PMelittaM

PMelittaMs Bibliothek

1.420 Bücher, 602 Rezensionen

Zu PMelittaMs Profil
Filtern nach
1420 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(37)

76 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

totenleserin, mord, pathologin des mittelalters, verrat, historischer krimi

Die Teufelshaube

Ariana Franklin , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2010
ISBN 9783426634912
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der König und die Totenleserin

Ariana Franklin , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2013
ISBN 9783426504895
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(130)

208 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

krimi, mittelalter, england, historischer roman, cambridge

Die Totenleserin

Ariana Franklin , ,
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2008
ISBN 9783426634905
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

politische intrige, mobbing, schwarzlicht, politthrille, inkompetenz

Schwarzlicht

Horst Eckert , ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.10.2014
ISBN 9783499227936
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(126)

186 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

fantasy, mythos academy, jennifer estep, jugendbuch, gwen frost

Halloween Frost

Jennifer Estep
E-Buch Text: 23 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 15.10.2013
ISBN 9783492964555
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(92)

131 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

jugendbuch, jennifer estep, götter, kurzgeschichte, eshort

First Frost

Jennifer Estep
E-Buch Text: 35 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 05.03.2012
ISBN 9783492956505
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(215)

406 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

familie, loki, jennifer estep, champion, finale

Mythos Academy - Frostkiller

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280365
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(247)

414 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

mythos academy, jennifer estep, frostglut, liebe, loki

Frostglut

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280341
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(741)

1.196 Bibliotheken, 35 Leser, 2 Gruppen, 124 Rezensionen

fantasy, frostkuss, jennifer estep, mythos academy, götter

Mythos Academy - Frostkuss

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.05.2015
ISBN 9783492280310
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(444)

685 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

fantasy, frostfluch, jennifer estep, mythos academy, loki

Mythos Academy - Frostfluch

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.07.2015
ISBN 9783492280327
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(208)

382 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

jennifer estep, loki, mythologie, jennifer este, champion

Frostnacht

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280358
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(371)

595 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

jennifer estep, fantasy, götter, kampf, loki

Mythos Academy - Frostherz

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492280334
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

juliane seidel, nachtschatten ungebrochen

Nachtschatten: Ungebrochen

Juliane Seidel
E-Buch Text: 282 Seiten
Erschienen bei null, 01.05.2016
ISBN B01CKLJLP6
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(0)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Duocarns - Final War: Fantasy Roman | Paranormale Romanze | Abenteuerroman (Duocarns Fantasy-Serie 10) (German Edition)

Pat McCraw
E-Buch Text: 187 Seiten
Erschienen bei Elicit Dreams, 12.08.2016
ISBN B01KD3K0O4
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

22 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Flammenwüste - Der feuerlose Drache

Akram El-Bahay
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.09.2016
ISBN 9783404208241
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

künstliche intelligenz, mirror, hamburg, sänger, zukunft

Mirror Welt: Prequel

Karl Olsberg
E-Buch Text: 64 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 11.07.2016
ISBN 9783841212030
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es handelt sich um ein Prequel zum Roman „Mirror“ von Karl Olsberg, in fünf miteinander verbundenen Geschichten wird über die Funktionen des Mirror, eines (noch?) fiktiven Smartphone-Nachfolgers, erzählt. Mirror werden zum besten Freund ihrer Nutzer, sie überwachen nicht nur deren biologischen Funktionen, sondern können ihnen bei schwierigen Kommunikationen, zum Beispiel mit dem anderen Geschlecht, helfen, dienen als Navigator oder als Alarmanlage.

Die Geschichten sind eine prima Einstimmung auf den Roman, den ich direkt im Anschluss begonnen habe, aber auch für sich allein lassen sie sich gut lesen. Allerdings machen sie schon neugierig auf den Roman und wer Interesse am Thema hat oder mehr über die Mirror wissen möchte, wird diesen dann auch lesen wollen, zumal einige Fragen aufgeworfen werden, die hier eben nicht beantwortet werden.

Karl Olsberg hat über Anwendungen Künstlicher Intelligenz promoviert, er braucht wahrscheinlich gar nicht so viel Fantasie für diese Geschichten und den nachfolgenden Roman. Die tatsächliche Entwicklung zeigt auch bereits, dass wir vielleicht gar nicht so weit weg sind von den hier gezeigten Visionen.

Da das Prequel, zumindest derzeit, kostenlos zu haben ist, macht man damit sowieso nichts falsch. Ich empfehle es aber gerne weiter, wer sich in den Roman einstimmen will oder überprüfen möchte, ob er interessant sein könnte, sollte auf jeden Fall zugreifen.

  (20)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(29)

84 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

thriller, technik, mirror, manipulation, dystopie

Mirror

Karl Olsberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.08.2016
ISBN 9783746632346
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(53)

84 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

dresden, krimi, 2. weltkrieg, serienmörder, frank goldammer

Der Angstmann

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dresden 1944: So langsam zeichnet sich ab, dass das Dritte Reich den Krieg womöglich doch nicht gewinnen kann, der Feind rückt näher, die Bevölkerung leidet Not, immer mehr Flüchtlinge erreichen die Stadt, Krankheiten und Hunger breiten sich aus, in den Nächten gibt es immer öfter Alarm.

Als eine schlimm zugerichtete Frauenleiche gefunden wird, wird Kriminalinspektor Max Heller mit den Ermittlungen betraut. Den Täter zu finden, stellt eine Herausforderung dar, fast alle fähigen Kollegen sind an die Front abkommandiert, Hellers Vorgesetzter, SS-Obersturmbandführer Klepp, ein ehemaliger Fleischer, hat weder kriminalistische Kenntnisse, noch ein echtes Interesse, den wahren Täter zu finden, er will den Fall nur schnell gelöst haben. Dass die Tote sich von ihrem jüdischen Ehemann hatte scheiden lassen, macht die Sache für ihn einfach: Der muss es gewesen sein.

In der Bevölkerung vermutet man einen besonderen Täter: Der Angstmann ginge um, schließlich sind nachts merkwürdige Geräusche zu hören. Heller glaubt an einen anderen Täter, zumal eine weitere, noch bestialischer getötete, Leiche gefunden wird …

Ein Kriminalroman, der in den letzten Kriegsmonaten in Dresden spielt, das ist doch einmal etwas anderes, für mich ein klarer Fall von „Muss ich lesen“. Gelockt hat mich auch der Zusatz „Der erste Fall für … Max Heller“, ich mag Buchreihen, zumal, wenn mir der oder die Ermittler interessant vorkommen.

Max Heller ist Weltkrieg-I-Veteran, kriegsversehrt, weswegen er jetzt selbst nicht an die Front musste, jedoch sind seine beiden Söhne im Krieg, von denen er lange nichts gehört hat, weswegen er und seine Frau sich große Sorgen machen. Max Heller ist kein strammer Nazi, im Gegenteil, aber er versucht das nicht offen zu zeigen, um sich und seine Familie zu schützen. Wenn er ermittelt, ist er hartnäckig und will unter allen Umständen den Fall lösen, dafür geht er auch schon einmal Risiken ein, jedenfalls stellt es sich in diesem ersten Band so dar, zum Beispiel, wenn er, statt Lebensmittel zu besorgen, einer Spur nachgeht. Mir ist Heller sehr sympathisch und ich würde gerne weitere Fälle mit ihm zusammen erleben.

Gut gefallen hat mir auch Andrej Saizev, der nach Kriegsende Heller bei den Ermittlungen unterstützt. Ich würde mich freuen, ihn in weiteren Bänden wiedersehen zu dürfen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, denn Saizev wurde nach Moskau abkommandiert. Aber, man weiß ja nie ...

Frank Goldammer gelingt es gut, die Atmosphäre, die in den letzten Kriegsmonaten geherrscht haben muss, herüber zu bringen. Hunger, Krankheiten, Hoffnung, die aber immer mehr in Hoffnungslosigkeit übergeht, die Angst vor dem näher rückenden Feind, die Angst um die Familienangehörigen im Feld, die Angst vor den Bomben, all das wirkt bedrückend und viele kennen Ähnliches aus den Erzählungen der Eltern oder Großeltern. Auf mich wirken Frank Goldammers Beschreibungen sehr authentisch. Den Höhepunkt erreicht dieses Geschehen in der Bombennacht am 13.02.1945, die man mit Max Heller zusammen erlebt und die erschüttert.

Was mir weniger gefallen hat, war die Zeichnung einiger anderer Charaktere, mancher schien mir doch etwas zu überzogen, zu klischeehaft, zu stereotyp, in erster Linie Hellers Vorgesetzter, der zwar (aus politischen Gründen) nachvollziehbar diesen Rang besetzt, dessen pathetische Reden man aber kaum ertragen kann.

Auch mit der Auflösung bin ich nicht ganz glücklich, sie entbehrt zwar nicht einer gewissen Logik, erscheint mir aber doch an den Haaren herbeigezogen. Und nicht nur die Aufdeckung der Morde, sondern auch ein zweiter Lösungsstrang wirkt auf mich nicht nachvollziehbar. Da war mir insgesamt zu viel in den Topf geworfen.

Insgesamt fand ich den Roman aber gut gelungen, es ist ein spannender Kriminalroman mit einem außergewöhnlichen Setting und einem sympathischen Ermittler. Ich würde mich über weitere Fälle Max Hellers freuen und empfehle den Roman gerne weiter. Von mir gibt es 4 Sterne.

  (18)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(36)

55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

nsu, mord, verfassungsschutz, thriller, rechtsextremismus

Wolfsspinne

Horst Eckert
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 26.08.2016
ISBN 9783805250993
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Melli Franck, Wirtin eines Promilokals, wird bestialisch ermordet. Vincent Veih und sein Team ermitteln und stellen schnell fest, dass bereits die Frage nach dem Motiv nicht einfach ist. Mellis Lokal stand kurz vor der Pleite, die Wirtin hat nicht nur Drogen konsumiert, sondern womöglich auch selbst gedealt, ein Mitarbeiter war kurz vor der Tat gefeuert worden – doch die Art des Verbrechens deutet auch noch auf andere Motive hin.

Vincent Veih hat private Probleme, die Teilnahme an einer Demonstration droht zu entgleiten, Vieles deutet darauf hin, als hätte er die gebotene Beamtenneutralität verletzt und in aller Öffentlichkeit Gewalt angewendet – seine Karriere steht auf dem Spiel und die Presse veröffentlicht Fotos.

Ronny Vogt hat ganz andere Probleme. Nachdem er jahrelang für den Verfassungsschutz undercover im rechten Milieu unterwegs war, wird er nun auf vermeintliche Drogendealer angesetzt. Doch seiner Vergangenheit zu entkommen, ist nicht einfach – und da ist auch noch der gerade laufende NSU-Prozess, dessen Hauptangeklagte ihm nahe steht.

Vincent Veih ermittelt bereits in seinem dritten Fall, für mich ist es jedoch der erste. Er ist ein sehr interessanter Ermittler, die Mutter, Brigitte Veih, ehemalige RAF-Terroristin, mittlerweile frei gelassen, ist nun als Künstlerin und in der Flüchtlingshilfe tätig, der Großvater, bei dem Vincent aufgewachsen ist, war nicht nur Nazi, sondern auch Täter im Dritten Reich, Vincents Vater hält Brigitte geheim, offenbar um ihren Sohn zu schonen – und trotz dieses nicht leichten Hintergrundes, wirkt Vincent sympathisch, integer und offen.

Die Geschichte ist sehr komplex und wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Erst nach und nach verknüpfen sich die einzelnen Erzählstränge und ergeben erst im Laufe der Zeit ein zusammenhängendes Bild. Die Verknüpfungen sind teilweise überraschend, wirken auf mich aber durchgehend passend. Vor allem ist das Geschehen hochaktuell und sattelt auf reale Vorkommnisse auf. Der Autor liefert eigene und durchaus mögliche Erklärungen und bleibt nahe an der Realität. Seine Kritik an (manchen) Behörden, ihren Manipulationen und Klitterungen, und an der Presse ist groß, aber auch scheint Vieles möglich, ohne dass man gleich Verschwörungstheorien nachhängen müsste, an manchen Stellen möchte man lieber nicht wissen, wie nahe der Autor der Wahrheit gekommen ist. Insgesamt wird der Leser zum Nachdenken angeregt und das ist, schon wegen der brisanten Thematik, allemal gut.

Horst Eckert erzählt flüssig und spannend, schnell wird der Roman zum Pageturner. Man bangt und hofft mit den Protagonisten, ärgert und ekelt sich mit ihnen. Nicht für alle gibt es ein gutes Ende, auch das ist realistisch. Die Auflösung des Mordfalles ist nachvollziehbar, ebenso wie die anderen Entwicklungen. Die Charaktere sind durchweg gelungen ausgearbeitet und wirken authentisch. Sehr gut dargestellt sind z. B. die Nöte eines Undercover-Ermittlers, der sich dem observierten Milieu anpassen, oft gegen seine Überzeugungen handeln, womöglich sogar töten, muss, dabei immer Gefahr läuft, der Beeinflussung zu erliegen, und sich zusätzlich in ständiger Lebensgefahr befindet.

Sehr gut haben mir Prolog und Epilog gefallen, denn hier erhält ein Opfer Stimme – und das passt sehr gut zum Anhang, in dem die Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit dem 03.10.1990 aufgelistet werden: Mehrere Seiten lang!

Mich hat der Roman sehr schnell gepackt, ich mag seine Komplexität und Aktualität und finde ihn ungeheuer spannend. Ganz sicher werde ich die beiden Vorgängerromane noch lesen und vergebe gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

  (20)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(34)

87 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

demon road, derek landy, dämonen, dämon, fantasy

Demon Road - Hölle und Highway

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Loewe, 19.09.2016
ISBN 9783785585085
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die 16jährige Amber hat es nicht leicht, in der Schule eine Außenseiterin, Freunde nur im Internet und jetzt stellt sich auch noch heraus, dass ihre Eltern mehr von ihr wollen, als sie ihnen geben möchte – sie haben sie sozusagen zum Fressen gern.

Amber gelingt es, ihren Eltern zu entkommen, hat nun aber ein anderes Problem: Mit Milo und seinem Auto ist sie auf der Demon Road unterwegs, um einen Deal mit einem Dämonen zu erfüllen. Doch nicht nur das hält sie in Atem, denn auf der Demon Road trifft man eine Menge unheimlicher Gestalten. Nicht, dass Amber nicht auch eine von ihnen wäre …

Derek Landy kennt man von den Skulduggery-Pleasant-Romanen, die ich leider bisher nicht geschafft habe zu lesen, die ich aber schon wegen ihres skurrilen Protagonisten anziehend finde. Bei seiner neuen Reihe wollte ich von Anfang an dabei sein, und so freute ich mich sehr auf diesen ersten Band.

Wer sich mit Genreromanen und/oder -filmen/serien auskennt, wird öfter das Gefühl haben, etwas Bekanntes zu lesen (z. B. Milos Charger betreffend), das finde ich nicht weiter schlimm, im Gegenteil, es macht auch Spaß darüber nachzudenken, woher man Dieses oder Jenes kennt. Es ist auch nicht so, als würde der Autor plagiieren, eher könnte man es als Hommage betrachten.

Es gibt eine Menge skurrile Figuren und ebenso skurrile Szenen, z. B. bereits ganz zu Anfang , als Ambers Eltern zu der Direktorin von Ambers Schule zitiert werden, um ihnen nahe zu legen, Ambers Erziehung noch einmal zu überdenken – wie sie mit ihr umgehen, fand ich zum Schreien lustig. Ambers Eltern sorgen auch später noch für Szenen voller schwarzem Humor.

Amber konnte bei mir, bis zum Ende, leider wenig punkten, sie nervt von Anfang an, ihr Lieblingsausspruch ist „Ich will nicht ...“. Andere Charaktere finde ich interessanter, z. B. Milo, bei dem man sich lange fragt, wer oder was er/sein Auto eigentlich ist. Glen, den Amber unterwegs aufliest und der sein Todesmal loswerden will, dafür aber nur noch wenig Zeit hat, hat im Laufe des Romans mehr und mehr meine Sympathie gewonnen. Andere Charaktere sind ziemlich gruselig, auch wenn sie mir nicht die Nachtruhe geraubt haben, immerhin ist der Roman ein Jugendbuch, wobei mir das manchmal schon fraglich vorkam.

Erzählt wird mit einer recht flapsigen Sprache, mir gefällt das, denn es passt zur Geschichte und auch zu Amber. Fast könnte man meinen, eine Episodengeschichte zu lesen, immer wenn die Protagonisten irgendwo anhalten, gibt es eine neue Geschichte, neue Nebencharaktere, neue Monster – der rote Faden hält das Ganze relativ lose zusammen. Hin und wieder erscheint die Geschichte etwas langgezogen, vor allem der Showdown war mir viel zu langatmig hier hätte man deutlich kürzen können, wodurch mehr Spannung erzeugt worden wäre. Ich habe hier irgendwann angefangen, nur noch zu querzulesen.

Es ist nicht so, als hätte mir der Roman nicht gefallen, allerdings erscheint er mir eher Fastfood als gehaltvolle Kost, aber das ist zwischendurch ja auch mal lecker. Ob ich weitere Bände lesen werde, weiß ich noch nicht, ich kann problemlos an dieser Stelle aussteigen und Amber ihrem weiteren Schicksal überlassen.

Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wie immer, aufrunde. Empfehlen kann ich den Roman am ehesten Jugendlichen, die allerdings schon etwas abgebrüht sein sollten, was Grausamkeit angeht, denn der Roman trifft stellenweise ziemlich vor Blut, aber auch Erwachsenen, die gerne Jugendbücher lesen und Spaß daran haben, nach Verweisen auf bekannte Horrorgeschichten zu suchen.

  (21)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(47)

57 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

krimi, krimödie, loretta luchs, humor, mord

Die Jutta saugt nicht mehr

Lotte Minck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 15.08.2016
ISBN 9783770015597
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erwins Detektei läuft noch nicht so richtig, bisher gibt es eher 08/15-Fälle, doch mit Waltraud Berger wird es interessant. Ihre Nachbarin und Freundin Jutta ist verschwunden. Wäre Jutta freiwillig verschwunden, hätte sie Frau Berger sicher informiert, weshalb diese Juttas Ehemann, Gerhard Dengelmann, der, seit er im Ruhestand ist, als Kontollfreak seine Ehefrau vollkommen unterdrückte, verdächtigt. Nachdem Jutta verschwunden ist, sucht Herr Dengelmann nach einer Putzhilfe, die Gelegenheit, Loretta Luchs undercover bei ihm einzuschmuggeln. Gut, dass ihre Freundin Doris ihr das Putz-Einmaleins beibringen kann.

Dies ist bereits die 7. Krimödie rund um Loretta und ihre Freunde. Endlich kann sie auch beruflich dem Ermitteln frönen, denn sie und Erwin, der ehemalige Polizist, haben zusammen mit Dennis, seines Zeichens Lorettas Chef bei der Sexhotline, eine Detektei gegründet. Jetzt braucht es keine zufällig gefundenen Leichen mehr, nein, die Fälle kommen zu Loretta, naja, jedenfalls theoretisch. Ob es in dem Roman eine Leiche geben wird, wird aber nicht verraten.

Bereits das Cover, das wieder genial von Ommo Wille gezeichnet wurde, bereitet wieder Vergnügen. Schade, dass die Ebook-Leser nicht in den Genuss der Rückseite kommen, denn wie gewohnt, ist es umlaufend.

Das Setting ist richtig gut und Lotte Minck hat es passend umgesetzt. Loretta als Putzfrau, die möglichst professionell wirken möchte, obwohl sie privat nur „normal“ saubermacht – und die dann schon mal ihre beiden Professionen durcheinanderbringt. Die mit Abstand lustigste Szene ist denn auch ein Telefonat mit einem Kunden der Sexhotline, bei der Loretta hauptberuflich arbeitet und der sich die „putzende Hausfrau Uschi“ wünscht.

Humor wird überhaupt groß geschrieben in der Reihe, nicht umsonst spricht man hier von „Krimödien“. So sind Lorettas Gedanken oft einfach urkomisch, wenn sie z. B., nachdem Dengelmann ihr erzählt, diese besondere Teesorte möge bauchige Kannen, darüber nachsinnt, wie er mit den Teesorten diskutiert, welche Kannenform sie am liebsten haben. Zu humorvollen Szenen tragen auch Lorettas diverse Freunde bei, allen voran Frank Kropka, der nicht nur Dialekt spricht, sondern auch ein Unikum ist.

Nachdem im Vorgängerband alle Freunde mitmischen durften (immerhin ging es um eine Hochzeit), ist das Ensemble dieses Mal etwas eingeschränkt, was aber nicht weiter schlimm ist, dafür lernen wir Karina de Graaf kennen, die mir, auch wenn sie meist einen Joint in der Hand hält, was aber auf Grund ihrer derzeitigen Situation durchaus verständlich ist, eine gute Ergänzung der Clique sein könnte. Auch Erwins Adoptivtochter, Kommissarin Astrid Küpper, zeigt sich fast ein bisschen aufgeschlossen, mal sehen, ob sie nicht doch noch eine gute Freundin Lorettas werden könnte …

Der Fall bietet überraschende Wendungen und genug Gelegenheit zu humorvollen Situationen. Die Auflösung ist logisch und wartet sogar mit einer actionreichen Szene auf, mit der man am Anfang nie gerechnet hätte.

Wie gewohnt, gibt es am Ende eine Vorschau auf den nächsten Fall, ich bin schon gespannt darauf, und die Autorin führt den Leser ein bisschen hinter die Kulissen des Themas.

Ich hatte viel Spaß beim Lesen, mir hat vor allem das Setting gut gefallen, und vergebe gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für alle, die gerne Krimis mit Humor, oder besser, Krimödien, lesen – und skurrile aber liebenswerte Charaktere mögen.

  (26)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

historisch, kinder, aufstand der zünfte, tote herzogin, abenteuerlich

Die Postmeisterin

Helga Glaesener
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783471351321
Genre: Historische Romane

Rezension:

1612: Aliz führt nach dem Tod Ihres Mannes alleine das Gasthaus „Grüne Laterne“, kommt aber mit ihren drei Kindern, dem Knecht und den Mägden mehr schlecht als recht über die Runden. Sie hat daher zusätzlich einen Postdienst aufgebaut – da aber das kaiserliche Monopol der Postbeförderung bei der Familie Taxis liegt, ist das Ganze illegal und sehr gefährlich. Eines Tages holt sie auch noch ihre Vergangenheit ein, denn 15 Jahre zuvor wurde sie ungewollt in einen Erbfolgestreit hineingezogen.

Moritz, Aliz älterer Sohn, der in Frankfurt bei Meister Fettmilch das Handwerk des Lebkuchenbäckers lernt, gerät mitten hinein in einen Zwist der Handwerker mit dem Rat der Stadt, hat aber auch private Probleme, denn er liebt Fettmilchs Tochter, rechnet sich aber keine Chancen aus, so lange er nicht wohlhabend ist.

Mich hat der Titel des Romans direkt angesprochen, denn ein historischer Roman über eine Postmeisterin schien mir neu und interessant, zumal mir auch bekannt war, dass es in diesem Bereich ein Monopol gab und die privilegierte Familie sicher nicht begeistert über Konkurrenz war. Ich empfehle, den Klappentext nicht zu lesen, er verrät zu viel und wirkte auf mich persönlich nicht sehr anziehend. Angezogen hat mich aber der Name der Autorin, denn mein bisher einziger Roman von ihr, hat mir sehr gut gefallen und ich wollte unbedingt mehr von ihr lesen.

Helga Glaesener hat in meinen Augen ein großes Erzähltalent, sie erzählt sehr lebendig, beschreibt authentische Charaktere, setzt interessante Protagonisten ein und weiß Spannung richtig zu setzen. Der historische Hintergrund, der auf drei tatsächlichen Gegebenheiten aufbaut, neben dem Postmonopol gab es auch den Erbfolgestreit und die Problematik zwischen Zünften und Rat in Frankfurt, ist gut recherchiert und lädt dazu ein, sich noch ein bisschen mehr mit den Themen auseinandersetzen. Im Epilog geht die Autorin selbst auf Fakten und Fiktion ein.

Gut gefallen hat mir der Druck des alten Frankfurt im Inneren des Romans, ebenso die schön gestalteten Kapitelinitialen.

Die Charaktere sind, wie schon erwähnt, interessant, mir gefällt, dass sie zum größten Teil vielschichtig gestaltet sind und die Protagonisten sich als Identifikationsfiguren eignen. Ich weiß gar nicht, wer mir lieber ist, Aliz, sehr patent und mutig, die alles für ihre Kinder tun würde, Symon, zwielichtig aber nicht unsympathisch, den man erst im Laufe des Romans richtig einordnen kann, Moritz, ebenso mutig wie seine Mutter, aber manchmal auch zu wagemutig oder Rafael, ein jüdischer Junge mit einem Geheimnis. Sehr gut gelungen sind auch ein paar Nebenfiguren, wie Marthe, die ehemalige Amme, die nun an Demenz leidet, der Autorin gelingt es, dies sehr eindrücklich zu schildern, indem sie aus der Perspektive Marthes erzählt oder Aleeke, dunkelhäutig und exotisch, der sich fragen lassen muss, ob er ein Mensch sei.

Die Geschichte selbst ist sehr spannend und entwickelt sich schnell zum Pageturner, und hin und wieder schimmert ein bisschen Humor durch. Die Schicksale der Charaktere sind gut in das historische Geschehen verwoben, nichts wirkt aufgesetzt. Am Ende habe ich den Roman zufrieden zugeklappt, auch, weil kein nicht alles wunderbar ausgeht.

Der Roman hat mich sehr gut gefallen, mich Neues gelehrt und mich gut unterhalten. Ich vergebe gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit gut recherchiertem geschichtlichem Hintergrund mögen. Ich freue mich auf weitere Romane der Autorin.

  (20)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

38 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

kristina günak, hex, werwesen, kristina güna, suche

Eine Hexe zum Verlieben

Kristina Günak
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kristina Guenak, 11.11.2014
ISBN 9783000477294
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

50 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

russland, stalin, krimi, stalinismus, historischer krimi

Roter Zar

Sam Eastland , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2012
ISBN 9783426510490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(31)

55 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

alchemie, gold, stein der weisen, alchemisten, reichtum

Teufelsgold

Andreas Eschbach
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.09.2016
ISBN 9783785725689
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hendrik Busske ist in Zürich, um ein Seminar über Finanzanlagen zu halten. In einem Antiquariat fällt ihm ein Buch ins Auge, das er nachdem er hineingelesen hat, gerne kaufen würde, es ist aber, laut Händler, bereits reserviert. Kurzerhand nimmt Hendrik es einfach heimlich mit. Fasziniert liest er die Geschichte, die vom Alchimisten John Scoro handelt, dem es gelungen ist, Gold zu erschaffen. Das erschaffene Gold ist allerdings sehr gefährlich, und erhält schnell den Ruf „Teufelsgold“ zu sein.

Hendrik hat nicht lange Freude an dem Buch, denn nur wenig später wird es ihm selbst gestohlen. Bei ihm wurde aber eine Saat gelegt, er baut Erkenntnisse, die er aus diesem und anderen Büchern geschöpft hat, in sein Seminar ein und hat damit großen Erfolg. Im Laufe der nächsten Jahre erhält er immer einmal wieder die Gelegenheit, weitere Dokumente über das Teufelsgold zu lesen. Aber nicht nur er hat Interesse an diesen Schriften und dem möglichen wahren Hintergrund.

Alchemie ist eine faszinierende Sache, die seit Jahrhunderten das Interesse der Menschen weckt, wer möchte nicht gerne Edles aus Unedlem erschaffen. Dass damit nicht nur die Umwandlung von unedlen Metallen in Gold gemeint sein muss, erfährt der Leser im Laufe des Romans.

Mit dem Thema Alchemie könnte ein spannender Roman zu lesen sein, vor allem wenn, wie hier, „Thriller“ auf dem Cover steht. Leider ist es hier nicht gelungen, der Roman ist in weiten Teilen weder spannend, noch bietet er Thrill, im Gegenteil, er hat sehr viele Längen. Das liegt u. a. daran, dass Hendriks Leben umfänglich geschildert wird, über Jahre erlebt man seine Entwicklung mit, vor allem seine berufliche. Leider ist Hendrik ein recht unsympathischer Zeitgenosse, so dass man als Leser kaum positive Gefühle für ihn entwickeln kann. Außerdem ist Hendrik auch noch eher langweilig, so dass es auch am Interesse fehlt. Da der Roman weitgehend aus Hendriks Perspektive erzählt wird, lernt man ihn recht gut kennen, die weiteren Charaktere jedoch weniger, sie bleiben relativ blass. Interessant sind nur wenige, dazu gehört für mich vor allem Adalbert, Hendriks Bruder, der am CERN forscht.

Erzählt wird, wie bereits erwähnt, vorwiegend aus Hendriks Perspektive, hin und wieder unterbrochen von Rückblicken in die Vergangenheit, dargestellt durch die verschiedenen Dokumente, auf die Hendrik trifft. Sehr gut gelungen ist Andreas Eschbach dabei die sprachliche Differenzierung, so dass tatsächlich der Eindruck entsteht, als würde man altertümliche Schriften lesen. Weitere, eher kurze Szenen, erzählen aus dem Blickwinkel zunächst geheimnisvoller Anderer. Trotz der oben erwähnten Längen lässt sich der Roman recht zügig lesen, steht man ihn bis zum Schluss durch erhält man ein Ende, das zumindest ich so nicht erwartet hätte, dass mich aber schnell doch überzeugt hat.

Wer einen klassischen Thriller erwartet, wird sicher enttäuscht sein, man muss sich nicht nur auf historische und phantastische Elemente einlassen, sondern auch mit einer weitgehend spannungs- und actionarmen Geschichte vorlieb nehmen. Historisch und phantastisch mag ich, so dass mich diese Bestandteile kaum schrecken konnten, im Gegenteil, mein Interesse weckten. Doch der Längen sind zu viele, etliche Seiten weniger hätten dem Roman womöglich gut getan – wer hätte gedacht, dass ich so etwas einmal schreiben würde. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf, leider zu spät. Zudem krankt sie meiner Meinung nach – in allen Zeitebenen – an den Charakteren, für die ich wenig Gefühle entwickeln konnte und die mir daher relativ egal waren. Kein Mitzittern also, wodurch die Spannung noch mehr gedrückt wird. Wäre der Roman kein Pflichtbuch gewesen, hätte ich ihn womöglich vor dem Ende abgebrochen.

Insgesamt hat mich der Roman nicht überzeugen können, es gibt zwar interessante Szenen und die Genremischung finde ich gut, auch regt er zum Nachdenken an (was würde man alles für Reichtum tun, ist ewiges Leben erstrebenswert …), aber das reicht leider nicht aus. Mehr Spannung und eine gerafftere Handlung hätten der Geschichte gutgetan. So vergebe ich knappe 3 Sterne und eine Leseempfehlung allenfalls für Fans des Autors.

  (12)
Tags:  
 
1420 Ergebnisse