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Angst war hier

Brett McBean
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 09.04.2018
ISBN 9783865526458
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Unerbittliche Geschichten

Richard Laymon
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 12.08.2018
ISBN 9783865526779
Genre: Krimi und Thriller

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Dollhouse by Tim Miller (2015-10-13)

Tim Miller
Flexibler Einband
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.01.1724
ISBN B01K32A892
Genre: Sonstiges

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

alan dean foster, alien, facehugger, heyne verlag, horror, jones, nostromo, ripley, science fiction

Alien - Die drei Alien-Romane in einem Band

Alan Dean Foster
Flexibler Einband: 701 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.01.1993
ISBN 9783453064010
Genre: Science-Fiction

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1.477 Bibliotheken, 19 Leser, 5 Gruppen, 154 Rezensionen

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Wie Blut so rot

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551582874
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im zweiten Teil von Marissa Meyers Luna-Chroniken lernen wir die 18-jährige, rothaarige Scarlet kennen, deren Großmutter seit ein paar Tagen verschwunden ist. Den Märchenkenner wird es kaum wundern, dass schon bald der Wolf in Erscheinung tritt. Wer wissen will, ob es sich hierbei um den "bösen Wolf" handelt, muss das Buch selbst lesen.

Parallel wird Cinders Geschichte weitererzählt. Nach dem tragischen Ende von "Wie Monde so silbern", befindet sie sich in einer sehr heiklen Situation, aus der sie dringend einen Ausweg finden muss. Wird es ihr gelingen? Und wie geht es mit ihr und Kai weiter? Mehr möchte ich hier nicht verraten, es geht aber auf jeden Fall sehr spannend weiter. Und schon alleine wegen Cinders neuer Bekanntschaft lohnt sich das lesen. Diese Person ist einfach zum Schießen!

Die Aufmachung mit den roten Wölfen ist wieder sehr gelungen- sie passt perfekt zum ersten Teil der Reihe. Und die Leseprobe aus "Wie Sterne so golden" schürt die Vorfreude auf den dritten Teil.

Fazit: Auch der zweite Teil überzeugt. Wieder einmal begeistert mich Marissa Meyers Stil, und der Ideenreichtum mit dem sie Altes und Neues vermischt. Insgesamt ist das Buch aber deutlich düsterer und blutiger als der Vorgänger, weil die Bedrohung die vom Mond ausgeht immer mehr zunimmt.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

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KOPFJÄGER: Horror-Thriller

Tim Curran
E-Buch Text: 85 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 25.08.2014
ISBN 9783958350106
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tim Curran setzt dem grundhässlichen Töten, den andauernden Gemetzeln, dem tagtäglichen Grauen dort im dampfenden Dschungel Südost-Asiens noch einen bzw mehrere "angenehmen Überraschungen" drauf! Als ob die größtenteils blutjungen Soldaten och mehr davon nötig gehabt hätten! Da mich die Thematik interessierte und das Titelbild lockte, versuchte ich es mit diesem eBuch. Und wurde im Großen und Ganzen nicht enttäuscht.
>>Vietnam 1970. Reporter Mike MacKinney ging dorthin, um über den Krieg zu schreiben, über den Terror und die Frustration, über Soldaten und Menschen und eine Landschaft, die durch den Krieg für immer verändert wurde … doch dann begegnet ihm noch etwas anderes: Ein urzeitlicher Horror, entsprungen dem dunkelsten vietnamesischen Aberglauben... << Auszug Buchbeschreibung.
Und die asiatischen Völker haben es nun wirklich mit dem (Aber-)Glauben an Geister, die praktisch ÜBERALL lauern, gute wie böse. Hier handelt es sich allerdings um das personifizierte Böse - eine Kreatur, die der Hass und das Blut und das Grauen ernährt - und die KÖPFE! Denn hier haben wir einen Kopfjäger reinsten Wassers, der sich - wenn er sich einmal an die Fersen eines Opfers gehängt hat - von absolut NICHTS abschrecken lässt. Nicht einmal von Tausenden von Meilen der Distanz...

Dies ist meine erste Erfahrung mit Horror-Autor Tim Curran, die ich mit etwas gemischten Gefühlen betrachte. Der Mann kann schreiben, DAS ist einmal ganz sicher! Nur... etwas zu viel des Splatters, auch wenn es echter Splatter ist. Und etwas zu wenig des subtilen Grauens, das eigentlich im Vordergrund stehen sollte. Denn einige, auch viele von uns aus der Nachkriegsgeneration sind durch all das, was wir von Vietnam gesehen, gehört und gelesen haben, schon ziemlich abgebrüht geworden. Wenn es dann immer nur um das nächste Gemetzel geht, ist das in diesem Zusammenhang nicht mehr der eigentliche Sinn der Sache. Eigentlich sollte uns das Grauen unter die Haut gehen, und uns nicht so beschmutzt zurück lassen. Beschmutzt von dem, das der Mensch anderen Menschen antun kann. 

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121 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Licht aus!

Richard Laymon
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 23.05.2012
ISBN 9783865521668
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Haupthandlung dreht sich um Snuff-Filme, die nur in einem speziellen Kino gezeigt werden und nicht als solche erkannt werden sollen. Die Handlung kommt ins Rollen, als dann aber wider Erwarten doch eine Zuschauerin in der ermordeten Hauptdarstellerin eines Snuff-Films eine Freundin erkennt.
Damit genug zur Handlung, den Rest sollte man einfach lesen.

Wie in seinen letzten Büchern üblich, hat Richard Laymon sein Buch wieder mit mehreren Handlungssträngen versehen, die zunächst keine Verbindung untereinander zu haben scheinen. Im Laufe der Story von "Licht aus" führen sie aber aufeinander zu, um sich dann im Finale des Buches mit einander zu verbinden.
Und glauben Sie mir, ich hätte gern geschrieben, "um sich dann in einem furiosen Finale mit einander zu verbinden" aber das wäre schamlos gelogen gewesen.
Der Storygedanke Snuff-Filme bietet aus meiner Sicht Potential für ein tolles Buch, aber - und vielleicht bilde ich mir das auch nur ein - Richard Laymon scheint ein wenig schreibmüde geworden zu sein. Anstatt das Buch mit einem tollen Spannungsbogen zu versehen, wie er das in einigen seiner Bücher fulminant getan hat, lässt er die Geschichte vor sich hin plätschern, nie langweilig, aber eben auch nie so, dass man mit offenem Mund und gefesselt weiter liest.

Laymon hat die Story routiniert runtergeschrieben. Man liest das Buch, alles bleibt irgendwie vorhersehbar und beim Finale, na da fühlte ich mich richtig verschaukelt.
Abrupt, ohne ansteigende Spannung, wie aus dem erzählerischen Nichts endet die Geschichte und das Ende wirkt total aufgesetzt und wenig nachvollziehbar.
Es scheint so, als wären ihm die Buchseiten ausgegangen und er hätte versucht, das Buch auf drei Seiten noch schnell zu beenden.
Nö, Richard Laymon, das war eher nichts, das kannst Du viel besser und das hast Du auch bei etlichen Deiner älteren Bücher bewiesen.
Und damit komme ich auch zu meiner Empfehlung.
Richard Laymon ist kein Stephen King, kein Clive Barker und auch kein Bryan Smith. Wer aber routiniert geschriebene Bücher, mit einigen unerwarteten Wendungen und sexueller Aggression mag, der ist bei Richard Laymon zumeist gut aufgehoben. Man kann ihn lesen, ohne zuviel nachdenken zu müssen und häufig würde ich seine Bücher einer entsprechend interessierten Leserschaft empfehlen.
"Licht aus" aber nicht. Das Buch fällt gegenüber seinen sonstigen Werken deutlich ab und wenn jemand sein erstes Laymon Buch erwerben möchte, dann lautet meine Empfehlung, nicht dieses.
Suchen Sie sich eines seiner anderen Werke aus, die sind in der Regel deutlich besser als "Licht aus".

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Rituelle Menschenopfer

C. V. Hunt
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 27.07.2018
ISBN 9783865526571
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

An dem Tag, als Nick endlich den Mut aufbringen will, Eve um die Scheidung zu bitten, lässt sie eine Bombe platzen: Sie ist schwanger.
Nick kocht vor Hass. Wie kann diese Frau sich erdreisten, eigenmächtig über seine Zukunft zu bestimmen?


Nun trifft auch Nick ohne Eves Einwilligung eine lebensverändernde Entscheidung: 

Er kauft in einem kleinen Kaff ein Haus, weit weg von Familie, Freunden und Kollegen. Dort wird Eve ihm ausgeliefert sein …
Doch die Bewohner seiner neuen Heimatstadt sind ein bisschen exzentrisch, besonders die Frauen. Und als Nick herausfindet, was wirklich vor sich geht, ist Eve sein kleinstes Problem.

Hast du dich je gefragt, wie sich ein Psychothriller von einer Autorin liest, die keinerlei Hemmungen kennt? Nun, C. V. Hunt zeigt es dir.

Vorweg erst einmal vielen Lieben Dank an Inge Festa, die mir dieses Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat (was bei vielen Verlagen nicht mehr einfach so selbstverständlich ist) und dafür möchte ich mich in Form dieser Rezension hier ganz lieb bedanken.

Es geht um den Roman Rituelle Menschenopfer von C.V. Bunt und allein schon wenn man den Klappentext gelesen hat bekommt man Lust auf mehr.

Der Plot und der Beginn des Buchs lassen so viel hoffen, so viel Möglichkeiten für eine außergewöhnliche, eine böse, eine unglaubliche und/oder schlichtweg geniale Geschichte. Aber irgendwie…

Der Mann, der endlich einen Schlussstrich unter die Beziehung ziehen möchte, die Frau, die ihm ihre Schwangerschaft offenbart; ein neues Haus in einer fremden Gegend…
Grundsätzlich die Zutaten, aus denen in vielen Büchern schon Horrormeisterwerke wurden – Hass, Verzweiflung, Soziopathie und…
…nichts neues! Aber das heißt ja nicht immer schlecht wenn sich etwas als gut bewährt hat.

C.V. Hunt schreibt aus Sicht eines Mannes – oder versucht dies zumindest. Denn statt einem Perspektivenwechsel erlebt man die Interpretation einer Frau – hier spricht kein Mann, sondern formuliert eine Frau!

Dieser Perspektivenwechsel nimmt meiner Meinung nach der Geschichte sehr viel Tempo raus, da man sich immer wieder umgewöhnen muss aus wessen Sicht man gerade auf die Geschichte blickt.

Auch die Geschichte selbst ist leider an Vorhersehbarkeit nur schwer zu übertreffen. Nach dem Klappentext, braucht man weder Phantasie, noch Möglichkeit oder Option – was in keinster Weise als negativer Kritikpunkt angesehen werden muss... Denn altbewährtes darf durchaus kreativ weiterhin verwendet werden... Klappentext lesen, zum Ende vorblättern und ’ne gute Ladung Blut dazwischen denken… et voila: Rituelle Menschenopfer.

Das stellt keinen Kritikpunkt dar sondern einfach nur das Rezept für einen spannenden, unterhaltsamen und vor allem kurzweiligen Horrorschmöker und auch die äußerst ausschweifenden Gewaltdarstellungen, weiß die Autorin nicht etwa plump, sondern in bester Tradition zu zelebrieren.

Sprache: bewusst, situativ gewählt und passend – hier wurde bewusst gearbeitet.
Stimmung: genial! Trocken, klar und unliebsam (im positiven Sinne!) – dasmacht Horror aus!
Plot: dämlich, beiläufig, kreativlos.

Was will das Buch mir sagen?
Was will Hunt mir zeigen?
Eventuell erwarte ich zuviel?
Eventuell will ich interpretieren, wo es jedoch keine Absicht gibt, interpretiert zu werden?
Was mir bleibt, ist eine unfreiwillige Persiflage; eine lediglich durchschnittliche schwarze Parodie von "Die Frauen von Stepford" (OT: The Stepford Wives, 2004, Frank Oz) , die in ihrer Beiläufigkeit schon fast zu ärgern weiß.

Ein Buch mit dem Prädikat "netter Versuch", das eher wegen der verschenkten, denn der genutzten Chance im Gedächtnis bleibt…


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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Die Tiefe

Nick Cutter ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453418967
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Letztes Jahr las ich bereits das Debüt Nick Cutters (Das Camp) und war von diesem doch ekligen Horrorbuch sehr begeistert. Ein Erstlingswerk (jedenfalls unter diesem Pseudonym) des kanadischen Autors, von dem ich unbedingt mehr lesen wollte. Es war also klar, dass auch “Die Tiefe” von mir gelesen werden würde.

In diesem Buch wird dem Leser eine andere Art Horror geboten, denn er ist weniger eklig und brutal, als vielmehr subtil, beklemmend und gruselig. Die Menschheit wird von einer Krankheit heimgesucht, deren Opfer auf eine perfide Art und Weise zugrunde gerichtet werden und die mich an eine pervertierte Form der Alzheimerkrankheit denken ließ (wenn man diese Krankheit noch pervertieren kann). Die einzige Chance auf Heilung scheint 8 Meilen unter dem Meer auf dem schlammigen Grund zu finden sein. Die besten und eigensinnigsten Wissenschaftler der Welt werden dort unten in einer neuartigen und hochtechnischen Unterwasserstation auf ein Heilmittel angesetzt, doch irgendwas geht schief.
Luke Nelson wird nun in diese Unterwasserstation gebracht. Er ist der Bruder des vielversprechendsten Wissenschaftlers und soll die Verbindung zum Forscherteam wiederherstellen. Was ist dort unten passiert, wer lebt noch und wer ist tot und wird es ein Heilmittel geben?

Ein vielversprechender Plot für einen beklemmenden Horrorroman, jedoch muss ich gestehen, dass der Funke bei mir erst sehr spät übergesprungen ist. Dies liegt nicht am Schreibstil, welcher gut und flüssig zu lesen ist. Das teilweise verwirrende benutzen des Namens Luke und dem Wort Luke (eine Luke) verwirrte zwar mitunter, jedoch wird Cutter beim Schreiben seines englischsprachigen Romans nicht daran gedacht haben, dass in anderen Sprachen lesetechnische Schwierigkeiten dieser Art auftreten können. Wie auch. Vielmehr hat dieses Buch neben einem für mich schwer vorstellbaren Setting meines Erachtens viel zu viele Themen, denen zwar Platz eingeräumt wird, die aber dennoch ungenügend besprochen wurden.
Das Geschehen auf der Erdoberfläche ist Nebensache und eigentlich nur der Aufhänger dafür, dass man sich acht Meilen unter dem Meer befindet. Dies fand ich schade, da ich diese übertriebene Form der Demenzerkrankung an sich sehr spannend fand und gerne weitaus mehr davon gelesen hätte.
Die in zwei unterschiedlichen Zeitebenen spielenden Handlungsstränge unter Wasser sind anfänglich für mich schwer vorstellbar gewesen, werden aber im weiteren Verlauf spannend und beklemmend und auch teilweise etwas eklig.
Zudem gibt es noch zwei Erzählstränge aus Lukes Vergangenheit, die einerseits verstörend und gruselig, andererseits erschütternd und heftig waren.
Alle Handlungsstränge oder eben die nur nebensächlich besprochenen Themen sind sehr interessant. Für dieses Buch waren mir dies jedoch zu viele interessante Dinge, die dafür zu ungenügend behandelt wurden. In meinen Augen hätte es dem Buch sehr gut getan, wenn man einige dieser Verläufe weggelassen oder für ein eigenes Buch verwendet hätte. Lieber weniger Themen, dafür intensiviert.

Die dargestellten Charaktere sind etwas klischeehaft, alleine Luke hat mir gefallen und war recht realistisch beschrieben. Dennoch ein befriedigend umgesetzter Charakterausbau, an dem man sich nur am Rande stören kann.

“Die Tiefe” braucht Zeit um in Fahrt zu kommen, doch wenn dies geschehen ist, gibt es auch kein zurück mehr. Die Horrorszenen sind teilweise sehr gut, beklemmend, gruselig und wuaaaah und man beschäftigt sich sehr mit dem Thema: Wer ist wer und vor allem, wer ist nicht mehr er selbst und was genau ist er dann? Dies wurde schon sehr gut umgesetzt.

Ich finde, dass das Finale des Buches gut gelungen ist, dass das Ende jedoch einige Seiten früher hätte stattfinden sollen. Die neue Ebene, auf welche die Geschichte dann noch einmal gehoben wird, hat für meinen Geschmack gar nicht gepasst und dem wirklich guten Schluss einen faden Beigeschmack verliehen.

“Die Tiefe” kommt nicht an seinen Vorgänger heran, braucht Entwicklungszeit und behandelt zu viele Themen. Wenn man von diesen Kritikpunkten jedoch absieht bekommt man durchaus einen sehr gut geschriebenen soliden Horrorthriller mit teilweise sehr gruseligen Szenen. Auch wenn mir dieses Buch weniger gefallen hat als das Debüt, so bleibt Cutter für mich auch weiterhin ein Name, von dem ich noch mehr Bücher lesen möchte.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Hillary: Tail of the Dog: Volume 1 (The Hillary Greyson Series)

Angel Gelique
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 16.01.2013
ISBN 9781481880602
Genre: Sonstiges

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147 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 32 Rezensionen

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Das Haus

Richard Laymon ,
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2016
ISBN 9783453676480
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Richard Laymon ist und bleibt einer meiner Lieblingsschriftsteller. Leider ist er schon verstorben und nun versuchen die Verwandten Bücher zu veröffentlichen, welche Laymon nicht selbst veröffentlich hat. Der Grund ist klar!!!!! Es fehlt an Spannung, es ist kein Horrer mehr, und die Psyche braucht auch nicht mehr angestrengt werden. Leider ist das eines seiner schlechtesten Werke. Und ich habe von den alten Büchern alle im Schrank stehen.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Dead Island

Mark Morris , Claudia Kern
Flexibler Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Panini, 12.03.2012
ISBN 9783833224485
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem tropischen Urlaubparadies Banoi bricht plötzlich eine verheerende Zombieseuche aus. Die Urlauber Purna, Sam und Logan, sowie die Hotelangestellte Xian Mei scheinen gegen die Seuche immun zu sein und kämpfen verzweifelt um ihr nacktes Überleben. Plötzlich erhalten sie einen Anruf. Der Anrufer verspricht ihnen, dass wenn sie die vor der Küste gelegene Gefängnisinsel erreichen, werden sie ausgeflogen und in Sicherheit gebracht. Denn ihr Überleben kann die Menschheit retten. Eine wahnwitzige Jagd mitten über eine paradiesische Insel beginnt...

Die Grundidee des Buche hat mir gut gefallen: Ein Urlaubsparadies, speziell eine Insel, auf der eine Seuche ausbricht. Somit ein überschaubarer Ort, aber eben auch beengt, wenn man um sein Überleben kämpft. Das Ziel ausgerechnet ein Hochsicherheitsgefängnis, welches wieder rum auf einer vorgelagerten Insel liegt. Für mich der perfekte Schauplatz, da eine Menge Potenzial vorhanden ist, um einen Horrorschocker zu kreieren.
Um so verwunderte war ich dann, dass Mark Morris diese Möglichkeiten nicht voll ausschöpft, sondern die Handlung ziel- und planlos vor sich hin plätschern lässt. Es gab zwar einige spannende Lichtblicke, aber im großen und ganzen glänzte das Buch eher durch Vorhersehbarkeit und unglaubwürdigen Zufällen. Zudem waren merkwürdige Sprünge in der Handlung, die ich nicht verstand und holperig wirkten. Entweder ist bei der Übersetzung etwas schief gelaufen, oder die deutsche Fassung wurde unglückliche gekürzt.

Die Charaktere konnten mich leider auch nicht überzeugen. Zu meiner Schande muss ich allerdings gestehen, dass ich ihnen auch keine Chance eingeräumt habe, da mich die Handlung schon gegen sie eingenommen hat.
Vier Personen stehen im Mittelpunkt: Purna, die Ex-Polizistin, die hervorragend mit Waffen umgehen kann und zudem ein Organisationstalent ist. Nie verliert sie das Ziel aus den Augen und ist der Kopf der Gruppe. Xian Mei, die vermeintliche Hotelangestellte, ist in Wirklichkeit eine chinesische Agentin, die auf Banoi auf das Abstellgleis verfrachtet wurde. Sie kennt die Insel und kann natürlich auch mit Waffen umgehen. Verbleiben Sam, der Rapper, der nach seinem Megaerfolg erstmal absackte und auf Banoi seine zweite Karriere starten will, und Logan, der Ex-Footballstar, der wegen einer Knieverletzung nicht mehr spielen kann und jetzt verbittert ist. Vier unterschiedliche Personen, die Dank der Katastrophe all ihre guten Eigenschaften nach oben holen, wie ein Team agieren und zu Helden werden. Nun ja. Auf mich wirkten sie leider nicht authentisch.
Als ich später las, dass das Buch nach einem Computerspiel geschrieben wurde, wurde mir einiges klar. Morris hatte gar nicht due Auswahl, seine Protagonisten zu verändern oder gar die Situation. Das Grundgerüst stand und damit musste der Autor wohl oder übel zurecht kommen. Was für ein Spiel geeignet scheint, ist es für ein Buch anscheinend nicht immer.

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Dämonenhasser Tony Ballard 4. Das Todeslied des Werwolfs

A. F. Morland
E-Buch Text: 120 Seiten
Erschienen bei null, 08.01.2014
ISBN B00HS4SII2
Genre: Krimi und Thriller

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h.e. goodhue, insel, tidal grave

Tidal Grave - Ihr hättet es nicht wecken dürfen!: Horror-Thriller

H.E. Goodhue
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Luzifer Verlag, 10.09.2015
ISBN 9783958350595
Genre: Sonstiges

Rezension:


Wer Godzilla-Filme und überhaupt Kaijus mag, wird hier seine Freude haben. Meiner Meinung nach sollten viel mehr solche Bücher ins Deutsche übersetzt werden. In den USA gibt es reichlich davon. Und endlich trauen sich ein paar Kleinverlage an sie heran. Immer her damit, sage ich.

Tidal Grave ist recht dünn, deswegen fällt es mir schwer, viel über die Story zu schreiben, ohne zu spoilern. Also nur so viel: Der Schreibstil ist rotzig und macht deswegen so viel Spaß. Der Held war mir wegen seiner groben Art direkt sympathisch und die Szenen mit dem Monster unter Wasser fand ich richtig gut. Neben all den Zerstörungen, waren diese eine willkommene Abwechslung und auch recht gruselig. Hätte ich hier nicht erwartet.
Die Kapitel sind sehr kurz, dafür hat die Geschichte ein Wahnsinnstempo. Gegen Ende fand ich die Darstellung von ein paar Figuren aber sehr unrealistisch und die mit der Überschwemmung kommenden Haie benehmen sich wie stumpfe Killermaschinen. Das schmälert den Gesamteindruck ein wenig, aber trotzdem gebe ich dem Buch vier Sterne. In der Kürze liegt die Würze und auch, wenn man noch etwas mehr hätte rausholen können, hat mich das Buch bestens unterhalten.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Frostitute: A Twisted Tale of Extreme Horror

Glen Frost
E-Buch Text: 135 Seiten
Erschienen bei null, 06.10.2016
ISBN B01M1P1Z70
Genre: Sonstiges

Rezension:


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41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Das Leben, das wir begraben

Allen Eskens
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783865526410
Genre: Romane

Rezension:

Hüte dich vor Filmen, die viele Preise gewonnen haben, lautet meine Maxime. Die werde ich wohl auch auf Romane ausdehnen müssen. Neun Krimipreise hat dieser Roman gewonnen, und dass Festa ihn für seine Must-Read-Reihe ausgesucht hat, war für mich wie der zehnte Preis. (Wobei, wenn ich mir die Must-Reads so anschaue: in meinen Augen musst du die nicht gelesen haben.)

Auf alle Fälle ließen mich die vielen Preise und der enthusiastische Klappentext eine Sensation erwarten, eine Art Über-Thriller, und vor diesem Hintergrund war ich am Ende enttäuscht. "Das Leben, das wir begraben" ist ein solider Krimi. Ein guter Krimi. Aber nicht mehr.

Das beginnt damit, dass der Roman mehr als 100 Seiten braucht, um in die Gänge zu kommen. Das Gespräch, das die Story in Gang setzt, findet erst nach ungefähr 100 Seiten statt. Davor lernen wir die alkoholkaputte Mutter des Helden, seinen autistischen Bruder und seine Probleme mit beiden kennen. Das entbehrt nicht einer gewissen Dramatik, ist für die Krimihandlung aber kaum von Belang.

Als dann das chiffrierte Tagebuch ins Spiel kommt, dachte ich: Okay, der autistische Bruder wird den Code knacken. Da hätte er eine Funktion gehabt. Aber den Code knackt dann ein anderer, der Bruder sagt nur zufällig einen Satz, der die andere Person auf die richtige Idee bringt. Keine große Leistung für eine Figur, die auf vielen Seiten ausgewalzt wird.

Auch der Täter, verdeckt durch einen halbgaren Twist, ist nicht die große Überraschung. Im Großen und Ganzen verläuft die Handlung so, wie man das erwartet. Sieht man von den Längen ab, die wir dem Familiengeseiere verdanken, ist die Story trotzdem recht spannend. Aber preisverdächtig? Keine Ahnung, was da die Jurys geritten hat.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

edward lee, extrem, festa

Der Hornbrecher: Festa Extrem

Edward Lee
E-Buch Text: 204 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 02.07.2017
ISBN B073PFRF5J
Genre: Sonstiges

Rezension:


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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Rape Van

Tim Miller
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei GutWrench Productions, 20.01.2017
ISBN B01MTAE67P
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bridget und Andy fahren mit ihrem Van durch Texas. Sie kommen zwei Pärchen zu Hilfe, die liegen geblieben sind. Diese ahnen dabei nicht, dass es wenig Grund zur Freude gibt, denn Bridget und Andy sind nicht das nette Paar von nebenan.

Doch sie haben nicht mit Gus und Suzi gerechnet,  denn hier ist niemand wirklich wie er vorgibt zu sein…

 

Meine Meinung

Tim Miller schriebt einfach herrlich direkt. Da gibts kein Schischi Außenrum sondern ganz direkt was auf die Nase.

Unter dem Klappentext steht „mit wenigen Sätzen beschreibt er seine Figuren lebensechter als mancher Hochliterat es auf vielen Seiten vermag“ und das kann ich nur so bestätigen. Obwohl die Geschichte keinen großen Umfang hat, so werden die Protagonisten doch so greifbar, als würde man sie bereits seit vielen vielen Seiten und Geschichten begleiten.

Ich habe bislang nur Bücher von ihm gelesen, die mir super gefallen haben. Das „Familienmassaker“ war eines der besten Bücher seit langem, aber auch die Dilogie um „Hell, Texas“ war ganz großes Splatter-Kino. Ich mag seinen unkomplizierten, unaufgeregten Schreibstil sehr gerne.

Natürlich darf man auch bei „Rape Van“ nicht die tiefgreifende und hoch wertvolle Story erwarten, aber wer ein Buch aus der Festa extrem-Reihe liest, erwartet eher Blut und vollkommen verrückte Charaktere, als geistreiche Storys. Und das ist auch gut so. Hier gibt es einen unheimlich hohen Gore-Faktor und genau deshalb macht es so Spaß. Für manche mag das seltsam klingen, aber am Ende versteht auch jeder, dass manche gerne Horrorfilme schauen.

Mich konnte „Rape Van“ auch aufgrund der überraschenden Wendung in der Handlung völlig überzeugen. Ein richtig ekliges und faszinierendes Werk, das durch mehrere Überraschungseier überzeugen konnte.

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145 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 17 Rezensionen

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Angst

Jack Kilborn , Wally Anker
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.12.2010
ISBN 9783453527973
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Safe Haven, Wisconsin: Seltsame Dinge geschehen eines Nachts in dem kleinen Ort. Ein lauter Knall, ein abgestürzter Hubschrauber und dann gewinnt die Gemeinde mitten in der Nacht auch noch im Lotto und alle versammeln sich. Doch der Schein trügt, denn in Safe Haven versteckt sich jemand, der unter allen Umständen gefunden werden soll – und dafür ist manchen Menschen jedes Mittel recht. Eine Nacht des Grauens beginnt für die Einwohner…

Meine Meinung:

Der Klappentext des Buches verwirrt etwas, so hätte ich mich auf einen Thriller eingestellt, wenn ich nicht vorher einige Rezensionen gelesen hätte. Doch statt einem Thriller wird hier harte Brutalität geboten, irre Menschen, die die Erlaubnis zum Töten haben. Und nichts ist, wie es scheint…

Zu Beginn wird man mit vielen Charakteren konfrontiert, angefangen bei 2 Hausbewohnern, dem Sheriff, über 2 Feuerwehrmänner, die Verlobte von einem der beiden und eine Kellnerin und ihr Sohn. Doch nach und nach dezimiert sich die Zahl und es wird überschaubar.

Auf den ersten Seiten lernt man nicht nur viele Personen kennen, sondern es wird die Schreckenschraube hart angezogen, denn der Autor geht gleich in die Vollen und es spielen sich sehr unangenehme Bilder im Kopf des Lesers ab. Und auch später wird kaum etwas ausgelassen, aber immerhin mal ein Buch, dass ohne Sex und/oder sexuelle Gewalt auskommt.

Vorteilhaft ist, dass sich die Sichtweisen in dem Buch ändern, so kriegt man die Geschehnisse einmal aus der Sicht der einen Person (z.B. Sheriff) und dann aus der Sicht einer anderen erzählt, so wechseln sich die Charaktere ab und auch von den Gegner erfährt man einiges.
Unangenehm ist, dass ein Kind involviert ist, aber der Kleine schlägt sich tapfer und auch aus seiner Sicht wird das Ganze einmal erzählt.

Je weiter man vorrückt, desto mehr fiebert man mit den Übriggebliebenen mit. Man lernt sie etwas kennen, doch das rasche Erzähltempo lässt keine tieferen Einblicke zu. Denn der Autor fliegt nur so durch die Handlung, aber bleibt dabei detailliert und man fühlt sich als Leser nicht gehetzt, sondern spannend unterhalten, sodass einem selbst die Seiten durch die Finger gleiten und man nicht wirklich aufhören kann und will. Zwischendrin kommen auch desöfteren Gefühle des Unwohlseins und auch der ein oder andere Schauer läuft einem über den Rücken.

Der Grund der Invasion ist einleuchtend (zumindest halbwegs), da die Idee eines Supersoldaten keineswegs neu ist. Aber wie genau das in dem Buch funktioniert – lest es selbst! Der Plot hat mich wie die ganze Geschichte überzeugt und ich bete nur, dass mir niemals solche Personen begegnen, denn das es sie gibt, würde ich nicht ausschließen.

Wer dieses Buch liest, sollte sich auf eine spannende und vor Blut und Leichen triefende Lektüre gefasst machen – mit einem Schuss Authenzität, auch wenn man immer weiß, dass es Fiktion ist.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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High Life

Matthew Stokoe
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 14.05.2018
ISBN 9783865526397
Genre: Romane

Rezension:

Wir befinden uns Ende der 90er Jahren in L.A. Jack ist 22, möchte als Moderator reich und berühmt werden, arbeitet allerdings als Donut-Verkäufer und ist mit der Prostituierten Karen verheiratet. Was Karen nicht davon abhält, weiter anzuschaffen und Jack steht dem mehr und mehr gleichgültig gegenüber. Eines Tages überrascht Karen ihn mit einem Auto als Abschiedsgeschenk. Sie hätte ihre Niere für 30 Tsd Dollar verkauft und würde vom Rest des Geldes ein Leben ohne ihn beginnen. Sie streiten und trennen sich und 8 Tage später liegt sie tot in einem Abwasserkanal. Da fehlt ihr dann allerdings nicht nur die Niere, sondern praktisch alle inneren Organe bis auf das Herz.

Jack weint ihr nicht nach. Aber es stört ihn doch, dass der Polizist Ryan ihn der Tat verdächtigt. Ryan heftet sich an Jacks Fersen, während Jacks Leben immer extremer wird. Den Job als Donut-Verkäufer gibt er auf und beginnt, sich auf dem Strich anzubieten. Dazu führt ihn ein Freund bei einem Escort-Service für die High Society ein und Jack hat wenig Hemmungen, auch ausgefallene sexuelle Vorlieben zu bedienen. Bei einem dieser Jobs lernt er die reiche Bella kennen, die ihr Vermögen u.a. in einen Fernsehsender investiert hat und Jack zu seiner sehnsüchtig erwarteten Moderatorenkarriere verhilft. Zudem leben auch die beiden einige extreme Seiten an sexuellen Bedürfnissen aus. Ryan entwickelt derweil den Verdacht, dass Bella Karen ermordet hat und rückt Jack und Bella immer näher auf die Pelle.

Der Mordfall und die Tätersuche steht meiner Meinung nach allerdings im Hintergrund dieses Krimis. Vielmehr ist es eine immer widerlicher werdende Ansammlung von hemmungsloser Gewalt und Machtexzessen. Jack und die meisten anderen Protagonisten sind permanent high von allerlei Drogen. Da werden munter Heroin, Crack, Alkohol und Beruhigungstabletten gemischt. Übrigens auch von den Polizist Ryan, der wie alle anderen ständig bekifft Auto fährt. Die ausgelebten sexuellen Abgründe sind vielfältig und beinhalten SM-Praktiken, Fäkalsex, Onanieren mit Tatortfotos ermordeter Frauen, Schändung von Leichen und Jack und Ryan gehen sogar zu einem “Event”, bei dem einer jungen Frau als Höhepunkt die Genitalien mit einem Schlagbohrer zerstört werden – woran sie natürlich qualvoll stirbt. Das war übrigens der Punkt, an dem ich das Buch fast weggelegt habe. Das war eindeutig das widerlichste, was ich je gelesen habe. Und darauf folgen noch 300 Seiten. In gewisser Weise bin ich wie Jack im Laufe der Geschichte verroht. Was er erlebt, wird immer extremer und als Leserin war ich schon froh, wenn mal jemand den Sex überlebt. 

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7.909 Bibliotheken, 149 Leser, 21 Gruppen, 440 Rezensionen

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City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2011
ISBN 9783401502601
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Clarissa Fray, Clary, hielt sich bisher für ein ganz normales Mädchen. Doch als sie mit ihrem besten Freund Simon das Pandemonium, eine angesagte Disco, besucht und dabei etwas beobachtet, das anscheinend nur sie sehen kann, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie begegnet drei Schattenjägern, dem attraktiven und gefährlichen Jace und seinen beiden Freunden Alec und Isabelle, und erfährt von ihrem Kampf gegen unheimliche Dämonen und bösartigen Schattenwesen, die unbemerkt mitten unter ihnen leben. Es ist die Aufgabe der Schattenjäger, sie mithilfe ihrer außergewöhnlichen Waffen und magischen Runen zu jagen und zu töten, ohne dass es die Menschen bemerken.

Doch Clary ist anders als die normalen Menschen, sie hat das Zweite Gesicht. Zudem entpuppt sich ihre Mutter plötzlich als eine Frau mit vielen Geheimnissen, die im Auftrag des mysteriösen Valentin, einem abtrünnigen Schattenjäger, von Monstern entführt wurde, da Valentin glaubt, dass sie das Versteck eines mächtigen Artefaktes, dem Kelch der Engel, kennt.

Um sie zu retten, beschließt Clary, auf die Hilfe von Jace und seinen Freunden zu vertrauen und verfällt dabei immer mehr der düsteren Anziehungskraft des jungen Schattenjägers, der sie nicht nur in die City of Bones, sondern auch in die gefährlichen Abgründe ihrer eigenen Vergangenheit führt.

Persönliche Meinung:

Die fünzehnjährige Clary Fray und der siebzehnjährige Schattenjäger Jace Wayland stehen im Mittelpunkt der Handlung. Zwischen ihnen spürt man eine knisternde Verbindung, was wohl zum einen darauf beruhen mag, dass sie total unterschiedlich sind und dann doch wieder Gemeinsamkeiten aneinander entdecken. Auf jeden Fall eine prickelnde Mischung!

Sehr schön finde ich auch, dass die anderen Charaktere neben Clary und Jace nicht blass wirken sondern von Cassandra Clare genauso liebevoll und detaillreich gezeichnet wurden. Und natürlich darf bei so einer tollen Bandbreite von Figuren der Bösewicht, in Gestalt des vom Wege abgekommenen Schattenjägers Valentin, nicht fehlen!

Stellenweise fand ich dieses Buch echt super spannend! Aber nachdem ich nun eine Woche daran gelesene habe und doch nicht so den Spaß daran fand, lege ich die Geschichte nach 150 Seiten doch zur Seite und breche es ab. Ich will damit auf keinen Fall sagen, dass dieses Buch überwiegend langweilig zu sein scheint – nein – aber ich merke immer wieder für mich, dass nicht jedes Fantasy-Buch etwas für mich ist. 

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altes geheimnis, dämonen, decke 01, genremix, horror, krimi/thriller, lyerman, meeresforscher, pazifik, religionen, thriller, überkonstruiert, uss galla, zeitsprünge, zweiter weltkrieg

Dämon: Thriller

Matthew Delaney
E-Buch Text: 764 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 12.10.2012
ISBN 9783838721316
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als Meeresforscher ein im Zweiten Weltkrieg gesunkenes Schiff entdecken und bergen, können sie nicht ahnen, welche Gefahren sie damit heraufbeschwören. Denn in dem Wrack befindet sich ein Wesen, das nur ein Ziel kennt: zu töten. Mit der Überführung des Schiffes nach Boston beginnt für die Bewohner der Stadt eine Phase des Schreckens. Bizarre Morde, verstümmelte Leichen und kryptische Zeichen halten die Polizei in Atem, und alles scheint auf eine Verbindung zwischen den Gewalttaten und dem Wrack hinzudeuten. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kriminalbeamten auf ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Soviel zum Backcover des Romans, über den ich eher durch Zufall gestolpert und der allgemein als "Thriller" bezeichnet wird. Erschienen unter dem Originalnamen "Jinn" läßt der Titel eigentlich viel Interpretationsspielraum zu, zumal Parallelen zu früheren Werken des Autors nicht gezogen werden können, da "Dämon" das Erstlingswerk von Matthew Delaney ist. Düstere Vorzeichen für den geneigten Leser? Wohl eher nicht, denn - um Teile meiner Beurteilung vorwegzunehmen - Delaney überrascht mit gut recherchiertem Hintergrundwissen, geschichtlichen Begebenheiten- und Zusammenhängen bis hin zu der lebhaft dargestellten Szenerie im heutigen Boston in New England, das einmal mehr für ein alptraumhaftes Szenario herhalten muß.
Zurückgehend in die Wirren des zweiten Weltkrieges, in denen ein amerikanischer Platoon auf einer Insel im Südpazifik im Kampf gegen die Japaner einen viel schlimmeren Feind entdeckt, wird der Leser regelrecht in die Geschichte eingesogen - kaum glaubt man, diesen Teil "überstanden" und langsam Sympathie für den beschriebenen Protagonisten entwickelt zu haben, schlägt der Autor eine Brücke in die Neuzeit - eine Tiefsee-Expedition - und verknüpft so auf bizarre Art die Vergangenheit mit der unheilvollen Gegenwart, die Wegbereiter für eine Zukunft ist, die vor Blut, Gewalt und Grauen auf den 764 Seiten kaum in Worte zu fassen ist.
Sicherlich könnte ich an dieser Stelle noch genauer auf die einzelnen Personen, um die sich diese Erzählung handelt, eingehen, doch dann würde ich sicherlich dem Erzählstrang des Autors vorgreifen und die Integrität, die sich von der ersten bis zur letzten Seite als roter Faden durch dieses Buch spinnt, zerstören! Es sei nur soviel gesagt : Wer dieses Buch, in dem sowohl amerikanische Kriegsgeschichte als auch orientalische Dämonologie als Paradethemen aufzuwarten haben, gelesen hat, wird in Zukunft dem Dunkeln andere Aspekte abgewinnen und vielleicht hier und dort erwarten, auf ein gelbes Augenpaar zu stoßen! Es ist schwer, dieses Werk inhaltlich in einer Kurzform darzulegen, da man erstens nicht vorgreifen möchte und zweitens in Gefahr gerät, auf jede Einzelheit, ja jedes sinnvolle Fragment von "Dämon" einzugehen, was den Rahmen einer Renzension um ein Vielfaches sprengen würde.
Abschließend sei einfach nur gesagt, das dem Newcomer Matthew Delaney ein Meisterwerk gelungen ist, dessen Spannung und Atmosphäre ich in diesem Genre lange nicht mehr erlebt habe - auch in Bezug auf die Gefühle, die sich beim Leser nach Vollendung dieser Lektüre manifestieren! Einzig und allein das Cover, welches das berühmte "Biohazard"-Symbol zeigt, läßt eigentlich ein eher biologisch angehauchtes Thema vermuten, was letztendlich aber völlig irreleitend ist! Dennoch : Mr. Delaney, wir erwarten mehr von Ihnen - mehr Literatur im Stil von "Dämon" ... und wir hoffen, das Sie die Literaturszene in Zukunft weiterhin bereichern werden!

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bryan smith, festa verlag, gothic, gothic-girl, horror, krank, lust, mord, myrtle beach, party, pervers, psychothriller, sex, thriller, todesgeil

Todesgeil

Bryan Smith , Alexander Amberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.06.2012
ISBN 9783865521347
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Klappentext (ein Gothic-Mädchen zwingt Rob, mit ihr eine Gruppe Jugendlicher zu verfolgen, um sie für eine zuvor widerfahrene Kränkung zu töten; er zögert, doch langsam findet er sogar Gefallen daran, ihr beim Morden beizuwohnen) verspricht bereits einen ziemlich düsteren und blutigen »Road-Trip« - dabei ist der geschilderte Inhalt nur höchstens ein Drittel der Geschichte.
Unerwähnt bleiben weitere, damit verwobene Erzählstränge: ein morbides Teenager-Mädchen, dessen Freude an Tatortfotos nur der Beginn ist; ein eiskalter psychopatischer Killer, der an den in Laymons »Die Jagd« erinnert; Blogeinträge eines gewissen »Durchgeknallten Girls« und außerdem wird die Geschichte auch aus allen Perspektiven der verfolgten Jugendlichen berichtet.

Die Perspektive wechselt also von Kapitel zu Kapitel und macht den Handlungsverlauf allein deshalb schon sehr abwechslungsreich. Erzählt wird - mit Ausnahme der Blogeinträge - im Präteritum aus der dritten Person. Neben dem Gewaltfaktor ist Bryan Smith und somit »Todesgeil« auch stilistisch ein wenig mit Ketchum und Laymon zu vergleichen: schnörkellose, knappe Sätze ohne literarische Ambitionen, teils umgangssprachlich, eingeschobene Gedanken in Kursivschrift.

Die Gewaltdarstellungen sind nicht ganz so krass wie bei den beiden oben genannten Autoren, der Unterschied ist jedoch nur minimal - Smith deutet teilweise (!) nur an, was Laymon und Ketchum explizit beschreiben würden. Gleiches gilt für die recht häufig auftretenden Sexschilderungen. Letztendlich bleibt aber auch »Todesgeil« nur etwas für Leser härterer, schonungsloser, rabenschwarzer Bücher.

Was im Roman noch bemerkenswert bleibt, ist, dass Smith neben der gelungenen, stets spannenden Storyline recht anständige Figuren entwickelt. Zwar ist keine auch nur annähernd sympathisch, ebenso wenig sind sie so gut gezeichnet, dass sie plastisch erscheinen; aber dennoch sind sie für das Genre gut ausgearbeitet und ausnahmslos interessant.

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aliens, buddhist, einsteins erben, gaia, galaxie, gefahr, ident-chip, katastrophe, levithian, molotowcocktail, morsezeichen, profitinteressen, rettungspaket, science fiction, wurmloch

Alien Biosphere

Roland Enders
Flexibler Einband: 404 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783426215647
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wir schreiben das Jahr 2048. Wissenschaftler der Erde fangen im Auftrag von GlobalTech Tiere auf dem fernen Planeten Gaia. Doch das kostet Opfer. Fred Stiller, der Sicherheitschef, tötet für jeden toten Menschen ein Wesen des Planeten. Er ist vom Hass zerfressen.
Dann wechselt das Geschehen auf die Erde. Die Firma GlobalTech hat auf einer der philippinischen Inseln eine sechsstöckige unterirdische Welt gebaut. Jedes Stockwerk zeigt einen Teil der Oberfläche, der Tier- und der Pflanzenwelt von Gaia. Die Eröffnung wird mit ausgewählten Vertretern aus aller Welt als Medienspektakel inszeniert. Doch nachdem die dritte Gruppe im Berg verschwunden ist, wird dort der Sicherungsalarm ausgelöst. Alle Türen schließen sich. Die Sicherheitsschranken zu den Besuchergängen fallen. Keiner weiß, warum. Für die Eingeschlossenen geht es ums Überleben. Es sind genau 24 Stunden, die bleiben, um die Ursache zu finden und das Tor zur unterirdischen Welt öffnen zu können.
Der Autor hat einen fesselnden SF-Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen.
Der Schriftstil des Buches ist abwechslungsreich. Dazu gehört, dass die physikalischen Grundlagen für die Reise zu Gaia allgemeinverständlich und, so weit möglich, nachvollziehbar dargestellt werden. Die fremdartige Tier- und Pflanzenwelt wird mit ihren Besonderheiten und Gefahren exakt und detailliert beschrieben. Durch den Wechsel in der Erzählperspektive zwischen der Gruppe, die sich zum Ausgang begibt, und der, die nach Zone sieben geht, um die Ursachen des Desasters zu finden, und die gefährliche Wanderung über die sechs Stockwerke wird der Spannungsbogen sehr hoch gehalten. Außerdem weiß keiner genau, worin das eigentliche Problem besteht. Terroristen sind zwar die erste Wahl, da spricht aber einiges dagegen. Hinzu kommt, dass die einzelnen Gruppen, die zusammengestellt wurden, sehr inhomogen sind. Eine Journalistin, Geheimdienstleute, Geistliche verschiedener Richtungen und der degradierte ehemalige Sicherheitschef sind wenige Beispiele dafür. Höhepunkte für mich allerdings waren die ausgereiften Dialoge in der Gruppe. Dabei ging es um den Umgang mit der Schöpfung, um die Frage n von Tod und Leben und um die Rechte, die sich die Menschheit gegenüber Gaia raus nimmt. Obiges Zitat stammt aus einem dieser Gespräche. Die Geldgier der Firma GlobalTech, die sich über alle Regeln hinwegsetzt, Menschenleben bewusst aufs Spiel setzt und trotzdem hofft, aus allem unbeschadet herauszukommen, wird genau auf den Punkt gebracht. Wegen der Erhaltung der Arbeitsplätze wird schon über ein Rettungspaket für die Firma, weniger für die eingeschlossenen Menschen, nachgedacht. Das ist nicht die einzige Spitze, die die aktuelle Entwicklungen tangiert. Gut dargestellt werden auch die Emotionen der Protagonisten. Das zeigt sich insbesondere darin, wie der einzelne mit der außergewöhnlichen Situation umgeht. Als besonderes Stilmittel dienen kursiv hervorgehobene Pressemitteilungen und Interviews. Hier sollte man sich manche aussage auf der Zunge zergehen lassen.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte geht philosophisch in die Tiefe und ist trotzdem voller Spannung und Action.

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The Monster Man of Horror House

Danny King
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 03.10.2016
ISBN 9783958351844
Genre: Fantasy

Rezension:

John Coal lebt in dem kleinen englischen Ort Thetford, alleine in einem heruntergekommenen Haus. Für die anderen Bewohner ist er ein Sonderling, so dass es kein Wunder ist, dass die Jungen aus der Nachbarschaft ihm immer wieder Streiche spielen. Doch sie gehen zu weit und geraten in Johns Hände. Sie müssen erfahren, dass John mehr als eine Leiche im Keller hat…

Dieses Buch hat mir gut gefallen und ich wurde prima unterhalten.
Sehr ansprechend finde ich den Aufbau des Buches. Der erste Blick auf die Gliederung verwirrte mich kurz, weil das Buch in Kapitel und Teile unterteilt ist. Doch sobald ich mit dem Lesen begonnen hatte, erklärte sich dies von selbst. Durch diesen Aufbau wird die aktuelle Rahmenhandlung mit den Jungs von Johns Lebensgeschichte getrennt. Beides liest man im Wechsel. Das ist wirklich gut gelungen.
Der Leser erlebt mit, wie die Jungs in Johns Haus einsteigen und dann nicht wieder herauskommen. Voller Angst hören sie John zu, der ihnen dann Teile seines Lebens erzählt. Da gab es viele mysteriöse und schaurige Begegnungen und Abenteuer. Es war spannend zu lesen, was John alles erlebt hat. Und ich fragte mich, ob das die Realität ist oder ob John den Jungs nur einen Bären aufbinden will.
Sehr gut gefiel mir der schwarze Humor, der prima dosiert durchkommt und mich zum Lachen brachte.
Die Charaktere sind bildhaft und greifbar beschrieben. Die vier Episoden von Johns Lebensgeschichte sind fesselnd und detailliert geschrieben, so dass ich direkt in die Erlebnisse von John eintauchen konnte. Teilweise wird es sehr blutig, was aber durch den angenehmen Erzählstil und den Humor aufgelockert wird. 

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Horror, Mystery, Fantasy und Thriller. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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