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131 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Hannibal Rising

Thomas Harris , Sepp Leeb
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.07.2013
ISBN 9783453437418
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem Satz
Hannibal Lecter erlebt als Kind den Zweiten Weltkrieg mit, sieht zu wie seine ganze Sippe ermordet wird, kommt in ein Waisenhaus und dann zu einem Onkel nach Paris, wo er letztendlich einen Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Sippe beginnt.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja!
Obschon ich sagen muss, dass die Luft irgendwie raus ist.
Das Schweigen der LämmerRoter Drache und auch  Hannibal waren erstklassig! Wunderbare Bücher, bei denen man sich gewünscht hat, man möge die letzte Seite nie erreichen.  Hannibal Rising hingegen wirkte irgendwie gezwungen. Unbedingt noch eine Vorgeschichte zu Hannibal publizieren. Na ja... Der Bezug zum Zweiten Weltkrieg war einerseits ok und andererseits recht oberflächlich. Überhaupt war hier einiges recht oberflächlich. Wie passt beispielsweise die Japaner Madama Murasaki nach Paris? Sie wirkt auch fehl am Platz. Hauptsache, man hat eine möglichst exotische Figur. Was einfach nicht passen will, dass in allen anderen Büchern nie ein Hinweis auf diese Madame Murasaki gegeben wird. Dabei hat Hannibal sie ja wirklich geliebt. Hm... Bemüht wird versucht, Hannibal als möglichst kultiviert darzustellen. Das gelingt teilweise, aber auch hier klingt es teilweise sehr gezwungen. Der junge Hannibal Lecter will irgendwie nicht zum erwachsenen passen, den wir kennen und den wir uns (trotz der Serie Hannibal) immer als Anthony Hopkins vorstellen.
Hannibal hat hier oft sehr viel Glück. Fortuna ist ihm hold. In den anderen Büchern ist das alles realistischer.
Die Stimmung im Buch schwankt auch von melancholisch bis zu gezwungen dramatisch.
Trotzdem handelt es sich um ein gutes Buch, das schön geschrieben ist. 

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85 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Frühling, Sommer, Herbst und Tod

Stephen King , Harro Christensen
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.08.2013
ISBN 9783453436886
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer kennt das nicht? Man schaut einen Film und erst später dann, liest man das Buch, das als Vorlage gedient hatte. Es macht nichts, denn  man hat die Charaktere aus dem Film vor Augen, während dem man das Buch liest. So auch bei 3 von 4 Kurzgeschichten in Different Seasons.


"I never had any friends later on
like the ones I had when I was twelce.
Jesus, does anyone?"
– Gordie


Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
3 der enthaltenen 4 Kurzgeschichten empfehle ich. 


Frühling: Die Verurteilten - Pin Up
Wer hat sie nicht gesehen, die Verfilmung  Die Verurteilten mit Tim Robbins und Morgan Freeman in den Hauptrollen? Fürs Fernsehen wurde die Buchvorlage ein bisschen abgeändert. So wurde der rothaarige Ire RED im Film von Morgan Freeman besetzt. Auch die Handlung um Brooks und dessen Vogel stimmt nicht mit dem Buch überein.
Bob Gunton als Gefängnisdirektor und Clancy Brown als Aufseher sind einfach genial. Seien wir ehrlich, der ganze Film ist ausgesprochen genial! Wohl einer der besten, wenn nicht die beste King-Adaption überhaupt.
Meiner Meinung nach hat der Film mehr Tiefe, als das Buch. Die Figuren sind im Buch etwas oberflächlich gezeichnet.
Wie dem auch sei, eine wunderbare Kurzgeschichte über einen Banker, der unschuldig im Gefängnis sitzt und über Jahre an einem genialen Fluchtplan feilt.
4/5


Sommergewitter: Der Musterschüler
WOW! Obschon ich den Film damals, 1999 rum, mal gesehen hatte, war ich nicht sonderlich angetan und las auch die Kurzgeschichte nicht. Gut, ich hatte mit dem Lesen begonnen, es dann aber bleiben lassen. Nun habe ich die Geschichte ganz gelesen und dazwischen den Film nochmals geschaut. Brad Renfro spielt den Psychopathen wunderbar! Und Ian McKellen überzeugt als Kurt Dussander ebenso gewaltig!
King beschreibt die Obsession des jungen Todd Bowden mit dem Taten der Nazis. Todd bemerkt eines Tages, dass in seiner Nachbarschaft ein Kriegsverbrecher haust, der kein anderer ist als Kurt Dussander. Er geht zu ihm nach hause und erpresst. Anfangs ist es recht harmlos, er möchte nur von Kurt persönlich die Geschichten über dessen Verbrechen hören - möglichst detailliert natürlich. Obschon er teilweise Albträume davonträgt und seine schulischen Leistungen steil bergab gehen, besucht er Dussander weiterhin. Irgendwann hat er dann einen Termin beim Vertrauenslehrer, zu welchem er nicht von seinen Eltern sondern von seinem vermeindlichen Grossvater Kurt Dussander begleitet wird. Somit hat Dussander Todd nun endgültig in der Hand. Unabhängig voneinander bringen Kurt und Todd Obdachlose um. Kurt hin und wieder, backt ein paar sträunende Katzen in seinem Ofen...
Es beginnt ein Machtspiel zwischen Todd und Kurt...
Eine eiskalte Geschichte um Nazi-Obsession und ein Psycho-Machtspiel sondergleichen.
5/5

Herbstsonate: Die Leiche
Vier Jungs erfahren, wo sich die Leiche Ray Browers befindet und begeben sich auf einen abenteuerlichen Tripp durch die Wälder. Ausser von ihren Ängsten und Blutegeln werden sie von nichts heimgesucht. Bis sie die Leiche Rays schliesslich finden und auf die Raudies der Stadt treffen...
King's wohl beste Kurzgeschichte um Freundschaft und Nostalgie. Er beschreibt, wie Freundschaft entsteht und irgendwann versandet, bis die einstigen Freunde nur noch weitere Gesichter auf dem Schulhof sind. Ganz wie im richtigen Leben, erfahren wir dann, was aus den einzelnen Freunden und Raudies geworden ist. Kein Kitsch. Kein Drama. Einfach das richtige Leben.
Drama und Nostalgie. Eine Geschichte mit Tiefgang, die einem wohl besonders dann sehr nahe geht, wenn man die 20iger hinter sich gelassen hat und nachfühlen kann. Nachdem man die letzte Seite gelesen hat, kann man nicht einfach mit  Atemtechnik weiterfahren. Man muss  Die Leiche erst verdauen, denn es handelt sich um die ehrlichste, ergreifendste, treffendste, nostalgischste, dramatischste und tragischste Geschichte, die King je zu Wege gebracht hat. Einfach verdammt gut!
Film und Buch stehen sich in nichts nach. Beides:
10/5

Ein Wintermärchen: Atemtechnik
Was diese Geschichte in diesem Buch zu suchen hat, weiss ich nicht. Worum geht es überhaupt? Entweder liegt es daran, dass sie nach der gewaltigsten Geschichte in diesem Buch kommt und somit einfach als flach angesehen wird oder sie ist es wirklich.
Ein Mann wird zu einem Abend in einem Club eingeladen, in dem Geschichten erzählt werden. Okey? Er fragt sich, wieso. Er fragt sich, wieso jetzt. Er fragt sich, ob er ohne Einladung wieder hingehen soll - wie ihm gesagt wurde. Er geht wieder hin. Es werden Geschichten erzählt.
Fertig. Entweder fehlt mir hier der Bezug dazu, oder ich weiss auch nicht.
1/5

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165 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Insel

Richard Laymon , Thomas A Merk
Flexibler Einband: 557 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 25.09.2008
ISBN 9783453721876
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es war im Jahr 2014, als ich als Buchhändlerin gearbeitet habe, als ich mir dieses Buch gekauft hatte. Ungelesen lag es im Regal. Wieso?
Ein Freund erzählte mir von der Existenz einer unzensierten Fassung. Wieso dann also eine misshandelte und geschudene Ausgabe lesen, wenn es eine Urfassung gibt?
ZVAB machte es dann schliesslich möglich und so kommt es, dass ich zwei Bücher vor mir liegen habe. In dieser Rezi werde ich auf beide Ausgaben eingehen und viel spoilern. Gleich vorweg muss ich aber anmerken, dass ich nicht verstehe, wieso man dieses Buch zensieren musste? Es liest sich so, wie alle Bücher Laymons und ist weniger abartig, als ich mir das ausgemalt hatte. Ja man könnte fast sagen, ich bin ein bisschen enttäuscht, denn von der Zensur hatte ich mir eine heftige Ausgabe versprochen. Na ja... legen wir los


"Letzten Satz gelesen und
in ein 5-minütiges Lachflash
ausgebrochen..."
– Navi M. Gray
In einem SatzFamilie macht einen Ausflug auf eine einsame Insel, gerät in einen Hinterhalt und wird nach und nach dezimiert.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja - die unzensierte Fassung
Es ist zur Seltenheit verkommen, dass ich ein Ende so gelungen finde, dass ich in schallendes Gelächter ausbreche, dass gute 5 Minuten anhält. Zuletzt war das bei der Verfilmung von Stephen King's The Mist der Fall. Was habe ich über den Schluss gelacht. 😂
Die Insel ist in Tagebuchform geschrieben. Rupert, der Freund von Connie, die wiederum die Tochter von Billie ist, hält die Geschehnisse auf der Insel fest. Er schreibt über Connie, die keine Chance auslässt, ihn blöd anzumachen. Er schreibt, als kleiner Perversling, über seine Fantasien mit Billies Mutter oder deren Schwester Kimberley. 
Das Buch ist in einem angenehm rasanten Tempo geschrieben, wo kaum Langeweile aufkommt. Einzig bei Ruperts Träumen ist man versucht, ein paar Seiten zu überspringen. 
Allerdings muss ich sagen, dass die Geschichte recht absehbar ist, wenn man schon ein zwei Bücher von Laymon gelesen hat. Die erste Leiche taucht auf, der Falsche wird verdächtigt. Dann kommts zur zweiten Leiche und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Als sich dann auch noch ein Familienmitglied auf die Seite des Feindes stellt, ist die Situation perfekt. 
Rupert selbst ist ein Teenie, den man gemeinhin als Flasche oder Handtuch oder Waschlappen bezeichnen würde. Er lässt einige Gelegenheiten aus, den Feind zu töten, dafür frönt er selbst bei gröbsten Misshandlungen an den Frauen, seiner perversen Fantasien. 
Als ich dann die letzte Seite gelesen hatte, war ich nicht erstaunt über den Ausgang der Geschichte. Es passt absolut. Und ganz ehrlich, mit sowas hatte ich gerechnet. Trotzdem ein gelungenes Buch! 
Es liest sich etwa gleich rasant und amüsant, wie Nacht von Laymon. Es hat so manche Stellen, die einfach zynisch und bitterböse sind, und so das Ganze etwas auflockern. 
Allerdings muss ich sagen, dass die Geschichte nicht immer ganz logisch ist - wie üblich bei Laymon. Beispielsweise scheinen sämtliche Familienmitglieder Olympioniken zu sein, deren Disziplin das Speerwerfen ist. Haben doch alle derart trainierte Oberarme, dass sie präzise mit einem Speer umgehen können. Ähm... ja

Hier unten kommen wir zum Vergleich. Ich habe mir die Mühe gemacht, die zensierten Stellen abzutippen. Lest Euch das durch, und sagt mir, ist das wirklich sooo schlimm, dass man das hat zensieren müssen? Nur weil irgendeine zartbesaitete Deutsche das nicht verkraftet und Druck auf den Verlag gemacht hat? Wieso hat man sich als Heyne-Verlag schliesslich gebeugt? Und was ist an den zensierten Stellen anders? Wer Laymon kennt, weiss, dass dies nicht untypisch ist. Wenn man so will, könnte ma jedes Buch von Laymon zensieren. Wo sind wir bitte angekommen, dass wir Bücher zensieren, weil irgendeine Schnulzenleserin, anstelle von Rosamunde Pilcher oder Nicholas Sparks versehentlich zu Laymon gegriffen hat? 
Soll ich mir ernsthaft ein Buch aus der FESTA-EXTREM-Reihe kaufen und mich dann über die darin vorkommende Perversion aufregen? 
Vielleicht kann mir ja jemand den Sinn dieser Zensur hier erläutern? Denn ich habe wirklich keinerlei Verständnis dafür.
Was denkt Ihr darüber?

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Tags: die insel, heyne hardcore, richard laymon, zensur   (4)
 

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289 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

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Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ja, wenn man krankgeschrieben ist und endlich wieder lesen kann, kommt man dazu, alte Leseexemplare zur Hand zu nehmen. Good as gone gehört dazu.



In einem SatzEin Mädchen wird im Alter von 13 entführt, kehrt 8 Jahre später zurück und die Mutter muss sich fragen, ist es wirklich ihre Tochter oder eine Fremde?

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Jein...
Der Klappentext lügt - mal wieder. "Gnadenlos spannend, genial kronstruiert" Na ja. Gnadenlos spannend bedeutet, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Dass man die Zeit vergisst. Genial konstruiert bedeutet, dass es zahlreiche Wendungen intus hat. Unvorhersehabres. Etwa wie  GONE GIRL damals.
Good as gone hat von mir anfangs noch 4/6 bekommen, nach der Hälfte dann 3/6 und nach diesem saublöden Schluss 2/6.
Der Spannungsaufbau am Anfang ist wunderbar. Die Tochter Julie verschwindet und kehrt nach 8 Jahren wieder zurück. Als Leser fragt man sich, ob es wirklich die Tochter oder eine wildfremde Frau ist. Für mich war der Fall schnell klar, und ich sollte recht behalten. Gähn.
Plötzlich tragen die Kapitel noch nie gehörte Namen: Charlotte, Gretchen... Wer ist das? Man erfährt die Geschichte einer Stripperin, einer Sängerin, etc. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Na? Genau.
Dann noch dieser plötzlich aus dem Nichts auftauchende Dedektiv, bei dem man von Anfang an ahnt, dass etwas nicht stimmen kann. Irgendwas passt einfach nicht.
Und dann dieser saublöde Showdown und der Schluss, der wirklich alles versaut. Wieso?
Nervig war auch diese Klischeefamilie. Die Mutter, die ihre andere Tochter vernachlässigt, die dann rebelliert...
Unnötig war auch die Geschichte um den Julie-Fonds. Wie bemüht die Autorin versucht hat, aus Julie eine Diebin zu machen und dann die Auflösung, was mit dem Geld aus diesem Fonds passiert ist.... Himmel. Wie wäre es mit einem bisschen mehr Kreativität?
Kurz gesagt, wir haben hier einen 0815-Thriller, der Mitnichten genial konstruiert ist. 

Spoiler - Gedankenstütze für mich

Die Autorin versucht dann alles, den Leser davon zu überzeugen, dass es sich nicht um Julie handelt. Etwas zu viel, denn so ist schnell klar, dass es sich wirklich um Julie handelt. 
Auch bei all den Frauennamen und deren Lebensgeschichte ist gleich klar, dass es sich um Julie handelt, die verschiedene Decknamen benutzt hatte. 
Dann taucht dieser Dedektiv auf, der ein Leichenbild bereithält. Es wäre zu leicht, wenn das wirklich die Tochter wäre und natürlich ist sie es nicht. Es ist ein fremdes Mädchen. 
Und dann noch dieses unnötige Gewese um den Julie-Fonds, den der Vater an eine verzweifelte Frau ausebzahlt hat, damit die die Lösegeldforderung bezahlen und ihre Tochter wieder in die Arme schliessen konnte. 

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565 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Die Blutschule

Max Rhode
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175024
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

#NoShopping
Ich habe ja mein Verzichtsjahr, in dem ich der Tätigkeit des Nicht-einkaufens fröhne. Es geht sehr gut! Da ich mir auch keine Bücher kaufe (mit Ausnahme von Fachbüchern, Ogawa und King), kommen alte Leseexemplare zum Zug. Bücher, die ich während meiner Zeit als Buchhändlerin gehortet habe, und die den grossen Umzug 2016 überdauert haben. Die Blutschule gehört dazu. Am 26.12.2015 bin ich bis zum zweiten Kapitel gekommen. Das wars dann. 


"Anstelle einer Danksagung schreibt Rhode eine Beschwerde. Ich beschwere ich auch!"
– Navi M. Gray


In einem SatzSeltsamer Vater zieht mit Frau und zwei Söhnen aufs Land, wo sie Nachbarn eines Pädophilen sind, der Vater durchdreht und die Kinder zu Mördern ausbilden will...

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
NEIN.
Ihr, die meine Blogs schon länger lest, wisst ja, um meine Abneigung was deutsche Autoren angeht - Klassiker ausgenommen. Deutsche können keine Thriller schreiben. Max Rhode liefert hier einen 252-seitigen Beweis, der diese These untermauert.
Wieso habe ich mich dennoch dazu hinreissen lassen? Der Klappentext klang ansprechend und die ersten Seiten auch. Also bestellte ich mir ein Leseexemplar. Und ich bin dankbar, dass ich kein Geld für diese Farb- und Papierverschwendung ausgegeben habe!
Der Anfang liest sich wunderbar. Die klassische Idylle vor dem Gähn. Eine Familie zieht aus Berlin weg aufs Land. Die Söhne sind nicht so begeistert. Schliesslich erfahren sie, dass ihr Nachbar ein Sexualstraftäter ist und ganz klischeehaft wird dieser verdächtigt, als den beiden Söhnen etwas zustösst. Natürlich wird Selbstjustiz ausgeübt - was auch sonst.
Irgendwann dreht der Vater durch, würgt die Mutter und macht mit seinen Söhnen einen Ausflug auf eine abgelegene Insel. Dort betreten sie eine Hütte, die wie ein Klassenzimmer eingerichtet ist. Der Vater zeigt sein klischeetriefendes Gesicht und predigt von der Dezimierung der Menschheit und dass man in der Schule das Morden lehren sollte.
Ich meine, ich habe bis zum Kapitel 26 durchgehalten, als ich mir dann doch eingestehen musste, dass unsere Lebzeit auf Erden begrenzt ist. Man sollte sie nicht mit solchem Ramsch verschwenden.

Dann setzt Rhode noch einen Schämer obendrauf, in dem er an der Stelle, wo jeder andere eine Danksagung schreibt, ganz innovativ natürlich, eine Beschwerde schreibt und sich über Danksagungen auslässt. Deplatziert ist hier wirklich nur seine Beschwerde. Er nennt Menschen mit vollem Namen, gegen die er noch immer einen Groll hegt (eine Lehrerin z.B.). Wie erbärmlich ist das bitte?
Folglich hatte ich mir überlegt, ob ich erstmals einen Titel für eine Rezension vergeben sollte, die dann "Beschwerde" gewesen wäre. Ich beschwere mich bei Max Rhode (sicherlich ein Pseudonym, dies schliesse ich aus dem "Autorenportrait" mit der wohl als ganz mysteriöser Mensch an Bekanntheit gewinnen wollte, aber auch das ist so seicht, wie sein Buch und lachhaft. Ich beschwere mich bei Max Rhode, weil Bäume für seinen Schmarrn gestorben sind. Ich beschwere mich bei Max Rhode, weil er so einen Dreck hingeschmiert hat. Ich beschwere mich bei ihm, für die Zeit, die er mir mit seinem Abfall gestohlen hat. Und ich lache ihm ins Gesicht, weil ich kein Geld für dieses, bald im Altpapier landende, Buch bezahlt habe. 

Spoiler - Gedankenstütze für mich
-

Danksagung
Normalerweise bedanke ich mich ja hier beim Verlag und der Vertretung für das Leseexemplar. Hier tue ich es dem "Autoren" gleich und beschwere mich darüber, dass so etwas überhaupt verlegt wird. 
Trotzdem danke für das Lex. -_^

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

heyne, sarah lotz, underground

Underground

S. L. Grey
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Pan Macmillan, 16.07.2015
ISBN 9781447266495
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

#NoShopping
Underground ist auch ein Überbleibsel, das den grossen Umzug überdauert hat.


"Ich hätte es wissen sollen,
dass dieses Buch nichts wert ist..."
– Navi M. Gray


In einem SatzMenschen verschanzen sich in einem Bunker unter der Erde, wo Klaustrophobie und etwas anderes ihnen zusetzen und bald der Erste stirbt.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
NEIN.
2016 hatte ich ja  Das Labyrinth der Puppen von S. L. Grey zu lesen versucht. Das ging mir ja dermassen auf die Nerven, dass ich nicht sehr weit gekommen bin.
Hier haben wir das gleiche Szenario. Ein Buch mit wunderbarem Klappentext, dass sogar mich, die ich ja um die Unfähig von Sarah Lotz (Eine Autorin in diesem Gespann) wusste, dazu verleitet hat, den Autoren noch eine Chance zu geben. Es war die dritte und letzte Chance. Sarah Lotz'  Die Drei war ja schon eine regelrechte Zumutung mit dieser Leichenfledderei und dem Genremix. Daher war ich beim  Labyrinth der Puppen schon skeptisch und hier noch skeptischer, aber der Klappentext zog mich in seinen Bann!
Allerdings muss ich sagen, dass dieses Buch genauso schlecht geschrieben ist, wie die anderen beiden. Auch hier haben wir dieses Generve mit der direkten Rede:
- äusserte er, gab sie zu bedenken, sagte er, verneinte sie...
Und obwohl der Inhalt eigentlich spannend sein sollte, kommt keine Spannung auf. Allein die Sätze sind schon ohne Pepp. In diesem Buch war wirklich jeder gelesene Satz langweilig. Es packt einen überhaupt nicht. Die Figuren sind so kurz und knapp geschildert, dass eine Identifikation, Sympathien oder Abneigungen gar nicht erst entstehen können. Man hat zu wenig Material, um sich eine Meinung bilden zu können.
Natürlich geht es um einen Bunker, in dem mehrere Menschen leben, aber dieses Gehopse zwischen den einzelnen Figuren nervt. Besonders weil man kaum Hintergrundinformationen zu den Personen hat. Doch handelt jedes Kapitel von einer anderen Person. Man muss sich erst reinlesen, bis man kapiert, um wen es genau geht und in welcher Beziehung zu wem diese Person steht.
Wenn ich ein Buch lese, will ich vorwärts kommen und nicht erst puzzeln müssen - oder mir Notizen machen und ein Personenregister anlegen müssen.
Kurz gesagt, S. L. Grey haben eine langweilige und anstrengende Art zu schreiben. Und jetzt kann ich sagen, es liegt definitiv NICHT an der Übersetzung.
Das Apartment hat auch einen fesselenden Klappentext, und ich hätte es fast gekauft - werde diesen Fehler aber nicht noch einmal begehen. Drei Chancen für einen Autoren sind genug. 

Spoiler - Gedankenstütze für mich
Nie wieder ein Buch von Sarah Lotz und/oder S. L. Grey kaufen. STAY AWAY!

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Tags: heyne, sarah lotz, s. l. gre, underground   (4)
 

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130 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 38 Rezensionen

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Die Ladenhüterin

Sayaka Murata , Ursula Gräfe
Fester Einband: 145 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783351037031
Genre: Romane

Rezension:




"Absurd, komisch, klug, mutig
und präzise. Einfach überwältigend."
– Hiromi Kawakami

Als ich Fachbücher bei Exlibris bestellt hatte, erschien da eine Empfehlung für mich, basiernd auf meinen Interessen. Exlibris' Algorhytmus schlug mir dieses wunderbare Werk vor. Etwas misstrauisch habe ich es dann bestellt und heute in einem Zug durchgelesen.
Keiko Furukas Kindheit brachte Erinnerungen an die meine an die Oberfläche. Sonderbar. Verstörend. Ich erinnere mich, wie ich damals in der Primarschule meine Kartonschreibunterlage mit einem Friedhof verziert hatte. Alle malten bunte Sachen. Ich zeichnete einen Friedhof, auf dem es für jedes Kind in der Klasse ein Grab mit hübschem Grabschmuck gab. Ich verstand damals nicht, wieso die Reaktionen von erschüttert bis hin zu völligem Unverständnis gingen. Weiter verstand ich auch nciht, wieso die Lehrerin meine Eltern anrief und zu einem Gespräch bat. Es war doch nur ein Friedhof - und er war gut gezeichnet.
Weitere Eigenheiten von Keikos Person, gleichen meinen. Eine Figur mit der ich mich zum grossen Teil identifizieren kann.

Eine kurze Geschichte über Selbsterkenntnis und die wichtigen Dinge des Lebens.

In einem SatzKeiko Furuka arbeitet mit Leib und Seele als Konbini-Angestellte, schlitert aufgrund der Gesellschaft in eine Wesenskrise und gelangt letztendlich zur Erkenntnis ihrer Bestimmung.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
はい!勿論ですよ!
Ja! Selbstverständlich!
Ein Grund ist sicherlich, dass Ursula Gräfe dieses Werk übersetzt hat. Bislang habe ich keine adäquateren Übersetzungen gelesen denn die ihren. Gräfe versteht ihr Handwerk. Sie übersetzt nicht Wort für Wort, sondern fängt die ganze Stimmung Japans ein und macht diese dem deutschen Leser zugänglich.
In diesem Buch geht es um eine Aussenseiterin. Eine introvertierte Frau, die mir in vielerlei Hinsicht gleicht. Schon als Kind war sie sonderbar. Hatte für Vieles, was für die Meisten selbstverständlich ist, kein Verständnis. Eine Frau, die ihrem Job in einem Convenience Store voller Hingabe und Leidenschaft nachgeht. Seit nunmehr 18 Jahren übt sie diese Arbeit unnachlässig aus. Sie war bei der Eröffnung schon anwesend und hat viel an Veränderung und viele Filialleiter miterlebt. Um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden verleugnet sie sich. Eine 36 Jahre alte Frau, die Teilzeit in einem Konbini arbeitet, keine Kinder hat und nicht verheiratet ist, ist in der Gesellschaft nicht angesehen. So erzählt sie kleine Notlügen, um Akzeptanz anzutreffen und lästige Fragen umgehen zu können.
Eines Tages lernt sie Shihara kennen, der im Konibini anfängt. Shihara entpuppt sich als Stalker und doch lässt Keiko den Schnorrer, der dann arbeitslos ist, bei sich wohnen und nimmt es hin, von ihm herumkommandiert zu werden. Sie ist in einer Beziehung und somit wächst ihr Ansehen. Sie gilt als "normal".
Während man Shihara unaufhörlich verprügeln möchte, weil er der Inbegriff eines Paschas ist, der Keiko gar als menschlichen Abfall bezeichnet, möchte man Keiko eine runterhauen und sie fragen, wieso sie sich das gefallen lässt.
Shihara fordert, dass sie ihren Job kündigt und sich nach einer richtigen Arbeit umsieht, die besser bezahlt wird. Schliesslich muss sie ihn mitfinanzieren.
Wunder geschehen und so bekommt sie einen Termin zu einem Vorstellungsgespräch, was Shihara organisiert hat. Auf dem Weg dahin machen sie einen Zwischenstopp in einem Konbini, in dem Keiko ein Schlüsselerlebnis hat und ihr Leben schlagartig ändert. Sie erkennt nun, wozu sie bestimmt ist.

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Tags: aufbauverlag, die ladenhüterin, sayaka murata   (3)
 

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178 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Schlaflos - Insomnia

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 1.040 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435827
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Damals im Jahr 2002...
Wir waren auf einer Schulreise und hatten noch Zeit, um uns ein bisschen in der Stadt umzusehen. In einer Buchhandlung sah ich dieses Buch von King und kaufte es. Gleich auf der Heimfahrt begann ich zu lesen, fand es aber nicht so spannend und stellte es zuhause ins Regal. Ich war bei Seite 149.
Ich erinnere mich, an meine Klassenkameraden. Ein Junge, dessen Namen wir nicht nennen, nannte mich Streber und schrie "Wer kauft sich schon ein... ein BUCH?!". Ein Mädchen meinte, ich wolle mich nur bei den Lehrern einschleimen. Mit Stephen King? Sicherlich. Unser Lehrer konnte King nicht viel abgewinnen, fand es aber dennoch lobenswert, dass man sich ein Buch kauft...
Tja, Schlaflos blieb dann an die 10 Jahre im Regal stehen, bis ich mich 2012 wieder dafür interessiert hatte. Ich kam nicht weit. Bei Seite 67 warf ich das Handtuch und liess die Rollos runter, vernagelte den Eingang und machte mich aus dem Staub.
2018 ganze 16 Jahre nach dem Kauf und dem ersten Leseversuch, nahm ich mich seiner wieder an - im Rhamen meines King-Projekts. Es war ein Kampf. Ich quälte mich jeden Morgen durch ein paar Seiten. "Schlaflos" ist in meinen Augen die Lesezeit nicht wert. Ich würde gar so weit gehen und behaupten, dass sogar LOVE (bisher das schlechteste Buch, das King je geschrieben hat) besser ist, als Schlaflos. Eventuell liegt es daran, dass ich Fantasy nichts abgewinnen kann. Ich weiss es nicht. Der Anfang vom Buch hat mir gefallen, aber dann... herrje...


"Ich würde gar so weit gehen
und behaupten, dass LOVE
spannender ist, als Schlaflos!"
– Navi M. Gray


In einem SatzEin alter Wittwer sieht seltsame Auren und nimmt den Kampf gegen kahlköpfige Ärtze und den Scharlachroten König auf.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja!
Nein... und ja
So wahr ich hier sitze und diese Rezi verfasse. Nein. Als Navi M. Gray empfehle ich dieses Buch nicht. 
Fragt mich allerdings ein Anhänger der Dark-Tower-Sage danach, dann empfehle ich es. Offenbar soll es in  Der dunkle Turm erwähnt werden und irgendeine Rolle spielen. Da ich die Dark-Tower-Saga bis heute nicht gelesen habe, kann ich nicht sagen, wie zentral jene Rolle ist. Und ganz ehrlich, sollten die 8 Bände genauso langatmig und ohne Pepp sein, wie  Schlaflos dann frage ich mich, ob ich sie überhaupt je lesen werde. Ich besitze die gebundenen Metallic-Ausgaben - noch in Folie verschweisst. Eventuell stelle ich sie irgendwann bei eBay rein und mache ein Vermögen. Scherz beiseite. 
Schlaflos hat einen wunderbaren Einstieg: Wir erfahren die Geschichte von Ralph und wie er seine Frau verloren hat. Der Name des schuldigen Arztes - eines Pfuschers - wird genannt. Es geht primär darum, wie Ralph nach dem Tod seiner Frau zurecht kommt. Eines Tages sieht er seinen Bekannten, Ed, der im Begriff ist einen LKW-Fahrer anzugreifen. Ein gänzlich untypisches Verhalten. Als Ed dann auch noch davon überzeugt ist, dass der Fahrer Babyleichen in seinen Düngerfässern transportiert, denkt sich Ralph, dass Ed den Verstand verloren haben muss. Babyleichen daher, weil in Derry eine Abtreibungsklinik steht, gegen die protestiert wird. Die Meinungen zu Sinn und Zweck dieser Klinik gehen auseindander - wie im richtigen Leben auch...
Irgendwann beginnt er dann bunte Farben genannte Auren zu sehen. Später dann kleine kahlköpfige Ärzte mit Skalpell und Schere. Ralph sieht nun einen Sinn in seiner ewigen Schlaflosigkeit und auch in Ed's Verhalten. Ihm wird klar, dass nur er Derry vor einem drohenden Unheil bewahren kann und zieht in den Kampf gegen den Scharlachroten König... 

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Tags: insomnia, schlaflos, stephen king   (3)
 

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242 Bibliotheken, 5 Leser, 8 Gruppen, 45 Rezensionen

amerika, bruder, familie, farm, gefängnis, gillian flynn, kansas, massaker, mord, satanismus, schuld, thriller, usa, vergangenheit, wahrheit

Finstere Orte

Gillian Flynn , Christine Strüh
Fester Einband: 527 Seiten
Erschienen bei Scherz, 19.02.2010
ISBN 9783502100959
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Kann GONE GIRL nicht
das Wasser reichen."
– Navi M. Gray

Ups... Eine Rezension, die bisher nie veröffentlicht wurde... Ich habe sie schlichtweg vergessen...


In einem SatzLibby Day, an einem Kindheitstrauma leidend, ist pleite, muss irgendwie an Geld rankommen, meldet sich auf eine Einladung und sieht sich mit der Vergangenheit konfrontiert: War ihr Bruder unschuldig?

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Das Buch ist spannender als  Cry Baby, dennoch kommt auch  Dark Places nicht an  GONE GIRL ran.
Hätte ich  Dark Places vor  GONE GIRL gelesen, sähe meine Wertung möglicherweise anders aus. Nach einem derart gewaltigen Pageturner hat man einfach Ansprüche an die Autorin. Denen sie mit diesem Thriller nicht genügen konnte.
Das Buch ist anfangs spannend, verliert sich dann aber in selbstmitleidigem Blabla und hat Schwierigkeiten, die anfängliche Spannung wieder aufzubauen. Auch der Schluss war irgendwie absehbar und nicht wirklich überraschend.
Die Verfilmung mit Charlize Theron in der Hauptrolle, fand ich besser, als das Buch...

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drive-in, horror, joe r. lansdale

Drive-In: Die Trilogie erstmals in einem Band

Joe R. Lansdale
E-Buch Text: 737 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 10.08.2015
ISBN 9783641155513
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Ulkig, stupide und ganz unterhaltsam. "
– Navi M. Gray

Seit 2015 befand es sich ungelesen in meiner Sammlung. Es durfte 3 Umzüge miterleben und wechselte so den Platz im Regal hin und wieder - stand aber immer bei seinen Kollegen (Jack Ketchum, Jacck Kilborn und Laymon).
Bei der grossen Bücherausmistung 2016 hatte ich mir überlegt, ob ich es wegschmeissen soll. Behielt es dann doch und vor einer Woche nahm ich mich ihm an. Soviel zur Beziehung zwischen diesem Buch und mir.


"Er hatte sich verflüchtigt
wie die leeren Versprechen
eines Politikers. "
– Joe R. Lansdale
In einem SatzTeens sitzen im Autokino, Asteroid erscheint und verwandelt die reale Welt in eine Filmkulisse, aus der es kein Entkommen gibt und es treten allerhand merkwürdige Gestalten auf.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Hmmm... einerseits ja und andererseits nein.
Ursprünglich ist DRIVE-IN ja in drei Bänden erschienen. Hätte ich jeden einzeln bewertet, dann hätte ich den ersten Band mit einem klaren JA empfohlen. Denn Band 1 ist wunderbar. Wir haben die Idylle einer Kleinstadt. 4 Freunde, die sich, wie jede Woche, ins DRIVE-IN begeben, um die Nacht mit Horrorklassikern auf gigantischen Leinwänden zu verbringen, Popcorn zu futtern und zu trinken. Als Leser möchte man sich sein Auto schnappen und auch dahin düsen. (hab ich wirklich grad, "düsen" gesagt? Himmelherrgottarschundzwirn ich werde alt - bald sieht man mich in einem geblühmten Kleid in einem Schaukelstuhl sitzend stricken. Sollte ich mir je eine Katze anschaffen, dann bitte erledigt mich. Macht mir den Garaus oh meine Leser)
Die Atmosphäre im DRIVE-IN ist zum Greifen nahe, man riecht förmlich das Popcorn und hört das Kreischen der Kettensäge. Dann kommt ein Komet (Hoi Reha M.) und die Welt steht Kopf. ALIENS. Es wird wahrhaftig von ALIENS gesprochen. Die Filmfreaks sind gefangen im DRIVE-IN. Ein Endzeitszenario sondergleichen wird geschildert. Irgendwann drehen die Menschen durch. Der Kampf gegen Hunger und Durst und ums Überleben beginnt. Das Popcorn ist irgendwann alle und so werden gar Säuglinge verspeist (Lansdale, ich schüttle Dir symbolisch die Hand für diesen Schritt! Babys werden ja sonst meist verschont...) Das pure Chaos bricht aus. Caligula wäre Stolz gewesen. Es bilden sich fanatische Gruppen und jeder könnte der Nächste sein, der gefressen wird. Durch einen Zufall entsteht der grosse Popcornking und ab da wirds irgendwie ätzend... FADE OUT.
Teil 2 beschreibt dann die Flucht aus dem DRIVE-IN auf einer Strasse, die allerdings nicht in die reale Welt führt. Die drei Protagonisten aus dem ersten Teil treffen auf weitere Menschen, mal gute mal schlechte. Sie kämpfen sich durch eine sureale Filmwelt als schlechte Statisten.
Das ganze Blabla geht dann in Teil 3 weiter und plötzlich wird der gute Bob nicht mehr erwähnt - oder ich hätte das irgendwie überlesen. Dafür haben wir dann die barbusige Grace, die so geschildert wird, als wäre sie aus einem der Bücher Laymons entsprungen. Dann bedient sich Lansdale noch einem Abklatsch der Bibel, nur dass es sich nicht um einen Wal sondern einen gigantischen Katzenfisch handelt, in dessen Bauch sie gespült werden...

Wer auf surealen Horror, nackte Haut und Leichenberge steht, das ganze durchsetzt von guten Sprüchen und dem nötigen Humor, der wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Für meinen Geschmack hätte man es bei Band 1 belassen können.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Nachts

Stephen King
E-Buch Text: 513 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 05.07.2010
ISBN B004OL2HSO
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Damals im Jahr 200X...

...Tja, da ich hier ausnahmsweise mal keine Jahreszahl ins Buch geschrieben hatte, kann nicht mehr eruiert werden, wann ich es erstmals gelesen habe. Da im Buch gedruckt steht, die aktuelle Lizenzausgabe sei 2004, gehe ich davon aus, dass ich es 2004 gelesen habe. Jedoch meinte ich, es sei noch in den 90ern gewesen. Dies wäre allerdings nur möglich... in... in der TWILIGHT ZONE.


"In der Wüste
Sah ich ein Geschöpf, nackt, bestialisch,
Welches, am Boden kauernd,
Sein Herz in Händen hielt
Und davon as.

Ich sagte: Ist es gut, Freund?
Es ist bitter-bitter, antwortete er;
Aber ich mag es,
Weil es bitter ist,
Und weil es mein Herz ist."
– Stephen Crane


In einem Satz: Der Bibliothekspolizist

Ein Mann wird durch die TWILIGHT ZONE mit der Manifestation einer Kindheitserinnerung konfrontiert.

In einem Satz: Zeitraffer

Junge erhält eine Polariodkamera, die Bilder aus einem Paralleluniverum ausspuckt, welche den Tod herbeiführen können.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?

Ja!
Zwei wunderbare Kurzgeschichten in einem Band!
Ich erinnere mich, dass ich Der Bibliothekspolizist damals nicht so toll fand. Heute jedoch schon!
Beide Geschichten sind klassisch King der 90er. Ein normaler Tag oder Gegenstand wird in einen grusligen Kontext gesetzt und et voilà man hat Horror.
Zu beiden Kurzgeschichten gibt es ein Vorwort von Stephen King, die beide so sympathisch sind, dass man diesen Mann einfach ehren muss. ^^

Der Bibliothekspolizist
Sam Peebles betritt eine wunderbar beschriebene Bibliothek und trifft auf die Bibliothekarin Ardelia Lortz. Ich finde schon, allein ihr Name klingt verheissungsvoll. Die Bibliothek erscheint ihm sonderbar, aufgrund morbider Poster, die in der Kinderbibliothek hängen. Kurz beschleicht ihn der Gedanke an die TWILIGHT ZONE, die so fern gar nicht ist.
Sam vergisst, die Bücher zurück zu bringen und macht Bekanntschaft mit dem Bibliothekspolizisten, der bei ihm zuhause auftaucht. Ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Kampf gegen die Vergangenheit beginnen.
Der Spannungsaufbau ist wunderbar. Typisch King der 90er!



Zeitraffer
Kevin Delevan bekommt eine Polaroid Sun 660 zum Geburtstag, die aber nur Bilder aus einem Paralleluniversum ausspuckt. Sein Vater geht mit ihm ins Emporium Galorium (welches aus Needful Things bekannt sein dürfte) zu Pop Merrill, der sich dem Fall um die mysteriöse Kamera annimmt. Die Bilder sind jedes Mal ein bisschen anders, bis schliesslich ein Hund zu sehen ist, der immer näher kommt... die Bilder wirken bedrohlich. Furchteinflössend. Kevin fürchtet um sein Leben...
Auch hier haben wir eine wunderbare Erzählung, die in den 90ern spielt. Fernab von Mobiltelefonen und dem Internet. Kevin's Schwester erinnert mich an die kleine Navi M. Gray, die auch stets vor dem Fernseher sass, wenn im Nachtprogramm ein Horrorfilm ausgestrahlt wurde. Im Buch werden Klassiker von damals erwähnt, wie bspw. Chucky - Die Mörderpuppe. Hach, was habe ich diese Filme geliebt. Nostalgische Gefühle kamen hoch...
Der Spannungsaufbau könnte wunderbarer nicht sein. Die nette Familienidylle wird von der mysteriösen Kamera getrübt, bis sie schliesslich völlig überschattet wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit (den bestialischen Hund) und um Leben und Tod beginnt.
Die letzte Seite hat es in sich. Ich erinnere mich, wie ich damals in meinem Teeniezimmer mit den lila Wänden auf dem Bett lag, die letzte gelesen hatte und derart von Grauen erfüllt war, dass ich mich erst nicht umdrehen wollte, weil ich glaubte, der Hund könnte in meinem Zimmer sein. 

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304 Bibliotheken, 9 Leser, 6 Gruppen, 13 Rezensionen

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Dracula

Bram Stoker , Heinz Widtmann
Fester Einband: 736 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512324
Genre: Klassiker

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, horror, verfilmt

Stephen King: Duddits "Dreamcatcher"


Sonstige Formate
Erschienen bei null, 01.01.2001
ISBN B007R2X1Q4
Genre: Sonstiges

Rezension:

Damals im Jahr 2001...
...machte ich eine Schnupperlehre in einer Buchhandlung im Nachbardorf, welche einem exzentrischen alten Kautz gehörte. Dort, in seinen Regalen umgeben von zahlreichen anderen Büchern, stand Stephen King's "Duddits". Als "Lohn" für eine Woche lang arbeiten, was hauptsächlich putzen war, durfte sich mein damaliges Ich ein Buch aussuchen. DUDDITS. Doch lesen sollte ich es erst im Jahr 2018.
Eventuell hatte ich mal angefangen, aber das Datum nicht eingetragen.
Kürzlich dann, wollte mir DUDDITS nicht mehr aus dem Kopf gehen und so kam es, dass diese winterliche Lektüre zum Mai-King geworden ist.

In einem Satz Aliens kommen auf den Planeten Erde und werden von vier Freunden und ihrem Sandkastenfreund Duddits bekämpft.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja.
Wer Sci-Fi und oder Enzeitstimmung gepaart mit Aliens mag, dem empfehle ich dieses Buch. Wer sich ausserdem für eine Egotruppe an militärischen Alienjägern erwärmen kann, wird hier auf seine Kosten kommen.
Den Einstieg machen Headlines von Zeitungsberichten. Hier hat Sarah Lotz also für ihren Ramsch " Die Drei" abgekupfert... Soso.
Wie üblich bei den älteren Kingbüchern, beginnt auch "Duddits" malerisch in einer kleinen Stadt, wo die FreundePete, Henry, Jonesy und Biber auf den kleinen Duddits treffen, ihn retten und seine Freunde werden. Quasi als Dank werden sie alle mit einer Gabe der Hellsichtigkeit gesegnet, welche sich Jahre später auszahlen wird.
Die vier Freunde sind in den Wäldern auf einem Jagdausflug, als McCarthy auftaucht und mit ihm das erste Elend. McCarthy leidet an übler Flatulenz, was die Freunde anfangs noch witzig finden. Irgendwann dann jedoch segnet McCarthy das Zeitliche und zurück bleibt ein Alien, welches in ihm genistet hatte. Das ganze Blut ist mit einem roten Flaum überzogen, ähnlich wie dem grünen Flaum in Nachtschicht, als Jordy Verrill den Untergang der Menschheit mit seiner Tolpatschigkeit herbei rief.
Mr. Gray nimmt irgendwann Besitz von Jonesy und was da zwischen den beiden Gestalten vorgeht ist einfach nur saukomisch! Besonders die Szene, in der Mr. Gray erstmals mit menschlichen Exkrementen in Berührung kommt XD

In Duddits haben wir alles, was man braucht. Humor, Spannung, realistisch gezeichnete Figuren, mit denen man sich identifizieren kann, Aliens, Action und Grössenwahn.
Die Kapitel wechseln ab zwischen heute und damals. Wir erfahren immer ein Stückchen mehr aus der Kindheit der vier Freunde und Duddits. Ausserdem wird Bezug zu ES genommen. Kinder, die in Derry plötzlich verschwanden...

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Der Buick

Stephen King , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.07.2013
ISBN 9783453437432
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Damals im Jahr 2002 in einer kleinen Stadt in der Schweiz... 
...kaufte ich dieses Buch. Das war gelogen. Ich kaufte es im Jahr 2003. Auch das war gelogen. Ich wollte es kaufen, las ein paar Seiten, merkte, dass es mich nicht interessiert und legte es zurück ins Regal in der Buchhandlung, in der ich meine Ausbildung gemacht hatte.
Exakt fünf Jahre später dann bestellte ich mir bei einem Händler auf Amazon diese Ausgabe und erhielt eine zerfledderte und ekelhafte Taschenbuchausgabe, welche ich dem Cheminée meiner Eltern widmete, dessen Flammen dieses fleckige und aufgequellte Parodie eines Buches herzlich umschlossen. Das Geld erhielt ich, amazonseidank, zurück. Also bestellte ich bei einem anderen Händler und erhielt eine Ausgabe, die den Beschrieb  neuwertig zu Recht trug. Der Deckenband samt Schutzumschlag sahen aus, als kämen sie frisch ab Press.
Zwei Kapitel schaffte ich und legte das Buch dann ins Regal, wo es in den kommenden 10 Jahren nur aus Gründen des Umräumens oder Wohnungswechsels herausgenommen wurde. Bis es dann im März 2018 endlich ganz gelesen wurde - für mein Stephen-King-Projekt.

"Die Lightshow des Buicks könnte
gar jene, von Gardens by the Bay
in Singapur in den Schatten stellen."
– Navi M. Gray

Wer sich für diese  Lichtshow im Supertree Grove von Gardens by the Bay interessiert, darf gerne dem Link folgen und den Eintrag aus meinem Reiseblog lesen. 😉

In einem SatzPolizei beschlagnahmt einen mysteriösen Buick, sperrt ihn in einen Schuppen, wo er hin und wieder mit einer Lichtshow auffährt und Monster gebärt.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Hmm... eher nicht...
Mir will partout kein Grund einfallen, wieso man so einen Quatsch verfasst. Ohne das Nachwort hätte ich dem Buch 1/5 gegeben. Mir gefällt, wie es zur Entstehung gekommen ist. King's Erlebnis, welches er im Buch verarbeitet.
Gefallen hat mir auch die Geschichte um Ned  der Waschlappen Wilcox's Vater und wie die Troopers dem Jungen abwechselnd Geschichten aus früheren Tagen erzählen.
Wäre dieser Buick nicht Vorreiter der Supertree-Grove-Lightshow und würde er keine Monster ausspucken, hätte mir das Buch wesentlich besser gefallen. Ja dann hätte es gar das Zeug für eine 5/5-Wertung gehabt. Leider nein.
Ähnlich wie bei  Das Mädchen hatte King eine wunderbare Idee erstmal wunderbar umgesetzt und dann mit ein paar Details verkackt. Manche mögen auf blob- und fischartige Monster, welche dem Kofferraum eines Buick 8 entschlüpfen stehen. Ich für meinen Teil kann damit nichts anfangen.
Wenn ich schon ein Buch lesen muss, dessen Hauptrolle einem Auto innewohnt, dann bitte so etwas wie Christine. Das ist gruselig.
Dieses Buch hat den Einbruch des Grauens ins Alltägliche in meiner Welt nicht geschafft.

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Tags: der buick, stephen king   (2)
 

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175 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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The Ring

Koji Suzuki
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.02.2003
ISBN 9783453866799
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein weiteres Buch, das ich mal zu lesen angefangen, dann ins Regal gestellt und vergessen hatte.

"Eine tödliche VHS... damals etwas Neues -
aber wer hatte 2003 noch einen
VHS-Recorder zu hause?"
– Navi M. Gray


In einem Satz
Journalist Asakawa geht zusammen mit seinem Kumpel Ryuji einer Serie rätselhafter Todesfälle auf die Spur, deren Ursache eine verfluchte VHS-Kassette ist... 

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja!
Das Buch ist bei Weitem spannender, als die ermüdende japanische Verfilmung. Interessant ist auch, dass der Journalist hier männlich ist und sich mit einem alten Kumpel auf Spurensuche begibt.
Die Videosequenzen und die Spuren und Hinweise, denen die beiden folgen sind mit dem Film identisch. Auch dass sich der Brunnen unter einer Ferienanlage befindet.
Obschon man weiss, was passiert und der Horror ausbleibt, ist das Buch äusserst spannend. Anfangs hat man ein paar Tote (die Kids, welche das Video schauen), dann aber geht es nur noch um Asakawa und Ryuji. Wir erfahren von Ryujis Vergangenheit als Vergewaltiger, bekommen einen Einblick ins Japan der 60er Jahre und in Sadakos Vergangenheit und gelangen schliesslich zur Erkenntnis, wie und wieso sie diesen Fluch, gebannt auf VHS, auf die Welt losgelassen hat.
Ich stelle mir die Frage, müsste man heute eine DVD brennen?

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100 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Stephen King: In einer kleinen Stadt "Needful Things"


Sonstige Formate
Erschienen bei null, 01.01.1991
ISBN B009ZWAAIQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

In einem SatzEin Fremder kommt in eine kleine Stadt, in der er mittels hinterhältiger Machenschaften ein Inferno anrichtet, welches den letzten Tagen des Caligula gleicht.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja!
Eigentlich ist es nicht notwendig, hierzu etwas auszuführen. Es handelt sich um Needful Things!
Mir persönlich gefallen sämtliche Figuren, die hier in Castle Rock leben. Auch wird Bezug auf die 4 Jungs aus  The Body aka Stand by me - Geheimnis eines Sommers genommen. Und auch  Cujo wird erwähnt, was mich natürlich besonders freut.
Auch hier weicht die Verfilmung wieder ein bisschen vom Buch ab, aber im Grossen und Ganzen hält sich die Verfilmung an die Vorlage hier.
Der Charakter Leland Gaunt ist einfach wunderbar diabolisch gezeichnet. Mit Güte und Charme hetzt er die Bewohner Castle Rocks gegeneinander auf und verwandelt die Stadt in ein blutiges Inferno, an dem gar Caligula seine Freude gehabt hätte.
Obschon das Buch in einer Kleinstadt spielt, kommt  Needful Things ohne Personenregister aus. Mit den handelnden Figuren ist man schnell vertraut und entwickelt sowohl Sympathien als auch Abneigungen. Mein Favorit war ist und bleibt Leland Gaunt - Neben Wilma.
Das Buch schildert den Verlauf von Gaunts diabolischem Plan, Tod und Verderben nach Castle Rock zu bringen. Er hat für jeden Bürger der Stadt einen Gegenstand in seinem Laden, den diese Person unbedingt haben will. Kaufen kann man ihn mit Geld und einem Gefallen. Den Anfang macht ein fast harmloser Streich, der den Stein ins Rollen bringt...

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

brechen, brutal, das böse, einsamkeit, elend, erbarmungslos, erbittert, erwacht, existenz, faszinierend, frau, japan, natsuo kirino, teufelskind, tokio

Teufelskind

Natsuo Kirino , Frank Rövekamp
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.10.2010
ISBN 9783442473915
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Provokant, diabolisch, abgründig:
das faszinierende Psychogramm
einer Frau, die ihre Seele verlor."– Goldmann

Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll...
Auf die japanische Schriftstellerin Natsuo Kirino bin ich nur zufällig gestossen. Amazon hatte sie mir vorgeschlagen. Ich klickte auf das Buch, las den Klappentext und dachte, das könnte etwas für mich sein. Kirino hatte mehrere Bücher geschrieben, welche sich nun in meinem Besitz befinden. Auf ZVAB habe ich ihre wunderbaren Werke gefunden. Zustand: Wie neu. Ich habe sowohl Taschenbücher aus auch Deckenbände erhalten, die wahrlich wie neue aussehen. Der Zustand ist jener gebrauchten Bücher ist besser, als jener der Neuware in den Filialen Orell Füsslis. Dort in den Regalen findet man oft Taschenbücher mit geknickten Rücken. Der Rücken von Teufelskind ist heil.

Ohne je ein Buch von Kirino gelesen zu haben, bestellte ich gleich alle. Dieser Entscheid war gut, denn sie werden gegenwärtig nicht mehr angeboten.

Hier kommen wir nun zum ersten Roman, jener fabelhaften Autoren, welches ich gelesen habe:


"Ich werde zu einem wahren Menschen!"
– Aiko Matsushima

In einem SatzAiko Matsushima ist eine wahre Lebenskünstlerin, die auf der Suche nach ihrem Ursprung und ihrer Mutter mordend und eiskalt durch Tokyo zieht und jeden aus dem Weg räumt, der ihr gefährlich werden könnte.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?はい!勿論ですよ!
Ja! Selbstverständlich!
Den Einstieg macht das Ehepaar Kadota. Misae, ehemalige Erzieherin im Kinderheim, in dem auch Aiko war, hat ihren damaligen Zögling Minoru geheiratet, der 25 Jahre jünger ist. Wir lernen die beiden kennen und fragen uns, wieso Misae mit so einem Typen zusammen ist. Minoru ist faul, ein schlampiger Zimmermann, der aktuell ohne Arbeit ist und von der Rente seiner Frau lebt, für die er sich zuweilen schämt. Allerdings nur in der Öffentlichkeit. Im Schutz des Hauses lässt er sich von ihr bedienen und verwöhnen. Kirino versteht es, unsyamptische Figuren zu gestalten, ist Minoru doch nicht der Einzige, den man prügeln möchte. Jedenfalls gehen sie in ein koreanisches Restaurant, wo ihnen die Kellnerin bekannt vorkommt. Aiko Matsushima. Ein kurzer Dialog findet statt und Misae lädt Aiko ein, ihnen Gesellschaft zu leisten. Sie gibt Aiko ausserdem ihre Adresse.
Misae und Minoru sind gerade zu hause angekommen und freuen sich auf eine, für mich sehr verstörende, Sexpraktik in dem Windeln eine grosse spielen, als es an der Tür klopft. Aiko. Sie übergiesst Misae mit Benzin und lässt es entflammen. Misae und Minoru verlassen Kapitel 1 als verkohlte Leichen.
In Kapitel 2 tauchen zwei Polizisten auf und befragen die Angestellten im Restaurant nach dem Ehepaar Kadota. Aiko spielt wunderbar und gibt Auskunft. Gleich darauf packt sie ihre Sachen und flieht ein weiteres Mal. Sie möchte Emi besuchen, eine Freundin von damals, die ein Geheimnis umgibt, welches Aiko gen Ende des Buches erfahren wird.
Aiko ist viele. Sie nimmt verschiedene Identitäten an. So wird sie Zimmermädchen bei einer Hotelinhaberin und muss auf deren verzogenen Jungen Yasushi aufpassen, den sie dann kurzerhand entführt. Dieses Gör ist derart verzogen und selbstgefällig, dass man es prügeln möchte. Aiko spielt mit dem Gedanken, ihn in den Sumida (Fluss in Tokyo) zu werfen, entscheidet sich dann aber für eine andere Option...
Aiko trifft auf Personen aus ihrer Vergangenheit. Die Einen tötet sie kaltblütig und gleichgültig. Andere lässt sie am Leben. Sie will ihre Mutter finden. Ihre leibliche Mutter. Denn Aiko ist in einem Bordell aufgewachsen. Von ihrer Mutter hat sie nur ein paar abgetragene weisse Schuhe.
Von Emi erfährt sie schliesslich, die Identität ihrer leiblichen Mutter...

Aiko ist so wunderbar abgrundtief böse, gleichgültig und kaltblütig. Sie ist eine wahre Lebenskünstlerin, für die nur zwei Digne von Bedeutung sind: Die Identität ihrer Mutter und Geld. Da ich ihre Abneigung gegen Kinder teile, war sie mir gleich noch sympathischer als ohnehin schon. ^_^

Markant ist, dass eigentlich jeder Mann in diesem Buch ein Arschloch ist. Kirino beschreibt sämtliche Männer als Paschas, die sich von ihren Frauen bedienen lassen, als wären sie Könige.
Masayo Sasaki zum Beispiel. Die Frau des Reinigungsbesitzers. Masayo hatte Nobuo geheiratet. Nicht aus Liebe, viel mehr weil dieser behauptete Geld und Landbesitz zu haben. Nobuo führte die Reinigung zusammen mit seinem Zwillingsbruder Yorio, die früher gute Kunden im Bordell waren. Masayo muss beide Männer bedienen, bekochen, hinter ihnen herräumen und auch noch in der Reinigung arbeiten. Sie wird von den beiden wie eine Sklavin behandelt. 
Die AutorinNatsuo Kirino gilt als Kämpferin. Man sagt ihr nach, sie sei kühl. Sie bricht Tabus. Ihre Romane haben eine Kontroverse ausgelöst.
Es war untypisch, gerade für Frauen, solche Romane zu verfassen. Kirino sagte einst in einem Interview, sie sei es leid, dass Frauen in Japan zwar studieren und arbeiten können, aber sobald sie heiraten und schwanger werden, wäre es das gewesen. Sie kümmern sich fortan um den Haushalt und die Familie.
In Kirino's Romanen geht es um meist um Aussenseiterinnen, die es im modernen Japan nicht geschafft haben. Wenige können sich aufrappeln und kämpfen. Sich selbst aus diesem Strudel aus Hoffnungslosigkeit befreien und den Sprung in ein halbwegs normales Leben schaffen.
Kirino identifiziert sich mit ihren Figuren.
Beispielsweise wurde sie zu einem Radiointerview eingeladen, jedoch weigerte sich der Moderator sie zu interviewen, da ihre Bücher "widerlich" wären. Kirino musste viel Kritik ertragen. Hat sie ertragen und vermochte, darüber zu stehen.

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Tags: goldmann, japanische autoren, natsuo kirino, teufelskind   (4)
 

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140 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Broken House - Düstere Ahnung

Gillian Flynn , Christine Strüh
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 03.11.2015
ISBN 9783596036837
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

BROKEN HOUSE - Düstere AhnungHier haben wir mal wieder ein Beispiel für Sinn und Unsinn von Buchtiteln. Das amerikanische Original heisst The Grownup. Bei Fischer denkt man sich, wieso nicht einen anderen Titel geben? Wieso denn nicht einen Englischen? Und so heisst das Buch in Deutsch Broken House. Wieso halten es deutschsprachige Menschen für notwendig, einen ursprünglich englischen Titel abzuändern? Erklärt mir das mal jemand?

"Dieses Buch in Flaschen abgefüllt,
ergiebt ein prima Schlafmittel!"– Navi M. Gray
In einem SatzNerdy bestreitet ihren Lebensunterhalt mit Handjobs und Wahrsagerei, trifft eines Tages auf Susan Burke, die davon überzeugt ist, dass ein böser Geist von ihrem Haus und ihrem Stiefsohn Besitz ergriffen hat und möchte, dass Nerdy mit ins Haus geht, quasi als Exorzist...

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?NEIN.
Ein ganz klares NEIN. In fetten Lettern geschrieben, doppelt unterstrichen und mit Scheinwerfern ausgeleuchtet. NEIN.
Der Einstieg ist schon unsagbar schlecht: "Mit den handjobs hörte ich nicht deshalb auf, weil ich dafür kein Talent hatte, sondern weil ich die Beste war."
Dann geht es in den kommenden Seiten darum, wie gut sie das gemacht hat und warum sie damit aufgehört hat. Schliesslich erzählt uns Nerdy, dass sie dann zur Wahrsagerei gekommen ist und den Leuten nur erzählt hat, was sie hören wollten. Wie immer.
Irgendwann trifft sie auf die völlig verängstigte Susan Burke, die davon überzeugt ist, dass in ihrem (Klischeealarm!) alten viktorianischen Haus ein böser Geist sein Unwesen treibt und von ihrem Stiefsohn Besitz ergriffen hat. (Haben wir das nicht schon in x Filmen gesehen und in x Büchern gelesen?) Sie bittet Nerdy darum, sie zu begleiten. Nerdy glaubt nicht an paranormale Präsenzen. Da sie aber die Chance auf viel Geld hat, geht sie mit.
Dann verspricht der Klappentext folgendes: "Hier spukt kein Geist, hier lauert etwas Anderes. Etwas absolut Böses. Etwas, das töten will."
Weiter heisst es, Flynn habe für diesen Schund den Edgar Award für die beste Kurzgeschichte erhalten. Ähm? Ausserdem verkündet Fischer auf dem Buchrücken, dies sei eine Hommage an den klassischen Schauerroman. Wo? Wann?
Entweder fehlen diese Seiten in meiner Ausgabe oder ich bin dergestalt abgestumpft, dass ich das nicht einmal mehr wahrnehme. Oder aber diese Kurzgeschichte ist einfach schlecht geschrieben. Völlig langweilig. Ohne Sinn. Einzig mit dem Zweck Geld zu verdienen.
Es ist selten, dass ich ein Buch mit 0/5 bewerte, aber dieses seichte und vor Klischees nur so triefende Gewäsch verdient nicht einmal einen Stern.

Verwunderlich ist es jedoch nicht. Gillian Flynn's grosser Erfolg war GONE GIRL. Ein genialer Psychothriller! CRY BABY war auch flach und DARK PLACES absolut langweilig. Bei DARK PLACES bin ich nicht sicher, ob das Buch oder der Film langweiliger ist.
Gillian Flynn ist in meinen Augen eine Eintagsfliege, die einen Bestseller geschrieben hat und sich darauf ausruhen kann. Aufgrund des Erfolgs von GONE GIRL, hat man dieses seichte Bändchen verlegt, um nochmals abkassieren zu können.
Ich denke, Flynn's Zeit ist vorbei. 

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Dark Water

Koji Suzuki , Oliver Neumann , Katrin Marburger
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Pavillon, 01.07.2008
ISBN 9783453772434
Genre: Romane

Rezension:


Wieso habe ich dieses Buch, damals vor 11 Jahren, eigentlich nie zu ende gelesen?
Damals hatte ich mir alle Bücher, die es damals von Kouji Suzuki gab, gekauft. Es war auch das Jahr, in dem ich mit Japanischlernen beginnen sollte...
Selbst als ich im vergangenen Jahr einer Tätigkeit nachgegangen bin, die ich heute als Das grosse Bücherausmisten bezeichne, behielt ich die Bücher in meinem Besitz. Irgendeine Macht veranlasste mich dazu, sie zu behalten.
So nahm ich Anfangs Februar Dark Water aus dem Regal und war bass erstaunt (höhö), als ich Notizen bemerkte. Mir war gar nicht mehr bewusst, dass ich mal mit dem Lesen dieses Buches begonnen hatte. Damals schaffte ich nicht einmal die erste der sieben Erzählungen fertig. Offenbar hatte ich damals keine Ahnung von guter Literatur -_^

"Beklemmend, wie ein in einer
finsteren Höhle liegender See,
aus dem es keinen Ausgang mehr gibt."– Navi M. Gray
In einem SatzEin Prolog, sieben Kurzgeschichten, ein Epilog, welche alle beklemmend vom Tod durch Wasser erzählen...


Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja!
Lediglich eine der Erzählungen habe ich mit 2/5 bewertet, alle anderen höher! Eine wunderbare Übersetzung, sowie eine wunderbare farbenprächtige Sprache, düstere Begebenheiten und manchmal Übernatürliches machen dieses Buch zu einem wahren Schatz! Ich gebe es nicht mehr her!



Prolog & Epilog   3/5
Kayo geht mit ihrer Enkelin am Strand spazieren und erzählt ihr, von Treibgut. Gegenständen, die das Wasser in die Bucht von Tokyo spült. Sie bilden den Rahmen für die weiteren Erzählungen und schliessen nach der letzten Geschichte damit ab.


Dunkles Wasser 浮遊する水   4/5
Wer hat nicht den Film gesehen? Entweder das japanische Original aus 2002 von Hideo Nakata oder das Ami Remake mit Jennifer Connelly aus 2005? 
Yoshimi, frisch von ihrem Mann getrennt, zieht mit ihrer Tochter Ikuko in ein schäbiges Apartment in einem noch schäbigeren Apartmentblock auf der künstlichen Insel Daiba (ich persönlich kenne nur das atemberaubende und luxuriöse Daiba). Merkwürdige Dinge ereignen sich, angefangen mit einem roten Rucksack, den Yoshimi's Tochter findet, der früher mal einem Mädchen gehört hat, welches dann verschwunden ist... 
▶︎ spätestens als der Wassertank auf dem Dach des Apartmentkomplexes zur Sprache kommt, und Yoshimi's Gedanken zu einem verwesenden Leichnam in jenem Tank liest, kommt man nicht umhin, an Elisa Lam zu denken, die möglicherweise dem Elevator Game zum Opfer gefallen ist... R.I.P.
Selbst wenn man die Verfilmung(en) bereits gesehen hat, liest sich die Kurzgeschichte wunderbar spannend.



Die einsame Insel 孤島   4/5
Kensuke Suehiro trifft sich mit seinem langjährigen Freund Sasaki und muss mitansehen, wie dieser seine neue Freundin, Yukari, die ihm offenbar peinlich ist, wie Dreck behandelt. Ein paar Wochen später berichtet Sasaki, er habe Yukari auf der verwunschenen Insel Daiba VI ausgesetzt. Yukari gehörte einer Sekte an und der zynische Sasaki schenkte er genau das, wonach Yukaris Sekte strebte. Kensuke kann die Geschichte erst nicht glauben. Als Sasaki dann im Krankenhaus liegt, offenbart er Kensuke, er habe die Wahrheit erzählt. Kensuke nimmt ein paar Jahre später an einer Expedition zur Insel Daiba VI teil und wird Zeuge des Wahrheitsgehalts von Sasakis Erzählung. 
▶︎ Der Schluss ist recht plump. Ansonsten eine super Geschichte!
Daiba VI sehe ich jedes Mal auf meinem Spaziergang über die Rainbow Bridge. Jedoch wusste ich nicht, dass das Betreten verboten ist. 
Möglicherweise mache ich ja mal einen Ausflug dahin, zusammen mit dem Dude. Einfach um vermeintlichen Geister zu sehen, die Suzuki hier beschreibt -_^


Strafe 穴ぐら  5/5
Hiroyuki Inagaki macht mit seinem Sohn Katsumi einen Spaziergang und verprügelt diesen aufgrund einer Kleinigkeit. Katsumi ist sich die Wutausbrüche seines Vaters gewohnt...
Hiroyuki ergibt sich nach Prügelattacken dem Suff hin und als er eines Morgens aufwacht, ist seine Frau verschwunden. Erst denkt er, sie sei einkaufen gegangen. Als sie jedoch auch am Abend nicht zurück ist, denkt er, dass sie ihre Drohung endlich wahr gemacht und ihn verlassen hat.
Also begibt er sich zum Hafen und geht auf sein Schiff, in dessen Laderaum er etwas Gruseliges entdeckt und noch gar nicht ahnt, mit welchem Grauen er sich auseinandersetzen muss, als er in den Laderaum steigt...
▶︎ eine wunderbare Erzählung über Tod, Liebe und Rache



Traumschiff 夢の島クルーズ   3/5
Masayuki Enoyoshi befindet sich an Bord der vornehmen Yacht Minako, welche nach der nervenden Frau des Besitzers benannt wurde. Enoyoshi möchte wieder nach hause, da er das Geschwätz der Beiden nicht mehr erträgt. Plötzlich liegt die Minako still im Wasser. Der Motor ist aufgefallen. Der Kiel muss sich irgendwo verfangen haben.
Die Sonne ist bereits unter gegangen und einer der Männer wird in die dunklen Wasser in der Bucht vor Tokyo tauchen müssen. Enoyoshi findet, dass er damit nichts zu tun hat und rührt keinen Finger. Schliesslich muss der Yachtbesitzer selbst in die dunklen Wasser tauchen. Was er da am Kiel sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren...




Die Flaschenpost 漂流船   5/5
Takagi befindet sich auf dem wohl letzten Seegang. Danach möchte er seine Freundin heiraten und je nach dem, wird er seinen Job auf See aufgeben müssen. Kurz bevor sie Tokyo erreichen, stosst die Crew auf eine herrenlose Yacht. Dem Kapitän widerstrebt es eigentlich, sich damit aufhalten zu müssen, da er auf See jedoch zwei Mann verloren hat, wofür er sich vor Gericht würde behaupten müssen, kann er dieser Yacht nicht einfach den Rücken kehren und so erkunden die Männer das luxuriöse Treibgut. Von der Besatzung fehlt jede Spur. Der Kapitän beschliesst, die Yacht nach Tokyo zu schleppen. Takagi bietet an, an Bord der Yacht zu gehen, sollte es zu Problemen kommen, wäre diese dann nicht unbemannt. Der Kapitän willigt ein und Takagi wird so sein Kindheitstraum erfüllt. 
Irgendwann dämmert ihm, wieso keiner sonst an Bord gehen wollte. Die Männer halten die Yacht für ein Geisterschiff. Enoyshi findet das Logbuch und liest die seltsamen Eintragungen. Offenbar wurde ein Gegenstand, eine Flaschenpost, aus dem Wasser gefischt, wonach sich seltsame Dinge ereigneten. Enoyshi beginnt gegen die Angst und mögliche Geister zu kämpfen...




Wassertheater ウォーター・カラー   2/5
Ein ehemaliger Schauspieler eines Theaters, der nun hinter den Kulissen tätig ist, da er sich gegen den Regisseur aufgelehnt hat, findet sich mit einem Problem konfrontiert. Wasser. 
▶︎ irgendwie langweilig und nicht ganz klar... 




Der unterirdische See 海に沈む森   5/5An einem Wochenende im Frühwinter 1975 brechen Fumihiko Sugiyama und dessen Kumpel Sakakibara auf ins Kalksteingebirge. Sie möchten eine Höhle finden, die noch kein Mensch zuvor betreten hat. Das Glück ist ihnen hold und sie stossen tatsächlich auf eine Höhle, die nirgends verzeichnet ist. Sugiyama, der anfangs besonnen reagiert, möchte nicht zu tief in die Höhle rein, da sie nicht genügend Ausrüstung dabei haben. Sakakibara ist jedoch Feuer und Flamme und stürmt ganz aufgeregt drauflos. Als sie dann zu einem Schacht kommen, legt Sugiyama seine Besonnenheit ab und gibt sich der Abenteuerlust hin. Natürlich ist ihnen Fortuna nicht die ganze Zeit über hold und so folgt ein bedauerliches Ereignis auf ein anderes...
Zwanzig Jahre später macht sich Sugiyama's Sohn auf, die Höhle zu erforschen...
▶︎ Einzigartig auch hier, wie Suzuki die Atmosphäre in einer Höhle zu beschreiben im Stande ist! Gänsehaut pur! 
Wer Filme wie Sanctum mag, wird diese Kurzgeschichte lieben! Mein absoluter Favorit!

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454 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

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Wahn

Stephen King , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 895 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.07.2009
ISBN 9783453433434
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wahn... Über Sinn und Unsinn deutscher Titel liesse sich ein ganzes Buch schreiben. Schon gut, schon gut. Ein ganzes Buch ist nicht wahr. Viel mehr wäre es ein Fortsetzungswerk...
Am besten gefällt es mir ja, wenn ein Werk mit ursprünglich englischem Titel dann einen neuen englischen Titel für die deutsche Ausgabe bekommt. Meist bei den Filmen so.
Der englische Titel gefällt mir bei Wahn besser: Duma Key. Auch die Umschlagsgestaltung gefällt mir bei HEYE nicht so gut.
Wie dem auch sei, weshalb hier zum seichten Titel Wahn gegriffen worden ist, kann ich mir denken. Hat man die ersten 300 Seiten hinter sich, macht einem das Buch wahnsinnig, weil es einfach nicht voran kommen will...

"Was gut beginnt, mag schlecht enden."– Navi M. Gray
In einem SatzErfolgreicher Unternehmer hat einen folgenschweren Unfall, nachdem ihn seine Frau verlässt, er auf eine Insel zieht, Künstler wird und sich bald in einer faden Gruselgeschichte wiederfindet.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Jein. Ich empfehle die ersten ca. 200-300 Seiten. Der idyllische Anfang ist ganz nach King. Ein wunderbares und sorgenfreies Leben wird beschrieben, welches dann durch einen Unfall völlig aus den Fugen gerät: er verliert seinen Arm, seine Frau lässt sich von ihm scheiden und er verfällt erst in Selbstmitleid. Schliesslich mietet Edgar The Big Pink, ein Haus auf Duma Key, einem abgelegenen Inselstück. Während seiner Strandspaziergänge lernt er seinen Nachbarn, Jerome Wireman, kennen und irgendwann beginnt er zu malen. Der Zufall oder das Schicksal will es so, dass er seine Bilder in einer Galerie ausstellen kann. Seine Nachbarin, die alte Elizabeth Eastlake hinterlässt ihm seltsame Botschaften auf dem AB. Die Bilder müssen Duma Key verlassen. Die Bilder sind mächtig. Man könnte von einem Fluch sprechen. Schliesslich werden brave Bürger zu Mördern und liebe Menschen sterben. Edgar, Wireman und Edgar's Gehilfe Jack Cantori machen sich schliesslich auf, um Ghostbusters zu spielen. Ja, sie gehen in der Tat auf Geisterjagd. Allerdings findet diese ziemlich gen Ende des Buches statt und die Luft dieser aufblasbaren Matratze ist längst draussen. Derart draussen, dass sie untergeht. 
Nicht einmal der Showdown, wenn man dieses seichte Geschmiere überhaupt den Ausdruck Showdown verdient, vermag es auch nur einen Hauch von Spannung aufkommen zu lassen. Ja, es ist recht enttäuschend... 
Ein Manuskript, das in King's bekannter Schublade hätte liegen bleiben können... 

Was ausserdem auch ätzend ist, sind diese elenden Kapiteleinleitungen Wie man ein Bild zeichnet...

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Sleeping Beauties

Stephen King , Owen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 958 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453271449
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem SatzFrauen werden von einer Schlafkrankheit befallen und in einen Kokon gehüllt, welcher - wenn denn zerstört - sie zu mörderischen Bestien macht und sie werden zerstört, von einer nun von Männern dominierten Welt, in der bald schon das Chaos ausbricht.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?Nein!
Einerseits habe ich nichts für Fantasy übrig. Zweitens lesen sich diese 958 Seiten äusserst schleppend. Es dauert lange, bis das Buch den ersten Versuch startet ein bisschen Spannung aufzubauen. In der Hoffnung auf einen steigenden Spannungsbogen liest man weiter und wird enttäuscht - der Höhepunkt bleibt aus.
Erst auf den letzten paar Seiten kommt ein bisschen Spannung auf, obschon das Ende des ganzen Schlamassels absehbar ist.
Anders als bei anderen Werken, wirken die Figuren hier nicht lebendig. Vielmehr wird nahezu jedes menschliche Klischee krampfhaft abgedeckt - wenn teilweise auch nur am Rande erwähnt. Zu viele Personen spielen für den eigentlich Ausgang überhaupt keine Rolle und hätten auch weggelassen werden können. Die Detailverliebtheit des Autoren nervt in diesem Buch hin und wieder stark - zieht es das Ganze nur unnötig in die Länge.
Wir haben einen idyllischen Anfang, einen hinkenden und nur mit Krückstock langsam vorankommenden Mittelteil, einen Showdown, der gar nicht weiss, dass er einer ist und dann einen Epilog, der abgedroschener und absehbarer kaum hätte sein können.
King's sonst typischer Sarkasmus kommt viel zu kurz.

Die grosse Frage aber bleibt:
Was ist mit Menschen, die eine Geschlechtsanpassung hinter sich haben? Ein als Frau geborener Mann. Schläft dieser auch ein, weil er ja ursprünglich mal eine Frau gewesen ist? 
Eine als Mann geborene Frau? Was ist mit ihr? 
Wie sieht es mit Hermaphroditen aus? Schlafen oder nicht schlafen - das ist hier die Frage. 

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Albträume

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.09.2013
ISBN 9783453436862
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

1 Vorwort, 12 Kurzgeschichten, 1 Anmerkungen

Fünf der in diesem Band enthaltenen Kurzgeschichten wurden verfilmt.


Was passt besser zum Herbst, als eine Anthologiensammlung des Meisters der modernen Horrorliteratur, Stephen King?
Mich deucht, in seinen Kurzgeschichten geht stetig wahrlich auf. In seinen Romanen hingegen verliert er sich teilweise zu sehr im Detail. Wie dem auch sei...

Ich hatte völlig vergessen, dieses fabelhafte Buch zu rezensieren. So habe ich es nun ein drittes Mal gelesen. ^_^

Meine Ausgabe stammt aus 1993, was man ihr ansieht. Dennoch! ist de Rücken nicht geknickt. Noch immer nicht. Ja, darauf bin ich stolz. Die Seiten jedoch sind leicht vergilbt, aber was solls.

Für mich war es interessant zu sehen, wie mein Geschmack sich im Laufe der Jahre verändert hat, so gefallen mir doch heute Geschichten, die ich damals mit 1/5 bewertet hatte.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?Ja! Wie die meisten von King's Kurzgeschichtensammlungen ist auch dieser Band wunderbar befüllt worden! Die meisten der Erzählungen sind düster und allesamt sind sie spannend und jede hat ihren eigenen Charme. Meiner Meinung nach, eine der besten Anthologiensammlungen.Wer ältere Werke von King mag, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. 

Dolans CadillacDiese Geschichte wurde 2009 mit Christian Slater unter dem Titel Dolans Cadillac verfilmt. Irgendwann folgt hierzu dann ein Eintrag in der Rubrik Buch VS Film.Robinson ist Lehrer und führt eine glückliche Ehe seiner Frau Elizabeth, bis sie vom Unterweltboss Dolan umgebracht wird. Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort. Robinson kommt nicht über den Tod seiner Frau hinweg, beobachtet Dolan über sieben Jahre lang und schmiedet dann einen wahrlich kreativen Racheplan, welchen er in der Wüste Nevadas in die Tat umsetzt.   Die Geschichte ist aus Robinsons Sicht geschrieben. Über seine Aphorismen kann man hin und wieder lachen oder aber sie stimmen einem nachdenklich. 
5/5

Das Ende des ganzen Schlamassels2006 für die Mini-Serie Nightmares & Dreamscapes verfilmt. Howard Fornoy "Bowow" erzählt, während er dem psychischen Verfall immer näher rückt, die Geschichte, wie er und sein Bruder Robert die Menschheit, so wie wir sie kennen, vernichtet haben. Dies unbewusst nur mit den besten Absichten. Zu spät haben sie erkannt, dass ihr Projekt unausweichliche Folgen nach sich ziehen würde...   Hier mal eine andere Darstellung der Apokalypse. Wunderbar unterhalten und spannend geschildert. 
4/5

KinderschreckDie Grundschullehrerin Emily Sidley herrscht über ihre Klasse, in dem sie Angst und Schrecken verbreitet. Eines Tages glaubt sie, möglicherweise nachdem sie The Bodysnatchers einmal zu oft gesehen hat, dass die Kinder ihrer Klasse durch Monster ersetzt worden seien. Eines der Kinder verwandelt sich vor ihr eine solche Bestie. Emily Sidley erkennt, dass sie die Welt vor diesen Monstern befreien muss und schmiedet einen Plan, der den Tod einiger dieser Kinder zur Folge hat - dies jedoch bleibt auch für sie nicht ohne Folgen...
  Bitterböse und herrlich gestört (besonders wenn man Kinder nicht mag )-> Die Geschichte wurde als Dollarbabies verfilmt und eine weitere Verfilmung als Spielfilm ist geplant. 
3/5

Der NachtfliegerHach, was liebe ich diese Geschichte und so auch die Verfilmung. Dieser Film hat mich damals, als ich jung war, doch ein bisschen verängstigt gehabt. Das waren noch Zeiten...Die Kurzgeschichte liest sich ebenso wunderbar. Dees arbeitet für Inside View und ist einem cessnafliegenden Vampir auf den Fersen. Er lebt für den Horror und liebt es, seine Leser in Angst und Schrecken zu versetzen. Dees geht über Leichen, um die Auflage zu steigern. Doch was mit dem sogenannten Nachtflieger (Dwight Renfield) auf ihn zukommt, damit hat er im Leben nicht gerechnet...   Wunderbar spannend, düster, zynisch und einfach 100% King! GENIAL!
5/5

PopsyUnd noch eine Vampirgeschichte. Eine Wunderbare noch dazu!Sheridan hat Schulden bei den falschen Leuten und muss an Geld kommen. Also hat er einen Job als Kinderfänger angenommen und lauert vor einem Einkaufszentrum auf Kinder, die ihre Eltern verloren haben. Es sollte ein guter Tag für ihn werden, denn vor dem Eingang stand tatsächlich ein kleiner Junge. Ganz allein.
Sheridan erschleicht sich des Jungen Vertrauen und lockt ihn in seinen Lieferwagen. Der Junge fragt immer wieder nach seinem Popsy. Sheridan versichert ihm, er würde ihn zu seinem Popsy bringen. Was er nicht ahnen kann, dass Popsy ein Vampir ist... Möglicherweise der selbe, den wir in Der Nachtflieger kennengelernt haben...

5/5


Es wächst einem über den KopfDiese kurze Geschichte soll bekanntlich ein Nachtwort zu In einer kleinen Stadt sein. Im Zentrum des Geschehens steht das Newall-Haus, auf einem Hügel in Castle Rock. Joe und Cora Newall lebten darin. Cora bekam eine schrecklich missgebildete Tochter namens Sarah, die nicht einmal ganze sechs Stunden überlebte. Cora ist über den Verlust nie wirklich hinweggekommen. Joe stürzte sich in die Arbeit am Haus und baute es stets weiter aus - auch noch nach dem Tod seiner Frau... Als auch Joe nicht mehr auf Erden weilte, stand das Haus lange Zeit leer und wurde dann an Auswärtige verkauft - die aber bald darauf das Weite suchten. Die Herren in der Kneipe erzählten sich dann, dass am leerstehenden Newall-Haus wieder mit Bauarbeiten begonnen worden sei... Rose Red?
  Meiner Meinung nach mehr Melodrama denn Horror - aber wieder einmal wunderbar... Eine Erzählung über die Vergänglichkeit...
5/5

KlapperzähneAls eine Kurzgeschichte in Quicksilver Highway verfilmt. Bill Hogan ist auf der Durchreise und macht an einer Tankstelle halt. Dort im Laden sieht er Klapperzähne mit weissen Socken und grossen gelben Schuhen, die er unbedingt haben möchte. Für seinen Sohn, aber auch für sich selbst. Der Besitzer des Ladens schenkt ihm die Schuhe. Als Bill weiterfahren will, wird er von einem Jungen gefragt, ob er mitfahren könne. Schliesslich ziehe ein gigantischer Sandsturm auf. Da Bill schlechte Erfahrungen gemacht hat, zögert er erst, nimmt den Jungen, der sich dann als Bryan Adams vorstellt mit. Die Situation wird zunehmend unangenehm, bis Bryan Adams schliesslich ein Messer zieht... Ein Autounfall ereignet sich und die bis dahin defekten Klapperzähne werden lebendig...
  Witzig und bitterböse. Durchwegs spannend, wenn auch idiotisch teilweise. Ich mag diese Geschichte einfach. 
5/5

ZueignungDas Zimmermädchen Martha Rosewall schliesst einen Pakt mit der Bruja-Hexe Mama Delorme über den natürlichen Vater ihres ungeborenen Kindes. Später dann, als ihr Sohn erwachsen und einen Bestseller veröffentlicht hat, erzählt sie ihrer Freundin Darcy von dem Pakt und den Jahren davor und danach und wie es dazu kam, dass ihr Sohn so erfolgreich geworden ist...
  Anfangs hat man keine Ahnung, worauf man sich eingelassen hat. Man entwickelt Mitleid mit Martha und fragt sich, wie Menschen so grausam sein können... irgendwann verziehen sich die Mundwinkel dann zu einem fiesen Lächeln..
3/5

Der rasende FingerWurde 1991 für die TV-Serie Monsters verfilmt. In der Hauptrolle der wunderbare Tom Noonan als Howard Mitla. Howard sieht sich eine Quiz-Show im Fernsehen an, als er aus dem Badezimmer ein kratzendes Geräusch hört. In der Annahme es sei eine fette Ratte geht er ins Badezimmer, um dann einen Finger im Waschbecken zu sehen. Seine Frau sieht den Finger nicht. Nur Howard. Nach schlaflosen Nächten und Urinierens in den Strassen, beschliesst Howard der Sache Herr zu werden, geht in den Laden an der Ecke und kauft sich eine elektrische Heckenschere und Abflussreiniger. Damit bewaffnet will er dem Finger den Garaus machen...
  Auch hier haben wir eine recht idiotische Geschichte. Aber ganz ehrlich liebe Leser, wie würden wir reagieren, würde es uns eines Tages wie hier dem guten Howard Mitla ergehen? Auch diese Geschichte erwärmt mein Herz immer wieder. 
5/5

TurnschuheJohn sieht in der Herrentoilette Turnschuhe unter der Kabinentür. Erst denkt er sich nichts dabei, realisiert dann aber, dass eine tote Fliege auf dem Schuh liegt. Als die Schuhe nach Wochen noch immer dort stehen, beginnt er sich zu fragen... Es liegen auch immer mehr tote Fliegen und Staub darauf und um die Schuhe herum. Georgie erzählt John dann eine Geschichte, die weit zurück liegt. Über den Mord an einem Drogenkurier, dessen Geist in der Herrentoilette sein Unwesen treiben soll. Von der Neugierde gepackt, geht John wieder zur Herrentoilette. Diesmal öffnet er die Tür der Kabine mit den hervorlugenden Turnschuhen...
  Spannend und teilweise ein bisschen zu viel des musikalischen Blablas und doch eine gute Geistergeschichte der Moderne. 
3/5

Verdammt gute Band haben die hierAuch diese Kurzgeschichte wurde für die Mini-Serie Nightmares & Dreamscapes verfilmt. Clark und Mary sind im Auto auf einer Landstrasse unterwegs. Während Mary ein Schläfchen macht, nimmt Clark eine "Abkürzung" und so landen sie mitten im Nirgendwo. Mary ist äusserst sauer darüber und verlangt, dass Clark wendet. Die Strasse, die jenen Namen gar nicht verdient hat, ist jedoch zu schmal dazu. So fahren sie weiter und weiter... Irgendwann kommen sie an ein Schild, welches sie im Ort Rock'n'Roll Heaven begrüsst. Mary findet das alles sehr merkwürdig. Sie fühlt sich wie in einer Episode aus Twilight Zone und ahnt gar nicht, wie recht sie damit haben wird... Eine wunderbare Geschichte, welche wahrlich für eine Episode der TWILIGHT ZONE hätte verfilmt werden sollen...  Witzig, spannend und äusserst kreativ. 
5/5

HausentbindungWohl die erste und einzige Zombie-Erzählung von Stephen King. Sie spielt auf einer kleinen Insel, deren Bewohner erst im Radio und Fernsehen von einer Invasion aus Untoten in anderen Ländern und schliesslich anderen Teilen der USA hören. Schliesslich wappnen sie sich und harren auf dem Friedhof aus, um den Zombies, sollten auch sie heimgesucht werden, den Garaus zu machen...Erst geht es nur um Maddie Pace. Wir lesen ihre Lebensgeschichte und erfahren Dinge, über das Leben einer Frau von damals... Einer Frau, die ihr Leben auf einer kleinen Insel fristete und nichts von Feminismus wusste. Ihr Mann Jack ertrinkt schliesslich beim Hummerfischen - jedoch sieht Maddie ihn dann wieder...   Obschon ich nichts für Zombies übrig habe, gefiel mir diese Erzählung sehr gut. 
3/5

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Tags: albträume, nightmares & dreamscapes, stephen king   (3)
 

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familienmassaker, festa extrem, festa verlag, gewalt, horror, kanibalismus, splatter, tim miller

Familienmassaker: Festa Extrem

Tim Miller
E-Buch Text: 113 Seiten
Erschienen bei Festa, 20.05.2015
ISBN B00Y0AIJV8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Und einmal mehr hat Eure gute Rezensionistin Navi M. Gray Geld für Schund aus dem Fenster geschmissen. Ich ziehe ernsthaft in Erwägung, mit dem Rauchen kubanischer Zigarren zu beginnen. Einfach um diese mittels brennendem Geldschein anmachen zu können. So wüsste ich immerhin im Voraus, dass ich mein kostbares Geld verschwendete...


"Wenn Lesen zur Mutprobe wird..."– Frank Festa
Ach Frank... Frankieboi... Netter Slogan, den Du da für Deinen Verlag gewählt hast. Jedoch trifft das auf die meisten Bücher nicht zu. Oder zumindest nicht auf jene, die ich mir zu Gemüte geführt habe... Ja ich bedauere den Kauf so mancher Bücher... Besonders dann, wenn sie keine ISBN haben und ein Etikett mit "Extrem" draufgepappt worden ist. Ja dann, kann ich mir sicher sein, ich verschwende mein Geld. Extrem ist dieses Buch vielleicht in den Augen einer Achtjährigen, die eben das Horrorgenre für sich entdeckt hat.
Obschon mir das Portrait des Autoren äusserst sympathisch erscheint, komme ich nicht umhin diese 152 mit einer Rezension zu versehen, die so wahr ist, wie ich hier sitze und bei einer Tasse Grüntee schreibe.
Pluspunkt: Der Autor war sich kurz zufassen in der Lage. Meinen ergebensten Dank, Tim Miller.

In einem SatzFamilienmassaker in Flaschen abgefüllt ergibt ein prima Schlafmittel.

Ein Familienvater erzieht seine Kinder zum Kannibalismus und entführt irgendwelche Frauen, um diese dann mit den Kindern verspeisen zu können.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Nein! Um Himmelswillen! Nein! 
Hände weg von diesem Buch! 


Die Story ist so seicht und absehbar, dass man sich ein bisschen mehr Kreativität seitens Herrn Miller wünscht. Beispiel: Eine Lagerhalle im Wald. Das Opfer humpelt den Weg entlang, anstelle sich durchs Unterholz in die Freiheit zu kämpfen... Sämtliche Handlungen sind absolut absehbar. Überraschungen bleiben aus. Somit kommt auch keine Spannung auf. Einzig an der Stelle, wo man wissen möchte, ob die beiden letzten Opfer nun überleben. 
Dann hat es Herr Miller wohl seinen Vorbildern (wenn er denn welche hat) gleichtun wollen, in dem er diese lieblos hingeschmierte Sonntagsnachmittagsarbeit mit einem Epilog versehen musste. Natürlich. Einfach der Erledigungspflicht halber habe ich diesen dann auch noch gelesen und wahr, oh siehe da, gar nicht überrascht. Denn auch mit diesem Ausgang war zu rechnen. 
Tim Miller hat dieses Buch im CreateSpace veröffentlicht. Das muss nichts Negatives sein. Aber doch stelle ich mir die Frage, wieso ein Frank Festa, der seine Seele dem Verlegen der übelsten Horrorliteratur verschrieben hat, so etwas verlegt. 

Offenbar glaubt man, dass man mit einem bisschen Sadismus und einem Kannibalen bereits das Geheimrezept für einen guten Horrorroman gefunden hat. Lieber Herr Miller mitnichten. 
Spoiler - Gedankenstütze für michHalte dich von FESTA Extrem fern...

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Tags: familienmassaker, festa extrem, tim miller   (3)
 

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

5150 das haus des wahnsinns, frankreich, horror, patrick senecal, psycho-familie, thriller

5150 - Das Haus des Wahnsinns

Patrick Senécal
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 20.03.2015
ISBN 9783865523518
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Genau wie 7 Tage der Rache wurde auch 5150, rue des Ormes bereits verfilmt und auch hier hatte ich erst den Film gesehen und erst Jahre später das Buch gelesen.
Den Film fand ich nicht wahnsinnig gut. Es handelt sich dabei um einen dieser real life horror, die man einmal schaut und dann vergisst... zumindest, bis man zufällig über ein Buch stolpert, dessen Titel einem bekannt vorkommt und bei dem man, während dem Lesen des Klappentextes weiss, man hat da mal einen Film gesehen.

Wieso man dem Film sowohl in den USA als auch hierzulande den Titel 5150 Elm's Way gegeben hat, ist mir ein Rätsel. Verträgt der Mensch denn wirklich so wenig Französisch? Aber dazu mehr in meinem kommenden Beitrag Buch VS. Film.

Liebe Leser, macht Euch auf eine ausführlichere Rezension gefasst. Zu diesem Buch gibt es viel zu sagen.


"Die Katze verschwand unter dem
Maschendrahtzaun. Wenn es mir je
gelingen sollte, diesem Albtraum
zu entkommen, setze ich eine Belohnung
in Höhe von 1000 Dollar für denjenigen aus,
der mir ihre gehäutete Leiche bringt.
Nein, streichen wir das - er kann sie mir
ruhig lebend bringen.
Ich werde sie selber häuten!"
– Yannick Bérubé
Erst hatte ich 4/5 ★ gegeben, besann mich dann aber eines Besseren. Ein Buch, das derart spannend ist (nicht durchgehend), dass man in der Tram (jawoll, Tram hat sowohl Genus feminin als auch neutral) sitzt und die Haltestelle verpasst (gut, dass liegt auch an meiner neuen Errungenschaft, den BOSE QuietComfort 35 Kopfhörern) und sich dann zu Fuss - aber noch immer lesend, durchs Herbstlaub auf zum Ziel macht, das hat einfach 5 Sterne verdient! Findet Ihr nicht?

Ja es war tatsächlich so. Auf Anraten meiner Reisegenossin habe ich mir dann doch noch die Bose QuietComfort 35 gekauft. Ich hatte sie zum ersten Mal aufgesetzt und war überwältigt. Sie schliessen die Aussenwelt völlig aus. Ich denke, ich sollte ihnen einen Blogeintrag widmen...
Jedenfalls hörte ich die Ansage der nächsten Haltestelle nicht und war ohnehin zu sehr mit Yannick beschäftigt. An der nächsten Haltestelle stieg ich dann aus und ging lesend durchs Herbstlaub. Menschen haben mich irritiert angeschaut. Was soll's. Es war zu spannend! Und ganz ehrlich, ob ich jetzt durch die Strassen wandle, wie ein verfluchter Zombie, mit gesenktem Kopf auf das Display meines Smartphones starrend oder ob ich aufrechten Ganges schreite, das Buch vorm Gesicht - ohne einen quasimodoischen Buckel heran zu züchten... Wo ist der Unterschied?


In einem SatzJunge stürzt vom Fahrrad (Helvetismus: das Velo), sucht Hilfe bei einer geisteskranken Familie und verfällt in deren Gefangenschaft selbst dem Wahnsinn (um eine Schachpartie).

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?Ja!
Genau wie in 7 Tage der Rache sind auch hier die Figuren so lebensecht geschildert, dass man sie manchmal zur Vernunft prügeln möchte. Genau wie im richtigen Leben.
Senécal, der französische Stephen King genannt, verschwendet keine Zeilen um eine Idylle zu schildern, wie das etwa unser aller König des Horrors Stephen King auf den ersten 250 Seiten zu tun pflegt. Bei Senécal gehts gleich auf Seite 19 zur Sache. Er ist nicht übertrieben sadistisch, wie ZU VIELE andere im FESTA verlegte Autoren, schreckt aber vor Folter und Schmerz nicht zurück - jedoch in "humanem" Masse. Jacques Beaulieu, der Vater der gestörten Familie, sagt selbst immer wieder "Keine unnötige Gewalt.". Daran hält sich auch der Autor. Abgesehen von der Tochter Michele wird im ganzen Buch keine übertriebene Gewalt angewendet - nur immer so viel, wie eben notwendig ist. Jacques hält sich für eine Art Krieger im Kampf für die Gerechtigkeit. Er tötet nur ungerechte Menschen. Dies ist in seinen Augen eine gerechte Tat, weil er so die Welt säubert.

"Keine unnötige Gewalt!"– Jacques Beaulieu
Auch wenn man den Film kennt, liest sich das Buch spannend - da der Film leicht davon abweicht. Die Spannung ist von A-Z vorhanden und man mag es vor allem gegen den Schluss nicht mehr aus der Hand legen.
Andererseits hinterfragt man bspw. die gottesfürchtige und für's heutige Zeitalter ZU fromme Mutter Maude. Bei der kleinen (gestörten?) Anne, die nie spricht, dafür mit ihren schwarzen Augen umso mehr starrt, schwankt man zwischen Mitleid und Unwohlsein.
Obschon wunderbar beschrieben wird, wie Yannick zunehmend dem Wahn verfällt und man das ein Stückweit nachvollziehen kann, beäugt man gewisse Handlungen voller Unverständnis. Wie kann er nur? Doch der Autor hat sich dabei etwas überlegt.
Senécal: BRAVO!

▶︎ Wenn Du, lieber Leser, eher auf Bücher von bspw. James Wrath stehst oder auf jene abartigen von Lee, dann bist Du bei Senécal falsch.

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Tags: 5150 das haus des wahnsinns, patrick senecal   (2)
 

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Gwendys Wunschkasten

Stephen King , Richard Chizmar , Ulrich Blumenbach
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453439252
Genre: Fantasy

Rezension:

Ihr, oh meine getreuen Leser wisst, ein bis zwei Mal im Jahr habe ich Weihnachten. Immer dann, wenn ein neues Buch von Stephen King erscheint.
Man wird mich allerdings nie mehr vor Freude schreiend im Büro stehen sehen, mit dem neuen King in den Händen. Die Zeiten der kostenlosen King-Bücher sind vorbei, habe ich doch dem Buchhandel den Rücken gekehrt.
Ja, harte Zeiten sind angebrochen - denn nach vielen Jahren der kostenlosen King-Bücher, muss nun auch ich wieder für sie bezahlen... Jedoch sind sie es wert ^_^
Und wenn man sie bei Amazon vorbestellt, dann liegen sie sogar unversehrt und pünktlich im Briefkasten.

"Der Mann im schwarzen Anzug"– Stephen King
Ich wusste, dass es sich um ein ähnlich dünnes Büchlein handeln würde, wie etwa Ein Gesicht in der Menge. Innerhalb eines Tages hatte ich es durch.

Gwendys Wunschkasten ist ein Intermezzo mit Reverend Cain aus Poltergeist, dem Mann im schwarzen Anzug aus Der Mann im schwarzen Anzug, dem Film The Box und auch erinnert es uns an die magische Affenpfote, die einem jeden Wunsch erfüllt, allerdings ein jeder gefolgt von Unheil.

Zum HEYNE-Verlag

Wieso?
Über x Jahre beschert Stephen King dem Verlag einen nicht zu verachtenden Umsatz. Wieso wurde dann Gwendys button box dergestalt lieblos gestaltet?
Wieso hat man auf die Illustrationen des englischen Originals verzichtet?
Und was noch wichtiger ist, was hat es mit diesem "Übersetzer" Ulrich Blumenbach auf sich? Wie kann man einen King nur derart schlecht übersetzen?
Die Aufgabe eines Übersetzers besteht nicht etwa darin, einfach Wort für Wort in der eignen Sprache wiederzugeben. Es geht darum das Buch als ganzes einzufangen. Die Sprache, die Emotionen und Empfindungen der Geschichte adäquat an den deutschen Leser zu bringen.
Mit der Meinung, dass Ulrich Blumenbach einen schlechten Job gemacht hat, stehe ich nicht alleine da.... oh Wunder...
Offenbar werde ich King künftig wieder im englischen Original lesen müssen...

In einem SatzEin Mädchen erhält einen magischen Holzkasten, der ihr das nahezu perfektes Leben vergönnt - bis es zu einer Tragödie kommt...

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?Ja!
Gwendy erhält beim täglichen Lauftraining von einem Fremden eine Holzkiste, welche Schokoladentiere und Münzen ausspuckt. Gwendy ist mit Abnehmen beschäftigt, was ihr auch gelingt, denn die Schokoladentiere zügeln ihren Appetit. Ausserdem bewirkt die Box, dass Gwendy einfach alles gelingt. Die Münzen sind derart wertvoll, dass sie ihr später dann das College finanzieren.
Jedoch ziehen finstere Schatten auf und Gwendy weiss, dass alles in ihrem Leben mit der Box zu tun hat...
Eine dramatische Geschichte über ein gutes Herz und die Abgründe des Menschen, sowie die Versuchung... die grosse Versuchung und Disziplin...
Spoiler - Gedankenstütze für michGwendys einst beste Freundin Olive nimmt sich das Leben. Sie stürzt sich von der Todesstreppe.
Gwendy gibt sich erst die Schuld daran, da sie sich entzweit hatten. Der Mann im schwarzen Anzug erklärt ihr an dem Tag, an welchen er die Box wieder zurück holt, dass Olive von ihrem Vater missbraucht worden sei und sich darum das Leben genommen habe.
Gwendys Freund Harry Streeter wird in einem erbitterten Kampf von Frankie Stone, der als Kind schon nicht mehr alle Latten am Zaun hatte mit Gwendys Box erschlagen. Gwendy drückt den Knopf ihrer Box und wünscht sich, dass Frankie zur Hölle fährt, was er in der Manier von Drag me to hell dann auch macht.

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Tags: gwendys wunschkasten, stephen king   (2)
 
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