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lyakon, scyomantische gespräche, geister, zwischenwelten, tote

Scyomantische Gespräche

Lyakon , Kürbis17
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 27.06.2017
ISBN 9783946381204
Genre: Fantasy

Rezension:

Vorab, für Geister und Dämonengeschichten kann man mich immer haben und je besser sie umgesetzt sind, desto schneller liest sich so ein Buch aus, weil man es einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Bei diesem Werk ist es genau so. Und so viel Details der Autor in die einzelnen Geschichten gelegt hat soviel Zeit sollte man sich für eine ausführliche Bewertung nehmen.​

Fangen wir also mit dem offensichtlichen an und zwar dem Cover:Es hebt sich deutlich vom üblichen Buchmarkt mit seiner schwarz-weißen Aufmachung ab und das ist für dieses Buch auch hervorragend gewählt.​

Neben den acht Kurzgeschichten - auf die ich noch eingehen werde - gibt es auch jeweils acht kurze Berichte die einen Blick in die Welt der Geisterbeschwörung bieten. 

 

Hier also nun jeweils eine kurze (möglichst Spoiler freie) Erläuterung der einzelnen Kapitel.

​Über die Scyomantie: Es beginnt mit der Einführung in die Familiengeschichte von Lyakon. Dabei wird der Begriff Scyomantie genauer erklärt, auch was der Scyomant eigentlich für Aufgaben hat und wie er dabei zu Werke geht. 

Der glücklose Römer: Wie der Titel schon sagt sucht ein Geist aus der Zeit des römischen Reiches den Scyomanten auf und beginnt ihm seine Lebensgeschichte zu erzählen. Dabei kommt man zu der Überzeugung, dass der arme Kerl schon ein ungeheures Pech bei allem haben muss. Nichtsdestotrotz verleitet es an so mancher Stelle zum Schmunzeln.

Über die Reinigung: Es handelt sich hierbei um eines der ersten Zwischenkapitel in denen uns ein Einblick in die Welt der Magie gewährt wird. Ein interessantes Kapitel, was es alles zu beachten gilt, wenn man ein Scyomant ist.

Die verlorene Seele: Die Geschichte ist mit eine meiner Favoriten. Der mystische Anteil hierbei ist sehr hoch und äußerst gut Umgesetzt.​

Über die Kunst des Seelenreisens: Ein weiteres Zwischenkapitel, in dem uns das Seelenreisen nahe gebracht wird. 

Fabricienne: Mein absoluter Favorit, da man bis kurz vor dem Schluss nicht hinter das Geheimnis kommt.

Über die Nekyomantie: Ein aufschlussreiches Zwischenkapitel, dass eine gute Verbindung zwischen dem Vorherigen und dem Nächsten liefert.

​Der Fluch des Unsterblichen: Ist nach Fabricienne mit eine der düstersten Handlungen, die zudem einen Teil von Fabricienne erzählt und dort anknüpft, wo offene Fragen entstehen.​

Über die Dämonen und das Paktieren mit derlei Wesenheit: in weiteres Zwischenkapitel, das dem Leser erläutert, was es mit den geschlossenen Pakten zwischen Mensch und Dämon auf sich hat.

​Der Barocksessel:Es ist eine äußerst stimmige Erzählung, die getragen wird von der direkten Unterhaltung zwischen Scyomanten und Geist. Zudem regt sie zum nachdenken an und gibt Einblick in eine düstere Zeit der Weltgeschichte.

Über das Wesen des Spuks: Erneut haben wir ein Zwischenkapitel vor uns, dass man als Erläuterung zur vorherigen Geschichte betrachten kann.

​Der ewige Krieger:Ich weiß gar nicht, wie ich diese Erscheinung beschreiben soll. In jedem Fall war es mit eine der für mich unsympathischsten Figuren - eigentlich die einzige.

​Über Ektoplasma:Ein interessantes Kapitel über Geister und wozu genau sie fähig sein können - wenn sie denn wollen.

 Die Bernsteinkette:Am Anfang kommt man ja schnell zu einer festgefahrenen Überzeugung - ob es so bleibt? Tja, das erfährt man nur wenn man die Geschichte liest. In jedem Fall ist dabei ein großer Fokus auf Empfindungen wie Angst gelegt.

Über Bestattungsriten: Ein weiteres Zwischenkapitel bei dem deutlich wird, das man sich an die Bestattungswünsche eines Verstorbenen halten sollte.

​Wahrer Reichtum:Als Abschluss bietet sich diese Geschichte sehr gut an und macht deutlich, worin wahres Glück eigentlich besteht.

 Demnach ein kurzer Einblick in die 16 Kapitel, die allesamt äußerst lesenswert sind. Meine persönlichen Favoriten waren dabei Fabricienne und Der Fluch des Unsterblichen, doch im Prinzip ist jede Geschichte für sich einzigartig verfasst.

Das Buch wird zudem durch passende Zeichnungen der Künstlerin Kürbis17 aufgewertet, die stimmig einen ersten Eindruck der jeweiligen Story vermitteln. Wobei, bei der Bernsteinkette musste ich zweimal hinsehen, um sie als solches zu erkennen. Das ist auch etwas schönes bei solchen Illustrationen, auf den ersten Blick mögen manche genau zu erkennen sein, andere muss man länger auf sich wirken lassen und sich die Zeit dafür nehmen.

 Fazit

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der etwas über Geister aus der Zwischenwelt erfahren will, in zum Teil fremde Kulturen eintauchen möchte und zugleich erfahren möchte was es mit dem Scyomanten auf sich hat.

Ein äußerst lesenswertes Buch demnach bei dem die Geschichten der Geister um die 20 Seiten betragen und die sich flüssig lesen lassen.

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fantasy, geralt von riva, the witcher, hexer, zeit des sturms

Zeit des Sturms

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2015
ISBN 9783423260572
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich muss ja sagen, neben Peter v. Brett ist die Hexer-Reihe mittlerweile eine meiner liebsten Buchreihen.

Das liegt zum einen am äußerst unterhaltsamen und schnellen Schreibstil des Autors. Zum anderen an der Hauptfigur Geralt von Riva. Der Kerl bringt es fertig mit wenig Worten sehr viel auszudrücken.

Zeit des Sturms sollte man vor Das Schwert der Vorsehung lesen, da die darin enthaltene Nebenfigur, nämlich die Zauberin Koralle, im Nachfolgeband eine kurze Erwähnung findet.

Äußerst interessant fand ich es, wie der Autor seinen Helden von einer Katastrophe in die nächste schlittern lässt. Nach dem zweiten Zwischenfall, der den Hexer ereilt, findet man sich keineswegs damit ab. Nein, vielmehr will man wissen, wie er sich da wieder versucht herauszuziehen. Und der Hexer wäre nicht der Hexer, wenn es ihm nicht gelänge.

Die Nebenfiguren sind in diesem Buch äußerst gut ausgearbeitet. Besonders der Kronanwalt hatte eine für mich äußerst sympathische Haltung inne.

Zudem erlangt man weitere Einblicke in das Leben und die Ausbildungen der Zauberer. Sympathischer sind mir die nach wie vor nicht - aber das mal als subjektive Meinung eingestreut.

Weiters wird man mit Informationen über das Königreich Kerack versorgt, was insbesondere beim Kampf um den Thron deutlich wird.

Das Buch schließt mit einem äußerst interessanten Epilog ab, der zugleich eine Vielzahl an Fragen aufwirft und neugierig auf die eigentliche Hauptstory macht.

 

Fazit: Es handelt sich hierbei um einen eigenständigen Band, der eine Brücke zwischen den beiden Kurzgeschichtenbändern schlägt und Geralt auf eine wahre Odyssee nach etwas von dem man hofft, dass er es wiederfindet.

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fantasy, hexer, geralt, geralt von riva, der hexer

Die Dame vom See

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2011
ISBN 9783423248174
Genre: Fantasy

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Etwas endet, etwas beginnt: Erzählungen

Andrzej Sapkowski
E-Buch Text: 430 Seiten
Erschienen bei Deutscher Taschenbuch Verlag, 01.03.2012
ISBN 9783423410236
Genre: Fantasy

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fantasy, hexer, geralt von riva, ciri, geralt

Der Schwalbenturm

Andrzej Sapkowski ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.08.2010
ISBN 9783423247863
Genre: Fantasy

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fantasy, hexer, magie, geralt von riva, krieg

Feuertaufe

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2009
ISBN 9783423247559
Genre: Fantasy

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fantasy, der hexer, gwynbleidd, bücherreihe, andrzej sapkowski

Die Zeit der Verachtung

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DTV, 01.09.2013
ISBN 9783423214353
Genre: Fantasy

Rezension:

Adrzej Sapkowski führt uns weiter durch seine Welt und wir machen uns gemeinsam mit ihm auf dem Konvent der Zauberer beizuwohnen.

Dabei werden wir mit Intrigen und einem sich anbahnenden Krieg konfrontiert. Die Ereignisse beginnen sich im wahrsten Sinn des Wortes zu überschlagen und die Handlung fokussiert sich auf einige Figuren, die wir bereits liebgewonnen haben und jenen, die noch hinzukommen, die in einem gelegentlich Abscheu und dann doch auch wieder Faszination hervorrufen.

Das Ende ist - ähnlich wie bei dem Autor bereits bekannt - nicht wirklich abgeschlossen, aber man erkennt, dass man weiterlesen muss, wenn man erfahren will, wie es ausgeht und welche Ereignisse noch auf einen zukommen.

 

Fazit: Eine wie immer äußerst gelungene Handlung, die sich stellenweise geradezu überschlägt und zum Ende hin nichts an Spannung verliert.

Ich bin mal weiter lesen.

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der hexer, fantasy, gwynbleidd, 2017, elfen

Das Erbe der Elfen

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.11.2012
ISBN 9783423214087
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich war ja schon nach den beiden Kurzgeschichtenbändern und dem Zwischenband mit Geralt in der Haupthandlung begeistert. In dem Buch schafft es der Autor jedoch geschickt, die Geschichte nicht mehr nur aus Geralts Perspektive zu erzählen, sondern auch noch andere Figuren, bereits bekannte und zum Teil noch unbekannte, einzuflechten.

Allen voran Ciri spielt ab nun eine große Hauptrolle und man merkt der Handlung an, das sie Geralt dabei nicht die Show stiehlt sondern vielmehr mit ihm gemeinsam die Story vorantreibt. Keineswegs in einem sich überschlagenden Tempo, sondern mit der für jede Figur zugedachten Zeit, sodass man bereits von der ersten Seite an seine Lieblinge findet, aber auch jene Gestalten antrifft, die einem zum Teil noch suspekt sind.

Schön find ich es auch, dass der Autor hier bewusst auf Ereignisse aus den Kurzgeschichtenbändern zurückgreift und gelegentlich sogar die eine oder andere Figur daraus auftaucht. Das macht ein gutes Gesamtbild aus und zudem Lust auf den nächsten Band.

 

Fazit: Die Story fängt gut an, kann den Spannungsbogen halten und endet mit vielen Fragen, die hoffentlich im nächsten Band zumindest schon mal zu einem Teil beantwortet werden.

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fantasy, hexer, kurzgeschichten, geralt, magie

Der letzte Wunsch

Andrzej Sapkowski ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2007
ISBN 9783423209939
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin schon länger um die Reihe herumgeschlichen. Besonders der Zeitfaktor bei einer neuen Buchreihe ist es, der mich immer wieder abschreckt allzu viele davon anzufangen.

"Der letzte Wunsch" bot sich für mich aus zweierlei Gründen an. Erstens um herauszufinden, wie der Schreibstil des Autors ist und ob ich mich ebenso wie viele andere Leser vor mir mit den Figuren anfreunden kann.

Zweitens handelt es sich um lose Auszüge aus dem Leben des Hexers Geralt, gespickt mit einem durchgehend roten Faden, der bei solchen Sammlungen nicht oft vorkommt.

 

Was soll ich sagen? Ich bin mit dem Auftakt der Reihe mehr als zufrieden. Mehr sogar, die Abenteuer versprechen für den weiteren Verlauf der Bücher unterhaltsam zu werden. Mit viel Witz und altbekannten Figuren wie Striege, Vampir, Basilisk und noch mehr Fabelwesen erschafft der Autor eine Umgebung, die einen in den Bann zieht und das Buch nur schwer aus der Hand legen lassen.

Insbesondere der Hexer Geralt fesselt einen bereits von der ersten Seite an. Er kommt trotz seiner Fähigkeiten nicht überheblich rüber, scheut sich keinesfalls zu sagen was er denkt und handelt impulsiv. An manchen Stellen würde man am liebsten ins Buch reinspringen und ihn von einer falschen Entscheidung abhalten. Da dies leider nicht möglich ist fiebert man mit ihm mit und begleitet ihn auf weiteren Abenteuern.

 

Fazit: Von der ersten bis zur letzten Seite ist man gefesselt. Der Vorteil bei diesem Buch ist das die einzelnen Geschichten eine angenehme Länge bieten, man sich schnell zurechtfindet und jederzeit dazwischen aufhören kann ohne befürchten zu müssen den Faden zu verlieren.

Ich gehe jetzt mal weiterlesen beim 2. Band.

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303 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

fantasy, hexer, kurzgeschichten, geralt von riva, gerald von riva

Das Schwert der Vorsehung

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2008
ISBN 9783423210690
Genre: Fantasy

Rezension:

Hätte ich an einem Tag mehr Zeit gehabt, wäre das Buch schon bedeutend schneller durchgelesen worden.

Ich muss sagen, ich mag den Schreibstil des Autors und auch die Figuren. Sapkowski verliert sich zudem nicht in ewigen Umgebungsbeschreibungen, wie es bei einigen der typischen Fantasyautoren der Fall ist. Bei dieser Reihe würde es das Lesevergnügen erheblich schmälern.

Auf eines bin ich allerdings während des Lesens draufgekommen ich hätte den Kurzgeschichtenband besser erst als 3. Teil gelesen, weil scheinbar schon einige Anspielungen auf den ersten Hauptband enthalten sind. Nichtsdestotrotz fand ich mich schnell zurecht.

Die Dialoge sind wie immer schnell gewählt. Geralt manchmal ein wenig Wortkarg, aber seien wir ehrlich, wenn man ein Hexer ist der mit seinen Handlungen überzeugt verzeiht man ihm das und sieht darüber hinweg.

Es handelt sich wie schon bei Der letzte Wunsch um aufeinander aufbauende Kurzgeschichten, die Lust auf mehr machen und somit bleibt mir gar nicht viel zu sagen, außer dass ich mich jetzt auf den Hauptband stürzen werde :)

Fazit: Der Klappentext verspricht schon einiges und man wird davon nicht enttäuscht. Der Lesefluss ist ausgezeichnet und das nächste Abenteuer der Reihe ruft bereits ganz laut :)

 

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Irische Elfenmärchen

Gebrüder Grimm
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.08.2015
ISBN 9783730602942
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die irischen Elfenmärchen sind eine Übersetzung der Gebrüder Grimm. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um ein Kinderbuch, sondern vielmehr einen Führer, um die typischen irischen Geschichten rund um Elfen, Kobolde, Hexen, Feen, Geisterwesen und vieles mehr besser kennenzulernen.

Die Schreibweise ist der damaligen Zeit angepasst. Manches Mal vielleicht nicht ganz leicht verständlich, dennoch sollte man dem Buch eine Chance geben. Immerhin finden sich hier 27 Geschichten wieder, bei denen zuvor immer mittels einer Einleitung auf die klassischen Wesen eingegangen wird. Das ist auch gut so, da die man die Wesen der heutigen typischen Fantasyelfen nicht mit jenen aus diesem Buch vergleichen darf.

Das Cover ist äußerst ansprechend und schlicht gestaltet. Es hat etwas beruhigendes und passt sich dem Inhalt an, ohne aufdringlich zu wirken.

Sicher 192 Seiten sind schnell gelesen, die einzelnen Geschichten manchmal etwas sehr rasch mittels weniger Seiten erzählt, doch das Buch lädt dazu ein darin zu verweilen. Es hin und wieder beiseite zu legen, um den Erzählungen ihre Nachwirkung zu erlauben und sich dann der nächsten zu widmen.

 

Fazit: Man kann sagen, dass es sich hierbei um eine Mischung aus Sachbuch und Roman handelt. Sicher für einen Roman sind die einzelnen Geschichten zusammen genommen zu kurz, aber das Buch bietet einen Einblick in die Erzählungen der irischen Märchen und kann zugleich als Nachschlagewerk dienen. In dem Sinne also ein doppelter Effekt, der einem immer wieder dazu drängt das Buch in die Hand zu nehmen.

 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Tiermärchen der Brüder Grimm

Gebrüder Grimm , Anastassija Archipowa
Fester Einband
Erschienen bei Esslinger ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 21.04.2017
ISBN 9783480233779
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Wie man aufgrund des Covers deutlich erkennt handelt es sich hierbei um die gängigsten Tiergeschichten der Gebrüder Grimm.

Durch die Vielzahl an Illustrationen eignet es sich hervorragend als Lektüre für die Jüngeren, aber auch die Älteren unter uns werden ihre Freude damit haben.

Die Erzählweise der einzelnen Geschichten ist einfach gehalten und zugleich immer mit einer Moral verbunden, die jedoch nicht allzu sichtbar mit dem Zeigefinger voran einem aufs Auge gedrückt wird. Hinzu kommt, dass man seine Lieblingsgeschichten findet und es auch nicht so viele sind, dass man ein Kind damit überfordert.

 

Die enthaltenen Märchen:

Der gestiefelte Kater

Die Bremer Stadtmusikanten

Der Froschkönig

Der Wolf und die sieben Geißlein

Die goldene Gans

Rotkäppchen und der Wolf

Die sieben Raben

Tischlein deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack

 

Fazit: Die Gebrüder Grimm sind ja ohnehin allseits für gute bis ausgezeichnete Märchengeschichten bekannt. Bei diesem Buch drehte sich alles um die tierische Gesellschaft in ihren Werken. Womit man sowohl Jung als Alt eine Freude bereiten kann.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

märchen

Die schönsten Märchen der Brüder Grimm: Halbleinen

Gebrüder Grimm
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Nikol, 01.10.2015
ISBN 9783868202793
Genre: Sonstiges

Rezension:

In diesem Buch sind die Klassiker unter den Grimmmärchen vorhanden. Schneewittchen, Hänsel und Gretel, Aschenputtel und viele weitere sammeln sich in diesem Werk, das zudem mit zahlreichen Illustrationen aufwartet.

Es ist ein kleiner Schatz der in keinem Bücherregal fehlen sollte, stellen die Gebrüder Grimm doch im Prinzip den Ursprung der Kindergeschichten dar. Zugleich findet man auch als Erwachsener einen Bezug zu den Erzählungen, die einem in die eigene Kindheit zurückversetzen und daran denken lassen, wie die Großeltern oder Eltern erst einem die Geschichten vorgelesen haben und später man selbst darin schmökerte und seine Lieblinge fand.

 

Fazit: Nicht nur für Kinder ein absoluter Klassiker im Bücherregal, sondern auch für jeden Erwachsenen, der für ein paar Stunden abtauchen will in eine Welt voller Magie und Fantasie.

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papst, kirche, vatikan, thriller, rom

Apocalypsis

Mario Giordano
Flexibler Einband: 622 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2012
ISBN 9783404166534
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich muss zugeben, beim Kauf des Buches hat mich zum einen das sehr schlicht gehaltene Cover und die Leseprobe angesprochen. An sich bin ich so gut wie nie der Coverkäufer, in einer Zeit, wo jedoch auf so gut wie allen Büchern zumeist Personen abgebildet sind, die mit dem eigentlich Inhalt des Buches nicht mal im Ansatz was gemein haben hebt sich dieses deutlich hervor. Mal ganz abgesehen davon, dass man bei einem Thrillerkauf eigentlich nicht viel falsch machen kann.

Tja, denkste. Die Leseprobe war schon mal vielversprechend. Die Vorstellung, dass der Vatikan mal eben so vom Erdboden verschwindet verspricht schon einiges an Handlung. Bedauerlicherweise fiel der Spannungsbogen knapp vor der Hälfte des Buches irgendwie ab.

Der richtige Bezug zu den Protagonisten ging irgendwie verloren. Trotzdem dachte ich mir, gib dem Buch eine Chance. So viele Thriller, die sich mit den Themen Kirche, Glauben und Geheimorden befassen gibt es ja auch wieder nicht.

Die Handlung dümpelte leider bis kurz vor den Schluss dahin. Da es sich um den ersten Teil handelt und noch 2 weitere angesetzt waren ist mir das recht offene Ende schon verständlich. Trotzdem kann mich der Teil nicht recht dazu überzeugen die übrigen beiden Bände zu lesen. Dafür war auch der Sprung innerhalb der Story etwas zu oft vorhanden.

Wofür sich dieses Buch jedoch super eignen würde wäre eine Serienadaption im TV. Ich hatte einen geraumen Zeitraum auch das Gefühl eben solches vor mir liegen zu haben. Es kam mir eher wie ein Drehbuch vor, bei dem gewisse Dinge sich erst aus der Situation heraus ergeben. Allerdings kann man schon mal die Lust verlieren, wenn man eine Seite mehrmals lesen muss, um den Hintergrund besser zu verstehen.

Warum nun 3 Sterne werden sich viele Fragen. Zum einen, wie oben schon erwähnt, es gibt nicht viele Bücher die sich daran wagen den Untergang des Vatikan zu prophezeien. Zum anderen muss man dem Autor zugute halten das er durchaus einen Lesefluss einbauen konnte. Interessant wäre es gewesen wäre er dabei zugleich auf die kircheninterne Struktur genauer eingegangen. Immerhin konnte man einen Eindruck von der Stadt Rom und dem Vatikanstaat als solches gewinnen.

 

Fazit: Ja, es handelt sich dabei um den ersten Teil, was das Ende deutlich macht. Nichtsdestotrotz hatte ich das Gefühl das Drehbuch für eine Serie zu lesen. Immerhin gewann man einen kleinen Einblick in die Stadt Rom und den Vatikanstaat. Dennoch gibt es auch andere Thriller, die das Grundthema Kirche und Glauben aufgreifen und eventuell einen Ticken besser umgesetzt sind.

 

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reih

Der Drache erwacht

Miles Cameron ,
Flexibler Einband: 900 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2016
ISBN 9783453314436
Genre: Fantasy

Rezension:

Es liegt schon einige Wochen zurück, dass ich das Buch gelesen habe. Ich muss sagen, es schließt nahtlos an der Stelle an, an der Band 2 aufgehört hat. Man erkennt deutlich, dass es mit 900 Seiten wieder etwas weniger als beim Vorgänger war und das finde ich persönlich auch sehr gut.

Der Grund dafür ist leicht erklärt: Man kann wieder herrlich in die Tiefen der Welt eintauchen und findet einen Zugang zu den Figuren. Sicher, es sind immer noch eine Menge, aber die Handlung liest sich bedeutend flüssiger und die Charaktere scheinen mehr in den Fokus zu rücken.

Das plötzliche Ende ist dann dennoch etwas überraschend und lässt viele Fragen offen.

Soweit ich nachlesen konnte soll der Autor an einer Fortsetzung schreiben, welche die offenen Fragen beantwortet. Es bleibt abzuwarten, ob die Reihe nach 4 Bändern dann wirklich als abgeschlossen gelten kann. Wenn die Qualität der Bücher weiterhin auf solch hohem Niveau bleibt, dürfen ruhig noch mehr Bücher erscheinen.

 

Fazit: Band 3 kann locker mit den übrigen Büchern mithalten. Das Ende ist zwar erstaunlich schnell um, aber warten wir ab, ob Band 4 die vielen offenen Fragen zur Gänze klären kann oder ob noch mehr kommt. Schaden würde es kaum.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

serie, der rote krieger, reihe

Das gefallene Schwert

Miles Cameron , Michael Siefener
Flexibler Einband: 530 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2014
ISBN 9783453314429
Genre: Fantasy

Rezension:

"Das gefallene Schwert" bildet die Fortsetzung zum ersten Band. Die Story rund um den roten Krieger und seine Leute wird weitererzählt und das aus sehr vielen Perspektiven, was wohl erklärt, warum das Buch über 1000 Seiten aufweist.

Bedauerlicherweise sagt eine hohe Seitenzahl nichts darüber aus, wie gut ein Buch ist. Sicherlich ist der 2. Band nicht schlecht, aber ich hatte nicht mehr das Gefühl so tief in die Handlung einzutauchen.

Dennoch ist der Erzählfluss vorhanden und es gibt nur wenige Stellen die sich wirklich unnatürlich in die Länge ziehen. Die Figuren sind wie immer sehr vielschichtig und bieten für jeden Leser etwas. In dem Punkt kann man dem Autor nicht vorwerfen, dass man sich als Leser unterbeschäftigt vorkommt.

Fazit: Eine solide Fortsetzung, bei der man gespannt sein kann, wie es im dritten Band weitergeht.

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Tags: reihe   (1)
 

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700 Bibliotheken, 10 Leser, 11 Gruppen, 58 Rezensionen

elfen, fantasy, liebe, krieg, trolle

Die Elfen

Bernhard Hennen , James Sullivan , James A. Sullivan , Michael Welply
Flexibler Einband: 910 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.11.2004
ISBN 9783453530010
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Elfen ist der Auftakt zu einer der umfangreichsten Reihen von Bernhard Hennen.

Er schafft es hier einzigartig die Welt der Menschen, ihre Verhaltensweisen und ihre Gefühle mit jenen der Elfen zu kompinieren, ohne das sich die beiden Völker gegenseitig im Weg stehen.

Wie in so vielen Büchern findet man auch hier schnell seine Lieblinge, die einen berühren und auf so mancher Seite sogar zu Tränen rühren.
Zudem wird auch die Albenmark sehr gut beschrieben und bietet einen ausgezeichneten Einblick in die Welt der Elfen. Dieses sonst so verschlossene Volk lässt einen direkt am Leben teilhaben. Natürlich gibt es auch hier Figuren, ähnlich wie bei den Menschen, die einem nicht unbedingt zusagen, aber dabei handelt es sich um Charaktere, die mitunter nur selten vorkommen und falls sie sich doch vermehrt zeigen, wird deutlich, was sie zu ihrem Verhalten treibt.

Fazit:
Man kann über die Bücher des Autors geteilter Meinung sein. Gerade bei Die Elfen wird jedoch das Können von Bernhard Hennen einmal mehr deutlich und er weiß seine Leser an jede Seite zu fesseln.

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Tags: elfen   (1)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

knochen, grimm, wesen, john passarella, krimi

Die Schlachtbank

John Passarella , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.03.2014
ISBN 9783864253065
Genre: Fantasy

Rezension:

Im zweiten Band, wird trotz des Umstandes einen anderen Autor vor sich zu haben, ein guter Bezug zur Serie geschaffen. Allerdings ist es im Gegensatz zu Band 1 nicht mehr so, dass man ohne die Vorgeschichte der Serie auskommt. Hilfreich ist es hierbei eindeutig den Vorgänger gelesen zu haben, da dort ja eine grobe Gesamtfassung bis Staffel 2 vorliegt.

 

Zur Handlung selbst: Sie hat diesmal ihre kleinen Schwächen. Der anders geartete Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber ist man erst mal über diese Hürde hinweg steht einem ein Lesevergnügen der besonderen Art bevor.

Im Gegensatz zu Band 1 wo alles noch etwas ruhiger abläuft, haben wir es hier schon mit einer etwas blutigeren Handlung zu tun. Wer dies nicht mag sollte definitiv die Finger davon lassen.

Die Protagonisten wirken an manchen Stellen ein wenig verloren und scheinen immer einige Seiten zu brauchen, bis sie wieder in der Handlung sind - ein Manko, dass sich leider bis zum Ende durchzieht. Ob dies an der Story selbst liegt oder vielmehr am Autor kann ich gar nicht sagen, aber die Verbindung zu den Figuren wirkte irgendwie sehr oberflächlich und lieblos.

 

Fazit: Wenn man Horror sucht wird man hier fündig. Allzu viel Hintergrundstory über die Figuren darf man sich nicht erwarten, aber dafür gibt es ja auch Band 1. Sicherlich hätte man die Protagonisten besser ausarbeiten können, es bleibt zu hoffen, dass dies in etwaigen Folgebänden geschieht - wenn noch welche erscheinen.

 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

wesen, amerika, roman, kriminalroman

Der eisige Hauch

John Shirley
E-Buch Text: 360 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 26.11.2013
ISBN 9783864253430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der eisige Hauch nennt sich das erste Buch zur TV-Serie Grimm.

Schätzungsweise spielt es zwischen Staffel 2 und 3, das mal als grobe Orientierung für alle, die sich fragen, ob es hier mit der ersten Geschichte aus Staffel 1 losgeht.

 

Selten ist es möglich, dass Bücher, die auf Serien aus dem TV beruhen, eine wirklich gute Handlung aufweisen. Mitunter ist es für den Neuling schwierig einen Bezug zu etwaigen Figuren oder Verhaltensweisen dieser aufzubauen. In dem Fall fällt diese Sorge klein aus, da es in einer starken Rückblenden eine erste grobe Gesamtfassung der Serie gibt, die es auch jenen ermöglichen einen Zugang zur Handlung zu finden, die bisher noch nie etwas von der Serie gehört haben.

Die Figuren sind zudem sehr gut beschrieben und lassen einem schnell seine eigenen Lieblinge finden.

 

 

Zur Handlung selbst kommend: Im Prinzip sagt der Klappentext bereits aus worum es im Groben bei Grimm geht. Nick Burkhard ist einer der Nachfahren der legendären Grimms und Portland scheint ein Dreh- und Angelpunkt für Wesen wie Blutbader, Fuchsteufel und vieles mehr aus den Grimmmärchen entstandene Wesen zu sein.

Man sollte sich allerdings keinen typischen Krimi erwarten. Vielmehr lebt die Story von den Figuren und der Einzigartigkeit dieser.

 

Fazit: Wer einen tieferen Einblick in die Serie erlangen möchte sollte zugreifen, da einige Fragen durch dieses Buch sehr wohl geklärt werden. Genauso ist es für Neulinge geeignet, die herausfinden wollen, ob ihnen eine derartige Handlung überhaupt zusagt und sich zudem mit neuen faszinierenden Figuren befassen wollen.

 

 

 

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

verrat, freundschaft, joe abercrombie, logen, intrigen

Schattenklingen

Joe Abercrombie , Kirsten Borchardt
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453318069
Genre: Fantasy

Rezension:

Ja, ich weiß, nach Heldenklingen und insbesondere nach Blutklingen meinte ich, dass die Reihe für mich schon nach den ersten drei Büchern abgeschlossen war. Als ich allerdings den Klappentext las war ich doch wieder gefangen in der Welt der Klingenreihe und dachte mir einem solchen Werk sollte man durchaus die nötige Würde verleihen und es lesen. Zumal der Autor seine flüssige Schreibweise aus den ersten Bändern zurückerlangt zu haben scheint.

Schattenklingen ist im herkömmlichen Sinne keine Fortsetzung der Reihe. Vielmehr handelt es sich um einzelne Kurzgeschichten, die sowohl für den Kenner der Reihe von Interesse sein werden, weil einige Charaktere wieder auftauchen und für denjenigen, der sich noch unschlüssig ist, ob er die Klingenreihe überhaupt anfangen soll bietet es einen ersten Einblick auf die Figuren und den Schreibstil des Autors.

 

Ich will hier gar nicht genau sagen, welche meine Lieblingsgeschichte war. Im Prinzip haben sie alle ihren eigenen Charme und man wird leicht fündig, seine Lieblingsfiguren herauszupicken.

In jedem Fall schafft es der Autor, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann und so sind 450 Seiten lesevergnügen schneller vorbei, als man sich vorstellen mag. Aber es verleitet einen auch dazu erneut zu den alten Büchern zu greifen und sich diese noch einmal zu Gemüte zu führen.

 

Fazit: Das Buch ist sowohl für den bekennenden Abercrombie-Fan geeignet, als auch für all jene, die in die Reihe hineinschnuppern wollen und sich nicht sofort die gesamten Werke besorgen wollen. Also schnuppert hinein und lasst euch von Figuren faszinieren, die vielschichtig sind und nicht platt daher kommen.

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Tags: anthologie, klinge   (2)
 

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(51)

88 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

england, grusel, frau in schwarz, spuk, geist

Die Frau in Schwarz

Susan Hill
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei Verlagsgruppe Droemer Knaur, 01.03.2012
ISBN 9783426412480
Genre: Romane

Rezension:

Die Frau in Schwarz werden viele Aufgrund des Filmes kennen.

Die Handlung ist kurzweilig und bietet ein konstantes Schaudergefühl. Dennoch fehlt es den Figuren an manchen Stellen ein wenig an Tiefe. Da hätte man mehr rausholen können. Auch bei der Story an sich hätte es hier nicht geschadet noch etwas ins Detail zu gehen.

Nichts destotrotz merkt man dem Buch an, dass es in den Horror-Bereich abrutscht und davon darf es ruhig mehr geben. Zudem ist der Schreibstil angenehm zu lesen und ermöglicht es einem gemeinsam mit den Figuren durch die Szenerie zu wandern  - auch ohne den Film zu kennen.

 

Fazit: Ein solides Werk, das man jedoch an so mancher Stelle hätte ausbauen können.

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(5)

28 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Göttliche Komödie

Dante Alighieri , Gustave Doré , William Blake
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Nikol, 21.11.2016
ISBN 9783868203615
Genre: Klassiker

Rezension:

Dante. Tja, was soll man zu einem Mann wie ihm sagen? Er wusste in jedem Falle eins: wie man die Hölle darstellt, ohne das dabei auch nur eine Sekunde Langweile aufkommt.

Die Ich-Form mag im ersten Moment ein wenig ungewohnt daherkommen, aber spätesten nach den ersten 10 Seiten ist man derart versunken in den Inhalt, dass die Perspektive es einem ermöglicht quasi hautnah am Geschehen daran zu sein.

Verse sind ja im Prinzip nicht jedermanns Sache, aber man muss Dante eines zugestehen, er hält den Leser bei der Stange und man möchte doch wissen, wie es in der Hölle weiter abwärts oder auch aufwärts geht, je nachdem aus welchem Blickwinkel heraus man es betrachten möchte.

Auch die Führer im Jenseits haben alle ihre eigene Geschichte und während sie einen durch das Inferno, das Fegefeuer und schließlich in das Paradies geleiten lernt man nicht nur die Umgebung besser kennen, sondern auch die Begleiter.

 

 

 

Fazit: Letztlich kann man sagen, Dantes Göttliche Komödie ist eines von der Sorte Bücher, die man irgendwann in seinem Leben gelesen haben sollte. Es zählt jedenfalls zu den Klassikern und behandelt einen Zeitraum in Leben des Menschen, der vielen nach wie vor Angst macht. Zudem bleibt man mit der eigenen Frage in Bezug auf seinen Glauben zurück und setzt sich damit noch ein Stück mehr auseinander.

 

 

 

 

 

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8 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

distophie, verarbeitung, rezension, krimi, monika grasl

Die Chronik der Dämonenfürsten

Monika Grasl
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 19.12.2016
ISBN 9783946381143
Genre: Fantasy

Rezension:  
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106 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

thriller, paris, lecter, showdown, mörder

Hannibal Rising

Thomas Harris , Sepp Leeb
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.07.2013
ISBN 9783453437418
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich berichte euch heute von meinem Leseerlebnis der letzten Tage. Hab mit Hannibal Rising von Thomas Harris angefangen.
 
Ich muss sagen ich kannte bis jetzt alle Filme, die Serie und hab vor Urzeiten mal das Buch Hannibal gelesen.
Hannibal Rising ist ja eigentlich der letzte Teil, der allerdings erzählt, wie Hannibal zu dem wurde was er ist und was es mit einigen Andeutungen in den Filmen, der Serie aber vor allem im Buch Hannibal auf sich hat.


Eines kann man getrost sagen, ich würde das Buch nicht als letztes lesen, sonder als Auftakt für die Reihe. Es bietet einen guten Einblick in das Wesen von Hannibal und hat doch so einige Wendungen, die man nicht unbedingt erwarten würde.

Der Schreibstil des Autors gestaltet sich flüssig. Ja, natürlich mag es sich an gewissen Stellen ziehen, andererseits macht das bei einem solchen Buch kaum einen Abbruch. Zum einen geht es ja darum herauszufinden, wie Hannibal als Kind war, was ihn veränderte und wie er sich in seiner Jugend entwickelt.

Bei der gesamten Handlung merkt man, dass sie von einem düsteren Hauch umgeben ist. Manchmal wartete man richtig darauf, dass Lecter aus den Seiten hervorsteigt und einem ein gezeichnetes Portrait vor die Nase hält.
 
Gut das einzige, was ein wenig enttäuschend war ist die Seitenzahl von gerade einmal 344 Seiten, aber im Gegenzug dafür hat man bei den späteren Büchern doch einen größeren Umfang und immerhin geht es ja auch nicht darum sich endlos in einem bereits vergangenen Leben zu bewegen, sondern sich auf das was wirklich noch auf einen zukommt vorzubereiten ...
 
Ich bin dann mal weiter lesen und zwar Roter Drache :)

Fazit: Als Einstieg in die Reihe empfehlenswert und zudem, wenn man mehr über das Werden und Sein der Figur Hannibal Lecter erfahren möchte.

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Tags: hannibal lecter, thriller   (2)
 

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187 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

thriller, hannibal, hannibal lecter, mord, fbi

Roter Drache

Thomas Harris , Sepp Leeb
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.07.2013
ISBN 9783453437425
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei Roter Drache handelt es sich um jenes Buch, in dem der Ermittler Will Graham und Hannibal Lecter ihren großen Auftritt feiern.

Bereits bei den einleitenden Worten des Autors überkommt einem das Gefühl, als würde man die Szenerie ganz deutlich vor sich sehen. Jede Handlung, jede Regung scheint wie ein Film beim Lesen abzulaufen und man dringt in das Bewusstsein einer Figur ein, die sich selbst als "Roter Drache" bezeichnet.

 

Wie schon bei der Vorgeschichte steht auch hier das Cover Sinnbildlich für den Inhalt der Story. Man erfährt dabei in einzelnen Bruchstücken, was es mit der Verbindung zwischen Graham und Lecter auf sich hatte und wird zudem mit der Vergangenheit des "Roten Drachen" konfrontiert. Diese vier oder fünf Kapitel ergeben für den Leser letztlich den Aha-Effekt. Zugleich scheint es noch weitere Fragen aufzuwerfen, deren Antworten zwischen den Zeilen verborgen liegt. In Andeutungen, Unterhaltungen zwischen den Figuren und letztlich in deren Entscheidungen.

Der Schreibstil lässt einem dabei kaum los. Das Buch in kürzester Zeit dadurch auszulesen fällt nicht schwer und man lechzt regelrecht nach dem dritten Band.

 

Natürlich ist es wie bei jedem Buch so, dass man seine Lieblingsfiguren schnell findet. Andere hingegen werden einem wohl nie so recht sympathisch werden. Ich sage nur soviel: Es kann nur einen manipulativen Doktor geben. ;)

 

Fazit: Roter Drache besticht durch seine Länge und dem Umstand, dass man einen tiefen Einblick in die Psyche eines Menschen erhaschen darf. Dabei schafft es die Handlung nicht auf der Strecke zu bleiben und man greift mit Freuden zum nächsten Band.

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