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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

italien, aquila, ursula poznanski, jugendthriller, hörbuch

Aquila

Ursula Poznanski , Tom Appl , Laura Maire , Caroline Neven Du Mont
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 14.08.2017
ISBN 9783844527056
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Die Autorin ist für mich mittlerweile ein Garant für gute bis sehr gute Geschichten:

So ist auch die Geschichte rund um das Mädchen Nika mitreißend und wirklich spannend. Die versteckten Hinweise, das Lösen der Rätsel, das Verfolgen von Nikas Handlungen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nika tat mir anfangs sehr leid, da sie sich an zwei komplette Tage nicht erinnern kann. Die Frage nach den verlorenen Schlüsseln, dem fehlenden Pass, die Angst durch unliebsame Besucher machten das Hörbuch von Beginn an zu einem wirklichen Suchtfaktor. Jede einzelne Minute habe ich im Auto der Geschichte gelauscht! Wollte ich doch unbedingt wissen, was Nika und auch die Polizei weiterhin zu Tage fördern.

Das Setting in Siena hat mir auch gut gefallen und durch die „Jagd“ durch diese Stadt habe ich ein wenig Sightseeing betrieben und verschiedene Attraktionen kennengelernt.

Jenny, Nikas Mitbewohnerin,  habe ich im ersten Teil total falsch eingeschätzt, Nikas möchte-gern-Freund dagegen von Anfang an richtig. Ich finde es immer gelungen, wenn man selbst beim Lesen oder Hören eine oder mehrere Personen missversteht, falsch einschätzt und sich von diesen verwirren lässt.

Die Pointe bzw. die Lösung des Ganzen fand ich einerseits gut, da doch realistisch, andererseits lag hier einer der Gründe, warum das Hörbuch keine 5 Sterne von mir bekommt.

Ja, Nika ist volljährig – gerade so. Aber auch ein volljähriges Mädchen holt sich, wenn es bedrängt und von der Polizei verdächtigt wird, den Rat und die Hilfe der Eltern. Leider agiert Nika komplett ohne ihre Familie, ohne wirkliche Hilfe. Darauf habe ich das ganze Hörbuch gewartet. Das fand ich wirklich unrealistisch. Wer bleibt denn so lange allein – sogar bis zum fast bitteren Ende?

Auch konnte mich das Ende insgesamt nicht zufriedenstellen. Da hatte ich einen klareren „Schlussstrich“ erwartet und erhofft. Gerade auch, weil ich die Person eher unsympathisch finde/fand.

Insgesamt hätte ein wenig mehr Ehrlichkeit und weniger Rücksichtnahme auf andere Nika einiges erspart. Leider (oder auch zum Glück) ist sie sehr rücksichtsvoll und möchte keinem mehr schaden als nötig. Aber das lässt sie an einigen Stellen etwas naiv wirken, als könnte sie nicht ahnen, was durch ihr Verhalten passiert.

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Fazit:

Insgesamt ein wirklich gutes Hörbuch, das zwar seine Längen hat, in denen eher weniger passiert und Nika auf der Stelle tappt, das aber insgesamt wirklich gut und hörenswert ist. Das liegt natürlich auch an der Sprecherin  „Laura Marie“ , die hier den Hörer gekonnt durch spannende, emotionale und aussichtslosen Passagen in Nikas Leben führt.

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(44)

54 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

als der teufel aus dem badezimmer kam, teufel, arbeitslosigkeit, sophie divry, frankreich

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Sophie Divry , Patricia Klobusiczky
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550081361
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch ist eine Klasse für sich.

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem so mit der Sprache gespielt wird wie in diesem.

Das macht es einerseits zu etwas Besonderem, in dem man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Ich bin überzeugt, dass man das Buch mehrere Male lesen kann und jedes Mal findet man neue versteckte Pointen oder Wortspiele, die man vorher noch nicht entdeckt hatte.

Den Schreibstil zu beschreiben, ist sehr schwer – auch zu erklären, was hier mit wortgewaltig beschrieben wird. Vielleicht lest ihr mal in die Leseprobe hinein?

Andererseits lässt sich das Buch dadurch auch nicht sehr einfach lesen. Ich musste hochkonzentriert das Geschehen verfolgen und jedes einzelne Wort genau unter die Lupe nehmen. Das empfand ich auf Dauer doch etwas anstrengend, so dass ich das Buch immer wieder zur Seite legen und ein wenig das Gelesene „verdauen“ musste. Dazu kommt noch, dass der Inhalt zwar aktuell und bezeichnend ist, aber insgesamt nur wenig passiert.

Das Buch lebt auch meiner Meinung nach nicht von dem ausführlichen Inhalt, sondern von Sophies vielfältigen Ideen und ihren Gedanken rund um die Arbeitslosigkeit und ihrer ausweglosen Lage.

Ich bin ehrlich, ich habe, nachdem ich den Klappentext und den Titel gelesen hab, mehr Humor in dieser Geschichte erwartet. Sicherlich tragen einige Sprach- und Wortspielereien dazu bei, das man beim Lesen schmunzelt, aber ich habe die Autorin eher dafür bewundert, was sie mit bzw. durch Sprache zaubert, als dass ich Sophies Geschichte witzig fand.

Ein besonders großes Kompliment gilt auch auf jedem Fall der Übersetzerin, die hier grandiose Arbeit geleistet hat. Ich will mir und kann mir gar nicht vorstellen, was das für eine Arbeit war, für die ganzen Spielereien, die hier in dem Buch zu finden sind, deutsche Übersetzungen und passende Beispiele zu finden.

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Fazit:

Das Buch durch Sterne zu bewerten, fällt mir schwer. Von der Sprache und von den Ideen absolut einzigartig (für mich) = (5 / 5).

Vom Thema her ist es eher ruhig bis teilweise ein wenig langweilig = (3 / 5).

Zusammen wären das (4 / 5)!

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

jungs, mädchen, tagebuch, jugen, freunde

Jungs verstehen das nicht

Emma Flint , Petra Hämmerleinova
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Arena, 17.07.2017
ISBN 9783401603162
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Katinka ist 11 Jahre, fast schon 12, und schreibt Tagebuch. Genau das bekommen wir zu lesen.

Katinka erschien meiner Tochter und mir anfangs etwas komisch, das lag aber auch daran, dass wir uns schon einiges denken konnte, Katinka aber durch einiges noch selbst hindurch musste.

Als sie ihre Lehrerin mit Sonnenmilch abschießt (was meine Tochter übrigens total witzig fand), fängt ihre Geschichte erst richtig an.

In Katinkas Leben geht danach einiges schief und vieles andere läuft anders als sie sich das vorstellt. Dazu kommt noch, dass sie nicht versteht, warum sich dann auch noch ihr bester Freund Mats von ihr abwendet und sie peinlich findet. Das kann sie nicht nachvollziehen und überhaupt kann sie ihn auch nicht mehr richtig einschätzen.

An manchen Stellen fand meine Tochter Katinka ein wenig seltsam und sehr egoistisch. Aber letztendlich zeigt sie ein ganz normales „vom Kind-zum-pubertierenden-Teenager-Verhalten“!

Durch die Tagebuchform bekommen wir die Informationen aus erster Hand. Die vielen kleineren und größeren Kritzeleien bzw. Illustrationen rund um die Texte erwecken das Tagebuch richtig zum Leben und lassen uns Katinkas Leben lebendiger verfolgen.

Für Kinder in Katinkas Alter ist es spannend mitzuerleben, dass Katinka einige Fettnäpfchen mitnimmt, ihren Eltern nicht vertraut und auch oft nicht glaubt, denn so ist es ja wirklich im Leben der jungen Heranwachsenden. Leider zeigt die Geschichte auch, dass es überall Zicken gibt, die einem (hier Katinka) das Leben schwer machen und dass diese nicht immer ihr „Fett wegkriegen“! Aber vielleicht ist das auch extra so. Wer weiß schon, was in 2-5 Jahren passiert.

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Fazit:

Für junge Mädels im Alter ab 11 Jahren eine gelungene, humorvolle und auch sehr realistische Geschichte, in der sich die angehenden Girlies wiederfinden und deshalb auch wohlfühlen werden. Gut geschrieben für ein flüssiges und leichtes Lesen!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

jugendbuch, hörbuch, hörbuch hamburg, silberfisch

Und du kommst auch drin vor

Alina Bronsky , Jasna Fritzi Bauer
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 29.09.2017
ISBN 9783867423489
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Leider hatte ich von Anfang an Probleme mit dieser Geschichte:

-Kim war mir von Anfang an sehr unsympathisch. Streckenweise dachte ich, sie wäre eingeschränkt, in irgendeiner Weise geistig behindert. Ein Mädchen in ihrem Alter kann doch nicht so handeln bzw. denken! Dazu passte dann aber wiederum nicht ihre normale Schullaufbahn. Mir gefiel auch ihr Benehmen gegenüber Jasper nicht. Sie gefiel mir insgesamt überhaupt nicht.

-Petrowna ist ein komischer und sehr fragwürdiger Charakter. Aus ihr wurde ich die ganze Geschichte über überhaupt nicht schlau. Jedoch war sie interessant und clever. Sie konnte denken und auch 1 und 1 zusammenzählen.

-Die Freundschaft der beiden Mädels war mir  überaus suspekt. Treffen durften sie sich nicht, sie wissen nur wenig voneinander, sie gehen teilweise miteinander um, als würden sie sich abgrundtief hassen, aber sie sind „beste“ Freundinnen.

-Kims Eltern  – da weiß ich gar nicht, was ich sagen soll – sind beide komisch. Wer kümmert sich hier eigentlich um Kim? Sie ist schließlich immer noch ein Kind!

-Die Autorin, um deren Buch es geht, wird die meiste Zeit nur depressiv oder negativ dargestellt. Ihr Leben scheint insgesamt nur aus Ärger und Dingen zu bestehen, die keinen Spaß machen und keinen Ertrag abwerfen.

Dazu kommt noch, dass ich  der Geschichte auch kein Fazit oder eine Moral entnehmen kann, wie „Jeder ist seines Glückes Schmied“ oder so etwas! Denn dazu fand ich das Ende nicht passend und auch nicht gelungen genug. Es bleiben viel zu viele Fragen offen. Kims Geschichte hat für mein Verständnis gar kein Ende!

Auf dem Booklet steht „Schräg, witzig, hintergründig“… Schräg ist die Geschichte irgendwie, aber für mein Verständnis nicht im positiven Sinne. Witzig fand ich hier kaum was, teils waren die Dialoge zwischen Petrowna und Kim ganz lustig. Das aber lag wiederum an Kims Naivität bzw. Dummheit.

Ihr seht, ich suche geradezu nach positiven DIngen!

Sehr gut ist die Sprecherin. Sie hat hier gekonnt gelesen und vorgetragen. Sie gab vor allem Petrowna eine sehr dominante und überhebliche Stimme, die ich sehr passend fand, ist doch Petrowna gegenüber Kim ein wahres „Denk-Genie“! An der Sprecherin habe ich überhaupt nichts auszusetzen, nur kann sie leider auch nicht mehr aus einer Geschichte herausholen als vorhanden ist.

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Alles in allem gibt es von mir eine sehr schlechte Bewertung, da die Geschichte in keiner Weise bei mir punkten konnte: (1 / 5)

Anmerkung: Die Sprecherin „Jasna Fritzi Bauer“ fand ich sehr gut. Sie versteht ihren Job und ist wahrscheinlich der Grund, warum ich das Hörbuch beendet habe. Das Buch hätte ich mit Sicherheit abgebrochen!

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

tagebuch, mörder, mord, memory game, felicia yap

Memory Game - Erinnern ist tödlich

Felicia Yap , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531829
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich fand die Idee extrem interessant und wirklich genial. Eine Dystopie mit Thrillerelementen – das klang verflucht gut.

Der Start verlief wirklich gut und ich war sofort in der Geschichte angekommen und auch gefangen. Die ersten 200 Seiten flogen nur so dahin und ich war wirklich gespannt, worauf die Geschichte hinauslaufen würde.

Wir erfahren die Details der Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven: von Claire, Hans, Sophia und Mark. Hans fand ich sehr interessant, clever und bewundernswert. Ihn mochte ich auf Anhieb und las auch seine Kapitel sehr gerne. Claire war für mich das naive Frauchen mit einer Menge Komplexe. Sie konnte anfangs gar nicht bei mir punkten, holte aber nach und nach auf.

Sophia fand ich krass in vielerlei Hinsicht. Diese kann ich aber hier nicht erläutern. Nur Mark mochte ich nicht. Er war von Beginn an irgendwie falsch und wirkte mehr als mysteriös.

Was sich anfangs als passend und gut erwies (vier Perspektiven), kam mir nach der Hälfte des Buches immer mehr in die Quere. Durch den permanenten Wechsel trat ich irgendwie auf der Stelle. Manchmal verwirrte mich dieser mehr als ich davon profitierte.

Ich hätte mir auch mehr Erklärungen zur Welt gewünscht. Wie kam es dazu, dass sich die Menschen nicht mehr erinnern konnten, oder sollte es von Anfang an einfach so gewesen sein? Wie können mit diesem Gedächtnis alle möglichen Jobs ausgeführt werden? Wie kann eine Gesellschaft so funktionieren? Das konnte ich mir nur schwer vorstellen.

Die Idee an sich finde ich immer noch klasse. Die Tagebuchaufzeichnungen der Protagonisten fand ich spannend zu lesen und habe mich das ein oder andere Mal gefragt, was ich von meinen Tagen wohl so aufschreiben würde.

Nach circa der Hälfte habe ich mich jedoch leider angefangen zu langweilen. Leider ging es nicht weiter und die Geschichte zog sich dadurch für mich in die Länge. Da ich aber wissen wollte, was sich die Autorin für das Ende ausgedacht hat, las ich den Rest auch noch. Das Ende hat mich wirklich gereizt und hier war ich dann doch ein wenig verblüfft. Das Ende war für mich eine Überraschung!

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Fazit:

Insgesamt ein Buch, das mich anfangs komplett gefangen genommen hat – von der Idee und auch von der Umsetzung her. Leider konnte mich nur etwa die Hälfte der Geschichte  faszinieren, danach setzte ein wenig Langeweile beim Lesen ein. Das Ende wiederum ist gut gelungen und von mir nicht so erwartet. (3 / 5)

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(70)

150 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

amoklauf, 54 minuten, schule, jugendbuch, marieke nijkamp

54 Minuten

Marieke Nijkamp , Mo Zuber
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440167
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Bücher, die von Amokläufen an Schulen handeln, muss ich immer lesen. Das ist als Lehrer das Schreckensszenario überhaupt.

Ich hatte euch vor kurzem das Hörbuch „Was wir dachten, was wir taten“ vorgestellt, das mich sehr fasziniert und mitgerissen hat! Hier war ich emotional mit dabei und habe teilweise fassungslos vor dem CD-Player gesessen.

Das Buch „54 Minuten“ wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser einen Rundumblick bekommt. Das fand ich einerseits gut, andererseits wurde ich jedes Mal wieder aus meinem Lesefluss gerissen, musste mich wieder an die „erzählende“ Person gewöhnen und in die Person hineinversetzen. Manches Mal fiel mir das schwer, traten die Wechsel doch sehr schnell hinter einander auf.

Die Geschichte selbst ist erschreckend und fürchterlich. Sie macht traurig und auch fassungslos. Sie konnte mich jedoch nicht so erreichen, wie ich mir das gewünscht und vorgestellt habe.

Das lag vor allem auch daran, dass keiner der Charaktere mich vollends überzeugen konnte. Jeden der Jugendlichen lernen wir ein wenig besser kennen, vor allem, um die Hintergründe zu verstehen. Nicht immer konnte ich die Handlungen verstehen und die des Täters schon gar nicht. Aber das ist wohl immer so.

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Fazit:

Ein wichtiges, erschreckendes und leider aktuelles Thema, das hier in einer teils packenden Geschichte verarbeitet wurde. Mir war die Erzählweise leider nicht emotional genug, wenn auch das Ende sehr traurig war.

Anmerkung zum Titel: Den Originaltitel „This is where it ends“ finde ich deutlich eindrucksvoller und passender als den deutschen Titel!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

EXIT - Das Buch - Der Keller der Geheimnisse

Inka Brand , Markus Brand , Anna Maybach , Silvia Christoph
Flexibler Einband
Erschienen bei Kosmos, 05.10.2017
ISBN 9783440156971
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fast alle haben schon etwas über Escape Rooms gehört. Diese Beschäftigung wird als Adventuregame und als Freizeitevent bezeichnet. Ich persönlich war bisher noch in keinem bzw. habe noch an keinem Spiel teilgenommen, obwohl es bei uns auch einen gibt. 

In kleinerem Stil und auch für die Kleineren unter uns gibt es aus dem Kosmos Verlag Spiele für die ganze Familie, die man zusammen in einer Gruppe spielt. Man kann nur zusammen gewinnen, in dem man die gestellten Rätsel löst. Je nachdem, was man für ein Level nimmt, können die Rätsel schon sehr schwer sein. Meine Tochter und ich hatten diese Spiele schon einige Mal in der Stadt gesehen, aber nie eines gekauft.

Nun kam aber passend zu dieser „Exit“-Reihe ein Buch im Kosmos Verlag heraus, das wir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen haben! 

Das Buch ist das erste seiner Art und wir waren sehr gespannt, wie wir uns schlagen würden. Auch hier muss man Rätsel und in diesem Fall einen Krimi lösen und den Ausgang aus dem Keller finden.

Nach dem Lesen des Buches waren wir eindeutig „angefixt“ und so ging ich los und kaufte ein Spiel der Reihe im Einsteigerlevel. Wir wollten auf jeden Fall jetzt wissen, wie die Spiele sind, auch im Vergleich zum Buch!

Was Buch und Spiel auf jeden Fall gemeinsam haben, ist, dass sie nur einmal gelesen und auch nur einmal gespielt werden können. Denn man muss diese teilweise zerschneiden, reinschreiben, malen, knicken, etwas rausreißen und noch einiges mehr. Das bedeutet, dass man die Bücher und auch die Spiele nicht weitergeben und auch nicht verkaufen kann. Sie sind – wie man so schön sagt- hin. Jedes Spiel kostet 12,99 Euro, das Buch kostet 14,99 Euro. Auf der Verlagsseite, der auch die Cover entnommen wurden, könnt ihr euch angucken, welche Spiele es sonst noch gibt!

Wie fanden wir nun Buch und Spiel?

Klar ist für uns, wir sind nun Fans. Sowohl das Lesen als auch das Spielen hat uns unheimlichen Spaß gemacht.

Das Lesen im Bett abends klappt jedoch nicht so gut, denn man muss doch oft agieren und irgendetwas tun. Die Rätsel – sowohl im Buch als auch im Spiel- konnten wir nicht immer ohne Hilfe lösen. Zum Glück gibt es in beiden Versionen Hilfekarten oder Hilfen zum Freirubbeln. Trotzdem das Spiel für Einsteiger und ab 10 Jahren geeignet sein soll, würde ich behaupten, dass Kinder die Rätsel teilweise nicht alleine lösen werden können. Manches Mal ist es nur eine Kleinigkeit, ein Wort vielleicht, das die Lösung bringt, aber man muss nun eben darauf kommen. Ich würde behaupten, dass es von Spiel zu Spiel leichter wird, da man weiß, worauf man achten muss und wie man denken muss.

Gelesen haben nur meine Tochter und ich . Gespielt haben wir zu dritt und es passte perfekt. So perfekt, dass ich das zweite Spiel schon gekauft habe für den nächsten regnerischen Tag am Wochenende oder einfach mal für zwischendurch.

Zeitangabe für die Spiele 45-90 Minten. Wir haben tatsächlich 90 Minuten gebraucht, haben uns aber auch Bedenkzeit gelassen. Bis jeder sich die Rätsel angeschaut hat, alles gelesen und diskutiert wurde, dauert es nun mal seine Zeit.

Unser Fazit:

Auch wenn es komisch ist und uns gegen den Strich geht, dass man ein Buch und auch ein Spiel nach dem Lesen bzw. Spielen wegschmeißen muss, so sind wir doch „Fans“ dieser Reihe geworden und werden sicherlich noch ein paar der Spiele kaufen!

Vielleicht braucht ihr noch ein spannendes, kreatives und kommunikationsförderndes Geschenk? Dann seid ihr sowohl beim Buch als auch bei den Spielen richtig. Ich würde aber aufpassen und zu Beginn wirklich das Einsteigerlever nehmen.

Wir sind begeistert und vergeben (5 / 5) – sowohl für das Buch als auch für das Spiel!

Anmerkung:

Sowohl beim Lesen als auch beim Spielen wussten wir nicht immer, was wir zu tun hatten. Wenn man sich aber näher mit den Erklärungen beschäftigt und ein wenig nachdenkt, dann kommt man schnell auf die Lösung und damit auch auf die weitere Vorgehensweise. Das gibt aber keinen Punktabzug. Ich erwähne das hier nochmal, da ich der Meinung bin, dass Kinder hier teilweise ein wenig „aufgeschmissen“ sein könnten.

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66 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

katzen, sachbuch, abigail tucker, wissenschaftliche untersuchungen, statistik

Der Tiger in der guten Stube

Abigail Tucker , Martina Wiese , Monika Niehaus , Jorunn Wissmann
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Theiss, Konrad, 01.09.2017
ISBN 9783806236477
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

Welches Buch könnte besser zu meinem Blog passen als eines mit dem Untertitel: „Wie die Katzen erst uns und dann die Welt eroberten“? Aus diesem Grund war ich auf dieses Buch mehr als gespannt und sehr daran interessiert, zu erfahren, ob ich als eingefleischte Katzenliebhaberin die Katzen nach dem Lesen mit anderen Augen sehen würde.

Es handelt sich bei diesem Buch um ein Sachbuch mit kleineren persönlichen Geschichten der Autorin. So erfahren wir neben vielen Fakten und Zahlen auch, wie die Autorin zu ihrer Katze „Cheetoh“ kam und wie sich das Zusammenleben teilweise gestaltete. Diese Erzählungen sind sehr lebendig und haben den doch teilweise sehr trockenen „Geschichtsstoff“ ein wenig aufgelockert.

Ich habe das Buch nicht in einem Rutsch gelesen, dafür war es mir nicht fesselnd genug. So ist das ja aber immer mit Sachbüchern. Das Schöne ist, dass man diese nach einem Kapitel zur Seite legen und drei Tage später wieder in die Hand nehmen kann, ohne etwas verpasst zu haben bzw. Angst haben zu müssen, nicht mehr in die Geschichte hineinzufinden.

Ich habe beim Lesen einiges gelernt, ob über die Geschichte der Katze an sich, ihre Domestizierung und bis hin zu der größenwahnsinnigen Anzahl an Katzen, die es heute gibt. Die gezogenen Vergleiche bezüglich ihrer vom Aussterben bedrohten großen Artgenossen fand ich sehr gelungen.

Einiges weiß man als Katzenliebhaber und an Katzen interessierte Mensch natürlich schon, aber es ist auch schön, hier sein Wissen erneut aufzufrischen.

Ich persönlich hätte erwartet, dass das Buch ein paar Bilder von Katzen enthalten würde. Es gibt hier zahlreiche Verzierungen (Katzenpfoten) und 30 wirklich lustige und süße Katzenillustrationen, aber reale Bilder, die den Inhalt unterstützen, gibt es nicht. Das fand ich sehr schade.

Fazit:

Das Recherchieren und Zusammentragen der Fakten und Informationen hat die Autorin sicherlich eine Menge an Zeit und Mühe gekostet. Beim Lesen merkt man, wie wichtig ihr lückenlose Beweisketten sind bzw. wie viel Wert sie darauf legt, ihre Fakten belegen zu können. Von dieser Seite aus hat mich das Buch begeistert und erstaunt.

Insgesamt war das Buch aber ein wenig zu trocken und sachlich, denn wie die Autorin schon selbst schrieb, Katzen haben sich ins Herz der Menschen geschlichen und ein wenig mehr Herz habe ich vermisst bzw. auch erwartet. Katzenliebhaber sind nun mal „kuschelige“ Menschen!  Neben Zahlen und Fakten wären auch ein paar Bilder toll und auflockernd gewesen.

(4 / 5) für ein Buch, das ich gerne gelesen habe und dabei noch etwas lernen konnte, das aber teilweise zu trocken und sachlich war.

Auf meinen Bildern auf dem Blog ist neben dem bewerteten Buch unser neuer Kater Mogli zu sehen! Es wohnt erst etwas über zwei Wochen bei uns! 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Vorwärts küssen, rückwärts lieben

Sybille Hein , Sybille Hein
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 28.08.2017
ISBN 9783956392870
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Die Geschichte teilt sich in zwei Teile „Vorwärts küssen“ und „Rückwärts lieben“.  Nachdem ich das Hörbuch heute beendet habe, muss ich direkt meine Gedanken niederschreiben:

Nach den ersten 5 Minuten habe ich gedacht, dass ich mir die Stimme nicht länger anhören kann. Ich fand diese total unsympathisch und irgendwie zu hart für eine angepriesene Liebesgeschichte, für mich unpassend. Ich gewöhnte mich langsam an die Stimme, es dauerte aber jeden Morgen und Nachmittag immer 2-3 Minuten bis mir das wieder gelang.

Pia ist eine lebenslustige Frau und die ersten zwei CDs fand ich sie wirklich sympathisch. Nachdem aber ihr Luftschloss-Prinz immer wieder zeigt, dass irgendetwas im Busch ist, hätte ich von ihr ein anderes Verhalten erwartet, schließlich ist sie schon fast 30 Jahre alt. Vorher noch tough, direkt und nicht auf den Mund gefallen, mutiert sie zu einem nicht mehr denkenden, sich auf der rosaroten Wattewolke befindenden Girlie, das alles durch die rosarote Brille sieht.

Da lobe ich mir ihren besten Freund Eddi, der ihr an einer Stelle im Hörbuch klar zeigt, was er von ihrem Verhalten hält. Eddi ist sowieso ein Knaller und konnte mich mehr als einmal zum Lachen bringen. Insgesamt konnte der im Buch verteilte Humor bei mir punkten. Zwischen tiefsinnigen Weisheiten und Lebenssinnsprüchen gab es einige lustige Situationen und Szenen. Dafür hat die Autorin ein Händchen. Sehr gut gefallen hat mir Gitzi(?), der Kater! Natürlich!!! 

Nach CD 3 habe ich mich gefragt, was denn jetzt eigentlich noch kommen sollte und das immerhin auf erneut 3 CDs. Die Geschichte fing an, sich in die Länge zu ziehen und ich wartete auf den großen Coup und vor allem eine Auflösung/Erklärung.

Der zweite Teil erwischte mich kalt und anfangs verstand ich gar nichts mehr. Ich fand die Ideen hier in diesem Teil auch ein wenig konstruiert und auch teilweise befremdlich. Für die, die die Geschichte kennen – z.B. die Situation mit dem Einkaufswagen und der alten Frau.

Das, was dann das Ende darstellt, hat mich regelrecht geschockt. Ich habe auf einige wirklich wichtige Fragen keine Antworten bekommen und fühlte mich und das tue ich immer noch, als wenn mir jemand die letzten 30 Seiten geklaut hätte. Ich kann die Geschichte eigentlich nicht so ruhen lassen.

*******************

Fazit:

Ich habe in dieser Rezension viel gemeckert. Man muss aber auch sagen, dass ich das Buch streckenweise wirklich genossen habe. Vor allem die ersten beiden CDs. Auch haben mir der Humor und die Nebencharaktere gut bis sehr gut gefallen. Ich denke, hier wären (3 / 5) angebracht. Ich werde mir die Autorin trotzdem merken und mal sehen, was als nächstes von ihr kommt.

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

zukunft, gaming, medien, weibliche protagonistin, unterdrückung

Arena

Holly Jennings , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520215
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch fängt unmittelbar an, eine langatmige Einleitung sucht man glücklicherweise vergebens. So ist man aber auch ein wenig ratlos, was die Welt angeht und einige Fragen werden erst im Laufe des Lesens beantwortet, manche sogar nie. Es ging der Autorin anscheinend nicht darum, zu erklären, wie die Welt entstanden ist, wahrscheinlich war sie schon immer so, obwohl eine Anmerkung/Erwähnung etwas anderes vermuten lässt. Hier wird man zu Beginn als Leser etwas alleine gelassen.

Ich fand das Buch bzw. die Geschichte rund um Kali Ling wirklich gut. Kalis Persönlichkeit ist eingängig und ich habe sie sofort gemocht. Sie ist lernfähig und clever, denkt nach, bevor sie handelt und ändert auch mal eine Strategie, wenn die bisherige nichts bringt.

Virtuelle Gladiatoren und deren Kämpfe, darum geht es hier und gekämpft wird hier wirklich viel. Während der Kämpfe geht es schon richtig zur Sache. Da wird sich gegenseitig ein Auge ausgestochen oder die Kehle aufgeschlitzt. Zimperlich ist hier niemand – ist das Ganze ja auch nicht real und jeder bleibt trotz seines Todes im Spiel lebendig.

Die Gefühlsbeschreibungen während der Kämpfe, davor und danach empfand ich als sehr gut. Zwischendurch gibt es ein paar Weisheiten aus dem Taoismus „gratis“, die im ersten Moment so gar nicht passten, dann aber wieder die Geschichte aus meiner Sicht sehr gut abgerundet haben. Die Kämpfe als Gegenspieler zur Religion.

Neben Kali spielt auch noch Rooke eine große Rolle und auch ihn habe ich schnell als sympathisch eingestuft. Klar muss er anfangs den Unnahbaren spielen…:-), sieht er doch verflucht gut aus und kämpfen kann er wie ein Gott. Ob er aber auch zum Team etwas beiträgt oder sogar mit Kali und dem Team den Siegt holt, das müsst ihr selbst lesen. Selbstredend auch, ob Kali sich doch noch in Rooke verliebt. Und wer war eigentlich Nathan? Hm..

Sehr gelungen fand ich auch, dass hier zwar die Kämpfe und Kalis Geschichte im Vordergrund stehen, dass es aber auch um Themen, wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Familie, Drogenmissbrauch, Abhängigkeit und Sucht geht. Auch das Thema Unterdrückung bzw. Erpressung spielt eine große Rolle.  Die Geschichte ist actionreich und doch emotional, futuristisch und vorstellbar.

Fazit:

„Arena“ habe ich insgesamt sehr gerne gelesen. Ich hätte mir teilweise mehr Erklärungen über die bestehende Welt im Jahr 2054 gewünscht, auch über die Außenwelt. Das letzte Drittel zog sich ein wenig, bis es dann zum finalen Kampf kam. Das empfand ich als etwas langatmig. Kali selbst ist eine tolle Figur, die ich sehr gerne begleitet habe.

(4 / 5)

Das Buch endet eigentlich in sich geschlossen. Ich konnte es beruhigt aus der Hand legen. Anscheinend wird aber ein weiterer Band kommen.

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729 Bibliotheken, 41 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

fantasy, leigh bardugo, das lied der krähen, krähen, grischa

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Vorschau entdeckt und habe erstmal gar nicht kapiert, dass es ein Spin-Off der Grischa-Reihe der Autorin ist. Erst war ich etwas zwiegespalten, ob ich das Buch lesen soll, da ich die Grischa-Reihe nicht beendet habe. Ich habe die ersten beiden Bände gelesen, verlor dann aber die Lust. Von den Ideen her fand ich die Geschichte rund um Alina und Maljen richtig gut und die Autorin konnte hier mein Fantasy-Leserherz problemlos gewinnen. Warum sollte das also bei dem neuen Buch anders sein?

„Das Lied der Krähen“ klingt ein wenig wie „Ocean´s Eleven“: eine Gruppe herausragender, aber zwielichtiger, verschrobener, eigenwilliger und geheimnisvoller Charaktere, die den „Supercoup“ landen wollen, der ihr Leben verändern wird/soll. Das klang in meinen Ohren richtig gut! (laut Favolas Lesestoff  hat die Autorin in einem Interview gesagt, dass sie ein Fan von Ocean´s Eleven ist.)

Und dann? Dann habe ich das erste Kapitel gelesen und habe schon von Beginn an Schwierigkeiten mit dem Schreibstil gehabt. Ich hatte permanent den Eindruck, dass ich nicht vom Fleck komme. Ich habe gefühlte 3 Stunden gelesen und bin „nur“ 100 Seiten in der Geschichte vorangekommen. So was nervt mich, da ich ja insgesamt ein Viel- und Schnellleser bin. Bei jeder Vase, die beschrieben wurde, bei jedem Haus und bei jedem Schiff wurde ich unruhiger und wollte endlich mehr Input, was die Charaktere und die Geschichte angeht.

Die Charaktere fand ich allesamt wirklich gut, allen voran natürlich Kaz und Inej. Matthias konnte ich lange Zeit nicht einschätzen und auch Jesper war mir ein wenig suspekt. Fantasy-Liebhaber kommen hier in dieser Geschichte komplett auf ihre Kosten. Durch die unterschiedlichen Perspektiven bekommt der Leser die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten erzählt und erfährt so viele zusätzliche Details, die er sonst nicht erhalten hätte. Er lernt dadurch auch die Charaktere noch besser kennen.

Die einzelnen Stränge verflechten sich nacheinander immer weiter und ergeben zum Ende ein stimmiges Bild.

Bis aber zum Ende zu kommen, hat mir einiges abverlangt. Ich musste mich mehrmals anhalten, das Buch nicht einfach abzubrechen und zur Seite zu legen, vielleicht später noch einmal zur Hand zu nehmen. Auch Lena von MyBookBlog erging es so. Dafür empfand ich aber den Plot zu interessant und zu geheimnisvoll. Ich wollte zumindest noch zweierlei herausfinden. Was das war, kann ich auch Spoilergründen leider nicht verraten. Der Schreibstil machte es mir wirklich schwer. Für mich ist dieser zu ausführlich, zu detailliert. Dadurch stockte die Geschichte, ging nicht weiter und ich überlegte, ob ich nicht einfach ein paar Seiten weiterblätter…

Das Ende des Buches – nachdem ich durchgehalten habe- hat mir insgesamt gut gefallen – ist es doch so, dass man Band 1 zumindest teilweise beruhigt aus der Hand legen kann. Kaz ist schon ein alter Fuchs – das muss jetzt doch noch gesagt werden!  Und Inej – für dich würde ich vielleicht sogar noch Band 2 lesen!

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Fazit:

Für mich ist es sehr schwierig ein Fazit hier zu finden/ zu bilden. Einerseits hat Leigh Bardugo eine Wahnsinnswelt erschaffen mit sehr geheimnisvollen und starken Charakteren, jedoch beschreibt sie auch sehr genau und detailliert, was mich teilweise verzweifeln und mich überlegen ließ, das Buch gar nicht weiterzulesen.

Insgesamt komme ich auf „lesenswert“, demnach (3 / 5) und empfehle die Leseprobe vor dem Kauf zu lesen!

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

kinderbuch, bilderbuch, lustig, nicht umblättern, australier

Finger weg von diesem Buch

Andy Lee , Christine Spindler , Heath McKenzie
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 19.07.2017
ISBN 9783845822815
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir haben hier ein wirklich witziges Bilderbuch, das vor allem  jüngeren Kindern sehr viel Spaß machen wird. Durch die Aufforderung zum Schließen des Buches wird natürlich nur noch mehr die Neugierde geweckt, das Buch weiterzulesen, bzw. natürlich weiterzublättern! Die Illustrationen sind aber auch richtig toll und diesen kann man sich auch als größeres Kind oder als Erwachsener nicht entziehen! Jeder will wissen, was hinter allem steckt! Warum dürfen wir nicht weiterlesen? Welches Geheimnis verbirgt das „blaue Viech“?

Beispielsseite aus der Leseprobe auf meinem Blog einsehbar!

Viel kann man inhaltlich zu diesem Buch nicht schreiben, denn es gibt ja auch nicht allzu viel Text!

Was man sagen kann, ist, dass das Buch wirklich Spaß macht. Es ist bunt, frech, witzig und ein Buch für die ganze Familie. Die Kleineren werden sich das Buch auch immer wieder gerne anschauen, obwohl sie die „Pointe“ am Ende natürlich dann schon kennen.

Für die Größeren und die Erwachsenen handelt es sich wahrscheinlich eher um ein „einmal-und-gut-Buch“! Da muss man sich natürlich dann fragen, ob sich die Anschaffung lohnt!

Wir werden das Buch auf jeden Fall noch mit unseren 5-jährigen Lieblingszwilligen lesen. Wir sind aber sicher, dass es ihnen auch so gut gefallen wird!

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Fazit:

Wir empfehlen das  Buch für Kids ab 4 Jahren zum gemeinsamen Lesen! Es macht Spaß und lebt vor allem von den absolut genialen Illustrationen!

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182 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

zukunft, satire, qualityland, marc-uwe kling, humor

QualityLand

Marc-Uwe Kling
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550050237
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut, wusste aber nicht recht, auf was ich mich einlasse. Ich kenne die „Känguru-Chroniken“ des Autors nicht, demnach auch nicht seinen Humor oder seinen Schreibstil!

Das Buch bzw. die Geschichte hat aber genau meinen Humor getroffen und was soll ich sagen: Endlich mal wieder ein Buch, das mich vollkommen überzeugen konnte.

Der Schreibstil war klasse: jugendlich, modern und doch mitreißend und eingängig.

Die Geschichte fand ich einfach nur genial: aktuell, den Menschen den Spiegel vorhaltend, lustig, erschreckend, ehrlich, deutlich, vorstellbar, die Gesellschaft auf die „Schippe nehmend“ – insgesamt mehr als gelungen.

Der Humor ist einfach grandios – ist aber bestimmt nichts für jedermann. Witzig ist das ganze Buch, man findet versteckte Anspielungen überall in der Geschichte.

Beispiele?

Überschriften von Nachrichten können nicht platt genug sein! Denn „Dumm klickt gut.“ (S. 41) „Im Eingangsbereich versperrt ihnen ein kleiner Mann mit strengem Scheitel und komischem Schnauzbart den Weg. „Karrrtenkontrrrollä!“, sagt er mit seltsam schnarrender, lächerlich überbetonter Stimme.“ (S. 33) ein Sexdroide mit Erektionsstörung ein Staubsauger mit Messie-Syndrom und, und, und..

In einer Rezension habe ich gelesen, dass es viele Witze rund um Sex gibt, bzw. die irgendetwas Sexuelles ansprechen. Das ist richtig, aber die Anspielungen sind ebenfalls richtig witzig. Und Sex sells – irgendwie, wenn gut gemacht! Und das ist es: Ich habe Tränen gelacht beim Sexvertrag und dem Kapitel „Aszendierende okulogenitale Chlamydieninfektion“!

Die Idee sind sprühend und überaus kreativ. Trotzdem ist die hier vorgestellte Welt eine Möglichkeit, wie es den Menschen tatsächlich ergehen kann, wenn auch ein wenig überspitzt, deshalb ja auch „Zukunftssatire! Aber wie „bekloppt“ Menschen sein können, wissen wir alle. Warum soll es also in naher oder ferner Zukunft nicht auch „TouchKiss“ als Zahlungsmittel geben, wenn doch die Lippen viel fälschungssicherer sind als ein Fingerabdruck? 

Von der Ideenvielfalt her bin ich wirklich wahnsinnig überrascht. Ein paar Beispiele gefällig?

selbstfahrende Autos, die man sich mithilfe einer Mobilitätsflatrate leistet. Keiner hat mehr ein eigenes Auto. So spart man Geld, benötigt keinen Parkplatz mehr, die Umwelt wird geschont, …. das WWW steht für WeltWeiteWerbung – und macht seinem Namen alle Ehre! durch das Profil auf dem QualityPad kann man bei QualityPartner DEN Partner fürs Leben finden. Hier wurde vorher berechnet, dass die beiden Ausgesuchten auf jeden Fall zusammenpassen. Das System irrt nie – das wäre es doch, oder?

Gruselige Ideen gibt es aber auch, wie z.B.

genetisch verbesserte Kinder, implantierte Chips bei Kindern, über die den Kindern Medikamente übers IPad gegeben werden können, damit sie nicht schreien, sondern viel schlafen, einen Shop, der dir einfach Dinge zukommen lässt, die du angeblich brauchst, eine Namensgebung, die für manche Menschen sehr peinlich werden könnte, einen Ohrwurm (Mini-Roboter), der tatsächlich in unserem Ohr wohnt und der sich an unser Blut andockt!

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Ihr seht, das Buch ist eine Liga für sich. Ich habe auf keinen Fall etwas ähnliches jemals gelesen und bezweifle, dass das irgendwann so sein wird. Ich bin davon überzeugt, dass man das Buch mehrmals lesen kann und jedes Mal wieder Neues entdecken wird.

Ich vergebe (5 / 5) und würde tatsächlich auch noch mehr vergeben, wenn ich könnte!

Ein wahres Lesefeuerwerk für alle Emotionen!

Chapeau Herr Kling!

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371 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

illuminae, jay kristoff, amie kaufman, liebe, science fiction

Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch zu bewerten, fällt mir in seiner Gesamtheit nicht leicht! 

Ja, das Buch ist absolut etwas Besonderes! Ja, das Buch sticht aus allen bisher gelesenen Bücher heraus! ⇒„Zusammengesetzt aus Akten, Verhörprotokollen, Chats und anderen Geheimdokumenten, ist ›Illuminae. Die Illuminae-Akten_01‹ von Amie Kaufman und Jay Kristoff ein ganz besonderes Leseerlebnis.“  Ja, das Buch definiert Lesen neu! ⇒„Ein aufwändig gestaltetes Buch […]!“  Ja, das Lesen ist teilweise wie „Kino“! Ja, das Buch liest sich trotz der 600 Seiten sehr schnell.

ABER

Der Einstieg gelang mir nicht so leicht. Woran lag das?

Es wurden Abkürzungen verwendet, deren Erklärungen ich mir selbst aus dem Text zusammensuchen durfte. Damit komme ich nur schwer klar, da ich dann die Bedeutungen beim ersten Lesen nicht verstehen kann.

Durch den Aufbau mit Chats, Protokollen, etc. wurde ich immer wieder aus meinem Lesefluss gerissen und musste mich neu orientieren. Die Perspektive wechselte ständig und ich musste mich wieder orientieren.

Die Stellen, an denen jemand geflucht oder Schimpfworte benutzt hat, sind geschwärzt. Es dauerte eine Zeit, bis ich einfach den Text in meinen Gedanken willkürlich ergänzt habe. Bis zu diesem Zeitpunkt störten mich diese fehlenden Wörter!


*******************

Die Geschichte selbst hat mich ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt. Woran lag das nun wieder?

Ich habe eine Science-Fiction Geschichte, gepaart mit einer modernen „Computer-KI-Geschichte“ inklusive einer kleinen Lovestory erwartet.  Ja, ich wusste von dem Virus und der angeblichen Mutation.  Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass es teilweise so grausam und blutig zugeht. Ich dachte, dass der Virus nicht im Vordergrund stehen würde. Manche Szenen sind schon eklig und ich würde das Buch auch eher ab 16 Jahren empfehlen.

******************

Insgesamt bin ich hin- und hergerissen. Das Buch ist vom Aufbau wirklich toll! Und vor allem das Ende hat es mir massiv angetan! Die Ideen, die hier verarbeitet wurden, sind genial und die Umsetzung lässt sich mit nichts bisher Dagewesenem vergleichen.

Hierfür vergebe ich (5 / 5)!

Für die enthaltene Geschichte vergebe ich (3 / 5), da ich meine Einstiegsprobleme einberechnen muss und ebenso die Ekel-Momente, mit denen ich aufgrund der Altersangabe von 14 Jahren nicht gerechnet habe. Die Lovestory war ok, nicht knisternd, aber da hätte zu dem Setting nicht gepasst. Sie ist jugendlich, modern und passend.

********************

Fazit: (4 / 5) für ein außergewöhnliches Buch!

Ich glaube, dass sich Band 2 für mich besser lesen und einschätzen lässt, da ich ja jetzt weiß, was auf mich zukommt.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Einhorn und die Macht des Lichts

Jacqueline V. Droullier , Jacqueline V. Droullier
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei net-Verlag, 07.07.2017
ISBN 9783957202147
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ich habe das Buch sowohl alleine, als auch mit meiner Tochter (12) und mit meinen Lieblingszwillingen gelesen/betrachtet.

**

Meine Tochter hat direkt eine Parallele zu den „Sternenschweif- und Silberschweif-Büchern gezogen, die es ja schon länger gibt. Silberschweif, so heißt der tierische Protagonist. Meine Tochter meinte als allererstes: „Hoffentlich kommt mir jetzt aber nicht die Geschichte bekannt vor!“ Dazu muss man sagen, dass meine Tochter ja selbst seit vielen Jahren reitet und fast alles verschlingt, was mit einem Pferd oder auch Einhorn zu tun hat.

Sie wurde aber positiv überrascht, da die Geschichte doch so märchenhaft fantastisch ist, dass sie keiner ihrer schon gelesenen Geschichten gleicht oder ähnelt.

**

Meine Lieblingszwillinge sind 5 1/2 Jahre alt und wir haben uns das Buch zusammen angeguckt.

Dabei stellte sich schnell heraus, dass die Illustrationen sehr gut ankamen. „Hat die Autorin das selbst gezeichnet? Wow, die kann ja toll zeichnen!“ Wir haben also erstmal die Illustrationen im Buch gesucht und angeschaut. Insgesamt findet man 7 unterstützende, bunte und gut gelungene Bilder. Eines ist auch auf dem Foto zu sehen.  (Fotos auf meinem Blog einsehbar!)

Die Länge und Ausführlichkeit des Textes überforderte die Kids. Das Buch wird ab 6 Jahren empfohlen. Das ist sicherlich möglich bei Kindern, die schon gerne nur zuhören und keine vielen Begleitbildern mehr benötigen bzw. brauchen. Einigen Kindern kann es in diesem Alter noch sehr schwer fallen, seitenweise einer Geschichte zu lauschen, ohne dabei etwas anschauen zu können.

********************

Insgesamt handelt es sich hier um eine nette, teils aufregende und spannende Geschichte, in der viele Fanatsie-Wesen vorkommen. Nicht nur ein Einhorn, sondern auch ein Troll und eine Elfe kommen vor. Wer hier zu den Guten gehört, müsst ihr beim Lesen selbst herausfinden.  Magisch ist die Geschichte auch – kann doch Silberschweifs Horn mehr als gedacht. Was damit gemeint ist? Tja, auch hierfür müsst ihr die Geschichte lesen.

Allgemeine Themen, wie Familie, Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft werden hier großgeschrieben und schaffen Diskussionsgrundlagen für die großen und kleinen Leser.

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Fazit:

Wir alle haben das Buch gerne gelesen und angeschaut. Für uns ist es ein Buch, das gerne gemeinsam gelesen werden will. Abends im Bett zusammen. Dann kann man hinterher auch noch über die Geschichte reden. Einiges sollte hier auf jeden Fall thematisiert werden!

Gut gelungen und damit (4 / 5)!

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54 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

4 sterne, naiv und unerfahren, hacker, erste liebe mit happy end, geheimbund

Soul Hunters - Mit der Liebe kommt der Tod

Gerd Ruebenstrunk
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2017
ISBN 9783522505499
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe im März 2016 das Buch „Blutring“ aus der Feder des Autors gelesen und fand die Ideen, die er in seinem Buch verwendet hat, sehr gelungen. So war ich auch bei seinem neuen Buch sehr interessiert herauszufinden, was dieses Mal hinter der ganzen Sache steckt.

Ich wurde hinsichtlich meiner Vorstellungen, wie das Buch sein würde, nicht enttäuscht. Vom letzten Mal wusste ich noch, dass einige Handlungsverläufe sehr schnell vonstatten gehen, die Charaktere nicht stundenlang eingeführt werden und die Geschichte einen flotten Ablauf hat. Das hat mich letztes Mal noch etwas gestört, jetzt muss ich sagen, fand ich es eher erfrischend. Der Autor beschreibt nicht alle Details und Kleinigkeiten und da ich ja ein eher ungeduldiger Leser bin, finde ich das gut.

Inhaltlich geht es schnell rund, die Geschichte kommt umgehend zur Sache und das wird vor allem die jungen Leser ansprechen. Sie müssen nicht erst einmal 100 Seiten lesen, bis alle Figuren und Schauplätze bekannt sind.

Hannah ist hier die weibliche Protagonistin, die als Hackerin schon einiges am Laufen  und damit einige Leute verärgert hat. Sie hat zudem einen Algorithmus erfunden, der angeblich den Seelenverwandten eines jeden Menschen finden kann. Und das mit Namen!  Außerdem geht es um eine Legende, die geldgierigen Menschen den Kopf verdreht hat, so dass diese im wahrsten Sinn über Leichen gehen.

Dieser Teil wird vor allem Jungs gut gefallen. Action und Spannung gibt es hier zur Genüge, mysteriöse Rätsel und Suchen ebenfalls.

Mit der Seelenverwandtschaft wird der Grundstein gelegt, dass auch Mädchen hier auf ihre Kosten kommen. Denn auch eine Liebesgeschichte spielt hier eine größere Rolle. Schön, dass auch Jungs emotional dargestellt werden!

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Alles in allem wieder eine Geschichte, die sowohl Krimi, Abenteuer, Liebe, Geschichte und Mystery vereint. Lässt sich sehr gut und flüssig lesen und ist sowohl für Jungs als auch für Mädchen gut geeignet! Das Cover ist richtig toll gelungen, auch wenn ich die  „Computer-Zeichen“ erst im zweiten Anlauf gesehen habe! Was der Schmetterling mit der Geschichte zu tun hat, müsst ihr wohl erlesen! 

(4 / 5)

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93 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

geister, ravensburger buchverlag, 2017, herrenhaus, hotel

In My Dreams. Wie ich mein Herz im Schlaf verlor

Claudia Siegmann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 20.09.2017
ISBN 9783473401550
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist ja schon ein kleines Highlight für die jungen Girlies! Sie werden das Buch auf jeden Fall direkt in die Hand nehmen und bestimmt dadurch auch das Buch lesen wollen. Meiner Tochter war es tatsächlich zu verschnörkelt und zu verspielt. Aber sie liest insgesamt lieber andere Bücher, ist dadurch auch kein Maßstab! 

Das Buch selbst beginnt sehr erfrischend, da Lu die Haus lebenden Geister schon sehen und hören kann. Es handelt sich also nicht um eine „Mädchen-erfährt-von-ihrer-Gabe“-Geschichte. das fand ich schon mal sehr ansprechend.

Insgesamt lässt die Autorin die Geschichte zügig voranschreiten. Der Leser erfährt alles wichtige, die Geschichte dümpelt aber nicht vor sich hin. Das finde ich gerade bei Büchern, die für Kids ab 12 Jahren geeignet sein sollen, sehr wichtig.

Lu finde ich sehr sympathisch und auch Ben konnte schnell bei mir punkten. Die Geschichte selbst beinhaltet viele ansprechende Themen, wie erste Liebe, Familie, Zusammenhalt, aber auch Geheimnisse aus der Vergangenheit, Schuld, und ein wenig Mystery. Spannend fand ich persönlich, dass hier auch mal die Eltern diejenigen sind, die etwas verheimlichen und aufarbeiten müssen. Nicht immer muss das Problem bei den Kindern liegen!

Alles in allem ein ansprechendes Buch, das ich gerne gelesen habe und das ich trotz allem meiner Tochter ans Herz legen werde. Denn trotz aller Liebes- und Geistergeschichten geht es hier doch auch wirklich spannend zu und das bis zur letzten Seite.

Warum das Buch den Beititel „Wie ich mein Herz im Schlaf verlor“ hat, das müsst ihr nun beim Lesen herausfinden!

Gut gelungen und gut lesbar. Dafür  (4 / 5)!

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

mittelalter, spannen, deana zinßmeiste, licentia, dorf

Das Auge von Licentia

Deana Zinßmeister
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.09.2017
ISBN 9783401603506
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Das Buch zu bewerten, fällt mir schwer. Ich finde es immer schwierig, wenn es eine Geschichte als solches irgendwie schon gibt. Und es gibt sie. Fast jeder kennt den Film „Die Truman Show“ und weiß, was in dieser passiert.

Nun befinden wir uns hier in einem Dorf im Wald, das von der Außenwelt abgeschnitten ist. Hier stellte sich uns (auch meiner Tochter) die Frage: Wie groß soll denn dieser Wald sein, dass die nichtsahnenden Insassen niemals dahinter kommen werden, dass sie Teil eines Experiments sind. Klar, die Kids werden durch Schauergeschichten daran gehindert, weite Streifzüge zu unternehmen, um das Umland zu erkundigen, aber dass wirklich niemand in 10 Jahren irgendetwas herausfindet, halten wir für unglaubwürdig.

Die Liebesgeschichte ist gleichzeitig süß, aber auch unrealistisch. Ein wenig so: Oh, du bist ein Junge, den ich noch nicht kannte, da verliebe ich mich ich gleich in dich. Die Treffen der beiden sind sympathisch gestaltet und es dauert lange bis sie sich küssen oder Zuneigung zeigen, trotzdem wird hier Vertrauen ziemlich schnell „verschenkt“!

Für uns bleiben sehr viele Fragen offen, ob nun über die Beweggründe des Pfarrers, der besten Freundin, der Bruch der beiden Dörfer und was uns am wichtigsten gewesen wäre: Wie geht es nun weiter? Das Ende ist für uns kein richtige Ende und wir waren wie vor den Kopf geschlagen! So soll die Geschichte enden?

Meine Tochter fand es ganz gravierend traurig, dass die Kinder in einem Konstrukt aus Lügen aufwachsen und nicht selbst entscheiden dürfen, in welcher Welt sie leben möchten. Auch das schlechte Gewissen der Eltern muss ihnen sehr stark zusetzen. Ich persönlich könnte so nicht leben. So herrschte beim Lesen eine recht traurige und bedrückte Stimmung.

Ihr seht, wir haben doch einiges auszusetzen.

Was uns gefallen hat, waren die fundierten Beschreibungen über den Umgang mit Wölfen. Die Szenen mit den Wölfen fanden wir genial und natürlich fände meine Tochter ein eigenes Wolfsrudel phänomenal. Auch die Beschreibung des Dorfes und der Jagd konnte bei uns punkten. Das mittelalterliche Dorf wird hier wirklich zum Leben erweckt und wir konnten uns dieses sehr gut vorstellen.

Das Cover ist übrigens der Hammer! 

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Fazit:

Das Buch ließ sich gut und flüssig lesen, bot eine zwar schnelle, aber süße Liebesgeschichte und konnte vor allem mit dem mittelalterlichen Flair punkten. Auch die Szenen mit den Wölfen fanden wir klasse. Leider bleiben für uns viele Fragen offen, der Plot der Geschichte wird im Großen und Ganzen dem Leser bekannt sein und die vielen Lügen fand vor allem meine Tochter nicht schön.

Wir vergeben (3 / 5) für ein lesenswertes Buch, das aber in unseren Augen auch einige Schwachstellen hat!

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

verschwinden, killer, ermittlung, verbrechen, mord

Love like Blood

Mark Billingham , Uve Teschner
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 08.09.2017
ISBN 9783833737688
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe letzten November das Hörbuch „Die Schande der Lebenden“ von Marc Billingham gehört, das ebenfalls von Uve Teschner gesprochen wird. Durch ihn als Sprecher, den meine Tochter und ich auch schon als Sprecher von „Der Wunschbox“ kannten, gelang es mir abermals sehr schnell, die einzelnen Personen herauszuhören. Das war hier noch wichtiger als beim letzten Hörbuch, da die Charaktere schwierige und gleichklingende Namen haben. So konnte ich nach ein wenig Eingewöhnungszeit der Geschichte problemlos folgen! Teschners Stimme finde ich sehr angenehm und sie ist überaus wandelbar, so dass das Hören wirklich Spaß macht und mich teilweise sehr stark an mein Autoradio fesselt! 

Die gesamte Geschichte ist wirklich spannend und auch emotional. Das Thema Ehrenmorde finde ich sehr bedrückend und die Argumentation, die hier in der Geschichte verwendet wird, machte mich fassungslos und auch sehr traurig. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man sich so für ein Familienmitglied schämt, dass man es lieber tot sehen will…

Mir stellen sich bei diesem Thema so viele Fragen…

Wie verzweifelt muss jemand sein, dass er den Auftrag dazu gibt, sein eigenes Kind, seine eigene Frau oder Schwester umbringen zu lassen?

Was muss in diesen Menschen vorgehen, dass sie lieber den Tod eines doch geliebten Menschen in Kauf nehmen?

Wie viel Hass müssen diese Menschen gegenüber den Angehörigen entwickelt haben?

Was muss man tun, um diesen Hass hervorzurufen?

Welches Verhalten muss man an den Tag gelegt haben, um mit dem Tod bestraft zu werden?

Das Hören und auch das Lesen dieser emotionalen Geschichte ging mir wirklich nahe.

Trotz alledem war auch dieses Mal wieder der Aufbau sehr gekonnt, sehr spannend, an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Auch die Hintergrundgeschichten rund um die Protagonisten sind gut gemacht, verlaufen am Ende zu einer Geschichte zusammen und ergeben ein stimmiges Bild! Sowohl Thorne als auch Tanner waren mir von Anfang an sympathisch mit all ihren Ecken und Kanten und ich habe es genossen, mehrere Mal auch -trotz eines so ernsten Themas – zu schmunzeln. Sehr gut eingestreuter, perfekt pointierter Humor!

Dieses Mal konnte mich auch das Ende zufriedenstellen. Letztes Mal war mir dieses zu offen. Die Geschichte ist perfekt abgeschlossen, auch wenn das Problem, das hier in der Geschichte steht, natürlich leider dadurch nicht ausgemerzt wurde.

Hier kann ich gar nicht anders als (5 / 5) zu vergeben.

Ob Buch oder Hörbuch, das müsst ihr jetzt noch entscheiden. Ich habe im Auto das HB gehört und abends zu Hause im Buch weitergelesen. Eine perfekte Kombination, wobei ich mich, wenn ich wählen müsste, für das Hörbuch entscheiden würde.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die 3 ½ Musketiere mit dem goldenen L

Leuw von Katzenstein , Leuw von Katzenstein
Audio CD
Erschienen bei HÖRCOMPANY, 14.08.2017
ISBN 9783945709535
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das hier wird nicht einfach. Aber legen wir einfach los:

Es ging schon damit los, dass es uns einige Mühe gekostet hat, dem Sprecher zu folgen. Sowohl meiner Tochter als auch mir ist es sehr schwer gefallen, der Geschichte zu lauschen. Die Stimme ist nicht unangenehm, aber meine Tochter fand sie zu „alt“ und zu ruhig für ein solches Abenteuer. Sie riss uns insgesamt leider nicht mit.

Die Geschichte selbst ist sehr ausführlich und dabei in vielen Punkten sehr ausschweifend und langatmig. Unsere Meinung nach für Kinder ab 9 Jahren von der Länge her noch eher nicht geeignet. Es passiert zu wenig, als dass die Kids bei der Stange bleiben würden.

In der Geschichte gibt es viele Kämpfe, mit allen möglichen Waffen. Es gibt sehr fantastische Wesen und auch Ungeheuer und bei Auseinandersetzungen werden hier auch Menschen zum Beispiel gefressen. Leider wirkt es hier so als würden das die Überlebenden als „ok“ hinnehmen.

Meiner Tochter und mir ist zudem die Sprache an vielen Stellen „aufgestoßen“. Es werden hin und wieder Schimpfworte verwendet, die unserer Meinung nach hier nichts zu suchen haben: z.B. Halt´s Maul oder Gardistenfresse… Muss das in einem Kinderbuch sein?

Humorvoll war es eher nur für mich, da meine Tochter solche Wortspielereien, wie „mon Alisa“ (Monalisa) gar nicht gemerkt oder gar nicht verstanden hat. Von diesen gibt es noch mehr, wie z.B. „gen Italien“ (Genitalien) – fand aber weder meine Tochter noch ich lustig.

***********************

Die Aufmachung der CDs hat uns gut gefallen. Der aufgedruckte Ballon spielt eine tragende Rolle im Leben des Königs und passt so gut als Illustration:

Fazit:

Alles in allem leider keine Geschichte, die uns beeindrucken konnte. Vielleicht ist es leichter der Geschichte zu folgen und dran zu bleiben, wenn man das Buch vor sich hat und dieses zudem bebildert ist. Wir hatten hier keinen Hörspaß. Meine Tochter hat es auch nicht zu Ende gehört und ich konnte ihr dies nicht verdenken.

Ich kann euch noch nicht mal sagen, wem ich diese Geschichte empfehlen würde. Ich weiß es nicht!

Für uns war dies hier leider nichts!

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Bilder der CDs bzw. des Booklets könnt ihr auf meinem Blog sehen!

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(2)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Gucken verboten! Das (fast) geheime Aufklärungsbuch

Ilona Einwohlt , Katharina Vöhringer
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 24.08.2017
ISBN 9783737355025
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Gute und vor allem pfiffige Aufklärungsbücher sind rar. Bücher, die den Heranwachsenden erklären, was in und an ihrem Körper passiert, gibt es zu hauf. Aber die meisten sind doch öde und schwarz/weiß und viele auch irgendwie verklemmt.

Ilone Einwohlt aber liefert hier einen Ratgeber durch/über die Pubertät ab, der nicht nur informativ, sondern auch unheimlich witzig ist. Ja, manchmal vielleicht ein bisschen „too much“, manche würden sagen, etwas derb (Wörter, wie Pimmelvergleich/ Tittenvergleich zum Beispiel), aber insgesamt immer noch informativ.

Das Buch ist im Tagebuchstil aufgebaut und so „spricht“ hier ein Jugendlicher zu einem Jugendlichen. Dadurch wirkt das Buch eher wie ein Gespräch unter Freunden. Ein Aufklärungsgespräch eben. In diesem Gespräch erfährt man so vieles, was wissenswert ist.

Warum wächst die Brust? Wie sucht man einen BH aus?
Was gibt es noch für andere Namen für den Penis? Sehen die eigentlich alle gleich aus?
Was ist ein Orgasmus? Was passiert dabei?
Was passiert beim Sex?

Was sind Tampons und wo müssen die Dinger eigentlich hin? Wieso zur Hölle gibt es Kondome mit Erdbeergeschmack? 

Darf man Schamhaare abrasieren? Wieso fängt man unter den Achseln an zu stinken?

Aber auch so wichtige Sachen, wie „Muss ich mich öffentlich zeigen unter einer Dusche?“

und noch so viel mehr….

Bilder sind bei mir auf dem Blog sichtbar! 

********************

Hier werden so viele wichtige Dinge erklärt, salopp und ernst, jugendlich und sachlich. Ich finde, die Autorin hat hier eine wirklich tolle Mischung gefunden. Meine Tochter (12) fand es teilweise noch sehr peinlich, dieses Buch zu lesen. Dafür sind noch viele Themen „unaussprechbar und unansprechbar“. Ihre Freundin (14) war von dem Buch schon ein wenig mehr angetan und hat auch mehr gelacht. Kommt also auf das Kind an und wie weit die Gedanken rund um das Thema „Pubertät, Liebe, Sex“ und alles, was dazu gehört, schon gediegen sind!

Schaut mal rein in einer Buchhandlung! Das Buch macht optisch auch einiges her! Bunte, tolle, witzige und unverhüllte Bilder! Passend dazu anatomisch angeglichene Illustrationen zur Erklärung, wie es im Körper aussieht!

Von uns gibt es verdiente  (5 / 5) und einen großen Dank von mir!

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(3)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der durchgeknallte Spielecontroller

David Baddiel , Violeta Topalova , Jim Field
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbt, 04.09.2017
ISBN 9783570164846
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Das Buch hat uns wirklich gut gefallen. Die Idee ist richtig aktuell und kommt dadurch auch bestimmt bei vielen Kindern sehr gut an! Denn welches Kind bzw. welcher angehende Jugendliche spielt nicht mal gerne an der Playstation oder Ähnlichem? Die Kids von heute haben (fast) alle schon mal einen Controller in der Hand gehabt. Und die Idee, dass dieser Controller mehr kann, als nur Figuren in einem Spiel zu lenken, ist grandios und einfach mitreißend.

Meiner Tochter hat die Geschichte unter anderem deshalb gefallen,

-weil ein Junge und ein Mädchen in dieser vorkommen.

-weil sich die Geschichte leicht und flüssig lesen lässt.

-weil die Hintergründe in dieser Geschichte alle angehen. Mobbing, Schulalltag und die geheimsten Wünsche spielen hier eine große Rolle.

-weil die Bösen/Blöden auch einfach mal eins auf die „Mütze kriegen“!

-weil die Illustrationen richtig gut gelungen und witzig sind (Beispiele wurden aus der Leseprobe entnommen):

Mir hat die Geschichte natürlich aus denselben Gründen gefallen und außerdem, weil diese wirklich tiefsinnig ist. Am Ende müssen die Kids wichtige Entscheidungen treffen und dabei mehr als nur über ihren Schatten springen. Sie müssen ihre Träume und Wünsche hinterfragen, diese auch hintenan stellen und vielleicht sogar zum Gemeinwohl entscheiden.

Für mich als Erwachsener war nicht alles nachvollziehbar. Wieder sind es die Eltern, die das Können ihres Kindes einfach so hinnehmen und nicht hinterfragen, die sich meiner Meinung nach zu wenig mit ihren Kindern beschäftigen bzw. zu wenige Nachfragen starten. Das fand übrigens auch meine Tochter. Aber sie ist auch schon 3 Jahre über der „ab-Altersempfehlung“….!

******************

Fazit:

Vom Thema her gut gewählt für die heutigen Kids mit eingebauten aktuellen Themen, die alle angehen.

 (4,5 / 5)

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(23)

33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

cornwall, krimi, kinderkrimi, freundschaft, kinder

Pandora und der phänomenale Mr Philby

Sabine Ludwig , Sabine Wilharm
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500607
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Kinder-Krimis sind bei uns sehr gerne gesehen und auch gelesen. Sabine Ludwig kennen wir als Kinderbuch-Autorin jetzt schon länger und wir waren sehr gespannt, was sich hinter dieser Geschichte versteckt.

Pandora ist ein wirklich sympathisches Mädchen und auch ihren Freund Zack fanden wir auf Anhieb nett. Anders erging es uns mit Ashley, der uns erst einmal von sich überzeugen musste. Aber wie es bei solchen Kinder-Krimis sein sollte, finden die drei zu einem guten und cleveren Trio zusammen und lösen natürlich den Fall.

Aber das ist gar nicht so einfach. Denn selbst ich habe nicht immer gewusst, wer der hinter der ganzen Sache steckt und wie das Buch enden wird. Sabine Ludwig schafft es hier, Spannung zügig aufzubauen bis zum Ende hin zu halten. Ist Mr. Philby jetzt einfach nur phänomenal? Oder steckt irgendetwas dahinter, dass Pandora ihn irgendwie nicht leiden kann? Was verbirgt er? Kommt mit nach Cornwall, lernt Artus und Camelot kennen und ratet mit, was es mit dem Toten auf sich hat!

Das Ende hätte unserer Meinung ein wenig länger sein können. Nachdem die Geschichte doch ausführlich geschrieben wurde, kam das Ende und die Lösung einiger Probleme doch sehr schnell und vor allem auch so reibungslos, nachdem einige Probleme seit Anfang an thematisiert wurden. Auf jeden Fall passt das Ende zu der positiven Grundstimmung, die Sabine Ludwig in ihrem Buch verbreitet. Man hat als Leser den Eindruck, dass man mit Zusammenhalt, Ehrlichkeit und Mithilfe aller Beteiligten viele Probleme aus der Welt schaffen kann.

Schön fanden wir auch, dass es zu der Hauptgeschichte = Krimi/Fall auch kleinere Nebengeschichten gab, wie die Problematik rund um die Erhaltung des Hotels oder die Verarbeitung von Trauer.

Wir vergeben (4 / 5) für ein wirklich gutes Kinderbuch, das kindgerecht spannend ist und uns bis zum Ende hin mitraten ließ. Das Ende hätten wir uns ein wenig ausführlicher gewünscht.

Schön sind auch die Illustrationen der Autorin, die jeden Kapitelanfang schmücken. Das Beispiel wurde der Leseprobe von der Verlagsseite entnommen!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

science fiction, künstliche intelligenz

Die Wächter von Aquaterra

Bernd Perplies , Christian Humberg , Timo Kümmel
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 21.08.2017
ISBN 9783522184526
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Willkommen auf der Insel der Zukunft! Hier treffen viele verschiedene Wesen aus dem ganzen Universum zusammen. Was es hier alles gibt – die eine Spezies fremdartiger als die andere, die einen gut, die anderen eher auf Ärger aus.

Auch die Technik ist natürlich fortgeschrittener als bei uns. Das merkt man z.B. daran, dass die Welt belächelt wird, in der die Autos noch auf Fahrbahnen gefahren sind, anstatt zu schweben.

Mich hat das Buch beim Lesen an das „5. Element“ und an „Men in Black“ erinnert. Nicht ganz natürlich von der Aggressivität bzw. den Kämpfen her, aber von der Vielzahl der unterschiedlichen Wesen und dem Plot, dass jeder auf der Erde willkommen ist.

Die vorliegende Geschichte hat uns wirklich gut gefallen. Das liegt zum Beispiel daran, dass die Protagonisten sowohl ein Junge und ein Mädchen sind. Dazu kommt ein katzenähnliches Wesen (wie passend für uns! :-)). Der Karadeem hat einiges an Stunts drauf, von denen ein Mensch nur träumen kann.

Anfangs können sich die Kids nicht wirklich gut leiden, vor allem, da Anna dazu verdonnert wird, auf Tresk, der sich als sehr hochnäsig herausstellt, aufzupassen. Innerhalb der Geschichte wird aber allen klar, dass jeder der drei Vorzüge hat, die wertvoll sind. Die drei Kids müssen sich untereinander verständigen, sich ergänzen und helfen. Sonst kommen sie in diesem Abenteuer nicht weiter und würden nichts erreichen.

Das Thema „Künstliche Intelligenz“ fanden wir beide richtig spannend und „Omikron 1“ macht es einem aber auch total einfach, sie zu mögen.

Eine wirklich spannende, intergalaktische Jagd, die sich wieder ein Krimi liest,  beginnt und das Lesen dieser macht wirklich Spaß!

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Fazit:

Hier haben wir fast alles gefunden, was unser Leserherz höher schlagen ließ. Spannung, Humor, eine neuartige Welt – gepaart mit einem hochaktuellen Thema! Wir hätten uns Illustrationen gewünscht. Diese Geschichte schreit unserer Meinung nach nach Bildern, die die Geschichte unterstützen und ergänzen. Die Bilder wären wirklich das I-Tüpfelchen gewesen.

Trotzdem vergeben wir (5 / 5)!

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80 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

feuer, jennifer estep, romanze, superhelde, superhelden

Hot Mama

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492280389
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und direkt beim Buchhändler vorbestellt. Richtig gut fand ich auch, dass es schon vor dem eigentlichen ET, am 2.10., geliefert wurde.

Karma Girl hat mir richtig gut gefallen. Hier ein Auszug aus meiner Rezension:

„Tolle Story (endlich auch mal wieder etwas ganz Neues!), überraschendes Ende, beeindruckendes Kostüme aus Spandex, lustige Schlagabtausche, sympathische Charaktere und ein Schuss Sex. Perfekter Mix – eigentlich wie immer!“

Bigtime 2 – Hot Mama hat mir auch gut gefallen, bleibt aber etwas hinter Band 1 zurück. Ich fand es richtig gelungen, dass die Autorin einen Teil des ersten Bandes auf den ersten Seiten des zweiten Bandes einfließen hat lassen. So kann man dieses Buch,  auch ohne das erste zu kennen, lesen. Fiona Fine ist ja von Haus aus schon ein heißblütiges Frauenzimmer mit sehr vielen Eigenarten. In Band 1 konnte sie mich mit ihrer Kaltschnäuzigkeit nicht ganz überzeugen, hier fand ich sie irgendwann wirklich sympathisch. Leider (für mich) steht sie, nachdem sie eine wichtige Entscheidung getroffen hat,  auf schnellen und häufigen Sex. Dadurch ergibt sich für dieses Buch für mich folgendes Bild:

Lass mich mal zusammen fassen: Rache, Humor, Sex, Kampf, Humor, Sex, Kampf, hautenge Kostüme, Humor, Sex, derbe Sprüche, Humor, Kampf, zweideutige Sprüche….und ach ja, Superhelden, Superschurken und die wahre Liebe! 

Klar, ist das ein wenig übertrieben und natürlich abgekürzt, aber so in etwa war´s! 

Mir hat Karma Girls Frische und Tollpatschigkeit gefehlt und die Schlagabtausche. In Band 2 sind die Themen (neben dem Sex) dafür deutlich tiefsinniger. Also sollte es sich irgendwie ausgleichen, aber für mich war Band 1 mitreißender!

************

Fazit:

Auch wieder ein sehr gutes Buch – aber im Vergleich für mich einen Ticken schlechter als Band 1 – aus diesem Grund gibt es von mir:   (4 / 5)

Und warum heißt das Buch eigentlich „Hot Mama“?

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