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teilchenbeschleuniger, aliens, darksky, science fiction, spannend

DarkSky

Bernd Stöhr
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 26.10.2017
ISBN 9783744830300
Genre: Science-Fiction

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Der Engel von Bremen

Hermann Syzygos
Flexibler Einband: 113 Seiten
Erschienen bei worttransport.de, 13.04.2017
ISBN 9783944324029
Genre: Historische Romane

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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

krimi, acabus, kurzgeschichte

Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald

Michaela Abresch
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 25.09.2017
ISBN 9783862825387
Genre: Historische Romane

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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

kunst, paris, katakombe, rassismus, (un)überwindbare hindernisse

A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz

Anja Stephan
E-Buch Text
Erschienen bei BookRix, 04.04.2017
ISBN 9783743806108
Genre: Fantasy

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Der allerletzte Tag der Menschheit

Hosea Ratschiller , Stefanie Sargnagel
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Holzbaum Verlag, 10.11.2017
ISBN 9783902980663
Genre: Romane

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258 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 9 Rezensionen

vampir, klassiker, transsilvanien, vampire, horror

Dracula

Bram Stoker , Heinz Widtmann
Fester Einband: 736 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512324
Genre: Klassiker

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selbstmord, 13 reasons, hilfe, 13 reasons why, zuwendung

13 Reasons Why

Jay Asher
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Razorbill, 07.03.2017
ISBN 9780451478290
Genre: Sonstiges

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172 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

zukunft, satire, qualityland, marc-uwe kling, humor

QualityLand

Marc-Uwe Kling
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550050237
Genre: Science-Fiction

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Am 24. Oktober begeisterte der deutsche Comedian und Kleinkünstler Marc-Uwe Kling mehr als 1000 Bremerinnen und Bremer. Doch war es diesmal nicht das Känguru, das für so manchen herzhaften Lacher sorgte. Während seiner Lesung stellte Kling seinen neuen Satire-Roman „Qualityland“ vor. Urkomisch, witzig und ein klein bisschen absurd.

Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser hat oft das Gefühl, niemand sei für ihn da, niemand höre ihm zu, niemand interessiere sich für ihn. Das ist in „Qualityland“, dem Land der Superlative, in dem alle nach Erfolg, Ruhm und dem besten Partner streben, kein Wunder – wer möchte schließlich mit einem Menschen befreundet sein, dessen Vater arbeitslos war und der nach Beendigung seiner letzten Beziehung ins neunte Level abgerutscht ist? Es versteht sich von selbst, dass keiner der Elite etwas mit einem der Nutzlosen aus einem Level unter zehn zu tun haben möchte. Das scheint Peter Arbeitsloser jedoch nicht weiter zu stören, hat der doch einen beträchtlichen Freundeskreis um sich versammelt, allesamt Maschinen mit einem Defekt. Diese passen natürlich genau so wenig in das System, wie Peter Arbeitsloser selbst, denn in Qualityland zählt nur, wer sich dem System bedingungslos anpasst und funktionsfähig ist. Doch als Peter Arbeitsloser einen rosa-farbenen Delfinvibrator zugesendet bekommt, den er nicht mehr zurückgeben kann, weil das System mithilfe eines Algorhythmus errechnet hat, dass es sich bei der Bestellung um einen latenten Wunsch des Nutzers handelt, kommt Peter nicht mehr umhin, sich gegen die Ungerechtigkeiten des Systems aufzulehnen. Mithilfe seiner maschinellen Freunde findet er heraus, dass der makellos scheinenden System ein markanter Fehler unterlaufen ist und beschließt, diesen Missstand an die Öffentlichkeit zu bringen.

Das Problem der Öffentlichkeit in der Filterblase

Dass dieses Unterfangen alles andere als einfach ist, bemerkt der Protagonist schnell. Denn in einer Welt, die von der Digitalisierung lebt und so die Anonymität nährt, ist es schwierig, den persönlichen Kontakt zu wichtigen Vertretern der wirtschaftlichen Branche herzustellen. Kling stellt hier einen wichtigen Widerspruch in den Mittelpunkt: Wie kann es sein, dass durch das ständige Preisgeben der eigenen Daten und der damit einhergehenden „Vergläserung“ der Menschen, es zugleich immer schwieriger wird, diese Personen zu erreichen? Statt Nahbarkeit werden die Menschen unnahbar und weniger greifbar, gleichzeitig steigt ihre Verletzbarkeit. Denn trotz globaler Vernetzung durch die Digitalisierung, ist die Erreichbarkeit nicht jedem zugesichert. Wer mit wem in Kontakt tritt, bestimmt der Algorhythmus und die Kaste, in die die Menschen nach dem errechneten Ergebnis gesteckt werden.

Personalisierung in der Filterblase

Personalisierung und Optimierung sind schön und gut. Was passiert aber, wenn jeder Mensch in seiner eigenen Filterblase lebt und alle nicht nur unterschiedliche Werbeanzeigen erhalten, sondern ebenso die Nachrichtenselektion personalisiert ist?
Auch Maschinen sind nur Menschen
Ebenso abstrus erscheint die Idee, dass die Menschen immer maschineller werden, während sich die Maschinen durch künstliche Intelligenz zu menschlichen Wesen mausern. Kling gelingt es hier, auf satirische Art und Weise einen Missstand aufzudecken, an den bisher noch keiner gedacht zu haben scheint. So wirft er die Frage auf, ob es moralisch und ethisch vertretbar ist, Maschinen für sich schuften zu lassen und auszubeuten, wenn diese schon selbst mehr Mensch als Maschine sind. Braucht es eine Maschinen-Ethik? In diese Zusammenhang stellt der Autor auch die Unfehlbarkeit der Maschinen und Algorhythmen in Frage.

Nicht nur Satire

Klings neuestes Werk ist nicht allein eine satirische Darstellung unserer Gesellschaft. Sie ist ein Portrait unserer eigenen Zukunft, die in Anbetracht der jetzigen Situation nicht einmal unwahrscheinlich erscheint und in Ansätzen sogar jetzt schon vorhanden ist. Wer Erfolg haben möchte, muss in den richtigen Haushalt hineingeboren werden. Bewertungen von Online-, Streaming- und anderen Diensten spielen auch jetzt schon eine große Rolle und wer sich auf dem globalen wirtschaftlichen Markt umsieht, der kann jetzt schon eine zunehmende Monopolisierung durch Internetriesen wie Amazon, Microsoft und Apple feststellen. Klingt zeichnet ein ernstes Bild unserer Zukunft und verpackt Gefahren und Probleme in seiner satirischen und ironischen Art.

Ein durchweg gelungener Roman, der nicht nur unterhält, sondern ebenso zum Nachdenken anregt. Wieder einmal schafft es Kling, sich nicht nur über unser Saystem lustig zu machen, sondern sich zugleich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Ein wichtiges Buch, das wichtige Fragen stellt und ein Stück weit unangenehme Wahrheiten diskutiert.

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Generation Laminat: Mit uns beginnt der Abstieg ... - und was wir dagegen tun müssen -

Kathrin Fischer
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Albrecht Knaus Verlag, 12.03.2012
ISBN 9783641074944
Genre: Sachbücher

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mord, ödon von horvath, jugend, glaube, schüler

Jugend ohne Gott

Ödön von Horváth
Fester Einband: 180 Seiten
Erschienen bei TREDITION CLASSICS, 08.03.2013
ISBN 9783849534752
Genre: Romane

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You Must Be Very Intelligent

Karin Bodewits
Flexibler Einband
Erschienen bei Springer International Publishing, 10.07.2017
ISBN 9783319593203
Genre: Sachbücher

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italien, mailand, kinderemigration, familie, gefängnis

Das Leben wartet nicht

Marco Balzano , Maja Pflug
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 22.02.2017
ISBN 9783257069839
Genre: Romane

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magisterarbeit, publizistik, tipps und tricks

Wissenschaftliches Arbeiten in der Kommunikationswissenschaft

Urs Dahinden , Sabina Sturzenegger , Alessia C Neuroni
Flexibler Einband: 201 Seiten
Erschienen bei UTB, 01.06.2006
ISBN 9783825227876
Genre: Sachbücher

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Medien und Kommunikation

Paddy Scannell , Matthias Berg , Maren Hartmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei VS Verlag für Sozialwissenschaften, 18.03.2011
ISBN 9783531165943
Genre: Sachbücher

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Medienkultur

Andreas Hepp
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Springer Verlag, 19.09.2011
ISBN 9783531172170
Genre: Sachbücher

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Studying English Literature and Language

Rob Pope
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Taylor & Francis, 12.03.2012
ISBN 9780415498760
Genre: Sachbücher

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englisch, nachschlagewerk, literaturwissenschaft, einführung

An Introduction to the Study of English and American Literature

Vera Nünning , Ansgar Nünning
Flexibler Einband: 195 Seiten
Erschienen bei Klett, 01.02.2012
ISBN 9783129396193
Genre: Sachbücher

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Literary Theory

Ingo Berensmeyer
Flexibler Einband: 164 Seiten
Erschienen bei Klett, 25.09.2014
ISBN 9783129390269
Genre: Sachbücher

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Leviathan

Thomas Hobbes , Hermann Klenner , Klenner
Flexibler Einband: 673 Seiten
Erschienen bei Meiner, F, 01.01.2005
ISBN 9783787316991
Genre: Sachbücher

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philosophie, rousseau, aufklärung, frankreich

Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen

Jean-Jacques Rousseau
Flexibler Einband
Erschienen bei Reclam, Philipp, 01.11.1998
ISBN 9783150017708
Genre: Sachbücher

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golf, fotografien, schwiegervater, literaturprofessor, serie

Ein unmöglicher Mord

Rob Reef
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 25.04.2017
ISBN 9783940258694
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Skandalöse Funde auf Grundstücken alter englischer Herrenhäuser, familiäre Intrigen und rätselhafte Todesfälle: Im dritten Teil der Stableford-Krimiserie verschlägt es den Detektiv zu seinem Schwiegervater nach Upper Biggins. Zusammen mit seiner Frau will er dort die Idylle genießen. Ein kurzweiliger Krimi, der mit einer grandiosen Auflösung lockt. 

Es braucht nur einen ominösen Golfball, der mit einem Hakenkreuz versehen in dem Garten des Vikars von Upper Biggins landet und die Neugier des Literaturprofessors und Gelegenheitsdetektivs John Stableford ist geweckt. Gemeinsam mit seinem Freund Dr Holmes gilt es nun in dem benachbarten Herrenhaus den plötzlichen Zusammenbruch des Hausherren Sir Roggie aufzuklären. Als kurz darauf dessen Sohn bei einem legendären Golfturnier erschossen wird, müssen die beiden Detektive ihre Fähigkeiten hinterfragen…

Ein Golfball mit Hakenkreuz – doch der Haken zu Beginn fehlt

Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi, versetzt ins England von 1938. Ein vielversprechender historischer Krimi, der stellenweise mit historischen Ereignissen versehen ist. Doch wer hier historische Ereignisse von politischer Bedeutung erwartet, der wird enttäuscht, denn der Autor legt hier den Fokus auf den Golfsport und das Turnier, welches 1936 in Baden-Baden stattfand. An sich keine schlechte Idee, doch wäre es schön gewesen, wenn bei dieser Gelegenheit ein wenig mehr auf die politische Situation in Europa zu der damaligen Zeit eingegangen wäre und der Autor politische Intrigen mit eingebaut hätte. Andernfalls hätte die Idee mit dem Golfball anders umgesetzt werden können, denn von der Idee mit dem Hakenkreuz ist allerspätestens ab der Hälfte des Krimis nicht mehr die Rede. Dabei hätte gerade in dieser Idee so viel Potenzial gesteckt. Hinzu kommt, dass dieser „Haken“, der die Leser bei der Stange hält und Spannung verbreiten sollte wie eine Notlösung wirkt, um die Handlung in Gang zu bekommen und am Ende des Krimis fragt sich der Leser, was genau das Hakenkreuz mit der ganzen Geschichte zu tun haben sollte.

Schleppender Spannungsbogen

Der Zusammenbruch des Hausherren Roggie ist schnell erreicht und als Leser möchte man natürlich wissen, wer der Täter ist und welches Motiv dahintersteckt. Spannend wird es vor allem einige Seiten später, als schließlich der rätselhafte Mord geschieht. Doch damit nimmt die Spannung langsam aber kontinuierlich ab, denn an diesen unglücklichen Todesfall schließt sich nun eine Aneinanderreihung von Befragungen an, die mit der Zeit sehr langwierig erscheinen. An dieser Stelle wäre ein „Dosierung“ schön gewesen und die Befragungen hätten in eine parallel stattfindende Untersuchung des Herrenhauses miteingebunden werden können. Die beschriebene Atmosphäre hingegen ist genau so, wie sie in einem dusteren Krimi sein soll: dunkel, mysteriös und ein klein wenig gruselig. Dies ist vor allem der stetigen Bezugnahme auf die Legende der drei Schwestern zu verdanken. Spannend wird es vor allem gegen Ende des Romans. Vor allem die Auflösung hält einige Überraschungen bereit.

Fazit

Insgesamt ein schöner Krimi. Die Spannung lässt leider auf sich warten, doch der Leser wird am Ende mit einer tollen Auflösung entschädigt. Schade ist und bleibt, dass die „Hakenkreuz-Idee“ nicht weiter ausgeführt wird, denn hier läge tatsächlich viel Potenzial, um politische Intrigen in dem Krimi miteinzubeziehen. 

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fantasy, narnia, englisch, die chroniken von narnia, kinder-&jugendbuch

The Complete Chronicles of Narnia

Clive St. Lewis , Pauline Baynes , C.S. Lewis , Pauline Baynes
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Zondervan Publishing House, 29.08.2011
ISBN 0066238501
Genre: Fantasy

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italien, florenz, liebe, jenna evans welch, toskana

Love & Gelato

Jenna Evans Welch , Henriette Zeltner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959670913
Genre: Liebesromane

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

england, jane austen, pfarrerstochter, werkinterpretation, bath

By a Lady

Rebecca Ehrenwirth , Nina Lieke
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Lambert Schneider, 01.04.2017
ISBN 9783650401823
Genre: Biografien

Rezension:

Der Austen-Hype macht auch vor Deutschland keinen Halt: Ob als Neuauflage, filmische Darstellungen, im Original oder in abgewandelter Form, Jane Austen ist in Deutschland beliebt wie nie zuvor. Zum zweihundertsten Todestag lassen Rebecca Ehrenwirth und Nina Lieke das Leben der Star-Autorin und ihre Klassiker noch einmal Revue passieren.

Wie kann sich eine Frau im ausgehenden 18. Jahrhundert aller Einschränkungen zum Trotz über das damalige Frauenbild hinwegsetzen und schon zu Lebzeiten eine Berühmtheit werden? Was zeichnet Austens Werke aus, dass sie sich selbst in unserer gegenwärtigen Literaturperiode, in welcher sich der Fokus vom Vergangenen alter Klassiker in dunklen Dystopien auf die Zukunft verlagert, noch Bestand haben?

Was von Jane Austen übrig ist

Viel ist nicht übriggeblieben von alten Artefakten wie Briefen und Zeitzeugenberichten. Daher gestaltet sich eine präzise biographische Rekonstruktion als schwierig. Von dem regen Briefwechsel zwischen Jane und ihrer älteren Schwester Cassandra, sind lediglich Einzelstücke erhalten geblieben, der Großteil viel der Zensur durch die große Schwester zum Opfer. Trotzdem ist es den Autorinnen gelungen, ein Bild Janes Austens zu entwerfen und den Lesern einen Einblick in ihr Leben zu gewähren. Dabei wird deutlich, wie liberal die Familienverhältnisse im Hause Austen waren. So wurde Jane vor allem durch ihren Vater bei der Veröffentlichung ihrer Werke unterstützt, der diese an die Verleger weiterleitete. Jedoch erlebte Jane gerade nach dem Tod ihres Vaters Schwierigkeiten bei der Veröffentlichung, was vor allem an ihrem Geschlecht lag. Die Autorinnen der Biographie verweisen hier auf das Frauenbild im 18./19. Jahrhundert. Der Titel By a Lady fungiert hier als Referenz zu Jane Austens Pseudonym, unter welchem ihre Hauptwerke veröffentlicht wurden. 

Romantikerin oder Realistin?

Die Biographie ist durchzogen von einigen seltenen Zeitzeugenberichten und Zitaten, unter anderem von ihren Familienmitgliedern und der Autorin selbst. Nicht nur in Janes Werken zeigt sich ihre kritische und teilweise sarkastische Haltung gegenüber ihrer Gesellschaft. So mockiert sie sich nicht unselten in ihren Briefen über das Verhalten ihrer Zeitgenossen, wobei sie dies geschickt hinter ihrer Ironie verbirgt. Liest man ihre Werke, so zeigt sich auch dort ihre kritische Haltung. Das beschriebene snobistische Gehabe, die affektierte Haltung der höheren Gesellschaft sowie die gestelzten Dialoge sind keineswegs, wie öfter angenommen, der Fantasie der Autorin entsprungen. Vielmehr verarbeitet sie darin ihre Gesellschaftskritik. Nicht umsonst wird Jane Austen von Literarturwissenschaftlern dem Realismus zugeordnet, denn die Darstellung der gesellschaftlichen Umstände deckt sich weitestgehend mit der fiktiven Lebenswelt, in der Jane Austen ihre Charaktere platziert. Obwohl Jane Austen hin und wieder auf historische Ereignisse verweist, wie etwa die Französische Revolution, so setzt sie sich doch nie mit politischen Themen und Umbrüchen auseinander. Dies verwundert nicht nur Literaturwissenschaftler, denn von einer Frau, die geschickt auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen und diese zu kritisieren weiß, wäre eine politische Sicht- und Denkweise nicht uninteressant gewesen.

Die Werke

Die Biographie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie knappe aber pointierte Analysen und Zusammenfassungen der Hauptwerke von Jane Austen in ihren Lebenslauf einbettet. Diese verdeutlichen die biographische Schreibweise der Autorin, verwebt sie doch eigene Erlebnisse in ihren Büchern. Darüber hinaus stellen Ehrenwirth und Lieke einige ihrer eher unbekannten Jugendwerke vor, wodurch dem Leser eine Bandbreite an ‘weiterführender‘ Literatur präsentiert wird. Sollte man jedoch, die aufgeführten Werke nicht gelesen haben, so ist es hilfreich, einige der Analysen zu überspringen, verraten die Autorinnen doch einiges über Handlung und Ende.

Austen neben Collins, King und Martin

Bei der Biographie handelt es sich um einen abwechslungsreichen Mix aus Poesie und präzisem Bericht, erzählter Geschichte und journalistischer Reportage, ein Schreibstil, der angenehm zu lesen ist. Die Autorinnen beginnen und beenden diese mit einer ausführlichen Einführung in die gegenwärtige Wiederbelebung der Autorin. Für den Leser – ob er bereits mit Austen und ihren Werken vertraut ist oder sich erst an die Klassiker herantastet – bietet diese Biographie einen ersten Einblick in das vielseitige Angebot, das nun schon seit einigen Jahren den deutschen Markt überschwemmt. Doch was macht Austens Werke so besonders, dass sie selbst in unserer heutigen Zeit neben Größen wie George R.R. Martin, Stephen King oder Suzanne Collins in den deutschen Bücherregalen stehen? Wenn es eines ist, das Austen besonders macht, dann vor allem ihre unübertreffliche Gabe, sich in ironischer bis hin zu sarkastischer Manier mit der Gesellschaft auseinanderzusetzen und diese zu kritisieren. Dies macht sie zu einer klugen Frau mit einer besonders kritischen Auffassungsgabe. Ihr ungewöhnliches Schreibtalent begeistert auch heute noch, sodass sich immer wieder Regisseure und Autoren an ihre Werke wagen und den Stoff in Form von Neuverfilmungen, Nacherzählungen, Parodien und Fan-Fiction wieder zum Leben erwecken. Jedoch erweckt die Fülle an Produktionen den Eindruck der reinen Geldmacherei, denn nur weil Autoren und Produzenten damit werben, dass ihre Produkte auf den Werken Austens basieren, ist dies noch lange kein Qualitätsmerkmal.

Schließlich lässt sich festhalten, dass den Autorinnen ein sehr fundiertes und aufschlussreiches Bild der Jane Austen gelungen ist. Die Biographie eignet sich besonders gut für Leser, die sich bisher wenig bis gar nicht mit der Autorin uns ihren Werken befasst haben. Dafür bildet sie eine umfassende Grundlage, jedoch sollte man im Anschluss auf differenziertere und detailliertere Biographien zurückgreifen. Insgesamt handelt es sich jedoch um eine pointierte, interessante, zuweilen amüsante Lektüre. 

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138 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

venedig, paris, liebe, italien, geheimnis

Das Café der kleinen Wunder

Nicolas Barreau , Sophie Scherrer
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 17.09.2016
ISBN 9783851793680
Genre: Romane

Rezension:

Nicht nur Paris ist die Stadt der Liebe: Auch Venedig hat das Zeug dazu, so macht es Barreau in seinem Roman "Das Cafe der kleinen Wunder" deutlich. Denn für die junge Masterabsolventin Eleonor Delacourt sieht es momentan alles andere als rosig aus. Ihr Professor, für den sie schon seit einiger Zeit romantische Gefühle hegt und der sie auf der Zielgeraden ihrer Masterarbeit betreut, hat sich mit einer Kollegin verlobt. Damit ist Nellys Traum von einem gemeinsamen Zusammenleben mit ihrem Professor zerplatzt - und mit ihm ihr Interesse an einer weiteren Beziehung. Kurz entschlossen beschließt sie alles hinter sich zu lassen und flüchtet auf der Spurensuche ihrer Großmutter nach Venedig. Doch das Schicksal meint es gut mit ihr und lässt sie kurz nach ihrer Ankunft in die Arme des charmanten  Valentino stolpern. Während sich Nelly schwer tut, sich für den direkten Venezianer zu erwärmen, beginnt dieser ihr auf Schritt und Tritt zu folgen und führt sie durch die Stadt der Liebe...


Wenn es um Sachen Liebe geht, dann ist man bei Barreau genau richtig. Schon den vorangegangenen Werken "Eines Abends in Paris", "Menu d´Amour" und "Du findest mich am Ende der Welt" verzaubert der Autor seine Leserschaft mit romantischen Beschreibungen der Stadt Paris, amüsanten Dialogen und teilweise absurden Situationen, in welche sich seine Charaktere hineinmanövrieren. Und auch "Das Cafe der kleinen Wunder" ist eine romantische Ode an die Liebe. So scheint es zumindest.


Ganz nach dem Rezept Barreaus, ist die Hauptigur wieder einmal eine liebenswürdige Persönlichkeit, über deren man Tollpatschigkeit man hin und wieder schmunzeln muss. Leider entwickelt sich diese im Laufe der Geschichte zu einer eher eindimensionalen Figur, die sich verliebt und enttäuscht wird und auf den Spuren ihrer Großmutter auf den nächsten potenziellen Liebhaber trifft. Dass sie anfangs nichts von ihm wissen möchte, ist keine Überraschung, hat sie bereits negative Erfahrungen mit Männern gemacht, Jedoch verändert sich ihre Haltung, wenn auch schleppend. Ist es zu Beginn Abneigung, entwickelt sich daraus ein Gefühl der Liebe, die sie jedoch nicht wahrhaben möchte, da Nelly immer noch an ihren Professor denken muss. Im Laufe der Geschichte wird dieses hin- und hergrissen-Sein für den Leser beschwerlich und man beginnt sich zu fragen, warum die Protagonistin sich nicht entscheiden kann.


Ein weiterer Kritikpunkt stellt hier die Entwicklung der Geschichte dar: Handlungsstränge werden rücken in den Hintergrund, bis sie schließlich am Ende ganz plötzlich wieder auftauchen. Fast scheint es so, als habe der Autor zu viele Ideen auf einmal gehabt, was zangsläufig dazu geführt hat, dass der Hauptgrund für Nellys Reise nach Venedig ganz aus dem Fokus gerät. Dabei lag gerade in dieser Idee so viel Potenzial. Doch stattdessen schreibt der Autor eine eher langwierige Abhandlung darüber, ob die Protagonistin sich auf den Venezianer einlassen soll oder nicht.


Dabei war der Beginn so vielversprechend! Strukturiert, amüsant und spannend. Das Ende hingegen zieht sich und wirkt auf den Leser ziemlich gestellt.


Fazit: Eine nette Geschichte für zwischendurch, jedoch eine Enttäuschung, wenn man die Vorgänger kennt. Leichte Lektüre, stellenweise ein wenig seicht und konstruiert.

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