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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Ein Gentleman in Arles

Anthony Coles , Michael Windgassen , Alexander Duda
Audio
Erschienen bei Audio Media Verlag, 02.05.2018
ISBN 9783956393396
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

„Ein Ermittler zwischen Tea Time und Savoir Vivre“ (CD-Cover) -und das trifft es perfekt. Das aber sollte man wissen. Wer hier einen actiongeladenen Mordfall mit Verfolgungsjagd und einem abgeschlossenem Ende erwartet, ist hier falsch.

Peter Smith ist schon 65 Jahre und hat schon einiges hinter sich gebracht in seinem Leben. Ich fand ihn sehr sympathisch, aber auch sehr mysteriös. Er ist kein Ermittler von Haus aus, sondern eher wider Willen, aber dafür sehr geschickt und vor allem sehr oft den Gegnern eine Nase voraus. Das liegt aber auch an seinen vielen Bekanntschaften, die er im Laufe seinen Lebens kennen gelernt hat und die häufig in irgendeiner Weise hilfreich sein können.

Ein Gentleman in Arles ist ein Provence Krimi und es geht hier auch sehr viel um die Landschaft, um gutes Essens und vor allem auch um guten Wein. Es gibt gefühlt seitenweise Beschreibungen von Gänge-Menüs und den passenden Weinen.

Auch eine große Rolle spielt Smiths Hund und die Reaktionen der Menschen auf den Hund, die Reaktionen des Hundes auf die Menschen und natürlich auch alles rund um diesen Hund.

Der Krimi selbst beginnt zwar umgehend bis zur Auflösung dauert es aber noch mehr als 10 Stunden Hörbuch. Da braucht man schon ein wenig langem Atem.

Peter Smith hat mir gut gefallen, weil er einfach mal ein ganz anderer Ermittler ist. Seine Vorgehensweise war teilweise sehr überraschend. Manches Mal lief mir alles ein wenig zu glatt, aber irgendwie war immer ein Funken Humor dabei, was mir sehr gut gefallen hat! Manches Mal konnte ich ihn mir aber tatsächlich nicht als einen 65 jährigen Rentner vorstellen.

Gut vorstellen – im bildlichen Sinne- konnte ich ihn mir dagegen. Der Sprecher verkörperte den rüstigen Rentner mit gewissen, nicht zu verachtenden Fähigkeiten, sehr gut und ließ diesen sehr sympathisch wirken.

Fazit:

Alles in allem war es mal etwas Neues. Ein ganz anderer Ermittler mit viel Vergnügen an gutem Essen, an einem guten Wein und langen Spaziergängen mit seinem Hund! „Zwischendurch“ wird mit Hilfe seiner Freunde ermittelt und vielleicht nicht immer ganz legal gehandelt. Aber immer irgendwie mitreißend und letztendlich unterhaltsam!

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Blogstar Opa - Mit Herz und Schere

Aygen-Sibel Çelik , Carolin Liepins
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.07.2018
ISBN 9783440159309
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Wir haben das Buch sehr gerne gelesen. Eine tolle Idee, sehr lesefreundlich umgesetzt und sie macht einfach Spaß. Wir hätten gerne noch nach dem Ende weitergelesen. Das ist eigentlich auch der einzige Knackpunkt, den wir an diesem Buch bemängeln. Das Ende ist für uns nicht das richtige Ende. Hier hätten wir gerne noch viel mehr erfahren und gewusst, wie es denn jetzt weitergeht. Jetzt fängt doch der ganze richtige Spaß erst an…. Naja, muss man eben im Kopf weiterspinnen, oder gibt es sogar einen zweiten Band?

Mir persönlich haben auch die Charaktere sehr gut gefallen. Keine Problemfamilie, sondern eine Mutter, die sich kümmert, die nachfragt, die auch Dinge verbietet, die aber immer ihre Entscheidungen begründet. Ein großer Bruder, der sich nicht schämt, mit seiner Schwester gesehen zu werden, der ihr sogar hilft. Ein Opa, der einfach nur super ist und alles mitmacht und sogar seine Enkelin unter seine „Näh“-Fittiche nimmt. Diese Dinge haben vor allem mir als Erwachsenen sehr gut gefallen und mir das Buch noch sympathischer gemacht.

Meiner Tochter hat die Story von Haus aus gut gefallen, vor allem, weil Greta ja tatsächlich was kann und sich nicht nur (nicht böse gemeint) Make up ins Gesicht kleistert und ihre neue Mode vorstellt. Greta ist herrlich authentisch, was aber nicht immer leicht ist. Man darf und kann sie bewundern.

Wir haben ihr auf jeden Fall Erfolg gewünscht und damit zeigt sich doch, dass wir an der Geschichte Gefallen gefunden haben!

Die Nähanleitungen am Ende des Buches sind eine süße Idee, auch wenn ich denke, dass man für Werk Nummer 2 schon Erfahrung braucht und die Hilfe eines Erwachsenen. Werk 1 klappt vielleicht auch so!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Auch solche Tage gibt es

Kim Young-ah , Ji-soo Shin
Buch: 36 Seiten
Erschienen bei aracari, 29.08.2018
ISBN 9783907114025
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ein Buch zum Thema „Einsamkeit“ ist nicht einfach zu schreiben, vor allem nicht für die Zielgruppe, für Kinder ab 4 Jahren.

Für uns ist das Buch gut gelungen und das Thema wurde gut und sinnvoll umgesetzt. Das Thema wird benannt, die Hinführung ist geglückt. Zuerst muss es einem ja nicht so gut gehen, jemand muss sich einsam bzw. verlassen fühlen, vielleicht klappt auch einfach gar nichts an diesem Tag. Das kommt hier gut heraus bzw. wird passend dargestellt.

Für Kinder im Alter von 4 Jahren ist die Sprache teilweise unserer Meinung nach ein  wenig schwierig. Hier kann man vielleicht mehr mit den Bildern arbeiten und anhand dieser selbst eine Geschichte erzählen.

Nach mehrmaligen Lesen und Erklären verstehen auch jüngere die Geschichte und den Text. Der Schreibstil ist sicherlich ein wenig poetischer als die Kinder dies von anderen Bilderbüchern kennen.

HIER könnt ihr im Buch blättern (oben rechts anklicken) und euch die Aufmachung, die Schriftgröße, die Illustrationen, das Verhältnis Text/Bilder anschauen und auch die Art des Schreibens!

Uns hat das Ende sehr, sehr gut gefallen. Das finden wir sehr gelungen! Hier gibt es dann auch noch Ideen für Eltern, mit dem Inhalt das Buches umzugehen, Ideen, die einem helfen, mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Auf den letzten beiden Seiten gibt es dann noch Mitmachaufgaben für die Kinder selbst! Altersangemessene Aufgaben, die einfach zu bearbeiten sind.

Fazit:

Ein sicherlich nicht einfaches Buch, aber wichtiges Buch, das unter Umständen nicht von jeden Kind gleich verstanden werden kann und wird. Ein wenig Vorarbeit und Unterstützung ist hier wahrscheinlich nötig, ist aber bei einem Buch mit einem solchen Thema meiner Meinung nach auch besser.

Dem Übergang zwischen den „schlechten und den guten“ Gefühlen hätte ich mir noch etwas ausführlicher gewünscht. Das geht hier doch eher hoppladihopp. Eine Doppelseite mehr „Zeit“, um aus dem Tief herauszukommen und die Sonnen wieder zu bemerken, wäre meiner Meinung nach perfekt gewesen!

Schwieriges Thema = gute Umsetzung! Gerade auch die letzen Seiten zum Mitmachen sind gut gewählt. So verpufft die wichtige Aussage des Buches nicht einfach in der Luft! Jeder ist mal einsam, jeder kann nicht alles und nicht immer klappt alles, aber irgendwann verfliegt die Einsamkeit, man kann vieles auch lernen, wenn man sich anstrengt und man kann sich Hilfe holen, wenn man sie braucht.

Die Illustrationen sind sehr angenehm und nicht zu bunt. Die Farbakzente sind perfekt gewählt und passen wirklich toll zum Text!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Unser Weg, so weit ...

Laura Knowles , Chris Madden
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845828862
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Tier-Sachbücher sind einfach toll. Sehr gerne schauen wir uns solche Bücher an und lernen noch etwas dazu!

Das Buch „Unser Weg, so weit“ erzählt über die vielfältigen, sehr unterschiedlichen Wanderungen der Tiere. Insgesamt lernt man 25 verschiedene Wanderungen kennen. Sehr überlegt finden wir die Auswahl der Tiere. Als Leser findet man sehr bekannte Tiere, wie Zebras, Elefanten und Eisbären, aber auch eher unbekannte Tiere, wie Strumpfbandnattern, Schreikraniche und Karibik-Langusten.

Auch die Vielfalt der Tiere ist sehr gut gewählt. Aus der Gruppe der Vögel, der Fische, der Reptilien, der Amphibien, der Säugetiere, der Insekten und der Krebstiere gibt es mindestens einen Vertreter, der vorgestellt wird. Das empfinde ich als Pädagoge auch als sehr gelungen.

Die Illustrationen sind vollständig in bunt und sehr ansprechend. Das Buch anzuschauen bzw. zu lesen, macht Spaß, ist interessant und fördert zudem das Wissen!

HIER könnt ihr im Buch blättern und euch die Aufmachung, die Schriftgröße, die Illustrationen und das Verhältnis Text/Bilder anschauen!

Für die schon etwas älteren Kinder, die sich schon für Zahlen interessieren und auch die „Wanderwege“ vergleichen wollen, gibt es am Ende des Buches noch einige Informationen über zurückgelegte Strecken und auch über den Streckenverlauf! Ebenfalls sehr sinnvoll, da so das Buch mit verschiedenen Altersklassen gelesen und angeguckt werden kann.

Fazit:

Ein schönes, ansprechendes, sinnvoll gestaltetes Tier-Sachbuch über interessante Wanderungen von vielen verschiedenen Tieren. Hier können sicherlich auch noch Erwachsene etwas lernen! Interessantes Lernen mit Spaß ist uns  (5 / 5) wert!

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24 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Thalamus

Ursula Poznanski , Jens Wawrczeck
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 13.08.2018
ISBN 9783844530919
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich lese so gut wie alle Bücher, die Ursula Poznanski herausbringt und „Thalamus“ hat mich besonders angesprochen.

Ich habe das Hörbuch gewählt, weil der Sprecher Jens Wawrczeck einfach ein Garant für Hörvergnügen ist. Hier kann ich sicher sein, dass ich gut zuhören kann und gut unterhalten werde.

Die Geschichte, die die Autorin hier erzählt, hat sowohl spannende als auch emotionale Seiten, die mir beide sehr gut gefallen haben. Die Spannung baut sich durch verschiedene Handlungsstränge auf, auf die ich aus Spoilergründen leider nicht näher eingehen kann. Es ist aber tatsächlich so, dass die Spannung ab einem gewissen Zeitpunkt, so circa am Anfang des letzten Drittels abflacht, da man hier die große Überraschung bzw. die halbe Auflösung schon erhalten hat.

Das Ende konnte mich zufriedenstellen und ich finde dieses gerade auch im Hinblick auf die Zielgruppe ab 12 Jahren gut gelungen.

Das große Thema dieser Geschichte ist sehr futuristisch, sehr modern und dabei sehr aktuell. Wer weiß, was es nicht alles schon gibt. Jedoch wäre die ausgereifte und perfekte Version dessen, was Ursula Poznanski uns hier vor Augen führt, weltverändernd.

Fazit:

Ich wurde von diesem Hörbuch sehr gut unterhalten, wenn auch das letzte Drittel nicht mehr so spannend war. Ich würde die Altersfreigabe auf 14 Jahre hochsetzen, ist doch einiges sehr erschreckend und angsteinflößend. Das Thema der Geschichte ist sehr interessant und konnte mich begeistern. Die Charaktere, vor allem natürlich Timo, Mona und Carl, sind sympathisch und vor allem für Jugendliche mit solchen Problemen und Krankheiten realistisch gezeichnet! Das Ende kommt mir dann nach nahezu 12 Stunden ein wenig zu schnell und verläuft ein wenig zu glatt. Insgesamt aber wieder ein gutes, interessantes und hochmodernes Buch der Autorin!

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55 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Glamour Girl - Wer liebt, verliert

Evelyn Uebach , Alexander Kopainski
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2018
ISBN 9783841505361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch ist der erste Band einer Dilogie, wobei der zweite Band im März 2019 erscheinen wird. Also muss man als Leser gar nicht so lange warten.

Ganz vorab – ich habe die Geschichte gleichzeitig geliebt und verteufelt. Das lag natürlich vorwiegend an den 3 Protagonisten, wobei nur Vicky und Clea in diesem Buch anhand von Perspektivenwechsel zu Wort kommen. Vicky hat jedoch den deutlich größeren „Redeanteil“! Das Buch selbst ist in drei große Kapitel eingeteilt, deren Überschrift schon ansatzweise ankündigt, was geschehen wird.

Vicky war mir anfangs sehr sympathisch, aber auch ein wenig zu naiv und wankelmütig. Die Schlagabtausche zwischen ihr und Robin haben mir mehr als einen Lacher entlockt. Leider empfand ich ihr Verhalten aber auch teilweise sehr fraglich. Vor allem bei den Spielchen schoss sie meiner Meinung nach deutlich übers Ziel hinaus.

Clea hat mir anfangs gar nicht gefallen. Ein kleines Modepüppchen, das nur nach dem Willen anderer tanzt und sich immer vertrösten lässt. Gegen Ende aber hat sie stark bei mir gepunktet. Ich mag Menschen, die sich treu bleiben!

Robin, ja Robin, ist eine sehr mysteriöse und spannende Figur und die Autorin hat es durchgängig geschafft, dass ich nicht wusste, was ich von ihm halten soll. Er ist eine sehr fragliche Figur und ich weiß immer noch nicht, was er eigentlich will, was sein Ziel ist und wie es in ihm tatsächlich aussieht!

Die Geschichte liest sich leicht und locker, hatte für mich einige sehr lustige Momente und konnte mich zu Beginn völlig von sich einnehmen. Bis etwa zur Hälfte hätte ich 5 Sterne vergeben. Danach folgten verschiedene Szenen, die mich schier wahnsinnig gemacht haben und zwei Dinge, die ich für unglaubwürdig halte. Zu dieser Zeit hätte ich eine Rezension mit 3 Sternen geschrieben.

Das Ende jedoch konnte mich dann doch noch wieder einfangen und ich muss sagen, dass ich auf jeden Fall lesen möchte, wie es jetzt weitergeht und was hinter allem steckt. Denn den großen Sinn hinter allem habe ich tatsächlich noch nicht verstanden.

Insgesamt empfand ich mein „Nichtverstehen“ der Hintergrundhandlung als Spannungsbogen, denn die Autorin hat nicht nur eine Geschichte á la „reicher Junge sucht Mädchen zum Heiraten“ geschrieben, sondern auch einige Handlungsstränge in die Geschichte integriert, die der Leser erfahren bzw. lösen möchte. Es hat schon etwas von einem leichten Krimi!

Fazit:

Wer die Selection-Reihe mag bzw. mochte, wird auch diese Reihe gut finden. Zwei Dinge empfand ich als sehr störend und nicht immer war ich zufrieden mit den Verhaltensweisen der „Mädchen und Jungs“. Ich bin aber auch 41 Jahre  alt und nicht 14, 16 oder 18! Insgesamt habe ich aber das Lesen genossen und möchte wirklich zu gerne wissen, wie die Geschichte nach diesem Cliffhanger endet.

 (4 / 5)

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen

Patrick Burow
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548377650
Genre: Humor

Rezension:

Solche Bücher eignen sich hervorragend, um sie immer mal wieder zwischendurch in die Hand zu nehmen und ein Kapitel zu lesen. Im Internet habe ich für diese unterhaltsamen Bücher auch schon die Bezeichnung „Klo-Lektüre“ gefunden.

Wer der Meinung ist, dass absurde Ausreden kein Buch füllen können, wird hier schnell eines Besseren belehrt. Das Buch bietet für 22 verschiedene Ausreden-Kategorien Platz, angefangen bei dem normalen Raser, der seiner Strafe entgehen will, über Menschen, die Termine beim Gericht nicht wahrnehmen konnten bis hin zu Menschen, die ihre Miete aus welchen Gründen auch immer drücken wollten.

Einige der wahren Geschichten sind normal, wie man so schön sagt, da versucht sich einer um Kopf und Kragen zu reden, kommt aber nicht durch, weil er sich immer mehr in Lügen verstrickt. Manche Ausreden sind aber auch schon so skurril und absonderlich, dass man sich beim Lesen fragt, wie Menschen darauf kommen, dass ihnen jemand so etwas überhaupt glaubt!

Einige Ausreden sind dabei, die sind schon so dreist, dass sie dafür zusätzlich noch Strafen zahlen müssten. Manchmal weiß ich nicht, ob die Menschen es nicht besser wussten, es wirklich glauben, was sie erzählten oder ob ihre Intelligenz einfach nicht für mehr gereicht hat. Alles sehr bitter!

Fazit:

Ein Buch, das auf jeden unterhaltsam ist, zum Nachdenken und Kopfschütteln anregt und Geschichten enthält, die man beim nächsten Geburtstag weitererzählen kann. Manche sind wirklich einen Brüller wert. Interessant sind auch die Ausreden, die tatsächlich zum Erfolg geführt haben bzw. vor Gericht als glaubwürdig zugelassen wurden. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es davon genau eine! Gut gemacht! Außerdem werden am Ende eines jeden Kapitels Ausreden aufgezählt, die man auf keinen Fall vor Gericht gebrauchen soll! Da sind auch wirklich Witzige dabei!

Alles in allem genau das, was ich mir unter einem Buch mit diesem Titel vorgestellt habe und daher  (5 / 5) wert!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Kid Normal (1). So sehen Helden aus!

Chris Smith , Greg James , Petra Koob-Pawis , Raimund Frey
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 21.06.2018
ISBN 9783401603933
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ein wirklich sehr mitreißendes, eingängiges und vor allem lustiges Buch! Ich habe mich schon sehr über das „Aufnahmegesräch“ zwischen der Mutter und dem Direktor amüsiert. Da sieht man wieder, was man verstehen kann, wenn man denn nur will. Wenn das Buch schon so gut startet, freut sich das Leserherz!

Insgesamt ist die Geschichte leicht lesbar, super für beide Geschlechter geeignet und das Lesen macht einfach Spaß. Das liegt einerseits an dem leichten und flüssigen Stil der Autoren und dann natürlich auch an den genialen, unterstützenden Illustrationen, die die Geschichte noch lebendiger machen. Zur Leseprobe geht es HIER! Schaut mal auf Seite 5 vorbei!

Auch wenn die Geschichte insgesamt sehr viel Humor hat, gibt es auch ernstere Momente, muss doch die Welt gerettet werden. Und auch hier wird wieder klar: Jeder kann ein Held sein! Denn auch Intelligenz, Teamgeist, Organisation und Ehrgeiz können Superkräfte sein. Wenn dann noch Freundschaft und Spaß dazukommen, können ein paar Kinder wahnsinnig viel zusammen erreichen.

Uns hat das Buch wirklich gut gefallen. Die 320 Seiten flogen nur so dahin und machen auf jeden Fall Lust, auch Band 2, der im Frühjahr 2019 erscheinen wird, zu lesen!

Bis dahin! „Normalsein ist die neue Superkraft!“

 (5 / 5)

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174 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

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Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman , Karin Will
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.07.2018
ISBN 9783737356008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

„Undying – Das Vermächtnis“ lässt sich gut lesen und konnte mich weite Strecken auch gut unterhalten. Ich fand und finde die Idee, die hinter allem steckt, sehr interessant, erinnerte mich die Geschichte irgendwie ein wenig an „Indiana Jones“ in der Zukunft und auf einem neuen Planeten. Die Hintergründe, warum es soweit kommen konnte, sind dagegen nicht wirklich schön, dafür leider sehr realistisch. Aber worum es sich dabei handelt, müsst ihr selbst nachlesen.

Die Geschichte ist teils spannend, teils emotional und teils leider auch etwas langatmig. Durch den Perspektivenwechsel zwischen Amelie und Jules wird ein wenig Abwechslung in die Geschichte gebracht und als Leser lernt man die beiden Protagonisten noch besser kennen. Ich mochte beide. Sie waren/sind beide auf ihre Weise liebenswert, intelligent und teils auch ein wenig naiv, aber das ist auch gut so. Sie ergänzen sich perfekt, sind sie doch größenteils wie Feuer und Wasser.

Die Entwicklung der Freundschaft fand ich gelungen, alles andere darüber hinaus nicht ganz.  Laut Verlagsseite handelt es sich hier um ein „Action-Abenteuer mit Kribbel-Faktor“! Ich weiß nicht, ob der Kribbel-Faktor auf die vielen Geheimnisse bezogen ist, die sich im Laufe der Geschichte zeigen oder auf die „unmögliche Liebe“! Beim letzteren empfand ich kein wirkliches Kribbeln, das lief mir zu schnell und zu glatt.

Die Geheimnisse und Rätsel haben mich interessiert und diese habe ich gerne verfolgt. Hier waren auch zwei/drei Situationen, die auch mit Situationskomik aufwarten konnten. Das fand ich sehr erfrischend. Insgesamt blitzte hier immer wieder Humor durch, was ich sehr gut fand. Ich sage nur „Hose“!!!

Das Ende ist wirklich gemein und deshalb würde ich sehr gerne wissen, wie es in Band 2 weitergeht, denn hier wartete eine wirkliche Überraschung auf mich!

Fazit:

Ein lesenswertes Buch, das mir von der Idee und vom Schreibstil her gut gefallen hat. Leider empfand ich die Liebesgeschichte als nicht ausdrucksstark genug und auch die Spannung ließ manches Mal zu deutlich nach. Es handelt sich eher um eine ruhigere Geschichte. Ich werde dann aber bei fast 500 Seiten doch unruhig, wenn sich die Geschichte ein wenig zieht.

 (3 / 5)

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Frau Giraffe zieht um!

Guido Hammesfahr , Markus Zöller
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 31.08.2018
ISBN 9783833905544
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Die Geschichte von Frau Giraffe, die Lust auf einen Tapetenwechsel hat, ist eine sehr nette, einfache Geschichte mit vielen großen, bunten und sehr eingängigen Biildern, die uns sehr gut gefallen haben.

Richtige Gründe für ihren Umzug hat Frau Giraffe nicht. Sie möchte einfach mal, wie schon oben genannt, einen Tapetenwechsel.

Die Geschichte ist eine tatsächliche Geschichte. Sie will erzählen und kleinere Kinder beim Vorlesen oder Bildergucken unterhalten. Hier geht es nicht um biologisches Fachwissen oder darum, dass alles korrekt dargestellt wird.

So übernachtet die Giraffe zum Beispiel in der ersten Nacht zwischen einer Vielzahl an Krokodilen, was ja in der Natur nie der Fall wäre. Sie setzt sich z.B. am Strand mit ihrem Hintern auf einen Stein, um sich das Meer anzusehen.

Die Geschichte zeigt schön, dass man überall Freunde finden kann und auch „Tiere“, die einem einfach mal so helfen, weil sie nett sind. So erlebt Frau Giraffe ein kleines Abenteuer, das ihr letztendlich zeigt, dass nicht nur der Ort wichtig ist, an dem man wohnt.

Fazit:

Die Geschichte ist nicht sehr lang, für Kinder zwischen 3-5 Jahren aber sicherlich gut geeignet. Durch die tollen, bunten und lebendigen Illustrationen eignet sich das Buch hervorragend auch zum Angucken und Erzählen. Frau Giraffes Geschichte ist auch schon für die Kleinen verständlich, da sie doch eher einfach und nicht sehr anspruchsvoll ist. Für Schulkinder bzw. Erstklässler ist die Geschichte unserer Meinung nach schon zu kindlich und es passiert nicht mehr genug!

 (4 / 5)

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175 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Escape Room

Chris McGeorge , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426226773
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe früher unheimlich gerne Cluedo gespielt und an dieses Spiel erinnerte mich die Geschichte dieses Buches sehr. Man hat hier nur eben keine verschiedenen Räume oder Tatwaffen, die man noch zuordnen muss, sondern soll während des perfiden Spiels „nur“ den Mörder herausbekommen.

Der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannende Achterbahnfahrt, was die Suche nach dem Mörder angeht. Er schaffte es sehr gut, mich im Dunklen tappen zu lassen, was den tatsächlichen Mörder betrifft. Die Charaktere sind gut gewählt. Sie sind sehr verschieden und der Autor versteht es, alle so darzustellen, dass sie alle als Mörder in Frage kommen könnten. Alle haben sie in irgendeiner Weise Dreck am Stecken bzw. hängen alle irgendwie mit drin. Da macht das Rätseln und Raten doch gleich noch mehr Spaß!

Die Spannung wird vor allem aber auch durch die vielen Rückblicke aufrechtgehalten, die nötig sind, um die Motive zu erklären, die hinter alledem stecken.

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es war von der Thematik mal wieder was ganz anderes, konnte mich gut unterhalten und problemlos „bei der Stange halten“. Einen einzigen Wermutstropfen gibt es: Das Ende empfinde ich ein wenig überstürzt. Hier hätte ich mir doch noch ein oder zwei weitere Erklärungen und Ausführungen gewünscht.

Fazit:

Ein Buch, das mich begeistert zurücklässt und das ich sehr gerne gelesen habe. Spannend, mitreißend und einfach mal etwas anderes.

Sehr gelungen und mir  (4,5 / 5) wert!

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Oracle Year. Tödliche Wahrheit

Charles Soule , Michael Krug
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442487202
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch brauchte ein wenig, bis ich mich darin wohlfühlte und der Geschichte so richtig folgen wollte. Aber dann packte es mich so richtig und die Geschichte entwickelte sich zu einem richtigen Pageturner!

Was hat mir gut gefallen?

Der Zeitraum der Geschichte erstreckt sich über ein ganzes Jahr. So haben alle Figuren auch richtig viel Zeit, sich zu entwickeln und die Geschichte wirkte dadurch auch eher realistisch. Es passiert hier sehr viel und das macht diese Geschichte sehr vielfältig. Die Spannung wird auch dadurch erreicht, dass verschiedene Charaktere zu Wort kommen. Der Perspektivenwechsel beleuchtet die ganze Sache von vielen Seiten. Will Dando ist eine sehr interessante Figur, die mich des Öfteren doch erstaunen konnte. Immer wenn ich dachte, jetzt kommt nichts mehr, jetzt hat selbst er keinen Trumpf mehr, zog er seinen Kopf aus der Schlinge. Der Plot, der hinter der ganzen Geschichte steckt, hat mich letztendlich schockiert und auch gleichzeitig gefesselt. Wäre so etwas wirklich möglich? Ein wenig Mysteriöses bekommt der Leser noch gratis oben drauf!

Was war gewöhnungsbedürftig?

Ich hätte mir tatsächlich ein anderes Ende gewüsncht. Mit diesem hier bin ich ein wenig unglücklich, da ich mich irgendwie in der Luft befinde. Ich schwebe und würde gerne noch eine Frage beantwortet haben. Andererseits finde ich das Ende sehr gelungen und würde mir wünschen, dass sich die Menschen das zu Herzen nehmen und daran halten. Zu Beginn war das Buch für mich kein Thriller, sondern eine „Erzählung“ über einen Mann, der die Prophezeiungen, die er in seinem Traum gesehen hat, über das Internet anonym mit der Welt teilt und dadurch viele Steine ins Rollen bringt!

Fazit:

„Oracle Year“ hat mir von der Idee her sehr, sehr gut gefallen – auf jeden Fall mal etwas anderes. Ein Thriller mit Spannung und ??? in meinem Kopf wurde das Buch aber erst ab ungefähr dem 2. Drittel. Dann aber wurde das Buch richtig gut und mitreißend. Das Ende war einerseits gelungen, andererseits hänge ich doch ein wenig in der Luft!

 (4 / 5)

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121 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld

B.A. Paris , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.08.2018
ISBN 9783734102646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe mir deutlich mehr von diesem Buch versprochen.

Leider habe ich von der ersten Seite an sehr große Probleme mit der Protagonistin gehabt. Ich verstehe diese Menschen nicht, die alles geheim halten, sei es noch so gefährlich für sie selbst oder andere Menschen um sie herum. Menschen, die aus Angst davor, von anderen Menschen gemieden oder ausgelacht zu werden, über Tatsachen schweigen, die völlig nebensächlich sind und damit schnell aus der Welt geräumt. Das geht mir nicht in den Kopf und da kann ich dementsprechend auch nur schlecht Verständnis für solche Menschen aufbringen. Vor allem dann, wenn es ihnen deswegen schlecht geht!

Den Fall selbst fand ich persönlich eher langweilig, auch die Auflösung war weder überraschend noch spektakulär, so dass hier meine Meinung über das Buch noch gewendet hätte werden können.

Einzig der Strang der Geschichte, der dafür sorgt, dass die Protagonistin an sich selbst zweifelt, der sie an ihrem Verstand zweifeln lässt, der sie denken lässt, dass sie in vielen Situationen nicht mehr Herr ihrer Sinne ist, dieser hat mir gut gefallen. Leider langt das nicht für ein gutes Buch, das mich hätte mitreißen und mich an den Fingernägeln knabbern lassen sollen.

Fazit:

Eine Protagonistin, die es mir von Beginn an schwer gemacht hat, eine eher langatmige, kaum überraschende Story und eine Auflösung, die mir auch keine „Wow-Ausrufe“ entlockt hat.

Leider nicht mein Buch, auch wenn die Verzweiflung der Protagonistin, ihren Verstand zu verlieren, greifbar und mitreißend war.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Die toten Katzen von London

Mark Billingham , Stefan Lux
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 31.08.2018
ISBN 9783855350339
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch innerhalb einer Leserunde bei LovelyBooks gelesen und bin mehr als enttäuscht.

Ich habe vorher die Bücher „Love Like Blood“ und „Die Schande der Lebenden“ des Autors gehört und gelesen und finde, dass man diesen neuen Band überhaupt nicht mit den beiden Vorgängern vergleichen kann. Die beiden Bücher waren spannend, mitreißend und für mich wahre Pageturner. Das Buch „Die toten Katzen von London“ hätte ich wahrscheinlich gar nicht zu Ende gelesen, wenn es keine Leserunde gewesen wäre.

Woran lag das? Das ist eine gute Frage!

Die Geschichte war schon von Anfang an sehr verworren. Es wurden meiner Meinung nach zu viele Charaktere eingeführt, die dann bei mir für Verwirrung sorgten. Durch die vielen Wechsel in der Geschichte, durch die verschiedenen Erzählstränge, kam man zwar im Buch gut voran, aber leider blieb die Spannung völlig auf der Strecke. Die Geschichte konnte mich dadurch überhaupt nicht packen! Thorne und Tanner waren beide wieder gut, aber auf keinen Fall so gut wie letztes Mal. Ich habe auch den Humor dieses Mal vermisst. Dieser war doch letztes Mal fein verstreut und sorgte immer wieder für einen Schmunzler! Auch wenn das Ende eine Überraschung war, konnte dieses nicht die doch langatmigen Stränge „wiedergutmachen“!

Für mich war das Buch leider eine Enttäuschung, vor allem, weil ich auch aufgrund des Titels gedacht habe, dass es sich inhaltlich mehr um Katzen dreht!

Es ist immer schwierig, wenn die Messlatte so hochgesteckt wird. Aber im Vergleich mit den zwei anderen Büchern ist mir diese Geschichte leider nur  (2 / 5) wert.

Info: Jeder Band kann selbstständig gelesen werden.

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92 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Todeskäfig

Ellison Cooper , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ein Thriller zum Durchsuchten! Von der ersten Seite an war ich in dem erschreckenden Szenario von einer Person, die in einem Käfig festgehalten wird, gefangen. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht und sorgten dafür, dass ich als Leser immer tiefer in die Geschichte, in einen Strudel gezogen wurde, in dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte.

Sayer Altair war mir von Beginn an sympathisch, auch wenn hier ein wenig wieder mit Altbekanntem gearbeitet wird. Die Ermittlerin hat Schlimmes erlebt und ist in irgendeiner Weise traumatisiert und trägt ihr Päckchen mit sich herum, welches Fragen und Rätsel aufwirft, die auch in den Fall hineinspielen und für Spannung sorgen.

Sayers Ermittlerteam lernt der Leser  nach und nach kennen und auch hier gibt es Charaktere, die so beschrieben werden, dass man sie automatisch ein wenig verteufelt und andere, die man sofort auf die „positive“ Seite schiebt. Das hat die Autorin gut hinbekommen.

Die Jagd nach dem Täter ist sehr spannend, sie machte mich beim Lesen regelrecht atemlos, so dass ich das Buch teilweise krampfhaft gepackt hielt. Ein tolles Verwirrspiel mit einigen Überraschungen und einem fulminanten Ende, das mir doch ein wenig den Boden unter den Füßen weggezogen hat!

Fazit:

Eine emotionale, erschreckende, angsteinflößende Geschichte mit dem gewissen Etwas! Spannend bis zum fulminanten Schluss!

Der erste Fall ist gelöst, aber Fall 2 steht schon, aufgrund des Cliffhangers, in den Startlöchern. Ich freue mich auf Band 2, der leider erst im Sommer 2019 auf Englisch erscheint. Mal sehen, wie lange die Übersetzung dauert. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei!

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111 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Liebe ist so scheißkompliziert

Sabine Schoder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783733504069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe das Buch „Liebe ist was für Idioten wie mich“ von der Autorin sehr, sehr gerne gelesen. Es war ein wirkliches Highlight, weil die Geschichte so mitreißend, so tiefsinnig, so intelligent, dabei so schonungslos und teilweise so traurig ist, dass ich nicht anders konnte als das Buch (Hörbuch) in einem Rutsch zu beenden. Ich habe selten so viel gelacht und geweint – manchmal auch gleichzeitig, weil es gar nicht anders ging. Ich war gleichzeitig fassungslos, glücklich, ergriffen, geschockt, fertig, aufgedreht…Die Geschichte ist wirklich realistisch, sie ist echt und deshalb auch so genial!

Ihr merkt, die Messlatte für das neue Buch war enorm hoch und leider konnte mich die Geschichte von Jerome und Nele nicht genauso beeindrucken. Woran lag das?

Eine Schwierigkeit war die fehlende Kommunikation zwischen Nele und ihrer Familie. Zusätzlich konnte ich zu Neles Schwester überhaupt keine Beziehung aufbauen.

Jerome, nun ja, es ist schwierig über Jerome zu sprechen, ohne zu spoilern. Aber hier war mir die Geschichte zu oberflächlich, hier wurde meiner Meinung nach zu viel ausgelassen, was unbedingt hätte zur Sprache kommen müssen, gerade auch, weil das Buch für Leser ab 14 Jahren empfohlen wird.

Neles bester Freund ist richtig cool und sorgt auch für den ein oder anderen Lacher. Er jedoch gefiel mir aufgrund seiner „Lebensweise“ stellenweise nicht. Auch hier habe ich letzten Ende mehr erwartet in Bezug auf Aufklärung und vielleicht auch Abschreckung.

Und das Ende – hm- für mich eher unpassend, wenn auch vielleicht die beste Lösung.

Toll war, genau wie letztes Mal, der geniale Humor, der fein in der Geschichte gestreut wurde und diese immer wieder auflockerte. Der Tenor der Geschichte ist eher traurig, emotional und betrübt. Ich habe trotzdem mehrmals laut lachen und oft schmunzeln müssen, trotz der doch eher betrübten Stimmung. Und das ist schon eine Kunst!

Fazit:

Mag sein, dass ich das Buch mit zu erwachsenen Augen gelesen habe, vielleicht spricht da auch der Lehrer aus mir, aber ich würde nur ungern wollen, dass meine Tochter eine Geschichte liest, bei der viele Dinge nicht besprochen bzw. nicht angesprochen werden. Für mich ist die Geschichte dadurch nicht fertig, nicht gelöst. Ich konnte sie nicht beruhigt beenden, bzw. das Buch entspannt zuschlagen.

Von mir gibt es  (3 / 5) für ein lesenswertes Buch, an dem ich aber letztendlich noch zu viel auszusetzen hatte.

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235 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Mich hat das Buch aufgrund seiner Aufmachung extrem gelockt, es zu lesen. Auch den Titel finde ich richtig kreativ und finde, dass dieser auf jeden Fall ein Eyecatcher ist.

Die Inhaltsangabe verrät leider viel zu viel, so dass mehr als das erste Drittel vom groben Inhalt her bekannt ist, nur die Details und die Emotionen sind beim Lesen neu. Das nahm in diesem Bereich deutlich die Spannung raus, was sehr schade ist.

Ich habe mir zusätzlich mit dem ständig wechselnden Perspektiven schwer getan. Laura und Kit wechseln sich „beim Erzählen“ ab. Laura berichtet jedoch zusätzlich noch aus der Vergangenheit und auch aus der Gegenwart. An manchen Stellen musste ich wieder zurückblättern, um erneut zu schauen, in welchem Jahr und bei welcher Person ich mich in der Geschichte gerade befinde.  Das hat meinen Lesefluss schon deutlich gestört.

Die Geschichte selbst empfand ich nicht als Thriller. Dafür ging es das erste Drittel nur um die angebliche Vergewaltigung und die Folgen daraus. Sicherlich ist eine solche Gerichtsverhandlung, der Prozess und die Folgen für alle Beteiligten sehr aufschlussreich und teilweise auch sehr erschreckend, aber für mich hätte da eine deutlich kürzere Form mit den wichtigsten Informationen genügt. Diese Seiten haben sich teilweise sehr gezogen, da hier auch Personen vorkamen, die hinterher niemals wieder wichtig waren.

Laura und Kit waren mir leider beide nicht sympathisch. Ich empfand sie als ein sehr komisches Paar und habe mich mehr als einmal gefragt, warum sie eigentlich ihre Partnerschaft aufrecht erhalten haben und immer noch erhalten.

Nach der Auflösung am Ende, die sicherlich passend und auch realistisch war, habe ich trotzdem gedacht, dass sich „dafür“ doch keine Jahrzehnte des Schweigens und der Lügen lohnen.

Klar wird hier jedoch, wie schnell man in eine Situation kommt, in der man zum Lügner wird und wie schwer es ist, diese Lüge aufzudecken bzw. einzugestehen. Jede noch so kleine Lüge kann verheerende Folgen haben. Das stellt die Autorin hier sehr gut heraus.

Fazit:

Die Idee des Buches hat mir gut gefallen, leider wird diese vor allem zu Beginn mit mehr als 150 Seiten und mit allen Details mehr als ausgereizt. Leider konnten mich zudem die beiden Protagonisten nicht für sich gewinnen und auch die Umsetzung mit dem ständigen Perspektivenwechsel hat mir Probleme bereitet. Insgesamt leider nicht mein Buch!

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich.

Karen Hamilton , Christoph Göhler , Nora Waldstätten
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 01.06.2018
ISBN 9783837143270
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Elisabeth oder Juliette, wie sie sich ab einem bestimmten Zeitpunkt nennt, ist für mich der Inbegriff einer kranken Frau, einer Stalkerin, die sich alles, was sie tut, schön redet und für diese teils wirklich bösen Handlungen vielerlei Gründe findet, die sie dazu berechtigen, so zu handeln.

Ich habe sie beim Hören des Hörbuchs einerseits verachtet und konnte über ihr Verhalten und ihre Gedanken sehr oft nur den Kopf schütteln. Andererseits empfand ich so was Irrationales wie Respekt und Anerkennung für sie und ihre Ideen. Was sie alles getan hat, was sie sich hat alles einfallen lassen, um Nate die perfekte Freundin zu sein, hat mich teils wirklich erschrocken und mir gleichzeitig imponiert.

Juliette empfinde ich als einen sehr interessanten, aber auch sehr kranken Charakter. In jeder Situation wird klar, dass „bei ihr und mit ihr“ etwas nicht stimmt. Ihre Wahrnehmung ist völlig verschoben, sie handelt und denkt sehr egoistisch und lässt andere Meinungen nicht zu. Sie sieht nur das Negative und das überall. Sie kann sich nicht freuen und weiß nicht, was sie ein Ende finden muss. Sie hat definitiv auch psychopatische Züge.

Die ganzen 10 Stunden habe ich mich gefragt, wie weit sie gehen würde und wie die Geschichte wohl enden wird. Dadurch hat sich die Spannung wie von selbst aufgebaut.

Des Weiteren hat die Sprecherin Nora Waldstätten Juliette perfekt verkörpert. Mit der passende herablassenden, uneinsichtigen Stimme, mit der richtigen Portion Liebe, Hass, Verachtung, Traurigkeit, je nachdem, wie Juliettes Stimmung war, erweckte sie die außerordentlich mitreißende Geschichte zum Leben.

Leider empfinde ich das Ende als ein Schlag ins Gesicht. Entweder folgt ein weiterer Teil oder das Ende soll so sein. Für mich ist dieses Ende aber leider überhaupt kein Ende! Mir fehlt hier der Abschluss oder wenigstens ein Ausblick. Leider gibt es beides nicht. Das finde ich völlig unbefriedigend! Sehr schade!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Sommerhaus zum Glück

Anne Sanders , Dagmar Bittner , Dana Geissler
Audio
Erschienen bei Audio Media Verlag, 14.05.2018
ISBN 9783956393617
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Ich habe von der Autorin das Buch „Sommer in St. Yves“ sehr, sehr gerne gelesen  – es war mein Überraschungsbuch 2016! Ich war gespannt, ob mein zweiter Besuch in St. Yves mir genauso schöne Stunden bescheren würde.

Die Geschichte fällt mir der Tür ins Haus und das mag ich. Die wissenswerten Informationen werden dem Hörer nach und nach offenbart und damit wird Spannung aufgebaut. Sie bleibt auch die ganze Geschichte über erhalten.

Sehr gelungen ist auch, dass es sich hier eigentlich um drei Geschichten handelt, denn nicht nur Elodies Leben verändert sich. Zwar sind es bei ihr die größten Veränderungen und Überraschungen, aber auch ihre beiden neuen Freundinnen Helen und Brandy bekommen hier große Aufmerksamkeit.

Eine tolle Idee ist es im Übrigen, dass die Geschichte von zwei Sprecherinnen vertont wurde. Elodies Stimme wirkt passend zur Geschichte jünger und Helens Stimme älter und erfahrener. Beide Sprecherinnen verstehen es gekonnt, die Stimmungen der beiden Frauen rüberzubringen und haben mich so mitleiden und mich mit freuen lassen.

Anne Sanders hat hier erneut eine Geschichte geschrieben, die mein Herz berührt hat und die dabei gar nicht kitschig ist. Sie hat über Menschen geschrieben, die wie wir alle ihr Päckchen zu tragen haben und die damit mehr oder weniger damit klarkommen. Sie zeigt, dass jeder seine Fehler, seine Macken hat und trotzdem Glück verdient hat. Auch Fehltritte werden nicht verteufelt, denn auch sie sind menschlich!

Sie zeigt, wie wichtig Freundschaft ist, Ehrlichkeit, Familie, Offenheit, Zusammengehörigkeit, Toleranz und Hilfsbereitschaft; die Chance auf einen Neuanfang, die Hoffnung auf Vergebung und Verständnis.

So viel passiert in dieser Geschichte, so dass es nie langweilig wird. Der gut verteilte und perfekt positionierte Humor tut sein Übriges!

Fazit:

Auch mein zweiter Aufenthalt in St. Yves war für mich ein voller Erfolg! Sehr gerne wieder!  (5 / 5)

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250 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch zeigt gnadenlos auf,

wie eine Gesellschaft manipuliert wird, wie es eine „Handvoll“ Menschen schafft, weite Teile eines Landes zum Schlechten hin zu verändern. wie schnell eine Umsetzung geschehen kann, wenn man nur die richtigen Druckmittel hat, die richtigen überzeugenden Argumente. dass es immer Menschen gibt, die solche Veränderungen vorhersehen und sich in den Augen der anderen Menschen lächerlich machen, weil sie darauf hinweisen und davor warnen. Die anderen glauben es nicht oder wollen es nicht sehen! wie sehr man sich darauf verlässt, das wir im 21. Jahrhundert leben und nicht im Mittelalter, dass sich jemand schon darum kümmern wird, dass alles so bleibt bzw. wenn überhaupt, es nur besser werden kann.

Ich habe das Buch sehr gerne aufgrund der so wichtigen Thematik „Frauenrechte“ gelesen, denn wir sind auf dieser Welt noch sehr weit davon entfernt, dass Frauen genauso viel Wert sind wie Männer. Gibt man den Begriff „Frauenrechte“ in die Suchmaschine ein, wird man erschlagen von den Missständen, die immer noch gegenüber Frauen herrschen.

100 Wörter sind sehr, sehr wenig. Ich habe nur mal die meiner Meinung nach gängigsten Phrasen aufgeschrieben, die man mindestens einmal am Tag verwendet und komme damit schon auf 51 Wörter. Und bisher habe ich kein einziges Gespräch geführt! Ist das nicht schlimm? (Bilder auf meinem Blog zu sehen)

Keine Gespräche im Bett! Keine Gespräche einfach so mal mit deinem Haustier? Keine Fragen und Diskussionen über blöde Mitschüler oder Lehrer! Keine Vorlesegeschichte am Abend, kuschelnd im Bett! Keine… – Ach, ihr wisst schon! Euch fallen bestimmt auch 1000 andere Gesprächssituationen ein. Aber die Frauen in diesem Buch dürfen noch so viel mehr nicht. Es ist einfach erschreckend, schockierend, unverständlich, verstörend und einfach unfair und völlig an den Haaren herbeigezogen!

Auch wenn das Thema der Geschichte ein sehr wichtiges ist, hatte ich teilweise Probleme mit dem Buch. Jean ist mir nicht immer sympathisch, auch ihr Mann nicht. Auch wenn es gegen Ende hin bei beiden besser wird. Gegen die Kinder kann ich nichts sagen, diese wachsen mit dieser Gehirnwäsche auf! Sie können sich nur wenig dagegen wehren.

Ich habe zudem am Anfang mit dem für mich abgehakten Schreibstil zu kämpfen gehabt. Es wurde für mich kein flüssiges Lesen, sondern eher ein Abarbeiten der einzelnen Kapitel. Das gab sich dann etwas ab der Hälfte, als die „richtige“ Geschichte beginnt.

Spannung baut sich schon alleine durch das frauenfeindliche Thema auf, da ich wissen wollte, wie das Ganze endet und was dafür nötig sein wird.

Das Ende ist mir –  nach dem ganzen Hin- und Her, nach dem Mit- und Hinfiebern – doch zu schnell und auch zu emotionslos vonstatten gegangen. Ich kann nicht glauben, dass man nach den ganzen Strapazen und  den Vorkommnissen so abgeklärt über diese Ereignisse spricht.

Und zu guter Letzt: Einen Strang in der Geschichte fand ich doch eher unrealistisch. Diesen kann ich hier aber aus Spoilergründen nicht nennen!

Fazit:

„Vox“ ist ein Buch, das sich einem wahnsinnig wichtigen Thema annimmt und dem Leser in erschreckender Weise vor Augen führt, was nur durch ein paar Menschen und deren Handlanger und Druckmittel möglich wäre. Mir hat die Umsetzung nicht immer gefallen und ich habe auch zu Beginn mit dem Schreibstil kämpfen müssen. Ich habe das Buch aber trotz allem als Leseabenteuer empfunden und bin froh, es gelesen zu haben!

Ich vergebe  (5 / 5) für die Idee und die aufrüttelnde Geschichte!

Ich vergebe aber auch  (3,5 / 5) für die Umsetzung (Schreibstil, Ende, unrealistische Situationen)!

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Pheromon 2: Sie sehen dich

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Band 1 hat mich nach dem doch teilweise sehr offenen Ende rastlos zurückgelassen und ich war sehr froh, so zügig weiterlesen zu können.

Auch Band 2 spielt wieder kapitelweise im Jahr 2018 und im Jahr 2118! Dieses Mal jedoch fand ich beide Handlungsstränge gleich spannend. Der ständige Wechsel sorgte dafür, dass man nur so durch das Buch bzw. seine Geschichte rauscht, da man sich immer wieder sagt: „Nur noch ein Kapitel!“ 🙂 Die Kapitel enden aber auch immer sehr leserunfreundlich, das heißt an Stellen, die spannend sind und ich auf jeden Fall wissen wollte, was jetzt noch kommt. Demnach musste ich immer wiederlesen. Das war ein Teufelskreis, aber einer, der für das Buch spricht!

Jake erzählt weiterhin den einen Strang, der andere Strang bekommt ein neues Gesicht. Diese Frau fand ich absolut imponierend und auch sehr sympathisch. Beide Stränge bilden am Ende des Buches wieder einen einzigen und hinterließen mich doch ein wenig sprachlos. Was in Band 3 kommen mag, darauf bin ich sehr gespannt. Ich will jetzt schon unbedingt wissen, was sich die Autoren für das Ende bzw. den Showdown ausgedacht haben.

Wie letztes Mal auch gibt es am Ende eine Situation, die mich gedanklich überfordert, hinsichtlich der Zeitperspektive. Aber mal sehen, vielleicht bringt Band 3 hier auch Licht ins Dunkle!

Fazit:

Eine absolut spannende und tolle Fortsetzung, die ich sehr, sehr gerne und leider auch sehr schnell gelesen habe. Wem Band 1 gefallen hat, der muss auch Band 2 lesen! Ich wiederhole mich gerne: Endlich mal wieder eine neuartige Idee mit einer großartigen Umsetzung, die ohne große Liebesgeschichte auskommt!


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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Liebe zukünftige Lieblingsfrau

Michalis Pantelouris
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453422667
Genre: Romane

Rezension:

„Nach zehn Jahren Ehe muss Michalis Pantelouris beziehungsmäßig wieder ganz von vorn anfangen: Seine Frau hat ihn verlassen. Auf der Suche nach einer nächsten Liebe seines Lebens wird ihm schnell klar, dass ihm die Rituale des Datens fremd geworden sind. Das letzte Mal hatte er kein gebrochenes Herz, und auch sonst ist heute vieles anders. Er beginnt, seine Sehnsüchte, Rückschläge und Unsicherheiten in außergewöhnlich ehrlichen Briefen an seine zukünftige Lieblingsfrau aufzuschreiben. Doch als diese Briefe als Kolumne erscheinen, steht seine Welt endgültig kopf.“ (Quelle)

Fakt ist, dass aus der Kolumnenserie ein Buch wurde und diese Idee des Buches hat mich magisch angezogen. Ein Mann, der seine zukünftige Lieblingsfrau sucht, der festgestellt hat, dass viele Frauen seine Kolumne lieben, der sich nun noch ein wenig mehr erklären wird und muss in seinem Buch.

Die Idee selbst finde ich toll und die Schreibweise des Autors teils witzig, teils emotional und auch mitreißend. Die erste Hälfte des Buches war ich auch Feuer und Flamme und wollte natürlich wissen, was bei alledem herauskommt, was das Ende sein wird. Leider ist das Buch vom Aufbau her über die 200 Seiten fortwährend gleich. Ich empfand das Lesen dann irgendwann als mühsam, als würde ich auf der Stelle treten. Es kam nichts Neues mehr. Da half es auch leider nichts, dass ich die Erzählungen des Autors als authentisch und überaus nachvollziehbar fand.

Ja, er schreibt wirklich einfühlsam und eingängig. Auch habe ich seine Ehrlichkeit an vielen Stellen bewundert. Trotz allem habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt, gar nicht mehr daran gedacht und andere Bücher zur Hand genommen, eben weil es mich nicht mehr „gerufen“ hat! Ich habe das Buch nicht „verschlungen“, sondern nach und nach gelesen.

Fazit:

Eine tolle Idee, eine angenehme Schreibweise mit vielen emotionalen und ehrlichen Momenten, die mir aber insgesamt zu langatmig wurden auf Dauer. Ich bin damit sicherlich lieber eine Leserin der Kolumne, nicht aber des Buches! 

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Scarlett

Laurel Remington , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551520968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Durch den Blog ihrer Mutter, die dort alles postet, was es rund um Scarlett zu berichten gilt, wird Scarlett teilweise zum Gespött der ganzen Schule und verliert dadurch ihr Gesicht, ihre Freunde und irgendwie auch ihre Persönlichkeit, da sie auf keinen Fall noch mehr auffallen will.

Doch dann passiert etwas und Scarlett entdeckt die Küche der Nachbarin und die dort liegenden Kochbücher. Scarlett nutzt die Chance und probiert ein Rezept aus. Sie merkt, dass das Kochen sie beruhigt und außerdem noch andere Vorteile mit sich bringt, denn irgendwie geht beim Kochen nicht alles mit rechten Dingen zu, irgendwie passieren hier auch magische Dinge.

Die Geschichte rund um Scarlett ist emotional in vielerlei Hinsicht: es geht um Freundschaft, um den Umgang mit Freunden, um Ehrlichkeit, um das Zusammenspiel in der Familie, um das Wahren der Freiheiten und Persönlichkeiten der anderen und vor allem geht es darum für andere einzustehen, zu sich zu stehen und über sich hinauszuwachsen.

Uns hat das Buch sehr gut gefallen, auch weil es mehrere Geschichten in sich vereint. Das Ende hat es nochmal in sich, ist aber sehr passend. Schön fand meine Tochter auch, dass es eine „leichte“ Liebesgeschichte gibt, die auch leicht bleibt, sind die Kids doch auch noch sehr jung. Toll ist hier auch wiederum, dass in der Geschichte auch Erwachsene Fehler machen, diese einsehen und zugeben.

Da einem beim Lesen mehrmals das Wasser im Mund zusammenläuft, weil hier wirklich viel gebacken und gekocht wird und auch so tolle Sachen wie Zimtdreiecke und Haferkekse, hätten wir uns sehr gefreut, wenn zumindest 3 oder 4 Rezepte im Anhang aufgelistet gewesen wären. Ein bisschen mehr Humor hätte uns auch sehr gut gefallen.

Fazit:
Insgesamt ist es vor allem für Mädchen (und kochbegeisterte Jungs) ab 11/12 Jahren ein sehr lesenswertes Buch.

 (4 / 5)

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

TKKG Junior, 4, Der Rote Retter

Benjamin Tannenberg , COMICON S.L./ Beroy + San Julian
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.07.2018
ISBN 9783440160244
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Unsere Meinung:

Ich habe in meiner Kindheit natürlich auch TKKG gelesen und kenne die 4 Kids. Meine Tochter jedoch kannte diese Detektiv-Gruppe noch nicht. Hier stellte sich schon für uns die erste Frage: Gibt es in Band 1 eine Beschreibung der Kids? Vielleicht sogar mit Bildern im Bucheinband? Das wäre eine fantastische Idee und würde die Jungs und das Mädchen perfekt lebendig werden lassen, sind doch die Bücher für Kinder ab 8 Jahren.

Hier bei Band 4 gab es leider keine Bilder. Die Geschichte startet umgehend und lässt uns daher eine Einleitung vermissen. Es kann ja auch nicht davon ausgegangen werden, dass jeder die Reihe von Band 1 an liest. Und da können wir natürlich auch nicht wissen, ob die Kids da vorgestellt werden.

Die Geschichte selbst hat uns gut gefallen. Sie ist einfach zu lesen und die Schrift angenehm groß, von daher auch für Leseanfänger geeignet. Die Geschichte ist spannend, aber nicht angsteinflößend. Sie ist gut zu verfolgen und hat eine angenehme Länge. Natürlich ist der Fall auch abgeschlossen, so dass das Buch danach von den jungen Lesern beruhigt zur Seite gelegt werden kann.

Die Kinder sind sehr sympathisch, sind clever, wie man das gewohnt ist, gehen nett miteinander um und lösen den Fall auf ihre Art. Sie übertreten dafür manch eine Grenze und eine Stelle ist wirklich sehr brenzlig, aber insgesamt ist natürlich alles kindgerecht.

Wir vergeben  (4 / 5), da wir die Idee der „TKKG Junior“ sehr gut finden und die Geschichte sowohl spannend als auch kindgerecht ist.

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Perfect Match

Beth Ellyn Summer , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.07.2018
ISBN 9783733504441
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch ist süß, es liest sich einfach und flüssig und hat einen Unterhaltungswert. Aber es ist weder etwas Neues noch in irgendeiner Weise überraschend. Für mich gehört das Buch tatsächlich zu den Büchern, die passend sind für Mädchen und junge Frauen von 14 bis etwas 19/20 Jahren. Ich bin mittlerweile doppelt so alt und gehöre damit meiner Meinung nach auch nicht mehr zur Zielgruppe.

Das Cover des Buches passt hervorragend zum Inhalt, geht es doch um Liebe, um Freundschaft, Unterstützung von der Familie, ums Selbstbewusstsein und auch darum, was man für Ziele im Leben hat und verfolgen will. Darüber hinaus gibt es aber auch Szenen, die zeigen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, dass man sich in Menschen täuschen kann, im positiven und im negativen Sinn und dass meist eine neue Tür aufgeht, wenn sich eine andere schließt.

Mir hat Lacey als Charakter gut gefallen. Sie kommt völlig authentisch rüber und auch altersangemessen. Sie ist mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich habe mir für sie nur das Beste gewünscht. Tyler Lance hat mir auch sehr gut gefallen. Vor allem ergänzen sich die beiden hervorragend und sind zusammen teilweise auch unsagbar lustig.

Insgesamt fand ich die Geschichte aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren interessant und spannend zu verfolgen. Ob das nun Lacey ist, die anderen beiden Vlogger, Lacey Eltern oder auch eine besondere Mitarbeiterin von „One Trend“. Diese haben für mich vorwiegend die Spannung produziert, da die eigentliche Geschichte doch sehr vorhersehbar war.

Das Ende war – wie schon angedeutet – zwar keine Überraschung, aber trotz allem gut überlegt und damit sehr angenehm und vor allem realistisch.

*********************

Fazit:

Für die Altersgruppe ein gelungenes Buch mit vielen, ansprechenden Charakteren, das sich gut lesen lässt, nicht kitschig, sondern realistisch und authentisch, aber sehr vorhersehbar ist.

 (4 / 5)

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