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62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

kinderwunsch, familie, freundschaft, tina wolf, hamburg

Mit zwei Pampelmusen auf den Himalaya

Tina Wolf
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 13.01.2014
ISBN 9783453411500
Genre: Romane

Rezension:  
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349 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 72 Rezensionen

liebe, blog, mauerblümchen, naschmarkt, single

Naschmarkt

Anna Koschka
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.08.2012
ISBN 9783426511206
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wer braucht schon Liebe? Dotti hat sich fest vorgenommen, dass sie das nicht mehr braucht. Keine Liebe, keine Dates, … Ein Leben mit Pluskatze reicht ihr vollkommen, und an Happy Ends glaubt sie gleich drei Mal nicht. Aber gerade diese Liebe würfelt ihr Leben von heute auf morgen mächtig durcheinander.

Dotti ist toll! Dotti ist ehrlich, gerade heraus und witzig. Manchmal forsch, dann mal kurz nachdenklich, einfach echt! Sie ist ein Mädchen von nebenan, hochintelligent und mit einem bunten Freundeskreis gesegnet. Ihr Leben sind die Bücher, ihr Kater, ihre Familie und eigentlich läuft alles prima. Sie erhält von Ihren Freunden ein wunderbares Geschenk, welches ein besonderes Zeichen für die tiefe Freundschaft ist, die sie alle verbindet. Und einige Jahre später wird genau dieses Geschenk zu Mittelpunkt ihrer Geschichte.

Anna Koschka, alias Claudia Toman, erzählt die Geschichte um Dotti auf eine fantastische, humorvolle Art und Weise. Ich liebe Geschichten, die mich lauthals zum Lachen bringen.
Anna Koscha hat zudem mit ihrer Protagonistin einen super Charakter geschaffen. Die Geschichte um Dotti herum, die Schnitzeljagd, die Familie, wilde Szenen, ein perfektes Setting, nichts zu viel, nichts zu wenig. Eine perfekte Harmonie aus Charakteren und Geschichte.

Besonders gefällt mir der für ein Chicklit Buch doch hochwertige Inhalt der Geschichte. Die Treffen mit Freundinnen laufen besonders auf der verbalen Ebene ab, generell freundlich und nie übertrieben. Anna Koschka verzichtet bewusst auf Alkohol und Eiscremeexzesse. Die Gespräche sind teilweise tiefsinnig, mitfühlend, andererseits zum Schreien komisch. Der verbale Schlagabtausch mitunter schnell und direkt. Die perfekt e Mischung für humorvolle Lesestunden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm flüssig und aus der Sicht der Protagonistin zu lesen. Die einzelnen Kapitel werden durch ihre Blogeinträge zu den letzten Geschehnissen beendet, in denen Sie diese noch mal Revue passieren lässt und somit abschließt. Die neuen Kapitel beginnen immer mit dem dazugehörigen Datum.

Auch das damals schon interessante Thema „Online Partnerbörse“ ist heute so aktuell wie 2012 und passt dank vieler neuen Börsen wie „Singles mit Niveau“ und „Parshipperei“ weiterhin ins aktuelle Geschehen. Wer die Romane um Dotti noch nicht gelesen hat, sollte schnellstens damit anfangen. Der Nachfolger „Mohnschnecke“ ist bereits seit 2013 auf dem Markt.

Fazit.
Eine tolle Geschichte, mit tollen Charakteren die dem Leser viele vergnügliche Lesestunden bescheren, und am Ende doch mit einem Happy End daher kommt, trotz der Abneigung der Protagonistin gegen diese! Unbedingt lesen!

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Tags: anna koschka, claudia toman, naschmarkt   (3)
 

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74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

new york, vintage, 20. jahrhundert, amerika, mode

Vintage Love

Stephanie Lehmann , Anke Kreutzer
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.12.2013
ISBN 9783453411494
Genre: Liebesromane

Rezension:

Amanda ist eine selbstbewusste und unabhängige Protagonistin, die sich besonders durch ihre Liebe zur Vergangenheit auszeichnet. Sie liebt die Stadt New York, ihre Geschichte und ist fasziniert von den Kleidungsstücken vergangener Zeiten. Als Besitzerin eines kleinen Vintage Ladens trägt sie ihre Leidenschaft durch den Alltag.

Olive ist eine junge Frau kurz nach der Jahrhundertwende. Anfangs beschwingt von Leichtigkeit ist sie gezwungen, ihr Leben neu zu ordnen. Von ihr erfährt der Leser einiges über die damalige Zeit und ihre Lebensart. Der Weg junger Frauen in eine Unabhängigkeit. Die Hürden und Steine die den jungen Frauen von damals noch in den Weg gelegt worden. Sie macht einen mit ihrer Geschichte durchaus bewusst was die Frauen von damals für die Frauen von heute erreicht haben.

In Vintage Love begegnen uns mit den beiden jungen Frauen zwei interessante Protagonistinnen, deren Leben sich für einen kurzen Zeitraum kreuzt. Verknüpft werden die Geschichten durch den Fund des Tagebuches. Hierdurch taucht Amanda in die Geschichte von Olive ein. Allerdings wird die Geschichte um Olive nicht komplett in Tagebuchform erzählt, sondern enthält nur Auszüge aus diesem. Den Großteil von Olive erlebt der Leser aus der Geschichte von Olive als normale Erzählung.

Auch wenn der Schreibstil flüssig, und angenehm zu lesen ist, finde ich es hierbei schade, das sich beide Erzählstile nicht wirklich unterscheiden, obwohl zwischen den beiden Leben gut 100 Jahre liegen. So geht man als Leser davon aus, dass zu dieser Zeit die Artikulation sich doch zu der von heute unterschied. Lediglich durch ihre Naivität und ein paar ursprüngliche hineingeworfene Beschreibungen der damaligen Zeit lassen den Leser den Unterschied erkennen. Das macht es zuweilen schwierig die Geschichten zu unterscheiden, insbesondere wenn man die Überschriften überliest.

Zum Ende hin hatte die Autorin allerdings ein hohes Maß an Geschwindigkeit. Das Ende selbst kommt daher relativ unerwartet und offen daher. Als Leser hatte ich den Eindruck, dass die Autorin am Ende keine Lust mehr hatte, das Skript beiseitelegte und am Ende dann doch so abgeschickt hat. Die eine oder andere Frage blieb daher offen und eigentlich möchte man gern noch mehr über das Leben von Olive, Angelina und auch Amanda erleben. Etwas detaillierter, ausschweifender und abschließender hätte der Geschichte durchaus gut getan.

Fazit:
Vintage Love ist ein faszinierender, locker leichter Roman über zwei junge Frauen und gleichzeitig eine Hommage an New York, die den Leser den Wandel einer vergangenen Zeit bis heute nahe bringt. Eine Liebesgeschichte der anderen Art. 

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Tags: stephanie lehmann, vintage lov   (2)
 

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, kate sunday, penelopes geheimnis, liebesroman, freundschaft

Im Schatten der Appalachen - Penelopes Geheimnis

Kate Sunday
Flexibler Einband: 343 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 03.03.2015
ISBN 9789963527694
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kate Sunday präsentiert uns mit Penelopes Geheimnis den zweiten Roman aus der Reihe „Im Schatten der Appalachen“ Die Geschichte schließt nahtlos an den ersten Roman an. Dennoch versteht sich Band 2 nicht als reine Fortsetzung, da nun neue Protagonisten in den Fokus gesetzt werden.

Auch in diesen Roman hat Kate Sunday ihre Protagonisten mit Bedacht und Sorgfalt gewählt. Beide Hauptpersonen sind starke Persönlichkeiten, haben ein gesundes Selbstbewusstsein und stehen mit beiden Beinen im Leben.

Weiterhin thematisiert wird auch die Geschichte zwischen Penelope und Emilia, ihrer Mutter. In dieser Beziehung kommt Penelope aber leicht zickig rüber. Man spürt förmlich, wie Emilia ständig auf rohen Eiern läuft. Allerdings ist der Charakter von Emilia auch sehr bestimmend und letztlich entscheidet sie häufig über Penelopes Kopf hinweg, was durchaus zu einem Widerspruch zu ihrem Wunsch nach Harmonie und Nähe steht.

Ein kleiner Kritikpunkt sind die Rückblenden zwischen Finn und Penny. Diese hätten durchaus detaillierter sein können. Zudem es eigentlich nur einen wirklichen Moment gab, auf den zurückgeblickt wurde. Durch diesen starken Fokus war das Geheimnis für den Leser schnell kein wirkliches Geheimnis mehr. Etwas mehr Vielfalt in dieser Hinsicht, mehr gemeinsame Vergangenheit, verschiedene Geschichten wären meiner Meinung nach vorteilhafter gewesen. Zudem die Protagonisten in dieser Hinsicht sich eher von der naiven Seite zeigen. Des Weiteren agieren in der Geschichte zeitweilig zu viele Nebendarsteller. Mindestens eine Person hätte man durchaus weglassen können. Hierdurch wäre vielleicht tatsächlich etwas mehr Platz für Penny und Finn gewesen.

Über diese Kleinigkeiten tröstet allerdings Kates Erzählstil wunderbar hinweg. Sie ist in der Lage Situationen bildgewaltig zu beschreiben. Erzählt sie uns von einem warmen Lufthauch und Düften der Pflanzen und Wälder, dann spürt man wie diese einen förmlich um die Nase wehen. Ohne dass der Leser die Augen schließen muss, wird er von Kate Sunday förmlich in die Geschichte gesogen. Dieser besondere Schreibstil macht einen Großteil der Geschichte aus. Sie lässt die Gefühle authentisch wirken und gibt dem Leser das Gefühl live dabei zu sein.

Wie bei Romanen von Kate Sunday üblich darf auch zum Schluss hin die Spannung nicht fehlen. Dieses kleine Extra grenzt die Romane von Kate Sunday von den klassischen Romance Genres ab, lässt sie erwachsener und dramatischer wirken, ohne komplett aus ihrem Genre zu entspringen. Wichtig ist hierbei ein wenig überspitzt, aber niemals zu dramatisch zu werden. Dieser Spagat gelingt Kate Sunday wirklich gut, und am Ende sind nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Leser erleichtert. Eben Herzklopfen der besonderen Art.

Fazit:
Kate Sunday hat einen bildgewaltigen, warmen Liebesroman geschrieben, der auf ganzer Linie überzeugt, und ein Genuss für jeden Lesefreund des Romance Genres ist. Absolut lesenswert.

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Tags: im schatten der appalachen, kate sunda, penelopes geheimnis   (3)
 

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

älterer bruder, nur die küsse zählen, susan mallery, liebe, fools garden

Nur die Küsse zählen

Susan Mallery , Ivonne Senn
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.06.2013
ISBN 9783862787364
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Nur die Küsse zählen“ ist der vierte Teil aus der Fools Gold Reihe von Susan Mallery. Diesmal rutschen Dakota Hendrix und Finn Andersen in den Fokus der Geschichte um die Bewohner um Fools Gold. Während Sie in Fools Gold aufgewachsen ist, kommt er in das kleine Städtchen um seine Brüder zurückzuholen. Die Zwillinge haben kurz vorm letzten Semester ihre Uni verlassen um an einer Reality Show in Fools Gold teilzunehmen. Leider findet Finn, der sich seit dem Tod der Eltern um die beiden gekümmert hat, diese Aktion gar nicht witzig und reist hinterher, um ihnen gehörig die Meinung zu sagen. Dort begegnet er Dakota, die für Fools Gold die Show beaufsichtigt. Schnell spüren die beiden die Magie zueinander und kommen sich auch bald näher. Sorglos haben Sie Spaß miteinander und Dakota gelingt es, dass Finn der Show gegenüber offener wird. Und während dieser Zeit wird aus dem harmlosen Spaß doch ein bisschen Liebe und dann passiert sogar noch ein kleines Wunder …

Susan Mallery ist es mit diesem Roman aus der Fools Gold Reihe wieder gelungen mich zu begeistern, nachdem ich von dem dritten Teil nicht ganz so begeistert war. Interessanterweise gibt es bei diesem Buch sogar mehr als die üblichen zwei Protagonisten. Neben Dakota und Finn spielen auch die Gedanken um Stephen und Aurelia im Fokus. Stephen, der Bruder von Finn, bekommt die ältere Aurelia als Partnerin für die Show. Und da Stephen und Aurelia auch sehr interessante Charaktere sind die sich vor allem in dieser Geschichte stark weiter entwickeln haben sie sich in diesem Buch schnell in den Status der Subprotagonisten geschoben! Auch der Zwillingsbruder Sasha bekommt seine Momente, allerdings lange nicht so intensiv wie eben Stephen.

Damit rückt Susan Mallery etwas ab vom Schema der klassischen Romance Literatur. In der Regel erlebt man die Geschichte aus der Sichtweise einer Person, meist der weiblichen Protagonistin. Susan Mallery bedient sich oft der Gedankengänge beider Protagonisten, und in diesen Fall gleich vier. So finden nicht nur Dakota und Finn die Liebe, sondern auch Stephen und Aurelia, wenn sich der Weg dahin auch komplett unterscheidet.

Das Ende ist natürlich zu erwarten und entspricht einfach den Vorstellungen jeder Romance Literatur. Und ja natürlich ist es ein Happy End. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig und angenehm. Susan Mallery schreibt fröhlich und romantisch. Man findet keine Versuche witzig zu sein die dann abrupt enden und auch selten fade Stellen, die die Geschichte unnötig in die Länge ziehen.

Fazit:

„Nur die Küsse zählen“ ist eine Romance Geschichte die gleich mit vier Protagonisten aufwartet und mit viel Romantik und kleinen Wundern daher kommt. Für alle Romantik Fans eine klare Leseempfehlung.

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Tags: fools gol, nur die küsse zählen, susan mallery   (3)
 

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

liebe, familie, hütte, quad, kinder

Mein Ex, seine Familie, die Wildnis und ich

Shannon Stacey
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783862784639
Genre: Liebesromane

Rezension:

Keri hat sich ihren Erfolg echt erarbeitet! Mit viel Mühe hat sie es geschafft, dass ihr Name unter Zeitungsartikeln steht und sie die Person ist, die sie immer sein wollte! Und ein einziges Interview soll das zunichtemachen. Wenn es doch nicht ausgerechnet Joe wäre, den sie interviewen soll, denn Joe gibt keine Interviews. Eigentlich. Aber seit ihre Chefin herausgefunden hat, das sie, Keri, Joe Kowalski hat Keri die unleidliche Aufgabe dieses exklusive Interview zu besorgen. Sonst ist die jahrelange Arbeit völlig umsonst gewesen.

Keri setzt sich also in den Flieger und fliegt zurück in ihre Heimat und in Ihre Erinnerungen. Überraschenderweise würde ihr Joe dieses Interview sogar gestatten, aber nur unter einer Bedingung. Sie muss mit seiner Familie zum alljährlichen Campingausflug! Und sie darf nichts mitnehmen, was sie mit der Zivilisation verbindet. Kein Handy, kein Laptop gar nichts. Da Keri um ihren Job fürchtet geht sie das Wagnis ein und geht campen! Doch sowohl Joe als auch sie werden von ihrer immer noch vorhandenen Anziehungskraft überrascht. Und so ist das Widerstehen ein Kampf, den beide nur verlieren können!

Auf diese Geschichte von Shannon Stacey habe ich mich sehr gefreut, da ich zum einen die Bücher aus dem Mira Taschenbuchverlag sehr gern lese und zum anderen dieses Buch der Auftakt zu einer Serie um die Kowalskis ist. Zugegeben dieses Buch hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt! Insbesondere da sich die Wildnis als schnöder Campingplatz herausstellt! Ich habe einfach mehr Wildnis erwartet. Zum anderen ist die Familie der Kowalskis relativ groß! Und durch dieses enge Leben auf dem Zeltplatz, teilweise etwas unübersichtlich! Durch die Masse blieben manche Charaktere auf der Strecke, andere wiederum hatten etwas Unsympathisches an sich.

Dazu kommt, dass die Geschichte insgesamt etwas holprig beginnt und erst nach ein paar Kapiteln fließender wird. Insgesamt war es natürlich ein klassischer Liebesroman, klischeebehaftet und wie üblich ohne große Überraschungen. Natürlich weiß man das sich die Protagonisten am Ende in den Armen liegen werden. Aber Shannon Stacey ist es nicht so gut wie anderen gelungen, eine gute Geschichte um den Standard herum zu schreiben. Die Geschichte hätte mit mehr Wildnis und mehr Feuer vielleicht doch etwas mehr Potenzial gehabt.

Der Schreibstil generell war relativ fließend, nur anfangs, wie bereits erwähnt, etwas holprig. Insgesamt hat sich die Geschichte schon flüssig lesen lassen und zum Schluss ist auch etwas mehr Feuer durchgekommen!

Fazit:

Eine Geschichte, die zwar die üblichen Klischees erfüllt, der aber ein bisschen die Leidenschaft fehlt. Leichte Lektüre für zwischendurch mit etwas weniger Herzschmerz und vielen Quads.

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Tags: die wildni, mein e, seine familie, shannon stace   (4)
 

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

freundschaft, liebe, essen, kochen, backen

Essen mit Freunden

Ilke S. Prick
Flexibler Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 18.08.2013
ISBN 9783458359463
Genre: Romane

Rezension:

Kochen! Kochen und Backen! Kochen, Backen und ihre guten Freunde! Das ist alles, was Luise braucht. Da ist sie sicher, als sie in ihrem Büro in Text-Berg kündigt, weil sie es einfach mit ihrer Chefin nicht mehr aushält und sie ihr wieder einen Fehler unterschieben will! Doch was soll Luise, Anfang 40, jetzt machen. Da ist sie sicher, als sie in ihrem Büro in Text-Berg kündigt, weil sie es einfach mit ihrer Chefin nicht mehr aushält und sie ihr wieder einen Fehler unterschieben will!

Um sich abzulenken, stürzt sich Luise in ihre größte Leidenschaften. Kochen und Backen! Backen und Kochen. Sie liebt es Teig anzurühren, Soßen zu kreieren und abzuschmecken. Das Brummen des Mixers, das Klappern von Töpfen und Besteck das ist Musik in ihren Ohren! Und dann kommt ihr die Idee, mit der sie alle ihre Glücksmomente vereinbaren kann! Sie gründet „Essen mit Freunden“. Schnell spricht sich ihre Geschäftsidee rum, und Luise ergattert einen Auftrag nach dem Anderen.

Luise ist glücklich, durch die Unterstützung ihrer Freunde, ihre Leidenschaft zum Kochen und Backen und ihre Fantasie und Vorstellung hat sie mit ihrem wunderbaren Konzept erfolg und hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Wäre da nicht Oles guter Freund Markus! Der ihr den Erfolg neidet und schlecht macht. Oder stimmt das etwa gar nicht? Ist es nicht gerade Markus, der ihr im Moment der Not aus der Patsche hilft? Und was soll sie eigentlich mit Raphael und diesen wunderbaren Samtaugen anfangen?

„Essen mit Freunden“ verwöhnt unseren Gaumen. Es verwöhnt unsere Fantasie, unsere Sinne und lässt uns während des Lesens das Wasser im Mund zusammenlaufen! Während wir lesen, mit welchen Menus Luise ihre Gäste verwöhnt, spüren wir den Geschmack förmlich auf unserer Zunge. Ilke S. Prick lässt uns teilhaben an den Gerüchen, wunderbarer Kreationen! Seien es „Crêpe-Röllchen mit einer Lachs-Meerrettich Füllung die unseren Gaumen tropfen lassen oder das uns der Geruch von frischen Cantuccini um die Nase weht! Man bekommt eine Vorstellung von der perfekten Würzung und der Leidenschaft, die ein wahrer Koch in seine Zubereitung steckt.

Ganz nebenbei erkennt man die Unterstützung und die Liebe die Luise durch ihre Freunde erfährt. Schnell merkt man, welche Funken zwischen ihr und Markus sprühen! Nur sie selbst muss erst mit der Nase drauf gestoßen werden. Und eine Kitchen Aid spielt dabei eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Verpackt in einen wirklich sehr runden und fließenden Schreibstil bieten die Protagonisten eine tolle Harmonie zu dem Kochen! Das Gesamtpaket überzeugt auf ganzer Linie.

Zugegeben am Anfang hatte „Essen mit Freunden“ etwas Schwierigkeiten mich an sich zu fesseln. Aber je weiter man eintaucht in die Genüsse um so schwerer kommt man wieder heraus. Die Umgebung selbst ist eher wenig dargestellt! Braucht es auch nicht, aber die Beschreibung der Küche die war nötig und gibt dem Leser das warme Gefühl neben Luise zu stehen, während sie zaubert! Da auch der Humor in der Geschichte nicht zu kurz gekommen ist, bietet dieses Buch ein abwechslungsreiches und unglaublich angenehmes Lesevergnügen.

Fazit:

Ilke S. Prick ist mit „Essen mit Freunden“ ein kulinarischer Hochgenuss gelungen der mein Herz nicht nur mit jonglierten Tomaten erwärmt, sondern auch den unbändigen Wunsch nach einer Kitchen Aid geweckt hat! Ein wunderbares Buch, das einen in die Welt der Leidenschaft des Kochens entführt! UNBEDINGT LESEN!

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Tags: essen mit freunde, ilke s. prick   (2)
 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

sweetness, frauen, arzt, aufbau, verra

Liebe ist kein Beinbruch

Stephanie Bond , Christiane Meyer
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2013
ISBN 9783862787418
Genre: Liebesromane

Rezension:

Großes haben sich die Armstrong Brüder vorgenommen! Ihren, durch einen Tornado vollständig zerstörten, Heimatort möchten sie aus eigener Kraft wieder aufbauen. Dazu braucht es Wirtschaft und Bewohner. Dumm nur das aktuell die Bewohner nur aus Männern besteht! Also starten die Brüder einen Aufruf um Frauen in die Stadt zu locken.Das gelingt überraschend gut und in kürzester Zeit wimmelt es nur so von jungen, hübschen Frauen. Porter währt sich am Ziel seiner Träume würden ihm nur nicht die Schmerzen im Bein und seine Gefühle für die Ärztin einen Strich durch die Rechnung machen. Ausgerechnet für die unscheinbarste aller Frauen scheint es regelmäßig auszusetzen. Doch eingestehen mag Porter sich, das erst als die hübsche Ärztin in den Armen ihres Ex-Freundes die Stadt verlassen will … Wird sie zurückkehren.

„Liebe ist kein Beinbruch“ ist der erst in Deutschland von Stephanie Bond veröffentliche Roman. Perfekt passend erscheint er im MIRA Verlag. Die Geschichte selbst reiht sich nahtlos im Stil der romantischen Romane ein. Sie erfüllt im Grundgerüst der Geschichte die Klischees und ist deshalb auch eindeutig im Genre Romance einzuordnen.

Stephanie Bond hat mit „Liebe ist kein Beinbruch“ versucht eine heitere Romance zu schreiben, die wie soll es in dem Genre anders sein, natürlich mit Happy End endet! Allerdings ist der Weg dazu etwas holprig. Zum einen liest sich die Geschichte anfangs etwas holprig, zum anderen ist die Geschichte selbst nicht ganz so fließend, wie ich es von MIRA Taschenbüchern gewöhnt bin.

Das in romantischen Romanen gerne mit skurillen und von der Realität entfernten Themen gearbeitet wird ist nichts Neues und überrascht mich nicht. Allerdings finde ich es in dieser Geschichte doch etwas weit hergeholt. Zudem fehlt einem etwas die Vorstellung der Gegend. Dieser Part wurde etwas schwächlich behandelt.

Aber der Mitte wurde das Ganze etwas runder, ab da begann die Geschichte dann auch interessanter, zu werden. Vor allem begann dort der Teil der mich auf eine Fortsetzung neugierig werden lies. Unsere Protagonisten sind nicht unbedingt schematisch sehr typisch gewählt. Klar ist unsere Protagonistin natürlich schön und der männliche Gegenpart strotzt vor Männlichkeit aber immerhin ist sie eine erfolgreiche Ärztin.

Fazit:

Insgesamt war es ein ganz guter Auftakt zu einer Reihe von Romanen, auf deren Fortsetzung ich mich freue. Aber als Einzelwerk betrachtet, hat die Geschichte noch etwas mehr Potenzial, das nicht ausgenutzt ist. Für eingefleischte Romance Fans durchaus lesenswert.

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Tags: liebe ist kein beinbruch, mira taschenbuchverlag, stephanie bon   (3)
 

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

katie, liebe, familie, weingut, partyplanerin

Eine Marcelli gibt nicht nach

Susan Mallery ,
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2012
ISBN 9783862784912
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Marcellis, eine laute, fröhliche und gesellige Familie mit langer Tradition im Weinbau. Und in genau diese Familie will David, Zachs Strykers Sohn heiraten. Mit 18? Das weiß er natürlich zu verhindern. Das geht natürlich nur mit Verbündeten und so schnappt er sich einfach die Schwester der Braut um sie zu überzeugen, dass sie gemeinsam gegen die Hochzeit vorgehen soll. Blöd nur das die gar nicht so leicht zu überzeugen ist, denn eigentlich findet sie die Hochzeit ziemlich gut und näht schon begeistert das Brautkleid. Und ganz nebenbei muss sie auch noch die große Spendenveranstaltung für Zach Strykers Kanzlei aufbauen.

Das die Hochzeit letztendlich doch nicht stattfindet liegt nicht unbedingt an Zack Stryker, das haben die zwei Verlobten selbst erledigt. Womit Zack Stryker nicht gerechnet hat ist das er, der knallharte Scheidungsanwalt, sich selbst verliebt. Als es bei der Benefizveranstaltung zu ungeahnten Problemen kommt, sind die Marcellis für Katie da und das imponiert Zack und nimmt ihm die letzten Zweifel. Doch kann er sich ein Leben mit Katie wirklich vorstellen und ihrem Anhang, den Marcellis, die laute, fröhliche und gesellige Familie?

Susan Mallery schreibt Romances. Und Romances haben immer ein und dasselbe Schema. Letztlich geht es immer um zwei Personen die sich nicht einfach finden, sondern die den Weg zur Liebe immer etwas umschiffen müssen! Denen viele Steine in den Weg gelegt werden und deren Treffen eine Anhäufung von Missverständnissen ist. Ja so ist es, und genau so liebe ich es. Ich bewundere immer wieder, wie es Susan Mallery gelingt ein und dieselbe Grundlage in immer wieder neue, spannende Geschichten einzubinden.

„Eine Marcelli gibt nicht nach“ ist der Auftakt zu einer Reihe von drei Geschichten die alle in der Welt der Marcellis spielen. In jedem Band geht es um eine der drei Marcelli Schwestern auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück. Dabei schafft Susan Mallery immer wieder sympathische Charaktere, starke Frauen, charismatische Männer. Susan Mallery hat eine sehr ruhige Art zu schreiben, ihr Schreibstil ist ihren Protagonisten gegenüber von Respekt geprägt. Es fallen selten böse Worte, auch die erotischen Szenen sind meist eher liebvoll. Wie immer liest sich der Roman flüssig und man rutscht sehr gern in einem Mal durch.

Susan Mallery schafft zudem eine Harmonie aus Geschichte und Erotik. So ist von beidem nichts zu viel! Die Geschichte läuft gut voran, und verliert sich nicht in der Mitte. Von Anfang an ist der Leser drin und obwohl der Leser weiß, wie die Geschichte ausgehen wird, er voll gespickt ist mit Klischees, kann man einfach nicht aufhören zu lesen.

Fazit:

Ein wunderbarer Liebesroman von einer der besten Romance-Autorinnen. Er wartet mit viel Liebe und Romantik und einem Hauch Comedy auf. Für alle Romance Leserinnen eine klare Leseempfehlung.

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Tags: marcelll, susan maller   (2)
 

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195 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

kirschen, liebe, sommer, hamburg, altes land

Kirschsommer

Anneke Mohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2013
ISBN 9783499259319
Genre: Liebesromane

Rezension:

Beruflicher Stress und eine zum Scheitern verurteilte Beziehung bringen Julies Leben gehörig durcheinander. Als dann ihre geliebte Großmutter beim Kirschenpflücken stürzt, ist für Julie klar sie muss helfen. Also fährt sie zurück an den Ort ihrer Kindheit, wo sie so viele glückliche Sommer verbracht hat. Doch das Leben ihrer Großmama weiter zu führen erweist sich für Julie schwieriger als gedacht. Nicht nur das Plücken der Kirschen bietet Hindernisse, denn die Kirschen müssen ja doch erst noch verarbeitet werden. Aber Julie hat mit ihrer Nachbarin eine gute Freundin gefunden, die ihr hilft! Auch ihr Piet ihr Freund aus Jugendtagen ist immer für sie da. Doch leider haftet an ihm ein Schicksal, sodass er sich erst nach und nach öffnen kann! Und dann taucht auch noch Sebastian auf, seines Zeichens Klimaforscher. Julie ist hin und weg … doch oft ist Schein eben nicht auch sein. Und am Ende kommt ja sowieso immer alles anders, als man denkt.

„Kirschsommer“, verspricht allein durch den Titel einen wunderbaren Sommerroman, der einen mit seinen Düften einlullt, einen den Wind spüren lässt und der einen in eine wunderbare unbeschwerte Zeit trägt. Und genau das ist Anneke Mohn mit Kirschsommer gelungen. Schon die ersten Sätze des Buches lassen den Leser erahnen, dass es in dem Buch viel um Empfindung geht.

Zusammen mit Julie spüren wir den Wind in den Haaren, lassen unser Gesicht von der Sonne wärmen, atmen den Duft von Sommerregen ein. Wir riechen an Kirschen und schmecken frische Kirschmarmelade. Man bekommt eine angenehme Vorstellung von Oma Mielchen Haus und spürt auch die kühlen Dielen an den Füßen.

Diese wunderbare Stimmung vermischt sich bei „Kirschsommer“ mit den sehr angenehmen Darstellern der Geschichte. Man erkennt schnell das hier einer nicht ganz so nett ist, wie er tut. Und ja Julie strahlt eine gewisse Naivität aus bei der man sie manches Mal diskret auf die Tatsachen hinweisen möchte. Oma Mielchen ist in ihrer forschen aber liebevollen Art einfach wunderbar. Und wie sie Julie aufklärt über die Erinnerungen ihres Lebens und dem Geheimnis das das besondere Kirschglas trägt wünscht man sich manchmal, selbst ein Teil dieser Erinnerungen zu sein.

Doch nicht nur die Darsteller und die wundervolle Umgebung der Geschichte überzeugen hier den Leser, sondern auch die Autorin selbst. Denn geschrieben ist die Geschichte wunderbar flüssig und in einem angenehmen, sehr runden Schreibstil. Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive des Betrachters. Das passt wunderbar zu der Vorstellung, sich als Leser in einen ebenso fruchtigen Garten in die Geschichte zu vertiefen. Im Mittelteil fand ich einen kleinen Spannungsabsturz und die Geschichte endet etwas abrupt! Man hatte das Gefühl jetzt wollte die Autorin schnell fertig werden. Aber letztlich nimmt es der Geschichte nicht den Reiz. Eher wirft es den Wunsch nach einer Fortsetzung auf.
Ich weiß nicht ob es die Protagonisten und Nebendarsteller sind, oder die Umgebung oder ob es der wunderbare Schreibstil ist, welche die Geschichte zu einem wunderbaren Komplettpaket machen. Aber vielleicht ist es die Harmonie aus allem zusammen das dieses Buch zu einem Lesemuss macht. Dabei ist es völlig egal, zu welcher Jahreszeit man sich von der Geschichte in den Sommer tragen lässt … Hauptsache man tut es!

Fazit:

Anneke Mohn ist mit Kirschsommer ein gefühlvoller und sehr romantischer Roman gelungen der den Leser mitnimmt in eine Welt voller Düfte und Genüsse eines wunderbaren perfekten Sommers. 

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Tags: anneke mohn, kirschsomme   (2)
 

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, münchen, lilli beck, oldies, frauenroman

Liebe verlernt man nicht

Lilli Beck
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 22.07.2013
ISBN 9783746629469
Genre: Romane

Rezension:

Je oller, desto doller könnte man auf den ersten Blick denken. Aber auf dem Zweiten ist das definitiv nicht so. In „Liebe verlernt man nicht“ begleiten wir Paula. Paula ist frisch geschieden, und fühlt sich ziemlich wohl, eigentlich. Bis zu dem Tag, wo ihr Sohn zur Verlobung lädt, und sie da nicht allein erscheinen möchte. Warum? Ja weil ihr Ex, mit seiner neuen Flamme (die ja an der Scheidung nicht ganz unschuldig war) auch da sein wird. Also ein Mann muss her, und zwar schnell. Doch woher nehmen wenn nicht stehlen. Und die Suche bringt sie auch nicht weiter.

Gott sei Dank, entschließt Karl, der Bruder von Paulas bester Freundin Biggi das Er die ideale Begleitung wäre. Und wider Erwarten wird es ein wunderbarer Abend. Dennoch haben Paula und Biggi die Erkenntnis getroffen das für Frauen Ü50 unbedingt der Männerbedarf gedeckt werden muss. Und um das Problem zu lösen, gründen sie kurzerhand selbst eine Agentur. Doch die Suche nach geeigneter Ware erweist sich leider schwieriger als gedacht. Doch nach ungewöhnlichen Blind Dates, einen hochinteressanten Speed Dating und einen katastrophalen Besuch im Fitness Studio steht das ganze allmählich auf stabilen Füßen. Und auch Traudl die dritte Freundin ist dabei involviert … wenn auch auf andere Weise als anfangs gedacht.

Lilli Beck hat sich auch in „Liebe verlernt man nicht“ der älteren Generation gewidmet. Mit viel Humor und auch ein bisschen Sarkasmus nimmt sie das Älterwerden auf die Schippe und beweist abermals das es durchaus humorvoll sein kann zur Generation Ü50 zu gehören. Wie, die Romane vorher sind auch die Protagonisten aus dieser Geschichte wieder eigene kräftige Persönlichkeiten. Teilweise in leicht aggressiver Stimmung, denkt man so manches Mal verwundert, das die Protagonisten wirklich Freunde sind. Aber dieser Hang zum Sarkasmus ist die Art von Lilli Beck, und ohne würde mir ein Buch von ihr vermutlich gar nicht gefallen! Zudem spiegelt es auch das Recht der Älteren wieder die jüngeren und ihre Eigenheiten aufs Korn zu nehmen und ihnen durchaus mal mit einem Augenrollen zu begegnen.

Der Schreibstil selbst ist gewohnt flott und flüssig und die Handlung wunderbar nachvollziehbar. Paula und ihre Freunde schlittern natürlich von einem Abenteuer ins nächste. Sie schrecken nicht vor den modernen Medien zurück und besitzen mehr Abenteuerlust als manch 20-jährige. So wandelt sich durch Lilli Beck die Vorstellung von den strickenden, senilen Omas zu der modernen Frau von heute.

Durch ihre erfrischende Art zu schreiben lohnt sich „Liebe verlernt man nicht“ für Leser jeden Alters. Für heftige Lacher bedient sich Lilli gängiger Klischees von Call Boys, älteren Herren, die sich gern überschätzen und einen netten Herrn, der mit einem für München völlig untypischen Dialekt spricht. Die Männer der Geschichte können unterschiedlicher nicht sein, sodass es einfach nur Spaß macht diese alle kennenzulernen. Ganz klare Kaufempfehlung und fünf Sterne von mir! 

Fazit:

Lilli Beck hat mit „Liebe verlernt man nicht“ einen wunderbaren Roman geschrieben, der vergnügliche Lesestunden bereitet und ein bisschen die Angst vor dem Altern nimmt … denn letztlich eben doch: Je oller, desto doller! 

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Tags: liebe verlernt man nich, lilli bec   (2)
 

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

frauenroman, kerstin hohlfeld, lustig, romance, winterwünsch

Winterwünsche

Kerstin Hohlfeld
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2013
ISBN 9783839214558
Genre: Romane

Rezension:

Rezension:

Nachdem ich bereits „Glückskekssommer“ und „Herbsttagebuch“ verschlungen habe, freute ich mich auf Winterwünsche ganz besonders. Natürlich steht auch hier wieder Rosa Redlich im Mittelpunkt, und man hat mittlerweile das Gefühl das man die Geschichten einer Freundin lies. Mir persönlich ist Rosa sehr ans Herz gewachsen.

In „Winterwünsche“ hat sich Rosas Leben gerade wieder wundervoll eingependelt. Nach ihrem Ausflug am Theater ist Rosa wieder in die kleine Änderungsschneiderei in Wedding zurückgekehrt. Ihre Beziehung zu Basti kommt auch langsam wieder ins Lot! Alles könnte so schön sein, würde nur Marlene, ihre „Feindin“ aus dem Theater nicht ständig ihre Wurzeln suchen. Und dann will sie auch noch Rosas Freundin sein. Das findet nicht nur Rosa sehr befremdlich. Als dann ein Modewettbewerb ausgeschrieben wird, werden sie wieder zu Konkurrentinnen. Aber liebevolle Konkurrentinnen, denn sie entwerfen ja zwei völlig unterschiedliche Kollektionen. Leider läuft nicht alles so, wie es soll, und so wird am Ende doch nur eine von beiden als Teilnehmerin ab Wettbewerb dabei sein.

Doch nicht nur die wunderbaren Kreationen für den Wettbewerb entwirft Rosa, nein ganz nebenbei entwirft und schneidert sie noch ein wunderbares Hochzeitskleid für die adlige Elisabeth, die lange Zeit ihr Glück gesucht und erst ganz spät endgültig gefunden hat. Während der Anproben erfährt Rosa viel von der Geschichte um Elisabeth und Victor. Und genau da erfahren wir die Stärke von Rosa. Rosa strahlt unheimlich viel Interesse an anderen Menschen aus. Sie interessiert sich für ihre Geschichten und wirkt dabei immer ehrlich.

Und neben diesen wunderbaren Jobs muss Rosa natürlich auch nur für ihre schwangere Freundin da sein. Deren Hormonschübe machen sich nur körperlich bemerkbar. Auch gefühlsmäßig braucht Vicky jetzt eine Freundin, die sie in den Arm nimmt, und da ist Rosa natürlich da! Und dann wird Rosas Leben noch von Princess komplett gemacht! Wer Princess ist, das müsst ihr aber natürlich selbst herausfinden.

Wie schon bei „Glückskessommer“ und „Herbsttagebuch“ konnte mich Kerstin Hohlfeld mit diesem Buch wieder voll überzeugen. Ihr lockerer, flüssiger Schreibstil macht das Lesen zum Genuss. Nicht nur die Personen, sondern auch das Umfeld sind wunderbar dargestellt, ohne übertrieben zu wirken. Wir werden an die üblichen Schauplätze geführt und nehmen einfach teil.

Dazu verleiht sie Rosa und allen anderen diese wunderbaren Charakterzüge, welche die Geschichte so wunderbar rundmachen. Besonders Rosa hat eine wunderbare Art an sich, man erwischt sich ab und dabei sie einfach nur umarmen zu wollen. Doch auch alle anderen fügen sich in das Gesamtbild ein, ohne störend und aufdringlich oder überflüssig zu werden. Selbst Marlene ist auf ihre Art liebenswert.

„Winterwünsche“ lässt sich sehr gut solo lesen, aber die größte Freude ist es doch, alle drei Romane nacheinander zu lesen. Obwohl Kerstin Hohlfeld immer wieder auf Erlebnisse aus den anderen Geschichten eingeht, finde ich es stimmiger die ganzen Geschichten zu kennen! Letztendlich tut das aber der Geschichte keinen Abbruch, und ich freue mich jetzt schon auf das nächst und vermutlich letzte Rosa Abenteuer, das ja dann offenbar im Frühling angesiedelt sein wird!

Fazit:

„Winterwünsche“ ist ein kurzweiliger, liebevoller Chick Lit Roman, der mit seinem ganz besonderen Zauber daher kommt und der vielleicht nicht unbedingt im Winter gelesen werden muss, aber auf jeden Fall unbedingt gelesen werden sollte. Klare Kaufempfehlung.

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Tags: chickli, kerstin hohlfeld, romance, winterwünsch   (4)
 

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familiengeschichte, gefühl, eifersucht, pferde, vater

Neue Schwester - Neues Glück

Sara Winter
E-Buch Text: 174 Seiten
Erschienen bei Traumstunden Verlag Essen, 06.09.2012
ISBN 9783942514675
Genre: Sonstiges

Rezension:

Luisa, eine junge Frau Mitte 20, hat ihren Vater nie kennengelernt und ihre Mutter hat sich auch immer sehr bedeckt mit Informationen gehalten! Doch jetzt ist alles anders. Luisas Vater ist tot, und sie hat gemeinsam mit ihrer Halbschwester ein kleines Vermögen geerbt. Nichts ist größer als Luisas Drang ihre Schwester kennenzulernen. Sie möchte wissen, wer mit ihrem Vater aufwachsen durfte und Marlene für sich gewinnen. So reißt Luisa nach Salbrunn. Dort begegnet ihr nicht nur Marlene, sondern auch Christoph, Marlenes Cousin. Ebenso wie Marlene steht er ihr feindselig gegenüber. Die einzigen Menschen, von denen Luisa herzlich empfangen wird, sind die Haushälterin Brigitta und die Stallburschen Johannes und Felix. Und dann ist natürlich noch ihre Mutter Anna, Und dann ist natürlich noch ihre Mutter Anna, die in der ganzen Zeit ihr eigenes Glück findet.

Das alles verspricht einen Roman mit viel Charme und ein bisschen Dramatik. Doch aus meiner Sicht ist es der Autorin nicht gelungen den Roman so umzusetzen, wie es durchaus möglich gewesen wäre!

Das die Geschichte selbst leicht vorhersehbar ist schreibe ich dem Genre zu und finde ich gut. Sara Winter hat versucht in den üblichen Schemen des Romance zu bleiben. Aber um das gelungen umzusetzen, fehlt mir die Tiefe der Charaktere, insbesondere der Protagonisten. Natürlich steht Luisa im Vordergrund, aber sie bleibt mir dabei wahnsinnig fremd. Man erfährt als Leser nur das Nötigste über sie, und das wirkt eher wie Fakten, weniger als Charakter. Ebenso erging es mir mit Christoph. Viele Fakten, wenig Gefühle. Das Gleiche mit Marlene, Brigitta, Felix und allen anderen. Sie blieben oberflächlich, keiner ließ tief blicken, bei keinem konnte man Gründe fürs Handeln erkennen. Geschweige denn Gefühle.

Diese Oberflächlichkeit der Charakter zieht sich dadurch leider auch durch die Buchdialoge. Ebenso wie die Personen schnell abgehandelt sind, sind es leider auch die Gespräche zwischen unseren Darstellern. Sie versuchen einerseits Gefühle vermitteln, andererseits geht plötzlich alles zu schnell, weil ich als Leser einfach das Gefühl nicht empfunden habe. Viele Dialoge werden innerhalb kürzester Zeit abgehandelt, andere wiederum sind komplett überflüssig. Als es dann plötzlich um die Liebe geht, überrennt diese einen förmlich, weil man damit noch nicht gerechnet hat und es auch einfach nicht glaubwürdig erscheint. Und das kleine bisschen Dramatik das sich versucht aufzubäumen, auch das kommt nicht glaubwürdig rüber. Leider.

Letztendlich möchte ich auch den Schreibstil nicht außer Acht lassen. Dieser wirkt relativ flüssig und ermöglicht einen guten Lesefluss. Aber auch da komme ich nicht umhin zu erwähnen das mir der Eindruck vermittelt wird ich würde ein Jugendbuch lesen. Mehrmals musste ich mir ins Gedächtnis rufen, das die Protagonisten eigentlich schon Mitte 20 sind. Vielleicht wird der Eindruck aber auch durch das Gesamtpaket erweckt. Ein kleines Plus am Ende gibt es aber doch. Durch seine einfache Art liest er sich angenehm flott und eignet sich daher sehr gut als Geschichte zwischendurch und so vergebe ich letztendlich zwei Sterne an dieses Buch.

Fazit:

Neue Schwester, neues Glück ist ein Roman, der trotz guten Potenzials über seine einfachen Strukturen nicht hinausgewachsen ist und mich somit nicht überzeugen konnte.

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liebe, hund, hochzeit, geschichte, liebesroman

Ich habe mich verträumt

Kristan Higgins , Annette Hahn
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.05.2013
ISBN 9783862787241
Genre: Liebesromane

Rezension:

Grace ist Single und das ist alles andere als schön. Zudem ihr letzter Freund sie gerade mal drei Wochen vor der Hochzeit verlassen hat, weil er sich ausgerechnet in die wunderschöne Schwester verliebt hat. Lange hat Grace gebraucht um darüber hinweg zukommen und wäre das eigene Elend nicht schlimm genug, wird man von der Familie auch noch behandelt als wäre man einfach unfähig Beziehungen zu führen. Um aus dieser Schleife zu verschwinden, erfindet Grace, wie schon früher, kurzerhand einen Freund und nennt ihn Wyatt Dunn. Leider stellt sich das diesmal als schwieriges Unterfangen heraus, denn innerhalb kürzester Zeit will jeder den geheimnisvollen Wyatt kennenlernen.

Gerade in dieser Zeit zieht in das Nachbarhaus der mehr als gut aussehende Callahan und wirbelt die Gefühle von Grace erst recht durcheinander. Dazu kommt das ihr bester Freund Julian ihr unbedingt angeraten hat sich auf Online-Dating Plattformen anzumelden. Und offenbar hat Grace kein wirklich gutes Händchen für Blind Dates und schlittert so von einer Katastrophe zur nächsten. Und eigentlich gibt es ja auch nur einen den sie will, doch dazu muss sie erst mal Wyatt los werden. Was gar nicht so einfach ist …

Ich habe mich verträumt von Kristan Higgins ist ein typischer Romance Roman. Man erkennt sehr schnell, wer am Ende glücklich sein wird. Wer häufiger solche Romane liest, kennt das Schema. Ich persönlich liebe Romance.

Wir lernen Grace kennen, die, ganz typisch mit sich unzufrieden ist. Das die eigentlich wirklich hübschen Frauen, sich selbst in einem ganz anderen Licht sehen ist ein notwendiger Baustein solcher Romane. Grace aber hat von Kristan Higgins noch einen wunderbaren Charakter bekommen. Ich habe sie gleich ins Herz geschlossen, denn sie ist schlagfertig, humorvoll und in ihren süßen Hund Angus Mc Fangus sehr vernarrt. Auch unser zweiter Protagonist, Callahan ist sehr gut getroffen. Wie es sich gehört ist er groß, breitschultrig und einfach nur wahnsinnig attraktiv. Ja und genau so muss das sein. Seine Charakterzüge sind offen und warmherzig. So haben wir hier den üblichen weichen, herzlichen Kern in einer rauen Schale.

Doch nicht nur mit unseren beiden Protagonisten hat Kristan Higgins ein gutes Händchen bewiesen. Und gerade diese Geschichte ist nicht nur von ihren Protagonisten abhängig, sondern tatsächlich auch von den Charakteren der Nebenfiguren.
Zum einen sind das Graces beide Schwestern. Die ältere Margaret, die einen sehr bissigen und schlagfertigen Charakter hat. Die jüngere, Natalie ist einfach nur perfekt. Ja und jetzt mit Andrew zusammen, der ja Grace verlassen hat. Andrew ist natürlich ganz anders als Callahan. Schmächtig und dünn erkennt Grace bald, dass sie über ihn hinweg ist. Aber besonders gefallen hat mir der Vater, der seine Leidenschaft für Geschichte und amerikanischen Bürgerkrieg mit Grace teilt, die Mutter die spät ihre künstlerische Ader entdeckt hat und diese in Skulpturen der besonderen Art auslebt. Und natürlich Mémé, die Großmutter, die mit ihrer bissigen und bösen Art jeden Dialog aufmischt.

Dazu gehören noch Graces Freunde Julian und Kiki. Die spielen aber tatsächlich eine untergeordnete Nebenrolle in der Geschichte.

Diese ganzen in sich harmonierenden Protagonisten und Nebenfiguren sind verpackt in einer amüsanten Story, rund um Wyatt Dunn, der nur in Graces Fantasie existiert aber zu einigen Verwicklungen führt. Kristan Higgins hat einige humorvolle Szenen eingebaut, bei denen mir nicht selten auch die Lachtränen in die Augen gestiegen sind. Der Schreibstil selbst ist wie gewohnt sehr flüssig, herrlich erfrischen und humorvoll. Der Humor ist an vielen Stellen gezielt gesetzt um den Leser nicht unterschwellig, sondern gezielt zu unterhalten. Das ist der Autorin auch sehr gut gelungen. Die Geschichte liest sich rund, lässt wenig Fragen offen und ist nur insofern vorhersehbar wie es eben bei Romance sein muss. Ein Lesemuss für alle Fance des Romance-Genres, das seine 5 Schmetterlinge wirklich verdient hat.

Fazit:

„Ich habe mich verträumt“ ist ein sehr humorvoller Roman, der mit tollen Darstellern und einer gelungenen Geschichte aufwartet. Klare Leseempfehlung für Romance Fans und die, die es werden wollen.

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entführung, liebe, schauspieler, köln, krimi

Wie ich Brad Pitt entführte

Michaela Grünig
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 03.06.2013
ISBN B00CPEFVMQ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vicky, Ende 20, reiche Tochter findet ihr Leben gar nicht langweilig! Zweimal die Woche geht sie zum Dr. Mayer, ihre Freundin Linda ist auch immer für sie da, und ansonsten lebt es sich auch mit Shoppen und Geld ausgeben ganz gut. Nun gut doch eigentlich ist das langweilig, aber seit sie Tom Schneider in „Südstadt“ gesehen hat, hat sie ein ganz neues Hobby gefunden. Tom Schneider ist wundervoll, attraktiv und so furchtbar herzlich. Hätte er doch nicht dieses Alkoholproblem. Also muss sich Vicky etwas einfallen lassen. Kurzerhand wird er ans Bett gefesselt. Aber irgendwie findet der Tom Schneider das alles gar nicht so schlimm. Als sich dann Linda auch noch einmischt, und Kriminaloberkommissar Max auftaucht wird es Vicky dann doch angst und bange. Als dann auch noch Stefan, ihr Ex-Freund, auftaucht, nimmt das Schicksal seinen Lauf …

Der junge Frank Hagedorn wird vermisst. Von seiner Verlobten, die allerdings einiges älter ist. Nicole und Max nehmen den Fall auf, der aber nicht weiter interessant erscheint. Erst als in der Wohnung von Frank Hagedorn Blut gefunden wird, wird aus dem Vermissten Fall eine ernsthafte Anzeige. Doch Max wird zu dem Entführungsfall Tom Schneider abkommandiert und so muss Nicole allein ermitteln. Dabei findet sie Fotos vieler Frauen, und auch das von Vicky Leenders. Doch was hat sie mit Frank Hagedorn zu tun? Ganz allein kann sie den Fall nicht lösen, und am Ende warten eine Menge Überraschungen auf sie …

Blitzi, Lokalreporter der besonderen Art, braucht neues Material. Er muss sich seine Kolumne zurückholen und um seinen Job kämpfen. Doch dazu braucht er unbedingt einige wichtige Informationen. Die herauszufinden sind kein Problem, aber wird er seinen Job retten können? Und als es dann zur Entführung von Tom Schneider kommt, hilft Blitzi sein journalistisches Know-how zur ganz großen Story. Und dann taucht auch noch die Kommissarin Nicole auf …

„Wie ich Brad Pitt entführte“ ist vollgepackt mit Protagonisten. Es gibt wenig Nebendarsteller, denn ohne all die Personen würde die Geschichte nicht funktionieren. Michaela Grünig hat drei Geschichten parallel erzählt. Diese Erzählweise ist nicht neu, und erfordert entsprechend eine gute Umsetzung die Michaela Grünig sehr gut gelungen ist. Zum einen gibt es die Kapitel mit Vicky, Linda, Tom, Max und auch Stefan. In einem anderen erfahren wir von der Suche nach Frank Hagedorn, durch Nicole, und ihre Bemühungen den Fall möglichst schnell und perfekt zu lösen. In weiteren Kapiteln wird Blitzi der Lokaljournalist in den Mittelpunkt gerückt.

Jeder der Hauptdarsteller hat einen ganz eigenen Charakter. Vicky selbst habe ich als anfangs leicht verwöhnt, mit einem starken Hang zur Naivität erlebt. Sie lebt in einer Traumwelt und wird nur von ihrer meist praktischen und recht rigoros veranlagten Freundin Linda in die Realität zurückgeholt. Tom selbst ist ein Schauspieler, wie er im Buche steht, und will einfach mehr als „Südstadt“. Nicole ist mir der unangenehmste Charakter gewesen, mit ihrer paranoiden, misstrauischen Art hat sie mich doch öfter genervt. Aber auch das gehört dazu, und es lässt einen verstehen, warum sie ihren Kollegen Max einfach nicht das Wasser reichen kann. Im Laufe der Geschichte erfährt man natürlich auch, warum sie so ist, aber dennoch wurde ich mit ihr nicht warm. Amüsant ist Blitzi. Blitzi ist das personifizierte Schwulsein und wirbelt gern auf vielen Hochzeiten rum.

Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte, entgegen anderer Romane dieses Genres, nicht vorhersehbar ist. Durch die verschiedenen Geschichten in dem Roman dreht sich manches Hin und Her und immer wieder vermutet man das Ende vor sich zu haben und dann ist doch alles anders. Im weiteren Verlauf der Geschichte fangen die einzelnen Kapitel an zu verweben und die Protagonisten begegnen sich immer häufiger. Dadurch wird die Geschichte wieder vorangeschoben und gipfelt letztendlich auf dem Polizeirevier, wo sich dann fast alle Protagonisten und Nebenfiguren über den Weg laufen.

Der Roman selbst ist sehr gut geschrieben, liest sich flüssig und durch die verschiedenen Perspektiven sehr lebendig. Die Geschichte selbst ist aus Vickys Sicht geschrieben. Das bedeutet, die Kapitel um Vicky liest man in der Ich-Form und die Kapitel um Nicole und Blitzi werden somit aus Vickys Sicht erzählt. Der Humor ist unterschwellig und kommt meist unerwartet. Dadurch wartet die Geschichte nicht mit einzelnen Gags auf, sondern ist rundum amüsant. Lediglich im mittleren Bereich gibt es eine kleine Phase, in der die Spannung etwas verloren geht und die Geschichte leicht dahinplätschert. Aber zum Ende nimmt sie wieder gut an Fahrt auf, und steckt weiter voller Überraschungen.

Fazit:

„Wie ich Brad Pitt entführte“ ist ein wundervoller ChickLit Roman, der mit gut gesetztem Humor, einer tollen Schreibweise und sehr guter Umsetzung überzeugt. Ein Gesamtpaket mit klarer Leseempfehlung und fünf Sternen.

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130 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

polen, hochzeit, anne hertz, chick-lit, liebesroman

Flitterwochen

Anne Hertz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2013
ISBN 9783426213513
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

mallorca, freundschaft, liebe, leidenschaft, sylt

Kein Traumprinz ist einer zu wenig

Rike Stienen
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Oldigor Verlag, 23.05.2013
ISBN 9783943697476
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kerstin steht immer unter Strom. Kerstin macht normal keine Pausen und jettet als Eventmanagerin an die schönsten Orte und gibt immer 100%. Doch jetzt hat sie sich Urlaub verdient. Der Koffer nach Sylt zu ihrer Freundin ist gepackt, und Martin der Nachbar und Ex-Freund hat seine Instruktionen erhalten. Doch dann kommt ihr Chef und bietet ihr das Event ihres Lebens an.

Natürlich kann Kerstin nicht Nein sagen, denn hier geht es immerhin um die Crazy Five, die ihre Reunion planen. Und die Crazy Five waren Kerstins und Lauras, Kerstins Freundin, Lieblingsband. David ihr großer Schwarm. Also düst Kerstin, anstatt nach Sylt nach Mallorca um die Vorbereitungen für das große Comeback Konzert zu starten.

Von Anfang an steht die Reise unter keinen guten Stern, erst sitzt nicht Monika, sondern der umwerfende Mario neben ihr, der sie zwar in so manche prekäre Situation bringt aber leider auch ihr Herz verdammt schnell schlagen lässt. Dann ist da diese fiese Aschewolke die alles verzögert, David ist nicht mehr das, was er mal war, und bei Laura ist das ehemalige Schwiegermonster wieder eingezogen, gegen das Laura und Kerstin in „Ein Sixpack zum Verlieben“ erfolgreich gekämpft haben. Eigentlich wartet ja auch noch Frieder auf Sylt, der hoffentlich umwerfende Bruder von Sven und am Ende kann Kerstin nur noch hoffen doch noch bei ihrer Freundin auf Sylt anzukommen und ein paar schöne Tage zu verbringen.

„Kein Traumprinz ist einer zu wenig“ ist die Fortsetzung von „Ein Sixpack zum Verlieben“ in der wir Laura kennenlernen durften. Die Geschichte von Kerstin spielt vor der wunderbaren Kulisse Mallorcas. Rike Stienen ist es auch wunderbar gelungen die Insel und ihren Charme einzufangen und hat auch bei Sylt im Anschluss einen sehr guten Ton getroffen.

Allerdings sind die handelnden Personen und Protagonisten für meinen Geschmack zu flach geblieben. Es ist mir während des Lesens nicht gelungen in einen der Charakter einzufühlen oder Einblick zu gewinnen. Selbst Kerstin als Protagonistin ist mir fremd geblieben. Das hat das Weiterlesen etwas erschwert, es hat einfach die Faszination gefehlt. Kerstin als Protagonistin hat eine für mich anstrengende launische Art sie, wirkt teilweise naiv, oft aber genervt und unorganisiert. Ihre Gefühle und Empfindungen der anderen Personen gegenüber wechseln zu oft. Ihre Gefühle kamen bei mir dadurch bei mir nicht an. Die männlichen Darsteller, und davon gibt’s einige, sind allesamt etwas kompliziert. Aber auch von ihnen ist mir keiner wirklich sympathisch geworden. Und einer davon erschien mir sogar völlig überflüssig, denn irgendwie hat er die Geschichte kein bisschen vorangetrieben. Aber jeder dieser Männer wird von Kerstin als potenzieller Traumprinz abgecheckt. Letztlich entpuppt sich natürlich der eine als Traumprinz, von dem wir es am wenigsten erwartet hätten.

Insgesamt finde ich einfach etwas schade, dass die Personen nicht so viel Tiefe erhalten haben, wie sie es verdient hätten. Die Geschichte selbst verliert dadurch etwas und hätte meines Erachtens mehr Potenzial besessen. Vielleicht doch einen oder zwei Traumprinzen weniger, aber dafür mehr Charakterstärke für die anderen.

Insgesamt war die Geschichte eine, für meinen persönlichen Geschmack, zu massige Ansammlung gängiger Klischees. Das hat mein Lesevergnügen etwas zu straff gedämpft. Der Schreibstil selbst war aber soweit sehr gut. Ein paar überflüssige Sätze sind mir aufgefallen, die einen erwarten lassen, dass etwas Bestimmtes passiert, dabei aber eigentlich nur Lückenfüller waren. Das waren aber Gott sei Dank wenige, und somit ließ sich die Geschichte am Ende doch gut lesen, und ich kann 3 Schmetterlinge vergeben.

Fazit:

„Kein Traumprinz ist einer zu wenig“ war eine Ansammlung, mir persönlich nicht so sympathischer Protagonisten, was aber durch einen angenehmen Schreibstil und Mallorca und Sylt als Kulissen wieder gut gemacht wird.

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Tags: kein traumprinz ist einer zu weni, rike stienen   (2)
 

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

england, krimi, mord, liebe, sophia farago

Das Geheimnis von Digmore Park

Sophia Farago
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 01.02.2013
ISBN 9783940855442
Genre: Historische Romane

Rezension:

Frederick Dewary ein Mörder? Als er diese Zeilen liest, kann er es selbst kaum fassen. Schnell führt ihn sein Weg zurück nach England, er muss herausfinden, was wirklich passiert ist. Dort angekommen erfährt er, dass er nicht auf sein Herrenhaus zurückkehren kann, da nach ihm gefahndet wird. Die Gefahr ist einfach zu groß dem Friedensrichter und somit dem sicheren Tod in die Arme zu laufen.

Mithilfe eines guten Freundes findet er als Stallmeister Unterschlupf bei der jungen Elizabeth Porter, Tochter der Lady Portland. Sie verwaltet und kümmert sich um das Haus ihrer Familie, seit ihr Vater verstorben ist. Das ist für 1812, in dem Jahr spielt die Geschichte, durchaus sehr ungewöhnlich.

Frederick Dewary erwartet dementsprechend eine alte, herrische Jungfer, und erhält auch genau diesen Eindruck als er Miss Porter, Lizzy, das erste Mal gegenübersteht. Doch seine Meinung zu ihr bröckelt von Tag zu Tag. Doch, während seine Liebe zu Elizabeth aufkeimt, muss er auch versuchen, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Was sich als äußerst schwierig erweist, da er zur Lösung irgendwie in sein Elternhaus muss. Und dann ist da ja auch noch seine junge Verlobte, Lady Vivian, die er, nachdem die Umstände überwunden sind, hoffentlich bald zu seiner Frau nehmen kann.

Elizabeth kommt der neue Stallmeister seltsam adelig vor, doch längere Zeit ahnt sich nicht, wer das sein könnte. Für sie ist Freddy Michaels allerdings ein Traum von einem Mann, und sie verliebt sich schnell in ihn. Und als sie sein Geheimnis erfährt, ist sie gewillt ihm zu helfen, obwohl er verlobt ist und sie sich in Gefahr begeben muss.

Für Lady Portland, Elizabeths Mutter, ist das Ganze ein großes Abenteuer. Und so begeben sich Lizzy und ihre Mutter auf dem Weg nach Digmore Park. Dort angekommen müssen sie feststellen, dass das Haus von der jungen Lady Bakerfield regelrecht in Besitz genommen wurde. Sie hält die Zügel und ihren Mann Edward, Fredericks Cousin, in der Hand. Lord Digmore selbst verlässt das Zimmer nicht mehr seit dem grausamen Todesfall. Frederick zu helfen stellt Lizzy und ihre Mutter für eine größere Herausforderung, als sie dachten. Und am Ende ist doch plötzlich doch alles anders, als es zuerst scheint.

Auf das Buch „Das Geheimnis von Digmore Park“ habe ich mich auf der Homepage „BLOGG DEIN BUCH „ beworben. Eine Liebesgeschichte, die im 18. Jahrhundert spielt, klingt nach einer sehr schönen Geschichte! Schon zu Beginn des Lesens fiel mir die wunderschöne Aufmachung des Buches auf. Nicht nur das Cover, Schriftzug und Geschichte wunderbar harmonieren, auch ist bei jedem neuen Kapitel zu Beginn eine Rose abgebildet. Diese kleinen Extras runden ein schönes Buch wunderbar ab. Eine wunderbare Idee vom DRYAS VERLAG.
"Das Geheimnis von Digmore Park" ist Sophia Farago wunderbar gelungen. Elizabeth hat einen liebevollen dennoch sehr starken Charakter. Sie ist eine selbstbewusste, auch vorsichtige und sehr respektvolle junge Frau. Sie ist ihrer Zeit weit voraus. Sie muss ihr Elternhaus führen, was für die damalige Zeit, in der Frauen alsbald zum Gebären von Kindern verheiratet wurden, sehr ungewöhnlich ist. Auch ist sie mit ihren 23 Jahren schon relativ alt für die damalige Zeit. Doch was blieb ihr übrig. Nach dem Tod des Vaters muss alles verwaltet werden, bis ihr Bruder volljährig ist. Und der Verwalter selbst, der kann diese Aufgabe leider nicht mehr ausführen. Und so steht die junge Elizabeth eben selbst ihrem Mann. Billy, der Bruder, spielt lediglich eine pubertäre Nebenrolle, die in den roten Faden des Romans gewebt, aber nicht von Notwendigkeit ist. Lady Portland selbst ist eher die klassische Hausherrin dieser Zeit. Lebensfroh, die Kinder beide fast aus dem Haus, ist sie eher gelangweilt und plant lieber Bälle und Feiern. Sie füllt ihre Rolle, wie der Leser sie erwartet, ganz und gar aus.

Dann gibt es natürlich auch noch die Herren von Digmore, Frederick Dewary, seinen Freund und Helfer Charlie und Lord Digmore selbst, dem erst zum Ende eine tragende Rolle zukommt. Sie sind genau das was man von ihnen erwartet. Edle Herren, wohlerzogen höflich und genau so wie sie sein sollen. Auch der Cousin Edward und seine Frau Luise entsprechen den Vorstellungen des Lesers. Insgesamt ist es trotz der tollen Charaktere etwas schade, das einfach wirklich jeder genau dem entspricht, was der Leser erwartet.

Die Geschichte selbst ist meines Erachtens spannend und angenehm zu lesen. Allerdings für den Leser etwas vorhersehbar und der Täter ziemlich schnell überführt. Aber Sophia Farago ist es gut gelungen darum eine tolle Geschichte zu schreiben. Es ist spannend zu lesen wie Elizabeth und ihre Mutter taktisch im Haus Digmore vorgehen und mit dem Mitteln der damaligen Zeit Frederick helfen wollen den wahren Mörder zu finden. Am Ende dreht sich der Sachverhalt noch etwas, Details verändern sich. Auch wenn der Mörder der Selbe bleibt, so erfährt man echte Details erst zum Schluss. Dadurch bleibt die Spannung erhalten und das Buch sehr lesenswert. Die Liebe zwischen Frederick und Elizabeth spielt auch erst zum Schluss eine Rolle, und kommt für den wahren echten Romance Fan etwas zu kurz, spielt aber eben in einer Zeit in der Liebe zwischen Mann und Frau eher ein positiver Nebeneffekt war und weniger leidenschaftlich dargestellt wurde. Zum Gesamteindruck des Buches passt es sehr gut.

Sophia Farago hat ihren Schreibstil der Zeit ihrer Geschichte sehr gut angepasst, ohne überheblich oder gar gestelzt zu wirken. Die Dialoge wirken modern, ohne ihrer Zeit fremd zu sein. Die Perspektive von außen, der Sicht des Lesers nicht der Protagonistin, passt zu diesem Buch sehr gut. Der Roman wirkt sehr stimmig und macht Lust auf mehr. Die passenden Beschreibungen der Kleidung, der Häuser, Kutschen und Pferde runden das Gesamtbild positiv ab. Ein ganz großes Plus gebe ich vor allem, weil man für diesen Roman kein Fan vom historischen sein muss. Man kann, muss aber nicht. Er springt über die Genres historisch Romane, Krimis und Liebesromane und bietet so für jeden etwas im Gesamtpaket.

Fazit:

Insgesamt wirkt der Roman etwas zu perfekt. Er entspricht den Vorstellungen des Lesers, es gibt keine großen Überraschungen. Die Charaktere sind nicht so tiefgründig dargestellt, wie sie es vielleicht verdient hätten. Insgesamt ist es ein moderner, historischer Roman und die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich es in einen Rutsch durchgelesen habe. Deshalb fünf Schmetterlinge und eine klare Kaufempfehlung.

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Tags: das geheimis von digmore par, dryas verlag, sophia farag   (3)
 

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

bodensee, liebe, freundschaft, weingut, café

Butterblumenträume

Christine Rath
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 13.02.2012
ISBN 9783839212738
Genre: Romane

Rezension:

Maja Winter, bald Ende 30, hat einen eigentlich relativ sicheren Job in einem Immobilienbüro, eine wunderbare 17 jährige Tochter und einen tollen Freund, der auch noch der Erbe eines der größten Weingüter ist. Ein perfektes Leben, so denkt man. Im Auftrag ihres Chefs läuft sie allerdings der „Butterblume“ über den Weg. Ein wunderschönes altes Gebäude, das aufgrund seiner Optik sofort diesen Titel von ihr bekommt. Noch in der nächsten Nacht träumt sie davon, nichts ahnend das dieser Traum ihr Leben verändern wird.

Doch bevor es so weit kommt, müssen noch allerlei Hindernisse überwunden werden. So muss ihre Nini ihren ersten Liebeskummer überwinden, Maja ihre Beziehung infrage stellen und ihren Job verlieren und Enttäuschungen verarbeiten. Doch am Ende wird sie ihr großes Ziel erreichen … oder?

„Butterblumenträume“ von Christine Rath ist eine wunderbare Hommage an die eigenen Träume. In dieser Geschichte geht es um die Liebe. Aber nicht in erster Linie um die Liebe zwischen Mann und Frau, sondern die Liebe zu einem selbst, zu den Träumen und den Wünschen im Herzen. Auch wenn die Liebe zwischen Mann und Frau nicht zu kurz kommt und in diesem Roman durchaus eine Rolle spielt, ist sie nicht der rote Faden. In „Butterblumenträume“ lernen wir eine Protagonistin kennen, die tatkräftig anpackt, die von Herzen Mutter und immer für ihre Tochter da ist. Die ihre Tochter, zu Recht, vor die Liebe zu einem Mann stellt.

Besonders fasziniert hat mich allerdings auch die Rolle der „Frieda“. Eine friesische Frohnatur die Maja genau zum richtigen Zeitpunkt begegnet, ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und sich zum Schluss als Retter in der Not entpuppt. Natürlich hat nicht jeder das Glück im Leben einer Frieda zu begegnen, aber unserer Maja gönne ich es von Herzen. Dazu kommt noch ihre lebensfrohe Mutter, die das Abbild der modernen Frau ist. Sie wirkt nicht wie die altbackene Oma. Sie meistert ihr Leben glücklich und zufrieden, war immer für Tochter und Enkelin da und wandelt jetzt auf eigenen Pfaden. All diese Frauen ergeben eine wunderbare Familie wie sie sich glaube jeder unter seinen Freunden wünscht. Auch die weiteren Nebenfiguren sind alle von natürlicher Herzlichkeit geprägt und geben so dem Roman seinen wunderbaren Rahmen.

Als Gegensatz zu den durchweg liebevollen Personen allerdings stehen die Familien von Majas Partner Leon und Ninis Freund Marcus. Allesamt vermögend werden sie etwas arrogant dargestellt. Das passt zu dem allgemeinen Bild, ist aber eben etwas klischeehaft. Tut aber der Geschichte keinen Abbruch. Zudem gerade Marcus Familie erst im Nachhinein ihr wahres Gesicht zeigt.

Christine Rath hat ihren Roman in einer lockeren Art geschrieben die einen zu fesseln vermag. Ihr ist es gelungen, mich in ihre Geschichte hineinzuziehen und mit Maja mitzufiebern. Durch die Verwendung der Ich-Form kommt man Maja noch ein Stück näher und es verschafft einem einen tieferen Einblick in Majas Gedanken- und Gefühlswelt. Der Roman selbst ist sehr flüssig geschrieben lässt aber schreibtechnisch Platz nach oben. Ich denke die Autorin kann sich da noch etwas steigern. Manche Sätze sind durchaus überflüssig. Das nimmt dem Roman nicht den Reiz, aber die Geschichte bewegt sich dadurch nicht schneller vorwärts. Das lässt mich aber nicht abwerten, da mir das Gesamtpaket rundum gefallen hat. Im Juli erscheint mit „Wildrosengeheimnisse“ der Nachfolgeroman und ich weiß jetzt schon das ich dann wieder in Majas Welt eintauchen werden.

Fazit:
„Butterblumenträume“ ist eine wunderbare Geschichte über Hoffnungen und Träume und das man diese mit ein bisschen Engagement und Glück auch verfolgen sollte. Auch wenn nicht jeder eine Frieda hat, sollte man das Glück beim Schopfe packen. Und letztlich ist es auch ein Liebesroman, doch nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch Mutter und Tochter und Freundin zu Freundin. Sehr empfehlenswert.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

virgin river, virgin rive, robyn car, roman, 10

Neubeginn in Virgin River

Robyn Carr
E-Buch Text: 449 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2010
ISBN B005FEZ2K4
Genre: Romane

Rezension:

„Neubeginn in Virgin River“, erzählt die Geschichte von Jack und Melinda, genannt Mel. Mel, die vor den Trümmern ihres Lebens stand und dringend einen Neuanfang braucht, zieht in das kleine Örtchen Virgin River. Es ist ein kleines Örtchen, das dringend einen Anstrich braucht und gerade erst aus dem Winterschlaf erwacht. Die ersten Tage sind schrecklich. Wurde doch das Häuschen falsch beschrieben und ist total heruntergekommen. Ist doch der Arzt alles andere als erfreut, sie an die Seite gestellt zu bekommen. Eigentlich möchte sie sofort wieder daheim, doch da ist dann dieses kleine Baby, das ausgesetzt wurde und so kann sie nicht einfach gehen.

Als das Baby wieder gut untergebracht ist, stände es ihr natürlich sehr frei zu gehen doch wäre da nicht Jack, der smarte und gut aussehende Besitzer der kleinen Bar in diesen Ort. Und wären da nicht die freundlichen Nachbarn, die sie so herzlich aufgenommen haben, dass sie einfach nicht mehr gehen kann. Und so entwickeln sich zarte Bande der Liebe zwischen Mel und Jack. Sie verliert ihre Ängste vor der Einsamkeit der Wälder und gewinnt Leidenschaften für Bier und Angeln zu entwickeln. Wären da nicht ihre Vergangenheit und ihr toter Ehemann, der immer noch in ihrem Kopf herumgeistert. Aber Jack ist gewillt auch dieses Hindernis zu überwinden.

Robyn Carr hat mit „Neubeginn in Virgin River“ einen klassischen Romance Roman geschrieben. Umgeben von viel Herzschmerz dreht sich der Roman hauptsächlich die Entwicklung der Liebe zwischen Jack und Mel. Die sehr schöne Schreibweise, die tolle Gegend und die besonderen Charaktere geben diesen Roman aber auch etwas Eigenständigkeit. Der Roman ist wie es für Romance üblich ist aus der Leser Perspektive geschrieben.

Die Protagonisten selbst sind klar aus ihren Vorgeschichten entstanden. Jack, der knallharte Marine, hat eine sanfte und hilfreiche Ader. Ab und an leidet er unter Attacken der Erinnerung. Mel ist in der Stadt groß geworden mit den Annehmlichkeiten des Lebens aber bei Weitem nicht den größten Reichtum. Als Krankenschwester und später Hebamme hat sie im größten Krankenhaus von L.A. nicht nur Freude, sondern auch Leid erlebt. So kennen Jack und Mel beide die schönen Seiten des Lebens aber auch die Schattenseiten. Das hat sie zu den Protagonisten gemacht, die sie sind und die perfekt harmonieren.

Das Genre Romance ist meines Erachtens recht unflexibel. Für den Leser leichte Kost, denn er hat ja immer die gleiche Grunderwartung. Für den Autor ist es immer auch ein bisschen Herausforderung. Muss doch das gleiche Grundgerüst immer in eine andere Geschichte verpackt werden, dass es dem Leser nicht langweilig wird. Das ist Robyn Carr sehr gut gelungen. Mit ihrem Roman macht sie zudem sehr neugierig wie es in Virgin River weiter geht. Ich werde den nächsten Band sehr bald lesen.

Fazit:

„Neubeginn in Virgin River“ ist eine wunderbare Lektüre für alle Romantiker und die, die es werden wollen. Für Fans von Susan Mallery und Rachel Gibson ist er eine wunderbare Ergänzung und absolute Leseempfehlung. 

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141 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

australien, liebe, kate sunday, jugendbuch, herzklopfen

Herzklopfen - Down Under

Kate Sunday
Buch: 342 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 15.04.2013
ISBN 9789963722143
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kate Sunday ist es gelungen eine sonnige Geschichte vor der Kulisse Australiens zu schreiben. Sie nimmt uns mit auf eine Reise nach Down Under und lässt uns dabei auf eine wunderbare Art teilhaben an Nele und ihrem Start ins Austauschjahr. Wir erleben wie Nele sich in ihrer Gastfamilie fühlt, wie sie Jake kennen lernt und sich in ihrer, für eine 16 jährige vollkommen typische, leicht naive Art schnell verliebt. Dabei ist Nele so zuckersüß das man sie einfach nur lieben muss. 

Jake selbst ist der klassische Surferboy. Er gehört einfach zu Australien dazu wie die Koalas und die Kängurus und wird seiner Rolle sehr gerecht. Wie es sich für einen Liebesroman gehört ist er schon etwas reifer und erwachsener als Nele. Doch macht das letztendlich auch seine Vergangenheit. 

Auch die Nebenpersonen und Freunde der Beiden sind mit der gleichen Liebe dargestellt wie die Protagonisten. Jede Figur hat einen wunderbaren Charakter, der in sich mit allen anderen harmoniert und der Geschichte eine zusätzliche Würze gibt. So ist einfach kein Charakter wirklicher perfekt. Jede Figur hat liebevolle Haken, ohne die der Geschichte durchaus die Würze fehlen würde. Besonders gefallen hat mir, dass es Kate Sunday gelungen ist die Stimmung der Personen untereinander glaubhaft darzustellen, ohne unnötige Übertreibungen oder Klischees. Besonders junge Mädchen können sich mit der Geschichte gut identifizieren und die „erwachsenen“ Leser unter uns, die fühlen sich zurückversetzt in ihre Jugend, und auch wenn nicht jeder in Australien war, so lässt man sich durchaus davontragen in die Erinnerungen.
Doch Kate Sunday ist es nicht nur gelungen den Personen durch viel Liebe zum Detail die Personen zu individuellen Charaktere zu formen, auch das das Land an sich gewinnt durch sie viel Magie. Es sind ihre Beschreibungen und ihre Darstellungen die einen mitnehmen in ein Land das einerseits sehr rau, aber gleichzeitig auch voller Ruhe ist. Ihr ist es gelungen die Stimmung der sonnigen Tage einzufangen und zu dem Leser zu transportieren. Dabei ist es nie zu viel und nie zu wenig. Man spürt die Stimmung und den Charakter dieses Landes fern ab von uns, und möchte gern teilhaben am Leben von Nele und Jake und all den anderen. Dazu kommt das Sie uns einlädt das Land selbst zu entdecken. Der Leser wird neugierig auf Ureinwohner und Landschaft. Und nicht selten bleibt dem Leser nur für einen Moment inne zu halten, die Augen zu schließen und das Geschriebene auf sich wirken zu lassen.

Doch wäre das ganze nur eine einfache Liebesgeschichte wäre sie schnell auserzählt. Kurz nach der Mitte des Buches, nimmt die Geschichte nochmal straff an Fahrt auf, der Zauber verwandelt sich in Herzklopfen der anderen Art und der Leser wird in eine dramatische Handlung reingezogen die einen nicht mehr loslässt. Wie das ausgeht, das muss natürlich jeder Leser für sich selbst erfahren!

Fazit:

„Herzklopfen – Down Under“ ist ein wunderbares Buch, gleichermaßen ein Jugendbuch wie auch ein Liebesroman für Erwachsene jeden Alters. Mit einer gelungen Mischung aus Liebe, Drama und Spannung, einem modernen, jungen und flotten Schreibstil und einer gekonnten Darstellung eins wunderbaren Fleckchen auf dieser Erde, bekommt dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Seele zum Anbeißen

Irene Zimmermann
E-Buch Text: 253 Seiten
Erschienen bei Silberburg-Verlag, 08.04.2013
ISBN 9783842515642
Genre: Liebesromane

Rezension:

ChickLit auf Schwäbisch. Ein Regionalroman. So stellt sich „Seele zum Anbeißen“ von Irene Zimmermann vor. War Irene Zimmermann bisher im Jugendbuchbereich erfolgreich unterwegs, wagt sie sich mit Seele zum Anbeißen in die Welt der Frauenromane.

In „Seele zum Anbeißen“ lernen wir Dorle kennen. Da es ihrem Vater so schlecht geht, bleibt ihr nichts anderes übrig als vorübergehend in ihre Heimat zurückzugehen und nach dem Rechten zu sehen. Mit im Gepäck hat sie allerdings Rudolf, ihren Lebensgefährten aus Berlin.  Der vom beschaulichen Aulendorf. Anfangs wenig begeistert geht relativ schnell seiner eigenen Wege. Und das macht nicht nur Dorle wahnsinnig. Das ausgerechnet ihre frühere Feindin Moni dabei involviert ist macht es nicht gerade besser. Dann haben auch noch der Bruder und seine Frau Eheprobleme und sie steht mit dem kranken Vater allein da. Gott sei Dank taucht Tante Frieda genau im richtigen Moment auf. Aber selbst der Besuch wirft mehr Fragen auf als das er klärt … und welche Rolle spielt eigentlich Uli, Dorles große Jugendliebe, in dem Ganzen.

„Seele zum Anbeißen“ klingt nach einem heiteren Roman, der gerade durch die Dialoge in Schwäbisch schön aufgeheitert werden kann. Leider gelingt genau das Irene Zimmermann nicht in dem Maße, wie ich mir das gewünscht hätte. Die schwäbischen Dialoge selbst sind für jeden leicht zu verstehen, auch für den „Nichtschwaben“ und ihr Schreibstil ist flüssig und angenehm. Die Wortwahl selbst ist nicht übertrieben und auch nicht übermäßig klischeehaft. Leider aber auch nicht fesselnd. Oft schwanken Szenen bevor die vorhergehende beendet wurde. Man bleibt teilweise fragend zurück.  Teilweise hatte ich das Gefühl eher einen Tagesablauf zu lesen, es ging einfach nicht voran. Rückblicke, Erinnerungen aktuelles Geschehen wirkt oft angerissen, die Handlungen der Protagonisten oft unbeherrscht oder einfach nicht nachvollziehbar.

Das wäre möglicherweise nicht so schlimm gewesen hätte ich mich mit den Protagonisten identifizieren können. Aber Dorle, die sich in Berlin gern Doreen nennt und eigentlich als Dorothea geboren wurde, ist mir einfach nur furchtbar unsympathisch. Bei ihr und bei Rudolf, dem Galeristen greifen zu viele Klischees. Dorle wirkt daraufhin unheimlich naiv und Rudolf empfand ich einfach nur als anstrengend. Dazu kamen die vielen anderen Personen. Der Papa, Wolfgang, Renate, Uli, Moni, Regina, Tante Frida, Herr Huber und die Haushälterin und Yasemine. Und alle spielen eine Rolle, ohne einen Tiefgang zu bekommen. Es sind einfach zu viele Nebencharaktere in das nicht so dicke Buch gequetscht. Dazu kommt Dorles Wankelmütigkeit.  Ein ständiges Hü und Hott. Diese Naivität gestehe ich einer jungen Protagonistin zu, aber in einer solchen Geschichte erwarte ich mehr Standhaftigkeit der Hauptperson. Durch die Verwendung der Ich-Form ist es mir noch schwerer gefallen, da ich mich einfach nicht in Dorle reinlesen konnte. Manchmal hätte ich sie gerne gepackt und ihr die Leviten gelesen.

Das Ende der Geschichte ist überraschend. Erst dann kommt die ganze Geschichte zum Tragen. Dadurch klären sich einige Fragen, die das Buch vorher aufwirft. Es gab für das Ende auch durchaus Hinweise. Die allerdings so klein geblieben sind, dass man sich genau darum gar nicht so viele Gedanken macht. Durch die Wende der Geschichte im letzten Viertel nimmt die Geschichte noch mal Fahrt auf, die den Abschluss dann etwas harmonisieren. Das ist zum einen gut für das Buch und zum anderen für den Leser.

Mein Fazit:

„Seele zum Anbeißen“ kann man lesen, muss man nicht. Es macht durchaus Spaß das Schwäbische zu lesen, aber die Protagonistin bleibt für mich eine anstrengende Persönlichkeit.  Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es den einen oder anderen Leser gibt, der in der Geschichte eine tolle Sommernachmittagslektüre sieht.

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liebe, italien, schauspieler, reise, sternschnuppen

Aussicht auf Sternschnuppen

Katrin Koppold
E-Buch Text
Erschienen bei Aureolus Verlag, Inhaberin: Katrin Hohme, 29.11.2012
ISBN B00AFHTX9C
Genre: Liebesromane

Rezension:

Reicht ein Italienischkurs an der Volkshochschule aus um die SMS auf Guiseppes Handy zu entziffern? MUSS reichen, denn das, was da steht, ist eindeutig. Zumindest für Helga. Und ab dann nimmt das Schicksal seinen Lauf. Helga beschließt ihren Guiseppe auf seiner Dienstreise zu folgen. Doch leider sind aufgrund eines Streikes keine Flugzeuge am Himmel dafür umso mehr Mietwagen auf der Straße. Und da auch Guiseppe offenbar nicht fliegt, sondern mit einer jungen hübschen Frau im Auto fährt, muss Helga auch im PKW hinterher. Aufgrund der Knappheit an Mietwagen bleibt ihr jedoch nichts anderes übrig, als sich einen Mietwagen mit jemandem zu teilen, der zufällig in die gleiche Richtung möchte wie sie. Immer Guiseppes Fehltritt vor Augen ist es ihr dabei auch völlig egal, wer da neben ihr sitzt. Und somit beginnt ein Roadtrip der besonderen Art.

Helga und Nils müssen sich auf den Weg gen Süden arrangieren so gut es geht.  Was alles andere als einfach ist. Ist Nils doch ein Kettenraucher, der aufgrund Helgas verhängtem Rauchverbot im Auto ständig „mal muss“ und Helga damit an den Rand des Wahnsinns treibt. Und Helga hat es ja eigentlich nur eilig.  Nils selbst trägt natürlich auch so seine Probleme mit sich rum und steht unter dem Scheffel seiner berühmten Eltern. Während beide im Auto unterwegs sind, öffnen sie sich und finden ineinander verständnisvolle Gesprächspartner.

Bei einem Zwischenstopp allerdings kommt Helgas Übermut wieder durch, und so bleibt es letztlich an Nils ihr rettend zu Hilfe zu eilen, und sie mal wieder aus dem Fettnäpfchen zu retten. In dieser Szene tritt eine weitere Person in die Geschichte, die zwar keine Protagonistin ist, aber aus meiner Sicht eine tragende und weiterführende Rolle spielt. Lydia! Wir lernen ihre Geschichte kennen und fiebern mit ihr mit, dass sie ihr Ziel noch erreichen wird. Ihr Part im Buch ist genau richtig, aber er vermittelt vor der Kulisse Italiens genau das Lebensgefühl, das die Geschichte ausdrücken soll.

Jetzt erfährt Helga auch, durch Lydia, den eigentlichen Grund für Guiseppes Reise. Doch was hat Guiseppe mit Lydia eigentlich zu tun? Und was passiert als Helga endlich wieder auf Guiseppe trifft? Und was passiert am Ende mit Nils? Das müsst ihr natürlich selbst lesen!

„Aussicht auf Sternschnuppen“ ist ein wunderbarer Roman, der viele Überraschungen birgt. Mit ihrem lockeren und sehr humorvollen Schreibstil schleicht sich Katrin Koppold sehr schnell in mein Leserherz.  Es ist flott geschrieben, und hat gut gesetzte Gags, die einige laute Lacher entlocken. Insgesamt finde ich es weniger klischeehaft als manche andere Chick Lit Romane und in sich sehr stimmig. Ein, zwei kleinere Ungereimtheiten werden durch das Gesamtpaket unwichtig. Zusätzlich finde ich es auch eine kleine Hommage an Italien und die italienische Sprache.


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schwangerschaft, susan mallery, camp, reihe, festival

Wer hat Angst vorm starken Mann?

Susan Mallery , Gabriele Ramm
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.04.2012
ISBN 9783899419900
Genre: Liebesromane

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liebe, berlin, elyas, freundschaft, emely

Türkisgrüner Winter

Carina Bartsch , ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.01.2013
ISBN 9783499227912
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Türkisgrüner Winter“ ist die nahtlose Fortsetzung von „ Kirschroter Sommer“. Emely und Elyas, kommen sich näher. Emely lässt Elyas Gefühle zu, Elyas ist glücklich endlich Emelys Herz für sich gewinnen zu können. Ein erstes Date ist wunderschön, und dann kommt der eine Moment, der wieder alles wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen lässt. Ob Emely und Elyas sich endlich bekommen werden.

"Türkisgrüner Winter" ist genauso wundervoll geschrieben wie "Kirschroter Sommer". Mitreißend, mitfühlend, flüssig. Carina Bartsch trifft jedes Wort und jeden Ton genau richtig. Auch diesmal gibt es keine Szene zu viel und keine überflüssigen Worte. Trotz wieder über 400 Seiten wird die Geschichte nicht langatmig. Der Plot selbst verändert sich etwas. Wirbt im ersten Band noch Elyas um Emelys Gunst, so haben in Türkisgrüner Winter, beide ihre Liebe zueinander erkannt. Doch unvorhersehbare Ereignisse lassen sie einfach nicht zueinanderfinden! Im ersten Teil allerdings kommt Emely schlagfertiger und zickiger rüber als im zweiten Teil, in dem sie viel weicher wirkt. Ich finde es bewundernswert eine Liebesgeschichte auf 976 Seiten zu packen, ohne dabei langweilig langatmig oder ermüdend zu wirken. Im Gegenteil ein erfrischend flüssiger, humorvoller Schreibstil, wunderbare Protagonisten, die einem durchweg sympathisch sind und ein tolles Setting haben die beiden Romane nicht umsonst zu Bestsellern werden lassen. „Kirschroter Sommer“ sollte vor „Türkisgrüner Winter“ gelesen werden, da der zweite Band nahtlos an den ersten Band anknüpft.

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