Leserpreis 2018

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne

Marieke Nijkamp , Mo Zuber
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.10.2018
ISBN 9783841440266
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Die Autorin kenne ich schon von ihrem Buch „54 Minuten„, das ich vom Thema her sehr, sehr gut fand, es mich aber noch komplett begeistern konnte. So war es leider dieses Mal auch wieder.

Das mag auch daran liegen, dass ich eine gänzlich andere Geschichte hinter diesem Titel und dem Klappentext erwartet habe. Eher ein Krimi, ein Thriller. Das war es aber nicht wirklich, denn richtig spannend empfand ich die Geschichte erst ganz am Ende. Es ist aber nicht diese „ich-will-den-Fall-lösen-Spannung“, sondern eher eine sehr bedrohliche Atmosphäre, die hier von der Autorin geschaffen wird. Ich denke, dass es der Autorin eher, wie auch schon in ihrem anderen Buch, mehr darum geht, aufzuzeigen, zu was Menschen fähig sind, in was sie sich verrennen können, wie sehr sie zu einer Gruppe/Gesellschaft dazugehören wollen und wie wichtig Freundschaft und Liebe sind!

Das Buch hat mich beim Lesen ebenso bedrückt und emotional mitgenommen wie auch schon „54 Minuten“. Es ließ mich aber auch an mehreren Stellen völlig verwirrt zurück, da ich nicht wusste, ob das jetzt die Realität darstellen soll oder nur einer Vorstellung einer der Charaktere entsprungen ist. Manche Szenen waren surreal und eher mysteriös. Diese empfand ich als unpassend und habe bis jetzt nicht verstanden, wofür diese gut sind.

Sehr gut gelungen empfand ich die Art und Weise wie die Autorin Kyra, das tote Mädchen, noch einmal zu Wort kommen lässt und letztendlich die Geschichte bzw. Kyras Tod gelöst wird.  Auch den Zeitfaktor fand ich sehr gut gewählt. Die Geschichte spielt sich innerhalb 6 Tagen ab, was ich perfekt gewählt finde!

Für mich ein Buch, das mich emotional berühren konnte, das ich aber eher als bedrohlich als spannend empfand. Das lag auch an den immer wieder vorkommenden Situationen, die ich unverständlich und als nicht passend ansehe.

 (3 / 5)

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Hey Siri, willst du mich heiraten?

Judith Newman , Andrea Kunstmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 28.11.2018
ISBN 9783596036493
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

Ich arbeite an einer integrativen IGS und wir haben auch Schüler, die eine Autismus-Spektrum-Störung besitzen. Aus diesem Grund hat mich das Buch auch sehr interessiert, gibt es doch innerhalb der ASS verschiedene Ausprägungen und vor allem auch Symptome. Ich war sehr gespannt auf Gus und noch spannender fand ich die Reaktionen der Umwelt auf Gus und seine „Eigenheiten“!

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und habe es genossen, Gus eine Zeit lang in seinem Leben zu begleiten. Besonders gefallen haben mir die Erzählungen der Mutter über die Schwierigkeiten des normalen Alltags, etwa beim Metzger in der Reihe stehen. Da fällt man ja auch schon auf, wenn das Kind nur ein wenig singt oder sich vielleicht nicht vorbildlich benimmt. Da kann man schon „böse“ Blicke ernten. Wie muss man sich dann fühlen, wenn man ein Kind hat, das dazu noch auf- und niederhopst und komische Laute von sich gibt? Die Menschen bilden sich immer ein, sich ein Urteil erlauben zu können! Aber das können sie bzw. sollten sie nicht!

Die Berichte über die eingeführten Rituale haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, allen voran „Bist du mein Schätzchen?“ Wunderschön. Empfand ich jedes Mal wieder als ergreifend!

Ich habe es sehr genossen, auch Judith und ihre weitere Familie näher kennenzulernen, auch wenn ich die Wohnkonstellation sehr lange ein wenig komisch fand. Aber jeder soll das so machen, wie er es für richtig hält und wie es ihm auch am besten passt. Nach vermehrten Beschreibungen des Ehemannes konnte ich die Beweggründe auch ein wenig besser nachvollziehen! Auch wenn ich einiges trotzdem nicht verstanden habe.

Fazit:

Jeder, der sich für Familiengeschichten interessiert, ist hier auf jeden Fall richtig. Geschichten über das Leben als Mutter mit Zwillingen, von denen einer Autist ist. Das Buch ließ mich viele Gefühle durchlaufen – ich habe mitgelacht, aber auch den Kopf geschüttelt, ich habe die Augen verdreht und auch Dinge verneint, aber ich habe das Buch mit Interesse gelesen.

Natürlich ist das Buch nicht auf jeder Seite gleich spannend und interessant, es konnte mich jedoch die meiste Zeit unterhalten. Es hinterlässt bei mir das Gefühl, dass jeder Mensch Unterstützung braucht und trotzdem jeder seines Glückes Schmied ist.

Ein Buch, das in Erinnerung bleibt – auch wenn ich nicht alles nachvollziehen konnte! Ich bin aber auch weder Arzt, noch Psychologe/Psychiater/Neurologe/etc., noch habe ich ein Kind, das eine ASS besitzt. Ein Buch, das auch zum Nachdenken und Diskutieren anregt.

Weitere Rezensionen bei Die Kellerbande und bei Vegan und munter!

Zusatz:
Nach dem Erscheinen meiner Rezension habe ich als Kommentar von dasfotobus ein Link zu einem Video bekommen – „Ein Video einer Autistin über dieses Buch und die Autorin“. Amythest Schaber ruft in diesem Video zum Boykott des Buches aus mehreren Gründen auf. Ich habe mir das Video heute morgen angesehen. Das Video spricht unter anderem Kapitel 13 aus dem Buch an, das mir tatsächlich auch ein wenig suspekt vorkam. Hier geht es um Liebe, Sex und das, was Amythest Schaber als Rassenhygiene bezeichnet (zumindest die Übersetzung). Schaut euch das Video an und bildet euch eure eigene Meinung!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die wilden Freunde, Bücherhelden, So ein Theater!

André Marx , Boris Pfeiffer , Steffen Gumpert
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 22.11.2018
ISBN 9783440158074
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir kennen schon die Reihe mit den „wilden Freunden“ für die älteren Kids. Nun wollten wir mal sehen, wie die Geschichten für die Jüngeren umgesetzt wurde und ob das Lesen denn wirklich Spaß macht.

„Ein spannendes Abenteuer ab Klassenstufe 1.“ (Quelle: Verlag)

Ja, das stimmt – die Geschichte hat uns ausgesprochen gut gefallen, ist sie doch spannend, witzig und zeigt außerdem, wie wichtig Freundschaft ist und was man alles zusammen erreichen kann.

„Leicht lesbar durch Fibelschrift und viele Illustrationen.“ (Quelle: Verlag)

Das Buch macht einfach schon beim Anschauen Spaß! Bunt, sehr ansprechend und die Tiere sind einfach zu genial! Vor allem das Schnabeltier, bzw. das seltsame Tier mit dem Entenschnabel gefällt uns sehr gut! Jede Seite ist farbig und es gibt nicht nur kleine Illustrationen, sondern diese ziehen sich teilweise über die ganze Doppelseite! Wer hier nicht lesen und schauen will…

„Mit Leserätsel und Verständnisfragen nach jedem Kapitel.“ (Quelle: Verlag)

Sehr ansprechend, sehr passend gemacht! Die Rätsel haben auch verschiedene Schwierigkeitsstufen und lassen auch Erwachsene beim Lesen mitdenken. Hier werden jedoch mit Sicherheit die Kids in einem Duell gewinnen!

„Rätselfragen zum Punktesammeln auf www.antolin.de!“ (Quelle: Verlag)

Das haben wir nicht ausprobiert, ist aber schön, dass man hier Punktesammeln könnte!

Fazit:

Bunt, ansprechend, spannend und durchdacht! Gefällt uns und bestimmt auch vielen anderen Kindern! Leider sind die Bücher schnell ausgelesen. Wer mag, kann dann natürlich zu den anderen Bände dieser Reihe greifen!

 (5 / 5)

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Kaktus

Sarah Haywood , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2019
ISBN 9783492231183
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Zu allererst: Ich empfinde den Titel tatsächlich irreführend. Ich dachte, dass Kakteen und Küsse eine deutlich wichtigere Rolle spielen würden als sie letztendlich tun. Wer eine bezaubernde Liebesgeschichte erwartet mit einem etwas schrulligen, skurrilen Charakter ist eher falsch.

Die Geschichte hat eher was von einer Selbstfindung und von der Aufarbeitung von Familienschwierigkeiten und Problemen aus der Vergangenheit. Susan war mir lange Zeit recht unsympathisch. Ihre Verhaltensweisen lassen sie egoistisch und überheblich wirken und es wird während der ganzen 400 Seiten nicht klar, ob Susan jetzt einfach so ist, weil sie so sein will oder ob bei ihr eine Autismus Spektrum Störung vorliegt. Das habe ich nämlich die ganze Zeit gedacht und denke es auch jetzt noch, da sie sich selbst an den Verhaltensweisen anderer Menschen orientiert und diese nachahmt. Sie überlegt sich, was andere wohl von ihr erwarten würden und handelt dann so. Zudem hatte ich gelesen, dass es Lesern von „Das Rosie-Projekt“ empfohlen wird und hier hat der Protagonist das Asperger Syndrom.

Ich habe vor allem das erste Drittel sehr gerne gelesen. Susan kennenzulernen, ihre Gedanken, Probleme, ihre Familiengeschichte, ihre Arbeit, das alles fand ich interessant und auch spannend. Leider zieht sich die Geschichte danach an einigen Stellen doch sehr und zusätzlich habe ich an zwei Wendungen doch „ewig geknabbert“! Die zweite Wendung kam für mich sehr überraschend, da ich eigentlich dachte, dass derjenige, um den es sich dreht, gar nicht an diesem Geschlecht interessiert ist. Hier habe ich den Text anscheinend missverstanden bzw. falsch gedeutet. Bei der ersten Wendung konnte ich kein einziges Mal ein Gefühl beim Lesen spüren, auch wenn Susan mir das versucht zu vermitteln.

Ich konnte leider insgesamt keine wirklich Beziehung zu Susan aufbauen, auch wenn ich immer wieder über manch eine ungewollte Situationskomik schmunzeln musste. Ungewollt deshalb, weil Susan ihre Äußerungen eigentlich ernst meint, diese aber von anderen Menschen anders bzw. gegensätzlich verstanden werden. Auch Susans Bruder konnte mich leider aufgrund seines Verhaltens nicht überzeugen. Er konnte leider an nur wenigen Stellen punkten und das erst am Ende!

Lesen lässt sich die Geschichte sehr leicht. Ich mochte Susans Sturheit und ihre Verbissenheit. Wenn sie sich etwas vorgenommen hatte, arbeitete sie auf ihr Ziel hin, koste es, was es wolle. Das hat mir gefallen. Auch ihre Entwicklung am Ende konnte mich überzeugen und ließ mich tatsächlich mit einem Lächeln zurück!

Fazit:

Susan hat schon was. Sie ist sehr speziell und ihre Geschichte konnte mich an einigen Stellen überzeugen. Es handelt sich aber meines Erachtens eher um eine Familiengeschichte und die Suche nach dem eigenen Glück als um eine Liebesgeschichte. Diese ist eher nebensächlich. Auch die Kakteen kommen zwar immer mal wieder – jedoch nur am Rande vor.

 (3 / 5)

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Das Geheimnis des Schlangenkönigs

Sayantani DasGupta , Gabriele Haefs
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.11.2018
ISBN 9783551553768
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Uns hat das Buch wirklich gut gefallen – die Geschichte, die Wesen, die Charaktere, die Spannung und der Humor – alles wirklich gut. Nur leider kann Kiranmala unserer Meinung leider auf keinen Fall 12 Jahre alt sein. Sie benimmt sich niemals wie eine 12 Jährige, sie redet nicht so und sie verhält sich auch nicht so. Und die anbahnende Liebesgeschichte bzw. die schmachtenden Blicke passend ebenfalls nicht zu diesem Alter. Ja, ich weiß, die Kids werden immer jünger in Sachen Liebe, aber trotzdem passt das unserer Meinung nach nicht zusammen. Von daher sind wir nach den ersten Kapitel einfach davon ausgegangen, dass Kiranmala 15/16 Jahre alt ist und die Prinzen um die 18! 🙂 Damit sind wir super „gefahren“! Zu unserer Einschätzung passt auch der sehr jugendlichen Schreibstil!

Die Geschichte ist gleichzeitig spannend und doch auch sehr humorvoll. Wir haben das beim Lesen sehr genossen. Die Wesen sind ebenfalls sehr einfallsreich und sehr kreativ gestaltet und lassen dabei nichts anbrennen. Manche verspeisen am liebsten Menschen, aber sie reimen dabei! 🙂 Da muss man sie doch irgendwie auch ein wenig mögen…

Kiranmala konnte bei uns direkt punkten, ihre Art fanden wir klasse. Nicht auf den Mund gefallen und immer auf Zack. Natürlich macht sie vieles nicht richtig, aber sie weiß sich zu helfen. Bei den Prinzen empfand ich den einen als sehr angenehm, den anderen eher als zu einschleimend und nervig, aber deren Verhalten kommt ja nicht von ungefähr. Da steckt ja auch einiges dahinter!

Fazit:

Ein spannendes, humorvolles Abenteuer mit einer Protagonistin, bei der sich die Autorin unserer Meinung nach im Alter geirrt hat. Aufgrund der Wesen, der teilweisen Blutrünstigkeit ihrer Handlungen und der weiteren Handlung empfehlen wir das Buch ab 13 Jahren, nicht ab 11! Ansonsten wirklich lesenswert!  (4 / 5)

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Immer Drama mit dem Lama

Anna Taube , Eefje Kuijl
Pappbuch: 18 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 10.12.2018
ISBN 9783845829869
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ein Bilderbuch für die Kleinsten rund um das Kulttier „Lama“! Die Illustrationen sind aber auch genial. Wir haben uns sehr über die Zeichnungen – vor allem über die Gesichter  – amüsiert. Es macht einfach Spaß, sich das Buch schon alleine anzuschauen. Da hat man den Text noch gar nicht gelesen.

Der Text bzw. die Geschichte ist durch die Reimform sehr eingängig. Kinder können sehr schnell die Texte mitsprechen. Da macht das Lesen und Zuhören besonders viel Spaß, wenn das Kind zudem zum Mitmachen aktiviert wird.

Die Geschichte selbst ist passend für das Alter recht einfach. Dem kleinen Lama geht es nicht gut, jedoch scheint es nicht wirklich etwas Körperliches zu sein. Irgendetwas stört es und den ganzen Tag hat das kleine Lama schlechte Laune. Da macht natürlich auch nichts Spaß! Weder Papa, noch Oma oder Mama gelingt es, dem kleinen Lama zu helfen – oder etwa doch?

Natürlich! Natürlich wird am Ende alles wieder gut und das Lama froh! Ein kleines Buch für kleine Entdecker bzw. für alle, die auch mal einen schlechten Tag haben!

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(82)

155 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Sowas kann auch nur mir passieren

Mhairi McFarlane , Maria Sophie Hochsieder-Belschner
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2018
ISBN 9783426520765
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen bzw. gehört. Z.B. „Es muss wohl an dir liegen„, was ich absolut toll fand und mich oft zum Lachen gebracht hat. Auch „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ fand ich sehr gut, auch wenn ich mir das Ende anders vorgestellt hatte!

Und so war ich auf das neue Buch natürlich auch sehr gespannt! Leider war das hier von Anfang an nicht meine Geschichte. Der Einstieg ist mit der ungerechtfertigten Kündigung und des Erwischens des Freundes beim Sex mit einer anderen Frau  sehr klischeehaft und schon sehr abgedroschen.

Außerdem konnte Georgina oft insgesamt mit ihrem Verhalten und teilweise auch mit ihren Äußerungen überhaupt nicht bei mir punkten. Ich wurde während der kompletten Geschichte nicht wirklich warm mit ihr! Da konnte auch Lucas leider nicht viel rausreißen, denn auch sein Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen.

Auch Georginas Freunde waren eher von der Sorte: „Ich habe es ja gewusst, dir aber nicht gesagt…!“ Solche Menschen bzw. Freunde braucht doch keiner! Auch wenn sie am Ende einiges wieder gutmachen!

Ihr merkt, ich war weder mit der Geschichte an sich, mit dem Verlauf der Geschichte noch mit den verschiedenen Charakteren zufrieden, so dass mir das Buch nur sehr wenig Spaß und Unterhaltung geboten hat! Ich fand es dieses Mal  – im Gegensatz zu den anderen Büchern  -eher langweilig und langatmig!

Leider schafft es die Autorin mit diesem Buch nicht, meine hohen Erwartungen aufgrund der vorherigen Geschichten zu erfüllen. Das ist sehr schade! Für mich auch daher leider nur  (2,5 / 5) wert!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Das Labyrinth von London (Alex Verus 1)

Benedict Jacka
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, Deutschland, 13.07.2018
ISBN B07CVJJ9N6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum man diese Reihe so wenig bisher bei Facebook oder anderen Social Media Plattformen gesehen hat. Ich selbst habe diese Reihe nur entdeckt, da in der Vorschau schon Band 2 abgedruckt zu sehen ist. Es klang aber nach einer guten Unterhaltung und ich wollte der Reihe eine Chance geben.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte selbst konnte mich von der ersten Minute an gut unterhalten und ich habe das Hören des Hörbuchs wirklich genossen. Ich empfinde diese Geschichte als ein Gemisch aus Harry Potter und Lockwood & Co. Alex Verus ist kein Magier an sich, er ist eher ein Hellseher bzw. ein Mensch, der die verschiedenen möglichen Zukunftsstränge sehen kann. Aus verschiedenen Gründen macht er sich damit keine Freunde und muss sich mit mehreren hohen Magiern herumschlagen. Außerdem hat er eine Freundin, die von einem Fluch belegt ist, der alle, die ihr etwas Böses antun wollen, tötet. Zusätzlich gibt es noch weitere Probleme und Alex kommt überhaupt nicht mehr zum Verschnaufen.

Die Geschichte nimmt schon zu Beginn direkt Fahrt auf und hält dieses Spannungslevel bis zum Ende. Mir haben die verschiedenen Wesen sehr gut gefallen, vor allem Starbreeze (nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte) und die Spinne (mit ihrem perfekten Gespür für Mode), außerdem den immer wiederkehrenden Humor. Den Humor findet man auch an Stellen, die eigentlich vom Thema her gar nicht lustig sein sollten, es dann aber wegen verschiedener Sprüche oder Situationskomik dann doch waren. Dem Autor gelang es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen. Das lag aber sicherlich auch an dem Sprecher Johannes Klaußner, der die verschiedenen Charakteren gut verkörpert und lebendig werden lässt.

Benedict Jacka hat mit Alex Versus eine Figur erschaffen, die mir sehr gut gefällt. Die Geschichte enthält Magie, Humor und Abenteuer und dreht sich zudem noch um Macht, Freundschaft, Mut und das Ziel, letzen Endes immer das Richtige zu tun! Meiner Meinung nach eine tolle Mischung, die aber nicht für Kinder/Jugendlich unter 14 Jahren zu empfehlen ist, da doch einige Menschen den Tod finden.

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(52)

231 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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H.O.M.E. - Das Erwachen

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.12.2018
ISBN 9783570312308
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut, mag ich doch den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Auch hier konnte sie mich wieder von ihrem Können überzeugen.

Einmal angefangen, kann man das Buch nur sehr schlecht aus der Hand legen.

Das liegt einerseits an dem wirklich erschreckenden Szenario, das sich die Autorin für ihre dystopische Geschichte ausgedacht hat! Erschreckend real und dadurch fast greifbar! Es hat mich beim Lesen emotional wirklich mitgenommen und ich wollte den Menschen so gerne helfen, vor allem die Ungerechtigkeiten aus der Welt räumen. Leider wird es genauso sein, wenn dieses Zukunftsszenario denn irgendwann eintritt, was hoffentlich intelligente Menschen zu verhindern wissen. Noch realer für mich wurde die Geschichte aus dem Grund, weil diese in Deutschland, in Berlin, spielt. Und das ist gar nicht so weit weg…!

Andererseits ist die Geschichte rund um Zoe, Tom und Kip so spannend wie ein Thriller, so dass ich auf jeden Fall immer ein weiteres Kapitel lesen musste, um zu sehen, was dann noch passiert.

Die Autorin konnte mich mitreißen und mir unheimlich gute Lesestunden bescheren. Ganz überrascht war ich am Ende des ersten Bandes jedoch nicht, dachte ich mir doch schon recht lange, worauf die Autorin hier abzielt.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der „böser“ nicht hätte sein können! Ich komme auf keinen Fall um Band 2 herum und freue mich, dass dieser voraussichtlich schon im März erscheinen wird!

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250 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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Dämonentage

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492281836
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe „Plötzlich Banshee“ und „Teenie Vodoo Queen“ gelesen und mit dem ersten Buch konnte mich die Autorin absolut für sich gewinnen! Was habe ich gelacht beim Lesen! Das zweite Buch konnte dann leider nicht mehr ganz so schnell und so hoch punkten, auch wenn ich es immer noch sehr gerne gelesen habe. Leider bleibt der Abwärtstrend bestehen und ich hatte bei dem aktuellen Buch insgesamt die meisten „Probleme“.

Natürlich vergleicht man die Bücher einer Autorin miteinander und bei „Dämonentage“ fiel es mir bisher am schwersten, in die Geschichte hineinzufinden. Ich habe die ganze Zeit über die Spannung vermisst. Für mich dümpelte die Geschichte eher vor sich hin und die erwartete Liebesgeschichte konnte mich zudem leider nicht von Beginn an packen, hier war mir auch der „Girliemodus“ zu schnell angeschaltet.

Das war insgesamt sehr schade, da ich die Ideen, die die Autorin in dem Buch verarbeitet hat, richtig gut fand. Die Dämonen, ihre Hierarchie, die Beschreibungen der Dämonen, das alles machte Lust auf mehr. Leider konnte mich das „MEHR“ nicht ganz packen und abholen.

Das lag sicherlich auch daran, dass mir Cruz sehr schnell sympathisch war, Adriana aber aus unerfindlichen Gründen nicht. Mit ihr und ihren Verhaltens- und Denkweisen wurde ich erst langsam warm, es fiel mir wirklich schwer.

Nina MacKays Bücher sind ja auch dafür „berühmt“, dass sie eine Menge Humor enthalten. Ich habe diesen in „Plötzlich Banshee“ sehr genossen. Bei „Dämonentage“ empfand ich diesen nicht immer gut, auch wenn es Stellen gab, an denen ich wieder geschmunzelt habe. Es gab aber auch manche Stellen, da störte mich der Humor sogar.

Das Ende ist gelungen. Man würde gerne weiterlesen, kann das Buch aber auch (zumindest teilweise) beruhigt bis zum zweiten Teil aus der Hand legen!

Fazit:

Das Buch beherbergt viele tolle Ideen, die ich sehr gerne mit viel mehr Engagement verfolgt hätte. Leider habe ich länger gebraucht, um mit der Protagonistin warm zu werden, so dass die Geschichte selbst zu weit in den Hintergrund rücke. Zudem fehlte mir dieses Mal deutlich die Spannung, auch den Humor mochte ich nicht immer.

 (3 / 5)

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(8)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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1-2-3 Minutengeschichten: Kunterbunte Weihnachten

Cally Stronk , Christian Friedrich , Pe Grigo
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 28.08.2018
ISBN 9783473365937
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

40 Geschichten findet man in diesem Buch, sortiert nach den Themen:  „Weihnachtsüberraschung“, „Weihnachtswunder“ und „Weihnachtsfreude“! Zusätzlich werden die Geschichten nach ihrer Länge mit einer 1 (kurze Geschichte), einer 2 (mittellange Geschichte) oder einer 3 (lange Geschichte) gekennzeichnet, wobei eine lange Geschichte 3 Seiten umfasst.

Insgesamt ist das Buch sehr ansprechend, sehr bunt und sehr vielfältig. Hier findet jeder seine Lieblingsgeschichte und es findet auch jeder die Zeit, wenigstens eine dieser Geschichten vorzulesen, sind sie doch teilweise wirklich kurz. Aber eben auch passend für die Kinder in dieser Altersklasse.

Es gibt lustige Geschichten, aber auch Geschichten, die ein wenig ernster sind. Ein Buch, mit dem man auf keinen Fall etwas falsch machen kann. Ein Buch für Groß und Klein und Jung und Alt.

Unsere Lieblingsgeschichte heißt „Monsterweihnacht“ und ist einfach herrlich lustig. Wir haben sehr lachen müssen über die Geschenke, die sich hier gewünscht werden. Auch der Weihnachtsbaum ist immer wieder einen Blick wert. Wie die Monster zu diesem kommen, damit beginnt diese doch ein wenig verrückte Geschichte. Das würden wir auch gerne können, würde sehr viel Schweiß ersparen.

Wir vergeben (5 / 5) für ein Buch voller Vielfalt und freuen uns, wenn das Buch beim Kuscheln vorgelesen wird oder beim Lesen gekuschelt wird! 

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(4)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Böser Engel

Niko Tackian , Anja Mehrmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2018
ISBN 9783492312509
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ein Thriller mit „nur“ 288 Seiten – das musste ich mir ansehen! Selten gibt es Thriller, die unter 400 Seiten haben und ich war gespannt, ob der Autor es schafft, eine mitreißende, spannende Geschichte in doch recht wenige Seiten zu packen!

Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich war insgeheim auch dankbar, dass ich einfach mal ein Buch geringer Dicke lesen konnte. Es ist aber so, dass mich die Geschichte nicht vollends packen konnte. Ich habe die ganze Zeit auf den Funken gewartet, der mich a) dem Ermittler näher bringt und b) dem Mörder der Direktorin ferner.

Es war bis zum Ende so, dass mich weder die Spannung wahnsinnig gepackt hat noch dass mich die Tat sonderlich schockierte. Es war eher so, dass mich der Fall an sich faszinierte und ich hätte gerne mehr psychologische Fakten dazu erfahren. Auch die Geschichte rund um den Ermittler Tomar Khan konnte mich nur leicht packen. Er sollte ja wie ein „Pitbull“ sein von seiner Art. Leider kam das bei mir gar nicht an.

Fazit:

Ein Buch, das mich auf der Kürze unterhalten konnte, das mich aber nicht beeindruckt hat. Es liest sich einfach und gut, konnte mich aber emotional nicht erreichen. Das ist schade, ist der Fall doch letztendlich interessant gewesen. Ich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der kleine Weihnachtsteufel und der verflixte Wunschzettel

Anna Lott , Nikolai Renger
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423762311
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Was für ein schönes Buch! Ein Glitzercover lädt zum Anfassen und Streicheln ein, viele bunte Illustrationen machen das Lesen zu einem wunderbaren und witzigen Erlebnis.

Wir haben unsere Zeit sehr gerne mit Otibuk verbracht, ist er doch wirklich süß und sehr einnehmend. Jeder mochte ihn sofort und so fieberten wir von Beginn an mit ihm mit.

Die Geschichte ist aber insgesamt einfach toll, denn wann kamen dennschon mal der Weihnachtsmann, Engel, Teufel und der Osterhase in einem Buch vor? Und ihr werdet erstaunt sein, wie der Osterhase aussieht…:-)

Ganz besonders gelungen aber ist, dass man das Buch auch als Adventskalender lesen kann, denn es sind genau 24 Kapitel, die sich auch gut einzeln lesen lassen. Natürlich ist es fürchterlich gemein, immer nur ein Kapitel zu lesen, da man ja unbedingt wissen will, ob Otibuk doch noch ein Hilfsengel beim Weihnachtsmann werden kann oder ob es sogar noch eine ganz andere Arbeit für ihn gibt oder ob er einfach zu chaotisch ist, überhaupt für den Weihnachtsmann arbeiten zu können. Denn Otibuk tritt gerne mal in Fettnäpfchen und sorgt für Chaos!

Die Geschichte zeigt sehr schön und mit viel Humor, dass es mehr gibt als Gut und Böse, dass jeder eine Chance verdient hat und dass immer ein Happy End möglich ist! Und wenn das nicht eine perfekte Message für ein Weihnachtsbuch ist, dann weiß ich auch nicht!

Eine Geschichte mit viel Herz und Humor und absolut genialen Illustrationen! Schaut sie euch in der Leseprobe an! Vor allem die Mimik der Teufel haben es mir angetan! Das Buch wird ab 6 Jahren empfohlen, kann aber durch die vielen Illustrationen sicherlich auch schon jüngeren Kindern vorgelesen werden! Viel Spaß!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Glückstage unterm Apfelbaum – Geschichten von Minna

Kathrin Rohmann , Yayo Kawamura
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762243
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Es ist immer mal schön, wenn ein Buch nicht nur aus einer einzigen Geschichte besteht. Bei Minna kann man beim Lesen gleich 28 Abenteuer (Geschichten) erleben. Hier bietet es sich auch an, einfach mal zwischendurch eine Geschichte zu lesen und keiner kann hier sagen, dass er dafür keine Zeit habe. Eine Minna-Geschichte geht immer!

Uns hat auch die Aufmachung sehr gut gefallen. Wir haben das Buch sehr gerne in die Hand genommen und auch nur die Bilder angeschaut. Das können auch schon jüngere Kinder und sich dabei an die Geschichten erinnern.

Nicht alle Geschichte haben uns gleich gut gefallen, aber das muss ja auch nicht sein. „Minna und Ratzi-Fatzi“ hat uns am besten gefallen. Eine schöne Alltagsgeschichte, wie auch die anderen 27 Geschichten.

Wir vergeben  (4 / 5) für ein Buch mit dem man nichts falsch machen kann und das auch mal für zwischendurch oder auch für schnell mal abends eine Geschichte bietet!

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Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst

Alex Rühle , Axel Scheffler
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423762342
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ähm….Zippel kam und siegte und das schon allein durch das Cover und die vielen wunderbaren, genialen Bilder.

Zippel ist eine ganz wunderbare Figur, die Spaß macht. Und wenn etwas Spaß macht, bleibt man dran. Das gilt auch fürs Lesen. Leseanfänger halten hier bestimmt durch, da sie wissen wollen, was es denn mit diesem „wahren“ Schlossgespenst auf sich hat. Kinder, denen die Geschichte vorgelesen wird, werden nicht genug bekommen und man sollte vor allem abends ein wenig mehr Zeit einplanen.

Uns hat aber nicht nur Zippel als Figur gefallen, nicht nur die humorvolle Seite der Geschichte, sondern auch die etwas nachdenklichere. Gerade auch das Ende fanden wir sehr gelungen, bietet es doch bestimmt für viele (wie auch für uns) eine kleine Überraschung!


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Gehst du Goethe!

Michael Sommer
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 28.11.2018
ISBN 9783733504649
Genre: Comics

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe mir im Internet bei YouTube das Video zu „Moby Dick“ angeschaut, da ich immer auf der Suche nach Material bin, das meine Literatur – Kenntnisse wieder auffrischt und das ich auch mit gutem Gewissen an meine Schüler empfehlen kann. Das Video hat mir gut gefallen und ich wollte auch das Buch kennenlernen.

Ehrlich gesagt war ich sehr skeptisch, wie hier die Umsetzung anhand von Bildern mit Playmobil Männchen sein würde. „Bewegte“ Männchen sind doch was anderes als gestellte Bilder und hier mussten dann ja auch, nach meiner Vorstellung, sehr viele Bilder angefertigt werden. Es sollte doch eine Art „Fotostory“ herauskommen….

Also: Buch angekommen und aufgeschlagen:

DAS hat mir gut gefallen:

Das Buch enthält die Vorstellung 10 deutscher Klassiker. Mir gefällt die Zusammenstellung, da ich bis auf ein Werk tatsächlich alle gelesen habe, entweder in der Schule oder im Studium. Mit dabei: Faust 1, Die Verwandlung, Woyzeck, Der Sandmann, Kabale und Liebe, Dantons Tod, Effi Briest, Emilia Galotti, Die Leiden des jungen Werther, Nathan der Weise; Nach jeder Vorstellung gibt es eine Art Zusammenfassung. Sie nennt sich hier „Unterm Strich“! Diese enthält in komprimierter Form teilweise den Inhalt und fasst noch ein wenig zusammen, warum diese „Geschichte“ so berühmt wurde. Die Werke, die ich schon vorher kannte, habe ich sehr gerne gelesen.

DAS habe ich mir anders vorgestellt:

Ich habe tatsächlich „Fotostorys“ zu jedem Klassiker erwartet – die Fotos als Einzelaufnahmen nacheinander. Hier werden die Fotos aber auf die 17 Seiten (bei Faust) verteilt. Es sind 15 Bilder und ich hatte das Problem, dass ich mich beim Lesen des Textes nicht so gut auf die Bilder konzentrieren konnte. Die Bilder später nacheinander durch Blättern zusammenzufügen, empfand ich aber auch nicht als gut. Ich habe gedacht, dass es zu jedem Klassiker tatsächlich eine „normale“ inhaltliche Zusammenfassung geben würde, ob als Erinnerungshilfe/Wiederholung oder als Einführung.

DAS hat mir weniger gut gefallen:

Der Autor möchte den Lesern die Klassiker näherbringen und ihnen zeigen, dass die enthaltenen Gesichten alles andere als verstaubt und uninteressant sind, dass viele Inhalte auch heute noch interessant oder sogar übertragbar sind. Dabei schießt er aber meiner Meinung nach teilweise mit seinen Übertreibung bzw. mit seinem Humor übers Ziel hinaus. Ich wollte das Buch als Auffrischung lesen, wollte durchs Lesen aber auch einen Wissenszuwachs. Ich kenne das Werk „Das Sandmann“ nicht und bin jetzt nach dem Beiwohnen des Speed-Datings nicht sicher, ob ich das alles richtig verstanden habe. Es fühlt sich einfach zu „aufgemotzt“ und „überdreht witzig“ an.

Fazit: 

Ich ziehe meinen Hut vor den verwendeten Ideen und vor dem Autor, der sich hier absolut kreativ zeigt. Er bringt den Menschen Literatur näher, die viele für verstaubt halten und für viele uninteressant klingen.

Dafür verdient er von mir absolute Anerkennung und Hochachtung! Mir persönlich gefallen aber aus den oben genannten Gründen die Videos besser als das vorliegende Buch. Lest doch in einer Buchhandlung einfach mal ins Buch hinein und schaut euch den Schreibstil und die Aufmachung an! Bildet euch eure eigene Meinung! Aber schaut euch auf jeden Fall auch mal ein Video auf YouTube an! Viel Spaß dabei!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Maxwell und die Hundegang

Steve Voake , Bettina Obrecht , Jim Field , Jim Field
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.11.2018
ISBN 9783570174968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir haben das Buch sehr gerne gelesen. Durch die kindgerechten, recht kurzen Kapitel lässt sich das Buch gut aufteilen und z.B. am Abend vor dem Schlafengehen gut lesen.

Maxwell ist ein Hund, dessen Leben anfangs sehr schlecht beginnt. Sein Herrchen ist nicht das, was wir uns unter einem tierliebenden Mann verstehen. Maxwell wird eingesperrt und nicht gut behandelt. Die ersten Kapitel sind doch eher traurig und diese mussten wir in einem Rutsch lesen, damit wir uns sicher sein konnten, dass es in Maxwells Leben auf jeden Fall aufwärts geht.

Die weitere Geschichte liest sich spannend und flüssig. Die ein oder andere Stelle kann doch ein wenig angsteinflößend für jüngere Kinder sein, gibt es doch während der ganzen Geschichte den ein oder anderen Menschen, der den Hunden leider nur Böses will.

Aber natürlich geht die Geschichte gut aus. Maxwells Geschichte jedoch ist noch lange nicht vorbei. Dieses Abenteuer haben Maxwell und seine neugewonnenen Freunde gut überstanden, aber weitere Überraschungen warten noch auf sie. Das hier ist der erste Band einer neuen Reihe!

Wunderbar untermalt wird die Geschichte durch die vielen sehr ansprechenden und lebendigen Illustrationen von Jim Field. Diese sorgen immens dafür, dass man sich Maxwell und seine Freunde gut vorstellen kann.

Wir vergeben  (4 / 5) für einen spannenden Auftakt einer neuen Reihe mit „sprechenden Tieren“! Die Tiere zeigen sehr gut, wie wichtig Freundschaft ist, was Zusammenhalt bedeutet, dass Feindschaft überwunden werden kann und dass jeder ein Recht auf ein angenehmes Leben hat, ob Mensch oder Tier!

Band 2 erscheint schon im April 2019:

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Der Grolltroll

Barbara van den Speulhof , Stephan Pricken , aprilkind
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 09.11.2018
ISBN 9783649628934
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Als das Buch hier ankam, punktete es durch die zauberhafte Aufmachung direkt. Der Grolltroll ist aber auch einfach zu ansprechend und zu süß, als dass man an dem Buch einfach so vorbeigehen könnte. Wie auf dem Bild zu sehen, war sogar meine 13 jährige Tochter von dem Buch so angetan, dass sie sich als Buchmodel zur Verfügung gestellt hat. Wahrscheinlich hat sie die teilweise (Verhaltens-) Ähnlichkeit zwischen sich und dem Grolltroll festgestellt! 🙂

Wie hat uns nun das Buch gefallen?

Die Illustrationen sind einfach nur genial, vor allem diejenigen, die sich mit der Wut bzw. dem Groll beschäftigen, die der Troll empfindet, weil die Dinge, die er tun will, nicht klappen. Vom Thema her ist das Buch einfach richtig gut: die aufsteigende Wut, die entsteht, wenn etwas nicht so klappt, wie man das möchte, kennt jeder. Diese ist völlig altersübergreifend. Wir Erwachsene haben hoffentlich schon Strategien entwickelt, wie man mit dieser ansteigenden, einen teilweise überfallenden Wut umgeht. Kinder müssen diese noch kennenlernen bzw. erlernen.

Und hier kommt auch unsere Kritik an dieser Geschichte bzw. an diesem Buch! Der Grolltroll wird so wütend, dass er sich nicht mehr zu helfen weiß und in dieser Situation alle seine Freunde vor den Kopf stößt, sie anbrüllt und von sich weg stößt. Seine Freunde gehen dann tatsächlich und spielen an einem anderen Ort. Dem Grolltroll wird es dann langweilig und er merkt, dass es schöner wäre, jetzt jemandem zum Spielen zu haben. Aus diesem Grund verfasst er eine schriftliche Entschuldigung und taadaa: alles ist wieder in Ordnung!

Hier haben wir uns gefragt: Was lernt ein Kind aus dieser Geschichte? Du kannst deine Freunde vergraulen und musst dich einfach nur schriftlich entschuldigen, dann verzeiht dir jeder?

Wir hätten uns gewünscht, dass der Grolltroll

Überlegungen anstellt, warum seine Freunde sich von ihm distanziert haben! über sein Fehlverhalten nachdenkt und er selbst oder auch mit seinen Freunden Möglichkeiten findet, dass diese Wut ihn nicht in diesem Maße wieder erreicht! er sich persönlich bei seinen Freunden entschuldigt! sich mit seinen Freunden über die Wut unterhält und ihnen erklärt, was ihn so wütend gemacht hat!

Uns fehlt hier demnach eine „Besprechung“ des Problems. Eine Doppelseite mehr hätte schon ausgereicht. So fehlt uns doch etwas ganz Entscheidendes und es ist in sich keine runde Sache. Hier ist auf jeden Fall der erwachsene Mitleser gefragt, der das Thema „Wut“ mit seinem Kind aufgreifen und vertiefen muss, was dem Grolltroll hier passiert ist, warum und was er hätte besser tun sollen, als seine Freunde zu vergraulen.

Fazit:

Vielleicht mag unsere Sichtweise zu „pädagogisch“ sein, aber für uns hat in der Geschichte eine Doppelseite gefehlt, die sich dem Wutproblem des Trolls und alles, was daraus resultierte, annahm.

Das ist sehr schade, denn der Rest der Geschichte, die Figur des Grolltrolls selbst und vor allem auch die Illustrationen sind wirklich sehr süß, sehr einnehmend und ausgesprochen liebenswürdig!

Illustrationen/Aufmachung (5 / 5)
Idee/passendes Thema für die Altersgruppe  (5 / 5)
Umsetzung  (3 / 5)

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180 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Mädchen aus dem Moor

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783426522486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Mir hat die Geschichte rund um Kath sehr, sehr gut gefallen. Der Einstieg über Kaths angeblichen Selbstmord, ihre Gefühle, die Probleme mit ihrem Mann und dazu noch ein autistisches Kind – all das konnte mich direkt einfangen und ich saß gespannt vor dem Hörbuch, um ja nichts zu verpassen.

Die Geschichte selbst ist, bis auf wenige Momente, eher ruhig. Wer hier wilde Verfolgungsjagden sucht, ist falsch. Man findet hier dafür viele Lügen, Intrigen, Verzweiflung, Abscheu, Neid, Hass und Situationen, die mich als Hörer immer wieder an allen Personen haben zweifeln lassen.

Die Stimmung ist insgesamt und durchgängig sehr bedrückend, beängstigend und unheilvoll. Da hat die Autorin meiner Meinung nach ganze Arbeit geleistet. Viel trägt natürlich auch die Sprecherin dazu bei, da sie durch die verschiedenen Stimmen und Stimmlagen (verschiedenen Männer, Frauen, Kind) sowohl Angst, Misstrauen, Abscheu und viele andere Gefühle darzustellen vermag. Ich mochte ihr sehr gerne zuhören und habe das Hören dadurch auch sehr genossen.

Ab der Hälfte hatte ich einen leisen Verdacht, wie sich das Ganze zugetragen hat, wer der Schuldige ist und was die Gründe dafür sind. In einem Detail hatte ich recht, konnte mir aber nicht die ganzen Ausmaße vorstellen. Da konnte die Autorin noch einen „draufsetzen“!

Das Ende empfinde ich als sehr passend, teils traurig und dadurch aber auch realistisch.

Einige der Charaktere werden nur wenig „durchleuchtet“, sie bleiben sehr oberflächlich, wie z.B. Kaths Ehemann Mark. Das ist eigentlich das einzige, das mich an diesem Hörbuch teilweise gestört hat. Manches Mal konnte ich die Charaktere nicht richtig einordnen und hätte mir mehr Informationen über sie gewünscht.

Insgesamt aber eine mitreißende, sehr düstere und bedrückende Geschichte, die mir länger im Kopf bleiben wird:  (4 / 5)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Tote und der Polizist

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz , Julia Fischer
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 18.08.2018
ISBN 9783963980237
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

and 1 „Der Mörder und das Mädchen“ hat mir sehr, sehr gut gefallen, da die Autorin es beherrscht, den Hörer durch allerlei Verwirr- und Versteckspiele bei der Stange zu halten. Ich habe das Hörbuch in sehr kurzer Zeit gehört, da ich unbedingt wissen wollte, welche Auflösung ich noch bekommen würde. Hier wurden 2 Personen, ein Mann und eine Frau, als Sprecher eingesetzt, was ich sehr genial fand!

Band 2 hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht, hatte ich schon erstens nicht damit gerechnet, dass Emma so inaktiv sein und die Geschichte „nur“ um sie herum aufgebaut würde. Im ersten Band war sie ja die vorherrschende Ermittlerin. In Band 2 ist sie durch ihren Unfall ans Bett gefesselt und kann auch von dort nur delegieren und zugucken.

Ab Band 2 wurde Julia Fischer als Sprecherin ausgewählt. Sie versteht es gekonnt, die verschiedenen Charaktere zu sprechen, ihnen Leben einzuhauchen und ihre Stimmungen nur durch die Stimme darzustellen. Das ist auch in Band 3 wieder so.

Leider empfinde ich Band 3 als schwächsten Band der Reihe. Das mag auch daher kommen, dass man ja als Leser/Hörer schon weiß, wer der „Böse“ ist. Es findet demnach keine Ermittlungsarbeit im spannenden Sinne mehr statt, sondern eher nur noch die Jagd nach dem Schuldigen. Das war zwar auch spannend, kann aber insgesamt Band 1 und Band 2 keinesfalls das Wasser reichen.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Wenn der Rest der Welt schläft

Rhys Thomas , Wibke Kuhn
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 01.10.2018
ISBN 9783336547968
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Eine sehr edle und schöne Aufmachung hat das Buch erfahren, aber eher unscheinbar als auffällig. Im ersten Moment geht man an diesem Buch vorbei. Letztendlich passt aber die Aufmachung zum Inhalt. Dieser ist sehr ruhig und leise, emotional statt actionreich.

Ich habe Sams Geschichte gerne gelesen, ich brauchte jedoch dafür Geduld und länger als ich sonst für eine solche Seitenanzahl benötigen würde.

Für mein Verständnis braucht die Geschichte sehr (zu) lange bis sie Fahrt aufnimmt und man als Leser in Sams Welt eintauchen kann. Der Wechsel zwischen den Perspektiven – Sams normales Leben und Sams Superhelden-Leben haben mich anfangs verwirrt. Es hat ein wenig gedauert bis ich verstanden habe, wer erzählt und über wen er da berichtet. Der Stil ließ mich zwar wie von oben zuschauen, ließ das Geschehen aber auch sehr weit weg erscheinen.

Da ich eher ein ungeduldiger Leser bin, hat es mich schon teilweise Nerven gekostet, durchzuhalten. Ich wollte aber unbedingt wissen, was es mit der wunderschönen, jungen Frau auf sich hat und wie diese sein Leben umkrempelt. Ein wenig so wie bei „Das Rosie-Projekt“!

Mein Warten wurde belohnt und gerade das letzte Drittel empfand ich als sehr lesenswert. Das Ende fand ich ein wenig zu passend für die Geschichte, aber auch sehr schön. Ich habe mich insgesamt gefreut, dass es so endete.

Ich habe es beim Lesen sehr genossen, dass die beiden Protagonisten jeder ihr Päckchen zu tragen haben, lange Zeit nicht klar war, was beide aus der Vergangenheit mit sich „rumschleppen“ und wie sie sich tatsächlich annähern sollen, wenn beide Schwierigkeiten haben, über ihren Schatten zu springen!

Fazit:

Der Roman ist stellenweise sehr traurig und melancholisch, dann wieder sehr lebensbejahend und auch witzig und insgesamt eher ruhig und emotional. Ich konnte das Buch nur in vollkommener Stille lesen und durfte auch nicht allzu müde sein.

3,5/5

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Jeder von uns ist ein Rätsel

A.J. Steiger , Annette von der Weppen
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.11.2018
ISBN 9783551583796
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Eine normale Rezension über ein solches Buch zu schreiben, ist für mich unpassend, denn das Buch und seine Geschichte haben es verdient, einfach gelesen zu werden. Man sollte sich, ohne sich vorher über das Buch und seine Figuren im Internet zu informieren, das Buch einfach nehmen und die Geschichte auf sich wirken lassen.

Ich denke nämlich, dass diese bei verschiedenen Lesern unterschiedliche Wirkungen hervorrufen wird.

*

*

Wer trotzdem noch weiterlesen und wissen möchte, wie mir die Geschichte gefallen hat…bitte schön 🙂

*

*

Ich mag solche Geschichte über Menschen, die in irgendeiner Weise eine Beeinträchtigung haben, sehr. Einerseits machen sie mich traurig, weil sie in der Gesellschaft sehr viele Steine in den Weg gelegt bekommen und jeder, der ein wenig anders ist, direkt als Spast oder Behindi abgestempelt wird, ohne sich auch nur eine Minuten mal Gedanken um bzw. über diesen Menschen gemacht zu haben. Vor allem Kinder können sehr grausam sein und diese kein Gespür haben, das sie it ihren Äußerungen den Kindern sehr weh tun und dass dies alles kein Spaß ist!

Die Geschichte zeigt aber auch, wie hilflos Eltern, Lehrer und alle Betroffenen sein können bzw. sind, wenn nicht alle an einem Strang ziehen und vor allem nicht die Augen vor Mobbing verschließen bzw. das Passierte nicht kleinreden!

Ich habe Alvies und Stanleys Geschichte sehr, sehr gerne gelesen. Trotz der vielen Traurigkeit in diesem Buch habe ich dieses mit einem Lächeln und mit einem guten Gefühl beendet, zeigt es doch, dass das Leben nicht immer fair und einfach ist, man selbst aber nicht immer für alles verantwortlich ist und man ein Recht auf Liebe und Freunde hat!

Alvies Gedanken über Tiere und Menschen und ihre Vergleiche haben es mir besonders angetan! Sehr gelungen finde ich auch, dass hier zwei Menschen, denen das Leben teilweise über mitgespielt hat und noch spielt, zusammen lernen, das Leben so zu nehmen wie es ist und das beste daraus zu machen! Stanley als junger Mann mit all seinen Facetten, Problemen und vor allem Gefühlen hat mir sehr imponiert!

 (5 / 5)

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der Federndieb

Kirk Wallace Johnson , Jochen Schwarzer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.10.2018
ISBN 9783426276846
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

Dieses Buch ist kein normaler Krimi, für mich steht hier die Suche nach dem Dieb nicht an erster Stelle, auch wenn der Wunsch nach dem Lösen des Falls erst dazu geführt hat, dass sich der Autor mit den ganzen Dingen beschäftigt hat!

Was hat mir an dem Buch gefallen:

Es handelt sich um einen echten Fall (True Crime); Man taucht ab in die Zeiten rund um Darwin und Wallace und kann dabei noch einiges über Evolution lernen; Die Begeisterung für die Natur und ihre Schönheit und Vielfalt ist immer und überall spürbar und schwappt auch auf den Leser über! Die Gier des Menschen und die Katastrophen, die er mit dieser Gier anrichtet, werden greifbar und man schämt sich teilweise für die Taten der anderen. Manchmal muss man sich sagen, dass sie es (hoffentlich) nicht besser wussten. Das Buch enthält Informationen und Wissen über Mode, über die Anfänge des Umweltschutzes und über vieles, was den Menschen in den letzten 300 Jahren antrieb. Der Schreibstil des Autors lässt sich gut lesen und ist verständlich. Der „Fall“ wird von einigen Fotos/Bildern untermauert und unterstützt.

Man muss sich klar darüber sein,

dass dieses Buch viele geschichtlichen Informationen enthält! dass der Fall eher langsam verläuft beim Lesen, da der Leser erst mit einigen Informationen versorgt werden muss. dass es sich hier nicht um ein Buch handelt, das rasant nach vorne prescht, sondern von Details lebt.

Fazit:

Es handelt sich um ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich habe beim Lesen schon Bekanntes wiederholt und habe neues Wissen gewonnen. Der Fall selbst war spannend, aber das Lesen forderte mir schon einige Konzentration ab. Es handelt sich nicht um ein Buch, das man mal so nebenbei liest.

Dieses Buch ist und war eine Lebensaufgabe des Autors. So etwas mit weniger als 5 Sternen zu bewerten, kommt für mich nicht in Frage. Dafür hat der Autor viel zu viel Arbeit und Liebe zum Details in dieses Buch gesteckt. Es ist gleichzeitig ein Krimi, eine Geschichte der Evolution, eine Hommage an die wunderschöne, schützenswerte Tierwelt und ein Nachdenken über das rücksichtslose Verhalten des Menschen!

 (5 / 5) für ein beeindruckendes Buch!

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529 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

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Cinder & Ella

Kelly Oram , Fabienne Pfeiffer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600702
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Vielleicht habt ihr es bei Facebook oder Instagram gelesen, aber ich habe mich beim Lesen dieses Buches kurz mal selbst übertroffen. Ich habe nämlich ganze 100 Seiten gebraucht, um die Märchenadaption zu kapieren und nochmal 100 Seiten, um den Titel damit in Einklang zu bringen. Ja, manchmal kann ich auch schlau sein… Was habe ich herzlich über meine Dummheit gelacht. Aber das muss auch mal sein!

Genug über meine Inkompetenz – Wie hat mir nun das Buch gefallen?

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich eher ein seichtes Buch erwartet habe. Normales Mädchen verliebt sich in einen berühmten Schauspieler… Ich hatte da schon meine Vorstellungen. ABER: Die Autorin hat eine ganz wunderbare, sehr ehrliche, realistische, humorvolle und doch sehr emotionale Geschichte daraus gemacht. Viel schöner als das Märchen selbst!

Sehr untypisch für mich habe ich mich tatsächlich vollkommen mitreißen und hinreißen lassen. Ich habe an vielen Stellen geweint und an zwei auch geschluchzt! Mein Herz wurde beim Lesen sehr strapaziert, da es immer wieder schneller schlug oder auch mal aussetzte. Es raste, es weinte und lachte letzten Endes doch immer wieder!

Ich möchte gar nicht auf den Inhalt oder die Figuren im Einzelnen eingehen, da für mich hier einfach das Gesamtpaket stimmt. Die Figuren sind so vielfältig und so eingängig, man liebt sie alle, sogar die, die es vielleicht gar nicht verdient hätten (zumindest am Ende!).

Das Buch bzw. die Geschichte hat mich wahnsinnig gerührt, da die Autorin es schafft, die Geschichte aus allen Richtungen zu beleuchten und aufzuzeigen, dass viele Dinge nicht nur Schwarz oder Weiß sind. Es gibt so viele Graustufen und je nach Vorgeschichte urteilt man über einen Menschen viel zu schnell. Die Geschichte zeigt auch, dass sich Menschen viel zu schnell ein Urteil bilden, viel zu wenig nachfragen oder auch einfach nur auf den bequemen Zug aufspringen als sich von der Menge zu lösen. Es zeigt die vielfältigen Probleme, mit Behinderungen in unserer Gesellschaft zu leben. Sie macht aber auch den Stellenwert von Freundschaft, Familie, Harmonie und Liebe/Zuneigung deutlich. Wie essentiell wichtig diese Dinge für einen Menschen sind.

Das Ende hätte für mich nicht besser sein können. Perfekt gewählt, nicht schnulzig oder gepresst, einfach passend, einfach perfekt!

Ich vergebe  (5 / 5) für ein Buch, das mich sehr überrascht und mich emotional mitgerissen hat. Die Geschichte hat mein Herz strapaziert, da es raste, weinte, an manchen Stellen auch einfach mal kurz aussetze, aber immer wieder auch lachen musste. Eine perfekte Mischung für einen unglaublich guten Lesegenuss!

***********

Info: 

Auf der Internetseite der Autorin kann man zumindest im Englischen einen zweiten Band (Sequel to Cinder & Ella) entdecken. Sie betont aber, dass man das erste Buch auch alleine lesen kann. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Man klappt das Buch tatsächlich beruhigt zu!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Modermoor Castle – Die Jagd nach dem verschwundenen Löffel

Chris Priestley
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 26.09.2018
ISBN 9783737356060
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Klappt man das Buch auf, wird der Autor kurz beschrieben mit den Worten „Allen Versuchen ihn zu stoppen zum Trotz, hat er dieses Buch geschrieben und illustriert. Die zuständigen Behörden wurden alarmiert.“ Da haben wir uns schon prächtig amüsiert.

Da die Geschichte an einer Schule spielt, werden auf der ersten Doppelseite zuerst die Lehrer mit Bild und Namen vorgestellt. Sehr gut gefallen hat uns hier der Wortwitz in den Namen der Lehrer. Hier kann es jedoch sein, dass die Kids diesen beim Lesen noch nicht verstehen, da manches auf Englisch ist. Mr. Luckless zum Beispiel!

Auch die Schüler kriegen „ihr Fett weg“! Diese werden auf der folgenden Doppelseite vorgestellt.

Der Autor hat seine Geschichte mit passenden, sehr skurril-lustigen Zeichnungen verziert, an denen wir wirklich schon allein viel Spaß hatten. Aber man muss sie mögen. HIER in der Leseprobe kann man sich diese anschauen! Der Humor bleibt durchgängig erhalten.

Aber die Geschichte soll ja nicht nur komisch sein, nein, sie soll auch spannend sein, schließlich verschwindet der überaus wichtige Schullöffel. Und nicht nur das!!

Wir haben sehr stark mitgefiebert, bis das erste große Rätsel gelöst wurde. Danach fiel der Spannungsbogen für uns sehr stark ab und es las sich nicht mehr so mitreißend. Insgesamt aber kann man das Buch auch aufgrund der großen Schrift und der leserfreundlichen Kapitel sehr zügig lesen und verstehen.

Wir vergeben  (4 / 5) für ein Buch mit einem speziellen, teils skurrilen Humor, für eine mitreißende Geschichte, die am Ende ruhig noch ein bisschen spannender hätte sein können und für sehr ansprechende Illustrationen, die alleine schon einen Blick wert sind!

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