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182 Bücher, 105 Rezensionen

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

zukunftsvision, familie, freundschaft, lance rubin, virus

Tot war ich gestern

Lance Rubin , Frauke Meier
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492703437
Genre: Jugendbuch

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152 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

funkenmagie, drachen, liane mars, fantasy, liebe

Funkenmagie

Liane Mars
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.03.2017
ISBN 9783959910842
Genre: Fantasy

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

zeilengold verlag, debüt, eonvár - zwischen den welten, fantasie, phantastische wesen

Eonvár – Zwischen den Welten

Rupin Kat
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 31.10.2017
ISBN 9783946955047
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Die 23-jährige Elisa sitzt seit einem Unfall in ihrer Kindheit im Rollstuhl und meistert seitdem jede Herausforderung souverän. Studium, Job, den Alltag in München – alles kein Problem, denn Elisa hat Biss und weiß, was sie will.

Bis sie eines Tages ihren lange vermissten Kindheitsfreund Gabriel wiedersieht, ihm heimlich folgt und so durch ein magisches Portal in eine Parallelwelt gerät, in der es Magie wirklich gibt und Elisa sogar wieder laufen kann. Sie ist fasziniert und wechselt immer häufiger zwischen den Welten.

Doch dann muss sie erkennen, dass sie sich für eine der beiden entscheiden muss, wenn sie nicht alles verlieren will …

Meine Meinung:

Die ungewöhnliche Heldin für einen Fantasyroman hat mich enorm an dieser Geschichte gereizt. Viel zu selten spielen Außenseiter mit einem Handicap eine Hauptrolle – und ich habe ein echtes Faible für ungewöhnliche Charaktere und außergewöhnliche Geschichten. Daher hatte ich mich sehr auf diesen Roman gefreut.

Ich kam auch gut in die Geschichte. Das Buch ist flüssig geschrieben und schon bald schwenkt die Geschichte von Elisas Alltag in München um zu einem Fantasyabenteuer. Gemeinsam mit der Erzählerin gehen wir Leser auf Entdeckungsreise, erfahren mehr über die Schule für Magie, in der Gabriel lebt und unterrichtet, und über die Welt.

Übrigens: Dass Elisa auf eine magische Schule kommt, aber entscheidet, dass sie nicht zwischen all die Kinder und Jugendlichen passt und lieber für sich selbst lernt und ihr magisches Talent erkundet, statt im Unterricht den Lehrern zu lauschen, fand ich mal eine erfrischende Neuerung. Sie passte auch zu der eigensinnigen Heldin.

Mir gefiel die Welt, die wir in einzelnen Ausflügen von Elisa und ihrem Freund Gabriel kennen lernen dürfen. Und es ist nicht so, dass Gabriel ihren Rollstuhl jetzt durch die Natur schieben müsste, denn Elisa kann plötzlich wieder laufen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich die Tatsache gut finde oder nicht. Vielleicht wäre es auch spannend gewesen, wenn Elisas Lähmung auch in Eonvár weiterexistiert hätte, denn das hätte weitere ungewöhnliche Szenen gegeben und die Tatsache, dass sie plötzlich wieder laufen konnte, wurde dafür zu wenig „ausgeschlachtet“. Weder versetzt sie Elisa großartig in Erstaunen noch spielte sie gefühlt in ihrer Entscheidung zwischen den beiden Welten keine Rolle.

Dass die Hauptfigur andererseits so selbstverständlich mit ihrer Behinderung umgeht und ihr Leben meistert, war auch beeindruckend. Wie wenig das Handicap ihr Selbstbild beeinflusste, merkte man, als Elisa wieder laufen konnte und sich nicht anders verhielt als vorher.

Ich möchte nicht zu viel zur Handlung verraten, nur so viel: Die Geschichte gefiel mir gut und ich konnte bis zum Ende nicht vorhersehen, wofür sich Elisa entscheidet, obwohl sie am Ende eine nachvollziehbare Wahl trifft. Die Story hat mir daher gut gefallen.

Was mir nicht so gefiel: Elisa. *seufz*

Ja, ich wurde mit der Protagonistin, derentwegen ich das Buch eigentlich gekauft hatte, nicht warm. Sie war ein spannender und starker Charakter, keine Frage, aber ich mochte sie nicht – besonders nicht ihren Dickkopf, mit der sie immer ihren Willen durchsetzen wollte – und im echten Leben wären wir zwei wohl keine Freunde geworden. Das ist manchmal leider so.



Fazit: 



Falls ihr mal einen Fantasyroman mit einer etwas anderen Heldin, einer interessanten Parallelwelt und einem spannenden Konflikt lesen wollt, kann ich euch „Eonvár – Zwischen den Welten“ empfehlen, auch wenn ich selbst leider ein paar persönliche Probleme mit der Hauptfigur hatte.

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138 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

drachenmondverlag, götterblut, fantasy, stella tack

Götterblut

Stella Tack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783959914666
Genre: Fantasy

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104 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

cinder, nina mackay, aschenputte, red

Aschenputtel und die Erbsen-Phobie

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 31.08.2017
ISBN 9783959919906
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Mir hat der zweite Band eindeutig besser gefallen als der erste. Inzwischen kennt man die Figuren, das Setting und den Humor – der glücklicherweise dieses Mal auf Witze über durch die Prinzessinnen gewollt-ungewollt umgebrachte Hexen verzichtet -, sodass ich beim Lesen gleich in der Geschichte drin war.

Die Ereignisse werden überwiegend aus der Ich-Perspektive von Red – dies ist der Name von Rotkäppchen – und aus der 3. Person von Cinder (= Aschenputtel), die beide noch die sympathischsten aus der Freundesgruppe sind, erzählt. Red steht immer noch zwischen Ever und Jaz (= James Hook), doch nach einem Fluch und einem Liebestrank, versucht sie ihr Happy End mit dem Hipster-Werwolf Ever zu leben, was jedoch durch die alten und neuen Problemen nicht gelingen will.

Auch dieses Mal stehen die Freundinnen wieder vor einem Rätsel, das sie durch die verschiedenen Königreiche – Märchenwald, Morgenland und Wonderland – führt, denn sie müssen unbedingt herausfinden, wer das verlorene Kind der Prophezeiung ist, und halsen sich dabei auch noch die Suche nach dem geheimnisvollen achten Zwerg auf. Ihre Suche führt sie nicht nur zu potentiellen Kandidaten, geflohtoxten Hexen mit Fußfesseln, Freunden und Feinden, sondern auch zu einigen überraschenden Erkenntnissen – und mehr will ich hier nicht verraten.

Der Schreibstil ist wieder modern – es gibt zahlreiche Anspielungen auf die zeitgenössische Popkultur, Serien, Social Media, etc. -, gespickt mit Wortspielen, Sprüchen und Situationskomik. Typisch Nina MacKay eben, welche die verschiedenen Märchenelementen, Geschichten und Figuren mit moderner Technik kombiniert und daraus eine ganz eigene Geschichte macht, die dort einsetzt, wo die Märchen normalerweise enden: nach dem Happy-End.

Ich habe es ja schon erwähnt, nicht alle der Figuren sind sympathisch und manchmal hegt man mehr Sympathien für eine Hexe mit schlechtem Ruf als für eine Prinzessin – Snow finde ich zum Fürchten, ehrlich gesagt -, aber jede von ihnen ist treffend mit Stärken und Schwächen charakterisiert. Der Humor gefällt vermutlich nicht jedem Leser und auch wenn ich nicht lauthals lachen musste, so habe ich über manch skurrile Situation doch gestaunt.

Am besten an „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ haben mir wieder die ungewöhnlichen Ideen gefallen. Während manche andere Autoren in ihren Märchenadaptionen dem Ganzen nur einen persönlichen Blickwinkel hinzufügen und die Geschichte erneut erzählen, spinnt Nina MacKay aus den verschiedenen Elementen ein ganz eigenes Märchen, das man als Leser so noch nicht kennt, sodass es immer wieder zu überraschenden Ideen und Entwicklungen kommt.

Die Fans dürfen gespannt sein, wie es mit Red und Co. weitergeht, denn 2018 soll der 3. Band der Reihe erscheinen. Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Sternen für „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“.

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

andreas dutter, olivia mikula, drachenmond verlag, snow heart, fantasy

Snow Heart

Olivia Mikula
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 30.01.2017
ISBN 9783959911108
Genre: Fantasy

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

nimmerlands fluch, salome fuchs, peter pan, fantasy, drachenmondverlag

Nimmerlands Fluch

Salome Fuchs
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 10.10.2017
ISBN 9783959916752
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

dennis frey, rezension, fremder himmel, jahreshighlight, drachenmondverlag

Fremder Himmel

Dennis Frey
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783959914901
Genre: Fantasy

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54 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

murphy, sprichwörter, fantasy, nicole gozdek, drachenmondverlag

Murphy

Nicole Gozdek
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 14.10.2017
ISBN 9783959914550
Genre: Fantasy

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197 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

christian handel, drachenmond verlag, märchenadaption, märchen, hexe

Rosen & Knochen

Christian Handel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.09.2017
ISBN 9783959915120
Genre: Fantasy

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Shadowcross: Daddy

Lillith Korn
Flexibler Einband: 56 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 20.08.2017
ISBN 9781975641733
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Riley hat seinen ersten Alleingang nach Shadowcross lebend überstanden, doch die Sorgen wegen der Doppelgänger und Menschenfresser aus der Parallelwelt sowie seiner Probleme in dieser Welt  lassen ihn nicht los. Mit seiner Mutter stimmt etwas nicht und sein Vater verhält sich merkwürdig. 
Als dann auch noch sein bester Freund Zac endlich wissen, was mit ihm los ist, muss Riley eine Entscheidung treffen: Soll er Zac in das Familiengeheimnis einweihen?

Meine Meinung:

"Daddy" ist bereits die 4. Episode der Dark Fantasy-Buchreihe "Shadowcross" von Lillith Korn. Da ich bereits die ersten 3 Episoden verschlungen hatte, musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Da es sich bei den Bänden um eine Serie mit Episoden von ca. 60 Seiten handelt, wobei je eine Folge pro Monat erscheint, werde ich mich zum Inhalt recht kurz fassen. Wie der Titel der Episode verrät, geht es in dieser Folge nicht nur um die Freundschaft von Zac und Riley und die Entscheidung, die Riley treffen muss, sondern auch um Rileys Dad. Wir Leser wissen ja bereits, dass etwas nicht stimmt, sodass ich gespannt war, wann auch Riley das erkennt.
Neben Riley und Zac, der dieses Mal eine größere und aktivere Rolle hat als in den vorherigen Episoden, spielt auch ihre Klassenkameradin Madison eine Rolle, bei der sich nach dem anfänglichen Schreck über das Gelingen des Zauberspruchs langsam Neugier ausbreitet. Und langsam werden auch die Erzählstränge der drei Protagonisten enger miteinander verwoben.
Insgesamt wieder eine sehr spannende Episode mit Ereignissen, auf die ich schon seit den letzten beiden Folgen gewartet hatte, und einem gelungenen Ende, bei dem ich am liebsten sofort weiterlesen würde. 

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82 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

hexen, magie, liane mars, drachenmond verlag, hexenjäger

Bin hexen: Wünscht mir Glück

Liane Mars
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.09.2017
ISBN 9783959918145
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Primadonna Nimbifera hasst nicht nur ihren Namen, sondern auch ihr Hexen-Dasein. Denn eine Hexe zu sein, ist eine Qual. Sobald sich eine bestimmte Menge an Magie in ihr angestaut hat, muss Prim hexen, und was dann passiert, lässt sich selten vorhersagen. Jedenfalls gelingen ihre Zauber nur äußerst selten, da die Magie lebt und pures Chaos ist und Prim zwar auch mehr magische Energie, aber auch mehr Probleme mit ihr hat als andere Hexen.
Als jedoch die Existenz der Hexenwelt enthüllt wird und ihr menschlicher Hexenzwilling ausgerechnet der Hexenjäger Liam ist, muss sie ihn kennen lernen - so wollen es die Gesetze der Magie - und bald sind mehr als nur ihr Geheimnis und ihr Leben in Gefahr.

Meinung:

"Bin hexen - wünscht mir Glück" - bereits den Titel fand ich klasse, als ich in vor ein paar Wochen auf der Facebook-Seite des Drachenmond Verlags entdeckt hatte. Dazu dieses coole Cover (mit Katze! *schmacht*) und der spannende Klappentext und es stand fest, dass ich dieses Buch lesen muss. Darin hat mich die Lesung von Liane Mars im Drachennest letztes Wochenende noch einmal bestärkt und ich hatte das Glück, dass ich ein Print aus der Vorablieferung bekommen habe und Liane es mir auch gleich signiert hat. So konnte ich dann gestern die Heimfahrt nutzen, um das Buch zu lesen.
Die Idee des Buchs finde ich gut: Eine Hexe zu sein, ist hier nämlich nichts Erstrebenswertes und nicht nur Prim hat so ihre lieben Probleme mit der Magie. Gehext wird, weil sie es müssen und wer hexen geht, tut das nur im sicheren Hexenzirkel, der stets auf die schlimmsten Katastrophen vorbereitet ist. Nicht umsonst hängt die Hexe, die ihren Arbeitsplatz verlassen muss, um ihre Hexenpflichten zu erfüllen, ein Schild auf, auf dem steht: "Bin hexen - Wünscht mir Glück". Daher auch der coole Titel. :)
Die Hauptfigur und Ich-Erzählerin Prim fand ich sehr sympathisch. Nicht nur ihre Ablehnung der Magie ist sehr nachvollziehbar, auch ihre Fehler und falschen Entscheidungen machen sie menschlich und zu einer gelungenen Identifikationsfigur. Geboren wurde Prim im Jahr 2026 - die Handlung spielt also in der Zukunft - und als sie mit 30 Jahren ihren Hexenzwilling Liam Amun findet, passiert das genau zur falschen Zeit. Nicht nur, dass Hexenzwillinge Teil der Magie einer Hexe sind, weil sie zur selben Zeit geboren werden, und es schlimme Konsequenzen hat, wenn eine Hexe und ihr Hexenzwilling einander nicht finden, Liam ist auch noch derjenige, der die Existenz der Hexenwelt der Menschheit enthüllt hat und nun Jagd auf sie macht. Prim ist also zunächst gar nicht begeistert, als ihre Magie - sie kann Namen lesen und erfährt so etwas über die Personen - ihr enthüllt, dass Liam ihr Hexenzwilling ist.
Auf den Inhalt möchte ich nicht nur zu sehr eingehen, nur so viel: neben Prim und ihrem Verhältnis zur Magie steht auch ihr Verhältnis zu Liam im Mittelpunkt der Geschichte und klar, dass es zwischen den beiden irgendwann funkt. Doch zum Glück driftet die Geschichte nicht in die kitschige Romantasy-Schiene ab, sondern begeistert mit einem interessanten Plot, unerwarteten Wendungen und auch mit viel Humor. Wer witzige und romantische Urban Fantasy mag, ist hier auf jeden Fall richtig.
Einen kleinen Kritikpunkt hatte ich noch, nämlich erschien mir das Ende nicht ganz rund, aber das schmälert in keinster Weise meine Begeisterung für die Geschichte, die Idee und die Figuren. Ich konnte das Buch während des Lesens gar nicht aus der Hand legen und musste aufpassen, dass ich nicht vergesse umzusteigen. Ich hatte es praktisch in einem Rutsch durch und freue mich schon auf "Funkenmagie - Farbenspiel der Nacht" von Liane Mars, das zum Glück bereits neben mir liegt. Eine klare Leseempfehlung von mir!

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Tags: drohender weltuntergang, gefährliche magie, hexe, hexen, hexenjagd, hexenjäger, hexenzirkel, hexenzwilling, namensmagie, prim, zukunftsroman   (11)
 

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124 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

fantasy, magie, jugendbuch, die magie der lüge, nicole gozdek

Die Magie der Lüge

Nicole Gozdek
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2017
ISBN 9783492704380
Genre: Jugendbuch

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

götter, liebe, devin, griechische mythologie, 4 sterne

Romina. Tochter der Liebe

Annie Laine
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.07.2017
ISBN 9783646300567
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Shadowcross: Katzen

Lillith Korn
E-Buch Text: 60 Seiten
Erschienen bei null, 05.08.2017
ISBN B074G3ZFVD
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:


dunkelrotes Cover mit fauchender schwarzer KatzeRiley musste feststellen, dass auch sein normales Leben nicht so normal ist, wie er gedacht hat. War das tatsächlich Hexerei, was seine Klassenkameradin Madison und ihre Freundin bei der Party betrieben haben?

Doch dann schickt ihn sein Vater für einen Auftrag zurück nach Shadowcross, wo tödliche Gefahren wie Menschenfresser und Doppelgänger auf ihn warten – und eine ungewöhnliche Katze.


Meine Meinung:


Nachdem wir in der 1. Episode den größten Teil in Shadowcross verbracht haben und die 2. Episode im Gegensatz dazu von Rileys Alltagsleben in dieser Welt geprägt war, habe ich mich sehr gefreut, dass in dieser Episode beide Welten eine Rolle gespielt haben. Die Mischung fand ich gelungen und durch das Ende von Episode 2 war von Beginn an Spannung da. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Rileys Vater David ist.

Durch die wechselnden Perspektiven bietet sich uns Lesern ein abwechslungsreiches Bild und wir haben den Figuren Wissen voraus. So erhalten wir nicht nur Einblick in Rileys Gedanken und Gefühle, der immer noch damit klar kommen, was er über die Parallelwelt Shadowcross und das Erbe seiner Familie, der Hunter, erfahren hat. Das Geheimnis belastet ihn.

Dazu kommen die Szenen aus Madisons Perspektive, die langsam erkennt, dass der Hokuspokus, den sie und ihre Freundin verübt haben, vielleicht doch keine simple Sinnestäuschung war und dass im Buch ihrer verstorbenen Großmutter doch echte Magie steckt.

Mein Highlight in dieser Episode war Rileys neuer Abstecher nach Shadowcross und seine Begegnung mit der Katze. Wer mich kennt, weiß, dass ich Katzen liebe, daher fand ich das schon ziemlich cool, aber die Katze aus dieser Episode ist zudem noch so ungewöhnlich, dass ich sofort gefesselt war. Doch es wäre keine Dark Fantasy-Reihe, wenn nicht auch ein wenig Gruselfaktor bei der Begegnung dabei gewesen wäre. Mehr möchte ich dazu allerdings nicht verraten, lest am besten selbst.

Fazit: Nachdem ich mir in der 2. Episode ein bisschen übernatürliche Action gewünscht hätte, hat mir die 3. Episode mit seiner ausgewogenen Mischung aus „Normalität“ – wenn wir die Ereignisse in unser Welt mal so nennen wollen – und düsterem Shadowcross sehr gut gefallen und nicht nur die Katze war eine gute Idee, welche die Serie in eine neue und spannende Richtung geführt hat. Am Ende bleiben wieder Fragen offen und ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Episode, die am 5. September erscheint.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Grünes Gold

Robert Corvus
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2017
ISBN 9783492281287
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Ein neuer Auftrag wartet auf die Söldner des Klingenrauschs. Baron Horold hat sie und ihre dämonischen Verbündeten engagiert, damit sie ihm und den Bewohnern von Klataal gegen die Überfälle der menschenfressenden Wilden aus Arzulans Urwald beistehen. Doch schon bald wird aus dem einfachen Garnisonsdienst der gefährlichste Auftrag bislang für Kampfherrin Eivora, Prinz Gonter und die Avatar Fiafila-Ignuto. Kommen sie rechtzeitig hinter das Geheimnis des Waldes? 

Meine Meinung:

Nachdem ich bereits bei den ersten beiden Bänden dieser düsteren Fantasy-Reihe bei der Leserunde mitgemacht hatte und mir "Rotes Gold" und "Weißes Gold" gut gefallen hatten, war ich sehr gespannt auf den 3. und leider letzten Band. Beim Lesen von Band 1 und 2 hatten sich Lieblingsfiguren genauso herauskristallisiert wie Hassfiguren und so musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Eivora, Gonter, Fiafila-Ignuto, Prekesta und den anderen weitergeht.
"Grünes Gold" startet rasant. Die Leser werden gleich mitten hinein geworfen in die von dämonischen Kräften und Kämpfen geprägte Welt des Klingenrauschs. Nicht nur der Spannungsbogen auch das Setting mit dem europäisch anmutenden Urwald mit Buchen, anderen bekannten Laubbäumen und  Riesenbäumen und der bedrohlichen Atmosphäre durch die überall scheinbar unsichtbar im Nebel lauernden Wilden hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Von den drei Einsatzorten, die wir im Laufe der Reihe kennen lernen, hat mich dieser am meisten begeistert. Die Mischung aus vertrauten und phantastischen Elementen war sehr gelungen und schnell begann der Wald vor meinen Leseraugen Gestalt anzunehmen und zu leben. Großartig!
Auch die Geschichte selbst überzeugt mit Spannung, Magie, Geheimnissen, Ermittlungen, Kämpfen und zwischenmenschlichen Konflikten und persönlichen Problemen. Ich wusste nie, was wohl im nächsten Leseabschnitt passieren und welche neuen Gefahren und Herausforderungen auf unsere Helden und Bösewichter lauern würden. Ich mag es, wenn die Handlung sowohl logisch, aber auch überraschend ist, und das war hier eindeutig der Fall.
Natürlich lebt eine Reihe auch immer von ihren Figuren. Obwohl jeder Band in sich abgeschlossen ist und aus einem Kontrakt der Söldnerlegion besteht, sodass man sie theoretisch einzeln lesen könnte, möchte man wissen, wie es weitergeht und wie sich die Figuren und ihre Beziehungen untereinander weiterentwickeln. 
Da ist zum Einen Eivora, eine junge Kampfherrin und Tochter des früheren Flammenbringers Kester, die versucht, sich als Anführerin zu behaupten und die in diesem Band in eine Krise gerät, die sie einen hohen Preis kosten könnte. 
Auch Prinz Gonter, der sich von seinem herrischen Vater losgesagt und als Söldner dem Klingenrausch angeschlossen hat, steht vor Herausforderungen. Als frischgebackener Rottmeister muss er beweisen, dass er nicht nur Kämpfen, sondern auch Führen kann.
Die dritte Haupt- und Erzählfigur ist Fiafila-Ignuto, einst eine unschuldige Priesterin des Windgottes und nun dämonische Avatar und Trägerin eines Homunkulus, dessen dämonische Gelüste sie immer mehr beherrschen. Die große Frage ist auch dieses Mal: Wird es Fiafila gelingen, sich gegen die Einflüsterungen Ignutos zu wehren und ihre menschliche Seite zu behaupten? 
Neu dazugekommen als 4. Hauptfigur ist die junge Söldnerin Midalin, die wir bereits in der Novelle "Söldnergold" kennen lernen durften, mit ihrem frechen und intelligenten Beo Bratz. Midalin träumt von echter Magie und hofft, diese im Zauberbanner, durch Fiafila-Ignuto oder im Urwald zu finden. Doch als Söldnerin muss sie erst mal kämpfen lernen.
Dann gibt es noch Prekesta - meine Lieblings-Hassfigur. Die Frau habe ich gefressen: sadistisch, machthungrig und einfach gestört liebt sie es, die Menschen zu quälen, zu foltern und zu töten. Für mich die große Frage: Wird sie dieses Mal sterben oder zumindest bekommen, was sie verdient?
Natürlich kommen auch die phantastischen Elemente im Roman nicht zu kurz. Neben der Magie der Dämonen wie dem glühenden Pfad und dem Schwertfeuer gibt es in diesem Band auch noch andere magische Elemente - aber mehr möchte ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern.
Allerdings sollte man als Leser nicht zu empfindlich sein. Robert Corvus' Spezialität ist die düstere Fantasy: Söldner, Dämonen, Gefechte, menschliche Abgründe. Auch dieses Mal war eine Szene dabei, wo ich einfach nur "Igitt! Das ist jetzt nicht wahr!" dachte. 
Aber das war es und wer eher auf romantische Fantasy steht, sollte wohl besser die Finger von dieser Reihe lassen. Wer gerne spannende und düstere Fantasy mag, der ist hier richtig.

Fazit:

Ein überaus gelungener Abschluss der "Schwertfeuer-Saga". Meiner Meinung nach der beste Band der Reihe. Schade, dass die Reihe hiermit seinen Abschluss gefunden hat.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

dämonen, kurzgeschichte, fantasy

Die Dämonenakademie – Wie alles begann

Taran Matharu
E-Buch Text: 103 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.05.2017
ISBN 9783641203962
Genre: Sonstiges

Rezension:


Mit "Die Dämonenakademie" hat Taran Matharu sich nicht nur in das Herz vieler seiner Wattpad-Leser geschrieben, sondern er konnte auch einen Verlag mit der Trilogie überzeugen und erobert nun die Leserherzen von Fantasyfans weltweit. Darunter auch meins. Zwei der Bände der Trilogie sind schon erschienen und um die Wartezeit auf den 3 Band zu verkürzen, der erst im Januar 2018 auf Deutsch erscheint, musste ich natürlich auch die Spin-off-Geschichte zu Fletchers Lehrer Arcturus lesen.
Vorab: Es handelt sich um eine Novelle. Die Geschichte ist nicht sehr lang. Dennoch habe ich leider mehr als eine Woche gebraucht, um sie zu lesen, was jedoch an meinem Privatleben und fehlender Lesezeit lag.
Dennoch habe ich festgestellt, dass ich nicht ganz so begeistert von "Wie alles begann", der Vorgeschichte, war wie von den Romanen. Das liegt vermutlich daran, dass ich grundsätzlich eher lange Geschichte vorziehe, aber auch an einem ganz anderen Grund: Arcturus ist eben nicht Fletcher und sein Dämon, eine Canidin namens Sacharissa, ist nicht Ignatius. Das Gespann hat es gegen meine beiden erklärten Lieblinge aber auch verdammt schwer, zugegeben.
Insgesamt mochte ich die Geschichte dennoch. Für Fans der Trilogie ist sie ein schönes Extra und das nicht nur, um die Wartezeit zu überbrücken. Auch die Hintergründe der komplizierten Beziehungen der erwachsenen Figuren aus Fletchers Elterngeneration in der Trilogie werden hier beleuchtet.
Ist die Kurzgeschichte ein guter Einstieg in Welt von "Die Dämonenakademie"? Da bin ich nicht ganz so sicher. Ich kenne ja die ersten beiden Bände bereits, aber selbst ich musste mir noch mal ins Gedächtnis rufen, wer wer ist. Ebenso wie die Charaktere, die Welt der Dämonen - damit meine ich sowohl den Äther als auch die Akademie und die verschiedenen Dämonenarten - und die Magie können nur kurz angerissen werden. Daher würde ich empfehlen, mit der Trilogie zu starten und erst anschließend die Geschichte zu lesen, wie der jugendliche Waisenjunge Arcturus seine magischen Kräfte entdeckt, als erster bürgerlicher Dämonenbeschwörer überhaupt an die Dämonenakademie kommt, die fest in der Hand der mächtigen Adligen des Landes ist, und sich dort schlägt. Und mehr möchte ich gar nicht zum Inhalt sagen, um nicht zu viel zu erzählen. Fans von "Die Dämonenakademie", lest selbst!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Shadowcross: Madisons Party

Lillith Korn
Flexibler Einband: 56 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 02.07.2017
ISBN 9781546976578
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem mir die erste Folge „Das Vermächtnis“ super gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf die zweite Folge von Lillith Korns neuer Dark Fantasy-Serie „Shadowcross“. Doch wer erwartet hat, dass die Handlung in derselben düsteren Stimmung fortfährt, der täuscht sich. Die zweite Episode liest sich anders als die erste.

In „Madisons Party“ steht Rileys Leben in der normalen Welt im Vordergrund und wir lernen zwei neue Charaktere kennen: Rileys besten Freund Zac, ein loyaler Freund und Spaßvogel aus schwierigen Familienverhältnissen, und Madison, eine gut aussehende Cheerleaderin aus reichem Elternhaus und eins der beliebtesten Mädchen der Schule. Zac ist in sie verschossen.

Der Kontrast zwischen den Ereignissen in Shadowcross in der 1. Folge und dem Alltag in Redwater in der 2. Folge ist eklatant. Riley hat mit normalen Teenagersorgen genauso zu kämpfen wie seinem unerwarteten Familienerbe und der Tatsache, dass seine Nanny Abby tot ist und es eine Parallelwelt gibt, in der es Monster gibt. Dadurch wirkt die Episode jedoch weniger spannend, auch wenn sie wichtig und notwendig ist, um die Figuren und die normale Welt einzuführen. Erst gegen Ende nimmt die Handlung wieder an Fahrt auf und endet mit einem Cliffhanger, der Dramatik und Spannung für die 3. Episode verspricht, die am 5. August erscheinen wird.

Ich muss gestehen, ich hatte beim ersten Lesen auch mit den neuen Erzählperspektiven zu kämpfen. Dadurch dass die 1. Episode allein aus Rileys Sicht geschrieben ist, kommen die beiden neuen Erzähler überraschend – und zunächst einmal wollte ich keine neuen Erzähler, schließlich ist das gefühlt Rileys Geschichte. Hinzu kommt, dass ich mit Maddie oder Madison zunächst nicht so recht warm wurde, auch wenn mit ihr ein interessanter neuer Aspekt Einzug in die Geschichte hält: Magie.

Beim zweiten Lesen habe ich mich jedoch mit der Veränderung der Erzählweise angefreundet und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

Fazit: Eine nicht ganz so spannende Episode wie der starke Auftakt, aber nichtsdestotrotz eine gelungene Fortsetzung der „Shadowcross“-Reihe mit einem fulminanten Ende, das den Lesern dem Erscheinungstermin der dritten Episode entgegenfiebern lässt.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

fantasy, magie, kinderbuch, septimus heap, zauberer

TodHunter Moon - FährtenFinder

Angie Sage , Reiner Pfleiderer , Mark Zug
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 20.02.2017
ISBN 9783446254886
Genre: Kinderbuch

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(14)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

serie, selfpublisher, episode 1, staffel 1, dark fantasy

Shadowcross: Das Vermächtnis

Lillith Korn
E-Buch Text: 40 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 05.06.2017
ISBN B071949VN5
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Das Leben des 17-jährigen Riley Hunter aus der kalifornischen Kleinstadt Redwater wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als er die Nanny und Haushälterin Abby tot in der Badewanne auffindet. Da er es nicht zuhause aushält, beschließt er nach Los Angeles zu fahren, wo seine Eltern arbeiten. Doch stattdessen landet er in der Geisterstadt Shadowcross, die sich jedoch als nicht so verlassen herausstellt, wie anfänglich gedacht. Denn Shadowcross ist die Heimat von Monstern ...

Meine Meinung:

Als ich vor einer Weile gehört habe, dass Lillith Korn an einer Buchreihe im Serienformat arbeitet, die in der Dark Fantasy angesiedelt ist, war ich sofort neugierig. Die Textschnipsel und der Klappentext klangen ebenfalls spannend, sodass ich die Geschichte unbedingt haben musste. Dabei bin ich als Lesertyp eigentlich nicht für Buchserien im Serienformat mit kurzen Episoden prädestiniert. Mein Motto lautet normalerweise: Je dicker das Buch, desto besser. Dennoch wollte ich der ersten Episode mit ihren gerade einmal 60 Seiten eine Chance geben.


Und die Geschichte hat mich trotz ihrer Kürze wirklich in den Bann gezogen. Riley ist ein sehr sympathischer Protagonist, in den sich sowohl jugendliche Leser als auch erwachsene Dark Fantasy-Fans gut hineinversetzen kann. Die Geschichte spielt im Hier und Jetzt, sodass man sich als Leser fragen kann, wie man selbst reagiert hätte, wenn es ihn nach Shadowcross verschlagen hätte.


Es handelt sich um Dark Fantasy, sprich wer mit Blut, Tod, Monstern, Zombies, etc. nicht umgehen kann, sollte lieber die Finger von dieser Serie lassen. Auch wenn das Setting der Reihe - Shadowcross - düster ist, so wechseln sich Licht und Schatten im Roman gefühlt ab. Für die hellen Momente sorgt Riley, der ein ganz normaler Jugendlicher und keineswegs ein düsterer Charakter ist. Für eine Geschichte aus der Dark Fantasy ist sie daher aus meiner Sicht gut lesbar und "leicht verdaulich" - ich habe schon ganz andere Dark Fantasy-Romane gelesen -, weshalb ich sie auch Einsteigern in das Genre empfehlen kann. Wer auch gerne Thriller oder Geschichten mit leichten Horrorelementen liest, für den ist diese Buchserie auf jeden Fall auch etwas.


Der Schreibstil ist leicht lesbar und richtet sich sowohl an eine jugendliche als auch an eine erwachsene Leserschaft. In kurzen Häppchen wird der Leser ohne lange Erklärung direkt in die Handlung geworfen und rätselt und fiebert so mit Riley mit. Und am Ende wartet natürlich in bester Serienmanier der Cliffhanger, zusammen mit dem Hinweis, dass die nächsten Episoden der 11-teiligen ersten Staffel immer am 5. eines Monats erscheinen und man bereits dem 5. Juli entgegenfiebert, wenn Episode 2 erscheint.


Fazit: Obwohl die Geschichte recht kurz ist, hat sie es geschafft, mich ganz in ihren Bann zu ziehen und mitzureißen. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

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fantasie, weltenspringer, herz, mut, kinderbuch

Weltenspringer 1: Weltenspringer

James Riley , Gabriele Haefs , Vivienne To
Fester Einband: 373 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 15.02.2016
ISBN 9783522504973
Genre: Kinderbuch

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fantasy, fehjan, roman, isabell schmitt-egner, eigenverlag

Fehjan - Verbundene Seelen

Isabell Schmitt-Egner
E-Buch Text: 345 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 26.04.2017
ISBN B071178MDH
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:


Jaron wächst zusammen mit seinem kleinen Bruder und seiner Mutter in einem abgelegenen Dorf auf. Als dieses überfallen und niedergebrannt wird, gelingt es Jaron und Mitjah zu entkommen. Doch ihre Mutter Nana wurde gefangen genommen und verschleppt. Während die beiden den Sklavenhändlern folgen, hören sie zum ersten Mal von der Legende des Fehjan, einem Mann, der eine überaus mächtige Seele in sich trägt, die über das Gleichgewicht der Welt entscheidet. Doch während manche in ihm den Retter sehen, trachten andere danach, den Fehjan zu opfern - und einige halten Jaron aufgrund seines blonden Haares für den Fehjan ...


Meine Meinung:


Auf dieses Buch war ich schon länger gespannt, da die Autorin Isabell Schmitt-Egner in einer Gruppe auf Facebook bereits vorab ein paar Einblicke in die Idee hinter der Geschichte gegeben hat. Es sollte um gängige Klischees gehen wie Waisenjunge, Auserwählter und eine Prophezeiung, nur dass sie die Themen spannend aufbereiten und erzählen wollte. Dies ist ihr in der Tat sehr gut gelungen.

Wer kennt sie nicht, die unzähligen Auserwählten, die dazu bestimmt sind, die Welt zu retten und so natürlich zu großen Helden werden? Meistens indem sie große magische Duelle ausfechten und gewaltige Schlachten schlagen. Jaron ist nicht so. Er ist niemand, der mit dem Ziel aufbricht, den Bösewicht zu stoppen und dabei eine große Schar an Unterstützern um sich schart. Denn eigentlich will er nur eines: seine Mutter retten. Dass ihn Leute für den Fehjan halten, steht ihm dabei im Weg, weshalb er versucht, dem Ganzen zu entkommen. Er trachtet nicht nach Ruhm oder großen Dingen und das macht ihn sehr sympathisch.

Die Prophezeiung selbst und ihre finale Auflösung waren ebenfalls anders, als ich erwartet hatte. Die Autorin hat es geschafft, hier eine spannende, unterhaltsame Story mit überraschenden Wendungen zu erschaffen, die von Anfang bis Ende gut durchdacht ist, handwerklich und sprachlich überzeugt und sich wohltuend von anderen High Fantasy-Romanen mit einem etwas anderem Plot abhebt.

Manche Elemente wie die Hygias, intelligenten Seelenfresserinnen, die die Seelen der Menschen verschlingen, um Gefühle zu empfinden, oder die Narikons und im Speziellen Millie - welch großartiger Name für eine solch gefährliche Bestie - haben mir besonders gefallen. Die Idee gefiel mir ebenso wie ihre Verkörperung durch Samira und Millie.

Wer Geschichten mit Romantik mag, wird hier ebenfalls fündig. Die Liebesgeschichte hatte ich anfänglich nicht erwartet, aber wie Jaron entspricht auch sein Love Interest nicht gängigen Klischees, sodass sich eine ungewöhnliche Beziehung entwickelt. Auch wenn es für mich nicht unbedingt eine Liebesgeschichte in dem Buch gebraucht hätte.

Fazit: Eine unterhaltsame, originelle Umsetzung eines bekannten Themas, die überzeugt.

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nebelgeborenen, high fantasy, rad der zei, brandon sanderson, mistborn

Schatten über Elantel

Brandon Sanderson , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704359
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich weiß nicht, wie ich vor ein paar Jahren "Die Kinder des Nebels" entdeckte. Gerade hatte ich "Elantris" von Brandon Sanderson gelesen und war so geflashed von dem Buch, dass ich gleich gegoogelt habe, was er denn noch so geschrieben hat. Und nach den drei Bänden - damals war die Reihe noch eine Trilogie - habe ich diesen genialen Weltenbauer zu meinem neuen Lieblingsautor erklärt - einen Titel, den zuvor J.K. Rowling seit Jahren unangefochten trug.


Brandon Sanderson ist heute immer noch mein Lieblingsautor und es ist ein tolles Gefühl, noch einmal in die Welt von damals eintauchen zu können und dieselbe Faszination, dieselbe staunende Bewunderung beim Versinken in der Welt der Allomantie verspüren zu können wie damals. Die Welt hat sich weiterentwickelt, befindet sich zur Zeit des Wilden Westen und der Industriellen Revolution und die Helden der Geschichte sind andere wie in der ursprünglichen Trilogie, aber sie sind nicht weniger fesselnd.


Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und haben jede ihre Eigenheiten, Stärken und Schwächen, die sie lebendig machen. Ich mag besonders Wayne. Er ist der Typ, der immer unterschätzt wird, der sich auf Details wie Hüte und Akzente, auf Verkleidungen, Tricks, Täuschungen und vieles mehr konzentriert und den Dingen, die die Gesellschaft für wichtig und wertvoll erachtet, keine große Bedeutung schenkt. Für die meisten ist Wax - Lord Waxillium Ladrian, ein Allomant und Sheriff, ja, eine richtige Legende - wahrscheinlich der strahlende Held, der alles überragt, aber es ist gerade das Zusammenspiel mit Wayne, das ihn für mich sympathisch macht und mir zeigt, dass er auch menschliche Seiten hat. Zusammen mit Marasi bilden die drei ein tolles Ermittlergespann, von dem ich gerne mehr lesen will.


Doch nicht nur die Charakterzeichnung ist Brandon Sandersons Stärke, sondern auch und besonders der Weltenentwurf mit dem Magiesystem, das seinesgleichen sucht. Es ist einfach erstaunlich, wie sich viele kleine Details gekonnt ineinanderfügen. Hier merkt man den Meister, der am Werk ist und die Übersicht über seine Geschichte, die Figuren, die Welt und die Gesetzmäßigkeiten hat. Allomantie und Ferrochemie sind magische Künste, die mithilfe von verschiedenen Metallen funktionieren, wobei jedes Metall etwas anderes bewirkt. Brandon Sanderson hat mit diesen Magieformen etwas ganz Neues und Einzigartiges erschaffen, das mich damals und heute einfach beeindruckt in seiner zwingenden Gesetzmäßigkeit und Genialität. Und je mehr Bände man aus seiner Welt liest, desto mehr Ebenen werden enthüllt, desto mehr gibt es zu entdecken, sodass die Lektüre nie langweilig wird.


Die Handlung selbst ist in der Stadt Elantel angesiedelt, die aufgrund von sozialen Ungerechtigkeiten, der industriellen Revolution und einer externen Krise einem Pulverfass gleicht und an wahre geschichtliche Ereignisse erinnert. Als historisch bewanderter Leser kann man die drohende Katastrophe schon früh erahnen, wodurch eine Spannung steht, die noch zu der Bedrohung durch Wax', Waynes und Marasis Gegner hinzukommt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.


Fazit: Wieder ein Meisterwerk aus der Feder von Brandon Sanderson, das Lust macht, die existierenden Bände noch einmal zu lesen, um die Wartezeit auf den sehnsüchtig erwarteten Folgeband zu überbrücken.

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Finleys Reise nach Delar (Finley Freytag 3)

Lillith Korn
E-Buch Text: 188 Seiten
Erschienen bei null, 18.03.2017
ISBN B06XK36MKZ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nach "Finleys Reise nach Andaria" und "Finleys Reise ins Ashul" ist "Finleys Reise nach Delar" der 3. und finale Band der "Finley Freytag"-Reihe von Lillith Korn. Man könnte nicht nur die Abenteuer der einzelnen Bände, sondern auch die Reihe insgesamt als Reise auffassen, auf der unser junger Held Finley, der sich von einem unsicheren Waisenjungen ohne Selbstbewusstsein in einen jungen Mann, Ehemann und König verwandelt hat, langsam zu sich selbst findet und erwachsen wird. Nicht nur die räumliche Reise(n), sondern auch die emotionale Reise und das Reifen sind ein fundamentaler Bestandteil dieser All Age-Fantasyreihe.


Inhalt:


Nach ihrer gelungenen Befreiung von Finleys Eltern aus der Unterwelt, dem Ashul, und ihrem Sieg über die Nordhexe Indigo spürt Finley, dass sich seine Beziehung zu Mara verändert hat. Eine seltsame Magie scheint verhindern zu wollen, dass sie sich nahe sind, und darüber hinaus hat sich mit Maras Augenfarbe auch ihr Wesen verändert. Oder bildet er sich das nur ein?

Finley versucht gerade, seine Ehe zu retten und mehr über Maras Veränderung herauszufinden, als ihn eine düstere Warnung dazu bringt, seine Freunde nach Delar zu begleiten, wo ein magisches Wettbewerb stattfinden soll, an dem auch Andaria teilnimmt. Doch nicht alle Magie dort ist gut und längst hat ein vergessener Feind ihnen eine Falle gestellt ...


Meine Meinung:


Wer meine Rezensionen der anderen beiden Bände gelesen hat, der weiß, dass ich ein Fan der Reihe bin. Finley ist einfach ein sympathischer, normaler Teenager und auch wenn er sich seit dem ersten Band verändert hat, herausgefunden hat, dass er nicht von der Erde stammt, sondern aus Andaria, einem Königreich in einer magischen Parallelwelt, und dort seine Eltern findet, so ist er trotz aller Veränderungen - durch seine Liebe zu Mara, der Königin, ist er immerhin König geworden - ein bodenständiger Charakter geblieben, sodass es einfach Spaß macht, ihm auf sein neuestes Abenteuer zu folgen.

Doch dieses Mal kehrt die Unsicherheit zu Finley zurück, die er eigentlich schon überwunden hatte. Er zweifelt, doch nicht an sich selbst, sondern an den Menschen um ihn herum und an seiner Beziehung zu seiner Frau Mara. Und manchmal möchte man ihn und Mara am liebsten schütteln, damit die beiden endlich mal miteinander reden und sich aussprechen.

Aber es geht nicht nur um Beziehungen und Vertrauen ineinander, sondern natürlich gibt es, wie immer bei Lillith Korn, auch dieses Mal wieder ein spannendes Abenteuer. Denn Lodros, der vergessene Gott der Unterwelt, will Rache an seinen göttlichen Geschwistern nehmen und dem Ashul, seinem Gefängnis, entkommen. Und dafür spannt er einen von Maras und Finleys Feinden ein, der natürlich seine ganz eigenen Pläne verfolgt.

Dunkle Magie durchzieht das Buch und die Stimmung des Romans, der weniger heiter ist als seine beiden Vorgänger. Beinahe hat man das Gefühl, auch hier wäre das Buch erwachsener geworden. Dennoch gibt es auch die gewohnten lustigen Elemente und ungewöhnlichen Ideen. Über die Schneegeister (S. 41) muss ich jetzt noch schmunzeln. Wie kommt man bitte auf so etwas???

Neben Finley und Mara spielen aber auch ihre Freunde wieder eine Rolle, wie Victor und sein Drache Salanth, Maras Bruder Taylan, Moreno vom fahrenden Volk, Finleys Mutter Azra und seine Gabe Genesis, sodass das Buch sich wie ein Wiedersehen und ein Abschied zugleich liest.

Fazit: "Finleys Reise nach Delar" liest sich anders als seine beiden Vorgänger, ist aber dennoch spannend und ein würdiger Abschluss der Trilogie.

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gehen sie einfach durch die wand, petra renee meineke, luzide träume, klarträumen, komödie

Gehen Sie einfach durch die Wand!

Petra Renée Meineke
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei SadWolf Verlag, 18.05.2017
ISBN 9783946446354
Genre: Romane

Rezension:

Wieder? Ja, wieder, denn die Autorin hat eine Leseprobe des Romans bereits vorab auf Wattpad veröffentlicht, die ich begeistert verschlungen habe. Und das, obwohl die Geschichte eigentlich nicht meinem "normalen Beuteschema" entspricht. Aber Petra Renée Meineke gelingt es einfach wunderbar, interessante Figuren zu erschaffen und ein komplexes Thema packend und anschaulich zu erzählen.

Worum geht es im Roman?

Als die etwa 27-jährige Madison Convay nach ihrem vierten gescheiterten Selbstmordversuch in der Psychiatrie erwacht, ist sie wenig begeistert. Wiederkehrende Träume/Erinnerungen und Schuldgefühle machen ihr das Leben zur Hölle, sodass sie nur einen einzigen Ausweg sieht: ihren Tod.


Doch Maddys neuer Therapeut, der urige Spezialist für Träume, Doctor Hiram Goldblum schafft es mit seinen ungewöhnlichen Methoden bei ihr Hoffnungen zu wecken, dass luzide Träume ihr helfen könnten. Doch werden sich ihre Hoffnungen erfüllen?


Meine Meinung

Luzide Träume, oneiroide Träume, Traumtherapie, ... Petra Renée Meineke schafft es, dass man komplexe Themen spielend leicht versteht. Anschaulich werden die Erklärungen dem Doctor - der übrigens eine meiner Lieblingsfiguren ist, zusammen mit der quirligen, lebensweisen Schwester Mizzie, und mit seinem jüdisch eingefärbten Sprachgebrauch einfach herrlich charmant herüberkommt - in den Mund gelegt und in die Handlung eingebettet. Ich hatte mich zuvor nie mit dem Thema Träume oder Traumtherapie beschäftigt und hätte auch nicht gedacht, dass es mich interessieren könnte, aber darin liegt die Stärke der Autorin. Sie bringt uns ein ungewöhnliches Thema gekonnt näher und zeigt die Faszination auf.


Der Roman ist in 3 Teile geteilt. Während der erste Teil aus der Sicht von Maddy ist und der zweite Teil aus der Sicht von Maddys Ehemann Sam, kommt im dritten Teil (endlich) Doctor Goldblum zu Wort. Die Erzählung vermischt Träume, die zum Teil Erinnerungen sind, und Realität, doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr verschwimmen die Grenzen, bis man sich am Ende fragt: Was ist real und was nur ein Traum?


Bereits im Prolog, der nur aus 5 kurzen Fragen besteht, bin ich angefixt:


"Wer bist du?
Wer bin ich?
Kann ich dir helfen?
Möchtest du mir etwas sagen?
Habe ich dich getötet?" (S. 9)


Jeder Perspektivwechsel bringt nicht nur eine neue Sichtweise auf den vorherigen Teil und die Figuren, sondern auch neue Spannung und gelungene Wenden, die mich immer wieder überrascht haben.


Neben dem gelungenen Aufbau der Geschichte überzeugt auch die Sprache und die Bilder, die sie wecken. Das beginnt mit dem Titel "Gehen Sie einfach durch die Wand!", eine Aufforderung von Doctor Goldblum an seine Patientin. Doch wie sie und die Anweisungen "Fliegen Sie doch zum Mond!" und "Küssen Sie mal Dornröschen wach!" zu verstehen sind, das verrate ich hier nicht. Dafür müsst ihr den Roman selbst lesen, der es trotz seiner Kürze von nur 252 Seiten schafft eine komplexe, interessante Geschichte und lebendige Figuren zu erschaffen, die einen auch nach dem Lesen eine ganze Weile nicht loslassen. Aber auch die Einbettung des jüdischen Wortschatzes von Doctor Golblum und Maddys und Sams Sprachgebrauch überzeugen mit ihrer Außergewöhnlichkeit.


Fazit: Eine uneingeschränkte Empfehlung von mir.

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Tags: erinnerungen, klarträumen, luzides träumen, luzide träume, schuld, traumtherapie, traum und realität, traum und wirklichkeit   (8)
 
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