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370 Bücher, 151 Rezensionen

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278 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

erotik, lauren rowe, the club, liebe, josh

The Club – Match

Lauren Rowe , Lene Kubis
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2016
ISBN 9783492060424
Genre: Erotische Literatur

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612 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 209 Rezensionen

erotik, lauren rowe, liebe, sex, the club

The Club – Flirt

Lauren Rowe , Lene Kubis
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492060417
Genre: Erotische Literatur

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

französische küche, brasserie, kochbuch

Zu Gast in der Brasserie

Björn Dominic Schmitz , Sebastian Greber , Björn Dominic Schmitz
Flexibler Einband: 164 Seiten
Erschienen bei epubli, 17.09.2016
ISBN 9783741850707
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich durfte das Buch vor einer Weile im Rahmen eine Lese- & Kochrunde lesen und hatte zugegeben keine Ahnung von der französichen Küche. Das hat sich jetzt geändert...

Zum Inhalt: Hand aufs Herz! Bei französicher Küche denkt man als Laie doch sofort an Schnecken, Baguette und Froschschenkel, oder? So ging es auch mir! Doch "Zu Gast in der Brasserie" schafft Abhilfe!
Auf das kurze Vorwort folgt nahtlos eine ausgewogene Rezeptvielfalt, die unterteilt ist in Appetithäppchen (Les Amuse-Gueules), Vorspeisen (Les Entrées), Hauptgerichte (Les Plats principaux), Beilagen (Les Garnitures), Desserts (Les Desserts) und Cocktails (Les Apéritifs). Abgerundet wird das Ganze von einem Nachwort des Autors Sebastian Greber, dessen Romane die Inspiration zu diesem Kochbuch lieferten.

Meine Meinung: Wenn man das Buch aufmerksam liest, merkt man schnell, dass hier ein bodenständiger Hobby-Koch am Werk ist und keineswegs ein proffesionelles Kochbuch-Team.
Aber ich finde, das macht es um so authentischer und auch persönlicher, bietet es doch glaubhafte und dennoch ansprechende Rezeptbilder und meist bodenständige, französische Rezepte deutsch interpretiert.

Ich war von der Auswahl und Menge an Rezepten positiv überracht, teilweise fast schon überwältigt. So vieles wollte ich ausprobieren, nichtz zuletzt, weil meist auch die Zutatenlisten sehr leicht zu besorgen sind.
Auch das Layout finde ich mit einem Bild zu jedem Rezept, einer übersichtlichen Zutatenliste und sehr nützlichen Tipps zu Resteverwertung oder weiteren, passenden Rezepten gelungen. Nur ein Inhaltsverzeichnis hat mir gefehlt und das Cover finde ich einfach unverdient schlicht und nicht aussagekräftig. Außerdem hätte ich die einzelnen Zubereitungsschritte noch übersichtlicher gestaltet. Dennoch wünsche ich mir sehnlichst die Print-Version herbei, die auch beim Kochen wesentlich praktischer wäre.

Leider kam ich aus privaten Gründen nur dazu, 4 Rezepte zu testen. Geschmacklich überzeugen konnten mich lediglich 2, dafür war die Zubereitung aber immer sehr leicht und ich empfehle definitiv das Estragon-Huhn.

Mein Fazit: Ein bodenständiges, authentisches Rezeptbuch, das Frankreich auch in meine Küche holen konnte und lediglich Schwächen im Layout aufweist.

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Tags: brasserie, französische küche, kochbuch   (3)
 

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

japan, liebe, lebenslüge, paris, schnee

Der Schneekimono

Mark Henshaw , Ursula Gräfe
Fester Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.10.2016
ISBN 9783458176824
Genre: Romane

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44 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

abenteuer, fantas, freundschaft, magie, feenland

Die wundersame Geschichte von September, die sich ein Schiff baute und das Feenland umsegelte

Catherynne M. Valente , Sylke Hachmeister , ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2015
ISBN 9783499217142
Genre: Kinderbuch

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130 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

alzheimer, familie, liebe, krankheit, demenz

Still Alice

Lisa Genova , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.02.2015
ISBN 9783404271153
Genre: Romane

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(57)

106 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

tokio, abschied, japan, jugendbuch, umzug

Sieben Nächte in Tokio

Cecilia Vinesse , Stephanie Singh
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423761499
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alisons Blick ist fest. "Mom ist unser Zuhause." "So funktioniert das nicht", schniefte ich. "Ein Zuhause muss ein Ort sein." Alison seufzt und blickt aus dem Fenster. Nach einer Weile sagt sie: "Nein. Das muss es ganz bestimmt nicht."

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und hatte auf eine athmosphärische, fluffige Story vor der Kulisse Tokios gehofft. Bekommen habe ich etwas ganz anderes...

Zur Story: Nach 4 Jahren in Tokio zieht Sophia in einer Woche wieder zurück in die USA und fühlt sich nicht im mindesten bereit dafür. Wie soll sie sich von einem Leben verabschieden, dass sich zum ersten Mal echt angefühlt hat? Als wäre das nicht genug, kehrt auch noch Jamie nach 3 Jahren wieder nach Tokio zurück. Sophia hat so gar keine Lust, sich in ihrer letzten Woche in Japan mit ihrem ehemals besten Freund und den Geschehnissen von damals auseinander zu setzen. Sie möchte ihre letzten verbleibenden Tage einfach nur genießen und ist mehr als erstaunt, als sie feststellt, dass sie das am besten mit Jamie kann.

Meine Meinung: Vielleicht lag es an meinen falschen Erwartungen, vielleicht auch an mir als Person, aber ich habe mich in der Geschichte leider so gar nicht wiedergefunden.

Geschildert wird die Story aus Sophias Ich-Perspektive, was ich prinzipiell gut fand. Auch die Idee, am Anfang eines jeden Kapitels einen Countdown ablaufen zulassen, hat mir gut gefallen, obwohl ich dadurch manchmal verwirrt war, an welchem Zeitpunkt wir uns eigentlich gerade in der Story befinden.
Leider konnte ich Sophias Gedanken und Entscheidungen aber nicht nachvollziehen. Hier schlägt einem so eine Flut aus ambivalenten Gefühlen gegenüber verschiedenen Aspekten ihres Lebens entgegen, dass es mir bis zuletzt unmöglich war, dieses Chaos zu durchschauen.

Auch die anderen Charaktere wirkten auf mich überspitzt und unsymphatisch. Die Darstellung von Freundschaft in diesem Buch ist vollkommen absurd und lediglich Jamie wirkte auch mich authentisch und war der einzige Symphatieträger.

Hinzu kommt, dass die Handlung in einer Parallelgesellschaft in Tokio spielt und das Buch einfach nicht in der Lage war, das Ambiente dieser Stadt bis auf wenige Szenen glaubhaft einzufangen. Natürlich kann das aber auch daran liegen, dass ich es selbst nie mit eigenen Augen gesehen habe.

Insgesamt konnte ich daher nichts aus dieser Geschichte mitnehmen. Sie ließ mich vollkommen kalt, da ich auch Sophias Situation nicht nachvollziehen konnte. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es einem jüngeren Publikum mit ähnlichen Problemen anders geht. Das Buch ist also eher für Jugendliche geeignet, die bisher oft umziehen mussten und das Gefühl haben, nirgends zu Hause zu sein.

Mein Fazit: Leider spricht das Buch eine sehr spezielle Zielgruppe an, weshalb ich Sophie einfach nicht verstand und nichts aus dem Buch mitnehmen konnte.

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Tags: abschied, parallelgesellschaft, tokio, umzug   (4)
 

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(188)

391 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

marissa meyer, wie monde so silbern, märchen, cyborg, cinder

Die Luna-Chroniken - Wie Monde so silbern

Marissa Meyer , Astrid Becker
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315281
Genre: Jugendbuch

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

mystery, cd, politische machtkämpfe

Night School - Um der Hoffnung willen

C. J. Daugherty , Carolin Liepins , Luise Helm , Markus Langer
Audio CD
Erschienen bei Oetinger Media GmbH, 21.07.2014
ISBN 9783837307764
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bisher hat die Reihe mich nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hinreißen können, aber ich verfolge sie dennoch weiter. Diesmal in Form des 4. Teils, der gar nicht mal so schlecht war wie anfangs befürchtet.

Zur Story: Trotz ihrem Fluchtversuch, kann Ali den Geschehnissen um Orion nicht entkommen und kehrt letztendlich zurück nach Cimmeria. Dort ist nichts wie es war und Ali kann die Angst vor Nathaniel förmlich in der Luft riechen. Zu allem Überfluss muss sich Ali zurück am Internat auch wieder ihrem privaten Gefühlschaos bezüglich Sylvain und Carter stellen, bis Nathaniels neuester Plan all das in den Schatten stellt.

Meine Meinung: Überraschenderweise war Teil 4 wieder etwas besser als sein Vorgänger, aber die Luft nach oben bleibt.

Die Gestaltung des Hörbuchs ist wie immer gut gemacht und positiv überraschen konnten mich diesmal auch die kleinen Wendungen. Man ahnt zwar vieles der Handlung bereits im Voraus (nicht zuletzt seit Band 2 wer der Verräter ist!), aber das Buch weiß doch mit kleinen Details zu überraschen, die ich persönlich so nicht geahnt hätte.

Da es sich dabei aber leider wie gesagt um Details handelt und ich im Gegesatz zur Protagonistin eine Idee hatte, was passieren würde, kam bei mir schnell der Frust bezüglich Ali wieder hoch. Ich habe nocht nie eine so überschätzte Protagonistin gesehen! Alle sehen zu ihr auf, dabei ist sie einfach nur naiv, unfähig und obendrein noch dämlich: Sie trifft wider besseren Wissens die falschen Entscheidungen, kann keine logischen Schlüsse aus den Geschehnissen vor ihrer Nase ziehen, bekommt Nichts alleine auf die Reihe und benimmt sich teilweise wie ein Kleinkind. Das hat mich so aufgeregt, dass ich Ali in meinem Kopf permanent beschimpfte!
So rückten dann bei mir auch die Nebencharaktere leider total in den Hintergrund.

Mit der Spannung ist es wie gesagt so eine Sache! Es bleibt interessant, wird teilweise auch richtig spannend, aber an machen Stellen zieht es sich auch etwas, was hauptsächlich daran liegt, dass der Leser hier schnell seine eigenen Schlüsse ziehen kann, wenn er nur ein bisschen cleverer als Ali ist.

Mein Fazit: Ali beweist erneut ihre allumfassende Inkompetenz, diesmal aber auf durchaus interessante Art!

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Tags: mystery, politische machtkämpfe   (2)
 

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379 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 27 Rezensionen

hochzeit, liebe, england, scheinehe, familie

Die Heiratsschwindlerin

Sophie Kinsella , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2011
ISBN 9783442475483
Genre: Romane

Rezension:  
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(320)

631 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 44 Rezensionen

venedig, zeitreise, liebe, zeitreisen, vergangenheit

Zeitenzauber - Die magische Gondel

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 14.02.2014
ISBN 9783843210706
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Die meisten Mädchen und Frauen haben Skrupel, mit voller Kraft zuzuschlagen. Sogar dann, wenn ihr Leben davon abhängt [...]. Außerdem sind sie dazu erzogen, Konflikte niemals mit Gewalt zu lösen. Und ehe sie sichs versehen, sind sie selbst tot."

Wäre mir das Buch in der SuB-Challenge nicht ausgewählt worden, hätte ich es vermutlich erst in ein paar Jahren gelesen. Aber zum Glück ist es jetzt gelesen und ich weiß, dass ich diese Reihe nicht weiter zu verfolgen brauche.

Zur Story: Anna verbringt ihre Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig. Während die beiden tagsüber arbeiten, bummelt sie durch die Stadt und entdeckt dabei eine rote Gondel, wo doch alle Gondeln in Vendig schwarz sein müssen. Als sie bei einer Bootsparade im Gedränge ins Wasser fällt, zieht sie ein attraktiver, junger Mann aus dem Wasser in besagte Gondel. Nur fährt sie Anna nicht den Kanal hinunter, sondern direkt ins 15. Jahrhundert.

Meine Meinung: Zeitreisen sind ja immer ein schwieriges und durchaus kompliziertes Thema. Leider wurde es hier quasi nur angeschnitten.

Durch den lockeren und modernen Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt, war ich sehr schnell in der Story drin und begleitete Anna auf ihrer Reise in die Vergangenheit. Leider wirkte er aber angesichts der Geschehnisse auch häufig zu kindlich und daher unpassend (siehe Titel).

Außerdem wusste ich lange nicht, worum es eigentlich ging. Erst nach über 100 Seiten rückte das Buch mal mit ein paar Infos raus, wie & warum die Protagonistin plötzlich in der Vergangeheit gelandet ist. Aber auch danach schien das Buch keine Richtung oder roten Faden, geschweige denn ein Ziel zu haben. Anna schlittert scheinbar nur zufällig in eine brenzlige Situation nach der nächsten, dabei ist dem Leser schon von Anfang an klar, dass da mehr dahinter steckt. Das zieht sich leider bis zum Ende durch, wo sich alles in Wohlgefallen auflöst. Spannung war daher nicht wirklich vorhanden.

Die Charaktere gingen mir leider auch überhaupt nicht nahe, sondern bleiben meist eher flach. Anna & Sebastianos Gedanken und Handlungen konnte ich nur schwer verstehen, wodurch die ganze Handlung leicht aufgesetzt und inszeniert wirkte.

Gut gefallen hat mir jedoch, wie historische Fakten und Zeitgeschehen in die Handlung eingebaut wurden. Die Story glänzt in der Hinsicht mit vielen authentischen Details, was dem Buch eine tolle Stimmung verleiht.

Leider sieht das beim Thema Zeitreisen ganz anders aus. Hier wurde sich nur ansatzweise die Mühe gemacht, die Theorie der Zeitreise zu hinterfragen. Vieles wird einfach als gegeben hingenommen und komplizierte Fragen großflächig umschifft. Wer ein wirklich gutes Buch über Zeitreisende lesen möchte, ist hier definitiv falsch. Da empfehle ich wirklich eher die Zeitrausch-Trilogie, die das Thema fast schon zu genau aufarbeitet.

Mein Fazit: Das Thema Zeireise wird hier gerade mal angeschnitten, die Charaktere bleiben blass und der Handlung fehlt der rote Faden. Für mich keine Alternative zur Zeitrausch-Trilogie!

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Tags: 15. jahrhundert, jugendliteratur, zeitreisen   (3)
 

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

dystopie, scifi, cliffhanger, umweltkatastrophen, parallelwelt

PHYSIS

Sophie Hilger
E-Buch Text: 220 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 01.09.2016
ISBN 9783946172208
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Ich weiß, man ist nie böse, wenn man um sein Leben kämpft. Und nie gut, wenn man dafür tötet, Aber so einfach ist es nicht."

Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, aber leider wurde ich enttäuscht.

Zur Story: Emmas Welt steht am Rande des Abgrunds. Es gibt kaum noch Wasser auf der Erde und immer mehr Menschen leiden darunter. Schon seit Monaten arbeitet Emma vor diesem Hintergrund an ihrem Sicherheitssystem, doch in der Praxis versagt es immer wieder. Als Lukas Mehring  ihr die Möglichkeit bietet, gleichzeitig ihr System funktionstüchtig zu machen und die Welt zu retten, überlegt sie nicht lange. Doch als Menschen sterben, wird Emma stutzig, welchen Preis sie eigentlich für die Rettung der Erde zahlen.

Meine Meinung: Ich hatte mich auf eine dystopische Story mit einem sehr aktuellen Thema gefreut. Das Potenzial dazu war thematisch auf jeden Fall da, leider funktionierte die Umsetzung für mich hinten und vorne nicht.

Geschildert wird die Handlung aus Emmas Ich-Perspektive. Leider wurde ich dennoch nicht mit ihr warm. Sie war mir vom ersten Moment an unsymphatisch und darüber hinaus verstand ich ihre Gedankengänge einfach nicht. Zu viele ihrer Handlungen und Gedanken fühlten sich an wie aus der Luft gegriffen und wirkten daher inszeniert.

Erschwerend hinzu kommt, dass das Worldbuilding und die eigentlich so wichtigen, äußeren Umstände hier so vernachlässigt werden, dass man sich jede noch so kleine Information aus Randbemerkungen zusammen reimen muss. Bis zum Ende habe ich leider nicht verstanden, worum es eigentlich geht und wie die genauen Zusammenhänge sind, die zum Ende des Buches führen.

Die Wendungen in dem Buch konnten mich zwar überraschen und manchmal auch fesseln, trugen aber gleichzeitig auch immer noch mehr zu meiner Verwirrung bei und warfen neue Fragen auf.

Aus diesen Gründen kam ich nie ins Buch rein und wurde zunehmend frustrierter, bis ich es nur noch höchst widerwillig las.

Mein Fazit: Das Potenzial war da, nur leider wurde mit Infos so massiv gespart, dass ich bis zum Ende die Handlung nicht verstanden habe.

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Tags: dystopie, science fiction, umweltkatastrophe   (3)
 

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

hexe, the school for good and evil, agatha, schule, gut

The School for Good and Evil - Eine Welt ohne Prinzen

Soman Chainani , Ilse Rothfuss , Iacopo Bruno
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.10.2016
ISBN 9783473401413
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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839 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

selection, liebe, kiera cass, jugendbuch, dystopie

Selection - Die Krone

Kiera Cass , Susann Friedrich , Marieke Heimburger
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.08.2016
ISBN 9783737354219
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Und wie sollte ich mir einen Ehemann auswählen? Wer war die beste Wahl? Wer würde beim Volk am meisten Zustimmung finden? War diese Frage überhaupt fair? War es überhaupt die richtige Frage?“

Der letzte Teil der Selection-Reihe ließ in der Bibliothek etwas auf sich warten, letztendlich fand er aber doch seinen Weg in meine Hände.

Zur Story: Nach den jüngsten Geschehnissen im Palast, wird Eadlyn immer mehr bewusst, wie viel Verantwortung sie als nächste Königin tatsächlich zu tragen hat und wie sehr sie dabei auf ihr Volk angewiesen ist. Eine Menge Arbeit wartet daher auf sie. Zusätzlich soll sie auch immer noch mit Hilfe des Castings einen Partner für sich wählen. Doch bald hat es den Anschein, als würden an Eadlyns Stelle andere für sie entscheiden.

Meine Meinung: Also man muss ja eindeutig festhalten, dass man auch nach über einem Jahr schnell wieder in der Geschichte drin ist und der Schreibstil liest sich einfach so schnell, dass ich für die Bücher von Kiera Cass immer besonders wenig Zeit brauche.

Auch Eadlyn ist nach wie vor ein komplexer Charakter, den man erst nach und nach versteht. Doch leider hat sie für mich besonders gegen Ende des Buches an Glaubhaftigkeit verloren. Obwohl das Buch aus ihrer Ich-Perspektive geschrieben ist, wird man als Leser nicht immer in ihre Entscheidungen und Gedanken mit einbezogen. Das erhält natürlich einerseits die Spannung, lässt manche großen Wendungen aber weit hergeholt erscheinen.
So kam es, dass ich z.B. ihre letztendliche Entscheidung des Castings betreffend zwar schon geahnt hatte, sie aber so plötzlich kam, dass ich sie als nicht glaubhaft empfand.
Andere Wendungen hingegen, wenn auch nur sehr wenige, konnten mich überraschen.
Dennoch wirkt das Ende insgesamt leider mehr oder weniger aus dem Boden gestampft.

Die Konflikte aus der anfänglichen Trilogie wurden weiter gedacht, bleiben aber in ihrem Kern die gleichen. Das gibt der Story ein wenig Glaubhaftigkeit zurück, bleibt aber meiner Meinung nach dennoch weit hinter dem möglichen Potenzial der Geschichte zurück.
So bleibt es eine seichte Story für Zwischendurch, bei der man nicht all zu viel hinterfragen sollte.

Mein Fazit: Eadlyn verliert gegen Ende leider zunehmend ihre Glaubhaftigkeit und so bleibt Selection eine flache Story ohne viel Tiefgang.

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Tags: bachelorette, dystopie   (2)
 

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(448)

615 Bibliotheken, 40 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

harry potter, magie, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter and the Cursed Child

Joanne K. Rowling , Jack Thorne , John Tiffany
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Little, Brown, 31.07.2016
ISBN 9780751565355
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Perfection ist beyond the reach of humankind [...]. In every shining moment of happiness is that drop of poison: the knowledge that pain will come again. Be honest to those you love, show your pain. To suffer is as human as to breathe."

Ich konnte es kaum erwarten, dieses Buch in den Händen zu halten. Eigentlich wollte ich auf die deutsche Ausgabe warten, bin dann aber nach wenigen Wochen doch schwach geworden.

Zur Story: Das ganz normale Leben hat Harry letztendlich doch eingeholt, zumindest soweit es für ihn möglich ist. Als Angestellter des Ministeriums, Ehemann und Vater von 3 Kindern hat er eigentlich mehr als genug zu tun. Zumal sein jüngster Sohn Albus sehr mit einem Leben zu kämpfen hat, dass er sich selbst nicht ausgesucht hat. Doch dann wird Harry von der Vergangenheit eingeholt und plötzlich ist auch sein Sohn mittendrin.

Meine Meinung: Im Endeffekt las sich die Story, als hätte man Harry Potter 1-7 in die Mikrowelle gesteckt, aufgewärmt und für die bessere Optik ein bisschen Petersilie drauf gestreut. Ich hatte schon niedrige Erwartungen an das Buch, aber schlimmer geht bekanntlich immer!

Was als erstes auffällt, ist natürlich der Schreibstil. Wie wahrscheinlich schon weitreichend bekannt ist, handelt es sich hierbei um ein Theaterskript. Das Buch besteht daher ausschließlich aus Regieanweisungen und wörtlicher Rede. Damit ging natürlich ein wenig die Stimmung und das Ambiente verloren, das war mir aber schon vorher klar gewesen.

Viel eher hat es mich massiv gestört, dass hier keine neuen Ideen eingebracht wurden, sondern die zentralen Konflikte alle auf Geschehnissen aus den ersten 7 Büchern basierten. Die Reihe Harry Potter wurde also faktisch nur noch einmal aufgegrollt, mehr nicht.

Hinzu kommt, dass manche Charaktere so verzerrt wurden, dass sie fast von lächerlich waren. Wenn man sich schon auf bekannte Charaktere stützt, sollte man diese auch genauestens studieren und glaubhaft widergeben. Das ist hier leider, wenn auch nur teilweise, misslungen.

Außerdem blieben an manchen Stellen selbst für Potterheads einige  Fragen offen, z.B. wie gewisse Charaktere ständig aus dem Nichts auf dem Schulgelände auftauchten.

Dennoch war es irgendwo ganz nett und interessant, mal wieder in die Welt der Zauberer abzutauchen und man fieberte natürlich auch mit den Charakteren mit, was aber maßgeblich an der brillanten Vorarbeit von J. K. Rowling lag.

Mein Fazit: Hier wurde nicht mehr getan, als die Reihe nochmal aufzurollen und das nicht einmal gut. Leider enttäuschend!

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Tags: fanfiction, magie, prophezeihung, theaterskript, vergangenheitsbewältigung   (5)
 

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(346)

677 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 175 Rezensionen

erotik, calendar girl, audrey carlan, liebe, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

roboter, liebe, hörbuch, hendrik duryn, familie

Der Roboter, der Herzen hören konnte

Deborah Install , Susanne Goga-Klinkenberg , Hendrik Duryn
Audio CD
Erschienen bei Argon, 28.07.2016
ISBN 9783839814963
Genre: Romane

Rezension:

"Meine Eltern waren nicht mehr da, Amy war nicht mehr da und es war höchste Zeit mir einzugestehen, dass sie eine tiefe Lücke hinterlassen hatten. Dennoch war es auch an der Zeit, die Lücke mit Leben zu füllen - einem richtigen Leben."

Ich hatte das große Glück, dieses Hörbuch im Rahmen einer Leserunde gewinnen zu dürfen und es wurde überraschenderweise  zu einem echten Highlight!

Zur Story: Ben führt sein Leben genauso plan- und ziellos wie seine Ehe. Doch als er eines Tages den kleinen, defekten Roboter Tang in seinem Garten entdeckt, hat das ein Ende. Ben möchte nur Eines: Tang reparieren lassen. Was als kurzfrisitige Idee beginnt wird zu einer halben Weltreise. Auf dem Weg lernt Ben von Tang, sich der Welt und seinen eigenen Gefühlen zu öffnen und Ben staunt nicht schlecht, wie die Menschen in seiner engsten Umgebung darauf reagieren.

Meine Meinung: Was habe ich diese zauberhafte Geschichte für Zwischendurch genossen, denn sie ist unerwartet facettenreich.

Es geht nicht nur um einen veralteten Roboter in einer Zeit hoch entwickelter, künstlicher Intelligenz, es geht auch um Freundschaft, Liebe, Verlust, Gesellschaftskritik. Diese unerwartet komplexen Themen machen die schöne Grundgeschichte zusätzlich noch aussagekräftig und aktuell.

Dabei hat Hendrick Duryn solch ein unerwartetes Talent fürs Vorlesen bewiesen, wie man es selten erlebt. Er schafft es, in genau dem richtigen Tempo Stimmungen und Gefühle perfekt zu transportieren und jeder Figur eine eigene Stimme zu verleihen. So hatte ich überhaupt keine Probleme, der Geschichte zu folgen und die einzelnen Figuren auseinander zu halten.

Die Charaktere sind so symphatisch und anrührend gestaltet, dass man sich ihrem Charme nicht lange entziehen kann. Insbesondere der kleine Tang wächst einem dabei sofort ans Herz. Doch auch andere Figuren mit wesentlich mehr Ecken und Kanten bleiben authentisch, symphatisch und verleihen der Story noch mehr Tiefgang ohne auf Klischees zurück greifen zu müssen. Insbesondere hat mir die sagenhafte Entwicklung gefallen, die fast alle Charaktere durchleben ohne dass es unrealistisch wurde. Sie zeigen, dass es für die Widergutmachung von Fehlern niemals zu spät ist und man kaputte Beziehungen wieder reparieren kann. Das lassen andere Bücher leider viel zu oft vermissen.

In der Geschichte werden unterschwellig so viele Dinge angespochen, dass die Handlung stets interessant bleibt. Kapitel um Kapitel ziehen an einem vorbei, ohne dass man es wirklich merkt und ehe man es richtig realisiert, ist die wunderbare Reise an der Seite von Tang und Ben leider schon wieder vorbei.

Mein Fazit: Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und Widergutmachung ganz ohne Klischees! Absolute Empfehlung!

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Tags: freundschaft, künstliche intelligenz, liebe, persönlichkeitsentwicklung   (4)
 

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(117)

333 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

zwillinge, mystery, magie, familiengeheimnis, jugendbuch

Book of Lies

Teri Terry , Petra Knese
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 05.07.2016
ISBN 9783649667520
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Doch was ist mit den kleinen Lügen, mit denen wir anderen und uns selbst etwas vormachen? Irendwann sind sie ein Teil von uns und bestimmen unsere Beziehungen zu anderen - unser eigener Mythos. [...] Ohne Lügen fallen die Masken."

Ich durfte Teri Terrys neues Buch in einer Buchverlosung gewinnen und habe es vor kurzem mit einer Gleichgesinnten von Instagram endlich gelesen.

Zur Story: Als Piper auf der Beerdiung ihrer Mutter plötzlich ihrer Zwillingsschwester Quinn begegnet, erfährt ihr Leben eine weitere Wende. Piper möchte ihre Schwester unbedingt an ihrer Seite haben, doch Quinn bleibt skeptisch und verschlossen. Als sie allmählich gemeinsam hinter das Geheimnis ihrer Trennung kommen, offenbart sich ein lang gehütetes Familiengeheimnis und die Gewissheit, das eine von ihnen gefährlich ist.

Meine Meinung: Ich habe ja "Gelöscht" total gemocht und hier ehrlich gesagt etwas Ähnliches erwartet - weit gefehlt.

Geschildert wird die Handlung sowohl aus der Sicht von Piper, als auch aus der von Quinn. Zunächst scheinen die beiden sehr unterscheidlich zu sein und das merkt man auch an der Stimmung der jeweiligen Perspektive. Die Nebencharaktere hingegen bleiben größtenteils recht blass.

Dennoch bleibt das Buch sehr lange sehr geheimnisvoll und man grübelt die ganze Zeit, in welche Richtung es wohl gehen mag und was es mit der Handlung auf sich hat.

Generell wird die Entwicklung der Figuren ziemlich gut in den Perspektiven tranportiert, was mir außerordentlich gut gefallen hat und auch einen Großteil der Geschichte ausmacht. Auch das spricht für Terrys außergewöhnlich guten Schreibstil, der die Seiten nur so vorbeifliegen ließ.
 
Leider lag dadurch aber auch überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit auf den Gedanken und Gefühlen der beiden Mädchen, was besonders in der Mitte des Buches dazu führte, dass die Handlung auf der Stelle trat und nicht wirklich voran kam. Hinzu kommt, dass die Handlung im Großen und Ganzen dann doch etwas vorhersehbar war und höchstens mit Details zu überraschen wusste.

Grundlegend enttäuscht hat mich dann aber leider das Ende, dass das Potenzial der Story nicht einmal ansatzweise nutzt, sondern stattdessen klischeehaft, simpel und obendrein noch kitschig ist. Mir schien es einfach zu übertrieben und hat mir das Buch leider ein wenig kaputt gemacht.
 
Mein Fazit: Das unwürdige Ende und die langweilige Mitte kann auch Terrys großartiger Schreibstil und eine außergewöhnliche Charakterentwicklung nicht vollends gerade biegen.

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Tags: begabung, familiengeheimnis, mystery   (3)
 

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(974)

1.578 Bibliotheken, 20 Leser, 7 Gruppen, 73 Rezensionen

götter, percy jackson, fantasy, griechische mythologie, rick riordan

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310590
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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(383)

832 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 175 Rezensionen

liebe, raumschiff, these broken stars, amie kaufman, jugendbuch

These Broken Stars - Lilac und Tarver

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.05.2016
ISBN 9783551583574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Nur noch ein kleines Stück, Miss LaRoux. Sie machen das sehr gut." Ich mache eigentlich überhaupt nichts. Ich könnte auch genauso gut eine Stoffpuppe sein. Wird mit passenden Schuhen geliefert. Das Rückgrat ist separat erhältlich.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich dieses Buch überhaupt lesen möchte, aber als es in der Bibliothek erhältlich war, nahm ich es doch mit.

Zur Story: Als Tochter und einzige Angehörige eines führenden Industriellen, hat Lilac LaRoux alles, was sie sich nur wünschen kann ... außer echte Freunde. Als sie Tarver unterwegs auf einem Raumschiff trifft, weiß sie auf den ersten Blick, dass er anders ist. Doch wenn sie ihm keinen ernsthaften Ärger mit ihrem Vater einhandeln möchte, muss sie sich von ihm fernhalten. Als sie nach dem Absturz des Schiffes allerdings auf einem fremden Planeten stranden, müssen sie wohl oder übel zusammenarbeiten.

Meine Meinung: Wer auf eine komplexe Story mit Tiefgang vor einer interessanten Kulisse hofft, den muss ich leider enttäuschen.

In Anbetracht des Klappentextes ist es fast schon eine Kunst, die Handlung entgegen aller Erwartungen kitschig und nur so vor Klischees strotzend zu gestalten, aber die beiden Autorinnen haben es geschafft.

Geschildert wird die Geschichte abwechselnd aus Lilacs und Travers Sicht und dabei vor jedem Kapitel um Einblicke in eine Szene aus der Zukunft erweitert. Das funktionierte für mich ganz gut und blieb interessant. Beide Perspektiven habe ich gern verfolgt und die zukünftige Szene harmonierte gut mit den Geschehnissen, auch wenn sie schnell anfängt auf der Stelle zu treten.

Leider bleibt die Handlung aber trotz interessanter Kulisse so unglaublich oberflächlich und zu allem Überfluss auch noch klischeehaft, dass mich das Buch schnell frustriert hat. Die Charaktere konnte ich von vornherein komplett durchschauen, auch wenn vor allem Lilac eine bemerkenswerte Wandlung hinlegt.
 
Wendungen hat die Geschichte zwar zu bieten, aber leider konnten sie mich nicht erreichen, geschweige denn mitreißen. Das liegt meiner Meinung nach vor allem an den spärlichen Informationen, die der Leser über Lilac und Tarvers Welt bekommt. Der Schreibstil lässt sich zwar gut lesen, aber bleibt wie die Handlung selbst oberflächlich, sodass sich der Leser die wenigen Infos aus Nebensätzen und einer vagen Ahnung zusammen basteln muss.

Da kommt schnell alles andere als Euphorie auf.

Mein Fazit: Trotz Potenzial bleibt das Buch auf allen Ebenen oberflächlich und klischeehaft. Für mich eine Enttäuschung auf ganzer Linie!
 

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Tags: science fiction, survival   (2)
 

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1.518 Bibliotheken, 30 Leser, 13 Gruppen, 91 Rezensionen

dämonen, fantasy, magie, arlen, siegel

Das Lied der Dunkelheit

Peter V. Brett , Ingrid Herrmann-Nytko
Flexibler Einband: 797 Seiten
Erschienen bei Heyne, 04.05.2009
ISBN 9783453524767
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

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entführung, flucht, gefangenschaft, missbrauch, kinder

Raum

Emma Donoghue , Armin Gontermann , Matthias Brandt
Audio CD
Erschienen bei OSTERWOLDaudio, 29.08.2011
ISBN 9783869520902
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe überall die Filmplakate gesehen und dass der Film einen  Oscar gewonnen hat. Wenn das nicht ausreichend Gründe sind, erst einmal das Buch zu lesen...

Zur Story: Jacks Welt besteht aus Raum, dort hat er alles, was er braucht: Bett, Tisch, Wanne und nicht zu vergessen Oberlicht und Fernseher. In Fernseher trifft er oft seine Freundin Dora, aber die ist nicht in echt. Nur er und Ma sind in Echt. Doch eines Tages erzählt Ma Jack eine ganz besondere Geschichte. Eine Geschichte von einem gestohlenen Mädchen und einer Welt, so groß und unterschiedlich wie in Fernseher... und dem Plan B, der großen Flucht!

Meine Meinung: Das Buch ist genau so gewöhnungsbedürftig wie besonders.

Geschildert wird die Handlung aus der Sicht des 5-jährigen Jacks. Das merkt man dem Schreibstil sofort an und wird auch bis zum Schluss durchgezogen. Er wirkt im ersten Moment sehr seltsam, doch wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, eröffnet sich einem eine so außergewöhnliche und besondere Perspektive, das dies allein das Buch schon zu einem Must-Read macht.
Der Synchronsprecher macht dabei seinen Job sehr gut. Er legt so viel Gefühl in seine Stimme, dass das Hörbuch zu dem Erlebnis wird, das es ist.

Die Handlung erschließt sich einem erst nach und nach, wird aber schnell zu einer sehr interessanten Lektüre. Außerdem ist sie durch den Schreibstil sehr authentisch und man findet dadurch auch schnell Zugang zu dem kleinen Jack. Gefühle und Stimmungen werden so gut transortiert, als stünde man direkt neben den Personen. Ehe ich mich versah, habe ich Jacks Welt mit ihm gemeinsam entdeckt und mit ihm mitgefiebert.

Teilweise zieht die Handlung sich etwas, wird aber zwischendurch auch unendlich spannend. So spannend, dass man es als Leser kaum aushält.

Das Ende hat mir hingegen nicht so ganz gefallen. Mir ist klar, dass es viele Leser interessiert hat, wie es mit Jack und seiner Ma weiter geht. Diese Leser werden definitiv zufrieden sein. Mir persönlich hätte aber ausnahmsweise ein offeneres Ende eher zugesagt. Dabei muss ich allerdings gestehen, dass einem dann viele Denkanstöße verloren gegangen wären.

Insgesamt regt das Buch sehr zum Nachdenken an, in jederlei Hinsicht. Es ist wirklich eine sehr besondere Lektüre, die einem neue Perspektiven eröffnet.

Mein Fazit: Ein sehr besonderes Buch, das einem durch seinem authentischen Schreibstil neue Perspektiven eröffnet. Sollte man gelesen haben!

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Tags: entführung, gefangenschaft, isolation, missbrauch   (4)
 

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verlassen, julia meier, freundschaft, liebe, allein

Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

Estelle Laure , Julia Meier
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 18.03.2016
ISBN 9783833735486
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Ich habe das Gefühl, der Boden entgleitet mir immer mehr und ich denke an Dad, daran, wie er zerbrochen ist. Vielleicht können wir alle zerbrechen, es ist nur die Frage, was uns zerbricht."

Ich habe mir das Hörbuch für eine sehr lange Autofahrt vor 2 Wochen heruntergeladen und war positiv überrascht.

Zur Story: Seit ihre Mutter verreist ist, kümmert sich Lu um ihre kleine Schwester Wren. Doch als ihre Mutter auch nach 2 Wochen nicht zurück kehrt, muss Lou sich etwas einfallen lassen. Wren muss wieder zur Schule, Lebensmittel müssen eingekauft werden und wer soll jetzt eigentlich diese ganzen Rechnungen bezahlen? Dass Lou hiemlich in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verliebt ist, hilft da jetzt herzlich wenig, oder doch?

Meine Meinung: Ich bin ohne große Erwartungen in dieses Buch gestartet und das war vielleicht auch gerade gut so.

Die Story wird aus der Sicht von Lu geschildert. Sie ist eigentlich ein ganz normaler Teenager, aber gleichzeitig eine so authentische Figur, dass ich schnell in der Geschichte angekommen war. Lu ist eine unheimlich starke Persönlichkeit, zeigt dem Leser gleichzeitig aber auch ihre Schwächen. Außerdem mochte ich ihren Humor sehr gern.

Natürlich ist auch die Geschichte eine sehr außergewöhnliche und interessante, die sehr schnell mein Interesse geweckt hat. Es ist eine ziemlich gute Mischung zwischen Familiendrama und Jugendliteratur. Ein Buch voller Mitgefühl, Stärke und Hoffnung.

Das Buch weiß sogar mit einigen Wendungen zu überraschen. Das Ende ist zwar wirklich sehr offen gehalten, aber da ich darauf vorbereitet war, hat es mich nicht gestört. Normalerweise mag ich offene Enden überhaupt nicht, aber hier ist die Message des Buches ganz klar rüber gekommen und weitere Informationen brauchte ich eigentlich nicht.

Nicht ganz so gut hat mir die Darstellung von psychischen Krankheiten gefallen, aber das liegt glaube ich zum größten Teil an mir und nicht an dem Buch.

Mein Fazit: Trotz einem sehr offenen Ende ist diese Geschichte eine sehr besondere Mischung aus Jugendliteratur und Familiendrama voller Stärke und Hoffnung.

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Tags: familiendrama, jugendliteratur, junge liebe   (3)
 

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dystopie, gelöscht, terrorismus, england, science fiction

Gelöscht

Teri Terry , Marion Hertle
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 19.02.2015
ISBN 9783733500382
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Hast du dich das nie gefragt? Was du getan hast, um geslated zu werden? [...]" Ben schüttelte den Kopf. "Ich weiß nicht, was ich getan haben könnte. [...] Wir können nur unser Leben leben, wie es jetzt ist: die sein, die wir jetzt sind."

Ich hatte das Buch schon eine Weile auf der Wunschliste zu stehen und es mir letztens endlich aus der Bibliothek ausgeliehen. Ich habe viele Empfehlungen gelesen, aber nicht erwartet, dass es so gut ist.

Zur Story: Laufen, essen, sogar Geschirr spülen - Alles muss Kyla neu lernen, denn ihr Gedächtnis und ihre Persönlichkeit wurden gelöscht. Doch immer wieder hat Kyla seltsame Träume und beginnt, Dinge zu hinterfragen. Dinge, die ein Slater nicht tun sollte. Wenn die Regierung davon erfährt, gibt es nicht noch eine Chance. Doch sie muss einfach wissen, warum sie so anders ist. Allerdings bringt sie damit nicht nur sich selbst in Gefahr und bald verschwinden Menschen aus Kylas Umfeld...

Meine Meinung: Ich muss zugeben, ich habe eine Weile gebraucht, bis ich in dem Buch angekommen war.

Zunächst erinnerte mich die Story an eine Mischung aus "Delirium" und "Atemlos - Gefährliche Wahrheit", bekam am Ende aber eine ganz eigene Richtung. Heraus kommt eine gekonnte Kombination aus Jugendliteratur, Dystopie und Thriller, die jeder mal zur Hand nehmen sollte.

Kylas Geschichte war von der ersten bis zur letzten Seite interessant und spannend. Es hatte ungeahnte Wendungen zu bieten und die Figuren lassen sich nur schwer durchschauen, sodass ich das Buch nur ungern aus der Hand legte.

Der Schreibstil ist dabei sehr handlungorientiert, erklärt die Hintergründe nur nach und nach und lässt sich so sehr flüssig lesen. Nur die teilweise enormen Zeitsprünge am Anfang der Kapitel haben mich manchmal aus dem Tritt gebracht.

Die Charaktere sind hier sehr geheimnsivoll gehalten und offenbaren ihr wahres Gesicht erst nach und nach. Wer am Anfang symphatisch wirkt, ist in Wahrheit ein Feind und umgekehrt. Bis zum Schluss bleibt man mit Kyla höcht misstrauisch und vermutet hinter jeder Äußerung eine Falle. Das erhält die Spannung und bringt einem Kyla auf eine sehr unbewusste Art näher. Ich habe es kaum gemerkt, aber am Ende fühlte ich total mit ihr mit: Ich hatte Angst um ihre Lieben und geriet in Panik, als es drunter und drüber ging.

Trotz meiner Begeisterung vergebe ich wegen den Zeitsprüngen 4,5 Sterne.

Mein Fazit: Aufgrund einer sehr geheimnsivollen Handlung mit schwer durchschaubaren Charakteren unheimlich spannend und interessant.

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Tags: amnesie, dystopie, jugendthriller   (3)
 

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depression, ratgeber, angst, krankheit, sachbuch

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

Matt Haig , Sophie Zeitz-Ventura
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423280716
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Wie oft machen wir und stattdessen Gedanken um die Zukunft oder bedauern und betrauern die Vergangenheit? Und wir reagieren auf all diese Sorgen um die Zeit, indem wir versuchen, so viel wie möglich zu erreichen, bevor es zu spät ist."

Seit ich das Buch gesehen habe, wollte ich es kaufen. Im Moment vergeht in meinem Leben kein einziger Tag, an dem ich mich nicht mit diesem Thema auseinander setzen muss. Es wurde also höchste Zeit...

Zur Story: Als Matt Haig an einer Depression mit Angststörung erkrankt, ist er sich sicher, sterben zu müssen. Er will sogar sterben und irgendwie auch nicht. Der Weg aus dieser grausamen Krankheit ist lang und schwerer als alles andere, was Matt bisher erlebt hat. Aber er kämpft sich Zentimeter um Zentimeter weiter voran und macht sein Leben wieder zu dem, was es eigentlich immer war: Ein Leben!

Meine Meinung: Dieses Buch ist kein Roman und auch kein Sachbuch. Es ist weder ein Ratgeber, noch sind es Matts Memoiren. Es ist vielmehr eine Art Abrechnung mit einer tödlichen Krankheit.

So ein Buch wie dieses sollte es viel öfter geben! Matt Haig erzählt auf so persönliche und anrührende, aber gleichzeitig unterhaltsame Art seine Geschichte, dass ich dieses Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte.
Sein Schreibstil ist dabei ruhig, transportiert aber viel Gefühl und ist vor allem mit philosophischen Gedanken gespickt, ohne dass es aufgesetzt oder übertrieben wirken würde. Er vermittelt außerdem stets ein Gefühl der Hoffnung, sodass dieses Buch keineswegs schwerfäälig ist.

Gleichzeitig merkt man aber eindeutig, dass das Buch mit vielen Jahren Abstand geschrieben wurde. Die Kapitel sind zwar grob chronologisch, aber enthalten teilweise doch schon große Sprünge, denen man nicht so leicht folgen kann. Es war zwar stets interessant, Matts besonderer Geschichte zu lauschen, aber sie wurde eben aus einem Blickwinkel geschrieben, der 16 Jahre in der Zukunft liegt und daher lückenhaft ist. Für mich blieben unheimlich viele Fragen offen, was ich schade finde.

Dennoch schafft es der Autor, das Thema Depression und Angsstörung auf authentische und gleichzeitig verständliche und sogar unterhaltsame Art rüber zu bringen, dass ich am Ende die Tränen nicht mehr zurück halten konnte.
Ich wünschte, es würde mehr von diesen Büchern geben, damit die Leute vielleicht ein bisschen besser verstehen, was es heißt, "depressiv" zu sein.

Mein Fazit: Eine authentische Geschichte über eine tödliche Krankheit mit einem sehr besonderen Schreibstil. Sollte man gelesen haben!

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Tags: angststörung, depression, psychische erkrankungen   (3)
 
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