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Soantà & Als Paolos Hände reden lernten

Peter Georgas-Frey
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Peter Georgas-Frey, 14.03.2012
ISBN B007KG30H2
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: peter georgas-frey   (1)
 

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Das Erbe von Temple Hill

Judith Kinghorn ,
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.11.2014
ISBN 9783442383405
Genre: Liebesromane

Rezension:

1911 kehrt Cora auf ihr verlassenes Gut Temple Hill zurück. Die alte Dame lebte davor in Rom und Paris. Mit ihr im Haus lebt ihr Enkelsohn Jack. Eine junge Dame aus der Nachbarschaft, Cecily, verliebt sich in ihn. Cora scheint ein Geheimnis zu hüten, und Cecily hofft, bald mehr darüber zu erfahren.

Was nach einer spannenden Geschichte klingt, ist leider genau das Gegenteil. Der Roman zieht sich in die Länge. Unvorhersehbar wechseln in einem Kapitel nach einem Absatz die Zeit, Orte und Personen, was einen Leser eher verwirren kann. Dieses Durcheinander trübt den Lesespaß enorm. Ein echter Lesefluss kann sich nicht einstellen.

Die Figuren bleiben blass und werden zu oberflächlich dargestellt. Dabei ist das Grundgerüst der Geschichte gut. Mit einer besseren Struktur und Ausarbeitung wäre das Buch vielleicht gut geworden. Judith Kinghorn hat so viele Erzählstränge in diesem Roman unterzubringen versucht, dass irgendwann der rote Faden verloren gegangen ist.

Im Klappentext heißt es über Cecily „bald wird Cecily klar: Es könnte der aufregendste – und romantischste – Sommer ihres Lebens werden“. Doch dieser Sommer ist nur ein kleines Fragment in der gesamten Geschichte. Ich finde den Klappentext daher irreführend.

„Das Erbe von Temple Hill“ wird bestimmt dem einen oder anderen Leser gefallen, mir jedoch nicht. Im Gegenteil, für mich ist das Buch knapp an einer „Flop-Bewertung“ vorbeigegangen, da die letzten Seiten des Buches noch einige Dinge aufklären, die ich so nicht gedacht hätte.

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Tags: judith kinghorn   (1)
 

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Der Wald

Peter Wohlleben
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453615083
Genre: Sachbücher

Rezension:

Förster Peter Wohlleben nimmt den Leser mit in den Wald. Er erläutert, dass dieser fast immer eine Plantage zur Rohstoffgewinnung ist und mit dem gerne verwendeten Idyll und Einklang mit der Natur so gut wie nichts zu tun hat. Als Leser merkt man die Leidenschaft, mit der Wohlleben sich für einen intakten Wald einsetzt. Seine Emotionen bei verschiedenen Themen springen den Leser regelrecht an.

Auch nicht ausbleibende Konflikte der unterschiedlichen Interessen von Waldnutzern und -besuchern werden hier sachlich dargestellt. Wobei man manchmal das Gefühl bekommt, Wohlleben stehe vor einem und ließe seinen Unmut über die gemachten Fehler freien Lauf. Manchmal bekam ich das Gefühl, er „schreie“ regelrecht seine Meinung aus dem Buch heraus.

„Der Wald – eine Entdeckungsreise“ ist keine langweilige Erzählung von Bodenorganismen, brütenden Vögeln oder im Wald vorkommenden Insekten – auch wenn diese angesprochen werden. Der Schwerpunkt des Buches ist der Wald und seine verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Was kann ein Förster tun, wenn durch finanzielle und/oder persönliche Vorteile Bereiche des Waldes abgeholzt werden sollen, obwohl es dort schützenswerte Bäume gibt? Wie ergeht es einem Förster, der neue Denkweisen in ein altes System bringen möchte? Viele weitere Fragen beantwortet Wohlleben aus seiner Sicht und Erfahrung.

Ich kann dieses schöne Buch allen empfehlen, die auch mal einen Blick hinter das „Idyll Wald“ werfen möchten. Zukünftig werde ich bei meinen Waldspaziergang genauer hinschauen, welche Bäume dort stehen und wie er bewirtschaftet wird. Und vielleicht begegnet mir dabei mal ein Förster, dem ich die eine oder andere Frage noch stellen könnte.

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Tags: natur, peter wohlleben, wald   (3)
 

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Ich schweige für dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.11.2017
ISBN 9783442487080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Adam Price führt gemeinsam mit seiner Frau Corinne und zwei Söhnen ein ruhiges Familienleben. Doch das Glück bekommt einen Riss, als ein Fremder Adam mitteilt, dass Corinne ein Geheimnis habe. Kurz darauf verschwindet Corinne spurlos. Adams Suche nach ihr führt ihn zu Verstrickungen, die er sich nie hätte vorstellen können.

Der Roman beginnt mit Adams Konflikt, Corinne auf ihr Geheimnis anzusprechen oder nicht. Mit dem Verschwinden von Corinne nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Stück für Stück zeigt sich, was den Fremden und seine Gruppe antreibt, Geheimnisse zu enthüllen. Corinne bleibt während dieser Zeit verschwunden, und Adam weiterhin auf der Suche nach ihr.

Gegen Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse, und es kommt zu einigen Wendungen. Die langsam aufgekommene Spannung erreicht ihren Höhepunkt in einem interessanten Finale. Die Hauptfigur Adam ist sehr gut ausgearbeitet. Alle anderen Figuren wirken dagegen etwas blasser. Zu ihnen fehlte mir auch der Zugang. Da Adam im Mittelpunkt der Geschichte steht, ist das kein großes Manko.

„Ich schweige für dich“ ist ein guter Thriller mit Einblicken, was das Schicksal aus Menschen machen kann. Ich kann das Buch jedem Fan des Genres empfehlen. Aber es ist auch gut für Einsteiger geeignet, die noch keinen Thriller gelesen haben. In der Geschichte wird kaum Blut vergossen, es ist das Zwischenmenschliche, was den „Thrill“ ausmacht.

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Tags: harlan coben   (1)
 

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Kind, versprich mir, dass du dich erschießt

Florian Huber
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492308984
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nach dem zweiten Weltkrieg nahmen sich 1945 tausende Menschen das Leben. Eltern töteten ihre Kinder, Kinder ihre Eltern, bevor sie sich selbst umbrachten. Ganze Familien löschten sich auf diese Art selbst aus. Aber warum taten sie das? Stellten sie sich ihre Zukunft so düster vor, dass ein Weiterleben nicht vorstellbar war? Historiker Florian Huber zeigt einen Einblick in das Denken und Fühlen der damaligen deutschen Bevölkerung.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Zu Beginn wird der Leser langsam an die Geschehnisse des Jahres 1945 in dem Ort Demmin herangeführt, danach auch an verschiedene Orte in ganz Deutschland. Immer wieder stellt sich die Frage, warum die Menschen sich nach Ende des Dritten Reiches das Leben nahmen.

Einen Einblick in das damalige Zeitgeschehen gibt es im dritten Teil. Dieser beschäftigt sich mit der Zeit zwischen beiden Weltkriegen und wie es den Menschen erging. Beim Lesen dieses Teiles kommt ein wenig Hintergrundwissen, welches eine Ahnung davon liefert, was die Menschen erlebten und ihr Denken beeinflusste. Ihre Ängste und die Wut über den verlorenen Krieg trieben sie in die Arme von Personen, die ihnen von einer neuen besseren Welt erzählten. Viel zu gerne glaubte die große Masse ihnen, dass das Leben in Deutschland wieder gut werden würde. Tatsächlich wurde es dies für die meisten auch. Kann ein Mensch, der dem Volk soviel Gutes tut, ein schlechter Mensch sein?

Der vierte Teil erläutert den Umgang bzw. Nichtumgang der Bevölkerung im neuen Deutschland mit ihrer Vergangenheit im Dritten Reich. Plötzlich waren die Deutschen die Opfer des Krieges, und die Alliierten die Befreier des armen deutschen Volkes. Das Grauen wurde von anderen Menschen verübt, und die Selbstmorde wurden totgeschwiegen.

„Kind, versprich mir, dass du dich erschießt“ bietet einen Einblick in das Denken und Fühlen der damaligen Zeit. Das Buch wird von denen erzählt, die sie erlebten. Es basiert auf Tagebüchern, Briefen, Berichten und Erinnerungen. Die Texte sind gut zu lesen und erreichen den Leser emotional, denn die Gedanken und Gefühle der Menschen zwischen den Weltkriegen sind keineswegs nur Geschichte.

Das Buch fordert seinen Leser heraus, über die Vergangenheit nachzudenken. Die Jahre 1933 bis 1945 können sich immer wieder, überall und in ähnlicher Form wiederholen und Menschen ihre Zukunft nehmen. Insbesondere der dritte Teil zeigt auf, wie einfach und schnell sich Menschen verführen lassen.

Oft musste ich eine Lesepause einlegen, um das Gelesene sich setzen zu lassen. Das Buch ist definitiv keine leichte Kost. Der Fokus auf die Selbstmorde und wie es überhaupt so weit kommen konnte ist eine andere Sichtweise auf diese Zeit. In vielen anderen Büchern taucht dieser Abschnitt der deutschen Geschichte entweder gar nicht oder nur als Randnotiz auf.

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Tags: florian huber, geschichte, massenselbstmorde, nachkriegszeit, selbstmorde   (5)
 

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Zurück zu dir

Marc Levy , ,
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.10.2015
ISBN 9783734102547
Genre: Romane

Rezension:

BITTE BEACHTEN: Dieser Roman ist die Fortsetzung von „Solange du da bist“, und daher wird diese Rezension viele Spoiler enthalten. Wer das Buch oder den Film nicht kennt, wird das Ende dieser Geschichte erfahren, da dieses gleichzeitig der Anfang von „Zurück zu dir“ ist.

Arthur kehrt nach Jahren im Ausland zurück nach San Fransisco, jener Stadt, in der seine große Liebe Lauren als Neurochirurgin arbeitet. Doch Lauren kann sich an Arthur nicht mehr erinnern, denn sie lag damals im Koma. Arthur konnte sie jedoch nie vergessen. Durch Zufall landet er auf ihrem OP-Tisch, und sie spürt eine seltsame Verbindung zu diesem Mann.

„Zurück zu dir“ ist eine schöne Geschichte und meiner Meinung nach eher als Ergänzung zu „Solange du da bist“ zu sehen, die aber nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Ich fand die Geschichte zu Ende erzählt und bin der Meinung, dass nicht jedes Buch ein Happy End braucht.

Mich störte auch das Erzähltempo. Zu schnelle und kurze Perspektivenwechsel, welche zwar ihren Sinn haben, aber nervig sind. Darunter hat auch der Lesefluss gelitten. Es war das Gefühl, durch die Geschichte gejagt zu werden.

Den Figuren fehlt etwas die Tiefe. Selbst die Gefühle von Arthur, welche im ersten Buch und auch im Film ankamen, erreichten mich hier nicht. Die Geschichte ist durchdacht und schließt sich fehlerfrei an den Vorgängerroman an. Marc Levy verzichtet auf all zu ausführliche Beschreibungen.

Wer noch keinen Roman von diesem Autor gelesen hat, könnte dieses Buch mögen. Für mich reichte die Fortsetzung bei weitem nicht an Teil 1 heran, dort war der Verbrauch an Taschentüchern enorm, und die ganze Geschichte war herzergreifend.

Mir kommt es so vor, als sollte die Geschichte um Arthur und Lauren einfach noch ein glückliches Ende finden. Ob und wie es kommen wird, muss jeder Leser selbst herausfinden. Dieses Buch hat meine, vielleicht zu hohen, Erwartungen leider nicht erfüllt.

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Tags: marc levy   (1)
 

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Der Traummacher

Max Bentow
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 21.05.2018
ISBN 9783442487523
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Simona Wiesner erliegt einem Herzleiden. Ihre Mutter Franziska kommt darüber nicht hinweg. Eines Tages glaubt sie, Simonas Stimme zu hören. Kurz darauf wird Franziska tot in ihrem Keller gefunden. Auf ihrem Körper sind viele menschliche Bisswunden. Bald gibt es eine zweite Frauenleiche, Simonas beste Freundin und Geschäftspartnerin. Auch diese weist Bisswunden auf. Nils Trojan und sein Team ermitteln.

Es ist ein spannender und mysteriöser Fall, um den sich Trojan kümmern muss. Wer war diese Simona Wiesner, und warum sterben Menschen aus ihrem Umfeld auf so grausame Weise? Als Leser fliegt man förmlich durch die Geschichte, wobei die eigentlichen Ermittlungen von den sonstigen Geschehnissen in den Hintergrund gerückt werden. Doch dies trübt den Lesespaß nicht.

Das große Rätsel um Simona und den Tod der beiden anderen Figuren erhält trotzdem noch genug Raum. Gut ausgearbeitete Charaktere vervollständigen die Geschichte zu einem gelungenen Roman. Natürlich gibt es zwischendurch einige Wendungen, welche alles in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Dieser Psychothriller besitzt alle Zutaten, wie sie von diesem Genre erwartet werden. Dabei verzichtet Bentow auf zu ausführliche Beschreibungen der Verletzungen. Hier überlässt er es der Fantasie seiner Leser, in welchem Zustand genau sich die Opfer befinden.

„Der Traummacher“ ist das sechste Buch aus der Reihe um Nils Trojan. Da der Leser kaum etwas über die vergangenen Fälle erfährt, lässt sich das Buch ohne Vorkenntnisse lesen.

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Tags: max bentow, nils trojan, nils trojan-reihe   (3)
 

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Fremdes Leben

Petra Hammesfahr
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.03.2016
ISBN 9783453358935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cilly Castrup erwacht aus dem Koma und kann sich an fast nichts mehr erinnern. Sie glaubt aber, mit einem Achim verheiratet zu sein. Im Krankenhaus stellen sich jedoch Carsten Beermann als ihr Ehemann und Maik als ihr gemeinsamer Sohn vor. Sie selbst heiße Claudia Beermann. Aber Claudia kann sich an die Einzelheiten des Unfalls von Cilly erinnern. Bei Flashbacks erinnert sich Claudia immer mehr an die Begebenheiten vor ihrem Unfall. Doch irgendetwas stimmt mit diesen Erinnerungen nicht.

Petra Hammesfahr ist mit „Fremdes Leben“ ein sehr guter Roman gelungen. Zu Beginn ist die Geschichte für den Leser nicht besonders anspruchsvoll. Mit jedem Flashback und Claudias Versuchen, daraus die Vergangenheit zu rekonstruieren, nimmt das Buch Fahrt auf.

Lange Zeit sind Claudia und der Leser auf der Suche nach den wahren Geschehnissen, denn oft passen die verschiedenen Erinnerungsfetzen nicht zusammen und werfen dadurch eine vorherige Theorie des Geschehens über den Haufen.

Das Buch liest sich gut, und gegen Ende fliegen die Seiten nur noch so dahin. Viele Wendungen verwirren nicht nur den Leser, und bis zum Ende waren auch all meine Spekulationen über das wirkliche Geschehen falsch. Während des Lesens steht immer die Frage im Raum, wie alles zusammenhängen mag. Denn Claudia hat auch grausame Erinnerungen an einen Mord, an ein Feuer sowie an tote und entsorgte Kinder. Könnte sie das getan haben?

„Fremdes Leben“ ist ein toller Roman, den ich gerne weiterempfehle. Die langsam aufkommende Gänsehaut während des Lesens bleibt noch einige Zeit nach Ende erhalten.

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Tags: petra hammesfahr   (1)
 

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346 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Die Sturmschwester

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 10.04.2017
ISBN 9783442486243
Genre: Romane

Rezension:

Das Leben von Ally d’Aplièse könnte einfach nicht besser verlaufen. Als Profi-Seglerin hat sie einen Erfolg nach dem anderen und ist glücklich mit einem Seglerkollegen liiert. Aber dann stirbt ihr Adoptiv-Vater Pa Salt. Wie ihre ebenfalls adoptierten Schwestern hat der Vater Hinweise auf ihre Herkunft hinterlassen. Nach einer Tragödie begibt sich Ally auf die Suche nach ihrer Herkunft, die sie bis nach Norwegen führen wird.

Zu Beginn des Buches lernt der Leser Ally und ihr aktuelles Leben ausführlich kennen. Dann taucht Ally in ihre Familiengeschichte ein, die im 19. Jahrhundert in Norwegen beginnt. Ein Stammbaum zu Beginn des Buches hilft, die Übersicht über die Familienmitglieder zu behalten.

Dank dieses Buches lernt Ally die Ereignisse um einen norwegischen Komponisten kennen, die wohl in irgendeiner Weise auch mit ihrer Familie zu tun haben müssen. Die Figuren der Gegenwart und Vergangenheit sind gut ausgearbeitet. Der historische Teil zieht sich an einigen Stellen etwas in die Länge, was leider etwas die Spannung aus der Geschichte nimmt.

Zwar hat diese Geschichte einige Schwächen, aber die stören beim Lesen nicht großartig. So wird beispielsweise der Krieg von 1914 – 1918 als Erster Weltkrieg bezeichnet, obwohl es noch gar keinen zweiten gab und eigentlich vom „großen Krieg“ gesprochen werden müsste.

Der Roman liest sich gut und die Geschichte passt übergangslos zu Teil 1 – Die sieben Schwestern. Es gibt keine Logik- oder sonstigen Fehler. „Die Sturmschwester“ ist ein gutes Buch. Auch wenn es der zweite Teil einer Reihe ist, kann das Buch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Die Geschichte um die Schwestern bietet noch Entwicklungspotential.

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838 Bibliotheken, 10 Leser, 15 Gruppen, 147 Rezensionen

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Das Wesen

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.12.2010
ISBN 9783596186327
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Kind ist angeblich verschwunden. Nach einem anonymen Hinweis fahren die Kommissare Seifert und Menkhoff an die genannte Adresse. Der Vater des Kindes ist der Psychiater Dr. Joachim Lichner. Diesen hatten die Kommissare bereits vor 15 Jahren wegen Mordes verhaftet. Lichner verbrachte die nächsten Jahre im Gefängnis. Damals behauptete er unschuldig zu sein. Jetzt sagt er, dass es überhaupt kein Kind gibt.

Den Leser erwartet ein spannender Psychothriller mit guten und überraschenden Wendungen. Wie Kommissar Seifert, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, erfährt auch der Leser nur Stückchen für Stückchen, was genau hinter dem Verschwinden des Kindes steckt.

Lange Zeit wechseln sich die Geschehnisse der Jahre 1994 und 2009 ab. Das damalige Geschehen und seine Auswirkungen auf den aktuellen Fall werden dadurch deutlich. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Es ist lange unklar, welche Rolle bestimmte Personen spielen. Gemeinsam mit Seifert fragt man sich oft, was die Wahrheit ist. Menkhoffs Verhalten ist dabei jedoch keine große Hilfe. Das Buch liest sich gut und schnell. Die Spannung bleibt durchweg erhalten.

Eine tolle Geschichte, ich kann dieses Buch weiterempfehlen. Es gibt eine Fortsetzung, „Der Sarg“. Nachdem ich „Das Wesen“ erst nach „Der Sarg“ gelesen habe, rate ich dazu, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen.

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Tags: arno strobel   (1)
 

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141 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Bis du stirbst

Michael Robotham ,
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 20.05.2013
ISBN 9783442473397
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein unglücklicher Zufall brachte Sami Macbeth für drei Jahre ins Gefängnis. Er plant, nach seiner Entlassung zusammen mit seiner Schwester neu anzufangen. Als er aus dem Gefängnis entlassen wird, ist seine Schwester verschwunden. Wieder einmal scheint sich das Schicksal gegen Sami zu wenden.

Der Klappentext verspricht einen guten Thriller, dieses Versprechen hält das Buch jedoch nicht ein. Die Geschichte zieht sich dahin, auch wenn durch einige Wendungen versucht wird, Spannung aufzubauen. Angekommen ist diese bei mir jedoch nicht. Auch die Figuren blieben oberflächlich, und teilweise wirkten sie oder ihr Verhalten einfach nur lächerlich.

Im Roman begleitet der Leser den Unglücksraben Sami, wie er von einem Problem ins nächst größere stolpert. Dabei möchte er doch eigentlich nur seine Schwester retten. Diese wurde als Geisel genommen, damit Sami für einen Verbrecher einen Auftrag durchführt.

Diesmal gibt es in der Geschichte nicht nur eine böse Person oder Organisation. Auch in deren Konflikte gerät Sami hinein. Immer mit der Gewissheit im Hinterkopf, dass er und seine Schwester sterben werden, egal wer von den Parteien gewinnen wird.

Es gibt mit Sicherheit Leser, die diesen Roman mögen, mein Geschmack ist er nicht.

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745 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

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Die sieben Schwestern

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.09.2016
ISBN 9783442479719
Genre: Romane

Rezension:

Maia wächst mit ihren Schwestern auf einem Anwesen am Genfer See auf. Die Familie nennt diesen Ort „Atlantis“. Ihr Vater hat alle Mädchen adoptiert, und nach seinem Tod erhält jede Tochter einen Hinweis auf ihre Herkunft. Maias Reise führt sie nach Rio de Janeiro und zeitlich zurück in die 1920er Jahre.

„Die sieben Schwestern“ ist der Auftakt einer Reihe. In diesem Buch macht sich die älteste Schwester auf die Suche. Es ist eine schöne Geschichte über eine Frau, die erst in die Vergangenheit eintauchen muss, um in der Gegenwart weiter zu kommen.

Allerdings blieb mir der Zugang zu Maia versperrt. So gut die Figur und ihre Emotionen auch ausgearbeitet sind, der Funke ist nicht übergesprungen. Die Handlungen im zweiten Erzählstrang der Vergangenheit sind interessant und gut dargestellt, doch auch zu diesen Charakteren konnte ich keine Verbindung aufbauen.

Die Geschichte ist gut ausgearbeitet und so aufgebaut, dass man die anderen Teile der Reihe unabhängig voneinander lesen kann. Gemeinsam mit Maia entdeckt der Leser die Stadt Rio de Janeiro damals und heute. Die damalige Gesellschaft und das Zeitgeschehen hat die Autorin dem Leser nahe gebracht.

Dieses Buch ist ein gelungener Auftakt der Buchreihe, die noch Potential zur Weiterentwicklung hat.

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Tags: familie, geheimnis, lucinda riley, schwestern   (4)
 

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990 Bibliotheken, 11 Leser, 9 Gruppen, 190 Rezensionen

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Der Sarg

Arno Strobel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 17.01.2013
ISBN 9783596191024
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eva leidet an Albträumen. Sie ist gefangen in einem Sarg und kann sich nicht befreien, egal was sie versucht. Dann wacht sie jedes Mal auf und hält ihren Traum für Realität, doch das kann er unmöglich sein. Zeitgleich werden in Köln Frauen entführt und lebendig in einem Sarg vergraben. Eine dieser Frauen ist Evas Halbschwester. Durch den Tod von Evas Halbschwester ermittelt die Polizei auch im familiären Umfeld. Schon bald ist klar, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt.

Für Leser mit Platzangst ist diese Geschichte eher nicht geeignet, denn die Panik, welche die Frauen befällt, ist spürbar. Mit eindeutigen Worten beschreibt Arno Strobel die Geschehnisse. Falsche Fährten und Wendungen erhalten die Spannung bis zum Schluss. Das Ermittlerteam und Eva sind gut dargestellt und erreichen den Leser. Das Buch liest sich flüssig.

Hier eine gute Rezension ohne Spoiler zu schreiben, fällt mir schwer. Die Geschichte hat gute Handlungsstränge, die erst gegen Ende zusammenfinden. Daher kann ich nicht näher erläutern, welche Punkte mir gut gefallen haben. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

„Der Sarg“ ist der zweite Teil einer Reihe, kann aber unabhängig vom ersten Teil gelesen werden. Das Privatleben des Hauptkommissars Menkhoff ist wohl im Vorgänger-Roman etwas aus den Fugen geraten, doch was genau geschehen ist, erfährt der Leser nicht.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Stille Schwester

Martin Krist
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei epubli, 17.07.2018
ISBN 9783746743653
Genre: Romane

Rezension:

Ein Serienkiller hält Berlin in Atem. Eine Verbindung zwischen den Opfern scheint es nicht zu geben. Die erdrosselten Frauen wurden jeweils drapiert und halten einen Hinweis auf das kommende Opfer für die Ermittler bereit.

Rebecca ist glücklich mit Andreas liiert. Eines Tages muss sie feststellen, dass Andreas sie belügt. Je mehr Rebecca nachforscht, desto mehr beginnt sie an ihrer Liebe zu zweifeln.

Kommissar Frei hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, während er mit seinem Team den Serienkiller jagt. Rebecca stellt fest, dass ihr Freund Geheimnisse vor ihr hat. Eines Tages hat ein Opfer des Serienkillers den Hinweis, dass Rebecca das nächste Opfer sein wird.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Dies könnte daran gelegen haben, dass ich den ersten Teil um Kommissar Frei noch nicht gelesen habe und mir so einige Bezüge zu diesem Teil gefehlt haben. Als ich dann „drin“ war, sind die Seiten nur so geflogen, bzw. hat das E-Book „geglüht“.

Gut ausgearbeitete Figuren erreichen den Leser auch emotional. Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt dann auf hohem Niveau. Mit Kommissar Frei und seinem Team habe ich ein schönes Lesevergnügen gehabt und werde mit Sicherheit dieser Reihe treu bleiben.

Obwohl der Fall am Ende abgeschlossen ist, hat Autor Martin Krist geschickt einen Cliffhanger eingebaut, der Lust auf das kommende Buch macht. „Stille Schwester“ ist die Fortsetzung von „Das böse Kind“. Ich empfehle die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Ich danke dem Autor Martin Krist für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Besuch mich auf www.nicole-plath.de

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Tags: henry frei, martin krist, thriller   (3)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Die Heimkehr

Peter Georgas-Frey
E-Buch Text: 467 Seiten
Erschienen bei null, 22.07.2014
ISBN B00M179WEA
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Vor zehntausend Jahren strandeten die Aurumer auf der Erde. Ihr Anführer Chronos möchte sie alle wieder zurück nach Aurum, ihrem Heimatplaneten, bringen. Hierzu müssen sie sich allerdings in die menschliche Entwicklung einmischen, denn alle Technik, die sie benötigen, ist noch nicht erfunden. Stück für Stück geben die Außerirdischen ihr Wissen an die Menschen weiter und beschleunigen so deren Entwicklung. Aber es wollen nicht alle Wesen zurück. Sie haben andere Pläne. Auch alle Menschen, die von den Aurumern wissen und profitieren, wollen ihre Abreise unter allen Umständen verhindern, denn die ganze Entwicklung der Menschheit basiert auf deren Technik. Ein Rückfall ins Mittelalter wäre nicht unwahrscheinlich.

Das Buch enthält viele Themen, wie Verschwörungstheorien, politische, militärische oder religiöse Intrigen und einiges mehr. Die Namen einiger handelnder Figuren kommen dem Leser doch sehr bekannt vor, wenn er sich im Genre auskennt, wie z.B. Fox Holder – wer das wohl ist? Hat man sich daran gewöhnt, erscheinen einem direkt diese Figuren vor Augen, und der Autor spart ausführliche Personenbeschreibungen, was bei dieser Seitenanzahl praktisch ist.

Komplizierter ist gerade zu Beginn die Zuordnung der Namen bei den Aurumern. Denn diese haben neben ihrem persönlichen Namen auch einen in der Welt der Menschen. So trägt Chronos beispielsweise den Namen Isaac Ginter. Während der Geschehnisse wechselt der Autor immer wieder zwischen diesen Namen hin und her. Da dauert es etwas, bis klar ist, wer wer ist. Zwar gibt es am Ende eine kurze Übersicht, aber das ständige Nachschlagen stört den Lesefluss und reißt einen aus den Geschehnissen heraus. Was schade ist, denn es ist interessant, Chronos und die anderen Aurumer durch die Geschehnisse zu begleiten.

Die Ereignisse um Dana, die das besondere Kind austragen soll, sind gut ausgearbeitet. Ihr Begleiter Karl, seine Freunde und die verschiedenen Organisationen, die hinter ihr her sind, ebenso. Wobei es irgendwann auch eine Übersättigung an Verfolgern gibt. Selbst der Papst hat seine Finger im Spiel. Natürlich ist mit der Einmischung von vielen Organisationen zu rechnen, wenn ein solches Kind unterwegs ist. Doch diese Anzahl sorgt dafür, dass die einzelnen Gruppen nicht in der Ausführlichkeit beschrieben werden können, wie es bei weniger Verfolgern der Fall gewesen wäre. Andererseits haben diese vielen „Jäger“ einen guten Beitrag zur Spannung geleistet.

Peter Georgas-Frey gibt dem Leser auch immer wieder kleine, oft unscheinbare Denkanstöße mit, denn manche Situation könnte sich tatsächlich so ereignen oder hat es auch schon. Die Aurumer wollen einfach nur nach Hause und nicht die Erde erobern. Aber auf gewisse Art und Weise haben sie es doch getan.

Ich kann dieses Buch allen Fans der diversen Genres empfehlen, die dieses Buch bedient. Natürlich werden einem viele Dinge sehr bekannt vorkommen, aber dem Autor ist es gelungen, aus vorhandenen Zutaten einen guten Roman zu schreiben. Es ist eine eigene Geschichte, und diese hat durchaus ihren Reiz. „Die Heimkehr“ ist der Auftaktroman zur „Aurumer-Reihe“, und ich hoffe, dass der nächste Teil mit diesem hier mithalten kann.

Ich danke dem Autor Peter Georgas-Frey für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Vielleicht wird morgen alles besser

Fabio Geda , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaus, 14.05.2018
ISBN 9783813507904
Genre: Romane

Rezension:

Von der Mutter schon früh verlassen, müssen die Geschwister Ercole und Asia mit ihrem überforderten Vater alleine zurechtkommen. Als er 14 Jahre alt ist, lernt er seine erste Liebe Viola kennen. Dann findet Ercole seine Mutter wieder und seinen Halbbruder Luca. Doch die Situationen, in denen Ercole Probleme mit den Erwachsenen hat, hören nicht auf.

Bei diesem Buch sollte sich der Leser nicht unbedingt vom Klappentext leiten lassen. „Vielleicht wird morgen alles besser“ ist ein guter Roman, und als Leser verfolgt man die Geschichte um Ercole gerne. Jedoch erweckt der Klappentext den Eindruck, dass der Leser abenteuerliche Erlebnisse mit ihm erleben könnte. Dem ist jedoch nicht so.

Das Buch erzählt von Ercole, seiner Vergangenheit mit all ihren Problemen, und wie er aktuelle Ereignisse zu lösen versucht. Es ist eine ruhige Geschichte, welche in leisen Worten erzählt wird. Die Figuren lassen allerdings etwas an Tiefe vermissen. Auf der emotionalen Ebene haben mich weder Ercole noch die anderen Figuren erreicht. Vielleicht hätte eine ausführlichere Einsicht in die Gefühlswelt der Charaktere geholfen.

Der Roman spricht sowohl jugendliche als auch erwachsene Leser an. Durch einfache Wortwahl und ohne verschachtelte Sätze liest sich die Geschichte gut. Als Leser merkt man, dass sich Autor Fabio Geda gut in die Gedanken und Gefühlswelt der jugendlichen Hauptfiguren hineinversetzen kann. Ihm ist eine schöne Geschichte gelungen, der ich gerne gefolgt bin.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Knaus Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

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441 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 140 Rezensionen

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HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der US-Außenminister ist zu einem Staatsbesuch in Deutschland. Als er während einer Rede leblos zu Boden geht, ahnt noch niemand, dass die Welt, wie man sie kennt, sich verändern wird. Zeitgleich ist ein Paar in einer Kinderwunschklinik. Der Arzt erzählt ihnen von einem privaten Forschungsprogramm, welches besonders begabte Kinder verspricht. In den Ländern Brasilien, Tansania und Indien werden besondere Pflanzen und Tiere entdeckt. Mitarbeiter eines Chemiekonzerns wittern bereits das große Geld.

Was all diese Ereignisse verbindet, wird dem Leser bald klar, und diese Antwort wirft noch mehr Fragen auf. Autor Marc Elsberg ist mit diesem Roman nah an der Realität und bringt den Leser an vielen Stellen zum Nachdenken.

Was darf der Mensch, und welche Konsequenzen haben solche Veränderungen? „Helix – Sie werden uns ersetzen“ ist ein spannendes Buch. Ohne durch viele Fachbegriffe das Lesen zu erschweren, versteht der Leser schnell, wovon gerade die Rede ist.

Die Hauptfiguren sind gut ausgearbeitet. Als Leser fühlt man mit den Charakteren in den jeweiligen Situationen. Das Buch liest sich schnell, wozu auch der gute Schreibstil beiträgt. Der Roman führt in eine Welt, über die der Leser nachdenken sollte. Vielleicht wird die Realität diese Geschichte eines Tages einholen, oder hat es sogar schon. Auch nach dem Lesen bleibt man mit den Gedanken noch in dem Roman.

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Elbmöwen

Ivonne Hübner
Buch
Erschienen bei Mitteldeutscher Verlag, 01.06.2018
ISBN 9783963110559
Genre: Historische Romane

Rezension:

Damastwebergeselle Balthasar begibt sich 1840 nach Dresden. An der dortigen Kunstakademie muss er die für seinen Beruf wichtige Mustermalerlizenz erwerben. Der Zufall sorgt dafür, dass Balthasar in einem Freudenhaus statt einer Studentenunterkunft wohnen wird. Neben seinem Studium wird er im Laufe der Zeit eine Art „Mädchen für alles“ im Freudenhaus. Auf der Kunstakademie lernt er Nikolaus und seine Schwester kennen. Es entwickelt sich eine interessante Dreier-Beziehung.

Die gesellschaftlichen Regeln der damaligen Zeit hat Autorin Ivonne Hübner gut wiedergegeben. Regeln und Zwänge der Gesellschaft bestimmen den Alltag der Menschen. Die drei jungen Leute versuchen auf ihre Art, sich etwas davon zu befreien. Die Figuren und ihre Gefühlswelt samt ihren Irrungen und Wirrungen kommen beim Leser an.

Trotzdem konnte die Geschichte mich nicht ganz mitnehmen. Dabei ist das Buch gut geschrieben. Die Wortwahl der Autorin passt genau in die damalige Zeit, wobei man dadurch auch auf heute unbekannte oder seltene Wörter trifft. Ich vermisste jedoch eine Spannung der Geschichte, welche mich „am Buch halten“ würde. Die Geschichte verläuft eher ruhig, und so ist es eher der Einblick in eine längst vergangene Epoche, der mich antrieb, das Buch weiterzulesen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein gutes Buch für angenehme, ruhige Lesestunden ist. Es regt auch zum Nachdenken über die damalige Zeit nach, und Vergleiche zu Heute bleiben nicht aus.

Ich danke der Mitteldeutscher Verlag GmbH für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Die Mittsommerlüge

Katrine Nørregaard , Lotta Rüegger , Holger Wolandt
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.05.2018
ISBN 9783453359796
Genre: Romane

Rezension:

Louise kann ihrem Vater nicht verzeihen, dass er sie und ihre Mutter zwanzig Jahre lang alleine gelassen hat. Als er wieder auftaucht, möchte sie daher auch keinen Kontakt zu ihm. Ihr Vater hinterlässt ein Sommerhaus am Limfjord und ein gut gehütetes Geheimnis. Louise, ihre Mutter Karen und ihre Tochter Ida werden dort eine Woche verbringen, die nicht nur ihr Leben verändern wird.

Im „Haus des Lügners“ finden drei Generationen einer Familie ihren jeweils eigenen Weg in die Zukunft. Jede der Frauen kämpft mit ihren eigenen Dämonen der Vergangenheit, welche sich dem Leser während des Lesens langsam offenbaren. Auch die untereinander herrschenden Konflikte scheinen sich endlich zu lösen.

Es ist eine schöne Geschichte, wobei es auch drei eigene Erzählungen sind. Für jede Frau bedeutet die Zeit in diesem Haus etwas anderes, gleichzeitig verbindet die drei aber auch vieles miteinander. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und bieten an manchen Stellen auch etwas mehr Einblick in den Charakter. Oft hatte ich aber auch das Gefühl, dass manche Probleme nur kurz angeschnitten werden, dann aber nur noch oberflächlich behandelt werden oder gar nicht mehr vorkommen.

Als Leser merkt man schnell, wohin die Geschichte führt. Dadurch kann man sich mehr mit den Charakteren befassen. Auch, wenn diese nicht großartig ausgearbeitet sind, merkt man beim Lesen doch, dass sich die Autorin intensiv mit ihnen beschäftigt hat. Vielleicht hätte ein ausführlicheres Eingehen auf die Figuren und deren Gefühle die Seitenanzahl um ein mehrfaches erhöht und den vorgegebenen Rahmen gesprengt.

Mich stört allerdings der deutsche Titel. Irgendwie finde ich ihn nicht passend zur Geschichte. Eine wörtliche Übersetzung des dänischen Titels „Haus des Lügners“ wäre meiner Meinung nach geeigneter gewesen.

Der Roman liest sich gut, und der angenehme Schreibstil sorgt für Lesefreude. Es hat Spaß gemacht, Karen, Louise, Ida und die anderen Figuren zu begleiten.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Diana-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Floras Traum (Das Blumenorakel)

Petra Durst-Benning
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290379
Genre: Historische Romane

Rezension:

1871 beginnt die junge Flora eine Ausbildung zur Blumenbinderin in Baden-Baden. Sie lebt und arbeitet bei Familie Sonnenschein. Der Sohn Friedrich verliebt sich in Flora, und schon bald heiraten die beiden. Flora baut den Blumenladen aus und hat damit Erfolg. Eine Begegnung wird jedoch alles auf den Kopf stellen.

Autorin Petra Durst-Benning versteht es, Orte und Personen aus dieser Zeit dem Leser nahe zu bringen. Floras Leben als Tochter von Samenhändlern war eigentlich vorgegeben. Doch sie schafft es, sich ihren Berufswunsch zu erfüllen. Aber ihr Leben verläuft dann doch anders als gedacht, und ob es wieder in Ordnung kommt, ist fraglich.

Leider haben mich die Figuren nicht in ihren Bann gezogen. Ich bekam einfach keinen Zugang zu ihnen. Teilweise fand ich sie nur oberflächlich dargestellt, da fehlte irgendwie etwas. Besonders spannend fand ich die Geschichte zwar nicht, aber sie ist geeignet, um ruhige Lesestunden zu verbringen und in die damalige Zeit einzutauchen.

„Das Blumenorakel“ ist der Folgeroman von „Die Samenhändlerin“, in dem es um Floras Eltern geht. All zu viel wird jedoch nicht verraten, so können beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden.

Ein entspannendes Buch mit einigen tragischen Momenten erwartet den Leser. Wer besseren Kontakt zu den Figuren bekommt als ich, dem könnte die Geschichte sogar noch mehr gefallen.

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Die Geschichte des Wassers

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 19.03.2018
ISBN 9783442757749
Genre: Romane

Rezension:

Mit ihrem Segelboot „Blau“ begibt sich 2017 die fast 70-jährige Signe auf eine riskante Reise von Norwegen an die französische Küste. Sie hat eine besondere Fracht geladen. Während ihrer Fahrt schweifen ihre Gedanken immer wieder in die Vergangenheit ab. 2041 herrscht eine große Dürre in Südeuropa. Die Menschen fliehen Richtung Norden, doch selbst in den dortigen Lagern reicht das Wasser nicht ewig. David und seine Tochter Lou kämpfen ums Überleben.

Diese Geschichte nimmt den Leser emotional mit. Da ist einmal die Umweltaktivistin Signe und der Rückblick in eine Vergangenheit, in der der Mensch glaubte, Wasser im Überfluss zu haben. Doch David und Lou erleben noch keine 30 Jahre später, dass dies ein Trugschluss war. Ihr verzweifelter Versuch an Wasser und Nahrung zu kommen wühlt auf.

Beide Erzählstränge haben gut ausgearbeitete Figuren und ihre spezielle Art der Spannung. Das Buch liest sich flüssig und schnell. Wobei das Buch auch mal zur Seite gelegt werden muss, um die gelesenen Ereignisse zu verarbeiten

„Die Geschichte des Wassers“ ist kein leichter Roman. Er stellt Ansprüche an seinen Leser. Bereits während die Geschichte gelesen wird, kommen Vergleiche zu unserer heutigen Zeit und unseren Umgang mit dem wertvollen Gut Wasser auf. Was David und Lou erst 2041 widerfährt, ist für manche Menschen schon bittere Realität, da ihnen der Zugang zu sauberem Wasser fehlt.

Dieses Buch ist der zweite Teil des großen „Klima-Quartetts“ von Maja Lunde. Im ersten Teil „Die Geschichte der Bienen“, zeigt sich die Auswirkungen des Verschwindens der Bienen und anderen Bestäubern. Beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Ich danke dem Bloggerportal und dem btb Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Saufen nur in Zimmerlautstärke

Hans Rath
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 18.08.2017
ISBN 9783463406961
Genre: Romane

Rezension:

Eine Herzattacke sorgt dafür, dass Adam sich mit seinem Leben auseinandersetzt. Eine Reise nach Island soll ihm dabei helfen. Unglücklicherweise fällt Adam von der Klippe und kann sich gerade noch festhalten. Er hat Glück, denn der seltsame Magnus kann ihn die Klippe wieder heraufziehen. Magnus ist ein Troll, und Adam steht nun in seiner Schuld. Zusammen reisen sie nach Berlin zurück. Adam ahnt noch nicht, dass sein Leben nun noch chaotischer sein wird.

Den Leser erwartet eine schöne Geschichte zum Thema Freundschaft und Erwartungen an das Leben. Die beiden Charaktere Adam und Magnus sind gut dargestellt. Andere Figuren bleiben im Hintergrund. Dabei gibt es einige, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Autor Hans Rath hat so aber auch viele Facetten des menschlichen Lebens kurz anschneiden können, was mit einer ausführlichen Beschreibung der Nebenfiguren und -ereignisse das Buch nur aufgebläht hätte. Der Leser bleibt so bei Adam und Magnus.

Einige Sätze im Buch regen auch zum Nachdenken über das eigene Leben und über Schicksal an. Leider bleibt der nach den ersten Seiten erwartete Humor im Laufe der Geschichte aus. Die Erzählung wird eher sachlicher, und der Zugang zu den Figuren geht leicht verloren.

„Saufen nur in Zimmerlautstärke“ ist trotz kleinerer Schwächen ein guter Roman, und der seltsame Titel erklärt sich auch im Laufe der Geschichte. Das Buch war eine schöne Lektüre, welche keine allzu großen Anforderungen an den Leser stellt. Eine gute Unterhaltung für einen Nachmittag.

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215 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 35 Rezensionen

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Skin

Veit Etzold
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.07.2016
ISBN 9783404173754
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Christian König ist ein junger Unternehmensberater, der eine große Karriere vor sich hat. Sein Leben gerät jedoch aus der Spur, als er einen Link zu einem Video erhält. Eine grausam aussehende Wasserleiche treibt in einem Swimmingpool. Doch die Polizei wird ihm nicht helfen, im Gegenteil. Dieses und weitere Videos wurden alle von Christian Königs Account verschickt.

Die Hauptperson ist Christian König, von dessen Tätigkeit und all den damit verbundenen Höhen und Tiefen ausführlichst erzählt wird. Autor Veit Etzold vermittelt durch diesen Einblick ein Gefühl für die spezielle Welt der Unternehmensberatungsfirmen. Die sehr ausführlich und gut recherchierte Geschichte hält sich mit diesem Thema allerdings auch etwas auf. Es dauert dadurch etwas länger, bis Schwung in die Geschehnisse kommt.

Stück für Stück geht das Leben von Christian den Bach hinunter, und er kann nichts dagegen tun. Lange Zeit plätschert der Roman vor sich hin. Einzig die Leichenfunde sorgen für etwas Gänsehaut, denn deren Zustand wird deutlich beschrieben. Erst im letzten Viertel kommt Schwung in das Buch und die Spannung steigt an, wobei auch gute Wendungen ihren Anteil haben.

Trotz der fehlenden Spannung zu Beginn ist die Geschichte schnell gelesen. Eine Beziehung konnte ich zu den Charakteren nicht aufbauen. Die Figuren blieben mir fern, vielleicht war das mit ein Grund, warum ich den Großteil des Buches nicht so spannend fand. Alles in allem ist „SKIN“ ein gutes Buch und dürfte Lesern dieses Genres gefallen.

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117 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

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Nr. 13

Laura Wulff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.02.2014
ISBN 9783862788705
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In der Kölner Bruchstraße Nr. 13 leben aus der Haft entlassende Männer. Sie sind pädophile Straftäter und somit in der Nachbarschaft unerwünscht. Dann beobachtet eine alte Frau aus dem Nachbarhaus, wie in Nr. 13 eine Frau ermordet wird. Doch Kriminalkommissar Daniel Zucker kann aufgrund dieses Hinweises nicht ermitteln. Zudem gibt es noch eine Frauenleiche, welche in der Mikwe, einem jüdischen Ritualbad, gefunden wurde. Hat diese Tote eventuell etwas mit dem beobachteten Mord zu tun?

Kommissar Daniel Zucker ist nach einem Unfall auf den Rollstuhl angewiesen und sollte, wenn es nach einem Vorgesetzten ging, nicht mehr ermitteln. Daniel hat aber den Ehrgeiz, weiterhin im Dienst zu bleiben. Sein Privatleben nimmt daher im Buch etwas Raum ein, ohne den eigentlichen Fall in den Hintergrund zu drängen.

Autorin Laura Wulff stellt die pädophilen Männer nicht nur als die Monster dar, die die Öffentlichkeit sieht und die einige von ihnen mit Sicherheit auch sind. Im Roman werden die vielen verschiedenen Facetten dieser Menschen und Szenen aufgeführt, ohne über die Personen zu urteilen. Der Leser muss selbst entscheiden, was er für den einzelnen Menschen empfindet.

Die Bewohner von Nr. 13 wollen eigentlich ein neues Leben beginnen, jedoch geraten sie immer wieder in den Fokus der Ermittlungen. Schon zu Beginn wird dem Leser klar, dass die Geschichte mit harten Worten erzählt wird. Mit klaren und direkten Beschreibungen wird dem Leser diese spezielle Welt aufgezeigt. Dieser Thriller ist definitiv nichts für zarte Thriller-Fans, es geht grausam zu.

Kommissar Daniel Zucker ist ein sehr gut ausgearbeiteter Charakter. Egal, ob bei seinen Ermittlungen oder privat, überall stößt er an seine Grenzen. Doch Daniel findet Möglichkeiten, diese zu überwinden, manchmal mit ungewöhnlichen Mitteln. Die anderen Figuren sind ebenfalls gut ausgearbeitet. Eine Beziehung zu diesen Akteuren konnte ich leider nicht richtig aufbauen. Obwohl die Autorin ihre Handlungen realistisch beschreibt, wurde ich nicht in die Geschichte hineingezogen. Es baut sich zwar langsam Spannung auf, doch diese packte mich nicht. Das ist schade, denn es ist ein gutes Buch.

Nr. 13 ist der zweite Teil einer Reihe um Daniel Zucker, kann aber unabhängig vom ersten Teil gelesen werden. Da es noch weitere Teile gibt, werde ich von Daniel Zucker noch mehr lesen.

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621 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Die Mitternachtsrose

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.06.2015
ISBN 9783442479702
Genre: Romane

Rezension:

Die Schauspielerin Rebecca Bradley hat eine Rolle in einem Film erhalten, dessen Geschichte in den 1920er-Jahren spielt. Drehort ist ein altes Herrenhaus im englischen Dartmoor. Die dortige Abgeschiedenheit tut ihr gut, da die Medien Rebecca nach ihrer angeblichen Verlobung nicht mehr in Ruhe lassen. Überraschenderweise ähnelt Rebecca in ihren Kostümen Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn. Dann taucht der Inder Ari Malik auf. Dieser wandert auf den Spuren seiner Urgroßmutter, und es beginnt für beide eine Reise in eine dunkle Vergangenheit.

Die Geschichte besteht aus drei Erzählsträngen. Rebecca, Ari und der Brief seiner Urgroßmutter fügen sich zu einer Geschichte, die den Leser nicht kalt lässt. Die Zeit anfangs des 20. Jahrhunderts wird mit all ihren strengen Konventionen in England und Indien dargestellt.

Aris Urgroßmutter lebte noch zu einer Zeit, in der in Indien noch größtenteils die alten Regeln eingehalten wurden. Dank einer guten Beschreibung von Gebäuden und Menschen hat man das Gefühl, diese mit eigenen Augen zu sehen.

Die Geschichte übt einen Sog aus, dem der Leser kaum entkommen kann. Der gute Schreibstil rundet das Buch ab. Es ist ein Roman, der noch nachhallt, wenn das Buch zur Seite gelegt wird. Interessante Wendungen machen das Geschehen nicht so vorhersehbar, wie zu Beginn gedacht.

„Die Mitternachtsrose“ ist ein wundervolles, ergreifendes Buch. Die Figuren und Geschehnisse erwachen förmlich zum Leben und sorgen für ein wunderbares Kopfkino.

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