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Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

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(53)

78 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Die Prophezeiung des magischen Steins

Stephan M. Rother , Maximilian Meinzold
Flexibler Einband
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522202442
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt:

Der 16-jährige Waisenjunge Dafydd ist zusammen mit Prinzessin Livia aufgewachsen. Beim Barden Palatin erlernt er dessen Handwerk. Dennoch erscheint ihm das Glück mit Livia, die er heimlich liebt, unerreichbar fern. Bis er eines Tages unerwartet zum Träger eines mächtigen magischen Steins auserkoren wird. Zusammen mit Palatin, Livia, einer Zauberin, einem Zwerg und einem Gnom muss er versuchen, die neue Bedrohung für das Reich abzuwenden.

Meine Meinung:

"Die Prophezeiung des magischen Steins" erinnert mich an einen klassischen High Fantasy-Roman früherer Jahrzehnte. Menschen, Elben, Zwerge, Gnome, Trolle und Todesfeen bevölkern die von Stephan M. Rother erschaffene Welt und im Mittelpunkt seiner Geschichte stehen Barden, Zauberer, eine Prinzessin und ihre Freunde - das klassische Figurenset, das auch zu einem Roman von Tolkien, Eddings oder Feist gehören könnte.
Auch der Schreibstil passt dazu. Der Autor nahm sich ausgiebig Zeit für Beschreibungen, Lieder und ließ die Figuren gerne mal warten, dass etwas passierte, bevor sie ihre Reise fortsetzen konnten. Da ich mehr die actionreichen, schnellen Jugendbücher und Fantasyromane der letzten Jahre gewöhnt bin, las sich das Buch ein wenig ungewohnt und ich habe eine Weile gebraucht, um mich dem Erzähltempo anzupassen.
Die Heldenfiguren sind durchgehend sympathisch, besonders Dafydd, dessen Geschichte wir überwiegend folgen. Besonders für jugendliche Leser ist er eine Identifikationsfigur.
Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen. Ich habe schon ein paar Romane von Stephan M. Rother gelesen und der Autor beherrscht sein Handwerk. Ich muss jedoch gestehen, dass bei mir dennoch der Funke nicht übersprang. Es kommt einem doch alles vertraut vor, wenn man so viele Fantasyromane liest wie ich: klassische Elemente, klassischer Schreibstil und von Waisenjungen und Prophezeiungen habe ich auch schon viel zu oft gelesen. Daher gut zu lesen, aber wer etwas wirklich Neues und Innovatives sucht, ist hier leider fehl am Platz.

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Tags: auserwählter, barden, elben, gnome, magier, magischer stein, prinzessin, prophezeiung, todesfeen, trolle, waisenjunge, zwerge   (12)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Glühender Zorn

F. I. Thomas
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2017
ISBN 9783492281355
Genre: Fantasy

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(156)

378 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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Räuberherz

Julianna Grohe
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.06.2017
ISBN 9783959912105
Genre: Jugendbuch

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(76)

166 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Teenie Voodoo Queen

Nina MacKay
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704755
Genre: Jugendbuch

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(278)

891 Bibliotheken, 27 Leser, 2 Gruppen, 82 Rezensionen

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Animant Crumbs Staubchronik

Lin Rina
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.11.2017
ISBN 9783959913911
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(21)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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LOA

Petra Renée Meineke
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei SadWolf Verlag, 07.03.2018
ISBN 9783946446729
Genre: Romane

Rezension:

Voodoo, Loas, Mambo, Bokor ... als ich mich vor ein paar Jahren auf der Schreibplattform Wattpad in die Lektüre von "LOA - Die weiße Mambo" stürzte, waren diese Begriffe für mich böhmische Dörfer. Wäre die Geschichte mir anderswo begegnet und ich hätte nur die Schlagworte "Waisenmädchen aus England", "Reise zu den haitianischen Wurzeln" und "Voodoo" gehört, ich wäre vielleicht achtlos daran vorbeigegangen, um mich wieder den Neuerscheinungen im Fantasyregal zu widmen - und mir wäre eine meiner Lieblingsgeschichten der letzten Jahre entgangen.

Aber zum Glück kam alles anders: "LOA" weckte meine Neugier, als die Geschichte beim Piper Award erzaehlesuns von allen Seiten überschwängliches Lob erhielt und ins Finale der besten 5 Geschichten des Schreibwettbewerbs des Piper Verlags einzog. Und das völlig zu Recht. Nun liegt das kleine narrative Schmuckstück endlich auch als Taschenbuch, erschienen im SadWolf Verlag vor und ich konnte mich wieder auf eine spannende (Lese-)Reise machen.

Der Inhalt:

Bereits nach wenigen Seiten war ich von dieser spannenden, komplexen und doch gleichzeitig leichten, unterhaltsamen und lehrreichen, gut recherchierten Geschichte gefangen. Der Roman erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Dort ist zum einen der junge afrikanische Krieger und angeberische Häutptlingssohn Mokabi, der 1790 gefangen genommen und als Sklave nach Hispaniola verschleppt wird. Dort ergeht es den Sklaven schlecht und so ist es kein Wunder, dass die Kunde von der Französischen Revolution in ihnen den brennenden Wunsch nach Freiheit entfacht. Mithilfe des charismatischen Anführers Dutty Boukman, der Voodoo-Priesterin (Mambo) Cécile Fatiman und einer gewaltigen Voodoo-Zeremonie wollen sie sich selbst und ihre Insel vom Joch der Weißen befreien.

Die historische Rahmenhandlung ist geschickt mit der Haupthandlung von Zoé verwoben. Das schüchterne, eher in sich gekehrte 16-jährige Mädchen kam als junges Waisenmädchen aus Haiti zu ihrer Adoptivtante Meg nach England. Doch ihr Wunsch, mehr über ihre Wurzeln zu erfahren, nimmt eine überraschende Wende und stellt sie und ihre Tante vor unerwartete Widrigkeiten und Gefahren. Eine unheilvolle Weissagung, schwarze Männer, die sie jagen, ein rätselhaftes Symbol und zahlreiche Legenden über Voodoo, Tainoo-Indianer und die packende Geschichte der Karibik stellen Zoé vor die Frage, welche düsteren Geheimnisse in ihrer Vergangenheit lauern und was die Legenden mit ihr zu tun haben. Überraschende Hilfe kommt von einem freundlichen Taxifahrer, einer schießwütigen angehenden Nonne mit einer starken Abneigung gegen Zombies, drei waschechten Piraten und einem irischen Pfarrer mit einer Vorliebe für Whiskey. Können sie zusammen das Geheimnis um Zoés Identität lüften?

Meine Meinung:

Jugendbuch, historischer Roman, All Age-Roman mit phantastischen Elementen - oder "echter Magie", wie Petra Renée Meineke es in einem Interview genannt hat -, dieser Roman sperrt sich gegen jegliches Schubladen-Denken. Er ist einfach verdammt gute Unterhaltung. Nie hätte ich gedacht, dass ich so begeistert und fasziniert wäre, wenn wir zusammen mit Mokabi und Zoé, mit denen man sich als Leser gut identifizieren und mit ihnen mitfiebern kann, mehr über die Geschichte und die Praktiken des Voodoo erfahren. Petra Renée Meineke hat für diesen Roman intensiv recherchiert, das spürt man auf jeder Seite, dennoch erschlägt dieses Wissen den Leser nicht, sondern wird in verdaulichen Häppchen und unterhaltsam aufbereitet präsentiert, sodass man gar nicht anders kann, als mehr erfahren zu wollen. Und wer dennoch wider Erwarten noch offene Fragen zurückbehält, der kann im Glossar am Ende des Buchs die entsprechenden Begriffe nachschlagen.

Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Abenden verschlungen und war auch beim 2. Lesen genauso begeistert wie beim 1. Mal.  "LOA - Die weiße Mambo" ist eins von jenen Büchern, das ich unbedingt im Regal stehen haben muss, weiterempfehlen und verschenken möchte. Wem ich es empfehle? Leserinnen von Jugendbüchern, Fans von historischen Romanen und gut erzählten zeitgenössischen Romanen gleichermaßen. Für jeden ist etwas dabei, lasst euch überraschen! 

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(17)

34 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

cbt, fantasy, fluchmagier, jugendbuch, mafia, magie, urban fantasy, weißer fluch, werker

Roter Zauber

Holly Black , Anne Brauner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.04.2014
ISBN 9783570308905
Genre: Jugendbuch

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(34)

93 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

cassel, fantasy, fluchmagier, intrigen, jugendbuch, liebe, lila, mafia, magie, magier, teil 1, usa, vergangene liebe, weißer fluch, werker

Weißer Fluch

Holly Black , Anne Brauner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.12.2013
ISBN 9783570308059
Genre: Jugendbuch

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(48)

80 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Forbidden Touch - Neun Seelen

Kerstin Ruhkieck
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.10.2016
ISBN 9783646601183
Genre: Jugendbuch

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(63)

99 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Forbidden Touch - Acht Momente

Kerstin Ruhkieck
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.07.2016
ISBN 9783646601176
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(105)

192 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

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Forbidden Touch - Sieben Sekunden

Kerstin Ruhkieck
E-Buch Text: 346 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.04.2016
ISBN 9783646601169
Genre: Jugendbuch

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(500)

874 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315953
Genre: Jugendbuch

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(51)

107 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Hot Mama

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492280389
Genre: Fantasy

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(21)

73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Rabenaas

Sarah Adler
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.07.2017
ISBN 9783959911948
Genre: Fantasy

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(335)

821 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 100 Rezensionen

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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch

Joanne K. Rowling , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.01.2017
ISBN 9783551556943
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:

New York in 1920ern: Etwas Dunkles geht in der Stadt umher und die Auroren des MACUSA, der geheimen Regierung der Magier der USA, versuchen verzweifelt, den Angreifer zu finden, bevor das Geheimnis der Magie gelüftet wird. Als der Magizoologe Newt Scamander New York mit seinen phantastischen Tierwesen besucht und durch einen Zufall einige von ihnen aus ihrem Versteck, einem verzauberten Koffer, entkommen, eskaliert die Situation und schon bald sind ihm der Auror Graves und die in Ungnade gefallene Ex-Aurorin Tina auf den Fersen …


Meine Meinung:Nachdem ich mit dem Genre "Drehbuch" bei "Harry Potter und das verwunschene Kind" so meine Probleme hatte, habe ich eine Zeitlang gezögert, "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" zu kaufen. Aber letzten Endes hat mich der Film so begeistert und sich wieder wie "ein echter J.K. Rowling" angefühlt - was das Theaterstück nämlich nicht tat -, dass ich dann doch zugegriffen habe und das Buch nun im Rahmen meiner SUB-Abbau-Challenge "18für2018" gelesen habe.
Worum geht es im Buch?
Das Drehbuch spielt im Jahr 1926 in New York. Es ist die Zeit, in der der dunkle Magier Gellert Grindelwald sein Unwesen treibt und die Zaubererschaft in Europa in Angst und Schrecken versetzt. In den USA herrschen strenge Gesetze, die anders als in Europa sogar jede Freundschaft oder andere Beziehung zu Nicht-Magischen verbietet, um das Geheimnis der Magie um jeden Preis zu beschützen.
Die Großstadt New York und die phantastischen Tierwesen, die ja in den "Harry Potter"-Romanen nur am Rand eine Rolle spielen, lernen sich auf eher ungeplante Weise kennen und der magische Zoologe Newt, der seine tierischen Freunde über alles liebt, versucht verzweifelt, die Ausreißer, die aus seinem verzauberten Koffer entkommen sind, wieder einzufangen und in Sicherheit zu bringen, bevor die Menschen auf sie Jagd machen. Dabei kommen er und seine Freunde auch einem Obscurus auf die Spur, eine instabile unkontrollierbare Macht, die sich von den unterdrückten Kräften eines Magiers ernährt.
Von den Tierwesen gibt es eine Menge: den anhänglichen Bowtruckle Pickett, das liebesbedürftige Erumpent, den kleptomanische Niffler (ist der süß!), den Donnervogel Frank, die Occamys, Mondkälber, Graphörner, Doxye, Leuchtkäfer, Grindelohs und viele mehr. Zeichnungen von ihnen im Stil der 20er Jahre finden sich nicht nur auf dem Cover, sondern ziehen sich durch das gesamte Buch. Das hat mir wirklich gut gefallen, denn sie erlauben es, dass man sich als Leser ein Bild von den Tierwesen machen kann.
Auch die Figuren, insbesondere den zwischenmenschlich etwas unbeholfen wirkenden Newt und Jacob mochte ich sehr. Auch Tina und Queenie hatten ihre liebenswerten Seiten. Und sympathisch waren natürlich auch die nicht-menschlichen Figuren, besonders der Niffler und Pickett sind mir ans Herz gewachsen.
Praktisch finde ich auch das Glossar mit den Begriffserläuterungen der Filmbegriffe sowie das Personenverzeichnis mitsamt den Darstellern aus dem Film. Leider habe ich es nach dem Lesen entdeckt, sonst hätte ich hier hin und wieder einiges nachgeguckt, auch wenn „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ auch funktioniert, ohne dass man weiß, was jede einzelne Regieanweisung bedeutet.
Kommen wir zu dem, was mir nicht so gut gefallen hat: die Drehbuchform. Es ist zwar irgendwie doof, ein Drehbuch zu lesen und dann zu jammern, dass es nur ein Drehbuch war und man lieber einen Roman gehabt hätte, aber das war das Einzige, was mich an der Geschichte gestört hat. Die Geschichte und die Figuren verströmen wieder den typischen Zauber von J.K. Rowling, doch die Welt kann sich nicht so entfalten, wie es sonst bei ihr der Fall ist. Mir fehlte das Bildhafte, was der Film hatte. Die Beschreibungen waren einfach zu kurz, als dass man sich ein Bild hätte machen können. Da half es zum Glück, dass ich den Film schon gesehen hatte und mich an die Szenen erinnerte.
Insgesamt hat mir „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ gut gefallen, viel besser als „Harry Potter und das verwunschene Kind“. Doch ich werde nie ein Drehbuch-Fan werden und daher werde ich die Geschichte das nächste Mal wieder in der intendierten Form genießen: als Film.

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Tags: drehbuch, dunkle magie, gellert grindelwald, magier, magische tierwesen, muggle, newt scamander, new york, niffler, no-maj, zauberer   (11)
 

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(139)

210 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.11.2017
ISBN 9783570174623
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(22)

30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Hooligan Liebe

Kaylie Morgan
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei moments, 21.09.2017
ISBN 9783962320058
Genre: Romane

Rezension:  
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(106)

168 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

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Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

Becky Albertalli
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Balzer & Bray/Harperteen, 07.06.2016
ISBN 9780062348685
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Simon Spier ist sechzehn, schwul, aber nicht geoutet und verliebt in einen Jungen, den er online nur unter dem Namen Blue kennt, der aber auf seine Schule geht. Als jedoch einer seiner Mitschüler Simons Geheimnis herausfindet und ihn erpresst, damit Simon ihn mit einer guten Freundin zusammenbringt, ist nicht nur Simons Geheimnis in Gefahr.

Meine Meinung:

Nachdem mir dieses Buch in letzter Zeit so häufig auf Goodreads und Lovelybooks begegnet war und ich gehört habe, dass es verschiedene Preise gewonnen hat, bin ich neugierig geworden. In "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda" geht es um Homosexualität, Coming-Out, Erpressung, Intoleranz, Freundschaft und natürlich um Liebe.
Die Hauptfigur Simon ist ein sehr sympathischer Charakter, dessen Gedanken und Gefühle man als Leser sehr gut nachvollziehen kann. Er sitzt zwischen den Stühlen, ist sich seiner Sexualität schon sicher, aber noch nicht klar, wie er seinem Umfeld beibringen soll, dass er schwul ist. Auch in seiner Beziehung zu Blue ist er noch nicht sicher, er kennt ja noch nicht einmal Blues wahre Identität. In diese schon sehr angespannte Situation platzt Martin, sein Erpresser, und sorgt für zusätzlichen Stress. Und plötzlich gerät Simon in Zugzwang.
Mehr möchte ich über die Handlung nicht sagen. Die Geschichte ist spannend, die Charaktere gut ausgearbeitet und die Themen, die angesprochen werden, alle sehr aktuell. Für jugendliche Leser, die sich für dieses Thema interessieren, aber auch für Erwachsene kann ich die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Tags: comingout, erpressung, erste liebe, freundschaft, geheimnisse, homosexualität, theater   (7)
 

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(110)

200 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Der Marsianer

Andy Weir ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453316911
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:

Der Astronaut und Wissenschaftler Mark Watney gehört als zu einer sechsköpfigen Mars-Mission. Nur dass er durch einen Unfall von seinen Kollegen und der NASA für tot gehalten und auf dem Planeten zurückgelassen wird. Die Rettung - Jahre entfernt. Nahrung und Wasser - nur für wenige Monate. Während Mark Watney verzweifelt Wege sucht, um sein Überleben auf dem lebensfeindlichen Planeten zu verlängern, plant die NASA bereits die nächste Mars-Mission. Doch schafft es der Marsianer so lange zu überleben und Kontakt aufzunehmen?

Meine Meinung:

Als Jugendliche und während meines Studiums hatte ich eine ausgeprägte Science Fiction-Phase: Star Trek, Star Wars, Stargate und mehr SciFi habe ich förmlich inhaliert. Doch das ist über zehn Jahre her und manche Science Fiction-Romane erfordern einen geübten Leser des Genres.
Das war auch bei "Der Marsianer" der Fall. Ich muss gestehen, ich habe mich mit dem Schreibstil des Romans etwas schwergetan zu Anfang. Ich musste mich erst einlesen, denn der Protagonist ist ein Wissenschaftler, der in einem Logbuch bzw. Tagebuch seine Erlebnisse auf dem Mars für die Nachwelt oder den Fall, dass eine weitere Mars-Mission ihn findet und rettet, festhält. In den Aufzeichnungen erklärt er daher auch viele wissenschaftliche Grundlagen und Theorien, wodurch ich teilweise den Eindruck hatte, dass dies alles tatsächlich so hätte passieren können. Als wäre es kein Roman, sondern eine Autobiografie.
Und Mark Watney ist in erster Linie Wissenschaftler, das klingt auf jeder Seite durch. Daher passt der gewählte Nerd-Stil auch sehr gut zu ihm als Charakter, macht es für einen Leser oder eine Leserin, die weniger Affinität für Naturwissenschaften hat, jedoch teilweise etwas anstrengend zu lesen. Dennoch bleibt die Lektüre spannend und ist begleitet von Erfolgen und Misserfolgen, bei denen man mit dem Helden mitfiebert. Neben seinen Erzählpassagen, die teilweise auch mit Nerd-Humor und Seitenhieben auf die Serien der Siebziger Jahre und Disco-Musik glänzen - beides verdankt er den persönlichen Serien und Songs seiner Kommandantin -, gibt es auch Passagen von der Erde und mit dem Rest seiner Crew, wodurch man als Leser gut mitbekommt, wie die Lage und die aktuellen Überlebenschancen für Mark Watney aussehen.
Der Autor Andy Weir hat sich seinen Helden zurechtgebastelt: Watney ist Botaniker und Ingenieur. Er besitzt das Wissen, wie man in unwirtlichen Gegenden überlebt und Dinge repariert oder konstruiert. Kein anderes Crewmitglied der Mars-Mission hätte überhaupt eine Chance auf Überleben gehabt. Mark Watney hat sie, ähnlich wie ein moderner MacGyver. Das kam mir doch ein bisschen zu "passend gemacht" vor.
Dies war einer von zwei Punkten, die mich ein wenig gestört haben, neben dem nicht immer ganz einfachen Erzählstil, und der Grund, warum ich keine 5 Sterne vergeben habe. Dennoch ist "Der Marsianer" ein wirklich gutes, clever konstruiertes Buch und wenn ich bedenke, wie viel Fachwissen der Autor haben muss, um so einen naturwissenschaftlich plausiblen Roman zu schreiben, dann ziehe ich den Hut. Daher bin ich froh, dass ich mich an das Buch trotz meiner lange beendeten Science Fiction-Phase herangetraut habe, denn aufgrund der konstanten Spannung konnte ich es nicht weglegen, bevor ich es nicht in einem Rutsch durchgelesen hatte.

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(180)

393 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 113 Rezensionen

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Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold in der Mitte des verhexten Carling-Forests, in dem nicht nur Elfen, Wasserhexen, Nixen, der Erlkönig und andere Wesen des kleinen Volkes leben, sondern seit Jahrzehnten auch ein gehörnter Elfenjunge in einem gläsernen Sarg schläft und als Attraktion für die Touristen und Einheimischen dient. Auch für Hazel und Ben ist er eine Quelle der Faszination, ihr Elfenprinz, dem sie ihre Geheimnisse anvertrauen.
Doch als eines Tages der Elfenjunge verschwunden ist und seltsame Geschehnisse die Stadtbewohner in Angst und Schrecken versetzen, kommen nicht nur ihre Geheimnisse und vergessene Erinnerungen langsam ans Licht, auch vergangene Taten und Pakte haben ihre Folgen und ganz Fairfold ist in Gefahr.

Meine Meinung:

Ich habe schon ein paar Bücher von Holly Black gelesen, die mir alle gut gefallen haben (The Curse Workers, Magisterium, etc.), daher war ich auf ihr neues Buch "Der Prinz der Elfen" gespannt und hatte es mir kurz nach Erscheinen letztes Jahr gekauft. Und dann fehlte mir die Lesezeit und es ruhte fast vergessen auf dem SUB. Die perfekte Gelegenheit also, den Roman für meine SUB-Abbau-Challenge "18 für 2018" endlich zu lesen.
"Der Prinz der Elfen" entpuppte sich als spannende Contemporary Fantasy-Geschichte, die bekannte Elemente aus Mythen und Sagen wie das kleine Volk, Elfen, den Erlkönig, die magischen Gesetze des Elfenhügels und der Bälle bei Vollmond mit der modernen Welt kombiniert. Die Geschwister Hazel und Ben wachsen in Fairfold, einem kleinen Ort inmitten eines verhexten Waldes, in dem das kleine Volk lebt, auf. Im Wald ruht auch ein gehörnter Elfenjunge seit Jahrzehnten schlafend in einem Glassarg. Bis eines Tages das unzerstörbare Material des Sargs zertrümmert wird und der Elfenjunge verschwunden ist. Hazel und Ben beschließen, ihren Elfenprinzen zu suchen, ohne zu ahnen, welche Kette von Ereignissen bereits in Gang gesetzt wurde und welche ihrer Geheimnisse bei der Suche ans Licht kommen ...
Mehr möchte ich zur Handlung gar nicht sagen. Ich finde es jedoch angenehm, dass Holly Black bei der Umsetzung zwar bekannte Elemente aufgreift, auf Klischees jedoch verzichtet hat. So gibt es bei ihr zwar Elfenritter, doch es gibt auch Frauen bzw. Mädchen, die dem Erlkönig dienen. Und die schlafende Schönheit, die aus ihrem magischen Schlaf gerettet werden muss, ist kein Mädchen wie Schneewittchen oder Dornröschen, sondern zur Abwechslung mal ein Junge und ein Kuss spielt dabei ebenfalls keine Rolle. Auch die Tatsache, dass Ben schwul ist, darüber aber kein Aufsehen gemacht wird, fand ich angenehm zu lesen. Stattdessen spielt Jack, Bens bester Freund, der ein Wechselbalg und zusammen mit seinem menschlichen Zwilling Carter unter den Menschen aufgewachsen ist, eine Rolle und die Autorin geht darauf ein, wie sich jemand wie er fühlt, der nirgends ganz dazugehört.
Familie bzw. Geschwister ist auch ein wichtiges Thema des Romans, denn Geschwisterliebe, Eifersucht, Geheimniskrämerei, Egoismus, Opfer und gegenseitige Akzeptanz sind wichtige Elemente, die sich durch die gesamte Geschichte wie ein roter Faden ziehen und nicht nur die Beziehung von Ben und Hazel, sondern auch ihrer Freunde Carter und seines Wechselbalg-Bruders Jack sowie der elfischen Geschwister Severin und Grania prägen.
Wer ein durchschnittliches phantastisches Jugendbuch erwartet, ist bei Holly Black fehl am Platz. Holly Black gehört zu den Autorinnen, die ihren ganz eigenen Stil haben und ungewöhnliche Geschichten schreiben. Das merkt man auch bei diesem Contemporary Fantasy-Roman wieder.
Von Beginn an herrscht eine besondere Atmosphäre, eine Mischung aus moderner Fantasy und alten Sagen: geheimnisvoll, spannend, teilweise düster. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Hazel erzählt, aber es gibt auch Kapitel aus der Sicht von Ben und Jack, wodurch man die beiden besser versteht, denn aufgrund der Geheimniskrämerei der Hauptfiguren bekommen wir Leser früher als Hazel Einblick in die Gedanken, Gefühle und Geheimnisse der beiden Jungen. Das war gut gelöst.
Insgesamt haben mir die Charaktere, die Ideen und die Handlung gut gefallen, auch wenn "Der Prinz der Elfen" nicht ganz an meine Lieblingsreihe ("The Curse Workers") von ihr heranreichen konnte. Ein lohnenswerter Fantasyroman mit märchenhaften Elementen für Jugendliche ab 14 Jahren und All Age-Leser.

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Tags: das kleine volk, eid, elfen, elfenhügel, elfenprinz, elfenritter, erlkönig, magisches versprechen, menschen, ungeheuer, verwunschener wald, weiblicher ritter   (12)
 

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79 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Monstermagie

Lisa Rosenbecker
E-Buch Text: 362 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.01.2018
ISBN 9783646602647
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Die Spur der Bücher

Kai Meyer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.08.2017
ISBN 9783841440051
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

London zur Zeit von Königin Victoria: Die neunzehnjährige Bibliomantin Mercy Amberdale arbeitet als Auftragsdiebin und Detektivin. Seit einer Tragödie hat sie ihre Magie und ihr früheres Leben hinter sich gelassen und besorgt nun für andere Bibliomanten wertvolle Bücher. Doch als ihr altes Leben sie eines Tages einholt und ein mysteriöser Todesfall eines Bekannten sie an eine Schuld erinnert, beginnt Mercy zu ermitteln. Ihre Spur führt sie quer durch London, zu ehrwürdigen Bibliomanten und Literaturkritikern, der Adamitischen Akademie, aber auch zu Verlegern und Autoren von Groschenheften, den sogenannten Penny Dreadfuls. Doch wer von ihnen hatte ein Interesse daran, ihren Bekannten zu töten, und welche Rolle spielt der recht unbekannte Roman eines deutschen Autors namens Siebenkreutz?

Meine Meinung:

Ich war von der Trilogie "Die Seiten der Welt" begeistert und nachdem ich im September 2017 Kai Meyer auf der Phantastika aus seinem Prequel "Die Spur der Bücher" lesen hörte, war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.
Wie der Titel schon anklingen lässt, handelt es sich bei dem Roman um eine Detektivgeschichte. Die Protagonistin Mercy Amberdale ist eine junge Frau und Buchmagierin, eine sogenannte Bibliomantin, die von einem tragischen Ereignis geprägt und stark verändert wurde. Sie hat sich einen Namen als geschickte Rechercheurin und Beschafferin von seltenen Büchern gemacht. Als Leser kann man sich gut in sie hineinversetzen und nachvollziehen, wie sie so geworden ist. Ich mochte Mercy, sie ist die Haupterzählfigur, der die Handlung folgt. Gelegentlich unterbrechen einzelne Szenen aus der Sicht von Philander und Tempest, zwei früheren Freunden von Mercy, die Haupthandlung und fügen weitere Facetten zur Welt der Bibliomantik hinzu. Denn die beiden sind Verkäufer von Groschenheften, die Penny Dreadfuls, und können diese nutzen, um Magie zu wirken, wodurch sie von den elitären Bibliomanten, die "richtige Literatur" als Seelenbuch haben, verachtet werden. Doch nicht nur die Magie der Bücher spielt im Auftakt der neuen Trilogie eine Rolle, sondern auch die Magie der Geschichten (Penny Dreadfuls) und die antike Magie der Wörter. Mir gefiel außerdem, dass Kai Meyer alte bekannte Elemente mit neuen Elementen und Charakteren verbindet. So gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit Fornax, dem Feuerwesen, das wir schon aus der ersten Trilogie kennen.
Ich muss gestehen, auch wenn ich die neuen Facetten mochte, kamen sie mir ein wenig spät. Dadurch dass Mercy der Bibliomantik abgeschworen hat und "Die Spur der Bücher" keine Abenteuer-, sondern eine Detektivgeschichte ist, von der ich anfänglich nicht wusste, wo sie hinführen soll, fehlte mir ein wenig der Zauber und die Spannung der ersten drei Romane. Spannung gibt es auch, aber zwischendrin auch wieder Phasen, wo ich mich gefragt habe, wann Mercy mehr macht, als Fragen zu stellen. Auch mochte ich Furia einfach ein wenig mehr als Mercy, auch wenn sich im Laufe des Romans herausstellt, dass Mercy mehr Geheimnisse hat, als selbst sie ahnt.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Trilogie aus der Welt von "Die Seiten der Welt" mit einer interessanten neuen Protagonistin und neuen Ideen, die mich jedoch leider nicht ganz so begeistern kann wie "Die Seiten der Welt".

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Tags: bibliomantik, bibliomantin, bücherdiebin, detektivgeschichte, die magie der bücher, groschenhefte, london, mercy amberdale, mysteriöser todesfall, penny dreadful, viktorianisches london   (11)
 

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(4)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

The Last Magician

Lisa Maxwell
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Simon Pulse, 18.07.2017
ISBN 9781481432078
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltsangabe:

Buchcover zu "The Last Magician" mit verschlungenem SchlangensiegelIn der heutigen Zeit sind die Mageus, die Magier mit angeborenen Fähigkeiten, fast ausgelöscht. Der Orden Order of Ortus Aurea will seit Jahrhunderten die wilde Magie unterdrücken und hat daher eine magische Grenze rund um Manhattan erschaffen. Kein Mageus, der Manhattan betritt, kann die Insel wieder verlassen, ohne seine Kräfte zu verlieren oder zu sterben.
Die jugendliche Diebin Esta wurde von ihrem Mentor Professor Lachlan seit frühester Kindheit dazu ausgebildet, magische Artefakte zu stehlen, um die Macht des Ordens zu untergraben. Mit ihrer Gabe, durch die Zeit reisen zu können, schlägt sie immer dann zu, wenn der Orden es nicht erwartet.
Doch als der Professor sie ins Jahr 1902 schickt, um den Magician zu stoppen, begegnet sie im damaligen Manhattan dem einflussreichen Mageus-Gang-Anführer Dolph Sanders und dem charismatischen Bühnenmagier Harte Darrigan, die beide eigene Pläne gegen den Orden verfolgen, und schon bald erscheint Esta ihre Aufgabe nicht mehr so einfach. Denn um sie zu erfüllen, muss sie sie verraten …

Meine Meinung:

Auf Goodreads ist mir dieses Buch in den letzten Monaten immer wieder begegnet und als meine Kollegin Laura Labas das Buch ganz begeistert als eines ihrer Jahreshighlights bezeichnete, wanderte es auch auf meine Wunschliste, wodurch ich es glücklicherweise zu Weihnachten von einer Freundin geschenkt bekam.
In „The Last Magician“ geht es um einen jahrhundertealten Konflikt zwischen den natürlichen Magiern und dem Orden, zwischen angeborener und „wilder“ Magie der Mageus und Ritualmagie des Ordens. Ritualmagie ist theoretisch von jedem erlernbar, beruht auf naturwissenschaftlichen Prinzipien, doch der Orden hütet seine Geheimnisse und es ist nicht so einfach, in den Orden aufgenommen zu werden und in seinen Rängen aufzusteigen.
Die Handlung spielt zu verschiedenen Zeitpunkten in Manhattan, im Jahr 1900, 1902, 1926 und heute. Dadurch dass die Protagonistin Esta dank eines magischen Steins, der ihre Kräfte verstärkt, durch die Zeit reisen kann, sind die Ereignisse miteinander verknüpft – sogar noch mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Neben dem Thema Zeitreisen geht auch um magische Experimente und Bühnenzauberei, also Illusionen, Taschenspielertricks, etc., in denen die zweite Hauptfigur Harte ein Meister ist. Nimmt man die Ritualmagie noch hinzu, gibt es im Roman insgesamt sogar drei verschiedene Arten von Magie bzw. Zauberei.
Esta, Dolph, Harte und ein paar weitere Figuren müssen unter der Herrschaft des Ordens ihre Kräfte verbergen bzw. in prekären Situationen leben und jeder der drei verfolgt sein eigenes Ziel und doch müssen sie irgendwie zusammenarbeiten, wenn sie gegen den Orden gewinnen wollen. Daraus ergibt sich sehr viel Spannung, denn nicht nur der Kampf gegen den Orden und die Durchführung ihres Plans sind riskant, auch kann keiner der drei den anderen und ihren weiteren Verbündeten vertrauen. Wer wird am Ende gewinnen? Oder wird der Orden sie schnappen, bevor sie ihr Ziel erreichen?
Durch den Wechsel in der Erzählperspektive baut man als Leser schnell eine Beziehung zu Esta, Dolph und Harte auf und kann sich gut in sie, ihre Stärken und Schwäche sowie ihre Ziele und Wünsche hineinversetzen.
Ich wusste vorab nicht wirklich, wohin mich die Reise führen würde, und war die ganze Zeit gefesselt. Die Welt mit dem Orden und dem Brink, der magischen Grenze rund um Manhattan, war interessant und gut ausgearbeitet, auch die Einblicke in die früheren Jahre, besonders ins Jahr 1902, fand ich sehr gelungen.
Der Aspekt der Zeitreise war gut und geschickt mit der Haupthandlung verwoben und hat mich am Ende echt noch mal überrascht. Auch fand ich gut, dass Esta nicht allmächtig war, sondern dass ihre Gabe der Zeitmanipulation ohne das magische Artefakt begrenzt darauf war, die Zeit zu verlangsamen oder kurzzeitig zu stoppen. Dadurch war Esta nicht von vornherein überlegen und musste auch auf andere Mittel setzen, um ihr Ziel zu erreichen.
Auch der Konflikt zwischen dem Orden und den Mageus sowie seine Geschichte und die magische Grenze (Brink) rund um Manhattan haben mich überrascht. Kombiniert mit den sympathischen Figuren und dem Konflikt der persönlichen Motivationen ergibt sich eine wirklich spannende Geschichte vor einem interessanten Setting.

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druden, fantasy, mord, mystery, ordnungsamt, verlag südost, volksmythen, zeitsprünge

Drudenherz

Hubertus Hinse
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei SüdOst, 18.10.2017
ISBN 9783866467958
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung zu „Drudenherz“:

Die Geschichte ist im ländlichen Bayern, genauer in Nittendorf in der Nähe von Regensburg, angesiedelt. Das wusste ich zum Glück schon vorher, denn in der Geschichte wird die nächstgrößere Stadt erst recht spät genannt und wenn man sich – wie ich – in Bayern nicht so gut auskennt (ich habe zwar fünf Jahre in Franken gewohnt, aber ohne Auto fehlt mir die Ortskenntnis der gebürtigen Bayern), dann sagt einem der Ort ohne Google nichts.

Der Einstieg in die Geschichte war für mich daher einerseits spannend – es passieren schon auf den ersten Seiten merkwürdige Vorfälle -, andererseits aber hatte ich auch den Eindruck, dass mir der persönliche Bezug teilweise fehlte, wodurch sich das Gefühl, nicht zu den Eingeweihten zu gehören, mit der Zeit bei mir festigte. Manches Wissen wurde vorausgesetzt wie über Nittendorf oder die Aufgaben des Ordnungsamts.

Dass Hias zum Ordnungsamt gehört und nicht zur Polizei, wurde mir im Laufe der Handlung irgendwann klar, dennoch empfand ich es schwierig, es richtig einzuordnen, da auf die Figuren und besonders auch auf die Hauptfigur Hias mir nicht ausreichend eingegangen wurde. Teilweise ist es Absicht, denn die Geheimnisse von einigen Figuren werden im Laufe der Geschichte nach und nach sowie in Rückblicken enthüllt, dennoch hätte ich mir mehr Infos zu Hias‘ beruflichen und privaten Hintergrund gewünscht.

Kommen wir zu den Mythen und Sagen: Zum Glück wurde hier ein wenig mehr auf den ahnungslosen Leser eingegangen und einiges erklärt. Zusammen mit dem Protagonisten Hias erfahren wir Leser, worum es sich bei den merkwürdigen Vorfällen und seltsamen Wesen handelt. Besonders die Moosleute – kleine dienstbare Wesen und arme Seelen, die Abbitte leisten müssen, wenn auch teilweise etwas frech -, haben mir gefallen. Besonders niedlich fand ich es, als der Moosmann zum ersten Mal Auto fährt und staunt.

Der Wind entpuppte sich dann als Holzhetzer, der Jagd auf die armen Seelen bzw. Moosleute macht. Andere übernatürliche Wesen waren jedoch nicht so leicht als solche zu erkennen wie die Drude, ein verfluchte, zerrissene Seele, die verschiedene Gestalt annehmen kann, ewig lebt und verdammt ist, Menschen zu Tode zu drücken. Hierbei handelt es sich um Menschen, die einmal gelebt haben und bei denen die Taufe schiefgelaufen ist. Irgendwie eine gruselige Vorstellung.

Was ein Bilmesschnitter, eine Klagemutter oder ein Feilenhauer sind, will ich hier nicht erklären – das könnt ihr bei Interesse selbst nachlesen, aber dieser Aspekt des Romans hat mir gut gefallen. Statt regionalem Krimi erinnerte mich das an regionale Fantasy und die lokalen Mythen und Sagen empfand ich als willkommene Abwechslung zu den bereits bekannten Vampiren, Werwölfen und Co.

Im Laufe des Buchs kommen jedoch nicht nur kurze erklärende Passagen vor, sondern auch längere Rückblicke, zum Beispiel ins Pestjahr 1632 und ins 18. Jahrhundert, bei denen ich mich manchmal gefragt habe, wohin uns diese Rückblicke führen sollen. Ich empfand manche der Rückblicke als zu lang beziehungsweise als zu ausschweifend und nicht genug aussagekräftig. Hier hätte ich mir teilweise eine Straffung gewünscht, denn die wichtigen Informationen, die der Leser aus den Einblicken in die Vergangenheit der übernatürlichen Wesen ziehen sollte, kamen später in der Gegenwart in Form von eingestreuten Informationen. Die Rückblicke schienen mir nur als atmosphärische Eindrücke für die Leser zu fungieren und wenig handlungsrelevant zu sein. Dadurch vermisste ich hier manchmal den roten Faden, auch schienen mir die Rückblicke im Verhältnis zur Haupthandlung mit Hias, um die es für mich als Leserin ging und die ich spannend fand, zu viel Raum einzunehmen.

Fazit:

„Drudenherz – Das Erwachen der Magie“ ist eine lesenswerte Exkursion in die regionalen Mythen Bayerns und eine spannende Geschichte, die mich persönlich jedoch nicht ganz packen konnte. Einige Elemente wie die Mythen fand ich sehr gelungen und interessant, statt der langen Rückblicke hätte ich mir mehr Einblicke und Hintergrundinformationen über Hias und Nittendorf gewünscht, da ich ein wenig den Eindruck hatte, dass die Figurenvorstellung ein wenig zu kurz kam und ich als Nicht-Ortskundige vom Autor als potentielle Leserin zu wenig berücksichtigt wurde.

Daher insgesamt eine interessante und ungewöhnliche regionale Fantasygeschichte – Rural Fantasy – mit ein paar Schwächen. Erwachsene Leser, die sich für regionale Mythen und Sagen Bayerns, Krimis und Fantasy interessieren, werden dennoch ihre Freude an dem Roman haben.

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