immer wiederkehrenden Plot zu folgen scheinen. „My not so perfect life“ hat mich wirklich positiv überrascht! Erstens steht nicht die Liebesgeschichte im Zentrum der Handlung (aber natürlich gibt es auch was fürs Herz, keine Sorge!) und zweitens ist der holprige Weg zur beruflichen und persönlichen Selbstverwirklichung wirklich unglaublich realistisch beschrieben! Ich habe mich in vielen von Katies Sorgen und Ängsten wiedererkennen können und konnte deswegen über die charmanten Witze und Seitenhiebe noch besser lachen. Kinsellas charmanter Schreibstil und ihre liebenswerte Art, stereotype Verhaltensmuster zu entlarven, bringt einfach nur Spaß!

Nichtsdestotrotz bleibt der Roman für mich in der Sparte „perfekte Urlaubslektüre“. Der Plot ist in mancher Hinsicht vorhersehbar und leider verrät der Klappentext vorab etwas zu viel – aber das ist absolut in Ordnung! Ich denke, jeder Leser weiß, worauf er sich „einlässt“ und was er ungefähr erwarten kann, wenn er im Regal nach einer Kinsella greift. Und das ist im durchweg positiven Sinne gemeint!

 

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205 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

mord, krimi, armut, 50er jahre, flavia de luce

Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord

Alan Bradley , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.10.2014
ISBN 9783442379026
Genre: Krimi und Thriller

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348 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

flavia de luce, krimi, buckshaw, england, chemie

Flavia de Luce - Vorhang auf für eine Leiche

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.10.2013
ISBN 9783442379019
Genre: Krimi und Thriller

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341 Bibliotheken, 22 Leser, 2 Gruppen, 134 Rezensionen

weltraum, hexen, kai meyer, raumschiff, science fiction

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:

„Der Marsianer“ war mein allererstes Buch aus dem Genre Science-Fiction, „die Krone der Sterne“ mein zweites. Doch ähnlich wie Fantasyliteratur bietet auch SciFi unendlich viele Spielarten: Während „der Marsianer“ eher in den Bereich der wissenschaftlichen, realitätsnahen Science-Fiction fällt, würde ich „die Krone der Sterne“ eher in das Subgenre Science Fantasy (oder eben Space Fantasy) einordnen. Und nach 460 Seiten Lesespaß muss ich sagen: Mir gefällt’s! Science Fantasy bietet das Beste aus beiden Welten, wie man so schön sagt. Das Mysteriöse / Zauberhafte aus der Fantasy und die wissenschaftliche / technische Zukunftsmusik der Science-Fiction.
Kai Meyers neuer Roman ist auf vielen Ebenen eine Bereicherung für jedes Bücherregal: Einerseits bietet es einen durchgehend großen Spannungsbogen und viele überraschende Wendungen für kurze Schockmomente, andererseits überzeugt Meyer mit einer intergalaktischen Welt, die mit viel Liebe zum Detail entworfen wurde, und vielschichtigen Charakteren, mit denen man abwechselnd lachen, weinen oder herumbrüllen möchte.

„Sie trage die Sterne in den Augen, hatte einmal jemand gesagt. Iniza spürte den Sog des Universums, seit sie zum ersten Mal hinauf in die Nacht geblickt hatte. Für sie war der Himmel keine Grenze, sondern ein Tor.“


Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie…
Das galaktische Reich Tiamande wird seit Jahrhunderten von einem Hexenorden beherrscht, der die Töchter der „oberen Zehntausend“ alle fünf Jahre einem Test unterzieht. Ein Test, der die Spreu vom Weizen trennen und geeignete Kandidatinnen für eine ganz besondere Stellung am Hofe der Gottkaiserin bestimmen soll.
Die junge Baroness Iniza besteht diesen Test und muss daraufhin ihren Heimatplaneten Koryantum verlassen, um der Gottkaiserin zukünftig zu Diensten zu sein. Doch die junge Frau hat andere Pläne und das nicht nur, weil niemand so wirklich weiß, was eigentlich aus diesen „Bräuten“ der Gottkaiserin wird und worin genau ihre Aufgabe besteht. Iniza sucht ihr Heil in der Flucht und schart auf ihrem beschwerlichen Weg durch die Galaxie eine Gruppe mehr oder weniger vertrauenserweckender Menschen um sich, die ihr mehr oder weniger ambitioniert dabei helfen wollen, den Häschern der Gottkaiserin zu entkommen.

„Ich durchschaue Geheimnisse, wenn ich welchen begegne. Und ganz gleich, was du auch behaupten magst, Baroness – du bist ein Geheimnis. Eines, das größer ist als wir alle. Eines, für das vielleicht noch eine Menge Menschen sterben werden.“


Wer Fantasy mag, wird Kai Meyer lieben! Selten ist mir ein deutscher Autor mit einer dermaßen detailverliebten, bildgewaltigen und vor allem mitreißenden Erzählstimme begegnet. Um seine „Space Odyssee“ genießen zu können, muss man auch gar kein SciFi-Fan sein. Bin ich auch nicht! Das galaktische Umfeld habe ich eher als tolles Zusatz Feature wahrgenommen, als Add-On, das die typischen Fantasy-Elemente um viele neue Ideen und Blickwinkel ergänzen kann.
Abgesehen von dem Szenario, in dem sich auch Liebhaber der alten Star Wars Filme ausgesprochen wohlfühlen werden, darf auch die vielschichtige Charaktergestaltung nicht unerwähnt bleiben. Im Verlauf der Handlung bildet sich um Iniza eine bunt zusammengewürfelte Truppe der unterschiedlichsten Typen: Ein grummeliger Söldner, eine schlitzohrige Händlerin, ein verliebter Soldat und eine Roboterin mit undurchsichtigen Motiven. Allein das wäre schon Garant genug für eine abwechslungsreiche Handlung, doch der Autor wirft diesem explosiven Gemisch immer wieder Steine in den Weg, die die Protagonisten mal mehr mal weniger souverän überwinden.

Wer nach einem spannenden Schmöker sucht, der sich – einmal angefangen – nur schwer wieder aus der Hand legen lässt, ist hier genug richtig. Mit Kai Meyer und „die Krone der Sterne“ kann man sich die Wartezeit auf den Sommer ganz wunderbar vertreiben!

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283 Bibliotheken, 33 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

experiment, wissenschaft, terranauten, roman, usa

Die Terranauten

T. C. Boyle , Dirk van Gunsteren
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 09.01.2017
ISBN 9783446253865
Genre: Romane

Rezension:

Der 68jährige T.C. Boyle gilt als Star der US-amerikanischen Literaturszene. Er befasst sich bevorzugt mit dem Phänomen des menschlichen Verfalls, seine Protagonisten sind in 90% der Fälle damit beschäftigt, sich durch ausweglose Situationen zu kämpfen. In seinem aktuellen Roman „Die Terranauten“ greift Boyle ein von der NASA initiiertes Forschungsprojekt auf, das Mitte der 90er Jahre grandios gescheitert ist: 8 Wissenschaftler, 4 Männer und 4 Frauen, werden in ein überdimensioniertes Terrarium eingesperrt, wo sie zwei Jahre lang in einem abgeschlossenen ökologischen System überleben sollen. „Selbstversorgung“ heißt das Stichwort und das Leitmotto „Nichts rein, nichts raus“ entwickelt sich von einer anfänglichen Motivationshymne mehr und mehr zu einem wahren Albtraum.

„Dies war wirklich eine neue Welt. Und jetzt war ich drinnen, und es gab keinen Weg zurück.“

Was geschieht, wenn man eine kleine Gruppe Menschen in eine große „Tupperdose“ steckt, Störfaktoren wie Sauerstoffmangel, Unterernährung und gebrochene Herzen hinzufügt und einmal kräftig durchschüttelt? Dieser Frage widmet sich Boyle auf knapp 600 Seiten mit viel Liebe zum Detail.

Aus genau diesem Grund sind „die Terranauten“ nichts für Liebhaber von actionreicher Lektüre. Zu behaupten, die Handlung „plätschere nur so dahin“ klingt eindeutig zu negativ, trotzdem passiert augenscheinlich nie besonders viel. Es sind die Zwischentöne, vor allem im menschlichen Miteinander der acht Wissenschaftler, die diesen Roman zu einem wirklichen Must-Read machen.

Wer also Lust hat, sich mit der Frage zu befassen, wie unterschiedlich (und vor allem extrem) sich Menschen in einer solchen Ausnahmesituation verhalten, sollte diesem Boyle unbedingt eine Chance geben!

 „Wir waren schon lange drinnen – es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Wenn ich an die Welt jenseits des Glases dachte, war es, als würde ich von der falschen Seite durch ein Fernglas sehen: Alles schrumpfte bis zur Bedeutungslosigkeit. Wir waren tatsächlich auf einem anderen Planeten, und was auf der Erde geschah, spielte keine Rolle mehr.“

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht drei beteiligter Wissenschaftler. Auf diese Weise erhält man einen guten, aber nicht unübersichtlichen Rundum-Blick auf das Experiment – zumal einer der drei Protagonisten nicht IN der Biosphäre lebt, sondern zum Orga-Team gehört. Neben der Handlung in der Biosphäre erhalten die Leser also auch einen aufschlussreichen Blick von außerhalb der Glaskuppel.

Die drei Figuren berichten abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Das perfekte Stilmittel, um das große Konkurrenzdenken der ambitionierten Wissenschaftler auszudrücken. Zeitweise übersteigt die Sucht nach Ruhm und Anerkennung sogar ihr wissenschaftliches Interesse, sodass das Leben in der Biosphäre mehr und mehr zu einer Mischung aus Big Brother und Dschungelcamp mutiert.

Das mediale Interesse wird immer wieder durch neue Skandale und „Skandälchen“ geweckt – als eine der Insassinnen allerdings schwanger wird und damit das ganze Experiment in Gefahr bringt, spaltet sich die Gruppe in zwei Lager. Das ist der Zeitpunkt, an dem es dann auch richtig spannend wird und sich der Roman zu einem Pageturner entwickelt.

„Wir waren die Erhalter und Bewahrer dieser Welt, Götter unter Glas.“

Der Mikrokosmos unter Glas ist spannend! Nicht im herkömmlichen Sinne actionreicher Handlung, sondern weil man die Abgründe des menschlichen Charakters aus der ersten Reihe mitverfolgen kann. Und irgendwie schafft Boyle es trotz des unwirklichen Szenarios, dass sich der Leser manchmal fühlt, als würde ihm der Spiegel vorgehalten. Egoismus, Eitelkeit, Neid, Geltungssucht – Boyle entlarvt unsere Schwächen rücksichtslos und brutal. Und das auf seine gewohnt süffisante und ironische Weise. Obwohl sich die Terranauten nicht so schnell von der Hand lesen lassen, wie andere seiner Romane, kann ich nur zur Lektüre raten!

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437 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 32 Rezensionen

krimi, flavia de luce, mord, england, chemie

Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

Alan Bradley , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2012
ISBN 9783442379507
Genre: Krimi und Thriller

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106 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

götter, fantasy, mythologie, usa, american gods

American Gods

Neil Gaiman , Hannes Riffel
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.05.2015
ISBN 9783847905875
Genre: Fantasy

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323 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

thriller, flucht, liebe, mord, usa

The Chemist – Die Spezialistin

Stephenie Meyer , Andrea Fischer , Marieke Heimburger
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 08.11.2016
ISBN 9783651025509
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stephenie Meyer ist mit den Romanen der "Twilight"-Serie weltberühmt geworden. Nach längerer Pause hat sie jetzt einen neuen Roman veröffentlicht. Anders als der Verlag würde ich zwar nicht so weit gehen, „The Chemist“ als Ausnahme-Pageturner zu bezeichnen, trotzdem gibt es auch gute Gründe, warum es sich lohnt, der Story eine Chance zu geben.

"Ihr Leben war geprägt von Vorsichtsmaßnahmen, aber ohne diese, rief sie sich immer wieder in Erinnerung, hätte sie überhaupt kein Leben mehr."


Im Zentrum der Handlung steht eine junge Frau, die unter wechselnden Namen in Erscheinung tritt. Sie ist eine ehemalige Vehör-Spezialistin, die Menschen unter Zuhilfenahme von Chemikalien und auch körperlicher Gewalt zu Aussagen bringt. Nachdem sie einige Jahre für eine geheime Regierungsorganisation gearbeitet und vielen Terroristen das Handwerk gelegt hat, fiel sie einer betriebsinternen Intrige zum Opfer und fürchtet seither um ihr Leben. Diese Furcht äußert sich bspw. in der Gewohnheit, nur mit einer Gasmaske zu schlafen und ihren jeweiligen Schlafplatz mit chemikalischen Fallen zu versehen, die womögliche Eindringlinge schnell und effizient lahmlegen können.

Doch dann bietet sich ihr plötzlich ein Ausweg: Ihr ehemaliger Arbeitgeber ködert mit einem scheinbar attraktiven Tauschgeschäft: Wenn sie noch ein letztes Mal mit ihren speziellen Methoden einen Verdächtigen zur Aussage bringt, dann würde ihr niemand mehr nach dem Leben trachten.
Doch wie heißt es so schön? Es ist nicht alles Gold was glänzt. Und so stellt sich bald heraus, dass der vermeintliche Verdächtige eigentlich unschuldig ist. Eine Erkenntnis, die die Chemikerin hart trifft und sie dazu veranlasst, einen Racheplan zu schmieden, der nicht nur ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt.

"Dieses Leben, das sie allen Widrigkeiten zum Trotz bewahrt hatte, war nicht mehr als nacktes Überleben. Das absolute Minimum. Ein schlagendes Herz, zwei sich zusammenziehende und weitende Lungenflügel."


„The Chemist“ ist weder Fisch noch Fleisch wie man so schön sagt. Kein handelsüblicher Thriller, keine schnulzige Romanze. Viel eher handelt es sich bei diesem Roman um eine Art Hybrid, der von allem ein bisschen bietet. Wobei die Romanze für meinen Geschmack zeitweise etwas viel Raum eingenommen hat. Was man ebenfalls nicht verschweigen sollte: Phasenweise leidet die Handlung unter unnötigen Längen, die die eigentlich recht rasante Handlung aushebeln und ins Schlingern kommen lassen.
Für den Roman sprechen unterhaltsame Wortgefechte, abwechslungsreiche Charaktere und das durchaus interessante und leicht verständlich aufbereitete Hintergrundwissen zum Thema Chemie ;-)

Meiner Meinung nach ist J.K.Rowling der Genre-Wechsel besser gelungen als Stephenie Meyer. Nichtsdestotrotz würde ich Meyer immer eine zweite Chance geben, da ich ihren Schreibstil nach wie vor eingängig und angenehm finde. „The Chemist“ ist kein Must, aber vielleicht eine passende Lektüre für den Strandurlaub oder eine Flaute im Bücherregal.

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161 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

kate daniels, curran, stadt der finsternis, gestaltwandler, ilona andrews

Ruf der Toten

Ilona Andrews ,
Flexibler Einband: 378 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.03.2012
ISBN 9783802583438
Genre: Fantasy

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214 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 22 Rezensionen

curran, kate daniels, magie, ilona andrews, gestaltwandler

Magisches Blut

Ilona Andrews , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.01.2011
ISBN 9783802583421
Genre: Fantasy

Rezension:  
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666 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 214 Rezensionen

erotik, lauren rowe, liebe, sex, the club

The Club – Flirt

Lauren Rowe , Lene Kubis
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492060417
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Zunächst einmal möchte ich mich bei lovelybooks Piper ganz herzlich für das Leseexemplar bedanken! Nach der Ausschreibung der Leserunde war ich extrem gespannt auf den Club und die beiden Protagonisten. Deswegen tut es mir fast ein bisschen Leid, dass die folgende Besprechung eher durchwachsen ausfällt.

Der Plot
Lauren Rowes männlicher Held heißt Jonas und hat mit seinen 30 Jahren sowohl beruflich als auch privat einiges erreicht. Charakterlich entspricht er nahezu einhundertprozentig dem Archetyp „erfolgreicher Geschäftsmann“. Er liebt den Luxus, ist attraktiv, arrogant und nimmt sich, was er will. Was er will scheinen in erster Linie Frauen zu sein, bzw: Frauen „ans Licht zu führen“, was in seiner Welt so viel bedeutet wie „ihnen einen unvergesslichen Orgasmus zu bescheren“. Anschließend will er nichts mehr von seinen Gespielinnen wissen, da Jonas AUCH dem Archetyp „einsamer Wolf“ entspricht ;-)

Und da Jonas mit 30 Jahren mir nichts, dir nichts 250.000 Dollar aus dem Ärmel schütteln kann, will er sich in einen Club einkaufen, der ihm auf unverbindliche und unkomplizierte Art dazu verhelfen soll, neue Kontakte mit Frauen zu knüpfen, die seinen Wünschen und Anforderungen entsprechen. Das hierzu nötige Aufnahmeformular füllt er mit hingebungsvoller Akribie aus und heizt sich dabei selbst so ein, dass er anschließend erst einmal unter die Dusche verschwinden muss…

Besagtes Aufnahmeformular wird von Sarah bearbeitet, ihres Zeichens Jurastudentin und bis dato eine Orgasmus-Jungfrau, wenn man es so nennen will. Die Lektüre von Jonas schlüpfriger Selbstbeweihräucherung ekelt sie einerseits an, andererseits ertappt sich Sarah dabei, schon in die ersten Jonas-Tagträume abzudriften und ihre Fantasie spielen zu lassen.
A match made in heaven, wie es scheint.

Hauptkritikpunkt
Warum der Auftakt der „Club“-Trilogie von mir nur zwei Sterne erhält? Weil ich mit den Protagonisten nicht klarkomme. Während Sarah einerseits immense Vorbehalte gegen Jonas hegt, fühlt sie sich andererseits enorm von ihm angezogen. Obwohl sie es anfangs verurteilt, so unbeschreiblich viel Geld in 12 Monate unverbindlichen Sex zu investieren, zerstreuen sich ihre Zweifel, kaum, dass Jonas ernsthaftes Interesse an ihr zeigt. Und Jonas? Der wird bereits auf den ersten Seiten als unverbesserlicher „lone wolf“ und Anti-Händchenhalter vorgestellt, doch kaum lernt er Sarah etwas besser kennen, mutiert er augenblicklich zum Weichspüler und „Monogamist“ – absolut glaubwürdig! Eine Geschichte, wie sie das wahre Leben schreibt, eben ;-)

Die Gefühle, die sich zwischen diesen beiden Herzchen entwickeln, waren für mich nicht ernst zu nehmen. Nicht zuletzt, weil der komplette Plot viel zu schnell und überhastet aufgebaut wurde. Zeitweise driftete die Handlung in den heftigsten Kitsch ab und erinnerte stark an Rosamunde Pilcher. Die Storyline ist dermaßen überzogen und unglaubwürdig, dass es mir nicht möglich war, in irgendeiner Form mitzufiebern oder mitzufühlen.

Was man der Autorin trotz aller Kritikpunkte zugute halten kann, ist ihre flotte, eingängige Schreibe. The Club lässt sich querlesen - ich hatte das Buch mit seinen rund 400 Seiten an 3 Abenden durchgelesen.

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244 Bibliotheken, 0 Leser, 8 Gruppen, 25 Rezensionen

curran, gestaltwandler, kate daniels, magie, urban fantasy

Duell der Schatten

Ilona Andrews , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.02.2010
ISBN 9783802582196
Genre: Fantasy

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258 Bibliotheken, 0 Leser, 9 Gruppen, 26 Rezensionen

kate daniels, magie, curran, gestaltwandler, atlanta

Die dunkle Flut

Ilona Andrews , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 17.08.2009
ISBN 9783802582134
Genre: Fantasy

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429 Bibliotheken, 4 Leser, 14 Gruppen, 43 Rezensionen

magie, vampire, gestaltwandler, kate daniels, atlanta

Die Nacht der Magie

Ilona Andrews , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.03.2009
ISBN 9783802582141
Genre: Fantasy

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229 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

fantasy, wüste, night vale, usa, podcast

Willkommen in Night Vale

Joseph Fink , Jeffrey Cranor , Wieland Freund , Andrea Wandel
Fester Einband: 378 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 19.03.2016
ISBN 9783608961379
Genre: Fantasy

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Find Me

Laura Van Den Berg
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FARRAR STRAUS&GIROUX, 17.02.2015
ISBN 9780374154714
Genre: Romane

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363 Bibliotheken, 9 Leser, 5 Gruppen, 24 Rezensionen

liebe, familie, familiengeschichte, demenz, tod

Der Geschmack von Apfelkernen

Katharina Hagena
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.08.2009
ISBN 9783462041491
Genre: Liebesromane

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240 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

london, krimi, cormoran strike, england, robin ellacott

Die Ernte des Bösen

Robert Galbraith , Wulf Bergner , Christoph Göhler , Kristof Kurz
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.02.2016
ISBN 9783764505745
Genre: Krimi und Thriller

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913 Bibliotheken, 15 Leser, 9 Gruppen, 40 Rezensionen

fantasy, magie, kvothe, musik, liebe

Die Furcht des Weisen Band 2

Patrick Rothfuss , ,
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 27.02.2015
ISBN 9783608939262
Genre: Fantasy

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1.056 Bibliotheken, 22 Leser, 8 Gruppen, 59 Rezensionen

fantasy, kvothe, magie, universität, patrick rothfuss

Die Furcht des Weisen Band 1

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer , Wolfram Ströle
Fester Einband: 859 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 07.11.2014
ISBN 9783608938166
Genre: Fantasy

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125 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

charlotte roche, roman, sex, ehe, mädchen für alles

Mädchen für alles

Charlotte Roche
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 05.10.2015
ISBN 9783492054997
Genre: Romane

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173 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

bücher, antiquariat, thriller, dänemark, empfänger

Die Bibliothek der Schatten

Mikkel Birkegaard , Günther Frauenlob , Maike Dörries
Flexibler Einband: 509 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.05.2011
ISBN 9783442469284
Genre: Krimi und Thriller

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345 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

alzheimer, familie, liebe, demenz, krankheit

Einfach unvergesslich

Rowan Coleman , Marieke Heimburger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.08.2014
ISBN 9783492060011
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich wollte ich diesen Roman nicht lesen. Obwohl er mir im Freundeskreis mehrfach empfohlen wurde. Doch um die Thematik "Alzheimer" habe ich in der Literatur lange Zeit einen großen Bogen gemacht, da ich in der eigenen Familie bereits zwei Mal mit diesem Krankheitsbild konfrontiert war. Letztlich haben aber die Neugier, all die nachdrücklichen Empfehlungen und nicht zuletzt das schöne Cover dafür gesorgt, dass ich mir "Einfach unvergesslich" doch noch ausgeliehen und nahezu in einem Stück durchgelesen habe.

"Ich glaube, Liebe vergeht nicht. Liebe ist die wahre Erinnerung. Liebe ist das, was bleibt, wenn wir nicht mehr sind. Ich glaube, diese Gefühle sind viel echter, viel realer als unsere Körper und alles, was mit unseren Körpern schieflaufen kann."

Claire ist 40 Jahre alt, passionierte Lehrerin und Mutter zweier Töchter. Seit ein paar Jahren ist sie mit ihrer großen Lieben, dem deutlich jüngeren Greg – dem Vater ihrer 5jährigen Tochter Esther – verheiratet. Caitlin, ihre andere Tochter, ist bereits erwachsen und hat ihren leiblichen Vater bisher nicht kennengelernt. Als Claire die Diagnose „Frühmanifestierte Alzheimer Demenz“ gemacht wird, ist ihre Familie wie vom Schlag getroffen. Bereits Claires Vater ist an dieser Krankheit gestorben und bei Claire scheint sie außergewöhnlich schnell voranzuschreiten.
Anfangs gelingt es Claire noch, ihren geistigen Verfall zu leugnen oder mit geschickten „Tricks“ zu überspielen. Doch im Laufe der Zeit muss sie sich damit auseinandersetzen, dass sie zwar stark bleiben muss und nicht einfach aufgeben darf, dass sie diesen Kampf aber nicht gewinnen kann.

"Mutter zu sein bedeutet, seine Kinder vor allem zu beschützen, was sie möglicherweise verletzten könnte. Es bedeutet aber auch, ihnen zu vertrauen, dass die ihren eigenen Weg finden und meistern."

Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht nur aus Claires Sicht, sondern auch aus den Perspektiven aller anderen Familienmitglieder erzählt wird. Regelmäßige Rückblicke in die Vergangenheit lockern die Erzählung zusätzlich auf: Ein „Erinnerungsbuch“ soll Claire dabei helfen, den Alzheimer zu bekämpfen oder dessen Fortschreiten zumindest aufzuhalten.

"Einfach unvergesslich" - Eine wirklich berührende Geschichte, die deutlich macht, wie kostbar Erinnerungen sind und welche große Rolle die Familie und der Zusammenhalt in unserem Leben spielen sollten. Rowan Coleman ist es gelungen, ihren Lesern die schwere Thematik "Alzheimer" auf sensible und zuweilen sogar humorvolle Weise näherzubringen, ohne etwas zu verherrlichen oder zu beschönigen.


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