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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

2018

Real Life Sucks. Außer uns sind alle bescheuert

Allison Raskin , Gaby Dunn , Nadine Mannchen
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 23.05.2018
ISBN 9783733504380
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ein Buch ab 14 Jahren  – also letztendlich nicht mehr das richtige Buch für mich. Das habe ich hier dieses Mal richtig gemerkt. Den Anfang fand ich noch flüssig, witzig und auch irgendwie spannend. Durch den Wechsel zwischen Kurznachrichten und Emails liest sich „die Geschichte“ auch wirklich schnell, aber trotz allem zog sich diese für mich nach circa einem Drittel sehr. Das mag auch daran liegen, dass ich weder Ava noch Gen wirklich sympathisch fand. Beide sind aus meiner Sicht sehr überzogen und irgendwie beide in eine Schublade gepresst. Die eine schüchtern und introvertiert, die andere draufgängerisch und extrovertiert. Für mich war auch nicht klar, wie die Freundschaft die Jahre davor so gut hat funktionieren können.

Meiner Tochter hat das Buch schon besser gefallen, wenn auch sie immer wieder an den beiden Mädchen „rumgemäkelt“ hat. Sie hat nicht verstanden, warum sie nicht offen miteinander gesprochen haben, wenn ihre Freundschaft doch schon so lange besteht und sie beste Freunde waren bzw. sind. Aber vielleicht macht das wirklich die Entfernung bzw. manchmal auch die Eifersucht oder der bestehende Stress.

Wir würden das Buch beide erst ab 15/16 Jahren empfehlen, da die Mädels auch älter sind und es doch einige Mal um Sex bzw. Sexualität geht, so wie um Partys, Drogen und Alkohol.

Fazit:

Insgesamt ein Buch, das von der Lesezeit her keinen so großen Raum einnimmt, durch die Emails und Kurznachrichten sehr kurzweilig und modern wirkt und sicherlich eher das jüngere Publikum ansprechen.

Meine Tochter vergibt  (3,5 / 5)!

Wir werden das Buch noch an unsere 15-jährige Nachbarin weitergeben! Mal sehen, was sie sagt. Sollte das Buch bei ihr deutlich besser abschneiden, werde ich es hier noch nachträglich vermerken.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

florian werner

Die Weisheit der Trottellumme

Florian Werner
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Blessing, 12.03.2018
ISBN 9783896676191
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch sprang mir aufgrund des Titels ins Auge, da ich gerade über die Trottellumme etwas gelesen und ich ehrlich gesagt vorher noch nie von diesem Tier gehört hatte.

Ich habe das Buch auf jeden Fall aufgrund des Untertitels „Was wir von Tieren lernen können“ lesen wollen, da ich diese Thematik sehr interessant finde.

Ich habe das Buch jedoch bezüglich des philosophischen „Einschlags“ unterschätzt. Ich war davon ausgegangen und hatte gehofft, dass ich mehr biologische und spannende, mir noch unbekannte Fakten, geliefert bekomme. Für mein Verständnis waren die Überlegungen zu oft zu tiefgehend.

Lehrreich sind die einzelnen Kapitel schon, aber mir teilweise auch in den Fragen zu „abgehoben“. Komisch fand ich die Berichte/Erklärungen und Fragen nur sehr selten. Aus diesem Grund ist mir das Lesen auch nicht immer leicht gefallen. Bei manchen Tieren war es einfacher, diese Kapitel lasen sich flüssiger, angenehmer, aber es gab auch Tiere, da zog sich das Kapitel sehr lang.

Fazit:

Ich bewundere den Autor für seine Gedanken, seine Fragestellungen und auch seine doch zum Teil sehr philosophischen Antworten und Überlegungen. Für mich war das Buch nicht immer eine leichte und dadurch angenehme Lektüre, obwohl ich mich sehr gerne mit der Tierwelt beschäftige und gerne etwas Neues lerne. Auf jeden Fall regt das Buch zum Nachdenken an: über sich selbst, über die Gesellschaft, aber auch über die Intelligenz der Tiere.

Lest doch mal ein Kapitel in der Leseprobe und entscheidet selbst, ob das Buch etwas für euch ist!

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

jugendbuch, teil 1

Iron Flowers. Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Coco Plümer , Theresa Horeis
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 02.05.2018
ISBN 9783833738562
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich war sehr auf das Hörbuch gespannt – lautet doch der Untertitel „Die Rebellinnen“ – Rebell in der Mehrzahl. Das heißt, ich war mir sicher, dass ich um eine Geschichte, in der ein Mädchen ihre Kräfte oder ihre andere Seite entdeckt und die Welt rettet, herumkommen würde. Es würden mindestens zwei werden und das fand ich von Anfang an spannend.

Die Geschichte selbst empfand ich insgesamt als eine Mischung aus Selection und z.B. Panem. Beide Geschichten finden in „Iron Flowers“ Eingang. Den Titel muss man sich nach dem Hören durch ein wenig Nachdenken herleiten, obwohl ich mir das „Iron“ bisher nur denken kann.

Serina und Nomi sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, von denen ich zu Beginn Nomi deutlich spannender fand. Leider wurde sie mir im Laufe der Geschichte zu leichtgläubig und auch teils zu naiv. Serina, die ich zu Beginn etwas oberflächlich fand, entwickelte sich stark und ließ mich an zwei Stellen staunend zurück.

Als Hörer lauscht man demnach zu Beginn einer Geschichte, die sich dann teilt. Aus diesem Grund wird die Geschichte auch von zwei Sprecherinnen gesprochen, die ihre Sache sehr gut machen. Serinas Sprecherin hat eine sehr weiche und ruhige Stimme, die anfangs sehr gut gepasst hat, von der ich aber später ein wenig mehr Emotionen erwartet hätte. Sie klang mir dann zu „lieb“. Durch den Wechsel der Stimmen kann man der Geschichte aber perfekt folgen.

Die Geschichte endet natürlich mit einem Cliffhanger, der aber, wie ich finde, vorauszusehen war. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht und wie die einzelnen Charaktere in die weitere Geschichte integriert werden.

Für mich eine sehr hörenswerte Geschichte mit Spannung und ein wenig Liebe, aber viel Freundschaft und Mut!

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208 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

abenteuer, alzheimer, c.j. tudor, debüt, england, freundschaft, kreide, krimi, mord, mystery, spannung, stephen king, thriller, vergangenheit, zwei zeitebenen

Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch wurde mir als Überraschung zugeschickt und ich hatte dieses auch gar nicht auf meiner Leseliste stehen. Jetzt sah es aber interessant aus und auch das Thema mit den Kreidemännchen fand ich sehr spannend.

Die Geschichte liest sich sehr gut und leicht. Sie startet mit einem interessanten und vorerst undurchsichtigen Prolog, der der Spannung schon zu Beginn hochtreiben soll. Bei mir wurde dieser Effekt erreicht.

Während des Lesens wechselt der Leser immer wieder zwischen den Jahren 2016 und 1986 und erfährt so, was in der Vergangenheit geschah, aber auch, was in der Gegenwart passiert.

So entwickelte sich, obwohl die eigentliche Geschichte gar nicht so spannend war, ein Sog, der mich das Buch in zwei Tagen durchlesen ließ. Die Story selbst plätschert eher dahin, mir gefiel aber, dass irgendwie jeder verdächtig war, jeder irgendwas getan hat, um den Fall zu dem zu machen, der er war und letztendlich auch die Charaktere so unterschiedlich waren.

Das Ende hat mich doch sehr überrascht und das fand ich doch auch sehr eklig. Da sieht man mal wieder, wie falsch man Menschen einschätzen und wie sehr man sich in Menschen täuschen kann.

 (3,5 / 5) für ein Buch, das mich aufgrund der Charaktere mitriss und mich letztendlich erstaunte. Der Fall selbst ist eher ruhig!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

EXIT - Das Buch - Tagebuch 29

Dimitris Chassapakis , Dimitris Chassapakis
Flexibler Einband
Erschienen bei Kosmos, 08.03.2018
ISBN 9783440160374
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ich habe ja schon in anderen Beiträgen über die Exit Spiele und auch schon über das Exit Buch für Kinder und Jugendliche berichtet. Meine Familie hat sehr viel Spaß mit und an dem Lösen dieser Rätsel und man kann diese gut als Familienzeit einsetzen.

Nun kam mit „Tagebuch 29“ ein Exit-Buch für Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren heraus, mit dem Level „Profis“! Auch dieses musste natürlich von uns ausprobiert werden. Dieses Mal jedoch nicht mit unserer Tochter, sondern mit Jacqueline von Booknärrisch und ihrem Mann.

Zu viert haben wir uns ans Knacken der Rätsel gemacht und wir hatten einen Heidenspaß. Zu viert merkt man aber auch, dass es bedeutend schneller geht als wenn man nur alleine rätseln würde, da jeder eine andere Herangehensweise hat, anders denkt und dadurch haben wir sehr viele verschiedene Lösungsansätze gehabt, von denen dann in der Regel immer einer zur Lösung führte.

Lösbarkeit:

Das Buch trägt die Bezeichnung „Profi“ und einige Rätsel haben es schon in sich und man muss mehr als einmal um die Ecke denken oder im Buch nach passenden Teilen oder Hilfen suchen. Aber einige Rätsel sind auch wirklich sehr einfach! Insgesamt sind sie wirklich alle mit ein wenig Köpfchen oder auch mal unter Zuhilfenahe einer Hilfekarte lösbar. Für unsere Tochter wären viele Rätsel nicht lösbar gewesen, da auch manches mathematische oder geschichtliche Rätsel waren. Mit Erwachsenen ja, ohne eher nicht.

Dauer:

Wir haben zu viert etwa 6 Stunden gespielt bzw. gerätselt. Sicherlich geht das auch schneller, aber wir wollten Spaß haben und keinen Wettbewerb daraus machen.

Wichtig:

Die Rätsel bauen teilweise aufeinander auf und müssen daher nacheinander gelöst werden. Da man in das Buch reinschreibt, Seiten knickt, rausreißt, bemalt, etc. kann man das Buch nur einmal „benutzen“!

Dinge, die benötigt werden:

Man braucht definitiv ein Gerät mit Internetzugang, da man die Lösungen dort eingeben muss, hier auch Hilfe bekommt, wenn benötigt und vielleicht auch mal, um etwas zu googeln.

Stifte, Schere, Lineal, Kleber, Blätter benötigt man ebenfalls – das ist aber bei allen Exit Spielen und Büchern so.

Unser Fazit:

Für uns eine tolle Freizeitbeschäftigung, für die wir gerne auch 12,99 Euro bezahlen. Schade ist, dass das Buch mit einer Geschichte beginnt, diese aber innerhalb der Rätsel und auch zwischendurch überhaupt keine Bedeutung mehr hat. Man rätselt einfach immer weiter, bis man alle 63 Rätsel gelöst hat! Es könnte also auch ein Rätselheft sein, kein „Buch“ als solches! Aber uns hat das nicht gestört, wir waren auch so im Rätsel-Wahn gefangen! Für Jugendliche kann es schon wichtig sein, eine Randgeschichte zu haben. Sicherlich hilft es auch, die Spannung bzw. die Lust am Rätseln zu erhalten.

Nicht immer leicht, aber irgendwie immer machbar. Kreativ, kommunikativ und spannend – lasset die Gehirnzellen glühen!

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Wer sich in die Provinz begibt, kommt darin um

Jens Schäfer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548290430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Mit dem Buch habe ich endlich mal wieder einen  Krimi gefunden, den man sehr flüssig und schnell lesen kann. Hier trifft für mich die Aussage einer kurzweiligen Unterhaltung voll und ganz zu. Die 288 Seiten lesen sich weg wie nichts.

Leo Donat ist neu in der Detektivbranche und macht dafür seinen Job aber wirklich gut. Er selbst kriegt zwar schon vieles auf die Reihe, er hat aber auch viele Freunde, von denen wiederum jeder jemanden kennt, der jemanden kennt, usw.

Es handelt sich um einen leichten Kriminalroman, bei dem ich einfach abschalten konnte beim Lesen. Der Fall ist nicht sehr komplex und auch nicht sehr verzwickt. Es ist eher ein Fall, bei dem alle Indizien mit Hilfe vieler Gespräche und einiger Hilfestellungen von Freunden letztendlich auf die Auflösung hinarbeiten.

Gut gefallen hat mit z.B., dass der Fall in Deutschland spielt und man als Leser mit Leo Donat viele Orte bereist. Die Einzigartigkeit dieser Orte, allen voran Berlin, wird gut herausgestellt. Berlin wird einem wirklich schmackhaft gemacht, wenn man auf Vielseitigkeit steht.

Des Weiteren fand ich Leo Donat einfach herrlich normal. Ein Typ, der trotz Erreichen des Erwachsenenalters noch nicht seinen Platz im Leben gefunden hat, der noch mit sich selbst zu kämpfen hat und der zudem auch ganz normale Freunde hat, die sich abends zum Skatspielen und zu einem Bier treffen.

Alles in allem wurde ich gut unterhalten und ich habe es genossen, dass ein Fall nicht 100 Überraschungen bereit hält. Ein klarer Fall, der ohne seitenweise Einführung von 25 Personen auskommt, mal weniger als 300 Seiten aufweist und trotzdem gut unterhalten kann.

Ich bin gespannt, ob Leo Donat einen weiteren Fall wird lösen dürfen. Ich wäre gerne wieder dabei!

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

Eden Park – Der neunte Würfel

Tobias Elsäßer
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.02.2018
ISBN 9783737354622
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir haben einen zweiten Anlauf für dieses Buch gebraucht. Beim ersten Mal kamen wir bis zum 3. Kapitel, aber irgendwie wollte der Funke nicht überspringen und so entschieden wir uns, ein anderes Buch dazwischen zu schieben.

Bei zweiten Mal las es sich irgendwie schon leichter und wir konnten uns aus, welchem Grund auch immer, besser aus die Geschichte einlassen. Es fiel uns aber trotzdem nicht leicht, der Geschichte länger zu folgen und da erging es meiner Tochter ähnlich wie mir. Vielleicht lag es an den „Erklärungskästchen“, die auf vielen Seiten zu finden sind. Diese sind inhaltlich wichtig, aber sie unterbrechen doch den Lesefluss. Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir nicht einschätzen konnten, wer oder was da auf der Seite 10/11 spricht. Eigentlich sollte ein solches Rätsel Spannung erzeugen, leider passte das bei uns nicht.

Vom Thema her finden wir das Buch eher für Jungs geeignet. Für mein Verständnis ist aber die Altersangabe mit 10 Jahren zu jung angesetzt. Der Schreibstil und auch der Inhalt sind eher für Jungs ab 12 Jahren geeignet. Gut gefallen hat uns die 3er Kombi aus zwei Jungs und einem Mädchen. Meine Tochter fand super, dass das Mädchen sich nicht so schnell etwas vormachen lässt und so zielstrebig ist. Außerdem hat sie echt was auf dem Kasten und ist auch immer wieder für eine Überraschung gut!

Sehr eingängig wird die Welt voller Vernetzung beschrieben. Die Lehrer sind nur noch Holografien und die Kids haben alle ein Ipad. Im ersten Moment fand meine Tochter das richtig cool, bis die Geschichte weiterging…

Das eigentlich Abenteuer hätte noch ein bisschen mehr Pfiff bzw. Spannung vertragen, wenn auch das Thema „Weltrettung“ natürlich von Haus aus spannend ist.

Vincent tat uns leid mit seiner Strahlenkrankheit, auch wenn wir immer im Hinterkopf hatten, dass es vielleicht etwas anderes ist, wenn er doch „auserwählt“ ist. Seine Schwester konnten wir zwar verstehen, aber sie hat uns trotzdem Nerven gekostet. Sehr gut gefallen hat uns Vinzents Onkel, der eine große Rolle spielt.

Von der Thematik her ist das Buch etwas Neues. Wir kennen bisher kein Kinderbuch, das in einer so hochtechnisierten Welt spielt und in dem die Menschen so stark überwacht und vor allem manipuliert werden.

Ein Science Fiction Abenteuer mit der Frage, ob wir wirklich alleine im Universum sind. Eine Weltrettung mit ein wenig Humor, viel Physik und einem gewitzten, cleveren Trio.

3,5/5

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84 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

drogen, entführt, entführung, gefangen gehalten, kindesentführung, kindesmissbrauch, knaur verlag, laine moreno, lügen, missbrauch, nina laurin, olivia, thriller, trauma, vergangenheit

ESCAPE - Wenn die Angst dich einholt

Nina Laurin , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426654101
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch startet mit einem Prolog, in dem von einem Mädchen namens Ella berichtet wird. Ihr gelingt die Flucht und sie wird von zwei Polizisten aufgegriffen. Das war 2004. Danach geht es mit „Laine“ weiter in der heutigen Zeit.

Durch diesen Beginn war ich als Leser schon sehr gefesselt, da ich wissen wollte, was sich 2004 zugetragen hat, wie es zu der Entführung kam, wie es Laine in all der Zeit ergangen ist und noch vieles mehr, da man im Prolog selbst nur einzelne Schnippsel bekommt…

Ich weiß, dass ich mir nicht anmaßen kann, wie es jemandem, der Ellas Vergangenheit hatte, gehen muss, aber anfangs habe ich Laine nicht richtig verstehen können. Sie handelt für mich teilweise unverständlich,  zieht sie sich in normalen Situationen völlig zurück, lässt niemanden an sich ran und lässt sich damit auch nicht helfen.

Wahnsinnig gestört hat mich ihre Tabletten- bzw. Drogensucht, die hier ganz offen beschrieben und exerziert wird. Viele Stellen drehen sich um diese.  Laine ließ mich manchmal an ihr zweifeln. Aber man liest ja immer wieder davon, was Menschen alles für Drogen tun.

Richtig sympathisch wurde mir Laine nie, aber ihre und die Geschichte ihrer Tochter reizte mich trotzdem sehr. Das Buch ist sehr psychologisch aufgebaut, setzt auch insgesamt mehr auf Psychothrill als auch nervenzerreibende Spannung. Immer wieder gibt es Wendungen, die für mich nicht vorhersehbar waren. Im letzten Drittel kam mir dann ein Verdacht, der sich auch bestätigte. Aber das störte mich nicht. Ich wollte die Gründe auch noch wissen.

Das Ende fand ich gut, da es für mich alle wichtigen Fragen beantwortete, jeder sozusagen bekommen hatte, was er verdiente und auch meine Wünsche bezüglich der Protagonistin erhört wurden!

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56 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

jugendbuch

Bloody Weekend

M.A. Bennett , Sonja Häußler
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.02.2018
ISBN 9783401603995
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch und ich hatten so unsere Startschwierigkeiten. Das lag aber nicht an der Geschichte, sondern an der Post bzw. dem Versand. Das Buch wollte und wollte nicht bei mir ankommen…aber was lange währt, währt endlich gut.

Und was soll ich sagen? Das Warten hat sich wirklich gelohnt.

Zum einen fand ich es herrlich erfrischend, ein Buch abseits der schon sehr bekannten Plots zu lesen. Mit „Bloody Weekend“ habe ich eine Geschichte serviert bekommen, die sowohl sehr spannend als auch sehr beklemmend ist. Die Autorin schafft es aber durch kleinere Einstreuungen, z.B. die Vergleiche mit FIlmen und durch Greers immer wieder durchscheinenden Humor, dem Buch zusätzlich eine lockere Seite zu verleihen.

Greer ist eine sehr sympathische Außenseiterin und konnte mich direkt für sich einnehmen. Ihre Gedanken sind altersgerecht und ihr Tun sehr clever. Sie denkt nach, bevor sie handelt und konnte mich problemlos davon überzeugen, dass sie es verdient hat, ihrer Geschichte aufmerksam zu folgen.

Folgen deshalb, da Greer mit dem Leser spricht. Sie „erzählt“ ihm ihre Geschichte und beginnt mit dem Ausspruch „Ich glaube, ich bin eine Mörderin.“! Nach und nach erfährt man die ganze Wahrheit und wird regelrecht in einen Strudel der Abgründe gezogen bis zum bitteren Ende – das dem Ganzen nach allem, was sowieso schon passiert war, die Krone aufsetzte.

Fazit:

Für mich ein sehr gelungenes Buch mit einer Sogwirkung, die von Anfang an einsetzte und mich mit Greer und ihren späteren Freunden mitfiebern und mitleiden ließ. Greer ist ein Filmejunkie und sie vergleicht sehr, sehr viele Momente im Buch mit Szenen aus Filmen. Da ich leider nur sehr wenig Filme und auch TV schaue, konnte ich des Öfteren nicht folgen. Das war nicht ganz so schlimm, da die zusätzlichen Beschreibungen halfen, alles zu verstehen.

Lest das Buch und begebt euch auf die Jagd!

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

jugendbuch bis erwachsene

JEMAND ist in deinem Haus

Stephanie Perkins , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.04.2018
ISBN 9783401604480
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Der Titel ist schon richtig gut gelungen und lässt erahnen, was einen erwartet. Dieser macht definitiv Lust, das Buch sofort zu lesen.

Makani, die Protagonistin, verbirgt aber selbst etwas. Dieses Geheimnis ist ja auch der Grund, warum sie von Hawaii zu ihrer Großmutter nach Osborne gezogen ist. Das Geheimnis wird häppchenweise immer wieder erwähnt und steigert damit natürlich auch die Spannung. Denn als Leser will ich natürlich alle Rätsel lösen, nicht nur wer hinter den Morden steckt.

Die Morde selbst werden immer „angekündigt“, denn das aktuelle Kapitel dreht sich dann spezifisch nur um den Tathergang des aktuellen Mordes. Dadurch weiß man als Leser natürlich auch, wen es als nächstes trifft. Die Morde werden immer blutiger und es wird teilweise ein wenig eklig. Aber es hält sich in Grenzen und die Detaisl werden nicht wirklich „ausgeschlachtet“! (tolles Wortspiel!) Die Morde selbst fand ich persönlich sehr spannend, da man doch bis zuletzt nicht wusste, auf wen es der Mörder abgesehen hat bzw. welche Gründe dieser hat.

Die Angst, die sich durch die Morde in der Stadt verbreitet, fand ich greifbar. Ebenso empfand ich die Reaktionen der Eltern und auch der Schule als sehr realistisch. Hier wird keine Panikmache betrieben, aber die Sicherheitsmaßnahmen werden erhöht.

Sehr gut gefallen haben mir Makani und ihre Freunde. Diese sind herrlich normal, mit Ecken und Kanten, nicht besonders hübsch oder in ein Klischee gedrängt. Makanis Großmutter hatte es mir besonders angetan. Schön fand ich, dass die Autorin auch Freundschaft und Liebe mit hat einfließen lassen, auch wenn ich mich lange Zeit habe blenden lassen. Diese Nebengeschichten dienen ja auch dazu, den Leser auf die falsche Spur bzw. die falsche Person zu locken. Ich hatte auf eine andere Person als Mörder getippt.

Für mich las sich dieses Buch schnell und einfach, flog ich doch nur so durch die Seiten, gespannt, was als nächstes passieren, wer beim nächsten Mal dran sein würde. Natürlich wollte ich auch wissen, was insgesamt hinter den Morden steckt und welches Geheimnis Makani verbirgt.

Hier wurde ich leider am Ende ein wenig enttäuscht. Ich hätte mir mehr Erklärungen gewünscht. Die Gründe für die Morde fand ich persönlich schon dürftig. Aber wahrscheinlich langen solche Gedanken in einem kranken Hirn, um mehrere Menschen umzubringen. Makanis Geheimnis fand ich passend, aber ebenfalls schockierend.

 (4,5 / 5) für ein spannendes Lesevergnügen mit sympathischen Charakteren, dessen Auflösung mir jedoch nicht eingängig genug war!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kings of Chaos - Zahm wie Schulhofhaie

Jakob M. Leonhardt , Sebastian Heidel
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.02.2018
ISBN 9783401603179
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Uns hat das Buch einfach Spaß gemacht. Wer liebt sie nicht, die Geschichten vom Schulhof, die das ganze Schulleben ein wenig auf die Kappe nehmen. Selbst als Lehrer musste ich über die Streiche und auch das Verhalten der Schüler und Lehrer lachen.

Abdi hat uns besonders gut gefallen, hat er doch den Titel „King of School“ inne. Dieser ist schon seit Generationen in der Familie und aus diesem Grund lässt sich Abdi diesen ganz sicher nicht von Justin (oder hieß er doch Justus?) wegnehmen, auch wenn dieser weniger Angst und Respekt zeigt, als alle anderen Neulinge zuvor.

Abdi benimmt sich nicht nur wie ein „Möchtegern-Gangster“, er redet auch so. „Binisch King of School“ und so weiter! Über seinen Sprachstil habe meine Tochter und ich herzlich lachen müssen. Ich im Wartezimmer eines Arztes, was die anderen Patienten mit einem überraschten Blick quittiert haben. Aber für diese war ich eh schon komisch. Eine Erwachsene mit einem Kinderbuch und dann noch lachend! 

Schön ist aber, dass Abdi durch seine Sprache und sein Verhalten nicht dumm wirkt und immer wieder in der Geschichte vorkommt, dass er einiges auf dem Kasten hat.

Justus hat uns ebenfalls gut gefallen. Er hat es faustdick hinter den Ohren. Nicht umsonst nennt man ihn den „Streichinator“ bzw. nannte man ihn an seiner letzten Schule so.

Wir mochten beide Jungs richtig gerne, lernt man sie doch auch durch den Perspektivenwechsel gut kennen. Die Kapitel werden abwechselnd von den beiden erzählt und jedes Mal erfahren wir die Geschichte aus einer anderen Sicht. Das machte wirklich Spaß!

Um der Geschichte noch die Krone aufzusetzen, wird diese mit aussagekräftigen, genialen und sehr vielen Illustrationen untermalt. Eine wirklich tolle Mischung aus Text und „Bildern“. Hier eine Beispielseite aus der Leseprobe, die ihr auf der Verlagsseite findet!

Als sich die beiden Jungs zu einem Streich“battle“ einigen, geht das Abenteuer (vor allem für die anderen Schüler und Lehrer) erst richtig los! Viel Spaß beim Lesen!

*******************************

Fazit:

Ein geniales, witziges Lesevergnügen mit zwei Jungs, die man mit Sicherheit auf jedem Schulhof finden kann.

Pädagogischer Hinweis: Ja, die Sprache ist nicht immer niveauvoll und es kommen Wörter, wie krass, Bitch und Arsch vor, aber das muss sein. 🙂 Lesen muss auch einfach mal Spaß machen können und unterhalten. So bleiben die Kids auch mal am Buch dran und legen es nicht nach der dritten Seite weg, weil es so langweilig ist! Und ich glaube nicht, dass irgendein Kind nach dem Lesen des Buches anfängt, so wie Abdi zu reden…

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133 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

bastei lübbe, buch: das böse in deinen augen, hexerei, jenny blackhurst, mobbing, mysteriöses, pflegekind, psychothriller, spannung, telekinese, thriller, thriller-roman, unfälle, unheimlich, unheimliches

Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783404176892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Eine wirklich sehr spannende Geschichte, die mit einigen Wendungen aufwarten konnte. Ich habe mich schnell auf die falsche Spur schicken lassen. Aber ich wollte doch so gerne glauben, dass….

Imogen ist eine Frau mit Ecken und Kanten, die zudem noch sehr verschlossen ist. Sie hat eine schlimme Kindheit gehabt und hat dieses Trauma immer noch nicht aufgearbeitet. Das ist aber noch nicht alles. Was sie noch alles bedrückt und an ihr nagt, erfährt man beim Lesen. Aber man bekommt die Auflösung Imogens Vergangenheit nur in Häppchen serviert. So ist sichergestellt, dass man bei der Stange gehalten wird.

Imogen ist eine Protagonistin, die mir nicht immer sympathisch war. An einigen Stellen habe ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen können, wollte ich sie schütteln und sie fragen, aus welchen Gründen sie so reagiert. Aber jeder Mensch ist anders und verarbeitet seine Vergangenheit auch unterschiedlich.

Der Fall selbst – rund um Ellie – ist gut konstruiert, wenn auch ein paar Stellen etwas langatmig sind und nicht wirklich viel passiert. Ellie und ihre Geschichte konnte mir doch teilweise Angst einjagen und ich habe mich mehr als einmal gefragt, ob ich in der Lage wäre, mit ihr immer neutral und ohne Vorurteile umzugehen! Vielleicht wird es euch auch so ergehen?

Und als ich dachte, ich hätte alles durchschaut, wurde ich letzten Endes doch eines Besseren belehrt.

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592 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 167 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe jetzt sehr lange an diesem Buch gelesen. Das lag nicht daran, dass es sich schlecht lesen lässt, sondern eher, dass ich diese Geschichte schon 1000 mal in ähnlicher Form kennengelernt habe.

Ein Mädchen mit einer Gabe, die entweder noch nicht bekannt ist oder aber noch beherrscht werden muss. Eine Gesellschaft, die in zwei Lager gespalten ist und in der sich beide Teile bekriegen. Ein Rebell und eine verbotene Liebe…so in etwa…

Ja, Ruby ist ein sympathisches Mädchen und auch die Welt konnte mich beeindrucken, fand ich doch Fire & Frost doch sehr eingängig. Ruby ist nicht auf den Kopf gefallen und denkt nach, bevor sie etwas tut. Ihr Gegenspieler konnte ebenfalls schnell bei mir punkten, obwohl er sehr kalt wirkt und nur auf sich selbst und sein eigenes Wohl bedacht.

Die Geschichte selbst gehört eher zu der ruhigen Fraktion. Natürlich gibt es hier und da eine Überraschung und eine Wendung, aber für mich fehlte dann und wann schon ein wenig mehr Action. Die magischen Kämpfe haben mir gut gefallen und auch die Beschreibung, wie Ruby das Ganze lernt. Diese Stellen habe ich sehr gerne gelesen!

Feuer und Eis als Gegenspieler haben mir sehr gut gefallen. Auch die Beschreibung der Fähigkeiten konnte mich beeindrucken.

Die Liebesgeschichte dagegen entwickelte sich mir zu schnell. Hier hätte ich gerne ein längeres „um-einander-Tänzeln“ gehabt, mehr Knistern, mehr Eiskristalle und Feuerbälle.

Fazit:

Sicherlich ein lesenswertes Buch, das einiges an Altbekanntem übernimmt und es mit neuen Charakteren und einer Feuer/Eis-Welt füllt. Ein sehr ansprechendes Cover mit Glitzereffekt übrigens! Ich bin auf die Aufmachung des zweiten Bandes gespannt!

 (3 / 5)

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Gemeinsam lesen: Geheimbund Zauberfeder

Irene Margil , Ulla Mersmeyer , Ulla Mersmeyer
Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.04.2018
ISBN 9783551068620
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Meine Tochter ist ja nun nicht mehr Erstleserin, trotzdem wurde das Buch angeguckt. Es ist aber auch wirklich zu niedlich und von der Aufmachung her richtig süß!

Das Buch ist bunt illustriert und es macht einfach Spaß, das Buch zu lesen. Auf der linken Seite befindet sich immer mehr Text als auf der rechten Seite und zudem ist die rechte Seite in einer größeren Schrift für die Leseanfänger gehalten. Das Konzept sieht vor, dass das Buch zusammen gelesen wird: von einem, der schon gut lesen kann und von einem, der erst das Lesen gelernt hat oder noch lernt.

Die Geschichte selbst ist sehr ansprechend, geht es doch um das Thema „Haustiere“. Lilli würde gerne ein Haustier haben, ihre Eltern erlauben aber keines. Also sucht sie sich Tiere in der freien Natur, mit denen sie Spaß haben kann, die sie „bemuttern“ kann. Leider hat sie keine Freundin, mit der sie ihr Hobby und ihre Liebe teilen kann. Aber wer sich das Cover schon genau angeschaut hat, sieht, dass sich das ändern wird.

Wie es dazu kommt, wer das Mädchen ist, was es mit dem Zauberbund auf sich hat und wohin die Vögel verschwunden sind – das müsst ihr selbst erlesen!

Toll sind auch die 5 Mitmachseiten am Ende des Buches. Sie sind natürlich passend zur Geschichte. Hier kann man noch selbst etwas machen, etwas lernen und legt das Buch nicht gleich zur Seite. Eine geniale Idee sind auch die Bilder auf der letzten Seite. Hier können die Kinder die Geschichte mit Hilfe dieser Bilder ganz alleine erzählen. Das ist dann doch schon wie „Lesen“! Eine tolle Belohnung!

Absolut verdiente (5 / 5)!

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

angriff, auto, elektroschocker, empathielosigkeit, fleisch, flucht, frauen, die bärbel heißen, gassi-gehen, hörbuch, hund, krimi, leiche, marie reiners, mord, schauspieler

Frauen, die Bärbel heißen

Marie Reiners , Katja Riemann
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Argon, 08.03.2018
ISBN 9783839816134
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Auf dieses Hörbuch war ich so wahnsinnig gespannt, klang doch der Titel schon sehr ausgeflippt und war für mich nicht richtig zu deuten, da es sich ja schließlich um eine spannende Geschichte handeln sollte.

Bärbel ist eine wirklich einzigartige und auch eigenartige Protagonistin. Sie ist schon wieder so verdreht und verquer, dass es schon wieder lustig war, ihrem Gerede und auch ihrem Verhalten zu folgen. Auch wenn ich teilweise nicht glauben konnte, dass man so „ab vom Schuss lebt“ und so gar nichts von der Welt mitbekommt, so war mit doch Bärbels Kämpfernatur sehr sympathisch. Auch ihre Beziehung zu ihrem Hund fand ich klasse beschrieben. Da steckt noch Erziehung drin und keine Verweichlichung! 🙂

Bärbel ist leider zur falschen Zeit am falschen Ort und schlittert so in das Abenteuer ihres Lebens, das zu stoppen scheinbar unmöglich wird. Bärbel wäre aber nicht Bärbel, wenn sie alles erstmal pragmatisch von allen Seiten betrachten, ein wenig Tartar zu sich nehmen und dabei den Shoppingkanal schauen würde. Dass man aus bzw. bei diesem etwas lernen kann, habe ich beim Lesen dank Bärbel erkannt.

Bärbel muss man einfach mögen und ich habe ihre Geschichte sehr gerne gehört, wird ihre schrullige und skurrile Art zu denken perfekt von Katja Riemann verkörpert und gesprochen. Bärbels Ratlosigkeit in Bezug auf soziale Interaktionen fand ich besonders lustig!

Das Ende habe ich mir ein wenig anders vorgestellt. Mit persönlich ist das Ende zu offen und ich hätte gerne gewusst, ob das alles so klappt, wie sich Bärbel das vorstellt. Ein Epilog wäre perfekt und der I-Tüpfelchen gewesen. Bärbels Abenteuer ist insgesamt sehr ruhig und besticht eher durch Humor und Skurrilität als durch Spannung, obwohl ich sehr am Ausgang des Abenteuers interessiert war.

 (4 / 5) für eine wirklich außergewöhnliche Geschichte, die noch einen Epilog hätte vertragen können.

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33 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

arbeitskollegen, atemberauben, aufstellen, ausdruck, außenalster, autopsie, avatar, darknet, forum, internet, kollegen, liste, polizei, spiel, wahl

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel , Sascha Rotermund , Christiane Marx
Audio CD
Erschienen bei Argon, 22.09.2016
ISBN 9783839815069
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich kenne das erste Buch aus der Feder der beiden Autoren nicht. Ich liebe es aber, neue Reihen zu beginnen und aus diesem Grund wollte ich den beiden Ermittlern Buchholz und Salomon eine Chance geben. Bücher von Ursula Poznanski lese ich sowieso sehr gerne und wurde noch nie enttäuscht.

Auch hier war ich von Anfang an Feuer und Flamme. Ich habe sowohl das Hörbuch gehört als auch abends im Bett das Buch gelesen. Das Folgen ist mir beim Hörbuch deutlich leichter gefallen, da Daniel Buchholz von einem Mann und Nina Salomon von einer Frau gesprochen wird. Das macht es doch deutlich einfacher und ich musste nicht aufgrund des Inhalts erst einmal erschließen, wer denn nun spricht. Manches Mal hat mich das doch im Buch verwirrt. Leider steht bei den Kapitelanfängen nicht dabei, wer gleich „erzählt“!

Die Geschichte selbst hat das gewisse Etwa: die Figuren sind richtig gut und der Plot ist einfach nur genial. Auch wenn ich am Ende doch jemand anderes in Verdacht hatte und ich die Auflösung ein klein wenig dürftig fand, war doch der Rest ein echtes Vergnügen und eine absolut gute Unterhaltung.

Beide Ermittler haben ihre Päckchen zu tragen und so spielt nicht nur der aktuelle Mordfall eine Rolle, sondern auch die Leben der beiden. Alles hat mich gleichermaßen interessiert und ich fand es richtig gut dass hier in der Geschichte die Frau die aufbrausende und eher schlampige Persönlichkeit ist und nicht stereotypisch der Mann. Das hat natürlich alles seine Gründe, die man nach und nach erfährt.

Der Fall selbst ist spannend, ekelerregend, schockierend, mitreißend und doch abstoßend! Es war mir nicht möglich, das Buch über längere Zeit zu lesen – hier musste es schnell und an einem Stück gehen!

Fazit:

Toller Fall, gelungene Spannungskurve, sehr aktuelles Thema und insgesamt – dank der Sprecher Christiane Marx und Sascha Rotermund – ein perfektes Hörerlebnis!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Bald schon groß - jetzt noch klein

Jens Poschadel
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 08.02.2018
ISBN 9783440159057
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Tiere gehen immer und kleine Tiere bzw. Tierbabys üben sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsene eine absolute Faszination aus. Bücher über Tierbabys gibt es viele und diese sind eigentlich immer sehr süß und gelungen.


Bei diesem Buch besteht die Besonderheit darin, dass die Tierbabys in Lebensgröße abgebildet werden. Das ist eine richtig tolle Idee und für die Kinder ganz wundervoll zu betrachten. Das Buch zeigt nicht alle Kinder in der selben Entwicklungsstufe, sondern das eine Tier mit 4 Wochen und das andere Tier z.B. mit mehreren Monaten. Das sorgt dafür, dass manche der Tiere wirklich sehr klein sind, wie Raupen oder manche Tiere eine mittlere Größe haben, wie ein Kitten oder ein Welpe.

Es gibt aber auch größere Tierkinder, wie z.B. den Pinguin, der dann schon so groß ist, dass man eine Seite ausklappen muss.

Das Buch liefert gleich noch wichtige Informationen zur Geburt dazu: Gewicht, Länge, Anzahl der Geschwister, Nahrung.

Uns hat das Buch sehr gut gefallen, von der Optik, von der Idee und der Umsetzung. Ein abgedrucktes Lineal neben den Informationen wäre noch ein I-Tüpfelchen gewesen. Dann hätte man besser zeigen können, wie klein die Tiere bei der Geburt waren und wie schnell sie teilweise wachsen. Aber das Lineal kann man sich natürlich auch beim Lesen einfach nebendran legen.

Fazit:

Sehr gelungen und uns  (5 / 5) Sterne wert!


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Nervensäge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd & ich

Michael Gerard Bauer , Ute Mihr
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 29.01.2018
ISBN 9783446258624
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Was habe ich gelacht beim Lesen! Es war wirklich herrlich, dieses Buch zu lesen. Ich habe selten ein Buch für diese Altersklasse gelesen, das ich gleichzeitig so mitreißend, emotional, witzig und einfach toll fand. Der Humor!!!! Alle drei Hauptcharaktere haben es „faustdick“ hinter den Ohren. Maggie ist die Königin der Ironie und des Sarkasmus. Ihre Mutter steht ihr in nichts nach. Woher sollte Maggie das Können auch sonst haben? Und die Nervensäge – ja, die zieht einfach mit. Man springt von einem Wortwitz zum anderen und befindet sich dabei doch im richtigen Leben mit den dazugehörigen Problemen.

Ich habe alle drei und gegen Ende auch den Vierten im Bunde in mein Herz geschlossen und dem hoffentlichen Happy End entgegengefiebert. Das liegt auch daran, dass ich die Geschichte realistisch finde, die Figuren authentisch und die Katze einfach nur der Hammer! Ein geniales Buch, bei dem ich die Charaktere schon vermisst habe, als ich das Buch zugeklappt hatte. Selten habe ich mir mehr eine Fortsetzung gewünscht.

Und dabei ist es wahrlich eine Kunst, was der Autor hier geschafft hat. Eine Geschichte, die gleichermaßen ins Herz gegt und dabei so witzig ist, ist schwer zu schreiben. So viele wichtige Themen, wie Freundschaft, Familie, Einsamkeit, Trennung, Angst und noch viele mehr, werden hier in Maggies Geschichte verarbeitet und der Leser nimmt diese trotz aller Komik wahr. Viele Stellen machen nachdenklich, trotz des Schmunzelns auf den Lippen. Das ist eine Kunst! Hier muss man sicherlich auch ein großes Kompliment an die Übersetzerin richten!

Meine Tochter hat gerade erst begonnen zu lesen. Nach den ersten Lachern zu urteilen, wird ihr das Buch genauso gut gefallen wie mir!

Eine absolute Empfehlung von mir!

Um zu schauen, ob der Humor auch eurer ist, lest doch mal in die Leseprobe rein!

 (5 / 5)

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182 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

bruder, familie, freundschaft, jana, jugend, jugendbuch, krankheit, lea coplin, leander, liebe, mouse, münchen, nichts ist gut ohne dich, unfall, verlust

Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

„Sommer in St. Ives“ war 2016 eines meiner Highlights und das auch sehr überraschend.

„Anne Sanders (Anmerkung: Die Autorin) hat hier eine Geschichte geschrieben, die mein Herz berührt hat und die doch dabei gar nicht kitschig ist. Sie hat über Menschen geschrieben, die wie wir alle ihr Päckchen zu tragen haben und die damit mehr oder weniger damit klar kommen. Sie zeigt, wie wichtig Freundschaft ist, Ehrlichkeit, Familie, Offenheit, Zusammengehörigkeit, Toleranz und Hilfsbereitschaft; die Chance auf einen Neuanfang, die Hoffnung auf Vergebung und Verständnis. So viel passiert in dieser Geschichte, so dass es nie langweilig wird. Der gut verteilte und perfekt positionierte Humor tut sein Übriges!“ (aus meiner Rezension)

Auch bei „Nichts ist gut ohne dich“ könnte ich das Gros meiner ehemaligen Bewertung übernehmen. Hier bei Jana und Leander ist die ganze Geschichte nur ein wenig jugendlicher und moderner. Man merkt deutlich, dass es sich um ein Buch für Leser ab 14 Jahren handelt und nicht um „Frauenliteratur“. Die Autorin schafft es jedoch  problemlos, sich auch in die jüngeren Protagonisten zu versetzen und sie altersgerecht auftreten zu lassen.

Hier bei diesem Buch ist die Geschichte nur deutlich vorhersehbarer. Meine Tochter und ihre Freundin haben den Klappentext gelesen und mir aus dem Stand heraus das Gerüst der Geschichte erzählt. Eine richtige Überraschung erlebt man beim Lesen nicht, aber viele Emotionen und auch einiges an Spaß! Lebendig wird diese Geschichte, da sie aus Janas und auch aus Leanders Geschichte erzählt wird. Hier sieht man auch mal wieder ganz deutlich, wie unterschiedlich Menschen verschiedene Situationen interpretieren können.

Fazit:

(4 / 5) „Nichts ist gut ohne dich“ entwickelt trotz der Vorhersagbarkeit seinen ganz eigenen Sog, da man sowohl Jana als auch Leander schnell ins Herz schließt. Die Nebencharaktere sind ebenfalls gut durchdacht und ich für meinen Teil hoffe ja, dass sich das nächste Buch der Autorin um Max drehen wird. Denn auch er hat es verdient, die Liebe seines Lebens zu finden!

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67 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

anschlag, #blessingverlag, bloggen, bloggerin, #bloggerportal, blutschatten, kathyreichs, kathy reichs, miissbuch, miissbuchblog, rezension, rezensionsexemplar, sekten, sunday night, thriller

Blutschatten

Kathy Reichs , Heike Schlatterer
Fester Einband
Erschienen bei Blessing, 05.03.2018
ISBN 9783896676214
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kathy Reichs ist mit ihrer Tempe Brennan Reihe bekannt geworden. Auch ich habe einige von diesen gelesen und somit war die Messlatte für die neue Ermittlerin schon sehr hoch angelegt.

Leider hatte ich schon auf den ersten Seiten dieses Buches Probleme, da mir der Stil sehr abgehackt vorkam. Vielleicht war das auch von der Autorin gewollt, aber ich wusste auf den ersten Seiten nicht, wer spricht und ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ließ sich Sundays Geschichte aber gut lesen und ich kam dadurch schnell weiter. Das erste Drittel las sich dann wirklich gut.

Danach fehlte mir einfach die Spannung, so dass ich nicht wirklich an den Seiten hing. Das mag auch daran gelegen haben, dass Sunday während ihrer Observationen gefühlte 100 mal das Hotel wechselt und diese Wechsel sehr genau beschrieben werden. Auch die Observationen dauern teilweise sehr lange und dabei passiert leider sehr oft nichts.

Ich würde die Geschichte eher auch als Krimi beschreiben, nicht aber als Thriller. Hierfür war die Geschichte nicht mysteriös, nicht psychologisch genug. Sundays erstes Fall war sogar eher schnell durchschaubar und nur wenig überraschend. Am Ende gab es eine Stelle, bei der ich merkte, dass ich falsch „geraten“, das Gelesene falsch interpretiert hatte. Das fand ich gut, aber das revidierte leider nicht meine Meinung zum Buch!

Fazit:

Sunday Nights erster Fall war solide, aber nichts Neues oder Außergewöhnliches. Erste Bände einer Reihe haben es schon schwer: sie müssen den Leser fesseln, die neuen Figuren einführen und einen Fall lösen. Gar nicht leicht. Aus diesem Grund vergebe ich (3 / 5) für eine starke, selbstständige Protagonistin und ihren ersten Fall und hoffe, das die nächsten Fälle deutlich an Spannung und Verwirrung zunehmen!

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25 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

agoraphobie, beklemmend, filmisch, hörbuch, new york, thriller, usa

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

A. J. Finn , Christoph Göhler , Nina Kunzendorf
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 19.03.2018
ISBN 9783837141481
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Die Beschreibung klang toll und auch sehr spannend. Ich war gespannt, ob Anna Fox sich tatsächlich alles nur eingebildet hatte oder ob noch mehr dahinter stecken würde.

Die Spannung der Geschichte lebt zum einen von dem angeblichen brutalen Überfall, den Anna aus ihrem Fenster gesehen haben will und dessen Aufklärung. Zum anderen ist es so, dass Anna nach einem traumatischen Erlebnis nicht mehr das Haus verlässt. Was dieses traumatische Erlebnis ist/war, erfährt der Hörer erst sehr spät. Dieses Rätsel möchte man aber klarerweise auf jeden Fall lösen.

Als Hörer verbringt man die Zeit also damit, den Fakten zu lauschen, diese zu sondieren und die beiden Rätsel zu lösen.

Anna hat es mir lange Zeit nicht leicht gemacht. Sie trinkt viel zu viel Alkohol, nimmt ihre Tabletten nicht vorschriftsmäßig ein und lässt sich in meinen Augen sehr stark gehen. Es sind doch einige Menschen, die ihr helfen wollen in irgendeiner Weise, doch sie nimmt keine Hilfe an. Anfangs konnte ich das nicht verstehen und habe aus diesem Grund gehofft und auch geglaubt, dass sie sich tatsächlich alles nur einbildet und sie fantasierte.

Da sich aber später im Verlauf der Geschichte herausstellte, dass ich bei einer Sache total auf dem Holzweg war, versuchte ich den weiteren Verlauf mit etwas neutraleren Augen zu sehen. Aber auch mit einem offeneren Blick hätte ich das Ende nicht erraten bzw. vorhersehen können. Da war ich doch erstaunt und schockiert in einem.

Fazit:

Auch wenn die Geschichte eher ruhig vonstatten geht und ich manchmal den Eindruck hatte, dass ich mit der Protagonistin auf der Stelle trete, entwickelte das Buch einen ganz eigenen Sog und war unterschwellig immer spannend und psychologisch gut aufgebaut. Mich hat das Ende überrascht und dieses war für mich nicht vorhersehbar.

Ich habe mit Anna gelitten, Angst gehabt und habe mich mehr als einmal mit ihr bedroht gefühlt. Daran hat natürlich auch die Sprecherin Nina Kunzendorf einen großen Anteil, die eine Vielzahl an Emotionen gekonnt rübergebracht hat!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der Mörder und das Mädchen

Sofie Sarenbrant , Tanja Geke , Hanna Granz , Simon Jäger
Audio CD: 5 Seiten
Erschienen bei Audio Media Verlag, 17.02.2017
ISBN 9783956392214
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich hatte in der Vorschau des Verlags Band 2 der Reihe gesehen und mich entschieden, dass Band 1 wirklich gut und spannend klingt. Sehr angetan war ich auch davon, dass das Hörbuch sowohl von einer Frau als auch als von einem Mann gesprochen wird. Damit war für mich klar, dass die Geschichte aus mindestens zwei Perspektiven erzählt werden würde.

Die Geschichte selbst ist ein regelrechtes Verwirr- und Versteckspiel. Ich wusste bis zur Hälfte wirklich gar nicht, wer der Mörder ist, obwohl dieser auch „das Wort ergreift“ und über sich und seine Taten berichtet. Im letzten Drittel fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen und ab da konnte er mich nicht mehr täuschen. Wie es dann immer so ist, fragt man sich, warum man nicht vorher schon die ganzen Zeichen erkannt hat! Das aber liegt an der gekonnten Verschachtelung der vielen kleineren Geschichten, die die Charaktere mitbringen und die die Autorin perfekt in- und umeinander verknüpft.

Für mich an keiner Stelle langatmig oder langweilig, sondern ein spannender Thriller, der seinen Namen verdient hat! Die Sprecher sind beide richtig gut und ließen mich vollkommen in der Geschichte abtauchen.

 (5 / 5)

Am Ende wünscht man sich nur eines, nämlich den zweiten Band sofort in den Händen halten zu können.  Glücklicherweise ist Band 2 der Reihe am 26.01.2018 erschienen! Auf den Inhalt verzichte ich hier an dieser Stelle, da dieser zu viel verraten würde.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

ab 4 jahre, bär, erstleser, freundschaft, hase, illustrationen, kinder, kötel, schnee, schneemann, schwerkraft, spannung, vorlesebuch, vorlesen, wolf

Rotzhase & Schnarchnase - Möhrenklau im Bärenbau

Julian Gough , Gesine Schröder , Jim Field
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Magellan, 18.01.2018
ISBN 9783734828201
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Das Buch hat unsere Aufmerksamkeit aufgrund des lustigen Namens auf sich gezogen.

Als es hier ankam, waren wir erstmal ein wenig über die Größe erstaunt. Ja, natürlich hätte man in den Produktinformationen nachlesen können, welche Maße das Buch hat, aber die haben wir nicht gelesen (wer schaut denn bitte nach, wie groß das Buch ist?) Im ersten Moment fanden wir das Buch wirklich klein und als Käufer würde ich dann auch erstmal über den Preis von 12 Euro stolpern.

Dann aber – einmal in die Hand genommen – fallen einem natürlich auch gleich die tolle Handlichkeit, vor allem für die kleinere und jüngeren Kinder ein. Das Buch kann auch schon problemlos von Kindern mit 5/6 Jahren auf dem Rücken liegend gehalten und angeschaut werden.

Ein zweites Problem, was dann bei uns auftauchte, war die Farbgebung auf den Innenseiten der Geschichte. Durch die rote Schrift auf dem Cover wirkte das Buch eher bunt, innen finden sich aber „nur noch“ die Farben türkis, schwarz, weiß und grau. Das fanden wir beim ersten Durchblättern komisch und dadurch dann nicht so schön.

Das waren unsere Anfangsprobleme…

Die Geschichte selbst fanden wir in Ordnung, sie wurde aber nicht so begeistert aufgenommen, dass wir sie hätten wieder und wieder lesen wollen/sollen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass wir auch hier über Sachen gestolpert sind.

„Bär bleib der Mund offen stehen. „Siehst du?“, sagte Hase. Es werden keine Artikel vor den Tiernamen benutzt. Das las sich anfangs eher unruhig. Man gewöhnt sich aber daran. Dann ist der Bär eine SIE. Das ist ja schön und gut, aber warum schreibt man dann nicht gleich BärIN? Auch das war eine längerfristige Diskussion beim Lesen!

Wirklich toll sind die Illustrationen von Jim Field. Diese sind hervorragend geeignet, mit den Kids die Geschichte selbst zu erzählen oder sie sogar ein wenig zu verändern. Die Bilder ziehen sich immer über die gesamte Doppelseite und versprühen eine fantastische Lebendigkeit! Allein die Mimik des Hasens ist  – wie meine Tochter sagte – zum Schießen. Bei Betrachten dieser Illustrationen kann  man viel Spaß haben und einige Zeit lassen.

Gut gelungen ist auch die Textmenge für die Altersklasse. Die Geschichte kann gut jüngeren Kindern vorgelesen, kann aber auch durch die große Schrift und doch relativ wenig Text von Leseanfängern gemeistert werden.

Wir vergeben insgesamt (4 / 5), wovon  (3 / 5) für die Geschichte bzw. den Schreibstil sind und  (5 / 5) für die Illustrationen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Finger weg von diesen Typen!

Britta Avalon Kagels
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.07.2017
ISBN 9783862656592
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

„Ein humorvoller Abriss über die Männer, auf die Frau gern verzichten kann. Unterhaltsame, unverblümte und aufschlussreiche Geschichten mit Wiedererkennungswert und Warnhinweisen.“ (Quelle)

Ich habe das Cover extra so groß gelassen, damit ihr die 24 Beispiel-Bilder der Männer auf dem Cover besser sehen könnt. Denn leider gibt es auf der Verlagsseite keine Leseprobe mit Bild, so dass ihr euch die wirklich sehr gelungenen Bilder/Illustrationen von Jana Moskito nicht näher anschauen könnt. Edit: Ich habe doch noch eine Leseprobe mit Bild gefunden! 

Das finde ich sehr schade, da das Buch für mich im ersten Moment von diesen genialen Illustrationen lebt. Man schlägt das Buch auf und sieht z.B. den Choleriker oder den Loser-Typen. Beim Betrachten der Bilder fallen einem mit Sicherheit schon lebende, männliche Objekte dieser Kategorie ein und man hat schon Spaß an dem Buch. So soll das sein.

Gelungen fand ich auch die „Berichterstattung“ über eben diese Männertypen. Erst erfolgt eine allgemeine Vorstellung dieses Typs, dann kann man eine Originalgeschichte, die aus dem Leben gegriffen wurde, lesen und zuletzt werden die Vor- und die Nachteile des Typs aufgezählt.

Für mich war das hier kein Buch, das ich unbedingt an einem Stück lesen wollte. Ich habe auch manche Männertypen erst zum Schluss gelesen, auch wenn sie vielleicht an dritter Stelle im Buch drankamen. Das kann man hier machen, wie man möchte.

Das Buch liest sich locker und das Lesen ist auch zwischendurch problemlos möglich, da man nach jedem Kapitel (Typ Mann) Pause machen kann. Einfach mal eine Sorte Mann abends auf der Couch zum Schwelgen und Schimpfen!  Ein perfektes Geschenk für alle frisch getrennten Frauen, für alle Langzeitsuchenden und insgesamt für alle Frauen, die lustige, haarsträubende und ekelhafte Geschichte von anderen Frauen lesen möchten.

Nicht immer sind die Männertypen gleich interessant und an manchen Stellen sind die Darstellungen natürlich auch deutlich überpitzt bzw. vorurteilsbehaftet! Aber das macht nichts.

(4 / 5) für ein Buch mit viel Witz und Wiederkennungswert!!

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

ki, künstliche inteligenz, künstliche intteligenz, roboter, robotik, spannung

God's Kitchen

Margit Ruile
Flexibler Einband
Erschienen bei Loewe, 12.03.2018
ISBN 9783785584477
Genre: Jugendbuch

Rezension:

eine Meinung:

Das letze Buch der Autorin „Dark Noise“ (Rezension) konnte mich nicht komplett überzeugen. Aus diesem Grund bin ich dieses Mal mit einem etwas abgespeckteren Anspruch an das neue Buch herangegangen.

Auch hier hat sich die Autorin wieder ein sehr aktuelles Thema ausgesucht. Künstliche Intelligenz ist sehr spannend und leider auch teilweise sehr erschreckend. Beides hat die Autorin hier in dieser Geschichte rund um Celine verarbeitet und hat dieser noch einen Schuss Übersinnlichkeit mitgegeben.

Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen. Celine war für mich sehr greifbar und ich habe mir ihr dieses Abenteuer erlebt. Auch die anderen Figuren sind der Geschichte angemessen und passen von der Tiefe her gut dazu!

Super fand ich auch, dass mich das Buch von der ersten Seite an wirklich packen konnte. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und habe mir überall Zeit abgezwackt, um weiterlesen zu können. Denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Chi weitergeht, die mir regelrecht unheimlich war, was es mit den ungeklärten Todesfällen auf sich hat und wie sich Celine letzten Endes tatsächlich entscheiden wird.

Chi ist für mich wirklich schwierig gewesen. Einerseits ist es wahnsinnig, was KI kann und bzw. könnte, aber ich sehe immer wieder auch Terminator vor mir, wenn die Maschinen die Erde übernehmen. Geht es euch auch so? Diese hochintelligenten Maschinen sind so leistungsstark und perfekt, doch ohne Gefühl. Das, was Chi hier im Buch zeigt, ist erstaunlich und doch gleichzeitig so angsteinflößend.

Sehr erfrischend dagegen ist es auch mal, dass in dieser Geschichte keine „große“ Liebesgeschichte Raum einnimmt, sondern der Fokus auf andere Dinge gelegt wird.

Um viele Fragen zu beantworten, hat die Autorin, wie ich finde, einen perfekten Weg gefunden, der die Geschichte in sich abgerundet hat.

Das Ende hat mich trotzdem ruhelos und nachdenklich zurückgelassen. Aber das denke ich, ist auch die Absicht der Autorin gewesen sein.

Fazit:

Spannend und aktuell mit einem Hauch an Übersinnlichkeit. Toller, kurzweiliger Lesegenuss, der am besten in Einem durchgelesen werden muss!

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