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horror, antarktis, expedition, zyniker, meteorit

Arcadia

Felix A. Münter
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 26.03.2015
ISBN 9783939212850
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist jetzt nicht mal ein halbes Jahr her, dass der erste Band von „The Rising“ und damit das Romandebüt von Felix A. Münter erschienen ist. Normalerweise ging ich zumindest bis jetzt immer davon aus, dass „der Jungautor von Welt“ danach erst einmal eine depressive Sinnkrise kriegt und anschließend zwei Jahre mit Recherche verbraucht, ehe er den nächsten Versuch startet. (Just kidding.)

Im Fall von Arcadia hat sich dieses vermeintliche Klischee dann wohl nicht bewahrheitet. (Zumal wir hier nach The Rising auf gleich einen Wechsel des Genres zu verzeichnen haben. Anstelle der Postapocalypse ist diese Geschichte hier ein Mix aus Horror mit SciFi-Elementen.)
Doch worum geht es jetzt?

„Protagonist“ der Handlung ist Neil White, freiberuflicher Journalist (oder etwas, dass sich noch so gerade als Journalist schimpfen kann), der von einem Milliardär mit fragwürdigem Leumund auf eine Expedition in die Antarktis als Chronist angestellt wurde. Ziel ist ein Meteorit, der im ewigen Eis gefunden wurde, der größte, der jemals auf der Erde entdeckt worden ist. Man muss hierbei hinzufügen, dass die Titelgebende „Arcadia“ ein Eisbrecher ist, der eine erste Expedition darstellte, welche bereits dem Schwesternschiff „Nimrod“ vorrausgeeilt war. Sobald man dieses Muttern-Schwester-entfernte-Verwandte Schiff erreich hat, beginnt der Ärger, welcher die erste Expedion erreicht hatte, erst so richtig zu beginnen.

Ein kurzer Einwurf zum Cover: Abgebildet ist eine Person in Artis-Montur, welche bei eindeutig nächtlichen Lichtverhältnissen so gerade eben als Mensch von den Konturen her wahrzunehmen ist. Zentrales Mano dabei: Ihre Augen glühen und geben der genazen Szene einen leicht gruseligen Touch.

Wie baut sich der Roman auf: Technisch betrachtet ist der Ich-Erzähler Neil White mit seiner Innenwelt der zentrale Dreh und Angelpunkt. Angefangen auf der Nimrod schließt er so gut wie keine Kontakte zum Rest seiner Reisegruppe, sondern beginnt eher zynisch über das ganze Geschehen zu reflektieren und sich dabei die meiste Zeit dem Leser mehr und mehr als reiner Garant für Unsympathie darzustellen. (Es gibt ein spezifisches Schimpfwort, dass den Mann hervorragend Charakterisiert. Ich werde dieses aber in dieser Rezension nicht verwenden.) Aufgebrochen wird dies in dem Augenblick, wo Neil sich mit einer Mitarbeiterin des wissenschaftlichen Teils der Expedition (Maria) zu amüsieren beginnt. Noch später (sobald sie auf dem Kontinent das Basislager erreichen) wird noch das Handlungstrio noch um den Russen Jyrki ergänzt. Dieses Trio erforscht dann an Land das Schicksal der Arcadia-Expedition, wobei bestimmte Rollen sich sehr schnell verteilen. (Ob diese jetzt positiv oder negativ zu bewehrten sind, sei jedem selbst überlassen.) Wobei man sagen muss: Getragen wird einiges durch die Bodenständigkeit, welche der Russe Jyrki die meiste Zeit mit sich bringt. Er ist als Mann fürs Grobe zuweilen im Verlauf der Geschichte eine Art Deus ex Machina, der durch Körperkraft Dinge ausgleichen kann (oder auch Dinge überhaupt erst in seinem Besitz mit sich führt), die für den entsprechenden Verlauf des Überlebens von Nöten sind.
Überleben ist dabei der zentrale Punkt bei der Sache: Plotmäßig nutzt Arcadia nämlich eine spezielle Variante des „feindliche Außeridische“-Trope, das über die Jahrzente durchaus auf verschiedene Weisen Interpretiert wurde. (Ich selbst denke dabei jetzt gerade an eingie sehr spezifische X-Files-Folgen aus den 90ern, aber ich glaube, dass ein solche Trope durchaus schon früher und noch älter sein dürfte.) Ich will bei so etwas nicht zu sehr ins Detail gehen, denn ich denke, dass entsprechende Leserschaft sich die genaue Überraschung des Aliens aufheben wollen.
Von daher ist hierbei natürlich nicht der Alien-Aspekt der interessante Teil der Geschichte. (Zumal das Spiel mit Aspekten des Horror-Genres einen ganz anderen Fokus setzt: Interessant ist nicht die Frage, was verursacht den Schrecken der Todesangst, welcher ja immer das tragende Element des Horrors als Genre ist. Vielmehr ist die Frage: Wie reagieren die Protagonisten der Geschichte darauf und was Qualifiziert sie am Ende zum „Final Girl“, um jetzt einen Begriff des Slasher-Subgenre zu mißbrauchen.) Und das ist am Ende gerade in dem Zusammenspiel der Dreien zu beobachten. White bringt den notwendigen Zynismus mit sich, Maria spielt als weiblicher Teil den Panik-Modus und Jyrki ist der Mann fürs Grobe. Insgesamt wird eine Menge spekuliert und es kommt immer wiede zu neuen Szenen mit dem entsprechenden Alien-Organismus, die immer mehr und mehr die totale Überforderung der Drei unterstreichen, weil scheinbar jedes reguläre Mittel versagt. (Und die wenigen Möglichkeiten, die wirken, sind äußerst begrenzt vorhanden.)
Insofern baut sich langsam eine gewisse Spirale aus milder Paranoia und steigender Gewalltbereitschaft auf, in der immer wieder die direkte Gefahr im Nacken beschrieben wird, der aber gewisse, neue Aspekte folgen, da dem „Haupttrio“ immer wieder vor Augen geführt wird, wie knapp sie letzten Endes der Gefahr nur ausgewichen sind.
Wenn wir das hier bemühte Schema weiterhin mit dem Film vergleichen wollen, ist der hier genutzte Effekt mit dem Stilmittel des so genannten „Jump-Scares“. Es wird mehr mit dem schrecken der plötzlichen Überraschung gespielt, als das ein permantes, ansteigendes Gefühl des langsam erwachsenden Unwohlseins aufgebaut wird. Das ist dabei nicht unbedingt schlecht: Vielmehr passt es in der hier bemühten Thematik und den hier aufgebauten Tropes durchaus.
Hinzu kommt noch der sehr gut lesbare, flüssige Schreibstil des Autors, der die Geschichte abrundet.

Fazit

Wer eine Neuerfindung des Rades erwartet, wird hier natürlich nicht fündig werden. Die zentralere Frage bei solchen Geschichten ist eher, ob sie in dem Bereich, in dem sie stattfindet zum einen Unterhalten kann, zum anderen eventuell sogar etwas neues hinzufügt. Die zweite Frage müssen andere beantworten, die sich mit dem entsprechenden Trope der hiesigen Geschichte (ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, mal den Begriff „Bodysnatcher“ in diesem Zusammenhang gehört zu haben) besser auskennen. Grundsätzlich aber schafft die Geschichte das Unterhaltungskriterium auf jeden Fall. Auch wenn man sich dabei der Tatsache stellen muss, dass der Protagonist eher einer von der Sorte ist, die man aufgrund seiner inneren Einstellung nur all zu gerne leiden sieht. (Respektive in diesem Fall: Leiden liest.)

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Tags: felix a. münter, horror, scifi   (3)
 

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judith vogt, krie, gallier, historischer roman, christian vogt

Schwertbrüder

Judith Vogt , Christian Vogt , Hannah Möllmann
Buch: 340 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 01.07.2013
ISBN 9783981577426
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: christian vogt, judith vogt   (2)
 

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ikea, geister, horror

Horrorstor

Sam Stall
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Random House Inc, 27.09.2011
ISBN 9781594745263
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: geister, horror, ikea   (3)
 

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fantasy, avalon, morgaine, merlin, liebe

Die Nebel von Avalon

Marion Zimmer Bradley , Manfred Ohl , Hans Sartorius
Fester Einband
Erschienen bei Weltbild, 27.01.2005
ISBN 9783898971072
Genre: Fantasy

Rezension:  
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postapokalypse, krieg, scifi, postapokalyptische welt, naniten

The Rising 2 - Das Gefecht

Felix A. Münter
E-Buch Text: 255 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 30.08.2014
ISBN 9783939212836
Genre: Science-Fiction

Rezension:

So. Da hätten wir also den zweiten Band. Bevor ich da ins Detail gehe noch ein paar Erwähnungen zuerst: Das Buch ist nicht ein zweiter Teil einer Reihe von in sich abgeschlossenen Geschichten (auch wenn das natürlicht bei Band 1 und 2 jeweils durchaus zutreffen würde), sondern ein in zwei Teile aufgespaltener Gesamtroman. Dementsprechend stolpert man hier auf eine Art und Weise in die Handlung, die in dieser Hinsicht auch schon eine direkte Verknüpfung zum ersten Band hat. (Zeitgleich bedeutet das in diesem Fall aber auch, dass der erste Teil zwar durchaus ohne den Zweiten alleine funktioniert, die Geschichte des zweiten Teils aber nicht ohne die ganzen Details, die im ersten Teil eingeführt werden.)

 Handlungsmäßig ist die Reise zum Windpark, mit Der der erste Teil aufhört letzten Endes nur ein Zwischenstop zum eigentlichen, großen Finale. Das Titelgebende Gefecht stellt nämlich nicht einen Kampf um den Windpark dar. Vielmehr ist der Windpark nur der Nebenschauplatz, der aus verschiedenen Gründen den Interessenskonflikt aller Beteiligten zum Hauptgeschehen dann aufbricht. Dafür muss man aber ein wenig die jeweiligen Handlungsmotive jetzt jeweils kennen:
 1.) Das Militär wie das Institut wollen den Strom des Windparks nutzen, um damit die Welt zu verändern. (Sprich: Hierbei geht es um die Geburtsstädte von so etwas, dass sich „moderne“ Zivilisation nennen kann. Allerdings sind die jeweiligen Zielsetzungen dabei auch sehr unterschiedlich am Ende für das Endergebnis.)
 2.) Die „Eingeborenen“ fangen an Hoffnung zu schöpfen und müssen sich mit der Tatsache abfinden, dass der Wind der Veränderung sich schlagartig von einem lauen Lüftchen der Hoffnung in einen Orkan des Krieges umgewandelt hat.

 Also, worum geht die Schlacht? Ausgerechnet die Stadt Yard. Yard ist nämlich in mehrfacher Hinsicht ein direkter Knotenpunkt: zum einen gibt es hier einen Verteilerknotenpunkt, der das Stromnetz in andere Bahnen leiten kann, zum anderen handelt es sich bei Yard um einen alten Bahnhof. Sprich: Sollte die Armee Yard unter ihre Kontrolle bekommen, kann sie a.) Ihren Stützpunkt unter Befehl des kolerischen General Banner mit Strom versorgen (was deswegen interessant ist, weil hier mehr Geheimnisse existieren, außer einem in Vergessenheit geratenem Regiment unter der Fuchtel eines Wahnsinnigen) und b.) weil ein Bahnhof unter Strom bedeutet, dass mit den erneut fahrenden Zügen auch wieder Informationen deutlich schneller über Land transportiert werden. (Wenn man unter dieser Bedingung militärische Einheiten als Informationen begreift kann man sich dabei also sehr gut vorstellen, dass entweder Daten für ein friedliches Zusammensein dabei herauskommen, oder ein Virus das Ergebnis ist, dass das Land mit Gewallt überziehen dürfte.)

 Genug der Analogien, insoweit. Natürlich spielen Eris, Sal, Tyler und Perry wieder eine besondere Rolle in dem ganzen Geschehen, da sie ja auch schon so etwas wie die stillen Helden des ersten Teiles waren. Mein Dramaverdacht hat sich hierbei übrigens insoweit bestätigt, dass Sal jetzt mit einem mal sich der tatsache stellen muss schwanger zu sein und der Ganze Yard-Konflikt also für Eris eine besondere „Zerreisprobe“ darstellt. Zusätzlich dazu bekommt Alexander, der Soldat der bereits im ersten Band den Angriff auf Station angeführt hatte (und damit einen besonderen Hass auf Eris hat) eine plötzliche Gemütswandlung vom Saulus zum Paulus. Und in all das bringt das Institut sich natürlich als das große Geheimnis mit seinem Wissen aus der Zeit DAVOR mit ein.

 Der Band ist also im großen Teil am ehesten mit einer Art kurzem Heldenepos über ein verhältnismäßig kurzes Scharmützel zu vergleichen, welches aber vom entsprechendem, der Geschichte inneränten Ausgang alles Bedeuten kann. Und dementsprechend fiebert man beim lesen ein wenig mit, wenn die Bewohner von Yard sich zu ersten Mal in ihrer gesammten Geschichte zu einer Einheit zusammenfügen müssen, die ihre Heimat zu verteidigen hat.

 Grundsätzlich werden dabei natürlich wie so oft in solchen Szenarios die namenlosen Nebenfiguren zu unmengen verheitzt und die Hauptfiguren „nur“ schwerstens verletzt. (Oder wie auch immer man das jetzt betrachten mag.)

 Also, ist die Welt im großen und ganzen wunderbar Abgewrackt und das Überleben in der fernen Zukunft DANACH ohne weitere Kommentare weitergehenswert zum nächsten Roman auf dem SUB des Orakels? Ganz so einfach möchte ich es dann doch nicht machen: Prinzipiell ist der handwerkliche Gesichtspunkt von Felix A. Münter definitiv nicht zu verachten. Wer allerdings ein wenig kritischer an die ganze Sache geht wird hier und da entweder stilistische oder im hier und jetzt verwurzelte Probleme finden: Zum einen ist da die Frage nach der genauen Natur des Anlassers eines Notstromgenerators, der ohne weitere Probleme anzuspringen scheint. (Nach 40 Jahrne ohne Wartung, wohlgemerkt.) Zum anderen sind da Brennstoffe aus dem Benzinbereich, die im hier und jetzt schon, dank gewisser Aditiva Probleme in der Langzeitfrage mit sich liefern. (Wir versuchen das Benzin im vebrauch nach aktuellen Gesichtpunkten ökonomischer zu gestallten, verlieren dabei aber die brennkraft in der Lagerwirkung auf lange sich.) Das sind aber Kleinigkeiten.

 Viel bedenklicher hIngegen ist das Klischee des Oberschurken in diesem Szenario: Machen wir uns nichts vor: Militärs sind immer der letzte Dreck und daher schon von sich aus verachtenswert. Dementsprechend sind gerade hier die besten Aufhänger zu finden, wenn man nach Kleingeistern mit Allmachtsfantasien sucht. Das schlimme bei der Sache ist allerdings, dass mir beim besten Wille gerade keine Alternative einfällt, wie man anderweitig einen Kontrahenten für die Protagonisten in ein solches Szenario eingebaut bekäme, der über genügend Gewallt verfügt (was Banner an sich hier besitzt ist jedenfalls nicht Macht) um zu einem ersthaftem und überzeugendem Problem zu werden.

 Als Fazit kann ich jedenfall hier nur sagen: Ein wirklich gelungener Abschluss für einen Roman, der interessant angefangen hat. Die aufteilung in zwei Bücher ist bei diesem Teil extremst fragwürdig – aus dem bereits erwähnten Grund, dass der zweite Teil einfach nicht wirklich für sich allein betrachtet vernünftig stehen kann. Jedoch sind das für den Augenblick dann doch eher so diese kleinen abstrusen Fragwürdigkeiten der Verlagspolitik, die schon häufiger zu hochgezogenen Augenbrauen geführt haben dürften. Die Geschichte als ganzes hat Spaß gemacht zu lesen und ich würde mich wirklich freuen, wenn die durch das Ende angedeuteten (und bereits angekündigten) Fortsetzungen mit dem Fortlauf der jetzt Neugegründeten Union (ups, Spoilers!) tatsächlich herauskommen werden.

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Tags: felix a. münte, postapocalypse, the rising   (3)
 

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thriller

Sieben

Mark Frost , Ronald M. Hahn
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453878785
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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postapokalypse, söldner, endzeit, erstlingswerk, dystopie

The Rising - Neue Hoffnung

Felix A. Münter
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 04.09.2014
ISBN 9783939212911
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zugegeben: Mit dem Genre der Postapokalypse bewege ich mich gerade auf literarischem relativem Neuland. (In subjektiver Hinsicht, was meine persönliche, bisherige Leseerfahrungen anbelangt.) Halten wir also insofern einfach mal ein paar kurze Überlegungen fest: Postapocalypse beschreibt als Genre eine Welt die bereits in ihrer Vergangenheit eine Katastrophe erlebt hatte und dadurch einen fundamentalen Wandel erleiden musste, der die Gesellschaft in sich zusammenbrechen ließ. Die Menschheit existiert zwar weiterhin in dieser aus diesem Ereignis entstandenen Welt, kämpft aber mit dem nackten Überleben innerhalb der Trümmer der ehemaligen Zivilisation. (Innerhalb solcher Geschichten sind duchaus Themen wie Wiederaufbau oder aber aus der durch das Ereignis entstandenen Punkt X erwachsenen barbarischen Gesellschaften, die von z.B. von Warlords dominiert werden. Aber: Wir haben es bei solchen Geschichten weder mit dem Begriff der „Endzeit“ (der ohnehin ein sehr schwammiges Konstrukt ist, dass kaum mit Inhalt zu füllen ist) noch mit irgendetwas zu tun, dass auch nur am Rande mit dem Begriff „Dystopie“ zu tun hätte. (Dieser Begriff setzt zwar eine in der Zukunft gelegene, negative Gesellschaft ins zentrum der Erzählung, aber: Der Fokus einer solchen Narration liegt eindeutig in der Frage, wie es dazu kommt, dass eine solche Gesellschaft von allen Mitgliedern als positives Ergebnis getragen und Unterstützt wird.)

Der Roman „Neue Hoffnung“ von Felix A. Münter, der den Autakt für eine Reihe mit dem Namen „The Rising“ darstellt, ist eindeutig dem Genre der Postapokalypse zuzuordnen. Die Hintergrundwelt hat innerhalb ihrer Vergangenheit einen Moment erlebt, in dem der gesellschaftliche Zustand, der nur noch als „DAVOR“ bekannt ist, in den jetzigen Zustand, der als „DANACH“ bezeichnet wird sich gewandelt hat. Was genau passiert ist, kann mitlerweile niemand mehr genau erklären, fest steht aber, dass dieses Ereignis nicht länger als etwa 40-50 Jahre in der Vergangenheit liegen kann. Die Natur ist zu diesem Zeitpunkt dabei, die von der Menschheit in Anspruch genommene, domestizierte Fläche wieder für sich in Anspruch zu nehmen. Die Überlebende Menschheit lebt innerhalb der Ruinen der ehemaligen Zivilisation in kleinen Siedlungen oder schlägt sich anderweitig durch die Landschaft. (Wobei man eher von der Hand in den Mund lebt, als wirklich leben kann.) Folus der erzählung liegt in diesem Band auf den Erlebnissen von Eris, dem Anführer einer kleinen, vierköpfigen Söldnergruppe, die Außerdem aus der Scharfschützin Sal, dem Arzt Perry und dessem noch jungen Enkel Tyler besteht, welche davon lebt entweder durch die Lande zu ziehen und Handelskaravanen zu beschützen, oder wenn es harte Zeiten sind, selbige zu überfallen. Bei einem dieser Überfälle fällt ihnen ein Fragment aus der Zeit „DAVOR“ in die Hand in Form einiger mobiler Datenspeicher. Das seltsame dabei ist, dass diese Datenspeicher einen ungeheuren Wert zu besitzen scheinen, weil mehrere Interessengruppen an eben diesen rätselhafter Weise ein großer Interesse von der Art zeigen, für die man tötet, obwohl kein lebender Mensch mehr einen funktionierenden Computer seid Jahrzehnten in seinem Besitz mehr gesehen hat.

Prinzipiell ist diese Geschichte erst Einmal den modernen Abenteuerromanen zuzuordnen. D.H., dass hier eine spannende Geschichte erzählt wird, welche vereinzelte Macken haben kann, aber in ihren Grundzügen immer der Unterhaltung dient. Punktuell kommt dabei aber immer wieder die Frage auf, mit der sich gerade das Genre der Postapokalypse immer auseinandersetzen muss: Warum ist diese Welt vor die Hunde gegangen? Wieso sind die Menschen nicht mit Wiederaufbau beschäftigt? Und genau in diesem Punkt springt dann innerhalb der Geschichte ein immer wieder aufkommender, andeutungsweise sehr schöner, aber nicht ganz unstrittiger, kritischer Blick auf die globalisierte Welt des „DAVORS“. (Also unsere Gesellschaft.) Ich will aufgrund der Natur dieser Rezension als Rezension nicht zu viel verraten, aber: Wie uns die immer noch nagende Weltwirtschaftskrise angezeigt hat, handelt es sich um einen Dominoeffekt aus sehr komplizierten Monokulturen. Insgesamt aber rangt sich die Geschichte um die Jagdt nach einem McGuffin, der hier als „Datenträger“ bezeichnet wird und von einem Punkt a nach Punkt b transportiert werden soll. Dabei sind die Protagonisten, welche bestimmte Fuktionen innerhalb ihrer Gruppe erfüllen, noch nicht so sehr ausgearbeitet, wie sie es sein könnten, sondern wirken für den Augenblick noch innerhalb der Konstellation an Ereignissen als reagierende Masse, anstelle von aktiv handelnden Personen gefangen. (Da „Neue Hoffnung“ aber die erste Hälfte eines Zweiteilers darstellt, will ich in dem Bereich noch nicht so viel in diesen Umstand hinein deuten. Es kann noch einiges passieren.) Für den Augenblick wird innerhalb der Gruppe erst einmal eine Art „Status Quo“ erschaffen, in dem die Welt in ihrem Ist-Zustand aufgebaut wird, und die derzeitigen Beziehungen der einzelnen Gruppenmitglieder zueinander, sowie ihrer jeweiligen Vergangenheit miteinander und innerhalb dieser Welt in teilweise nur groben Strichen angedeutet wird. (Ein paar Fragen bleiben dabei offen, da sie aufgrund der Begrenzug von 338 Seiten noch nicht bis zum letzten Ausgeführt werden können. Und ein paar Rätsel müssen ja auch offen bleiben, da die Geschichte nicht mit den beiden bereits erschienenen Büchern zu Ende erzählt wurde.) Das eine Liebesbeziehung in dem Ganzen mit drinsteckt ist wohl irgendwo dem Klischee verschuldet. Es macht Sinn, solange es für das fortlaufende Drama von Bedeutung werden kann. Genauso wie aus dem Schüler-Mentoren-Verhältnis, dass zwischen Tyler und Perry bis jetzt angedeutet wird, noch eine stärkere Beziehung erwachsen kann. Unter diesen Umständen betrachtet überzeugt „Neue Hoffnung“ allein noch nicht, aber: Sollten die hier aufgebauten Andeutungen zufriedenstellend aufgelöst werden, kann aus der Geschichte als Ganzes noch eine sehr gute, Geschichte erwachsen, zumal der Schreibstil des Autors sehr flüssig zu lesen ist.

Fazit

Da es sich hierbei um die erste Hälfte eines Auftakts einer Geschichte handelt, die sich weiter aufbauen will, kann ich für den Augenblick noch keine Grundsätzliche Basiskritik bis ins letzte Detail verfassen. In sofern betrachten wir hier erst einmal ein paar Grundsätzliche Fragestellungen für den Anfang. Die da wären: Funktioniert die Geschichte? Baut sie die für den Anfang gesetzten Zielmerkmale halbwegs überzeugend auf? Wie überzeugend ist der „Settingrahmen“?
Unter diesen Grundlagen kann man sich nämlich durchaus eine Meinungsbildung fürs erste aufbauen. Wie ich schon festgestellt habe, bleibt die Geschichte erst einmal in der Tradition klassischer Abenteuerromane enthalten. Das heißt die Geschichte baut ein paar mutige Helden auf und erschafft ein paar miese, niederträchtige Bösewichte, welche als amoralische Übermacht dargestellt werden. In dieser Hinsicht ist sehr schnell klar, wer die Sympathieträger sind und wer die „Bösen“. (Passend ist dazu, dass die Geschichte in Amerika spielt, es fehlen insofern fast nur noch weiße und schwarze Hüte, um diesen optischen Hinweis noch zu vervollständigen.) Das ist der Punkt, warum die Charakterentwicklung noch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Eigentlich sind wir innerhalb der phantastischen Literatur auch schon deutlich stärkere Grauzonen gewöhnt. Der Punkt dabei ist aber, dass für den Augenblick aber erst einmal wie gesagt ein gänzlich neues Setting in seinem Status Quo vorgestellt wird und daher mehr Wert auf die Ereignisse innerhalb dieser Welt, die das Geschehen selbst für den Augenblick bereiten, an dem die eigentliche Zielsetzung dieser Geschichte entsteht, aufbereitet werden. Insofern funktioniert „Neue Hoffnung“ für den Augenblick erst einmal, da man bereits erahnen kann, dass hier einiges Mehr noch passieren könnte, solange der zweite Band wirklich halten kann, was der erste verspricht. Schön ist dabei auch, dass mit einiger Mühe zumindest eine Erklärung geliefert wird, wie die Postapokalypse zu einem solchen Verfall führen konnte. (Wie gesagt: Das Genre selbst hat einen ganzen Haufen Skeptiker mittlerweile an den Start gebracht, die immer wieder darauf hinweisen, dass ein „Aufbaubemühen“, um alten Luxus wieder neu zu erschaffen, doch deutlich überzeugender sei.) Das unsere vom Blendwerk des Luxus geprägte Gesellschaft aber selbst das Problem ist, dass einen Wiederaufbau nicht ermöglicht, ist dabei meistens nicht im Gespräch. Insofern überzeugt dieses Setting erst einmal.
Ob das gesetzte Ziel der Geschichte selbst aber wirklich überzeugt kann ich für den Augenblick noch nicht sagen. Ich warte da wirklich lieber den zweiten Band ab, um ein endgültiges Urteil zu treffen.
Für den Augenblick bleibt aber festzuhalten: Sehr schöne, schnörkellose Abenteuergeschichte in einer verrottenden Welt, in der überleben das wichtigste Gut zu sein scheint. Das Setting hat genügend Farbe, um lebendig zu wirken, auch wenn die Protagonisten erst einmal noch zu sehr in ihrer Rolle feststecken. Dazu kommt noch ein angenehmer Schreibstil, der das lesen zu einer Freude macht. Insofern: Guter auftakt, aber mit einem noch zu fiesem Cliffhanger, um ein sinnvolles, endgültiges Urteil zu treffen.

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Tags: postapocalypse, the rising   (2)
 

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drama;, yasmina reza

Drei Mal Leben

Yasmina Reza , Eugen Helmlé
Flexibler Einband: 69 Seiten
Erschienen bei Libelle, 04.10.2011
ISBN 9783909081875
Genre: Gedichte und Drama

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aachen, geister des landes;, eifel, judith vogt;, mythen

Die Geister des Landes - Gesichtslos

Judith Vogt , Hannah Möllmann
Buch: 298 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 01.10.2013
ISBN 9783981577433
Genre: Fantasy

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Tags: geister des landes;, judith vogt;, phantastik;   (3)
 

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zombies, deutscher, deutsch, andreas schnell, roman

Tage des Schmerzes

Andreas Schnell
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 22.05.2014
ISBN 9783939212478
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: zombies   (1)
 

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kernstaub, ngaja, a'en, science fiction, marie graßhoff

Kernstaub

Marie Graßhoff
E-Buch Text: 1.098 Seiten
Erschienen bei null, 13.05.2014
ISBN B00KASLHA4
Genre: Science-Fiction

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Tags: ebook, science fantasy   (2)
 

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eifel, jugendbuch, fantasy, geister, sagen

Die Geister des Landes - Das Erwachen

Judith Vogt
Buch: 325 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 01.03.2012
ISBN 9783981228540
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe mal wieder etwas, das im weitesten Sinne in die Kathegorie des Jugendbuchs gehört in die Finger bekommen und durchlesen können. Diesmal handelt es sich dabei um den ersten Band der Trilogie „Die Geister des Landes“ von Judith C. Vogt (sonst eher als DSA-Autorin bekannt). Zeitgleich handelt es sich hierbei um das Erstlingswerk der entsprechenden Dame.
 Handlungsort ist der Raum, der weitestgehend mit dem Begriff „die Eifel“ versehen wird. Protagonisten sind die vier Jugendlichen Dora, Edi, Fiona und Gregor.
 Aufhang des Ganzen ist, dass Fiona seid einger Zeit seltsame Träume bekommt, die sich im Anschluss darauf als Wahr herausstellen. Und in ihrer Verzweiflung hatte sie sich anschließend an die Truppe aus den übrigen Dreien gewendet, welche in ihrer Funktion als „Nerds“ verschriehen genug waren, um sich auch mit fantastischeren Erscheinungen zu beschäftigen. Das Endergebnis aus ihren Unternehmungen ist, dass sie sich in einen Sog um eine Rätselhafte Geheimorganisation bewegen, welche mitten am Arsch der Welt mystische Sagengestallten ins hier und jetzt holt und diese amoklaufen lässt.
 Was wir dabei haben ist eine Geschichte moderner Jugendlicher, die in einem Landstrich groß werden, der zwar reich an Sagen und Legenden ( bis zu einem gewissen Grad ist) aber auch als „Arsch der Welt“ verschriehen ist. Das erwähne ich deswegen, weil man hier vergleiche zu einigen anderen Autoren Teilweise ziehen kann. Anders als Beispielsweise die Eifelkrimis eines Jaques Berndorfs, der sich ja wirklich mit seinen Landschaftsbeschreibungen wirklich jedes Mal erneut in der Farbenvielfalt verliert, erhält hier die Landschaft an sich mit einem mal einen leicht tristen Eindruck, welcher dem Alter der Protagonisten und deren Wahrnehmung ihrer Umgebung geschuldet ist. Zusätzlich in dem Bereich kommt es dann natürlich irgendwo zu dem, was man allgemein als „Teendrama“ bezeichnen kann. (Sprich: Die „Herzdame“ der Konstellation angelt sich einen der Jungs und es wird dabei Unverständnis geerntet.) Vor allen Dingen, wenn erst nach dem Zusammenkommen die Interessen des neuen Partners mehr oder weniger durch zufall erkannt werden. Diese Interessen sind dabei natürlich der „Nerdkulture“ geschuldet und damit ist das in Deutschland sehr Populäre Rollenspiel DSA als Freizeitbeschäftigung tatsächlich namentlich erwähnt. Und auf diese Weise kommt langsam eine Art Spiel zustande, in dem es zum einen um popkulturelle eingefärbte Themen geht, die sich aus älteren Konzepten Aufbauen (Wikka-Rituale, die aus irgendeinem Grund dann tatsächlich magisch wirken), aber auch zu ungewöhnlichen Gegenspielern führen. (Hierbei ist das Spiel irgendwo zwischen verschiedenen Ideen irgendwo angesiedelt zu betrachten. Die Gegenspieler sind Massenmenschen, die sich der aufmerksamen Wahrnehmung entziehen. Auf ihre Weise magisch dadurch, aber teilweise von den Zielen her genau auf das Gegenteil jeglicher Magie aufgerichtet.)
 Kritisch muss man dabei allerdings noch einen Punkt mit einfügen: Da die Protagonisten Jugendliche sind, muss hier irgendwo dem Problem der eingeschränkten Mobilität rechnung getragen werden. Insofern wird auf diesem Weg eine Art Deus-Ex-Machina-Lösung ins Spiel gebracht, die aber für den weiteren Verlauf der Geschichte in Andeutungen einen wichtigen Part darüber hinaus bekommt.

 Fazit

 Zuerst einmal muss man sich darüber im Klaren sein, das der Begriff „Jugendbuch“ hier eine Abenteuergeschichte mit einem sehr klaren Fokus auf ein Zielpublikum irgendwo in dem Bereich 12 bis 18 nahe legt. (Das ist für eine weitere Bewertung der Geschichte zwar nicht unbedingt Notwendig zu wissen, sollte aber im Hinterkopf behalten werden, was die eigene Erwartungshaltung anbelangt.) Die Geschichte befindet sich in dieser Hinsicht natürlich auf einem Level, der Themen anders angeht, als es bei einer rein erwachsenen Zielgruppe der Fall wäre. Gelungen ist gerade eben deswegen der Umgang mit den entsprechenden Themen, die gerade auf die Lebenswelt entsprechender Jugendlicher abzielen. (Und wer erwachsen gehaltene Themen mag muss sich da eher an die Dresden Files-Reihe von Jim Butcher halten.)
 Womit wir eigentlich auch schon bei dem großen Clou der Geschichte wären: Wir bewegen uns hier im weitesten Sinne nämlich in einem Ausläufer der Urban Fantasy, solange man diesen Begriff der Urbanität mit der städtischen Prägung der Gegenwart gleichsetzt. Das heißt zwar nicht, dass diese spezielle Geschichte in einem urbanem Setting spielt, aber hier ein gewisser Zeitgeist mitschwingt, in dem es gerade um das Problem auch geht, dass wir eben bewusst von Mythenwesen umgeben sind. Die Lösung dabei ist ein Überlappen von Welten, die ansonsten strickt getrennt waren, aber jetzt und in dieser Gegend mit einem mal eine Einheit aufgezwungen bekommen. Wie das funktioniren soll, muss dieses Buch nicht streng Wissenschaftlich erklären, es bedient sich einer Art von magischem Wunder. Und dieser Aspekt des Wunderns ist es gerade, der die Gruppe jugendlicher Nerds als Protagonisten der Geschichte überzeugen lässt: Als Gruppe sind sie in dieser Konstellation und aufgrund ihres Hintergrundes bereit sich auf diese Wunder einzulassen. (Es gibt sogar im Buch immer wieder kleinere, versteckte Hinweise, welche Gründe für diese ansonsten eher kindliche Begeisterung für eine solche phantastische Welt aufzeigen.) Auf diese Weise ist ein solcher Ausbruch aus der Rationalität der Welt möglich und schafft dadurch nicht die ansonsten üblichen Probleme bei Geschichten dieser Art, wo häufig gerade bei einem urplötzlichen „Glauben“ der handelnden Figuren der s.g. „Sense of Wonder“ zeitweise überstrapaziert wird.
 Alles in Allem also eine sehr gut gemachter Auftakt für eine Trilogie, die zwar bei ein paar Stellen eventuell knarzt (Fionas Beweggründe sich ausgerechnet an dieses Außenseiter-Trio zu wenden, sind für mich so z.B. nicht vollkommen einleuchtend) allerdings kann man solche Sachen dann bis zu einem gewissen Grad doch noch akzeptieren.
 Übrigens muss ich noch hinzufügen, dass der „Sagenhafte Anhang“ am Ende noch ein zusätzliche sehr schöne Idee für jemanden ist, der weder mit der Eifel noch mit der dortigen Mythenwelt wirklich verbunden ist. Hier werden auf ein paar Seiten die einzelnen im Buch auftauchenden Mythenwesen und deren Hintergrund erklärt, genauso wie ein paar Hinweise gegeben werden, wo aus kreativen Gründen Umdeutungen Seitens der Autorin gemacht wurden.
 Insgesamt handelt es sich also um einen wirklich schönen Ansatz im Gesamtpaket, der, solange man sich a.) auf das Genre und b.) auf das Thema einlassen kann ein paar schöne Stunden Lesevergnügen bereiten kann.

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Tags: eifel, fantasy, judith c. vogt   (3)
 

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

leesil, chap, darmouth, dhampir, krieg

DHAMPIR 04

Barb u. J.C. Hendee , Andreas Brandhorst ,
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Egmont LYX, 09.11.2009
ISBN 9783802582431
Genre: Fantasy

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Tags: dahmpir, stadtbib   (2)
 

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doctor who, eismond, jamie, scifi, tardis

Doctor Who - Rad aus Eis

Stephen Baxter , Claudia Kern
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.05.2013
ISBN 9783864251955
Genre: Science-Fiction

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nightside, stadtbib, urban fantasy

Die Braut in schwarzem Leder

Simon R. Green
Flexibler Einband: 386 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 01.07.2013
ISBN 9783867621670
Genre: Sonstiges

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nightside, stadtbib, urban fantasy

Aller Tage Abend

Simon R. Green , Jana Gengnagel
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 01.02.2013
ISBN 9783867621656
Genre: Science-Fiction

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fantasy, kurzgeschichten, science fiction, utopie, scifi

Fantasy & Science Fiction Almanach: 2014

Myra Cakan , Anja Bagus , Antje Ippensen , Horus W. Odenthal
E-Buch Text: 275 Seiten
Erschienen bei edition dardariee, 12.01.2014
ISBN 9783943957228
Genre: Science-Fiction

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freud, anna, besucher, wien, juden

Der Besucher

Éric-Emmanuel Schmitt
Flexibler Einband: 76 Seiten
Erschienen bei Libelle Verlag AG
ISBN 9783909081059
Genre: Gedichte und Drama

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hölle, drama, tod, philosophie, sartre

Geschlossene Gesellschaft

Jean-Paul Sartre , Traugott König (Übersetzung) , ,
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 05.06.1986
ISBN 9783499157691
Genre: Gedichte und Drama

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dramen, drama, yasmina reza

Kunst


Flexibler Einband
Erschienen bei Libelle
ISBN 9783909081776
Genre: Sonstiges

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Für eine Handvoll Pfund

Simon R. Green
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 17.07.2012
ISBN 9783867621403
Genre: Fantasy

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china mieville

King Rat

China Miéville , China Mieville
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Pan Books, 15.04.2011
ISBN 9780330534215
Genre: Fantasy

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china mieville

Railsea

China Mieville
Fester Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Random House Inc, 15.05.2012
ISBN 9780345524522
Genre: Sonstiges

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klassiker, kindermädchen, kinderbuch, familie, mary poppins

Mary Poppins

P. L. Travers , , ,
Fester Einband: 189 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.02.1999
ISBN 9783791535777
Genre: Klassiker

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vampir, stadtbib, reihe, fantasy, vampi

Dhampir: Dunkelland

Barb Hendee , J. C. Hendee
E-Buch Text: 464 Seiten
Erschienen bei Egmont LYX.digital, 04.11.2011
ISBN 9783802587610
Genre: Sonstiges

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