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115 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

jugendbuch, convention, liebe, nerd, ana und zak

Ana und Zak

Brian Katcher , Ute Mihr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423650250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch hat mich von der ersten Seite sehr an „Die beinahe größte Liebesgeschichte des Universums“ (Rezension) erinnert. Zwei Jugendliche mit eigenen -noch zu erlesenden Problemen-, die ein Abenteuer erleben und dabei sich selbst und den anderen besser kennenlernen. In beiden Geschichten spielt sich der Hauptteil auf einer Convention ab. Insgesamt waren es für mich viele Parallelen, aber da ich die Geschichte „Die beinahe größte Liebesgeschichte des Universums“ gut fand, haben mich diese jetzt nicht sonderlich gestört.

Bei Ana und Zak finde ich beide Protagonisten sehr sympathisch. Sie sind nicht perfekt, haben Ecken und Kanten und „sind vom Leben gezeichnet“! Das Leben ist nicht immer leicht und manchmal verlangt es einem sehr viel ab. Dies wird hier sehr gut beschrieben und ich konnte mich gut in beide hineinversetzen und mitleiden/fiebern.

Das Buch zeigt sehr gut, wie viele Missverständnisse durch ehrliche Gespräche aus der Welt geräumt werden könnten, wie schnell und einfach man Menschen missverstehen kann und wie wichtig Freunde sind. Es macht aber auch klar, wie viel Macht Eltern haben, wie bedeutsam das Verhalten dieser ist und wie weit tragend die aufgestellten Regeln sind.

Die Geschichte selbst fand ich durch die bestehenden Geheimnisse sehr spannend und mitreißend. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und eingängig und das Lesen macht Spaß! Clayton und seine Austrickserei geben dem Buch noch ein wenig Pfiff genauso wie die Dialoge zwischen Ana und Zak.

Insgesamt ein Buch (mit Parallelen) für kurzweiligen Lesegenuss, das Spaß macht, aber auch zum Nachdenken anregt!

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28 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

sinclair, grusel, baumhaus, geister, johnny sincliar

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger

Sabine Städing
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.03.2017
ISBN 9783833904677
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Mein Mann liest schon „immer“ John Sinclair, der Geisterjäger. Ich weiß gar nicht, wie viele dieser Heftchen wir zu Hause haben…aber als ich das Kinderbuch mit dem Namen „Johnny Sinclair“ in der Verlagsvorschau gesehen habe, war klar, dass dies ein Buch für meine Tochter und mich ist, da vor allem sie sehr gerne Kinderbücher rund um Geister und Geheimnisse liest!

Das Buch besticht im ersten Moment schon durch seine grandiose Aufmachung. Ob von außen mit dem tollen Cover, der grünen Schnittfläche, den passenden Illustrationen im Buch! Hier stimmt wirklich alles und das Buch stellt einfach eine Augenweide dar. Super gelungen.

Uns hat auch der Inhalt sehr gut gefallen. Sabine Städing schafft es sehr gekonnt, die richtige Portion Grusel für die Altersgruppe zu entwickeln. Außerdem fand es meine Tochter richtig toll, dass es sich nicht nur um eine einzige Geisterproblematik handelte, sondern gleich um mehrere.

Johnny ist als Protagonist ein sehr sympathischer Charakter, der das Geisterjägerdasein erst lernen muss. Er will etwas gegen die seltsamen Dinge unternehmen, die in seinem Ort und auf seiner Burg passieren. Dafür braucht man aber Hilfe. Und genau diese Hilfe findet er bei einem alten Schädel, der zu aller Überraschung mehr als ein vertrocknetes Skelettteil ist. Er kann sprechen und Johnny kann ihn verstehen. (Mich als Fan der Lockwood & Co Reihe hat dieses Detail sehr an den dort vorkommenden Schädel erinnert – hier ist der Schädel aber wenigsten ein Fünkchen netter!)

Außerdem bekommt Johnny noch Hilfe von seinem besten Freund und seiner „Kinderfrau“, die auch etwas ganz Besonderes ist! Mit beiden klappt das Jagen der Geister aber nicht von Anfang an und so muss Johnny erst einmal Überzeugungsarbeit leisten und einige Geheimnisse aufdecken.

Aus diesem Grund kommt die Spannung hier nicht zu kurz und durch den Humor macht das Lesen nochmal so viel Spaß!

Meine Tochter fand außerdem gut, dass innerhalb der Geistergeschichte auch Themen wie Mobbing, Ausgrenzung, Schule, Familie und Angst eine Rolle spielen und so jeder einen Bezug zum Buch herstellen kann.

Manchmal hatten wir den Eindruck, dass ein paar weitere Erklärungen gut gewesen wären – z.B. wer die Geister sehen kann bzw. hören kann und warum. Aber vielleicht werden diese Details in den weiteren Bänden noch erläutert.

Wir werden auf jeden Fall ein weiteres Mal mit Johnny und seinen Freunden auf Geisterjagd gehen, steht doch schon laut dem „gemeinem“ Ende das neue Abenteuer in den Startlöchern.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

berlin, grossmutter-enkelin, ruhrgebiet, herrlich, lustig

Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

Anna Basener , Gerburg Jahnke
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783785754856
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Ein Hörbuch ab 16 Jahren und was ist das eigentlich für ein Titel? Sieht aus wie eine Warnung durch die schwarze Umrandung des Titels. Aber was sollen dann die „Mandala-Ich komme zur Ruhe-Blümchen“ oben drüber? Hm, aus dem Cover und dem Titel werde ich nicht schlau!

Edit: Nach ein wenig Googeln habe ich die Antwort gefunden…Die Omma raucht permanent die Zigarettenmarke „Eve“ und guckt mal, wie die Packung aussieht: (Bild auf meinem Blog)

*************************

Meine Meinung:

Das Buch ist etwas Besonderes und Außergewöhnliches. Es hat seinen eigenen Charme und ist nicht für jeden geeignet. Nicht umsonst wird die Geschichte erst ab 16 Jahren empfohlen, dreht sich doch der Großteil dieser um das horizontale Gewerbe, die Prostitution oder andere Problematiken, die jüngeren Menschen noch nicht zugänglich sein sollten. Schwierige Kindheit, Sex-Techniken, Vergewaltigung, Mord, Drogen, Alkohol. Hier wird wirklich frech und ehrlich eine Geschichte erzählt, die meiner Meinung nach auch teilweise provozieren will. Dadurch regt sie aber auch zum Nachdenken an.

An manchen Stellen empfand ich manche Charaktere als überzeichnet, als zu stereotyp, aber trotzdem passten diese gut in die Geschichte.

Die Geschichte selbst ist sehr komplex. Das habe ich ehrlich gesagt so nicht erwartet. Nach der ersten CD habe ich mich gefragt, was denn auf den weiteren 5 noch kommen soll. Aber ich wurde eines besseren belehrt und das sehr positiv.

Hier wird frei nach Schnauze geredet und alle wichtigen Charaktere werden sehr detailliert vorgestellt. Trotzdem laufen am Ende alle Fäden – alle „Mini-Geschichten“ zusammen und bilden ein großes Ganzes. Auch wenn tatsächlich auch gerade das Ende so gar nicht politisch korrekt ist, hätte ich es mir nicht anders gewünscht. Verdient ist verdient!

Die Sprache hat mir unheimlich gut gefallen und durch das Hören als Hörbuch kommt das natürlich noch ganz anders rüber, als wenn man diese selbst liest! Gerburg Jahnke macht hier einen fantastischen Job. Ich habe die Omma leibhaftig vor mir gesehen. Rotzfrech, schnodderig, hustend und qualmend. Aber auch jeden Freier verjagend und die Zimmer der Prostituierten wieder hübsch herrichten.

Aus dem Hörbuch:

„Hömma, ist dat keine Offensichtlichkeit? Ruhrdeutsch mit seine herzlichen Wörters spreche ich dich vons feinste. Schmeiß mich mal das Buch da rübber, dann les ich dich wat vor. Da fängste richtig am Staunen!“ (Auszug aus Track 18, CD 6)

Am Ende des Hörbuch war ich so in dieser mehr als grammatikalisch falschen Sprache gefangen, dass ich mich immer wieder erwischte, wie ich „Hömma“ oder „wat“ sagen wollte. Der Ausspruch „Da fängste richtig am Staunen!“ kommt gut an! Ich konnte über die Omma und über vieles andere herzlich lachen.

Zwischen den Zeilen kann man viele Lebensweisheiten finden, die für mich immer wieder verdeutlichen, dass jeder Mensch eine Wahl hat, was er aus seinem Leben macht, dass Freundschaft und Familie wichtig ist, dass man seinen eigenen Weg finden muss.

****************

Fazit:

Ehrlich, frech, politisch unkorrekt, aufmüpfig, unmoralisch, anstößig, lustig, unsittlich, abscheulich, freizügig, unverhüllt, offen, authentisch und einfach gut!

„Dat Hörbuch is nen Brüller“!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein lieber Herr Gesangsverein, die Waldfee holt die Kuh vom Eis

Lars Ruppel , Lars Ruppel
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 13.03.2017
ISBN 9783837137569
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Meine Meinung:

Ganz ehrlich? Ich bin geplättet und vollkommen überrascht über dieses Hörbuch. Ich liebe Redensarten und die Geschichten, die hinter diesen stecken. Aus diesem Grund wollte ich dieses Hörbuch auch auf jeden Fall hören. Nur dass ich mit einem ganz anderen Inhalt gerechnet habe. Ich dachte, es geht tatsächlich über die Entstehung dieser und eine Erklärung, was die Redensarten ausdrücken.

Aber da hatte ich falsch gedacht und nicht mit Lars Ruppel gerechnet. Und dieser ist ein wahrer Könner seines Fachs. Ich habe nie, wirklich nie gedacht, dass man solche Geschichten zu Redensarten „erfinden“ kann, die auch noch so passend, so genial, so perfekt aufgebaut und so klasse gereimt sind. Ich habe wirklich gestaunt und war mehr als angetan von dieser Kunst! Wirklich ein Hammer!

Dabei sind aber die „Gedichte-Geschichten“ nicht nur unterhaltsam, sondern teilweise auch politisch oder gesellschaftskritisch. Ab und an wird frei Schnauze geredet und auf die Etikette verzichtet. Aber immer kommt eine „Pointe“ und nicht selten gipfelt diese darin, dass ich das Hörbuch stoppen musste, um darüber nachzudenken!

HÖRT doch mal rein und überzeugt euch selbst!

Wow – einfach nur wow! Ich werde mir einige der „Gedichte-Geschichten“, wie „Heiliger Strohsack“ und „Nicht schlecht, Herr Specht“ immer wieder anhören! Ich überlege, die ein oder andere auch mal mit meinen Schülern zu hören. Mal sehen!

Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir von euch! Zum Zuhören – aber nicht nebenbei! Hier muss sich konzentriert werden! Vielleicht auch nicht als Hörbuch für 2 Stunden am Stück. Zwischendurch eine Pause einlegen und danach wieder genießen!

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327 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

caraval, spiel, magie, fantasy, stephanie garber

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Eine wirklich außergewöhnliche Geschichte erwartete mich hier! Ich war schnell gefangen in Scarletts Welt, ob auf der Insel mit ihrer Schwester fliehend und sich fürchtend vor ihrem Vater oder beim Spiel in/auf Caraval. Die Autorin schaffte es problemlos, mich als Leser an die Geschichte zu binden und mich hoffen zu lassen, dass ich Zeit habe, lange an einem Stück lesen zu können.

Das finde ich sagt schon einiges über die Geschichte bzw. über das Buch aus.

Caraval selbst als Welt ist wirklich etwas Besonderes. Weiß man doch als Leser nie, was Realität, was Spiel, was Fiktion ist. Bis ganz zum Schluss konnte ich nicht sagen, wer böse, wer gut ist und wer jetzt wirklich mit wem spielt. Wer steckt dahinter und was sind seine Beweggründe? Das alles wollte ich herausfinden und musste mich dafür durch Caraval bewegen und mich mit Scarlett auf die Suche nach ihrer Schwester machen.

Die eigentliche Geschichte gefiel mir sehr und ich war gefangen in der außergewöhnlichen Idee, die hinter dieser steckt und auch von den bildreichen Beschreibungen. Ich konnte mir das „Spiel“ und die Umgebung sehr gut vorstellen.

LEIDER wurde mir am Ende nicht genug „aufgelöst“. Ich hatte so viele Fragen und das Ende schafft es nicht, mich als Leser zumindest vorerst ruhig zu stellen, so dass ich das Buch nicht ganz zufrieden zuschlagen konnte. Ich möchte so gerne noch so vieles wissen. Ich habe ehrlich gesagt, zwei/drei Dinge auch nicht richtig verstanden. Da hätte ich gerne eine Auflösung gehabt. Meine Hoffnung aber besteht in einer Auflösung in dem folgenden Band. Leider konnte ich nicht herausfinden, wann dieser erscheint, geschweige denn, wie viele Bände es überhaupt werden sollen!

****************

Fazit:
Eine sehr ungewöhnliche, mitreißende Geschichte, kreativ und spannend, mysteriös und überraschend! Seid aber gefasst auf ein für mich sehr offenes Ende und viele unbeantwortete Fragen!

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103 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

superhelden, mr sage, bigtime, crusher, sam sloane

Karma Girl

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492280372
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher der Autorin! Sowohl die „Mythos Academy“ als auch die „Elemental Assassin“- Reihen…Beide habe ich komplett gelesen und ich kann sagen, dass die Bücher für mich von Beginn an einen Sog ausüben der bis zum Ende nicht abnimmt. Sehr gerne lese ich ihre Geschichten, da die Autorin einen perfekten Mix aus Humor, Spannung, Fantasy und Erotik schafft.

Auch bei „Karma Girl“ ist ihr das wieder einmal gekonnt gelungen. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt, mitgefiebert und ich habe auch vor Spannung (auch wenn man weiß, wie die Geschichte ausgehen wird…) das Buch fast zerquetscht. Der Schreibstil ist eingängig und lässt sich sehr gut und flüssig lesen.

„Männer im Spandex sind immer die schlimmsten!“ (Buchrücken) – da musste ich schon lachen. Die Superheldenkostüme sind aber teilweise auch speziell und gerade beim Mann zeigen sie oft mehr als man sehen will. Aber da muss Carmen durch, denn durch sie wurden einige Steine ins Rollen gebracht.

Die Ausgangssituation ist zwar ein wenig klischeehaft (Verlobter schläft kurz vor der Hochzeit mit der besten Freundin), aber dadurch gelingt der Einstieg problemlos und bestimmt erwachen in vielen Leserinnen auch Rachegefühle gegenüber dem „Ex“! Dadurch sind dem Mitfiebern und Mitleiden keine Grenzen gesetzt und ich als Leserin wollte ebenfalls, dass Carmen alle Helden und Schurken demaskiert. Also auf in den Kampf mit Carmen, sie mir von Beginn aus unheimlich sympathisch war. Nicht perfekt, aber clever, nicht auf den Mund gefallen und sich durchwurschtelnd…

Mit war schon recht früh klar, wer denn der Anführer der Fearless Five ist, aber trotzdem war das Rätsellösen sehr spannend und unterhaltsam. Vor allem scheint Carmen Millionen von diesen Zauberwürfeln zu haben. Sie scheint diese auch mit sich zu führen, denn wenn sie in die Überlegungsphase kommt, braucht sie einen dieser Würfel.

Alles in allem wurde ich sehr gut unterhalten, auch wenn auch hier wieder ein paar kleinere Wiederholungen vorkommen, die manche Leser  in J. Esteps Büchern monieren. Aber diese hielten sich in Grenzen!

Tolle Story (endlich auch mal wieder etwas ganz Neues!), überraschendes Ende, beeindruckendes Kostüme aus Spandex, lustige Schlagabtausche, sympathische Charaktere und ein Schuss Sex. Perfekter Mix – eigentlich wie immer!

*********************

Info:

Band 2 erscheint am 14.10.2017

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(27)

42 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, freundschaft, krimi, humor, ermittlungen

Digby #02. Zu cool zum Sterben

Stephanie Tromly , Sylke Hachmeister
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.03.2017
ISBN 9783789148101
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe Band 1 verschlungen und mich in die rasante und energiereiche Geschichte verliebt.

Aus meiner Rezension zu Band 1:

„-eine Geschichte, die von Anfang an Fahrt aufnimmt und keine Zeit mit langweiligen Erklärungen verliert;

-eine neuartige Geschichte, die wirklich wie angekündigt Niveau und Humor besitzt und mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ;

-ein etwas anderer Schreibstil, der jugendlich und modern ist und perfekt zur Geschichte passt, der den Leser direkt anspricht und ihn in die Geschichte entführt;

-eine Geschichte, die viele Facetten hat und mich tatsächlich mehrmals überraschen konnte;

-ein „Digby“, der Sherlock Holmes wirklich Konkurrenz macht und mich des Öfteren wirklich verblüfft hat;“

Das alles und noch viel mehr hat mich jetzt in Band 2 erwartet! 

Band 2 schließt nahtlos an Band 1 an, ein paar wenige Dinge werden wiederholt, aber für mich waren die Wiederholungen nicht wichtig. Die Geschichte war mir präsent. Durch Digbys Verschwinden am Ende des ersten Bandes geht auch Zoes Leben weiter und sie hat einiges erreicht. Vielleicht nicht ganz das, was sie ehrlich wollte. Und genau darin liegt das Problem, als Digby wieder auftaucht!

Nicht nur der Kriminalfall wird in Band 2 weiter aufgerollt und es kommen neue Details ans Licht, auch Zoes und Digbys Freundschaft wird wieder ins Scheinwerferlicht gerückt. Zoes Leben aber spielt dieses Mal ebenfalls eine große Rolle und hier habe ich nicht nur einmal gefleht, dass Zoe endlich die Augen aufmacht, zu sich steht und endlich nur noch das tut, was sie will! (und vor allem diesen Langeweiler endlich kickt…)

Zoe und Digby sind zusammen ein unschlagbares Team – ob im Spurensuchen oder auch in ihren unverwechselbaren Schlagabtausche. Wieder herrlich, den beiden „zuzuhören“! Ich bin ein wirklicher Fan und freue mich sehr auf einen weiteren Band mit diesen beiden sympathischen, authentischen, eigenen Charakteren, die mir spannende und lustige Lesestunden bereitet haben.

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195 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

fantasy, fluch, alchemisten, 2017, carcassonne

Secret Fire - Die Entfesselten

C.J. Daugherty , Carina Rozenfeld , Peter Klöss
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789133404
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Band 1 dieser Reihe hat mir ausgesprochen gut gefallen:

„Die Autorin beweist mit ihrer neuen Reihe erneut ihr Können Spannung und Mysteriöses zu einer sehr lesenswerten Geschichte zu verknüpfen! Ich freue mich auf Band 2!“

Band 2 konnte mich anfangs auch gut unterhalten und ich hatte keinerlei Probleme wieder in die Geschichte hineinzufinden. Taylor und Sacha sind weiterhin sehr sympathisch und mich hat ihr Werdegang, ihr weiterer Kampf um die Bezwingung des alten Fluches unheimlich interessiert.

Leider ist die Geschichte wirklich sehr langatmig und ich habe mich streckenweise wirklich gelangweilt. Jedes Üben (Kampf, Trainieren des Fähigkeiten), jedes Suchen nach dem Fluch in Büchern wird hier beschrieben und dadurch verlor sich meiner Meinung nach die Spannung sehr.

Schön fand ich die Nebengeschichten der neuen Charaktere und auch das Ende finde ich sehr gelungen! Nicht gepresst, aber doch irgendwie passend und magisch!

Für mich ist das Ende zwar ein Ende, die Autorin könnte hier aber auch noch einen dritten Band problemlos anschließen!

Fazit:

Der Abschluss der Dilogie konnte mich vom Spannungslevel leider gar nicht packen, die Grundstory fand ich jedoch gelungen. Wie immer lässt sich die Geschichte leicht und flüssig lesen!

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

rätsel, code, geheimisse, kryptologie, technik

William Wenton und die Jagd nach dem Luridium

Bobbie Peers
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783646929201
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Rätsel zu lösen – ist cool und wir haben uns auf ein Abenteuer voller Rätsel und Schwierigkeiten gefreut. „William Wenton und die Jagd nach dem Luridium“ beginnt umgehend ohne viel Vorgeplänkel oder ausschweifende Erklärungen. Wir lieben das.

Von Anfang an wird hier das Spannungslevel sehr hoch gehalten und meine Tochter und ich waren so in der Geschichte gefangen, dass wir Seite um Seite gelesen haben und das Buch nur schwer aus der Hand legen konnten. Die Kapitel endeten aber auch immer an spannenden Stellen, so dass wir „schnell“ noch ein Kapitel dranhängen mussten.

Die Geschichte selbst ist etwas ganz Neues, zumindest für meine Tochter. In Büchern für Erwachsene gibt es ähnliche Ideen. Die Umsetzung ist sehr spannend, aber auch teilweise sehr aggressiv, gefährlich, bedrohlich und beängstigend. Geht es doch an einigen Stellen um Entführung, Leben und Tod. Es wird gekämpft, um zu überleben und das nicht mit Samthandschuhen.

Dieser Band handelt von der Jagd nach dem Luridium. Das gesamte Abenteuer wurde nicht beendet, die Jagd vorerst schon. Meiner Tochter war das Ende zu hektisch bzw. auf einmal zu schnell. Sie hätte da gerne noch einmal vom Orbis gehört. Nicht alles konnten wir uns richtig gut vorstellen, handelt es sich doch um Fantasie – Computer – Wesen, wie auch schon auf dem Cover zu sehen.

Wir sind aber sehr gespannt, was sich der Autor für weitere Bände ausdenken wird.

In diesem Buch hätten wir unterstützende Illustrationen besonders toll gefunden. Die hätten nicht nur die Vorstellung gefördert, sondern auch die Spannung, denken wir.

Trotz allem ein richtig gutes und vor allem spannendes Buch. Ein Auftakt einer neuen Reihe, die wir gerne weiterverfolgen werden. Auch sehr gut für Jungs geeignet. Fast noch mehr als für Mädchen!

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85 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

spreewald, erntehelfer, krimi, gurkenbauern, klaudia wagner

Spreewaldtod

Christiane Dieckerhoff
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548287614
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe leider den ersten Band „Spreewaldgrab“ (15.01.2016) nicht gelesen. Das habe ich beim Lesen des zweiten Bandes sehr vermisst, wird doch sehr auf den Inhalt des ersten Bandes Bezug genommen. Zwar werden viele Dinge in Band 2 angesprochen und man kann sicherlich der Handlung des zweiten Bandes auch folgen, ohne den ersten Band gelesen zu haben, aber mir fehlte dadurch der Bezug zur Protagonistin. Oft konnte ich ihr Verhalten und ihre Gefühle nicht verstehen und auch andere in Band 1 involvierte Charaktere hätte ich besser verstanden, wenn ich den Inhalt des ersten Bandes vorher gekannt hätte.

Was hat mir gut gefallen?

Ich mag Regionalkrimis sehr gerne. Auch wenn ich weder im Ruhrpott noch im Spreewald wohne, so finde ich Krimis, deren Handlung nicht in der Großstadt spielen,  immer wieder gut. Sie besitzen ihren eigenen Charme. Vielleicht liegt das auch daran, dass man als Leser daran erinnert wird, dass überall etwas passiert. Man muss dafür nicht nach New York fahren.

Auch die Story, den Plot, fand ich sehr gelungen. Nichts an den Fingern Herbeigezogenes, sondern eine Handlung, die realistisch ist, nachvollziehbar und glaubhaft.

Klaudia Wagner trägt schon ein ganz schön großes Päckchen mit sich rum und ich habe sie mehr als einmal bemitleidet. Ich mag sie. Sie ist keine perfekte Ermittlerin, sie hat Ecken und Kanten und macht Fehler. Sie arrangiert sich aber mit ihrem Leben und versucht sich wieder aus dem Sumpf herauszuziehen! Das ist wichtig und passte gut zu ihr!

Durch die vielen auftauchenden Probleme verliert sich jedoch ein wenig die Spannung. Ich war so mit den ganzen Schwierigkeiten und Altlasten beschäftigt, dass ich den Fall fast aus den Augen verloren hätte.

Der Krimi lässt sich gut und flüssig lesen und konnte mir angenehme Lesestunden bescheren. Ich hätte mir jedoch mehr Spannung gewünscht und Band 1 (aber das lag ja an mir!)


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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Creature

Morton Rhue , Nicolai von Schweder-Schreiner , Aleksander Radenkovic
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 10.02.2017
ISBN 9783833737145
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das könnte eine meiner kürzesten Rezensionen werden:

-Geschichte: super

-Sprecher: genial

-Wirkung/Message: hochaktuell

FERTIG! 

**********************

Ok, ein wenig ausführlicher:

Ich habe schon einige Bücher von Morton Rhue gelesen, auch mit meinen Schülern zusammen und bin jedes Mal wieder von seinem Können begeistert, wichtige und aktuelle Themen in seinen Geschichten zu verpacken.

Ich fand die Geschichte vom ersten Ton an sehr gelungen, sehr mitreißend, sehr emotional und konnte mich nur schwer vom Hörbuch lösen. Meine Tochter merkt es immer daran, dass ich freiwillig ihre Freundinnen nach Hause fahre oder abhole, nur damit ich wieder Hörbuch hören kann! 

Bei dieser Geschichte steht und fällt aber meiner Meinung nach auch alles mit dem Sprecher.  Aleksandar Radenkovic ist einfach – entschuldigt den Ausdruck – einfach der Hammer! Die Piraten, die Seeleute, die Kinder, einfach alle wurden von ihm perfekt verkörpert. So lebendig, dass ich manchmal glaubte, selbst mit auf dem Boot zu sein! Gruselig, aber einfach genial!

Ismail als Protagonist konnte mich schnell für sich und seine Träume begeistern und ich bin schnell mit ihm und Kapitän Ahab auf die Jagd nach gefährlichen Meereslebewesen gegangen.

Immer wieder wird man als Hörer in die Vergangenheit geschickt. Das wird leider nicht angekündigt und hat mich die ersten beiden Mal schon ein wenig stutzen lassen. Aber dann wusste ich Bescheid und es war in Ordnung.

Mir persönlich ging die Geschichte nah und ich habe  – vor allem auch am Ende gedacht – wie wir Menschen uns wirklich mal retten wollen, wenn wir weiter mit unserer Erde so umgehen wie zur Zeit!? Was soll aus uns werden? Denn genau hier setzt die Geschichte ja an: Die Erde, so wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr und aus diesem Grund muss auf andere Planeten ausgewichen werden.

Das Ende fand ich besonders genial, wäre ich doch auf diese Auflösung nicht gekommen.

Auch wenn für mich zwei Fragen völlig unbeantwortet bleiben und ich wirklich zu gerne die Auflösung gewusst hätte, fand ich die Geschichte und vor allem aber das Hörbuch phänomenal! Spannend und mitreißend bis zum Schluss! Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander und Hilfsbereitschaft!

 (5 / 5)

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

5 Sterne Spuk - Rettung für das Burghotel

Christina Christina Foshag , Sabine Bohlmann
Audio CD: 2 Seiten
Erschienen bei Audio Media Verlag, 16.01.2017
ISBN 9783956391828
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Das Cover hat meine Tochter sehr angesprochen und aus diesem Grund hat sie sich auch noch für eine Geschichte interessiert, die eigentlich schon „unter ihrem Alter“ liegt. Leider kommt man beim Hörbuch nicht in den Genuss der tollen Illustrationen, die im Buch vorhanden sind und die Geschichte richtig toll unterstützen und lebendig machen. 

Dafür kommt man aber beim Hörbuch in den Genuss der überaus tollen Sprecherin „Sabine Bohlmann“. Ob junger Geist, alter Geist, adeliger Geist mit Glitzer-Pumps, junger Mensch, alter Mensch  – jeder wird hier lebendig und überaus passend verkörpert.

Wir haben die Geschichte sehr gerne gehört, auch wenn sie anfangs ein wenig Zeit braucht, bis das Abenteuer so richtig beginnt.

Sehr gelungen sind die Kleinigkeiten, wie Hobbies der Geister, Essensticks, Namensgebung. All dies macht aus „5 Sterne Spuk“ ein gelungenes Geisterabenteuer, das die Kids ohne Angst und Grusel auch gerne noch abends hören können!

Wir empfehlen, einfach das Hörbuch und das Buch zu kaufen. Hier kommt man in doppelten Genuss! Tolle Bilder plus mitreißende Sprecherin!

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(27)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

schwangerschaft, hypochonder, geburt, schwangerschaftsmanager, lustig

Die Schwangerschaft des Max Leif

Juliane Käppler
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426519745
Genre: Romane

Rezension:

Was habe ich wieder gelacht! Ich habe das Buch aufgeschlagen und war wieder in Max´Welt. Es war wie „nach-Hause-kommen“! Ich liebe Max mit seinen hypochondrichen Überlegungen. Denn ich merke das immer mehr auch an mir: je älter ich werde, desto mehr Gedanken macht man sich und je mehr Ängste bilden sich.

Band 1 muss man nicht gelesen haben, es ist aber viel schöner, wenn man Max schon besser kennt und auch weiß, welche vorherigen Probleme schon gelöst werden mussten und wie er und Maja sich kennen gelernt haben.

Max wird nun also wirklich Vater und steht dadurch vor ungeahnten Schwierigkeiten. Er recherchiert und weiß nun wieder mehr Dinge als er wissen sollte! Das tut ihm nicht gut! Dadurch entstehen wieder herrlich lustige Situationen, ob im Kindergarten, beim Arzt, auf der Autobahn,mit der Putzfrau, …. Max Leif ist überall wieder live dabei!

Auch die mir schon im ersten Band ans Herz gewachsene russische Putzfrau ist wieder mit von der Partie und bissiger denn je. Nun gibt es auch noch eine amerikanische Köchin im Kindergarten, die sie gar nicht leiden kann. Das kann doch nicht gut gehen! Außerdem gibt es nervige und völlig abstruse Eltern, es gutmeinende Freunde, lästige Pressemenschen und da sind ja noch die normalen Probleme, die eine Schwangerschaft mit sich bringt.

Taucht ein in ein neues Abenteuer mit Max und seiner großen Familie! Leidet und fühlt mit ihm, lacht in aus, aber lacht auch mit ihm. Habt einfach Spaß mit diesem Buch und mit Max, den ich einfach in mein Herz geschlossen habe. Er hat auch sehr viel dazugelernt und bemüht sich sehr! Das muss man ihm zugute halten!

Ich hoffe ja immer noch auf ein weiteres Wiedersehen in „Max´Welt“! Mal sehen, was sich die Autorin da vielleicht noch ausdenkt!

Verdiente und sehr gelungene (5 / 5)!

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(10)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

schreibt trotz kompliziertem doppelnamen gute bücher, jugendroman, roman, jugend, billy the beast

Billy the Beast - Ein Traum von einem Tiger

Jörg Menke-Peitzmeyer
E-Buch Text: 273 Seiten
Erschienen bei Ullstein eBooks, 24.02.2017
ISBN 9783843714730
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich finde das Cover richtig toll und ich war mir sicher, dass das Buch von einem dicken, aber siegreichen jungem Mann handelt, der mir sicherlich schnell sympathisch sein würde.

Die ersten Seiten flogen nur so dahin und ich fand Bert sympathisch und teilweise sehr witzig in seiner Erzählweise. Das Ganze wird anfangs sehr humorvoll beschrieben und ich habe des Öfteren auch wirklich schmunzeln müssen. Das erste Drittel liest sich dadurch auch wirklich sehr flüssig und zügig.

Zwischendurch fand ich Bert aber auch ein wenig wehleidig. Ja, er ist dick und ja, er wird deswegen gehänselt. Aber nicht jeder Dicke hat keine Freunde und ist die ganze Zeit nur am „Fressen“ (sorry). Das wirkte zu Beginn des Buches aber so, denn Bert berichtet hier relativ ausführlich über seine Twix-Sucht.

Seine Mutter fand ich zudem sehr unsympathisch und ich habe diese vom Verhalten her gar nicht verstanden. Sie hätte ich gerne geschüttelt, damit sie aufwacht und sich mehr um ihren Sohn, aber auch um sich selbst kümmert. „Familie“ geht anders. (Sie leben zusammen in Berlin, seine Mutter hat immer wieder „lautstarke“ Affären)

Hier hat mich das Buch kalt erwischt, da ich doch ein vorwiegend lustiges Buch erwartet habe. An vielen Stellen aber empfand ich das Buch bzw. Berts Geschichte eher melancholisch, nachdenklich, sogar tiefsinnig, geht es doch um Familie, Freundschaft, Mobbing, Disziplin, Selbstwertgefühl, Glücklichsein.

Insgesamt aber, nachdem ich verstanden hatte, was ich mit Bert erleben würde, gefiel mir das Buch trotzdem. Manche Stellen waren etwas langatmig, aber die Grundgeschichte gefiel mir.

Bert ist insgesamt ein dicker „Bär“, der mit seinem Gewicht und auch seinem Leben nicht zufrieden ist. Durch einen Zufall wird aus ihm ein Maskottchen und er wird berühmt. Aber berühmt wird nur Billy –  nicht Bert, denn dieser nimmt aus Selbstzweifeln die Maske nicht ab. Aber wie soll er dann seine Angebetete erobern? Genau das ist hier die Frage.

Außerdem stehen da immer noch eine ganze Menge Kilos im Weg….

Zu meinem Wohlgefallen trug letzten Endes auch bei, dass Bert nicht innerhalb kürzester Zeit wahnsinnig viel abnimmt und dann die Schönheitskönigin erobert. Das wäre sehr unrealistisch gewesen. Der Abnehmprozess wird gut beschrieben und bleibt im realistischen Bereich.

******************

Ein Junge –  ein Kostüm – eine Liebe – eine Chance….

Ich hatte bei diesem Buch eine ganz andere, deutlich lustigere, Geschichte erwartet. Trotzdem konnte mich Billy alias Bert gut unterhalten und sogar zum Nachdenken anregen! Am Ende hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht mit ein paar Hinweisen darauf, wie es Bert (und auch seiner Mutter) weiterhin ergangen ist! Das hätte ich als einen passenden Abschluss empfunden!

(4 / 5)

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88 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

spiegel des bösen, hass, hotel, jugendbuch, liebe

Spiegel des Bösen

Björn Springorum , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.02.2017
ISBN 9783522202305
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Verlagsvorschau gesehen und direkt gewußt, dass ich dieses lesen möchte.
Das Cover ist aber auch sehr verheißungsvoll und anziehend. Erinnert mich immer wieder an ein Kaleidoskop, wenn ihr diese noch kennt. Ich habe diese geliebt.

Das Buch konnte mich von der ersten Seite an packen. Ich liebe Bücher, die unterschwellig immer geheimnisvoll bleiben, in denen es lange nur mysteriöse Andeutungen gemacht werden, der Leser aber lange nicht aufgeklärt wird. Um ein solches Buch handelt es sich hier.

Meine Tochter (fast 12) wollte unbedingt mitlesen. Leider gefiel ihr zwar der Anfang, aber sie war im Gegensatz zu mir irgendwann genervt, dass immer nur Andeutungen gemacht werden, ihr war hier zu wenig Action. Außerdem wurde es ihr teilweise zu spuky und wie sie sagte „abgedreht“. Da das Buch ab 14 Jahren empfohlen wird, war mir das recht, wusste ich ja noch nicht, worauf das Buch hinausläuft.

Lange Rede, kurzer Sinn: Letztendlich bin ich froh, dass ich das Buch alleine weitergelesen habe. Die Geschichte, die hinter dem Grauen steckt, die alles ins Rollen gebracht hat und immer wieder durch Rückblicke dem Leser langsam, aber sicher offenbart wird, ist realistisch, aber deshalb nicht minder grausam. Das Buch endet mit einer Überraschung, dachte ich doch nicht, dass der Autor das Leserherz (zumindest meines) so zurücklässt.

Wenn man aber den Epilog richtig zu deuten weiß, würde ich vermuten, dass es einen weiteren Band geben wird. Vielleicht bringt dieser ja auch wieder mein Herz zum Grinsen!

Sophie, die Protagonistin, habe ich anfangs deutlich zu jung eingeschätzt aufgrund ihres Verhaltens. Durch die beginnende Liebesgeschichte aber revidierte sich mein Eindruck etwas. Außerdem wächst sie durch ihre Aufgaben.

Die Idee, die hinter der ganzen Geschichte steckt, ist kreativ und doch vorstellbar, ist phantastisch und doch irgendwie realistisch.

Ich persönlich fand das Buch mitreißend, einnehmend und teilweise auch ein wenig gruselig. Gestern habe ich meine Spiegel noch mit anderen Augen betrachtet, man weiß ja nie!

Gerne gelesen, da mir die Message bezüglich Familie und auch Liebe gut gefallen hat!  (4 / 5)

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

Alles, was Mädchen wissen sollten, bevor sie 13 werden

Heike Abidi , David B. Hauptmann , Heike Herold
Flexibler Einband
Erschienen bei PINK!, 07.03.2017
ISBN 9783864300622
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Meine Tochter ist letzte Woche 12 Jahre alt geworden und aus diesem Grund ist das wirklich das passende Buch, denn bei ihr hat die Pubertät schon eingesetzt und bringt sie und mich teilweise an unsere Grenzen! Also her mit dem Buch und den hoffentlich zu gebrauchenden Tipps!

Das Buch wird als Sach-Jugendbuch geführt und als solches ist es wirklich gut gelungen. Perfekt für die angehenden Teenie-Mädels berichtet hier ein sich ebenfalls in der Pubertät befindendes Mädchen namens Henriette über ihr Leben. Das lockert das ganze Thema hervorragend auf und spricht die Girlies auch mehr an, als ein pures und stures Wissensbuch über die Pubertät.

Von einem langweiligen Sachbuch ist das Buch hier auch meilenweit entfernt. Schon die Überschriften sind sehr gelungen und haben auch immer einer Zweitüberschrift. Die Lieblinge meiner Tochter sind hier Kapitel 3: „Nervt nicht – oder: Meine Familie macht mich echt fertig!“ Wirklich sehr passend!

In den fünf großen Kapiteln sind wirklich sehr viele interessante und auch aktuelle Themen untergebracht. Ob es um das neu erwachte Schamgefühl geht, Pickel, die erste Periode, Probleme mit der ersten Freundin, der erste Schritt auf einen Jungen zu, Eifersucht, Küssen, weiche Knie, alles wird hier besprochen.

Sehr gelungen sind auch die Mitmachseiten und -aktionen, wie Selbsttests, Listen, Do´s and Don´ts und der Favorit meiner Tochter: Die Top Ten der Elternpeinlichkeiten! :-)))

Und es fühlt sich tatsächlich an als würde man mit seiner Freundin über diese Themen quatschen. Nie von oben herab, sondern auf Augenhöhe!

Und genau das macht den Charme und den Erfolg dieses Buches bei meiner Tochter aus. Diese hat nur die Aufmachung und  die Gesichter bei den Illustrationen zu bemängeln. Sie gefallen ihr gar nicht! Das Buch könnte innen noch etwas farbiger sein. Bunt wie die Pubertät! Dann wäre das Buch wahrscheinlich aber auch wieder teuer. Aber wenn es weiter nichts ist, dann hat die Autorin ihre Sache mit dem Jugend-Sachbuch richtig gut gemacht!

Falls ihr ebenfalls ein solches Girlie zu Hause habt, ist das Buch bestimmt ein passendes Ostergeschenk!

(4,5 / 5)

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(1)

12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der (überhaupt gar nicht) allmächtige Todd

Louise Galveston , Manuela Knetsch
Flexibler Einband
Erschienen bei Kosmos, 09.03.2017
ISBN 9783440146378
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Was ist das denn für ein Buch? Kleine Menschen in einer Stinkesocke? Die aus reiner Widerlichkeit geschaffen wurden? Hm, die Geschichte mussten wir kennenlernen!

Todd ist ein kleiner Schmutzfink, meine Tochter betitelte ihn anfangs auch als ein kleines Schweinchen. Denn Todds Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde und es riecht wohl auch so. Aus diesem Grund kann sich in einer stinkigen, schweißigen, mit Fußkäse gefüllten Socken ein ganzes Volk bilden. Die Widerlichkeit besteht darin, dass die Toddlianer, wie die kleinen Menschen genannt werden, sich von den Hautschuppen, den Zehennägeln und anderem aus der Socke ernähren. Besonders gerne genießen Sie auch eine kleine Schweiß-Schorle zum Runterspülen!!!! (Was haben wir über dieses Getränk gelacht!!!)

Todds Geschichte hat aber zu der witzigen Geschichte, die im Vordergrund steht auch noch eine ernste Hintergrundgeschichte rund um Freundschaft, Ehrlichkeit, Vertrauen, Mobbing und Durchhaltevermögen. Und ganz wichtig: Wer bestimmt eigentlich, was normal oder cool ist? Jeder selbst! Genau!

Todd selbst war uns von Beginn an sehr sympathisch, konnte jedoch zwischenzeitlich bei uns nicht mehr punkten aufgrund seines Verhaltens seinen Freunden gegenüber. Hier war er einfach egoistisch und wollte mit dem Kopf durch die Wand. Aber die kleinen Toddlianer haben zwar keinen Geschmack was Essen und Trinken angeht, aber sie haben Grips! Und so gibt es am Ende doch so etwas wie ein Happy End! Schön, für ein Kinderbuch!

Die Geschichte liest sich aufgrund der recht großen Schrift, den leserfreundlichen Kapiteln und der kindgerechten Sprache sehr einfach und flüssig und wir waren flugs durch, da wir das Buch auch nur schlecht aus der Hand legen konnten!

Wir finden: eine grandiose, wenn auch leicht widerliche Idee mit einem ernsten und sehr wichtigen Hintergrund. Wir haben diese Geschichte sehr gerne gelesen und denken, dass sie noch viele begeisterte Leser (auch für Jungs geeignet!) finden wird!

Die Aufmachung ist sehr gelungen. Immer wieder zieren kleine Mini-Menschen die Seitenzahlen oder den Kapitelanfang. Das Cover ist genial geworden. Aus diesem Grund habe ich es auch so groß gelassen!

Wir werden die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten!

 (4,5 / 5)

 

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Sophie im Narrenreich

Verena Petrasch
Fester Einband: 536 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 01.03.2017
ISBN 9783407822147
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wow, 536 Seiten sind für ein Kinderbuch schon eine Ansage! Als das Buch hier ankam, waren wir doch ein wenig erstaunt. Meine Tochter hatte Angst, dass sie das Buch langweilen und vor allem ewig brauchen würde bis die Geschichte endlich losgeht!

Aber diese Angst wurde uns auf Seite 11 schon genommen, als der erste Narr schon gleich auftaucht. Die Geschichte beginnt umgehend, ohne viel Geplänkel und das fanden wir schon sehr gelungen. Keine ausschweifenden, detaillierten Beschreibungen, die letztendlich nur die Geschichte verzögern und uns langweilen!

Sophies Geschichte vermag schon ein wenig Durchhaltevermögen von Seiten der jungen Leser,  ist sie doch sehr komplex und verlangt den Kids schon einiges ab, gerade die Erklärung, was Schwarznarren sind und wie sie entstehen!

Die Idee mit dem Narrenreich war für uns neu und hat uns gut gefallen. Die Grundidee mit einem angeblichen Menschenkind, das scheinbar noch eine andere Bestimmung hat, ist dafür nicht ganz so neu. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch. Vor allem der Gut-gegen-Böse-Kampf ist sehr spannend und mitreißend.

Sophies Geschichte haben wir häppchenweise gelesen und fanden vor allem das letzte Drittel unheimlich gut und spannend. Das Ende bzw. die Beschreibung dessen ist unheimlich toll gelungen und wir haben fast gedacht, dabei zu sein!

Hier gibt es viele Charaktere, von denen einer sympathischer ist als der andere. Auch wurden in der Geschichte wahnsinnig tolle Ideen verarbeitet, wie die Zähmung eines Regenbogens – so genial!

Wir fanden die Geschichte wirklich gut, auch wenn sie sehr lang und komplex ist. Meine Tochter war froh, dass wir sie zusammen gelesen haben, haben wir doch auch über ein paar Stellen diskutiert. Wir finden es auch immer gut, wenn ein Buch eine Art „Message“ hat! Auch hier haben wir eine gefunden, die uns besonders gut gefallen hat! Welche, das sagen wir nicht!

Wir vergeben (4 / 5) für eine komplexe und fantasievolle Geschichte, die wir so noch nirgends gelesen haben, für die man aber auch ein wenig Zeit investieren muss.

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(4)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

argon verlag, hörbuch, ab 5 jahren, rüdiger bertram

Stinktier und Co. – Gegen uns könnt ihr nicht anstinken

Rüdiger Bertram , Cathlen Gawlich
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 23.02.2017
ISBN 9783839841396
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Meine Tochter und ich lieben die Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ und auch dort gibt es magische Begleiter. Wir waren sehr gespannt, ob diese neue Reihe der schon existierenden Reihe ähnlich sein oder sich grundlegend unterscheiden würde.

Als erstes sind meine Tochter und ich froh, dass wir das Hörbuch gehört haben, denn die Sprecherin Cathlen Gawlich verkörpert ein so genial, freches und vorlautes Stinktier, dass wir oft herzlich lachen mussten. Niemals hätten wir das Buch so lesen können und ich glaube auch, dass wir das Buch teilweise nur so gut fanden, weil die Sprecherin sowohl als Kind als auch als Stinktier, Ratte oder anderes Getier perfekt intoniert. Das ist wirklich genial und absolut bewundernswert!

Die Geschichte selbst fanden wir sehr eingängig. Vor allem meine Tochter fand sich in der Geschichte und in den dargestellten Problemen sehr gut wieder. Zicken, die sich für etwas Besseres halten, Girlie-Power vom Feinsten, Mobbing und ausgegrenzte Kinder in einer Klasse, das alles sprach meine Tochter sehr an.

Neu ist hier, dass das Bekommen eines magischen Tieres in der Familie liegt und nicht, weil man ein Problem hat, für das man das magische Tier braucht. So wohnen bei Zora zu Hause nicht nur Dieter, sondern weitere Tiere, die zu Familienmitgliedern gehören.

Zora war uns meist sympathisch. Nur an den Stellen, an denen sie mit voller Absicht gegen Regeln verstößt und das wiederholt, fand sie meiner Tochter doch etwas doof und naiv. „Das hätte sie jetzt nicht tun sollen!“, war die Ansage meiner Tochter zu Zoras Verhalten.

Wir beiden fanden die Grundgeschichte gelungen und passend für die Altersklasse. Die Geschichte macht aber auch mit 12 Jahren noch Spaß und auch mit fast 40! Sie ist humorvoll und einfach chillig. Schade, dass wir keine Bilder hatten. Diese werden in anderen Rezension zum Buch immer wieder gelobt. Vielleicht sollten wir dann Band 2 auch mal als Buch kaufen! Dieses ist gerade als Buch erschienen!

Für Leser, die die „Schule der magischen Tiere“ nicht kennen: (5 / 5)

Für Fans der „Schule der magischen Tiere“: (4 / 5), da es doch von der Idee ein wenig abgekupfert wirkt.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

kinderbuch, freundschaft

Luzifer junior - Zu gut für die Hölle

Jochen Till
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783732010004
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir kennen den Autor Jochen Till schon von den Reihen „Spackos in Space“ und  „Einfach ungeheuerlich“! „Luzifer junior“ lachte uns schon in der Verlagsvorschau an und musste einfach von uns gelesen werden.

Was für ein tolles Thema, was für geniale Illustrationen! Allein das Cover haben wir stundenlang betrachtet. So viele liebevolle, überlegte Kleinigkeiten! Richtig, richtig toll! (Totenköpfe auf der Krawatte, Gürtelschnalle, Tätowierungen, …)

Auch die Geschichte konnte uns völlig überzeugen. Nicht nur, dass sie überaus lustig und mitreißend ist, sie hat auch noch einen ernsten Kern. Daraus resultiert auch eine wichtige Aussage über Freundschaft!

Wir haben uns sehr, sehr gerne mit Luzie in ein Abenteuer auf der Erde gestürzt, in dem er vorwiegend nicht nur mit Bösewichten zu Recht kommen muss, sondern vor allem auch mit den komischen Angewohnheiten der Menschen. Die tragen doch tatsächlich Unterhosen oder gehen freiwillig duschen und das nackt!!! Glaubt man so etwas? Das kann doch gar nicht sein! Komische Wesen  diese Menschen! (Wenn er da mal nicht recht behält!)

Das Buch besticht durch eine Lebendigkeit, die durch die angesprochenen Illustrationen und einem kindgerechten, lustigen und ansprechenden Abenteuer erreicht wird. Außerdem findet der Leser sehr sympathische und teilweise sehr eigene Charaktere, die wir direkt ins Herz geschlossen haben.

Die Illustrationen unterstützen die Geschichte perfekt und lassen Luzies Welt vor den Augen des Lesers entstehen! Diese sind übrigens von Raimund Frey!

Wir sind auf jeden Fall neue Fans von Luzie und auch von seinem Vater, dem Höllenfürsten. Genial finden wir auch die Unterwelt mit ihren Bestrafungsabteilungen. Meine Tochter rund ich hätten da noch ein paar Anmerkungen für weitere Räume und Strafen! 

Ein Wahnsinnsbuch mit grandiosen Illustrationen, mit einer mitreißenden Geschichte und einem zuckersüßem Haustier. Dessen Bruder lebt übrigens bei uns! Und ich dachte immer, dass meine Tochter die Schokolade nascht…..

Verdiente und „verliebte“ (5 / 5)!!!

Band 2 erscheint voraussichtlich im Herbst 2017!

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(42)

62 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

daten, retusche, geheimorganisationen, sound of silence, düster

Dark Noise

Margit Ruile
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.03.2017
ISBN 9783785584460
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

„Nicht erst seit Jan Böhmermanns Varoufakis-Video wissen wir, wie gut professionelle Bildbearbeiter unsere Wirklichkeit manipulieren können. Was passiert, wenn Menschen digital einfach ausgelöscht oder ausgetauscht werden? Margit Ruile wirft in ihrem packenden All-Age-Thriller existentielle Fragen unserer Gegenwart auf.“ 

Ich habe die Autorin über das Buch „Deleted“ schätzen gelernt. Auch hier geht es um Technik, die eigentlich den Menschen das Leben erleichtern bzw. sichern soll, aber es dann ganz anders kommt als geplant! Ich fand das Buch super und habe es wirklich gerne gelesen. Aus diesem Grund war ich auch sehr gespannt auf ein neues Abenteuer.

„Dark Noise“ ist vom Aufbau her ganz anders und hat mich von der Schreib- und Ausdrucksweise anfangs kalt erwischt. Die Geschichte beginnt sehr mysteriös, der Leser weiß nicht, wer da spricht, aber der Sprecher ist sehr erhaben, wirkt eingebildet und über allem stehend. Wie Gott, der schon weiß, was passieren wird. Die Schreibweise ist teilweise sehr philosophisch, eher abgehoben und regt zum Weiterdenken über „Gott und die Welt“ an. Das hat mich immer wieder stocken lassen beim Lesen, mich in meinem Lesefluss gestört.

Zafer ist mir sehr sympathisch gewesen. Ich habe jedoch die ganze Zeit irgendwie das Gefühl gehabt, dass er in irgendeine Weise eingeschränkt ist, vielleicht ein Autist? Auch die Protagonistin wirkt ein wenig „anders“. Leider werden beide Charaktere nicht weiter in dieser Hinsicht beleuchtet!

Die Geschichte selbst ist spannend, vor allem auch deshalb, weil man sich das Geschehen sehr gut vorstellen und schnell versteht, dass dies vielleicht schon Realität ist. Wie viele Hacker gibt es, die so etwas können? Viele! Mit Sicherheit! Wie viele Menschen gibt es, die genug Geld haben, die Computer-Profis für eine solche Retusche zu engagieren und zu bezahlen? Auch genügend. Insofern hat mich das Buch von der Aktualität sehr mitgerissen und gepackt.

Das Ende fand ich einerseits gut, da die Autorin kein Happy End fokussiert und irgendwie versucht hat, dieses „hinzukriegen“, andererseits hätte mich ein größeres Spektakel irgenwie mehr befriedigt. Gelungen fand ich, dass es mal wieder ein Buch war, in dem die Liebesgeschichte NICHT die Hauptrolle spielt!

Fazit:

Vom Thema her eine richtig gute und sehr aktuelle Geschichte. Leider habe ich mich an der teils sehr philosophischen Schreibweise gestört. Das Ende konnte mich nur teilweise befriedigen und ich hätte mir zum Beispiel zu Zafers Mutter noch Informationen gewünscht.

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(12)

22 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

fantasy, troll, unterwelt, schicksal, wahnsinn

Trollhunters

Guillermo del Toro , Daniel Kraus , Felix Mayer
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 31.10.2016
ISBN 9783453270497
Genre: Kinderbuch

Rezension:

416 Seiten sind eine ganze Menge und meine Tochter war gespannt, ob das Buch auch so spannend sein würde wie die Geschichte scheint…

Die ersten 91 Seiten (den erste Teil) fanden wir recht langweilig, da zuerst die ganze Familiengeschichte erzählt wird, um hinterher in die „richtige“ Trollgeschichte und die Vergangenheit einsteigen zu können. Nur durch die Hintergrundgeschichte der verschwundenen Kindern, den Bildern auf den Milchpackungen und den haarigen Viechern, die dann und wann mal vorkommen, haben wir weitergelesen.

Der zweite Teil war dann deutlich spannender und mitreißender, aber auch deutlich ekliger. Hier wird mit allen Mitteln gekämpft, Gedärme zerschnitten und Allerlei zerhackt. Das hat meiner Tochter so nicht wirklich gefallen. Ich glaube, da haben eher Jungen Spaß. Insgesamt empfinde ich diese Geschichte als eher für Jungs passend, ab 13 Jahren vielleicht. Später kommen noch gespaltene Köpfe, rauskullernde Augen, etc. dazu!

Die Trolle sind toll und sehr lebendig beschrieben und sind in ihrer Vielfalt wirklich genial. Wir hatten schon einigen Spaß, die verschiedenen Arten zu entdecken. Leider ist die ganze Geschichte sehr ausführlich und da meine Tochter, genauso wie ich, zu den eher ungeduldigeren Lesern gehören, empfanden wir das Buch insgesamt als eher zäh als spannend und aufregend.

Die Idee, die dahintersteckt, ist richtig gut und kreativ, konnte uns aber nicht richtig packen, sodass wir letztendlich auch froh waren, am Ende angekommen zu sein.

Das Ende ist auf jeden Fall ein richtiger Showdown und macht dem Buch alle Ehre! Sehr spannend und sehr passend. Die Auflösung hat uns ebenfalls überzeugen können!

Wir vergeben (3 / 5) für ein sehr ausführliches und kämpferisches Abenteuer, das uns an vielen Stellen zu langatmig war. Trotzdem lesenswert, jedoch unserer Meinung eher für Jungen ab 13 Jahren!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

experimente, physik, spass, alltagsphysik, wissenschaft

Rubbel die Katz oder wie man Wasser biegt

Aeneas Rooch
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453604117
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

Ich lese hin und wieder immer wieder gerne ein Sachbuch! Vor allem natürlich auch eines, das mir die Geschehnisse des Alltags durchleuchtet und erklärt.

Manchmal übersieht man so vieles in der Hektik oder fragt gar nicht mehr nach. So bin ich auf das Buch gekommen. Ich fand die Frage, die direkt auf dem Buchrücken steht: „Warum sind nasse Hosenbeine dunkler als trockene?“ einfach ein Paradebeispiel dafür, was ich als gegeben einfach hinnehme ohne darüber nachzudenken.

Gerne habe ich Aeneas Roochs Ausführungen gelesen, sind sie doch sehr verständlich, auf den interessierten Leser zugeschnitten und in keinem Moment lehrerhaft. Hier kann jeder, der sich wenigstens ein bisschen für physikalische Gesetze interessiert, mitlesen und hinterher auch mitreden.

Durch die leser- und denkfreundliche Aufmachung des Buches in den einzelnen Kapiteln fällt es dem Leser nicht schwer, dem Autor bei seinen Gedankengängen zu folgen. Man findet zuerst das Experiment, dann „Was sie sehen“ und in „Was da vor sich geht“ eine Erläuterung. Gelungen finde ich auch die Sparte: „Wo findet man das noch?“

Viele Experimente kann man ohne große Hilfsmittel nachmachen. Durch die unterstützenden Illustrationen von Katharina Bitzl wirkt das Buch auch auf Anhieb nicht trocken, sondern freundlich und ansprechend.

Natürlich sind nicht alle gestellten Fragen gleich interessant, aber das ist ja normal.

Mein persönliches Lieblingskapitel widmet sich der Frage „Wieso funkeln die Sterne, nicht aber der Mond?“

Du weißt es auch nicht, es würde dich aber interessieren? Dann ist das dein Buch!

Wissen zu Ostern! Das perfekte Geschenk!  Viel Spaß!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

bande, hörbuch, 20. jahrhundert, armut, freundschaft

Die Mississippi-Bande. Wie wir mit drei Dollar reich wurden.

Davide Morosinotto , Cornelia Panzacchi , Mia Diekow , Patrick Mölleken
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei cbj audio, 23.01.2017
ISBN 9783837138245
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir haben das Buch in der Buchhandlung gesehen und waren erstaunt über die schöne Aufmachung und die liebevollen Details. Da wir aber zur Zeit sehr viele Kinderbücher zum Lesen haben, dachten wir uns, warum nicht diese Geschichte als Hörbuch hören. Das Hörbuch sprach uns auch besonders an, da vier unterschiedliche Sprecher hier involviert sind, unter anderem der Sprecher von Gregs Tagebuch. Wir waren auch gespannt, ob 7 Stunden Hörbuch durchweg spannend sein würden. 

Auch die Hörbuch-Hülle wurde sehr ansprechend gestaltet, passend zum Buch. Ihr kann man außerdem alle Titel entnehmen. Die CD ist farblich zum Cover gehalten.

Die Geschichte der vier Kinder ist in vier Teile aufgeteilt. Jeder Teil wird von einem anderen Kind erzählt. Das ist eine tolle Idee, meint man doch dadurch, die Kinder noch besser zu kennen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel uns jedoch nicht ganz so leicht. Wir haben erst nicht verstanden, wann die Geschichte spielt. Der erste Teil der Geschichte zog sich sehr und war streckenweise sehr langweilig, weil man die Geschehnisse ja schon aus dem Inhalt kannte. Das ist immer wieder ein Ärgernis. Meine Tochter konnte sich irgendwann nicht mehr auf die Geschichte konzentrieren und machte nebenbei noch etwas anderes. Auch mir fiel das Zuhören immer schwerer und wir waren ehrlich gesagt froh, als Teil 2 begann. Der Perspektivenwechsel wird hier nicht angekündigt, man bemerkt dies als Hörer am anderen Sprecher oder man liest es im Booklet nach.

Teil 2 hat uns schon besser gefallen, aber auch hier sprang der Funke nicht so rüber, dass wir vollkommen mitgerissen wurden. Die Erzählung plätscherte nur so dahin und Spannung kam bei uns nur wenig auf.

Erst im dritten Teil hatten wir den Eindruck, dass auch die Geschichte ein wenig lebendiger wurde und endlich Fahrt aufnahm. Hier treffen sich viele Erzählstränge und werden zu einer Geschichte weiter verknüpft. Wir fanden Julie – als Charakter und auch als Sprecherin irgendwie auch am interessantesten und sympathischsten.

Das Ende fand vor allem meine Tochter unbefriedigend für ein Kinderbuch. Sie hatte sich da anderes vorgestellt und gewünscht und auch ich war erstmal erschrocken. Das Ende passt eher zu einem Buch für Erwachsene  – als Rückblick auf das Leben, um die Gedanken noch einmal über alles schweifen zu lassen. Aber doch nicht bei einem Kinderbuch?

Für meine Tochter war es spannend und auch interessant zu hören, wie es vor ca. 100 Jahren zuging. Schulbildung, Entwicklung des Automobil, Überwindung von langen Strecken…

Hm, unser Fazit fällt daher nur eher mittelmäßig aus! Ich glaube, dass dieses Mal die Geschichte der vier Kids besser als Buch „rüberkommt“ mit den ganzen Illustrationen als Unterstützung.

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(28)

44 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

kinderbuch, haustier, mammut, knut krüger, freunde

Nur mal schnell das Mammut retten

Knut Krüger , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761697
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch besticht durch ein wirklich sehr süßes Cover und einen sehr eingängigen Titel. Wer kennt nicht das Lied: „Nur kurz die Welt retten“ von Tim Bendzko? Meine Tochter hat auf jeden Fall sofort angefangen zu singen.

Das Buch hatte ich schon seit der Buchmesse in Frankfurt „auf dem Schirm“ und habe mich sehr gefreut als es hier ankam.

Durch die große Schrift, die kindgerechte Sprache und die perfekten Kapitellängen macht es einfach nur Spaß, beim Lesen das Mammut zu retten!

Die Geschichte rund um Henry und seine Freunde, die Rettungsmission und auch das dadurch entstehende Abenteuer ist richtig nett und wir haben dieses sehr gerne gelesen. Ich persönlich finde ja Henrys britische Oma einfach klasse! Da zeigt sich mal wieder: Man darf niemanden unterschätzen. Egal wie alt und egal, was man vorher über denjenigen gehört hat!

Die süßen Illustrationen zu Beginn der Kapitel lassen das Mammut lebendig werden und wir hätten es zu gerne auch mal gestreichelt, so wuschelig und kuschelig sieht es aus!

Die Geschichte fliegt nur so dahin und ehe man sichs versieht, ist die Geschichte zu Ende! Fragt sich jetzt natürlich, was mit dem Mammut am Ende passiert… Das müsst ihr schon selbst erlesen.

Wir haben mit dem Ende ein wenig gehadert, da wir  – und vor allem meine Tochter – etwas anderes erwartet haben. Aber sie wird auch schon 12 Jahre alt und denkt vielleicht schon ein wenig weiter als Kinder mit 8 Jahren. Das Ende war für sie so nicht schlüssig. Vielleicht kommt natürlich auch noch ein zweiter Band?

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