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581 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

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One of Us Is Lying

Karen M. McManus , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570165126
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv.

 

Meine Meinung:

Nachdem das Buch im englischen Raum wirklich gelobt wurde und einige sich auf das Buch gefreut haben, wurde auch ich von der Vorfreude angesteckt und allein vom Titel angezogen. 

  Addy hat mir mit ihrer Rolle das typische Highschoolmädchen geboten, das man erwartet. Ob mit ihrem Freund Jake oder auch Ty, Probleme sind vorprogrammiert und obwohl sie recht beliebt zu sein scheint, kommen sowohl auf sie als auch auf die anderen immer neue Hindernisse zu, die ich wie gebannt verfolgt habe! Sie habe ich tatsächlich schnell ins Herz geschlossen, denn sie lernt aus ihren Fehlern und mit der Zeit habe ich erkannt, dass sie viel gutgläubiger ist, als man es ihr zu Beginn zuschreiben würde.

  Bronwyn war die Streberin in der Gruppe und hat mir dementsprechend von Anfang an gut gefallen, denn mit ihr konnte ich mich spontan am ehesten identifizieren. Ich mochte sie unheimlich gern und habe auch hier gebannt einiges verfolgt, vor allem, als sie sich mit Nate näher und näher angefreundet hat. Diese Entwicklung hat mir im ganzen Buch wahrscheinlich mit am besten gefallen und natürlich entstehen auch daraus einige unheimlich verzwickte Situationen.

Nate wirkte – vor allem zu Beginn der Geschichte – wie der Außenseiter und Rumtreiber in der Gruppe. Er schien wirklich wegen etwas Ernstem beim Nachsitzen zu sein und so wollte man ihm auch schnell die Rolle dazu zuweisen. Ich bin froh, dass man schnell dahinter kommt, dass er womöglich sogar der liebste aus der Gruppe ist und wie enorm Vorurteile und Familiengeschichten Einfluss auf unser Verhalten nehmen können, sieht man an seinem Beispiel wirklich gut. Hier war ich besonders erleichtert, dass er Bronwyn gefunden hat.  

Simon ist das Rätsel in dieser Geschichte, denn was mit ihm passiert versteht keiner so genau und alle versuchen herauszufinden, was es mit ihm auf sich hat, welche Gründe er für seine Taten hatte und wer ihm womöglich etwas antun wollte. Ich muss sagen, dass er mir mit der Zeit immer unsympathischer, die anderen Charaktere dafür aber immer sympathischer wurden und ich dem Ziel auch ohne die Hauptcharaktere nach und nach nähergekommen bin.  

Zu guter Letzt ist da noch Cooper, der in meinen Augen wohl der Neutralste gewesen ist und den ich unheimlich ins Herz schließen konnte. Wo er erst einmal wie der Vorzeigesportler wirkt, kommen auch über ihn nach und nach Geheimnisse ans Licht, die er nicht unbedingt preisgeben wollte. Ich finde, dass ihn diese Geheimnisse nur noch sympathischer gemacht haben und ich konnte ihn mit am besten verstehen und habe ihn auch zum Ende hin noch immer gern gehabt!  

Die Geheimnisse bilden in dieser Geschichte natürlich den Kernpunkt und ohne sie und Simons Tod wäre das Buch nicht annähernd so spannend. Natürlich rätselt man mit den Charakteren mit und weiß nie, ob nicht einer von ihnen genau das verschweigt, das ihn als Täter entlarven würde. Auch die Postings, die vom verstorbenen Simon nach und nach erscheinen tragen nicht zur Besserung bei und man rätselt und rätselt, was ich unheimlich geliebt habe! Das Buch ist auf jeden Fall etwas Besonderes und vor allem auch besonders spannend und obwohl ich mir zum Ende hin hundert prozentig sicher war, wie es ausgeht, fand ich es dennoch absolut gelungen!

 

Fazit:

Ich freue mich nach diesem Buch auf jeden Fall auf mehr von der Autorin und kann es kaum abwarten, genau das zu bekommen! Die Story war perfekt, wirkte absolut rund und stimmig und ich habe es geliebt, die Charaktere nach und nach kennenzulernen und ihre Geheimnisse aufzudecken! Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, mich zu fragen, ob nicht doch ein Charakter, der absolut unschuldig wirkt am Ende der Schuldige ist und immer wieder habe ich mich gefragt, was Simon mit alledem überhaupt bewirken wollte. Ich bin froh, dass ich auf all meine Fragen Antworten erhalten habe und kann dieses Buch jedem, der Spannung und Rätselgeschichten mag, nur wärmstens empfehlen! Fans von Pretty little Liars, The Amateurs, Scherbenmädchen oder auch Auge um Auge werden dieses Buch sicher lieben  Von mir gibt es diesmal 5 Federn!

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311 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

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Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

Vic James , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.08.2018
ISBN 9783841440105
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich das Buch entdeckt habe, war ich wirklich unglaublich gespannt auf die Geschichte! Jetzt, wo ich es gelesen habe, hat es mich nicht enttäuscht, allerdings auch nicht voll und ganz überzeugen können.


Die Idee dieser Gesellschaft fand ich unheimlich spannend. Dass es zum einen Ebenbürtige gibt, die Geschick - also bestimmte Fähigkeiten - besitzen und auf der anderen Seite Gewöhnliche sind, die zehn Jahre ihres Lebens als Sklaven opfern müssen fand ich schonmal sehr spannend. Natürlich treten dadurch einige spannende Situationen auf, in denen sich Menschen gegen Ebenbürtige richten, doch andersrum ist dies auch sehr oft der Fall.

Die Protagonisten waren unheimlich vielfältig und hinter jedem von ihnen steckt weitaus mehr, als man zu Beginn annimmt. Am liebsten begleitet habe ich Luke, der zu Beginn überraschend von seiner Familie getrennt wird und bei dem ich durch den Aufenthalt in Millmoor nicht gedacht hätte, dass er mich so mitreißen würde. Doch genau das hat er dann getan und das nicht zu vergessen durch Renie, Jackson, Oz, Jessica, Hilda und Tilda, sowie Asif. Sie alle haben einem ein gutes Gefühl gegeben und Luke zu waghalsigen Aktionen überredet, die das Buch richtig spannend gemacht haben und so konnten sie mich teilweise gegen Ende richtig überraschen! 

Abi, Daisy und ihre Eltern hingegen kamen nach Kyneston und haben mich dort mehr als einmal schmunzeln und besorgt werden lassen. Auch dort hat sich einiges ereignet, vor allem politisch und so musste man die ganze Zeit über wachsam sein, um auch keinen Hinweis zu verpassen. Natürlich entwickelt sich auch eine Liebesgeschichte, allerdings fand ich diese doch sehr gezwungen herbeigeführt und weiß noch nicht so ganz, was ich davon halten soll. Dennoch gab es spannende Stellen, wenn auch deutlich weniger als bei Luke.

Zu guter Letzt hat man aber auch aus Sicht einiger Ebenbürtiger gelesen. So mochte ich Euterpe sehr gern, die allerdings eher am Rande auftritt und bei der ich schon jetzt gespannt bin, was noch kommen könnte. Doch auch Silyen hat mich sehr neugierig gemacht, denn ihn umgibt nach wie vor dieser geheimnisvolle Glanz, den man nicht ganz aufdecken kann. Jenner wirkt wie jemand, der kein Geschick besitzt, doch ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass er so gar keine Überraschung bieten wird, deshalb bleibe ich auch bei ihm gespannt und ebenso geht es mir mit Gavar, der seine Familie nur zu enttäuschen scheint und genau deswegen noch einiges parat haben könnte. Seinen Vater konnte ich jedenfalls nicht ausstehen und da er sich einiges geleistet hat bin ich sicher, dass die Jardine Brüder noch zurückschlagen werden.

Neben den Jardines gab es noch Bouda, der man sofort anmerkt, dass sie mehr möchte, als bloß eine Liebesgeschichte mit Gavar. Sie möchte Macht und das merkt man bereits auf den ersten Seiten mit ihr. Ob sie diese bekommen kann werden wir sehen, ich bin bei ihr jedenfalls noch immer gespannt.

Fazit:

Das Buch hat mich auf jeden Fall nicht enttäuscht und es gab, vor allem mit Luke, einige spannende Stellen, die ich gerne verfolgt habe! Leider muss ich aber auch sagen, dass ich viele langatmige Stellen dabei hatte, bei denen ich nicht verleugnen kann, dass ich etwas abgeschweift bin und hoffe deshalb, dass der zweite Band das noch ausgleichen kann. Das Ende hat jedenfalls einiges draufgelegt und es ist so viel verrücktes passiert, dass ich gespannt bin, wie es nun weitergehen kann! Mal sehen, was die Charaktere noch für uns bereit halten, das ein oder andere Geheimnis würde ich jedenfalls gern noch lüften. Dennoch gibt es von mir insgesamt 3,5 Federn.

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735 Bibliotheken, 47 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

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Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 831 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.10.2017
ISBN 9783442314256
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ich Band 1 ab der Hälfte erneut gelesen habe, um mein Gedächtnis aufzufrischen, war ich weitaus begeisterter von der Geschichte als ich es mit dem Hörbuch war! Obwohl ich den Sprecher wirklich gut fand, musste ich die Geschichte selbst lesen um das übliche Gefühl von Cassandra Clares Schattenjägerwelt spüren zu können. Und es hat geklappt! Auch in Band 2.
Emma und Julian entwickeln sich in diesem Band nochmals auf ganzer Linie. Beide sind mir mittlerweile sehr sympathisch geworden und obwohl mich das Hin und Her ihrer Gefühle und Handlungen etwas genervt hat muss ich doch sagen, dass ich ihre Situation verstehe und es ihnen nicht verübeln kann. Wo Julian sich in diesem Band weiterhin für seine Familie einsetzt und alles tut, um ihnen ein gutes Leben bieten zu können, dabei aber keine Scheu zeigt, kämpft Emma selbst um das was sie liebt und versucht immer wieder, sich Hindernissen in den Weg zu stellen, die sie nicht allein besiegen kann.
An dieser Stelle könnte ich sie wieder für naiv erklären, allerdings empfand ich das nicht immer so. Sie wirkte in meinen Augen unheimlich stark und hinterfragt die Dinge mit der Zeit. Auch Julians Handlungen werden hinterfragt und haben sie für mich noch vernünftiger wirken lassen, weil sie sieht, dass er mehr verbirgt, als es scheint. Und dennoch bleibt die Liebe natürlich bestehen. Man merkt schnell, dass sie reifer wird und ihr Schwert Cortana ihr neben Julian, den Blackthorn-Geschwistern und Cristina Halt gibt. Und genau deshalb konnte ich oftmals auch ihre unüberlegten Handlungen verstehen.
Überhaupt war dieser Band erneut sehr schlüssig und vollgepackt mit Überraschungen, Intrigen und natürlich einem großen Finale, das mich - zugegebenermaßen - beinahe umgebracht hätte. Denn man erlebt diesmal nicht nur einen spannenden Mittelteil und weitere Ermittlungen der Familie Blackthorn, sondern noch einiges mehr, das sich vor allem im Finale zeigt.
Besonders beeindruckt haben mich dieses Mal aber nicht nur Emma und Julian, sondern vor allem auch die anderen Charaktere. So mochte ich Kit in Band 1 nicht besonders gern und in diesem Band hat er sich zu dem entwickelt, der er wirklich ist - zu Christopher Herondale! Er hat mir nach einigen Seiten wirklich gefallen, was vor allem Ty und Livvy zu verdanken ist, die ihn aufnehmen und ihm die tatsächliche Schattenjägerwelt zeigen. Das war für mich unheimlich schön zu verfolgen, zumal man so auch mehr von den Geschwistern und vor allem von Ty mitbekommt, der laute Geräusche lieber ausblendet und viel aufmerksamer und besonderer ist, als man annehmen sollte!
Auch über Dru hat man endlich mehr erfahren. Sie möchte nicht unbedingt die Aufpasserin spielen, lernt in diesem Teil aber jemanden kennen, der ihr vielleicht endlich den Halt gibt, den sie gebraucht hat. Und über ihn landet sie in einer Welt, die ich unbedingt noch einmal in Band 3 mit ihr betreten möchte! Denn was dahintersteckt wird die Autorin sicher wieder preisgeben und mit anderen Elementen verbinden!
Doch im Fokus standen für mich diesmal die Charaktere Cristina und Mark, die ich nun ebenfalls unheimlich ins Herz geschlossen habe. Mark ist wirklich ein kleiner Herzensbrecher und als Halbelbe und halb Schattenjäger unheimlich interessant zu verfolgen. Man spürt seine innere Zerrissenheit immer wieder und genau das macht ihn neben seiner Liebe zum Feenprinzen Kieran und zu Cristina unheimlich interessant. Ich habe alle drei sehr gerne verfolgt und verstehe die Beziehung, die bei ihnen entstanden ist nach wie vor nicht. Genau diese ungewöhnliche Dreiecksbeziehung möchte ich endlich verstehen und hoffe sehr auf mehr! Denn hier kann es nur genauso gut weitergehen.
Andere Nebencharaktere darf man aber auch nicht vergessen, denn genau diese sind in den Vorgängern als unsere Protagonisten aufgetreten oder spielen in diesem Band eine elementare Rolle. So sind auch Diana und Helen aus Band 1 wieder dabei und Aline und Jia kommen ebenfalls dazu. Auch Gwyn von der wilden Jagd taucht wieder auf und sie alle mochte ich unheimlich gern. Vor allem die interessante Beziehung zwischen Diana und Gwyn fand ich  toll, zumal man endlich erfährt, was Dianas Geheimnis ist! Und natürlich darf man auch geheimnisvolle und düstere Charaktere, wie den Feenkönig und die Feenkönigin oder auch Annabelle und Malcolm nicht vergessen, die erneut eine wichtige Rolle spielen.
Für mich waren allerdings vor allem Clary und Jace, sowie Magnus und Alec mit ihren Kindern und sogar Robert Lightwood besonders. Selbst Simon und Isabelle wurden erwähnt und man hat etwas über sie erfahren, allerdings sind sie leider nicht weiter aufgetaucht. Ich hoffe sehr, dass es auch mit diesen Charakteren noch ein positives großes Ganzes gibt, habe aber unheimlich große Angst vor dem, was sich im Kopf der Autorin zusammengesponnen hat!
Denn nach dem, was Clary Emma in diesem Band beichtet, hatte ich unglaublich große Angst vor mehr. Ich kann nur hoffen, dass die Autorin uns das nicht antut und natürlich werde ich euch dazu nicht mehr verraten ;) Doch genau deshalb hätte ich niemals mit dem tatsächlichen Ende dieses Bandes gerechnet und das hat mich einerseits erleichtert, andererseits aber ähnlich zerstört zurückgelassen. Ich kann euch nur eines verraten: Ihr müsst euch von mindestens einem geliebten Charakter verabschieden. 
Die Story verspricht also definitiv wieder einiges, denn wo Band 1 aufgehört hat, beginnt Band 2 mit neuen Problemen und noch weitaus größer wirkenden Konsequenzen. Nicht nur Emma und Julian müssen einen Weg für ihre Beziehung finden, auch Cristina und Mark, sowie Kieran scheinen nicht zu wissen wo sie hinwollen und natürlich gibt es wieder eine ganze Menge Probleme hinsichtlich Malcolms Zauber um Annabelle. Hinzu kommen Probleme durch den Feenkönig und ein Handel mit der Feenkönigin, sowie die Zentauren, die das Institut unserer Charaktere besuchen und so einiges durcheinanderbringen. In diesem Band passiert unheimlich viel und das meiste davon wird dem Leser gegen den Strich gehen ;) Also typisch Cassandra Clare!


Fazit:Allein die Dialoge machen dieses Buch wieder einmal besonders, denn sie lassen einen Dinge erahnen, die die Autorin teilweise nochmals umkrempelt oder die noch gar nicht das Ereignis sind, von dem man als Leser ausgeht. Es passieren so viele Dinge, die ich mir anders vorgestellt hätte und von denen man nicht ausgeht, doch genau das macht es wieder so besonders, spannend und auch traurig und emotional. Ob im Institut, in der Stadt, im Feenreich oder Alicante, diesmal begleiten wird sie an alle Orte! Man gewöhnt sich an Charaktere, bei denen man niemals damit gerechnet hätte und muss sich von anderen verabschieden, von denen man es noch weniger gedacht hätte. Unsere liebgewonnenen Charaktere müssen Hürden überwinden, gemeinsam Auswege finden und letztendlich mit hohen Verlusten rechnen und am liebsten würde ich sofort weiterlesen und nicht noch so lange auf den dritten Band warten, denn das Ende ist mehr als nur ein Cliffhanger. Für alle Schattenjägerfans sind in diesem Band wohl einige der schlimmsten Momente aller Reihen festgehalten und trotzdem kann man sich dem nicht entziehen und möchte wissen, wie es weitergeht. Wer weiß, was die Autorin nun noch bereithält. Ich weiß nicht, ob ich es wirklich wissen will, aber ich freue mich auch darauf! Deshalb vergebe ich 5 Federn und eine Extraauszeichnung!

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29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

asuka lionera, fantasy, nemesis, spiel

Nemesis: Feuer und Sturm

Asuka Lionera
E-Buch Text: 625 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 01.02.2018
ISBN 9783946843313
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kreischalarm! Ja, es ist wirklich wahr! - Asuka Lionera hat es getan und einen zweiten Band geschrieben, nachdem wir so lange auf ihr rumgehackt haben, bis sie es nicht mehr aushalten konnte. Und obwohl ich das Buch bereits gelesen habe, kann ich immernoch nicht glauben, dass es wirklich wahr ist.
In diesem Band ist unsere Protagonistin Eve aus Band 1 bereits um einige Jahre gealtert und ihre Tochter Liz ist ebenfalls zu einer jungen Frau herangewachsen. Dementsprechend knifflig wird es, als Liz eine CD erhält, die der damaligen CD von Eve erschreckend ähnlich sieht und so ist es nicht verwunderlich, dass ein neues Abenteuer beginnt, das Mutter und Tochter noch einmal ganz andere Seiten am jeweils Anderen entdecken lässt.
Ich muss sagen, dass sowohl Eve als auch Liz mir in diesem zweiten Band unheimlich gut gefallen haben! Eve hat sich enorm entwickelt, was nicht immer positiv war, weil sie so allen ein Stück voraus war und sich über die Jahre eine ganz andere Seite angeeignet hat. Obwohl ich sie zu Beginn außerdem etwas egoistisch hinsichtlich Liz fand, muss ich auch sagen, dass ich Liz ebenfalls nicht von Anfang an leiden konnte. Sie ist absolut stur und kommt ganz nach ihrer Mutter doch je mehr man mit den beiden erlebt, desto lebensfroher und aufopferungsvoller wird Eve und ist bald darauf fast wieder so, wie wir sie kennen. Und Liz entwickelt sich zu jemandem, der das Ebenbild der Eve aus Band 1 ist.
Für mich war diese Reise wieder einmal total aufwühlend und emotional. Ich will gar nicht zählen, wie oft bei mir die Tränen geflossen sind, einfach weil es Wiedersehen und Momente gab, die man mal mehr mal weniger gern hat! Natürlich gibt es Enttäuschungen, traurige und schöne Momente, aber eben auch die ganz großen Gefühle und vor allem die ganz großen Entwicklungen! Ob sich nun die Charaktere selbst oder ihre Beziehungen zueinander entwickeln: Für mich war es unglaublich aufbrausend und eben typisch Asuka Lionera!
Die Autorin hat es geschafft, mich an die Grenzen zu bringen und diese Reise nicht nur zu einem Wiedersehen mit bekannten Charakteren, sondern auch zu einem Nach-Hause-kommen zu gestalten. Mir liegt diese Welt wirklich am Herzen, weil so viel Gefühl, so viele besondere Momente und vor allem eine Menge besonderer Charaktere mit außergewöhnlichen Fähigkeiten eingebracht werden. 
Die üblichen Verdächtigen, wie Narissa, Vincent, Gwen, aber auch Thunderstrike, Letizia und Killswitch werden wiedergesehen. Doch auch Lucian kommt endlich zurück in die Herzen der Leser und selbst Seth nimmt diesmal eine ganz besondere und prägnante Rolle ein, die ich unheimlich gefeiert habe!
Denn auch diesmal gibt es eine Liebesgeschichte und das nicht nur mit Eve! Genau genommen gibt es mehr als nur eine, zwei oder sogar drei Liebesbeziehungen, die eine Rolle spielen und die alle unheimlich viel Gefühl mitbringen. Ich finde sie allesamt gelungen, obwohl man nicht von allen gleichermaßen viel mitbekommt. Auch dies hat die Autorin gut gelöst und vor allem Lucian und Seth habe ich nun jeden für sich genommen in mein Herz geschlossen und möchte noch ganz viele Fangirl-Momente mit ihnen genießen! 
Wo Lucian der strenge, erwachsene und feurige Part ist, ist Seth der einserseits unsichere und kindliche, andererseits aber auch der sich entwickelnde, hingebungsvolle, ungewöhnliche und vor allem liebevolle Part. Beide sind brennende Seelen in der Nähe von Eve und Liz und Seth sticht vor allem durch seine Kiemen und sein außergewöhnliches Verhalten hervor. Mich konnten diesmal beide überzeugen und so lernt man Seth auch endlich mal besser kennen!
Die Story selbst ist einerseits ganz anders, andererseits stark angelehnt an der Story von Band 1! Auch hier gibt es wieder einen Wettkampf zwischen den verschiedenen Völkern, diesmal allerdings mit Eves Tochter Liz als Hüterin. Dadurch und durch die fehlenden Erinnerungen der Charaktere wurde es auch diesmal zu einer unbeschreiblich aufregenden, abwechslungsreichen und emotionalen Achterbahnfahrt, die ich definitiv nicht missen möchte.

Fazit:Der erste Band war für mich bereits ein riesen Highlight und auch Band 2 hat sich in mein Herz geschlichen, mich von innen gewärmt, mein Herz gebrochen, es mit Feuerstürmen beschossen und es letztendlich mit jeder Zeile des Buches wieder geheilt. Für mich war diese Reise wie Nach-Hause-kommen und ich habe so viele Gefühle durchlebt, habe mit Eve und Liz, Lucian und Seth, aber auch allen anderen Charakteren mitgelitten, dass ich diese Dilogie zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählen muss. Während des Lesens habe ich immer wieder darüber nachgedacht, wie die Autorin diesen Wettkampf zu einem guten Ende bringen könnte. Doch mir fiel einfach nichts ein, was sie hätte tun können, um wirklich ein Happy End herbeizuführen. Und deshalb blieb auch diesmal die Angst bestehen, dass es erneut kein Freudengeschrei geben wird, in dem sich die Charaktere um den Hals fallen können. Und natürlich hat die Autorin einen gänzlich anderen Weg parat, denn wer würde es unseren Charakteren leicht machen? Es kam alles ganz anders als erwartet und obwohl ich einerseits dasaß und mir dachte "Nein, das darf nicht passieren!", dachte ich auch "Das war's jetzt. Es ist zu Ende. Und es ist perfekt!". Dementsprechend ist es das auch. Perfekt. Denn obwohl ich mir das Ende anders vorgestellt habe, hatte ich insgeheim gar keine richtigeVorstellung. Und Asuka hat unseren Charakteren das beste Ende beschert das ihr möglich war. Und das ist es auch, weil es außergewöhnlich ist. Ich muss jetzt einfach die 5 Federn mit Extraauszeichnung vergeben! Bitte. Mehr. Davon.

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Liebe, Schnee und andere Desaster

Nicola Doherty , Marion Riedel
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.10.2017
ISBN 9783570311851
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf diese Liebesgeschichte habe ich mich riesig gefreut und gehofft, dass sie mir etwas Besonderes bieten kann. Obwohl die Geschichte letztendlich nichts wirklich außergewöhnliches war muss ich trotzdem sagen, dass der Humor und die Freundschaften der Charaktere mir sehr gut gefallen haben.
Juno war mir als Protagonistin sofort sympathisch und wirkte durch den ein oder anderen Gedankengang absolut menschlich. Das hat sie für mich noch greifbarer gemacht und durch ihre Familiensituation - den neuen Stiefvater Ed und seine zwei Söhne - und ihr Verhalten in den gegebenen Umständen hat man sie gleich noch lieber gewonnen. Gerade was diese Situation angeht merkt man, dass sie sich wirklich entwickelt und letztendlich besser mit sich und ihren Mitmenschen umgehen kann. 
In ihrem Skiurlaub lernt sie dann Boy - einen der Skilehrer - kennen, der dort aushilft, um sich etwas dazu zu verdienen. Ich muss sagen, dass man bei ihm schnell merkt, dass er sich von seinen Freunden abhebt und nicht so oberflächlich und einfach gestrickt ist. Tatsächlich wurde ich ganz zu Beginn nicht mit ihm warm, doch mit der Zeit lernt man, ihn zu verstehen und dann war er ziemlich überzeugend. Am Ende hat auch er sich entwickelt und ist über seinen eigenen Schatten gesprungen, was ich toll finde, da der Weg dorthin nicht immer leicht war.
Tara ist eine meiner absoluten Lieblingscharaktere! Sie ist immer positiv gestimmt und man hat als Leser das Gefühl, dass sie genau weiß, was zu tun ist. Sie ist ebenfalls eine der Aushilfskräfte im Chalet und somit in dem Skigebiet, in dem Juno Urlaub macht. Später kommen auch Sophie und Jemima hinzu, die mir ebenfalls unheimlich sympathisch wurden und die man - trotz weniger Buchseiten - schnell ins Herz schließt. Tabitha und Millie konnte ich beide nicht ausstehen, was absolut für die anderen Charaktere spricht, da man durch sie eine Abwehrhaltung gegen diese einnimmt.

Die Story war überzeugend, auch wenn ich mir dort noch etwas mehr Erlebnisse gewünscht hätte. Insgesamt war alles sehr auf Boys Probleme und die Bewältigung dieser ausgelegt, wobei ich mir noch etwas mehr bezüglich ihm und Juno gewünscht hätte, weil es dann doch etwas schnell ging. Dennoch finde ich die Geschichte überzeugend und da hier wirklich einige wichtige Punkte des Lebens aufgegriffen werden, wirkt sie umso realer.
Fazit:
Wie nicht anders zu erwarten hat mich die Geschichte - wie die meisten Liebesgeschichten, die man nebenbei weglesen kann - überzeugen können. Ich finde es toll, dass hier so viele lebensnahe Probleme angesprochen werden, die die Charaktere dann gemeinsam bewältigen oder sich ernsthaft damit auseinandersetzen. Auch der Humor und die Persönlichkeiten der Charaktere machen sie noch menschlicher und wirken auf den Leser viel überzeugender. Mir hat auch das Setting unheimlich gut gefallen und obwohl ich selbst so gar nichts mit Ski zu tun habe, habe ich während des Lesens glatt selbst Lust bekommen, in das Skigebiet zu fahren und dort Urlaub zu machen. Das lag vor allem an den Aushilfskräften Boy und Tara, die auf mich lebensfroh und humorvoll wirkten. Doch auch die Protagonistin Juno konnte durch ihre Eigenarten überzeugen und das Ende war für mich noch einmal ein kleiner Pluspunkt. Deshalb bekommt die Geschichte von mir 4 Federn und ich empfehle sie allen, die eine romantische, aber auch lebensnahe Weihnachtsgeschichte suchen.

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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THE AMATEURS - Wenn drei sich streiten

Sara Shepard , Ursula Held
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.12.2017
ISBN 9783570311318
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf diesen zweiten Band der Reihe habe ich mich unheimlich gefreut! Sobald ich das Cover das erste Mal gesehen habe, habe ich es schnell eingespeichert, um das Buch bloß nicht zu vergessen und so schnell wie möglich weiterlesen zu können. Vor allem da ich wusste, dass Sara Shepards Bücher immer recht komplex sind und ich den Inhalt des ersten Bandes nicht vergessen wollte. Obwohl ich diesen tatsächlich größtenteils nicht mehr wusste muss ich aber sagen, dass der zweite Band die Geschichte sehr gut eingeleitet hat.
Seneca, Maddox, Madison und Aerin - die Charaktere und Protagonisten des ersten Bandes - haben mich auch diesmal wieder voll und ganz von sich überzeugen können. Ich bin froh, dass sie ihre Entwicklung beibehalten und sich dennoch auch hier wieder weiterentwickelt haben. Und auch diesmal erleben die vier eine ganze Menge und sind dem Täter auf der Spur!
Ob Seneca das Rätsel um ihre verstorbene Mutter und Aerin das um ihre verstorbene Schwester lösen möchte oder man die nach und nach entstehenden Liebesgeschichten mit Maddox und Thomas verfolgen möchte - die Geschichte wird nie langweilig! Tatsächlich bin ich froh, dass die Charaktere sich so langsam in mein Herz geschlichen haben und ich so Zeit hatte sie als Leserin kennenzulernen. Man sieht immer wieder Facetten und andere Seiten an ihnen, was mir unheimlich gut gefällt und vor allem Seneca und ihre Detektivseite gefällt mir sehr gut! Doch auch Maddox und seine Schwester Madison oder auch die anfangs verzogene und jetzt so offene Aerin und den Polizisten Thomas habe ich sehr ins Herz geschlossen.
Doch auch Bretts Charakter hat mich diesmal wieder überzeugen können und ich bin nach wie vor etwas geschockt wie sich all das entwickelt hat, gleichzeitig aber mehr als nur gefesselt von der Story, die sich die Autorin ausgedacht und so grandios umgesetzt hat. Obwohl viele Elemente in ihren Büchern ähnlich vorkommen und ermittelt werden muss ich auch diesmal sagen, dass es nie langweilig wird und die Überraschungen an jeder Ecke und auf jeder neuen Seite warten. Der nächste Band kann nur genial werden!
Tatsächlich lernt man aber auch diesmal wieder Nebencharaktere kennen, die nicht die Eltern unserer Protagonisten sind. Diesmal gibt es eine neu entführte Person - Chelsea - und natürlich auch die damit zusammenhängenden Charaktere, wie ihren Freund Jeff, Gabriel, Marcus und weitere! Doch auch hier finde ich es toll wie facettenreich und unterschiedlich diese sind und wie schnell man sich als Leser dabei erwischt, dass man selbst nicht ohne Vorurteile Bilder über sie erstellen kann. 
Die Story und die Ermittlungsarbeit konnten mich natürlich auch diesmal voll und ganz kriegen. Jetzt wo man weiß wer der Täter ist hätte ich nicht gedacht, dass es noch so spannend bleiben würde, doch ich habe sogar das Gefühl, dass es noch besser geworden ist. Man möchte unbedingt wissen wer Brett wirklich ist und wie er in Verbindung mit unseren vier Protagonisten steht. Welche Beziehung hatte er zu den Opfern und warum wollte er sie töten? Wieso verschont er die Charaktere, die er verschont und wie schafft er es so schnell zu entkommen? Fragen über Fragen häufen sich und ich kann es kaum erwarten die Auflösung zu bekommen ;)

Fazit:Das Ende dieses Bandes war noch besser als das des ersten und genauso geht es mir mit der Story, denn auch diese ist - wider Erwartung - noch besser als in Band 1! Obwohl man nun weiß, wer der Täter ist, bleiben doch noch so viele Fragen offen und genau diese möchte man gemeinsam mit den Protagonisten, die man so lieb gewonnen hat, lösen. Die Ermittlungsarbeit war auch diesmal wieder toll, denn Bretts Hinweise und Pläne sind erstmal gar nicht zu lösen, dann aber wieder so offensichtlich, dass bald darauf klar wird, dass er noch weiter gedacht hat als man selbst. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, ob Seneca, Aerin, Maddox und Madison ihm bald auf die Schliche kommen und sein - scheinbar finales und eigentliches - Rätsel lösen können! Nach diesem Ende muss ich unbedingt wissen wie es weitergeht und kann nicht glauben, dass die Autorin auch diesmal wieder einen fiesen Cliffhanger einsetzt. Diesmal gibt es von mir 4,5 Federn! Das Buch war vielleicht nicht herausragend, weil man nie alle Einzelheiten behalten kann, aber es hat mir eine spannende und gut geschriebene Geschichte geliefert, die außerdem sympathische und interessante Charaktere beinhaltet, weswegen ich mich riesig auf mehr freue!

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227 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

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Shadow Dragon. Die falsche Prinzessin

Kristin Briana Otts , Tanja Ohlsen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.09.2017
ISBN 9783789108440
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich mich als Botin für das River Kingdom bereit erklärt und euch immer wieder Informationen habe zukommen lassen, war ich selbst schon unheimlich neugierig auf die richtige Geschichte rund um Noriko und natürlich die Onna-Bugeisha Kai! Und ich wurde nicht enttäuscht!
Man merkt bereits zu Beginn, dass diese Geschichte fernöstlich angehaucht und mit einer Menge Details zu Drachen und Königshäusern versehen ist. Genau das hat mich in diesem Fall gereizt und neugierig gemacht und dann kam noch die Protagonistin Kai hinzu, die so ganz anders war als ich es erwartet hätte. Nach dem Lesen kann ich sagen, dass ich wirklich froh bin dieses Buch gelesen zu haben und eine Menge Spaß mit ihr hatte!
Kai ist für mich eine unheimlich taffe und starke Protagonistin, was sich natürlich vor allem in ihren Kampffertigkeiten und ihrer Ausbildung zur Onna-Bugeisha zeigt. Neben diesen hat mich allerdings auch ihre Geschichte von vornherein angesprochen und neugierig auf mehr gemacht, da man nicht erfährt, wer ihre Eltern waren und warum man sie zum Tempel gebracht hat. Denn da nur die Mädchen zu Kriegerinnen ausgebildet werden, die von ihren Eltern weggegeben wurden, ist auch Kai ohne Informationen zu ihrer Familie aufgewachsen.
Mit der Zeit hat mich die Frage um ihre Herkunft immer mehr beschäftigt und nicht losgelassen und auch jetzt bin ich nach wie vor neugierig auf mehr von ihr und möchte unbedingt wissen was es mit ihr und ihren Fähigkeiten, aber auch dem weiteren Verlauf ihrer Geschichte auf sich hat. 
Neben ihr lernt man natürlich noch weitere Kämpferinnen kennen, die ich euch zwar nicht alle aufzählen möchte, die in meinen Augen allerdings allesamt unheimlich liebenswert waren. Auch den Charakter Jao habe ich unheimlich ins Herz geschlossen und selbst Prinz Haneul mochte ich sehr. Doch neben liebenswerten Charakteren kommt man auch hier nicht um die weniger liebenswerten herum und begegnet Enlai - der mir von Anfang an mal sympathisch, mal unsympathisch war -, zahlreichen Auftragskillern und natürlich noch weiteren Königreichen, bzw. Prinzen und Prinzessinnen, die alles andere als süß und lieb sind.
Die Geschichte bietet demnach nicht nur Intrigen und Machtspiele, sondern auch Spannung, Fantasie, Prüfungen und vor allem eine taffe Protagonistin, die mit der Zeit lernt was sie sich wirklich wünscht und was sie wirklich über sich wissen möchte. Besonders der Aspekt der Selbstentdeckung schien für mich im Vordergrund zu stehen und die Geschichte so besonders zu machen. Doch auch eine Liebesgeschichte fehlt diesmal nicht und sehr besonders war auch die Erfahrung mit dem Shadow Dragon und den anderen Drachen des Königreichs.

Fazit:Ich muss sagen, dass mir die Geschichte wirklich gut gefallen hat und sie auch ähnlich war, wie ich es mir vorgestellt habe. Obwohl ich etwas mehr Abwechslung erwartet hatte, muss ich sagen, dass es mir dennoch nichts ausgemacht hat, dass Kai sich nicht so frei bewegen konnte wie sie gewollt hätte. Die ungewollte Situation und der Rollenwechsel zu Prinzessin Noriko hat mir gut gefallen und natürlich auch einiges an Problemen mit sich gebracht. Nach all diesen Ereignissen und vor allem nach Kais Weg zu sich selbst bin ich besonders gespannt auf den zweiten Band und auf alles, was wir noch mit Kai erleben dürfen. Wenn sie sich so weiterentwickelt wie ich denke, dann wird diese Reihe sicher noch einige Überraschungen bereit halten und sich zum Positiven entwickeln! Vor allem was die Drachen und den großen Shadow Dragon, aber auch was die Geschichte um Kai und die anderen Mädchen angeht bin ich gespannt was die Autorin noch für uns bereit halten wird. Deshalb und weil mir die Prüfungen und Intrigen in der Geschichte gut gefallen haben, gibt es diesmal 4 Federn!

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171 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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So was passiert nur Idioten. Wie uns.

Sabine Schoder
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 21.09.2017
ISBN 9783733504281
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich das Glück hatte, dieses Buch für eine Leserunde zu gewinnen, war ich unglaublich glücklich und gespannt auf diesen zweiten Band rund um Viki und Jay!

Viki hat mir auch diesmal sehr gut gefallen und man merkt bereits auf den ersten Seiten, dass sie sich zu einer völlig anderen und reiferen Person entwickelt hat. Auch diesmal kommen wieder eine Menge Gedanken und Probleme auf sie zu und als Leser begleitet man sie erneut gern. Vor allem das Geheimnis, das Jay vor ihr verbirgt lässt auch den Leser nicht los.

Auch Jay hat sich natürlich enorm gemacht und wenn man bedenkt, wie anders er in Band 1 war ist es schon interessant, dass er jetzt so anders und noch liebevoller geworden ist. Dass die beiden einander lieben merkt man die ganze Zeit und so hat es mich auch nicht überrascht, wie er seine Gedanken und Gefühle präsentiert. Auch sein Geheimnis hat mich an sich nicht besonders überrascht, wobei ich dieses natürlich nicht vorwegnehmen möchte ;)

Natürlich tauchen auch die bekannten Nebencharaktere wieder auf, seien es die Eltern der beiden oder engste Freunde und Hund. Auch neuere Charaktere werden eingeführt und man liest diesmal sogar nicht nur aus der Perspektive von Jay und Viki! An sich war das wirklich eine nette Abwechslung, auch wenn ich sagen muss, dass ich mir die Perspektive nur aus Vikis und Jays Sicht gewünscht hätte und nur ab und an noch ein paar Einblicke von Mel. Dennoch hat sich die Autorin auch diesmal alle Mühe gegeben und das Buch so schön wie nur möglich gemacht.

Tatsächlich konnte ich das Buch so gut wie gar nicht zur Seite legen und habe es genossen die beiden noch einmal zu begleiten. Obwohl es in diesem Band viel Streit zwischen unseren Protagonisten gibt muss ich sagen, dass ich diesen Alltagsstress gern verfolgt habe und so nicht nur die schönen Seiten aufgezeigt werden. Und natürlich macht es das nur noch besonderer, wenn etwas Schönes passiert.

Die schönen Dinge passieren natürlich immer durch verschiedenste Beziehungen und Situationen und gerade diese Beziehungen machen die Charaktere aus. Vor allem Mel und Vikis und Jays Hund haben für mich einen großen Teil ausgemacht, weil sie immer auf eine gewisse Art präsent sind und unsere Protagonisten unterstützen. Doch auch Jays Mutter Diana bekommt diesmal etwas mehr Aufmerksamkeit und selbst Vikis Mutter gerät einige Zeit in den Fokus. Für mich war es genau die richtige Menge an Hintergrundwissen und Gefühlen und deshalb ein weiterer Erfolg!
Fazit:
Die Geschichte rund um Viki und Jay konnte mich auch diesmal wieder voll und ganz von sich überzeugen, seien es nun die Ausarbeitung der Charaktere und ihre Eigenheiten oder die Idee der Probleme, des Alltags und der Liebe in der Geschichte selbst. Ich habe sie wieder sehr gern verfolgt und jede Seite auf ihre Art genossen. Besonders die Spannungen und Wiedergutmachungen zwischen Viki und Jay haben mich überzeugt und das vor allem durch ihre Natürlichkeit. Die Autorin versteht es außerdem die Geschichten auf einen spannenden Höhepunkt zu bringen, der eine dunkle Seite mit sich bringt und nach dem alles unklar wirkt. Und gerade dann schafft sie ein ganz eigenes und besonderes Ende einer weiteren Story, die man am liebsten gar nicht weglegen würde. Obwohl mich dieser Band nicht so sehr beeindruckt hat wie der erste muss ich sagen, dass es auch diesmal wieder etwas ganz Eigenes werden konnte und ich froh bin, erneut Teil dieser Welt gewesen sein zu dürfen. Daher gibt es von mir 4 Federn!

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196 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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A Court of Wings and Ruin

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Childrens, 02.05.2017
ISBN 9781408857908
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ich Band 1 und 2 auf Deutsch gelesen hatte, konnte ich einfach nicht auf die Übersetzung des dritten Bandes warten und musste sofort den dritten Band auf Englisch verschlingen. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich es getan habe, denn auch dieser Band steht den anderen in nichts nach und die Reihe ist somit definitiv mein Highlight im Regal!
Feyre hat sich wirklich unheimlich entwickelt und ist zu einer starken, unabhängigen und einfühlsamen Protagonistin herangewachsen. Sie ist nicht nur einzigartig, sondern auch eine wahre High Fae geworden und hat Eigenarten, Fähigkeiten und eine Persönlichkeit entwickelt, die mir besonders gut gefallen haben. Ich konnte mich wirklich gut mit ihr identifizieren.
Rhysand ist natürlich ein echter Hingucker und mein absoluter Lieblings-Bookboyfriend! Ich kann nicht beschreiben wie toll er ist und wie enorm auch er sich entwickelt hat. Zusammen ergeben die beiden einfach ein unschlagbares Paar und Rhysand selbst ist Schatten und Licht zugleich und lebt einfach von seiner besonderen, intensiven und gefühlvollen Seite. Hach, er ist einfach toll!
Doch auch Nebencharaktere wie Elain, Nesta, Amren, Mor, Azriel und Cassian nehmen nach wie vor eine wichtige Rolle für die Geschichte ein. Obwohl mir gerade Nesta und Amren, ja sogar Elain, zu Beginn überhaupt nicht zugesagt haben muss ich doch sagen, dass all diese Charaktere wie Familie geworden sind. Man hat als Leser wirklich das Gefühl sie zu kennen und eine Bindung zu ihnen zu haben und genau das finde ich so besonders an dieser Geschichte.
Natürlich haben die Charaktere alle ihre Schwächen und Stärken und diese zu entdecken war auch in diesem Band besonders spannend. Sei es eine Fähigkeit die entwickelt werden muss, gebrochene Flügel, die wieder stark gemacht werden oder die Liebe, die so gut wie jeden Charakter einmal erwischen muss und die es aufrecht zu erhalten oder zu zerstören gilt. Es war pures Drama und genau das liebe ich!
Als Schwäche können aber nicht nur Fähigkeiten, sondern auch Charaktere gesehen werden. So ist Eris für mich eine richtige Herausforderung geworden und er wird vor allem für Mor und ihre Gefühlswelt wichtig. Doch auch sein Vater oder Charaktere wie Tamlin und Ianthe spielen wieder eine enorme Rolle für die Geschichte. Den König von Hybern nicht zu vergessen, der gemeinsam mit Jurian wieder eine besonders prägende Rolle einnimmt.
Letztendlich sind alle Charaktere wichtig und so vor allem die High Lords und ihre Beziehungen zu anderen. Für mich war auch gerade das interessant zu verfolgen, denn diesmal gibt es auch einige Meetings mit verschiedensten Personen, die die Spannung weiter und weiter ansteigen lassen. Hindernisse kommen also definitiv genug vor, ebenso Wesen wie der Knochenschnitzer, die Weberin oder der Suriel, die nicht fehlen dürfen. Und tatsächlich gab es mit diesen besonders berührende Momente.



Fazit:
Natürlich hat Sarah J. Maas auch diesmal wieder einiges aus der Geschichte rausgeholt und mich nicht enttäuscht. Es gab erneut wahnsinnig viele Wendungen, die ich nicht erwartet hätte und vor allem auch berührende Momente, die einen nachdenken und mitfühlen lassen. Sowohl Feyre, als auch alle anderen Charaktere haben sich entwickelt und wachsen einem auf gewisse Art und Weise ans Herz. Vor allem der Hof der Nacht hat sich natürlich in mein Herz geschlichen und ich fühle mich beim Lesen immer irgendwie wie Zuhause. Rhysand ist für mich ein absoluter Traumcharakter und überzeugt immer wieder - ebenso wie Feyre - durch seine herzliche, sanfte und gleichzeitig auch gefährliche Art. Man merkt, dass alle Charaktere auf ihre Art und Weise zwei Seiten besitzen und man in so gut wie jedem etwas gutes finden kann. Vor allem den Suriel mochte ich auch in diesem Band wieder sehr gern und habe die Szenen mit ihm genossen. Doch auch der Knochenschnitzer und andere düstere Charaktere bekommen ihre Momente und natürlich darf auch der große Kampf nicht fehlen! Alles in allem ist demnach auch dieser Band ein riesen Erfolg und somit erhält die gesamte Reihe von mir 5 Federn mit Extraauszeichnung!

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1.014 Bibliotheken, 29 Leser, 3 Gruppen, 210 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich auf vorablesen die Leseprobe zu dem Buch entdeckt und sie gelesen hatte, wollte ich es unbedingt weiterlesen und wissen, was es mit den Scythe, der Gesellschaft und den Charakteren auf sich hat! 
Vor allem Citra hat mich mit ihrem Einstieg sehr neugierig gemacht, da sie direkt zu Beginn vom Tod - bzw. einem Scythe auf ihrer Türschwelle - besucht wird. Für mich war es besonders spannend sie zu verfolgen, weil man ihr direkt anmerkt, wie nervös und ängstlich sie in Gegenwart der Scythe ist und wie es demnach auch allen anderen Menschen in der Geschichte gehen muss. Doch obwohl sie ebenso empfindet hindert sie das nicht daran ihre Meinung zu sagen und dazulernen zu wollen.
Ähnlich erging es mir mit Rowan, doch er war schon zu Beginn nicht immer auf einer Wellenlänge mit mir. So konnte ich nicht nachvollziehen, dass er sich immer wieder selbst umbringen wollte, nur weil er weiß, dass er nicht sterben kann und es demnach nur zu tun um einen Kick zu bekommen. Denn obwohl man in dieser Gesellschaft aufgrund hoher Technologie nicht mehr sterben kann ist es doch etwas Schlimmes und das hat Rowan für mich nicht immer sympathisch gemacht.
Mit der Zeit lernen allerdings beide Charaktere dazu und sind dem Leser dann beide mal mehr mal weniger sympathisch. Je näher man dem Ende von Band 1 kommt, desto mehr entwickeln sich die beiden und man hat das Gefühl, dass sie völlig neue Gedanken und Strategien entwickeln und so zu viel vernünftigeren und weiseren Menschen werden. Mir hat vor allem diese Entwicklung gut gefallen, doch leider fehlte es mir dennoch an Spannung.
Denn obwohl die Grundidee so spannend klingt und ich auch die Umsetzung absolut gelungen fand muss ich sagen, dass es mir enorm an Spannung fehlte. Für mich war die Arbeit der Scythe doch oftmals viel ruhiger und eintöniger als gedacht und letztendlich gab es - bis auf den Wettkampf zwischen Citra und Rowan, sowie einer Wendung mit den Scythe - nicht viele Überraschungen und auch keinen enormen Spannungshöhepunkt. Das hat mir auf Dauer doch etwas gefehlt und da hätte ich mir definitiv mehr Action gewünscht.
Andererseits muss ich aber auch sagen, dass mir Scythe Faraday und Curie eine schöne Abwechslung geboten und die Story viel schöner gemacht haben. Auch die Darstellung des Todes, bzw. die Idee dazu fand ich gelungen und sie hat definitiv nachdenklich gestimmt. Und der starke Kontrast in Form von Scythe Goddard hat natürlich auch einiges an Aufruhr verursacht. Letztendlich sind auch das nur Intrigen innerhalb der eigenen Reihen und es entsteht eine Art Spiel mit dem Tod und den anderen Scythe. 


Fazit:Man sollte sich als Leser auf eine eher ruhige Geschichte mit einigen Intrigen, Machtspielchen, Fragen nach dem Wert eines Lebens und natürlich auch auf Beziehungen von Rowan und Citra mit verschiedensten Charakteren einstellen. An sich hat mir die Idee einer Gesellschaft, in der man nicht sterben kann und in der stattdessen die Scythe für den Tod sorgen sehr gut gefallen, weil sie definitiv mal etwas anderes war und für Abwechslung sorgen kann. Mein Kritikpunkt ist allerdings, dass es zu wenig Spannung und Action gab, womit ich wirklich gerechnet hätte. Der Schwerpunkt liegt hier eher auf moralischen Fragen und der Art und Weise des Tötens, sowie den zwischenmenschlichen Beziehungen und dementsprechend auch auf der Ausbildung eines Scythe. Man merkt schnell, dass die Scythe ihre ganz eigenen Regeln haben und dass es auch in der geregeltsten Gesellschaft noch Menschen gibt, die sich den Regeln widersetzen und sie neu auslegen können. Und genau das ist auch hier der Schwerpunkt, der mir zwar auch gut gefallen, mich nach der Leseprobe aber doch ein wenig enttäuscht zurückgelassen hat. Dementsprechend gibt es von mir 3 Federn.

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645 Bibliotheken, 30 Leser, 2 Gruppen, 87 Rezensionen

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Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem Illuminae im englischsprachigen Raum wie eine Bombe eingeschlagen und unheimlich Eindruck hinterlassen hat, war ich umso gespannter auf die Geschichte und natürlich musste ich es sofort haben, als es im Deutschen angekündigt wurde! 

Direkt zu Beginn merkt man, dass das Buch ganz anders aufgebaut ist, als man es normalerweise in Büchern gewohnt ist. Die Charaktere lernt man hier vor allem durch Befragungen, Protokolle, Aufnahmen und Chats kennen und merkt schnell, dass die Geschichte unheimlich stark in den Sci-Fi Bereich geht. Und in diesem Fall hat mir das wahnsinnig gut gefallen!

Die beiden Protagonisten Kady und Ezra lernt man direkt zu Beginn durch eine Art Befragung kennen, weil ihr Heimatplanet Kerenza angegriffen wurde und daher alle Überlebenden auf die Schiffe fliehen mussten. Die beiden erklären was genau passiert ist und leiten die Geschichte damit perfekt ein! Für mich war vor allem dieser Einstieg in die Geschichte etwas ganz Besonderes und hat außerdem eine Menge Humor mit einfließen lassen.

Auch im weiteren Verlauf der Geschichte können beide Protagonisten durch ihren Humor und ihre Art überzeugen und ich habe sie einfach nur lieb gewonnen. Man kann gar nicht anders als ihnen zu verfallen und fiebert dementsprechend auch schnell mit ihnen mit.

Kady merkt man schnell an, dass sie ein echtes Technikgenie ist und dadurch oftmals an Informationen kommt, die sie nie hätte sehen dürfen. So spioniert sie nicht nur die obersten Offiziere und die weiteren Pläne und Vorgehensweisen aus, sondern bemerkt auch schnell Vorfälle, die vertuscht werden und wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte sind. Vor allem der Virus, der durch den Angriff umhergeht, macht es den Charakteren nicht leicht und hat auch bei mir für das ein oder andere Tränchen gesorgt.

Sowohl Kady als auch Ezra sind großartige Charaktere, die einiges für den Leser bereit halten! Man liest definitiv mehr aus der Sicht von Kady, bzw. erfährt man eher ihre Sicht der Dinge durch die Aufnahmen und Chatverläufe mit verschiedensten Charakteren, als man es von Ezra tut. Ich habe sie geliebt und das vor allem für ihre unerschütterliche, sture, herzliche und natürlich herausfordernde Art. Und auch in Ezra bin ich nach alledem unheimlich vernarrt!

Doch neben den beiden lernt man auch zahlreiche weitere Charaktere kennen, die man allerdings nicht immer leicht auseinanderhalten kann und die - zumindest für mich - auch eher Randfiguren sind. Elementar für die Story sind vor allem Kady und Ezra, aber auch AIDAN, die künstliche Intelligenz, die die Alexander und die anderen Schiffe einerseits retten soll, andererseits aber einiges schief laufen lässt. Und diese drei wirklich tollen Charaktere bieten mehr als genug für mehr als nur diesen Band!

Fazit:
Ich muss sagen, dass die Geschichte ganz anders, aber auch sehr viel besser ist, als ich es erwartet hätte. Obwohl ich keine genaue Vorstellung von dem Buch hatte, habe ich mir eine Weltraumgeschichte vorgestellt, die nicht annähernd an diese Liebe zum Detail herangekommen wäre. Vor allem durch die beiden Charaktere Kady und Ezra, aber natürlich auch durch das Programm AIDAN ist die Geschichte zu dem geworden, was sie letztendlich ist und genau das macht dieses Buch so besonders. Man kann es meiner Meinung nach mit keinem anderen Buch vergleichen und dementsprechend ist diese Story absolut einzigartig und völlig verrückt. Denn das war es: einfach verrückt, spannend, traurig, aufregend und schön. Vor dem Lesen habe ich gehofft, dass es mir gefallen würde. Jetzt wo ich es gelesen habe weiß ich, dass ich es liebe. Besonders gut gefallen hat mir auch die Art des Erzählens, weil man immer eine Art Bericht, Zusammenfassung oder Chatverlauf hat. Obwohl das sonst nie etwas war, das ich gern gehabt habe muss ich sagen, dass es hier gar nicht anders möglich wäre. Das würde der Geschichte viel zu viel nehmen und in diesem Fall kann ich nur ein ganz großes Lob an Verlag und Autoren aussprechen. Ich werde alle weiteren Bände lesen und mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls lieben. Deshalb gibt es auch 5 Federn! Alle, die Sci-Fi, Liebesgeschichten, Spannung oder Aufregung suchen sind hier goldrichtig ;)

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692 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 119 Rezensionen

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GötterFunke - Hasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach dem ersten Band war ich mir nicht sicher, ob ich auch den zweiten lesen würde. Doch als dieser nun erschien, war für mich sofort klar, dass ich einfach wissen muss wie es weitergeht. Die Reihe hat somit absolutes Suchtpotenzial für mich.
Jess hat mir in diesem Band definitiv besser gefallen als in Band 1. Wo sie dort nur auf Cayden fixiert war und ihre eigenen Bedürfnisse hinten angestellt hat, entwickelt sie in diesem Band eine Stärke, die ich gern beobachtet habe und auch wenn sie ihm nach wie vor deutlich verfallen ist muss ich sagen, dass ich ihr diesmal deutlich lieber zugesehen habe. Sie konnte ihn abweisen und ist doch schwach geworden, aber trotz allem hat sie ein weitaus größeres Gefühl für sich selbst bekommen.
Doch auch Cayden hat sich in meinen Augen weiterentwickelt und ich mochte es sehr, dass er Jess diesmal etwas mehr Freiraum gegeben hat. Man hat zwar auch hier nach wie vor das Gefühl, dass er die Mädchen verfolgt und es nicht schafft auf Abstand zu gehen, allerdings merkt man diesmal eher, dass es die Mädchen sind, die sich um ihn scharen und nicht er um sie. Abgesehen davon hat sich sein Bild in diesem Band verändert, denn ich empfinde mittlerweile sogar Sympathie für ihn, die im ersten Band nicht da war. Und das nur weil er mir seine bessere Seite zeigen konnte.
Auch die anderen Götter, wie Athene, Zeus, Hera, Apoll und Hermes mochte ich diesmal mal mehr mal weniger. Meine Einstellung hat sich vor allem bezüglich Athene und Zeus verändert, weil diese sich in diesem Band doch sehr unsympathisch gemacht haben und ich unglaublich enttäuscht über ihre Art zu Denken war. Hera und Apoll mochte ich eigentlich immer und Hermes ist für mich durch seine Passagen in den Mittelpunkt gerückt. Er und der Wolf Kalchas gehören definitiv zu meinen Lieblingsfiguren! Doch auch Jess Mutter hat mir diesmal ganz gut gefallen und vor allem ihre Schwester habe ich ins Herz geschlossen!
Natürlich gibt es auch diesmal wieder den großen Wettstreit aus Band 1 und diesmal ist es nicht Robyn, die als Einsatz auserwählt wird. Ich fand es schon schade, dass Jess auch diesmal wieder Teil eines Spiels der Götter wurde und dass diese kaum Zweifel an ihren eigenen Taten gezeigt haben. Allgemein fand ich Jess ziemlich leichtsinnig und habe nicht verstanden, wieso sie vieles nicht weiter hinterfragt hat. Doch wenigstens hat sie irgendwann versucht Nachforschungen anzustellen und sich gegen die Götter zu richten. Und auch die Götter haben etwas mehr Gefühl gezeigt.
Neben dem Wettstreit gibt es aber noch zwei weitere Hindernisse, die Jess und Cayden auf gewisse Art auseinander halten: Mateo und Agrios. Mateo wird ziemlich schnell in die Geschichte eingeführt und war mir persönlich von Anfang an nicht ganz geheuer. Dennoch ist er eine mehr oder weniger spannende Figur gewesen. Mir war er nicht wichtig, dennoch wollte ich wissen was es mit ihm auf sich hat. Letztendlich war es nicht überraschend, eine Kleinigkeit konnte mich dann aber doch überzeugen ;) Agrios hingegen kennt man bereits aus Band 1 und bei ihm hat mich eigentlich nichts überrascht. Dennoch mochte ich ihn als Charakter ganz gern.
Was ich besonders schön an der Geschichte finde ist, dass es nicht nur eine Liebesgeschichte mit Suchtpotenzial, sondern auch Göttergeschichten und einen Wettkampf gibt. Und genau diese drei Elemente machen die Geschichte interessant und spannend. Tatsächlich konnte ich diesmal nicht aufhören zu lesen und obwohl dieses Gefühl auch in Band 1 vorhanden war, fand ich es dort auf Dauer ziemlich anstrengend und es ist nun nicht mehr mit diesem Band zu vergleichen.

Fazit:Die Geschichte hat mich diesmal definitiv ein ganzes Stück mehr überzeugt als es in Band 1 der Fall war! Cayden hat sich menschlicher verhalten und Schwächen gezeigt. Er war nun auch für mich nicht mehr nur der arrogante und vor allem ignorante Idiot der Götter, der nur auf sich selbst fixiert ist, sondern hat auch an Jess gedacht und ist zum Teil sogar auf ihre Wünsche eingegangen. Man hat an einigen Stellen gemerkt, dass er sich wirklich für sie interessiert und das hat mir persönlich gut gefallen. Was ich nicht mochte war allerdings nach wie vor sein sehr aufdringliches Verhalten und natürlich nach wie vor die Tatsache, dass er mit jedem Mädchen etwas anzufangen scheint. Auch die negativen Aspekte der Geschichte - wie Agrios - konnten mich überzeugen und vor allem Robyn hat diesmal eine sehr nervige und noch negativer aufgeladene Rolle angenommen, die ich schrecklich, aber absolut passend fand. Natürlich fand ich auch die kleinen Dramen toll, die der Geschichte Spannung verliehen haben. Obwohl doch alles sehr vorhersehbar war muss ich sagen, dass die Geschichte süchtig macht und ich nicht aufhören konnte zu lesen. Es hat einfach Spaß gemacht und daher freue ich mich natürlich auch auf Band 3!  Ich fand es schön wie sich alles entwickelt hat und bin unheimlich froh, dass das Ende des zweiten Bandes so verlaufen ist wie es der Fall war! Deshalb gibt es diesmal 4,5 Federn!

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825 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 219 Rezensionen

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Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf dieses Buch bin ich vor allem durch das Cover und die Leseprobe aufmerksam geworden. Nach dieser musste ich es unbedingt lesen und jetzt wo ich es durch habe kann ich wirklich sagen, dass es mich unglaublich gefesselt hat und die Geheimnisse, Intrigen, die verschiedenen Persönlichkeiten und Sichten der Charaktere alles sehr spannend gemacht haben!
Durch den Klappentext könnte man schnell denken, dass sich die Geschichte nur um eine Protagonistin dreht. Durch einen einzigen Blick ins Buch fällt aber schnell auf, dass nicht nur Avery, sondern noch zahlreiche weitere Charaktere im Mittelpunkt stehen und man so aus verschiedenen Sichten liest.
Avery war mir anfangs mal mehr, mal weniger sympathisch. Ich konnte sie nie richtig einschätzen und immer wenn ich dachte, dass ich es kann, kam irgendeine Wendung, die dein gesamtes Bild durcheinandergebracht hat. Das war bei allen Charakteren immer wieder der Fall, weil sie sich bereits in diesem ersten Band enorm entwickeln. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Avery ein riesen Geheimnis hat, das nicht ans Licht kommen darf, weil es nicht nur ihre Familie, sondern auch ihre Perfektion zerstören könnte.
Leda ist Averys beste Freundin und in einigen Situationen sehr eifersüchtig auf sie, weil Avery perfekte Gene bekommen hat und so nie einen Fehler zeigt. Leda hingegen kommt gerade aus der Entzugsklinik und ist dementsprechend abhängig von speziellen Drogen. Auch sie hat ihre Gründe und man merkt schnell, dass die Geheimnisse oftmals mit denen anderer Charaktere zusammenhängen. Mehr möchte ich dazu nicht verraten, doch ich muss sagen, dass mir Leda mit jedem Mal unsympathischer wurde, obwohl ich anfangs dachte, dass sie mir die liebste wird.
Eris konnte ich anfangs ebenfalls so gar nicht leiden. Sie war einfach nur verzogen und verwöhnt und man merkt schnell, welche Charaktere an der Spitze und welche eher unten im Wolkenkratzer leben. Denn je nach Stellung variieren auch die Etagen und Eris steht zu Beginn an der Spitze. Als sie alles zu verlieren droht, verändert sie sich allerdings unheimlich und hat für mich die am schönsten zu beobachtende Entwicklung durchgemacht! Am Ende war sie die Protagonistin, die ich am meisten bewundert habe.
Rylin befindet sich im Gebäude weiter unten und gehört somit auch zur 'unteren' Schicht. Ich muss sagen, dass ich auch sie unheimlich gern mochte, allerdings hat man gemerkt, wie schnell sie sich von ihrem Freund Hiral und den gegebenen Umständen beeinflussen lässt. Wenn sie mal mehr Geld verdient, gibt sie es schnell aus und kann eher schlecht als recht damit umgehen. Doch ihre Schwester Chrissa steht für sie über allem und das war sehr schön zu sehen. Als sie bei Cord mit der Arbeit anfängt ändert sich ebenfalls einiges und ich finde einige ihrer Entscheidungen unheimlich schade, vor allem aber, dass sie sich so von anderen beeinflussen lässt und dabei ihr eigenes Glück aufgibt. 
Watt war eine der sehr speziellen Figuren. Er hat ein Geheimnis, das für die Geschichte von besonderem Wert ist und den technischen Fortschritt in der Geschichte noch stärker hervorhebt - Nadia. Denn sein Quant ist selbst hergestellt und absolut illegal, weshalb Watt ihn auch vor allen schützen und verstecken muss. Dennoch lebt er sehr weit unten und hält seine Familie mit illegalen Recherchen über Wasser und landet am Ende im größten Schlamassel. Auch ihn mochte ich mal mehr mal weniger, doch letztendlich geht das Spionieren in dieser Geschichte definitiv zu weit.

Die Story hat mir unheimlich gut gefallen, denn durch den Prolog weiß man zwar sofort, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, allerdings nicht wen es trifft und warum dies der Fall ist. Ich muss sagen, dass ich alle möglichen Optionen durchgegangen bin und doch niemals damit gerechnet hätte, dass es ausgerechnet diese Person geworden ist. Umso unglaublicher war das Ende und umso mehr Lust habe ich nun auf Band zwei!


Fazit:
Besonders beeindruckend fand ich vor allem die Vielschichtigkeit der Charaktere und natürlich die Intrigen, Lügen, Geheimnisse, sowie den technischen Fortschritt, der immer präsent ist. Für mich persönlich wäre all das zu viel und ich könnte niemals mit Kontaktlinsen leben, durch die ich dauerhaft online und erreichbar bin. Ebenso kann ich mir nicht vorstellen einen Wolkenkratzer bestimmen zu lassen, wie und wo ich lebe und natürlich macht genau das dieses Buch so spannend.  Man konnte es sich bis zu dieser Geschichte und den Details, die die Autorin einfügt einfach nicht vorstellen, aber nun ist die Idee da und man kann sich ihr nicht entziehen. Letztendlich mochte ich es, dass nicht jeder Charakter sympathisch war und vor allem hatte das Buch Spannung, durch die ich nicht aufhören wollte zu lesen. Man muss einfach wissen, wer die Person ist, die am Ende nicht mehr da sein wird und wie die Geheimnisse der Charaktere etwas derartiges verursachen konnten. Man möchte wissen welche Geheimnisse es gibt, wieso Intrigen gesponnen werden und wieso immer wieder gelogen wird. Und nach dieser Geschichte versteht man es und kann es dennoch nicht glauben. Von mir gibt es ganz klare 5 Federn, weil dieses Buch einfach alles hat, was ein Buch braucht: Spannung, Liebe, Freundschaft, Lügen und so viel mehr! Ich brauche sofort Band 2!

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400 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich schon vor Erscheinen riesig gefreut und war umso glücklicher, als ich es vom Verlag erhalten habe! Es konnte meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen, allerdings bin ich trotzdem froh, es gelesen zu haben.
Rain ist mir als Protagonistin wirklich sympathisch gewesen. Sie hat sich - trotz den Standards der Gesellschaft - gut vor den Drohnen und Menschen verstecken können und wusste immer irgendwie was richtig und was falsch ist. Dementsprechend konnte ich gut mit ihr mitfiebern, als es um ihre Mutter ging und fand es toll, dass sie immer versucht hat das Richtige zu tun, obwohl sie ist wer sie ist und viel Zeit als Ghost verbracht hat.
Neben ihr lernt man noch Lark kennen, aus dessen Sicht man ebenfalls einiges mitbekommt. Er ist zwar kein Ghost, allerdings auch nicht an der Spitze der Gesellschaft und somit oftmals in einer Zwickmühle. Man lernt ihn aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen, sowohl rebellisch, als auch als Soldaten, bzw. Anwärter. Ich bin auf jeden Fall froh, dass seine Sicht dabei war und man so die Geschehnisse in Grey besser verfolgen konnte!
Durch beide Protagonisten werden zahlreiche Nebencharaktere eingeführt und man erfährt vor allem etwas aus allen möglichen Schichten. Wo Rain zu Beginn als Außenseiterin fungiert ist Lark jemand, der die Zweier und Einser repräsentiert und damit zur oberen Schicht gehört. Vor allem die Charaktere Rose und Hail werden mit ihm in die Geschichte eingebracht und spielen eine große Rolle, die ich nicht missen möchte. Allerdings wendet sich im Laufe der Geschichte einiges und so bekommt vor allem Rain eine neue Position in der Gesellschaft!

Besonders spannend sind natürlich die Beziehungen zu den Nebencharakteren, denn wo Lark eine besonders innige Beziehung zu Rose und Hail, später aber auch zu Rain hat, hat Rain diese mit Storm, der Frau, die sie immer als ihre Mutter gesehen hat und die ihr Stärke verleiht. Natürlich lernen beide auch andere Charaktere kennen - so zum Beispiel die anderen Anwärter oder die Cabman Bishop und Daphne, sowie Tiberius oder Morpheus -, die allesamt prägnant und wichtig für die Geschichte sind, weil durch sie immer wieder die Rebellion oder das System der Gesellschaft aufgegriffen wird. 

Die Gesellschaft selbst ist - wie es sich für eine Dystopie gehört - sehr komplex und doch einfach dargestellt. Die Menschen werden in Kategorien eingeteilt, wovon einige besser und andere schlechter sind. So stehen die Gesegneten an der Spitze der Gesellschaft und herrschen über den Rest, weil sie 'perfekt' zu sein scheinen und nicht nur so aussehen, sondern sich auch so verhalten. Die Einser folgen direkt nach ihnen und die Zweier und Dreier werden schon schief angesehen, wobei die Zweier ebenfalls noch recht weit oben stehen.

Dreier sind oftmals Menschen mit Verletzungen, Behinderungen oder ähnlichem und Zweier bedienen hier oftmals die Gesegneten, wodurch man schnell sieht, wo in dieser Gesellschaft die Prioritäten liegen. Vor allem das Thema der Rebellion, bzw. die Rebellion selbst wird immer auf die Dreier oder Zweier geschoben, sodass diese schnell ausgeschlossen werden und es zu neuen Ereignissen kommt, die die Geschichte spannender machen und die Situation sich zuspitzen lassen.

Das Thema der Perfektion wird mittlerweile in einigen Büchern genutzt, doch auch hier wird es erfolgreich vermittelt und infrage gestellt. Ich mochte die Tatsache, dass durch Rain das komplette System infrage gestellt werden kann und die Menschen so beginnen über alles nachzudenken und zu erkennen, dass es gar nicht so sein muss. Die Perfektion selbst kann natürlich auch nicht immer perfekt sein und so gibt es auch an ihr einen Haken, was ich großartig fand, denn das gab der Geschichte das gewisse Etwas.


Fazit:Die Story ist insgesamt wirklich aussagekräftig und auch spannend, was vor allem durch die interessante Protagonistin Rain und den Protagonisten Lark gewährleistet wird. Doch obwohl die Message der Geschichte gut ist, es zahlreiche Charaktere gibt, die ich mochte oder gehasst habe und obwohl ich einige Wendungen nicht vorhergesehen habe muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht dauerhaft packen konnte. Vielleicht war sie mir zu eintönig, vielleicht hat es mir noch an Spannung gefehlt oder es ist mir über unsere Hauptprotagonistin Rain zu wenig passiert - ich weiß es nicht. Doch mir hat etwas gefehlt und das habe ich während des Lesens wirklich gemerkt, denn die Story konnte mich nicht fesseln und so habe ich das Buch immer wieder beiseitegelegt und mich teilweise dazu zwingen müssen weiterzulesen. Dennoch ist die Story mit der Gesellschaft interessant aufgebaut und die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben Tiefgang, auch wenn die Gefühle dabei nicht immer zu mir durchgedrungen sind. Gerade die Rebellen haben Eindruck geschindet und auch die Gesegneten waren spannend, weil sie nicht allzu leicht zu durchschauen waren. Ich hätte mir allerdings wesentlich mehr Details zu ihnen gewünscht und die Beweggründe gerne verstanden. Auch das Ende hat mich nicht befriedigt zurückgelassen, weil ich nicht weiß, wie genau es für Rain und auch das System endet, oder ob es womöglich noch weitergeht. Deshalb gibt es diesmal 3 Federn von mir.

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607 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 199 Rezensionen

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Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich war wirklich sehr gespannt auf die Geschichte rund um die verschiedenen Stürme und Sturmjäger und konnte es kaum erwarten dieses Abenteuer mit Aurora zu beginnen! Jetzt wo ich es gelesen, bzw. gehört habe, bin ich noch gespannter auf den nächsten Band!
Aurora entwickelt sich in meinen Augen bereits in diesem Band enorm. Wo sie anfänglich unsicher und etwas naiv ist, entwickelt sie sich im Laufe des Buches zu einer starken, selbstbewussten Frau, die sich unter Kontrolle hat und ihre eigenen Stärken kennt. Ich muss zugeben, dass ich sie - gerade zu Beginn der Geschichte - oft etwas nervig fand, weil sie so wenig Selbstvertrauen hatte oder zu leichtfertig mit allem umging. Doch jetzt - nach Ende des ersten Bandes - hat sie sich komplett anders entwickelt.

Besonders wichtig in diesem Band sind aber auch die Sturmjäger, die schon bald zu einem wichtigen Bestandteil von Roars Leben werden. Vor allem Lock ist von Anfang an vernarrt in unsere Prinzessin und dies merkt man auch sehr schnell durch die Erzählweise, da man hier aus so gut wie jeder Perspektive etwas mitbekommt und so auch das Misstrauen oder Vertrauen der anderen Charaktere erkennen kann.

Obwohl mir diese Art der Erzählweise nicht immer gefällt fand ich es hier doch auf gewisse Weise angebracht und ich konnte vor allem Lock und Roar so oft besser verstehen. Beide sind unheimlich stur und gerne mal nervig, doch man gewinnt sie trotz allem unheimlich lieb. Auch die anderen Sturmjäger - Jinx, Bait, Ransom, Sly und Duke - habe ich mehr als nur lieb gewonnen. Für mich waren sie alle eine kleine Familie, die füreinander da ist.

Lock selbst mag Roar eigentlich von Anfang an und obwohl es mich etwas gestört hat, wie er mit ihr umgegangen ist, muss ich sagen, dass ich auch ihn gegen Ende des Buches viel sympathischer fand, was umso mehr zeigt, dass die Charaktere sich dauernd entwickeln. Was ich schade fand war, dass Roar ihm dennoch so wenig vertraut hat und ich bin gespannt inwiefern sich dies auf den zweiten Band auswirken wird.

Auch wenn es hier zwischenzeitlich Misstrauen oder Streitereien zwischen den Charakteren gab muss ich sagen, dass auch dies dazugehört und es das nur spannender macht, denn so wird es auch für die Protagonistin schwieriger ihr Geheimnis zu bewahren. Vor allem wegen Sly muss man aufpassen, weil diese Roar gegenüber eher misstrauisch ist. 

Einen Charakter, den man meiner Meinung nach auch nicht vergessen darf ist Nova. Sie hat für mich ebenfalls die spannenden Stellen in der Geschichte ausgemacht, weil sie selbst ebenfalls bestimmte Fähigkeiten besitzt, die noch interessant werden könnten. Doch nicht nur das, sie ist Roar gegenüber auch eine absolut treue Freundin und das merkt man an wirklich vielen Stellen. Eine großartige Figur, die sicher noch einiges bieten wird! 

Natürlich gibt es aber auch die 'bösen' Charaktere, die alles ins Verderben stürzen wollen, bzw. die verschiedene Seiten zu haben scheinen. So konnte ich vor allem Cassius nicht ausstehen und hoffe nach wie vor, dass er nicht die Oberhand gewinnt. Auch sein Bruder Cassimir und sein Vater waren mir sehr unsympathisch. Und dann gibt es da natürlich noch den Sturmlord, der eine größere Rolle einzunehmen scheint als ich anfänglich gedacht hätte. Da bin ich wirklich auf mehr gespannt!

Die Story selbst hat mir unheimlich gut gefallen. Ich mochte es, dass Roar versuchen wollte sich selbst zu finden und vor allem über die Grenzen des eigenen Königreichs hinauszugehen. Obwohl sie dadurch eine Menge zurücklässt, weiß sie, dass es notwendig ist und sie so auch einer Verbindung aus dem Weg geht, die sie womöglich ins Verderben reißt. So lernt man verschiedenste Stürme kennen, die für mich den besten Teil der Geschichte ausgemacht haben, weil es einfach mal etwas komplett anderers war. 

Doch nicht nur die Stürme selbst haben mir gefallen, auch die Details, wie die Sturmherzen, die Jäger, die damit in Verbindung stehen und die Fähigkeiten, die Roar an sich selbst entdeckt sind einfach toll umgesetzt! Da kann man fast über die anfänglich leichtsinnigen Charaktere hinwegsehen und gerade das Ende der Geschichte hat mich gebannt zurückgelassen.


Fazit:Ich habe mich wirklich in die Welt von Pavan verliebt und kann nur immer wieder betonen wie großartig ich die Idee mit den Stürmen finde! Einzig und allein die anfängliche Naivität und das eher leichtsinnige und impulsive Verhalten der Charaktere hat meine Begeisterung gedämpft. Aurora zeigt sich vor allem zu Beginn der Geschichte so und erst als sie zu Roar wird, legt sie eine richtige Entwicklung hin. Lock hingegen verhält sich seit er Roar kennt viel zu besitzergreifend und auch das mochte ich nicht besonders. Doch beide Charaktere verändern sich mit der Zeit und aus ihnen werden Charaktere, die man zu lieben lernt. Das und die Stellen, an denen die Stürme bekämpft werden, bzw. an denen man mehr über Roar erfährt, haben mir sehr gut gefallen! Gegen Ende hat man nicht nur eine besondere Reise mit den Charakteren erlebt, man weiß auch mehr über Roars Fähigkeiten und die Nebencharaktere, zu denen man dann eine Bindung aufgebaut hat. Abgesehen davon wurde ich absolut sprachlos zurückgelassen und kann Band 2 nun kaum noch erwarten! Für mich gab es hier definitiv einen Cliffhanger, der Lust auf mehr macht! Daher gab es von mir letzten Endes 4,5 Federn!

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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Als ich Amanda wurde

Meredith Russo , Barbara Lehnerer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423717496
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich gefragt wurde, ob ich bei der Blogtour mitmachen will, musste ich einfach ja sagen und war unglaublich froh, dass ich dabei sein durfte! Dieses Buch hatte mich schon vorher angesprochen und vor allem die Thematik wird nicht oft behandelt und war deshalb umso mehr ein Grund, das Buch zu lesen. Letztendlich bin ich wirklich froh, dass ich das Buch gelesen habe - nicht nur, dass ich nun das Gefühl habe es wirklich zu verstehen, ich habe das Buch auch noch in einem Tag durchgelesen, weil ich nicht aufhören konnte!
Amanda ist wirklich eine besondere Protagonistin, was nicht nur der Tatsache zu verdanken ist, dass sie transsexuell ist, sondern auch der, dass sie sich von einem sehr angreifbaren Menschen in jemanden verwandelt, der stark und unabhängig ist und sich vor allem nicht unterkriegen lässt. Mir hat diese Entwicklung sehr gut gefallen und besonders wichtig war mir, dass es realistisch bleibt und nicht zu sehr ins 'Schöne' aber eben auch nicht zu sehr ins 'Schlechte' gezogen wird.
Tatsächlich finde ich, dass das Thema gut umgesetzt wurde, auch wenn man natürlich merkt, dass es eher für Jugendliche geschrieben wurde. Meiner Meinung nach wird es hier gut gemacht und ist für alle, die sich mal ein wenig in dieses Thema einfinden möchten ein guter erster Schritt. Vor allem durch die Gedanken von Amanda und den Weg von Andrew zu Amanda bekommt man eine ungefähre Ahnung davon, wie hart dieser Weg sein kann und was für ein Schritt es ist, sich selbst als richtig zu empfinden.
Immer wieder sind mir während des Lesens die Tränen gekommen und ich konnte einfach nicht verstehen, wie man so mit jemandem umgehen kann, wie diese Jugendlichen es in der Geschichte mit Amanda tun. Ich war schockiert, wusste aber auch, dass es Realität ist und sogar noch schlimmer sein kann. Dafür habe ich nach wie vor kein Verständnis und es hat mich auch diesmal wieder wütend gemacht, was aber umso mehr zeigt, dass das die Protagonistin echt rüberkommt.
Auch die Nebencharaktere sind meiner Meinung nach gut ausgearbeitet worden. Alle haben ihre Probleme und obwohl auch etwas Highschooldrama eingearbeitet ist muss ich sagen, dass mir vor allem Layla, Anna, Chloe, Bee und Virginia gut gefallen haben! Sie stehen Amanda alle auf eine andere Art bei und obwohl man auf 300 Seiten nicht wahnsinnig viel Tiefgang aller Charaktere erwarten kann, ist es hier gut gelungen. Auch Grant und Parker sind gut ausgearbeitete Charaktere und die Eltern von Amanda darf man natürlich auch nicht vergessen.
Der Fokus der Geschichte liegt natürlich auf der Entwicklung Amandas, aber - wie man dem Klappentext gut entnehmen kann - auch auf der Liebesgeschichte. Mir war von Anfang an klar, dass es dementsprechend jugendlich verpackt wird, allerdings hat man hier tatsächlich Tiefgang gefunden und ich finde, dass man so nicht nur unterhalten wurde, sondern wirklich auch verstehen konnte, wie es jemandem gehen muss, der sich in dieser Form verändert und sich erst dann wohlfühlen kann. Toleranz, Liebe und Unterstützung sind hier ganz zentrale Aspekte, die mir sehr gut gefallen haben!

Fazit:Die Protagonistin Amanda konnte mich mit ihrer Geschichte definitiv für sich gewinnen und durch ihre besondere Art voll und ganz von sich überzeugen! Was mich etwas gestört hat war, dass ich in der Geschichte nie genau wusste, wieviel Zeit Amanda bereits mit ihren Freunden verbracht hat und so etwas verwirrt war, dass die Freundschaften schon so eng zu sein schienen. Andererseits konnte ich die Bindungen auch erst später wirklich nachvollziehen. Abgesehen davon mochte ich es aber sehr gern, wie die verschiedensten Ereignisse die Charaktere zusammengeschweißt haben und Amanda für sich selbst immer einen Schritt weitergehen konnte. Ob in Bezug auf die Liebesgeschichte oder die Freundschaften, die Protagonistin musste Hindernisse überwinden und letztendlich ihr eigenes Ich entdecken und das ist hier unheimlich schön und bewegend umgesetzt. Vor allem der Begriff Toleranz nimmt in Zusammenhang mit der Transsexualität eine große Rolle ein, die - meiner Meinung nach - nicht übersehen werden sollte, denn es führt dem Leser vor Augen, dass Vourteile leider viel zu oft das Denken beherrschen. Die Geschichte im Gesamtpaket betrachtet verdient von mir auf jeden Fall die 4 Federn, denn ich habe sie unheimlich gern gelesen und jetzt ein besseres Bild, allerdings hat es mir doch noch etwas mehr an Tiefgang gefehlt und es ging mir manchmal einfach etwas zu schnell.

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1.043 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 152 Rezensionen

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Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Cecelia Ahern , Christine Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 17.11.2016
ISBN 9783841422361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach dem ersten Band dieser Dilogie musste ich damals sofort den zweiten haben und lesen. Komischerweise hat sich das Lesen des zweiten Bandes dann immer wieder verschoben, obwohl ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht und den ersten Band wirklich großartig und besonders fand! Vielleicht hatte ich einfach Angst enttäuscht zu werden. Doch das war absolut unbegründet!
Celestine hat mir als Protagonistin auch in diesem Band wahnsinnig gut gefallen! Diesmal merkt man sofort, dass sie gleich viel reifer ist, anders und vor allem weiter denkt und sich außerdem den Fehlerhaften und der Rebellion zugehörig fühlt. Für mich war das ein ganz klarer Schritt nach vorne und konnte mich wirklich überzeugen zumal sie gegen Ende nochmal einiges drauflegt!
Carrick, den man ebenfalls im ersten Band kennengelernt hat und der mir neben Celestine auch in besonderer Weise im Gedächtnis geblieben ist, konnte ich auch diesmal wieder unglaublich gut leiden und er hat hier noch einmal wesentlich mehr Stärke bewiesen! Für mich war er etwas ganz Besonderes und ich habe nur in wenigen Momenten an ihm gezweifelt und das meistens, wenn es auch Celestine so ging, was ganz klar für die Charaktere spricht!

Auch die Suche nach Carrick und die Suche nach Anhängern oder auch der Unterstützung anderer Personen hat mir gut gefallen und einen großen Teil zu der Geschichte beigetragen. Allgemein ging es in diesem Band vor allem darum einen Plan gegen die Gilde zu entwickeln und immer einen Plan B in der Hinterhand zu haben.

Außerdem kommen völlig neue Situationen hinzu, die mich immer wieder beeindrucken konnten und oftmals kam mir nur ein Wort in den Sinn: Wow! Wow zu all den Irrungen und Wendungen, die Cecelia Ahern hier entwickelt hat und wow zu den Charakteren, die nochmal alles gegeben haben.
Celestines Familie mit ihren Eltern und Juniper hat sich in diesem Band ebenfalls ein ganzes Stück mehr für sie eingesetzt, was zu einigen spannenden und wirklich liebevollen Szenen geführt hat, die ich so gar nicht mehr erwartet hätte. Auch ihr Großvater taucht wieder auf, der diesmal auch eine etwas wichtigere Rolle erhält, die ich gern verfolgt habe.

Weitere Charaktere, wie Art, Raphael, Mona, Rogan, Lorcan, Mr. Berry, Lizzie, Lennox, Pia Wang, Enya und so viele mehr, die ich aber nicht alle nennen möchte, weil es sonst vielleicht sogar zu viel verraten würde, haben mir ebenfalls gut gefallen und alle ihren Teil zu einem großen Ganzen beigetragen. Ich habe sie allesamt mehr oder weniger in mein Herz geschlossen. Und dann gibt es da natürlich noch Charaktere, wie die Whistleblowerin Mary May, Crevan, Richterin Sanchez und ähnliche, die mir überhaupt nicht zugesagt haben und auf die man während des Lesens einen Hass verspürt, der gar nicht da sein sollte, wenn es diese Menschen nichtmal wirklich gibt. Doch er war da und das spricht absolut für die Geschichte und die Emotionen, die sie hervorrufen kann!


Fazit:
Ich hatte wirklich Angst, dass der zweite Band den ersten nicht einmal annähernd erreichen kann, weil dieser ein riesen Highlight für mich war, doch auch dieser Band konnte meine Erwartungen mehr als nur erfüllen und hat zudem einige unvorhersehbare Wendungen für mich bereitgehalten. Ich bin dementsprechend absolut positiv überrascht und kann nur immer wieder betonen, dass Cecelia Ahern hier eine ganz einzigartige Konstruktion einer dystopischen Welt gelungen ist! Sie sollte unbedingt mehr Dystopien dieser Art entwerfen und ich bin und bleibe absolut begeistert von der Idee der Fehlherhaften, die außerdem so aktuell wirkt, dass es schon erschreckend ist. Immer wieder möchte man Fehler ausbügeln und alles zur Perfektion bringen, doch letztendlich kann man nur durch Fehler lernen und besser werden und nur durch unperfekte Taten wahrlich perfekt unperfekt werden. Das zeigt dieses Buch in besonderer Weise mit - meiner Meinung nach - gelungenen Charakteren und einer Protagonistin, die sich von naiv zu hilfsbereit, stark und aufopferungsvoll entwickelt. Ich bin verliebt in diese Geschichte und vor allem in Carrick, der mir so gut gefallen hat! Ganz klare 5 Federn und ein Muss für alle Dystopiefans!

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3.063 Bibliotheken, 71 Leser, 9 Gruppen, 380 Rezensionen

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Die rote Königin

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.05.2015
ISBN 9783551583260
Genre: Jugendbuch

Rezension:

So lange hat dieses Buch darauf gewartet, dass ich es lese. Nun ist es endlich passiert und ich muss wirklich sagen, dass es eine Schande ist, dass diese Geschichte so lange ungelesen bei mir stand. Dabei ist diese Geschichte genau das, was ich so lange Zeit gesucht habe.

Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass das Königreich durch die verschiedenen Rollen der Charaktere, durch Missstände, Ungerechtigkeiten und Wettkämpfe sehr ausführlich dargestellt werden konnte. Genau diese Art von Geschichte über ein Königreich habe ich mir gewünscht und durch die Unterscheidung Roter und Silberner ist dies noch einmal in besonderer Weise aufgetreten.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat waren die Fähigkeiten, die die Silbernen haben und die sie einerseits in Kategorien und (Adels-)Häuser einteilt, ihnen andererseits aber auch eine noch gefährlichere und fiesere Ausstrahlung verleiht. Man leidet als Leser definitiv mit den Roten und beginnt bereits auf den ersten Seiten die Silbernen genauso zu verachten und zu hassen wie sie. Umso besser gefällt einem die Scharlachrote Garde, die bald darauf als Widerstandsbewegung auftritt und die Roten vertritt.

Die Protagonistin Mare ist unheimlich präsent und sympathisch rübergekommen und durch die richtige Einschätzung von Recht und Unrecht und durch ihren Sinn für die Gerechtigkeit kann sie besonders hervorstechen. Ich habe sie auf den ersten Seiten - ebenso wie ihre Familie - ins Herz geschlossen und hatte das Gefühl, dass sie zwar noch am Anfang steht, ihre Entwicklung mich aber definitiv überzeugen könnte, wenn es richtig gemacht wird. Und in diesem ersten Band ist das definitiv auch gelungen, denn sie ist einerseits etwas ganz besonderes, andererseits aber auch menschlich und trotz ihrer neuen Rolle nicht ansatzweise so gerissen und perfekt, wie sie und der Leser denken mögen.

Mares Familie, bzw. ihre Eltern, Gisa, Bree, Tramy und Shade konnten mich bereits auf den ersten Seiten überzeugen. Ihre Liebe macht einen zuversichtlich, obwohl es so viel Hoffnungslosigkeit und auch Eifersucht gibt. Durch verschiedenste Intrigen am Hof, den Mare kurz nach Beginn betritt, gerät ihre Familie immer wieder in Gefahr und genau das macht es so spannend. Dass diese Liebe zu den anderen Charakteren auch beim Leser ankommt sorgt dafür, dass es spannend bleibt und man sich die meisten von ihnen auch weiterhin lebend wünscht.

Hinzu kommen Kilorn, Farley, Walsh, Tristan Julian und Lucas, die man jeden für sich ins Herz schließt und die alle auf unterschiedliche Art und Weise hervortreten. Vor allem Kilorn habe ich lieb gewonnen, weil er von Anfang an dabei ist und Mare definitiv gern hat. Als ihre Art bester Freund kann man ihn nur lieb gewinnen, obwohl man nicht allzu viel über ihn erfährt. Farley, Tristan und Walsh treten auf andere Art in Erscheinung und haben für mich eine sehr zentrale Rolle eingenommen, die man nicht vergisst. Und auch Julian habe ich unglaublich ins Herz geschlossen, weil er Mare so viel zu geben scheint.

Die Prinzen - Cal und Maven - sind sehr gewöhnungsbedürftige Charaktere. Wo ich von Cal zu Beginn erwartet hätte, dass er der Traumprinz schlechthin wird, war dies so gar nicht der Fall, weil er mich auf Dauer doch eher schockiert hat und lediglich in einigen Abständen positiv überzeugen konnte. Bei Maven war das Gegenteil der Fall. Ihn habe ich für schwächlich und kindlich gehalten, doch dann hat er sich definitiv zum Positiven entwickelt. Bei ihm ist mir immer wieder eine Entwicklung aufgefallen und letztendlich kann ich nur sagen, dass man bei beiden immer wieder komplett falschliegen wird. Wirklich gelungene Charaktere, bei denen ich mich auf mehr freuen kann und die beide sowohl positiv als auch negativ auftreten!

Besonders negativ sind dann noch König Tiberias, Königin Elara, Evangelina und einige weitere Silberne aufgefallen. Die herablassenden Bemerkungen an die Roten und somit die Schwächeren und Ärmeren fallen immer wieder auf und machen nicht nur die Protagonistin wütend. Deshalb sind diese Charaktere ebenfalls sehr gelungen und für einige Überraschungen zu haben ;)

Die Story mochte ich wirklich gern, weil hier nicht nur Fantasyaspekte durch die Silbernen auftreten, sondern auch der Kampf zwischen Silbernen und Roten, Intrigen und Widerstandskämpfe! Selbst eine Liebesgeschichte taucht am Rande auf, wobei man letztendlich nicht sagen kann, ob sich da noch etwas entwickeln wird, weil alles so verzwickt ist. Diese Ungewissheit macht es umso spannender!


Fazit:
Bei der Story kann ich einfach nur guten Gewissens sagen, dass sie gelungen ist, denn die Intrigen haben begonnen und werden mit diesem Band sicher noch nicht beendet sein. Niemals hätte ich mit diesen Wendungen - und das im ersten Band! - gerechnet, denn viele Charaktere nehmen immer wieder ein neues Gesicht an und selbst am Ende kann man nicht genau wissen, ob dies nun ihr wahres Gesicht ist. Ich habe mich definitiv täuschen lassen und weiß jetzt, dass man nie sicher sein kann. Sowohl die Charaktere, als auch die Scharlachrote Garde und somit der Kampf der Silbernen gegen die Roten ist gut ausgearbeitet worden und ich freue mich unheimlich auf mehr davon! Vor allem die Besonderheiten von Mare und damit der Beginn einer Veränderung machen Lust auf mehr und somit steht der Fantasyaspekt für mich ganz klar an erster Stelle. Die Autorin hat sich Mühe gemacht, verschiedene Gruppierungen und Häuser mit einzubringen und das Königreich, sowie die verschiedensten Charaktere durch viele Details hervorstechen zu lassen. Auch dies ist ein Punkt, den ich an der Geschichte liebe und letztendlich sind es die Charaktere, vor allem die Protagonistin Mare, die mich überzeugen konnte. Sie ist eine Protagonistin, die nicht naiv wirkt, obwohl sie Fehler macht und menschlich bleibt, obwohl sie anders und besonders ist und dadurch die einzige Hoffnung zu sein scheint. Doch mit der Zeit wird es einfach immer und immer besser, weshalb das Buch 5 Federn verdient!

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

2017, 3, fantasy, gedankenreich, gedankenreich verlag, gedankenreichverlag;, jaquelinekropmanns;, rezension, weltenmalerin;

Weltenmalerin

Jaqueline Kropmanns
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei GedankenReich Verlag, 25.08.2017
ISBN 9783947147090
Genre: Fantasy

Rezension:

Als ich das Cover des Buches das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Und als die Autorin dann Blogger für ihr Buch gesucht hat, musste ich unbedingt dabei sein!
Die Protagonistin Reegan war mir zwar schnell sympathisch, allerdings hat mich die Unsicherheit, die sie vor allem zu Beginn der Geschichte begleitet oft genervt. Immer wieder hatte ich das Gefühl sie weiß selbst nicht genau was sie da tut und dieses Ungewisse ist dadurch auch auf mich übergegangen. Ich kann nicht sagen, ob es gewollt war oder nicht, aber ich persönlich empfand es doch als störend und bin froh, dass sich das während des Lesens etwas legen konnte.

Für mich war Reegan immer ein Stückchen von mir entfernt und mit der Zeit auch etwas zu hektisch, zu aufgeregt und tollpatschig. Sie schien alles falsch zu machen, eine Last oder auch eine Absonderlichkeit für die anderen Charakter und nicht selbstständig und stark zu sein. Doch kurz nach dem Mittelteil des Buches hat sich einiges geändert und die Unsicherheit weicht einer Klarheit und Poesie, wie man sie nur selten in Büchern findet. Vor allem in die Erscheinung des Riesen habe ich mich verliebt, weil er so weise und besonders wirkt und gerade er macht das Buch einzigartig mit seinen Passagen, die erst mit der Zeit wirklich Sinn ergeben.

Allgemein sind diese Stellen etwas besonderes in der Geschichte und ich finde die Idee der Autorin unheimlich gelungen! Natürlich möchte ich euch nicht zu viel von Reegans Reise vorwegnehmen, doch ich kann euch sagen, dass das Cover des Buches hundertprozentig dem Inhalt entspricht und man die Details darauf auch in der Geschichte selbst wiederfindet. Auch die Innengestaltung ist wunderschön und zahlreiche Bilder, sowie der Wal machen das Buch noch ein Stückchen schöner und lebendiger.

Obwohl ich also wirklich Startschwierigkeiten hatte und nie so wirklich warm mit der Protagonistin geworden bin muss ich sagen, dass das Buch einfach anders ist. Für mich ging vieles zu schnell, ich hatte das Gefühl, dass der rote Faden nicht ganz da war, doch irgendwie gab es dafür etwas anderes, das den Leser unterstützen konnte und das war wahrscheinlich einfach die Tatsache, dass die Weltenmalerin neu und besonders ist und nicht nur mit dem erwähnten Riesen, sondern auch mit allen Welten kommunizieren kann. Es gibt hier nicht nur etwas Neues, nicht nur Fantasy, sondern auch eine Reise der anderen Art, Portale, Freundschaften und einen Touch Dystopie!

Was für mich auch wichtig zu erwähnen ist wäre, dass ich bis jetzt nicht genau sagen kann, was genau die Weltenmalerin überhaupt ist. Natürlich ist mir nun einiges klarer und ich hätte mir zu Beginn noch etwas mehr Einführung gewünscht, um mich einfach besser zurechtzufinden, doch auch jetzt bleibt alles noch geheimnisvoll und fremd. Dies hat sowohl positive als auch negative Seiten, denn einerseits wirkt es umso fantastischer und man kann sich selbst einiges ausmalen, andererseits bleiben so auch einige andere Dinge fremd, für mich ist beispielsweise Reegan nicht ganz greifbar, obwohl sie viel Beachtung bekommt und sich selbst zu finden versucht.

Wo man zu Beginn noch denkt, dass Reegan bloß von ihrem Heimatschiff möchte, um etwas zu erleben, ist bald darauf klar, dass es um alle Welten geht und sie eher auf eine Art Selbstfindungsreise geht, die längst vorherbestimmt war. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, doch ich hätte nach diesem Start nie mit so etwas gerechnet und vielleicht war es deshalb auch erstmal nicht so leicht für mich.
Doch nun komme ich zu den Nebencharakteren, wie Cael, Rhea, Zayden und Devan, die unsere Protagonistin die meiste Zeit über begleiten. Ich habe sie alle auf eine eigene Art lieb gewonnen, doch auch das brauchte Zeit und letztendlich bin ich froh, dass es diese Truppe gab, auch wenn für mich bei der Liebesgeschichte der Punkt fehlt, an dem ich gesagt hätte, dass sich Reegan wirklich verliebt. Dennoch konnte mich die Liebesgeschichte die letzten Kapitel über besonders überzeugen und vor allem der Epilog war ein kleines Highlight für mich, denn dort taucht auch das Böse in Form von Neshat auf, das besiegt werden muss, weshalb ich sagen kann, dass die Charaktere auf Dauer überzeugen können!


Fazit:
Die Weltenmalerin ist definitiv ein Buch ander anderen Art, denn nicht nur die Idee, sondern auch die Welten sind vollkommen neu und ich würde die Geschichte als eine Art Mix aus Dystopie, Fantasy, Sci-Fi und Liebesgeschichte bezeichnen. Obwohl ich unheimliche Schwierigkeiten damit hatte mich mit der Protagonistin Reegan anzufreunden muss ich sagen, dass sich ihre etwas nervige und schwache Anfangsphase mit der Zeit wandelt und sie zum Ende hin unheimlich poetisch in ihrem Auftreten wird. Mir ist immer wieder aufgefallen, dass sie egoistisch handelt und das hat mich etwas gestört, dennoch mochte ich die Rolle des Riesen, der zu ihr durchdringen kann und dementsprechend ihre Wandlung viel zu gern, als dass mich das aufgehalten hätte. Auch die Nebencharaktere tragen ihren Teil zur Wandlung von Reegan bei, was mich überzeugen konnte und die Liebesgeschichte - die mich tatsächlich ebenfalls erst gegen Ende überzeugen konnte - hat letztendlich das gewisse Etwas dazugetan, obwohl all das ziemlich vorhersehbar war. Am meisten beeindruckt hat mich schlussendlich der völlig neue Weltenaufbau, der mir sogar zu kurz gekommen ist, denn ich fand die Idee des Riesen, des Wals, der Weltenmalerin und der Träume unheimlich faszinierend. Da hätte für mich noch mehr kommen können und deshalb gibt es von mir auch 3,5 Federn für ein schönes Ende und eine neue Welt!

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436 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

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Blue Secrets - Der Kuss des Meeres

Anna Banks , Michaela Link
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.09.2013
ISBN 9783570308790
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich jahrelang darauf gewartet habe dieses Buch zu kaufen war es klar, dass ich es sofort lesen muss - am Besten noch am Strand -, wenn ich es kaufe. Und so ist es dann auch gekommen!
Emma mochte ich als Protagonistin wirklich sehr gern. Sie hatte einige witzige Sprüche und Aktionen parat, die immer locker einfließen und so wirkt sie nicht nur humorvoll, sondern auch locker und ungezwungen. Selbst ich musste das ein oder andere Mal lachen oder schmunzeln, was mir sehr gut gefallen und sie nur noch sympathischer gemacht hat!
Ebenso ging es mir mit Galen, aus dessen Sicht man auch einiges an Humor und Story mitbekommt und der als Syrena nicht alle menschlichen Begriffe und Handlungen gewohnt ist. Es war definitiv amüsant ihn zu verfolgen und die Zeit mit den beiden zusammen ist absolut unterhaltsam und sehr gefühlvoll gewesen, was ich unglaublich geliebt habe!
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und war für mich sehr schön zu verfolgen. Es ging nichts zu schnell, alles hat einen Sinn ergeben und vor allem haben mir die Charaktere und ihre Gedanken gefallen! Höhen und Tiefen machen die Geschichte spannend und große Geheimnisse gibt es auch nicht zu wenig! Ich bin jetzt schon gespannt, was mich in Band 2 erwarten wird!
Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen, wobei ich Rayna wirklich gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit aber auch absolut liebevoll fand. Sie ist definitiv ein Typ für sich und auch Toraf ist speziell, wobei ich ihn sofort ins Herz geschlossen habe. Rachel und Emmas Mutter mochte ich ebenfalls sehr gern und auch diese beiden verbergen mehr als man denkt. Besonders wichtig für die Story ist aber auch Grom - der Bruder von Rayna und Galen, der eine neue Partnerin für sein Volk braucht.
Die Story an sich hat mir - vor allem durch die aufkommenden Probleme und Konflikte mit Grom, auch auch durch die Veränderungen, die durch Emma eintreten - sehr gut gefallen. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und geliebt, weil es endlich mal etwas anderes war und vor allem auch unter Wasser spielt. Die Idee mit den Syrena und deren Welt und Regeln waren interessant und da es dadurch einiges an Problemen gibt, wird es sicher noch spannend.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist diese Geschichte über Meerjungfrauen, bzw. Syrena absolut gelungen und ich würde am Liebsten sofort weiterlesen und die Reihe verschlingen! Sowohl Emma als auch Galen haben mir als Protagonistin wirklich gut gefallen und konnten durch ihren einzigartigen, natürlichen und absolut nachvollziehbaren Humor überzeugen! Ich habe sowohl die beiden, als auch Rayna, Toraf und Rachel sehr ins Herz geschlossen und auch Emmas Mutter bleibt durch einige Szenen im Kopf und es entstehen immer wieder witzige Situationen. Das Buch konnte mich an mehr als nur einer Stelle zum Lachen bringen, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hätte, was mich aber umso mehr gefreut hat. Doch auch an ernsten Stellen und Beziehungsproblemen mangelt es der Geschichte nicht. Im Vordergrund steht dabei natürlich das Rätsel um Emma und ihre Fähigkeiten, sowie ihre Verwandlung und man möchte als Leser unbedingt wissen, was es mit all dem auf sich hat. Ich finde jedenfalls, dass die Autorin die Syrena sehr überzeugend darstellt und bisher alles logisch und schlüssig, aber vor allem auch einzigartig wirkt. Jetzt kann ich den zweiten Band kaum noch abwarten und freue mich schon sehr weiterzulesen! Von mir gibt es für den ersten Band 4,5 Federn!

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159 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Ewigkeitsgefüge

Laura Labas
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.07.2017
ISBN 9783959912976
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach meiner großen Bestellung beim Drachenmond Verlag war klar, dass die Bücher von Laura Labas ganz oben auf der Want-to-Read-Liste stehen. Und angefangen habe ich dann mit dem Ewigkeitsgefüge.

Der Anfang der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und ich mochte diese doch sehr neue und komplexe Charaktergestaltung sehr. Vor allem die verschiedenen Gruppen, die Somna und Dormi, die Bellatoren und die Protectoren haben es mir angetan. Und auch die verschiedenen Fähigkeiten in den einzelnen Gruppen waren durchdacht und logisch.

Neben den beschützenden und positiven Gruppen gab es natürlich auch die Gegenseite und somit die Dunkelheit, die durch die Mordenox und die stärkere Form von ihnen - die Tenebrae - vorhanden ist. Auch diese Idee war sehr spannend zu verfolgen und hat mich nur noch neugieriger auf die Geschichte gemacht, was auch durch die Götter - insbesondere Arax'va unterstützt wurde.

Leider muss ich sagen, dass die Geschichte meine Erwartungen dennoch nicht erfüllen konnte. Obwohl die Idee unglaublich vielversprechend war, ist der Funke bei mir einfach nicht übergesprungen. Ich hatte keinerlei Verbindung zu den Charakteren und habe mich auch das ein oder andere Mal über die Entscheidungen und Gedankengänge der Protagonistin geärgert.

Die Protagonistin - Lydia - selbst mochte ich zu Beginn ebenfalls unheimlich gern, sie hat sich allerdings mit der Zeit als ziemlich naiv herausgestellt und ich mochte auch die Art, wie man ihre Gedanken mitgeteilt bekommen hat nicht besonders gern, weil es alles wahnsinnig hektisch war. Auch die Beziehungen, die sie aufbaut gingen mir persönlich einfach zu schnell. Vor allem ihr Verhalten Ace gegenüber war für mich nicht ganz nachvollziehbar, weil es für mich keinen Punkt gab, an dem ich gedacht habe, dass es nun eine richtige Wendung in der Beziehung gibt. Das war mir einfach zu leicht gemacht. Teilweise dachte ich wirklich, dass ich vielleicht aus dem Alter für solche Geschichten raus bin und deshalb nicht mehr alle mögen kann. Vielleicht ist das aber auch eine Fehleinschätzung.

Mich konnten die Charaktere ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr überzeugen und waren mir schlichtweg zu oberflächlich, sodass ich keine Nähe zu ihnen aufgebaut habe. Vor allem in Bezug auf Lydia ging mir das so, doch auch Ace habe ich - trotz Nähe zu Lydia - nicht als sympathisch empfunden und auch Tristan und selbst Nathalie konnten mich nicht gänzlich überzeugen, obwohl sie durchaus Potenzial haben. Bei Gaspard ging es mir ähnlich, doch Etienne hat mich unheimlich neugierig auf sich gemacht, weil er nicht so leicht zu durchschauen war und man gemerkt hat, dass etwas unter der Oberfläche wartet. Bei Tristan war es teilweise ähnlich, doch die Auflösung war ganz anders als gedacht.

Die Story selbst hatte für mich zu Beginn den Höhepunkt und dementsprechend war ich sehr neugierig auf das, was noch kommen könnte. Womöglich waren meine Erwartungen einfach zu hoch, doch im weiteren Verlauf gab es kein Ereignis mehr, das mich so überzeugen konnte wie der Einstieg und dieser war meiner Meinung nach wirklich absolut gelungen. Gegen Ende wurde mir alles zu einfach, zu vorhersehbar und nicht tiefgründig genug. Im Grunde genommen wusste man schon, wie es ausgehen würde.


Fazit:
Obwohl ich mir wirklich viel von der Geschichte versprochen hatte, konnte sie mich leider nicht überzeugen. Wahrscheinlich habe ich meine Erwartungen etwas zu hoch geschraubt, doch für mich waren die Charaktere - vor allem mit Blick auf Lydia - nicht tiefgründig genug und teilweise einfach zu oberflächlich und naiv. Sie wirkten auf mich alle sehr jung und die Beziehungen, die sie zueinander aufgebaut haben waren zwar schön, allerdings ist auch dort der Funke nicht übergesprungen, sodass ich sie nicht nachvollziehen konnte und mir alles zu schnell ging. Vor allem die Protagonistin hat sich unheimlich schnell auf etwas eingelassen, wobei mir dort der Punkt fehlte, an dem ich gesagt hätte, dass ihr Handeln logisch ist und die Beziehungen und Gedanken Sinn ergeben. Dementsprechend sind die Charaktere eher blass geblieben und ich konnte keine Nähe zu ihnen aufbauen, obwohl die Idee der Autorin mich wirklich hätte überzeugen können. Etwas in der Art habe ich noch nicht gelesen und - wie gesagt - der Anfang hat mich wirklich beeindruckt und neugierig auf diese völlig neue Welt der Mordenox und Clans gemacht! Ich bin selbst total enttäuscht, dass das Ewigkeitsgefüge mich nicht mitreißen konnte und hoffe, dass es die anderen Bücher der Autorin tun, denn diese werde ich definitiv noch testen! Für das Ewigkeitsgefüge gibt es von mir allerdings nur 2,5 Federn, weil die Story mir zu vorhersehbar, die Charaktere und ihre Beziehungen für mich nicht nachvollziehbar waren und ich wohl einfach mehr erwartet hätte.

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249 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Fallen Queen

Ana Woods
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.06.2017
ISBN 9783959911047
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich unheimlich gefreut! Es hat nicht nur eine gute Geschichte, sondern auch Magie und Märchen versprochen und genau darauf habe ich gehofft! Letztendlich hat es zumindest einen Teil meiner Erwartungen erfüllt.

Was ich sehr gut fand war die veränderte Story, denn die Autorin hat aus einer Stiefmutter eine Schwester gemacht und das Ganze allein dadurch in ein völlig anderes Licht gestellt. Auch die sieben Zwerge wurden auf gewisse Art und Weise mit eingebracht, wobei sie dennoch komplett neu sind und letztendlich wurden oftmals Elemente eingefügt, die man auf ganz anderes Weise im klassischen Märchen findet. Selbst der Spiegel und der Apfel wurden mit eingebracht, allerdings bekommt die Geschichte durch die Liebesgeschichten, die Geschichte der sieben Königreiche und die aufbrausenden Gefühle einen völlig neuen Glanz.

Die Protagonistin Nerina mochte ich unheimlich gern. Sie war von Anfang an eine gütige und gerechte Königin und ist auch in den schlimmsten Momenten voller Liebe zu ihrem Volk gewesen. Die Entwicklung, die sie in der Geschichte durchmacht empfand ich als absolut gelungen und letztendlich ist sie definitiv stärker, wird aber auch ständig vor neue Herausforderungen gestellt!

Ihre Schwester Eira war das komplette Gegenteil von ihr. Leider ist sie mit dem Tod der Eltern ganz anders umgegangen und ich denke nach dem Ende dieses Buches kann man sich denken, wieso sie in der Einsamkeit ihres Zimmers so geworden ist. Sie möchte Nerina nur das Schlechteste bringen, weil sie sich von ihr verraten fühlt und nicht versteht, dass ihre Schwester zum Wohle aller anderen handelt. Doch gerade diese Boshaftigkeit macht die Geschichte spannend.

Andere Charaktere, wie die Hauptmänner mochte ich meistens sehr gern. Vor allem das Königspaar und auch die Eltern von Jalmari waren unheimlich toll und liebevoll dargestellt. Und natürlich darf man Jalmari nicht vergessen, der in dieser Geschichte eine wichtige Rolle spielt und das Fass zum Überlaufen bringt. Auch ihn mochte ich sehr gern und fand es schade, wie es sich letztendlich entwickelt hat.

Weitere Charaktere, wie den Jäger Tero, sowie Laresa, Asante, Kasim, Eggi, Ode, Valeria und Desya schließt man schnell ins Herz und sie begleiten sowohl den Leser als auch Nerina auf der langen Reise. Für mich waren vor allem diese Charaktere, sowie die magischen Aspekte ein Erfolg!

Gerade der verwunschene Wald war für mich ein Highlight, weil er in unterschiedliche Gebiete aufgeteilt wurde und somit auch Feen ins Spiel kamen. Auch die Idee mit dem Spiegel war sehr gut und letztendlich bin ich gespannt was daraus noch werden wird. Denn leider muss das, was ich als Highlight des Buches erwartet habe - nämlich den großen Kampf und den Besuch bei den Feen - noch warten, auch wenn ich erwartet habe einen Einzelband zu bekommen.


Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich bin vor allem von dem verwunschenen Wald, den Spiegeln und den Feen begeistert gewesen! Die Charaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet und vor allem Nerina, Tero und Eira haben an Tiefe gewinnen und den Leser neugierig auf mehr machen können. Dennoch muss ich leider zugeben, dass mich der Schreibstil der Autorin nicht gänzlich überzeugen konnte, weil ich das Gefühl hatte, nicht wirklich in die Geschichte reinzukommen und die Charaktere somit lediglich oberflächlich betrachten zu können, bzw. einfach nicht richtig warm mit ihnen zu werden. Sie waren nicht greifbar für mich und das war unglaublich schade. Der Grund dafür könnte tatsächlich sein, dass es nach wie vor eher im Märchen-Stil geschrieben war. Doch abgesehen davon war die Idee der Autorin unglaublich gut und ich werde den zweiten Band mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls lesen, weil dieser Band mit einem Cliffhanger endet und ich sehr gespannt bin, wie sich die Dunkelheit von Eira auf die anderen Charaktere auswirken wird und wie die Liebesgeschichte sich entwickeln würde. Von mir gibt es diesmal noch gute 3,5 Federn und Vorfreude auf Band 2

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377 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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Räuberherz

Julianna Grohe
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.06.2017
ISBN 9783959912105
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich das Cover des Buches gesehen und den Klappentext - der mir eine Adaption zu Die Schöne und das Biest versprochen hat - gelesen hatte, wusste ich, dass dieses Buch genau das Richtige für mich sein muss! Nach dem Lesen kann ich sagen, dass sich die Strukturen definitiv erkennen lassen und es eine sehr gelungene Adaption ist, die ebenfalls ein Geheimnis und etwas Übernatürliches bietet!

Die Protagonistin Elle war mal ganz anders, als ich erwartet hätte, denn sie ist nicht die typische Schönheit und auch nicht perfekt in ihrem Auftreten, sondern hat zusätzlich noch die Angewohnheit das auszusprechen was sie denkt und das gerne auch mit Provokationen und Sarkasmus. Für mich war das anfangs nicht ganz leicht und auch nach der Entführung habe ich ihr Verhalten oft nicht ganz verstanden, doch mit der Zeit war es wirklich unterhaltsam eine Protagonistin der anderen Art zu haben.

Neben ihr lernt man auch Crys - ihren Entführer - kennen, der nicht nur möchte, dass sie für ihn putzt, als habe er nicht gerade ihr komplettes Leben umgekrempelt, sondern auch noch dafür sorgt, dass seine Freundinnen mit der Zeit immer grauer und kranker aussehen. Für mich war er absolut unausstehlich und ich konnte Elle überhaupt nicht verstehen, als sie auf einmal angefangen hat auf eine gewisse Art und Weise für ihn zu schwärmen. Das war mir durch den Klappentext zwar schon klar und auch so abzusehen, allerdings doch unerwartet.

Mit der Zeit verhält Crys sich dann zwar auch anders, allerdings konnte ich seine ruppige und auch böse Seite nicht nachvollziehen, bis das große Geheimnis dann ans Licht kam. Es war für mich dementsprechend vorher nicht logisch, wieso Elle ihn mögen sollte, selbst wenn er sich teilweise anders verhält und sie die Pubertät durchlebt. Erst nach dem Lüften des Geheimnisses war mir einiges klar, doch auch Elle konnte das ja nicht wissen und das war für mich nicht ganz nachvollziehbar.

Ich muss zugeben, dass das Geheimnis der Grund war immer weiter zu lesen und so ist es nicht verwunderlich, dass es erst relativ spät ans Licht kommt. Es war definitiv mal etwas anderes und ich habe nicht damit gerechnet so etwas zu bekommen, auch wenn die Symptome den Leser auf etwas ähnliches schließen lassen. Auch die anderen übernatürlichen Faktoren in der Geschichte haben mir sehr gut gefallen, vor allem in Bezug auf die Charaktere James und Arthur, die ich absolut lieben gelernt habe und die ich nur schweren Herzens gehen lassen kann und auch mit Mr. Morris verhält es sich ähnlich.

Andere Charaktere, wie Shards, Ice oder andere ihrer Art waren doch eher von der unschönen Seite und zaubern dem Leser gerne Gänsehaut- und Angstmomente. Ich fand es allerdings sehr gelungen, wie sie eingebaut wurden und fand es auch gut, wie sich alles gegen Ende entwickelt hat.

Die Autorin versteht es, die Spannung in die Länge zu ziehen und den Leser immer neugieriger zu machen, denn sie hat mich lange auf die Folter gespannt und es war schön mal etwas anderes zu lesen. Leider gab es aber auch langatmige Stellen, für mich waren das oftmals die, in denen außer dem Putzen und den Gesprächen mit den anderen Frauen Summer, Honey oder Grace nicht viel passiert ist. Obwohl mir auch diese Stellen oftmals sehr gut gefallen haben war das gegen Ende doch eher unnötig.


Fazit:
Die Geschichte hat mir definitiv gut gefallen und ist eine sehr gelungene Adaption der anderen Art zu Die Schöne und das Biest. Die Charaktere sind einzigartig und erfrischend frech, weshalb es Spaß gemacht hat ihre Geschichte zu verfolgen! Vor allem Elle hat mir gut gefallen, auch wenn sie immer wieder sehr waghalsige Aktionen gewagt hat. Die besonderen übernatürlichen Momente haben mir gut gefallen und waren zudem mal etwas anderes, das ich so noch nicht gelesen habe. Vor allem nicht in dieser Kombination. Dass die Auflösung etwas länger auf sich warten lässt finde ich auch gut, da man so definitiv weiterlesen will und letztendlich sogar etwas nachvollziehen kann, wieso Crys so ist wie er ist. Letztendlich mag ich das Gesamtpaket mit Ausnahme von einigen Stellen in der Geschichte sehr gern und gebe dem Buch 4 Federn, weil es mich unterhalten hat, es anders war und die Liebesgeschichte mich am Ende doch noch gekriegt hat!

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Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Als ich den ersten Band dieser Reihe vor einiger Zeit beendet hatte, wusste ich nicht was ich tun soll. Es war mein absolutes Highlightbuch und dementsprechend wusste ich nicht, ob der zweite Band diesen Ansprüchen gerecht werden würde. Dennoch war ich unfassbar aufgeregt und habe mich riesig gefreut, als der zweite Band mich erreichte!

Kurz nachdem ich mit dem Lesen angefangen habe hatte ich direkt das Problem, dass mir Details aus dem ersten Band fehlten. Deshalb habe ich sofort nochmal nachgelesen und dann fiel mir auch wieder ein, dass die Protagonistin Feyre gegen Ende (Spoiler!) zu einer High-Fae geworden ist. Mit diesem Wissen war dann direkt alles klarer und mit der Zeit haben sich unheimlich viele großartige Wendungen in der Geschichte ergeben, die alle darauf zurückzuführen waren. Gegen Ende des ersten Bandes gab es außerdem eine Reaktion von Rhysand, die in diesem Band genauer erklärt wird und die ich unheimlich toll fand!

Feyre selbst hat zu Beginn des zweiten Bandes enorme Schwierigkeiten, weil sie mit den traumatischen Erfahrungen an Amaranthas Hof zu kämpfen hat und sich selbst die Schuld am Tod einiger Fae gibt. Neben dieser Tatsache beschäftigen sie aber noch weitere Dinge, die mit der Zeit immer wieder thematisiert werden und die auf den ersten 200 Seiten besonders lang auftreten. Ich muss zugeben, dass ich es doch etwas langgezogen fand und es für mich zu extreme Ausmaße angenommen hat wie sie damit umgegangen ist. Andererseits finde ich es toll, dass sie sich genau dadurch so entwickelt und eben auch Schwäche zeigt, weil so menschliche Aspekte eingebracht werden und die Geschehnisse sie nicht einfach kalt lassen.

Abgesehen davon lernt man in diesem Band auch Rhysand - oder kurz Rhys - viel besser kennen. Wo ich im ersten Band nicht besonders viel von ihm gehalten habe, bzw. ihn nicht einschätzen konnte, ergibt in diesem Band alles einen Sinn und man lernt völlig neue - unwiderstehliche - Seiten an ihm kennen. Ich selbst habe mich auch total in ihn verliebt und kann nun voll und ganz verstehen, warum der High-Lord des Hofs der Nacht von allen Lesern geliebt wird.

Vor dem Lesen des zweiten Bandes habe ich mich nämlich ständig gefragt, wieso ich überall etwas über Rhysand, aber nie über Tamlin lese. Nun verstehe ich es endlich und bin einerseits unglaublich schockiert von der Entwicklung, andererseits LIEBE ich es und bin absolut beeindruckt von diesen enormen Wendungen und Plänen der Charaktere. Gerade das Ende dieses Buches hat wieder einiges an Eindruck hinterlassen und den ersten Band - unerwarteterweise und vor allem mithilfe von Rhysand und seinem Gefolge - doch noch getoppt!

Mit Rhys' Gefolge meine ich vor allem seine Cousine Mor - die ich von Anfang an ins Herz geschlossen habe -, Amren - die einfach mal eine ganz neue und besondere Art Charakter war -, Cassian - der mich durch seine kämpferische, liebevolle und beschützerische Art beeindrucken konnte -, sowie Azriel, der für mich einfach einer der beeindruckendsten, unnahbarsten und tollsten Charaktere geworden ist! Alle vier - inklusive Rhys - habe ich lieben gelernt und muss sagen, dass selbst Lucien nun nicht mehr mithalten kann, den ich in Band 1 ja wirklich mochte.

Allgemein muss ich leider sagen, dass sowohl Lucien, als auch Tamlin mir diesmal unheimlich unsympathisch geworden sind und ich sie kein Stück mehr verstehen kann. Neben ihnen lernt am am Frühlingshof auch Ianthe - eine Hohepriesterin - kennen, die anfangs freundlich aber auch aufdringlich wirkt und zu der noch eine Menge dazukommt! Außerdem lernt man diesmal auch den König von Hybern kennen, den ich wirklich hassen gelernt habe. Neben ihm kommen auch die Königinnen der Menschenwelt zu Wort, die ich ebenfalls grausam fand und die geradezu an ihn herankommen. Und auch Jurian bekommt endlich seinen eigenen Auftritt.

Was ich wirklich toll fand war, dass Gut und Böse wirklich nicht immer nur eine Seite sind und das hat dieser Band auf besondere Weise gezeigt, wie man an Rhys, Tamlin, Tarquin aber auch Ianthe sehen kann. Die verschiedenen Höfe bekommen diesmal mehr Aufmerksamkeit und man lernt den ein oder anderen kennen, was ich unheimlich toll fand! Allgemein war ich unheimlich gefesselt von den Charakteren und kann meine Gefühle immer noch nicht in Worte fassen. Man lernt außerdem zwei besondere magische Wesen - den Knochenschnitzer und die Weberin - kennen, die ebenfalls einen wichtigen und bildhaften Auftritt bekommen konnten. Einfach nur gruselig, magisch und episch!

Die Story beginnt dort, wo der erste Band geendet hat. Man erfährt einiges über Feyre und ihr Leben an Tamlins Frühlingshof. Ich war ehrlich gesagt überrascht von den Wendungen und der Entwicklung unserer Protagonistin, die praktisch wie eine Blume eingegangen ist. Am Hof der Nacht lernt Feyre dann einige Dinge über anderes und sich selbst, wozu ich allerdings nicht mehr verraten möchte, weil es eine riesen Überraschung war! Und auch die neuen Beziehungen und Charaktere waren einfach nur wow!


Fazit:
Meine Rezension ist viel länger geworden als erwartet, doch der zweite Band war so ganz anders als ich ihn mir vorgestellt habe. Er war so viel besser als meine Erwartungen und obwohl ich Startschwierigkeiten hatte und der Anfang lange nicht so spannend war, wie der Rest des Buches muss ich zugeben, dass Mittelteil und Ende episch waren! Die Autorin steckt so viel Liebe, Vielschichtigkeit und Magie in die Charaktere, dass der Zusammenhalt einfach gegeben sein muss und man ihr Werk nur bewundern kann. Diesmal passiert wahnsinnig viel, ob nun hinsichtlich der Charaktere und ihrer Entwicklungen, der Beziehungen oder der Story. Es gab immer neue Missionen und jede hat die Hauptstory ein Stückchen weiter gebracht. Ich habe aber auch die stillen Momente mit Feyres neuen Freunden und Gefährten, sowie die Übungsstunden genossen. Es war, als würde man als Leser selbst ein Teil dieser Familie werden und die Magie nach und nach mehr spüren. Doch es ist nicht immer nur gute Magie und natürlich gibt es diesmal nicht nur einen, der alles zu zerstören droht. Daher kann ich nur sagen: Stellt euch auf viel Handlung, viele Beziehungen, viel Liebe und innere, wie äußere Kämpfe ein ;) Das Buch reicht absolut an den ersten Band heran, übetrifft ihn vielleicht sogar wirklich und deshalb gibt es von mir auch diesmal 5 Federn und eine Extraauszeichnung!

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146 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Superior

Anne-Marie Jungwirth
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.07.2017
ISBN 9783959912112
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich gefreut, seit ich das Cover das erste Mal gesehen habe, denn ganz ehrlich: es ist unglaublich schön! Und jetzt wo ich es gelesen habe weiß ich, dass die Story an sich wirklich komplex gestaltet und gut gemacht ist.

Besonders gut gefallen haben mir hier die Darstellung der Gesellschaft und die wirklich neuen Ideen und Diagramme innerhalb des Buches. Man konnte sich so alles noch viel besser vorstellen und ich hatte das Gefühl, dass es sehr durchdacht und überzeugend war.
Amelia ist zudem eine sehr symapthische Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat und ganz anders ist als die anderen Mädchen um sie herum. Allerdings fand ich, dass sie manchmal wirklich etwas naiv war, bzw. zu impulsiv gehandelt und anderen auch zu schnell vertraut hat und da hat es mich dann doch etwas gestört, dass sie 'unwissend' war. Dennoch war sie weitaus schlauer und auch ganz anders als beispielsweise Catherine und natürlich war es spannend zu verfolgen wie nach und nach mehr ans Licht kommt und Amelia die Hölle durchlebt.
Amelias Halbschwester Catherine war so ganz anders als Amelia und trotzdem mochte ich sie zu Beginn auf ihre eigene Art und Weise. Sie ist eher hochnäsig und besessen von Perfektion, weshalb sie als Superia natürlich den perfekten Mann will. Das war auf Dauer alles andere als schön und sie wurde mir leider sehr unsympathisch. Man lernt aber auch Amelias Mutter Salome und ihre Pflegeeltern Elizabeth und Landon kennen. Hinzu kommen Elliot - der zwar nur am Rande auftritt, aber dennoch wichtig für die Geschichte ist - sowie Sky, Erika, Henley und zahlreiche weitere. Besonders toll fand ich auch Pandora, die erst später in Erscheinung tritt und doch so viel mehr verbirgt als man denkt.

Neben Amelia und Erika hat man auch noch Nathan als Protagonisten, von dem ich nach wie vor nicht gänzlich überzeugt bin, weil er für mich immer nur die Rolle des verletzenden Mannes oder aber Beschützers eingenommen hat. Gerade zu Beginn war er mir nur unsympathisch und mittlerweile mag ich ihn zwar schon, bin aber immernoch nicht sicher was ich von ihm halten soll.

Durch die Charaktere bekommt man auch verschiedenste Fähigkeiten mit und möchte unbedingt mehr darüber wissen. Leider wurde da nicht allzu sehr ins Detail gegangen, obwohl ich es mir wirklich gewünscht hätte. Lediglich die Bilder im Buch konnten immer wieder Input geben und natürlich auch die Entwicklung der Charaktere. Da es von diesen aber viele gibt und die Gesellschaft an sich sehr komplex wirkt, finde ich, dass dieser Band nicht ausreicht um alles zu verarbeiten.

Fazit:
An sich hätte ich nicht gedacht, dass so eine komplexe Geschichte auf mich warten würde und bin definitiv positiv überrascht. Andererseits muss ich aber auch sagen, dass die Liebesgeschichte für mich zu stark im Vordergrund stand und praktisch alles um sie herum aufgebaut wurde, obwohl es doch eher um Amelia und ihre Geschichte ging. Dass mich das etws gestört hat könnte tatsächlich daran liegen, dass ich nicht richtig mit Nathan warm geworden bin. Gleichzeitig sind die Charaktere aber so komplex, dass sie definitiv mehr Raum benötigen und das merkt man vor allem, wenn es aufs Ende zugeht, denn dort ist es auf einmal ziemlich hektisch und weist gleichzeitig auf einen zweiten Teil hin, von dem ich mittlerweile auch weiß, dass es ihn geben wird und auf den ich mich jetzt schon freue. Allgemein gibt es noch einige Fragen, die ich gern beantwortet hätte und ich hätte mir einfach etwas mehr Gefühlschaos von Seiten Amelia und mehr Einschreiten gewünscht. Gerade was den Aufbau der Gesellschaft angeht möchte man als Leser unbedingt herausfinden wie es je dazu kommen konnte und auch da erhoffe ich mir noch mehr. Ich finde die Idee wirklich großartig und die Umsetzung ebenfalls sehr gut gelungen! Von mir gibt es deshalb 4 Federn und eine Leseempfehlung!

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