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fantasy, nemesis, liebe, romantasy, anna banks

Nemesis - Geliebter Feind

Anna Banks , Michaela Link
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.06.2017
ISBN 9783570311424
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach Beenden dieses Buches musste ich mich erstmal mit meinen beiden ständigen Lesepartnern Ney & Jessi über dieses Buch aufregen. Das Buch zu Beenden war ein regelrechter Kampf. Warum? Das erzähle ich euch jetzt. Es hat ja schließlich auch zwei Tage gedauert, bis ich mich soweit beruhigt habe, dass ich euch nun hoffentlich eine ordentliche Rezension liefern kann. (Unpopular opinion ahead! Mabey a soft rant.)



 


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Fakten über das Buch


Verlag: cbt
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3-570-31142-4
Preis: 12,99€



Kurzbeschreibung




Verliebt in den Feind


Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie im verfeindeten Theoria unter, wo sie unfreiwillig als Dienerin am Königshof landet. Prompt verliebt sie sich in den jungen, smarten König Tarik – und steht schon bald vor einer folgenschweren Entscheidung: Ist sie bereit, ihren Gefühlen nachzugeben und Tarik die Wahrheit über ihre Herkunft zu verraten? ( Quelle)





Cover


Meiner Meinung nach übermittelt das Cover einen völlig falschen Eindruck von der Geschichte. Wir sehen hier ein Mädchen mit entschlossenem Gesichstausdruck und ich muss dem Cover ja zu Gute halten, dass immer wieder der Metalstil aufgenommen wurde aber das Mädchen passt hier einfach nicht hin. Ein Pharao mit Kopfschmuck der gerade ein Mädchen abschleckt hätte es viel besser getroffen.



Handlung


Oh Gott, wie soll ich mich hier kurz halten... Ich versuche es, garantiere aber für nichts.

Wie wir bereits vom Klappentext wissen, ist Sepora auf der Flucht vor ihrem Vater der ihre einzigartige Gabe, nämlich Spektorium herzustellen, für seine Zwecke missbrauchen möchte bzw. dies schon macht.
Spektorium ist ein eldes Metall welches auch als Energielieferant für vier der fünf Königreiche dient und welches so den ganzen Handelsmarkt beherrscht.
Menschen würden sterben. Mein Vater würde sie töten und ich würde ihm das Mittel dazu liefern. / Und so setze ich meine Flucht fort.
Schön gut, warum das so ist und wieso die Menschen nie auf die Idee kamen andere Erngiequellen zu nutzen um sich unabhängig zu machen und selbst etwas aufzubauen - das weiß niemand un diese wichtige Frage wird in dem ganzen Buch nicht besprochen. Hinzu kommt dass ich kaum etwas von der Welt weiß - eine Karte existiert übrigens auch nicht und genau die hätte dieses Buch so dringend gebraucht.
Ich weiß nur, dass es irgendwelche schwebenden Berge gibt, eine Wüste, eine Hauptstadt und der Rest wurde mal mit drei Sätzen beschrieben und das war's dann auch.

Der Mangel an Beschreibungen der wirklich wichtigen Dinge hat gefehlt, stattdessen wurden irgendwelche nebensächlichen Dinge beschrieben, die sowieso keinen Interessieren und für die Geschichte überhaupt nicht relevant waren,

Jedenfalls streift unsere gute Sepora erstmal fast 150 Seiten durch diese gottverdammte Wüste mit nichts weiter als einem Dienstbotengewandt gefertigt aus Leinen, (sehr gut überlegt), und einem blöden Wasserkrug. Natürlich ist sie nicht alleine in dieser riesigen Wüste und wird geschnappt und an den Harem des jungen Königs, Tarik, von Theoria verkauft.
Nach ewig langer Zeit geht die Geschichte endlich mal los -sollte man meinen.



In gewisser Weiße tut sie das auch, denn nun geht der komplette Mist los. (Ihr wisst alle, was ich eigentlich schreiben wollte.)
In einem Harem werden Frauen wie Sexobjekte benutzt. Doch der gute Tarik hat kein Interesse an Sex, er möchte lieber sein Land regieren. (Sehr gut!) Demnach könnte Sepora dort ein friedliches Leben führen, wir könnten ihre Kapitel streichen und uns nur noch mit Tarik befassen, so wie es eben angebracht gewesen wäre.
Aber nein! Sepora möchte keine Ruhe und Frieden sie muss ja aufmüpfig sein und bricht irgendwie aus diesem, von mehreren Wachen geschützten, Teil des Palastes aus - denn die Wachen können schließlich keine halbe Portion von Mädchen aufhalten. Gut gemacht.

Hier wurde übrigens nochmal erwähnt, dass alle Frauen im Harem Hungerhaken sind und Sepora etwas molliger ist. Das interessiert keinen und es ist völlig irrelvant ob sie fett ist und die Füße nicht hochkriegt oder ob sie dünn und sportlich ist.

Jedenfalls lernt sie nach ihrem Ausbruch endlich den König kennen, der ist sofort von ihr angetan und macht sie zur Dienerin seines Ratgebers. Selbstverständlich. Logisch. Nicht.
Während ihrer Zeit als Dieners eines Dieners - wenn ich diesen Satz noch ein mal Lesen muss sterbe ich wahrscheinlich - ist sie die ganze Zeit so aufmüpfig wie ein kleines Kind. Das meine Lieben, ist super anstrengend.
Und die ganz Zeit dachte ich mir nur so:
Doch der König findet das toll (und lässt sie alles machen was sie will obwohl sie ungefähr hundert Mal hätte ausgepeicht werden müssen) und natürlich findet sie es toll, dass er sie toll findet und so finden sich die beiden toll und ta-da hier haben wir unsere Liebesgeschichte. Ohne Mist, von einer Seite auf die nächste kamen plötzlich so Sätze wie: Ich sehne mich nach seiner Berührung. - Ich gehe da jetzt nicht weiter drauf ein. Ihr wisst doch schließlich alle, wie solche Liebesbeziehungen in solchen Büchern aussehen. Auch wenn ich hier die Hofffnung hatte, dass es anders werden würde.

Die Geschichte plätscherte so langsam vor sich hin und mit jeder Seite die ich las, fragte ich mich, wann ich denn den Handlungshöhepunkt erreichen würde. Die Antwort ist: gar nicht. Ich erreichte ihn nie. Denn er ist praktisch nicht existent. Es gibt ein paar kleine Sachen die wohl irgendwie Spannung erzeugen sollen, aber, nun ja, das tun sie nicht. Schade eigentlich, denn man hätte da wirklich was machen können. Das Potenzial war da.

Am Ende gibt es nochmal ein fettes unnützes Drama wo ich mich noch mehr im falschen Buch gefühlt habe und das war es dann auch.

 



Schreibstil


Der Schreibstil von Anna Banks ist gar nicht so schlimm. Ich kam relativ schnell voran auch wenn ich keine Ahnung hatte wie die Welt, der Palast oder sonst was aussah. Das wurde wohl als nebensächlich erachtet. Wordbuilding im Allgemeinen wurde als Nebensächlich erachtet. Anna Banks beschreibt lieber nebensächliche Dinge.



Charaktere


Ich könnte hier fünf A4 Seiten oder mehr nur mit Sepora, allein der Name schon, duh, und ihren dummen Entscheidungen füllen, aber ich versuche mich kurz zu halten.

Sepora

     ist wunderschön
     ist stark
     ist unglaublich intelligent
     hat die schönsten silbernen Augen
     hat eine wertvolle Gabe die aber wie eine Last für sie ist
     kann kämpfen

Na? Naaa? Wonach klingt das?
Aber in Wahrheit



Sepora

     ist dumm
     ist nicht fähig nachzudenken
     denkt lieber an sich selbst als daran anderen zu helfen (auch wenn es immer anders dargestellt wird)
     führ sich auf wie ein kleines Kind
     hat einen tiefen Vaterkomplex
     etc.

Meine Begründungen sind ihre Handlungen im ganzen Buch die keinen Sinn ergeben und die viel besser und klüger hätten ausgeführt werden können. Und ich weine fast wenn ich sehe, wie sie in anderen Rezensionen als starke Frau dargestellt wird denn das ist sie einfach nicht. Sepora selbst stellt sich diese Frage im Buch
Das Wagnis, das ich eingehe, ist die Menschenleben wert, die ich retten könnte.
--> Zwei Abschnitte weiter unten.
Ich hebe die Hand mit dem X und frage mich, ob Mut gleichbedeutend mit Dummheit ist.
Meine lieben Leser, ich möchte hier jetzt auch nicht weiter auf Sepora eingehen, denn dann würden wir morgen noch hier sitzen und das möchten wir doch sicher alle nicht.

Tarik
...mochte ich eigentlich bis Sepora in seine Welt eingedrungen ist ganz gerne. Er ist ein netter, friedvoller König aber seinen Vorsatz hält er nicht ein.
Strenge Hand, weiches Herz.
Im ganzen Buch hatte er nicht ein Mal Durchsetzungsvermögen wenn es zu einer von Seporas dummen Aktionen kam. Jedes Mal tat er es mit irgendeiner anderen Ausrede ab, denn er war ja so fasziniert von ihr blah blah. Tatsächlich ist meiner Meinung nach Tarik nur da, um den Feind ihres Vaters zu spielen und dafür, dass Sepora ihn die ganze Zeit mt ihrem Vater vergleichen kann. Ich meine, ist denn niemanden aufgefallen, wie oft sie das macht? - Tarik ist aber nicht besser. Er denkt auch immer nur an seinen Ratgeber.



Fazit


Nichts in diesem ganzen Buch konnte mich überzeugen. Die beiden Protagonisten, besonders die weibliche, haben mir Kopfschmerzen bereitet und ich wollte nichts weiter, als dieses Buch einfach nur beenden. Einzig und allein der Schreibstil war okay, er war dem Buch entsprechend. - 1 Schlüssel an dieser Stelle und damit gehört das Buch definitiv in den Katergorie: "Hau mir bloß ab damit!"





Anmerkungen


Dies ist ein Rezensionsexemplar, wel ches ich CbtVerlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis). Diese Gratislesitung beeinflusst nie meine Meinung.




Weitere Rezensionen


Da es so viele von diesem Buch gibt, habe ich nur einige zitiert.
Es wirkt ja fast so, als wären Jessi, Ney und ich alleine mit unserer negativen Meinung :o

    
Ich hatte ja die Hoffnung, dass es am Ende nochmal spannend wird, dass es ein episches Battle gibt, eine unverhoffte Wendung, dass Riesen alle Menschen fressen, irgendwas, aber auch hier wurde ich enttäuscht. (Ein Auszug. xobooksheaven.)

    
Die Autorin war in diesem Buch große klasse. Nach dem ich auch ihre Liebesgeschichte gelesen habe, muss ich sagen, dass sie für mich eine wahre Fantasyautorin ist. (Ein Auszug. Meine Kleine Bücherwelt.)

    
Der Reihenauftakt von Anna Banks punktet in erster Linie mit einem atemberaubenden und malerischen Setting, das einfach sehr ausdrucksstark und facettenreich ist. (Ein Auszug.  Magische Momente Für Mich.

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Tags: buchblogger, enttäuschung, hassbuch, neyla kunta, rant, rezension, weg damit   (7)
 

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ney sceatcher, tod, leben, to, als das leben mich aufgab

Als das Leben mich aufgab

Ney Sceatcher
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 14.06.2017
ISBN 9783946955023
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Ich fieberte schon eine ganze Weile auf das Buch von Ney hin und nun ist es endlich, endlich da. Doch ich habe sehr selten ein nachdenkliches Buch gelesen, weshalb ich etwas skeptisch diesem hier gegenüber war.



Fakten über das Buch


Verlag: Zeilengold
Seitenzahl: 220
ISBN: 9783946955023
Preis:
12,99€ (Taschenbuch)

Hier geht es zur Leseprobe.



Kurzbeschreibung



Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe... Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens. ( Quelle)



Cover


Ich finde das Cover echt super schön und passend zum Buch, mit den vollgeschriebenen Zetteln unten und den Federn die den Titel einrahmen. Dazu das Mädchen, welches sich vom Betrachter abwendet und ins "Licht schaut". Ebenso finde ich die Farben recht gut aufeinander abgestimmt - sie gehen sanft ineinander über.



Handlung


In dem ersten als Print erschienen Buch vom Ney Sceatcher geht es um Mai, ein 16-jähriges Mädchen, welches nicht in den Himmel kommen kann, weil ihr die Engel sagen, dass sie noch etwas an ihr ehemaliges Leben auf der Erde bindet. Kurzerhand werden ihr Briefe vorgelegt. Briefe, die sie geschrieben haben soll. Doch sie erinnert sich nicht mehr daran. Alle ihre Erinnerungen sind vor ihr verborgen.
Zurück in der Welt in der sie gestorben ist, realisiert sie schlagartig, dass sich die Welt auch ohne sie weiter dreht und sie nichts dagegen tun kann. Ihr einziges Ziel ist es nun, die Briefe zu verteilen. Erinnern möchte sie sich auch gar nicht.

Diese Aufgabe muss sie aber zum Glück nicht alleine bewältigen, denn am Anfang der Geschichte trifft sie auf ein Mädchen namens Naoma und die beiden kommen irgendwie nicht richtig voneinander los. Später trifft sie noch auf einen mysteriösen jungen Mann namens Raven, der irgendwie die ganze Zeit auf sie aufzupassen scheint und ihr Dinge nahe bringt, die sie ohne ihn wahrscheinlich nie verstanden hätte.
Mai bittet Naoma um Hilfe, die Empfänger der Briefe ausfindig zu machen. Dieses Aufeinandertreffen der beiden und wie sie sich gegenüber des jeweils anderen verhalten fand ich sehr authentisch umgesetzt und es macht sie irgendwie... echt.

Gemeinsam überbringen sie nach und nach die einzelnen Briefe und Mai versteht Dinge, die sie vorher nicht verstanden hat und sieht das Leben mit anderen Augen, während sie auf all die Menschen trifft, die sie geprägt haben. Jeder von ihnen gibt ihr ein Stück ihres alten Lebens wieder und sie erkennt, was wirklich wichtig ist. Es ist wirklich schön, Mai auf ihrem Weg zu begleiten.
Ja, ich war das kleine dumme Mädchen und er der Junge, der wusste wie man log.
Das Buch ist aus Mais Sicht geschrieben und jedes Kapitel ist eine Lektion über das Leben. Ebenso bekommen wir die Briefe zu lesen, die Mai an ihre liebsten vor ihrem Ableben geschrieben hat.
Diese Idee samt ihrer Umsetzung hat mir sehr gut gefallen und es lässt einen einfach nachdenklich werden.



Schreibstil


Der Schreibstil von der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Soll heißen: Er ist einfach und die Sätze sind nicht fünf Zeilen lang, bringen aber dennoch die Gefühle der Charaktere und die Handlung sehr gut rüber. Die Autorin schreibt leicht detailverliebt und irgendwie war es immer so, dass wenn ich das Buch gelesen habe, ich total entspannt war und an nichts anderes mehr denken konnte als an dieses Buch. Man fliegt geradzu durch die Seiten, auch wenn es kein einfaches Thema ist, mit dem sich hier auseinander gesetzt wird.
Ney Sceatcher meistert er Bravour ihren Lesern die Themen Leben und Tod näher zu bringen, ohne dabei belehrend zu wirken.
Das Leben steht im ständigen Gleichgewicht. Du kriegst niemals Liebe ohne Hass oder die Wahrheit ohne Lüge. Stell dir das Ganze wie eine Schreibe vor. Auf der linken Seite die schönen Dinge und auf der rechten die schlechten. Wenn du zu viel Gutes hast, kippt die Scheibe.



Charaktere


Mai ist eine etwas andere Protagonistin, die aber super in dieses Buch hinein passt. Ich sah sie nicht als Charakter, ich sah sie als Mädchen und dieses Buch war einfach sie, ihr Leben.
Am Anfang ist sie noch recht still und in sich gekehrt. Sie verschließt sich vor ihren Erinnerungen und will alles einfach nur hinter sich bringen. Im Laufe des Buches wandelt sie sich jedoch, wird offener, und sieht das Leben, wie es nun mal ist. Sie sieht ihre Fehler und das was sie richtig gemacht hat.
Mai ist eine sehr nachdenkliche Protagonistin - aber naja, was soll sie auch anders sein? Sie ist schließlich tot und plötzlich wieder im Leben. Da kann man schon mal etwas nachdenklich sein ;)

Naoma hat mir von Anfang an super gefallen und sie war mir auch recht sympathisch. Sie ist ein sehr freundlicher Mensch und gibt niemals auf, egal welche Steine das Leben ihr in den Weg wirft. Sie behält ihre Freue und überträgt diese auch Stück für Stück auf Mai, so dass sie nicht alles in einem schlechten Licht sieht.
Vielleicht erhoffe ich mir eines Tages in einer dieser Geschichten aufzuwachen und all das hinter mir zu lassen.
Raven fand ich zunächst etwas komisch, denn über ihn erfährt man auch nicht all zu viel. Er ist tot, genauso wie Mai, jedoch wandelt er noch auf Erde, um Menschen wie ihr zu helfen. Das könnte man bei seiner pessimistischen, verschlossenen Art aber wirklich nicht vermuten. Er lässt Mai nachdenklicher werden, ist aber immer da, wenn sie ihn gerade braucht.
Mai, wenn du zulässt, dass es wehtut, dann wird es das auch tun.



Fazit


Dieses Buch kommt mit Lektionen über das Leben einher und brachte mich dazu, nach zu denken. Die Protagonistin kommt auf ihre Weise mit all dem zurecht und es ist schön sie auf  ihrem Weg durch das Leben zu begleiten.
Ney Sceatcher hat hier ein wundervolles, nachdenkliches, schönes, Buch geschrieben, welches ich jedem empfehlen kann. Auch denen, die eigentlich nicht so gerne über das Leben nachdenken.
Fünf von fünf Schlüsseln.

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Tags: 5sterne, blogger, buchblogger, empfehlung, lebe, leben, nachdenklich, rezension, sterben, to   (10)
 

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maybe someday, liebe, colleen hoover, maybe not, wg

Maybe not

Colleen Hoover , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423717250
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Warren und Bridgette fand ich schon in Maybe Someday toll als Nebencharaktere und nun gibt es ein kurzes Buch mit den beiden als Protagonisten? Na das kann ja nur super werden! - Dachte ich mir so...



Fakten über das Buch


Verlag: dtv
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-423-71725-0
Preis:
7,95€ (Taschenbuch)



Kurzbeschreibung


Ein Mädchen als Mitbewohnerin in der WG? Nichts lieber als das, denkt Warren. Vor allem, wenn besagte Mitbewohnerin so überaus attraktiv und sexy ist wie Bridgette.
Doch Warren gegenüber verhält sich Bridgette kaltschnäuzig und abweisend. Offensichtlich hasst sie ihn aufs Blut … oder doch nicht? Was, wenn die Leidenschaft, mit der sie ihn verabscheut, eine ganz andere Leidenschaft verbirgt? Genau die plant Warren aus ihr herauszukitzeln. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Warren Gefahr läuft, sein Herz zu verlieren … ( Quelle)



Meine Meinung


Wärend des Lesens von Maybe Someday dachte ich auch immer wieder an Warren und Bridgette und wie super es doch wäre, gäbe es doch ein Buch von den beiden. Nun hier ist es nun und ich finde es etwas schwer zu bewerten. Es ist anders als erwartet obwohl naja, hm, ich weiß selber nicht genau was ich erwartet habe, denn die beiden, die sind einfach komplett anders wie der Rest - und das meine ich positiv, denn es bringt frischen Wind rein, so dass dieses Buch keine typische Liebesgeschichte ist.

Warren ist etwas kindisch, spielt anderen Leuten gerne Streiche und lässt nicht viel von seinem Inneren nach draußen. Im Herzen ist er allerdings ein guter Kerl, was auch in diesem kurzen Büchlein sehr gut zum Ausdruck kam. Er gibt nicht auf wenn es um Bridgette geht, egal, wie sehr sie ihm das Leben schwer macht. Allerdings konnte ich seine Handlungen manchmal nicht verstehen, aber das kam auch nicht so oft vor.

Bridgette ist zickig, aggressiv und immer wegen irgendwas sauer, man weiß nur nie so richtig warum. Nun ja, Warren bringt da beim Lesen schon etwas Licht ins Dunkle und durch ihn erfahren wir, was denn eigentlich so in Bridgette vorgeht und warum sie so ist, wie sie eben ist.

Gegen die Charaktere habe ich auch gar nichts, ich mag sie - aber die Handlung:

Man braucht hier jetzt nicht etwas wirklich neues von der Handlung zu erwarten, denn das meiste kennt man ja schon aus Maybe Someday aber es ist nett, auch mal hinter die Kulissen zu blicken und zu sehen, warum jetzt wer so und so reagiert hat. Es ist halt aber auch "nur" nett - nicht überragend. Aber dennoch enthält die Geschichte Gefühl und das zählt ja auch.

Hier muss ich jetzt aber erwähnen, dass es sehr viele Sexstellen gibt, die ich jetzt nicht in dieser Beschreibung erwartet habe - aber das war mir dann auch Schnurz, denn sowas überspringe ich sowieso immer, denn das interessiert mich nicht wirklich und ich spüre kein Verlangen in mir, zu lesen, was die beiden da so treiben.

Vom Schreibstil von Colleen Hoover brauche ich gar nicht anfangen, denn der ist einfach super und ich liebe ihn und er zwingt einen auch in gewisser Weise, weiter zu lesen.



Fazit


Maybe Not ist definitv kein Must-Read und man brauch hier auch keine tiefgreifende Liebesgeschichte erwarten. Es ist ein nettes Buch, welches man zur Ergänzung lesen kann. Dies empfiehlt sich aber auch nur wenn man Warren und Bridgette Fan ist und gerne alles liest, was sie so hinter verschlossenen Türen treiben - und das nicht nur ein Mal.
Im Großen und Ganzen war das Buch einfach nett, mehr nicht.





Anmerkungen


Dies ist ein Rezensionsexemplar, wel ches ich Dtv Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis). Diese Gratislesitung beeinflusst nie meine Meinung.



Weitere Rezensionen


Wie sich die Beziehung zwischen Bridgette und Warren entwickelt, hat mir dabei ausgesprochen gut gefallen. Es ist etwas Besonderes und anders als andere Liebesgeschichten, aber sehr gut nachvollziehbar. ( Lillis Buchseite. Ein Auszug.)
Weil man sowieso schon alles kennt, gibt es auch keine Überraschungen mehr. Gut, es gibt Episoden, die man noch nicht kennt, weil sie für die Sydney-Ridge-Geschichte auch einfach total belanglos wären, aber ein paar neue Episoden machen noch kein gutes Buch. ( Bookpalast. Ein Auszug.)
Mir fällt einfach kein anderes Wort ein, aber ich finde „anders“ beschreibt diese Geschichte perfekt. / Nichts an ihr – vorallem nicht der Verlauf der Beziehung von Warren und Bridgette, war „gewöhnlich“. ( zeittraeumerin. Ein Auszug.)

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elfen, fantasy, holly black, prinz, der prinz der elfen

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Der Prinz Der Elfen sollte mein erstes Buch werden, bei dem es um Elfen geht, denn ich habe noch nie eines gelesen. Dass Jessi es auch angefragt hat, brachte mich schließlich dazu, es mit ihr zu lesen, und Welt der Elfen eine Chance zu geben. Nur brach sie es ab, und ich kann sie da wirklich verstehen. Vielleicht sind Elfen gar nichts für mich. (Attention. Unpopular opinion ahead.)

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Fakten über das Buch


Verlag: cbt
Seitenzahl: 410
ISBN: 978-3-570-16409-9
Preis: 16,99€ (Hardcover)



Kurzbeschreibung



Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen … ( Quelle)



Cover


Ich bin kein Fan von dem Cover. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, wie ich es interperetieren soll. Also da ist ein Mädchen und ein Junge, die beide zu alt sind um zu den Protagonisten zu passen. Dann kommt auch noch der Wald irgendwie aus dem Umhang von dem Jungen und dort steht das Mädchen drin und...waaas. Aber ich finde es besser wie das englische, immerhin! :D



Handlung


Alles dreht sich um die beiden Geschwister Ben und Hazel die in einem Ort namens Fairfold aufwachsen, der nahe einem Wald liegt, in dem das kleine Volk (also die Elfen) lebt. In diesem Wald liegt ein Junge in einem verglasten Sarg und ist die Touristenattraktion schlecht hin. Dabei werden von Holly Black moderne Elementen mit dem Fantastischen vermischt - und das sagte mir mal so gar nicht zu. Betrunkene Mädchen die auf dem Sarg tanzen und sich daran reiben - ach ist das nicht magisch. Zudem hatte ich mir erhofft, dass die magischen Wesen etwas mehr beschrieben werden als nur in ein zwei Sätzen, wenn sie wohl das Leben der Einheimischen schon so sehr beeinflussen.

Zurück zu Ben und Hazel, denn die beiden sind nicht wirklich normale Teenager. Schon als Kinder machte Hazel mit ihrem großen Bruder Ben an der Seite, Jagd auf Elfen im Wald, in den sie eigentlich gar nicht gehen sollte.
Und dieses Jagen, als Kinder, war das erste von einer Reihen von Ereignissen und Begebenheiten, die mir das Buch versauten.

Welches sechs Jahre alte Kind rennt mit einem Schwert durch die Gegend und schlachtet Elfen zusammen mit ihrem Bruder ab? Hazel wurde hier von Holly Black beschrieben als wäre sie eine Erwachsene, bei der es durchaus plausibler gewesen wäre. Laut der Autorin sind die Elfen auch alle grausam und böse - wieso hat dann niemand Hazel getötet, als sie den ersten Elfen umbrachte?



Da möchte ich doch auch gleich auf die Kämpfe zusprechen kommen, die im ganzen Buch sattfinden. Diese waren auch mehr als unrealistisch, denn wenn man schon fünf Hiebe in den Bauch abbekommen hat, dann kann man nun mal nicht weiterkämpfen, als wäre nichts passiert und man wäre ein Übermensch.  Ich konnte mir das einfach nicht vorstellen, auch alles andere nicht.

Und als letzten Punkt möchte ich noch auf den Prinzen zu sprechen kommen. Da das ganze Buch bis zu dem Punkt, an dem er aufwacht, total langweilig war (also gute 150 Seiten), dachte ich, juhu, es passiert was, ich muss nicht abbrechen! Gott, war ich dumm. Ich dachte er nimmt eine größere Rolle in dem Buch ein und wirbelt vieles auf und und und - aber nein. Er ist halt da und aufgewacht, aber immerhin bekommen wir es nun so mehr mit den Elfen zu tun, die auch nicht gerade viel machen.



Schreibstil


Holly Blacks Schreibstil konnte mich überhaupt nicht in ihren Bann ziehen außer als ich in der Mitte des Buches beschloss, nicht mehr über den Inhalt nachzudenken, sondern es einfach nur noch zu lesen. Da ging es dann plötzlich.
Sie beschrieb sehr viele Zeitsprünge ohne diese zu kennzeichnen, was es einem schwer machte, dem Verlauf der Handlung zu folgen. Zudem empfand ich rein gar nichts beim Lesen, denn Frau Black schaffte es nicht, Spannung aufzubauen oder mir die Charaktere näher zu bringen. (Ich brauchte gut und gerne eine Woche für die letzten 60 Seiten.)
Übrigens baute sie auch noch kleine Rätsel auf die dann alle plötzlich gelöst werden sollten und wohl einen Plottwist erzeugen sollte, leider funktionierte dies nicht wirklich.



Charaktere


[caption id="attachment_5185" align="alignright" width="362"] Quelle[/caption]

Hazel war mir ein großes Problem, denn ungefähr die Hälfte des Buches verhielt sie sich wie ein Flittchen und kümmerte sich gar nicht um ihre Taten. Sie küsst einfach jeden, pups egal ob dieser jemand sie wirklich mag oder wirklich etwas von ihr will. Für sie, sind es einfach nur Objekte der Begierde. Zudem kommt dann noch der Sinneswandel als es urplötzlich mit einer total komischen, nicht nachvollziehbaren Liebesgeschichte losgeht, die einfach so beginnt, wahrscheinlich nur, um da zu sein.
Sie verhält sich zudem so als hätte sie schon als erlebt und die Lebenserfahrung einer achtzigjährigen Frau, die sie nun mal einfach nicht hat, denn sie ist 16 (!). Ebenso hat sie im Laufe des Buches viele dumme Entscheidungen getroffen, die sie sich nicht einmal selbst begründen konnte und ich wusste dann auch nichts mehr mit ihr anzufangen.

Die Nebencharaktere (alias Ben, Jack und der Prinz) waren für mich auch farblos und ich empfand bei ihren Handlungen gar nichts. Zunächst dachte ich noch Ben und Jack wären klug und würden Hazel von ihrem hohen Ross runterholen, doch sie setzten sie auf einen Thron.
Der Prinz war zunächst, auf ungefähr zehn Seiten, eine dunkle Figur und ich erfreute mich daran. "Ja! Ein dunkler Prinz der so ganz anders als in den Märchen ist!" Nun ja, nach den eben besagten zehn Seiten legte auch er eine 180 Grad Kehrtwende ein.



Fazit


Da Prinz der Elfen mein erstes Elfenbuch war, war ich argwöhnisch wie es werden würde. Holly Black versaute es mir, um ehrlich zu sein. (Ich glaube auch, ich habe ein bisschen Zeit verschwendet, in dem Versuch, es zu beenden.) Die Charaktere waren alle ziemliche Kartoffeln und ihr Schreibstil war emotionslos und sollte märchenhaft wirken, was er leider nicht tat. Spannung fand ich leider auch nicht vor und die Elfen die sich suchte, waren nicht wirklich vorhanden. Ich gebe diesem Buch 1 1/2 Schlüssel und es gehört für mich in die Kategorie "Danke, aber nein danke."





Anmerkungen


Dies ist ein Rezensionsexemplar, wel ches ich CbtVerlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis). Diese Gratislesitung beeinflusst nie meine Meinung.




Weitere Rezensionen


Da es so viele von diesem Buch gibt, habe ich nur einige zitiert.

    
Es kann sein, dass die zweite Hälfte des Buches besser ist als die erste, nur werde ich das nie erfahren, da mich schon die erste Hälfte nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil und auch die Erzählweise waren einfach nicht meins, auch wenn sich die Geschichte toll angehört hat. ( xobooksheaven. Ein Auszug.)

    
Alles in allem war ich sehr begeistert von Der Prinz der Elfen und obwohl es ein Einzelband ist, würde ich mir mehr von der Geschichte wünschen. Sie ist zwar in sich abgeschlossen, aber diese Welt ist so voller Magie, Spannung und Wildheit, dass man einfach mehr davon will! ( Kat from Minas Morgul. Fazit.)

    
Das Ende fand ich passend und so komisch es auch klingen mag, endlich einmal ein Buch, mit einem abgeschlossenen Ende, ohne Cliffhanger oder einem zweiten Band, auf welchen man ewig warten muss. Wer auf der Suche nach einem guten Buch für zwischendurch ist, sollte sich dieses Exemplar definitiv kaufen (Ney Wonderland. Ein Auszug.)

    
In der zweiten Hälfte haben sich die Ereignisse überschlagen und wirkten dadurch nicht so dramatisch und spannend, wie sie hätten sein können. Zudem war mir die Auflösung am Ende zu erzwungen und unlogisch und das Ende an sich war auch nicht so meins. Aber da mir die Idee an sich gefallen hat und Holly Black so geniale Horrorwesen erschaffen kann (und ich sowieso ein Elfen Fan bin ) gibt es dann doch (weiter geht's auf Bücherkreisel. Fazit.)

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liebe, jugendbuch, rezension, ray, romance

Don't Kiss Ray

Susanne Mischke
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423740265
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Dieses Buch klang für mich wie eine jugendliche Form der Rockstar-Liebesdrama Bücher die aktuell immernoch die Runde machen. Teenager verliebt sich in einen Rockstar. Er ist unerreichbar für sie. Sie versuchen es und alles geht schief. Das kennt man ja! Es klingt so klischeehaft und ich dachte mir nur so: Nein, komm, du liest das jetzt und vielleicht ist es gar nicht so schlimm. Das wird schon. - Ob das eine so gute Idee war?

Fakten über das Buch:


[caption id="attachment_4969" align="alignright" width="172"] Zum Kaufen hier klicken[/caption]

Verlag: Dtv
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-423-74026-5
Preis: 12,95€



Kurzbeschreibung



Am Waffelstand eines Musikfestivals lernen Jill und Ray sich kennen und zwischen ihnen funkt es sofort. Leider fällt das verabredete Date einem Gewittersturm zum Opfer und Jill stellt sich darauf ein, dass sie Ray nie wiedersehen wird – nur um später, beim Konzert der Nachwuchsband „Broken Biscuits“, aus allen Wolken zu fallen: Der Leadsänger der Band, dessen Poster (nicht nur) die Wand ihrer besten Freundin schmückt, ist kein anderer als Ray!
Und damit nicht genug: „Hallo, Mädchen mit der Puderzuckernase, falls du da bist … Tut mir leid, dass es vorhin nicht geklappt hat. Versuchen wir es morgen noch mal?“, ruft er ins Publikum. Und handelt sich und Jill ungeahnte Probleme ein: Nicht nur, weil Ray laut Vertrag keine Freundin haben darf, sondern vor allem, weil ein fanatischer Fan die beiden fotografiert hat und im Netz eine wahre Hetzjagd lostritt. ( Quelle)



Cover


Das Cover ist pink und verspielt -  und demnach mal so gar nicht mein Fall. Ich mag die Schriftart die für den Titel gewählt wurde einfach nicht und hasse grün und pink/rosa zusammen, urgh. Aber diese Idee mit den Bildern finde ich ganz süß - nur passen die Bilder nicht zu der Geschichte...



Handlung


Dieses Buch wird ab 12 Jahren empfohlen, in diesem Alter hätte ich es bestimmt geliebt. Das muss hier vor der eigentlichen Rezension einfach erwähnt werden. Aber ich bewerte dieses Buch jetzt so wie ich es empfunden habe - denn meine Zielgruppe liegt auch nicht bei 12 und für die schreibe ich ;)

Der Klappentext versprach mir nicht sonderlich viel, außer, dass es vielleicht süß werden könnte, wenn ich mich nicht zu sehr auf den Inhalt konzentriere und einfach mal "locker und entspannt ohne aufzupassen" lese. Das habe ich auch wirklich versucht, nur es ist mir nicht wirklich gelungen.

Durch den fanatischen Fan der Jill und Ray fotografiert hat, wird Jills Leben total auf den Kopf gestellt und ihr schwappt eine Welle von Hass entgegen, mit der sie nie gerechnet hat. - Dieser Punkt war im ganzen Buch vielleicht das, was ich am besten fand. Nicht die Sache an sich, sondern, wie sie beschrieben wurde. Kinder können wirklich grausam sein.

Ab diesem Punkt ungefähr war die Storyline auch etwas festgefahren und ich habe selbst beim Lesen überlegt, wie man das denn jetzt wieder ordentlich hinbiegen könnte. Das führte leider dazu, dass mir das Buch einfach zu langweilig wurde denn es ist kaum etwas nennenswertes passiert.

Die Liebesgeschichte zwischen Ray und Jill war mehr als nur komisch, denn es war eine typische Instalove - also Liebe auf den ersten Blick- ohne viel Erklärungen. Warum lieben die beiden sich? Sie finden der jeweils andere sieht gut aus. Wow. Aber  die beiden haben halt nie viel miteinander gemacht. Wie denn auch?  Wie kann man sich da verlieben, wenn man nur eine halbe Stunde an einem Waffelstand miteinander geredet hat und später nur noch flüchtig Kontakt hatte? Richtig: Gar nicht
Für mich war die Geschichte zwischen den beiden nicht romantisch und süß, sondern nur eins: unecht.



Schreibstil


Der Schreibstil von Susanne Mischke hat mir in diesem Buch überhaupt nicht gefallen. Sie schreibt aus der Sicht der beiden Protagonisten, eine Sache die bei mir immer gut ankommt, und hat versucht wie eine Jugendliche zuschreiben, doch man hat gemerkt, dass das Buch von einer Erwachsenen geschrieben wurde. Versteht mich nicht falsch: Erwachsene können Jugendbücher schreiben. Nur Frau Mischke scheint hier etwas vorbei zu sein. Beim Lesen hat das teils wirklich gestört und bei Jill nie dazu gepasst. - Außer bei Ray. Da war es okay.



Charaktere


Jill mochte ich am Anfang noch doch je weiter das Buch vorranschritt, desto, entschuldigt, dümmer wurde sie und sie war viel zu eingeschossen auf Ray. Hinzu kommt noch, dass ich mir wirklich Sorgen um ihre Menschenkentniss gemacht habe. Wenn jemand wirklich mies zu dir ist, dann vergibst du ihm doch nicht schon nach fünf Minuten, oder ist das heutzutage so? Immerhin ist sie nicht gänzlich zum verliebten Hühnchen mutiert und hat manchmal noch erkannt, was wirklich wichtig ist.

Ray war für mich nicht wirklich präsent. Ja, man liest aus seiner Sicht und er ist der zweite Protagonist, dennoch hat mir irgendwas gefehlt, was ihn echt erschienen ließ. Hinzu kommt noch eine Sache (Soft Spoiler: Die Sache wird ungefähr auf Seite 30 erwähnt und hat keinen Einfluss auf den Verlauf der Handlung), nämlich, dass er Jill einfach bei ihrem Kennenlernen schon sagt: Jo, meine Schwester ist übrigens gestorben. - EHM. Ok. - Für mich war er einfach nur der farblose Loveinterest der keine Eier in der Hose hat. (Das musste jetzt mal gesagt werden.)



Fazit


Don't Kiss Ray war eine Enttäuschung für mich und das Beenden ein Kampf. Weder Schreibstil, noch Handlung, noch Charaktere konnten mich überzeugen. Es gab nur kleine Punkte die mich wirklich ansprachen und somit liegt das Buch für mich unter dem Durschnitt. Somit also nur magere 1,5 - maximal 2,0 Schlüssel. - Hätte ich aber eine 12-13 Jährige Schwester, würde ich es ihr schenken. Es wird ja für diese Zielgruppe empfholen ;)





Anmerkungen


Dies ist ein Rezensionsexemplar, wel ches ich Dtv Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis). Diese Gratislesitung beeinflusst nie meine Meinung.


Falls es euch aufgefallen ist, ich habe auch etwas an meinen Rezensionen geändert in puncto Länge bei der Handlung und allgemein. Zusaätzlich versuche ich jetzt noch meine Bilder von Instagram miteinzubauen :) Diese hier sind dort übrigens noch gar nicht raus also psst ;) Ich wollte euch an dieser Stelle einfach mal fragen, wie es euch gefällt und wenn ihr Tipps habt nur her damit ^^ Übrigens bewerte ich nun etwas kritischer 2,5 von 5 ist die Hälfte. Also Durschnitt. Das ist nicht schlecht. Einen Beitrag dazu tippe ich jetzt auch, ich wollte das hier nur für diese Rezension kurz erwähnen :)



Weitere Rezensionen



    
Insgesamt muss ich also sagen, dass die Geschichte zwar etwas flach und vorhersehbar war – aber ganz ehrlich: wer einen Liebesroman liest, weiß meistens, wie es enden wird. [ Stopfi's Bücherwelten. Ein Auszug aus dem Fazit ihrer Rezension.]

    
Wer hier eine besonders tiefgründige Geschichte erwartet, der wird enttäuscht sein. Wer jedoch eine Geschichte für zwischendurch sucht, die einen durch jede Menge Drama, Eifersuchtsszenen und einer Liebesgeschichte für einige Stunden unterhält, der wird hier goldrichtig sein. [Kleinbrinas Bücherblog. Ein Auszug aus ihrer Rezension.]

    
Alles in allem, fand ich das es eine süße und gute Geschichte für zwischendurch war! Eine Liebesgeschichte die der Traum eins jeden Mädchens ist. Vor allem Mädchen im Alter von 13 – 18 wird dieses Buch super gefallen. [ Lesemaedchen. Ein Auszug aus ihrem Fazit.]

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fantasy, liebe, finsternis, blindheit, jugendbuch

Königreich der Schatten: Die wahre Königin

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670708
Genre: Fantasy

Rezension:

Diese Rezension gibt es auch auf meinem Blog: neylakunta.wordpress.com


Fakten über das Buch:


Verlag: Harper Collins Germany
Seitenzahl: 384
ISBN: 9783959670708
Preis: 18,00€
Lesezeitraum:  26/01/17 - 04/02/17




Kurzbeschreibung


Tiefe Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms – etwas anderes kennt Luna nicht. Sie muss sich verstecken, damit die Welt sie für tot hält, nachdem ein Verräter ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler. Er erfüllt ihre dunkle Welt mit Licht, doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigen wird. ( Quelle)



Cover


Das Cover ist ja mal wunderschön. - Auch wenn ich es gar nicht verstehe. Kann mir bitte jemnd erklären, was genau das darstellen soll? Naja egal, ich finde es cool, dass der Hintergrund so grau ist und die Bläterranken schwarz. Das Altrosa passt in die Kombination auch sehr schön mit rein, so dass ich eigentlich hier gar nichts daran auszusetzen habe.



Handlung


Dieses Buch habe ich wieder zusammen mit der lieben Jessi gelesen bei der ihr auch eine Rezension zu dem Buch auf ihrem Blog findet :)

Seit 17 Jahren liegt über dem Königreich Rehlhok Dunkelheit und mit ihr kommen die Finsterirdischen, die die Bevölkerung in das Verderben stürzen. Nur eine Stunde am Tag klärt die Finterniss etwas auf und die Sonne kämpft sich durch. Doch mit nur einer Stunde Sonnenlicht lässt sich keine Ernte hervorbringen. Besonders dann nicht, wenn die Monster aus dem Boden schießen. Nur in befestigten Städten ist es noch sicher.
Ah diese Idee finde ich so cool! Natürlich ist es tragisch und traurig und alles aber es ist auch cool, denn das bietet an sich schon ganz schön viel Handlungsspielraum. Das wurde auch sehr gut umgesetzt ;)

Luna kennt nichts anderes als die Finsterniss und das Innere ihres Turms. Hier ist sie vor den Finsterirdischen sicher und gemeinsam mit ihrer Haushälterin und ihrem praktischen Ziehvater lebt Luna seit 17 Jahren mit der Hoffnung auf ein Leben im Sonnenlicht.
Es gibt einen Grund, warum Luna im Exil leben muss: Sie ist die wahre Königin Rehlhoks doch das weiß niemand. Ihre Eltern wurden kaltblütig von einem Mann getöt der nun der neue König ihres Landes ist. Luna hasst ihn, doch was soll sie schon tun?
Das finde ich eine richtig schöne Idee, doch sie ist nicht einzigartig - aber wann gibt es denn schon mal eine Idee, die noch nie jemand vor einem hatte? Aber hier muss ich sagen, wurde es nicht so " kitschig" umgesetzt. Es spielt ein Rolle im Buch, defintiv, doch auch andere Dinge sind durchaus wichtig.

Doch es kommt wie es kommen musste. Der König erfährt, dass Luna noch lebt und so muss sie aus dem Turm fliehen wobei ihr Fowler hilft, ein junger Mann dem Luna das Leben retette als sie außerhalb des Turmes war.
Dieses Treffen mit Fowler fand ich richtig überraschend und ich hätte nicht gedacht, dass sie sich so kennenlernen. (Auch wenn ich nicht weiß, wie sie es sonst hätten tun sollen.) Dabei birgt das ja auch selbst viele Gefahren für Luna in der Dunkelheit hinaus zu gehen. Aber diese Aktion und viele weitere zeigen ja wie gut ihr Herz eigentlich ist.

Gemeinsam nehmen sie die Gefahr auf sich, die diese außergewöhnliche Reise mit sich bringt. Nur um auf eine Insel zu kommen, auf der angeblich noch immer die Sonne scheint, und die Menschen in Frieden leben können.
Leider machen nicht nur die Finsterirdischen Probleme. Nie hätte Luna es für möglich gehalten, dass auch andere Menschen so böse sein können.Und Fowler nimmt auch einen größeren Wert in ihrer Gedankenwelt ein als sie eigentlich wollte...



Schreibstil


Ich gestehe: Ich liebe den Schreibstil von Sophie Jordan. Die Sicht wechselt immer zwischen Luna und Fowler hinterher und das hat sie super umgesetzt. Sie beschreibt alles immer so toll aber auch nicht übertrieben, dass ich mich schon vom ersten Kapitel an in das Buch verliebt habe. Das schaff erstmal einer!



Charaktere


Luna mochte ich von Anfang an. Sie taff und stark, ist aber auch nicht herzlos was sie immer wieder beweißt. Sie wandelt auf einem Grad dazwischen, auch wenn sie nicht für die Welt gemacht ist, in der sie gezwungen ist zu leben. Doch sie meistert es, mal mehr mal weniger gut.  Da sie bisher nur Kontakt zu zwei Menschen hatte nahm ich ihr einige Dinge auch gar nicht übel. Ich mein, woher soll sie denn das alles wissen? Sie war eingesperrt und kennt doch gar nichts von der Welt. Doch sie lernt und stellt sich nicht dumm an. Ich mochte sie sehr.

Fowler war mir am Anfang total unsympathisch obwohl ich mir schon dachte, was da kommen wird. Doch auch er hat seine Gründe sich so zu verhalten, das muss man mal so sagen. Als ich das gelesen habe, war ich ziemlich baff und es hat mich von Fowlers Charakterstärke überzeugt und mir ebenfalls gezeigt, dass mehr in ihm steckt, als ich am Anfang für möglich gehalten habe.

Natürlich entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Das weiß man ja sofort. Aber es war gar nicht kitischig und ahh so schön. An einigen Stellen bin ich fast gestorben aber das ist ok. (Auf eine gute Weiße gestorben meine ich.)



Fazit


Dieses Buch hat mich einfach überzeugt und das Ende hat mich zerstört. Komplett. Natürlich gab es Schwächen, manchmal hätte ich Luna und Fowler am liebsten geschlagen aber deshalb fand ich es nicht schlecht. Es ist nun aber auch nicht ein neues Lieblingsbuch von mir da auch einige Fragen offen geblieben sind. Dennoch: Die Wahre Königin erhält von mir 4 Schlüssel.





Anmerkungen


Leute ich habe so viele schlechte, englische, Rezensionen gesehen und gelesen. Mein Herz! Ich meine, ich sags jetzt einfach mal so: Ich fand die Handlung toll und sie war mir auch nie langweilig und es gab immer einen Grund für mich weiter zu lesen. Und bei diesen "Rant"-Reviews wurde einfach alles zerstört, jeder kleinste Satz etc. Meine Meinung ist ja, das solche Rezensionen die ehrlichsten sind, aber wie kann man sich über jeden kleinen Satz lustig machen oder ihn als "abnormal" hinstellen? Ich weiß, ich weiß, ich habe auch Bücher die ich schlecht fande, aber ich frage mich, ob man da nicht wenigsten seine Meinung begründen und Argumente bringen kann? Leider war das bei keiner dieser Rezensionen der Fall. - Aber jeder muss ja immer selbst entscheiden, was er liest und wie er es bewertet.

Dies ist ein Rezensionsexemplar, welc hes ich über Netgalley vom Harper Collins Germany Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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nerve, spiel, jugendbuch, intrige, schlecht

NERVE - Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen

Jeanne Ryan , Tanja Ohlsen
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 15.08.2016
ISBN 9783570309766
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Fakten über das Buch:


Verlag: Cbt
Seitenzahl: 315
ISBN: 978-3-570-30976-6
Preis: 9,99€
Lesezeitraum:  30/01/17 - 05/02/17




Kurzbeschreibung


Eigentlich will Vee gar nicht mitspielen bei diesem neuen Online-Spiel, bei dem man ständig neue peinliche »Challenges« bekommt, die sofort ins Netz gestellt werden. Aber um einen Jungen auf sich aufmerksam zu machen, der ihr gefällt, wagt sie es dann doch. Zumal Preise locken, denen sie nicht widerstehen kann, wie zum Beispiel die Schuhe ihrer Träume. Noch dazu sieht Ian, der ihr als Spielpartner an die Seite gestellt wird, wirklich gut aus. Erst macht es Spaß. Aber dann werden die Challenges heikler und heikler, und die Fans treiben Vee dazu, immer mehr zu riskieren. Schließlich werden Vee und Ian zusammen mit fünf anderen Spielern an einen geheimen Ort gebracht, wo die letzte Runde stattfindet. Es geht um alles oder nichts und auf einmal steht ihr Leben auf dem Spiel …( Quelle)



Cover


Ah wieder so ein Cover was richtig gut hätte werden können, aber leider (teils) versagt hat. Das ist, glaube ich, auch das Filmcover oder? Jedenfalls finde ich die Idee cool, dass das Mädchen vor sich die Optionen "Player" und "Watcher" hat, da uns das schon mal einen Hinweis auf die Story gibt. Aber ich mag das Mädchen einfach nicht :D Ansichtssache. Und ich mag eigentlich die Kombination von grün und pink nicht aber hier geht's. (Ich weiß auch nicht warum ihr Gesicht so grün ist..)



Handlung


Wieder mal habe ich vorab etwas zu sagen: Die Handlung wiederholt sich immer und immer wieder, das ist aber auch der Idee hinter dem Buch gegeben.

Vee ist schüchtern und immer ganz normal und bodenständig, wie sie sich auch selbst immer und immer wieder beschreibt. Dazu ist sie noch Steinbock, was ihr sehr wichtig zu sein scheint. Warum, das weiß ich nicht, denn sie sagt nie, ob sie an so etwas glaubt. Jedenfalls reicht ihr dieses Image nicht mehr und sie möchte endlich mal etwas wagen. Natürlich möchte sie dadurch auch ihren Schwarm auf sich aufmerksam machen. Da kommt ihr das Spiel "Nerve" gerade recht.
Sie will nicht direkt bei dem Spiel mitmachen, nur bei der Vorrunde, denn sie wird ja bestimmt nicht ausgewählt. Niemand schaut sich ihr Video an - zumindest denkt sie das.
Doch das Video erreicht in kurzer Zeit so viel Beliebtheit, dass sie zur Live-Challenge ausgewählt wird und für ihre Challenge die Schuhe ihrer Träume bekommt.
Wagemut gehört einfach nicht zu meinen Charaktereigenschaften. Schüchtern, fleißig, loyal... die ganzen langweiligen Steinbock-Eigenschaften: Das bin ich.
Das ist ja noch nicht viel an Story, dennoch möchte ich schon hier etwas sagen. Denn viele Punkte haben mich schon auf diesen Seiten des Buches gestört.
Vee ist sehr naiv und wirkt auf mich einfach nur dumm. Sie hat keinen wirklichen Grund bei Nerve mitzumachen, denkt nicht darüber nach, was sie eigentlich macht und denkt ständig anders über die Sachen die sie eigentlich machen will. Damit meine ich, dass sie die Challenge erst machen will, weil es ist cool und toll und alles und dann steht sie kurz davor und realisiert erstmal wie blöd es ist, sich in einem vollbesetzten Café eine Karaffe voll Wasser über den Kopf zu schütten und dabei zu sagen "Kaltes Wasser macht mich heiß."

Sie muss das ja nicht machen, sie kann doch jederzeit etwas anderes machen. (Zum Beispiel ihren Schwarm einfach ansprechen und ihr Geld für die Schuhe sparen.)  Aber sie regt sich dann noch darüber auf, dass das Wasser ihre weiße Bluse durchsichtig gemacht hat. Hier wären wir bei dem Punkt "nachdenken". Denn jeder, der einen Internetzugang besitzt, kann nun ihre Brüste bestaunen.
Doch sttat damit aufzuhören, weil die Konsequenzen so mies waren und sie sich schlecht gefühlt hat und gemerkt hat, dass es dumm war, macht Vee einfach weiter. Es ist so als würde man ihrem Kopf "Reset" drücken und sie vergisst alles was sie gemacht hat.

Ihr merkt schon, ich habe viel an diesem kleinen Stück Story auszusetzen.
- Jedenfalls geht es dann mit den Live-Runden los und es folgen weitere Aufgaben die Vee nun aber mit ihrem Partner Ian erledigen muss.
Und Ian ist toll und super und alles - obwohl sie kaum kennt und seine Motive schon gar nicht. (An dieser Stelle möchte ich auch bemerken, dass Vees Menschenkentniss auch sehr sehr schlecht ist. Aber das sieht sie auch ein also yay.)
Mit ihm zusammen läuft es dann besser doch Vee hat bei jeder Challenge ein schlechtes Gefühl. Sie macht trotzdem weiter denn die Preise werden immer besser und die Beobachter, also die "Watcher, sind ja auch da und da kann gar nichts schlimmes passieren. Ebenso ist es toll, von ihnen gefeiert zu werden. Da stellt man sich schon mal als Nutte an den Strich und sucht sich jemanden der einem 100€ gibt.
Sein Lächeln schwindet. "Du bist ein richtig gieriges Ding, stimmt's?"
Ich streiche mir mit der Hand über die Hüfte. "Aber ich bin auch bereit, dafür hart zu arbeiten."
Doch Vee wird schnell klar, dass nicht alles nur ein Spiel ist, denn anscheinend kann nur einer Nerve gewinnen, während die anderen sterben müssen..
(Mehr kann ich nicht sagen, sonst ist ja alles gespoilert <3)

Tatsächlich mag ich Idee. Nur die Umsetzung und die Besetzung der Charaktere war mehr als schlecht und ich konnte mich nicht entscheiden ob ich lachen oder weinen soll. (Ah das Ende war auch mega doof.)



Schreibstil


Der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen. Ich glaube, das lag daran, dass das Buch aus Vees Sicht geschrieben wurde. Denn ihre Gedankengänge waren mehr als fragwürdig und haben meinen Lesefluss sehr gestört und manchmal musste ich das Buch weglegen, weil es mir einfach zu viel, entschuldigt, Dummheit war.  Sehr kreativ war es auch nicht, also meh. Wäre das Buch aus der Sicht des Beobachters geschrieben, hätte der Schreibstil bestimmt mehr punkten können. Schade an dieser Stelle.



Charaktere


Also ich denke, ich hab mich zu Vee oben schon genug geäußert, da sich das einfach so perfekt ergänzt hat. Ich möchte hier auch nichts vorwegnehmen.
Aber Vee hat wohl auch noch ein ganz großes Geheimnis, was so schlimm ist, dass ihr ihre Eltern nicht mehr vertrauen und es keiner erfahren darf. Sie macht darau ein ziemliches großen Drama was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Das ist echt schade, denn auch da hätte man wirklich etwas drauß machen können.
Für mich ist Vee an sich einfach dumm, naiv und unentschlossen. Sie hat kaum eine Eigenschaft die für sie spricht, außer dass sie manchmal ihre hellen Momente hat und ihr einfällt, was sie eigentlich macht. Aber die sind auch ziemlich schnell wieder vorbei.



Fazit


Ich weiß gerade nicht ganz, warum ich diesem Buch überhaupt 1,5 Schlüssel gebe. Ich meine, ich hab gar nichts gutes gefunden. Wahrscheinlich liegt das an der Idee der Autorin die nur leider sehr schlecht umgesetzt wurde. Weder Charakter, noch Plot, noch Schreibstil konnten mich auch nur ansatzweiße überzeugen. Schade!





Anmerkungen


Zu Nerve gibt es ja auch einen Film. Zwei meiner Freundinnen haben ihn gesehen und davon geschwärmt und als ich ihnen erzählte, was im Buch denn vorkommt, meinten sie, im Film sei alles ganz anders und der Film sei viel besser. Den wollte ich tatsächlich auch noch sehen und das werde ich auch in absehbarer Zeit tun, denn ich möchte für euch einen Buch-Film-Vergleich machen :)
Auch habe ich eine sehr schlechte Rezension zu Nerve gelesen bevor ich es gelesen habe und tatsächlich kann ich da, fast allen, zustimmen die eine schlechte Rezension zu diesem Buch schreiben, denn ich finde ja auch nichst gutes..

Dies ist ein Rezensionsexemplar, welc hes ich über das Bloggerportal vom Cbt Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

 

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fantasy, magie, jugendbuch, namen, die magie der namen

Die Magie der Namen

Nicole Gozdek
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.06.2017
ISBN 9783492281294
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Fakten über das Buch:


Verlag: Piper Ivi
Seitenzahl: 368
ISBN: 978-3-492-70387-1
Preis: 16,99€
Lesezeitraum:  12/02/17 - 14/02/17




Kurzbeschreibung


Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ... ( Quelle)



Cover


Das Cover ist soooo schön. Wirklich ich lieb es. Der Titel aus dem die ganzen goldenen Namen hervorkommen und sich überall hin winden ist so toll. Und dann finde ich noch, dass die Farbkombination echt toll ist- ich liebe schwarz und gold einfach zusammen



Handlung


Nummer 19 träumt davon später ein Held zu sein. Ein besonderer Name, jemand, der die Leute beschützt und die zu ihm aufsehen. Aber, weil das Schicksal halt nicht immer so mitspielt wie man das gerne hätte, bekommt Nummer 19 den Namen Tirasan Passario. Ein Name, den niemand zu kennen scheint. Und das kommt so gut wie nie vor.

Tirasan beschließt sich alleine auf dem Weg nach Himmelstor zu machen. Dies ist eine Stadt in der sich das große Namensarchiv befindet und wo er endlich herausfinden kann, wer er eigentlich ist. Doch die Reise soll lang und schwierig werden. Und obwohl sich Rustan Polliander, ein Krieger, jemand der Tirasan gerne geworden wäre, die ganze Zeit anbietet ihn begleiten zu wollen, lehnt er immer wieder ab. Denn als sie noch Nummern waren, hat er sich ja auch nicht für ihn interessiert.
Da kümmert es Tirsasan auch nicht, dass er Rustan das Leben gerettet hat und dieser ihm bei seinem Blut geschworen hat, ihn zu beschützen. - Hier muss ich leider zugeben, dass ich die Szene sehr komisch fand, denn alles ging ziemlich schnell und wirkte irgendwie nicht besonders echt und aufgeklärt wurde das Ganze ja auch nie so richtig. Ich denke, hier musste halt einfach noch was her, und deshalb gab man sich nicht ganz so viel Mühe.

Weiter im Text.
Tirasan macht sich also alleine auf den Weg nach Himmelstor. Doch Rustan lässt sich nicht abschütteln und so läuft er ihm hinterher und überzeugt ihn, dass er niemals alleine reisen kann, denn die Namenlosen lauern im Wald und warten nur auf unvorsichtige Wanderer um ihnen ihre Magie zu rauben.
Zusammen mit Baro (einem großen Händler), Allira (einer großartigen Sängerin) und Nelia (einer mächtigen Magierin) machen sie sich auf den Weg, um die Geschichte hinter ihren Namen zu ergründen.

Jetzt kann man natürlich wieder denken: Ehw, die reisen, cool. Gott ist das langweilig.
Nein, hier muss ich ganz klar wiedersprechen. Aus einer Reise kann man ziemlich viel herausholen (siehe These Broken Stars) und das hat Nicole Gozdek auch geschafft. Es war für mich echt nie langweilig. - Es kann ja immer was passieren ;) Und Beziehungen unter den Charakteren müssen sich schließlich auch entwickeln! Dafür eignet sich eine gemeinsame Reise ja sehr gut :)

Tirasan weiß nicht, wer er eigentlich ist, aber einige andere Personen scheinen zu wissen wer ist. Und diese wollen ihn am liebsten tot sehen...

Es gab kleine Punkte die haben mich gestört. Zum Beispiel das Ende kam etwas plötzlich, aber ich fande es an sich nicht schlimm. (Wie ich das bei manch anderen gelesen habe muss das ja für sie die Hölle gewesen sein. Ein gutes Ende ahhh wie scheiße. ÄHM, ok.)

Diese ganze Namensidee hat mich so in ihren Bann gezogen und überzeugt, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Es war mal wirklich etwas neues und ich hätte das Buch schon eher lesen sollen.



Schreibstil


Der Schreibstil war wirklich sehr schön auch wenn er mich manchmal etwas an Fanfiktion erinnerte. Ihr wisst was ich meine oder? Ich hoffe es, ich kann das nämlich sehr schlecht beschreiben, aber so hat es sich einfach angefühlt. (Ob das daran lag, dass ich ja weiß, dass es auf Wattpad erschienen ist...?) Jedenfalls schreibt Nicole Gozdek relativ einfach aber leichte Ausschmückungen sind doch auch hier und da vorhanden, so dass mich beim Lesen eigentlich nichts gestört hat.



Charaktere


Tirasan ist nicht perfekt. Er ist klein, kleiner als seine weiblichen Reisegefährten, unsportlich und in nichts sonderlich begabt. Er hat braune Haare und braune Augen und ist einfach schmächtig. Und das fande ich so super. Dadurch, dass er solche "Schwächen & Fehler" hat konnte man bei ihm wirklich eine gute Entwicklung erkennen die auch nur ganz langsam kam und nicht von einem Schlag auf den nächsten. Es war schön, mal nicht von dem typischen perfekten Jungen zu lesen. Aber auch er hat seine guten Seiten, die halt etwas versteckt sind.

Rustan ist ein super Freund für Tirasan der das Herz am rechten Fleck hat. An seinen Schwur hält er sich, ob die Schuld beglichen ist oder nicht. All seine Freunde bedeuten ihm alles und noch mehr. Sie sind ihm wichtiger wie das eigene Leben. - Rustan passt hier einfach super rein und ist einfach mega nett. Ich mochte ihn :)

Baro mochte ich am Anfang gar nicht, er hat sich einfach arschig benommen und das war mir einfach zu blöd. Er hielt sich immer für was besseres und ah, nein, mit sowas kann ich schlecht umgehen, wenn es unbegründet ist. - Ich hoffe eucht fällt auf, dass ich in der Vergangenheitsform schrieb ;)

Für Allira gilt das Selbe wie für Baro denn auch sie fand ich am Anfang anstrengend. Sie hat einfach wie diese Barbie gewirkt die einfach von jedem bedient werden will und für die Geld und Klamotten alles ist. Doch tatsächlich zeigt sie später einen Charakter, den ich nicht erwartet hätte.

Nelia kann ich schlecht beschreiben. Sie ist nett und bescheiden, hat aber eine Macht in sich, die sie ungern preisgeben würde. Und ehm, ja. Das ist Nelia.. Ah sie ist mutig und hm, das war's leider auch schon, was ich zu ihr sagen kann :D



Fazit


Die Magie der Namen ist ein Buch mit sehr viel Potenzial dessen Ende einfach zu früh kam und aus dem man noch ganz viel machen könnte. Die Idee ist einzigartig aber die Geschichte hatte leider kleine Mängel, die einen Abzug an Schlüsseln meinerseits leider erfordern. Dennoch denke ich, dass dieses Buch mit 4 Schlüsseln ausreichend bewertet und empfehlenswert ist :)





Anmerkungen


Achtung Spoiler!

Die Stelle von Rustan Tirasan seine Liebe gestanden hat fand ich schon etwas komisch. Ich meine, das kam einfach so ohne irgendwas und dann...ach man. Da hätte man mehr daraus machen können finde ich. Aber das ist nicht so schlimm - ich wusste von Anfang an, dass da mehr ist von Rustans Seite aus :D
Leider kam das Ende zu früh und die Entführung hätte man vielleicht noch etwas ausdehnen können aber naja <3

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

fantasy, booktalk, drachenmondverlag, abgebrochen, welten

Turion

Teresa Kuba
E-Buch Text: 404 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 09.05.2016
ISBN 9783959910712
Genre: Sonstiges

Rezension:

 


Hi! Vor einiger Zeit habe ich mich an Turion herangewagt und konnte es leider nicht beenden. Dabei war es ein Rezensionsexemplar was ich von der Autorin bekommen habe. Warum ich das nicht konnte und was mich an dem Buch so beschäftigt hat könnt ihr nun hier lesen :)
Achtung: Leichte Spoiler enthalten!

Clemens' Haare sind schwarz wie Tinte und seine Augen bernsteinfarben wie die einer Katze.
Seit die sechzehnjährige Elaina den geheimnisvollen neuen Mitschüler das erste Mal gesehen hat, fühlt sie sich auf unerklärliche Weise mit ihm verbunden. Doch wieso vermeidet er es, sie zu berühren, als hätte sie eine ansteckende Krankheit? Warum verhält er sich manchmal so sonderbar, als stamme er aus einer anderen Zeit und wohin verschwindet er dauernd?
Als Elaina seine Schulakten ausspioniert, macht sie eine unglaubliche Entdeckung und befindet sich bald in größter Gefahr... ( Quelle)
Da ich fand, dass sich die Beschreibung des Buches keineswegs schlecht anhörte habe ich mir gedacht, ich frage die Autorin, ob ich nicht ein Exemplar zur Rezension bekommen könnte. Die Bewertungen auf Goodreads sprachen auch nicht dagegen, denn dort wurde das Buch fast nur gelobt und mit einem Schnitt von 3,85 stand es ja auch nicht schlecht da, wie ich fand.

Doch schon der Anfang des Buches brachte mich durcheinander. Alles war so verworren geschrieben und ich verstand nicht ganz, was denn überhaupt los ist. Das wurde aber auch im Laufe des Buches nicht besser denn ständig fragte ich mich: Warum passiert das denn gerade? Wieso kann mir das niemand erklären?
Natürlich müssen Fragen offen bleiben, das verstehe ich ja, aber nach über 200 Ebook Seiten könnte man, meiner Meinung nach, ruhig mal einige Dinge aufklären, um bei dem Leser vielleicht Verständnis hervorzurufen.

Ah und unsere Charaktere Clemens und Elaina gehen auf ein Internat. Von dem habe ich nicht wirklich eine Ahnung wie es aussieht, wie es aufgebaut ist, wo es steht-etc. Und dabei liebe ich ja sowas. Ich meine, ich muss schließlich wissen wo genau meine Charaktere denn jetzt. Sonst klappt das meist auch nicht ganz so mit dem Film im Kopf. Das fand ich leider wirklich schade.. Aber hier versteh ich auch, warum das vielen egal ist, schließlich soll es ja nicht primär darum gehen. (Nun hege ich aber leider eine Liebe zum Detail.)

Ich konnte weder zu Elaina noch zu Clemens eine Verbindung aufbauen. Null, gar nichts. Elaina war mir einfach zu nervig, anstrengend und manchmal einfach viel zu naiv und leichtgläubig. Dann hat sie noch ziemlich heftige Stimmungsschwankungen und weiß nie so ganz, was sie denn überhaupt will. - Soll ich nun mit meinem Freund, von dem ich weiß, dass er mich liebt, zusammen sein und nett zu sein? Soll ich ihm dem Gefallen tun, da er sich Sorgen macht, weil ich mit einem gefährlichen Katzenmörder rumhänge, nicht mehr mit eben genannten zu sprechen?- Ja. Hölle ja, solltest du.
Aber stopp. Das ist Elaina also pff.
Denn sie hat ja eine magische Verbindung zu Clemens, (ich habe keine Ahnung was für eine, warum und wie die überhaupt entstanden ist), und er hat die Katze ja zu einem bestimmten Zweck umgebacht. Ja okay, er ist ein Arsch, aber das ist egal, denn manchmal ist er nett und behandelt Elaina nicht, als hätte sie eine ansteckende Krankehit. Da ist das okay und deshalb ist er besser wie Aleks.
Deshalb kann man ihn auch küssen und wenn es dann der vermeindliche Freund sieht und sich aufreget, dann hat man das Recht sich noch viel mehr aufzuregen und ihm Vorwürfe zu machen.
Also ihr seht schon, Sarkasmus. Die Logik fehlte mir halt einfach komplett. Dabei gehe ich ja nicht nur vom Fantasyaspekt aus sondern allein auch vom Menschlichen.

Dazu kommt noch, dass es für mich relativ langweilig war und anstrengend zu lesen. Die Dialoge waren für mich sehr schlimm und in der Schule, als ich einen ganz besonders blöden gelesen habe, bin ich regelrecht verzweifelt. Ich versuchte meinen Freunden zu erklären was denn mit diesem Buch nicht stimmt und sie fragten mich, wieso ich das überhaupt noch lese. Sie hätten es schon längst weggelegt.
Tja, es ist ein Reziexemplar und ich schätze die Arbeit jedes Autors die hinter seinem Buch sreckt. Aber was dabei herauskommt, ist nun mal etwas ganz anderes.
5o Ebookseiten hielt ich noch durch, dann war Schluss.

Ich weiß nicht, was alle so gut an Turion finden - auch wenn mir jemand es bereits versuchte zu erklären. Ich weiß einfach nicht, was das soll. Für mich war es ein Reinfall und ich kann es auch nicht weiterempfehlen. Ihr müsst da nicht auf mich hören, ich meine, jeder außer mir scheint es ja sehr gut zu finden. Aber schlechte Kritiken müssen nun mal auch sein.

Ob ich es auf eine Stufe mit Plötzlich Banshee (Rezension hier) setze? Ich weiß nicht, aber die selbe Bewertung haben sie beide bekommen - auch wenn ich wirklich darüber nachdenke von 2 Schlüsseln auf 1,5 runterzugehen. Die Ideen sind ja gut, nur die Umsetzung, puh. Ehm, nein das sage ich jetzt nicht, das wäre nicht korrekt... Sagen wir: Sie waren nicht ... gut (für mich).



Wie gesagt, ich schätze die Arbeit jedes Autors. Aber dennoch werde ich meine Meinung, egal ob gut oder schlecht, euch mitteilen. Wie man damit umgeht, ist ja jedem selbst überlassen ;)

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Tags: abgebrochen, booktalk, buchblog, buchblogger, rezension, schlecht, turion   (7)
 

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795 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 108 Rezensionen

mord, thriller, liebe, freundschaft, dark village

Dark Village - Das Böse vergisst nie

Kjetil Johnsen , Anne Bubenzer , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 15.06.2013
ISBN 9783649615781
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Fakten über das Buch:


Verlag: Coppenrath
Seitenzahl: 269
ISBN: 978-3-423-76148-2
Preis: 9,95€
Lesezeitraum:  11/02/17 - 12/02/17




Kurzbeschreibung


Ein Ort, in dem das Böse lauert. Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich. Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemandem, den sie kannte. ( Quelle)



Cover


Das Cover war wahrscheinlich der Grund warum ich überhaupt je auf diese Reihe aufmerksam geworden bin. Das war vor zwei bis drei Jahren und zu Weihnachten habe ich sie endlich bekommen. Besonders angetan bin ich immernoch von dem schwarzen Buchschnitt. Doch diese leicht schnörkelige Schrift und der Rabe (Krähe?) vorne drauf, macht auch schon etwas her. Es ist recht einfach doch ich mag es.



Handlung


Also vorab: Wer Spannung sucht ist bei diesem Buch ganz falsch.

Die vier Freundinnen Nora, Benedicte, Vilde und Trine kennen sich praktisch schon ewig und sind unzertrennlich. Sie machen alles zusammen und niemand stellt sich zwischen sie. Das gefiel mir schon irgendwo, es erinnerte mich an Pretty Little Liars.
Doch eine von ihnen wurde ermordet von jemanden den sie kannte.

Jetzt erwartet man natürlich auch viel Input. Hinweise, so dass man Vermutungen anstellen kann. Aber des fiel eher nicht so aus wie erwartet.
Stattdessen lernen wir jede der Protagonistinnen erst ein Mal kennen, was ja nicht schlecht ist, und lesen, was sie so über ihre Freundinnen so denken. Das ist schon sehr interessant - aber keine macht mal irgendwie den Mund auf und sagt ihre Meinung, so dass es irgendwie zu Spannungen kommen könnte und man auf Grund eines Streits auf einen Mord schließen könnte. Das war wirklich schade, denn zwischen den Freundinnen passiert so gut wie nichts.

Eine neue Lehrerin an ihrer Schule macht ihnen aber schnell das Leben schwer, denn für sie sind die Jungs der Klasse viel wichtiger wie die Mädchen. Und ja, auf sexuelle Weise. Denn die gute scheint mir doch eine Zeit lang ihr Studium durch Aufenthalte auf dem Straßenstrich finanziert zu haben. Das schlussfolgere ich zumindest aus ihrem Verhalten. Die Mädchen spionieren sie aus und finden heraus, dass sie wohl einen Freund hat und das etwas mit ihr nicht stimmt.

Dann kommt auch noch ein neuer Schüler hinzu von dem niemand etwas weiß außer, dass er ein Pflegekind ist. Und dieses Wort wird des öfteren wie ein Schimpfwort in diesem Buch missbraucht was ich gar nicht nachvollziehen kann. Dieser neue Schüler, Nick, ist also wohl ein gefährlicher Badboy der auch noch heiß ist und auf den die Gruppe sofort aufmerksam wird. Zwei von den Mädchen verlieben sich natürlich sofort in ihn und so sind Streitereien vorprogammiert. - Denkt man. Aber auch hier passiert nichts, denn die Mädchen reden gar nicht offen miteinander darüber.

So und das ist die Handlung liebe Leute. Der Alltag der Mädchen mit Partys, Schule und Sport. Und ganz viel Sex. Denn alle scheinen mir davon doch etwas zu sehr besessen zu sein. Der Autor stellt sich wohl die Jugendlichen so vor: Sie denken alle nur an Sex, lieben Alkohol und Zigaretten und verlieben sich nach fünf Sekunden Blickkontakt. Ah und sie sind am besten alle noch depressiv.
Ähm, nein, das ist zum Glück nicht so.  Aber das scheint ihm wohl niemand gesagt zu haben...

Ich weiß echt nicht was ich dazu noch sagen soll, denn vom Mord hören wir auch so gut wie gar nichts und die Spannung hat mir einfach gefehlt..



Schreibstil


Das Buch ist wechselnd aus der Sicht der vier Freundinnen erzählt und Nick geschrieben. Das macht uns leichter einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere zu bekommen. Die Sätze sind immer recht einfach und kurz, nichts besonderes. Dazu kommt noch, das Johnsen wohl gerne denken mag, dass alle Teenager nur an Sex denken und depressiv sind. Das hat irgendwie vieles für mich kaputt gemacht. Aber das musstet ihr euch ja schon oben von mir anhören...
Die Auszüge aus Liedern die am Anfang jedes Kapitels stehen waren okay, aber auch nicht immer passend



Charaktere


Ich mochte keinen einzigen der Charaktere. Das nur mal so im Vorraus. Deshalb teile ich euch hier dieses mal länger meine Gedanken zu den einzelnen Charaktern mit.

Nora- "ist unsterblich verliebt" -, so die Beschreibung für sie am Anfang des Buches. Ja mag sein, das ist sie. Aber einen Grund dafür hat sie eigentlich gar nicht. Nick taucht einfach in der Schule als neuer Schüler auf, lächelt sie an und das war's. Zack ist sie unsterblich verliebt. Das war so was von nicht glaubwürdig und bah. Angeblich ist sie auch noch schüchtern und denkt viel nach. Naja, nein, nicht wirklich. Sie ist naiv und weiß selbst nichts richtig mit sich anzufangen. Okay, außer Penisbilder sammeln und diese in ihrem Schrank zu verstecken und rauszuholen wenn es ihr nicht gut geht. Ist okay Nora, ist okay. Das wird schon wieder.

Benedicte- "denkt vor allem an eins: Sex"- und schon sind wir bei dem zweiten Mädchen. Die Barbie der Truppe. Tatsächlich denkt sie nicht nur an Sex. Sie hatte noch keinen und würde nur gerne welchen haben, am besten auch mit dem neuen Schüler mit dem auch sie noch kein Wort geredet hat. Er wirkt so gefährlich und unnahbar da muss man schließlich ihm seine Jungfräulichkeit schenken. Und wenn er dir dann nicht will, dann sagen wir einfach mal, er hat versucht, mich zu vergewaltigen. Ähh, ich sage jetzt nichts dazu nichts. Benedicte hat ein Problem mit ihrer Mutter, denn die schmeißt regelmäßig Pillen ein und ist eifersüchtig auf ihre Tochter. Damit Benedicte sich besser fühlt, stellt sie Bilder von sich ins Internet auf denen sie so gut wie nichts anhat.

Trine- "geht ihren Weg- komme was wolle"- yay, eine entschlossene Protagonistin! Eh, nein. Haha, so wird sie beschrieben aber in Wahrheit hat sie selbst keinen Plan was sie will. Sie will lediglich nicht ausgegrenzt werden und normal sein. Was auch immer das ist. Sie hat nette, aber langweilige, Eltern. Hat ein Hobby was ihr Spaß macht (Fussball) und ist nicht schlecht in der Schule. Sie hat Freundinnen die ihr beistehen. Aber egal wir machen jetzt einfach alles komplizierter als es ist und lassen uns in den größten Scheiß mit reinziehen , weil wir ja nicht ausgegrenzt werden wollen. Sie hat keine krassen perversen Neigungen wie ihre Freundinnen und ich finde sie ist noch mit die "Normalste" in diesem Buch.

Vilde- "hält ihre Gefühle gut im Verborgenen"- und damit ist auch die letzte Beschreibung einer Protagonistin eine Lüge. Denn die gute Vilde kann sich so gut wie gar nicht beherschen und ist sehr impulsiv.  Auch sie ist pervers und denkt nur an Brüste und Hintern. Dabei vermute ich bei ihr auch noch ein kleines Aggressionsproblem und denke, dass auch sie nicht die Fähigkeit hat, logisch nachzudenken. Wahrscheinlich haben ihr Kettenrauchen und ihr beständiger Alkoholkonsum ihr schon einige Gehirnzellen streitig gemacht. Schade, auch sie fällt raus.



Fazit


Dieses Buch bekommt von mir 2 (gnaden) Schlüssel, da ich die Idee an sich nicht schlecht finde wohl aber die Umsetzung. Wie die Jugendlichen in diesem Buch dargestellt wurden gefiel mir überhaupt nicht und das dieses Buch wohl angeblich ein Krimi sein soll, ja, das glaube ich auch nicht. - Ich werde aber die Folgebände lesen, da sich diese bereits in meinem Besitz befinden und alle nicht sehr dick sind.





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203 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 83 Rezensionen

alchemie, london, code, jugendbuch, rätsel

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten

Kevin Sands , Alexandra Ernst
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423761482
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Buchblog:Neylakunta


Fakten über das Buch:


Verlag: Dtv
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3-423-76148-2
Preis: 15,95€
Lesezeitraum:  05/02/17 - 10/02/17




Kurzbeschreibung





»Verrate es niemandem«

Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann … ( Quelle)





Cover


Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt sehr gut. Das liegt auch daran, dass es so gut zum Inhalt des Buches passt und die Schrift so leicht geprägt ist. Ich liebe das einfach :D Das mit der Schlange, die sich um den Erlenmeyerkolben windet findet ich auch so gut, warum sage ich nicht- ich möchte ja nicht spoilern ;) Und der Junge darin macht das alles natürlich nochmal etwas cooler (besonders für die Zielgruppe)



Handlung


Christopher Rowe ist Waise und hatte  nichts wofür es sich zu Leben lohnte. Zumindest bis es darum ging, eine Ausbildung für ihn zu finden. Die Apothekergilde interessierte sich für ihn und so war es für sie klar, dass er einer von ihnen werden würde. Meister Benedict macht es sich seit dem Tag, an dem er Christopher bei sich aufgenommen hat, zur Aufgabe, ihn auszubilden, so dass er irgendwann seinen eigenen Laden führen kann. Dabei geht es ihm nicht ums Geld, es geht ihm darum, seinem Schüler verständlich zu machen, warum es so wichtig ist, Apotheker zu sein. Es geht darum den Menschen zu helfen; aber Gott steht über allem und sie sind nur seine Werkzeuge.
So lernt Christopher nicht nur einen Beruf, nein, er lernt auch noch das Leben auf eine ganze andere Weise kennen. Für  ihn ist Meister Benedict wie ein Vater. Diese Beziehung wurde im Buch auch sehr gut dargestellt und man verstand sie.

Doch in London ist man in diesen Tagen nicht mehr sicher, denn eine Gruppe von Mördern treibt ihr Unwesen und ist auf der Suche nach einem Geheimnis, welches die ganze Welt verändern kann. Ob diese Veränderung gut oder schlecht wird, hängt dabei von demjenigen ab, dem diese Macht in die Hände fällt.
Da ja hier auch von Morden die Rede ist, sollte man vielleicht vorher mal schauen, wenn man z.B. den Gedanken hat, dieses Buch zu verschenken, ob das nicht zu brutal für manch junge Leute ist. Denn die Beschreibungen reichen schon für ein sehr gutes Bild der Leichen aus.

Auch Christopher bekommt Wind davon und neugierig wie er ist, informiert er sich mit seinem besten Freund Tom darüber und nicht wenige Tage später, steckt er mittendrin in seinen Ermittlungen. Denn die Mörder sind auf ihn aufmerksam geworden und wollen nun auch ihm das Leben nehmen.
Ein Glück hatte Christopher Hinweise von seinem Meister bekommen. Diese allerdings in Form von Codes die er selbst ersteinmal knacken muss, bevor er überhaupt versteht, was sein Meister denn von ihm wollte. Und diese Codes, liebe Leute, waren echt cool. Sie spielen eine Hauptrolle in dem Buch und sind auch sehr verständlich erklärt und aufgelöst. Dabei kam natürlich auch selbst ins Grübbeln. Ich finde, das ist, besonders für die jüngere Generation, ideal. ;)

Doch leider muss Christopher bald einsehen, das Überleben nicht so einfach ist und wie viele Gefahren hinter jeder Ecke lauern können. Der Gedanke an seinen Meister und Rache begleitet ihn auf seinem Weg und er versucht alles, um in zu Ehren und das Geheimnis zu lüften, welches er so gut behütet hat. Was das für ein Geheimnis ist und was das mit den Apothekern zutun hat macht einen als Leser natürlich auch sehr neugierig und so denkt man da auch schon mal selbst mit :)

Dieses Buch behandelt verschiedene Themen so gut aber auch subtil, das konnte ich gar nicht schlecht finden!
Wie geht man mit dem Tod eines geliebten Menschens um?
Wieso ist Rache gut/schlecht?
Wie sehr muss ich meine Freunde schätzen?
Und noch so vieles mehr. Mir hat die Umsetzung des Ganzen einfach so gut gefallen, dass ich das Buch auch relativ schnell durch hatte. Wobei ich aber sagen muss, dass ich mich gezwungen habe, mich zurück zu halten. Denn ich wollte nicht, dass dieses Buch endet. Es war einfach schön.



Schreibstil


Die Geschichte wird aus der Sichtweise unseres Protagonisten Christopher Rowe erzählt. So haben wir auch einen guten Einblick in seine Gefühlswelt und ich finde auch, dass Kevin Sands alles gut beschreibt. Nicht zu detailiert, so dass es für jüngere Leser schwer wäre, mit zu kommen. Meiner Meinung nach ist das perfekt für die, die keine Kinderbücher aber auch keine Jugendbücher lesen möchten ;)



Charaktere


Christopher ist ein junger Apthokerlehrling. Dabei ist er nicht immer der Gewissenhafteste  denn er macht auch gerne Unsinn mit seinem besten Freund Tom. Dennoch hat er eine hohe Aufassungsgabe und ist nicht dumm im Kopf. Das stellt er im Buch auch immer wieder unter Beweis. Das er Schwächen hat steht in keinem Fall aus und so ist er eigentlich ganz normal und man kann sich gut mit ihm indentifzieren.
Warum er wie gehandelt hat kann man ebenfalls verstehen, denn das Buch ist ja aus seiner Sicht geschrieben und so wird der Leser auch nie außen vor gelassen, was ich ich persönlich sehr schön fande.
Christopher ist einfach normal. Und es ist sehr schön, einfach mal von einem normalen Jungen zu lesen :)



Fazit


Alles in allem ein sehr gelungenes Buch welches zum Mitdenken anregt und dem ich somit guten Gewissens 4 Schlüssel geben kann. 5 möchte ich nicht geben, da ich einfach schon etwas über dem Alter der Zielgruppe bin und nicht gut einschätzen kann, wie es dieser denn gefällt. Kleine Schwächen gab es immer und ich bin der Meinung, Leichen sollten nicht so genau beschrieben werden. Ich meine, das lesen halt auch 11 Jährige. Die brauchen das noch nicht ;)





Anmerkungen


Die s i st ein Rezensionsexemplar, welc he s ich Dtv Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

 

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Tags: 4 sterne, blogger, buchblogger, empfehlung, rezension, rezensionsexemplar   (6)
 

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420 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

liebe, dämon, fantasy, laura kneidl, freundschaft

Light & Darkness

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315946
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fakten über das Buch:


Verlag: Carlsen im.press
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-551-30036-2 (Softcover)
Preis: 5,00€ (So war es zumindest im Thalia. Habe auch gesehen, dass man es für 15,99€ und 8,99€ kaufen kann.)
Lesezeitraum: 19/7/16 - 21/7/16





Kurzbeschreibung:


Vampire, Werwölfe, Phönixe. All diese Wesen und noch so viele mehr sind nicht länger unbekannt und leben dank eines genialen Systems friedlich unter den Menschen. Sie werden in die Bevölkerung durch die sogenannten " Delegierten" eingegliedert. Ein Delegierter erhält ein Wesen vom selben Geschlecht, was am besten zu ihm passt. Dieses Wesen wohnt im selben Haus, besucht die selbe Schule, kurz:  Es wird zu einem normalen Familienmitglied.
Doch bei Light scheint das System einen Fehler gemacht zu haben. Nicht nur, dass ihr Wesen ein junger Mann ist, nein, Dante ist auch noch ein Dämon. Light versucht auch Dante nicht anders zu behandeln, nur was soll sie tun, wenn sich Dante nicht fügen will, und sie nicht weiß, ob sie ihn, oder sich beschützen muss?



Cover:


Ich liebe dieses Cover. Wirklich, ich finde es passt einfach zu dem Buch, dieses tolle Blau ist echt richtig toll und die Models die für das Cover ausgesucht wurden kann man wirklich mit Dante und Light in Einklang bringen. Es ist jedoch schlicht, wenn man darüber fasst. Keine Einprägungen oder Sonstiges. Aber: Es ist ein Taschenbuch & das braucht es auch ehrlich gesagt nicht. - Und, weil ich das Cover so schön finde, steht es nicht mit dem Buchrücken im Regal, nein, es hat einen Platz neben meiner " Die Bestimmung"-Box erhalten zusammen mit " Das Licht der letzten Tage". Durchaus ein gelungenes Cover! (Nur den Sinn der Pflanze verstehe ich nicht ganz. Vielleicht kann mir diesen jemanden erklären?)



Handlungsverlauf:


Die Geschichte beginnt damit, dass wir einen kleinen Einblick in Lights Alltag erhalten und die Personen kennenlernen, die ihr Umfeld bilden. Nicht viele Seiten später erhält Light dann ihr Wesen; Dante. Schon von Anfang an merkt man, dass Dante der typische Dämon ist. An ihm ist nichts gut, er will einfach nur seinen Spaß haben und ihm ist egal, was andere von ihm denken. Gefühle scheint er nicht zu kennen. (Muss wohl so ein Menschending sein.)
Und da Dante so viel Spaß und Aufregung braucht, und Light das nicht einsieht, weil sie nur das Gute in jedem sieht, schließen die beide eine Wette ab.
Dantes Mundwinkel zucken. "Die Wette läuft zehn Tage. Wenn ich es bis dahin schaffe, dich zu brechen, wirst du aufhören, meine Delegierte zu sein. Du wirst mich zu nichts mehr zwingen. Ich bekomme die volle Freiheit."
Ja und wenn nicht, dann bleibt Dante bei Light und ist ein braver kleiner Dämon.
Wie das ausgeht, kann ich euch leider nicht verraten.

Doch es geht nicht nur darum. Beim lesen werden wir aufmerksam darauf gemacht, dass es Widerstandsgruppen gegen das System gibt. Eine Gruppe richtet sich gegen die Paranormalen Mitbürger und die andere gegen die Menschen. Grundidee ist aber immer der Sturz des Systems. An sich gar nicht so schlecht, und meiner Meinung nach auch gut ausgearbeitet.

Schnell wird aber klar, dass das Zusammenleben mit einem Dämon alles andere als einfach ist. Man könnte es sogar als gefährlich bezeichnen. Sich von ihm loslösen kommt aber gar nicht in Frage. Erst recht nicht, wenn sich langsam Gefühle zwischen dem Delegierten und Paranormalen Bürger anbahnen die gar nicht sein dürfen...



Schreibstil, Charaktere, etc.


Laura Kneidls Schreibstil ist sehr angenehm. Ein Grund warum ich dieses Buch so schnell lesen konnte. An sich ist er simpel und beschreibt wirklich nur die Dinge, die auch interessieren. Das heißt, sie beschreibt nicht jedes einzelne Blatt sondern fokusiert sich darauf was wichtig ist. Auf keinen Fall ist das schlecht, zumindest war es das für mich nicht, denn ich konnte mir trotzdem alles sehr gut vorstellen. Es war wie ein kleiner Film in meinem Kopf, und das liebe ich ja an Büchern.

In Light konnte ich mich teils schon gut hineinversetzen. Teils. Manchmal war ich über ihr Handeln etwas verwirrt und hätte gerne mehr Einblick in ihre Gefühlswelt bekommen, aber das Selbe hätte ich mir auch von Dante gewünscht. Aber ich denke, dass muss man sich dann zusammen reimen. Eine tiefe, innige Beziehung konnte ich zu ihnen nicht aufbauen, aber ich mochte sie beide.

Light ist schlicht und will gut sein, sie ist ehrgeizig und hält sich an die Regeln. Das System befindet sie als richtig und gut. Es hat keine Fehler und das was die Leute von Oben entscheiden ist dem Wohl aller gewidmet. Sie liebt ihre Familie und ihre Freunde, nie würde sie ihnen etwas Schlimmes wünschen.

Dante ist dieser typische Badboy, nur nicht so schwach. Er steht zu seinem Wort und zieht durch, was er einmal angefangen hat. Menschen haben für ihn so gut wie keinen Wert, sie sind nur zur Belustigung für ihn da. Er ist selten und besonders, sie nicht. Dante hasst das System von ganzem Herzen und würde am liebsten einfach nur aus Lights Alltag ausbrechen.

Beide machen Veränderungen durch.

Die Nebencharaktere fande ich auch gut ausgearbeitet und keiner war wie der Andere. Ich mochte sie eigentlich fast alle, bis auf Lights Vater und ihre Mutter manchmal. Ach eigentlich mochte ich jeden manchmal nicht, und dann doch wieder und ja. Es war ein bisschen ein hin und her aber letzendlich haben sie die Geschichte gut ergänzt und auch ihren Teil zur Handlung beigetragen.



Fazit:


Durchaus ein gelungens Buch was ich sehr schnell lesen konnte. Es hat mir Spaß gemacht, ich musste sogar ab und zu lachen und grinsen sowieso. Ich finde, Laura Kneidl unterhält mit Light & Darkness sehr gut, nur hat jedes Buch auch mal seine Schwächen. Hier erschienen mir manche, naja, "Kampfszenen", suspekt und einige Veränderungen bei Dante haben mich sehr überrascht und kamen so plötzlich, dass ich sie mir manchmal nicht erklären konnte.

Alles in allem erhalten Light und Dante von mir 4 Sterne für eine gute, in sich abgeschlossene, Geschichte.

Einen Folgeband wünsche ich mir nicht unbedingt, da meiner Meinung nach alles gesagt und getan ist.



Anmerkungen:


Was ich auch immer ganz cool fande, waren die Artikel aus dem Gesetzbuch für Delegierte und ihre Paranormalen Bürger die am Anfang von jedem Kapitel standen. Sie hatten auch immer etwas mit dem Inhalt zu tun und erklärten das System, was diese Welt, in der Light & Dante leben, umspannt. Das hat mir immer ganz gut gefallen und ich kann es teils auch verstehen.

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730 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

pandemie, dystopie, apokalypse, überleben, shakespeare

Das Licht der letzten Tage

Emily St. John Mandel ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492060226
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Fakten über das Buch:


Verlag: Piper
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-492-06022-6
Preis: 14,99€
Lesezeitraum: 22/11/16 - 04/12/16






Kurzbeschreibung





Hoffnungsvoll düster, schrecklich zart und tragisch schön




Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer. (Quelle)







Cover


Ehrlich, ich liebe das Cover. Wie könnte ich auch nicht? Die Farben passen perfekt, die klare weiße Schrift und dann die Stadt unten am Buch. Dazu noch mein Lieblingsformat für einen angemessenen Preis: Broschierte Bücher von Piper <3 Die Klappen sind übrigens auch richtig schön gestaltet und um auf den Punkt zu kommen: Würde ich nur danach bewerten müssen: 5/5 !



Handlung


Auch wenn das jetzt lang aussieht: Es gibt auch hier keine Spoiler!

Also, ehrlich gesagt, kann ich hier nicht so sachlich bleiben wie bei meinen anderen Rezensionen. Leute, ich kann nicht mal richtige Protagonisten benennen!

[caption id="attachment_2614" align="alignleft" width="235"] Setting der Handlung (Quelle: Auf's Bild klicken)[/caption]

Irgendwie ist diese Geschichte nicht wie erwartet. Der Klappentext ist eigentlich kompletter Mist, denn er stimmt überhaupt nicht mit dem Inhalt des Bucher überein und dadurch hat man dann natürlich ganz andere Erwartungen. Sowas hasse ich ja richtig, denn man entscheidet sich ja auch aufgrund des Klappentextes.

Der Inhalt ist mehr als nur frag- und merkwürdig. Anscheinend geht es hier um den Mann, der im ersten Kapitel stirbt. (WAS? Hab ich mich nur gefragt.) Dann hängt irgendwie alles was er gemacht hat zusammen und ebenso die Menschen zu denen er Kontakt hatte. Denn um die scheint sich die Geschichte zu drehen.

Das Setting ist das vor einer Grippewelle, die wahrscheinlich 95% der Menschheit ausgelöscht hat, und nach der besagten Grippewelle. Wir erfahren so viel aus so viel verschiendenen Blickwinkeln, dass man eigentlich nur noch verwirrt sein kann.
Am Anfang dachte ich mir: Ja, komm. Das wird schon. Das läuft alles sicher irgendwann noch zusammen und wird spannend.
Lustig: Das wurde es nicht.

[caption id="attachment_2612" align="alignright" width="231"] Leitspruch der Kirsten Raymonde (Quelle: Auf's Bild klicken.)[/caption]

 

Wir haben die Sichtweisen von: Arthur ( Der Schauspieler der im ersten Kapitel stirbt), Der Fahrenden Symphonie (eine Gruppe von Überlebenden die Musik spielen und Theaterstücke aufführen), Kirsten Raymonde (Sie hatte als Kind Kontakt mit unserem Verstorbenen Arthur), Jeehvan (einem Paparazzi), Miranda (Arthurs erste Frau), Clark (Arthurs bester Freund) und zwischenzeitlich noch ein paar anderen, die aber nur kurz auftreten. Merkt euch das erst alles mal beim Lesen, da wirst du ja irre im Kopf.

Und wenn ich jetzt hier irgendwie anfangen würde, den Plot zu erklären, dann würden wir morgen noch hier sein. Sorry Leute, aber es geht irgendwie nur um die Leben die alle geführt haben, aktuell führen oder führen werden. Ist ein bisschen viel, ich weiß.
Das ist nicht das was ich lesen wollte oder gar erwartet habe.

Die einzigen Sichtweisen die mir gefallen haben waren manchmal die von Kirsten und Clark, Miranda auch manchmal. Achso: Die letzten 120 Seiten waren das Beste am ganzen Buch.



Schreibstil


Ich mag den Schreibstil von Emily St. John Mandel nicht. Manchmal schon, dann wieder nicht. Er ist viel zu verschachtelt, und das sage ich, jemand, der sowas eigentlich mag. Dann noch vollgepackt mit unnötigen Beschreibungen und Sachverhalten wo ich mir so denke: Ist das ihr ernst? Ehrlich?
Er hat mir einfach nicht zugesagt, auch wenn er manchmal irgendwie Gefühl hervorrufen wollte. Dadurch, dass Mandel aber so verwirrend schreibt, war es für mich einfach nicht möglich, etwas zu empfinden.



Charaktere


Wie ihr ja bereits bei der Handlung gelesen habt, gibt es keine/-n , direkten, Prota über die ich reden könnte. Leider.

Viele ihrer Charaktere sind flach und sie versucht ihnen alle irgendeine tragische Geschichte auzuhalsen damit sie uns sympathischer werden. Mir ist bewusst, dass wenn 95% der Menschen tot sind, die restlichen 5% kein gerade glückliches Leben führen. Das ist schon klar.
Komm ein Charakter wirkte auf mich real oder auch nur ansatzweiße greifbar. Ich denke auch, dass es schwer ist, so viele Charaktere in einer Geschichte gut darzustellen. Dennoch war alles irgendwie doof. (Ich will ja hier nicht ausfallend werden und dann eventuell noch spoilern.)

Für weitere Infos könnt ihr euch übrigens mal diese Website anschauen:





Fazit


Wer nach einem erwachsenen Endzeit Roman sucht, den man ansatzweiße mit Dystopien vergleichen kann, findet soetwas nicht in Emily St. John Mandels "Das Licht der letzten Tage." Ich empfehle dieses Buch eher an ältere Leser weiter.
Die Handlung ist zu verwirrend und komisch, weicht auch sehr of vom Thema ab, die Charaktere sind einfach zu viel um richtig zur Geltung zu kommen und ihr Schreibstil hat für mich alles nur noch schlimmer gemacht.
Wieso gebe ich diesem Buch dann 2,5-3 Schlüssel?



Tja, ich war überrascht wie sehr bei ihr alles zusammenhing und am Ende eine Geschichte bildete. Dazu kamen Miranda, Kirsten und Clark die die Geschichte mit ihrer Sichtweise um einiges besser gemacht haben.
Es ist schon toll, wie sie alles miteinander verbunden hat, das schaffen nicht viele und das schätze ich sehr.
(Manchmal mochte ich das Buch. Manchmal.)



Anmerkungen


Die s i st ein Rezensionsexemplar, welc he s ich Piper Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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119 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

fantasy, liebe, magie, freundschaft, abenteuer

Der Turm der Raben

Kate Forsyth , Karin König
Flexibler Einband: 572 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 11.05.2009
ISBN 9783442244508
Genre: Fantasy

Rezension:

Fakten über das Buch


Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 577
ISBN: 978-3-641-16829-2
Preis: 6,99€
Lesezeitraum: 7/7/16 - 10/7/16




Kurzbeschreibung:


Rhiannon gehört zu einem Stamm von Satyricorns; Wesen, die auch als Gehörnte bezeichnet werden, die meist weit abgeschieden der Städte und Dörfner, in den Bergen Eileanns leben. Schlecht ist nur, wenn einem keine Hörner wachsen, weil der Vater kein Gehörnter war. Für die meisten Kein-Horns sieht es schlecht aus, sie haben die niedrigste Stellung im Stamm und werden verachtet. Rhiannon gehört zu ihnen und wird nur durch ihre Mutter, die Anführerin des Stammes, beschützt.
Doch dies ist kein Leben, welches Rhiannon wirklich behagt. Sie schmiedet Pläne dem Stamm der gewaltätigen Zauberwesen zu entkommen. Dabei helfen soll ihr ein geflügeltes Pferd, welches sie noch zähmen muss.
Doch auch das Leben unter Menschen behagt Rhiannon nicht und jeder ist ein Feind. Ein Glück hat sie Hexenlehrling Lewen an ihrer Seite, der ihr zeigt, dass nicht jeder Mensch gleich ist.



Cover:


Also besonders ist das Cover schon mal nicht, so viel
steht fest.
Besonders da sich die Cover bei
den Folgebänden sehr stark ähneln und Abwechslung dort wohl ein Fremdwort ist.
Aber tatsächlich finde ich das gar nicht schlimm, da es auf mich einfach schön wirkt. Entspannt kann man es auch nennen, wenn ihr versteht was ich meine. Schlichtheit kann durchaus auch als schön empfunden werden.



Handlungsverlauf:


Wir werden teils sanft in die Geschichte unserer Protagonistin eingeführt. Es beginnt, selbstverständlich, mit dem Leben im Stamm der wilden Satyricorns. ( Diese kann man, meiner Meinung nach, mit Zentauren vergleichen, nur, dass sie statt 50%, 80-90% Menschen sind. )
Rhiannon hat es gewiss nicht leicht, und das merkt man auch gleich auf den ersten Seiten. Ich würde nicht ihr tauschen wollen. Und da sie dieses Leben auch nicht für lebenswert hält, flieht sie. "Spoiler", sie schafft es selbstverständlich, sonst würde das Buch nach wenigen Sachen aufhören.
Nach ihrem wilden Ritt auf dem schwarzen geflügelten Pferd trifft sie auf Hexenlehrling Lewen der ihr hilft und sie gesund pflegt. Gemeinsam mit ihm, und weiteren Lehrlingen,  macht sie sich auf den Weg zu dem Ort, wo sie ausgebildet werden und Rhiannon auf magisches Talent getestet werden soll.
Da sie aber auf ihrer Flucht jemanden umgebracht hat, versperren ihr viele Steine den Weg.
Die Geschichte rund um das Satyricorn Mädchen ist durchaus spannend und schön zu lesen. Jede Handlung hat ihre Schwächen, aber so etwas ist normal, menschlich. Was mich jedoch am meisten gestört hat, war Rhiannons schnelles Erlernen der normalen Sprache. Am Anfang waren ihre Sätze, nun ja, keine Sätze. Was will man auch sonst, bei den bruchstückhaften Konversationen in ihrem Stamm, erwarten? Aber was man auf keinen Fall erwartet, ist, dass Rhiannon so schnell das normale Sprechen lernt. Wie ein Wunder.Das nimmt jedoch keinen Einfluss auf die Handlung. Nicht wirklich.

Einige Sachen hätten nicht so genau beschrieben werden müssen, aber das war alles noch im normalen Rahmen. Es kann nicht auf jeder Seite pure Spannung sein, das geht nicht. Aber wenn man einfach ein Stück weiter liest, hat man gleich wieder Spaß an dem Buch, und fragt sich, wie es weitergeht.
Jedoch gibt es einen Punkt der mich stört, den findet ihr unten bei Anmerkungen, da er Spoiler enthält.



Schreibstil, Charaktere, etc.:


Gegen den Schreibstil von Kate Forsyth habe ich grundsätzlich gar nichts einzuwenden, da sich die Geschichte meist locker durchlesen lässt. Aber stink normale, langweilige Sachen muss man nun mal nicht immer wiederholen und genaustens beschreiben, das schadet dem Lesefluss vieler Leute bestimmt. Wobei ich sagen muss, dass es meinen nicht ganz so sehr gestört hat, da ich mich sowieso mehr auf die eigentliche Handlung konzentriert habe und gespannt war, wie es weitergeht.
Forsyth erschafft eine ganz eigene Welt, und das macht sie okay so. Man kann sich sehr schnell darin verlieren und dann wird man von Verwirrung gepackt die einen wieder in die eigentliche Welt grob, aber bestimmt, zurück stößt. Es interessiert mich ganz ehrlich nicht, wer jetzt gerade das schönste Mädchen bei Hof ist und wer mit wem wieso und warum heiraten wird, da ich es ja sowieso nicht verstehe. Mir erging es hierbei wie Rhiannon und das ist kacke. Namen die nie ein Ende finden wollen, Beziehungen die man nicht versteht und nachvollziehen kann, Gebiete die man zu keiner Karte zusammen setzen kann, etc. Erst am Ende des Buches habe ich die Übersicht mit Erklärung der ganzen Personen und Begriffe entdeckt, aber das hat mir dann auch nicht mehr wirklich geholfen und ich hätte wahrscheinlich sowieso nicht die Lust gehabt, beim Lesen ständig mit dem Ebook-Reader nach hinten zu switchen.
Lewen mochte ich. Lewen ist toll. Lewen hat Charakter. Und Lewen und Rhiannon passen einfach verdammt nochmal zusammen und ich hoffe sie bleiben es die ganzen weiteren zwei Bücher noch.
Rhiannon wirkt teils stark overpowert und viel zu gut in allem, aber ihre Schwächen liegen teils halt bei dem Verständnis der Sprache, am Anfang, dem Umgang mit Menschen und ihren Gefühlen, etc. Aber ich mag sie trotzdem. Sie ist stark, hat dieses bad-ass mäßige, was wirklich gut passt. Sie hat Mut und immer eine eigene Meinung. Also alles was eine Hauptcharakterin braucht.
Naja, ja, nur dann sollte sie es nicht während des Buches verlieren und so eine typische 0815 Protagonistin werden. Ich hoffe, sie wird wieder cooler in den nächsten Bänden, auch wenn ich weiß, dass Charaktere sich verändern und das auch müssen. Dennoch, ich mag sie. 0815 wird sie wahrscheinlich nie werden.
Die anderen Charaktere waren immer so, hm, naja, nichts besonderes ehrlich gesagt, außer, dass mir jeder mal auf die Nerven ging und ich am liebsten zu ihnen gegegangen wäre um ihnen eine zu klatschen.
Für nervige Charaktere habe ich gar nichts übrig, und wenn ihr es lest, werdet ihr verstehen, wen ich denn so meine.



Fazit:


Es war ein gutes Buch, aber es hätte besser sein können, es hätte fünf Sterne bekommen können.
Jedoch erhält es von mir wacklige vier, da ich mich in die Geschichte mit ihren Charakteren, trotz ihrer Schwächen verliebt habe und gerne die komplette Trilogie lesen würde.
Meiner Meinung nach gibt es genug Kritikpunkte um einen Stern abzuziehen aber nicht genug, um dies mit zwei Sternen zutun.
Dennoch eine Empfehlung von mir, für alle Fantasyfans.



Anmerkungen:


Können Spoiler enthalten.


Etwas was mich an der Handlung noch sehr gestört hat, war das lange Verweilen in der Burg. Ich hatte wirklich gehofft, sie erreichen die Stadt noch, das mit der Burg ist nur ein Abschnitt, aber nein. Dies war ein sehr enttäuschender Punkt. Schade...
Und Rhiannon sollte sich mal merken, dass ihr Pferd fliegen kann, aber wäre sie immer geflogen, wäre es an einigen Punkten bestimmt langweilig gewesen, aber trotzdem. Sie hat diesen Selbsterhaltungswillen, dass ich das eigentlich erwartet hätte an mehreren Punkten.

Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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2.306 Bibliotheken, 54 Leser, 1 Gruppe, 369 Rezensionen

mona kasten, liebe, begin again, new adult, vergangenheit

Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:


Fakten über das Buch:


Verlag: LYX
Seitenzahl: 484
ISBN: 978-3-7363-0247-1
Preis: 12,00€ (Paperback)
Lesezeitraum: 10/12/16 - 18/12/16






Kurzbeschreibung




Er stellt die Regeln auf –

sie bricht jede einzelne davon.

Noch einmal ganz von vorne beginnen – das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen
Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv – mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letzte, mit dem Allie
sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter
Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren …

Der Auftaktband der Again-Reihe! ( Quelle)





Cover


Eigentlich so ein typisches YA Cover oder? Ich habe keine Ahnung, warum ich es trotzdem so mag :D Vielleicht, weil es nicht ganz zu sehen ist und durch die Streifen mit dem weißen Hintergrund verschmilzt? Okay, ich mag auch die Farben und so... Sieht im Regal bestimmt echt toll aus - aber ich hab es nur als e-book - egal <3 Kann sich sehen lassen, das steht fest.



Handlung


Vorab muss ich noch sagen, dass ich dieses Buch mit der wundervollen Jessi von xobooksheaven gelesen habe <3 Das war super, weil wir uns jeden Tag über Audios austauschen konnten und so kam es dann, dass wir das Buch am Sonntag mal plötzlich beendet haben. Ich weiß, das nimmt jetzt vielleicht etwas vorweg, aber es lasst es mich erklären :)

Allie hat es endlich geschafft sich von ihren Eltern aus Denver loszulösen und ist in das beschaulische Städtchen Woodshill umgezogen um ihr Studium dort zu beginnen. Das geschah alles so plötzlich, dass sie kein Wohnheimzimmer mehr bekommen konnte und so ist sie nun auf WG-Zimmersuche. Das scheint jedoch schwieriger zu sein, als sie es erwartet hatte. Einzig und allein das freie Zimmer bei Kaden White scheint ihre Hoffnung zu sein.
Und obwohl beide es eigentlich nicht wollen, ziehen sie trotzdem zusammen. Schließlich braucht er ja die Kohle und sie das Zimmer.
"(...) Ich will dieses beschissene Zimmer sehen!"
Jetzt blickte er nicht mehr argwöhnisch drein, sondern einfach nur gleichgültig. So, als würde ich gerade kostbare Sekunden seiner Zeit verschwenden.
"Genau deswegen will ich keine Mitbewohnerin", sagte er völlig ruhig. "Auf endloses Gebrabbel und emotionalen Weiberkram kann ich echt gut verzichten."
Es kommt wie es kommen musste, schließlich weiß man ja, was man bekommt, wenn man ein YA Buch liest, es entwickelt sich etwas zwischen dem vermeidlichen Bad Boy und dem unschuldigen Mädchen aus der Großstadt. Jedoch nicht so, wie er es jetzt wahrscheinlich erwarten würdet.

Mit einer Freundschaft beginnt alles, und das ist so wunderbar beschrieben, dass man gar nicht anders kann, als sich zu wünschen, dass Kaden und Allie zusammenkommen. Auch wenn er sie gerne ärgert und sie sehr oft weint, es ist egal. Nichts davon scheint eine Rolle zu spielen, solange die beiden zusammen sind.
Ich muss dabei auch noch sagen, dass das alles auch nicht so kitschig ist. Für mich persönlich war es einfach echt.
Kaden hielt mich einfach fest. Er verlor kein Wort über meinen Zustand, machte sich nicht über mich lustig oder drängte mich, ihm mehr zu erzählen.
Er war einfach für mich da. Und das war mehr, als ich jemals von ihm erwartet hätte.
Dennoch gab es einige Dinge die mich an diesem Buch störten. Manche Szenen waren etwas gezogen und manchmal konnte ich doch nicht so ganz mit den Charakteren mitempfinden, wie ich es gerne getan hätte. Manche Handlungen von ihnen - uh- ich dachte mir auch nur: Was läuft denn gerade bei dir falsch?

*SPOILER*
So, was ich richtig gehasst habe, war die Stelle, als Kaden Allie aus der Wohnung geschmissen hat. Ich meine, hätte das echt sein müssen? An diesem Punkt habe ich Kaden regelrecht gehasst. Ich meine, was fiel ihm ein? Da hatte er echt kein Gehirn mehr. Ich bin einer Audio komplett ausgerastet... Sorry nochmal Jessi.
Aber ich habe es geliebt, wie Allie danach standthaft geblieben ist. Und die Sache in ihrer neuen Wohnung war auch ganz süß und ja, Kaden hat ja doch irgendwie alles wieder gut gemacht. Sie liebt ihn, was soll man da schon groß machen?



Schreibstil


Mona Kastens Schreibstil passt einfach perfekt zu YA Büchern. Ok, ok, ich hab noch nicht sonderlich viele gelesen - aber! - er ist nun mal einfach toll und ich wünschte, es gäbe mehr Bücher mit einem qualitativ hochwertigen Schreibstil wie dem von Kasten. Nun ja, oder mehr Bücher von Kasten. Sie hat es mir möglich gemacht, richtig in die Geschichte abzutauchen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Dazu kommt noch, dass sie die Beziehung zwischen Allie und Kaden wunderbar beschrieben hat und dass sie echt gewirkt hat. (So was kommt wirklich nicht häufig vor hab ich das Gefühl.)



Charaktere


Allie ist eine starke Protagonistin die man in YA Büchern selten anzutreffen scheint. Sie lässt sich von niemanden etwas vorschreiben und geht ihren Weg, zusammen mit ihrer neuen besten Freundin Dawn an der Seite die nebenbei bemerkt echt ein super Sidekick ist (ich will sie schon gar nicht mehr so nennen.) Sie hat einen Traum für den sie kämpft, jedoch hat sie auch ihre Macken mit denen sie klar kommen muss und ich finde, dieser innere Konflikt wird von Mona Kasten sehr gut an den Leser herangetragen. Nicht alles auf ein Mal, aber in einem Tempo, in dem man gut mitkommt und auch mit Allie mitfühlen kann.

Kaden sieht aus wie der typische Bad Boy, ist er aber nicht. Einzig und allein am Anfang des Buches hat er ein Mädchen, was er sofort fallen lässt, als sie seine Freunde dumm anmacht und ich finde dass gerade diese Szene viel über seinen Charakter aussagt.
"Ich glaube, es wäre besser, wenn du jetzt gehst."
Kadens kalte Stimme ließ Sawyer erstarren.
"Du willst mich doch verarschen", rief sie fassungslos und fuhr zu Kaden herum.
Ja das fande ich echt toll. Dazu kommt auch noch, wie der Klappentext mir ja bereits vorweg nahm, dass Kaden nicht ganz so stark ist wie er immer tut. Aber das ist doch immer so, oder? Tatsächlich werdet ihr jetzt wohl denken: Hm. Toll Badboy und normales Mädchen. Innovativ. Aber nein, Kaden ist eigentlich ganz normal, wenn ich das so sagen darf.
Immerhin beleidigt er niemanden, trinkt nicht übermäßig viel Alkohol, hat kein Drogenproblem und bringt nicht jeden Tag eine andere nach Hause. Ist doch mal was, oder? (Ach ja. Männliche YA Protagonisten...)

Aber nochmal zu den Sidekicks: Zu denen gibt es nämlich Folgebände! YES. Im zweiten Teil, Trust Again, geht es um Spencer und Dawn. Das haben sie verdient, denn selbst die waren super ausgearbeitet und ich kann mich nur noch auf dieses Buch freuen. (Dass ich das mal sage...)



Fazit


Von mir gibt es 4 - 4,5 Schlüssel denn nichts anderes hat dieses Buch verdient.

Wegen einem Teil des Endes muss ich leider etwas abziehen, aber es kann nun mal nicht alles heile Welt sein, das stimmt schon. Einige Unstimmigkeiten gibt es dennoch, aber das tut dieser wundervollen Geschichte auch keinen Abbruch und ich freue mich jetzt einfach auf Trust Again <3 (Ich habe mich sogar etwas in diese Geschichte verliebt, wenn ich ehrlich bin.)



Anmerkungen



Die s i st ein Rezensionsexemplar, welc he s ich vom Egmont Lyx Verlag über Netgalley erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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286 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 49 Rezensionen

schlafwandeln, arno strobel, jugendliche, berge, zugspitze

Abgründig

Arno Strobel
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Loewe, 10.03.2014
ISBN 9783785578643
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fakten über das Buch:


Verlag: Loewe Verlag
Seitenzahl: 240
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7855-7864-3
Lesezeitraum: 25/6/16 – 27/6/16





Kurzbeschreibung:


Die Sommerferien im Bergcamp verbringen. Das hört sich doch gut an, oder nicht? Ja, aber so ist es nicht. Die Realität sieht anders aus, nämlich so: Mit kleine Kindern eine paar Meter hohe Kletterwand hochsteigen. Als Tim dies mit seinen neugewonnen Freunden für einen Tag ertragen muss, beschließen sie, ihre eigene Bergwanderung zu machen. Bis zur Zugspitze und wieder zurück. Damit sich das auch Camp auch lohnt.
Ist doch alles halb so wild, denken sie. Es wird schon nichts passieren, sagen sie.
Doch niemand rechnet mit einem orkanartigen Unwetter, und damit, dass sie in einer winzigen Hütte Unterschlupf suchen muss. Ebenso sieht niemand voraus, dass sich ein Mörder unter der Gruppe befinden wird…



Cover:


Das Cover wirft mehrere Fragen für mich auf. Warum ist das AB hervorgehoben? Berechnen sie Strecke AB, wie im Matheunterricht, oder was? Ich habe auch ehrlich gesagt keine Ahnung, was das schwarze Zeug sein soll. Wenn es Blitze wären, würden sie ja nur nach unten gehen, und sich nicht waagerecht durch den Schriftzug schlängeln. Naja, es ist aber ganz nett. Aber definitiv nichts Besonderes. Da steht halt einfach der Titel mit komischem schwarzem Zeug.



Handlungsverlauf:


Vorab: Spannend ist definitiv was anderes.
Schon im Prolog erfährt man Dinge, die man, meiner Meinung nach, erst im Laufe des Buches hätte erfahren sollen. So wie das eigentlich immer ist, oder irre ich mich? Ist ein Prolog nicht dazu da, einen minimalen Einblick zu geben und Spannung / Lust-das-Buch-zu-lesen erzeugen? Dieser hier tut es nämlich nicht. Es ist so, als würde Arno Strobel in seinem eigenen Buch spoilern wollen.
Jedenfalls, die Geschichte beginnt danach mit Tims Einzug ins Bercamp Grainnau. (Und das klingt für mich wie Cry-Now. Bei dem Prolog? Passend.) Darauf folgt ein paar Seiten Smaltalk, ein Einblick ins Camp und das Kennenlernen der anderen vorübergehenden Bewohner des Camps.  Die Gruppe um Tim, die sich auf den Weg zur Zugspitze macht, ist ziemlich durchmischt, aber nichts Besonderes. Die nächsten Seiten werden mit viel Blah-Blah um Nichts eingenommen und dies endet mit dem Beginn ihrer Klettertour.
Spätestens hier merkt man, dass niemand einen klaren Verstand besitzt, nachdenken kann, oder sich gegen den Gruppenzwang zur Wehr setzen kann. Wenn einer sagt er geht weiter, gehen alle mit. Wenn einer sagt, dass er seine Ausrüstung nicht mitnimmt, lassen sie alle in ihren Hütten. Aber nun gut. Damit will ich mich nicht so aufhalten.
Während unser Protagonist zusammen mit seinen „Freu nden“ noch mit Wandern beschäftigt ist, bricht ein Unwetter über sie herein und umständlich finden sie Schutz in einer alten Hütte. Von da aus geht die Geschichte weiter, viel Drama, auch um nichts, und Schlägereien und Streitereien kommen von Nirgendwoher, und das so plötzlich, dass ich dachte, ich hätte mich verlesen.
Es  kommt wie es kommen musste, irgendwer hat, angeblich, jemanden umgebracht und jetzt wird er, oder sie, ausgegrenzt und geächtet. (Beweise existieren nicht.)
Da hat die Story dann ihren krassen Wendepunkt.   (Bildquelle)




Schreibstil, Charaktere, etc.:


Ehrlich gesagt bin ich besseres von Arno Strobel gewohnt. Ich habe Das Wesen von ihm gelesen, und es gefiel mir gut, ich denke ich gab dem Buh 4 Sterne. Ähnliches hatte ich auch hier erwartet, wurde jedoch enttäuscht. Und das nicht nur bezugnehmend auf den Schreibstil, sondern auch auf die Charaktere. Und diese gingen mir gehörig auf die Nerven.
Es wirkte auf mich so, als sei die ganze Gruppe schwanger und jeder hätte Stimmungsschwankungen. Besonders unser lieber Protagonist Tim. Aber der kann ja nicht schwanger sein, also ist sein Wesen wohl einfach nur so. – Jeder Charakter war für mich auf seine Weise anstrengend. Jeder, bis auf Denis & Fabian.
Denis fand ich gut, weil er offen seine Meinung Kund tat und sich nicht darum scherte, was andere von ihm dachten. Sein Sarkasmus spielte da auch immer mit rein, und so war er mit Fabian, der einzige Charakter der annehmbar war. Ich konnte nämlich zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen, weil da einfach nichts war. – Strobel hat natürlich versucht Tim gut darzustellen und ihn facettenreich zu gestalten, dieses gelingt ihm leider nicht so. Ich empfinde auch eine gewisse Abneigung gegen Tim, da auch er ein anstrengender Charakter ist.



Fazit:


Abgründig von Arno Strobel erhält von mir zwei Bücher.


Warum?
1 Stern würde bedeuten ich würde das Buch komplett hassen und nichts gemocht hätte. Aber es ist nicht so. Einige Aspekte waren okay und die verschiedenen Situationen wurden gut herübergebracht.  Das Buch ist definitiv keine Empfehlung von mir, aber man kann es lesen, wenn man es sich denn antun will.
Zu der Verteidigung Strobels: Es ist sein erstes Jugendbuch, aber die Bücher von anderen Autoren sind vielleicht auch ihre ersten Jugendbücher, und die sind gut. Das dies sein erstes Jugendbuch ist entschuldigt garantiert nicht alles, aber vielleicht ist das so, dass wenn man die ganze Zeit Thriller schreibt und dann in ein anderes Gebiet eintaucht.

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1.259 Bibliotheken, 27 Leser, 3 Gruppen, 222 Rezensionen

raumschiff, liebe, these broken stars, jugendbuch, amie kaufman

These Broken Stars. Lilac und Tarver

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.05.2016
ISBN 9783551583574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

These Broken Stars. Lilac und Tarver by Amie Kaufman

My rating: 5 of 5 stars


(Rezension mit Bildern & ordentlicher Formatierung auf neylakunta.wordpress.com )
Völlig spoilerfrei trotz der Länge!


Cover

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Cover der deutschen Ausgaben nicht so sehr mag wie die der englischen. Nur den Buchrücken, die zusammen gefallen mir echt gut. Aber ich habe dieses Buch, leider, als E-Book also kümmert mich das erstmal nicht weiter. Ich bin einfach nicht der Freund von so herangezoomten Sachen die irgendwie space-mäßig aussehen sollen, denn das tun sie nicht und sie geben nicht den kleinsten Hinweis auf die Geschichte aber ich bin dennoch sehr froh darüber, dass der Titel aus dem Englischen übernommen wude :) Puh!

Handlung

Bevor ich hier anfage möchte ich bemerken, dass die Lieder von Starset sehr gut zu diesem Buch passen und mir gleich noch mehr Gefühl geben. Empfehlen wirklich gut zu den Büchern! - Ach und dieses Buch habe ich wieder mit Jessi gelesen, bei ihr findet ihr auch eine Rezension zu dem Auftakt der Starbound Reihe :) - Ebenso zitiere ich auf Englisch, da ich mir diese bei Goodreads markiert habe und die im Ebook jetzt nicht wieder finde. Ich meine ja auch, dass sie auf Englisch besser klingen ;)

Der erste Schauplatz den wir zusammen mit unseren beiden Protagonisten Lilac und Tarver ergründen drüfen, ist die Icarus. Die Icarus ist ein Schiff welches sich durch den Hyperspace bewegt um schneller von einem Punkt zum anderen zu kommen. Vergleichbar ist sie mit einem Luxus Kreuzfahrtschiff. Dieses Schiff wurde auf dem Befehl des reichsten Mannes des Welt gebaut, doch wir treffen auf das reichste Mädchen, Lilalc LaRoux, seine Tochter. Doch zuvor lernen wir ein kleines Stück von Tarver Merendsen kennen, einem hochgelobten Soldaten, der nur widerwillig in der Welt der Reichen und Schönen verkehrt.
Doch als er Lilac kennenlernt ändert sich seine Meinung schnell. Ein harmloser Flirt entsteht und ebenso die Hoffnung von Tarver auf mehr von ihr. Doch dieses zerstört Lilac ganz schnell, macht ihn in aller Öffentlichkeit nieder.


Aber als die Icarus abstürzte, flüchten die beiden zusammen in eine Rettungskapsel, lösen sich vom Schiff - landen auf einem scheinbar bewohnbar gemachten Planeten. Gemeinsam sehen sie wie das scheinbar unsinkbare Schiff am Nachthimmel aus dem Hyperspace geschleudert wird und hinter einer Bergkette aufschlägt.

“For a moment the image before us is frozen: our world, our lives, reduced to a handful broken stars half lost in uncharted space. Then it's gone, the view swallowed by the hyperspace winds streaming past, blue-green auroras wiping the after-images away.
Until all that's left is us”

Schnell wird den beiden klar, dass sie von nun an zusammen bleiben müssen. Dass sie weg von der Rettungskapsel, hin zur Icarus müssen. Jeder von den beiden wünscht sich eine andere Person mit der ihr lieber abgestürzt wäre, doch sie können die Situation nicht ändern und Tarver hat trotz der emotionalen Ohrfeige die er von Lilac bekommen hat, nicht die Neugierde an ihr verloren. Auch sie sieht schnell ein, dass sie ohne Tarver wohl oder übel sterben würde.

“I could tell myself that I’m doing it because she’ll get back to her feet just to spite me—but the truth is, I really just want to piss her off. Keeping her moving is a bonus.”

Denn obwohl der Planet bewohnbar gemacht wurde, stimmt etwas nicht. Es fehlen die Menschen und Rettungsschiffe am Himmel die die beiden widerholen. Ihre einzige Möglichkeit besteht darin zur Icarus zu gelangen, da dort die Rettungsschiffe zuerst landen würden.

Wer jetzt denkt, dass das langweilig zu lesen ist, der täuscht sich. Die Wanderung von der Rettungskapsel zur Icarus und sonst wohin war so gut. Es läuft nicht alles glatt, es gibt viele Probleme, aber es gibt auch die Hoffnung auf Besserung die sich niemals trüben lässt.
Naja, da wären ja auch ein paar ungewöhnliche Sachen, die das Überleben zusehends erschweren. Aber die möchte ich euch nicht vorweg nehmen :)

Es kommt, wie es kommen musste, Lilac und Tarver kommen sich näher. Das passiert nunmal, wenn man sich zusammen eine Decke teilt um die kalte Nacht zu überstehen, wenn man sich gegenseitig das Leben rettet. Und es war so echt.
Diese Liebesgeschichte die hier entsteht ist einfach wundervoll, steht abeer nicht ganz im Vordergrund. Die Beziehung entwickelt sich langsam und stetig, erleidtet Rückschläge und alles was dazu gehört, nur halt auf einem gefährlichen Planeten.


Ich konnte die Gefühle beider Protagonisten so sehr nachvollziehen, da sie alles perfekt beschrieben haben. Meiner Meinung nach kann man beim Lesen sehr gut feststellen, warum die beiden so gehandelt haben.

Und genau in diesem Moment weiß ich, dass das alles nicht reicht. Ich muss euch jetzt einfach sagen: Bitte lest dieses Buch. Ihr werdet es nicht bereuen, ich habe alles an ihm geliebt.

Schreibstil

Am Anfang jedes Kapitels ist ein Gespräch zwischen Tarver und einer namenlosen Person. Glaubt mir, ihr werdet verstehen was es damit auf sich hat. Ich hatte ja das Gefühl, Tarver erinnert sich nach den Gesprächsfetzen immer zurück an das, was wirklich passiert ist. Das ist übrigens super zu lesen! :)

“Major, to what extent did you act upon your feelings for Miss LaRoux?"
"Medium."
"Excuse me?"
"How am I supposed to answer that question?”

Ich weiß nicht wer hier geschrieben hat, beide zusammen, jeder mal bei den jeweiligen Sichtweisen von Lilac und Tarver die uns abwechselnd einen Blick auf das Geschehen erwären? Auch wenn das Letztere nicht so wirkt. Aber egal wie das gelaufen ist, es war leicht zu lesen aber dabei kam auch so viel Gefühl rüber, dass ich gar nicht wusste wohin mit mir. Bei manchen Autoren habe ich die Probleme, dass ich gar nichts empfinde, aber hier, alles war mir so nah und zugleich mit einer Spannung durchzogen die ich wirklich nicht erwartet habe und die mich positiv überrascht hat. Sogleich wurde durch den schönen Schreibstil das Leseerlebnis um einen Tacken angenehmer :)

Fazit Charaktere

Tarver Sohn aus einfachen Verhältnissen, von einem unbekannten Planeten. Gefeierter Kriegsheld. Hassobjekt des berühmtesten Mädchens der Galaxie. Und zudem einer der sympathischsten Buchcharaktere die mir in letzter Zeit untergekommen sind. Er ist Soldat, sein Denken ist pragmatisch, er kennt nichts anderes als immer weiter zu machen. Doch auch er hat Gefühle und Aussetzer, die ihn echt wirken lassen. Er gibt sich nicht geschlagen, nur weil ihm Lilac LaRoux eine Abfuhr gegeben hat. Sein stärkster Drang jedoch ist es zu überleben, das jedoch nicht allein. Auf seinem Weg hilft er allen die seine Hilfe brauchen, auch denen, die sie eigentlich gar nicht wollen. - Ach und er ist auch ziemlich lustig.


“Where will I sit?”
Sit? Why, on this comfortable chaise longue I’ve carried here for you in my pocket, Your Highness, so glad you asked. I clamp my mouth shut, struggling not to say it aloud.”

Lilac Eine Protagonistin die ich am Anfang gar nicht mochte. Sie ist reich, verwöhnt und jeder tanzt nach ihrer Pfeife. Doch als sie mit Tarver abstürzt ändert sich ihr komplettes Wesen und sie scheint zu einem komplett anderen Menschen zu werden. Einer Protagonistin, die man lieben will. Und ja, ich habe sie geliebt. Lilac ist stark und hat eine Willenskraft, die vielen als Beispiel dienen sollte. Denn sie ist eine Kämpferin, eine Kämpferin mit Herz die nicht nur an sich selbst denkt, sondern auch die Menschen um sich herum. Dass sie aus reichem Hause stammt vergisst man dabei ziemlich schnell.

“I know a thousand different smiles, each with its own nuanced shade of meaning, but I don't know how to reach the few feet away to touch this person next to me. I don't know how to talk to him. Not when it's real.”

Fazit

Ich kann wirklich nur: Oh mein Gott zu diesem Buch sagen und sehe über kleinere Schwächen wegen dem attemberaubenden Ende weg. Es war toll geschrieben und hat mein Herz zum rasen gebracht. Wieso soll ich ihm denn nach meiner ganzen Schwärmerei keine Fünf Schlüssel geben? Wirklich, alles war top und naja, es gehört wohl jetzt zu meinen Lieblingsbüchern <3

Anmerkungen

Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Carlsen Verlag über Netgalley erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)



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federherz, elisabeth denis, fantasy, internat, liebe

Federherz

Elisabeth Denis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 25.07.2016
ISBN 9783958820012
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension mit Bildern, etc. auf meinem Blog: neylakunta.wordpress.com

Cover

Als ich das Cover gesehen habe dachte ich ehrlich gesagt nur: Wow. Ist das schön. Ich liebe diese warmen Farben auf dem beigen Untergrund und alles mit Federn. Dann noch Mischa in der man schon den Wald und die dahinter liegenden Hügel erkennt, die zwei Federn die ein Herz formen… Ich sag’s mal so: Es steht mit dem Cover vorran in meinem Regal🙂 Und zum Inhalt des Buches passt es auch noch!❤

Handlung

Mischas Schule ist abgebrannt. Das ist doch eine Situation, die sich viele wünschen oder gewünscht haben. Jedoch merkt auch sie schnell, dass sie dann nicht einfach frei haben kann und das alles gut ist. Denn nun werden die Schüler des Gymnasiums auf die anderen Schulen in der Stadt und ihrer Umgebung verteilt. Darunter ist überraschenderweiße auf das Eliteinternat Hainpforta, welches mitten im Wald steht und alles was man darüber weiß, weiß man von Gerüchten.

Doch Hainpforta nimmt nur drei Schüler auf. Und Mischa will auf gar keinen Fall von ihrem besten und einzigen Freund Klaas getrennt werden. Wie das Schicksal aber nun mal so ist, wird Mischa ausgelost, dass Internat zu besuchen. Zusammen mit ihr gehen noch zwei andere Schüler aus ihrer Schule, die sie nicht kennt.

Wider Willen macht sich Mischa einige Tage später auf den Weg zum Internat. Dabei geht es nun Mal aber auch durch den Wald vor dem sie ständig gewarnt wird. Den Grund nennt ihr jedoch niemand und bald merkt auch Mischa, dass diese Warnungen nicht unbegründet sind.

Ebenso scheint es auch auf Hainpforta nicht mir rechten Dingen zuzugehen. Alles ist komisch, nicht nur das Gebäude sondern auch die Schüler und Lehrer sind alles andere als normal. Doch das ist Mischa egal, solange sie nur bei dem stillen Jungen Basil sein kann, der ihr Herz schon erobert hat, bevor sie überhaupt richtig miteinander geredet haben. (Das passiert irgendwie alles so aus dem Nichts.)

Schreibstil

Elisabeth Denis‘ Schreibstil ist sehr angenehm und wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Es lässt sich einfach gut und schnell lesen, was gut ist – besonders für die Altersgruppe (+12) für die dieses Buch schließlich ausgelegt ist. Dahingehend kann ich das Buch schon mal empfehlen. Keine schweren Vokabeln oder besonders schwer zu verstehende Handlungsstränge ermöglichen ein schnelles Vorankommen und Beenden des Buches.

Charaktere

Mischa ist ein Mädchen mit schwarz-blauen Haaren die ihren Vater verloren hat und nur mit ihrer Mutter zusammen in einer kleinen Wohnung wohnt. Sie hat einen eigenwilligen Kleidungsstil und wie erwähnt nur einen Freund, Klaas. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und glücklich.

Doch Hainpforta krempelt ihr gemütliches Leben einfach komplett um und wir sehen, wie Mischa wirklich ist.
Meiner Meinung nach ist sie etwas zu naiv, das dachte ich zumindest am Anfang des Buches, aber dieser Eindruck wurde dann netterweise durch einen anderen ersetzt. Denn Mischa ist keines Wegs dumm. Sie denkt nach und versucht zu verstehen, was in ihrer Umwelt eigentlich vor sich geht und was wirklich hinter Basil und Hainpforta steckt. Das gelingt ihr mal mehr mal weniger gut.

Unsere Protagonistin hat sich für meine Verhältnisse aber etwas zu schnell verliebt, sowas passiert doch normalerweiße nicht so schnell? Man sollte zumindest nicht nur nach dem Aussehen gehen und einem Jungen hinterher rennen, der einen sowieso zwei Wochen ignoriert und mit dem man noch kein Wort geredet hat. (Meine Meinung.)

Fazit

Federherz bekommt von mir irgendwas zwischen 3,5 und 4 Schlüsseln. Weil ich dieses Buch so schnell durch hatte und etwas über der Zielgruppe liege, bewerte ich es dementsprechend. (Ich kann zum Beispiel dieses Buch nicht mit Vampire Academy oder so vergleichen.)
Abzüge gibt es wegen der viel zu schnell entstandenen Liebesgeschichte, die dann aber später doch ganz schön würde und dem minimal vorhersehbaren Plot. Dennoch finde ich, es ist ein guter Auftakt der Dilogie.

Anmerkungen

Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich über das vom Oetinger34 Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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droge, jack reacher-roman, buch, waffenhandel, afghanista

Die Gejagten

Lee Child , Wulf Bergner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.06.2016
ISBN 9783764505424
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Handlung

Wie könnte es anders sein, bei einer Reihe die nach einem Charakter benannt ist? Es dreht sich alles um ihn und das passt auch sehr gut.
Man wird in die Welt des Militärs geschmissen und das ist zunächst durchaus verwirrend. Ich muss dazu sagen, dass das das erste Jack Reacher Buch ist, welches ich lese.

Die Geschichte ist sehr komplex und ich habe deshalb auch so lange gebraucht um sie zu lesen. Man sollte sich Zeit lassen und nicht mit dem Ziel, es sehr schnell durch zu lesen, an das Buch herangehen. Denn so wird das nämlich ga nichts.
Um die Person Jack Reacher herum gibt es so viele andere und so viele komplizierte Beziehungen und Verstrickungen, dass man das erstmal begreifen muss. Ja, manchmal musste ich es auch einfach weglegen.

Alles was ich zum Inhalt sagen könnte, würde irgendwas für später spoilen. Denn echt alles, wirklich alles, hängt zusammen.
Urgh. Anstrengend.

Schreibstil

Lee  Child hat einen sehr trockenen Schreibstil der daher kommt mit einer Verkomplizierung der Sätze, so dass man selbst viel nachdenken muss um folgen zu können. Ja, dabei können schonmal Kopfschmerzen entstehen.

Dennoch bietet der Schreibstil Childs etwas anderes. Für mich ist er bisher einzigartig, denn ich habe noch nie so etwas gelesen. Demnach gibt es auch keinen anderen Autor mit dem ich ihn gleichsetzen könnte. Das möchte ich auch gar nicht.

Gefühle kommen jedoch nicht sehr gut rüber und alles ist eher sachlich geschrieben. Mit Wiederholungen muss man klarkommen – oder man lässt es eben. Ich glaube zudem auch, dass ich im ganzen Buch nur fünf Ausrufezeichen gezählt habe.

Charaktere

Ich werde jetzt hier nur von dem Namensgeber der Reihe reden.
Leider erhält mab keinen großartigen Einblick in die Gefühlswelt Reachers. Man verlässt sich hierbei auf seine eigenen Mutmaßungen.
Jack Reacher ist stark, animalisch, gewaltätig, intelligent und gut. Er hat einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und irgendwie scheint sich das alles in allem zu widersprechen. Doch es passt. Zu ihm. Er ist einzigartig in seinem Wesen.
Mehr gibt es zu ihm gar nicht zu sagen.

Fazit

Das 18. Jack Reacher Buch erhält von mir gute drei Schlüssel.

Ich empfehle es nur an Leute die viel Zeit für ein Buch haben und beim Lesen mitdenken wollen. Die Verknüpfen und mitraten wollen.
Für alle anderen, die etwas nicht so komplexes wollen, so wie ich, ist dieses Buch wirklich nichts.
Ich für meinen Teil freue mich jetzt auf den Film und nach 18 Tagen endlich mal etwas anderes ohne Kopfschmerzen zu lesen.

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

sommer, insel, surfen, meer, teenager

Summer Girls - Matilda und die Sommersonneninsel

Martina Sahler , Heiko Wolz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.07.2016
ISBN 9783551651655
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Schönere Rezension auf: neylakunta.wordpress.com

Cover

Dieses Cover lässt einen doch nur an eins denken: Sommer! Das war die Absicht und das ist auch gut gelungen, man geht gleic mit einem guten Gefühl an die Geschichte mit ran. Da ihr das Cover ja nicht fühlen könnt: Die kleinen weißen Smybole die da zu sehen sind, sind wie zum Anfassen gemacht was gut raus kommt durch die verschiedenen Texturen. Allgemein ist die Umsetzung meiner Meinung nach gut gelungen und es passt zur Geschiche.

Die Handlung

Bei diesem netten, ich nenne es jetzt einfach mal +12 Buch geht es um Matilda. Sie lebt auf der Insel und arbeitet in den Sommerferien, wenn andere Urlaub machen, mit im Bossenhof der ihrem Vater und ihrem Onkel gehört. Ein netter kleiner Familienbetrieb mit einer Surfschule als Anhang.

Die Sommerferien sollen perfekt werden und Matilda will sie einfach nur genießen. Doch schon von Anfang an geht irgendwie alles schief. Ihre blöde Cousine Valerie, alias das Seepferd, findet immer etwas womit sie Matilda nerven und ihr eins auswischen kann. Dabei möchte die 14-Jährige doch nur eines: Endlich die Fortgeschrittenen beim Windsurfen unterrichten.

Als dann auch noch Lasse bei der Willkommensparty auftaucht versinkt Matilda im kompletten Chaos. Denn der gutaussehende Frankfurter bringt ihre Gefühle ganz durcheinander.
Dabei will Matilda eigentlich keinen Jungen vom Festland zum Freund, denn die bedeuten nur Stress. Nimmt man einen von ihnen kriegt man gleich eine Fernbeziehung mit dazu.

Selbstverständlich will sie nichts von Lasse, doch als sie merkt, dass selbst das Windsurfen ihn nicht aus ihren Gedanken vertreiben kann, weiß Matilda nicht mehr, was sie noch tun und empfinden soll.

Ein Glück hat sie die besten Freundinnen der Welt die ihr helfen. Kurzerhand entstehen die Summer Girls.

    Natürlich – warum war bisher niemand auf die Idee gekommen, dass sie sich einen Namen geben müssten? Das würde den Zusammenhalt noch mehr festigen. Matilda grinste. Eigentlich war es klar wie die See nach einer windstillen Nacht, oder?
    „Vor uns liegt ein Megasommer. Also sind wir- die Summer Girls!“, rief Matilda.

Ehrlich gesagt habe ich mir etwas mehr erhofft. Sehr viel passiert nicht. Es ist mehr etwas leichtes für Zwischendurch.

Die Charaktere

Ich werde jetzt hier nur von Matilda reden, da ich bei den anderen dann immer etwas vorweg nehmen würde.

Matilda ist grundsätzlich einfach nett, zeigt am Anfang aber etwas viel Temperament, was sie nicht schlecht dastehen lässt. Es macht sie einfach echter. Schließlich ist sie gerade mal 14 Jahre alt und damit ja mitten in der Pubertät.
Sie versucht grundsätzlich immer alles richtig zu machen und für ihre Freundinnen da zu sein. Doch auch sie braucht mal ihre Ruhe und zieht sich deshalb immer zwischen die Dünen zurück um an ihre Mutter zu denken und sich zu beruhigen.
Matilda ist nicht oberflächlich und denkt auch mal etwas mehr nach, außer wenn sie sich gerade aufregt.

Ihre Freundinnen sind alle ganz verschieden und eigentlich scheinen sie auf den ersten Blick gar nicht zusammen zu passen. Sie tun es doch und jeder ergänzt die Gruppe auf seine Weiße.
Der Schreibstil

…war akzeptabel aber nichts Besonderes. Für ein +12 Kinderbuch auf jeden Fall sehr passend und gut zu lesen. Leicht verständlich und es kommen auch nicht viele, wenn nicht gar kaum, Fremdwörter vor, die den Lesenfluss stören könnten. Jedoch werden viele Surferbegriffe verwendet, die man dann eventuell mal klären müsste, sollte es wichtig sein. Viele Vergleiche mit allem was mit dem Inselleben und dem Leben am Meer zu tun hat, kommen ebenfalls vor. Etwas zu viel meiner Meinung nach aber noch nicht im Übermaß.

Fazit

Von mir erhält „Summer Girls“ 4 Schlüssel.


Das ist jedoch nur so, weil es ein Kinderbuch ist, und ich dafür nicht wie üblich bewerten kann. Ich muss hier durchaus nachsichtig sein, denn es soll ja nicht mich direkt ansprechen, sonderen jüngere Leser.
Und ich denke, das wird Summer Girls #1 auch schaffen, denn es hat alles was Mädchen in diesem Alter mögen. Hätte ich eine kleine Schwester oder Cousine, etc. würde ich es ihr schenken, da der Preis auch angebracht ist.

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rezension, manga, romantica clock, yoko maki, tokyopop

Romantica Clock 01

Yoko Maki
E-Buch Text: 192 Seiten
Erschienen bei Tokyopop Verlag, 10.08.2015
ISBN 9783842022201
Genre: Sonstiges

Rezension:


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nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:


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liebe, sommer, thrill, kolibriküsse, barbara schinko

Kolibriküsse

Barbara Schinko
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.08.2016
ISBN 9783646602456
Genre: Liebesromane

Rezension:

Fakten über das Buch:


Verlag: carlsen / im.press
Seitenzahl: 242
ISBN: 978-3-646-60245-6
Preis: 3,99€
Lesezeitraum:  06/09/16 – 16/09/16



Kurzbeschreibung:


**Ein romantischer Sommer in der sengenden Hitze Indianas**

Weil ihre Mutter mal wieder auf einem Selbstfindungstrip ist, muss Kenzie für die letzten beiden Schuljahre zu ihrer Schwester ziehen. Das einzig Gute daran: die Autopanne kurz vor dem Ziel, die Kenzie in der sengenden Hitze Indianas eine Begegnung mit dem attraktiven Josh beschert. Kenzie verliebt sich Hals über Kopf in den heißen Farmboy mit den zerzausten Haaren und den kolibrigrünen Augen. Doch obwohl Josh ihre Gefühle scheinbar erwidert, weicht er ihren Flirtversuchen immer wieder aus. Als Kenzie sein Verhalten verstehen will, stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis, das plötzlich ein ganz anderes Licht auf Josh wirft…  (Quelle: Carlsen)



Cover:


An sich muss ich sagen, dass mir das Cover wirklich gefällt, so wie bei den meisten im.press Büchern. Jedoch kann ich  bei diesem Exemplar keine sonderlich große Kreativität erkennen oder sonstigen Aufwand. Aber es passt zum Buch, nur die Charaktere habe ich mir persönlich nicht so vorgestellt. Das ist ja jedem Selbst  überlassen. Schön ist es trotzdem für mich :)



Die Handlung


...konnte mich nicht wirklich überzeugen. Wer mit mir auf Goodreads befreundet ist, wird bei meinen Status Updates gesehen haben, was ich von der Handlung hielt. Dort betiltete ich sie mehrfach als flach. Denn nicht anderes ist sie auch.
Schon aus der Kurzbeschreibung geht ja hervor, dass es sich um Kenzie und Josh dreht und natürlich eine Beziehung zwischen diesen beiden entsteht die durch ein "großes, böses Geheimnis" überschattet wird. Ehm, ja.
Ich hatte nicht viel erwartet. Das Einzige was ich wollte war: ein Buch schön zum weglesen und mal leicht für zwischendurch. Da sollte ich mich ja nicht über dieses flach-sein aufregen. Aber... Wenn ich ein Buch lese, dann soll es mir schließlich auch gefallen.
Wie ihr seht, habe ich zehn Tage gebraucht um Kolibriküsse zu beenden. Und bei 242 Seiten macht das 24,2 Seiten pro Tag. Jedoch hatte ich mittendrin auch mal pausiert und etwas anderes gelesen.
Der Plot plätschert vor sich hin, ohne, dass ich überhaupt Lust hatte, zu erfahren, was mit Kenzie und Josh passiert. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe für dieses Buch?
Keine Spannung, kein Vorankommen. Dazu kommt noch das unsere liebe Protagonistin ein Stalkerproblem zu haben scheint und nicht versteht, dass man nicht einfach in anderer Leute Häuser eindringen darf.



Die Charaktere


Zu denen gibt es eigentlich gar nicht viel zu erzählen, weil ich einfach nicht viel erfahren habe.
An sich weiß man schon einiges über sie, aber das war schlussendlich nichts wirklich relevantes. Ich hatte das Gefühl, als würde die Autorin hier einfach eine Tiefe erzeugen wollen, die gar nicht da ist. Das merkt man leider auch sehr schnell.
Kenzie war für mich einfach ein sehr naives Mädchen das nur einem Typen hinterher rennt und der es egal ist wie sie sich anderen gegenüber verhält. Hilfe scheint sie nur von ihm an zunehmen. Sie hat eine große Schwester die sich wirklich nur um sie sorgt. Kenzie  ist rücksichtslos und interessiert sich nur für sich.
Josh war einfach irgendein, angeblich hübscher, Junge mit dem unsere Protagonistin zusammen kommen soll. Er arbeitet auf einer Farm und hat ein "großes, böses Geheimnis", welches die Beziehung zu Kenzie erschwert. Josh soll wohl etwas Tiefgang durch seine Vergangenheit bekommen. Den bekommt leider auch er nicht.



Der Schreibstil


...konnte mich leider nicht ergreifen. Er ist geprägt von zu vielen, unnötigen, Ausrufezeichen die mich gestört haben. Besonders ist er auf gar keinen Fall und ich weiß, dass ich besser schreiben kann. Dabei freut es mich jedes Mal, wenn ich von Autoren lese, die ganz anders schreiben wie ich es tun würde oder eben auch einfach besser sind. Der Schreibstil von Schinko ist auf jeden Fall anders, nur eher in negativer Richtung. Nicht alles was anders ist, ist auch automatisch gut. Und dass ich mir irgendwie alles vorstellen konnte, war leider auch nicht der Fall.



Fazit


Leider konnte mich Kolibriküsse in keinster Weiße überzeugen. Ich bedauere dies durchaus, da mir dieses Buch ein bisschen die Leselust genommen hat. Auf Goodreads habe ich der Geschichte rund um Kenzie und Josh 2 Sterne gegeben. Jedoch muss ich dies nun leider ändern, denn es gibt eigentlich gar nichts, was mir wirklich gefallen hat. Dies musste ich beim Schreiben dieser Rezension feststellen.
Kolibriküsse erhält deshalb von mir magere 1,5 Sterne.



Anmerkungen


Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich über Netgalley vom Verlag Carlsen im.press  erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

Ich habe meine Rezension diesmal wirklich kürzer gehalten als für mich üblich. Deshalb wollte ich fragen: Reicht das so? Muss es länger für euch sein? Lest ihr bei langen Rezensionen nur drüber?
Ich denke so passt es mit der Länge und die Aussagekraft ist dennoch noch da, ... oder?
Vielleicht kann ich so mal mehrere Rezensionen schreiben.

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, liebe, magie, intrigen, kate forsyth

Die strahlende Stadt

Kate Forsyth , Karin König
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.12.2009
ISBN 9783442244515
Genre: Fantasy

Rezension:

Rezension vollständig auf: https://neylakunta.wordpress.com/2016/08/15/rezension-die-strahlende-stadt-rhiannon-2-kate-forsyth/

(Gibt Probleme mit dem Einfügen dieser Rezension.)

Kurzbeschreibung:  


Die Geschichte um Rhiannon geht weiter!

Endlich in der großen Stadt, wo der Righ seinen Sitz hat, angekommen,
wartet auf Rhiannon der Prozess vor dem höchsten Gericht. Hat sie Connor
kaltblütig ermordet oder wollte sie nur ihre Mutter beschützen?  Diese
Frage muss geklärt werden. Während dieser Zeit befindet sich Rhiannon im
Kummertorverließ und muss sich mit dem Geist einer Frau herumschlagen,
die unbedingt wieder unter den Lebenden weilen möchte. Auf die Hilfe
ihrer Freunde ist sie angewiesen, aber nie hätte sie gedacht, dass sich
ein Teil von ihnen von ihr abwendet. Erst recht nicht Lewen.

Cover:


An sich ist das Cover ja wirklich nicht besonders.
Es wurden einfach nur kleinere Dinge verändert, wie man im Vergleich zum
ersten Cover erkennen kann. Als störend empfinde ich dies aber nicht,
da es sich ja nur auf meinem E-Book Reader befindet. Könnte ich es aber
in diesem Format im Regal stehen haben, wäre das natürlich toll. Denn
natürlich, es ist nicht speziell oder so. Jedoch finde ich, dass es
etwas hat und irgendwie gefällt mir diese Schlichtheit. Ganz nach dem
Motto: Einfach aber schön.



Handlungsverlauf:


Die Story setzt sofort da an, wo sie geendet hat. Überspringt aber
die Reise der Lehrlinge mit Nina und Iven. Das finde ich jedoch kein
bisschen schlimm, da diese immer wieder leicht angeschnitten wird und
ich auch nicht so scharf darauf war, mehr davon zu lesen.  Wir lesen
zunächst viel von Rhiannons Aufenthalt im Gefängnis. Jedoch erfolgen
sehr oft Sichtwechsel, so dass man auch mehr von Lewen erfährt und wie
er mit der Situation umgeht. Die anderen Hexenlehrlinge und Freunde von
unserer Reiterin der schwarzen Stute werden nicht außen vor gelassen. So
erfahren wir Dinge, die Rhiannon sich nicht einmal vorstellen kann.


Durch die vielen Sichtwechsel liegt der Fokus auch nicht mehr so auf
Rhiannon.  Stattdessen erfahren wir viel über die Kinder des Righ und
besonders über Olywnne. Diese scheint mitten im Buch zu einer Hauptfigur
zu mutieren. Und das gefiel mir ehrlich gesagt nicht wirklich. Jedoch
trägt sie ihren Teil zur Geschichte bei und demnach konnte ich gegen
Ende etwas darüber hinwegsehen – aber eben nicht ganz.


Wir werden in das Leben bei Hofe eingeführt und
lernen viele neue Charaktere kennen deren Notwendig zunächst unbekannt
bleibt. Als Beispiele wären da Banprionnsa Browen, Mathias Glanzauge der
die zukünfte Bánrigh, Browen, umwirbt und die Verhexerin.  Letztere
erhält jedoch keinen eigenen Part. Durch die vielen neuen Charaktere,
Namen, Begebenheiten und Beziehungen wird der Leser, meiner Meinung
nach, verwirrt. Mir war nicht klar, was für eine Rolle die einzelnen Personen spielen sollen.


Da jeder jedoch die Geschichte mit seinem Teil weitererzählt,
erfahren wir was außerhalb von Rhiannons  Zelle passiert und wie jedes
Puzzelteil sich mit einem anderen verbindet. Dieses Puzzel scheint
jedoch aus 5000 Teilen zu bestehen und man muss alle haben, um das große Ganze zu erkennen.


Der Hof ist definitiv nicht die schöne Welt wie man
sie sich vorstellt. Schnell werden wir auf die Schattenseiten aufmerksam
gemacht und die einzelnen Personen haben jeder ihr Päckchen zu tragen.
Konflikte treten auf, Politik tritt in den Vordergrund und jeder außer
Rhiannon  scheint die neue Hauptfigur zu sein. Warum und wieso uns das
alles haarklein erzählt wird, findet man gegen Ende des Buches heraus.
Ob dies nun so unbedingt nötig war kann ich mit einem Jaein beantworten.


Hätte man die Handlung etwas zusammen geschrumpft
und auf die wirklich wichtigen Sachen reduziert die mit unserer
Protagonistin zu haben, dann wäre auch mehr Spannung und Verständnis da
gewesen. Vielleicht hätte ich dann auch nicht fast einen Monat gebraucht
um dieses 600 Seiten Buch zu beenden.





Schreibstil, Charaktere, etc.:


Dem Schreibstil von Kate Forsyth habe ich in diesem Band, im Gegensatz zum ersten, etwas entgegenzusetzen. Es waren a) viel zu viele Ausschmückungen und b) Abschweifungen auf unwichtige Dinge die mit der eigentlichen Handlung an sich gar nichts zu tun haben und den Lesefluss immens
stören. Manchmal musste ich mich wirklich überwinden weiter zu lesen.
Das hat sich aber gegen Ende aber wieder etwas gelohnt, da es mir so
schien, als hätte sich Forsyth wieder gefangen und zu gewohnter Form
zurück gefunden. (Die Spannung kam dann auch mal wieder.)


Auf Rhiannon lag nun in diesem Band wirklich nicht
mehr der Fokus. Sie wurde regelrecht zu einem Nebencharakter was mir
nicht wirklich gefiel.  Ihr halber Charakter schien sich ebenso geändert
zu haben. Ich mochte sie immer und fand sie toll, aber nun, es war
einfach komplett anders und sie hat sich manchmal wie
ein kleines, uneinsichtiges Kind aufgeführt was mir immer sehr komisch
vorkam. So als wäre sie plötzlich verrückt geworden. Später fängt sie
sich dann zwar wieder, aber das macht nun mal den Anfang nicht
ungeschehen.


Lewen gefiel mir auch immer weniger und später habe
ich dann eine echte Abneigung gegen ihn entwickelt. Seine Handlungen,
sein Denken und seine Gefühle schienen einfach nicht mehr die Selben zu
sein und er wurde auch etwas anstrengend. Ich hätte ihn
für einige Dinge wirklich  liebend gern geohrfeigt. (Spoiler: Ich
dachte er hält zu Rhiannon. Aber nein als Olwynne ihn dann bei dem
Brunnen anfällt, da scheint er sie einfach zu vergessen. Hauptsache
jemanden zum…  – Und das Rhiannon dann zurück zu ihm gekommen ist hat
mich noch mehr gestört.)


Olwynne und Browen könnten nicht
unterschiedlicher sein. Das spiegelt sich auch in meiner Meinung den
beiden gegenüber wieder. Olwynne mochte ich am Anfang noch etwas und
habe ihr eine Chance gegeben, die hatte sie dann leider jedoch verspielt
und somit war sie für mich als gute Person aus dem Rennen. Nicht so
aber Browen wo ich von Anfang an vermutete, dass mehr hinter ihr steckt.
Und das tut es. Sie mochte ich und ich hoffe, das geht nicht verloren.
Sie kann weder etwas für ihre Herkunft noch für ein Sein. Meiner Meinung
nach konnte man sie verstehen, besser als so manchen anderen.


Rhiannons Freunde setzen sich für sie ein und das
gefiel mir, sie alle waren besser als Lewen und sie kann sich wirklich
glücklich schätzen, die Hexenlehrlinge kennengelernt zu haben. Nina
mochte ich ebenso immer mehr und andere Nebencharaktere waren ebenso
nicht verachtenswert.



Fazit:


Leider  konnte mich der zweite Band nicht so in seinen Bann ziehen
wie es der erste konnte. Ich wurde enttäuscht und mit so vielen
schlechten Änderungen und Handlungen bombardiert, dass sich  „Die Strahlende Stadt“ glücklich schätzen kann, von mir noch 3 Sterne zu erhalten.

2,5 erschienen mir zu wenig, da ich viele andere Dinge als gut empfand,
wie zum Beispiel Browens Geschichte und wie sich dann alle
zusammenfügte. Das war wirklich gut gemacht, nur die Hauptcharaktere und
die Handlung um sie herum wurde grob vernachlässigt, der Schreibstil war nicht mehr der Selbe und im Allgemeinen war dieses Buch einfach nicht so gut wie ich es mir erhofft hatte.


Ich weiß nicht ob ich mir den dritten Teil noch zu Gemüte führen werde.


Hier findet ihr die Rezension zu Band 1



Anmerkungen:


Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine ehrliche Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)


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126 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

fantasy, skin, ilka tempke, penhaligon, history

Skin - Das Lied der Kendra

Ilka Tampke , Barbara Ostrop
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.04.2016
ISBN 9783764531430
Genre: Fantasy

Rezension:

Rezension vollständig mit Bildern etc hier: https://neylakunta.wordpress.com/2016/08/08/rezension-skin-das-lied-der-kendra-ilka-tampke/

Fakten über das Buch:


Verlag: Penhaligon

Seitenzahl: 480

ISBN:978-3-7645-3143-0

Preis: 19,99€

Lesezeitraum: 24/7/16 – 4/8/16




Kurzbeschreibung:


In Caer Cad bestimmt die Tierhaut ob du jemand bist. Denn für die
Bewohner des Stammes bedeutet die Haut alles. Sie ist das Bindeglied
zwischen der festen Welt und der Welt der Mütter, zu der nur die
Gereisten Zugang haben. Ailia wird niemals auch nur die Chance erhalten
eine Gereiste zu werden, und dass obwohl sie über viel Wissen verfügt.
Denn Ailia ist eine Waise und ohne Haut. Sie hat demnach keine Rechte.
Doch durch einen geheimnisvollen jungen Mann ändert sich alles für
Ailia. Plötzlich scheint man ihre Haut zu kennen und sie soll zur
stärksten Gereisten ausgebildet werden. Zur Kendra. Dies ist auch nötig
wenn sie ihr Land vor den Römern beschützen und ihre große Liebe nicht
verlieren will…



Cover:


Ich finde dass die Farbzusammenstellung des Covers
sehr gut ist. Blau und Orange habe ich auch öfter zusammen gewählt und
dadurch kommt das Symbol mit den drei Lachsen sehr gut zur Geltung. An
sich passt dieses auch gut zur Geschichte, ich kann verstehen warum
nicht nur ein Fisch darauf zu sehen ist – das wäre wahrscheinlich zu
langweilig. Jedenfalls ist das Cover von Skin gut gewählt & ein
echter Blickfang. (Sogar der Buchrücken ist nicht so langweilig, so dass ich kein schlechtes Gewissen dabei habe, es mit dem Rücken hinzustellen )




Handlungsverlauf:


Die Geschichte beginnt mit Ailias Aufnahme in der Küche der
Stammeskönigin durch Kochmutter, welche schon viele Kriegerkinder
aufgezogen hatte. Am Anfang war ich sehr skeptisch gegenüber Kochmutter,
das legte sich aber schnell wieder als wir zum nächsten Abschnitt
kommen; der großen Versammlung die alle sieben Jahre stattfindet und bei
der ein Kind, welches in den letzten sieben Jahren geboren wurde, geopftert wird. So viel vorweg: Ailia überlebt.


Nochmal sieben Jahre später geht dann die eigentliche Geschichte los.


Hierbei muss ich aber bemerken, dass die Handlung für mich alles
andere als spannend war und manchmal sehr…komisch. (Mild ausgedrückt.)
Ungern möchte ich jetzt die Umstände beschreiben, wie es dazu kommt,
dass ausgerechnet unsere hautlose Protagonistin zur Kendra ausgebildet
werden soll, da ihr euch ja sonst das Buch sparen könnt.


Allerdings möchte ich einige Sachen hervorheben, die demnach Spoiler
enthalten, die mir augestoßen sind und mir einfach nicht gefallen
haben. (Ich habe nicht wirklich viele Stellen die mir gefielen. )

Ailia ist während eines großen Teiles der Geschichte 14. Ich meine 14. Also, behaltet das bitte bei den nächsten Dingen im Hinterkopf.


Am Beltaneabend legte sie sich schon zu ihrem ersten Mann, dass
einfach so obwohl sie ihn scheinbar gar nicht persönlich mag, nur sein
Aussehen eben. Danach verhält sie sich meiner Meinung nach auch nicht
ihrem Alter entsprechend sondern wie eine Frau, die dies schon sehr oft
gemacht hat, und nichts mehr dafür übrig hat. – Ich weiß ja, dass die
Geschichte 43 v. Chr. spielt aber war die Zeit damals wirklich so? Wenn
mir jemand genauere Infos geben kann: nur zu.


Sie geht immer wieder in die Nähe des ihr verbotenen alten Waldes bis sie ihn schließlich betritt, natürlich wegen ihrer großen
Liebe. Aber dass dafür fast ein Mann gestorben wäre, dem sie hätte
Heilkräuter etc. bringen sollen, ist ihr dann auch wieder fast egal. Sie
verhält sich naiv und das entspricht dann wieder ihrem Alter.


Und dann kam die komischste Stelle von allen in diesem Buch, ich
bezweifle auch je in einem anderen Buch etwas derart komisches gelesen
zu haben; sie treibt es mit einem Fisch unter Wasser.


Ja. Lasst es wirken. Ich weiß. – Ich glaube, ich muss dazu nichts mehr sagen.


Dazu kommen später schließlich auch die Reisen ins Reich der Mütter.
Ich habe keine wirkliche Ahnung wie ich diese beschreiben soll und es
kam mir letztendlich nur vor, als hätte Ailia irgendwelche Drogen zu
sich genommen und wäre dann ins Reich der Phantastik eingedrungen.


Versteht mich nicht falsch, ich fande die Geschichte zunächst
wirklich gut, habe an das Buch geglaubt aber am Ende wollte ich es
einfach nur noch abbrechen und musste mich durchquälen. Und einige
Dingen waren wirklich einfach vorhersehbar und haben mich nicht
überrascht. Spannung war weg.

Das Ende war aber sehr realistisch und für mich nachvollziehbar. Es war einfach echt und es hat mich überrascht, dass Ilka Tampke Ailias Geschichte so für uns hat enden lassen.




Schreibstil, Charaktere, etc.:


Der Schreibstil war am Anfang zunächst etwas Neues für mich dem ich
nicht viel entgegenzusetzen hatte, außer dass er sich nicht so ganz
flüssig hat lesen lassen. Später war er für mich nur noch anstrengend,
streckend und ich musste mich zum weiterlesen zwingen. Wie will ich eine
richtige Rezension schreiben, wenn ich nicht mal zu Ende gelesen habe?


Bei Ailia ist es für mich wie bei dem Schreibstil:
gefiel mir am Anfang ganz gut, mit ein paar Fehlern, hat dann aber
nachgelassen und mich nur noch genervt. Ich hätte sie am liebsten
manchmal angeschrien. Sie war dann teilweise nur noch anstrengend für
mich.


Taliesin war für mich dann auch nur ein
Nebencharakter. Klar, er ist angeblich die große Liebe unserer
Protagonistin aber wo ist denn bitte diese Liebe wenn sie einfach mit
einem Anderen schläft? Die Liebe kam ebenso bei mir gar nicht an. Naja-
jedenfalls war Taliesin sehr flach, wie allgemein viele Charaktere und
ich konnte wirklich zu keinem von ihnen eine Bindung aufbauen.


Ruther war wahrscheinlich der cleverste von allen,
denn er hat erkannt, dass die Römer eine Bedrohung waren, hat sich mit
ihnen verbündet und sogar einen Friedenspakt ausgehandelt, damit niemand
sterben muss und alle ihrem Leben wie gehabt nachgehen können. Ailia
wollte er ebenfalls nur beschützen.

Ich mochte ihn nicht wirklich, sein Verhalten gefiel mir manchmal nicht
aber er hat immerhin mal nachgedacht und über den Tellerrand hinaus
geblickt.



Fazit:


Skin von Ilka Tampke kann von Glück reden, dass es von mir 1,5-2 Sterne
bekommen hat. ( 0 wäre ja zu wenig. ) Vieles ist mir gehörig gegen den
Strich gegangen, die Charaktere waren flach, die Geschichte war komisch
und mühselig zu lesen und zum Schluss musste ich mich immer wieder durch
den Jungel der Ungereimheiten kämpfen. Doch dieser Kampf war es einfach
nicht wert.




Anmerkungen:


Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)


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