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105 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

alzheimer, liebe, familie, demenz, mutter

Du erinnerst mich an morgen

Katie Marsh , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2017
ISBN 9783453291904
Genre: Romane

Rezension:

Mit "Du erinnerst mich an morgen" habe ich einen Roman über Liebe, eine einzigartige Mutter-Tochter Beziehung und die Vergänglichkeit des Lebens anhand der Alzheimer Erkrankung erwartet. Leider bleibt der Roman eher an der Oberfläche, die Hauptprotagonistin konnte mich nicht überzeugen. Dafür waren die Schilderungen der an Alzheimer erkrankten Mutter in Form von Geburtstagsbriefen sehr berührend und erzählen die tragische Geschichte einer jungen Frau, die ihr Leben für ihre Kinder geopfert hat.

Katie Marshs erster Roman "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" erschien 2016 und war ein großer Erfolg. "Du erinnerst mich an morgen" ist ihr zweiter Roman und erzählt von der Erkrankung an Alzheimer. Durch ihre Arbeit im Gesundheitswesen hat sie diesbezüglich Einblicke bekommen können und bietet eine authentische Darstellung dieser Krankheit.

Zoe ist im Begriff vor den Altar zu treten und ihre große Liebe zu heiraten, als sie der Hilferuf ihrer Mutter erreicht. Die beiden hatten seit 10 Jahren keinen Kontakt zueinander, aber Zoe zögert nicht und eilt ihr zu Hilfe.

Zoes Handlungen waren mir leider nicht schlüssig. Wer lässt seine große Liebe vor dem Altar stehen, um seine Mutter zu suchen, von der man sich das letzte mal vor zehn Jahren im Streit getrennt hat? Noch dazu wäre die Schwester zur Stelle gewesen und hätte sich darum kümmern können. Als wäre das nicht schon schlimm genug, hält sie es nicht für nötig, ihrem Verlobten persönlich von ihrem Vorhaben zu erzählen.
Auch dass sich Zoe auf einmal so in die Pflege ihrer Mutter stürzt, nachdem sie sich 10 Jahre lang nicht gekümmert hat, scheint mir überzogen und unglaubwürdig.
Sicherlich erlebte Zoe etwas durchaus Tragisches in ihrer Jugend. Dass sie dies aber 10 Jahre lang nicht weiter in Frage stellt und ihrer Mutter alle Schuld daran gibt, konnte ich nicht nachvollziehen. Auch nicht, dass sie Jamie gegenüber diesbezüglich nicht offen sein konnte.
Am ehesten haben mich die Briefe der Mutter an ihre Tochter berührt und überzeugt. Mir tat Gina unheimlich Leid, sie hat alles für die Familie und für ihre Kinder getan, ihr eigenes Leben aufgegeben und stand am Ende allein und verlassen da. Wie konnte der herrschsüchtige Vater die Herzen der Kinder gewinnen?
Der Sinn des Titels "Du erinnerst mich an morgen" erschloss sich mir auch nicht wirklich. Da finde ich den Originaltitel "A Life Without You" viel passender.

Die Geschichte plätschert lange Zeit dahin, es vergeht viel Zeit, in welcher Zoe nicht wirklich aktiv eine Wandlung durchmacht. Zoe erkennt ihr Fehlverhalten nicht und somit störte mich das Happy End dieser Geschichte sehr. Alles in allem handelt es sich um eine eher unglaubwürdige Geschichte. Die Hauptprotagonistin Zoe blieb mir bis zuletzt fern und ein Rätsel. Lediglich Gina und ihre Geschichte haben mich berühren können und Gina als Charakter näher gebracht. Vielleicht wäre die Geschichte spanender und überzeugender gewesen, wenn Ginas Leben im Mittelpunkt gestanden hätte.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Wir werden immer für dich da sein

Stephan Valentin , Denitza Mineva
Fester Einband: 38 Seiten
Erschienen bei Pfefferkorn-Verlag, 24.04.2017
ISBN 9783944160290
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kinder brauchen Halt und das Wissen, dass sie nie allein sind, dass man als Eltern immer für sie da ist. Egal was gerade ist, ob ein Kind Hilfe braucht, es Angst hat oder vielleicht etwas Verbotenes getan hat. Auch wenn man als Eltern einmal nicht direkt da ist, so tragen wir doch immer Sorge, dass jemand da ist, dem sich das Kind jederzeit anvertrauen kann. Dieses Buch macht das alles für Kinderaugen ganz deutlich. Dabei haben sich Autor und Illustratorin kreative Lösungsideen für diverse Probleme im Alltag einfallen lassen.

Stephan Valentin hat einen Doktor in Psychologe, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Geboren in Heidelberg lebt er inzwischen in Paris. Seit 2000 schreibt er Bücher für Kinder, aber auch Elternratgeber.

In diesem Buch steht ein kleiner Junge im Mittelpunkt. Er wird in verschiedenen schwierigen Situationen in seinem Leben dargestellt. Mal hat er Angst vor Monstern, mal hat er sich zu hoch hinaus gewagt, mal ist er krank oder traurig. In jeder Situation stehen ihm seine Eltern zur Seite. Sie vertreiben mit Quirl, Schild und Heugabel böse Monster, holen ihn in einem Korb, der an Heliumballons hängt von einem hohen Berg, kümmern sich um ihn, wenn er krank ist und umarmen ihn, wenn er traurig ist. Sie begleiten ihn durch sein Leben, bis er selbst erwachsen ist und sich bei seinen Eltern für ihre Hilfe revanchieren kann.

Die Lösungsgedanken für die diversen Probleme, die einem Kind im Laufe des Lebens begegnen sind originell durch die Bilder in Szene gesetzt. Sie sprühen regelrecht vor Einfallsreichtum: ob als Ritter mit Quirl und Heugabel, als Zirkusdompteur oder mit viel Musik gegen das gruselige Gewitter. Immer haben die Eltern besondere Einfälle, um ihrem Sohn zu helfen. Sind sie einmal nicht da, so sind die Großeltern an ihrer Stelle für das Kind da. Hier erscheint das Cover des Buches im Bild. Das Buch befindet sich also im Buch.
Dabei lässt der Autor nicht außer acht, dass Eltern auch einmal wütend sein können, wenn das Kind etwas verbotenes getan hat. Aber selbst dann sind die Eltern immer für sie da. Der Titel des Buches Wir werden immer für dich da sein wird wie ein Mantra auf jeder Seite wiederholt und verdeutlich dem Kind, dass es niemals mit seinen Problemen alleine ist und stets auf seine Eltern zählen kann.

Das Buch vermittelt dem kindlichen Leser anschaulich, dass Eltern immer für ihre Kinder einstehen. Wenn die Kinder einmal groß sind, so können sie für ihre Eltern da sein. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen, welches ganz selbstverständlich ist.
Etwas schade und störend finde ich den Fehler im Text, als der Junge einmal zu mutig war. Hier ist eine Wortdopplung im Zeilenumbruch, die den Vorleser ins Stolpern bringt. Das dürfte bei einem Kinderbuch mit solch geringem Wortanteil eigentlich nicht passieren.
Alles in allem ein schönes Buch, welches man seinem Kind vorlesen kann, um nochmals ganz deutlich zu machen, dass es nicht alleine ist und mit jeder Sorge zu seinen Eltern kommen kann.

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324 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

zamonien, fantasy, walter moers, gehirn, märchen

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Walter Moers , Lydia Rode
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813507850
Genre: Fantasy

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

selbstoptimierung, glück, wohnprojekt, neuanfang, buchboutique

Rette mich, wer kann

Jule Maiwald
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 17.11.2017
ISBN 9783499290602
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover hat mich auf das Buch Rette mich, wer kann aufmerksam gemacht. Ein Igel der hoch oben am Himmel auf einem Luftballon sitzt. Die Geschichte, die sich dahinter verbirgt ist tragisch, lustig und romantisch zugleich. Mitten drin nimmt das Buch eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Endlich mal wieder ein Buch, welches nicht durchweg vorhersehbar ist.

Hinter dem Pseudonym verbirgt sich ein Autorinnenduo aus Hamburg. Beide sind Journalistinnen und bereits seit einigen Jahren befreundet. Sie leben in Patchworkfamilien und wissen somit, wovon sie schreiben, wenn es um Trennung mit Kindern geht. Wer noch ein bisschen mehr über die Autorinnen und das Buch erfahren möchte, findet hier ein Interview.

Die Protagonistin Jette arbeitet als Radiomoderatorin. Sie berät nachts Menschen in Sachen Liebe. Als sie jedoch einen Anruf von der Geliebten ihres eigenen Mannes erhält, verändert sich ihr Leben dramatisch. Sie verlässt ihren Mann, zieht in ein Wohnprojekt für frisch Getrennte, versucht ihr Leben durch Selbstoptimierung wieder in den Griff zu bekommen und entwickelt auf einmal Gefühle für den Mann, der ihr in ihrer Not Hilfe anbietet.

Jule Maiwald ist ein Buch gelungen, welches mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Beschreibung, wie Jette über den Ehebruch ihres Mannes erfährt ist tragisch und es ist kein Wunder, dass für sie eine Welt zusammen bricht. Die Gedanken, die ihr durch den Kopf gehen wirken sehr authentisch. Was soll sie machen? Ihrem Mann vergeben, damit ihre Kinder weiterhin eine intakte Familie haben? Oder auf ihr gebrochenes Herz hören, die Beziehung beenden und einen Neuanfang starten? Aber kann man eine Beziehung zu dem Vater seiner Kinder beenden? Neben den eigenen Gefühlen sind die Gefühle ihrer Kinder wichtig. Noch dazu hat sie ihren Job verloren und steht vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens, ihres Existenz.
Nach und nach wird Jette jedoch klar, dass die Trennung von ihrem Mann auch etwas Positives für sie bedeutet. Sie war schon lange nicht mehr glücklich und in ihrem Leben gefangen, unzufrieden mit dem, was sie tagein tagaus tat. Durch Selbstoptimierung versucht sie nun, ihr Leben neu zu gestalten. Sie merkt nicht, dass sie, wo sie sich in ihrer Ehe in Lethargie verloren hatte, nun droht in ihrer Selbstoptimierung zu verlieren und somit auch ihre neu gewonnen Freundschaften auf dem Spiel stehen. Sie schießt über ihre Ziele weit hinaus, versucht den Schmerz durch Kontrolle über ihren Körper und Erfolg im Beruf zu kompensieren. Dabei verliert sie nicht nur den Anschluss an ihre Freunde, sondern auch an ihre Kinder.
Die Freunde beginnen ihre selbst auferlegte Härte zu kritisieren, haben sie aber doch zu Beginn noch angetrieben und unterstützt. Sie wegen ihrer Schwächen durchaus auch geneckt. Sie haben ihr ihre eigenen Philosophien indoktriniert, machen ihr nun aber zum Vorwurf, dass sie ihre Freundschaften aus den Augen verliert. Dieser Aspekt hätte im Buch noch kritischer betrachtet werden können. Natürlich hat Jette alles viel zu verbissen gesehen, aber ihre Freunde gaben zu dem ein oder anderen Einfall den Anstoß.

Die Lektüre des Buches hat mir Spaß gemacht. Die Mischung aus Tragik und Komik und die unvorhersehbare Wendung in der Geschichte halten den Leser in seinem Bann. Wer mehr über Selbstoptimierung und deren Tücken erfahren, dabei gleichzeitig eine spritzige Geschichte erleben möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

einsamkeit, bilderbuch, sternennacht, freundschaft, china

Die Sternennacht

Jimmy Liao , Marc Hermann
Flexibler Einband: 70 Seiten
Erschienen bei Chinabooks E. Wolf, 01.11.2017
ISBN 9783905816693
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses traurige, aber gleichzeitig wunderschöne Bilderbuch von Jimmy Liao hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Wundervolle Bilder sind mit knappen aber eindringlichen Worten versehen und erzählen die Geschichte eines Mädchens, welches in einer schwierigen Welt erwachsen werden muss.

Jimmy Liao (geboren 1958) veröffentlichte im Alter von 40 Jahren seine ersten Werke. Zu diesem Zeitpunkt war er an Leukämie erkrankt und sein erstes Bilderbuch sollte eigentlich ein Abschiedsgeschenk für seine Familie sein. Die schwere Krankheit hat er inzwischen bekämpft und so widmet er sich weiter seinen Bilderbüchern, die primär für Erwachsene vorgesehen sind. Seine Themen sind ernster Natur; Einsamkeit, Isolation, Abschied, Glück und Unglück bestimmen seine Werke.

Im Mittelpunkt dieses Buchs steht ein junges Mädchen, welches in Einsamkeit lebt. Früher lebte sie glücklich bei ihren Großeltern und vermisste ihre Eltern. Nun lebt sie bei ihren Eltern und vermisst ihren Opa und ihre Oma, die inzwischen verstorben ist. Ihre Eltern haben keine Zeit für sie, in der Schule hat sie keine Freunde. Eines Tages zieht ein Junge in die Nachbarschaft. Er ist genauso einsam und verlassen wie das Mädchen und so kommt es, dass die beiden gemeinsam einsam sind. Nach dem Tod des Opas beschließen die beiden, von zu Hause wegzulaufen.

Dieses Buch berührte mich von der ersten Seite an. Auch meine Tochter war sofort von den farbenprächtigen Bildern begeistert und auch die Haptik der ersten und letzten Seiten begeisterte sie sehr.
Das Buch erzählt einige traurige Episoden aus dem Leben eines Mädchens, welches erwachsen wird. Es ist somit eher für ältere Kinder oder Erwachsene geeignet, aber auch meine 6-jährige Tochter hat aufmerksam der Geschichte gelauscht. Sie kann allerdings wohl die Tragweite der Geschichte noch nicht so recht erfassen.
Jimmy Liaos Schreibweise und die Art zu malen ist sehr berührend. Die kurzen Texte beinhalten viele tiefgängige Botschaften und bilden mit den großflächigen und farbenfrohen Illustrationen eine wunderschöne Einheit. Viele Bilder stehen ganz ohne Text und dennoch aussagekräftig für sich. Voller Phantasie unterstreichen die Bilder den Weg des Mädchens in ihrer Einsamkeit und Trauer. Trennung, Verlust und Mobbing kommen behutsam zur Sprache und die Botschaft ist ganz klar. Auch wenn du dich alleine fühlst, so gibt es immer jemanden, der für dich da sein kann.

„Wo es Schatten gibt, da gibt es Licht.“ (Einband)

"Die Sternennacht" ist ein wundervolles Buch. Jimmy Liao beweist großes Fingerspitzengefühl in der Beschreibung dieser schwierigen Thematik. Die Bilder mögen den ein oder anderen vielleicht aufrütteln oder für eine Thematik sensibilisieren, wie sie heutzutage vermutlich viel zu häufig vorkommt. Die Reise des Mädchens ist beeindruckend dargestellt und wird mir nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

konzentration, hyperaktiv, spielen, fidget spinner

Lässige Fidget Spinner Tricks

David King
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Landwirtschaftsvlg Münster, 01.07.2017
ISBN 9783784355344
Genre: Sachbücher

Rezension:

Auch in unserem Haushalt sind inzwischen diverse Fidget Spinner eingezogen. Ich persönlich habe sie meist nur in der Hand kreisen lassen und damit nebenher gespielt, ohne mir große Gedanken zu irgendwelchen Tricks zu machen. Als mit das Buch Lässige Fidget Spinner Tricks zur Rezension angeboten wurde, war ich neugierig, was man mit den kleinen Teilen noch so alles anstellen kann.

David King ist ein australischer Blogger und durch seinen You Tube Kanal GeekBite bekannt. Dort hat er auch bereits mehrere Videos zu seinem Hobby mit den Fidget Spinnern veröffentlicht und damit große Aufmerksamkeit erregt. In seinen Videos zeigt er ungewöhnliche und witzige Tricks, welche nun in dem vorliegenden Buch zusammengefasst sind.

In dem Buch werden 50 Fidget Spinner Tricks auf je einer Seite vorgestellt, welche in Einsteiger, Fortgeschrittene, Experte und Mega Experte – Undurchführbare Bonustricks unterteilt sind. Dem Ganzen vorangestellt ist eine Einführung zum Sinn und Zweck der Spinner und der Entstehung des ersten Spinners sowie zu den Einzelteilen (Kugellager, Körper, Caps), aus welchem ein jeder Spinner besteht. Außerdem werden verschiedene Modelltypen vorgestellt, sowie auf die richtige Pflege hingewiesen, damit man möglichst lange Spaß an den kleinen Teilen hat.

Wenn man einmal von ein paar Fehlern im Text zu Beginn absieht, die dem Lektorat wohl entgangen sind, bietet die Einführung einen guten Überblick zum Thema Fidget Spinner und wartet mit einem angemessenen Umfang an Fachwissen auf.
Mehrfach wird darauf hingewiesen, dass das Spinnen die Konzentration und die Leistungsstärke des Schülers steigert. Sollte man aber nicht dennoch in Betracht ziehen, was es bedeuten würde, wenn 25 Kinder auf einmal im Unterricht sitzen und lässig spinnen? Das Pro und Contra hätten hier besser abgewogen werden können.
Die Spinner Tricks sind nicht wirklich so umfangreich, wie man zunächst glauben würde. Es gibt vielleicht 50 verschiedenen Tricks, jedoch sind sich einige ziemlich ähnlich, andere einfach albern und am Ende einige „undurchführbar“, wie es auch im Buch steht. Das hat mich etwas enttäuscht.
Schön fand ich aber die vielen Tipps (Spiele, Do-It-Yourself Anleitungen, Reparatur, Design), die immer wieder durchgehend in dem Buch beschrieben werden. Hier wird die Kreativität angeregt.
Flotte und witzige Sprüche passen optimal zum Inhalt des Buches und sprechen junge Leute sicherlich an. Die Seiten zum Ausfüllen der eigenen Fortschritte am Ende des Buches spornen die jungen Leser außerdem an, Neues zu probieren und Erfolge zu verbuchen.

Alles in allem handelt es sich um ein nettes Buch, welches ein paar Tricks erklärt und viel Infos drum herum bietet. Wer – wie ich – aber 50 unterschiedliche Tricks erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

flüchtling, familie, integration, erstaufnahme, hamburg

Willkommen bei den Friedlaenders!

Adrienne Friedlaender
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 11.09.2017
ISBN 9783764506254
Genre: Biografien

Rezension:

"Willkommen bei den Friedlaenders!"ist ein Buch, welches zeigt, wie gut Integration funktionieren kann und dass man weder Angst vor Flüchtlingen haben muss, noch Vorurteile verbreiten sollte.

Adrienne Friedlaender (geboren 1962) ist Journalistin. Sie schreibt Artikel für Tageszeitungen, Magazine und Online-Medien. Sie hat vier Kinder im Alter von neun bis 21 Jahren. Drei von ihnen leben noch in ihrem Haushalt. 2016 nahm sie einen Flüchtling bei sich auf, der ihr inzwischen zum fünften Sohn geworden ist.

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen!“ (Seite 199) – afrikanische Weisheit

Ganz spontan entscheidet sich Adrienne Friedlaender nach Absprache mit ihren Söhnen, einen Flüchtling bei sich zu Hause aufzunehmen. Die Medien berichten über die vielen Flüchtlinge, die in unser Land kommen, um endlich in Sicherheit leben zu können. Keiner scheint so richtig zu wissen, wohin mit diesen Menschen. Wieso also nicht einen Flüchtling bei sich zu Hause aufnehmen? Der 22-jährige Moaaz aus Syrien zieht bei den Friedlaenders in eine eher chaotisch anmutende Familie ein. Die Autorin erzählt mit Witz und dem nötigen Ernst, was sie in jener Zeit erlebt hat. Sie erzähl von Ängsten, Vorurteilen aber auch von Freude und vielen bewegenden Erlebnissen. Integration kann ganz einfach sein, wenn man sich öffnet und ohne Vorurteile an die Menschen herantritt.

„Wer unter Höhenangst leidet, soll auf einen Turm klettern, wer Angst vor dem Fliegen hat, soll ein Flugzeug besteigen, wer Angst vor Hunden hat, soll sich ihnen immer wieder nähern. So funktioniert die Verhaltenstherapie. Wer also Angst vor Flüchtlingen und fremden Kulturen hat – der sollte den Kontakt suchen.“ (Seite 145)

Locker und leicht erzählt die Autorin von ihren Erfahrungen mit ihrem Ziehsohn Moaaz. Viele Anekdoten aus dem täglichen Leben beschreibt sie humorvoll und mit dem nötigen Respekt. Auch die Eigenkritik kommt nicht zu kurz, denn wir alle haben unsere Vorurteile und Fehler. Adrienne Friedlaender stellt sich viele Fragen, die wohl auch den meisten anderen Deutschen durch den Kopf gehen. Kann ein Miteinander funktionieren, wenn zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen? Wie ist das Frauenbild in Syrien, wie ist es bei uns? Gibt es wirklich so viele Unterschiede zwischen uns? Wo muss ich mich ändern und Rücksicht nehmen und ab wann muss ein Flüchtling sich an unsere Kultur anpassen? Sie schreibt von Missverständnissen, Unterschieden, aber auch vielen Gemeinsamkeiten. Zwei syrische Rezepte sind zu finden und ein Textauszug in arabischer Schrift mit Übersetzung.
Es war sehr spannend die Erfahrungen der Autorin zu lesen und mehr über das Frauenbild im Islam zu erfahren. Denn es ist eben nicht überall so, dass die Frau untergeordnet ist und sich verhüllen muss. Es gibt auch sehr erfolgreiche Frauen, die Achtung erfahren. Und in der Gesellschaft hat das Alter (und damit die Weisheit von Mann und Frau) einen hohen Stellenwert. Da wird viel höflicher miteinander umgegangen, als es bei uns oftmals der Fall ist. Vielleicht sollte man sich da einmal ein Stückchen abschneiden. So kann man auch viel durch das Zusammenleben mit fremden Kulturen lernen und seinen Horizont erweitern.

Ich hätte gerne noch mehr von Moaaz Seite erfahren. Welche Ängste musste er durchleben? Wie war es für ihn, in eine völlig fremde Familie aufgenommen zu werden? Was ist mit seiner Familie in Syrien, kann er von Deutschland auf regelmäßig Kontakt aufnehmen? Aber das ist wohl eine Geschichte für sich.
Die Autorin räumt in ihrem Buch "Willkommen bei den Friedlaenders!" mit Vorurteilen auf und zeigt wie groß die Willkommensgesellschaft doch ist und wie mit kleineren Hilfestellungen von außerhalb das Leben so einfach sein kann.

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Asabi

Constanze Lülsdorf
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 04.11.2016
ISBN 9783741271717
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als ich vor einer Weile auf dem Karl’s Erdbeerhof war, fiel mir ein Flyer in die Hände. Er gehörte zu einem Buch, dessen Cover mich ein wenig an Das Dschungelbuch erinnerte und mich sofort ansprach. Ich trat mit der Autorin in Kontakt und habe zwei Rezensionsexemplare zu ihren Geschichten über das Mädchen Asabi erhalten. Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich Asabis Abenteuern auf dem Mond und im Dschungel beigewohnt.

Constanze Lülsdorf (geboren 1984 in Berlin) studierte Kommunikationsmanagement und ist als Eventmanagerin tätig. Sie lebte bereits in den USA, Madrid und Paris und hat eine Tochter.
Die farbigen und fröhlichen Illustrationen stammen von Kol, einem Grafiker, Illustrator, Mediendesigner und freischaffenden Künstler aus Berlin.

Asabi ist wieder da und dieses Mal macht sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Steppe und den Dschungel, um den Schatz von Kapitän Hopsbein zu finden, von dem ihr Opa so viel erzählt hat. Dabei lernt sie einen treuen Begleiter, Mabu – den Elefantenjungen mit ungewöhnlichem Rüssel – kennen, der lernt mutig zu sein und selbstbewusst durchs Leben zu gehen.

Im zweiten Band über Asabi ist der Schreibstil nicht mehr so flüssig, wie im ersten. Da ich meiner Tochter (6 Jahre) die Bücher noch vorlese, fiel mir öfters auf, dass ich beim Lesen ins Stocken geriet. Das war beim ersten Band noch nicht der Fall. Die Story war für mich nicht ganz so spannend, wie die als Asabi bei den Sternen war. Meiner Tochter erging es da anders, sie war auch hier in den Bann gezogen und wollte unbedingt wissen, wie der Schatz von Kapitän Hopsbein aussieht.
Zunächst war ich etwas stutzig, dass Asabi einfach so wegläuft. Ich fragte mich, ob das so pädagogisch wertvoll ist. Dann kamen jedoch immer wieder die Beschreibungen, wie es der Oma und dem Opa ergeht, als sie bemerken, dass ihre geliebte Asabi weg ist. Die beiden finden nämlich auch leider nicht den Brief, den Asabi ihrem Opa hinterlegt hat. Das gefiel mir gut und macht nochmal deutlich, wie schlimm es für die Eltern oder Großeltern ist, wenn das eigene Kind auf einmal verschwunden ist.
Die Beschreibung des mysteriösen nach fauliger Lakritze stinkenden Mannes fand ich gewöhnungsbedürftig und sehr hart, aber wie meine Tochter so treffend sagte „manchmal ist das eben so im Leben“.
Die Illustrationen sind wieder schön bunt und gelungen. Diesmal konnten wir keine Abweichungen zum Text finden. Das hat uns gefreut.

Während meiner Tochter auch der zweite Band gut gefallen hat (was ja die Hauptsache ist), empfand ich ihn etwas schwächer als den ersten. Dennoch handelt es sich hier um ein schönes Buch, welches wichtige Werte einer Gesellschaft vor Augen führt.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Asabi

Constanze Lülsdorf
Fester Einband: 76 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 05.02.2015
ISBN 9783734740183
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als ich vor einer Weile auf dem Karl’s Erdbeerhof war, fiel mir ein Flyer in die Hände. Er gehörte zu einem Buch, dessen Cover mich ein wenig an Das Dschungelbuch erinnerte und mich sofort ansprach. Ich trat mit der Autorin in Kontakt und habe zwei Rezensionsexemplare zu ihren Geschichten über das Mädchen Asabi erhalten. Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich Asabis Abenteuern auf dem Mond und im Dschungel beigewohnt.

Constanze Lülsdorf (geboren 1984 in Berlin) studierte Kommunikationsmanagement und ist als Eventmanagerin tätig. Sie lebte bereits in den USA, Madrid und Paris und hat eine Tochter.
Die farbigen und fröhlichen Illustrationen stammen von Kol, einem Grafiker, Illustrator, Mediendesigner und freischaffenden Künstler aus Berlin.

Constanze Lülsdorf: Asabi und das Geheimnis des Mondes. Books on Demand, Norderstedt 2015

Asabi ist ein Mädchen, welches mit ihren Großeltern in einem Leuchtturm an einer afrikanischen Küste wohnt. Sie hat eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Opa, der ihr bei den gemeinsamen Abenden unter freiem Himmel die schönsten Geschichten über den Mond und die Sterne erzählt. Eines Nachts fliegt Asabi mit einem Sternentaxi zum „Mann im Mond“ und lernt dort einige Sterne und die Sternfeen kennen. Doch die größte Überraschung erwartet sie noch.

Die Autorin erzählt Asabis Geschichte in einem verständlichen und flüssigen Schreibstil. Die farbenprächtigen Illustrationen untermalen die Handlung, weichen aber hin und wieder von den Beschreibungen der Autorin ab. So steht Asabi eigentlich nicht auf dem Sternentaxi, sondern sitzt darauf (Seite 23), der Mann im Mond hat keinen kurzen roten Umgang über den Schultern hängen, sondern „trägt einen langen, weiten Umhang, der in allen Farben schillert, die man sich erträumen kann“ (Seite 27) und das Menschenbaby Clara „schläft [eigentlich] ganz friedlich in den Armen ihrer stolzen Mama“ (Seite 33).
Die Idee um die Traumerfüllung durch die Sterne und die Sternfeen ist originell und wird sehr einfühlsam dargestellt. Meine Tochter und ich fragten uns, ob Asabi wohl ihren eigenen Stern irgend wann einmal kennenlernen wird. Darüber und ob sie ihr Sternentaxi noch häufiger benutzen wird, würden wir sehr gerne mehr lesen.

Ein gelungenes Kinderbuch, welches Mut macht, weiter zu träumen, auch wenn die Träume nicht immer sofort in Erfüllung gehen. Denn manchmal braucht es etwas Zeit, eigenes Handeln und die Hilfe andere Menschen, damit sie in Erfüllung gehen können.
Der Vollmond hat für meine Tochter nun seinen ganz besonderen Reiz. Wer weiß, vielleicht wird sie ja auch eines Nachts von einem Sternentaxi zum „Mann im Mond“ geflogen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

schattenwolf, game of thrones, haus stark, house stark, 3d maske

Game of Thrones - Haus Stark: Schattenwolf: 3D-Maske mit Wandhalterung


Sonstige Buchform
Erschienen bei Ars Edition, 25.07.2017
ISBN 4014489116479
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wir verfolgen die Game of Thrones Serie mit Spannung. Als mir arsEdition eines der neuen Bücher mit einer 3-D Maske inkl. Wandhalterung zur Rezension anbot, war ich gleich begeistert. Dann hat es leider etwas gedauert, bis ich die Zeit gefunden habe, die Maske zu basteln. Jetzt ist sie fertig und prangt furchteinflößend an der Wand. Ein tolles Geschenk für jeden Fan der Serie.

Das Buch befindet sich in einem schönen Schuber. Bevor es an das Basteln der Maske geht, gibt es eine zwei-seitige Einführung zum entsprechenden Haus (in meinem Fall das Haus Stark), dem voran ist eine große Karte der Kontinente Westeros und Essos gedruckt. Neben der 3-D Maske des Schattenwolfs gibt es noch drei weitere Bastelbücher: das Haus Targaryen (mit dem Drachen), das Haus Lennister (mit dem Löwen) und der weiße Wanderer. Alle beinhalten eine Wandhalterung, die nach dem gleichen Prinzip wie die Maske gefertigt wird. Sie verleiht der Maske noch mehr Tiefe und Authentizität.

Die Anleitung zum Zusammenbau der Maske ist einfach beschrieben und leicht nachzuvollziehen. Ich habe mich entschieden doppelseitiges Klebeband zu verwenden, Flüssigkleber hätte sicherlich viel zu viel Zeit in Anspruch genommen und so konnte auch im Nachhinein nichts verrutschen. Ich denke auch Kinder können hier großen Spaß haben, vor allem weil man sehr schnell sieht, wie die Maske wächst. Das Ergebnis ist wirklich beeindruckend. Sowohl die Familie, als auch Freunde sind begeistert von dieser Maske. Sie sieht viel komplizierter aus, als sie tatsächlich ist. Lediglich die Wandhalterung ist etwas schwer umzusetzen und so bedecken die am Schluss aufgeklebten Abdeckungen bei mir nicht ganz sauber die Naht zur Wandhaltung. Hier die Anleitung leider auch fehlerhaft, denn die Laschen sollen laut Anleitung als Bergfalten gefaltet werden, laut Zeichnung an den Teilen wären es aber Talfalten gewesen. Außerdem sind ein paar Laschen anders bedruckt, als die übrigen. Der Sinn dahinter erschloss sich mir nicht und ich war mir nicht ganz sicher, wie sie nun genau angeklebt werden müssen. Das Kopfband ist auch aus Pappe, das fand ich etwas befremdlich, Gummiband wäre da besser und vor allem auch auf verschiedene Kopfgrößen einstellbar.

Die Informationen zum Haus Stark hätte ich mir umfangreicher gewünscht. Schließlich sind die Bücher schon sehr detailreich. Zum Beispiel wäre es interessant gewesen, mehr zu den Wölfen zu erfahren. Welcher Wolf gehört zu welchem Stark-Kind und welcher Wolf stirbt, welcher ist noch am Leben? Gerade wo es eine Schattenwolfsmaske ist, die man bastelt, hätte das noch gut dazu gepasst.
Im Stammbaum hat sich auch leider ein kleiner Fehler eingeschlichen. Die Verbindung zwischen Rickard (Vater) und Eddard (Sohn) Stark ist nicht eingezeichnet.

Ein schönes Buch, welches allerdings ein paar kleine Fehler beinhaltet. Alles in allem handelt es sich um eine tolle Maske zum Selberbasteln. Mit Spaß und ohne große Schwierigkeiten lässt sie sich innerhalb eines Tages zusammenbauen und gleichzeitig erhält man einen kurzen Überblick über das Haus Stark.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Bella & Blue, Band 04

Emilia Klee , Marie Sann
Fester Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 07.09.2017
ISBN 9783505140150
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Schneiderbuch Verlag hat mir den dritten und vierten Band der Reihe Bella & Blue zur Rezension zur Verfügung gestellt. Da meine Tochter und ich gerne alle Buchreihen von Beginn an lesen, haben wir uns die ersten beiden Teile zusätzlich besorgt und waren schon ganz gespannt auf die Geschichte. Wir wurden nicht enttäuscht. Bella schreibt in ihrem Tagebuch ihre Erlebnisse in ihrem neuen zu Hause auf dem Fliederhof, wo ganz plötzlich das Mondpferd Blue auftaucht und sofort Bellas Herz erobert.

Emilia Klee ist das Pseudonym von Manfred Theisen. Er ist Autor und Journalist, Vater von vier Töchtern und war in seiner Jugend selbst leidenschaftlicher Reiter. Die Serie Bella & Blue hat er für seine beiden jüngsten Töchter geschrieben.

Große Aufregung herrscht in der Schule, als herauskommt, dass jemand die Klassenkasse gestohlen hat. Neben all der Aufregung soll auch noch das Tierheim schließen, da es pleite ist. Doch Bella und ihre Freunde setzen alles daran, das Tierheim zu retten. Dafür muss Bella sich mit dem ungeliebten Gutsbesitzer Henning arrangieren.

Der Schreibstil in Form eines Tagebuchs macht es dem Leser leicht, sofort in die Welt Bellas einzutauchen. Die locker leichte Sprache in Kombination mit diversen Smileys, Blumen etc. machen die Bücher authentisch und unterstreichen die Gefühle und Stimmung der Protagonistin. Die größeren Zeichnungen sind für ein Schulkind vielleicht etwas zu gut, aber dennoch zweifelt man nicht daran, dass Bella diese gezeichnet haben könnte, um ihre Tagebucheintragungen zu verdeutlichen und ihre Erinnerungen zu festigen.
Emilia Klee zeichnet die Charaktere liebevoll und glaubwürdig. Bellas Alltag wirkt realistisch, dabei aber keineswegs abgehoben. Bella ist ein typisches Kind von nebenan, welches man schnell ins Herz schließt.

Bella und Blue haben schnell unsere Herzen erobert und wir haben mitgefiebert, dass die beiden einen gemeinsamen Weg finden. Wir hoffen dass das Mysterium um das Mondpferd in den nächsten Bänden noch etwas intensiver beleuchtet wird. Das wurde in den letzten drei Bänden gar nicht mehr thematisiert, würde uns aber brennend interessieren. Nun warten wir ungeduldig auf die Fortsetzung dieser schönen Buchreihe.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Bella & Blue, Band 03

Emilia Klee , Marie Sann
Fester Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 03.08.2017
ISBN 9783505140181
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Schneiderbuch Verlag hat mir den dritten und vierten Band der Reihe Bella & Blue zur Rezension zur Verfügung gestellt. Da meine Tochter und ich gerne alle Buchreihen von Beginn an lesen, haben wir uns die ersten beiden Teile zusätzlich besorgt und waren schon ganz gespannt auf die Geschichte. Wir wurden nicht enttäuscht. Bella schreibt in ihrem Tagebuch ihre Erlebnisse in ihrem neuen zu Hause auf dem Fliederhof, wo ganz plötzlich das Mondpferd Blue auftaucht und sofort Bellas Herz erobert.

Emilia Klee ist das Pseudonym von Manfred Theisen. Er ist Autor und Journalist, Vater von vier Töchtern und war in seiner Jugend selbst leidenschaftlicher Reiter. Die Serie Bella & Blue hat er für seine beiden jüngsten Töchter geschrieben.

Die Schule hat begonnen und Bella hat in Karoline eine gute Freundin gefunden. Auch sie ist Pferdenärrin und Besitzerin des kleinen Ponys Karotte. Doch eines Tages erreicht ein Brief den Fliederhof, in welchem ein fremder Mann behauptet, der wahre Besitzer von Blue zu sein. Kann Bella ihre Blue behalten?

Der Schreibstil in Form eines Tagebuchs war für uns neu und macht es dem Leser leicht, sofort in die Welt Bellas einzutauchen. Die locker leichte Sprache in Kombination mit diversen Smileys, Blumen etc. machen die Bücher authentisch und unterstreichen die Gefühle und Stimmung der Protagonistin. Die größeren Zeichnungen sind für ein Schulkind vielleicht etwas zu gut, aber dennoch zweifelt man nicht daran, dass Bella diese gezeichnet haben könnte, um ihre Tagebucheintragungen zu verdeutlichen und ihre Erinnerungen zu festigen.
Emilia Klee zeichnet die Charaktere liebevoll und glaubwürdig. Wir mussten immer wieder über Bellas Vater schmunzeln, der nicht gerade der geborene Handwerker ist, aber dennoch stets bemüht, seiner Tochter einen Wunsch zu erfüllen. Bellas Mutter ist Autorin und steckt mit ihren Gedanken meistens in ihren Geschichten. Doch für ihre Tochter nimmt sie sich Zeit und kümmert sich liebevoll um sie. Bella ist ein typisches Kind von nebenan, welches man schnell ins Herz schließt.

Bella und Blue haben schnell unsere Herzen erobert und wir haben mitgefiebert. Wir hoffen bald noch mehr über das Mysterium um das Mondpferd zu erfahren. Das wurde in den letzten Bänden gar nicht mehr thematisiert, würde uns aber brennend interessieren

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Bella & Blue, Band 02

Emilia Klee , Marie Sann
Fester Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 02.02.2017
ISBN 9783505139680
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Emilia Klee ist das Pseudonym von Manfred Theisen. Er ist Autor und Journalist, Vater von vier Töchtern und war in seiner Jugend selbst leidenschaftlicher Reiter. Die Serie Bella & Blue hat er für seine beiden jüngsten Töchter geschrieben.

Bella und Blue sind glücklich vereint, da steht schon das nächste Ereignis ins Haus. Auf dem Fliederhof soll ein Film gedreht werden und Bellas Cousine Sarah spielt die Hauptolle. Klar, dass hier nicht alles so glatt läuft, wie erhofft.

Das Lesen dieser neue Buchreihe macht Spaß. Der Schreibstil in Form eines Tagebuchs war für uns neu und macht es dem Leser leicht, sofort in die Welt Bellas einzutauchen. Die locker leichte Sprache in Kombination mit diversen Smileys, Blumen etc. machen die Bücher authentisch und unterstreichen die Gefühle und Stimmung der Protagonistin. Die größeren Zeichnungen sind für ein Schulkind vielleicht etwas zu gut, aber dennoch zweifelt man nicht daran, dass Bella diese gezeichnet haben könnte, um ihre Tagebucheintragungen zu verdeutlichen und ihre Erinnerungen zu festigen.
Emilia Klee zeichnet die Charaktere liebevoll und glaubwürdig. Wir mussten immer wieder über Bellas Vater schmunzeln, der nicht gerade der geborene Handwerker ist, aber dennoch stets bemüht, seiner Tochter einen Wunsch zu erfüllen. Bellas Mutter ist Autorin und steckt mit ihren Gedanken meistens in ihren Geschichten. Doch für ihre Tochter nimmt sie sich Zeit und kümmert sich liebevoll um sie. Dennoch kommt es natürlich zu familiären Unstimmigkeiten, als ihre Cousine Sarah so mir nichts dir nichts Bellas Zimmer in Beschlag nimmt. All dass machen Bellas Alltag realistisch, dabei aber keineswegs abgehoben. Bella ist ein typisches Kind von nebenan, welches man schnell ins Herz schließt.

Bella und Blue haben schnell unsere Herzen erobert und wir haben mitgefiebert, dass die beiden einen gemeinsamen Weg finden. Wir hoffen dass das Mysterium um das Mondpferd in den nächsten Bänden noch etwas intensiver beleuchtet wird. Das wurde in diesem Band gar nicht mehr thematisiert, würde uns aber brennend interessieren.

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Bella & Blue, Band 01

Emilia Klee , Marie Sann
Fester Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 02.02.2017
ISBN 9783505139673
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Schneiderbuch Verlag hat mir den dritten und vierten Band der Reihe Bella & Blue zur Rezension zur Verfügung gestellt. Da meine Tochter und ich gerne alle Buchreihen von Beginn an lesen, haben wir uns die ersten beiden Teile zusätzlich besorgt und waren schon ganz gespannt auf die Geschichte. Wir wurden nicht enttäuscht. Bella schreibt in ihrem Tagebuch ihre Erlebnisse in ihrem neuen zu Hause auf dem Fliederhof, wo ganz plötzlich das Mondpferd Blue auftaucht und sofort Bellas Herz erobert.

Emilia Klee ist das Pseudonym von Manfred Theisen. Er ist Autor und Journalist, Vater von vier Töchtern und war in seiner Jugend selbst leidenschaftlicher Reiter. Die Serie Bella & Blue hat er für seine beiden jüngsten Töchter geschrieben.

Bella ist vor kurzem mit ihren Eltern auf den Fliederhof gezogen. Da sie ihre Freunde zurück lassen musste, fängt sie an Tagebuch zu schreiben. Eines Tages erscheint ein fremdes Pferd auf dem Fliederhof. Es trägt eine Mondsichel auf der Stirn und hat ein schimmerndes, nachtblaues Fell. Bella tauft es Blue Moon und erfährt von Margareta, der Frau im Wald, dass sich um dieses Pferd alte Mythen ranken.

Das Lesen dieser neue Buchreihe macht Spaß. Der Schreibstil in Form eines Tagebuchs war für uns neu und macht es dem Leser leicht, sofort in die Welt Bellas einzutauchen. Die locker leichte Sprache in Kombination mit diversen Smileys, Blumen etc. machen die Bücher authentisch und unterstreichen die Gefühle und Stimmung der Protagonistin. Die größeren Zeichnungen sind für ein Schulkind vielleicht etwas zu gut, aber dennoch zweifelt man nicht daran, dass Bella diese gezeichnet haben könnte, um ihre Tagebucheintragungen zu verdeutlichen und ihre Erinnerungen zu festigen.
Emilia Klee zeichnet die Charaktere liebevoll und glaubwürdig. Wir mussten immer wieder über Bellas Vater schmunzeln, der nicht gerade der geborene Handwerker ist, aber dennoch stets bemüht, seiner Tochter einen Wunsch zu erfüllen. Bellas Mutter ist Autorin und steckt mit ihren Gedanken meistens in ihren Geschichten. Doch für ihre Tochter nimmt sie sich Zeit und kümmert sich liebevoll um sie. Bella ist ein typisches Kind von nebenan, welches man schnell ins Herz schließt.

Bella und Blue haben schnell unsere Herzen erobert und wir haben mitgefiebert, dass die beiden einen gemeinsamen Weg finden.

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Taschenlieblinge selber nähen

pattydoo
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Christophorus Verlag, 04.01.2016
ISBN 9783841063564
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch enthält 13 verschiedene Taschenmodelle mit umfangreicher Anleitung inkl. zweier doppelseitig bedruckten Schnittbögen und dem Verweis auf Online Nähvideos, in welchem einem Techniken und Tricks näher gebracht werden. Außerdem wird in der Anleitung auch angeraten das ein oder andere zunächst mit der eigenen Maschine zu testen, damit man beispielsweise am Ende, wenn sehr viele dicke Lagen zusammen genäht werden müssen, nicht feststellt, dass die Maschine das gar nicht schaffen kann.

Mit den pattydoo Videos habe ich das nähen für mich entdeckt und gelernt. Ina Fischer von Pattydoo kann einfach wunderbar erklären, wie man was am Besten näht, worauf man achten muss und wie es einem leichter fallen wird.
Auch hier in dem Buch gibt es eine tolle Einführung, die einem das Nähen und den Umgang mit der Maschine vereinfachen. Die 13 Modelle sind modern und vielfältig, die Anleitungen bebildert und somit leicht nachzuvollziehen. Sollte doch einmal etwas nicht ganz klar sein, so hat man die Möglichkeit im Netz die entsprechenden Nähvideos anzusehen. Spätestens jetzt ist einem klar, was wie gemacht werden muss.
Das Buch ist gut gegliedert und ich hatte großen Spaß, die Falten-Hobo-Bag zu nähen. Sehr hilfreich ist, dass der Stoffverbrauch direkt am Anfang der Anleitung in einem auffälligen Kasten abgedruckt ist. Das ermöglicht es einem, auch spontan die passenden Materialien kaufen zu können.

Ein tolles Buch, welches einfach nur Freude macht. Meine Tasche fällt auf und bei mir wurden schon „Bestellungen“ aufgegeben. Ich werde bestimmt noch viele weitere Taschen aus diesem Buch nähen.
Taschenlieblinge selber nähen beinhaltet super Anleitungen, die es quasi jedem ermöglichen, die eigene perfekte Tasche zu nähen.

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Taschen-Glück

Ruth Laing
Fester Einband
Erschienen bei Bassermann, 27.07.2015
ISBN 9783809434689
Genre: Sachbücher

Rezension:

Irgendwie habe ich ziemlich viele Taschen, doch keine ist perfekt. Mal zu groß, mal zu klein, mal zu wenige Innentaschen und so weiter. Wieso also nicht einfach eine Tasche selbst nähen? So schwer kann das doch nicht sein!
Dieses Buch beinhaltet 18 Modelle. Im Vorwort gibt es Hinweise bezüglich der Werkzeugen der Arbeit mit dem Schnittmuster, dem Versäubern und Bügeln. Im Anhang finden sich 8 Seiten mit Schnittmusterteilen. Im großen und ganzen muss man sich die Schnittmuster nach Anleitung allerdings selbst erstellen.
Ein großes Manko bei diesem Buch ist, dass man keinen schnellen Zugriff auf den Stoffverbrauch bekommt. Spontan auf die schnelle die passenden Stoffe einzukaufen fällt damit flach. Die Autoren verweisen darauf, dass die Modelle so gewählt sind, dass einem das lästige Abpausen der Schnittmuster erspart bleibt, weil vieles anhand von Rechtecken umgesetzt wird. Außer Acht wird dabei aber gelassen, dass man hier zwar Zeit spart, diese anderweitig dann aber wieder aufbringen muss (wie zum Beispiel bei der Berechnung des Stoffverbrauchs).Zu den Modelle gibt es je ein großes Foto der Tasche und kleiner Detailfotos. Sie bieten einem einen guten Eindruck auf das fertige Stück. Das Tascheninnere wird hierbei aber vernachlässigt. Die Anleitung wird dann nicht mit Fotos unterstützt, sondern mit Zeichnungen. Das war für mich etwas ungewöhnlich und wirkte altmodisch, wie auch das ein oder andere Taschenmodell. So sind viele Taschen mit Holzgriffen versehen und es gibt beispielsweise eine iPod Hülle (ET 2015, wer nutzt heutzutage noch einen iPod, wo doch alles auf dem Handy drauf ist?).Auch die fertigen Maße der Tasche fehlen leider, sowie nähere Angaben zur benötigten Vlieseline. Wer sich hier nicht auskennt, ist aufgeschmissen.
Ich habe mich für eine simple Lunchbag entschieden. Hier gibt es zwei Modelle, ich wählte die kleinere. Dabei fiel bereits auf, dass die Materialliste für beide Bags zusammen gefasst ist, die Anleitung dann aber getrennt. Lästiges blättern im Buch für die benötigten Maße waren die Folge. Auch war nicht ausreichend erklärt, wie die Zackenlitze am Besten angenäht werden sollte, um einen hässlichen Übergang zwischen Anfang und Ende zu vermeiden. Dass man die Ecken am Boden zurück schneiden muss, damit sie sich ordentlich wenden lässt, findet keine Erwähnung. Auch der Taschenboden ist nicht tief genug, die Tasche hat befüllt keinen Stand. Es gibt außerdem keinen Innenbeutel, was unschön ist, bedenkt man, dass die Lunchbag mit Essen befüllt werden soll, damit kein Plastikmüll (wie Folie oder Tüten) entsteht.
Dieses Buch bietet einige Modelle, die sicherlich eher Geschmacksache sind. Es ist nicht unbedingt für Anfänger geeignet, da Feinheiten hier keine Erwähnung finden. Für mich fällt das Buch leider durch, da ich schnellen Zugang zum Materialverbrauch benötige und da sich die von mir genähte Lunchbag für den Alltag leider nicht wirklich eignet.

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feste, freundschaft, bilderbuch, ramadan, islam

Leyla und Linda feiern Ramadan (D/TR)

Arzu Gürz Abay , Aylin Keller , Sibel Demirtas
Buch: 32 Seiten
Erschienen bei TALISA Kinderbuch Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783939619536
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Auf der BuchBerlin 2017 habe ich den TALISA Verlag kennengelernt. Dort habe ich zwei anregende Gespräche mit der Inhaberin Aylin Keller geführt. Sie ist mit Herzblut bei der Sache und will mit ihren Büchern die interkulturellen Kompetenzen der Kinder fördern und gleichzeitig dafür Sorgen, dass Sprachen und somit auch Kulturen nicht aussterben, weil sie nicht genug gepflegt oder an die Kinder weitergegeben werden können. Den TALISA Verlag gibt es seit 2005 und er konzentriert sich auf bilinguale Bücher. Dabei werden nicht nur Schulkinder, sondern auch Kindergartenkinder angesprochen. Im Verlag sind 18 Sprachen vertreten, jeweils in Kombination mit Deutsch. Die Bücher sollen „vor allem Kinder, aus Familien bei denen Zuhause Deutsch nicht als Muttersprache gesprochen wird, in ihrer Sprach- und Leseentwicklung begleiten, im Besonderen auch Eltern ermutigen, ihre Muttersprache zu pflegen“.

Leyla und Linda sind beste Freundinnen. Beide fahren in den Ferien weg. Leyla zu ihrer Familie in ein kleines Dorf in der Türkei, Linda in einen Urlaubsort in Griechenland. Leyla ist schon ganz aufgeregt, denn zum ersten Mal wird sie zu Ramadan ihre Familie besuchen und Linda wird sie dort besuchen kommen, da die beiden Urlaubsorte nur durch eine kurze Fahrt mit dem Schiff voneinander getrennt sind. Leyla erklärt Linda alles zu diesem besonderen Fest, welches sie und ihre Familie feiern und Linda ist sehr neugierig und fasziniert von dem ihr unbekannten Brauchtum.

Dieses Buch bringt die türkische Kultur und die Bräuche ganz unvoreingenommen dem Leser näher. Natürlich könnte man hier kritisieren, dass nicht nur in der Türkei der Islam gelebt wird. Entscheidend ist eben, dass ein wichtiger Brauch der islamischen Religion beschrieben wird und somit auch dafür sorgt, dass Ängste abgebaut werden. Denn am Ende ist ganz deutlich, dass dieser Brauch große Ähnlichkeit mit dem Weihnachtsfest im Christentum hat.

Die Illustrationen sind großflächig und farbenfroh, sie sprechen auch schon jüngere Kinder an und unterstützen die Wissensübermittlung zum Thema Ramadan optimal.
Die Sprache ist kindgerecht und es werden nicht zu viele Informationen übermittelt, die den kindlichen Leser überfordern könnte. Neben dem deutschen Text gibt es eine türkische Übersetzung, um Kinder, die zweisprachig aufwachsen, Kultur und Sprache zu vermitteln.
Auf der Webseite des Verlags gibt es außerdem kostenlose Arbeitsmaterialien mit Anregungen zur Auseinandersetzung mit dem Buch, Rätseln und Ausmalbildern für die Schule oder zu Hause zum Herunterladen.

Auch hier handelt es sich um ein gelungenes Buch, welches auf leichte Weise einen kleinen Einblick in eine fremde Kultur mit ungewohnten Bräuchen gibt. Unterschiede und Gemeinsamkeiten kommen zum Vorschein und zeigen, dass wir Menschen so unterschiedlich wir auch sind, doch einander ähneln.

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Otto - die kleine Spinne

Guido van Genechten , Aylin Keller , Guido van Genechten
Geheftet: 28 Seiten
Erschienen bei TALISA Kinderbuch Verlag, 01.02.2015
ISBN 9783939619451
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Auf der BuchBerlin 2017 habe ich den TALISA Verlag kennengelernt. Dort habe ich zwei anregende Gespräche mit der Inhaberin Aylin Keller geführt. Sie ist mit Herzblut bei der Sache und will mit ihren Büchern die interkulturellen Kompetenzen der Kinder fördern und gleichzeitig dafür Sorgen, dass Sprachen und somit auch Kulturen nicht aussterben, weil sie nicht genug gepflegt oder an die Kinder weitergegeben werden können. Den TALISA Verlag gibt es seit 2005 und er konzentriert sich auf bilinguale Bücher. Dabei werden nicht nur Schulkinder, sondern auch Kindergartenkinder angesprochen. Im Verlag sind 18 Sprachen vertreten, jeweils in Kombination mit Deutsch. Die Bücher sollen „vor allem Kinder, aus Familien bei denen Zuhause Deutsch nicht als Muttersprache gesprochen wird, in ihrer Sprach- und Leseentwicklung begleiten, im Besonderen auch Eltern ermutigen, ihre Muttersprache zu pflegen“.

Die kleine Spinne Otto hat es nicht leicht. Niemand weiß, dass er eine liebe Spinne ist, denn bevor er etwas sagen kann, flüchten die anderen Tiere vor ihm und beschimpfen ihn dabei sogar. Er würde stinken, sei ein Monster, fies, fett und hässlich. Keines der Tiere hört sich an, was Otto zu sagen hat. Dabei möchte Otto doch einfach seinen dritten Geburtstag nicht alleine feiern. Doch es findet sich keiner, der nicht irgendwelche Vorurteile hat.


Dieses Buch hat einen etwas traurigen Ausgang. Eigentlich ist man daran gewöhnt, dass der liebenswerte Protagonist am Ende doch jemanden findet, der ihn versteht und ihm beisteht. Nicht so in diesem Buch. Otto muss alleine seinen Geburtstagskuchen essen. Der Leser wird darum aufgefordert, sich der kleinen und lieben Spinne Otto anzunehmen, falls sie ihm einmal über den Weg laufen sollte. Es wird zur Toleranz aufgerufen, davor gewarnt, vorschnell zu urteilen und stattdessen jedem eine Chance zu geben.


Ein schönes Buch, welches schon frühzeitig im Kindergarten eingesetzt werden sollte, denn hier werden schon die Weichen für das spätere Leben gesetzt. Kinder sind von Natur aus offen, unvoreingenommen und freundlich, erst im Verlauf des Lebens bilden sich Vorurteile. Dem arbeitet dieses Buch entgegen. Man sollte sich immer zunächst selbst eine Meinung bilden, bevor man sich durch äußere Einflüsse fehlleiten lässt.
Unterstützt wird diese Thematik durch die 10 weiteren Sprachen, die jeweils auf der Linken Seite der Illustrationen zu finden sind. Der Text ist somit ins Arabische, Bulgarische, Chinesische, Englische, Französische, Italienische, Polnische, Rumänische, Spanische und Türkische übersetzt und ermöglicht einen interkulturellen Umgang mit der Geschichte.


Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich mich fragte, was ich mit den ganzen Sprachen anfangen sollte. Dann habe ich das Buch aber einfach meiner Tochter in drei Sprachen, die ich halbwegs beherrsche, vorgelesen und die Freude sowie das Interesse waren ihr ins Gesicht geschrieben. Mir machte es Spaß, mich einmal wieder mit diesen Sprachen auseinander zu setzen und wir fanden es beide sehr spannend, uns die arabischen, bulgarischen und chinesischen Schriftzeichen näher anzuschauen. Wir sind nun auch sehr neugierig, wie die Geschichte in anderen Sprachen klingt, sodass wir fremdsprachige Freunde gebeten haben, uns das Buch in ihrer Muttersprache vorzulesen.
Auch in Sprache und Schrift wird also deutlich, wie vielfältig wir Menschen sind, und doch haben wir einiges gemeinsam, wie zum Beispiel diese Geschichte um Otto die kleine Spinne.

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Schabernack - Der kleine Fratz von Hullifatz

Nadin Voß
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Geschichtenzauberei, 01.07.2017
ISBN 9783981884203
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Auf der Buch Berlin 2017 hatte ich ein nettes Gespräch mit Nadin Voß, der Autorin des kleinen Schabernacks und war sehr neugierig auf die Geschichte um den kleinen Fratz von Hullifatz. Schabernack ist ein kleines Wesen von dem weit entfernten Stern Hullifatz, der sehr einsam ist und davon träumt einmal die Menschen auf der Erde mit eigenen Augen zu sehen, anstatt nur durch sein Fernrohr.

Nadin Voß (geboren 1976) schrieb schon als Kind gerne Geschichten. Nach langer Schreibpause veröffentlichte sie 2016 ihr erstes Buch "Die Sonntagsüberraschung" und kurz darauf "Schabernack -Der kleine Fratz von Hullifatz". Inzwischen ist das Buch auch als Hörspiel mit bekannten Sprechern zu erwerben.

Der kleine Schabernack beobachtet schon lange von seinem Stern aus die Menschen und erfreut sich an deren Missgeschicken. Irgendwann kommt bei ihm der Wunsch auf, zur Erde zu reisen und selbst für das ein oder andere Missgeschick zu sorgen. So baut er sich sein Schabernackmobil und macht sich auf den Weg zur Erde. Dort richtet er in einem kleinen Dorf allerhand Unfug an und die Bewohner werden immer mürrischer. Bis Schabernack eines Tages dem kleinen Theodor begegnet, dem ersten Menschen, der ihn sehen kann. Von da an ändert sich sein Leben und er erfährt, was es bedeutet Freunde zu haben und geliebt zu werden.

Nadin Voß hat hier eine schöne und tiefgängige Geschichte entworfen, die wichtige Werte unserer Gesellschaft vermittelt. Sei nett zu deinen Mitmenschen, kümmere dich um deine Freunde, entschuldige dich für deine Fehler, verzeihe anderen ihre Fehltritte und behandle andere Menschen immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
Auch wenn Schabernack einigen Unfrieden gestiftet hat, so bleibt er trotzdem ein liebevoller Charakter. In Einsamkeit aufgewachsen, konnte er nie lernen, was richtig und was falsch ist. Über anderer Menschen Ungeschick zu lachen, brachte ihm eine Form von Freude. Erst bei Theodor und seiner Mutter lernte er, was es bedeutet geliebt zu werden und selbst liebe und Freundschaft zu empfinden.

„Alles ist so friedlich und liebevoll angelegt. Ein wohlig warmes Gefühl überkommt ihn. Das kannte er (Schabernack) bisher noch nicht. Wie angewurzelt steht er mitten in diesem kleinen Paradies und fühlt sich, als würde er schweben.“

Die Illustrationen sind gut auf die Erzählung abgestimmt. Sie sind farbenfroh und großflächig angelegt. Die Illustratorin hat die Bilder liebevoll entworfen und sie haben mir gut gefallen. Allerdings sind sie nicht jedermanns Sache, meine Tochter (6) war nicht so richtig von den Bildern überzeugt.

"Schabernack – Der kleine Fratz von Hullifatz" ist ein gelungenes Buch über das richtige Miteinander in einer Gesellschaft. Nicht nur Schabernacks Fehltritte werden kritisiert, sondern auch das Verhalten der Dorfbewohner, die den kleinen Schabernack verjagen, nachdem dieser sich bei ihnen entschuldigt hatte.
Ich hoffe die Autorin schreibt noch mehr wertvolle Bücher dieser Art.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

michael koglin, london, zeitreise

Ein Pony für den König

Michael Koglin , Fréderic Bertrand
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 05.10.2017
ISBN 9783505139550
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Zeitreise auf 4 Pfoten - Ein Pony für den König" ist der zweite Band einer neuen Reihe, in welchem eine Hundedame mit ihren Besitzern, dem etwas verrückten Professor Tempus und seiner taffen Enkelin Lia, in die Vergangenheit reist, um durch die Zeit gereiste Tiere wieder nach Hause zu bringen.

Michael Koglin ist Autor und freier Journalist. Seine Krimis erscheinen im Goldmann und Droemer Knaur Verlag. Außerdem schreibt er Drehbücher und Theaterstücke für Kinder.

Professor Tempus hat ein riesiges Chaos verursacht, als er vergaß, seine Zeitreise-Maschine auszustellen. Sie hat sich selbstständig gemacht und zahlreiche Tiere, wie Ponys, Raben, Dinosaurier und Katzen auf Professor Tempus‘ Bauernhof gebracht. Nun heißt es, die Tiere wieder in ihre Zeit zurück zu bringen, damit die Zeitachse nicht durcheinander gerät. Dieses Mal geht es ins mittelalterliche London, um Ritter Löwenherz sein geliebtes und überaus wichtiges Pony zurück zu bringen. Denn ohne das Pony, kann Löwenherz das Turnier gegen den Schwarzen Ritter nicht gewinnen und so niemals König werden.

Michel Koglins Schreibstil ist leicht, fließend und gut verständlich. Das Phänomen der Zeitreise stellt allerdings eine große Herausforderung an den kindlichen Leser. Meine sechs-jährige Tochter hatte hier leichte Verständnisschwierigkeiten, aber das Buch ist ja auch für Kinder ab 8 Jahren konzipiert. Außerdem hat sicherlich auch der ein oder andere Erwachsene seine Schwierigkeiten, wenn man über die Zeitachse und Veränderungen in der Vergangenheit durch Personen aus der Gegenwart nachdenkt.
Außergewöhnlich an diesem Buch ist, dass die Geschichte aus der Sicht der Hundedame Madame Curie (auch genannt Curry) erzählt wird.

Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. Die Kapitelüberschriften sind passend zum Mittelalter als Banner dargestellt. Die Seitenzahlen stehen in einem kleinen mechanischen Kasten, ähnlich eines alten Fotoapparates. Außerdem sind die schwarz-weiß Zeichnungen recht außergewöhnlich. Gerade die Zeichnung der beiden kämpfenden Ritter sprüht nur so von Spannung und Energie. Fréderic Bertrand hat hier einen ausgezeichneten Job geleistet und man merkt den Bildern an, dass er in seiner Freizeit selbst gerne an „rostigen Maschinen“ (Seite 123) herumschraubt, um damit selbst irgendwann einmal in die Zukunft reisen zu können.

Dieses Buch bereitet ein wenig geschichtliches Wissen für die kleinen ohne dabei zu überfordern oder zu langweilen. Ein Glossar im Anhang hilft auch dem Vorleser, falls er Worte wie Kandelaber oder Plattner selbst nicht so genau kennen sollte.
Die Protagonisten sind etwas klischeehaft dargestellt. So ist die Hundename stets hungrig, der Professor immer wieder verwirrt und Lia das taffe Mädchen, welches sich selbstsicher den Abenteuern stellt.
Der Spannungsbogen ist eher niedrig gehalten. Die Kinder werden also nicht extrem angespannt sein. Nur selten wird es etwas brenzlig aber das ist für die Zielgruppe auch angemessen.
Dieses Buch wird jedem Spaß bereiten, der einmal etwas anderes lesen möchte und sich für die Vergangenheit interessiert.

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985 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

liebe, mord, paper palace, ella, reed

Paper Palace

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492060738
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Hinter dem Namen Erin Watt verbirgt sich ein Duo von amerikanischen Autoren. Sie haben bereits erfolgreich Bücher im Bereich Young und New Adult geschrieben. Mit der Royals Reihe haben die beiden erstmals gemeinsam an einem Werk gearbeitet.

In den ersten drei Romanen der Reihe stehen Ella Harper und Reed Royal im Mittelpunkt. Ella hat ein hartes Leben hinter sich. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, sie ihren Vater nie kennengelernt hat, muss sie sich alleine durchschlagen. Als Callum Royal in ihr Leben tritt, sie aus ihrer Welt reißt und in eine Welt voller Luxus zwingt, beginnt ein neues Leben für sie, an welches sie sich erst einmal gewöhnen muss. Callums fünf Söhne Gideon, Reed, Easton, Sawyer und Sebastian machen anfänglich zudem aus ihrer Ablehnung ihr gegenüber kein Geheimnis.

Schon der Einstieg in die Geschichte ist sehr spannend gestaltet. Ella tritt als starkes Mädchen auf, welches viel erlebt hat und sich durchzusetzen weiß. Die Royals sind eine reiche und einflussreiche Familie, doch schnell wird deutlich, dass Geld nicht glücklich macht und dass die Familie ein schlimmes Geheimnis haben muss. Sie sind es gewohnt, das zu bekommen, was sie wollen. Außerdem kann man in ihrer Welt alles mit Geld regeln. Ella bringt ganz neue Aspekte in ihr Leben hinein und Stück für Stück beeinflusst sie die Familie und bringt Brüder und Vater einander näher.

Nun geht es in das Finale der Beziehung zwischen Ella und Reed. Können sie zusammen bleiben oder wiegt das Misstrauen zu hoch?
Auch im dritten Band wechselt die Erzählperspektive zwischen Reed und Ella ab. Manches Mal war ich bei diesen Wechseln kurzzeitig verwirrt und mir war nicht gleich klar war, wer hier gerade spricht, da sich die Sprache der beiden angeglichen hat. Aber hierüber wird auch die Nähe zwischen den beiden Protagonisten verdeutlicht.

Eine Fortsetzung ist in englischer Sprache bereits erschienen und im Mai erscheint der fünfte Band der Reihe. Diese beiden Bände erzählen die Geschichte von Easton, dem wildesten Bruder der Royals. Ein Charakter, der mir in den ersten drei Büchern bereits sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil ist ansprechend und leicht verständlich. Die Seiten fliegen nur so dahin. Natürlich merkt man, dass es sich um einen Young Adult Roman handelt und so kommen Romantik und Erotik nicht gerade knapp daher. Er werden einige wichtige Themen behandelt; es geht um Freundschaft, Vertrauen, Drogen, Tod, Gewalt und Mobbing, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Reihe ist ein wahrer Pageturner und die Story hat mich von der ersten Seite an mitgerissen.

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paper prince, liebe, erin watt, royals, ella

Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Hinter dem Namen Erin Watt verbirgt sich ein Duo von amerikanischen Autoren. Sie haben bereits erfolgreich Bücher im Bereich Young und New Adult geschrieben. Mit der Royals Reihe haben die beiden erstmals gemeinsam an einem Werk gearbeitet.

In den ersten drei Romanen der Reihe stehen Ella Harper und Reed Royal im Mittelpunkt. Ella hat ein hartes Leben hinter sich. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, sie ihren Vater nie kennengelernt hat, muss sie sich alleine durchschlagen. Als Callum Royal in ihr Leben tritt, sie aus ihrer Welt reißt und in eine Welt voller Luxus zwingt, beginnt ein neues Leben für sie, an welches sie sich erst einmal gewöhnen muss. Callums fünf Söhne Giddeon, Reed, Easton, Sawyer und Sebastian machen zudem aus ihrer Ablehnung ihr gegenüber kein Geheimnis.

Die Beziehung zwischen Ella und Reed geht in die zweite Runde und hat wieder einige Wendungen parat.
Während der erste Band aus der Sicht von Ella erzählt, wechselt die Perspektive im zweiten Band zwischen Ella und Reed. Das macht es sehr spannend, den Gedankengängen der beiden zu folgen. Die Geschichte nimmt einige Wendungen und Geheimnisse werden gelüftet.

Der Schreibstil ist ansprechend und leicht verständlich. Die Seiten fliegen nur so dahin. Natürlich merkt man, dass es sich um einen Young Adult Roman handelt und so kommen Romantik und Erotik nicht gerade knapp daher. Er werden einige wichtige Themen behandelt; es geht um Freundschaft, Vertrauen, Drogen, Tod, Gewalt und Mobbing, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Reihe ist ein wahrer Pageturner und die Story hat mich von der ersten Seite an mitgerissen.

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erin watt, paper princess, liebe, erotik, ella

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Hinter dem Namen Erin Watt verbirgt sich ein Duo von amerikanischen Autoren. Sie haben bereits erfolgreich Bücher im Bereich Young und New Adult geschrieben. Mit der Royals Reihe haben die beiden erstmals gemeinsam an einem Werk gearbeitet.

In den ersten drei Romanen der Reihe stehen Ella Harper und Reed Royal im Mittelpunkt. Ella hat ein hartes Leben hinter sich. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, sie ihren Vater nie kennengelernt hat, muss sie sich alleine durchschlagen. Als Callum Royal in ihr Leben tritt, sie aus ihrer Welt reißt und in eine Welt voller Luxus zwingt, beginnt ein neues Leben für sie, an welches sie sich erst einmal gewöhnen muss. Callums fünf Söhne Giddeon, Reed, Easton, Sawyer und Sebastian machen zudem aus ihrer Ablehnung ihr gegenüber kein Geheimnis.

Schon der Einstieg in die Geschichte ist sehr spannend gestaltet. Ella tritt als starkes Mädchen auf, welches viel erlebt hat und sich durchzusetzen weiß. Die Royals sind eine reiche und einflussreiche Familie, doch schnell wird deutlich, dass Geld nicht glücklich macht und dass die Familie ein schlimmes Geheimnis haben muss. Sie sind es gewohnt, das zu bekommen, was sie wollen. Außerdem kann man in ihrer Welt alles mit Geld regeln. Ella bringt ganz neue Aspekte in ihr Leben hinein und Stück für Stück beeinflusst sie die Familie und bringt Brüder und Vater einander näher.

Es passiert viel in dem ersten Band der Reihe, zwischen Ella und Reed entwickelt sich eine Beziehung, die durch in der Vergangenheit begangene Fehler zu zerbrechen 

Der Schreibstil ist ansprechend und leicht verständlich. Die Seiten fliegen nur so dahin. Natürlich merkt man, dass es sich um einen Young Adult Roman handelt und so kommen Romantik und Erotik nicht gerade knapp daher. Er werden einige wichtige Themen behandelt; es geht um Freundschaft, Vertrauen, Drogen, Tod, Gewalt und Mobbing, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Reihe ist ein wahrer Pageturner und die Story hat mich von der ersten Seite an mitgerissen.

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Prinzessin Emmy und ihre Pferde - Ein wunderbarer Pferdesommer

Florentine Wolf , Fernando Güell
Fester Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 04.05.2017
ISBN 9783505139482
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Vor einer Weile sind meine Tochter und ich auf Prinzessin Emmy aufmerksam geworden. Ursprünglich haben wir die Zeitschrift sehr gerne gelesen, da sie viele schöne Basteltipps enthält, immer wieder einen Buchstaben des Alphabets behandelt und schöne Geschichten enthält. In der Stadtbibliothek haben wir dann ein Buch von ihr in die Finger bekommen und waren sofort begeistert von der schönen Geschichte um Prinzessin Emmy. Im Mai diesen Jahres erschien der neue Band über die kleine Prinzessin, die sich mit ihren 26 Pferden unterhalten kann.

Florentine Wolf ist Kinderbuchautorin und hat bereits sieben Bücher über die kleine Prinzessin Emmy von Kandis mit ihren Pferden auf Schloss Kobald geschrieben.

Prinzessin Emmy und ihre Familie bekommen Besuch. Der etwas exzentrische Botschafter aus dem Land Kastolaria, ein alter Freund der Königin Karla, verreist nur mit seinen drei Lieblingspferden. Da eines davon bald ein Fohlen erwartet, darf die Stute sich auf dem Schloss erholen, während der Botschafter seine Reise fortführt. Bald kommt ein niedliches kleines Fohlen zur Welt, welches alles um sich herum auf den Kopf stellt. Durch seine Ungeschicktheit droht die Zirkusvorstellung von Emmys Stute Wanda ein Desaster zu werden.

Emmy ist zwar eine Prinzessin, dennoch ist sie ein bodenständiges Mädchen. Da sie mit ihren Pferden sprechen kann, hat sie auch immer die passende Hilfe zur Hand, denn ihre Pferde haben schon manche Dinge erlebt. Bekannte Charaktere aus den vorherigen Büchern, wie Sebastian April und Emmys bester Freund David, sind wieder mit von der Partie. Die Geschichte um das Fohlen Casper und die Zirkusstute Wanda ist mit viel Witz und Spannung gestaltet. Im Anhang werden, wie gewohnt, Emmys 26 Pferde illustriert und vorgestellt.
Das Cover hat meiner Tochter besonders gut gefallen, da es glänzt und glitzert und somit auch haptisch ein Erlebnis darstellt. Die Illustrationen im Buch strotzen von Farbe und sind großflächig angelegt. Außerdem findet man immer wieder kleinere Illustrationen der Protagonisten und florale Muster, Sternchen und Schmetterlinge, welche das Gesamtbild abrunden. Auch dieses Buch ist wieder sehr hochwertig gestaltet.
Die Sprache ist gut verständlich und für Kinder ab 6 Jahren durchaus angemessen. Der Text ist wie gewohnt umfangreich und die Kapitel sind nicht zu kurz, sodass man einige schöne Abende mit der Lektüre verbringen kann.

Ein Buch für Pferdefans und welche, die es werden wollen. Es geht um Freundschaft, Mut und gegenseitige Hilfe, ohne dabei belehrend daher zu kommen.

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anschlag von rechts, flüchtlinge, rechtsextremismus, reiner engelmann, wahre begebenheit

Anschlag von rechts

Reiner Engelmann
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei cbj, 22.05.2017
ISBN 9783570174371
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Flüchtlingskrise ist ein Thema, welches uns alle betrifft. Es gibt Menschen, die empfinden Angst vor den vielen Asylsuchenden, die ins Land kommen, andere empfinden sogar Hass auf alles Fremde. In der Vergangenheit gab es viele Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte. Reiner Engelmann hat in seinem Buch „Anschlag von rechts“ versucht die Hintergründe näher zu beleuchten. Was treibt einen Menschen dazu an, solch eine Tat zu vollziehen und dabei in Kauf zu nehmen, dass Flüchtlinge, die dachten sie seien hier unter uns nun endlich in Sicherheit, wieder in große Angst um ihr Leben versetzt werden. Ein Buch, welches unbedingt im Schulunterricht zum Einsatz kommen sollte.

Reiner Engelmann (geboren 1952) studierte Sozialpädagogik und machte sich in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung stark. Außerdem organisierte er für Schüler aber auch für Erwachsene regelmäßige Ausflüge nach Auschwitz. Er ist Autor von Anthologien und Büchern zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen.

„Die nationalsozialistische Vergangenheit ist in den Köpfen vieler Menschen Gegenwart.“ (Seite 159)

Dieses Buch beschreibt eine wahre Begebenheit. Es handelt von einem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim, welches durch drei Täter begangen wurde. Der Autor beleuchtet zunächst einige Geschichten von Asylbewerbern aus Afghanistan, Somalia, Syrien, Pakistan und Simbabwe. Dann beschäftigt er sich mit der Tat an sich, der Untersuchung des Falls und dessen Urteils.

Man könnte meinen, dass bei solch einem Buch die Opfer, also die Asylbewerber, im Vordergrund stehen. Dem ist aber nicht so. Sicherlich beschreibt der Autor die verschiedenen Wege, die diese auf sich genommen haben, um das rettende Land, nämlich Deutschland, zu erreichen. Auch erzählt er, wieso sie aus dem einem oder dem anderen Land fliehen mussten. Allerdings schlägt Herr Engelmann hier einen eher sachlichen, nüchternen und knappen Ton an. Er macht klar, was die Flüchtlinge durchmachen mussten, welche schlimmen Schicksale sie zu uns gebracht haben.
Im zweiten Teil des Buches beleuchtete Engelmann, soweit möglich, die Hintergründe des Brandanschlags und die Vergangenheit der Täter. Hier stellte sich mir oftmals die Frage, ob man wirklich so naiv, unwissend und manchmal auch dumm sein kann. Und es wird deutlich, dass die rechtsextreme Bewegung genau solche unwissenden Menschen, Menschen die sich von der Gesellschaft nicht angenommen fühlen, rekrutiert. Sozialschwache Klassen scheinen leichte Beute zu sein. Viele von ihnen hinterfragen nicht, sie sind einfach Mitläufer. Andere sind mit ihrer Lebenssituation unzufrieden und suchen die Schuld bei anderen, anstatt bei sich selbst.
Interessiert hätte mich hier auch das Alter der Täter. Sind sie noch jung und somit unbedarft und unerfahren, oder haben sie bereits ein Alter erreichen, in welchem sie es eigentlich besser wissen müssten?
Auch die Mütter der Täter kommen zu Wort. Ganz deutlich wird hier, dass sie gesehen haben, wie die eigenen Kinder auf die schiefe Bahn geraten. Sie waren der Sache aber nicht gewachsen, wussten nicht, wie sie sich durchsetzen sollten oder schätzten die Situation nicht richtig ein. Sie sehen ihre Kinder immer in einem anderen Licht, wollen sie beschützen und sehen nur die guten Seiten in ihnen, aber nicht die schlechten oder gar gefährlichen.

„Im Bewusstsein dessen müssen wir die Ängste und Sorgen der Menschen ernst nehmen und dafür brauchen wir Aufklärung, Bildung und vor allem Geduld. Etwas, das sich über Jahre hin entwickelt hat, lässt sich nicht von heute auf morgen umkehren. Aber wir sollten besser heute als morgen damit beginnen.“ (Seite 159)

Im Anhang fasst der Autor die aktuelle Situation nochmals kurz aber präzise zusammen. Wie viele (oder wenige) Menschen kommen tatsächlich in unser Land? Wie viele davon sind Kinder? Welche Anzeichen von Rechtsextremismus sind in Kleidung, Musik oder Symbolik zu finden?

Das Buch war schnell gelesen und besonders der Anhang war sehr interessant. Es ist sicherlich eine gute Lektüre für den Schulunterricht, auch um den Schülern die Angst vor dem Fremden zu nehmen und ihnen klar zu machen, dass die Flüchtlinge nicht freiwillig ihre Heimat verlassen, sondern dazu gedrängt werden. Denn es hieß Leben oder Sterben. Natürlich entscheidet man sich dann für das Leben, vor allem wenn die eigenen Kinder in Gefahr geraten. Doch auch der Weg in die Sicherheit ist lebensgefährlich.
Das Buch ist sehr faktisch und wenig emotional, aber das ist wichtig, da es nicht vorschnell verurteilt, sondern die Hintergründe aufdeckt ohne dabei zu verharmlosen. Das gesprochene Urteil des Richters macht nochmals deutlich, dass dieser Brandanschlag (zum Glück ohne Opfer) keine Lappalie ist, sondern bereits traumatisierte Menschen in tiefe Angst versetzt hat.
Ein Buch, welches auffordert über die eigenen Gedanken zu reden. Reiner Engelmann nimmt klar Stellung gegen Hass und Gewalt, er sieht Flüchtlinge, die Hilfe suchen, als eine Bereicherung für unsere Gesellschaft an.

„im Jahr 2015 (waren) insgesamt 65,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. […] Rechnet man das auf die Tage eines Jahres um, so machten sich täglich 34.000 Menschen auf die Flucht. Gut die Hälfte von ihnen waren Kinder. […] nur ein geringer Teil (davon erreichte) die Europäische Union, nämlich 14 Prozent.“ (Seite 163)

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