Leserpreis 2018

Oriass Bibliothek

38 Bücher, 34 Rezensionen

Zu Oriass Profil
Filtern nach
38 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(36)

83 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

"italien":w=4,"2. weltkrieg":w=4,"liebe":w=3,"widerstand":w=3,"mailand":w=2,"mark sullivan":w=2,"pino lella":w=2,"roman":w=1,"krieg":w=1,"ebook":w=1,"juden":w=1,"enttäuschung":w=1,"nazis":w=1,"hitler":w=1,"historische romane":w=1

Unter blutrotem Himmel

Mark T. Sullivan , Peter Groth
Flexibler Einband: 596 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 22.05.2018
ISBN 9781503950085
Genre: Historische Romane

Rezension:

Pino Lella will eigentlich nichts mit dem Krieg oder den Nazis zu tun haben - er ist ein normaler italienischer Jugendlicher, der sich für Musik, Essen und Mädchen interessiert. Dann schafft ein Bombenangriff in seiner Heimatstadt Mailand eine Wirklichkeit, die den jungen Mann über Nacht erwachsen werden lässt. Pino schließt sich einer Untergrundorganisation an, die Juden bei der Flucht über die Alpen hilft, und beginnt für die Alliierten zu spionieren. Dabei verliebt er sich unsterblich in die sechs Jahre ältere Anna. Doch kann ihre Liebe Bestand haben in einer Welt, in der nichts so sicher ist wie die Veränderung?


Dieses Buch war mein erstes vom Autor und ich durfte es im Zuge einer Wanderbuchrunde lesen. Vielen lieben Dank dafür.

Ähnlich wie Das Tagebuch der Anne Frank oder auch Schindlers Liste ist Unter Blutrotem Himmel ein Buch das in jeden Schulunterricht gehört.

Ich verzichte hier absichtlich auf eine Inhaltsangabe, denn diese Zeit um den 2. Weltkrieg muss ein jeder mit eigenen Augen "erleben". Diese Zeit war grausam und sie hallt immer noch nach. Aber das Wichtigste: Sie darf niemals vergessen werden.

Durch dieses Buch werden wir wieder in diese Zeit zurückversetzt und erleben sie noch einmal "zusammen" mit dem 17jährigen Pino. Pino ist vom Autor gut getroffen und greifbar. Ich habe viel mit ihm fühlen können.

Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten, aber gerade am Anfang sehr zäh. Es lohnt sich aber am Ball zu bleiben.

Unter Blutrotem Himmel regt zum Nachdenken an und bewegt.

Klare Leseempfehlung.


  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

"fantasy":w=1,"spannung":w=1,"urban fantasy":w=1,"band 1":w=1,"reihenauftakt":w=1,"auftakt":w=1,"autor: thalea storm":w=1,"lebensfunke":w=1,"thalea storm":w=1,"roots of life":w=1,"buch: roots of life - lebensfunke":w=1

Roots of Life: Lebensfunke (Roots of Life-Trilogie, Band 1)

Thalea Storm
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Independently published, 20.08.2018
ISBN 9781718199682
Genre: Sonstiges

Rezension:

Verlasse niemals das Haus! Berühre nichts und niemanden! Sieh auf keinen Fall in den Spiegel!

Das sind die merkwürdigen Regeln der 17-jährigen Faye, die isoliert an der Seite ihrer Mutter in England aufwächst. Doch als diese in einer Nacht-und-Nebel-Aktion spurlos verschwindet, wird Faye zu Verwandten nach Dunnet Hale geschickt. Dort erfährt sie völlig überraschend von einer geheimnisvollen Fähigkeit, welche sie mit nur mit einer einzigen Berührung in die Seele ihrer Mitmenschen blicken lässt. Allerdings kommt diese Gabe nicht ohne Schattenseiten. Während Faye versucht, einem uralten Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen, tritt der mysteriöse Taron in ihr Leben.
Taron - mit den faszinierenden verschiedenfarbigen Augen; dem honigsüßen Lächeln und dem schmutzigen Pfahl in der Hand, mit dem er unschuldige Menschen tötet.
Dass es ausgerechnet dieser freakige Taron ist, der ihr auf der Suche nach sich selbst den Weg weisen wird, ahnt Faye noch nicht. Doch es steht zweifelsfrei fest, dass diese Begegnung ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Roots of Life Teil 1 durfte ich im Rahmen einer für mich etwas anderen LR mitlesen und sage hierfür ganz herzlichen Dank. Die Autorin hat sehr aktiv an der LR teilgenommen, was ich besonders toll fand. Es war mein erstes Buch von Thalea Storm.

Zum Inhalt möchte ich eigentlich nicht so viel sagen, oder ihn mit meinen Worten zusammenfassen. Erlebt die Geschichte um Faye und Taron mit eigenen Augen ;-)

Das Cover ist mit seinen Farben ein Hingucker und man greift automatisch danach. Ansonsten hat es wenig Bezug zur Geschichte. Ok, mit dem Baum kann man schon etwas anfangen, aber vlt. hätte man einen Spiegel nehmen sollen ;-)

Der Schreibstil von Thalea Storm ist flüssig, ich habe das Buch relativ schnell durch gehabt. Manchmal hätte ich mir die Sätze etwas runder gewünscht, ein Beispiel: ...das ich über Dich enttäuscht bin... Auch kamen einige Wort-/Satzwiederholungen vor wie zB die Kartoffeln zum Abendessen herumreichen oder die dreckige Wäsche vom Fußboden aufheben. Dies sind jedoch ganz persönliche Empfindungen.

Die Kapitel haben eine schöne Länge, ein gutes Mittelmaß.

Wir befinden uns in England und Schottland und die Geschichte wird aus den Sichtweisen von Faye und Taron erzählt. Dies ist gut abgestimmt, man kommt nicht durcheinander. Ich hätte mir ein wenig mehr Landschaftsbeschreibungen gewünscht, gerade mit Schottland stehen einem alle Möglichkeiten offen, dem Leser so eine tolle Landschaft näher zu bringen. Ein Castle und einige Klippen gab es schon, mir hat das nicht ganz gereicht.

Auch ein Zeitfenster hätte ich mir gerne gewünscht, denn man kann nicht so genau sagen, wie viel Zeit grundsätzlich vergangen ist. "Einige Wochen" war mir etwas zu wage.

Dieser erste Teil von Roots of Life ist prall gefüllt mit Ereignissen. Im rasanten Tempo erleben wir, wie Fayes Leben aus den Fugen gerät und wie sich immer mehr Fragen anhäufen. Und hier muss der Leser sich immer wieder vor Augen halten: Es ist Teil 1, es ist Teil 1. Jedenfalls habe ich das so gemacht; es passiert so viel in diesem ersten Teil und man kommt nicht so recht voran. Der Anfang ist stark, die Mitte zieht sich etwas, wohingegen das "Ende" mega gut gedacht und gemacht ist. Einiges ist für mich vorhersehbar gewesen. Thalea Storm weiß ihre Leser gedanklich zu beschäftigen in Roots of Life 1. Ich habe nach jedem Kapitel so ziemlich alles infrage gestellt. Wer ist das, warum ist er nicht mehr da, warum ist er/sie verändert, warum reagiert er/sie so usw. usw. Es gab auch Passagen, die ich meiner Meinung nach für überflüssig halten könnte, aaaaaber ich kann einfach nicht wissen, ob diese Informationen nicht doch noch wichtig für den nächsten Teil sind. :-)

Unsere Hauptprotas Faye und Taron sind beide 17 Jahre als, als sie entdecken, dass ihre Welt nicht die ist, für die sie sie bis dato gehalten haben. Vorhersehbar ist "natürlich" auch, dass sich beide näher kommen. Dies geschieht auf eine süße Art und Weise, hier hatte die Autorin ein feines Händchen bewiesen. Faye konnte mich nicht so ganz überzeugen. Ich verstehe ihre Lage, aber ich hätte sie mir doch ein klein wenig tougher gewünscht. Taron dagegen fand ich sehr gut gelungen. Ich bewundere seinen Mut, sich seinem Vater und dessen Idealen zu widersetzten. Auch wenn ihn das in echte Schwierigkeiten bringt. Leider erinnern mich Faye und Taron doch zu sehr an Bella und Edward.

Ich bin auf Teil 2 gespannt. Wie geht es weiter mit Faye und Taron? Wird Taron den Mut aufbringen, die richtige Entscheidung zu treffen, und sich wiederholt gegen seinen Vater stellen? Und finden sie (und wir) die Antworten auf all die Fragen? Können Sie den Geschehnissen auf den Grund gehen?

Roots auf Life bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

"nordische mythologie":w=4,"einherjer":w=2,"pascal wokan;":w=2,"fantasy":w=1,"abenteuer":w=1,"krieger":w=1,"dark fantasy":w=1,"ehre":w=1,"poetisch":w=1,"authentisch":w=1,"runen":w=1,"hammer":w=1,"krater":w=1,"met":w=1,"yrsa":w=1

Die Einherjer: Feuer und Meer

Pascal Wokan
E-Buch Text: 491 Seiten
Erschienen bei null, 03.08.2018
ISBN B07FXGKH5L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Skaldheim ist ein von Schnee und Eis beherrschtes Land. Einst von namenhaften Kriegern beschützt, die als ehrenvoll Gefallene zu Auserwählten der Götter wurden, ist es fünfhundert Jahre später von Krieg und Intrigen zerrüttet.

Asgrim Krummfinger, ein Kriegsheld vergangener Tage, läuft vor seinem Schicksal davon und lässt das zerfallene Reich hinter sich zurück. Der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst und die Erinnerungen in Met ertränkt. Doch die Vergangenheit kann nicht ruhen, als eine Gruppe Abenteurer an ihn herantritt, um ihn für einen Auftrag anzuwerben: Sie wollen den Krater betreten und Skjalmir, den Hammer der Macht, suchen, der einst von den Auserwählten geschmiedet und geführt wurde. Noch ahnt Asgrim nicht, dass er Teil des großen Spiels um das Schicksal Skaldheims ist und in den Schatten ein alter Feind von neuem erwacht...

Einherjer wurde mir als ebook im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte.

Das Cover alleine ist ja schon ein Eyecatcher, es ist wunderschön und ich würde das Buch schon alleine deswegen vom Fleck weg kaufen, ohne vorher den Klappentext gelesen zu haben.

Der Aufbau des Buches ist ebenfalls ein wahrer Genuss für die Augen. Am Anfang die Karte, dann die Erklärungen der einzelnen Runen, das Glossar...toll gemacht.

Einherjer war mein erstes Buch von Pascal Wokan und es hat mich förmlich von den Socken gehauen! Pascal, Du hast hier etwas Großartiges geschaffen.

Inhaltlich möchte ich mich eher zurückhalten, denn macht Euch selbst zusammen mit Asgrim auf die Reise zum Krater!

Der Schreibstil ist der Geschichte angepasst, ich finde ihn gut gewählt und das Buch lässt sich flüssig lesen. Der Autor schafft es, mir seine Welt so glaubhaft und bildlich darzustellen, das es ein Leichtes war, in die Geschichte um Asgrim und Skaldheim abzutauchen. Auch die Schlachten fand ich sehr gut und bildlich dargestellt, und ja, da gehört auch ein wenig Gemetzel dazu :-) Ich bin dennoch ein "bewusster" Fantasy Leser, denn dieses Genre fällt mir oft sehr schwer. Pascal hat es aber mit Einherjer geschafft, mich mein Umfeld beim Lesen vergessen zu lassen.

Erzählt wird in zwei Handlungssträngen, Vergangenheit und Gegenwart. Die Zeit wechselt mit jedem Kapitel. Es ist nicht schwer oder verwirrend, den verschiedenen Zeiten zu folgen, der Autor hat dies gekonnt umgesetzt. Und aus beiden Zeiten entsteht nachher "ein Ganzes".

Die Protas sind sehr gut ausgearbeitet, haben Tiefe und sind greifbar. Asgrim hat mich manchmal ein wenig an Aragon erinnert, obwohl die Geschichte so gar nichts mit HdR zu tun hat. Generell hat das Buch total und zu 100 % meinen Geschmack getroffen; ich liebe alles was mit nordischen Mythen, Legenden und Helden zu tun hat. Pascal hat dies hier so mega genial eingesetzt.

Das Ende lässt mich mit offenem Mund zurück und ich kann eigentlich nur eines sagen: Ich will MEHR. Ich muss unbedingt mehr von Pascal Wokan lesen. Der Autor hat ein außergewöhnliches Talent. Und vor allem muss ich wissen, wie es mit Einherjer weitergeht.

Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung, volle Punktzahl!! Und Einherjer muss als Buch in mein Regal einziehen.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(131)

243 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

"fantasy":w=5,"nica stevens":w=4,"hüter der fünf leben":w=3,"liebe":w=2,"jugendbuch":w=2,"spannend":w=2,"urban fantasy":w=2,"kanada":w=2,"4 sterne":w=2,"carlsen verlag":w=2,"nicastevens":w=2,"freundschaft":w=1,"leben":w=1,"romantik":w=1,"geheimnisse":w=1

Hüter der fünf Leben

Nica Stevens
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551316042
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Für die 17-jährige Vivien zählen die Sommertage, die sie bei ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark verbringt, zu den schönsten im Jahr. Doch dann begegnet sie dem gut aussehenden Liam, ihrem Freund aus Kindertagen, und nichts ist mehr wie zuvor. Scheinbar ohne Grund verhält er sich ihr gegenüber kühl und distanziert. Als sie durch Zufall das seltsame Brandmal auf seiner Brust entdeckt, wendet er sich ganz von ihr ab. Vivien beschließt, Liams Geheimnis zu lüften - und kommt ihm dabei gefährlich nahe.


Das Buch von Nica Stevens durfte ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde lesen.

Hüter der fünf Leben ist ein schön gestaltetes Buch. Tolles Cover, im Buch selbst schöne Schnörkel und zwei verschiedene Schriftarten. So etwas mag ich besonders in/an Büchern.

Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne, man konnte flüssig lesen.

Doch leider konnte mich die Geschichte um Vivien und Liam so gar nicht abholen. Im kompletten Buch fehlte mir der Tiefgang. Mir hat die Vergangenheit der Hüter gefehlt, warum sind die überhaupt da, wie lange gibt es sie schon usw usw.; bei der Verfolgungsjagd zum Dachsbau hat mir die Sicht der Jäger gefehlt. Der Großvater (eine doch schon wichtige Persönlichkeit) bekommt am Anfang ein paar Zeilen, dann wird ca 200 Seiten lang überhaupt nicht von ihm gesprochen und dann gibt es für ihn zum Ende hin wieder ein paar Zeilen. Viviens Vater bleibt erst mal "sterbenskrank" im Bett zurück. Hat er sich erholt?, warum ist er krank geworden? Taylors Spionagearbeit hätte man besser ausarbeiten können. Generell der Aufenthalt im Dachsbau (Kommandozentrale und Wohnort der Hüter) kam viel zu kurz. Fragen über Fragen.

Einen roten Faden habe ich auch nicht gefunden.

Zwischendurch dachte ich auch mal, das ich hier mit Bella und Edward zu tun habe.

Vivien und Liam kamen für mich leider auch eher wie Kinder rüber und nicht wie junge Erwachsene, denen eine besondere Aufgabe zuteilwird (welche das ist, bleibt offen). Die "Liebesbeziehung" die sich zwischen den beiden entwickelt, war für mich nicht greifbar. Es hatte eher den Anschein des "Vergucken" (ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll).
Tatsächlich einzig Leslie fand ich Granatenstark. Pinke Haare, große Klappe. Meine Lieblingsszene: "Die Ampel ist rot...sie ist rooot". Super toll.

Die Idee hinter Hüter der fünf Leben ist toll, die Umsetzung mit den knapp 300 Seiten hat auch meiner Sicht nicht geklappt. Vlt sollte sich Nica Stevens (in diesem Roman) nochmals an die Detailarbeit setzen. Daraus muss kein dicker Schmöker entstehen, dennoch...ich glaube hätte das Buch ca. 100 Seiten mehr "Geschichte" wäre es toll geworden.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

"meer":w=1,"heirat":w=1,"schiff":w=1,"piraten":w=1,"ben":w=1,"perfekt":w=1,"aaron":w=1,"jahreshighlight":w=1,"lucia":w=1,"piratin":w=1,"meeregold":w=1,"meeregold: versprechen der see":w=1,"kathelyn erikson":w=1,"käpt´n":w=1

Meeresgold: Versprechen der See

Katelyn Erikson
E-Buch Text: 278 Seiten
Erschienen bei Eisermann-Verlag, 13.07.2018
ISBN 9783961731183
Genre: Sonstiges

Rezension:

Heiraten, Kinder kriegen und die brave Gattin spielen - unter der strengen Hand ihrer Eltern hat Lucia es nicht leicht. Gefangen in den Zwängen der Gesellschaft soll sie einen Mann heiraten, den sie noch nie gesehen hat. Als mitten in der Zeremonie Piraten die Hochzeit überfallen, findet die junge Braut sich im Auge des Sturms wieder.


Entführt von den Feinden ihres Vaters steht Lucia nur der Sohn des Käptn`s zur Seite. Benjamin soll ihr Leben schützen, während er zwischen blutigen Kämpfen und der tosenden See seine eigenen Pläne verfolgt. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass der Schlüssel zu seiner Rache sein Herz im Sturm erobert...

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen. Vielen herzlichen Dank dafür.

"Das Versprechen der See" besticht durch ein atemberaubend schönes Cover. Wer das erstellt hat, bekommt von mir ein dickes Lob. Auch die Zeichnungen in dem Buch sind wunderschön und werten es auf.

Der Einstieg in die Geschichte ist rasant. Lucia soll jemanden heiraten, den sie weder kennt noch liebt, der aber bereit ist, ein entsprechendes Brautgeld an den geldgierigen Vater zu zahlen. Auf dem Weg zum Altar passiert es dann, Lucia wird entführt...und findet sich kurzerhand auf einem Piratenschiff wieder.

Ja und ab da plätschert die Geschichte in einem einfachen Schreibstil vor sich in. Die Schreibe in "Meeresgold" ist der Epoche angepasst, doch leider hält Katelyn Erikson "nicht durch". Es finden sich immer wieder Wörter und Begriffe, die so gar nicht in dieses Zeitalter passen. Die Autorin verliert sich leider auch in vielen Wiederholungen (ballt die Hände zu Fäusten, nickte ihr zu..das Wort Pirat wurde viel zu oft und immer wieder benutzt und jedesmal hat derselbige einen stinkenden, fauligen Atem). Hier würde ich ein wenig Nacharbeit in Richtung Lektorat empfehlen. Das meine ich absolut nicht böse, aber viele Umschreibungen würden den Roman einfach verbessern. Ich nenne hier ein paar Beispiele: Schussversuche, Überstrapazier, Geheimluke....Es fehlt mir an Ideenreichtum.

Technisch gesehen verliert "Versprechen der See" leider Punkte.

Wir fangen bei den Figuren an. Lucia selbst als Gouverneurs-Tochter ist tendenziell nicht schlecht gelungen, dennoch erreicht sie mich nicht zur Gänze. Sie macht einiges durch und entwickelt sich weiter, aber mir hat es nicht gereicht. Die Piratencrew auf der Black Treasure ist auch eher "geht so". Aaron, Johnny usw. kommen wie gute Freunde oder wie eine Clique rüber, sie sind mir auch Lucia gegenüber zu soft. Es kommt kein Piraten-Feeling rüber. Soledad ist schon eher Pirat.
Es entsteht "natürlich" eine Liebesbeziehung zwischen Ben und Lucia (wer hätte das gedacht). Man geht diesbezüglich nicht so sehr ins Eingemachte (finde ich nicht schlimm ;-)), aber auch leider kann mich diese Beziehung nicht abholen. Das liegt weites gehend an Lucia mit ihrem "Hin und Her".

Den roten Faden im Buch habe ich erst in der zweiten Hälfte gefunden.

Die Orte und Schiffe hätten in dieser Geschichte viel besser ausgearbeitet werden können. Mir fehlt es hier an Details, an Beschreibungen. Es heißt immer nur "die Insel/die Küste/das Schiff/die Kneipe"... Ein Ansatz war erkennbar (Tortuga), wurde aber meiner Meinung nach nicht genügend umgesetzt. Auch gab es keinerlei Zeitfenster. Wie lange wurde gesegelt (wie war die See? ruhig, aufgewühlt, Schaumkronen?), wie lange blieb man an einem Ort?
Einige Passagen wurden nicht weiter ausgeführt. Hier meine ich zB Bens Suche nach "den Sachen". Oder als Lucia fast von Soledad vergewaltigt wird; Ben rettet die Situation und sagt aber nur: "Wir sprechen uns später" (kein Piraten-Feeling). Soledad kann sich nach diesem Vorfall einfach auf dem Schiff verstecken und etwas später ist er schwups! wieder da...
Als ich durch war, habe ich gedacht, ich habe mich im Kreis gedreht. Lucia ist soviel gesegelt und hat so viele Inseln gesehen und tadada ist man wieder am Anfang.

"Versprechen der See" ist eine leichte Geschichte für zwischendurch. Man wird unterhalten, aber es fehlt ein wenig Feinschliff.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

54 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

"fantasy":w=3,"sekte":w=2,"drachenmond verlag":w=2,"christian milkus":w=2,"das feuer in mir":w=2,"religion":w=1,"glaube":w=1,"wissenschaft":w=1,"wald":w=1,"götter":w=1,"leserunde":w=1,"dark fantasy":w=1,"gelehrte":w=1,"der schatten in mir":w=1,"alexander kopainski":w=1

Das Feuer in mir

Christian Milkus
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 13.07.2018
ISBN 9783959912792
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In einer Welt, in der dunkle Mächte auferstehen, verlieren Menschen den Glauben.

Nach dem Tod ihrer Schwester steht Leanne am Abgrund. Nur Damion, Anführer der Zwölf Boten, vermag wieder Licht in ihr Leben zu bringen. Er und seine Gruppe bieten ihr Geborgenheit - doch ihre Ansichten spalten das Volk. Sie sind als Sekte verschrien, die den dunklen Gott verehrt und Schwarze Magie praktiziert.
Und sie planen eine Rebellion.
Gefangen in einem Konflikt zwischen Liebe, Glaube und Moral muss sich Leanne für eine Seite entscheiden ohne zu wissen, wem sie vertrauen kann.

"Feuer in mir" wurde mir vom Autor als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank lieber Christian.
Es war mein ersten Buch aus dem Drachenmond-Verlag und das erste von Christian Milkus.

Das wunderschöne Cover ist sehr gelungen und ein wahrer Eyecatcher. Man nimmt das Buch allein schon deswegen in die Hand.

Wir betreten das Reich Qython und lernen Leanne, ihre Geschwister und Weggefährten kennen. Für mich ist das wichtigste an einem Fantasy-Roman, das es der Autor schafft, mir "seine Welt" verkaufen zu können. Das hat Christian Milkus zu 100 % geschafft. Seine Beschreibungen der Örtlichkeiten (Städte, Lager, Wald etc) waren bildlich und ich konnte mir alles genau vorstellen. Es gab auch keine komplizierten Namen oder Bezeichnungen.

Wir steigen rasant in die Geschichte ein und erleben gleich die ersten Abenteuer mit Leanne, Lon und Maya. Wir erfahren etwas über deren Beruf und auch viel über Qython. Und erleben den ersten schweren Schicksalsschlag. Kurz darauf betritt Damion die Bühne und "Feuer in mir" nimmt seinen Lauf.

In diesem Buch werden tolle Themen "bearbeitet". Familie, Freunde, Gemeinschaft, Zwang,Glaube, Wahrheit und Lüge, Drogen. Wir erfahren, das Damion der "Vorsteher" einer zweifelhaften Gemeinschaft ist und der versucht, andere von seiner Sache und seinem Glauben zu überzeugen und zur Mithilfe zu überreden. Damion ist für mich in dieser Geschichte der am besten ausgearbeitete Charakter. Christian Milkus hat hier einen Prota erschaffen, der wirklich überzeugend ist. Damion nimmt man seine Rolle ab und man könnte meinen, er sei real.

Leanne möchte man eigentlich ständig schütteln und innerlich ruft man: "merkst Du es denn einfach nicht?!" Leanne war hier für mich der schwächste Charakter. Zu naiv, zu wenig Rückgrat, zu schwammig. Ihr ständiges Hin und Her ging mir leider echt auf den Zwirn und am Ende habe ich mir (bildlich gesehen!) mit der flachen Hand an die Stirn geschlagen.

Der Schreibstil war der Geschichte angepasst, eigentlich konnte man flüssig lesen. In der Mitte fand ich das Buch teilweise zäh. Damion "ständiges" Vortragen und Erklären wurde zwischendurch langweilig, manchmal kam es mir vor wie in der Schule, wenn jemand vorne steht und seinen Text runterleiert. Natürlich fließen viele Erklärungen über den Glauben von Qython ein, die Thematik Gut und Böse wird bearbeitet, sowie alte, gute und böse Götter. Man braucht diese Infos allerdings auch, um die Welt um Qython und deren Bewohner zu verstehen. Dennoch hätte ich da etwas mehr Schwung reingebracht werden können. 

Der Autor wechselt zwischen den einzelnen Kapiteln die Schauplätze. Das war stimmig und nicht verwirrende. Man wusste immer, wo man war. :-)

"Natürlich" kommen sich Damion und Leanne näher. Diese Liebesbeziehung hatte aber für mich null Tiefe. Ich konnte keine Gefühle nachempfinden, Liebe war für mich nicht erkennbar, auch wenn ich es gelesen haben. Auch hier fehlt der Schwung.

Während an einigen Stellen viel und intensiv vorgetragen wurde, fehlten mir an anderen Stellen einige Dinge. Ich frage mich, warum hat Leanne nie an die Universität oder an ihre Eltern geschrieben? Die Geschiche mit dem Massengrab hätte man gut aufklären können (hier denke ich vor allem an Fletch). Das Thema Shinosin war für mich auch nicht gut ausgearbeitet. Unglaubwürdig war hier für mich die starke Abhängigkeit, obwohl Leanne nur knapp 3x davon genommen hat. Ein weiterer Punkt sind die "Weißen Füchse", diese ach so geheime, magische Truppe, die so wichtig, war, das niemand von ihr wissen durfte. So magisch, das die Anführerin nicht mal Schwarze Magie erkennt, wenn sie ihr direkt vor die Nase gehalten wird? Auch fehlte mir etwas mehr von Leannes und Lons "Arbeit". Dogo hätte man auch etwas mehr Beachtung schenken können, sein Auftritt im Buch endet mir zu abrupt.

Christian Milkus "Feuer in mir" ist ein schöner Fantasy-Roman, der in einer tollen Welt spielt. Die Geschichte startet stark, zieht sich (für mich) im Mittelteil und hat ein Ende, das Gedanken und Fragen offen läßt. Der Autor regt zum Denken an; was ist Wahrheit, was Lüge? Wem kann man trauen? Aber die wichtigste Frage ist: Gibt es eine Fortsetzung?

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

"bulazel;":w=1,"krimi":w=1,"thriller":w=1,"has":w=1,"psychothrille":w=1,"eifersuch":w=1,"pageturne":w=1,"mordlus":w=1,"seelische wunde":w=1,"zerstückelte frauenleich":w=1,"blutmosai":w=1,"dunkle schatten der vergangenhei":w=1,"ilona bulazel":w=1,"bizaare fetisch":w=1

Blutmosaik

Ilona Bulazel
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Independently published, 12.02.2018
ISBN B079S59SCX
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine zerstückelte Frauenleiche ohne Kopf lässt Hauptkommissar Heerse das Schlimmste befürchten. Schon kurze Zeit nach dem schrecklichen Fund werden er und sein Team zu einem weiteren grauenvoll inszenierten Tatort gerufen. Doch das ist erst der Anfang. Obwohl die Beamten bald eine Verbindung zwischen den ermordeten Frauen entdecken, kommen sie dem Mörder keinen Schritt näher. Skrupellos führt der sein blutiges Werk fort, ohne brauchbare Hinweise zu hinterlassen.

Welchen Grund gibt es für sein brutales Vorgehen? Ist es krankhafte Eifersucht, blanker Hass oder ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit, der seine Mordlust anfacht? Als eine neue Spur ein Teammitglied in tödliche Gefahr bringt, muss Heerse alles auf eine Karte setzen, um das Monster, das er so verbissen jagt, endlich aufzuhalten..

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich durfte es im Rahmen einer Wanderbuch-Leserunde lesen.

Man liest die ersten Seiten und schon ist man mitten drin. Der Spannungsbogen, der sich durch das ganze Buch zieht, ist enorm und reißt nicht ab. Blutmosaik ist ein wahrer Pageturner.

Geschrieben ist die Geschichte immer aus der Sicht des jeweiligen Charakters; Mörder, Opfer, Polizeibeamte, Verdächtige. Gefühlt ist man immer ganz dicht dabei, als ob man über die Schulter schauen kann, bzw. man meint, man spielt Mäuschen.

Der Schreibstil ist grandios. Flüssig, fesselnd. Es wird hier nicht mit Geschwafel um sich geworfen, sondern die Schreibe ist durchgängig spannend. Vlt. solltet Ihr das Buch nicht bei schlechten Lichtverhältnissen lesen, es ist relativ eng gedruckt,

Die Protas in Blutmosaik überzeugen auf der ganzen Linie. Zu allen konnte ich eine Verbindung herstellen, sie hatten Tiefe und waren glaubwürdig. Hauptkommissar Heere mochte ich besonders gerne, seine Art zu ermitteln hat mir sehr gut gefallen. Auch seine Erfahrung, die er haben muss, um dem Mörder auf die Schliche kommen zu müssen/können konnte die Autorin gut rüberbringen. Heerse war konzentriert, bedacht und immer am Ball, eine tolle Figur, mit der man sicherlich eine Reihe machen könnte.

Blutmosaik ist kein Roman für den "weichen" Leser. Blutmosaik ist heftig und brutal; es wird kein Blatt vor den Mund genommen.

Die Autorin hat mich total an der Nase herumgeführt. Geschickt legt sie Spuren aus, oder wirft dem Leser ein paar Brocken hin, nur um ihn damit auf eine falsche Fährte zu locken. Ich war komplett auf der falschen Spur und mehr als überrascht am Ende.

Blutmosaik bekommt volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung. Es kommt auch auf meine ganz persönliche Liste der "besten PsychoThriller ever", auf die es noch keine zehn Bücher geschafft haben.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

"hardcore":w=1,"festa":w=1,"#festaverlag":w=1,"highlife":w=1,"#festamustread":w=1,"#matthewstokoe":w=1

High Life

Matthew Stokoe
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 14.05.2018
ISBN 9783865526397
Genre: Romane

Rezension:

Jack ist mit einem Ziel nach Hollywood gekommen. Er will zu den Reichen und Schönen gehörten. Er will ein berühmter Star werden.

Aber er landet im Untergrund der Stadt, in dem sich Menschen mit Drogen und Sex betäuben und unvorstellbare Abscheulichkeiten antun.
Als Jack die wunderschöne und reiche Bella trifft, sieht er die Chance, seine Träume wahr werden zu lassen. Aber wie sich herausstellt, fängt sein Albtraum gerade erst an.

"High Life" wurde mir im Rahmen einer Wanderbuch-Leserunde zur Verfügung gestellt.

Der Autor war mir bis dato unbekannt, aber mit dem Festa-Verlag hatte ich schon einmal das Vergnügen. :-)

Der schwere Schmöker ist wahrlich kein Buch für zwischendurch. Man macht sich zusammen mit Jack auf eine Reise die es in sich hat. Für zart besaitete Wesen ist diese Story nichts. Und ich kann Euch empfehlen, nichts beim Lesen zu essen.

Den Schreibstil empfand ich als trocken. ABER: Bei so einer Geschichte muss man nichts blumig umschreiben. Der Autor schafft es ohne Schwierigkeiten, Jack`s Geschichte sehr anschaulich rüber zu bringen. Wo wir gleich beim nächsten Punkt wären. Ich habe während des Lesens immer wieder gedacht: "Ja, genauso stelle ich mir das vor!". Genauso stelle ich mir das Leben von jemanden vor, der so viel Geld (und Langeweile!) hat, das er nicht weiß wohin damit. Der alles hat, und es sich leisten kann, immer und überall. Und genauso stelle ich mir jemanden vor, der gar nichts hat. Keine Kohle, kein Job, keine Perspektive. Der seinen Körper (oder Teile davon ;-)) verkauft (wofür auch immer ;-)) um an Geld zu kommen. Der sich nicht scheut, widerliche Dinge für ein paar Dollar oder den nächsten Schuss zu machen.

Ein teilweise ekeliger Einblick in die Welt der Schönen, Reichen und Armen. Ein abartiger Einblick in die Welt von Geld, Sex und Drogen. Eine abscheuliche Reise zu den Vergessenen.

Zum zweiten Mal begeistert mich ein Buch aus dem Festa Verlag.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

"kurzgeschichte":w=1,"zombies":w=1,"untote":w=1,"zombieapocalypse":w=1

Zombiecity: Stadt der Untoten

Rebecca van Deyk
E-Buch Text: 58 Seiten
Erschienen bei neobooks, 29.07.2018
ISBN 9783742727961
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jennifer traut ihren Augen kaum, als ihre Tochter sie weckt und von Menschenfressenden Monstern in ihrer Stadt erzählt, doch nicht nur die Medien bestätigen es, auch der Blick aus dem Fenster.

Ihr Mann ist eines der ersten Opfer und erinnert sich wohl, wo er gewohnt hat, denn er und eine Horde Untoter sind auf dem Weg zu ihr. Jennifer verbarrikadiert sich und ihre Tochter im Haus, doch die Lebensmittel werden knapp. Als ihre letzten Konserven aufgebraucht sind, entscheidet sie sich, die Geschäfte aufzusuchen und einen neuen Vorrat zu sammeln. Doch mit jedem Tag sind die Zombies mehr geworden.
Ein Wettlauf gegen die untote Verseuchung beginnt, denn auch Jennifer wird infiziert. Doch für sie gibt es eine unerwartet Rettung.

Diese Kurzgeschichte wurde mir im Rahmen einer Leserunde von der Autorin zu Verfügung gestellt. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön (auch für die liebe Widmung und den netten Kontakt).

Als Zombie-Neuling war diese Geschichte ein toller Einstieg. Die knapp 89 Seiten waren relativ schnell gelesen. Da ich ja durch das Cover auf "Zombiecity"aufmerksam wurde, gibt es auch dafür ein dickes Lob.

Die Geschichte liest sich flüssig und alles ist sehr bildlich dargestellt ( so hätte ich das aber auch gerne bei einer Zombie-Geschichte :-)). Auch fand ich den Spannungsbogen gut gehalten und ich fand einige tolle Cliffhanger. Allerdings habe ich eine kleine Anmerkung: Es fanden sich einige Rechtschreibfehler und Wort-/Satzwiederholungen. Hier würde ich noch eine kleine Nacharbeit empfehlen ;-)

Die Situation in der sich Jennifer mit ihrer Tochter befindet ist greifbar und nachvollziehbar. Die weiteren Charaktere sind gut eingearbeitet. Es könnte vlt etwas Verwirrung bzgl der beiden Sascha`s geben, ich kam damit zurecht.

Mir hat die Kurzgeschichte sehr gut gefallen, ich fühlte mich gut unterhalten. Volle Punktzahl.

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Stiefmutter

Paula Daly , Eva Bonné
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.03.2018
ISBN 9783442487028
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Seit eine Auseinandersetzung mit ihrer Stiefmutter Karen eskalierte, gilt die sechszehnjährige Verity als emotional instabil. Karen ignoriert sie seit dem Vorfall und legt all ihre Aufmerksamkeit auf ihre jüngere Tochter Bronte. Deren Tage sind vollgepackt mit Klavierunterricht und Nachhilfe - was immer es braucht, um sie zu neuen Höchstleistungen zu treiben. Denn Karen lässt nichts außer Perfektion gelten. Eines Tages entschließt sich Verity impulsiv, ihrer kleinen Schwester eine Auszeit zu gönnen, und geht mit ihr auf den Spielplatz. Doch der Ausflug wird zum Alptraum, als in einem kurzen unbeobachteten  Moment Bronte spurlos verschwindet...


Dieses Buch durfte ich im Zuge einer Wanderbuch-Runde lesen. Es war mein erstes Buch von Paula Daley und wahrlich nicht mein letztes.

Als erstes muss ich gleich sagen: Wow, tolles Buch!

Alle Charaktere in dieser Geschichte hatten Tiefe, waren greifbar. Allen voran natürlich die sehe präsente Karen. Karen als Stiefmutter in einer Patchwork-Familie mit diesen krassen Ambitionen wurde sehr gut getroffen. Gerne hätte ich ihr selber mal ab und zu die Hände um den Hals legen wollen. Und es gibt sehr viele Karen`s in der realen Welt! Hat hat Paula Daley ein gutes Thema gewählt. Noel war vlt etwas zu weich dargestellt, er hätte als Mann und Arzt durchaus etwas harscher rüber kommen können. Aber ich kann seine Zwickmühle verstehen.

Die Prota`s passten gut zusammen, fügten sich stimmig ins Bild.

Die Story an sich baut sich sehr gut auf, die Spannung steigt und es gibt tolle Cliffhanger. Man kommt aufgrund des schönen Schreibstils gut voran beim Lesen, die Kapitel empfand ich als nicht allzu lang. Auch die Ermittlungsarbeit von Joanne fand ich gut gearbeitet. Nicht zu aufdringlich, nicht zu aggressiv aber immer stetig am Ball bleibend. Teamfähig! Ich habe hier tatsächlich mal gut und gerne 200 Seiten am Stück gelesen, weil mich die Geschichte so in ihren Bann gezogen hat.

Während des Lesens hatte ich viele Vermutungen Wer, Wie, Was (um mal nicht allzu viel zu verraten :-)), am Ende dachte ich dann: Äh, wie jetzt?! Alle meine Gedankengänge wurden pauschal über den Haufen geworfen und ich war auf dem Holzweg. Was ja ein gut geschriebenes, spannendes Buch ausmachen soll :-) Tatsächlich hätte ich mir aber einen anderen Abschluss gewünscht, so etwas in die Richtung: "Ich habe es doch gewusst".

Dennoch ist "Stiefmutter" ein absolut spannendes Buch und es bekommt eine klare Leseempfehlung.

Ich habe aber noch eine ganz persönliche Anmerkung zu zwei Passagen aus dem Buch: Verity und Noel geben der MS-kranken Jennifer unabhängig voneinander einen Joint. Beide Male brauchte es nur ein paar Züge und Jennifer war geistig wieder da und die Zuckungen und Krämpfe ließen nach. Da ich persönlich auch seit ein paar Jahren CBD Öl (ohne THC) verwende (mit überaus positiven Ergebnissen) bin ich immer sehr erfreut, wenn es mal irgendwo zur Sprache kommt. Es ist ein natürliches Mittel mit unglaublicher Wirkung!!!  

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(15)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

"eifersucht":w=3,"bochum":w=2,"bewährungshelferin":w=2,"krimi aus bochum":w=1,"krimi":w=1,"mord":w=1,"gewalt":w=1,"vertrauen":w=1,"stalker":w=1,"justiz":w=1,"beste freundin":w=1,"erschlagen":w=1,"untersuchungshaft":w=1,"straßenbahn":w=1,"bewährungshelfer":w=1

JANINA TOT: Justizkrimi

Peter Märkert
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Independently published, 10.07.2018
ISBN 9781983392177
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wo Janina auftritt.
Steht sie im Mitteilpunkt.
Dann ist sie tot. Ermordert in den Ruhrwiesen.

Verdächtigt werden ihr Freund und ihre Freundin. Mit beiden unterhielt sie ein intimes Verhältnis. Beide wollte sie in den Ruhrwiesen treffen. Die Ermittlungen um die junge Abiturientin reißen Hauptkommissar Christian Kramer und Bewährungshelferin Marie Marler in eine Auseinandersetzung zwischen Profession und Beziehung.

"Janina tot" kommt als schweres Buch mit düsterem Cover daher. Gut gewählt für einen Justiz-Krimi.

Auffallend ist der großzügige Druck, der das Lesen eigentlich vereinfachen soll, für die Augen (manchmal zu später Stund) sehr angenehm.

Der Autor bedient sich hier eines Schreibstils, der vermutlich das Thema Justiz-Krimi unterstreichen soll.
Leider ist gerade dieser Schreibstil für mich das größte Manko dieser Geschichte. Ich kam damit nicht zurecht. Und habe länger für dieses Buch gebraucht als üblicherweise bei einem Buch mit dieser Seitenzahl (362)

Teilweise kurze Sätze, wie aus der Pistole geschossen. Mitten im Absatz werden von 2 unterschiedlichen Dingen gesprochen, so dass man "alles noch mal" lesen muss, um wieder mitzukommen (Hier zB der Besuch bei der Nachbarin, und dann stehen Christian und Marie unter der Dusche). Des öfteren werden Sätze wiederholt (das Telefonat von Sebastian mit "seiner" Mutter, kurz vor Schluß). Das sollte vlt der Dramaturgie helfen, ich fand es störend. Störend leider auch für mich die Rechtschreibfehler.

Für mich hatte Janina tot keine Spannungsbögen und auch das Thema Justiz/Bewährungshilfe kam für mich nicht gut rüber. Marie fand ich eher als Freundin denn als Bewährungshelferin. Mir fehlte hier Autorität. Kramer habe ich die Rolle als Kommissar leider auch nicht abgenommen. Anstatt professionell zu ermitteln, ist er eifersüchtig auf den Umgang zwischen Frederik und Marie. Einzig tatsächlich Sebastian fand ich gut ausgearbeitet.
Es hätte gut mehr Fachbegriffe benutzt werden können.

Es gab so viele gute Ansätze, die man effektiver hätte nutzen können. Stalking, Eifersucht, "schlimme Kindheit", trinkende und schlagende Väter. Es war alles da.

Leider konnte mich "Janina tot" nicht begeistern, dennoch werde ich mal ein weiteres Buch von Peter Märkert in die Hand nehmen.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

"thriller":w=2,"festa":w=2,"horror":w=1,"bruder":w=1,"trhiller":w=1,"#festaverlag":w=1,"#aniaahlborn":w=1,"ania ahlborn":w=1

Bruder

Ania Ahlborn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 14.05.2018
ISBN 9783865526038
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das alte Bauernhaus der Familie Morrow steht fernab von jeder Straße. Und das aus gutem Grund - denn wenn in der Umgebung eine Frau verschwindet, klopft niemand an ihre Tür und stellt neugierige Fragen. Und niemand schaut nach, was sie schon wieder im Hinterhof begraben haben.

Aber der 19-jährige Michael ist nicht wie der Rest der Familie. Er wünscht sich ein Leben weit fort von all dem Grauen.
Als Michael in der nahe gelegenen Stadt die hübsche Alice trifft, vergisst er für einen Moment fast das Ungeheuer, zu dem er selbst geworden ist. Doch sein Bruder Rebel erinnert Michael daran, wohin er gehört.

Dieses Buch war meine erste FESTA Erfahrung. Und ich muss sagen, das war eine Herausforderung. Zum Inhalt will ich gar nicht so viel sagen, denn ich will Euch nicht den Effekt nehmen, mit aufgerissenen Augen ungläubig auf die gelesenen Zeilen zu starren.

Ich durfte "Bruder" im Rahmen einer Wanderrunde lesen und hatte eine Woche Zeit dafür. Sonntag angefangen, Mittwoch fertig. Durch den flüssigen Schreibstil und natürlich auch durch die spannende Handlung konnte man das Buch kaum aus der Hand legen.

Ania Ahlborn hat ein Händchen dafür, eine Geschichte, und sei sie noch so grausam, bildlich vor den Augen entstehen zu lassen. Der Wald, das Farmhaus, der Keller, das Dervish...wie oft musste ich beim Lesen mal hochschauen und überprüfen, wo ich mich gerade befand.

Die Charaktere...alle bis auf einen sehr gut getroffen. Bei Momma hätte ich mehr ein bisschen mehr Hintergrundwissen gewünscht. Was sich die Autorin für Eigenschaften für den jeweiligen Prota ausgedacht hat, Respekt. Das man Wahnsinn, Kaltblütigkeit, Mordlust so einarbeiten kann, krasse Kiste. Meine Lieblingsfigur war ganz klar Michael. Mit ihm habe ich am meisten gelitten.

Ich hatte ziemlich zu Anfang gleich einen Verdacht, der sich aber erst relativ weit hinten im Buch bestätigt hat. Es hatte etwas mit den Mahlzeiten zu tun. Desweiteren haben mir auch Einzelheiten zum Verbleib der Knochen gefehlt.; der Rest war klar ;-) Und hier ist vlt die einzige kleine Schwachstelle des Buches, aber ich denke, das wird jeder anders sehen. Für meine Verhältnisse kam die "richtige Action" erst im letzten Drittel des Buches und zog sich aber dann wirklich bis zur letzten Zeile hin.

Grauen, Horror, Entsetzen, Psycho...dieses Buch hat alles. 
Klare Leseempfehlung

  (15)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

"freunde":w=1,"ratten":w=1,"gaukler":w=1,"steinmetz":w=1,"spielleute":w=1,"hameln":w=1,"rattenplage":w=1,"uta":w=1,"rattenfänger von hameln":w=1,"historischer rahmen":w=1,"stefan nowicki":w=1,"tochter des gauklers":w=1

Tochter des Gauklers - Die Tore von Hameln

Stefan Nowicki
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 30.04.2018
ISBN 9783958244528
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wenn Du keine Zukunft zu haben scheinst, bleibt dir immer noch die Hoffnung...Hameln im Jahre 1283. An der Seite ihres Vaters und seiner Gauklertruppe tritt Uta zum ersten Mal durch die Tore der aufstrebenden Stadt an der Weser. Während die Bürger sich an den Darbietungen des fahrenden Volks erfreuen, wird die junge Frau mit einer wichtigen Aufgabe betraut: Sie versteht sich auf die Kunst des Rattenfangens - ein Talent, das den Herren der Kornspeicher überaus willkommen ist. Heimlich beginnt Uta davon zu träumen, endlich sesshaft zu werden. Doch so schnell, wie sie das Herz des Steinmetz-Lehrlings Lorenz erobert, macht sich Uta auch Feinde, die ihr das Glück nicht gönnen...und zu allem bereit sind, um das "Rattenmädchen" aus der Stadt zu jagen.


Soweit der Klappentext.

Uns erwartet hier ein toller historischer Auftakt zu einer Trilogie um Uta die Rattenjägerin.

Ich habe dieses Buch förmlich eingeatmet. Stefan Nowicki schreibt so bildlich, man ist wirklich mitten drin im Geschehen. Die Stadt Hameln konnte ich mir sehr gut vor Augen führen, alle Häuser, Kornspeicher, Kirche, Marktplatz waren zum Greifen nah.

Den Schreibstil hat der Autor sehr gut der Geschichte angepasst. Dem Zeitalter entsprechend, aber nicht zu "schwulstig".
Man einer greift ja nicht gerne zum historischen Roman, einfach aus dem Grund, das Buch könnte "zu schwere Kost" sein. Die Tochter des Gauklers ist so wunderbar geschrieben, von einer "erdrückenden Geschichte" absolut keine Spur. Im Buch fehlt auch nichts. Wir haben das Leben, so wie es damals war, uns wird das Arbeiten ansehnlich vor Augen geführt, die Rattenplage wird sehr gut dargestellt, wir haben Spannung, Intrigen und auch etwas Trauriges...ich könnte ewig so weitermachen.

Unsere Protas sind alle so toll entwickelt. Stefan Nowicki hat hier Charaktere erschaffen, die wirklich einzigartig sind; fast schon real. Ob es Uta und Lorenz sind, mit ihrem starken Willen und ihrem Geschick, oder die "langsame" Lisel, der "arme" Hug und auch Viktoria mit ihren Eigenarten sind so gut dargestellt, wie ich es selten in einem Buch erlebt habe.

Die Tochter des Gauklers ist ein starker Beginn zu einer Trilogie, ein wirklich sehr gelungener erster Teil, der von mir eine absolute Leseempfehlung bekommt.
 

  (8)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

#andrewcfox, #dasphönixsiegel, fantasy, highfantasy, #nytrax

Nytrax: Das Phönixsiegel

Andrew C. Fox
E-Buch Text
Erschienen bei null, 15.04.2018
ISBN B07C7LMVC4
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

"dänemark":w=6,"krimi":w=2,"bestatterin":w=2,"gitte madsen":w=2,"mord":w=1,"urlaub":w=1,"regionalkrimi":w=1,"spurensuche":w=1,"verlag ullstein":w=1,"urlaubskrimi":w=1,"dänische südsee":w=1,"falster":w=1,"mord am strand":w=1,"kommissar ole ansgaard":w=1,"marielyst":w=1

Ein dänisches Verbrechen

Frida Gronover
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289670
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Tod lauert am schönsten Strand Dänemarks.


Als Bestatterin ist Gitte Madsen darauf vorbereitet, dem Tod ins Auge zu blicken. Doch eine Leiche auf der Terrasse ihres gemütlichen Ferienhauses bringt selbst die patente Halbdänin aus dem Konzept. Schon auf der Fähre von Puttgarden ist ihr ein junger Mann aufgefallen, der sich offenbar bedroht fühlt. Dass er noch am selben Abend tot vor Gittes Tür liegt, kann kein Zufall sein. Was hat es mit den Wikingerrunen auf sich, die dem Toten in die Haut geritzt wurden? Und welche Rolle spielt Gittes Vater, der zwanzig Jahre zuvor in Marielyst verschwunden ist? Zusammen mit Ole Ansgaard, dem einheimischen Kommissar, geht Gitte den Geheimnissen des idyllischen Urlaubsortes auf den Grund.

Das verrät uns der Klappentext.

Frida Gronover präsentiert uns hier einen Krimi,. der vlt nicht ganz so typisch "blutig" ist, wie seine internationalen Verwandten. Dennoch gilt es einen Mord aufzuklären. Und so nach und nach ermittelt fast das kleine Dorf Marielyst auf eine sehr sympathische Art und Weise.

Mit Gitte Madsen hat die Autorin einen wunderbaren Charakter erschaffen. Halbdänin, Vater verschwunden, keine Lust mehr auf Job und Freund. Also zieht Gitte kurzerhand zurück nach Dänemark und arbeitet dort als Bestatterin. Gitte Madsen ist sehr sympathisch, ein recht offener Mensch. Mit ihrer Art schafft sie es mit links, Nachforschungen zu dem Verbrechen auf eigene Faust anzustellen. Dem Kommissar Ole Ansgaard passt das natürlich nicht so recht. Ihn mochte ich neben Gitte auch sehr. Etwas rau vlt, aber das lässt sich auf seine Vorgeschichte zurückführen. Ich sehe ihn förmlich mit den Augen rollen, wenn Gitte ihm erzählt, was sie herausgefunden hat.

Der Schreibstil ist locker und ungezwungen. Man kann das Buch zügig weglesen.

"Ein dänisches Verbrechen" vermittelt schon so einiges von Dänemark. Zwischendrin wurde es mir manchmal aber "zu dänisch". Vor allem die Gespräche fand ich manchmal "too much". 
Manchmal fehlte mir in der Geschichte etwas Biss, einiges fand ich überflüssig (denke da an Tim).

Da das Buch zum Ende hin einige Fragen offen lässt, hoffe ich auf eine Fortsetzung. Denn Gitte und Ole würde ich gerne wiedersehen.

  (15)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(23)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

"fantasy":w=2,"leidenschaft":w=2,"götter":w=2,"vampyre":w=2,"im bann der finsternis":w=2,"marc short":w=2,"liebe":w=1,"freundschaft":w=1,"krieg":w=1,"sex":w=1,"erotik":w=1,"kampf":w=1,"verrat":w=1,"blut":w=1,"dunkel":w=1

Im Bann der Finsternis

Marc Short
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 08.02.2016
ISBN 9783946381020
Genre: Fantasy

Rezension:

Lange konnte der Krieg zwischen Vampyren und Göttern verhindert werden. Jetzt, da die Menschheit nahezu ausgerottet ist, scheint eine Auseinandersetzung unvermeidbar. Mercure, der Götterbote, will als Vermittler auftreten und mit den Halb-Vampyren ein Bündnis gegen die Voll-Vampyre schmieden.

Dabei kommt er der Vampyrin Serenety, die ihm nicht nur seine Grenzen aufzeigt, sondern auch ein längst vergessen geglaubtes Feuer in ihm erfacht, gefährlich nahe.
Kann der Bote sich darauf einlassen, ohne seine Aufgabe aus den Augen zu verlieren? Ohne den Krieg damit erst recht zu provozieren? Ohne eine Verbannung aus der Götterkuppel zu riskieren? Und wird Serenety sich auf seine Seite und damit gegen ihren Vater, den Vampyr-König stellen?

Ich durfte dieses Buch im Zuge einer Leserunde lesen und bedanke mit dafür recht herzlich.

Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, denn ich spoiler ungern :-) Nur so viel: Der Autor hat hier mal eine andere Variante für Gut und Böse gewählt, die ich in dieser Form auch noch nicht kannte, und dadurch das Buch interessant fand. Unterstützend zum Gut und Böse finden sich entsprechende Bilder über den jeweiligen Kapiteln ;-)

Leider habe ich sehr lange für "Im Bann der Finsternis" gebraucht. Von Anfang an hatte ich mit dem Buch Schwierigkeiten und fand nie in ein flüssiges Lesen.

Wir finden in der Geschichte Götter und Vampyre; der Zeitalter ist "irgendeines". Marc Short versucht den Schreibstil entsprechend anzupassen. Leider kam ich mit der Schreibe nicht gut zurecht. Teilweise viel zu schwulstig (es sollte wohl auch in den Bereich Poesie gehen), dann passte die Satzstruktur nicht gut zusammen. Ich musste immer wieder überlegen, wer spricht jetzt mit wem. Ich denke es war "zuviel des Guten".

Es fehlten mir auch Zeitangaben; die hätte man gut über den Kapiteln einbauen können.

Toll fand ich übrigens diese Transport-Spots, das war ein toller Einfall. Dann wieder die Bibliothek mit den ganzen alten Schriften. WIE kann Mercure dort ein Labor betreiben? Das hätte man anders strukturieren müssen. Wenn der Götterbote sich dort etwas zusammenbraut, dann kann doch jederzeit durch eine Unachtsamkeit die Bibliothek abbrennen.

Keine der Figuren konnte mich tatsächlich erreichen. Mir fehlte hier viel mehr Detailarbeit. Z.B. Kapitel 10, indem Mercure mit "dem Anführer" spricht. Warum gibt man ihm kein Aussehen, keinen Namen? Auch die Gefühle und Beziehungen von "Im Bann der Finsternis" kamen nicht durch (und gerade das fand ich so wichtig, wo sich doch Götter und Vampyre verlieben). Ich muss auch einwerfen, das durch die Vielzahl der Charaktere das Buch für mich leicht unübersichtlich wurde und auch hier musste ich immer wieder überlegen: ok, wer war das denn nun schon wieder. Nur blieb hierfür nicht immer genügend Zeit, denn die Handlung hat schon ein straffes Tempo.

"Im Bann der Finsternis" hat einen guten Grundgedanken, nur leider hat es für mich in der Umsetzung nicht gepasst. Da ich aber noch den zweiten Teil lesen darf, begebe ich mich abermals in die Fänge von Marc Short und schaue mal, wie es weitergeht.


  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

"erotik":w=1,"gefühle":w=1,"dreier":w=1,"blue panther":w=1,"sexuelle selbstverwirklichung":w=1

Delicious 1 - Taste me | Erotischer Roman

Alice White
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei blue panther books, 06.07.2018
ISBN 9783862777594
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Alex hat einen Grundsatz: nur ficken, sonst nichts!

Als überzeugte Single-Frau und Romantikverweigerin befriedigt sie nur ihre sexuellen Lüste. Als sie gleich zwei Männern näher kommt, ergreift Alex die Chance, sich ihren lang gehegten Traum zu erfüllen: eine Nacht zu dritt.
Kann sie die Männer von dieser Idee überzeugen und kann Alex ihre Gefühle wirklich raushalten?
Ein knisterndes Katz-und Maus-Spiel in heißer Dreisamkeit beginnt.

Soweit der Klappentext.

Das Cover passt im Übrigen sehr gut zum Buch.

Die Charaktere rund um Alex sind allesamt greifbar dargestellt. Alex arbeitet in der Gastronomie und verbringt mehr Zeit mit den Arbeitskollegen als mit Freunden. Freunde hat Alex allerdings nicht wirklich viele, was wohl auch ihrem Berufsleben geschuldet ist.
Aber die Kollegen von Alex mag man einfach. Allen voran Christian und Ole.

Ich habe hier eine eindeutig heißere Story erwartet. Die Geschichte um Alex ist für mich eine  Liebesgeschichte mit einer kleiner Flamme. Das Feuer hat mir etwas gefehlt.. Ein Mädel mit festen Prinzipien, die letztendlich doch über den Haufen geworfen werden. Sie ist unterhaltsam und man fiebert mit: kriegen sie sich, oder nicht.

Massiv gestört haben mich leider die vielen Rechtschreibfehler. Ein paar verzeihe ich immer, aber hier waren es mir eindeutig zu viele. Deshalb auch einen Punkt Abzug.

Fazit:
Eine unterhaltsame Liebesgeschichte für zwischendurch.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(41)

75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

"unterweltpakt":w=3,"fantasy":w=2,"vampire":w=2,"dark fantasy":w=2,"sarah lilian waldherr":w=2,"freundschaft":w=1,"mittelalter":w=1,"dämonen":w=1,"buchreihe":w=1,"ritter":w=1,"jäger":w=1,"auftakt":w=1,"kreaturen":w=1,"fantasievoll":w=1,"arrangierte ehe":w=1

Unterweltpakt - König und Ritter

Sarah Lilian Waldherr
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublisher, 15.06.2018
ISBN B07D7HT84K
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Wahrheit ist nicht immer offensichtlich.

Seit Liannes Schicksal mit dem von Arien Nox Umbria verknüpft wurde, gehört es zu ihrer Plicht, die gefährlichen Myraner aufzuspüren und zu töten. So lautet ihr Auftrag, dem sie ihr Leben verschrieben hat. Sie opfert alles dafür, Arien zu unterstützen, obwohl er sie auf Abstand hält. Doch als ein Wesen auftaucht, das böser und mächtiger als alles ist, was sie zuvor gesehen haben, treibt es Lianne und Arien an ihre Grenzen. Keine Waffe kann die Kreatur töten und sie zeigt keinerlei Schwächen.
Lianne setzt alles daran, ihre Familie und die Bürger Coronas zu schützen, und stürzt sich dabei in eine Gefahr jenseits ihrer Vorstellungskraft.
König und Ritter - der spannende Auftakt zu der düster angehauchten Fantasyserie Unterweltpakt.

Als ich dieses Buch in Händen hielt, dachte ich nur: Wow ist das schön. Ich kam aus dem Bewundern gar nicht mehr raus. Innen wie außen ist dieses Buch eine Augenweide.

Den Inhalt möchte ich hier nicht verraten, denn das Cover und die Inhaltsangabe lassen nicht wirklich vermuten, um was es geht. Hier soll jeder seinen eigenen Überraschungsmoment erleben. Ihr werdet es nicht bereuen. :-)

Uns erwartet hier ein ganz toller Schreibstil, der einen fast zwingt, die Story in einem Rutsch durchzulesen.

Sarah Lilian Waldherr hat mit Arien und Lianne zwei tolle Hauptakteure geschaffen. Man taucht ein in die Geschichte, hat die Stadt vor Augen, den Dachboden :-). Man sieht Arien, wie er am Schreibtisch steht.

Wenn jemand es schafft, mir eine Fantasy Geschichte so bildlich und glaubhaft zu verkaufen, dann hat er alles richtig gemacht.

Ich freue mich unheimlich auf die Folgebände, die Geschichte um Arien und Lianne möchte ich auf keinen Fall verpassen.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

"freundschaft":w=3,"hoffnung":w=2,"familie":w=1,"tod":w=1,"humor":w=1,"england":w=1,"london":w=1,"musik":w=1,"krankheit":w=1,"krebs":w=1,"emotional":w=1,"liebevoll":w=1,"highlight":w=1,"chemo":w=1,"echt":w=1

Lieder Von Morgen

Rune L. Green
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublisher, 13.03.2018
ISBN B07BGDKX58
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Moment, da du mich in Händen hältst und von allen Seiten begutachtest, fragst du dich, was mich von den anderen Bücher unterscheidet. Ich? Ich bin eine Geschichte, wie jede andere - und doch bin ich etwas Besonderes. Ich bin keine Liebesgeschichte - aber eine Geschichte über Liebe zum Leben. Ich bin keine Komödie und keine Tragödie - aber ich werde Dich zum Lachen und Weinen bringen. Ich bin keine Autobiographie und kein Fantasyroman aber ich enthalte eine mit dir verbundene Gegenwart und werde dich zum Träumen anregen. Ich bin kein philosophisches  Sachbuch - aber ich werde dich zum Nachdenken bringen. Ich bin kein Notenblatt - aber ich werde dir einen Melodie schenken, die du am Ende unserer Reise verstehen wirst. Ich bin kein Spiegel - aber ich werde dir das nackte, entblößte Spiegelbild deiner Seele zeigen. Ich bestehe nicht aus seichtem Papier - meine Seiten wiegen schwer, denn sie beherbergen  eine Wahrheit, die manch einem unbequem erscheinen mag, aber ertragen werden muss. Ich kann dir versprechen, dass ich für dich besser als meine Geschwister sein werde - aber ich verspreche dir, dass ich nachwirken und ein Teil deiner Gedanken & Gefühlswelt bleiben werde. Denn das ist, was ich sein möchte: Ein Gedanke, der bleibt.


Bewusst habe ich mich für "Lieder von Morgen" bei der Leserunde beworben und so sehr gehofft, dabei sein zu können. Ich selber habe meine Mutter vor 24 Jahren an Krebs verloren und ich wollte unbedingt wissen, wie gehen andere Menschen damit um? Ich dachte auch, ich wäre gefühlsmäßig auf das Buch vorbereitet. War ich nicht.

Eigentlich nehme ich bei meinen Rezensionen die gelesenen Bücher "auseinander". Ich beurteile den Schreibstil, Erzählperspektive, Charaktere, ob mir die Story gefällt etc pp.

Das brauche ich hier alles nicht. Es fällt schlicht weg, die einzelnen Punkte zu beurteilen.
Warum?

Dieses Buch ist perfekt. Es ist genial. Es ist wunderschön, es ist witzig und traurig. Dieses Buch ist Alles und hat Alles!!!

Wir lernen hier Lenia kennen. Lenia ist krank. Sehr krank. In diesem Buch lernen wir (jeder allerdings auf eine andere Art und Weise), wie Lenia mit ihrer Krankheit  umgeht. Wie sie neue Freunde findet, wie sie durch die Liebe zur Musik etwas Einzigartiges erschafft, dass immer bleibt....die "Lieder von Morgen". Wir lernen den verbitterten Jonathan kennen, der Lenia Gittarrenunterricht geben soll. Jonathan der seit 2 Jahren nicht mehr mit seinen Eltern gesprochen hat, sie auch nicht mehr gesehen hat. Wegen einer Dummheit.

Lenia ist trotz ihrer Krankheit eine unheimlich starke Persönlichkeit, die es schafft, manchmal bewusst, manchmal aber auch nicht mit Absicht das Denken der Leute in einen andere Richtung zu lenken. Manchmal ist es gar nicht schlimm, einen Umweg fahren zu müssen, und manchmal muss man am höchsten Punkt stehen, um die Sache aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dieses Buch zeigt uns, wie viel wert das Leben ist, was es bedeutet gesund zu sein, Dinge für selbstverständlich zu erachten, die für andere unerreichbar sind.

Liebe Rune, danke für dieses Buch. Danke für diese Geschichte, die einen (zumindest mich) auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Danke für Deinen Antrieb, dieses Buch zu schreiben. Danke für die "Lieder von Morgen".

  (9)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

deutschland, krimi, thriller

Ohne Skrupel - Ein Cori-Stein-Thriller

Ingrid Glomp
E-Buch Text: 515 Seiten
Erschienen bei null, 23.09.2011
ISBN B005P6WMPA
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wer die Wahrheit sucht, lebt gefährlich.


Ein toter Banker, ein eiskalter Killer und kriminelle Machenschaften mit Medikamenten in der Dritten Welt. Die junge, eigenwillige Journalistin Cori Stein weiß: Das ist die Story ihres Lebens. Doch jemand will um jeden Preis verhindern, dass sie sie erzählt. Und dann ist da noch Leo, ein geheimnisvoller Fremder, der vorgibt, ihr helfen zu wollen. Gemeinsam mit ihm folgt sie der Spur von Kontinent zu Kontinent, um die Drahtzieher zu entlarven. Sie entdeckt schockierende Verbrechen, die anscheinend niemanden interessieren, und gerät von einer brenzligen Situation in die nächste. Schließlich läuft alles auf die Frage hinaus: Wem kann sie trauen und wem nicht?

Cori Stein ist auf dem Weg zu einem Interview. Treffen soll sie sich mit dem Banker Breslauer. Der soll heiße Informationen für eine Mega-Story haben. Treffen tun sich beide auch, genauer gesagt, Breslauer landet auf ihrem Wagens - mausetot - . Und dann trifft Cori noch jemanden. Nämlich den vermutlichen Killer. In letzter Sekunde wird sie gerettet und von da an ist nichts mehr wie es war.

Ingrid Glomp greift in "Ohne Skrupel" (der Titel passt übrigens wunderbar) ein Thema auf, das wichtiger und aktueller denn je ist. Und auch das über die üblen Machenschaften in dieser Szene berichtet werden muss, ist absolut Up-To-Date.

Der Start in die Geschichte um Cori Stein und den "geheimnisvollen" Leo ist spannend und rasant.

Die Geschichte an sich ist in Kapitel aufgeteilt, die meiner Meinung nach genau die richtige Länge haben. Da wir aber in der Story ein wenig "Kontinent-Hopping" machen, wäre es vlt auch toll gewesen, die Kapitelüberschriften mit dem jeweiligen Aufenthaltsort zu versehen. Man findet sich aber auch so gut zurecht; ich wusste immer, wo sich die Handlung abspielte.

Der Schreibstil von Fr. Glomp ist einfach gehalten. Wobei "einfach" immer etwas schäbig rüberkommt. Ist aber nicht so gemeint. Der Roman lässt sich gut weglesen.

Leider komme ich dann auch zu dem allergrößten Manko (für mich jedenfalls), der auch Punkte kostet. Die Rechtschreibung. Es finden sich im Buch leider sehr viele Rechtschreibfehler, die mich deutlich gestört haben. Das Buch ist schon länger auf dem Markt und in anderen Rezi`s habe ich weitere Hinweise gefunden, dass dieses Problem leider nicht behoben wurde. Und das finde ich sehr schade. Es gibt dem Lesen ein schalen Beigeschmack.

Die Charaktere der Autorin haben alle Tiefe, Charakter ;-) und sind alle greifbar. Nur die liebe Cori Stein selber macht es einem schwer. Ich habe noch einmal für mich über sie nachgedacht und komme zu dem Ergebnis, das mir die Cori aus diesem Teil der Reihe nicht gefällt. Sie ist eine Mischung aus nervigem Kleinkind (mit einer gehörigen Portion Trotz und Sturheit) und Karla Kolumna der rasenden Reporterin. Cori hat zu mehr als 90 % immer nur die Story im Kopf (ja, kann man schon verstehen, ist ja ihr Beruf) aber es nervt, wenn sie immer alles über den Zaun brechen will, sie will nicht hören ("mache bitte nur einmal das, was man dir sagt" --- ne kann sie auch nicht), sie kommt neunmal klug rüber und oftmals auch egoistisch. Cori Stein ist einfach nur anstrengend. Ganz zum Ende hin wird es etwas besser mit ihr, aber es reichte für mich nicht aus, mich zu überzeugen.

Wider Erwarten habe ich auch gefühlt ewig an Ohne Skrupel gelesen. Ich bin zwar grundsätzlich keine Schnell-Leserin, gerade auch in einer Leserunde nicht, aber dennoch hat mich der Roman über 4 Wochen begleitet. Ich hatte das Gefühl ich lese und lese und lese. Im Nachhinein hätte ich viele Passagen gestrichen. Es ist mir zB egal, wie die Mehrzahl von Mercedes ist, Cori allerdings macht sich nen riesen Kopf drum. Oder aber auch das ihr Rucksack Kugelsicher ist. Das wird auch oft erwähnt. Im Mittelteil gab es so einiges, was man meiner Meinung nach hätte kürzen können.

Die Geschichte um Cori Stein in diesem ersten Teil ist top aktuell, bis auf den für mich etwas zähen Mittelteil, und spannend. Frau Glomp gefällt mir als Autorin sehr gut und auch wenn Cori es mir nicht leicht gemacht hat in "Ohne Skrupel", empfehle ich dieses Buch gerne weiter und freue mich auf Band 2 um die Entwicklung der rasenden Reporterin weiter zu verfolgen.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

"marita spang.":w=2,"frauenburg":w=2,"spannung":w=1,"historischer roman":w=1,"starke frau":w=1,"unglückliche liebe":w=1,"unglückliche ehe":w=1,"besondere gabe":w=1,"buße":w=1,"giftanschlag":w=1,"hinterhältigkeit":w=1,"kurie":w=1,"regentin":w=1,"spang":w=1,"drei söhne":w=1

Die Frauenburg

Marita Spang
Flexibler Einband: 816 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426520239
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die junge Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim übernimmt im Jahre 1324 nach dem frühen Tod ihres Gatten die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn. In dem Kurfürsten Balduin von Trier findet sie einen mächtigen, aber gefährlichen Verbündeten gegen ihre zahlreichen Feinde - und endlich auch Erfüllung in einer Liebe, die vor der Welt geheim gehalten werden muss. Als sie sich entschließt, eine Burg zu erbauen - ein unerhörtes Ansinnen für eine Frau ihrer Zeit - hat sie endgültig alle machthungrigen Männer gegen sich. Doch neben Klugheit und Weitsicht hilft ihr auch ihre Gabe, Unglück vorherzusehen. Nur ihr eigenes Unglück vermag sie nicht zu erahnen..


Ein Mittelalter-Roman über eine starke Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

"Die Frauenburg" wurde mir als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Ich liebe historische Romane, kannte von Marita Spang aber bis dato kein Buch.

Was für ein Genuss!!

Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nichts sagen, denn ich möchte Euch nicht die Spannung und Vorfreude nehmen. Taucht ein in die Welt von Loretta von Starkenburg-Sponheim und erlebt ihre einzigartige Geschichte.

Dieses Buch ist wahrlich ein Meisterwerk von der ersten Seite an. Schön fand ich die Auflistung am Anfang mit den wichtigsten Personen und auch die Erklärungen zum Schluss. Einigen Lesern mögen die ganzen mittelalterlichen Begriffe nicht geläufig sein.

Der Schreibstil ist dem Genre perfekt angepasst, es ist eine Freude Zeile um Zeile zu lesen. Da ich gerne und oft historische Romane lese, hatte ich mit der Schreibe überhaupt keine Probleme, fand sie perfekt eingesetzt und nicht schwulstig.

Hervorheben möchte ich auch die Recherche zur Frauenburg. TOP!!

Die Geschichte um Loretta ist unheimlich spannend, zu gerne liest man von einer Frau, die sich in dieser Zeitepoche behaupten kann. Das Buch ist kurzweilig aber auch sehr umfangreich und so brauchte ich immer wieder Pausen um mich zu sortieren. Welcher Ort gehört zu welchem Lehnsherr, was wurde an wen wann verpfändet, wer "mauschelt" mit wem, wer ist sich Spinnefeind. Die Autorin schreibt so real, das man meint, man ist live dabei. Ein außergewöhnliches Talent.

Ein "Geschichts-Buch", das Geschichte nicht besser erzählen kann und nach meiner Meinung der beste Geschichts-Unterricht ist!

Die Frauenburg bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und ist eines meiner Highlights in diesem Jahr. Das nächste Buch von Marita Spang ist schon bestellt.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

"zukunft":w=2,"sci-fi":w=2,"forschung":w=2,"außerirdische technologi":w=1,"forschungssstatio":w=1,"ganymed erwach":w=1,"neunter plane":w=1,"sf-thrille":w=1,"weltraumrenne":w=1,"robotersonde":w=1,"science fiction":w=1,"action":w=1,"wissenschaft":w=1,"scifi":w=1,"weltraum":w=1

Ganymed erwacht

Joshua Tree
E-Buch Text: 308 Seiten
Erschienen bei null, 10.05.2018
ISBN B07CL9BLWM
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Im Jahr 2042 entdecken Astronomen einen lange postulierten neunten Planeten in unserem Sonnensystem. Ein beispielloses Weltraumrennen zwischen zwei mächtigen Megakonzernen beginnt, die als erste ihre Sonden zum dem Himmelskörper in der Dunkelheit jenseits Neptuns bringen wollen. Als die Robotersonden nach vielen Jahren mit Bodenproben aus dem äußeren System zurückkehren, stürzt eine davon auf Ganymed ab und zerstört eine Forschungsstation. Nachdem der Kontakt zu dem Jupitermond abbricht, erreicht eine zweite Probe die Erde, auf der schon bald Konflikte um die Herrschaft eines Materials ausbrechen, das sämtliche Forscher vor Rätsel stellt.


Inmitten des ausbrechenden Chaos begibt sich die Astronautin Rachel Ferreira an Bord eines Raumschiffes mit führenden Wissenschaftlern, um das mysteriöse Schweigen Ganymeds zu untersuchen. Auf der Erde wird derweil ein Söldnerteam in den Konflikt um die Kontrolle einer möglicherweise außerirdischen Technologie gezogen und deckt nach und nach eine Verschwörung auf, die an den Fundamenten der Zukunft rütteln könnte.
Hard Science-Fiction ohne Schaltkreisgeflüster von Bestsellerautor Joshua Tree.

Dies war tatsächlich mein allererster richtiger SF-Roman. "Ganymed erwacht" durfte ich im Zuge einer Leserunde lesen.

Joshua Tree konnte mir dieses Genre zu 100 % verkaufen. Ob nun Schwebepanzer, Naniten, Null-G Pistolen...ich habe dem Autor alles abgenommen.

Erzählt wurde in 2 Strängen. Einmal aus der Sicht von Theodore und einmal aus der Sicht von Rachel. Mit diesem Wechsel kam ich gut zurecht, bin aber tatsächlich davon ausgegangen, das es einen deutlicheren roten Faden zwischen den beiden geben würde. Gerade nach der Entführung von Rachel, die Theodore geleitet hat.
Vlt. passiert ja im nächsten Teil mehr in dieser Richtung.
Leider konnten mich die Protas nicht erreichen. Ich fand Rachel total farblos und manchmal nur nervig und langweilig. Theodore sollte teilweise als harter Kerl rüberkommen, er hat ja auch schon einiges hinter sich, aber auch das konnte mir der Autor nicht vermitteln. Ein paar Mal musste ich über Ludwig und Juri schmunzeln, aber das war`s auch leider schon.
Der Schreibstil war ok, leider aber auch über eine lange Durststrecke sehr trocken. Ich fand einige Wortwiederholungen, die vlt noch einmal ausgebessert werden könnten.
"Ganymed erwacht" zieht sich am Anfang leider sehr hin, nimmt aber ab Kapitel 10 ordentlich Fahrt auf und das offene Ende ist genial.
Gerade nach den ersten Seiten, ich sage einfach mal "botanisches Modul", fehlt definitiv mehr Action und Emotionen.

Da es einen zweiten Teil gibt, denke ich, hat Joshua Tree bewusst diesen ersten Teil genutzt um die Personen, Orte und Gegebenheit näher zu erläutern.

Theodore hat ja noch ein eigenes Ziel zu verfolgen und Rachel wird gebraucht, um herauszufinden, wer oder was dort auf Ganymed sein Unwesen treibt.

ich möchte gerne wissen, wie es weitergeht. 

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

"thriller":w=1,"spannend":w=1,"flucht":w=1,"verfolgungsjagd":w=1,"versuchslabor":w=1,"skrupelloser geschäftsmann":w=1,"pharmaziehhersteller der usa":w=1,"leben auf der flucht":w=1,"illegale menschenversuche an minderjährigen":w=1

Flucht

Jaden Quinn
E-Buch Text: 419 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 17.05.2018
ISBN 9783959623544
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Owen Martin ist einer der erfolgreichsten Pharmaziehersteller der USA. Dass sein Erfolg auf illegalen Versuchen an Minderjährigen beruht, wissen nur wenige. Blake McLain jedoch kennt jedes Geheimnis des skrupellosen Geschäftsmannes, denn er und sein kleiner Bruder waren sieben Jahre lang in einem seiner Labore gefangen.


Als es Blake durch einen glücklichen Zufall gelingt, sich und Sam zu befreien, beginnt eine unerbittliche Verfolgungsjagd quer durch die Staaten. Kein Platz bietet Zuflucht, keine Telefonverbindung ist geschützt und kein Mensch ist in ihrer Nähe sicher.

Was als Hoffnungsschimmer auf ein sorgenfreies Leben begann, wird bald zu einer Gefahr für das einzige, worauf Blake und Sam sich immer verlassen konnten. Ihre bedingungslose Loyalität zueinander. Die Angst vor dem vollständigen Verlust dieser Bindung wird zum Begleiter einer abenteuerlichen FLUCHT.

Was wir hier präsentiert bekommen, ist brilliant und extrem spannend. Ein Autoren-Paar mit dem grandiosen Auftakt zu der McLain Reihe.

Hier werden brisante Themen zu einer hochspannenden aber auch nachdenklichen Geschichte gekonnte zusammengebracht. Skrupellosigkeit, Familie, Angst, Flucht, eine Art von Sklaverei, Mord. Hier erwacht ein Gedanke, bei dem ich mich schon oft gefragt habe. "Gibt es das wirklich?!"

Wir tauchen ein in die Welt von Blake und Sam, "Versuchs-Kaninchen", gefangen in einem Labor eines Pharmazieherstellers. Die Geschichte erleben wir als Zuschauer, nicht aus der Sicht der jeweiligen Protas. Das ist hier ganz wunderbar gelungen. Das Buch liest sich bildlich wie ein Film.

Hautnah ist man dabei, wenn die Brüder fliehen, nicht nur aus dem Labor, sondern auch von Trailerpark zu Trailerpark. Wir treffen Erin, die aus einem Impuls heraus den Jungs hilft und während der Geschichte eine Art Mutter Ersatz wird. Man fechtet gemeinsam mit ihnen den inneren Kampf aus, besonders mit Blake, der immer wieder versucht, seinen kleinen Bruder zu beschützen und dieses auch oftmals übertreibt. Aus dem kleinen Sam wird langsam ein Mann, auch da sind wir mit dabei, denn Erwachsenwerden ist manchmal echt nicht einfach. Uns kommt das Grauen, als die Nagelpistole zum Einsatz kommt und bei wilden Verfolgungsjagden.

Und immer ist diese Angst dabei, wann und wo Martins Männer auftauchen könnten.

Durch den flüssigen Schreibstil, der "einfach" gehalten ist, aber auf keinen Fall plump wirkt, wird dieses Buch zu einem wahren Seiten-Fresser. Die "Unruhe" von Blake und Sam, doch irgendwann aufgespürt zu werden, greift auf den Leser über (im positiven Sinne). Das Buch wegzulegen grenzt schon ans Unmögliche.

Die Qualität der Schriftsteller ist phänomenal, bitte macht weiter so.

Der erste spannungsgeladene Teil einer Reihe der eine absolute Leseempfehlung bekommt. Ich warte sehnsüchtig auf die nächsten Teile.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

"liebe":w=3,"alien":w=2,"ureinwohner":w=2,"genozid":w=2,"zwei welten am abgrund":w=1,"wettlauf um leben und tod":w=1,"mission genesis":w=1,"planet auria":w=1,"freundschaft":w=1,"science fiction":w=1,"vertrauen":w=1,"gefahr":w=1,"utopie":w=1,"raumschiff":w=1,"kaltblütigkeit":w=1

Mission Genesis

Carolin Heidtmann
E-Buch Text
Erschienen bei Independently published, 01.05.2018
ISBN B07BP83KZ9
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich habe bis jetzt mit der Rezension von Mission Genesis gewartet, da mich/uns die Autorin in der damaligen Leserunde darum gebeten hat. Wir sollten warten, bis sie die erste Fassung überarbeitet hat. Carolin Heidtmann wollte uns dann die neue Fassung nochmals zur Verfügung stellen. Leider ist dies bis heute nicht geschehen, und somit schreibe ich meine Rezi zur Fassung, die ich gelesen habe.


Zur Leserunde bekamen wir die 1. Fassung ihres Romanes Mission Genesis präsentiert. Beworben hatte ich mich für die Leserunde, da mir das Cover und der Klappentext sehr gut gefallen hat, und weil ich nicht viel Erfahrung im Bereich SiFi habe. 

Carolin Heidtmann hat sich bei der Auswahl des Covers sehr ins Zeug gelegt, es ist wirklich wunderschön. 

Ihr Schreibstil ist "einfach", man kann die Geschichte so weglesen. Ich muss hier noch einmal betonen, das ein "einfacher Schreibstil" nicht abwertend gemeint ist. Er ist halt fluffig zu lesen, ohne viel Schnörkel.

Die Story an sich ist in dieser Fassung leider total unausgereift. Es fehlt def. Recherche über Weltraum, Raumschiff, Technik. Die Autorin hat vorher betont, das in Mission Genesis die Technik eher im Hintergrund steht, mir fehlte sie aber ganz.

Für mich war während des Lesens einfach auch zuviel unstimmig.

Die "Aliens" waren für mich schlecht bis gar nicht ausgearbeitet. Ich hatte überhaupt kein Bild vor Augen. Auch der Planet auf dem sich die Geschichte abspielt, zu fade zu langweilig, zu normal; hätte auch die Erde sein können.

Die sonstigen Protas konnten mich leider auch überhaupt nicht erreichen. Es fehlte total die Empathie.

Leider fehlte dem Buch auch der Schliff eines Lektorats/Korrektorats.

Es tut mir richtig gehend leid, so eine kritische Rezension abzugeben. Ich hätte mich sehr gefreut, die überarbeitet Fassung noch einmal lesen zu dürfen. Die Autorin hat eine tolle Idee mit Mission Genesis; sie müsste diese nur ausreifen.

Noch einmal möchte ich hier betonen, das ich die 1. Fassung von Mission Genesis bewerte, wie auch von der Autorin zur Leserunde angekündigt

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

"irland":w=5,"tagebuch":w=3,"liebe":w=2,"vergangenheit":w=2,"familiengeheimnis":w=2,"auswanderer":w=2,"roman":w=1,"usa":w=1,"reise":w=1,"19. jahrhundert":w=1,"briefe":w=1,"erbe":w=1,"heimat":w=1,"wiedergeburt":w=1,"vermächtnis":w=1

Die Töchter von Tarlington Manor

Tanja Bern
E-Buch Text: 298 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 10.04.2018
ISBN 9783732540990
Genre: Romane

Rezension:

Ein verschollenes Tagebuch, eine Reise nach Irland und das Geheimnis der wahren Liebe.


Pennsylvania 2016: Casey Walsh lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie hat irische Vorfahren und träumt seit frühester Jugend von Irland. Eines Tages erzählt ihr Großvater vom Tagebuch der Auswanderin Aeryn. Casey ist fasziniert von den Aufzeichnungen, und die Sehnsucht nach der grünen Insel wird immer stärker. Als sie im Cafe, in dem sie arbeitet, den charmanten Iren Brayden kennenlernt, bietet er an, Reiseführer zu spielen. Casey beschließt, der Geschichte der Tagebuchschreiberin auf den Grund zu gehen und macht sich auf den Weg nach Killarney. Doch im wunderschönen Irland findet sie so viel mehr, und die Reise in das Land ihrer Vorfahren wird eine Reise zu sich selbst.

Killarney, Irland 1846: Auf einem Frühlingsfest lernt die junge Aeryn O´Mara den attraktiven Padraig kennen und verliebt sich in ihn. Sie ahnt nicht, dass er der Erbe von Tarlington Manor ist. Padraig besteht darauf, ihre Liebe zu verheimlichen, wenngleich er dafür sorgt, dass sie und ihre Familie während der Hungersnot mit Essen versorgt werden. Aeryn möchte ihm so gerne vertrauen. Aber Padraig steht vor einer schwierigen Entscheidung: Wird er seine Geliebte vor sein Erbe stellen?

Ein wunderschönes Cover und ein aussagekräftiger Klappentext laden zu wundervollen Lesestunden ein.

Dies war mein erstes Buch von der Autorin und sicherlich nicht mein Letztes.

Die Geschichte ist aufgeteilt in zwei Erzählstränge. Einmal aus der Sicht von Casey und einmal aus der von Aeryn. Die Überschriften in den Kapiteln verraten einem immer wo man sich gerade befindet. Man kann sich in der Story gar nicht "verirren".

Den Schreibstil von Frau Bern möchte ich hier einmal besonders loben. In diesem Buch hatte die Autorin ein unglaubliches Händchen dafür, dem Leser alles, wirklich alles bildlich vor Augen zu führen. Ich stand zusammen mit Casey in ihrer Coffee Bar, oder war oben mit Aeryn auf den Hügeln Irlands. Auch die Beschreibung von Tarlington Manor war zum Greifen nah. Sie schreibt wunderbar einfühlsam, umschreibt schreckliche Dinge (als Beispiel nenne ich die Zeit der Hungsersnot) auf eine "tolle" Art und Weise, ohne brutal oder kitschig zu wirken. Auch schreibt sie sehr emotional (hier spiele ich auf Nathaniel und Aeryn an). Es ist eine Freude, Frau Bern "zu lesen".

Beiden Charakteren hat Frau Bern unheimlich viel Gefühl gegeben, aber auch Mut. Man kann beide Frauen nur gern haben.

Auch hat die Autorin tolle Ideen eingebaut, wie z.B. die Art und Weise, wie Casey an das Tagebuch kommt. Ich musste schon schmunzeln.

Einen Kritikpunkt habe ich aber dennoch. Ich persönlich fand, dass Frau Bern vlt teilweise etwas umfassender hätte schreiben können. Einiges ging mir einfach zu schnell. Für mich war das z.B.:
Das Kennenlernen von Padraig u. Aeryn, das Kennenlernen/doch schon tiefe Vertrauen zwischen Brayden u. Casey und dann noch das Ende. Das hätte man doch noch etwas mehr ausschmücken können.

Dennoch ein Buch für`s Herz und von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  (4)
Tags:  
 
38 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.