Mone Schäfer

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ostfriesland, krimi, ann kathrin klaasen, mord, klaus-peter wolf

Ostfriesenmoor

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.02.2013
ISBN 9783596190423
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich gehöre zu den Klaus-Peter-Wolf-Fans der ersten Stunde. Seit seinem Roman „Traumfrau“ habe ich kein Buch verpasst. Lange Zeit galt er als Geheimtipp und ich habe einige meiner Freundinnen mit dem Wolf-Virus infiziert.
Jetzt ist es wunderschön für mich zu sehen, dass seine Bücher – die ich sonst in den Buchhandlungen vermisst habe – endlich die großen Schaufenster bekommen. Ich habe mich richtig erschreckt, als ich sein großes Poster – wie früher ein BRAVO-Starschnitt – im Schaufenster sah.
Im SPIEGEL auf Platz 2, im STERN auf Platz 3 – mit seinen Ostfrieslandkrimis stürmt er die Bestsellerlisten. Da fühlt man sich wie eine Komplizin nach einem gelungenen Coup und ich kann sagen, mit „Ostfriesenmoor“ hat Klaus-Peter Wolf sich noch einmal gesteigert. Ich dachte nicht, dass es geht, den Spaßfaktor zu erhöhen - ich habe bei keinem Buch so viel gelacht wie bei diesem - und es gleichzeitig so viel gruseliger zu gestalten. Bei einer Lesung hörte ich ihn sagen: „Ich nutze das Gruseln als Fallhöhe fürs Lachen und umgekehrt.“
Ja, genau das geschieht in diesem Buch. Gerade noch lacht man aus ganzem Herzen, schon möchte man nicht mehr ohne Taschenlampe ins Bett gehen, weil es richtig schön schaurig wird.
Rupert entwickelt sich immer mehr von der Nebenfigur zu einer Hauptfigur. Ich kann den Typen überhaupt nicht leiden, freue mich aber jedes Mal, wenn er auftaucht, weil das Spaß in die Geschichte bringt. Er bewegt sich durch eine sehr moderne, heutige Geschichte wie Humphrey Bogart sich damals durch seine Fälle bewegte und so wird er zur Witzfigur.
Bravo, Klaus-Peter Wolf. Bravo!
Hinten im Buch ist, wie in allen Ostfrieslandkrimis, ein Ausblick aufs nächste. Es wird „Ostfriesenfeuer“ heißen und endlich heiraten Ann Kathrin Klaasen und Weller.
Ich werde auf jeden Fall wieder mit dabei sein.
Schreiben Sie schneller, Herr Wolf! Die Süchtigen brauchen Nachschub.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mordverdacht

John T. Lescroart , Helmut Gerstberger , John Lescroart
Flexibler Einband: 559 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 04.06.2010
ISBN 9783453435087
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin normalerweise Lescroart-Fan und auch der Plot von "Mordverdacht" liest sich flüssig - oder besser, er würde sich flüssig lesen, wenn ich mich nicht von den ersten Seiten an über die deutsche Umsetzung ärgern würde. Ich weiß nicht, was liebloser und schlechter ist - die Übersetzung oder das Lektorat.
Mehr zum Inhalt, wenn ich das Buch komplett gelesen habe ...

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ostfriesland, krimi, mord, abtreibung, ann kathrin klaasen

Ostfriesensünde

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.03.2010
ISBN 9783596180509
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich hatte mich lange darauf gefreut, den vierten Band der kultigen Ostfrieslandkrimireihezu lesen. Meine Erwartungen waren wahrlich hoch, aber sie wurden noch übertroffen. Selten habe ich so einen tiefen Einblick in die menschliche Seele erhalten. Wie mit einem Seziermesser dringt Klaus-Peter Wolf in seiner Figuren ein. Die Haut wird ihnen langsam abgezogen. Man sieht die Menschen erschreckend klar und erkennt: sie sind nicht anders als die in meiner Umgebung.
Wie wenig muss geschehen, um aus einem guten Menschen einen Berserker zu machen… Wie einfach ist es, das Böse schlüssig und klar darzustellen.
Wolfs große Stärke sind Perspektiven. Der Leser erlebt die Welt aus immer wieder anderen Blickwinkeln und sie sieht natürlich aus der Perspektive des Täters völlig anders aus als aus der des Opfers.
Der Roman hat mir im wahrsten Sinne den Schlaf geraubt. Nicht, weil ich weitergelesen hätte, sondern weil mich die Geschichte nicht in Ruhe gelassen hat.
Bei seinen Krimis habe ich immer das Gefühl, sie gehen mich etwas an. Ich habe etwas damit zu tun. Ich finde mich darin wieder. Und trotz all der gruseligen Stellen und obwohl mir manchmal das Grauen den Rücken herunterlief, waren immer wieder Passagen da, die mich zum Lachen gebracht haben. Zum Beispiel, wenn Rupert seine Philosophie entwickelt, man könne den Charakter einer Frau an ihrem Hintern erkennen. Köstlich, einfach köstlich!
Klaus-Peter Wolf entlarvt seine Figuren, indem er sie sprechen lässt. Und sie reden sich um Kopf und Kragen…
Sehr empfehlenswert für mich, nach „Ostfriesenblut“ der beste Krimi der Reihe.

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