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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

zauberer, erotik, magie, liebe, schwarze magie

Verzaubert

Sylvia Day , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453545861
Genre: Fantasy

Rezension:

Victoria St. John war früher mal eine ganz normale Gehilfin und kann sich in eine Katze verwandeln,
Ihr Geliebter und Partners Darius, übertrug seine Kräfte im Sterben auf sie und machte mehr aus ihr. Sie war nun unabhängig.
Der hohe Rat, der Zauberer und Gehilfen zusammenführt und darauf achtet keine Liebespaare zu bilden, ist davon nicht begeistert. Wenn es nach ihnen geht müssen Gehilfen klein und unter fester Hand gehalten werden.
Doch Victoria ist clever, weiß mit ihren Reizen zu spielen und konnte sich bisher allen Jägern, die versuchten sie wieder vor dem Rat zu bringen, entgehen.
Inzwischen gehört ihr sogar eine der größten Hotelluxusketten des Landes.
Eigentlich hat sie nur ein Ziel, sich an jenen zu rächen, die für den Tod von Darius verantwortlich sind.

Max Westin ist ein mächtiger Jäger und wurde vom hohe Rat geschickt, als Victoria eine kostbare Kette gestohlen wird, deren Diebstahl durchzuführen eigentlich so gut wie unmöglich war. – Natürlich nur als reiner Vorwand.
Er zieht sie in ein Spiel aus Dominanz und Unterwerfung und soll ihr so das magische Halsband des Rates anlegen, damit sie an einen Zauberer gebunden werden kann.
Es scheint zu gelingen, doch inzwischen fühlen sie sich so stark zueinander hingezogen, das Max nicht mehr weiß was richtig sein soll.

Können beide gegen den hohen Rat bestehn? Oder wird Victoria schließlich doch noch einem fremden Zauberer zugeteilt?
Kann Victoria Max endgültig für sich gewinnen? Und gibt es eine glückliche Zukunft für sie? Vor allem wenn Victoria an ihren Rachewünschen fest hält?
Wird Max dunkle Magie alles zerstören oder kann sie zurückgedrängt werden?

Natürlich tauchen oben drauf noch ein paar andere magische Verbrecher und eine nervige, aber mächtige ExFreundin/Hexe auf, die den beiden das Leben schwer machen.

Fazit:
Die Geschichte ist nicht wirklich Rund.
Erstmal ist sie nicht durchgehend, sondern in mehrere kleine Storys aus Victorias und Max' Leben unterteilt. So bekommt man so manch Weiterentwicklung in der Beziehung gar nicht mit und muss sie hinnehmen.
Man hätte hier so vieles wunderbar Ausbauen und fesselnder gestalten können!
Der Schreibstiel ist weniger wie in Crossfire und es fiel mir schwer mich wirklich fesseln zu lassen.
Wo wir auch gleich beim Punkt sind. In diesem Buch geht es um viel Sex, um den ein bisschen Story herumgebaut ist. Viele Fesselspiele, mit Unterwerfung. – Aber sie ist in sich recht schlüssig, doch wollte ich auf jeden Fall wissen, wie das Buch endet.
Die Figuren kommen manchmal sehr greifbar und dann wieder sehr flach rüber,

Für mich das Buch eins der Exemplare, die man braucht, wenn man ein einfaches, schnelles Buch für 1 oder 2 Nachmittage/Abende braucht, von dem man nicht all zu viel erwartet und sich entspannen/ablenken kann.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, selina, debüt, mai, götter

Elemental Spirit - Magie des Verlangens

Selina Mai
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 26.02.2017
ISBN B06W9NXTYQ
Genre: Fantasy

Rezension:

Raya besitzt die Gabe mit Magie umzugehn, doch das auf eine Art und Weise, die von der Welt nicht akzeptiert, ja teilweise für unmöglich oder gefährlich gehalten wird.
Daher muss sie sich seit frühester Kindheit an zurückhalten, darauf achten nicht zu viel zu verraten und zieht sich ziemlich zurück. Ihr Motto, bloß nicht auffallen!
Dumm nur das ihre beste Freundin Mina (ein Wandler, genauer eine Kojotin), sie nicht in ihrer Einsamkeit versauern lassen und sie unbedingt auf ihrer Geburtstagsparty haben will.
Während ihrer Arbeit lernt sie dann bei einem Reparaturauftrag Jake und seinen Bruder Ben kennen.
Sie fühlt sich gleich zu dem ernsten, gutaussehenden Mann hingezogen, während sie mit Ben, freundschaftlichen und lustigen Umgang pflegt. Beide sind sogar mit Mina befreundet.
Jake, seines Zeichens Wolf, fühlt sich gleich zu der zurückhaltenden Raya hingezogen.
Zufälliger Weise, verwüstet ein verrückter die Straße vor Rayas Haus und muss sogar für eine Nacht bei den Beiden unterschlüpfen.
Und nachdem er Raya ein bisschen besser kennengelernt hat, versucht Jake alles um ihr näher zu kommen, doch das gestaltet sich nicht gerade leicht.
Auch sein ungestümes, drängelndes Temperament und seine gelegentliche schroffe Art, kommen in ab und zu in die Quere dabei.
Kann das gut gehen? Eine Magierin und ein Wandler?
Muss Raya sich wegen der magischen Geschehnisse wieder verstecken? Oder gar fliehen?
Kann Jake sie beschützen und halten?
Kann Raya Jake schützen und alle die ihr wichtig sind? Vor allem aber sich ihre Fehler aus der Vergangenheit verzeihen?

Gemeinsam müssen sie gegen Götter, eifersüchtige Ex-Beziehungen, einen Obermacker und seinem tödlichen Magier und ein Geheimnis bestehn.

Fazit:
Selina Mai erschafft hier eine Welt voll von Magie.
Maschinen werden Großteiles mit Hilfe von Magie funktionstüchtig gehalten/gemacht.
Magische Wellen toben durch die Stadt und richten Verwüstungen an, angespornt von gelangweilten und missgelaunten Göttern.
Gestaltwandler, Magie und andere magischen Wesen, treiben so ihr Unwesen.
Einige Rätsel gibt es zu lösen, die Rayas und Jakes Zukunft beeinflussen werden.

Dazu kommt noch das die Charaktere gut ausgearbeitet sind und man nicht nur ihre Gefühle nachvollziehen kann, sondern auch mitfiebert.
Auch wenn der Anfang etwas schwach ist, schließlich muss auch ein bisschen was erklärt werden und die Charaktere müssen sich erstmal bekannt machen, nimmt das Buch schnell fahrt auf und man es kann es nur schlecht aus der Hand legen.
Und das Cover passt einfach super gut.

Ganz klar, hat Selina als Newcomerin einen tolles, interessantes, spannendes Werk geschaffen!

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

droge, liebesroman, romance, sänger, schmerz

Snow White Lines (Black and White Reihe 1)

Kim Valentine
E-Buch Text
Erschienen bei Written Dreams Verlag, 23.02.2017
ISBN 9783946726487
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hailey ist eine junge Frau, die gern beweisen möchte, das ein schönes Leben mit ihrer Leidenschaft für Fotografie finanzierbar ist. Besonders da sie auf keinen Fall ins Familiengeschäft einsteigen will, Daddys Apotheke.
Aber sie merkt schnell das, es gar nicht so einfach ist.
Nicht gerade förderlich wenn man sich mit seinen Problemen nicht gerne befasst und sie verdrängt.
Dann kommt die große Chance Jayden Payne, den berühmten Teenie-Star bei einem Shooting abzulichten, gerade Recht.
Jayden Payne, Teenie-Star und für manche eine „Gottheit“, jedoch nicht für Hailey, benimmt sich beim Interview, wie ein verzogenes Balg und bekommt gleich mal eine kräftige Ansage von ihr.
Doch ist er wirklich so ein Idiot wie sie dachte?

Jayden Payne ist seit seiner Kindheit ein Star. Nun ist seine Karriere darauf ausgerichtet ein Teenie-Star zu sein. Alle halten ihn für arrogant, verwöhnt, kurz um für den typischen überheblichen Star mit den üblichen Problemchen, sowie cholerischen Ausbrüchen und doch finden ihn gleichzeitig viele sehr charmant.
Hinter den Kulissen lässt er teilweise einen Blick auf einen ganz anderen Jayden Payne zu.
Manchmal ist er ein ernsthafter junger Mann, der sich Gedanken um seine Crew macht.
Ganz anders als seine persönliche Assistentin oder seine Managerin. Die beiden scheinen sich verschworen zu haben, Hailey zu hassen.
Sich gegen seine Managerin zu behaupten ist für ihn oft nicht leicht.
Sind diese zwei Persönlichkeiten von Jayden auf Dauer miteinander vereinbar?
Können sich Jayden und Hailey schließlich doch gut miteinander anfreunden?
Außerdem zeigt er recht schnell ein paar ziemliche "Charakterschwächen".

Irgendwann st eine Grenze erreicht, bei der Hailey eine wichtige und folgenschwere Entscheidung treffen muss.

Cameron ist einer von 2 Roadies in Jaydens Team und ständig mit on Tour. Drew ist der Zweite immer anwesende Roadie. Beide sind ein Paar, witzig, nett und freunden sich schnell mit Hailey an.

Fazit:
Das Buch hat mich wirklich begeistert. Es ist flüssig geschrieben, hat viel Witz und die Charaktere sind sehr greifbar.
Auch das Miteinander mit allen charakterlichen Fehlern und Eigenarten finde ich gut dargestellt, sodass man beim Lesen unweigerlich mitfühlt.
Ganz klar, ich empfehle dieses Buch! Mich hat es schlicht überwältigt und ich hab es in einem durchgelesen.
Am Ende konnte ich nur noch schreien : AAAaaahhhhh, warum ist das Buch schon vorbei????? ;)

Ich hätte gern eine Leseprobe (auf meinem Blog) zur Verfügung gestellt, doch dies ist für mich eins jener Bücher, die dabei viel zu viel verraten.

Also ran ans Buch oder den eBook-Reader und legt los ;)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Himbeereisprinz

Marlen Gardner
E-Buch Text: 151 Seiten
Erschienen bei null, 19.12.2016
ISBN B01MRZDZ41
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Au-pair-Girl Vanessa liebt Shopping, Glitzer-Badebomben und zuckersüßes Himbeereis - und klammheimlich auch ihren neuen Nachbarn, den Eishockey-Superstar Tony Taranti. Denn Tony sieht nicht nur umwerfend gut aus, er ist auch noch charmant, witzig und verdammt reich. Kurz gesagt: der begehrteste Junggeselle von ganz Toronto. Stellt sich nur die Frage, wie Vanessa ihren Eisprinzen persönlich kennenlernen kann ...

Die Wette mit ihrer besten Freundin Catalina macht die Sache nicht einfacher. Bis Weihnachten ein Date mit Tony, der ständig unterwegs ist - das wird eine echte Herausforderung!

Doch das Winterwunder geschieht. Ein kleines Missgeschick führt die beiden zusammen. Vanessa schwebt im siebten Himmel - Hand in Hand mit Tony!

Pünktlich zu Weihnachten versinkt Toronto in romantischem Schneegestöber, und Vanessa kann es gar nicht erwarten, Tony nach den vielen Auswärtsspielen wiederzusehen. Doch das Fest der Liebe hält eine böse Überraschung für sie bereit ...

Ist alles aus - oder lohnt es sich, um Tony zu kämpfen? Bei dieser folgenschweren Entscheidung hilft nicht mal eine doppelte Portion Himbeereis ...


Rezi:

Also im Zuge der Ehrlichkeit muss ich sagen, ich war Testleserin der Erstfassung. - Und das Buch hat mir zu Anfang so gar nicht gefallen. Es war ziemlich einseitig

Original-Auszug aus meiner Mail an Marlen ;)

[...]
Das war ja nun wirklich mal was ganz Anderes als ich von dir kenne.

Himbeereisprinz ist eine nette kleine Geschichte, aber bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich das jetzt schreibe, aber... Ich wollte schon auf Seite 16 wieder aufhören.

Bis dahin kam es mir komplett, wie eine übertriebene Geschichte eines Girlies vor, das absolut nichts im Kopf hat. Totale Oberflächlichkeit.
Und du hast teilweise wieder unheimlich lange Sätze, mit (zumindest für mich) bedeutungslosen Blah-Blah-Erweiterungen gebildet.

Es hat nicht wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen.

Auf Seite 48 war ich schließlich der Meinung "Boah ist das ein blöde Kuh. Die lebt in ihrer eigenen Welt und kriegt absolut nichts mit."
Und ab hier muss ich schon richtig kämpfen weiter zu lesen.

Das einzige was mir wirklich gefallen hat, war das der Witz deines Schreibstiel immer wieder irgendwo durchkommt.

Vielleicht war ich diesmal einfach die falsche Ansprechpartnerin zum Lesen, so richtig was anfangen konnte ich mit dem Buch nicht.
[...]



Aber zum Glück hat sie mir das nicht übel genommen, auch wenn ich sie erstmal damit geschockt habe.
Marlen hat sich wieder hinter ihr Buch gesetzt, es umgeschrieben und ich finde es ist einfach toll geworden!

Vaness, ist ein quierliges, süßes Mädchen, das eigentlich als Au-pair-Madchen arbeiten sollte.
Ihre Nerven wurden von ihrem Schützling Benjamin Alexander Wilford Hamptongewaltig auf die Probe gestellt, doch als er ins Internat abgeschoben wird, ist sie plötzlich arbeitslos. Jetzt hilft sie der Haushälterinwo sie gebraucht wird und soll sich laut Anweisung "möglichst unsichtbar" machen.
Eine Wette mit ihrer besten Freundin Catalina stachelt sie an, bei ihrem berühmten, gutaussehenden neuen Nachbarn aktiv zu werden.

Tony Taranti, gefeierte Neuzugang der Toronto Ice Kings, fährt Vanessa bei ihrer ersten Begegnung erstmal über den Haufen und als wiedergutmachung (eigentlich damit sie ihn nicht ahzeigt), lädt er sie zum Essen ein.
Es scheint auch im Lauf der Geschichte heftig zwischen ihnen zu funken, doch ob er wirklich der Richtige für sie??
Und dann ist da ja auch noch Tonys Bruder Micky, passt er vielleicht besser zu Vanessa?
Zwischen den Brüdern scheint ständig eine meist unterschwellige Rivalität zu herrschen?
Ist Mickey so schlimm wie Tony sagt?

Ich kann euch die Geschichte wirklich nur an Herz legen. Sie ist witzig, hat ein paar kleine Wendungen und der Schreibstiel ist Top!

Und liebe Marlen, nochmal ein ganz herzlichen Dank! Du weist schon wofür ;)


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kreuzfahrt, schiffsreise

Leiche ahoi!

Marlen Gardner
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei null, 20.04.2016
ISBN B01EL8YIJK
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Mann über Bord!
Mitten auf hoher See verschwindet eine Frau spurlos von Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Klarer Fall von Selbstmord, behaupten der trauernde Ehemann und der Kapitän, der die übrigen Passagiere nicht beunruhigen will. Klarer Fall von Mord, meint dagegen Nina und macht sich auf eigene Faust an die Ermittlungen. Schließlich kam ihr das Ehepaar aus der Nachbarkabine schon beim Ablegen der ›MS Estrella de Mar‹ äußerst merkwürdig vor …
So wird sehr zum Leidwesen ihres Mannes Tom der Traum von einer erholsamen Kreuzfahrt mit All-Inclusive-Drinks und Sail-Away-Parties ganz schnell zur Nebensache. Ihr bleiben nur vier Tage, um den kniffeligen Fall zu lösen – und Ah Puch, der Gott des Todes, hat seit dem letzten Abenteuer in Mexiko noch eine Rechnung mit ihr offen. Wird Nina es auch diesmal schaffen, seinen knochigen Krallen zu entkommen?
Denn noch jemand hat ein ganz persönliches Interesse daran, das rätselhafte Verschwinden der Passagierin aufzuklären – und nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint …

Rezi:
Teil 1 durfte ich als Bloggerauftrag kennenlernen, bei "Leiche Ahoi" musste ich einfach wieder reinschaun und durfte sogar als Testleserin vorab ins Buch lesen. Also hab ich auch gleich heute zugeschlagen ;)
Marlen Gardner hat bei ihrem zweiten Buch richtig Fahrt aufgenommen (ha, ha, kleiner Wortwitz ;) ) und vor allem die Schwachstelle "Langatmigkeit" gut aus ihrem Schreibstiel rausgenommen. Auch das Cover passt wieder super zum Buch.
Tom und Nina versuchen es diesmal mit einer Schiffsreise und natürlich haben sie noch immer keine Ahnung das ihr kleiner persönlicher Alux mit dabei ist.
Ich habe mich inzwischen in den Humor des kleinen Kobold verliebt und wie er eifrig versucht, seine Menschen zu beschützen. Meistens aber eher Unfug anstellt.
Natürlich passiert auch in Teil 2 der Buchreihe was passieren muss: Alle 3 landen in einem mysteriösen Rätsel, das vielleicht mehr als ein Selbstmord ist. Und Tom ist kurz davor Nina ein bisschen als verrückt abzustempeln, bis er selbst etwas erlebt, was nicht so ganz passt. Natürlich möchte ich hier nicht viel Spoilern, sondern das Buch empfehlen.
Kurz gesagt:
Spannend, einige Lacher, zum mitfiebern.
KLARE KAUFEMPHELUNG!!!

Teil 3, ich warte auf dich.... !!!! <3

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mexiko, schamane, urlaub, tempel, maya

Tempel, Tod und Tequila

Marlen Gardner
E-Buch Text: 354 Seiten
Erschienen bei null, 01.07.2015
ISBN B010PA6MVK
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Karibik, Palmen, coole Drinks - und ein versunkener Maya-Tempel tief im Dschungel. Das Paradies für erholungsbedürftige Touristen, finden Tom und Nina, und freuen sich auf zwei unbeschwerte Wochen Traumurlaub. Doch sie haben die Rechnung ohne einen Tempelbewohner gemacht, der auf neugierige Menschenwesen wie sie nur gewartet hat. Schließlich muss er einen Mord rächen, der mehr als tausend Jahre zurückliegt ...

Ausgerechnet jetzt verschwindet Nina spurlos, und für Tom beginnt sein ganz persönlicher Albtraum unter tropischer Sonne. Plötzlich steht mehr als nur ein Menschenleben auf dem Spiel - und die Zeit läuft ab ...


Rezi:

Im Rahmen eines Bloggerauftrags, hab ich mir dieses Buch runtergeladen und fand es auf den ersten Seiten erstmal nicht so gut.

Das liegt aber vermutlich eher an mir, da mir schwierige Namen immer Gedächtnisprobleme machen ;)

Im Laufe des Buches bin ich aber damit warm geworden und konnte mich immer mehr mit der eleganten Geschichte eines Krimis befassen, der sich mit etwas altertümlichem Glauben und Magie aufgepeppt hat.

Ein Alux (sowas wie ein Kobold) versemmelt seiner Zeit eine sehr wichtige Aufgabe und wird von einem der hohen Götter bestraft. Mehrere Jahrhunderte später beschwört Nina ihn versehentlich, während sie auf Urlaub mit ihrem Mann Tom ist. Und hat ihn an der Backe, ohne wirklich zu ahnen das er das. Obwohl der kleine Kobold wirklich versucht sich mit allen Mitteln bemerkbar zu machen, weil er ihre HIlfe braucht.

Nicht so einfach, wenn man auf einer anderen Ebene, wie die der Menschen, aushart.

Ein verrückter/bekiffter alter Kerl, ein (wiedergeborener) Mörder und ein paar kleine Verschwörungen machen das Ganze Interessant.

Es gab ein paar kleine Stellen wo ich dachte, das man sich die auschweifende Beschreibung hätte sparen können, aber im Grunde passte sie zur Geschichte.

Diese flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Beim zweiten Teil schau ich gerne auch mal einfach so rein ;)

Ps. Die Begrifferklärung für alle nicht Geister am Ende des Buches ist ziemlich nützlich :)


Leseprobe:

»Tom!«
Ein Monster rüttelte an seiner Schulter. Es war riesengroß, hatte messerscharfe Krallen und roch nach Damenparfüm.
»Tom! Jetzt wach doch mal auf, Mensch!«
Tom öffnete seine Augen einen winzigen Spalt weit. Nina saß kerzengerade neben ihm und machte ein Gesicht, als hätte sie gerade eine Horde Spinnen entdeckt, die eine wilde Kakerlaken-Party auf ihrer Bettdecke feierten.
»Hmmmm?«, brummte Tom. »Was’n los? Ist ja noch nicht mal hell draußen …« Er gähnte.
»Der Wasserhahn läuft.«
»Ach so. Und ich dachte schon, es wär was Schlimmes.« Tom gab dem Kopfkissen ein paar Knuffe und drehte sich zur anderen Seite.
»Das ist was Schlimmes!«
Es klickte, und ein greller Lichtstrahl stach ihm in die Augen. Stöhnend rappelte er sich auf.
»Hörst du das nicht?«, fragte Nina, in ihrer Hand die winzige Taschenlampe, die sie im Urlaub immer mit sich herumschleppte. Wegen der Stromausfälle, die laut Reiseführer in neun von zehn Nächten ganze Hotelanlagen in tiefer Finsternis versinken ließen. Bis jetzt hatten sie nur zehnte Nächte erlebt.
»Der Wasserhahn. Seit ein paar Minuten. Richtig laut. Und geplatscht hat es auch. Geh mal gucken, ja?«
Tom rieb sich die Augen und gähnte noch einmal.
»Hat das nicht Zeit bis nachher?«, fragte er lahm, obwohl er die Antwort schon wusste. Ächzend schwang er die Beine über den Bettrand und angelte nach seinen Flipflops. Leider hatte Nina Recht. Ganz in der Nähe fraß sich ein Gebirgsbach durch das Mauerwerk. Bestimmt eine geplatzte Dichtung. Scheiße.
Die Schiebetür aus Milchglas quietschte leise, als er sie aufschob. Vorsorglich kniff er die Augen zu, während er nach dem Lichtschalter tastete. Im Schein der Deckenstrahler blitzten die weißen Marmorfliesen auf wie Flutlicht im Fußballstadion.

* *

Sonnenaufgang? Jetzt schon? Und so plötzlich? Prima, dann konnten wir ja gleich loslegen. Ich rutschte von dem Brunnenrand herunter und schüttelte mir die letzten Wassertropfen aus dem Fell.
Als ich gestern Abend aus dem schwarzen Sack gekrochen war, in dem mich das Knochengestell mit den gelben Haaren – es hieß Nina, so viel hatte ich noch mitbekommen, einfach Nina und sonst nichts, wie langweilig – in seine Hütte getragen hatte, war ich viel zu müde von der ganzen Aufregung gewesen. Und von dem Agavenwasser, das nach einiger Zeit doch eine gewisse Wirkung zeigte.
Erst nach einem Nickerchen kam ich wieder in Stimmung, auf Entdeckungsreise zu gehen. Ich rutschte also von der riesigen Bank herunter und machte mich auf die Krallen. Im Vorbeigehen winkte ich meinem Stellvertreter aus Ton zu (er hockte in einem Schrank auf irgendwas Weichem, Duftendem und fühlte sich sauwohl – viel wohler als eine Handbreit unter der Erde).
Gut, dass ich im Dunkeln so phantastisch sehen kann. Du liebes Tukanküken, die Hütte war aber mal wirklich vom Feinsten. Nicht mal Löcher in der Decke. Und als ich ein bisschen umherstreifte, was entdeckte ich? Noch ein Zimmer! Das war ja keine Hütte, sondern ein kleiner Palast! Sofort stieg die Frau mit dem einfallslosen Namen in meiner Achtung wieder. Ich war ehrlich gesagt ziemlich schockiert gewesen, als sie den Sklaven einfach mit auf ihre Bettmatte nahm. Das gehört sich doch nicht als Frau von Adel, oder? Aber bitte, die Zeiten haben sich geändert. Wenigstens waren sie friedlich und schliefen sofort ein.
Ich schlüpfte also ungehindert in das Zimmer aus poliertem Kalkstein und musste kurz meine empfindlichen Eulenaugen schließen, so blitzte und funkelte es. Sogar im Dunkeln, weil in der Wand direkt neben dem Eingangstor eine verborgene Fackel vor sich hin flimmerte. Sehr interessant. Musste ich mir bei Gelegenheit mal näher angucken. Wofür der kleine Raum im großen Raum gut sein sollte, der mit einer durchsichtigen Mauer vom Rest getrennt war, fiel mir beim besten Willen nicht ein. Ich fand das Ding aber äußerst unpraktisch, um nicht zu sagen, gefährlich. Man denkt nichts Böses, und – peng. Die Beule auf meiner Stirn würde ich garantiert noch Tage später spüren.
Aber dann entdeckte ich unter einem Deckel verborgen – nein, bei allen Regengöttern, das glaubt mir ja doch keiner.
Als ich fertig war, hatte ich so einen Durst, dass ich in den langen Trog kletterte, wo aus einem schimmernden Rohr ein bisschen Wasser tropfte. Warum man die Dinger jetzt an die Wand hängt, anstatt sie bequem auf den Boden zu stellen, entzieht sich meiner Kenntnis. So blieb ich bei der mühsamen Kletterei auch prompt an einem kleinen Stängel hängen, der seitlich aus dem Rohr herauslugte und – platsch! – rauschte mir ein richtiger Wasserfall entgegen. Ehrlich. Einfach so. Mein Jubeln konnte man bis in die Geisterebene hören, als mir das prickelnde, kühle Nass endlich den ganzen Dreck und Gestank aus dem Fell spülte. So sauber war ich nicht mehr gewesen, seit der letzte Sklave von Nilkatún das Badehaus verrammelt hatte.
Und dann ging die Sonne auf.

* *

Tom schlurfte zu dem Waschtisch, der fast so lang war wie ihr ganzes Badezimmer daheim. Aus dem Wasserhahn schoss das Wasser in einem fingerdicken Strahl ins Becken und gurgelte den Ablauf hinunter. Er rieb sich gähnend die Augen. Nach einem Rohrbruch sah das eigentlich nicht aus. Zu viel Druck auf der Leitung? Überrascht stellte Tom fest, dass sich der Armaturhebel anstandslos nach unten drücken ließ. Sofort kehrte Stille ein. Noch ein tropfender Nachzügler, dann herrschte Ebbe. Also doch keine kaputte Dichtung. Aber wie … Ach, egal.

Tom klopfte sich auf die Wangen und betrachtete griesgrämig das fahle, aufgedunsene Gesicht, das aus dem Spiegel zurückstarrte. Dunkle Schatten lagen unter blutgeäderten Augen. Über den Nasenrücken zog sich ein knallroter Streifen Sonnenbrand. Sein Gehirn bestand aus Hefeteig, der immer weiter aufquoll und gegen seine Stirn drückte. Heute nur Strand. Kein Ausflug, keine Besichtigung, kein Shopping. Gar nichts. Nur faulenzen. Und schlafen. Sein Spiegelbild riss den Mund auf und gähnte.

Eigentlich konnte er auch gleich … Er wandte sich von dem Zombie im Spiegel ab und schlurfte weiter zu der Toilette, die diskret hinter einem Mäuerchen versteckt war. Irgendjemand hatte mal wieder den Deckel nicht runtergeklappt. Tja, aber selber immer meckern. Sein müder Blick wanderte in die Toilettenschüssel und blieb dort hängen. Schlagartig war er wach. Hellwach.

* *

Ja, da machte der Sklave große Augen. Ich hatte ja selbst nicht gewusst, was ich zuerst als Opfer in den cenote schmeißen sollte. Die bunte Bürste, zum Beispiel. Oder das glitschige Dings, das mir dauernd durch die Pfoten rutschte und so herrlich nach limón roch. Aber dann entdeckte ich den Glitzertopf. Mit so einer klaren Flüssigkeit drin, bestimmt pulque. Oder Honigschnaps. Kinich Ahau würde sich ein Loch in seinen dicken Bauch freuen, wenn er das Opfer sah. Das gab ordentlich Punkte.

* *

Tom rieb sich die Augen, aber es blieb dabei. Aus der wassergefüllten Tiefe blitzte ihm der Flakon mit dem sündhaft teuren Parfüm entgegen, nach dem Nina den ganzen Duty Free-Shop am Frankfurter Flughafen abgeklappert hatte. Das Parfüm für alte Weiber mit Pelzmantel und blaugetönter Dauerwelle. Fand er zumindest. Und es war ihm scheißegal, ob das Zeug von einem total angesagten schwulen Modedesigner zusammengemixt wurde oder nicht. Es stank nach Autopolitur, und damit basta. Seine Hand wanderte langsam, ganz langsam, Richtung Spültaste.

»Und? Was war jetzt mit dem Wasserhahn?« Nina konnte sich als Erbe ihres Vorlebens so leise bewegen wie eine Katze, wenn sie wollte. Ihre nackten Füße hatten die Fliesen bestimmt nicht einmal berührt. Seine Hand zuckte zurück.

»Wahrscheinlich irgendwas mit dem Wasserdruck«, log er. »Jetzt ist aber wieder alles o.k.«

»Und das komische Platschen, das ich vorhin gehört hab? Sag mal, wie lange brauchst du denn noch? Ich muss auch.«

Tom entschied sich für die Wahrheit.

»Naja, ich hab den Grund entdeckt. Für das Platschen.« Heldenhaft holte er tief Luft und steckte seinen rechten Arm in die Schüssel.

»Was?« Nina war blitzschnell an seiner Seite. »Ist das mein …«

* *

Also, das war doch echt die Höhe. Ich machte gut Wetter bei Kinich Ahau, und der blöde Sklave holte alles wieder aus dem cenote rauf. Wenn das mal keinen Ärger mit dem Zweithöchsten aller Götter gab ... Ich war nicht dran schuld. Ausnahmsweise.


Interview vom Indiebookday 2016

Kommen wir also ohne lange Reden zum Interview der wunderbaren, netten Marlen Gardner und dem ersten Teil, Tempel, Tod und Tequila, ihrer Buchreihe Krimi-Abenteuer rund um die Welt.


Erstmal Grundlegendes:


1. Wie alt bist du?


Das fängt ja schon mal gut an … Diplomatische Antwort: In meinem Ausweis steht ein Geburtsjahr, das ich nicht akzeptieren möchte. Ich fühle mich deutlich jünger als Ü40 …


2. Woher kommst du?


Jetzt wird’s doch schon einfacher – aus Konstanz am Bodensee. Leider hat es mich nach meinem Studium der Verwaltungswissenschaften jobtechnisch vom schönen See fortgetrieben, was ich oft bedauere. Aber hier am Rande des Nordschwarzwalds, eine halbe (Fahrt)Stunde von Stuttgart entfernt, geht’s mir auch richtig gut. Und der Bodensee ist ja glücklicherweise nicht so weit weg …



3. Und wer bist du so im Alltag? (Familie, Hobby, Job…)


Am liebsten Ganztagsschriftstellerin. Was mit einem Haus und relativ großem Garten nicht ganz einfach ist - und mein Mann möchte ja auch noch bekocht und umsorgt werden … Wenn alles gut geht, kommt demnächst ein kleiner Hund dazu, dann ist erst recht Leben in der Bude.


Für richtige Hobbies fehlt mir momentan eigentlich die Zeit. Ich gehe natürlich liebend gerne mit meinem Mann auf Reisen (wie man an meinen Büchern sieht) und bin das ganze Jahr über in der schönen freien Natur hier in der Umgebung unterwegs. Abends wird auf dem Sofa noch ein bisschen gestrickt, bis die Nadeln glühen - oder die Augen zufallen …


Mittlerweile bin ich hauptberuflich Schriftstellerin (der für mich schönste Job der Welt), davor war ich viele Jahre lang in diversen Banken tätig. Da mir Buchstaben aber deutlich mehr liegen als Zahlen, war der Schritt in die Freiberuflichkeit eigentlich nur eine Frage der Zeit. Jetzt habe ich keinen ‚Job‘ mehr, sondern lebe (und liebe) meine Arbeit.


So, der leichte und kurze Teil ist geschafft ;)


4. Wie bist du auf Idee gekommen ein Buch zu schreiben? Und dann auch noch einen Krimi mit mystischen Hintergrund, einer verlassenen Ruinenstadt mitten im Dschungel Yucatán und deren Geschichte, zu schreiben?


Geschichten mit einer Prise Mystik und Humor habe ich mir schon immer ausgedacht (und teilweise auch zu Papier gebracht) – die Idee zu ‚Tempel, Tod und Tequila‘ flog mir auf den Reisen durch die wunderschöne Halbinsel Yucatán einfach zu. Wenn man die geheimnisvollen Ruinenstädte mitten im Dschungel besucht, die herrlichen Sandstrände an der karibischen Küste, die schön restaurierten Städtchen mit ihren tollen Restaurants, kommen einem die Plot-Ideen ganz automatisch! Und nachdem wir dank eines ausgezeichneten Reiseführers (der im richtigen Leben wie auch im Buch Fernando heißt und einige Gemeinsamkeiten mit dem leicht versponnenen Schamanen aus ‚Tempel, Tod und Tequila‘ hat) die Geisterwelt der uralten Maya-Kultur praktisch ‚live‘ kennenlernen durften, war mir klar, dass in dem Krimi auch ein alux seine Rolle bekommen muss - zusammen mit vielen anderen schlecht gelaunten Göttern und verrückten Geisterwesen … Dass der alux schließlich als (für die Menschenwesen unsichtbarer) Kommentator seinen Senf zu allem und jedem abgibt und eher für Komplikationen sorgt, als seinen Job als Wächterkobold ordentlich zu erledigen, hat sich im Laufe des Schreibens und Überarbeitens ergeben. Die sehr traditionell lebende Bevölkerung Yucatáns hat übrigens bis heute großen Respekt vor diesen Geisterwesen, was man auch an den vielen Opferaltären und Geisterhäuschen sehen kann. Und wer schon mal erlebt hat, dass im Hotelzimmer Fernseher plötzlich mitten in der Nacht angehen, Rasierapparate aus einer (bewachten) Tasche spurlos verschwinden oder merkwürdig angezogene Kinder aus dem Nichts im Dschungel auftauchen (und sofort wieder vom Erdboden verschluckt sind), versteht, warum …


5. Hast du dir all die Dinge über die Azteken ausgedacht oder beruht das auf tatsächlichen Indizien der mexikanischen Kultur, die du für dich genutzt hast?


Maya - die Azteken waren weiter südlich angesiedelt … J Ich habe tatsächlich während der Vorarbeit zu ‚Tempel, Tod und Tequila‘ sehr viel recherchiert, um eine möglichst authentische Geschichte zu schreiben. Irgendwann wurde eine halbe wissenschaftliche Arbeit daraus, die nun wirklich keinen interessiert, der einen spannenden Krimi lesen möchte J. Also habe ich das Meiste wieder gestrichen und die aus meiner Sicht nötigsten Hintergrundinfos einfach als eine Art ‚Wörterbuch‘ im Anhang des Buches angefügt (natürlich vom alux geschrieben, der kennt sich schließlich damit aus J). So kann jeder Leser selber entscheiden, ob er gerne mehr über einen Gott oder einen bestimmten Begriff wissen will.


6. Wie lang hast du ungefähr gebraucht um deine Idee auf Papier zu bringen und zu veröffentlichen?


Geschrieben habe ich die Erstfassung noch während meiner Zeit als Vollzeit-Bankerin und habe dafür praktisch genau ein Jahr gebraucht. Damals war aber noch so viel ‚Info-Müll‘ enthalten (siehe Frage 5), dass ich das Buch erst einmal für über drei Jahre in die Schublade verbannt habe. Dann erst war ich so weit, mich aufs Überarbeiten einzulassen – und aufs Streichen. Aus einem ziemlich blutigen Thriller (mit vielen wissenschaftlichen Anmerkungen J) ist so schließlich ein (hoffentlich) immer noch spannender, aber viel humorvollerer und lockerer Krimi geworden, der im Juli letzten Jahres endlich das Licht der Welt auf Amazon erblickt hat.


7. Was hast du dabei empfunden, als es endlich soweit war?


Mit einem Wort gesagt: ‚jipieeee!‘


8. Welche Charaktere haben die Geschichte mehr behindert als gefördert? Oder was hat dir beim Schreiben am meisten Schwierigkeiten gemacht?


Schwierig war für mich vor allem die Frage, wie weit ich mit dem Genre-Mix ‚Krimi und Mystery‘ gehen kann, ohne dass man die üblichen Lesegewohnheiten zu sehr verletzt. In der Erstfassung waren die Götter und Geisterwesen noch sehr viel präsenter, so dass die Geschichte wirklich eher in einem ‚Paralleluniversum‘ gespielt hat. Jetzt bekommt meistens nur der Leser mit, dass es mehr um uns herum gibt, als wir mit unseren Augen sehen … J


9. Hast du vorher oder nachher noch/schon andere Geschichten geschrieben, die du aber beiseite gelegt hast?


Natürlich! Ich habe schon im Teenageralter mehrere Buchversuche gestartet, die alle im Mystery-Bereich spielten – und wenn ich mir den Erfolg von Vampirromanen und anderen Fantasy-Geschichten ansehe, könnte ich mich in den Hintern treten, dass ich damals nicht ‚dran‘ geblieben bin. Ich hatte die Plot-Ideen schon, als Bella und Edward noch gar nicht geboren waren … J Nein, im Ernst, ich denke, jeder Autor muss seinen Stil erst einmal finden. Und das Durchhaltevermögen trainieren, begonnene Geschichten auch zu Ende zu erzählen – was leichter klingt, als es ist.


10. Was war die aufwendigste Vorarbeit für dieses Buch?


Eigentlich die Reisen nach Mexiko … Die haben aber auch am meisten Spaß gemacht! J Ich träume immer noch davon, dass eines Tages das Finanzamt Recherchereisen steuerlich anerkennt …


11. Hast du ein/mehrere große Vorbilder?


Viele. Ich bewundere Colin Cotterill für seine Fähigkeit, Mystisches und Humorvolles in seine Krimis einzuflechten, ohne dass die Spannung darunter leidet, Joanne K. Rowling und Cornelia Funke für ihre herrlich bildhafte Sprache und die Kunst, so viele Figuren zu einem großen Ganzen zu verbinden, Stephen King für sein Durchhaltevermögen nach einem etwas holprigen Start als Schriftsteller, Agatha Christie und G.K. Chesterton für die überraschenden Wendungen, die sie in ihre Geschichten eingebaut haben, Frank Schätzing für seine Art, ein Buch so zu schreiben, dass man den Hollywood-Film schon vor dem geistigen Auge hat …


12. Hast du ein Konzept beim Aufbau der Geschichte oder schreibst du einfach drauf los, und schaust wie sich alles während dieses Prozesses entwickelt?


Bei ‚Tempel, Tod und Tequila‘ habe ich anfangs noch ganz blauäugig wie früher einfach drauf los geschrieben nach dem Motto ‚ich hab ja sooooo viele Ideen!‘ – und wäre damit beinahe (wie bei meinen Versuchen in ‚Kindertagen‘) auf die Nase gefallen, weil sich der Plot irgendwann so verselbständigt, dass die ganze Spannung flöten geht. In der ersten Überarbeitungsphase habe ich schließlich gelernt, die Geschichte wenigstens grob zu strukturieren und wieder neu aufzubauen. Bei Band 2 namens ‚Leiche ahoi‘, der im April auf den Markt kommt, habe ich von Anfang an relativ klar vorab strukturiert. Und bei meinem aktuellen Projekt, einer locker-leichten Liebesgeschichte, die in Toronto spielt, muss ich die Plot-Notizen eigentlich nur noch ausformulieren.


13.Welchen Fehler darf man deiner Meinung nach beim Schreiben auf keinen Fall machen?


Zu früh aufgeben – oder zu früh veröffentlichen. Klingt komisch, ist aber so. Jeder Autor kennt das tolle Gefühl, wenn er das Wort ‚Ende‘ in die Tastatur tippt. Nach vielen Wochen oder Monaten harter Arbeit am Manuskript ist man jetzt an einem Punkt, wo man der Meinung ist, man habe sein Bestes gegeben (oder dass diesen Schund eh keiner lesen will J). Hat man sicher auch – aber nur für die Erstfassung. Jetzt braucht man einige Zeit Abstand, die man fürs Marketing, das neue Projekt oder Urlaub (J) nutzen kann. Und nach dieser Zeit, die laut Schreibratgebern angeblich am besten gute drei Monate betragen sollte, ist man wieder in Lage, mit Abstand und kritischem Auge die Überarbeitung zu beginnen. Und danach noch eine … Und noch eine … J


14.Welche Ratschläge würdest du jungen Autoren mit auf den Weg?


Siehe Frage 13. Und sich eine gute Lektorin (oder einen guten Lektor) suchen, der mit Holzhammer, Nagelfeile und Skalpell an den Text herangeht. Als Autor ist man leider immer betriebsblind – auch wenn man das Gegenteil hofft … J


Ach ja, und natürlich: nie den Spaß am Schreiben verlieren!


So, jetzt wisst ihr mehr über die liebe Marlen Gardner und Tempel, Tod und Tequila!


Wir hoffen sehr, dass wir zusammen eure Neugier befriedigen konnten und wünschen euch viel Spaß beim Lesen dieses Buches!


Vergesst nicht bei der Autorin vorbeizuschauen, ihr ein Däumchen dazulassen und ihr vielleicht zu sagen wie toll ihr das Buch fandet ;)


https://www.facebook.com/marlengardnerbuch/


Ganz WICHTIG ist es natürlich, wenn ihr das Buch gelesen habt, eine Rezension auf einem oder mehreren der Onlineportale zu hinterlassen! (z.B. das große A ;) )


So zeigt ihr nicht nur, dass das Buch euch gefallen hat und macht ihr eine riesen Freude, sondern sorgt auch für mehr Lust am Schreiben ihrer nächsten Geschichte, sodass wir hoffentlich bald Nachschub bekommen ;)

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Heiße Schokolade: Bittersüße Rettung

Rosalie Lohmann
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Written Dreams Verlag, 30.12.2016
ISBN 9783946726456
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Wir lernen Mia, eigentlich eine lebenslustige Frau kennen, die aber leider von heftigen „Unwohl sein“ geplagt wird, wie die Ärzte das so schön nennen.
Keiner kann sich erklären was los ist und schnell wird sie als Hypochonder und generell als überempfindlich abgestempelt.
Mitten in ihrer Wohnung, wo sie versucht zu entspannen, steht eines Tages plötzlich Dawor aus dem Nichts vor ihr. Ein hinreißender großer Mann, gestählter Körper, blondes Haar vor ihr. – Noch ungewöhnlicher allerdings, er hat riesige Hörner auf den Kopf und riecht nach Schokolade.
Dieser freche Dämon mit großer Klappe muss Mia erstmal klar machen, das er wirklich da ist und nicht nur eine Halluzination, während Mia zunächst versucht tollpatschig möglichst viel Abstand zu gewinnen.

Meine Meinung:
Erstmal ist es ein klare „Wir vögeln uns die Seele aus dem Leib – Geschichte“ und nicht nur im Schlafzimmer. *g*
Die Hintergrundstory an sich finde ich eher ein bisschen platt dargestellt, dafür sind aber die Sexszenen wunderbar farbig beschrieben.
Außerdem ist der Schreibstiel locker und flüssig, was den Spaß noch fördert.
Die tollpatschigen Momente lassen einen Lachen und auch die charakterliche Gegensätzlichkeit der Protas passt gut zusammen.
Schön ist auch dargestellt, das Dawor so überhaupt kein typischer Dämon ist.
Leider kann ich nicht so viel schreiben wie sonst, weil dies ein relativ kurzes Buch ist und ich einfach zu viel verraten würde.

Klar ist, wer auf Bücher mit viel Erotik steht, sollte es sich definitiv durchlesen.
Wer es nicht mag, wird bei so viel Akrobatik vermutlich ab und dann die Augen verdrehn.


Noch zuletzt ein zwiespältiger Kritikpunkt:
Wirklich positiv ist mir aufgefallen, das die Protagonistin Kleidergroße 42/44 hat.
Auch Dawor erwähnt das ihm spindeldürr nicht gefällt und er das „normale/durchschnittliche“ viel lieber mag.
– Hierzu leider dennoch ein dickes fettes ABER!
Nahezu jedes Mal wenn das Gewicht bzw. die Kleidergroße von Mia erwähnt wird, heißt es auch gleichzeitig, „zu dick“, „zu schwer“.
Um hier mal wirklich Subjektiv zu sein (obwohl ich das versuche meist zu vermeiden), das finde ich dann nicht so toll und sogar etwas nervig.

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220 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, werwölfe, vampire, walker, mercy thompson

Spur der Nacht

Patricia Briggs ,
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.01.2009
ISBN 9783453524781
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer kleinen Autowerkstatt. Und sie ist eine Walkerin – das heißt, sie verfügt über die Gabe, sich in einen Kojoten zu verwandeln. Als sie in einen mysteriösen Mordfall hineingezogen wird und auf eigene Faust ermittelt, gerät sie in tödliche Gefahr...

Rezi:
Mercys Leben ist schon immer Unkonventionell gewesen, schließlich ist sie Automechanikerin, kann sie sich in einen Kojoten verwandeln und 2 heiße Werwölfe buhlen um ihre Zuneigung.
Eigentlich bräuchte sie nun wirklich nicht noch mehr Aktion in ihrem Leben.
Doch da kommt ihr ehemaliger Chef und Freund Zee auf Mercy zu und bittet sie um einen Gefallen, den sie nicht ablehnen kann. Schließlich war Zee es der im letzten „Monstervorfall“ dafür gesorgt hat, das Mercy das nötige Rüstzeug hatte um den Bösen zur Strecke zu bringen.

Eine Reihe von Morden im FeenReservat muss aufgeklärt werden und auch wenn das Feenvolk allerhand magische Tricks drauf hat, fehlt es ihnen an einem, nämlich einer guten Nase.
Mercy soll herausfinden, wer sich alles an dem Schauplatz der Morde aufgehalten hat und so feststellen, welcher Geruch an allen Tatorten zu finden und welcher Person zuzuordnen ist.
Im Laufe der Geschichte wird Zee am Mord des vermeintlichen Täters angeklagt und die „Grauen Lords“, die mächtigsten des Feenvolks, fordern das Zee in der Öffentlichkeit den Kopf für diese Tat hinhält.
Mercy versucht alles um ihrem Freund zu helfen, begegnet 2 der „grauen Lords“ und gerät in eine aussichtslose Situation, aus der sie beinah nicht herauskommt.
Wegen eine magischen Gegenstand ist sie in dem wahren Täter hilflos ausgeliefert.

Neben dem ganzen Stress und der Gefahr, sind da natürlich auch noch Adam und Sam.
Sam ist ihre Jugendliebe und wohnt zur Zeit mit ihrem Trailer. Mercy liebt ihn auch immer noch, doch es kommt immer mehr raus, das es vermutlich nicht mehr die Art von Liebe ist, die es braucht um als Paar miteinanderglücklich zu werden.
Adam, der sexy Alphawolf von Nebenan, kommt derweil Mercy immer Näher und scheint langsam aber sicher, all ihre Schutzmechanismen zu knacken.
2 mal muss er in dieser Geschichte eingreifen und Mercys Leben retten.

Sehr schön ist hier auch Bens Figur dargestellt. In den letzten beiden Büchern haben wir schon mitgekriegt, das er eigentlich nicht das Ekel ist, das er so hartnäckig vorgibt zu sein und wir erfahren, weil er Adam unbedingt etwas klar machen muss, warum er so ist, wie er ist.

(auf meinem Blog findet ihr eine LEseprobe ;)  )

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

schottland, hebriden, maler, erbe, vergangenheit

Die gestohlenen Stunden

Sarah Maine ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483426
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Bhalla House, einst herrschaftlicher Stammsitz der Familie, ist wenig mehr als eine Ruine, als Harriet Deveraux auf der entlegenen Insel in den schottischen Hebriden ankommt, um ihr Erbe anzutreten. Doch der verheerende Zustand des Gebäudes bleibt nicht die einzige Überraschung: Unter den morschen Bodendielen wird ein menschliches Skelett gefunden, daneben ein Medaillon mit einer Haarlocke und einer Feder. Die Frage, welches Schicksal sich hinter diesem Fund verbirgt, lässt Harriet nicht mehr los, und sie stößt auf eine tragische Geschichte von Liebe und Verrat. Eine Geschichte, die sich hundert Jahre zuvor hier ereignet hat, deren Schatten aber bis in Gegenwart reicht...

Rezi:
Hier haben wir es mit 2 Zeitebenen zu tun, 1910 und das Heute.

Harriet erbt das „Bella House“ Anwesen auf einer entlegene Insel der schottischen Hebriden und ist erstmal überglücklich.
Sie braucht gerade ein wenig Auszeit von ihrem Leben und so soll Ihr Erbe und die dazugehörige Zeit, die es braucht, es zu begutachten, dazu der nötige Vorwand sein, sich eine Ruhepause zu gönnen. Gleichzeitig plant sie bereits im Kopf aus dem Anwesen ein gehobenes Hotel zu machen.
Doch der Gutachter, der sich das Haus ansieht, hat nicht nur schlechte Neuigkeiten über dessen Zustand, sondern findet gleich auch mal eine Leiche.

Giles, Harriets Freund, möchte am Liebsten gleich alle Pläne seiner Lebensgefährtin in den Wind schießen, versucht aber wegen der dahinter stehenden Investoren alles positiv voranzutreiben und scheint auch sonst nicht gerade „der Bringer“ als solcher zu sein.

Auch alle anderen Figuren die einem so begegnen scheinen, nicht viel von einem Hotel zu halten und die meisten möchten auch lieber nichts mit der Leiche zu tun haben oder über sie reden.

Theo Blake und seine Frau Beatrice, frisch verheiratet, Leben im vergangen Teil unserer Geschichte, vor Rund 100 Jahren, auf dem Anwesen.
So schön das Leben für die junge Braut dort auch ist, langsam nimmt sie immer mehr Verhaltensveränderungen an ihrem Mann war und auch ihre geliebten langen Spaziergänge können ihre Unruhe darüber nicht mehr beruhigen.
Eine wichtige Rolle spielt auch ein junger Mann namens Cameron, denn Theo scheint zunehmend mehr Interesse für ihn zu entwickeln, als an seiner Frau, die er ziemlich vernachlässigt und geht lieber Jagen oder seiner Arbeit als Maler nach.
Auch für Beatrice wird Cameron als Freund sehr wichtig, denn mit ihm hat sie viel mehr gemeinsam als mit ihrem Mann.

Meiner Meinung nach ist bei diesem Roman ein bisschen was schief gelaufen.
Während ich die Figuren noch am Gelungensten finde, auch wenn ihnen etwas an Tiefgang fehlt und Harriets Charakter mehr als gut unselbstständig rüberkommt, sind die Landschaften und eigentlich „wichtigen“ Szenen nicht wirklich fesselnd oder bildlich genug, damit man gefesselt wird.
Schwer ist auch an einigen Stellen die Langatmigkeit zu verdauen.
Für mich war das Buch keine leichte Kost und ich musste immer wieder unterbrechen und „mal“ etwas anderes Lesen.
Da ich Bücher ungern abbreche, habe ich es immer wieder zur Hand genommen.
Und auch wenn ich die Grundidee sehr gut finde, ist die Umsetzung daneben. Die ein oder andere Änderung hätte wirklich eine Verbesserung bringen können.

Trotzdem, meines insgesamt eher schlechteren Eindruck der Buches, danke ich dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

biker, tragische vergangenheit, brutal, kutten, familie

Fucking Biker: Ein Liebesroman (Demon Riders MC 1)

Cassie Love , Amelia Gates
E-Buch Text: 196 Seiten
Erschienen bei Fine Line Verlag, 07.04.2016
ISBN B01E06NDEY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zu unseren Hauptprotas:
Blade ist nicht nur ein Demon Rider, er ist sogar der Präsident. Alle stehen zu ihm und sind ihm loyal. Wies scheint bewundern ihn auch einige um seine Kaltschnäuzigkeit und das er so gut wie immer alles im Griff hat. – Zumindest bis Lucilla in sein Leben stolpert.

Lucilla ist ein junge Frau, die in ihrem Leben nichts anderes kennt als gefangen zu sein. Schon in frühester Kindheit wurde sie von einem Arschloch par excellence entführt, missbraucht und gedemütigt. Eines Tages jedoch schafft sie es endlich zu entfliehen und trifft in der Nähe einer alten verlassenen Kirche auf Blade.

Die Autorinnen haben in Grunde eine gute Geschichte geschrieben.
Auch wenn einige bei den Rezis behaupten sie sei nicht nachvollziehbar, weil sowas ja nicht passiert und sie seit weltfremd.
Hmm, teilweise haben diese Leute wohl recht, Oft kommt es nicht vor, schon gar nicht in Deutschland. Allerdings ist in den USA sowas relativ häufig. Zumindest häufiger als hier. Das sie allerdings auf einen Biker trifft, der ihr hilft….
Mein Gott, dies ist ein Buch. Eine Fantasiewelt, in der eigentlich alles möglich sein sollte, was der Autor sich ausdenkt, solang es zur Grundgeschichte passt.

Nun zur Bewertung der Geschichte.
Ich empfinde den „grausamen Teil“ als gut dargestellt. Ich habe sowas nie erlebt, werde es auch hoffentlich nie auch nur ansatzweise und ich finde es schrecklich wenn Menschen so etwas zustößt.
Aber als ich es gelesen habe, konnte ich mir relativ gut vorstellen, was in Lucilla so vor sich geht und was ihr angetan wurde.
Wermutstropfen allerdings: Ich kenne mich mit Psychologischen Knacksen einigermaßen aus und es ist unrealistisch wie schnell Lucilla über ihre lebenslange Misshandlung und Weltfremdheit hinweg kommt.

Blade und die Bikerszene finde ich eigentlich ganz gut dargestellt. Wie die Meisten kenn ich diese nur aus dem Fernsehn, sowie aus anderen Büchern und das Buch kommt dem, was in meiner Vorstellung so bei Bikern los sein muss recht nah.

Irritiert hat mich ein bisschen Blades Freund Dean, er ist ein seltsam dargestellt, aber diese komische Szene wo er Lucille zu nahe kommt, schieb ich einfach darauf, das er wohl versucht hat sie zu verunsichern und herauszufinden versucht hat, ob sie das alles nicht nur vorgaukelt um an Information über den Club zu kommen. – Das denkt er nämlich eine ganze Weile.

Ansonsten wird in der Geschichte eigentlich auch dargestellt, was ich in anderen Bikerbüchern auch lesen kann. Zusammenhalt der Clubmitglieder, die Behandlung der „Schlampen“ und der „alten Ladys“ und natürlich das alles was außerhalb des Clubs existiert, argwöhnisch betrachtet wird.
Der Schreibstiel (bis auf das viel zu schnelle voranschreiten der Geschichte und Lovestory), ist gut nachzuvollziehn und flüssig erzählt.
Die Hauptcharaktere kommen im Großen und Ganzen gut rüber, die Nebencharaktere weniger.
Allerdings ist das Cover ziemlich grausig und nicht besonders einladend…
Trotzdem, dem zweiten Buch werde ich auch mal auf meine Liste setzen.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

humorvolle liebesgeschichten, liebesgeschichten, badboy, umzug, roman

Wolkenkuss (Liebesroman) (Mondscheinreihe 2)

Luisa Sturm
E-Buch Text: 406 Seiten
Erschienen bei Dezemberkindverlag, 30.07.2016
ISBN B01JF8VP42
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Wenn du willst, was du nicht haben darfst …
Freia könnte schreien! Nicht nur, dass ihre Mutter Hals über Kopf nach München zieht, um mit Falk Berg ein neues Leben zu beginnen. Nein, sie und Schwester Mila sind gezwungen mitzukommen. Nik Berg, ihr neuer Stiefbruder, ist ein einziges Ärgernis! Verwegen, cool und absolut selbstbewusst – ein Bad Boy und Star der Motocross-Szene. Mila ist sofort hin und weg. Seine unbeirrte Art bringt Freia total aus der Spur, doch je mehr sie versucht, ihm aus dem Weg zu gehen, desto unmöglicher werden ihre Gedanken. Sie spürt das heftige Knistern zwischen ihnen und als Mila die Stadt für ein paar Wochen verlässt, steht Freias Welt plötzlich Kopf …

Rezi:
Eigentlich kann man gar nicht mehr so viel Schreiben ohne Spoilern. Die Inhaltsangabe macht einen definitiv neugierig auf diese Liebesgeschichte. Dies ist mein erstes Buch von Luisa Sturm und ich war ziemlich begeistert.

Freias Eltern lassen sich scheiden und das Leben wie es bisher war, gerät vollkommen durcheinander. Prompt gibt es nicht nur einen Stiefvater, sondern auch noch einen großen Bruder.
Freia findet ihn mehr als Heiß, geigt ihm aber wann immer es geht die Meinung.
Sie weiß was sie will oder auch eben nicht will und muss im Laufe der Geschichte erkennen, das nicht immer alles so einfach zu kategorisieren ist.

Nik ist absoluter Motocross-Fan/Fahrer, sieht gut aus, könnte jedes Mädchen haben und hat obendrauf noch seinen eigenen kleinen Fan-Club.
Er hat den klassischen Bad-Boy ruft, ist aber im Grunde einer dieser Kerle, die ihr Herz am rechten Fleck haben.

Die Protagonisten sind sympathisch, reißen einen mit, vermitteln einem die jeweiligen Gefühle sehr gut. Ab und zu möchte man sich einen schnappen und schütteln oder ins Gewissen reden.
Die Geschichte umspielt im Grunde 11 Jahre, daher machen wir auch den Sprung vom Anfang bis zu „wie es jetzt ist“. Und hat einfach Spaß daran zu lesen wie sich alles aufbaut und abläuft.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

dana bate, neuanfang, selbsttreue, liebe

Ein Herz für Muffins

Dana Bate ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734102165
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Sydney Strauss liebt Essen – besonders, darüber zu schreiben. Doch da Jobs im Food-Journalismus so heißbegehrt sind wie die berühmten Cronuts®, bezahlt Sydney ihre Rechnungen, indem sie für einen der größten Egomanen der Fernsehgeschichte arbeitet. Bis dessen neueste Eskapade sie den Job kostet und sie plötzlich gezwungen ist, den grantigen Boss ihrer besten Freundin Heidi um Schichten auf dem Farmer’s Market anzubetteln. Dann, gerade als ihr Privatleben einen erfreulichen Aufschwung erlebt, erhält sie die Chance, die ihre Karriere herumreißen könnte. Doch dafür muss sie es riskieren, alle vor den Kopf zu stoßen, die ihr am Herzen liegen …

Rezi:
Sydney verliert ihren Job als Fernsehproduzentin und ist ein chaotisch-witziger Charakter, der von einem Schlamassel zum Nächsten stolpert.
Nun hat sie bei einer Bäckerei einen Job, inklusive eines knurrigen Chefs namens Rick (der dazu alles anmacht was weiblich ist) und versucht zusätzlich zu dem ganzen Stress ihren Traum „Food-Journalistin“ zu werden zu erfüllen,
Am Abend ihrer Kündigung lernt sie Jeremy in einer Bar kennen. (Wo soll man sonst seinen Frust hinbringen?)
Und die Hochzeit ihrer Schwester muss sie nicht nur durchstehen, sondern sie auch noch so gut wie allein Planen, während sie der Launen der Braut ausgesetzt ist.
Als ihre große Chance kommt, sieht sich Sidney in einer riesen Zwickmühle. Karriere oder alle die sie kennt vor den Kopf stoßen?

Jeremy ist ehemaliger Food Journalist, doch an seinen dunklen Tagen schrieb er bezahlte Einträge und hat sich so einen einschlägigen schlechten Ruf erworben.
Eigentlich ist er ein netter sympathischer Kerl, der sich mit Sidney viel Mühe gibt, doch gerade dieser Punkt könnte ihre Beziehung unwiderruflich zerstören.

Die Autorin scheint sich in Washington (unserem Handlungsort), gut auszukennen und will dieses auch mit vielen Worten beschreiben. Was uns einerseits ein wunderschönes Bild von Orten, Straßen und z.B. Märkten vermittelt, anderseits aber auch Szenen, die etwas Kürze hätten vertragen können, unheimlich in die Länge ziehn.
Auch die Beschreibung der Backwaren in ihrem neuen Job, sind so ausreichend beschrieben, das ich nur empfehlen kann: LEST DAS BUCH NICHT MIT LEEREM MAGEN!

Der Titel „Ein Herz für Muffins“ ist allerdings für mich eine Fragezeichen! Muffins werden selten erwähnt und sie spielen keine zentrale Rolle in irgendeiner Art für die Geschichte.
Dazu noch die Langatmigkeit an manchen Stellen und das vieles auch keine „große Überraschung“ ist, bringen mich auf 3 1-2 Sterne.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Teufelshauch: Second Chance (Hurricane Motors)

Megan Carpenter
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Written Dreams Verlag, 30.09.2016
ISBN 9783946726036
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Teil 2 des Teufelshauch-Zweiteilers

Was soll man tun, wenn man den größten Fehler seines Lebens begangen hat?
Wenn alles, was man sich wünscht, eine zweite Chance ist?
Cage »Teufelshauch« Maddox kann Lily nicht vergessen und beschließt, auf seine eigene Weise einen Versuch zu starten, ihre Vergebung zu erlangen. Doch wer Cage kennt, weiß, dass dieser nur schwer um etwas bitten kann.
Lily ist wenig erfreut, als ihr früherer Fake-Freund urplötzlich vor ihr steht. Noch viel weniger erfreut ist sie allerdings, als dieser ihre alte Publicity-Beziehung aufleben lässt, ohne sie auch nur ein einziges Mal gefragt zu haben.
Getreu dem Motto »Mitgehangen, mitgefangen« willigt Lily um ihres Bruders willen ein, für ein paar Tage den Schein einer Versöhnung aufrechtzuerhalten.
Danach soll jedoch endgültig Schluss sein und Cage ein für alle mal aus ihrem Leben verschwinden.
Doch Lily unterschätzt, wie ernst es dem »Teufelshauch« plötzlich geworden ist.

Rezi:
Lily und Cage
Die brave BWL-Studentin, mit viel Temperament.
Der Bad Boy Rennfahrer mit ausschweifendem Lebensstiel.

Die Inhaltsangabe sagt, eigentlich schon alles was man wissen muss.
Lily und Cage sind zurück! - Endlich!


In diesem Teil lernen wir Cage besser kennen. 1 Jahr und zwei weitere Beziehungen ist es nun her das er Lilly unsanft von sich gestoßen hat und nun erkennt, es kann niemand anderes sein!
Doch gleich mit der ersten Aktion, nämlich die Fake-Beziehung die sie in Band 1 für die Presse gegeben haben, wieder aufleben zu lassen, ohne Lily überhaupt zu fragen, sorgt für Stress zwischen den Beiden.
Man möchte ihn ab und zu für seine Aktionen schlagen, hat aber auch verdammt viel Spaß beim Lesen.
Lily lasst sich wieder breitschlagen, denn auch diesmal steht das Ansehen des Rennstahls und vor allem ihres Bruder auf dem Spiel.

Nachdem Lily von Cage so gemein abserviert wurde, hat sie trotzdem noch einmal gewagt und führt nun eine ersthafte Beziehung mit Elias. Liebe ist es für sie nicht wirklich das, was sie bei ihm hält, eher das Gefühl von Sicherheit, die sie bei Cage die ganze Zeit vermisste. Da ist es kein Wunder das die Schmetterlinge in ihrem Bauch wieder aufflattern, als Cage seine Aktionen startet um Lilly wieder für sich zu gewinnen. Doch kann sie dieses Risiko wirklich wieder eingehn? Kann eine Beziehung mit Cage klappen?


Fazit:
Die Autorin hat in diesem Buch weitergemacht, wie sie im ersten begann.
Die Personen kommen fühlbar rüber. Der Schreibstiel ist flüssig und fesselnd.
Man fiebert mit! - Und die heißen Szenen, lassen einen mitbrennen *grins*
Danke an die Autorin und den Verlag für dieses tolle Werk!

(Auf meinem Blog findet ihr auch eine Leseprobe aus Kapitel 7 ;) )

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69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

borkum, liebe, insel, sylvia lott, nordsee

Die Inselfrauen

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734100598
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Roman haben wir es mit 3 interessanten Protas zu tun, die auf 2 Zeitebenen agieren. 2010 u 1967.
Nina (61 Jahre), ihre Tante Theda (ca. 80 Jahre) und ihre Nichte Rosalie (um die 20).
Alle haben unterschiedliche Ziele in ihrem Leben, die am Ende doch alle auf dasselbe hinauslaufen. Ihr Leben mit Jemanden verbringen, der genauso an die Liebe glaubt, wie sie selbst.

Nina, Journalistin kehrt nun für eine dringend benötigte Auszeit nach Borkum zurück. Sie hat ihre große Liebe vor Jahren hier verloren und trauert ihm noch hinterher, obwohl er sich nie mehr bei ihr gemeldet hat.

Rosalies Freund ist schon eine Weile in China und sie möchte ihn natürlich lieber zu Hause haben, um endlich sesshaft mit ihm werden und eine Familie gründen zu können. Sie arbeitet im Verlauf der Geschichte in einer Frühstückspension und schreibt außerdem noch ihre Diplomarbeit, bei der Nina ihr hilft.

Theda führt schon seit Jahren eine Pension, doch da der Fortschritt vor nichts Halt macht, läuft es hier auch immer schlechter als Früher und nur noch Rosalie hilft ihr. Indes entdeckt sie wie es sein kann seinen zweiten Frühling zu erleben, doch leugnet es eine ganze Weile.

Fazit:
Es herrscht ein angenehmer, lockerer Schreibstil vor, der die Geschichte recht flüssig erzählt, auch wenn sie ziemlich voraussehbar wird. Mich persönlich stören ein bisschen die verschiedenen Zeitebenen, aber sie sind kein großes Hindernis und Rosalies recherchierten Geschichten über das frühere Leben der Borkumer Frauen war für mich ein bisschen zu trocken.
Jedoch muss jede der drei Frauen dafür kämpfen, sich überwinden, nichts wird ihnen geschenkt das sie voran kommen und so bleibt die Geschichte immer interessant. Eine Mischung über das Leben, die Liebe, Veränderungen und auch Intrigen in der man lernt aus seinen Fehlern zu lernen, aber es ist nie zu spät etwas zu ändern.

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(120)

226 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, vampire, werwölfe, gestaltwandler, walker

Bann des Blutes

Patricia Briggs ,
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.06.2008
ISBN 9783453524002
Genre: Fantasy

Rezension:

Mercys Leben als Automechanikerin könnte so einfach sein.
Allerdings ist sie etwas Besonderes, denn sie kann sich blitzschnell in einen Kojoten verwandeln. Ihr hinterer Nachbar Adam ist der Alpha des hiesigen Werwolfrudels (und absolut heiß), ihre Jugendliebe Sam, ebenfalls Werwolf aus einem anderen Rudel, lebt in ihrem Gästezimmer, ihr ehemaliger Chef ist Jemand von Feenvolk und steht ihr väterlich Nahe. Dessen Sohn ist einer ihrer engsten Freunde, genauso wie ein nicht gerade typischer Vampir der Scooby-Doo ziemlich zu verehren scheint.

Eben jenem Vampir, Stefan, schuldet sie einen Gefallen, den er in diesem Band gleich am Anfang einfordert.
Mitten in der Nacht bittet er Mercy ihn als Kojotin in ein altes Motel zu begleiten, wo Stefan für seine Siedhe einen Vampir zur Rede stellen soll.
Leider ist dies schwerer als Gedacht, denn wie sich herausstellt ist dieser Vampir von einem Dämon besessen, dem es nur um Blut und Zerstörung geht.

Nachdem beide diese Nacht überstehn, müssen sie der hiesigen Vampirsiedhe alles Berichten und wir erfahren einige Dinge über Mercys Seite als Walker (also als Kojote) und mehr über Siedhe und auch über Wulfe, der noch gruseliger rüber kommt, als die eigentliche Herrin Marsilla.

Neben vielen spannungsgeladenen Szenen, muss Mercy sich auch noch mit ihren Gefühlen für Adam und Sam auseinandersetzen, die beide ihre Nähe suchen.
Besonders hilfreich ist für sie allerdings nicht, zu versuchen Mercy außen vor zu lassen, während die Wölfe versuchen Stefan zu helfen, den besessenen Vampir auszuschalten.
Denn allein seine Anwesenheit sorgt für eine höhere Verbrechenrate unter Menschen.
Wie sich allerdings herausstellt, ist wirkt er aber auch negativ auf die magische Gemeinschaft und lässt sie ziemlich schnell die Kontrolle verlieren.

Nachdem Stefan und ein paar Wölfe schließlich verschwunden sind, bittet Mercy das Feenvolk um Hilfe, die sich zuerst weigern, doch gegen Mercys offene, ehrliche Art schließlich nicht ankommen und ihr Waffen zur Verfügung stellen.

Fazit:
Wie schon beim ersten Teil in meiner Rezi erwähnt ist diie Mercy Thompson Reihe ist eine meiner Liebsten.
Ich mag ihre freche und selbstbewusste Art. Besonders auch ihre Hilfsbereitschaft und ihre moralischen Ansichten.
Sie kann einfach nicht still sitzen, wenn es etwas gibt, gegen das sie angehn kann.
Es ist eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen und nachvollziehbaren Charakteren.

Reihenfolge:
01 - Ruf des Mondes
02 - Bann des Blutes
03 - Spur der Nacht
04 - Zeit der Jäger
05 - Zeichen des Silbers
06 - Siegel der Nacht
07 - Tanz der Wölfe
08 - Gefährtin der Dunkelheit (12. Dez 16)

Auf meinem Blog findet ihr auch eine Leseprobe ;)

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

drachen, mi5, schottland, feen, liebe

Dunkle Flammen

Donna Grant , Ingrid Klein
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.07.2015
ISBN 9783453316805
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist wirklich ein schönes Buch. Allerdings mit ein paar Aufbaufehlern und das vermiest einem das Lesen ziemlich, wie ich finde.

Denae Lacroix ist die beste Agentin des britischen Geheimdienstes, und sie hat einen Auftrag: das Gelände der offensichtlich gefährlichen Firma Draegan Industries in den schottischen Highlands auszuspionieren. Während Denae und ihr Kollege eine Höhle erkunden, stellt sich heraus, das Denae eigentlich als Opferlamm dienen soll, um irgendwas anzulocken, von dem sie keine Ahnung hat. Doch sie kann sich bei einem Zweikampf gegen ihren Kollegen durchsetzen und tötet ihn. Leider bricht sie danach schwer verletzt zusammen.

Kellan, der als Drache schon mehrere hundert Jahre geschlafen hat, wird durch den Kampf direkt vor seiner Höhle geweckt und beobachtet. Eigentlich verabscheut er die Menschen, doch als Deane leblos am Boden liegt, beschließt er sie zumindest zu seinen Freunden zu bringen.

Während Deane eine taffe, hübsche amerikanische Agentin beim MI5 ist/war, ist Kellan ein etwas grimmiger (und wie sollte es anders sein?), dennoch sehr gutaussehender Zeitgenosse, der von Deanes frischen Wesen völlig eingenommen wird. Leider verwendet die Gegenseite Deane als Druckmittel gegen Kellan und es kostet Beide sehr viel Willenskraft zueinander zu stehn, obwohl sie sich gerade näher gekommen waren.

Es stellt sich heraus, das hinter allem eine große Verschwörung steckt, ein unbekannter hat den MI5 infiltriert und benutzt ihn nach Belieben, um dafür zu sorgen das sich die Drachen outen müssen. Außerdem ist der Hass des Unbekannten mehr oder weniger auf Kellan gerichtet und seine verbündeten die Dunklen Elfen, sind ganz scharf drauf ihn gefangen zu nehmen.

Fazit:
Im Grunde hätte dies eine wirklich tolle Geschichte sein können!
Die Drachenkönige, die helle Fee Rhi, Deane und Kellan und die Bösewichte kommen alle ziemlich gut zur Geltung.

Leider jedoch gibt es in diesem Buch so viele Backgroundinformationen, das man sich ständig fragt, „Was zum Teufel hab ich verpasst? Gibt es noch einen anderen Band?“
Viele Bindungen zwischen den Feen und Drachen, sowie den Drachen untereinander, sind unklar. Genauso wie die Geschichte der Helfer, die am Rand der Geschichte auftauchen.

Wie ich in einer anderen Rezension zufällig lesen konnte, ist dieses Buch Teil einer englischen Reihe der Autorin und eigentlich der 4. Band, der warum auch immer, in Deutschland als erster Teil heraus kam.

Alles im Allem also ein schönes Buch, aber mit den Bänden davor, hätte er auch 5 Sterne verdient.
So wird man einfach mitten ins Geschehn geworfen, mit tausenden Fragezeichen und kann sich an der flotten Erzählweise und den heißen Szenen gar nicht wirklich erfreuen!

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vampire, anita, edward, laurell k. hamilton, werwölfe

Herrscher der Finsternis

Laurell K. Hamilton
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.06.2010
ISBN 9783404164424
Genre: Fantasy

Rezension:

Grundlegendes:
Falls ihr die richtige Reihenfolge sucht, hier die ersten 15
01 - Bittersüße Tode
02 - Blutroter Mond
03 - Zirkus der Verdammten
04 - Gierige Schatten
05 - Bleich Stille
06 - Tanz der Toten
07 - Dunkle Glut
08 - Göttin der Dunkelheit
09 - Herrscherin der Finsternis
10 - Ruf des Bluts
11 - Jägerin des Zwielichts
12 - Nacht der Schatten
13 - Finsteres Verlangen
14 - Schwarze Träume
15 - Blinder Hunger

Anita Blake ist Animator in St. Louis.
Ihre Welt ist relativ ungewöhnlich. In Amerika sind Vampire mittlerweile als Wesen anerkannt worden und werden durch Gesetze geschützt.
Eigentlich ist ihr Hauptberuf bei Animator.Inc, die Erweckung der Toten, also Zombies herbei rufen. Meistens um Angehörigen noch einmal die Möglichkeit zu geben mit einem Verstorbenen zu kommunizieren.
Nebenbei und als eigene „Berufung“ ansehend, ist sie auch Scharfrichter, Vampirtöter mit Lizenz. Und arbeitet mit der Polizei bei den ungewöhnlichen Fällen des „Spukkommandos“, wie die Einheit liebevoll verspottet wird, zusammen.
Sie arbeitet nebenbei sogar daran das auch Gesetze für Zombies auf den Weg gebracht werden, um diese ebenfalls zu schützen.
Eigentlich ist ihr Leben wie bei jedem Anderen durchstrukturiert, nur eben mit einem abgefahren Beruf und nächtlichen Arbeitszeiten.
Ein paar Freunde, ein nerviger Geldhai als Chef, Papierkram, Klienten die man mag oder nicht mag und Termine nachts auf dem Friedhof.
Ihre große Klappe, aber auch ihre Aufrichtigkeit, gemischt mit ihren moralischen Ansichten bringt sie oft zusätzlich in Schwierigkeiten.

Rezi:
Die Geschichte in Band 8 (Göttin der Dunkelheit) endet mit einem kleinen Cliffhanger und wird hier fortgesetzt.
(Bitte beachten! Teilweise plastisch beschriebene Leichen/Verletzungen)

Agent Bradford erklärt, er wollte Anita für seine FBI - Einheit, allerdings wäre das von den hohen Tieren abgelehnt worden. Dennoch wurde Anitas Akte markiert und er wart sie davor. Ich bin gespannt wie sich das auf die folgenden Bände auswirken wird.

Oh Wunder, Anita scheint sich mit einem der örtlichen Polizisten gleich auf Anhieb freundschaftlich zu verstehn und Detektiv Ramirez, tröstet sie sogar ein wenig. Er deutlich mehr Zutrauen in Anitas Fähigkeiten, als die restlichen Polizisten.

Bernardo, einer von Edward Kopfgeldjägerfreunden und Anita verfolgen zeitweilig eine andere Spur. Im ersten Band fand Anita ihn von Anfang heiß, was sie zunächst auf ein paar Angewohnheiten schob, die er mit Richard gemeinsam hat. Inzwischen fragt sie sich ob sie nicht chronisch unterv***** ist.
Bernardo selbst kann sich zwischen der sexuellen Spannung und einem Konkurrenzempfinden nicht entscheiden.

Die gehäuteten Menschen werden nun auch immer gefährlicher und wollen Fleischfressen. Obwohl alles dagegen spricht. Hat Anita es mit Zombies zu tun?
Das mysteriöse Wesen, das hinter allem Steck scheint immer mehr und mehr an Macht zu gewinnen und Anita dabei an den Rand des Todes zu treiben.

Eine Hexe wird zur Hilfe gerufen und sich mit einem weiteren Totenbeschwörer ausgetauscht. Und Ärger gibt es vom örtlichen Werwolfrudel auch noch.

Das Ende ist allerdings etwas schwach.

Schreib- und Übersetzungsfehler sind häufig vorhanden.

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vampire, liebe, lil, werwölfe, mord

Beiß mich, wenn du kannst

Kimberly Raye , Bettina Oder
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Lyx, 19.05.2009
ISBN 9783802581694
Genre: Fantasy

Rezension:

In Band zwei ist die (für ihre Welt) ungewöhnliche gebürtige Vampirin Lil, mit ihrer Datingagentur schon ein ganzes Stück weiter. Immer mehr Menschen, Vampire und andere Wesen, wollen ihre Hilfe. Trotzdem ist es manchmal sehr schwer für Lil einen passenden Partner für ihre vielfältige Kundschaft zu finden.

In diesem Fall für Viola, die Nachbarin ihres Vaters, braucht sie 28 sexfreudige Männer, die dem Status „dominant, anziehend und muskelbepackt“ entsprechen. Was an sich ja schon schwierig genug ist, wäre da nicht die Dauerfehde wegen der Grundstücksgrenze zwischen eben Viola und ihrem Dad, der davon natürlich nichts wissen darf oder extrawünsche das Aussehn betreffend.

Plötzlich wird Lil des Mordes verdächtigt, kann nirgends hin und flüchtet schließlich zu Ty Bonner. Dem heißen, verwandelten Vampir und Kopfgeldjäger, von dem sie sich eigentlich fernhalten wollte.
Während Ty sein bestes gibt, Lil irgendwie zu helfen, treibt sie ihn in den Wahnsinn und hält zusätzlich anscheinend nicht viel von ihrer Sicherheit.
Auch die liebe Mama, findet neben den Beziehungstrubel um den jüngsten Sohn, immer noch hartnäckig Zeit Lil mit einem gebürtigen Vampir verkuppeln zu wollen.

Nebenbei scheint ihr jüngster Bruder Jack endlich mal erwachsen zu werden und die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. – Mit einem Menschen.
In der Welt der gebürtigen Vampire ist dies ein absoluter Skandal und während das weibliche Familienoberhaupt vorne rum so tut als könnte man damit leben, werden hinten rum Pläne geschmiedet.
Lil tut ihr bestes die „dunklen Pläne“ ihrer Mutter zu verhindern ohne alle zu gefühlsmäßig zu verletzten.

Fazit:
Der Schreibstiel bleibt wie m ersten Band einfach, frisch und locker.
Man kann die Geschichte gut lesen und die Handlungsorte sind gut beschrieben.
Immer noch wird viel Aufhebens um ihre Einstellung „Vampire tragen so viel Schwarz, so bin ich ja mit meinem flippigen Klamotten nicht und überhaupt bin ich anders“ gemacht. Das ist nach wie vor ziemlich nervig.

Reihenfolge:
Vampire in the City 01 - Suche bissigen Vampir fürs Leben
Vampire in the City 02 - Beiß mich, wenn du kannst
Vampire in the City 03 - Sarggeflüster
Vampire in the City 04 - Lebe lieber untot
Vampire in the City 05 - Natürlich mit Biss

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werwölfe, gestaltwandler, vampire, fantasy, walker

Ruf des Mondes

Patricia Briggs
Flexibler Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.10.2007
ISBN 9783453523739
Genre: Fantasy

Rezension:

Mercy lebt in den Tri-Cities, (drei benachbarten Städten Kennewick, Richland und Pasco bestehende Metropolregion im Südosten des US-amerikanischen Bundesstaates Washington) arbeitet in ihrer eigenen Werkstatt und führt eigentlich ein ziemlich ruhiges Leben, trotz der Tatsache, das sie sich in einen Kojoten verwandeln kann. Wohnt in einem Trailer und kommt gut über die Runden.

Hinter ihrem Grundstück, wohnt der örtliche Alphawerwolf Adam Hauptman.
Mit ihm steht sie regelmäßig auf kleinen/großen Kriegsfuß, weil er wie alle Werwölfe (und besonders da er der Alpha ist) ziemlich dominant ist.
Jedes Mal wenn sie sich streiten, z.B. weil Mercys Katze Medea bei Adam rumlungert (dem das aber insgeheim gefällt), verziert bzw. verschandelt Mercy ein altes Autofrack in ihrem Karten, das Adam aus dem Schlafzimmerfenster aus sehen kann und treibt den Ordnungsfreak so in den Wahnsinn.

Aber auch sonst lässt sie sich ungern viel von Jemanden sagen und wenn ihr was so gar nicht gefällt, kann es sein, das sie im ersten Moment ziemlich vernünftig reagiert und sich später dafür rächt. (wie z.B. mit dem Auto)
Das Adam sie als „Gefährtin“ beansprucht hat, mit dem Vorwand das sie vor dem restlichen Rudel sicher ist (weil Wölfe Kojoten eigentlich fressen), gefällt ihr ganz und gar nicht. Allerdings herrscht zwischen den Beiden eine ständige Anziehung, doch da Mercy bei Werwölfen aufgewachsen ist, hat sie Angst eine Beziehung mit einem einzugehn.

Aufregung kommt In Mercys Leben durch Mac. Er ist ein Ausreißer, dem schlimmes wiederfahren ist und um einen unter der Hand bezahlten Job bittet.
Er wurde unfreiwillig zu einem Werwolf gemacht und nachdem er fast von den Tätern umgebracht wird, stellt Mercy ihn Adam vor.
Kurz darauf wird das Rudel angegriffen, Mac getötet, Adam schwer verletzt und Adams Teenagertochter Jesse entführt.
Da die Situation verfahren ist, bringt Mercy Adam in einer Nacht und Nebel Aktion zu Bran, dem Alpha aller Wölfe und seinem Rudel, in Sicherheit.

Dort trifft sie auf Samuel Cornick, ihre große Teenagerliebe, der allerdings aus den falschen Gründen mit ihr zusammen sein wollte. Leider ist einzig er verfügbar und dominant genug, mit zurück zu fahren und einen verletzten Alpha unter Kontrolle zu halten, während sie versuchen herauszufinden wo Jesse ist und was die Geschichte mit Mac/ dem Angriff zu bedeuten hat.

In Adams Rudel scheint es Verräter zu geben und die örtliche Vampirsiedhe, macht es mit einem Übergriff auf Sam auch nicht leichter bei den Ermittlungen voranzukommen.

Fazit:
Die Mercy Thompson Reihe ist eine meiner Liebsten.
Ich mag ihre freche und selbstbewusste Art. Besonders auch ihre Hilfsbereitschaft und ihre moralischen Ansichten.
Es ist eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen und nachvollziehbaren Charakteren.

Reihenfolge:
01 - Ruf des Mondes
02 - Bann des Blutes
03 - Spur der Nacht
04 - Zeit der Jäger
05 - Zeichen des Silbers
06 - Siegel der Nacht
07 - Tanz der Wölfe
08 - Gefährtin der Dunkelheit

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vampire, liebe, vampir, partnervermittlung, werwölfe

Suche bissigen Vampir fürs Leben

Kimberly Raye
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei EGMONT Verlagsgesellschaften mbH, 15.01.2009
ISBN 9783802581687
Genre: Fantasy

Rezension:

In dieser Vampirwelt sind die geborenen Vampire meistens Snobs, denen es neben Geld scheffeln, nur um gute Orgasmus- und Fertilitätsraten (Fruchtbarkeit) geht, damit vielen kleine Babyvampire die Welt bevölkern.
Sie halten sich von gewandelten Vampiren fern und sehen sie als Unterschicht an, genauso wie alle anderen andersartigen Wesen.

Gräfin Lilliana Arabella Guinevere du Marchette, am liebsten Lil genannt, ist immer anders gewesen, sie interessiert nicht für einen ewigen Gefährten den sie nicht lieb, verzichtet lieber auf das olle Standart-Schwarz-Outfit und trägt lieber bunte Designerklamotten.
Nach 500 Jahren lebt sie immer noch zu Hause bei den Eltern, hat keinen Job und ist obendrein auch noch Single.
Jetzt hat sie die Nase voll davon, behütet und bedrängt zu werden und will ihr eigenes Geschäft gründen. Singlebörse für Vampire, Werwölfe und Co. Namens Dead End Dating.
Ihre Familie ist keine besonders große Hilfe. Ihr Vater ignoriert Ihre Wünsche und bereitet alles für einen Einstieg in den Familienbetrieb für sie vor (Vorher würde sie lieber Sterben und Tod bleiben), Ihre Mutter will sie andauernd verkuppeln und ihre 3 Brüder stehn auch nicht hinter ihr.

Ty Bonner ist ein Kopfgeldjäger und hat noch etwas von dem Cowboy in sich, der er mal vor seiner Wandlung gewesen war.
Er ist auf der Suche nach einem Serienkidnapper, der sich seine Opfer im Kreis von Dating-Agenturen/Zeitungen sucht, weshalb er schließlich auch bei Lils neuer Firma vorbeischaut um zu warnen und Infos einzuholen.
Es funkt von Anfang an zwischen den Beiden, doch der vermeintlicher Klassenunterschied scheint zunächst ein Hindernis zu sein.

Fazit:
Der Schreibstiel ist einfach, frisch und locker.
Man kann die Geschichte gut lesen und die Handlungsorte sind gut beschrieben.
Allerdings ist unsere Heldin ein wahrer Shopaholic und viele ihrer Einkäufe, Modemacken und teuren Vorlieben, werden sehr genau beschrieben. Was meiner Meinung nach (und ja, natürlich ist das subjektiv), das Gesamtergebnis ziemlich herabdrückt und nervig ist. (erinnert so auch stark an die Betsy Taylor-Reihe, genauso wie das Cover)
Die Klischee über Vampire, sind hier ziemlich breit gefächert. Von den Uralten, bis zu den Neuen Versionen ist hier mal alles vertreten, was auch ein bisschen verwirrend ist.

Reihenfolge:
Vampire in the City 01 - Suche bissigen Vampir fürs Leben
Vampire in the City 02 - Beiß mich, wenn du kannst
Vampire in the City 03 - Sarggeflüster
Vampire in the City 04 - Lebe lieber untot
Vampire in the City 05 - Natürlich mit Biss

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, montana, cowboy, ranch, country

Big Sky Country - Das weite Land

Linda Lael Miller , Jutta Zniva
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2013
ISBN 9783862787432
Genre: Romane

Rezension:

Slade Barlow, Sheriff in Parable, ist der uneheliche Sohn und hatte nie und nimmer damit gerechnet irgendwas zu Erben nachdem sein Vater stirbt. Er wurde 35 Jahre lang ignoriert. Als er und sein Halbbruder Hutch, beide können sich auf den Tod nicht ausstehn, erfahren das Erbe geht zu gleichen Teilen an die Beiden, ist der Schock erstmal groß.

Hutch Carmody ist bisher immer der Liebling gewesen. Der eheliche Sohn, der alle Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommen hat. Er will alles einfach nur für sich und bietet Slade gleich an ihm seine Hälfte des Erbes anzukaufen. Schließlich würde das bedeuten die Hälfte der Range zu verlieren. Doch dieser muss erstmal darüber nachdenken.

Joslyn Kirk ist nach Parable zurückgekommen. Sie hat ihre Softwarfirma verkauft, bei ihrer beste Freundin Kendra einen Job und will mal sehn wies weiter geht.
Vor Jahren jedoch hat ihr Vater sein Geschäft in den Bankrott geführt und einige Anwohner sind nach dem Verlust ihrer Ersparnisse noch immer schlecht auf ihre Familie zu sprechen.
Sie hat große Schuldgefühle deswegen und heimlich über eine Anwaltskanzlei, all ihr Geld an diese Opfer auszulassen. Kann sie in Parable glücklich werden oder muss sie wieder fort?

Kendra ist die erfolgreiche Immobilienmaklerin der Stadt, hat eine unglückliche Ehe hinter sich und glaubt nur noch ganz tief in ihrem Inneren an die Liebe. Hat das aber sorgfältig unter jeder Menge Schutt begraben.

Slades Stieftochter Shea, 16 Jahre jung, will plötzlich bei ihm wohnen, weil ihre Mutter sie auf ein Internat schicken will. Denn Shia hat wegen der neuen Beziehung ihrer Mutter etwas über die Stränge geschlagen und soll das traute Paar nicht stören.
Es wird sich darauf geeinigt, das sie erstmal den Sommer bei ihm verbringt.

Slade und Joslyn fühlen sich zueinander hingezogen, wollen es beide aber erstmal nicht wahrhaben und hängen noch ziemlich an der Vorstellungen fest, die sie früher einmal von dem jeweiligen anderen hatten.
Slades Mutter und seine Exfrau merken gleich etwas von dem gegenseitigen Interesse der Beiden, doch natürlich wird alles von Slade geleugnet. Genauso wie es Joslyn bei Andeutungen von Kendra tut.
Kann aus den Beiden wirklich was werden?

Auch Hutch und Kendra verbindet eine gemeinsame Geschichte. Beide sind tief verletzt und trauen sich ebenso wenig aufeinander einzugehn. Als Kendra nach England zu ihrem Exmann fliegt, weil er todkrank ist, beginnt Hutch zu zweifel ob sein Verhalten richtig ist.

Fazit:
Eine kleine klassische Cowboy-Geschichte, die einem ein wenig die Zeit vertreibt und bei der man ein bisschen Träumen kann.
Nicht wirklich Anspruchsvoll, keine große Aktion, aber schön zu lesen.
Allerdings war das Ende mehr als vorhersehbar und viel zu wenig ausgeschmückt.

Reiehnfolge:
Big Sky 01 - Country - Das weite Land
Big Sky 02 - Mountain - Der Berg der Sehnsucht
Big Sky 03 - River - Am reißenden Fluß
Big Sky 04 - Summer - Zeit der Entscheidung
Big Sky 05 - Wedding - Hochzeitsglück in Montana
Big Sky 06 - Secrets - Antwort des Herzens

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153 Bibliotheken, 0 Leser, 8 Gruppen, 6 Rezensionen

vampire, anita blake, edward, werwölfe, morde

Göttin der Dunkelheit

Laurell K. Hamilton , Angela Koonen
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 20.03.2010
ISBN 9783404164103
Genre: Fantasy

Rezension:

Grundlegendes:
Falls ihr die richtige Reihenfolge sucht, hier die ersten 15
01 - Bittersüße Tode
02 - Blutroter Mond
03 - Zirkus der Verdammten
04 - Gierige Schatten
05 - Bleich Stille
06 - Tanz der Toten
07 - Dunkle Glut
08 - Göttin der Dunkelheit
09 - Herrscherin der Finsternis
10 - Ruf des Bluts
11 - Jägerin des Zwielichts
12 - Nacht der Schatten
13 - Finsteres Verlangen
14 - Schwarze Träume
15 - Blinder Hunger

Anita Blake ist Animator in St. Louis.
Ihre Welt ist relativ ungewöhnlich. In Amerika sind Vampire mittlerweile als Wesen anerkannt worden und werden durch Gesetze geschützt.
Eigentlich ist ihr Hauptberuf bei Animator.Inc, die Erweckung der Toten, also Zombies herbei rufen. Meistens um Angehörigen noch einmal die Möglichkeit zu geben mit einem Verstorbenen zu kommunizieren.
Nebenbei und als eigene „Berufung“ ansehend, ist sie auch Scharfrichter, Vampirtöter mit Lizenz. Und arbeitet mit der Polizei bei den ungewöhnlichen Fällen des „Spukkommandos“, wie die Einheit liebevoll verspottet wird, zusammen.
Sie arbeitet nebenbei sogar daran das auch Gesetze für Zombies auf den Weg gebracht werden, um diese ebenfalls zu schützen.
Eigentlich ist ihr Leben wie bei jedem Anderen durchstrukturiert, nur eben mit einem abgefahren Beruf und nächtlichen Arbeitszeiten.
Ein paar Freunde, ein nerviger Geldhai als Chef, Papierkram, Klienten die man mag oder nicht mag und Termine nachts auf dem Friedhof.
Ihre große Klappe, aber auch ihre Aufrichtigkeit, gemischt mit ihren moralischen Ansichten bringt sie oft zusätzlich in Schwierigkeiten.

Rezi:
Vorsicht, dies ist ein Zweiteiler!
Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und wird erst in einem neuen Band fortgesetzt. (Bitte beachten! Teilweise plastisch beschriebene Leichen/Verletzungen)

Edward, als Kopfgeldjäger unter dem Namen „der Tod“ bekannt, ruft zur Schlacht in Santa Fe. 12 Tote wurden bisher gefunden, 10 Menschen werden vermisst, 6 liegen brutal misshandelt, nicht ansprechbar im Krankenhaus und obwohl er so viel Erfahrung hat, weiß er nicht welche Monster es getan haben.
Edward ist sowieso ein interessanter, soziopathischer Nebencharakter, der nach seinen eigenen Regel spielt und Anita meistens Loyal ergeben ist, sie aber auch umbringen würde.
Bisher wissen wir nur von eine legalen Identität bei der er als „Ted Forrester“ sogar mit der Polizei zusammenarbeitet. Und erfahren in diesem Band etwas mehr über sein Leben und seinen Charakter, Es verwirrt Edward sogar selbst, was in dem Leben seines alter Ego so vor sich geht.

Anita schuldet Edward noch einen gefallen, weil sie einmal Jemanden erschießen musste, den er eigentlich zur Verstärkung mitgebracht hat um sie vor einem Auftragskiller zu schützen. Also bleibt ihr keine andere Wahl, denn „der Tod“ hat ihr damals unmissverständlich klar gemacht, das er sonst sie tötet.

Kaum hat Anita sich einen kleinen Überblick über die Leichen verschafft, wird sie von einem übereifrig religiösen Polizisten aus dem Fall gedrängt.

Edward, zwei weitere kuriose Kopfgeldjäger und Anita verfolgen daraufhin erstmal andere Spuren und treffen sich mit der Meisterin der Stadt.
Dieses Szenen dieses Treffens, insbesondere der Show, sind ziemlich in die Länge gezogen und ausgeschmückt, sodass ich sie teilweise nur überflogen hab.

Gegen Ende dieses Bandes kommt das FBI wieder hinzu, inzwischen mit ihrem eigenen Sonderkommando und Agent Bradley Bradford, den wir aus einem früheren Buch kennen, holt Anita und Edward wieder mit ins Boot. Sodass sie im zweiten Teil dieser Geschichten (Band 9) wieder voll mitwirken.

Fazit:
Für mich war es schon ein bisschen schockierend, was Edward als Ted Forrester so alles treibt und wie er einfach eine gänzlich andere Person sein kann. Aber nur weil ich Edward als knallharten Jäger kenne und liebe.

Was mir bei diesem Buch nicht gefallen hat, scheint der Sprung von einem Jahr zu sein. Wo Anita noch bei Band 7 mit Jean-Claude 6 Wochen zusammen war, redet sie hier von einem Jahr. Außerdem gibt es wohl Schwierigkeiten in beiden Beziehung. Jean-Claude habe sie zur Machtstärkung benutzt, aber das ist irgendwie nicht wirklich was neues, aber hier auch ein Fragezeichen und Richard sei noch härter geworden. Darüber hinaus habe sie die Beiden seit 6 Monaten nicht mal mehr gesehn. Und in diesem Jahr hat sie wohl angefangen sowas wie eine Hexenschülerin zu sein.
Diese gigantischen Sprünge sind für mich in dieser Geschichte eher belastend.

Genauso wie die Tatsache, dass Anita anscheinend in diesem Band wirklich schlimm notgeil zu sein scheint und sich nur mit Mühe zurückhalten kann.

Die Autorin scheint in den letzten Büchern immer wieder Jemanden zu einem Perversen Schwein zu machen. Es passt zwar mehr oder weniger zur Geschichte, aber müsste meiner Meinung nach nicht unbedingt sein.

Schreib- und Übersetzungsfehler scheinen derweil auch wieder extrem Überhand zu nehmen.

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176 Bibliotheken, 1 Leser, 11 Gruppen, 5 Rezensionen

vampire, anita blake, fantasy, werwölfe, blut

Dunkle Glut

Laurell K. Hamilton
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.08.2007
ISBN 9783404157563
Genre: Fantasy

Rezension:

Grundlegendes:
Falls ihr die richtige Reihenfolge sucht, hier die ersten 15
01 - Bittersüße Tode
02 - Blutroter Mond
03 - Zirkus der Verdammten
04 - Gierige Schatten
05 - Bleich Stille
06 - Tanz der Toten
07 - Dunkle Glut
08 - Göttin der Dunkelheit
09 - Herrscherin der Finsternis
10 - Ruf des Bluts
11 - Jägerin des Zwielichts
12 - Nacht der Schatten
13 - Finsteres Verlangen
14 - Schwarze Träume
15 - Blinder Hunger

Anita Blake ist Animator in St. Louis.
Ihre Welt ist relativ ungewöhnlich. In Amerika sind Vampire mittlerweile als Wesen anerkannt worden und werden durch Gesetze geschützt.
Eigentlich ist ihr Hauptberuf bei Animator.Inc, die Erweckung der Toten, also Zombies herbei rufen. Meistens um Angehörigen noch einmal die Möglichkeit zu geben mit einem Verstorbenen zu kommunizieren.
Nebenbei und als eigene „Berufung“ ansehend, ist sie auch Scharfrichter, Vampirtöter mit Lizenz. Und arbeitet mit der Polizei bei den ungewöhnlichen Fällen des „Spukkommandos“, wie die Einheit liebevoll verspottet wird, zusammen.
Sie arbeitet nebenbei sogar daran das auch Gesetze für Zombies auf den Weg gebracht werden, um diese ebenfalls zu schützen.
Eigentlich ist ihr Leben wie bei jedem Anderen durchstrukturiert, nur eben mit einem abgefahren Beruf und nächtlichen Arbeitszeiten.
Ein paar Freunde, ein nerviger Geldhai als Chef, Papierkram, Klienten die man mag oder nicht mag und Termine nachts auf dem Friedhof.
Ihre große Klappe, aber auch ihre Aufrichtigkeit, gemischt mit ihren moralischen Ansichten bringt sie oft zusätzlich in Schwierigkeiten.

Rezi:
Werleoparden und Feuerteufel versprechen eine spannende Mischung.
Außerdem scheint der Rat der Vampire nach über einem Jahr missfallen an Tod eines der Ihren, was Anita und Jean-Claude in Bedrängnis bringt.
Im letzten Band war einer der mächtigen Vampire ein pädophiles ALoch. In diesem ist die abgesandte Yvette anscheinen nekrophil, wenns hart auf hart kommt. Ansonsten treibt sie es mit Zombies.
Überhaupt geht es in diesem Band viel härter zu, als in den anderen Büchern und einige kranke Vampire haben so ihren Gastauftritt.

Ebenfalls in der Stadt, ein alter Freund von Jean-Claude namens Asher. Beide waren mal in dieselbe Frau verliebt und nun gibt Asher Jean-Claude die schuld an ihrem Tod.

Interessant zu erfahren ist, das seit Anita Gabriel getötet hat, als er versuchte sie zu vergewaltigen, die Werleoparden anscheinend ohne richtige Führung dastehen und einige der Ansicht sind, Anita müsse, da sie als dominant angesehn wird, wieder ein gewisses Grad an Ordnung schaffen. - Vor allem geht es aber um das Gefühl der Sicherheit.

Leider sieht es bei den Werwölfen ähnlich aus. Obwohl nicht mehr mit Richard zusammen, hat Anita noch immer den einer Lupa, also des Alphaweibchen inne. Doch sie wusste nicht von den Problemen des Rudels, da sie seit ihrer Trennung vor 6 Wochen nicht mehr mit Richard gesprochen hat.
Dieser musste die Stadt verlassen und seine Stellvertreterin scheint genauso so ein Ass zu sein, wie die vorherigen Alphas. Richard kommt zum gefährlichsten Zeitpunkt zurück und neben den Streiterei untereinander, müssen die Beiden auch für die Sicherheit aller anderen Sorgen.

Aber in diesem 7. Teil der Anita Blake Reihe, hat es die Autorin sehr gut mit uns gemeint und zusätzlich scheint St. Louis noch wegen der Vampir- und wir verabscheuen auch noch andere Anormale Wesen - Hasser in Flammen aufzugehen.

Anitas Kräfte werden auch immer größer und meist, durch kleine erotische Szenen aktiviert, die nicht immer wirklich zu passen scheinen.

Auch Larry ist am Rande wieder mit dabei und schein langsam „erwachsen“ zu werden. Er hat seinen Abschluss gemacht und Anita traut ihm so ziemlich in Allem mehr zu, außer beim schießen.

Es mögen viele Baustellen sein, die uns diesem Buch durch die Geschichte jagen, doch ich fand sie ziemlich faszinierend, wenn auch ein klein wenig zu sehr gewollt.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

orthopäde, erotik, sex, ok, arzt

Call Me Now

Quinn J. Fletcher
E-Buch Text: 370 Seiten
Erschienen bei null, 27.07.2016
ISBN B01J882TG2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das ist eins der Bücher mich ziemlich zweispaltig beim Bewerten zurücklassen, aber ich tendiere eher zu 4 Sternen, statt 3.

Die Geschichte ist aus der Sicht der männlichen Hauptfigur geschrieben, was zumindest bei meinen Leseabenteuern nicht häufig vorkommt (meist weiblich oder wechselnd). Daran musste ich mich dann erstmal gewöhnen, da es auch mein erstes Buch des Autors ist.

Dr. Rob, erfolgreicher und sexy Orthopäde, geschieden, Vater ein Tochter (Chloe).
In ihm steckt ein kleiner Frauenheld und er nutzt es auch zu genüge aus.
Im Laufe der Geschichte lernen wir Heidi und Cat kennen, die beiden Frauen machen Rob das Leben schwer und gleichzeitig angenehmer. Schafft es der Dok mit einer der beiden schlussendlich glücklich zu werden? Das müsst ihr schon selbst erlesen ;)

Wir erleben hier viele verschiedene Gedankengänge und lernen die Protas doch recht gut kennen.

Die heißen Szenen passen und sind gut beschrieben.

Mein Fazit:
+ ich mag die Grundgeschichte
+ das Cover passt gut
+ die Personen kommen meistens gut rüber
+ 2 Geschichten in einem Band

- ich kam nicht so recht in den Schreibstiel rein
- an ein paar Stellen ist die Geschichte etwas platt, an manchen ziemlich genial

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183 Bibliotheken, 0 Leser, 11 Gruppen, 8 Rezensionen

vampire, anita blake, fantasy, werwölfe, horror

Tanz der Toten

Laurell K. Hamilton
Flexibler Einband: 556 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.01.2007
ISBN 9783404156269
Genre: Fantasy

Rezension:

Grundlegendes:

Falls ihr die richtige Reihenfolge sucht, hier die ersten 15

01 - Bittersüße Tode

02 - Blutroter Mond

03 - Zirkus der Verdammten

04 - Gierige Schatten

05 - Bleich Stille

06 - Tanz der Toten

07 - Dunkle Glut

08 - Göttin der Dunkelheit

09 - Herrscherin der Finsternis

10 - Ruf des Bluts

11 - Jägerin des Zwielichts

12 - Nacht der Schatten

13 - Finsteres Verlangen

14 - Schwarze Träume

15 - Blinder Hunger


Anita Blake ist Animator in St. Louis.

Ihre Welt ist relativ ungewöhnlich. In Amerika sind Vampire mittlerweile als Wesen anerkannt worden und werden durch Gesetze geschützt.

Eigentlich ist ihr Hauptberuf bei Animator.Inc, die Erweckung der Toten, also Zombies herbei rufen. Meistens um Angehörigen noch einmal die Möglichkeit zu geben mit einem Verstorbenen zu kommunizieren.

Nebenbei und als eigene „Berufung“ ansehend, ist sie auch Scharfrichter, Vampirtöter mit Lizenz. Und arbeitet mit der Polizei bei den ungewöhnlichen Fällen des „Spukkommandos“, wie die Einheit liebevoll verspottet wird, zusammen.

Sie arbeitet nebenbei sogar daran das auch Gesetze für Zombies auf den Weg gebracht werden, um diese ebenfalls zu schützen.

Eigentlich ist ihr Leben wie bei jedem Anderen durchstrukturiert, nur eben mit einem abgefahren Beruf und nächtlichen Arbeitszeiten.

Ein paar Freunde, ein nerviger Geldhai als Chef, Papierkram, Klienten die man mag oder nicht mag und Termine nachts auf dem Friedhof.

Ihre große Klappe, aber auch ihre Aufrichtigkeit, gemischt mit ihren moralischen Ansichten bringt sie oft zusätzlich in Schwierigkeiten.

Rezi:
Diesmal machen Vampire und Werwölfe ärger

Die Geschichte beginnt damit, das Anita ein sehr zivilisierten Gespräch mit einem Vampir namens Sabine, der ihre Hilfe braucht, seinem menschlichen Diener und Jean-Claude. Wer die Buchreihe kennt, weiß das dies die absolute Ausnahme ist. Besonders da Anita sogar vorhat dem Vampir zu helfen.

Weiter geht’s dann mit einem seltenen freien Wochenende. Dass sie an einem Abend mit Richard, ihrem beinah Verlobten an einem Abend und Jean-Claude am anderen Abend zu verbringen geplant hat.
Mit Richard, dem sexy High-School-Lehrer, geht sie auf die Party ihrer besten Freundin Catherine, wo sie bereits nach wenigen Minuten einen Anruf von Edward erhält.
Edward ist ein Vampirjäger, einer der gefährlichsten den es gibt und den man gemeinhin „der Tod“ nennt. Er warnt Anita davor, das ein Mordauftrag für sie in Umlauf ist und bietet sogar an sie zu beschützen. Beides schwer zu verdauen für Anita.

Richards Streitigkeiten mit dem Rudel gelangen langsam zum Höhepunkt und er hofft immer noch nicht töten zu müssen. Allerdings ist ein unblutiger Putsch einfach unmöglich durchzuführen oder?
Anita versucht ihm zu helfen so gut sie kann. Doch kann das Rudel sie als Menschen an Richards Seite akzeptieren?

Interessant ist, das Edward sie kurzerhand dazu überredet bei Jean-Claude unter dem Zirkus der Verdammten Schutz zu suchen, weil dieser Ort einfach besser gesichert ist.
Anita ist nicht so ganz davon überzeugt, was die Gefahren angeht, denn durch die ewig lange Durststrecke in der Beziehung zu Richard und zu Jean-Claude, scheinen sie schon kleine Annäherungen, egal von welchem Mann zum Verstoß ihrer eisernen „No Sex“-Regel zu verführen.

Anita bekommt nun auch mal die dunkle, unheimliche Seite von Richard dem „ewig anständigen Lehrer“ gezeigt und erlebt hautnahe seine Verwandlung mit.
Außerdem wird sie von einem Gestaltwandler verletzt. Bedeutet das für Anita selbst jeden Vollmond ein Tier zu werden?

Kurzeitig verliert Anita auch die Kontrolle über die Macht die sie durch den Zusammenschluss eines Triumvirats durchfluten und hat so noch mehr Probleme.

Und ja, es passiert in diesem Teil endlich!!! Anita wird mit einem ihrer Männer Sex haben, doch wer es ist, müsst ihr schon nachlesen.  *grins*

Fazit:
In diesem Band geht es emotional und körperlich zur Sache. Einige der Charaktere treffen wichtige und endgültige Entscheidungen für ihr Leben und einige ändern ihre Meinung über Menschen, die eigentlich mal felsenfest war.

Nett fand ich auch die Idee das zwei der Nebenfiguren, trotz Vampir-Mensch-Unterschied, Eltern eines Babys werden.

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