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Trunken vor Lust

Kayou Amamiya , Gandalf Bartholomäus
Flexibler Einband: 196 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 03.05.2018
ISBN 9783770498772
Genre: Comics

Rezension:

Die Story, die um Taisei und Ludwig gesponnen wurde, hat mir gut gefallen. In die Welt des Weinhandels einzutauchen, war spannend und mal was ganz anderes. Wir reisen sogar für eine Weile nach Frankreich und die (leider) kurzen Szenen dort haben mir besonders gut gefallen. 

Leider blieben die Charaktere ein wenig flach, weil es doch hauptsächlich um das Eine ging. An sich nicht schlimm, schließlich ist der Manga ab 18 und damit hätte man rechnen können, aber ich für meinen Geschmack habe es nicht so gerne, wenn sich diese Szenen zusammenhanglos aneinanderreihen. Gefühle und Emotionen, ein klein bisschen Herzschmerz kamen dafür gut an und wurden toll durch Dialog und Zeichnung transportiert.

Für Yaoi / Hentai Fans also ein absolutes Muss, für alle anderen, die eher auf eine zarte Liebesgeschichte hoffen, eher nicht zu empfehlen. Derb oder vulgär wurden die Dialoge und die Zeichnungen an keiner Stelle, ein Pluspunkt dafür. 

Positiv aufgefallen ist mir der Zeichenstil, der hat mir tatsächlich ausgesprochen gut gefallen. Er ist sehr fein und detailliert und ähnelt ein bisschen dem Stil von Rihito Takarei. 

Alles in Allem ein netter Yaoi-Manga für "sexy" Unterhaltung. 

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Tags: boyslove, gay, gayromance, hentai, liebe, love, manga, trunken vor lust, yaoi   (9)
 

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Herzflüstern

Katharina B. Gross
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Forever , 08.06.2018
ISBN 9783958189713
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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Shinrin Yoku - Waldbaden. Die heilende Kraft der Natur

Annette Lavrijsen , Simone Schroth
Fester Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783785726358
Genre: Sachbücher

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adam, bibel, eva, gott, greenblatt, religion

Die Geschichte von Adam und Eva

Stephen Greenblatt , Klaus Binder
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Siedler, 12.03.2018
ISBN 9783827500410
Genre: Sachbücher

Rezension:

Stephen Greenblatt liebt Geschichten, besonders die Erzählung von Adam und Eva, den ersten von Gott geschaffenen Menschen. Nicht nur durch seine Sprachgewalt, sondern auch der wissenschaftliche Hintergrund, die Recherche und die liebevolle Art, mit der er seine Protagonisten durch Buch begleitet, machen dieses Buch besonders. Nicht allein für den Leser mit wissenschaftlichem Anspruch ist dieser Band lesenswert, auch für Neugierige, die in den Mythos eintauchen wollen, der die Menschheit bedeutungsvoll geprägt hat. Wir erfahren zunächst vom Genesisbericht, den antiken und mittelalterlichen Bearbeitungen: den Adamsbüchern (Vitae Adae et Evae). 
Spannend berichtet Greenblatt von Mohammed Ali al-Samman, einem ägyptischen Bazer aus einem Dorf im Norden von Luxor, der mit seinen Brüdern 1945  in die Berge zieht, um einen Dünger zu suchen, der sich in verlassenen Siedlungen aus dem dort verrottenden Material bildet. Seine Hacke stößt beim Graben aus eine Tonamphore, die versiegelt wurde. Dreizehn Bücher, in Leder eingebunden, dazu lose Blätter befinden sich darin und enttäuschen Al-Samman, der Gold vermutet hatte. In sein Heimatdorf zurückgekehrt, versucht er seinen Fund gegen Zigaretten oder ein paar Piaster einzutauschen. Das Vorhaben blieb ohne größeren Erfolg, so warf er einige Bücher zum Anfeuern des Ofens ins Feuer oder zerstört sie auf anderem Wege, nur einige Bücher überleben, eines davon "Die Apokalypse Adams". 
Auf diesem Wege verfolgen wir den Mythos durch die Zeit, über Darwin, bis in die Neuzeit. Greenblatts Werk ist umfassend, macht neugierig und führt ein in die Erzählung von Adam und Eva, die der Mehrheit der Menschheit geläufig ist. Hier entdecken und erfahren wir, was hinter diesem Mythos steckt. 

Nicht nur inhaltlich macht das Buch Eindruck. Der Siedler Verlag hat hier ein wunderbares und hochwertiges Buch auf den Markt gebracht. Die Abbildungen im Buch machen was her und auch der Schutzumschlag ist wirklich gelungen. Im Bücherregal auf jeden Fall ein Hingucker. 

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Tags: adam, bibel, eva, gott, greenblatt, religion   (6)
 

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dreyer, gay, gay romance, jona, küsse homosexualität, lappland, lgtb, liebe, liebesgeschichte, love, polarlichter, polarnacht, polarnächte

Polarnächte: Gay Romance

Jona Dreyer
E-Buch Text: 111 Seiten
Erschienen bei null, 01.12.2016
ISBN B01N56R41W
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe mich so über die Fortsetzung von Polarnächte gefreut. Jonas Witz  ist einfach in jedem ihrer Romane wunderbar auf den Punkt getroffen und stimmt mit meinem Humor komplett überein. Vielleicht bin auch auch deswegen ein großer Fan von ihrem Werk. Obwohl mich die Charaktere so oft zum Schmunzeln bringen, kann die eine oder andere Szene auch sehr gefühlvoll und ernst werden. Roman und Leevi gehören zu meinen Lieblingscharakteren aus Jonas Romanen, denn mit den beiden reise ich in den schönen Norden und in eine in Polarlicht getauchte Winterlandschaft. (Ich habe selbst einmal vor einigen Jahren eine lange Reise durch Schweden und Norwegen gemacht und ich habe diese Landschaften lieben gelernt). 
Obwohl ich den ersten Band für abgeschlossen hielt und mit dem Ende "zufrieden" war, habe ich mich natürlich dennoch über einen neuen Abschnitt in Romans und Leevis gemeinsamen Leben gefreut. Die Geschichte knüpft beinah nahtlos an den ersten Teil an und ich war sofort wieder mitten drin im Geschehen und der Geschichte. 
Man lernt die beiden Charaktere noch besser kennen und genau hier liegt vielleicht das Problem? Denn Leevi hat ein kleines Geheimnis, das plötzlich auf der Fußmatte steht und Urlaub bei ihm machen möchte. Ein paar heiße Szenen durften natürlich auch nicht fehlen, die Jona immer mit sehr viel Gefühl beschreibt und es schafft, diese in keinster Weise abgedroschen klingen zu lassen. Von Anfang bis Ende war dieser Roman ein wunderbares Leseerlebnis und damit eine Empfehlung von mir an euch, wenn ihr nach einer schönen Gay-Romance sucht, die euch fesselt und für einige Stunden lang in ihren Bann zieht. 

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Tags: dreyer, gay, jona, küsse homosexualität, lgtb, liebe, love, polarlichter, polarnächte   (9)
 

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bildband, blumen, deko, dva, flower, fotografie, garten, home, ladies, pflanzen

Flower Ladies: Von der Pflanzen-Leidenschaft zur Geschäftsidee. 20 Frauen im Porträt

Karin Heimberger-Preisler , Wei Ling Khor
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Deutsche Verlags-Anstalt, 26.03.2018
ISBN 9783421040916
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sie waren alle einmal Computerwissenschaftler, Architekten, Lehrer oder Sozialarbeiter. Heute arbeiten sie erfolgreich mit Pflanzen. „Von der Pflanzen-Leidenschaft zur Geschäftsidee. 20 Frauen im Porträt.“ Da ich selbst Blumen liebe und immer welche im Haus haben muss, bin ich dankbar, dass ich einen Blick in dieses Buch werfen konnte. 

Der Bildband an sich ist wunderschön aufgemacht und zeugt von Hochwertigkeit. Es gibt viele tolle Farbfotos, die schon allein jedes für sich schön anzusehen sind. Sie sind wunderbar inszeniert und in Szene gesetzt.  Durch diese Fotografien fühlt man sich den Frauen ganz nah, als würde man ihnen bei ihrer Arbeit zuschauen. Neben Personen und Orten gibt es auch viele ästhetische Nahaufnahmen von Details.

Jedem Unternehmen ist ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem die Geschäftsidee und die Flower Lady vorgestellt werden. Es ist faszinierend zu sehen, in welchen Bereichen sich Blumen verwenden lassen und welche Rolle sie in unseren Leben spielen können. Darüber hatte ich mir bis jetzt noch gar keine Gedanken gemacht. So finden wir hier eine junge Frau, die einen Fahrrad-Blumenkurrier betreibt, aber auch echte alte Handwerkskunst mit Blumen. Besonders gefallen hat mir das Kapitel "In Tradition der Alten Meister", in der Emily Avensons Blumenarrangements vorstellt werden, die aus dem 17. Jahrhundert entsprungen sein könnten.


Insgesamt ist Flower Ladies ein schöner, aber auch inspirierender Bildband, der mit tollen Beiträgen und wunderschönen Fotografien glänzt. Jede einzelner Lebensweg dieser Frauen ist faszinierend und auf jeden Fall lesenswert. 

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Tags: bildband, blumen, decor, deko, dva, flower, fotografie, garten, home, ladies, pflanzen   (11)
 

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura , Ursula Gräfe
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 23.04.2018
ISBN 9783570103357
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung
Unser Protagonist, aus dessen Sicht wir die Geschichte lesen, wird von starken Kopfschmerzen geplagt. Der Arzt hat eine schlechte Nachricht für ihn: er hat einen Gehirntumor im Endstadium und nicht mehr lange zu leben. 
Am Boden zerstört, eilt unser Postbote nach Hause, wo er auf sich selbst trifft. Sein Doppelgänger, sein Gegenteil, ist der Teufel höchstpersönlich, der ihm einen Pakt vorschlägt. Für jeden weiteren Tag Leben, muss etwas von der Welt verschwinden. Die Entscheidung trifft jedoch nicht der Kranke, sondern der Teufel selbst. Schließlich sind es nur Kleinigkeiten, unwichtige Dinge, die niemand braucht, verspricht er, die verschwinden könnten. Wer hätte da nicht eingeschlagen?

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt. Sie ist unfassbar originell und steckt voller Überraschungen, beinhaltet sehr viele traurige, aber auch komische Momente. Selten habe ich bei einem so kurzen Roman gelacht und bin gleichzeitig sehr nachdenklich geworden. 

Kawamura hat einen wunderbaren Weg zwischen Minimalismus und Tiefsinnigkeit gefunden, um die Geschichte zu erzählen. An manchen Stellen wirkt der Roman fast ein bisschen wie Poesie und ist wirklich sehr ergreifend. Wir treffen nur wenige Charaktere an, Namen spielen hauptsächlich nur bei "Eissalat" und "Weißkohl", den beiden Katzen, eine Rolle. Selbst der Protagonist bekommt keinen Namen. Was allerdings toll zur Geschichte passt, denn es geht schließlich genau um die Frage, welche Dinge auf der Welt "überflüssig" sind und auf was es wirklich ankommt. Mit jedem Gegenstand, der verschwindet, kommen die Vorstellungen von einer Welt ohne ihn, kommen aber auch die Erinnerungen, die mit ihm verbunden sind. Sind sie es wert, auf der Welt zu sein und brauchen wir Menschen sie überhaupt? 
Daneben bekommen wir einen schönen, aber auch traurigen Eindruck davon, wie es ist, Abschied zu nehmen. Von Dingen, an die wir uns gewöhnt haben, von Menschen, die wir lieben. 
 
 „Unsere Todesrate beträgt einhundert Prozent. Wenn man das bedenkt, ist es absurd zu behaupten, der Tod sei ein Unglück.“

Das Buch beinhaltet eine große Allgemeingültigkeit, vor allem weil Religion keinerlei Rolle spielt. Natürlich ist der Teufel hauptsächlich eine Gestalt aus dem Christentum, doch das Hauptaugenmerk liegt hier eher in der Philosophie, die für jede Kultur, jede Religion und jeden Menschen gültig ist.

Ich lege jeden diesem Roman an Herz, der etwas lesen möchte, dass sehr tiefsinnig und doch gleichzeitig wunderbar leicht zu lesen ist. Kawamura hat es auf 192 Seiten geschafft, mir den Sinn des Lebens zu erklären.  

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Tags: alle, asien, der, japan, katzen, verschwänden, von, welt, wenn, wennallekatzenvonderweltverschwänden   (10)
 

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das, gay, gehört..., glück, groß, homo, katharina, lgtb, liebe, mir, romance, verliebt

Das Glück gehört mir

Katharina B. Gross
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Dead Soft Verlag, 01.11.2017
ISBN 9783960891536
Genre: Romane

Rezension:

Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn bisher habe ich noch nie eine Liebesgeschichte rund um einen Schornsteinfeger gelesen. Schon alleine das ist ein großer Pluspunkt für die Story, denn wie einige von euch bereits wissen, sind mir die Charaktere in Büchern am wichtigsten. Die Story muss nicht einmal besonders aufregend oder einzigartig sein, solange mich die Figuren fesseln können. Und das konnten sie in "Das Glück gehört mir"! Leopold (Leo) habe ich sofort in Herz schließen können. Ich mochte besonders seine aufgeschlossene, herzliche Art und dass er kein Geheimnis aus seinen Gefühlen für Kai macht. Dieser ist Altenpfleger und kümmert sich in einem Seniorenwohnheim unter anderem um Leos Omi, die die zwei versucht zu verkuppeln. Ich wusste anfangs nicht recht, was ich von Kai halten soll, denn die Gerüchte im Roman seine Person betreffend, haben ihn zu einem etwas unnahbaren Charakter gemacht. Erzählerisch gelungen, wie ich finde, denn einen ähnlichen Eindruck bekommt schließlich aus Leo, bis er hinter die Fassade blicken kann und Kai näher kennenlernt.

Das Zusammenkommen mit der "älteren" Generation fand ich besonders gelungen und hat mich teilweise auch etwas zum Schmunzeln gebracht, da mich Leos Oma doch sehr an meine eigene erinnert hat. Die Charaktere, um nicht zuviel vorweg zu nehmen, konnten mich alles in allem absolut überzeugen und die Figurenkonstellation ist sehr gelungen. 


Die Story an sich war leicht, ohne großartige Höhen und Tiefen, was ihr aber in keinem Fall einen Abbruch tut. Mit 260 Seiten ist der Roman kein umfassendes Werk und legt ein besonderes Augenmerk auf die Gefühle der beiden Protagonisten und wie sie zueinander finden. Toll finde ich, dass aus beiden Perspektiven geschrieben wurde und der Erzählanteil von Kai und Leo ungefähr gleich umfangreich ist. 

Besonders die Konflikte mit Kais Familie haben mir sehr gut gefallen und wurden toll in dem Roman umgesetzt. Sie waren realitätsnah und gut nachvollziehbar; an der Glaubwürdigkeit habe ich in keiner Sekunde gezweifelt. 

Der Schreibstil war flüssig und der Roman lässt sich zügig lesen. Die Sprache der Autorin ist modern und dennoch emotional, was die zentralen Gefühle sehr schön umschreibt. An einigen Stellen sehr zart und sensibel, und an anderen Stellen bekommt man rote Ohren, denn auch die erotischen Szenen kommen in dieser Geschichte nicht zu kurz. 


Vielen Dank, liebe Katharina, für das Exemplar von "Das Glück gehört mir", das ich nur allzu gerne gelesen habe.

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Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315953
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mal wieder hat es die gute Jenni geschafft, mich von der ersten Seite an zu packen. Ich weiß nicht warum, aber die Geschichte hat mich sofort gefesselt, dabei ist Romantasy eigentlich ein Genre, was ich nur selten genieße. Es geht um Maya, eine Hüterin der Gaia im Jahre 3013. Die Menschen haben die Erde zerstört und verseucht, doch die Göttin schaffte ihnen ein kleines Fleckchen Erde, das die Überlebenden in Frieden bewohnen dürfen. Technische Hilfsmittel und Konsum ist allerdings nur stark eingeschränkt möglich. Der Rest der Erde wurde mit einer kalten Eisdecke überzogen, damit sie sich regenerieren kann. Alle hundert Jahre wird eine Frau aus dem Orden gewählt, um die Geliebte einer der Jahreszeiten zu werden. In diesem Jahr ist es Maya, die auserwählt wird und sich zwischen Sol, Jersien, Nevis und Aviv entscheiden muss. Soviel zum Inhalt. 

Ich weiß nicht genau, warum ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Schon wie NO RETURN habe ich es innerhalb von zwei Tage einfach weggelesen und ich bin nicht der schnellste Leser, der auf Gaias Pfaden wandelt. Zunächst einmal haben mir die Charaktere unglaublich gut gefallen und das ist nun einmal mein A und O bei einer guten Story. Maya ist ein bodenständiges und sympathisches Mädchen, das ich einfach auf Anhieb mochte. Dabei bin ich eher selten ein Fan von weiblichen Protagonisten =D, da ich mich einfach schwer in sie hineinversetzen und ihre Handlungen meist nicht "ganz" nachvollziehen kann. 

Als sich Maya jedoch den 4 Jahreszeiten gegenüber sah und sie sich im Klaren darüber war, dass sie sich für einen von ihnen entscheiden muss, habe ich sie voll und ganz verstanden. Die vier sind ja allesamt göttlich, wie soll man sich da entscheiden.

Weiter im Text: Ein weiteres Nonplusultra, das in einer Geschichte nicht fehlen darf, sind die GEFÜHLE! Und man, dieser Roman hat einige davon. Wenn ihr Herzschmerz kennt, dann kennt ihr auch das Gefühl, wenn sich der Magen zusammenzieht und einem ganz schwindelig wird. Genau so habe ich mich während ein paar sehr dramatischen Szenen zwischen Nevis und Maya gefühlt, und mich reißen nicht viele Bücher so mit! 

Auch wenn sprechende Tiere in Geschichten sowie Büchern nicht so der Hit für mich sind, fand ich Nutty trotzdem sehr witzig. Ich hätte gerne mehr von seiner tiefen Stimme gehört. Und auch Iria hat eine entscheidende Rolle gespielt. 

Alles in allem mal wieder ein g.e.n.i.a.l.e.s Buch der lieben Jenni und für alle die, die es noch nicht gelesen habe (obwohl ich ja glaube, dass das kaum möglich ist), tut es jetzt oder seid verdammt! Ich sage das nicht sehr oft aber: Ihr verpasst was! Ich bin sicher, dass die Jahreszeiten Reihe mich noch eine Weile begleitet und ich bin richtig froh darüber. 

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Tags: fantasie, jennifer, liebe, mädchen, romance, verliebt, wolf   (7)
 

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

closer, gay, homosexualität, inataus, jungs, lgtb, liebesroman, outing, romance, schwul, young adult/new adult

Closer: Mason & Jackson

Ina Taus
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.09.2017
ISBN 9783744892964
Genre: Romane

Rezension:

Mason lebt in einer glücklichen Beziehung, aber plötzlich kommt alles anders, als ein neuer Junge in die Stadt kommt, der sein Herz zum Rasen bringt. Er muss erkennen, dass er wohl verliebt ist. Das alles kommt in dem Roman relativ plötzlich, das wirft nicht nur Mason aus der Bahn, sondern auch die Leute, die davon erfahren... und den Leser. 

Inhaltlich bietet das Buch eher wenige Spannungsbögen, denn die Beziehung von Mason und Jackson bleibt im Fokus. Die Szenen in diesem Roman erschienen mir allerdings etwas austauschbar, das ist jedoch nicht weiter schlimm, so kann man sich gut auf die Beziehung zwischen den beiden Jungs konzentrieren.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Figurenkonstellation und der Einblick in den Freundeskreis. Die Beschreibung über den Umgang der Freunde und ihre Reaktion auf die Liebesbeziehung zwischen Mason und Jackson konnte mich fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Masons Exfreundin weitergeht! 

Was ich ein bisschen vermisst habe, war das große Drama, das Gefühlschaos, DER Wendepunkt oder ein Moment, in dem man sich richtig in die Protagonisten hineinversetzen kann. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich der Figur von Mason auch ein wenig skeptisch gegenüberstand. Jackson hingegen habe ich richtig ins Herz geschlossen 💗.

Closer ist eine nette und leichte Unterhaltung für Zwischendurch. Durch den Gebrauch von moderner Sprache lässt sich das Buch flott und einfach lesen. Der Leser hat also keine Probleme sich das Gegebene gut vorzustellen und nachvollziehen zu können. 

An der Glaubwürdigkeit dieser Geschichte zweifel ich auch nicht, so wie es in vielen Rezensionen kritisiert wird. Es ist ein Roman! Und warum lesen wir Romane? Um das zu finden, was unser Leben uns nicht bieten kann. Alltägliche Geschichten übers Brötchenholen beim Bäcker würde ja auch keiner lesen wollen. 


Fazit
Man bekommt das, was der Klappentext verspricht: eine sommerlich leichte Lektüre über das Verliebtsein.

Die Autorin bringt die Geschichte auf ihren Punkt und konnte das, was sie vorhatte zu erzählen, gut vermitteln. Alles in Allem ein LESEGENUSS und auf jeden Fall eine klare Empfehlung von mir.

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Tags: closer, gay, homosexualität, inataus, jungs, lgtb, romance, schwul   (8)
 

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

erotik, gay fantasy, romantic fantasy, romantik

ANEIRYN: Gay Historical/Fantasy

Riley Greene , Jona Dreyer
E-Buch Text: 676 Seiten
Erschienen bei null, 26.04.2016
ISBN B01EVAVQG6
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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72 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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125 Tage Leben

Tina Köpke
Buch: 330 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 23.02.2018
ISBN 9783903130449
Genre: Romane

Rezension:

Worum es geht
Für Harper beginnt ein neues Leben, als sie Little Springs verlässt, um ein paar unschöne Angelegenheiten hinter sich zu lassen. Sie geht an eine Uni , die weit genug entfernt ist, damit ihre Vergangenheit sie nicht einholen kann. Dort angekommen heißt es, Probleme jeglicher Art zu meiden und das Leben einer Musterstudentin zu führen. Gleich am ersten Tag wird dieser Plan zu nichte gemacht, denn sie läuft Liam über den Weg. Er stellt sich als Harpers Zimmernachbar heraus und sieht nicht nur verboten gut aus, er ist auch ziemlich unverschämt. Und obwohl Harper versucht, seine Sticheleien geflissentlich zu ignorieren, kann sie nicht leugnen, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt... denn heißt es nicht so schön: Was sich neckt, das liebt sich?

Meine Meinung
Mein erster New Adult Roman nach ewigen Zeiten, jedenfalls kommt es mir so vor. Oder ist es der Erste seit Langem für den ich Feuer und Flamme bin? Angeregt durch Tinas spannende Posts zu ihrem Plot und den Protagonisten auf ihrer Instagramseite, habe ich mich schon vor laaanger Zeit dazu entschieden, dass Buch vorzubestellen und habe auch sehnsüchtig darauf gewartet. Und ich wurde nicht enttäuscht! Obwohl dieser Roman im der Genre New Adult zu finden sein wird und auch einige dieser Klischees aufgreift, ist er doch so ganz anders als die übrigen und was Besonderes. Ein Highlight dieses Buches war für mich auf jeden Fall die Protagonistin Harper, die ich unglaublich gerne mochte.  Ihre Art wird von den anderen Charakteren als Oma-mäßig bezeichnet, wenn sie lieber zuhause bleiben und lesen will, anstatt auszugehen und zu feiern und allein schon das hat sie mir sehr sympathisch gemacht. Darin konnte ich mich selbst sehr gut wiedererkennen! 😅 
Zweitens wäre da Liam oder auch das Love Interest beziehungsweise der Gelegenheits-Bad-Boy.  Dieser wirkt zu Anfang doch recht klischeebehaftet, mit seinen großen Muskeln, seinen coolen Sprüchen und den ausgelassenen Partys, die er feiert. Man merkt allerdings ziemlich schnell, dass er gar nicht der ist, wie er vielleicht auf den ersten Blick scheinen mag. Auch Harper muss sich schnell eingestehen, dass hinter seiner harten Fassade ein doch recht vernüftiger Typ steckt. Die Art wie die beiden miteinander umgehen und ihre Gespräche , haben mich mehr als nur einmal heftig zum Lachen gebracht. Ich fand es toll mitverfolgen zu könen, wie sich Harper und Liam kennen und lieben gelernt haben.  "Du schuldest mir einen Kaffee." Der Fremde schaute halbherzig in seinen Plastikbecher. Plastik! War ja klar.[...] "Du schuldest Mutter Natur eine Entschuldigung!" (S.7, 125 Tage Leben - Tina Köpke) Aber Mal abgesehen von den beiden Hauptfiguren gibt es natürlich noch die Nebencharaktere, die ich ebenso sehr ins Herz geschlossen habe. Besonders Harper Zimmergenossin Grace, das etwas angeknipste Mädchen mit bunten Haaren und der großen Liebe für Polaroids.
Insgesamt fand ich das Tempo der Geschichte wirklich gelungen, es wurde nie langweilig, nicht zu dramatisch und gleichzeitig war das Buch herrlich bodenständig.      Leider, wie ich jetzt feststellen muss, war 125 Tage Leben mein erster Roman von Tina. Die anderen Bücher werde ich defintiv nachholen! Und ich hoffe, dass sie den Humor, den ich hier so genossen habe, teilen werden. Er wirkt sehr natürlich nicht gestellt, wodurch er nicht konstruiert und erzwungen erscheint. Nicht nur Harper und Liam sind unterhaltsam mit ihrer anfänglichen Hass-Liebe, sondern auch Grace, Liams Mitbewohner Jacob oder Riley, mit dem Harper und Grace sich anfreunden, haben mich immer wieder unerwartet zum Lachen gebracht. Vor allem aber Harpers lockere und humorvolle Art ihre Geschichte zu erzählen war es, die mir besonders gut gefallen hat und die ein ganz großer Pluspunkt an der Geschichte für mich war. 
 

Und... Ganz toll fand ich übrigens auch die Postkartenaktion, die Tina gestartet hatte, in der sie dutzende Postkarten handbeschrieben an die Teilnehmer verschickt hat. Mit dieser konnte man an ihrem Gewinnspiel teilnehmen, um ein signiertes Printexemplar  und Goodies zu ergattern. Ich habe leider nicht gewonnen, aber ich habe mich sehr über die Karte gefreut!  

Des Weiteren - ja, heute gibts eine Menge zu erzählen- hat Tina eine Pinterestseite, in der sie Ideen und Inspirationen zu dem Roman gesammelt hat. Ich finde es unheimlich interessant, zu sehen, wie sie sich ihre Figuren vorgestellt hat und mir einen Eindruck verschaffen zu können, wie Harpers Umgebung aussieht. So hatte ich Little Springs und die Figuren immer leibhaftig vor Augen. 
  
Fazit 
Insgesamt ist 125 Tage Leben dennoch ein gelungenes New Adult Buch und Harpers Geschichte hat wirklich Spaß gemacht, weshalb ich mich schon sehr auf die Fortsetzung mit anderen Hauptpersonen und einen erneuten Besuch in Little Springs freue.

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93 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Prinzen

C.S. Pacat , Viola Siegemund , Melike Karamustafa
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453318205
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Sexy, düster, magisch, verspricht der Klappentext und leitet einen damit auf eine völlig falsche Fährte. Ich muss sagen, ich habe mit etwas ganz anderem gerechnet. Die Meinungen über dieses Buch könnten nicht weiter auseinandergehen, so finden es die einen großartig, die anderen abgeschmackt und völlig daneben. Sklaverei und Vergewaltigung seien in keiner Weise zu tolerieren und erotisch auszuarbeiten. Ein Punkt, dem ich absolut zustimmen kann und daher finde ich den Klappentext des Verlages -jedenfall die oben genannte Zeile- absolut unpassend. Mal abgesehen davon, dass nichts Magisches passiert ?!
Aber davon abgesehen und damit komme ich zu meiner Meinung zum inhaltlichen Teil des Romans, kann ich den negativen Rezensionen nicht zustimmen. Wie einige vielleicht schon auf Instagram verfolgen konnten, ist der Roman auf gutem Wege zu einem meiner Lieblingsbücher zu werden und folgend nenne ich euch auch die Gründe dafür.
Ursprünglich im englischen Orginal erschien der Roman in drei Bänden und was bin ich froh, dass ich mir gleich das komplette Werk in einem Band aus dem Heyne Verlag angeschafft habe. Jeder Band endet mit einem massiven Cliffhanger und ich hätte es wohl nicht überlebt, wenn ich nicht direkt weiterlesen hätte können.
Sehr gut gefallen hat mir zum einen die Ausarbeitung ihrer Romanwelt, die mich stark an ein umfangreiches Fantasieepos erinnerte. Man hat das Gefühl richtig in die Welt einzutauchen, die Pacat entwirft. Wir befinden uns nämlich in einer fiktionalen Welt und geraten in einen Konflikt der verfeindeten Königreiche Akielos und Vere. Die fantastische Erzählung lässt sich zeitlich nur schwer einordnen, zunächst hatte ich den Eindruck, der Roman spiele vor einem antiken Hintergrund, allein der Namen wegen, aber ich habe zunehmend den Eindruck gewonnen, dass er eher vor einem mittelalterlichen Kontext einzuordnen ist. Kulturell erinnert das eine ein wenig an die Germanen, das andere an eine Mischung aus Römern und Franzosen. Unterschiede zwischen den Völkern werden nicht nur sprachlich sondern auch kulturell immer wieder deutlich gemacht.
Die Hauptperspektive der Geschichte, dargestellt in dritter Person und Vergangenheitsform, ist die des Kronprinzen von Akielos, Damianos, genannt Damen. Dieser wird durch eine Intrige seines Halbbruders Kastors in die Sklaverei verkauft, zu allem Übel nach Vere, wo er dem jungen Prinzen Laurent als persönlicher Leib- und Lustsklave dienen soll. Seine wahre Identität wird allerdings verschwiegen, am Hofe von Vere bleibt er zunächst nur ein gewöhnlicher Sklave.
Ein Grund für meine Bewertung liegt zu einem großen Teil in den  starken, facettenreichen Charakteren und wunderbar ausgearbeiteten Beziehungen, die sie untereinander pflegen, beggründet. Ich hatte Laurent und Damen sowie die Nebenfigur wie z.B. Jord, Aimeric etc. leibhaftig vor Augen, habe mit ihnen gelacht und gelitten.
Laurent und Damen könnten nicht verschiedener sein und ich muss gestehen, dass ich mich Hals über Kopf in diese beiden Figuren verliebt habe. Damen/Damianos der rechtmäßige Erbe des Thrones von Akielos ist ein selbstbewusster, im Kampf siegreicher Held, der gerne einmal über die Stränge schlägt. Er ist ein sehr impulsiver Mann, der sich oft von seinen Gefühlen lenken lässt. Abgesehen von Kämpfen und Kriegen, in denen er bedacht und überlegt agiert, handelt er meist bevor er denkt. Laurent ist nicht nur in diesem Punkt sein genaues Gegenstück. Während Damen eher körperlich handelt, ist Laurent der Denker, der verworrene Schlüsse zieht und Intrigen spinnt, ohne sich dabei in die Karten schauen zu lassen. Er ist verschlossen, vertraut niemandem außer sich selbst und obwohl er sich stark und unnahbar gibt, blitzt immer mal wieder durch, dass er im Grunde einsam und unsicherer als gedacht ist. Doch hinter seinen anfänglichen Gefühlskälte und seiner Arroganz steckt viel mehr, was ihn zu einer wahnsinnig spannenden Figur macht, die man bis zum Ende nie richtig durchschauen kann.
Die Lebendigkeit, die Pacat ihren Figuren verliehen hat, ist phänomenal, denn sie äußern und kommunizieren nicht allein durch Sprache. Die verschiedenen Arten von Erzählarten lassen den Roman niemals langweilig erscheinen, denn eine monotone, gleichbleibende Erzählsprache bleibt hier aus.
Die Handlung von "Die Prinzen" besteht hauptsächlich aus verworrenen Intrigen, Machtspielen und politischen Schachzügen, die der Geschichte immer wieder neue spannende Wendungen schenken und es unmöglich machen, das Ende wirklich vorauszusehen. Die Spannung bleibt durchgängig erhalten und macht es schwer, das Buch zwischendurch wegzulegen.

Mein Fazit 
 Für mich ist "Die Prinzen" auf jeden Fall eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Von Anfang bis Ende blieb es durchweg spannend, wobei mir besonders das erste und dritte Buch am besten gefallen hat, das liegt jedoch daran, dass ich nicht der größte Fan von langen Kampfszenen bin, die im zweiten Buch vemehrt auftreten. Sogar noch mehr als die Geschichte, die wirklich wohl überlegt und toll ausgearbeitet wurde, haben mich die Charaktere in den Bann ziehen können. Man muss ein aufmerksamer Leser bleiben, sonst geht man in den Irrungen und Wirrungen der Intrigen und Namen des Buches unter und man verliert eventuel schnell die Lust daran. Von mir bekommt der Roman jedenfalls die volle Punktzahl.

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Tags: c.s.pacat, die prinzen, fantasy, gay, pacat, romance   (6)
 

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gay, jenniferwolf, no return, rezension, rockstars, teens

No Return - Geheime Gefühle

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.01.2018
ISBN 9783551301000
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung Heilandzack. Der erste Band von No return hat mich wirklich überrascht. Ein bisschen skeptisch war ich anfangs schon, denn sowohl Klappentext als auch Cover haben mich zunächst ein bisschen misstrauisch gemacht. Bisher war ich nie Fan von diesen Rockstar-Geschichten. Mit ambivalenten Gefühlen wollte ich daher vor dem Schlafengehen noch ein paar Seiten lesen... von wegen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und schon am ersten Abend hatte ich die Hälfte des Romans durch. Woran das liegt? 

Zum einen sind die Charaktere einfach herzergreifend, natürlich im Besonderen Tony und Drew, die eine langjährige Freundschaft verbindet. Das einzige Problem in dieser Freundschaft ist, dass Tony schon seit einiger Zeit heimlich verliebt in seinen besten Freund ist. Jennifer Wolf gelingt es hervorragend Tonys Gefühle einzufangen und der Leser liebt, leidet und lacht mit ihm. Mehr als einmal hatte ich ein Knäuel im Bauch, weil mich die Geschichte so mitgerissen hat und ich so mit Tony gelitten habe. Obwohl das Buch von einer Frau geschrieben wurde, hat sie das Talent sich wunderbar in einen schwulen Jugendlichen einzudenken und einzufühlen, seine Ängste, Sorgen und Wünsche vermitteln zu können.  Nicht nur das macht das Buch so spannend, sondern auch das heikle Thema um das Outing im Showbuisness. Neben Interviews, Konzerten, Autogrammstunden, die WrongTurn meistern, versucht die Managerin AnTon im Kern auszumerzen. Schwule Gerüchte um eine Boyband? Das darf nicht sein!  In einem guten Buch muss für mich nicht ein spannender Moment den nächsten jagen, wenn mich die Charaktere überzeugen können. Und das haben sie.  Drew hat mich als einer der Protagonisten besser gefallen, da ich mich einfach besser mit ihm identifizieren konnte und alles in allem war er mir in seinem ganzen Verhalten sympathischer. Er ist sehr liebevoll und herzlich, der Umgang mit seinem besten Freund hat mir besonders gut gefallen.  Tony hingegen fand ich als Charakter interessant. Ich war neugierig zu erfahren wie er mit der Situation, bedingt durch seine Erziehung und dem Druck des Showbizz, klarkommt und ich war letztlich echt überrascht. Seine überraschende Reaktion am Ende des ersten Bandes ist gleichzeitig auch ein echt mieser Cliffhanger 😅. Wolf gelingt es wunderbar, die innere Zerrissenheit Tonys darzustellen. Die Gedanken und seine Gefühle sind recht nachvollziehbar, an einigen Stellen finde ich sie allerdings auch etwas too much. Durch die ständigen Wiederholungen seiner Gedankengänge, fing er mir teilweise etwas an auf die Nerven zu gehen, ein kleines bisschen. Auch die Nebencharaktere, allen voran Shane, Ben und Cassie sind sehr bildhaft gezeichnet. Für einen mit rund 200 Seiten recht kurzen Roman kommen sie als Nebencharakter nicht zu kurz und ich habe mir ein gutes Bild von ihnen machen können. Ich hätte mir gewünscht, wenn der Rest der Band noch ein bisschen mehr beleuchtet wird, vielleicht geschieht das in den weiteren Bänden. Da bin ich zuversichtlich. Mit viel Herzblut habe ich Cassie gehasst 😂. Jennifer hat sie zu einer wunderbar fürchterlichen Frau gemacht; so einen Charakter braucht jedes Buch.
Fazit
#larryisreal Ich hätte dem Roman gerne 5 Sterne gegeben, aber ich muss ihn in Relation zu anderen Büchern sehen, die von mir die volle Punktzahl erhalten haben.  Es gab ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben, allem voran zum Beispiel, dass der gesamte Roman im Präsens geschrieben wurde. Das mag ich einfach nicht so gerne, aber das ist eine Geschmackssache. Mein Gehirn setzt solche Texte automatisch in die Vergangenheitsform um. Auch die ständigen Wiederholungen sind ein Grund dafür, dass ich einen halben Punkt abziehe. Obwohl mir zum Ende hin Tony ein bisschen auf die Nerven ging, konnte mich Wolf mit dem wahnsinns Cliffhanger wieder packen. Ich will nicht auf den zweiten Band warten müssen!!!!


✫✫✫✫,5 / 5 Sterne

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Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Benjamin Alire Sáenz , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423717410
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll, denn über dieses Buch gibt es so viel zu erzählen. Es geht einnem richtig an die Substanz, denn anders als die meisten Jugendbücher regt es wirklich zum Nachdenken an. Besonders deutlich wird, dass Sáenz ein Lyriker durch und durch ist. Mit jeder weiteren Seite wurde mir dies klarer. Anfangs fand ich den Schreibstil etwas ungewohnt, ich mochte ihn aber zunehmend mehr. Er schrieb sehr bildhaft mit wenig Details. Nur das Nötigste, wie in einem Gedicht eben. Ähnliches zeigt sich auch in den Kapiteln selbst. Diese sind teilweise nur einige wenige Sätze lang und umfassen nicht einmal eine halbe Seite. 

 

Die Protagonisten sind mir echt ans Herz gewachsen, zumal ich mich wirklich sehr mit Aristoteles Mendoza identifizieren konnte. Er macht einen deprimierten Eindruck, introvertiert, ist gern allein und versucht die Welt und ihre Dinge zu verstehen.

„Wahrscheinlich hatte ich es ganz gut. Vielleicht liebten mich nicht alle, aber ich gehörte auch nicht zu denen, die von allen gehasst wurden. Ich konnte mich gut verteidigen, deshalb ließ man mich in Ruhe. Die meiste Zeit war ich unsichtbar. Ich glaube, mir gefiel das so. Und dann kam Dante.“

Ich denke, ich konnte mich so gut mit ihm identifizieren, weil jeder von uns in diesem Alter ähnliche Gedanken hat. Man kennt diese Unsicherheit, das Zweifeln an sich selbst und an der Welt. 

Statt vieler Freunde sind die engsten Figuren, die mit Ari zutun haben, seine eigenn Eltern, die ich beide als Charaktere unheimlich interessant fand und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren. Mit seiner Mutter, zu der er einen guten Draht hat, teilt er den gleichen trockenen Humor, sein Vater jedoch bleibt ihm zunächst ein Rätsel.  Im Gegensatz dazu ist Dante offen, fröhlich und sehr ehrlich. Die beiden scheinen wie zwei verschiedene Pole eines Magneten, die sich anziehen. Gegensätze ziehen sich in diesem Fall tatsächlich an. 

Ein zentrales Thema, um das sich das Buch dreht, gibt es meiner Meinung nach nicht. Am ehesten geht es wohl um das Erwachsenwerden, Selbstfindung, Freundschaft und Liebe. Allerdings können wir auch viel über den Umgang mit der eigenen Familie, Mut und Trauer lernen, daher ist es für mich kein Roman, den ich zu LGBQT Buch zählen würde.  

Die ganze Story dümpelt etwas vor sich hin, da es keine spannende Handlung gibt, das tut dem Roman jedoch keinen Abbruch. Trotzdem gibt es den ein oder anderen Moment, der einem eine Gänsehaut beschert oder man einen innehält, weil die Worte zu treffend gewählt wurden. Sáenz Schreibstil ist einfach eben toll, ich kann es nur noch einmal erwähnen! 

 

 „Warum lächeln wir? Warum lachen wir? Warum fühlen wir uns allein? Warum sind wir traurig und verwirrt? Warum lesen wir Gedichte? Warum weinen wir, wenn wir ein Gemälde sehen? Warum ist unser Herz in Aufruhr, wenn wir lieben? Warum schämen wir uns? Was ist das Ding in unserer Magengrube, das wir Sehnsucht nennen?“

 

 

Fazit

Ari und Dante tun eines tatsächlich, sie entdecken die Geheimnisse unseres Universums. Das Buch hat mich wirklich gepackt und ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Es fühlt sich für mich wie eine wahre Bereicherung an dieses Buch gelesen zu haben und ich habe jede Seite genossen, in mich aufgesogen... Dank der Tiefgründigkeit und der wunderbaren, poetischen Sprache hat sich dieser Roman 5 Sterne verdient.

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Tags: aristoteles, dante, entdecken, rezension, universum   (5)
 

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339 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 68 Rezensionen

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Todesreigen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442483136
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Todesreigen  Autor: Andreas Gruber  Seiten: 576 Seiten  Verlag: Goldmann  Genre: Thriller, Profiling  ISBN: 978-3-442-48313-6  Form: TB,  576  Seiten Preis: 9,99 €

 ✫✫✫✫ STERNE

Klappentext
Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auszulöschen ... 

Reiheninformation Diese Rezension spoilert selbstverständlich nicht in Bezug auf dieses Buch. Solltet ihr allerdings den Vorgänger „Todesmärchen“ noch nicht gelesen haben, könnte euch diese Rezension spoilern. Lesen daher ausdrücklich auf eigene Gefahr. Man kann diesen Band meiner Meinung nach auch ohne die Vorgänger verstehen, ich empfehle aber die richtige Reihenfolge, da einem sonst einfach jegliche Zusammenhänge fehlen und man nicht mit den Charakteren warm wird. Über diese selbst wird nämlich eher wenig ezählt, besonders über Sabine, die nun als Protagonistin im Mittelpunkt steht.   

Schreibstil
Der Autor schreibt genial. Es ist nicht das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe und daher weiß ich, dass er großartige Thriller schreibt. Auch dieses Mal hat er mich wieder in seinen Bann gezogen, vorallem deshalb, weil der Spannungsbogen konstant oben gehalten wird. Das Buch ließ sich wirklich gut und vor allem flüssig lesen. Gut gemacht sind auch die Zeitsprünge. Aus der Gegenwart wird in zwei verschiedenen Zeitzonen zurück gesprungen, um die Gegebenheiten nach und nach aufzuklären. Warum und weshalb das Passierte geschehen ist. Ein paar klitzekleine Klischees gab es dennoch, was einige Dinge etwas vorhersehbar gemacht hat, aber daran habe ich mich nicht gestört. Es werden immer nur Stückchen aufgezeigt, so dass man einfach weiterlesen musste. Die Neugierde wurde angeregt und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Fazit
Ich habe mir viel von diesem Band erhofft. Nachdem der dritte Band so nervenaufreibend geendet hat, war ich sehr auf den vierten Fall (oder wie Gruber es nennt: der Auftakt zur zweiten Trilogie) gespannt. Daher habe ich kaum etwas an diesem Buch auszusetzen.  Gruber schreibt spannende und gute Thriller und das hat er mir auch hier wieder bewiesen. Dennoch habe ich mehr erwartet als ich bekommen habe. Mir fehlt die ganz spezielle (Arbeits-)Beziehung zwischen Sneijder und Nemez, die der Leser hoffentlich im nächsten Band wieder zu spüren bekommt. Der Fall ist diesmal ein bisschen anders gelagert, allein schon deshalb, weil die Opfer beim BKA arbeiteten. Bisher hatten wir es mit einem starken und sturen Ermittler-Duo zu tun, das sich an die Fersen von Serienmördern heftet und deren Taten aufklärt. Nichtsdestotrotz war es spannend und voller Action. Die Handlung spielt diesmal nur im Raum Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, aber das hat mich wenig gestört. Außerdem trifft man auf alte Bekannte und lernt neue Charaktere kennen.  Man liest hier ein Buch, welches mit durchgehend rasanter Handlung besticht und bis zur letzten Seite und darüber hinaus spannend bleibt! An einigen Stellen darf man auch schmunzeln.  Ein Cliffhanger darf auch nicht fehlen und so lassen sich bereits Vermutungen über den Inhalt des nächsten Bandes anstellen, der in der Danksagung des Autors bereits bestätigt wird und bei mir große Vorfreude geweckt hat. Von mir bekommt auch „Todesreigen“, wie sein Vorgänger, 4/5 Sternchen! 🙂

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Tags: andreas gruber, krimi, spannung, todesreigen   (4)
 

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coming of age, coming out, gay, gay romance, liebesgeschichte, schwul, verliebte jungs, zwei väter

Eisprinz und Herzbube

Elena Losian
Flexibler Einband
Erschienen bei Main Verlag, 15.10.2015
ISBN 9783945118955
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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291 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

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Geständnisse

Kanae Minato , Sabine Lohmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.03.2017
ISBN 9783570102909
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Klappentext
Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten. "Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."


Handlung / Stil
Es ist schwierig, etwas über die Handlung zu sagen, ohne zu viel zu verraten, daher werde ich mich diesbezüglich kurz halten.  Moriguchi beginnt mit einem langen Monolog. Zunächst wird der Leser vielleicht irritiert, da die Situation nicht ganz klar ist. Doch schnell wird deutlich, Moriguchi ist eine Lehrerin, die in diesem Moment einen Vortrag vor ihrer Klasse hält. Dieser soll ihr letzter sein, denn es wird ihr letzter Tag an der Schule sein. Der Grund dafür ist der, dass ihre kleine Tochter Manami vor einiger Zeit starb. Gefunden wurde sie in dem Schulschwimmbecken der Schule, an der Moriguchi unterrichtet. Todesursache ertrinken. Doch Moriguchi zweifelt diese vermeintliche Tatsache an und kommt denen auf die Spur, die Manamis Tod verursachten. Drei Dinge sind ihr klar, ihr Tod war kein Unfall, die Mörder waren zu zweit und sitzen in jenem Moment in der Klasse, vor der Moriguchi ihre Ansprache hält.  Von diesem Moment an, wird der Leser gefesselt sein. Klar ist also, wir haben hier keinen Krimi vor uns, denn die Mörder A und B stehen von Anfang an fest. Zu keiner Zeit habe ich an ihrer Schuld gezweifelt. Es geht vielmehr um die menschlichen Abgründe, die zu dieser Tat führten. Deswegen werden die handelnden Personen sehr ausführlich beschrieben und ihre Beweggründe werden erläutert. Besonders packend fand ich die verschiedenen Erzählperspektiven, die auch in verschiedenen Formen in den Roman einfließen. Wir haben es hier mit der direkten Rede, Tagebucheinträgen, Erinnerungen und Briefen zutun. Wörtliche Rede und Dialoge sind allerdings eine Seltenheit in diesem Werk. Die verschiedenen Perspektiven machen deutlich, was über andere Personen gedacht und behauptet wird und wie diese Personen die Dinge selbst sehen. Besonders dies hat mich sehr überzeugen können, denn im Leben ist es nicht anders. Wie oft meinen wir uns Urteile über andere erlauben zu dürfen und richten über andere, ohne die genauen Hintergründe zu kennen. Der Schreibstil von Minato hat mich überzeugen können, er war in keinster Weise abgehoben oder unlesbar. Der Schreibstil ist nüchtern, ja teilweise ein bisschen emotionslos. Dies verstärkt jedoch das beklemmende Gefühl während des Lesens, da dadurch die Kaltblütigkeit in der hier agiert und reagiert wird, perfekt transportiert wird. Mit jeder gelesenen Seite wird man tiefer in den Sumpf der Rache gezogen, aus dem man erst auftaucht, wenn man am Ende des Buches angelangt ist. Und dann kommt der große Knall... oder eher das leise blop der Seifenblase, die platzt?


Charaktere
Selten konnten mich die Charaktere eines Thrillers so fesseln wie in Geständnisse. Man kann tief in die Gedankenwelt der Figuren eindringen, die sehr ausschlaggebend für die Handlung sind. Immer, wenn man denkt, man hats, wendet sich die Story oder man bekommt neue bahnbrechende Informationen. Besonders Shuya hat es mir angetan und ich muss zugeben, am Ende hat er mir sogar ein bisschen Leid getan. Das ist vermutlich der Charme solcher Leute, mit denen sie andere "Idioten" einlullen (Noaki-Syndrom ^^). Ich fand es sehr spannend seineVersion der Geschichte, die Handlung und die Tat aus seiner Sicht geschildert zu bekommen und die Hintergründe zu erfahren. Fesselnder hätte man es wohl kaum gestalten können. Die Erzählungen der verschiedenen Personen weichen kaum voneinander ab, aber mit jedem weiteren Kapitel und einer anderen Sichtweise dringt man tiefer in die Geschichte ein, bekommt neue Informationen, am Ende ist man derjenige, der die Dinge weiß, die den anderen Figuren verborgen blieben.


Fazit
 Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht überzeugen können. Ich kann nicht behaupten, dass ich am Ende sagen kann, was richtig oder falsch war und wer seine gerechte Strafe bekommen hat, aber ich denke nicht, dass dies das Ziel war. Es war interessant und fesselnd, die verschiedenen Perspektiven, die genau diese Frage behandeln zu verfolgen und bei jedem hinter die Kulissen schauen zu können. Minato hat damit wirklich ein unvergleichliches Werk geschaffen. Ich bin sehr froh, dass das Buch nach Jahren endlich auch auf Deutsch erschienen ist. Es lässt sich sagen, man liebt es oder man hasst es. Vermutlich ist kaum etwas zwischen 1 und 5 Sternen möglich, denn der Roman ist polarisierend. Wer sich generell nicht für packende und anspruchsvolle Thriller sowie tiefgreifende Einblicke in die japanische Gesellschaft interessiert, sollte besser die Finger davon lassen. Für alle anderen: unbedingt lesen!

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Tags: geständniss, kanae, minato, mrexlibris, rezension   (5)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

boyslove, boys love, dich, ich, lieben, mana, manga, niemals, werde, yaoi

Dich werde ich niemals lieben

Chise Ogawa
Flexibler Einband
Erschienen bei TOKYOPOP, 14.09.2017
ISBN 9783842039018
Genre: Comics

Rezension:

✫✫✫ STERNE
Klappentext Der Highschool-Schüler Taisei ist überaus attraktiv – und das weiß er auch. Von Kindesbeinen an wurde er verwöhnt und alles wurde ihm verziehen, nur weil er ein so hübsches Gesicht hat. Doch etwas – oder eher jemand – geht im mächtig auf die Nerven: Sein Mitschüler Keita bekommt fast genau so viel Aufmerksamkeit wie er! Das will Taisei natürlich verhindern und entwickelt einen Plan, um ihn für immer loszuwerden. Doch als er Keita zum ersten Mal seit langem wiedersieht, macht sein Anblick ihn so nervös, dass er sich gar nicht konzentrieren kann. Ist das wirklich Hass, was Taisei fühlt – oder etwas ganz anderes …?

Handlung/ Stil Leider verrät der Klappentext in diesem Manga schon beinah die vollständige Handlung. Er beginnt beinah unmittelbar mit einem Rückblick in die Schulzeit von Keita und Taisei. Sie waren damals eng befreundet, doch Taisei sah in dem Älteren nicht nur einen guten Freund, sondern hat zu ihm aufgesehen, hat für ihn geschwärmt und war sogar ein bisschen in ihn verliebt. An dem Tag, als Keita ihm die Frage stellt, ob sie wirklich Freunde wären, wird Taiseis Herz gebrochen. Für einige Zeit wird er seinen Mitschüler und Schwarm erst einmal nicht wiedersehen, bis er plötzlich an seine neue Schule kommt und in seine Klasse versetzt wird! Und das Schlimmste: Keita scheint ihn nicht einmal zu erkennen. Von diesem Augenblick an schwört sich Taisei Rache zu nehmen und ihn genau kalt abzuservieren, wie Ketai ihn damals. 
Ich hätte mir mehr von der Handlung erhofft. Sie blieb sehr oberflächlich und ging nicht in die Tiefe, dabei hätte man wirklich mehr aus der Story machen können. Das Einzige, was wirklich interessant an dem Manga war, war das Geheimnis um Keitas "Gedächtnisschwund. Ich wollte unbedingt erfahren, warum er sich nicht mehr an Taisei erinnern konnte? War ihm etwas Schlimmes wiederfahren und er hatte sein Gedächtnis verloren? Mit etwas in der Richtung hätte ich gerechnet, allerdings war die Auflösung sehr unbefriedigend, ja beinah lächerlich. Dabei fing der Manga eigentlich relativ ernst an und man hätte eine richtig tiefgründige Story daraus basteln können. Im Endeffekt blieb er leider nur so tief wie ein Kinderplanschbecken für Kinder unter 2 Jahre. Die Handlung wurde zunehmend alberner und das spiegelte sich auch in den Zeichnungen wieder. Dabei hat Ogawa so einen wahninnig guten Zeichenstil, aber die Szenen wurden häufig einfach ins Lächerliche und Komische gezogen. Schade denn, ....

Charaktere ... die Charaktere fand ich wirklich süß. Besonders am Anfang fand ich Taisei wirklich interessant und hätte gerne mehr über ihn erfahren, genau wie über Ketai. Sie blieben zwar etwas flach und oberflächlich, aber damit hätte man sich noch anfreunden können. Auch die beiden Zwillinge, die besten und ältesten Freunde von Taisei... einfach super. Das hätte mir an Komik wirklich schon gereicht, denn sie haben für einige Lacher gesorgt. Und was ist mit dem Cousin von Keita? Ich hoffe auf einen zweiten Band, der uns seine Geschichte näherbringt. Das fände ich wirklich spannend!

Soviel Kritik, aber... man kann den Manga wirklich lesen. Er lässt sich relativ schnell und flüssig lesen, die Geschichte hat einen roten Faden und es wird einem nicht so viel Denkvermögen abverlangt. Man sollte allerdings nicht zuviel erwarten. Der Hauptschwerpunkt wurde hier vermutlich auf die vermeintliche Komik gelegt, das macht auch der Autorenkommentar am Ende deutlich. Nichts, was mir auf Dauer im Gedächtnis bleiben wird, aber nett für zwischendurch. Daher 3 Sterne für diesen Manga.
Sorry, dass ich dieses Mal so eine knallharte Bewertung schreiben musste, aber was bringt einem schon, eine Rezension durch die Blume geschrieben? Der nächte Manga von Ogawa wird hoffentlich wieder tiefgründiger *hoff*.

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fussfetisch, gay, gay romance, haggis, hier, humor, jemand, männer in kilts, nervige touristen, schottland, will

Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze

Jona Dreyer
E-Buch Text: 148 Seiten
Erschienen bei null, 02.05.2017
ISBN B071181X7L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext Zieh dich warm an, haben sie gesagt. In Schottland ist es arschkalt, haben sie gesagt.
Ausgerüstet wie für eine Expedition an den Nordpol stehe ich bei sonnigen 24°C am Flughafen von Glasgow und frage mich, was ich hier eigentlich mache.
Wieso behauptet meine Wetter-App steif und fest, es würde regnen? Weshalb finden scheinbar alle Schotten meinen Nachnamen komisch? Was meinen diese deutschen Touristinnen mit tits of nature? Und warum sieht mein heißer, schottischer Reiseleiter wie der einzig wahre Highlander aus, nur ohne die alberne Föhnwelle?
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Urlaub ganz anders wird, als von mir geplant ...

Story 
 Adrien, ein junger schwuler Amerikaner wird Teil einer Reisegruppe in Schottland. Alles kommt allerdings anders als geplant. Beginnend mit dem Wetter. So hat die Wetterapp doch felsenfest behauptet, es sei bitterkalt und es würde nur regnen, sind es in Schottland sommerliche 24° und Adrien schmilz unter seiner dicken Wollmütze wie flüssiges Wachs dahin. Noch heißer wird ihm nur noch, als er auf seinen Reiseleiter trifft, der sich als Klischee-Schotte in Kilt herausstellt. Hochgewachsen, muskulös und bärtig, ein Traummann eben. Adrien stolpert von einer haarsträubende Situation in die nächste, landet mit seinem heißen Schotten im Bett und soll zu allem Überfluss auch noch mit der Tochter einer deutschen Touristin verkuppelt werden, die das mieseste Englisch sprich, dass man jemals zu hören bekam.


Handlung und Stil
Uns erwartet hier keine ausgeklügelte und super spannende Storyline, was ich aber auch nicht erwartet habe. Das tut dem Buch keinen Abbruch, denn "Will hier jemand Haggis" ist einfach unvergleichlich. Nie habe ich bei einem Buch so gelacht. Und das meine ich wirklich ernst. Mir sind die Tränen gekommen. Jona Dreyer hat eine so humorvolle und bildgewaltige Sprache, da startet sofort das Kopfkino. Mit Adriens trockenem-verzweifeltem Humor trifft sie bei mir genau ins Schwarze. Die Sprache ist einfach gehalten, man kann das Buch also gerne mal zwischendurch aufschlagen und ein paar Kapitel in der Bahn lesen.


Charaktere
 Auch hier wieder nur ein WOW! Leider werden die Charaktere in diesem Genre immer sehr oberflächlich gehalten. Nicht so bei Jona. Man schließt die beiden Protagonisten sehr ins Herz und ich war etwas traurig, als ich es fertig gelesen hatte. 500 Seiten mehr wären mir sehr recht gekommen. Ich will nicht zuviel vorwegnehmen, denn die beiden sind wirklich Fälle für sich ;)

Sonstiges 
JAAA zu diesem Buch, wenn ihr euch mal Kringeln wollt beim Lesen. Wer braucht denn schon Comedy oder Kabarett, wenn wir uns doch auch mal bei unserer Lieblingsbeschäftigung schlapplachen können. Trotzdem! Jona spinnt eine tolle Story um die beiden. Die Geschichte ist immer noch sehr präsent bei mir, sie ist mir im Kopf geblieben und hat mich echt mitgerissen.

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Him - Mit ihm allein

Sarina Bowen , Elle Kennedy
Flexibler Einband
Erschienen bei LYX, 09.09.2016
ISBN 9783736302518
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext  Zwei Dinge weiß Jamie ganz sicher: Erstens, er wird nach dem College professionell Eishockey spielen. Und zweitens, er steht auf Frauen. Daran hat auch die heiße Nacht, die er damals im Trainingscamp mit seinem besten Freund Wes verbrachte, nichts geändert. Doch dann stehen sich die beiden nach vier Jahren plötzlich wieder gegenüber. Und Jamie muss feststellen, dass die Gefühle, die Wes in ihm hervorruft, alles andere als freundschaftlich sind ...

Story  Wes und Jamie sind seit sie 14 Jahre alt sind miteinander befreundet und sind für 6 Wochen im Jahr in einem Eishockey Camp unzertrennlich. Wes ist der typische Draufgängertyp, Jamie ist eher etwas zurückhaltender. Sie sind jahrelang beste Freunde und dann kommt dieser eine Tag, der alles verändert und die Freundschaft zerbricht...
Als Wes mit 18 endlich sich selber eingesteht, dass er schwul ist und unwiderruflich in seinen besten Freund verliebt ist, wettet er mit ihm um einen ganz besonderen Preis. Jamie gewinnt die Wette und löst seinen Gewinn ein. Nach dieser verhängnisvollen Nacht haut Wes ab und bricht den Kontakt für ganze 4 Jahre. Als sie sich bei einem Hockey Turnier wiedersehen, muss Wes sich eingestehen das er Jamie immer noch liebt. In den vergangenen Jahren hat sich Jamie mit der Frage gequält, warum Wes ihm die Freundschaft gekündigt hat. Wes wird in diesem Sommer genau wie Jamie Coach in ihrem alten Sommercamp und unterrichter die Nachwuchshockeyspieler. Die alte Freundschaft erwacht wieder zum Leben und die beiden kommen sich vieeel näher als in den letzten Jahren.

Handlung und Stil Ich habe so viel Gutes von diesem Roman gehört, die Handlung an sich lässt sich allerdings mit einem Wort beschreiben: Joa. Umgehauen hat mich diese doch eher flache Handlung eher nicht. Auch das Thema "Hockey" hat mich nicht besonders interessiert, der Kontext in dieses aber gesetzt wird, ist spannend, denn ein schwuler Mann in einem so männerdominaten Sport ist eine heikle Sache. Zu 90 Prozent des Romans halten sich Wes und Jamie in dem Sommercamp auf, die Hälfte davon wiederum in ihrem gemeinsamen Zimmer, in einem gemeinsamen Bett. Und genau das ist es, was mich an diesem Roman so gestört hat. Natürlich ist es eine Erzählung aus dem Verlag LYX, Erotik steht also im Fokus. Allerdings kam es mir beim Lesen so vor, als wäre eine Sexszene an die nächste gereiht, irgendwann wurde es sogar ein bisschen langweilig, weil sich natürlich vieles wiederholt hat. Hier hätte ich mir stattdessen eine tiefergehende Story gewünscht.  Die Wortwahl war teilweise witzig, andererseits auch ein paar wenige Male ein bisschen geschmacklos und ein bisschen zu viel von allem. 

Charaktere  Wes und Jamie fand ich sehr sympathisch. Sie sind sehr verschieden und das hat die ganze Sache spannend gemacht. Ich hätte mir gewünscht, dass der Zwiespalt, in dem Jamie steckt, tiefgründiger behandelt wird, schließlich war er bis zum Wiedersehen mit Wes heterosexuell gewesen. Von heute auf morgen legt sich ein Schalter bei ihm um. Seine Gedankengänge werden an dieser Stelle kaum ausgeführt, dabei wird doch der Roman aus beiden Sichten geschildert. Schade, dass diese Chance nicht wahrgenommen wurde.  Sonstiges Dafür, dass der Roman ein Thema behandelt, zu dem leider noch viel zu selten geschrieben wurde, muss ich ihn trotzdem loben. Wenn man Lust auf einige heiße Szenen und ein paar Lacher hat, dann ist er sicherlich eine Leseempfehlung. Eine tiefgehende Handlung sollte man allerdings nicht erwarten. Trotzdem bin ich gespannt wie es in "Us" mit Jamie und Wes weitergehen wird.

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coming of age, coming out, freundschaft, gay, gay romance, gay teens, liebesgeschichte, love, schwul

Honigsommer

Diana Wintermeer
E-Buch Text: 406 Seiten
Erschienen bei null, 30.07.2015
ISBN B01331FRNC
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Satz  Die Julisonne brannte heiß vom makellos blauen Himmel, als ich ein weiteres Mal durch den Vorgarten lief und eine Umzugkiste von der offenen Ladefläche des Möbelwagens zerrte.


Story Der Teenager Sam zieht mit seinen Eltern in ein neues Haus aufs Land. Wie ein Landei kommt er sich vor, umgeben von Feldern und Wäldern. Aber sein Unmut schwindet rasch, als er den gleichaltrigen Sohn der Familie kennenlernt, die gleich nebenan lebt. Mit ihm erlebt er einen wunderbaren Sommer und entdeckt neue Freiheiten. Vom ersten Augenblick an fesselt die beiden ein unerklärliches Band aneinander. Doch während sein bester Freund die ersten Erfahrungen mit Mädchen und der Liebe macht, kann Sam den Anblick kaum ertragen.

Handlung & Stil Tom Sawyer und Huck Finn neu interpretiert. Man taucht ganz leicht in Sams Welt, teilt seinen Frust wegen des Umzugs auf öde Land und schnuppert die laue Sommerluft, hört das Summen der Bienen. Während des Lesens fühlte ich die Wärme der Sonne auf meiner Haut kribbeln. Mir wurde ganz warm in der Brust. Diana Wintermeer hat eine wahnsinnig ausdrucksstarke Sprache und lässt den Leser in ihre eigene Welt eintauchen. Der Schreibstil ist nicht überzogen, einfach gehalten, aber flüssig. Eine leichte und angenehme Lektüre. Die Handlung lässt sich super nachvollziehen und ist dennoch nicht vorhersehbar. Weltbewegende Szenen sollte man hier nicht erwarten, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Auf ihre eigene fesselnde Weise bleibt sie ausnahmslos spannend, von Anfang bis zum Ende. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und hatte es auch innerhalb weniger Tage durchgelesen.

Charaktere Das lag zum Teil wahrscheinlich auch daran, dass ich mich unglaublich in die Figur des Sam verliebt habe. Selten habe ich so sehr mit einem Charakter mitgelitten und habe ihn so sehr ins Herz geschlossen. Es gibt wohl niemanden, der behaupten würde, dass er nicht gerne einen solche Freund hätte. Der Detailreichtum mit dem Wintermeer ihre Figuren ausarbeitet ist fantastisch. Ich hatte für jeden ein passendes Bild vor Augen und konnte mich wunderbar einfühlen.


Sonstiges  Selten empfehle ich auf Rezensionen von Amazon zu hören, aber an dieser Stelle mache ich eine Ausnahme. Hier sage ich ja, Ja, JA! Bitte lest dieses wunderbare Buch, das euch Einblicke in die Herzen schwuler Teenager gibt und euch vielleicht zum Nachdenken anregt. Eins meiner Lieblingsbücher in diesem Genre! Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

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die mitte der welt, erinnerung, erste liebe, erwachsenwerden, familie, fehler, fernweh, freundschaft, freundschaft aufwachsen teens, gay-themed, homosexualität, jugendbuch, liebe, roman, sexualität

Die Mitte der Welt

Andreas Steinhöfel
Flexibler Einband: 459 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2014
ISBN 9783492254755
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext Was immer ein normales Leben auch sein mag – der 17-jährige Phil hat es nie kennengelernt. Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus ist, in dem er lebt, so ungewöhnlich sind auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen – seine chaotische Mutter Glass, seine verschlossene Zwillingsschwester Dianne und all die anderen. Und dann ist da noch Nicholas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt.

Story Der Klappentext sagt schon beinah alles. Über den Klappentext hinaus, passiert nicht sehr viel in die Mitte der Welt. Wir begleiten den 17-jährigen Phil auf einem Teil seines Weges zum Erwachsenwerden. Im Zentrum der Geschichte steht seine Familie, die aus ihm, seiner Zwillingsschwester Dianne und seiner Mutter besteht. Ihren Vater haben sie nie kennengelernt und Glass schweigt sich über ihn aus. Er bleibt ein Mysterium und ein Geheimnis für Phil. Die neuen Liebschaften, die Glass mit nach Hause bringt, werden zu einem Störfaktor innerhalb der Familie und besonders Dianne eckt ganz schön mit ihrer Mutter an. Der Leser begibt sich hierbei auf die Ebene von Phil, denn auch ihm bleibt es zunächst schleierhaft, warum seine Schwester Glass zu hassen scheint. Die einzig beständige Person in seinem Leben scheint Kat zu sein, seine beste Freundin, die ihm auch zum ersten Mal von Nicholas erzählt. Dieser kommt neu auf die Schule, in die Phil geht. Sofort hat er sich in den gutaussehenden, aber etwas zurückhaltenden Nicholas verguckt. Aber so einfach ist das Ganze leider nicht…

Handlung & Stil Die Handlung hat mich persönlich kaum überzeugt. Die Geschichte dümpelt nur so vor sich hin und ich habe nur darauf gewartet, dass etwas passiert, dass sich die Geschichte entwickelt, dass sie wächst. Aber sie bleibt klein, wenig tiefgründig, es wird angerissen, aber nicht ausgeführt. Das Einzige, was mich an der ganzen Story interessiert hat, war Dianne und ihre persönliche Geschichte, die leider viel zu wenig ausgeführt wurde. Die Rückblicke in die Kindheit, fand ich gut gelungen, aber leider zu oft an eine falsche Stelle platziert. Meiner Meinung nach, haben sie den Lesefluss nicht unterstützt, sondern immer wieder unterbrochen. Trotzdem waren sie interessant. Von dem Handlungsstrang mit Nicholas habe ich mir mehr erhofft. Hier war ich schlichtweg enttäuscht. Der Klappentext war vielversprechend, allerdings hält die Geschichte nicht daran fest. Schade… Beim Stil bin ich zwiegespalten und kann mich nicht recht darauf einigen, was ich gut und was schlecht fand, da mich die Story leider so gar nicht mitgerissen hat. Dabei bin ich mit so vielen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Vielleicht war gerade das der Fehler? Den Schreibstil von Steinhöfel fand ich gut, die Sprache sehr ausgewählt. Ich mochte die Art, wie er die Dinge schildert. Das Geheimnis um Dianne und Glass hat mich gepackt und er hat es bis zum Ende spannend gemacht.

Charaktere Überraschend würde ich sagen. Phil mochte ich sehr. Er war einfach der nette Junge von nebenan, der keine weiteren Probleme macht. Ein Junge eben, mit dem man sich gut identifizieren kann. Obwohl der Klappentext doch behauptet, dass er sich Knall auf Fall in Nicholas verliebt, hat mir die Liebe sehr gefehlt. Gefühle und innere Vorgänge werden kaum beschrieben, daher bleiben die Charaktere oberflächlich und schwer zu erreichen. Wie schon gesagt, hat mich die Figur der Dianne am meisten gepackt. Aber auch Kat war eine sympathische Figur, über die ich gerne mehr gelesen hatte.

Sonstiges Ich schreibe grundehrliche Rezensionen, die meine persönliche Meinung wiedergeben. Das vorausgesagt. Daher kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum der Roman für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Vielleicht habe ich keinen Zugang zur Geschichte gefunden oder betrachte ihn aus einem falschen Blickwinkel? Möglich wärs. Für mich bleibt der Roman trotz dessen eher mittelmäßig. Mann und Frau kann ihn gelesen haben… muss aber nicht sein. Die Geschichte lässt einen irgendwie unbefriedigt und mit vielen Fragezeichen zurück. Aber selten habe ich so viel über einen Roman nachgedacht 😉


 ⬅ Den Film fand ich dagegen echt gelungen. Einer der besten deutschen Filme, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Das Beste, was das Buch zu bieten hat, wurde gefiltert und zusammengesetzt. Man hat nicht das Gefühl, dass etwas verloren gegangen ist. Echt eine tolle Umsetzung mit wahnsinns Besetzung, die ihre Rollen ausnamslos fantastisch rüberbringen. Ich bin ein großer Fan von diesem Film. Absolut lohnenswert! 💙

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Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 08.12.2016
ISBN 9783733500511
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext 
»Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.«
Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.
Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden.


Handlung
Der Leser begleitet die 16-jährige Aysel auf ihren letzten Lebenstagen, denn sie beschließt zu sterben. Alleine möchte sie es nicht hinter sich bringen, daher sucht sie sich einen Selbstmordpartner auf einer entsprechenden Platform im Internet und trifft auf FrozenRobot. Die zwei bestimmen einen Termin für ihren gemeinsamen Suizid und die Tage sind gezählt.
Um einander vertrauen zu können und alles genaustens durchzuplanen, treffen sich Aysel und FrozenRobot und es entsteht eine Freundschaft...mehr noch. Aysel empfindet auf einmal Gefühle für ihren Selbstmordpartner, die sie als nicht richtig empfindet, schließlich wollen die beiden sterben und die "schwarze Qualle" in ihrem Bauch, würde es niemals zulassen, dass sie glücklich wird. Daher verschweigt sie ihre Gefühle. Bis FrozenRobot auf einmal verschwunden ist und alles eine Wendung nimmt...


Charaktere
Wunderbar. Warga hat zwei sympathische und authentische Protagonisten geschaffen, die mir sehr nahe gingen. Man sollte kein humorvolles Buch erwarten, denn an einigen Stellen ist es doch recht niederdrückend. Wer schon einmal ähnlich wie Aysel empfunden hat, kann ihre Gedanken nachvollziehen und sich voll und ganz in sie hineinversetzen. Allerdings war mir die Wendung von einem suizidalen, glücklosen Individuum in ein verliebtes Teenagermädchen ein bisschen zu plötzlich und kam mir ein wenig unrealitisch vor.  Alles in allem haben mich die Charaktere jedoch überzeugen können und ich war froh, mal einen Jugendroman zu lesen, in dem nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.


Stil
An einigen Stellen waren mir die Kapitel zu kurz und die Handlung zu abgehakt. Spannende Handlung darf man hier nicht erwarten, denn viel passiert in dem Buch nicht. Erst am Schluss, wo es auf die letzten Tage zugeht und Aysel an ihrem Vorhaben zweifelt, wird es nervenaufreibend. Daher fand ich den Mittelteil an manchen Stellen ein bisschen langweilig und langatmig. Vielleicht war das aber auch nötig, um ihre Emotionen richtig zu übermitteln.
Die Schreibstil von Warge hat mir gefallen und war einfach und leicht. Angemessen für Jugendliche ab 12 Jahren, von der Story eher für 14-jährige zu empfehlen.


Sonstiges
Besonders das Ende hat mich überzeugen können, deshalb bekommt das Buch auch einen halben Zusatzstern. Für 5 Sterne hat es leider nicht gereicht, denn dafür war es mir an einigen Ecken doch etwas zu klischeehaft und Aysels Wandlung kam mir etwas zu plötzlich. Ich denke, dass sich niemand mit Depressionen und Selbstmordgedanken so schnell ändern kann und sein Vorhaben so rasch über den Haufen wirft, nur weil er jemand kennenlernt, der neue Gefühle in einem weckt. Trotzdem! Es gibt nicht viele Jugendbücher dieser Art und ich finde es wichtig, dass darüber gesprochen wird, egal in welcher Form. Es ist ein ernstzunehmendes Thema und besonders das Ende macht dies deutlich! Unbedingt lesen!

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Siren

Kiera Cass , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 13.10.2016
ISBN 9783733502911
Genre: Jugendbuch

Rezension:

SCHAUT DOCH AUF MEINEM BLOG VORBEI =) --> HIER

Sie ist unsterblich.  Ihr Leben gehört dem Meer.  Doch ihr Herz,  gehört einem Menschen.
Klappentext

Der große New York-Times Bestseller endlich auf deutsch!
Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod


Handlung  
An einem Tag, der weit in der Vergangenheit zurückliegt, befindet sich Kahlen mit ihrer Familie auf einer Schiffsreise. Plötzlich benimmt sich die ganze Besatzung seltsam, Menschen beginnen sich in die Fluten zu werfen. Auf dem Wasser erblickt sie sie. Eine handvoll junger, wunderschöner Mädchen, die Sirenen. Und von diesem Tage an sollte Kahlen eine von ihnen sein.
Ihr Gehorsam und ihre unendliche Liebe zu ihrer neuen Mutter, der See, zeichnen Kahlen aus, die mittlerweile seit 70 Jahren Menschen in den Tod reißt, um die See zu nähren. Nie hat sie gegen ihren Willen gehandelt, bis zu dem Augenblick, als die Akinli, einen jungen Studenten, trifft und sie Hals über Kopf in ihn verliebt. Das einzige Problem dabei: Kahlen darf nicht mit ihm sprechen, denn ihre Stimme würde seinen Tod bedeuten.

Ganz ausgereift fand ich die Geschichte nicht, daher auch nur 3,5 von 5 möglichen Sternen. An einigen Stellen hat mir der rote Faden gefehlt, obwohl man schon wusste worauf es hinauslaufen wird. Ein bisschen klischeehaft mag die Story vielleicht auch sein, da hat mich aber nicht sonderlich gestört, schließlich weiß man sowas meist vorher, wenn man sich sowas kauft =D.


Charaktere 
Die Charaktere, die Kass herausgearbeitet hat, fand ich allesamt super. Man konnte sich jedes der Mädchen super vorstellen und man hatte sie beinah leibhaftig vor Augen. Da Kahlen die Protagonistin war, hat man natürlich am meisten über sie erfahren und konnte sich gut in sie einfühlen, da Gedanken und Gefühle sehr detailliert geschildert wurden. Leider kam Akinli meiner Meinung nach ein bisshen zu kurz. Ich hätte ihn gerne besser kennengelernt.


Stil 
An einigen Stellen erzählt Cass meines Erachtens ein wenig langatmig und viel zu ausführlich. Andere Dinge kommen da leider zu kurz. Das Ende zum Beispiel. Auf den letzten 50 Seiten scheint die Zeit zu rennen, alles folgt dicht aufeinander und wird nicht sehr genau ausgeführt und plötzlich ist der Roman vorbei; da war ich ein bisschen perplex.
Dafür mochte ich die Dialoge zwischen den Schwestern sehr gerne. Viele Autoren füllen mit unnötig langen Dialogen nur ihre Seiten, hier ist das anders. Man erfährt viel über die Mädchen und es interessant ihnen "zuzuhören."
Cass hat einen schönen, nicht zu geschwollenen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Ich habe Siren recht zuügig durchlesen können, da es kaum Stellen hatte, die langweilig wurden.


Sonstiges 
Wer Selection schon mochte und generell gerne Geschichten über Sirenen liest, der sollte diesen Roman unbedingt lesen. 💓

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