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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Traumzeichen - Wer träumt mit mir?

Lara Kessing
E-Buch Text: 92 Seiten
Erschienen bei BookRix, 25.07.2018
ISBN 9783743875739
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Diana und Lina sind neu in der Welt der Klarträumer. Die jungen Frauen sind gleichsam talentiert und begreifen die Vorzüge und Besonderheiten der kontrollierten Traumwelt schnell, dabei lernen beide die neue aufregende Welt auf verschiedene Art und Weise kennen. Während Diana auf eine erfahrene Klarträumerin trifft, die ihr helfen will, sich in der ungewohnten Welt zurecht zu finden, wird Lina aufgrund ihres besonderen Talents von den Gegenspielern der Klarträumer – den Traumwächtern - angezogen …

 

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Diana und Lina in der dritten Person erzählt. Beide sind im Alltag durchschnittliche Frauen, was ihre realen Persönlichkeiten sympathisch macht. Die Autorin schildert die beruflichen und privaten Erlebnisse sehr gut nachvollziehbar und emphatisch, was die Figuren dem Leser näher bringt und mit ihnen fühlen lässt.

Während der Traumwelterzählung werden die Bedürfnisse aus dem Wachleben der Protagonisten jedoch unerheblich und die fantastische Welt dominiert das Geschehen. Die Autorin erklärt in diesen Phasen, was Klarträumen bedeutet und wie es funktioniert, in dem sie den Leser mit Diana und Lina gemeinsam lernen und erleben lässt. Für mich haben diese Parts leider ein bisschen zu viel Sachbuch-Charakter verpackt in einer Geschichte. Dem Leser wird zwar als Laien leicht verständlich gemacht, worum es beim Klarträumen geht und wie man es erlernen kann, die eigentliche Handlung kommt jedoch erst im letzten Drittel der Geschichte zum Tragen.

Die Schilderungen aus dem „Realleben“ der Protagonisten haben meine Erwartung an einen Unterhaltungsroman erfüllt, die Traumphasen waren mir leider etwas zu objektiv gehalten, sodass die Story – der Konflikt zwischen den Klarträumern und den Traumwächtern – kaum durchgekommen ist. Dennoch waren beide Aspekte auf ihre Weise interessant und die Seiten flogen nur so dahin.

 

Fazit:

Dieser Roman ist eine Kurzgeschichte zur Einführung in die „Traumzeichen-Reihe“. Ich kann ihn als Teil einer mehrteiligen Reihe jedoch nicht als eine solche (Kurzgeschichte) bewerten. In diesem Fall wäre  er mir 5 Sterne wert gewesen. Für eine umfangreiche mehrteilige Reihe jedoch hat es mir hier an Tiefe zu den Figuren und der Geschichte gefehlt. Es war mir zu objektiv und sachlich gehalten. Ich kann daher trotz einer interessanten und informativen Idee und sympathischen Figuren im „Wachleben“ für diesen ersten Teil der Reihe leider nur aufgerundete 4 Sterne vergeben.

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303 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 19 Rezensionen

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Schattenspiel

Charlotte Link
Flexibler Einband: 523 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.05.2011
ISBN 9783442377329
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Tanz, meine Seele

Kira Minttu
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ink rebels, 02.02.2018
ISBN 9783958693234
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Harper hat ein klares Ziel vor Augen: sie will Musical Tänzerin werden. Für diesen Traum trainiert sie mehrmals wöchentlich. Zwischen Whiskey, One-Night-Stands und den Beziehungsproblemen ihrer besten Freundin Andra jobbt Harper in einer Kneipe, geht regelmäßig zu Tanz-Castings und lässt sich zuletzt bei einer Vermittlungsagentur unter Vertrag nehmen. Deren Geschäftsführer Luke weiß allerdings nicht nur mit dubiosen Castings aufzuwarten, sondern auch, Harpers Tänzerinnen-Qualitäten auf ein neues Level zu heben.

 

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der weiblichen Protagonistin geschildert, die vor allem durch ihre taffe wie gleichgültige Art brilliert. Harpers Sarkasmus und ihre Schlagfertigkeit haben mich zunächst gut unterhalten, doch spätestens in der Mitte des Buches wird deutlich, dass Harper ein emotionaler Eisklotz ist, der keine Gefühle zu- und niemanden an sich heranlässt.

ACHTUNG SPOILER:

Dabei spart sie nicht mit ihrer Direktheit, wenn ihre beste Freundin Andra ihr Leid über ihren Freund klagt oder wenn ihre Mutter am Telefon mal wieder droht, sich umzubringen.

Harpers zynische und gefühlskalte Art zieht sich etwa bis zur Mitte des Romans und ich habe mich zu dem Zeitpunkt – gleichsam der Protagonistin übrigens - bereits damit abgefunden, dass sich ihr Wesen wohl nicht mehr ändern wird. Als dann schließlich eine Schlüsselszene es doch schafft, ihr Herz zu erweichen, konnte mich das kaum berühren. Bis zum Ende hin konnte ich Harper ihre plötzlich überschwappende Gefühlswelt leider nicht gänzlich abnehmen.

SPOILER ENDE

Trotz der emotionalen Barriere zu der Protagonistin ist es der Autorin gelungen, eine Geschichte mit Witz, Freundschaft, Hoffnung und Leid zu erschaffen und was mich besonders fasziniert hat, ist, dass Dinge realitätsnaher geschildert werden, als es in vielen anderen Büchern/Filmen etc. der Fall ist (z.B. das Verhältnis zu Harpers Mutter). Die Autorin wagt, unperfekte Figuren und Situationen zu erschaffen und allein, weil sie mit typischen Klischees bricht, ist dieser Roman eine gelungene Abwechslung.

 

Fazit:

Für mich eine New Adult Geschichte, bei der mal keine kitschige Liebesromanze im Vordergrund steht, sondern das Leben allgemein, mit seinen Freundschaften und seinen Herausforderungen, Situationen, in denen sich der Leser auch selbst wiederfinden kann. Leider konnte ich die Gefühle der Protagonistin zuletzt nicht so spüren, wie es von der Autorin vermutlich gewünscht war und insofern bleibt es für mich bei einer leichten Lektüre für zwischendurch, ohne tiefgreifende Emotionen. Für diese subjektive Wahrnehmung ziehe ich einen Stern ab, dennoch möchte ich eine Leseempfehlung für diese unkonventionelle Story mit ihren interessanten Charakteren auf jeden Fall an alle aussprechen, die frischen Wind zwischen naiven Collegegirls und sexy, reichen Typen benötigen.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Aus der Zeit gefallen - Thórsteinn vs. Charlotte: Teil 3

Katharina Münz
E-Buch Text
Erschienen bei null, 22.05.2018
ISBN B07D83BRHN
Genre: Sonstiges

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Stonebound 3: Dem Blut verpflichtet

Thordis Hoyos
E-Buch Text: 628 Seiten
Erschienen bei Indie Publishing, 07.06.2018
ISBN B07CBSTG81
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Normaler Weise sage ich hier kurz etwas zum Inhalt des Buches, nach reiflicher Überlegung fehlen mir hier jedoch die Worte, ohne zu spoilern, weswegen ich diesmal lieber auf den Klappentext verweise.

 

Meine Meinung:

Dieser finale Band der Trilogie wird – wie die zwei Bände zuvor – hauptsächlich aus der dritten Person der Protagonisten Elba geschildert. Dennoch gibt es einen stilistischen Unterschied mit dem ich viele Seiten lang zu kämpfen hatte: Die Autorin hat vom Präteritum ins Präsenz gewechselt. Vermutlich stört das andere Leser nicht, aber ich habe die Reihe in einem Schwung hintereinander gelesen, weshalb mir die Umstellung tatsächlich schwer gefallen ist.

Nichtsdestotrotz bleibt der packende Erzählstil der Autorin ebenso in diesem Band erhalten wie Tristans Witz und Livs Schlagfertigkeit. Elbas Orientierungslosigkeit hingegen hat sich gewandelt, sie ist zu einer jungen Frau geworden, die weiß, was sie will und auch an Aris gibt es in diesem Band ganz neue (oder alte) Seiten zu entdecken. Außerdem an Bord sind einige neue Charaktere, gegen die der eigentliche Antagonist Duris fast schon liebenswert wirkt.

Dieses Finale ist an Dramen und Verschwörungen, Spannung, Witz und Aufregung kaum zu überbieten. Ich habe mit den Helden gebangt und gelitten, ich habe sie verflucht und mit ihnen geweint.

Das Ende der Stonebound-Saga hat mich mental wirklich mitgenommen und ich bin traurig, dass die Story mit diesem dritten Band ihr Ende gefunden hat. Gerne hätte ich mehr von den (Anti)Helden gelesen und würde mich über Spin Offs wahnsinnig freuen!

 

Fazit:

Wer die vorangegangenen beiden Teile gelesen hat, muss natürlich auch dieses Finale lesen! Es ist ein Abschluss, der einem den Atem raubt, provoziert, berührt und – dem Begriff „Finale“ würdig ist.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Stonebound 2: Vom Wasser gefesselt

Thordis Hoyos
Flexibler Einband: 582 Seiten
Erschienen bei Independent Publishing, 26.10.2016
ISBN 9783950433517
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Area ist zu Duris – ihrem Mann aus grauer Vorzeit – zurückgekehrt und hat sich dort in freiwillige Gefangenschaft begeben. Und mit ihr auch der Aquamarin, dessen Gegenstück sich bei Tristan befindet. Dringend gilt es, Area und den Stein aus Duris’ Gefangenschaft zu befreien, denn mit dem Stein hält der Erzfeind auch buchstäblich Tristans Leben in den Händen. Für diesen Zweck werden Elbas Fähigkeiten mithilfe der Wächterin Livia geschult, damit der Kampf gegen den Urvampir wieder aufgenommen werden kann, während Aris ganz eigene Maßnahmen ergreift, um Duris’ Machenschaften entgegenzuwirken …

 

Meine Meinung:

Dieser zweite Teil schließt nahtlos an den vorangegangenen ersten Band an, ist aber keinesfalls ohne diesen zu lesen.

Wie bei seinem Vorgänger bin ich auch hier wieder hin und weg von der Erzählweise der Autorin. Der Stil ist einfach fesselnd und 1A authentisch – sie nimmt einen mit auf die unglaubliche Reise in ihre Welt und ich habe jede Silbe förmlich inhaliert, wieder ist es mir kaum gelungen, meine Augen von dem Buch loszureißen – noch weniger meinen Verstand.

Auch dieser Band wird wieder größtenteils aus der Sicht von Elba erzählt, die zwar an ihren physischen Aufgaben wächst, ihre Gefühle jedoch nach wie vor nicht richtig kontrollieren und zuordnen kann. Dies betrifft nicht nur die verzwickte Beziehungsgeschichte mit den zwei Vampiren Aris – ihrem Steinträger - und Tristan – ihrer „Seelenverwirrung“ ;-) -, sondern auch ihre eigenen Familienbande und ihre Freundschaften.

Wie im Band zuvor liebe ich die Charakteristik sämtlicher Protagonisten, insbesondere auf den Antagonisten Duris wird in diesem Band besonderen Wert gelegt sowie auch auf den Wächter-Orden näher eingegangen wird. Die neue Wächterin Livia sorgt in diesem Fortsetzungsteil für ganz neuen Flair und besticht durch ihr selbstbewusstes Auftreten und ihre taffe Art.

Neben Elbas Sichtweise wird auch ein Großteil aus Areas Perspektive aus Duris’ Schloss geschildert, wo es ebenso spannend hergeht, wie im Hause unserer Helden. Ganz besonders interessant wird es an den Stellen, wo die Handlungsstränge zusammenlaufen und es zu beweisen gilt, ob Elbas Training ausgereicht hat und ob Aris' geheimer Plan aufgeht.

 

Fazit:

Dieser Band sollte nicht ohne Kenntnis des ersten Teils gelesen werden, ohne ihn ist ein Verstehen und Nachvollziehen nahezu unmöglich. Ich möchte deshalb jedem empfehlen: Lest den ersten Band damit ihr auch diese wundervolle Fortsetzung lesen könnt! Ich liebe diese Reihe, auch ohne ein eigentlicher Fan von Vampiren oder Fantasy im Allgemeinen zu sein und rate jedem an, dieser Trilogie einer Chance zu geben. Mich haben die liebevoll ausgearbeiteten und spritzigen Protagonisten einfach in ihren Bann geschlagen und auch die Story weiß mit Spannung in jeder Zeile zu begeistern; Action, Liebe, Humor, Drama – hier bekommt man wirklich alles geboten!

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Stonebound

Thordis Hoyos , Anna-Katharina Hoyos , Thordis Hoyos
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Hoyos, Thordis , 20.05.2015
ISBN 9783200040168
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:

Als ihre Tante Mathilda im Sterben liegt, ändert sich für die junge Elba einfach alles. Mit ihrem Tod wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die sie sich niemals zu träumen gewagt hätte, denn ihre Tante war kein gewöhnlicher Mensch: sie war eine Steinträgerin. Und auch Elba erfährt, dass sie eine der Steinträgerinnen ist, die es von Anbeginn der Zeit an gibt und deren Schicksale unweigerlich mit einem der ältesten Mysterien der Welt verknüpft sind: den Vampiren. Doch nicht nur, dass Elba sich plötzlich in einer Partnerschaft mit dem Vampir Aris wiederfindet, auch ihr Kindheitsfreund Christian wird in den Strudel des Fantastischen gesogen, als er erfährt, dass er ein Wächter ist. Einer jener Menschen, die die Schicksale der Partner-Steine aufzeichnen, ihren Werdegang dokumentieren und die Schriftstücke schützen müssen - diese jedoch niemals aktiv beeinflussen dürfen.

Mit dem Tod ihrer Tante ist jedoch auch deren Stein verschwunden, wodurch die Existenz von Tristan – dem langjährigen Gefährten Aris‘ – bedroht wird. Elba, Aris und Tristan müssen den Stein finden – doch ohne die Hilfe eines Wächters und dessen Wissen geht es nicht. Und so gerät auch Christian in die verzweifelte Suche nach Tristans lebensnotwendigem Gegenstück, was eine Reihe unglaublicher Ereignisse auslöst …

 

Meine Meinung:

Die Geschichte wird zumeist aus der dritten Person über Elba erzählt, jedoch erlaubt sich die Autorin, hin und wieder zwischen den Charakteren zu springen, was allerdings zu einem besseren Verständnis führt und den Leser keinesfalls verwirrt.

Während der ersten Seiten war ich ehrlich gesagt etwas hin- und hergerissen, ob ich es nicht etwas zu klischeehaft bis kitschig finden sollte (zwei wunderschöne Vampirmänner, ein naives Mädchen, Liebe auf den ersten Blick etc.), aber die Autorin hat es dann doch ziemlich mühelos geschafft, mich vom Gegenteil zu überzeugen.

Die Geschichte ist einfach mitreißend, die Protagonisten unglaublich geschickt ausgearbeitet, spritzig, faszinierend und jeder von ihnen ein Volltreffer mitten ins Herz. Ich konnte mich absolut in Elbas Gefühlswelt hineinversetzen, ihre Unruhe, ihre Verwirrung, ihre Wut. Ihr Leben hat mich gefangen gehalten, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weder beim Kochen noch beim Spazierengehen. Ihre eigene Ungewissheit hat sich direkt auf mich übertragen und ich MUSSTE einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht. Tristan ist für mich persönlich das Highlight der Geschichte, ein Zyniker, sarkastisch und dennoch liebenswert. Er ist unterhaltsam und belebt die Story durch sein einnehmendes Wesen. Aris ist der ausgeglichene Ruhepol, der alles im Gleichgewicht eint und Christian der sympathische Sonnenschein, dessen bloße Erwähnung mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte.

Die Story selbst ins wahnsinnig ereignisreich, spannend in jeder Zeile –, mal auf witzige, mal auf zärtliche, mal auf dramatische oder actiongeladende Art und Weise. Selbst die Antagonisten der Geschichte sind keine typischen „Bösewichte“, sondern durchaus empathische Gestalten, von denen ich persönlich als Leser gar nicht genug bekommen konnte.

 

Fazit:

Es ist verdammt viele Bücher her, dass mich eines von ihnen so gefangen nehmen konnte wie „Stonebound“. Und dabei gehört „Fantasy“ gar nicht zu meinen bevorzugten Genres. Aber „Stonebound“ besticht durch seine einzigartigen Charakteren und der fesselnden Erzählweise der Autorin, die die Leser gleichsam den Helden quält und leiden lässt und ihnen keine Ruhe gönnt. Ich bin froh, dass ich bis zum Erscheinen des abschließendes dritten Bandes gewartet habe, bis ich Teil 1 gelesen habe, denn ich glaube, die innere Unruhe, auf einen nachfolgenden Teil zu warten, hätte mich aufgefressen. ;-) Leseempfehlung? Ja, ja und nochmals JA! Auch für Leute, die weder auf Vampire oder überhaupt auf Fantasy stehen! JA!!!

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

autounfall, betrug, eroik, erotik, fantasie, katharina mün, katharina münz, liebe, mißverständnisse, thorsteinn vs. charlotte, wickinger, wikinger, zeitreise, zeitreisen

Aus der Zeit gefallen - Thórsteinn vs. Charlotte: Teil 1

Katharina Münz
E-Buch Text: 179 Seiten
Erschienen bei null, 17.06.2017
ISBN B0723HDRNR
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Nachdem Charlotte ihren Freund in flagranti beim Fremdgehen erwischt hat, flieht sie Hals über Kopf und überfährt in ihrer Traurigkeit und Entrüstung beinahe einen Mann, der ihr plötzlich vor das Auto läuft. Sie begleitet ihn ins Krankenhaus und gerade als er sich von seinem Schock erholt zu haben scheint, tritt die Polizei mit allerlei Mutmaßungen auf den Plan, die sie dem Unbekannten unterstellen wollen. Obwohl der Fremde kein Wort Deutsch versteht, will Charlotte ihm helfen und flüchtet mit ihm vor der Polizei und aus dem Krankenhaus …

 

Meine Meinung:

Wie immer bei den Geschichten von Katharina Münz wird die Story aus der Ich-Perspektive im Präsenz erzählt, wobei sich in diesem Fall die Protagonisten Charlotte und Thorsstein in ihrer Schilderung abwechseln. Auch der Touch der Wikinger-Zeit darf in diesem Roman natürlich nicht fehlen, denn wer sollte Thorsstein anderes sein, als ein waschechter Wikinger?

Mit dem für Katharina Münz so typischen Witz gespickt, fliegen die Zeilen nur so dahin und die Geschichte war zu Ende, bevor sie eigentlich begonnen hat – und das leider wirklich ziemlich unerwartet.

Ich persönlich liebe die „Einfachheit“ in den Geschichten dieser Autorin, denn ihre Erzählungen leben nicht von einem spannenden Ereignis, das das nächste jagt und dem Leser keine Zeit zum Atmen lassen. Es sind der Humor, das Gefühl, die Liebe zum Detail und die sympathischen Figuren, die die Geschichte so lebendig machen und dem Leser somit keine andere Wahl lassen, als mehr von ihnen erfahren zu wollen.

 

Fazit:

Ein Zeitreise-Roman voller Liebe und Witz, deren Protagonisten zu unterhalten wissen und den Leser in ihren Bann schlagen. Eine tolle Mischung aus Wikingertum meets Reality und für mich persönlich eine leichte Lektüre, um dem Alltag zu entfliehen. Eine klare Empfehlung für eigentlich jedermann – kein typisch historischer Roman und sicher alles andere als eine kitschige Lovestory. Aber ACHTUNG: Das Buch endet wirklich mitten in der Story! Ich empfehle, den zweiten Teil direkt parat zu haben, noch bevor mit dem ersten zu lesen begonnen wird. ;-)

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Aus der Zeit gefallen - Thórsteinn vs. Charlotte: Teil 2

Katharina Münz
E-Buch Text: 168 Seiten
Erschienen bei null, 07.11.2017
ISBN B0766296D8
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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The Gender Game - Machtspiel der Geschlechter

Bella Forrest
E-Buch Text: 414 Seiten
Erschienen bei Nightlight, 05.03.2017
ISBN B06XFMMKNX
Genre: Fantasy

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Stille vor dem Tod

Cody Mcfadyen , Axel Merz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2017
ISBN 9783404175895
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich breche jetzt mit meinem üblichen Rezensionsschema, weil es mir die Mühe nicht wert ist.

Dieser Band steht in keinem Verhältnis zu den vorangegangenen Teilen, von denen ich hin und weg war. Ich glaube, dieser Band sollte bereits 2012/2013 erscheinen und irgendwie ist dann 2016 daraus geworden - ich finde, das liest man auch. Die Handlung ist schleppend, wenig spannungsgeladen, die Dialoge so abstrakt, dass ich diese trotz mehrmaliger Nachfragen der Protagonisten (Alan: "Jetzt nochmal für die Dummen.") nicht immer in ihrer Logik nachvollziehen konnte. Und das Traurigste: Gab es dieses Ende nicht schon mal in einem der Vorgängerteile? Ich versuche, nicht zu sehr zu spoilern, aber ich meine, dass genau dieser Typ Mensch schon einmal der Bösewicht war, aber dazu sind die anderen Teile mir jetzt auch nicht mehr präsent genug.

Warum ich trotz dieser Enttäuschung dennoch drei Sterne vergebe? Das erste Drittel des Buches ist wirklich gut gewesen und ich mag die Protagonisten. Dieser Band endet mit einem Cliffhanger und ich hege die Hoffnung, dass die Fortsetzung es noch einmal reißen wird, denn die Idee hinter dieser Geschichte hat tatsächlich eine Dimension, die ich zugerne verfolgen und von der ich wissen möchte, wie sie endet.

Fazit:

Ich lese Bücher auch gerne zwei- oder dreimal. Das hier ist keines davon. Wenn man die Vorgänger-Bände kennt, kann man auch dieses hier lesen. Neueinsteigern würde ich klar davon abraten mit diesem (für mich) schlechtesten Teil zu beginnen.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Das dunkle Tagebuch. Die Herausforderung

Claus H. Herrländer
E-Buch Text: 217 Seiten
Erschienen bei Klarant Verlag, 10.12.2017
ISBN 9783955737245
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Nach einer traumatischen Trennung hat Liam erst einmal genug von Beziehungen und genießt sein Single-Leben in vollen Zügen. Er konzentriert sich im beruflichen wie privatem Sinne auf seine Karriere und gerade, als seine Firma einen Durchbruch erlebt, treten auch gleich zwei besondere Frauen in sein Leben, die ihn jeweils auf ihre ganz spezielle Weise fordern …

Hinzu kommt noch seine Assistentin Miriam, die ihn zwar selbst in wirklich allen Belangen tatkräftig unterstützt und ihm mit Leib und Seele zur Verfügung steht. Die aber ebenfalls mit einem sehr delikaten Problem aufwarten kann, für dessen Lösung sie Liams ganz besondere Kenntnisse und Fertigkeiten benötigt.

 

Meine Meinung:

Die Geschichte wird von dem männlichen Hauptprotagonisten Liam in der Ich-Perspektive erzählt – meistens. Es gibt wenige Abschnitte, in denen der Autor die Sichtweise wechselt, um auf die Gefühlswelt des weiblichen Gegenparts umzuschwenken, was sich zwar durchaus gut lesen lässt und auch interessant ist, aber nicht wirklich notwendig. Der Autor versteht es nämlich auch sehr gut, das Erlebte aus Liams Sicht ziemlich detail- und wahrnehmungsgetreu wiederzugeben und ich finde es fast schade, dass die ungewöhnliche Erzählweise dieses BDSM-Romans dafür unterbrochen wird, um doch wieder aus weiblicher Sicht geschildert zu werden.

Der Schreibstil ist angenehm und dem Genre angemessen, der Leser wird stückweise an das Thema herangeführt, ohne gleich mit einer Flut an Informationen überschwemmt zu werden. Schön fand ich, dass der „unbedarfte“ Leser mit den ebenfalls unerfahrenen „Schülerinnen“ Liams zusammen die ersten Schritte „kennenlernen“ darf.

Liam selbst ist privat ein sehr strukturierter und organisierter Geschäftsmann, der die Kontrolle bestenfalls an seine Assistentin Miriam abtreten würde. Dies wird auch während der Sessions, die durch den Protagonisten als Dom geleitet werden sowie in seinem Berufsalltag immer wieder deutlich. Für mich persönlich ist er menschlich allerdings am unscheinbarsten geblieben. Besser gefielen mir die weiblichen Figuren, wobei Miriam für mich ein ganz besonderes Herzstück in dieser Geschichte eingenommen hat.


Fazit:

Trotz der vielen sexuellen Begebenheiten und dem ganz speziellen Thema BDSM ist es dem Autor gelungen, die Geschichte nicht obszön, sondern sogar sinnlich wirken zu lassen. Ich möchte dieses Buch daher auch Lesern ans Herz liegen, die sich vielleicht aus Sorge der Anstößigkeit bisher nicht an dieses Genre gewagt haben.

Einen halben Stern ziehe ich wegen dem stilistischem Bruch und diverser moralischer Mängel ab, die zwar rein subjektiv sind, mich beim Lesen aber tatsächlich etwas aufgehalten haben, weil sie mich eben persönlich gestört haben.

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Das dunkle Tagebuch. Die Preisgabe

Claus H. Herrländer
E-Buch Text: 361 Seiten
Erschienen bei Klarant Verlag, 18.12.2017
ISBN 9783955737405
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Liam ist Inhaber einer aufstrebenden Firma, die in diesem zweiten Band einer Reihe kurz vor ihrem wirtschaftlichen Durchbruch steht. Doch ein unerwartetes Hindernis bringt all seine Pläne ins Wanken, seine Existenz steht auf der Klippe und Schuld daran scheint eine Frau zu sein, mit der ihm eigentlich ein inniges Verhältnis verbindet. Im Kampf gegen die drohende Insolvenz, hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen, wird er dabei von seiner treuen Assistentin Miriam aufgefangen, die sich als echter Fels in der Brandung erweist und alle Register zieht, um ihn und das Unternehmen zu retten.


Meine Meinung:

Auch dieser zweite Band wird größtenteils aus der Perspektive des männlichen Ich-Erzählers erzählt, wird jedoch durch wenige Perspektivwechsel aus Sicht einiger Nebencharakter unterstützt. Dabei lässt sich hier für mich – wie auch im ersten Band – über die Sinnhaftigkeit dieses stilistischen Mittels streiten. Ich finde, die Perspektivwechsel wurden – wo sie stattgefunden haben – nicht immer richtig genutzt. Es hätte sich noch mehr aus den Szenen herausholen lassen, wenn andere Szenen für die verschiedenen Erzählweisen verwendet worden wären.

Der Schreibstil des Autors ist nach wie vor angenehm zu lesen und gibt einen schönen Einblick in das Gefühlsleben des (der) Protagonisten, wobei auch bildhafte Beschreibungen nicht zu kurz kommen und es mir wirklich immer gelungen ist, ein Bild der Umgebungen und der handelnden Figuren vor meinem inneren Auge zu projizieren.

Ich habe diesen Teil im Anschluss zum ersten gelesen und bin deshalb mit bestimmten Erwartungshaltungen an diesen zweiten Band herangegangen. Ich muss leider sagen, dass sich diese nur begrenzt erfüllt haben. Legte der erste Band den Fokus noch deutlich auf die BDSM-Szene mit ausschweifenden sexuellen Begebenheiten, treten diese hier sehr in den Hintergrund. Dieser zweite Teil richtet seinen Fokus auf Liams Existenz, Freundschaft und Liebe. So ausschweifend der Protagonist im ersten Teil noch gelebt hat, so sehr zieht er sich hier in sich selbst zurück und lässt sich quasi von seinen Freunden durch die Geschichte tragen. Dabei macht er wirklich keine gute Figur. Die gesamte Story gründet sich auf eine Problematik, dessen Lösung der Leser bereits in den ersten Seiten erahnen kann, für die Liam selbst aber scheinbar blind ist. Ich selbst habe mich darüber etwas veralbert gefühlt und seine Dummheit hat mich geärgert.

Zwischen all der Verzweiflung und Verärgerung findet jedoch auch eine rührende Liebesgeschichte statt, die den Leser, sofern er den ersten Band gelesen hat, erfreuen dürfte. Zwischenmenschliche Begebenheiten werden sehr intim und nachvollziehbar geschildert und besonders in den letzten Kapiteln hat der Autor sich eine Verrücktheit einfallen lassen, die mich als Leser gleichermaßen abstieß wie faszinierte.


Fazit:

Dieser zweite Band einer noch nicht abgeschlossenen Reihe sollte unbedingt auch als ZWEITES gelesen werden. Man kann ihn auch verstehen, wenn man den ersten Teil nicht kennt, jedoch werden die Figuren einem dabei weit weniger nahestehen und man wird nicht die Gefühle nachvollziehen können, die jeden einzelnen von ihnen antreiben. Und auch, wenn man den ersten Band gelesen hat, kann ich nur unter der Beschränkung zu dieser Fortsetzung raten, dass hier die Story im Vordergrund steht. Wer – wie im ersten Teil – auf pfiffige Erlebnisse aus der BDSM-Welt hofft, wird hier eher enttäuscht werden. Ich vergebe 3,5 Sterne für diesen Fortsetzungsband.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Im Schatten der Rose

Patricia E. James
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Feelings , 26.10.2016
ISBN 9783426216200
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:

Das Land ist gesplittet, der christliche Glaube soll durchgesetzt und die alten Götter verdammt werden – notfalls mit Gewalt. Das führte zur Splittung zweier Nachbardörfer, in denen sich eines der Oberhäupter  zum christlichen Glauben bekehren ließ, um sein Volk zu retten, das andere Dorf seinen alten Göttern aber treu blieb und nunmehr danach trachtet, seine verräterischen Nachbarn zu vernichten. Zwischendrin stehen die Kinder der Clanältesten mit einer Liebe á la Romeo und Julia, die nicht sein darf sowie die Franken, die gekommen sind, um auch die letzten Abtrünnigen ihrem Glauben zuzuführen und zu bekehren – oder sie zu beseitigen.

 

Meine Meinung:

Der Geschichte liegt ein historischer Hintergrund zugrunde, dem eine verzweifelte Liebesgeschichte innewohnt. Die Religion beherrscht zu jener Zeitepoche sämtliches Denken und Handeln auch der Protagonisten dieses Buches, sodass aus Freunden Feinde wurden.

Der Erzählstil der Autorin ist sehr flüssig und gut verständlich, historische Begriffe werden mit Fußnoten erläutert und fließen einwandfrei in die Geschichte ein. Zeitgenössische Redewendungen machen das Buch sehr authentisch und ich fühlte mich wirklich in die Zeit zurückversetzt. Die Beschreibungen von Orten und Personen waren verständlich, an manchen Punkten hätte ich mir mehr Details gewünscht, insbesondere zum Alter der Protagonisten, denn so dauerte es einige Kapitel, bis ich mir hier ein klares Bild verschaffen konnte. Sehr schön beschrieben fand ich übrigens die zahlreichen Kampfszenen. Vielen Schriftstellern gelingt es nicht, kämpferische Handlungen nachvollziehbar zu erläutern, aber P.J. hat ein wirkliches Talent dafür. Ich habe mich an keiner Stelle gefragt „wo hat der denn jetzt das Schwert her“ oder „wann hat der sich denn verletzt“. Dieser Aspekt nimmt einen nicht unerheblichen Teil der Story ein und ich finde daher wirklich wichtig zu erwähnen, wie klar und greifbar diese Szenen erzählt sind.

Die zwei ehemals befreundeten Clans wurden von der Autorin sehr schön ausgearbeitet, sie bieten beide umfangreiche Charaktere mit eigenen Wesenszügen, die sich gut nachvollziehen lassen. Es fällt dem Leser daher unheimlich schwer, Partei für die Franken oder die Sachsen zu ergreifen, da jeder für sich verständlich denkt und handelt. Im Laufe der Geschichte versteifen sich die Fronten zunehmend, Gut und Böse sind nicht zu unterscheiden, da diese in beiden Parteien in Form verschiedener Protagonisten vertreten sind. Ich habe mit Spannung die kriegerische Fehde zwischen den Dörfern verfolgt und wusste wirklich zunächst nicht, für wen ich hoffen und mitfiebern sollte.

Was ich weniger verfolgt habe, war die Liebesgeschichte im Hintergrund, die mich ehrlich gesagt ziemlich kalt gelassen hat, da ich die beiden Betreffenden nicht besonders mochte. Dabei ist es mir bei noch keinem Buch untergekommen, dass ich mit den Hauptprotagonisten eines Buches so gar nichts anfangen konnte.

ACHTUNG SPOILER!

Die vermeintliche Heldin des Buches – Liutgard – konnte ich nicht leiden, weil sie ihre Freunde, Familie und ihr ganzes Volk verraten hat. Einige mögen das als „Willensstark oder kämpferisch“ bezeichnen, vielleicht sogar im Kontext als „romantisch“; ich tendiere in ihrem Fall eher zu „verlogen und intrigant“.  Aber das muss jeder Leser für sich herausfinden.

Ich konnte mich eher mit den „offensichtlichen“ Bösewichten dieser Story identifizieren, da sie für mich wenigstens geradlinig und ehrlich waren und ich ihr Handeln nachvollziehen konnte.


Fazit:

Liebhabern historischer Kriegsromane möchte ich dieses Buch gerne empfehlen, denn die Kampfhandlungen waren zahlreich und sehr anschaulich beschrieben, man konnte mitfiebern, es war durchweg spannend, teilweise sogar nervenzerrend und einmal mitten im Geschehen konnte ich dann kaum aufhören zu lesen. Doch wer das Buch eher wegen der Romanze lesen möchte, dem würde ich aus meiner sehr subjektiven Sicht davon abraten. Trotz einiger sehr intimer Szenen im Buch konnten mich diese nicht packen, die Autorin findet ihr Talent wirklich eher in aktionsgeladenen  Darstellungen als in schnulzigen Liebelein.

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Schulter des Riesen

Raffael Rauhenberg
E-Buch Text: 438 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 08.11.2017
ISBN B076B7FC9H
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Gregor ist ein Mann, der mitten im Leben steht: eine kleine Familie, ein solider Beruf, genügend Geld, um im Wohlstand zu leben und sich mit schönen Dingen zu umgeben. Als seine kleinen Kinder jedoch eines Tages eine Obdachlose in ihre Wohnung bringen, ist dies wie ein Fehler in seinem System, eine Zecke in der Haut, die es zu beseitigen und zu vernichten gilt. Indem er die Heimatlose brutal aus seiner Wohnung schleift, stößt er den ersten Stein der Dominokette seines Lebens an, die sich nacheinander gegenseitig in den Abgrund reißen.

 

Meine Meinung:

Die in meiner Inhaltsangabe verwendeten Vergleiche (Zecke in der Haut, Fallen von Dominosteinen) sind stellvertretend für den Schreibstil des Autors, der in seinem Werk mit vielen sehr originellen Gegenüberstellungen aufwarten kann. Sein Sprachstil ist beeindruckend und wortgewaltig – gerade zu Anfang hat mich diese Vielfalt an Adjektiven jedoch fast erschlagen und ich musste mit hoher Konzentration lesen, um all die pfiffigen und detailreichen Beschreibungen und Handlungen in ihrer Gänze aufnehmen und begreifen zu können.

Die Geschichte wird aus der personalen Perspektive des Gregor Bach erzählt, den wir durch das Buch begleiten und bei der Vernichtung seiner eigenen Existenz über die Schulter blicken dürfen. Denn in diesem Roman gibt es keinen eigentlichen Gegenspieler – hier ist der Protagonist sein eigener Antagonist, was ich an sich sehr spannend zu lesen fand.

Gregors Handeln und Denken wird nachvollziehbar dargestellt – wenn man Gregor ist. Für mich wäre vielerlei von dem, wie der Protagonist agiert undenkbar, aber der Charakter ist so gut ausgearbeitet, dass man sich nicht fragt: „Oh Gott, warum tut er DAS?“ Es ist einfach sein Typus und auch wenn mich sein Handeln oft mehr geärgert als erfreut hat, habe ich es dennoch nicht in Frage gestellt.

Der Roman ist sehr sozialkritisch, regt absolut zum Nachdenken an, lässt einen das eigene Denken hinterfragen und seine Umwelt mit anderen Augen betrachten. Das tut er WIRKLICH. Für mich ist diese Geschichte absolut nachhaltig und ich habe einiges mitgenommen. Aber ACHTUNG: Der Autor versteht es, Szenen authentisch darzustellen, deshalb der eindringliche Hinweis: glaubt nicht alles, was in Büchern steht. Diese Geschichte bedient sich extremer Situationen, die teilweise in der Realität (des deutschen Staates) nicht vorkommen.

 

Fazit:

Ich bin ein Mensch, der sehr nah an der Realität lebt, deshalb lese ich auch kein Fantasy. ;-) Der Autor hat offensichtlich in allen Lebensbereichen sehr gut recherchiert, lässt die Realität allerdings mit seiner Kreativität verschwimmen und für mich widerspricht dies der Logik und Glaubwürdigkeit dieses hoch sozialkritischen Werkes. Ich möchte deshalb klarstellen, dass mich das Buch super unterhalten hat – es hat mich nachdenklich gestimmt, mich nervös gemacht, mich hoffen und leiden lassen. Der Schreibstil ist wortgewaltig – zuweilen anstrengend und etwas überladen, aber dennoch beeindruckend und keineswegs ermüdend. 

Allerdings stört mich, dass der Autor dem Leser eine Realität vorgaukelt, die so nicht existiert. Nennen wir es „schöpferische Freiheit“. Dafür werde ich keinen Stern abziehen, möchte aber dennoch eindringlich darauf hinweisen, dass die Schilderungen in diesem Roman keinesfalls als Crashkurs im Bildungssystem zu betrachten sind! Bildet euch eure eigene Meinung – vom Leben und von dem Buch!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kinderspiel: Ein Vampir- und Werwolfkrimi Band 2

Susanne Eisele
Flexibler Einband: 150 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 06.10.2015
ISBN 9781508676676
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Matthew wird während der Abwesenheit seines Zwillingsbruders Charly beauftragt, dessen Position als Sherriff der Stadt zu übernehmen. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt findet eine Aneinanderreihung mysteriöser Diebstähle statt und es werden auch noch zwei Babys entführt. Gemeinsam mit den Vampir-Deputies der eigenen Stadt sowie den  Werwolf-Kollegen aus dem Nachbarort, setzt Matthew alles daran, die entführten Säuglinge zu ihren Eltern zurückzubringen und die Diebstähle aufzuklären.

 

Meine Meinung:

Die Story befasst sich mit den Nachbarschaftsorten der Vampire und der Werwölfe sowie es auch gemischtrassige Paare und Hybriden unter ihnen gibt. Die Menschheit existiert in ihrer eigenen Zone und ist für diesen Roman nicht interessant.

Zunächst möchte ich sagen, dass es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe handelt und ich den ersten Band nicht gelesen habe. Der Autorin gelingt es dennoch, die notwendigen Informationen des ersten Teils geschickt in den Geschichtsverlauf dieses Bandes einfließen zu lassen, sodass ich den Input aus „Nachbarschaftshilfe“ nicht wirklich vermisst habe. Auch so wurde mir schnell klar, wer mit wem zusammenhängt und wie es zur jetzigen Situation gekommen ist.

Der Schreibstil war einfach und leicht verständlich, weswegen die Geschichte sich flüssig durchlesen ließ. Hinsichtlich des Inhalts jedoch bin ich leider über einige Logikaspekte gestolpert, die sich für mich nicht nachvollziehen ließen und ich musste hin und wieder zurückblättern, um herauszufinden, ob ich irgendwo etwas falsch verstanden habe. Hier liegen die Defizite leider in der Ausdrucksweise der Autorin. Wer sich allerdings nicht daran stört, warum und wie z. B. ein Samuraischwert in einen Rucksack passt, dürfte diese kleineren Fehler nicht wirklich tragisch  finden.

Die Geschichte jedenfalls fand ich interessant und auch wenn mir die Auflösung zum Ende hin doch etwas zu „schnell“ erzählt wurde, war der Ausgang für mich unerwartet und hat mich überrascht.

Ich bin mir allerdings nicht sicher, welcher Altersgruppe ich diesen Krimi zuordnen würde. Für mich (Mitte 20) war der Krimi jetzt etwas zu „schwach“, habe ich mich doch als Leserin manches Mal an den Kopf gefasst und mich gefragt, was für eine „lange Leitung“ die Deputies haben. Andererseits waren die Familienverhältnis sehr anspruchsvoll und ich musste diese Szenen mit hoher Konzentration lesen, da die Biografien maßgeblich für den Inhalt  des Buches waren. Wiederrum vermittelt das Buch eine hohe Moral an Toleranz – denn nicht nur Vampire und Werwölfe  bilden hier „ungewöhnliche“ Paare, die um ihre Akzeptanz in ihrer Gesellschaft ringen, auch lebt der Protagonist in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Ich finde toll, dass die Autorin damit etwas „aus der Reihe tanzt“. Allerdings fielen auch Wortgruppen, die ich in diesem Zusammenhang für diesen Roman als absolut unangemessen empfunden habe.  


Fazit:
Die Vampire und Werwölfe des Romans vermitteln ein schönes Bild der Gemeinschaft und Toleranz untereinander. Auch kommen Witz, Liebe und Hoffnung zwischen den Zeilen nicht zu kurz, was leider nicht für die eigentliche kriminalistische Handlung gilt. Zugegeben war das Ende für mich überraschend, die Ermittlungen zur Täterüberführung hingegen waren  es leider nicht und waren für mich auch nicht immer nachvollziehbar. Müsste ich eine Altersempfehlung des Buches aussprechend, läge diese vermutlich zwischen 12 – 16. Aus diesem Grund konnte ich der Hauptstory leider nicht zu viel abgewinnen, fand jedoch die zwischenmenschlichen Aspekte um das Geschehen herum sehr schön ausgearbeitet und dargestellt, sodass ich 3,5 Sterne für dieses Buch vergebe.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 16 Rezensionen

1885, 19. jahrhundert, abenteuer, algier, entführung, frankreich, geheimnisvoll, historischer roman, historischer roman.abenteuer, imohagh, tuareg, liebe, reise in die vergangenheit, sahara, tuareg, wüste

Regenbogen über der Sahara: Liebe, Abenteuer und ein Verbrechen

Szosha Kramer
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.01.2016
ISBN 9781523341924
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Chantal ist eine junge, eigensinnige Frau im 19. Jahrhundert der beigebracht wurde, eigenständig zu handeln und zu denken. Nicht nur, dass zu Beginn des Romans ihre geliebte Schwester einen Mann aus einem fernen Land heiratet und dadurch ihre kleine Schwester allein in der Camargue zurücklässt, verschwindet nach einigen Jahren auch der Vater des Mädchens auf mysteriöse Weise. Doch Chantal ist nicht gewillt dieses Schicksal zu akzeptieren und begibt sich mit zwei Freunden auf die gefährliche Reise nach ihrem Vater in das ferne Algier, wo sie nicht nur dem Bösen der Welt trotzen muss, sondern auch die Liebe ihres Lebens findet. Doch wird sie all diesen unverhofften Herausforderungen gewachsen  sein?

 

Meine Meinung:

Die Handlung beginnt mit der Hochzeit der Schwester, sodass man gleich einen Überblick über die wichtigsten Protagonisten erhält. Wer und wie Chantal ist, erfährt man bereits in den ersten Seiten und es gelingt der Autorin, dem Leser ein einwandfreies Bild ihrer Heldin zu vermitteln. Doch auch die Schilderungen der Umgebungen kommen dabei nicht zu kurz, sodass man neben der eigenwilligen Chantal ebenso ein gutes Bild von ihrer Heimat und ihrem Leben dort erhält. Der erste Leseabschnitt war für mich jedoch etwas langwierig, richtig in Fahrt kam das Buch dann nach dem ersten Drittel und konnte von dort an mit vielen Ereignissen aufwarten. Chantals Schlagfertigkeit sorgte mit jeder Zeile für Spannung, Heiterkeit oder Aufregung, sodass Langeweile zwischen den Zeilen erst gar nicht aufkommen konnte. Alles an diesem Buch ist lückenlos recherchiert oder jedenfalls so gut verpackt, dass ggf. Unstimmigkeiten beim Lesen überhaupt nicht auffallen. Das Handeln der Personen ist nachvollziehbar und der Autorin gelingt es, die Gefühle der Figuren direkt in den Kopf des Lesers zu implantieren; man sieht, was sie sehen, man fühlt was sie fühlen. Ich hatte zeitweise das Gefühl, mein Herzschlag hat sich gleichsam dem von Chantal in jeder gefährlichen oder aufregenden Situation angepasst.

Ich kann allerdings nicht sagen, dass mir alles an dem Buch gefiel, so waren die Einführung in das Buch und der Epilog für mich leider echte Aufreger, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Ich für meinen Teil hätte mir gewünscht, die Autorin hätte auf diese beiden Abschnitte verzichtet, haben sie mich doch einiger Fantasien beraubt.  Außerdem muss ich leider die deutlich zu langen Kapitel bemängeln, die dem Leser kaum Ruhepausen gönnen oder zumindest hätte das Setzen weiterer Absätze die Geschichte deutlich aufgelockert.

 

Fazit:

Bei „Regenbogen über der Sahara“ handelt es sich um einen spannenden, gut recherchierten und detailreichen historischen Liebesroman, bei dem garantiert jeder Liebhaber dieses Genres auf seine Kosten kommt. Die Geschichte ist einwandfrei, die meisten Personen liebenswert und die Landschaften wunderschön beschrieben. Für diese Punkte hat die Autorin für mich klare 5 Sterne verdient. Allerdings muss ich zumindest einen halben Stern für die zu langen Kapitel abziehen – Anfang und Ende des Buches lasse ich bei der Bewertung außen vor, denn nur weil es für mich ein Stimmungskiller war, müssen das andere Leser nicht auch so empfinden. 4,5 Sterne für diese wundervolle historische Romanze!

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

frühes mittelalter, historischer roman, mystisch, skandinavien, wikinger

Foy und der Ring des Mauren

Katharina Münz
E-Buch Text: 454 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 15.05.2017
ISBN B06ZZNGDM4
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:

Foy ist die Leibeigene eines rücksichtslosen Herren, die es mit ihrer dunklen Hautfarbe im Frankenland dieses Zeitalters nicht leicht hat. Seit vielen Jahren muss sie dem Herrn zu  Willen sein, doch als eigensinnige Frau trotzt sie ihrem Schicksal, in dem sie sich die Freuden des Lebens nicht gänzlich vermiesen lässt: sie pflegt Freundschaften, hat ihren eigenen kleinen Schatz – und trifft fremde Männer. Bis sie eines Tages an einen Dänen gerät, der sich Hals über Kopf in sie verliebt und in seine eigene Welt entführt, nachdem er die ihre buchstäblich ausgelöscht hat.

 

Meine Meinung:

Aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Foy  lernt man die Charakteristiken der Figuren gleich zu Beginn sehr gut in ihrem ganzen Wesen kennen, man startet direkt im Geschehen und bekommt auf den ersten Seiten sofort zu lesen, was man erwartet: Einen historischen Hintergrund mit anbahnender Romanze.

Das Geschichtliche tritt jedoch recht bald in den Hintergrund und der Liebesgeschichte zwischen Foy und dem Dänen wird mehr Platz eingeräumt. Die Autorin versteht es, ihre Helden dem Leser näherzubringen, wobei sie viel Wert auf nachvollziehbare Handlungen, Detailverliebtheit und Gefühl legt. Dadurch gerät die Story selbst jedoch etwas in den Hintergrund, denn obwohl die Autorin immer wieder neue spannende Ereignisse einbaut gelingt es nicht wirklich, einen tiefgreifenden Inhalt darzustellen. Ich persönlich mag einfache Liebesgeschichten ohne viel Drama, doch verfolgt dieser Roman durchweg eine klare Linie: Wird Foy sich in ihren „Entführer“ verlieben können?

Die zwischendurch geschilderten Ereignisse verleihen der geradlinigen Romanze Spannung, doch werden diese stellenweise wieder fallengelassen, was ich persönlich schade fand. Andererseits wird dadurch Raum für eine Fortsetzung geschaffen, über die ich mich ebenfalls sehr freuen würde, da mich die Geschichte gut unterhalten hat und ich die Figuren lieb gewinnen konnte.

Im Übrigen enthält „Foy und der Ring des Mauren“ viel Wissenswertes über dänische Sitten. Ich habe die Echtheit dieser geschilderten Bräuche ausdrücklich nicht nachrecherchiert und zwar deshalb, weil ich es nicht wollte. Sie waren für mich so plausibel geschildert, dass ich selbst dann in dem Glauben dieser skurrilen Riten bleiben möchte, wenn sie reine Fiktion der Autorin sein sollten.

 

Fazit:

Ich freue mich über eine Fortsetzung dieses spannenden, interessanten und gefühlvollen Romans, damit die offenen Aspekte, die mich so unruhig zurücklassen, hoffentlich geklärt werden. Insbesondere interessiert mich der Ausgang zweier ganz anderer Liebesgeschichten, die hier leider nur angerissen und hoffentlich wieder aufgenommen werden.

Danke für eine unperfekte Lovestory mit schönem Ende.   

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Die Liebe der Wanderapothekerin

Iny Lorentz
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.07.2017
ISBN 9783426518359
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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572 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

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Die Blutschule

Max Rhode
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175024
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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20 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

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Die unglaubliche Wahrheit über Pfützen: Ein Kurzroman

Katharina Prietzel
E-Buch Text: 153 Seiten
Erschienen bei Selfpublishing, 18.07.2017
ISBN B0742PGD86
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Ravenna ist nach einem schweren Schicksalsschlag neu in der Stadt. An einem regnerischen Tag trifft sie auf Adrian, der ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. Er eröffnet ihr eine neue Welt, eine neue Sichtweise der Dinge: Er zeigt ihr Aletheia. Aletheia ist das ehrliche Gegenstück zu unserer Realität, doch dass die Wahrheit nicht immer schön ist, muss Ravenna am eigenen Leib erfahren, denn plötzlich sind es nicht mehr nur normale Ängste, denen sie sich stellen muss, sondern die Menschen in ihrer Umgebung, die wirklich furchteinflößend sind.

 

Meine Meinung:

Die Geschichte ist in zwei verschiedenen Zeitformen verfasst, die mich zunächst ziemlich im Lesefluss gestört haben. Ich habe fast bis zur Hälfte des Buches gebraucht, um mich nicht mehr an jedem Wechsel aufzuhängen. Allerdings erschließt sich der Grund dieser Zeitenwechsel ziemlich schnell, denn so wird die „reale“ Welt im Präteritum und das Geschehen in Aletheia im Präsenz geschildert. Was ich zunächst unnötig fand, da der Wechsel regelmäßig in der Geschichte selbst stattgefunden hat, hat sich in einem der letzten Kapitel doch tatsächlich gelohnt: während die Figur in der Geschichte nicht wusste, in welcher „Welt“ sie sich gerade befand, war mir als Leser sofort klar, dass hier gleich etwas passiert. Das fand ich wiederrum interessant und spannend zu lesen.

Während ich die Idee der Geschichte sehr interessant fand, konnte ich das Verhalten einiger Charaktere leider nicht immer nachvollziehen, aber es reagiert ja auch nicht jeder Mensch gleich. Leider weist die Geschichte für mich auch zu viele Baustellen auf. Die Autorin hat einige sehr interessante Ansätze, die leider vielmals nicht zu Ende gedacht wurden, die für mich als Leser allerdings wahnsinnig spannend gewesen wären zu erfahren. Ich dachte bis zum Schluss: Da muss doch noch was kommen, was passiert denn nun damit? Doch leider gab es keine abschließenden Erklärungen.

Auch hatte die Geschichte im letzten Drittel deutlich zu viel unnötiges Drama. Man hat zunächst den Eindruck, dass es eine interessante Jugendgeschichte mit einer kleinen Moral sein könnte, tatsächlich entpuppte es sich dann aber als ein angehauchter Krimi.

 

Fazit:

Es ist eine tolle Idee die dahintersteckt und sie regt definitiv zum Nachdenken an, ich ertappe mich seither auch dabei wie ich mit dem Gedanken spiele, in Pfützen zu springen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Leider lässt mich die Umsetzung der Geschichte aber eher unzufrieden zurück, sodass ich eine Leseempfehlung nur bedingt vergeben kann. Für Leser wie mich, die für alles einen logischen Grund brauchen, würde ich das Buch eher nicht empfehlen, denn hier sind zu viele ungeklärte Aspekte offen, die euch ärgern würden. Leser, die sich daran nicht stören und nur ein kleines Abenteuer erleben möchten, sollten allerdings unbedingt einen Sprung in die Pfützen wagen!

Das Buch erhält 3,5 Sterne von mir.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 10 Gruppen, 32 Rezensionen

biografie, biographie, bulgarien, deutschland, erotik, escort, lebensgeschichte, liebe, magdalena nirva, österreich, prostitution, rotlichtmilieu, sex, wahre geschichte, zuhälter

Magdalena 24h: Mein abenteuerliches Leben als Escort Girl. Eine wahre Geschichte.

Magdalena Nirva
E-Buch Text: 381 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 26.07.2017
ISBN B0749XYW47
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:
Magdalena ist eine junge Bulgarin die versucht, ihr Leben zu meistern. Ihre Lebensverhältnisse sind ärmlich, ihren Eltern ist sie eine Last und offensichtlich mehr als unerwünscht. Magdalena, die nicht dumm ist, versucht daher schon im Teenageralter diesem Leben zu entkommen. Leider gerät sie dabei permanent an die falschen Männer – immer nach dem gleichen Schema, bis sie auf Eagle trifft, der ihr einen Ausweg aus ihrer Armut zeigt: das Rotlichtmilieu. Er verdreht ihr den Kopf, geht mit ihr nach Österreich und Deutschland, wo sie nicht nur als Escort Dame anschaffen geht. Dabei berichtet Magdalena von ihren Erlebnissen mit den verschiedensten Kunden, der Angst und der Abhängigkeit, der stetigen Waage zwischen Armut und Reichtum.

 

Meine Meinung:
Magdalena erzählt ihre Biografie aus der persönlichen Ich-Perspektive. Sie wechselt dabei regelmäßig zwischen Gegenwart und Kindheit, was einen unglaublichen Kontrast bildet. Dabei fällt es nicht schwer, den Zeitsprüngen zu folgen, auch wenn es davon einige während der Story gibt. Sie laufen irgendwann fast unbemerkt ineinander über.

Der Erzählstil ist einfach und unterhaltsam, das Buch liest sich weg, ohne, dass man viel darüber nachdenken müsste. Für mich war jeder Abschnitt ein Erlebnis und ich kann nicht sagen, dass es mich an irgendeiner Stelle gelangweilt hätte.

Ziemlich krass ist das von Magdalena in Bulgarien geschilderte Leben. Es steht in keinem Verhältnis zur deutschen Lebensqualität und es fiel mir wirklich nicht leicht, mir das vorzustellen. Ich frage mich, wie man in einem solchen Land überleben kann, wenn man nicht so entschlossen und fast „skrupellos“ ist, wie die Autorin. Denn das ist sie. Im Laufe der Erzählung wird klar, dass sie nicht nur das Opfer ist, sondern auch gut auszuteilen weiß. Magdalena lässt sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen und über ihre moralischen Prinzipien kann man streiten.

Nichtsdestotrotz ist es ein mutiger Schritt dieser Frau, so detailliert aus ihrem abenteuerreichen Leben zu berichten. Es hat mich gut unterhalten und fasziniert – und ich bin mir sicher, dass ich die Autorin nicht um dieses Leben beneide.   

 

Fazit:
Das Buch hält, was es verspricht und wer sich für Biografien aus dem Rotlichtmilieu interessiert, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Allerdings ist es nichts für Romantiker – es ist eine fast objektiv geschilderte Biografie aus dem Leben einer Prostituierten, und zwar nur das. Die Autorin verzichtet dabei auf Informationen, die für die Geschichte nicht relevant sind, was für mich absolut angemessen ist. Jedoch könnten andere Leser hier entsprechenden Input vermissen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

dna, edre, edre: agathor und die rebellen, fantasy, herrschaft, kampf, macht, magie, manipulation, nemen cordon, science fiction, science-fiction, scifi, welten, wissenschaft

Edre: Agathor und die Rebellen

Nemen Cordon
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Independently published, 08.06.2017
ISBN 9781521298978
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:

Agathor ist ein junger Mann. Er ist ein Soldat. Er ist ein Wolf. Er ist eine Kampfmaschine, ein Musiker und Sohn liebender Eltern. All das ist und war er – doch kann er sich an nichts davon erinnern. Der Forscher Dr. Seth hat sich seiner Selbst bemächtigt und ihn zu seiner Marionette gemacht mit dem Auftrag, die Rebellen zu zerschlagen, um das Regierungssystem zu schützen. Denn jeder Freigeist gefährdet das gutsortierte – und vorallem sauber beherrschte – System, zu dessen Regierungspfeilern auch Dr. Seth gehören möchte. Mit seiner Forschung will er den MAR – den Herrschen dieser zukünftigen Welt – imponieren und Teil von ihnen werden, während die GHOSTS - die Rebellen - das machthungrige System längst durchschaut haben und versuchen, dies mit Hilfe von Magie zu zerschlagen und ihm zu seiner ursprünglichen Freiheit zurückzuverhelfen. Doch als Agathor – halb Mensch, halb Wolf, eine Schöpfung des Dr. Seth‘ – bei seiner Mission plötzlich seinem leiblichen Vater gegenübersteht, beginnt er, sich zu erinnern, und seine Identität und sein Handeln zu hinterfragen …

 

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, besonders den Einstieg fand ich sehr spannend. Man ist mitten im Geschehen: Während in dem einen Erzählstrang ein Mensch mit fremder DNA modifiziert wird, langsam zu dem Tier in sich mutiert, wird in dem anderen Teil der Story von einem esoterischen Zusammenschluss gesprochen, der direkt an eine Sekte erinnert. So stehen moderne Forschung und esoterischer Glaube gleich im krassen Kontrast zueinander – und prallen bereits nach wenigen Seiten aufeinander. Diese Mischung zieht sich durch das gesamte Buch, ein Wechselspiel zwischen verständlich erläuterter Naturwissenschaft und übersinnlichem Mysterium, was zu keinem Zeitpunkt Langeweile hat aufkommen lassen.

Die handelnden Protagonisten waren gut beschrieben und sehr überschaubar. Ich hatte – wie bei vielen anderen Büchern – kein Problem, die einzelnen Charaktere zuzuordnen, alle wurden sauber in die Geschichte eingeführt, ebenso wie die faszinierende Welt der Zukunft und ihr Regierungssystem sehr verständlich und ausführlich zwischen den Zeilen dargelegt worden sind.

So spannend ich auch die Idee der Geschichte finde, ging der Inhalt mir leider in der Schnelllebigkeit der Story teilweise verloren. Manche Aspekte wurden „zu schnell“ beschrieben, sodass ich mich stellenweise gefragt habe: „Wann ist das denn jetzt passiert?“ Ich möchte hier keine Beispiele nennen, um nicht zu spoilern. Ich hätte mir einfach mehr Ausführlichkeit gewünscht, für mich waren einige Ereignisse aufgrund der oberflächlichen Erzählung leider weniger nachvollziehbar und wirkten dadurch recht abstrakt.

Ebenso bin ich leider kein Fan von allzu fantastischer Magie, für mich muss alles irgendwie logisch erklärbar sein. Zwar hat die Autorin immer wieder versucht zu erklären, dass die „Magie“, wie sie in diesem Buch angewandt wird, gar keine „Magie“ sei, sondern tatsächlich auf naturwissenschaftlichen Gesetzen beruhe, aber mir war es stellenweise trotzdem zu viel. Vielleicht bin ich einfach „noch nicht so weit“ …

 

Fazit:

„Edre“ ist eine gelungene Mischung aus Naturwissenschaft, Zaberei und einer interessanten Zukunftsversion. Es ist keine ganz leichte Lektüre, aber für mich persönlich war es mal etwas Anderes und durchaus lesenswert. Ich bin mir sicher, dass die weiteren Teile noch mit vielen Überraschungen aufwarten können und wer auf Science Fiction steht, ist hier definitiv gut bedient.

Ich vergebe 3,5 – 4 Sterne.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Arthemos’ Klagelied

Christina Krüger
Flexibler Einband: 452 Seiten
Erschienen bei epubli, 27.06.2017
ISBN 9783745088649
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Die sechzehnjährigen Zwillinge Siran und Avina sollen endlich ihren Teil zum Familieneinkommen beitragen  und bei dem Gelehrten Haron in die Lehre gehen. Dieser nimmt sie zu diesem Zweck direkt mit auf eine lange Studienreise in die größte Bibliothek des Landes. Die Reise beginnt schon spektakulär, als ein kleiner Strauchdieb die Truppe bestehlen will und von Siran dabei ertappt wird. In dem dabei entstehenden Kampf der beiden, reißt eine Wunde des Diebes wieder auf und Haron – als Heiler – sieht sich in der Verantwortung, den jungen Mann wieder gesund zu pflegen. Dabei stellt sich heraus, dass es sich bei dem Dieb um den Prinzen des Volkes der Akhari handelt, der wegen Vatermords gesucht wird. Doch zu vieles spricht gegen die Schuld des Prinzen und so beschließen die drei, ihn auf ihrer Reise mitzunehmen und in die sichere Stadt Arramont, in der sich auch die von ihnen angestrebte Bibliothek befindet, zu geleiten. Um möglichst wenig Aufsehen mit dem Flüchtigen zu erregen, müssen sie die gefährlicheren, aber weniger belebten Pfade passieren, wobei sie es mit Sklavenhändlern zu tun bekommen, vor furchteinflößenden Silberfangwölfen fliehen müssen und sich sogar wilden Drachen gegenübersehen.

Meine Meinung:
Die Geschichte spielt in einer rein fiktiven Welt, mit fiktiven Völkern und Drachen. Das Buch startet mit einer Fülle an Informationen, die den Leser gleichsam in sich einsaugen wollen und andererseits völlig überfordern. Bereits in den ersten zwei Kapiteln werden ganze Familienclans mit Namen vorgestellt, sodass man zu Beginn der Reise erstmal etwas langsamer und konzentriert lesen muss, um zu verstehen, wer nun überhaupt mit wem zusammenhängt. Wenn mans dann erstmal raushat, läuft es jedoch wie von selbst.

Von den ersten Seiten an habe ich mich in den sehr flüssigen und detailreichen Erzählstil der Autorin verliebt. Die Szenen und Figuren, die sie beschreibt, sind absolut wundervoll und bildhaft geschildert, vor dem geistigen Auge entstehen sofort ganze Landschaften und Familienporträts. Ihr gelingt es, Gefühle von den Protagonisten direkt in das Herz der Leser zu leiten, wobei jede Figur auf ihre Weise besonders ist.

Die Autorin legt wirklich viel Herzblut in jedes Abenteuer, die Zwischenmenschlichkeit und die Naturverbundenheit der Völker, die alle herausragend ausgearbeitet sind. Eine Karte, die zu Beginn des Buches abgebildet ist, hilft dem Leser, der Reiseroute zu folgen und sich das Leben der einzelnen Völker noch besser vorzustellen.

Die Geschichte selbst ist unglaublich komplex und definitiv werden weitere Teile folgen. Viele Handelsstränge wurden hier teilweise mit nur wenigen Sätzen angerissen, bei denen der aufmerksame Leser vermuten kann, dass diese Geschichte später noch einmal aufgegriffen werden wird. Auch lässt die Geschichte viel Raum für Spekulationen und Hoffnungen in der Fortsetzung, sodass - zumindest bei mir - das Ende der Story eine unliebsame Ungeduld aus Freude und Trauer hinterlassen hat.


Fazit:

Der bildhafte Erzählstil der Autorin saugt den Leser von der ersten Seite an in die fantastische Welt des Zwillingspaares ein und lässt einen die Abenteuer der Helden direkt und live miterleben. Man sieht, was sie sehen, man riecht, was sie riechen, man fühlt, was sie fühlen. Es ist eine Geschichte aus einer anderen Welt.

Leider hat mich dieser erste Teil zwiegespalten zurückgelassen, doch kann ich hierauf nicht näher eingehen, ohne zu spoilern. Für jeden Fantasy- und Drachenliebhaber ist diese märchenhafte Erzählung auf jeden Fall ein Muss!

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463 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 89 Rezensionen

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Die Flut

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.01.2016
ISBN 9783596198351
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Das Pärchen Michael und Julia wird von Bekannten in deren Ferienhaus auf Amrum zum gemeinsamen Urlaub eingeladen. Leider stellt sich die Frau des Bekannten als sakrastisches Miststück, der Freund selbst als aufdringlich und der dortige Nachbar als ein Spanner heraus. Und als wären diese drei Volltreffer nicht schon genug, um einen den Urlaub zu vermiesen, treibt just in diesem Moment ein Mörder auf der Insel sein Unwesen, der es explizit auf Paare abgesehen hat.

Meine Meinung:
Es gibt in diesem Buch zwei Erzählperspektiven: einmal wird die Geschichte aus Sicht des Täters selbst erzählt, großtteils berichtet ein Erzähler aus dritter Perspektive das Geschehen. Dabei sind die Erzählstränge des Täters für mich deutlich spannender gewesen, als der Rest der Geschichte.
Der Autor hat der Geschichte durchweg unsymphatische Charaktere zugrunde gelegt: das Pärchen Julia und Michael, die ziemlich durchschnittlich, ja, fast langweilig normal sind, den Bekannten der beiden, der sich Julia aufdrängt, seine unausstehlich giftige Ehefrau, einen Spanner als Nachbarn, einem guten-Cop-böser-Cop Polizistenpaar und die Liste ließe sich noch weiterführen. Vielleicht war mir der gute Cop noch etwas symphatisch, den restlichen Figuren konnte ich jedoch nichts abgewinnen. Viele der Charaktere haben sich als unnötig für die Geschichte herausgestellt. Und sogar einige Erzählstränge. Jetzt im Nachhinein denke ich fast, der Autor wollte ursprünglich jemand anderen den Mörder sein lassen und hat sich im letzten Kapitel doch noch umentschieden. Viel zu viele Gedanken der Geschichte verlaufen sich im Sand, waren schlichtweg genau so unnötig wie die Masse an Charakteren.

Der Mörder ist ein hochintelligenter Mensch, dessen einziges Manko (laut eigener Angabe) es ist, dass er nicht fühlt. Also entführt er ein Paar, lässt die Frau vor den Augen des Mannes ertrinken und will anhand ihres Verhaltens herausfinden, WAS GENAU Liebe ist. Diese Idee fand ich durchaus interessant, nur leider ist es dem Autor nicht gelungen, diese Idee spannend zu verkaufen. Es passiert wahnsinnig viel auf einmal, so viel, dass es fast schon lächerlich wirkt. Ein Mörder mordet drei Tage hintereinander ohne entdeckt zu werden? Ein Polizist verhört Urlauber mindestens zweimal täglich? Man macht zwei neue Bekanntschaften in zwei Tagen und lässt sich beide Male von diesen einladen? Von der Unglaubwürdigkeit dieser Ereignisse abgesehen, wären diese vielleicht zu verschmerzen gewesen, wenn sie in irgendeinder Form spannend gewesen wären. Doch Fehlanzeige. Der Erzähler schafft es einfach nicht, irgendeine Spannung in das Buch zu bringen, der Schreibstil hält die Story komplett langweilig.

Fazit:
Die Story ist gut und ich muss zugeben, dass ich bis zuletzt keine Ahnung hatte, wer der Mörder ist. Nur nach einer Aktion war es mir dann doch klar, aber das war kurz vor dem Finale und somit war dieser Faktor der Geschichte doch durchaus reizvoll. Leider war die Geschichte in sehr langweilige Worte verpackt. Man hatte das Gefühl, es passiert  wahnsinnig viel, ohne, dass etwas passiert, da vieles für die Story einfach belanglos war. Ich kann dem Buch leider keine Leseempfehlung geben und ich bin mir sicher, dass ich es mit dem Autor auch nicht nochmal versuchen werde. Der Schreibstil in diesem Buch war absolut spannungskillend für mich.

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