OlgaKrouk

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90 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 44 Rezensionen

hamburg, krimi, terroristen, lka, mord

Fatale Bilanz

Stefanie Ross
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Sutton, 09.07.2012
ISBN 9783954000302
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch habe ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen. Es war der erste Roman von Stefanie Ross, den ich in den Händen gehalten habe, aber nicht der erste, den ich lesen durfte. Da mein Stapel der zu rezensierenden Bücher meistens zu kippen droht, musste das private Vergnügen leider etwas länger warten.

Und worum geht es in „Fatale Bilanz“? Als Schüsse am Hamburger Rödingsmarkt fallen, nimmt der Kriminalkommissar Sven Klein die Angelegenheit sehr persönlich. Immerhin standen dabei zwei seiner Kollegen unter Beschuss. Der Bankmanager Joachim Kranz, den der Scharfschütze ins Visier genommen hat, kommt allerdings nur mit einem Schrecken davon. Pures Glück, oder waren die Schüsse bloß eine Warnung? Sven Klein nimmt die Ermittlungen auf, und schon bald steht er im Fadenkreuz skrupelloser Drahtzieher, die sogar mit Al-Quaida in Verbindung gebracht werden.

Scharfschützen, Terroristen, ein Bundeswehr-Hubschrauber im Einsatz und SEALs in Hamburg - wer zu „Stefanie Ross“ greift, bekommt auch „Stefanie Ross“, und da kann keiner sagen, er hätte „was anderes erwartet“. Der Name ist in diesem Fall Programm. Ist denn all das überhaupt realistisch? Die Autorin erklärt: „Ich bin mehr oder weniger durch Zufall darauf gestoßen, dass im Rahmen der Ermittlungen zu 9/11 tatsächlich Polizeibehörden und militärische Spezialeinheiten zusammengearbeitet haben. Als ich selbst zu schreiben begann, fand ich dieses Vorgehen interessant und habe weiter nachgeforscht. Leicht kommt man an Informationen nicht heran, aber wenn man z.B. auf den offiziellen Nato-Seiten die Berichte über Einsätze von Spezialeinheiten verfolgt, stellt man schnell fest, dass sogar beim deutschen KSK die Grenzen zwischen militärischem Einsatz und eher polizeilicher Tätigkeit fließend sind.“

Mit dem Anfang wirft die Autorin ihre Leser mitten ins Geschehen. Bereits nach wenigen Seiten steckt man in behördenübergreifenden Ermittlungen. Auch auf dem privaten Segment erleben die Figuren große Veränderungen.  Das Tempo ist dabei rasant und nicht immer plastisch: Die Ereignisse kommen so schnell, als würden dem Anfang rund 100 Seiten fehlen. Da erlebt der Leser hautnah, dass Sven über den Verlust seiner Familie noch lange nicht hinweggekommen ist - ein tragischer Unfall hat ihm seine Frau und Kind genommen -, um wenige Seiten später von Funken zu lesen, die den Kriminalkommissar nach einer flüchtigen Begegnung mit einer Frau ereilen. Die Entwicklung vom trauernden Mann und Vater zu einem Menschen, der mit seiner Vergangenheit abschließt und sich einer neuen Beziehung öffnet, geschieht hier eindeutig zu schnell. Nach meinen Nachfragen stellte sich allerdings heraus, dass tatsächlich unzählige Seiten dem Lektorat zu Opfer gefallen sind, was unglaublich schade ist.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Verlag ein bisschen zu sehr auf einen Regio-Krimi (eigentlich Thriller) gesetzt hat. Ein paar Straßennamen weniger hätten es auch getan.

Doch hat man den etwas unrunden Anfang hinter sich gelassen, entdeckt man schon bald die wahren Stärken von Stefanie Ross: Spannung, Action und viel Gefühl. Die Seiten fliegen nur so dahin, und so mancher Skeptiker mag vielleicht verwundert feststellen: Auch Hamburg kann rasante Verfolgungsjagden liefern, da braucht man nicht sofort auf die Übersee zu schielen. Mit diesem Roman liefert Stefanie Ross einen wahren Pageturner ab.

Wem also „Tatort“ mit Schweiger und „Alarm für Cobra 11“ zu lahm sind, der kann ruhig zu „Fatale Bilanz“ greifen. Sobald das Popcorn griffbereit steht, ist das Kopfkino garantiert! Nur gut, dass bereits in ein paar Tagen die Fortsetzung „Zerberus - Unsichtbare Gefahr“ im Lyx-Verlag erscheint.

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Tags: thriller   (1)
 

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(288)

579 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

dystopie, enders, starters, lissa price, callie

Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492702645
Genre: Jugendbuch

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(159)

404 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

liebe, sternenseelen, fantasy, seele, sterne

Sternenseelen - Wenn die Nacht beginnt

Kerstin Pflieger
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.04.2013
ISBN 9783442477074
Genre: Fantasy

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(42)

92 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

russland, auswanderung, historisch, st. petersburg, katharina die große

Weiße Nächte, weites Land

Martina Sahler
Flexibler Einband: 636 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2013
ISBN 9783426511084
Genre: Historische Romane

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(62)

155 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

liebe, geheimnis, familie, trier, verlust

Frostgras

Angelika Lauriel
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 15.03.2013
ISBN 9783862652471
Genre: Jugendbuch

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(27)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

humor, erotik-autorin, bürgermeisterwahl, oberbayern, brendler

Paarungszeit

Claudia Brendler
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.04.2013
ISBN 9783426213643
Genre: Humor

Rezension:


Auch in ihrem zweiten Roman "Paarungszeit" überzeugt Claudia Brendler durch pointierte und gut vorbereitete Gags, witzige Verwicklungen und heitere Spannung. Auch wenn ich zu den größten ChickLit-Muffeln gehöre, hat die Autorin es geschafft, mich auch mit diesem Roman für sich zu gewinnen. Kein anderes Buch dieses Genres hat ein vergleichbares Dauergrinsen auf meinem Gesicht gezaubert.
Ein virtuoser Umgang mit verschiedenen Dialekten zeichnet Claudia Brendlers Geschichten aus. Wessen Herz für Sprache und ihre Vielseitigkeit schlägt, wird hier nicht enttäuscht.
Das einzige Makel ist, dass dieser Roman an einigen Stellen einfach zu viel will, wodurch einige Verstrickungen leicht an der Oberfläche bleiben. Nichtsdestotrotz ist "Paarungszeit" eines der besten Bücher, das ich in diesem Genre gelesen habe.

Mehr dazu in meiner Videorezension: http://www.youtube.com/watch?v=ZFEoj2uKqCA

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(137)

356 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, teufel, schutzengel, engel, gott

Teufelsherz

Sabrina Qunaj
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 16.11.2012
ISBN 9783843210430
Genre: Jugendbuch

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(3.177)

4.646 Bibliotheken, 69 Leser, 7 Gruppen, 264 Rezensionen

liebe, erotik, sex, ana, christian

Shades of Grey - Gefährliche Liebe

E. L. James , ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 05.09.2012
ISBN 9783442478965
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der erste Band - Geheimes Verlangen - hat mich positiv überrascht. Ich gebe zu, meine Erwartungen befanden sich irgendwo im Minus-Bereich, doch als ich den Roman gelesen habe, dachte ich: Oh, gar nicht so schlecht. Und vor allem: Interessant gemacht. Wenn man auf die Konstellation achtet, kann man vieles daraus lernen.
Mit großer Vorfreude griff ich zum zweiten Band. Was soll ich sagen? Er hat mich inspiriert - zu einer Videorezension. Sehen Sie selbst: http://www.youtube.com/watch?v=vTqSSeDpdoQ

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Tags: roman   (1)
 

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(61)

101 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

fbi, action, special agent, de grasse, degrasse

Jay - Explosive Wahrheit

Stefanie Ross
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei e-book LYX, 14.02.2013
ISBN 9783802590535
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(8.468)

10.132 Bibliotheken, 111 Leser, 11 Gruppen, 558 Rezensionen

erotik, liebe, sex, bdsm, ana

Shades of Grey - Geheimes Verlangen

E. L. James , Andrea Brandl , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.07.2012
ISBN 9783442478958
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Möchte man sich über dieses Buch informieren, so erfährt man nur zwei Sachen: Es ist ein Erotikroman aus der Sado-Maso-Szene und es geht darin um eine junge Frau, die mit 21 Jahren noch Jungfrau ist. Pfui, Teufel, bloß nicht lesen - wer mit diesem Buch erwischt wird, kann später auch mit Buddenbrooks sein Leseimage nicht mehr retten.
Was man allerdings nicht erfährt, ist, worum es in diesem Buch denn tatsächlich geht. Das macht durchaus neugierig. Also … versuchen wir doch mal eine kleine Inhaltsbeschreibung:
Anastasia „Ana“ Steel, die mit 21 Jahren noch Jungfrau ist, wird von ihrer Freundin gebeten, ein wichtiges Interview für eine Studentenzeitung zu übernehmen. Interviewt soll der junge Milliardär Christian Grey werden. Unbedarft stolpert Ana zu ihm ins Büro und weckt sofort sein Interesse. Es ist ein leichtes Spiel für ihn, sie mit seinem Charme zu umgarnen, und so verliebt sich Ana in ihren Christian. Doch dieser Mann hat sehr dunkle Seiten und will Ana zu einer „Sub“ machen. Fesselspielchen, Überwachung, Regeln - das volle Programm eben.
Ja, was ist denn das für eine Inhaltsbeschreibung? Viel mehr als überall sonst erfährt man hier doch auch nicht! Richtig. Denn um mehr geht es in diesem Roman auch nicht. Und wer diese Rezension jetzt frustriert wegklicken möchte - Stopp! Denn genau das ist der Punkt, der an diesem Roman so begeistert. Es ist ein Buch über Nichts, und trotzdem kann man es schwer aus der Hand legen. Ein Phänomen, das seinesgleichen sucht. Und diese Tatsache zu erforschen, warum „Shades of Grey“ Millionen von Lesern so begeistern konnte, ist durchaus spannend.
Zuerst einmal: Es gibt viele BDSM-Erotikromane, Shades of Grey ist jedoch keiner davon. Es ist ein Liebesroman, der seinen Hauptkonflikt in den Erotikszenen hat - wird sich Ana ihrem Christian unterwerfen, so wie er es gerne möchte, oder nicht? Genau das macht das Buch interessant, denn in den meisten anderen Liebesromanen werden die Konflikte anders gelegt, zum Beispiel: Wird es Ana gelingen, Christians seelische Wunden zu heilen? Und damit der Leser nicht enttäuscht wird, bringt Autorin E L James auch von diesen üblichen Konflikten ebenfalls reichlich in die Geschichte.
Wer nach der Beschreibung die Konstellation „schwaches, verliebtes Mädchen, das zu allem Ja und Amen sagt“ und „ein dominanter Mann, der seine Macht über das Mädchen ausübt“ erwartet, wird überrascht. Ana ist keineswegs naiv, schwach und unsterblich ver… doch, das Letzte - schon, aber vor allem entpuppt sich die tollpatschige Ana als eine knallharte Verhandlungspartnerin, an der Christian sich so einige Zähne ausbeißt. Gerade diese Verhandlungen sorgen auch für zusätzliche Spannung, und die spitzzüngige Ana macht einem einfach nur Spaß. Sie ist Christian ebenwürdig - und das ist der nächste Punkt, den man der Autorin zugute schreiben muss. Die Figuren sind zwar durchaus typisch, aber die Konstellation ist bemerkenswert - sie langweilen nicht. Sie haben einen gewissen Charme. „Klischeehaft und doch interessant“? Ja, „Shades of Grey“ zeigt, dass es möglich ist.
Auch der Stil ist locker und leicht - ganz und gar Ana, die Ich-Erzählerin. Eine Warnung ist dabei allerdings angebracht: Wer beschließt, jedes Mal, wenn die Protagonistin rot wird und dies im Text erwähnt wird, einen Schnaps zu trinken, wird nach diesem Roman entsetzlich breit. Wenn nicht schon komatös.
Sicherlich hat dieses Buch viele Schwächen, man muss ihn nicht gelesen haben, und die Literaturwelt hat sicherlich nicht auf ihn gewartet. Aber er macht Spaß - und vor allem angehende Autoren können daraus viel lernen, wenn sie unter die Oberfläche schauen und sich fragen, wie dieses Buch denn tatsächlich funktioniert und wie es so viele Leser begeistern konnte.

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(2.028)

2.888 Bibliotheken, 29 Leser, 5 Gruppen, 291 Rezensionen

liebe, berlin, freundschaft, elyas, kirschroter sommer

Kirschroter Sommer

Carina Bartsch , ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.01.2013
ISBN 9783499227844
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Wir liefen geradeaus und landeten in einem kleinen Flur, in dem nach rechts eine und nach links zwei Türen abgingen. Alex schleifte mich gleich durch die erste - und plötzlich wusste ich wieder, was der Haken an der Sache war. Elyas Schwarz, das letzte und so was von unnötige Mitglied dieser Familie.“ (Aus: Kirschroter Sommer, Carina Bartsch, Rowohlt-Verlag)
Als ihre beste Freundin Alex zurück nach Berlin zieht, sieht Emely Elyas Schwarz, Alex’ Bruder, wieder - einen Jungen, der sie einst unglaublich verletzt hat. Und jetzt, wo sie einander gegenüber stehen, erkennt er sie nicht einmal! Emely legt alles daran, um ihm, so gut es eben möglich ist, aus dem Weg zu gehen. Doch trotz aller Bemühungen, ihn zu ignorieren, scheint er noch eine unglaubliche Anziehungskraft auf sie auszuüben. Was führt er im Schilde?
Emely erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspktive und sorgt bereits nach wenigen Zeilen für einige Schmunzler. Der freche, leichte Stil des Romans ist auf jeden Fall eine große Stärke dieses Buches. Emely scheint ein schlagfertiges, sympathisches, etwas tollpatschiges Mädchen zu sein, das mit der Liebe schlechte Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht gerade deswegen gibt sie sich dem anderen Geschlecht gegenüber so verschlossen und hält sich selbst für unattraktiv.
Doch nach und nach zeigt Emely ihr wahres Gesicht. Was anfangs noch süß, unschuldig, verletzlich gewirkt hat, beginnt ab der Hälfte des Romans abzubröckeln. Bereits bei der Art, die dieses Mädchen im Umgang mit anderen, die ihr nahe stehen, an den Tag legt, sorgt für ein heftiges Kopfschütteln. Ihre Mutter, ihre Mitbewohnerin und sogar ihre beste Freundin sind in ihren Augen nur nervig, und so geht sie mit ihnen auch um. Egal, was die anderen für Emely tun, ist es nie genug. Ganz besonders hat darunter Elyas zu leiden, der stets als „Arschloch“ und „Mistkerl“ bezeichnet wird, obwohl er Emely in allen schweren Lebenslagen hilft und eigene Bedürfnisse zurückfährt. Dabei wird immer wieder auf „damals“ hingewiesen, doch zunehmend fragt man sich, warum Emely sich so sehr an ihrer Meinung festhält und von ihrer Arschloch-Haltung keinen Millimeter abweicht. Was war denn damals passiert, dass sie nicht merkt, wie viel Gutes die Menschen um sie herum für sie tun?
Das Ende und eine kleine Nebenverwicklung mit Luca, dem geheimnisvollen Mail-Schreiber, sind leider alles andere als überraschend. Mit wirklich Wendungen kann dieser Roman nicht aufwarten, die Aufdeckung der Vergangenheit ist mehr als enttäuschend. Die letzten Seiten lassen einen eher einen desillusionierten Seufzen aufkommen: Nicht schon wieder ‚Alles auf Anfang’!
Was bleibt als Abschluss zu sagen? Dieser Roman ist keine große Leseempfehlung, doch auch wenn das alles jetzt etwas negativ klingt, ist Carina Bartsch eine Autorin, die bewiesen hat, dass sie wunderbar schreiben kann. Ihr Stil bringt die Herzen der Leser dazu, höher zu schlagen, und das Buch Zeile für Zeile zu verschlingen. Allein die Essenz der Geschichte und die Figuren - in diesem Fall die Hauptfigur - überzeugen nicht wirklich, so dass man keine wirklich Lust verspürt, die Fortsetzung, „Türkisblauer Winter“, zu lesen. Dennoch ist Carina Bartsch ein Name, den man sich merken muss - mit Sicherheit hat man noch viel Schönes von ihr zu erwarten!

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(43)

72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

erotik, dschinn, leidenschaft, liebe, ebook

Lust de LYX - Fesseln der Leidenschaft

Elisabeth Naughton
E-Buch Text: 150 Seiten
Erschienen bei e-book Egmont LYX, 13.11.2012
ISBN 9783802591266
Genre: Sonstiges

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(23)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, schicksal, london, tod, david nicholls

Zwei an einem Tag

David Nicholls
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei Kein und Aber, Zürich, 01.06.2011
ISBN B0053PTP4O
Genre: Liebesromane

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104 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, wg, humor, frauenroman, hochzeit

George Clooney, Tante Renate und ich

Fanny Wagner , ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.12.2012
ISBN 9783499259326
Genre: Humor

Rezension:  
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(33)

55 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

afghanistan, taliban, romantic thrill, seal, cia

Luc

Stefanie Ross
E-Buch Text: 1 Seiten
Erschienen bei e-book LYX, 12.07.2012
ISBN 9783802588648
Genre: Fantasy

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(1.648)

2.891 Bibliotheken, 44 Leser, 14 Gruppen, 239 Rezensionen

dystopie, liebe, flucht, ky, cassia

Die Flucht

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.01.2012
ISBN 9783841421449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Von dem Roman „Die Auswahl“, besser bekannt als „Cassia & Ky 1“, war ich vollkommen begeistert. Es war meine erste Dystopie, und sie hat mich nachhaltig beeindruckt. Wer ein anspruchsvolles Jugendbuch lesen wollte, dem habe ich ohne Zweifel diesen Roman empfohlen. Er kommt ohne große Action und plakative Liebesgeschichte aus, hat aber eine unterschwellige Spannung und den Stil, der die Handlung wunderbar unterstreicht und auf einer Meta-Ebene verstärkt.

Selbstverständlich war ich Feuer und Flamme auf die Fortsetzung „Die Flucht“ und konnte sie kaum erwarten. Umso ernüchternder war allerdings die Begegnung mit diesem Roman. Nach dem Höhenflug meiner Lesergefühle in „Die Auswahl“ kam es hier zu einem regelrechten Absturz. Ist es nicht die wichtigste Regel eines jeden Autors, dass jede Szene die Geschichte weiterbringen sollte, wenn nein - lass sie weg? Im Fall von „Die Flucht“ kann man den gesamten Band getrost weglassen. Ich könnte die Handlung in wenigen Sätzen umreißen und ihr bräuchtet den Roman nicht mehr zu lesen. Um die zwei-drei Spoiler zu vermeiden, brauche ich dafür nur einen Satz: Cassia und Ky irren durch einen Canyon. Soviel zum Inhalt.

Nun zum Stil. Auch hier muss ich nicht viel drum herum reden: Von dem wundevollen Zusammenspiel der Sprache und des Inhalts aus dem ersten Band ist hier nichts mehr zu sehen. Die Geschichte wird dieses Mal aus zwei Perspektiven erzählt: Cassia und Ky, beide in der Ich-Form. Doch diese zwei „Ichs“ unterscheiden sich so wenig von einander, dass man ohne die Überschriften gar nicht festzustellen vermag, wer wer ist.

Gibt es etwas Positives über das Buch zu sagen? Ja. Das Ende lässt mich hoffen, dass die Autorin sich wieder fängt und im dritten Band an den ersten anknüpfen kann.

Fazit: Ich habe noch nie eine Reihe gelesen, die mich beim ersten Band so begeistert und beim zweiten so enttäuscht hat.

Olga A. Krouk (www.olgakrouk.de)

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Tags: dytopie, fortsetzung   (2)
 

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(2.560)

3.896 Bibliotheken, 40 Leser, 25 Gruppen, 423 Rezensionen

liebe, dystopie, ky, cassia, zukunft

Die Auswahl - Cassia & Ky

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 452 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 27.01.2011
ISBN 9783841421197
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Funktionäre sagen dir, wen du lieben und mit deinem 21. Lebensjahr heiraten sollst. Sie sagen, welchen Beruf du ausüben wirst und wie deine Freizeit zu gestalten ist. Sie garantieren dir ein sicheres Leben und den Tod an deinem 80. Geburtstag im Kreis deiner Familie.
Sie beobachten jeden deiner Schritte …
Das Leben in einem Überwachungsstaat - sicherlich ist die Idee nicht neu, besonders bekannt hat das Thema George Orwell im Roman 1984 aufgearbeitet. Nun versucht sich Ally Condie an dieser Aufgabe, verpackt sie in eine romantische Liebesgeschichte zweier Teenager und präsentiert das ganze Paket als Jugendbuch. Mit Erfolg.
An ihrem Paarungsbankett soll die siebzehnjährige Cassia erfahren, wer ihr als Partner zugeteilt wurde. Zu ihrer Überraschung lebt der perfekte Mann nicht am anderen Ende der Welt, sondern in ihrer Straße: Xander, Cassias bester Freund. Doch als sie sich zu Hause den Mikrochip mit weiteren Anweisungen und Regeln anschauen will, taucht das Gesicht eines ganz anderen Jungen auf. Und auch er ist Cassia bestens bekannt: Ky, den sie seit der Schule kennt. Cassia ist irritiert. Können dem System tatsächlich Fehler unterlaufen? Und wenn ja, ist vielleicht das System an sich ein Fehler?
Die Autorin überzeugt nicht nur durch eine wunderbare Sprache, die vollkommen zu der Geschichte passt, nicht nur durch die interessanten Charaktere und ein beklemmendes Setting, sondern auch durch ihren Umgang mit dem – immer aktueller werdenden – Thema. Die Liebesgeschichte verwässert keineswegs die Aussage, welche ohne einen erhobenen Zeigefinger daherkommt. Das Buch bringt einen zum Nachdenken und beschäftigt den Leser noch lange, nachdem die letzte Seite umgeblättert wurde.
Die Auswahl ist ein wunderbar geschriebener und mitreißender Roman, der viele Leser begeistern wird.
© Olga A. Krouk für „Nautilus – Abenteuer und Phantastik“

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Tags: anspruchsvolles jugendbuch, dystopie, liebe   (3)
 

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(31)

59 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

claudia brendler, bayern, liebe, humor, chick-lit

Eiertanz

Claudia Brendler
Flexibler Einband: 331 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2012
ISBN 9783426652824
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Äh … ich wollte nur … Latte … mein Morgen-Latte … Nein, ich meine … macchiato … die Maschine …“ Mein Gesicht glühte. Ich vermied den Blick in seine kornblumenblauen Augen, sah mich verzweifelt im Raum um. Hell getäfelte Wände. Stühle und Tische aus dunklerem Holz, rustikal, es sah weniger nach Café aus als nach Hüttenzauber.
„Ich bin hier nicht die Bedienung“, sagte er. „Aber nur zu, die Maschine macht alles. Sicher auch einen Morgen-Latte.“ (Aus: Eiertanz, Knaur-Verlag, Claudia Brendler)

Die Begegnungen mit dem attraktiven Surf-Lehrer der tiefsten bayerischen Provinz scheinen für Gina unter keinem guten Stern zu stehen. Dabei ist sie gar nicht hergekommen, um ihr Liebesleben in Ordnung zu bringen, sondern ist unterwegs im Auftrag ihrer Chefin, um ein verschollenes Testament zu finden. So eiert Gina tapfer auf ihren Peeptoes durch die Promenaden des verschlafenen Örtchens, das zwar nicht mit einem Bäcker punkten kann, dafür aber mit einer Haxn-Hotline.

„Eiertanz“, der Debütroman von Claudia Brendler über die Großstädterin Gina, weiß ab dem ersten Satz zu begeistern. Die Autorin gönnt ihrer Protagonistin keine Pause, was die Lachmuskeln der Leser im Verlauf der Handlung immer mehr strapaziert. Gekonnt leitet die Autorin ihre Figuren von einer komischen Situation in die nächste, was jedoch an keiner Stelle konstruiert oder übertrieben wirkt. Die Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz, und es ist bewundernswert, wie originell und dennoch plastisch diese gezeichnet – aber keineswegs überzeichnet – sind. Auch sprachlich hebt sich „Eiertanz“ wohltuend aus der Masse hervor. Der Roman wirkt leicht, mühelos, und man merkt erst beim näheren Blick, mit wie viel handwerklichem Geschick die Autorin ihre Geschichte so lebendig zu zeichnen vermag.

Liebevoll-witziges Bayern-Kolorit, eine spannende Geschichte mit viel Komik, Figuren, die im Gedächtnis bleiben: Um „Eiertanz“ braucht man nicht lange herumzueiern – der Roman ist ein Highlight der heiteren Frauenunterhaltung und wird ganz sicher auch diejenigen begeistern, die dem Genre eher skeptisch gegenüberstehen.

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Tags: bayern, chicklit, komödie, liebe   (4)
 

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(1.151)

1.680 Bibliotheken, 32 Leser, 7 Gruppen, 107 Rezensionen

freundschaft, roadtrip, abenteuer, jugend, reise

Tschick

Wolfgang Herrndorf , , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499256356
Genre: Romane

Rezension:  
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(27)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

trauer, verlust, tod, zusammenhal, familienzusammenhalt

Vom Atmen unter Wasser

Lisa-Marie Dickreiter
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 07.01.2012
ISBN 9783833307898
Genre: Romane

Rezension:  
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(161)

263 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

biologie, lehrerin, schule, evolution, inge lohmark

Der Hals der Giraffe

Judith Schalansky
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 12.09.2011
ISBN 9783518421772
Genre: Romane

Rezension:  
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(28)

43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

suche, visby, schweden, selbstmord, gotland

Visby

Barbara Slawig
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 20.08.2012
ISBN 9783827010872
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman hat mich wirklich beeindruckt: tiefgründige Figuren, eine ungewöhnliche Vorgehensweise und eine Vielfalt an Themen, die jedoch nie zu viel wird. Wenn man sich darauf einlässt, wird man auf jeden Fall mit einem tollen Leseerlebnis belohnt. "Visby" ist mehr als ein Thriller, mehr als ein "Familiengeheimnis" ... ach, sehen Sie selbst: http://youtu.be/cdhO5Y5zlbY

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Tags: visby   (1)
 
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