Morrigan

Morrigans Bibliothek

274 Bücher, 81 Rezensionen

Zu Morrigans Profil
Filtern nach
274 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(62)

103 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

wales, liebe, seenotrettung, vergangenheit, pferde

Ein Gefühl wie warmer Sommerregen

Ella Simon
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.07.2016
ISBN 9783442483839
Genre: Liebesromane

Rezension:

Alis Rivers hat die beste Zeit ihres Lebens. Sie ist seit 10 Jahren mit dem wunderbaren Matthew liiert und nach langer, harter Arbeit wurde ihr endlich ihr Traumjob angeboten, Bootsführerin bei der walisischen Seenotrettung. Doch das ist nur von kurzer Dauer. Ist Matthew wirklich der Richtige? Und als sie wegen der Krankheit ihrer Mutter zur Pferdefarm, auf der sie aufgewachsen ist, zurückkehrt, wird Alis auch noch von ihrer Vergangenheit eingeholt. Und warum geht ihr der Tierarzt Evan nicht mehr aus dem Kopf.

 

Das wunderschöne Cover verspricht einen leichten und romantischen Sommerroman. Dieses Buch geht jedoch viel Tiefer und beinhaltet keine leichte Sommerromanze.

 Alis und Evan waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Wobei Evan mir fast schon zu gut war. Er gibt alles für seine Patienten und deren Besitzer und vor allem für die geistig behinderte Claire und ihr Schaf Sophie Grace. Alis ist sehr zurückhalten und öffnet sich anderen Menschen nicht so leicht, was auch auf ihre Kindheit zurückzuführen ist.

Neben Alis und Evan gibt es noch eine weitere Liebesgeschichte. Und zwar zwischen dem grummeligen Stallmeister Rhys und Evans Schwester Sianna. Rhys kam mir sehr viel älter vor, als er eigentlich ist und normalerweise mag ich grummelige Charaktere sehr gerne, aber mit Rhys konnte ich leider nicht viel anfangen. Er wirkte zu verbittert und mürrisch.

Das Buch beginnt wie in typischer Chick-Lit-Roman mit Romantik, Witz und Drama. Doch das ändert sich und das Buch bekommt in Bezug auf die Vergangenheit der Protagonisten viel mehr Tiefe. Leider fehlte mir diese Tiefe jedoch in den Liebesbeziehungen zwischen Evan und Alis und auch bei Rhys und Sianna. Die Gefühle kamen nicht ganz rüber und gerade die Lovestory zwischen Rhys und Sianna fand ich zu überstürzt und unglaubwürdig.

Fazit: Die Liebesgeschichten konnten mich nicht ganz überzeugen. Für eine romantische Komödie enthält dieser Roman zu viel Tiefe und zu wenig Humor. 3,5 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Als die Luft verschwand

Kiara Francke
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 11.10.2016
ISBN 9781503937208
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In einer fernen Welt leben die Elemantarier. Jede Gruppe hat je nach Element verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften. Die größte Gruppe, Luft strebte schon immer nach Macht und eines Tages sind alle Luftelementare verschwunden. Sie sind auf der Erde um die Menschen zu vernichten. Als Erde, Feuer und Wasser davon erfahren, schließen sie sich zusammen und die Menschen zu retten. Die 17jährige Erdelemtarierin Avril meldet sich als Freiwillige und reist mit ihren besten Freunden zu Erde. Werden sie es schaffen, die Luftelementare aufzuhalten?

 

Das Buch wurde auf der Frankfurter Buchmesse beim Bloggertreffen von Amazon Publishing vorgestellt und schon bei den ersten Worten war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Nicht nur die Kurzbeschreibung hatte es mir angetan, auch das Cover ist ein absoluter Eyecatcher.

 Sehr gut hat mir gefallen, dass bereits auf den ersten Seiten die Elementare erklärt wurden und man nicht lange im Dunkeln gelassen wurde. Man bekommt auch direkt Einblick in die Fähigkeiten der Erdelemantarier und ihrer Ausbildung. Nach der Ausbildung und speziellem Training reisen die Kämpfer dann zur Erde. Ich fand es toll, dass sie dort auf die moderne Welt treffen. Handy, Autos und die Hektik der Menschen überfordern die naturbezogenen Elementare. Die Reaktionen fand ich sehr gut nachvollziehbar und gut beschrieben. Hier kam auch etwas Humor in die Story und die Protagonisten können auch mal über sich selbst lachen.

 Wer der Anführer der Luft und damit Anstifter des Krieges ist, war für mich allerdings keine Überraschung und war mir bereits nach den ersten Seiten klar. Auch die weiteren Handlungen nach der Enthüllung waren etwas klischeehaft und vorhersehbar.

 Der Schreibstil ist leicht und flüssig und das Buch entwickelte sich zum Pageturner. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Story ist sehr spannend und actionreich.

 Kiara Francke hat eine außergewöhnliche Welt erschaffen, was ich aufgrund ihres jungen Alters sehr beeindruckend finde. Ich hoffe sehr, dass „Als die Luft verschwand“ nicht das einzige Buch der Autorin bleiben wird.

Fazit: Grandioser und außergewöhnlicher Fantasyroman. Absolute Leseempfehlung und eines meiner Jahreshighlights. 5 von 5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

emily bold, praline, liebe

Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt

Emily Bold
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 18.10.2016
ISBN 9781503995444
Genre: Liebesromane

Rezension:

Amy hat nach dem Tod ihres Großvaters seine Pralinenfabrik geerbt. Doch ihr Erbe umfasst nicht nur die Fabrik, sondern auch die Schulden, die auf der Manufaktur liegen. Die Sugar-Tale-Corporation hat einen Großteil der Anteile gekauft und schickt nun Ryan Scandrik um retten was zu retten ist. Amy hat das Gefühl, dass ihr das Lebenswerk ihres Großvaters entrissen werden soll und gibt sich Ryan sehr distanziert. Ryan dagegen will sich bei seiner Arbeit nicht von Gefühlen ablenken lassen und wirkt daher sehr arrogant, doch beiden kommen ihre Gefühle in die Quere...
Ich mag Bücher von Emily Bold sehr gerne und ich habe mich sehr auf ihr neues Buch gefreut. Das Cover ist recht schlicht, aber durch die auffällige Schrift gefällt es mir sehr gut.
Das Buch beinhaltet eigentlich zwei verschiedene Lovestorys. Einmal Amy und Ryan und dann noch Archer, Amys Großvater und Kendra. Ich hätte mir einen kleinen Hinweis am Anfang der Kapitel gewünscht, in welcher Zeitebene man sich gerade befindet. Am Ende des Buches gibt es in der aktuellen Story auch ein paar Zeitsprünge, bei denen ich auch gerne vorher einen Hinweis gehabt hätte, wieviel Zeit vergangen ist.
Verwirrend fand ich, dass Kendra auch Kiki genannt wird. Es hat etwas gedauert, bis ich verstanden habe, dass es ein und dieselbe Person ist.
Leider hat mir insgesamt etwas Gefühl gefehlt. Die Charaktere konnten mich nicht ganz erreichen und ihre tiefe Liebe zueinander konnte ich erst zum Schluss des Buches fühlen. Trotzdem hat mir die Geschichte ganz gefallen, da sie sehr realistisch war.
Dieses Buch sollte man definitiv nicht während einer Diät lesen. Ich hatte während des Lesens ständig Heißhunger auf Pralinen. ;)
Fazit: Ein schöner Liebesroman, für gemütliche Stunden auf der Couch, am besten mit einer großen  Schachtel Pralinen. 4 von 5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(46)

84 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, italien, aprikosen, claudia winter, erbe

Aprikosenküsse

Claudia Winter
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483907
Genre: Liebesromane

Rezension:

Hanna Philipp ist eine erfolgreiche Foodjournalistin, bis sie eine vernichtende Kritik über eine kleine italienische Trattoria schreibt. Die Patriarchin der Familie Camini erleidet einen Herzinfarkt und stirbt, als sie die Kritik liest. Als Hanna dann auch noch versehentlich die Urne mit der Asche von Guiseppa Camini stiehlt ist ihr persönlicher Alptraum perfekt. Um zu retten, was zu retten ist, reist Hanna mit der Urne nach Italien. Dort trifft sie auf Guiseppas Enkel Fabrizio, der mit dem Testament seiner Großmutter überfordert ist. Innerhalb eines Jahres soll er in den Hafen der Ehe steuern, sonst fällt das Gut, dass im alles bedeutet an seinen Bruder. So entwickelt Guiseppa Camina nach ihrem Tod ein Familiendrama, dass auch Hanna betrifft.

 

Das hübsche Cover und der Klappentext haben mich hier auf Anhieb angesprochen. Das Cover ist ein Hingucker und passt wunderbar zum Buch.

 Die Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet und Hanna und Fabrizio entwickeln sich beide im Verlauf sehr gut weiter und erkennen, was wirklich zählt. Allerdings habe ich bei beiden etwas gebraucht um mit ihnen warm zu werden, da gerade von Hanna anfangs mehr die negativen Seiten gezeigt werden.

Die Atmosphäre des Buches hat mit sehr gut gefallen. Das kleine italienische Dorf, in dem der Postbote gleichzeitig Bankier und Bürgermeister ist und jeder jeden kennt, ist sehr malerisch gelegen. Das Essen der Köchin Rosa-Maria hat mir mehr als einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Passend dazu sind am Ende des Buches die wichtigsten Rezepte aufgeführt, die zum nach kochen einladen.

 Besonders zu erwähnen ist auch der Humor, der in diesem Buch nicht zu kurz kommt. Ausführliche Wortgefechte, vor allem zwischen Hanna und Fabrizio haben mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Und Vittoria, das Huhn, das denkt es wäre ein Wachhund fand ich einfach nur grandios.

 Aprikosenküsse wird definitiv nicht der letzte Roman sein, den ich von Claudia Winter gelesen habe. Am 12. Dezember wird ihr neuer Roman „Glückssterne“ bei Goldmann erscheinen. Auch dieses Buch hat ein tolles Cover und ich freue mich schon sehr darauf.

 Fazit: Ein absoluter Wohlfühlroman mit viel Humor und toller Atmosphäre. Klare Leseempfehlung von mir. 5 von 5 Sternen.

 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(61)

115 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

bluescreen, science fiction, dan wells, jugendbuch, zukunft

Bluescreen

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280211
Genre: Fantasy

Rezension:

Die 17jährige Marisa lebt im Jahr 2050 im Los Angeles. Mittlerweile hat fast jeder Mensch das Implantat Djinni im Kopf, um direkt mit dem Internet verbunden zu sein. Doch genau durch dieses Implantat, das das Leben erleichtern sollte, droht jetzt eine schreckliche Gefahr.

 

 Ich liebe die Bücher von Dan Wells, also habe ich auch bei „Bluescreen“ keinen Moment gezögert es zu lesen. Das schlichte Cover weißt direkt auf einen Science Fiction Roman hin und gefällt mir durch das intensive Blau sehr gut.

 Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und leicht, alleine einzelne spanische Ausdrücke, bremsen den Lesefluss etwas. Leider kam ich lange Zeit nicht in die Geschichte rein, was mir bei Büchern von Dan Wells bisher nie passiert ist.
Die Charaktere waren mir zwar nicht unsympathisch, jedoch mochte ich sie auch nicht wirklich. Ich konnte einfach keinen Zugang zu ihnen finden. Da ich nicht mit ihnen mitfiebern konnte, verlief die eigentlich spannende Story für mich recht schleppend und zäh.

 Sehr gruselig finde ich die Vorstellung eines Implantates im Kopf, mit dem jeder sofort mit dem Internet verbunden ist und durch einen Stecker auch in eine Virtuelle Realität gelangen kann. Und als wenn das nicht genug wäre, gibt es noch eine Droge, die das Implantat mit samt dem Gehirn für 10 Minuten abschaltet. Und in dieser Zeit kann ein Dritter auf den Körper zu greifen und ihn steuern.

 Ob ich den zweiten Teil der Reihe lesen werde weiß ich noch nicht. Aber wahrscheinlich werde ich mich nicht damit abfinden können, dass mich eine Reihe von Dan Wells nicht begeistern kann und dem zweiten Teil noch eine Chance geben. „Bluescreen“ endet mit einem Cliffhanger, der mich doch wieder neugierig gemacht hat.

 Fazit: Etwas schleppender Science Fiction Roman, der mich nicht ganz überzeugen konnte, da ich zu den Charakteren keinen Zugang bekam. 3 von 5 Sternen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(76)

144 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

heidrun wagner, jugendbuch, erinnerung, spannung, amnesie

Wenn du vergisst

Heidrun Wagner , Miri D'Oro
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783958820289
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein junges Mädchen wird verletzt am Fluss gefunden. Sie hat alle ihre Erinnerungen verloren und weiß nicht mal mehr wer sie ist. Nur durch ihre Zeichnungen hat sie das Gefühl sich an etwas erinnern zu können. Als man ihre Eltern findet und nach Hause entlässt, hat sie schnell das Gefühl, dass ihre Eltern nicht ehrlich zu ihr sind und nicht wollen, dass die Erinnerungen zurückkommen. Doch warum? Was verschweigen sie ihr?

 

Den Klappentext fand ich sehr vielversprechend und ich habe mich sehr auf einen spannenden Jugendthriller gefreut.

 Es hat leider etwas gedauert bis ich in die Geschichte reinkam und Zugang zu Zoe bekam. Dann konnte ich mich aber sehr gut in sie hineinversetzten. Ich fand ihre Reaktionen sehr glaubhaft. Zoe versucht ihr Gedächtnis wieder zu erlangen und man hat das Gefühl, dass ihre Eltern nicht wollen, dass sie sich wieder erinnert. Ihr Vater erzählt ihr genau das Gegenteil von dem, was ihre Mutter ihr erzählt. Ihren Vater fand ich dabei jedoch glaubhafter. Während des Lesens hatte ich einige Vermutungen, was Zoes Eltern ihr verschweigen. Eine der Ersten hat sich dann tatsächlich bestätigt. Welche Rolle Elias und Niklas bei dem Gedächtnisverlust spielen wird allerdings nicht aufgelöst.

Das Buch endet sehr abrupt, mit einem ganz bösen Cliffhanger. Ich kann es daher kaum erwarten den zweiten Teil „Brennt die Schuld“ zu lesen. Er erscheint am 24.10.2016.

 Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll und sehr liebevoll, es gibt kaum eine Seite ohne Illustrationen. Allerdings stören die Bilder auf manchen Seiten sehr den Lesefluss. Dunkle Schrift auf grauem Untergrund lässt sich schwer lesen. Sehr schön fand ich die Gestaltung der SMS-Mitschnitte in Form von Sprechblasen.

 Fazit: Spannender und origineller Jugendthriller. 4 von 5 Sternen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

hexen, schottland, krimi, highlands, magie

Der Teufel im Detail

Felicity Green
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.05.2016
ISBN 9783844800104
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Studentin Andie MacLeod kommt aus dem kleinen schottischen Dörfchen Tarbet. Eine Vision führt sie in den Semesterferien wieder nach Hause um Dessie McKendrick zu helfen. Vor 10 Jahren ist deren Ehemann Connor während der Flitterwochen in Tarbet verschwunden. Bis heute gibt es keine Spur von ihm. Dessie hat sich in dem Dörfchen niedergelassen und hat dort ein B&B eröffnet. Und jetzt, fast genau 10 Jahre später verschwindet wieder ein junger Mann in Tarbet. Die Umstände sind fast die gleichen wie damals. Dessie ist überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang gibt. Doch laut Andies Vision befindet sich Dessie in großer Gefahr, hat das etwas mit den beiden Vermissten zu tun?

 

Ich liebe Geschichten die in den schottischen Highlands spielen. Und dazu noch ein Hexen-Krimi? Da führte für mich kein Weg dran vorbei. Das Cover ist recht schlicht gehalten, passt aber sehr gut zur Story.

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und ich mochte Andie auf Anhieb. Mit Dessie hatte ich  anfangs meine Schwierigkeiten. Sie hat das Verschwinden ihres Mannes Connor nie verwunden und als ein weiterer junger Mann verschwindet, pocht sie sehr stur und verbohrt darauf, dass ein Zusammenhang mit dem Verschwinden ihres Mannes und auch mit Mrs. MacDonald besteht.
Die Fähigkeiten von  Andie und den anderen Hexen von Tarbet werden nicht wirklich erläutert, was mir gefehlt hat. Eine kleine Einführung oder weitere Erklärungen wären schön gewesen. Generell kam das Übernatürlich, bzw. die Hexen in diesem Buch etwas zu kurz. Den Hauptpart erfüllt Dessie mit der Aufklärung der Vermisstenfälle und Andie wird leider eher zur Nebenfigur.

Auch die Beschreibung der schottischen Landschaft bzw. des kleinen Städtchens Tarbet war nicht sehr ausführlich. Die Atmosphäre Schottlands und des Dorfes kam leider nicht bei mir an. Trotzdem ist der Schreibstil sehr leicht flüssig und das Buch lässt sich auch durch die kurzen Kapitel schnell lesen. Ich kam sofort in die Story rein. Die Geschichte wird aus Dessies und aus Andies Sicht erzählt.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil „Der Teufel im Leibe“, der Anfang September erschienen ist. Dort geht es um Penny Reid, eine der anderen Hexen aus Tarbet.

 Fazit: Guter Krimi, der zum Mitraten einlädt. Die Hexen kommen hier leider etwas zu kurz. 4 von 5 Sternen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(65)

110 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

märchen, magie, reh, secret woods, brüderchen und schwesterchen

Secret Woods - Das Reh der Baronesse

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.08.2016
ISBN 9783646602807
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach dem Tod seiner Frau lebt der Baron zusammen mit seinen Kinder Nala und Dale alleine im Anwesen. Doch nun ist es Zeit eine neue Frau in sein Leben zu lassen. Er plant die Hochzeit mit der Komtess. Doch sie ist eine Hexe und hat einen Liebeszauber auf ihn gelegt. Nala und Dale durchschauen sie und versuchen ihren Vater vor einem großen Fehler zu bewahren und den Zauber zu brechen, doch dabei begeben sie sich in große Gefahr.

 

 Eine neue Märchenadaption, auf die ich mehr sehr gefreut hatte. „Das Reh der Baronesse“ ist eine Adaption von einem meiner Lieblingsmärchen und zwar von „Brüderchen und Schwesterchen“.

 Sehr gut gefallen haben mir die gut ausgearbeiteten Charaktere. Die 16jährige Nala ist sehr burschikos und streift lieber mit ihrem Bruder durch die Wälder, als sich standesgemäß zu benehmen. Der Baron hat damit keine Probleme und lässt seinen Kindern großen Spielraum. Die drei bilden eine sehr harmonische Familie, bis die Komtess mit ihrer Tochter einzieht. Die Komtess ist das genauso, wie man sich die böse Stiefmutter vorstellt und erfüllt die Rolle mit Bravur.

 Leider hat sich Nala nicht wirklich weiterentwickelt. Sie hat eher Rückschritte gemacht. Aus dem selbstbewussten und starken Mädchen wurde eine verängstigtes Duckmäuschen, dass sich unterdrücken lies. Sie kam mir eher wie 12, als wie 16 Jahre alt vor. Als sie dann endlich die Flucht ergreift, läuft sie im Prinzip auch nur Dale hinterher.

 Die Geschichte hat mich anfangs mehr an „Aschenputtel“ als an „Brüderchen und Schwesterchen“ erinnert. Es dauert auch leider sehr lange, bis es tatsächlich zum Reh kommt, obwohl es ja Titel gebend ist. Sehr gut gefallen hat mir die märchenhafte Stimmung, die das Buch geprägt hat.

 Das Buch endet mit einem wirklich gemeinen Cliffhanger, der mich sehr neugierig auf den zweiten Teil „Die Schleiereule des Prinzen“ gemacht hat. Dieser ist auch bereits erschienen.

 

Fazit: Tolle Adaption von „Brüderchen und Schwesterchen“, bei der das Märchenhafte wirklich gut rüberkommt. 4 von 5 Sternen.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(46)

99 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

hexen, dämonen, fantasy, england, hexe

Fire Girl - Gefährliche Suche

Matt Ralphs , Doris Hummel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 18.08.2016
ISBN 9783845816401
Genre: Jugendbuch

Rezension:

England 1656. Die 13jährige Hazel Hooper lebt mit ihrer Mutter alleine im Wald auf einer verzauberten Lichtung. Hazels Mutter Hecate ist eine Trägerin der Magie, doch bei Hazel hat sich bisher keine Magie gezeigt. Bis Hecate eines Tages von einem Dämon entführt wird. Hazels Wut und Verzweiflung erwecken ihre Magie und sie macht sich auf die Suche nach Ihrer Mutter. Begleitet wird sie dabei von ihrem Vertrauten, der Haselmaus Bramely. Sie engagiert den Hexenfinder David und seinen Meister um den Dämon zu finden, der ihre Mutter entführt hat. Doch dürfen die beiden auf keinen Fall erfahren, dass auch Hazel Feuermagie in sich trägt...

 

Von dem Buch habe ich schon viel Gutes gehört und auch das Cover sah unglaublich vielversprechend aus, so dass ich „Fire Girl“ unbedingt lesen wollte. Ich war allerdings etwas überrascht, dass das Buch wohl eher für ein jüngeres Publikum gedacht ist. Laut Verlag ist die Zielgruppe ab 12 Jahre. Für 12jährige würde ich das Buch aber nur bedingt empfehlen, da es dort teilweise schon rauh zugeht.

Die Charaktere sind sehr liebevoll und ausführlich ausgearbeitet. Gerade die brummelige Haselmaus Bramley fand ich unglaublich süß. Hazel wird auf ihrer Suche ein Stück weit erwachsen und entwickelt sich wirklich gut weiter.
David fand ich schon fast fanatischen. Er hasst alles was mit Hexen und Magie zu tun hat. Durch seine Vorurteile und Sturheit bringt er sich selbst in Gefahr.
Schade fand ich, dass der berühmte Meister von David, Titus White nicht weiter beleuchtet wird. Er wird als deprimierter Säufer dargestellt und auf seine Geschichte wird kaum eingegangen, außer dass er einst der beste Hexenfinder war. Im weiteren Verlauf der Geschichte bekommt man jedoch einen kleinen Eindruck davon, wie Titus wohl früher war. Da es sich um den ersten Teil der Trilogie handelt, wird er in den nächsten Teilen hoffentlich noch ein wenig ausführlicher behandelt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht und die Kapitel sind sehr kurz, so dass sich das Buch schnell lesen lässt. Vor jedem Kapitel gibt einen Auszug aus den Lehrbüchern der Hexenfinder und  sie beschreiben, wie die Hexen in der damaligen Welt dargestellt wurden, was ich sehr interessant fand. Die Geschichte beschränkt sich nicht nur auf Hexen, auch Dämonen spielen eine wichtige Rolle.

Fazit: Starker Reihenauftakt, der gerade jüngere Leser begeistern wird. Aber auch Erwachsene können mit Hazel auf eine spannende Reise gehen. 4 von 5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, vampire, nacht, 4 sterne, hexe

Das Schattenreich der Vampire

Bella Forrest
Flexibler Einband: 306 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 24.07.2015
ISBN 9781515207047
Genre: Fantasy

Rezension:

Die 17-jährige Sofia Claremont wird nach einem Streit mit ihrem besten Freund Ben von Vampiren entführt. Sie soll in den Harem des gerade wieder erwachten Prinzen Derek Novak aufgenommen werden. Derek möchte jedoch keinen Harem, sondern nur Sofia und erwählt sie als eine persönliche Sklavin. Und auch wenn Derek ihr Sicherheit gibt, bleibt er ein tödlicher Vampir und nicht nur Derek kann ihr sehr gefährlich werden, auch sein Bruder Lucas hat es auf sie abgesehen, jedoch aus völlig anderen Gründen...

 

Auf dieses Buch bin ich durch Werbung bei Facebook aufmerksam geworden. Immer wieder ist es mir über den Weg gelaufen. Doch so richtig für das Buch hab ich mich erst interessiert, als ich auch auf Goodreads eine Empfehlung bekommen habe. Bei einer Gratis-Aktion bei Amazon habe ich das Buch dann auf dem Kindle geladen. Dort hat es allerdings noch lange darauf warten müssen gelesen zu werden. Jetzt hatte ich wieder Lust auf einen Vampirroman und habe es endlich gelesen. Und wie so oft bei Bücher, die ich lange auf dem SuB habe, habe ich mich gefragt, warum ich so lange damit gewartet habe es zu lesen.

 Sofia fand ich leider ziemlich unglaubwürdig. Sie wird von Vampiren entführt in Ketten gelegt und sie nimmt es ziemlich gelassen hin und arrangiert sich schnell mit der Situation. Als sie dann angegriffen und und fast gebissen wird, hält sie den Vampir mit einem kleine Satz von seinem Vorhaben ab... Die Panikattacken, unter denen sie am Anfang des Buches immer wieder leidet sind dann plötzlich, als es tatsächlich Grund für Panik gibt kein Thema mehr.

Derek dagegen hat mir sehr gut gefallen. Er ist der Prinz des Schattenreichs und der Herrscher über die Vampire. Er ist gerade aus einem 400 Jahre dauernden Schlaf aufgewacht und wirkt noch ein wenig desorientiert. Er ist es gewohnt, dass seine Befehle befolgt werden und duldet keinen Widerspruch und greift auch durch, wenn ihm etwas missfällt. Und natürlich ist er mit seinem Dasein nicht zufrieden, ist aber nicht, wie in diesem Genre üblich, total deprimiert deswegen.

Die Idee, dass sich die Vampire vor den menschlichen Jägern auf einer Insel verstecken und durch Zauberei dort niemals die Sonne scheint, fand ich sehr faszinierend. Es gibt im Schattenreich eine klar festgelegte Hierarchie und Menschen werden dort als Sklaven gehalten bevor sie ausgesaugt werden.

Wirklich gut gefallen hat mir, dass es sich hier nicht nur um eine seichte Liebesgeschichte handelt. Eine Lovestory ist natürlich vorhanden, aber es gibt durchaus auch Tote. Erotik gab es in diesem Buch jedoch keine.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehmen und in den Kapiteln wechseln sich die Sichtweisen von Derek und Sofia ab und man erfährt wie Beide die Situation erleben. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und so bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen.

Trotz der unglaubwürdigen Protagonistin hat mir „das Schattenreich der Vampire“ unglaublich gut gefallen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe, den ich bestimmt bald lesen werde. Im Original umfasst die Reihe laut Goodreads momentan 31 Bände und auf Deutsch sind bisher 19 erschienen.

Fazit: Trotz Kritikpunkten ein gelungener Vampirroman, der viel Spaß gemacht hat. Für Vampirfans genau das Richtige. 5 von 5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(51)

87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

hoffnung, verzweiflung, mord, liebe, impress

Hope & Despair - Hoffnungsnacht

Carina Mueller
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2016
ISBN 9783551300614
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hope konnte zusammen mit Despair und Treason fast alle ihre Schwestern befreien. Doch die „Umschulung“ hat sie sehr mitgenommen und verändert. Gerade Love und Modesty haben mehr von ihrem Impro als von ihrem Pro. Nun befinden sie sich alle auf der Flucht vor dem Oberst. Dieser hat die „Säuberung“ eingeleitet, alle fehlerhaften Objekte sollen beseitigt werden. Hope entwickelt immer mehr Gefühle für Despair und auch mit Treason entwickelt sich etwas wie Freundschaft. Dann verschwinden ein paar der Schwestern und blonde Frauenleichen werden gefunden. Kann Hope wirklich allen trauen oder ist ein Verräter unter ihnen?


Endlich der zweite Teil von „Hope & Despair“, ich habe ihm schon sehr entgegen gefiebert. Der erste Teil endete ja mit einem gemeinen Cliffhanger.

Das Buch schließt nahtlos an das Ende des ersten Teiles an. Auch hier wird wieder zwischen Despairs und Hopes Sicht abgewechselt. Die Story erhält mehr Tiefe und beleuchtet alle Seiten ausführlich.

Hopes Reaktion auf Treasons Enthüllung, was er als Kind getan hat, fand ich etwas überzogen. Sie weiß ja, dass jeder der zwölf Sensianer nach seiner Fähigkeit benannt wurde und Treason heißt übersetzt Verrat. Insgesamt hat mir Hope aber noch besser gefallen als im ersten Teil. Sie wirkt ausgeglichener, weniger naiv und überstürzt ihre Handlungen nicht mehr so. Auch Despair ist viel ausgeglichener und sieht nicht mehr alles so schwarz wie im ersten Teil. Die Charaktere haben sich gut weiterentwickelt.

Sehr gut gefallen hat mit, dass Vic in diesem Teil eine größere Rolle bekam. Ihr Auftritt in „Hoffnungsschatten“ war sehr kurz und ich hatte mich schon gefragt, warum dieser Charakter dort eingeführt wurde.

Trotzdem das Buch darum geht, dass die Protagonisten auf der Flucht vor dem Oberst sind, geht es im zweiten Teil langsamer zu als im ersten. Die Schnelligkeit und damit auch Spannung hat mir etwas gefehlt. Das Buch war zwar spannend, aber es wird viel geredet und so gibt es zwar eine Grundspannung, jedoch keine besonderen Szenen.

Die Autorin hat sehr interessant beschrieben, wie alle Gefühle einzeln bestehen und doch alle zusammenhängen und ineinander übergehen.

Auch der zweite Band endet wieder mit einem fiesen Cliffhanger und ich hoffe sehr, nicht zu lange auf den dritten Teil warten zu müssen. Bisher ist er leider noch nicht angekündigt.

Fazit: Toller zweiter Teil, der etwas langsamer als der erste ist. 4 von 5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(52)

64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

fantasy, emba, dystopie, energie, liebe

Emba - Bittersüße Lüge

Carina Zacharias
E-Buch Text
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.08.2016
ISBN 9783732526864
Genre: Fantasy

Rezension:

Die 18-jährige Emba erfüllt sich ihren Lebenstraum und beginnt die Ausbildung zur Jägerin. Die Jäger sind dafür verantwortlich die Runare zu fangen, damit die benötigte Energie nicht zur Neige geht. Denn ohne Energie kann die Gesellschaft nicht mehr funktionieren. Doch Embas Unterricht wird manipuliert und jemand versucht sie von der Schule werfen zu lassen. Und dann findet sie eine riesengroße Lüge heraus, die alles verändert.

 

 Das Cover finde ich nicht gerade schön und für die Story spricht es auch nicht. Hier gilt eindeutig, dass man das Buch nicht nach seinem Einband beurteilen soll. Die Story dahinter hat mir wirklich sehr gut gefallen.

 Das Buch hat den Charakter einer Internatsgeschichte. Emba muss sich auf der Schule einfinden und schließt Freundschaften, muss sich gegenüber Neider wehren und mit dem Schulstoff klarkommen. Zudem werden ihre Prüfungen manipuliert, um sie von der Schule ausschließen zu lassen.

 Emba ist sehr behütet aufgewachsen. Sie ist die Tochter des mächtigsten Mannes der Welt und musste sich bisher um nichts selbst kümmern. Nicht mal einen Apfel kann sie selbst schneiden. Sie versucht sich nichts anmerken zu lassen und macht das Beste aus ihrer nicht gerade einfachen Situation. Sie ist selbstbewusst und beißt sich durch. Ich mochte sie von Anfang an sehr gerne und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Fynn taucht immer wieder auf und langsam entwickelt sich zwischen Emba und ihm mehr. Die beiden kommen schlussendlich zusammen, doch ich hatte immer wieder den Eindruck, dass Fynn nicht ganz mit offenen Karten spielt. Die Liebesgeschichte zwischen Fynn und Emba drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern fügt sich gut und die Story ein.

Die Bevölkerung weiß nicht viel über die Runar und so lernt der Leser zusammen mit Emba mehr über Runare und wie man sie fängt und die Energie nutzt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die spannende und originelle Story ließen mich förmlich durch die Seiten fliegen.

Viele Fragen bleiben zum Schluss offen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten und abschließenden Teil „Magische Wahrheit“, der am 04.10.2016 erscheinen wird. Hier wird hoffentlich alles aufgeklärt und auch auf das Thema Runare noch etwas mehr eingegangen.

Fazit: Originelle und spannende Fantasystory mit dem Charakter einer Internatsgeschichte. 5 von 5 Sternen.

 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(68)

134 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

jugendbuch, insel, battle island, battle, gold

Battle Island

Peter Freund
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.07.2016
ISBN 9783570153802
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lou ist Kandidatin einer neuer TV-Show. Zehn Jugendliche werden auf einer Insel als Schiffbrüchige ausgesetzt und wer als Erster den Schatz findet gewinnt eine Million Euro. Um Hinweise zum Versteck des Schatzes zu bekommen, müssen sie täglich Aufgaben lösen. Lou braucht das Geld dringend um ihre Mutter vor dem sicheren Tod zu retten. Doch so einfach wie Lou denkt wird die Show nicht, denn auch die anderen Kandidaten wollen gewinnen und schrecken dazu vor nichts zurück.

 

Ich mag Bücher die sich um TV-Shows drehen. Daher hab ich auch bei „Battle Island“ nicht gezögert. Das Cover sieht tatsächlich wie eine Werbung für eine TV-Show aus und es verspricht einen spannenden und actionreichen Roman.

Die Charaktere fand ich bis auf Lou alle sehr oberflächlich. Wirklich kennen gelernt hat man keinen und Jean-Luc fand ich mit seinem geschriebenen französischen Akzent sehr nervig und dieser Akzent hat den Lesefluss auch immens gestört. Lou empfand ich als sehr naiv und in manchen Situationen hätte ich sie gerne genommen und geschüttelt, damit sie aufwacht.

Die Kandidaten müssen während der Show auch Rätsel lösen. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Leser hier die Möglichkeit hat mit zu rätseln, da die Lösung erst ein paar Seiten später verraten wird.

Das Buch startet am achten der Tag der Show und man wird direkt und ohne Erklärungen in die Story hineingeworfen. Die Erklärungen folgen dann in Rückblenden. Ein bisschen mehr Info, hätte ich mir Anfangs schon gewünscht, da ich es doch ein wenig verwirrend fand und ich nicht genau wusste, was gerade los ist. Es hat dadurch leider ziemlich gedauert, bis ich in die Geschichte reinkam.Die Rückblenden, wie Lou zur Show kam und warum sie dort mitmacht sind sinnvoll, aber dass dann plötzlich von Tag acht zu Tag eins gesprungen wird und dann die Story chronologisch weiterläuft bis zum Ende der Show fand ich ziemlich verwirrend und unnötig. Die bereits geschilderten Vorkommnisse von Tag acht werden hier auch nicht nochmal erwähnt. Ich hätte einen komplett chronologischer Verlauf sinnvoller und spannender gefunden.

Die Story war leider sehr vorhersehbar, teils ist das der Aufteilung der Kapitel und Rückblenden geschuldet. Überraschende Wendungen gab es leider gar keine.

Fazit: Vorhersehbarer Jugendroman, der meine hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte. 3 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(110)

229 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 69 Rezensionen

paris, liebe, adriana popescu, paris du und ich, jugendbuch

Paris, du und ich

Adriana Popescu
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.07.2016
ISBN 9783570172322
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emma reist spontan nach Paris um ihren Freund Alain zu überraschen. Doch kaum dort angekommen erkennt sie, dass er nur mit ihr gespielt hat, denn er hat bereits eine Freundin. Doch jetzt nach Hause zu fahren kommt für Emma nicht in Frage. Mit gebrochenem Herzen zieht sie in ein Hostel in Montmartre. Als sie endlich ihr Zimmer wieder verlässt, lernt sie Vincent Elfer kennen, der auch mit gebrochenem Herzen in Paris gestrandet ist. Die beiden beschließen zusammen sich nie wieder zu verlieben und werden Herzschmerzfreunde.

 

Endlich das neue Buch von Adriana Popescu. Zu ihren Büchern greife ich mittlerweile blind, ohne den Klappentext zu kennen.

In Emma konnte ich mich schnell hineinversetzen und sie ist ein toller Charakter, der gestärkt aus der Täuschung von Alain hervorgeht. Auch Vincent mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er ist tatsächlich ein Elfer. Das ist zwar sein Nachname, aber auf einer Skala von 1 bis 10 belegt er tatsächlich auch die 11...  Die Chemie zwischen beiden stimmt einfach und ihre Dialoge sind grandios. Auch Jean-Luc ist ein wundervoller Charakter, man kann seine Liebe zu Paris und seiner Frau fast spüren.

Wie bereits in „Ein Sommer und vier Tage“, in dem die Autorin die Städte unglaublich bildhaft beschrieben hat, ist auch Paris sehr lebendig und mit viel Liebe zum Detail beschrieben, sodass ich die Sehenswürdigkeiten fast vor mir sehen konnte. Das und der angenehmen Schreibstil haben mich förmlich durch die Seiten fliegen lassen.

Am Ende des Tages schreibt Emma Briefe an Paris und fasst ihre Gefühle zusammen. Diese Liebeserklärungen an die Stadt und Vincent haben mir sehr gefallen, da sie dem Buch noch einmal mehr Tiefe geben.

Besonders hübsch sind die auch die Kapitelüberschriften gestaltet, sie sind zweisprachig und mit Blumen eingerahmt. Der französische Teil ist in einer anderen Schriftart.

Es gibt eine Playlist zum Buch, mit französischen Songs um die Stimmung des Buches zu vertiefen. 

Fazit: Ein absoluter Wohlfühlroman, der Paris von einer anderen Seite zeigt. 5 von 5 Sternen

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

trommelfeuer, sabine fischer

Trommelfeuer

Sabine Fischer
E-Buch Text
Erschienen bei Egmont LYX.digital, 01.07.2016
ISBN 9783736303744
Genre: Liebesromane

Rezension:

Tom, der Drummer der derzeit erfolgreichsten deutschen Rockband „Four Lives“ hat sich den Oberarm gebrochen. Die Tour ist in Gefahr und die Band sucht händeringend nach einen Drummer, der die komplizierten Lieder spielen kann. Tessa hat gerade mit ihrer Band einen Newcomer-Preis gewonnen und da sie dringend Geld braucht, bewirbt sie sich bei „Four Lives“. Doch der Bassist der Band, Richie ist offensichtlich nicht sehr begeistert, dass eine Frau mit auf Tour geht. Um die Spannungen zwischen den beiden beizulegen, will Tessa ihn zur Rede stellen. Doch dann passiert etwas, mit dem beide nicht gerechnet haben und das verändert alles.

 

Mal wieder eine Rockstar-Romance, da komme ich einfach nicht drum rum und auch bei „Trommelfeuer“ wurde ich nicht enttäuscht. Das Cover finde ich unglaublich schön und dieses Buch würde ich mir sehr gerne ins Regal stellen. Ich hoffe sehr, dass es noch eine Taschenbuchausgabe geben wird.

Tessa mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie hat kein leichtes Leben, macht aber das Beste draus  und gibt nicht auf. Mit Richie hatte ich, genau wie Tessa anfangs meine Schwierigkeiten. Doch mit der Zeit wurde ich warm mit ihm und er wurde mir immer sympathischer. Die anderen Bandmitglieder bleiben ziemlich im Hintergrund. Tessas Mutter fand ich sehr anstrengend, aber doch sehr realistisch. Ich glaube nicht, dass ich das so aushalten würde.

Sehr gut gefallen hat mir, dass es sich nicht um die typische Rockstar-verliebt-sich-in-normales-Mädchen-Story handelt. Tessa ist selbst Musikerin und gehört vorübergehend zur Band. Die Medien haben also bereits Interesse an ihr und die Gegebenheiten sind ein wenig anders. Die Story an sich ist zwar ziemlich vorhersehbar, das hat mich hier allerdings nicht gestört und ich habe jede Seite genossen.

„Trommelfeuer“ ist der zweite der Teil der Four-Lives-Trilogie. Die Bücher sind in sie abgeschlossen und können auch einzeln gelesen werden. Ich wusste leider nicht, dass es sich um den zweiten Teil handelt. Auch wenn die Bücher nicht auf einander aufbauen, lese ich sie eigentlich gerne in der richtigen Reihenfolge. Ich freue mich aber jetzt schon sehr auf den ersten Teil „Sommerblues“. Der Danksagung ist zu entnehmen, dass die Autorin bereits am dritten Teil mit dem Arbeitstitel „Silvesterliebe“ schreibt, der sich um Ben drehen wird.

Fazit: Sehr gelungene Rockstar-Romance. Absolute Leseempfehlung! 5 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(44)

63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

stiefgeschwister, liebe, romance, hass, lyx verlag

Was auch immer geschieht

Bianca Iosivoni
E-Buch Text
Erschienen bei Egmont LYX.digital, 01.07.2016
ISBN 9783736302884
Genre: Liebesromane

Rezension:

Um ihrer Schwester Holly einen großen Wunsch erfüllen, verbringt Callie den Sommer bei ihrer Familie. Doch auch ihr verhasster Stiefbruder Keith ist zu dieser Zeit zu Hause. Callie hält es nicht zusammen mit ihm aus, hat er doch ihren Vater auf dem Gewissen und ihr Leben zerstört. Doch ist es wirklich nur Hass, den sie für ihn empfindet?

 

Aufgrund des Covers habe ich einen typischen New-Adult-Roman erwartet. Doch meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt.

„Was auch immer geschieht“ dreht sich hauptsächlich um die Gefühlswelt von Callie und wie sie darüber nachdenkt, wie sehr sie Keith hasst. Mit ihr bin ich leider nicht warm geworden. Mit ihrem Hass auf Keith und ihrer Unzufriedenheit hat sie mich ziemlich genervt. Sie hängt stur an ihren Gefühlen, auch wenn sie nach den vergangenen sieben Jahren anders fühlt, will sie es nicht wahrhaben und hängt in ihrem Hass fest.

Von den anderen Familienmitgliedern, insbesondere Keith bekommt man recht wenig mit und eine Beziehung konnte ich zu keinem aufbauen.

Es hat leider auch sehr lange gedauert, bis in die Geschichte reinkam. Der Schreibstil hat mich einfach nicht mitgerissen. Erotische Szenen gibt es nur wenige und auch erst recht spät und so ist dieser Roman untypisch für das Genre.

Callie hat  keine Erinnerung mehr an den Unfall und erst nach und nach erinnert sie sich durch die vertraute Umgebung und ihre Begegnungen mit Keith an den Unfallhergang. Was wirklich geschah, war leider keine Überraschung und sehr vorhersehbar.

Sehr gut gefallen hat mir aber das Setting des Buches. Die Kleinstadt in den Südstaaten fand ich sehr heimelig und passt gut in den Sommer.

Fazit: Ungewöhnlicher New-Adult-Roman, der meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. 3 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(346)

677 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 175 Rezensionen

erotik, calendar girl, audrey carlan, liebe, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mia Saunders braucht dringend Geld. Ihr Vater hat hohe Spielschulden und die Geldeintreiber bedrohen sein Leben und das seiner beiden Töchter. Um schnellstmöglich die Schulden begleichen zu können beginnt Mia als exklusives Escort Girl in der Agentur ihrer Tante zu arbeiten. Jeden Monat wird sie für einen andern Mann zur Verfügung stehen. Sex ist im Vertrag jedoch ausdrücklich ausgeschlossen. Und bereit der Erste Mann, Wes zieht sie körperlich sehr an.

 

Ein Buch, an dem man in diesem Sommer kaum vorbeikommt. Und auch ihr wurde durch den Klappentext und das wirklich schöne Cover auf „Calender Girl“ aufmerksam.

Mia ist eine sehr selbstständige junge Frau und tut alles um ihrer Familie zu helfen. Zuerst hat sie große Zweifel, ob sie wirklich den Job als Escort Girl annehmen soll, werden diese Frauen doch oft mit Prostituierten verglichen. Sex ist zwar in ihrem Vertrag nicht inbegriffen, sollte sei aber doch mit ihren Auftraggebern schlafen, müssen diese ihr eine Extra-Prämie bezahlen. Geld, dass Mia natürlich gut brauchen kann.

Wes hat mir sehr gut gefallen. Natürlich ist er, wie sollte es anders sein, ein Bild von einem Mann. Er ist sehr erfolgreich und vermögend. Er engagiert Mia um sich die Frauen in Hollywood vom Hals zu halten und hat nicht damit gerechnet Gefühle für Mia zu entwickeln. Doch er hat nur 24 mit Tage mit ihr, dann wird sie zum nächsten Mann weiterziehen. Mit dieser Situation kommt er nicht wirklich klar, da er sich mittlerweile ernsthaft in sie verliebt hat.

Mias zweiter Auftrag ist ein Künstler, für den sie die Muse sein soll. Auch Alec ist ist wieder extrem gut gebaut und gutaussehend. Er bevorzugt Mia nackt und verwandelt Fotos von ihr in Gemälde. Alec fand ich etwas anstrengend, er ist Franzose und redet, vor allem beim Sex viel Französisch. Mia muss ihn immer wieder fragen, was er gerade gesagt hat.

Der letzte Mann in diesem Buch ist Anthony Fasano. Tony hat ein großes Geheimnis, um dieses vertuschen zu können hat er Mia engagiert. Sie soll seiner Familie vorspielen seine Verlobte zu sein. Er war mir sehr sympathisch, allerdings bleibt dieser Teil des Buches recht oberflächlich und hätte gerne noch etwas in die Tiefe gehen bzw. auch etwas länger dauern können.

Und wie sollte es anders sein, Toni ist der schönste Mann, den Mia je gesehen hat... Im dritten Teil des Buches fand ich das dann schon ein wenig unglaubwürdig. Natürlich müssen die Männer in Erotik-Romanen gut aussehend sein, aber drei Männer ganz ohne Makel sind etwas übertrieben.

Bevor die Zeit bei den verschiedenen Männern zu Ende geht, bekommt Mia von Ihrer Tante bereits die Infos für Ihren neuen Auftraggeber. So bekommt man bereits einen kleinen Eindruck für den nächsten Teil. Diese Aufklärung gibt es im neuen Teil nicht und es empfiehlt sich daher die unterschiedlichen Teile der Reihe auch in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Die erotischen Szenen haben mir sehr gut gefallen, sie sind gut gesetzt und nicht übertrieben. Sprachlich waren sie tatsächlich erotisch und nicht vulgär. Viel Gefühl bietet der Roman allerdings nicht. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und das Buch lässt so schnell lesen.

Teil 2 „Berührt – April/Mai/Juni“ erscheint bereits am 12.08.2016. Die ersten sechs Monate sind jedoch auch bereits als Einzel-eBooks erschienen und können für 2,99 EUR in allen Shops gekauft werden.

Fazit: Gelungener Erotik-Roman mit einer neuen Idee. Gefühl und Romantik sind hier allerdings Mangelware. 4 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

110 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

liebe, cornwall, sommer, england, familie

Sommer in St. Ives

Anne Sanders
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2016
ISBN 9783764505462
Genre: Romane

Rezension:

Lolas Großmutter Elvira will mit ihrer Familie sechs Wochen in Cornwall verbringen. Der Großteil der Familie ist von diesem Wunsch nicht gerade begeistert. Und als Elvira ihnen dann den Grund für die Zusammenkunft mitteilt, fällt die Familie aus allen Wolken. Von einem entspannenden Urlaub kann jetzt keine Rede mehr sein.

 

Das Cover verspricht einen schönen Sommerroman und hebt sich von den üblichen Cornwall-Romanen ab, auf denen meistens eine Landschaft und Häuser abgebildet sind. Es hat mich direkt angesprochen und der Klappentext hat mich dann endgültig davon überzeugt, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte.

Lola und ihr Bruder Luca waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Die beiden passen nicht so recht in ihre Familie und sind sehr herzlich und haben einen tollen Humor. Ihre Mutter und Schwester sind anfangs sehr oberflächlich und können nur schwer die positiven Dinge im Leben erkennen. Großmutter Elvira wird als ziemlich kalte Frau beschrieben und tatsächlich zeigt sie kaum ihre Gefühle.

Chase hat es mir von Anfang an angetan. Seine kleine Frotzeleien in Form von Nachrichten auf dem Coffee-To-Go-Becher fand ich wirklich sehr witzig und süß. Lola und er lernen sich schnell besser kennen und es knistert sehr zwischen ihnen.

Der Roman spielt auf mehreren Zeitebenen. Er geht bis 1955 zurück, als Elvira das erste Mal in  Cornwall ist und Sam kennenlernt und springt dann zu weiteren Gegebenheiten, als Elvira und Sam sich wiedersehen. Mir waren die jüngeren Ichs der beiden viel sympathischer als die Älteren. Von dem heutigen Sam bekommt man recht wenig mit und Elvira ist sehr distanziert. Früher waren beide sehr herzlich und man konnte die tiefe Liebe, die die beiden verbindet schnell erkennen, da diese Kapitel aus beider Sicht geschrieben wurde. Am Ende sind die Beweggründe von Elvira sehr gut nachvollziehbar und lassen sie selbst in einem ganz anderen Licht erscheinen.

In der Gegenwart geht es hauptsächlich um Lola und Chase und die Beziehungen innerhalb der Familie. St. Ives hat die gesamte Familie beeinflusst und sie erkennen lassen, was wirklich im Leben zählt.

Der Humor von Anne Sanders hat mir sehr gefallen und ich musste mehr als einmal über Lola lachen. Die Dialoge sind grandios und auch ihre Gedankengänge sind sehr unterhaltsam. Und vor allem Elviras und Sams Geschichte regt zum Nachdenken an.

Der Schreibstil ist trotz der eingestreuten englischen Phrasen sehr flüssig und das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Diese Phrasen haben mich anfangs ein bisschen gestört, doch dann fand ich, dass sie wunderbar gepasst haben und noch einmal verdeutlicht haben, wo der Roman spielt. Die wunderbaren Beschreibungen von St. Ives haben mir das Gefühl gegeben, den Ort direkt vor mir sehen zu können.

Fazit: Ein wundervoller Sommerroman, mit einer perfekten Mischung aus Romantik, Gefühl, Drama und Humor. 5 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(53)

108 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

paige mckenzie, geister, haus, geist, grusel

Sunshine Girl - Die Heimsuchung

Paige McKenzie , Alyssa Sheinmel , Doris Hummel
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 18.08.2016
ISBN 9783845814032
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die 16jährige Sunshine ist mir ihrer Adoptivmutter gerade nach Washington gezogen. Das neue Haus findet sie mehr als gruselig, und bereits in der ersten Nacht hört Sunshine unerklärliche Schritte und das Flüstern eines kleinen Mädchens. Doch dabei bleibt es nicht, unheimliche Geräusche und Dinge die sich wie von selbst bewegen erhärten die Hinweise, dass es in dem Haus spukt. Und auch auf Fotos ist ein Schatten eines kleinen Mädchens zu sehen. Zudem verändert sich Sunshines Mutter immer mehr. Die Lage spitzt sich zu und die beiden geraten in ernste Gefahr.

 

Eine Geistergeschichte und zwar genauso eine, wie ich sie liebe. Ein gruseliger Spuk ein einem neuen Haus, klar, dass ich an „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ nicht vorbei komme. Das Cover fängt die Stimmung des Romanes auch sehr gut ein.

Sunshine ist ein ungewöhnlicher Teenager, sie interessiert sich nicht für Jungs und nicht dafür, was andere sagen und sie liebt alte Dinge. Doch an das Paranormale hat sie bisher nicht geglaubt. Sie fühlt sich ziemlich allein gelassen, da auch ihre Mutter und ihre besten Freundin ihr nicht glauben. Erst ihr neuer Schulkamerad Nolan glaubt ihr. Nolan hat mir sehr gut gefallen. Er glaubt an das Paranormale und geht die Sache sehr analytisch an. Sehr schön fand ich, dass sich zwischen Nolan und Sunshine zwar eine besondere Beziehung aufbaut, diese aber keine gewöhnliche Liebesgeschichte ist.

 Sehr gruselig fand ich, dass sich Sunshines Mutter sich nach einem heftigen Vorfall im Badezimmer nicht mehr daran erinnern kann. Ihr Verhalten wird daraufhin immer merkwürdiger und sie gleicht nicht mehr sich selbst. Schon bald merkt man, dass sie durch etwas Böses beeinflusst wird.

 Zwischendurch gibt es kurze Kapitel von jemandem, der Sunshine und ihre Mutter beobachtet. Diese Kapitel sind sehr mysteriös und tragen sehr zu Spannung bei. Die Geschichte bekomme zu dem Übernatürlichen auch noch einen fantastischen Twist, den ich bei einem Grusel-Roman nicht erwartet hätte. Ich persönlich hätte dieses Element nicht gebraucht und die Spuk-Geschichte alleine hätte mir gereicht.

Auf Englisch gibt es mit „The Awakening of Sunshine Girl“ bereits einen zweiten Teil und ich hoffe, dass auch dieser auf Deutsch übersetzt wird.

Paige McKenzie hat auch einen YouTube-Channel und dort eine Serie über Sunshine und den Spuk veröffentlicht. Die Videos sind im Stil eines Video-Tagebuches gedreht, decken sich jedoch kaum mit dem Buch. Die kurzen Videos haben mir dennoch sehr viel Spaß gemacht. Die Videos kann man problemlos ansehen, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat, da sich die Storys unterscheiden wird man nicht gespoilert.

 Fazit: Spannender, gruseliger Jugendroman mit einem fantastischen Touch. Ein Buch, das man nicht im Dunkeln und schon gar nicht alleine zu Hause lesen sollte. 4,5 von 5 Sternen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

24 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

dschinn, erotik, adult, wunsch, wünsche

Beschworen - Tödliche Wünsche

Rainy Kaye
E-Buch Text: 343 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 07.06.2016
ISBN 9783732526017
Genre: Fantasy

Rezension:

Dimitri ist ein Dshinn und sein Gebieter, der Multimillionär Karl Walker ist skrupellos. Dimitri muss Karls Wünsche erfüllen, ob er will oder nicht. Doch dann lernt er Syd kennen und sie ist ganz anders als andere Frauen. Aus dem für Dimitri üblichen One-Night-Stand wird schnell mehr. Doch er kann ihr nicht offenbaren, wer er wirklich ist und Syd kann das nicht akzeptieren, und dann fordert Walker auch noch einen Wunsch ein, den Dimitri auf keine Fall ausführen will, doch der Fluch lässt ihm keine Wahl.

Das Cover gefällt mir sehr gut und es hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Es ist mystisch und verspricht einen spannenden Roman. Dieses Buch würde ich gerne in meinem Bücherregal sehen, aber leider gibt es hier nur eine digitale und keine gedruckte Fassung.


 Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich mich gut in Dimitri hineinversetzen konnte, auch wenn er manchmal ein ganz schöner Arsch ist, das auch weiß und sich nicht dafür schämt. Er ist wie er ist und verstellt sich nicht. Mit seiner Lebenssituation ist er mehr als unzufrieden, kann sie aber nicht ändern. Und gerade als er Syd kennenlernt wird ihm das noch einmal mehr vor Augen geführt. Syd bleibt lange ein großes Rätsel. Man erfährt recht wenig von ihrer Person und ihren Beweggründen. Doch ihr liegt wirklich etwas an Dimitri und es knistert gewaltig zwischen den beiden.

Die Story ist spannend und abwechslungsreich, besonders überraschende Wendungen machen das Buch zu einem Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Zudem ist der Humor der Autorin wirklich grandios. Sie hat mich einige Mal zum Lachen gebracht. Auch die Erotik kommt in diese Buch nicht zu kurz. Sehr gut hat mir aber gefallen, dass die erotischen Szenen nicht übermächtig ausgeschmückt wurden, sondern sich gut dosiert in die Story einfügen. Mit einem Dshinn, der unter dem Bann seines Gebieter steht und alles tun muss, was der sich wünscht und das ohne eigene Magie, hat Rainy Kaye einen ungewöhnlicheren Protagonisten geschaffen, der sich deutlich von anderen abhebt.

Hier handelt es sich zwar um den ersten Teil einer Reihe, aber es gibt keinen Cliffhanger. Das Buch lässt sich auch als Einteiler lesen. Trotzdem hoffe ich, bald den zweiten Teil lesen zu können. Bisher ist dieser leider nur auf Englisch erhältlich.

Fazit: Humorvolle und spannende Romantasy, in der auch die Erotik nicht zur kurz kommt. Klare Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(94)

148 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

romeo und julia, liebe, stefanie hasse, gardasee, impress

Liebe keinen Montague

Stefanie Hasse
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.06.2016
ISBN 9783646602258
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die 19jährige Allegra beschließt zusammen mit ihrer besten Freundin Jen ein Wochenende am Gardasee zu verbringen. Ihre Mutter stammt von dort und sie möchte sich gerne einen Eindruck ihres Herkunftslandes verschaffen. Kaum dort angekommen lernen die beiden den attraktiven Alessandro kennen, einen Nachfahren der legendären Capulets. Allegra spürt eine Verbindung zu Alessandro,  sie erfährt endlich etwas über ihre Familie und einen grausamen Fluch der auf den Capulets und Montagues lastet. Auf einem Maskenball lernt sie dann ihren persönlichen Romeo kennen und kann ihn nicht vergessen. Doch der Fluch beeinflusst auch ihr Leben. Kann die Liebe ihn bezwingen?

 

Das Cover ist einfach wunderschön und ein wahrer Eyecatcher. Zudem passt es auch sehr gut zum Buch, da sich Luca und Allegra das erste Mal auf einem Maskenball begegnen. Nachdem ich Romeo & Julia liebe, war klar, dass ich um diese Adaption nicht herum komme.

 Allegra und Alessandro haben mir sehr gut gefallen, da man auch Einblick in ihre Gefühlswelt bekommt. Jen und Luca bleiben dagegen recht blass und zu ihnen konnte ich keine Bezug aufbauen. Auch der Padre und der Dunkle blieben sehr geheimnisvoll und eine wirkliche Erklärung zu beiden gibt es nicht. Ich hoffe, dass das im zweiten Teil der Dilogie noch nachgeholt wird.

 Der Schreibstil ist leicht und flüssig, so dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin.

 Sehr gut gefallen hat mir, dass es sich nicht um eine reine Lovestory handelt. Fantastische Elemente, wie zum Beispiel der Fluch, besondere Gaben und Wesen aus der Mythologie, die zur Prüfung gehören fügen sich gut in die Geschichte ein.

 Das Buch ist wie ein Theaterstück in Akte und Szenen anstatt Kapiteln unterteilt. Das passt sehr gut zum Romeo & Julia-Thema.

 Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band „Luca & Allegra – Küsse keine Capulet“, der bereits am 04.08.2016 erscheinen wird.

 Fazit: Spannende und moderne Adaption, mit fantastischen Elementen von Shakespeare´s Romeo und Julia. 4 von 5 Sternen.

 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(66)

98 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

liebe, trennung, ehe, christiane von laffert, kinder

Herz verloren, Glück gefunden

Christiane von Laffert
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2016
ISBN 9783442484126
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die 39jährige Victoria ist verheiratet und Mutter von zwei tollen Kindern. Doch wirklich glücklich ist sie trotzdem nicht. Ihr Mann nörgelt ständig an ihr herum und als sie sich dann auch noch mit ihm streitet, packt sie die Gelegenheit am Schopf und flieht mit ihrer besten Freundin Emily zum Arlberg um dort für ein Society-Magazin die Clubs zu testen. Da sie sich unter den Schicki-micki-Leuten fehl am Platz fühlt, erfindet sie ein Alter-Ego: Kati König, die erfolgreiche PR-Beraterin, und experimentierfreudiger Single. Doch dann bleibt sie mit Constantin im Aufzug stecken und merkt plötzlich, was ihr alles in ihrer Ehe fehlt. Constantin könnte der Mann ihres Lebens sein, aber er kennt sie nur als Kati König und nicht als Victoria und ihr Ehemann und ihre Kinder sind ja auch noch da.

 

Das Cover gefällt mir leider nicht sehr. Zu viele Gegenstände, die willkürlich ausgewählt wirken und nur wenig Bezug zur Story haben.

 Victoria ist Anfangs ein sehr sympathischer und authentischer Charakter. Ich fand es auch sehr erfrischend, mal wieder ein Buch über eine Frau zu lesen, die näher an meinem eigenen Alter ist und mit beiden Beinen im Leben steht. Sie ist etwas moppelig und findet sich nicht wirklich attraktiv. Victoria hat auch ein Talent dafür kein Fettnäpfchen auszulassen und springt mit Anlauf direkt hinein. Ich konnte mich zu Beginn gut in sie hineinversetzen. Das hielt leider nicht allzu lange an. Später hat sie auf mich dann sehr egoistisch gewirkt und mit ihrem Selbstmitleid hat sich mich dann auch etwas genervt. Sie hat es immer sehr gestört, dass ihr Ehemann vorschnell über andere urteilt und tut es dann selbst. Etwas unglaubwürdig wirkt auch, dass sie solange unglücklich, aber treu verheiratet war und jetzt plötzlich mehrere Männer anziehend findet und über Beziehungen mit ihnen nachdenkt.

Mit Victorias Freundinnen bin ich von Anfang an nicht klar gekommen. Wirkliche Freundschaft sieht für mich anders aus und ich fand etwas unglaubwürdig, dass Victoria aus allen Wolken fällt, als die beiden ihren wahren Charakter zeigen, da sie die beiden ja angeblich schon so lange kennt.

Die WG, in die Victoria mit ihrem Kindern zieht, hat mir sehr gut gefallen. Vier verschiedene Charaktere unter einem Dach und doch kommen alle sehr gut miteinander aus. Kristian ist der Ruhepol und hält die anderen zusammen, ihn mochte ich sehr gerne.

 Der Anfängliche und vielversprechende Humor nahm leider immer weiter ab und die Geschichte plätscherte nur noch vor sich hin. Zum Ende kam der Humor dann zurück und lies mich ein paar Mal schmunzeln.

 Fazit: Durchschnittlicher Chick-Lit Roman, ohne große Höhen und Tiefen. 3 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(103)

150 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

liebe, fluch, impress, märchen, märchenadaption

Being Beastly - Der Fluch der Schönheit

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.06.2016
ISBN 9783646602562
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Valeria hat ihrem 16. Geburtstag entgegen gefiebert, denn an diesem Tag soll sie erfahren, wen sie heiraten wird. Ihr zukünftiger Ehemann ist zwar ein Baron, kann ihre Erwartungen aber nicht erfüllen. Er reagiert sehr abweisend auf sie und das einstmals stolze Herrenhaus ist ziemlich herunter gekommen. Zu allem Überfluss erfährt sie auch noch von dem Fluch, der auf Baron Jayden Westwood und dem Anwesen lasten soll. Doch Valeria gibt nicht so schnell auf und versucht ihrem zukünftigen Ehemann näher zu kommen. Was steckt hinter Jaydens Verhalten und vor allem dem Fluch?

 

Das Cover finde ich wunderschön und hat mich dazu verleitet, das Buch lesen zu wollen ohne den Klappentext zu kennen, aber auch der Klappentext hörte sich wirklich gut an.

 So ganz konnte das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Die Story plätschert vor sich hin und wirklich fesseln konnte sie mich leider nicht. Es handelt sich zwar um eine Adaption von „Die Schöne und das Biest“, das Buch ist aber eine eigene Geschichte und es hat mich nicht viel an die Ursprungsgeschichte erinnert.

Die Charaktere blieben leider recht blass, einzig Liam war mir sympathisch. Baron Westwood ist sehr abweisend und seine Geschichte erfährt man zusammen mit Valeria durch seine gesammelten Erinnerung. Valeria und Belltaine empfand ich als sehr naiv und oberflächlich.

 Gerade die märchenhafte Stimmung und auch die Idee der gesammelten Erinnerungen haben mir sehr gut gefallen. Die Story hält ein paar sehr überraschende Wendungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

 Die Liebesgeschichte zwischen Valeria und Jayden Westwood war leider kaum nachvollziehbar. Jayden liebt Valeria angeblich seit dem er sie das erste Mal gesehen hat und Valerie verliebt sich in sein wahres Ich. Beides ist plötzlich einfach so und ohne weitere Erklärung und Geschichte. Die Liebe der Beiden ist von jetzt auf gleich so tief, das beide für einander Sterben würden. Hier hätte ich mir mehr Ausführungen gewünscht.

Fazit: Märchenhafte Erzählung, der jedoch etwas mehr Spannung und Schnelligkeit gut getan hätten. 3 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(358)

612 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 209 Rezensionen

erotik, lauren rowe, liebe, sex, the club

The Club – Flirt

Lauren Rowe , Lene Kubis
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492060417
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Jonas möchte sich nach einem One-Night-Stand nicht mehr schuldig fühlen, wenn er keine Beziehung mit den Frauen eingehen möchte. Er möchte nur seinen Spaß haben und meldet sich deshalb bei „The Club“ an, um gleichgesinnte Frauen zu finden. Womit er nicht gerechnet hat ist, dass sich bereit die Anmeldeassisstentin Sarah von seinem Profil angesprochen fühlt. Sie schickt ihm noch in der gleichen Nacht eine intime E-Mail und er kann nicht anders, er muss diese Frau finden. Koste es was es wolle.

 

 Das Cover finde ich sehr ansprechend und es ist ein richtiger Blickfang. Man wird sofort auf das Buch aufmerksam.

 Jonas war mir anfangs leider gar nicht sympathisch. Er ist tatsächlich nur auf Sex aus und mit seiner Sprache dabei sehr direkt. Er sieht unglaublich gut aus und angeblich kann ihm keine Frau widerstehen. Ich fand Jonas als viel zu glatt. Ein paar Ecken und Kanten hätte er schon haben können. Sehr klischeehaft und unnötig fand ich, dass er immer noch ein traumatisches Erlebnis seiner Kindheit verarbeitet und mit sich herum schleppt. Im Verlauf der Geschichte lernt man Jonas dann ein bisschen besser kennen, aber so wirklich warm geworden bin ich mit ihm nicht.

Und auch zu Sarah konnte ich keine wirkliche Beziehung aufbauen. Ihre Beschreibung fand ich recht flach und viel erfährt man nicht über sie.

 Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Jonas und Sarah erzählt. Man verfolgt dabei die Gedankengänge und den E-Mail-Verkehr der beiden. Die E-Mails haben den Teil des Buches interessanter gemacht, da im ersten Teil nur wenig Handlung vorhanden ist.

Der Schreibstil ist zwar flüssig, die Sprache ist allerdings teilweise sehr vulgär und das nicht nur während dem E-Mail-Verkehr der beiden Protagonisten. Das hat mich gestört, denn erotisch fand ich das nicht. Aber ab ca. der Mitte des Buches wird das etwas weniger. Generell gibt es ab da endlich mehr Handlung und auch Romantik. Es geht nicht immer nur um das Eine. Ab hier hat mir die Geschichte ganz gut gefallen.

Bis kurz vor Schluss war ich mir aber nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen möchte. Der Epilog hat mich dann allerdings überzeugt, dem zweiten Teil auch eine Chance zu geben, da der kleine Cliffhanger für die Fortsetzung Spannung verspricht.

 Fazit: Ich fand das Buch zu vulgär um erotisch zu sein und durch wenig Handlung kam keine Spannung auf. Für alle, die explizite Sprache in Erotikromanen mögen, sicherlich genau das Richtige. 3 von 5 Sternen.

 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Liebe, wie sie im Buch steht

Melissa Pimentel , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.03.2017
ISBN 9783442482443
Genre: Romane

Rezension:

Die Amerikanerin Lauren ist nach London gezogen um über eine gescheiterte Beziehung hinwegzukommen und einen Neuanfang zu starten. Eine neue Beziehung sucht sie nicht und möchte nur ihren Spaß haben. Leider sind die britischen Männer nicht wie erwartet und die ganze Sache läuft nicht wie sie soll. Lauren beschließt ein Experiment zu starten und jeden Monat einen anderen Dating-Ratgeber zu testen.


Das Cover ist durch das dominierende Rot sehr auffällig, gefällt mir aber leider gar nicht.

Die Grundidee des Buches hat mir sehr gut gefallen und war sehr vielversprechend. Die Ausführung hat mir jedoch leider nur bedingt gefallen.

Die Protagonistin Lauren war mir nicht wirklich sympathisch. Die meiste Zeit raucht und trinkt sie und ist auf der Suche nach einem Sexpartner. Immer wieder wird ihr Ex Dylan erwähnt und dass sie ihn wohl ziemlich verletzt hat. Was allerdings damals passierte wird erst ganz zum Schluss aufgeklärt. Diese Andeutungen haben mich ziemlich genervt und ich hätte mir eine frühere Aufklärung gewünscht um Lauren ein bisschen besser verstehen zu können. Insgesamt empfand ich Lauren als eine sehr oberflächliche Person.

Die Ratgeber die Lauren testet gibt es tatsächlich und viele der Tipps sind wirklich unglaublich dämlich. Lauren lässt sich davon jedoch nicht abschrecken und zieht die Tipps des jeweiligen Ratgebers jeden Monat gnadenlos durch. Teilweise mit Erfolg, teilweise ohne. Die Ergebnisse hält sie am Ende des Monats in einer Zusammenfassung fest. Am Ende des Buches gibt es eine Bibliographie und Quellennachweis, in dem die getesteten Ratgeber aufgelistet sind.

Das Buch ist in Tagebuchform aufgebaut und liest sich manchmal wie ein Tatsachenbericht. In einer Anmerkung der Autorin am Ende des Buches erfährt man, dass sie tatsächlich ein Ähnliches Experiment selbst durchgeführt hat und so die Idee für das Buch bekam.

Es gibt allerdings nicht für jeden Tag einen Eintrag. Oft werden Tage, manchmal auch eine Woche übersprungen. Hier hätte ich mir mehr Infos über den Verlauf und auch den Inhalt der Tests gewünscht und dafür lieber einen Ratgebertest weniger. Das Ende kam dann sehr plötzlich und ich fand es etwas unrealistisch.

Gut gefallen hat mir, dass im Buchdeckel Cocktail-Rezepte abgedruckt sind, auch wenn diese mit dem Buch eigentlich nichts zu tun haben.

Fazit: Grandiose Grundidee, an der Ausführung hapert es jedoch. Ein oberflächlicher und langgezogener Roman. 3 von 5 Sternen.

  (0)
Tags:  
 
274 Ergebnisse