MissUnberechenbar

MissUnberechenbars Bibliothek

119 Bücher, 64 Rezensionen

Zu MissUnberechenbars Profil
Filtern nach
119 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(118)

278 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 40 Rezensionen

liebe, vampire, julie kagawa, vampir, dystopie

Unsterblich - Tor der Nacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.05.2014
ISBN 9783453268692
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat die siebzehnjährige Allison die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, und als Allie an den Ort zurückkehrt, der einst ihre Heimat war, macht sie eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und diesmal sind auch die Vampire gefährdet, sich anzustecken. Nur einer kann vielleicht Abhilfe schaffen: Kanin, Allies »Schöpfer«. Unter den Vampiren gilt er jedoch als abtrünnig, und niemand weiß, wo er sich aufhält. Wird es Allie rechtzeitig gelingen, ihn zu finden?

Eigene Meinung:
Die Gestaltung des Buches finde ich sehr gelungen: Der weiße Hintergrund ist schlicht, wirkt aber durch die blauen Akzente, die gezeichnet so schön aussehen, lebendiger. Das Cover ähnelt dem des ersten Bandes, und man sieht wieder die junge Frau, die wahrscheinlich Allie darstellen soll, mit dem Katanaschwert. Ich freue mich schon auf die Gestaltung des dritten und finalen Bandes! :)
Die Charaktere:
Allison mag ich sehr gern. Da sie nun ein Vampir ist, hat sie sich natürlich verändert und muss ihren Hunger ständig unterdrücken, um ihr Umfeld (und vor allem Zeke) nicht zu gefährden. Sie beweist unglaubliche Selbstkontrolle und Mut, da sie sich mehr oder weniger alleine Sarren, einem psychopatischen und grausamen Vampir, stellt, um ihren Schöpfer Kanin zu retten.
Ein weiterer Grund, wieso ich sie sympathisch finde, ist ihr Versuch, immer so menschlich wie möglich zu bleiben, obwohl sie sich ganz einfach zu dem Monster verwandeln könnte, das sie eigentlich ist.
Zum Glück hat sie bei der Verwandlung zum Vampir keines bisschen ihres bissigen Humors verloren, der mich – vor allem bei den Diskussionen mit ihrem Bruder im Blute Jackal – sehr unterhalten hat. :)
Jackal begleitet Allie auf ihrer Reise und spielt somit eine größere Rolle in diesem Band. Ich konnte ihn bis zum Schluss nicht durchschauen, weil er einfach so unberechenbar ist. Ich mochte ihn zum einen, weil er witzig ist, und immer einen spitzen Kommentar auf der Zunge hat, gleichzeitig mochte ich ihn nicht, da er Allie gegenüber nicht loyal ist und immer nur an sich denkt. Nachdem ich das Buch dann beendet habe, war ich erstaunt und habe nun eine klare Meinung über ihn: Aber die verrate ich nicht, ich will ja nicht spoilern. :)
Der Schreibstil von Julie Kagawa ist unübertrefflich: Schon seit dem ersten Buch von ihr, bin ich von ihrer Schreibweise gefesselt und verschlinge jede neue Geschichte von ihr.
Eigentlich bin ich kein großer Fan von Vampirgeschichten, da es oft immer die gleichen sind; vor allem seit dem großen Erfolg von Twilight kommen sie überall vor, die kleinen Blutsauger.
Kagawas Vampire allerdings sind keine von der soften Sorte, sondern wirklich die grausamen Monster, die sie früher einmal verkörpert haben. Sie passen perfekt in die düstere Welt, die die Autorin geschaffen hat. Ich war vollkommen fasziniert von New Convington, den Laboren, der furchtbaren Krankheit – und trotzdem bin ich froh, nicht in dieser Welt zu leben. :)
Ich vergebe 5 von 5 Herzchen für eine packende Dystopie von einer meiner Lieblingsautorinnen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(60)

86 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

liebe, münchen, freundschaft, vorurteile, verbrechen

Willkommen in Hawks

Juliane Käppler
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei books2read Verlag, 29.03.2014
ISBN 9783733783822
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Ein Jahr Schüleraustausch in Hawks, Michigan: Die 17-jährige Charlotte Engel findet es einfach ätzend. Bis sie sich in Cameron McCready, den Bad Boy der Kleinstadt, verliebt. Plötzlich ist Hawks für Charlotte der schönste Ort der Welt. Doch dann muss Cameron wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hat, ins Gefängnis. Mit gebrochenem Herzen fliegt Charlotte zurück nach Deutschland. Fünf lange Jahre vergehen – dann treffen sie sich erneut in Hawks. Ihre Liebe lebt, und jetzt sind sie beide, anders als damals, wirklich frei dafür! Doch derjenige, dessen Gefängnisstrafe Cameron abgesessen hat, hat noch eine Rechnung offen. Ein gefährlicher Wettlauf gegen die Vergangenheit beginnt …

Eigene Meinung:
Das Cover von "Willkommen in Hawks" finde ich ehrlich gesagt nicht so gelungen - es sagt überhaupt nichts aus, es ist viel zu schlicht und die Gesichter sehen so unsympathisch aus: Das Mädchen schaut so ernst und der Junge sieht irgendwie komisch aus. :D
Irgendwas stört mich an seinem Kinn, vielleicht wurde es zu sehr bearbeitet. ^^
Es gäbe so viele verschiedene Möglichkeiten dieses Cover zu gestalten, weil die Geschichte einfach viel hergibt.. Und ich weiß nicht, ob man sich keine Mühe bei der Gestaltung gegeben hat oder irgendwas schief gelaufen ist: Ich finde es jedenfalls sehr unschön.
Die Charaktere:
Charlotte ist ein unabhängiger Mensch, sie ist zielstrebig und selbstbewusst. Da ihre Eltern als Geologen arbeiten, ist sie oft allein zuhause, genießt aber viele Freiheiten und das Vertrauen ihrer Eltern.
Ich als Leser brauchte etwas, um mit ihr warm zu werden. Das lag nicht an ihr, denn sie ist ein netter Protagonist, mit dem ich fast keine Probleme hatte.
Kurzzeitig hatte ich das Gefühl, dass sie zu abwesend war, oder auch einfach nur gleichgültig. Sie erzählt ihren Freunden nichts von ihrer Beziehung mit Cameron, was ich zwar nachvollziehen kann, aber da das Buch nicht aus Charlottes Sicht geschildert ist, erfährt auch der Leser wenig.
Cameron ist der mit der schweren Vergangenheit und dem Vater mit dem Alkoholproblem, um den er sich kümmern muss. Er dreht gerade seine dritte Ehrenrunde, möchte aber dieses Jahr endlich raus aus dem verschlafenen Kaff Hawks, wo ihn alle meiden und schief ansehen.
Ich kann nicht sagen dass ich ihn nicht mochte, aber wirklich begeistert von ihm war ich auch nicht; er ist eben der Trouble Boy aus einer Kleinstadt, der auch seine soften Seiten hat.
Er tat mir aber so leid, als das mit der Gefängnisstrafe kam.. Immerhin hat er nichts verbrochen und er dann wird so krass beschuldigt.
An den Schreibstil musste ich mich auch erst gewöhnen. Erzählt wird nicht in der 1. Person, sondern der dritten. Diese "folgt" Cameron oder Charlotte aber nicht, sondern berichtet oft eher allgemein, was passiert.
An manchen Stellen hat es mir dann an Gefühlen gefehlt, die das Ganze abgerundet hätten. Deswegen kamen mir die Protagonisten auch so fremd vor, als die Geschichte nach den 5 Jahren wieder ins Rollen kam: Sie haben sich stark verändert und davor hatte ich auch schon keine starke Bindung mit ihnen.
Meiner Meinung nach hätte man die Geschichte gut in zwei Bände aufteilen können, wenn man die einzelnen Teile (vor und nach Camerons Gefängnisstrafe) noch mehr ausgebaut hätte.
Alles in allem war es eine schöne Geschichte, die mich aber nicht ganz packen konnte. Ich vergebe daher 3 von 5 Herzchen!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(330)

571 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 37 Rezensionen

liebe, freundschaft, vergangenheit, rosemary beach, familie

Simple Perfection - Erfüllt

Abbi Glines , Lene Kubis
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 17.02.2014
ISBN 9783492304832
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt
Della will stark für Woods sein, auch wenn sich ihr Leben vor ihren Augen in nichts auflöst. Egal, wie weit sie von zu Hause flieht, die Schatten ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Sie versucht, ihre tiefen Ängste und wahren Gefühle vor Woods zu verbergen, um ihn zu schützen, denn sie weiß, dass sie ihn sonst mit sich in die dunklen Tiefen reißen wird. Aber ist sie stark genug, den einzigen Menschen loszulassen, der ihr noch Halt gibt?

Eigene Meinung

Das Cover von "Simple Perfection" finde ich okay - es passt zur Reihe und es ist ganz hübsch, eben nichts Außergewöhnliches, das einem sofort ins Auge sticht. Hätte mich auch gewundert, immerhin sind alle Bücher von Abbi Glines eher schlicht gestaltet. :)
Was mir aber auffällt, ist die steigende Gewagtheit der Cover. Ich finde das nicht schlimm, aber nicht übertreiben, bitte. :)
Die Charaktere:
Della ist ein verständnisvoller Mensch, der alles für Woods tun würde - auch wenn das heißt, ihn zu seinem Wohl zu verlassen.
Ich weiß nicht, ob ich so etwas gut finde. Anstatt mit Woods darüber zu reden, was sie denkt und fühlt, verbirgt sie ihre Gefühle und tut so, als wäre alles in Ordnung. Ich finde die Moral dahinter etwas zweifelhaft. ^^
An sich ist Della ja ein lieber Protagonist, mit dem ich auch ganz gut zurecht kam. Manchmal haben mich ihre Selbstzweifel genervt, aber in Anbetracht ihrer Vergangenheit komme ich damit zurecht.
Ansonsten gibt es nicht viel über sie zu sagen: Della ist ein recht klischeehafter Charakter, der eigentlich nur durch ihre Probleme, also ihre ganze Kindheit, heraussticht. Dadurch wird sie besonders, auch wenn es fies klingt. :)
Woods hat mich ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach nur noch aufgeregt. Klar, er kann süß sein und so weiter, aber das ganze Eifersuchtsdrama und seine Überfürsorge haben mich wirklich genervt. Ich kann ja verstehen, dass er sie liebt und er Angst um sie hat, aber irgendwann wird's lächerlich! Ich frage mich immer noch, wie Della das aushält. Sie ist schließlich seine Freundin, und kein Kind. :D
Ich an ihrer Stelle hätte irgendwann die Nase voll und hätte ihn mal so richtig zusammengestaucht. ^^
Irgendwie kommen mir alle männlichen Wesen in Rosemary Beach gleich vor: Bad Boy, reich, harte Schale, weicher Kern, sehr eifersüchtig und fürsorglich. Ich wette, Tripp und Grant sind genauso. :D
Der Schreibstil ist an sich ja gar nicht so schlecht, aber alle Bücher von Abbi Glines ähneln sich so sehr; ähnliche Protagonisten, ähnliche Liebesgeschichten, alles läuft auf dasselbe hinaus: langsam verliere ich das Interesse. :D
Außerdem fand ich vor allem das letzte Drittel des Buches ... anstrengend. Sie lieben sich ja so sehr, kriegen's aber trotzdem nicht gebacken, sich genug zu vertrauen und wieder zueinander zu finden. ^^
Ich weiß nicht, ich finde die Geschichte irgendwie so ... seicht. Della und Woods sind schon ein süßes Pärchen, aber keins, dass mir lang im Gedächtnis bleiben wird.
Zusammenfassend fand ich "Simple Perfection" ganz okay, ich empfehle es als Buch für zwischendurch. Nicht jede Geschichte ist schließlich ein Must-Read. :)
Ich vergebe 3 von 5 Herzchen!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebe, devon, ryan, eva, addie

Twin Souls - Die Rebellin

Kat Zhang , Katrin Weingran
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.03.2014
ISBN 9783570309100
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Addie und Eva sind entkommen. Mit der Hilfe eines Untergrundnetzwerks konnten sie aus der Spezialklinik fliehen, die Hybriden die rezessive Seele entfernt. Nun sind sie zwar in Sicherheit, aber müssen sie sich ab jetzt für immer verstecken? Addie und Eva wollen der Welt zeigen, dass auch Hybride das Recht auf Freiheit haben, und schließen sich einer kleinen Gruppe von Rebellen an. Doch während Eva mit ihrer neu gewonnen Handlungsfreiheit voll in den Plänen der Gruppe aufgeht, zieht Addie sich immer weiter zurück – und das Band zwischen ihnen droht zu zerreißen …

Eigene Meinung:
Das Cover finde ich schön gestaltet: Wieder gibt es eine Anspielung auf die zwei Seelen der Mädchen, Addie und Eva, ihre zwei Gesichter, die doch eins sind. Das Gesicht, das man sieht, hat mich zuerst etwas verwirrt, ich fand etwas komisch daran - und ich kann immer noch nicht sagen, was genau mich daran stört, aber eine Aufgabe hat es zumindest erledigt: das Buch wird angeschaut und es bleibt im Kopf, weil es einfach anders aussieht.
Im Nachhinein ist mir dann aufgefallen, dass die Gesichtsform des linken Mädchens so aussieht, als hätte sie eine rote Nase (ja, sowas fällt auch nur mir auf, und ich muss zugeben, dass ich gelacht habe - jetzt schäme ich mich für mich).
Die Charaktere:
Eva, die sich ihren Körper mit ihrer Schwester Addie teilt, erzählt die Geschichte aus ihrer Perspektive. Wie auch schon beim ersten Band kam ich gut mir ihr aus: Ihre Erzählweise gefällt mir, und auch vom Charakter ist sie alles andere als unausstehlich. ^^
Allerdings finde ich, dass sie sich auf jeden Fall geändert hat. Inzwischen hat sie ihre eigenen Wünsche, Forderungen und Träume und kann sie tatsächlich erfüllen, anders als im ersten Band. Sie hatte zwar schon vorher eine Persönlichkeit, die aber keine Möglichkeit hatte, sich zu entwickeln. Nun kann man sie wirklich kennen lernen - auch ihre schlechten Seiten. Auch sie ist kein perfekter Mensch und reagiert manchmal genervt oder bissig, deswegen fand ich das nicht schlimm.
In "Die Rebellin" vertieft sich auch ihre Beziehung zu Ryan, die sehr kompliziert ist.
Addie, die bisher immer die Kontrolle über den Körper hatte, zieht sich in diesem Band zurück, um Eva Freiraum und die Möglichkeit zu geben, vieles nachzuholen. Ich finde es etwas schade, dass ihre Person so verblasst, aber dafür konzentriert man sich auf Eva. Trotzdem konnte sich mich hin und wieder überraschen, wenn sie sich mit Eva stritt oder ruckartig die Kontrolle übernahm. Genau in diesen Momenten war sie wieder so präsent, wie noch nie, weil sie den Leser mit ihrer heftigen Reaktion überrascht.
Auch sie findet einen Jungen, zu dem sie mehr als nur Freundschaft empfindet, aber ich will ja die Spannung nicht wegnehmen. ^^ Ich habe es mir auf jeden Fall denken können. :)
Der Schreibstil gefällt mir gut, er ist flüssig und bringt genau das hervor, was wichtig ist. Außerdem ist es eine große Leistung der Autorin, sich in ihre Charaktere hineinzuversetzen, wenn sie sich einen Körper teilen; ich denke mal nicht, dass sie Erfahrung damit hat. :D
Trotzdem kann ich leicht in die Geschichte eintauchen, weil das ganze System der Hybride so simpel und selbstverständlich erklärt ist. Nichtsdestotrotz ist bei mir der zündende Funken der Begeisterung nicht übergesprungen; "Twin Souls" ist eine interessante und gut geschriebene Geschichte, die ich mag, die mich aber nicht so begeistert, wie andere Bücher. Deswegen vergebe ich 4 von 5 Herzchen. :)

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(107)

239 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

sommer, liebe, freundschaft, jugendbuch, sex

Es duftet nach Sommer

Huntley Fitzpatrick , Catrin Frischer
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.04.2014
ISBN 9783570157503
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Es kommt mir vor, als wäre es ewig her, seid ich das letze Mal "hier" sein konnte, ohne "da" zu sein und "da auch noch" und "eventuell dort auch?". Aber all das existiert nicht. Es gibt nur mich, Cass und das blaue Meer.
- "Es duftet nach Sommer", S. 284

Inhalt:
Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt. 

Eigene Meinung:
Wie ihr vielleicht wisst, ist Huntley Fitzpatricks "Mein Sommer nebenan" eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Da war es natürlich klar, dass ich ihr zweites Buch lesen MUSS. Glücklicherweise hat mich der cbj-Verlag angeschrieben, ob ich ihn nicht vielleicht rezensieren will - und ganz der gute Mensch, der ich bin, konnte ich ihr Angebot ja nicht abschlagen. :D
Meine Erwartungen waren astronomisch hoch, aber ich habe mir überhaupt keine Sorgen gemacht, dass ich vielleicht enttäuscht werden könnte. Immerhin reden wir hier von Huntley Fitzpatrick! Und dann hielt ich es endlich in meinen Händen, das lang ersehnte Buch: Es wurde also verschlungen und nach der letzten Seite wurde ich aufgewühlt und verwirrt zurückgelassen.
Es ist nämlich so, dass ich mich auf eine weitere leichte und süße Sommerliebesgeschichte eingestellt habe, mit klassischem ersten Treffen und Liebe auf den ersten Blick - aber so eine Geschichte ist "Es duftet nach Sommer" eben nicht. Die Protagonisten kennen sich schon und haben eine gemeinsame Geschichte, die erst einmal unbekannt bleibt, die aber der Grund ist, wieso Gwen Cass aus dem Weg geht.
Zuerst hat mich das richtig gestört, weil ich wollte, dass endlich mal etwas Liebe aufkommt und sie zusammenkommen, und so weiter... darauf musste ich zwar lange warten, was im Endeffekt aber nicht schlimm ist; schließlich geht es in "Es duftet nach Sommer" nicht nur um Liebe, sondern um die Antwort auf die Frage, was man wirklich möchte. Und diese Frage hat sich nicht nur Gwen gestellt.
Am meistens mochte ich die Nachmittage mit Mrs. Ellington und ihren Freundinnen und natürlich die Momente mit Cass, die zwar selten sind, aber trotzdem elektrisieren.
Ihre Freunde Nic (ihr Cousin) und Vivian (ihre beste Freundin) mochte ich sehr gern; ich fand sie richtig süß, da sie ein Pärchen sind, aber gegen die Auflösung, die die Autorin gewählt hat, habe ich auch nichts. :D
Gwen an sich ist ein super lustiger und etwas tollpatschiger Charakter, der mich regelmäßig mit ihren Sprüchen zum Lachen gebracht hat. ;) Ihre andere Seite ist die mitfühlende und liebe Schwester, die sich immer um ihren Bruder sorgt, der eben etwas anders ist, als andere Jungs.
Cass ist sowieso ein toller Protagonist; er ist freundlich, gefühlvoll, hilfsbereit, charismatisch und ehrlich.
Was ich aber am meisten an allen Protagonisten liebe, ist die Realität, die sie ausstrahlen. Gwen und Cass sind ganz normale, hormongesteuerte Teenager, die nicht die Hände von einander lassen können und es oft nicht nur bei einem Kuss bleibt. Oder Nic und Cass, die sich immer beweisen müssen, dass er der stärkere und muskulösere ist. Kurz gesagt, der Schreibstil ist nun mal so außergewöhnlich, dass man einfach in die Geschichte fällt und alles aufsaugt. Huntley Fitzpatrick schafft es zum zweiten Mal, dass ich mich in ein Buch verliebe und lässt den Ort und die Charaktere lebendig werden.
Wie am Anfang schon gesagt, "Es duftet nach Sommer" ist nicht das, was ich erwartet hätte, aber trotzdem eine überwältigende Geschichte, die einen besonderen Platz in meinem Herzen erhält, gleich neben dem Debüt der Autorin.
Ich vergebe 5 von 5 Herzchen!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(47)

73 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

mädchen, pubertät, humorvoll, 13 jahre, blog schreiben

Tatsächlich 13

Heike Abidi
Buch: 176 Seiten
Erschienen bei PINK!, 01.04.2014
ISBN 9783864300257
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Der Countdown läuft! Bald wird Henriette 13 und somit offiziell ein Teenager. Bis dahin muss sich aber noch einiges tun, zum Beispiel die Sache mit dem festen Freund. Und sie will noch einige wichtige Dinge rausfinden – was Verliebtheit ist, wie man toll küssen kann, wie Jungs ticken oder warum Eltern immer so oberpeinlich sind. Sie beginnt, über all diese Dinge zu recherchieren und zu experimentieren und lässt dabei kein Fettnäpfchen aus. 

Eigene Meinung:
Das Cover finde ich sehr gelungen, da es sommerlich und jugendlich gestaltet ist (also genau passend). Außerdem ist die Gestaltung nicht zu überladen, sondern eher schlicht gehalten.
Die Charaktere:
Da Henriette die Hauptprotagonistin ist, lernt man sie natürlich am besten kennen. Sie ist ein quirliges und wissensdurstiges junges Mädchen, das ich auf Anhieb mochte. Bevor sie 13 wird, möchte sie noch einiges über die Pubertät herausfinden, wie zum Beispiel ob sich Jungs durch bestimmt Gerüche mehr angezogen fühlen, etc. Deswegen erstellt sie einen Blog, der ganz dem Erwachsenwerden gewidmet ist - anonym, natürlich. Schon bald wird sie richtig berühmt im World Wide Web und auch ihre Freundinnen haben schon vom Blog der Jette V. gelesen.
Nichtsdestotrotz hat Henriette 3 große Ziele, den sie vor ihrem 13. Geburtstag erreichen will: Alles über die Pubertät herausfinden, als Wissenschaftsjournalistin bekannt werden und einen Freund haben. Und ob sie ihre Ziele erreicht, müsst ihr selbst herausfinden. :)
Sie hat einen nervigen großen Bruder, ein Doppelpack Eltern, die mich nur vage an meine erinnern (da es bei mir keinen Familienrat und öfter mal Fertiggerichte gibt mjam und einen supersüßen Hund, dem sie alle ihre Geheimnisse anvertraut (da er jaa nichts verraten kann ^^).
Der Schreibstil ist jugendlich und flüssig. Dadurch, dass Henry über die Pubertät schreibt, erfährt man als Leser natürlich auch vieles über die wohl komischste Zeit im Leben, das ich auch nicht wusste (obwohl ich den Biologieunterricht tatsächlich nicht schwänze und selbst gerade in der Pubertät bin).
Ich denke, ich bin wohl etwas zu alt, um "Tatsächlich 13" wirklich spannend zu finden; immerhin lese ich doch eher Thriller und Dystopien und bin durch und durch verdorben. :D
Trotzdem kann ich sagen, dass es ein wunderbares Buch für Mädchen (für Jungs denke ich eher weniger, schließlich geht es um Dinge, die sie eher eklig finden Haiwoche ahoj), im Alter von ca. 10 aufwärts.
Mein Fazit: Ich vergebe 4 von 5 Herzchen! ;)

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(348)

677 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 158 Rezensionen

freundschaft, sterbehilfe, meteorit, epilepsie, schweiz

Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Limes, 03.03.2014
ISBN 9783809026334
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen. 
Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte. 
Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat … 

Eigene Meinung:

Ich muss leider gestehen, dass mein erster Gedanke, als ich mir die Textzusammenfassung von "Das unerhörte Leben des Alex Woods" durchlas, dieser war: "Was soll's." Rückblickend bin ich nicht gerade stolz darauf. ^^ 
Klar, der Klappentext klang vielversprechend, aber ich konnte das Buch überhaupt nicht einschätzen... Trotzdem meldete ich mich beim Limes Verlag für dieses Rezensionsexemplar und ich kann sagen, dass es die richtige Entscheidung war. :) 
Verpeilt wie ich bin, habe ich natürlich überlesen, dass Alex von einem Meteoriten am Kopf getroffen worden ist. Also gleich von Anfang an in eine Überraschung geplatzt! :D
Das  Cover finde ich sehr gut gelungen. Die Schriftart des Titels erinnert mich ein bisschen an die von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und dieses dunkle Türkis sticht sofort ins Auge. Ganz schlau gewählt! ;)
Außerdem erinnert mich die Häuserreihe, die man in der unteren Hälfte sieht, an unseren Hauptplatz, da sehen die Gebäude ganz ähnlich aus. ^^
Und dann noch der hübsche Mast mit den Vögelchen; das Cover hat auf jeden Fall was. Und im Regal sieht es auch ziemlich cool aus. ;)
Die Charaktere:
Oh Gott, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! :O
Alex ist etwas Besonderes. Klingt vielleicht etwas abgedroschen, ist aber 100%-ig richtig. Nicht nur wegen des Vorfalls mit dem Meteoriten, sondern auch wegen seiner Art, die Dinge zu sehen und dem Leser zu präsentieren. Er folgt ausschließlich seiner eigenen Logik und auch wenn es für mich manchmal schwer war, ihm zu folgen (vor allem in Sachen Physik - bäh), macht es trotzdem Spaß, seine Geschichte zu lesen.
Am Anfang hielt ich ihn für ziemlich verrückt, da der Leser praktisch in die Ereignisse hineingeworfen wird, ohne zu wissen, was ihn erwartet. Doch sobald man Alex besser kennen lernt, taucht man gänzlich in seine Welt ab und verliebt sich in diesen liebenswürdigen, unglaublichen und außergewöhnlichen Protagonisten (im Endeffekt ist er nichtsdestotrotz auch ein bisschen verrückt ;D).
Rückblickend hat er zugleich einen riesigen Wandel erlebt. Er hat so viel gelernt, ist reifer geworden und hat Prinzipien, die er um jeden Preis einhalten möchte. Und in dieser ganzen Zeit schlich er sich langsam in mein Herz, sodass das Ende viel zu schnell kam.
Zusammenfassend ist Alexander Morgan Woods ein unfassbar sympathischer, offenherziger und überwältigender Charakter, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird!
I saac Peterson ist dann wohl das genau Gegenteil! ^^
Nicht, dass er nicht ein besonderer Protagonist ist, sondern weil er recht hart, verdrossen und missgestimmt wirkt. Mit der Zeit jedoch habe ich mich an seine raue Art und sein Fluchen gewöhnt. ;)
Auf den ersten Blick scheint er vielleicht nicht ganz so wichtig in der Geschichte, doch Mr. Peterson prägt Alex auf seine eigene Weise und verändert damit vieles für ihn. Ich bin der Meinung, dass er der beste Lehrer für ihn war, den Alex je haben konnte.
Hinter der griesgrämigen Schicht steckt ein sehr sympathischer und fröhlicher Mann, der mich oft zum Lachen bringen konnte. Auch er ist eine besondere Persönlichkeit, die ich sehr faszinierend finde und mir wahrscheinlich noch lange hinterherspukt.
Der  Schreibstil von Gavin Extence ist schwer zu beschreiben. Ohne irgendein Hintergrundwissen könnte ich niemals sagen, dass "Das unerhörte Leben des Alex Woods" ein Debutroman ist.
Alle seine Figuren sind wunderbar ausgearbeitet, sodass sie für mich beinahe real wirken, was auch dazu beiträgt, dass Alex manchmal den Leser (also mich, muahhahaa) direkt anspricht!
Die Thematik scheint auf den ersten Blick Alex' Epilepsie oder der Meteoriten-Unfall. Doch eigentlich geht es um so viel mehr: Um Freundschaft, Zuneigung, Selbstfindung und auch Tod, bzw. Selbstmord.
Trotz des ernsten Themas wird die Handlung in eine lustige Hülle gepackt und erst auf den zweiten Blick erkennt man den eigentlichen Sinn.
Für mich gab es dazu noch einen angenehmen Nebeneffekt: Da Alex ziemlich intelligent und wissbegierig ist, lernt er auch viel und erzählt es praktisch dem Leser. Das bedeutet: Win-Win-Situation, sowohl für Alex, als auch für mich! :D
Mein Fazit: Möglicherweise habt ihr bemerkt, wie toll ich dieses Buch finde (aber wirklich nur vielleicht ;)), falls nicht, dann hier nochmal: Das Buch ist einfach nur oberhammersupertoll.
Ich vergebe 5 von 5 Herzchen mit einer ganz klaren, fetten Leseempfehlung! :) 

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(39)

66 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

stalker, band, erpresser, musik, familie

Feentod

Juliane Breinl
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2014
ISBN 9783401068787
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Für Sängerin Noraya wird ein Traum wahr: Unbeobachtet von ihrem strengen Vater feiert sie ihren ersten Auftritt vor großer Kulisse. Doch nach dem Konzert kommt es zu einem tragischen Unfall. Als Noraya am nächsten Tag einen anonymen Erpresserbrief erhält, ahnt sie noch nicht, dass ihr Traum zum Albtraum geworden ist.

Eigene Meinung:
Das Cover ist wie bei allen Arena-Thrillern wunderschön! Zur Reihe passend, ist die Gestaltung ähnlich aufgebaut: Ein Gegenstand im Vordergrund und darüber der verschnörkelte Titel. Diesmal ist es eine Feder (schwarz), die inhaltlich vielleicht nicht direkt vorkommt, aber wenn man mal darüber nachdenkt, könnte die Feder ja ein Symbol für den Täter sein; von außen scheint er/sie ganz harmlos und ist total flauschig, aber innen ist er/sie ganz böse und verkorkst (schwarze Farbe). Und irgendwie hat das Ganze auch etwas lauerndes, so wie die Feder da so unschuldig liegt. :D
Wahrscheinlich geht nur meine Fantasie mit mir durch. ^^
Die Charaktere:
Ich finde es immer ganz schwer, bei Thrillern andere Protagonisten als die Hauptfigur vorzustellen, da man sonst total leicht den Täter verrät. Also schreibe ich sicherheitshalber mal nur über Noraya:
Ich mochte Noraya von der ersten Seite an. Da ihr Vater aus Tunesien kommt, wird ihr Vieles verboten, das bei uns als selbstverständlich gilt, bzw. toleriert wird: einen Freund haben, auf Partys gehen, in einer Band spielen, etc.
Trotzdem ist sie Sängerin von Engelhauch, was sie ihrem Vater verheimlicht. Und genau der Punkt ist der Anlass für Norayas Erpressung: Wenn sie nicht das tut, was der "Schatten" verlangt, dann erfährt ihr Vater von ihrer Lüge und Noraya wandert in ein tunesisches Internat. Außerdem hat sie auch noch Krach mit ihrer besten Freundin Alina, der sie zusätzlich belastet.
Allein von ihrem Charakter und ihrem Verhalten kann ich sagen, dass sie ein sympathisches Mädchen ist, das mir gleich ans Herz gewachsen ist und mit dem ich sehr gut ausgekommen bin.
Der Schreibstil von Juliane Breinl ist wunderbar zu lesen. Sie schafft es, die Situation in wenigen Sätzen zu erfassen und die Magie eines Ortes (damit meine ich besonders das Festival) einzufangen, sodass man sich ganz leicht in Norayas Platz hineinversetzen kann. Und da wir gerade bei Noraya sind: Auch schafft die Autorin, die Gefühlswelt unserer Protagonistin so realistisch zu beschreiben, dass man beim Lesen selbst eine Gänsehaut bekommt.
Mein Fazit: Ein sehr gelungener Thriller, dem ich mit 5 von 5 Herzchen eine Leseempfehlung gebe!

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(40)

65 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, geheimnis, schnee, 4 sterne, mystery

Dezembergeheimnis

Caroline Richter
E-Buch Text: 315 Seiten
Erschienen bei Schandtaten Verlag, 01.12.2013
ISBN 9783944647067
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Sich ihren Traummann ausmalen, welche Erscheinung und charakterlichen Vorzüge er haben soll … All das hat Lea getan. Bis ins kleinste Detail. Dass das Gespinst ihrer Tagträume eines Morgens urplötzlich in ihrer Küche steht, hätte Lea allerdings nicht erwartet. Und dass er das auch noch nackt tut, war gleich zweimal nicht geplant. Ein dummer Zufall? Ein Wunder? Oder ein verrückter Irrer, der ihre Bude ausräumen will? Lea geht stark von Letzterem aus, nur dass Noel sich so gar nicht wie ein verrückter Irrer verhält, sondern nach allen Regeln der Kunst versucht, ihr Herz für sich zu gewinnen. Auf einmal ist nichts mehr so, wie es vorher war und Leas Welt steht Kopf. Nie hätte sie gedacht, dass Noel und die mysteriöse Geschichte seiner Herkunft bald zu ihrem schönsten Geheimnis werden könnten.

Eigene Meinung:
Das Cover ist bezaubernd! Passend zum Titel hat es etwas Winterliches, durch die Zweige und die Vögel etwas Zartes. Es wirkt auf mich so verspielt und die Farben harmonieren toll! *-*
Schon auf den ersten Blick vermutete ich, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. Ich meine, so würde niemand einen Thriller umpacken, oder? :D
Auf jeden Fall finde ich das Cover sehr schön und es ist sicherlich ein super Eyecather!
Die Charaktere:
Lea
ist schwer zu beschreiben. Immer wenn ich den Namen lese, muss ich an eine andere Lea denken und ich kann dabei nie ernst bleiben (Schau, was du angerichtet hast, Lea!)! ^^
Sie ist sehr schüchtern und auch etwas anders, als andere Protagonisten. Lea lässt sich nicht sofort auf die neue Situation ein, sondern will es für eine erstaunlich lange Zeit nicht wahrhaben, was passiert ist. Während man liest, macht sie auch eine große Entwicklung durch, da sie langsam auftaut und sich Noel öffnet, und genau das ist wirklich schön zu beobachten! :)
Mit jeder Seite wurde sie mir sympathischer, was nicht nur daran liegt, dass sie Bücher liebt und selbst versucht, zu schreiben.
Noel ist als typisch gutaussehender Typ zu beschreiben. Im ersten Moment dachte ich: Ach nicht schon wieder der perfekte Mann! Aber schnell wird klar, dass Noel doch ganz anders ist. Am Anfang wirkt er so von sich überzeugt und vom dem, was er zu erreichen versucht, aber nach so vielen Abfuhren Leas wirkt er so verloren und unbeholfen, es macht regelrecht Spaß, ihm Neues beizubringen! *-*
Trotzdem ist er sehr charismatisch, sodass man ihm innerhalb weniger Seiten verfällt!
Der Schreibstil konnte mich vollkommen überzeugen. Er ist locker, leicht, humorvoll und die Figuren sind alle großartig gelungen, sodass es wirklich Spaß macht, mehr zu erfahren. Auch die Idee hat mich sehr fasziniert, aber ich möchte ja nicht zu viel verraten! ;)
Der ausschlaggebende Punkt ist für mich jedoch, dass es ein modernes Märchen ist, das zum Träumen einlädt, zwischen den ganzen Dystopien und Thrillern. Ich persönlich habe auch mal ein Happyend gebraucht, natürlich mit Tee im kuscheligen Bett. ^^
Mein Fazit:
„Dezembergeheimnis“ ist verwirrend, verrückt und eine wunderbare Geschichte, die leider viel zu schnell endet. Ich vergebe 5 von 5 Herzchen mit einer eindeutigen Leseempfehlung!

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2.820)

4.199 Bibliotheken, 46 Leser, 10 Gruppen, 387 Rezensionen

liebe, selection, dystopie, prinz, kiera cass

Selection

Kiera Cass , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 01.02.2013
ISBN 9783737361880
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die Chance deines Lebens?
35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Eigene Meinung:
Ach du meine Güte, wie lang stand dieses Buch wohl auf meiner Wunschliste? Wohl seit es erschienen ist.. Aber ich habe mich nie getraut, es zu kaufen. Ich weiß auch nicht, wieso. Aber das ist ja jetzt egal, denn wie es sich herausgestellt hat, besitzt meine Freundin "Selection", und ruckzuck war es ausgeliehen. Und kaum zu glauben, aber ich habe damit heute Mittag angefangen. Und jetzt ist es Halb acht und sitze nun an der Rezension. Ihr könnt möglicherweise daraus folgen, wie ich das Buch fand:

Fangirling
Das Cover ist wirklich bezaubernd schön! Ich bin wirklich froh, dass das amerikanische Cover übernommen wurde. Es sieht prinzessinenmäßig aus, ohne kindisch zu wirken. Und dieses Kleid! *-*
In das habe ich mich sofort verliebt!
Ach mist, ich habe es doch nicht geschafft, die Rezension gestern zu schreiben.. Dafür mache ich das JETZT. (Edit: Angefangen zu schreiben, habe ich vor zwei Tagen)

Na jedenfalls, das Cover ist unglaublich und fällt einem auch sofort ins Auge, auch wegen dem Türkisblau! Ich könnte es stundenlang anstarren! *-*
Die Charaktere:

America ist total nett! Ich weiß gar nicht, was die anderen Blogger haben. Ich mag sie. Ich finde sie jetzt auch nicht besonders oberflächlich oder dumm, ganz im Gegenteil - sie steht für das, was sie will und macht Maxon auch klar, dass sie nichts von ihm will (am Anfang jedenfalls). Und ich meine, nicht jedes Mädchen würde den Prinzen seines Landes beschimpfen und dann auch noch schlagen.. Mutig ist sie also auf jeden Fall! :)
Und ihr Humor! Also ich mag ja GRUNDSÄTZLICH jeden Protagonisten, der auf sarkastische Weise lustig ist und das ist sie. Sie verhält sich nicht aufgesetzt gegenüber Maxon, der ja wohl eindeutig besseres Verhalten gewohnt ist. 
Also America find ich super. Ich mag das Weib.
Aspen sank im Verlauf des Buches ziemlich auf meiner Beliebtheitsskala. Er verhält sich einfach nur bescheuert gegenüber America, was ich leider zu einem kleinen Teil verstehen kann. Aber wirklich nur ein klitzekleiner Teil. 
Ich bin ja sowieso Team Maxon (MAXON FTW).
Tja und dann taucht der Idiot wieder auf und bringt America durcheinander weil er sich wieder dazu herablässt, mit ihr zusammen zu sein, obwohl sie gerade anfängt, was für Maxon zu empfinden. Mann, kann der nicht aufhören, sich immer einzumischen? :D
Ich kann überhaupt nicht verstehe, wieso einige Team Aspen sind.
ASPEN SUCKS.
Maxon finde ich, wie ihr VIELLEICHT bemerkt habt, total toll! *-*
Er ist so ein netter Gentleman, ich würde ihn am liebsten sofort heiraten! ❤️
Und er ist auch noch so lieb gegenüber America, auch wenn er weiß, dass sie nur Freundschaft will, das ist einfach so feierlich! :D
Ich hoffe, "Selection" wird verfilmt und dann wird seine Rolle von Josh Hutcherson besetzt.
Denkt mal darüber nach, was für einen Kreischanfall alle Mädchen bekommen würden! :D
Aber wenn Maxon und America nicht zusammen kommen...

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Das ganze Buch habe ich an einem Tag ausgelesen und mir ist wirklich nichts negatives aufgefallen. Der Ablauf des ganzen Castings wurde super beschrieben und es hat wirklich Spaß gemacht, America bei ihrer Reise zu begleiten. :)
Vor allem die Szenen, in denen Maxon und America alleine sind, haben es mit angetan! *o* Ich hoffe, beim 2. Band kommt mehr davon.. Ich kann es kaum erwarten, ihn zu lesen! ^^Mein Fazit: Trotz der vielen negativen Bewertungen, finde ich Selection trotzdem lesenswert und vergebe eine Leseempfehlung mit 5 von 5 Herzchen! :)

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(35)

54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

krimi, berlin, jugendkrimi, lustig, potsdam

Tote tragen keine Pelzmütze

Karin Baron
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 01.01.2014
ISBN 9783440140093
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Winterferien in Potsdam: Super! Doch statt Kuscheln mit ihrem Freund Jan, Spaziergängen und heißer Schokolade muss Fanny als Babysitter herhalten – und wird dabei unfreiwillig Zeugin eines Verbrechens. Wo ist das entführte Baby Tessa? Und was hat es mit dem Au-pair-Mädchen auf sich, das Fanny ständig über den Weg lauft? Fanny kann das Ermitteln nicht lassen und so steckt sie bald mitten in einem gefährlichen Chaos aus Liebe und Verrat.

Eigene Meinung:

Ach, wie lange hab ich auf dieses Buch gewartet! Nachdem ich vom ersten Teil "Tote essen kein Fast Food" ziemlich begeistert war, musste ich doch recht lange auf den nächsten Band warten.. Aber jetzt sitze ich hier höchst zufrieden rum und denke darüber nach, wie ich euch eine Empfehlung dieses Buches anständig übermitteln kann, ohne das Potenzial und die absolute Tolligkeit (falls es dieses Wort gibt - wenn nicht, dann erfinde ich es eben) zu minimieren (hach, jetzt bin ich stolz auf mich, dass ich den Satz so formuliert habe ^^). Fangen wir mal mit dem Cover an:
Es ist originell, witzig und lässt einen das Buch doch ganz schnell in die Hand nehmen. Also ich weiß nicht, wie man es hätte besser machen können! :) Zu sehen ist weißer, bzw. eisiger Hintergrund mit knallpinken Gummistiefeln, die einem die Augen ausbrennen können (ich finde sie toll)  und darunter ein Eisloch, das den ganzen noch einen bedrohlichen Touch gibt. Großes Lob an das Gestaltungsteam! :)
Die Charaktere:
Fanny ist so ziemlich meine genaue Vorstellung von einem perfekten Charakter: Sie ist witzig und bringt einen mit ihren Sprüchen immer wieder zum Lachen! ^^
Außerdem hat sie keine Angst davor, sich die Hände mal schmutzig zu machen (außer es handelt sich um das Rumlaufen in der Nacht allein durch Potsdam), auch nicht, wenn sie eine Grippe am Hals hat. Umd natürlich, mein allerliebster Grund, eine Person (ja, Charaktere sind für mich teilweise reale und ernstzunehmende Personen :D) zu mögen: Sie sagt immer alles, das ihr durch den Kopf geht, auch wenn es um Jan geht. Es gibt nichts, dass ich mehr hasse, als wenn ein Charakter im Buch etwas sagen will, was die ganze Situation ändern würde und dann aber schweigt. Das ist einfach das Schlimmste! Grrrr!!
Jan ist Fannys Freund und ich schmelze einfach immer dahin, wenn ich von ihm höre! *-*
Ich meine, er fährt fast jeden Tag nach Potsdam zu Fanny mit dem blöden Zug, um sie zu sehen! Wenn das mal nicht ein toller Freund ist..❤️
Was ich ein bisschen schade finde ist, dass er während dem ganzen Entführungsdings ein bisschen sehr in den Hintergrund gedrängt worden ist. Ja klar, er hat Fanny bei ihren "Einsätzen" fast immer begleitet, aber ein paar mehr Szenen, in denen Fanny und Jan mal alleine sind und nicht über das Baby "Tessa" sprechen, wäre doch auch mal sehr schön. :) 
Aber alles in allem bin ich echt zufrieden mit den Charakteren und wüsste nicht, was man an ihnen ändern könnte! ^^
Der Schreibstil hat mit sehr gut gefallen! Er ist flüssig, locker und jugentlich gestaltet, sodass das Lesen total leicht ist. Und Spaß macht das Ganze auch noch! *o*
Die Figuren haben keinen großen Wandel hinter sich gebracht, aber das ist auch gar nicht nötig. Schließlich sind alle super sympathisch und ich bin mit allen super ausgekommen! :)
Auch das Krimi-mäßige ist genug mit eingebunden, aber gegruselt habe ich mich jetzt nicht besonders. Trotzdem ein spannendes Thema, das sich am Ende dann zusammenpuzzelt.
Mein Fazit: Auf jeden Fall eine Leseempfehlung, vor allem für Fans von "Gefährliche Gedanken", etc.!
Ich vergebe 5 von 5 Herzchen! :)

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

new york, sommer, liebe, sex, jugendroman

Ich und andere uncoole Dinge in New York

Julia K. Stein
Flexibler Einband: 274 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 27.11.2013
ISBN 9781494295950
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Endlich New York: Für einen Sommer entkommt Judith der Kleinstadt im Ruhrgebiet, wo sie die ersten sechzehn Jahre ihres Lebens vergeudet hat. Eigentlich soll sie ihre Mutter begleiten, aber die ist mit ihrem neuen Geliebten beschäftigt. Judith wird in eine WG einquartiert und zu einem Praktikum verdonnert. Doch dann lernt sie Peter kennen und beginnt, New York zu lieben: Ab jetzt trinkt Judith bevorzugt Manhattans und versucht, alle Erfahrungen nachzuholen, die sie in der deutschen Kleinstadt verpasst hat: Clubs, Partys, Sex. Immerhin scheint der Plan aufzugehen und Peter wird ihr Freund. Doch während Judith sich mit Rachels herzlicher jüdischer Familie anfreundet, wird Peters Verhalten immer merkwürdiger. Wo ist er, wenn er angeblich studiert und warum bekommt er so viele Anrufe? Und dann ist da noch Adam, Rachels Bruder, dessen Nähe sie mehr verwirrt, als sie sich erklären kann ...

Eigene Meinung:

Das Buch hab ich dank einer Leserunde auf Lovelybooks bekommen und ich habe mich riesig gefreut! Ich dachte, es wäre mal ein gutes Buch für Zwischendurch, da ich immer noch total im Nimmernie war (Plötzlich Fee/Plötzlich Prinz - beides unglaubliche Bücher, lasst euch nicht vom Titel abschrecken) und außerdem noch total traurig wegen "Requiem" (typischer Fall von Bookhangover). Aber wie so oft habe ich mich geirrt, da sich hinter dem tollen Cover eine wunderschöne Liebesgeschichte verbirgt.
Das Cover finde ich wunderschön! Darauf sieht man ein Mädchen (wahrscheinlich Judith), das auf einer Brücke steht und über das Geländer schaut. Vor allem die Farben harmonieren toll und vom Design will ich gar nicht anfangen! Es ist ein größeres Taschenbuch, ein Format, das ich bisher nicht gesehen habe. Und es ist so weich! *-* Als würde man ein Stückchen Wolke anfassen!
Die Charaktere:
Judith mochte ich sofort, vor allem wegen ihres Humors und ihrer lockeren Art (wenn es nicht gerade um Jungs geht), mit allem fertig zu werden. Ich fand es ganz schön zu beobachten, wie sie sich in New York eingelebt hat und wie sie ihr Praktikum, das ihr verpasst worden ist, meistert.
Sie hat ihre Geschichte im Green Apple toll erzählt. Nur eben Peter war ein Griff ins Klo. Aber zu dem komme ich noch! :)
Judith als Charakter habe ich als angenehm, freundlich, sympathisch und witzig empfunden und von daher mag ich sie auch unglaublich gerne!
Rachel ist am Anfang kühl aber trotzdem sehr offen gegenüber Judith aufgetreten. Ich mochte sie aber nichtsdestotrotz sehr gerne, obwohl sie mit Peter geflirtet hat, für den sich ja Judith interessiert. 
Klar, das ist nicht gerade toll, aber das macht sie mir ihrer Fürsorge für ihren Bruder wieder wett und da wurde sie mir sogar sympathischer! ^^
Mit jeder Seite ist sie mehr aufgetaut und erst da lernt man sie eigentlich richtig kennen. Hinter dieser Fassade ist ein richtig faszinierender und liebenswürdiger Charakter, ohne den der Geschichte viel gefehlt hätte. 
Peter ist besagter Griff in den Klo. Er war mir von Anfang an super unsympathisch und sein Verhalten hat mich immer wieder total auf die Palme gebracht. Nur leider hat Judith viel zu spät gemerkt, dass er ein Trottel ist. Und dann hat sie auch noch ihre Jungfräulichkeit an ihn verloren... Ach mei, Kind, was hast du dir denn gedacht, hm?
Bei Peter hatte ich so eine Vermutung, was der Grund für seine komische Art ist und das hat sich das auch bewahrheitet. Leider.
Adam ist, wenn man darüber nachdenkt, das genaue Gegenteil von Peter. Er ist freundlich, witzig, liebevoll und sanft. So einen Freund hätte ich auch gern! :D
Und dann studiert er auch noch Psychologie! Ich meine, besser geht es gar nicht! *-*
Die Spitze ist dann auch noch, dass er Judith vergeben kann, weil sie es total verbockt hat. ^^
Er ist eindeutig mein Lieblingscharakter. :D
Der Schreibstil ist locker und vor allem für Jugendliche geeignet. Die Figuren und Handlungen sind gut durchdacht, sodass man viel zu schnell durch ist, mit den 274 Seiten! :(
Der ausschlaggebende Punkt für mich ist, dass die Autorin sich traut, Tabuthemenn anzusprechen, wie Alkohol bei Minderjährigen, Sex und die deutsch-jüdische Beziehung, nach allem, was passiert ist. 
Mein Fazit: Auf jeden Fall lesenswert, aber ruhig die Erwartungen etwas hochschrauben. ^^
Deswegen vergebe ich 5 von 5 verdienten Herzchen! :)

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(356)

792 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 87 Rezensionen

feen, nimmernie, julie kagawa, liebe, fantasy

Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.01.2014
ISBN 9783453268661
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Der achtzehnjährige Ethan Chase wäre gern so wie alle anderen an seiner Highschool. Doch seit er denken kann, ist sein Leben alles andere als normal. Denn als Kind wurde er von den Feen nach Nimmernie verschleppt. Und wen die Feen einmal in ihrer Gewalt hatten, den lassen sie nicht mehr los. Ihre Macht reicht bis in den hintersten Winkel der Menschenwelt hinein. Ethan muss erkennen, dass es sinnlos ist, sich vor ihnen zu verstecken. Und so nimmt er sein Schicksal an und kehrt nach Nimmernie zurück.
Schau dich nie nach ihnen um. Tu einfach so, als wären sie nicht da – das ist die goldene Regel, mit der Ethan Chase jeden Ärger zu vermeiden sucht. Ärger, den ihm seine ältere Schwester Meghan Chase eingehandelt hat, die in Nimmernie, dem Land der Feen, lebt und dafür gesorgt hat, dass die Grenzen zur Menschenwelt durchlässiger werden. Wo Ethan geht und steht, ereignen sich seltsame Dinge. Immer sieht es so aus, als sei er daran schuld. Wie zum Beispiel an dem mysteriösen Feuer in der Bibliothek seiner alten Schule, die er daraufhin verlassen muss. Als Ethan am ersten Tag an seiner neuen Highschool persönlich angegriffen wird, kann er die Boten Nimmernies allerdings nicht mehr länger ignorieren. Er muss sich seinem verhängnisvollen Erbe stellen, um sich und seine Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren – und um ein Mädchen zu retten, von dem er bislang nicht einmal wusste, dass er eigentlich unsterblich in sie verliebt ist …

Eigene Meinung:

Nach dem 4. Band der Plötzlich Fee-Reihe habe ich tagelang geweint, weil nun eine Geschichte zu Ende war, in der ich am liebsten gewohnt hätte. Nie wieder etwas vom Nimmernie, von Meghan, Ash und Puck.. Das hat mich so traurig gemacht! :( Und was sehe ich, als ich in den Neuerscheinungen von Heyne gestöbert habe? Ein weiteres Buch von Julie Kagawa, einer unglaublich talentierten Autorin. Und dann auch noch ein Spin-Off von Plötzlich Fee? Besser geht es nicht! Zwar spielt Meghan nun nicht mehr die Hauptrolle, aber immerhin. :D
Auch wenn es keine weitere Geschichte vom Nimmernie wäre, hätte ich trotzdem gesagt, dass mich das Cover des Buches an "Plötzlich Fee" erinnert - das Gesicht, das Auge; irgendwie sind sich die Cover ziemlich ähnlich, nur dass man dieses Mal ein männliches Gesicht sieht.
Und das Auge ist nicht geschminkt, aber oben an der Augenbraue ist trotzdem eine Verzierung, die wie das momentan total angesagte Aztec-Muster aussieht.
Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber dieses bläuliche Schimmern wirkt auf mich sehr geheimnisvoll und auch ein kleines bisschen gefährlich. Ein weiterer Grund, wieso ich sowieso zum Buch gegriffen hätte. ^^
Die Charaktere:
Ethan kannte ich schon, als er 4 Jahre alt war. :D
Da er das Schöne Volk sieht, und die Feen das auch wissen, kann er nicht mehr in Ruhe leben. Ständig schikanieren sie ihn und verletzen alle, die er liebt, um ihn zu verletzen. Das ist auch der Grund, wieso er die Schule wechseln musste - anscheinend hat er eine Bücherei in Brand gesetzt, doch eigentlich waren es die Feen.
Ist euch mal aufgefallen, wie selten es vorkommt, dass mal ein Junge der Hauptcharakter ist und aus dessen Sicht auch erzählt wird? Das ist schon mal ein riesiger Pluspunkt bei mir! Endlich mal was neues. ^^
Ethan an sich scheint im ersten Moment ein riesiger Arsch. Sein Verhalten gegenüber seinen Mitschülern und vor allem Kenzie (dazu komme ich noch) ist richtig fies und ablehnend. Dann wird so ein bisschen der Grund dafür genannt, doch richtig erklärt wird alles nicht. Immer wieder taucht der Name Samantha auf, von der man aber noch nie was gehört hat. Erst am Ende wird alles aufgelöst.
Zusammenfassend kann ich über Ethan sagen, dass er ein geheimnisvoller, ernster, etwas griesgrämiger aber dennoch unendlich liebevoller Charakter, den ich gleich in mein Herz geschlossen habe. :)

Doch was wäre eine Fantasygeschichte ohne etwas Liebe? Richtiggehend enttäuscht wäre ich. :D
Und so gesellt sich ein wunderbares Mädchen in unsere Runde:
Mackenzie, von allen nur Kenzie genannt, entdeckt gleich am ersten Tag, dass Ethan etwas besonderes ist und nervt ihn solange, bis er schließlich aufgibt und sich ihr ein klitzekleines bisschen öffnet - und ehe man es sich versieht: PUFF - klappt die Eisentür seiner Gedanken wieder zu.
Kenzie hat mir von Anfang an gefallen. Sie hat Ethan sofort durchschaut und nicht locker gelassen, was ich mutig und beachtenswert von ihr finde. Sie hat eine unglaubliche Ausstrahlung, sie ist lustig, ironisch und ihre Reaktion auf manche Sachen sind einfach nur göttlich! ^^
Zu 40% freue ich mich auf den 2. Band nur wegen ihr, um ihre Beziehung mit Ethan weiter zu beobachten, denn wie die beiden sich immer anzicken, das ist so süß! :)
Zum Schreibstil muss ich, denke ich, nicht viel sagen. Wer hohe Erwartungen hat, dem kann ich sagen, dass sie auf jeden Fall erfüllt werden. Ich meine, wir reden hier von Julie Kagawa. Der Schreibgöttin überhaupt.
Alles wird meiner Meinung nach abgedeckt: Gefühle, Stimmung, Atmosphäre, Charaktere, Plot, unglaubliche Anzahl an Seiten bei eigentlich gar nicht so viel Handlung (512), Lesefluss - das alles ist richtig schwer zusammenzustellen; es geht im Prinzip wie das magische Dreieck (man kann nicht alle Kriterien gleichzeitig erfüllen), nur mit 7 Ecken.
Doch irgendwie schafft es Frau Kagawa, den Leser völlig ins Nimmernie einsinken zu lassen und das Lesen wird zu einem richtigen Genuss!
Mein Fazit: Ein gelungener Spin-Off, den ich allen Plötzlich Fee-Fans empfehlen kann! Ich vergebe eindeutig 5 von 5 Herzchen! :)

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(462)

916 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 77 Rezensionen

liebe, dystopie, alex, lena, lauren oliver

Requiem

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551583017
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend.
Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner.
Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen.

Eigene Meinung:

Endlich ist es soweit! Der dritte und von mir so sehnsüchtig erwartete 3. und finale Band der wunderbaren Amor-Trilogie ist erschienen und bei mir eingezogen. Vom ersten Band war ich so überzeugt und begeistert, dass ich es kaum erwarten konnte, den nächsten zu lesen. Den fand ich etwas schlechter, da ich ein großer Fan von Alex bin und deswegen Julian nicht so mochte. Außerdem fand ich den mittleren Teil etwas trocken. Und nun: Der dritte Band. Was denkt ihr? Mag ich ihn? Liebe ich ihn? Oder bin ich enttäuscht?
Das deutsche Cover von allen drei Bänden finde ich um so viel schöner als die der amerikanischen Ausgaben. Bei diesem Band ist das Cover in Gelb gehalten und überall ist das Wort "Freiheit" hingekritzelt, anders als beim ersten Band ("Liebe") und beim zweiten ("Kampf"). Ich persönlich finde das Gelb nicht so schön, aber dafür ist das Buch selbst so schön golden! :)
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde die deutschen Cover um so viel hübscher! Großen Lob an die Gestaltungsabteilung beim Carlsen Verlag! :)
Die Charaktere:
Mit Lena bin ich eigentlich immer gut ausgekommen. Ich fand sie nicht übertrieben naiv oder nervig, ganz im Gegenteil - ich mochte sie, sie war mir sympathisch! Ihre Verwandlung vom scheuen Mädchen, das alle Regeln einhält bis zur tapferen Widerstandskämpferin, die sich traut, ihre Meinung zu sagen, ist schön zu beobachten. Ihre Liebe zu Alex kommt sehr deutlich rüber und man merkt, dass sie sie verändert. Und nach der Begegnung am Ende des 2. Bandes ist sie verwirrt, geschockt, aber auch unglaublich erleichtert, dass er noch lebt, auch wenn er sich abweisend und hart ihr gegenüber verhält.
Ihren Charakter fand ich gut ausgebaut und auch realistisch, sowie lebendig.
Alex hat mich von Anfang an fasziniert. Na klar, er ist ein Klischee. Ich meine, wie viele Bücher gibt es, in denen es um eine dystopische Handlung und eine verbotene Liebesbeziehung geht? Ich könnte mindestens zwei Dutzend aufzählen. Aber die Liebe zwischen Lena und Alex ist trotzdem nervenaufreibend, zart, knisternd und unglaublich gefühlsvoll. Und deswegen kann ich auch nicht genug von ihr bekommen.
Alex selbst ist ein tiefgründiger und sympathischer Charakter, der im 3. Band nur noch geheimnisvoller erscheint. Sein Verhalten hat mich im ersten Moment so sehr verwirrt, dass ich erst mal eine Weile über ihn nachdenken musste. Aber irgendwann im Laufe des Buches, wird einem der Grund für sein Verhalten so klar, dass man Lena am liebsten umbringen würde dafür, dass sie etwas Entscheidendes nicht merkt.
Mit Julian bin ich nicht so schnell warm geworden. Ich empfand ihn im 2. Band als Keil, der sich zwischen unsere Turteltäubchen drängen will. Er war auch einer der Gründe, deshalb ich dem Buch nur 4 von 5 Herzchen gegeben habe.
Aber jetzt sehe ich ihn in anderem Licht. Ich bin mir irgendwie erst jetzt bewusst geworden, dass Julian Lena wirklich liebt und dann mochte ich ihn irgendwie. :D
Ich hab sogar für einen Moment überlegt, ob er nicht der bessere Partner für Lena wäre, aber dann hab ich mir gedacht: Ne. Neee.
Aber ich mag ihn trotzdem. Er ist nett, lieb und ich würde ihn am liebsten knuddeln, weil er sich so sehr um Lena bemüht.
Der Schreibstil ist so gut und berauschend wie immer. Mal im Ernst, ich bin ja sowieso eine schnelle Leserin, aber 400 Seiten in anderthalb Tagen? Das ist nicht mal normal für mich! :D
Erzählt wird die Geschichte aus zwei Sichten: Aus Lenas, wie gewohnt, aus der Wildnis und aus Hanas, die auch ein wenig von ihren Problemen erzählt und für den Plot ziemlich wichtig ist. Die Wechsel finde ich normalerweise ziemlich störend, weil es meinen Lesefluss immer stört. Aber diesmal ist es mir gar nicht besonders aufgefallen, weil ich wie besessen mit Lena mitgefiebert hab...
Bis jetzt alles gut. Die Charaktere, die Geschichte: alles perfekt.
Und jetzt, meine Liebsten, komme ich auf die letzten zwei Seiten zu sprechen.
Die zwei Seiten, die mich verwirrt, zerbrochen und vor allem zutiefst unzufrieden zurückgelassen haben. Ich möchte nicht verraten, was passiert, bzw. eher nicht passiert (Insider für die, die "Requiem" schon gelesen haben), aber das ist der Grund, wieso ich nur 4 von 5 Herzchen vergeben kann, obwohl es wirklich 5 verdient hat.
Mein Fazit:
Wenn ihr die Reihe schon angefangen habt, dass lest natürlich auch den letzten Band. Auch wenn er euch wahrscheinlich, genauso wie mir, das Herz brechen wird.

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(716)

1.082 Bibliotheken, 14 Leser, 3 Gruppen, 70 Rezensionen

liebe, rush, abbi glines, familie, erotik

Rush of Love - Vereint

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.10.2013
ISBN 9783492304689
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt: Alles scheint endlich perfekt: Blaire ist mit ihrer großen Liebe Rush verlobt und trägt sein Kind unter ihrem Herzen. Sie hat in Rosemary Beach echte Freunde gefunden und sogar damit begonnen, die verkorkste Beziehung zu ihrem Vater zu kitten. Doch ein erster Schatten fällt auf das Glück der beiden Liebenden, als Rushs Vater auftaucht, um ihn um Hilfe zu bitten, und schon bald ziehen noch dunklere Gewitterwolken auf … Eigene Meinung: Ich weiß, eigentlich ist es total egal, aber das ist das erste Buch, das ich in Form eines eBooks gelesen habe. Ich habe mir den Kindle Fire von einer Freundin ausgeliehen, die das eBook schon draufhatte. Eine ganz neue Erfahrung, aber ich denke, ich bleibe bei meinen andassbaren und gedruckten Büchern! :D Das Cover ist passend zu den Vorgängerbänden und die T-Shirts, die immer eine andere Farbe haben, sind diesmal in Grün. Mir ist aufgefallen, dass die Arme der Personen irgendwie künstlich aussehen. Ich weiß nicht, ob es nur mit so geht. ^^ Insgesamt betrachtet finde ich das Cover ganz hübsch, aber wieso immer die dunklen Farben? Beim ersten Teil habe ich es ja verstanden, es war geheimnisvoll und auch ein bisschen gefährlich. Aber Blaire ist schwanger und Rush macht sie glücklich, also wieso nicht mal ein helles und freundliches Cover? :) Die Charaktere: Blaire hat für mich immer noch dieses Unschuldige, das sie ein wenig naiv macht. Aber mal im Vergleich zum 1. Band sehe ich schon eine Besserung. Auf jeden Fall nervt sie mich nicht so, wie am Anfang. Was ich allerdings nicht verstehen kann ist ihre Reaktion in Kalifornien. Anstatt wegzulaufen, wäre ich richtig sauer geworden und hätte Rush eine Szene gemacht. ^^ Zusammengefasst kann ich sagen, dass sie ein eifach gestrickter Charakter ist, der manchmal aber etwas unlogisch handelt, was aber angesichts ihrer momentanen Situation verständlich ist. Nett, aber auch nicht die ausdrucksstärkste Person. Rush hat sich wirklich um einiges geändert: Vom reichen und total versoffenem Junggesellen zum einfühlsamen Freund und beschützenden Vater. Wenn ich mir mal diese Verwandlung ansehe, ist es auch für mich total unglaubwürdig, vor allem weil die Bücher nicht die dicksten sind. Aber es ist wahr. :) Trotzdem hat er mich ein bisschen enttäuscht: Anstatt nach allem, was passiert ist, glaubt er immer noch seiner Schwester Nan, wie Blaire sich ihr gegenüber verhält. Und anstatt sein Handy wegzuschmeißen, soll er es verdammt nochmal an seinem Arsch kleben haben, wenn seine schwangere (!) Freundin versucht, ihn zu erreichen. Aber okay, niemand ist perfekt. ^^ Auch mit ihm bin ich gut ausgekommen, außer bei einigen seiner Entscheidungen bezüglich seiner Prioritäten. :D Der Schreibstil ist einfach, klar und gut verständlich, und ich war innerhalb eines Nachmittages fertig (aber okay, ich lese auch ziemlich schnell). Man muss schon sagen, dass es keine tiefsinnige Geschichte ist, über die man noch lange nachdenken muss, aber für zwischendurch ist es echt gut. Eine kleine Überraschung ist das Lied, das Rush für Blaire komponiert. Ein wirklich wunderschöner Text, den ich die ganze Zeit leise singen muss, denn ja, das Lied gibt es wirklich. :) Es heißt "Fallen too far" von Rush Finlay und als Hochzeitslied gedacht. ❤️ Mein Fazit also: Ich fand das Buch wirklich gut, was mich echt überrascht hat. 5 von 5 Herzchen! Von mir gibt es eine Leseempfehlung! :)

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(40)

122 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

new york, thriller, babylon, ryan, geld

Spiel der Angst

Veit Etzold
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 14.11.2013
ISBN 9783863960490
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Ein Jahr ist vergangen, seit ein Psychopath Emily mit seinen morbiden Spielchen beinah in den Wahnsinn getrieben hat. Mit ihrer großen Liebe Ryan hat sie in New York ein neues Leben begonnen, und alles scheint perfekt. Aber dann erreichen sie bedrohliche Botschaften, die schreckliche Erinnerungen in ihr wachrufen. Ist ihr Peiniger etwa doch nicht tot? Dann verschwindet Ryan auf einmal spurlos, und Emily erhält eine SMS, die sie zu einem mörderischen Wettkampf herausfordert. Eine hochdramatische Hetzjagd durch die Metropole lässt Emilys schlimmste Albträume wahr werden. Doch wenn sie Ryan retten will, muss sie durchhalten …


Eigene Meinung:
Das  Cover und auch die Gestaltung finde ich wie auch beim ersten Band wunderschön! "Spiel der Angst" ist in rot gehalten, was neben dem Lila im Regal der hübsch aussieht. :)
Man sieht wieder den Tunnel, durch den Emily rennt und auf dem Buchschnitt ist die Skyline von New York abgebildet. Da weiß man gar nicht, wie man das Buch ins Regal stellen soll, da es von jeder Seite toll aussieht! :)
Dazu kommt noch die außergewöhnliche Gestaltung im Buch - also wenn man das Cover aufklappt. Wieder die bekannten Blutflecken und die Skyline, das immer wieder vom Lesen ablenkt, weil es einfach zu schön ist! :)
Die  Charaktere:
Emily hat sich im Vergleich zum ersten Buch eher nicht verändert, aber ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Ihre Reaktionen fand ich immer passend und dadurch ist sie auch Stück für Stück ein bisschen mehr realer geworden. An sich ist Emily ein sympathischer Charakter, der aber trotzdem noch ein wenig verschlossen ist. In dem Fall eine Besserung im Vergleich zum 1. Band!
Ryan, Emilys irischer Prinz, mochte ich schon von Anfang an. Er ist Emilys Freund und Beistand, mit dem sie auch nach New York geflogen ist. Dank ihm fühlt sie sich sicher und als er verschwunden ist, ist sie zum Wrack mutiert. Meiner Meinung nach ist er ein Charakter, mit dem ich sehr gut auskomme und von dem ich auf jeden Fall mehr haben will.
Der  Schreibstil ist angenehm, auch wenn er ein wenig distanziert ist. Ich habe etwas gebraucht, bis ich wieder in den Rhythmus gekommen bin, aber wenn man erst einmal drin ist, ist die Geschichte furchtbar spannend und man will immer wissen, wie es weitergeht. Trotzdem muss ich auch ein wenig Kritik üben: Es gab ein paar Sachen, die mich gestört haben. Zum einen war das Logische von der Zeit der. Teilweise hat Emily nur 10 Minuten gebraucht, um von A nach B zu gelangen, und zwar durch das halbe New York durch. Ich finde das etwas unrealistisch und unmöglich zu meistern. Vor allem, weil NYC oft total verstopft von Autos ist und die U-Bahn auch ca. 2-5 Minuten braucht, um zu kommen (außer natürlich, man kommt genau rechtzeitig, aber das passiert ja nicht oft). Oder auch, dass man in 2 Minuten das Buch in der Bibliothek findet, das man gerade sucht und dann auch sofort findet, was man wissen wollte.
Zum anderen war es Emilys Bitte an Julia, zum Big Apple zu kommen. Ich meine, Emily weiß doch, wie gefährlich Jonathan ist, und da will sie wirklich ihre beste Freundin in eine solche Gefahr bringen? Ich an ihrer Stelle hätte versucht, alle rauszuhalten, damit sie in Sicherheit sind!
Mein Fazit: Ein Thriller, der lesenswert ist, trotz kleiner Mängel. Nebenbei erfährt man auch noch einiges über New York und Babylon!
Ich vergebe 4 von 5 Herzchen!

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(139)

375 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, jette, mord, monika feth, krimi

Der Bilderwächter

Monika Feth
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.11.2013
ISBN 9783570308523
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn auch Ilka scheint in großer Gefahr zu sein ...

Eigene Meinung:
Das  Cover finde ich, wie auch bei den anderen Teilen der Jette-Reihe sehr passend, stilvoll und zusammengehörig. Diesmal geht es wieder um Ilke und ihren Bruder Ruben und weil sie ja beide mit Kunst zu tun haben, finde ich die Idee ganz schön, auf den Cover Bilderrahmen abzubilden.
Die  Charaktere:
Jette ist mir ein immer noch im Gedächtnis gebliebener Charakter. Sie hat mich durch ganze 6 Bücher begleitet und mir die Welt des Thrillers eröffnet, weshalb sie für mich etwas ganz besonderes ist. Aber nicht nur das macht sie zu einer einzigartigen Persönlichkeit: Auch mit ihrem Charakter konnte sie mich mal wieder überzeugen. Sie ist eine einfühlsame und nette Person, die man sofort ins Herz schließt. Seit dem ersten Band "Der Erdbeerpflücker" hat sie sich nicht verändert, was in diesem Fall sehr positiv ist. :)
Merle, die mich auch seit dem ersten Band begleitet, ist meine 2. Lieblingsfigur. Sie ist ein einfach gestricktes Mädchen und ich denke, genau deswegen mag ich sie auch so gern. Stress habe ich schon genug. ^^
Ich kann trotzdem nicht verstehen, wieso sie immer noch mit Claudio zusammen ist, wenn sie doch schon eingesehen hat, was für ein Blödmann ist. :) Aber okay, vielleicht ist er wirklich wirklich charmant. ;)
Ich finde es wirklich schade, dass im 6. Band dieser tollen Thriller-Reihe Jettes Mutter kein Platz gefunden wurde. Ich mag ihr ordentliches Leben. ^^
Der  Schreibstil ist wie immer bezaubernd. Wie Frau Feth schon in ihrer Dankesrede gesagt hat, besitzt sie ein wunderbares Talent für das Malen mit Worten, was auf jeden Fall passt. Auch "Der Bilderwächter" (genauso wie die Vorgänger-Bände) ist eine tolle Geschichte, in die man eintauchen kann und darin völlig versinken kann, bis sogar die Muffins im Ofen leiden müssen (schlimme Geschichte ^^). Von mir bekommt auch der 6. Band auf jeden Fall 5 von 5 Herzchen, zusammen mit einer fetten Leseempfehlung! ♥

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(32)

61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

zu schön zum sterben, detektivin, natascha, hanna dietz, krimi

Gefährliche Gefühle - Zu schön zum Sterben

Hanna Dietz
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2013
ISBN 9783401068305
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Neue Liebe (streng geheim!), neuer Zickenstreit (blöde Silvy!) und auch sonst nur Stress. Dabei wollte Natascha ab sofort das Leben genießen. Doch erst taucht Enzos Ex-Freundin auf und will ihn zurückhaben, dann muss sie ihrem Bruder aus der Patsche helfen. Denn der hat sich mit gefährlichen Leuten eingelassen und sehr bald merkt Natascha, dass die Sache selbst für sie eine Nummer zu groß ist. 

Eigene Meinung:
Tja, liebe Natascha.
So sieht man sich wieder.

Das  Cover finde ich im Gegensatz zum ersten Band nicht so schön. Für mich harmonieren die Farben nicht so miteinander. Was ich allerdings loben muss, sind wieder die .. äh, Löcher, in denen ein Mädchen spaziert, ähnlich wie bei James Bond. Ich finde das so knuffig! :)
Und dann noch das verschmierte Blut.. schön thrillerartig! :)
Die  Charaktere:
Natascha ist inzwischen zu meinem Lieblingscharakter überhaupt mutiert. Ich liebe ihren Humor, ihre Ehrlichkeit und Bissigkeit. ;) Und sie hat ein Talent dafür, sich immer in Sachen reinzureiten, die sie nichts angehen. ^^
Außerdem hat sie Stil, sie besitzt ein fotographisches Gedächtnis (ach Menno, das will ich auch!) und ist einfach nur total lässig drauf. Sehr sympathischer Charakter, der mir auf jeden Fall im Kopf bleiben wird!
Enzo, Enzo, Enzo, Enzo, Enzo, Enzo! Ich liebe ihn. Dafür gibt es einfach kein anderes Wort. Er ist mein männlicher Lieblingscharakter schlechthin (tut mir Leid, Chase..)! Er ist unglaublich süß und fürsorglich und riskiert sogar seinen Job für Natascha. Und er ist Italiener. Oh ja, ihr habt richtig gehört. 
Italiener.
Schade, dass es nicht mehr Momente zwischen den beiden Turteltäubchen gegeben hat, aber schließlich ist es ja ein Thriller.. Da ist kein Platz für Liebe. Blut und so, ne?
Bastian, Nataschas Bruder, ist wirklich ein mieses Schwein! Nicht nur, dass er seine kleine (!) Schwester die Suppe auslöffeln lässt, wenn Natascha ihn bittet, mit der Polizei irgendwo einzutreffen, dann kifft und schläft er erst einmal eine Runde! Ich könnte ihn in der Luft zerreißen, wirklich! Aber ich kann das Buch deswegen nicht abwerten, weil es beim Leser sowieso so ankommen sollte. Dass Basti ein Arsch ist, meine ich.
Der  Schreibstil ist für mich gleichzusetzen mit einer Gottheit. Kein Witz, wenn ihr selbst wenigstens ein wenig zynisch und/oder sarkastisch seid, dann ist das das perfekte Buch für euch. Außerdem sind manche Szenen so real, dass man denkt, man ist selbst dabei (bestes Beispiel: die Russenfeier, aber ich will ja nichts verraten!).
Dennoch muss ich gestehen, dass "Gefährliche Gefühle" nicht gerade sehr gruselig, aber das viele Lachen macht alles wieder wett!
Eine absolute Leseempfehlung (und das meine ich todernst):  5 von 5 Herzchen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(90)

226 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, kristen simmons, ember, liebe

Gesetz der Rache

Kristen Simmons , Frauke Meier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.10.2013
ISBN 9783492703055
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die Regierung hat Ember und Chase für tot erklärt - endlich sind sie frei und schließen sich dem Widerstand an. Doch im Lager der Rebellen herrscht Aufregung: Der geheimnisvolle "Heckenschütze" erschüttert mit seinen Anschlägen die Moralmiliz. Wer ist er? Steht der aufseiten der Rebellen? Wird er dem Widerstand zum Durchbruch verhelfen? Um den Attentäter zu fassen, veröffentlicht das FBR eine Fahndungsliste - und zu den Hauptverdächtigen gehört Ember. Mit dem Wissen, von ihren neuen Freunden verraten worden zu sein, muss Ember eine Entscheidung treffen: Wird sie sich ihr Leben lang im Untergrund verstecken oder für ihre Freiheit kämpfen?


Eigene Meinung:
Wow, wie lange habe ich auf den Folgeband von "Artikel 5" gewartet... Nur durch Zufall habe ich auf Amazon gesehen, dass schon ein Erscheinungsdatum festgesetzt wurde und naja, dann musste ich warten (was eindeutig nicht zu meinen Fähigkeiten gehört)... :)
Das Cover finde ich zwar passend aber im herkömmlichen Sinne nicht schön. Man sieht wieder ein Gesicht, das diesmal auf dem Boden liegen scheint und darunter steht der Titel und der Name der Autorin. Sehr gut ist, dass das Cover wieder etwas gefährliches und düsteres ausstrahlt - genau so will man eine dystopische Stimmung verbreiten (hust Legend 2 hust :D).
Die Charaktere:
Ember hat sich im Vergleich zum vorherigen Band geändert, wie ich finde. Sie steht sich nicht mehr so oft im Weg und sie versucht, das zu bekommen, was sie auch will.
Bei einigen anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass es schade war, dass Ember zuerst Angst hatte und nicht auf die Straße gehen wollte. Aber da denke ich mir: Es ist doch ganz natürlich, dass sie sich erst einmal verkriecht! Sind wir als Leser schon so abgehärtet, so programmiert darauf, dass der/die Protagonist(-in) sofort sein Leben riskiert und einfach so über seine Ängste springt?
Das zeugt davon, dass Ember eine sehr realistische Persönlichkeit ist, die ich auch sehr gerne mag.
Chase ist immer noch der verletzliche und einfühlsame Mann, der mir von Anfang an sehr sympathisch war. Nicht nur, dass er Ember bis auf den Tod beschützt, er versucht ihr auch, näher zu kommen, und das ist unbeschreiblich süß! ♥
Wenn ich ehrlich bin, ist Chase sogar mein liebster männlicher Protagonist, weil er einfach nur sanft, gefühlsvoll, ehrlich, lustig, aber auch knallhart sein kann (im Kampf ;)).
Daneben gibt es auch noch einige andere Charaktere, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind: Sean, der um jeden Preis Rebecca finden will; Cara, die durch ihr Verhalten sehr geheimnisvoll ist; Wallace, der Anführer der Widerstandsgruppe in Knoxville und Billy, der durch seine Kindlichkeit und Unschuld ein kleiner Lichtblick in dieser dunklen Welt ist.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, was dazu führt, dass man einfach schnell mit dem Buch durch ist (leider :( Jetzt müssen wir wieder so lange auf den letzten Band warten).
Kristen Simmons kann durch ihre Wortwahl eine tolle Atmosphäre entstehen lassen und einen darin versinken lassen. Wenn ich ihn zusammenfassen müsste, wären es folgenden Worte: Einfach, aber ausdrucksvoll, bildlich und explosiv, im wahrsten Sinne des Wortes. :)
Ich vergebe 5 von 5 Herzchen für diese gelungene Fortsetzung!

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(309)

566 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 86 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, ursula poznanski, liebe, verschwörung

Die Verschworenen

Ursula Poznanski
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.10.2013
ISBN 9783785575475
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.
Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen.

Eigene Meinung:

Bevor ich mit der richtigen Rezension anfange, will ich nur kurz sagen, dass ich so lange auf diese Fortsetzung gewartet habe! Demnach hatte ich richtig hohe Erwartungen, und was soll ich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht! :)Das Cover finde ich sehr gelungen. Man sieht auf dem oberen Bild einen schwarzweißen Baumstumpft, jedenfalls tue ich das. ^^ Darunter sieht man noch den Titel, den Namen der Autorin und das Logo des Verlages. Außerdem ist die Thema-Farbe Rot, im Gegensatz zum 1. Band (blau). Die Bücher sehen nebeneinander wunderschön aus!
Ich hätte mir kein besseres Cover aussuchen können, großes Lob an den Verlag! ♥
Die Charaktere:
Ria ist eine sehr angenehme Person. Ich hatte sie im ersten Band nicht so eingeschätzt, deswegen war ich angenehm überrascht. :)
Ich hatte gar keine Probleme, ihren Gedanken und Taten zu folgen und mochte sie von Seite zu Seite immer mehr. Ganz süß fand ich ihre Beziehung zu Sandor, wie sie sich immer näher gekommen waren.
An sich ist Ria eine sehr sympathische, talentierte und faszinierende Persönlichkeit, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und meine Erwartungen an den letzten Band ins Unermessliche steigert.
Aureljo dagegen erhält von mir eine Abwertung. Im ersten Band mochte ich ihn sehr gerne, weil er so freundlich und sanft ist. Versteht mich nicht falsch, das ist er auf jeden Fall immer noch, aber da Ria mit Sandor angebandelt hat, musste ich mich einfach Fragen, wer der bessere Partner für sie ist. Und da ist mir aufgefallen, dass Aureljo irgendetwas künstliches an sich hat. Ich kann es nicht besser erklären, aber auf mich wirkt er etwas klinisch (aber nur ein bisschen) und irgendwie zu perfekt.
Vielleicht liegt es auch nur daran, dass er eine Gesichts-OP hatte...
Was aber nicht heißen soll, dass man gar nicht mit ihm auskommt! Aber Sandor ist meiner Meinung nach einfach der bessere Partner. :)
Tomma konnte ich in diesem Band gar nicht verstehen. Ich weiß ja, dass sie Herzschmerz hat, aber jeden Kontakt mit anderen Menschen zu verweigern, nichts zu essen und in einer dunklen Ecke zu sitzen, während sie auch noch krank ist, ist einfach total dämlich. Wenigstens ist es ein bisschen besser geworden, bevor... Ach, ich will lieber nichts verraten. ;)
Tycho und Danatorian sind beides sehr sympathische Figuren, von dem der zweite leider etwas in den Hintergrund gerückt ist. Und Tycho ist und bleibt meine Lieblingsfigur, ich weiß auch nicht wieso. Er hat diese Fröhlichkeit an sich, die einen sogar durch die Buchseiten ansteckt. :)
Der Schreibstil ist einfach nur göttlich! Und das meine ich wirklich ernst - ich habe mich gerade ernsthaft verliebt. :)
Der Einstieg ins Buch ist mir erstaunlich leicht gefallen. Ich hätte eigentlich gedacht, dass ich etwas bräuchte, um mich zu erinnern, aber das war gar nicht so. Und das lag an dem tollen bildhaften und gepflegtem Schreibstil, der mich immer wieder überrascht hat. Vor allem durch die Möglichkeit, die ganze Geschichte flüssig lesen zu können, bin ich schnell ans Ende gekommen - viel zu schnell, meiner Meinung nach.
Ich vergebe 5 von 5 Herzchen, für diese wunderbar ausgeführte Geschichte, die wohl jeden in ihren Bann ziehen kann - absolute Leseempfehlung! :)

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

mord, computerspiel, zukunft, revolution, dystopie

One - Die einzige Chance

Tobias Elsäßer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 26.09.2013
ISBN 9783737367127
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand.
Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen.
Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung,
die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist … Ein gesellschaftlich und politisch hochbrisanter Thriller über eine Revolution, die mit modernsten Mitteln geführt wird und jeden Tag beginnen könnte.

Eigene Meinung:
Zuerst muss ich sagen, dass das Buch ein sehr tiefgründiges Thema behandelt. Es geht um Politik, Geld und Wirtschaft und es ist kein Buch für Zwischendurch, das ist schon mal sicher. Es ist nicht richtig eine Dystopie, aber leichte Anzeichen hat es schon: Eine Gruppe von Menschen, die mit einer Revolution und einer utopischen Idee die kaputte Welt (in diesem Fall unsere heutige kapitalistische Staatsform) verbessern wollen. Die Idee dahinter finde ich wirklich faszinierend und das Thema beschäftigt mich immer noch. Trotzdem erkenne ich viele Schwachstellen, die den Charakteren des Buches wohl nicht auffällt, beziehungsweise nicht auffallen will: Die Menschen werden sich auf jeden Fall sträuben, wenn ihr Vermögen auf eine bestimmte Summe reduziert wird - schließlich ist es ihr hart erarbeitetes Geld. Und natürlich stehe ich nicht hinter der Ausbeutung vieler Arbeiter, aber nachdem der "Reset"-Button gedrückt wird, wird sich doch alles wiederholen; die künftige Regierung könnte nicht alle Menschen kontrollieren.
Also, das Buch ist nicht für die, die sich nicht für Politik interessieren und/oder keinen Schimmer haben, was vor sich geht; ich denke, ein wenig Hintergrundwissen könnte nicht schaden.
Ich würde mich sehr über Kommentare mit eurer Meinung freuen! :)
Ich als 14-jährige Gymnasiastin habe trotzdem alles verstanden, und jetzt geht's zur eigentlichen Rezension:
Das Cover finde ich sehr gelungen! Am meisten mag ich im Hintergrund die "vorbeiflackernden" Zahlen, hätte es aber besser gefunden, wenn auch mal andere Ziffern als "0" und "1" vorgekommen wären. Im Vordergrund sieht man den Titel, sowie den Namen des Autors in dieser grünen Neonfarbe, die mich so ein bisschen an die Dollarscheinfarbe erinnert.
Die Charaktere:
Samuel, der Sohn von Vincent Pinaz, hat auf mich am Anfang einen ziemlich arroganten Eindruck gemacht. Er hat sich kein bisschen für die Organisation, für die Fabienne kämpft, interessiert und man wusste als Leser teilweise auch gar nicht, woran das liegt, da man wenig in Samuels Innere schauen kann. Keine Gefühle, Erklärungen, oder sonst etwas. Etwas schade, da man ja das Ganze aus Samuels 3. Personen-Sicht sieht und versteht.
Fabienne konnte ich am Anfang nicht richtig einschätzen. Sie hat praktisch jede fünf Minuten Stimmungsschwankungen und das lässt sie echt blöd wirken. Ich hatte da so eine Theorie über sie, nämlich dass sie nur so verbissen an der Revolutionsgruppe hängt, weil Samuel sie zum Denken bringt und sie verunsichert, aber ich glaube nicht, dass das stimmt. :)
Kayan ist der Auftragsmörder, aus wessen Sicht man jedes zweite Kapitel liest, aber ich bin mir immer noch nicht klar darüber, weshalb das überhaupt so ist. Ich meine, etwas Besonderes erfährt man durch ihn über die Geschichte eh nicht.. Außerdem ist er für mich eine höchst unlogische Person - zum einen der kaltblütige Killer, zum anderen der liebevolle Vater von (wenn ich mich nicht täusche) zwei Kindern und Ehemann. Außerdem passiert ihm genau während diesem Fall solche amateurmäßige Fehler. Ziemlich unglaubhaft, finde ich.
Der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Aus dem einfachen Grund, dass er echt lau ist. Keine Gefühle aus Samuels Sicht, einfach nur die Ereignisse lieblos aneinandergereiht. Außerdem finde ich einige Charaktere ungelungen.
Ich vergebe 3 von 5 Herzchen, weil das Thema das Buch etwas aufgewertet hat! Für mich leider dennoch ein Flop!

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(240)

545 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 98 Rezensionen

zeitreise, liebe, zeitreisen, cia, jugendbuch

Sturz in die Zeit

Julie Cross , Birgit Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.08.2012
ISBN 9783841422095
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Jackson Meyer, Student in New York, hält sich für einen ganz normalen Neunzehnjährigen, bis er zufällig feststellt: Er kann für ein paar Stunden in der Zeit zurückreisen. Alles ist nur ein harmloser Spaß, bis eines Tages die Katastrophe passiert: Zwei Fremde überfallen ihn und seine Freundin Holly im Studentenwohnheim – und erschießen Holly. In seiner Panik stürzt Jackson in die Vergangenheit und landet plötzlich zwei Jahre vor dem Ereignis. Von da an hat er nur eines im Sinn: zurückzukommen und Holly zu retten. Er wird ALLES dafür tun. ALLES - für seine große Liebe.

Eigene Meinung:
"Sturz in die Zeit" war bei mir eine absolute SuB-Leiche. Ich hab's mir mal ertauscht, aber wegen den ganzen Rezensionsexemplaren, die ich bekommen habe, kam ich nie dazu, es zu lesen. Ich denke, am Donnerstag habe ich das Buch dann angefangen und heute (Samstag) den Tag durchgelesen. Und hier gibt es auch gleich die Rezension:
Das Cover finde ich wirklich sehr sehr schön! Es ist richtig gelungen, das Lila sticht wirklich ins Auge, ohne unangenehm zu sein. Der 3D-Schriftzug sieht mit etwas Fantasie aus, wie ein Hochhaus in New York. ;)
Die Skyline im Hintergrund und der Nebel um Jackson verleiht dem Ganzen auch etwas Mysteriöses und Mystisches. Ganz großes Lob an den Verlag!
Die Charaktere:
Jackson ist ein lieber und sympathischer Charakter, der schon von Anfang an seinen Charme versprüht. Außerdem finde ich es toll, dass ich mal wieder ein Buch mit einem männlichem Hauptcharakter lese! :)
Mit seinem tollen Humor erzählt er die Geschichte und verzaubert den Leser. Schon nach den ersten Seiten wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen, habe es sogar mit in die Badewanne geschleppt - ganz blöde Idee :( - Jackson ist eben besonders.
Und auch wenn es ziemlich ausgelutscht klingt, er geht mir nicht aus dem Kopf, nicht nur wegen meiner Faszination für Zeitreisen.
Holly, Jacksons Freundin, habe ich von Anfang an gemocht. Sie ist intelligent, strebt ihre Ziele an und denkt immer ganz genau nach - anders als ihre bessere Hälfte, die oft sehr impulsiv ist. Dieser Gegensatz wird während der Geschichte ziemlich deutlich, aber es ist nicht negativ, ganz im Gegenteil; dadurch wird die Beziehung zwischen Holly und Jackson nur lebendiger. Okay, ich muss gestehen, sie ist wegen dem Buch jetzt nicht mein absoluter Lieblingscharakter geworden (Hermine, ich würde dich nie hintergehen :)), aber sie hat nur positive Seiten. Wobei, etwas hat mich dann doch gestört: Sie hat sehr gelassen reagiert, als sie erfuhr, dass ihr Freund durch die Zeit reisen kann. Ich an ihrer Stelle hätte ihn wohl für verrückt erklärt. :)
Adam mag ich ganz besonders. Er ist der typische Nerd, den jede Gruppe komplett macht. Er hat ziemlich was drauf und das interessiert mich. Ich meine, wie kann ein Teenager eine FBI-Marke fälschen?
Außerdem ist er auch in einer anderen Hinsicht ziemlich faszinierend. Nur ihm kann ich abkaufen, dass er Jackson die Sache mit dem Zeitreisen sofort glaubt. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie halte ich das für gut möglich. Und er ist ein extremes Genie, allein das macht ihn richtig interessant! :)
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, besonders weil er so einfach ist. Es ist nichts herausragendes, man kann das Buch aber trotzdem sehr flüssig lesen. Zudem beschreibt Julie Cross das Zeitreisen noch einmal ganz anders, und das macht das ganze Buch zu etwas ganz Besonderem.
Ich vergebe 5 von 5 Herzchen, eine absolute Leseempfehlung!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(553)

1.297 Bibliotheken, 22 Leser, 5 Gruppen, 155 Rezensionen

dystopie, sauerstoff, jugendbuch, liebe, kuppel

Breathe - Gefangen unter Glas

Sarah Crossan , Birgit Niehaus
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2013
ISBN 9783423760690
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Das Buch YOLO

Y-Titty
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.10.2013
ISBN 9783551684271
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt:
„YOLO", das Jugendwort des Jahres 2012, steht für „You Only Live Once“ – du lebst nur einmal! Getreu diesem Jugend-Motto plädieren Y-Titty in ihrem neuen Buch dafür, dem Spaß im Leben den Vorzug zu geben und auf Vernunft und Vorschriften zu pfeifen. Wie man das am besten anstellt und was so gar nicht "YOLO" ist, erfährt man auf 160 unterhaltsamen Seiten. Mit viel Humor und einem Augenzwinkern schreiben die Jungs über alle Lebensbereiche, in denen das Prinzip „YOLO" eine Rolle spielt – von der Liebe über den Extremsport bis zur Karriereplanung. Für ihre Leser haben sie dabei jede Menge schrägen Humor, schlaue Ratschläge und unübertroffene Lebensweisheiten parat.
„Das Buch YOLO“ – Original Y-Titty-Humor, wie ihn ihre Fans aus den Videos kennen, auf Papier verewigt! Das aufwendig gestaltete Buch ist reich bebildert, und wer die Videos kennt, der wird auch beim Lesen auf einige alte Bekannte aus der Y-Titty-Welt stoßen. Aber man muss die Jungs nicht kennen, damit „Das Buch YOLO“ einen zum Lachen bringt. Ein buntes Lesevergnügen für alle, die das Leben auch nicht allzu ernst nehmen.

Eigene Meinung:
Zu aller erst: "Das Buch Yolo" ist nicht wirklich ein Buch - naja, es gibt keine Handlung, keine Charaktere und so weiter. Es ist eher ein Ratgeber, den ich wirklich cool finde, den man aber (ganz wichtig!) nicht zu ernst nehmen sollte. Vor allem Seite 32/33. ;)
Es ist wie ein Register aufgebaut, es fängt an mit #Action und hört auf mit #Zitate, die Hashtags finde ich echt toll, weil ich sie 1. ziemlich lustig finde und 2. weil ich sie selbst auch nutze. ;)
Die einzelnen "Kapitel" sind wirklich schön bebildert und es gibt einige Fotos von Phil, TC und OG, die mich zum Lachen gebracht haben. ;)
Das Cover ist auch sehr schön designt, es hat etwas von diesem Retro-Stil. Wirklich schön gelungen, es wird sicher ein hübsches Plätzchen in meinem Regal finden. :)
Für meinem Geschmack ist das Buch wunderbar ironisch und überspitzt. Manche würden es vielleicht für zu dick aufgetragen finden, aber ich denke, gerade Jugendlichen wird es gefallen, da es einfach auch viele Themen behandelt, die zur Zeit total beliebt sind.
Außerdem findet man zwischen den "Kapiteln" vier Facebook-Seiten, die über das Buch verteilt sind. Als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mir gedacht: Wow, denen ist wohl nichts mehr eingefallen, um die 160 Seiten zu füllen. Aber dann kam mir der Gedanke: Ist doch schnurz, es ist geil, also was soll's. Yolo. :D (OMG, ich liebe dieses Wort! *-)
Trotzdem würde ich es nicht wieder lesen, da es einfach sehr wenig Text gibt und die Witze dann irgendwie ihre Wirkung verlieren würden.. Aber das mache ich normalerweise auch nicht, also ist es schnurz (
-*).
Hey, und falls ihr das Buch habt und es signieren lassen wollt, die Jungs machen gerade eine Signiertour, die Daten könnt ihr aus der Pressemappe (Seite 6) entnehmen. Ich werde in München im Hugendubel da sein, also falls ihr Lust habt. Mal sehen, ob ihr mich finden könnt. ;)
Und nu zur Herzchenvergabe: Ich gebe dem Buch ...
Trommelwirbel
....
5 von 5 Herzchen, weil es einfach ein lustiges Buch ist, das man zwar nicht lesen muss, aber es ist doch sehr unterhaltsam (außer für die, die zum Lachen in den Keller gehen..)!


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(75)

125 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

demenz, pflege, familie, großvater, enkel

Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren

Sarah N. Harvey , Herbert Günther , Ulli Günther
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.10.2013
ISBN 9783423650014
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Für Royce ist es ein turbulentes Jahr. Erst zieht er mit seiner Mutter quer durch Kanada, damit diese in der Nähe ihres uralten Vaters Arthur sein kann, und dann soll Royce sich auch noch selber um den Greis kümmern. Gegen Cash, versteht sich. Arthur ist ein ausgemachtes Biest, ein grantiger alter Kauz, der schon mehrere Pflegekräfte vergrault hat und auch seinen Enkel auf eine harte Probe stellt. Doch der lässt sich nicht alles gefallen und hat schon bald einen Stein im Brett von Arthur.

Eigene Meinung:
Das Cover finde ich ganz gelungen, wobei ich den Hintergrund doch sehr poppig finde. Ähm, also das Blau-Grün ist jetzt nicht so meins und da man eigentlich nichts anderes sieht, als den wirklich schönen T-Bird, finde ich das Cover auch etwas kahl, etwas fehlt einfach.
Die Charaktere:
Royce ist ein lustiger Charakter, den ich ziemlich mag. Am Anfang wird er ziemlich normal beschrieben, von wegen er hat niedrige Maßstäbe, aber immer hin. Aber was mir aufgefallen ist, ist der krasse Verwandlungsvorgang von Royce: Er ist der normale faule Teenager und dann reinigt er plötzlich Arthurs Haus und kümmert sich um alles. Ich weiß nicht, aber dieser Switch scheint mir ziemlich .. naja, unglaubwürdig.
Arthur ist wirklich sonderbar, aber im Positiven gemeint. Ich meine, für einen 95-jährigen ist er ziemlich locker drauf. :)
Der Vergleich mit einer Artischocke, den Coralee gebracht hat, ist ziemlich passend, um ihn zu beschreiben: Außen stachelig, weicher Kern.
Als Charakter ist er ziemlich anstrengend, aber trotzdem sehr unterhaltsam, obwohl ich gern noch mehr über seine Vergangenheit erfahren hätte.
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und einige Stellen haben mich sehr gerührt - zum Weinen hat es mich aber trotzdem nicht gebracht. :(
Ich finde, das Buch ist etwas kleines für Zwischendurch, und es ist auch über kein Thema, über das man lange grübeln muss, auch wenn es natürlich traurig macht. Deswegen vergebe ich 4 von 5 Herzchen!

  (1)
Tags:  
 
119 Ergebnisse