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204 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

wien, sigmund freud, österreich, nationalsozialismus, erste liebe

Der Trafikant

Robert Seethaler
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 04.11.2013
ISBN 9783036959092
Genre: Romane

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(32)

65 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

roman, berlin, benedict wells, spinner, zukunft

Spinner

Benedict Wells
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.08.2016
ISBN 9783257243840
Genre: Romane

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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Rother Schneeschuhführer / Steiermark

Elisabeth Zienitzer , Silvia Sarcletti
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 01.12.2016
ISBN 9783763358120
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Steiermark ist eines meiner liebsten Reiseziele. Als kürzlich nun der Rother-Verlag einen Schneeschuhführer für das österreichische Bundesland ankündigte, war die Bestellung eine klare Sache. Das Büchlein im Format der Rother-Wanderführer verspricht 62 Touren vorwiegend im Genussbereich vom Dachstein bis hin zum Steirischen Weinland. Zuerst: ich finde es gut, dass man sich nicht für einen Titel alla „Genusstouren mit den Schneeschuhen in der Steiermark“ entschieden hat, denn dies hätte – nach den Regeln des Verlagsprogramms – sicherlich ein Buch von größerem Format nach sich gezogen. Gerade aber bei Wintertouren, die bei allem Genuss auch schnell zu einer ziemlichen Anstrengung werden, sollte man auf leichtes und einfach zu handhabendes Gepäck achten. Ein Blick auf die rückseitige Überblickskarte verdeutlicht, dass sich hier tatsächlich nahezu Touren in der gesamten Steiermark wiederfinden, diese wiederum aber auch geballt auftreten. So kann man – egal wo man gerade Urlaub macht – mindestens zwei Touren gehen, ohne eine längere Anreise in Kauf nehmen zu müssen. Insgesamt finden sich drei schwere, 25 mittlere und 34 leichte Touren in dem Buch. Aus der Tourenübersicht (zugleich Inhaltsverzeichnis) ergibt sich stets zusätzlich die Höhenlage, sodass eine erste Einschätzung möglich ist, allerdings fehlt die Gehzeit. Bevor die Touren im Einzelnen vorgestellt werden, folgt der Allgemeine Teil. Dort finden sich Hinweise der Bergrettung – die u.a. Tipps zur Ausrüstung enthalten, und Hinweise zum Gebrauch des Schneeschuhführers. Weiterhin zu lesen gibt es, die auch aus anderen Büchern bekannten Ausführungen zu Buchaufbau, Gehzeiten, Höhenangaben und Schwierigkeitsbewertung. Es folgen wichtige Worte zur Tourenplanung, die vor allem für Neulinge im Schneeschuhsport wertvoll sein dürften. Besondern Wert legen die beiden Autorinnen Silvia Sarcletti und Elisabeth Zienitzer auf die Punkte Wetter und eng damit verbunden, die Lawinengefahr. Schön ist, dass sie sich auch für die Aufnahme einer Ausrüstungsliste entschieden haben, die alles Wichtige enthält. Weitere Ausführungen betreffen den alpinen Notruf und noch einiges Allgemeines zum Schneeschuhwandern, wobei darauf hingewiesen wird, dass der Sport nur mit Rücksicht auf die Natur und die dortigen Lebewesen durchzuführen ist.

Wer ein besonderes Tour-Schmankerl machen möchte, der wird sich über die Liste der „Top-Schneeschuhtouren in der Steiermark“ freuen. Die dort aufgeführten zehn Touren führen in verschiedene Gebiete des Bundeslandes und so ist man wohl meist zumindest in Fahrdistanz zu wenigsten einem dieser Vorschläge.

Die Tourenbeschreibungen bestechen – wie übrigens das gesamte Büchlein – durch hervorragende Fotografien, die einen wirklichen guten Eindruck von der jeweiligen Wanderung vermitteln und man so am liebsten gleich die Schneeschuhe anschnallen möchte. Längenmäßig bewegt man sich im Bereich von zwei bis maximal sechs Stunden, wobei sich der Durchschnitt in etwa bei vier Stunden befindet. Auch für relativ Ungeübte sollte so die ein oder andere Tour machbar sein, Schneeschuhwandern bleibt natürlich ein Ausdauersport und je nach Schneelage, kann sich die Gehzeit mitunter erheblich verschieben. Die meisten der Wanderungen führen zu aussichtsreichen Punkten, selten wird man dabei alleine sein. Schnee wird immer kostbarer und so erfolgt naturgemäß eine starke Menschenballung in schneereichen Gebieten. Der Aufbau der Tourenbeschreibungen folgt dem bekannten und bewährten Schema, besonders ist hier allerdings ein Symbol mit den Himmelsrichtungen in der jeweiligen Titelleiste, welche „die Einschätzung von Lawinengefahr und Schneequalität“ erleichtern soll. Dabei gibt ein weißer Pfeil die Haupthangrichtung an, ein hellblaues Segment deckt die wesentlichen Expositionsbereiche der Tour ab. Als Laie kann ich mit diesem Hilfsmittel ehrlicherweise nur wenig anfangen, wer sich aber in Bezug auf Lawinen auskennt, dem wird dies sicherlich eine große Hilfe sein. Neben Angabe der zu bewältigenden Höhenmeter und Streckenlänge finden sich kurze Ausführungen zu Ausgangspunkt, Anforderungen, Orientierung, Exposition, Lawinengefahr, Einkehrmöglichkeit und Tipp. Ist die Tour stark frequentiert, so findet sich dazu ein Hinweis in der jeweiligen Einleitung. Die Beschreibungen selbst sind gut zu lesend in Wir-Form geschrieben. Auf Zeitangaben wird im Text verzichtet, da diese bei einer Schneeschuhtour ja doch sehr variieren können. Selbstredend sind auch eine Karte mit dem eingezeichneten Routenverlauf und das Höhenzeitprofil zu jeder Wanderung abgedruckt.

Die Touren selbst sind meiner Meinung nach häufig an Sommerwanderungen orientiert, was aber nicht negativ gemeint ist, immerhin ist so auch im Winter mit etwas Glück eine Markierung vorhanden. Und man kann das Büchlein derart auch Nutzen, wenn kein Schnee liegt. Ganz sicher ist dies mindestens bei der Ramsauer Almenrunde (18), der Vorberger Almenrunde (19), der Tour auf den Heulantsch (56) und bei der Johnsbacher Almenrunde (31), die ich selbst bereits so oder zumindest in ähnlicher Form per pedes zurückgelegt habe. All diese Touren sind (bis auf die letzte, für die ich mich – wie bereits in einer anderen Rezension ausgeführt – wirklich nicht begeistern konnte) erstklassig und verdient im Schneeschuhführer aufgenommen. Ich gehe daher davon aus, dass auch die weiteren Tourenvorschläge sorgsam ausgewählt wurden und man damit einen hervorragenden Schneeschuhführer an der Hand hat, mit dem die nächste Wanderung mit den Schneetretern sicherlich ein großer Erfolg wird.

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(26)

32 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

pasta, tortellini, nudelsuppe, vegetarisch, mialiebtpasta

Mia liebt Pasta

Mirja Hoechst
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei Thorbecke, 13.02.2017
ISBN 9783799510776
Genre: Sachbücher

Rezension:

Pasta ist lecker, meist schnell in der Zubereitung und ungeheuer vielseitig. Da einem selbst aber oftmals die Ideen fehlen, was man außer „Nudeln mit Tomatensoße“ alles noch so zaubern kann, gibt es zahlreiche Kochbücher zu diesem Thema auf dem Buchmarkt. Nun ist mit „Mia liebt Pasta“ ein neues aus dem Thorbecke Verlag hinzugekommen. Die Autorin Mirja Höchst isst gerne am liebsten – der Buchtitel legt bereits die Vermutung nahe – Pasta und ihre Liebe zu dieser Speise möchte sie nun in ihrem Kochbuch mit zahlreichen Menschen teilen.

Nach einigen einleitenden Worten und einer Auflistung, was man für die Zubereitung unbedingt für Küchengeräte im Haus haben sollte, geht es auch schon los. Interessant fand ich vor allem die Ausführungen, welche Nudel zu welcher Soße passt – das war mir vorher so gar nicht bewusst. Die Basis für alle Rezepte ist natürlich die Pasta und so gibt es auch drei Grundrezepte, um diese selbst herzustellen. Dabei hat Höchst an alle Bedürfnisse gedacht, es es gibt einen Teig mit und ohne Ei und sogar eine glutenfreie Variante sowie vier weitere Rezepte für bunte Pasta. Es folgen die Grundsauchen, die schnell und einfach zuzubereiten sind und die, wie die Autorin schreibt einfach immer gehen. Recht hat sie und es ist schön, hier vier solide Sauchen und darüber hinaus Rezepte zur Herstellung gängiger Pestovarianten zu finden. Danach folgen die „richtigen“ Rezepte, die sich in den Kategorien Gekocht, Gefüllt, Gebacken, Gekühlt und Gesüßt einteilen. Die Rezepte sind stets für vier Personen ausgelegt, was ich an sich doch etwas ungünstig finde (ab und an wäre es nett gewesen, auch die Zutaten für zwei Personen zu finden; natürlich kann man sich die Zutaten aber auch zurecht rechnen). Die Rezepte sind an sich gängig und es finden sich keine wirklichen Exoten, wenn auch etwa Rote-Bete-Pasta und Gemüsepasta neue Impulse in die Küche bringen. Die Zubereitungsbeschreibung ist prägnant und schlüssig und ihr ist gut zu folgen. Schade ist, dass sich keine Angabe der Kochzeit findet, und eventuell wären auch die Nährwertangaben nicht verkehrt gewesen. So kann man sich allerdings nicht von einer zu hohen Kalorien- oder Fettzahl abschrecken lassen, was natürlich auch sein Gutes hat. Ich habe bisher ein Rezept aus dem Buch nachgekocht (Pasta Salvia), welches sehr gut gelungen ist. Der Geschmack war solide und gut, wenn auch keine Offenbarung. Was ich deutlich bemängeln möchte, ist, dass das Buch nur vegetarische Gerichte enthält. Dies ist auf dem Klappentext nicht erwähnt und fehlt im ersten Moment auch gar nicht auf. Erst als ich bei den Spaghetti mit Linsenbolognese gelesen habe, dass die Autorin, als sie Vegetariern wurde, nach einer Alternative für die klassische Bolognese gesucht hat, wurde mir dieser Umstand bewusst. An sich ist es nicht wirklich schlimm, dass sich hier nur fleischfreie Gerichte finden, aber ein ehrlicherer Umgang wäre doch nett gewesen. Alle Rezepte sind im Übrigen bebildert und so bekommt man schnell Lust, noch weitere Gerichte nachzukochen. Kurz möchte ich mich noch zum Titelbild äußern. Es ist an sich ein schönes Bild, macht das Buch durch die vielen Grautöne aber etwas blass. Ich finde, hier wurde großes Potenzial verschenkt, im Buchladen würde ich es nicht als Allererstes in die Hand nehmen.

Kurzum: Ein solides alltagstaugliches Kochbuch mit zahlreichen neuen Pastarezepten, das aber doch das ein oder andere Manko hat.

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(92)

310 Bibliotheken, 27 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

magie, fantasy, wald, zauberer, hexe

Das dunkle Herz des Waldes

Naomi Novik , Marianne Schmidt , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei cbj, 21.11.2016
ISBN 9783570172681
Genre: Jugendbuch

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(98)

152 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

berge, leben, tod, lebensgeschichte, einsamkeit

Ein ganzes Leben

Robert Seethaler
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.01.2016
ISBN 9783442482917
Genre: Romane

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(22)

35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

sehnsucht, architektur, dreiecksbeziehung, schweizer literatur, liebe

Sieben Jahre

Peter Stamm
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 08.03.2012
ISBN 9783596511914
Genre: Romane

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(429)

768 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

träume, kerstin gier, fantasy, liebe, silber

Silber - Das dritte Buch der Träume

Kerstin Gier
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei Fischer E-Books, 08.10.2015
ISBN 9783104029900
Genre: Jugendbuch

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(2.979)

4.590 Bibliotheken, 52 Leser, 14 Gruppen, 264 Rezensionen

träume, silber, kerstin gier, liebe, jugendbuch

Silber - Das zweite Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.06.2014
ISBN 9783841421678
Genre: Jugendbuch

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(45)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

kochen, englische küche, diana henry, kochbuch, diverse gerichte

Simple

Diana Henry , Margot Fischer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 13.01.2017
ISBN 9783869137599
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Simple“ – so der markante Titel des neuen Kochbuches von Diana Henry. Der Klappentext wirbt damit, dass hier Alltägliches in etwas Besonderes verwandelt wird und Gerichte ohne viel Aufhebens mit umwerfendem Aroma entstehen. Die Zutaten für diese einfachen Rezepte hat man praktischerweise meist sowieso in der Vorratskammer oder kann sie einfach auf dem Weg von der Arbeit besorgen.

Das alles klingt zugegebenermaßen sehr gut, wird dem Kochbuch meines Erachtens nach aber nicht gerecht. Die Gerichte an sich sind tatsächlich simpel – simpel in der Art, wie man sie zubereiten muss, und auch in Bezug auf die Zeit, die man effektiv in der Küche verbringt. Was entsteht sind – zumindest für mich – überraschende Speisen, die den Essenshorizont definitiv erweitern. Darin liegt aber auch die Krux: Diana Henry scheint nicht nur eine Vorliebe für Rezepte zu haben, die sich leicht in die Tat umsetzen lassen, sondern auch für ausgefallene Zutaten. Auf diesem Umstand geht sie extra in ihrem Vorwort ein und es wäre sehr zu wünschen gewesen, dass der Klappentextschreiber ihn auch gelesen hätte! Henry macht ihrem Leser nichts vor, sie gibt zu, dass manche der Zutaten eben nur in größeren Supermärkten, Spezialläden oder gar nur im Internet bekommt. Und auch, dass sich nicht jeder für ungewöhnliche Zutaten begeistern kann. Diese herzliche Ehrlichkeit und der lockere leichte Schreibstil haben mir die Autorin und Köchin sofort sympathisch gemacht. In ihrem Buch wird immer wieder deutlich, wie sehr sie es liebt, aus wenigem etwas Gutes zu zaubern und wie sehr es ihr am Herzen liegt, dass man das Essen genießt und nicht einfach als etwas Selbstverständliches hinnimmt.

Das Kochbuch selbst wartet mit zwölf verschiedenen Essensthemenbereichen auf, die von Salat, über Toast und Hülsenfrüchte bis hin zu Hähnchen und fruchtigen Desserts reichen. Den Rezepten wird jeweils eine Seite an Platz eingeräumt und mit einem hochwertigen Foto bebildert. Überhaupt ist die gesamte Aufmachung des Buches sehr ansprechend und auch die Papierqualität überzeugt vollauf. Die Rezepte selbst sind stets mit einem kleinen Einleitungstext versehen, es folgt die Angabe, für wie viele Personen das jeweilige Rezept ausgelegt ist und eine sehr übersichtliche Zutatenliste. Meist braucht es wirklich nicht viel, um ein tolles Gericht zu zaubern. Die Zubereitungsbeschreibung ist kurz und prägnant, enthalt alles Wichtige und erfüllt seinen Zweck vollauf. Allein schade ist, dass es keine Angabe zur Zubereitungszeit gibt.

Pro Kapitel findet sich zusätzlich eine Seite, in der sich die Autorin zu einem Thema äußerst – und zwar eben auf ihre wunderbar ehrliche Art. So etwa zur Pasta, die ihrer Meinung nach sehr unterschätzt und wenig wertgeschätzt wird. Ab und an gibt es auch Doppelseiten, die Ideen etwa für die Füllung von Ofenkartoffeln oder schnelle Desserts geben. Auf den hinteren Seiten fehlt das Register nicht, das einen raschen Zugriff auf das gesuchte Rezept ermöglicht. Fazit: Eigentlich ein sehr gelungenes Kochbuch, es gibt aber einen Stern Abzug, da in zahlreichen Gerichten mindestens eine Zutat enthalten ist, die man entweder erst googeln muss, oder deren Beschaffung eben nicht ganz so simple ist. An sich ist das nicht weiter schlimm, aber das Buch wirbt eben mit etwas anderem.

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(173)

318 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 75 Rezensionen

thriller, mord, melanie raabe, die falle, falle

Die Falle

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442714179
Genre: Krimi und Thriller

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(5.159)

7.327 Bibliotheken, 87 Leser, 13 Gruppen, 564 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Rother Selection / Gipfelhütten Ostalpen

Evamaria Wecker , Primus Wecker
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 06.07.2016
ISBN 9783763331543
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auch im Bergsport gilt der oft zitierte Spruch: Der Weg ist das Ziel. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, so ist es doch der Berggipfel, der uns lockt und uns so manche Strapaze ertragen lässt. Oben angekommen locken Glücksgefühle und oft berauschende Aussichten. Und wie schön ist es erst, wenn dort hoch droben eine Hütte steht, die mit Leckereien oder gar einem Übernachtungsplatz lockt. Evemaria und Primus Wecker haben sich auf die Suche nach solchen Gipfelhütten in den Ostalpen begeben, die sich gut mit Ein- und Zweitagestouren verbinden lassen. Insgesamt 50 Touren zu diesen ganz besonderen Hütten haben sie nun in einem Buch veröffentlicht.

„Gipfelhütten Ostalpen“ ist in der Reihe Rother Selection erschienen. Charakteristisch für diese Reihe ist vor allem das große Format (16,3 x 23 cm). Dieses wiederum bietet Platz für großformatige Fotografien, die ganz besonders Lust machen, die jeweils vorgestellten Touren und Hütten anzugehen. Also Vorsicht bei Fernweh: diese Bücher versprechen zwar kurzzeitige Schmerzlinderung, aber nach der Lektüre kann es sein, dass man sofort seinen Rucksack packen möchte. Zur Mitnahme ist das Buch wegen seines Formats und dem daraus resultierenden Format natürlich nicht geeignet. Da jedoch ein relativ großes Gebiet abgedeckt wird, welches von den Ammergauer Alpen, den Österreichischen Voralpen und den Mürzsteger Alpen über die Tuxer Alpen bis hin zu den Dolomiten und den Julischen Alpen reicht, wird man wohl auch selten gleichzeitig mehr als eine Tour angehen. Die Beschreibungen indes kann man sich problemlos kopieren und natürlich stehen auch die GPS-Daten zum Download bereit. Klare Abstriche muss ich leider bei der Papierqualität machen. Die Entscheidung für Glanzpapier ist zwar gut gemeint und bringt auch die Fotos gut herüber, allerdings schwindet beim Leser die Freude, wenn der Ring am Finger unversehens unansehnliche graue Kratzstreifen auf dem Papier hinterlässt. Zudem führt ungünstige Lichteinstrahlung zu Leseschwierigkeiten.

Der Aufbau des Buches orientiert sich stark an den normalen Rother Wanderführern. So findet sich in der hinteren Umschlagsklappe eine Gebietsübersicht, in der die einzelnen Touren markiert sind. In der vorderen findet sich hingegen eine Auflistung der Touren (Name der Hütte), Höhe der Hütte, Gebiet, Gehzeit, Schwierigkeitsgrad und die Angabe, ob es sich um eine Zweitages-Tour handelt, Schwierigkeitsgrad, Höhenmeter im Auf- und Abstieg sowie die Seite, auf der sich die einzelne Tourenbeschreibung finden lässt. Schade ist, dass diese Seite komplett in Rot gehalten ist. Das ist für die Augen auch für die kurze Dauer der Betrachtung anstrengend und die Tourenauswahl ist mühseliger als sonst gewohnt, da der Schwierigkeitsgrad nicht auf den ersten Blick erkennbar ist (keine gesonderte farbliche Hervorhebung).

Die Kennzeichnung der Schwierigkeit mittels Farbe erfolgt erst im Inhaltsverzeichnis und natürlich in der Überschriftenleiste der jeweiligen Tour. Generell ist die Tourenauswahl sehr gut, die Balance zwischen den Gebieten und Schwierigkeiten ausgewogen, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist. In den folgenden Teilen „Zum Thema dieses Buches“ und „Allgemeine Hinweise“ verlieren die Autoren einige kurze Worte zu den Themen mit Kindern und Hunden auf Hütten. Wer oftmals Rother Wanderbücher und –führer liest, dessen Anspruch ist mittlerweile hoch, und wird sich im vorderen Teil insbesondere zu diesen beiden Themen geäußert, so kann man eigentlich erwarten, dass sich auch in den Kurzinfos zu den einzelnen Touren ein jeweiliger Hinweis dazu findet. Leider ist dies hier nicht der Fall und so muss man sich selbst noch einmal separat informieren, ob der Hund nun mit auf die Hütte darf oder die Hütten und Touren auch für Kinder geeignet sind.

Wirklich mutig fand ich die Aussage der Autoren, dass die abgedruckten Kartenausschnitte für die beschriebenen Wanderungen ausreichen. Immerhin bewegen sich viele der Touren im alpinen und mitunter auch hochalpinen Gelände und ich selbst finde, eine separate Wanderkarte darf keinesfalls im Gepäck fehlen. Einige Ausführungen zur Ausrüstung gibt es natürlich auch, jedoch ist es schade, dass man sich nicht für den Abdruck einer Packliste entschieden hat.

Nun zu den einzelnen Tourenbeschreibungen. Neben den bekannten Toureninfos, die hier aber im Gegensatz zu anderen Büchern recht kurz geraten und über die Punkte Ausgangspunkt, Verkehrsmittel, Anforderungen, Karten und Sehenswertes informieren, gibt es einen Infokasten zu der jeweiligen Gipfelhütte. Darin sind die wichtigsten Hüttendaten (mit Kontaktdaten) enthalten, weitere Möglichkeiten für den Hüttenzustieg aufgelistet, sofern das Gebiet auch im Winter zugänglich ist, eine kurze Info und eventuelle sonstige Ausführungen und Tipps. Dem Einleitungsteil wird mehr Platz als sonst eingeräumt, allerdings hätte man sich durchaus – für die bessere Abgrenzung von der eigentlichen Tourenbeschreibung – für den Abdruck in kursiver Schrift entscheiden können. Die Beschreibungen selbst sind kurz und prägnant und scheinen ihren Zweck vollauf zu erfüllen. Ergänzt werden diese wie gewohnt durch kleinere Kartenausschnitte und das Höhen-/Zeitprofil. Zahlreiche Fotografien ermöglichen einen guten Einblick in die Tour und machen, wie bereits gesagt, wirklich Lust zum Erkunden der hier vorgestellten Touren.

Insgesamt lässt sich sagen, dass meine Erwartungen an das Buch „Gipfelhütten Ostalpen“ nicht erfüllt worden sind. Zwar ist die Tourenauswahl und –beschreibung gut, aber in der sonstigen Ausstattung bleibt es hinter dem, was man normalerweise von einem Buch aus dem Hause Rother gewöhnt ist, zurück. Das ist wirklich schade, da viele der Schwachpunkte hätten vermieden werden können.

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697 Bibliotheken, 21 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

märchen, luna, winter, mond, liebe

Wie Schnee so weiß

Marissa Meyer ,
Fester Einband: 848 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.01.2016
ISBN 9783551582898
Genre: Jugendbuch

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(496)

980 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

märchen, cinder, cress, rapunzel, cyborg

Wie Sterne so golden

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.09.2014
ISBN 9783551582881
Genre: Jugendbuch

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(662)

1.232 Bibliotheken, 19 Leser, 4 Gruppen, 135 Rezensionen

wolf, rotkäppchen, märchen, cyborg, cinder

Wie Blut so rot

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551582874
Genre: Jugendbuch

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(238)

508 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

marissa meyer, cyborg, wie monde so silbern, märchen, cinder

Wie Monde so silbern

Marissa Meyer , Astrid Becker
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315281
Genre: Jugendbuch

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149 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

neapel, freundschaft, italien, roman, studium

Die Geschichte eines neuen Namens

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.01.2017
ISBN 9783518425749
Genre: Romane

Rezension:

Lila und Elena haben ihre Kindheit hinter sich gelassen und stehen in der Blüte ihrer Jugend. Lila hat geheiratet – Stefano, den Sohn von Don Achille und Betreiber der Salumeria. Mit dieser Verbindung ist sie auf einen Schlag wohlhabend geworden und den dunklen Gassen des Rione entkommen. Gemeinsam mit ihrem Mann wohnt sie in einer eigenen Wohnung, von wo aus sie einen trostlosen Blick auf die Bahngleise hat. Ihre Genialität und Widerborstigkeit werden im Keim erstickt. Noch während ihrer Hochzeit musste Lila erfahren, dass Stefano Geschäfte mit den verhassten Solara-Brüdern macht. Mit dieser Erkenntnis ist ihr ihr angetrauter Ehemann auf einen Schlag verhasst und die Ehe gescheitert. Doch der Bund fürs Leben ist bindend, und so bestraft Stefano Lilas Aufbegehren mit Schlägen und macht sie sich gewaltsam gefügig. Brechen jedoch kann er sie nicht. Elena dagegen ist auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Neidisch schaut sie auf den Wohlstand der Freundin, in der Schule werden ihre Leistungen schlechter und eine Zeit lang geht sie gar nicht erst hin. Es ist Lila, die sie schließlich dazu zwingt, wieder zu lernen und an sich selbst zu glauben. Wohin wird der Weg der beiden Freundinnen führen?

„Die Geschichte eines neuen Namens“ von Elena Ferrante ist der zweite Band der Neapolitanischen Saga um die beiden Freundinnen Lila und Elena. Die Handlung setzt nahezu nahtlos dort ein, wo der erste Band endete. Bereits nach wenigen Seiten ist man erneut mitten im Rione und begegnet den Charakteren, die sich einen ins Gedächtnis gebrannt haben wieder. An der Genialität des Schreibstils der Autorin hat sich nichts geändert und aufs Neue bahnt sich die Handlung ruhig aber stetig ihren Weg. Ferrantes Bücher sind geprägt von einer unterschwelligen Spannung, die einen nicht rastlos macht, sondern das Lesen zu einem wahren Genuss. Seite um Seite taucht man immer tiefer ein, in die düstere Welt auf den Straßen des Rione. Es ist nicht nur ein Einblick in das Leben zweier starker Frauen, sondern auch ein Einblick in eine uns fremde Kultur im Italien der 50er und 60er Jahre. Die Gewalt ist nicht mehr so präsent wie noch im ersten Band, aber unterschwellig stets vorhanden. Da sind die Schläge Stefanos gegen seine Ehefrau Lila, da ist Elenas Angst, ihr Freund Antonio könne sie umbringen, weil sie bei den Solaras für ihn um einen Gefallen bittet. Während Lila noch immer eine starke Persönlichkeit ist, die sich nicht brechen lässt oder wirklich unterordnet, ist Elena auf der Suche nach sich selbst. Scheinbar orientierungslos treibt sie durch das Leben, mal hat sie den großen Traum, mittels ihrer Schuldbildung den engen Gassen des Rione zu entkommen, mal sieht sie sich als Frau eines Tankwarts, deren Leben im immer gleichen versinkt. Doch immer mehr zeichnet sich ab, dass Lila und Elena ihren Weg gehen werden, egal, wie steinig er auch sein mag. Sie werden sich ihre Selbstbestimmtheit nicht nehmen lassen und so begleitet sie der Leser – gespannt, wo das Leben der beiden und die eigenwillige Freundschaft, die von nicht wenigen Höhen und Tiefen geprägt ist, hinführen wird. Ein großartiger Roman, scheinbar gegriffen aus dem wahren Leben, der einen nicht mehr loslässt und bereits jetzt auf die weiteren Bände der Saga warten lässt.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

genießen, österreich, ausruhe, wandern

Rother Wanderbuch / Leichte Wanderungen. Genusstouren im Wald- und Weinviertel

Marcus Stöckl , Rosemarie Stöckl-Pexa
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 03.05.2016
ISBN 9783763331598
Genre: Sonstiges

Rezension:

In Niederösterreich warten das Wald- und Weinviertel darauf, auch von uns entdeckt zu werden. Nahe Wien gelegen bietet es den Großstädtern schon länger die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit in die Natur einzutauchen und etwa bei einem Heurigen mit einem Glas Wein die Seele baumeln zu lassen. Marcus Stöckl hat sich aufgemacht und die Gebiete des Wald- und Weinviertels durchstreift. Er entdeckte abwechslungsreiche Landschaften, die dichte Wälder, Moore und Seen ebenso bereithalten, wie Weinberge, Kirchen und Schlösser. 40 genussvolle Wanderungen in den zwei Gebieten nahe Wien stellt er nun in seinem neuen Wanderbuch vor.

„Leichte Wanderungen. Genusstouren im Wald- und Weinviertel“ so verspricht es der Titel des Rother Wanderbuches von Marcus Stöckl. Bereits ein Blick in die Tourenübersichtsliste in der vorderen Umschlagseite macht deutlich, dass es sich hier wirklich um Genusstouren handelt. Die Gehzeiten bewegen sich im Bereich von meist zwei bis dreieinhalb Stunden, die Höhenmeter sind überwiegend eher zu vernachlässigen und die Entfernungen kommen mit fünf bis maximal zwölf Kilometern daher. 19 der Touren sind leicht, 15 mittel und nur sechs der Kategorie schwer zuzuordnen. Stöckl macht allerdings im Einführungsteil des Wanderbuches deutlich, dass man die angewandten Kategorien keinesfalls mit der sonst üblichen Schwierigkeitseinteilung verwechseln sollte. Vielmehr handelt es sich bei den leichten Touren um Spaziergänge und einfache Wanderungen, für die nicht einmal festes Schuhwerk notwendig ist, mittlere Touren können im Gegensatz dazu abschnittweise auf schmäleren, unebeneren Wegen verlaufen und die letzte Kategorie setzt eine entsprechende Grundkondition voraus und der Autor empfiehlt festes Schuhwerk. Ausnahmslos alle Wege führen an Gasthäusern oder Weinlokalen vorbei und überwiegend sind die Wanderungen auch für Kinder geeignet. Die Übersichtsliste gibt daneben Auskunft darüber, ob die Ausgangspunkte mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind (als Anreiseort dient dabei Wien als Basis), ob eine Bademöglichkeit vorhanden ist, wie viele Mitwanderer zu erwarten sind, die Touren auch für die kalte Jahreszeit Genuss versprechen und wie lohnend die Tour ist. Bei Letzterem erfolgt eine Untergliederung in die drei Kategorien empfehlenswerte, sehr lohnend und Paradetour. Wo genau sich die einzelnen Wandertouren befinden, kann man der Karte in der hinteren Umschlagseite entnehmen. Schade ist, dass diese Karten bei allem Rother Wanderbüchern stets mit sehr vielen Details aufwarten, was bei ihrer Größe zur Unübersichtlichkeit führt. Die allgemeinen Hinweise dürfen natürlich auch in diesem Wanderbuch nicht fehlen. Sie geben wie gewohnt Auskunft über die Gehzeiten, Höhenunterschiede, das Wandern mit Kindern und Kinderwagen und etwa welches Kartenmaterial sich empfiehlt. Danach folgen die „Tipps für Genusswanderer“. Stöckl gibt Hinweise zu den Themen Tourenauswahl, beste Jahreszeit, Wetter, Zeitplanung und Ausrüstung. Beim Lesen dieser Seiten und des Vorworts wird man bereits in eine genusswanderische Stimmung versetzt. Stöckl rät dazu, die Touren in der Natur zu genießen und zu verweilen. Die Ausführungen zur Tourenauswahl und zur Ausrüstung locken dem erfahrenen Wanderer doch ein kleines Lächeln auf die Lippen, da sie etwas übertrieben für die hier vorgestellten Touren erscheinen. Liest man sie allerdings vor dem Hintergrund, dass vielleicht so mancher Wanderneuling das erste Mal den Kontakt zur Natur sucht, erfüllen sie doch ihren Zweck. Bevor die einzelnen Wanderungen beschrieben werden, findet sich noch eine Doppelseite zum bewanderten Gebiet.

Der Aufbau der einzelnen Tourenbeschreibungen entspricht dem Standard der Wanderbuchreihe und in der Kurzinfo erfährt man alles Wichtige etwa rund um die Themen Ausgangspunkt, Anfahrt, Gehzeit, Weglänge, Höhenunterschied, Anforderungen, Einkehr und Winter. Besonders hervorzuheben ist, dass Stöckl auch auf Rastmöglichkeiten hinweist und sofern die Touren für Kinder geeignet sind, schreibt, was für sie besonders interessant sein dürfte, ob sich Spielplätze finden und ob der Weg auch mit dem Kinderwagen geeignet ist. Die Tourenbeschreibungen selbst sind in einer angenehmen Länge gehalten und in der Wir-Form geschrieben. Auf die Angabe von Himmelsrichtungen wird verzichtet, ebenso auf Zeitangaben. Mitunter finden sich Entfernungen, meist aber erfolgt die Orientierung mit den Angaben rechts, links und geradeaus und welchem Wegweiser zu folgen ist. Wirklich markante Punkte sind fett und farblich hervorgehoben und mit Nummern versehen und finden sich wie gewohnt im Zeit-& Höhenprofil sowie in den jeweiligen Wanderkärtchen wieder. Aufgelockert werden die Beschreibungen mit „Wussten Sie schon?“-Informationskästen, die Hintergrundinformationen auf eine sehr angenehme Art und Weise vermitteln. Bilder finden sich im gesamten Buch reichlich und geben einen guten Einblick in die Charakteristik der Touren. Die Qualität der Fotos ist meist gut, auch wenn dem Autor Waldaufnahmen nicht immer zu 100% geglückt sind.

Kurzum: Ein solides Wanderbuch für all jene, die es etwas ruhiger angehen lassen möchten und auf der Suche nach Genusstouren in einem Gebiet sind, das bei uns noch eher wenig bekannt sein dürfte.

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stina forss, krimi, småland, ingrid nyström, verschwörung

In stürmischer Nacht

Roman Voosen , Kerstin Signe Danielsson
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 20.10.2015
ISBN 9783462048247
Genre: Krimi und Thriller

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liebe, italien, fantasy, colin, mahre

Dornenkuss

Bettina Belitz
Fester Einband: 816 Seiten
Erschienen bei script5, 02.11.2011
ISBN 9783839001233
Genre: Jugendbuch

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fantasy, liebe, hamburg, nachtmahr, scherbenmond

Scherbenmond

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei script5, 18.03.2013
ISBN 9783839001516
Genre: Jugendbuch

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Rother Wanderführer / Peaks of the Balkans. Albanien, Kosovo und Montenegro.

Max Bosse , Kathrin Steinweg
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 07.09.2016
ISBN 9783763344918
Genre: Sonstiges

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Wer auf der Suche nach einem ganz besonderen Bergurlaub ist, der sollte nicht nur in den gewöhnlichen Kategorien der Alpenregionen denken. Ein Blick auf die Landkarte lohnt sich, kann man so doch den Balkan entdecken und mit ihm den Rundwanderweg „Peaks of the Balkans“, der sich in der entlegenen Bergregion des Dreiländerecks Albanien, Kosovo und Montenegro befindet. Ganz egal ob man sich entscheidet, diese Tour, die fernab der Bergtouristenströme liegt, allein oder mithilfe eines entsprechenden Reiseanbieters zu gehen, so wird man sich im Vorfeld und auch während der Reise informieren wollen. So etwa mit dem neuen Rother Wanderführer „Peaks of the Balkans“ (PoB) von Max Bosse und Kathrin Steinweg.

Die Autoren haben für ihre Recherche bereits zwei mehrwöchige Aufenthalte in der entfernten Balkanregion verbracht. Dabei haben sie die Landschaft sowie die Menschen schätzen und lieben gelernt, was man ihrem Wanderführer auch anmerkt. Das Büchlein im typischen und überaus praktischen Rother-Format enthält nicht nur den Dreiländerwundweg PoB, der sich in insgesamt zehn Etappen gliedert, sondern auch sieben Varianten und Gipfelabstecher sowie sechs Tagestouren ab Thethiund und vier im Grbaja-Tal. Alle Touren, bis auf zwei Ausnahmen, bewegen sich im leichten bis mittleren Schwierigkeitsbereich, die Etappen des PoB weisen dabei meist eine Länge von etwa sechs bis acht Stunden auf. Zu beachten ist allerdings, dass die Schwierigkeitskategorien hier durchaus anders zu handhaben sind als man es normalerweise gewohnt ist, dies betrifft vor allem den Punkt der Orientierung. Man darf nie vergessen, dass man sich im Balkan in einer touristisch noch eher wenig erschlossenen Region befindet, dementsprechend „erfordern die […] Touren eine gewisse Aufmerksamkeit. Die Wege und Markierungen werden unterschiedlich gut gepflegt und erhalten“ (S. 11). Die Autoren empfehlen daher ausdrücklich die Benutzung eines GPS-Gerätes. Darüber hinaus sollten Kompass und entsprechendes Kartenmaterial natürlich nicht fehlen.

Der Einführungsteil des Wanderführers ist sehr ausführlich gestaltet und lässt dem angehenden PoB-Reisenden keine Wünsche offen. Wichtig sind der Abschnitt über Gefahren und der Hinweis, dass die Herdenschutzhunde keinen Spaß verstehen sowie die wertvollen Tipps für Unterwegs, etwa zu Wasser und Proviant, der Stromversorgung, Geld und Währung und natürlich der Ausrüstung. Auch eine Packliste mit den notwendigsten Utensilien fehlt nicht. Es folgt ein Kapitel über Land und Leute, das Informationen zu Lage und Geografie enthält, aber auch einen Einblick in die Mentalität und Kultur der hiesigen Bevölkerung gibt. Weiterhin finden sich zusätzliche Ausführungen zu Flora und Fauna. Während diese Informationen vor allem der Kategorie „nice to have“ zuzuordnen sind, kommt dem nächsten Kapitel – Touristische Informationen – eine sehr große Bedeutung zu. Darin finden sich u.a. die Punkte Reisezeit, Sprachen, Anreise, Einreisebestimmungen und Unterkünfte sowie Adressen und Telefonnummern der Botschaften und Konsulate. Die Anreise zum PoB kann verschiedentlich erfolgen, als Startpunkte kommen die Städte Shkodra (Albanien), Peja (Kosovo) und Plav (Montenegro) infrage. Die Autoren beschreiben die Anreise für jede Stadt einzeln und äußerst detailliert, so sind etwa auch die Fahrzeiten der Busse enthalten. Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten, mit Preisangaben und Kontaktadressen, machen das Rund-um-Sorglos-Paket perfekt. Die Einreisebestimmungen und Regelungen für das Überqueren der Grünen Grenze werden ebenfalls detailliert dargelegt, da hier besondere Achtsamkeit und Vorbereitung notwendig sind, um Ärger mit den Behörden zu entgehen. Ein kleiner Sprachführer und Hinweise zu weiterführender Literatur sowie Kartenmaterial ergänzen den ersten Teil des Wanderführers.

Zu den Tourenbeschreibungen:

Die Beschreibungen sind in der Wir-Form geschrieben, sodass man schon allein sprachlich den beiden Autoren gut folgen kann. Die Ausführungen sind prägnant, enthalten alles Wichtige und enthalten keine Abschweifungen. Dies ist besonders deswegen eminent, weil man sich in manchen Gebieten wirklich zu 100% auf die Orientierung konzentrieren muss. Die Autoren weisen so auch darauf hin, wenn Orientierungspunkte, wie etwa Fahrspuren, mitunter verschwinden und behelfen sich mit markanten Dingen, wie etwa einem alleinstehendem toten Baum, auffallenden Steinen oder einem Gatter. Entfernungen werden je nach Sachlage zeitlich oder örtlich beziffert, auch erfolgt oftmals ein Hinweis auf die einzuschlagende Himmelsrichtung. Wichtige Wegpunkte sind im Text fett markiert und mit einer Nummer versehen, diese findet sich sodann jeweils im Höhen-/Zeitprofil und der kleinen Karte wieder, die jede einzelne Wanderung bzw. Etappe ergänzt. Die Karten sind sehr übersichtlich und gut für die Orientierung geeignet. Natürlich fehlen bei den einzelnen Tourenbeschreibungen auch nicht die für Rother typischen Anfangsinformationen, wie etwa Ausgangspunkt, Anforderungen, Einkehr, Unterkunft, Tipps und Varianten. Ein kleiner Text stimmt jeweils auf die Etappe ein und in der Titelzeile sind neben dem Namen der Tour auch die Gehzeit und die Höhenmeter im An- und Abstieg enthalten. Bilder, die auch qualitativ bestechen, lockern den gesamten Wanderführer auf und geben bereits einen sehr guten Einblick in die Region des PoB. Weiterhin finden sich in den einzelnen Tourenbeschreibungen mitunter Informationskästen zu Interessantem, etwa zu den Ali-Pasha-Quellen oder dem Hochland von Gjakova.

Kurzum: Peaks of the Balkans ist ein erstklassiger Wanderführer, bei dem sich keine Kritikpunkte feststellen lassen. Er ist damit ein unbedingter Begleiter auf dieser Tour, der auch für die Vorbereitung und bloße Information unentbehrlich ist.

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liebe, fantasy, nachtmahr, träume, splitterherz

Splitterherz

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 632 Seiten
Erschienen bei script5, 12.11.2012
ISBN 9783839001424
Genre: Jugendbuch

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Alle Toten fliegen hoch: Amerika

Joachim Meyerhoff
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei eBook by Kiepenheuer&Witsch, 23.02.2011
ISBN 9783462302257
Genre: Sonstiges

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