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51 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

finnland, thriller, johanna, freunde, krimi und endzeitdrama

Der Heiler

Antti Tuomainen , Regine Pirschel
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei List, Paul, 10.08.2012
ISBN 9783471350829
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:
Da mir eine Leseprobe im Vorfeld sehr gut gefallen hat, freute ich mich riesig auf das Buch Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. 
Der Titel lässt vermuten, dass der Heiler und seine Taten im Mittelpunkt des Buches stehen, Das ist aber ganz und gar nicht so. Im Gegenteil eigentlich erfährt man über den Heiler, seine Motive und Taten so gut wie gar nichts.

Eigentlich dreht sich die ganze Handlung um Tapani Lehtinen, der seine Frau sucht. Auch das kann eine gute Story werden. Allerdings sind Tapanis Handeln und seine Schlussfolgerungen für mich sehr häufig nicht nachvollziehbar gewesen.

Das Buch ist gut lesbar in der Ich -Perspektive aus Tapanis Sicht geschrieben. Spannung kommt so gut wie nie auf, weshalb ich das Buch trotz seiner Kürze von knapp 300 Seiten eher langatmig fand. Auch zu den verschiedenen Figuren des Buches fand ich keinen rechten Zugang, sie waren mir weder sympathisch noch unsympathisch, eher egal.

Nach der Leseprobe hatte ich gehofft einen guten Thriller zu lesen, der das aktuelle Thema des Klimawandels aufgreift. Dieses wurde aber im weiteren Verlauf des Buches gar nicht weiter thematisiert.
Ich werde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen. Vielleicht für Leute, denen andere Thriller häufig zu spannend sind...

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646 Bibliotheken, 9 Leser, 5 Gruppen, 76 Rezensionen

schweden, mord, krimi, sebastian bergmann, sebastian bergman

Der Mann, der kein Mörder war

Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt , Ursel Allenstein ,
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Polaris, 01.11.2011
ISBN 9783862520190
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zu Beginn haben mich die sehr vielen Personen doch ein wenig verwirrt. Mir war lange nicht klar, welche Personen nun wichtig sind und welche Charaktere ich eher vernachlässigen kann. Darüber hinaus werden sehr viele Details und Einzelheiten der Personen angebracht - hier hätte meiner Meinung nach durchaus gespart werden dürfen.

Die Hauptfigur Sebastian war mir eher unsympathisch, ich konnte mit ihm nicht viel anfangen.

Die eigentlich Krimihandlung, nämlich der Mord an Eriksson war gut geschrieben und vollkommen in Ordnung. Allerdings flaute die Spnnaung etwa nach der Hälfte des Buches wieder ab, so dass es teilweise langatmig und durchaus auch langweilig wurde.

Insgesamt ein guter Krimi mit einigen Überraschungen, der mich aber leider nicht richtig überzeugen konnte.

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219 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 43 Rezensionen

humor, schule, lehrer, frau freitag, unterhaltung

Voll streng, Frau Freitag!

Frau Freitag
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.07.2012
ISBN 9783548374574
Genre: Humor

Rezension:

Der Nachfolger von "Chill mal Frau Freitag" handelt vom 10. Schuljahr der Freitag-Klasse. Eigentlich sollte man meinen, dass die Schüler wichtige Dinge vor der Nase haben: Bewerbungen schreiben, Abschlussprüfungen etc... Nicht so in Frau Freitags Klasse - hier spielen die "wirklcih wichtigen" Dinge des Lebens eine große Rolle.

Auch der 2. And um Frau Freitags pädagogischen Alltag hat mich nicht vom Hocker gehauen. Das Buch ist mit Witz und Humor geschrieben und greift vermutlich viele Situationen und Äußerungen auf, die im Schulalltag genauso geschehen sein könnten.

Dennoch finde ich, dass vieles vorhersehbar ist, was das Buch für mich über weite Teile eher langweilig machte.

Für mich ein Buch, dass ich eher in homöopatischen Dosen genießen sollte, als es am Stück zu lesen.

Für Leser, die wissen wollen, was teilweise in deutschen Klassenzimmern geschieht, evtl. eine willkommene Unterhaltung.

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629 Bibliotheken, 7 Leser, 8 Gruppen, 128 Rezensionen

thriller, augen, entführung, psychothriller, berlin

Der Augenjäger

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 27.09.2011
ISBN 9783426198810
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe alle bisherigen Bücher von Sebastian Fitzek regelrecht verschlungen - keines lag länger als zwei Tage auf meinem Nachttisch. Beim "Augenjäger" bin ich leider ein wenig enttäuscht worden.

Insgesamt spielten die Figuren aus dem "Augensammler" eine sher große Rolle. Dadurch trat die Handlung um den Augenchirurgen Suker doch sehr in den Hintergrund.

Normalerweise bereiten mir parallele Handlungen beim Lesen selten Probleme. Bei diesem Buch war ich häufig doch verwirrrt, habe wieder zurückgeblättert und mir manchmal sogar Notizen gemacht. Das hat meinen Lesefluss und auch die Lesefreude doch gehemmt.

Insgesamt sind die Handlungen der Fitzek-Thriller häufig abgehoben und wirken sehr "krank". Mit dem "Augenjäger" wurde das alles aber noch weit übertroffen - an vielen Stellen wirkte die Handlung sehr weit hergeholt und auch total konstruiert.

Leider für mich der Ausreißer unter den Fitzeks. Dennoch möchte ich den neuen Fitzek, der im September erscheint, auch gerne lesen und hoffe, dass ich damit wieder gut zufrieden bin.

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

familie, pubertät, england, oscar wilde, humor

Irgendwas geht immer

Dawn French , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2012
ISBN 9783548283777
Genre: Romane

Rezension:

Battle - der Name ist Programm

Inhalt:
Bei Familie Battle geht es hoch her, wie eigentlich immer, wenn Kinder in die Pubertät kommen.
Die Kapitel wirken wie Tagebucheintragungen der einzelnen Familienmitglieder.

Doro ist ein Teeniemädchen, das mit allem, was ihre Mutter sagt und tut, natürlich überhaupt nicht einverstanden ist. Doro nutzt teilweise eine sehr vulgäre Sprache, die aber sehr gut zu ihrem Verhalten passt. Sie denkt, dass sie erwachsen ist und Entscheidungen alleine treffen kann, fühlt sich von ihrer Mutter also permanent falsch behandelt und bevormundet.

Mutter Mo ist Kinder- und Jugendpsychologin, die auch privat möglichst professionell regieren will. Sie ärgert sich über ihren Mann, der sich aus allen Problemen raushält und jetzt auch noch die Trösterrolle übernimmt, die sie in der Vergangenheit einnehmen durfte. Mo schwafelt mir persönlich ein wenig zu viel, was aber durchaus die gängigen Klischees ihres Berufes bedient.

Als dritter im Bunde berichtet Peter, der sich im Stil an seinem Vorbild Oscar Wilde orientiert. Er ist von den Damen des Hauses gleichermaßen enttäuscht und genervt und bezeichnet sie als Furien.

Meine Meinung:
Ich finde die Figuren sehr lebensnah und realistisch. Durch den ganz eigenen Stil jeder Figur ist es Dawn French gelungen sehr unterschiedliche Charaktere zu erschaffen. Dieser deutliche Unterschied der Schreibweise macht den Perspektivwechsel mit jedem neuen Kapitel einfacher.

Gespickt mit einer ordentlichen Portion britischen Humor ließ sich das Buch schnell und leicht weglesen. Allerdings waren die Wendungen nach einiger Zeit teilweise vorhersehbar und die eigentliche Handlung ist auch kein Stoff, der hunderte Seiten füllen kann.
Das im Klappentext angesprochene Problem wird erst auf den letzten Seiten wirklich ein Problem, vorher glich das Buch mehr der Schilderung des Familienalltages bei den Battles.
Ein Buch, das für zwischendurch in Ordnung ist, aber nicht unbedingt einen Nachfolger benötigt. Ich hätte mir gewünscht, dass der Vater etwas mehr in Erscheinung tritt. Sein seltenes Auftreten hängt vermutlich mit seiner vielen Arbeit zusammen...

Das Cover ist sehr schön und aufwendig gestaltet, da auch der Schnitt des Buches bedruckt ist.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

freundschaft, liebe, nationalsozialismus, deutschland, schuld

Wer das Schweigen bricht

Mechtild Borrmann
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Pendragon, 26.05.2011
ISBN B0052RRPYK
Genre: Sonstiges

Rezension:

Geht unter die Haut

Zum Inhalt:
Nach Friedhelm Lubischs Tod kümmert sich sein Robert um den Nachlass. Dabei findet er das Foto einer attraktiven Frau. Robert will herausfinden, warum sein Vater dieses Foto aufbewahrt hat, bzw. wer die Dame auf dem Foto ist.
Bei seiner Recherche stößt Robert auf Dinge, die viele Jahre in Vergessenheit geraten sind und eigentlich gar nicht mehr aufgewühlt werden sollten.
Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: Zum einem im Jahr 1998 (dem Todesjahr von Friedhelm Lubisch), zum anderen in der Zeit des zweiten Weltkrieges.
In den Rückblicken wird nach und nach klar, welche Geschichte hinter dem Foto steckt, gleichzeitig aber auch noch viel mehr...

Meine Meinung:
„Wer das Schweigen bricht“ ist ein sehr dünner Krminalroman von gerade einmal 224 Seiten. Diese Seiten haben es aber in sich. Mechtild Borrmann gelingt es mit einer wundervollen Sprache sehr viel Spannung aufzubauen, die sich über große Teile des Buches hält. Die Figuren sind lebensnah dargestellt und an vielen Stellen konnte ich richtig mit den Figuren mitfühlen und lebte quasi in der Geschichte.
Immer wieder nimmt die Handlung eine neuer und unerwartete Wendung.
Die Auflösung war nicht vorhersehbar, ist aber in sich schlüssig.
Nach dem Lesen musste ich alles erst einmal sacken lassen, so sehr hat mich die Geschichte mitgenommen.

Ein großartiges Buch, das ich bereits weiterempfohlen habe!

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 24 Rezensionen

afrika, entführung, schweden, stockholm, lösegeld

Weißer Tod

Liza Marklund , Anne Bubenzer , Dagmar Lendt
Fester Einband: 378 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 08.03.2012
ISBN 9783550087523
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gutes Buch, falscher Titel

Der neunte Band um die Journalistin Annika Bengtzon verknüpft Liza Marklund in bekannter Weise politische Themen mit den privaten Situationen der Figuren.

Zum Inhalt:
Annika ist vor kurzem aus Washington zurückgekehrt und ist wieder mit ihrem Mann Thomas zusammen.
Eine Frauenleiche wird im Schnee gefunden. Bereits vor ihr wurden mehrere Frauen erstochen, sodass die Polizei von einem Serientäter ausgeht. Annika Bengtzon ist anderer Meinung und recherchiert im privaten Umfeld der Frau. Sie möchte aufdecken, dass die Morde nichts miteinander zu tun haben.
Ihr Mann Thomas ist mit einer europäischen Delegation in Afrika. Auf ihrer Erkundungsreise wird die Gruppe überfallen und entführt. Zusammen mit Jimmy Halenius, dem Vorgesetzten ihres Mannes, bespricht Annika das weitere Vorgehen bei den anstehenden Lösegeldverhandlungen. Gemeinsam warten sie auf ein Lebenszeichen von Thomas, Anrufe der Entführer oder neue Videobotschaften.
Durch die Entführung ihres Mannes gerät Annika selbst in die Hände der Journalisten. Ihr wird aufgelauert, sie klingeln bei ihr Sturm und möchten unbedingt eine Stellungnahme. Etwas, das Annika sonst vermutlich eher von der anderen Seite kennt.

Meine Meinung:
„Weißer Tod“ enthält wieder einmal ein politisches Thema. Liza Marklund ist es gelungen ihre Figuren weiterzuentwickeln-. Für mich macht Annika mit ihrer Familie in jedem neuen Band einen weiteren Schritt und ich erfahre trotz der vielen Bände immer wieder neue Einzelheiten. Das politische Themen in den Krimis eine Rolle spielen, gefällt mir persönlich sehr gut.
In vielen Einschüben berichtet Thomas aus der Ich-Perspektive von seiner Entführung. Hier schildert Marklund teilweise sehr grausam die Umstände, unter denen Thomas gefangen gehalten wird. Durch die gewühlte Perspektive gingen mir diese Szenen sehr nah.
Durch den Perspektivwechsel erfährt der Leser Einzelheiten, die er beim Verbleib in einer Perspektive nicht mitbekommen hätte. Dadurch ist es Marklund gelungen eine große Spannung aufzubauen. Ich habe an vielen Stellen mit Annika, Thomas und Jimmy Halenius gezittert: Wann melden sich die Entführer? Wieviel Lösegeld werden sie fordern? Wie soll die Übergabe stattfinden? Was passiert mit den Geiseln in Afrika?.....

Für mich ein Krimi, der sich gut in die Reihe einfügt und dem entspricht, was ich von einem Liza Marklund Krimi erwarte. Ich kann mir vorstellen, dass neue Leser Schwierigkeiten mit den Personen haben, da sie die Protagonisten und ihre vorherige Entwicklung nicht kennen. Aber es spricht ja nichts dagegen die anderen Bücher der Reihe vorher zu lesen :-)

Unklar ist mir allerdings die Wahl des Titels, da die Ermittlungen der Schneeleiche nicht im Vordergrund stehen.

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