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202 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

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Dämonentage

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492281836
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe „Plötzlich Banshee“ und „Teenie Vodoo Queen“ gelesen und mit dem ersten Buch konnte mich die Autorin absolut für sich gewinnen! Was habe ich gelacht beim Lesen! Das zweite Buch konnte dann leider nicht mehr ganz so schnell und so hoch punkten, auch wenn ich es immer noch sehr gerne gelesen habe. Leider bleibt der Abwärtstrend bestehen und ich hatte bei dem aktuellen Buch insgesamt die meisten „Probleme“.

Natürlich vergleicht man die Bücher einer Autorin miteinander und bei „Dämonentage“ fiel es mir bisher am schwersten, in die Geschichte hineinzufinden. Ich habe die ganze Zeit über die Spannung vermisst. Für mich dümpelte die Geschichte eher vor sich hin und die erwartete Liebesgeschichte konnte mich zudem leider nicht von Beginn an packen, hier war mir auch der „Girliemodus“ zu schnell angeschaltet.

Das war insgesamt sehr schade, da ich die Ideen, die die Autorin in dem Buch verarbeitet hat, richtig gut fand. Die Dämonen, ihre Hierarchie, die Beschreibungen der Dämonen, das alles machte Lust auf mehr. Leider konnte mich das „MEHR“ nicht ganz packen und abholen.

Das lag sicherlich auch daran, dass mir Cruz sehr schnell sympathisch war, Adriana aber aus unerfindlichen Gründen nicht. Mit ihr und ihren Verhaltens- und Denkweisen wurde ich erst langsam warm, es fiel mir wirklich schwer.

Nina MacKays Bücher sind ja auch dafür „berühmt“, dass sie eine Menge Humor enthalten. Ich habe diesen in „Plötzlich Banshee“ sehr genossen. Bei „Dämonentage“ empfand ich diesen nicht immer gut, auch wenn es Stellen gab, an denen ich wieder geschmunzelt habe. Es gab aber auch manche Stellen, da störte mich der Humor sogar.

Das Ende ist gelungen. Man würde gerne weiterlesen, kann das Buch aber auch (zumindest teilweise) beruhigt bis zum zweiten Teil aus der Hand legen!

Fazit:

Das Buch beherbergt viele tolle Ideen, die ich sehr gerne mit viel mehr Engagement verfolgt hätte. Leider habe ich länger gebraucht, um mit der Protagonistin warm zu werden, so dass die Geschichte selbst zu weit in den Hintergrund rücke. Zudem fehlte mir dieses Mal deutlich die Spannung, auch den Humor mochte ich nicht immer.

 (3 / 5)

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(8)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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1-2-3 Minutengeschichten: Kunterbunte Weihnachten

Cally Stronk , Christian Friedrich , Pe Grigo
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 28.08.2018
ISBN 9783473365937
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

40 Geschichten findet man in diesem Buch, sortiert nach den Themen:  „Weihnachtsüberraschung“, „Weihnachtswunder“ und „Weihnachtsfreude“! Zusätzlich werden die Geschichten nach ihrer Länge mit einer 1 (kurze Geschichte), einer 2 (mittellange Geschichte) oder einer 3 (lange Geschichte) gekennzeichnet, wobei eine lange Geschichte 3 Seiten umfasst.

Insgesamt ist das Buch sehr ansprechend, sehr bunt und sehr vielfältig. Hier findet jeder seine Lieblingsgeschichte und es findet auch jeder die Zeit, wenigstens eine dieser Geschichten vorzulesen, sind sie doch teilweise wirklich kurz. Aber eben auch passend für die Kinder in dieser Altersklasse.

Es gibt lustige Geschichten, aber auch Geschichten, die ein wenig ernster sind. Ein Buch, mit dem man auf keinen Fall etwas falsch machen kann. Ein Buch für Groß und Klein und Jung und Alt.

Unsere Lieblingsgeschichte heißt „Monsterweihnacht“ und ist einfach herrlich lustig. Wir haben sehr lachen müssen über die Geschenke, die sich hier gewünscht werden. Auch der Weihnachtsbaum ist immer wieder einen Blick wert. Wie die Monster zu diesem kommen, damit beginnt diese doch ein wenig verrückte Geschichte. Das würden wir auch gerne können, würde sehr viel Schweiß ersparen.

Wir vergeben (5 / 5) für ein Buch voller Vielfalt und freuen uns, wenn das Buch beim Kuscheln vorgelesen wird oder beim Lesen gekuschelt wird! 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Böser Engel

Niko Tackian , Anja Mehrmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2018
ISBN 9783492312509
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ein Thriller mit „nur“ 288 Seiten – das musste ich mir ansehen! Selten gibt es Thriller, die unter 400 Seiten haben und ich war gespannt, ob der Autor es schafft, eine mitreißende, spannende Geschichte in doch recht wenige Seiten zu packen!

Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich war insgeheim auch dankbar, dass ich einfach mal ein Buch geringer Dicke lesen konnte. Es ist aber so, dass mich die Geschichte nicht vollends packen konnte. Ich habe die ganze Zeit auf den Funken gewartet, der mich a) dem Ermittler näher bringt und b) dem Mörder der Direktorin ferner.

Es war bis zum Ende so, dass mich weder die Spannung wahnsinnig gepackt hat noch dass mich die Tat sonderlich schockierte. Es war eher so, dass mich der Fall an sich faszinierte und ich hätte gerne mehr psychologische Fakten dazu erfahren. Auch die Geschichte rund um den Ermittler Tomar Khan konnte mich nur leicht packen. Er sollte ja wie ein „Pitbull“ sein von seiner Art. Leider kam das bei mir gar nicht an.

Fazit:

Ein Buch, das mich auf der Kürze unterhalten konnte, das mich aber nicht beeindruckt hat. Es liest sich einfach und gut, konnte mich aber emotional nicht erreichen. Das ist schade, ist der Fall doch letztendlich interessant gewesen. Ich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen!

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

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Der kleine Weihnachtsteufel und der verflixte Wunschzettel

Anna Lott , Nikolai Renger
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423762311
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Was für ein schönes Buch! Ein Glitzercover lädt zum Anfassen und Streicheln ein, viele bunte Illustrationen machen das Lesen zu einem wunderbaren und witzigen Erlebnis.

Wir haben unsere Zeit sehr gerne mit Otibuk verbracht, ist er doch wirklich süß und sehr einnehmend. Jeder mochte ihn sofort und so fieberten wir von Beginn an mit ihm mit.

Die Geschichte ist aber insgesamt einfach toll, denn wann kamen dennschon mal der Weihnachtsmann, Engel, Teufel und der Osterhase in einem Buch vor? Und ihr werdet erstaunt sein, wie der Osterhase aussieht…:-)

Ganz besonders gelungen aber ist, dass man das Buch auch als Adventskalender lesen kann, denn es sind genau 24 Kapitel, die sich auch gut einzeln lesen lassen. Natürlich ist es fürchterlich gemein, immer nur ein Kapitel zu lesen, da man ja unbedingt wissen will, ob Otibuk doch noch ein Hilfsengel beim Weihnachtsmann werden kann oder ob es sogar noch eine ganz andere Arbeit für ihn gibt oder ob er einfach zu chaotisch ist, überhaupt für den Weihnachtsmann arbeiten zu können. Denn Otibuk tritt gerne mal in Fettnäpfchen und sorgt für Chaos!

Die Geschichte zeigt sehr schön und mit viel Humor, dass es mehr gibt als Gut und Böse, dass jeder eine Chance verdient hat und dass immer ein Happy End möglich ist! Und wenn das nicht eine perfekte Message für ein Weihnachtsbuch ist, dann weiß ich auch nicht!

Eine Geschichte mit viel Herz und Humor und absolut genialen Illustrationen! Schaut sie euch in der Leseprobe an! Vor allem die Mimik der Teufel haben es mir angetan! Das Buch wird ab 6 Jahren empfohlen, kann aber durch die vielen Illustrationen sicherlich auch schon jüngeren Kindern vorgelesen werden! Viel Spaß!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Glückstage unterm Apfelbaum – Geschichten von Minna

Kathrin Rohmann , Yayo Kawamura
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762243
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Es ist immer mal schön, wenn ein Buch nicht nur aus einer einzigen Geschichte besteht. Bei Minna kann man beim Lesen gleich 28 Abenteuer (Geschichten) erleben. Hier bietet es sich auch an, einfach mal zwischendurch eine Geschichte zu lesen und keiner kann hier sagen, dass er dafür keine Zeit habe. Eine Minna-Geschichte geht immer!

Uns hat auch die Aufmachung sehr gut gefallen. Wir haben das Buch sehr gerne in die Hand genommen und auch nur die Bilder angeschaut. Das können auch schon jüngere Kinder und sich dabei an die Geschichten erinnern.

Nicht alle Geschichte haben uns gleich gut gefallen, aber das muss ja auch nicht sein. „Minna und Ratzi-Fatzi“ hat uns am besten gefallen. Eine schöne Alltagsgeschichte, wie auch die anderen 27 Geschichten.

Wir vergeben  (4 / 5) für ein Buch mit dem man nichts falsch machen kann und das auch mal für zwischendurch oder auch für schnell mal abends eine Geschichte bietet!

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

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Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst

Alex Rühle , Axel Scheffler
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423762342
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ähm….Zippel kam und siegte und das schon allein durch das Cover und die vielen wunderbaren, genialen Bilder.

Zippel ist eine ganz wunderbare Figur, die Spaß macht. Und wenn etwas Spaß macht, bleibt man dran. Das gilt auch fürs Lesen. Leseanfänger halten hier bestimmt durch, da sie wissen wollen, was es denn mit diesem „wahren“ Schlossgespenst auf sich hat. Kinder, denen die Geschichte vorgelesen wird, werden nicht genug bekommen und man sollte vor allem abends ein wenig mehr Zeit einplanen.

Uns hat aber nicht nur Zippel als Figur gefallen, nicht nur die humorvolle Seite der Geschichte, sondern auch die etwas nachdenklichere. Gerade auch das Ende fanden wir sehr gelungen, bietet es doch bestimmt für viele (wie auch für uns) eine kleine Überraschung!


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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Gehst du Goethe!

Michael Sommer
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 28.11.2018
ISBN 9783733504649
Genre: Comics

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe mir im Internet bei YouTube das Video zu „Moby Dick“ angeschaut, da ich immer auf der Suche nach Material bin, das meine Literatur – Kenntnisse wieder auffrischt und das ich auch mit gutem Gewissen an meine Schüler empfehlen kann. Das Video hat mir gut gefallen und ich wollte auch das Buch kennenlernen.

Ehrlich gesagt war ich sehr skeptisch, wie hier die Umsetzung anhand von Bildern mit Playmobil Männchen sein würde. „Bewegte“ Männchen sind doch was anderes als gestellte Bilder und hier mussten dann ja auch, nach meiner Vorstellung, sehr viele Bilder angefertigt werden. Es sollte doch eine Art „Fotostory“ herauskommen….

Also: Buch angekommen und aufgeschlagen:

DAS hat mir gut gefallen:

Das Buch enthält die Vorstellung 10 deutscher Klassiker. Mir gefällt die Zusammenstellung, da ich bis auf ein Werk tatsächlich alle gelesen habe, entweder in der Schule oder im Studium. Mit dabei: Faust 1, Die Verwandlung, Woyzeck, Der Sandmann, Kabale und Liebe, Dantons Tod, Effi Briest, Emilia Galotti, Die Leiden des jungen Werther, Nathan der Weise; Nach jeder Vorstellung gibt es eine Art Zusammenfassung. Sie nennt sich hier „Unterm Strich“! Diese enthält in komprimierter Form teilweise den Inhalt und fasst noch ein wenig zusammen, warum diese „Geschichte“ so berühmt wurde. Die Werke, die ich schon vorher kannte, habe ich sehr gerne gelesen.

DAS habe ich mir anders vorgestellt:

Ich habe tatsächlich „Fotostorys“ zu jedem Klassiker erwartet – die Fotos als Einzelaufnahmen nacheinander. Hier werden die Fotos aber auf die 17 Seiten (bei Faust) verteilt. Es sind 15 Bilder und ich hatte das Problem, dass ich mich beim Lesen des Textes nicht so gut auf die Bilder konzentrieren konnte. Die Bilder später nacheinander durch Blättern zusammenzufügen, empfand ich aber auch nicht als gut. Ich habe gedacht, dass es zu jedem Klassiker tatsächlich eine „normale“ inhaltliche Zusammenfassung geben würde, ob als Erinnerungshilfe/Wiederholung oder als Einführung.

DAS hat mir weniger gut gefallen:

Der Autor möchte den Lesern die Klassiker näherbringen und ihnen zeigen, dass die enthaltenen Gesichten alles andere als verstaubt und uninteressant sind, dass viele Inhalte auch heute noch interessant oder sogar übertragbar sind. Dabei schießt er aber meiner Meinung nach teilweise mit seinen Übertreibung bzw. mit seinem Humor übers Ziel hinaus. Ich wollte das Buch als Auffrischung lesen, wollte durchs Lesen aber auch einen Wissenszuwachs. Ich kenne das Werk „Das Sandmann“ nicht und bin jetzt nach dem Beiwohnen des Speed-Datings nicht sicher, ob ich das alles richtig verstanden habe. Es fühlt sich einfach zu „aufgemotzt“ und „überdreht witzig“ an.

Fazit: 

Ich ziehe meinen Hut vor den verwendeten Ideen und vor dem Autor, der sich hier absolut kreativ zeigt. Er bringt den Menschen Literatur näher, die viele für verstaubt halten und für viele uninteressant klingen.

Dafür verdient er von mir absolute Anerkennung und Hochachtung! Mir persönlich gefallen aber aus den oben genannten Gründen die Videos besser als das vorliegende Buch. Lest doch in einer Buchhandlung einfach mal ins Buch hinein und schaut euch den Schreibstil und die Aufmachung an! Bildet euch eure eigene Meinung! Aber schaut euch auf jeden Fall auch mal ein Video auf YouTube an! Viel Spaß dabei!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Maxwell und die Hundegang

Steve Voake , Bettina Obrecht , Jim Field , Jim Field
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.11.2018
ISBN 9783570174968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir haben das Buch sehr gerne gelesen. Durch die kindgerechten, recht kurzen Kapitel lässt sich das Buch gut aufteilen und z.B. am Abend vor dem Schlafengehen gut lesen.

Maxwell ist ein Hund, dessen Leben anfangs sehr schlecht beginnt. Sein Herrchen ist nicht das, was wir uns unter einem tierliebenden Mann verstehen. Maxwell wird eingesperrt und nicht gut behandelt. Die ersten Kapitel sind doch eher traurig und diese mussten wir in einem Rutsch lesen, damit wir uns sicher sein konnten, dass es in Maxwells Leben auf jeden Fall aufwärts geht.

Die weitere Geschichte liest sich spannend und flüssig. Die ein oder andere Stelle kann doch ein wenig angsteinflößend für jüngere Kinder sein, gibt es doch während der ganzen Geschichte den ein oder anderen Menschen, der den Hunden leider nur Böses will.

Aber natürlich geht die Geschichte gut aus. Maxwells Geschichte jedoch ist noch lange nicht vorbei. Dieses Abenteuer haben Maxwell und seine neugewonnenen Freunde gut überstanden, aber weitere Überraschungen warten noch auf sie. Das hier ist der erste Band einer neuen Reihe!

Wunderbar untermalt wird die Geschichte durch die vielen sehr ansprechenden und lebendigen Illustrationen von Jim Field. Diese sorgen immens dafür, dass man sich Maxwell und seine Freunde gut vorstellen kann.

Wir vergeben  (4 / 5) für einen spannenden Auftakt einer neuen Reihe mit „sprechenden Tieren“! Die Tiere zeigen sehr gut, wie wichtig Freundschaft ist, was Zusammenhalt bedeutet, dass Feindschaft überwunden werden kann und dass jeder ein Recht auf ein angenehmes Leben hat, ob Mensch oder Tier!

Band 2 erscheint schon im April 2019:

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Der Grolltroll

Barbara van den Speulhof , Stephan Pricken , aprilkind
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 09.11.2018
ISBN 9783649628934
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Als das Buch hier ankam, punktete es durch die zauberhafte Aufmachung direkt. Der Grolltroll ist aber auch einfach zu ansprechend und zu süß, als dass man an dem Buch einfach so vorbeigehen könnte. Wie auf dem Bild zu sehen, war sogar meine 13 jährige Tochter von dem Buch so angetan, dass sie sich als Buchmodel zur Verfügung gestellt hat. Wahrscheinlich hat sie die teilweise (Verhaltens-) Ähnlichkeit zwischen sich und dem Grolltroll festgestellt! 🙂

Wie hat uns nun das Buch gefallen?

Die Illustrationen sind einfach nur genial, vor allem diejenigen, die sich mit der Wut bzw. dem Groll beschäftigen, die der Troll empfindet, weil die Dinge, die er tun will, nicht klappen. Vom Thema her ist das Buch einfach richtig gut: die aufsteigende Wut, die entsteht, wenn etwas nicht so klappt, wie man das möchte, kennt jeder. Diese ist völlig altersübergreifend. Wir Erwachsene haben hoffentlich schon Strategien entwickelt, wie man mit dieser ansteigenden, einen teilweise überfallenden Wut umgeht. Kinder müssen diese noch kennenlernen bzw. erlernen.

Und hier kommt auch unsere Kritik an dieser Geschichte bzw. an diesem Buch! Der Grolltroll wird so wütend, dass er sich nicht mehr zu helfen weiß und in dieser Situation alle seine Freunde vor den Kopf stößt, sie anbrüllt und von sich weg stößt. Seine Freunde gehen dann tatsächlich und spielen an einem anderen Ort. Dem Grolltroll wird es dann langweilig und er merkt, dass es schöner wäre, jetzt jemandem zum Spielen zu haben. Aus diesem Grund verfasst er eine schriftliche Entschuldigung und taadaa: alles ist wieder in Ordnung!

Hier haben wir uns gefragt: Was lernt ein Kind aus dieser Geschichte? Du kannst deine Freunde vergraulen und musst dich einfach nur schriftlich entschuldigen, dann verzeiht dir jeder?

Wir hätten uns gewünscht, dass der Grolltroll

Überlegungen anstellt, warum seine Freunde sich von ihm distanziert haben! über sein Fehlverhalten nachdenkt und er selbst oder auch mit seinen Freunden Möglichkeiten findet, dass diese Wut ihn nicht in diesem Maße wieder erreicht! er sich persönlich bei seinen Freunden entschuldigt! sich mit seinen Freunden über die Wut unterhält und ihnen erklärt, was ihn so wütend gemacht hat!

Uns fehlt hier demnach eine „Besprechung“ des Problems. Eine Doppelseite mehr hätte schon ausgereicht. So fehlt uns doch etwas ganz Entscheidendes und es ist in sich keine runde Sache. Hier ist auf jeden Fall der erwachsene Mitleser gefragt, der das Thema „Wut“ mit seinem Kind aufgreifen und vertiefen muss, was dem Grolltroll hier passiert ist, warum und was er hätte besser tun sollen, als seine Freunde zu vergraulen.

Fazit:

Vielleicht mag unsere Sichtweise zu „pädagogisch“ sein, aber für uns hat in der Geschichte eine Doppelseite gefehlt, die sich dem Wutproblem des Trolls und alles, was daraus resultierte, annahm.

Das ist sehr schade, denn der Rest der Geschichte, die Figur des Grolltrolls selbst und vor allem auch die Illustrationen sind wirklich sehr süß, sehr einnehmend und ausgesprochen liebenswürdig!

Illustrationen/Aufmachung (5 / 5)
Idee/passendes Thema für die Altersgruppe  (5 / 5)
Umsetzung  (3 / 5)

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174 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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Mädchen aus dem Moor

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783426522486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Mir hat die Geschichte rund um Kath sehr, sehr gut gefallen. Der Einstieg über Kaths angeblichen Selbstmord, ihre Gefühle, die Probleme mit ihrem Mann und dazu noch ein autistisches Kind – all das konnte mich direkt einfangen und ich saß gespannt vor dem Hörbuch, um ja nichts zu verpassen.

Die Geschichte selbst ist, bis auf wenige Momente, eher ruhig. Wer hier wilde Verfolgungsjagden sucht, ist falsch. Man findet hier dafür viele Lügen, Intrigen, Verzweiflung, Abscheu, Neid, Hass und Situationen, die mich als Hörer immer wieder an allen Personen haben zweifeln lassen.

Die Stimmung ist insgesamt und durchgängig sehr bedrückend, beängstigend und unheilvoll. Da hat die Autorin meiner Meinung nach ganze Arbeit geleistet. Viel trägt natürlich auch die Sprecherin dazu bei, da sie durch die verschiedenen Stimmen und Stimmlagen (verschiedenen Männer, Frauen, Kind) sowohl Angst, Misstrauen, Abscheu und viele andere Gefühle darzustellen vermag. Ich mochte ihr sehr gerne zuhören und habe das Hören dadurch auch sehr genossen.

Ab der Hälfte hatte ich einen leisen Verdacht, wie sich das Ganze zugetragen hat, wer der Schuldige ist und was die Gründe dafür sind. In einem Detail hatte ich recht, konnte mir aber nicht die ganzen Ausmaße vorstellen. Da konnte die Autorin noch einen „draufsetzen“!

Das Ende empfinde ich als sehr passend, teils traurig und dadurch aber auch realistisch.

Einige der Charaktere werden nur wenig „durchleuchtet“, sie bleiben sehr oberflächlich, wie z.B. Kaths Ehemann Mark. Das ist eigentlich das einzige, das mich an diesem Hörbuch teilweise gestört hat. Manches Mal konnte ich die Charaktere nicht richtig einordnen und hätte mir mehr Informationen über sie gewünscht.

Insgesamt aber eine mitreißende, sehr düstere und bedrückende Geschichte, die mir länger im Kopf bleiben wird:  (4 / 5)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Tote und der Polizist

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz , Julia Fischer
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 18.08.2018
ISBN 9783963980237
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

and 1 „Der Mörder und das Mädchen“ hat mir sehr, sehr gut gefallen, da die Autorin es beherrscht, den Hörer durch allerlei Verwirr- und Versteckspiele bei der Stange zu halten. Ich habe das Hörbuch in sehr kurzer Zeit gehört, da ich unbedingt wissen wollte, welche Auflösung ich noch bekommen würde. Hier wurden 2 Personen, ein Mann und eine Frau, als Sprecher eingesetzt, was ich sehr genial fand!

Band 2 hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht, hatte ich schon erstens nicht damit gerechnet, dass Emma so inaktiv sein und die Geschichte „nur“ um sie herum aufgebaut würde. Im ersten Band war sie ja die vorherrschende Ermittlerin. In Band 2 ist sie durch ihren Unfall ans Bett gefesselt und kann auch von dort nur delegieren und zugucken.

Ab Band 2 wurde Julia Fischer als Sprecherin ausgewählt. Sie versteht es gekonnt, die verschiedenen Charaktere zu sprechen, ihnen Leben einzuhauchen und ihre Stimmungen nur durch die Stimme darzustellen. Das ist auch in Band 3 wieder so.

Leider empfinde ich Band 3 als schwächsten Band der Reihe. Das mag auch daher kommen, dass man ja als Leser/Hörer schon weiß, wer der „Böse“ ist. Es findet demnach keine Ermittlungsarbeit im spannenden Sinne mehr statt, sondern eher nur noch die Jagd nach dem Schuldigen. Das war zwar auch spannend, kann aber insgesamt Band 1 und Band 2 keinesfalls das Wasser reichen.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Wenn der Rest der Welt schläft

Rhys Thomas , Wibke Kuhn
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 01.10.2018
ISBN 9783336547968
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Eine sehr edle und schöne Aufmachung hat das Buch erfahren, aber eher unscheinbar als auffällig. Im ersten Moment geht man an diesem Buch vorbei. Letztendlich passt aber die Aufmachung zum Inhalt. Dieser ist sehr ruhig und leise, emotional statt actionreich.

Ich habe Sams Geschichte gerne gelesen, ich brauchte jedoch dafür Geduld und länger als ich sonst für eine solche Seitenanzahl benötigen würde.

Für mein Verständnis braucht die Geschichte sehr (zu) lange bis sie Fahrt aufnimmt und man als Leser in Sams Welt eintauchen kann. Der Wechsel zwischen den Perspektiven – Sams normales Leben und Sams Superhelden-Leben haben mich anfangs verwirrt. Es hat ein wenig gedauert bis ich verstanden habe, wer erzählt und über wen er da berichtet. Der Stil ließ mich zwar wie von oben zuschauen, ließ das Geschehen aber auch sehr weit weg erscheinen.

Da ich eher ein ungeduldiger Leser bin, hat es mich schon teilweise Nerven gekostet, durchzuhalten. Ich wollte aber unbedingt wissen, was es mit der wunderschönen, jungen Frau auf sich hat und wie diese sein Leben umkrempelt. Ein wenig so wie bei „Das Rosie-Projekt“!

Mein Warten wurde belohnt und gerade das letzte Drittel empfand ich als sehr lesenswert. Das Ende fand ich ein wenig zu passend für die Geschichte, aber auch sehr schön. Ich habe mich insgesamt gefreut, dass es so endete.

Ich habe es beim Lesen sehr genossen, dass die beiden Protagonisten jeder ihr Päckchen zu tragen haben, lange Zeit nicht klar war, was beide aus der Vergangenheit mit sich „rumschleppen“ und wie sie sich tatsächlich annähern sollen, wenn beide Schwierigkeiten haben, über ihren Schatten zu springen!

Fazit:

Der Roman ist stellenweise sehr traurig und melancholisch, dann wieder sehr lebensbejahend und auch witzig und insgesamt eher ruhig und emotional. Ich konnte das Buch nur in vollkommener Stille lesen und durfte auch nicht allzu müde sein.

3,5/5

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Jeder von uns ist ein Rätsel

A.J. Steiger , Annette von der Weppen
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.11.2018
ISBN 9783551583796
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Eine normale Rezension über ein solches Buch zu schreiben, ist für mich unpassend, denn das Buch und seine Geschichte haben es verdient, einfach gelesen zu werden. Man sollte sich, ohne sich vorher über das Buch und seine Figuren im Internet zu informieren, das Buch einfach nehmen und die Geschichte auf sich wirken lassen.

Ich denke nämlich, dass diese bei verschiedenen Lesern unterschiedliche Wirkungen hervorrufen wird.

*

*

Wer trotzdem noch weiterlesen und wissen möchte, wie mir die Geschichte gefallen hat…bitte schön 🙂

*

*

Ich mag solche Geschichte über Menschen, die in irgendeiner Weise eine Beeinträchtigung haben, sehr. Einerseits machen sie mich traurig, weil sie in der Gesellschaft sehr viele Steine in den Weg gelegt bekommen und jeder, der ein wenig anders ist, direkt als Spast oder Behindi abgestempelt wird, ohne sich auch nur eine Minuten mal Gedanken um bzw. über diesen Menschen gemacht zu haben. Vor allem Kinder können sehr grausam sein und diese kein Gespür haben, das sie it ihren Äußerungen den Kindern sehr weh tun und dass dies alles kein Spaß ist!

Die Geschichte zeigt aber auch, wie hilflos Eltern, Lehrer und alle Betroffenen sein können bzw. sind, wenn nicht alle an einem Strang ziehen und vor allem nicht die Augen vor Mobbing verschließen bzw. das Passierte nicht kleinreden!

Ich habe Alvies und Stanleys Geschichte sehr, sehr gerne gelesen. Trotz der vielen Traurigkeit in diesem Buch habe ich dieses mit einem Lächeln und mit einem guten Gefühl beendet, zeigt es doch, dass das Leben nicht immer fair und einfach ist, man selbst aber nicht immer für alles verantwortlich ist und man ein Recht auf Liebe und Freunde hat!

Alvies Gedanken über Tiere und Menschen und ihre Vergleiche haben es mir besonders angetan! Sehr gelungen finde ich auch, dass hier zwei Menschen, denen das Leben teilweise über mitgespielt hat und noch spielt, zusammen lernen, das Leben so zu nehmen wie es ist und das beste daraus zu machen! Stanley als junger Mann mit all seinen Facetten, Problemen und vor allem Gefühlen hat mir sehr imponiert!

 (5 / 5)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der Federndieb

Kirk Wallace Johnson , Jochen Schwarzer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.10.2018
ISBN 9783426276846
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

Dieses Buch ist kein normaler Krimi, für mich steht hier die Suche nach dem Dieb nicht an erster Stelle, auch wenn der Wunsch nach dem Lösen des Falls erst dazu geführt hat, dass sich der Autor mit den ganzen Dingen beschäftigt hat!

Was hat mir an dem Buch gefallen:

Es handelt sich um einen echten Fall (True Crime); Man taucht ab in die Zeiten rund um Darwin und Wallace und kann dabei noch einiges über Evolution lernen; Die Begeisterung für die Natur und ihre Schönheit und Vielfalt ist immer und überall spürbar und schwappt auch auf den Leser über! Die Gier des Menschen und die Katastrophen, die er mit dieser Gier anrichtet, werden greifbar und man schämt sich teilweise für die Taten der anderen. Manchmal muss man sich sagen, dass sie es (hoffentlich) nicht besser wussten. Das Buch enthält Informationen und Wissen über Mode, über die Anfänge des Umweltschutzes und über vieles, was den Menschen in den letzten 300 Jahren antrieb. Der Schreibstil des Autors lässt sich gut lesen und ist verständlich. Der „Fall“ wird von einigen Fotos/Bildern untermauert und unterstützt.

Man muss sich klar darüber sein,

dass dieses Buch viele geschichtlichen Informationen enthält! dass der Fall eher langsam verläuft beim Lesen, da der Leser erst mit einigen Informationen versorgt werden muss. dass es sich hier nicht um ein Buch handelt, das rasant nach vorne prescht, sondern von Details lebt.

Fazit:

Es handelt sich um ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich habe beim Lesen schon Bekanntes wiederholt und habe neues Wissen gewonnen. Der Fall selbst war spannend, aber das Lesen forderte mir schon einige Konzentration ab. Es handelt sich nicht um ein Buch, das man mal so nebenbei liest.

Dieses Buch ist und war eine Lebensaufgabe des Autors. So etwas mit weniger als 5 Sternen zu bewerten, kommt für mich nicht in Frage. Dafür hat der Autor viel zu viel Arbeit und Liebe zum Details in dieses Buch gesteckt. Es ist gleichzeitig ein Krimi, eine Geschichte der Evolution, eine Hommage an die wunderschöne, schützenswerte Tierwelt und ein Nachdenken über das rücksichtslose Verhalten des Menschen!

 (5 / 5) für ein beeindruckendes Buch!

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415 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 116 Rezensionen

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Cinder & Ella

Kelly Oram , Fabienne Pfeiffer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600702
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Vielleicht habt ihr es bei Facebook oder Instagram gelesen, aber ich habe mich beim Lesen dieses Buches kurz mal selbst übertroffen. Ich habe nämlich ganze 100 Seiten gebraucht, um die Märchenadaption zu kapieren und nochmal 100 Seiten, um den Titel damit in Einklang zu bringen. Ja, manchmal kann ich auch schlau sein… Was habe ich herzlich über meine Dummheit gelacht. Aber das muss auch mal sein!

Genug über meine Inkompetenz – Wie hat mir nun das Buch gefallen?

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich eher ein seichtes Buch erwartet habe. Normales Mädchen verliebt sich in einen berühmten Schauspieler… Ich hatte da schon meine Vorstellungen. ABER: Die Autorin hat eine ganz wunderbare, sehr ehrliche, realistische, humorvolle und doch sehr emotionale Geschichte daraus gemacht. Viel schöner als das Märchen selbst!

Sehr untypisch für mich habe ich mich tatsächlich vollkommen mitreißen und hinreißen lassen. Ich habe an vielen Stellen geweint und an zwei auch geschluchzt! Mein Herz wurde beim Lesen sehr strapaziert, da es immer wieder schneller schlug oder auch mal aussetzte. Es raste, es weinte und lachte letzten Endes doch immer wieder!

Ich möchte gar nicht auf den Inhalt oder die Figuren im Einzelnen eingehen, da für mich hier einfach das Gesamtpaket stimmt. Die Figuren sind so vielfältig und so eingängig, man liebt sie alle, sogar die, die es vielleicht gar nicht verdient hätten (zumindest am Ende!).

Das Buch bzw. die Geschichte hat mich wahnsinnig gerührt, da die Autorin es schafft, die Geschichte aus allen Richtungen zu beleuchten und aufzuzeigen, dass viele Dinge nicht nur Schwarz oder Weiß sind. Es gibt so viele Graustufen und je nach Vorgeschichte urteilt man über einen Menschen viel zu schnell. Die Geschichte zeigt auch, dass sich Menschen viel zu schnell ein Urteil bilden, viel zu wenig nachfragen oder auch einfach nur auf den bequemen Zug aufspringen als sich von der Menge zu lösen. Es zeigt die vielfältigen Probleme, mit Behinderungen in unserer Gesellschaft zu leben. Sie macht aber auch den Stellenwert von Freundschaft, Familie, Harmonie und Liebe/Zuneigung deutlich. Wie essentiell wichtig diese Dinge für einen Menschen sind.

Das Ende hätte für mich nicht besser sein können. Perfekt gewählt, nicht schnulzig oder gepresst, einfach passend, einfach perfekt!

Ich vergebe  (5 / 5) für ein Buch, das mich sehr überrascht und mich emotional mitgerissen hat. Die Geschichte hat mein Herz strapaziert, da es raste, weinte, an manchen Stellen auch einfach mal kurz aussetze, aber immer wieder auch lachen musste. Eine perfekte Mischung für einen unglaublich guten Lesegenuss!

***********

Info: 

Auf der Internetseite der Autorin kann man zumindest im Englischen einen zweiten Band (Sequel to Cinder & Ella) entdecken. Sie betont aber, dass man das erste Buch auch alleine lesen kann. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Man klappt das Buch tatsächlich beruhigt zu!

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

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Modermoor Castle – Die Jagd nach dem verschwundenen Löffel

Chris Priestley
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 26.09.2018
ISBN 9783737356060
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Klappt man das Buch auf, wird der Autor kurz beschrieben mit den Worten „Allen Versuchen ihn zu stoppen zum Trotz, hat er dieses Buch geschrieben und illustriert. Die zuständigen Behörden wurden alarmiert.“ Da haben wir uns schon prächtig amüsiert.

Da die Geschichte an einer Schule spielt, werden auf der ersten Doppelseite zuerst die Lehrer mit Bild und Namen vorgestellt. Sehr gut gefallen hat uns hier der Wortwitz in den Namen der Lehrer. Hier kann es jedoch sein, dass die Kids diesen beim Lesen noch nicht verstehen, da manches auf Englisch ist. Mr. Luckless zum Beispiel!

Auch die Schüler kriegen „ihr Fett weg“! Diese werden auf der folgenden Doppelseite vorgestellt.

Der Autor hat seine Geschichte mit passenden, sehr skurril-lustigen Zeichnungen verziert, an denen wir wirklich schon allein viel Spaß hatten. Aber man muss sie mögen. HIER in der Leseprobe kann man sich diese anschauen! Der Humor bleibt durchgängig erhalten.

Aber die Geschichte soll ja nicht nur komisch sein, nein, sie soll auch spannend sein, schließlich verschwindet der überaus wichtige Schullöffel. Und nicht nur das!!

Wir haben sehr stark mitgefiebert, bis das erste große Rätsel gelöst wurde. Danach fiel der Spannungsbogen für uns sehr stark ab und es las sich nicht mehr so mitreißend. Insgesamt aber kann man das Buch auch aufgrund der großen Schrift und der leserfreundlichen Kapitel sehr zügig lesen und verstehen.

Wir vergeben  (4 / 5) für ein Buch mit einem speziellen, teils skurrilen Humor, für eine mitreißende Geschichte, die am Ende ruhig noch ein bisschen spannender hätte sein können und für sehr ansprechende Illustrationen, die alleine schon einen Blick wert sind!

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

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Das Museum der sprechenden Tiere

Helen Cooper , Anne Brauner , Helen Cooper
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.08.2018
ISBN 9783499218286
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Kennt ihr den Film „Nachts im Museum“? Ein wenig hat mich der Titel und auch der Inhalt an diesen Film erinnert.

Das Buch ist schon vom Cover ein richtiger Hingucker. Das Chamäleon glitzert und macht sehr viel Lust, das Buch in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen. Auch innen kann das Buch direkt punkten, da die Autorin ihre Geschichte mit Schwarz/Weiß-Zeichnungen versehen hat. Diese Zeichnungen unterstreichen die Handlung und lassen die Geschichte dadurch lebendig werden.

Die Geschichte selbst ist sehr fantastisch und dabei auch sehr tierisch. Es kommen einige Tiere vor, die auch eine sehr große Rolle spielen. Mit dabei ist auch eine Menge Magie, denn die braucht man, um die schon seit Ewigkeiten ausgestopften Tiere im Museum lebendig werden zu lassen.

Schon Bens Reise beginnt sehr fantastisch, da er unbedingt in das Museum möchte, das es aber so ganz offiziell gar nicht gibt und außerdem sind die Öffnungszeiten sehr besucherunfreundlich. Aber die Geschichte würde ja nicht weitergehen, wenn nicht Ben einen Zugang ins Museum und zu den Tiere finden würde.

Was dann folgt, ist eine Geschichte über Freundschaft, Familie, eine Geschichte über den Glauben an sich selbst und an andere, eine Geschichte über Hoffnung, dass doch am Ende alles gut ausgeht und dass es vielleicht sogar das ein oder andere Wunder gibt.

Wir haben eine sehr fantastische, mitreißende und auch emotionale Geschichte lesen dürfen, die aber sicherlich für die meisten 9 Jährigen vom Verstehen her deutlich zu schwierig ist. Uns sind einige Stellen im Buch aufgefallen, die von der Sprache her sicherlich Kinder in diesem noch sehr jungen Alter überfordern. Auch sind nicht alle Figuren nett und wollen nur das beste für die anderen. Da kann schon mal ein wenig Angst aufkommen. Vor allem das Ende hat es dann doch nochmal in sich.

Ein Buch für Kinder (unserer Meinung ab ca. 10/11 Jahren), die gerne fantastische, aber auch spannende Geschichten lesen, in denen Tiere sprechen können und ein Junge mehr als nur ein paar neue Freunde findet.

 (4 / 5)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Ein Gentleman in Arles

Anthony Coles , Michael Windgassen , Alexander Duda
Audio
Erschienen bei Audio Media Verlag, 02.05.2018
ISBN 9783956393396
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

„Ein Ermittler zwischen Tea Time und Savoir Vivre“ (CD-Cover) -und das trifft es perfekt. Das aber sollte man wissen. Wer hier einen actiongeladenen Mordfall mit Verfolgungsjagd und einem abgeschlossenem Ende erwartet, ist hier falsch.

Peter Smith ist schon 65 Jahre und hat schon einiges hinter sich gebracht in seinem Leben. Ich fand ihn sehr sympathisch, aber auch sehr mysteriös. Er ist kein Ermittler von Haus aus, sondern eher wider Willen, aber dafür sehr geschickt und vor allem sehr oft den Gegnern eine Nase voraus. Das liegt aber auch an seinen vielen Bekanntschaften, die er im Laufe seinen Lebens kennen gelernt hat und die häufig in irgendeiner Weise hilfreich sein können.

Ein Gentleman in Arles ist ein Provence Krimi und es geht hier auch sehr viel um die Landschaft, um gutes Essens und vor allem auch um guten Wein. Es gibt gefühlt seitenweise Beschreibungen von Gänge-Menüs und den passenden Weinen.

Auch eine große Rolle spielt Smiths Hund und die Reaktionen der Menschen auf den Hund, die Reaktionen des Hundes auf die Menschen und natürlich auch alles rund um diesen Hund.

Der Krimi selbst beginnt zwar umgehend bis zur Auflösung dauert es aber noch mehr als 10 Stunden Hörbuch. Da braucht man schon ein wenig langem Atem.

Peter Smith hat mir gut gefallen, weil er einfach mal ein ganz anderer Ermittler ist. Seine Vorgehensweise war teilweise sehr überraschend. Manches Mal lief mir alles ein wenig zu glatt, aber irgendwie war immer ein Funken Humor dabei, was mir sehr gut gefallen hat! Manches Mal konnte ich ihn mir aber tatsächlich nicht als einen 65 jährigen Rentner vorstellen.

Gut vorstellen – im bildlichen Sinne- konnte ich ihn mir dagegen. Der Sprecher verkörperte den rüstigen Rentner mit gewissen, nicht zu verachtenden Fähigkeiten, sehr gut und ließ diesen sehr sympathisch wirken.

Fazit:

Alles in allem war es mal etwas Neues. Ein ganz anderer Ermittler mit viel Vergnügen an gutem Essen, an einem guten Wein und langen Spaziergängen mit seinem Hund! „Zwischendurch“ wird mit Hilfe seiner Freunde ermittelt und vielleicht nicht immer ganz legal gehandelt. Aber immer irgendwie mitreißend und letztendlich unterhaltsam!

 (4 / 5)

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Blogstar Opa - Mit Herz und Schere

Aygen-Sibel Çelik , Carolin Liepins
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.07.2018
ISBN 9783440159309
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir haben das Buch sehr gerne gelesen. Eine tolle Idee, sehr lesefreundlich umgesetzt und sie macht einfach Spaß. Wir hätten gerne noch nach dem Ende weitergelesen. Das ist eigentlich auch der einzige Knackpunkt, den wir an diesem Buch bemängeln. Das Ende ist für uns nicht das richtige Ende. Hier hätten wir gerne noch viel mehr erfahren und gewusst, wie es denn jetzt weitergeht. Jetzt fängt doch der ganze richtige Spaß erst an…. Naja, muss man eben im Kopf weiterspinnen, oder gibt es sogar einen zweiten Band?

Mir persönlich haben auch die Charaktere sehr gut gefallen. Keine Problemfamilie, sondern eine Mutter, die sich kümmert, die nachfragt, die auch Dinge verbietet, die aber immer ihre Entscheidungen begründet. Ein großer Bruder, der sich nicht schämt, mit seiner Schwester gesehen zu werden, der ihr sogar hilft. Ein Opa, der einfach nur super ist und alles mitmacht und sogar seine Enkelin unter seine „Näh“-Fittiche nimmt. Diese Dinge haben vor allem mir als Erwachsenen sehr gut gefallen und mir das Buch noch sympathischer gemacht.

Meiner Tochter hat die Story von Haus aus gut gefallen, vor allem, weil Greta ja tatsächlich was kann und sich nicht nur (nicht böse gemeint) Make up ins Gesicht kleistert und ihre neue Mode vorstellt. Greta ist herrlich authentisch, was aber nicht immer leicht ist. Man darf und kann sie bewundern.

Wir haben ihr auf jeden Fall Erfolg gewünscht und damit zeigt sich doch, dass wir an der Geschichte Gefallen gefunden haben!

Die Nähanleitungen am Ende des Buches sind eine süße Idee, auch wenn ich denke, dass man für Werk Nummer 2 schon Erfahrung braucht und die Hilfe eines Erwachsenen. Werk 1 klappt vielleicht auch so!

 (4 / 5)

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Auch solche Tage gibt es

Kim Young-ah , Ji-soo Shin
Buch: 36 Seiten
Erschienen bei aracari, 29.08.2018
ISBN 9783907114025
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ein Buch zum Thema „Einsamkeit“ ist nicht einfach zu schreiben, vor allem nicht für die Zielgruppe, für Kinder ab 4 Jahren.

Für uns ist das Buch gut gelungen und das Thema wurde gut und sinnvoll umgesetzt. Das Thema wird benannt, die Hinführung ist geglückt. Zuerst muss es einem ja nicht so gut gehen, jemand muss sich einsam bzw. verlassen fühlen, vielleicht klappt auch einfach gar nichts an diesem Tag. Das kommt hier gut heraus bzw. wird passend dargestellt.

Für Kinder im Alter von 4 Jahren ist die Sprache teilweise unserer Meinung nach ein  wenig schwierig. Hier kann man vielleicht mehr mit den Bildern arbeiten und anhand dieser selbst eine Geschichte erzählen.

Nach mehrmaligen Lesen und Erklären verstehen auch jüngere die Geschichte und den Text. Der Schreibstil ist sicherlich ein wenig poetischer als die Kinder dies von anderen Bilderbüchern kennen.

HIER könnt ihr im Buch blättern (oben rechts anklicken) und euch die Aufmachung, die Schriftgröße, die Illustrationen, das Verhältnis Text/Bilder anschauen und auch die Art des Schreibens!

Uns hat das Ende sehr, sehr gut gefallen. Das finden wir sehr gelungen! Hier gibt es dann auch noch Ideen für Eltern, mit dem Inhalt das Buches umzugehen, Ideen, die einem helfen, mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Auf den letzten beiden Seiten gibt es dann noch Mitmachaufgaben für die Kinder selbst! Altersangemessene Aufgaben, die einfach zu bearbeiten sind.

Fazit:

Ein sicherlich nicht einfaches Buch, aber wichtiges Buch, das unter Umständen nicht von jeden Kind gleich verstanden werden kann und wird. Ein wenig Vorarbeit und Unterstützung ist hier wahrscheinlich nötig, ist aber bei einem Buch mit einem solchen Thema meiner Meinung nach auch besser.

Dem Übergang zwischen den „schlechten und den guten“ Gefühlen hätte ich mir noch etwas ausführlicher gewünscht. Das geht hier doch eher hoppladihopp. Eine Doppelseite mehr „Zeit“, um aus dem Tief herauszukommen und die Sonnen wieder zu bemerken, wäre meiner Meinung nach perfekt gewesen!

Schwieriges Thema = gute Umsetzung! Gerade auch die letzen Seiten zum Mitmachen sind gut gewählt. So verpufft die wichtige Aussage des Buches nicht einfach in der Luft! Jeder ist mal einsam, jeder kann nicht alles und nicht immer klappt alles, aber irgendwann verfliegt die Einsamkeit, man kann vieles auch lernen, wenn man sich anstrengt und man kann sich Hilfe holen, wenn man sie braucht.

Die Illustrationen sind sehr angenehm und nicht zu bunt. Die Farbakzente sind perfekt gewählt und passen wirklich toll zum Text!

 (4 / 5)

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Unser Weg, so weit ...

Laura Knowles , Chris Madden
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845828862
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Tier-Sachbücher sind einfach toll. Sehr gerne schauen wir uns solche Bücher an und lernen noch etwas dazu!

Das Buch „Unser Weg, so weit“ erzählt über die vielfältigen, sehr unterschiedlichen Wanderungen der Tiere. Insgesamt lernt man 25 verschiedene Wanderungen kennen. Sehr überlegt finden wir die Auswahl der Tiere. Als Leser findet man sehr bekannte Tiere, wie Zebras, Elefanten und Eisbären, aber auch eher unbekannte Tiere, wie Strumpfbandnattern, Schreikraniche und Karibik-Langusten.

Auch die Vielfalt der Tiere ist sehr gut gewählt. Aus der Gruppe der Vögel, der Fische, der Reptilien, der Amphibien, der Säugetiere, der Insekten und der Krebstiere gibt es mindestens einen Vertreter, der vorgestellt wird. Das empfinde ich als Pädagoge auch als sehr gelungen.

Die Illustrationen sind vollständig in bunt und sehr ansprechend. Das Buch anzuschauen bzw. zu lesen, macht Spaß, ist interessant und fördert zudem das Wissen!

HIER könnt ihr im Buch blättern und euch die Aufmachung, die Schriftgröße, die Illustrationen und das Verhältnis Text/Bilder anschauen!

Für die schon etwas älteren Kinder, die sich schon für Zahlen interessieren und auch die „Wanderwege“ vergleichen wollen, gibt es am Ende des Buches noch einige Informationen über zurückgelegte Strecken und auch über den Streckenverlauf! Ebenfalls sehr sinnvoll, da so das Buch mit verschiedenen Altersklassen gelesen und angeguckt werden kann.

Fazit:

Ein schönes, ansprechendes, sinnvoll gestaltetes Tier-Sachbuch über interessante Wanderungen von vielen verschiedenen Tieren. Hier können sicherlich auch noch Erwachsene etwas lernen! Interessantes Lernen mit Spaß ist uns  (5 / 5) wert!

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Thalamus

Ursula Poznanski , Jens Wawrczeck
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 13.08.2018
ISBN 9783844530919
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich lese so gut wie alle Bücher, die Ursula Poznanski herausbringt und „Thalamus“ hat mich besonders angesprochen.

Ich habe das Hörbuch gewählt, weil der Sprecher Jens Wawrczeck einfach ein Garant für Hörvergnügen ist. Hier kann ich sicher sein, dass ich gut zuhören kann und gut unterhalten werde.

Die Geschichte, die die Autorin hier erzählt, hat sowohl spannende als auch emotionale Seiten, die mir beide sehr gut gefallen haben. Die Spannung baut sich durch verschiedene Handlungsstränge auf, auf die ich aus Spoilergründen leider nicht näher eingehen kann. Es ist aber tatsächlich so, dass die Spannung ab einem gewissen Zeitpunkt, so circa am Anfang des letzten Drittels abflacht, da man hier die große Überraschung bzw. die halbe Auflösung schon erhalten hat.

Das Ende konnte mich zufriedenstellen und ich finde dieses gerade auch im Hinblick auf die Zielgruppe ab 12 Jahren gut gelungen.

Das große Thema dieser Geschichte ist sehr futuristisch, sehr modern und dabei sehr aktuell. Wer weiß, was es nicht alles schon gibt. Jedoch wäre die ausgereifte und perfekte Version dessen, was Ursula Poznanski uns hier vor Augen führt, weltverändernd.

Fazit:

Ich wurde von diesem Hörbuch sehr gut unterhalten, wenn auch das letzte Drittel nicht mehr so spannend war. Ich würde die Altersfreigabe auf 14 Jahre hochsetzen, ist doch einiges sehr erschreckend und angsteinflößend. Das Thema der Geschichte ist sehr interessant und konnte mich begeistern. Die Charaktere, vor allem natürlich Timo, Mona und Carl, sind sympathisch und vor allem für Jugendliche mit solchen Problemen und Krankheiten realistisch gezeichnet! Das Ende kommt mir dann nach nahezu 12 Stunden ein wenig zu schnell und verläuft ein wenig zu glatt. Insgesamt aber wieder ein gutes, interessantes und hochmodernes Buch der Autorin!

 (4 / 5)

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Glamour Girl - Wer liebt, verliert

Evelyn Uebach , Alexander Kopainski
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2018
ISBN 9783841505361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch ist der erste Band einer Dilogie, wobei der zweite Band im März 2019 erscheinen wird. Also muss man als Leser gar nicht so lange warten.

Ganz vorab – ich habe die Geschichte gleichzeitig geliebt und verteufelt. Das lag natürlich vorwiegend an den 3 Protagonisten, wobei nur Vicky und Clea in diesem Buch anhand von Perspektivenwechsel zu Wort kommen. Vicky hat jedoch den deutlich größeren „Redeanteil“! Das Buch selbst ist in drei große Kapitel eingeteilt, deren Überschrift schon ansatzweise ankündigt, was geschehen wird.

Vicky war mir anfangs sehr sympathisch, aber auch ein wenig zu naiv und wankelmütig. Die Schlagabtausche zwischen ihr und Robin haben mir mehr als einen Lacher entlockt. Leider empfand ich ihr Verhalten aber auch teilweise sehr fraglich. Vor allem bei den Spielchen schoss sie meiner Meinung nach deutlich übers Ziel hinaus.

Clea hat mir anfangs gar nicht gefallen. Ein kleines Modepüppchen, das nur nach dem Willen anderer tanzt und sich immer vertrösten lässt. Gegen Ende aber hat sie stark bei mir gepunktet. Ich mag Menschen, die sich treu bleiben!

Robin, ja Robin, ist eine sehr mysteriöse und spannende Figur und die Autorin hat es durchgängig geschafft, dass ich nicht wusste, was ich von ihm halten soll. Er ist eine sehr fragliche Figur und ich weiß immer noch nicht, was er eigentlich will, was sein Ziel ist und wie es in ihm tatsächlich aussieht!

Die Geschichte liest sich leicht und locker, hatte für mich einige sehr lustige Momente und konnte mich zu Beginn völlig von sich einnehmen. Bis etwa zur Hälfte hätte ich 5 Sterne vergeben. Danach folgten verschiedene Szenen, die mich schier wahnsinnig gemacht haben und zwei Dinge, die ich für unglaubwürdig halte. Zu dieser Zeit hätte ich eine Rezension mit 3 Sternen geschrieben.

Das Ende jedoch konnte mich dann doch noch wieder einfangen und ich muss sagen, dass ich auf jeden Fall lesen möchte, wie es jetzt weitergeht und was hinter allem steckt. Denn den großen Sinn hinter allem habe ich tatsächlich noch nicht verstanden.

Insgesamt empfand ich mein „Nichtverstehen“ der Hintergrundhandlung als Spannungsbogen, denn die Autorin hat nicht nur eine Geschichte á la „reicher Junge sucht Mädchen zum Heiraten“ geschrieben, sondern auch einige Handlungsstränge in die Geschichte integriert, die der Leser erfahren bzw. lösen möchte. Es hat schon etwas von einem leichten Krimi!

Fazit:

Wer die Selection-Reihe mag bzw. mochte, wird auch diese Reihe gut finden. Zwei Dinge empfand ich als sehr störend und nicht immer war ich zufrieden mit den Verhaltensweisen der „Mädchen und Jungs“. Ich bin aber auch 41 Jahre  alt und nicht 14, 16 oder 18! Insgesamt habe ich aber das Lesen genossen und möchte wirklich zu gerne wissen, wie die Geschichte nach diesem Cliffhanger endet.

 (4 / 5)

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen

Patrick Burow
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548377650
Genre: Humor

Rezension:

Solche Bücher eignen sich hervorragend, um sie immer mal wieder zwischendurch in die Hand zu nehmen und ein Kapitel zu lesen. Im Internet habe ich für diese unterhaltsamen Bücher auch schon die Bezeichnung „Klo-Lektüre“ gefunden.

Wer der Meinung ist, dass absurde Ausreden kein Buch füllen können, wird hier schnell eines Besseren belehrt. Das Buch bietet für 22 verschiedene Ausreden-Kategorien Platz, angefangen bei dem normalen Raser, der seiner Strafe entgehen will, über Menschen, die Termine beim Gericht nicht wahrnehmen konnten bis hin zu Menschen, die ihre Miete aus welchen Gründen auch immer drücken wollten.

Einige der wahren Geschichten sind normal, wie man so schön sagt, da versucht sich einer um Kopf und Kragen zu reden, kommt aber nicht durch, weil er sich immer mehr in Lügen verstrickt. Manche Ausreden sind aber auch schon so skurril und absonderlich, dass man sich beim Lesen fragt, wie Menschen darauf kommen, dass ihnen jemand so etwas überhaupt glaubt!

Einige Ausreden sind dabei, die sind schon so dreist, dass sie dafür zusätzlich noch Strafen zahlen müssten. Manchmal weiß ich nicht, ob die Menschen es nicht besser wussten, es wirklich glauben, was sie erzählten oder ob ihre Intelligenz einfach nicht für mehr gereicht hat. Alles sehr bitter!

Fazit:

Ein Buch, das auf jeden unterhaltsam ist, zum Nachdenken und Kopfschütteln anregt und Geschichten enthält, die man beim nächsten Geburtstag weitererzählen kann. Manche sind wirklich einen Brüller wert. Interessant sind auch die Ausreden, die tatsächlich zum Erfolg geführt haben bzw. vor Gericht als glaubwürdig zugelassen wurden. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es davon genau eine! Gut gemacht! Außerdem werden am Ende eines jeden Kapitels Ausreden aufgezählt, die man auf keinen Fall vor Gericht gebrauchen soll! Da sind auch wirklich Witzige dabei!

Alles in allem genau das, was ich mir unter einem Buch mit diesem Titel vorgestellt habe und daher  (5 / 5) wert!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Kid Normal (1). So sehen Helden aus!

Chris Smith , Greg James , Petra Koob-Pawis , Raimund Frey
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 21.06.2018
ISBN 9783401603933
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ein wirklich sehr mitreißendes, eingängiges und vor allem lustiges Buch! Ich habe mich schon sehr über das „Aufnahmegesräch“ zwischen der Mutter und dem Direktor amüsiert. Da sieht man wieder, was man verstehen kann, wenn man denn nur will. Wenn das Buch schon so gut startet, freut sich das Leserherz!

Insgesamt ist die Geschichte leicht lesbar, super für beide Geschlechter geeignet und das Lesen macht einfach Spaß. Das liegt einerseits an dem leichten und flüssigen Stil der Autoren und dann natürlich auch an den genialen, unterstützenden Illustrationen, die die Geschichte noch lebendiger machen. Zur Leseprobe geht es HIER! Schaut mal auf Seite 5 vorbei!

Auch wenn die Geschichte insgesamt sehr viel Humor hat, gibt es auch ernstere Momente, muss doch die Welt gerettet werden. Und auch hier wird wieder klar: Jeder kann ein Held sein! Denn auch Intelligenz, Teamgeist, Organisation und Ehrgeiz können Superkräfte sein. Wenn dann noch Freundschaft und Spaß dazukommen, können ein paar Kinder wahnsinnig viel zusammen erreichen.

Uns hat das Buch wirklich gut gefallen. Die 320 Seiten flogen nur so dahin und machen auf jeden Fall Lust, auch Band 2, der im Frühjahr 2019 erscheinen wird, zu lesen!

Bis dahin! „Normalsein ist die neue Superkraft!“

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