Ninchenengel

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220 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

liebe, gewalt, jugendbuch, wut, hooligans

Was wir auch tun

Marie Lucas
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 06.03.2014
ISBN 9783841422156
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Die sechzehnjährige Robin ist es gewohnt, alles zu bekommen was sie will. In ihrer Klasse ist sie beliebt und alle Jungs stehen auf sie. Umso erstaunter sind alle, als sie mit dem coolen Außenseiter Alex zusammenkommt. Anfangs ist Robin fasziniert von seiner schweigsamen, undurchdringlichen Art, aber mit der Zeit stört es sie immer mehr, dass sie nicht zum ihm durchdringt.
Einzig Jasper, Robins Ex-Freund, der sie unbedingt zurückhaben will, scheint mehr über Alex zu wissen. Dauernd macht er komische Andeutungen und schließlich schlägt er Alex einen gefährlichen Deal vor: Eine Nacht mit Robin, im Austausch dafür, dass niemand Alex' Geheimnis erfährt...

Buchgestaltung:
Das Cover von "Was wir auch tun" finde ich einfach wunderschön!!! Es wirkt sehr süß auf den ersten Blick, gerade durch die pinke Schrift. Im Hintergrund ist eine Stadtkulisse zusehen und zwei Figurensilhouetten, die wohl Robin und Alex darstellen sollen.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Marie Lucas gefällt mir hier auch wieder ziemlich gut! In ihrem ersten Roman fand ich einige Sätze sehr abgehackt, was mich in diesem Buch jetzt weniger gestört hat, da es einfach gut zur Handlung passt. Das Buch liest sich sehr flüssig und es gibt kaum Längen in der Handlung.
Geschrieben ist "Was wir auch tun" in der Gegenwartsform. Damit hatte ich anfangs ein wenig Probleme, aber fand mich dann mit der Zeit doch zurecht. Die Passagen wechseln jeweils aus der Sicht von Alex, Robin, Jasper, Hannes und noch so einigen Leuten ab. Das gefiel mir ziemlich gut.

Charaktere:
Die Charaktere sind allesamt super ausgearbeitet! Gerade Alex ist ein sehr komplexer Charakter.
Alex hat mir als Protagonist gut gefallen! Er zeigt viele Facetten, die man so alle gar nicht in einem Menschen vermutet. Jedoch hat bei mir irgendwie der entscheidene Funken gefehlt, denn 100 % konnte ich mich nicht auf Alex einlassen.
Vielleicht hat mich seine unnahbarkeit gestört. Klar, wenn man weiß warum Alex so geworden ist und was er für Geheimnisse hütet, dann versteht man das schon, aber das wird halt erst ziemlich gegen Ende des Buches klar.
Manchmal hätte ich Alex aber am liebsten schütteln können, gerade im Bezug darauf wie sprunghaft er manchmal mit Robin umgeht...
Robin ist jetzt auch nicht unbedingt meine Lieblingsprota in diesem Buch... Mir ihr hatte ich zwischendurch auch so meine Probleme.
Robin ist sich über ihrer Gefühle eigentlich ziemlich klar. Sie liebt Alex und sie will nur mit ihm zusammen sein. Das da noch Jasper rumrennt macht die Sache aber nicht gerade besser, denn Robin ist relativ sprunghaft. Ist Alex gerade mal nicht da, passt Jasper halt auch gut als Ersatz.
Außerdem hat mich Robin's mangelndes Selbstwertgefühl doch desöfteren genervt... Einige Sachen MUSS man einfach nicht mitmachen!!!
Dafür werden mich jetzt wahrscheinlich einige für verrückt erklären, aber ich habe wirklich meine Sternstunden mit Jasper gehabt! Klar, er ist der Fiesling im Buch und versucht alles um Robin zurückzubekommen, aber irgendwie stellt er sich echt süß dabei an.
Auch Hannes fand ich echt klasse! Er ist fast sowas wie der heimliche Held im Buch :)

Meine Meinung:
Nachdem mir der Debütroman "Zwischen Ewig und Jetzt" von Marie Lucas wirklich Top Lesestunden beschert hat, war für mich klar, dass ihr zweites Buch auch sofort gelesen werden musste!
In diesem Buch geht es mal ohne übersinnliche Kräfte und Fantasy zur Sache. Wer hier große Spannung oder so etwas sucht, ist mit "Was wir auch tun" falsch bedient. Denn dieses Buch behandelt einfach nur die Geschichte zweier Jugendlicher, die sich lieben aber unterschiedlicher nicht sein können. Und natürlich ist es hier eine Dreiecksliebesgeschichte.
Die Geschichte beginnt schonmal mit einem erschreckenden Prolog, denn dort bekommt man mit, wie zwei Charaktere in den Flammen eingeschlossen sind. Danach wird es erstmal ruhiger, man lernt Alex, Robin und Jasper und die Umstände etwas näher kennen.
Die Chemie zwischen Alex und Robin war für mich leider nicht immer komplett greifbar, das liegt aber vor allem an Alex seiner unnahbaren und abweisenden Art.
Die Geschichte lebt eigentlich von den ganzen Geheimnissen rund um Alex und seine Vergangenheit. Denn von Anfang an ist klar, dass er jemanden jede Woche im Gefängnis besucht und das er eine dunkle Seite an sich hat. Da möchte man natürlich schnellstmöglich wissen, was es damit auf sich hat.
Ich kam jedoch schnell dahinter, wen Alex im Gefängnis besucht und auch diesen Charakter fand ich irgendwie überraschend sympathisch.
Gegen Ende hin kochen die Emotionen nochmal richtig hoch, es kommt natürlich zur geplanten Eskalation.... Trotzdem hat mir das Ende sehr zugesagt.

Fazit:
"Was wir auch tun" ist der zweite wunderschöne Roman aus der Feder von Marie Lucas! Dieses mal vollkommen ohne Fantasy, beschreibt sie eine Dreiecksliebesgeschichte die es in sich hat. Lügen, Intrigen und Geheimnisse kommen hier auf keinen Fall zu kurz. Auch die komplexen Charaktere machen das Buch zu einem sehr schönen Lesevergnügen!!

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655 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 138 Rezensionen

geister, fantasy, kai meyer, phantasmen, tod

Phantasmen

Kai Meyer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.03.2014
ISBN 9783551582928
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Eines Tages tauchen sie auf - die Geister der Toten. Sie tauchen aus dem Nichts auf. Millionen auf der ganzen Welt. Und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, leuchtend, bewegungslos und ungefährlich.
An der Absturzstelle einen Flugzeuges in der Wüste waren die zwei Schwester Rain und Emma auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, dass Emma die Begegnung helfen würde, Abschied zu nehmen.
Auch Tyler ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um von seiner großen Liebe Flavie Abschied zu nehmen.
Dann erscheinen die Geister.
Doch diesmal lächeln sie.
Und es ist ein böses Lächeln....

Buchgestaltung:
Ich finde das Cover wirklich irgendwie ein bisschen gruselig... Die Geistergesichter die drauf zu sehen sind, sehen wirklich furchteinflössend aus. Es fehlt eigentlich nur noch das Lächeln. Aber so richtig spricht mich das Cover leider nicht an...

Schreibstil:
Kai Meyers Schreibstil finde ich ja echt toll! Er schreibt genau mit dem richtigen Touch an Beschreibungen, die Geschehennisse wirken sehr plastisch. Außerdem lässt sich das Buch sehr gut und flüssig lesen.
Geschrieben ist "Phantasmen" aus der Sicht von Rain.

Charaktere:
Ich würde ja zu gerne Lobeshymnen auf die Charaktere aussprechen, aber um ehrlich zu sein, berüht haben sie mich nicht wirklich...
Rain ist eine taffe junge Frau, die in ihrem Leben schon eine Menge durchgemacht hat. Erst verliert sie ihre Eltern, die eh nie für sie da waren und dann hat sie noch ein traumatisches Erlebnis in Afrika, dass sie für immer verändert hat.
Einzig durch ihre Schwester Emma hat sie noch etwas Freude am Leben.
Trotz ihrer vielen Facetten blieb mir Rain irgendwie fremd. So richtig konnte ich mich leider nicht in sie hineinversetzen.

Emma dagegen habe ich wirklich ins Herz geschlossen. (Und sie ist auch der einzige Charakter, der mir richtig sympathisch war).
Emma ist Authistin und hat gerade nach dem Tod ihrer Eltern keinerlei Gefühle mehr gezeigt.
Dennoch ist Emma auf ihre einzigartige, herzerfrischende Weise einfach fantastisch! Oftmals lässt sie die Schlaubergerin raushängen, was sie noch cooler macht.
Mit Tyler hingegen hatte ich so meine Probleme. Er ist mir die meiste Zeit über einfach viel zu distanziert und unnahbar gewesen. Auch seine Suche nach seiner verlorenen Liebe Flavie ging mir irgendwie auf die Nerven.

Meine Meinung:
Nachdem mein erster gelesener Roman von Kai Meyer, "Asche und Phönix", mein Jahreshighlight 2012 war, war für mich klar, dass ich "Phantasmen" sofort lesen musste. Demnach waren meine Erwartungen einfach astronomisch hoch! Und auch der Klappentext klang einfach wunderbar gruselig und außergewöhnlich.
Aber ich muss leider sagen, dass der entscheide Funke irgendwie nicht wirklich übergesprungen ist... Das Buch war gut, keine Frage, aber irgendetwas hat mir gefehlt. Vielleicht waren es die Charaktere, die mich irgendwie so gar nicht für sich einnehmen konnten. Denn an der Story lag es definitiv nicht! Und auch nicht an der Spannung, denn das Buch ist wirklich konsequent spannend gehalten.
Die Idee, dass die Geister der Toten auf der ganzen Welt auftauchen, ist einfach klasse! Und auch die Sache mit dem bösen Lächeln ist super ausgearbeitet. Aber irgendwie konnte ich mir dieses Weltuntergangs Szenario nicht vollkommen klar vorstellen, wie es sonst in solchen Büchern der Fall ist.
Das mir das Buch nicht so gut gefallen hat, lag vielleicht auch daran, dass ich knapp 2 Wochen daran gelesen habe (hatte leider kaum Zeit..), aber ich hatte auch nicht so unbedingt die Ambitionen schnell weiterzulesen. Finde ich leider echt schade, hatte ich mir doch so viel versprochen.
Was mir gut gefallen hat, war die Tatsache, dass es alles genau erklärt wurde, wie es zu dem Erscheinen der Geister gekommen ist. Viel kann ich hier nicht verraten, denn sonst würde ich eine Menge spoilern, aber lest es einfach selbst, auf diese Lösung wäre ich so schnell nämlich nicht gekommen.
Das Ende an sich fand ich gut gemacht. Die Aktion war da, es gab traurige Augenblicke und hinterher wurde die Geschichte auch noch geschickt weitergeführt.

Fazit:
"Phantasmen" ist für Fans von Kai Meyer natürlich ein absolutes Must Read!! Mich konnte es leider nicht 100 % überzeugen, aber ich fand es trotzdem sehr gut gemacht und die Geschichte ist einfach einzigartig! Jedoch hätten die Charaktere etwas besser ausgearbeitet sein können, denn diese haben mich nicht wirklich berührt. Insgesamt ist "Phantasmen" jedoch ein super Weltuntergangsbuch, mit einer spannenden Grundidee!!

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2.106 Bibliotheken, 27 Leser, 6 Gruppen, 220 Rezensionen

liebe, selection, dystopie, kiera cass, jugendbuch

Selection - Die Elite

Kiera Cass , Susann Friedrich
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 20.02.2014
ISBN 9783737362429
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Nur noch sechs Mädchen sind übrig. Sechs Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und um die Krone von Illeà kämpfen. Amercia ist eine von ihnen - und Maxon's Favoritin. Doch ihr Herz ist hin - und hergerissen. Liebt sie Maxon und ist sie bereit dafür, Prinzessin zu werden? Oder gehört ihr Herz doch noch ihrer ersten großen Liebe Aspen, der als Wache im Palast lebt.
America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Bis ein grauenhafter Vorfall alles verändert...

Buchgestaltung:
Das Cover ist wieder ein wahrer Eyecatcher! America hat diesmal ein wunderschönes dunkeloranges Kleid an und spiegelt sich mehrfach. Einfach ein superschönes Cover, das richtig gut zu seinem Vorgänger passt!

Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil von Kiera Cass! Das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen und man will es einfach nicht aus der Hand legen.
"Die Elite" ist aus der Sicht von America geschrieben, sodass man ihre Gefühle super nachvollziehen konnte!

Charaktere:
America ist einfach eine richtig tolle Protagonistin! Ich fand sie schon in Band Eins super und hier hab ich sie nochmehr ins Herz geschlossen.
Ihre innere Zerrissenheit bezüglich ihrer Gefühle für Maxon und Aspen konnte ich auch gut nachvollziehen. Zu Aspen hat sie natürlich eine ganz besondere Bindung. Er war ihr erster Freund und ihre erste große Liebe. Aber auch für Maxon hegt sie tiefe Gefühle, kann man sich seinen Charme doch einfach nicht entziehen.
Auch ihre Zweifel wegen der Krone sind verständlich. Wäre sie eine gute Prinzessin? Kann sie auf die Bedürfnisse des Landes eingehen und ein Land regieren?
Mit Maxon hatte ich in diesem Band wirklich meine Probleme... War er im ersten noch der unbedarfte Junge Prinz, der keinerlei Erfahrung mit Frauen hat und der einfach so niedlich schüchtern war, so wird er in diesem Teil zum richtigen Womanizer.
Natürlich ist er sich seiner Gefühle für America sicher, er wartet einzig noch auf ihren Entschluss. Aber damit er wenigstens eine Absicherung hat, wendet er sich immer mehr Kriss zu, was mir wirklich ein Dorn im Auge war. Und auch mit Celeste scheint da mehr zu laufen als man zunächst glaubt...
Dafür kam am Ende etwas über Maxon ans Licht, das mir die Tränen in die Augen getrieben hat.
Zu Aspen kann ich eigentlich nicht viel sagen, ich verhalte mich ihm gegenüber eher neutral. Er ist viel im Palast unterwegs und steht America bei wenn es ihr schlecht geht. Natürlich stiehlt er sich auch mal den ein oder anderen Kuss von ihr, was ich nicht wirklich schlimm fand. Ich glaube eher, dass America ihr Herz nie wieder an Aspen verlieren kann.

Meine Meinung:
Vor genau einem Jahr hab ich das Beste Buch des letzten Jahres gelesen... und zwar den ersten Teil "Selection"!! Ich habe das Buch geradezu inhaliert und für mich war es etwas ganz besonderes! Dementsprechend hippelig habe ich auf die Fortsetzung gewartet, wollte ich doch die Geschichte von America, Maxon und Aspen endlich weiterlesen.
Und ich kann beruhigt sagen, dass mich "Die Elite" fast genauso stark überzeugt hat wie sein Vorgänger! Die Geschichte ist einfach mega spannend, die Charaktere sind wieder super und man fiebert mit America mit, wem denn jetzt ihr Herz gehört.
Jetzt sind nur noch 6 Mädchen übrig im Casting: America, Marlee, Celeste, Kriss, Elise und Natalie. So ist natürlich der Druck unter den Mädels immer härter, wollen doch alle Maxon's Herz gewinnen.
Außer gegen Marlee habe ich wirklich gegen alle Mädels eine Abneigung entwickelt beim lesen! Ich WILL einfach, dass Maxon sich für America entscheidet, die zwei passen soooo gut zusammen! Doch leider leidet die Beziehung zwischen den beiden etwas, denn es kommt zu einem schrecklichen Vorfall im Königspalast, der alles ändert und America das Vertrauen gegenüber Maxon nimmt.
Die Spannung im Buch ist relativ hoch gehalten. Natürlich fiebert man mit America mit und schaut ihr bei den Aufgaben zu, die es zu bewältigen gibt. Nochdazu sorgen einige Angriffe der Rebellen für viel Spannung!
Gegen Ende wurde es mir allerdings etwas zu bunt, da hatte ich ab und zu das Bedürfnis das Buch gegen die Wand zu schmeißen... Natürlich verstehe ich Maxon's "Bedürfnisse" aber naja, ich will mal nicht spoilern..
Das Ende war eine kleine Überraschung, damit hatte ich nicht wirklich so gerechnet. Jetzt dauert es bestimmt wieder ein ganzes Jahr, bis der letzte Band dieser wunderschönen Trilogie herauskommt.

Fazit:
"Selection - Die Elite" war für mich wieder ein super Lese-Erlebnis! Die Geschichte ist einfach wundervoll, trotz der einfachen Idee. Die Spannung ist super hoch gehalten, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Und auch die Hauptprotagonisten sind wieder wunderbar gewählt! Für mich war es fast so gut wie der erste Teil, nur leider ging es mir gegen Ende hin etwas auf die Nerven, denn mein Traumpaar habe ich natürlich schon gefunden im Buch!

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183 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

drachen, elfen, zeitreisen, avalon, liebe

Die dunkle Prophezeiung des Pan

Sandra Regnier
E-Buch Text: 366 Seiten
Erschienen bei Impress, 10.10.2013
ISBN 9783646600094
Genre: Fantasy

Rezension:

Handlung:
So schwer hätte sich Felicity ihr Leben als Prophezeite der Elfenwelt gar nicht vorgestellt. Kaum findet sie sich in ihrem Leben wieder etwas besser zurecht, wird sie beschuldigt, einen Elfen getötet zu haben. Zusammen mit Lee macht sie sich erstmal auf zur Flucht.
Aber natürlich wird die Retterin der Elfenwelt nicht lange verdächtigt, sodass sich die Lage wieder normalisiert. Jedoch nur so lange, bis Lee auf einmal spurlos verschwindet... Felicity macht sich große Sorgen um ihren besten Freund.
Noch dazu bereiten ihr ihre unkontrollierten Zeitsprünge immer wieder Sorgen. Auch ihre Beziehung zu dem berühmten Filmstar Richard Cosgrove wird immer komplizierter. Und da ist es auch nicht gerade hilfreich, dass sie auf einmal in Versailles im 18.Jahrhundert landet...

Buchgestaltung:
Auch hier ist das Cover wieder sehr süß anzuschaun. Es ist die gleiche Elfe zu sehen, im Hintergrund ist diesmal jedoch das Schloss Versailles. Und die Lila Farbe ist richtig schön!

Schreibstil:
Der Schreibstil war in diesem Buch wieder total klasse! Das Buch liest sich mit seinen knapp 400 Seiten trotzdem super schnell und die Seiten fliegen nur so dahin.
Der zweite Band ist genau wie der erste in zwei Teile aufgeteilt, die aus der Sicht von Felicity erzählt werden. Zu Beginn der beiden Teile gibt es wieder ein Kapitel das aus Lee's Sicht geschrieben ist.

Charaktere:
Felicity, die mittlerweile von den meisten Fay (Lee's Kosename) genannt wird, gefiel mir hier wieder richtig super!! Fay ist einfach eine schlagfertige und vor allem lustige Protagonistin. Sie hat im Buch eine ganz schöne Entwicklung durchgemacht. Sie gibt mehr auf ihr Äußeres, nimmt sich bewusster war. Dadurch werden natürlich immer mehr Männer auf sie aufmerksam (worauf ich später noch genauer eingehe).
Fay's Zeitsprünge sind manchmal noch sehr unkontrolliert und so richtig versteht sie diesen ganzen Elfen-Zeitreise-Kram sowieso nicht. Da hilft es natürlich auch nicht, dass Lee verschwunden ist und ihr nicht wirklich weiterhelfen kann. Noch dazu entdeckt Fay immer mehr Fähigkeiten an sich, die bisher kein Elf so gesehen hat.
Lee kam mir in diesem Band wirklich vieeeel zu kurz! Im ersten Teil habe ich mich richtig in seine lässige, charmante Art verliebt und war deswegen echt traurig, dass er diesmal nur so einen kleinen Teil in der Handlung einnimmt.
Dafür waren die Stellen mit ihm richtig schön! Denn langsam entdeckt Lee seine Gefühle für Fay und auch wenn sie einander eh vorbestimmt sind, will er es doch bei ihr richtig angehen und sie von seiner Liebe überzeugen.
Wer mir leider nicht ganz so sympathisch war in diesem Teil ist Ciaran... (Lee's Cousin) Einerseits ist er natürlich echt klasse! Mit seiner witzige, charmanten Art steht er Lee in nichts nach, aber dann kommen da doch Zweifel auf, ob Ciaran wirklich so der liebe Kerl ist den er vorgibt. Am Ende vom Buch wird dann auch sein Geheimnis gelüftet, mit dem ich so überhaupt nicht gerechnet hatte.
Natürlich sind die ganzen Charaktere aus dem ersten Band wieder mit von der Partie! Es gibt irgendwie kaum einen, den ich nicht mag, außer vielleicht Felicity Stratton. Aber vor allem Fays Freunde sind einfach super!!

Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Band mit Begeisterung durchgelesen habe, musste ich natürlich gleich mit Band 2 weitermachen! Natürlich hatte ich nun hohe Erwartungen, denn der erste Teil war wirklich megaklasse!
Und zum Glück steht der zweite Teil dem ersten in nichts nach. Die Geschichte wurde konstant fortgesetzt, es gab viele Wendungen und ein paar Geheimnisse wurden gelüftet, einige warfen aber neue Fragen auf. Außerdem ist das ganze Buch wieder superlustig, sodass ich mich oft vor lachen gekugelt habe.
Die Handlung setzt fast direkt dort an, wo Band 1 aufgehört hat. Fay wird des Mordes an einem Wachmann der Elfen bezichtigt. Von dort an kommt es zu vielen Wendungen, die man so manchmal nicht vorhergesehen hat.
Fay's Zeit im Schloss Versailles fand ich ganz amüsant, weil sie natürlich auch dort sofort wieder Mist baut. Doch Ciaran boxt sie aus allem immer wieder heraus. Trotzdem konnte ich ihm nicht vollkommen vertrauen.
Was mich jedoch gestört hat, ist die Tatsache, dass wirklich JEDER männliche Charakter im Buch auf Fay steht!! Klar, es muss irgendwas mit ihrer magischen Ausstrahlung zu tun haben, es so langsam wurde es doch etwas nervig. Vor allem als ihr neuer Boss im Museum beginnt ihr Nähe zu suchen... das ging mir dann doch zuweit.
Natürlich denke ich immernoch, dass Fay am Ende mit ihrem prophezeiten Verlobten Lee zusammen kommt. Und ich hoffe das sehr, denn die Chemie die zwischen den beiden herrscht ist einfach bombe!!
Das Ende hat mich dann ziemlich geschockt!! Erstmal dachte ich nicht, dass gerade "diese" Wesen in der Geschichte noch eine Rolle spielen werden, noch wer eines dieser Wesen ist. Zum Glück habe ich Band 3 "Die verborgenen Insignien des Pan" auf dem Kindle, sodass ich bald weiterlesen kann.

Fazit:
"Die dunkle Prophezeiung des Pan" ist genauso klasse wie sein Vorgänger Band!! Die Charaktere machen das Buch mit ihrer witzigen Art wieder zu einem richtig tollen Lesevergnügen! Die Handlung weist viele Wendungen und Überraschungen auf, sodass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Mit großer Vorfreude stürze ich mich gleich auf Band 3!!

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405 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 77 Rezensionen

elfen, fantasy, liebe, pan, zeitreisen

Die Pan-Trilogie, Band 1: Das geheime Vermächtnis des Pan

Sandra Regnier
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 08.08.2013
ISBN B00DW7DZZA
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Felicity Morgan ist nicht gerade eine Elfe und schon gar nicht das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat.
Sie ist achtzehn, trägt immer noch ihre Zahnspange, hat keinen Sinn für schöne Klamotten und erscheint fast jeden Morgen total übermüdet in der Schule, weil sie bis spät nachts in dem Pub ihrer Mutter helfen muss.
Trotzdem ist Felicity zufrieden mit ihren Leben und vor allem mit ihrem kleinen Freundeskreis.
Als der coolste, bestaussehendste und charmanteste Typ Londons, Leander FitzMor, kurz Lee genannt, an ihre Schule kommt, stellt sich ihre Welt auf den Kopf.
Denn obwohl das heißeste Mädel der Schule sich an ihn ranmacht, hat Lee doch nur Augen für Felicity und weicht ihr nicht mehr von der Seite. Zudem scheint er auch irgendwie  ihre Gedanken zu lesen und gibt sich manchmal sehr merkwürdig...

Buchgestaltung:
Das Cover finde ich richtig schön und zauberhaft gestaltet. Zu sehen ist eine Elfe und im Hintergrund sieht man die Kulisse von London. Auch die Grünfärbung des Cover ist echt schön anzusehen!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Sandra Regnier ist einfach wunderbar!! Das Buch lässt sich super schnell lesen, die Sätze fliegen nur so dahin. Außerdem ist es total lustig geschrieben, sodass ich sehr oft lachen musste beim lesen.
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Zu Beginn der beiden Teile gibt es jeweils ein Kapitel, dass aus der Sicht von Lee geschrieben ist. Der Rest des Buches ist komplett aus Felicitys Sicht geschrieben.

Charaktere:
Die Charaktere in diesem Buch sind einfach herrlich!! Sie bringen einen zum lachen und manchmal auch zum schluchzen.
Felicity, in der Schule von allen City (die graue Stadt) genannt, ist ein sehr unscheinbares Mädchen. Ein paar Kilo zu viel hat sie auf den Rippen (ihrer Meinung nach), ihre Haare sind eine wahre Lockenmähne die nie so sitzt wie sie will und noch dazu trägt sie eine Zahnspange. Fast jeden Abend muss sie ihrer Mutter in deren Kneipe helfen, wodurch sie beinahe jeden Morgen verschläft und zu spät zur Schule kommt.
Mit Felicity konnte ich mich gleich sehr gut anfreunden und auch ein wenig identifizieren. Sie ist super schlagfertig, wodurch sie bei einigen Jungs durchaus gut ankommt, was ihr aber selbst absolut nicht bewusst ist. Durch die Freundschaft zu Lee verändert sie sich. Sie wird selbstbewusster, nimmt ihre Umgebung besser war und entdeckt vor allem, dass sie gar nicht so eine graue Maus ist, wie sie immer denkt.
Lee fand ich im ersten Kapitel irgendwie grauenvoll... Also das Kapitel, das aus seiner Sicht geschrieben ist. Es wird ja sehr schnell klar, dass er irgendwie mit der zukünftigen Retterin der Elfenwelt verbunden ist. Als er dann an seinem ersten Tag in der Schule der wunderschönen Felicity Stratton begegnet, denkt er natürlich gleich Bingo!! Und schmeißt sich sofort an sie heran... Das fand ich ging gar nicht!!
Aber zum Glück hat sich das sofort geändert, nachdem er seinen Fehler bemerkt hat und fängt an, Felicitys (diesmal die richtige) Nähe zu suchen.
Lee hat einfach eine super charmante Art, der man sich nicht entziehen kann. Das er dazu auch noch aussieht wie Alex Pettyfer tut sein übriges dazu. Außerdem wird man beim lesen das Gefühl nicht los, dass er irgendwie Gedanken lesen kann ;)
Die restlichen Charaktere sind mir beim lesen auch alle total ans Herz gewachsen! Felicitys Freunde sind super! Vor allem Phyllis und Corey. Und auch Felicitys Schauspieler Schwarm Richard Cosgrove war einfach Klasse!!

Meine Meinung:
Also.. eigentlich habe ich es ja absolut nicht so mit Elfen-Büchern. Irgendwie kann ich mich mit diesen Fantasy Wesen nicht wirklich anfreunden. Aber ich dachte mir, ich gebe der Pan Trilogie mal eine Chance, denn die Bücher werden von den meisten ja in den höchsten Tönen gelobt.
Und ich kann beruhigt sagen, dass ich mich gerne diesen Lobeshymnen anschließen kann! Der erste Band der Trilogie hat mir einfach super gefallen! Allen voran die mega lustige Stimmung im Buch, die mich desöfteren laut auflachen ließ.
Ein Großteil des Buches spielt vor allem in der normalen Zeit in der Schule. Man lernt erstmal Felicity und ihre Umgebung kennen und vor allem erlebt man hautnah mit, wie sich Felicity und Lee anfreunden. Dabei kam es sehr oft zu lustigen Schlagabtauschen.
Erst später im Buch wird man mit den fantastischen Elementen konfrontiert, sodass man vorher genug Zeit hatte, sich darauf einzustimmen. Und das war auch gut so! Denn neben den Elfen gibt es hier noch ein anderes fantastisches Element, mit dem ich eigentlich gar nicht gerechnet hatte, was jedoch super in die Story hineinpasst!
Ein kleinen Kritikpunkt habe ich trotzdem... Oftmals wurden mir einige Passagen zu schnell abgehandelt, sodass ich das Gefühl hatte, auf einmal in der Luft zu hängen und mir ein Teil fehlt. Zwar wurden einige Sachen später wieder aufgegriffen, aber so große Sprünge dazwischen störten mich doch manchmal.
Worauf ich die ganze Zeit gewartet habe, war der Kuss zwischen Felicity und Lee! Man weiß natürlich gleich zu Anfang, dass sie bestimmt eh mit ihm zusammenkommt, aber ich habe die ganze Zeit dem entgegen gefiebert. Leider bekam ich meinen Willen natürlich nicht...
Das Ende hat einen kleinen fiesen Cliffhanger und ich bin froh, dass ich sofort mit Band 2 weitermachen kann. Worauf ich mich allerdings noch nicht wirklich freue, ist die Tatsache, dass es hier auf eine Liebesdreiecksbeziehung herausläuft. Wenn nicht sogar Viereck... Denn Felicity hat sehr viele Verehrer, aber mal abwarten!

Fazit:
"Das geheime Vermächtnis des Pan" von Sandra Regnier ist der superlustige Auftakt einer Trilogie rund um die Elfen! Mir hat der erste Band sehr gut gefallen, gerade die Charaktere haben mir das lesen zu einem wahren Vergnügen gemacht. Mit großer Spannung werde ich mich jetzt gleich auf Band 2 stürzen, denn der Cliffhanger am Ende ist schon echt fies...

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916 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 77 Rezensionen

liebe, dystopie, alex, lena, lauren oliver

Requiem

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551583017
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Lena und Julian konnten entkommen. Endlich sind sie wieder bei den Rebellen in der Wildnis. Aber zwischen ihnen hat sich etwas verändert...
Und dann ist da auch noch Alex, den Lena für tot geglaubt hatte. Lena spürt, dass sie zwei eigentlich zusammengehören, doch er ist abweisend und kalt zu ihr.
Die Rebellen schmieden Pläne, die Geheilten zu stürzen und sich ihre Freiheit wieder zur erkämpfen. Während sich der Kampf um die Liebe und Freiheit immer weiter zuspitzt, steht Lena plötzlich mittem im Zentrum des Geschehens.
Auch ihre frühere Freundin Hana hat mit ihrem Leben zu kämpfen. Sie führt ein ruhiges Leben in Portland im geheilten Zustand. Bald soll sie den neuen Bürgermeister Fred heiraten. Doch ist ihr Glück wirklich so perfekt wie es scheint?

Buchgestaltung:
Das Cover von "Requiem" passt perfekt in die Reihe. Diesmal ist wieder ein Gesicht zu sehen und das Wort Freiheit ist über das ganze Cover verteilt. Auch die schöne Braunfarbe passt perfekt.

Schreibstil:
Auch in diesem Band wirkt der Schreibstil von Lauren Oliver wieder sehr poetisch, lässt sich aber trotzdem locker und flüssig lesen.
Diesmal ist das Buch aus zwei Sichten geschrieben. Einmal erzählt Lena ihre Geschichte vom Kampf um die Freiheit. Und dann ist da noch Hana, die ihr Leben in Portland und ihre Beziehung mit Fred beschreibt.
Die Kapitel sind meist recht kurz gehalten, sodass die Spannung eigentlich kaum abreißt.

Charaktere:
Lena gefiel mir hier auch wieder gut. Allerdings nicht so gut wie in dem Band davor. Sie ist zwar sehr mutig und tritt für ihre Freunde ein, aber irgendwas an ihr hat mich gestört. So richtig kann ich jedoch nicht sagen was... Vielleicht waren es ihre Gefühle für Alex.
Ich kann ja verstehen, dass sie verwirrt ist, das er wieder da ist, aber sie hat ja auch Gefühle für Julian entwickelt. Ihr hin und her fand ich leider nicht so prickelnd. Aber das ist ja leider so bei Dreiecksgeschichten.
Alex hat sich im Vergleich zum ersten Teil sehr verändert. Er wirkt hart, kalt und abweisend, besonders Lena gegenüber. Als die Rebellengruppe das neue Mitglied Coral aufnimmt, öffnet sich Alex ihr gegenüber etwas. Die zwei scheinen sich sehr zu mögen und das fand ich eigentlich ganz süß.
Aber trotzdem hat mich Alex abweisende Art gestört. Als ich dann das Bonuskapitel gelesen habe, was von Alex seiner Zeit in Portland in den Grüften erzählt, konnte ich seine Art jedoch verstehen und gut nachvollziehen.
Julian fand ich klasse! Ihn fand ich ja schon im zweiten Band total toll und das hat sich hier auch nicht geändert. Julian hat sich sehr schnell mit dem Leben in der Wildnis angefreundet und macht sich richtig gut in der Rebellengruppe.
Hana's Geschichte hat mir von dem ganzen Buch am besten gefallen! Hana ist zwar geheilt, aber so richtig hat der Eingriff bei ihr nicht angeschlagen. Sie träumt immer noch manchmal und ist sehr um andere Menschen besorgt, besonders um Lena's Familie die noch in Portland wohnt, aber nun geächtet wird. Hana hat ein dunkles Geheimnis, dass in diesem Band enthüllt wird und mit den Geschehennissen aus Band 1 zusammenhängt. Das hätte ich jedoch von ihr nie gedacht..

Meine Meinung:
Mit großer Spannung habe ich auf den letzten Band der "Amor"-Trilogie gewartet! Ein ganzes Jahr ist es her, dass ich den Vorgänger Band "Pandemonium" gelesen habe. Von dem war ich ja schwer begeistert, genauso wie vom ersten Teil "Delirium". Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an "Requiem"...
Leider muss ich sagen, dass das Buch meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt hat. Mir hat der entscheidene Funke gefehlt. Der ist nämlich beim lesen einfach nicht übergesprungen.
Ich hatte auch wirklich meine Probleme, wieder in die Geschichte hineinzufinden. Es waren so viele Charaktere auf einmal und so richtig konnte ich keinen mehr zuordnen. Aber nach einigen Kapiteln ging es dann, auch wenn ich bei den meisten immer noch nicht wieder weiß, was derjenige in dem zweiten Band für eine Rolle gespielt hat.
Als ich dann jedoch in der Geschichte drinnen war, gefiel mir das was ich da las eigentlich recht gut. Die Widerstandsbewegung ist voll in Bewegung. Durch einige Ereignisse wird die Spannung immer gut hoch gehalten. Auch die kurzen Kapitel die abwechselnd aus Lenas und Hanas Sicht erzählt werden, erhöhen die Spannung.
Hana's Teil der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es war mal spannend und interessant, die Sicht einer Geheilten zu erleben. Auch wenn Hana nicht komplett geheilt ist, denn sie zeigt immernoch einige Symptome einer Ungeheilten. Mir ihrem Verlobten, dem Bürgermeister Fred Hargrove hat sie so ihre Probleme, denn der Typ ist manchmal echt merkwürdig.
Jetzt komme ich mal zu dem Teil der mir gar nicht gefallen hat... Das Ende!!! Ich meine, es wird super spannend, die Ereignisse überschlagen sich und es ist gut geschrieben. Aber das es sooo dermaßen offen endet, hat mich sehr enttäuscht. Ich hatte mir ein ganz anderes Ende erhofft, vor allem auch eine andere Entscheidung von Lena....
Das Bonuskapitel am Ende des Buches ist aus der Sicht von Alex geschrieben. Dadurch versteht man gut, warum er so geworden ist wie er ist.

Fazit:
Der letzte Teil der "Amor"-Trilogie hat meine hohen Erwartungen leider nicht erfüllt. Die Geschichte war zwar spannend und gut erzählt, allerdings hat das offene Ende meine ganze Hoffnung auf einen ordentlichen Abschluss zunichte gemacht. Da hätte ich mir doch ein ganz anderes Ende erhofft. Für Fans der Reihe ist es natürlich trotzdem ein absolutes Must-Read!

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(151)

410 Bibliotheken, 5 Leser, 5 Gruppen, 43 Rezensionen

dystopie, ashes, zombies, liebe, ilsa j. bick

Ashes - Pechschwarzer Mond

Ilsa J. Bick , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Robert A. Weiß , Naemi Schuhmacher
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei INK, 12.09.2013
ISBN 9783863960636
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Die Welt, die wir kannten, existiert nicht mehr. Ein entsetzlicher Anschlag hat alles verändert. Nur wenige Städte sind verschont geblieben, hinter deren Schutzwällen nun zweifelhafte Rädelsführer ihr Unwesen treiben. Die unheilbringenden Anhänger der Stadt Rule sind unter den angrenzenden Gemeinden berühmt-berüchtigt, und man rüstet sich zum Krieg gegen sie. Alex und ihre Freunde geraten zwischen die Fronten von machtgierigen Anführern, einer gefährlichen Miliz und einer Horde von menschenfressenden Bestien – jenen Jugendlichen, die sich seit der Katastrophe verwandeln und zur tödlichen Gefahr geworden sind. Die letzte Schlacht ums nackte Überleben hat begonnen. Doch lohnt sich ein Kampf für ein Leben in dieser totgeweihten Welt überhaupt noch? Wenn nur noch eins zählt: Er oder ich?

Buchgestaltung:
Die Farbe vom Cover ist der totale Hammer! Ein dunkles, leuchtendes Grün. Das ganze verleiht dem Buchcover einen mystischen Touch. Allerdings gibts natürlich auch hier wieder das Problem, dass es wieder genau das gleiche Mädchengesicht ist, wie auf den ersten drei Büchern..

Schreibstil:
Der Schreibstil von Ilsa J.Bick gefällt mir hier auch wieder sehr gut! Das Buch liest sich sehr flüssig und auch die ekligen Stellen machten mir hier gar nichts aus.
Den ständigen Perspektivenwechsel, den ich im Vorgänger noch bemängelt habe, gefällt mir hier ganz gut, denn so kommt eine ziemlich hohe Spannung in die Geschichte.

Charaktere:
Alex ist wieder mal super in Szene gesetzt in diesem Teil! Ihr Hirntumor spinnt immer mehr rum und sie kann ab und an in die Gehirne von den Veränderten schauen. Warum das so ist, kann sich Alex aber selbst absolut nicht erklären.
Sie entwickelt immer mehr Gefühle für den Veränderten Wolf, den Bruder von Chris. Leider weiß sie selbst nicht, warum sie sich so zu ihm hingezogen fühlt.
Tom gefiel mir hier auch wieder besser als im Teil zuvor. Er ist aus seiner Lethargie erwacht und kämpft mit aller Macht um die Kinder, die sich seiner Truppe angeschlossen haben.
Chris finde ich schon seit dem 2ten Band total super und auch hier ist er mir wieder sehr ans Herz gewachsen! Er ist so mutig und stark und muss so viel durchmachen..
Auch die kleine Ellie habe ich hier wieder richtig liebgewonnen! Sie hat sich so stark verändert und ist einfach nur total taff geworden!

Meine Meinung:
Da ist er! Der Abschlussband der "Ashes"-Reihe! Die ersten beiden Teile haben mir ja sehr sehr gut gefallen, wohingegen 3.1 eine sehr große Enttäuschung für mich war. Ich kann zum Glück beruhigt sagen, dass mir Teil 3.2 wieder etwas besser gefallen hat!
Die Story beginnt gleich sehr spannend, obwohl das Ende von 3.1 sehr ruhig war. Auch wenn der Teil erst knapp 2 Monate hinter mir lag, so hatte ich doch wieder ein wenig Schwierigkeiten in die Handlung abzutauchen.
Das liegt vor allem daran, dass es einfach so viele Protagonisten gibt, die alle zu Wort kommen. Und dann gibts auch noch die Nebencharaktere, die einfach so hineingeworfen werden. Da den Überblick zu behalten, fiel mir ab und an doch recht schwer.
Auch wenn hier wieder sehr viele Passagen zu finden waren, die mir nicht zu gesagt haben, so kann ich doch nicht sagen, das mir dieser Teil gar nicht gefallen hat. Denn er war um Längen besser als der erste Teil des 3ten Buches.
Wenn der Verlag den dritten Teil nicht in zwei Bücher geteilt hätte, wäre es eigentlich eine gut ausgewogene Mischung gewesen.
Zum Ende hin wird es sehr sehr spannend und man muss auch von geliebten Personen Abschied nehmen. Das Ende selbst empfand ich leider als ein wenig unbefriedigend... Zu viele Fragen waren offen geblieben und man könnte bestimmt noch einen vierten Teil schreiben... Aber ich bin auch zufrieden, wenn es bei den 3 Bänden bleibt.

Fazit:
Der Abschluss der "Ashes"-Reihe gefiel mir wieder besser als sein Vorgänger! Gegen die ersten zwei Bände kommt das Buch zwar absolut nicht heran, die waren einfach mega toll, aber schlecht ist dieser Teil nicht. Die Spannung ist im letzten Band sehr hoch, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

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(422)

754 Bibliotheken, 10 Leser, 4 Gruppen, 103 Rezensionen

dystopie, liebe, legend, day, jugendbuch

Legend – Schwelender Sturm

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.09.2013
ISBN 9783785573952
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an. Sie wollen Day's kleinen Bruder Eden retten und in den Kolonien untertauchen.
Doch die Patrioten erfordern eine Gegenleitung für ihren Schutz. June und Day sollen den neuen Elektor Anden töten. Dies soll dem ganzen Unrecht und all der Unterdrückung ein Ende bereiten.
June jedoch begreift, dass Anden ganz anders ist als sein Vater, der alte Elektor. Langsam beginnt sie zu zweifeln. Was ist, wenn Anden einen neuen Anfang für das Land darstellt? Was, wenn die Patrioten falsch liegen?

Buchgestaltung:
Das Cover von "Legend - Schwelender Sturm" ist wieder genauso toll wie bei seinem Vorgänger! Diesmal ist ein Vogel zu sehen, das Zeichen der Kolonien. Ich hätte es zwar besser gefunden, wenn der Schutzumschlag auch wieder rein weiß ist, aber das helle Lila ist auch ganz schön.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Marie Lu ist auch hier wieder sehr angenehm zu lesen. Sie schreibt flüssig und vor allem spannend, sodass die Seiten nur so dahin fliegen beim lesen.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von June und Day erzählt, sodass man sich in beide Perspektiven gut hineinversetzen kann.

Charaktere:
Die Charaktere sind hier auch wieder sehr gut ausgearbeitet! Fand ich im ersten Band Day noch total toll und June eher etwas nervig, so hat sich das hier komplett geändert!!
Day ging mir irgendwie die meiste Zeit total auf die Nerven... Ich kann nichtmal genau sagen, was mich genervt hat, aber sein Verhalten in einigen Situationen ging einfach gar nicht. Er vertraut June nicht wirklich und schiebt ihr jetzt auch auf einmal die Schuld in die Schuhe, dass sie an dem Tod seiner Familie beteiligt war. Also ne, das ging gar nicht.
Zwar hat Day ab und zu noch seine tollen Momente, gerade wenn er sich für seine Freunde einsetzt, aber die sind doch eher selten. Gerade zum Ende hin hätte ich ihn köpfen können, denn er verhält sich wirklich richtig mies...
June hingegen fand ich richtig klasse hier! Sie ist nicht mehr das kleine verwöhnte, eingebildete Mädchen, sondern hat sich sehr gut weiterentwickelt. June freundet sich recht schnell mit Anden an und versteht seine Ansichten vollkommen. Manchmal dachte man sogar, da ist ein bisschen mehr als nur Freundschaft.
Anden fand ich auch richtig klasse! Er war mir von Anfang an sympathisch und hat so gar nicht das typische Verhalten eines Elektors gezeigt, sondern er will sich wirklich für sein Volk einsetzen und die Dinge verändern.
Wen ich nicht mochte, war Tess... Die kleine zeigt nämlich allmählich Gefühle für Day und ist dadurch die meiste Zeit einfach nur schlecht drauf und eifersüchtig auf June.

Meine Meinung:
Knapp 1 Jahr mussten wir auf die Fortsetzung von "Legend" warten und endlich ist sie da!! Den ersten Band fand ich ja schon richtig klasse! Und "Schwelender Sturm" setzt nochmal eine gehörige Schippe oben drauf!
Schon der Anfang beginnt sehr spannend! June und Day sind gerade vor den Soldaten der Republik geflüchtet und Day ist schwer verletzt. Sie wollen zu den Patrioten, um dort Schutz zu suchen und wie durch ein Wunder stoßen die zwei auch schon bald auf sie.
Die Patrioten kümmern sich gut um die beiden, aber natürlich verlangen sie eine Gegenleistung für ihren Schutz. June und Day sollen dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten. Natürlich stimmen die zwei zu, denn es kann ja nur besser werden in der Republik.
Aber June, die sich auf den Weg zum Elektor macht um ihn mit falschen Informationen zu füttern, bemerkt recht schnell, was für ein netter Kerl Anden ist, und was er für tolle Visionen für die Republik hat, die alles besser machen werden.
Das ging eigentlich noch alles recht gemächlich vor sich und ich dachte schon, ok, es ist ein bissl langweilig... Aber dann ab Seite 160 begann die Story sehr spannend zu werden und von da an war ich an die Seiten gefesselt!
Es wurde so spannend, das mir ab und an wirklich die Luft wegblieb. Und diese Spannung nimmt auch bis zum Ende nicht ab.
Die Liebesgeschichte zwischen Day und June ist ein wenig abgekühlt. Day hadert mit seinen Gefühlen für Tess, die jetzt, da sie älter wird, ein ziemliches Interesse an ihm zeigt. Und auch June ist verwirrt über ihre Zuneigung zu Anden. Diese Wendungen haben mir sehr gut gefallen, denn so kommt mal etwas Verwirrung in die ganzen Beziehungen hinein.
Zum Ende hin müssen wir uns leider von einem Charakter verabschieden und das machte mich wirklich sehr traurig... Und das Ende selbst ist total blöööd.. Ich hatte Tränen in den Augen und dachte die ganze Zeit: Nein, das kann jetzt nicht so passieren!!
Leider leider müssen wir jetzt bestimmt wieder lange auf den dritten und finalen Band warten.

Fazit:
"Legend - Schwelender Sturm" hat mir noch sehr viel besser gefallen als sein Vorgänger!! Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und auch die Story ist eine ganz andere. Mit einer Mischung aus Spannung und viel Herzschmerz schafft Marie Lu eine grausame Welt, in der man so nicht leben möchte. Trotz allem fiebert man mit June und Day mit und hofft, dass sie alles zum guten wenden können!

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(201)

476 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 64 Rezensionen

dystopie, zombies, ashes, liebe, endzeit

Ashes - Ruhelose Seelen

Ilsa J. Bick , Sonja Schuhmacher , Naemi Schuhmacher , Gerlinde Schermer-Rauwolf
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2013
ISBN 9783863960070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Nachdem die unfassbare Katastrophe unsere Welt für immer verändert hat, kämpft jeder der überlebt hat, Tag für Tag ums Überleben. Die größte Gefahr geht von den Veränderten aus. Jugendliche, die sich seit der Katastrophe in blutrünstige Kannibalen verwandelt haben.

Alex fürchtet diese Bestien genauso wie jeder andere. Aber als der Veränderte Wolf ihr erneut das Leben rettet, beginnt sie zu zweifeln. Wieso ist Wolf so auf sie fixiert und will ihr nahe sein? Steckt doch noch etwas normales in ihm?

Als Alex tief in sich drinnen etwas für, beginnt sie zu verzweifeln, denn eine unaufhaltsame Macht scheint von ihr Besitz zu ergreifen...

Buchgestaltung:
Und mal wieder das gleiche Gesicht wie auch schon auf den zwei Vorgänger Bänden... Die Lila Färbung ist allerdings echt cool! Aber da jetzt alle 4 Bücher das gleiche Gesicht auf dem Cover haben, bekommt man den Eindruck, dass sich die Gestalter da nicht allzuviele Gedanken gemacht haben - leider!!!

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Ilsa J.Bick ja recht gerne. Sie schreibt sehr flüssig und ohne große Beschreibungen. Auch die ekligen Stellen sind gut in Szene gesetzt. Was mir hier allerdings auch wieder nicht gefällt, sind die ständigen Perspektiven Wechsel.

Geschrieben ist "Ashes - Ruhelose Seelen" wieder komplett in der dritten Person.

Charaktere:
Wie schon in seinen Vorgänger Band, gibt es hier viele Protagonisten, die ihre eigene Geschichte erzählen wollen.

Dadurch kam vor allem wieder Alex zu kurz. Der Anfang dreht sich zwar komplett um sie, aber danach wird immer wieder nur sporadisch auf sie geblendet.

Alex hat sich seit dem letzten Band etwas verändert. Sie bemerkt, dass sich ihre Sinne und vor allem ihr Tumor im Kopf, den sie Monster nennt, verändern. Alex befürchtet, dass es an der Nähe zu Wolf liegt, dass sie ihm immer ähnlicher wird.
Trotz allem ist Alex aber immer noch sehr mutig und weiß noch genau, wer sie ist und was ihr Ziel ist.

Mit Tom hatte ich in diesem Band so meine Probleme. Durch den Verlust von Alex dreht Tom nämlich langsam etwas durch und ich hatte den Eindruck, dass der starke Held aus dem ersten Teil vollkommen verschwunden ist.

Wer hier endlich wieder auf den Plan tritt, ist die kleine Ellie! Und die Szenen mit Ellie sind für mich eigentlich auch das einzig Gute an dem ganzen Buch.... Denn die kleine verwöhnte, zickige Ellie gibt es nicht mehr, nein Ellie hat eine ganz schöne Entwicklung durchgemacht, wurde mutiger und kann mittlerweile sogar recht gut für sich selbst sorgen.

Zu den restlichen Protagonisten will ich gar nicht so viel sagen, sonst beginne ich noch ausversehen zu spoilern, aber ich kann sagen, dass einige mir wieder sehr gut gefallen haben, während andere einfach nur abgedreht sind.

Meine Meinung:
Nach den zwei grandiosen Büchern "Brennendes Herz" und "Tödliche Schatten" waren meine Erwartungen an "Ashes - Ruhelose Seelen" fast schon astronomisch hoch! Denn die Vorgänger waren so krass ausgearbeitet und haben einen die meiste Zeit einfach atemlos beim lesen gelassen. Und ich muss leider zugeben, dass der dritte Band für mich eine maßlose Enttäuschung war...
Es beginnt ja alles noch ganz gut. Alex befindet sich im Überlebenskampf in dem Schacht der sich immer mehr mit Wasser füllt. Aber als sie da nach wenigen Seiten gerettet wird, beginnt die Handlung sich zu wiederholen. Alex gerät in Lebensgefahr und Wolf rettet sie. Das wurde dann ziemlich schnell langweilig.
Auch die Storyline um Tom gefiel mir absolut nicht. Nichts ist mehr übrig von dem einstigen Helden, Tom sucht einfach nur verzweifelt nach Alex und verliert sich dabei fast selbst
Jetzt kommen wir zum Lichtblick des Buches und das waren die Szenen mit Ellie und Chris. Da war die Spannung mal konstant hochgehalten. Für mich war das alles das Beste am Buch.
Und auch die Blicke nach Rule zu Sarah, Tori und Greg waren spannend zu lesen. Als das Buch an diesem Punkt ankam, dachte ich schon, jetzt geht es endlich wieder richtig los.
Aber dann wird wieder zu langweiligen Szenen geschaltet, die sich meist um die Vergangenheit von Peter und den Veränderten drehen.
Zu meiner Schande muss ich auch sagen, dass ich, je mehr es aufs Ende zuging, leicht abgeschaltet habe... Ich habe Zeilen übersprungen, einfach, weil es mir zu langweilig war.
Da "Ruhelose Seelen" nur der 3.1 Teil ist, endet die Handlung natürlich mitten im Buch. Ohne großen Cliffhanger. Den letzten Band der Reihe werde ich aber trotzdem noch lesen, denn wenn man eine Reihe in den ersten Bänden lieb gewonnen hat, dann bricht man sie ja nicht einfach ab.

Fazit:
"Ashes - Ruhelose Seelen" hat mich leider leider leider sehr enttäuscht! Die Handlung plätscherte nur so vor sich hin, Spannung kam für meinen Geschmack viel zu wenig auf und auch die Vielzahl der Charaktere war zu viel für mich. Einzig die Szenen mit der süßen Ellie und Chris waren ein Pluspunkt am Buch. Fans der Reihe müssen den dritten Band natürlich lesen, aber ich hätte mir doch wesentlich mehr Action und auch mehr Ekelfaktor gewünscht. Ich bin aber dennoch guter Hoffnung, dass der Abschlussband die Reihe für mich wieder etwas herausreißt.

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(193)

419 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

liebe, jugendbuch, farben, sommer, synästhesie

Der Geschmack von Sommerregen

Julie Leuze
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei INK, 11.07.2013
ISBN 9783863960629
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln ihre gesamte Welt auf den Kopf stellen wird.
Ein einziger Blick aus schokobraunen Augen reicht aus, um ihren inneren Monitor mit himmelblauen Funken und zu füllen. Und ein einziger Kuss verleiht ihr den Mut, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das bis jetzt ihr Leben bestimmt hat.
Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm sein Geheimnis entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Er fühlt sich mit ihr so anders, so sicher, wie noch nie zuvor.
Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich hinauswachsen lassen wird...

Buchgestaltung:
Mir gefällt das Cover von "Der Geschmack von Sommerregen" sehr gut! Es wirkt total süß und romantisch. Zu sehen sind Sophie und Mattis, die sich beinahe küssen und darunter steht in großen pinken Lettern der Titel.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Julie Leuze ist wirklich wunderschön! Er lässt sich trotz der sehr blumigen Beschreibungen flüssig und schnell lesen. Einige Passagen wirken regelrecht poetisch, was mir sehr gut gefiel.
Das Buch ist komplett aus der Sicht von Sophie geschrieben, sodass man sich sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen kann.
Charaktere:

Sophie gefiel mir als Protagonistin sehr gut! Ihre farbige Wahrnehmung macht sie zu etwas außergewöhnlichen und man fragt sich die ganze Zeit, was es denn damit auf sich hat. Sophie verstellt sich allen gegenüber, denn ihre Eltern versuchen vehement sie normal hinzubiegen. Selbst ihrer besten Freundin Lena erzählt Sophie nichts von den Farben, aus Angst, dass Lena sie für verrückt hält.
Natürlich will Sophie Mattis auch nichts davon verraten, sodass sie immer ein Geheimnis vor ihm hat, was auch an ihr nagt. Sophie's Gefühle für Mattis sind sehr stark und werden gut dargestellt, sodass man ihre Liebe für ihn sogar nachvollziehen kann.
Mattis hat mir auch sehr gut gefallen! Er kommt neu an die kleine Schule und ist aber sofort bei allen beliebt und jeder will was mit ihm zu tun haben. Doch Mattis behagt diese Aufmerksamkeit nicht wirklich, er ist viel lieber alleine oder will seine Zeit alleine mit Sophie verbringen.
Wie auch Sophie hat Mattis ein kleines Geheimnis, was seine Persönlichkeit betrifft.

Meine Meinung:
Auf "Der Geschmack von Sommerregen" bin ich vor allem durch das tolle Cover aufmerksam geworden! Es wirkt einfach so schön kitschig und genau so eine Geschichte brauchte ich mal wieder. Aber leider ist das Buch nicht voll mit Kitsch, nein, es ist so viel mehr als kitschig!
Zwischen Sophie und Mattis entwickelt sich eine zart gesponnene Liebe, die den Leser schmachtend zurücklässt, denn wer will die süßen Gefühle der ersten großen Liebe nicht noch einmal erleben. Dabei wird aber absolut nichts kitschig beschrieben, die Gefühle der beiden wirken sehr echt und aufrichtig. Man ist hautnah dabei, wie die zwei sich kennenlernen, verlieben und sich langsam immer mehr gegenseitig erkunden.
Stellenweise kam mir das Buch ein wenig wie eine Aufklärungsgeschichte für Teenis und Jugendliche vor, denn die Szenen in denen sich Mattis und Sophie näher kommen, werden sehr genau beschrieben. Da dachte ich sogar manchmal: Huch, bin ich jetzt in einem Erotikroman gelandet??? Das fand ich aber keinesfalls schlecht. Endlich mal ein Jugendbuch, dass nicht nur prüde von Küssen erzählt, sondern alle Handlungen genau beschreibt.
Da wir es hier mit einer Liebesgeschichte zu tun haben, kommt natürlich nicht viel Spannung oder Dramatik auf. Ein wenig Spannung kommt nur auf, als Sophie ihrem langgehüteten Familiengeheimnis auf die Spur geht. Denn ihre Oma Anne soll verrückt gewesen sein, ihre Eltern vermeiden es über sie zu sprechen. Und da Sophie auf ihrem inneren Monitor bei jeder Gefühlswahrnehmung Farben sieht, denkt sie auch, dass sie ein wenig verrückt ist.
Das Ende fand ich einfach perfekt, es hat so gut zu dem ganzen Buch gepasst und mich vollkommen zufrieden zurück gelassen. Und endlich haben wir hier mal wieder einen Einzelband!!

Fazit:
"Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze zu lesen, war für mich eine kleine Reise zurück zu meiner ersten großen Liebe. Die zarten Gefühle die man beim lesen verspürt, machen dem Leser klar, wie kostbar die Liebe ist und wie sehr man sie zu schätzen wissen sollte. Sophie und Mattis hatten zusammen eine unglaubliche Chemie und ich habe die Geschichte der beiden sehr genossen!!

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(230)

497 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

dystopie, godspeed, science fiction, raumschiff, liebe

Godspeed - Die Ankunft

Beth Revis ,
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.08.2013
ISBN 9783791516783
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Amy und Junior haben endlich die Godspeed verlassen und sind auf der Zentauri -Erde gelandet. Aber die neue Erde ist nicht das Paradies, was sie sich erhofft hatten. Riesige Flugsaurier treiben ihr Unwesen. Wunderschöne Blüten treiben einen zur Ohnmacht.
Aber sind sie wirklich allein auf der Zentauri-Erde? Mysteriöse Ruinen, passend für Menschen, erlauben da nicht viel Spielraum für Spekulationen.
Amy und Junior müssen sich beeilen und herausfinden, was dort vor sich geht, denn immer mehr Passagiere und Aufgetaute der Godspeed finden einen schlimmen Tod...

Buchgestaltung:
Ich liebe das Cover von "Godspeed - Die Ankunft" total!! Es sieht soooo wunderschön aus! In einem tiefen Lila gehalten und mit Amy und Junior drauf, wirkt es ganz schön mysteriös. Auch passt es perfekt zu seinen Vorgängern.

Schreibstil:
Beth Revis hat einen wirklich schönen Schreibstil! Sie schreibt sehr flüssig und die Seiten fliegen beim lesen einfach nur so dahin, was aber auch zum größten Teil an der Spannung des Buches liegt.
Das Buch ist wieder abwechselnd aus der Sicht von Junior und Amy geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden bekommt.

Charaktere:
Amy ist einfach eine richtig tolle Protagonistin!! Ich habe sie schon in den Vorgänger Bänden lieben gelernt und ihr Mut und ihre Liebe zu Junior überzeugen mich immer aufs Neue von ihr.
In diesem Band wirkt Amy aber ab und an ein wenig eingeschüchterer, was daran liegt, das ihre Eltern wieder aufgetaut sind und ihr Vater ein sehr herrischer Mann ist, dem man sich nicht gerne entgegenstellt.
Junior ist einer der männlichen Buchcharaktere, die ich unwahrscheinlich doll lieb habe. Er ist einfach soooo toll!! Immer mutig und auf die Sicherheit seiner Leute bedacht, stellt er sich den Gefahren der Zentauri-Erde. Und auch den Aufgetauten Militär Leuten stellt er sich desöfteren in den Weg.
Was mir an Junior am besten gefällt, sind seine Gefühle für Amy. Sie wirken einfach so greifbar und echt, das man sie am eigenen Leib spüren kann. Aber in diesem Buch muss Junior auch mal die Eifersucht kennenlernen, denn der aufgetaute Chris scheint auch ein besonderes Interesse an Amy zu hegen.
Die Randcharaktere, wie Amy's Eltern, Chris und die anderen Aufgetauten waren mir nicht ganz so sympathisch. Bei Chris und Amy's Dad hatte ich immer das Gefühl, dass die zwei Dreck am stecken haben.... Von den Aufgetauten fand ich einzig Emma cool, denn die war immerhin noch nett zu Junior.

Meine Meinung:
Ein ganzes Jahr mussten wir jetzt auf den Abschluss der "Godspeed"-Trilogie warten! Für mich war das Jahr vieeeel zu lange, denn ich habe die Reihe mit den ersten Seiten von Band 1 zu lieben gelernt und war einfach nur total gespannt auf das Ende.
Und als ich das Buch in den Händen hielt, begann ich auch sofort zu lesen. Anfangs hatte ich ein wenig Angst... denn das was ich an Band 1 und 2 so faszinierend fand, war ja die Tatsache, dass alle Bewohner in der Godspeed gefangen waren. Aber ich kann beruhigt sagen, dass "Godspeed - Die Ankunft" so spannend und nervenaufreibend war, dass ich gar nicht dazu kam, dass Raumschiff zu vermissen.
An seinen Vorgänger "Die Suche" kommt es meiner Meinung nicht ganz ran, aber das ist wirklich nur ein minimaler Unterschied.
"Godspeed - Die Ankunft" beginnt dort, wo der zweite Band aufgehört hat. Amy und Junior und ein Teil der Besatzung der Godspeed docken gerade mit dem Shuttle von der Godspeed ab und landen auf der Zentauri-Erde. Schon bei der Landung gibt es erste Probleme, denn das Shuttle wird von etwas getroffen und die Landung endet sehr unsanft.
Auch dauert es nicht lange, bis die ersten gefährlichen Flugsaurier entdeckt werden.
Die Spannung im Buch hält wirklich konsequent hoch an und es gibt sehr wenige Stellen, die sich ziehen. Die Geschichte ist die ganze Zeit so interessant und gut durchdacht, dass man das Buch absolut nicht aus der Hand legen kann. Vor allem die ganzen überraschenden Wendungen im Buch machen es zu einem wahren Pageturner.
Man stellt Vermutungen an, die dann aber nach 2 Seiten wieder komplett über den Haufen geworden werden und es kommt dann alles ganz anders. Ab und an lief mir auch ein kalter Schauer über den Rücken, denn mit Aliens habe ich es ja nicht so....
Das Ende gipfelt in einem fulminaten Showdown und ich hatte wirklich nen kleinen Tränenausbruch, da es an einer Stelle doch sehr sehr traurig wird.

Fazit:
Mit "Godspeed - Die Ankunft" hat Beth Revis wirklich einen supertollen Abschluss der Trilogie geschaffen!! Ich habe gelacht, geweint, mich gegruselt und war entsetzt über die Wendungen in der Geschichte! Amy und Junior haben mich wieder sehr gut unterhalten und mich tief berührt mit ihrer Liebe. Für Fans von Science Fiction Storys und gerade für Fans der Reihe ist das Buch ein absolutes Must-Read, dass von mir gerne noch mehr als die Höchstpunktzahl bekommen würde!

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285 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

dystopie, krieg, liebe, ben, magda

Das verbotene Eden: Magda und Ben

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.08.2013
ISBN 9783426653289
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Männer und Frauen - so war es von Anbeginn der Zeit bestimmt. Das war es, was viele einfach nicht verstehen wollten. Manche Dinge fühlten sich einfach richtig an. Wahr. Niemand sollte aufgrund seiner Ausrichtung, Neigung und Sexualität von anderen unterdrückt werden. Vorausgesetzt, es schadete niemanden und geschah im gegenseitigen Einvernehmen.

Handlung:
Der Kampf zwischen den Frauen und den Männern steuert langsam auf den Höhepunkt zu und droht vollkommen zu eskalieren. Als Edana und ihre Frauenarmee immer tiefer ins Herz der alten Stadt vordringen, stoßen die alte Heilerin Madga und der oberste Prior Ben aufeinander. Und erkennen, dass sie damals, vor der Zeit der Seuche ein Paar waren.
Können die zwei ihre Liebe wieder aufleben lassen und sich wieder zusammen raufen? Und kann der Inquisitor Marcus Capistranus endlich besiegt werden, sodass Frauen und Männer wieder in Frieden miteinander leben können?

Buchgestaltung:
Das Cover von "Magda und Ben" passt einfach perfekt in die Reihe hinein. Zu sehen sind Magda und Ben in jungen Jahren und die zwei sehen einfach toll aus. Genauso wie man sie sich vorstellt. Auch das tiefe rot passt perfekt zu seinen Vorgängern.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Thomas Thiemeyer lässt sich wieder genauso angenehm lesen wie bei seinen Vorgänger Bänden. Er schreibt wunderbar flüssig. Auch wenn mal komische Fremdwörter dabei sind, liest man sie einfach mit und die Bedeutung wird beim lesen klar.
"Magda und Ben" ist auch sehr vielen unterschiedlichen Sichten erzählt. Überwiegend werden Magda, Ben, Gwen und Logan begleitet, aber es gibt auch Kapitel, die aus der Sicht von Dachs, Gunner, Cedric usw. geschrieben sind.

Charaktere:
Magda hat man als oberste Heilerin ja schon im ersten und zweiten Band kennengelernt. Schon damals war sie mir ganz sympathisch. Am meisten hat mir aber die Magda aus der Vergangenheit in ihrer Jugend gefallen! Immer up-to-date war sie und hatte immer die schicksten, neusten Sachen und Klamotten. Aber trotz allem war sie immer sehr bodenständig und sie verband eine tiefe Leidenschaft mit dem Krankenhaus in dem sie arbeitete. Daher wohl auch ihr späterer Beruf als Heilerin.
Auch als Magda älter ist, vergisst sie ihre Vergangenheit nicht und erinnert sich beim Ritt durch die alte Stadt an ihr altes Leben.
Ben fand ich in seiner Jugend auch ganz schön sympathisch. Er stand total auf Ritterspiele und verbrachte die meiste Zeit mit seinen Freunden, um im Mittelalter zu leben.
Ben hatte eine ganz schön harte Zeit, nachdem die Seuche ausgebrochen ist. Aber trotz allem hat er die Hoffnung nie aufgegeben und ist ins Kloster gegangen.

Meine Meinung:
Und endlich ist der dritte und letzte Band der Eden-Trilogie da!! Lange Zeit haben wir drauf gewartet. Da gerade das Ende vom zweiten Band sehr fies war, begann ich gleich voller Vorfreude mit dem lesen des letzten Bandes.
Und ich war auch sehr schnell wieder drin in der Geschichte. Das Buch beginnt damit, dass wir uns im Jahr 2015 wiederfinden. Die Zeit, kurz bevor die Seuche ausbrach und Männer und Frauen zu erbitterten Feinden wurden.
Die Geschichte wird erzählt von Magda und Ben, die wir als ältere Leute schon aus den Vorgängern kennen. Die zwei sind sehr verliebt, verbringen ihre gesamte Zeit miteinander und sind sehr glücklich. Doch in den Nachrichten wird immer mehr von einer Grippeepedemie gesprochen und das man sich unbedingt impfen lassen soll.
Was diese Impfung bewirkt, wissen die Leser des ersten Bandes natürlich. Ganz langsam werden die Frauen immer aggressiver gegenüber den Männern, bis die Situation schließlich eskaliert und die Welt zu der wurde, die wir aus den Vorgängern kennen. Auch Magda und Ben werden dabei getrennt.
Was mir sehr gut gefallen hat - Logan und Gwen nehmen einen noch viel größeren Teil ein als Magda und Ben. Die Geschichte der zwei wird nahtlos weitergeführt. Das war noch ein weiterer Pluspunkt für das Buch, denn Logan und Gwen sind mein Lieblingspaar in der Trilogie.
Ab ca. der Hälfte des Buches nimmt die Spannung immer mehr an Fahrt auf. Man kommt gar nicht wirklich zum Luftholen, dass es passieren so viele spannende Sachen Schlag auf Schlag.
Das Ende und gerade der Epilog haben mich mich Tränen der Rührung und Tränen der Trauer zurückgelassen.

Fazit:
"Das Verbotene Eden - Magda und Ben" ist der wirklich gelungene Abschluss der Trilogie von Thomas Thiemeyer!! Spannend und sehr authentisch geschrieben wird endlich die Geschichte von Magda und Ben erzählt und auch Logan, Gwen, David und Juna bekommen ihren Anteil an der Geschichte. Alles in allem ein wundervollen Abschluss einer großartigen Trilogie, mit einer der genialsten Grundidee der Welt!!

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(66)

135 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

liebe, wiedergeburt, vergangenheit, rache, sophia

So nah und doch so fern

Ann Brashares , Sylvia Spatz
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei carl's books, 10.06.2013
ISBN 9783570585177
Genre: Romane

Rezension:

Handlung:
Lucy und Daniel haben sich einst geliebt - vor vielen Jahrhunderten und in vielen Leben zuvor.
Aber nur Daniel kann sich an die Leben davor erinnern. Er verfügt über eine Gabe, sich an seine Existenzen zu erinnern. Und natürlich kann er sich immer an Lucy erinnern, die ihn in vielen Leben wiederbegegnet und in die er sich immer wieder verliebt.

Aber für Lucy ist Daniel ein völlig Fremder. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen.

Behutsam nähern sich die beiden an, ohne zu ahnen, dass eine Person aus Daniels Vergangenheit ihr Glück zerstören will...

Buchgestaltung:
Das Cover von dem Buch gefällt mir sehr gut! Es ist ganz schlicht gehalten, aber in einem wunderschönen Hellblau. Dazu zieren rosafarbene Magnolien den Umschlag.

Schreibstil:
Anfangs hatte ich ganz schöne Probleme, mich in den Schreibstil einzufinden. Er war für mich zu malerisch und zu ausschweifend. Für 80 Seiten brauchte ich knapp 1 1/2 Stunden, in der Zeit lese ich normalerweise 140 Seiten.
Aber mit der Zeit gewöhnte ich mich an den Schreibstil und fand ihn dann doch ganz schön.

"So nah und doch so fern" ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. Zum einen gibt es Kapitel von Lucy, die in der dritten Person geschrieben sind und dann gibt es welche aus Daniels Sicht, der einmal in der heutigen Zeit begleitet wird und in einigen erzählt er von seiner Vergangenheit.
Charaktere:

Mit den Charakteren konnte ich mich am Anfang absolut nicht abfreunden! Lucy und Daniel mochte ich irgendwie überhaupt nicht. Ihre Handlungen konnte ich einfach nicht nachvollziehen und auch die ach so tolle Chemie zwischen den beiden war für mich anfangs nicht greifbar.

Lucy gefiel mir anfangs wie gesagt absolut nicht. Und das hat sich bis zur Mitte des Buches auch nicht geändert. Ihre Schwärmerei für Daniel ging mir ziemlich auf die Nerven, da man sie nicht nachvollziehen konnte.

Aber zum Glück hat sich meine Haltung ihr gegenüber mit der Zeit geändert. Den in der Mitte des Buches ergreift sie endlich mal die Initiative und will herausfinden, was ihre Vergangenheit mit Daniel zu tun hat.

Ab da gefiel sie mir wesentlich besser, und ich konnte ihre Gefühle für Daniel auch wesentlich besser nachvollziehen.

Mit Daniel brauchte ich nicht ganz so lange um warm zu werden, aber so richtig mochte ich ihn in den ersten Kapitel auch nicht. Das änderte sich aber, als man ihn besser kennen lernte und seine Vergangenheit verstand. Da helfen vor allem die wirklich gelungenen Rückblenden aus seinen vergangenen Leben.

Daniel hat in seinen vielen Leben eine ganze Menge durchgemacht, aber trotzdem hat er nie den Lebensmut verloren und auch wenn er Lucy nie wirklich nahe kam, hat er nicht aufgegeben.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich "So nah und doch so fern" am liebsten schon nach 80 Seiten beiseite gelegt hätte... Ich tat mich wirklich schwer, in die Geschichte hineinzukommen und auch die Charaktere waren mir total unsympathisch. Sogar die hochgelobten Rückblenden von Daniel fand ich recht fad. Geschichten aus Afrika im Jahre 541 sind einfach nicht mein Ding.

Am meisten aufgeregt hat mich aber das erste richtige Gespräch von Lucy und Daniel auf der Abschlussfeier. (Seite 25...)  Da wechseln sie zwei Worte miteinander und fallen sofort übereinander her. Das ging mir dann doch viel zu schnell, auch wenn sie sich ja seit vielen Leben lieben.

Aber ab der Hälfte des Buches kam dann Gott sei Dank der Meinungswechsel von mir. Die Rückblenden wurden immer interessanter und auch schöner. Gerade die Erzählung von Daniel, wo er schwer verwundet in einem Lazarett in England liegt und sich dort in die junge Krankenschwester Contance (Lucy) verliebt, gefiel mir wirklich sehr.

Von da gefiel mir das Buch langsam richtig gut. Lucy und Daniel konnte ich besser verstehen und auch die Geschichte wurde immer interessanter und spannender. Als dann auch noch der Bösewicht auftaucht und ihr Glück zerstören will, wird es richtig spannend.

Das Ende hat mich wirklich traurig gestimmt und ich hoffe, man wird hier noch eine Fortsetzung zu lesen bekommen. Genug Material für einen zweiten Band ist auf jeden Fall vorhanden!

Fazit:
"So nah und doch so fern" hat mir am Anfang leider nicht so gut gefallen, aber mit Fortschreiten der Handlung wurde es immer besser! Die Charaktere wurden mir sympathischer und die Geschichte wurde immer schöner und spannender. Am besten haben mir die Rückblenden aus Daniels vergangenen Leben gefallen. Insgesamt ist es ein schönes Buch über die Liebe und vor allem über das Thema Wiedergeburt, dass hier sehr gut aufgegriffen wird!

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(225)

504 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

vampire, dystopie, liebe, vampir, fantasy

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.06.2013
ISBN 9783453268579
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Allison lebt in einer Welt, wie wir sie uns nicht vorstellen könnten. Die Vampire herrschen über die Menschen. Die Menschen, die ihnen regelmäßigen Blutzoll gewähren, sind Sklaven. Doch es gibt auch einen kleinen Teil der Menschen, die Widerstand leisten. Diese nennt man die Unregistrierten. Sie leben von Tag zu Tag, sind immer auf der Flucht.
Allison ist eine von ihnen. Zusammen mit ihrer kleinen Gruppe Freunde lebt sie in einer heruntergekommen Schule. Da die Nahrung immer knapp ist, weiten sich Allison Streifzüge immer weiter aus.
Als sie eines Tages auf eine gut gefüllte Nahrungsquelle stößt, geschieht das unausweichliche. Ihre Gruppe wird von Verseuchten angegriffen.
Allison wird schwer verletzt - bekommt aber unerwartet Hilfe. Nun muss sie sich entscheiden. Lässt sie ihr Leben hinter sich? Oder wird sie zum Vampir und lebt ihr Leben weiter?...

Buchgestaltung:
Also so richtig mein Fall ist das Cover nicht. Es sieht zwar schick aus, zu sehen ist Allison mit ihrem Katana, aber für mich ist es jetzt kein richtiger Hingucker im Bücherregal.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Julie Kagawa lässt sich unglaublich gut lesen! Sie schreibt sehr flüssig und ihre Beschreibungen haben genau den richtigen Touch, um sich alles genau vorzustellen.
"Unsterblich" ist komplett aus der Sicht von Allison geschrieben, sodass man sich wunderbar in ihre Situation einfühlen kann.

Charaktere:
Allison ist ein wirklich tiefgründiger und gut ausgearbeiteter Charakter! Sie ist mir schon nach wenigen Seiten total ans Herz gewachsen. Allison hat einfach eine Art an sich, die man lieben muss!
Sie ist nicht auf den Mund gefallen, spricht alles aus was sie denkt. Nochdazu ist sie unglaublich mutig und steht vor allem für ihre Freunde ein.
Was mir an Allison am besten gefallen hat, ist ihre deutliche Abneigung gegen Vampire. Man kann ihre Abneigung fast körperlich spüren.
Sehr gut gefiel mir auch, wie sie mit ihrer späteren Situation umgeht. Das sich ihr Leben von Grund auf ändert haut sie natürlich um, aber Allison ist so stark, dass sie einfach das beste daraus macht.
Zeke hat mir auch sehr gut gefallen! Er ist auch sehr gut ausgearbeitet und nach wenigen Minuten hat man auch ihn ins Herz geschlossen.
Zeke ist mit einer Gruppe Flüchtlinge auf der Suche nach der Vampirfreien Stadt Eden. Ob diese Stadt wirklich existiert weiß keiner so genau.
Zeke hatte immer unter seinem Vater Jeb zu leiden. Den der Pfarrer hat einen ausgeprägten Glauben und will Zeke genau in die richtige Richtung erziehen.

Meine Meinung:
"Unsterblich - Tor der Dämmerung" ist mein erstes Buch von Julie Kagawa gewesen. Und es wird auf keinen Fall das letzte sein! Ihre "Plötzlich Fee"- Reihe steht bei mir ganz weit oben auf der Wunschliste. Und wenn die Reihe nur halb so gut ist wie "Unsterblich", habe ich wieder mal sehr gute Bücher entdeckt.
Denn "Unsterblich" hat mir sehr gut gefallen!! Es ist spannend, gruselig, witzig, ab und an romantisch und einfach super geschrieben! Also alles was man an einem guten Buch haben möchte.
Was mir vor allem am besten gefallen hat, sind die Vampire die in diesem Buch auftauchen! Denn hier sind die Vampire mal die Bösen und keine Kuschelvampire die Klavier spielen und glitzern in der Sonne. Nein, hier tötet die Sonne Vampire, so wie es sich auch gehört. Und diese Vampire trinken Menschenblut, verfallen in einem richtigen Rausch dabei. Also insgesamt, blutrünstige Monster!
Aber das hier nicht alle Vampire so sind, sieht man sehr gut an Allison. Anfangs hat sie natürlich ihre Probleme mit ihrem dasein als Vampir. Klar, sie hasst diese Kreaturen aus tiefsten Herzen. Doch mit der Zeit lernt sie immer besser als Vampir klarzukommen.
Die Geschichte an sich ist gut erzählt, nur im Mittelteil gab es einige Längen, die mich ein wenig gestört haben. Da war es dann ab und an doch etwas fad.
Allerdings kommt in diesem Buch die Spannung nicht zu kurz. Der Anfang war sehr spannend! Und vor allem brutal... Desöfteren musste ich mich kurz vom Buch abwenden und einmal kräftig schlucken um meinen Ekel zu verbergen. Denn die Szenen mit den Verseuchten sind echt hart beschrieben.
Auch gegen Ende kommt wieder sehr viel Spannung auf und es passieren sehr viele Dinge Schlag auf Schlag.
Man sollte sich in diesem Buch auch nicht zu sehr an Charaktere binden. Denn sie leben in einer grauenvollen Welt und gerade wenn man einen Charakter mehr ins Herz schließt, passiert etwas sehr schlimmes...
Die kleine Liebesgeschichte zwischen Allison und Zeke fügt sich perfekt in die Handlung mit ein.
Das Ende ist ziemlich gemein finde ich! Jetzt müssen wir bestimmt ganz lange auf Band Zwei warten...

Fazit:
"Unsterblich - Tor der Dämmerung" von Julie Kagawa bietet sehr spannende Leseunterhaltung! Mir haben gerade die Vampire gut gefallen, die hier einmal nicht verniedlicht werden, sondern so gezeigt werden, wie Vampire wirklich sind! Gerade die Protagonistin Allison bietet mit ihrer taffen Art auch mal die ein oder andere witzige Situation, sodass der Witz auch nicht zu kurz kommt. Einzig die Längen in der Mitte des Buches machen einen kleinen Wehmutstropfen aus, aber darüber kann man auch hinweg sehen. Für Fans von dystopischen Fantasygeschichten ist es auf jeden Fall ein absolutes Must Read!!

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

griechenland, freundschaft, urlaub, liebe, familie

Frühlingsgewitter

Angela Gerrits , Cordula Schmidt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.04.2013
ISBN 9783841501981
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Joe hatte den perfekten Zelturlaub mit ihrem Freund Björn geplant. Doch auf einmal benimmt er sich sehr seltsam und macht aus heiterem Himmel mit ihr Schluss.
Joe ist am Boden zerstört. Noch dazu sind ihre Eltern gerade dabei, sich zu trennen.
Zusammen mit ihrer Mum entflieht Joe ihren Problemen nach Griechenland.
Dort begegnet ihr der charmante Grieche Nikos. Joe versucht sich mit ihm abzulenken, aber ein Unfall, der zuhause passiert ist, lässt ihr einfach keine Ruhe...

Buchgestaltung:
Mir gefällt das Cover von "Frühlingsgewitter" ganz gut. Es ist jetzt nichts außergewöhnliches, aber trotzdem schön anzusehen. Außerdem wirkt es sehr sommerlich und man bekommt sofort Lust auf Sonne und Meer.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Angela Gerrits ist sehr schlicht und nüchtern gehalten. Sie beschreibt nicht allzuviel und schmückt nichts aus. Mir war der Schreibstil ab und zu dann doch etwas zu neutral, sodass keine Gefühle beim lesen aufkamen.
"Frühlingsgewitter" ist in der dritten Person geschrieben.

Charaktere:
So richtig konnte ich mich mit Joe im Laufe des Buches nicht anfreunden. Das liegt vor allem daran, dass sie nicht wirklich Tiefgang besitzt und dem Leser sehr distanziert vorkommt.
Ihre Probleme konnte ich allerdings nachvollziehen. Ihr Freund macht auf einmal Schluss und schnell wird klar, dass er eine Andere hat. Sowas passiert jedem schließlich mal. Auch Joe's Reaktion auf die Trennung fand ich sehr nachvollziehbar.
Zu Nikos kann ich nichtmal wirklich etwas sagen, denn er blieb total farblos, eine Randfigur, die nur zur Ablenkung von Joe da ist. Das fand ich sehr schade, hätte ich mir doch einen richtig tollen, sexy Griechen hier vorgestellt, der Joe total den Kopf verdreht.
Wer mir gut gefallen hat, aber leider viel zu kurz kam, war Ulli. Ihr hätte man gerne ein wenig mehr Handlung widmen können.
Die restlichen Charaktere blieben alle noch viel mehr am Rand. Einzig Joe's Mutter ist ein wenig in der Handlung involviert und hat eine ganz eigene Geschichte.

Meine Meinung:
"Frühlingsgewitter" hat mir ganz gut gefallen! Es war eine leichte, lockere Lektüre für zwischendurch. Ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden fertig gelesen.
Die Story fand ich anfangs ziemlich interessant. Aber ich muss sagen, ich hatte mir etwas anderes erwartet. Mehr Liebesgeschichte hätte dem Buch gut getan.
Denn die Chemie zwischen Joe und Nikos ist nicht wirklich greifbar leider. Es wirkt alles sehr emotionslos, auch wenn Nikos sich ziemlich Mühe gibt, Joe von seiner Liebe zu überzeugen.
Mir wurde relativ schnell klar, dass es sich hier nicht wirklich um eine Liebesgeschichte handelt. Es handelt viel mehr von Joe und ihren Probleme. Und von der Beziehung zwischen ihr und ihrer Freundin Rhea.
Der Unfall der passiert, bringt ein wenig Spannung mit in die Handlung und  auch die Nachwehen dessen, bringen die Geschichte in Schwung.
Ich kam allerdings sehr schnell hinter den Knackpunkt der Geschichte und war nicht überrascht, als sich das Geheimnis um den Unfall dann gelüftet hat.
"Frühlingsgewitter" ist in sich abgeschlossen.

Fazit:
"Frühlingsgewitter" von Angela Gerrits hat mir ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen beschert. Zwar ist die Handlung etwas vorhersehbar, die Liebesgeschichte kommt viel zu kurz und die Charaktere sind alle etwas farblos, aber schlecht fand ich das Buch nicht!

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(288)

579 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

dystopie, enders, starters, lissa price, callie

Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492702645
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Sporen Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft wurden. Nur sehr alte Menschen und Junge haben überlebt.
Während die alten Enders im Reichtum schwelgen, befinden sich die Jungen Starters am Rande der Armut.
Die einzige Möglichkeit für die Starters an Geld zu kommen, war die Body Bank, in der sie ihre Körper für Geld an Enders vermieten.
Doch Callie hat dazu beigetragen, dass die Body Bank zerstört wurde. Sie wähnt sich endlich glücklich und in Sicherheit. Aber ihr Glück währt nicht lange.
Der Old Man, Leiter der Body Bank, ist zurück und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird Callie klar, dass der Schlüssel zur Vernichtung des Old Mans in ihrer eigenen Vergangenheit liegt...

Buchgestaltung:
Das Cover von "Enders" gefällt mir sehr! Ich habe eh eine Vorliebe für weiße Cover. Es ist wieder die gleiche Figur zu sehen wie auf dem Cover von Band 1. Außerdem fühlt sich das Buch ganz besonders an, wenn man es in der Hand hält.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Lissa Price war recht angenehm zu lesen. Ab und an wurde etwas zu viel ausgeschmückt und die vielen Begriffe haben mich dann ziemlich verwirrt, aber man kann drüber hinweg sehen.
Geschrieben ist "Enders" komplett aus der Sicht von Callie.

Charaktere:
Eigentlich kann man sagen, dass nur eine Person wirklich konstant in Teil 1 und 2 mitspielt.. nämlich Callie. Man trifft hier zwar auf ein paar Charaktere aus "Starters", aber wirklich in die Handlung involviert sind sie nicht.
Callie gefiel mir auch hier wieder sehr gut als Protagonistin! Sie ist so furchtbar mutig und würde alles tun, damit man ihr endlich den verdammten Chip aus dem Kopf entfernt.
Hyden, der neue, war mir von Anfang an sympathisch. Und das nicht nur, weil er Callie beschützt hat bei einer Explosion. Er ist einfach der Typ Junge, den man mögen muss. Lieb, aufmerksam und unheimlich schlau!
Aber auch Hyden hat das ein oder andere Geheimnis und als diese ans Licht kommen, war ich wirklich geschockt.
Zum Rest kann ich gar nicht viel sagen. Gut, Michael hat Callie und Hyden die meiste Zeit begleitet, aber er war so im Hintergrund, dass ich ihn gar nicht wahrgenommen habe.
Wer mir vor allem gefehlt hat, war Blake.. Im ersten Band war er zwar nicht er selbst, aber mir hat trotzdem seine charmante Art an Callies Seite gefehlt.

Meine Meinung:
Nach dem grandiosen ersten Band "Starters" hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an "Enders". Vor allem, weil wir ja sooo lange drauf warten mussten..
Aber leider muss ich gestehen, dass mir "Enders" nicht so gut gefallen hat wie sein Vorgänger. Es hat einfach etwas gefehlt. So richtig wollte der Funke nicht überspringen.
Noch dazu hat mir die spannende Atmosphäre aus dem ersten Teil gefehlt und die faszinierende Story mit der Body Bank.
Nicht das "Enders" nicht spannend wäre, es ist gut, aber nicht so überragend wie "Starters".
Die Geschichte ist wirklich spannend, es passiert sehr viel. Aber mir gingen die andauernden Explosionen irgendwann auf die Nerven. Es war irgendwie immer das selbe...
Außerdem hatte ich sehr große Schwierigkeiten wieder in die Geschichte rund um Callie hineinzufinden.
Noch dazu waren alle Charaktere bis auf Callie total nebensächlich und wirkten sehr farblos.
Der Verlauf der Geschichte hat mir aber gut gefallen, es war nichts  zu offensichtlich, sodass mich einige Wendungen sehr überrascht haben.
Zum Ende hin wurde es dann noch einmal richtig spannend!
Mit "Enders" ist die Dilogie von Lissa Price abgeschlossen.

Fazit:
Meine Erwartungen an "Enders" wurden leider nicht vollkommen erfüllt... Es ist zwar ein spannendes Buch mit einer super Geschichte, aber bei mir ist der entscheidene Funken nicht übergesprungen. Nichtsdesto trotz ist "Enders" für Fans der Reihe ein absolutes Lesemuss!

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(159)

404 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

liebe, sternenseelen, fantasy, seele, sterne

Sternenseelen - Wenn die Nacht beginnt

Kerstin Pflieger
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.04.2013
ISBN 9783442477074
Genre: Fantasy

Rezension:

Handlung:
Lillys Leben wird komplett auf den Kopf gestellt. Gerade noch hat ihr Freund Stefan mit ihr Schluss gemacht und dann muss sie auch noch mit ihrer Mum in den kleinen Ort im Odenwald ziehen, da ihre Mutter dort ein neues Leben mit ihrem neuen Freund beginnen will.
Doch ihr neuer Stiefbruder Samuel macht ihr den Einstieg ins neue Leben recht leicht. Auch in der Schule findet sie schnell neue Freundinnen.
Als sie dann in der Schule dem supersüßen Raphael begegnet, verliebt sie sich sofort in ihn. Doch warum ist er in der Schule immer so abweisend? Wenn sie ihn am Abend trifft, ist er charmant und umgarnt sie.
Seinem Geheimnis kommt Lilly erst auf die Schliche, als ihr Bruder Samuel in einen Unfall verwickelt wird...

Buchgestaltung:
Mir gefällt das Cover von "Sternenseelen" sehr gut. Mit den verschlungenen Ranken hat es etwas wirklich hübsches!

Schreibstil:
Mit dem Schreibstil von Kerstin Pflieger hatte ich so meine Probleme. Erstens hab ich es nicht so mit Büchern, die in der dritten Person geschrieben sind. Für mich wirkt dann alles so unpersönlich und distanziert. Das war auch in diesem Buch der Fall.
Dafür ist der Schreibstil relativ jugendlich gehalten und auch flüssig geschrieben.

Charaktere:
In "Sternenseelen" gibt es sehr viele verschiedene Charaktere. Allerdings blieben alle für mich recht farblos und keiner ist wirklich gut ausgearbeitet leider.
Mit Lilly als Protagonistin konnte ich mich nie so richtig anfreunden. Sie wirkt recht blass und aus ihren Handlungen bin ich auch nie so richtig schlau geworden. Noch dazu ist mir Lilly einfach zu leichtgläubig und naiv. Sie wird einfach so in diese unheimliche Welt hineingesogen und nimmt alles einfach so hin. Sie hat nichtmal richtig Angst. Ich wäre bei einigen Szenen echt vor Angst zusammengeklappt. Aber Lilly nimmt das m.M.n. alles viel zu locker hin.
Auch ihre Gefühle für Raphael konnte ich nicht richtig nachvollziehen.
Raphael blieb für mich leider ein einziges Mysterium. Man erfährt zwar, was er ist, allerdings relativ spät im Buch. Ich konnte seine Gefühle für Lilly absolut nicht verstehen, da sie auch irgendwie aus dem Nichts zu kommen scheinen...
Samuel... tja, zu dem kann man nicht wirklich etwas sagen, ohne zu spoilern. Denn sein Schicksal verändert alles im Buch. Ich kann nur sagen, dass er mir am Anfang des Buches sehr gut gefallen hat!

Meine Meinung:
"Sternenseelen - Wenn die Nacht beginnt" von Kerstin Pflieger war für mich wirklich eine kleine Überraschung!! Ich las den Klappentext und dachte sofort, okay ich weiß schon worum es geht und was so passieren wird... Deswegen hatte ich auch nicht allzu große Erwartungen.
Ich dachte es wird die typische Teenie Liebesschnulze. Mädchen zieht in eine neue Stadt, kommt an eine neue Schule und verliebt sich in den gutaussehenden mystischen Jungen.
Bis zu einem gewissen Punkt läuft "Sternenseelen" auch genauso ab. Aber man fragt sich schon gleich zum Anfang, was es mit Raphael auf sich hat. Warum benimmt er sich tagsüber so seltsam und ist Abends die Nettigkeit in Person. So eine kleine Vermutung hatte ich dann schon durch den Buchtitel.
Als dann Samuel in einen Unfall verwickelt wurde, nahm die Story ganz schnell an Fahrt auf und alles wurde komplett verändert! Denn meine Vermutungen lösten sich total in Luft auf.
"Sternenseelen" ist nämlich eine Geschichte über ganz wundersame Wesen, die ich so noch nicht gekannt habe. Vor allem die Beschreibungen haben es mir angetan.
Die Geschichte an sich ist gut erzählt, es passiert viel und man fiebert richtig mit Lilly mit.
Der einzige Kritikpunkt (neben den blassen Charakteren) ist die Liebesgeschichte zwischen Lilly und Raphael!! Die war für mich so unverständlich. Sie wechseln keine zwei Worte miteinander und sind dann aber sooo unsterblich ineinander verliebt. Die Gefühle zwischen den beiden waren absolut nicht greifbar.
Das Ende fand ich sehr spannend, aber auf den letzten 10 Seiten ist doch viel zu viel passiert. Da wirkt es alles etwas gehetzt.
Die Story könnte man als abgeschlossen sehen, aber 1-2 Fragen blieben doch noch offen, also vielleicht kommt noch ein zweiter Band.

Fazit:
"Sternenseelen - Wenn die Nacht beginnt" war eine kleine Überraschung für mich! Ich ging mit niedrigen Erwartungen und viel Vorurteilen heran, aber ich wurde eines besseren belehrt, denn die Geschichte ist nicht das, was sie zu sein scheint. Sie ist so viel mehr!! Einzige Kritikpunkte sind die blassen Charaktere und die etwas abgekühlte Liebesgeschichte..

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224 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

dystopie, liebe, erin bowman, raub, rebellen

Taken

Erin Bowman , Barbara Röhl
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492702669
Genre: Fantasy

Rezension:

Handlung:
Die Bewohner von Claysoot nennen es den "Raub". Um Mitternacht an ihrem 18.Geburtstag, beginnt die Erde zu beben, gleißendes Licht strahlt durch den Himmel und der Junge der gerade volljährig geworden ist, ist verschwunden.
Gray ist 17 und seinem älteren Bruder Blaine steht der Raub kurz bevor. Als Blaine dann verschwunden ist, findet Gray etwas heraus, dass sein Leben in Claysoot für immer verändert.
Gray entschließt sich, die Mauer die Claysoot umgibt zu überqueren. Aber noch niemand hat das jemals lebend geschafft...

Buchgestaltung:
Mir gefällt das Cover von "Taken" ganz gut. Es ist jetzt nicht so der Blickfang, aber wirkt trotzdem sehr interessant. Zu sehen ist die Mauer und ein blaues Licht. Außerdem ist der Schriftzug Takes mit Stacheldraht eingezäunt, sodass die Gefangenschaft der Bewohner von Claysoot gut verdeutlicht wird.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Erin Bowman hat mir sehr gut gefallen! Sie hat genau den richtigen Touch zwischen den Beschreibungen und der Handlung raus. Nichts wirkt je langgezogen, das Buch liest sich sehr flüssig.
Geschrieben ist "Taken" komplett aus der Sicht von Gray, sodass man sich sehr gut in ihn hineinversetzen kann.

Charaktere:
Gray gefiel mir als Protagonist sehr gut!! Ich habe ja sowieso eine Schwäche für männliche Hauptcharaktere, die gefallen mir irgendwie besser als Mädels. Gray ist allerdings nicht der starke, mutige Protagonist, oder Frauenschwarm, wie man vielleicht denken würde.
Nein, Gray ist sehr neugierig, hinterfragt alles, aber hat doch ab und an Angst, seine Regungen durchzusetzen. Noch dazu ist er seit er denken kann in Emma verliebt. Erst als er über die Mauer klettert, wird er mutiger und steht für seine eigenen Entscheidungen ein.
Emma fand ich wirklich klasse!! Eigentlich kann sie Gray gar nicht leiden, sie hatte immer mehr eine Schwäche für Blaine. Aber nach dessen Raub wendet sich Emma immer mehr Gray zu und die zwei werden ein Paar. Klar also, dass Emma Gray nicht einfach so alleine über die Mauer gehen lässt.
Wer mir auch noch super gefallen hat, ist Bree. Über sie kann man leider nicht viel sagen ohne zu spoilern, aber für mich war sie der beste Charakter im Buch. Sie ist ein richtiges kleines Energiebündel und schreckt vor nichts zurück.

Meine Meinung:
Auf "Taken" bin ich vor allem durch den sehr vielversprechenden Klappentext aufmerksam geworden. Denn der klingt einfach ungewöhnlich gut und mega spannend!!
Dennoch hatte ich irgendwie nicht allzu große Erwartungen an das Buch. Ich dachte nämlich das schon sehr viel von der Handlung verraten wurde im Klappentext und das man schon vieles weiß.
Aber ich wurde sehr positiv überrascht!! Denn "Taken" ist so viel mehr als es den Anschein hat. Die Grundidee der Geschichte ist mega interessant, die Spannung immer zum Greifen nah und die Charaktere sind wirklich außergewöhnlich.
Das Buch beginnt auch gleich schon mit einem Knaller, nämlich dem Raub von Grays großem Bruder Blaine. Dort standen mir schon die Tränen in den Augen.
Und dann kommt der Teil, der mich wirklich geflasht hat. Als Gray nämlich die Mauer überfindet, findet er sich in einer komplett anderen Welt wieder. Und er findet Sachen heraus, die so grausig sind, dass sich einem die Haare aufstellen.
Was mir noch sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass "Taken" sogar eine Liebesgeschichte besitzt. Damit hatte ich nämlich gar nicht gerechnet. Aber es ist nicht nur eine stinknormale Liebesstory, nein, im Laufe der Handlung baut sich sogar eine kleine Dreiecksbeziehung auf. Ich persönlich habe auch schon mein Favoriten Paar gefunden.
Die Spannung nimmt im Buch kontinuierlich zu. Und gegen Ende gipfelt es sogar in einem richtigen Showdown, wo viele Menschen ihr Leben lassen müssen.
Das Ende verrät schon, worauf es im zweiten Band hinausläuft und darauf bin ich schon sehr gespannt!!

Fazit:
"Taken - Das Laicos-Projekt 1" habe ich gerade zu verschlungen!! Es ist eine sehr spannende Geschichte mit einer unglaublich interessanten Grundidee. Auch die Charaktere wachsen einem richtig ans Herz! Für Fans von überraschenden Dystopien eine ganz klare Leseempfehlung!!

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(233)

502 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 126 Rezensionen

dystopie, partials, jugendbuch, krieg, kira

Partials - Aufbruch

Dan Wells , Jürgen Langowski
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2013
ISBN 9783492702775
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Als unsere Vorfahren in Pearl Harbor angegriffen wurden, sprachen sie von einem unauslöschlichen Tag der Schande. Der Tag, an dem die Partials uns mit dem RM-Virus angegriffen, wird nicht unauslöschlich sein, weil bald niemand mehr da sein wird, der sich erinnern kann."

Handlung:
Amerika im Jahr 2067 - die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Vor elf Jahren tobte ein erbitterter Krieg zwischen den Menschen und den Partials. Partials, die von den Menschen als Kriegswaffen erschaffen wurden, sich dann aber gegen sie wanden.
Nur einige tausend Menschen haben überlebt und sich ihre Welt wieder aufgebaut. Zwar haben sie nie wieder etwas von den Partials gehört, aber trotzdem sind sie dem Tode nahe. Denn kein neugeborenes Baby lebt länger als wenige Tage. Die Partials haben damals die Menschheit mit dem RM-Virus infiziert und die Folgen betreffen immer noch die Babys.
Die sechzehnjährige Kira Walker lebt in dieser Welt. Sie arbeitet im Krankenhaus auf der Entbindungsstation und erlebt das Leid der Eltern hautnah mit.
Kira ist fest entschlossen, ein Heilmittel gegen RM zu finden. Doch dazu braucht sie einen Partial...

Buchgestaltung:
Das Cover von "Partials - Aufbruch" ist ein wahrer Eyecatcher. Durch die kräftigen schönen Farben wird man sofort drauf aufmerksam. Zu sehen ist Kira, die auf eine Stadt blickt. Auf der Rückseite sieht man Kira auch noch einmal von vorne und genau so habe ich sie mir beim lesen auch vorgestellt.

Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil von Dan Wells ganz gut gefallen. Er ist wirklich sehr komplex, deswegen hatte ich ab und an einige Schwierigkeiten, hinterherzukommen und alles richtig zu verstehen, gerade wenn es um die Analysen von Kira ging. Aber das hat mein Lesevergnügen zum Glück nicht geschmälert.
"Partials - Aufbruch" ist in der dritten Person geschrieben und das ganze Buch über wird Kira begleitet, sodass man sehr gut eine Bindung zu ihr aufbauen kann.

Charaktere:
Kira hat mir als Protagonistin wirklich sehr gut gefallen! Sie ist stark, mutig und steht immer für ihre Freunde ein. Kira ist fest entschlossen, ein Heilmittel gegen RM zu finden. Dazu ist sie sogar bereit, in das feindliche Gebiet der Partials einzuwandern und sich einen von ihn zu schnappen.
Kira ist eine wahre Führungsperson. Die Leute folgen ihr, denn ihre Ansichten und Überzeugungen gefallen den Menschen, sodass sie einfach hinter ihr stehen, auch, wenn ihr Plan mal wieder der totale Mist ist.
Am Ende kam noch etwas über Kira ans Licht, das mich wirklich total überrascht hat, denn damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Aber damit ist schonmal ein sehr guter Grundstein für den zweiten Band gelegt.
Marcus, Kira's Freund, hat mir auch ganz gut gefallen. Er ist ziemlich lustig, jedenfalls zum Anfang des Buches, da musste ich über jeden Satz von ihm lachen. Aber er wird auch mit Fortschreiten der Handlung immer ernster und reifer.
Auch wenn er Kira über alles liebt, steht er doch nicht 100 % hinter ihr. Das wird vor allem klar, als Kira und ihre Freunde aufbrechen wollen, um sich eine Partial zu schnappen.
Samm, der gefangene Partial, war mir sofort ans Herz gewachsen. Auch wenn er anfangs kaum redet, sich sehr zurückzieht (was natürlich an der Situation liegt), war er mir irgendwie sehr sympathisch. Warum genau, kann ich gar nicht sagen. Ab einem gewissen Punkt wird Samm immer zugänglicher und kann auch zeigen, was er so drauf hat.
Die restlichen Charaktere fand ich mehr oder weniger gut. Gerade Xochi und Jayden sind mir beim lesen sehr ans Herz gewachsen.

Meine Meinung:
"Partials - Aufbruch" ist mein erster Roman von Dan Wells und es wird bestimmt nicht der letzte sein! Denn das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen!! Es besitzt einen gewissen Sog, den man sich nicht entziehen kann.
Man wird sofort in das Geschehen hineingeworfen und trifft Kira in der Entbindungsstation an, wo gerade wieder ein Neugeborenes gestorben ist. Schon auf diesen ersten Seiten wird klar, das die Menschheit ein sehr großes Problem hat. Denn keines der Baby lebt lange, sie werden sofort vom RM-Virus dahingerafft.
Die Idee der Geschichte ist wirklich sehr interessant! Und hat mich auch ein wenig an "Dark Canopy" von Jennifer Benkau erinnert. Auch hier spielen von Menschen erschaffene Soldaten eine Rolle. Das diese Lebewesen sich dann gegen die Menschen wenden, ist irgendwie absehbar.
"Partials - Aufbruch" ist die meiste Zeit über sehr spannend!! Es beginnt spannend und endet megaspannend. Nur in der Mitte hat es einige Längen, das vor allem daran liegt, dass Kira's Forschung relativ komplex ist und ich nicht alles verstanden habe. Da habe ich dann beim lesen irgendwie ein wenig abgeschaltet.
Das hat aber zum Glück nicht lange angehalten, denn nur der Mittelteil ist etwas langatmig, als es aufs Ende zugeht, nimmt der Spannungslevel nochmal gehörig zu.
Was mir beim lesen irgendwie ein wenig gefehlt hat, ist eine Liebesgeschichte... Jaaa, steinigt mich ruhig, aber irgendwie brauche ich in jedem Buch so eine süße Story. Zwar gibt es einige nette Szenen zwischen Kira und Markus, aber mir hat der Pepp gefehlt. Gut und ich gebe zu, ich will Kira und Samm zusammen sehen... Vielleicht habe ich da ja in Band 2 mehr Glück.
Gegen Ende gibt es nochmal einige überraschende Wendungen. Freunde entpuppen sich als Verräter und die ganze Geschichte ist dann doch anders als man denkt... Gerade was Kira angeht...
Und leider müssen auch hier einige liebgewonnene Charaktere ihr leben lassen, denn die Menschen leben nunmal in Kriegzeiten.
"Partials - Aufbruch" endet zum Glück nicht mit einem fiesen Cliffhanger, sodass man die Wartezeit bis Band 2 gut überbrücken kann.

Fazit:
"Partials - Aufbruch" von Dan Wells ist eine sehr gelungene Dystopie mit einigen Thrillerelementen! Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, man wird sofort mitgerissen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Und vor allem wachsen einen die Charaktere beim lesen sehr ans Herz! Für Fans von Dystopien ein echtes Must-Read!!

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268 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

geister, fantasy, liebe, jugendbuch, dreiecksbeziehung

Zwischen Ewig und Jetzt

Marie Lucas
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 01.03.2013
ISBN 9783841422149
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Die sechzehnjährige Julia ist neu in der Stadt. Und sie will ihr altes Leben endlich hinter sich lassen. Um angesagt zu sein, lügt sie, was ihren Wohnort angeht. Sie spielt die wohlhabenden neue Schülerin. Und recht schnell angelt sie sich Felix als Freund, einen der beliebtesten Jungen der Schule. Zusammen mit Felix ist sie Teil der angesagtesten Clique der Schule.
Doch Julia kann nicht aufhören an Niki zu denken. Niki, der von allen der Schule gemieden wird, um den alle einen großen Bogen machen und über den sich alle lustig machen. Niki strahlt etwas dunkles, geheimnisvolles aus, das Julia aber geradezu anzieht.
Eines Tages ist es soweit - Niki spricht Julia an. Er hat eine Nachricht für sie von ihrem Großvater. Doch Julias Großvater ist vor kurzem gestorben...

Buchgestaltung:
Oh mein gott, ich lieeeebe das Cover von "Zwischen Ewig und Jetzt" einfach total! Es ist so wunderbar liebevoll gestaltet und einfach wunderschön und doch geheimnisvoll. Zu sehen sind Niki und Julia, die sich umarmen, umgeben von Bäumen. Tief unter ihnen in der Erde liegt ein Skelett begraben. Einfach ein totaler Eyecatcher im Bücherregal!!

Schreibstil:
Mir gefiel der Schreibstil von Marie Lucas recht gut. Das Buch liest sich sehr flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Allerdings wirken einige Sätze immer etwas abgehackt, das hat mich ein bisschen gestört.
Geschrieben ist "Zwischen Ewig und Jetzt" komplett aus der Sicht von Julia, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

Charaktere:
Die Charaktere in "Zwischen Ewig und Jetzt" haben mir gut gefallen! Gerade Julia ist sehr gut ausgearbeitet und auch Niki und Felix sind einem schnell ans Herz gewachsen.
Julia war mir von Anfang an sympathisch. Das liegt natürlich vor allem am Namen ;) Ich konnte Julia's Versteckspiel gut nachvollziehen. Sie schämt sich, dass sich nicht genug Geld hat, keine große Wohnung. Noch dazu versucht sie den Tod ihres Vaters zu vertuschen. Das sie so geworden ist, liegt vor allem an ihrer Vergangenheit. Klar, dass sie jetzt endlich mal beliebt sein will. Da kommt ihr Felix und seine Clique natürlich sehr gelegen.
Was ich jedoch nicht verstehen konnte, waren ihre Gefühle für Felix und Niki. Natürlich, es sind beides echt tolle Jungs, aber sie schwankt so sehr zwischen den beiden, das es doch etwas nervig ab und an war.
Niki fand ich wirklich super!! Gerade die Beschreibung seines Aussehens hats mir angetan. Noch dazu ist er immer für Julia da und benimmt sich einfach total süß in ihrer Gegenwart.
Seine Fähigkeit mit Toten zu kommunizieren fand ich wirklich sehr faszinierend. Ich hätte mir nur gewünscht, noch ein wenig mehr darüber zu erfahren, vor allem, warum gerade Niki diese Fähigkeit besitzt.
Felix fand ich auch ganz okay. In so Dreiecksgeschichten gibt es ja eigentlich immer einen, den man nicht leiden kann, aber Felix war mir trotzdem sympathisch. Er liebt Julia wirklich von ganzen Herzen und das zeigt er ihr auch.

Meine Meinung:
Auf "Zwischen Ewig und Jetzt" bin ich vor allem durch das liebevoll gestaltete Cover aufmerksam geworden. Ich habe mich sofort in das Cover verliebt. Und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen.
Noch dazu die Namen der Protagonisten ;)
Die Geschichte ziemlich langsam. Man lernt Julia ein wenig kennen, ihre Lebensumstände. Aber es wird recht schnell klar, dass Julia ein Geheimnis hütet. Auch das an Niki nicht alles normal ist, wird sehr schnell klar.
Die Idee der Story fand ich wirklich faszinierend! Ein Junge, der mit den Toten kommunizieren kann. Natürlich ist es auch wenig düster das Thema, und ab und an lief mir auch ein Schauer über den Rücken, denn einige Szenen im Buch haben es wirklich in sich.
Eigentlich denkt man bei dem Klappentext in erster Linie, dass es sich um eine süße Liebesgeschichte handelt. Aber es wird schnell klar, das es sich hier um mehr handelt. "Zwischen Ewig und Jetzt" hat nämlich sehr viele spannende Elemente, manchmal gleicht es sogar einer richtigen Hetzjagd nach der Wahrheit über Julias Vergangenheit.
Natürlich kommt trotzdem die Liebesgeschichte nicht zu kurz. Und hier haben wir es wirklich mit einer großen Dreiecksgeschichte zu tun. Denn Anfangs ist Julia zwar mit Felix zusammen, aber hegt trotzdem Gefühle für Niki. Julia ist immer hin und her gerissen zwischen den beiden. Vor allem weil sie viel Zeit mit Niki verbringt. Langsam kommen sich die zwei auch immer näher. Mein persönliches Lieblingspaar war von Anfang an Julia und Niki. Die zwei fand ich einfach unglaublich süß zusammen.
Das Ende wird noch einmal richtig spannend. Die Auflösung war etwas überraschend, aber wär mit dem Bösewicht gemeinsame Sache macht, war mir relativ schnell klar.
Für mich gibt es noch einige offene Fragen, gerade was die Fähigkeit von Niki angeht, also vielleicht gibt es noch einen zweiten Band. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen!

Fazit:
"Zwischen Ewig und Jetzt" von Marie Lucas hat mir wirklich gut gefallen! Die Geschichte ist spannend und besitzt alle Elemente, die ich mir von einem Buch wünsche. Liebe, Spannung, Witz und düstere Geheimnisse. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!!

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1.856 Bibliotheken, 21 Leser, 7 Gruppen, 160 Rezensionen

götter, liebe, griechische mythologie, helen, fantasy

Göttlich verliebt

Josephine Angelini ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791526270
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Der unausweichliche Krieg zwischen den Scions und den olympischen Göttern steht kurz bevor...
Nachdem bei dem Kampf gegen Ares, Helen, Orion und Lucas zu Blutsgeschwistern geworden sind und sich das Blut der vier Häuser miteinander vermischt hat, scheint der Kampf unausweichlich.
Helen und ihre Freunde müssen sich auf einen epischen Kampf vorbereiten.
Aber Helen hat noch ganz andere Probleme. Sie plagen schreckliche Visionen und Erinnerungen in ihren Träumen. Und noch dazu muss sie sich immer noch über ihre Gefühle klar werden. Sie liebt Lucas, ihren Cousin und diese Liebe darf nicht sein. Aber so richtig kann sie sich auch nicht auf Orion einlassen, der eigentlich eine willkommen Ablenkung ist.
Außerdem bemerkt Helen, dass sie immer mehr starke Fähigkeiten besitzt. Fähigkeiten, die es in ihrer Blutlinie eigentlich gar nicht geben dürfte. Sie wird immer stärker, aber dadurch wird auch das Misstrauen ihrer Freunde ihr gegenüber immer stärker.
Und dann verkündet das Orakel auch noch, dass ein Tyrann unter der Gruppe lauert, der alles zerstören könnte...

Buchgestaltung:
Auch "Göttlich verliebt" ist wieder sehr liebevoll gestaltet. Nicht nur, dass das Cover wunderschön anzusehen ist, nein, auch das Buch ohne Schutzumschlag ist wieder in einer sehr schönen Farbe gefärbt und mir gefällt vor allem die Musterung. Außerdem passt das Cover hervorragend zu seinen Vorgängern.

Schreibstil:
Hach ich liebe den Schreibstil von Josephine Angelini einfach total! Sie beschreibt alles so perfekt, als wäre man live vor Ort und erlebt alles mit Helen und co. Noch dazu liest sich das ganze Buch einfach sehr schnell und flüssig.
Geschrieben ist "Göttlich verliebt" in der dritten Person. Helen wird dabei überwiegend begleitet, es gibt jedoch auch einige Kapitel, in denen Lucas, Matt oder die neue Andy die Hauptrolle spielen.

Charaktere:
Ich muss echt sagen, dass die "Göttlich-Reihe" die allerbesten Charaktere besitzt! Sie wirken alle einfach so echt und man muss sie einfach lieben!
Helen ist ja sowieso eine meiner absoluten Lieblingsprotagonistinnen. Man kann ihre Gefühle, Zweifel und Handlungen so großartig nachvollziehen.
Ich kann mich noch gut an Band 1 erinnern, wo ich Helen irgendwie nicht so mochte... Ich weiß nicht mehr genau, was mich damals gestört hat, denn jetzt liebe ich diese Frau einfach! Sie ist so unglaublich mutig und tritt immer für ihre Freunde und Familie ein.
Auch in "Göttlich verloren" verändert Helen sich wieder. Sie gewinnt neue Fähigkeiten dazu und wird noch wesentlich stärker als bisher.
Lucas gefiel mir hier wieder viel besser als in "Göttlich verloren". Da war er mir viel zu distanziert. Aber das hat sich hier zum Glück wieder geändert. Lucas ist wieder ganz der Alte. Tritt für seine Familie ein und zeigt ein wenig Gefühle für Helen. Natürlich ist er immer noch zurückhaltend, denn er denkt ja noch, dass die zwei verwandt sind.
Orion kam mir irgendwie ein bisschen zu wenig vor. Er war ja mein großes Highlight im zweiten Band, ich habe mich auf Anhieb ein wenig in ihn verknallt. Die Szenen mit ihm sind einfach ganz große Klasse und gerade seine Beziehung zu Cassandra sorgte bei mir für eine ganze Menge Herzklopfen!
Ich könnte jetzt Stunden so weitermachen und zu jedem Charakter etwas sagen, aber dann wäre die Rezi wohl viel zu lang. Nur besonders erwähnen muss ich einfach Hector! Hector ist ganz einfach einer meiner absoluten Lieblingscharaktere und ich fand es echt schön, dass er hier auch endlich mal sein Glück findet.
Andy, die neue in der Gruppe, fand ich auch echt klasse! Sie ist eine Sirene und passt deswegen natürlich perfekt in unsere kleine Gruppe übernatürlicher Geschöpfe.

Meine Meinung:
Ich habe "Göttlich verliebt" wirklich heißersehnt erwartet!! Denn die "Göttlich-Trilogie" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern!
Die Geschichte ist einfach total außergewöhnlich, spannend, witzig und die Charaktere sind die liebenswürdigsten die es gibt.
Natürlich waren nach dem überragenden zweiten Band meine Erwartungen an den dritten astronomisch hoch. Denn für so eine tolle Reihe muss es einfach einen perfekten Abschluss geben.
Und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht!
"Göttlich verliebt" steht seinen Vorgängern in nichts nach, die Geschichte nimmt hier endlich den langersehnten Höhepunkt und das wirklich mega spannend.
Die Geschichte setzt direkt an seinen Vorgänger an. Helen hat Ares gerade in den Tartaros verbannt und ist jetzt in der Unterwelt, um ihren Freund Zach in die Elysischen Felder zu bringen. Durch die Ereignisse beim Kampf, bei dem Helen, Lucas und Orion zu Blutsgeschwistern geworden sind, steht der nächste trojanische Krieg bevor. Denn die Götter wollen endlich ihre Herrschaft über die Scions klar machen.
Ich war sofort nach einigen Seiten wieder in der Handlung drin und hatte diesmal auch wirklich keine Probleme damit, die Fremdbegriffe zu verstehen. Dabei hilft vor allem auch das umfangreiche Glossar am Ende des Buches.
Neben dem Krieg spielt natürlich die Dreiecksgeschichte zwischen Helen, Lucas und Orion eine sehr große Rolle. Klar, Helen und Lucas sind für mich das perfekte Paar, aber irgendwie hatte ich immer sehr viel Mitleid mit Orion, denn er ist mir doch sehr ans Herz gewachsen. Aber selbst Orion findet am Ende sein Glück und das in jemanden, von dem ich es niemals erwartet hätte.
"Göttlich verliebt" kommt mit einigen unvorhergesehenen Wendungen daher und auch mit einigen Schocker Momenten. Dennoch gab es ein, zwei Sachen, die ich ziemlich vorhersehbar fand, wie z.B. die Identität des Tyrannen.
Der große Showdown am Ende des Buches macht wirklich jeden glücklich! Es ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen - es sterben Personen und das macht die Geschichte so real. Wenn jetzt keiner der geliebten Personen sein Leben gelassen hätte, wäre ich nicht zufrieden gewesen, so fies es auch klingt.
Leider ist "Göttlich verliebt" der Abschluss der Trilogie, ich hätte gerne noch einen vierten Band, denn es ist sehr schwer, Abschied von der außergewöhnlichen Geschichte und den tollen Charakteren zu nehmen.

Fazit:
"Göttlich verliebt" ist der wirklich göttliche Abschluss der Reihe! Ich kann es ganz einfach sagen - ich liebe die ganze Reihe - und vor allem den Abschlussband. Mir werden die unglaubliche Geschichte und die liebenswerten Charaktere sehr fehlen!!

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77 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

schatten, freundschaft, geheimbund, paranormal, jugendroman

Wispernde Schatten

Daniel Blythe , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.03.2013
ISBN 9783551520463
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Miranda May ist dreizehn Jahre alt und neu im kleinen Städchen Firecroft Bay. Doch seit sie dorthin gezogen ist, kann sie keine Nacht mehr ruhig schlafen. Seltsame Albträume plagen sie.
Und in der Schule fühlt sie sich beobachtet von der Gruppe der sogenannten "Spackos". Was wollen die nur von ihr?
Als der Anführer der Truppe, Josh, Miranda anspricht, wird klar, dass die Gruppe paranormalen Phänomenen auf den Grund geht. Und sie sind der Meinung, dass Miranda genau die ist, die sie brauchen...

Buchgestaltung:
Das Cover von "Wispernde Schatten" ist echt gut gelungen! Es ist sehr schlicht gehalten, wirkt aber sehr mysteriös. Zu sehen ist die Gruppe der Kids, über denen ein flammender Blitz aufleuchtet.

Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil von Daniel Blythe sehr gut gefallen! Das Buch ist sehr flüssig geschrieben. Der Schreibstil ist ziemlich jugendlich gehalten, das liegt aber vor allem am Alter der Protagonisten.
Geschrieben ist "Wispernde Schatten" komplett aus der Sicht von Miranda, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann.

Charaktere:
Miranda hat mir gut gefallen, die restlichen Charaktere fand ich jedoch alle ziemlich farblos und unausgearbeitet.
Miranda ist eine tolle Protagonistin. Sie ist sehr sympathisch und man kriegt direkt einen Draht zu ihr. Noch dazu wird sie gegen Ende des Buches sehr mutig.
Anfangs ist Miranda nämlich ziemlich eingeschüchtert. Die Albträume die sie plagen verunsichern sie und machen ihr Angst. Noch dazu fühlt sie sich von der Gruppe rund um Josh eingeschüchtert. Aber mit der Zeit legt Miranda das ängstliche Verhalten ab und am Ende ist sie sehr mutig und tritt für ihre Gruppe ein.
Wie gesagt, die restlichen Charaktere fand ich alle recht farblos. Zu keinem aus der Gruppe konnte ich wirklich Kontakt aufbauen, dafür waren sie mir alle viel zu distanziert. Einzig Miranda's normale Freundin Jade, habe ich ins Herz geschlossen, denn von ihr erfährt man wenigstens etwas aus ihrer Vergangenheit.

Meine Meinung:
"Wispernde Schatten" hat mich vor allem durch den wirklich spannend klingenden Klappentext angesprochen. Denn der klingt echt super und interessant.
Die Geschichte an sich ist auch spannend und wirklich gut durchdacht. Eine Gruppe Teenager, die sich mit paranormalen Phänomenen beschäftigt, ist mal eine super Idee.
Auch gab es sogar einige gruselige Szenen, in denen mir echt ein Schauer über den Rücken gelaufen ist. Denn gerade die Beschreibung des "Schattens" ist manchmal echt eklig.
Alles in allem ist "Wispernde Schatten" eine nette, leichte Lektüre für zwischendurch. Aber mehr als das auch nicht.
Das liegt vielleicht an der Zielgruppe. Denn mit Teenagern kann ich mich nicht mehr wirklich identifizieren, jedenfalls nicht mit 12 jährigen. Daher ist das Buch eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht.
Was mich noch gestört hat, war der mangelnde Tiefgang der Charaktere. Einzig Miranda besitzt eine gewisse Tiefe, aber der rest verblasst einfach total neben ihr. Das fand ich sehr schade, denn ich hätte gerne mehr über die Mitglieder der Gruppe erfahren, was ihre Vergangenheit ist und wie sie zu der Gruppe gekommen sind.
Das Ende fand ich dann doch unverhersehbar, auf die Lösung wäre ich nicht so schnell gekommen.
Ob es eine Fortsetzung gibt, ist glaube ich noch nicht klar. Es wäre schön noch mehr über die Charaktere zu erfahren, aber ich persönlich bräuchte keine Geschichte mehr über Miranda und co.

Fazit:
"Wispernde Schatten" von Daniel Blythe ist für die richtige Zielgruppe eine wirklich spannende Lektüre. Das trifft auf mich leider nicht ganz zu, aber allzu schlecht fand ich das Buch auch nicht. Jedoch hat mich der mangelnde Tiefgang der Charaktere sehr gestört, sodass es von mir nur 3 Pfoten gibt.

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(80)

176 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

magie, engelsfors, schweden, thriller, mystery

Feuer

Sara B. Elfgren , Mats Strandberg ,
Fester Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.01.2013
ISBN 9783791528557
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Im kleinen schwedischen Städtchen Engelsfors lauert immer noch das Böse. Und es greift noch mehr um sich als zuvor.
Die Auserwählten Minoo, Linnea, Vanessa, Anna-Karin und Ida müssten sich noch mehr zusammenraufen, um das böse zu besiegen. Sie müssen ihre intimsten Geheimnisse miteinander teilen und sich gegenseitig vertrauen. Aber das fällt den ungleichen Mädchen immer noch ein wenig schwer.
Doch ihre Feinde werden immer mehr. Die Dämonen wüten an der Pforte zu Engelsfors und wollen die Apokalypse einläuten. Und was hat es mit der Bewegung "Positives Engelsfors" auf sich? Ist es nur eine komische Sekte oder steckt dort auch Magie dahinter.
Noch dazu haben die Mädchen einen Feind, mit dem sie gar nicht gerechnet haben. Der Rat, der sie eigentlich beschützen sollte, hat es auf sie abgesehen, will Anna-Karin verurteilen, wegen dem Missbrauch ihrer Magie....

Buchgestaltung:
Das Cover von "Feuer" gefällt mir ganz gut. Es ist sehr schlicht gehalten, wirkt aber dadurch mysteriös. Zu sehen ist eine Flamme, um die sich die Köpfe der Mädchen bewegen. Warum 2 der Mädchen kein Gesicht haben, kann man nur mutmaßen...

Schreibstil:
Das Buch liest sich einfach super flüssig!! Der Schreibstil ist sehr angenehm, er beschreibt alles genau richtig. Die 727 Seiten sind wie im Flug vergangen, was natürlich nicht zuletzt an der spannenden Story liegt.
"Feuer" ist in der dritten Person geschrieben und in jedem Kapitel bzw. Abschnitt spielt ein anderes Mädchen die Hauptrolle.

Charaktere:
Die 5 Mädchen sind wesentlich vielschichtiger geworden! Und auch sympathischer! Anna-Karin und Ida konnte ich in Band 1 ja so gar nicht leiden, hier wuchsen sie mir dann aber doch ein wenig ans Herz.
Minoo ist auch hier wieder die Anführerin des Zirkels. So kommt es einen zumindest vor, denn von ihr werden die meisten Kapitel erzählt. Minoo ist eine super Protagonistin. Man muss sie einfach gern haben.
Minoo ist sich noch nicht so richtig über ihre Kräfte im Klaren. Im ersten Band hat sie Max die Seele ausgesaugt, also denkt sie natürlich, ihre Kräfte sind für nichts gutes zu gebrauchen. Aber mit der Zeit lernt Minoo ihre Kräfte zu kontrollieren und erkennt, dass sie doch nicht nur schlimmes damit anstellen kann.
Linnea mag ich immer noch am liebsten von den Fünfen! Sie ist mir einfach so sympathisch. Noch dazu ist sie absolut nicht auf den Mund gefallen, sagt immer alles die Meinung. Linnea hat außer der drohenden Apokalypse noch andere Probleme. Ihre Jugendbetreuerin hat es irgendwie auf die abgesehen und will sie aus der Wohnung werfen. Noch dazu kann sich Linnea einfach nicht dazu durchringen, Vanessa ihre wahren Gefühle zu gestehen.
Vanessa tat mir hier ziemlich leid! Mit ihrem Freund Wille läuft es nämlich ganz falsch. Das liegt natürlich an ihm und nicht an ihr. Noch dazu hat sie ein Geheimnis erfahren, dass die Beziehung ihrer Mutter und Nicke zerstören wird.
Vanessa habe ich auch schon im ersten Band total ins Herz geschlossen. Sie ist einfach eine tolle Protagonistin.
Mit Anna-Karin wurde ich auch hier wieder anfangs nicht richtig warm. Sie war mir ja im ersten Band einfach total unsympathisch. Was sie mit ihren Kräften angestellt hat, geht einfach nicht. Dafür bekommt sie auch die Quittung, denn der Rat stellt sie vor Gericht.
Allerdings wurde mit Anna-Karin mit der Zeit sympathischer. Sie erkennt, dass sie Fehler gemacht hat, und setzt alles daran, diese wieder gut zusammen. Zudem ist Anna-Karin die einzige der Fünf, die ihren Familaris findet, einen Fuchs.
Ida mochte ich im ersten Band auch absolut nicht. Sie hat Elias immer gemobbt und war einfach nur eine schreckliche Person. Auch im zweiten war es ein wenig schwierig, sich mit ihr anzufreunden. Denn Ida hat immer etwas zu meckern. Aber sie erkennt mit der Zeit, was für eine ätzende Person sie ist und ändert es. Zum Ende hin habe ich sie richtig doll ins Herz geschlossen.

Meine Meinung:
Über ein Jahr habe ich jetzt auch "Feuer" gewartet!!! "Zirkel" hat mir ja super gut gefallen und ich wollte einfach nur wissen, wie es mit den Mädchen weitergeht.
Als ich die Fortsetzung in Händen hielt, begann ich auch gleich mit dem lesen. Und es dauerte auch nicht lange, da war ich wieder direkt in Engelsfors und habe mit den fünf Mädchen die Abenteuer erlebt.
Man braucht nicht lange, um wieder in die Geschichte hineinzukommen. Ich hatte nur nicht mehr richtig im Kopf, was Minoo mit Max gemacht hatte, aber das wurde im Laufe des Buches wieder erklärt.
Die Geschichte ist wie gewohnt super spannend! Man wird auch sofort wieder in die Geschehennisse hineingeworfen. Dieses Mal haben die Mädchen noch mehr Feinde. Und bei den meisten müssen sie erstmal herausfinden, wer sie wirklich sind.
Einzig die Bedrohung durch den Rat erkennt man von Anfang an. Was es mit dem "Positiven Engelsfors" auf sich hat, das von den Eltern des verstorbenen Elias geleitet wird" erfährt man erst recht spät. Aber man ist sich ziemlich sicher, dass da mehr dahinter steckt.
Auch gibt es hier natürlich wieder einen Abgesandten der Dämonen, der die Mädchen vernichten will. Wie schon in Band 1, war ich von der Auflösung sehr überrascht!! Man kommt einfach nicht drauf.
Natürlich geht es auch in diesem Buch nicht ohne ein bisschen Liebe. Hier gehts natürlich weiter mit Linnea und Vanessa. Linnea ist unsterblich verliebt in sie, aber sie hat Angst, Vanessa ihre wahren Gefühle zu gestehen. Ich denke ja, dass Vanessa auch Gefühle für Linnea hat, sie sich die nur nicht eingesteht. Ich hoffe, in Band 3 kommen sie sich endlich näher.
Das Ende war wieder mega spannend! Und natürlich auch wieder mega traurig... Denn auch wenn ich gedacht habe, super es stirbt hier mal keine der Auserwählten stirbt. Doch weit gefehlt, natürlich müssen wir hier nach Rebecka und Elias auch wieder jemanden gehen lassen. Ich habe wirklich Rotz und Wasser geheult und hoffe, in Band 3 muss niemand von uns gehen.

Fazit:
"Feuer" ist der würdige Nachfolger von "Zirkel"! Die Story ist wie gewohnt spannend, die Protagonisten wachsen einen ans Herz und man muss richtig mitraten, wer nun der Bösewicht ist. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 3 "Schlüssel", der im März 2014 erscheint.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, freundschaft, das amulett der seelentropfen, laura jane arnold, schwerter

Das Amulett der Seelentropfen

Laura Jane Arnold
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.03.2012
ISBN 9783848203024
Genre: Fantasy

Rezension:

Handlung:
In dem kleinen Land Alanien, ein Land, das zwischen Italien und Schweiz liegt, doch an das sich kein Mensch außerhalb des Landes erinnern kann, jagen die Seelenjäger erbittert die Seelen der Bewohner.
Janlan Alverra lebt ganz alleine. Seit ihr Großvater sie mit 9 Jahren alleine zurückgelassen hat, ist ihre Beste Freundin Kiera ihre Familie. Zusammen gehen die zwei durch dick und dünn.
Das Elend, dass in Alanien herrscht, hat Janlan bisher kalt gelassen. Doch als Kiera's Mutter Opfer der Seelenjäger wird, muss Janlan handeln.
Denn ihr Großvater hat ihr immer wieder Hinweise auf den Seelentropfen gegeben, der die Welt retten kann.
Zusammen mit Kiera macht sich Janlan auf eine abenteuerliche Reise...

Buchgestaltung:
Das Cover von "Das Amulett der Seelentropfen" ist wirklich gelungen. Zu sehen ist Janlan, die das Amulett trägt und gleichzeitig durch die normale Sicht und die Seelensicht blickt. Insgesamt ein sehr schönes Cover!

Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil von Laura Jane Arnold gut gefallen! Das Buch liest sich sehr flüssig und locker.
Geschrieben ist das Buch komplett aus der Sicht von Janlan, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

Charaktere:
Die Charaktere waren echt super! In Janlan kann man sich super gut hineinversetzen.
Janlan ist eine tolle Protagonistin! Mutig, Tapfer und immer für ihre Freunde da. Sie hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch ihre tollpatschigkeit fand ich echt putzig. Im laufe der Handlung macht Janlan eine ganz schöne Entwicklung durch.
Am Ende ist sie wesentlich mutiger als am Anfang. Auch ihre tollpatschigkeit lässt ein wenig nach. Noch dazu lernt sie mit Waffen zu kämpfen.
Kiera hat mir auch super gefallen! Sie ist einfach immer für Janlan da und hat einen übertriebenen Beschützerinstinkt ihr gegenüber.
Kiera ist schon von Anfang an tapfer, mit ihren zwei Schwertern wird sie zur wahren Kampfmaschine.
Craig war mir zwar sympathisch, doch ich konnte absolut nichts mit ihm anfangen. Denn wirklich Tiefgang oder charakterliche Vorzüge von ihm blieben mir verborgen.

Meine Meinung:
"Das Amulett der Seelentropfen" von Laura Jane Arnold hat mir gut gefallen!
Die Idee der Geschichte ist mal etwas komplett neues! Ein kleines Land, das vom Rest der Welt vergessen ist. In diesem Land wüten die Seelenjäger und nehmen den armen Menschen ihre Seele weg. Damit berreichern sie sich selbst, damit sie länger leben. Also eine super spannende Idee.
Das Buch beginnt auch gleich mit einem Paukenschlag. Kieras Mutter wurde von den Seelenjägern geschnappt. Natürlich will Janlan ihrer Besten Freundin helfen und stöbert in ihrer Vergangenheit. Denn ihr Großvater hat immer wieder seltsame Andeutungen auf ein Amulett gemacht, das die Kraft hat, die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die Geschichte wird auch relativ schnell spannend! Es gibt einige Verfolgungsjagden mit den Seelenjägern, wo einem auch der Puls ganz schön hochgeht.
Die Kampfszenen haben mir am besten gefallen! Sie sind sehr spannend beschrieben und vor allem schön blutig. Sowas mag ich ja gerne.
Die Spannung ist bis zu einem gewissen Teil auch relativ konsant gehalten. Dann schwächt sie ein wenig ab, aber gegen Ende wird es wieder spannend und es kommt zum großen Showdown.
Auch wenn mir das Buch gut gefallen hat, habe ich zwei kleine Kritikpunkte.
Ersterer betrifft das Format des Buches. Oder besser gesagt, die Formatierung der Seiten. Denn es gibt etliche Seiten, wo nicht einmal eine halbe Zeile frei ist, geschweige denn ein Absatz. Das ist sehr anstregend zu lesen, gerade wenn er nur Beschreibungen sind.
Der Zweite Kritikpunkt betrifft die Liebesgeschichte zwischen Janlan und Craig. Mal ehrlich, warum braucht jedes Buch eine Liebesgeschichte? Hier wirkt sie irgendwie einfach reingequetscht und hat mir so absolut nicht gepasst. Craig ist ein Seelengeist, den Janlan immer wieder in ihren Träumen sieht. Aber als die beiden auf einmal auf einander treffen, sind sie auf einmal unsterblich ineinander verliebt. Richtige, tiefgehende Gespräche fanden dort gar nicht statt.
In diesem Buch hätte man meinetwegen die Liebesgeschichte getrost weglassen können, denn für mich wirkt sie eher wie ein Lückenfüller, denn eine Liebesgeschichte muss natürlich in jedem Buch sein..
Das Ende hat mir sehr gut gefallen! Es war sehr spannend geschrieben. Auch wenn es scheint, das alles gut verlaufen ist, so ist sich Janlan sicher, dass noch Unheil in Alanien lauert. Und das trifft wohl auch zu, denn ein zweiter Roman ist bereits in Vorbereitung.

Fazit:
"Das Amulett der Seelentropfen" ist eine sehr spannende Lektüre mit einer fantastischen Geschichte und bezaubernden Protagonistinnen. Insgesamt ein sehr gelungendes Debüt von Laura Jane Arnold!!

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672 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 122 Rezensionen

liebe, selbstmord, überleben, flugzeugabsturz, schnee

Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

Alex Morel , Michaela Link
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei INK, 10.01.2013
ISBN 9783863960476
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:
Wie durch ein Wunder haben die Jugendlichen Jane und Paul einen Flugzeugabsturz mitten in den Rocky Mountains überlebt. Sie sind sogar die einzigen Überlebenden.
Ironie pur, denn Jane hatte gerade für den Tag des Fluges ihren Selbstmord geplant.
Um zu überleben müssen sich die zwei durch die eisige Wildnis schlagen, mit kaum Proviant und nur wenig warmen Klamotten. Noch dazu kann Jane so rein gar nichts mit dem Besserwisser und Wichtigtuer Paul anfangen.
Doch mit der Zeit erkennt Jane, dass Paul nur das beste für sie will. Und noch dazu erkennt Jane, dass sie Leben will! In der eisigen Wildnis kommen sich die zwei langsam näher, doch können sie dem Eisgefängnis entfliehen?

Buchgestaltung:
Wow!!! Das Cover von "Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt" ist einfach unglaublich schön! Ein wahrer Eyecatcher im Bücherregal. Zu sehen ist eine karge Schneelandschaft und zwei Hände, die eine Rosenblüte tragen. Was genau die Rose bedeuten soll, weiß ich leider nicht, aber es passt einfach irgendwie. Auch ohne Schutzumschlag ist das Buch ein wahrer Augenschmaus.

Schreibstil:
Mir gefiel der Schreibstil von Alex Morel sehr gut! Er schreibt kurz und knapp, schmückt alles genau richtig aus und das Buch liest sich sehr flüssig. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jane, sodass man ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen kann.

Charaktere:
Es gibt in "Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt" nicht wirklich viele Charaktere, eigentlich spielen nur Jane und Paul mit.
Jane war mir, trotz ihrer schweren Vergangenheit, von Anfang an sympathisch. Aufgrund zweier Selbstmordversuche ist Jane in der Psychatrie gelandet. Da sie sich aber gut führt, wurde ihr der Weihnachtsaufenthalt bei ihrer Mom erlaubt. Aber Jane hat ihre wahren Gefühle immer verheimlicht und will sich, auf den Flug nach New Jersey das Leben nehmen.
Eigentlich war der Flugzeugabsturz für Jane das Beste, was ihr je passieren konnte, denn dadurch hat sie gemerkt, wie kostbar das Leben wirklich ist, und das man dem Leben nicht einfach leichtfertig beenden sollte.
Jane macht innerhalb des Buches eine sehr schöne Entwicklung durch. Anfangs ist sie noch die psychisch verwirrte, Planerin, die jeden Schritt ihres Lebens genau vorausplant, aber später lässt sie sich einfach auf das Leben ein und handelt, ohne groß nachzudenken.
Mit Paul brauchte ich ein wenig Aufwärmzeit. Paul ist jetzt nicht unbedingt der Typ, den man sofort ins Herz schließt. Er hat einen ziemlich schwierigen, komplexen Charakter. So zieht er z.B. über die Toten her, die die zwei beim Flugzeug finden.
Doch hinter dem taffen, arroganten Auftreten von ihm, liegt eine sehr verletztliche Seele, die schon so manches mitgemacht hat.
Gegen Ende hin habe ich Paul richtig liebgewonnen, denn im laufe der Handlung zeigt er Jane gegenüber sein wahres Gesicht und das hat mir echt gut gefallen.

Meine Meinung:
Schon als ich das erste Mal das Cover von "Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt" gesehen habe, war für mich klar, dieses Buch muss ich haben! Der wirklich vielversprechende Klappentext war da eher noch das Sahnehäubchen oben drauf.
Und ich muss sagen, das unglaubliche Cover und der Klappentext haben mich nicht enttäuscht!! "Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt" ist einfach ein wunderbares Buch über die Liebe zum Leben. Außerdem ist es voller Abenteuer, Liebe und Herzschmerz. Also einfach die perfekte Mischung!
Die Handlung beginnt eigentlich noch recht gemächlich. Man findet sich bei Jane in der Anstalt wieder, die sich gerade auf die Reise zu ihrer Mom vorbereitet. Das Jane in der Psychatrie ist, hat den einfachen Grund, dass sie sich schon 2 mal das Leben nehmen wollte. Dafür ist die Familie von Jane prädestiniert, denn ihr Großvater, ihre Großmutter und auch ihr Vater haben ihren Leben selbst ein Ende gesetzt.
Nach den zwei eher halbherzigen Versuchen will Jane es jetzt richtig machen und auf dem Flug nach Hause ein Menge Tabletten schlucken. Doch gerade als Jane dabei ist, stürzt das Flugzeug ab und Jane findet sich in einer wahren Eishölle wieder. Einzig der nervige Paul hat noch überlebt.
Und ab da beginnt eine wirklich unglaubliche Reise durch die karge Schneelandschaft. Dabei erwacht Jane's Lebenwille wieder zum Leben und auf einmal kämpft sie. Das liegt natürlich auch ein wenig an Paul.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden spielt keine allzu große Rolle, sie schmiegt sich perfekt an die actionreiche Handlung ein. Anfangs denkt man, dass Jane und Paul absolut nichts gemein haben und auch gar nicht füreinander bestimmt sein können, aber je mehr Geheimnisse der beiden ans Licht kommen, desto mehr sieht man, wie ähnlich die zwei sich sind.
Die Handlung hat gerade die richtige Portion Spannung. Als Jane und Paul so in den Bergen rumgeklettert sind, habe ich schon das ein oder andere Mal die Luft angehalten, da ich wirklich Angst um die zwei hatte.
Das Ende.. tja.. ich muss leider sagen, dass hat mir überhaupt nicht gefallen. Für mich war es ab einem gewissen Teil der Handlung einfach zu vorhersehbar. Natürlich war dieses Ende die einzige logische Erklärung, aber ich fand es trotzdem sehr traurig und musste doch sehr viele Tränen verdrücken.
Mit "Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt" haben wir doch tatsächlich mal einen Einzelband, was mir natürlich super gefällt!

Fazit:
"Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt" von Alex Morel ist ein wirklich gelungendes Debüt! Das Buch hat alles was man braucht: Ein tolle Geschichte, tolle Charaktere, Spannung, Liebe und Herzschmerz. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

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