Molaudy

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18 Bücher, 15 Rezensionen

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

pharmaindustrie, thriller, schlaf, pharmazie, medizi

Remexan - Der Mann ohne Schlaf

Thomas Kowa
Flexibler Einband: 664 Seiten
Erschienen bei Dp Digital Publishers Gmbh, 10.06.2016
ISBN 9783960879992
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

new york, familie, ehrgeiz, kratzbürste, schreiben

Das Leben der Florence Gordon

Brian Morton , Gesine Schröder
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 08.02.2016
ISBN 9783458176497
Genre: Romane

Rezension:

Zitat

"Stimmt. Aber entscheidend ist doch, dass Oma jetzt eine Literaturgöttin ist. Und du weißt, was das bedeutet, oder, Oma? Es heißt, dass du anfangen musst zu twittern. "
Seite 86 | Zeile 27 - 30



Meine Meinung

Dieser Roman war in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung. Es ist eine wunderbare Familiengeschichte - und damit meine ich nicht eine Geschichte, die jeder in der Familie egal welchen Alters lesen kann, sondern eine gelunge Geschichte, die sich um eine Familie dreht!
Florence Gordon möchte eigentlich nur ihre Ruhe und sich nicht mit Überraschungen oder gar ihrer kürzlich hergezogenen Familie abgeben. Ganz besonders nicht mit der Enkelin, die aus einer Generation stammt, deren Existenz - so könnte man es zumindest glauben - an ein Smartphone geknüpft ist. Zu allem wird eines ihrer Bücher plötzlich hoch angepriesen und viel neue Arbeit erwartet Florence, die mit ihrer ganz speziellen Art damit umgeht.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Selbstverständlich von Florence Gordon, aber auch von ihrer Enkelin, ihrem Sohn und dessen Frau. Das erlaubt dem Leser das Gesamtgeschehen optimal nachvollziehen zu können. Einen Höhepunkt konnte ich in der Geschichte nicht zwingend bestimmen, aber das macht das Buch umso realistischer. Schließlich ist unser Leben auch kein Theaterstück, dass allein dem Zweck der Unterhaltung dient. Es gab viele interessante Handlungen über die ganze Geschichte verteilt, während denen ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Die Charaktere waren nicht nur gut geschrieben, sondern hatten wahrhaftig leben in sich. Eine Geschichte kann noch so grandios sein, wenn sie auf schwachen Charakteren basiert, bringt es nichts. Deswegen bin ich jedes Mal umso glücklicher, wenn ich auf wirklich tolle Charakterdesigns stoße. Ein großes Lob an den Autor an dieser Stelle!
Das Buch hat mir besonders aus dem Grund gefallen, weil es sehr der Realität entspricht. Es gibt nicht auf jede Frage eine Antwort und nicht auf jedes Problem eine kluge Lösung. Das Leben ist nicht perfekt, keine Familie ist perfekt und auch die Menschen sind bei weitem nicht perfekt. Auch wenn mich ungelöste Probleme, offene Enden und jeglich derartige Dinge als Nervenbündel zurück lassen, passt es einfach zu dieser Geschichte.

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Tags: familie, new york, schreiben   (3)
 

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110 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

geister, mord, geist, geheimnis, krimi

Lost on Nairne Island

Eileen Cook , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 19.07.2013
ISBN 9783764170004
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Obwohl sich Isobel für ihre Mutter wünscht, glücklich zu sein, wäre es ihr lieber gewesen, wenn sie ihren neuen Mann Richard nicht geheiratet hätte. Der Umzug auf eine kleine Insel und das auch noch vor Beginn ihres letzten High-School-Jahres passt dem Teenager so gar nicht. Da verschafft nichtmal ihr hinreißender Stiefbruder Trost. Der Vorschlag, dass sie dieses eine Jahr bei ihrer besten Freundin Anita wohnt, wurde von ihrer Mutter abgelehnt. Erschwerend kommt hinzu, dass Dicks Anwesen eine sehr gruselige Aura hat und nicht gerade wenige Inselbewohner beharren darauf, dass es dort tatsächlich spuken soll. Als recht kurz nach dem Einzug auf einmal merkwürdige Dinge geschehen, zweifelt Isobel an ihrem Verstand. Leidet sie vielleicht auch an Schizophrenie wie ihr Vater? Jedenfalls beschließt sie allem auf den Grund zu gehen und bringt sich dabei selbst in Gefahr.
Also ich muss sagen, dass mir die Geschichte durchweg sehr gut gefallen hat! Die Spannung hielt sich das ganze Buch über und wenn man erstmal angefangen hatte zu lesen, war es echt schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Mit den Charakteren war ich sehr zufrieden. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihre Lage versetzen. Allein Isobels Mutter konnte ich nicht so wirklich ins Herz schließen. Für meinen Geschmack war sie zu unverständlich und hat nicht genügend zu ihrer Tochter gestanden. Nathaniel war dagegen ein richtiges Goldstück. Ihn mochte ich schon gleich am Anfang der Geschichte. Die Nebencharaktere waren auch sehr interessant und der ein oder andere auch mal geheimnisvoll gestaltet was super zu dem Buch gepasst hat.
Der Schreibstil war ebenfalls passend. Es lies sich einfach und schnell ohne große Probleme lesen. Das Cover finde ich sehr hübsch gestaltet. Die verschiedenen Lilatöne harmonieren gut und auch wenn man das Buch aufklappt, ist dieser Zauber noch nicht vorbei. Das Mädchen auf dem Cover ist vielleicht meiner Meinung nach nicht unbedingt passend, aber wenn sie nicht wäre, würde es zu leer aussehen.

Fazit: Ein fantastisches Werk, dass im Handumdrehen zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist!

  (39)
Tags: familie, geheimnis, geist, gruselig, schizophrenie, übernatürliches   (6)
 

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(27)

40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

musik, umzug, schule, saxopho, freundschaft

Rockprinzessin

Angie Westhoff
Buch: 170 Seiten
Erschienen bei PINK!, 01.05.2013
ISBN 9783864300097
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

"Rockprinzessin" war mein zweites Buch aus der Pink-Reihe und es hat mir ein Stückchen besser gefallen als das erste. Warum, dass werde ich euch gleich verraten.
Natürlich bricht für Maja eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass sie wegziehen werden und das ausgerechnet auch noch von Berlin nach München - eine Stadt, die sie so gar nicht toll findet. Getrennt von der besten Freundin und von allem was ihr vertraut war, muss sich Maja in ihrer neuen Heimat zurecht finden. Dabei trifft sie auf die verschiedensten Menschen: Von der Tochter eines Bankräubers, über einen alten Musiker bis zu einem wirklich unfreundlichen Jungen von dem man gleich mal auf der Straße umgefahren wird. Besser kann der erste Tag nicht laufen, oder? Zweites großes Dilemma: Maja braucht dringend einen einen Ort an dem sie Saxophon spielen kann, denn in ihre Hausnachbarn sind bestimmt nicht alle glücklich, wenn es keinen schalldichten Raum dafür gibt.
Das Szenario, welches hier geschaffen wurde, finde ich einfach nur herrlich! Für einen Teenager ist das natürlich einfach nur schrecklich. Es werden viele Probleme aufgegriffen, die sich beim Umzug ergeben und man darf Maja dabei begleiten, wie sie sich auf ihre Weise diesen Problemen stellt. Was mir ein wenig gefehlt hat, war ein großes Ereignis - der Höhepunkt - etwas Peinliches oder einfach nur etwas, dass schiefgeht, wie es eben in einem Teenagerleben so vorkommt. Natürlich ist der Umzug allein schon eine große Tragödie, aber trotzdem war da noch zu viel Luft. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Autorin am Ende des Buches noch den Einfall hatte, dass ja auch die Liebe eine Rolle spielt und noch etwas reinquetschen wollte. Ein paar Seiten mehr, um das Ende besser ausklingen zu lassen, hätten dem Buch jedenfalls nicht geschadet.
Die Charaktere waren alle sehr interessant gestaltet und mit der Protagonistin konnte ich mich schnell anfreunden. Maja ist eine sehr schlagfertige und eigenständige Person, die sich nicht einfach unterkriegen lässt. Das hat mir sehr gefallen. Auch der Schreibstil war sehr einfach und schnell lesbar. Das Buchcover finde ich auch ohne Bild sehr gut, denn es ist mir sofort ins Auge geschossen. Der schwarze Hintergrund bringt die bunten und lebensfrohen Farben des Titels noch Mal besonders zur Geltung.

Fazit: Ein unterhaltsamer Lesestoff für zwischendurch.

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Tags: alltag, freundschaft, liebe, musik, umzug   (5)
 

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(26)

34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, liebeskummer, trennung, jugendbuch, freundschaft

Ohne ihn!

Kerry Cohen Hoffmann , Anne Braun
Buch: 176 Seiten
Erschienen bei PINK!, 01.05.2013
ISBN 9783864300165
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zitat

»Ich hatte vor Dad auch ein paar Beziehungen, die in die Brüche gingen.« »Echt?« Mom nickte. »Und warum weiß ich nichts davon?« Mom zuckt die Achseln. »Früher brauchtest du das auch nicht zu wissen.« Zoe nickt ermutigend, damit ihre Mutter weitererzählt. »Ich hatte in der Highschool einen Freund. Es begann, als ich in der Elften war. Er war ein Jahr über mir. Schwarze Haare, blaue Augen. Er konnte toll küssen.« »Wie peinlich, Mom.« Ihre Mutter lächelte. »Doch, konnte er.« »Besser als Dad?« Mom kneift die Augen zusammen. »Diese Frage beantworte ich nicht.«
Seite 127 | Zeile 6 - 22



Meine Meinung

Dieses Rezensionsexemplar habe ich glücklicherweise durch eine Leserunde bei Lovelybooks gewonnen. Ich bin zwar nicht mehr in der Schule, aber von dem Alter der Zielgruppe gar nicht mal so weit entfernt. Außerdem liebe ich Jugendbücher und dieses schien mir eine gute Abwechslung zu sein.
Wie man der Beschreibung entnehmen kann, dreht sich das Buch rund um die junge Zoe, die nach der Trennung von Henry am Boden zerstört ist. Sie kann seinen Grund, weshalb er mit ihr Schluss gemacht hat, nicht nachvollziehen und möchte alles daran setzen ihn wieder zurück zu erobern. Sie ist sich todsicher und schmiedet auch schnell die ersten Pläne. Allerdings muss sie auch feststellen, dass es wohl nicht so verläuft, wie sie es sich erhofft hätte. Doch so leicht gibt sie sich nicht geschlagen. Auf ihre Freunde oder Familie will sie anfänglich nicht hören und geht über selbstgeschriebene Gedichte und einer selbstgemachten Collage sogar bis zum Äußeren. Ihr einziges Ziel ist es Henry wieder zu bekommen! Auf dem Weg dorthin wird sie von vielen Ratschlägen anderer Personen konfrontiert, mit denen sie sich auseinander setzen muss und nach und nach bemerkt sie, dass sie ihre Freunde braucht und lässt sich auf ihre Hilfe ein.
Liebeskummer - jeder hat sicherlich seine eigene Art damit umzugehen. Für manche mag es das beste sein, sich einfach in den schulischen Aktivitäten/Arbeit zu versenken, um nicht mehr daran zu denken. Andere wiederum gehen lieber aus und werfen sich direkt dem nächsten Typen an den Hals. Und was ist mit den Hartnäckigen, die unbedingt an ihrer Liebe festhalten wollen? Die machen es wie Zoe.
In der ganzen Geschichte geht es von einem Abenteuer ins Nächste. Das Zoe wirklich das Selbstbewusstsein und den Willen hat diese Dinge durchzuziehen, ist für mich sogar schon in gewisser Weise bewundernswert. Würde ich sie im echten Leben treffen, hätte ich es ehrlich gesagt sehr schwer mich mit ihr anzufreunden. Am Anfang des Buches hat sie wenig liebenswertes an sich und ihr Verhalten lässt sie nicht nur wie eine Stalkerin dastehen, was regelrecht gruselig ist, sondern ist auch in vielen Situationen unangebracht und kindisch. Wie sie manche Personen behandelt, gefiel mir nicht immer. Aber ich konnte einfach nicht anders als mitzufühlen und mir zu wünschen, dass für Zoe bald wieder alles besser wird. Man konnte sich wirklich gut in die Geschichte hineinversetzen und ich konnte durchaus nachvollziehen, was Zoe durchmachen muss. Außerdem glaube ich, dass in diesem Alter ein solchen Verhalten durchaus erlaubt ist (die Jugend eben ;-3 ). Einige Male musste ich mich für Zoes Verhalten sogar so fremdschämen, dass es schon wieder lustig war.
Der Schreibstil war sehr flüssig und einfach zu lesen. Die Kapitel des Buches sind in die einzelnen Tage aufgeteilt, die Zoe während dieses Monates durchmacht. Die Formatierung ist etwas gewöhnungsbedürftig - zum Beispiel, sind betonte Wörter festgedruckt, die Kapitelanfänge größer und der ein oder andere Satz mal in einer anderen Schriftart geschrieben - , aber keineswegs schlimm.
Die Charaktere hatten alle einen guten Platz. Am besten konnte ich mich mit Julia identifizieren. Meine liebsten Charaktere waren zum einen Sam, der beste Freund und langjähriger Verehrer von Zoe, und Shannon, eine von Zoes besten Freundinnen. In manchen Situationen fand ich Sam sogar viel hilfreicher als alle anderen im Umfeld von Zoe. Im Nachinein hätte ich mir noch ein wenig mehr von ihm gewünscht, aber ich denke, dass das Ende so gut ist, wie es nunmal ist!

Fazit: "Ohne ihn!" ist ein super süßes Buch, dass die Gefühle vom Liebeskummer sehr gut beschreibt und, obwohl der Peinlichkeiten, durchaus lesenswert ist!

  (6)
Tags: gefühlschaos, liebe, liebeskummer   (3)
 

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(926)

1.570 Bibliotheken, 8 Leser, 9 Gruppen, 104 Rezensionen

experiment, schule, faschismus, nationalsozialismus, jugendbuch

Die Welle

Morton Rhue , Hans-Georg Noack
Flexibler Einband: 185 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2016
ISBN 9783473580088
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Dieses Buch ist definitiv ein Lesemuss, wenn ihr zu faul seid, dann schaut euch wenigstens den Film dazu an!
Die Geschichte ist einfach toll und lehnt sich an eine ähnliche an, die sich 1967 an einer High School abspielte. Ich fand es sehr fesselnd und hab das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen. Am Anfang war es zwar noch etwas verwirrend, weil so viele Charaktere auf einmal hinzukamen, doch ich konnte noch den Überblick behalten. Ich weiß nicht genau wieso, aber ich hatte das Gefühl zu den Charakteren kein richtiges Verhältnis aufbauen zu können. Sie blieben für mich alle etwas fremd und distanziert! Der Schreibstil von Morton Rhue war angenehm zu lesen, aber oft fehlte mir die Liebe zum Detail. Das Buch war klasse und es hätte nicht geschadet, wenn es noch ein wenig dicker gewesen wäre - mit mehr Eingebung auf die Charaktere, besser Beschreibungen von Ort und Zeit und Ähnliches! Insgesamt kam es mir nämlich alles sehr schnell und unfertig vor. Das Cover ist nicht besonders herausragend, aber auch nicht vollkommen unpassend. In der Buchhandlung wäre es mir jedenfalls nicht aufgefallen.

Fazit: Man sollte dieses Buch durchaus lesen! Für alle fünf Sterne hat mir das Buch jedoch nicht ganz gereicht.

  (6)
Tags: bewegung, disziplin, faschismus, gemeinschaft, indoktrination, schule   (6)
 

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(49)

84 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

alltag, familie, andrea schnidt, susanne fröhlich, hochzeit

Familienpackung

Susanne Fröhlich
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt, 02.06.2008
ISBN 9783596510429
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zitat

»Wenn sie später mit dieser Entscheidung Probleme haben sollten, wir haben eine Gruppe für traumatisierte Kaiserschnittmütter. Die treffen sich seit Jahren.« Ich sage es ja immer. Die Welt ist voll mit Wahnsinnigen. Gibt es auch Gruppen für traumatisierte Männer, die sich beim Bohren eine Spritze geben lassen?
Seite 49 | Zeile 19 - 25



Meine Meinung

Hm, was habe ich zu diesem Buch zu sagen? Im Grunde gar nicht viel. Es hat mich von Anfang an nicht wirklich überzeugt und das hielt auch bedauernswerter Weise bis zum Ende an.
Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass es in diesem Buch um eine schöne Familiengeschichte geht, eben so eine, die einem das Herz erwärmt. Was ich dann zu lesen bekommen habe, war der Alltag eine Frau, die sexuelle Fantasien mit dem Mann von den Stadtwerken, der hier ist um den Strom abzulesen, hat, weil bei ihr im Bett nicht mehr viel läuft. Viele der vorkommenden Situationen kamen mir sehr unwirklich vor und ich konnte nicht immer alles nachvollziehen. Ich fand das Buch von der ersten Seite an durchgehend langweilig. Einen wirklich spannenden Höhepunkt gab es nicht. Die Geschichte konnte mich überhaupt nicht fesseln, deswegen habe ich auch eine kleine Ewigkeit gebraucht, um das Buch endlich zu beenden. Allerdings muss ich gestehen, dass es einige Stellen im Buch gibt, an denen ich recht amüsiert war. Die Ironie der Protagonistin war herrlich, auch wenn ich den Charakter an sich eigentlich nicht mochte.
Wo man gerade bei den Charakteren ist: Die Protagonistin - Andrea -, mochte ich, wie bereits gesagt, nicht wirklich. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Ihre ganze Art war einfach nur kindisch und ich verstand ihre Denkweise auch oft einfach nicht. Die anderen Charaktere fand ich durchaus in Ordnung. Nicht unbedingt originell, aber im Ganzen okay.
Der Schreibstil hingegen, hat mir wieder gar nicht gefallen. Was mich genau daran störte... hm, das ist schwer zu sagen. Ein großer Kritikpunkt meinerseits ist die Einteilung der Kapitel. Diese sind in die Wochentage geteilt, in der das Buch spielt: sieben Tage. Furchtbar, wenn man bedenkt, dass man mit den mittleren zwei Kapiteln schon das halbe Buch in der Hand hielt (wo ich doch diesen Drang habe nur zwischen den Kapitel eine Lesepause zu machen). Dabei wird dann auch noch von der längst vergangen Hochzeit und den Flitterwochen sowie die Geburt des zweiten Kindes berichtet. An dieser Stelle muss ich allerdings sagen, dass diese Sachen auch in gewisser Weise interessant zu lesen waren - zumindest wenn man den Rest des Buches zum Vergleich zieht.
Das Cover ist hier eindeutig der Übeltäter. Dadurch hatte ich mir wohl ein falsches Bild über die Geschichte gemacht. Ich finde das Cover eigentlich sehr süß, aber nicht unbedingt passend zum Inhalt. Sicher, das Bild soll gewiss die beiden Kinder abbilden, aber was das nun mit der Geschichte an sich zu tun hat, ist mir schleierhaft. Es kam nicht mal ein annähernd verunstalteter Boden vor, was mich im Nachhinein ein bisschen enttäuscht hat.

Fazit: Kein Werk, dass man unbedingt lesen muss! Jedoch gibt es weitaus schlimmeres auf dieser Welt.

  (5)
Tags: alltag, familie, geburt, geburtstagsparty, hochzeit   (5)
 

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(180)

340 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

thriller, familie, mord, doppelleben, psychothriller

Ohne ein Wort

Linwood Barclay , Nina Pallandt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.04.2011
ISBN 9783548283418
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zitat

"Vielleicht weiß sie es. Vielleicht hat sie die ganze Bande abserviert. Hast du noch nie daran gedacht deine Familie zu töten?" Ich zuckte mit den Schultern. Das hatte wohl jeder irgendwann schon mal getan.

Seite 44 | Zeile 11-15



Meine Meinung

Gleich zu Beginn des Buches merkte man, dass der Schreibstil gut und einfach zu lesen war. Allerdings hatte er für mich nichts Außergewöhnliches oder Einzigartiges an sich, was mich im Nachhinein dann doch ein wenig enttäuschte. Jedoch hatte ich keine Probleme mit dem lesen und dennoch war es im Grunde ein wirklich gutes Buch! Nebenbei bemerkt: Das Zitat, welches ich ausgewählt habe, wurde nicht ausgewählt, weil ich es besonders lustig fand - nein, ich war eher erschrocken. Also ich kann mit reinem Gewissen sagen, dass mir ein solcher Gedanke noch nie in den Sinn gekommen ist. Mit den Charakteren hatte ich es schwer. Mit dem Protagonisten hatte ich Anfangs keine Probleme, aber hätte mir durchaus gewünscht, dass er im letzten Teil des Buches ein paar Mal anders gehandelt hätte. Mit der Frau des Protagonisten, Cynthia, konnte ich mich nur schwer anfreunden. Sicherlich kann ich mir in gewisser Weise vorstellen, wie es sein muss, wenn die ganze Familie auf einmal spurlos verschwindet, dennoch fand ich, dass sie in vielen Situationen nicht richtig gehandelt hat - ich für meinen Teil hätte anders reagiert! Vor allem gefielen mir die ständigen Nörgeleien an ihrem Mann nicht. Aber hier ist sicherlich jeder auch ganz verschieden eingestellt. Meine beiden liebsten Charaktere waren Jane Scavullo und Vince Fleming. Zum Cover an sich, kann ich gar nichts aussetzen. Im Moment wüsste ich wirklich nicht, wie ich es besser machen könnte. Die Geschichte Beginnt als Cynthia gerade mal vierzehn Jahre alt ist und dreht sich um den Abend, an dem ihre Familie verschwand. Der Prolog war wirklich sehr spannend. Dann gibt es einen Zeitsprung und man findet sich 25 Jahre später in der Geschichte wieder. In den nächsten paar Seiten gab es vielleicht nicht viel Spannung, aber aller Anfang ist schließlich schwer. Nach dem man durch diesen Teil durchgerutscht ist, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es war bis zum Ende sehr spannend. Beim Ende konnte ich mich richtig gut in die Charaktere hineinversetzen und musste mir ständig vorstellen welche Gefühle sie in diesen Momenten hatten. An manchen Stellen im Buch dachte ich, dass ich wüsste wie es weiter geht, aber mir wurde das Gegenteil bewiesen. Nur ein Einziges Mal lag ich gleich beim ersten Verdacht, den ich schon recht am Anfang des Buches gehabt hatte, richtig.

Fazit: Bis auf ein paar kleine Macken kann ich es jedem Thriller-Fan nur weiterempfehlen!

  (5)
Tags: doppelleben, familie, geheimnis, mord, psycho, rätsel, spannung, trauma, vergangenheit   (9)
 

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(53)

76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

freundschaft, reise, sommer, abenteuer, liebe

Tschick - Das Buch zum Film

Wolfgang Herrndorf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783499272578
Genre: Romane

Rezension:

Zitat

"Konnte ich das verkraften? Vierzehn Tage allein in dieser feindlichen Umwelt aus Swimmingpool, Klimaanlage, Pizzadienst und Videobeamer? Ja, doch, ich nickte betrübt, ich könnte es versuchen, ja, ich würde es wahrscheinlich überleben."
Seite ... | Zeile ...



Meine Meinung

Am ersten Tag, an dem ich angefangen hatte das Buch zu lesen, hat es mich ehrlich gesagt nicht sonderlich gefesselt. Ich wusste bereits von Anfang an, dass die Schreibstile in der "Jugendsprache" nicht unbedingt mein Ding sind und ich war darauf vorbereitet mich im ganzen Buch damit auseinander setzen zu müssen. Doch überraschender Weise konnte ich mich nach den ersten paar Kapitel sehr gut daran gewöhnen - was bei anderen Büchern nicht der Fall war, deswegen war ich umso überraschter! Im Nachhinein hat mir der Schreibstil dann doch gut gefallen und ich hätte überhaupt keine Probleme gehabt, wenn das Buch noch länger gegangen wäre.
Das war schonmal der erste Punkt, weswegen mich das Buch am Anfang nicht gefesselt hat: Weil es Eingewöhnungszeit mit dem Schreibstil brauchte, was ich schließlich nicht wusste. Weiterhin fand ich das erste Kapitel ein wenig abstoßen, was auf die Situation des Hauptcharakters zurückzuführen war. Auf mich machte dieser einen ganz anderen ersten Eindruck als im restlichen Buch. Man muss dazu sahen, dass ein Teil des Endes bereits am Anfang zu lesen ist. Die Charaktere hatten für mich alle etwas besonderes und einzigartiges an sich. Auch wenn ich den Protagonisten zunächst falsch eingeschätzt habe, fand ich ihn in dem weiteren Verlauf der Handlung doch echt "goldig", wenn ich das an dieser Stelle nun so sagen darf. Andrej mochte ich von Anfang an sehr gerne. Ich glaube, er ist die Art Mensch, die ich auch manchmal bräuchte, um mich zu etwas anzuspornen. Eben jemand, der mich einfach mal hinterhältig ins kalte Wasser schubst. Isa hatte für mich etwas Unnahbares an sich. Es war schade, dass man nicht mehr von ihr erfahren hatten, aber trotzdem finde ich es gut, dass eine selbstbewusste Person - wenn auch nur für kurze Zeit - dabei war. Auch alle weiteren Nebencharaktere waren gut gestaltet und hatten ihre besonderen Eigenschaften.
Was das Cover angeht, so muss ich gestehen, dass ich mich nicht damit anfreunden konnte. Es ist schlichtweg nichts sagend, auch wenn es eine Anspielung gibt. In diesem Punkt hätte man sich etwas besseren einfallen lassen können. Der Inhalt, also die Geschichte an sich, war fantastisch! Als Andrej und Maik das erste Mal richtig miteinander zutun hatten, konnte ich das Buch schon kaum noch aus der Hand legen. Es war durchgehend amüsierend und hat mich wirklich oft zum Lachen gebracht. Der Verlauf der Geschichte war flüssig und konnte einen gut mitreisen, außerdem wurde man immer mal wieder überrascht.

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Tags: auto, autobahn, freundschaft, sommer   (4)
 

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409 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 36 Rezensionen

spiegel, kurzgeschichten, liebe, cecelia ahern, erinnerungen

Solange du mich siehst

Cecelia Ahern , Christine Strüh , Barbara Christ
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 08.03.2012
ISBN 9783810501493
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung

Zu aller erst muss ich über die Gestaltung des Buches schreiben. Schon als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, fand ich es einfach nur hübsch (mal davon abgesehen, dass es meine Lieblingsfarbe trägt). Es deutet wohl auf die zweite Geschichte hin, in der ein Spiegel vorkommt. Auch die Seiten im Buch sind hin und wieder verschönert mit floralen Mustern oder kleinen Schmetterlingen und Vögeln - nicht zu viel, denn sonst würde es übertrieben wirken, nein, es ist genau richtig! Bei der ersten Geschichte war ich am Anfang noch ziemlich verwirrt. Vielleicht stand ich auch einfach nur auf dem Schlauch, aber das Puzzle wollte sich nicht so schnell zusammenfügen wie ich es gerne gehabt hätte. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr habe ich verstanden und umso mehr habe ich mitgefühlt. Ich fand diese Kurzgeschichte wahnsinnig toll, weil ich diese Gefühle kenne und in gewisser Hinsicht ein Stückchen nachvollziehen kann, wie sich die Charaktere gefühlt haben. In Geschichte Nummer zwei war ich am Anfang mehr gefesselt. Normalerweise lese ich selten Erzählungen, die in dieser Art und Weise düster sind, aber es hat mich wirklich positiv überrascht. Eigentlich sind Fantasy-Geschichten nicht wirklich mein Fall, aber es gibt einige Ausnahmen. Bei diesem Thema bin ich lediglich wählerisch. Jedenfalls kann ich diese Geschichte noch in mein Interesse einordnen. Wenn es eine längere Geschichte gewesen wäre, hätte ich sie allerdings vermutlich nicht gelesen. Doch das ist nur meine Meinung!

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Tags: blind, erinnerungen, geheimnis, gruselig, kurzgeschichte, liebe, spiegel, trauer   (8)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

familie, philosophie, oma, roman, jugendbuch

Die fabelhafte Welt der Harriet Rose

Diana Janney , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.04.2012
ISBN 9783442371891
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung

Also ich muss gestehen: Die Autorin hat meinen Humor wirklich gut getroffen. Der Hauptcharakter, Harriet Rose, war mir sofort sehr sympathisch und hat in vielen Situationen so gehandelt, wie ich es mir erwünscht habe bzw. es auch getan hätte. Das Buch war durchgehend interessant zu lesen! Vielleicht mag ein besonders spannender Höhepunkt fehlen, jedoch finde ich alleine die Tatsache an sich, wie man den Aufstieg ihres Buches miterlebt schon wunderbar und sehr spannend. Anfangs war ich allerdings etwas skeptisch was die Romanze zu Jean Claude angeht, jedoch wurde mir der Junge mit der Zeit immer sympathischer.
Zum Cover muss ich sagen, dass ich jenes von dem Taschenbuch irgendwie ansprechender finde. Eigentlich hatte ich auch vor gehabt mir das Taschenbuch zu kaufen, allerdings habe ich meine Mutter damit beauftragt und war ganz überrascht als ich das Bild (oben) gesehen habe. Wer das Buch gelesen hat, weiß auf jeden Fall was es bedeutet.
In meinem Fall habe ich nicht viel an dem Buch auszusetzen. Es ist jedenfalls sehr amüsant zu lesen! Ob die Geschehnisse dort unrealistisch sind (laut Aussagen anderer Blogs und Mitmenschen), kann ich leider nicht wirklich sagen, da ich keine Erfahrung damit habe (aber all die Menschen die dieses Buch bewertet haben natürlich schon ಠ_ಠ ).  Ich denke es ist auf keine Fall falsch dieses Buch zu lesen! Es ist inspirierend und regt einen zum nachdenken an.

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Tags: familie, philosophie   (2)
 

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(97)

175 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

sinn des lebens, selbstfindung, philosophie, leben, roman

Das Café am Rande der Welt

John Strelecky , Bettina Lemke , Root Leeb , Root Leeb
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2007
ISBN 9783423209694
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zitat

"Unsere Aufgabe", so sagte er, "besteht darin zu erkennen, dass uns etwas erfüllt, weil wir es selbst nun einmal so empfinden, und nicht, weil jemand anderer uns sagt, dass es erfüllend sei."
Seite 78 | Zeile 10 - 22



Meine Meinung

Schwer beeindruckt von diesem Buch werde ich versuchen jetzt eine Rezension darüber zu schreiben, wo ich das Buch erst vor ein paar Minuten aus der Hand gelegt habe.
Vor ein paar Wochen habe ich mir dieses Buch auf einem Kurztrip nach Frankfurt am dortigen Hauptbahnhof gekauft, da ich für die Zugfahrt nach Hause eine kleine Lektüre als Beschäftigung mitnehmen wollte. Jedoch hätte ich nicht erwartet, dass sich in diesen wenigen Seiten so viel Tiefgang und Gewicht versteckten.
John ist auf dem Weg in den Urlaub, um seinem stressigen Job für ein paar Tage zu entkommen. Doch der Weg zu seinem Urlaubsziel erscheint genauso stressig, wie die langen Arbeitstage vor denen er flüchtet. Dank einem Stau verfährt er sich mal ganz gewaltig und hat kaum noch Benzin im Tank. Glücklicherweise findet er irgendwo am Ende der Welt, wie es scheint, ein Café, von dem er sich zunächst nur etwas erholsame Rast und ein gutes Essen, um seinen leeren Magen zu füllen, erhofft. Das dieser Abend sein Leben verändern würde, hätte er nicht gedacht.
Der Plot hat es in sich. Es werden viele eingehende Fragen gestellt, bei denen man selbst ab und zu die Lektüre zur Seite legen muss, um seine Gedanken zu ordnen. Auf geniale Weise vermittelt der Autor Erkenntnisse und Eingebungen und verpackt dies in einem angenehmen Schreibstil. Beim Lesen erinnerte ich mich an ein Zitat von Voltaire ("In der ersten Hälfte unseres Lebens, opfern wie unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen."), dass einfach super zu diesem Buch passt. Denn es beschreibt den wahren Umstand, den wir als "Normalität" bezeichnen, obwohl es eigentlich ziemlich verrückt klingt, wenn wir es uns selbst vorlesen.
Die Charaktere waren sehr interessant und es war ein bisschen schade, dass man nicht mehr von diesen erfahren konnte, allerdings hätte das dem Café vielleicht das mystische geraubt. Das Cover und das Buch an sich fand ich passend gestaltet zur Geschichte. Zwischen manchen Seiten, gab es auch immer wieder anschauliche Bilder, die einem schöne Anregung auch für das äußere Auge gaben.
Es war nicht das letzte Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe, bestimmt nicht. Ich werde es mir noch öfters in die Hand und auch zu Herzen nehmen.

Fazit: Eine leichte Lektüre mit gewichtigem Inhalt. Jeder sollte dieses Buch lesen!

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Tags: café, philosophie, selbstfindung, sinn des lebens   (4)
 

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(11)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

musik, schwärmerei, bank, karriere, beruf

Mad Money

Henrike Curdt ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Thienemann-Esslinger, 20.03.2013
ISBN 9783522201704
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung


Die Protagonistin Mia hat es nicht leicht. Entgegen dem Willen ihres Vaters beginnt sie eine Ausbildung in seiner Bank und rutscht gleich am ersten Tag in einige Schwierigkeiten. Nicht nur das sie dem schockierenden Geheimnis ihres Vaters auf die Schliche kommt, nein, so lernt sie ebenfalls den hutaussehenden Praktikanten kennen und muss mit einer Rivalin um seine Gunst kämpfen. Aber wenigstens steht ihr bei ihrem turbulenten Ausbildungseinstieg ihr bester Freund Schmitti zur Seite.
Das Buch lies sich wunderbar locker lesen und hat in Sachen Schreibstil meinen Geschmack getroffen. Was die Charaktere betraf, konnte ich mich nur mit Schmitti wirklich anfreunden, da Mia für mich ein zu verwöhntes Kind war und ich nicht mit ihr sympathisieren konnte. Das linderte jedoch keineswegs den Umstand, dass sie mich amüsierend durch das Buch begleitet hat. Ebenfalls fand ich Mias Rivalin sehr sympathisch, was ich eigentlich nicht vermutet hatte, doch erklären kann ich es so recht auch nicht.
Die Handlung war für mich weniger nachvollziehbar, was aber auch durchaus daran liegen kann, dass ich mich nicht damit identifizieren konnte, wie Mia die Dinge angeht und erst gar nicht auf die ein oder andere Idee gekommen wäre. Allerdings möchte ich nicht Spoilern und euch lieber selbst entscheide lassen, wie ihr das Buch findet. Interessant war es etwas zu der Ausbildung in der Bank zu erfahren, wenn auch nur wenig. Einen etwas tieferen Einstieg und die ein oder andere Szene mehr ausgeschrieben, hätte mich insgesamt zufriedener gemacht.

Fazit: Eine schöne Abwechslung entgegen dem langweiligen Arbeitseinstieg und somit ein Buch das man gelesen haben sollte!

3 Sterne
★ ★ ★

  (3)
Tags: ausbildung, bank, beruf, karriere, lieb, musik, schwärmerei   (7)
 

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793 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 134 Rezensionen

fantasy, ruhm, kai meyer, liebe, jugendbuch

Asche und Phönix, inkl. E-Book

Kai Meyer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.11.2012
ISBN 9783551582911
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zitat


Sie deutete auf das Gesicht im Pool. »Soll er das sein?« Levi blickte sie an, als hätte sie sich erkundigt, warum denn die Mona Lisa in seinem Schwimmbecken läge. »Sieht das für dich vielleicht aus wie Keith Richards? Das ist mein Totem. Mein Schutzgeist. Der Dämon Steve.«
»Der Dämon Steve
»Wir sind es, die ihnen ihre Namen geben. Nicht alle müssen Baphomet oder Abaddon oder Behemoth heißen.« Der alte Mann zuckte die Achseln. »Ergo - Steve.«

Seite 262 | Zeile 8 - 13



Meine Meinung


Nun, ich muss ehrlich sagen, dass ich selten von einem Buch so begeistert bin, wie von diesem. Schon als ich mir die Beschreibung dazu durchlas, war ich sehr neugierig auf das Buch geworden, aber das es sich dermaßen positiv bei mir auswirkt, hätte ich nicht gedacht. Ich liebe dieses Buch einfach! Warum? Ich sag's euch ...
Wie wahrscheinlich ist es, dass man ein Abenteuer mit einem der berühmtesten Jungstars erlebt, ihn überhaupt persönlich trifft oder nur einmal kurz mit ihm reden wird? Sehr unwahrscheinlich. Allerdings eine Vorstellung von der tausende von Fans jeden Tag träumen und die im siebten Himmel schweben würden, wenn sich ihnen so eine Gelegenheit eröffnen würde. Wie wunderbar das doch wäre ... allerdings keineswegs für Ash. Diese wurde nämlich von niemand geringerem als Parker Cale - dem berühmten Jungstar - erwischt, als sie gerade in seinem Hotelzimmer sein Bargeld an sich nehmen wollte. Anstatt sie allerdings zur Rechenschaft zu ziehen, verlangt er, dass sie ihn ungesehen aus dem Hotel schmuggelt. Ein Deal, der Ash nur zugute kommt - zumindest denkt sie das anfangs. Hätte das Mädchen geahnt, dass sie ihn danach nicht mehr loswerden würde, wäre sie nicht darauf eingegangen. Schließlich überredet Parker sie eine Nacht auf ihrem Sofa schlafen zu dürfen. Nur wiederwillig stimmt Ash dem zu. Doch auf dem Weg zu ihrer Wohnung werden sie auf einmal von Parkers übermenschlicher Assistentin verfolgt und eine Welt, die nicht in unseren Kenntnissen vorhanden ist, taucht vor den beiden auf und ehe sie sich versehen beginnt eine lange Reise von London nach Frankreich. Auf der Suche nach Antworten entdecken die beiden nicht nur eine neue Seite an sich selbst, sonder finden sogar einen Ausdruck ihrer Zuneigung zueinander.
Von der ersten Seite an war ich von dem Buch gefesselt. Man kann sagen was man will, aber es wurde einfach nicht langweilig. Nirgendwo! Der Autor versteht wirklich, wie er seine Leser neugierig macht und hätte ich nicht in den letzten Tagen so wenig Zeit gehabt zum lesen, wäre ich an einem Tag sicher mit dem Buch durchgekommen.
Die Charaktere waren einzigartig und schön ausgearbeitet - eben genau das, was man von einem ordentlichen Buch auch erwartet. Mit ihnen konnte ich mich sofort anfreunden. Parker erschien mir am Anfang etwas distanziert, aber die Seiten vergingen und immer mehr mochte ich ihn.
Zum Schreibstil kann man nur eins sagen: großartig! Fantastisch, wunderbar, alles auf einmal - der Schreibstil hatte etwas magisches an sich, dass mich sofort begeisterte. Die Einzelheiten waren sehr gut beschrieben und ich hatte keine Probleme mir die beschriebenen Orte, Gegenstände oder Personen vorzustellen.
Was das Cover betrifft, muss ich gestehen, dass ich es wunderschön finde. Vor allem die Schrift des Titels wurde gut - und vor allem auch passend - ausgewählt. Zusammen mit dem leicht sichtbaren Geschnörkel, dem Bild und dem Rand macht das Cover einen sehr eleganten Eindruck. Perfekt!
Ich wünschte wirklich, dass es eine Fortsetzung von dem Buch geben würde, auch weil ich noch ein paar Fragen habe. Trotzdem denke ich, dass alles passend ist und einen besseren Verlauf der Geschichte kann man sich gar nicht wünschen, ansonsten wäre sie nicht mehr so bezaubernd.

  (6)
Tags: berühmthei, spannung, star, übernatürliches   (4)
 

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iran, liebe, familie, sehnsucht, revolution im iran

Ein Teelöffel Land und Meer

Dina Nayeri , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Mare Verlag, 09.07.2013
ISBN 9783866480131
Genre: Romane

Rezension:

Zitat

Und was war so faszinierend an Soghras Heirat? Was brachte die Mädchen dazu, ihr auf der Straße hinterherzulaufen und neugierigen Freundinnen Geschichten über sie zu erzählen? Nun, der Mann, den Soghras heiraten sollte, war vierzig Jahre alt. »Bist du sicher, dass er vierzig ist? Vielleicht ist er ja fünfzig!«, sagte eine von ihnen, während sie den Laden des Mannes auf dem Marktplatz beobachteten. »Ist doch egal, ob er vierzig oder fünfzig ist«, erklärte Mahtab. Sie sagte immer alles im Brustton der Überzeugung. »Bei dreißig hört man auf zu zählen, dann bist du offiziell alt.«

Seite 356 | Zeile 12 - 22



Meine Meinung

Nun, ich muss gestehen, dass ich nach beenden des Buches erstmal nachdenken musste, was ich denn genau in der Rezension darüber schreiben würde. Es fällt mir schwer dieses Buch zu bewerten, weil ich denke, dass das was ich schreibe, dem Buch nicht gerecht werden kann. Ich bin selten von einem Buch so begeistert wie von diesem.
Diese einzigartige Geschichte spielt im Iran und beginnt im Sommer 1981. An jenem bestimmten Tag hat Saba ihre Schwester das letzte Mal gesehen und kurz darauf verliert sie ebenso ihre Mutter. Doch ihre Erinnerungen an diese Zeit sind unglaublich wirr und verschwommen. Nur einzelne Momente und Eindrücke bleiben ihr klar im Kopf. Die Menschen aus ihrem Dorf behaupten, dass ihre Schwester Mahtab bei dem Badeausflug im Meer ertrunken sei, aber wie ist das möglich, wo Saba sich doch daran erinnert wie jene auf dem Fischerboot, das sie beide aus dem Meer fischte, neben ihr saß und Lieder sang? Über ihre Mutter wird behauptet, dass sie ins Gefängnis gekommen sei, aber kann die junge Saba das tatsächlich glauben, wo sie doch an dem Tag, an dem sie aus dem Iran fliehen wollten, ihre Mutter mit Mahtab an der Hand das Flugzeug hat besteigen sehen? Das ganze Buch dreht sich um Sabas Leben und um die Geheimnisse ihrer Vergangenheit. Die Geschichte erzählt von der Zeit, nachdem Saba ihre halbe Familie verloren hatte und begleitet sie auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Zwischen den Kapitel sind kleine "Zwischengeschichten" von verschiedenen anderen Personen in der Ich-Perspektive eingebaut. Das verleiht dem Leser einen zweiten Eindruck zum Geschehen, was alles umso interessanter macht. Ich weiß nicht mehr genau woher ich das habe, aber eine fiktive Person aus einer Serie sagte einmal "Es gibt lediglich zwei Berufe, die etwas für Personen tun können, die einen geliebten Menschen verloren haben. Das sind Detektive und Schriftsteller. Die Detektive sind in der Lage, verloren gegangene Informationen - vermutliche Beweggründe des Fortgehens, des Selbstmordes/ Mordes oder Ähnliches - herauszufinden und den Zurückgelassenen Trost zu spenden. Und nur Schriftsteller sind in der Lage, durch ihre Fantasie und Geschichten die Wunden der Zurückgelassenen zu lindern." Als ich dieses Buch las, fiel mir dieser Spruch wieder ein, denn im Grunde ist letzteres genau das, was Saba macht: Sie erfindet Geschichten über den verloren gegangenen Teil ihrer Familie, wie sie inzwischen ihr neues Leben in Amerika leben. Dazu benutzt sie das Wissen, das sie durch amerikanische Filme und Zeitschriften erhalten hat. Selbst wenn diese Geschichten der reinen Fantasie entspringen, haben sie für Saba eine große Bedeutung. Denn in ihrem Land hört man lieber schöne Lügen, anstatt der hässlichen Wahrheiten ins Gesicht zu sehen. Man bekam durch das Buch verschiedene Eindrücke vom Iran und wurde mit dessen Traditionen konfrontiert. Es war sehr interessant darüber zu lesen.
Der Schreibstil ist durchweg einfach zu lesen und hat einen poetischen und intellektuellen Hauch, den ich sehr ansprechend finde. Beim Lesen musste ich mich allerdings gut konzentrieren, um richtig in die Geschichte eintauchen zu können, was jedoch nicht schlecht gemeint ist.
Die Charaktere waren alle liebevoll ausgearbeitet und meine Lieblingsfigur war Khanom Mansuri, eine alte Dame, die bei der Erziehung von Saba mitwirkt und ihr unter anderem auch als "Ersatzmutter" dient. Manche Handlungsweisen der Charaktere konnte ich nicht nachvollziehen, aber wie sagt man so schön: Andere Länder, andere Sitten. Das Cover finde ich wunderschön gestaltet und ebenso wie der Titel ist es sehr passend. Die Blautöne sind sehr ansprechend und in der Buchhandlung würde es mir bestimmt auffallen. Am liebsten würde ich euch noch so viel mehr von diesem Buch erzählen, aber ich befürchte, dann würde ich zu viel spoilern.

  (6)
Tags: familie, iran, meer   (3)
 

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freundschaft, liebe, abenteuer, könig, raukland

Rauklands Sohn

Jordis Lank
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 07.03.2013
ISBN 9783943596045
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zitat


»Schwörst du nun?« Liam stöhnte. »Wenn es dir so wichtig ist: Ich schwöre, dass ich mir alle erdenkliche Mühe gebe, Merins Aufgaben zu lösen. Genügt das?« Ronan nickte. Er zog seinen Dolch, aber als er den Kopf hob, war Liam bis ganz an die Wand zurück getreten, den Blick auf der Klinge. »Da, wo ich herkomme, besiegeln wir einen Schwur mit Blut«, sagte Ronan. »Da, wo ich herkomme, nicht«, zischte Liam.

Seite 48 | Zeile 21 - 30


Meine Meinung


Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut! Darauf aufmerksam bin ich durch eine Rezension geworden - schon da fand ich es toll. Meine Erwartungen an das Buch waren also - durch die vielen positiven Meinungen - recht hoch, was meine Vorfreude nur noch steigerte und ich wurde auch nicht enttäuscht. "Rauklands Sohn" ist das erste Buch einer Trilogie und der zweite Band soll im Oktober erscheinen.
In Ronans Heimatland ist das Leben kein Zuckerschlecken. Dagegen ist das Land Lannoch, auf das Ronan zur Strafe für ein Jahr verbannt wird, weil er einen Fehler gemacht hatte, das genaue Gegenteil. Eigentlich hätte er einen Teil des Heeres in der Schlacht gegen Köning Bellingor anführen sollen, doch stattdessen fand man ihn schlafend in seinem Zelt auf. Man meint er wäre betrunken gewesen, doch Ronan kann sich nicht an das geringste erinnern. Jedenfalls wird nach der Tradition von Lannoch demjenigen die Insel unterworfen, der bestimmte Aufgaben, der früheren Könige erfolgreich ausführt. Ronan soll genau das bewerkstelligen. Allerdings sind ihm die Einwohner Lannochs ganz und gar nicht freundlich gesinnt und schon an der ersten Aufgabe, die er zu bewältigen hat, scheint er zu verzweifeln. Er soll einen Freund finden. Schwierig für jemanden, der die ganze Zeit immer nur mit einem Schwert in der Hand in Schlachten zog. Glücklicherweise hat er die Gelegenheit sich mit dem Jungen Liam zusammenzutun. Obwohl bei den Aufgaben sein Schwert meist nutzlos ist, muss er diese nun zumindest nicht allein durchstehen. Mit der Zeit wächst aus dieser Verbindung eine echte Freundschaft, die uns eine wunderbare Geschichte bietet. Das Buch war von der ersten Seite an spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, sodass ich das Buch erst kurz nach drei Uhr Morgens aus der Hand legte, nachdem ich es beendet hatte.
Ich mochte Ronan von der ersten Sekunde an und ich konnte mir ihn durch die Beschreibungen im Buch deutlich vorstellen. Bei Liam konnte ich mir einfach nicht helfen - er war wirklich niedlich! Das diese beiden ein Duo bilden, war das beste was hatte passieren können. Auch Eila, die Prinzessin von Lannoch, von der ich mir gewünscht hatte, dass sie manchmal etwas verständnisvoller gewesen wäre, hat mir sehr gefallen und das Zusammentreffen mit Ronan hat mich immer sehr amüsiert! Einzig und allein von Merin hatte ich am Anfang ein ganz anderes Bild, als er eigentlich ist. Aber auch er hatte einen passenden Standpunkt als Charakter.
Der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen. Der Humor, den man im ganzen Buch antrifft, brachte mir mehr als nur einmal zum schmunzeln. Es lies sich durchweg sehr gut und vor allem angenehm lesen. Mal waren die Dinge sehr schön detailliert beschrieben und ein anderes Mal waren sie passen kurz und knapp.
Was das Cover betrifft, so müsst ihr wissen, dass ich eigentlich kein großer Fan von Fotografien auf den Covern bin. Diesmal war ich allerdings sehr zufrieden damit. Mit gefällt das Cover sehr gut. Die Farben, in denen das Schloss leuchtet, der schwarz hinterlegte Titel und das Schwert geben ein gutes Zusammenspiel ab. Was man auf dem Foto oben nicht erkennen kann, ist das silberne Schwert und ein Teil des Titels die ausgestanzt sind.
Außerdem fand ich die "Outtakes" am Ende des Buches einfach zu belustigend. Ihr kennt es vermutlich von Filmen, wenn nach dem Ende immer die verpatzten Szenen laufen. In diesem Buch gibt es eine Ansammlung von Tipp- und Denkfehlern, sowie einigen Dingen, die bei der automatischen Rechtschreibkorrektur wohl schief gelaufen sind.

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84 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

krieg, ronan, liebe, raukland, fantasy

Rauklands Blut

Jordis Lank
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 01.01.2013
ISBN 9783943596366
Genre: Jugendbuch

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ronan, raukland, hannah, könig, schwert

Raukland Trilogie - Rauklands Schwert

Jordis Lank
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 15.04.2014
ISBN 9783943596434
Genre: Jugendbuch

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