MysticMan1977

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96 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 3 Rezensionen

drogen, science fiction, undercover, science-fiction, zukunft

Der dunkle Schirm

Philip K. Dick
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.01.2004
ISBN 9783453873681
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
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122 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

nikolaus, thriller, horror, thomas finn, knecht ruprecht

Weißer Schrecken

Thomas Finn
Flexibler Einband: 492 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2011
ISBN 9783492267595
Genre: Fantasy

Rezension:

Unter Schnee und Eis lauert der Tod. Eine alte Macht erwacht zum Leben. Und nur eine Gruppe verschworener Freunde kennt ihr Geheimnis...
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Der ultimative Thriller für alle Stephen-King-Fans!
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Dieser Text auf dem Buchrücken der Paperback-Ausgabe von "Weißer Schrecken" machte mich sehr neugierig. Da gibt es also einen Autor, der eine Art "Stil-Übernahme" so perfekt beherrscht, dass die Fans des Kultschreibers aus Amerika sein Buch ebenso gerne lesen, wie die des "Originals". Höchst interessant!
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Zum Buch:
Eine Gruppe Jugendlicher im Ort Perchtal, in der Nähe von Berchtesgaden, kommen einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur. Dabei sind die Schicksale jedes Einzelnen nicht nur miteinander verbunden - sie überdauern auch die Zeit. Wie man auf diese Tatsache kommt? Ich will nicht zu viel verraten, doch die Jahre 1978, 1994 und 2010 spielen eine entscheidende Rolle für die Gruppe. In diesen Jahren ereignen sich düstere Ereignisse, die die Freunde nicht mehr loslassen - - - und immer spielt die Vorweihnachtszeit und Nikolaus die wichtigste Rolle!
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Kritik:
Mein erster Punkt ist wohl der wichtigste: Es ist kein Stephen King! Auch wenn einem bekannte Strukturen aus Klassikern wie z. B. "ES" auffallen, ist diese Geschichte jedoch völlig eigenständig. Natürlich sind die Örtlichkeiten allein schon ein Hinweis, dass es sich nicht um eine "Kopie" eines "Originals" handelt. Derry oder Castle Rock sind nicht die verschlafenen Ortschaften die hier die Bühne bilden, sondern ein kleines Nest im Süden Deutschlands.
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Auch die Erzählstruktur ist eine völlig andere. So schreibt King fast ausschließlich in der Ich-Form und lässt den Leser so intensiver die Geschichte erleben. Zwar versucht Thomas Finn diese Erzählform auch auf seine Geschichte anzuwenden, doch oftmals wirkt es auf mich mehr wie eine Erzählung von mehreren Protagonisten, die eine gemeinsame Reise antreten. Einen "Erzähler" gibt es also nicht!
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In Werbemaßnahmen für diesen Roman wurde gern der Vergleich mit "ES" herangezogen. Diesen Vergleich kann ich zwar in einigen Teilen nachvollziehen - aber nicht gänzlich! Zwar wird auch, wie im beeindruckend wie beklemmenden Werk "ES", zwischen den unterschiedlichen Jahren "gesprungen", doch im Falle von "Weißer Schrecken" hält sich der Schriftsteller primär im Jahr 1994 auf. Dieser Erzählstrang ist der intensivste und aufwändigste Teil des Romans.
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Eine Parallele weist auch der Beginn des Buches auf, denn ähnlich wie bei King eröffnet Finn seinen Roman mit einem düsteren Prolog, welcher die Hauptcharaktere der Geschichte nicht im geringsten beleuchtet, sondern einen finsteren Einstieg in die Erzählung bietet. Dieser Beginn ist ihm wirklich gut gelungen und lässt auch hier eine verständliche Vergleichsmöglichkeit zu.
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Warum sage ich nichtsdestotrotz zu Beginn meiner Kritik, dass es sich nicht um den berühmt-berüchtigten Stephen-King-Stil handelt?
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Um es kurz zu sagen: Ich bin nicht geschockt!
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Auch wenn dieser Roman durchaus gewisse Stärken bietet und in vielen Passagen gut unterhält, war ich - vor allem zum Ende - ernüchtert und ein wenig enttäuscht. Dies lag nicht an der wirklich guten Idee. Es lag an einer gewissen Halbherzigkeit in Teilen der Geschichte. Dort, wo ich noch mehr Details oder Tiefe erwartet habe, erfolgte ein Sprung oder gar ein völlig neuer Abschnitt. Ich hasse eigentlich Vergleiche mit anderen Schriftstellern, doch im Hinblick auf diesen Roman darf der Vergleich mit dem Kult-Autor aus den U.S.A. nicht fehlen. Schließlich sind es meist die Details, die einen King von anderen Autoren unterscheidet. Die Beschreibung und die Dichte der Erzählung ist riesig - aber niemals störend. In Finn´s Werk werde ich in diesem Kontext nicht fündig.
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Finn schafft es zwar einen guten Spannungsbogen aufzubauen, doch zum Ende geht ihm "die Luft aus". Sein Finale ist, so Leid es mir auch tut, sehr abgehackt und mehr als unzureichend. Man hat als Leser das Gefühl, dass hier schnell eine Geschichte zum Ende gebracht werden muss - auch wenn die Geschichte doch noch weitererzählt werden müsste.
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Was das "Handwerk" angeht, sind mir in der vorliegenden Fassung kleinere bis mittelschwere Rechtschreibfehler aufgefallen, die das persönliche Lesevergnügen - vor allem im Mittelteil des Romans - beeinträchtigen.
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Vielleicht hätte ich eine positivere Rezension verfasst, wenn ich nicht als bekennender Stephen-King-Fan diesen Roman gelesen hätte. Doch die Werbung, die Stephen-King-Fans direkt anspricht, lässt eine positivere Bewertung in meinen Augen nicht zu!
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Als abschließende Bemerkung möchte ich noch hinzufügen, das Mr. King für sein über 1.200 Seiten starkes Werk "ES" über vier Jahre (1981 bis ´84!) benötigte, bis es veröffentlicht wurde. Auch das ist ein Hinweis auf die Detailverliebtheit und das Engagement des Autors King. Im Gegensatz zu King wirkt "Weißer Schrecken" mit seinen fast 500 Seiten etwas "dünn" und geht leider nicht tief genug.

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Tags: thomas finn, weißer schrecken   (2)
 

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88 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 32 Rezensionen

schweden, krimi, mord, nationalsozialismus, camilla läckberg

Engel aus Eis

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Fester Einband: 503 Seiten
Erschienen bei List, Paul, 09.09.2010
ISBN 9783471350157
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Autorin Camilla Läckberg ist keine Unbekannte in ihrer Heimat. Sie hat in dieser Geschichte ihren Heimatort zum Thema gemacht und die Hauptprotagonisten darin zum Leben erweckt.

Was erwartet den Leser in dieser Umgebung?
Der berühmte "Paukenschlag" erfolgt bereits zum Beginn der Erzählung. Eine männliche Leiche wird von zwei Jugendlichen entdeckt. Anscheinend war dieser Mann bereits mehrere Monate tot und eines gewaltsamen Todes gestorben. Warum starb dieser Mann auf diese Art und Weise, der doch schon ein stattliches Alter erreicht hatte?

Vor seinem Tod erhielt er einen Auftrag. Erica - eine bekannte Schriftstellerin - fand unter den Habseligkeiten ihrer Mutter einen Militärorden aus dem 2. Weltkrieg. Doch es war kein Orden der damaligen Alliierten - es war ein Orden des Dritten Reiches. Wie kam ihre Mutter an so einen Orden?
Da der Tote sich mit dem Nationalsozialismus beschäftigte und über hervorragende Kenntnisse in diesem Bereich verfügte, versprach sich Erica eine Lösung zu diesem Rätsel. Vielleicht könnte ihr dieser Mann mehr erzählen. Sie nahm Kontakt zu ihm auf und bemerkte bereits einen "mulmigen" Unterton in dem gemeinsamen Telefongespräch, als es um die Beschreibung des Ordens ging. Was verheimlichte er ihr? Und warum war dieser Mann jetzt tot?

Camilla Läckberg greift hier ein Thema auf, welches mir persönlich "eigentlich" zum Halse heraushing. Schließlich gibt es mehr als genug Geschichten und Dokumentationen über das Dritte Reich - vorallem in Deutschland. Allerdings ist dies nicht der Kern der Geschichte - hier handelt es sich um ein Verbrechen und die Verstrickung der Personen, die alle miteinander verbunden sind.

Zum einen ist da die berühmte Schriftstellerin, welche aus "familären" Interesse eine Frage beantwortet wissen will. Dann natürlich auch ihr Ehemann (ein Polizist), welcher eigentlich im Erziehungsurlaub ist, sich dann aber doch mit in die Ermittlungen in diesem Mordfall einklinkt.

Wenn ich jetzt sämtliche Charaktere dieses Romans aufzählen müsste, würde das wahrscheinlich nur Verwirrung stiften. Das ist auch ein kleiner Kritikpunkt einer ansonsten sehr spannenden und gut durchdachten Geschichte. Frau Läckberg springt in ihrem Roman durch die Zeiten. In regelmäßigen Abständen springt sie von der Gegenwart in die Vergangenheit, um ein wenig mehr über die Protagonisten erzählen zu können. In der Gegenwart berichtet sie nicht kapitel- sondern absatzweise von den unterschiedlichen Menschen, die in diesem Thriller auftreten.

Auch wenn ich persönlich mit dieser Art der Erzählung anfangs meine Mühe hatte, tat dies der Handlung und dem Spannungsbogen keinen Abbruch. Es ist sicherlich auch für den einen oder anderen Leser gewöhnungsbedürftig Namen zu lesen, die nicht ihren Ursprung in England oder den U.S.A. haben.

Die Geschichte jedoch ist mehr als erzählenswert und durch die Autorin gut in Szene gesetzt. Abschließend lässt sich über diesen Roman nur eines sagen:

Er ist schlüssig geschrieben und in Handlung und Beschreibung der einzelnen Personen unheimlich dicht. Die Autorin hat viel Zeit in die Vorstellung und Präsentation ihrer Figuren investiert - dies merkt auch der Leser!

Für die kühleren Herbsttage ist dieser Roman wärmstens zu empfehlen!

Für diesen gut durchdachten Thriller vergebe ich gerne 4 Sterne

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Tags: camilla läckberg, engel aus eis, schweden   (3)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

belletristik, populäre belletristik, world of warcraft, fantasy & science fiction

World of WarCraft

Christie Golden
Flexibler Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Panini, 17.03.2010
ISBN 9783833220500
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Arthas Menethil - der einzige Sohn des verstorbenen Königs von Lordaeron, Terenas Menethil II. - hat einen vorgezeichneten Werdegang vor sich. Sein Lebensweg wird von von Schicksalsschlägen, geprägt, aber auch viele berühmte Persönlichkeiten in den Landen Azeroths kreuzen seinen Weg oder begleiten ihn auf seinen Pfaden.

Tja - hier ist auch schon mein "klitzekleines" Problem. Ein "World of Warcraft"-Roman dürfte doch nur Freunde und Fans des berühmtesten Online-Rollenspiels der Welt interessieren. Doch wer das Spiel und seine Geschichte kennt, weiß auch über die Hintergründe von Arthas und seinem Aufstieg zum Lichkönig bescheid - - - oder?

Christie Golden hat in der Vergangenheit schon einige gute Romane im Warcraft-Universum verfasst (z. B. Jenseits des Dunklen Portals). Sie unternimmt mit "Arthas" den Versuch, vielen Spielern und Fans aus dem Fantasy-Genre, die Geschichte eines "gefallenen Helden" näher zu bringen.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich mit Freunden über dieses Buch gesprochen. Die meisten meiner Bekannten kennen "WoW" und spielen auch selbst - doch die Geschichte von Arthas war für die meisten völliges Neuland und die große Unbekannte. Daher ist es Christie Golden hoch anzurechnen, diese "vermeintlich bekannte" Geschichte niedergeschrieben zu haben. In ihrer Erzählform weicht sie nicht von der guten Art und IWeise ab, die sie bereits in Büchern wie "Jenseits des Dunklen Portals" aufzeigte.

Für Fans der Fantasy, welche nicht unbedingt etwas mit der Welt der Kriegskunst anfangen können, ist dieses Buch nichtsdestotrotz empfehlenswert. Schließlich wird hier ein beliebtes Bild aufgezeichnet - der gefallene Held. Daher schreibe ich hier:
Gebt Chrstie Golden und "Arthas" eine Chance - ich halte es für ein gutes und solides Fantasy-Werk.

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195 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 7 Rezensionen

scheibenwelt, tod, fantasy, humor, mort

Gevatter Tod

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Fester Einband: 329 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.03.2008
ISBN 9783492286282
Genre: Fantasy

Rezension:

Terry Pratchett darf sich wohl zu den erfolgreichsten Schriftstellern Englands zählen - schließlich werden seine Bücher gern im großen Stil auf der Insel geklaut (kein Witz!).
Seine "Scheibenwelt"-Romane sind echte Klassiker. Sie sprühen vor Sarkasmus und einem typischen, englischen Humor.
Einen Volltreffer erzielt er mit einem meiner Lieblingsfiguren in seinen Romanen. Gevatter Tod!
In dem gleichnamigen Roman kommt Tod die Idee, einen Auszubildenden (sein Name ist Mort!) an die Hand zu nehmen. Er will eine würdige Vertretung in seinem Hoheitsgebiet wissen, bevor er endlich eine Art Urlaub vom Knochenjob machen kann.
Natürlich kommt jedoch alles völlig anders, nachdem Mort seinen ersten, echten Einsatz mit Sense und Kapuze völlig versaut.
Als ich den Roman (nach Empfehlung eines guten, alten Freundes) nach langen Jahren doch noch in Händen hielt und mit dem Lesen begann, bereute ich die "verlorenen Jahre ohne Pratchett" zutiefst. Selten hat mich ein Roman so oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Natürlich muss man die Art dieses schwarzen Humors und Sarkasmus mögen; dies ist jedoch nicht zwangsläufig eine "Voraussetzung" um Pratchett zu lesen.
Mir hat es jedenfalls äußerst gut gefallen und ein weiterer Pratchett steht bei mir bereits im Regal und wartet darauf, gelesen zu werden. Natürlich auch mit "Tod" in der Hauptrolle und in der Fortsetzung dieses Romans - "alles Sense!"
Viel Spaß beim Schmökern!

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293 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

stephen king, horror, koma, dead zone, thriller

Dead Zone - Das Attentat

Stephen King , ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.09.2007
ISBN 9783453432727
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Irgendwann bemerkte mein Schwager, dass ich zu einem Bücherwurm mutierte.
Kurzerhand gewährte er mir Zutritt zu seiner imposanten Sammlung an Büchern. Dort war wirklich alles vertreten - Robinson Crusoe, Jaws (der weiße Hai), Moby Dick - viele Abenteuer und Klassiker der Literatur. Doch meine Augen wanderten schließlich über die größte "Abteilung" in seinen Bücherregalen.
Sein Lieblingsschriftsteller war (und ist noch immer!) Stephen King. Als er meine Neugierde entdeckte, war er sich nicht sicher, ob diese Art von Roman das Richtige für einen 14-jährigen Jungen sei.
Ein paar Tage später - es war eine Woche vor meinem 15. Geburtstag - erhielt ich als "vorgezogenes Geschenk" mein erstes Buch von ihm.
Dead Zone - das Attentat
Stephen King ist ein Meister des Übersinnlichen - so hieß es auf dem schwarzen Cover. Mit viel Spannung begann ich sofort mit dem Lesen und wurde wirklich überrascht. Ja, Stephen King´s Dead Zone sollte der erste von weiteren Romanen von ihm sein, den ich lesen sollte.
Neben der Kleinstadt Derry in Maine ist Casle Rock eine weitere "bekannte" Stadt im Universum des Schriftstellers.
Johnny erleidet einen schweren Autounfall und fällt für lange Zeit ins Koma. Schon in seiner Jugend war er nicht unbedingt vom Glück begünstigt. Er verfügt über eine Gabe, die ihm selbst mehr als unheimlich erscheint. Es sind hellseherische Fähigkeiten! Diese Gabe ist für ihn Fluch und Segen gleichermaßen und sein Lebensweg soll sich noch mit einer entscheidenen Person überschneiden, deren Zukunft für Johnny klar vor Augen steht. Diese Zukunft gilt es jedoch zu verhindern - denn die Vision endet in einer Katastrophe, welche nicht nur für diese Person, sondern auch Johnny und alle anderen Menschen betrifft.
Das Buch gehört nicht unbedingt zu den "übersinnlichsten oder schockierensten" Werken von Stephen King. Vielleicht ist dieses Buch näher an der Realität, als die meisten seiner "fantastischen" Geschichten. Doch gerade deswegen finde ich dieses Buch lesenswert.
Wenn man mehrere Jahre King gelesen hat wird eines deutlich:
Er kommt in der Art zu schreiben schwer "in den Tritt" - der Anfang zieht sich immer ein wenig. Der Hauptstrang der Handlungen (vorallem in Dead Zone) ist dann jedoch die typische "King-Achterbahn". Hier läßt er sein Genie aufblitzen und die Story bekommt Schwung, Elan und Spannung. Zum Ende "würgt" er letztlich den literarischen Motor völlig ab. Viele Bücher, welche ich von ihm gelesen habe, enden ähnlich abgehackt und schnell erledigt. Doch als Fan seiner Kunst sei ihm das verziehen - auch wenn ich hier nicht die vollen Sterne geben kann. Nichtsdestotrotz ein Buch, was sich an düsteren Herbsttagen, eingekuschelt in eine Decke und einer Tasse Kaffee, hervorragend lesen lässt.

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1.298 Bibliotheken, 14 Leser, 13 Gruppen, 44 Rezensionen

fantasy, mittelerde, elben, hobbits, zwerge

Der Herr der Ringe

J. R. R. Tolkien , Wolfgang Krege (Übersetzer)
Fester Einband: 1.238 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.01.2002
ISBN 9783608932225
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurz gesagt: DAS Meisterwerk im Fantasy-Genre!!!
Auch wenn J.R.R. Tolkien dem Leser früh zu erkennen gibt, dass er zu Lebzeiten kein echter Schriftsteller war, gelingt es ihm nichtsdestotrotz eine spannende und aufwühlende Geschichte zu erzählen.

Frodo Beutlin und sein Gärtner Samwise Gamdschie bekommen über Umwege einen lebensgefährlichen Auftrag - die Waffe des Feindes ins finstere Land Mordor zu bringen. Letztlich kann sie nur dort vernichtet werden, woher sie stammte. Sie werden nicht allein auf diese Reise geschickt, doch letztlich obliegt es ihnen ganz allein, die Geschicke Mittelerdes zu bestimmen.

Das Lebenswerk des Professors Tolkien ist eigentlich nur die Spitze des Eisberges. Durch seinen Sohn Christopher sind mittlerweile viele weitere Bände veröffentlicht worden. So z. B. das Silmarillion. Doch letztlich ist der Herr der Ringe die wohl bekannteste Geschichte Tolkiens (neben der es Hobbit!).

Wer Freude an guter Fantasy hat, wer blumige Sprache liebt und eine Menge an Hintergrundwissen vertragen kann, der kann - ohne überlegen zu müssen - zugreifen.

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611 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 26 Rezensionen

fantasy, mittelerde, zwerge, hobbit, elben

Der kleine Hobbit

J. R. R. Tolkien , Walter Scherf , Klaus Ensikat
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Gaasterland, A, 01.11.1997
ISBN 9783790301335
Genre: Fantasy

Rezension:

Bilbo Beutlin ist ein genügsamer Hobbit, der das abenteuerliche Leben des großen Volkes (der Menschen), der Elben und Zwerge nicht mag. Dies soll sich jedoch bald ändern, nachdem er erst von Gandalf dem Zauberer Besuch erhält. Später gesellen sich noch Zwerge hinzu und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Das Erstlingswerk von J.R.R. Tolkien ist eine wundervolle Geschichte, welche Jung und Alt über die Jahrzehnte verzauberte. Wenn ich eine Altersempfehlung geben müsste, würde ich bei 9 Jahren anfangen - bis weiter ins hohe Alter!

Es ist für junge Leser verständlich geschrieben und vorallem spannend erzählt. Jedoch muss ich hier betonen, dass es entscheidend ist, welche Ausgabe man in Händen hält. Wer sich glücklich schätzt, hat eine ältere Ausgabe aus dem Hause Klett-Cotta erstanden. Jüngere Übersetzungen wie z. B. aus dem dtv-Verlag würde ich persönlich nicht empfehlen. Meiner Meinung nach bleibt der Zauber und Charme durch neue Übersetzungen leider auf der Strecke. Meine Bewertung erfolgt daher für die Ausgabe aus dem Hause Klett-Cotta und der gelungenen Übersetzung durch Wolfgang Krege.

Viel Spaß beim Schmökern und Träumen in Mittelerde!

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317 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 21 Rezensionen

horror, clown, stephen king, monster, kinder

ES

Stephen King
Fester Einband: 860 Seiten
Erschienen bei Wilhelm Heyne-Verlag für Bertelsmann Club, 01.01.1986
ISBN B001CSRVJC
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die kleine Stadt Derry im U.S.-Bundesstaat Maine ist der Schauplatz für viele denkwürdige und - teilweise - schockierende Geschichten aus der Feder von Stephen King. Eines seiner erfolgreichsten Bücher (welches - wie so viele andere auch - für das amerikanische Fernsehen verfilmt wurde) ist ohne Zweifel die Geschichte von einer Gruppe Kinder, die den Kampf gegen Pennywise den Clown aufnehmen. Ein Kampf der länger andauert, als ihnen lieb ist!
Freunde und Fans von Stephen King sagen oft, dass dieser Band zu den Meisterwerken seiner Karriere zählt. Dies ist auch ohne Übertreibung vollkommen richtig.
Ich habe dieses Buch sehr früh in den Händen gehabt und war fasziniert und auch erschrocken. Dieser Roman ist ein echter Schocker und führt den Leser in tiefe Abgründe.
Wer also darauf steht, einen guten Horror-Roman bei Kerzenschein und offenen Fenstern und Türen zu lesen - - - der sollte schleunigst diese schließen, unter die Bettdecke kriechen und den Roman weiterlesen! ;p
Teilweise ist das Werk sehr verstörend und nichts für schwache Nerven! Daher wage ich es auch nicht, die vollen 5 Sterne zu vergeben (auch wenn ich mich als Fan Stephen Kings ansehe!).
Viel Spaß beim Schmökern und Gruseln - es ist Horror pur!

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526 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 82 Rezensionen

berlin, thriller, serienmörder, krimi, engel

Die Reinheit des Todes

Vincent Kliesch
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 10.05.2010
ISBN 9783442374922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich war ich erst skeptisch - wie soll denn bitte ein Stand up Comedian als erfolgreicher Autor für einen Thriller durchgehen???

Vincent Kliesch hat mich eines besseren belehrt! Dieser Roman hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Dieses Buch hat alles, was man sich für ein gelungenes "Lesevergnügen" wünscht. Ich kann mir nur wünschen, mehr von Julius Kern & Co. lesen zu können!

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473 Bibliotheken, 8 Leser, 9 Gruppen, 76 Rezensionen

thriller, internet, entführung, usa, mädchenfänger

Mädchenfänger

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 16.07.2010
ISBN 9783805208925
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Internet (oder auch World Wide Web) ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken! Viele von uns sehen es als selbstverständlich an, auf Oberflächen wie z. B. Facebook oder MySpace ein Profil zu erstellen, um Leute kennenzulernen oder sich - in einigen, wenigen Fällen - auch zu verabreden.

So ergeht es auch einem Teenager in den Vereinigten Staaten von Amerika. Genauer gesagt, findet ein Teeny aus Miami Gefallen an einem etwas älteren Jungen, welchen sie in einem Chatroom aufstöberte.

Was sich daraufhin abspielt, ist ein gelungener und packender Thriller für alle Leseratten und zugleich ein Albtraum für alle Eltern!

Jilliane Hoffman schafft hier ein beängstigendes Bild, allerdings ohne das Internet auf irgendeine Art und Weise zu "verteufeln". Die zu erzählende Geschichte steht hier im Fokus und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite.

Wer auf gute Thriller setzt, darf dieses Buch ruhig in sein Regal stellen!

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