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70 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

the one, liebesroman, maria realf, liebe, hochzeit

The One

Maria Realf , Sabine Längsfeld
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.06.2017
ISBN 9783499273148
Genre: Liebesromane

Rezension:

Es sind nur noch wenige Wochen, dann wird Lizzie heiraten – ihren Freund Josh, ein äußerst attraktiver Sportlehrer. Doch Josh ist nicht Lizzies erste große Liebe, sondern nur die Nummer zwei. Vor nun schon langer Zeit hatte sie ihr Herz restlos an Alex verloren. Sie waren glücklich, schmiedeten Pläne für die Zukunft. Doch dann verließ Alex sie von einem Tag auf den anderen, war nicht mehr zu erreichen und meldetet sich auch selbst nicht mehr. Lizzie zerbrach, war nicht mehr sie selbst. Es hat lange gedauert, ehe sie wieder jemanden anderen in ihr Herz ließ. Zehn Jahre ist all das nun her. Und während sie mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt, taucht plötzlich Alex wieder auf und behauptet, dringend mit ihr sprechen zu müssen. Was soll Lizzie tun? Soll sie sich wirklich mit Alex treffen, obwohl er ihr so weh getan hat?

Das Cover von „The One“ ist rosa, genau wie der Inhalt dieses Buches. Normalerweise würde ich einen solchen Roman in der Buchhandlung nicht einmal in der Hand nehmen, bei Buchverlosungen bin ich dann aber doch wagemutiger. Und es hat sich so gelohnt! Dieses Buch ist aller feinste Zuckerwatte für die Seele. Ich meine, seien wir ehrlich, die Erwartungshaltung ist niedrig, das Ende eigentlich schon bekannt (so schön!!!), aber trotzdem versinkt man in den Seiten. Die Handlung ist in zwei Strängen arrangiert. Zum einen bewegen wir uns in Lizzies Gegenwart, erleben vor allen sie bei den Hochzeitsvorbereitungen und bekommen einen Eindruck von ihrem Leben. Sie ist glücklich mit Josh, hat auf Arbeit ein wenig Stress und träumt davon, eines Tages einmal Schriftstellerin zu werden. Zur Seite steht ihr vor allem ihre beste Freundin Megan, die Lizzie damals auch nach dem Verschwinden von Alex wieder zurück ins Leben geführt hat. Dann ist da noch die Handlung in der Vergangenheit, in der der Leser erleben kann, wie sich Alex und Lizzie kennenlernen und wie gut die beiden in ihrer Beziehung harmonieren. Sie sind das typische „Für-einander-geschaffen“-Paar.

Auch Josh wird bedacht, allerdings lernt der Leser ihn nicht zu genau kennen, was die Autorin Maria Realf sehr gut gemacht hat. Man merkt aber schon, dass er ein sehr netter Typ ist, der seinen Beruf und vor allem Lizzie liebt.

Der gesamte Roman ist jetzt nicht mit so viel Tiefgang ausgestattet – was ich aber bei diesem Genre auch keinesfalls erwartet, aber doch durchaus mehr als gedacht und es gibt auch einige Handlungsentwicklungen (vor allem in der Vergangenheit), die doch überraschen. Besonders gut gefallen hat mir, dass hier von den Männern, keiner der „Böse“ war. Alle beiden lieb(t)en Lizzie von ganzen Herzen.

Nun aber genug von der Handlung. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ihre Sätze mitunter durch einige Details ausgeschmückt – es stört aber noch nicht. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und der Spannungsbogen baut sich logisch auf. Während sich die Vergangenheit immer weiter dem Tag des Verlassens nähert, nähert sich in der Gegenwart der Zeitpunkt der Hochzeit. Sozusagen ein Countdown. Aber lest doch am besten selbst ;)

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155 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

thriller, spannung, haus, psychothriller, london

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jane hat ihr Baby verloren. Die Trauer über diesen Verlust ist überwältigend und wirft sie aus der Bahn. Zurück in ihren alten Job – eine gut bezahlte Stelle im Marketing – kann sie nicht, und so nimmt sie eine kleine Stelle in einem Verein für Mütter, die ihre Kinder verloren haben, an. Als das Geld knapp wird, muss sie umziehen. Doch auf dem Wohnungsmarkt in London sieht es mit ihrem Budget nicht gut aus. Da präsentiert ihre Maklerin ihr das Haus in der Folgate Street 1. Entworfen von einem Architekten beeindruckt es Jane vor allem durch seine minimalistische und strenge Ausgestaltung. Die Miete ist gering, doch der Regelkatalog, den der neue Mieter einhalten muss, ist alles andere als gewöhnlich. Jane bewirbt sich um das Haus und wird angenommen. Bald schon erfährt sie, dass eine junge Frau namens Emma zuvor in der Folgate gewohnt hat. Doch Emma ist auch in diesem Haus gestorben. Als sich mit dem Architekten Edward Monkford eine Affäre entwickelt, und sie dahinter kommt, dass Edward auch bereits mit Emma kurze Zeit liiert war, wird die Frage, warum Emma sterben musste, in ihr immer drängender. Zumal sie immer mehr das Gefühl hat, dass sie Emma nicht nur auf erschreckende Weise ähnlich sieht, sondern es auch sonst parallelen in ihrer beider Leben gibt. Schwebt Jane bereits in tödlicher Gefahr?

JP Delaney präsentiert mit „The Girl before“ einen Thriller, der sich langsam entwickelt, den Leser aber nicht mehr wirklich loslässt. Die Handlung wird in zwei Strängen erzählt. Zuerst erfolgt stets die Rückblende zu Emma und dann folgt ein Kapitel über Jane. Die einzelnen Kapitel sind jeweils recht kurz gehalten, was dem Buch eine gewisse Dynamik verleiht. Immer wieder sind am Anfang der Kapitel auch Fragen, aus dem Bewerbungskatalog abgedruckt. Viele drehen sich um Perfektionismus. Den Edward – der Architekt – ist ein besessener Perfektionist, der seine Umgebung stets unter Kontrolle halten muss. Durch den ständigen Wechsel der Handlungsstränge werden die Gemeinsamkeiten im Leben der beiden Frauen deutlich, es tritt aber auch zutage, dass sie sich vom Charakter her kaum ähneln. Jane hat ihr Baby verloren und ein wenig auch den Halt im Leben. Nichtsdestotrotz ist sie eine starke, selbstbewusste Frau, die sich in ihren Nachforschungsdrang nicht aufhalten lässt. Unermüdlich stöbert sie Menschen aus Emmas altem Umfeld auf und kommt so dem Geheimnis um ihren Tod (tragischer Selbstmord oder Mord) immer näher. Zugleich spürt sie, dass auch sie in einer gewissen Gefahr schwebt. Emma dagegen ist eine Frau, die unter enormen Problemen leidet, die im Verlaufe der Handlung im krasser zutage treten. Ihren Charakter kann man durchaus als instabil, aber auch als intrigant bezeichnen. Dabei versteht sie es, sich egal in welcher Situation, stets als Opfer von anderen zu inszenieren.

Es gibt Dinge in diesem Buch, die auf mich – vor allem gegen Ende – gestelzt und unnatürlich wirkten. Auch die plötzliche Erkenntnis Janes zu Emmas Tod leuchtete mir nicht ganz ein. Hier sollte sich aber jeder selbst ein Urteil bilden. Der Schreibstil dagegen ist relativ klar, präzise und verliert sich nicht in unwichtigen Details.

„The Girl before“ – für mich ein Thriller, der solide und okay war, aber keine extreme Spannung verursachte – vor allem was die Gefahr für Jane anging. Es wurde zwar immer mal wieder gesagt, dass sie in Gefahr sei, aber so richtig spüren konnte man es selten. Und ist es nicht das, was eigentlich einen guten Thriller ausmacht?

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

einsamkeit, meer, leuchtturm, einsame insel, verzweiflung

Im Rausch der Stille

Albert Sánchez Piñol , Angelika Maass
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.11.2006
ISBN 9783596165575
Genre: Fantasy

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(104)

305 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

fantasy, liebe, verrat, venda, attentäter

Die Chroniken der Verbliebenen - Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

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127 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

new york, restaurant, drogen, alkohol, gastronomie

Sweetbitter

Stephanie Danler , Sabine Kray
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 11.04.2017
ISBN 9783351036720
Genre: Romane

Rezension:

Es ist eine Flucht. Das alte Leben, das Studium, die Bücher, den Vater – alles lässt sie hinter sich, als sie die George-Washington-Brücke überquert und eintaucht in die pulsierende Metropole New York. Sie weiß nicht, was sie hier tun wird, hat nur ein kleines Zimmer. Schließlich sucht sie sich einen Übergangsjob – wird durch Glück Kellnerin in einem edlen New Yorker Restaurant. Schnell ist sie gefangen in diesem Mikrokosmos mit seinen ganz eigenen Regeln und Gesetzmäßigkeiten.

„Sweetbitter“ – so der Titel des Debütromans von Stephanie Danler. Kurz bevor ich das Buch zur Hand genommen hatte, hatte ich mir ein paar Rezensionen angeschaut: Drogensumpf, Vergleiche zu Fithy Shads of Grey, verlorene Lesezeit … Ich war entsetzt und überlegte, ob ich das Buch nicht gleich in die Papiertonne verfrachten sollte. Letztlich habe ich es dann doch gelesen und wurde positiv überrascht. Stephanie Danlers Roman kann leicht verkannt werden, dabei ist er große und gute Literatur. Die Protagonistin wird leider im Klappentext benannt, im Buch erfährt man ihren Namen erst nach gut der Hälfte. Und das macht durchaus Sinn, denn sie verliert sich in der Anonymität der Großstadt, ist nur eine von vielen und nimmt sich selbst nicht mehr als wirkliches Individuum war. Der Großteil der Handlung spielt im Restaurant und in der Park Bar, in der sich die Belegschaft der Hilfskellner nach Schichtende einfindet. Dort wird getrunken und gekokst. Keine harten Drogen, und es geht der Autorin auch sicherlich nicht darum zu sagen, dass die Protagonistin völlig abgleitet in ein düsteres, nicht-lebenswertes Leben oder dies irgendwie zu verharmlosen. Es ist New York, die Menschen ersticken ihr Leben, weil zu viel Leben da ist, zu viel Empfindsamkeit, zu viel Sex – aber zu wenig Liebe, zu wenig Nähe, zu wenig Freundschaft. Da ist keine Ehrlichkeit und wenn die Kellnerin Simone, die heimliche Herrscherin des Restaurants, die Protagonistin unter ihre Fittiche nimmt, so geschieht auch das nicht aus Nächstenliebe. Die Hauptperson entwickelt sich in zwei völlig verschiedene Richtungen, zum einen entdeckt sie die Liebe zu ihrem Beruf, geht völlig auf in der Kellnertätigkeit und sammelt Wissen rund um das große Thema Wein. Zum anderen stürzt sie nach Feierabend ab, noch eine Line, noch ein bisschen mehr Alkohol. Ohne Sinn und Verstand, so wie auch das Leben eigentlich nicht wirklich Sinn hat. Ihre Gefühlswelt wird von dem Bar-Mann Jack dominiert, sie begehrt ihn und ja, sie wird ihn bekommen. Hier dann auch der Hinweis auf Fithy Shads of Grey, weil das wenige, was vom Sex beschrieben wird, nicht blümchenmäßig ist. Der Grund aber liegt darin, dass unsere Protagonistin Sex mit Liebe verwechselt, Begehren mit Zuneigung. Sie braucht Jack, aber Jack hängt mit Simone, die so viel älter ist als er, zusammen. Es ist eine Geschichte, die von Macht und Abhängigkeit erzählt, von der Einsamkeit, die man empfindet, auch wenn man einer von Tausenden ist. Es ist eine Geschichte, die davon erzählt, wie sehr man sich verlieren kann. Stephanie Danler wertet in ihrem Roman nicht, die Abgründe der Menschen werden nach und nach offen gelegt, aber ohne moralischen Zeigefinger, es wird nicht klar, was schwarz und was weiß ist, weil nur die Zwischentöne existieren. Auch ich hatte mich zeitweilig gefragt, welche Handlung, dem Roman eigentlich zugrunde liegt. Die Antwort ist das Leben, zäh und unerbittlich, ohne Rücksicht auf den Einzelnen. Sweetbitter ist keiner dieser gewöhnlichen „Essensromane“, man bekommt hier keine Lust, sich gleich in das nächste Restaurant zu begeben und endlich mal wieder gut essen zu gehen, und doch ist er in seiner Intensität schwer zu übertreffen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Erlebniswandern mit Kindern Südtirol

Gerhard Hirtlreiter , Eduard Soeffker
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 02.03.2017
ISBN 9783763331529
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Sommer naht und viele sind nun auf der Suche nach dem ein oder anderem Reiseziel. Wer indes Kinder hat, ist bemüht, eine Destination zu finden, die nicht nur den Eltern Erholung, sondern auch Abenteuer und Kurzweil für den Nachwuchs verspricht. Wer es sich nicht ganz so schwer machen will, der schaut in das Programm der Wanderbuchreihe „Erlebniswandern mit Kindern“ vom Rother Bergverlag. Hier werden perfekte Familienurlaubsgebiete vorgestellt und auch die Tagesplanung ist dann gar nicht mehr so schwer. Ganz druckfrisch hinzugekommen ist nun Südtirol.

Einige Autostunden von Deutschland entfernt locken dort faszinierende Bergwelten, Gastfreundlichkeit und wunderschöne Natur. Zu entdecken auf insgesamt 36 Wanderungen, die von Gerhard Hirtlreiter und Eduard Soeffker sorgsam zusammengestellt wurden. Die Kinder werden durch das Buch von Rothi, dem Murmeltier begleitet. Die Maskottchen der „Erlebniswandern mit Kindern“-Reihe sind von Buch zu Buch verschieden, mal sind sie mehr mal weniger gelungen. Rothi war mir gleich sympathisch. Seine Sprache ist dem empfohlenen Alter der jeweiligen Tour angepasst, und auch Jugendsprache findet sich hier und da, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Warum allerdings die zulässige, aber m.E. deutlich veraltete und heute kaum noch gebräuchliche Form der Großschreibung bei der Anrede der Kinder mit „Ihr“ und „Euch“ gewählt wurde, ist mir nicht ganz klar. Rothi vermittelt den jüngen Wanderern interessante Zusatzinformationen, die wohl auch den Erwachsenen den ein oder anderen Aha-Effekt bescheren. Oder wer hat etwa gewusst, dass der Bestatter damals dem Ötzi den Arm gebrochen hat, in dem Versuch, ihn in den Sarg zu bekommen?

Insgesamt wartet das Buch mit 15 leichten, vier schweren und 17 mittleren Touren auf. Die Charakteristik der Tour, ihr Länge, Gehzeit und das empfohlene Ab-Wanderalter kann man auf einen Blick in der vorderen Umschlagseite erfassen. Mit Charakteristik sind hier Besonderheiten gemeint, die wohl vor allem in den Augen der Kinder wichtig sind. So etwa ob sich am Weg – oder einer Tourenvariante – ein Spielplatz, Weidetiere, ein Lehrpfad oder eine Burgruine finden lassen. Manche der Wanderungen kann oder muss man mit einer Hüttenübernachtung kombinieren. Sicherlich für jedes Kind – egal welchen Alters, ein großartiges Abenteuer! Ich finde es sehr schade, dass diese Mehrtagestouren nicht extra im Inhaltsverzeichnis hervorgehoben sind. Auch kann ich es noch immer nicht nachvollziehen, warum bei allen Rother Wanderbüchern (nicht den Wanderführern!) darauf verzichtet wird, die Gehzeit gleich in der Überschriftenleiste einer jeden Tour und im Inhaltsverzeichnis anzugeben. Diese Angabe ist für mich ein sehr wichtiges Auswahlkriterium und es ist störend, wenn man diese erst immer unter den Kurzinfos heraussuchen muss.

Ansonsten besticht das Buch durch seine sorgsame Tourenauswahl und man merkt, dass sich die Autoren Gedanken gemacht haben. So wird etwa empfohlen einen Erlebnispfad entgegen der eigentlichen Richtung zu laufen, um erst am Ende an eine Burg zu kommen, denn so bleibt ist die Motivation wahrscheinlich deutlich besser erhalten, als wenn das eigentliche Highlight der Tour gleich zu Beginn auf einen wartet. Uns Erwachsenen geht es da normalerweise nicht anders. Im Einführungsteil, der alle wichtigen Informationen enthält, außer, welche Karten man empfehlenswerterweise man noch zusätzlich – vor allem bei den längeren Touren im Gepäck haben sollte, plädieren die beiden Autoren auch immer wieder für viel Zeit. Die unmittelbare Erfahrung der Natur, unsere Umwelt ganz ohne Hektik und Stress ist äußerst eminent für die Entwicklung unserer Kinder.

Die Tourenbeschreibungen sind solide und auch die Karten klar und deutlich. Bei zwei weiteren Gehvarianten neben der Hauptroute kann man aber schon einmal etwas durcheinander kommen. Einige der Wanderungen kann man übrigens bereits mit Kindern von vier Jahren machen, zahlreiche sind aber auch erst ab acht bis neun Jahren empfohlen. Dies lässt auch Rückschlüsse auf das breite Spektrum der hier angebotenen Wanderungen zu. Bei jeder Tour sind in einem Informationskasten die Highlights zusammengefasst und natürlich fehlen auch die Kurzinfos in ihrer bewährten Form nicht. Und mithilfe der zahlreichen Bilder, wenn sie auch nicht an die Brillanz derer im letzten von mir rezensierten Wanderbuch heranreichen, kann man sich bereits einen guten Eindruck von der ausgewählten Tour machen.

Ist das Wetter einmal zu schlecht zum Wandern, sind die Beine schwer oder hat die Familie einfach Lust, auch man etwas anderes zu erleben, so braucht man nur in den hinteren Teil des Wanderbuches zu schauen. Dort finden sich zahlreiche Ausflugs- und Schlechtwettertipps zu den verschiedensten Themen, etwa Badessen, Naturparks, sehenswerte Orte, Ruinen und vieles mehr.

Kurzum: Das rundum sorglos Paket für die ganze Familie. Nur die Unterkunft, die muss man schon noch selber buchen.

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

kochbuch, kochen, einfach, gemüse, fleisch

Smart Cooking

Björn Freitag , Hubertus Schüler
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531288
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Einfacher geht`s nicht“ – mit diesem Slogan wirbt Björn Freitags neuestes Kochbuch „Smart Cooking“. Der Anspruch des Sternekochs: entspanntes Kochen mit einigen wenigen guten Zutaten ganz ohne Stress beim Einkaufen und nachfolgendem Küchenchaos. Das kann funktionieren und auch noch schmecken? Ja, es kann und das auch noch sehr gut! Im Kochbuch finden sich Rezepte zu den Themen Fleisch, Geflügel, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte sowie Suppen und Salate. Es ist hier also für jeden Alltagstyp etwas dabei, nur wenn man etwas Süßes auf den Tisch soll, so sucht man hier vergeblich. Man muss aber ehrlicherweise sagen, dass ein Nachspeisenkapitel nicht wirklich zum Konzept des Buches gepasst hätte. Es werden Speisen präsentiert, die man auch noch kochen mag, wenn man einen anstrengenden Tag hinter sich hat und nicht auf ein gutes Abendessen verzichten mag.

Besonders gut gefällt mir die Basic-Liste, die alle Lebensmittel enthält, die man nach Meinung von Björn Freitag stets im Haus haben sollte. Bis auf einige wenige Ausnahmen, wie beispielsweise Wacholderbeeren und Ingwerpulver, kann ich dieser Liste nur zustimmen. In den einzelnen Rezepten finden sich dann noch ein paar wenige Zutaten, die man frisch dazu kaufen muss. Hervorzuheben ist, dass man diese wirklich gleich beim Supermarkt an der nächsten Ecke bekommt und nicht erst lange nach einem Laden suchen muss, der das Gewünschte im Angebot hat. Jedem Rezept werden zwei Seiten eingeräumt, wobei eine davon das fertige Gericht in schönster – aber bodenständiger – Optik präsentiert. Die Rezepte selbst sind kurz und prägnant. Die Schrift ist relativ groß und die Zutaten jeweils fett markiert. Angaben zu den Portionen sowie zur Arbeits- und Kochzeit finden sich ebenfalls.

Ansprechend finde ich, dass die benötigten Arbeitsmittel (wie Topf, Pfanne oder Blech), grafisch hervorgehoben werden. Meist benötigt man tatsächlich nur eine Pfanne oder einen Topf für ein ganzes Gericht. Zum Teil ist jedoch ein wenig Trickserei dabei. So kann man sich benötigte Nudeln etwa direkt aus dem Kühlregal holen oder komplett selbst machen (Zubereitung wird im Kapitel Grundrezepte erläutert). Das einfache Kochen von Nudeln ist entsprechend nicht vorgesehen, würde es doch bedeuten, dass man zur Pfanne auch noch einen Topf bräuchte. Die Gerichte selbst sind für meinen Geschmack bodenständig mit dem ein oder anderen Pfiff. Es gibt nichts, was wirklich außergewöhnlich oder gar exotisch anmutet, was ich absolut positiv finde. Trotzdem sind die meisten Rezepte für mich neu, da verschieden bekannten neu miteinander kombiniert wird – etwa eine Pizza, die mit Tomaten, Trüffeln und Lachs besticht. Schade finde ich, dass die Rezepte keinen wirklichen Namen haben, sondern sich immer nur in folgender Form präsentieren: Lauch / Joghurt/ Curry / Beefsteak. Natürlich kann man so die Hauptzutaten auf einen Blick erfassen und die Aufmachung unterstreicht den jungen und hippen Charakter des Buches, aber mit der Zeit ist es doch ziemlich nervig. Das ist aber auch das Einzige, was es an diesem Kochbuch mit zahlreichen richtig leckeren Rezepten zu bemängeln gibt.

Mit „Smart Cooking“ gibt es nun auch nach einem anstrengenden Tag keine Ausrede mehr, warum nicht etwas Leckeres auf den Tisch sollte. Schließlich kann Kochen und Essen eine Wohltat für die Seele sein.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Botanische Wanderungen Kanarische Inseln

Rolf Goetz
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 02.02.2017
ISBN 9783763331666
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe in den vergangenen Monaten zahlreiche Rother Wanderbücher und Wanderführer unter die Lupe genommen. Es gibt darunter gute, sehr gute und auch das ein oder andere nicht wirklich gelungene Exemplar. Manchmal war das Lesen mühsam, meistens sehr interessant und stets stand vor allem die Funktionalität im Vordergrund. Das Wanderbuch „Kanarische Inseln. Botanische Wanderungen“ von Ralf Goetz sticht für mich aus der Masse der Bücher ganz klar heraus. Mit Zögern hatte ich es bestellt und aus dem Schrank genommen, den von Goetz gleichfalls geschriebenen Naturführer „Flora der Kanarischen Inseln“ abgelehnt – ein böser, böser Fehler!

Bereits beim ersten Durchblättern wird klar, dass das Wanderbuch, das mit insgesamt 35 Touren auf den Kanaren aufwartet, anders ist. Natürlich gibt es in jedem Rother-Buch Bilder, aber hier wird der Leser direkt von den erstklassigen Fotografien begrüßt und ins Buch geholt. Oftmals sind ganze Seiten mit Bildern versehen und zusätzlich locken großformatige Aufnahmen von ortstypischen Pflanzen. Immer wieder finden sich umfangreichere Infokästen zu den Leitpflanzen der Kanarenflora und vom Autor empfohlenen Kurzwanderungen, zudem werden bei jeder Tour die zu findenden endemischen Arten aufgelistet. Was das Wanderbuch daneben so einzigartig macht, ist der wunderbare Schreibstil von Goetz. Man merkt den Zeilen seine Hingabe für die kanarische Pflanzenwelt an! Hier ist jemand wirklich begeistert und möchte sein Wissen, seine Liebe für die Landschaft und vor allem ihre pflanzlichen Bewohner teilen. So kann man beim Lesen schon einmal vergessen, dass es sich einfach nur um ein Tourenbuch handelt und der recht große Einführungsteil versetzt einen prompt in Urlaubsstimmung.

In den Allgemeinen Hinweisen geht Goetz sehr auf die Themen Wind und Wetter sowie beste Jahreszeit in Bezug auf die Pflanzenwelt ein. So sagt er klar, dass sich die Reisezeit danach richtet, was man sehen möchte und gibt etliche Hinweise, wann sich eine Reise besonders lohnt. Klimatabellen von Lanzarote und Teneriffa ergänzen die Ratschläge. Weiterhin finden sich natürlich auch die von jedem Rother Wanderbuch bekannten Themen, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll. Der folgende Abschnitt Touristische Informationen gibt nicht nur Aufschluss über die Erreichbarkeit der Wanderausgangspunkte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern auch, wie man auf die benachbarten Inseln mithilfe von Flugzeug und Schiff gelangt. Eine kleine Karte veranschaulicht die Möglichkeiten. Danach folgen Kurzporträts der sieben Kanarischen Inseln: Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Der Schwerpunkt in diesen Porträts liegt natürlich stets auf der Flora, die entscheidend durch Gebirgszüge und – damit zusammenhängend – dem Wetter geprägt ist. Goetz vermittelt zusätzlich in seinen Zeilen stets, welche Eilande touristische Hotspots sind, wo man entspannen kann und an welchen Orten man noch ganz für sich ist. Die kurz zusammengefassten Inseldaten mit Fläche, Küstenlänge, Höchstem Gipfel, Einwohnerzahl, Bevölkerungsdichte und der Hauptstadt sind eine sinnvolle Ergänzung. Goetz – man merkt es beim Lesen – ist nun schon fast ganz in seinem Element angekommen und läuft nun zur dem Leser begeisternden Höchstform auf, wenn in den folgenden Kapiteln die Kanarenflora, die Vegetation der Inseln und die subtropische Zierflora im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Schön ist vor allem, dass die im Text genannten Pflanzen häufig mit Bild auf der Seite vertreten bzw. mit Angabe der Seitenzahl an anderer Stelle im Buch zu finden sind. Bei den Tourenvorschlägen findet man indes logischerweise nicht immer Bilder zu allen genannten Pflanzen. Da nun würde man den Pflanzenführer benötigen, den ich nicht selten gerne griffbereit gehabt hätte.

Die Tourenbeschreibungen sind sehr gut geschrieben, zusätzliche Informationen sind so in den Text eingefügt, dass sie sich mühelos in den Lesefluss einfügen und man nicht das Gefühl hat, dass hier etwas künstlich aufgebläht werden sollte. Die von Rother gewohnten Kurzinfos sind um die zusätzlichen Themen Tourencharakter und Beste Zeit erweitert. Ebenso gibt es eine Sternchenbewertung (1 bis 3) für ganz besonders lohnenswerte Touren. Das Höhenzeitprofil und ein Kartenausschnitt ergänzen den Text sinnvoll, wobei mir die Karten etwas zu klein geraten sind. Es empfiehlt sich sicherlich oftmals noch die Mitnahme einer Wanderkarte. Übrigens sind auch bei diesem Buch die GPS-Tourdaten abrufbar.

In der vorderen Umschlagseite findet sich eine Übersicht über alle Wanderungen, wobei die überwiegende Anzahl leichte Touren sind, insgesamt zwölf ordnen sich der Kategorie mittel zu, schwere gibt es nicht. Auch hier lässt sich die beste Zeit ablesen, zusätzlich die botanischen Highlights, und ob sich spezielle Vegetationsformen finden lassen – wie bspw. Dünenvegetation, Lorbeerwald und subalpine Gebirgsflora.

Kurzum: Ein rundum gelungenes Wanderbuch, das mit viel Liebe zum Detail aufwartet.

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939 Bibliotheken, 46 Leser, 2 Gruppen, 232 Rezensionen

fantasy, prinz, prinzessin, der kuss der lüge, mary e. pearson

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Akzeptanz

Jeff VanderMeer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.07.2017
ISBN 9783426518069
Genre: Science-Fiction

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Wandern mit dem Kinderwagen Allgäu

Eduard Soeffker , Sigrid Soeffker
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 07.09.2016
ISBN 9783763330805
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wer gerade oder vor nicht allzu langer Zeit Nachwuchs bekommen hat, der fragt sich nun mitunter: Wohin im Sommerurlaub? Wer das Aktivsein liebt und auch mit Baby nicht darauf verzichten will, dem sind die Rother Wanderbücher zum Thema „Wandern mit dem Kinderwagen“ zu empfehlen. Natürlich darf in dieser Reihe auch das bei Familien sehr beliebte Allgäu als Reisedestination nicht fehlen. Insgesamt 40 kinderwagentaugliche Touren verspricht das Wanderbuch von Eduard und Sigrid Soeffker, die selbst vier Kinder haben – beste Voraussetzungen also um ein wirklich praxiserprobtes Buch auf den Markt zu bringen.

Das Tourenbuch bietet hauptsächlich Wanderungen im Oberallgäu, aber auch einige um Ostallgäu sowie wenige im Westallgäu, im Kleinwalsertal und dem Tannheimer Tal. Ein Blick auf die Übersichtskarte in der hinteren Umschlagseite macht deutlich, dass die beliebtesten Urlaubsregionen im Allgäu hinreichend abgedeckt sind und man immer nur kurze bzw. moderate Anfahrtswege auf sich wird nehmen müssen. Insgesamt finden sich 18 leichte, 15 mittlere und sieben schwere Wanderungen, wovon etliche auch mit dem Doppelkinderwagen zu begehen sind. Diese Info und noch zahlreiche weitere, wie etwa Einkehr, Spielplatz, Bademöglichkeit, Eignung für Laufräder und natürlich die zu überwindenden Höhenmeter, die Kilometer und die voraussichtliche Länge sowie die Angabe, ob es sich um eine leicht oder stark frequentierte Wanderung handelt (im Allgäu m.E. nach sehr nützlich!), finden sich auf einen Blick in der vorderen Umschlagseite. Und natürlich auch in den Kurzinfos am Anfang jeder Tourenbeschreibung. Diesen Eingangsinformationen wurde hier recht viel Platz eingeräumt, was jedoch absolut berechtigt ist. Besonders gut finde ich, dass sich unter Ausgangspunkt auch Hinweise finden, ob die empfohlenen Parkplätze kostenpflichtig sind und wie lange geparkt werden kann. Unter Anforderungen findet sich eine treffende Kurzcharakteristik und eventuell speziell notwendige Ausrüstung, wie beispielsweise eine Handbremse oder ein Fangriemen. Einen absoluten Pluspunkt hat die Angabe von Wickeltischen unter Einkehr verdient. Bei wärmeren Temperaturen ist es sicherlich ganz egal, wo man sein Kind wickelt, aber wenn es doch mal etwas kälter ist, so ist dieser Hinweis Gold wert. Eventuelle Varianten zur Tour finden sich ebenfalls in den Kurzinfos.

Die Autoren haben besonders lohnenswerte Touren extra mit ein bis drei Sternen gekennzeichnet. Es ist schade, dass sich diese Angabe weder in der Kurzübersicht noch im Inhaltsverzeichnis findet. Erst auf der Seite der jeweiligen Tour sind die eventuellen Sterne abgedruckt. Die Tourenbeschreibungen sind etwas ausladender geschrieben, und mit zusätzlichen „netten“ Informationen gespickt, beispielsweise, wo sich ein kleines Fußballspiel anbietet, ein Spielplatz zum Toben oder eine herrliche Aussicht auf den Wanderer wartet. Die Orientierung ist mit Richtungs- und Entfernungsangaben ausreichend, auf Zeitangaben wurde sinnvollerweise verzichtet, weil diese natürlich extrem stark von Familie zu Familie abweichen können. Die abgedruckten Karten sind klar und übersichtlich, wichtige Punkte, die sich farblich hervorgehoben auch im Text wiederfinden, sind auch im Höhen-Zeit-Profil abgedruckt. Ergänzt werden die Tourenbeschreibungen durch hervorragende Fotos, die ausnahmslos sofort Lust auf Urlaub machen und die Charakteristik der jeweiligen Wanderung gut unterstreichen. Ab und an finden sich in diesem Wanderbuch spezielle Ausflugstipps, die man entweder gleich mit der Tour verbinden kann oder die auch wanderfreie Tage zu einem Erlebnis machen.

Bevor es freilich mit der ersten Tour losgeht, lohnt ein Blick in den Einführungsteil des Wanderbuches. Dort werden u.a. die Anforderungen bei den verschiedenen Schwierigkeitsgraden nochmals genauer dargelegt und es gibt wertvolle Hinweise zu den Themen Zecken, Schlangen, Wespen, Kühe, Pilze und Beeren. Besonders lesenswert ist zudem das Kapitel Tipps für unterwegs, das vor allem „Neueltern“ die ein oder andere Erkenntnis bringen dürfte. So finden sich dort Ausführungen zu den Punkten: Tourenauswahl, Stressfrei ins Grüne, Genug Zeit einplanen, Sicherheit, Kinderwagen, Tragehilfen, Im Gepäck, Anregungen für Unterwegs, Essen und Trinken. Man sieht: die Autoren haben einfach an alles gedacht und Eltern, die vor dem ersten großen Urlaub mit ihrem Sprössling stehen, werden sich nach dem Lesen gleich viel sicherer fühlen.

Kurzum: Ein wunderbares Wanderbuch, das von einem praxiserprobten Autorenelternehepaar geschrieben worden ist. Bei einem Urlaub im Allgäu mit dem kleinsten Nachwuchs darf es im Gepäck definitiv nicht fehlen!

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

vanessa lafaye, hurrikan, summertime, limes, naturkatastophe

Summertime - Die Farbe des Sturms

Vanessa Lafaye , Andrea Brandl
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes, 13.03.2017
ISBN 9783809026532
Genre: Romane

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642 Bibliotheken, 19 Leser, 3 Gruppen, 204 Rezensionen

götter, götterfunke, griechische mythologie, marah woolf, liebe

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vor Jess liegt der wohl letzte gemeinsame Sommer mit ihren besten Freunden Robyn, Cameron und Josh in einem Summercamp mitten in den Rockys. Es ist der Sommer vor dem Abschlussjahr. Doch Veränderungen liegen bereits jetzt in der Luft, denn sie alle stehen auf der Schwelle zum Erwachsensein. Im Camp zieht schnell der charismatische Cayden Jess ganze Aufmerksamkeit auf sich. Und ehe sie es sich versieht, hat er ihr Herz gestohlen. Doch Cayden ist nicht vor Ort, um sich zu verlieben. Sein wahrer Name ist Prometheus und das Camp Schauplatz einer Wette gegen Zeus. Alle einhundert Jahre darf Prometheus um ein Mädchen werben. Doch nur wenn dieses ihm widersteht, gewinnt er die Wette und darf von Zeus seinen sehnlichsten Wunsch einfordern: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden seine eigenen Ziele verfolgen, auch wenn er Jess damit das Herz brechen wird?

„Götterfunke. Liebe mich nicht“ ist der Auftakt einer neuen, vielversprechenden Buchreihe von Marah Woolf. Allzu viel sollte man allerdings trotzdem nicht erwarten. Jess Charaktergrundlagen sind sehr gut, jedoch von der Autorin nicht wirklich herausgearbeitet. Früher reich, muss sie nun – nachdem der Vater ihre Familie verlassen hat – sehen, wie sie sich, ihre kleine Schwester und ihre durch die Trennung alkoholkranke Mutter durchbringt. Somit liegt eine extreme Belastung auf ihren Schultern, hinzu kommt, dass Jess unter einer Vielzahl von Phobien leidet. Während des Handlungsverlaufes vergisst man beides jedoch recht schnell, nur ab und an wird eines von beiden, wenn es gerade mal dazu passt erneut thematisiert. Meist dreht sich alles um Jungs, Liebe, Freundschaft und im weiteren Verlauf, um die (natürlich) gefährlichen Angelegenheiten der Götter. Für meinen Geschmack ist das etwas zu platt, vor allem weil es so viel Potenzial gegeben hätte! Die Götter, die einem im ersten Band begegnen, sind bis auf Zeus und Hera etwa so alt wie Jess und ihre Freunde und wirken wie sorgenfreie Jugendliche, die einfach mal ihren Spaß haben wollen. Es ist wirklich schade, dass Woolf nicht mehr Zeit in die Charaktere gesteckt hat, den so wimmelt es von Stereotypen, die man so oder so ähnlich schon in zahlreichen anderen Büchern kennengelernt hat. Vor allem das Auseinanderdriften der besten Freundinnen Robyn und Jess wirkt auf mich wenig glaubhaft, noch dazu, weil Robyn schnell den „Verwöhntes Gör, nimmt keine Rücksicht auf andere“ und Jess den „Ich bin das gute Mädchen“-Stempel aufgedrückt bekommt. Und so kann man sich bereits am Ende des ersten Bandes denken, wie die gesamte Reihe ausgehen wird. Nichtsdestotrotz ist „Götterfunke“ aber ein wunderbar zu lesendes Buch, in dessen Handlung man sich schnell verliert. Einmal mit Lesen angefangen kann man es nur noch schwer aus der Hand legen und möchte am Ende am liebsten gleich den nächsten Band bestellen. Fazit: Ein tolles Buch für zwischendurch, das jedoch keine Überraschungen bereithält und deutliches Potenzial für etwas ganz besonderes gehabt hätte.

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unheimlich, area x

Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie

Jeff VanderMeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426518052
Genre: Science-Fiction

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216 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

wien, sigmund freud, österreich, nationalsozialismus, erste liebe

Der Trafikant

Robert Seethaler
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 04.11.2013
ISBN 9783036959092
Genre: Romane

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88 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

berlin, benedict wells, spinner, roman, trauer verarbeiten

Spinner

Benedict Wells
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.08.2016
ISBN 9783257243840
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Steiermark

Elisabeth Zienitzer , Silvia Sarcletti
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 01.12.2016
ISBN 9783763358120
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Steiermark ist eines meiner liebsten Reiseziele. Als kürzlich nun der Rother-Verlag einen Schneeschuhführer für das österreichische Bundesland ankündigte, war die Bestellung eine klare Sache. Das Büchlein im Format der Rother-Wanderführer verspricht 62 Touren vorwiegend im Genussbereich vom Dachstein bis hin zum Steirischen Weinland. Zuerst: ich finde es gut, dass man sich nicht für einen Titel alla „Genusstouren mit den Schneeschuhen in der Steiermark“ entschieden hat, denn dies hätte – nach den Regeln des Verlagsprogramms – sicherlich ein Buch von größerem Format nach sich gezogen. Gerade aber bei Wintertouren, die bei allem Genuss auch schnell zu einer ziemlichen Anstrengung werden, sollte man auf leichtes und einfach zu handhabendes Gepäck achten. Ein Blick auf die rückseitige Überblickskarte verdeutlicht, dass sich hier tatsächlich nahezu Touren in der gesamten Steiermark wiederfinden, diese wiederum aber auch geballt auftreten. So kann man – egal wo man gerade Urlaub macht – mindestens zwei Touren gehen, ohne eine längere Anreise in Kauf nehmen zu müssen. Insgesamt finden sich drei schwere, 25 mittlere und 34 leichte Touren in dem Buch. Aus der Tourenübersicht (zugleich Inhaltsverzeichnis) ergibt sich stets zusätzlich die Höhenlage, sodass eine erste Einschätzung möglich ist, allerdings fehlt die Gehzeit. Bevor die Touren im Einzelnen vorgestellt werden, folgt der Allgemeine Teil. Dort finden sich Hinweise der Bergrettung – die u.a. Tipps zur Ausrüstung enthalten, und Hinweise zum Gebrauch des Schneeschuhführers. Weiterhin zu lesen gibt es, die auch aus anderen Büchern bekannten Ausführungen zu Buchaufbau, Gehzeiten, Höhenangaben und Schwierigkeitsbewertung. Es folgen wichtige Worte zur Tourenplanung, die vor allem für Neulinge im Schneeschuhsport wertvoll sein dürften. Besondern Wert legen die beiden Autorinnen Silvia Sarcletti und Elisabeth Zienitzer auf die Punkte Wetter und eng damit verbunden, die Lawinengefahr. Schön ist, dass sie sich auch für die Aufnahme einer Ausrüstungsliste entschieden haben, die alles Wichtige enthält. Weitere Ausführungen betreffen den alpinen Notruf und noch einiges Allgemeines zum Schneeschuhwandern, wobei darauf hingewiesen wird, dass der Sport nur mit Rücksicht auf die Natur und die dortigen Lebewesen durchzuführen ist.

Wer ein besonderes Tour-Schmankerl machen möchte, der wird sich über die Liste der „Top-Schneeschuhtouren in der Steiermark“ freuen. Die dort aufgeführten zehn Touren führen in verschiedene Gebiete des Bundeslandes und so ist man wohl meist zumindest in Fahrdistanz zu wenigsten einem dieser Vorschläge.

Die Tourenbeschreibungen bestechen – wie übrigens das gesamte Büchlein – durch hervorragende Fotografien, die einen wirklichen guten Eindruck von der jeweiligen Wanderung vermitteln und man so am liebsten gleich die Schneeschuhe anschnallen möchte. Längenmäßig bewegt man sich im Bereich von zwei bis maximal sechs Stunden, wobei sich der Durchschnitt in etwa bei vier Stunden befindet. Auch für relativ Ungeübte sollte so die ein oder andere Tour machbar sein, Schneeschuhwandern bleibt natürlich ein Ausdauersport und je nach Schneelage, kann sich die Gehzeit mitunter erheblich verschieben. Die meisten der Wanderungen führen zu aussichtsreichen Punkten, selten wird man dabei alleine sein. Schnee wird immer kostbarer und so erfolgt naturgemäß eine starke Menschenballung in schneereichen Gebieten. Der Aufbau der Tourenbeschreibungen folgt dem bekannten und bewährten Schema, besonders ist hier allerdings ein Symbol mit den Himmelsrichtungen in der jeweiligen Titelleiste, welche „die Einschätzung von Lawinengefahr und Schneequalität“ erleichtern soll. Dabei gibt ein weißer Pfeil die Haupthangrichtung an, ein hellblaues Segment deckt die wesentlichen Expositionsbereiche der Tour ab. Als Laie kann ich mit diesem Hilfsmittel ehrlicherweise nur wenig anfangen, wer sich aber in Bezug auf Lawinen auskennt, dem wird dies sicherlich eine große Hilfe sein. Neben Angabe der zu bewältigenden Höhenmeter und Streckenlänge finden sich kurze Ausführungen zu Ausgangspunkt, Anforderungen, Orientierung, Exposition, Lawinengefahr, Einkehrmöglichkeit und Tipp. Ist die Tour stark frequentiert, so findet sich dazu ein Hinweis in der jeweiligen Einleitung. Die Beschreibungen selbst sind gut zu lesend in Wir-Form geschrieben. Auf Zeitangaben wird im Text verzichtet, da diese bei einer Schneeschuhtour ja doch sehr variieren können. Selbstredend sind auch eine Karte mit dem eingezeichneten Routenverlauf und das Höhenzeitprofil zu jeder Wanderung abgedruckt.

Die Touren selbst sind meiner Meinung nach häufig an Sommerwanderungen orientiert, was aber nicht negativ gemeint ist, immerhin ist so auch im Winter mit etwas Glück eine Markierung vorhanden. Und man kann das Büchlein derart auch Nutzen, wenn kein Schnee liegt. Ganz sicher ist dies mindestens bei der Ramsauer Almenrunde (18), der Vorberger Almenrunde (19), der Tour auf den Heulantsch (56) und bei der Johnsbacher Almenrunde (31), die ich selbst bereits so oder zumindest in ähnlicher Form per pedes zurückgelegt habe. All diese Touren sind (bis auf die letzte, für die ich mich – wie bereits in einer anderen Rezension ausgeführt – wirklich nicht begeistern konnte) erstklassig und verdient im Schneeschuhführer aufgenommen. Ich gehe daher davon aus, dass auch die weiteren Tourenvorschläge sorgsam ausgewählt wurden und man damit einen hervorragenden Schneeschuhführer an der Hand hat, mit dem die nächste Wanderung mit den Schneetretern sicherlich ein großer Erfolg wird.

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

pasta, nudeln, vegetarisch, kochen, kochbuch

Mia liebt Pasta

Mirja Hoechst
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei Thorbecke, 13.02.2017
ISBN 9783799510776
Genre: Sachbücher

Rezension:

Pasta ist lecker, meist schnell in der Zubereitung und ungeheuer vielseitig. Da einem selbst aber oftmals die Ideen fehlen, was man außer „Nudeln mit Tomatensoße“ alles noch so zaubern kann, gibt es zahlreiche Kochbücher zu diesem Thema auf dem Buchmarkt. Nun ist mit „Mia liebt Pasta“ ein neues aus dem Thorbecke Verlag hinzugekommen. Die Autorin Mirja Höchst isst gerne am liebsten – der Buchtitel legt bereits die Vermutung nahe – Pasta und ihre Liebe zu dieser Speise möchte sie nun in ihrem Kochbuch mit zahlreichen Menschen teilen.

Nach einigen einleitenden Worten und einer Auflistung, was man für die Zubereitung unbedingt für Küchengeräte im Haus haben sollte, geht es auch schon los. Interessant fand ich vor allem die Ausführungen, welche Nudel zu welcher Soße passt – das war mir vorher so gar nicht bewusst. Die Basis für alle Rezepte ist natürlich die Pasta und so gibt es auch drei Grundrezepte, um diese selbst herzustellen. Dabei hat Höchst an alle Bedürfnisse gedacht, es es gibt einen Teig mit und ohne Ei und sogar eine glutenfreie Variante sowie vier weitere Rezepte für bunte Pasta. Es folgen die Grundsauchen, die schnell und einfach zuzubereiten sind und die, wie die Autorin schreibt einfach immer gehen. Recht hat sie und es ist schön, hier vier solide Sauchen und darüber hinaus Rezepte zur Herstellung gängiger Pestovarianten zu finden. Danach folgen die „richtigen“ Rezepte, die sich in den Kategorien Gekocht, Gefüllt, Gebacken, Gekühlt und Gesüßt einteilen. Die Rezepte sind stets für vier Personen ausgelegt, was ich an sich doch etwas ungünstig finde (ab und an wäre es nett gewesen, auch die Zutaten für zwei Personen zu finden; natürlich kann man sich die Zutaten aber auch zurecht rechnen). Die Rezepte sind an sich gängig und es finden sich keine wirklichen Exoten, wenn auch etwa Rote-Bete-Pasta und Gemüsepasta neue Impulse in die Küche bringen. Die Zubereitungsbeschreibung ist prägnant und schlüssig und ihr ist gut zu folgen. Schade ist, dass sich keine Angabe der Kochzeit findet, und eventuell wären auch die Nährwertangaben nicht verkehrt gewesen. So kann man sich allerdings nicht von einer zu hohen Kalorien- oder Fettzahl abschrecken lassen, was natürlich auch sein Gutes hat. Ich habe bisher ein Rezept aus dem Buch nachgekocht (Pasta Salvia), welches sehr gut gelungen ist. Der Geschmack war solide und gut, wenn auch keine Offenbarung. Was ich deutlich bemängeln möchte, ist, dass das Buch nur vegetarische Gerichte enthält. Dies ist auf dem Klappentext nicht erwähnt und fehlt im ersten Moment auch gar nicht auf. Erst als ich bei den Spaghetti mit Linsenbolognese gelesen habe, dass die Autorin, als sie Vegetariern wurde, nach einer Alternative für die klassische Bolognese gesucht hat, wurde mir dieser Umstand bewusst. An sich ist es nicht wirklich schlimm, dass sich hier nur fleischfreie Gerichte finden, aber ein ehrlicherer Umgang wäre doch nett gewesen. Alle Rezepte sind im Übrigen bebildert und so bekommt man schnell Lust, noch weitere Gerichte nachzukochen. Kurz möchte ich mich noch zum Titelbild äußern. Es ist an sich ein schönes Bild, macht das Buch durch die vielen Grautöne aber etwas blass. Ich finde, hier wurde großes Potenzial verschenkt, im Buchladen würde ich es nicht als Allererstes in die Hand nehmen.

Kurzum: Ein solides alltagstaugliches Kochbuch mit zahlreichen neuen Pastarezepten, das aber doch das ein oder andere Manko hat.

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483 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

fantasy, magie, wald, naomi novik, zauberer

Das dunkle Herz des Waldes

Naomi Novik , Marianne Schmidt , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei cbj, 21.11.2016
ISBN 9783570172681
Genre: Jugendbuch

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190 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

leben, berge, roman, tod, einsamkeit

Ein ganzes Leben

Robert Seethaler
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.01.2016
ISBN 9783442482917
Genre: Romane

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(22)

36 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

sehnsucht, architektur, dreiecksbeziehung, schweizer literatur, liebe

Sieben Jahre

Peter Stamm
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 08.03.2012
ISBN 9783596511914
Genre: Romane

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(490)

853 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

träume, liebe, jugendbuch, kerstin gier, fantasy

Silber - Das dritte Buch der Träume

Kerstin Gier
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei Fischer E-Books, 08.10.2015
ISBN 9783104029900
Genre: Jugendbuch

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(3.106)

4.771 Bibliotheken, 51 Leser, 15 Gruppen, 274 Rezensionen

träume, silber, kerstin gier, liebe, jugendbuch

Silber - Das zweite Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.06.2014
ISBN 9783841421678
Genre: Jugendbuch

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(46)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

kochen, englische küche, diana henry, kochbuch, diverse gerichte

Simple

Diana Henry , Margot Fischer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 13.01.2017
ISBN 9783869137599
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Simple“ – so der markante Titel des neuen Kochbuches von Diana Henry. Der Klappentext wirbt damit, dass hier Alltägliches in etwas Besonderes verwandelt wird und Gerichte ohne viel Aufhebens mit umwerfendem Aroma entstehen. Die Zutaten für diese einfachen Rezepte hat man praktischerweise meist sowieso in der Vorratskammer oder kann sie einfach auf dem Weg von der Arbeit besorgen.

Das alles klingt zugegebenermaßen sehr gut, wird dem Kochbuch meines Erachtens nach aber nicht gerecht. Die Gerichte an sich sind tatsächlich simpel – simpel in der Art, wie man sie zubereiten muss, und auch in Bezug auf die Zeit, die man effektiv in der Küche verbringt. Was entsteht sind – zumindest für mich – überraschende Speisen, die den Essenshorizont definitiv erweitern. Darin liegt aber auch die Krux: Diana Henry scheint nicht nur eine Vorliebe für Rezepte zu haben, die sich leicht in die Tat umsetzen lassen, sondern auch für ausgefallene Zutaten. Auf diesem Umstand geht sie extra in ihrem Vorwort ein und es wäre sehr zu wünschen gewesen, dass der Klappentextschreiber ihn auch gelesen hätte! Henry macht ihrem Leser nichts vor, sie gibt zu, dass manche der Zutaten eben nur in größeren Supermärkten, Spezialläden oder gar nur im Internet bekommt. Und auch, dass sich nicht jeder für ungewöhnliche Zutaten begeistern kann. Diese herzliche Ehrlichkeit und der lockere leichte Schreibstil haben mir die Autorin und Köchin sofort sympathisch gemacht. In ihrem Buch wird immer wieder deutlich, wie sehr sie es liebt, aus wenigem etwas Gutes zu zaubern und wie sehr es ihr am Herzen liegt, dass man das Essen genießt und nicht einfach als etwas Selbstverständliches hinnimmt.

Das Kochbuch selbst wartet mit zwölf verschiedenen Essensthemenbereichen auf, die von Salat, über Toast und Hülsenfrüchte bis hin zu Hähnchen und fruchtigen Desserts reichen. Den Rezepten wird jeweils eine Seite an Platz eingeräumt und mit einem hochwertigen Foto bebildert. Überhaupt ist die gesamte Aufmachung des Buches sehr ansprechend und auch die Papierqualität überzeugt vollauf. Die Rezepte selbst sind stets mit einem kleinen Einleitungstext versehen, es folgt die Angabe, für wie viele Personen das jeweilige Rezept ausgelegt ist und eine sehr übersichtliche Zutatenliste. Meist braucht es wirklich nicht viel, um ein tolles Gericht zu zaubern. Die Zubereitungsbeschreibung ist kurz und prägnant, enthalt alles Wichtige und erfüllt seinen Zweck vollauf. Allein schade ist, dass es keine Angabe zur Zubereitungszeit gibt.

Pro Kapitel findet sich zusätzlich eine Seite, in der sich die Autorin zu einem Thema äußerst – und zwar eben auf ihre wunderbar ehrliche Art. So etwa zur Pasta, die ihrer Meinung nach sehr unterschätzt und wenig wertgeschätzt wird. Ab und an gibt es auch Doppelseiten, die Ideen etwa für die Füllung von Ofenkartoffeln oder schnelle Desserts geben. Auf den hinteren Seiten fehlt das Register nicht, das einen raschen Zugriff auf das gesuchte Rezept ermöglicht. Fazit: Eigentlich ein sehr gelungenes Kochbuch, es gibt aber einen Stern Abzug, da in zahlreichen Gerichten mindestens eine Zutat enthalten ist, die man entweder erst googeln muss, oder deren Beschaffung eben nicht ganz so simple ist. An sich ist das nicht weiter schlimm, aber das Buch wirbt eben mit etwas anderem.

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(205)

359 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

thriller, mord, melanie raabe, falle, die falle

Die Falle

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442714179
Genre: Krimi und Thriller

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