PagesofPaddys Bibliothek

98 Bücher, 54 Rezensionen

Zu PagesofPaddys Profil
Filtern nach
98 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

La Oculta

Héctor Abad , Peter Kultzen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716302
Genre: Romane

Rezension:

Für mich war der größte Anreiz dieses Buch zu lesen der Handlungsort. Eine Finca in Kolumbien. Ein Land das ich zwar von der Landkarte und ein bisschen aus Dokus kenne aber aus dem ich noch nichts gelesen habe. Ich hatte dabei ehrlich gesagt gar nicht so sehr an ein „großes“ Buch gedacht. Wenn man dann aber erst mal anfängt zu lesen merkt man doch recht bald, dass das was da alles so erzählt wird deutlich mehr ist als nur eine kleine Geschichte. Das ist „La Oculta“ nämlich wirklich nicht. Es ist eher eine große, sehr große Geschichte über eine Familie. Eine klassische Familiensaga. Nicht ausufernd aber trotzdem in seiner ganzen Art und Weise einfach groß. Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven. Jede dieser Perspektiven (es handelt sich um drei (erwachsenen) Kinder Pilar, Antonio und Eva) handelt von einer anderen Geschichte und zusammen ergeben sie eben jenes große Bild was man von Kolumbien bekommt. Das fand ich auch so gut an dem Roman. Man hat das Gefühl man kriegt viele Informationen über das Land und dessen Geschichte (natürlich anhand der Geschichte der Familie). Das alles ist für mich so interessant gewesen das ich wirklich viel Spaß beim lesen hatte. Abad schreibt wirklich sehr gut. Unaufgeregt aber sehr klar und präzise. Man ist immer voll im Bild und auch wenn auf einigen Seiten mal nicht so viel passiert wird es nie langweilig. Das liegt auch an den unterschiedlichen Figuren. Persönlich fand ich Evas Geschichte am interessantesten, da spannendsten. Ohne viel zu spoilern, geht es um Narcos und Erpressung. Es ist unwahrscheinlich aufregend so viele Themen abzulesen. Sei es Guerilla, Paramilitärs, die Gewalt die dort herrscht oder sonstiges. Diese Finca im Urwald ist Schauplatz von viel Freude und noch mehr Leid und die Geschichten die darum erzählt werden sind wirklich toll und intensiv. Und trotzdem verständlich. Man kann das Buch wirklich gut lesen. Ich kann euch nur empfehlen diesem Buch mal eine Chance zu geben. Es ist sicherlich inhaltlich keine triviale Schonkost aber wenn man Anspruch und Qualität mag dann gebt diesem Buch eine Chance. Es lohnt sich.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

65 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

"2. weltkrieg":w=2:wq=1463,"widerstand":w=2:wq=945,"liebe":w=1:wq=37956,"italien":w=1:wq=3287,"juden":w=1:wq=1179,"nazis":w=1:wq=602,"historische romane":w=1:wq=335,"mailand":w=1:wq=160,"partisanen":w=1:wq=58,"bombenangriff":w=1:wq=27,"faschisten":w=1:wq=26,"biografische romane":w=1:wq=18,"untergrundorganisation":w=1:wq=15,"mark sullivan":w=1:wq=2,"norditalien unter den nazis":w=1:wq=1

Unter blutrotem Himmel

Mark T. Sullivan , Peter Groth
Flexibler Einband: 596 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 22.05.2018
ISBN 9781503950085
Genre: Historische Romane

Rezension:

Pino Lella, ein Name mit dem ich, bis ich dieses Buch gelesen habe, nichts anfangen konnte. Nach dem Buch werde ich seinen Namen aber wohl eher nicht mehr vergessen. In „Unter blutrotem Himmel“ erzählt Mark T. Sullivan nämlich genau von diesem Mann. Giuseppe genannt „Pino“ Lella. Und was er da erzählt ist teilweise so erstaunlich und unglaublich dass es sich eigentlich um eine fiktive Geschichte handeln muss. Nun ist es halt so das die besten (und schlimmsten) Geschichten das reale Leben schreibt und so wird das, was man auf knapp 600 Seiten liest umso beeindruckender, trauriger und spannender wenn man sich vor Augen hält, das diese Ereignisse so, oder sehr ähnlich, passiert sind. Was Sullivan hier erzählt ist einfach mehr als erstaunlich. Das komplette Buch ist so gut geschrieben und so fesselnd erzählt, ich war und bin begeistert. Hier wird ein Blick auf die Wirren des zweiten Weltkriegs geworfen (und Geschichten erzählt) die man so sicherlich noch nicht gelesen hat. All das Grauen, ob direkt oder indirekt passiert; es wird in diese Lebensgeschichte von Lella wirklich ausgezeichnet eingearbeitet und großartig erzählt. Bücher über Kriege packen mich emotional immer noch ein bisschen mehr weil schon alleine die Vorstellung solcher Schrecken in mir ganz spezielle Emotionen wecken. Vor allem ist da immer wieder dieses nicht-begreifen-wollen und auch nicht-begreifen-können. „Unter blutrotem Himmel“ ist eines dieser Bücher bei denen ich, nach dessen Beendigung erst mal ein paar Minuten still da saß um das alles zu verarbeiten. Das schaffen nicht so viele Bücher und grade deswegen ist es immer wieder etwas ganz besonders. Ich kann dieses Buch nur ganz, ganz dolle jedem Empfehlen. Es ist ein Zeitzeugnis, eine spannende Geschichte und eine Buch was sehr zum Nachdenken anregt. Sehr sogar. Ganz, ganz stark!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

34 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Leah on the Offbeat

Becky Albertalli
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Penguin, 03.05.2018
ISBN 9780241331057
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Nachfolger vom tollsten Buch der Welt? Wer möchte das nicht gerne lesen. Und nachdem ich durch Insta erfahren habe das es den Nachfolger von „Simon“ schon gibt, hab ich ihn mir natürlich sofort bestellt und gelesen. Was soll ich groß sagen. Auch hier passt wieder sehr viel. Ich mag einfach Becky Albertallis Stil. Sie schreibt so angenehm, dass ich das Buch in einem Tag durch hatte. Ich finde es nicht so stark wie sein Vorgänger aber es ist trotzdem gelungen. Mir war die Entwicklung der Story einfach etwas zu unrealistisch. Klar, auch „Simon“ ist sicherlich einfach ein Art perfektes, unvollkommenes Traumbild (hat jedoch deutlich mehr Tiefe durch die sozialen und gesellschaftlichen Aspekte, die in dem Buch behandelt werden) aber die Entwicklung von "Leah on the Offbeat" ist mir teilweise zu künstlich. Ja, es wird wieder eine sehr schöne Geschichte erzählt und ja, die Geschichte hat das Herz am richtigen Fleck aber trotzdem wirkt das nicht so rund wie noch bei Simon. Und trotzdem habe ich mich ertappt wie mir zum Ende hin doch ein paar Tränen kamen. Albertalli weiß halt wie man Klischee, Kitsch und Romanik so verbindet das man amüsiert und glücklich ist. Die ungemeine Stärke, auch in diesem Buch, sind einfach die Charaktere. Wenn Simon das erste mal wieder auftaucht verliebe ich mich sofort wieder in diesen großartigen Typen. Leah als Hauptperson ist aber doch ganz anders als Simon deswegen bekommt man schon ein anderes Gefühl als beim Vorgänger. Für mich ist es nicht die gleiche Geschichte wie „Simon“ nur mit Frauen. Dafür wirkt das Buch auch eigenständig genug. Und trotzdem, auch grade mit den Vorwissen über die verschiedenen Figuren finde ich die Entwicklungen teilweise einfach sehr künstlich. Wenn man sich aber darauf einlässt wird man dieses Buch sicherlich genauso genießen können wie schon „Simon“.
Von mir gibt es, auch wenn das Buch für mich nicht an den Vorgänger ran kommt, trotzdem eine klare Empfehlung. Albertalli kanns einfach und liefert einen tollen 2ten Teil im Simonverse.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

Auf immer verbunden

Domenico Starnone , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 150 Seiten
Erschienen bei DVA, 12.03.2018
ISBN 9783421048073
Genre: Romane

Rezension:

„Auf immer verbunden“ von Domenico Starnone ist in mehrerlei Hinsicht ein interessantes Buch. Ob es mir gefallen hat lest ihr hier. 
Um es zu vorweg zu nehmen, ich bin bei dem Buch sehr unsicher ob es mir nun gefällt oder nicht. Ich tendiere eher dazu das es mir nicht so gut gefallen hat aber es gibt durchaus positive Aspekte. Zuerst einmal wäre da die Art und Weise wie Starnone erzählt. Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Jetzt ist das zwar nicht außergewöhnlich aber nachdem ich vor kurzem Probleme mit einem Buch hatte war es gut wieder etwas zu lesen, bei dem ich keine Probleme hatte. Inhaltlich wird es aber schon etwas schwieriger. Erzählt wird, in 3 Teilen, das Leben, das Lieben und vor allem das Leid was Aldo und Vanda. Jetzt kann man den Autor definitiv für seinen Realitätsnähe loben aber trotzdem fehlt mir das Positive in dem Buch. Nur ab und zu kommt ein Funken Hoffnung auf, der dann aber ziemlich schnell wieder erlischt. Was Starnone hier zeichnet ist frustrierend und verbittert aber eben auch nur all zu real. Die Realität ist eben kein Märchen mit Happy End. Und genau so wird diese Geschichte erzählt. Teilweise ist das zwar schon bewegend und oft sehr intensiv aber die Sympathie für die handelnden Personen fehlt. Diese Echtheit kann man loben aber man kann sie auch kritisch sehen. Natürlich, auf 170 Seiten wird hier eine Geschichte erzählt die auch mal unbequem sein kann aber trotzdem hätte ich mir einen Hauch Optimismus gewünscht.
Der letzte Teil hat mir dann am wenigsten gefallen. Hier wird von den Kindern erzählt und die Geschichte erhält so eine Art Abschluss. Aber auch dieser Teil war mir persönlich einfach nicht stimmig genug. Klar, Das verhalten einzelner Personen mag teilweise nachvollziehbar sein aber irgendwie weiß ich auch nicht. So richtig rund fühlt sich die Geschichte nicht an. Zu sehr denken die Figuren an sich und zu wenig gibt es einen Zusammenhalt, sowohl aus familiärer als aus erzählerischer Sicht. 
Für wen eignet sich also dieses Buch?  Ganz klar für Leute die mal etwas anderes lesen wollen. Die genug von 0815 Kitschgeschichten haben und die einen unverblümten Einblick in eine kaputte Familie erhalten wollen. 
Ich fand das Buch lesenswert aber im Großen und Ganzen war ich nicht so begeistert wie ich es mir erhofft hatte. 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Reise nach Orkney

Amy Sackville , Eva Bonné
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 13.06.2016
ISBN 9783630874357
Genre: Romane

Rezension:

Bücher die mich fordern müssen gut sein!? Ja, das stimmt wahrscheinlich. Bücher die mich überfordern eher nicht. Das ist nämlich bei Amy Sackvilles Buch „Reise nach Orkney“ passiert. Aus dieser Reise wurde für mich eine sehr anstrengende, verzweifelte Odyssee. Vier Anläufe, einige Pausen und fünf Bücher später habe ich das Buch dann aber endlich beendet. Sackville erzählt die Geschichte eines alten Professors der mit seiner 40 Jahre jüngeren Frau auf eine Insel reist um dort Flitterwochen zu machen. Er sitzt oft an seinen Arbeiten und beobachtet aus seinem Fenster heraus seine Frau, die sich am Strand aufhält. So. Das in etwa war´s dann auch. Inhaltlich bietet die Geschichte, an sich, nicht wirklich viel Spannung. Was aber ab Seite 1 auffällt ist der ,doch sehr spezielle, Stil, den Sackville hier schreibt. Das mag qualitativ sehr, sehr hochwertig, fast schon poetisch sein aber ich kam damit überhaupt nicht klar. Ich musste so konzertiert lesen und kam so langsam voran; es war eigentlich nie ein richtiger Lesefluss vorhanden. Dafür ist die Handlung zu einfach und unbeweglich. Klar, das Buch bietet auf anderen Ebenen sicherlich einen riesigen Fundus an Faszinationen aber mich persönlich konnte das alles nicht überzeugen. Und so endet das Buch für mit einer großen Portion Frust und Langeweile. 
Für wen ist dieses Buch etwas? Ich kann dieses Buch nicht soo schlecht reden den so schlecht wird dieses Buch nicht sein. Es ist nur sehr speziell. Zu speziell für mich. Wer aber anspruchsvolle, gehaltvolle Literatur schätzt, dem sei dieses Buch durchaus empfohlen. Es hat Qualitäten, aber für mich war es leider nichts. Trotzdem war es etwas besonderes so was mal zu lesen. 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(19)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

"krimi":w=3:wq=20067,"wien":w=3:wq=1347,"zwischenkriegszeit":w=2:wq=92,"reihe":w=1:wq=6068,"historischer krimi":w=1:wq=839,"nachkriegszeit":w=1:wq=697,"erster weltkrieg":w=1:wq=696,"1. weltkrieg":w=1:wq=394,"österr. krimi":w=1:wq=191,"wien-krimi":w=1:wq=84,"hist. krimi":w=1:wq=74,"alex beer":w=1:wq=2,"wien 1920":w=1:wq=1,"mard an stadtrat":w=1:wq=1

Die rote Frau

Alex Beer
Fester Einband
Erschienen bei Limes, 21.05.2018
ISBN 9783809026761
Genre: Historische Romane

Rezension:

Auch der zweite Fall von August Emmerich schafft es mich sehr zu begeistern. Sogar noch ein bisschen mehr als der schon gute erste Teil. Das liegt vor allem wieder an dem ganzen Aufbau und die Art wie Beer die Geschichte erzählt. Unaufgeregt aber immer klar und mit einer vorzüglichen Präzision. Es macht einfach irre viel Spaß in die Nachkriegsjahre Wiens einzutauchen. Auch im zweiten Band schafft es Beer wieder Wien so zu zeigen das man sich in die Zeit zurückversetzt fühlt. Die Geschichte hat, für mich, etwas mehr Pep als der erste Teil und dadurch hat es mir noch ein bisschen mehr Spaß gemacht. Ich mochte einfach diese ganze Geschichte und hatte großen Spaß Emmerich und Winter bei ihren Ermittlungen zu folgen. Emmerich als Hauptfigur ist und bleibt eine wunderbar sympathische Figur, vielschichtig aber trotzdem einer der Guten. Der Aspekt seines Privatlebens finde ich weiterhin spannend und auch wenn man nicht so viel neues erfahren hat, ist das für die zukünftigen Teile sicherlich ein hochinteressanter Handlungsstrang. Der Fall ist, wie im ersten Teil interessant und durch die politische Verwicklung und den gewissen historischen Kontext fesselnd und spannend. Auch hier kann ich Beer weiterhin nur Komplimente machen. Hochwertige Krimikost ohne Hollywood Action. Beide Teile haben so einen alten Schwarz-Weiß Touch und genau deswegen mag ich die Bücher auch so sehr. Einfach mal etwas anderes als die üblichen Thriller im Jahre 2017/2018. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt sehr, sehr ,sehr auf den nächsten Band. 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

buch, forensik, killer, morde, new york, spannung, spurensuche, thriller, usa, wendungsreich

Letzter Tanz

Jeffery Deaver , Thomas Müller-Jakobs , Carmen Jakobs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783734105326
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Jeffrey Deaver schreiben kann habe ich vor einigen Jahren schon festgestellt. Seine bekannte Reihe um das an den Rollstuhl gefesselten, vom Kopf abwärts gelähmten Mastermind Lincoln Rhyme und seiner Partnerin Amelia Sachs sind sicherlich bekannt und sehr beliebt. Jetzt hatte ich endlich mal die Möglichkeit den zweiten Teil zu lesen. Und was soll ich sagen?! Was für ein Buch! „Der Knochensammler“ (Der erste Teil der Reihe) war für mich ehrlich gesagt nicht mehr als ein solider Thriller. Oftmals etwas zu langatmig. Beim 2ten Teil wurde auf Länge verzichtet und das Tempo nochmal deutlich erhöht. Herausgekommen ist ein ganz starker Thriller. Voller Tempo, voller Spannung und einem tollen Ermittlerteam. Das Buch ist 20 Jahre alt aber ist null verstaubt. Wie Deaver die Story vorantreibt und von einem zum anderen Höhenpunkt jagt ist einfach nur super zu lesen. Zwar gibt es auch hier wieder etwas viel Polizeiarbeit und es gibt diese Momente in denen einem etwas der Kopf schwirrt aber hey, es lohnt sich trotzdem sehr. Ich hatte ungemein viel Spaß und bin durch das Buch nur so durchgerauscht. Der Fall hat mich von Anfang an gefesselt und entwickelt sich großartig. Ich konnte das Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand nehmen und habe die 440 Seiten an einem Wochenende weggesuchtet. So muss mich ein Thriller packen. Spannend, überraschend und wirklich gut geschrieben. Ich kann jedem dieses Buch empfehlen. Wer sich jetzt fragt ob man für diesen Teil den vorigen, ersten, Teil gelesen haben muss, dem sei der erste Teil zwar empfohlen (wie gesagt, es ist ein guter, solider Thriller mit einigen kleineren Längen) aber es ist nicht zwingend notwendig. Eine gelungene Fortsetzung die Lust auf den nächsten Teil der Reihe macht (den ich mir sogar schon bestellt habe). Daumen hoch!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

48 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

"justin cronin":w=2:wq=5,"die spiegelstadt":w=2:wq=1,"dystopie":w=1:wq=2045,"vampir":w=1:wq=2030,"die passage trilogie":w=1:wq=1

Die Spiegelstadt

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442469369
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Spiegelstadt von Justin Cronin beendet die Passage Trilogie sehr, sehr würdig und passend. Mir hat das Buch im großen und ganzen wirklich sehr gut gefallen. Nur der Epilog hätte vielleicht ein wenig kürzer ausfallen können. Wenn man aber so zurück guckt und sich vor Augen führt, dass man nach knapp 3000 Seiten die Geschichte um Amy und ihren Begleitern beendet, dann kommt schon etwas Wehmut auf. Die Geschichte ist einfach toll und Cronins Schreibstil gefällt mir einfach sehr. Die Spiegelstadt ist somit ein toller, spektakulärer Höhepunkt und schafft es nochmal den Figuren neue Seiten und neue Züge zu entlocken. Die Entscheidung dem Antagonisten so viel Zeit bzw. Seiten einzuräumen fand ich klasse. Eine tolle und vor allem spannende Perspektive.

Bleibt abschließend zu sagen: Ein tolles Buch und wer die ersten beiden Teile verschlungen hat, der wird auf vom letzten Band nicht enttäuscht werden.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(54)

90 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

"wien":w=11:wq=1347,"krimi":w=7:wq=20073,"mord":w=4:wq=14859,"reihe":w=3:wq=6069,"österreich":w=3:wq=1925,"historischer krimi":w=3:wq=839,"nachkriegszeit":w=3:wq=697,"1919":w=3:wq=26,"erster weltkrieg":w=2:wq=696,"august emmerich":w=2:wq=1,"tod":w=1:wq=11661,"deutschland":w=1:wq=8807,"historischer roman":w=1:wq=4782,"gesellschaft":w=1:wq=3768,"bilderbuch":w=1:wq=2581

Der zweite Reiter

Alex Beer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Limes, 27.03.2017
ISBN 9783809026754
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einer Zeit wo Inhalte immer radikaler und spektakulärer werden müssen, tut es gut Bücher zu lesen, deren Inhalte eben nicht so radikal und spektakulär sind. Ein richtiger Krimi ist das erste Werk der geplanten „August-Emmerich-Reihe“ geworden. Geschrieben wurde es von der Österreicherin Daniela Larcher, die unter dem Pseudonym Alex Beer diese Reihe veröffentlicht. Der guten Frau ist nicht nur ein richtiger, echter Krimi gelungen sondern ein unterhaltsamer, klassischer und vor allem atmosphärisch dichter Kriminalroman, der unterhält, kurzweilig ist und vor allem viel Lust auf mehr macht. Beer schafft es den Leser direkt ins Wien des Jahres 1919 zu katapultieren. Sie erschafft eine Welt die ,ausgezehrt vom Krieg, trotzdem so lebendig, facettenreich und dynamisch ist, dass es ein Genuss ist, sich auf die ganze Geschichte einzulassen. Dazu kommt eine Hauptfigur die, eigentlich von Anfang an, sehr sympathisch daher kommt. August Emmerich ist eine ambivalente Figur, nicht frei von Fehlern aber mit dem Herz am richtigen Fleck. Ich freue mich schon auf mehr von ihm (der zweite Teil „Die Rote Frau“ liegt schon bereit). Der Plot ist bodenständig aber trotzdem spannend und gar nicht mal so uninteressant. Hier werden Themen besprochen, die thematisch und vor allem historisch sicherlich nicht jedem sofort einfallen. 
Wer also einen grundsoliden, spannenden Krimi lesen möchte, dem sei dieses Buch absolut empfohlen. 
PS: Keine expliziere Kritik aber für mich als jemand der Hochdeutsch spricht ist teilweise die österreichische Mund- bzw. Schreibart eine Herausforderung.Aber, ganz klar gesagt, man kann im Großen und Ganzen alles verstehen und niemand sollte deswegen das Buch nicht lesen. Dadurch bekommt das Buch natürlich eine richtige Authentizität. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(63)

124 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

"mond":w=5:wq=456,"andy weir":w=5:wq=6,"artemis":w=4:wq=68,"science fiction":w=3:wq=5315,"        artemis":w=2:wq=2,"mord":w=1:wq=14860,"flucht":w=1:wq=4600,"rezension":w=1:wq=2367,"sci-fi":w=1:wq=1099,"plan":w=1:wq=520,"jazz":w=1:wq=213,"sience fiction":w=1:wq=156,"heyne-verlag":w=1:wq=141,"kriminell":w=1:wq=107,"verlag heyne":w=1:wq=93

Artemis

Andy Weir , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.03.2018
ISBN 9783453271678
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Der Marsianer“ von Andy Weir war ein überraschend gutes Buch. Zwar wurde es mir persönlich etwas zu sehr gehypt aber alles in allem war das Buch doch unterhaltsam. Und grade am Ende fand ich es ja wirklich sehr, sehr spannend. Das größte Problem hatte ich mit dem ganzen Science Mambo Jambo. Zwar mag das alles irgendwie realitätsnah zu sein, aber letztendlich hat es mich schnell ermüdet. 
Und damit kommen wir zu einem von zwei Hauptkritikpunkten an Weirs neustem Buch „Artemis“. Dieses ganze wissenschaftliche Gerede gibt es auch hier wieder. War im Marsianer aber immerhin noch storytechnisches Interesse an dem ganzen Technik- bzw. Wissenschafts-gerede, fällt das bei „Artemis“ weg. Hier wirkt das zwar auch auf eine gewisse Art und Weise passend aber erschöpft sich schnell und wird anstrengend zu lesen. Wurde „Der Marsianer“ von der Hauptfigur Mark Watney noch sehr gut getragen gelingt das in „Artemis“ überhaupt nicht. 
Die Hauptfigur ist für mich fast durchweg eine Katastrophe. Nervig und anstrengend. Ständig spricht sie den Leser direkt an und nach dem dritten Mal nervt es einfach nur. „Jazz Bashara“ ist einfach ein unrunder Charakter. Ihre persönliche Story ist zwar solide aber wird nie wirklich interessant. Das gilt übrigens auch für die gesamte Story. Die tröpfelt die ersten 200 Seiten so vor sich hin und wenn es dann richtig los geht, wird das Buch, zumindest für mich, so unübersichtlich das ich oftmals bei all den technischen und wissenschaftlichen Gegebenheiten abgeschaltet habe, und so einiges überlesen habe. Das Buch hat mich selten gefesselt. Dazu ist auch der ganze Plot einfach zu absurd. So konnte mich das Buch wenig überzeugen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

flucht, frauen, frauen dürfen hier nicht träumen, freiheit, rana ahmad, saudi-arabien

Frauen dürfen hier nicht träumen

Rana Ahmad , Sarah Borufka
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei btb, 15.01.2018
ISBN 9783442757480
Genre: Biografien

Rezension:

Geschichte von Menschen die, aus welchen Gründen auch immer, aus ihrem Heimatland flüchten müssen, ähneln sich im großen und ganzen ja schon. Es sind immer Geschichte, geprägt von Leid, Angst und der Hoffnung auf ein besseres Leben. Und trotz dieser Ähnlichkeit finde ich es immer wieder wichtig eine solche Geschichte zu lesen. Es zeigt uns deutlich, wie gut es uns geht und wie dankbar wir, für das was wir haben, sein sollten. Auch „Frauen dürfen hier nicht träumen“ ist eine solche Geschichte. Erzählt wird sie von Rana Ahmed. Sie erzählt von ihrer schlimmen, traumatischen Zeit in Saudi-Arabien und ihrer Flucht, die dann in Deutschland (ihrer neuen Heimat) endet. 
Auch wenn ihre Geschichte für mich nicht so viel neues bereit hält, ist dass was sie erzählt immer wieder einfach schockierend. Wie sie Todesängste hat, ihre „Gefangenschaft“ in ihrer eigenen Familie. Das sind Dinge die man zwar schon gelesen hat aber die trotzdem mächtig Eindruck machen. Immer wieder ertappe ich mich dabei wie mir Tränen kommen. Diese Welt die Ahmed beschreibt ist so fern von dem was wir kennen. So erschreckend. 
Das Buch ist nie kitschig und einfach sehr aufrichtig geschrieben. Ahmed ist eine, die sehr großes Glück hatte, der in Deutschland geholfen wurde. Die einen Weg gehen durfte, den vielen Flüchtlingen nicht gewährt wird. Und so denkt man auch über die Flüchtlingssituation in Deutschland noch einmal genauer nach. Emotional am meisten bewegt hat mich die Vater-Tochter Beziehung die Ahmed beschreibt. Ihr Vater, deutlich liberaler und offener als der Rest ihrer Familie, bildet so einen sehr emotionalen Abschluss in ihrer Geschichte. Ein tolles, ein bewegendes und ein enorm fesselndes Buch.
Es ist eine dieser Geschichten bei denen man, schon während des Lesens, merkt wie gut es uns geht und wie wenig man die ganzen Freiheiten zu schätzt weiß. 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(112)

191 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

4mk, blanvalet verlag, chicago, hochspannung, illinois, j d barker, j.d.barker, kindheit, mord, reihe, serienkiller, serienmörder, the fourth monkey, thriller, usa

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

J.D. Barker , Leena Flegler
Flexibler Einband: 539 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.12.2017
ISBN 9783764506247
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das es im Thriller Genre nicht einfach ist ein wirklich tolles Buch zu schreiben sollte eigentlich jeder wissen der viele dieser Bücher gelesen hat. Oftmals läuft so ein Thriller nach Schema F ab. Deswegen lese ich auch nur noch selten Krimis/Thriller. Zu oft wurde ich in letzter Zeit von „Thrillern“ enttäuscht. Zu einfallslos und vorhersehbar. Kurzum: langweilig. 
Leider reiht sich auch „“The Fourth Monkey“ in diese Liste ein. Das Buch ist nicht per se schlecht. Es ist ordentlich geschrieben und der Schreibstil von Autor J. D. Barker lässt sich flüssig weg lesen. Inhaltlich ist aber noch sehr viel Luft nach oben. Die Figuren bleiben blass. 
Grade der Hauptfigur hätte ich mir deutlich mehr Profil gewünscht. Der gebrochene Cop ist nun echt nichts neues und fügt Null eigenes hinzu. Ähnlich sieht es auch mit den anderen Figuren aus. Teils extremste Klischees werden bedient (der ständig schreiende Chef, der dumme Sprücheklopfer aka. Kollege) Teilweise ist das echt sehr nervig. Dem Killer wird hier am meisten Zeit eingeräumt. In Form von einem ominösen Tagebuch erfahren wir hier „seine“ Geschichte. Das diese Geschichte aber ziemlich seltsam, und zum Ende hin auch einfach unglaubwürdig und dumm, ist (wenn sie das nicht schon die ganze Zeit ist) bricht auch seiner Charakterisierung das Genick. So bleibt er der typische Killer der der Polizei immer einen Schritt voraus ist. Potenzial verschenkt. 
Generell entwickelt sich die Geschichte nicht wirklich gut. Was solide anfängt endet dann in einem komischen Konstrukt welches mir nicht wirklich zugesagt hat. Immerhin ist das Ende dann auf eine gewisse Weise interessant. Auch wenn ich aus Spoilergründen darüber natürlich nichts sage. Und so bleibt zu sagen, dass hier sehr viel Luft nach oben ist. Dank der guten Leserlichkeit wird dieses Buch aber sicherlich seine Fans finden. Ich kann es eher nicht empfehlen aber natürlich darf sich gerne jeder einen eigenen Eindruck machen. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

biografie

Wie man wird, was man ist

Irvin D. Yalom , Barbara von Bechtolsheim
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 20.11.2017
ISBN 9783442756629
Genre: Biografien

Rezension:

Es gibt so Bücher von denen wird man einfach überrascht. Irvin D. Yaloms Memoiren „Wie man wird, was man ist“ passt ganz wunderbar in diese Kategorie. Vorher hatte ich, das gebe ich zu, noch nie von dem (doch ziemlich) bekannten Psychotherapeuten Irvin Yalom gehört. Umso interessanter fand ich die Idee mal etwas in dieser Richtung zu lesen. Und seine Biografie ist gleichzeitig ein sehr interessanter Einblick in die Entwicklung und die Geschichte der Psychotherapie. 
Das Yalom ein geschickter Schriftsteller ist merkt man seine Buch deutlich an. Es ist einfach sehr gut geschrieben. Selbst trockne Abschnitte über Methoden lockert er immer wieder durch sympathische Anekdoten auf. Und trotzdem ist dieses Buch, zumindest für mich, auch eine Auseinandersetzung mit dem Tod, der Angst vorm Sterben und dem Umgang mit Verlust. Yalom schreibt über sein Leben und wir Leser sind dabei, wie er von seinen Alpträumen, seinen Zweifeln und seinen Ängsten erzählt. Oftmals erzählt er über Patienten zu verschiedenen Themen und immer wieder gibt es Momente zum innehalten und zum rekapitulieren. Da er sehr offen über das alles schreibt, fiel es mir leicht mich mit ihm zu verbünden und gemeinsam mit ihm sein Leben noch einmal Revue passieren zu lassen. Ob die Ideen zu seinen (zahlreichen) Büchern oder private Einblicke in sein Familien- und Reise-Leben. Das alles lässt sich nicht nur gut lesen, es schafft auch immer wieder eine Atmosphäre des Nachdenkens. 
Es ist ein beeindruckendes Buch geworden über einen wirklich interessanten, sympathischen Mann der als kleiner jüdischer Junge in Washington aufwuchs und der jetzt als alter, gebrechlicher (und langsam auch vergesslicher) Mann in Palo Alto (Kalifornien) lebt. 
Ein ganz klare Empfehlung! Das Buch hat mir so einiges zum Nachdenken gegeben und dafür kann ich nur dankbar sein.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(93)

155 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

1980er jahre, computerspiele, ernest cline, gaming, geek, große leseempfehlung, popkultur, rätsel, ready player one, schatzsuche, science fiction, virtual reality, virtuelle realität, vr, zukunft

Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel , Sara Riffel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 22.02.2018
ISBN 9783596702428
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Geiles Buch! Mehr kann ich zu diesem Buch nicht sagen. Nein. Quatsch. Natürlich gibt es noch vieles über dieses super unterhaltsame Buch zu sagen. Das Buch war für mich ein Spontankauf. Wie so oft hab ich vom Film gehört und habe dann, nachdem ich das Buch gesehen hatte, nicht groß nachgedacht und zugeschlagen. Zum Glück! „Ready Player One“ ist nämlich jetzt schon Anwärter auf mein persönliches Überraschungsbuch des Lesejahres. Ich hatte gar nicht so viel erwartet aber holy shit, das Buch geht ab wie sonst was. Es ist einfach unfassbar unterhaltsam, toll geschrieben und bietet eine gute, spannende und faszinierende Story. Ein klassischer Sci-Fi Roman ist es jedenfalls nicht. Für mich ist es eher eine Cyber Indianer Jones Abenteuer Geschichte mit tollen Figuren und einer Menge Action. Die Frage nach dem Interesse stellt sich, bei mir, in dem Fall nicht so sehr. Ob man sich jetzt für Games interessiert oder nicht ist nicht ganz so elementar wichtig. Klar ist es, wenn man das ganze Buch genießen will, vom Vorteil wenn man sich etwas auskennt aber letztendlich kann man dieses Buch auch so genießen. Und das das habe ich getan. Der Autor hat einen lockeren Schreibstil und diese ganze Geschichte ist sehr stimmig. Es passt einfach. Das ist keine hohe literarische Kunst sondern einfach nur ein geiles Buch. Ob mit Vollspeed oder in den ruhigeren Passagen der Story, es passt. Eine wilde Fahrt und eine mega fette Empfehlung!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(388)

834 Bibliotheken, 31 Leser, 4 Gruppen, 28 Rezensionen

"zweiter weltkrieg":w=10:wq=1998,"2. weltkrieg":w=7:wq=1461,"familie":w=6:wq=16489,"usa":w=6:wq=11472,"deutschland":w=6:wq=8807,"england":w=6:wq=8592,"historischer roman":w=6:wq=4782,"russland":w=6:wq=1885,"ken follett":w=6:wq=47,"atombombe":w=5:wq=177,"liebe":w=4:wq=37945,"roman":w=4:wq=18820,"familiensaga":w=4:wq=700,"faschismus":w=4:wq=259,"winter der welt":w=4:wq=1

Winter der Welt

Ken Follett , Dietmar Schmidt , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.08.2014
ISBN 9783404169993
Genre: Historische Romane

Rezension:

Auf Ken Follett ist einfach Verlass. Habe ich ihn ja früher gemieden wie Dracula den Knoblauch bin ich seit „Sturz der Titanen“ ein kleines Follett Fangirl. Der Mann kann einfach schreiben. Der zweite Teil der Jahrhundert Trilogie erzählt die Geschichten um die verschieden Familien aus „Sturz der Titanen“ weiter und schafft es nochmal besser zu sein, als der eh schon wunderbare erste Teil. Das liegt vor allem an der 2ten Weltkriegsthematik. Diese ist, das ist halt so, einfach präsenter als die Wirrungen des ersten Weltkriegs. Follett schafft es wieder ein großes Panorama zu kreieren und führt den Leser ganz in die Zeit zwischen 1933 und 1946. Es ist schon beeindruckend wie es Follett schafft diese historischen Geschichten so fesselnd, so packend und so präzise zu erzählen. Es gab immer wieder Momente wo mir die Tränen kamen, weil es einfach so beängstigend realistisch war. Ich würde nie soweit gehen zu sagen man ist live dabei aber man bekommt einen sehr guten Einblick. Die Atmosphäre ist dafür einfach passend, eindrucksvoll und vor allem intensiv. Pearl Habor war für mich ein Highlight. Ich werde nicht spoilern aber das Kapitel fand ich mit am eindrucksvollsten. Aber egal was man liest, es ist eigentlich immer gut. Ob unterhaltsam und ob man zum Nachdenken angeregt wird (ich wurde es bei diesem Buch des öfteren), es ist einfach ein super Buch. Es hat, grade zu Beginn ein paar kleinere Abschnitte die, so verständlich sie zum Figurenaufbau und der Charakterisierung beitragen, etwas schleppend sind (Buffalo/Daisy). Aber das ist minimale Kritik. Die Figuren sind, wie schon im ersten Band einfach passend, ambivalent und ich konnte bei vielen mitfühlen. Die Geschichten werden konsequent weitererzählt und niemand kommt zu kurz. Ein wirklich gutes Buch. Eine ganz, ganz klare Empfehlung.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Hotel Istanbul

Fritz Schaap
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Knaus, 09.10.2017
ISBN 9783813507782
Genre: Romane

Rezension:

Geschichten/Berichte über Syrien, über Ägypten oder andere Krisengebiete gibt es viele. Fritz Schaap fügt in sein Buch „Hotel Istanbul“ sieben weitere hinzu. Hier geht es um verschiedene Geschichten die getrennt voneinander spielen und inhaltlich keine Überschneidungen haben. Hier spielt eine in Ägypten, dort eine in der Nähe der syrischen Grenze. Es ist ein Panoptikum an Leid, an Leben und an Wertesystemen. Es geht um gescheiterte Existenzen, um Fanatismus, um das Geschäft mit dem Krieg und den Alltag in Regionen in denen der Tod und die Angst ständige Begleiter sind. Vier der Sieben Geschichten fand ich wirklich sehr lesenswert. Drei Geschichten fesselten mich weniger, waren etwas unspektakulärer aber dennoch absolut lesbar. Insgesamt lässt sich das Buch gut lesen, vermittelt interessante Eindrücke und regt zum Nachdenken an. Die journalistische Sichtweise von Schaap merkt man seinen Geschichten durchaus an. Das äußert sich durch die immer mal wieder dokumentarische Blickwinkel, aber diese Sichtweise gibt dem Leser eine gute Perspektive. Ein gutes Buch, mit guten Geschichten. Lesenswert und eine Empfehlung.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(36)

85 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

"italien":w=2:wq=3287,"liebe":w=1:wq=37952,"roman":w=1:wq=18822,"freundschaft":w=1:wq=18451,"familie":w=1:wq=16489,"sehnsucht":w=1:wq=1991,"erste liebe":w=1:wq=1627,"affäre":w=1:wq=1444,"zuneigung":w=1:wq=239,"80er jahre":w=1:wq=206,"zeitgenössische belletristik":w=1:wq=120,"bisexuell":w=1:wq=32,"sommerflirt":w=1:wq=12,"queere literatur":w=1:wq=10,"sommerromanze":w=1:wq=9

Call Me by Your Name

André Aciman , Renate Orth-Guttmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.02.2018
ISBN 9783423086561
Genre: Romane

Rezension:

Bis zu diesem Buch habe ich noch nie eine wirkliche Romanze gelesen. Ist mir meistens einfach zu dumm. Mag ich nicht. Und trotzdem hat mich dieses Buch mehr als gegeistert. Ich hatte von dem Film gehört und habe mich sehr dafür interessiert. Habe den Film dann jedoch aus den Augen verloren aber als er vor kurzen mit dem Oscar (für das beste adaptierte Drehbuch) prämiert wurde rückte er wieder in mein Blickfeld. Nachdem ich dann realisierst hatte, dass der Film eine literarische Vorlage hat, war ich natürlich sofort los und hab es mir gekauft. Was für ein wunderbares Buch! Ich habe selten ein so eleganten, schönen Text gelesen. Die ganze Geschichte ist einfach soo intim und soo intensiv; ganz, ganz bemerkenswert. Wie Amdré Aciman es schafft dem ganzen eine solche Würde und eine solche Eleganz zu geben, Weltklasse! Der Text ist teilweise blumig, immer um viele verschiedenen Nuancen bemüht und nie platt. Wie gesagt, in der Form habe ich so etwas noch nie gelesen. Die Hauptfiguren Elio und Oliver sind einfach was ganz besonderes. Alles wird so kraftvoll und gleichzeitig zart und zerbrechlich erzählt. Es ist für mich, ein großer Genuss gewesen. Ein wahres Highlight und ganz sicher unter den besten Büchern meines persönlichen Jahresrückblicks. Es ist bestimmt nicht für jeden geeignet aber wow, was für ein außergewöhnliches Buch.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Krieg

Gregor Schöllgen
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 04.10.2017
ISBN 9783421047670
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sachbücher zu rezensieren ist für mich eine Herausforderung. Normalerweise versuche ich meine Leseeindrücke zu vermitteln, zu schreiben ob mir dies oder jenes gefallen hat oder nicht. Es sind Texte die ich lese, dessen Geschichte mich fesselt und im Idealfall in eine andere Welt ziehen. Bei Sachbüchern, die relativ nüchtern geschrieben sind und viele Informationen auf wenige Seiten bannen ist das aber gar nicht mal so einfach. Zum Glück schafft es Gregor Schöllgen trotz recht trockener Thematik eine gute „Geschichte“ zu erzählen. Seine Texte lassen sich gut lesen, schleudern nicht mit Fachtermini um sich und sind so immer verständlich. Die Herangehensweise, die „Hundert Jahre Weltgeschichte“ nicht nach Schema F abzuarbeiten, sondern in Kapiteln wie „Putsch“,“Teilung“,“Prävention“ oder „Flucht“ zu behandeln, wirkt erfrischend. Jedes dieser Kapitel behandelt einen Aspekt der geschichtlichen Entwicklung und ist, wie schon geschrieben zu großen Teilen immer verständlich gehalten. Hier werden nicht nur Begriffserklärungen gegeben, hier werden Wörter mit Geschichte gefüllt. Schöllgen hat dabei immer einen Blick auf die Gegenwart und schafft es immer wieder Kontakt zum hier und jetzt zu ziehen. Wer also einen neuen, frischen Blick auf die Entwicklungen der letzten 100 Jahre werfen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Interessant und informativ ist es allemal. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(138)

297 Bibliotheken, 9 Leser, 5 Gruppen, 12 Rezensionen

bram stoker, dracula, horror, klassiker, klassischer vampir, liebe, london, mina, roman, schauerliteratur, schloss, tagebuch, transsilvanien, vampir, vampire

Dracula

Bram Stoker , Heinz Widtmann
Fester Einband: 736 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512324
Genre: Klassiker

Rezension:

Das Klassiker nicht immer super toll sind ist mir schon öfters aufgefallen. Ich kann bis heute mit „Das Bildnis des Dorian Gray“ ziemlich wenig anfangen. Das es auch anders geht zeigt Bram Stoker mit seinem berühmten Buch „Dracula“. Das ist nämlich im Gegensatz zu Oscar Wilds Büchlein ein richtiger Volltreffer. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht diese Geschichte mal zu lesen. Ich habe den Film schon öfters gesehen aber bin froh, dass das Buch, anders als der Film keine Hollywood Romanze beinhaltet. Ansonsten ist der Film aber schon ganz gut. Das Buch lohnt sich auf jeden Fall. Es wird in Form von Briefen, Reiseberichten und sonstigen Korrespondenzen erzählt. Ich mag diese Art der Erzählung sehr. Wirkt beim lesen einfach nochmal „echter“. Das letzte Drittel war mir persönlich etwas lang gezogen. Aber es ist nicht so als hätte ich Langeweile gehabt. Für mich ein richtiges Highlight und so hatte ich einfach ganz viel Spaß beim lesen. Wie sieht´s bei euch aus? Lest ihr gerne Klassiker und wenn ja was habt ihr in letzter Zeit gelesen? Von welchem Klassiker habt ihr euch begeistern lassen? Welcher hat euch enttäuscht? 
Dracula ist jedenfalls ein super Buch :) 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

john burnside

Ashland & Vine

John Burnside , Bernhard Robben
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaus, 25.09.2017
ISBN 9783813504613
Genre: Romane

Rezension:

Mit „Ashland & Vine“ hab ich mich anfangs sehr schwer getan. Ich bin so überhaupt nicht in die Geschichte eingetaucht und hatte enorme Schwierigkeiten. Zum Glück bin ich aber hartnäckig geblieben. Als ich nämlich einmal drin war, hat mich das Buch immer mehr fasziniert. Das größte Problem war, dass mir ein Teil der Geschichte (Der größte Teil von Protagonistin Kate) nicht gefallen hat. Deswegen hatte ich immer wieder Absätze die mich gelangweilt, sogar genervt haben. Da haben wir die sehr interessante und spannende Geschichte von Jean und dann wieder das Leben von Kate. So interessant die Story von Jean ist, so anstrengend ist die von Kate. Und auch wenn es zum Ende hin besser wird, empfinde ich das als Schwäche des Buches. Und trotzdem ist es ein sehr gutes Buch. Nach 50 Seiten hätte ich nicht damit gerechnet aber als ich das Buch beendet hatte, war ich doch sehr angetan. Burnside schreibt sehr präzise, gibt seinen Figuren Charakter, ist aber selten emotional. Alles wirkt etwas distanziert aber dadurch kommt es zu einer sehr interessanten Bindung zwischen den Figuren und auch die Beziehung zum Leser ist speziell. Nun ist aber Jeans Lebensgeschichte so reich an spannenden Themen (es geht einmal quer durch die Geschichte Amerikas) das man immer wieder sehr gefesselt ist. Ihre Geschichte ist der Kern des Buches und dieser Teil ist wirklich großes Kino. Und so gibt es dann eben doch zum Ende hin Emotionen. Ein wirklich gelungenes Buch. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(35)

74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

england, fischer, fischerverlage, geister, geisterhaus, gespenstergeschichte, grusel, gruselbuch, horror, peter james, roman, spannung, spuk, tod, übernatürliches

Das Haus in Cold Hill

Peter James , Christine Blum
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2017
ISBN 9783596297740
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Peter James, den man ja hauptsächlich als Krimi/Thriller Autoren kennt hat ein sehr klassisches Horror Buch geschrieben. Ob dieses Buch gelungen ist, erfahrt ihr hier. 
Es fällt mir etwas schwer das Buch zu beurteilen. Einerseits war es ganz solide. Einfach ein klassisches Haunted House Horrorbüchlein, andererseits war es auch ziemlich belanglos. Die Story ist nicht super originell und wenn man ehrlich ist hat man das alles schon oft genug gelesen bzw. gesehen. Jeder der schon mal ein Buch in dieser Richtung gelesen hat wird sehr viel wiedererkennen. Natürlich ist es auch schwierig das Rad neu zu erfinden, grade in einem solchen Genre. Aber ein bisschen mehr hätte es schon sein können. So ist das Buch zwar teilweise atmosphärisch aber das wird immer wieder durch die ziemlich nervigen Hauptfiguren kaputt gemacht. Im letzten Drittel habe ich schon 1-2 mal die Augen verdreht. Klischees und „überraschende“ Wendungen lassen einen immer mal wieder schmunzeln. So richtiger Grusel kam bei mir nie auf. Auch wenn ich sagen muss das die erste Hälfte noch durchaus stimmig ist. So bleibt als Fazit eins: Wer so ein ganz klassisches Horrorbuch lesen möchte, der darf gerne mal zugreifen.
Dass das Buch kein kompletter Flop ist, ist hauptsächlich der ersten Hälfte zu verdanken. Der Rest ist leider ziemlich vorhersehbar. Schade.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(347)

581 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 88 Rezensionen

"thriller":w=19:wq=11451,"wien":w=12:wq=1347,"bka":w=10:wq=126,"maarten s. sneijder":w=9:wq=8,"wiesbaden":w=8:wq=66,"profiler":w=7:wq=258,"andreas gruber":w=7:wq=21,"sabine nemez":w=7:wq=8,"mord":w=5:wq=14857,"krimi":w=4:wq=20070,"spannung":w=4:wq=12121,"todesurteil":w=4:wq=77,"entführung":w=3:wq=3362,"spannend":w=2:wq=6250,"mörder":w=2:wq=2190

Todesurteil

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.02.2015
ISBN 9783442480258
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mein erster klassischer Thriller des Jahres und dann auch noch einer der viele, viele Fans hat. Die Reihe wird von vielen gefeiert und nachdem ich den ersten Teil durchaus lesenswert fand wurde es jetzt Zeit für Teil 2. „Todesurteil“ heißt der und ist, wie schon geschrieben, ein ziemlich klassischer Thriller. Oft gelesen und nicht mega originell. ABER trotzdem fand ich ihn ziemlich unterhaltsam. Die Figuren sind einfach klasse und mit Maarten S. Sneijder hat Gruber eine wirklich tolle Figur geschaffen. Dazu kommt eine solide Kriminalgeschichte die mir aber zum Schluss etwas ausartet, was ich persönlich immer etwas schade finde. Da wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Generell ist der Plot, für mich, etwas zuu ausufernd angelegt. Trotzdem lässt es sich wunderbar lesen, ist nie langweilig und so kommt man super voran. Wer Krimis/Thriller mag wird das Buch wahrscheinlich eh schon gelesen haben und wer nicht, der sollte der Reihe auf jeden Fall mal eine Chance geben. PS: Ich wusste lustigerweise sofort wer der Mörder ist. Es hat nichts darauf hingedeutet oder so aber ich hab schon zu viele Thriller und Krimis gelesen. Irgendwann hat man so eine Ahnung. Trotzdem, selbst lesen und ein wunderbares Team dabei begleiten wie sie ihren nächsten Fall lösen!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

20 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Der Galgenvogel

Antonia Hodgson , Katharina Volk , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426515075
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mit „Das Teufelsloch“ hat Antonia Hodgson einen lesenswerten Historienthriller geschrieben, der mit „Der Galgenvogel“ eine gelungene Fortsetzung findet. Und was soll ich sagen? Der 2te Teil gefiel mir nochmal besser als das erste Buch. Das liegt vor allem daran das die Story um den frech, sympathischen Protagonisten Tom Hawkins diesmal etwas kleiner angelegt ist. Der erste Teil war doch etwas komplexer vom Setting und den Figurenkonstellationen her. Der 2te Teil fährt hier etwas zurück aber wirkt dadurch noch unterhaltsamer, kurzweiliger und spannend ist das Buch eh. Alles in allem ein wirklich lesenswertes Buch und die Reihe kann ich auch jedem ans Herz legen. Teil 3 „Das Sündenhaus“ ist als HC auch schon erschienen. Aber ich warte auf die TB Ausgabe. Hab eh noch genug zu lesen! 
PS: Sehr interessant fand ich wie fundiert viele der Ereignisse sind. Am Ende des Buches gibt Hodgson einen kleinen Faktencheck. Stark recherchiert.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(283)

668 Bibliotheken, 22 Leser, 4 Gruppen, 40 Rezensionen

amy, apokalypse, die zwölf, dystopie, endzeit, fantasy, goldmann, justin cronin, thriller, überleben, usa, vampire, virals, virus, zukunft

Die Zwölf

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.04.2014
ISBN 9783442469352
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem ich vor gut 4 Jahren den ersten Band von Justin Cronins Passage Trilogie gelesen hatte war es jetzt endlich an der Zeit den zweiten Teil zu lesen. Warum ich so lange gewartet habe? Im April erscheint endlich der 3te Teil als Taschenbuch! Mir hat der erste Teil damals sehr gut gefallen und auch der zweite Teil war sehr, sehr unterhaltsam. Es hat aber, trotz kreativer Zusammenfassung am Anfang des Buches eine ganze Weile gedauert bis ich richtig drin war. Es ist wohl doch etwas viel Zeit vergangen. Aber trotzdem ist das Buch bzw. die Geschichte einfach klasse. Es ist so eine richtig schöne, große Geschichte, erinnert immer mal wieder an „The Stand“ und andere epochalen Werke. Das macht Cronin schon wirklich gut. Eine komplexe aber nie langatmige Geschichte mit viel Tempo und tollen Figuren. Der erste Teil gefiel mir zwar ein kleines bisschen besser aber trotzdem ist dieses Buch eine ganz klare Empfehlung!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

erdöl, erpressung, fakten, fbi, fiktion, firmenbosse, flucht, grisham, intrigen, john grisham, justiz, krimi, politik, richter, thriller

Die Akte

John Grisham , Christel Wiemken (Übers.)
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.05.2000
ISBN 9783453169500
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Akte“ war für mich ein ganz typischer Spontankauf. Ich habe eine Werbung zum Film auf Kabel 1 gesehen und dachte mir: warum eigentlich nicht?! Ich hatte mit Grisham nie was am Hut, habe zwar 2-3 Verfilmungen gesehen aber für die Bücher habe ich mich nie wirklich interessiert. Zu juristisch, zu politisch. Das waren meine Gedanken. Umso überraschter war ich, wie gut sich das Buch doch lesen lies. Ja, es ist politisch und ja, es ist juristisch. ABER alles in einem noch verschmerzbaren Rahmen. Die Handlung ist spannend und hat, bis auf den etwas langen Mittelteil, ein gutes Tempo. Die Figuren sind solide ausgearbeitet. Der ganze Komplott ist mehr oder weniger stimmig. Zumindest für jemanden wie mich, der 0 Ahnung von dem ganzen Kram hat. Hier und da fragt man sich zwar schon ob dieses und jenes realistisch ist aber ich suche nicht krampfhaft nach Logikfehlern und konnte deswegen nichts super unpassendes finden. Anfang und Ende waren richtig gute Thrillerkost. Ich hatte Spaß beim lesen. 

  (2)
Tags:  
 
98 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.