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Die Anarchie der Buchstaben

Kate de Goldi , Ingo Herzke , Gregory O'Brien , Kate de Goldi
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.10.2014
ISBN 9783551560032
Genre: Jugendbuch

Rezension:


A  - Am Anfang war es nur eine kleine Story.
B  - Bis es zu etwas wurde das man verstehen und schätzen lernen musste.
C  - Chaos der Buchstaben, denn irgendwie ist es das, ein reines Chaos und gleichzeitig total logisch, sinnvoll und geordnet. Wenn da nicht unser Sonderling Perry wäre.
D  - Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht ein Abc-Buch über ihre Besuche im Santa Lucia bei ihrer Oma zu gestalten. Und sie erlebt viel Dinge, davon sind die wenigsten normal. Aber was ist schon normal, wenn man solche Eltern hat.
E  - Eltern, die wert auf auftreten, Aussprache und Worte legen, Eltern, die sehr einschüchternde Berufe haben und dazwischen Perry, die gar nicht recht ins Bild passen wollte mit all ihren Besonderheiten. Und trotzdem fügte sie sich in das Buchstaben-Chaos um sie herum perfekt ein.
F  - Für mich ist dieses Buch ein kleiner Schatz, den ich behüten muss, ein kleines Büchlein, dass vielleicht nicht mir einer mega Story aufwarten kann aber dafür mit Charme, Witz und Herzenswärme.
G  - Ganz anders als gewöhnlich, sind schon zwei Worte mit G, und die ganze Zeit war ich aufgeregt, welche Wörter Perry wohl als nächstes aufstöbern würde, ich bin diesen kleinen aber schönen Weg mit ihr gegangen und fand sie durch ihr Wesen super süß, denn sie ist besonders.
H  - Hat das ganze etwas in mir ausgelöst? Das hat es. Ich hatte nämlich eine tolle Unterhaltung, natürlich steckte mehr hinter all dem, denn dieses kleine Mädchen lässt sich in keine Norm pressen und das liest man diesem Buch auch an. Selbst wenn es ihre Eltern versuchen indem sie das Kind beschäftigen um keine Anstrengungen zu haben, ist sie immer noch ein kleiner Sonderling. Aber auf eine, wie ich fand charmante Art und Weise.
I  - Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die kleine Perry ein sehr ehrgeiziges Kind ist, das zwar nicht wie andere und doch genauso ist aber als es um ihr Abc-Buch ging wurde sie zwei Köpfe größer. Ich empfand das alles als unterhaltsam, aber auch sehr einprägend, denn mir hat es vermittelt, dass es völlig okay und gut ist nicht in eine Norm zu passen, sich abzuheben, anders zu sein. Das es für jeden auf der Welt einen Platz gibt.
J  - Jeder der dieses Buch liest wird sicher etwas anderes dabei fühlen, ich konnte zwar Abstand zu der Geschichte halten und war mehr der stille Zuschauer als mittendrin, doch hat mich Perry auch oft an die Hand genommen und mitgerissen. Es war so ein hin und her zwischen am Rand beobachten und mitten drin, wenn ich auch öfter am Rand stand. Es war völlig gut so, denn ich habe das Geschehen versucht zu interpretieren und dann zog es mich doch einfach zu sich. Ich konnte mich also durch den Sog dieser kleinen Geschichte gar nicht wirklich wiedersetzen. Dabei wollte ich es gerne von außen betrachten. ;Mich über die alten Leute amüsieren, die einfach herrlich witzige Dinge gesagt haben, urkomisch beschrieben waren.
K  - Konnte ich aber nicht. Auf der einen Seite ist es natürlich einfach so: witzig. Doch im scharfen Kontrast dazu steht natürlich, dass es sich um alte Menschen handelt, die teilweise nicht mehr ganz bei ihrem alten Verstand sind. Sowas ist natürlich oft sehr traurig, Angst einflößend und nicht komisch. Doch wir sollen dieses Buch nicht lesen um traurig zu werden, da bin ich mir sehr sicher.
L  -  Lieber sollen wir sie tatsächlich zum lächeln finden oder gar zum lachen. Wir sollen das was geschieht nicht auf die Goldwaage lesen, auch wenn zwischen den Zeilen Botschaften schwimmen. Wir sollen uns treiben lassen und das Chaos genießen.
M  - Manchmal habe ich versucht herauszufinden, was die Autorin mir sagen möchte, doch ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es keine große Nachricht hinter all dem geben muss, jedenfalls habe ich sie nicht gefunden und stattdessen selbst interpretiert, dass dieses Buch Spaß machen soll.
N  - Nicht jeder wird das lieben, es ist nämlich ganz und gar sonderbar.
O  - Oma ist meiner Meinung nach ein traurig-witziger Charakter. Einerseits sind die Gespräche, die Perry mit ihr führt zum Brüllen doch auf der anderen Seite regen sie auch zum nachdenken an. Nicht selten musste ich mich zwingen nicht darüber nachzugrübeln ob es okay ist das ganze lustig zu finden.
P  - Perry ist zum liebhaben. Ein Kind, dass ich lieben würde, wenn es vor mir stehen würde. Sie ist schlau, kreativ und sonderbar auf eine ganz normale Weise und ich fand das so gut umgesetzt diese Charakterzüge heraus zu arbeiten. Perry ist als Kind wahnsinnig authentisch gestaltet. Ich fand sie schlagfertig und hartnäckig und es gefiel mir. Sehr. Ich mochte sie und ich mochte, dass sie sich so dahinter geklemmt hat ihr Ding zu machen, ihre Oma zu sehen und all das.
Q  - Quatsch darf nämlich auch mal sein. Ich merke, wenn  ich auf diese Weise schreibe denke ich viel mehr nach, dabei möchte ich euch sagen,. lest dieses Buch freut euch über den Quatsch, der bei einigen Gesprächen heraus kommt und genießt einfach die Leichtigkeit.
R  - Reines Kinderbuch? Fand ich nicht, als Erwachsene hat es mir trotzdem gefallen, vielleicht ist das der Grund wieso ich distanzierter teilweise auf die Story blicken konnte und mehr nachdenken musste, aber dennoch fand ich es sehr schön. Ein Kind würde diese Geschichte sicher ganz ganz anders bewerten und verstehen als ich. Es würde mich total interessieren wie genau.
S  - Stellen im Buch wurden durch Bilder dargestellt, Bilder die Perry wohl gemalt haben soll. Das brachte mich dazu dieses Buch sehr genau zu betrachten, die Worte ebenso wie die Bilder, das machte es total warm und zu einem echten Erlebnis. Ich fühlte mich wie in Perrys Abc, vielleicht war ich es ja auch ?
T  - Tausend Emotionen und dann wieder keine wandern durch mich hindurch. Dieses Buch ist auf jeden Fall eine Empfehlung, denn es kann viel.
U  - Und es kann Leser fesseln , zumindest mich, zum nachdenken bringen, dazu bringen mit dem nachdenken aufzuhören.
V  - Verdammt, ich habe eigentlich alles gesagt, was mir auch durch den Kopf ging und es sind noch Buchstaben übrig. Ob es so auch Perry erging? Tja, vielleicht.
W  - Wenn ihr das wissen wollt müsst ihr ihre Geschichte schon selber lesen, ich kann nicht versprechen, dass ihr etwas bestimmtes davon halten werdet, aber ich kann hoffen, dass es für viele so ein kleiner Schatz ist wie für mich.
X  - Xylofone kamen in der Geschichte zwar nicht vor, dafür aber andere Instrumente, oder eins, das auch zu Perry gehört, weil ihre Eltern es für besser halten ein Kind zu beschäftigen. Meine Meinung dazu würde den Rahmen sprengen aber ich denke, dass dieses Buch abseits von jedem Klischee sein soll.
Y  - Yippie, schlicht und einfach weil ich froh bin dieses Buch gelesen zu haben und euch sagen zu können, dass es mir gefallen hat.
Z  - Zauberei. Eine kleine Zauberei ist dieses Büchlein definitiv, ihr solltet euch selbst überzeugen.







Cover:
Wunderschön. Bei diesem Wort könnte ich es belassen, denn es sagt ja eigentlich genau aus, wie ich es finde, aber ich muss einfach noch dazu sagen, dass es nicht nur von außen einfach unglaublich ist sondern auch die Innengestaltung ist so, so hübsch und warm. Und das macht das Buch so oder so besonders.


Schreibstil:
Als erste fiel mir auch, dass Kate de Goldi sehr anders schreibt. Sie hat da ihre eigene Weise und die liegt nicht in der Norm (Wer hätte es gedacht?) Und es passt. Es ist einfach genau wie die Geschichte selbst. Als ich später erfuhr wie alt Perry ist (lest es und ratet mal) fand ich ihren Stil noch besser, denn sie war dabei unheimlich authentisch und nah, ich habe ihr abgenommen, dass sie die Geschichte aus der Sicht eines Kindes schriebt und konnte dadurch eine Bindung aufbauen.

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Private - Eine von euch

Kate Brian , Karla Hahndorf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.09.2018
ISBN 9783570312100
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Oh du herrliches Klischee. 
Was hatte ich einen Spaß an diesem Buch. Zwar steckt es von oben bis unten mit jedem denkbaren Highschool-Klischee voll aber dennoch war es super erfrischend diese Geschichte zu verfolgen.

Das leichte an der Geschichte hat mir einfach gut gefallen, es waren Teenagerprobleme, die nicht extrem ernst und lebensbedrohlich waren (wobei es eine kleine Ausnahme gibt, auf die ich im nächsten Band gespannt bin) aber ansonsten war es relativ leichte Lektüre. Es gab Glamour, Intrigen, Zickereien und Liebe. Es erinnerte etwas an ''Girls Club'' nur auf einem ''Internat'', was ich immer besonders mag. Ich finde es super cool diesen gesamten Alltag an einem Internat zu lesen und dabei zu sein.

Die Billing Girls waren ätzend und anstrengend, hochnäsig und arrogant und genau das was man von so einer Mädchenclique erwartet, kennt und mag. 
Die Probleme, die sie machen, haben und versuchen los zu werden machen Spaß, denn eigentlich müsste es viele davon nicht geben und trotzdem wird ein riesen Spektakel darum veranstaltet, und das war unglaublich unterhaltsam.

Geeignet ist es meiner Einschätzung nach eher für Mädchen von 12-15 aber auch als 10 Jahre weiter kann man seinen Spaß damit haben, wenn man es einfach das sein lässt, was es ist und nicht mehr daraus zu machen versucht. Denn Fakt ist, dass es unterhalten und Teenager an eine Geschichte fesseln soll, eine gewisse Spannung soll erzeugt werden ebenso, wie die kleinen oder etwas größeren Dramen hervor gehoben werden, die man eben als Teenager erlebt und als solches ist es fabelhaft.

Wer anspruchsvolle Lektüre sucht, der sollte hier nicht zu greifen, was ich absolut nicht negativ meine. Wer aber Freude an Jugendbüchern hat, mit Protagonisten, die sich ihres Alters entsprechend benehmen, die Wege suchen und finden mit ihrem Alltag in der Schule, sich selbst, Jungs und fiesen Zicken klar zu kommen, dann seid ihr goldrichtig.








Schreibstil:
Ein locker, leichter und witziger moderner Stil, wie ich finde. Absolut schön und passend für ein Jugendbuch.




Cover:
Als ich es das erste Mal gesehen habe wusste ich direkt, was für eine Art Geschichte da hinter steckt und das gefällt mir. Es vermittelt genau das, was ich in meiner Rezension geschildert habe, wenn man Fantasie hat etwas länger über ein Cover nachzudenken. Ich mag es!

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Geständnisse

Kanae Minato , Sabine Lohmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.03.2017
ISBN 9783570102909
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meinung:

Wo Genie und Wahnsinn sich die Hände reichen.
Diese Rezension muss mit diesem Satz beginnen, denn ich habe mich jede Sekunde die ich mit diesem Buch zugebracht habe gefragt, ob das Buch wahnsinnig ist, oder genial. Ob ich wahnsinnig bin, weil ich nicht aufhören konnte eine so grausame, bösartige Geschichte zu lesen, die mich gleichzeitig so fasziniert hat, dass es nur wenige Stunden waren, die es brauchte um es zu beenden.
Wo hört das Genie auf und wo beginnt der Wahnsinn?
Alles was ich glaubte darüber zu wissen wurde einfach so weggefegt, denn hier werden alle Grenzen ausradiert, neu gezogen um dann wieder und wieder ausgelöscht zu werden. Hier ist nichts wie es scheint, niemand wie er vorgibt.
Und das ist nur die kleinste Wahrheit über dieses Buch.

Zum Anfang.
Ich wurde also mitten rein katapultiert, in eine Erzählung, die meistens eine blieb. 
Zuerst begegnet man der Lehrerin Moriguchi, die gerade beginnt ihrer Klasse alles zu erzählen. Eine Seite der Geschichte.
Die Perspektive habe ich so noch nie erlebt und dennoch hatte ich keinerlei Schwierigkeiten in diese Geschichte hinein zu finden. Nein. Ich war sogar so sehr drin, dass ich mich erschreckte sobald irgendein Geräusch mich störte.
Man beginnt jedenfalls Schlüsse zu ziehen, einen Fall zu rekonstruieren, sich mehr Gedanken zu machen. Doch das wird alles schnell wieder zunichte gemacht, denn am Ende von Moriguchis Vortrag ist alles anders. 

Und dann bin ich gefallen. Von Seite zu Seite getorkelt um mehr zu wissen, um die Teilchen zusammen zu setzen, die nach und nach so perfekt zu passen schienen, dass man es nur als  genial bezeichnen kann obwohl die ganze Story eigentlich völlig an den Haaren herbei gezogen klingt. Aber man wird das Gefühl, dass es sich vielleicht irgendwo so genau abspielt nicht los. Es nagte an mir. Auch wenn ich mir sicher war, dass diese enorm große, perfide Verkettung so niemals würde passieren können musste ich letztlich so abwegig es mir auch erscheint dem Ganzen eine Portion Realität beimessen. 
Aus folgendem schlichten Grund:  Wahnsinn.
Dieser ist so real wie alles andere auf der Welt. Es gibt ihn in Ausführungen, die mir sicher den Boden unter allem wegreißen würden an was ich glaube. Das war auch einer der Hauptgrunde, weswegen mir dieses Buch Schauder um Schauder über den Rücken gejagt hat, mich verstört hat und mir eine unsagbare Angst eingejagt hat.

So Irrwitzig es auch klingt wenn ihr versucht es realistisch zurück zu verfolgen mag zwar einiges überzogen klingen im Wahn aber vielleicht so passieren. Vielleicht hat das eine das andere zur Folge. Vielleicht gibt es diese Verkettungen, bei dem jeder mit jedem verbunden ist und es erst aufhört wenn all die schrecklichen Dinge passiert sind, die passieren sollten. 
Ihr merkt vielleicht, dass meine Gedanken ziemlich dunkel sind und sie wurden tatsächlich immer dunkler.

Die Atmosphäre hat nichts mit gut, schön oder hell zu tun. Nicht einmal entfernt. Auch würde ich nicht sagen, dass es mich unterhalten hat.
Es hat mich an sich gerissen ohne mein Zutun.

Es ist keine liebevolle Geschichte mit Detailverliebtheit, keine Story bei der man denkt, dass alles schon seinen richtigen Weg geht. Es ist alles und es ist nichts und so viel dazwischen. Es hat mich beeindruckt und angewidert gleichermaßen. 
Und es war hart. Richtig hart.
Die Gefühllosigkeit, die es rüber bringt habe ich in der Form noch nie erlebt. Alles was passiert ist ein grässliches Spiel, auf Gemeinheiten folgt Tod und das ist nicht das schlimmste.

Es frisst einfach alles von dir.
Es erreicht die Substanz mühelos. Es ging mir an die Substanz, unter die Substanz, es zerfraß sie einfach so.
Und ich schwöre es wird nachklingen.

Ja dieses Buch ist böse. Niemand ist normal. Alle haben irgendwelche schwerwiegenden psychischen Probleme und eins ergibt das nächste, ergibt das nächste, das nächste...







Schreibstil:
Auch dem klinischen Schreibstil von Kanae Minato ist es geschuldet, dass diese Geschichte so bei mir angekommen ist, wie sie angekommen ist. Und ich bin sicher, dass sie ihre Wirkung nicht verfehlt hat. Diese Geschichte soll nicht begeistern sondern verstören und ich finde, dass Kanae die verstörenden Worte findet mehr als andere, die gestörtesten Charaktere erschafft und die abgedrehteste, böseste Geschichte unter der Sonne geschrieben hat. Zu welchem Zweck wusste ich selbst danach nicht, aber es ist ein unheimliches Talent über das diese Schriftstellerin verfügt und sie weiß es einzusetzen.




Cover:
Es ist schlicht aber aussagekräftig. Zusammen mit dem Klappentext muss man es wohl haben.


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Pictures 1: Was bleibt, sind Schatten

Jules Melony
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783958693005
Genre: Romane

Rezension:

Meinung:

Der Moment wenn einem immer noch die Worte fehlen. Und das tun sie. Gestern habe ich das Buch beendet und noch immer weiß ich nicht, was ich sagen will. Nicht, weil es nichts zu sagen gibt, sondern weil es zu viel zu sagen gibt.

Fangen wir mit dem Einstieg an, der noch relativ ruhig ist aber dennoch spannend, man lernt Skye und Maya kennen und fühlt sich direkt unter Freunden. Die beiden sind wahnsinnig sympathisch. Und schnell trifft man auch die ''mysteriösen beiden Typen, die auch noch unverschämt gut aussehen''. So weit so gut. Einstieg gelungen.

Aber immer wieder gibt es dann diese kleinen Momente, in denen Skye erzählt, 
die sie den Leser wissen lässt. Es ist als ob es meine eignen Momente sind, festgehalten durch hunderte von Polaroid Bildern. 
Es fühlt sich an als würde Moment an Moment gereiht und somit eine Geschichte erzählt, die zu dem einem perfekten unperfekten Moment zusammen läuft.
Wenn ich all die kleinen Momentaufnahmen im Kopf abspiele muss ich lächeln, weil es einfach so herrlich ist. Die Tollpatschigkeit von Skye macht das ganze so wunderbar unperfekt und das meine ich komplett positiv.

Skye ist eine Protagonistin, die sowohl stark als auch zart ist. Sie ist lustig, klug, liebenswürdig, taff und sanft und ich finde sie ist eine Frau wie aus dem Leben gegriffen nur süßer. Würde ich ihr begegnen würde ich unbedingt ihre Freundin sein wollen, was vielleicht schwierig werden könnte, weil ich Nate sicher auch anschmachten würde. 
Nate, den ich so toll gefunden habe, und gleichzeitig ein bisschen verflucht habe, lest das Buch dann wisst ihr warum.

Das ist mehr Liebeserklärung als Rezension, ich sage das oft, aber hier ist es einfach so zart, dass das Wort ''Liebeserklärung'' durchaus angebracht ist, genau wie Frühling. Die Geschichte macht mein Gemüt leichter, meine Laune besser und mein Wohlbefinden war die ganze Zeit super.

Es gab Höhenflüge und ich bin auch gefallen aber in Maßen in denen ich mich gut gefühlt haben es hat sich richtig angefühlt, dass diese Geschichte so passiert ist, wie sie passiert ist.
Der Drang zu erfahren was hinter all dem steckt hat mich dieses Buch so schnell lesen lassen und dennoch habe ich es in vollen Zügen genossen.

Das es hierbei um ein Debüt geht ist beinahe unglaublich. 





Es ist bei mir einfach Liebe. Ich habe mich in die Geschichte mit ihren liebenswerten Charakteren verliebt, sie sind ein Teil von mir geworden und werden es bleiben. Und diese Erinnerung an diese wunderschöne, besondere Geschichte wird nicht einfach so verblassen. Das würde auch gar nicht gehen, es hat ich so eingenommen, dass es einfach für immer bei mir sein wird. 
Ich habe mein Herz verloren.
Und ich hatte Schnappatmung, Tränende Augen und letztlich musste ich weinen.
Es war nicht dieses: ''Es-ist-so-traurig-Weinen'' sondern eins, dass sich leise angeschlichen hat, sich durch die Erinnerungen und Momente gezogen hat und mich dann am Ende mit solch einer Wucht und gleichzeitig Erleichterung getroffen hat, dass ich froh war, dass endlich die Tränen fließen konnten.




Cover:
Gott. Es ist ja wunderschön. Wirklich, die Farben, das Paar und das es so abgestimmt ist auf die Geschichte, aber dann habe ich das Innere des Buches gesehen. Wie wunderschön kann ein Buch eigentlich sein bis es weh tut?





Schreibstil:
Jules schreibt wie eine sanfte Briese an einem sonnigen Frühlingstag. [Das ist selbst für mich sehr poetisch]. Aber so ist es. Sie hat eine Sanftheit und schreibt so unverdorben obwohl es auch harte Seiten in ihrer Geschichte gibt. Ihr Stil ist ganz besonders und zaubert sofort ein Lächeln auf die Lippen. Sie kann mit Worten umgehen und vor allem hat sie mein Herz damit berührt.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Wee City Love: Books’n’Scones (Wee-City-Love-Reihe 1)

Julia Zieschang
E-Buch Text
Erschienen bei null, 03.07.2018
ISBN B07DFH36WL
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meinung:


Als ich anfing ''Books 'n' Scones'' zu lesen habe ich noch gedacht ich würde eine niedliche Liebesgeschichte bekommen. Dem war eigentlich auch so, es war eine Liebesgeschichte, die gleichermaßen süß und aufregend war und die mich völlig in ihren Bann schlagen konnte. Was nichts zuletzt am Books 'n' Scones lag. Denn dieser Laden hat unglaublich viel Charme, der auch zwischen den Zeilen schlummert und den Leser verzaubert.

Es fing an und es gab Klischees. Soweit so gut dachte ich, aber es kam anders. Jedes mal wenn etwas auftauchte, was an ein Klischee erinnerte und dem nahe kam, kam es ganz anders als erwartet und das Klischee bestätigte sich nicht. Das Buch ist eine wandelnde Überraschung gewesen, aber eine sehr angenehme, denn ich habe es unglaublich gerne gelesen. Es ist ein Buch zwischen dessen Seiten man sich unglaublich geborgen und wohl fühlt und trotzdem kommen andere wichtige Punkte nicht zu kurz.

So gab es Spannung, die ich in einem Liebesroman manchmal vermisse, denn es war für mich gar nicht so sehr vorhersehbar, wie die Protagonistin sich entscheidet, was sie tun würde. Emily ist eine starke Frau, die weiß was sie will und auch wenn es Rückschläge gibt ist es nicht so, dass sie einfach klein bei gibt das mochte ich sehr an ihr und konnte somit total mitfühlen. Das sie sich ziemlich schnell in Finlay verliebt war für mich zwar etwas Instalove, aber das soll es geben und wer kennt es nicht direkt von jemandem zu schwärmen, ob mehr daraus wird oder nicht ist da ja erstmal egal. Trotz dessen es sehr schnell ging hat Julia es realistisch dargestellt und so, dass ich als Leser es verstehen und mitfiebern konnte.

Finlay, Finn ist ein wirklich extrem interessanter Charakter, einerseits ist er ein lässiger Typ mit Lederjacke aber er hat auch andere Seiten und es gibt an ihm eine geheimnisvolle Seite, die umschwebt ihn die ganze Zeit und mit dem was dabei heraus kommt hätte ich niemals gerechnet. Es ist überhaupt das aller erste mal, dass ich dieses Thema überhaupt in einem Roman gefunden habe. Ich war unglaublich überrascht und musste seither sehr viel darüber nachdenken, denn vorher hab ich mir wirklich nie darüber den Kopf zerbrochen, wie sich dieses Thema auswirken könnte oder wie ''Betroffene'' sich fühlen und behandelt werden. Nein Finn ist nicht krank. Ich muss darüber reden, kann aber nicht allzu viel sagen - wenn ihr wissen wollt, um was für einen Brei ich hier herum spreche müsst ihr das Buch einfach selbst lesen.

Ich habe es als sehr atmosphärisch, gefühlvoll und gemütlich empfunden, habe zwischen den Seiten Freunde gefunden und mich mit verliebt und gelebt. Es war so, so romantisch ohne zu kitschig zu sein und Julia hat eine perfekte Mitte gefunden um den Leser zwar strahlen zu lassen aber nicht zu langweilen und hat genügend Dramatik mit eingebracht um es abwechslungsreich zu halten.  Mein größter Traum nach dem Lesen - definitiv einmal im Books 'n' Scones sitzen. Ich finde das so umzusetzen, dass im Kopf den Lesers ein Bild entsteht ist gar nicht so einfach aber Julia hat diese Idee für mich zum Leben erweckt und ich habe es so sehr genossen in diesem Café zu sitzen und Emily und Finns Geschichte zu lesen.


Es wird noch ein sehr wichtiges Thema in diesem Roman präsent und ich möchte kurz sagen, dass ich immer noch der Meinung bin, dass damit viel zu larifari umgegangen wird und die Täter, denn das sind sie, viel zu wenig bis gar nicht bestraft werden obwohl es etwas ist, was das Opfer sehr einschränkt und verängstigen kann. Hier wurde ein anderer Weg der Strafe für den Täter gewählt und es war okay und passte zur Geschichte ich bin froh, dass Julia es beim Namen genannt hat und es somit greifbar gemacht hat. 
Alles in allem ist ''Wee City Love - Books 'n' Scones'' ein absolutes Buch zum wohlfühlen, schwärmen und sich verlieben. Ich habe es unfassbar genossen, habe gefühlt und geliebt und die Atmosphäre in mich aufgesogen. Und als es vorbei war, war es viel zu kurz es war so ein Seufzer, der immer dann heraus will, wenn man noch ewig hätte weiter lesen können und das hätte ich am liebsten. Emily war so, so toll und Finn so besonders und die Personen im Hintergrund, waren sehr lebendig und konnten mich ebenso überzeugen und öfter auch mal zum schmunzeln und schwärmen bringen. Aber lest selbst ! Große Liebe für dieses Buch.




Schreibstil:
Hach. Ich wusste vorher schon, wie Julia schreibt aber das hier ist ganz anders. Ruhiger und entspannter als die Phönixsaga aber das bedeutet nicht schlechter sondern nur, dass sie in meinen Augen verschiedene Geschichten schreiben kann und trotzdem begeistert. Hier hat sie mit ihren lockeren aber schönen Worten eine Atmosphäre zum wohlfühlen und verlieben geschaffen.




Cover:
Das Cover gefällt mir echt gut, ich mag Pink, ich mag die Schriftart total gerne und finde das ganze Design einfach super romantisch.

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129 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Bis wir eins sind

Jodi Ellen Malpas , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783956498237
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meinung:

Ich hatte mich wirklich total auf dieses Buch gefreut, denn es klang einfach richtig gut.
Und am Anfang dachte ich, dass es einfach ein wandelndes Klischee ist, was teilweise auch stimmt,. allerdings mit entscheidenden Unterschieden.
Ja es gibt extrem viele Klischees und man denkt, dass man ganz genau weiß was man von dieser Geschichte zu halten hat, schließlich geht sowas im echten Leben seltenst gut aus. Doch die Autorin konnte mit einer richtig guten Story überzeugen.

Wenn man sich einfach etwas treiben lässt, die Geschichte auf sich zu rollen lässt, dann befindet man sich schnell in einem Strudel aus Gefühlen, Angst, Klischees und tiefer Verbundenheit. Und das war nicht nur oft zum dahin schmelzen sondern auch wirklich nervenaufreibend, weil man immer warten musste, dass der große Knall kommt. Die Spannung war stellenweise kaum zum aushalten. Und als der Knall kam habe ich es gar nicht kommen sehen.

Die beiden Charaktere Jack und Annie fand ich eigentlich richtig toll. Aber es gab Momente, in denen ich mir Gedanken gemacht habe und es mir alles sehr erzwungen vorkam, blendet man das aus bekommt man aber Charaktere, die gut miteinander harmonieren. Auch wenn alles recht schnell geht so war es einfach die beiden zu mögen und auch zu verstehen, sowie mit ihnen zu fühlen.

Die Freunde von Annie haben mich tatsächlich richtig zur Weißglut getrieben und ich fand sie extrem überzogen in einigen Szenen aber ich habe mich auf Jack und Annie konzentriert und die Nebenfiguren weitestgehend ausgeblendet auch wenn sie ihren Platz und Sinn in der Geschichte hatten, den sie auch erfüllten.

Das Ende hingegen hat mich wirklich kalt erwischt. Zwar kann man sich langsam alles zusammen reimen, dass es aber so kommt war einfach ein Schlag ins Gesicht.

Jedoch werdet ihr über etwas sehr wichtiges stolpern, was oft in der Welt vorkommt worüber aber weitestgehend geschwiegen wird. Ich fand es einerseits genial, dass es thematisiert wurde andererseits hätte ich mir da noch mehr zu gewünscht, mehr Aufklärung. Und trotzdem wirkte es nicht schnell abgehandelt, es wurde lediglich nicht extrem in den Vordergrund gehoben und über alles andere gestellt.
Das klingt alles sehr mysteriös, was daran liegt, dass ich nicht verraten kann worum es genau geht, weil ich sonst zu viel vorweg nehmen würde. 

Wenn ihr also ein solides Buch mit spannender Geschichte, einem seltenen wichtigen Thema und nachvollziehbaren Protagonisten lesen möchtet dann solltet ihr es euch mal ansehen. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz und ich fand diese Szenen auch ansprechend geschrieben.




Schreibstil:
Der Stil an sich hat mir richtig gut gefallen. Ich bin durch die Seiten geflogen, habe lockere Sprache gelesen und trotzdem sprach Dramatik und Ernst aus den Zeilen, es war eine tolle Mischung.


Cover:
Viel lässt sich da gar nicht sagen. Es ist wahnsinnig schlicht, was ich mag und immer besser finde als zu überladen. Dieses hier ist einfach Lila mit Akzenten und echt hübsch anzuschauen.

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Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten (Buch 4)

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.11.2017
ISBN 9783551316165
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Ich möchte euch nicht spoilern. 
Aus Nachtblüte wisst ihr wer Yannis ist und um diesen besagten Yannis Tagwind geht es hier. Er muss sich einigen Stellen vor allem sich selbst und dem was er wirklich Will, was ihn wirklich glücklich macht. Und dann gibt es da noch die wunderschöne Jahreszeit Sommer...Sol ..




Meinung:
Auf ''Tagwind'' war ich am meisten gespannt. Tagwind hat ja eine kleine Besonderheit den anderen gegenüber, die zwar vollkommen normal ist mich aber noch mehr fasziniert hat, weil ich in dem Bereich noch nichts gelesen hatte. Sie hat das so, so gut und behutsam gemacht.

Tagwind ist für mich der beste Teil der Reihe. Obwohl die Wahl sehr schwer fiel und ich im Grund nicht darüber nachgedacht habe eine zu treffen. Es ist einfach passiert. Es hat noch mehr wichtige Botschaften, die gehört werden müssen, sie sie so wunderschön umgesetzt hat. Ich glaube eine so schöne Liebe ist mir noch nie begegnet. 

Natürlich gibt es Schwierigkeiten, durch die Yannis und Sol durch müssen.
Es ist nicht alles hell und freundlich, es ist so wie im realen Leben, man trifft auf Unverständnis, Hass und Ekel leider auch, obwohl es im echten Leben vielleicht noch schlimmer zu geht finde ich hat Jennifer eine so realitätsnahe Situation erschaffen und sie unglaublich gelöst. 

All das hat mich so, so viele Tränen gekostet. Ich habe so mit ihnen mit gelitten. Und gleichzeitig wurde mir so viel geschenkt, so viel Liebe und Verständnis an anderen Ecken, Familienzusammenhalt, der nicht wunderbarer hätte sein können.

Mein sehnlichster Wunsch war zu den Tagwinds zu gehören, ein Teil ihrer wunderbaren, großen, liebevollen Familie sein zu können. Sie waren fantastisch. Es wurde sich auf all das sehr konzentriert, auf die Konflikte, die durch solch eine Situation entstehen, auf die Ängste von Yannis und Sol, auf die äußeren Einflüsse, bis es ein Gesamtwerk ergeben hat, dass mich wieder und wieder zum weinen gebracht hat, mich kurz danach auflachen lassen hat vor Erleichterung oder Freude.

Yannis ist der tollste Charakter, den ich jemals, jemals in einem Buch kennen lernen durfte. Er war nie egoistisch, er hat so viel getan für seine Familie und Mitmenschen ohne sich auch nur zu beschweren und er hat noch viele weitere tolle Charakterzüge an denen ich mich nicht satt lesen könnte.

Muss ich erwähnen wie Sol ist? Reicht es zu sagen, dass er hinreißend ist?

Die Geschichte ist einfach zum schmelzen süß, zum Zahnschmerzen kriegen. Und sie sagt eine so große Menge wichtiger Dinge aus.



Schreibstil:
Ich würde mich wiederholen, wenn ich sage, dass Jennifer eine Meisterin ist oder?

Cover:
Ist es nicht ein Traum? Ich liebe alle Cover der Reihe.

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229 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten (Buch 3)

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551316172
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:
Warum habe ich nicht schon viel früher Nachtblüte gelesen?
Diese Frage habe ich mir einige Male während des Lesens, oder eher in den Lesepausen gestellt, denn ich konnte nicht mitten in der Geschichte an etwas anderes denken. Ich war vom ersten Wort an wieder Zuhause, wieder Teil der wunderbaren Geschichte der Jahreszeiten.

Es dreht sich immer noch um die Jahreszeitengötter und wir treffen sie auch wieder, aber inwieweit müsst ihr selbst heraus finden, es wird emotional.
Das war es davor auch schon, sehr sogar. Jetzt mit einiger Zeit Abstand zwischen den ersten beiden Teilen und den letzten beiden muss ich sagen, dass Nachtblüte mir inhaltlich trotzdem genauso gefallen hat wie die Vorgänger, dieses Mal musste ich weniger wie ein Baby weinen, dafür mehr seufzen.
Was habe ich bittersüß gelitten und geliebt.

Sie sind alle einfach großartig und ich habe Ilea so wie auch Aviv und Sol wahnsinnig in mein Herz geschlossen. Ich habe sie nie als anstrengend, nervig oder negativ empfunden. Es gibt auch rein gar nichts, was ich bemängeln möchte oder kann, denn für mich ist dieses Buch genau wie die ganze Reihe ein Highlight, ein Lebenshighlight.


Es sind keine 300 Seiten und trotzdem steckt alles in ihnen, was eine großartige Geschichte braucht.
Vor allem aber finde ich die Werte, die Jennifer's Figuren dem Leser unweigerlich vermitteln ganz ganz toll, mehr noch, denn es geht alles so liebevoll und echt zu. So kenne ich es aus Fantasy eher nicht und ich bin verblüfft, dass eine Fantasy-Geschichte, die noch dazu auf so wenig Seiten stattfindet so eine enorme Aussagekraft haben kann. Hat sie nämlich.

Freundschaft. Familie. Liebe.
Und mehr. Viel mehr. 

Diese Geschichte ist eine, bei der ich mehr sehe, immer wieder, immer wenn man denkt, es kann doch nicht so gut sein, dann kommt noch mehr, dann kommt noch eine großartige Szene, eine wunderschöne oder authentische und ich war wieder hin und weg. Immer weiter.

Lobeshymnen? Kann ich. Und ich schreibe sie wahnsinnig gerne, wenn ich ein Buch liebe. Das hier zähle ich dazu. Der Autorin ist in meinen Augen etwas absolut gewaltiges mit dieser Reihe, diesem Band der Reihe gelungen.

Ich möchte zum Inhalt wieder einmal nicht so sehr viel sagen, weil ich denke, dass wenn ihr bis hier her die Bücher gelesen habt (ich bin ja relativ spät dran), dann werdet ihr auch noch Tagwind lesen.
Deswegen sage ich euch nur, dass es mich emotional völlig mitgenommen hat und mich die Geschichte einfach fasziniert und glücklich gemacht hat.

Schreibstil:
Jennifer Wolf ist für mich ein Genie. 
Sie braucht weniger Worte als viele und kann dennoch komplett überzeugen und so viel rüber bringen. Sie zaubert mit Worten und hat ein unglaubliches Talent dafür.

Cover:
Sie ist so schön. Es ist so schön. Es hätte so dringend ein Hardcover verdient, weil es so hübsch ist.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Moxie. Zeit, zurückzuschlagen

Jennifer Mathieu , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 31.08.2018
ISBN 9783038800163
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Moxie ist das Gegenteil von allen Klischees. Moxie ist füreinander aufstehen. Sich gerade machen für sich selbst., für andere und sich zu behaupten, selbst wenn alles dagegen spricht.

Dieses Buch habe ich als unglaublich stark empfunden und es gehört für mich zu einem der wichtigsten Büchern, die ich dieses Jahr lesen durfte.

Nicht nur, dass die Geschichte als solche wahnsinnig Spaß macht, nein, sie versetzt einen in so eine kribbelnde Hochstimmung, weil man weiß hier passiert etwas ganz Großes und das Mädchen diese großen Dinge bewegen fand ich wirklich toll. Das klassische Rollenbild, dass hier in Form eines bestimmten Satzes wieder und wieder Thema wird wurde einfach aus den Angeln gehoben. Denn nur weil die Sportler der Meinung sind sie hätten mehr wert als Mädchen, weil sie Sportler sind und weil sie nicht zu vergessen männlich sind heißt das noch lange nicht, dass sich alle Mädchen das gefallen lassen und irgendwann reicht es auch Vivian. Aber anstatt mit Beleidigungen und gemeinen Aktionen um die Ecke zu kommen macht sie etwas viel wichtigeres. Sie zeigt Rückrat indem sie nicht nur für sich sondern für alle Mädchen die ungerecht behandelt werden eintritt.
Und das fand ich so besonders, so mutig und stark.
Dieses Buch hat so viel zu geben.

Die Personen im Buch sind total authentisch, ich konnte mich nicht nur richtig gut in sie hinein versetzen sondern auch ihre Zweifel und Ängste nachempfinden und ich habe gespürt, wie sie jeder für sich immer stärker wurden bis sie den Mut hatten sich als Ganzes zusammen zu fügen. Das so mitzuerleben war ganz großes Kino.

Es gab sogar recht weit am Ende eine Stelle, die mich extrem zum weinen gebracht hat. Es war ein wirklich wichtiger Moment und so bewegend. Es war diese Szene, die so viel ausgesagt hat obwohl das ganze Buch sehr viel aussagt und sich nicht mit unwichtigen Dingen aufhält war es dieser wache starke Moment, der mich am meisten bewegt hat.

Der ein oder andere mag bei dem Wort Feminismus zurück schrecken und Bilder von aggressiven Frauen im Kopf haben, die sich mehr für ihr Recht prügeln als wirklich stärke zu zeigen. Doch so ist es nicht. Feminismus muss kein Extrem sein, es kann einfach sein, ein Moment, ein geschriebenes Wort, ein Stern... 
Es kann einfach sein, dass man für ein anderes Mädchen aufsteht, das nicht den Mut hat. Es bedeutet Courage, für andere Mädchen, Mut zu sagen, dass man nicht minderwertig ist. Es sind kleine und große Momente, die alles ändern können und hier können wir alles davon durchlaufen.

Vivian ist kein lautes Mädchen, kein Mädchen, welches frech und vorlaut ist. Sie ist ein ganz normales Mädchen mit ganz normalen Wünschen und dazu gehört auch sich zu entfalten ohne darin eingeschränkt zu sein. Zur Schule zu gehen, wie ein ganz normales Mädchen, Freunde zu haben, Spaß zu haben. Und dafür erhebt sie sich und für noch so vieles mehr. 



Aber es gibt natürlich nicht nur das sondern auch andere Szenen die total Spaß machen, die einen zum nachdenken bringen, zum lächeln, zum lachen und es gibt natürlich auch diesen Jungen. Aber es ist nicht dauerhaft präsent, nicht das worum es sich dreht und das hat mir besonders gut gefallen. Natürlich verliebt sich ein junges Mädchen aber sie lässt dafür nicht all ihre Pläne stehen und liegen.
Dieses Buch bringt keine leise Erkenntnis, es ist laut, es brüllt seine Botschaft hinaus. Und das ist verdammt gut so, denn diese Botschaft ist wichtig. Sehr.




Schreibstil:
 Dieser grandiose Schreibstil hat mit dazu beigetragen, dass die Botschaft bei mir ankam, denn die Autorin schreibt sehr eindringlich aber auf eine humorvolle, schöne Weise. Ihr Schreiben ist laut und wichtig und beinahe jeder Satz ist denkwürdig.


Cover:
Das ich das Cover toll finde ist glaube ich sowieso klar, denn ich habe mir die Mühe gemacht es komplett nachzustellen. Ich finde es einzigartig, schön und es drückt die Botschaft aus.

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124 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

Jennifer E. Smith
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959671682
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Das die Erwartungen hoch waren gebe ich zu und dafür hat es mir gut gefallen. Im Grunde ist es eine sehr leichte, sanfte Geschichte, die man zwischendurch gut lesen kann.
Wenn man aber die großen Gefühle sucht, die ich mir erhofft hatte, dann wird man sie eventuell lange suchen müssen. Mir gelang es leider nicht sehr gut sie zu finden.
Hin und wieder kam durch, was die Protagonisten fühlten, dabei fühlten die die ganze Zeit irgendetwas, das bleib mir jedoch meistens verborgen.

Die Idee ist einfach großartig, die Entscheidungen die das Leben einem aufgibt, die getroffen werden müssen sind real und oft steht man vor eben solchen. Das liefert Stoff für echte Dramen oder eben auch nicht. Es gibt große Emotionen die mir leider oft gefehlt haben.

Die Protagonisten Clare und Aiden waren süß aber nicht ganz greifbar für mich, ich habe sie nicht komplett in mein Herz schließen können und konnte ihre Entscheidungen teilweise nicht nachvollziehen, weswegen es das ganze für mich sehr erschwert hat.

Das Potential war auf jeden Fall da und die Ansätze waren auch da um mich abzuholen hat es aber nicht gereicht.

Dennoch ist sie auf ihre Weise lesenswert, denn man sucht oft im Leben nach der Lektüre, die kurzweilig ist, einen nicht so tief trifft und einen einfach nur auf leichte weise berührt, ohne das man es Wochen später noch merkt. Es ist kein schweres Buch.
Man erfährt einiges über das Abschied nehmen, viele Abschiede, die genommen werden müssen, die mal leichter sind mal schwieriger mal beinahe unerträglich.
Das es darum geht kam auch wirklich von Anfang an gut zu Geltung.

Mein Problem war mehr, dass ich mich mit den Entscheidungen, die insbesondere Clare getroffen hat so absolut nicht identifizieren konnte, das ich genau das Gegenteil getan hätte und sie deswegen oft packen wollte um ihr zu sagen: ''Tu es verdammt noch mal nicht''. Was natürlich leichter gesagt als getan ist vor allem, weil es in diesem Punkt kein richtig oder falsch gibt. Das finde ich, lehrt das Buch. Und das ist es auch, weswegen ich es okay fand. Es hatte eine Botschaft, die wichtig war auch wenn ich mit ihr und der Lösung nicht einverstanden war.

Es ist eine Geschichte, die mich in einem Zwiespalt zurück lässt, weil ich sie am liebsten geliebt und nicht nur süß gefunden hätte. Weil ich es verstehen wollte aber nicht konnte.



Schreibstil:

Jennifer E. Smith hat eigentlich einen sehr schönen Schreibstil, leicht und locker gespickt mit wunderhübschen Worten, kratzt damit aber leider an der Oberfläche ohne wirklich tief zu gehen.

Cover: Das Cover ist wunderschön. Ich meine absolut fantastisch. Auf irgendeine Art ist es total besonders und dennoch sehr schlicht und einfach. Es hat mich sofort angesprochen und ich bin immer noch verliebt in es.

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412 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 92 Rezensionen

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Bitterfrost

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492703833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

  Meinung:
Schon die erste Mythos Academy Reihe war für mich damals ein absolutes Highlight. Aber diese neue Reihe verbunden mit der alten ist noch viel besser.



Rory ist ein richtig toller Charakter, eine wahnsinnig süße und liebenswürdige Person - aber sie ist nicht der klassische" everybodys-darling" sondern sie wird einem sympatisch durch ihre unverwechselbare Art. Sie ist schnippisch, witzig und steht oft sogar in schwierigen Situationen für sich selbst ein. Aber es gibt auch eine andere weichere Seite von ihr (sie ist keinesfalls eine kalte oder hätte person), die verletzlich und unsicher ist. Das alles zusammen macht sie zu jemandem, dem man sich einfach verbunden fühlen muss.



Die Geschichte beginnt ähnlich wie sie auch für Gwen begonnen hat, aber dann  word es was ganz eigenes. Schließlich ist die Gefahr ich eine ganz andere.
Die Schnitter sind völlig außer Kontrolle... Und da fängt auch wieder etwas großartiges eigenes an, denn es wird etwas erzählt, was sich in dieser Welt so auch hätte zutragen können, es maxht Sinn und verknüpft auch nahtlos mit anderen randgeschehnissen aus der Reihe davor. Nur das eine Gefahr ausgeschaltet ist dafür aber von einer anderen abgelöst wird. Das fand ich sehr cool.



Mir gefallen Bücher die in Akademien/highschools u.ä spielen sowieso schon immer sehr gut. Ich finde das Setting und die Möglichkeiten beinahe grenzenlos und wunderbar. Hier ist es aber einfach besonders magisch. Die nordischen Götter, die Mythos Academy, bösartigen Wesen und auch die Gegenspieler sind mysteriös und interessant und man saugt einfach jedes Detail in sich auf, macht sich Gedanken und wird überrascht. 
Das macht einfach ungeheuer viel Spaß, so ein Buch zu lesen, was einfach alles und noch mehr hat. 



Jennifer Estep hat ein riesiges Talent. Ich mag ihren Ideenreichtum und die habe aus jeder kleinen Situation eine bedeutungsvolle zu schaffen. Ich mag die Kleinigkeiten, die unwichtig erscheinen man aber spürt, dass mehr dahinter steckt. Nichts passiert willkürlich und alles scheint an seinem Fleck zu sein. Ich kann so einfach perfekt in die Geschichte eintauchen. Ich bib mittendrin und wurde hier erst wieder frei gegeben als die Geschichte zu Ende war (vorläufig).



Normalerweise bin ich größer Fan von Liebesgeschichten, aber hier ist es einfach so, dass liebe zwar vor kommt sich aber nicht in den Vordergrund spielt, wo sie nicht hinpassen würde. Es muss hier nicht vor Romantik triefen. Das braucht die Geschichte nicht und das ist auch nicht der Stil den ich von der Autorin kenne, sie macht alles in dem Maß, in dem es für Begeisterung sorgt.



Und ich bin jetzt schon so gespannt, wie es mit Rory und den anderen weiter gehen wird. Was die Geschichte noch so für mich bereit hält und wohin sie mich letztlich führen wird.



Schreibstil:
Für mich ist Jennifer Estep eine DER Autorinnen überhaupt. Jedes Buch das ich bisher von ihr gelesen habe war großartig und das liegt daran wie sie schreibt. Sie erschafft Situationen aus denen wieder Situationen entstehen, detailgetreu wenn es darauf ankommt, gefühlvoll aber nie kitschig.




Cover:
Ich wünschte es wäre ein Hardcover. Das wäre die krone die es verdient hätte. Es hat eines der schönsten Cover überhaupt. Es ist einerseits ja schon von der schlichten Sorte aber dadurch auch unglaublich besonders. Und so so schön. Wer es auch designt hat, hat grandiose Arbeit geleistet.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Dark Prince

J. S. Wonda
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 21.07.2018
ISBN 9783961115433
Genre: Romane

Rezension:

Meinung:

Was genau habe ich erwartet?
Tja, ganz bestimmt nicht das. 
Ihr alle kennt sie, die berühmten Klischees, die sich um royale Geschichten nur so ranken, ihr kennt die Stimmen zu dieser Art Bücher noch und nöcher. 
Und auch ich habe diese Stimmen gelesen, sie erzählten mir von viel zu ordinärer Sprache, unnötiger Gewalt und Obszönitäten. 
Warum ich das schreibe? 
Weil ich dazu nein sagen will. 
NEIN, NEIN, NEIN.
Dieses Buch ist vieles aber nicht das wovon ein paar Stimmen sprechen. Wobei ich anmerken möchte, dass ich nach diesen suchen musste, denn bei Dark Prince äußern sich so, so, so viele positiv und ich kann das verstehen.

Für mich begann der Einstieg gleich wie ein Abenteuer, es warf mich einfach direkt hinein ins Geschehen und ja es ging rau zu. Aber ich mag solche Geschichten und ich möchte euch erklären, warum gerade diese sich in meinen Augen von der Masse abhebt, mich begeistern konnte.

Wir haben zum einen die wirklich bösen Jungs, die richtig böse sind aber auch verdammt sexy - das sind sie meistens und das ist okay. Würde ich diese Art Klischee nicht wollen würde ich nicht lesen. Und beschrieben ist der Dark Prince einfach toll. Er herrscht über den Untergrund mit starker und angsteinflößender Hand, sie hören alle, was er sagt. Er ist einer der dicken Fiche, dealt mit Drogen und zieht die Fäden AUBER er ist nicht nur das. Er tut weit mehr und ob ihr ihn wirklich böse findet, ihn wirklich verachten werdet? Ich tat es nicht mehr.
Ich fing schlicht an ihn zu vergöttern.

''
TUNK MICH IN EINEN BRUNNEN  AUS PECH UND ICH TRAGE MEINE DUNKLE  SEELE MIT STOLZ. 
Und Florence ist einfach so taff. Natürlich hat sie ihr Päckchen oder vielmehr das eines anderen zu tragen. Und daran hängt einfach alles, weswegen sie keine Angst vor gar nichts zu haben scheint.
Ich denke, dass sie von Anfang an wusste, dass sie sich in Gefahr befindet, aber nicht in solcher. 
Ja es gab Gewalt aber diese hatte nicht wirklich mit dem Dark Prince zu tun. Und ja es sind Dinge passiert, von denen ich mir nicht wünsche, dass man sie mit mir macht oder das ich sie erleben muss. Aber das ist die Welt, in der Florence und auch der Dark Prince und seine Leute leben.


Außerdem ist es unglaublich süß, ja süß trotz allem, wie die beiden sich näher kommen. Wie sie sich weiter kennen lernen obwohl alles dagegen spricht, sie sich gegenseitig weg stoßen und dennoch wissen, sie wollen das eigentlich nicht, dennoch geht es nicht anders. Niemals.
Da ist irgendwo tief drinnen dieses verzweifelte wollen aber nicht können, es war nicht die ganze Zeit greifbar aber unterschwellig war es da. Ich finde so wurde sehr deutlich gezeigt und auch nachvollziehbar, dass der Dark Prince für ein höheres Zeil kämpft und ich denke, dass es mich deswegen auch sehr bewegt hat, denn ich fühlte mich nicht in Gefahr. Ihr kennt das sicher, wenn ihr wisst: ''Das geht nicht gut aus'', so habe ich mich nicht gefühlt, ich wusste zwar, dass es nicht sein darf aber ich habe nicht mit Florence leiden müssen, weil sie in Gefahr schwebte. In seiner Nähe war sie sicher und ich habe das gefühlt.
Manch einer hat es so vielleicht nicht wahrgenommen aber mich hat es auf dieser Gefühlsebene erreicht.

Auch gab es jede Menge spannende Momente, die das ganze in Action hielten und somit die totale Spannung gebracht haben, ich konnte nicht aufhören, schlafen fiel mir schwer und ich habe es deswegen am nächsten Tag bis spät Abends gelesen um nicht noch eine Nacht zu schlafen bevor es zu ende ist.

Die Erotikszenen fand ich persönlich total toll. Sie waren teilweise rauer als gewöhnlich, was in dem Moment vielleicht eher am Partner lag aber auch mit ihm waren sie nicht so, dass ich dachte es wäre zu viel. Es fühlte sich an als wäre alles super, als wäre es genau richtig und prickelnd schreiben kann Frau Wonda definitiv.
Es war niveauvoll selbst dann als es ''brutaler'' zu ging.
Oft habe ich Probleme mit der Sprache, die Autoren in solch derberen Szenen gebrauchen, damit hatte ich hier absolut keine Schwierigkeiten ich habe die Erotik in diesem Buch sehr gerne gelesen.

Ich habe mich hier absolut in alles verliebt. Die Charaktere fand ich toll, Florence ist taff und witzig und zeigt keine Angst, das habe ich geliebt und der Dark Prince ist sexy, geheimnisvoll und hinter seiner Fassade steckt mehr Gutes als man annimmt aber auch mehr Geheimnisse, als gelöst werden. Es gibt actionreich zu, spannend und mysteriös, es war komplex ohne zu verwirrend zu werden. Die Autorin hat eine tolle Idee umgesetzt, von der ich unbedingt mehr wissen möchte.

Es handelt sich nicht um ein Märchen, wahrscheinlich nicht mal um ein dunkles, aber wer die verdorbensten  Prinzen mag, der wird dieses Buch so sehr lieben wie ich.




Schreibstil:

Die Autorin hat einen tollen wandelbaren Stil, sie konnte Gefühlvoll aber auch rau und dreckig, sie schuf niveauvolle Erotikszenen und spannende Action und man hat immer das Gefühl, dass sie weiß was sie tut, weiß wie sie den Leser erreicht oder ihn um den Finger wickeln kann. Oder besser gesagt, wie ihre Figuren die Leser um den Finger wickeln.



Cover:
Nicht nur das Cover ist schön. Wenn man es aufschlägt trifft man auf so viele wundervolle kleine Details, in die ich mich noch vor dem Lesen verliebte. Es ist mit wahnsinnig viel Feinschliff gemacht und gefällt mir von außen genauso gut, wie von innen. 

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Hot English - verboten wild

Ilsa Madden-Mills , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 04.06.2018
ISBN 9783956498138
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meinung:


Klischees über Klischees und trotzdem etwas besonderes. Das beides in einem Satz ist ja schon seltsam, aber so war es. 
Es gab zwar jede Menge dieser Klischees, die man im New Adult Bereich kennt aber das ganze war dennoch total anders. Allein die Sprache der Protagonisten war es schon und ihr Verhalten war zwar oft Klischee pur aber dann haben sie total überrascht.

Das ganze hat mir Spaß gemacht, es hat mich unterhalten und war einfach sehr leicht zu verfolgen.
Auch fand ich den Humor, den Sarkasmus und diesen britischen Flair, der über alldem lag total genial.
Die hier dargestellte Rivalität zwischen zwei verschiedenen Verbindungshäusern der Uni hat mich noch mal extra unterhalten, fand ich super amüsant und hat dem ganzen irgendwie eine komische Besonderheit verliehen.
Rei fand ich toll. Sie war stark und wusste was sie wollte und hat sich nicht immer so verhalten, wie man es erwartet hätte. Sie konnte mich durchaus das ein oder andere Mal mit ihrem doch sehr gut ausgearbeitetem Charakter überraschen. Und war mir mit ihrer lockeren manchmal recht flapsigen Art einfach von Anfang an sympatisch. Ich hätte sie gerne begleitet mit ihrer Flasche Tequila und wäre ihr eine Freundin gewesen. 
Aber das ganze musste ich dann doch Dax überlassen, der mich einerseits zur Weißglut und andererseits zum schmelzen gebracht hat. 

Die Missverständnisse zwischen den beiden haben das ganze unglaublich spannend gemacht, auch wenn es recht vorhersehbar war, hat es mich total mitfiebern lassen. Mal wieder das richtige Buch zur richtigen Zeit. 
Gerade das Drama hat mir hier so gut gefallen, das Hin und Her war passend und hat mich komplett abholen können.
Am besten aber fand ich Remis Bruder Malcolm, der so toll in diese Geschichte integriert wurde, so natürlich und schön und hat das Ganze für mich vollkommen abgerundet. Es war eine Besonderheit die das Buch um Welten besser gemacht haben. Ein Punkt, ein Mensch der sich direkt in mein Herz geschlichen hat und da geblieben ist. Auch jetzt wenn ich an die Geschichte denke fällt er mir als erstes ein und ich würde es allein wegen im empfehlen. Aber auch weil es von allem Etwas hat, Unterhaltung, Liebe, Kribbeln, Witz, Charme, Drama und Klischees - es war alles dabei was ich in so einer Geschichte brauche und will und es war das absolut richtige Maß.






Schreibstil:
Ilsa Madden-Mills schreibt total charmant und mit diesem britischen Flair, der alles einfach noch etwas heller leuhten lässt außerdem hat sie eine liebevolle Art ihre Protagonisten und Figuren zu zeichnen.



Cover:
 Ich mag Gesichter auf Covern eher weniger, aber ich denke in diesem Genre sind sie okay und sie stören mich nicht mehr. Ich gewöhne mich immer mehr daran und finde sie mittlerweile ganz hübsch - dieses hier auf jedenfalls ist echt schick.


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191 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura , Ursula Gräfe
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 23.04.2018
ISBN 9783570103357
Genre: Romane

Rezension:

Meinung:

Was mich an diesem Buch angesprochen hat? Der Titel.
Ich finde er klingt bewegend, wichtig und bedeutsam und genauso habe ich auch dieses Buch empfunden. Auf nur 192 Seiten hat mir der japanische Autor Genki Kawaura gezeigt, worauf es wirklich ankommt. Er hat etwas in Gang gesetzt und dieses Buch trägt definitiv dazu bei sich Gedanken zu machen. Was genau ich daraus geschlossen habe, was unmissverständlich ist möchte ich euch nicht mitteilen, denn da sollte man meiner Meinung nach unvoreingenommen sein.

Am liebsten würde ich gar nichts sagen, denn ich finde wirklich man sollte einfach das Buch in die Hand gedrückt bekommen und anfangen, selbst heraus finden, was einem dieses Buch mit auf den Weg geben kann. Für mich war es ein tolles Erlebnis dieses ich zu lesen. Ich kann keine einzige Meinung dazu und der Klappentext überfolgen sagt zwar einiges über das Buch aber längst nicht das, was einen wirklich erwartet. 

Beim Lesen habe ich mich gefühlt als stünde ich über all dem, wäre ein Beobachter, der alles mit ansieht und sich seine Gedanken macht. Es ist großartig, ein so kleines Buch und trotzdem erklärt es einem so vieles. Den Sinn des Lebens im Grunde, wenn man es lässt und offen dafür ist.
Wie der Autor kurz und knackig alles wichtige im Leben hervor gehoben hat und das indem er irgendwelche Dinge von der Welt verschwinden ließ und den Leser somit in Situationen, Gedankengänge brachte war einfach fantastisch. Genki Kawamura brauchte keine 500 Seiten und auch keinen poetischen Schreibstil um mich zu überzeugen, denn er konnte klar und deutlich etwas aussagen, was bei mir ankam. Es hat mich einfach direkt getroffen ohne das ich etwas machen konnte.



Auch wenn dieses Buch stellenweise unglaublich charmant und auch komisch ist so ist es weiterhin ein aussagekräftiges Buch, ein ernstes Buch, welches einen eindringlich und gleichzeitig leichtfüßig -wie auch immer das funktionier- an die wichtigen Dinge im Leben heran führt und sie uns dann einfach vor die Nase stellt, bleibt zu hoffen, dass der Leser sie dann auch erkennt.
Dieses Buch hinterlässt ein gutes, warmes Gefühl obwohl es ernst ist hat es mir ein Lächeln schenken können, denn ich habe vieles dadurch klarer gesehen.
Auch muss ich sagen, dass die ganze Story ein wenig crazy war und trotzdem hat man darüber nicht die Augen verdrehen müssen sondern man konnte sich freuen, es genießen und sich fallen lassen.



Schreibstil:
Klar. Einfach. Verständlich. Aber auch witzig und charmant. Durch die Verknüpfung von allem wird dieses Werk trotz seiner etwas abgedrehten Handlung total authentisch.


Cover:
Ich finde es toll. Zusammen mit dem Titel ist es der Hingucker überhaupt und man sollte es ganz dringend einmal in die Hand nehmen.



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One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.09.2018
ISBN 9783492061292
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meinung:

Die Werke von Erin Watt konnten mich schon oft begeistern, erst dieses Jahr erneut aber dieses Buch setzt allen anderen die Krone auf, denn es ist mehr als toll.
Es ist nicht nur ein absoluter Pageturner, sondern auch ein Buch an das man pausenlos denkt, wenn man mal nicht lesen kann. Ich war in Gedaken ständig bei Beth und Chase und der Geschichte, wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht, was Beth noch erleiden muss bis endlich jemand merkt, das vieles einfach total falsch läuft.
Ich habe gefiebert. Jede Sekunde.
Und ich habe immer wieder so sehr gehofft auch wenn es sehr oft gar nicht gut aussah.

Oft wurde es so unfair, dass ich kaum still bleiben konnte. Es war zum Haare raufen spannend, und hat einen vor lauter Ungeduld beinahe aufgefressen. Gleichzeitig wollte ich aufspringen und etwas gegen all das unternehmen. Mein Kopf war voller Ideen und ich konnte nichts weiter tun als lesen. Die Machtlosigkeit war teilweise richtig schlimm und dieses Gefühl hat mich immer weiter getrieben, so schnell wollte ich noch nie lesen und es fühlte sich toll an durch die Seiten zu rennen. Von der Geschichte habe ich dabei kein Detail verpasst. 


Die Geschichte als solche fand ich packend und realistisch, sie bestand aus Altem und Neuem. Es gab Klischees, die aber nicht störten, da sie im normalen Bereich lagen und sich einfach gut und richtig anfühlten und es gab diese völlig neuen Perspektiven.
All das was Beth durch die Angst ihrer Eltern ertragen musste war mir so total fremd, ich kannte es aus Büchern nicht und habe extrem mit ihr mit gelitten, denn es war einfach so unfair. Und ich habe diese Wut gespürt, sie zog sich elendig lang wie ein Kaugummi und riss erst ganz am Ende.

Dieses Buch lässt einen eine wirklich heftige Achterbahnfahrt erleben während ständig neue Gefühle einsteigen. Die euch nicht mehr aus dem Sitz lassen und euch auch nach de Fahrt noch weiter beschäftigen.

Ich glaube Chase ist einer der stärksten überhaupt. Ich kann nicht zu viel sagen, ihr müsst ihn erleben aber er ist auf jeden Fall nicht der klassische Badboy, er behandelt niemanden blöd. Er ist einfach besser. So viel besser. Und deswegen spielt die Vergangenheit keine Rolle. Nichts außer der Gegenwart spielt eine Rolle. Er hat so viel ertragen und ertragen müssen, unfaire Dinge und er hat sich nie ungerecht behandelt gefühlt. Er war einfach reifer, erwachsen, mehr. 
Kein Bookboyfriend wie man ihn kennt und dadurch wird er zum perfekten. 

Es war mal wieder ein absolutes Highlight, bei dem von lächeln bis leiden alles drin war, das geknistert hat, wichtige, lebenswichtige Botschaften beinhaltet hat und unsagbar romantisch in seiner eigenen Weise war. 

Es ist Sog, Sucht, Leben, in Gefangenschaft, Freiheit, Liebe, Missgunst, Hass, Mobbing, Fairness, Vertrauen, Vergebung, Sanft, Hart. Und von all dem ist es mehr. Ich habe gute New Adult Bücher in diesem Jahr gelesen und ich habe One small thing gelesen. Und dazwischen liegen für mich Welten. Es hat mich schlicht umgehauen.
Und ist ein absolutes Jahreshighlight geworden.


Schreibstil:

Erin Watt kann diesen speziellen Zauber, der einen vergessen lässt wo oben und wo unten ist. 
Es ist leicht, es ist schwer, es ist sanft und unglaublich hart zur gleichen Zeit. Es ist ein Pageturner. Es macht süchtig, man muss lesen und lesen und lesen und bekommt nie genug, weil Erin Watt einfache Worte findet, die durchdringend sind.


Cover:
Schön oder? 
Das Rote ist mal was anderes auch wenn es sehr schlicht ist, ist das absolut toll.
Es sticht natürlich total hervor und man kann die Augen nicht abwenden und dann gibt es auch noch diese Tropfen, die man die ganze Zeit unbedingt berühren möchte. Ich finde es toll.

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360 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 154 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

BITTE VERFILMT DIESES BUCH!

Endlich mal wieder eine Dystopie wie für mich geschrieben. 
Man wurde sofort in ein grausiges Geschehen hinein geworfen und bekam einen sehr deutlichen Vorgeschmack auf das was Cat's momentanes Leben ist. Eine Hölle. In der man scheußliches tun muss um zu überleben, so scheußlich, dass es wieder diese Faszination für schreckliches hervor ruft, diesen extremen Sog, das aussaugen von jedem einzelnen Buchstaben.
Und obwohl die Welt immer noch die Welt ist, ist es doch eine  völlig neue, andere Welt.
Die Autorin hat etwas erfunden, was ich mir gut vorstellen kann, eine Welt in der alles durch Computer Codes gesteuert werden kann, in der man sich Apps gegen Krankheiten und Schönheitsmakel herunterladen kann und in der alles von der Technik abhängt. 
Eine erschreckende Zukunftsvison, die für mich aber so oder so ähnlich durchaus vorstellbar ist.

Cat ist für mich ein Charakter, mit ausgeprägtem Willen, Stärke und Intelligenz. Bestimmt kein Dummchen. Und sie kann programmieren, wie eine Meisterin.
Das allein ist schon mal ziemlich genial, aber das ich als Leser all das wirklich verstanden habe grenzt an ein Wunder, die Autorin hat zwar all das erfunden aber sie hat es so gemacht, dass man als Leser keinerlei Schwierigkeiten hat da durchzusteigen und es somit in vollen Zügen genießen konnte.

Und es ist unglaublich rasant, keine Zeit für Pause, keine Zeit zum durch atmen.
Es geht immer weiter. Und als dann auch noch Cole dazu kommt... hach. Ein ganz toller Charakter wie ich finde, mir war er direkt sympathisch, und ich finde ihn unheimlich süß! Obwohl er eher ein Mann von der harten Sorte ist, ist er genau richtig. Die Liebesgeschichte jedoch spielt zwar eine Rolle, am Anfang jedoch keine große, das ganze entwickelt sich und es steht so nicht im Vordergrund, es wirkt normal selbst in einer monströsen Ausnahmesituation wie der in der sie sich befinden. Dafür war ich unheimlich dankbar, ich konnte mich komplett auf den Nervenkitzel einlassen aber musste nichts vermissen.

Die Atmosphäre hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben, es war unfassbar spannend und die Möglichkeit sich kurz was zu trinken zu holen, weil gerade nichts passiert bietet sich eigentlich nicht. Wenn ich das tun musste, musste ich mich dazu zwingen kurz aufzuhören mit dem Lesen.
Ein Pageturner, der bis zum Ende spannend wird und an der unmöglichsten Stelle aufhört, nicht mittendrin, sondern ganz am Anfang, nicht am Anfang des Buches...verwirrt? Ich würde sagen, muss man erlebt haben. 

Auch ist vieles sehr blutrünstig, sehr drastisch und laut. Es läuft ein Film im Kopf und zwar keine Kitschkomödie, sondern ein ziemlich fieser Endzeit-Virus-Apokalyptischer-dystopischer-blutiger usw. Film. Ihr seid konfrontiert, mit einem Virus, der Angst macht, von Menschenhand gemacht, auf die grausigste Weise in die Welt hinaus geschickt und die Lösung, die man uns bietet? Das schlimmste, was man sich vorstellen kann. Und gleichzeitig ist da dieses kribbelige Gefühl im Bauch, das vor Freude lacht, warum? Weil sich alles fügt, es läuft bis zum letzten Punkt nahtlos zusammen und haut einen dann vollkommen aus den Socken.

Eins der besten Bücher die ich in diesem Jahr gelesen habe!





Schreibstil:
Dieser Schreibstil, schreibt sich in jede Zelle, in jedes Stückchen Haut, jedes Körperteil. Er füllt einen komplett aus, und besitzt eine unglaublich verstörende Macht. Gleichzeitig kann die Autorin aber auch sehr sanft und einfühlsam sein, nur um im nächsten Moment etwas blutrünstiges zu schreiben. Ein so cleverer, ausgeklügelter Stil.


Cover:
Als bekennender Pink liebhaber für mich natürlich der Eyecatcher überhaupt. Das Ganze lässt einem unglaublich viel Raum für die eigene Fantasie und wenn man dann erkennt, was dahinter stecken  könnte, dann ist es einfach noch cooler, wenn auch ziemlich beängstigend und einnehmend.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Celesta: Staub und Schatten (Band 2)

Diana Dettmann
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.09.2018
ISBN 9783551301208
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung:


Wow. Das war episch. Schon der erste Band war ja absolut gigantisch, spannend und so toll aber dieser hier war noch besser. Das Ganze war teilweise so rasant, so spannend, dass ich beinahe vergessen habe zu atmen.
Diana hat es geschafft, dass ich mich nicht nur blendend amüsiert habe sondern auch Achterbahn gefahren bin, denn meine Gefühlswelt ging auf und ab, ab und auf. Und immer wenn ich dachte ich könnte nun kurz verschnaufen passierte wieder etwas.

Die Charaktere haben wirklich eine dramatische Wendung gemacht, so fand ich Emma noch sehr viel stärker als am Anfang. Sie war sympathischer und auf einer Ebene großartig, dass ich sie unbedingt an die Hand nehmen und ihr helfen wollte. Mit ihr fühlt man sich einfach wohl. Sie hat einen tollen Charakter und es macht wahnsinnig Spaß ihre Geschichte zu erleben.

Quinn ist hier mit Einigem geplagt, schwierige Entscheidungen, sein Clan und eine ziemlich sture Perosn stehen eigentlich so allem im Weg, was er gerne möchte und so richtig fügen kann er sich zwar nicht, aber er kann dem ganzen auch nicht den Rücken kehren wodurch man seinen inneren Kampf nur noch mehr mitbekommt. Stellenweise war das für mich ziemlich herzzerreißend. Auch wenn er sich manchmal ziemlich daneben benommen hat fand ich es irgendwie noch nachvollziehbar und ich habe einfach gehofft, dass alles sich schon auf den richtigen Weg machen wird.

Dann kommt uns da aber noch die eigentliche Geschichte in die Quere und die hat es absolut in sich. Ich erwähnte ja, dass sie voller Spannung steckt und das hält bis zum Ende und darüber hinaus an. Das ist aber noch nicht alles, denn es gibt einige Wendungen, mit denen man absolut nicht rechnet.  Ich war schockiert und konnte es nicht glauben. Da ist Diana etwas richtig, richtig Gutes gelungen, denn oft erahnt man ja wie es sein könnte, hier ist das allerdings nicht der Fall. Bis zu letzt bin ich im Dunklen getappt und tue es immer noch etwas, denn diese Geschichte ist noch nicht zu Ende.

Es ist düster, geheimnisvoll und einfach ein wahnsinnig starker zweiter Band.

Ich freue mich wie verrückt auf den dritten Teil und das Ende dieser Geschichte, vor allem weil ich keine Idee habe wie Dianas Figuren diese Geschichte zu Ende bringen werden.

Euch erwartet hier ein bisschen was von allem. Diese Geschichte kann ganz viel geben, und ist für jeden etwas. Es gibt geheimnisvolle Fantasyelemente, starke Persönlichkeiten, berührende Szenen, Spannung auf jeder Seite...ich könnte ewig weiter aufzählen was mir gefällt und warum es vielen von euch auch gefallen wird. Aber lest selbst !



Schreibstil:
Ich liebe Dianas Stil, Celesta Staub und Schatten ist das dritte Buch, welches ich von Diana lese und ihr Schreibstil hat sich seit dem ersten Buch noch mal extrem verbessert, wobei ich dazu sagen muss, dass mir das erste Buch schon unglaublich gefallen hat, ich hatte keine Kritik und habe es geliebt. Heute Noch. Diana schreibt sich immer weiter in mein Herz mit ihrer locker leichten aber extrem spannenden Art. Außerdem hat sie großes Talent einem binnen weniger Seiten das Herz zu brechen.

Cover:
 Ist das nicht ein geiles Cover?
Teil eins in blau war schon mega, aber Orange sagt so viel über die Geschichte aus und ist mit dem eigentlich schlichten Cover der Eyecatcher überhaupt.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Celesta: Asche und Staub (Band 1)

Diana Dettmann
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551301048
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung:

Diana hat mich mal wieder mit einer großartigen Geschichte verzaubert und in einen Bann gezogen aus dem ich nicht entkommen konnte.

Die Geschichte beginnt direkt düster und man ist mittendrin. Mir gelang es mühelos der Geschichte zu folgen, die Protagonistin in mein Herz zu schließen und bis zum Ende gespannt zu bleiben, denn diese Geschichte hatte in meinen Augen alles, was eine gute, eine wirklich gute Story braucht.
Es gab dieses Kribbeln, wenn man merkt, dass etwas nicht stimmt aber es nicht benennen kann und es gab Spannung, so viel Spannung. Auch vor wirklich blutrünstigen Szenen schreckte die Autorin nicht zurück und hat es damit ein paar Mal geschafft, dass ich tief durchatmen musste, weil ich nicht wollte, dass es passiert. Dazu kam eine Liebesgeschichte, die nicht von Anfang an da war, keine Instalove. Und trotzdem war das ganze ziemlich prickelnd.
Ihr seht, eine perfekte Geschichte.
Für mich jedenfalls war sie das, ich habe keinen Punkt zu bemängeln, mir hat es Spaß gemacht, ich habe mich erschrocken, mich gegruselt, nachgedacht, mich verliebt und war die ganze Zeit völlig im Geschehen gefangen. Es gab keinen Moment in dem ich dem Buch weniger Aufmerksamkeit geschenkt habe, denn das war schlicht nicht möglich. Ich fand, dass Diana den Leser sehr für sich und ihre Geschichte beansprucht hat und mir hat das gut gefallen. Ich brauchte genau so eine Geschichte, die mich woanders hinbringt, mich einnimmt und mich an sich bindet und all das ist passiert.




Außerdem bekommt ihr es mit fiesen Machenschaften, tollen und gemeinen Charakteren und ekelhaften Wesen zu tun.
Vor allem die Charaktere Quinn und Emma sind mir ans Herz gewachsen, sehr. Ich habe sie dafür bewundert, dass sie ehrlich und offen waren. Ich habe Emma dafür gefeiert, dass sie nicht so ein naives Mädchen war, kein Mädchen, dass die ganze Zeit beschützt und behütet werden musste, auch wenn ich es mir manchmal dann doch für sie gewünscht hätte. Emma ist einfach anders, Emma ist wer sie ist und das bleibt auch im Verlauf der Geschichte so. Was für mich wirklich besonders war, ich mochte sie gleich noch lieber als ohnehin schon.
Quinn ist Quinn. Erlebt ihn, ich will nicht zu viel sagen aber ich fand ihn einfach toll wie verrückt.

Alles in allem ist Celesta eine Geschichte, die man lesen muss. Ja wirklich. Sie hat alles was man braucht um ein Buch richtig toll zu finden und geschrieben ist es ebenso toll. 



Schreibstil:
Dianas Schreibstil liebe ich sowieso und daran lässt sich auch nichts mehr rütteln, was ich am meisten mag ist, dass sie so völlig einnehmend schreibt, so leicht und locker aber an den richtigen Stellen so, dass es sich bei einem einbrennt. Das es so bedeutsam wird. Ich liebe das Gefühl, wenn ich etwas von ihr lese und es danach einfach ewig in meinem Kopf bleibt.



Cover:
Das Cover ist zwar schlicht aber trotzdem sehr schön und besonders und ich mag es einfach, von Anfang an hat es mir richtig gut gefallen!

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234 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Unsere verlorenen Herzen

Krystal Sutherland , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.09.2017
ISBN 9783570164976
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Was diese Geschichte betrifft bin ich sehr hin und her gerissen. Ich kann mich nicht recht entscheiden ob sie mir das Herz zerreißt oder ob sie mich verwirrt. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sie endet wie sie endet. 
Ich bin damit nicht ganz einverstanden. Aber gleichzeitig erscheint es mir auch richtig.

Für mich ist Henry ein toller Protagonist, der Ecken und Kanten hat und sehr loyal und witzig ist. Und dann kam Grace und ich fand sie einfach gemein. Ich habe lange überlegt, wie ich sie einordnen kann. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Trauer die seltsamsten Dinge mit einem anstellt.

Es gibt hier eine ganze große Menge, über die man hinweg kommen muss. Dieses Buch muss man definitiv verarbeiten. Hin und wieder kam es mir einfach unendlich schlimm für Henry vor, denn ich habe ihn total in mein Herz geschlossen und wollte nicht, dass er verletzt wird. Aber ich musste hilflos dabei zu sehen wie es doch passierte.

Diese Geschichte hat mich sehr leiden lassen, hat mich traurig und wütend gemacht, mein Herz gebrochen und mich verwirrt. Ich glaube, dass die Autorin wollte, dass beim lesen ein Sturm von Gefühlen in einem tobt und wenn es wirklich so war, dann hat sie es geschafft. Bei mir. Ich wusste eine ganze Weile nicht, ob ich das Buch mag oder nicht. Auch hier habe ich mich entschieden, dass es egal ist, wegen der ganzen Botschaften von denen viele hängen bleiben. Aber ich mag es zum, Teil, denn wie kann man solche hässlichen Dinge wie Trauer mögen? 

Alles in allem ist es sehr herzzerreißend und schwer diese Geschichte zu lesen und zu beenden. Vor allem zu beenden, denn sie klingt sehr lange nach. Es gibt vieles an den Charakteren, mit dem ich nicht einvertsanden bin, was ich egoistisch oder gemein oder sogar dumm gefunden habe und das, genau das macht es aus. Es muss nicht geliebt werden, weil es zeigt, was wahr ist, wie das leben ist und das ist nie einfach nur schön. Es gibt diese Seiten und hier lernt man sie hautnah kennen.

Hut ab an die Autorin ein so bewegendes Werk geschaffen zu haben, bei dem nicht klar ist ob es verstanden wird. Man muss nachdenken und der Autorin ist es gelungen, dass ich genau das getan habe. Tagelang. Bevor ich etwas schreiben konnte habe ich dieses Buch auseinander genommen. Das hier ist das Ergebnis.

Für jeden, der nicht auch auf die hässlichen Dinge im Leben blicken möchte und davor nicht zurück schreckt ist dieses Buch geeignet. Aber vorsicht: es tut weh.




Schreibstil:
Der Schreibstil von Krystal Sutherland hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch in wenigen Stunden gelesen. Sie hat es drauf mit den Gefühlen des Lesers zu spielen und sie bis zum Ende gefangen zu nehmen, egal ob man es mag oder nicht oder ein Zweifler ist.

Cover/Gestaltung:
Die wunderschönen Farben vermitteln eine schöne Geschichte. Man wird hier überrascht. Aber mich hat es mit seiner schönen Schlichtheit total abgeholt. Ja auch Cover müssen einen gefangen nehmen. Das hat es. Ich liebe die Farben und finde es wahnsinnig schön.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein Dilemma bist du! Aber du bist meine Welt

Cristina Chiperi , Ulrike Schimming
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 22.02.2018
ISBN 9783737341004
Genre: Jugendbuch

Rezension:

;Meinung:

Mein Dilemma bist du macht wirklich großen Spaß, vor allem durch die einfache sehr jugendliche Art, wie Cristina Chiperi diese Geschichte erzählt machte es mir einfach wahnsinnige Freude zu lesen. Auch war die Spannung hier echt groß.

Als ich dieses Buch anfing zu lesen hatte ich auf genau so eine Geschichte wahnsinnig Lust. Die Dramen, die so alltäglich sind, die Liebesgeschichten und Eifersucht all das wollte ich unbedingt.
Es war für mich also das richtige Buch, zur richtigen Zeit.

Man merkt deutlich, wie alt die Charaktere sind und das sie sich oft unnötig Sorgen machen, vor allem darüber was andere von ihnen denken, wie andere mit ihnen umgehen. Das macht das ganze für den einen platt für allerdings sehr authentisch, denn ich kann mich sehr gut an genau das alter erinnern und an das, was in diesem wichtig gewesen ist. Einerseits erinnert die Geschichte mich an eine unbeschwerte Zeit und andererseits zeigt sie mir, wie sehr man sich verändert nur weil man älter wird.

Cristina Chiperi hat eine Story geschrieben, die cool und schick ist, die Spaß macht und einen mitreißt, ob man will oder nicht. Man muss den Kopf nicht anstrengen um diese Geschichte zu verstehen oder zu fühlen, man ist einfach drin, weil es unfassbar leicht ist dem Geschehen zu folgen. Es fällt nicht schwer die Charaktere zu verstehen und manchmal auch lächerlich zu finden (was total okay ist, denn manchmal benimmt man sich nun mal so).

Aber das Buch ist nicht nur voll von Highschool-stress und Partys sondern auch von wichtigen Meilensteinen im Leben der Teenager, Veränderungen und Entscheidungen, die nur schwer zu treffen sind. Der ganz normale Wahnsinn gespikt mit etwas mehr Drama als üblich. Und ich finde das große Klasse.
 Und dann ist da onoch die Sache mit Charly, die Cris ziemlich auf die Nerven geht und den Leser in Atem hält, mehr dazu aber im Buch.

Es muss gar nicht super tiefgründig sein oder bedeutungsschwere Botschaften beinhalten.
Denn obwohl ich das schätze braucht dieses Buch beides nicht, weil es einfach Spaß macht.
Es ist wie eine Soap, mitfiebern, sich verlieben und endlieben, Freunde finden, festsellen, dass man nicht jedem trauen kann, Geheimnisse ans Licht bringen, die besser unentdeckt geblieben wäre und all das begleitet von der Frage: ''Wer bin ich eigentlich und wer will ich sein?''' denn die stellt man sich mit 16 fast 17 unweigerlich. Da hat die Autorin eine gute Mischung hin bekommen.

Ich habe es als sehr, sehr erleichternd leichte Kost empfunden, die ich zum Abschalten unbedingt gebraucht habe und die mir allein wegen der Leichtigkeit schon sehr sehr gut gefallen hat. 

Und dann ist da ja auch noch Cam. Cam ist zucker, finde ich. Ich bin absolut Team Cam und finde seine Art echt niedlich und teilweise auch sehr romantisch. Manchmal ist er auch daneben und verhält sich genau wie Cris einfach wie ein ganz normaler Teenager.

Ich kann es definitiv empfehlen, jedem der vom Alltag genug hat.



Cover:

Verkörpert für mich genau das was ich zur Geschichte geschrieben habe und es ist so schön, bunt und auffällig. Es sticht heraus und mir gefällt es unwahrscheinlich gut.


Schreibstil:

Der Schreibstil gefällt mir immer noch sehr gut, weil er locker, leicht und schnell ist. Cristina hält sich nicht ständig mit extrem vielen Details auf sondern erzählt ihre Geschichte mit genug Schwung zum durch die Seiten zu rutschen und einem umwerfendem Charme.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Mein Dilemma bist du! Aber ich denke nur an dich

Cristina Chiperi , Ulrike Schimming
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 27.07.2017
ISBN 9783737340991
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Dieses Buch bedient so ziemlich jedes Highschool Klischee, das man sich vorstellen kann. Im Grunde ist es eine simple Geschichte um ein paar Teenager und ihre Probleme, ihre Liebesgeschichten und ihre Gefühle.

ABER es ist eben auch etwas fürs Herz. Man kommt gar nicht umhin mit Cam und Cris mit zu fiebern und sich zu fragen wie es wohl weiter gehen wird.

Die Geschichte ließ sich sehr schnell und gut lesen und hat mir trotz der sich häufenden Klischees sehr gut gefallen. Vielleicht bekommt man keinen riesen Tiefgang aber das Herz geht einem trotzdem auf. Diese Geschichte versprüht Sommer und die Lust zu relaxen. Das Leben zu genießen.

Für mich eine typische Liebesgeschichte, die aber auch einiges bereit gehalten hat. Und ich hatte Schmetterlinge im Bauch. Es war genau das richtige Buch zur richtigen Zeit und ich möchte  unfassbar gerne wissen, wie es weiter geht und wie sich die Personen und die Story noch entwickeln.
So einfach wie es ist reißt es einen auch aber auch mit. Man will immer weiter lesen, mehr erfahren, man sehnt sich danach das sich alles fügt und wenn es zu ende ist, ist man traurig. So ging es mir.

Es gab ein sensibles Thema auf das für mich zu wenig eingegangen wurde, bzw. Sehr schnell abgehakt wurde aber vielleicht kommt da im nächsten Teil noch mehr dazu. Allgemein bleiben noch ein paar Fragen offen, welche für mich die Spannung auf den nächsten Teil sehr, sehr erhöhen. Ich freue mich schon darauf.

Cris und Cam sowie die anderen Figuren im Buch fand ich extrem glaubwürdig. Sie benehmen sich meines Erachtens ihres Alters entsprechend. Manchmal vielleicht kindisch und ab und zu viel reifer. So das eine sehr authentische Mischung entstand. Was das lesen zu einem Bann gemacht hat dem ich mich nicht entziehen konnte.

Cristina Chiperi bringt auf jeden Fall einen Schwarm Schmetterlinge mit in ihre Geschichte und sehr viel  Herz!




Cover:
Es ist ein wunderschönes Buch. Es ist bunt und sticht heraus. Mir gefällt es sehr. Es passt zum Inhalt und zum Sommer.


Schreibstil:
Ich finde man merkt, dass die Autorin noch jung ist. Das haucht ihren Charakteren genau das entsprechende Verhalten ein. Außerdem schreibt sie sehr süß, nicht so derb, das fand ich super angenehm.

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956 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 106 Rezensionen

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Nur noch ein einziges Mal

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.11.2017
ISBN 9783423740302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erwartungen vor dem Lesen:
Diesen Punkt nehme ich hier mit auf, weil dieses Buch schon seitdem ich wusste, dass es geschrieben wurde eine gewisse Erwartungshaltung hatte. 
Von Colleen Hoover erwarte ich schon das es gut wird, dass sie sich steigert und finde das selbst unglaublich doof. Aber sie schafft es ein ums andere Mal meiner Erwartungen zu erfüllen, und das zeigt, dass man an diese besondere Autorin tatsächlich Erwartungen haben kann.
Von ''Nur noch ein einziges Mal'' erwarte ich eigentlich nicht viel, nur das es extrem emotional wird, mich zerstört und schockiert, wieder heilt und wieder und wieder auseinander reißt. 
Ich erwarte das beste. Und ich glaube ich werde es bekommen.

Meinung: 
Was soll ich jetzt sagen?
Dieses Buch ist eines der emotionalsten, das ich je gelesen habe.
Es beinhaltet so viel Tragik, so viele Botschaften die unbedingt gehört werden müssen.
Es ist ein sehr wichtiges Buch und ohne euch zu spoilern, was die Thematik angeht muss ich sagen, dass sie mich fertig gemacht hat. Das ganze hat mich tief getroffen und auf eine Weise berührt, von der ich nicht weiß ob ich es wollte.
Aber es lässt dich nicht los und hält sich eisern zwischen seinen Klauen, bis du einfach nur noch aus der Geschichte bestehst.

Diese Story hat mich bedrückt, gedrängt nachzudenken, mich gezwungen Seiten des Lebens durch meinen Kopf laufen zu lassen, die ich nie kennen wollte. 
Und trotzdem schafft Colleen es, dass ich meinen Hass wieder in Liebe umwandle.

Die Charaktere leben zwischen den Seiten, sie sind nicht bloß auf Seiten geschrieben. Sie nehmen dich an die Hand und zeigen dir ihre Geschichte. 
Und das tun sie auf unglaublich harte Weise. 
Denn obwohl Colleen Hoover es schafft ein solches Thema 
mit höchster Sensibilität zu behandeln sind es ihre Charaktere, die dich wissen lassen, was all das unter der Oberfläche zu bedeuten hat.

Man kann sich verlieben, Spaß haben und die Kreativität und den Ideenreichtum der Autorin bewundern. 
Aber gleichzeitig kann man auch weinen.
Und das habe ich sehr oft. 
Am Ende war ich nur noch ein Häufchen Elend, das ein Buch las.

Es herrschte meist eine wahnsinnig düstere, beklemmende Atmosphäre, aber dann kamen immer wieder die hellleuchtenden Momente, die einem den Weg aus der Dunkelheit gezeigt haben und einen wieder atmen lassen haben.

Ja ich denke auch, dass das der beste Hoover ist. 
Lily ist eine wahnsinnig starke, mutige Person, eine die für sich einsteht und eine wunderbare Freundin ist, sie ist witzig und kreativ und wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hat zieht sie es durch. Ich fand sie so glaubhaft als wäre sie eine echte Person und habe ihre Eigenschaften total geschätzt.
Aber auch die anderen Charaktere besaßen eine Tiefe wie im echten Leben, ich habe ihnen alles abgenommen. 
Ich wurde nicht nur abgeholt sondern auch an der Hand durch die Geschichte geführt, war Teil von allem was passierte. Es war als wäre die Geschichte in dem Moment in dem ich sie las nur für mich allein geschrieben.

Dieses Buch liebe ich wahnsinnig, weil ich hier nach Luft ringend im Looping der Gefühlsachterbahn stecken blieb,  kopfüber ohne zu wissen, was ich tun kann um die Situation zu ändern. Bis es auf einmal einfach weiter ging, der Knoten in der Brust sich löste und ich wieder atmen konnte. 
Dieses Buch hat mir so, so viel gegeben.

Orchidee:
Für mich ist die Orchidee wahnsinnig schön, aber auch extrem schwer zu pflegen und leicht zu zerstören. Wenn eine Botschaft hinter da Coverblume steckt, dann verstehe ich sie. Meine liebste 'Blume' ist die Orchidee, auch wenn ich es nicht schaffe sie am Leben zu halten.
In der Sprache der Blumen bedeutet die Orchidee:
''Ich bewundere deine Schönheit.''
Quelle


Schreibstil:
Da dies bereits das 12. Buch von Colleen Hoover ist, das im deutschen erscheint kann ich sagen, dass sich ihr Stil schon verändert hat, noch erwachsener geworden ist und vielleicht sogar etwas mehr Drama rüber bringt. Alles in allem finde ich aber, dass Colleen einen konstanten Stil hat, sie schreibt auf eine unverwechselbare, kreative Art und weise, die einem im Kopf leibt und vor allem im Herz.



Cover:
Es zeigt, was mit dem Leser während der Geschichte passiert. Immer und immer wieder.

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375 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Never Never

Colleen Hoover , Tarryn Fisher , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423740340
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Es ist doch erstaunlich, dass man sofort merkt, dass es kein reiner ''Hoover'' ist.
Ganz viel von ihr steckt da mit drin, aber es muss andere Einflüsse, Tarryn's Einflüsse gegeben haben, denn wer es gelesen hat merkt schnell, dass es anders ist.

Es ist gut, sehr gut. Mir hat die Idee total gefallen und ich fand es wahnsinnig spannend eine Geschichte auf so eine Weise zu erleben.
Man gewinnt hier wahnsinnig viele Eindrücke und das gemeinsam mit Charlie und Silas.
Diese Reise macht der Leser mit ihnen zusammen und dieser Umstand vermittelte mir eine große Nähe zu den Charakteren und der Handlung, die etwas abstrus ist. 
Als ''Hoover'' hätte ich das Buch womöglich nicht erkannt, denn ich fand recht wenig nach und nach von ihrer sonst reichen Kreativität. Viel vpn ihren Emotionen, ja.
Das war überhaut nicht schlimm, es war eine tolle neue Erfahrung aber hat mich dennoch etwas in die Irre geführt.
Die beiden zusammen harmonieren sehr gut, genau wie Silas und Charlie, aber mein
Hindernis war zu wissen, dass ''Colleen Hoover'' vorne drauf steht. Es ist schwer zu erklären, denn obwohl ich dieses Buch sehr mochte und als toll, spannend und besonders empfunden habe, habe ich permanent auf Colleen gewartet, auf das was sie sonst in Büchern macht, auf den Zauber, der jedem neuen Buch von ihr innewohnt, den Zauber, den nur sie selbst kennt und kann.
Wenn ich ''Never Never'' unter einem Pseudonym gelesen hätte wäre es mir vielleicht anders ergangen, denn so hatte ich einfach gewisse Erwartungen, die nicht erfüllt wurden.
Wer noch nie etwas von ihr gelesen hat sollte dann vielleicht mit ''Never never'' anfangen.



Versteht mich hier nicht falsch, ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen und es hatte große Besonderheiten, viel Charme und Witz und tolle Charaktere und auch die Story fand ich gut, wenn auch etwas an den Haaren herbeigezogen, so unüblich für Frau Hoover, es war halt schlichtweg nicht  nur Colleen Hoover sondern auch Tarryn Fisher. Wenn ich es als das betrachte, mit diesem mystischen Touch, dem was ich nicht erklären kann und was sich am Ende für mich auch nicht abgeschlossen und aufgeklärt angefühlt hat würde ich sagen, dass ist der große Teil von Tarryn der da rein geflossen ist und dann ist es okay. Dann ist es ein tolles Buch. So oder so ist es das, als alleiniger Hoover wäre es  mir jedoch etwas zu schwach aber für etwas neues, was diese beiden Autorinnen ausprobiert haben finde ich es sehr gelungen.

Somit ist meine Meinung zwar etwas zwiespältig und ich befinde mich gedanklich nach wie vor in diesem Zwiespalt, doch letztlich muss ich sagen, ich mochte es. Es gab Punkte, die nicht ganz rund waren, in meinen Augen. 

Ich war ausgleichend für die Kritikpunkte aber sehr verliebt in Silas, denn dieser ist so fantastisch gelungen. Er war so wunderbar die ganze Zeit und ich konnte mich sofort in ihn hineinversetzen und ihn  lieben.


Schreibstil:
Wie die Geschichte geschrieben ist gefiel mir sehr, ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil es sehr einfach zu verstehen war und sehr einfach der Handlung (außer in ein paar Punkten, die mich verwirrt haben) zu folgen. Es war nicht typisch CoHo aber es war eine sehr neue, interessante Mischung.

Cover:
Das Cover ist schön, pink und sticht ins Auge. Ich finde durch die sich den Rücken zudrehenden Menschen passt das auch recht gut zu eigentlichen Story. Gefällt mir persönlich gut.

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242 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Die tausend Teile meines Herzens

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423740418
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Der Klappentext gibt wirklich nicht das her, was in diesem Buch steckt. 
Das nur mal vorweg, aber er spoilert auch nicht, was ich dieses mal sehr viel besser finde.

Ich habe sehr lange überlegt, was ich über dieses Buch, welches so anders als alle anderen Hoover's ,ist, sagen soll. Was kann ich sagen? Und vor allem wie fühle ich mich eigentlich nach diesem Buch, denn auch das musste lange nachwirken um bei mir anzukommen. Dieses Buch ist nicht laut und schlägt auch nicht intensiv auf einen ein. Im Gegenteil, alles kommt schleppend langsam, man fragt sich worum es geht und was das ganze soll und begreift es doch nicht.

Meine Gefühle sind wirklich sehr durcheinander geraten, denn ich habe mir so viel mehr erhofft, die Häppchen, die ich hier und da in Bildform o.ä. sehen konnte haben mir einen ganz anderen Eindruck von diesem Buch vermittelt.
Ich bin nicht enttäuscht, denn es hat etwas in mir bewegt aber ich bin nicht auf einer emotionalen Achterbahn durch Merits Geschichte gerast. 
Und da liegt der Knackpunkt. 
Meine Stimmung ist genau die, die ihr im Buch vorfinden werdet.
Es ist komisch, seltsam, durchgeknallt und leer.
Es lässt sich jetzt darüber streiten ob das ganze nun ein Meisterwerk ist oder nicht ich finde schon, aus dem einfachen Grund, dass es sich für mich zwei Tage lang angefühlt hat wie das Lesen an sich. Ich wurde zu Merit und meine Gedanken wurden beherrscht von ihrer Geschichte, vor allem der Thematik, die sowohl wichtig als auch alltäglich und leicht unter den Tisch zu kehren ist.

Vom Gefühl her würde ich sagen, dass das hier das schwächste Buch von Colleen ist. Ich bin bisher bei jedem Buch in Tränen ausgebrochen, es war lesen begleitet von lauten, leisen und wütenden Schluchzern. Das gab es hier gar nicht. Abgesehen von ''Maybe not'' ist das hier das einzige bei dem ich nicht weinen musste.
Die Erkenntnis über die Dringlichkeit dieses Buches traf mich erst viel später.
Denn es vermittelt zu 100% das, was man im Buch lesen kann, es ist leise, es ist erfüllt von einer schweren Gleichgültigkeit.

Merit ist keine Protagonistin, die man ins Herz schließt, zumindest nicht von Anfang an. Merit schwierig, launisch, frech, direkt und oft ziemlich gemein. Natürlich steckt da eine Menge hinter aber man erfährt es immer nur in kleinen Splittern, nach und nach, bis einem dann plötzlich die Tragweite von allem einfach vor die Nase geknallt wird und doch hat mich das nicht bewegt. Das ganze Buch ließ mich ziemlich kalt genau wie Merit.

Die Wärme vermittelte immer nur Sagan, er war in all dem mein Licht. Immer wieder. Ihn habe ich als schlau, emotional, liebenswert, kreativ und charakterlich sehr stark empfunden, er war die Verkörperung von Colleens Geschichten.

Das Sagan so und Merit ganz anders war hat für mich eigentlich nur bewiesen, dass dieses Werk verstanden werden muss und nach klingen muss. 


Schreibstil:
Ich bin ein Fan von Colleen Hoover und habe jedes Buch von ihr gelesen, was ich aber hier sagen muss, es ist anders. Selbst der Stil, denn wenn sonst vor lauter Emotionen alles brennt ist hier kaum etwas davon zu spüren, nur in einigen Momenten. Diese Stimmung, die sich total auf den Schreibstil auswirkt ist für das Buch sehr wichtig, aber etwas völlig neues.

Cover:
Ich finde es sehr schön, es passt zu den anderen. Es sagt viel ohne richtig viel zu sagen und ich finde es einfach total toll.

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Bienenkönigin

Claudia Praxmayer
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbj, 03.09.2018
ISBN 9783570165331
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Erwartet hatte ich das hier nicht.
Ich rechnete mit wilden Verfolgungsjagden, mit tödlichen Bienendrohnen mit Verrat.
Ich rechnete mit extrem viel Action.
Ich lag falsch.
Und das war gut so!

Der Einstieg beginnt ganz entspannt.
Wir lernen Mel die Protagonistin kennen und ihre Freunde und Mitbewohner Ozzy, Coco, Leo und Josh.
Gemeinsam leben sie einer Community. 
What?
Ich hatte das mal irgendwann am Rande irgendwo gehört aber mich nie damit befasst. 
Hier bekam ich ein Einblick in ein völlig anderes, nachhaltiges Leben, welches mir vorher einfach kein Begriff war.
Es hat sehr viel Spaß gemacht zu beobachten, wie sie alle füreinander da waren, zusammen hielten. 
Es wurde gekocht, gelacht, gestritten, diskutiert und es wurde füreinander alles riskiert.

Es war so lebendig und echt und so schön einfach, man wünscht sich eine Weile lang selbst Teil dieser Community sein zu dürfen. Und mir ist es gut gelungen mitten unter ihnen zu sein während ich das Buch las. 
Beschäftigt hat mich nach dem Lesen aber etwas ganz anderes.
Bienensterben. 
Bienen sterben. Jetzt. Hier.
Ich habe zu wenig Ahnung um zu wissen warum das so ist weil ich mich da noch nicht ins Thema eingelesen und erst kürzlich das erste Mal davon gehört habe. Aber Fakt ist, dass dieses Buch mich wach gemacht hat.
Es zeigt auf, was geschehen wird, ja ich sage wird, wenn die Bienen weiter sterben.
Und das hätte für uns alle erhebliche Folgen.
Verpackt in ein super spannendes Buch, mit tollen Charakteren ist das Thema weder uninteressant noch unrealistisch. Auch wenn das Buch erfunden ist so ist der Punkt, dass die Bienen sterben wahr und wichtig.
Mir hat es viel öfter als erwartet die Tränen in die Augen getrieben obwohl ich kein Mensch bin der mit Insekten schmust und wenn eine Wespe mir zu nah kommt flüchte ich.
Würde ich auch bei Bienen.
Darüber nachgedacht ist das blöd und das wurde mir durch dieses Buch klar.
Ich weiß nicht ob es solche Phänomene gibt, aber ich finde es wahnsinnig spannend, ich werde ganz sicher die nächste Biene durch ganz andere Augen sehen als vor dem Lesen.

Da ist der Autorin etwas ganz tolles, unglaubliches gelungen.
Sie hat ein wahres, wichtiges Thema in einen Roman/Thriller eingebunden, dadurch schaffte sie es wahrscheinlich nicht nur mich sondern auch andere Menschen sensibel für dieses Thema zu machen und das ist einfach großartig.

Nachhaltigkeit.
Das Buch, die Geschichte, das Thema.
Und Nachhall - der steckt ja quasi im Wort Nachhaltigkeit und es hinterlässt so einiges. Vor allem aber ein richtig gutes Gefühl, weil ich für mich wach geworden bin, ich schlage zwar weder nach Bienen noch unternehme ich so drastische Dinge wie im Buch aber dennoch beschäftigt mich all das sehr. Es hat erreicht, dass ich mich damit auseinandersetzen möchte und ein Besuch bei einem Imker wäre nicht nur für mich richtig spannend.
Es ist also definitiv fähig einen für das Thema zu begeistern und einzunehmen und das ist wichtig.
Zu dem ist es einfach berührend mit welcher Liebe Mel diesen winzigen Lebewesen begegnet auch wenn es wahrscheinlich ein sehr beängstigendes Bild abgeben würde finde ich es wahnsinnig faszinierend, was die Autorin sich ausgedacht hat.


Cover:
Ist es nicht toll?
Schlicht und besonders. Ich hatte es von Anfang an im Auge und in der Hand gehalten wirkt es noch schöner.


Schreibstil:
Die Autorin kann mit einem tollen, ehrlichen, einfühlsamen aber auch eindringlichen Stil begeistern

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