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weihnachten, dinosaurier, tom fletcher, kinderbuch, weihnachtosaurus

Der Weihnachtosaurus

Tom Fletcher , Franziska Gehm , Shane Devries
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 02.10.2017
ISBN 9783570164990
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Der Weihnachtosaurus ist, wie der Name schon verrät ein Weihnachtsbuch und, wie man unschwer am Cover erkennen kann, ein Buch für Kinder (und Erwachsene!)
Titel: Der Weihnachtosaurus
Autor: Tom Fletcher
Verlag: cbt Verlag
Preis: € 14.99
Seitenanzahl: 384 Seiten
Erster Satz: „Diese Geschichte beginnt, wie alle guten Geschichten, vor langer Zeit.“
Darum geht's:
»Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir einen echten Dinosaurier …«
Die Weihnachtswichtel am Nordpol sind ganz aus dem Häuschen, als sie tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet das Ei unter seinem dicken Po aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein freundlicher kleiner Dinosaurier: der Weihnachtosaurus. Zufällig schickt zur gleichen Zeit, tausende Kilometer entfernt, ein kleiner Junge namens William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen.
Mit über 100 wunderschönen Schwarz-Weiß-Illustrationen.
(Quelle: randomhouse.de)
Meine Gedanken zum Buch:
Dieses Buch habe ich mir gewünscht, da es mir wärmstens empfohlen wurde. Zugegeben: Zwar las ich den Autorennamen, assoziierte aber rein gar nichts mit Tom Fletcher. Erst, als ich die Innenseite des Schutzumschlages las, fielen mir beinahe die Augen aus dem Kopf und mein Herz machte einen kleinen Hüpfer: DER Tom Fletcher? Tom Fletcher von McFly. Was habe ich diese Band geliebt, als ich ein Teenager war! Umso fester stand mein Entschluss, keine Zeit vergehen zu lassen. Ich begann noch am gleichen Tag mit dem Lesen.
Schon auf den ersten Seiten fallen die wunderschönen und liebevollen Illustrationen ins Auge. Ich persönlich bin ein riesiger Fan von illustrierten Ausgaben! Ich habe das Buch schon im Regal stehen? Egal! Die illustrierte Ausgabe muss her! Gleich zu Beginn werden die Charaktere namentlich vorgestellt, die Teil dieser Weihnachtsgeschichte sind und ehe ich mit dem Lesen begann, waren schon gut zehn Minuten vergangen, da ich mich so ausgiebig den Zeichnungen widmete. Die ersten 150 Seiten las ich in einem Rutsch, was natürlich relativ schnell geht (auch wenn man sich die Illustrationen genau anschaut), denn die Schrift ist groß und der Text einfach – es ist eben ein Kinderbuch.
Man wird sofort in eine zauberhafte, magische und winterliche Weihnachtsgeschichte geworfen, in der ein einsamer kleiner Junge und ein ebenso einsamer Dinosaurier die Hauptcharaktere sind. Es gibt reimende Wichtel, einen überdimensional großen Weihnachtsmann, der dennoch wendig wie eine Ballerina ist, gemeine Mitschüler und ignorante, böse Menschen. Das Buch bringt gleichermaßen zum Schmunzeln – der Humor ist einfach große Klasse – und zum Schniefen. Natürlich gehört in eine Weihnachtsgeschichte etwas Trauriges, worüber man schlussendlich hinwegkommt.
Es gibt einen nachzuvollziehenden Handlungsstrang, welcher dennoch Überraschungen bereithält, die auch ich nicht vorhergesehen hätte. Auch ohne die Illustrationen ist die Geschichte vollständig und perfekt durchdacht, auch wenn es eine Sache gibt, die meiner Meinung nach unlogisch ist. Das ist aber überhaupt nicht von Belang und beeinflusst mich daher keineswegs in meiner Bewertung. Der Schreibstil ist super niedlich und die Kapitel sind recht kurz gehalten, daher eignet es sich auch sehr gut als Vorlesebuch. Es gibt insgesamt 33 Kapitel auf 384 Seiten und ich weiß schon jetzt, dass dies nicht mein einziges Buch von Tom Fletcher in meinem Regal bleiben wird. Natürlich ist es eine sehr kurzweilige Story, wir sprechen hier aber auch nicht über einen Roman! Trauer, Wut, Verrat, aber auch Liebe, Zuneigung, Freundschaft, Glaube sind Themen, welche man in diesem Kinderbuch wiederfindet. Einen lehrenden Aspekt hat das Buch ebenfalls, ebenso wie eine Moral und ausgeprägte Charakterentwicklungen, was ich bei Kinderbüchern sehr gern habe.
Allerdings gibt es ein Ende, das ich mir persönlich anders gewünscht hätte, denn für eine Person geht die Geschichte so schlecht aus, wie sie nur ausgehen kann. Auch wenn es sich bei dieser Person um den Bösewicht handelt, sollte für ein Kinderbuch eine andere Lösung gefunden werden. Vielleicht bin ich da auch einfach etwas engstirnig. Ich habe eine Weile überlegt, ob ich dafür einen Punkt abziehe und habe mich entschieden, zumindest einen halben Punkt abzuziehen. Weiterhin erwischte ich mich dabei, dass ich mir während des Lesens wünschte, das Buch hätte exakt 24 Kapitel, damit man es seinen Kindern in der Vorweihnachtszeit vorlesen könnte, allerdings verwarf ich den Gedanken sofort wieder, denn dann liest man eben mal zwei statt nur einem Kapitel oder löst dieses Problem (das eigentlich gar keines ist) eben anders.
Fazit
Ich persönlich finde, dass hier ein wunderbar spannendes Weihnachtsbuch geschrieben wurde, das ich sicherlich nicht das erste und letzte Mal gelesen haben werde. Der Schreibstil ist humorvoll und knackig, die Charaktere sind liebevoll gestaltet, ebenso wie das gesamte Setting. Lediglich das Ende hätte ich mir zum Teil anders gewünscht, daher ziehe ich einen halben Stern ab. 4,5 von 5 Sterne.

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prag, liebe, winter, trauer, neuanfang

Wintersterne

Isabelle Broom , Uta Rupprecht
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.10.2017
ISBN 9783453359109
Genre: Liebesromane

Rezension:

#Werbung - Rezensionsexemplar


Ich liebe Winter- und Weihnachtslektüre! Ich liebe die Weihnachtszeit sogar noch ein wenig mehr als den Herbst. So war es für mich klar, neben Weihnachtsklassikern von Charles Dickens auch neue Veröffentlichungen zu lesen. Vielen lieben Dank an den Diana Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


Titel: WintersterneAutor: Isabelle BroomVerlagDiana VerlagPreis: € 9.99Seitenanzahl: 448 SeitenErster Satz: „Als die Nacht hereinbrach, begann es zu schneien, und mit dem Schnee kam die Stille.“

Darum geht's:
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.(Quelle: randomhouse.de)
Meine Gedanken zum Buch:
Als ich mit dem Lesen dieses Buches begann war ich auf vorfreudige Art und Weise aufgeregt. Es war meine erste Winterlektüre dieses Jahr und das ist immer etwas Besonderes für mich.
Dazu kommt, dass wir im Dezember nach Prag reisen wollen und da dieses Buch eben dort spielt, freute ich mich umso mehr auf das Lesen.Wie es schon bei „Darum geht’s“ steht, handelt dieses Buch von drei Frauen, welche sich in der Bar eines Prager Hotels kennenlernen. Allerdings hatte ichdurch diese Beschreibung sofort eine falsche Vorstellung von dem Buch. Ich habe sofort gedacht, dass es sich eventuell um drei einsame Frauen handelt, Frauen, die Single sind, allein, der Männerwelt den Rücken zeigen. Typisch Sophie Kinsella eben, das wäre für mich naheliegend gewesen, allerdings war dem nicht so. Denn die Frauen sind nicht alle allein in Prag und das Hauptaugenmerk liegt auch nicht nur auf ihnen.Die Kapitel sind recht kurz, was ich sehr gern mag, insbesondere, da die Kapitel abwechselnd von den Frauen handeln, bzw. die Gedanken abwechselnd beschrieben werden. Normalerweise mag ich solche Wechsel nicht, besonders, wenn zwischen Männlein und Weiblein gewechselt wird, was hier glücklicherweise nicht der Fall ist. Was ich anfangs sehr schön fand, nervte mich nach ca. 250 Seiten zunehmenst: Prag wurde ausführlich beschrieben! Nur leider dachte ich irgendwann, ich lese einen Reiseführer. Einerseits war es, als liefe ich höchstpersönlich durch die Stadt, was wirklich schön ist, andererseits wurde es einfach zu viel, ich brauch beim Lesen nun wirklich nicht jede Sehenswürdigkeit abklappern.Die Charaktere sind größtenteils authentisch und detailliert beschrieben, allerdings kam mir während des Lesens vieles wie aus der Luft gegriffen und nicht sinnvoll durchdacht vor. Einige Charaktere waren mehr beschrieben als andere, es war fast so, als könnte man beim Lesen erahnen, wen die Autorin lieber hatte und wer „eben zur Geschichte gehörte“. Zum Ende hin wurde es teilweise sehr unrealistisch und ich war wirklich kurz davor, das Buch schnaubend durch die S-Bahn zu fegen.Allerdings möchte ich das Buch gar nicht so schlecht hinstellen, wie es bisher scheint. Der Schreibstil ist wirklich richtig gut und man fliegt nur so über die Seiten. Das Problem war nur, erst einmal mit dem Lesen zu beginnen. Ich hatte nie Lust, dieses Buch zu lesen und so brauchte ich beinahe zwei Wochen, was schon sehr lang für meine Verhältnisse ist. An sich ist die Geschichte wirklich sehr süß und auch typisch für einen Roman, allerdings hat mir ein Höhepunkt gefehlt. Spannend wurde es erst am Ende, als ich von den 448 Seiten nur noch 35 oder 40 vor mir hatte. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und mit jedem neuen Kapitel hoffte ich, dass endlich etwas passieren würde. Die Geschichte ist einfach künstlich in die Länge gezogen und fast 450 Seiten finde ich für einen Roman dieser Art einfach zu viel. 350 Seiten hätten eindeutig ausgereicht.Als dann schlussendlich etwas passierte, rührte es mich sogar zu Tränen, was dem grandiosen Schreibstil geschuldet ist. Es war nicht nur ein Schniefen oder ein Seufzen, es kullerte eine Träne und ein Taschentuch musste herhalten. Es war so unendlich traurig! 
Fazit:
Dieses Buch ist ein schönes Winterbuch, keine Frage. Allerdings ist es eher etwas für Leserinnen, die sehr an Umgebungsbeschreibungen interessiert sind und nicht erwarten, dass ständig etwas passiert. Es gibt ein rührendes Ende, der Schreibstil ist sehr gut, das Cover ist ein Traum und die Charaktere sind weitestgehend authentisch. Ich vergebe 3 von 5 Sterne und spreche eine bedingte Leseempfehlung aus. Schlecht ist das Buch keinesfalls, nur war es einfach nicht mein Fall, beziehungsweise hatte ich andere Vorstellungen und Erwartungen.

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zukunft, lügen, liebe, intrigen, freundschaft

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Beautiful Liars
Autor: Katharine McGee
VerlagRavensburger Verlag
Preis: € 17.00
Seitenanzahl: 512 Seiten
Erster Satz: „Das Gelächter und die Musik in der eintausendsten Etage dröhnten.“


Klappentext:

Je höher du steigst, desto tiefer wirst du fallen


New York, 2118: Im höchsten Wolkenkratzer der Welt leben die Reichen oben und die Armen unten. Hinter der glänzenden Fassade des Towers verbirgt sich Netz aus Intrigen.


Der wunderschönen Avery liegt die Welt zu Füßen – wortwörtlich, denn sie wohnt im obersten Stockwerk des Towers. Doch ein quälendes Geheimnis zerreißt sie mit jedem Tag ein bisschen mehr: die verbotene Liebe zu ihrem Stiefbruder Atlas. Niemand darf davon erfahren, weder ihre besten Freundinnen, die ehrgeizige Leda und die impulsive Eris, noch der faszinierende Watt aus den unteren Etagen. Avery ahnt nicht, dass ihre Freunde weitaus gefährlichere Geheimnisse verbergen – und dass ihre Welt bald wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen wird.

Meine Gedanken zum Buch:

Avery, Leda, Eris, Rylin, Watt.


Um diese fünf Namen dreht sich alles auf diesen 512 Seiten.


Normalerweise schrecken mich dermaßen dicke Bücher ab, da diese oft künstlich in die Länge gezogen werden. Anders ist es bei Beautiful Liars. Ich habe die erste Seite zu lesen begonnen und war bereits auf Seite 9 stinkwütend. So konnte die Geschichte doch nicht ernsthaft beginnen?


Nun ja. Es gibt solche und solche Leser: Der eine blättert einfach zur letzten Seite und spoilert sich selbst.  „Damit man weiß, ob es sich überhaupt lohnt“.Ich bin da absolut anderer Meinung! Klar, dass man einen erst 500 Seiten lesen lässt, ehe man weiß, wer und warum, ist nicht die feine Art. Vielleicht war die Autorin schlecht drauf und dachte sich: HAH! Ich ärgere mal eben tausende Leser. Vermutlich nicht. Natürlich handelt es sich nur um ein stilistisches Mittel. Eines, das auf jeden Fall super eingesetzt wurde, denn ich konnte einfach nicht aufhören, dieses Buch zu lesen.Und je weiter ich voran schritt, desto seltener dachte ich an die eigentliche Ausgangsfrage: Wer?


Die Kapitel sind immer aus der Sicht einer der o.g. Personen geschrieben, es wechselt sich ab. Natürlich freute ich mich persönlich immer über die Kapitel gewisser Personen, da mich deren Schicksal in diesem Moment einfach mehr interessierte. Vielleicht ist das beim zweiten Lesen aber auch anders – wer weiß das schon? Auf jeden Fall ist für jeden Etwas dabei.


Der Schreibstil ist große Klasse! Die Sätze sind einfach und prägnant, aber auch sehr intelligent, wie ich es von Jugendbüchern erwarte. Es liest sich flüssig und man kommt nicht umhin  „nur noch ein Kapitel“ zu lesen. (oder zwei, oder drei)


Zitat S. 474
»Ich glaube nicht an die Liebe«, verkündete Cord.
»Das ist ja schrecklich«, sagte Eris automatisch […] »Jeder glaubt an die Liebe.«


Das Buch ist absolut sozialkritisch und auf erschreckende Weise realistisch. Ja, ein 1000 Stockwerke hoher Wolkenkratzer ist eventuell etwas u- oder dystopisch. Alles andere: Die künstliche Intelligenz oder auch die Kontaktlinsen sind nicht so weit her geholt, wie es einigen eventuell erscheinen wird. Ich finde es wichtig, dass mit solchen Büchern die Kehrseite der Medaille solcher Innovationen aufgezeigt wird, das ist wichtig.


Das Buch erinnert stark an Pretty Little Liars und Gossip Girl. Es könnte irgendwo in der Mitte dieser beiden (ebenfalls großartigen) Bücher/Serien angesiedelt werden, das sagt auch die Rückseite des Hardcovers und ich stimme dem absolut zu. Vielleicht würde ich es nicht unbedingt als gefährlicher beschreiben  (PLL – hallo?), aber es passt auf jeden Fall in diese Sparte.


Ich bin so neugierig und gespannt auf den zweiten Band. Denn – natürlich: Cliffhanger und Drama der feinsten Sorte. WARUM? Ich zähle bereits die Tage bis nächsten Herbst und melde mich schon jetzt laut schreiend als Rezensent!


Fazit:

Ich weiß schon jetzt, dass Beautiful Liars eines meiner Jahreshighlights sein wird. An diesem Buch stimmt einfach alles, von der ersten bis zur letzten Seite. Nein, vom Cover bis zum Klappentext. Schon allein das Cover verleitet zum Kaufen, doch da man ein Buch nie nach seinem Cover beurteilen soll, versichere ich hiermit: Es ist sein Geld wert! Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus und vergebe 5 von 5 Sterne.

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ranch, cowboy, liebe, fools gold, ein cowboy küsst selten allein

Ein Cowboy küsst selten allein

Susan Mallery , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 06.03.2017
ISBN 9783956496431
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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london, sophie kinsella, liebe, frag nicht nach sonnenschein, landleben

Frag nicht nach Sonnenschein

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2017
ISBN 9783442485505
Genre: Liebesromane

Rezension:


Es gibt einfach Autoren, deren Bücher ich blind kaufen würde. Dazu gehört neben Samantha Young und Kerstin Gier auch Sophie Kinsella.


Titel: Frag nicht nach Sonnenschein


Autor: Sophie Kinsella


Verlag: Goldmann Verlag


Preis: € 9.99


Seitenanzahl: 542 Seiten


Erster Satz: „Erstens: Es könnte schlimmer sein.“


Klappentext


Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! Die Lockenmähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt – und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin, die sie nicht nur dazu verdonnert, ihr den Ansatz nachzufärben, sondern sie auch aus heiterem Himmel wieder feuert. Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf …


Meine Meinung


Es beginnt bereits beim Cover: Es gefällt mir richtig gut. Ich selbst bin ein totaler Fan von grün und pink in Verbindung, schon allein deshalb hat es mich von Anfang an angesprochen. Und natürlich steht ganz groß Sophie Kinsella darauf, also musste ich es einfach lesen! Sophie Kinsella gehört eindeutig zu meinen liebsten Autorinnen, sie schreibt mit viel Witz und Charme und in jeder ihrer Protagonistinnen erkenne ich mich ein Stück weit wieder.


So auch in ‚Frag nicht nach Sonnenschein‘. Cat, Katie Brenner ist ein Landei, das sich nach der großen Stadt sehnt – schon immer. Und tatsächlich hat sie es geschafft und einen Job in London ergattert. Der Rest ihres Lebens ist allerdings eher trist, nur würde sie das niemals zugeben. Nicht vor ihrer Familie, ihren Freunden, nicht einmal vor sich selbst.


Katie Brenner ist ein durch und durch authentischer Charakter, der eine große Entwicklung durchmacht, sich aber nie komplett selbst vergisst. Sobald ich sie kennengelernt hatte, konnte ich vorausahnen, wie sie in bestimmten Situationen handeln würde und das hat keineswegs etwas mit Voraussehbarkeit zu tun. Ich bin eher der Meinung, dass dieser Fakt für die Autorin spricht, da sie es schafft, einem einen Charakter von Hacke bis Nacke vorzustellen. Komplett von Innen und Außen, dass man den Charakter kennt, mit ihm fühlt, ihm auf die Schulter klopft oder sich denkt: Das war jetzt blöd, aber ich wusste, dass sie so handeln würde.


Es gibt zwar Bücher von Sophie Kinsella, bei denen ich eindeutig mehr und öfter laut aufgelacht habe, doch möchte ich das jetzt gar nicht so vergleichen. Denn auch hier gab es Szenen, die mich zum Lachen, zum Schmunzeln oder zum Lächeln brachten, das reicht mir.


Sonst bemängel ich es bei Frauenromanen oft, wenn sie so lang sind. Dieses Buch ist für mich schon beinahe ein fetter Schinken, mit seinen ca. 550 Seiten – immerhin gibt es auch genau so tolle Frauenromane, die gerade einmal halb so dick sind. Allerdings wüsste ich jetzt nicht, was man hier herausnehmen könnte, irgendwie reihen sich hier Schlüsselszenen an Schlüsselszenen.


Was mir bei Kinsellas Romanen auch immer wieder gefällt, ist der UK-Flair! Ich kann mir immer so gut vorstellen, wie sich durch die vollen Bahnen gequält, durch volle Supermärkte oder auch durch volle Büros gekämpft wird.


Fazit


Ich für meinen Teil finde an diesem Frauenroman keinen Minuspunkt. Er hat mich wunderbar unterhalten und der Schreibstil ist so, wie ich ihn von Sophie Kinsella gewöhnt bin: pfiffig, frech, klug. Ich vergebe 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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liebe, paris, frankreich, freundschaft, internat

Anna and the French Kiss

Stephanie Perkins
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Usborne Publishing Ltd, 01.01.2014
ISBN 9781409579939
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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sara shepard, the amateurs, jugendbuch, jugendkrimi, jugenddetektiv

THE AMATEURS - Wer zuletzt stirbt

Sara Shepard , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.02.2017
ISBN 9783570311301
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sara Shepard ist den meisten als die Autorin bekannt, die die Pretty Little Liars aus dem Nichts erschaffen hat. Ich kenne niemanden, der nicht zumindest einmal von der Serie gehört hat. Und ich persönlich kenne wenige, die dieser Serie nicht verfallen sind. Als ich von ihrer neuen Reihe The Amateurs gelesen habe, stand für mich fest, dass ich sie lesen möchte. Vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Titel: The Amateurs – Wer zuletzt stirbt (Band 1)

Autor: Sara Shepard

Verlagcbt 

Preis: € 9.99

Seitenanzahl: 384 Seiten

Erster Satz: „Der Schnee fiel die ganze Nacht und hatte die Welt am Morgen verändert.“

Klappentext:

Die Wahrheit ist zum Sterben schön…

Aerin Kelly war elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird Helenas Leiche gefunden. Sechs Jahre später legt die Polizei den Fall zu den Akten, ohne einen Spur vom Mörder. Aerin macht sich auf eigene Faust auf die Suche. Über die Website Case Not Closed nimmt sie Kontakt zu zwei Teenagern auf, Seneca und Maddox, die ebenfalls Angehörige verloren haben. Gemeinsam versuchen sie, den Fall Helena zu lösen. Doch als ihre Nachforschungen voranschreiten, schwant ihnen, dass ihre Zusammenarbeit kein Zufall ist. Und dass etwas – oder jemand – alle drei Fälle verbindet …

Eines gelingt Sara Shepard immer: Mich von der ersten Seite an an die Geschichte zu binden. Wer meine Rezensionen liest, müsste schon oft über das Kriterium gestolpert sein, dass ich eine Eingewöhnungszeit brauchte. Dies ist bei The Amateurs nicht der Fall gewesen. Ich las die erste Seite, die Zweite,.. Und hatte das Gefühl, die Schwestern Aerin und Helena bereits zu kennen.

Relativ weit zu Beginn, als Seneca auf der Bildfläche erschien, war ich kurz verwirrt, was allerdings eher meiner Müdigkeit geschuldet war, als Saras Schreibstil. Sie wirft einem die verschiedenste Charaktere vor die Linse, und man hat das Gefühl, sie waren schon immer dort.

Typisch für Sara Shepard ist, dass die Charaktere versuchen, ohne Hilfe der Polizei und auf eigene Faust zu ermitteln. Wie das auch bei PLL Gang und Gebe ist. Alle haben irgendwelche Geheimnisse, die sie natürlich geschützt wissen wollen. Dafür wird eben auch mal in einem Mordfall gelogen. Es ist alles super verstrickt, es gibt viele Verdächtige und keine. Während des Lesens weiß man nicht mehr, wem man nun trauen kann und wem eben nicht. Das macht mir während des Lesens aber ungemein Spaß. Ich werde gern aufs Glatteis geführt und lache schlussendlich über mich, wenn alles aufgeklärt wird.

Saras Schreibstil ist perfekt für Jugendliche. Er ist sehr flüssig und einfach. Die Charaktere sind sehr verschieden, was es einfach macht, sie auseinander zu halten. Jeder Charakter trägt seinen Teil zur Geschichte bei, ich möchte keinen missen. Schade ist dabei allerdings, dass man die einzelnen Charaktere nicht näher kennen lernen durfte, so blieben sie eher oberflächlich und wenig authentisch. Lediglich die verwirrende Gefühlswelt ist ab und an unpassend.

Es wäre nicht Sara Shepard, wenn das Ende einen nicht aus den Socken hauen würde. Kurzzeitig dachte ich nur: Was? Wirklich? Okay. Und warum habe ich das Buch nun gelesen? Die letzten 10 Seiten hätten auch gereicht. Aber genau dieses Gefühl am Ende eines Buches, macht für mich ein gutes Buch aus. Ein Plot Twist der feinsten Sorte erwartet euch am Ende dieses Buches. Ich werde natürlich nicht mehr verraten.

Schade finde ich, dass das Geheimnis um eine bestimmte Person offen geblieben ist, allerdings denke ich, dass dieses im zweiten Band wieder aufgegriffen wird. Dieser kommt allerdings erst am 11.12.2017 in die Läden. (Offtopic: Was übrigens Paulis und mein 4. Jahrestag ist ♥) Dass ich so lange warten muss, gefällt mir nicht. Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt einer neuen Serie, die ich auf jeden Fall verfolgen werde. Allerdings gebe ich nur 4 Sterne, da mir die Lösungen ab und an zu einfach waren und es auch eindeutig nicht so viele Zufälle geben kann. Auch die Charaktere hätte ich gern näher kennen gelernt. Ein wenig realitätsnaher hätte ich es mir auch gewünscht. Nichtsdestotrotz spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus und freue mich selbst schon riesig auf Band 2 im Dezember.

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liebe, krankheit, nicola yoon, jugendbuch, leben

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch wurde gehyped, mich interessierte es anfangs allerdings nicht, ich las mir nicht einmal den Klappentext durch. Als ich dies dann aber doch eines Tages tat, war mir klar, dass ich das Buch doch auch lesen möchte. Ich lese sehr gern Bücher, die seltene Krankheiten behandeln, bzw. die Menschen, und wie sie damit umgehen. Ich freue mich schon sehr auf den Film zum Buch.

Titel: Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Autor: Nicola Yoon

Verlagcbt

Preis: € 9.99

Seitenanzahl: 336 Seiten

Erster Satz: „Ich habe viel mehr Bücher gelesen als du.“

Klappentext:

»Am Anfang war nichts. Und dann war alles.«

Die 17-jährige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren…


Wie ihr es mittlerweile von meinen Rezensionen kennt, gehe ich nicht weiter auf den Inhalt das Buches ein, der Klappentext verrät in diesem Fall schon recht viel.

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, habe ich mich sofort in die Farbe des Buchrückens und des Backcovers verliebt – knalliges hellblau, einfach super schön. Bereits beim ersten Blättern wurde ich positiv überrascht: Das Buch beinhaltet unzählige kleine Zeichnungen, Listen, Zitate und teilweise – was ich absolut daneben finde und wofür ich einen Stern abziehe (ja, richtig gelesen!) – Spoiler zu anderen literarischen Werken. Zwar steht dort ‚Achtung Spoiler‘ aber mal ehrlich: Man liest es trotzdem.

Die Protagonistin Madeline ist mir super sympathisch, sie geht mir ihrer Erkrankung sehr gut um. Zumindest bis zu diesem einen verhängnisvollen Tag, der eine schicksalhafte Wendung in ihr Leben bringt.

Oft kommt mir Maddy jünger vor, als sie eigentlich ist, was ich aber ihrer Unerfahrenheit zuschreibe. Immerhin hat dieses Mädchen ihr Haus nie verlassen und es ist auch niemanden, außer ihrer Mutter und ihrer persönlichen Krankenschwester erlaubt, das Haus zu betreten. Soziale Kontakte gleich null. Sie liebt und lebt durch ihre Bücher, die sie nur so verschlingt – was soll sie auch sonst den lieben langen Tag tun?

Besonders gut gefällt mir die Beschreibung des Hauses. Ich hatte das perfekte, weiße, sterile Haus sehr gut vor Augen, insbesondere ihr Zimmer. Ich konnte mir genau vorstellen, wie sie an ihrem Fenster steht und hinausblickt, dabei in Gedanken versunken.

Der Schreibstil ist einfach. Die Kapitel sind sehr kurz, dennoch fehlt mir keine Vertiefung in die Charaktere. Besonders gefallen mir die ganzen Bildchen, seien es Post-Its, ein Stundenplan oder eine abstrakte Zeichnung von Maddy, mit der sie ihre Gefühle auszudrücken vermag. Das gibt dem Buch, das ein durchaus ernstes Thema behandelt, eine lockere Note. 

Die Krankheit, die Maddy hat, wird sehr gut beschrieben, mir tat sie unheimlich Leid, auch wenn sie es leid ist, bemitleidet zu werden, was ich absolut nachvollziehen kann.
Ihre Mutter versucht alles Menschenmögliche für ihre Tochter zu tun und sie mit allen Mitteln zu beschützen.

Das Ende hat mich umgehauen! Es war eines von den Enden, bei denen ich mir an den Kopf fasse und mich frage, warum ich dieses ganze Buch überhaupt gelesen habe. Die letzten paar Seiten hätten auch gereicht. Das Ende stimmte mich traurig und wütend zugleich, andererseits war ich auch glücklich. Nicola Yoon hat ein Gefühlschaos in mit hinterlassen und auch jetzt bin ich mir selbst nicht sicher, wie ich das Ende finden soll.

Fazit:

Wie schon angedroht, ziehe ich einen Sterne ab: Wegen der Spoiler. Ich war wirklich super sauer auf Maddy, dass sie mit Absicht spoilerte, bzw. auf Nicola Yoon. Möge sie auch einmal ganz fies gespoilert werden ;D Ansonsten spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus. Es liest sich super schnell, ich habe es innerhalb weniger Stunden, an einem Tag gelesen, da es mich festhielt. Also: 4 Sterne

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My Lifestyle Diary

Iris Olschewski
Fester Einband
Erschienen bei Prestel, 03.10.2016
ISBN 9783791382425
Genre: Sachbücher

Rezension:


Ich, ein totaler Listen- und Notizfreak, ein Stifte- und Notizbuchliebhaber, habe mich riesig über dieses Buch gefreut. Ich habe schon immer gern geschrieben, einfach um zu schreiben. Ich habe gern Stifte in der Hand, male gerne aus und mache mir Gedanken. Dieses Lifestyle Dairy beinhaltet viele bunte als auch schwarz-weiße Seiten voller Kreativität. Das Buch ist unterteilt in die vier Jahreszeiten und hegt wunderbare Illustrationen. Es ist qualitativ hochwertig gebunden und die Seiten sind aus dickem Papier. Es gibt Seiten mit schönen Sprüchen, die man ausmalen kann, hübsch gestaltete Rezept-Seiten, Beauty- und Fashiontipps, die mir leider gar nicht zusagen, Ausmalbilder und am Wichtigsten: Platz für Notizen. Das Buch stellt einige Fragen, ich nenne eine als Beispiel: „Welchen Titel hätte ein Film über dich?“


Zugegeben: ich habe noch nicht eine Seite ausgefüllt oder ausgemalt. Warum? Weil es so schön ist, dass mir das Buch beinahe zu schade ist, darin herumzukritzeln. Allerdings wird sich das ändern, ich habe das Buch nun lange genug einfach nur bewundert und werde es nun als mein persönliches Tagebuch ansehen.


Falls ihr noch ein Geschenk für eine liebe Freundin, eure Tante oder Mama sucht, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Jede Frau, die gern schreibt, malt oder sogar Tagebücher schreibt, wird sich über dieses Buch freuen. Ich vergebe ohne schlechtes Gewissen 5 von 5 Sterne, dieses Buch ist wunderschön, sehr detailliert und voller Liebe gestaltet. ♥

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My Lifestyle Diary

Iris Olschewski
Fester Einband
Erschienen bei Prestel, 03.10.2016
ISBN 9783791382425
Genre: Sachbücher

Rezension:


Ich, ein totaler Listen- und Notizfreak, ein Stifte- und Notizbuchliebhaber, habe mich riesig über dieses Buch gefreut. Ich habe schon immer gern geschrieben, einfach um zu schreiben. Ich habe gern Stifte in der Hand, male gerne aus und mache mir Gedanken. Dieses Lifestyle Dairy beinhaltet viele bunte als auch schwarz-weiße Seiten voller Kreativität. Das Buch ist unterteilt in die vier Jahreszeiten und hegt wunderbare Illustrationen. Es ist qualitativ hochwertig gebunden und die Seiten sind aus dickem Papier. Es gibt Seiten mit schönen Sprüchen, die man ausmalen kann, hübsch gestaltete Rezept-Seiten, Beauty- und Fashiontipps, die mir leider gar nicht zusagen, Ausmalbilder und am Wichtigsten: Platz für Notizen. Das Buch stellt einige Fragen, ich nenne eine als Beispiel: „Welchen Titel hätte ein Film über dich?“


Zugegeben: ich habe noch nicht eine Seite ausgefüllt oder ausgemalt. Warum? Weil es so schön ist, dass mir das Buch beinahe zu schade ist, darin herumzukritzeln. Allerdings wird sich das ändern, ich habe das Buch nun lange genug einfach nur bewundert und werde es nun als mein persönliches Tagebuch ansehen.


Falls ihr noch ein Geschenk für eine liebe Freundin, eure Tante oder Mama sucht, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Jede Frau, die gern schreibt, malt oder sogar Tagebücher schreibt, wird sich über dieses Buch freuen. Ich vergebe ohne schlechtes Gewissen 5 von 5 Sterne, dieses Buch ist wunderschön, sehr detailliert und voller Liebe gestaltet. ♥

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Meine große Kinderbibel

Heather Amery , Peter Matic
Audio CD
Erschienen bei DHV Der HörVerlag, 24.09.2004
ISBN 9783899404593
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Vor ein paar Wochen haben mich Freunde von uns gefragt, ob ich Patentante ihrer kleinen Tochter Ellis werden möchte, die in diesem Januar das Licht der Welt erblickt hat. Super gerührt und glücklich kümmerte ich mich sofort um den Papierkram und suchte natürlich auch nach einem passenden Taufgeschenk. Dieses Hörspiel werde ich als kleinen Zusatz schenken. Ein Buch wollte ich nicht schenken, denn ehe Ellis lesen kann, gäbe es vermutlich wieder viel hübschere, neuere Kinderbibeln. Das Hörspiel allerdings können sie Ellis und ihrem großen Bruder bereits jetzt vorspielen.


Titel: Meine große Kinderbibel


Autor: Heather Amery


Verlag: Der Hörverlag


Originalverlag: Loewe Verlag


Preis: € 12.99


Gesamtspielzeit: 137 Minuten


Erster Satz: „Vor langer Zeit gab es die Welt noch nicht.“


Klappentext


Die Bibel für große und kleine Hörer


Von der Erschaffung der Welt bis zur Auferstehung Jesu reicht Heather Amerys Neuerzählung der spannenden Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament. Damit entdecken nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene die Bibel ganz neu – als Grundlage jüdischer wie christlicher Kultur und als wichtiges literarisches Zeugnis.


Ich persönlich finde die Geschichten aus der Bibel sehr schön und auch lehrreich. Auch Kinder, die überhaupt nicht mit christlicher Erziehung in Kontakt gekommen sind, kennen die Geschichten um Adam und Eva, um Noah und seine Arche oder auch Moses Geschichte, der das Meer teilte. Seit meiner Konfirmation bin ich mit biblischen Geschichten gar nicht mehr in Kontakt gekommen, umso mehr habe ich mich über dieses Hörspiel gefreut, es hat in gewisser Weise schöne Kindheitserinnerungen in mir geweckt. Ich selbst bin kein Fan von christlichen Pathos. Ich lobe nichts in den Himmel und dränge niemanden irgendetwas auf, genau so, wie ich es auch mir gegenüber erwarte.


Heather Amery hat die Geschichten des Alten und des Neuen Testaments ganz ohne religiöses Pathos neu erzählt. Es sind 45 kleine Geschichten, die einfach großen Spaß machen. Das alte Testament befindet sich auf CD1, das neue Testament auf CD2.


Der Sprecher Peter Matic ist die deutsche Stimme von Ben Kingsley und liest mit einer angenehmen Ruhe vor. Er liest emotional, aber nicht übertrieben, wie ich es schon in so manchen Kinderhörspielen gehört habe. Auch mir als Erwachsene hat das Hören Spaß gemacht und ich kann die CD nun besten Gewissens meinem Patenkind Ellis schenken.


Fazit


Ich spreche eine Hörempfehlung aus für alle, die sich für die christliche, aber auch jüdische Kultur interessieren. Es ist in erster Linie für Kinder, aber auch für Erwachsene ist es sehr interessant. Vor allem als Geschenk zur Taufe eines Kleinkindes kann man mit diesen zwei CDs absolut nichts falsch machen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne und bedanke mich beim Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

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228 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

allgäu, landleben, liebe, maierhofen, dorfleben

Kräuter der Provinz

Petra Durst-Benning
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783734100116
Genre: Romane

Rezension:

Kurz zum Inhalt

Therese ist die Bürgermeisterin des kleinen ländlichen Dorfes Maierhofen. In Maierhofen ist schon lange nichts mehr los, der Bär steppt eindeutig woanders. Die Jugend zieht weg, in ferne Länder oder einfach in größere Städte zum Studieren. Nun, da Therese ein unschönes Schicksal ereilt, möchte sie für Maierhofen sorgen. Sie weiß zwar nicht wie, aber wie der Zufall es so will, ist ihre Cousine eine bekannte und erfolgreiche Marketingagentin. Kurzerhand lädt sie ihre Cousine Greta ein, das Dorf kennenzulernen.

Greta lernt das Dorf kennen, wie selbst Therese es noch nicht kannte. Sie sieht das Dorf als große Ganzes, sie sieht, wie alle Einzelheiten miteinander harmonieren. Jeder Dorfbewohner ist etwas besonderes, bzw kann etwas besonderes leisten.

Meine Meinung

Dieses Buch hat es mir eindeutig angetan. Zugegeben, ich hätte es rein vom Klappentext niemals gekauft,  „einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist“, ist mir viel zu plump und ironisch, mir gefällt der Klappentext leider gar nicht. Da ich jedoch viel Gutes über das Buch gehört und gelesen habe, habe ich ihm – Gott sein Dank! – eine Chance gegeben. Meine Inhaltsangabe verspricht nun auch keinen großen literarischen Knaller, ich finde es einfach schwer, den Inhalt des Buches spoilerfrei wiederzugeben, daher habe ich mich so kurz gehalten. An sich passiert nicht so viel, aber irgendwie doch. Im Laufe der Geschichte machen die einzelnen Charaktere eine riesige persönliche Entwicklung durch. Sei es der zurückhaltende, schüchternde Metzgerssohn Edy, der sich nie traute, seinen eigenen Weg zu gehen (mittlerweile hat er die 50er Grenze schon geknackt), Roswitha, die von morgens bis abends geackert hat, für nichts und wieder nichts. Oder auch Christine, meinem liebsten Charakter des kompletten Buches. Sie ist die brave Hausfrau und Mutter, die sich um den Haushalt und nur um das Wohlergehen des Gemahlen kümmert. Die Töchter sind längst ausgeschwirrt, um die Hunde, die sie unbedingt haben wollten, kümmert sich Christine. Sie blüht in der Geschichte so sehr auf, dass es einem beim Lesen schon glücklich macht. Allein das ganze Buch arbeitet auf eine Moral hin: Man soll das tun, was einen glücklich macht und auf sich und sein Können vertrauen. Natürlich ist das wunderbar, so etwas zu lesen, nur sehe ich als Leser das nicht mehr so, sobald ich das Buch zugeklappt habe. Die Miete muss ja doch irgendwie bezahlt werden und es kann einfach nicht jeder seinen Traum leben. Dennoch war ich während des Lesens so glücklich, dass zumindest Maierhofen es versucht und es auch gelingt. Es gibt natürlich Auf und Abs, neue Liebschaften, Streits, Wut, Tränen und Enttäuschungen. Freundschaften, die für wichtig und innig gehalten wurden, zerbrachen, da man sich ja doch nichts mehr zu sagen hat. Das ist traurig, aber Alltag. Es passiert halt, dass sich Interessen irgendwann spalten und man sich nichts mehr zu sagen hat. Was ich sehr geliebt habe beim Lesen waren die Umgebungsbeschreibungen. Sei es Vincents Haus (mit dem verglasten Dach – boah!), Gretas kleine Hütte, Christines Innendekoration oder auch die goldene Rose. Man fühlt sich, als würde man mit am Tisch sitzen und hat alles bildlich vor Augen. Am Schreibstil habe ich auch gar nichts auszusetzen. Es war ein schöner Mix aus kurz, knackig, sarkastisch, romantisch. Lange Schachtelsätze wurden vermieden und es ist zwar das erste, wird aber nicht das letzte Buch sein, das ich von Petra Durst-Benning gelesen haben werde. (Das Weihnachtsdorf stehe schon im Regal – griffbereit!)
Dem Ende blicke ich zweigeteilt entgegen. Natürlich, der große Erfolg hat sich doch gezeigt, die harte Arbeit wird belohnt und dennoch ist es nicht für jeden eine heile Welt. Der letzte Satz im Buch hat mich zugleich traurig, als auch glücklich gemacht. Traurig, weil Dinge zuende gehen, glücklich, weil man sein Leben schätzen muss und es selbst in die Hand nehmen kann.

Fazit

Ich habe dieses Buch so gern zur Hand genommen. Ich habe nichts daran auszusetzen, außer vielleicht, dass es doch etwas lang ist. Da es aber nicht langatmig, sondern tatsächlich nur lang ist, ziehe ich dafür keinen Punkt ab. Bei Büchern mit so vielen zeiten habe ich oft Bedenken, dass viel künstlich in die Länge gezogen wurde. Das ist hier nicht der Fall. Die verschiedenen Erzählperspektiven (immer mal aus Sicht einer anderen Person), haben es spannend gehalten. Es gab auch niemanden, den ich nicht mochte, außer die, die man nicht mögen soll. Ich vergebe 5 von 5 Feivels und spreche eine Leseempfehlung aus!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

diy, kreativbuch, frau annika, handlettering, sachbuch

Handlettering Übungsheft

Frau Annika
Flexibler Einband
Erschienen bei Frech, 10.08.2016
ISBN 9783772482472
Genre: Sachbücher

Rezension:

Titel: Handlettering – Die Kunst der schönen Buchstaben

Autor: Frau Annika

Verlagfrechverlag

Seitenanzahl: 96 / Übungsbuch 64

Handgeschrieben ist wieder in, ob im Lieblingscafé oder auf der Glückwunschkarte, überall sieht man handgezeichnete und illustrierte Sprüche, die einem sofort ins Auge springen. Doch nicht nur talentierte Kalligrafen können solche Meisterwerke gestalten. Mit den wichtigsten Grundlagen ausgestattet, können auch Anfänger schnell beeindruckende Letterings zeichnen. Die Illustratorin Frau Annika erklärt anhand von 15 charmanten Projekten, wie Handletterings entstehen und wie man mit ein bisschen Übung auch eigene Entwürfe umsetzen kann. Praktische Hilfsmittel wie Linien-Raster, Beispiel-Alphabete und Vorlagen sorgen für Glücksgefühle ab dem ersten Buchstaben.

Kurzerhand habe ich mir – günstige – Brushpens gekauft, um zu üben. Frau Annika erklärt anhand der im Klappentext erwähnten Projekte, worauf man achten sollte, und auch, wo man seiner Fantasie komplett freien Lauf lassen kann. An sich liegt das Geheimnis darin, verschiedenste Handschriften miteinander zu verbinden, was auf dem ersten Blick ein pures Durcheinander zu sein scheint. Gerade für jemanden, der immer darauf achtet, dass alles akkurat gleich und ordentlich sein muss, könnte das eine Anfangs-Schwierigkeit sein.

Eine leichte, aber sehr gute Übung ist, seinen Namen oder irgendein Wort in verschiedensten Schriften zu schreiben, die natürlich ausführlich erklärt werden. Vergleicht man die Wörter miteinander, erkennt man, wie unterschiedlich ein- und dasselbe Wort wirken kann.

Eine Grußkarte aus dem Buch habe ich sogar selbst gestaltet, laminiert und als Dekoration auf einen Geburtstagskuchen gelegt. Mit ein bisschen Fantasie kann man schöne Dinge zaubern.

Das Übungsbuch hat mir persönlich noch ein wenig mehr geholfen, als das Buch an sich. Das liegt daran, dass ich recht ungeduldig bin und am liebsten sofort mit allem loslegen will. Erst einmal ausprobieren, später kann ich mich immer noch mit der Theorie und der Geschichte beschäftigen. Das Übungsbuch beinhaltet verschiedenste Schriften, mit und ohne Serifen, dicker, dünner, geschwungener, statisch. Zu Beginn gibt es eine kleine Einführung, in der auch erklärt wird, wie man den Stift halten sollte und wann man aufdrückt, bzw. den Stift nur ganz sachte über das Papier gleiten lassen muss.

Nachdem ich alle Buchstaben mindestens einmal nachgezeichnet habe und auch selbst ein wenig auf extra Papier übte, ging die Handtechnik schon fast als etwas Normales in mich über. Es hat mich ein wenig ans Klavierspielen erinnert. Irgendwann wissen die Finger auch ohne den Kopf, welche Taste sie zu drücken haben. 

ch bin sehr glücklich, diese beiden Bücher als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt bekommen zu haben, hätte das Geld aber in jedem Fall auch investiert. Falls ihr überlegt, euch im Handlettering auszuprobieren, sind diese beiden Bücher eine super Hilfe und der beste Einstieg, den ich mir aktuell denken kann. Ich spreche eine klare Empfehlung aus. Also ran an die Stifte und kreativ sein!

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

zauberer, rufus beck, hogwarts, harry potter, fantasy

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Rufus Beck
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 16.09.2010
ISBN 9783867176514
Genre: Fantasy

Rezension:

Bücher werden von mir nicht doppelt gelesen. Ich kenne die Geschichte doch schon und kenne den Ausgang der Story. Doch wie jeder weiß, bestätigen Ausnahmen die Regel. Meine Ausnahme in diesem Fall ist Harry Potter. Das Hörbuch habe ich euch bereits hier vor einer Weile vorgestellt.

Die Geschichte des kleinen Zauberjungen, der in einer ganz grausamen Familie aufwächst, die ihn tyrannisiert, anschreit und ihm das Gefühl gibt „einfach nur Harry“ zu sein. Ein ganz normaler Junge, an dem nichts besonders ist. Bis er an seinem 11. Geburtstag, nach einigen Fehlversuchen, seinen Brief aus Hogwarts zugestellt bekommt. Lange Rede kurzer Sinn: Harry ist nicht einfach nur Harry. Er ist Harry Potter, der Junge der überlebte. Die Zauberwelt hat sich so langsam von der grausamen Zeit vor 10 Jahren erholt, vor der er geschützt wurde. Er darf nun nach Hogwarts, die Schule, die wir doch alle gern besucht hätten.

Wie mein aller erster Eindruck war, kann ich nicht mehr sagen, denn es ist 15 Jahre her, dass ich das erste Mal in die Zauberwelt versunken bin. Da mich die Welt der Zauberer und Hexen jedoch immer noch nicht loslässt, kann ich sagen: Harry Potter ist das Buch, bzw. die Reihe, die mich am meisten geprägt hat.

J. K. Rowling hat eine Welt geschaffen, die so authentisch ist, dass es einem vorkommt, es wäre die Wirklichkeit. Die wandernden Treppen, die (fast-)kopflosen Geister, die sprechenden Portraits. Im ersten Teil lernt man die Welt erst einmal kennen und entdeckt auf jeder Seite neue Ideen.

Die Charaktere sind niedlich, lustig, herzlich oder auch angsteinflößend und dumm, tollpatschig und mutig. Ich kenne bspw. niemanden, der Hermine nicht mag, auch wenn sie ein absoluter Streber, und besonders im ersten Band sehr arrogant ist. Jedoch ist sie überaus schlau und hat ihr Herz am rechten Fleck.

Was für mich nun neu ist: das Hörbuch. Ich habe den ersten Band bisher nur ein paar Mal selbst gelesen und natürlich den Film mindestens 10x angesehen. Und was soll ich sagen: Rufus Beck ist einfach großartig. Er verleiht jedem Charakter eine eigene Stimme und lässt für einen die Geschichte in neuem Glanz erstrahlen. Besonders bei Hagrid ist mir aufgefallen, dass er Passagen ganz anders betont, als ich es getan habe. Teilweise entstand dadurch eine beinahe andere Geschichte oder zumindest andere Situationen.

Für mich steht fest: Ich werde auch die anderen Hörbücher hören, natürlich gelesen von Rufus Beck. Er hat es mir wirklich angetan, besonders zum Einschlafen ist seine Stimme wunderbar. Ich vergebe 5 von 5 Feivels und spreche eine sofortige Hörempfehlung aus!

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181 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

federherz, elisabeth denis, fantasy, internat, jugendbuch

Federherz

Elisabeth Denis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 25.07.2016
ISBN 9783958820012
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch habe ich gekauft, bzw. mir gewünscht und auch von Paul bekommen, ohne, dass ich mich vorher über den Inhalt erkundigte. Es ist also ein purer Coverkauf gewesen.

Erhältlich ist dieses Jugendbuch direkt beim Verlag oder auch in allen gängigen Online-Shops. Ihr könnt es euch aber auch in die Buchhandlung eures Vertrauens senden lassen. Es kostet € 12.99 als Printausgabe, € 6.99 das ebook.

Titel: Federherz

Autor: Elisabeth Denis

VerlagOetinger34

Seitenanzahl: 310

Erster Satz: „Auf meinem Schreibtisch häufen sich zusammenknüllte Taschentücher.“

Irgendetwas geht vor sich…
Düstere Tage. Schnee.
Schatten zwischen den Bäumen.
Schritte. Wenn ich mich umdrehe,
ist nichts zu sehen.
Nur wegen Basil quäle ich mich
jeden Tag zum Internat.
Doch es wird immer dunkler,
und etwas ist hinter mir her.
Ich spüre es.

Ich weiß, dass ich nicht
zufällig auf Hainpforta
gelandet bin.

Bei Federherz handelt es sich um ein Jugendbuch, ich würde sagen für 12 -16 jährige Mädchen. Protagonistin Mischa (ein ganz furchtbarer Name für eine Romanfigur, wie ich finde) muss, gemeinsam mit zwei anderen Schülern aus ihrer Schule vorübergehend auf ein Internat gehen, das einen geheimnisvollen Ruf hat. Ihre alte Schule ist komplett ausgebrannt, alle Schüler wurden auf restliche Schulen verteilt, wodurch sie auch von ihrem besten Freund Klaas getrennt wird.

So macht sie sich jeden Morgen auf den Weg zum Internat.

Die Stimmung im gesamten Buch ist eine eher düstere, sei es im Wald, im Internat oder sogar bei Mischa zuhause. Es wird zwar als ein sehr buntes Zuhause beschrieben, dennoch wirkt es auf mich dunkel.

Ich für meinen Teil habe während des Lesens immer Probleme mit den Uhrzeiten gehabt. So läuft sie angeblich 2 Stunden zur Schule und zurück. Es ist auf dem Rückweg immer schon dunkel, also wird es so 15 Uhr sein, bis sie zuhause ist mindestens 17 Uhr. Dann geht sie erst einmal baden, liest etwas, recherchiert. Geschätzt 19 Uhr. Dann überlegt sie sich, Klaas zu besuchen, 20 Uhr. Danach geht sie zu ihrer Mutter in den Laden, die danach noch eine Kundin hat – gefühlt 22 Uhr. Dann schlendert sie nachhause, liest, recherchiert… und isst Abendbrot? Also Verzeihung, das scheint mir alles nicht sehr durchdacht zu sein. Oder Mischas Tag hat 35 Stunden und nicht 24.

Ansonsten fand ich die Geschichte schon sehr interessant, geheimnisvoll und spannend. Das Ende mit der Erklärung kam für mich aber sehr abrupt und änderte sich von normalem Jugendroman schlagartig in Fantasy, mit seltsamen Wesen, komischen Portalen und unverständlichen Gesprächen. Man erahnte den Fantasyaspekt zwar schon vorher, es hätte aber auch einfach seltsam und eigen sein können.

Ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, welche Wendung das Buch plötzlich genommen hat und dann war es auch schon zuende.

Den zweiten Band habe ich bereits im Regal stehen und werde ihn bald lesen, da ich sehr gespannt bin, was Mischas Entscheidung für Auswirkungen haben wird. Der zweite Band wird mir bestimmt ein wenig besser gefallen, da der verspricht, von Anfang an voll Fantasy zu sein. Ich bin einfach kein großer von Fan von Genrenwechseln in einer Geschichte.

Nichtsdestotrotz mag ich das Buch. Ich finde die Geschichte sehr interessant, einige Aspekte sind offen geblieben, die bestimmt im zweiten Band erschlossen werden. Die Charaktere sind süß, ähneln sich in ihren Eigenschaften jedoch teilweise. Dass ich das Buch außerdem innerhalb von 2 Tagen durchlas, spricht ebenso für das Buch als dagegen. Ich vergebe trotz der Schwächen, oder gerade wegen der Schwächen 4 Sterne und hoffe, dass der zweite Band mich ebenso überzeugen wird.

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2.782 Bibliotheken, 65 Leser, 1 Gruppe, 428 Rezensionen

liebe, mona kasten, begin again, new adult, vergangenheit

Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Um dieses Buch kommt man einfach nicht herum, wenn man auf Instagram aktiv ist. Es wurde und wird sehr gehyped, wobei mittlerweile eher der 2. Band Trust Again in aller Munde ist. So kam es, dass auch ich nicht an Begin Again vorbeikam. 

Das Buch wurde vom LYX Verlag verlegt und ist für € 12.00 erhältlich. Übrigens sehr gut investierte € 12.00.

Titel: begin again

Autor: Mona Kasten

VerlagLYX Verlag

Seitenanzahl: 484

Erster Satz: „White.“

Er stellt die Regeln auf –sie bricht jede einzelne davon.Noch einmal ganz von vorne beginnen – das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen
Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv – mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letzte, mit dem Allie
sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter
Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren …Hach ja. Was für eine  Liebesgeschichte. Eigentlich ist es keine besondere Geschichte, eine typische „Mädchen aus reichem Hause will nicht so wie ihre Eltern und zieht deswegen weit weg und trifft dort Jungen, der niemanden an sich heranlassen will“ – Story.Dennoch hat Mona Kasten es geschafft,  jede Seite mit so viel Gefühl zu füllen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann und mitfiebert.Während des Lesens habe ich die komplette  Gefühlspalette durchlebt. Ich war wütend, traurig, verliebt, dankbar, hatte Mitleid, Fernweh, verstand die Welt nicht mehr und wollte die Charaktere in meinen Armen wiegen.Vom  Schreibstil her hat es mich ein wenig an die Edingbourh Lovestories von  Samantha Young erinnert, was aus meinem Mund eines der größten Komplimente ist, das ich erteilen kann.

Ich kann mir die Wohnung von Kaden und Allie bildlich vorstellen von dem Bad, das man nicht abschließen kann, bis hin zur Küche, dem Wohnzimmer und Allies kleines Zimmer. Sogar den Flur habe ich bildlich vor Augen. Besonders schön waren die Ausflüge der beiden, wie gern hätte ich den Berg ebenso erklommen.
Aber auch die  Nebencharaktere sind einem sehr ans Herz gewachsen, allesamt sind authentisch und eigen. Jedoch spielen sie  keine all zu große Rolle im Roman, was ich sehr gut finde, da das Augenmerk auf Allie und Kaden liegen sollte.Ich muss zugeben, dass ich nicht weiß, ob ich den zweiten Band unbedingt sofort lesen möchte, da in diesem nicht mehr Allie, sondern Dawn die Protagonistin ist. Für mich ist dies dann kein zweiter Band, so wie die Kammer des Schreckens der zweite Band der Harry Potter Reihe ist, sondern einfach ein komplett anderes Buch. Irgendwann werde ich es bestimmt lesen, ich kann aber warten.
Ein sehr schöner  Young Adult Roman, dessen Hype ich absolut nachvollziehen kann. Ich spreche eine 100 %ige Leseempfehlung aus, man wird es auf keinen Fall bereuen. Ich vergebe 5 Feivels, oder in diesem Fall eher: 5 Spideys!


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67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, hörbuch, sophie kinsella, familie, angststörung

Schau mir in die Augen, Audrey

Sophie Kinsella , Anja Galić , Maria Koschny
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei cbj audio, 20.07.2015
ISBN 9783837132021
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lest ihr Bücher zweimal? Bis auf Harry Potter und Effi Briest habe ich noch kein Buch doppelt gelesen. Ich hatte es mal mit Eragon versucht, aber beim zweiten Mal fand ich es plötzlich viel uninteressanter. Letztes Jahr habe ich Schau mir in die Augen, Audrey als ebook gelesen, ich hatte es mir per Onleihe ausgeliehen und es verschlungen. Da ich alles, was ich gelesen habe, auch in meinem Regal zu stehen haben möchte, klopfte mein Bücherherz schneller, als ich das Hörbuch als mp3-CD im Bloggerportal entdeckte. Und nun weiß ich: 1x lesen und 1x hören sind zwei verschiedene paar Schuhe.


Titel: Schau mir in die Augen, Audrey


Autor: Sophie Kinsella


Verlag: Random House Audio


Preis: € 9.99


Gesamtspielzeit: 4 Stunden und 12 Minuten – gekürzte Lesung


Erster Satz: „Oh Gott, Mum ist verrückt geworden.“


Klappentext


Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterisch Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am verrücktesten ist: Sie trägt immer eine Sonnenbrille. Denn Audrey leidet unter Angststörungen und kann niemandem in die Augen sehen. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …


Was mich natürlich sehr gefreut hat, ist, dass Maria Koschny dieses Buch vorliest, ich finde sie als Becci Bloomwood schon so toll.


Man wird sofort in die Geschichte geworfen, was ich super finde. Langes Bla-Bla im Voraus finde ich sehr langweilig. Lieber mag ich es, mitten in der Geschichte zu beginnen und dann anhand von Rückblenden über die Vergangenheit zu erfahren. So ist dies bei Finding Audrey, wie es im Original heißt, der Fall.


Audrey wird seit einiger Zeit zuhause unterrichtet, verlässt das Haus nur, um zur Therapeutin Dr. Sarah zu gehen und trägt sogar im Haus eine Sonnenbrille, da sie mit niemanden Augenkontakt aufnehmen kann. Nicht einmal mit ihrer Familie. Auch Kontakt per Mail, per SMS, per Telefon – unmöglich. All diese Gegenstände hat sie im Klo heruntergespült, nachdem ES passierte.


Audreys Charakter ist so toll und absolut sympathisch. Jede Ecke, jede Kante an ihr ist Sophie Kinsella gelungen, anderes habe ich aber auch nicht erwartet. Wenn es um Frauenliteratur geht, bewegen sich Sophie Kinsella und Kerstin Gier für mich auf einer Augenhöhe.


Die ganze Familie ist zum Totlachen witzig und verrückt. Ich fand es so toll, Audreys Familie durch das Hörbuch noch ein zweites Mal kennen zu lernen und diesmal hat auch mein Freund mitgehört. Auch er musste ab und zu lachen, das spricht doch auf jeden Fall für Sophie Kinsellas Schreibstil. Immerhin handelt es sich um ein Jugendbuch (für Mädchen). Der Schlagabtausch zwischen Auds Mutter und ihren großen Bruder Frank sind das Lustigste.


Man begleitet Audrey auf ihrem Weg der Besserung, den sie natürlich nicht im Alleingang bewältigt. Sie macht große Fortschritte, wird aber auch durch den einen oder anderen Moment zurückgeworfen. Dass sie Medikamente nimmt, hat sie teilweise verdrängt.


Was mich damals schon beim Buch gestört hat: Was ist ES? Was ist denn Audrey nun passiert? Was wurde ihr angetan? Man erfährt zwar, WER ihr ES angetan hat. Aber was dieses ES ist erfährt man nicht. Da hört man ein bisschen über vier Stunden eine Geschichte und wird zwar mit keinem offenen Ende, aber mit einem wichtigen ungelösten Aspekt sitzengelassen. Beim Lesen vor einem Jahr war ich so sauer, dass ich, hätte ich damals eine Rezension verfasst, einen Stern abgezogen hätte. Glück, dass mein Blog damals noch nicht existierte.


Über den Schreibstil muss ich eigentlich nicht viel sagen: Er ist flüssig und Maria Koschny liest es mit viel Emotionen und Freude, das hört man ihr an. Es gibt keine Stolperer und ist an die Zielgruppe angepasst, die ich auf Mädchen zwischen 12 – 18 Jahren schätzen würde.


Fazit


Ich kann nur ein großes Lob aussprechen: Sophie Kinsella ist ein Jugendroman gelungen, der ein wichtiges Thema behandelt, das Mobbing, es dennoch nicht an Witz, Charme und Liebe fehlt. Mit meinen Worten ist die Moral von der Geschicht: Wichtig sind nicht die Menschen, die einen herunterziehen, sondern die Menschen, die dir mit einer Räuberleiter über die hohe Mauer helfen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne. Ganz lieben Dank lieber Random House Audio Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

muse, ausgerechnet muse, fantasy, rabe, berlin

Ausgerechnet Muse

Carola Wolff
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 17.02.2017
ISBN 9783944788432
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

hörbuch, eifersucht, liebesroman, gefühlschaos, teenieroman

P.S. I still love you

Jenny Han , Birgitt Kollmann , Leonie Landa
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 31.01.2017
ISBN 9783837138085
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Hörbuch zu To all the boys I’ve loved before hat mir schon sehr gut gefallen, daher stand es für mich außer Frage, dass ich das Hörbuch zum zweiten Band ebenfalls hören möchte. Ich bedanke mich vielmals beim cbj audio Verlag für das Rezensionsexemplar!


Titel: P.S. I Still Love You

Autor: Jenny Han

Verlag: cbj audio

Seitenanzahl: 352 – gekürztes Hörbuch 07:40 Stunden

Erster Satz: „Lieber Peter, es sind erst 5 Tage, aber ich vermisse dich, als wären schon 5 Jahre vergangen.“

Neues Liebeschaos um Lara Jean — wer ist ihr Mr. Right?

Die 16-jährige Lara Jean hält ihre Gefühle gerne unter Verschluss, doch dem Charme des gut aussehenden Peter kann sie schließlich nicht widerstehen: Die beiden werden bei der Skifreizeit der Schule ein Paar. Dass sie bei einem Kuss im Whirlpool gefilmt werden: peinlich. Dass das Video plötzlich in der ganzen Schule kursiert: ein Desaster. Doch dass sich ausgerechnet jetzt ihr ehemaliger Schwarm John wieder meldet, macht die Liebeswirren perfekt! Kann man eigentlich in zwei Jungen gleichzeitig verliebt sein?

Mit viel Gefühl gelesen von Leonie Landa.

Wie schon beim ersten Band hat mich Leonie Landa mit ihrer Kleinmädchenstimme sofort in ihren Bann gezogen. Ich finde, dass keine andere Stimme besser passen würde.

Lara Jean ist ein Teenager Mädchen, das ihren Freund Peter liebt. Sie ist glücklich, alles ist rosarot, es gibt viele Schmetterlinge und Herzchen. Die Kehrseite der Medaille lernt sie allerdings auch kennen. Eifersucht und Intrigen. Und das bereits im zarten Teeniealter.

Die Briefe aus Band 1 haben – bis auf einen – zu ihr zurück gefunden, nur der letzte vorerst nicht. Im Band 2 wird jedoch auch aufgeklärt, was es mit diesem Brief auf sich hat. Lara Jean findet neue Freunde, neue Aufgaben, neue Leidenschaften. Sie wird jemanden küssen, den sie schon vor langer, langer Zeit einmal küsste.

Es handelt sich um ein gekürztes Hörbuch, dies ist jedoch in der Handlung nicht aufgefallen. Die Geschichte war dennoch flüssig und verständlich, es gab keinen Stolperstein. Die fast acht Stunden sind wie in einem Flug verstrichen, am Ende war ich sogar perplex, dass es nun beendet ist, Hörbücher höre ich sonst immer über mehrere Wochen, dieses war innerhalb weniger Tage fertig. Hauptsächlich habe ich beim Kochen gehört.

Es gibt einfach nichts, was ich auszusetzen habe. Ich mag alle Charaktere, bin froh, dass Margo keine sehr große Rolle mehr spielt, in Band 1 mochte ich sie schon nicht so. Die Charaktere sind so authentisch wie schon im ersten Band, die Umgebung ist natürlich noch die gleiche wie in Band 1 und bildlich beschrieben.

Die Story an sich ist nichts Außergewöhnliches, Lara Jeans niedliche Art macht sie aber zu etwas Besonderem. Teilweise musste ich an die Zeit zurückdenken, in der ich in Lara Jeans Alter war und so gefühlt und gedacht habe, wie sie. Was besonders gut gefällt ist, dass die Geschichte keine schlimmen Schicksale oder Ereignisse bedarf, die Geschichte ist auch so gefühlsvoll.

Ein sehr gelungener zweiter Band. Er ist nicht besser als Band 1, aber auch nicht schlechter. Wer Teeniegeschichten mit Romantik, Kitsch und Unbeschwertheit gern hat, wird dieses Hörbuch lieben. Allerdings muss man den ersten Band gelesen oder gehört haben.

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Echt ich!

Rhiannon Shove , Leena Flegler
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 31.10.2016
ISBN 9783442393091
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es gibt immer Momente im Leben, in denen man unsicher und alles andere als selbstbewusst ist. Wer dies abstreitet, lügt. Ganz einfach.

Es gibt aber auch die Tage, an denen einen Nichts und Niemand etwas anhaben kann. Diese typischen „Bäume-ausreißen-Tage“.

Eines bleibt aber immer gleich, egal wie die Umstände sind: Ich.
Im Großen und Ganzen sind wir ja doch immer so, wie wir sind. Ich bin die professionelle Veranstaltungsmanagerin und zuhause auch mal das bockige Kleinkind. Beides eben.

So richtig habe ich mich jedoch noch nicht gefunden, das Leben und die eigene Persönlichkeit ist ein sich entwickelnder und wachsender Prozess. Das Ich kann sich über Jahre ändern, man wächst mit sich selbst. Das ist zumindest meine Meinung.

Klappentext:

„So wie jetzt wirst du nie mehr sein. Echt ich! stellt die die wichtigsten Fragen des Lebens:

• Wer bist du?

• Wie kam es dazu?

• Wo soll es hingehen?

Nimm all deinen Mut und deine Kreativität zusammen – falsche Antworten gibt es nicht. Und entwirf ein einzigartiges Bild des Menschen, der du jetzt gerade bist: festgehalten für die Ewigkeit. „

Echt ich! Ein Stift – Tausend Einblicke ist eine Art Tagebuch, das die viele Fragen stellt, die du dir selbst vermutlich niemals gestellt hättest und das ich euch nun vorstellen möchte. Ihr könnt es bspw. auf Amazon erwerben für € 12.99. Ich habe es als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten und bedanke mich sehr!

Titel: Echt ich!

Autor: Rhiannon Shove

VerlagMosaik Verlag

Seitenanzahl: 144

Erscheinungsdatum: 31.10.2016

Erster Satz: „Hier ist die Gelegenheit, dir selbst die größten Fragen des Lebens zu stellen.“

Rezension:

„Wenn ich eine Sache verschwinden lassen könnte wäre es?

In zehn Jahren werde ich?

Der Film, den ich noch hundert mal sehen könnte?

Familie heißt?“

Diese und viele viele weitere Fragen stellt dieses Buch. Zuerst musste ich mich überwinden, überhaupt einen Stift zur Hand zu nehmen. Nicht, weil ich Angst habe, keine Antworten zu finden sondern (viel profaner) ich misshandle keine Bücher. In Bücher schreiben ist für ich eine kleine Sünde. Doch sobald man das erste Wort geschrieben hat, geht es wie von allein. Es ist halt ein Tagebuch. Es ist sehr persönlich und ich möchte nicht, dass je jemand dieses Buch liest. Vielleicht meine Urenkel, die dieses Buch auf dem Dachboden finden. In einer verschlossenen Kiste, die bellt, sobald man sie anfasst. Das versteht sich wohl von selbst. Das Gefühl, dass nichts was man schreibt, falsch sein kann, ist seltsam. Irgendwie wird ja doch immer alles, was man irgendwo verfasst, beäugt. Kritisch oder sind, das ist nebensächlich. Einfach nur schreiben ist hier die Devise.

Das Buch an sich finde ich hübsch. Ich mag Mint und stilechte Schlichtheit. Das Design gefällt mir sehr gut, da es ohne viel Schnick Schnack auskommt. Die Seiten selbst sind auf ökologischem Papier, oder zumindest sollen sie so wirken. Man kann einfach auf den Seiten schreiben und es verwischt nichts. Der Einband ist sehr dehnbar, das Buch an sich elastisch und handlich. Rein theoretisch könnte man es überall hin mitnehmen. Dies wird aber nicht geschehen. Stellt euch mal vor, ich verliere dieses kleine Ich. Au weia!

Fazit:

Wenn ihr gerne Stifte zur Hand nehmt, gerne schreibt, sogar gern Tagebuch führt, ist dieses kleine Büchlein perfekt. Vielleicht kennt ihr ja sogar jemanden, dem ihr es schenken könntet? Ich halte es für ein gutes Geschenk, insbesondere für Leute, die vielleicht sehr unsicher sind und sich selbst nicht mögen. Das Buch kann einem helfen, sich selbst gern zu haben und sich einfach so hinzunehmen, wie man ist. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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Die Eat-Clean Diät - Das Original

Tosca Reno , Maria Teusianu
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Südwest, 21.12.2015
ISBN 9783517094311
Genre: Sachbücher

Rezension:

Grundsätzlich halte ich absolut nichts von Diäten. Diät heißt oft auch auf wichtige Dinge verzichten, es heißt schlechte Laune und Hunger haben, wer möchte das schon?

Aber: auf eine Sache möchte ich 2017 mehr verzichten: Zucker! Ist es nicht einfach unglaublich, wo überall Zucker enthalten ist? Also habe ich mich ein wenig belesen und bin auf Tosca Reno gestoßen. Eine Frau, die ihren Zuckerkonsum nahezu eingestellt hat. So weit möchte/kann/muss ich nun nicht gehen, dennoch interessiert mich, wie man es schaffen kann.

Das Buch habe ich vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten und freue mich wirklich sehr darüber. Ihr könnt das Buch bspw. auf Amazon bestellen (€ 19.99, e-Book: € 15.99)

Titel: Die Eat-Clean Diät

Autor: Tosca Reno

Verlag: südwest

Seitenanzahl: 384

Erscheinungsdatum: 21.12.2015

Klappentext:

„In den USA ist sie bereits Trend, Stars wie Nicole Kidman, Angelina Jolie und Halle Berry schwören darauf: Die Eat-Clean Diät von Tosca Reno. Hinter Eat-Clean verbirgt sich keine neue Wunderkur, die an allen möglichen Nährstoffen spart, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung. Entsprechend entfällt das lästige Kalorienzählen, es gibt nur einen einfachen Grundsatz: Tu deinem Körper mit deiner Ernährung und deiner Lebensgestaltung Gutes, und er wird es dir danken. Mit einer strafferen Haut, einem besseren Allgemeinbefinden und einem dicken Minus auf der Waage. Die wichtigsten Grundsätze von Eat-Clean sind Frische und Natürlichkeit. Keine künstlichen Zusätze, kein Zucker, kein Süßstoff, kein Weißmehl, nichts, was in Plastik verpackt ist. Auf den Teller kommen stattdessen ausschließlich frisch zubereitete Speisen, und zwar sechs Mal am Tag. Clever kombiniert sorgen die einzelnen Lebensmittel dafür, dass Heißhungerattacken keine Chance haben. Mehr als 40 köstliche Rezepte für Frühstück, Hauptmahlzeiten, Desserts, Salate, Suppen & Snacks sowie Tipps für das Essen bei Freunden, in der Kantine und im Restaurant erleichtern die Umstellung auf eine cleane Ernährung. Leicht umsetzbare Tipps für mehr Bewegung sorgen für zusätzliches Wohlbefinden und eine knackige Silhouette.“

Rezension:

Ich finde den Titel dieses Buches absolut unpassend. Es handelt sich nicht um ein Diät-Buch, sondern eher um ein Sachbuch über Ernährung, Zucker und den menschlichen Körper. Es ist sehr hochwertig verarbeitet und es bereitet viel Spaß, darin zu blättern und zu lesen. Ein ganzes Kapitel widmet sich dem Frühstück, der wichtigsten Mahlzeit des Tages, auch für mich. Tosca Reno erklärt sachlich die Grundsätze vom Clean-Eating, erklärt den Stoffwechsel des Menschen, widmet ein ganzes Kapitel Wasser. Dieses Buch ist nicht vordergründig darauf ausgelegt, abzunehmen. Es wird nicht gepredigt, dass man rank und schlank sein muss, sondern gesund. Auch wenn man sich ausgewogen und gesund ernährt sowie Sport treibt, können Röllchen vorhanden sein, na und? Ich selbst tue mich immer schwer, länger als eine Woche durchzuhalten, einfach, weil ich dann nicht mehr weiß, was ich nun essen soll. Dem wird Abhilfe geschaffen: es gibt Vorschläge für mehrere Wochen, vom Frühstück bis zum Abendbrot und dazu passende Einkaufslisten. Was auch oft problematisch ist: Darf ich nun nicht mehr mit Freunden essen gehen? Laut Tosca Reno geht dies, solange man „einen Plan im Kopf hat“. Da hört mein positiver Eindruck auch schon wieder auf. Ich möchte nicht planen, gesund zu essen, wenn ich mit Freunden oder der Familie essen gehe. Dann esse ich eben mal einen riesen Burger mit Pommes und ordentlich Sauce, daran wird sich nie nie niemals etwas ändern. So gesehen ist das Buch doch etwas zu straight, sie erlaubt kaum Ausnahmen. Ich persönlich finde die Alltagslisten super, man kann es super integrieren, muss aber auch Zeit einplanen. Jedoch werde ich weiterhin schlemmen. Wozu sind wir denn auf der Erde? Bestimmt nicht, um in die enge Hose zu passen und täglich 2 Stunden im Fitnessstudio zu verbringen. Da müsste mir schon eine ordentliche Sicherung durchgebrannt sein. Ich möchte einfach nur gesund sein und essen, dazu gehört bewusstes Essen und natürlich auch Bewegung, jedoch nicht als Lebensmittelpunkt.

Fazit:

Dieses Sachbuch lehrt viel über gesunde Ernährung. Solang man sich nicht darauf versteift, kann es wirklich helfen, gesund zu bleiben. Für jeden, der vor allem seinen Zuckerkonsum einschränken möchte, ist dieses Buch wirklich hilfreich. Natürlich kann einem dieses Buch auch wirklich das Hirn waschen, da ist aber jeder sein eigener Kopf. Ich vergebe 4 von 5 Sterne, besonders für das Hintergrundwissen über den Körper.

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liebe, veronika may, der duft von eisblumen, blumen, familiengeheimnis

Der Duft von Eisblumen

Veronika May
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.08.2016
ISBN 9783453358812
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich habe dieses Buch, wie schon bei der Buchvorstellung erwähnt, vom  Bloggerportal  erhalten. Vielen lieben Dank dafür!  Der Duft von Eisblumen auf amazon.de (€ 9.99)


Titel: Der Duft von Eisblumen

Autor: Veronika May

Verlag: Diana Verlag

Seitenanzahl: 364

Erscheinungsdatum: 08.08.2016

Erster SatzRebekka Winter fand ihren Nachnamen schon immer sehr passend.

Klappentext:

Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann.

Erster Eindruck:

Das Buch ist wirklich hübsch, das Cover spricht mich sehr an. Es ist bunt und doch dezent. Ich frage mich, inwiefern das Cover mit der Geschichte zusammenhängt. Ich bin zwar kein Freund von Schmetterlingen, dennoch wirken sie auf dem Cover stimmig. Das Buch ist auf jeden Fall dünner, als ich vermutet hatte. Ich schätze es als gutes Zwischenduch-Buch ein, habe also keine sehr großen Erwartungen.

Rebekkas Leben möchte ich ganz ehrlich nicht führen. Sie hat einen Job, von dem sie bisher dachte, dass sie ihn gut macht und ihre Arbeit wert geschätzt wird. Der Grund, warum sie tatsächlich dort arbeitet ist erschütternd und traurig und kann einen schon wütend machen.

Ihr Liebesleben ist auch nur ein Trümmerhaufen, sie hat dem falschen Mann vertraut und trauert nun unnützer Weise auch noch hinterher. Klar, dass bei ihr irgendwann mal die Sicherungen durchbrennen. Sie verursacht einen Unfall, und zwar ganz bewusst. Dafür muss sie nun natürlich bußen.

Auf ulkigem Wege, wie er nur in einem Roman geschehen kann, landet sie bei der alten Dame Dorothea von Katten. Sie ist verschroben, körperlich nicht mehr ganz so fit, hat es aber dennoch faustdick hinter den Ohren. Im Laufe der Geschichte lernt Rebekka so einiges von Dorothea und auch die alte Dame verändert sich.

Mein allgemeiner Eindruck ist nicht überaus positiv, als schlecht würde ich das Buch aber auch nicht bezeichnen. Schon allein das Cover ist superschön und passt auch sehr zur Geschichte, was ich schön finde. Blumen, ein großer Garten, Düfte, Kräuter, alle diese Dinge spielen eine Rolle in der Geschichte. Sie sind zwar nicht das Hauptaugenmerk, verleihen der Geschichte aber einen gewissen Glanz. Die einzelnen Charaktere finde ich in Ordnung. Leider ist mir Rebekka ab und zu unsympathisch. Sie ist mir etwas zu zynisch und macht oft dümmliche Witze (die sie sich aber oft auch nur denkt). Dorothea finde ich super! Sie ist verschlossen, aber irgendwie doch herzlich. Und im Laufe der Geschichte erfährt man auch, warum sie so ist, wie sie ist. Eine weitere wichtige Person ist Taye, Dorotheas Gärtner. Er ist Medizinstudent und hilft der alten Dame im Sommer. Er ist mir sehr sympathisch, seine Charakterzüge finde ich authentisch dargestellt. Was ich gut gelungen finde, ich die Umgebungsbeschreibung. Ich konnte mit beim Lesen immer ein genaues Bild machen. Sei es im Garten oder in den verschiedensten Räumen des großen Hauses. Ab und zu hätten die Beschreibungen vielleicht auch ein wenig kürzer sein können, ich war schon oft kurz davor, einfach die Ortsbeschreibungen umzublättern, habe auch ab und zu einfach schnell quergelesen. Bevor ich mich noch langweile  Der Schreibstil allgemein ist nicht ganz so mein Fall. Wie man sich denken kann, fand ich die Sätze oft etwas zu lang oder zu ausschweifend. Ich mag es kurz und knackig, gerne aber natürlich auch mit vielen verschiedenen Worten! Lange Schachtelsätze mag ich nicht in meiner Freizeit-Lektüre! Das Ende finde ich super! Es kommen natürlich noch so einige Geheimnisse ans Licht, die auch die ganze Personenkonstellation noch einmal völlig durcheinanderwürfeln, das finde ich aber schön. Auch, dass die Geschichte nicht nur an einem Ort spielt. Das Ende hat mir an sich schon gefallen, es ist aber auch vorhersehbar gewesen.

Lieblingszitat: „Ja, das Herz ist ein komplexes Ding“, sagt er jetzt und lächelte. „Es hält und am Leben und weiß meist noch vor dem Verstand, ob wir jemanden lieben oder Angst vor etwas haben. Die Ärzte können inszwischen ein Herz wieder zum Schlagen bringen und es sogar in einen anderen Körper verpflanzen. Nur wenn es aus Liebe bricht, kann kein Mediziner helfen. Eigentlich merkwürdig, nicht wahr?“

Fazit:

Ich fand das Buch in Ordnung. Die Geschichte war ganz nett, als schlecht würde ich sie nicht bezeichnen, aber auch nicht als total neu und einfallsreich. Es könnte auch ein ZDF-Sonntagsfilm gewesen sein, schnulzig, für den Moment eventuell traurig-schön, am Morgen danach aber wieder vergessen. Ich gebe dem Buch gut und gerne 3 von 5 Sterne. Es ist kein Reinfall, absolut nicht, aber auch noch lange kein Jahreshighlight oder ein Buch, das ich dringend weiterempfehlen würde.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Bezaubernde Babymode zum Nähen

Isabelle Leloup , Christa Trautner-Suder
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Südwest, 29.08.2016
ISBN 9783517095202
Genre: Sachbücher

Rezension:

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch gerne meine Meinung über das Buch „Bezaubernde Babymode zum Nähen“ weitergeben.

Ich habe das Buch vom Bloggerportal erhalten, danke danke danke!! Ich habe das Buch auch bereits auf meinem Blog vorgestellt – Buchvorstellung.

Ihr könnt das Buch unter anderem auf Amazon bestellen (€ 16.99)

Titel: Bezaubernde Babymode zum Nähen

Autor: Isabelle Leloup

Verlag: südwest

Seitenanzahl: 127

Erscheinungsdatum: 29.08.2016

Klappentext:

Die erste Garderobe fürs Baby sollte nicht nur praktisch sein, sondern auch hübsch und einzigartig. Die 28 Modelle sind einfach zu nähen und erfüllen alle Wünsche: Höschen, Kleider oder Jäckchen für die kleine Prinzessin, unwiderstehliche Overalls, Westen oder Lätzchen für den süßen Sprössling. Und auch Nützliches fürs Kinderzimmer darf nicht fehlen, sei es ein kuscheliger Schlafsack, eine großzügige Wickeltasche, ein Nestchen fürs Bett oder ein weiches Kissen. Alle Projekte können Sie in vier Größen, von 3 bis 18 Monaten, nacharbeiten und eignen sich auch wunderbar als Geschenk.

Zum Inhalt muss ich ja nun eigentlich gar nicht soooo viel sagen, es beinhaltet super süße Kleidung zum Selbernähen für Babys. Die kleinen Bodys, Höschen, Blusen, Lätzchen sind ja allesamt super niedlich! Aber, und es kommt ein großes ABER: Alles für Babys ist süß und trügt auch schnell mal.

Nachdem mein erster Eindruck bei der Buchvorstellung super gut ausgefallen ist, muss ich meine Meinung revidieren. Natürlich sind die Fotos allesamt professionell und sehen einfach super aus und auch die Anleitungen versprechen viel auf den ersten Blick. Dennoch sind die Anleitungen einfach schlecht. Ich bin ein Näh-Neuling, das Buch soll aber auch für Neulinge sein, ansonsten gäbe es auch keine Nähschule zu Beginn des Buches. Ich bin schier verzweifelt und habe dann meine Mama um Hilfe gebeten, die mir natürlich sofort zur Seite stand. Und auch sie, zwar kein Näh-Profi, aber dennoch sehr gut und mit jahrelanger Erfahrung und Ahnung, findet die Anleitungen schlecht und nicht durchdacht. Ich selbst habe mich erst einmal an die Bluse Luisa gewagt, eine kleine Bluse mit Puffärmelchen und süßem Schulmädchenkragen. Die Reihenfolge, wie man laut Anleitung nähen soll, hat sie einfach umgeworfen. Im Endeffekt habe ich nun den Körperteil allein gemacht, mit ihr zusammen einen Ärmel und den Rest hat sie mit nachhause genommen und näht es für mich fertig. Ja, ich habe aufgegeben. Ihr könnt aber einige der Schritte unten in der Galerie anschauen und wenn das Teil fertig ist, trage ich noch ein Bild nach.

Auch bei anderen Anleitungen im Buch (das hat mir meine Mama verraten, nachdem sie sich das Buch näher angeschaut hat), wird geraten, unschöne Nähte einfach zu verstecken, oder etwas (bspw. Druckknopf oder Borte) drüberzunähen. Das ist doch nicht Sinn der Sache? Dann kann ich auch einfach irgendwas zusammentackern, sieht ja trotzdem süß aus.

Ein Pluspunkt ist dennoch, dass ein großer Schnittmusterbogen enthalten ist, was das Ganze natürlich sehr erleichtert. Ich habe mir auch noch 5 andere Schnitte herausgesucht und passend dafür Stoffe bestellt, sodass ich dem Buch auch noch eine Chance geben werde. Mit Mamas Hilfe wird das schon 

Fazit:

Ja, die Kleidung sieht soooo süß aus und auch die Fotos sind einfach klasse sowie auch der Schnittmusterbogen. Die Anleitungen hingegen sind kompliziert zu verstehen, die Reihenfolge ist teilweise unlogisch und man „darf“ unsauber arbeiten, das ist für mich nicht professionell. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne und nur eine bedingte Kaufempfehlung. Wenn man Ahnung vom Nähen hat, bzw. kein Anfänger ist, ist das Buch vielleicht in Ordnung, da man sich Verbesserungen selbst denken kann und es einfach teilweise anpassen kann. Als Neuling lass bloß die Finger davon, ich weiß wovon ich rede ;D

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269 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

schweden, thriller, entführung, krimi, abtreibung

Aschenputtel

Kristina Ohlsson , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.09.2012
ISBN 9783442375806
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Thrillergenre ist in meinem Bücherregal nicht oft vertreten, doch das eine oder andere Exemplar verläuft sich doch mal zu mir. Dieses Buch habe ich vor einer ganzen Weile ertauscht, ich weiß schon gar nicht mehr, gegen welches Buch.

Das Buch ist in allen gängigen Onlineshops zu erwerben, auch direkt auf der Verlagsseite für € 9.99.

Titel: Aschenputtel

Autor: Kristina Ohlsson

Verlagblanvalet

Seitenanzahl: 478

Erster Satz: „Aus irgendeinem Grund musste er, wenn er seinen Gedanken freien Lauf ließ, früher oder später immer wieder an die Krankenakte denken.“

Klappentext:

„Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum …“

 Es kommt immer mal wieder vor, dass ich ein Buch aus einem Genre lesen, dem ich nicht sehr oft eine Chance gebe. Dazu gehören neben Historischen Romanen oder High Fantasy eben auch Krimis und/oder Thriller. Dennoch bin ich in den meisten Fällen positiv überrascht und stelle mir selbst die Frage, warum ich nicht öfter zu Büchern aus diesem Genre greife. So auch bei diesem Thriller.

Es ist ein schwedischer Thriller, die ja bekannterweise sehr beliebt sind. Warum eigentlich? Haben es die Schwedinnen und Schweden einfach am besten drauf, den Spannungsbogen ewig oben zu halten, ohne blutrünstig zu sein? Ich mag Blut nicht. Nicht sehen und auch nicht lesen, wobei lesen noch um einiges angenehmer ist, da schalte ich das Kopfkino eben einfach mal aus. Wenn ich mal zurückdenke, ist Aschenputtel kein wenig blutig. Es ist makaber, ekelhaft und macht einen ab und zu fassungslos. Blut kommt aber nicht vor. Psychospielchen, Schläge, Leichenschändung, Kindesmisshandlung. All dies ist Thema in diesem Buch. Wenn ich das hier so nun schreibe, fass ich mir gleichzeitig an den Kopf. Ein Buch das solche Themen beinhaltet fand ich tatsächlich sehr gut?

Kristina Ohlsson hat einen absolut spannenden Thriller verfasst. Er ist immer aus der Sicht einer anderen Person geschrieben. Es gibt drei Hauptermittler, aus deren Sicht abwechselnd geschrieben wird, aber auch aus der Sicht des Opfers, des Mörders oder des Mördergehilfen. Die Kapitel sind durchschnittlich kurz, was ich super finde. So verliert man nicht den Faden, vor allem ist Kristina Ohlsson dadurch auch nicht abgeschwiffen.

In der Story bleibt es leider nicht bei nur einem Opfer, das Motiv des Mörders wird allerdings bald klar, auch wenn man sich darüber erst in den letzten Kapiteln sicher sein kann. Das ist etwas vorhersehbar, hat die Spannung allerdings nicht geschmälert. Schauplätze sind mehrere Städte in Schweden, dessen Zusammenhänge schwer zu erkennen sind und auch dem Ermittlerteam Kopfzerbrechen bereiten. Außerdem hat jeder Ermittler noch an seiner ganz privaten Situation zu knabbern. Einer geht seiner depressiven Frau fremd, der andere hat seinen Sohn ewig nicht gesehen und noch eine andere hat das Gefühl sich jeden Tag aufs Neue behaupten zu müssen. Die Story spielt zwar im Sommer, da es aber nur regnet und verhältnismäßig kalt ist, wird die düstere Stimmung sehr gut unterstützt.

Fazit:

Dieser Thriller ist für jeden Thriller Fan ein absolutes Muss! Und auch wenn euch ein Thriller eher selten in die Tüte kommt, probiert diesen einfach! Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich verspreche: die Spannung bleibt bis zur letzten Seite ganz hoch. Ohne Frage, ich vergebe die volle Punktzahl: 5 von 5 Sterne

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

liebesbriefe, liebe, briefe, jenny han, lara jean

To all the boys I’ve loved before

Jenny Han , Birgitt Kollmann , Leonie Landa
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 29.08.2016
ISBN 9783837136357
Genre: Jugendbuch

Rezension:

To all the boys I’ve loved before ist ein Buch, das mich erst wenig interessierte, doch #instamademebuyit. Was soll ich sagen: ich habe nur gute Meinungen gehört und wollte einfach wissen, warum dieses Buch ach so toll ist, also habe ich kurzerhand das Hörbuch angefragt und es als Rezensionsexemplar erhalten, vielen lieben Dank an das Bloggerportal.

Ihr könnt das Hörbuch unter anderem für € 13.95 direkt beim Verlag bestellen (randomhouse).

Mit Hörbüchern ist es bei mir ja oft so eine Sache. Ich höre sie beim Einschlafen und da ich grundsätzlich sehr schnell einschlafe, kann es schon mal ein halbes Jahr dauern, bis ich ein Hörbuch beendet habe. Nicht so aber dieses! Ich habe es gehört, während ich die Wäsche zusammenlegte, während des Kochens oder auch beim Baden. Ich hatte es ganz einfach nicht satt.

Die Geschichte ist einfach zuckersüß, die Protagonistin, Lara Jean, schrieb als Abschiednahme Liebesbriefe an die Jungs, in die sie verliebt war, einfach um sich zu entlieben und denjenigen hinter sich zu lassen. Diese Briefe schickt sie aber nicht ab, sondern verstaut sie in ihrer Hutschachtel, die sie von ihrer verstorbenen Mutter geschenkt bekommen hat. Eines Tages gelangen die Briefe jedoch wie durch Zauberhand zu ihren Empfängern und Lara Jean weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Es ist nicht nur peinlich, sondern teilweise auch gar nicht wirklich wahr, immerhin sollte die Briefe ja nie jemand zu Gesicht bekommen.

Mein erster Eindruck während des Hörens war sofort positiv, Leonie Landas Stimme ist sehr angenehm, relativ jugendlich, aber das passt gut, immerhin handelt es sich ja um ein Jugendbuch. Nach gut 10 – 15 Minuten war ich schon in der Geschichte gefangen, die Charaktere sind einfach herzallerliebst!  Neben Lara Jean selbst ist mir ihre kleine Schwester Kitty ans Herz gewachsen, ihre große Schwester Margo war mir von Anfang an eher unsymapthisch. Auch das Cover, das nun mal da erste ist, das man sieht, finde ich sehr hübsch. Es gab eine Zeit, da habe ich Menschen auf Covern gar nicht gemocht, mittlerweile mag ich es sehr gern und ich finde, dass Lara Jean tatsächlich das Mädchen auf dem Cover sein kann, wenn auch vielleicht etwas kleiner.

Im Großen und Ganzen handelt die Geschichte von Freundschaft, der ersten großen Liebe und dem familiären Zusammenhalt. Lara Jean selbst ist kein super beliebtes Mädchen, sondern eher unscheinbar, dennoch wird sie gemocht und stellt sich selbst unter den Scheffel. Ich fand die familiäre Konstellation sehr spannend, 3 Mädchen und ein Papa, der sein Bestes gibt.

Ich möchte dieses Hörbuch jedem empfehlen, der gern Jugendbücher hört, und mal eine etwas andere Story hören möchte. Dieses Jugendbuch ähnelt keinem, das ich bisher gelesen oder gehört habe und das muss schon etwas heißen, denn ich finde, dass sich Jugendbücher, die weder utopisch, dystopisch sind noch irgendwelche Fantasy-Aspekte haben, oft ähneln.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, werde mir den auf jeden Fall auch anhören und vergebe guten Gewissens 5 Sterne.

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