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175 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

kryptographie, code, mord, thriller, nsa

Diabolus

Dan Brown , Peter A. Schmidt
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.09.2016
ISBN 9783404175031
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

gesundheit, ratgeber

Ausgezuckert

Patrick Hundt
Flexibler Einband: 74 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 16.06.2015
ISBN 9781514203767
Genre: Sachbücher

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

tierärztin, familie, liebesroman, liebesgeschichten, poppy j. anderson

Nur ein Funke

Poppy J. Anderson
E-Buch Text: 287 Seiten
Erschienen bei null, 25.07.2017
ISBN B0748K5RBW
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im dritten Teil der Ashcroft-Saga begleiten wir Stuart, den jüngsten Spross der Ashcrofts auf seiner Suche nach einer Frau, die ihn nicht nur wegen seines Geldes interessant findet. Diese Frau scheint auch schnell gefunden, jetzt muss sie sich nur noch davon überzeugen lassen, Stuart auch eine Chance zu geben, denn Lauren hat mit solchen Typen wie Stuart - reich, Geschäftsmann, gutaussehend und von sich selbst überzeugt -schlechte Erfahrungen gemacht und glaubt, dass diese Typen alle gleich sind und sie daher besser Abstand halten sollte.So schnell gibt Stuart natürlich nicht auf.
Sowohl Stuart als auch Lauren sind beides Charaktere, die einem auf Anhieb sympathisch sind und man hat Spaß an ihren leichten Wortgefechten und Neckereien. Einzig störend ist, dass die im Prolog angedeutete Situation gefühlt ewig auf sich warten lässt und ihre Beziehung sowie die ganze Geschichte nur sehr langsam in Schwung kommt. Trotzdem fühlt man sich nicht schlecht unterhalten und als es dann endlich zu der besagten Situation kommt, leidet man auch stark mit den Charakteren mit. Allerdings nicht sehr lange, da sich dieses Drama erst sehr zum Ende des Buches hin abspielt und somit schnell gelöst wird.
Schön war es auch wieder einen kleinen Einblick in die Welt der alten Charaktere (Stuarts ältere Geschwister und deren Familien) zu bekommen.

Fazit: Der dritte Teil der Ashcroft-Saga "Nur ein Funke" ist ein schöner, gefühlvoller Liebesroman, mit etwas mehr Drama in den Hintergrundgeschichte - wie es sich für die Serie gehört -, der trotz langsamen Tempos aber zu unterhalten weiß.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe

Herzensbrecher gesucht

Poppy J. Anderson
E-Buch Text: 152 Seiten
Erschienen bei null, 05.09.2017
ISBN B075F23RDX
Genre: Sonstiges

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Verrückt nach einem Tollpatsch

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Independently published, 07.06.2017
ISBN 9781521460696
Genre: Liebesromane

Rezension:


Im mittlerweile fünfzehnten Teil rund um die New York Titans dreht sich alles um den neuen Wide Receiver der Titans, Graham Carter. Der Ersatz für Julian Scott scheint der perfekte, mustergültige Politikersohn zu sein, der so ziemlich alles tun würde, um seinen Vater im Wahlkampf zu unterstützen, z.B. auch eine Verlobung mit der - ebenfalls mustergültigen Tia - bekannt zu geben, die es niemals gab. 
Cooper dagegen ist eine Pastorentochter, die in einer Reality Show dafür berühmt wurde, halbnackt und betrunken eine Treppe hinunter zu fallen und sich dabei das Handgelenk zu brechen.


Als Graham und Cooper sich auf einer Halloweenparty treffen, ist es schnell um sie geschehen. 


Die Figuren sind mal wieder so gestaltet, dass man sie schnell wahnsinnig sympathisch findet und mit ihnen mitfiebert. 
Die altbekannten Titans hätten zwar gerne etwas mehr/größere Auftritte haben dürfen, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt.


Der Schreibstil ist auch wieder sehr leicht, lustig, gefühlvoll und flüssig und lädt einen dazu ein, die Geschichte möglichst in einem Rutsch zu lesen (ach, wenn man doch nur genügend ungestörte Lesezeit bekommen würde!).
Sehr gefreut hat mich, dass der große Konflikt nicht daraus entstanden ist, dass die Protagonisten sich zu lange wichtige Dinge verschwiegen haben oder durch nicht vorhandene Kommunikation, sondern hier ein anderer Weg genommen wurde. Ein ganz großes Lob dafür, denn das wäre hier viel zu offensichtlich gewesen!
Einziger kleiner Kritikpunkt, ist dass nicht wirklich viel Auflösung - außer der Versöhnung - um diesen Konflikt herum geschieht. Da hätten ruhig noch ein paar Zeilen zu fallen können.


Fazit: Der mittlerweile fünfzehnte Band rund um die New York Titans wartet wieder mit jeder Menge Humor, Gefühl und liebenswerten Charakteren auf und konnte mir wieder ein paar leichte, unbeschwerte sowie vergnügliche Lesestunden bescheren. 
Es werden also sicherlich weiterhin die Bücher von Poppy J. Anderson auf meiner Leseliste landen!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fortsetzun, serie, band 20, krim, reihe

Tante Dimity und das Geheimnis des Sommerkönigs (Ein Wohlfühlkrimi mit Lori Shepherd 20)

Nancy Atherton
E-Buch Text: 282 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 09.05.2017
ISBN 9783732535118
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im mittlerweile zwanzigsten Teil der Tante Dimity Bücher versucht Lori herauszufinden warum schon seit Monaten zwei Cottages in Finch leer stehen und vermutet schnell finstere Machenschaften dahinter.
Mich konnte dieser Band kaum noch überzeugen und ich habe ihn teilweise nur mit Mühe und Not zu Ende gelesen.
Fangen wir mal damit an, dass der Grund für Lori's "Ermittlungen" schon recht weit hergeholt ist. Es stehen zwei Cottages zum Verkauf und trotz Interessenten zieht niemand ein. Oh Schreck! In Finch scheint es sonst niemanden wirklich zu wundern, da es wohl immer länger dauert bis Häuser wieder neu bewohnt werden. Auch die nachvollziehbaren Gründe (Dorfleben, weit weg vom Schuss, keine Schule direkt im Dorf, etc.), die viele immer wieder anführen, lässt Lori nicht gelten. Immerhin findet sie es wunderschön in Finch, also warum nicht auch alle anderen Menschen auf der Welt?!?
Dann natürlich Finch's fast schon magische Art zu wachsen, da wir in beinahe jedem neuen Teil auch neue Bewohner (und mit ihnen ihre Häuser) kennen lernen, die aber oftmals schon dort gewohnt haben bevor Lori und ihre Familie nach Finch gekommen sind. Dieses Mal ist es ein riesiges Anwesen -  welches scheinbar direkt neben dem ihres Schwiegervaters steht - und sein Besitzer Arthur Hargreaves. In Finch selber kennt man Arthur nur vom Namen her und will auch nichts mit ihm zu tun haben, da angeblich schon sein Ururgroßvater sich bei einem Streit auf die Seite von Tillcote - ja, dieses Mal gibt es gleich noch ein ganzes neues Nachbardorf dazu, von dem noch nie die Rede war und mit dem Finch scheinbar seit Ewigkeiten eine Fehde unterhält! - gestellt hat und seine Familie daher seitdem unerwünscht im Dorf ist.
Diese "magische Erweiterung" von Finch fände ich wahrscheinlich nicht so schlimm, dass dieses Mal aber dadurch wahnsinnige Logiklöcher auftauchen und altbekannte und teilweise lieb gewonnene Figuren so gar keine Rolle mehr spielen und mit etwas Glück mal eben im Vorbeigehen immerhin erwähnt werden, nervt dagegen schon.
Auch Lori nervt mittlerweile eigentlich nur noch. Dass sie sich in Ideen und Vorstellungen verrannt hat, kam ja fast immer vor, aber dass sie entgegen aller möglichen Gegenrede lieber ihren Hirngespinsten ohne jegliche Beweise verbunden bleibt, fand ich, hatte nicht mehr viel mit der anfänglichen Lori zu tun. Sie ist zu einem ziemlich platten, eindimensionalen Charakter verkommen, der wenig mit der spontanen, lustigen und einfach liebenswerten Lori zu tun hat.

Fazit: Hätte die Reihe bei mir nicht einen ziemlichen Nostalgiebonus, hätte dieser Teil wahrscheinlich gerade mal einen Stern von mir bekommen. Wohl nur für diejenigen geeignet, die entweder ebenfalls an der Reihe hängen oder diejenigen, die beim Lesen ihren Kopf ausschalten wollen und sich nicht an Logikfehlern - und einigen Rechtschreibfehlern - stören, sondern nur ein wenig in die Welt der skurrilen Finchcharaktere abtauchen wollen.

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193 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 106 Rezensionen

magie, fantasy, essenzstab, andreas suchanek, urban fantasy

Das Erbe der Macht - Essenzstab

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 28.10.2016
ISBN 9783958342255
Genre: Fantasy

Rezension:

In diesem zweiten Band der Reihe machen sich Jen und Alex auf den Weg, um Alex einen eigenen Essenzstab (=Zauberstab) zu holen. Der Essenzstabhersteller ist kein Geringerer als Nostradamus, der allerdings kurz vor der Ankunft der beiden Lichtkämpfer von der Schattenfrau angegriffen wird. Jetzt gilt es nicht nur Nostradamus zu retten und Alex mit einem eigenen Essenzstab auszustatten, sondern auch die Schattenfrau vor dem Erreichen ihres eigentlichen Ziels zu hindern. Gleichzeitig versuchen die restlichen Mitglieder ihres Teams im Castillo mehr darüber zu erfahren, was der Rat vor ihnen versucht zu verheimlichen.
Leider ist dieser Teil wieder viel zu kurz, sodass man das Gefühl hat, dass man kaum angefangen hat und schon wieder auf der letzten Seite angelangt ist. Trotzdem erfahren wir jetzt endlich mehr über die einzelnen Charaktere und wichtige Teile ihrer Hintergrundgeschichte. Selbst über die ominöse Schattenfrau erhalten wir wichtige Hinweise, was definitiv der Gesamtgeschichte Antrieb verleiht. Dennoch schien mir "Essenzstab" zwischendurch stärker auf der Stelle zu treten als der erste Teil "Aurafeuer" - was vielleicht wieder an der Kürze dieses Bandes liegt -, denn während man schon früh erfährt, dass die Schattenfrau über die bevorstehende Ankunft der Lichtkämpfer informiert wurde und diesen eine Falle stellen wird und außerdem auch noch einen Wechselbalg im Castillo positioniert hat, geschieht an tatsächlicher Handlung recht wenig.

Fazit: Der zweite Teil der Reihe um "Das Erbe der Macht" bietet einige wichtige Hintergrundinformationen über einzelne Charaktere und vertieft vor allem die Beziehung zwischen Jen und Alex. Jedoch kam die Handlung für mich nicht richtig in Fahrt und hat viel mehr Bevorstehendes angekündigt. Trotzdem wurde ich ein paar Stunden gut unterhalten und bin immer noch neugierig darauf, wie es weitergeht!

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(201)

332 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 155 Rezensionen

magie, aurafeuer, fantasy, andreas suchanek, das erbe der macht

Das Erbe der Macht - Aurafeuer

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 30.09.2016
ISBN 9783958342170
Genre: Fantasy

Rezension:

Magie ist überall, ist jedoch durch sogenannten Wall vor den Nichtmagiern verborgen, zu denen bisher auch Alex gehört hat. Als jedoch ein Lichtkämpfer stirbt, sucht sich dessen Magie ausgerechnet Alex als neuen Erben der Macht aus. Plötzlich wird er mitten hinein geworfen, in eine Welt voller Magie und einen Kampf zwischen Licht- und Schattenkämpfern rund um die Aufrechterhaltung des Walls.
Der Auftakt der Reihe ist gelungen. Man taucht sofort in die Welt ein und zwar ohne dass man sich zu sehr wie ein Fremdkörper fühlt oder mit zu großem Verständigungsschwierigkeiten zu kämpfen hätte. Die Figuren werden zwar alle sehr schnell und meist eben auch nur kurz vorgestellt, doch trotzdem kriegt man schnell ein Gefühl für sie. Die Charakterbildung hätte zwar meinem Geschmack nach mehr sein dürfen, jedoch liegt das wahrscheinlich einfach an der Gesamtkürze dieses ersten Teils.Ebenfalls schade ist, dass wir aufgrund dieser Kürze nicht noch etwas mehr miterleben, wie Alex seine ersten Tage/Wochen verbringt und mit seiner neuen Situation zurecht kommt, da er kurz nach seinem "Erwachen" auch schon wieder entführt wird, beinah getötet und natürlich dann gerade doch noch gerettet wird und damit aber eben auch schon wieder am Ende des Buches angekommen sind. 

Fazit: Der erste Teil von "Das Erbe der Macht" ist ein gelungener Auftakt, der einen schnell und gut in seine magische Welt einführt, die wichtigsten Figuren vorstellt und sie - für die Kürze der Zeit - gut umreißt und einen Lust auf Mehr macht. Der zweite Teil wartet zum Glück schon auf mich und wird direkt in Angriff genommen.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

bücher, erster teil, fantasy

BookElements 1: Die Magie zwischen den Zeilen

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551316332
Genre: Fantasy

Rezension:

Lin ist eine Wächterin der Bibliotheca Elementara und als solche besteht ihr Job darin, aus Büchern herausgelesene Figuren wieder einzufangen bevor sie in der realen Welt größeres Chaos verursachen können.
Ich gebe es zu, mit allen Ideen, die Büchern in einer scheinbar normalen Welt größere Macht zuschreiben oder wie hier, der Möglichkeit, geliebte Figuren aus alltäglicher Literatur herauszulesen, kann man mich wohl immer ködern. Leider ist hier die Umsetzung ziemlich kläglich. Den Einstieg fand ich wahnsinnig zäh, was vor allem an der Sprache liegt. Sowohl die beschreibende als auch die im Buch gesprochene Sprache empfand ich als wahnsinnig anstrengend. Dass die Hauptfiguren alle Anfang 20 sein sollen, kann man jedenfalls nicht an ihrer Sprache erkennen. Hätte sie da eher als Teenies eingestuft. Aber auch die Beschreibungen wirken - besonders zu Beginn - wahnsinnig verkrampft und gleiten dann irgendwann oftmals in wahnsinnig pathetische Schilderungen ab, bei dem ich manchmal doch sehr geneigt war, das Buch sofort aus der Hand zu legen. Es wird auch nicht besser oder gar charmanter dadurch, dass die Protagonistin sich einzelner Klischees zwischendurch selbst bewusst ist oder Dinge tut, für die sie jeden Autor, der seine Figuren eben genau solche Dinge tun lassen würde, verurteilen würde.
Auch die Liebesgeschichte und vor allem deren Darstellung zwischen Lin und Ric fand ich mehr nervig, als in irgendeiner Art und Weise einnehmend. Anfangs ist Lin von Ric und seiner Art angeblich furchtbar genervt, während man aber als Leser quasi mit dem Zaunpfahl den Wink bekommt, dass da irgendeine Geschichte aus der Vergangenheit dahinter steckt, die angeblich mit schrecklichem Herzschmerz zu tun hat und im Grunde dann ja alle anderen Ereignisse in dem Buch in Gang gesetzt hat. Die Auflösung  - ein geplantes erstes Date, bei dem er sie versetzt hat - empfand ich mehr als lächerlich um als großer Motivator herzuhalten. Auch die Dreiecksgeschichte zwischen Lin, Ric und Zac wurde dann mehr als schnell abgehandelt und spielt im Grunde gar keine Rolle.
Die Motive der "dunklen Seite" werden ebenfalls nicht zufriedenstellend geklärt, was vielleicht noch mehr dadurch auffällt, dass Lin sich am Ende des Buches selber darüber Gedanken macht.Im Übrigen konnte mir auch die Auflösung des großen Konflikts nur ein genervtes Seufzen entlocken. Mal abgesehen davon, dass ich nicht verstanden habe, warum genau diese herausgelesenen Buchfiguren - genannt Seelenlose - nur von Elementarmagie (also einem Team aus Luft-, Feuer-, Wasser- und Erdmagiern) besiegt werden können. 

Fazit: Hatte ich mir von der Idee viel versprochen - welche Leseratte oder Bücherwurm fänd es  nicht super, wenn seine Lieblingsfigur plötzlich in der realen Welt auftauchen würde, weil man sie selber herausgelesen hat und sie somit ganz und gar der eigenen Vorstellung entspricht?!? - ist die Umsetzung für mich jedoch mehr schlecht als recht gelungen. Die Figuren und ihre Motive bleiben blass, die Sprache reicht von krampfhaft-zäh bis hin zu pathetisch-schwülstig und ich hatte auch nie das Gefühl wirklich in dieser Welt anzukommen. Wenigstens ist die Geschichte in sich abgeschlossen (warum gibt es eigentlich davon weitere Bände?) und mit knapp unter 300 Seiten auch recht kurz. Wer ein paar Stunden seiner Zeit mit einer netten Idee verbringen will und sich nicht so sehr an teilweiser viel zu hochgeschraubter Sprache stört, hat vielleicht mehr Spaß mit diesem Buch. 

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124 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

bücher, bibliothek, drachen, fantasy, elfen

Die flammende Welt

Genevieve Cogman , André Taggeselle
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404208449
Genre: Fantasy

Rezension:

In diesem dritten Band rund um die Unsichtbare Bibliothek, gerät eben diese selber in Gefahr. Alberich sammelt unter den Elfen Verbündete um die Bibliothek zu vernichten, was natürlich auch Irene und ihr Gehilfe Kai am eigenen Leib zu spüren bekommen. 


Während dieser Teil wieder voller Abschnitte mit spannungsgeladener Action steckt, fehlt mir einfach dieses Mal zu sehr die Tiefe. Man bekommt immer noch kaum Hintergründe zur Bibliothek geliefert, obwohl es gerade in diesem Band, in welchem die Bibliothek so eindeutig in Gefahr schwebt, doch wirklich mal angebracht wäre, dafür Platz zu schaffen. Dafür werden wir wieder in neue Paralellwelten geschickt, in denen Irene und Kai versuchen Bücher zu stehlen und dabei natürlich ständig vor neuen Herausforderungen, Gefahren und Hindernissen stehen. 
Diese Aufenthalte sind natürlich immer so kurz, dass auch dort kein Platz bleibt, um tiefer in irgendeine Art von Weltenbildung einzudringen.
Auch auf die langersehnte Vertiefung der Charaktere und ihrer Beziehungen untereinander wartet man vergebens und dass obwohl wieder viele Charaktere aus den beiden Vorgängerbüchern auftauchen. 


Die große Konfrontation am Ende mit Alberich verläuft dann zwar auch wieder extrem actionbepackt, jedoch ohne größere Überraschungen und die Lösung dieses Konflikts ist im Grunde auch wieder viel zu schnell und einfach - dafür dass hier eine junge Bibliothekarin dem größten Feind der Bibliothek gegenübersteht, der kurz davor ist diese mächtige Bibliohtek zu zerstören - und man steht dann am Ende des Buches mit nur noch mehr Fragen da, die nicht beantwortet werden.


Fazit: Meiner Meinung nach wurde wieder zu viel Zeit damit verschwendet, Irene und Kai auf Missionen in dann doch wieder unbedeutende Welten zu schicken, anstatt Hintergründe und Abläufe zu erklären oder gar Motivationen zu beleuchten. Die ständigen Actioneinlagen lassen zwar keine Langeweile aufkommen, aber reichen mir im mittlerweile dritten Teil einfach nicht mehr aus, um wirklich richtig Spaß an der Geschichte zu haben. Der nächste Teil der Reihe wird wahrscheinlich trotzdem irgendwann wieder in meinen Händen liegen, da die Grundidee hinter den Büchern mich dann doch immer noch packen kann und ich mir endlich Antworten erhoffe.

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

steampunk, fantasy, elfen, vampire, drachen

Die Bibliothekare / Die maskierte Stadt

Genevieve Cogman , Dr. Arno Hoven
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2017
ISBN 9783404208883
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die maskierte Stadt" ist der zweite Band nach "Die unsichtbare Bibliothek" von Genevieve Cogman und führt erneut in eine Welt in der Bücher - genauso wie Worte - große Macht haben können.


Irene lebt nach den Vorkommnissen des ersten Bandes zusammen mit ihrem Auszubildenten Kai als ortsansässige Bibliothekarin in Vale's London. Einer Welt, die stark viktorianische Züge mit Steampunk-Einflüssen aufweist, jedoch auch vom Chaos berührt wurde und somit Elfen (Wesen des Chaos) eine Heimat bietet. Als Kai entführt wird, wird recht schnell deutlich, dass es dieses Mal nicht um ein besonderes Buch ging, sondern tatsächlich Kai das Ziel war, da er ein Drache königlichen Blutes ist. Schnell stehen auch die Hintermänner der Entführung fest: Elfen!
Diese bringen Kai in eine andere Welt, in ein von Masken, Täuschungen und Winkelzügen durchsetztes Venedig; eine Welt, die von Elfen beherrscht wird und somit stark vom Chaos befallen ist, was es Kais Familie unmöglich macht, sie aufzusuchen. 
Irene muss also alleine einen Weg finden Kai zurückzuholen, bevor ein Krieg zwischen Elfen und Drachen ausbricht, der einen Großteil der Welten - und die in ihnen lebenden Menschen - betreffen würde.


Der zweite Band ist stark actiondurchsetzt, Irene hat kaum Zeit um Luft zu holen, sondern muss ständig Verfolgern entkommen, ausweichen oder direkt aus der Gewalt ihrer Gegenspieler entkommen. Dadurch will man zwar das Buch nicht aus der Hand legen, da man sich ständig fragt, was ihr als Nächstes einfällt, um aus der jeweiligen Situation zu entkommen, doch es fehlt dieses Mal auch einiges an Weltenbildung und besonders Charakterentwicklung.
Ich hatte in dieser Fortsetzung gerade darauf gehofft, dass wir mehr über unsere Hauptcharaktere erfahren und die Beziehungen untereinander sich vertiefen würden, doch durch die ständige Not in Bewegung zu bleiben und die Spannung hoch zu halten, bleibt dafür kaum Zeit. Von Kai selber gibt es außer, dass man seinem Onkel begegnet und somit etwas Einblick in die Ordnung der Drachen bekommt, kaum Eindrücke, da er die größte Zeit über tatenlos in Gefangenschaft verbringen muss.


Auch tiefere Einblicke über die Bibliothek und deren Abläufe finden leider praktisch keinen Platz.
Das wird allerdings ein wenig dadurch abgemildert, dass wir zu Beginn des Buches einen Auszug aus einem "Handbuch für den Bibliothekarsstunden" bekommen und auch der Anhang mit ein paar Informationen und Legenden zur Bibliothek aufwarten kann.


Fazit: Diese Fortsetzung konnte mich durch ihre spannungsgeladene Action und die kleinen Beigaben zur Bibliothek dann doch noch überzeugen und mich wirklich gut unterhalten, auch wenn mir die Charakterentwicklung in diesem Teil zu kurz gekommen ist. Die Hoffnung bleibt, dass das im nächsten Teil ("Die flammende Welt"), der auch schon hier liegt, besser wird.

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244 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

london, magie, krimi, fantasy, peter grant

Der Galgen von Tyburn

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423216685
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf einer Party in einer eigentlich unbewohnten Wohnung in einem Londoner Nobelhochhaus, kommt eine Jugendliche zu Tode. Eigentlich nichts, was auf den ersten Blick den Einsatz von Peter Grant, der immerhin für den abstrusen Scheiß verantwortlich ist, sprechen würde. Doch dieser bekommt einen Anruf von Lady Tyburn, welche nun einen früheren Gefallen einfordern will und von ihm verlangt, dass Peter ihre Tochter Olivia, welche sich auf eben dieser Party aufgehalten hat, aus den Ermittlungen raushält. Diesen Gefallen würde er ihr gerne tun, jedoch redet sich Olivia bei der Befragung um Kopf und Kragen und so muss Peter nicht nur Lady Tyburn irgendwie wieder besänftigen, die Ermittlungen im Todesfall übernehmen und dabei herausfinden, was die Tote mit einem wichtigen magischen Buch zu tun hatte und wo dieses nun abgeblieben ist, eine Gruppe amerikanischer - und scheinbar magiebegabter - Söldner aufhalten und dann natürlich noch ergründen wie der Gesichtslose in all dem mit drin hängt... Also der ganz normale Arbeitsalltag im Leben des Peter Grant.
Der mittlerweile sechste Band rund um die Flüsse von London und Peter Grant, gefällt mir wieder viel besser als sein Vorgänger. Vielleicht liegt es daran, dass Peter wieder auf vertrautem Terrain - nämlich London - unterwegs ist und wir so eben auch alle anderen vertrauten Figuren wieder treffen. Vor allem aber schien mir das Tempo dieses Mal wieder viel schneller zu sein, so dass ich dieses Mal keine größeren Längen empfunden habe und Peter's - und somit Ben Aaronovitch's - britischen Humor wieder viel besser genießen konnte - trotz einiger Architektur- und Geschichtsbelehrungen, die mir dieses Mal aber nicht so zäh vorkamen, wie in dem ein oder anderen Vorgängerroman.
Mein größter Kritikpunkt ist eigentlich, dass ich das Gefühl habe, dass Peter nicht so richtig vorwärts kommt und irgendwie zu Ende eines Buches oft wenig vorzuweisen hat, was er tatsächlich als Sieg für sich beanspruchen kann. Zwar erfahren wir dieses Mal endlich (!) die wahre Identität des Gesichtslosen und dass er wohl deswegen Lesley braucht, weil sie von Mr. Punch besessen war. Doch um was es ihm im Großen und Ganzen genau geht, wissen wir immer noch nicht. Nicht einmal ansatzweise. Lesley ist Peter, Nightingale und Guleed ebenfalls wieder entwischt und das Buch haben sich Lady Helena und ihre Tochter geschnappt - wobei Nightingale davon ausgeht, dass es dort in guten Händen ist.Wenigstens Lady Tyburn scheint Peter nichts nachzutragen, auch wenn sie ihm den (gut gemeinten) Rat gibt, nichts dauerhaftes mit ihrer Schwester Beverly anzufangen, da diese ihn (und mögliche Kinder) wohl lange überleben würde.

Fazit: Alles in allem hat mir der sechste Teil der Reihe viel Spaß bereitet und kam ohne große Längen aus, dass man dann auch endlich wichtige Details über den Gesichtslosen erfahren hat, empfinde ich als überaus positiv, da ich vor diesem Band tatsächlich schon überlegt habe, dieses Reihe gar nicht weiter zu verfolgen. Jetzt hoffe ich allerdings, dass es rasch in einem ebenso erzählerisch schnellen Tempo weitergeht und die Serie trotzdem bald zu einem Abschluss kommt und nicht noch lange unnötig heraus gezögert wird.

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(205)

371 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 107 Rezensionen

liebe, hamburg, werft, krebs, petra hülsmann

Das Leben fällt, wohin es will

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.05.2017
ISBN 9783404175222
Genre: Liebesromane

Rezension:

Marie liebt ihr Leben, welches für sie aus Party, Spaß und Freiheit besteht, doch dann erkrankt ihre Schwester Christine an Krebs und bittet Marie während ihrer Behandlung zur Unterstützung bei ihr und ihren Kindern einzuziehen und außerdem auch noch ihre geschäftsführende Position in der familieneigenen Werft zu übernehmen. Die Tage des sorglosen Daseins scheinen also gezählt, selbst wenn ihr Vater meint, dass ihre Position im Grunde genommen nur nett lächeln und nicken von ihr verlangen würde und sie alle restlichen Aufgaben dem anderen Geschäftsführer Daniel überlassen soll. Ausgerechnet Daniel mit dem sie nie so richtig warm werden konnte...

Die Figuren sind wie immer sehr gut ausgearbeitet und man lacht, liebt und leidet von Anfang an mit ihnen mit.Während es in den vorherigen Büchern immer Momente gab, in denen ich ein paar Tränchen zurückhalten musste, gibt es davon dieses Mal eindeutig mehr und vielleicht wächst einem das Buch und seine Charaktere gerade dadurch so ans Herz. 

Fazit: Der neueste Liebesroman von Petra Hülsmann konnte mich wieder vollkommen begeistern, überzeugen und mitreißen. Eindeutig eines dieser Bücher, welches man gleichzeitig weder weglegen möchte noch jemals ans Ende gelangen will, weil man sich in seiner Welt so gut eingelebt hat.
(Und das Rezept für Frau Brohmkamps Apfelkekse werde ich sicherlich auch noch ausprobieren!)

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(83)

170 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

fußball, hamburg, liebe, liebesroman, humor

Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.09.2016
ISBN 9783404175857
Genre: Romane

Rezension:



Die Bochumerin Karo Maus hat mit 28 Jahren endlich ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften von der Fernuni Hagen in den Händen, den sie sich mühevoll neben dem Beruf in der Autozulassungsstelle erarbeitet hat. Als sie dann auch noch eine Traineestelle in Hamburg ergattert, packt sie ihre Sachen und zieht in die WG ihrer besten Freundin Saskia. Aus der Traineestelle wird doch nichts und um ihre Rechnungen bezahlen zu können und nicht wieder bei ihren Eltern in Bochum einziehen zu müssen, nimmt sie eine Stelle bei der Eintracht Hamburg an. Offiziell als Praktikantin, inoffiziell als Fahrerin und vor allem Babysitterin von Eintrachts größtem Star: Patrick Weidinger, der neuerdings lieber feiern geht, als sich um seine Fußballerkarriere zu kümmern.
Natürlich fliegen nach anfänglichen Reibereien bald ganz andere Funken und in die Schmetterlinge in Karos Bauch drehen Loopings.

"Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" von Petra Hülsmann konnte mich nicht ganz so begeistern wie der Vorgänger "Hummeln im Herzen" und auch "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" gefiel mir deutlich besser. 
Trotzdem habe ich hier meine eigentlich 3,5 Sterne aufgerundet, denn obwohl ich dieses Mal eindeutig Längen innerhalb der Geschichte gespürt habe und irgendwie die Liebesgeschichte zwischen den Hauptfiguren kaum in Fahrt kommen wollte, hat mich der - wie immer - locker-leichte und humorvolle Schreibstil, genauso wie die liebevoll ausgearbeiteten (Neben!)Figuren über diese Schwächen hinwegsehen lassen.


So freue ich mich jetzt auch noch auf den letzten Band ("Das Leben fällt, wohin es will"), den ich von Petra Hülsmann hier liegen habe und hoffe darauf, dieses Mal wieder so richtig umgehauen zu werden!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

detektiv

Detektiv Conan 91

Gosho Aoyama , Josef Shanel
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 29.06.2017
ISBN 9783770494149
Genre: Comics

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

detektiv

Detektiv Conan 90

Gosho Aoyama , Josef Shanel
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 12.01.2017
ISBN 9783770492282
Genre: Comics

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188 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

liebe, liebesroman, hamburg, liebeskummer, petra hülsmann

Hummeln im Herzen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.09.2016
ISBN 9783404175840
Genre: Romane

Rezension:

Anfang des Jahres habe ich "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" von Petra Hülsmann verschlungen und danach sofort ihre weiteren Romane auf meine (Geburtstags)Wunschliste gesetzt. Jetzt konnte ich endlich mit "Hummeln im Herzen" die Reihe beginnen und bin wieder vollauf begeistert.
Lena wird kurz vor ihrer Hochzeit und ihrem dreißigsten Geburtstag von ihrem Verlobten sitzengelassen. Nachdem sie noch eben ihre Rache an dem gemeinsamen Gartenzwerg ausgelassen hat, zieht sie in die Wohnung ihres älteren Bruders, der zusammen mit seiner Freundin Juli (gleichzeitig Lenas beste Freundin) und seinem seit Kindertagen besten Freund, Ben, in einer WG wohnt. Als sie dann noch durch ein echt dämliches Missgeschick fristlos gekündigt wird, nimmt Lena sich vor, ihr Leben von Grund auf zu umzukrempeln: neue Lena, neue Karriere, neuer Traumtyp. Sicherlich ein Klacks! Wenn Ben, dieser dämliche Aufreißertyp, jetzt nur noch aufhören würde, sie weiterhin wie die kleine nervige Schwester zu behandeln und ständig zu verarschen, wäre ihr Leben bestimmt perfekt!
Die Charaktere sind auch hier wieder wunderbar realistisch und haben alle ihre kleinen - oder großen - Fehler und Makel und sind dadurch oft nur noch sympathischer, sodass man schnell mit ihnen mitleidet und vor allem aber auch mitlacht. Gerade Lena scheint das Chaos manchmal geradezu anzuziehen, ohne jedoch zu sehr in Slapstick auszuarten. Besonders gefreut hat mich übrigens, dass man auch hier schon auf den Taxifahrer Knut trifft, der gerne seine Ratschläge unters Volk bringt. Ihn hatte ich nämlich schon in "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil ist locker, voller Humor und trotzdem kommt das Gefühl nie zu kurz - besonders zum Ende hin, musste ich mir einige Tränchen verkneifen.Auch wenn natürlich schnell klar wird, dass es hier am Ende auf eine Romanze zwischen Lena und Ben hinauslaufen wird, ist der Weg dahin glücklicherweise nicht zu klischeebeladen. So gefällt mir besonders, dass es nach dem unausweichlichen großen Knall, nicht zu schnell zu einer großen Versöhnung dank großer Liebesgeste kommt, sondern dass das Ganze anfangs nur langsam wieder gekittet wird, um dann endgültig in einer wunderbar zu diesen Charakteren passenden - und mal wieder verdammt komischen - Liebeserklärung kommt.

Fazit: "Hummeln im Herzen" ist ein Liebesroman voller Humor, mit tollen Charakteren und ohne zu viel Schmalz oder Klischees. Mich hat er voll und ganz überzeugt, sodass ich mich jetzt noch mehr auf die hier noch liegenden weiteren Bücher von Petra Hülsmann freue! 

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liebesroman, komödie, fettnäpfchen, 02/2015, humorvoll

Das Handy in der Hummersuppe

Emma Wagner
E-Buch Text
Erschienen bei Emma Wagner, 10.11.2014
ISBN B00PHQRKK0
Genre: Liebesromane

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liebesroman, humorvoll

Liebe und andere Fettnäpfchen

Emma Wagner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei CBX Verlag , 01.03.2016
ISBN 9783946390091
Genre: Liebesromane

Rezension:

Studentin Lena tritt nicht nur ständig in Fettnäpfchen, sie nimmt meist sogar vorher noch ordentlich Anlauf und wird scheinbar vom Pech verfolgt und ist zudem auf der Suche nach ihrem Traummann, von dem sie natürlich ganz bestimmte Vorstellungen hat: Franzose (auch wenn sie selber kein Französisch spricht), literarisch und philosophisch interessiert (auch wenn sie selber da nicht so ganz den Durchblick hat) und auch ein guter (Walzer)Tänzer (was er ihr sicherlich beibringen könnte).
Dies alles scheint auf Pierre zuzutreffen, wenn da jetzt nur nicht sein Freund Adrian wäre, dem Lena ständig überall begegnet und dabei natürlich kein Fettnäpfchen auslässt und mit dem sie so gar nicht klar kommt.


Der Anfang schien noch wahnsinnig viel versprechend und ich musste mir desöfteren verkneifen laut loszulachen, wenn Lena von einem Unglück ins nächste stolpert. Schließlich wird das Ganze jedoch etwas zu übertrieben und einige ihrer Missgeschicke schienen mir einfach zu angestrengt oder sind gar auf eine recht kindische Art Lenas zurück zu führen, sodass ich das Buch im Mittelteil oft eher ziemlich unzufrieden weggelegt habe. 


Was mich ebenfalls etwas am Buch gestört hat - was vielleicht auch einfach nur an meiner Lesesituation gelegen hat, da ich oftmals nur für gefühlte fünf Minuten Zeit zum Lesen hatte - sind die teilweise unendlich langen Kapitel, die einfach nicht genügend gute Unterbrechungspunkte geliefert haben. Aber dies ist - wie erwähnt - ein vollkommen subjektiver Eindruck, der vielleicht eben einfach nur von meiner Lesesituation verstärkt worden ist.


Zum Glück konnte mich die Geschichte zum Ende hin wieder mit ihrem Witz und Charme milde stimmen und mich mit dem guten Gefühl zurücklassen, doch noch gut unterhalten worden zu sein.
Also sicherlich doch noch nicht das letzte Buch, welches ich von Emma Wagner in die Hand nehmen werde.

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emma wagner, liebesroman, rezension, intrigen, mainwunder

Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel

Emma Wagner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 15.12.2015
ISBN 9781519333186
Genre: Liebesromane

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emma wagner, liebesroman, amrun verlag, rezensionen

Himmelreich mit kleinen Fehlern

Emma Wagner
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 08.02.2016
ISBN 9783958691919
Genre: Liebesromane

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emma wagner, liebesroman, humorvoll, rezension, herzerwärmend

Regie führt nur die Liebe

Emma Wagner
E-Buch Text: 443 Seiten
Erschienen bei Emma Wagner, 28.02.2016
ISBN B01CDJPFGE
Genre: Liebesromane

Rezension:

Laura liebt Bollywoodfilme, glaubt ans Schicksal und an die eine große Liebe, die sicherlich genauso wie in einem Bollywoodfilm einschlagen wird. Als sie im Urlaub einen Fremden vor dem Ertrinken rettet, ist sie sich sicher, dass dieser Unbekannte ihre große Liebe sein muss und versucht ihn - anfangs vergeblich - wieder zu finden.
Nebenher muss sie mit dem Drama ihrer besten Freundin Moni klar kommen, die gerade von ihrem Vater finanziell trocken gelegt wurde und deswegen mal eben - still und heimlich, denn die Vermieter dürfen davon nichts erfahren - bei ihr und ihrem Mitbewohner James - der in den Augen der Vermieter übrigens auch noch ihr Verlobter ist, da sie sonst sicherlich die Wohnung nicht bekommen hätten - einzieht. 
Zudem bangt sie um eine Festanstellung als Lehrerin an ihrer Schule und muss sich daher mit dem intriganten Kai auseinandersetzen, der ebenfalls diese Stelle will und keine Chance ungenutzt lässt, um sie schlecht dastehen zu lassen.
Doch dann entdeckt sie eine Anzeige in der Zeitung in der ihr Unbekannter nach ihr sucht und sie ist sich sicher, dass nun das Schicksal und die Liebe bollywoodreif alles in Ordnung bringen werden, besonders als sie erfährt, dass ihr Unbekannter niemand Geringes ist als der berühmte Schauspieler Logan White. 
Das Happy End kann also kommen! Wäre da nur nicht sein Manager und Bruder Alex, mit dem sie von Anfang an aneindergerät und der ihr dann doch noch anfängt Avancen zu machen und eben ihr chaotisches restliches Leben.


Ehrlich gesagt war mir der Roman an vielen Stellen zu anstrengend. Erst braucht er zu Beginn eine gefühlte Ewigkeit um in Fahrt zu kommen und dann erschlägt er einen fast mit der Anzahl an Haupt- und Nebencharakteren.
Auch zwischendurch sind einige Kapitel an denen einem die Geschichte zu langatmig vorkommt, was vor allem an der Naivität Lauras liegt. Sie ist so dermaßen davon besessen, dass ihr Leben bollywoodmäßig verlaufen muss und deshalb nur Logan ihre einzige und wahre, große Liebe sein kann, dass sie die Wirklichkeit praktisch gar nicht wahrnimmt.
Ja, Laura ging mir häufig ziemlich auf die Nerven.


Aber auch die anderen Charaktere konnten mich nicht wirklich für sich gewinnen. Von Logan erfährt man im Grunde nur sehr wenig Substantielles, Alex wird einem im Laufe der Geschichte nur mäßig sympathischer, Moni hinterlässt ebenfälls einen eher nervigen Eindruck, viele der Nebencharaktere verschenken ihr Potenzial - was vielleicht einfach an der Menge der Nebencharaktere liegt - und James macht zwar von Anfang an einen sympathischen, bodenständigen Eindruck, bleibt aber trotzdem sehr lange ziemlich blass.


Fazit: Leider viel verschenktes Potenzial und vor allem zu Beginn ein nur sehr langsames Tempo. Mich konnte dieser Roman leider nicht begeistern.

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schildkröte, liebe, emma wagner, eine schildkröte macht noch keine liebe, humor

Eine Schildkröte macht noch keine Liebe

Emma Wagner
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 26.07.2016
ISBN 9783741223518
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem mir "Mit Ski, Charme und Pinguin" von Emma Wagner so gut gefallen hatte, habe ich mir gleich mehrere andere Bücher von ihr geholt, in der Hoffnung mich würde der gleiche Witz und Schreibstil erwarten, der mir dort so sehr gefallen hatte.
Diese Hoffnung konnte dieses Buch leider nur teilweise erfüllen.


Den Einstieg in diese Liebesgeschichte fand ich ein wenig schleppend und es hat dieses Mal länger gedauert bis ich tatsächlich in der Geschichte angekommen bin, was möglicherweise an dem ständigen Wechsel der Erzählperspektive liegt, welcher ständig zwischen den beiden Protagonisten Lilly und Vincent hin und her springt.


Die Figuren sind dabei jedoch im Großen und Ganzen wieder gut ausgearbeitet und werden einem meist schnell sympathisch, was besonders an den Nebenfiguren liegt, die viel wieder herausholen können und konnten, wenn mir die ständigen/plötzlichen/manchmal einfach übertriebenen Wortgefechte der Protagonisten mal wieder nur ein Augenrollen entlocken konnten. Chemie zwischen den Hauptfiguren darf und soll natürlich sein - gerne auch explosive - doch hier schien es mir manchmal einfach zu bemüht einen Konflikt heraufzubeschwören.


Auch der große Konflikt, der zum unausweichlichen Bruch vor dem großen Happy End führt, konnte mich (emotional) nicht wirklich verständlich "mitnehmen". Genauso wie die große und ebenso unausweichliche Versöhnung mir dann nur ein leises Lächeln entlocken konnte. 


Warum es dann eben doch noch drei Sterne von mir gibt: 
Der Schreibstil an sich ist wieder wunderbar flüssig - wenn auch leider durch die ständigen Perspektivwechsel leicht eingeschränkt - und der Humor, der mir im Nachfolgerbuch so zugesagt hat, scheint hier vor allem in den Nebencharakteren herrlich durch und konnte mich so dann doch noch meist versöhnen. 
Daher gebe ich weiteren Büchern von Emma Wagner ebenfalls noch eine Chance.

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emma wagner, liebe, vergangenheit, familie, gefühle

Du. Für immer.

Emma Wagner
E-Buch Text: 412 Seiten
Erschienen bei null, 30.10.2016
ISBN B01M9I9F5C
Genre: Liebesromane

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schnee, liebe, mit ski charme und pinguin, emma wagner, charme

Mit Ski, Charme und Pinguin

Emma Wagner
E-Buch Text: 286 Seiten
Erschienen bei null, 31.01.2017
ISBN B01N7Y98KQ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman von Emma Wagner "Mit Ski, Charme und Pinguin" weiß nicht nur im Winter zu überzeugen.


Zoey wird von ihrer besten Freundin überredet mit in den Skiurlaub zu fahren, auch wenn sie weder für den Sport, noch die Gattung des Skilehrers oder eigentlich den Winter an sich auch nur das geringste übrig hat, aber zu ihrer besten Freundin "Nein" zu sagen, ist für sie fast unmöglich. Auch Zoeys Cousine Hanna, eine äußerst - sagen wir mal - "spirituell eingestellte" Person, zwei befreundete Paare und ein Freund eines Freundes kommen mit und natürlich tritt Zoey fast vom ersten Moment an in ein Fettnäpfchen nach dem nächsten und das auch noch direkt vor den Augen eines ziemlich heißen Typen, der sich dann auch noch ausgerechnet als - natürlich ihr - Skilehrer entpuppen muss.
 
Die Figuren sind toll ausgearbeitet und teilweise herrlich skurril. Das fängt bei Hanna und Patrick an, geht über die Betreiberinnen der Pension und endet schließlich in Zoeys direkter Nachbarschaft in Heidelberg. Wobei natürlich auch die Protagonistin selber wunderbar mit Ecken und Kanten ausgestattet ist und einem dabei nur noch sympathischer wird.
Überhaupt hat es mir der Humor dieses Buches besonders angetan und ich saß immer mit mindestens einem breiten Grinsen davor, wenn ich nicht gleich losprusten musste. 


Ein oder zwei Missverständnisse zwischen den Protagonisten weniger hätten mir zwar auch gereicht, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Auch die Funktion der befreundeten Paare, die in den Urlaub mitgekommen sind, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Viel gesehen und gehört hat man von ihnen jedenfalls nicht und hätte deren Interaktionen etc. sicherlich auch auf andere Charaktere übertragen können. Aber - wie erwähnt - das sind wirklich nur kleine Abzüge, an einem sonst doch ziemlich rundum gelungenen Lesevergnügen.


Ich jedenfalls habe mir Emma Wagner jetzt mal auf meine Liste gesetzt und werde mir sicherlich weitere ihrer Bücher zu Gemüte führen und hoffen, mit denen mindestens genauso viel Spaß zu haben.

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