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reisen, welt, erfahrungen, magische momente, touristen

Gebrauchsanweisung für die Welt

Andreas Altmann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 17.09.2012
ISBN 9783492276085
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch hat mich total überrascht. Und bis jetzt weiß ich nicht, ob ich diese Überraschung positiv oder negativ ist. Erwartet hatte ich wie vermutlich die meisten Leser ein Buch, bei dem man viel über das Reisen und wie man Reisen sollte erfährt. Jedoch wird einem schnell klar, dass das Buch „Gebrauchsanweisung für die Welt“ etwas anderes ist als man es sich im klassischem Sinn vorstellt. Der Autor Andreas Altmann zeigt viel mehr die Welt und seine Sicht auf die Welt. Doch diese Weltansicht kann für den ein oder anderen befremdlich sein. Mir kam während des Lesens oft der Eindruck, dass Altmann provozieren will. Genau durch diese Provokation erreicht er seine Leser und nimmt sie mit auf seine Reisen. Jedoch war ich auch manchmal enttäuscht wie oberflächlich er sich mit gewissen Themen auseinandergesetzt hat. Es wird über jegliche Religion hergezogen, alle Menschen die nicht um die Welt reisen können werden beschimpft und auch seine Liebschaften stehen im Zentrum. Besonders die Pauschalisierung der „Büroleichen“, hat mich kurz überlegen lassen, das Buch wegzulegen, jedoch habe ich es dennoch bis zum Ende gelesen und kann dazu nur sagen: Dass es schon reizvolle Aspekte gibt, aber es sehr schwierig ist, mit den teilweise pauschalisierten und verbitterten Ansichten klar zukommen. Die Ansichten werden immer wieder aufgelockert durch Zitate, die für meine Begriffe manchmal ein paar zu viele sind. In diesem Sinne gilt: „Weniger ist mehr.“ Sowohl was die Zitate angeht, als auch der Einsatz der angestauten Verbitterung und der pauschalen Meinung über bestimmte Gruppen.
Zu guter Letzt sollte man noch erwähnen, dass das Cover echt super gestaltet ist.

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indien, adoption, amerika, familie, armut

Geheime Tochter

Shilpi Somaya Gowda , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.08.2012
ISBN 9783462044454
Genre: Romane

Rezension:

Als das Buch „Geheime Tochter“ zu mir gefunden hatte, hielt ich es in den Händen und wusste noch nicht genau, was ich von dem Buch halten sollte, das Cover war schlicht, die Geschichte klang interessant und doch da war sie, die Angst vor zu vielen Klischees. Denn diese Thematik leitet schnell dazu in Klischees zu verfallen und nicht neu zu denken und nur an der Oberfläche zu kratzen, sowie in Kitsch zu verfallen. Der Autorin „Shilpi Somaya Gowda“ ist es nicht immer gelungen genau diesen Dingen aus dem Weg zu gehen, gegen Ende nahm in meinen Augen der Kitsch und die Rührseligkeit immer mehr Überhand und doch sind es genau die Stellen, an denen sie es schafft von diesen Klischees auszubrechen umso schöner.

Doch wovon genau handelt der Roman?
Die erfolgreiche Ärztin Somer lebt mit ihrem Eheman Kris, einen indischen Arzt in San Francisco, die beiden führen ein beinahe perfektes Leben. Jedoch lebt in ihnen der Wunsch nach einem Kind um dieses Glück zu komplementieren. Doch genau dieses Kind kann Somer nie bekommen, denn sie erfährt dass sie nicht in der Lage ist Kinder zu gebären. Der Kinderwunsch versiegt aber nicht und so beschließen die beiden, dass sie ein Kind aus einem indischen Waisenhaus adoptieren wollen.
In einem kleinen indischen Dorf wird etwa zur selben Zeit das kleine Mädchen Usha geboren. Ushas Vater Jasu wollte jedoch einen Jungen und kein Mädchen. So ist Ushas Mutter Kavita notgedrungen dazu gezwungen das Mädchen in ein Waisenhaus nach Mumbai zu bringen.
Die weitere Geschichte erzählt davon wie die junge Usha von dem amerikanischen Ärztepaar mit etwa einem Jahr adoptiert wird und sie weiter heranwächst und sich auf Identitätssuche begibt. Außer an Ushas Leben nimmt man auch Teil an dem Kampf gegen die Armutvon Ushas leiblichen Eltern und den vielschichtigen Problemen die innerhalb ihrer Adoptivfamilie auftreten.

In dem Buch wird gefühlvoll das Leben zweier Familien geschildert, die unterschiedlicher nicht Leben könnten und doch verbindet sie etwas die kleine Usha. Dabei kann der Leser diesen beiden Familien etwa 20 Jahre folgen und so auch die Entwicklung realisieren und nicht nur eine Momentaufnahme.
Jedoch erscheinen die Probleme der Adoptiveltern sehr trivial im Vergleich zu denen von Ushas leiblichen Eltern und doch hat letztendlich jeder mit seinem eigenen Päckchen zu kämpfen. Besonders die Beschreibung von den Lebensumständen der indischen Frauen hat mich sehr fasziniert, welches geprägt durch die Ungleichbehandlung von Frauen ist und das in Zeiten einer voranschreitenden Gesellschaft.

Das Buch lädt dazu ein, sich mit einer Tasse Tee sich einen gemütlichen Abend zu machen und in dieses Buch voller Differenzen einzutauchen.

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mila, tagebuch, bianka minte-könig, autoren, freche mädchen

Milas Ferientagebuch: Mallorca

Bianka Minte-König , Emilia Schüle
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 01.08.2012
ISBN 9783862312009
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als ich das Buch „Milas Ferientagebuch“ von Bianka Minte-König zum ersten mal in der Hand hielt, fühlte ich mich sofort zurückversetzt in meine Kindheit, denn die Bücher der Reihe Freche Mädchen, freche Bücher haben mich sehr geprägt. Umso überraschter war ich, dass die Covergestaltung vollkommen von denen abwich, die ich vor 9 Jahren gelesen hatte. Die Covergestaltung faszinierte mich sehr, so dass ich ganz dringend mehr über den Inhalt erfahren wollte.

Doch wovon genau handelt den das Buch? Mila, welche schon in vielen Büchern von Bianka Minte – König eine Rolle gespielt hat, hat einen vierwöchigen Schreiburlaub in einer Finca eines berühmten Jugendbuchautors auf Mallorca gewonnen, durch ein Liebesgedicht was sie für den Wettbewerb eingereicht hatte und dessen Gewinn sie keine große Chancen zurechnete. Doch als sie erfahren hat, dass sie gewonnen hatte packte sie ihre Sachen, lies ihren Freund Markus in Deutschland zurück und macht sich auf den Weg nach Mallorca um ihre Schreibfähigkeiten zu verbessern. Mallorca bedeutet für Mila nicht Sangriaeimer und Party, daher hofft sie auch die anderen Seiten der Insel kennen zu lernen.
Auf der Insel angekommen lernt sie sofort ihre Mitstreiter und Mitstreiterinnen kennen. Die anderen Teilnehmer sind der 15 Jährige Norbert genannt Nobb, der zuvor schon diverse Auszeichnungen erhalten hat und aus einem gut situiertem Elternhaus stammt, der 16 Jährige Wortkarg wirkende Ole Sanber aus Norddeuschland, die 16 Jährige Reina aus München, die eine Eliteschule besucht, die lebenslustige, aufgeweckte Sandy, , der 14 Jährige kontaktfreudige Luke, der 13 Jährige Jan – Philipp, der eine Privatschule besucht und zu guter Letzt, die 13 Jährige Friederike, die Fantasyromane über alles liebt und selbst an einem Fantasyroman schreibt. Schon am Anfang wird klar, die Konkurrenz schläft nicht und es wird hart die beste zu sein, denn für den Gewinner der 4 Wochen stehen alle Türen offen selbst ein Buch zu veröffentlichen. Doch der Weg dorthin ist lang, bevor einer von ihnen diesen Traum verwirklichen kann, müssen sie sich einer Reihe von Aufgaben und Workshops stellen. Zwischen den Aufgaben bleibt dennoch genug Zeit um die Insel und die anderen Teilnehmer besser kennenzulernen.
Welche Abenteuer Mila auf der Insel verbringt und ob sie es schafft ihrem daheim gebliebenen Freund Markus treu zu bleiben, kann euch das Buch welches im „Planet Girl Verlag“ erschienen ist und das Hörbuch welches im „Der Audio Verlag“ erschienen ist und von Emilia Schüle gelesen wird, die auch in den Filmen Mia spielt, verraten.

Beim lesen wurde sofort klar, dass Bianka Minte – König ihrem Stil absolut treu geblieben war, denn die Protagonistin Mia hatte ihre freche Klappe wie eh und je. Auch wenn die Art und Weise wie das Buch angelegt ist für mich absolut neu war, denn ich war es von ihr nicht gewöhnt die Geschichten in Tagebuchform zu lesen. Aber ich finde das Experiment sehr gelungen, denn es gibt teilweise viel besser die genauen Eindrücke Milas über eine Situation wieder. Und sorgt so dafür, dass man sich sehr gut in Mia hineinversetzen kann und mit ihr fühlen kann.
Auf eine witzige, chaotische und sehr romantische Weise werden die Abenteuer von Mila geschildert und schildert auf diese Weise viele Situationen die vor allem Jugendlichen oder jung gebliebenen sehr bekannt sein dürften und so liest man die Geschichte mit einem großen eigenen Wiedererkennungswert.
Auch sind in dem Buch ein paar Anspielungen auf vorangegangene Abenteuer von Mila zu finden, zum Beispiel die Geschichte zwischen ihrem ehemaligen Schwarm Pitt Winter, ihrem Mathelehrer und ihr. Diese Anspielungen machen Lust darauf auch ältere Bücher von Bianka Minte – König noch einmal zu lesen. Dennoch kann das Buch vollkommen unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden.

Ich denke dass die Bücher ein Muss sind für alle Fans der Reihe oder die die es noch werden wollen. Thematisch kann ich das vor allem Jugendlichen von 12 bis 16 Jahren empfehlen. Ich wünsche euch viel Spaß bei eurer eigenen Entdeckungsreise.

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