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72 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

iain reid, thriller, psychothriller, the ending, reid

The Ending

Iain Reid , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426306192
Genre: Krimi und Thriller

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(23)

51 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

zeitlich versetzt, berlin, schwierige ermittlungen, brutal, thrillerreihe

Böses Kind

Martin Krist
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei epubli, 26.10.2017
ISBN 9783745035292
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

kindesmisshandlung, lofoten, rache, brandopfer

Tödliche Brandung

Frode Granhus ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei btb, 09.11.2015
ISBN 9783442746415
Genre: Krimi und Thriller

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Dunkles Leid

Mary Burton , Karin Will
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 11.11.2016
ISBN 9783736303263
Genre: Krimi und Thriller

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Der ungeladene Gast

Sadie Jones , Brigitte Walitzek
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei btb, 12.05.2014
ISBN 9783442747726
Genre: Romane

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(162)

250 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

cornwall, stiefkind, thriller, psychothriller, weihnachten

Stiefkind

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426516621
Genre: Krimi und Thriller

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Lass mich los

Jane Corry , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.11.2017
ISBN 9783453359383
Genre: Krimi und Thriller

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28 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

bestseller, reporter, polizist, krimi, gewalt

Die Stunde des Wolfs

Simo Hiltunen , Peter Uhlmann
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 06.11.2017
ISBN 9783352009044
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
„Du willst das Böse sehen – um deinem wahren Ich zu begegnen.“
Es ist mehr als eine Schlagzeile: Ein Polizist ermordet seine Familie und schließlich sich selbst. Lauri Kivi, ein Reporter, der sich auf Verbrechen spezialisiert hat, ist entsetzt. Zu Gewalt hat er eine besondere Einstellung – in seiner Jugend wurde er von seinem Vater so misshandelt, dass er auf einem Ohr taub ist. Je mehr er recherchiert, desto genauer erkennt er ein Muster. Jemand scheint hinter diesen Morden zu stecken und sie den Familienvätern in die Schuhe zu schieben. Da ihm niemand glaubt, versucht Lauri, den Täter zu provozieren, um selbst ins Fadenkreuz zu geraten. Doch der Mörder nimmt jemand anderen ins Visier: das Mädchen Aava, Lauris heimliche Tochter.

Meine Meinung
Als Fan der skandinavischen Krimi-Literatur war ich so gespannt auf dieses Buch und wurde dann leider etwas enttäuscht.
Laut Angabe soll der Autor, Simo Hiltunen, ein finnischer Journalist sein, doch dem Schreibstil und dem sich verlieren in einer Geschichte, merkt man dies nicht an. Immer wieder wird man von einer jetzigen Situation mitten im Text in eine ähnliche, damit zusammenhängende bzw. ausschlaggebende, frühere Situation geworfen. Hier wäre vielleicht, zum besseren Verständnis, der Wechsel des Schriftbilds angebracht gewesen. Dazu noch viele holprige Sätze, die ich manchmal 2-3 lesen musste um sie zu verstehen, dies hat den Lesefluss gestört. Die Protagonisten an sich waren gut angelegt und mit der Hauptperson Lauri Kivi, dem Polizeireporter einer finnischen Zeitung, hat der Autor einen tollen Mann erschaffen, der aber auch sein Päckchen zu tragen hat. Eine schlimme und brutale Kindheit, eine schwierige Ehe mit Paula, wo er kurz vor einer nicht mehr rückgängig zu machenden Katastrophe, rechtzeitig das Weite gesucht hat und eine berühmte Tochter, Aava, die bis heute dachte, das ihr Vater tot sei. Diese privaten Tatsachen und die Suche nach dem Familienmörder haben Lauri ziemlich zugesetzt. Ein starker Charakter, nach außen hart und kompromisslos, aber innerlich zart und sehr verletzlich.

Fazit
Ein Kriminalroman, der meine hohen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen konnte. Neben einigen Schwächen, hat mich vor allem der Hauptprotagonist überzeugen und begeistern können. Zudem fand ich die Vorgehensweise der Taten und den Grund dafür spannend erläutert.

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(9)

21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

spannung, das schneekind, thrille, verrat, zukunft

M.I.A. - Das Schneekind

Edgar Rai , Kathrin Andres
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 18.08.2017
ISBN 9783352008948
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
„Was ist der Mensch?“
Sandra hat eben die Affäre mit ihrem Chef beendet, als sie auf einer vereisten Straße in den Schweizer Bergen in einen Unfall verwickelt wird. Der Fahrer stirbt, doch ein Mädchen auf dem Rücksitz ist offenbar unverletzt: die neunjährige Mia. Von ihrer Adoptivmutter wird sie in ein Forschungsinstitut gebracht. Sandra darf das Mädchen fortan nicht mehr sehen – vielmehr geraten alle in Gefahr, die mit Mia zu tun hatten. Ein Haus geht in Flammen auf, eine Leiche wird gefunden – und Sandra wird plötzlich verfolgt.

Meine Meinung
Ein Thriller der einem Angst macht, wie weit die Forschung in das Menschenleben eindringen und es somit bestimmen bzw. vorherplanen kann. In dieser Geschichte wird dieses Thema von allen Seiten beleuchtet und real und vorstellbar erläutert. Sandra, die Hauptperson, kommt diesem Wahn auf die Spur, doch eigentlich erst unfreiwillig nach dem Autounfall, als sie Mia aus dem verunglückten Auto rettet. Doch als sie den erneuten Kontakt zu dem kleinen Mädchen herstellen will, wird sie immer wieder abgewiesen und angelogen. Das wird ihr aber erst bewusst, als in ihrem Umfeld brutale Dinge geschehen, Menschen verletzt oder zu Tode kommen, die Sandra mit eingeweiht hat, sich auf die Spur der Forschungsanstalt zu machen. Je tiefer sie sich mit dem Institut beschäftigt, umso mehr fühlt sie sich verfolgt und unter Druck gesetzt die Finger davon zu lassen. Doch sie lässt sich nicht abwimmeln, denn Mia muss gerettet werden.
An einigen Stellen hätte ich mir mehr Tiefgründigkeit in der Thematik "Der Mensch 2.0" gewünscht, aber wahrscheinlich wäre es dann zu wissenschaftlich und zu unverständlich geworden. Hier hat das Autoren-Duo Rai & Andres den Mittelweg genommen und lag damit völlig richtig. Durch die nicht zu langen Kapitel ist die Story recht flott zu lesen und der angenehme Schreibstil hat sein übriges dazu beigetragen.

Fazit
Ein Buch welches mich als Leserin sehr beschäftigt hat, denn irgendwann könnte es wirklich so geschehen, das Menschen "entstehen", die uralt werden, dabei aber keine Krankheiten und Gebrechen entwickeln. Zudem würde ich es eher als Krimi, denn als Thriller bezeichnen, denn für einen Thriller war es mir etwas zu "soft". Aber als guten Krimi kann man das Buch durchgehen lassen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Höllenrose

Karin Fossum , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2017
ISBN 9783492311649
Genre: Krimi und Thriller

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

folter, ermittlungen, mord, thriller, spannung

Der Todesmeister

Thomas Elbel
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 20.11.2017
ISBN 9783734104145
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz zur Geschichte
(lt. Seite des Autors)
ER FÄNGT SIE. ER FILMT SIE. ER FOLTERT SIE. ER IST DER MEISTER DES TODES.
An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein.

Meine Meinung
Dieser Thriller ist Band 1 einer neuen Serie mit Viktor von Puppe. In dieser Geschichte zieht die Tat ihre Spuren bis in die hohen Kreise, doch von den Herren möchte natürlich niemand erkannt bzw. bloßgestellt werden. Also wundert es nicht, das dem Ermittler-Team Steine in den Weg gelegt werden, und als die Akten zu schnell geschlossen werden, drängt sich einem förmlich der Verdacht auf, das die Spitze des Eisbergs noch nicht erreicht ist.
Leider muss ich gestehen, das ich mit den Charakteren nicht richtig "warm" geworden bin, bis zum Ende hin. Lag es vielleicht an der derben Aussprache und Umgangsweise miteinander? Es ist zwar die Geschichte, die sich der Autor ausgedacht hat, aber ich persönlich empfinde es leider so.
Als Thriller-Fan war mir leider auch schon nach wenigen Seiten klar, wer der Täter sein muss, da zwei Hinweise so nebenbei nur erwähnt wurden, die mir aber sofort im Gedächtnis blieben und ich diese dann am Ende auch bestätigt wusste. Also keine große Überraschung und keine Wendung, die meine These auf den Kopf gestellt hätte.
Was der Autor, Thomas Elbel, aber sehr gut kann, sind die Beschreibung von Situationen die beängstigend, beklemmend und unerträglich sind. Die Gefühle die die Opfer in dem Moment haben, die Ängste die sie ausstehen müssen, das Fertigwerden mit der Konfrontation wenn der Täter sich zeigt und zu ihnen spricht. Das und der Werdegang des Täters, haben für mich das Buch lesenswert gemacht. Der Rückblick in die Kindheit und warum er so wurde wie er nun ist. Was war der Wendepunkt, die ausschlaggebende Situation und welche, ihm nahe stehenden, Menschen waren daran beteiligt. Das hat mir gut gefallen, obwohl ich es in letzter Zeit sehr oft gelesen haben, schlimme Kindheit, böse Familie und Co.

Fazit

Leider ein Thriller, der für mich erst richtig spannend wurde, als man Einblicke in das Täterleben bekam und sich die dramatische Lage, zum Ende hin, extrem zugespitzt hat. Der Schreibstil ist gut zu lesen, nur die derbe Ausdrucksweise war leider nicht so mein Ding.

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(31)

51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

familiendrama, psychopath, thriller, helikoptermutter, kein thriller

Bis du alles verlierst

Adele Parks , Birgit Salzmann
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.07.2017
ISBN 9783959671118
Genre: Krimi und Thriller

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(37)

66 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

meer, nordsee, liebe, trauma, ängste

Die Stille zwischen Himmel und Meer

Katharina Seck
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2017
ISBN 9783404175901
Genre: Romane

Rezension:

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Nirgends hörst du dein Herz deutlicher als in der Stille zwischen Himmel und Meer.
Die Nordsee im Herbst. Nirgends ist der Himmel weiter, die Luft klarer und das Meer beeindruckender. Genau deswegen ist Edda hierhergekommen. Aber die junge Frau ist nicht wie andere Touristen. Sie fürchtet sich vor dem endlosen Himmel und dem unbeherrschten Meer. Sie ist jedoch fest entschlossen, sich der Angst zu stellen und dem Himmel ins Gesicht zu lachen. Hier begegnet sie einem Mann, der genau wie sie mit seiner Vergangenheit kämpft. Eine Begegnung, die beide verändern wird.

Meine Meinung

Edda Sturm macht Urlaub um sich an der Nordsee der Weite des Himmels und der Unendlichkeit des Meeres zu stellen. Zudem möchte sie die Ängste überwinden und neuen Mut fassen. Nach 12 Jahren entkommt Edda einem Martyrium der schrecklichsten Art. Sie muss danach wieder lernen, die Sonne und den Wind auf der Haut zu spüren. Diese Kapitel, mit den Beschreibungen aus der Kindheit von Edda, haben mich sehr beschäftigt und mitgenommen. Eindringlich, ängstlich und bedrückend fast die Autorin diesen Lebensabschnitt in Worte und Gedanken. Nach einer sehr schwierigen Zeit im "neuen Leben" mit ihrer echten Mutter, fast sie den Entschluss sich ihren Ängsten zu stellen und bucht einen Urlaub an der Nordsee. Edda will wieder die Kontrolle über ihr Leben haben, möchte entscheiden was wann passiert und sich nicht mehr dirigieren lassen. Mit Blick auf das Meer und den nahen Strand bezieht Edda ihr Ferienhaus. Doch wegen eines Fehlers ihrer Vermieterin wurde das Haus doppelt gebucht und Edda wird mit Sebastian konfrontiert, mit dem sie nun eine Not-WG gründen muss, bis er eine andere Unterkunft findet. Nach einiger Zeit merken beide, das der jeweils andere einiges an seelischen und psychischen Ballast mit sich herum schleppt. Mit stummen Einverständnis nähern sie sich an und greifen sich dabei gegenseitig unter die Arme.
Kati Seck kann das Meer und den Himmel beschreiben wie keine Andere. Mit tollen poetischen Ausrücken, Beschreibungen und künstlerischen Sätzen malt sie die Gedanken von Edda vor mein inneres Auge. Zum Glück sind es nicht viele Personen die in der Geschichte vorkommen, aber das muss so sein, denn so haben die, die dabei sind, viel Raum und Platz um sich zu entfalten. Als Leserin bin ich Edda so nah gekommen, wie in letzter Zeit, keinem anderen Buch-Charakter. Sie ist einfach liebenswert, sie teilt die Gedanken, Wünsche und Ängste mit mir und lässt sich so tief in die Seele blicken, das man sich ihr nicht entziehen kann.

Fazit

Eine wundervolle und harmonisch geschriebene Geschichte, über Angst, den Mut, die Liebe und das man niemals aufgeben soll. Jeder Mensch ist liebenswert, auch wenn einige denken sich verloren zu haben.

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Tags: ängste, liebe, mut, nordsee   (4)
 

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(30)

41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

krimi, historisch, mystery, liebe, geschichte

Leuchte

Tanja Bruske
Buch: 280 Seiten
Erschienen bei MainBook, 03.09.2013
ISBN 9783944124032
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext
(lt. Verlagsseite)
Nach einem Autounfall stolpert die Studentin Lisa im nächtlichen Marköbler Wald über eine Frauenleiche und landet unsanft in einem Brunnenschacht. Sie erwacht im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust – und im Marköbel des Jahres 1792.
Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist: Wie ist es zu der unfreiwilligen Zeitreise gekommen? Wer hat die junge Jüdin Katharina Katz ermordet? Des Rätsels Lösung scheint in der Legende um die geheimnisvolle Marköbler Leuchte zu liegen.
Auch Faust, dem Lisa fortan als Magd dient, scheint einiges zu verbergen zu haben. Zudem wird dem mutmaßlichen Mörder der Prozess unter Androhung der Folter gemacht und die französischen Soldaten fallen über das Kinzigtal her - die Stunde des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rückt immer näher.
Lisa verfolgt staunend die historischen Ereignisse, doch wird sich wirklich alles so entwickeln, wie sie es aus den Geschichtsbüchern zu kennen glaubt?

Meine Meinung
Lisa führt Touristen durch Gelnhausen und erzählt deren historische Geschichte. In dieser Zeit trägt sie originalgetreue historische Kostüme und nach solch einer Führung zieht sie sich nicht um, sondern fährt in dieser Tracht nach Hause. Im Wald baut sie einen Autounfall und macht sich zu Fuß durch die neblige Nacht nach Hause. Nachdem sie gestolpert ist, findet sie sich plötzlich neben einer toten jungen Frau wieder. Auf einmal ist der Mörder hinter Lisa her und sie rennt und rennt, bis sie in einen Schacht stürzt und sich im Jahre 1792 wieder findet. Hier beginnt nun die ungewöhnliche Geschichte. Dieser plötzliche Bruch, vom Heute ins Damals ist der Autorin gut gelungen. Die Schreib- und Ausdrucksweise passt sich der Zeit an und auch der Ort, den Lisa ja eigentlich nur aus dem Heute kennt, ist natürlich ganz anders zu sehen. Hier fand ich es interessant zu lesen, das Lisa die aktuellen Erinnerungen behalten hat und hier die Vergleiche ziehen kann, was sich von damals bis heute in ihrer Heimat verändert hat. Sehr lustig fand ich, wie Lisa große historische Ereignisse, die wir ja heute wissen, damals den Mächtigen der Stadt, erzählt hat und diese ihr nicht glaubten. Bis sie eines besseren belehrt wurden, denn alles traf so ein, wie Lisa es vorausgesagt hatte.
Dieser historischer Mystery-Krimi besticht durch die hervorragend, schriftstellerisch hergestellte, düstere und mystische Atmosphäre beim Lesen. An manchen Stellen ist eine Gänsehaut garantiert, wie, wenn die "Leuchte" in Erscheinung tritt, alte Sagen und Traditionen erzählt werden. Doch man muss auch einiges ertragen können, denn die Zeit um 1792 ist nicht gerade eine Zeit in der behutsam mit Verurteilten umgegangen wird und auch nicht gerade zimperlich mit Patienten, die ärztliche Hilfe benötigen. Puuh, hier kann einem schon etwas anders werden beim Lesen. Die historischen Fakten, die Lebensweise in der damaligen Zeit und die Beschreibungen des Marköblers Dorfalltages sind sehr lebhaft, bildlich und glaubwürdig erzählt.
Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und es ist wie im wahren Leben, einige kann man leiden, andere weniger. Bei der Protagonistin Magdalene von Hoff, einer adligen Tochter, ist mir oftmals die Hutschnur geplatzt, diese unmögliche und widerliche Person.
Das Ende wiederum war ziemlich unerwartet und ...

Fazit
Ein Buch welches einige Genres miteinander kombiniert. Ein historischer Roman, mit viel Mystik, einer glaubhaften Liebesgeschichte (nicht zu übertrieben, der damaligen Zeit anpassend), Zeitreise- und Krimielementen, die nicht ohne sind.
Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, da ich ja sonst eigentlich nicht so die Histo-Leserin bin, aber dieses Buch kann ich weiterempfehlen.

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(103)

136 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 82 Rezensionen

schweden, krimi, flüchtlinge, organhandel, tom stilton

Schlaflied

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 20.02.2017
ISBN 9783442757169
Genre: Krimi und Thriller

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(19)

39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, schweden, serie, like, schuld

Engelsschuld

Emelie Schepp , Annika Krummacher
Flexibler Einband: 462 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783734104695
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

geir tangen, seelenmesse

Seelenmesse

Geir Tangen , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442486519
Genre: Krimi und Thriller

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(17)

40 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

kanada, familiengeheimnis, insel, schwestern, roman

Das Licht der Insel

Jean E. Pendziwol , Veronika Dünninger
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 16.10.2017
ISBN 9783328101611
Genre: Romane

Rezension:

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der rauen Einsamkeit des Lake Superior auf. Ihr Vater ist Leuchtturmwärter auf Porphyry Island, einer kleinen, sturmumtosten Insel. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht – doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder. Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich. Doch dann setzt ein schreckliches Ereignis der Idylle für immer ein Ende …

Siebzig Jahre hat Elizabeth nicht mit ihrem Bruder gesprochen, als am Ufer des Sees Charles' Boot angespült wird. Von ihm fehlt jede Spur, doch sie weiß, dass es nur einen Ort gibt, zu dem er unterwegs gewesen sein kann. Nur was hat ihn nach all den Jahren dazu gebracht, nach Porphyry zurückzukehren?

Meine Meinung

Ein Roman der mich während des Lesens nachdenklich stimmte und sehr bewegt hat. Eine Geschichte mit Wendungen, die nur das Leben schreiben kann.
Morgan ist jung, lebt in einer Pflegefamilie und muss Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Dort lernt sie durch Zufall die Bewohnerin Elizabeth kennen, die fast blind ist. Nach einigen Schwierigkeiten kommen die Beiden sich näher, denn Morgan fängt an, Elizabeth aus alten Tagebüchern vorzulesen.
Hier wird man rückblickend durch das Leben von den "Zwillingen" Elizabeth und Emily geführt. Durch die alte Logbucheinträge des Vaters, kommt man dem wahren Leben auf die Schliche. Emily und Elizabeth wachsen abgeschieden auf der Insel Porphyry Island auf, der Vater ist dort Leuchtturmwächter und die Familie lebt in einem angrenzenden Haus. Man erlebt Höhen und Tiefen der Familien hautnah mit, man ist dabei, wenn im Winter der Wind um das Haus pfeift, an den Fenstern rüttelt und der Schnee die Insel vollends im Griff hat. Diese Beschreibungen des häuslichen Miteinanders, auf der, von der Aussenwelt, abgeschnittenen Insel und des Alltags sind der Autorin wundervoll gelungen. Ich fühlte mich beim Lesen wie eine stille Beobachterin der Familie, als wenn man heimlich in der Dunkelheit durch ein hell erleuchtetes Fenster in ein Zimmer schaut.
Zum großen Teil wird man von Elizabeth durch die Geschichte geführt, im Heute wie im Damals, denn bei ihr spürt man, das sie mit ihrem Leben, den Geheimnissen die noch zu lüften sind, noch nicht abgeschlossen hat.Trotz ihres hohen Alters ist sie immer noch auf der Suche nach sich selbst. Dieses Ungewisse, das sie umtreibt, hat mich sehr berührt. Zum Ende, wenn alles gesagt ist, schlägt man das Buch zu und die Gedanken drehen sich trotzdem weiter.

Fazit
Durch die intensiven Beschreibungen und Erinnerungen zauberte mir die Autorin viele Bilder in den Kopf, die so wunderbar mit dem liebevoll gestalteten Cover in Einklang zu bringen sind. Der Schreibstil von Jean E. Pendziwol ist berührend, bewegend, gefühlvoll, voller Liebe und Erinnerungen, tief eindringend, aber niemals zu übertrieben.

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Tags: leuchtturm, roman, schwestern   (3)
 

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(6)

24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

new york, das leben ist anders, träume, roman, davis

Wovon sie träumten

Fiona Davis , Ann-Catherine Geuder
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442485901
Genre: Romane

Rezension:

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Das Barbizon in New York: Die junge Journalistin Rose ist erst vor Kurzem in das elegante Apartmenthaus eingezogen. Im Lift trifft sie auf eine ältere Dame, deren ungewöhnliche Erscheinung Rose fasziniert. Vom Portier erfährt sie, dass Darby schon in den 1950ern hier lebte, als das Barbizon ein Wohnheim für junge Frauen war. Noch kann Rose nicht ahnen, wie eng ihr Schicksal mit Darbys verknüpft ist. Darby, die nicht nur ihr Gesicht hinter einem Schleier, sondern in ihrem Herzen ein dunkles Geheimnis verbirgt.

Meine Meinung

Das war mal wieder ein wundervoller Roman über Frauen im Damals und im Heute. Die Erzählungen spielen in den Jahren 1952 und 2016. Da die Kapitel nicht zu lang sind ist es einfach der Story zu folgen.

2016 - New York
Rose lebt mit ihrem Freund Griff in New York, sie ist glücklich hat einen Job in einem StartUp und wohnt in einem Haus das früher ein Wohnheim für junge Frauen war. Einige der Damen von damals wohnen immer noch dort und sind somit direkte Nachbarinnen von ihr. Doch von jetzt auf gleich ändert sich das Leben von Rose, ihr Freund will zu seinen Töchtern und seiner Ex-Frau zurück und zu allem Unglück will er die Wohnung, in der er mit Rose lebte, für seine Familie haben. Rose steht plötzlich vor den Trümmern ihrer Liebe und auch von ihrem Job als Journalistin hat sie sich mehr versprochen. Da bekommt sie die Idee einen Beitrag über das Haus zu schreiben, als es noch eine Wohnstätte für die jungen Damen im Jahre 1952 war. Durch weitere Recherchen kommt sie einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur und auch ihr Leben wird wieder in bessere Bahnen gelenkt.

1952 - New York
Die 17jährige Darby McLaughlin kommt nach New York um dort eine Schule für Sekretärinnen zu besuchen. Während der Zeit wohnt sie im "Barbizon Hotel", ein Wohnheim für junge Mädchen. Nach einer schwierigen Eingewöhnungszeit lernt sie Esme kennen, die im Barbizon als Zimmermädchen arbeitet und von einer großen Karriere als Sängerin und Schauspielerin träumt. Von ihr lässt sich Darby leider zu sehr ablenken und in das düstere Club-Milieu einführen. Darby verliert immer mehr die Lust als Sekretärin zu enden, da ihr Esme Flausen in den Kopf setzt das Beide doch berühmt werden könnten. Das geht so lange bis Darby von der Schule fliegt und mit ihrer Mutter streitet, die nun vollends den Kontakt abbricht. Zu allem (Un)Glück verliebt sich Darby in Sam, den Koch des Club´s in dem sie sich immer mit Esme herumtreibt. Darby´s Welt bricht zusammen, als ein großes Unglück geschieht an dem sie sich die Schuld gibt und als dann auch noch Gerüchte in Umlauf kommen und Sam verschwindet, weiß Darby nicht mehr was sie machen soll. Die großen Träume sind geplatzt wie eine Seifenblase und zurück zu ihrer Mutter kann sie auch nicht. Was nun? Wie soll ihr junges Leben weitergehen?

Diese beiden Erzählungen verbinden sich zum Ende hin und haben mich glücklich und zufrieden das Buch beenden lassen. Die Autorin hat die unterschiedlichen Zeiten sehr atmosphärisch und glaubwürdig verpackt.

Fazit
Ein Roman über junge Frauen die das Leben in der Großstadt entdecken und von ihren Träumen überholt werden, gemischt mit einem Hauch Liebe, Romantik und Krimielementen.

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Tags: new york, roman   (2)
 

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(21)

45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

lara birkenfeld, deutschland, sekte, leipzig, thriller

Sündenkreis

Claudia Puhlfürst
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 08.06.2012
ISBN 9783442376971
Genre: Krimi und Thriller

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(48)

94 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

serienmörder, journalistin, thriller, visionen, wald

Ungeheuer

Claudia Puhlfürst
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 08.03.2010
ISBN 9783442373543
Genre: Krimi und Thriller

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(42)

87 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 18 Rezensionen

thriller, kinderheim, rache, ddr, mord

Sensenmann

Claudia Puhlfürst
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 21.06.2011
ISBN 9783442373550
Genre: Krimi und Thriller

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(11)

33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

irland, aberglaube, feenvolk, frauen, feen

Wo drei Flüsse sich kreuzen

Hannah Kent , Leonie Reppert-Bismarck
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.09.2017
ISBN 9783426199794
Genre: Historische Romane

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(34)

70 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

thriller, köln, lorenz stassen, anwalt, mord

Angstmörder

Lorenz Stassen
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453438798
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Als der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller die junge Nina empfängt, die sich bei ihm bewirbt, wird schnell klar: Nina sieht genauso gut aus wie auf dem Bewerbungsfoto, und – sie trägt einen körperlichen Makel. Ihr rechter Arm ist zurückgebildet. Ebenso schnell wird klar: Nina ist eine starke Frau, die kein Mitleid duldet und sich durchs Leben kämpft. Beide ahnen nicht, dass ihre Schicksale schon bald durch dramatische Ereignisse verschmolzen werden. Sie geraten in den Fall um einen unheimlichen Mörder, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision einkreist und brutal umbringt. Was niemand weiß: Der Angstmörder hat sein nächstes Opfer schon ausgewählt.

Meine Meinung

Ein gelungener Debüt-Thriller, den ich nicht zur Seite legen konnte, bis ich endlich das letzte Wort gelesen hatte. Eine spannende Story, mit gut gezeichneten Protagonisten und einer logisch umgesetzten Aufklärung, inkl. einer kleinen, dezenten Love-Story. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Hauptpersonen sind Nicholas Meller, ein nicht gerade ausgebuchter und mit Fällen zugeschütteter Strafverteidiger, der aufgrund der geringen Geldmittel eine Jurastudentin, Nina Vonhoegen, zur Hilfe einstellt. Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Nicholas, mit russischen Wurzeln, hat extrem gute Verbindungen in die russische Unterwelt, dort kann er immer auf Hilfe hoffen, wenn er denn im Gegenzug die Personen wieder aus anderen Straftaten raushaut. Nach dem Motto, hilfst Du mir, helfe ich Dir. Diese Freundschaften sind oftmals Gold wert, wenn auch nicht gerade legal. Und Nina fehlt seit ihrer Geburt der rechte Arm, was ihr das Leben auch nicht gerade leicht macht, aber in Nicholas hat sie jemanden gefunden, der sie so akzeptiert wie sie ist und sie ist einfallsreich. Das können die Beiden in dem zu bearbeitenden Fall gut gebrauchen, denn der Täter ist ihnen irgendwie immer einen Schritt voraus und es werden Menschen der Tat bezichtigt, die ihre Unschuld beteuern. hat die Polizei alles getan um korrekt zu ermitteln, oder haben sie einige hilfreiche Aussagen unter den Tisch fallen lassen? Wie so oft, fand ich wieder die Kapitel am allerbesten, wenn man bei dem Täter ist und ihm bei seinen Vorhaben über die Schulter schaut und mit in seine Gedankenwelt genommen wird. Die extreme Spannung fängt schon direkt auf der ersten Seite an und hält bis zum Ende, ohne nachzulassen. Am Ende lässt Lorenz Stassen immer so nach und nach durchsickern, wer der Bösewicht ist um dann noch eine Überraschung auszupacken. Ich würde mich sehr freuen, noch weitere Thriller mit Nicholas und Nina zu lesen.

Fazit

Ein toller Plot, sympathische Protagonisten und ein klarer, schnörkelloser Schreibstil, der die Seiten nur so hat dahinfliegen lassen.
Wer spannende Thriller mit Wendungen mag, die zum Ende hin nochmal richtig rasant an Fahrt aufnehmen, der sollte "Angstmörder" gelesen haben.



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Tags: debüt, köln, serienmörder, thriller   (4)
 

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wien, prag, 2. weltkrieg, ufa, theater

Die Frau im hellblauen Kleid

Beate Maxian
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453422124
Genre: Romane

Rezension:

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte.

Meine Meinung
In einer alten Villa in Wien leben die Altmann-Frauen. Das Oberhaupt ist die alternde Schauspielerin Marianne, die früher große Erfolge mit ihrem Ehemann Fritz in der Filmwelt gefeiert hat. Nun lebt sie sehr zurückgezogen mit ihrer Tochter Vera und Enkelin Sophie unter einem Dach. Alles könnte so harmonisch sein, wäre Vera nicht auf die Idee gekommen, eine Dokumentation über das Leben ihrer Mutter zu machen. Diese ist nicht begeistert, da man sofort spürt, das sie einige Geheimnisse seit Jahren unter Verschluss hält und nicht möchte, das diese jemals ans Tageslicht kommen. Als Marianne dann endlich einwilligt, möchte sie aber, das der Film bei ihrer Mutter, Käthe Schlögel beginnt. Diese fing in den 20er Jahren an, sich von ihrem Elternhaus abzuseilen um ihren Traum auf den Theaterbühnen der Welt zu leben. Wie man sich zur damaligen Zeit vorstellen kann, waren die Eltern nicht gerade begeistert und es kam zum Bruch.
Nun wird in abwechselnden Kapiteln der Werdegang von Käthe erzählt und gleichzeitig sind wir im Heute bei den drei Damen und deren Leben zu Gast. Marianne versucht einiges zu verheimlichen, Vera putzt Klinken um Sponsoren und eine Filmfirma zu finden um die Doku zu drehen und Sophie hat einige Jobs in der Film- und Werbebranche. Hinzu kommt noch eine Liebelei, die leider von Hause aus unter keinem guten Stern steht.
Der Lebenslauf von Käthe, der Mutter von Marianne, ist hervorragend aufgezeichnet worden. Man lebt und leidet mit ihr, möchte ihr unter die Arme greifen und helfen wo man kann. Vor allem in den Jahren der Nazizeit hat es Käthe nicht einfach, denn immerhin muss sie hier eine List anwenden, die, wenn es rauskommen sollte, schlimmste Folgen haben könnte. Diese Zeit hat die Autorin sehr extrem, bedrückend und beängstigend beschrieben, so das ich beim Lesen selbst ein bisschen Angst bekam, wie damals mit den Juden umgegangen wurde, wie menschenverachtend und skrupellos. Eine Zeit die alle, die diese miterleben mussten, bis zum Lebensende verfolgen wird.
Die Story gewährt Einblicke hinter die Kulissen der Filmbranche wo oft Neid, Missgunst, Hass und Abgehobenheit das Leben bestimmen. Es ist nicht immer alles Gold was glänzt.
Der Schreibstil von Beate Maxian ist klar, geradeaus und verständlich, die Protagonisten sind hervorragend und liebevoll herausgearbeitet. Trotz der vielen Personen, die vorkommen, ist die Übersicht nicht verloren gegangen.

Fazit

Ein toller Roman über die Erzählung der Schauspieler-Dynastie, aber mir wurde es an einigen wenigen Stellen zu langatmig und wiederholend. Das ist aber eine persönliche Geschmackssache und soll nicht den Inhalt der Geschichte schmälern. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.


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