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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

haiti, krimi, korruption, entwicklungshilfe, thriller

Sonnentau

Kai Hensel
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Frankfurter Verlagsanstalt, 01.03.2014
ISBN 9783627002053
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Maria Brecht arbeitet in einer Bar, wo sie vom Vater einer ehemaligen Freundin angesprochen wird. Die Freundin, Jooly, ist vor einiger Zeit verreist, um Entwicklungshilfe zu leisten. In der ersten Zeit erreichen Maria begeisterte Mails und Blogeinträge. Doch dann wird es plötzlich still um Jooly. Einige Zeit später wird ihr Vater benachrichtigt, dass Jooly auf Haiti verunglückt wäre. Doch es ist keine Leiche zu finden. Der Vater kann die Ereignisse so nicht hinnehmen und bittet Maria, nach Haiti zu reisen und Joolys Verbleib aufzuklären.
Maria reist also nach Haiti und begiebt sich auf die Spuren ihrer Freundin. In Haiti jedoch läuft nichts wie es soll. Ungleiche Machtverhältnisse, Armut, Korruption und Entwicklungshilfe sind die großen Themen, die das Buch beschreibt. Der Hintergrund ist sehr gut recherchiert und wirkt sehr real und authentisch. Der Leser wird mit der knallharten Realität konfrontiert.
Die Geschichte beginnt mit vielen verschiedenen Handlungssträngen, die erst anch und nach zueinander finden. So entsteht eine sehr komplexe Struktur. Für meinen Geschmack waren es am Anfang zu viele verschiedene Stränge, sodass ich zwischenzeitlich leider einmal den Überblick verloren habe. Je weiter die Geschichte jedoch voranschreitet, desto klarer wird es und die Puzzleteile fügen sich zusammen. Und das schöne daran ist, dass die Wendungen unvorhergesehen sind. Es ist eigentlich nie das passiert, was ich erwartet habe. Genau das macht das Buch spannend.
Die Charaktere gefallen mir sehr gut, da sie alle einzigartig sind und Ecken und Kanten haben. So gefällt mir beispielsweise Rafaels Leseschwäche sehr gut und auch Marias Vergangenheit macht sie ein wenig geheimnisvoll. Auch am Ende des Buches, hat man die Charaktere noch nicht komplett durchschaut und vom Gefühl her müsste es noch ein Nachfolgewerk geben. Auch hätte ich mir noch ein Nachwort gewünscht, in dem beschrieben wird, wie es mit den Figuren nun weiter geht.
Insgesamt ist das Buch ganz anders als ich es erwartet habe. Für meinen Geschmack beinhaltet es ein bischen viel politische Kritik, aber das war bestimmt Absicht des Autors und ist nur meine persönliche Meinung. Jedoch war es für mich eine ganz neue Erfahrung und somit auch etwas Besonderes. Dieses Buch wird hoffentlich ein wenig aufrütteln. Ich finde es eine gelungene Mischung aus Krimi/Thriller und politischer/gesellschaftlicher Kritik und bin wirklich gespannt, wie es in Marias Leben in Zukunft aussehen wird.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

alltag, minischweine, tiere, schweinchen, leben

Meine Familie, die Minischweine und ich

Matt Whyman , Gabriele Zigldrum
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 21.10.2013
ISBN 9783442480159
Genre: Romane

Rezension:

Als Katze Misty überfahren wird und drei der vier Hühner Opfer des Fuchses werden, sucht die Familie neue Familiemitglieder. Im Scherz wird vorgeschlagen sich doch Schweine anzuschaffen, doch am nächsten Tag bekommt Matt von Emma eine E-mail mit einem Foto mit Minischweinen im Anhang. Von da an ist die Sache für Emma beschlossen und die zwei kümmern sich um die Anschaffung von Roxi und Butch. Im weiteren Verlauf gesellen sich wieder Hühner zu der Familie, die eine Allianz mit den Schweinen eingehen. Insgesamt wird mit sehr viel Humor erzählt, wie die Tiere und insbesondere die Schweine das Familienleben auf den Kopf stellen. Dabei werden auch die Nerven von Matt und Emma auf die Probe gestellt. Matt ist den ganzen Tag zuhause und muss sich um die vielen Haustiere kümmern, was ihm zeitweise über den Kopf wächst. So sind Konflikte vorprogrammiert.
Das Buch ist schön flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen. Auch der Schreibstil ist angenehm. Es ist sehr lustig zu erfahren, was Matt alles für die Tiere auf sich nimmt, damit die Familie glücklich ist. Das Buch ist nicht immer lustig, wenn beispielsweise vom Tod der Katzen, Hühner, Matts Mutter und Schwester erzählt wird. Dies erklärt dem Leser jedoch, warum er in manchen Situationen handelt wie er handelt. Ganz besonders gefallen hat mir Tom. Er ist immer für Matt da und neckt ihn oft wegen der Schweine und deren Aufmüpfigkeit. Wenn er jedoch ein Problem hat und Hilfe braucht, ist er immer zur Stelle. Weiterhin hilft er Matt, der Schriftsteller ist und handwerklich nicht sehr begabt ist, handwerklich tätig zu werden und richtet ihm einen kleinen Rückzugsort im Schuppen ein, seine Werkbank.
Die Emotionen gehen in dem Buch immer wieder auf und ab, aber das macht das Ganze so interessant. Es zeigt, dass das Halten eines Haustieres nicht immer nur Freude bringt, sondern auch Anstrengung und Aufopferung bedeutet und dass die Mühen im Endeffekt jedoch belohnt werden.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht es zu lesen und ich kann es weiterempfehlen.

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

oberlausitz, liebesgeschichte, historischer roman, weber, liebe

Die Tuchhändlerin

Ivonne Hübner
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 01.09.2013
ISBN 9783940855459
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Buch erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die durch die Arbeit im Kontor ihres Vaters mit dem Weberhandwerk in Berührung kommt. Man erfährt viel über den Beruf, die Lebensumstände und auhc über die Aufstände der Weber. Erzählt wird weiterhin die Geschichte von Luisa, die versucht als Frau in dieser Männerdomäne Fuß zu fassen. Dabei spielt auch ihre verbotene Beziehung zu dem Weber Caspar eine wichtige Rolle. Die Geschichte ist flüssig erzählt und sehr gut zu lesen. Es wird Spannung aufgebaut und mit historischen Gegebenheiten verknüpft, was das Buch interessant gestaltet.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe einiges dazugelernt und das auf sehr interessante und unterhaltsame Weise. Auch die Kapitelbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind etwas ironisch und lassen den Leser schon dadurch ein Bild von Luisa bekommen.
Die Charaktere finde ich sehr gut durchdacht. Sie haben Persönlichkeit und man merkt, dass sich die Autorin lange mit ihnen beschägftigt hat. Dadurch ist die Geschichte sehr lebendig geworden.
Die optische Gestaltung des Buches gefällt mir auch sehr gut. Nicht nur das Cover, sondern auch die Ornamente zwischen Absätzen und neuen Kapiteln.
Alles in allem hat mich das Buch wirklich überzeugt. Ich kann es nur weiter empfehlen. Mich würde auch interessieren, wie sich der Wandel in der Branche gestaltet hat. Wird es eventuell eine Fortsetzung geben? Ich hoffe, das Buch wird ein voller Erfolg und man wird auch in Zukunft historische Romane der Autorin lesen können!

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660 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 86 Rezensionen

thriller, mord, los angeles, chris carter, skulpturen

Totenkünstler

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.03.2013
ISBN 9783548285399
Genre: Krimi und Thriller

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