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10 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Luzifer junior - Der Teufel ist los

Jochen Till , Raimund Frey
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.09.2018
ISBN 9783743200777
Genre: Kinderbuch

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(13)

52 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Neujahr

Juli Zeh
Fester Einband
Erschienen bei Luchterhand, 10.09.2018
ISBN 9783630875729
Genre: Romane

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(607)

1.118 Bibliotheken, 56 Leser, 0 Gruppen, 214 Rezensionen

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

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(1.080)

1.987 Bibliotheken, 86 Leser, 0 Gruppen, 384 Rezensionen

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

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55 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Gun Love

Jennifer Clement , Nicolai von Schweder-Schreiner
Fester Einband: 251 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.09.2018
ISBN 9783518428320
Genre: Romane

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(14)

25 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Selfie mit Zuckerguss

Emma Simon
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 03.09.2018
ISBN 9783960874317
Genre: Liebesromane

Rezension:

Magersüchtige wird ‚Moppelchen‘ wird Fitness-Junkie. Wer das generell noch nicht in Frage stellt, kann vielleicht die angebliche Motivation der Protagonistin nachvollziehen: ein Typ, der zwar in ihrem Haus lebt, den sie aber noch nie gesehen hat, und der sie in der Nacht, bevor er ein halbes Jahr lang auf Weltreise geht, ‚verführt‘ – ein Traumtyp, oder? Da kann man nachvollziehen, dass Louisa alles tun will, um ihn bei seiner Rückkehr umzuhauen. Und da wir ja alle wissen (und vor allem gerne lesen), dass nur innere Werte zählen, fällt Louisa dazu nur ein Weg ein: abzunehmen. Genau.

Eine Handlung, die hahnebüchend unlogisch und frauenverachtend ist. Anfangs wird das noch durch einen aggressiven Humor und eine generelle ‚Tough-heit‘ der Protagonistin aufgefangen, doch spätestens als sich die Autorin in sterbenslangweiligen, ellenlangen Ausführungen zu Ernährungs- und Trainingsplänen ergeht und das ganze durch eine abstoßende Schilderung eines sogenannten ‚Cheat Days‘ krönt, muss man als Leser(in) innerlich abschalten.

Ich kann zugunsten der Autorin nur vermuten, dass sie in diesem Buch eigene, traumatische und schwierige Krankheitsjahre verarbeitet und mit ihrer überzeichneten Geschichte versucht, andere vor ähnlichen Ambitionen zu warnen. Allerdings ist der einzig wahre Anhaltspunkt, den ich dafür habe, ein einziger Satz im letzten Kapitel. Der abrupte und extrem kurze Schluss steigern die Frustration über die Story noch mehr und lassen den Leser vor allem über den letztlichen Gemütszustand der Protagonistin im Unklaren. Hat sie nun wirklich erkannt, was sie sich angetan hat, oder hat sie nur erkannt, dass es der Typ nicht wert war? We’ll never know.

Das einzige, was ich positiv anmerken kann: Für ein eBook enthält ‚Selfie mit Zuckerguss‘ überraschend wenig Fehler. Ansonsten verkauft der Verlag mit dem ‚süßen‘ Cover und der neckischen Inhaltsangabe etwas komplett anderes, als was der Käufer erhält. Kein instagram- sondern ein Fitnessjunkie, keine Kuschelpantoffeln, sondern Turnschuhe, kein Traumtyp, sondern ein A.., keine Stunden voller guter Unterhaltung, sondern Langeweile und Frustration.

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30 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Sommerfrauen, Winterfrauen

Chris Kraus
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 29.08.2018
ISBN 9783257070408
Genre: Romane

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

XX

Angela Chadwick , Andrea Fischer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 21.09.2018
ISBN 9783855350315
Genre: Romane

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(25)

33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Ghost

Jason Reynolds , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423640411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jason Reynolds kann ganz gut schreiben, ja. Sein locker-moderner, sehr jugendliche Tonfall dürfte dafür sorgen, dass das Lesen von ‚Ghost‘ gerade Jugendlichen sehr leicht fällt. Es handelt sich dabei um den ersten Teil einer vierteiligen Reihe, in der pro Buch das Schicksal eines der vier neuen Mitglieder einer Laufmannschaft von Jugendlichen vorgestellt wird.

Ghost lebt seit einer traumatischen Nacht gefühlt immer mit einem Fuß auf der Flucht. So lange er sich nicht angegriffen fühlt, lebt er eher im Hintergrund und ist vor allem eins: schnell. Eines Tages will er das auch anderen zeigen und besteht das Probetraining des besten Laufteams der Stadt. Von heute auf morgen hat er mit seinen Teamkollegen nicht nur Trainingspartner, sondern Freunde, und einen Trainer, der selbstverständlich Verantwortung für seinen Schützling übernimmt und bereitwillig die Vaterfigur abgibt.

Kleine Startschwierigkeiten, als Ghost von heute auf morgen seinen Lebenswandel vollführt, sind sympathisch, aufgrund der kurzen Schilderung und ihrer letztlichen Harmlosigkeit wirken sie jedoch wie ‚Kinderkram‘. So wie das Buch generell für ‚junge‘ Jugendliche gedacht scheint. Die kann und sollte man heutzutage meiner Meinung nach ruhig mit drastischeren Problemen als Schuleschwänzen und Ladendiebstahl konfrontieren. Gerade zwischenmenschliche Dynamiken gehören sehr viel eingehender untersucht und eindringlicher geschildert.

Die Lösung ‚Lass Kinder Teil einer sportlichen Mannschaft sein, dann haben sie ein Ventil für ihre Emotionen und lernen Teamgeist und Selbstbewusstsein‘ ist nun wirklich nicht neu und seit gefühlt 100 Jahren Werbebotschaft eines jeglichen Sportvereins. Daher finde ich persönlich Reynolds Ansatz bei weitem nicht so innovativ, wie es uns die Werbung verkaufen will.

Die Erzählung aus der Perspektive des Jungen und mit seinem lockeren Mundwerk macht Spaß, inhaltlich hat Reynolds das Rad aber nun wirklich nicht neu erfunden und hält ‚Ghost‘ auch vom Umfang her recht überschaulich. Da noch drei weitere Bände nach dem gleichen Schema folgen: gutes Marketing!

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71 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 19 Rezensionen

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Der Platz an der Sonne

Christian Torkler
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.09.2018
ISBN 9783608962901
Genre: Romane

Rezension:

Christian Torkler hat einen Roman geschrieben, der eine etwas alternative Geschichte Europas entwirft: Nach dem zweiten Weltkrieg gab es noch einen dritten, der zur Folge hatte, dass das, was wir heute als Bundesrepublik Deutschland kennen, in vier Staaten unterteilt wurde. Protagonist Josua erlebt im Berlin der Neuen Preußischen Republik Unterdrückung, Armut, gefälschte Wahlen, Amtswillkür, Erpressung und schwere Schicksalsschläge. Den Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union hingegen geht es gut, sie sind reich und richten ihr Gutmenschentun (gesponsorte Kirchen, Wahlbeobachter, etc.) gen Europa. Josua glaubt trotz allem, sich ein kleines, glückliches Leben aufbauen zu können, er heiratet, wird Vater und dank einer glücklichen Fügung des Schicksals gelingt es ihm tatsächlich, eine Bar zu eröffnen. Doch er verliert alles und in einer schier ausweglosen Situation sieht er nur noch eine Möglichkeit: Die Flucht gen Süden – auf der Suche nach einem Platz an der Sonne. Und so beginnt Josuas Flucht.

Auseinandersetzungen mit Bürokraten, Schleppern, Soldaten, Mafiosi, Sklavenhändlern und generell den hässlichsten Seiten der Menschlichkeit, lassen den Leser ein gewisses Gefühl für die Strapazen und Unsicherheiten einer tatsächlichen Flucht quer über Landesgrenzen entwickeln. Man hat den Eindruck, Torkler wollte hier bewusst eine konträre Geschichte zur aktuellen politischen Lage entwerfen, um dem Leser vor Augen zu führen, wie gut es das Schicksal mit uns gemeint hat. Generell gelingt es ihm, vor allem durch die Ausgestaltung des Romanendes, gut, die Dramatik der Flucht einzufangen, doch fehlt es dem Roman an inneren Einsichten der Romanfigur. Dadurch hätte der Autor Verzweiflung und Rückschläge sehr viel besser transportieren können und seinen Roman nachfühlbarer gemacht. Vor allem im ersten Teil des Buches, bei der emotionalen Vorbereitung des Protagonisten auf die Flucht, ist das ein großes Defizit, denn der Leser kann nicht mit Josua mitfühlen und so erscheint seine Flucht unmotiviert, obwohl sie es gar nicht ist.

Torklers Weltenentwurf ist durchdacht, wird dem Leser aber nicht früh genug und dann auch ‚mit dem Holzhammer‘ vermittelt – nicht gerade elegant. Seine männlichen Charaktere sind interessant und sympathisch, da Torkler es aber komplett verweigert, mehr als oberflächliche Gedanken aus ihrem Innenleben preiszugeben, kann man sie nie wirklich kennenlernen und keine tiefe Sympathie für sie entwickeln, was der Story einen sehr nüchternen Unterton verleiht. Weibliche Charaktere sind leider nur als Stereotypen vorhanden, austauschbar und für die Story unbedeutend.

Torkler hat ein gutes Händchen für’s Timing (nicht im Buch, sondern mit der Veröffentlichung) und seine Geschichte ist individuell genug, um nicht als 1:1-Umkehrung der tatsächlichen Verhältnisse angesehen zu werden, dennoch ist sie in meinen Augen trotzdem eher als ‚Trend‘ einzustufen. Es ist gut und wichtig, dass sich der europäische Leser von Zeit zu Zeit mit einem ‚Waswärewenn‘ auseinandersetzt, und das tut er mit Torklers Werk auch, doch vermögen das an die tatsächliche Geschichte angelehnte Berichte aus den Kriegs- und Nachkriegsjahren teilweise sehr viel eindringlicher.

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149 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Selkie

Antonia Neumayer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453317994
Genre: Fantasy

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556 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

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Eleanor & Park

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423626392
Genre: Jugendbuch

Rezension:

'Eleanor und Park' von Rainbow Rowell ist eine relativ unschuldige Geschichte über die erste Liebe, gepaart mit der Problematik einer kaputten Familie.


Eleanor hat ein Jahr lang bei Verwandten gelebt, weil ihr Stiefvater sie rausgeworfen hatte. Als sie am ersten Schultag nach den Ferien den Schulbus betritt, werden sie und Park zusammengetrieben, wie Außenseiter nun mal zusammengetrieben werden. Fortan sitzen sie jede Fahrt nebeneinander und finden immer näher zueinander - wie sich das für die 90er gehört, mit Musikkasetten und Comics. 

Die Annäherung der beiden ist herzallerliebst beschrieben und gefällt dem Leser über 30 wahrscheinlich vor allem aus Nostalgiegründen - man fühlt sich in dieses gewisse Jahrzehnt und seine Jugend zurückversetzt. Sympathiepunkte erhält der Roman außerdem dafür, dass seine Protagonisten auch äußerlich alles andere sind als Mainstream. Park, der seine asiatischen Augen bald mit Eyeliner betont und gut im Kampfsport ist (Karatekid lässt grüßen) und Eleanor mit ihrer betont unweiblichen Kleidung und wilden Bändern im Haar bringen leise Anklänge von 'Gruftie' in den Roman - auch typisch 90er, möchte ich meinen. 

Spannung und Dramatik erhält der Roman durch Eleanors Wohn- und Familiensituation, denn ihr Stiefvater misshandelt die Mutter und Eleanor und ihre drei kleineren Geschwister leben in ständiger Angst, wobei die Kleineren - weil sie es nicht besser wissen - trotz allem eine Bindung zu Richie aufbauen. Eleanor kann nicht für fünf kämpfen und versucht, zu Hause so gut es geht, unsichtbar zu sein. Ihre Beziehung zu Park ist ihr Lichtblick, aber die Angst, dass Richie ihr dieses Glück zerstört, überschattet alles. 

In der Story geht überraschend wenig 'wirklich' schief. Die Mitschüler mobben weniger, als man es erwarten würde (90er halt, und nicht das neue Jahrtausend) und auch in Hinblick auf Richie kommt Eleanor relativ unbeschadet davon. Den Roman würde ich daher eher als Zeitstudie, denn als spannende Story charakterisieren. Man fühlt sich an diverse TV-Ereignisse aus den 90ern erinnert und so spinnt man viele angedeuteten Situationen im Kopf weiter, ohne dass sie im Buch beschrieben würden. Ein bisschen ist es auch 'Coming of Age', weil vor allem Park durch die Beziehung zu Eleanor reift und Stärke entwickelt. 

Es ist ein leises, unaufgeregtes Buch, das, auch durch die kurzen Kapitel und Abschnitte, zügig und episodenartig durch jugendliche Gefühlslagen führt. Parks fürsorgende Eltern auf der einen Seite und Eleanors kaputte Familie auf der anderen bilden einen Rahmen, der auch die Bandbreite der 'Elternmöglichkeiten' abbildet. 

Ein 'jugendliches' Buch für Erwachsene, da es vor allem durch Zeitkolorit besticht, ihm letztlich aber die Dramatik fehlt.

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(97)

220 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Der Hobbit

J. R. R. Tolkien , Wolfgang Krege , John R Tolkien
Leder / Künstlerischer Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 21.09.2012
ISBN 9783608938401
Genre: Klassiker

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(4)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

englischsprachige literatur, klassiker

White Teeth

Zadie Smith
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 27.07.2011
ISBN 9780241954577
Genre: Romane

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(193)

424 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 47 Rezensionen

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Schiffbruch mit Tiger

Yann Martel , Manfred Allié , Gabriele Kempf-Allié
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt, 12.11.2012
ISBN 9783596196982
Genre: Romane

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(379)

585 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Eat, Pray, Love

Elizabeth Gilbert , Maria Mill
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 16.07.2013
ISBN 9783833309403
Genre: Romane

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(29)

36 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Ida

Katharina Adler , Petra Morzé
Audio CD
Erschienen bei Argon, 25.07.2018
ISBN 9783839816523
Genre: Romane

Rezension:

Um es gleich vorweg zu nehmen: die im Titel meiner Rezension genannte Frage beantwortet 'Ida' nicht. Katharina Adler will in ihrem Roman das Bild ihrer Urgroßmutter als Freuds berühmtester Patientin ergänzen, ihm etwas entgegensetzen. Wer daher erwartet, in 'Ida' mehr über Ida Bauers Sitzungen bei Freud zu erfahren oder eine Erklärung für ihre Hysterien zu erhalten, der geht mit Erwartungen an den Roman heran, die nicht erfüllt werden werden. In Hinblick auf die Psychoanalyse wartet der Roman mit keinerlei Informationen auf, die der interessierte Leser nicht auch in Standardquellen über den 'Fall Dora' erhält. Stattdessen erfährt der Leser einiges über Idas Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts, und das ihres Bruders, Otto, eines hohen österreichischen Politikers, über das Lebens Idas als Schwester, Mutter, Salon-Inhaberin und über ihre kriegsbedingte Flucht nach Amerika. 


Das wird alles nicht chronologisch erzählt, und auch wenn die Jahresinformationen zu Beginn jedes Abschnittes erwähnt werden, verliert man als Hörer, gerade zu Beginn des Hörbuches, schnell das Gefühl für die Reihenfolge des Erzählten. Petra Morzé, die das im argon Verlag erschienene Hörbuch liest, sorgt mit ihrem österreichischen Akzent zusätzlich für eine gewisse Distanz zum Gelesenen. Zwar passt der Akzent, um den von Katharina Adler hervorragend zur Zeit und damaligen Gesellschaft passend formulierten Text authentisch wirken zu lassen, doch hätte dies, wenn es sich nur auf die wörtliche Rede bezogen hätte, das Hören  wahrscheinlich einfacher gestaltet. Mit 12,5 Stunden Hörzeit ist das Hörbuch auch so lang genug, dass die Aufmerksamkeit auch ohne fremden Dialekt eine gewisse Anstrengung erfordert.

Von den 10 CDs behandeln lediglich 2 Ida Bauers Begegnungen mit Sigmund Freud. Die anderen lassen uns mehr über die (vermeintlichen) Auslöser ihrer Hysterien, und ihr Erwachsenenleben, bis hin ins hohe Alter, erfahren. Das passt natürlich zu Katharina Adlers Absicht, ihre Urgroßmutter als eine Frau mit Ecken und Kanten zu zeigen, die weder als Hysterikerin abgetan noch als Heldin instrumentalisiert werden kann. Angeblich rang Ida Bauer bis zuletzt um ein 'selbstbestimmtes Leben'. 

So leid es mir tut, aber das kann ich dem Roman nicht entnehmen. Ida erscheint mir von Anfang bis Ende als schwieriger, nerviger und unsympathischer Mensch (und durchaus selbstbestimmt!). Einzig ihre Auseinandersetzung mit Freud lässt eine andere, intelligente und selbstbewusste Seite erahnen, doch diese wird im restlichen Text nicht unterstrichen und auch in den genannten Passagen rührt meine Anerkennung ihres Charakters eher aus der Tatsache ihres bekannten Verhaltens an sich, als aus Katharina Adlers Ausführungen. Die politischen Entwicklungen in Österreich und Europa und das Schicksal einer alleinstehenden Frau in diesen Zeiten ist allemal interessant, aber eben auch nicht wirklich unbekannt. Die Frage ist daher: Was will Katharina Adler mit ihrem Roman? Warum ist das Leben ihrer Urgroßmutter es wert, so aufgearbeitet zu werden? Was kann der Leser mitnehmen? Ich für mich habe leider nichts gefunden.
Hätte Katharina Adler den Trotz ihrer Urgroßmutter gegen Freud als Aufhänger genommen und sie darauf aufbauend charakterisiert - das hätte interessant werden können. So aber zeichnet sie ein (in meinen Augen sogar zu) negatives Bild ihrer Vorfahrin, das keineswegs als Würdigung zu verstehen ist. 

Das besondere an Ida Bauer war nun mal ihre Auflehnung gegen Freud. Ihr sonstiges Schicksal haben viele geteilt. Demnach ist sie es auch wert, für ihr Verhalten gegenüber dem Vater der Psychoanalyse erinnert zu werden, doch dem wird Katharina Adler leider vorsätzlich nicht gerecht. Dennoch wird 'Freuds berühmtester Fall' als Aufhänger für die Vermarktung von 'Ida' genutzt. Das passt irgendwie schlicht nicht zusammen. 

Der Schreibstil der Autorin ist toll, aber es ist nicht erkennbar, worum es ihr in ihrem Buch geht. Die Sprecherin des Hörbuches ist leider auch nicht (zumindest nicht für die Gesamtheit des Textes) so gewählt, dass sie den Text durchweg transportieren kann und so bleibt mir nur eine leider enttäuschte Bewertung von 2 Sternen. 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Finding Audrey

Sophie Kinsella
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei DELACORTE, 09.06.2015
ISBN 9780553536515
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich. Bin. Ein. Riesiger. Kinsella. Fan. Doch nicht von diesem Buch.

Sophie Kinsella versucht sich hier an zweierlei, was normalerweise nicht zu ihrem Standard gehört. Ihre Hauptdarsteller sind in ‚Finding Audrey‘ deutlich jünger als sonst. Hier geht es mal nicht um erwachsene Menschen, sondern um Jugendliche. Und der zweite Punkt ist die Thematik. Mit ernsthaften psychischen Problemen hat sie bisher noch keine ihrer Figuren bedacht. 

Die 14jährige Audrey hat seit einem Vorfall in der Schule eine Angststörung, trägt seitdem eine Sonnenbrille und verlässt das Haus nicht mehr. Ihre Familie ist liebenswürdig bis durchgeknallt, steht aber vor allem vollkommen hinter Audrey und akzeptieren sie. Doch die will zurück ins Leben. Schließlich entscheidet sie sich, ihre Umwelt zu filmen und so die Distanz zu verringern und trotzdem nicht involviert zu werden. Außerdem ist da auch noch der neue Freund ihres Bruders, mit dem sie gerne ‚in Kontakt treten‘ will. Ein erste Liebe bahnt sich an.

Das ist ja auch ein Aspekt, der in jeden Kinsella Roman gehört – die Liebe. Nur muss ich ungnädigerweise festhalten, dass für erwachsene Leser diese unschuldige, langsame Annäherung, die hier liebevoll beschrieben wird, etwas langweilig sein kann. Ich gebe zu, dass das an der – sicherlich gut beobachteten und angemessenen – Darstellung von Audreys Krankheit liegt und daher vollkommen berechtigt ist, doch ist es nicht das, was ich von einem Kinsella Roman erwarte. Weder die ‚unschuldige Liebe‘, noch so eine ernste Krankheit. Das passt einfach nicht zu dem Wirbelstrom an Chaos und Lebenslust, die sonst in Romanen der Autorin zu finden ist. 

Ich hatte beim ersten Lesen den Eindruck, dass dieses Buch für Kinsella selbst mehr eine Schreibübung oder ein Selbsttest war: „Kann ich auch ernsthaft schreiben?“ Vielleicht hat sie auch in ihrem persönlichen Umfeld Pesonen mit ähnlichen Problemen, weswegen sie das Bewusstsein für diese Thematik stärken wollte. Beides lobenswert und verständlich, aber leider nicht zum Vorteil für den Leser. Schriftsteller, die solche Themen gut umsetzen können, gibt es viele andere, jemand, der auf Comedy spezialisiert ist, kann das nicht zwangsläufig auch. Zwar versucht Kinsella, ihre Stärke für Humor trotzdem einzubringen, indem sie z.B. die Mutter komplett überzeichnet. Doch fiel es mir schwer, deren Rolle in diesem Buch, das ja offensichtlich ernster genommen werden will, nicht ernst zu nehmen und so ging sie mir eigentlich nur schrecklich auf die Nerven und ich fand ihr Verhalten unrealistisch und frustrierend. 

Nein. Jedes andere Buch von Kinsella gefiel mir besser und dieses hier war für mich persönlich eine große Enttäuschung. Nichts mit ‚laugh out loud‘.

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(292)

644 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

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Verliebt in Mr. Daniels

Brittainy C. Cherry , Barbara Först
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX, 04.05.2016
ISBN 9783802599187
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(267)

474 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

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Harry Potter and the Deathly Hallows

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing, 05.07.2008
ISBN 9780747595861
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In 'Harry Potter and the Deathly Hallows' (Heiligtümer des Todes) findet an Hogwarts eine 'Abschlussprüfung' statt, wie sie ernster nicht sein könnte: diesmal geht es um Leben und Tod.


Harry, Ron und Hermione kehren für ihr letztes, siebtes Schuljahr nicht nach Hogwarts zurück. Stattdessen sind sie auf der Flucht vor Voldemort, seinen Todessern und kriminellen Banden, die Kinder entführen, um Kopfgelder zu kassieren. Natürlich stehen die drei Freunde ganz oben auf der 'Gesucht'-Liste. Sie fliehen aber nicht nur, sondern suchen dabei nach einem Weg, Voldemort zu zerstören. Inzwischen wissen sie, dass er seine Seele in 7 Teile geteilt hat und nun müssen die Träger seiner Seelenbestandteile gefunden und zerstört werden. Dabei machen die drei eine kleine 'Weltreise' und besuchen viele Stationen, immer knapp gefolgt von ihren Feinden. 
Zuletzt treffen sie wieder in Hogwarts ein, wo die 'Endschlacht' geschlagen wird.

Rowling demonstriert in diesem letzten Teil uneingeschränkt, was für eine großartige Geschichtenerzählerin sie ist. Die Handlung um die Suche nach den Horcruxes und die Entscheidung zum Schluss wären schon Stoff genug, doch sie baut 'mal eben' noch eine ganz neue Legende ein (bzw. eine, die in dem Märchenbuch von Beetle, dem Barden schon erzählt wurde ( - genial!), aber nicht in den Harry Potter Bänden bisher) - die seit dem ersten Band unterschwellig ständig präsent war (wie man nie hätte ahnen können, aber im Nachhinein dann auf einmal vor Augen hat) - großartig! Denn schließlich geht es nicht nur um die eine Auseinandersetzung zum Schluss, die alles entscheidet, sondern vielmehr hat Harry seit Band 1 daran gearbeitet, aktiv dafür gesorgt, dass er zum Schluss in der Lage sein wird, gegen Voldemort zu bestehen. (So viel sei verraten, ohne dass ich das als Spoiler kennzeichne.) Außerdem lässt Rowling mindestens zwei, eigentlich sogar drei und wenn man ganz großzügig ist, sogar vier 'Underdogs' ins Rampenlicht treten und entscheidenden Einfluss auf den Ausgang nehmen. Hier zählt ganz klar der Gedanke 'Gemeinsam sind wir stark' und sie hebt die stillen, die traurigen, die, denen Unrecht getan wurde hervor und zeigt diese als die besonders starken und besonders treuen Charaktere. Für mich stellen diese selbst Harry in den Schatten und eigentlich hat die Reihe nach Beendigung des letzten Bandes einen ganz neuen 'Star' bzw. viele Stars und Harry tritt von seinem Podest herab und teilt dieses mit allen anderen. Auch das muss man hinbekommen, dass man die Leser so lange bei der Stange hält und sie schließlich so emotional involviert, dass sie ALLE (naja - bis auf Voldemort ;p) Charaktere lieb gewinnen. Eigentlich unmöglich, mir fällt keine andere Geschichte ein, die das in diesem Ausmaß geschafft hat. 

Diese Charakterstudie ist in meinen Augen nicht nur 'schön', sondern schlicht auch wahr - die schwierigsten Zeiten bringen in meinen Augen die 'besten' Menschen hervor.

Natürlich (!) ist das Buch spannend geschrieben. Auch emotional und berührend. Ein biiiiischen konstruiert (ich will nicht sagen unlogisch, so ein böses Wort nehme ich bei diesem Buch nicht in die Hand!) ist es zwar und man muss schon ein bisschen nachdenken und sich selbst überzeugen, dass das möglich ist, was Rowling sich da so ausgedacht hat, aber darüber sieht man gnädig und mitgerissen hinweg. 

Die kitschige Abschlussszene aus der Zukunft hätte echt nicht sein müssen, aber es ist ein interessanter Funfact, dass Rowling diese in Grundzügen schon mit dem ersten Band fertig gestellt hatte - NICHTS in dieser Reihe ist nicht durchdacht! Außerdem ist es ganz nett zu lesen, um das Buch ausklingen zu lassen und ein bisschen 'runterzukommen'. 

Chapeau!

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Harry Potter and the Half-Blood Prince

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing PLC, 23.06.2006
ISBN 9787543323438
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im sechsten Band der Harry Potter Reihe 'Harry Potter and the Half-Blood Prince' erhält der Leser unverzichtbare Hintergrundinfos über zwei extrem wichtige Charaktere: Voldemort und Severus Snape, den Potions-Lehrer an Hogwarts.


Severus Snape hat von Harrys erstem Tag an Hogwarts an klar gemacht, dass er von dem Jungen, der Voldemorts Angriff überlebt hat, nicht viel hält, ihn geradezu verachtet. Die Leserschaft weiß inzwischen, dass Snape früher ein Deatheater, ein Todesser, ein Gefolgsmann Voldemorts war, doch trotzdem genießt Snape das Vertrauen Dumbledores und ist Mitglied im Orden des Phönix. Harry und Snape sollen sich jetzt sogar regelmäßig treffen, damit Snape Harry helfen kann, seine Gedanken gegen Voldemort zu verschließen. Doch dieses Training ist für beide Beteiligte extrem unangenehm und sorgt ganz und gar nicht für eine Annäherung oder Vertrauensbildung. 

Gleichzeitig hat Dumbledore (wieder) einen neuen Lehrer an die Schule geholt, einen der Voldemort (bzw. Tom Riddle) noch als Schüler gekannt hat. Harry soll sich mit ihm gut stellen, damit dieser ihm evtl. wichtiges über Voldemorts Verhalten verrät. Außerdem teilt Dumbledore seine Erinnerungen an den jungen Tom Riddle mit Harry und so erfährt der Leser mehr über dessen traurige Kindheit und seinen Charakter. 

Titelgebend für das Buch ist ein ehemaliger Besitzer des Zaubertränke-Buches, das Harry für sein 6. Jahr an Hogwarts zur Verfügung gestellt bekommt, der viele, viele Anmerkungen in dem Buch hinterlassen und sogar neue Zaubersprüche notiert hat. Halb-Blut ist die Bezeichnung für einen Zauberer oder eine Hexe, der oder die nur einen magischen Elternteil hat und einen zweiten, der nicht zaubern kann. Sowohl auf Voldemort, als auch auf Snape trifft dies zu und so kann der Leser bis zum Schluss rätseln, ob einer von beiden für die Notizen in Harrys Buch verantwortlich ist. 

In meinen Augen ist 'Harry Potter and the Half-Blood Prince' ein Übergangsband, der in erster Linie dazu dient, einiges an notwendigem Hintergrundwissen, bzw. einige fachliche Erklärungen einzubauen. Die Handlung an sich ist (vor allem im Vergleich zum siebten Band) doch irgendwie überschaubar, auch wenn sie sich (wie immer) über ein ganzes Jahr erstreckt. Deshalb ziehe ich hier auch mal einen Stern in der Bewertung ab, denn so interessant die ganzen Infos über Voldemorts Geschichte auch sind, irgendwie 'passiert' nichts. Und das, was letztlich doch passiert, läuft dann ins Leere. 

Was einem (vielleicht auch unbewusst) dieses Buch zusätzlich verleidet, ist die - ich will es mal 'Demontage' nennen - eines zentralen Charakters des Buches: Dumbledore. Entgegen dem ursprünglichen Eindruck, den ich vom Hogwarts Direktor irgendwie als allwissendem Santa-Clause hatte, wird er in diesem Buch zunehmend unsympathischer. Er spielt gegenüber Harry nicht mit offenen Karten und seine Beweggründe sind nicht nachvollziehbar. Er fordert von anderen alles, doch schenkt ihnen selbst wiederum kein volles Vertrauen. 
Ich denke, das ist durchaus von Rowling so gewollt, weil sie im Gegenzug einen anderen als 'guten Geist im Hintergrund' aufbauen will, doch das weiß man ja beim Lesen der Lektüre noch nicht. :) Es zeigt aber (wieder einmal, ich wiederhole mich, ich weiß), dass die Autorin ihre Geschichte vollkommen durchdacht hat und sich in keinster Weise spontan für eine Entwicklung entschieden haben kann. Damit stellt sie unter Beweis, dass ihre magische Welt wirklich IHRE magische Welt ist und sie verdient großen Respekt und Bewunderung für ihr umfangreiches, detailverliebtes und stimmiges Gesamtwerk. 

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Harry Potter and the Goblet of Fire

Joanne K. Rowling , Jonny Duddle
Flexibler Einband: 638 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury UK, 01.09.2014
ISBN 9781408855683
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon der optische Eindruck allein zeigt an: hupps, jetzt gehts los! Mit 636 Seiten hat 'Harry Potter and the Goblet of Fire' mehr als doppelt so viele Seiten wie 'The Prisoner of Azkaban', der bis dato längste Band der Reihe. Und ich selbst habe beim Lesen, vor allem zum Schluss, nur mit Tränen in den Augen den Kopf schütteln können und mir gedacht "Das darf aber jetzt kein Teenager mehr lesen."


Im vierten Band der berühmten Buchreihe von Joanne K. Rowling wird an Hogwarts ein Trimagisches Turnier (Triwizard Tournament) veranstaltet - die Schüler dreier magischer Schulen messen ihre magischen Fähigkeiten in gefährlichen Wettkämpfen. Entgegen der Regeln des Turniers werden in diesem Jahr jedoch überraschend vier statt drei Wettkämpfer ausgewählt und noch dazu einer, der eigentlich aufgrund seines Alters noch gar nicht teilnehmen darf. Natürlich ist dieser fragliche Vierte Harry Potter, der tatsächlich dank der Unterstützung seiner Freunde und des neuen Lehrers im Fach 'Verteidigung gegen die dunklen Künste' (Defence against the Dark Arts) die Wettkämpfe meistert. 

Bevor das Schuljahr an Hogwarts und das Turnier starten, lernt der Leser jedoch ein ganz anderes Turnier kennen: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Daran, wie ausführlich Rowling diese 'Einleitungshandlung' beschreibt (ca. 100 Seiten lang), erkennt man, wie unglaublich durchdacht und bis ins Detail ausgetüftelt ihre Wizarding World ist. Allein diese kurze Episode wartet mit unzähligen kreativen magischen Details auf und birgt zum Schluss extreme Spannung und Beklemmung. Und diese Spannung wird zum Ende des Romans wieder aufgegriffen und ausgebaut, bis sie in absolutes Grauen und dann große Trauer umschlägt. Mit Band vier wird es Ernst in der Welt von Harry Potter. Voldemort ist wieder da und scheut keine Opfer. Auch keine minderjährigen. 

Hoppla! Dieses Buch habe ich geradezu schockiert aus der Hand gelegt. "Das kann aber nicht das sein, was Rowling zu Beginn mit Harry Potter im Sinn hatte." war mein Gedanke. Was nicht heiß, dass es mir nicht gefiel, aber ich konnte die Stimmung und Handlung dieses Buches in meinem Kopf zuerst nicht mit der Handlung und dem Ton der ersten drei Bände vereinbaren. Im Nachhinein glaube kann ich mir schon vorstellen, dass die Entwicklung von Anfang an so von Rowling geplant war, aber wo hier nun wirklich der große, bitterernste Kampf Gut gegen Böse beginnt, merkt man, dass Rowling sehr viel mehr ins Buch gesteckt hat (was sie bei den folgenden Bänden beibehalten wird) und viel mehr auf das Transportieren von Emotionen fokussiert. Auch dadurch, dass das Thema Verliebtheit zum ersten Mal behandelt wird, erhält das Buch eine Mitfühl-Ebene mehr.

Gut, mein erster Gedanke, dass das Buch nichts mehr für Teenager ist, ist vielleicht etwas zu übertrieben, aber ich würde es definitiv erst ab 14 oder so empfehlen, wenn man sicher ist, dass das Kind sich distanziert mit der Schilderung eines Todes (Mordes) auseinandersetzen kann. 
Doch auch, wenn das Buch nichts für zu junge oder empfindliche Kinder ist, für mich war es definitiv etwas. Ich glaube, ich habe unmittelbar nach Beendigung des Buches direkt wieder von vorne angefangen und es noch einmal gelesen. Gerade bei einer zweiten oder dritten Lektüre fällt einem immer wieder auf, wie Rowling Hinweise auf spätere Entwicklungen schon vorher einbaut, die man beim ersten Lesen aber nur selten wahrnimmt (ich zumindest). 

Ab diesem Band war ich total gefesselt. Aufgrund des Stimmungs- und Fokuswechsels für mich der überraschendste der Harry Potter Bände.

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Harry Potter and the Order of the Phoenix

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband: 766 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing Plc, 04.06.2007
ISBN 9780747591269
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der fünfte Band der Reihe um Zauberlehrling Harry Potter ist der in meinen Augen politischte der sieben. 


Da Voldemort wieder da ist, formieren sich die Fronten. Auf der Seite der Guten bildet sich um Dumbledore die geheime Organisation, die sich 'Order of the Phoenix' (Orden des Phönix) nennt und die Todesser (Death Eaters), die Gefolgsleute von Voldemort, bekämpft - so sie sie denn zu Gesicht bekommen. Im Ministerium für Zauberei ist man vor allem zweierlei: verunsichert und starr vor Angst, so ist es auch kein Wunder, dass sich der schwache Minister für Zauberei instrumentalisieren lässt und Dumbledore als Direktor von Hogwarts ersetzen lässt. Seine Vertreterin wird Dolores Umbridge, die die Bildungsstandards auf Hogwarts im Nu ins Bodenlose fallen lässt, das aber natürlich gut zu begründen weiß (klar - wer zu viel weiß, wird zu gefährlich), mit verbotenen Zaubern Macht demonstriert und Schüler, die aufmucken mit körperlichen Grausamkeiten züchtigt. Willkommen in einem totalitären System! Sodann bildet sich unter den Schülern um Harry ebenfalls eine Untergrundorganisation - Dumbledore's Army. Heimlich üben diese Verteidigungszauber, die sie in Umbridge's Klassenraum nicht zeigen können und bilden eine Häuser übergreifende Gemeinschaft. Die Botschaft ist klar: steht zusammen gegen das Böse. 

Trotzdem 'Harry Potter and the Order of the Phoenix' derart schwer verdauliche und ernste Themen auf den Tisch bringt, und dabei auch nicht Randthemen wie Diskriminierung aus den Augen verliert, vergisst Rowling den Humor und das kreative Potenzial ihrer magischen Welt nicht. Hier zeigt sie, dass sie im besten Sinne eine 'englische' Schriftstellerin ist, die mit gut dosiertem und platziertem Sarkasmus und Ironie ausgewogen unterhält. 

Aufgrund der extrem politischen Hintergrundbotschaft, des Umfang des Buches (der größte von allen Bänden) und der Platzierung in der Gesamthandlung, möchte ich diesen Band als den zentralen der ganzen Harry Potter Reihe bewerten. Aus diesem Buch können wir die meisten Lehren ziehen und bekommen (wenn man den Abstraktionsschritt einmal gemacht hat) sehr deutlich vor Augen geführt, wie eine Gesellschaft NICHT regiert werden sollte. Für alles, was in Harrys fünftem Jahr in Hogwarts falsch läuft, findet man sehr schnell Beispiele im realen Leben. 

Außerdem beginnt hier, ganz ohne Abstraktion, der konkrete Kampf gegen Voldemort. Das ist wie immer extrem spannend, allerdings (vielleicht, weil es nicht so überraschend kommt wie im Vorgänger) nicht ganz so emotional wie in 'The Goblet of Fire'. 

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Harry Potter and the Prisoner of Azkaban

Joanne K. Rowling
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing, 04.10.2004
ISBN 9780747573623
Genre: Fantasy

Rezension:

Harry lernt, dass er doch nicht so vollkommen alleine ist, wie er immer dachte und es mischt sich frische Magie (Zeitreisen und Hellseherei) mit vielen Infos über die Vergangenheit.


Wie immer fällt es Harry schwer, in den Sommerferien bei seinen schrecklichen Verwandten seine Magie im Zaum zu halten. Als er deshalb die Flucht ergreift, wird er von einem magischen Bus eingesammelt, der ihn zur Winkelgasse, der Einkaufsstraße für Hexen und Zauberer bringt, und dort wird er vom Minister für Zauberei freundlich empfangen. Der hat beängstigende Neuigkeiten für Harry: der mutmaßliche Mörder seiner Eltern ist aus dem Zauberergefängnis Azkaban ausgebrochen und man vermutet, dass er es nun auf Harry abgesehen hat. An Hogwarts gelten daher im neuen Schuljahr für Harry ganz besondere Vorsichtsmaßnahmen, doch der neue Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste und eine geheimnisvolle Karte bringen Harry auf die richtige(n) Spur(en), um einiges aus seiner Vergangenheit bzw. der seiner Eltern zu erfahren und das nahegelegene Dorf Hogsmeade kennenzulernen.

 
Im dritten Teil geht es wie in den zwei Bänden zuvor noch immer viel um die Vorstellung einiger Gegebenheiten aus der magischen Welt von Harry Potter. Vor allem Azkaban und seine seelenfressenden Wächter, die Dementoren, sind da wohl erwähnenswert. In ‚The Prisoner of Azkaban‘ erfahren wir zum ersten Mal aber auch einiges über die Eltern von Harry und ihren Kampf gegen Voldemort. Auch dreht sich hier nicht mehr alles nur um die Erlebnisse der Kinder, auch Erwachsene werden zu richtigen Charakteren mit eigenen Problemen und Kämpfen. Dadurch wird der Ton zum ersten Mal emotionaler und ernster. Harry ist persönlich von den Geschehnissen und Geschichten betroffen und das lässt alles näher und bedrohlicher erscheinen. Die Auflösung zum Schluss ist, wie alles in Rowlings World, überraschend und überzeugend. 


Durch die seelenfressenden Dementoren, Menschen, die sich unwillentlich in blutrünstige Werwölfe verwandeln und Mord und Verschwörung wächst Harry Potter Band 3 allerdings langsam aus den Kinderschuhen heraus. Hier wird es doch zwischenzeitlich richtig gruselig und vor allem in Band 4 ist es dann endgültig vorbei mit dem ‚Kinderbuch‘.

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Harry Potter and the Chamber of Secrets

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband
Erschienen bei Scholastic Paperbacks, 01.09.2000
ISBN B0011CV4E2
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im zweiten Teil der Harry Potter Reihe von Joanne K. Rowling werden die Leser weiter in ihre magische Welt eingeführt. Nachdem in ‚Harry Potter and the Philosopher’s Stone‘ vor allem Hogwarts als Schule vorgestellt wurde, erfahren wir zu Beginn von ‚The Chamber of Secrets‘ jetzt etwas mehr über die ‚normale‘ Welt der Zauberer und lernen eine neue Spezies kennen, die in den folgen Bänden immer mal wieder eine Rolle spielen will: die Hauselfen. Außerdem lernt Harry Potter eine seiner Fähigkeiten besser kennen und damit eine Gemeinsamkeit, die er mit dem gefährlichen Zauberer Voldemort teilt.

Zu Beginn des Romans erscheint ein Hauself bei Harry und will, um diesen angeblich zu schützen, verhindern, dass er für das neue Schuljahr nach Hogwarts zurückkehrt. Als Harrys Sommer unendlich zu werden scheint, kommt Ron mit seinen Brüdern und rettet Harry. Für die letzten Tage der Ferien nehmen sie ihn mit zu sich nach Hause und Harry erlebt zum ersten Mal einen Haushalt, in dem Magie vollkommen normal ist. Zurück an der Schule wird Rons kleine Schwester Ginny zusammen mit anderen Opfer einer mysteriösen Kraft, die durch die Wände Hogwarts zu streifen scheint – und nur von Harry gehört werden kann. 

Die Bedeutung dieses Bandes ist vor allem nach der Lektüre der kompletten Reihe erst ganz zu greifen, werden hier doch einige extrem wichtige Dinge vorgestellt und Entwicklungen angestoßen. Das ist eine große Stärke der Romanreihe, dass über die Bände hinweg immer Querverbindungen hergestellt werden und Gegenstände aus den ersten Bänden in den späteren eine zusätzliche Rolle erhalten, die noch dazu nie im Widerspruch zu der ursprünglichen Bedeutung steht. Rowling setzt hier (wie in allen Büchern der Reihe) sehr gekonnt die Technik ein, dem Leser immer nur so viel an Informationen zu geben, wie sie auch Harry hat. So kann man sich während der Lektüre wie bei einem Kriminalfall selbst an Vermutungen, was denn wohl hinter all dem stecken mag, versuchen. Noch dazu erhält man wirklich den Eindruck, dass die komplette Geschichte von Rowling im Vorfeld klar umrissen war, auch wenn die Stimmung der Bände sich nach und nach ändert. Der zweite Band ist, wie der erste, jedoch immer noch ein typisches , spannendes Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahre. 

Mit dem Phönix wird außerdem wieder eine althergebrachte mystische Kreatur in die Geschichte eingebaut. Der Duellierclub, der die Grundlagen des magischen Kräftemessens zweier Zauberer oder Hexen liefern soll, ist jedoch für meinen Geschmack zu halbherzig und spielerisch einführt – hier geht es in der Regel später um Leben und Tod, das ist nicht wirklich etwas für eine Nachmittags-AG einer Schule und wirkt in Nachhinein losgelöst von den späteren Duellen von Harry und Co.

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