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Ändere dein Leben - erfinde dich neu! -: Wie Sie Blockaden erkennen und den Neubeginn wagen

Mario Alonso Puig
E-Buch Text: 176 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 16.01.2012
ISBN 9783641067434
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: blockaden lösen, depression, glaubenssätze, menschliches gehirn, neubeginn   (5)
 

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Changers - Kyle

T Cooper und Allison Glock-Cooper , Allison Glock
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 12.04.2018
ISBN 9783440151174
Genre: Jugendbuch

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innere führung, intuition folgen, vertrauen

Finde deinen Seelenpfad

Kira Klenke
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Neue Erde, 19.02.2018
ISBN 9783890607269
Genre: Sachbücher

Rezension:

Vielleicht ist dein Leben gerade in einem Umbruch, oder du bist dabei, dich neu zu orientieren. Du spürst, dass sich etwas verändern muss, aber du weißt nicht genau was. Dann könnte das kleine Übungsbuch „Finde deinen Seelenpfad“ von Prof. Dr. Kira Klenke dir bei deinem Prozess behilflich sein.

Seit 40 Jahren unterrichtet und hilft Kira Klenke Menschen dabei, ihre wahre Größe zu entdecken und Schwierigkeiten zu meistern, die vorher unüberwindbar schienen. Auch sie selbst kennt das Gefühl festzustecken, den äußeren Gegebenheiten ausgeliefert und den Anforderungen äußerer Autoritäten unterworfen zu sein. Viele Jahre hat sie sich gequält und bemüht und es führte nicht zum Ziel. Erst als sie anfing, in ihr Selbst nach Antworten zu suchen und ihrer Intuition zu vertrauen, hat das Leben begonnen, Spaß zu machen und erfüllend zu werden. Anhand dieser Erfahrung hat Kira Klenke eine außergewöhnliche, praktische Methode entwickelt, mit der man intuitiv erspüren kann, was es braucht, um ein glückliches Leben zu führen: die Soulpath-Methode.

Mit der Soulpath-Methode reflektierst, klärst, entwirrst und harmonisierst du deinen für dich bestimmten Lebensweg, sodass du glücklicher, zufriedener und sinnerfüllter leben kannst. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, in der alles haarklein erläutert wird, sondern um ein intuitives Einlassen. Meditationserfahrung ist bei dieser Technik extrem von Vorteil.

Wie schon angedeutet ist dies kein typischer Selbsthilferatgeber, sondern eine Arbeitsanleitung zu innerer Führung, die in 13 Teilbereiche unterteilt ist und mit leeren Seiten für die enthaltenen Übungen ergänzt wurde. Kira Klenke beschreibt mit einfühlsamen Worten unter anderem, wie man (wieder) der Stimme des Herzens folgt, wie Ahnen und Seelenverwandte unseren Lebensweg beeinflussen, wie der eigene Körper heil werden kann, wie man Herausforderungen leichter bewältigt und gibt Tipps bei der Partnerwahl. Alle Themen sind mit Beispielen (auch aus dem Leben der Autorin) abgerundet, um ein besseres Verständnis für die jeweilige Thematik zu bekommen.

Je nach Stimmungslage kann es sein, dass du dich entweder problemlos auf die Übungen einlassen kannst und sie erfolgreich meisterst, oder du verzweifelst schier an deinen eigenen Blockaden, die den Zugang zu deiner eigenen Seele blocken. In letzterem Fall solltest du dich aber nicht unter Druck setzen, sondern erst einmal den kompletten Text auf dich wirken lassen und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt die Übungen nachholen. Und sollte es selbst beim zweiten Anlauf nicht klappen, kann ich dir nichtsdestotrotz versprechen, dass du definitiv um eine Erkenntnis reicher wirst. Nämlich, dass man immer seiner Intuition vertrauen und folgen sollte.

Fazit: Einfühlsam, aufmunternd und verständlich. Das Buch sowie die Übungen sind aber wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, da man sich auf die Soulpath-Methode einlassen muss. Leser mit Meditationserfahrung oder die sich gut nach innen kehren können, werden mit dem Inhalt und der Technik keine Probleme haben. Eher verkopfte Menschen können aber trotzdem einiges aus dem Buch mitnehmen.

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Tags: innere führung, intuition folgen, seelenpfad, soulpath, vertrauen   (5)
 

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Schulter des Riesen

Raffael Rauhenberg
E-Buch Text: 438 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 08.11.2017
ISBN B076B7FC9H
Genre: Romane

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Gefährliche Wahrheiten

Megan Miranda , Birgit Maria Pfaffinger
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.12.2017
ISBN 9783551316424
Genre: Jugendbuch

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Cloud

Claudia Pietschmann
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Arena, 10.08.2017
ISBN 9783401603490
Genre: Jugendbuch

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Tags: cloud, internet   (2)
 

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arena verlag, deana zinßmeister, fantasy, fernsehshow, freundschaft, jugendbuch, jugendroman, lesenswer, licentia, liebe, mittelalter, reality-sho, realityshow, reality tv, spannen

Das Auge von Licentia

Deana Zinßmeister
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.09.2017
ISBN 9783401603506
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Auge von Licentia“ ist der erste Jugendroman der Bestsellerautorin Deana Zinßmeister, die sich sonst ausschließlich im historischen Bereich bewegt. In diesem Buch widmet sie sich einem eher moderneren Thema, das momentan in aller Munde ist: Reality-TV. Ein Genre von Fernsehprogrammen, in denen vorgeblich oder tatsächlich versucht wird, die Wirklichkeit abzubilden. Und das in Form einer Fernsehshow.

Die Bewohner der mittelalterlichen Siedlung Licentia befinden sich in einer solchen Fernsehshow, die schon seit vielen Jahren von den Zuschauern mit Begeisterung verfolgt wird. Die 15-jährige Jonata ahnt nichts davon und führt mit ihrer Familie ein antiquiertes, aber dennoch zufriedenes Leben. Als sie eines Tages mit den Burschen auf die Jagd gehen darf, trifft sie auf den reizvollen Jungen Tristan, der zum verfeindeten Clan der Wolfsbanner gehört. Eine Gruppe von Menschen, die sich von den Licentianern abgespalten hat, um ein Leben nach ihren Wertvorstellungen in Gesellschaft von Wölfen zu führen. Dieses Aufeinandertreffen hat weitreichende Folgen, da die Lügen und Geheimnisse der Dorfbewohner nun langsam ans Tageslicht kommen.

Dieser Roman ist eine Mischung aus einigen Hollywoodfilmen wie „Die Truman Show“, „The Village“ und „Romeo & Julia“. Eine junge Liebe, die nicht sein darf, in einem von der realen Zivilisation abgeschiedenen mittelalterlichen Dorf, das ohne Wissen der Hauptfiguren im Fernsehen übertragen wird. Diese Thematik fand ich überaus interessant. Nur leider hat mich die Umsetzung ziemlich enttäuscht.

Anfangs war ich noch begeistert und neugierig, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Diese Neugier sowie der einfache, lebhafte Schreibstil trugen mich förmlich durch die Seiten. Auch die Schilderung aus der Sicht eines allwissenden Erzählers, der die Perspektive der jeweils agierenden Charaktere einnahm sowie die kurzen Kapitel bauten eine gewisse Dynamik auf. Doch das Spannungslevel an sich hielt sich in Grenzen. Es entstand eher Verwirrung. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin nicht genau wusste, auf welches Thema sie den Schwerpunkt legen sollte. Einerseits wollte sie die Geschichte des jungen Paares erzählen, aber andererseits auch nicht das große Drumherum aus den Augen verlieren. Doch diese Strategie ging nicht auf. Im Endeffekt wollte sie zu viel. So rückte die unschuldige, rührende Liebesgeschichte ein wenig in den Vordergrund, aber die anderen – vielleicht sogar interessanteren Themen – wurden nur angerissen und rückten in den Hintergrund.

Aber auch die Romanfiguren gingen in diesem Durcheinander ein wenig verloren. Zum Teil hatten sie sogar etwas Schematisches. Jonata verkörperte das naive, liebe Mädchen mit einer leicht rebellischen Ader und Tristan den charmanten, starken Helden, der vor nichts zurückschreckte. Das war im Grunde auch nicht weiter schlimm. Ich mochte die beiden und ihre unverdorbene Herangehensweise an die Liebe, aber trotzdem wirkte es so, als ob alle Figuren eine festgelegte Rolle einnahmen und wie auf einem Schachbrett hin- und herbewegt wurden, um möglichst viele Situationen und Konstellationen anzuspielen. Dadurch blieben die Charaktere allerdings relativ flach.

Gut, nun könnte man natürlich so argumentieren, dass es sich hierbei um einen Jugendroman für Leser ab 12 Jahren handelt und es der Altersempfehlung entsprechend gestaltet wurde. Das mag sein. Aber wenn man diesen Roman zum Beispiel mit die „Tribute von Panem“ vergleicht, stellt man fest, dass Deana Zinßmeister ruhig anspruchsvoller hätte sein können. Denn meines Erachtens hatte dieser Stoff ein unglaubliches Potenzial, das leider nur teilweise ausgeschöpft wurde. Der Ausstieg aus dem technogenen System, die Liebe zwischen zwei Sprösslingen verfeindeter Clans, die Sensationsgier der Zuschauer sowie die Enthüllung der Wahrheit. Alles Themen, die man spannungsreicher, tiefgründiger und sozialkritischer hätte umsetzen können.

Trotz der ganzen Kritik fand ich die Geschichte unterhaltsam und war von der ausdrucksvollen mittelalterlichen Atmosphäre, die die Autorin erschaffen hat, begeistert. Gerade in diesem Punkt konnte sie mit ihrem Erfahrungsschatz aus elf historischen Romanen glänzen.

Fazit: Eine kurzweilige, solide Geschichte mit süßer Lovestory, allerdings mit einem zu oberflächlichen Handlungsbogen. Das Potenzial der Thematik wurde leider nicht vollends ausgeschöpft. Junge Leser, die Liebesgeschichten á la Romeo & Julia mögen, werden ihre Freude an diesem Roman haben.

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Tags: eifersucht, feindschaft, fernsehshow, freundschaft, liebe, mittelalter, reality tv   (7)
 

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Ein Schreibtisch voller Träume

Rachel Hauck
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 04.01.2018
ISBN 9783775158312
Genre: Romane

Rezension:

Ein Schreibtisch voller Träume“ der Bestsellerautorin Rachel Hauck ist ein romantischer Liebesroman und handelt von zwei Frauen, die beide dieselbe Leidenschaft teilen und über Jahrhunderte hinweg miteinander verbunden sind. Geschildert wird der Roman auf zwei Zeitebenen von einem Erzähler.

In der Gegenwart geht es um die 29-jährige Tenley Roth, deren erster Roman unerwartet ein Bestseller und durch einen angesehenen literarischen Preis ausgezeichnet wurde. Nun soll sie einen weiteren Roman schreiben und an den vorherigen Erfolg anknüpfen. Dies setzt sie ziemlich unter Druck und sie bekommt eine Schreibblockade. Zusätzlich steht sie vor einer weiteren belastenden Situation: Soll sie mit ihrem frisch Verlobten Holt nach Paris gehen und ihm unterstützend bei seiner Arbeit zur Seite stehen oder nach Florida fliegen, um ihre an Krebs erkrankte Mutter Blanche bei der Chemotherapie zu bestärken. Sie entscheidet sich trotz des angespannten Verhältnisses für ihre Mutter und trifft dort auf den faszinierenden Möbeldesigner Jonas Sullivan.

Ein Jahrhundert früher, also Anfang des 20. Jahrhunderts, dreht es sich um Birdie Shehorn. Sie wurde während des Gilded Age geboren. Eine Zeit, in der Ehen arrangiert wurden, um Aristokratie und Reichtum zu vereinen. Birdie hat allerdings andere Träume: Sie möchte ihre große Liebe Elijah heiraten und großartige Romane schreiben. Diese Hirngespinste sind ihren Eltern natürlich ein Gräuel, denn die beiden wollen den sozialen und finanziellen Höhepunkt in der New Yorker Gesellschaft erreichen. Also planen sie Birdies Ehe mit dem angesehenen Alfonse, während ihr erster vielversprechender Roman auf mysteriöse Weise verschwindet.

Die Idee, dass zwei Frauen mit ähnlichen Schicksalen durch einen antiken Schreibtisch miteinander verbunden sind, fand ich großartig. Dieser Gegenstand bekam eine besonders bedeutende Rolle im Geschehen und strahlte außerdem eine mysteriöse Atmosphäre und einen undefinierbaren Zauber aus. Wieso und weshalb werde ich aber nicht weiter erläutern. Zudem bekam ich einen authentischen sowie realistischen Einblick in das Schriftstellerleben. Welche Höhen und Tiefen Autoren erleben, wenn sie zum Beispiel Auszeichnungen erhalten, sich mit Schreibblockaden auseinandersetzen müssen oder wenn sie Opfer geistigen Diebstahls werden.

Der Schriftsteller Joseph Conrad sagte einmal: „Es ist wirklich erstaunlich, was einem alles so einfällt, wenn man am Schreibtisch sitzt und keine Einfälle hat.“ Tja, diese Aussage ist bei der Protagonistin Tenley tatsächlich Programm. Sie entwickelt während ihrer Schreibblockade recht merkwürdige und spezielle Züge, mit denen ich anfangs nicht so wirklich warm werden konnte. Sie wirkte generell unnahbar und herablassend. Allerdings wurde die Antipathie ihr gegenüber etwas gemildert, je mehr ihr Gegenpol Jonas in die Handlung integriert wurde. Dadurch wurde sie menschlicher und zugänglicher. Dennoch konnte sie letztendlich mit ihrer Art nicht wirklich zu mir durchdringen.

Ganz im Gegensatz zu Birdie. Bei ihr hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten. Sie ist eine starke, warmherzige Person, die für ihre Träume kämpft. Mit ihr konnte ich mich eher identifizieren und voll in ihre Welt eintauchen. Überhaupt gefiel mir die historische Ebene wesentlich besser als die gegenwärtige, da Birdies Herausforderungen eher von außen kamen und nicht selbst gemacht waren. Die Handlung hat mich von Anfang an mehr überzeugt und mich emotional mehr mitgerissen. Bei ihrer Entwicklung habe ich wesentlich mehr mitgefiebert und war gespannt, ob sie ihre Ziele erreicht.

Trotz der ablehnenden Haltung Tenley gegenüber fand ich die verschiedenen Charaktere überaus gelungen. Sie wirkten alle lebendig und glaubwürdig. Genauso wie die Atmosphäre der beiden Epochen. Ich konnte mich in beide gut hineinversetzen. Auch der Schreibstil war flüssig, schnörkellos und leicht zu lesen. Allerdings waren die Handlungen zu vorhersehbar und konnten mich kaum überraschen. Dennoch ist der Roman insgesamt eine berührende Geschichte über Träume, Liebe, Hoffnung und der Suche nach sich selbst. Oder besser gesagt, über das Herausfinden, wer man wirklich ist. Rachel Hauck hat hier zwei wundervolle Romanzen kreiert, die sich unterschiedlich entfalten, aber trotzdem die gleiche Botschaft vermitteln. Man soll keine Angst davor haben, was die Zukunft bringt und in Gott vertrauen. Es sei nämlich noch kurz erwähnt, dass es sich bei dieser Lektüre um einen christlichen Roman handelt. Auch wenn der Glaube an Gott hier eine eher unterschwellige Rolle einnimmt.

Fazit: Ein Roman über das Schriftstellerleben, die wahre Liebe, die Selbstfindung und der Suche nach Gott. Unterhaltsam auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, aber leider vorhersehbar und ein wenig spannungslos.

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Tags: 20. jahrhundert, arrangierte ehen, autorin, florida, ghostwriting, gilded age, glaube, krebs, krebskranke mutter, liebe, new york, schreibblockade, selbstfindung, vertrauen   (14)
 

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Der Pfau

Isabel Bogdan
Flexibler Einband: 247 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.09.2017
ISBN 9783458362975
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: cottage, england, herrenhaus, pfau   (4)
 

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Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Paula Hawkins , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2017
ISBN 9783764505233
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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Dunkle Vergangenheit

Patricia Walter
E-Buch Text: 303 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 01.11.2017
ISBN 9783732552887
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nach „Kalte Erinnerung“ erscheint mit „Dunkle Vergangenheit“ bereits der zweite hochspannende Psychothriller von Patricia Walter. In diesem Roman befasst sich die Autorin mit der Frage: Wie weit würde ein Mensch gehen, um sein Kind zu retten? Spontan würde wahrscheinlich jeder, der die Frage gestellt bekommt, antworten: „Ich würde alles tun!“ Aber ist das wirklich so?

Um diese Thematik interessant zu gestalten, hat sich Patricia Walter für eine Protagonistin entschieden, an der sich wohl die Geister scheiden werden. Eine geschiedene, alleinerziehende Mutter, die ebenfalls preisgekrönte TV-Journalistin ist. Kim Jansen verkörpert den Prototyp dieser Gattung. Ehrgeizig, neugierig, diszipliniert, streitlustig und immer auf der Suche nach der nächsten Sensationsstory. Und genau diese Eigenarten werden ihr zum Verhängnis, als sie einen Anruf von einem potenziellen Selbstmörder bekommt, der sie mit einem Ultimatum aus ihrer Wohnung lockt und ihr die Story ihres Lebens verspricht. Während sie versucht, ihm von seinem Vorhaben abzubringen, um an die erhofften Informationen zu kommen, wird ihre achtjährige Tochter Lilly entführt. Wenig später meldet sich der Entführer bei ihr mit der Aufforderung, dass sie ihre Taten aus der Vergangenheit innerhalb von drei Tagen öffentlich gestehen soll. Sollte sie dem nicht nachkommen, tötet er ihre Tochter. Da die Wahrheit niemals ans Licht kommen darf, muss sie ihre Tochter und den Entführer vor der Polizei finden. Somit beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Sicherlich ist dieses Handlungsgerüst nicht hundertprozentig neu, aber Patricia Walter hat daraus dennoch ein raffiniertes und undurchschaubares Leseerlebnis erschaffen, das mich von der ersten Seite an fesselte. Ohne Umschweife wurde ich direkt ins Geschehen geworfen und begleitete Kim bei der Suche nach ihrer Tochter, dem Ausfindigmachen des Entführers und der Bewahrung ihres dunklen Geheimnisses. Dabei muss sie sich mit den unterschiedlichsten Schwierigkeiten, Irrungen und Wirrungen auseinandersetzen. Hass, Konkurrenz, Rache, Misstrauen spielen hier eine maßgebliche Rolle. Denn Kim Jansen hat sich aufgrund ihrer teilweise rücksichtslosen, reservierten und gefühlskalten Art während ihrer beruflichen Laufbahn nicht nur Freunde gemacht. Und somit gibt es eine recht lange Liste mit infrage kommenden Tätern, die sich, wie sollte es auch anders sein, alle sehr verdächtig verhalten. Darum stellt sich nicht nur Kim die Fragen: Wem kann sie trauen? Wer will sich an ihr rächen? Wer will ihr Leben zerstören? Die Antworten darauf bleiben auch ziemlich lange aus.

Durch diese Attribute war die Atmosphäre des Buches ziemlich mysteriös, verworren und temporeich. Also, genau so, wie ein Psychothriller sein sollte. Auch an Spannung fehlte es nicht, dass zum einen an der klaren, prägnanten und lebhaften Erzählweise und zum anderen an der Erzählperspektive lag. Ich erfuhr und wusste immer nur so viel wie die Protagonistin Kim. So blieb viel Platz für eigene Spekulationen und Mutmaßungen. Kims Flashbacks, durch die ich nur nach und nach häppchenweise Informationen über ihre Vergangenheit erhielt, trugen ebenfalls zur Erhaltung des Spannungslevels und zu weiteren bizarren Hypothesen bei. Voller Überzeugung kann ich sagen, dass Patricia Walter das Handwerk des psychologischen Verwirrspiels beherrscht. Sie legte geschickt falsche Fährten, baute immer wieder unerwartete Wendungen ein, die jede meiner aufgestellten Theorien in der Luft zerrissen, und präsentierte ein Finale, das ich so nicht erwartet hatte und mich sprachlos zurückließ.

Ich kann nur sagen, ich bin begeistert und werde definitiv noch weitere Werke von Patricia Walter lesen.

Fazit: Temporeich, hochspannend und zum Nachdenken anregend – ein echter Pageturner. Wer raffiniert inszenierte Verwirrspiele liebt, wird seine Freude mit diesem Psychothriller haben. Absolut lesenswert!

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Tags: entführung, erpresser, geheimnis, konkurrenzkampf, rache, tv-journalistin, wettlauf gegen die zeit   (7)
 

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antike, besitz, freiheit, leben, lebenshilfe, lebenslehre, lebensschule, lucius annaeus seneca, philosophie, ratgeber, schicksal, seneca, stoa, weisheit, weisheiten

Leben lernen - ein Leben lang

Albert Kitzler
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 13.10.2017
ISBN 9783451600111
Genre: Sachbücher

Rezension:

Häufig ist unsere Lebensfreude von Sorgen, Ängsten, inneren Konflikten und Sinnzweifeln getrübt. Gerade in solchen Situationen nehmen wir Coachings und verschiedene Angebote der Psychotherapie wahr oder greifen zu zahlreichen Ratgebern in Buchform, die uns aus dieser Krise heraushelfen sollen. Häufig werden aber nur einzelne Aspekte der Lebensbewältigung erörtert und nicht in der Breite und Tiefe behandelt.

Mit seinem Buch „Leben lernen – ein Leben lang“ möchte der deutsche Philosoph, Gründer der philosophischen Schule für antike Lebensphilosophie „Mass und Mitte“ und Medienanwalt Dr. Albert Kitzler die aufgezeigte Lücke schließen. Für die Bewältigung der verschiedensten Herausforderungen unseres Lebens hat er eine Anleitung erstellt, die auf der Seelenschulung des bekannten römischen Philosophen, Schriftstellers und Stoikers Lucius Annaeus Seneca basiert. Diese Weisheit und Lebenskunst überträgt Kitzler in die heutige Zeit und macht sie für unseren Alltag verständlich und anwendbar.

Das Buch ist neben dem Vorwort, der Einführung und der Schlussbetrachtung, in vier Abschnitte gegliedert. Im ersten Abschnitt „Vorschule“ wird Seneca, der vor allem als Erzieher des Kaisers Nero bekannt war und zu den reichsten, mächtigsten Männern und meistgelesenen Schriftstellern seiner Zeit gehörte, vorgestellt. Hierbei geht Kitzler kurz auf einige Aspekte seines Lebenswegs ein, die für seine Lebenslehre bedeutungsvoll erscheinen, um uns ein Bild seiner Persönlichkeit zu übermitteln. Des Weiteren geht er auf die Bedeutung der Philosophie ein, wie sie als Seelenheilkunde genutzt und praktisch angewendet werden sollte. Denn wie Seneca stets sagte: „Nicht das bloße Wissen macht glücklich, sondern die Tat.“

Im zweiten Abschnitt „Vom Umgang mit der Welt“ thematisiert der Autor das erste Hauptfach der Lebensschule. Hier geht es um Dinge, die über uns mehr oder weniger hereinbrechen und was wir nur teilweise oder gar nicht beeinflussen können. Sowie Bedingungen, in die wir hineingeworfen werden, ohne dass wir etwas dafürkönnen. Kleine und größere Missgeschicke des Alltags oder schicksalhafte Fügungen. Seneca bietet vielfältige Anregungen zum Umgang mit dem Schicksal, der Vergänglichkeit, dem Tod, dem Besitz und der Freiheit.

Die größte Herausforderung besteht wohl im „Umgang mit sich selbst“, das zweite und wohl auch wichtigste Hauptfach, das im dritten Abschnitt behandelt wird. Denn lernen wir nicht, uns selbst zu verstehen und zu steuern, werden wir auch nicht unser Leben leiten können. Darum ist es wichtig eine Struktur in den Umgang mit sich selbst zu bringen, einen Raum zum Nachdenken und zur Selbstreflexion zu eröffnen. Schritt für Schritt wird erläutert, wie die innere Sammlung und Seelenruhe durch Selbstsorge, Selbstkultivierung und Selbsterkenntnis zu Glück und Authentizität führen.

Im vierten Abschnitt widmet sich der Autor dem dritten und letzten Hauptfach „Vom Umgang mit anderen“. Dies betrifft alle Beziehungen und Verbindungen, die wir zu anderen Menschen aufbauen. Seien es Lebenspartner, Angehörige, Kollegen, Vorgesetzte, Freunde, Bekannte oder auch solche, denen wir nie persönlich begegnet sind, sowie Politiker, Künstler, Heilige und Weise. Alle können eine Bedeutung für unser Leben haben. Sie können Freude bereiten, aber auch Leid verursachen. Um den Umgang mit anderen zu verbessern, gibt der Autor Ratschläge zum Abbau negativer Gefühle und zum Verhalten gegenüber anderen, um mehr Harmonie im Zusammenleben zu schaffen.

Anhand von wesentlichen Aussprüchen und Passagen wird Senecas Werk vorgestellt und erläutert. Inhaltliche Wiederholungen sind dabei vom Autor gewollt, damit sie sich besser einprägen und zum Überdenken anregen. Die Darstellung ist problemorientiert und praxisnah. Die Sprache ist kultiviert, aber nicht zu abgehoben. Simpel ausgedrückt ist dieses Buch ein Lebensbegleiter, den man jederzeit um Rat fragen kann. Jedoch sollte man das Buch nicht zu schnell, sondern Abschnitt für Abschnitt, lesen, und über das Gelesene nachdenken. Denn philosophische Weisheiten soll man nicht verschlingen, sondern verdauen.

Fazit: Dieses Buch ist ein wahrer Goldschatz und eine inspirierende, ermutigende Anleitung für die verschiedenen Herausforderungen des Lebens. Oder anders ausgedrückt ein Buch für die Ewigkeit, da es nie an Aktualität verlieren wird. Ein Muss für jedes Bücherregal.

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Tags: lebenslehre, lebensschule, lucius annaeus seneca, philosophie, schicksal, seelenheilkunde, seelenschule, selbstsorge, stoische philosophie, weisheiten   (10)
 

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burnout, erschöpfung

Kompass Burnout

Theo Jannet
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 03.02.2014
ISBN 9783407859778
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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einführung, erkennen, facettenreich, glaubensfragen, gottesbild, hardcover, komplizierte persönlichkeiten, nur grundsätzliches, ozean, ozean-seele, ozeanseelen, persönliche erfahrungsberichte, persönlichkeit, seelsorge, typologie

Meine Seele ist wie ein Ozean - Warum versteht mich denn keiner?!

Walter Nitsche
Fester Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Edition Philemon, 15.08.2017
ISBN 9783935368100
Genre: Sachbücher

Rezension:

Walter Nitsche ist Seelsorger, Eheberater, Autor von fünfzehn Fachbüchern, von denen etliche in mehrere Sprachen übersetzt wurden, sowie Supervisor und Seelsorge-Ausbildungsleiter der AsB (Arbeitsgemeinschaft seelsorglicher Berater).

Während seiner Tätigkeit als Seminarleiter traf Walter Nitsche auf zahlreiche wundervolle, liebenswerte Teilnehmer, die allerdings alle ein sehr negatives Selbstbild hatten. Diese Menschen wurden aufgrund ihrer Andersartigkeit missverstanden, abgelehnt und als kompliziert eingestuft. Das Verhalten des Umfelds sorgte dafür, dass diese Geschöpfe falsche Selbstdiagnosen trafen und sich aufgrund dessen als unnormal, komisch oder psychisch gestört abstempelten, was absolut unbegründet war. Um diese Irritation des Selbstbilds aus der Welt zu schaffen, entwickelte er das Konzept der Ozean- und Bergsee-Seelen, welches auf C.G. Jungs Werk „Psychologische Typen“ basiert.

In seinem Ratgeber „Meine Seele ist wie ein Ozean - Warum versteht mich denn keiner?!“, der in 11 Kapitel gegliedert ist, geht der Autor dem Unterschied zwischen einer "Ozean-Seele" und einer "Bergsee-Seele" auf den Grund, wobei er den Schwerpunkt auf Erstere legt. In den ersten fünf Kapiteln beschreibt er die typischen Merkmale, Talente und Problematiken einer Ozean-Seele. Dabei kategorisiert er die Grundtypen in weitere spezifischere Typen und verwendet dabei Bilder und Gleichnisse aus der Natur, um die Grundsätze besser zu veranschaulichen. Des Weiteren widmet er sich den Problemkonstellationen, die aufgrund von Fehlprägungen, Schuldgefühlen, Verletzungen und dem falschen Umgang mit den eigenen Schattenseiten entstehen können. Und im Anschluss zeigt er Lösungswege zum richtigen Umgang mit der eigenen Seele auf, um wieder ein zufriedenes, ausgeglicheneres Leben führen zu können. Dabei verliert er nie den Bezug zum christlichen Glauben und erklärt seine Grundgedanken anhand von biblischen Zitaten.

Walter Nitsche nutzt eine klare, verständliche Sprache. Doch leider gibt es oft inhaltliche Wiederholungen und Widersprüche sowie irritierende Gedankensprünge innerhalb eines Kapitels. Zudem werden viele Themen nur angeschnitten, nicht tief gehend erläutert und man wird des Öfteren für mehr Informationen auf nachfolgende Kapitel oder auf seine buchbaren Seminare verwiesen. Diese Machart stört den Lesefluss und hinterlässt leider auch einen negativen Beigeschmack. Es entsteht fatalerweise das Gefühl, dass das Buch nur ein Lockmittel für die (Ausbildungs)Seminare ist.

Aufgrund der oben aufgeführten Punkte ist dieser Ratgeber zur Selbsthilfe ungeeignet. Man kann sich als Ozean-Seele in dem Text wiederfinden und ein etwas besseres Verständnis für die eigene facettenreiche Persönlichkeit bekommen, aber ich persönlich denke, dass dieses Buch eher als begleitende Fachlektüre für Seminarteilnehmer und angehende Seelsorger dienlich ist.

Fazit: Als Selbsthilfebuch ist dieser Ratgeber nicht wirklich zu empfehlen. Man kann sich als unverstandene Seele in dem Buch wiederfinden, einordnen und ein etwas besseres Verständnis für die eigene Persönlichkeit bekommen, aber im Großen und Ganzen ist diese Lektüre eher ein begleitendes Fachbuch für Seminarteilnehmer und angehende Seelsorger der AsB.

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Tags: christliche gemeinschaft, persönlichkeit, seelsorge   (3)
 

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CyberWorld 1.0 - Mind Ripper

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.05.2016
ISBN 9783958342033
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In ihrer Buchreihe CyberWorld versetzt Nadine Erdmann uns in die Londoner Zukunft. Um genau zu sein, ins Jahr 2038. Die Technologie ist schon weit vorgeschritten und es gibt mittlerweile eine virtuelle Parallelwelt, die man als Avatar betreten kann. Eine sogenannte CyberWorld. Dort gibt es alles, was das Herz begehrt. CyberClubs mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen, Fanklubs zu den neuesten Blockbustern, TV-Serien, Büchern, Sportarten und natürlich auch CyberGames. Spiele, die man heutzutage noch mit Controllern oder der Mouse steuert, betritt man nun als virtuelle Kunstfigur und kann diese irrealen Abenteuer am eigenen Leibe erfahren. Klingt irgendwie spannend und unheimlich zugleich? Ja, das ist es auch.

Denn in dem ersten in sich abgeschlossenen Band „Mind Ripper“, der aus 26 Kapiteln besteht, fallen drei Jungen während ihres Aufenthalts in der CyberWorld ins Koma. Die Körper sind zwar unversehrt, aber ihr Bewusstsein ist verschwunden. Da die Protagonisten Jemma, ihr Zwillingsbruder Jamie und dessen Freund Zack ebenfalls viel Zeit in der virtuellen Welt verbringen, stellen sie sich natürlich die Frage: Was ist da passiert? Liegt es an einem Defekt? Oder ist es sogar ein hinterhältiger Anschlag eines Hackers? Steckt vielleicht noch mehr dahinter - wie eine Erpressung? Fragen über Fragen, die die Drei beantwortet haben möchten und sich somit auf die Spuren des ominösen Mind Rippers begeben.

Von der Idee des Plots bin ich, als bekennende Gamerin, natürlich absolut begeistert. Denn seien wir mal ehrlich, es hat bestimmt jeder Rollenspielfanatiker schon mal davon geträumt, selbst Teil seines Lieblingsspiels zu sein. Und hier in diesem Roman hat man nun ein wenig die Möglichkeit diesen Traum zu erleben. Wer aber jetzt glaubt, dass es sich bei dieser Geschichte nur um ein actionreiches Cyberabenteuer handelt, der täuscht sich gewaltig. Denn Nadine Erdmann hat hier eine Mischung aus gesellschaftlicher Wirklichkeit, mystischer Virtualität und fesselndem Nervenkitzel erschaffen, die unterhaltsam aber auch tiefgründig zugleich ist. So behandelt dieser Roman neben den Themen Freundschaft, Liebe, Solidarität, Eifersucht, Selbstzweifel auch etwas delikatere Themen wie Seelenschmerz, Homosexualität, Behinderung, Krankheit und Tod. Insgesamt befasst sich der Roman mit verschiedenen ethischen Fragen. Aber besonders mit der Frage: Wie weit würdest du gehen, um einen geliebten Menschen zu retten?

Das klingt im ersten Moment nach schwerer, deprimierender Kost. Aber ich kann dich beruhigen. Die Geschichte ist alles andere als schwermütig. Sie ist vielmehr eine mitreißende, abwechslungsreiche Komposition, die durch ihre Authentizität, Lebendigkeit und bildgewaltige Sprache überzeugt. Besonders bei den Szenen im Cybergame kommen diese Stärken zur Geltung. Ich kann nur sagen, es spielte sich ein großartiges Kopfkino ab.

Doch nicht nur die Atmosphäre ist beeindruckend, auch das Verwirrspiel ist der Autorin sehr gut gelungen. Von Anfang an habe ich mitgerätselt, meine Theorien aufgestellt und lag mit meinen Ansätzen teilweise gar nicht mal so falsch. Dennoch hat die Autorin es immer wieder geschafft, mich mit unvorhersehbaren Elementen zu überraschen. Besonders der Showdown hatte es in sich. Um es mal ganz salopp auszudrücken - ich war platt! Mit dieser Auflösung hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Zudem löste dieses Finale ein Gefühlschaos aus, das ich so noch nicht erlebt habe. Einerseits war ich geschockt und aufgebracht. Andererseits hatte ich Mitleid und Verständnis. Letztendlich hat aber meine Empathie gesiegt.

Ich bin vom CyberWorld-Virus infiziert und werde diese Reihe definitiv weiterlesen.

Fazit: Ein Pageturner - spannend, düster & atemberaubend. Ein geniales und gar nicht so abwegiges Zukunftsszenario, das jedes Gamerherz höherschlagen lässt. Wer schon „Erebos“ von Ursula Poznanski gemocht hat, wird auch von diesem Roman begeistert sein.

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Tags: behinderung, cybernetz, freundschaft, homosexualität, koma, krebs, liebe, london, roboter, rollenspiel, zwillinge   (11)
 

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familie, familienbande, fantasy, feindschaft, frauholle, frau holle, geheimnisse, geister, gemeinsam stark, geschwisterliebe, geschwister wider willen, goldmarie und pechmarie, grimm's märchen neu erzählt, märchen, märchenadaption

Hollerbrunn (Märchenspinnerei 3)

Tina Skupin
E-Buch Text
Erschienen bei null, 13.04.2017
ISBN B06XR5TPMR
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Hollerbrunn“ ist der dritte in sich abgeschlossene Band der Buchreihe „Märchenspinnerei“. Dieses Projekt wurde von zwölf Autorinnen ins Leben gerufen, die sich mit ihren Lieblingsmärchen auseinandergesetzt und diesem entweder ein modernes oder düsteres, aber auf jeden Fall ein neues Gewand gegeben haben. Rausgekommen sind dabei Jugendbücher, Fantasyromane, Thriller, Romanzen und vieles mehr.

Die Autorin Tina Skupin hat sich mit dem Märchen „Frau Holle“ der Gebrüder Grimm beschäftigt. Ein wenig Modernität, traditionelle Alpensagen und einen Schuss Eiskönigin hinzugefügt und daraus einen Urban Fantasy Roman kreiert. Kreieren ist hier der richtige Ausdruck. Denn die Mischung aus Realität und mystischen, paranormalen Elementen hat eine ganz eigene Note. Dabei hat die Autorin ein paar der markanten Merkmale des Originals wie das Schütteln der Kissen, die Äpfel und den sprechenden Backofen beibehalten und diese auf geschickte, fantasievolle Weise eingebaut.

Im Großen und Ganzen ist diese Neuversion dem Original gar nicht so unähnlich. Es gibt eine Mutter, die zwei Töchter hat. Die eine ist hübsch, fleißig und freundlich und die andere übergewichtig, faul und rotzig. Die Faule wird bevorzugt, da es die eigene Tochter ist und die Fleißige muss alle Arbeiten erledigen und wird ausgenutzt. Nur geht es hier nicht um eine Spindel, die in einen Brunnen gefallen ist, sondern um das Bemühen einer Praktikumsstelle. Und dieses Praktikum wird, wie du dir wahrscheinlich schon denken kannst, bei Frau Holle(rbrunn) absolviert. Wie es der Goldmarie und der Pechmarie dabei ergeht, wird von den beiden abwechselnd aus der Ichperspektive wiedergegeben.

Doch in dieser Geschichte geht es nicht nur um Fantasiegebilde und Fiktion, sondern auch um ernste Themen. Denn genauso wie im Märchen geht es um Gut und Böse, Herzlichkeit und Bösartigkeit und um Moral. Und ich bin mir sicher, dass jeder Leser und jede Leserin auch aus diesem Fantasymärchen seine eigenen Lehren ziehen kann.
Denn dieser Roman handelt von Liebe, Vertrauen, Zwietracht, Eifersucht, Neid, Familienprobleme, Abschiede, Neuanfänge und ein nach wie vor brisantes Thema, nämlich Mobbing. Letzteres steht nicht unbedingt im Vordergrund. Aber die Gedanken eines betroffenen Menschen und deren Auswirkungen werden hier authentisch dargestellt. Überhaupt wirkten die Romanfiguren echt und glaubwürdig, was sich auch stark durch die Erzählweise bemerkbar machte. Denn wenn Marie erzählte, war der Stil eher nachdenklich und sanft. Und bei Pegg schroff und sarkastisch. Was übrigens auch sehr amüsant gewesen ist.

Der Schreibstil ist ohnehin flüssig und lebendig. Und durch seine Bildhaftigkeit entführte er mich in eine zauberhafte, prachtvolle Winterlandschaft, in die ich nur allzu gerne eintauchte. Überhaupt fesselte mich diese interessante, außergewöhnliche Mischung aus Mystery, Romantik und Spannung von Anfang an. Teilweise kam schon kriminalistisches Flair auf, da ich aufgrund der vielen Lügen und Geheimnisse mitgerätselt habe, was sich denn wohl wirklich auf Frau Holles sagenumwobenen Anwesen abspielt. Ich hatte so meine Theorien, die aber nie ganz aufgingen. Denn Tina Skupin hatte immer eine unvorhergesehene Überraschung parat.

Zum Schluss legte die Geschichte ordentlich an Tempo zu und war für meinen Geschmack etwas zu hektisch und chaotisch. Die Geschehnisse überschlugen sich förmlich und ich musste schon recht konzentriert lesen, um nicht den Überblick zu verlieren. Nichtsdestotrotz war es ein ziemlich zufriedenstellendes, schlüssiges, wenn auch teilweise trauriges Ende.

Fazit: Und die Moral von der Geschicht', traue dem ersten Eindruck nicht. Dieser Roman ist nicht nur für Fans von Märchenadaptionen geeignet, sondern auch für Liebhaber von packenden, fantasievollen und unterhaltenden Fantasymärchen, die in Schneelandschaften spielen. Die perfekte Lektüre für die Winter- bzw. Weihnachtszeit.

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Tags: eifersucht, eiskönigin, familie, feindschaft, frau holle, geheimnisse, geister, liebe, märchenadapation, schwestern, stiefschwester, winter   (12)
 

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brüchigkeit, burnout, depression, erschöpfung, müdigkeit, selbsthilfe, überforderung

'Endlich frei'

Josef Giger-Bütler
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 05.10.2015
ISBN 9783407857415
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: brüchigkeit, burnout, depression, erschöpfung, müdigkeit, selbsthilfe, überforderung   (7)
 

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betrug, booksbuddy, gegenwartsliteratur, gescheiterteliebe, gewalt, kurzgeschichte, kurzgeschichten, liebe, lügen, manipulation, nach wahren begebenheiten, randomhouse, rezension, trennung, verrat

Verrat

Jessica Schulte am Hülse
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei Karl Blessing Verlag, 18.09.2017
ISBN 9783641210663
Genre: Romane

Rezension:

Der französische Offizier, Diplomat und Schriftsteller François VI. Duc de La Rochefoucauld hat einmal gesagt: „Verrätereien begeht man öfter aus Schwäche als in der ausgesprochenen Absicht, zu verraten.“ Und dies spiegelt sich in dem Buch "Verrat. Sieben Verbrechen an der Liebe" von der Autorin und freien Journalistin Jessica Schulte am Hülse definitiv wieder. In den sieben Kurzgeschichten zum Thema Liebe, die im Übrigen alle auf wahren Begebenheiten beruhen, geht es um Beziehungen zwischen Menschen, die sich im Namen der Liebe belügen, betrügen oder manipulieren. Was als hoffnungsvolle und gedeihende Beziehung begann, liegt später in Scherben oder endet sogar in einem Desaster.

Jede Geschichte ist für sich komplex und facettenreich. Keine gleicht der anderen, obwohl alle ein Thema gemein haben: Verrat. Entweder ist es der Verrat an einer anderen Person, an sich selbst oder eine Kombination aus beidem. Es geht auch darum, was Menschen der Liebe willen alles auf sich nehmen, ertragen und erleiden. Als Leser erlebt man Unvorstellbares.


Oft habe ich mich gefragt, warum die Protagonisten sich überhaupt aufeinander eingelassen haben oder warum sie den Ausstieg aus den trostlosen Beziehungen nicht eher geschafft haben. War es die Hoffnung auf Besserung? Die Sehnsucht nach Liebe? Oder gar die Angst vor dem Alleinsein? Auch die Frage „Was wäre wenn ...“ schwebte immer im Raum. Was wäre gewesen, wenn die Personen einen anderen Menschen kennengelernt hätten? Wäre dann alles anders verlaufen? Fragen über Fragen, die sich nicht wirklich beantworten lassen.

Passend zu den deprimierenden und ernsten Thematiken ist der Schreibstil klar, sachlich und nüchtern. Während der Handlung gibt es des Öfteren Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit, um den Sachverhalt der jeweiligen Situation besser zu verstehen. Das war für mich erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich schnell damit arrangieren. Im Grunde war das auch ein interessanter Schachzug, da man so nach und nach die Puzzlestücke zusammensetzen konnte, die dann schluss­end­lich ein klares Gesamtbild ergaben. Allerdings war das nicht bei jeder Geschichte der Fall. Manche ließen mich auch verwirrt zurück. Hier wäre ein Epilog oder Nachwort interessant gewesen, um zu erfahren, wie es den jeweiligen Personen danach ergangen ist.

Eins kann ich jedenfalls versprechen. Die Geschichten sind so unfassbar und erschütternd, sodass sie noch eine nachhallende Wirkung haben. Daher kann ich nur raten, immer nur eine Geschichte pro Tag zu lesen, da eine Aufarbeitung mit dem aufgenommenen Inhalt unvermeidbar ist. Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass es hier so gut wie kein Happy End gibt. Wer also lieber glücklich endende Geschichten mag, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.

Fazit: Packend, erschütternd und unfassbar. Sieben wahre Geschichten, die zum Nachdenken anregen und uns an Verletzungen teilhaben lassen, die sich Menschen willentlich oder unwillentlich angetan haben. Definitiv keine leichte Kost!

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Tags: betrug, gewalt, kurzgeschichten, liebe, lügen, manipulation, nach wahren begebenheiten, verrat   (8)
 

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

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Ivy und Abe

Elizabeth Enfield , Babette Schröder
Flexibler Einband: 439 Seiten
Erschienen bei Diana, 18.09.2017
ISBN 9783453291898
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zwei Menschen. Eine Liebesgeschichte. Und viele verschiedene Möglichkeiten.

In dem Roman „Ivy & Abe“ von Elizabeth Enfield geht es um zwei Menschen, die vom Schicksal füreinander bestimmt sind und zu verschiedenen Zeiten unter unterschiedlichen Bedingungen aufeinandertreffen. Es gibt elf verschiedene Varianten, die von Ivy in der Ichperspektive erzählt werden. Mal ist es nur eine kurze Begegnung, ein anderes Mal eine Liebesaffäre und wieder ein anderes Mal sogar ein Ehebündnis. Doch jedes Mal scheinen Ivy & Abe das perfekte Glück zu verpassen.

In vielerlei Hinsicht ist dieser Roman spirituell angehaucht. Ich würde ihn thematisch in die Kategorie Seelenpartner bzw. karmische Liebe einordnen. Zudem befasst sich die Autorin in ihrem Buch mit den Fragen: Gibt es den Richtigen oder nur den richtigen Zeitpunkt? Ist unser Leben von Geburt an vorbestimmt? Sind unsere Entscheidungen gar nicht selbst getroffen, sondern unausweichliche Handlungen? Haben zufällige Ereignisse die Macht ein ganzes Leben zu verändern? Wer sich selbst schon mit diesen Fragen auseinandergesetzt, kann sich in diesem Roman sicherlich wiederfinden.

Die Thematik des Romans ist interessant und vielversprechend, allerdings konnte mich die Umsetzung nicht vollends begeistern. Dies lag zum einen an der Erzählweise. Normalerweise beginnen die meisten Liebesgeschichten ja mit der ersten Begegnung, machen weiter mit einer vorübergehenden Trennung und enden gewöhnlich mit einem Happy End. Elizabeth Enfield erzählt den Roman chronologisch umgekehrt. Beginnt also mit dem Ende und endet mit dem Anfang. Das ist zwar mutig, originell und außergewöhnlich, ergab für mich aber in Bezug auf den Strukturaufbau des Romans keinen Sinn. Denn dieses Buch ist eher eine Sammlung von Kurzgeschichten, die zwar immer dieselben Protagonisten haben, aber in gewisser Weise zusammenhanglos und eigenständig sind. Ich hätte es schöner und weniger verwirrend gefunden, wenn es eine zusammenhängende, zeitlich geordnete Geschichte gewesen wäre.

Zum anderen blieb für mich die fesselnde Spannung aus, da die Begebenheiten zwischen Ivy & Abe ja nicht aufeinander aufbauen, sondern wie schon erwähnt in mehrere unabhängige Kapitel unterteilt sind. Man lernt die beiden so gesehen jedes Mal aufs Neue kennen, wobei es ein paar Konstanten gibt, die in jeder Geschichte wieder auftauchen. So gibt es in Abes Vergangenheit einen Unfall, der sich in verschiedenen Konstellationen wiederholt. Und die Huntingtonkrankheit, ein Gendefekt, zieht sich wie ein roter Faden durch Ivys Familiengeschichte. So bleibt es nicht aus, dass es inhaltliche Ähnlichkeiten und Wiederholungen gibt, die den Geschichten einen abwechslungslosen und eintönigen Touch geben. Dies wurde mit der Zeit anstrengend und gab dem Text eine gewisse Schwere, obwohl der Schreibstil flüssig und schnörkellos war.

Trotz aller Kritik war der Roman berührend, romantisch und tiefgründig. Und da jeder von uns wahrscheinlich diesen einen Menschen hat, bei dem man sich immer fragt, ob unter anderen Umständen und zu einer anderen Zeit alles anders verlaufen wäre, hat er auch eine nachhaltige Wirkung, regt zum Nachdenken an und lässt die eine oder andere Träne verdrücken.

Fazit: Elf Kurzgeschichten über schicksalhafte Begegnungen, die unter einem schlechten Stern stehen. Romantisch, berührend & tiefgründig. Leser, die an Schicksal und Bestimmung glauben, werden trotz der außergewöhnlichen Erzählweise ihre Freude an diesem Roman haben.

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Tags: affäre, bestimmung, ehe, freundschaft, gendefekt, huntington-syndrom, liebe, schicksal, seelenpartner, seelenverwandte   (10)
 

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ballett, flashbacks, fluch, gebrüder grimm, gefahr, geheimnisvoll, im bann der zertanzten schuhe, janna rut, janna ruth, kriegstrauma, liebe, märchen, märchenadaption, märchenhaft, märchenspinnerei

Im Bann der zertanzten Schuhe

Janna Ruth
E-Buch Text: 313 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.06.2017
ISBN B072FSB3WF
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Bann der zertanzten Schuhe  ist der 5. Band der Buchreihe „Märchenspinnerei“. Dieses Projekt wurde von zwölf Autorinnen ins Leben gerufen, die sich mit ihren Lieblingsmärchen auseinandergesetzt und diesem entweder ein modernes oder düsteres, aber auf jeden Fall ein neues Gewand gegeben haben. Rausgekommen sind dabei Jugendbücher, Fantasyromane, Thriller, Romanzen und vieles mehr.

Die Autorin Janna Ruth hat sich das Märchen „Die zertanzten Schuhe“ der Gebrüder Grimm vorgenommen, ein wenig Düsternis, Modernität und Kreativität hinzugefügt und daraus einen Urban Fantasy Roman gezaubert. Zaubern ist hier wirklich der richtige Ausdruck. Denn die Mischung aus Realität und fantastischen, mystischen Elementen zieht einen von der ersten Seite an in einen magischen Bann. Dabei hat die Autorin die markanten Merkmale des Originals wie zum Beispiel den Tarnmantel, den Wein, die abgebrochenen Zweige und natürlich die zertanzten Schuhe nicht weggelassen, sondern sie auf geschickte Weise in die Handlung eingebaut.

Doch in dieser Geschichte geht es nicht nur um Fantasiegebilde und Fiktion, sondern auch um ernste Themen. Denn wie jeder wahrscheinlich weiß, befassen sich Märchen schließlich auch mit Gut und Böse, zeigen Herzlichkeit und Bösartigkeit auf und haben immer eine Moral. Und genauso hat auch Janna Ruth ihre Geschichte aufgebaut. Denn auch aus ihr kann jeder seine eigenen Lehren ziehen.

Dieser Roman handelt von Liebe, Träume, Verlust, Trauer, Ängste, Manipulation und Erwartungsdruck. Eine besonders tiefgründige Note bekommt die Märchenadaption durch die psychologische Komponente. Denn die Romanfigur Jonas, ein ehemaliger Soldat, muss sich aufgrund seiner traumatischen Vergangenheit mit posttraumatischen Belastungsstörungen auseinandersetzen. Dieses Leiden hat die Autorin absolut authentisch und überzeugend dargestellt, sodass sich Betroffene total mit ihm identifizieren können und Nicht-Betroffene ein klares Bild dieser Erkrankung bekommen. Überhaupt wirken die Protagonisten echt und glaubwürdig. Sei es nun Jonas oder Sophie, ein Mädchen aus reichem Hause, das gerne Ballett tanzt. Oder auch Luca, einer der verwunschenen Prinzen, der in der Unterwelt auf Erlösung hofft. Ich hatte das Gefühl, sie seien zum Greifen nah.

Greifbar war auch die mystische, verträumte und ein wenig unheimliche Atmosphäre, die sich speziell in der traumhaften Kulisse des verwunschenen Nachtclubs DeModie bemerkbar machte. Ich wurde regelrecht in dieses verzauberte Reich hineingezogen, habe es bildlich vor mir gesehen und hatte teilweise das Gefühl, dass ich nicht nur Leserin sondern auch ein Teil der Geschichte bin. Was sicherlich an dem lebendigen und bildgewaltigem Schreibstil lag.

Insgesamt ist die Neuversion gelungen und steht dem Original in nichts nach. Ich als bekennender Fan des Märchens „Die zertanzten Schuhe“ bin vollauf begeistert.

Fazit: Und die Moral von der Geschicht', dem Bann der zertanzten Schuhe entgeht man nicht. Dieser Roman ist nicht nur für Fans von Märchenadaptionen geeignet. Auch Fans von düsterer Romantik kommen bei dieser packenden, emotionalen und tiefgründigen Geschichte auf ihre Kosten!

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Tags: ballett, die zertanzten schuhe, fluch, gebrüder grimm, liebe, märchenadaption, nachtleben, posttraumatische belastungsstörung, ptbs, soldat   (10)
 

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jugendbuch, reihenauftakt

Gefangen zwischen den Welten

Sara Oliver
E-Buch Text: 417 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473477760
Genre: Jugendbuch

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Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee
E-Buch Text: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 28.07.2017
ISBN 9783473478484
Genre: Jugendbuch

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dunkelseelen, lichtseelen, romantasy, seelenpartner

Soul Mates - Flüstern des Lichts

Bianca Iosivoni
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473478491
Genre: Jugendbuch

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Spectrum

Ethan Cross , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404175550
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Buch vorzeitig nach Seite 339 von 464 beendet!!!

Spectrum” ist der erste in sich abgeschlossene Band der neuen Thrillerreihe von dem internationalen Bestsellerautor Ethan Cross und umfasst in der Printversion 464 Seiten. Der Roman ist in drei Abschnitte und in 103 Kapitel unterteilt. Die Geschichte wird aus der Position eines Erzählers wiedergegeben, der sowohl Einblicke in die konkrete Handlung sowie auch in die Gedanken der Personen hat.

In diesem Roman befasst sich Ethan Cross mit dem Thema Autismus. Ein Thema, das ihm besonders am Herzen liegt, da er sich neben seiner Schriftstellerei in diesem Bereich sozial engagiert. Verkörpert wird diese Thematik durch seinen Protagonisten Dr. August Burke. Ein hochintelligenter, junger Mann, der irgendwie seltsam und geradezu verwunderlich auf seine Mitmenschen wirkt. Doch er hat eine besondere Gabe: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Deswegen wendet sich das FBI an ihn und bittet um Unterstützung bei einem Banküberfall inklusive Geiselnahme. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich allerdings heraus, dass es dabei um mehr geht. Nämlich um Terrorismus, Superviren und einer Verschwörung, die bis in die höchsten Kreise der Regierung reicht. Das klingt nach vielversprechender und actionreicher Unterhaltung, nicht wahr? War es aber leider nicht.

Es ging schon damit los, dass der Einstieg überaus verwirrend war. Der Roman ist in mehrere Handlungsstränge gegliedert, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber sich im Laufe der Geschichte miteinander verbinden. Hier ist wirklich Aufmerksamkeit gefragt, denn die manchmal recht kurzen Kapitel springen von einer Romanfigur zur anderen. Und davon gibt es ziemlich viele. Wenn man sich keine Notizen macht, kann man leicht mit den ganzen Personen durcheinanderkommen und den Überblick verlieren.

Hier sei kurz erwähnt, dass ich die Charaktere überaus gelungen und interessant fand. Besonders hervorheben möchte ich zum einen die Antagonisten – der mysteriöse Doc und Krüger, ein Profikiller und Söldner. Ich denke, hier kann man wirklich von Bösewichten sprechen. Sie sind kaltherzig, abgebrüht und machen wirklich vor nichts Halt. Ich warne schon einmal vor – es wird blutig und brutal. Also, nichts für Zartbesaitete. Und zum anderen der Protagonist Dr. August Burke. Ein Genie mit Asperger-Syndrom. Er ist etwas speziell und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, aber ich persönlich habe ein Faible für außergewöhnliche Persönlichkeiten. Die geben den Geschichten immer eine gewisse Würze.

Trotz der gut gestalteten Romanfiguren sowie der vielversprechenden Thematik kam einfach keine Spannung auf. Je mehr sich die Fäden zusammenzogen, desto unspektakulärer wurde es. Ich hatte ehrlich gesagt den Eindruck, dass Ethan Cross sich mit diesem Roman ziemlich unter Druck gesetzt hat. Es ist ja auch verständlich, dass er an seine vorherigen Erfolge anknüpfen möchte. Allerdings hat es dazu geführt, dass der Text eine gewisse Schwere bekommen hat. Die Last von seinen Schultern hat sich sozusagen auf das Blatt Papier übertragen. Es lag etwas Bedrückendes zwischen den Zeilen. Obendrein war alles viel zu detailliert beschrieben, sodass es insgesamt recht langatmig wurde. Der Klappentext hat zudem für meinen Geschmack auch schon zu viel vorweggenommen. Und obwohl der Schreibstil flüssig und klar war, wurde das Lesen zur Qual. Daher habe ich mich letztendlich dazu entschlossen, den Roman vorzeitig zu beenden.

Fazit: Der erste Band war nicht mein Fall. Leider hat der Klappentext schon zu viel vorweggenommen und die Umsetzung der Thematik konnte mich einfach nicht begeistern. Dennoch ist der Protagonist Dr. August Burke überaus interessant, sodass ich dem zweiten Band (vielleicht) noch eine Chance geben werde. Fans von Lee Child oder James Patterson werden vermutlich begeistert sein.

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Tags: asperger-syndrom, autismus, banküberfall, dr. august burke, fbi, geiselnahme, superviren, terrorismus, verschwörung   (9)
 

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50. geburtstag, adele, begräbnis, booksnack;, daniela noitz, herzinfarkt, humor, klamotten, kleidung, krimi, kurzgeschichte, planung, sarg, sterben, tabletten

Adele feiert Begräbnis (Kurzgeschichte, Krimi) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

Daniela Noitz
E-Buch Text: 12 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 26.07.2016
ISBN 9783960870609
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In der Kürze liegt die Würze. Und so ist es auch bei diesem Booksnack. Hier ergänzt sich eine bittere, pikante Note mit einer leicht süßlichen Geschmacksrichtung. Denn in ihrem 5-seitigen Spannungsroman “Adele feiert Begräbnis” nimmt Daniela Noitz den Perfektionismus und Schönheitswahn ihrer Protagonistin Adele auf makabre und bösartige Weise auf die Schippe.

Zu diesem Roman fiel mir sofort folgende Aussage ein: »Beim Versuch alles richtig zu machen, kann man viel falsch machen. Denn keiner ist perfekt!« Ich denke, dieses Zitat trifft den Nagel auf den Kopf und beschreibt Adeles wahnwitzige Idee, die Begräbnisfeier vorzuziehen, nur um einen tadellosen & attraktiven Eindruck bei ihren Hinterbliebenen zu hinterlassen, ganz treffend. Du findest, das klingt verrückt? So ist auch die Geschichte. Aber im positiven Sinne.

Denn Daniela Noitz ist es gelungen trotz der Kürze und der minimalen Beschreibungen, ein lebhaftes und bildhaftes Szenario zu erschaffen, das mich sofort mitgerissen und neugierig gemacht hat. Schließlich trifft man nicht alle Tage auf solch außergewöhnliche Figuren wie Adele. Ihre Beweggründe trafen bei mir zwar auf Unverständnis, aber sie weckten mein Interesse. Und so konnte ich es kaum abwarten, ob ihre Detailplanung denn auch aufgeht. Schließlich hatte sie bis ins kleinste Detail alles vorbereitet und durchdacht. Oder vielleicht doch nicht?

Welche Überraschung Adele erwartet, werde ich dir natürlich nicht verraten. Aber soviel sei gesagt, das Ende ist frivol und recht makaber.

Fazit: Kurzweiliger Lesespaß! Diesen Booksnack empfehle ich Liebhabern des schwarzen Humors. Alle anderen könnten diese Geschichte als geschmacklos betrachten.

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Tags: 50. geburtstag, begräbnis, perfektionismus, schönheitswahn   (4)
 
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