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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

dschungel, honduras, epedition;, expedition, abenteuer

Die Stadt des Affengottes

Douglas Preston , Jürgen Neubauer
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei DVA, 04.09.2017
ISBN 9783421047571
Genre: Sachbücher

Rezension:

Denn genau das alles ist Douglas Prestons „Die Stadt des Affengottes“ Das Buch ist eine gelungene und gleichzeitig faszinierende Reise in eine bisher unbekannte Welt. Ich persönlich mag Abenteuerromane, die auf wahren Begebenheiten beruhen, ja total gerne. Dieses: erforschen, entdecken von Fremden Kulturen, der Kampf gegen die Natur und das Tierreich. Das sind für mich einfach richtig faszinierende, unglaublich interessante Geschichten. „Die Versunkene Stadt Z“ steht für mich nach wie vor ganz oben auf der Dschungelliste aber „Die Stadt des Affengottes“ hat sich definitiv einen Platz auf der Liste gesichert. Der Schreibstil von Preston ist, wie eigentlich immer, einfach super angenehm und auch komplexere, wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt er gewohnt verständlich. Die Geschichte liest sie wie eine Dokumentation über die Entdeckung eben jener titelgebenen Stadt. Der Autor gibt sehr viele Informationen, Hintergründe und Anekdoten preis und so wird man immer tiefer in diesen „Reisebericht“ gesogen. Manche Zeilen wirken fast schon unglaubwürdig, nur um dann später durch einen Fotobeleg (Stichwort Schlangenkopf) festzustellen, dass sich das wirklich so abgespielt haben muss. Wer also eine absolut faszinierende, spannende Entdeckerstory lesen möchte sollte unbedingt zugreifen! Ein klasse Buch.  

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

spionage, sympathisant, freundschaft, vietnam, kommunismus

Der Sympathisant

Viet Thanh Nguyen , Wolfgang Müller
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blessing, 14.08.2017
ISBN 9783896675965
Genre: Romane

Rezension:

Ein Buch, bei dem es gar nicht mal so einfach ist Worte zu finden? Das ist mir mit dem Pulitzerpreisträger 2016 passiert. Eins vorweg, das Buch hat mir gut gefallen. Aber ich glaube nicht, dass das eines dieser Bücher ist die jeder mag. Ich selbst hatte immer wieder Momente in denen ich nicht so voran kam, wie das eigentlich der Fall sein sollte. Das lag an mehreren Dingen. Zum einen musste ich mich erst mal daran gewöhnen, dass dieses Buch fast komplett in indirekter Rede geschrieben wurde. Ich bin da nicht so der Fan von. Das ist kein gigantischer Kritikpunkt aber es hat wirklich länger gedauert, bis ich so konzentriert gelesen habe, um zu verstehen wer was sagt. Es gibt nämlich schon manchmal Szenen in denen ich das etwas verwirrend fand. Ansonsten ist die Sprache von Viet Thanh Nguyen bzw. die Übersetzung von Wolfgang Müller aber gelungen. Ich mochte seinen Stil. Inhaltlich möchte ich ja nicht so viel erzählen aber es ist eine Geschichte die mir im großen und ganzen gut gefallen hat. Es gab zwar hier und da mal einige Längen aber alles in allem gibt die Geschichte ein guter Einblick in eine Welt, eine historische Perspektive, die ich so noch nicht kannte. Der Plot wird, so mein Eindruck, in sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten erzählt. Der Anfang in Vietnam ist wirklich toll, spannend, fesselnd und bemerkenswert treibend. Wenn die Geschichte dann in Amerika spielt nimmt Nguyen Geschwindigkeiten raus um dann zum Ende hin wieder mehr Gas zu geben und seine Story bemerkenswert zu entwickeln. Man darf sich das ganze aber nicht als einen typischen Spionage Thriller vorstellen. Dafür finde ich das Buch zu komplex und vielschichtig. Nicht das ein typischer Spionage Thriller was schlechtes wäre, aber allgemein fühlt es sich halt anders an. Das letzte Drittel des Buches fand ich sehr gelungen, sehr spannend und einfach sehr fesselnd. Für wen ist dieses Buch also eine Empfehlung? Ich denke mal auf jeden Fall für Leute die ein anspruchsvolles, spannendes Buch lesen wollen. Die Perspektive, die Zeit und die Thematik lassen das ganzen zu einem ungewöhnlichen Werk werden. Wer sich also drauf einlassen möchte, darf sich auf ein interessantes Buch freuen!

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429 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

siena, jugendbuch, ursula poznanski, thriller, italien

Aquila

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785586136
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aquila lässt mich sehr, sehr zwiegespalten zurück. Es gibt wirklich einiges was mir ganz und gar nicht gefallen hat. Aber kommen wir erst mal zu den Stärken. Ich fand die ersten ¾ des Buches solide erzählt und durchaus spannend. Da man echt gar keine Ahnung hat was jetzt genau los ist macht das Rätsel raten richtig Spaß. Eine gewisse Grundspannung ist sofort vorhanden und diese hält sich tapfer bis zu Schluss. Was mir aber relativ schnell aufgefallen ist, sind die ziemlich eindimensionalen und unsympathischen Charakter. Dazu kommt eine super unglaubwürdige Lovestory. Das wirkt manchmal schon alles sehr konstruiert und konfus. Poznanski schafft es zwar am Ende eine einigermaßen glaubwürdige Auflösung zu schaffen aber innerhalb dieser Auflösung gibt es immer wieder Momente in denen ich mit dem Kopf geschüttelt habe (Stichwort „verschätzt“). Was am Ende bleibt ist eine wirklich spannende Geschichte mit viel Potenzial, die aber durch einige Konfusion und unglaubwürdige Handlungselemente sowie zu blassen Charakteren viel zu wenig aus dem tollen Setting rausholen.

PS: Gelesen wird es von Laura Maire und die macht einen sehr guten Job. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

die goldene legende, roman, the golden legend, nadeem aslam

Die Goldene Legende

Nadeem Aslam , Bernhard Robben
Fester Einband: 410 Seiten
Erschienen bei DVA, 04.09.2017
ISBN 9783421047557
Genre: Romane

Rezension:

Mit „Die goldene Legende“ ist Nadeem Aslam ein wirklich tolles Werk gelungen. Sprachgewaltig und beeindruckend erzählt Aslam eine spannende, schockierende und immer wieder emotionale Geschichte. Ich musste während des Lesens immer wieder daran denken was für ein „wunderschöner Alptraum“ diese Geschichte, dieses Buch doch ist. Zum einen ist es einfach klasse geschrieben. Ich brauchte 2-3 Seiten um mich an die Art und Weise zu gewöhnen aber recht schnell zieht einen dieser Stil in seinen Bann. Im Gegensatz dazu erleben die Figuren in der Geschichte viel Leid. Es ist ein unglaublich spannender, intimer Blick in ein Land (Pakistan) in dem das Leben so anders ist als bei uns. Aslam malt nicht Schwarz oder Weiß. Seine Figuren und seine Geschichte beinhalten viele Grautöne die immer mal wieder durchscheinen und für Spannung sorgen. Es ist ein unverblümter Blick auf Religion, auf Hass, auf Liebe, auf Furcht, und auf die Frage nach der eigenen Identität. Geschildert werden viele verschieden Fassetten des menschlichen Lebens. Es ist eins dieser Bücher die ich zwischendurch weggelegt habe um intensiv über das nachzudenken was ich zuvor gelesen habe. Und so fremd und entfernt diese Welt auch erscheinen mag, sie gehört in unsere aller Welt dazu.

Der Autor versteht es geschickt die Geschichten zu erzählen, zu verbinden und immer wenn es nötig ist das Erzähltempo zu steigern. So kommt es nie zu wirklichen Durchhängern. Die Charaktere sind lebendig und wunderbar ausgearbeitet. Die Figuren erhalten nach und nach immer mehr Konturen und Formen. Dadurch wird die Geschichte vorangetrieben und gibt ihr die nötige emotionale Kraft und Tiefe. Es ist einfach ein wirklich lesenswertes Buch, welches ich euch ans Herz legen möchte. Unbequem, spannend, emotional und beeindruckend zugleich. Eine ganz klare Empfehlung!

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(48)

109 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

abenteuer, peru, inka, sabrina janesch, historischer roman

Die goldene Stadt

Sabrina Janesch
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 18.08.2017
ISBN 9783871348389
Genre: Romane

Rezension:

Wenn ich eine Überschrift über die Rezension setzten müsste würde ich wahrscheinlich „Es ist nicht alles Gold was glänzt“ nehmen. Das Buch „Die goldene Stadt“ von Sabrina Janesch ist keineswegs schlecht aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht. Vielleicht hatte ich auch einfach eine falsche Vorstellung von der Geschichte. Erzählt wird vom Leben des deutschen Rudolph August Berns (später Augusto R. Berns), der in Peru die Ruinenstadt Machu Picchu entdeckt haben soll. Was an sich super interessant klingt wird aber leider nicht so spannend erzählt wie erhofft. Der Anfang ist relativ zäh. Bis es dann endlich an die Expedition geht vergehen weit über 100 Seiten. Auch dann hatte ich nie das Gefühl, dass mich die Story vollends überzeugen und fesseln konnte. Die Hauptfigur Berns ist alles in allem einfach kein wirklicher Sympathieträger. Ich hatte eh das Gefühl die Geschichte ziemlich distanziert zu erleben. So wird zwar die Geschichte im Verlauf des Buches interessanter aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl hier wird mit angezogener Handbremse erzählt. Das Buch ist kein Flop und ich denke es wird seine Fans finden aber ich persönlich hatte mir etwas mehr erwartet. Wer Abenteuerroman mag darf sich aber gerne ein eigenes Bild machen!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

ernest hemingway, alfred hitchcock, ingrid bergman, jean renoir, hollywood

Ingrid Bergman

Thilo Wydra
Fester Einband: 750 Seiten
Erschienen bei DVA, 25.04.2017
ISBN 9783421046734
Genre: Biografien

Rezension:

Heute ist der 29. August. Der Geburts- und Todestag von Ingrid Bergman. Ich habe vor kurzem diese Biografie von Thilo Wydra beendet und frage mich jetzt wie ich zu einer Biografie eine Rezension schreiben soll. Was hat mir gefallen, was hat mir nicht gefallen. Und wie verpacke ich das geschickt und leserlich. Bei Biografien ist das gar nicht mal so einfach. In Zeiten von Wikipedia kann ich mir die groben Infos auch einfach und schnell im Internet holen. Warum also eine dicke Biografie lesen? Auf die Frage kann ich keine gute Antwort geben. Für mich ist der Grund für dieses Buch aber ein ganz einfacher: Vor einigen Jahren habe ich zufällig „Casablanca“ gesehen und dieser Film ist bis heute einer der tollsten und beeindruckendsten Filme die ich kenne und definitiv mein Lieblingsfilm (Der wird mindestens einmal im Jahr geguckt). Seitdem bin ich immer daran interessiert mehr über die Figuren bzw. die Menschen im Hintergrund zu erfahren. Und als ich jetzt dieses Biografien entdeckt habe, hat mich das natürlich sofort interessiert.
Das Buch an sich zeichnet eine klares und gut verständliches Bild von einer der größten Hollywood Stars. Wydra schafft es, in mal langen, mal kurzen Kapiteln, Abschnitt für Abschnitt ihres Lebens zu beleuchten. Oftmals erzählt er anhand der gedrehten Filme ihre Geschichte. Was mir gefallen hat, war der Aspekt, dass Wydra sich die Zeit nimmt um die Filme gut zusammenzufassen, grob zu analysieren und die Entwicklungen bzw. die Bedeutungen für Ingrid Bergman zu extrahieren. Und so zeichnet Wydra nicht nur das Bild einer Frau, eines Weltstars, in ihren positiven Seiten. Er geht auch ausführlich auf ihre Schattenseiten ein (der frühe Verlust ihrer Eltern, die Trennung von ihrem Mann und der fast vollständige Kontaktabbruch zu ihrer ersten Tochter, der Druck der Medien während ihres Italienaufenthaltes, die Krankheit)
Alles in allem war es eine faszinierende Reise durch das Leben einer bemerkenswerten Frau. Was bleibt sind tolle Filme, eine beeindruckende Schauspielerin und die Erinnerung an einen faszinierenden, ambivalenten Menschen. Und so lässt mich dieses Buch bewegt und zufrieden zurück.

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216 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

hitler, john boyne, verrat, nationalsozialismus, der junge auf dem berg

Der Junge auf dem Berg

John Boyne , Ilse Layer
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 24.08.2017
ISBN 9783737340625
Genre: Romane

Rezension:

Rezension mit Spoilern

„Der Junge auf dem Berg“ ist eins dieser Bücher die mich zwiegespalten zurück lassen. Zum einen kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Es erzählt eine interessante Geschichte und regt definitiv zum nachdenken an. Zum anderen ist bei der Erzählung, vor allem im letzten Drittel, einiges nicht so verlaufen wie ich es mir gewünscht hätte. Das Buch lässt sich gut lesen und wirkt im großen und ganzen eher wie ein Jugendbuch. Manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Klarheit gewünscht. Vieles bleibt unausgesprochen, wird nur angedeutet. Aber das ist für mich nicht so DAS große Problem. Ich finde das Buch einfach ein bisschen zu kurz. 50 Seiten mehr hätten der Handlung ganz gut getan. Gerade zum Ende hin finde ich den Plot etwas gehetzt. Es vergeht zwischen den Kapiteln zu viel Zeit. Was mir außerdem Probleme bereitet hat waren die Charakterentwicklungen in dem Buch. Gerade das der Hauptfigur. Das ist, einerseits genau die Absicht des Autors und zeigt wunderbar wie aus einem unschuldigen ein Täter werden kann, hilft mir aber andererseits nicht weiter um eine emotionale Bindung zu dir Figur aufzubauen. Und genau das ist nicht passiert. Am Ende habe ich nichts gefühlt. Außerdem habe ich oftmals gedacht: Okay, das wirkt nicht wie ein 9,10,11,12,13 jähriger, sondern eher wie ein 16-17 Jähriger. Manche Verhaltensweisen wirken so etwas unpassend. Wenn man dann am Ende angekommen ist, liefert Boyne einen Epilog der wieder etwas gehetzt wirkt aber das Ende des Epilogs empfinde ich als passend und durchaus gelungen.

Alles in allem vielleicht nicht das große Buch wie „Der Junge im gestreiften Pyjama“ aber wieder ein Buch was zum nachdenken anregt.

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

historisch, gefängnis, london, 18. jahrhundert, mittelalter

Das Teufelsloch

Antonia Hodgson , Katharina Volk
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur, 21.08.2014
ISBN 9783426653456
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Kombination aus Thriller und Historienroman bietet Antonia Hodgsons Buch „Das Teufelsloch“. Das diese Kombination funktioniert liegt an dem passenden Schreibstil der Autorin, dem authentisch wirkenden historischen Hintergrund und der fesselnden Story über den Schwerenöter Tom Hawkins, der sich plötzlich im berühmt berüchtigten Schuldgefängnis „Marshalsea“ wiederfindet. In diese Ausgangslage manövriert Hodgons den sympathischen Protagonisten. Natürlich gibt es einen Mord und jede Menge offenen Fragen aber für inhaltliche Geschichten bin ich nicht weiter zuständig (Das müsst ihr schon selbst herausfinden). Was mir zu sagen bleibt ist, dass das mal wieder ein richtig klasse Thriller war. Packende Story, viele interessante Charaktere und mehrere gute Twists. Es wird definitiv kein Einheitsbrei serviert. Der historische Kontext wirkt immer passend und auch das ist eine Stärke des Buchs. Es wirkt nichts wirklich übertrieben oder künstlich. Ich freue mich auf den zweiten Teil.

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

contemporary, lgbtq+, lgbt, becky albertalli, unique

Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

Becky Albertalli
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Balzer & Bray/Harperteen, 07.06.2016
ISBN 9780062348685
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber mir passiert es sehr, sehr selten das ich ein Buch nahezu perfekt finde. Irgendwelche Kleinigkeiten gibt’s immer, die mich stören. Ob bewusst oder unbewusst. Jetzt lese ich „Simon vs the Homo Sapiens Agenda“ und es passiert tatsächlich das was so selten vorkommt. Ich verliebe mich Hals über Kopf in ein Buch. Ich kann schlecht sagen das es ein perfektes Buch ist aber für mich, und nur für mich, ist es genau das: Ein perfektes Buch. Vielleicht musste ich dafür zur richtigen Zeit das richtige Buch lesen um so etwas zu erleben. Was auch immer der Grund für dieses unglaublich schöne Leseerlebnis (das schönste meines bisherigen Leselebens) ist, ich bin dankbar sowas erlebt zu haben. Ich lese relativ wenig Jugendbücher und dazu kommt das es mein erstes LGBT Buch ist. Der Stil und die Art wie Becky Albertalli diese Geschichte erzählt ist einfach nur ganz, ganz wunderbar, warmherzig und wunderschön. Wie immer möchte ich nicht groß auf den Inhalt eingehen. Jeder sollte das Buch, die Geschichte selbst entdecken. Nur soviel, es geht natürlich um eine Coming Out Story (und ich hatte auch irgendwie das Gefühl es geht um eine Coming of Age Geschichte). Was dieses Buch, für mich, so außergewöhnlich macht sind die unglaublich tollen Figuren. Charaktere wie diese habe ich selten bzw. noch nie erleben dürfen. Simon ist einfach so ein wunderbarer Typ, da fällt es mir schwer sich nicht in ihn zu verlieben. Der Plot ist, wie bei Jugendbücher oft, nicht ungewöhnlich komplex aber bietet genau das was man haben möchte. Es ist einfach eine packende, fesselnde Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte. Mir ging dieses Buch extrem nah, aber nicht weil ich traurig war, sondern weil ich es einfach so unverschämt schön fand. Ich glaube ich habe noch nie so viel vor Glück geheult wie bei diesem Buch. Es war eine wunderschöne emotionale Erfahrung und dafür kann ich, wie schon geschrieben, nur sehr, sehr dankbar sein.


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488 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 140 Rezensionen

bienen, bienensterben, roman, natur, zukunft

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 20.03.2017
ISBN 9783442756841
Genre: Romane

Rezension:

Als Vielleser passiert es immer mal wieder, dass man einem Hype nicht entkommen kann und sich ein Buch kauft, auf welches man eigentlich noch ein bisschen hätte warten können. So ein Buch ist für mich „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Das Buch ist beileibe nicht schlecht, aber eben auch nicht so gut, wie der Hype es mir weismachen möchte. Aber natürlich ist lesen auch immer eine subjektive Erlebnis. Ausgangslage und Aufbau des Buches (es ist in drei Zeitebenen unterteilt (2089,1852 und 2007)) sind wirklich vielversprechend und durch Lundes geschicktes Spiel mit den Worten schafft sie einen sehr guten Einstieg. Bis sich die Geschichten entwickeln und Fahrt aufnehmen vergeht aber ein bisschen Zeit. Generell entfalten sich die Handlungsstränge recht langsam. Wie eine sich öffnende Blüte, könnte man sagen. An all dem finde ich nichts verwerfliches. Was mir gefehlt hat war die Emotionalität. Zwar bieten alle 3 Geschichten, mal mehr mal weniger, Emotionen aber bei mir wollte der Funke einfach nicht überspringen. Ich habe keine emotionale Bindung zu der Geschichte aufbauen können. Woran das liegt weiß ich leider selbst nicht. Trotzdem hat Maja Lunde ein gutes Buch geschrieben. Gerade weil sie eine Geschichte erzählt, die eine starke Message beinhaltet und eine klare Botschaft sendet. Schon alleine deswegen hoffe ich, dass dieses Buch weiterhin oft gekauft und gelesen wird. Für mich bleibt unterm Strich ein gutes Buch, eine gute Geschichte aber eben nicht das große Ding, von dem so viele geschrieben haben. 

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1.389 Bibliotheken, 66 Leser, 11 Gruppen, 75 Rezensionen

england, 1. weltkrieg, deutschland, liebe, krieg

Sturz der Titanen

Ken Follett , Rainer Schumacher , Dietmar Schmidt , Tina Dreher
Flexibler Einband: 1.038 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 30.03.2012
ISBN 9783404166602
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich habe mich ja lange dagegen gewehrt Ken Follett zu lesen. Nicht weil ich ihn nicht mag. Ich bin bloß kein so großer Freund von historischen Romanen. Und jetzt lese ich dieses Buch namens „Sturz der Titanen“ und was passiert? Ich feiere dieses Buch total. Ich hatte solche Bedenken: zu lang, zu langweilig usw. usw. usw. Aber nichts da! Es ist ein ganz wunderbares Buch geworden. Und eine wunderbare Reise in die Vergangenheit. Über den Inhalt möchte ich gar nicht viel erzählen. Ich persönlich mag es, wenn ich sehr wenig über die Geschichte weiß. Das Geschehen spielt kurz vor dem ersten Weltkrieg und erstreckt sich bis kurz danach. Über die Kriegsjahre hinweg verfolgen wir mehrere Familien aus verschiedenen sozialen Schichten und Ländern. Follett schafft es eine ungemein fesselnde Dynamik zu kreieren. Man wird in diese Welt, diese Epoche, hinein gerissen und muss einfach weiter lesen. Geschichte zum anfassen. Dabei bleibt alles komplett verständlich und nichts wirkt künstlich verkompliziert. Bei einer solchen Länge (immerhin über 1000 Seiten) erwarte ich eigentlich immer einige Längen. Aber interessanterweise gab es in diesem Fall kaum welche. Das ist ein großes Lob. Verschiedene Geschichte die alle irgendwelche Berührungspunkte haben und dabei alle, für sich, wirklich spannend sind, das ist die große Stärke des Buches. Ein klasse Buch. Ich werde dieses Jahr definitiv noch den 2ten Teil lesen. 

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60 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

norwegen, winter, krimi, thriller, jo nesbo

Schneemann

Jo Nesbø , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.09.2017
ISBN 9783548290096
Genre: Krimi und Thriller

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761 Bibliotheken, 11 Leser, 8 Gruppen, 91 Rezensionen

thriller, los angeles, mord, skulpturen, chris carter

Totenkünstler

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.03.2013
ISBN 9783548285399
Genre: Krimi und Thriller

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(1.008)

1.835 Bibliotheken, 23 Leser, 10 Gruppen, 36 Rezensionen

fantasy, drachen, eragon, elfen, drache

Eragon - Die Weisheit des Feuers

Christopher Paolini , Joannis Stefanidis
Flexibler Einband: 861 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2012
ISBN 9783442378425
Genre: Fantasy

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(1.473)

2.687 Bibliotheken, 38 Leser, 14 Gruppen, 66 Rezensionen

fantasy, drachen, eragon, elfen, magie

Eragon - Der Auftrag des Ältesten

Christopher Paolini , Joannis Stefanidis
Flexibler Einband: 862 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.03.2008
ISBN 9783570304280
Genre: Fantasy

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(1.153)

1.856 Bibliotheken, 28 Leser, 11 Gruppen, 57 Rezensionen

drachen, fantasy, magie, eragon, elfen

Eragon

Christopher Paolini
Flexibler Einband: 503 Seiten
Erschienen bei Random House Childrens Books, 26.04.2005
ISBN 0375826696
Genre: Jugendbuch

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(274)

638 Bibliotheken, 6 Leser, 9 Gruppen, 31 Rezensionen

der dunkle turm, fantasy, revolvermann, stephen king, roland

Der dunkle Turm - Der Turm

Stephen King , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 1.009 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2006
ISBN 9783453431614
Genre: Krimi und Thriller

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(30)

78 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

tolkien, mittelerde, fantasy, beren und luthien, klett cotta

Beren und Lúthien

J.R.R. Tolkien , Christopher Tolkien , Helmut W. Pesch , Hans-Ulrich Möhring
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 28.06.2017
ISBN 9783608961652
Genre: Fantasy

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(139)

338 Bibliotheken, 4 Leser, 5 Gruppen, 11 Rezensionen

fantasy, der dunkle turm, stephen king, horror, roland

Susannah

Stephen King , Wulf Bergner
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.01.2003
ISBN 9783453879287
Genre: Krimi und Thriller

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(265)

624 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 20 Rezensionen

fantasy, der dunkle turm, stephen king, horror, roland

Wolfsmond

Stephen King , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 938 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.12.2004
ISBN 9783453530232
Genre: Krimi und Thriller

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

brutal, düstere atmosphäre, western, mörder, mexiko

Das Böse im Blut

James Carlos Blake , Matthias Müller
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Liebeskind, 19.08.2013
ISBN 9783954380169
Genre: Historische Romane

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Tags: brutal, düstere atmosphäre   (2)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

beeindruckend, französich, pierre lemaitre, erster weltkrie, highlight

Wir sehen uns dort oben

Pierre Lemaitre , Christian De Metter
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Splitter-Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783958393936
Genre: Comics

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143 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

krimi, hercule poirot, ägypten, mord, nil

Der Tod auf dem Nil

Agatha Christie , Pieke Biermann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.07.2012
ISBN 9783596904457
Genre: Krimi und Thriller

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53 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

hercule poirot, agatha christie, mord, mord im orientexpress, krimi

Mord im Orientexpress

Agatha Christie , Otto Bayer
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 05.10.2017
ISBN 9783455001914
Genre: Krimi und Thriller

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(116)

277 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 21 Rezensionen

der dunkle turm, stephen king, fantasy, revolvermann, wind

Wind

Stephen King , Wulf Bergner
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2012
ISBN 9783453267947
Genre: Krimi und Thriller

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