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160 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

jugendbuch, fantasy, anthony horowitz, horror, matt

Todeskreis

Anthony Horowitz , Simone Wiemken
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Loewe, 06.06.2008
ISBN 9783785564431
Genre: Fantasy

Rezension:

Anthony Horowitz, da war doch was…

Rein äußerlich gesehen kommt der erste von fünf Bänden (je zwischen 288 und 480 Seiten stark) sehr unscheinbar daher – roter Flammenkreis auf schwarzem Grund. Auch die auf dem Buchrücken beschriebene Handlung überzeugte mich als Horowitz-Anfängerin eher weniger – entscheidend jedoch schien mir der Satz "Horowitz gilt in England als der Stephen King für Jugendliche". Das klingt spannend – also Buch eingepackt und ab nach Hause aufs Sofa. Noch am selben Tag begann ich mit dem Leseabenteuer.

Die Geschichte beginnt in einer trübsinnigen, allzu realen Welt, in der der smarte 14jährige Matthew Freeman (Matt) nach dem Tod seiner Eltern bei seiner verwahrlosten missmutigen Tante lebt und aus intellektueller und sozialer Vernachlässigung allerhand Unsinn treibt. Angestachelt von einem zwielichtigen Kumpel begeht er einen Einbruch bei dem dieser einen Wachmann niedersticht. Matt landet auf dem Polizeirevier und ihm wird aufgrund seiner Vorstrafen ein Resozialisierungsprogramm für straffällige Jugendliche verordnet. Er soll sich auf dem Land bei einer Pflegemutter durch harte Arbeit auf die “Grundwerte der Gesellschaft“ rückbesinnen. Alsbald taucht auch schon seine Pflegemutter Mrs. Deverill auf, die so kalt und hart beschrieben wird, dass man Angst hat, ihr auf der Straße zu begegnen. Auch die bildhaften Beschreibungen des zurückgebliebenen Knechts Noah und des schwarzen Katers jagen mir Schauer über den Rücken. Matt hat es – wie zu erwarten - nicht leicht bei ihr. Schnell wird klar, dass mit der altertümlichen Dame etwas nicht stimmt. Nicht nur das, auch die Menschen im nahe gelegenen Dorf benehmen sich äußerst merkwürdig und begegnen Matt auf eine distanzierte aber trotzdem unangenehme aufdringlich-neugierige Art.

Die Ereignisse werden zunehmend mysteriöser und fantastischer. Matt muss erkennen, dass es neben seiner Existenz noch eine Parallelwelt gibt, deren grausame Herrscher „Die Alten“, ähnlich wie Luzifer (im Buch wird nicht thematisiert, wie Satan und „die Alten“ zueinander stehen, auch werden sie nicht konkret beschrieben, der Leser bekommt vielmehr eine düstere Vorahnung), Gewalt, Angst und Zerstörung über die Menschen bringen wollen, das Standartmotiv des Bösen. Dies haben „die Alten“ einmal vor tausenden Jahren geschafft, doch fünf Jugendliche mit besonderen Kräften konnten „die Alten“ gemeinsam in die Unterwelt verbannen. Das Tor zur Unterwelt war viele Jahre gut versteckt, doch nun überschlagen sich die Ereignisse … - was Matt, die teuflische Mrs. Deverill (da ist der Name Programm), der junge, erfolglose Journalist Richard Cole und das mysteriöse Raven´s Gate damit zu haben, lest ihr am Besten selbst.

Das Buch ist größtenteils flüssig und spannend geschrieben.

Thriller- und Horrorfans sind es gewohnt, sich hier und da über das dümmliche oder fahrlässige Verhalten des Protagonisten zu ärgern- auch das bleibt dem Leser hier nicht erspart.

Darüber hinaus erscheint es unlogisch, dass die hochtechnischen und einflussreichen Mitglieder der absolut geheimen Geheimorganisation „Nexus“ (deren Mitglieder natürlich als nahezu einzigen auf der Welt von „den Alten“ wissen) der drohenden Wiederkehr „der Alten“ so hilflos gegenüber stehen und auf die Hilfe eines ebenso bockigen wie ahnungslosen Teenagers hoffen.

Die Charaktere bekommen auf 288 Seiten wenig Tiefe. Gerade der Protagonist Matt bleibt eher oberflächlich. Der Leser erfährt nur bruchstückchenweise von Matts Vergangenheit und vor allem wenig von seinen tieferen Gefühlen. Möglicherweise wird dies in den Fortsetzungen noch intensiviert. Auch über Richard erfährt man wenig und es fällt schwer, ihn als offensichtlich neue Bezugsperson für Matt anzunehmen. Seine Beweggründe dafür werden auch nicht klar.

Gelungen ist aber umso mehr die düstere Schilderung der seltsamen Dörfler von Lesser Malling, inklusive der Bewohner von Mrs. Deverills Farm. Die Spannung bleibt fast durchgängig erhalten, da das Tempo der Ereignisse zunimmt.

Das Ende des Buches ernüchtert und wirkt sehr konstruiert (hier sei nicht zu viel verrraten), insgesamt macht das Buch aber unbedingt Lust auf Teil 2,3,4,5!

 

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

klassiker, spannung

Zweig,Stefan - Die Schachnovelle

Reiner Poppe , Stefan Zweig
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Beyer, J, 01.10.2007
ISBN 9783888050435
Genre: Klassiker

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105 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

zauberer, dämonen, bartimäus, sarkasmus, zauberei

Bartimäus - Das Amulett von Samarkand: Band 1

Jonathan Stroud
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.08.2005
ISBN B004U5FATM
Genre: Jugendbuch

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168 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 33 Rezensionen

krimi, honey driver, hotel, mord, bath

Mord ist schlecht fürs Geschäft

Jean G. Goodhind , Ulrike Seeberger
Flexibler Einband: 311 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.02.2009
ISBN 9783746625157
Genre: Krimi und Thriller

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117 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

familie, freundschaft, garten, england, krankheit

Der geheime Garten

Frances Hodgson Burnett
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2000
ISBN 9783401045849
Genre: Jugendbuch

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