MissRose1989

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schicksal, hund, hörbuch, scheidung, hunde

Ein Winter mit Baudelaire

Harold Cobert , Hans Löw
Audio CD
Erschienen bei OSTERWOLDaudio bei Hörbuch Hamburg HHV GmbH, 17.08.2010
ISBN 9783869520520
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover von "Ein Winter mit Baudelaire" ist kein wirklich auffälliges Cover, es ist eher minmalistisch gehalten und zeigt vermutlich Harold Cobert auf einem Schlitten mit seinem liebeswerten Vierbeiner. Seit 3 Monaten sind Phillippe und Sandrine geschieden, ohne das ihre Tochter etwas davon weiss. Sandrine erzählt ihr, dass Philippe auf eine lange Reise gehen muss und setzt ihn damit vor die Tür. Aber damit nicht genug, denn neben der Familie, die Philippe nun nicht mehr hat, verliert er auch noch seine Arbeit und dann passiert das, was einen Menschen einfach ins Bodenlose fallen lässt, den er droht obdachlos auf der Strasse zu sitzen, doch dann trifft er auf Baudelaire, die für ihn mehr als nur ein Lichtblick werden soll...Phillippe erscheint dem Leser als sehr verträumter Charakter, er will die Veränderung, die in seinem Leben vor sich gehen, nicht wirklich wahr haben und eröffnet dem Leser das Leben in der Obdachlosigkeit und wie schwer das Leben ist, wenn man eben kein Zuhause mehr hat. Harold Cobert beschreibt den Abstieg von Philippe schrittweise und gleichzeitig trotzdem schonungslos, aber mit sehr viel Einfühlungsvermögen und Feingefühl, es ist eine sehr interessante Art, wie er beschreibt, was mit Phillippe passiert und der Stil von Harold Cobert liest sich einfach wahnsinnig gut weg. Die Stimmung, die man bei Lesen empfindet, ist beklemmend und bedrückend, weil man natürlich spürt, wie Philippe immer weiter in den Strudel der Obdachlosigkeit gezogen wird, aber wie Baudelaire auch für ihr ein Anker ist, ein Anker, der ihm den Mut gibt, das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen. 

Fazit:Ein wirklich lesenswerten Roman, den Harold Cobert da mitten in eine traurige Lebenssituation zeichnet, der zwar traurig, aber eben traurig-schön ist und den man einfach nur einem Zug weglesen muss. Es berührt einen und trotzdem verliert man nicht die Hoffnung, dass alles noch gut werden kann. An sich eine Hympe an das Leben und dass es eben nicht immer so hoffnungslos ist wie es scheint. 

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Tags: französischer autor, paris, roman, schicksal, schicksalsroman   (5)
 

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roman, schicksal, schicksalsroman, französischer autor

Ein Sommer mit Hugo

Harold Cobert , Sabine Schwenk
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.06.2014
ISBN 9783492304887
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover von "Ein Sommer mit Hugo" ist kein Cover, was einem gleich ins Auge springt, es ist zart, es ist eben ein Paar, dass spazieren geht, vermutlich in einem Park, aber so zart wie das Cover ist, so zerbrechlich ist auch die Geschichte, die Harold Cobert dem Leser erzählen will. Harold Cobert und seine Frau lernen sich kennen, verlieben sich und natürlich gibt es da auch den Wunsch nach einem gemeinsamen Kind, der aber durch eine Fehlgeburt zerplatzt. Der Frau passiert das leider nicht zum ersten Mal und so fürchtet sie, dass sie wieder verlassen wird, wie es der Mann von Harold Cobert schon getan hat...Aber nicht nur die Frau hadert mich dem Schicksal, Harold geht es nicht anders, er stellt sein ganze Leben in Frage und ist am Boden zerstört. Doch da ist noch seine Frau, die Frau, die er trotzdem liebt und der es das Gefühl geben will, dass er deswegen nicht verschwinden wird...Harold Cobert beschreibt sehr gut seine Gefühle, als er von der Schwangerschaft erfährt und dann erstmal seine Einstellung zu Kindern überdenken muss, plötzlich nur noch schwangere Frauen sieht und wie er dann sich selber überdenkt, als er davon erfährt, dass er eben nicht Vater wird und sich das alles zerschlägt.Die Geschichte springt innerhalb des Buches immer etwas, aber der Leser wird durch die Leseabschnitte und das Angeben des Monats und des Jahres recht gut zwischen Vergangenheit und Gegenwart geführt. Die Sprünge sind auch im Buch deutlich abgesetzt.Harold Cobert hat zudem eine Vorliebe für Victor Hugo, das kam im Buch immer wieder zum Tragen, er nutzt nicht nur Gedichte von ihm, er hat auch einen ähnlichen Stil, was die Geschichte, die trotz der Traurigkeit, die über allem liegt, etwas abmildert. 

Fazit:Ein kleines, recht schmales Buch, was aber eine grosse Geschichte enthält, die zwar aus dem Alltag gegriffen, aber trotzdem nicht alltäglich ist. Trotz des schweren Thema schafft es Harold Cobert dem Leser nicht nur ein Schicksal, sondern auch eine Liebesgeschichte zu erzählen. 

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Tags: französischer autor, roman, schicksal, schicksalsroman   (4)
 

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chao, verliebt sein, jo, verlieben, hund

Liebesköter

Katrin Einhorn
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2014
ISBN 9783423214995
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover von Liebesköter ist echt süss gemacht, nicht nur der Blick des Hundes ist einfach grossartig, auch die pink-pinke Kombination der Dame ist echt super süss. Florian hat es in seinem Leben nicht wirklich leicht, nicht nur, dass in seinem Leben nichts so wirklich nach Plan läuft, auch in der Liebe nicht. Doch dann komme Neele in sein Leben und ihr Herz würde Florian wirklich gerne erobern, aber leider gibt es da ein Hindernis und zwar Neeles Hund und Florian hasst Hunde, gibt es trotzdem für beide eine Chance?Erschwerend kommt leider hinzu, dass Neele Florian gar nicht leiden kann, sie stört seine nervige Mutter, sein chaotisches Leben und seine Freunde Gerd und Mats, die scheinbar wirklich in der Pubertät stecken geblieben sind und all das schreckt Neele mehr als ab, aber trotzdem sagt da das Herz etwas anderes...Die Geschichte und auch der Plot ist wirklich schön und das Buch liest sich auch wirklich super gut weg, aber die Geschichte ist an sich recht flach gehalten, was schade ist, weil man sich von dem Plot mehr verspricht als am Ende eigentlich raus kommt. Das macht das Lesen manchmal etwas zäh, weil man so auf den Höhepunkt wartet, aber er kommt einfach nicht.
Das Buch ist aber eine wirklich leichte Lektüre und lässt sich in einem Zug weglesen. 

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Tags: roman, verlieben, verliebt sein   (3)
 

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erste liebe, eltern, familie, kid, verra

back to blue

Rusalka Reh
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Magellan, 20.01.2015
ISBN 9783734856068
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover von back to blue ist an sich jetzt nicht so der Hingucker, es ist eben eine einfache Tunikabluse, die man nicht gleich als Cover sieht, was aber vielleicht auch den Reiz des Covers ausmacht. Auch der Titel des Buches und der Autorenname ist nur unscheinbar wie ein Einnäher ins Kleid und darüber geschrieben, was dann einfach gar nicht auffällt.Kid ist an sich ein normales Mädchen, aber sie hat ein Zuhause, was man wirklich aus kalt und herzlos bezeichnen kann. Ihre Eltern, die sie immer nur abwertend "Das Duo" nennt, sehen sie eher als Last und das spürt Kid auch immer wieder deutlich. Doch dann lernt sie Maxim kennen und das gibt Kid Kraft, auch wenn sie nicht weiss, ob sie die Fesseln, die sich über die Jahre um sie gelegt haben, abstreifen und zu sich selber finden kann...Kid und Maxim sind wirklich zwei Protagonisten, die man lieben muss, Kid kommt dem Leser aber dabei näher und auch die Liebe zur Literatur, die beide teilen, teilen sie auch mit dem Leser. Der Stil des Buches ist ähnlich wie das Cover auch etwas besonderes, denn es sind Tagebucheinträge, die Kid macht und die alles, was in dem Buch passiert, dokumentieren. Kid ist dabei sehr offen, gerade was ihre Gedanken und Gefühle angeht und man merkt, dass sie die Situation, die im Elternhaus vorliegt, wirklich bedrückt. Es gibt also nie eine wörtliche Rede, es wird alles in der Rückschau durch Kids Augen erzählt, was die Geschichte manchmal etwas eindimensional erscheinen lässt. Unterbrochen werden die Tagebucheinträge immer wieder mit kleinen Gedichten, die Kid oder Maxim schreiben oder manchmal lässt Kid einfach nur Sätze oder Satzteile am Ende des Eintrages stehen, was dann wieder zeigt, dass sie immer noch auf der Suche nach sich selbst ist. Der Schreibstil ist der jugendlichen Kid natürlich angepasst und auch das Lesealter, was der Verlag mit 15 - 17 Jahre angibt, passt, auch wenn man sagen kann, dass man das Buch auch noch als Erwachsener lesen kann, weil es einfach emotional berührtet. 

Fazit:
Back to blue ist eine wirklich berührende Geschichte, die einfach die zarte Annäherung der ersten Verliebtheit und das Finden von sich sicher miteinander verbindet. Kid ist eine Protagonistin, die kein einfaches Leben hat, aber aus dem, was sie hat, versucht das Beste zu machen. Das Buch, was so unscheinbar daher kommt, zeichnet sich aber durch einen tollen Stil und eine bewegende Geschichte, die als Tagebucheinträge daher kommt, wirklich aus und fällt wie das Cover aus dem Rahmen. 

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Tags: erste liebe, jugendbuch, lieblosigkeit, selbstfindung, sich selber finden   (5)
 

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liebe, liebesroman, pferde, turnier, devlin mccloud

Herzensbrecher inklusive

Jessica Bird ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.07.2014
ISBN 9783453534605
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover, was in der Grundfarbe pink ist, passt ganz gut zum Genre Liebesroman und auch die Gestaltung des Covers mit der Frau, die die Schubkarre schiebt, die voll Möhren ist, passt wunderbar zu der Geschichte. Die Blumen auf dem Cover sind auch nicht so schlecht.A. J., die talentierte Sprungreiterin und Tochter aus gutem Hause, ersteigert entgegen aller Meinungen und Ratschläge in ihre Umgebung, den als unzähmbar gelten Hengst Sabbath, der in ihren Augen aber ein grosses Potenzial besitzt, das beste Pferd in ihrem Stall zu werden. Doch sie bekommt ihn nicht wirklich in den Griff und so holt sie sich Devil McCloud ins Boot, der sich eigentlich aus dem aktiven Sport nach einer Verletzung zurück gezogen hat, doch nicht nur das Pferd reizt ihn...J. R. Ward ist natürlich durch die "Black Dagger" - Reihe bekannt und daher ist auch der Schreibstil bekannt, die schreibt wirklich fesseln wie auch in diesem Buch. Aber man merkt dem Buch an, dass es im Stil noch nicht so ganz ausgereift ist, was es nicht abwerten soll, aber man bemerkt einen Unterschied zwischen den "Black Dagger" - Reihe und der Art des Schreibens als Jessica Bird. A.J. und Devil sind wirklich zwei Charaktere, die man recht schnell ins Herz schliesst, auch wenn sie unterschiedlich angelegt sind, trotzdem sind die liebeswert. In der Geschichte erleben sie auch eine Entwicklung, die zwar etwas vorherrsehbar, aber nicht undenkbar ist. Der Plot der Geschichte ist nicht wirklich schlecht gemacht, aber die Umsetzung der Geschichte ist etwas flach und leider auch etwas vorhersehbar. Man hat praktisch das Kind aus reichem Haus, das ihren Kopf durchsetzen will und dann den Mittler, also Sabbath, das die Rebellische zu einem etwas braveren Kätzchen macht. Trotzdem wird es in der Geschichte nicht so wahnsinnig klischeehaft dargestellt.

Fazit:Die Geschichte rund um A.J., Devil McCloud und auch dem Hengst Sabbath ist zwar süss gedacht, aber auch etwas an den Haare herbei gezogen. An sich ist die Geschichte auch recht vorhersehbar, trotzdem wird die Geschichte durch den Schreibstil und auch die Liebe, mit der geschrieben wird, aufgewertet. Man kann das Buch wirklich gut lesen, wenn man sich auf die Geschichte einlässt und die paar Ungereimheiten mal so einfach übersieht.

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Tags: kuppelei, liebe, liebesroman, pferd, roman   (5)
 

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judenverfolgung, aachen, juden, konzentrationslager, 2. weltkrieg

Wir waren doch so jung

Jennifer Riemek , Michael Kuhn
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 15.05.2016
ISBN 9783945025437
Genre: Romane

Rezension:

Jakob und Annie sind Juden in Aachen in der Zeit des Nationalsozialismus. Jedem, der sich mal ansatzweise mit dem Thema beschäftigt hat, weiss, welchen Anfeindungen Juden in diese Zeit ausgesetzt waren und wie hart in der Öffentlichkeit mit ihnen umgegangen wurde. Da war das Tragen des "Judenssterns" noch das Harmloseste. Der Judenstern findet sich auch auf dem sonst schlichten Cover des Buches wider, sonst ist der Cover eher grau gehalten. Die alter deutsche Schrift, die für den Titel genutzt wurde, hebt sich von sonstigen Covern ab, macht das Cover aber interessant. Jakob ist gerade 14 Jahre alt und erlebt immer wieder, sie mit Juden und auch mit ihm umgegangen wird, weil er eben Jude ist. Dieser Art der Repressalien verkraftet er nur schön, nur die Liebe zu Annie und eine alte Goldmünze seines Opa helfen ihm, die Zeit, die jahrelang mit Schikanen und Verspottung andauernd wird, zu überstehen... Mit Jakob und Annie schaffen Kuhn und Riemek zwei starke Charaktere, die man sofort ins Herz schliesst, weil sie einfach Opfer ihrer Zeit sind, doch sie finden sie mit der Opferrolle nicht einfach so ab. Das macht sie zu sehr starken Menschen in einer für Deutschland unrühmlichen Zeit.  Natürlich muss man sagen, dass das Thema Holocaust in Bücher nichts neues ist, aber gerade die Verbindung zwischen der fiktiven Geschichte, die gar nicht so sehr von den realen Grundlagen abweicht, gekoppelt mit dem Beleg der historischen Fakten macht es schon zu etwas besonderem.  Die Art, wie die Geschichte durch die Autoren Kuhn und Riemek erzählt werden, ist sehr feinfühlig und macht das Grausame, was in der Zeit besonders gegen die Juden gerichtet wurde, begreifbarer und für den Leser entwickelt sich eine neue Art von Verbundenheit mit Jakob und Annie. Man spürt richtig, dass die Autoren eben nicht nur eine einfache Geschichte schreiben wollten, sie haben ein Buch geschrieben, was nicht nur die Fakten sondern auch durch das Herzblut der Autoren überzeugt. Die Handlung des Buches basiert auf wahren Gegebenheiten, welche im Buch immer wieder belegt werden und so die Geschichte zweier Aachener Familien zwischen 1934 - 1945 erzählt, die einfach geprägt durch die Zeit und durch die Umgebung werden und dabei selber nicht viel dagegen tun können, was mit ihnen gemacht wurde.  Besonders an den Buch ist, dass die Aussagen der Zeitzeugen im Anhang wirklich nochmal durch die Autoren belegt werden und sogar Kurzbiografien der Zeitzeugen im Anhang niedergeschrieben sind, wodurch die Authentizität des Buches nochmal gewaltig gewinnt. 

Fazit: Die Geschichte rund um Jakob und Annie und deren Familien wird von Michael Kuhn und Jennifer Riemek mit viel Feingefühl erzählt, trotzdem bekommt man beim Lesen leichte Beklemmungen, da alleine das allgemeine Wissen über das Leben der Juden in der Zeit unter den Nationalsozialisten gepaart mit der Geschichte, die auf Zeitzeugenaussagen und Dokumenten basiert, ein konkretes Bild des Lebens der Beiden gibt. Durch das Belegen der Geschichte durch Zeitzeugen und Dokumente wird die Geschichte noch tiefgreifender und berührt den Leser anders als eine fiktive Geschichte. 

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Tags: juden, judenverfolgung, jugendbuch, junge liebe, nationalsozialismus, nationalsozialisten   (6)
 

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hund, weihnachten, familie, freundschaft, dezember_12

Ein Hund im Winter

Greg Kincaid , Gabriele Zigldrum
Fester Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 15.11.2011
ISBN 9783442203871
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover zeigt einen zuckersüssen Hund und im Hintergrund ein kleines Farmhaus und einen Jungen, der vermutlich George ist, der einen kleinen Weihnachtsbaum auf einem Schlitten zieht. Das Cover ist wirklich schön und passend gestaltet.  Der Leser lernt im Buch den 13-Jährigen George kennen, der für sein Alter sehr reif ist und das wahrscheinlich durch seine Erlebnisse schnell erwachsen werden musste.  George hat seinen Vater erst bei einem Unfall verloren und seien Mutter hat es nach dem Tod des Vaters nicht mehr auf der Farm ausgehalten, so das sie mit ihre Schwestern nach Minnesota gezogen ist und somit weit weg von Kansas, aber eben auch weit weg von George. George wird von seinen Grosseltern aufgezogen, die aber durch die harte Arbeit auf der Farm schon alt und gebrechlich sind und die immer wieder vom Verhalten von George überfordert sind.  George kann dann das Verhalten seiner Verwandten nicht wirklich verstehen, weswegen er sich dann in die Arbeit stürzt, die auf der Farm im Winter recht hart ist.  Eines Tages trifft George auf Trucker, den Hund des alkoholkranken Nachbarn Frank, den George schnell ins Herz schliesst und um den er sich kümmern darf, als Frank ins Gefängnis muss und dank Trucker wird es auch wieder Weihnachten auf der Farm... George ist ein wirklich besondere Junge, der für sein Alter schon sehr weit im Denken und Handeln ist und gerade das schreckt manchmal den Leser etwas, aber die Freundschaft zwischen George und Trucker ist schon etwas besonderes, auch wenn man das gleich im ersten Augenblick spürt.  Die Geschichte ist vom Aufbau her gut durchdacht, aber man muss beim Lesen alle Verstrickungen im Kopf behalten, damit man dann nicht durcheinander kommt.  Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, aber leider ist die Geschichte an viele Stellen recht vorhersehbar, was schade ist, weil es gibt eben keine überraschende Wendungen oder ähnliches, es soll eben mehr ein Buch zum Wohlfühlen und entspannen sein. 

Fazit: Die Geschichte von George und Trucker ist eine Geschichte, die nicht nur zu Weihnachten passt, sondern die man die gesamte Winterzeit hin durch lesen kann und die einfach immer wieder besinnliche Stimmung aufkommen lässt. George ist für sein Alter schon sehr reif, was er auch sein muss, wenn man dann seine Lebensgeschichte bedenkt, gerade das macht das Buch aber leider auch in manchen Momenten recht vorhersehbar. Aber die Geschichte und deren Entwicklung ist schon gut durchdacht und lädt ein zum Einlesen und verweilen. Allerdings muss man sich dann schon wirklich auf die Geschichte einlassen, sonst verpasst man in einigen Momenten wichtige Zusammenhänge. 

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Tags: erwachsen werden, familie, familiengeschichte, familienprobleme, freundschaft, hund, hundefreunde   (7)
 

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mord, psychothriller, erpressung, thriller, buch

Die Poesie des Tötens

Andrea Fehringer , Thomas Köpf
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Pro-Talk , 15.11.2016
ISBN 9783939990277
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover ist ansprechend gestaltet, eine blutige Hand macht ja schon immer einen guten Eindruck auf dem Inhalt des Buch. Das Cover, so minimalistisch es auch ist, hat dann wirklich schon etwas interessantes, durch den Plot wird der Eindruck noch verstärkt. Der Plot macht neugierig auf das Buch, gerade der Zusammenhang zwischen dem Schreiben eines Buches und der Erpressungssituation zieht an und gerade das macht das Buch in sich wirklich gut. Zudem nistet sich der Täter wie ein Parasit in das Leben seiner Opfer ein und gerade das macht das Erpressen noch perfider, weil er eben seine Opfer nicht aus den Augen lässt.  Christopher Kleist fordert Max heraus, indem er seine Tochter entführt und sie erst dann wieder herausgeben will, wenn Max einen Bestseller aus seinem Leben und den von ihnen begangenen Morden schreibt.  Leider gibt es durch das selbstherrliche Gerede des Psychopathen Christopher Kleist bei den Abendessen und zu anderen Anlässen Abzüge, sein Reden sind zwar poetisch, was dann wieder den Teil des Titels erklärt, aber in meinen Augen zu selbstdarstellend. Irgendwie wirkt das aufgesetzt und will nicht so wirklich zum Charakter von Christopher Kleist passen. Zudem sind seine Anleitungen der Morden immer wieder im Abluaf gleich, was ermüdend wirkt.  Die Gestaltung der Dramaturgie ist an sich gut, aber in manchen Momenten sind einfach zu simpel und leider ist auch das Ende etwas zu sehr hergeholt. Zudem wird das Buch mit der Zeit immer langatmiger, was wirklich schade ist.  Das Buch ist sicher nicht für jeden Leser etwas, da die Beschreibungen des Mordens sehr detailreich sind quasi eine Anleitung zum Morden bieten. Das sollte man dann schon ertragen können. Diese spezielle Art des Schreibens hat schon eine faszinierende Wirkung, kann aber auch abschrecken.

Fazit: "Die Poesie des Tötens" ist ein wirklich spannend gemachter Thiller, der leider durch einige kleine Schwachstellen in der Aufführung aber nicht schlechter wird, er lässt sich gut lesen, erfährt aber durch die detaillierten Schilderungen der Morde schon einen sehr blutigen Anstrich, zudem kommen die Anleitungen immer recht gleich rüber, was mit der Zeit ermüdet und da gibt es sicher noch Möglichkeiten, den Ablauf zu variieren oder das eben für den Leser etwas aufregend zu gestalten. Das gibt dem ganzen Buch etwas einen müden Anklang und lässt den Leser auch aus der Spannung raus, wo man dann auch nicht so einfach wieder hineinkommt, weil die Dramaturgie leider einige Schwachstellen aufweist. 

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Tags: anleitung, erpressung, krimi, mord, morde, perfide, töten   (7)
 

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alltag, belauscht.de, belauschte gespräche, belauscht, humor

"Entschuldigung, sind Sie die Wurst?"

Felix Anschütz , Nico Degenkolb , Krischan Dietmaier , Thomas Neumann
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 21.11.2016
ISBN 9783809436775
Genre: Comics

Rezension:

Also das Cover ist an sich nicht wirklich etwas besonderes, es ist eher schlicht, eben grün und schwarz, aber durch die Beschreibung kann das Buch dann schon ansprechen. Jeder kennt das sicher, man bewegt sich in der Öffentlichkeit und schnappt Gesprächsfetzen auf, über die man einfach nur lachen muss. Und genau solche Momente schnappen die Autoren von belauscht.de auf und haben sie in ein Buch gepackt. In 11 Kategorien nebst Vorwort, den Belauscher und den Orten findet man einfach nur wahnsinnig lustige Moment, die man teilweise schon ähnlich mitbekommen hat, aber nie auf die Idee gekommen wäre, sie aufzuschreiben. Aber genau das macht den Humor des Buches aus. Die Deutsche wäre nicht komisch? - Dann kennt ihr das Buch noch nicht. Für alle Liebhaber der deutschen Sprache und urkomische Situationen. Einfach mal nehmen, lesen und kaputt lachen. 

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kinder, spielplatz, booksnack, ehe, liebe

Kindersegen (Kurzgeschichte, Liebe) (booksnacks.de Kurzgeschichten)

Lisa Straubinger
E-Buch Text: 19 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 13.12.2016
ISBN 9783960871453
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist schön harmonisch gestaltet, eine Mutter, die ihre Kind hochhebt, davor ein Kinderwagen und das alles in schönes Sonnenlicht getaucht, das wirkt wirklich schön. Maria hat nur einen Wunsch im Leben - ein eigenes Kind, doch das scheint für sie immer wieder in ungreifbare Ferne zu rücken. Nach dreizehn Schwangerschaften, die entweder früher endeten oder mit einer Totgeburt ausging, hat nur die 13. Schwangerschaft, eine Tochter überlebt, aber leider starb auch sie am plötzlichen Kindstod und das nimmt Maria alle Kraft, auch die neue Hormonbehandlung gab keinen Erfolg und auch die Aussichten auf Erfolg sind mehr als gering. Ach Harald, Marias Mann, hat die Hoffnung auf Kinder aufgeben, allerdings schon lange vor Maria und er hat sich eine Freundin gesucht, die fast zeitgleich mit Maria ein Kind bekam, aber Harald ist nur genervt von Kinder, aber auch von seiner Freundin und Maria...Die Geschichte, die Lisa Straubinger hier erzählt, ist keine zum Geniessen, es ist eine emotional aufwühlende Geschichte um die Last, wenn man einfach kein Kind bekommen kann und welche Folgen das haben kann, wenn man einfach den Sinn in seinem Leben nicht finden kann. Die Geschichte hat einen sehr realistischen Hintergrund und man hat das Gefühl, dass man Maria helfen will, es aber nicht kann und es scheinbar auch niemand vermag, ihr zu helfen. Lisa Straubinger zaubert auf die nicht mal 20 Seiten so viel Gefühl und gibt so viel Stoff zum Nachdenken, dass man den Booksnack nicht so schnell vergessen kann. 

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verlieben, familienprobleme, fremdgehen, engel, liebe

Wolkenblüte 2: Ein Engel zum Dessert

Alisha April
E-Buch Text: 180 Seiten
Erschienen bei null, 03.10.2016
ISBN B01M17DRZL
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover mit den zarten Tönen passt wirklich schön zu einer Fantasy-Love-Story und auch das Paar, das sie fast küsst, ist wirklich schön getroffen. Hier zeigen sich - wie Band 1 - auch wieder die Wolken und die Schmetterlinge, die auch so schön in das Cover gefügt sind, dass es einfach passt. Das Cover macht dann schon mal Lust auf mehr. Annabelle dachte eigentlich, dass ihr Leben perfekt ist, doch dann passiert das, was nie passieren sollte, ihr Freund Ralph beichtet ihr, dass er sie mit ihrer Schwester betrogen hat und das bringt Annabelles komplettes Weltbild ins Wanken. Nicht nur, dass der Mann, den sie liebt, sie betrogen hat, auch ihre Schwester hat sie hintergangen und wahnsinnig tief verletzt. Durch diesen Betrug berechen auch alte Familienkonflikte wieder auf und das bringt Annabelle dazu, einfach und überstürzt nach New York zu flüchten, aber auch da stellt sich ihr Leben auf den Kopf.Alisha April schreibt mit einer Leichtigkeit und einem Fluss, dass man das Buch so schlecht aus der Hand legen kann und sie baut hier auch Wendungen in der Geschichte ein, die man als Leser nicht erwartet und gerade das macht das Buch so wahnsinnig spannend und absolut schnell ausgelesen. Man fiebert wieder sehr mit Annabelle und Mike mit, gerade die Hintergründe der Beiden, die man von Alisha April erfährt, machen es für den Leser nachvollziehbar, dass auch die Beziehung zwischen den Beiden wirklich intensiv werden kann. Alisha April schafft mal wieder eine traumhafte Welt, die zwar zu Beginn nicht wirklich so rauskommt, weil Annabelle wirklich eine schwere Zeit durchmacht, die ihre gesamte Welt auf den Kopf stellt, aber auch Mike ist nicht ohne, er trägt das Geheimnis mit sich herum, dass er ein Engel ist und daher ist es schwierig für beide, sich dem Anderen zu öffnen.Das Buch ist ein echter Paigeturner und man sollte sich wirklich überlegen, das Buch nur anzufangen, wenn man bereit ist, es gleich in einem Rutsch zu lesen, das ist in dem Buch einfach so. 

Fazit:Alisha April schreibt mit einem Fluss ein Buch, dass einfach nur fesselt und das man mal wieder nicht aus der Hand legen kann, Annabelle und Mike sind wirklich spannende Charaktere und auch die Geschichte um die Beiden ist einfach so interessant angelegt, dass man das Buch einfach lesen muss und es einfach nicht mehr lassen kann. 

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Tags: betrug, engel, familienprobleme, fremdgehen, liebe, verlieben, wolken   (7)
 

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verlieben, unfall, autounfall, veränderungen, engel

Wolkenblüte: Ein Engel zum Verlieben

Alisha April
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 30.06.2016
ISBN 9781533640062
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist wirklich schön, die Farbkombination ist wirklich gut gewählt und das Cover ist jetzt nicht so etwas klassisches, sondern zeigt schon, dass es in den Himmel und die Wolken geht und dass es dann schon sehr romantisch wird. Die kleinen süssen Schmetterlinge, die um den Titel fliegen, runden das Bild auch wirklich ab.Hanna hat immer und immer wieder den gleichen Traum und im Traum endet auch immer alles gut, aber leider sieht es in Hannas Realität anders aus, da verändert ein Vorfall Hannas Leben von einer Minute auf die andere und zerstört Hannas Vorstellungen von Liebe und Glück für immer. Hanna ist an sich eine glückliche Frau, verheiratet und erwartet ihr erstes Kind, doch dann gerät sie mit ihrer Nichte Laura in einen Autounfall, bei dem sie ihr Kind verliert und das verändert alles in ihrem Leben. Hanna lernt man durch dieses Extrem wirklich gut kennen, wie sie denkt, wie sie fühlt und auch, wie schnell sich das Leben ändern kann, wenn man einen Moment lang nicht aufpasst. Auch die Versuche wieder schwanger zu werden werden immer mehr zur Zerreißprobe und die Ehe geht in die Brüche, also wird es für Hanna immer schwieriger, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Da ist dieser Traum, in dem alles gut wird und dann begegnet sie Raphael, doch auch er trägt ein Geheimnis in sich - kann ihre Liebe trotzdem bestehen?Hanna und auch Raphael sind zwei Charakter, denen man wirklich wünscht, dass es funktioniert, weil man beide einfach wahnsinnig sympathisch findet und sich einfach das ganze Buch über wünscht, dass es einfach klappen soll. Man leidet als Leser wirklich mit und fiebert immer darauf hin, dass es doch klappen soll. Alisha April schreibt mit einer Leichtigkeit und einem Fluss, dass man das Buch so schlecht aus der Hand legen kann und auch ihre Vorstellungen vom Himmel und Engeln ist einfach schön, also im wahrsten Sinne des Wortes himmlisch. Sonst ist sie aber sehr realistisch und transportiert die Gefühle von allen Charakteren, also nicht nur von Hanna und Raphael sondern auch von Jens, dem Mann von Hanna, wirklich gut und nachvollziehbar. Das Buch ist ein echter Paigeturner und man sollte sich wirklich überlegen, das Buch nur anzufangen, wenn man bereit ist, es gleich in einem Rutsch zu lesen, das ist in dem Buch einfach so. 

Fazit:Alisha April schafft mit Hanna und Raphael zwei Charaktere, die man einfach lieben muss. Durch den wunderbaren Schreibstil leidet man einfach mit und hofft, dass es klappen wird, auch wenn beide ein recht schwierigen Hintergrund haben und das natürlich auch die Beziehung zwischen beiden belastet. Durch den realistischen Bezug und den himmlischen Beistand schafft Alisha April eine tolle Fantasy-Love-Story, die einfach in einem Rutsch weggelesen werden muss.

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Tags: autounfall, engel, liebe, unfall, veränderungen, verlieben, wolken   (7)
 

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

drachennächte, sex, erotik, wikinger, emotional

Drachennächte: Das Tal von Yggdrasil: Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle

Annie Lingus
E-Buch Text: 39 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 01.12.2016
ISBN 9783959916707
Genre: Sonstiges

Rezension:

Asa, eine junge Wikingerin, kennt ihre Platz im Leben, sie ist auf dem Weg zur Weltesche und zum Drachengott, dem sie seit der Geburt versprochen ist. Doch Asa will sich ihrem Schicksal nicht so einfach ergeben, vor allem nicht, weil da Kylan ist, den sie wahnsinnig anziehend findet...Das Cover ist wirklich der Hammer, die Weltesche, zu der Asa mit ihren Begleitern reist, ist wirklich gut getroffen und man entwickelt eine Vorstellung von ihr und auch von der Macht, die von ihr ausgeht. Das Gold erhebt das Cover auch, dazu der rot-schwarze Hintergrund, das ergibt schon ein gute Kombination, die wirklich ins Auge fällt.Der Einstieg in die Geschichte ist gut gewählt, man ist auf dem Weg zu Weltesche zur Opferbringung, die alle 7 Jahre stattfindet. Der Leser erlebt die Geschichte aus Asas Augen, lernt sich also am besten kennen, merkt aber schnell, dass Asa schon ihren Plan vom Leben hat und sich eben nicht dem unterordnen will, was ihr ihre Mutter oder ihre Bestimmung vorgibt und doch erlebt sie, dass man sich manchmal im Leben entscheiden muss. Neben Asa lernt man die anderen Charaktere der Geschichte nur am Rande kennen, man erlebt praktisch nur das Wichtigste und kann sie daher nicht so wirklich einschätzen, was aber sicher auch an der Länge der Geschichte liegt. Die Geschichte bedient sich an der nordischen Mythologie, die hier wirklich gut dargestellt wird und gleichzeitig wird der erotische Teil der Geschichte so gut darin verbaut, dass man wirklich denkt, Asa und Kylan würde direkt aus der Zeit der Wikinger in das Buch springen.Das Tal von Yggdrasil ist die kürzeste der Geschichte aus der Drachenhöhle und leider fehlt dann schon so ein bisschen der Tiefgang in der Geschichte. Es gibt auch einige Punkte, die einfach im Dunkeln bleiben und die sich der Leser selber zusammenreimen muss, was schade ist, weil da fehlt dann etwas. An sich ist die Geschichte wirklich heiss, aber eher ein literarischer Quickie, der wirklich gut zu lesen ist, weil der Stil von Annie Lingus ist fließend und sehr bildhaft, sie schaffte es auch, die Stimmungen und Gefühle zu transporieren, die die Geschichte einfach braucht, damit man auch Asa und deren Handeln verstehen kann.

Fazit:Das Tal von Yggdrasil ist mit knapp 39 Seiten wirklich schnell ausgelesen, ein literarischer Quickie, der sich mal eben so nebenebei und in einem Rutsch weg liest und hocherotisch ist. Allerdings nimmt durch die geringe Seitenzahl die Tiefe der Geschichte auch etwas ab und Fragen bleiben offen, aber die Stimmungen und die Gefühle kommen durch den flüssigen Schreibstil von Annie Lingus wirklich sehr gut beim Leser an und es zieht ihn mit in einer Nacht, die Nacht der Nächte werden soll.

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Tags: drachennächte, erotik, erotisch, nordische götter, nordische mythologie, sex, wikinger, yggdrasil   (8)
 

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katzen, weihnachten, katze, sammelband, anthologie

Katzen im Schnee

Gesine Dammel , Gesine Dammel
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 19.09.2011
ISBN 9783458357636
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Sammelband "Katzen im Schnee" versammelt 12 Katzengeschichten von verschiedenen Autoren, unter anderen sind bei den Autoren Andrea Schacht, Tom Schulz, Eva Demski, Astrid Bonner und Monica Huchel. Die Geschichten rund um die Samtpfoten sind unterschiedlich lang und drehen sich immer sehr um die Katzen der Autoren oder eben an Katzen um Weihnachten herum. Die Sammlungen versammelt mal etwas unbekanntere Geschichten, die man nicht gleich in jeder Anthologie findet, was man angenehm ist, weil man die Geschichten dann eben noch nicht kennt. Die Anthologie ist aber nicht nur etwas für Katzenfreunde sondern auch für Menschen, die mal etwas abwechslungsreiches lesen möchten, weil die eine Geschichte ist eher gruselig, die andere dafür dann wieder lustig, also ist es wirklich abwechslungsreich und wird nie langweilig, weil jede Geschichte mit etwas neuem aufwartet. 

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Tags: anthologie, katze, katzen, sammelband   (4)
 

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kurzgeschichten, katzen, weihnachten, katze

Weihnachten mit Katze. Neue Geschichten.

Mario Leis
Flexibler Einband: 155 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 20.09.2010
ISBN 9783458353362
Genre: Sonstiges

Rezension:

In Weihnachten mit Katze - Neue Geschichten sind 27 schöne Geschichten von bekannten Autoren wie Kurt Tucholsky, Sarah Kirsch, Erich Kästner, Andrea Schacht, Heinrich Heine, Theodor Storm, Robert Walser, Rainer Maria Rilke, Ernst Jünger und anderen Autoren versammelt, einfach um den Leser die Weihnachtszeit zusammen mit ihren Katzen zu versüssen.
Im Gegensatz zu dem ersten Buch mit dem Titel "Weihnachten mit Katze" sind die Geschichten in diesem Band etwas besser gemischt, man findet also lange und kurze Geschichte / Gedichte oder Geschichte vor und das macht die Mischung besser.
Durch den verschiedenen Stil der Autoren ist es schwierig, eine durchgehende Bewertung in Stil und Dramatik schwierig, aber die Zusammenstellung an sich ist stimmig und auch der Wechsel zwischen kürzeren und längeren Passagen gelingt besser als in der ersten Zusammenstellung.
Wer ein nettes kleines Buch über Katzen zur Weihnachtszeit sucht, ist damit gut beraten.

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Tags: katze, katzen, kurzgeschichten, weihnachten   (4)
 

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kurzgeschichten, katzen, weihnachten, katze

Weihnachten mit Katze

Gesine Dammel
Flexibler Einband: 101 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 21.09.2009
ISBN 9783458351610
Genre: Romane

Rezension:

In Weihnachten mit Katze sind 10 Kurzgeschichten von bekannten Autoren wie Rainer Maria Rilke, Charlotte Link, James Herriot, Erwin Schrittmacher und anderen Autoren versammelt, die immer wieder einen Bezug zu einer süssen Katze haben.
Manche Geschichten sind leider sehr kurz, nicht mal eine Doppelseite, aber manchmal braucht man nicht viele Worte, wenn man etwas erzählen möchte.
Nun ist es eben eine Sammlung von mehreren Autoren, daher ist eine Stilanalyse schwierig, aber die Zusammenstellung an sich passt schon recht gut zusammen, man muss eben Kurzgeschichten mögen.
Ein Buch, was sicher für Katzenfans und Katzenliebhaber geeignet ist und auch für Menschen, die sich einfach mal mit einem kleinen Büchlein einen Abend versüssen wollen. 

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Tags: katze, katzen, kurzgeschichten, weihnachten   (4)
 

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dresden, wg, vampir, werwolf, fabian

WG mit Biss: Der etwas andere Vampirroman

Vanessa Carduie
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 06.02.2016
ISBN 9781523877003
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich hatte die Möglichkeit, das Buch als Wanderbuch innerhalb einer Facebook-Gruppe lesen zu dürfen und konnte deswegen kam ich in den Genuss des Buches. Das Cover zeigt die Katholische Hofkirche und im Hintergrund kann man den Hausmannturm des Dresdner Residenzschlosses erkennen, dahinter geht gerade ein runder Vollmond auf. Das Cover zeigt also schon mal einen Schauplatz des Romans rund um den Vampir Fabian. Das Cover ist wirklich spannend gemacht und gibt damit schon einen kleinen Ausblick auf den Roman.Fabian ist an sich mit seinem Leben im Schatten recht zufrieden, aber sein Leben im Hausmannturm des Dresdner Residenzschlosses wird immer schwieriger und Fabian entscheidet sich, dass er sich mit Erika, einer Wervölfin, eine WG zu gründen und sich damit aus seinem gewohnten Leben zu reissen. Aber nicht nur die Veränderung des Lebens machen Fabian immer wieder zu schaffen, auch die Anziehung zu Erika und die gewisse erotische Spannung weiss Fabian nicht wirklich einzuordnen, weil es kann zwischen einem Werwolf und einem Vampir nicht gut gehen, oder?Der Schreibstil von Vanessa Carduie ist flüssig und wirklich gut zu lesen. Das Buch kann man wirklich in einem Rutsch durchlesen. Der Anfang ist etwas langatmig, aber wenn der Roman dann mal in Fahrt ist, dann kommt er auch nicht mehr zu Stillstand. Der Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten ist auch wirklich gut umgesetzt, dadurch bekommt man immer wieder einen neuen Blick auf die Ereignisse und lernt auch die gesamten Umstände genau kenne und kann auch beide Protagonisten intensiv erleben.Auch die erotischen Szenen sind wohl dosiert und man fühlt sich dahin wirklich nicht als Spanner oder etwas in der Art, es ist wirklich eine gute Form der Erotik, die zum gesamten Buch passt. Die Handlung unterscheidet sich auch von anderen Bücher des Genres und man bekommt wirklich, was man verspricht. Mit Fabian und Erika schafft Vanessa Carduie zwei Protagonisten, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnte, zwar beides Wesen der Nacht, aber mit verschiedenen Hintergründen und gerade diese Unterschiede führen zwar immer wieder zu Spannungen, aber sind auch der Hintergrund für eine Roman, der einfach nur in einem Rutsch zu lesen ist. 

Fazit:WG mit Biss ist wie versprochen ein etwas anderer Vampirroman, er zeigt, dass Vampir auch mit anderen Wesen der Nacht durchaus klar kommen können, wenn sie das wollen, zeigt aber gleichzeitig auch, dass das Leben in der Nacht nicht immer einfach ist, weil es auch da immer wieder Spannungen gibt. Trotzdem schliesst man Fabian und auch Erika ins Herz, weil beide einfach wirklich interessante Charaktere sind. Die Kulisse von Dresden spielt dabei immer wieder eine Rolle, es ist praktisch ein Stadtführer durch die Stadt.

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Tags: dresden, erotik, erotische spannung, spannung, spannungen, vampir, werwolf, wg   (8)
 

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487 Bibliotheken, 2 Leser, 8 Gruppen, 53 Rezensionen

liebe, macho, frauen, anne hertz, lesereise

Sahnehäubchen

Anne Hertz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 10.01.2011
ISBN 9783426638712
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zunächst erst einmal zum Cover, es ist wirklich süß gemacht, eben so süßlich wie die Geschichte, die sie enthält und leider auch so klebrig. Nina ist an sich eine starke Frau, die ihren Job in einer PR-Agentur eigentlich lieb, bis ihr Tom vorgesetzt wird, seines Zeichens Sohn eines reichen Verlegers, der denkt, dass das Leben eher ein Spiel ist. Also dann auch noch Nina das neue Buch von Dwaine - einem Macho, wie er im Buche steht - in Deutschland PR-technisch betreuen soll, ist das Chaos um Nina perfekt und die Katastrophen vorprogrammiert...
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Nina erzählt und gerade das macht es etwas schwer, das Buch wirklich locker und leicht zu lesen. Nina ist als Charakter recht komplex und leider ist sie so gar nicht die Person, mit der man sich als Leser identifizieren kann. Sie ist sehr egoistisch und gerade das macht es für den Leser schwer, weil man immer nur den Vorteil von Nina sieht, aber dadurch die anderen Charaktere sehr in den Hintergrund rücken und verschwimmen. Neben dem Egoismus ist Nina auch eine Nörglerin, sie muss einfach an allem etwas auszusetzen haben, was über die Zeit wirklich anstrengend wird.
Auch von Romantik oder Erotik ist leider keine Spur in dem Buch zu finden und auch gerade die Romantik ist in solchen Konstellationen schon wichtig, damit man sich als Leserin einer Frauenromans wohl fühlt und so ein kleines Bonbon erlebt, aber das geht hier leider komplett weg.
Die Gestaltung der Geschichte ist recht flach gehalten, es ist kein grosser Spannungsbogen zu finden und leider ist die Geschichte auch recht klischeehaft und mit solchen einfacher Klischees sollte man dann schon klar kommen. Natürlich liegt hier das typische Klischee von der starken Frau, die auf einen Macho trifft vor und leider ist das schon etwas zu stark umgesetzt wurden.
Der Plot und das Cover ist gut, dem Rest des Buches kann nicht wirklich punkten, weil die Geschichte nicht nur klischeehaft sondern auch recht langweilig ist.

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Tags: frauenroman, klischee, klischeebehaftet, klischeehaft, liebesroman, macho   (6)
 

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

kurzgeschichten, lebensratgeber, lebensweisheiten, integral verlag, geschichten

Mach dein Leben bunt

Kerstin Werner
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Integral, 22.08.2016
ISBN 9783778792742
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Cover des Buches ist wirklich schön, es macht einfach Lust auf das Leben und sich eben in den Bann der Geschichten ziehen zu lassen. Das Buch fängt mit dem Satz an: „Welche Farben des Lebens sind dir bekannt und welche davon lebst du?“ und gerade der Satz bleibt einfach hängen, weil man sich als Leser immer wieder genau diese Frage stellt. Kerstin Werner hat eine wirklich schöne Art des Schreibens, in ihrem Buch versammelt sie Kurzgeschichten, so kann sich auch niemand herausreden, er könnte nicht so lange lesen oder so etwas in der Art. Sie macht wirklich Mut und sie schafft es, in den kleinen Dinge des Lebens in den Mittelpunkt zu stellen und damit zu zeigen, dass sich das Leben nicht immer nur auf grosse Sachen bezieht, sondern dass auch viele kleine Sachen eine grosse Freude machen können.
Zu Empfehlen ist es, dass man das Buch immer in kleinen Häppchen geniesst, weil dann ist der Effekt einfach grösser und auch nachhaltiger.
Welche Farbe das eigene Leben hat, konnte ich zwar nicht abschliessend klären, aber schon alleine der Genuss des Buches bereichert das Leben einfach ungemein.

Fazit:
Das Buch öffnet wirklich die Herzen und macht das Leben nicht mehr so schlimm, wie es manchmal erscheint. Kerstin Werner schafft es mit ihren Geschichten, das Leben ins Positive zu ziehen und mit ihren Geschichten zu zeigen, dass das Leben auch in kleinen Dingen immer wieder schön sein kann und dass man dann sich eben nicht immer auf das Grosse und Ganze beziehen sollte, sondern auch mal in die kleinen Momenten Freude und Erfüllung finden kann.

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Tags: geschichten, kurzgeschichten, lebensweisheiten   (3)
 

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kühlschrank, frankreich, liebe, alain monnier, kühlschrankbestellung

Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe

Alain Monnier , Lis Künzli
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Arche, 01.04.2015
ISBN 9783716027349
Genre: Romane

Rezension:

"Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe" wartet nicht nur mit einem etwas ungewöhnlichen Titel auf, sondern auch das Cover ist ein Cover, was sofort ins Auge sticht, weil es schon alleine durch die unterschiedlichen Schriftarten, aber auch durch die verschiedenen Größen der Buchstaben auffällt und wann hat man denn schon mal Kühlschränke auf dem Cover? Also daher ist es ein Cover, was man nicht immer findet. Marie ist eine ganz normale Frau, die einfach nur einen Kühlschrank für ihre Wohnung in Toulouse bestellen will, doch leider wird ihr immer wieder ein defektes Teil geliefert oder es gibt einen anderen Grund, warum der Kühlschrank immer und immer wieder nicht funktioniert. Das Spielchen mit den Austauschen des Kühlschranks geht das über 16 Mal und nicht nur Maries Verzweiflung über die Misere wird immer größer, es werden auch nach und nach immer mehr Medien auf die Geschichte aufmerksam und so wird Marie immer mehr ein Magnet für die Öffentlichkeit.Doch es geht nicht nur um die Kühlschränke, Marie, die zu Beginn des Buches als recht normal erschien, kristallisiert sich im Laufe des Buches immer mehr als Frau heraus, die an sich ein Problem mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat und das schwebt über der ganzen Geschichte mit den Kühlschränken, weil dadurch wird erst offensichtlich, wo das Problem von Marie liegt. Alain Monnier verpackt aber auch in seine Marie, dass sie eine weiche Seiten haben kann und bei weitem nicht immer so hart und direkt ist, wie es zu Beginn den Anschein hat. Die Geschichte wird von einem recht weit außenstehenden Erzähler erzählt, der immer eine gewissen Distanz zu allem behält und so lernt man nur die Sicht des Erzählers kennen und schafft es nicht wirklich, in Marie reinzuschauen und ihre Gefühlswelt zu entdecken. Der Vorteil des Erzählers ist aber, dass man als Leser mit zusätzlichen Informationen versorgt wird und so immer einen gewissen Wissensvorsprung hat, was dem Buch aber etwas den Charme nimmt. Alain Monnier verpackt auf gerade mal 160 Seiten einen kleinen Roman über ein recht normales Problem, was er aber in einer übergeordnete Geschichte verpackt. Sein Stil mutet etwas überheblich an und daran muss man sich etwas gewöhnen, weil er auch etwas schwer verständlich schreibt, daran muss man sich gewöhnen, weil der Stil schon etwas sehr eigenes ist. 

Fazit:
Alain Monnier schafft mit "Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe" ein Buch, was nun nicht mit viel Spannung aufwartet, aber es ist ein kleiner süsser Roman rund um Irrungen und Wirrungen rund um einen Kühlschrank und Maries Gefühlswelt. Man sollte bei dem Buch aber den französischen Humor, einen sehr eigenwilligen Autorenstil und etwas skurrile Themen mögen, sonst wird das Buch sicher nichts für einen werden.

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Tags: frankreich, französischer humor, humor, kühlschrank, kühlschrankbestellung, medien, zwischenmenschlich, zwischenmenschliche bziehungen   (8)
 

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186 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

aneurysma, liebe, jugendbuch, krankheit, friedhof

All die schönen Dinge

Ruth Olshan , Cornelia Niere
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.02.2016
ISBN 9783789103711
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover von "All die schönen Dinge" ist ein echter Hingucker, das Eis und auch die Notizzettel finden sich im Buch wieder und auch der Farbverlauf von dem hellen Blau zu Weiss ist etwas, was dem Cover eine Tiefe verleiht, die auch zu der Geschichte passt. Tammi ist 16 und neben Pistazieneis liebt sie Sprüche - Grabsteinsprüche und das hat leider einen recht traurigen Hintergrund, den Tammi weiss seit 6 Jahren, dass sie eine tickende Zeitbombe ist, weil sie hat ein ein Aneurysma im Kopf, der zwischen den Synapsen sitzt und leider jederzeit platzen kann, einfach so, ohne Vorwarnung. Mit dieser Gewissheit müssen sie, ihre Eltern und ihr Bruder Ben leben und so sucht sich Tammi schon mal den Spruch für ihren Grabstein, weil sie möchte nicht irgendetwas belangloses auf ihrem Grabstein stehen haben. Genau auf einem dieser Streifzüge lernt sie Fynn kennen, der auf dem Friedhof arbeitet und diese Begegnung stellt die Liste der Dinge, die Tammi noch in ihrem Leben erreichen wollte, gewaltig auf den Kopf...Tammi und auch die anderen Charaktere, die Ruth Olshan in ihrem Buch schafft, sind wirklich fast alle sympathisch und der Leser sympathisiert einfach mit ihnen. Die Ausnahme stellt hier nur Ben, Tammis Bruder dar, der einfach immer launisch ist und leider sich auch als echter Griesgram erweist. Die Eltern von Tammi gehen mit ihr recht locker um, manchmal etwas zu locker, was vielleicht an der Krankheit von Tammi liegt, aber vielleicht auch Teil der recht idealen Welt der Autorin ist.Tammis Krankheit lässt den Leser wirklich mit ihr mitleiden, sie freuen sich aber auch mit ihr, als sie mit Fynn ihre Liebe erlebt, die einfach in sehr schöne Worte gekleidet wird und dann auch ihre Leben verändert, weil nun wartet sie eben nicht mehr nur auf den Tod, weil sie merkt, dass das Leben auch wirklich lebenswert und sehr schön sein kann. Ruth Olshans Debütroman ist wirklich gelungen, ihre Art des Schreibens spricht den Leser an, sie schreibt flüssig und auch ohne grossen Brüche im Text zu hinterlassen. Ihr Art des Schreibens ist sehr locker, verliert dabei aber nie den Leser und verpackt ein sehr ernstes Thema in eine Geschichte, die auch mit einer locker-witzigen Art erzählt wird.Das vom Verlag vorgeschlagene Lesealter ist gut gewählt, aber auch Leser über 16 Jahren werden das Buch wirklich verschlingen, weil die Art des Schreibens den Leser einfach in den Bahn zieht und das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Fazit:
Ruth Olshan schafft mit "All die schönen Dinge" ein Buch, was sich wirklich zwischen John Green und anderen Autoren dieser dramatischen Geschichten behaupten kann, Tammi ist eine ungewöhnliche Protagonistin, die den Leser in ihre Welt einlädt und wirklich eine Geschichte zu erzählen hat, die den Leser bewegt und ihn zum nachdenken anregt, auch wenn die Welt rund um Tammi an manchen Stellen etwas zu perfekt erscheint. 

  (4)
Tags: diagnose, friedhof, grabsprüche, krankheit, lebensveränderung, liebe, verlieben   (7)
 

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

ghetto, jugendbuch, hamburg, freundschaft, ghetto bitch

Ghetto Bitch

Gernot Gricksch
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 09.05.2016
ISBN 9783791500065
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nele hat eigentlich alles, was sie in ihrem Leben haben will - einen Freund, eine intakte Familie, Geld und Ansehen, aber das alles verändert sich über Nacht als Neles Vater Selbstmord begeht und so die Familie im Stich lässt. Neles Familie ist nicht nur in dem Moment geschockt, sondern es zerstört auch den schönen Schein der Neles Welt bis dahin aufrecht erhalten hat, den durch den Tod des Vaters kommen die gesamten Schulden ans Licht und für Nele und ihre Familie beginnt der Abstieg von Hamburg-Poppelbüttel in das Armenviertel Hamburg-Steilshoop...
Neles Bruder Timo kommt aber mit der Welt aus Glanz und Glamour nie so wirklich klar, weil er gemobbt wird und ist deswegen eher froh über die Veränderungen, die nun anstehen.
Nele und auch ihr Bruder Timo kommen nicht so wirklich mit der neuen Situation klar, die neue Umgebung, neue Schule, neue Freunde - genau das wird für sie zu einem grossen Problem, das sich auch leider nicht so einfach klären lässt...
Gernot Gricksch schafft mit Nele eine Protagonistin, die in die Generation von Teenager der heutigen Zeit passt und eben das erlebt, was kein Teenager erleben will, sie erlebt einen gesellschaftlichen Abstieg, der so Knall auf Fall kommt und dann einfach erstmal mit einer neuen Situation konfiniert wird, die zunächt nicht einfach erscheint, erst mit der Zeit findet sie auch in Steilshoop Anerkennung...
Die Handlung an sich ist gut aufgebaut und auch die Umgebung schafft Gricksch recht gut, aber leider ist die Handlung etwas vorhersehbar, weil es immer wieder etwas das Entdecken der Wendungen vorweg nimmt, aber darüber kann man hinweglesen.
Gernot Gricksch hat einen sehr ehrlichen und lebensnahen Stil ein Buch geschaffen, was in die Zeit passt, wird dabei aber nicht oberlehrerhaft oder belehrend, er zeigt nur die sehr realitätsnah wie das Leben sein kann und was es für Unterschiede zwischen einer Stadt herrschen können. Er schafft es aber mit der lockere Art zu Schreiben, den Leser ab der 1. Zeile mitzunehmen und immer wieder zu zeigen, dass ein Abstieg immer nur dann einer ist, wenn man ihn wirklich als solchen begreift.

Fazit:
Ghetto Bitch lässt für den Leser zwei verschiedene Welten aufeinander prallen - das Luxusleben in Hamburg-Poppelbüttel und das Leben in der arme Stadtgegend Hamburg-Steilshoop. Nele, die wir im Buch kennenlernen, ist ein Charakter, der in die Zeit passt und eben auch etwas vorhersehbar ist, was aber der Geschichte nicht die Sogwirkung raubt.

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Tags: ghetto, glamour, glamourös, glamourwelt, hamburg, leben, lebensveränderung   (7)
 

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408 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 94 Rezensionen

albträume, nightmares, jason segel, kinderbuch, jugendbuch

Nightmares! - Die Schrecken der Nacht

Jason Segel , Kirsten Miller
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 13.11.2014
ISBN 9783791519081
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nightmares! Die Schrecken der Nacht ist alleine schon durch das Cover ein Hingucker, man findet viele kleine Bildelemente, die den Blick immer wieder ablenken. Das Cover passt auch gut zu der Geschichte um Charlie, weil auch Charlie immer wieder durch Details und Momente abgelenkt wird. Besonders an den Cover ist, dass es im Dunkeln leuchtet, was man bei Cover ja nicht wirklich oft hat. Charlie ist an sich ein normaler Junge, nur ist in seinem Leben vieles anders als in den Leben von anderen 12 Jährigen. Charlie ist aber durch den Tot seiner Mutter und der Trauerverarbeitung sehr in sich gekehrt, gleichzeitig trägt er aber eine riesengrosse Wut in sich, weil er einfach nicht verstehen kann, warum gerade seine Mutter so früh gehen musst. Gleichzeitig muss sich Charlie immer in den Nächten seinen größten Ängsten stellen, weswegen er versucht, nie zu schlafen, was natürlich nicht geht, weil ihn der Schlaf immer wieder einholt.Da Charlie den Schlaf nicht umgehen kann, versucht er mit Hilfe seiner Freunde, diese Albträume zu besiegen, was dann eine wirklich spannende Geschichte ins Rollen bringt...384 Seiten erscheinen am Anfang für das vom Verlag vorgeschlagene Lesealter wirklich viel, aber die Seiten fliegen nur so dahin, weil man immer und immer wieder wirklich gruselige Momente hat, aber auf der anderen Seite gibt es die Momente, wo man nur schmunzeln kann, weil dann die Spannung immer wieder etwas abflacht. Der Schreibstil von Jason Segel und Kirsten Miller ist wirklich schön, er liest sich sehr gut und ist auch zu keinem Moment langweilig, auch wenn man dann sagen muss, dass es für ein Kinderbuch ab 10 Jahren schon etwas komplex ist, was aber nicht zuletzt an dem komplexen Umfeld der Geschichten liegt.

Fazit:
Nightmares! Die Schrecken der Nacht ist ein Gruselspass für Jung und Alt, auch wenn das Alter des Verlages von 10 - 12 Jahren reicht, kann man das auch auch eindeutig in älteren Jahren lesen, weil der Nervenkitzel bleibt immer gleich, weil man Charlie wirklich ins Herz schliesst und gleichzeitig nicht wirklich versteht, was immer mit ihm passiert und wie er in den Strudel aus Ereignissen gekommen ist. 

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Tags: albträume, ängste, gruselgeschichten, gruseln, jason segel, nightmares   (6)
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

mädchenklo, frauenpower, freundinnen, frauenabend, lachen

Mädchenklo

Silke Boger
Flexibler Einband: 279 Seiten
Erschienen bei Pinguletta Verlag, 05.11.2015
ISBN 9783981767803
Genre: Humor

Rezension:

Das Cover ist wirklich ein Hingucker, mal etwas, was sich von der Masse absetzt, aber wirklich gut zum Inhalt des Buches passt. Silke Boger kreiert mit Peri eine Frau, die einfach alles will und einfach immer und immer Momente in ihrem Leben erlebt, die sie an allem zweifeln lässt. Peri ist eine Frau, die man als Powerfrau bezeichnen kann und die einfach immer und immer wieder von einer Katastrophe in die nächste stolpert, dabei aber so witzig und abgeklärt bleibt, dass das für den Leser manchmal etwas unheimlich ist, aber das ist eben ihre Art. Eine Art, die aber immer wieder für ein Lachen beim Lesen sorgt. Aber auch die Orte, an die es Peri und ihre Freundinnen immer wieder treibt, die sind einfach nur wahnsinnig komisch, was aber auch klar bei dem Titel "Mädchenklo" ist. Manchmal muss man schon bei dem Ort, in dem die Episode spielt, schon schmunzeln und natürlich geht dann auch das Kopfkino dabei an. Das ist eine Art von Humor, die man bei dem Buch mitbringen sollte.
Mädchenklo ist eben das, was immer passieren kann, wenn sich Frauen treffen und etwas unternehmen, also so gut wie alles und das verpackt Silke Boger wirklich sehr treffen in sieben Episoden.
Etwas schade ist, dass es immer mal wieder kleine Fehler in der Grammatik findet, aber da sollte man einfach mal etwas darüber hinweg sehen, weil sie jetzt keine schwerwiegenden Verfälschungen im Text produzieren. Trotzdem fällt es leider etwas negativ auf.
Geteilt ist die Geschichte in 7 Episoden, die wirklich sehr gut aufeinander abgestimmt sind, man erlebt als Leser praktisch 7 Geschichten, die aber in einem grossen Bogen gefasst sind. Silke Boger hat einen tollen Stil, der sich wirklich gut weglesen lässt, die 279 Seiten sind wirklich in einem Rutsch weggelesen und eigentlich ist man traurig, wenn man das "Mädchenklo" wieder verlässt.

Fazit:
Silke Boger hat mit ihrem Buch einen Ausbruch aus dem Alltag, die sowohl frau als auch mann lesen kann und die einfach nur wahnsinnig witzig ist, allerdings muss man sich schon auf die sehr chaotische Protagonistin und deren Lebensstil einlassen, sonst wirkt das Buch sicher etwas verstörend. 

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Tags: frauenabend, frauenpower, freundinnen, lachen, mädchenklo, zum totlachen   (6)
 

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selbstfindung, wandern, pacific crest trail, usa, natur

Der große Trip

Cheryl Strayed , Reiner Pfleiderer
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.04.2014
ISBN 9783442158126
Genre: Biografien

Rezension:

Das Cover ist wirklich passend gewählt, es ist zwar nicht ein wirklicher Blickfang, aber passt perfekt zum Inhalt und zu der Geschichte im Buch. Cheryl Strayed hat in ihrem Leben viel mitgemacht, erst stirbt ihr Mutter mit gerade am 45 Jahre an Krebs, dann zerbricht ihre Ehe und Cheryl flüchtet sich in kurze Affären und Drogen, einfach nur um sich nicht der Frage stellen zu müssen, wer sie eigentlich selber ist. Wer ist Cheryl? Was macht sie aus und wo will sie hin? Fragen, die sich Cheryl in dieser Zeit nie stellt, doch dann passiert etwas, was ihr Leben verändert. Sie sieht beim Einkaufen einen Reiseführer des Pacific Crest Trails (PCT), zwar stellt sie ihn erst wieder zurück, doch das Interesse ist geweckt...Natürlich merkt man dem Buch an, dass Cheryl keine erfahrene Wanderin ist, ihre Vorbereitungen sind eher etwas naiv und "Monster" (ihr Rucksack) erscheint am Anfang etwas zu wenig ausgerüstet für die Wanderung, aber gerade diese Herausforderung ist es, die Cheryl so an den 1000 Meilen reizt.Zu Beginn des Buches gibt es einige Längen, in denen das Buch zwar nicht uninteressant, aber etwas langatmig wird, weil die Autorin in der Darstellung ihrer Kindheit und auch im Ableben ihre Mutter etwas sehr in die Tiefe geht, das ist aber sicher eine Frage des Lesergeschmacks, ob man das mag.Die Wanderung beschreibt die Autorin auch sehr detailiert und legt dabei Wert darauf, dass sich der Leser alles bildlich vorstellen kann, sie beschreibt auch immer und immer wieder kleine Rückschläge oder den Verlust von 6 Fussnägeln, die ihre während der 1000 Meilen abhanden kommen. Die Menschen, denen sie während ihrer Reise begegnet, lernt man auch recht gut kennen, auch wenn ihre Beschreibung ihre sexuellen Vergangenheit oder die Träume im Bezug auf ihre Begegnungen manchmal etwas übertrieben und unpassend anmuten. Das Buch an sich lässt sich sehr gut lesen, der flüssige Schreibstil, der ohne grosse Brüche auskommt, macht das Lesen auch sehr angenehm. Die Autorin versucht sich immer wieder an witzigen Passagen, die es auch gibt, aber etwas flach erscheinen, was etwas schade ist, weil da hätte man sich etwas mehr daraus machen können. Cheryl Strayed ist wirklich eine starke Frau und auch eine starke Autorin, ihre Buch führt den Leser durch alle Unwegsamkeiten der 1000 Meilen des Pacific Crest Trails, aber vor allem schildert er den Weg einer Frau, die sich den Fragen des Lebens stellt und sich eben nicht nur durchs Leben schummelt, wie es Cherly vor ihrer Reise getan hat. 

Fazit:
Cheryl Strayed beschreibt ein wirklich schreckliches Leben zu Anfang ihres Buches, dem sie zunächst nicht entfliehen kann, durch ihre Reise aber, findet sie einen Weg, sich sich selber und ihrer Vergangenheit zu stellen, ein Buch, was nicht nur für Wanderer geeignet ist, sondern für jeden, der auf der Suche nach sich selbst ist oder sich auf die Suche nach sich selber begeben will. 

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Tags: 1000 meilen, pacific crest trail, pct, selbstfindung, wanderung   (5)
 
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