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30 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

basketball-star, ermittlungen, erpressung, freundschaft, basketball

Der Insider - Myron Bolitar ermittelt

Harlan Coben , Kathrin Passig , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.09.2016
ISBN 9783442484607
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Myron Bolitar musste nach einem Unfall seine Karriere im Basketball beenden. Nun arbeitet er als Sportagent. Eines Tages kommt der Manager eines NBA-Teams auf ihn zu und möchte Myron in seinem Team haben. Doch es sind keine sportlichen Gründe, die den Manager zu dieser Entscheidung gebracht haben. Myron soll als Insider herausfinden, warum der Superstar der Mannschaft verschwunden ist. Eine gefährliche Suche beginnt.

Die Geschichte ist gut durchdacht, und bis zum Ende bleibt offen, was alles hinter dem Verschwinden des Sportlers steckt. Doch, so spannend das Buch auch war, es gab doch die eine oder andere langatmige Stelle.

Interessant ist die Beziehung zwischen Myron und Win. Beides sind gut ausgearbeitete Figuren und machen den Reiz dieses Buches aus. Gegen diese beiden starken Charaktere wirken die anderen etwas blass. Das Buch ist gut geschrieben, und bis auf die etwas eintönigen Stellen wird der Lesefluss nicht unterbrochen. Der Leser findet leicht in die Geschichte und muss sich auch nicht im Basketball auskennen, um der Geschichte zu folgen.

Es ist ein guter Roman, der ohne grausame Szenen auskommt. „Der Insider“ ist ein Buch aus der Reihe um Myron Bolitar. Da der Leser so gut wie nichts über die vorherigen Ereignisse erfährt, lässt sich die Geschichte ohne Vorkenntnisse lesen.

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Tags: harlan coben, myron bolitar, reihe   (3)
 

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angela planert, begegnung, herzensspuren, krimis & thriller, liebe

Herzensspuren

Angela Planert
E-Buch Text: 153 Seiten
Erschienen bei Uksak E-Books, 04.09.2016
ISBN 9783738905144
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jana ist auf der Suche nach ihrer Hündin, als sie Kyle zum ersten Mal begegnet. Der Polizist lebt nach einem Schicksalsschlag bei seiner Cousine und versucht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie sind sich sofort sympathisch, doch viele Missverständnisse verhindern, dass sie zusammen kommen. Dann gibt es noch Milan, der von seinem Vater misshandelt wurde und bei Jana lebt. Nach und nach finden die drei dann doch zusammen, jedoch wird das Schicksal noch einiges für sie bereithalten.

„Herzensspuren“ ist eine rührende Geschichte um drei Menschen, die jeder für sich mit ihrem Schicksal fertig werden müssen. Zu Beginn liegt alles noch im Dunkeln, doch als Leser ahnt man bald, welche Geheimnisse noch verborgen liegen.

Die Emotionen fahren in diesem Buch Achterbahn. Als Leser ist man den Charakteren sehr nahe und nimmt an Freude und Leid gleichermaßen Anteil. Der einfache Schreibstil macht die Geschichte keinesfalls langweilig, sondern gut verständlich. Angela Planert findet immer die richtigen Worte, ohne zu ausschweifend zu erzählen.

Glaubt der Leser noch zu Beginn, eine leichte Lektüre vor sich zu haben, wird er bald eines Besseren belehrt. Die Geschichte entwickelt sich immer rasanter weiter und nimmt einen gefangen. Einzig der Schluss – ich versuche nicht zu spoilern – kam mir dann doch recht merkwürdig vor. Bis zum Ende machte der Roman einen realistischen Eindruck, aber dann… Jeder, der das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

münsterland, dülmen, krimi, aussteiger, krimireihe

Schwein gehabt

Michael Bresser , Martin Springenberg
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.07.2005
ISBN 9783548262567
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch eine überraschende Erbschaft landet der Prokurist Dieter Nannen auf einem Bauernhof in der Münsterländer Pampa. Reich wird er durch diese Erbschaft jedoch nicht. Der gesamte Viehbestand besteht aus einem Schwein und mehreren Kaninchen. Da Nannen gerade seine Arbeit verloren hat, überlegt er nun, wie es weitergehen soll. Wie wäre es als Privatdetektiv – das kann so schwer nicht sein, glaubt Nannen. Ob er sich da mal nicht irrt.

„Schwein gehabt“ ist ein witziger Krimi mit schwarzem Humor. Auf der Rückseite des Buches steht „Privatdetektiv Dieter Nannens erster Fall“. Das ist insoweit richtig, dass es der erste Roman mit Nannen als Detektiv ist. Es ist das zweite Buch in der Dieter-Nannen-Reihe. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben, um der Geschichte zu folgen.

Mit seinem speziellen Humor dürfte das Buch nicht jedem Leser gefallen. Aus der „Ich-Perspektive“ von Nannen erzählt, machte es mir Spaß, der Geschichte zu folgen. Allerdings ist der Roman gemütliche, leichte Kost. Die große Spannung sollte ein Leser hier nicht erwarten. Zwar ist das Buch nicht langweilig, aber es hätte mehr fesseln können. Manches Geschehnis war vorhersehbar, und so gab es kaum Überraschungsmomente.

Den Autoren Bresser und Springenberg ist ein gutes Buch gelungen. Die Geschichte ist abgeschlossen und die Hauptfigur Dieter Nannen hat noch Potenzial, sich in den folgenden Bänden zu entwickeln. Ein leichter Krimi für zwischendurch wartet auf seine Leser.

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98 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

novelle, cecelia ahern, schriftsteller, schreibmaschine, autor

Der Ghostwriter

Cecelia Ahern ,
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.11.2015
ISBN 9783596196050
Genre: Romane

Rezension:

Der Millionär Herman Banks möchte sich einen Wunsch erfüllen: er möchte endlich einen Roman schreiben. Zusammen mit seiner Frau Amber zieht er in ein abgelegenes Haus in Südengland. Dieses gehörte einem Autor, den Herman sehr bewundert. Doch eine Schreibblockade macht ihm zu schaffen. Aber dann scheint eine fremde Macht es gut mit ihm zu meinen, und sein Buch nimmt Formen an.

„Der Ghostwriter“ hat mich enttäuscht. Dem Rückentext und Kommentaren nach sollte es ein gutes Buch sein. Ist es für mich persönlich aber nicht, und ich bin froh, dass die Novelle bereits nach kurzer Zeit ausgelesen war. Bis zur Hälfte des Buches dreht sich alles erst mal um Herman Banks und seine Frau, bis endlich dieser Ghostwriter ins Spiel kommt. Vorher ist das Buch einfach nur langweilig, und auch echte Spannung kommt später nicht auf.

Das Ende der Geschichte wird dem Leser quasi einfach nur dahin geklatscht und hätte ruhig etwas ausführlicher sein können, wenn man an die langen Beschreibungen von Hermans Geschichte vor dem Ghostwriter damit vergleicht. Ich bin im Grunde auch gar nicht ins Buch hineingekommen. Die Figuren haben mich nicht erreicht, obwohl sie für eine Novelle ausreichend beschrieben sind. Die Geschichte zieht sich einfach in die Länge.

Da ich schon in meiner „Prä-Bloggerzeit“ einiges von Cecelia Ahern gelesen habe, war ich gespannt, was mich mit einem so ganz anderen Buch von ihr erwartet. Vielleicht waren diese Erwartungen einfach zu hoch. Allerdings habe ich mich beim Lesen mehrmals gefragt, ob das Buch tatsächlich von ihr selbst geschrieben wurde. Vielleicht gibt es ja tatsächlich einen Ghostwriter, dem Cecelia Ahern einfach ihren Namen zur Verfügung stellte?

Mit Sicherheit wird auch dieses Buch seine Fans haben – ich gehöre nicht dazu, auch wenn ich die Autorin mag. Dieses Buch ist daher reine Geschmackssache.

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liebe, thriller, harlan coben, mafia, suche

Ich finde dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jake Fisher hat die Liebe seines Lebens gefunden. Mit Natalie möchte er auf ewig zusammen leben und glaubt, dass auch sie ihn liebt. Doch dann heiratet sie plötzlich einen anderen Mann und bittet Jake, sich nie wieder bei ihr zu melden. Er hält sich schweren Herzens daran, kann sie aber nicht vergessen. Sechs Jahre später bringt ein Ereignis Jake dazu, sein Versprechen zu brechen. Jedoch findet er Dinge heraus, die sein Leben für immer verändern werden.

Der Roman beginnt ruhig. Jake erzählt die Geschichte so, als säße er dem Leser direkt gegenüber, und spricht diesen auch manchmal an. Eigentlich führt Jake ein gutes Leben, aber die Sehnsucht nach Natalie ist deutlich zu spüren, auch nach sechs Jahren.

Als er dann eine Chance sieht, mit ihr Kontakt aufzunehmen, gerät er in unvorhersehbare Situationen. Genauso ergeht es auch dem Leser. Verschiedene Ereignisse ziehen Jake immer mehr in eine gefährliche Sache hinein, einzig seine Liebe zu Natalie sorgt dafür, dass er nicht aufgibt.

Der Roman ist gut geschrieben und liest sich schnell. Der Charakter Jake erreicht den Leser emotional, insbesondere wenn es um seine Liebe zu Natalie geht. Viele überraschende Wendungen sorgen dafür, dass die Geschichte immer spannender wird. Als am Ende alle Fäden zusammenlaufen, ist es nicht nur Jake, der die Dinge nun klarer sieht.

Harlan Coben ist ein guter Thriller gelungen. Es wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch dieses Autors sein.

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liebe, italien, aprikosen, claudia winter, erbe

Aprikosenküsse

Claudia Winter
Flexibler Einband: 411 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483907
Genre: Liebesromane

Rezension:

Hanna arbeitet als Foodjournalistin. Für ihre Zeitschrift war sie in Italien und fand die Restaurants dort furchtbar. Insbesondere eins war die reinste Katastrophe, und das schreibt sie auch so. Als die Besitzerin dieses Restaurants diese Kritik liest, bekommt sie einen Herzinfarkt. Durch einen unglücklichen Zufall gerät Hanna auch noch in den Besitz der Urne der Dame. Sie möchte sie der Familie zurückgeben und reist nach Italien.

„Aprikosenküsse“ ist ein gelungener Roman. Er ist witzig, romantisch, etwas traurig und doch so schön. Die Entwicklung der Beziehung von Hanna und Fabrizio, dem Enkel der Verstorbenen, ist gut beschrieben. Ebenso das Gut mit all seinen Bewohnern, sowie die Einwohner des fiktiven Dorfes Montesimo.

So gut die Geschichte auch geschrieben ist, mich hat sie nicht ganz fesseln können. Ich bin nicht richtig hineingekommen und blieb so mehr ein stummer Beobachter, der den Charakteren emotional fern blieb. Doch dabei wäre es so einfach gewesen, in das Buch zu finden. Der Roman wird abwechselnd aus Hannas und Fabrizios Perspektive erzählt. Warum die Geschehnisse mich nicht ganz gepackt haben, kann ich nicht sagen.

Mit „Aprikosenküsse“ ist Claudia Winter ein gutes Buch mit einer schönen Geschichte gelungen. Nicht zu vergessen sind die leckeren Gerichte, welche Hanna in der Toskana probieren kann. Die Rezepte sind am Ende des Buches zu finden, und ich kann das Ausprobieren ausdrücklich empfehlen.

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kreuzfahrt, jörg böhm, kreuzfahr, kreuzfahrtkrimi, moffenkind

Moffenkind

Jörg Böhm
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei CW Niemeyer, 02.09.2016
ISBN 9783827194497
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf einer Kreuzfahrt zu den Metropolen Westeuropas möchte Wilhelmina zusammen mit ihrer Familie ihren 90. Geburtstag feiern. Was niemand ahnt ist ein lang verborgenes Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, welches dafür sorgt, dass nicht alle Passagiere diese Kreuzfahrt überleben werden.

„Moffenkind“ ist ein ruhiger Krimi, der keinesfalls langweilig ist. Der Leser begleitet eine Familie auf ihrer Kreuzfahrt durch die Nordsee. Langsam zeigt sich, dass es in der Familiengeschichte einige Geheimnisse gibt, die besser nicht ans Licht kommen sollten.

Der Roman beginnt gemütlich und steigert sich stetig bis zum großen Finale. Die Morde werden nicht von grausamen Szenen begleitet, was das Lesen angenehm macht. Mit vielen Wendungen gelingt es Autor Jörg Böhm, viele Figuren als mögliche Täter darzustellen. Es sticht kein Charakter besonders hervor. So unterschiedlich diese auch sind, es gibt keinen Fokus auf ausgewählte Figuren. Es steht die gesamte Familie im Mittelpunkt.

Dieses Buch ist eine optimale Urlaubslektüre, die innerhalb weniger Stunden verschlungen ist. Die Geschichte ist auch gut geeignet, um in das Krimi-Genre einzusteigen. Bei diesem Krimi ermitteln auch keine Kommissare – es ist der Leser selbst, der den Fall verfolgt und nach der Lösung sucht.

„Moffenkind“ ist ein wunderbarer Krimi, der sich nicht nur auf einem Kreuzfahrtschiff gut lesen lässt.

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blum, familie, familiengeheimnis, fiona blum, freunde

Das Meer so nah

Fiona Blum
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 23.04.2018
ISBN 9783442314782
Genre: Romane

Rezension:

Lucy S. Harper mag die Welt der Zahlen und ist Lehrerin für Mathematik. Eines Tages bringt der Anruf einer fremden Frau Lucys durchgeplantes Leben durcheinander. Angeblich liegt ihr Vater George im Sterben – dabei heißt ihr Vater doch Peter, und es geht ihm gut. Lucys Neugier ist geweckt, und sie möchte dieser merkwürdigen Sache auf den Grund gehen.

„Das Meer so nah“ ist nicht alleine die Geschichte von Lucy auf der Spur ihrer Vergangenheit. Viele kleine Nebengeschichten aus dem Leben der Menschen, die George kannten und ihre Beziehung zu diesem. Leider zogen mich diese Rückblicke immer wieder aus der eigentlichen Geschichte um Lucy heraus.

Als ich dann feststellte, dass Lucys Suche auch nur eine von diesen kleinen Geschichten ist, kam ich besser mit dem Buch zurecht. Hier gibt es keine zentrale Figur, jeder Charakter ist in den roten Faden, der Suche nach der Wahrheit um Lucys Vergangenheit, eingebunden. Es sind also viele kleine persönliche Geschichten, welche Fiona Blum zu diesem Buch zusammengefügt hat.

Die vielen Wechsel zwischen den einzelnen Figuren innerhalb eines Kapitels hat mich immer wieder mal aus dem Lesefluss genommen, da für mich nicht immer sofort erkennbar war, bei welcher Person ich mich befinde. Bis auf diese Wechsel liest sich das Buch gut. Jedoch gelang es mir nicht, eine emotionale Bindung zu Lucy oder jemand anderem herzustellen.

Leider fehlte dem Roman etwas die Spannung. Er war zwar nicht langweilig, aber irgendwelche Höhepunkte gab es für mich nicht. Es ist ein gemütliches Buch für zwischendurch. Ein Plan von Irland sowie das am Beginn stehende Personenverzeichnis mit Informationen über die im Buch vorkommenden Figuren ist hilfreich.

Hinter dem Pseudonym „Fiona Blum“ verbirgt sich die Schriftstellerin Veronika Rusch. Ihr ist mit „Das Meer so nah“ ein gutes Buch gelungen. Wer dieses Genre mag, wird seine Freude an dieser Geschichte haben.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

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thriller, agoraphobie, mord, the woman in the window, new york

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

A. J. Finn , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783764506414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In New York lebt Anna Fox einsam in einem großen Haus. Aufgrund eines traumatischen Ereignisses kann sie das Haus nicht mehr verlassen. Sie leidet an Agoraphobie. Das Internet ist ihr Tor zur Außenwelt. Ihr bester Freund ist Rotwein, mit dem sie sehr intensiven Kontakt hat. Annas Lieblingshobby ist das Beobachten ihrer Nachbarn. Eines Tages bekommt sie so einen Mord mit. Sie gerät in Panik und fällt in Ohnmacht. Niemand glaubt dieser seltsamen Frau, dass sie etwas gesehen hat.

Die Geschichte wird in der „Ich-Form“ von Anna erzählt. Dadurch entsteht eine besondere, emotionale Nähe zum Leser. Jedoch ist es nicht einfach, in das Buch hineinzufinden. Annas wirrer Geist wechselt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sobald man aber im Geschehen drin ist, kann man das Buch nicht mehr weglegen.

Hauptsächlich geht es im Buch nicht um den angeblich nicht stattgefundenen Mord. Es geht um Anna und ihren seelischen Zustand, und das sehr emotional. Man möchte Anna manchmal einfach nur in den Arm nehmen. Annas Welt ist eine eigene für sich. Aufgrund ihres Tabletten- und Alkoholkonsums ist der Unterschied zwischen Halluzination und Realität oft nicht direkt zu erkennen. Erst langsam wird dem Leser klar, warum Anna krank geworden ist. Allerdings hatte ich schon früh einen Verdacht, der sich bestätigte. Darunter hat die Spannung leicht gelitten.

Die ganz große Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches auf, und nach seinem Ende blieb ich mit Herzklopfen zurück. Doch auch schon der Teil mit Annas psychischen Problemen ist keinesfalls langweilig und hat seine eigene Dramatik, unabhängig von dem angeblichen Geschehen in der Nachbarschaft. Die Nebencharaktere aus ebendieser Nachbarschaft oder die wenigen sozialen Kontakte von Anna sind gut ausgearbeitet, und als Leser spürt man auch hier die Emotionen, welche Anna entgegen gebracht werden.

A.J. Finn hat mit „The Woman in the Window“ ein sehr gutes Debüt hingelegt. Der Roman liest sich flüssig, und viele Wendungen verwirren nicht nur Annas Geist, sondern fordern auch den Leser. Der Roman ist definitiv keine leichte Kost, insbesondere, wenn es um Annas körperlichen und seelischen Zustand geht. Eine gute Geschichte, welche sich im wahren Leben tatsächlich so abspielen könnte. Ich kann jedem Thrillerfan dieses Buch empfehlen.

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Tags: a.j. finn, halluzination, realität   (3)
 

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, regina meißner, die schöne und das biest, fluch, biest

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 2): Blütenzauber

Regina Meissner
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 26.01.2018
ISBN 9783906829678
Genre: Fantasy

Rezension:

Prinzessin Tatjana ist in einem Raum gefangen. Wie lange sie schon dort ist, weiß sie nicht. Eines Tages öffnet sich die Tür, und neugierig betritt sie einen Flur. Sie stellt fest, dass sie sich gemeinsam mit verfluchtem Hauspersonal und einer Bestie als Herrn in einem Schloss über den Wolken befindet. Um ihren Fluch zu brechen, muss Tatjana herausfinden, was der Hinweis „Blütenzauber“ bedeutet. Wie bereits Prinzessin Estelle aus Teil 1 „Schwanenfeuer“ trifft Tatjana ihre Schwestern in Träumen wieder. Über ihre jeweiligen Flüche können sie jedoch nicht sprechen.

„Blütenzauber“ ist eine wundervolle Adaption des Märchens „Die Schöne und das Biest“. Eine bekannte Geschichte in einem neuen Gewand. Der Zauber dieses Buches springt sofort auf den Leser über. Alle wichtigen Ereignisse der originalen Vorlage sind im Roman enthalten. Sowohl die Nebencharaktere als auch Tatjana und das Biest sind sehr gut ausgearbeitet. Besonders die Beziehung zwischen beiden Hauptfiguren ist sehr intensiv.

Autorin Regina Meißner versteht es, über das gesamte Buch hinweg die Spannung und die Hoffnung auf ein Happy-End zu halten. Erst im letzten Augenblick wird das Ende von Teil 2 der Reihe offensichtlich. Das Buch liest sich recht flott. und die Seiten fliegen dahin. Wer, wie ich, ein großer Fan von der Geschichte um die Schöne und das Biest ist, wird dieses Buch nie wieder hergeben. Alle anderen Leser erwartet eine wundervolle Geschichte.

„Die sechs Prinzessinnen – Blütenzauber“ kann unabhängig vom Teil „Schwanenfeuer“ gelesen werden. Ich empfehle jedoch, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen.

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Tags: fluch, märchenadaptionen, regina meißner   (3)
 

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archäologische sensation, christenheit, eliette abecassis, entstehungsgeschichte, archäologie

Die Jesus-Verschwörung

Eliette Abécassis
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 01.07.1999
ISBN 9783455000658
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der strenggläubige Jude Ary wird gemeinsam mit seinem Vater von der israelischen Armee mit der Suche nach einer verschwundenen Schriftrolle beauftragt. Es handelt sich dabei um eine Rolle aus Qumran, die angeblich die Wahrheit über Jesus enthält. Bald muss Ary feststellen, dass auch der Vatikan diese Rolle haben möchte.

Der Klappentext verspricht „ein Abenteuerroman und zugleich eine Art metaphysischer Thriller (L’Arche)“. Da frage ich mich, ob der Redakteur dieser Zeitung das gleiche Buch gelesen hat. Die Geschichte ist weder ein toller Abenteuerroman, noch würde ich ihn als Thriller bezeichnen.

Der Roman ist einfach nur langweilig und ohne große Spannungsmomente. Zu Beginn erfährt der Leser einiges über Arys Vergangenheit, von der er selbst erzählt. Diese Perspektive ist eines der wenigen positiven Seiten des Buches. So kommt der Leser der Hauptfigur und ihren Gefühlen sehr nahe. Auch die Verbindung zwischen Juden- und Christentum ist gut dargestellt. Da Ary Jude ist, gibt es auch viele Informationen über diesen Glauben sowie seinen verschiedenen Strömungen.

Aus dieser Geschichte hätte die Autorin mehr machen können. Doch leider verstreut sich der Inhalt des Buches in viele Richtungen, ohne jedoch einen roten Faden zu enthalten. Es kommt daher auch kein richtiger Lesefluss auf. Viele jüdische Begriffe werden nicht richtig erklärt, so dass ich eine bekannte Internetseite zu Hilfe genommen habe, um gewisse Dinge richtig zu verstehen.

Der Klappentext hört sich vielversprechend an, doch das Buch enttäuschte auf ganzer Linie.

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mord, jörg böhm, emma hansen, flucht, muschel

Und süß wird meine Rache sein

Jörg Böhm
Flexibler Einband
Erschienen bei CW Niemeyer, 28.02.2017
ISBN 9783827194688
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Emma Hansen bekommt es diesmal mit einer merkwürdigen Mordserie zu tun. Zwei Männer werden mit Ostseesand erstickt. Beide Opfer haben in einer Hand eine Muschel. Eigentlich sollte Emma, die einige Monate nicht im Dienst war, zur Eingliederung im Innendienst arbeiten. Doch es dauert nicht lange und Emma ist wieder im Ermittlerteam drin.

Und wieder ist Autor Jörg Böhm ein sehr guter Roman gelungen. Neben der Mordserie nimmt auch Emmas Privatleben und das ihres Kollegen Matthias einiges an Raum in der Geschichte ein. Ich hatte teilweise den Eindruck, dass es diesmal weniger um den kniffligen Fall an sich geht und der Schwerpunkt auf den Figuren und ihrem Leben liegt.

Der Fall selbst ist gut durchdacht, und mit vielen Wendungen bleibt der Täter auch lange im Dunkeln. Trotzdem war das Zwischenmenschliche zwischen Emma und ihren Kollegen der etwas spannendere Teil des Buches.

Es fällt schwer, das Buch zur Seite zu legen. Bereits nach kurzer Zeit zieht die Geschichte einen in den Bann. Der Roman liest sich flüssig. Personen und Örtlichkeiten kann sich der Leser gut vorstellen, da diese bildlich beschrieben werden.

Es ist der vierte Teil um Emma Hansen. Da der Leser zu Beginn einiges über den Ausgang des dritten Teils erfährt, sollten alle Bücher in der Reihenfolge gelesen werden. Dadurch lernt der Leser auch Emma besser kennen. Der Kriminalfall an sich ist abgeschlossen.

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Tags: buchreihe, emma hansen, emma hansen krimi, jörg böhm   (4)
 

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fantasy, j.k. bloom, menschheit, zukunft

Faith

J. K. Bloom
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 19.02.2018
ISBN 9783961730643
Genre: Fantasy

Rezension:

500 Jahre in der Zukunft hat sich die Menschheit in verschiedene Gattungen mit jeweils spezifischen Fähigkeiten geteilt. Zeitgleich mit dieser Teilung entstand eine neue Krankheit, die Seelenlosigkeit. Faith gehört zu der Gattung der Medica und darf auch nur einen Mann heiraten, der ebenfalls zu den Medica gehört. Die verschiedenen Gattungen dürfen sich nicht vermischen. Als einziger Mann kommt nur noch Tristan in Frage. Doch vor der Hochzeit lernt Faith Lie in der Notaufnahme kennen. Diese Begegnung wird ihr Leben verändern, und sie erkennt, dass auch eine Rettung Gefahr bedeuten kann.

Mit „Faith – Seelenlos“ ist J. K. Bloom eine phantastische Dystopie gelungen. Sie beschreibt die Zukunft der Menschheit, in der scheinbar Ordnung das Leben bestimmt. Jede Gattung muss unter ihresgleichen den passenden Partner finden und den vorgezeichneten beruflichen Weg gehen. Doch in Ordnung ist in dieser Welt nichts.

Faith ist eine starke Frau und ein wunderbarer Charakter. Obwohl alle noch lebenden Familienmitglieder seelenlos geworden sind, versucht sie, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Der geheimnisvolle Lie wird ebenfalls sehr gut dargestellt, und langsam kommt die Wahrheit über ihn ans Licht.

Als Leser kann man sich die Welt von Faith mit allen Geschehnissen gut vorstellen. Das Buch bietet Kopfkino vom Feinsten. Der gute und flüssige Schreibstil trägt mit dazu bei, dass der Leser förmlich durch die Seiten fliegt. Ruhige Momente wechseln sich mit rasanter Spannung ab. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle.

J.K. Bloom versteht es, geschickt mit den Emotionen des Lesers zu spielen. Auch der Cliffhanger ist an der richtigen Stelle. Ich muss einfach wissen, wie es mit Faith weitergehen wird. Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange, bis die Fortsetzung kommt.

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kartenlegen, silvia wimmer, tarot

Karten des Todes

Silvia Wimmer
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei KSB-Media, 13.03.2013
ISBN 9783941564367
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Monika Oswald ist eine beliebte Kartenlegerin mit Auftritten in der Fernsehsendung „Die Karten lügen nicht“. Als sie in ihrer Wohnung erschlagen aufgefunden wird, liegen neben ihr Wahrsagekarten mit einer Botschaft. Das Team um die Wiener Oberinspektorin Katharina Gugerell ermittelt. Da Gugerell zuhause am besten entspannen kann, wenn sie backt, genießt das Team während der Ermittlungen auch kulinarische Köstlichkeiten.

Leider sind diese Kuchenrezepte am Ende des Buches das Spannendste, was die Geschichte zu bieten hat. Während des Lesens kommt keine Spannung auf. Der Roman zieht sich von Seite zu Seite dahin. Die Figuren bleiben blass, was aber auch an den wenigen Seiten des Romans liegen könnte.

Das Buch liest sich nicht besonders flüssig, und an den Schreibstil der Autorin muss man sich gewöhnen, dann geht es besser. Das Grundgerüst der Geschichte ist gut, und daraus hätte mehr gemacht werden können. Aufgrund seiner Größe ist der Roman schnell gelesen, obwohl die Geschichte dahin plätschert.

Wer ein leichtes Buch zum Abschalten sucht und Krimis mag, bei denen es ruhig zugeht, dem könnte dieser Roman gefallen. Für mich fehlte hier etwas.

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landesgartenschau, jörg böhm, emma hansen, krimi, landau

Und ich bringe dir den Tod

Jörg Böhm
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Der Kleine Buch Verlag, 01.03.2015
ISBN 9783765088049
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Landau wird auf einem alten Militärgelände die Landesgartenschau stattfinden. Doch die Bauarbeiten werden immer wieder durch Bombenfunde auf dem Gelände unterbrochen. So gerät der Zeitplan unter Druck. Dann findet der Kampfmittelräumdienst zwei Skelette. Emma Hansen und Matthias Roth nehmen die Ermittlungen auf.

Auch in ihrem dritten Fall versucht Emma, den Fall schnell zu lösen. Doch diesmal fordert auch ihr Privatleben sie so stark, dass sie nicht ganz bei der Sache ist. Zudem stellt sich heraus, dass die zwei Skelette nicht der einzige Fall bleiben. Es gibt weitere Tote und eine Vielzahl an Verdächtigen. Das Kriminalteam und auch der Leser landen immer wieder in Sackgassen. Es scheint jedoch alles mit der Gartenschau und der anschließenden Verwendung des Geländes zu tun zu haben.

Der Schwerpunkt des Buches liegt diesmal nicht nur alleine auf den polizeilichen Ermittlungen. Sowohl die Beziehung zwischen Emma und Matthias, als auch die zu anderen Personen nehmen viel Raum ein. Am Ende des Buches zeigt sich dann auch, warum dies so ist. Ohne groß von der Geschichte abzulenken, beschreibt Autor Jörg Böhm Situationen und Personen bildlich.

Auch bei diesem Emma-Hansen-Krimi fliegen die Seiten nur so dahin. Eine gut durchdachte Geschichte mit einigen Überraschungen erwartet die Leser. Von Buch zu Buch ist es interessant, Emmas Entwicklung zu verfolgen. Auch wenn die Romane unabhängig voneinander gelesen werden können, empfehle ich ein Lesen in der Reihenfolge.

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Tags: emma hansen, emma hansen krimi, hauptkommissarin emma hansen, jörg böhm   (4)
 

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liebe, susan mallery, einzelroman, familientradition, jägerin des verlorenen schätzchens

Jägerin des verlorenen Schätzchens

Susan Mallery , Jana Mareike von Bergner
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.08.2014
ISBN 9783956490521
Genre: Liebesromane

Rezension:

In der Familie von Chloe Wright gibt es die Tradition, am Abend des 25. Geburtstages mit dem alten Nachthemd einer Vorfahrin bekleidet schlafen zu gehen. Im Traum würde der zukünftige Ehemann erscheinen. Chloe glaubt nicht daran, ist aber neugierig und zieht das Nachthemd an. Sie träumt, und bereits am nächsten Tag lernt sie ihn durch Zufall kennen. Doch dieser ist nur kurz in der Stadt und eigentlich nicht der Typ für eine feste Beziehung.

Dieses Buch bietet eine emotionale Achterbahnfahrt. Chloe und ihr „Traummann“ Arizona Smith spüren, dass der jeweils andere für ihn der perfekte Partner ist. Trotzdem lassen sie ihre Gefühle füreinander anfangs nicht zu. Erfahrungen aus der Vergangenheit verhindern eine Annäherung. Nur wenn diese überwunden werden, besteht eine Chance auf ein Leben zu zweit.

Es ist eine wunderbare Geschichte, welche die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Als Leser möchte man an bestimmten Stellen die Figuren förmlich an die Hand nehmen und sie zusammenführen. Doch Chloe und Arizona stehen sich immer wieder selbst im Weg. Dabei scheinen die Gefühle beider direkt aus dem Buch auf den Leser zuzuströmen.

Autorin Susan Mallery hat wunderbare Figuren geschaffen. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt. Diese sind dem Leser fast ebenso nah, wie die beiden Hauptfiguren. In dieser Geschichte findet der Leser alles, was in einen guten Roman dieses Genres gehört. Es kommt mir fast vor, als hätte ich kein Buch gelesen, sondern einen Film gesehen. Es war ein perfektes Kopfkino.

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liebe, hochzeit, handy, sms, ring

Kein Kuss unter dieser Nummer

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.11.2012
ISBN 9783442467716
Genre: Liebesromane

Rezension:

Poppy hat zur Verlobung einen wertvollen Ring bekommen. Es ist ein Familienerbstück ihres Verlobten, und ausgerechnet kurz vor der Hochzeit verliert sie ihn. Direkt nach der verzweifelten Suche wird ihr auch noch das Handy gestohlen. Durch Zufall findet Poppy ein Smartphone im Mülleimer. Sie beschließt, es zu behalten, um damit die Suche nach dem Ring zu koordinieren. Das Leben des eigentlichen Besitzers wird dadurch schon bald recht chaotisch, denn Poppy mischt sich ungefragt in sein Leben ein.

Es ist eine herrliche Geschichte, welche Sophie Kinsella geschrieben hat. Mit Poppy ist ihr eine wunderbare Figur gelungen. Gemeinsam mit ihr erlebt man als Leser all die Höhen und Tiefen auf der Suche nach dem Ring. Es geschehen interessante Dinge, und es gibt einige kleine Wendungen. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz.

Der Roman entwickelt sich von Seite zu Seite bis hin zu einem gefühlvollen Finale. Der Schreibstil ist locker und witzig. Als besonderer Gag seien hier die Fußnoten erwähnt. Eine gute Idee, die Poppy noch näher an den Leser bringt. Es ist fast so, als würde eine Freundin vor einem sitzen und diese Geschichte erzählen.

Dieses Buch kann ich all jenen empfehlen, die romantische Komödien mit einer Prise Chaos mögen.

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mord, emma hansen, schuld, krimi, pfalz

Und die Schuld trägt deinen Namen

Jörg Böhm
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Der Kleine Buch Verlag, 15.09.2014
ISBN 9783765088056
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem kleinen pfälzischen Dorf Burrweiler wurde der Winzer Alois Straubenhardt tot aufgefunden. Es scheint, als habe sein eigener Traktor ihn überfahren. Kommissarin Emma Hansen und ihr neuer Kollege Matthias Roth nehmen die Ermittlungen auf. Doch der Winzer wird nicht das einzige Opfer im Dorf bleiben. Emma und Matthias haben es mit einem tiefen Geflecht der Dorfbewohner zu tun. Mühsam suchen sie die passenden Teile, um die Morde zu lösen.

Zeitgleich muss sich Emma noch mit ihrer Freundin Rilke auseinandersetzen. Diese hat eine Tochter bekommen und leidet an einer postnatalen Depression. Durch Zufall befindet sie sich ausgerechnet in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Burrweiler.

Autor Jörg Böhm hat das Leben der Dorfbewohner und den dortigen Umgang miteinander gut eingefangen. Seine detailreichen Beschreibungen lassen Menschen und Landschaft vor dem inneren Auge des Lesers entstehen, ohne zu ausschweifend zu werden oder die Geschichte in die Länge zu ziehen. Das Buch liest sich schnell und hat viele Wendungen. Trotz den Rückblenden bleibt bis zum Ende unklar, welche Person für die Morde verantwortlich ist.

Den Leser erwartet ein spannender, emotionaler Krimi. Es ist erstaunlich, welche Abgründe sich in einem Dorf auftun und wie lange diese Vergangenheit in der Gegenwart nachhallt.

„Und die Schuld trägt deinen Namen“ ist der zweite Krimi mit Emma Hansen. Beide Fälle sind abgeschlossen, so dass man die Bände nicht in der entsprechenden Reihenfolge lesen muss. Im zweiten Buch wird nichts über den ersten Fall verraten, trotzdem ist es sinnvoll, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen. Dies hilft, die Hauptfigur Emma besser zu verstehen und ihrer Entwicklung zu folgen.

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krimi, frankfurt, julia durant, andreas franz, mord

Jung, blond, tot

Andreas Franz
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 10.04.2000
ISBN 9783426617885
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Frankfurt am Main treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Die Opfer sind alle jung und blond. Zudem drapiert ihr Mörder die Mädchen und verstümmelt diese zusätzlich. Es ist der erste Fall von Kommissarin Julia Durant. Gemeinsam mit ihren Kollegen verfolgt sie jede Spur, doch leicht wird es nicht.

Andreas Franz hat die Charaktere gut ausgearbeitet. Julia Durant ist eine Kommissarin, die erst lernen muss, dass man nicht bei jeder Person mit Recht und Gesetz weiterkommt. Es gibt immer Menschen, die einen kennen und schützend die Hand über sie halten.

Beim Lesen nervt jedoch, dass fast jede Figur scheinbar ein Kettenraucher ist und gerne einen über den Durst trinkt. Alkoholfreie Getränke haben Seltenheit, hier geht es eher hochprozentig zu. Davon abgesehen ist die Geschichte gut durchdacht und hat einige Wendungen zu bieten. Es bleiben keine offenen Fragen, und der Fall ist abgeschlossen.

Diese Geschichte braucht etwas, bis Spannung aufkommt. Unter „Harte Action und nervenzerfetzender Spannung“, wie es auf der Rückseite steht, verstehe ich etwas anderes. Es ist der erste Teil aus der Reihe um Julia Durant. Da die Figur noch Potential hat, dürfte die Geschichte steigerungsfähig sein.

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kindererziehung, hundeerziehung, humor satire, kai twilfer, satire

Finn-Luca, komm bei Fuß!

Kai Twilfer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 10.03.2016
ISBN 9783596032174
Genre: Humor

Rezension:

Hund Dandy lebt mit seiner Familie in einer typisch deutschen Neubausiedlung. Neben dem Jack-Russel-Terrier gehören die Mutter Solveig, der Vater Gunnar und der elfjährige Finn-Luca. Seine Eltern glauben, ihm mit Kursen und Workshops zu einem perfekten Kind zu erziehen. Dandy stellt sich die Frage, ob es in allen Familien so zugeht. Zusammen mit Finn-Luca macht er sich daher auf den Weg, dieser Frage nachzugehen.

Es bereitet viel Freude, Finn-Luca und Dandy zu begleiten. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Hundes, was zu der ein oder anderen witzigen Situation führt. Es war eine gute Entscheidung des Autors, den Hund berichten zu lassen.

Die beiden erleben unterwegs die unterschiedlichsten Arten von Eltern. Die beschriebenen Situationen sind lebensnah und dürften manchem Leser bekannt vorkommen. Wer sich die Zeit nimmt, Eltern und Kinder zu beobachten, wird diesen auch in der realen Welt begegnen. Egal ob im Bällebad oder auf dem Spielplatz, man wird Szenen aus diesem Buch wiedererkennen.

Die Geschichte ist humorvoll erzählt und leider viel zu schnell vorbei. Als Leser kann man über jeden einzelnen Elterntyp lächeln, ohne dass diese Eltern lächerlich gemacht werden. Auch die Paraellen zwischen Kinder- und Hundeerziehung sind gut dargestellt. Ein aufmerksamer Leser wird das schnell merken. Nicht immer ist dies jedoch direkt ersichtlich, manchmal zeigt sich diese Ähnlichkeit ein paar Seiten später.

Wie schon bei den Romanen um „Schantall“ hat sich der Autor intensiv mit den Figuren und ihren Eigenheiten beschäftigt. Wer Schantall kennt, wird Finn-Luca mögen und umgekehrt. Wer beide nicht kennt, dem empfehle ich, dies nachzuholen. Doch Vorsicht, es besteht immer die Möglichkeit, sich selbst oder Bekannte in der ein oder anderen Szene wiederzuerkennen.

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selbstjustiz, gewalt, todesengel, deutschland, andreas eschbach

Todesengel

Andreas Eschbach
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.06.2015
ISBN 9783404172382
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein alter Mann wird von zwei Jugendlichen zusammengeschlagen. Er überlebt, aber seine beiden Angreifer sind tot – erschossen. Als die Polizei Herrn Sassbeck verhört, behauptet er, einen Engel gesehen zu haben. Doch die Polizei glaubt ihm nicht. Liegt hier ein Fall von Notwehr vor, oder war es Selbstjustiz? Ein Journalist kann beweisen, dass Sassbeck die Wahrheit sagt. Wer ist der Unbekannte, der Menschen in Not hilft, wenn auch mit tödlichem Ausgang für die Täter?

Diese Geschichte wirkt nach dem Lesen noch lange nach. Das Thema Gewalt mit Tätern und Opfern ist sehr gut ausgearbeitet. Viele Emotionen kommen beim Lesen auf. Alle Figuren und Geschehnisse werden ausgezeichnet dargestellt.

Viele Gedanken, die man sich macht, wenn man von solchen Verbrechen hört, sind auch in diesem Buch zu finden. Oft erkennt man sich selbst, egal ob man mit den Gedanken beim Opfer oder Täter ist. Der Autor schafft es, über dieses schwierige Thema ohne erhobenen Zeigefinger zu schreiben oder eine der beiden Gruppen zu bevorzugen. Es bleibt alleine dem Leser überlassen, wie er mit den Geschehnissen umgeht.

Auch die Seite der Polizei wird gut dargestellt, denn sie ist oft machtlos. Als Leser nimmt man wahr, dass die Polizei solche Täter nicht abschreckt. Denn, selbst wenn ein Jugendlicher wegen seiner Taten vor Gericht landet, die Täter kommen mit geringen Strafen davon und begehen schon bald neue Straftaten. Auch zu diesem Thema ist eine interessante Stelle im Buch zu finden.

„Todesengel“ zeigt auf, was in unserer heutigen Gesellschaft falsch läuft und welche Konsequenzen dies für uns alle hat. Dieses Buch sorgt dafür, dass ein oder Leser etwas fassungslos zurückbleibt. Im Grunde kann man über manche Dinge nur noch den Kopf schütteln, denn leider geht es auf unseren Straßen genau so zu.

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regionalkrimi, emma hansen, eifersucht, mord, schwarzwald

Und nie sollst du vergessen sein

Jörg Böhm
Flexibler Einband
Erschienen bei CW Niemeyer, 28.02.2017
ISBN 9783827194466
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hauptkommissarin Emma Hansen verbringt ein paar Urlaubstage in Nöggenschwiel. Dort war sie als Jugendliche bereits in den Ferien gewesen. In diesem Dorf dreht sich alles um Rosen, weshalb es auch das Rosendorf genannt wird. Doch mit der Idylle ist es vorbei, als zwei Morde geschehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, kommt aber nicht richtig voran. Emma beschäftigt sich währenddessen mit dem seltsamen Verschwinden ihrer Ferienfeundin Charlotte. Diese wurde vor 15 Jahren Rosenkönigin und verschwand danach spurlos.

Die Geschichte ist gut durchdacht, und genau an den richtigen Stellen geschehen Wendungen, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen. Die kurzen Einblicke in die Gedankenwelt des Täters verraten dem Leser einiges. Es ist jedoch zu wenig, um herauszufinden, wer der Täter ist, und so bleibt die Frage nach dem Täter lange offen. Es ist spannend, die Polizei und Emma auf der Suche nach der Wahrheit zu begleiten.

Das Buch ist gut geschrieben und liest sich schnell. Kleinere Nebenschauplätze fügen sich gut in die Geschichte ein. Es gibt auch kurze Auftritte einer Katze, die dem Leser immer wieder begegnet. Von den meisten Lesern wird sie wohl kaum wahrgenommen werden, aber ich fand das Auftauchen der Katze passend zu einer Geschichte, die auf dem Land spielt. Vielleicht soll sie auch genau das dem Leser transportieren.

Es ist der erste Roman mit Emma Hansen, obwohl sie im Südschwarzwald nur Urlaub machen wollte und die örtliche Polizei ihre Arbeit macht. Dadurch gab es genug Möglichkeiten, viel über Emma zu erfahren, ohne dadurch die Geschichte um die polizeilichen Ermittlungen durch Rückblicke in die Vergangenheit der Kommissarin zu unterbrechen.

Jörg Böhm ist ein spannender Krimi gelungen, der ohne großes Blutvergießen und grausame Szenen auskommt. Seine genauen Beschreibungen von Figuren und Umgebung erschaffen eine ganz eigene Welt, in die der Leser eintauchen kann. Emma Hansen ist eine sympathische Figur, von der ich gerne noch mehr lesen werde.

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thriller, atommüll, wasser, terroristen, politik

H2O - Das Sterben beginnt

Ivo Pala
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.06.2014
ISBN 9783442382934
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Bayerischen Wald verseuchen Terroristen ein Trinkwasserreservoir. Bald steht fest, dass hoch radioaktiver Atommüll das Wasser kontaminiert hat. Panik befällt die Bevölkerung. Julian Berg, Terrorabwehr, und Dr. Alexander Kehlhausen, Bundesamt für Strahlenschutz, versuchen herauszufinden, wer hinter all dem steckt.

Es ist ein allzu realistisches Szenario, welches Ivo Pala in seinem Roman zeichnet. Verseuchtes Wasser hat eine größtmögliche Reichweite bei kleinem Aufwand. Umso wichtiger ist es, dass Berg, Kehlhausen und ihr Team schnellstmöglich die Verursacher finden. „H2O – Das Sterben beginnt“ ist von Beginn an spannend und kann sich bis zum großen Finale noch weiter steigern.

Durch gut ausgearbeitete Figuren und Szenarien erreicht die Geschichte den Leser auch emotional. Mit Herzklopfen begleitet man die Ermittler bei ihren Einsätzen und mit Ärger das Verhalten der Mächtigen in unserem Staat.

Das Buch liest sich sehr gut und ist auch viel zu schnell ausgelesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Was der Leser nicht erwarten sollte sind Einblicke in die Erlebnisse und die Panik der Bevölkerung. Es geht in der Geschichte um die Lösung des Falles und um die Ermittlungen, nicht um einzelne Schicksale. Doch das stört die Geschichte nicht.

Dieses Buch ist so gut gemacht, dass ich, selbst nachdem es ausgelesen war, im Kopf immer noch dort war. Kopfkino vom Feinsten.

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boyd morrison

Substance - Die Formel

Boyd Morrison
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 21.01.2013
ISBN 9783442477098
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Chemiedoktorand Kevin Hamilton erfährt von dem Tod seines Professors Michael Ward. Kurz zuvor hat Kevin von Ward eine verschlüsselte E-Mail erhalten. Dadurch gerät Kevin in das Visier von Killern, und sein Leben steht auf dem Spiel.

„Substance – Die Formel“ ist eine interessante Geschichte über eine Entdeckung, welche die Welt verändern kann. Zu Beginn fehlt dem Roman etwas die Spannung. Diese stellt sich im Laufe der Zeit jedoch ein. Überraschende Wendungen gibt es erst gegen Ende.

Das Buch liest sich gut und flüssig. Die einzelnen Figuren und ihre Motive sind gut dargestellt. Das gewählte Thema ist spannend und fordert vom Leser nicht viel Verständnis von Chemie, denn alles wird verständlich erklärt.

Boyd Morrison hat eine gute Geschichte geschrieben. Wer sich für diese Thematik interessiert, wird Freude an diesem Buch haben.

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thriller, wien, bka, maarten s. sneijder, wiesbaden

Todesurteil

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.02.2015
ISBN 9783442480258
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sabine Nemez hat es auf die Akademie des BKA geschafft. Mit ihrem Dozenten, dem Profiler Maarten S. Sneijder, hat sie bereits an einem Fall gearbeitet und kennt seine Eigenheiten. Während des Kurses findet Nemez einen Zusammenhang zwischen den Fällen, welche Sneijder mit seinen Studenten durchgeht. Eine Spur führt nach Wien. Zeitgleich taucht in Wien die seit einem Jahr vermisste zehnjährige Clara wieder auf. Ihr Entführer hat ihr ein Motiv aus Dantes „Inferno“ auf den Rücken tätowiert. Staatsanwältin Melanie Dietz wird diesem Fall zugeteilt.

Lange Zeit laufen die Ermittlungen von Nemez und Sneijder mit der von Dietz im Buch nebeneinander. Beide Erzählstränge sind für sich alleine schon spannend. Als gegen Ende der Geschichte klar wird, was die Fälle der Akademie und den Wiener Fall verbindet, steigt die Spannung fast bis zum Zerreißen an.

Wendungen sorgen während des gesamten Romans für immer neue Theorien des Lesers, was die Wahrheit sein könnte. Andreas Gruber sorgt dabei für die eine oder andere Überraschung. Das Buch liest sich gut, und der Schreibstil lässt die Geschehnisse vor dem inneren Auge entstehen.

Der Leser erfährt auch etwas mehr über den privaten Sneijder, was mir diesen merkwürdigen Typen noch sympathischer macht. Ein sehr spezieller Charakter. Er kann Sabine Nemez gut leiden, hat jedoch eine seltsame Art, ihr dies zu zeigen. Die anderen Figuren sind ebenfalls gut durchdacht, und keine kommt zu kurz. Sie sind interessant, und Nemez sowie Dietz brauchen sich hinter Sneijder nicht zu verstecken.

„Todesurteil“ ist der zweite Teil mit Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Die Geschichte ist abgeschlossen, aber gerade um den Profiler Sneijder besser zu verstehen, sollten die Bücher in der Reihenfolge gelesen werden.

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