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205 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

fantasy, osten ard, kampf, tad williams, krieg

Der Abschiedsstein

Tad Williams
Flexibler Einband: 877 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt, 01.01.1996
ISBN 9783596130740
Genre: Fantasy

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186 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

fantasy, osten ard, elben, abenteuer, magie

Die Nornenkönigin

Tad Williams
Flexibler Einband: 877 Seiten
Erschienen bei Fischer, S, 01.11.1996
ISBN 9783596130757
Genre: Fantasy

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170 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

fantasy, osten ard, ritter, turm, magie

Der Engelsturm

Tad Williams
Flexibler Einband: 893 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.02.1997
ISBN 9783596130764
Genre: Fantasy

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224 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, osten ard, magie, elben, abenteuer

Der Drachenbeinthron

Tad Williams
Flexibler Einband: 954 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt, 01.01.1996
ISBN 9783596130733
Genre: Fantasy

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70 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

fbi, krimi, nero wolfe, new york, rex stout

Es klingelte an der Tür

Rex Stout , Conny Lösch , Jürgen Kaube
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608981117
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Magier

Wilbur Smith
E-Buch Text: 613 Seiten
Erschienen bei Head of Zeus, 15.10.2016
ISBN 9781786690890
Genre: Sonstiges

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

science fiction, dystopie, epik, epos, fantasy

Otherland - Stadt der goldenen Schatten

Tad Williams , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 937 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 29.10.2016
ISBN 9783608949612
Genre: Fantasy

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Kommissar Stein und der Zahn der Zeit

Peter-Wolfgang Klose
Flexibler Einband
Erschienen bei Zupan, A, 04.03.2011
ISBN 9783936904581
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Arkanum - Das siebte Tor #1: Gestrandet

Jo Zybell
E-Buch Text: 299 Seiten
Erschienen bei Uksak E-Books, 15.03.2017
ISBN 9783738908732
Genre: Sonstiges

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105 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

laos, pathologe, krimi, kommunismus, mord

Dr. Siri und seine Toten

Colin Cotterill , Thomas Mohr
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 07.12.2009
ISBN 9783442466795
Genre: Krimi und Thriller

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

vampir, detektiv, wettkampf, gefahr, big apple

Mallory und der Taschendrache

Mike Resnick
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.07.2012
ISBN 9783404206759
Genre: Fantasy

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31 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

koblenz, preußen, 19. jahrhundert, festungsbau, historischer roman

Die Festung am Rhein

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404175192
Genre: Historische Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

sidhe, fantasy, kitsune

Nachtschatten: Fuchsgeister

Juliane Seidel
E-Buch Text: 178 Seiten
Erschienen bei null, 24.02.2017
ISBN B01N7ZWMNU
Genre: Sonstiges

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54 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

krimi, kiosk, krimödie, skater, büdchen

Voll von der Rolle

Lotte Minck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 23.02.2017
ISBN 9783770015603
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Loretta jobbt hin und wieder in Franks Kiosk, den dieser seit kurzem betreibt. Einen Wunschtraum hat Frank sich damit erfüllt, aber so ganz glücklich scheint er nicht zu sein. Als dann zwei Farbbomben am Kiosk landen und sogar eine Leiche gefunden wird, schaltet Loretta sich ein.

Dies ist die bereits 8. Krimödie um Loretta Luchs, die bei einer Sexhotline arbeitet und nebenbei, zusammen mit ihren Freunden, Kriminalfälle löst. Krimödie, weil neben dem Krimianteil auch der Humor groß geschrieben wird.

Lorettas Freunde sind alle besondere Typen, so auch Frank, ein echter Kerl aus dem Pott, der auch entsprechend spricht. In diesem Band erkennt man ihn leider kaum wieder, sonst stark und nicht auf den Mund gefallen, ist er hier eher ängstlich und lässt sich zu schnell unterkriegen – Frank ist regelrecht out of character – und das ist sehr schade und gefällt mir nicht. Leider spielen in diesem Band neben Frank und Erwin, der seit einiger Zeit eine Detektei betreibt, die anderen Freunde nur eine untergeordnete Rolle, wenn sie überhaupt auftreten. Einzig Pascal, Lorettas Lebensgefährte, hat ein bisschen mehr Text, allerdings stellt er Loretta vor eine Wahl, die ihn womöglich ganz aus Lorettas Leben verbannen wird. Da ich ihn nie für den Richtigen an Lorettas Seite hielt, hoffe ich, dass es genau so kommen wird.

Leider ist in diesem Teil der Reihe auch der Kriminalfall weder besonders interessant noch wirklich packend, im Gegenteil, mir erscheint er sehr konstruiert, vor allem, weil sehr unlogisch ist, dass es erst so weit kommt, dass keiner vorher etwas getan hat, dass vor allem Frank nicht schon früher seine Freunde eingeweiht hat, vor allem, wenn man bedenkt, was die schon alles zusammen durchgestanden haben, außerdem hätte er da sogar zwei „Profis“.

Bei all dem konnte mich dann auch der Humor nicht mehr richtig abholen, der aber auch, jedenfalls meiner Meinung nach, deutlich hinter dem der bisherigen Romanen zurückfällt. Dabei hatte ich mir gerade von dem Büdchen-Fall einiges erhofft.

Unterm Strich bleiben leider nur 3 Punkte übrig für den schlechtesten Roman der Reihe. Ich gehe aber davon aus, dass der nächste Fall mich wieder überzeugen wird und freue mich schon auf ihn. Wer gerne Krimi mit Humor verknüpft liest, kann mit dieser Reihe eigentlich nichts falsch machen.

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174 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

thriller, psychothriller, perfect girl, vergangenheit, familie

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

Gilly Macmillan , Maria Hochsieder
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426520567
Genre: Krimi und Thriller

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873 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

fantasy, sommer, winter, liebe, wettermagie

Der Winter erwacht

C.L. Wilson , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.07.2015
ISBN 9783404208005
Genre: Fantasy

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16 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Dark Matter. Der Zeitenläufer

Blake Crouch , Klaus Berr
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 27.03.2017
ISBN 9783442205127
Genre: Romane

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

china, mönche, buddhismus, politiker, gibbons

Robert van Gulik

Janwillem van de Wetering , Klaus Schomburg
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 22.06.2010
ISBN 9783257224962
Genre: Biografien

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73 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

bibliothek, agenten, dedektiv, chaos, geheimnisse

Die flammende Welt

Genevieve Cogman , André Taggeselle
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404208449
Genre: Fantasy

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

krimi, mord, krimödie, nordsee, loretta luchs

An der Mordseeküste

Lotte Minck
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 01.12.2016
ISBN 9783770015139
Genre: Krimi und Thriller

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73 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

maggie abendroth, krimi, bochum, ruhrpott, ruhrgebiet

totgepflegt

Lotte Minck , Edda Minck
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 13.11.2013
ISBN 9783770012602
Genre: Krimi und Thriller

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130 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

hexenverfolgung, trier, hexenliebe, spang, 17. jahrhundert

Hexenliebe

Marita Spang
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.06.2014
ISBN 9783426514313
Genre: Historische Romane

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92 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

fantasy, osten ard, high fantasy, tad williams, das herz der verlorenen dinge

Das Herz der verlorenen Dinge

Tad Williams , Cornelia Holfelder-von der Tann
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608961447
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Nornen haben den Krieg verloren und sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat. Doch einige der „Sterblichen“ verfolgen sie und nicht wenige davon sind der Meinung, es sein am besten, die „Feenwesen“ gänzlich auszulöschen.

„Siegen ist eine gute Sache“, sagte der Herzog. „Die Feinde davon zu überzeugen, dass sie verloren haben, ist eine ganz andere“. (S. 43)

Ich gestehe, dass ich zwar die Osten-Ard-Reihe Tad Williams namentlich kannte, aber bisher noch keinen einzigen der Romane gelesen hatte. Interessiert hatten sie mich schon, und so ergriff ich die Gelegenheit, nun den neuen Band des Autors zu lesen, der in Osten Ard spielt, und einen Übergang zwischen der älteren Tetralogie und der neu geplanten Trilogie bilden soll. Da ich aber keine Ahnung davon habe, was bisher passiert ist, muss ich mir meine Meinung zum Buch gänzlich nur auf dieses bezogen bilden.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, da sind einmal die Anführer der „Sterblichen“, allen voran Herzog Isgrimnur, ein Anführer der sogenannten Rimmersleute, die mich sehr an Wikinger erinnert haben. Desweiteren erfahren wir einiges aus Sicht der Befehlshaber der Nornen, vor allem Yaarike, der Großmagister der Bauleute und sein Gefolgsmann Viyeki und die Generalin Suno'ku spielen hier eine wichtige Rolle. Eine dritte Perspektive nehmen zwei einfache Soldaten ein, die im Grunde dazu verdammt sind, Befehle auszuführen, oft ohne auch nur im Geringsten ahnen zu können, wozu diese gut sein sollen, anhand dieser beiden thematisiert der Autor auch, welchen Ängsten und Sehnsüchten sich Soldaten stellen müssen. Schließlich wird zwischendurch immer einmal wieder aus der Chronik der Nornen zitiert, so erhalten die Nornen ebenfalls eine zweite Stimme, es dient aber auch dazu, zwischendurch Geschehenes verkürzt zu erzählen.

Im Anhang findet sich neben einem Glossar, das auch sämtliche erwähnte Personen auflistet, zweier Karten und einer Leseprobe zum ersten Band der neuen Trilogie, auch eine Abhandlung, die in die Welt Osten Ards einführen soll und die der Autor dem Neueinsteiger zu lesen nahelegt, mir persönlich hat sie aber wenig gebracht, mich eher noch verwirrt. Der Start in den Roman ist mir dagegen recht schnell gelungen, schon nach wenigen Seiten hatte mich die Erzählung gepackt und begeistert. Tad Williams erzählt sehr eingängig und bildhaft, die Charaktere gefallen mir sehr gut, man kann ihre Gefühle und ihr Handeln gut nachvollziehen – und es fällt schwer, sich für eine Seite zu entscheiden, aber das muss man ja auch nicht unbedingt.

Ich bin begeistert, der Wunsch nach mehr war sehr schnell da, nicht nur die Fortsetzung, auch die Vorgängerbände möchte ich nun unbedingt lesen Ich vergebe sehr gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für Genrefans.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

maria theresia, österreich, kinder, biographie, habsburg

Maria Theresias Kinder

Hanne Egghardt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 10.02.2017
ISBN 9783218010658
Genre: Biografien

Rezension:

2017 jährt sich Maria Theresias Geburtstag zum 300. Mal, Grund genug einige Neuerscheinungen zum Thema herauszugeben. Eine davon ist dieses Büchlein, das in kompakter Form Biografien zu allen 16 Kindern der Herrscherin bietet sowie reichlich Hintergrundinformationen, speziell über die politische Lage jener Zeit und die „Vorgeschichte“. Trotz der Kürze (insgesamt hat das Buch ca. 220 Seiten) wird der Leser gut informiert – und wer nach dem Lesen noch an umfassenderen Informationen interessiert ist, kann zu Einzelbiografien und Sachbüchern, die sich mit dieser Zeit beschäftigten, greifen.

Nicht alle Kinder Maria Theresias erlebten das Erwachsenenalter und auch von diese starben manche relativ jung. Eine Geisel des Herrscherhauses waren die Pocken, gleich mehrere Kinder und auch Maria Theresia selbst erkrankten daran und nicht alle überlebten es. Da Kinder für Adelsfamilien damals immer auch einen Aktivposten darstellten, wurde, oftmals schon sehr frühzeitig, nach passenden Ehepartner Ausschau gehalten, möglichst nach solchen, die politische Vorteile brachten – und sollte eines der bereits verplanten Kinder sterben, waren ja genug andere da, die als Ersatz dienen konnten. Nicht alle Nachkommen Maria Theresias hatten daher ein glückliches und erfülltes Leben. Was man von Maria Theresia als Mutter zu halten hat, muss jeder für sich entscheiden, wenn er dieses Büchlein oder eine andere Biografie gelesen hat.

Lesen lies sich das Buch sehr gut, manche Begebenheiten wiederholen sich, was aber kaum zu umgehen ist, denn immerhin handelt es sich um eine Familie, deren Mitglieder natürlich einiges gemeinsam erlebt hat. Schlimm finde ich das nicht, so prägt sich manches deutlicher ein, vor allem auch, da ein weiterer Blickwinkel hinzukommt.

Maria Antonia, besser bekannt als Marie Antoinette, ist zweifellos das bekannteste der Kinder Maria Theresias. Mich hat diese Biografiesammlung neugierig gemacht, tiefer in das Leben auch einiger der anderen Kinder und auch in das der Herrscherin selbst einzutauchen. Besonders interessant für mich ist das jüngste, Maximilian Franz, der in Köln als Kurzfürst und Erzbischof gewirkt hat.

Für einen ersten Eindruck und einen guten Überblick ist dieses Buch eine gute Wahl, man erfährt schon viel und kann sich entscheiden, ob man mehr wissen möchte. Mir hat gut gefallen, dass die Einzelbiografien, wo möglich, durch Bilder ergänzt werden, so dass man auch einen optischen Eindruck erhält. Gut hätte mir gefallen, wenn Einzelbiografien empfohlen worden wären, aber das wäre nur ein zusätzliches Bonbon gewesen. Ich vergebe gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

klassiker, außerirdische, illustrationen, klassik scifi, invasion

Krieg der Welten: Der Science Fiction Klassiker von H.G. Wells als illustrierte Sammlerausgabe in neuer Übersetzung

H. G. Wells
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 26.01.2017
ISBN 9783945493861
Genre: Sonstiges

Rezension:

In der idyllischen englischen Provinz schlägt ein riesiger Zylinder ein. Ihm entsteigen Wesen vom Mars, die mit ihren Hitzestrahlen direkt anfangen, Menschen zu töten.

Die von H. G. Wells 1898 veröffentlichte Geschichte dürfte jedem, zumindest in Grundzügen, bekannt sein, sie wurde mehrfach verfilmt, das Hörspiel des genialen Orson Welles hatte 1938 ungeahnte Folgen, und auch der Roman dürfte schon vielfach gelesen worden sein. Der Mantikore Verlag hat ihn nun in neuer Übersetzung mit Illustrationen von Hauke Kock herausgebracht, der Roman macht einen rundum gelungenen Eindruck, das Cover ist mehr als passend und ein Eyecatcher, die Schwarz-Weiß-Illustrationen passen gut zu dem über 100 Jahre alten Werk, enthalten ist ein interessantes Vorwort.

Auch der Roman selbst hat mir sehr gut gefallen, gelesen hatte ich ihn bereits vor vielen Jahren, damals war ich ein großer Fan des Autors und habe sein gesamtes Werk inhaliert. Mir gefällt vor allem die Herangehensweise an die Geschichte. Erzählt wird aus Sicht eines Ich-Erzählers, dessen Namen man bis zum Schluss nicht erfährt, der aber hautnah dabei ist und somit zum größten Teil aus erster Hand erzählt, und zwar als Rückblick sechs Jahre nach den Geschehnissen. Szenen, die er nicht miterlebt hat, wie etwa das Auftauchen der Marsianer in London, lässt Wells den Bruder des Erzählers erleben, so dass auch diese der ich-Erzähler berichten kann.

Als Leser kann man sich dadurch sehr gut in das Geschehen hinein denken. Wie die Menschen erst erstaunt und neugierig sind, wie sie Kontakt aufnehmen wollen, wie erschütternd es ist, dass die Marsianer sofort schießen, wie die Menschen, die weiter weg wohnen und daher nicht selbst dabei waren, zunächst ungläubig sind und die Gefahr nicht wahrnehmen, das alles kann man nachvollziehen, ebenso wie nach und nach klar wird, dass man sich in Sicherheit bringen muss, wie man möglichst viel mitnehmen will und schließlich die Panik und das Fallenlassen aller Rücksichten, als klar wird, dass die Aliens dem Menschen überlegen und kaum zu besiegen sind.

Der Schrecken und die Spannung bauen sich immer mehr auf, auch das gelingt dem Autor sehr gut, so dass sich der Roman durchaus zum Pageturner entwickelt. Die Faszination, die Wells bereits vor Jahrzehnten auf mich ausübte, kann ich immer noch spüren.

Ich muss aber auch Kritik üben: Waren zu Beginn noch einige Fußnoten vorhanden, die Erklärungen für möglicherweise unbekannte Worte und Begriffe lieferten, blieben diese sehr schnell aus, obwohl sie weiterhin nötig gewesen wären. Sicher kann man sich heutzutage die Erklärungen selbst aus dem Internet holen, aber wozu dann überhaupt erst mit Fußnoten anfangen?

Ein weiterer Kritikpunkt sind manche sehr holprigen Sätze, ob es sich hier schlichtweg um Fehler oder vielleicht auch um falsche Übersetzungen handelt, kann ich nicht immer sagen, dazu müsste man den Originaltext vorliegen haben. Möglicherweise gehört es auch zum o. g. Problem fehlender Fußnoten. Ein Beispiel: „Ich saß am Kopfende, mäßigte die Nüsse mit einer Zigarette, bedauerte Ogilvys Unbesonnenheit und verurteilte die kurzsichtige Furchtsamkeit der Marsianer.“ (S. 64).

Abgesehen von den o. g. Kritikpunkten hat H. G. Wells einen zeitlosen Roman geschaffen, der auch heute noch Leser ansprechen kann, Spannung vermittelt und zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für alle, die sich gerne einmal auf einen Klassiker einlassen.

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