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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Kid Normal (1). So sehen Helden aus!

Chris Smith , Greg James , Petra Koob-Pawis , Raimund Frey
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 21.06.2018
ISBN 9783401603933
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ein wirklich sehr mitreißendes, eingängiges und vor allem lustiges Buch! Ich habe mich schon sehr über das „Aufnahmegesräch“ zwischen der Mutter und dem Direktor amüsiert. Da sieht man wieder, was man verstehen kann, wenn man denn nur will. Wenn das Buch schon so gut startet, freut sich das Leserherz!

Insgesamt ist die Geschichte leicht lesbar, super für beide Geschlechter geeignet und das Lesen macht einfach Spaß. Das liegt einerseits an dem leichten und flüssigen Stil der Autoren und dann natürlich auch an den genialen, unterstützenden Illustrationen, die die Geschichte noch lebendiger machen. Zur Leseprobe geht es HIER! Schaut mal auf Seite 5 vorbei!

Auch wenn die Geschichte insgesamt sehr viel Humor hat, gibt es auch ernstere Momente, muss doch die Welt gerettet werden. Und auch hier wird wieder klar: Jeder kann ein Held sein! Denn auch Intelligenz, Teamgeist, Organisation und Ehrgeiz können Superkräfte sein. Wenn dann noch Freundschaft und Spaß dazukommen, können ein paar Kinder wahnsinnig viel zusammen erreichen.

Uns hat das Buch wirklich gut gefallen. Die 320 Seiten flogen nur so dahin und machen auf jeden Fall Lust, auch Band 2, der im Frühjahr 2019 erscheinen wird, zu lesen!

Bis dahin! „Normalsein ist die neue Superkraft!“

 (5 / 5)

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(59)

167 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman , Karin Will
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.07.2018
ISBN 9783737356008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

„Undying – Das Vermächtnis“ lässt sich gut lesen und konnte mich weite Strecken auch gut unterhalten. Ich fand und finde die Idee, die hinter allem steckt, sehr interessant, erinnerte mich die Geschichte irgendwie ein wenig an „Indiana Jones“ in der Zukunft und auf einem neuen Planeten. Die Hintergründe, warum es soweit kommen konnte, sind dagegen nicht wirklich schön, dafür leider sehr realistisch. Aber worum es sich dabei handelt, müsst ihr selbst nachlesen.

Die Geschichte ist teils spannend, teils emotional und teils leider auch etwas langatmig. Durch den Perspektivenwechsel zwischen Amelie und Jules wird ein wenig Abwechslung in die Geschichte gebracht und als Leser lernt man die beiden Protagonisten noch besser kennen. Ich mochte beide. Sie waren/sind beide auf ihre Weise liebenswert, intelligent und teils auch ein wenig naiv, aber das ist auch gut so. Sie ergänzen sich perfekt, sind sie doch größenteils wie Feuer und Wasser.

Die Entwicklung der Freundschaft fand ich gelungen, alles andere darüber hinaus nicht ganz.  Laut Verlagsseite handelt es sich hier um ein „Action-Abenteuer mit Kribbel-Faktor“! Ich weiß nicht, ob der Kribbel-Faktor auf die vielen Geheimnisse bezogen ist, die sich im Laufe der Geschichte zeigen oder auf die „unmögliche Liebe“! Beim letzteren empfand ich kein wirkliches Kribbeln, das lief mir zu schnell und zu glatt.

Die Geheimnisse und Rätsel haben mich interessiert und diese habe ich gerne verfolgt. Hier waren auch zwei/drei Situationen, die auch mit Situationskomik aufwarten konnten. Das fand ich sehr erfrischend. Insgesamt blitzte hier immer wieder Humor durch, was ich sehr gut fand. Ich sage nur „Hose“!!!

Das Ende ist wirklich gemein und deshalb würde ich sehr gerne wissen, wie es in Band 2 weitergeht, denn hier wartete eine wirkliche Überraschung auf mich!

Fazit:

Ein lesenswertes Buch, das mir von der Idee und vom Schreibstil her gut gefallen hat. Leider empfand ich die Liebesgeschichte als nicht ausdrucksstark genug und auch die Spannung ließ manches Mal zu deutlich nach. Es handelt sich eher um eine ruhigere Geschichte. Ich werde dann aber bei fast 500 Seiten doch unruhig, wenn sich die Geschichte ein wenig zieht.

 (3 / 5)

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Frau Giraffe zieht um!

Guido Hammesfahr , Markus Zöller
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 31.08.2018
ISBN 9783833905544
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Die Geschichte von Frau Giraffe, die Lust auf einen Tapetenwechsel hat, ist eine sehr nette, einfache Geschichte mit vielen großen, bunten und sehr eingängigen Biildern, die uns sehr gut gefallen haben.

Richtige Gründe für ihren Umzug hat Frau Giraffe nicht. Sie möchte einfach mal, wie schon oben genannt, einen Tapetenwechsel.

Die Geschichte ist eine tatsächliche Geschichte. Sie will erzählen und kleinere Kinder beim Vorlesen oder Bildergucken unterhalten. Hier geht es nicht um biologisches Fachwissen oder darum, dass alles korrekt dargestellt wird.

So übernachtet die Giraffe zum Beispiel in der ersten Nacht zwischen einer Vielzahl an Krokodilen, was ja in der Natur nie der Fall wäre. Sie setzt sich z.B. am Strand mit ihrem Hintern auf einen Stein, um sich das Meer anzusehen.

Die Geschichte zeigt schön, dass man überall Freunde finden kann und auch „Tiere“, die einem einfach mal so helfen, weil sie nett sind. So erlebt Frau Giraffe ein kleines Abenteuer, das ihr letztendlich zeigt, dass nicht nur der Ort wichtig ist, an dem man wohnt.

Fazit:

Die Geschichte ist nicht sehr lang, für Kinder zwischen 3-5 Jahren aber sicherlich gut geeignet. Durch die tollen, bunten und lebendigen Illustrationen eignet sich das Buch hervorragend auch zum Angucken und Erzählen. Frau Giraffes Geschichte ist auch schon für die Kleinen verständlich, da sie doch eher einfach und nicht sehr anspruchsvoll ist. Für Schulkinder bzw. Erstklässler ist die Geschichte unserer Meinung nach schon zu kindlich und es passiert nicht mehr genug!

 (4 / 5)

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127 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Escape Room

Chris McGeorge , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426226773
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe früher unheimlich gerne Cluedo gespielt und an dieses Spiel erinnerte mich die Geschichte dieses Buches sehr. Man hat hier nur eben keine verschiedenen Räume oder Tatwaffen, die man noch zuordnen muss, sondern soll während des perfiden Spiels „nur“ den Mörder herausbekommen.

Der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannende Achterbahnfahrt, was die Suche nach dem Mörder angeht. Er schaffte es sehr gut, mich im Dunklen tappen zu lassen, was den tatsächlichen Mörder betrifft. Die Charaktere sind gut gewählt. Sie sind sehr verschieden und der Autor versteht es, alle so darzustellen, dass sie alle als Mörder in Frage kommen könnten. Alle haben sie in irgendeiner Weise Dreck am Stecken bzw. hängen alle irgendwie mit drin. Da macht das Rätseln und Raten doch gleich noch mehr Spaß!

Die Spannung wird vor allem aber auch durch die vielen Rückblicke aufrechtgehalten, die nötig sind, um die Motive zu erklären, die hinter alledem stecken.

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es war von der Thematik mal wieder was ganz anderes, konnte mich gut unterhalten und problemlos „bei der Stange halten“. Einen einzigen Wermutstropfen gibt es: Das Ende empfinde ich ein wenig überstürzt. Hier hätte ich mir doch noch ein oder zwei weitere Erklärungen und Ausführungen gewünscht.

Fazit:

Ein Buch, das mich begeistert zurücklässt und das ich sehr gerne gelesen habe. Spannend, mitreißend und einfach mal etwas anderes.

Sehr gelungen und mir  (4,5 / 5) wert!

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Oracle Year. Tödliche Wahrheit

Charles Soule , Michael Krug
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442487202
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch brauchte ein wenig, bis ich mich darin wohlfühlte und der Geschichte so richtig folgen wollte. Aber dann packte es mich so richtig und die Geschichte entwickelte sich zu einem richtigen Pageturner!

Was hat mir gut gefallen?

Der Zeitraum der Geschichte erstreckt sich über ein ganzes Jahr. So haben alle Figuren auch richtig viel Zeit, sich zu entwickeln und die Geschichte wirkte dadurch auch eher realistisch. Es passiert hier sehr viel und das macht diese Geschichte sehr vielfältig. Die Spannung wird auch dadurch erreicht, dass verschiedene Charaktere zu Wort kommen. Der Perspektivenwechsel beleuchtet die ganze Sache von vielen Seiten. Will Dando ist eine sehr interessante Figur, die mich des Öfteren doch erstaunen konnte. Immer wenn ich dachte, jetzt kommt nichts mehr, jetzt hat selbst er keinen Trumpf mehr, zog er seinen Kopf aus der Schlinge. Der Plot, der hinter der ganzen Geschichte steckt, hat mich letztendlich schockiert und auch gleichzeitig gefesselt. Wäre so etwas wirklich möglich? Ein wenig Mysteriöses bekommt der Leser noch gratis oben drauf!

Was war gewöhnungsbedürftig?

Ich hätte mir tatsächlich ein anderes Ende gewüsncht. Mit diesem hier bin ich ein wenig unglücklich, da ich mich irgendwie in der Luft befinde. Ich schwebe und würde gerne noch eine Frage beantwortet haben. Andererseits finde ich das Ende sehr gelungen und würde mir wünschen, dass sich die Menschen das zu Herzen nehmen und daran halten. Zu Beginn war das Buch für mich kein Thriller, sondern eine „Erzählung“ über einen Mann, der die Prophezeiungen, die er in seinem Traum gesehen hat, über das Internet anonym mit der Welt teilt und dadurch viele Steine ins Rollen bringt!

Fazit:

„Oracle Year“ hat mir von der Idee her sehr, sehr gut gefallen – auf jeden Fall mal etwas anderes. Ein Thriller mit Spannung und ??? in meinem Kopf wurde das Buch aber erst ab ungefähr dem 2. Drittel. Dann aber wurde das Buch richtig gut und mitreißend. Das Ende war einerseits gelungen, andererseits hänge ich doch ein wenig in der Luft!

 (4 / 5)

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104 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld

B.A. Paris , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.08.2018
ISBN 9783734102646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe mir deutlich mehr von diesem Buch versprochen.

Leider habe ich von der ersten Seite an sehr große Probleme mit der Protagonistin gehabt. Ich verstehe diese Menschen nicht, die alles geheim halten, sei es noch so gefährlich für sie selbst oder andere Menschen um sie herum. Menschen, die aus Angst davor, von anderen Menschen gemieden oder ausgelacht zu werden, über Tatsachen schweigen, die völlig nebensächlich sind und damit schnell aus der Welt geräumt. Das geht mir nicht in den Kopf und da kann ich dementsprechend auch nur schlecht Verständnis für solche Menschen aufbringen. Vor allem dann, wenn es ihnen deswegen schlecht geht!

Den Fall selbst fand ich persönlich eher langweilig, auch die Auflösung war weder überraschend noch spektakulär, so dass hier meine Meinung über das Buch noch gewendet hätte werden können.

Einzig der Strang der Geschichte, der dafür sorgt, dass die Protagonistin an sich selbst zweifelt, der sie an ihrem Verstand zweifeln lässt, der sie denken lässt, dass sie in vielen Situationen nicht mehr Herr ihrer Sinne ist, dieser hat mir gut gefallen. Leider langt das nicht für ein gutes Buch, das mich hätte mitreißen und mich an den Fingernägeln knabbern lassen sollen.

Fazit:

Eine Protagonistin, die es mir von Beginn an schwer gemacht hat, eine eher langatmige, kaum überraschende Story und eine Auflösung, die mir auch keine „Wow-Ausrufe“ entlockt hat.

Leider nicht mein Buch, auch wenn die Verzweiflung der Protagonistin, ihren Verstand zu verlieren, greifbar und mitreißend war.

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20 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Die toten Katzen von London

Mark Billingham , Stefan Lux
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 31.08.2018
ISBN 9783855350339
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch innerhalb einer Leserunde bei LovelyBooks gelesen und bin mehr als enttäuscht.

Ich habe vorher die Bücher „Love Like Blood“ und „Die Schande der Lebenden“ des Autors gehört und gelesen und finde, dass man diesen neuen Band überhaupt nicht mit den beiden Vorgängern vergleichen kann. Die beiden Bücher waren spannend, mitreißend und für mich wahre Pageturner. Das Buch „Die toten Katzen von London“ hätte ich wahrscheinlich gar nicht zu Ende gelesen, wenn es keine Leserunde gewesen wäre.

Woran lag das? Das ist eine gute Frage!

Die Geschichte war schon von Anfang an sehr verworren. Es wurden meiner Meinung nach zu viele Charaktere eingeführt, die dann bei mir für Verwirrung sorgten. Durch die vielen Wechsel in der Geschichte, durch die verschiedenen Erzählstränge, kam man zwar im Buch gut voran, aber leider blieb die Spannung völlig auf der Strecke. Die Geschichte konnte mich dadurch überhaupt nicht packen! Thorne und Tanner waren beide wieder gut, aber auf keinen Fall so gut wie letztes Mal. Ich habe auch den Humor dieses Mal vermisst. Dieser war doch letztes Mal fein verstreut und sorgte immer wieder für einen Schmunzler! Auch wenn das Ende eine Überraschung war, konnte dieses nicht die doch langatmigen Stränge „wiedergutmachen“!

Für mich war das Buch leider eine Enttäuschung, vor allem, weil ich auch aufgrund des Titels gedacht habe, dass es sich inhaltlich mehr um Katzen dreht!

Es ist immer schwierig, wenn die Messlatte so hochgesteckt wird. Aber im Vergleich mit den zwei anderen Büchern ist mir diese Geschichte leider nur  (2 / 5) wert.

Info: Jeder Band kann selbstständig gelesen werden.

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(62)

82 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Todeskäfig

Ellison Cooper , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ein Thriller zum Durchsuchten! Von der ersten Seite an war ich in dem erschreckenden Szenario von einer Person, die in einem Käfig festgehalten wird, gefangen. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht und sorgten dafür, dass ich als Leser immer tiefer in die Geschichte, in einen Strudel gezogen wurde, in dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte.

Sayer Altair war mir von Beginn an sympathisch, auch wenn hier ein wenig wieder mit Altbekanntem gearbeitet wird. Die Ermittlerin hat Schlimmes erlebt und ist in irgendeiner Weise traumatisiert und trägt ihr Päckchen mit sich herum, welches Fragen und Rätsel aufwirft, die auch in den Fall hineinspielen und für Spannung sorgen.

Sayers Ermittlerteam lernt der Leser  nach und nach kennen und auch hier gibt es Charaktere, die so beschrieben werden, dass man sie automatisch ein wenig verteufelt und andere, die man sofort auf die „positive“ Seite schiebt. Das hat die Autorin gut hinbekommen.

Die Jagd nach dem Täter ist sehr spannend, sie machte mich beim Lesen regelrecht atemlos, so dass ich das Buch teilweise krampfhaft gepackt hielt. Ein tolles Verwirrspiel mit einigen Überraschungen und einem fulminanten Ende, das mir doch ein wenig den Boden unter den Füßen weggezogen hat!

Fazit:

Eine emotionale, erschreckende, angsteinflößende Geschichte mit dem gewissen Etwas! Spannend bis zum fulminanten Schluss!

Der erste Fall ist gelöst, aber Fall 2 steht schon, aufgrund des Cliffhangers, in den Startlöchern. Ich freue mich auf Band 2, der leider erst im Sommer 2019 auf Englisch erscheint. Mal sehen, wie lange die Übersetzung dauert. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei!

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103 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Liebe ist so scheißkompliziert

Sabine Schoder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783733504069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe das Buch „Liebe ist was für Idioten wie mich“ von der Autorin sehr, sehr gerne gelesen. Es war ein wirkliches Highlight, weil die Geschichte so mitreißend, so tiefsinnig, so intelligent, dabei so schonungslos und teilweise so traurig ist, dass ich nicht anders konnte als das Buch (Hörbuch) in einem Rutsch zu beenden. Ich habe selten so viel gelacht und geweint – manchmal auch gleichzeitig, weil es gar nicht anders ging. Ich war gleichzeitig fassungslos, glücklich, ergriffen, geschockt, fertig, aufgedreht…Die Geschichte ist wirklich realistisch, sie ist echt und deshalb auch so genial!

Ihr merkt, die Messlatte für das neue Buch war enorm hoch und leider konnte mich die Geschichte von Jerome und Nele nicht genauso beeindrucken. Woran lag das?

Eine Schwierigkeit war die fehlende Kommunikation zwischen Nele und ihrer Familie. Zusätzlich konnte ich zu Neles Schwester überhaupt keine Beziehung aufbauen.

Jerome, nun ja, es ist schwierig über Jerome zu sprechen, ohne zu spoilern. Aber hier war mir die Geschichte zu oberflächlich, hier wurde meiner Meinung nach zu viel ausgelassen, was unbedingt hätte zur Sprache kommen müssen, gerade auch, weil das Buch für Leser ab 14 Jahren empfohlen wird.

Neles bester Freund ist richtig cool und sorgt auch für den ein oder anderen Lacher. Er jedoch gefiel mir aufgrund seiner „Lebensweise“ stellenweise nicht. Auch hier habe ich letzten Ende mehr erwartet in Bezug auf Aufklärung und vielleicht auch Abschreckung.

Und das Ende – hm- für mich eher unpassend, wenn auch vielleicht die beste Lösung.

Toll war, genau wie letztes Mal, der geniale Humor, der fein in der Geschichte gestreut wurde und diese immer wieder auflockerte. Der Tenor der Geschichte ist eher traurig, emotional und betrübt. Ich habe trotzdem mehrmals laut lachen und oft schmunzeln müssen, trotz der doch eher betrübten Stimmung. Und das ist schon eine Kunst!

Fazit:

Mag sein, dass ich das Buch mit zu erwachsenen Augen gelesen habe, vielleicht spricht da auch der Lehrer aus mir, aber ich würde nur ungern wollen, dass meine Tochter eine Geschichte liest, bei der viele Dinge nicht besprochen bzw. nicht angesprochen werden. Für mich ist die Geschichte dadurch nicht fertig, nicht gelöst. Ich konnte sie nicht beruhigt beenden, bzw. das Buch entspannt zuschlagen.

Von mir gibt es  (3 / 5) für ein lesenswertes Buch, an dem ich aber letztendlich noch zu viel auszusetzen hatte.

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(112)

216 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 111 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Mich hat das Buch aufgrund seiner Aufmachung extrem gelockt, es zu lesen. Auch den Titel finde ich richtig kreativ und finde, dass dieser auf jeden Fall ein Eyecatcher ist.

Die Inhaltsangabe verrät leider viel zu viel, so dass mehr als das erste Drittel vom groben Inhalt her bekannt ist, nur die Details und die Emotionen sind beim Lesen neu. Das nahm in diesem Bereich deutlich die Spannung raus, was sehr schade ist.

Ich habe mir zusätzlich mit dem ständig wechselnden Perspektiven schwer getan. Laura und Kit wechseln sich „beim Erzählen“ ab. Laura berichtet jedoch zusätzlich noch aus der Vergangenheit und auch aus der Gegenwart. An manchen Stellen musste ich wieder zurückblättern, um erneut zu schauen, in welchem Jahr und bei welcher Person ich mich in der Geschichte gerade befinde.  Das hat meinen Lesefluss schon deutlich gestört.

Die Geschichte selbst empfand ich nicht als Thriller. Dafür ging es das erste Drittel nur um die angebliche Vergewaltigung und die Folgen daraus. Sicherlich ist eine solche Gerichtsverhandlung, der Prozess und die Folgen für alle Beteiligten sehr aufschlussreich und teilweise auch sehr erschreckend, aber für mich hätte da eine deutlich kürzere Form mit den wichtigsten Informationen genügt. Diese Seiten haben sich teilweise sehr gezogen, da hier auch Personen vorkamen, die hinterher niemals wieder wichtig waren.

Laura und Kit waren mir leider beide nicht sympathisch. Ich empfand sie als ein sehr komisches Paar und habe mich mehr als einmal gefragt, warum sie eigentlich ihre Partnerschaft aufrecht erhalten haben und immer noch erhalten.

Nach der Auflösung am Ende, die sicherlich passend und auch realistisch war, habe ich trotzdem gedacht, dass sich „dafür“ doch keine Jahrzehnte des Schweigens und der Lügen lohnen.

Klar wird hier jedoch, wie schnell man in eine Situation kommt, in der man zum Lügner wird und wie schwer es ist, diese Lüge aufzudecken bzw. einzugestehen. Jede noch so kleine Lüge kann verheerende Folgen haben. Das stellt die Autorin hier sehr gut heraus.

Fazit:

Die Idee des Buches hat mir gut gefallen, leider wird diese vor allem zu Beginn mit mehr als 150 Seiten und mit allen Details mehr als ausgereizt. Leider konnten mich zudem die beiden Protagonisten nicht für sich gewinnen und auch die Umsetzung mit dem ständigen Perspektivenwechsel hat mir Probleme bereitet. Insgesamt leider nicht mein Buch!

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich.

Karen Hamilton , Christoph Göhler , Nora Waldstätten
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 01.06.2018
ISBN 9783837143270
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Elisabeth oder Juliette, wie sie sich ab einem bestimmten Zeitpunkt nennt, ist für mich der Inbegriff einer kranken Frau, einer Stalkerin, die sich alles, was sie tut, schön redet und für diese teils wirklich bösen Handlungen vielerlei Gründe findet, die sie dazu berechtigen, so zu handeln.

Ich habe sie beim Hören des Hörbuchs einerseits verachtet und konnte über ihr Verhalten und ihre Gedanken sehr oft nur den Kopf schütteln. Andererseits empfand ich so was Irrationales wie Respekt und Anerkennung für sie und ihre Ideen. Was sie alles getan hat, was sie sich hat alles einfallen lassen, um Nate die perfekte Freundin zu sein, hat mich teils wirklich erschrocken und mir gleichzeitig imponiert.

Juliette empfinde ich als einen sehr interessanten, aber auch sehr kranken Charakter. In jeder Situation wird klar, dass „bei ihr und mit ihr“ etwas nicht stimmt. Ihre Wahrnehmung ist völlig verschoben, sie handelt und denkt sehr egoistisch und lässt andere Meinungen nicht zu. Sie sieht nur das Negative und das überall. Sie kann sich nicht freuen und weiß nicht, was sie ein Ende finden muss. Sie hat definitiv auch psychopatische Züge.

Die ganzen 10 Stunden habe ich mich gefragt, wie weit sie gehen würde und wie die Geschichte wohl enden wird. Dadurch hat sich die Spannung wie von selbst aufgebaut.

Des Weiteren hat die Sprecherin Nora Waldstätten Juliette perfekt verkörpert. Mit der passende herablassenden, uneinsichtigen Stimme, mit der richtigen Portion Liebe, Hass, Verachtung, Traurigkeit, je nachdem, wie Juliettes Stimmung war, erweckte sie die außerordentlich mitreißende Geschichte zum Leben.

Leider empfinde ich das Ende als ein Schlag ins Gesicht. Entweder folgt ein weiterer Teil oder das Ende soll so sein. Für mich ist dieses Ende aber leider überhaupt kein Ende! Mir fehlt hier der Abschluss oder wenigstens ein Ausblick. Leider gibt es beides nicht. Das finde ich völlig unbefriedigend! Sehr schade!

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(4)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Sommerhaus zum Glück

Anne Sanders , Dagmar Bittner , Dana Geissler
Audio
Erschienen bei Audio Media Verlag, 14.05.2018
ISBN 9783956393617
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe von der Autorin das Buch „Sommer in St. Yves“ sehr, sehr gerne gelesen  – es war mein Überraschungsbuch 2016! Ich war gespannt, ob mein zweiter Besuch in St. Yves mir genauso schöne Stunden bescheren würde.

Die Geschichte fällt mir der Tür ins Haus und das mag ich. Die wissenswerten Informationen werden dem Hörer nach und nach offenbart und damit wird Spannung aufgebaut. Sie bleibt auch die ganze Geschichte über erhalten.

Sehr gelungen ist auch, dass es sich hier eigentlich um drei Geschichten handelt, denn nicht nur Elodies Leben verändert sich. Zwar sind es bei ihr die größten Veränderungen und Überraschungen, aber auch ihre beiden neuen Freundinnen Helen und Brandy bekommen hier große Aufmerksamkeit.

Eine tolle Idee ist es im Übrigen, dass die Geschichte von zwei Sprecherinnen vertont wurde. Elodies Stimme wirkt passend zur Geschichte jünger und Helens Stimme älter und erfahrener. Beide Sprecherinnen verstehen es gekonnt, die Stimmungen der beiden Frauen rüberzubringen und haben mich so mitleiden und mich mit freuen lassen.

Anne Sanders hat hier erneut eine Geschichte geschrieben, die mein Herz berührt hat und die dabei gar nicht kitschig ist. Sie hat über Menschen geschrieben, die wie wir alle ihr Päckchen zu tragen haben und die damit mehr oder weniger damit klarkommen. Sie zeigt, dass jeder seine Fehler, seine Macken hat und trotzdem Glück verdient hat. Auch Fehltritte werden nicht verteufelt, denn auch sie sind menschlich!

Sie zeigt, wie wichtig Freundschaft ist, Ehrlichkeit, Familie, Offenheit, Zusammengehörigkeit, Toleranz und Hilfsbereitschaft; die Chance auf einen Neuanfang, die Hoffnung auf Vergebung und Verständnis.

So viel passiert in dieser Geschichte, so dass es nie langweilig wird. Der gut verteilte und perfekt positionierte Humor tut sein Übriges!

Fazit:

Auch mein zweiter Aufenthalt in St. Yves war für mich ein voller Erfolg! Sehr gerne wieder!  (5 / 5)

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(110)

229 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch zeigt gnadenlos auf,

wie eine Gesellschaft manipuliert wird, wie es eine „Handvoll“ Menschen schafft, weite Teile eines Landes zum Schlechten hin zu verändern. wie schnell eine Umsetzung geschehen kann, wenn man nur die richtigen Druckmittel hat, die richtigen überzeugenden Argumente. dass es immer Menschen gibt, die solche Veränderungen vorhersehen und sich in den Augen der anderen Menschen lächerlich machen, weil sie darauf hinweisen und davor warnen. Die anderen glauben es nicht oder wollen es nicht sehen! wie sehr man sich darauf verlässt, das wir im 21. Jahrhundert leben und nicht im Mittelalter, dass sich jemand schon darum kümmern wird, dass alles so bleibt bzw. wenn überhaupt, es nur besser werden kann.

Ich habe das Buch sehr gerne aufgrund der so wichtigen Thematik „Frauenrechte“ gelesen, denn wir sind auf dieser Welt noch sehr weit davon entfernt, dass Frauen genauso viel Wert sind wie Männer. Gibt man den Begriff „Frauenrechte“ in die Suchmaschine ein, wird man erschlagen von den Missständen, die immer noch gegenüber Frauen herrschen.

100 Wörter sind sehr, sehr wenig. Ich habe nur mal die meiner Meinung nach gängigsten Phrasen aufgeschrieben, die man mindestens einmal am Tag verwendet und komme damit schon auf 51 Wörter. Und bisher habe ich kein einziges Gespräch geführt! Ist das nicht schlimm? (Bilder auf meinem Blog zu sehen)

Keine Gespräche im Bett! Keine Gespräche einfach so mal mit deinem Haustier? Keine Fragen und Diskussionen über blöde Mitschüler oder Lehrer! Keine Vorlesegeschichte am Abend, kuschelnd im Bett! Keine… – Ach, ihr wisst schon! Euch fallen bestimmt auch 1000 andere Gesprächssituationen ein. Aber die Frauen in diesem Buch dürfen noch so viel mehr nicht. Es ist einfach erschreckend, schockierend, unverständlich, verstörend und einfach unfair und völlig an den Haaren herbeigezogen!

Auch wenn das Thema der Geschichte ein sehr wichtiges ist, hatte ich teilweise Probleme mit dem Buch. Jean ist mir nicht immer sympathisch, auch ihr Mann nicht. Auch wenn es gegen Ende hin bei beiden besser wird. Gegen die Kinder kann ich nichts sagen, diese wachsen mit dieser Gehirnwäsche auf! Sie können sich nur wenig dagegen wehren.

Ich habe zudem am Anfang mit dem für mich abgehakten Schreibstil zu kämpfen gehabt. Es wurde für mich kein flüssiges Lesen, sondern eher ein Abarbeiten der einzelnen Kapitel. Das gab sich dann etwas ab der Hälfte, als die „richtige“ Geschichte beginnt.

Spannung baut sich schon alleine durch das frauenfeindliche Thema auf, da ich wissen wollte, wie das Ganze endet und was dafür nötig sein wird.

Das Ende ist mir –  nach dem ganzen Hin- und Her, nach dem Mit- und Hinfiebern – doch zu schnell und auch zu emotionslos vonstatten gegangen. Ich kann nicht glauben, dass man nach den ganzen Strapazen und  den Vorkommnissen so abgeklärt über diese Ereignisse spricht.

Und zu guter Letzt: Einen Strang in der Geschichte fand ich doch eher unrealistisch. Diesen kann ich hier aber aus Spoilergründen nicht nennen!

Fazit:

„Vox“ ist ein Buch, das sich einem wahnsinnig wichtigen Thema annimmt und dem Leser in erschreckender Weise vor Augen führt, was nur durch ein paar Menschen und deren Handlanger und Druckmittel möglich wäre. Mir hat die Umsetzung nicht immer gefallen und ich habe auch zu Beginn mit dem Schreibstil kämpfen müssen. Ich habe das Buch aber trotz allem als Leseabenteuer empfunden und bin froh, es gelesen zu haben!

Ich vergebe  (5 / 5) für die Idee und die aufrüttelnde Geschichte!

Ich vergebe aber auch  (3,5 / 5) für die Umsetzung (Schreibstil, Ende, unrealistische Situationen)!

  (5)
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(38)

56 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Pheromon 2: Sie sehen dich

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Band 1 hat mich nach dem doch teilweise sehr offenen Ende rastlos zurückgelassen und ich war sehr froh, so zügig weiterlesen zu können.

Auch Band 2 spielt wieder kapitelweise im Jahr 2018 und im Jahr 2118! Dieses Mal jedoch fand ich beide Handlungsstränge gleich spannend. Der ständige Wechsel sorgte dafür, dass man nur so durch das Buch bzw. seine Geschichte rauscht, da man sich immer wieder sagt: „Nur noch ein Kapitel!“ 🙂 Die Kapitel enden aber auch immer sehr leserunfreundlich, das heißt an Stellen, die spannend sind und ich auf jeden Fall wissen wollte, was jetzt noch kommt. Demnach musste ich immer wiederlesen. Das war ein Teufelskreis, aber einer, der für das Buch spricht!

Jake erzählt weiterhin den einen Strang, der andere Strang bekommt ein neues Gesicht. Diese Frau fand ich absolut imponierend und auch sehr sympathisch. Beide Stränge bilden am Ende des Buches wieder einen einzigen und hinterließen mich doch ein wenig sprachlos. Was in Band 3 kommen mag, darauf bin ich sehr gespannt. Ich will jetzt schon unbedingt wissen, was sich die Autoren für das Ende bzw. den Showdown ausgedacht haben.

Wie letztes Mal auch gibt es am Ende eine Situation, die mich gedanklich überfordert, hinsichtlich der Zeitperspektive. Aber mal sehen, vielleicht bringt Band 3 hier auch Licht ins Dunkle!

Fazit:

Eine absolut spannende und tolle Fortsetzung, die ich sehr, sehr gerne und leider auch sehr schnell gelesen habe. Wem Band 1 gefallen hat, der muss auch Band 2 lesen! Ich wiederhole mich gerne: Endlich mal wieder eine neuartige Idee mit einer großartigen Umsetzung, die ohne große Liebesgeschichte auskommt!


  (4)
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(6)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Liebe zukünftige Lieblingsfrau

Michalis Pantelouris
Flexibler Einband: 202 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453422667
Genre: Romane

Rezension:

„Nach zehn Jahren Ehe muss Michalis Pantelouris beziehungsmäßig wieder ganz von vorn anfangen: Seine Frau hat ihn verlassen. Auf der Suche nach einer nächsten Liebe seines Lebens wird ihm schnell klar, dass ihm die Rituale des Datens fremd geworden sind. Das letzte Mal hatte er kein gebrochenes Herz, und auch sonst ist heute vieles anders. Er beginnt, seine Sehnsüchte, Rückschläge und Unsicherheiten in außergewöhnlich ehrlichen Briefen an seine zukünftige Lieblingsfrau aufzuschreiben. Doch als diese Briefe als Kolumne erscheinen, steht seine Welt endgültig kopf.“ (Quelle)

Fakt ist, dass aus der Kolumnenserie ein Buch wurde und diese Idee des Buches hat mich magisch angezogen. Ein Mann, der seine zukünftige Lieblingsfrau sucht, der festgestellt hat, dass viele Frauen seine Kolumne lieben, der sich nun noch ein wenig mehr erklären wird und muss in seinem Buch.

Die Idee selbst finde ich toll und die Schreibweise des Autors teils witzig, teils emotional und auch mitreißend. Die erste Hälfte des Buches war ich auch Feuer und Flamme und wollte natürlich wissen, was bei alledem herauskommt, was das Ende sein wird. Leider ist das Buch vom Aufbau her über die 200 Seiten fortwährend gleich. Ich empfand das Lesen dann irgendwann als mühsam, als würde ich auf der Stelle treten. Es kam nichts Neues mehr. Da half es auch leider nichts, dass ich die Erzählungen des Autors als authentisch und überaus nachvollziehbar fand.

Ja, er schreibt wirklich einfühlsam und eingängig. Auch habe ich seine Ehrlichkeit an vielen Stellen bewundert. Trotz allem habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt, gar nicht mehr daran gedacht und andere Bücher zur Hand genommen, eben weil es mich nicht mehr „gerufen“ hat! Ich habe das Buch nicht „verschlungen“, sondern nach und nach gelesen.

Fazit:

Eine tolle Idee, eine angenehme Schreibweise mit vielen emotionalen und ehrlichen Momenten, die mir aber insgesamt zu langatmig wurden auf Dauer. Ich bin damit sicherlich lieber eine Leserin der Kolumne, nicht aber des Buches! 

  (5)
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(64)

82 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Scarlett

Laurel Remington , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551520968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Durch den Blog ihrer Mutter, die dort alles postet, was es rund um Scarlett zu berichten gilt, wird Scarlett teilweise zum Gespött der ganzen Schule und verliert dadurch ihr Gesicht, ihre Freunde und irgendwie auch ihre Persönlichkeit, da sie auf keinen Fall noch mehr auffallen will.

Doch dann passiert etwas und Scarlett entdeckt die Küche der Nachbarin und die dort liegenden Kochbücher. Scarlett nutzt die Chance und probiert ein Rezept aus. Sie merkt, dass das Kochen sie beruhigt und außerdem noch andere Vorteile mit sich bringt, denn irgendwie geht beim Kochen nicht alles mit rechten Dingen zu, irgendwie passieren hier auch magische Dinge.

Die Geschichte rund um Scarlett ist emotional in vielerlei Hinsicht: es geht um Freundschaft, um den Umgang mit Freunden, um Ehrlichkeit, um das Zusammenspiel in der Familie, um das Wahren der Freiheiten und Persönlichkeiten der anderen und vor allem geht es darum für andere einzustehen, zu sich zu stehen und über sich hinauszuwachsen.

Uns hat das Buch sehr gut gefallen, auch weil es mehrere Geschichten in sich vereint. Das Ende hat es nochmal in sich, ist aber sehr passend. Schön fand meine Tochter auch, dass es eine „leichte“ Liebesgeschichte gibt, die auch leicht bleibt, sind die Kids doch auch noch sehr jung. Toll ist hier auch wiederum, dass in der Geschichte auch Erwachsene Fehler machen, diese einsehen und zugeben.

Da einem beim Lesen mehrmals das Wasser im Mund zusammenläuft, weil hier wirklich viel gebacken und gekocht wird und auch so tolle Sachen wie Zimtdreiecke und Haferkekse, hätten wir uns sehr gefreut, wenn zumindest 3 oder 4 Rezepte im Anhang aufgelistet gewesen wären. Ein bisschen mehr Humor hätte uns auch sehr gut gefallen.

Fazit:
Insgesamt ist es vor allem für Mädchen (und kochbegeisterte Jungs) ab 11/12 Jahren ein sehr lesenswertes Buch.

 (4 / 5)

  (4)
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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

TKKG Junior, 4, Der Rote Retter

Benjamin Tannenberg , COMICON S.L./ Beroy + San Julian
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 05.07.2018
ISBN 9783440160244
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ich habe in meiner Kindheit natürlich auch TKKG gelesen und kenne die 4 Kids. Meine Tochter jedoch kannte diese Detektiv-Gruppe noch nicht. Hier stellte sich schon für uns die erste Frage: Gibt es in Band 1 eine Beschreibung der Kids? Vielleicht sogar mit Bildern im Bucheinband? Das wäre eine fantastische Idee und würde die Jungs und das Mädchen perfekt lebendig werden lassen, sind doch die Bücher für Kinder ab 8 Jahren.

Hier bei Band 4 gab es leider keine Bilder. Die Geschichte startet umgehend und lässt uns daher eine Einleitung vermissen. Es kann ja auch nicht davon ausgegangen werden, dass jeder die Reihe von Band 1 an liest. Und da können wir natürlich auch nicht wissen, ob die Kids da vorgestellt werden.

Die Geschichte selbst hat uns gut gefallen. Sie ist einfach zu lesen und die Schrift angenehm groß, von daher auch für Leseanfänger geeignet. Die Geschichte ist spannend, aber nicht angsteinflößend. Sie ist gut zu verfolgen und hat eine angenehme Länge. Natürlich ist der Fall auch abgeschlossen, so dass das Buch danach von den jungen Lesern beruhigt zur Seite gelegt werden kann.

Die Kinder sind sehr sympathisch, sind clever, wie man das gewohnt ist, gehen nett miteinander um und lösen den Fall auf ihre Art. Sie übertreten dafür manch eine Grenze und eine Stelle ist wirklich sehr brenzlig, aber insgesamt ist natürlich alles kindgerecht.

Wir vergeben  (4 / 5), da wir die Idee der „TKKG Junior“ sehr gut finden und die Geschichte sowohl spannend als auch kindgerecht ist.

  (2)
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(5)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Perfect Match

Beth Ellyn Summer , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.07.2018
ISBN 9783733504441
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch ist süß, es liest sich einfach und flüssig und hat einen Unterhaltungswert. Aber es ist weder etwas Neues noch in irgendeiner Weise überraschend. Für mich gehört das Buch tatsächlich zu den Büchern, die passend sind für Mädchen und junge Frauen von 14 bis etwas 19/20 Jahren. Ich bin mittlerweile doppelt so alt und gehöre damit meiner Meinung nach auch nicht mehr zur Zielgruppe.

Das Cover des Buches passt hervorragend zum Inhalt, geht es doch um Liebe, um Freundschaft, Unterstützung von der Familie, ums Selbstbewusstsein und auch darum, was man für Ziele im Leben hat und verfolgen will. Darüber hinaus gibt es aber auch Szenen, die zeigen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, dass man sich in Menschen täuschen kann, im positiven und im negativen Sinn und dass meist eine neue Tür aufgeht, wenn sich eine andere schließt.

Mir hat Lacey als Charakter gut gefallen. Sie kommt völlig authentisch rüber und auch altersangemessen. Sie ist mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich habe mir für sie nur das Beste gewünscht. Tyler Lance hat mir auch sehr gut gefallen. Vor allem ergänzen sich die beiden hervorragend und sind zusammen teilweise auch unsagbar lustig.

Insgesamt fand ich die Geschichte aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren interessant und spannend zu verfolgen. Ob das nun Lacey ist, die anderen beiden Vlogger, Lacey Eltern oder auch eine besondere Mitarbeiterin von „One Trend“. Diese haben für mich vorwiegend die Spannung produziert, da die eigentliche Geschichte doch sehr vorhersehbar war.

Das Ende war – wie schon angedeutet – zwar keine Überraschung, aber trotz allem gut überlegt und damit sehr angenehm und vor allem realistisch.

*********************

Fazit:

Für die Altersgruppe ein gelungenes Buch mit vielen, ansprechenden Charakteren, das sich gut lesen lässt, nicht kitschig, sondern realistisch und authentisch, aber sehr vorhersehbar ist.

 (4 / 5)

  (2)
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(2)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Totentanz am Strand

Klaus-Peter Wolf , Klaus-Peter Wolf
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 21.06.2018
ISBN 9783833738241
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Band 1 hat mich positiv überrascht, da die Geschichte vom Mörder selbst erzählt wird. Diese Perspektive wird auch hier wiederholt und so begibt man sich erneut mit Sommerfeldt auf die Reise, man erfährt alles, was ihn bedrückt, was er tut und warum er es tut, aus erster Hand. Das hat mir schon im ersten Band gefallen und Spaß gemacht.

In diesem Band bekommt man vermehrt Eindrücke über Sommerfeldts Vergangenheit und auch seine Familie lernt man deutlich besser kennen. Dieser Band ist auch für mich weniger ein Krimi als eine spannende Erzählung, wie es mit Sommerfeldt weitergeht.

Sommerfeldt kommt mir in diesem Band ein wenig mitgenommen vor, er macht tatsächlich einige Fehler bzw. handelt naiv, was ihm dann deutlich das Leben schwer macht. Vielleicht ist es doch die Liebe, die selbst einen Sommerfeldt leichtgläubig werden lässt, vielleicht ist es aber doch die fehlende Liebe der Mutter aus der Vergangenheit.

Band 2 lässt sich wieder genauso gut anhören und der Autor konnte mich auch wieder von seiner Sprechweise begeistern. Mittlerweile kann ich mir gar keine andere Stimme vorstellen. Bei Band 1 hat es ja doch ein wenig gedauert, bis ich mich mit der doch etwas langsameren Art zu sprechen, angefreundet hatte.

Sommerfeldt ist für mich eine sehr interessante Persönlichkeit. So vieles kann ich nachvollziehen und sogar verstehen/akzeptieren. Dann aber merkt man in verschiedenen Situationen, wie verquer Sommerfeldt tatsächlich ist.

Fazit:

Band 2 der Sommerfeldt Reihe ist für mich kein Krimi ansich, auch wenn es wieder Tote gibt. Man weiß ja aber schon wer es war, wann und warum . Es geht nur darum, ob die Kommissarin Sommerfeldt zur Strecke bringen kann oder nicht. Und nun ja, das Ende ist doch überraschend für mich gewesen. Es gibt zudem einen Ausblick auf Band 3!

  (3)
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(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Das Mädchen und die Fremde

Sofie Sarenbrant , Julia Fischer , Simon Jäger
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 26.01.2018
ISBN 9783956392894
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Band 1 „Der Mörder und das Mädchen“ hat mir sehr, sehr gut gefallen, da die Autorin es beherrscht, den Hörer durch allerlei Verwirr- und Versteckspiele bei der Stange zu halten. Ich habe das Hörbuch in sehr kurzer Zeit gehört, da ich unbedingt wissen wollte, welche Auflösung ich noch bekommen würde.

Deshalb war klar, dass ich auch Band 2 auf jeden Fall hören oder lesen werde. Und das kann ich jetzt auch schon sagen, Band 3 werde ich sicherlich auch lesen oder hören.

Band 2 hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht, habe ich schon erstens nicht damit gerechnet, dass Emma so inaktiv sein und die Geschichte um sie herum aufgebaut würde. Im ersten Band war sie ja die vorherrschende Ermittlerin. Jetzt in Band 2 ist sie durch ihren Unfall ans Bett gefesselt und kann auch von dort nur delegieren und zugucken.

Dafür lernt man natürlich die anderen Charaktere, allen voran Christopher, ihren Vater, das „Kindermädchen“ und auch den „Bösen“ besser kennen und versteht so viele Hintergründe und Details, die im ersten Band noch sehr verschwommen blieben.

Im empfand Band 2 als nicht so spannend wie Band 1, wenn auch die Geschichte trotzdem sehr mitreißend war. Der Wechsel zwischen erschreckenden und  emotionalen Szenen hat mir besonders gut gefallen. Die Autorin versteht es, ihre Leser und Hörer bei der Stange zu halten. Das liegt aber beim Hörbuch sicherlich auch an der richtig guten Sprecherin. Julia Fischer weiß es gekonnt, die verschiedenen Charaktere zu sprechen, ihnen Leben einzuhauchen und ihre Stimmungen nur durch die Stimme darzustellen.

Das Ende, nun, das hat mich dann doch sehr schockiert und ich bin froh, dass Band 3 bereits am 17.8.2018 erscheint. Da ich zur Zeit noch viele Hörbücher habe, habe ich mir das Buch bestellt, da ich das Weiterlesen nicht abwarten kann.

 (4,5 / 5)

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(5)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Aber nicht in diesem Ton, Freundchen!

Barbara.
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783785726198
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

Ich kenne die beiden Bände dieser Trilogie nicht. Das ist auch gar nicht nötig. Die Bücher sind unabhängig voneinander lesbar.

Durch das Cover und die Beispiele auf Facebook, die Barbara dort postet, war ich auf die weiteren Inhalte sehr gespannt, wusste ich doch nur in etwa, wohin die Reise geht!

Die geklebten Botschaften sind einfach wahnsinnig kreativ und ich ziehe alleine schon meinen Hut vor der Künstlerin, dass sie immer wieder Beispiele findet, zu denen sie ihre Meinung aufkleben bzw. dazukleben will und kann.

Sehr viele „Klebereien“ sind politisch, was einen sehr ernsten Geschmack hinterlässt. Ja, durch den Humor und die Art und Weise wird dem Ganzen ein wenig die Schärfe genommen, aber die Sprüche und Gedichte regen doch stark zum Nachdenken an. Bei manchem muss man sich auch an die eigene Nase fassen.

Ich bin ehrlich: Ich finde die „Nonsense“-Klebereien richtig genial. Diese machen einfach Spaß und haben einen sehr hohen Unterhaltungswert. Die anderen sind wichtiger, ja, das sehe ich ein, gesellschaftskritisch und kämpferisch, aber die anderen, wie das Cover, der Spruch rund um das Staubsaugen, der Aufruf mit der Pfütze oder die Erklärung zu seid/seit, die machen richtig Spaß.

Ich hätte mir halb/halb gewünscht. Lustig und nachdenklich, lachend und nickend!

Aber auf alle Fälle eine tolle, intelligente und sehr geniale Art und Weise seine Meinung zu sagen! Engagiert, leidenschaftlich und zukunftsorientiert!

Klebe weiter, liebe Barbara!


 (5 / 5)

  (2)
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(5)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

Das Mädchen, das den Mond trank

Kelly Barnhill , Jessika Komina-Scholz , Sandra Knuffinke , Simon Jäger
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 22.02.2018
ISBN 9783839841730
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Das Hörbuch kam bei uns aufgrund eines Missverständnisses an und wir wollten es, obwohl es doch eigentlich für Kinder ab 8 Jahren geeignet ist, gerne hören.

Was hat uns gut gefallen?

Die Fülle an Magie, die aus dieser Geschichte geradezu herausspringt. Überall findet man diese und dieses Buch ist wirklich magisch. Es gibt hier tolle Wesen, angefangen von Hexen über Drachen bis hin zum Sumpfmonster. Tolle, sehr süß und interessant gezeichnete Charaktere! Die Geschichte gleicht auf keinen Fall einem normalen Märchen, denn hier ist die Hexe nicht der böse Gegenpart, wie wir schon schnell merken durften. Dieses wichtige Detail macht diese Geschichte sicherlich auch zu etwas Besonderem. Das Buch weicht auf jeden Fall vom „Einheitsbrei“ ab und gönnt dem Hörer eine neue Geschichte mit vielen interessanten, liebevollen und vor allem fantastischen Details. Simon Jäger hat eine sehr angenehme Stimme und konnte alle Charaktere hervorragend verkörpern!

Was hat uns nicht so gut gefallen?

Wir halten die Geschichte nicht für alle 8 Jährigen geeignet. Schon am Anfang wird ein Kind seiner Mutter entrissen, um dieses der (angeblich) bösen Hexe zu opfern. Die Situation ist sehr traurig und grausam und sicherlich nicht für sensible 8 jährige Kinderohren bestimmt. Auch gibt es in dieser Geschichte immer wieder brenzlige, traurige und auch bösartige Situationen, die ich nicht meiner damals 8 jährigen Tochter zu hören hätte geben wollen. Nicht alle Handlungsstränge sind wichtig und nötig und an manch einer Stelle zieht sich das Hörbuch doch schon sehr. 7 Stunden sind auch für ein Kinder-Hörbuch eine „Hausnummer“, wie es meine Tochter nannte!

***************************

Fazit:

Für uns ist die Geschichte rund um Luna eine märchenhafte, fantastische und vor allem kluge (weise) Geschichte für Kinder ab 10 Jahren und interessierte Erwachsene, die sich von liebevoll gezeichneten Charakteren in eine neue Welt entführen lassen möchten und sich nicht daran stören, dass die Geschichte teils doch sehr langatmig ist!

  (3)
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105 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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Aura 2: Aura – Der Verrat

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522202428
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe Band 1 mit 3 Sternen bewertet, da Hannah als Protagonistin stellenweise eher verstörend naiv, wankelmütig und nervig war. Sie wirkt aufgrund ihres Verhaltens deutlich jünger als 16 Jahre und ich konnte mich nur an wenigen Stellen mit ihr identifizieren. ABER – und das muss ich hier auch nochmal sagen: das Buch ist für Mädels ab 13 Jahren. Diese können Hannahs Schwärmereien und auch ihr „emotional flexibles“ Verhalten sicherlich besser nachvollziehen.

Die Autorin sagte auf dem Bloggertreffen auf der Leipziger Buchmesse, dass Hannah im zweiten Band eine Steigerung erleben, erwachsener werden wird. Darauf habe ich sehr gehofft.

Band 2 war für mich persönlich jetzt nicht so spannend wie Band 1, hier empfand ich Hannahs Entwicklung tatsächlich als vordergründig. Neue Freunde suchen, Attacken und blöde Sprüche überleben, sich einleben und natürlich die Geheimhaltung ihrer Kräfte  -das alles bedarf viel Kraft und viel Fantasie. Und ja, sie war mir deutlich sympathischer als im ersten Band, wenn ich auch- wie im ersten Band – über die Liebe und die sexuellen Eskapaden stolpere. Hier ist mir Hannah zu schnell und zu draufgängerisch. Passt meiner Meinung nach gar nicht zu ihr und ist meiner Meinung nach auch nicht altersangemessen.

Der Handlungsverlauf ist passend und lässt sich gut und flüssig lesen. Es handelt sich um einen soliden Mittelteil, der viele Fragen beantwortet, aber auch wieder neue aufwirft und so endet, dass man sehr gerne den dritten Band in Händen halten würde. Mit einem wirklich gemeinen Ende!

Leider muss ich sagen, dass mir die Inhaltsangabe des dritten Bandes nicht ganz so zusagt, da hier schon hinsichtlich der Liebesdinge etwas verraten wird. Das Problem dahinter ist aber, dass ich schon gerne wüsste, worauf die ganze Geschichte hinausläuft. Also bleibt nur, auch den dritten Band zu lesen und sich positiv von den Liebesdingen und dem, was dahinter steckt, überraschen zu lassen!

******************************

Fazit:

Ein solider Mittelteil mit Antworten, aber auch neuen Fragen, in dem die Protagonistin tatsächlich erwachsener wird und sinnvoller handelt (bis auf eine Situation). Eine Steigerung ist für mich auf jeden Fall zu erkennen. Die Situationen, in denen Magie gewirkt wird, fand ich besonders überzeugend. Und der Bösewicht – den finde ich richtig klasse – erschreckend gut!

 (4 / 5)

Info: Band 3 „Aura  -Der Fluch“ erscheint am 09.10.2018

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(40)

62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Wähle den Tod

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783426519981
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Als das Buch hier ankam, habe ich mich schon das erste Mal gefreut. Endlich mal wieder eine kompakte Geschichte. 304 Seiten und eine gut lesbare Schrift. Natürlich kann das auch nach hinten losgehen, wenn viele Details keinen Einzug in die Geschichte finden und dadurch die Geschichte unverständlich wird. Das war hier aber zum Glück nicht der Fall.

Ich hatte vorher noch kein Buch der Autorin gelesen und war sehr positiv überrascht. Der Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut und was mir besonders gut gefallen hat, war, dass die Autorin gänzlich auf Schnickschnack und unnötige Details verzichtet. Details, die nur die Geschichte ausschmücken, aber keinen Mehrwert haben, findet man hier nicht. Aus diesem Grund geht es auch direkt los und ich wurde sofort von der Geschichte gefangen genommen. An Spannung mangelt es hier wirklich nicht.

Immer richtig gut finde ich auch, wenn der Titel selbst in der Geschichte vorkommt bzw. erklärt wird. Das ist hier ebenfalls der Fall und diese Stelle fand ich besonders erschreckend bzw. bedrohlich!

Die Autorin treibt ein sehr gut ausgeklügeltes Spiel mit dem Leser und ich ließ mich bis ganz zum Ende blenden und auf die falsche Fährte führen. Und das ist doch das Ziel eines Psychothrillers, oder nicht? Auf den 300 Seiten finden sich einige Wendungen und Überraschungen! Richtig gut gelungen!

Mein einziger Knackpunkt an der Geschichte war Jana selbst. Sie hat es mir zu Beginn sehr schwer gemacht, da ich immer dachte, dass sie sich doch selbst Steine in den Weg legt und sich selbst das Leben schwer macht. Ehrlichkeit würde doch bestimmt weniger Schmerz und Ärger bedeuten, als Lügen und Ausflüchte. Vielleicht seht ihr das nach dem Lesen ähnlich oder ganz anders?

Mich würde eure Meinung sehr interessieren! Gerne könnt ihr auch euren Link zur Rezension hinterlassen!

Ich vergebe  (4,5 / 5) für ein spannendes, „schnickschnackfreies“ Buch, das mich sehr gut unterhalten konnte, mich zu packen wusste -auch emotional-  und zudem überraschen konnte. Die Autorin werde ich mir auch jeden Fall merken!

  (6)
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(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

So viel Leben!

Nicola Davies , Andreas Jäger , Lorna Scobie
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 18.06.2018
ISBN 9783845827728
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Man dieses Buch mit Kinder jeden Alters anschauen und lesen. Sicherlich haben auch schon Kinder im Kleinkindalter Spaß an den schönen, bunten Bildern. Und Tiere sind doch immer ein Magnet. Außerdem freuen sich vor allem die kleineren Kids immer, wenn sie bekannte Tiere entdecken und unbekannte Tiere kennen lernen können. Aufpassen muss man natürlich beim Umblättern, da es sich um „normale“ Papierseiten handelt und nicht um ein Pappbilderbuch.

Sehr gut gefallen hat uns die Einleitung bzw. Einführung, in der zum einen bewusst gemacht wird, dass die Erde Millionen von Tieren beherbergt und das Leben insgesamt ein Wunder ist.

Auch der Vermerk, dass es Tiere gibt, die vom Aussterben bedroht sind, ist wichtig und direkt auf der zweiten Seite zu finden.

Passend für ein Sachbuch findet man ganz hinten noch ein Glossar mit den Erklärungen der wichtigsten Begriffe.

Zum anderen wird hier auch noch erklärt, was diese komischen, fast unaussprechlichen Namen hinter den deutschen Bezeichnungen sind bzw. bedeuten.

Wir finden, dass die Zeichnungen sehr gut gelungen sind und sie sich wirklich gut anschauen lassen. Sie sehen realistisch aus und laden ein, auch kleinere Details wahrzunehmen. Einzig die Augen sind bei einigen Tiere etwas irritierend. Sie lassen das Tier etwas dümmlich wirken oder aber extrem erstaunt (z.B. der Braunbär)!

HIER findet ihr eine Leseprobe, wenn ihr euch die Aufmachung und die Zeichnungen genauer betrachten wollt.

Ein eigentliches Inhaltsverzeichnis gibt es nicht. Das Buch ist so gestaltet, dass sich immer eine Doppelseite einer Gattung widmet, z.B. den Bären, den Delfinen, den Hunden, aber auch den Schmetterlingen, den Schlangen oder den Nackschnecken. Es gibt immer einen einleitenden, kurzen Text über das Aussehen, die Besonderheiten und die Fressgewohnheiten, dann einige Beispiele dieser Gattung mit bunten Bildern und mit prägnanten Erläuterungen. Jede Gattung ist farblich anders untermalt, so dass man beim Blättern schnell seine Lieblinge finden kann. (Käfer= türkis)

Interessant für die älteren Kinder ist auch die Zahl, die sich immer links unten in der Ecke befindet. Hier wird erwähnt, wie viele Tiere diese Gattung (in etwa) enthält.

Das Buch enthält insgesamt 21 Tiergattungen plus Pilze plus Bäume und Süßgräser.

Zu unserer Enttäuschung wurden „Katzen“ leider nicht in das Buch aufgenommen. Dabei machen Tiger & Co doch auch was her. 🙁

Wir vergeben  (4 / 5) für ein schön gestaltetes, buntes und durchdachtes Buch zum „Immer-wieder-Angucken“!

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