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90 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

gamer, science fiction, ernest cline, nerd, aliens

Armada

Ernest Cline , Sara Riffel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 23.03.2017
ISBN 9783596296606
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Genau darum geht es, grob gesagt, in diesem Buch. Ich fand das Konzept am Anfang wirklich sehr interessant und komischerweise auch ziemlich realitätsnah, weil warum sollte so etwas denn nicht möglich sein? Wer genau sagt denn, dass es keine Außerirdischen gibt? Das ganze Szenario in dem Buch hat mich wirklich sehr ins Grübeln gebracht. Das Ende war zwar dann doch ganz anders wie ich es mir hätte vorstellen können, aber ich mochte den Überraschungseffekt, denn ich mags so was von gar nicht wenn ich ein Buch exakt vorhersehen kann. 

Plot:
Also, wie gesagt, den Ansatz vom Plot fand ich ehrlich gesagt ziemlich interessant. Wahrscheinlich gab es so einen ähnlichen Plot schon in einigen Sci-Fi Romanen, aber da ich mich in dem Bereicht jetzt nicht so wirklich gut auskenne, war das neu für mich und ich glaube ich würde nochmal einen Roman mit einem ähnlichen Plot lesen. Die Tatsache, dass das alles an einem Tag passiert, scheint zwar komisch zu klingen, aber mir persönlich hat das sehr gefallen. Ich fand diese Art und Weise sehr einzigartig, auch wenn dabei die Charaktere etwas zu kurz kommen. Über das Ende kann man sich dann auch streiten, aber dazu sag ich nichts mehr, da sonst Spoilergefahr besteht :)


Schreibstil: 
Die ersten paar Seiten und Kapitel sind etwas träge. Während die Schultage sich wirklich schnell lesen lassen, fand ich das Lesen der Gaming-Passagen ganz ehrlich etwas langweilig. Jemand der vielleicht selber gerne zockt oder sogar diese Game-Videos auf Youtube anschaut, wird diese Passagen bestimmt super interessant finden. Für mich war es etwas träge. Das bleibt aber nicht immer so. Im Laufe der Handlung wird die Schreibweise immer spannender, flotter und besser. Ich dachte zuerst, dass die Kriegsabläufe genauso langweilig sein würden wie die Gaming-Abläufe, aber das war zum Glück nicht der Fall. Ganz im Gegenteil sogar, die Stellen mit den Kampfszenen (wenn man das so nennen kann) waren super spannend. Auch generell find ich die Art und Weise, wie Cline die Figuren rübergebracht hat sehr realitätsnah. Ich konnte mir jeden Charakter detailgetreu vor meinen Augen vorstellen (Nur bei Zach und seiner Mutter hatte ich ein paar Probleme). Was ich dann wiederrum auch schade fand, weil obwohl die Charaktere so genau beschrieben wurden, kamen sie letztendlich doch zu kurz. 


Charaktere: 
Wie oben schon erwähnt, kamen sie leider etwas zu kurz. Von Zach hätte ich mir z.B. auch mehr Tiefe gewünscht. Mein Lieblingscharakter war Shin und Whoadie mochte ich auch sehr gerne. Generell, fand ich einige Charaktere wie bereits in der Leserunde erwähnt wurde etwas klischeehaft (z.B. Lex), aber ich finde mich bei den meisten amerikanischen Autoren mittlerweile damit ab. Ich fands übrigens gut dass einige problematische Themen angesprochen wurden (wie Homosexualität) und gesellschaftliche Außenseiter, wie z.B. der männliche Asiate in diesem Buch jedoch die Chance auf eine Romanze hatte. Solche Aspekte findet man ziemlich selten in anderen Büchern und das war für mich ein großer Pluspunkt. 


Fazit: Schon wieder ein Sci-Fi Young Adult Roman, aber diesmal etwas anders. "Anders" passt hier wirklich perfekt zu allem, denn das Ende war wirklich sehr überraschend. 

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Tags: armada, ernest cline, science fiction   (3)
 

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

singapur, crazy rich asians, asien, buchrezension, kevin kwan

Crazy Rich Asians

Kevin Kwan
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Anchor, 22.08.2014
ISBN 9780345803788
Genre: Romane

Rezension:

Rachel Chu und ihr attraktiver Freund Nick Young planen ihren Sommer in Singapur mit Nick's Familie. Sie sollen ebenfalls die Hochzeit von Nicks bestem Freund besuchen. 
Was Rachel nicht ahnt ist, dass dies die heiß ersehnste Hochzeit Asiens ist. Noch dazu kann sie das Vermögen von Nicks Familie bei Weitem nicht einschätzen. 
Wird es eins der tollsten oder schrecklichsten Sommerferien für Rachel? 


Dieses Buch hat auf keiner Ebene enttäuscht! Ich bereue es definitiv nicht das Buch gekauft zu haben und freue mich schon sehnlichst darauf die nächsten Teile zu lesen. 


Die Story mag etwas oberflächlich wirken mit dem ganzen Reichtum, aber die Art und Weise wie Kevin Kwan alles beschreibt macht das Lesen sehr unterhaltsam und spannend. 
Es ist nicht nur eine Comedy-Love-Story, sondern auch ein toller Alternativreiseführer für Südostasien (Singapur, Malaysia, Indonesien, Hong Kong, China), als auch Paris, London, New York und L.A. Man kriegt nicht nur etwas über die wichtigsten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten mit, sondern auch über die Essenskultur und das Benehmen der Menschen in bestimmten Regionen und Situationen. 


Es wird in der Story sehr mit Luxusgütern geprahlt wie Autos, Klamotten und Apartments und Häusern. Aber es wird in einer solch lustigen Art erzählt, dass das ganze fast schon bizarr wirkt. 


Was mir am meisten an diesem Buch gefallen hat und was auch das Lesen zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat, waren die Einteilungen der Kapitel. Ein Kapitel hatte immer den Namen der Person oder der Familie und den Ort z.b. The Youngs, Singapur; oder Rachel, Indonesia. Da wusste man gleich in welchem Ort man war und auf welche Person man sich einstellen musste. Es gab aber kein Kapitel von einer Person, die ich nicht mochte. 
Meine Lieblingsfigur war definitiv Astrid, Nicks coole Cousine. 


Fazit: 5/5 Sternen - Wenn ihr euch nur ansatzweise für asiatische Kultur, Sprache, Essen interessiert, dann solltet ihr dieses Buch keineswegs verpassen. 

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Tags: asien, buchrezension, crazy rich asians, kevin kwan, singapur   (5)
 

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414 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 153 Rezensionen

weltraum, hexen, science fiction, kai meyer, fantasy

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf den ersten Blick scheint es ein typisches Science-Fiction Roman zu sein, doch das täuscht, und zwar sofort nachdem man sich die Beschreibung liest, denn es geht auch um Hexen, Magie und Übernatürliches. 


Was mir an der Story am besten gefallen hat, war die Bewegung. Es ist immer etwas spannendes passiert, eins nach dem anderen. Man ist nie rausgekommen aus der Story auch wenn man es ein paar Tage lang nicht in der Hand hatte, ist die Storyline einem nicht aus dem Gedächtnis rausgekommen. 


Als zweites fand ich das Aufeinandertreffen verschiedener Genres interessant. Science Fiction trifft auf Fantasy. Roboter treffen auf Hexen. Super interessant und mich würde auf jeden Fall noch interessieren, wie es weitergeht. 


Die Charaktere waren natürlich auch eine Sache für sich. An sich fand ich die meisten Charaktere toll. Anfangs haben mir Kranit und Shara sehr gefallen. Gegen Ende fand ich jedoch die Muse und Kranit toll, als auch den Roboter und Iniza fand ich am Ende dann auch etwas interessanter. Was mir charaktertechnisch nicht so gefallen hat war die Zerrissenheit zwischen den Charaktern. Sie sind gar nicht klar miteinander gekommen und es gab eben oft Auseinandersetzungen, die mich etwas genervt haben. Es sollte glaub ich was von Slapstick-Humor haben, das hat aber nicht so funktioniert. Mir hätte es mehr gefallen wenn sich die Charaktere durch die Story hinweg immer ausgeholfen hätten und somit gegenseitiges Vertrauen gewonnen hätten. 


Fazit: Wenn ihr Kai Meyer Fans seid und noch dazu nur Science-Fiction und Fantasy liest, dann wird das wohl zu eurem Lieblingsbuch. 

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Tags: buchrezension, die krone der sterne, kai meyer, leserunde   (4)
 

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

japan, krimi, ermittlungen, tokio, mord

Blutroter Tod

Tetsuya Honda , Irmengard Gabler
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596036660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tetsuya Honda hat es geschafft, ein Roman zu schreiben, der seinen Lesern schlaflose Nächte bereitet. Die Mischung aus Brutalität, Spannung und Cleverness lassen den Leser zurück mit einem Gefühl aus Faszination und Schock. 

Plot: 
Der Plot scheint auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Krimi zu sein. Die Untersuchungen und Befragungen dauern vielleicht länger als in einem gewöhnlichen Krimi, steigern jedoch die Spannung und ermöglichen einen Einblick in die Charaktere. Außerdem kriegt der Leser somit eine Chance ebenfalls mitzuraten. Es ist definitiv nicht sehr offensichtlich. Anfangs war es etwas verwirrend die verschiedenen Stränge auseinanderzuhalten. Am Ende jedoch kommt alles zusammen und es ergibt alles ein ganzes Bild. Also - falls es am Anfang etwas verwirrend wird, nicht aufgeben. Bis zum Ende durchhalten! Es lohnt sich auf jeden Fall!

Charaktere: 
Ich find es toll dass die Geschichte anfangs aus der Sicht von zwei Charakteren erzählt wird, und während dem Verlauf der Geschichte kommen dann noch zwei weitere hinzu, die auch zur Mordkomission gehören. 
Ein weiterer Pluspunkt: Als Leser hat man einen Einblick in 3 verschiedene Untersuchungsstränge: Einmal von der Protagonistin Reiko, einmal von Katsumata, ihrem Gegenspieler und einmal von Otsuka. 
Auch dass die Hauptermittlerin eine Frau ist find ich toll. Sonst hatte ich immer Krimis aus der Sicht eines männlichen Ermittlers gelesen. 
Alles in allem kann man sich nicht über die Charaktere beschweren. Es gibt genügend, vor allem so viele unterschiedliche. Die Namen bereiten einem anfangs auch etwas Probleme, aber man kommt besser damit zurecht je weiter man liest. 

Fazit: Unbedingt lesen wenn man einen Krimi anderer Art sucht. 

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Tags: blutroter tod, japan, krim, tetsuya honda   (4)
 

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

game of thrones, mittelalter, westeros, sachbuch, got

Winter is Coming

Carolyne Larrington , Jörg Fündling
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Theiss, Konrad, 01.09.2016
ISBN 9783806233506
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dass dieses Buch einen geschichtlichen Hintergrund haben würde das wusste ich bereits. Jedoch hatte ich mir auch etwas mehr kulturelle Hintergrundinformationen gewünscht z.b. welche Kultur war die Inspiration von welchen Völkern und Häusern. Das wurde eher weniger angesprochen. 
Anfangs war ich ziemlich interessiert aber bereits ab der Mitte des Buches musste ich feststellen dass der sowohl der Schreibstil als auch die Hintergrundinformationen, die sich fast ausschließlich auf geschichtliche Fakten und mittelalterliche, teils nordische Literaturen beziehen. Da ich von dem Letzteren null Ahnung habe, war es für mich sehr schwer das Gelesene zu verfolgen. 
Es ließ sich genauso lesen wie typische Sekundärliteratur, die man aus der Uni gewohnt ist. Und diejenigen, die jemals studiert haben, wissen genau wie langweilig solche Sekundärliteratur sein kann. 

Ich will hier keineswegs das Buch schlecht machen. Ich finde den Ansatz toll und ich bin mir sicher dass es viele Leser gibt, die sich dafür begeistern können und die geschichtliche als auch alt-literarischen Vergleiche verstehen können. Da es mir leider an Backgroundinformation fehlt, ist es für mich sehr sehr schwer gefallen es zu lesen. Deswegen auch die verspätete Rezension. 
Jedenfalls hoffe ich dass ich mit meiner kurzen, leider etwas negativen, aber aussagekräftigen Rezension einigen Lesern hier helfen konnte sich für oder gegen einen Kauf zu entscheiden. 

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Tags: game of thrones, winter is coming   (2)
 

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paris, weltausstellung, historischer roman, historisch, 1889

Der Turm der Welt

Benjamin Monferat
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 26.08.2016
ISBN 9783805250931
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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208 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

bücher, liebe, elemente, magie, otherside

BookElements - Die Welt hinter den Buchstaben

Stefanie Hasse
Flexibler Einband
Erschienen bei Carlsen, 18.12.2015
ISBN 9783551300430
Genre: Fantasy

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

piratenschwestern, petra postert, leserunde, erwachsen werden, kinderbuch

Piratenschwestern

Petra Postert , Felicitas Horstschäfer
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei TULIPAN VERLAG , 21.07.2016
ISBN 9783864293009
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Piratenschwestern" von Petra Postert ist ein humorvolles und zuckersüßes Buch zum Thema Geschwisterliebe und Familienzusammenhalt. Es war erleichternd dieses Buch zu lesen. Die kurzen Kapitel, die erfrischenden Charaktere und der wundervoll nostalgische Schreibstil der Autorin machten es zu einem tollen Erlebnis. 
Franka fand ich total süß. Ein richtig niedliches und witziges Mädchen. 
Kim war eine typische Teenagerin, die ich mir gut in Paris bzw in Frankreich vorstellen kann mit ihren kurzen, dunklen Haaren und ihrem Piratenstil :D 
Falls ihr gerade etwas federleichtes ums Herz braucht, ist dieses Buch eine sehr gute Wahl. 

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Tags: petra poster, piratenschwestern, rezension   (3)
 

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

1000 tage frühling, tramping, couch surfing, reisen, reisebericht

1000 Tage Frühling

Tomislav Perko
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei riva, 15.08.2016
ISBN 9783742300034
Genre: Biografien

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97 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

mobbing, jugendbuch, liebe, holding up the universe, drama

Holding Up the Universe

Jennifer Niven
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 06.10.2016
ISBN 9780141357058
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich das Buch nun fertig gelesen - nein verschlungen habe, muss ich beeindruckt feststellen dass ich gern noch mehr von dieser Jennifer Niven lesen würde. Mir hat die Story wirklich sehr gut gefallen, da es um mehr geht als man erwartet. 

Story/Plot: Es ist offensichtlich ein Jugendroman und es geht um eine Romanze, die normalerweise nicht so typisch ist. Ein übergewichtiges Mädchen, das unbeliebt in der Schule ist aber einen Sonnenschein-Charakter hat und einer der beliebten Jungs, der jedoch ein Geheimnis hat verlieben sich ineinander. Es sind jedoch nicht nur diese zwei Charaktere, die eine herzzerreißende Vorgeschichte haben und versuchen mit dem Leben und der Welt klarzukommen, sondern auch die Menschen um sie herum. Nach meinem Geschmack ist vieles in diesem Roman etwas arg schnell gegangen, vor allem im Mittelteil, aber dennoch war es sehr süß darüber zu lesen und wunderschön. Meine Lieblingsszenen sind auf jeden Fall die, in denen getanzt wird, egal ob Libby allein, mit Jack, oder Jack mit Dustin. Alle davon haben mir die Sorgen vertrieben und die Geschichte um einiges fröhlicher und leichter gemacht. Generell will ich auch mal gern was über die Themen was sagen, die in diesem Buch vorkommen. Ich finds toll dass Niven das Problem mit dem fat shaming hier anspricht. Dass viele dicke Menschen, die jedoch ihren eigenen Stil und Charakter haben gleich als "whore" oder "bitch" bezeichnet werden und das in einem negativen Kontext. Ich finds auch toll dass Niven ausspricht was viele größere Menschen fühlen und zwar dass sie immer angestarrt werden, egal wohin sie gehen. Und ich finds echt krass dass so etwas sogar in Amerika passiert, in dem die meisten übergewichtigen Menschen leben. Ich finde es schrecklich wenn man von der Gesellschaft als etwas sonderbares behandelt wird nur weil man etwas schwerer ist. Es sollte aufhören und Libby ist finde ich eine perfekte Figur, die als Vorbild für viele junge Menschen gesehen werden kann. Und nun will ich auch was zu Jacks Krankheit sagen und zwar dass ich es extrem interessant finde über so etwas zu schreiben. Diese Krankheit ist glaube ich nicht sehr bekannt unter den Menschen, also viele wissen nicht dass es so etwas wirklich gibt. Ich selber hab erst vor ein paar Monaten darüber gehört als eine Freundin mir davon erzählt hat im Zusammenhang mit asiatischen Gesichtern, und dass sie sich manchmal fühlt als wäre sie gesichtsblind. Als sie das sagte wusste ich nicht dass es eine ernstgemeinte Krankheit ist. Nach diesem Buch will ich auf jeden Fall mehr darüber wissen. 

Charaktere: Wie schon oben genannt, wimmelt es in diesem Buch nur so von Charakteren die eine Vorgeschichte haben oder eben im Hier und Jetzt versuchen mit dem Leben klarzukommen. Dusty ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingscharaktere. Jack und Libby hab ich natürlich auch sofort ins Herz geschlossen. Und Jayvee fand ich auch toll und etwas schade dass sie nicht öfter vorkam. Ich fands auch etwas schade dass Dustin und Libby sich in dem Buch nicht getroffen haben :/ Darauf hatte ich schon die ganze Zeit gewartet. 

Schreibstil: Jennifer Nivens Schreibstil ist wirklich toll! Einfach zu lesen im Jugendsprachstil aber voller Tiefe und Bedeutung. Die Zitate in dem Buch sind super und gehen total ans Herz. Die Rückblicke fand ich auch toll und dass jedes Kapitel abwechselnd aus Libbys und Jacks Sicht erzählt wird. Da ich ja charakterlastige Schreibweisen mit ganz viel Dialog liebe, war das genau was für mich. Ich finds auch toll dass die Zeitspanne erläutert wird, sozusagen als Abschnitte. Die Rückblenden fand ich oftmals sehr melancholisch, ob nun von Jacks oder von Libbys Seite. Für mich was der Schreibstil auf jeden Fall der Hauptgrund warum ich so schnell mit dem Lesen fertig geworden bin. 

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Tags: holding up the universe, jennifer niven, rezension   (3)
 

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1.272 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 170 Rezensionen

mondprinzessin, mond, ava reed, liebe, fantasy

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:  
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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

rassismus, usa, polizeigewalt, demonstration, intoleranz

Nichts ist okay!

Jason Reynolds , Brendan Kiely , Klaus Fritz , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423650243
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf den ersten Blick scheint es ein ganz einfacher Jugendroman mit ein wenig Drama zu sein, aber wenn man länger über den Titel nachdenkt, realisiert man, dass das Thema weitaus ernster ist.

Bei dem Jugendroman "Nichts ist okay" von dem Autorenduo Jason Reynolds und Brandon Kiely geht es um ein ernstes Thema das nicht nur in den USA aktuell ist.

Story/Plot:
Wie bereits erwähnt, sind die Themen von Rassismus, Polizeigewalt, Gerechtigkeit und Toleranz sehr present in diesem Roman, was perfekt zu unserer heutigen Gesellschaft passt. In den USA sind ähnliche Vorfälle wie diese oft passiert und zwar nicht in der fernen Vergangenheit, sondern ziemlich aktuell, und leider viel zu oft.
Und nicht nur in Amerika, aber auch hier in Europa nimmt die Intoleranz und der Rassismus immer weiter zu. Deswegen fand ichs nochmal toll dass dieses Buch hier auf lovelybooks verlost wurde.
Ich fand die Storyline sehr interessant und konnte mit den meisten Charakteren mitfühlen, sogar mit der Familie von Paul.
Ich fands toll, dass der Roman pro Tag von jeweils zwei verschiedenen Charakteren erzählt wurde, die in zwei gegensätzlichen Umständen leben und aufgewachsen sind.
Was ich mir auch gewünscht hätte wäre an einem Tag noch ein extra kapitel von einem außenstehenden Charakter, also jemand der weder zu Quinns noch zu Rashads Familie gehört und auch nicht Schüler an der Schule ist. Ich dachte es wäre ganz lustig gewesen wenn ein Kapitel aus der Sicht von der Krankenschwester erzählt wurde.
Einen kleinen Minuspunkt gibts für das offene Ende, da es mich immer etwas beunruhigt nicht zu wissen wie etwas endet.

Charaktere:
Rashad gehörte auf jeden Fall zu meinen Lieblingscharakteren. Ich hab voll mit ihm mitgefühlt, der Arme :'(
Seine Kumpels fand ich auch lustig, aber Englishs Loylität Rashad gegenüber fand ich echt toll, und natürlich auch Carlos' und seine Graffittis.
Wie oben bereits erwähnt fand ich die Krankenschwester lustig. Hätte gern mehr von ihr gelesen. Auch Spoony und Berry fand ich super süß.
Jill ist für mich auch sehr herausgestochen weil sie sich gegen ihre Familie stellt und für die Gerechtigkeit. Ist auch eine harte Entscheidung, aber auf jeden Fall keine falsche. Ich weiß zum Beispiel nicht wie ich an ihrer Stelle gehandelt hätte, da Familie mir auch sehr wichtig ist.

Alles in allem ist das Buch wirklich sehr sehr empfehlensfert. Es gibt fast nichts zu bemängeln und sollte wirklich von so vielen Leuten wie möglich gelesen werden.

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Tags: intoleranz, nichts ist okay, rassismus, rezension   (4)
 

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219 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

fantasy, liebe, katja ammon, basel, herz aus gold und asche

Herz aus Gold und Asche

Katja Ammon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 15.07.2016
ISBN 9783522505321
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Herz aus Gold und Asche" ist ein Roman der alle wichtigen Fantasy-Elemente vereint: ein magisches Setting in der echten Welt, interessante Charaktere mit ihren eigenen kleinen Geheimnissen und ein Plot der zum Nachdenken anregt. 

Plot: 
Es mag am Anfang simpel erscheinen wenn man den Kurzinhalt liest, aber es ist weitaus mehr als ein Liebes-Familien-Drama. Es war auch nicht gleich klar dass es ein Fantasy-Roman sein sollte, aber wenn man dann anfängt zu lesen hat man durch die Atmosphäre gleich das Gefühl dass da mehr dahintersteckt. Nicht nur der Aspekt des Low-Fantasy Genres ist hier eine Überraschung, aber auch ethischen Fragen die einen beim Lesen beschäftigen. 

Charaktere: 
Die Figuren in dem Roman waren alle einzigartig. Die Guten wie die Bösen. Ich finde niemand kam zu kurz und jede Figur hatte seine eigene wichtige Rolle zu spielen. 
Es gab viele Stellen in denen ich emotional mit der Hauptfigur mitfühlen konnte und mir oftmals die Tränen in den Augen standen. 
Lieblingsfigur war auf jeden Fall Juna und Timon fand ich auch ganz interessant. Ich denke mal eben aus dem Grund weil man am Anfang nicht genau wusste was es mit den beiden auf sich hat und warum sie sich manchmal seltsam verhalten haben. 
Auch Nebencharaktere wie die Familie von Elin, die Mitarbeiter bei Panazea und einige von Esras Angehörigen waren sehr einzigartig beschrieben, jeder mit seinen eigenen Charakterzügen. 
Man will auf jeden Fall noch mehr über diese Figuren erfahren. 

Schreibstil: 
Die Autorin schafft hier mit dem Setting, das im Mittelpunkt der ganzen Geschichte steht eine magische Atmosphäre, als auch mit ihrem simplen aber flüssigen Schreibstil, der die Umgebung und die Charaktere ausführlich und künstlerisch beschreibt. Die ethischen Fragen die hier auftauchen werden geschickt durch die Hauptfigur hinterfragt was den Leser dazu veranlasst seine eigene Meinung darüber zu bilden. 
Es liest sich sehr schnell und man will auf jeden Fall nicht dass es aufhört. 

Fazit: Basel wird genauso magisch und wunderschön beschrieben wie die Stadt in Wirklichkeit ist. Es regt die Fantasie an und hinterfragt viele Themen. Zudem muss man sich wirklich fragen ob das denn alles stimmen könnte...

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Tags: basel, fantasy, herz aus gold und asche, katja ammo   (4)
 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

peking, krimi, china, direktorin der hochschule, korruption

Beijing Baby

Volker Häring
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Conbook Medien, 01.06.2016
ISBN 9783958891005
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

drogen, liebe, familie, trauer, tod

Lass uns fliegen

Katrin Bongard , Zero Werbeagentur
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 27.05.2016
ISBN 9783841504166
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Jugendroman von Katrin Bongard erzählt nicht nur die Beziehung zwischen zwei jungen Teenagern, aber auch Beziehungen, die man zu der Familie, Freunden und Vorgesetzten hat.

Plot: 
Es scheint auf den ersten Blick vorhersehbar zu sein, was passieren wird, aber es werden noch viele unvorhersehbare Themen behandelt, weswegen mir der Roman als Jugendbuch sehr gefallen hat. 

Charaktere:
Ich fand die Figuren in dem Buch so toll! Paulina und Vincent waren sehr gegensätzlich aber beide hatten sie ernsthafte Probleme zu bewältigen, nicht nur schul - oder beziehungsprobleme, sondern auch Familientragödien. Als Leser fühlt man sich zu beiden Figuren sehr hingezogen, kann mit ihnen sympathisieren und mitfühen und wünscht sich einfach nur dass sie endlich glücklicher werden, gegebenenfalls miteinander. 
Die Nebenfiguren fand ich auch toll. Vincents Freund war wirklich lustig. Paulinas Freundinnen haben bisschen Spannung reingebracht aber ihren Freund fand ich etwas nervig. 
Ich fand sogar Vincents Familie toll beschrieben. Obwohl der Vater Alkoholiker ist, konnte ich mit ihm mitfühlen und ihn mir bildlich sehr gut vorstellen. Ich finde es toll, wie die Geschichte in diesem Fall den Vater nicht als jemand Böses und Schlechtes dargestellt hat, sondern als ein armseliger Mann, der immer noch seine Familie liebt, aber einfach nur unglücklich und enttäuscht vom Leben ist. Das hat mir besonders wehgetan im Herzen. 

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut zum Lesen, für Jugendliche und Erwachsene. Es wird nie langweilig aber es ist auch nicht simpel oder oberflächlich. 

Fazit: Eine nette Abwechslung für zwischendurch, bei dem trockene Augen jedoch nicht versprochen werden können. 

Bewertung: 4/5

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119 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

europa, reisebericht, reise, humor, reisen

Streifzüge durch das Abendland

Bill Bryson , Claudia Holzförster
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.09.2001
ISBN 9783442450732
Genre: Sachbücher

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

island, sommernomaden, kurzgeschichten, berlin, venedig

Sommernomaden

Marianne Jungmaier
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 20.06.2016
ISBN 9783218010467
Genre: Romane

Rezension:

In Sommernomaden von Marianne Jungmaier wird ein poetischer Schreibstil mit interessanten Charakteren verbunden, die auf wahren Personen beruhen. 

Wer hier einen gewöhnlichen Reiseführer erwartet, wird leicht enttäuscht. Es werden keine Tipps zu berühmten Spots beschrieben. Lediglich kriegt man nur ab und zu Beschreibungen der Gegend, aber ich als Leser hab die Atmosphäre jeder verschiedenen Stadt genau gespürt. Die Autorin hat das clever gemacht indem sie durch die Gefühle, die sie in den bestimmten Orten mit den bestimmten Menschen spürt, eine fast schon neue Welt erschaffen hat. 

Ich würde dieses Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der Fernweh hat, nicht weiß wohin als nächstes die Reise gehen soll, aber vor allem für Leute, die gerade selber aus einem fremden Land zurückgekommen sind, und viele Eindrücke der Autorin genau nachvollziehen können und dann mit dem Buch in einer Ecke enden, lesend und in Erinnerungen schwelgend. 

Bewertung: 4/5

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

trilogie, sally green, nathan, half bad, half lost

Half Lost (Half Bad)

Sally Green
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Penguin, 31.03.2016
ISBN 9780141350905
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Wenn man die zwei Teile zuvor gelesen hat, dann konnte man den dritten Teil natürlich kaum abwarten. 
Plot: Vom Aufbau erinnert das Finale dieser Trilogie stark an das anderer Fantasy- /Dystopia- Romane. Es fängt sehr träge an, mit einem Hauptcharakter der hin-und hergerissen ist zwischen Hoffnung und Hass und lieber die Zeit alleine verbringt anstatt mit seinen Freunden und Verbündeten. Dementsprechend war der erste Part des Buches auch sehr öde, ohne viele Dialoge und Entwicklungen. Der zweite Teil war dann wiederum etwas spannender, weil nun eine neue Figur aufgetaucht ist und es eine neue Herausforderung gibt. Gegen Ende wird es dann wiederum etwas spannender, endet jedoch mit einer ernüchternden Wendung. 
Der Anfang und das Ende sind definitiv die Schwachpunkte dieses Buchs. Der relativ kurze Mittelteil ist das interessanteste in diesem Finale der Trilogie. 


Schreibstil: Der Schreibstil ist den Vorgängern treu geblieben, und deswegen der beste Teil des Buches, was auch die Punkteanzahl erhebt. Sally Greens Stil ist mir schon von der ersten Seite des ersten Buchs schon positiv aufgefallen. Und es ändert sich zum Glück auch im dritten Teil nicht. Allein deswegen lohnt es sich diese Trilogie überhaupt anzufangen. 

Charaktere: Viele Charaktere machen gewisse, kleine Entwicklungen durch. Nathan wird meiner Meinung nach immer brutaler und brutaler, bis zum Mittelteil, in dem er sich wieder etwas beruhigt. Es tauchen ein paar neue Figuren auf, aber meiner Meinung nach viel zu kurz. Die bestehenden Charaktere sind natürlich immer noch super, kommen jedoch am Anfang viel zu kurz, wegen Nathans Launenhaftigkeit. Ich bin mir sicher dass es einige Enttäuschungen geben wird für viele Leser, was den Verlust an Charakteren angeht, zumindest war das für mich so. Weswegen der dritte Teil auch etwas kritisiert wird von den Fans. 

Fazit: Auf jeden Fall weiterlesen wenn man die ersten zwei Bände angefangen hat. Es ist wie immer eigentlich keine durchschaubare Geschichte und ich wusste bis zum Ende hin überhaupt nicht wie es enden könnte. Es gibt definitv viele große und kleine Überraschungen in diesem Finale. 

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719 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 217 Rezensionen

erotik, lauren rowe, liebe, sex, the club

The Club – Flirt

Lauren Rowe , Lene Kubis
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492060417
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Durch den fließenden Schreibstil der Autorin und der einfachen Aneinanderreihung der Geschehnisse, war das Lesen dieses Romans sehr entspannend, aber gleichzeitig auch ein wilder Mix aus verschiedenen Emotionen. 

Plot: Der Plot ist ehrlich gesagt nicht so hervorsehbar wie ich dachte. Jedoch liegt das wohl eher daran dass ich es nicht so schnell vorhergesagt hätte. Ich hatte eine langsamere Entwicklung vorgestellt, jedoch ist alles ziemlich schnell gegangen. Das heißt entweder dass die nächsten Teile sehr spannend und handlungsreich werden oder ziemlich ereignislos. 

Schreibstil und Erzählperspektive:Natürlich kann man jetzt von einem Roman wie diesem keinen außergewöhnlichen Schreibstil erwarten. Es ist sehr einfach und simpel gehalten, mit vielen Phrasen, die sich immerzu wiederholen. Das fällt beim Lesen sofort auf. Viel kann man also über den Schreibstil nicht berichten. Die Erzählperspektive war da jedoch etwas außergewöhnlicher, wenn man das so nennen kann. Da ich wechselnde Perspektiven in Romanen ja wirklich toll finde, war das ein Bonus in diesem hier. Ich wünsche mir von mehreren Büchern so einen Wechsel. Auch wenn es hier nur zwischen zwei Personen abwechselt, ist es trotzdem sehr interessant die Szenen und Erfahrungen aus zwei unterschiedlichen Personen zu lesen, die jedoch ständig miteinander agieren. Vor allem am Anfang, bevor sie sich zum ersten Mal treffen, war es lustig die unterschiedlichen Reaktionen aufeinander zu sehen. Ich wünsche mir definitiv mehr Bücher mit wechselnden Perspektiven und für die nächsten Teile fände ich es noch interessanter wenn die Perspektiven nicht nur zwischen Jonas und Sarah wechseln, sondern auch mal Kat oder Josh mit einbezogen werden. Vor allem Letzterer interessiert mich total. Jedenfalls ist der Roman doch nicht so einfältig wie man es von einer Erotikgeschichte erwarten würde. 

Charaktere:Es gibt jetzt eigentlich nicht wirklich viele Charaktere in diesem Roman, was für mich eher ein Minuspunkt ist, da ich es immer toll finde über interessante Figuren zu lesen. Jedoch fand ich Jonas und Sarah als Figuren eines Erotikromans sehr interessant. Vor allem Sarah ist mir wirklich ans Herz gewachsen, je mehr ich über sie gelesen habe. Ich denke viele Mädels können sich selber in ihr wiedererkennen. Ich freue mich jedenfalls wieder aus ihrer Perspektive zu lesen. Jonas ist natürlich ein Traumtyp, obwohl ich Josh sogar noch interessanter finden würde. Deswsegen hoffe ich echt mehr von ihm im zweiten Teil zu lesen. Kat fand ich zusammen  mit Sarah immer ganz unterhaltsam. Da fühlt man sich als Mädchen fast so als würde man zusammen mit den beiden sitzen und wäre total in der Szene dabei. Georgia war eine meiner Lieblingscharaktere. Auch wenn sie sehr kurz auftaucht, fand ich ihre Szene mit Sarah im Cafe sehr emotional und hatte selbst Tränen in den Augen.Ich hoffe, dass im zweiten Teil einige Charaktere mehr auftauchen werden und damit hoffe ich nicht auf solche wie Stacy. 

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istanbul, historischer roman, architektur, elefant, türkei

Der Architekt des Sultans

Elif Shafak , Michaela Grabinger
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 01.03.2015
ISBN 9783036957159
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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hexen, fantasy, half wild, sally green, nathan

Half Wild

Sally Green
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Penguin UK, 24.03.2015
ISBN 9780141350882
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch in diesem Teil beweist Sally Green wieder mal ihren außergewöhnlichen Schreibstil, der jeden Leser in den Bann und in diese überwältigende Geschichte zieht, die nicht für jedermann ist.

Erzählkunst:
Wie bereits erwähnt, überzeugt Green gewaltig mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil. Sie neigt oft zur schriftlichen Wiedergabe von Klängen was ich super toll finde. Das erzeugt eine viel effektivere Wirkung beim Leser als geräusche kunstvoll zu beschreiben.
Generell hat man beim Lesen das Gefühl, dass eine rebellische Atmosphere vermittelt wird. Das passt perfekt zur Handlung. Wenn das verfilmt werden sollte könnte ich mir Gangster-Rap oder Crossover a la Trent Reznor super gut vorstellen als OST. Und Sally Green schafft es diese Atmosphere nur durch Wörter zu kreieren.
Charaktere:
Unglaublich aber auch in diesem Teil lernt man tolle neue Figuren kennen. Und viele alte erscheinen wieder. Mein Liebling ist natürlich Van. Ihre Gabe und ihren ganzen Charakter finde ich so toll. Sie ist beherrscht aber gleichzeitig auch sehr locker. Und irgendwie stelle ich mir Cate Blanchett für sie vor. Ein weiterer Grund diesen Teil auf jeden Fall zu lesen, sind die alten Gesichter die wieder auftauchen. Weiteres wird nichts gesagt ;)
Setting:
Ich finds toll, dass in diesem Teil mehr Länder und Städte eine wichtige Rolle spielen: Barcelona, Slowakei, Norwegen, Basel, sogar Deutschland :D Dann auch noch der Schwarzwald. Und Barcelona und Basel sind auch städte in denen ich war und wunderschön fand. Da hat sich die Autorin wirklich tolle Städte ausgesucht. 
Thema:
Erst einmal ist hier das Thema von politischem Widerstand stärker als zuvor. Diese ungerechtigkeit der whites den blacks gegenüber ist natürlich immer noch hauptthema, aber es gibt so viele weitere Punkte, die unsere Gesellschaft widerspiegeln. Die Alliance erinnert mich auch stark and Mockingjay. Ich hoffe zwar nicht dass der dritte Teil so wird, aber es gibt gewisse Parallelen.
Ein weiteres Thema ist natürlich das der Liebe: Väterliche Liebe, Gleichgeschlechtliche Liebe, und natürlich die Kehrseite der Liebe. Letzteres wird glaube ich im dritten Teil genauer erläutert.
Die Zerrissenheit zwischen zwei Extremen finde ich auch ein interessantes Thema in den Büchern. Und das Thema der Selbstbeherrschung, vor allem wenn Nathan seine Gestalt ändert.
Das sind wirklich ernste Themen und auch wenn diese oft Bildlich sind, kann man diese sehr gut in unsere Kultur integrieren.

Fazit: Sally Green schafft es erneut relevante Themen aus unserer Kultur durch dieses Buch zu reflektieren und der Bedeutung von Gut und Böse eine neue Perspektive zu geben.

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Tags: half bad, half wild, leserunde, sally green   (4)
 

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hexen, fantasy, half bad, englisch, sally green

Half Bad

Sally Green
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin UK, 27.03.2014
ISBN 9780141350868
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hatte dieses Buch eigentlich schon lange im Visier und endlich konnte ich es dank lovelybooks lesen. Der erste Teil hat mir schon mal sehr gefallen.

Schreibstil und Erzählperspektive
Der Schreibstil von Sally Green ist hervorragend! Er ist sehr einzigartig und strengt nicht an, was natürlich nicht heißen soll dass es eine simple Schreibweise hat. Nein, ganz und gar nicht. Ich glaube sogar, dass es gar nicht einfach ist so zu schreiben wie Green es tat. Der Leser kommt wirklich sehr schnell in die Handlung rein und sympathisiert dementsprechend einfach mit dem Protagonisten und auch den anderen Figuren. Ein Grund dafür ist wohl auch die Sichtweise in der es geschrieben ist, nämlich in der Ich-Perspektive von Nathan. Der Leser kriegt somit Einblicke in seine Gefühle und Gedanken, kriegt aber auch nur so viel mit wie er. Ich finde es aber gar nicht so schlecht im Dunkeln gelassen zu werden. Das macht die Sache nur noch spannender.

Generell mag ich es lieber wenn ein Buch unvorhersehbar ist. Leider gab es in diesem Buch ein paar Stellen, in denen ich die weitere Handlung vorhersehen konnte. Es gab aber natürlich auch viele Überraschungen, aber oft bin ich dann enttäuscht wenn ich etwas im Vorraus erraten konnte.

Charaktere
Die Charaktere fand ich sehr interessant und lebendig beschrieben, die guten als auch die bösen. Mein Lieblingscharakter war definitiv Arran weil ich mich am besten mit ihm identifizieren konnte. Nikita fand ich auch cool und hoffe dass sie und Bob nochmal im zweiten Teil auftauchen werden.
Weitere Charaktere die ich toll fand: Gabriel, Rose und Celia, die wirklich beeindruckend war.
 Die O'Brien Brüder und Jessica mag ich definitiv nicht und ich weiß auch nicht so recht was ich von Annalise halten soll.

Setting
Was das setting und die magischen Elemente angeht, fand ich hat Sally Green tolle Arbeit geleistet. Es ist definitiv ein Fantasy Buch, jedoch hatte ich den Eindruck dass es viele dystopische Bauten hatte, wie zum Beispiel das Council. Das hat mich an irgendeinen dystopischen Roman erinnert, der mir gerade nicht einfällt. Jedenfalls finde ich die Mischung gut, zwischen so einem Gebäude und dann der magischen Cobald Street, die direkt daneben ist.
Was mich auch total fasziniert hat, war Nathans Fähigkeit an den Augend er anderen erkennen zu können was sie sind. Ich bin auch ziemlich gespannt auf sein Giving das wahrscheinlich erst im nächsten Band rauskommt. Auch eine coole Gabe hat Mercury, die die ich eigentlich am liebsten selber gerne hätte.
Und ein weiteres interessantes Phänomen sind die cuts durch die man in einen anderen Raum laufen kann, das eigentlich viele hunderte von Kilometer weit entfernt ist. Das wäre eine coole Erfindung was das Reisen sehr vereinfachen würde. Und es hat mich auch wirklich an Phillip Pullmans His Dark Marterials Serie erinnert, in denen sie mit einem Messer Schnitte in die Luft schneiden und durch einen Riss in eine andere Parallelwelt kommen.

Sozialer Hintergrund
Was ich mir von diesem Buch erhofft hatte war, dass sie auf irgendeine Art und Weise den Unterschied zwischen Gut und Böse diskutiert. Und ich wurde zum Glück in der Hinsicht zufrieden gestellt. Die White Witches bezeichnen sich selber als gut und die Black Witches als böse, jedoch kriegt der Leser in dem Buch nur das Gefühl, dass die Whites böse sind und die Blacks die Opfer. Diese Haltung erinnert mich sehr an den Rassismus in Amerika und die Apartheid in Südafrika. Ich finde es interessant dieses soziale Problem in dem Buch anzusprechen, und dann auch noch ziemlich offensichtlich mit den dementsprechenden Farben zu kennzeichnen, obwohl es in dem Roman eine ganz andere Bedeutung hat und Hautfarbe überhaupt keine Rolle spielt, sonder eher das Blut. Wirklich sehr interessante Angehensweise.

Fazit: Eine ernste Story mit einem einzigarten Schreibstil. Nichts für schwache Nerven.

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Riddley Walker

Russell Hoban
Fester Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Summit Books, 01.04.1990
ISBN 9780671421472
Genre: Fantasy

Rezension:  
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magie, zirkus, fantasy, liebe, erin morgenstern

Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783548285498
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein traumhaftes Buch! Die Idee mit dem Schal fand ich übrigens toll! Hab ja selber tausend rote schale :D

Plot:
Für mich gab es hier den größeren Minuspunkt. An sich und im Großen und Ganzen hat mir der Plot wirklich gefallen. Am Anfang jedoch ging alles so extrem langsam meiner Meinung nach. Es war zwar nicht langweilig, aber ich hatte nicht den Drang es schnell weiterzulesen. Auch das mit der Liebesgeschichte war etwas klischeehaft aber gut, das hat sich dann doch als schön herausgestellt. Generell aber war mir auch etwas wenig Hintergrundgeschichte zur Magie. Auch diese Bindungsmagie mit dem Ring und so war mir noch etwas unklar, aber trotzdem eine tolle Idee.

Charaktere:
Ich liebeeee soooo viele Charaktere in diesem Buch. Hier wiederrum ein fetter Pluspunkt. Tsukiko fand ich einfach nur hammer! An zweiter Stelle sind die Zwillinge. Man kann schon sagen, dass es schon fast zur Regel geworden ist dass die Zwillinge in einem Buch 100% zu meinen Favoriten werden. Und in diesem Fall hat es auch gestimmt.
Eine andere tolle Person war Chandresh. Ein exzentrischer Charakter mit Stil. Ich mochte ihn von Anfang bis Ende, egal was er gemacht hat.
Und natürlich Herr Thiesen, der deutsche Uhrmacher aus München. Ich mochte seine Kapitel auch immer sehr.
Der Rest der Figuren war natürlich auch toll. Aber diese drei waren meine Lieblinge.

Schreibstil:
Das Buch ist einem wunderschönen Stil geschrieben. Er ist traumhaft und einfach zu lesen, aber gleichzeitig auch sehr detailliert. Ich fands toll wie schön alles beschrieben wurde, vor allem der Zirkus und die Uhr an sich. Mir wäre es nie gelungen es so bildhaft zu beschreiben.

Fazit: Ein Buch für Träumer, Reveuse!

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Tags: der nachtzirku, erin morgenstern   (2)
 

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fantasy, hobbit, mittelerde, zwerge, abenteuer

Der kleine Hobbit

J. R. R. Tolkien , Walter Scherf , Juliane Hehn-Kynast
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2012
ISBN 9783423213936
Genre: Klassiker

Rezension:

Zuerst einmal will ich sagen dass ich sehr froh bin dieses Buch gelesen zu haben bevor ich den zweiten und dritten Teil des Filmes gesehen habe. Es ist um Meilen besser und man erfährt auch so einiges mehr über diese faszinierende Welt. Tolkien war wirklich ein Genie. Und nun zur Rezension:

Plot:
Eine abenteuerliche Reise in fremde, magische Länder voller Gefahren und anderer Geschöpfe. Ich habe diese Story sehr genossen. Mir hat alles super gefallen und ich fands toll, dass immer etwas passiert ist. Es gab kein Kapitel und keine Stelle in dem Buch, das ich langweilig fand.

Charaktere:
Ich fand die Zwerge hammer! Sie waren so unterhaltsam und lustig :'D Obwohl es so viele waren, hat man nie den Überblick verloren, weil jeder einzelne einen bemerkenswerten Charakter hatte. Es hat wirklich Spaß gemacht mehr über jeden einzelnen Zwerg zu erfahren. Fili und Kili mochte ich am meisten, aber Bombur fand ich auch sehr lustig :'D Komischerweise konnte ich Thorin nicht sehr leiden, obwohl ich ihn in den Büchern noch erträglicher fand als im Film. Da hat der mich wirklich angekotzt. Bilbo jedoch fand ich im Film besser als im Buch. Ich will nicht sagen dass ich den Bilbo im Buch nicht mochte, ganz im Gegenteil, ich fand ihn als Hauptfigur hervorragend. Vor allem was er am Ende des Buches abgezogen hat war genial!
Desweiteren fand ich Gandalf natürlich wie immer super! Ein toller Charakter. Man kann ihn nur mögen.
Bard war aber definitv mein Liebling! Ein super Charakter!

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich traumhaft! Es hat die typische Sprache eines Buches, das dafür bestimmt ist vorgelesen zu werden. Komischerweise hat mir der Schreibstil hier sehr gut gefallen, obwohl ich mit der HDR Trilogie große Probleme hatte. Der Schreibstil unterscheidet sich wirklich sehr von Kinderbuch zu Erwachsenenbuch. HDR hat mir nämlich leider gar nicht gefallen. Dennoch find ichs bemerkenswert wie Tolkien seinen Schreibstil an das jeweilige Genre anpassen kann. Das kann nicht jeder.

Fazit: Ein Muss für jeden Fantasy - und Tolkien-Fan

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