Leserpreis 2018

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Liliths Töchter, Adams Söhne

Georg Adamah
Flexibler Einband: 374 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 01.02.2017
ISBN 9783959570305
Genre: Erotische Literatur

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ein Blick in die Hölle - Buch 3: Festa Extrem

Wade H. Garrett
E-Buch Text
Erschienen bei Festa Verlag, 18.05.2017
ISBN B071ZB7XNH
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ja, auf den dritten Teil von "Ein Blick in die Hölle" habe ich sehnsüchtig gewartet, natürlich wollte ich wissen, was der gute Seth sich für seine neuen Gäste einfallen lässt...

Leider kam recht bald die Ernüchterung, denn irgendwie scheint es für ihn diesmal nur eine Lösung für jedes Problem zu geben, immer und immer wieder...

Dabei hatte der Klappentext mich noch neugieriger gemacht, denn diesmal ging es den Tierquälern an den Kragen, ein sicherlich leider immer wieder hochbrisantes Thema, auch der Partner war neu, allerdings fand ich den ziemlich nervig mit seinen ständigen Stimmungsschwankungen.

Wade H. Garrett hatte ja darum gebeten, diesen Band vorzuziehen, um uns mit seinen verbesserten Schreibkünsten noch mehr zu beeindrucken, für mich allerdings ging der Schuss eher nach hinten los, denn gerade wenn Seth zwei Leute nacheinander am Wickel hat, wiederholt sich das Ganze fast wortwörtlich, das ist mir in den anderen Büchern nicht aufgefallen.

Lange Rede, kurzer Sinn, während die Vorgänger mich gut unterhalten haben, hat der neue Band hat für mich einen etwas schalen Beigeschmack, zu wenig Abwechslung, zu viele Wiederholungen, ich vermisse die ausgeklügelten Methoden und hoffe, dass sich das wieder ändert.

Deswegen gibts von mir diesmal auch nur 3 von 5 Sternen...

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Leichenexperimente

Moe Teratos
Flexibler Einband: 306 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 29.04.2014
ISBN 9781499284997
Genre: Sonstiges

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Zombie-Apokalypse

Eloise J. Knapp
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 22.04.2015
ISBN 9783865523778
Genre: Krimi und Thriller

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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The Extinction Cycle - Buch 1: Verpestet

Nicholas Sansbury Smith
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 24.11.2016
ISBN 9783865524942
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch ist eine Dystopie und ein Horrorschocker zugleich und es beschreibt die Folgen einer viralen Zombieapocalypse.
Die Story fesselte mich schon mit dem Prolog, doch anders als in den meisten ähnlichen Thrillern, wo der Prolog einen Höhepunkt vorab beschreibt und dann erst einmal verflacht, geht es hier gleich von der ersten Seite an zu Sache und es bleibt hochspannend bis zur letzten Seite.
Die Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben und so begann mein Kopfkino sofort zu rattern. Apropos Kino, ich denke dass der Stoff durchaus auf die große Kinoleinwand gehört, denn wenn man die Kampfszenen oder aber auch die körperlichen Veränderungen der Infizierten sich vor Augen führt, hat man sogleich tolle Bilder vor Augen.
Sehr gut sind auch die Emotionen der verschiedenen Figuren beschrieben, ihre Angst, ihre Trauer aber auch ihre Wut.
Nur selten konnte mich bislang ein Buch von der ersten bis zur letzten Seite so fesseln wie dieses.
Man sitzt da und liest es und hat dabei den Gedanken, was wäre wenn? Würde unsere Regierung oder die der vereinigten Staaten so reagieren wie im Buch oder wäre alles doch ganz anders? Welche Chancen hätte die Menschheit tatsächlich?
So gesehen ist es ein Buch welches den Leser aufs Beste unterhält, aber, man sollte es nicht meinen auch noch lange nachhallt. Denn so abwegig ist ein solches Szenario nicht, wer weiß was die Militärs oder Wissenschaftler in ihren Labors so züchten?
Für mich war das allerbeste Unterhaltung und so sind das für mich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Ich bin schon jetzt sehr auf den zweiten Band gespannt

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Sub Terra

James Rollins , Rudolf Krahm
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2012
ISBN 9783442378241
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Geschichte über Menschen in einem Höhlensystem und dann auch noch eine Bedrohung? Hmmm, das klingt nicht wirklich neu, aber zumindest interessant.
So waren meine Gedanken, als ich die Kurzbeschreibung zu diesem Buch lass. Da mich aber das Thema Höhle und Schrecken in gewisser Weise sehr interessiert, musste ich es aber einfach lesen und ich habe es nicht bereut.

Die Geschichte beginnt recht gemütlich mit der Vorstellung der verschiedenen Personen und dem Projekt in der Antarktis auf Höhlenexpedition zu gehen. Die Hintergründe dieser Expedition werden nur langsam aufgeklärt, dafür geht die Action in diesem Buch sehr schnell los.

Das Buch unterteilt sich in 5 große Abschnitte die zusätzlich in 37 Kapitel, plus Epilog unterteilen.
Der Leser kommt schnell in die Geschichte rein, da der Schreibstil recht einfach zu lesen ist. Die Personen sind, ich würde sagen aus unterhaltungstechnischen Gründen, einfach gestrickt, nicht zu tiefgründig, aber dennoch greifbar. Dafür hat es das Setting in sich. Der Autor beschreibt die Umgebung und das was die Protagonisten darin vorfinden wunderbar. Er hat sich wirklich einen Kopf über das 'Was', 'Wo' und 'Warum' gemacht. Die Höhlenumgebung ist zwar völlig fiktiv, aber sie macht, im Bereich der Geschichte einen authentischen Eindruck.
Die Geschichte selbst ist auch gut geschrieben. Die Spannung schießt recht schnell nach oben und ich habe mich zu diesem Zeitpunkt bereits gefragt was denn da noch kommen soll, wenn es bereits jetzt schon mit der Action anfängt und ich noch so viele Seiten vor mir habe. Aber der Autor macht nicht den Fehler einfach nur den Überlebenskampf und Flucht vor einer Gefahr zu behandeln. Nein, das Geschehen nimmt doch reichlich viele Wendungen und anderweitige Gefahren mit, dass einfach keine Langeweile aufkommen will.

Fazit:
Sub Terra ist eine gelungene und spannende Erzählung, die sich hervorragend ließt, wahnsinnig gut unterhält und in der, wenn denn die eigentliche Expedition erst einmal los geht, keine Langeweile mehr aufkommt. Man wird von einer Bedrohung zur nächsten geworfen. Mich haben einige Stellen irgendwie an die 'Reise zum Mittelpunkt der Erde' erinnert.
Vom Unterhaltuns- und Spannungswert, sowie was den Einfallsreichtum des Autors angeht ist es ein glattes fünf Sterne Buch für mich. Sicherlich ist es keine dramatisch tiefgründige Story, aber das wäre hier auch etwas fehl am Platz.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ein Blick in die Hölle - Buch 2: Festa Extrem

Wade H. Garrett
E-Buch Text: 211 Seiten
Erschienen bei Festa, 08.09.2016
ISBN B01LVTWG99
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der zweite Teil des Romans knüpft direkt ohne Vorwort oder Rückblende an den ersten Teil an, weshalb es unerläßlich ist den ersten Teil vorher zu lesen. Dicky sitzt weiterhin im Folterkeller von Seth fest und muß die grausamen Erzählungen und Anblicke der verstümmelten Opfer über sich ergehen lassen. Wie im ersten Buch beschreibt Seth detailgenau die abartigen und unmenschlichen Foltermethoden die er den Opfern über Jahre hinweg antut. Allerdings stellt sich erneut die Frage, wie Seth das alles allein bewerkstelligen kann. Ebenso unglaubwürdig wirken die selbstgebauten Apparaturen und durchgeführten Operationen. (Eingeweide aus dem Körper gezogen und an der Stirn festgenäht ? Opfer lebt natürlich noch jahrelang weiter?) Durch die völlig überzogene Gewalt kommt auch hier wieder keinerlei Spannung auf und der Leser stumpft mit der Zeit einfach ab. Der einzige Anlaß für mich den zweiten Teil zu lesen, war einzig und allein die Frage warum er Dicky dorthin gebracht hat. Das Geheimnis wird natürlich zum Ende hin gelüftet aber sonst unterscheidet sich das Buch in keinerlei Hinsicht vom Ersten.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Ein Blick in die Hölle - Buch 1: Festa Extrem

Wade H. Garrett
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei Festa, 19.07.2016
ISBN B01IRJJA9M
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der „Racheengel“ Seth hat nur eines im Sinn: Vergeltung an Kriminellen, die nicht oder nicht ausreichend für ihre Taten gebüßt haben. Hierfür hat er sich seine eigene private Folterkammer erschaffen. Der Ort ist die Hölle auf Erden. Eine Hölle aus der es kein Entkommen gibt und in der die Qualen niemals enden. Seinen Neuzugang nennt er Dicky. Er ist aus einem ganz bestimmten Grund in der Hölle gelandet, doch bevor Seth ihm verrät was er Besonderes für ihn geplant hat, erzählt er ihm die Geschichten der anderen Opfer.


Schon die ersten 50 Seiten sind unfassbar brutal und blutig. Seth verübt krasse Folterszenen und bestraft so die Menschen, bei denen er denkt, dass sie das Gesetz nicht hart genug bestraft hat. Das erschreckende bei der Folter ist, dass er sie so foltert, dass sie möglichst große Schmerzen haben, aber auch möglichst lange überleben, zur Not versucht er sie ein Stück weit zu heilen. Natürlich geht es nicht nur um Folter, sondern Seth erzählt seinen Opfern auch, warum er andere gefangen genommen hat und wie er dabei vor gegangen ist. Dadurch erfährt man sehr viel Opfer, was super interessant war. Hier wird detailliert beschrieben, wie ein "Racheengel" mit Verbrechern abrechnet, indem er sie jahrelang unvorstellbaren Torturen aussetzt. Nichts wird ausgespart und der Protagonist bekommt im Laufe der Geschichte auch keine Gewissensbisse oder fängt an, an sich zu zweifeln. Hier zieht der Hauptakteur seine Bestrafungen kompromisslos und ohne Anflug von Reue konsequent bis zum bitteren Ende durch und wird als sehr intelligenter und konsequent (im wahrsten Sinne des Wortes) handelnder Mensch beschrieben.

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627 Bibliotheken, 7 Leser, 8 Gruppen, 38 Rezensionen

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Sanctum

Markus Heitz
Flexibler Einband: 606 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 01.09.2006
ISBN 9783426631317
Genre: Fantasy

Rezension:

Erik von Kastell hat sich notgedrungen mit dem Nonnenorden der "Schwestern des Blute Jesu" zusammengetan. Diese behaupten, ein Heilmittel gegen den Werwolf-Fluch zu besitzen. Dafür muss er ihnen allerdings den Welpen bringen, dessen Entführung in Kroatien er nicht verhindern konnte. Erik ist zwar nicht begeistert von dem Pakt, aber die Aussicht, Lena und schließlich auch sich selbst retten zu können, lassen ihn mitspielen. Auf seiner Suche macht er die Bekanntschaft mächtiger Männer der katholischen Kirche, die offenbar ihr eigenes Interesse an den Werwesen haben. Und immer wieder kreuzt die schöne Seravina seinen Weg - ein bloßer Zufall? Im Rom des 18. Jahrhundert suchen die Nonne Gregoria und der Jäger Jean Chastell ebenfalls nach einem Gestaltwandler - jener Bestie, die in Frankreich so brutal gewütet hat...

Im Ganzen eine ganz ordentliche Fortsetzung des ersten Buchs, allerdings hab ich die Geschichte dieses Mal als deutlich langweiliger und weniger packend empfunden. Ich habe das Buch sogar einige Zeit aus der Hand gelegt, weil ich einfach nicht vorwärts gekommen bin. Dabei kann ich nicht einmal genau sagen, woran es gelegen hat - nur dass insbesondere der historische Teil sich einfach gezogen hat wie Kaugummi. Was mich jedoch wirklich irritiert ist das Ende - wie genau Erik zum Werwolf wurde, wird nicht erklärt. Mein Verdacht, dass er dies geerbt hat, passt nicht - die weibliche Urahnin wird geheilt, der Träger des Fluchs bleibt zwar am Leben, jedoch wird nicht erklärt, wie er dann zur Familie von Kastell gehören konnte. (Ich will nicht zu viel spoilern und verbleibe deshalb vermutlich etwas konfus für alle, die das Buch nicht kennen.) Hier hätte ich einen logischeren Aufbau der Handlung erwartet. Aber wie bereits geschrieben - schlecht ist das Buch nicht - allerdings auch nicht der große Knüller.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Blutgrütze: Mitternachtssnack (Special Edition): Unappetitliche Geschichten

Markus Kastenholz , Jasmin Krieger , Jane Breslin , Thomas Williams
E-Buch Text: 194 Seiten
Erschienen bei K&K Books GbR Krieger und Kastenholz, 08.06.2017
ISBN B071FK5JXR
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich wusste worauf ich mich einlasse, schließlich hatte ich den Klappentext gelesen, so ganz stimmt der Untertitel allerdings nicht *unappetitlich* fand ich jetzt nur zwei der Storys, aber die hatten es beide in sich, nach dem Lesen war mein erster Gedanke *würg* aber vermutlich hatten die Autoren genau das beabsichtigt. Die anderen 5 sind guter alter Horror und Splatter, es ist blutig, widerlich und sehr spannend. Die Autoren haben durchweg einen sehr angenehmen Schreibstil, man spürt die Freude am Schreiben in jedem Satz.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Tomorrow War - Die Chroniken von Max

J. L. Bourne
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 28.12.2018
ISBN 9783865527011
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Einer gegen alle. Amerika erleidet einen Kollaps, herbeigeführte durch Cybersabotage. Max widersetzt sich der staatlichen Kontrolle und beginnt seinen eigenen Guerillakrieg.

An sich eine spannende Geschichte, aber man muss schon einige Dinge ignorieren können. Max wird anfänglich vom amerikanischen Geheimdienst zu einem Spion ausgebildet um einen Einsatz in Syrien durchzuführen. Ok, macht er... dann geht im Rahmen des Cyberanschlags alles vor die Hunde und blutrünstige Bundesbeamte missachten den 2. Zusatzartikel und nehmen den Leuten die Waffen weg. Nach einem Tip geht Max in eine Turbo-Prepper-Phase und taucht unter. Um sich dann gemeinsam mit einem Obdachlosen den Bundesbeamten und deren Gehilfen (Kriminelle Biker) entgegenzustellen, die ein totalitäres System aufziehen wollen. Inklusive Massenerschießungen und Todeslagern.

Das ist zwar alles spannend, aber teilweise dann doch an den Haaren herbeigezogen. Lesen tut es sich trotzdem ganz gut.

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211 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 144 Rezensionen

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NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln wie so häufig den Zoo. Kurz bevor der Zoo schließt, machen sie sich auf den Weg zum Ausgang. Dann hört Joan Schüsse und sie sieht Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, wo der Täter ist. Sie weiß nur, dass sie sich und Lincoln in Sicherheit bringen muss. Sie flieht kurzerhand in ein leer stehendes Gehege. Ihr Leben und das ihres Sohnes hängt nun davon ab, dass der Täter sie nicht entdeckt. Jedes Geräusch und jede Bewegung kann tödlich sein. 

Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist wahnsinnig authentisch und fesselnd, so dass ich das Gefühl hatte, mit Joan gemeinsam im Zoo zu sein. 
Die Bemühungen von Joan, sich still und versteckt zu verhalten und vor allem auch Lincoln zur Ruhe zu bringen, damit der Täter sie nicht entdeckt und tötet, waren unglaublich spannend. Immer wieder muss Joan ihren Sohn bitten, nur zu flüstern. Da Lincoln gerade mal vier Jahre ist, ist das natürlich ein äußerst schwieriges Unterfangen. Und dann muss Joan zum Schutz ihres Sohnes auch noch wahnsinnig schwere Entscheidungen treffen, bei denen ihr Zwiespalt nachvollziehbar dargestellt wird. 
Neben den Passagen um Joan gibt es auch Abschnitte des Täters. Dadurch bekommt man als Leser so langsam einen Einblick, was der Hintergrund für diese Tat ist. Das fand ich sehr interessant. 
Sehr gelungen fand ich es auch, dass die Kapitel jeweils die Uhrzeit als Überschrift tragen. Dadurch wurde immer wieder bewusst, wie viel in der relativ kurzen Zeit passiert. 
Die Spannung wurde sofort sehr gut aufgebaut und gehalten. Das Buch war so spannend, dass ich es nicht beiseite legen wollte. 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Leviathan: Horror-Thriller

Tim Curran
E-Buch Text: 105 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 25.08.2014
ISBN 9783958350120
Genre: Sonstiges

Rezension:

Johnny Horowitz ist Paparazzi und verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Ablichten der skandalösen und peinlichen Momente der Stars und Sternchen Hollywoods. Auf deren Beliebtheitsskala belegt er nicht gerade die oberen Ränge und so wird ihm nahegelegt, sich anderen Themen zu widmen, um die Gemüter zu beruhigen. Er reist auf die geheimnisvolle Insel Seagull Island, um die sich zahlreiche Mythen ranken, hofft auf eine nie dagewesene Story, auf eine Menge Geld und ist bereit bis aufs Äußerste zu gehen, um diese Ziele zu erreichen. Während Hurrikan Amelia auf die Insel zusteuert, wird Johnny tatsächlich fündig und sieht mit eigenen Augen ein Tor zu einer prähistorischen Welt. Er will Beweise liefern, die unumstößlich sind, Fotos reichen ihm nicht und so schlägt er sämtliche Warnungen der Einheimischen, sich von diesem Strandabschnitt fernzuhalten, in den Wind. Doch ist er damit womöglich zu weit gegangen?

Leseeindruck
Mit "Leviathan" spinnt Tim Curran eine fantastische und unterhaltsame Kurzgeschichte, die sich zu einem echten Pageturner mausert. Im Alten Testament ist der Leviathan ein Ungeheuer in Gestalt eines Drachens/Krokodils und fungiert als Sinnbild des Chaos und der gottfeindlichen Weltmächte. Der Titel ist Programm – warum das so ist, darf der geneigte Leser natürlich gern selbst herausfinden. Ich werde auf den Inhalt nicht näher eingehen, als ich es in meiner Inhaltsbeschreibung ohnehin schon getan habe und beschränke mich an dieser Stelle auf meinen persönlichen Leseeindruck.

Mit Johnny hat uns der Autor einen augenscheinlich unsympathischen Antihelden als Protagonist serviert: Ein Mann in den Vierzigern, der einem Aasgeier gleich um jeden Skandal kreist, um ihn schamlos ins Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Viel Background wird uns nicht offenbart aber wir wissen schnell wie Johnny tickt, was ihn an- und umtreibt. Er ist rücksichtslos und egoistisch aber auch mutig. Und genau damit geht Currans Taktik auf: Johnny ist die ideale Antriebsfeder für die Story und wir wollen ihn sein Verderben rennen sehen. Oder doch nicht? Ich muss sagen, dass ich Johnny zwar nicht überschwenglich mochte, ihn aber dennoch authentisch fand. Er wird vom Autor ein wenig überzeichnet aber wo wäre die Welt ohne solche Menschen – die Draufgänger, die Macher, die Egoisten, die die Welt vorantreiben? Wenn man Johnny so zu sehen vermag, kann man nicht umhin, ihm auch ein wenig Sympathie angedeihen zu lassen.

Die Geschichte wird aber nicht von unserem Protagonist getragen, sondern von dem, was Johnny entdeckt: Ein Tor, eine Art Zeitfenster in die Kreidezeit. Ein unverblümter Blick (und mehr) in die Vergangenheit. Curran schafft hier eindrucksvolle Bilder, lässt den Leser hautnah miterleben, was das Tor offenbart. Man kann das Meer und die ozonhaltige Luft riechen, die Wellen hören und den Sand zwischen den Zehen spüren. Es ist dieses Geschick, das Currans Werke auszeichnet. Er erzählt nicht einfach nur, er lässt den Leser eintauchen und reißt ihn förmlich mit. Und das gelingt ihm schon nach wenigen Seiten.

Natürlich stellt Curran unserer Hauptfigur, die man beinahe schon als tragisch bezeichnen kann, einen durch und durch sympathischen und herzlichen Sidekick zur Seite: Nate, der Familienmensch, der Barkeeper mit dem großen Herz. Außerdem ist da noch Matt Packard, der alte Mann im Rollstuhl, der in einer abgelegenen Hütte lebt und für ein wenig verrückt und senil durchgeht aber dessen Vergangenheit ein entscheidendes Puzzleteil zur Gesamtgeschichte beiträgt.

Alles in allem gibt es bei dieser Novelle nichts zu beanstanden. Das Thema in "Leviathan" ist zwar nicht neu und es ist auch nicht Currans beste Story aber sie ist toll und vor allem lebendig erzählt.

Fazit
"Leviathan" ist ein wenig Jurassic Park, ein wenig Godzilla und ganz viel Seeungeheuermythos. Lebendig und fesselnd erzählt ist diese Novelle eine kurzweilige und vor allem unterhaltsame Lektüre, die auf jeden Fall lesenswert ist.

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391 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Das Vermächtnis der Grimms

Nicole Böhm
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 31.10.2018
ISBN 9783959918312
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Märchen der Gebrüder Grimm sind nicht nur eine Erfindung der Menschen, sondern eine Erzählung über wahre Geschehnisse in Albion. Albion, eine Welt, die wir als Märchenwelt bezeichnen würden. Doch dort ist alles viel realer, als wir uns vorstellen können.

Kristin Collins scheint auf dem ersten Blick ein normales Mädchen zu sein. Doch verbirgt sie ein Geheimnis, welches dafür sorgt, dass ihr Bruder Brayden sie in die Special Task Force Black Wolf nach Frankfurt beordert. Der Grimm treibt sein Unwesen und bringt die Märchen in unsere Welt. Jeder der von ihm liest wird von Wahnvorstellungen heimgesucht und rennt in den Wahnsinn. Je länger Kristin in der Task Force ist, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Wahnsinn. Was ist real? Wem kann sie trauen? Werden sie den Grimm rechtzeitig erwischen, bevor alles zu spät ist?

## Meine Meinung

Die neue Geschichte von Nicole Böhm, die Erschafferin von "Die Chroniken der Seelenwächter". Gleich vornweg: Die Grimms sind nicht mit den Seelenwächter zu vergleichen. Das Konzept ist ein komplett anderes und die Geschichte ist wesentlich düsterer.

Hier sind drei verschiedene Handlungsstränge, 3 verschiedene Zeiten und Orte, die von Anfang an klar machen, dass es eine Verbindung zwischen allen drei besteht. Die Idee dahinter finde ich genial. Die parallel erzählten Stränge sind so genial mit einander verknüpft, dass es nicht verwirrend wird, man aber immer zeitgleich die Geschehnisse und die Ursachen erfährt. Wirklich genial geschrieben und super umgesetzt.

Die Geschichte selbst ist eine gelungene Erzählung und Neuinterpretation der Grimmschen Märchen. Die Handlung ist sehr spannend, wechselt zwischen ruhigen und und rasanteren Szenen und gibt dem Ganzen somit eine gute Abwechslung und es wird nicht langweilig. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und jeder ist komplet anders. Das merkt man auch sofort beim Schreibstil, sodass man immer sofort weiß, von wem gerade die Rede ist.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, detailreich und lässt sich sehr schön lesen. Leider fliegt man dadurch nur durch die Seiten und ist viel zu schnell am Ende des Buches angelangt.

## Fazit

Ein fantastisches Buch, welches mir super gut gefallen hat. Oftmals kann ein Autor nur einen Stil und eine Art von Geschichten schreiben und bei neuen Dingen fällt ihm dies schwer oder die Geschichten werden nicht so gut. Hier ist es aber anders. Obwohl die Autorin sich in neue Gefilde wagt, meistert sie diese grandios und zeigt, dass sie facettenreich und unterschiedlich schreiben kann. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich schon auf viele weitere Bücher und neue Projekte von ihr.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Porn by Matt Shaw (2014-08-05)

Matt Shaw
Flexibler Einband
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.01.1790
ISBN B01K94ODGS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Warnung auf dem Cover ist durchaus ernst gemeint. "Extreme Horror, Sex and Gore" trifft es genau. Dieses Buch ist nicht für empfindliche Leser. Für alle, die "explicit stuff" mögen: Hier ist das passende Buch!

Die Handlung ist dicht gewebt und die Charaktere sind durchweg konsistent beschrieben. Auch die Ich-Perspektive in Shaw's ganz eigenem Stil unterstreicht die Konsistenz der Charaktere.

Ein wirklich gelungenes Buch, ein echter "Page Turner".

Für Freunde des intelligenten Splatter-Horrors gibt es nur eins: KAUFEN!

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Unglaublich Magisch - Süßes oder Saures

Sandro A. Weiß
E-Buch Text: 62 Seiten
Erschienen bei Independently published, 13.10.2018
ISBN B07JFQJTBM
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt:
Mortimer (kurz Morty) ist ein dämonisch-höllisches Skelett,welches auf der Suche nach seinem Meister , einem dämonischen Totenbeschwörer, ist.
Aus diesem Grunde besucht er den Zauberer Eli, um ihn zu bitten, ihm dabei zu helfen.
In dieser Episode aus der Reihe Unglaublich Magisch, besuchen Eli und Mortimer an Halloween den nördlichen Friedhof Kamquarks, um einen allwissenden Geist zu beschwören und damit herauszufinden, wo der Meister von Morty verblieben ist.
Da die magische Energie in der Halloween Nacht (auch Samhain genannt) am höchsten ist,muss die Beschwörung unbedingt dann stattfinden.
Im.weiteren Verlauf treffen sie auf so manche komische Gestalten. Aber mehr wird nicht verraten ;-)

Meine Meinung:
Diese Kurzgeschichte ist sehr schön und flüssig geschrieben.
Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten beim Lesen, aber nach kurzer Zeit war ich dann in der Geschichte drin.
Man schließt die Charaktere Mortimer und Eli sofort ins Herz.
In diesem Band wird geschildert wie sich die Beiden kennengelernt haben und wie alles beginnt.
Diese Kurzgeschichte kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Klare Leseempfehlung.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Nightmares. Die Schrecken der Nacht

Jason Segel , Simone Wiemken
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.01.2018
ISBN 9783841504852
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten:
Der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner neuen Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer so viel echter als andere Träume? Und was passiert, wenn Albträume tatsächlich zum Leben erwachen? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.

Meine Meinung:
Schon allein das Cover rief nach mir, dass ich dieses Buch lesen soll. Mit seinen kleinen Details und leuchtenden Schrift ist es ein absoluter Hingucker in jedem Bücherregal.
In dem Buch geht es um Charlie, ein zwölfjähriger Junge, der seit dem Umzug in die Lila Villa (das Haus der Stiefmutter) fürchterliche Albträume hat. Er versucht Nacht für Nacht nicht einzuschlafen, um ja keinen Albtraum mehr zu erleben. Charlie nennt seine Stiefmutter nur das Stiefmonster und hat gar kein Verständnis dafür, dass sein Vater neu geheiratet hat. Das Stiefmonster muss laut Charlie, irgendetwas damit zu tun haben. Da ist Charlie ganz fester Meinung. Als sich dann, ganz Merkwürdige und gruselige Dinge in dem Haus und auch in der ganzen Stadt ereignen, muss Charlie sich entscheiden, ob er den Mut hat, sich seinen Ängsten zu stellen. Charlie ist ein wundervoller Charakter, indem sich jeder Leser direkt hineinversetzen kann. Denn wer kennt es nicht, schlimme Albträume zu haben und am Morgen schweißgebadet aufzuwachen.

Der Einstieg in die Geschichte viel mir dank des leichten Schreibstils der Autoren sehr leicht. Anfangs merkte man ein wenig, dass es doch eher für Kinder geschrieben ist, aber nach ein paar Seiten war auch das verflogen. Denn die Autoren Jason Segel und Kirsten Miller haben, die mal etwas andere Thematik, so schön und spannend verpackt, dass ich nachdem ich das Buch zur Seite gelegt habe, sofort wissen wollte wie das Abenteuer weiter geht.

Kurz gesagt das Buch "Nightmares - Die Schrecken der Nacht" ist ein Auftakt zu einer wundervollen Reihe, die jung und alt den Kampf mit der Angst näher bringt.

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Hazel Wood

Melissa Albert , Fabienne Pfeiffer , Frauke Schneider
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Das Hinterland hatte mich in ein Märchen hinein geworfen. Vielleicht würde ich ihm entkommen, wenn ich es bis zum Ende gelangen ließ.“

Ich fühlte mich allein schon durch das wunderschön gestaltete Cover auf ganz zauberhafte Weise nach „Hazel Wood“ eingeladen und nach Lesen der Inhaltsangabe stand fest, dass ich unbedingt Zutritt erlangen möchte. Dieser wurde mir freundlicherweise durch ein kostenfreies Rezensionsexemplar gewährt, wofür ich mich bei NetzwerkAgenturBookmark und dem Dressler Verlag bedanken möchte.

Melissa Albert ist es durch ihren sehr bildhaften Schreibstil hervorragend gelungen, ihre eigene Fantasie in zündende Worte zu verpacken.

Ihre Sprache ist sehr ausdrucksstark und die dadurch entstehenden „düster-hellen“ Bilder wirkten auf mich wie stramm angelegte Fesseln, von denen ich mich keinesfalls befreien wollte. Ihr Märchen-Entwurf ist wie gemacht für die ganz große Leinwand und ich kann mir vorstellen, dass ein Regisseur wie Guillermo del Toro („Pans Labyrinth“) seine helle Freude daran haben würde, es inszenieren zu dürfen.

Die erzeugten Bilder erzählen natürlich auch eine ebenso spannende, wie düstere Geschichte, dessen Betreten einem sicher anfangs nicht ganz leicht gemacht wird aber es ist ein großer Spaß, sich darauf einzulassen und diese im Kopf immer weiter wachsen zu sehen bis hin zu einer sehr stimmigen Verabschiedung.

Bei ihrer Charakterzeichnung bewegt sich die Autorin auf sehr angenehme Weise weit entfernt von Klischees und Stereotypen, wodurch sie aber sicher polarisieren könnte. Mich konnte sie durch ihren Mut zu mehr Authentizität und vor allem durch den Wegfall einer fast schon obligatorischen Liebesgeschichte innerhalb dieses Genres völlig abholen und begeistern.
Es ist nämlich mal sehr erfrischend, wenn die Heldin ihr Ziel nicht aus den Augen verliert, indem sie sich auf dominierende Weise von Muskeln/Blicken ablenken lässt.

Ein klein wenig vermisst habe ich jedoch begleitende emotionale Anknüpfungspunkte, was wahrscheinlich daran liegt, dass sehr viel „Kopf“ aber weniger „Herz“ vermittelt wird, wodurch sich manche Passagen sicher „schmerzhafter“ hätten anfühlen können, als sie es bei mir geschafft haben. Letztendlich habe ich aber für mich entschieden, dass die Geschichte sehr gut ohne ein hohes Maß an Emotionalität funktioniert, so dass ich dafür nur einen halben Stern abgezogen habe.

Fazit:

Lädt durch die „Hintertür“ in eine düstere, märchenhafte Welt ein, die gleichsam Fantasie vermittelt und fordert.

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Blutgrütze: Unappetitliche Geschichten

Torsten Scheib , Rosa Leber , Alisha Godoy , Andreas Ellefred
E-Buch Text: 193 Seiten
Erschienen bei Edition Nocturno, 04.05.2016
ISBN B01F6LSG3U
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jep, ein sagenhafter Preis für solch eine leckere Horrorgeschichtensammlung!

BLUTGRÜTZE ist eine mmtn nur auf dem Kindle erhältliche Geschichtensammlung, erlesener Horrorautoren.
Vier Autoren haben in der Summe 8 autarke Geschichten zu Papier gebracht, wobei John Aysa eine extra Lange zum Besten gibt. Sehr lecker und für Jeden was dabei!

Leider hatte ich 3 Storys, die mich nicht so ansprachen, aber da sie Alle so unterschiedlich sind, kann ich nur sagen:" Selber lesen, denn für diesen unschlagbaren Preis macht ihr nichts verkehrt!"

Aber ich kann leider für mich keine 5 Sterne vergeben, da sie mit Büchern wie der KALTFLEISCH GESAMTAUSGABE oder DER TERATOLOGE usw usw nicht mithalten kann, aber ich bin leider auch extrem verwöhnt, was Splatter, Gore und Sex angeht!-)
Einen Tip für eine 5-Sterne-Geschichtensammlung hbe ich auch noch für ganz Hartgesottene: EXTREME HORROR ANTHOLOGIE vin Frank Festa & Edward Lee, aber hier bitte echt Vorsicht, echt krasssssss und N!i!C!H!T FÜR JEDEN LESER.

Trotzdem klare Kaufempfehlung für's Kindle für den Urlaub!

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Spook - Der Schüler des Geisterjägers

Joseph Delaney
Flexibler Einband: 269 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.09.2008
ISBN 9783570219133
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als der siebte Sohn eines siebten Sohnes ist Thomas J. Ward, genannt Tom, von Geburt an dazu bestimmt, einen anderen Weg als seine Bauernfamilie einzuschlagen.

Einen gefährlichen, verlassenen und von dunklen Geschöpfen umwobenen Weg: vor seinem 13. Geburtstag muss er beim Geisterjäger, dem Spook, in die Lehre gehen. Er sieht und fühlt nämlich Dinge, die anderen verborgen bleiben. Seine innersten Ängste nähren die schlimmsten Menschenvorstellungen, die von simplem Spuk zu abartigen Hexen als schmaler, gewundener Pfad führen. Tom hat keine Wahl für seinen nächsten Werdegang: er wird zum Schüler des Geisterjägers, dem eindrucksvollen und wechselhaften Mr. Gregory.

In großen Schritten wird Tom in die Arbeit des Spooks eingeweiht, er entdeckt die verschiedenen Arten von Spukerscheinungen und für viele Tage nimmt alles seinen gewohnten Lauf. Obwohl schwermütige Sehnsucht nach seiner im Stich gelassenen Familie ihn schmerzt, stellt sich Tom allen Herausforderungen, die seie Vorgänger nicht immer bestanden oder überlebt haben. Neue Feinde wie Boggarts, Hexen und Monster gehören zu Toms einziger Berufswahl.

Ein Versprechen gegenüber dem eigenartigen Mädchen Alice wird zum Verhängnis, als er versehentlich mit ein paar widerlichen Kuchen die schlimmste Hexe aller Zeiten befreit - Mutter Malkin. Es ist eine gefährliche, maligne Hexe, die selbst der Tod nicht daran hindern kann, Tod und Verderben auszusäen.

Wie feuchte, bleiche Maden einen Sarg durchfressen, so steht Tom vor bedrohlichen Prüfungen seines Könnens, um Mutter Malkin aufzuhalten. Er hat sie zwar am Fluss, nachdem sie aus ihrer Grube ausgebrochen war, getötet, aber tote Hexen leben dennoch weiter und können in die Körper anderer schlüpfen.

Alice, die Nichte der Hexe Knochenlizzie und Verwandte von Mutter Malkin, will nicht mehr wie andere böse Hexen enden, die sie zu Grausamkeiten zwingen. Sie schlägt sich auf die Seite von Tom und dem Spook. Tom sieht, noch ehe der Kampf gegen Malkin beginnt, seine Familie, die sich aber seit seinem Weggehen sehr verändert hat. Kalt und feindselig, nur Toms Mutter scheint wie immer, während Toms ältester Bruder Jack verrückt ist und seine Frau Ellie grundlos verwirrt und sonderbar ist. Aber - wirklich grundlos? Alles hat seinen Grund, selbst als Alice sich geheimnisvoll benimmt.

Hat Mutter Malkin sich in den Körpern der Leute eingenistet, die Tom am nächsten sind und ihn so unmittelbar vernichten können?
Alles, was ein guter Geisterjäger zu wissen braucht, muss sich Tom rasch aneignen. Denn sonst endet er in einem dunklen Loch in der Erde, sobald die dunklen Hexen ihn getötet haben ...

Mit ,,Der Schüler des Geisterjägers" entfesselt sich eine glanzvolle Ein-/ Entführung in die mehrteilige SPOOK-Reihe von Joseph Delaney. Erst vor kurzem kam davon die Verfilmung ,,Seventh Son", die ich noch nicht gesehen habe, in die Kinos.
Überaus erdrückend und atmosphärisch versinkt der Leser in eine andere Welt, wo unruhige Seelen die Lebenden ängstigen und verschiedene Arten von Hexen ihren Ritualen nachgehen. Immer, wenn mir in meinen Büchern Geisterjäger begegneten (siehe: ,,Lockwood & Co" von Jonathan Stroud), gab es selbstverständlich die unheilvollen Spukerscheinungen in Spukhäusern.

Kommen da nicht langsame, schlurfende Schritte? Ein unsichtbares Etwas, dessen gedehnte Atemzüge wie rasselnde Silberketten dir eine Gänsehaut über den Rücken legt, wie ein Schleier der urmenschlichen Angst vor dem Übernatürlichen? Kalt wird es, du ballst vor Angst die Fäuste, sodass deine Knöchel weißer werden als feuchter, abbröckelnder Kalk. Gedämpfte Schreie wie aus der fernen Vergangenheit kratzen an deinem Trommelfell, dieses Etwas kommt näher. Dann, aus dem Nichts, zerreißt dich von innen ein kläglicher Schrei, wie ein Blitz trifft er dich und ....

Okay, ehe ich mich übereifrig in einer Schilderung verstricke, will ich die Besonderheiten des ersten Spook-Bandes erläutern.
Zuallererst: mit einer trüb anmutenden, kalten Stimmmung fängt das Buch an und durch alle Kapitel bis zum Ende zieht sich dieses Motiv, mal stärker, mal schwächer. Ich finde es immer ,,erste Sahne (komischer Ausdruck, eigentlich)", wenn ein Autor mit dem Feingefühl eines Komponisten ein bestimmtes Gefühl aufrecht erhalten kann.

Der Schreibstil richtet sich nach dem oben Beschriebenem: auf den ersten Seiten kam mir der Stil zuerst schlicht vor, aber nach weniger als einem Zehntel des gesamten Buches war dieser Eindruck verflogen. Dann befand ich mich längst im Land, wo der Spook lebt, war wie ein Trittbrettfahrer bei Toms Ausbildung dabei und verfluchte Mutter Malki dafür, dass sie so abartig, gruselig und eklig ist. Keine nette Hexendame!
Somit komme ich zum Ende, alle Geister und Boggarts sind natürlich auf den Leys gebannt. Mit den Hexen bin ich noch nicht fertig, weshalb ich so schnell wie möglich wieder dem erfahrenen Spook zuhören muss. Doch zuvor lockere ich mein Rezensenten-Richtersschwert und hole Schwung, um 4 silberne Sterne zu fällen, die auf heiligen Boden stürzen und Wurzeln schlagen.

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Monster by Matt Shaw (2015-04-01)

Matt Shaw;Michael Bray
Flexibler Einband
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN B01K3JBPQA
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jep, 282 Seiten MONSTER von Matt Shaw & Michal Bray, vom Festa-Verlag in der deutschen Version, hinterlassen allerfeinstes Kopfkino. Hätte ich anfangs nicht gedacht!

Die ersten 100 bis 150 Seiten plätscherten so dahin. Jep, hier und da 'n bissl Splatter, XXX und Spannung. Irgendwo zwiscgen 3 und 4 Sternen. Coole Szenen waren da, aber mir fehlte immer der Tiefgang. Das Draufhalten und ohne es mitzukriegen, entwickelte sich dann allerfeinstes Kopfkino was mich mitzog und zwang, die Story schnell zu Ende zu lesen. Zu Ende oder zum Anfang?!

Jep, wer das Monster ist, ist schlussendlich gar nicht mehr wichtig. Überleben. Nicht wichtig, aber Kopfkino? Jep, ab Mitte des Romanes Monster, reichlich und allerbest! Jawollja!

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50 Pieces for Grey

A.M. Arimont
Flexibler Einband: 107 Seiten
Erschienen bei Independently published, 11.12.2016
ISBN 9781520103815
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer sich nach der Warnung hinsichtlich der sexuellen Gewaltszenen anfänglich noch nicht sicher ist, sollte dies sehr schnell nach dem Prolog entscheiden können.
Mein absoluter Makel beim Lesen fast aller Bücher ist es allerdings, jegliche Inhalte eines Prologs zu verdrängen. So war es auch hier. Los ging es für mich, als das erste Mal der Name Ann erschien.

Ann lebt das Leben einer Prostituierten. Kennenlernen tun wir sie an ihrem Blowjob- Day. In Bahnhofnähe gibt sie alles für Lau, um sich ein einigermaßen erträgliches Leben leisten zu können.
Der einzige Lichtblick in ihrem Leben wird sehr schnell klar.
Ihre Freundin, Kollegin und WG-Partnerin Jessy.
Trotz der kurzen Sequenzen, welche das Miteinander der beiden beleuchtet, kann der Autor die zwischenmenschliche Beziehung sehr gut in Szene setzen.
Ein großer Freundschaftsbeweis zeigt sich, als es eine lautstarke Ankündigung ihres Zuhälters gibt. Auf wenigen Seiten überschlagen sich die Vorfälle in der Mädelswohnung nur so. Um Schlimmeres zu vermeiden, verschafft Jessy ihrer Freundin eine Möglichkeit zu fliehen. Ann schließt die Tür hinter sich und weiß nicht, ob sie ihre beste Freundin jemals wiedersehen wird.

Den Zeitsprung, den der Autor dann ansetzt, war optimal.
11 Monate später
Ann hat den Absprung geschafft. Vom Bahnhofsviertel in eine schicke Callgirl- Agentur. Verdutzt wirkt Ann, als ihre Chefin ihr den neuen Job beziehungsweise ihren neuen Kunden vorstellt. Alex Cotrell!
Der Geschäftsmann lädt Ann zu sich ein. Ann wird konfrontiert mit einer Welt, die ihr bisher nicht zugänglich war.

Klar ist Cotrell ist speziell!
Ungern möchte ich auf eine euch eventuell bekannte Reihe zurückgreifen, aber auch in diesem Buch betreten wir ein Spielzimmer.
Alex bringt Ann seine spezielle Vorliebe näher und zack nur eine Seite weiter und der Autor hat mich fast vom Hocker gerissen. Bei dieser ganz besonderen und wegweisenden Szene wusste ich nicht, welche Emotion ich zuerst zulassen soll.
Ich war schockiert, gespannt und musste auch ein wenig schmunzeln.

Denn diese junge Frau durchkreuzt den Plan des erfolgreichen, geheimnisvollen Mannes. Er will Ann plötzlich für längere Zeit buchen und dieser seltsamen Situation auf den Grund gehen.

Da dieser Redrum Cuts Band lediglich 127 Seiten besitzt, möchte ich nicht zu viel vorweggreifen. Daher nur noch kurz etwas zum Ende.
Ein Buch aus dem Genre brauch ein Finale.
Dieses Werk bot mir persönlich zwei actionreiche und überraschende Showdowns.

Mein Fazit
Eine scheinbar bekannte Story ganz neu und besser!
A.M. Arimont konnte mich von Anfang an abholen.
Ich saß mit Ann in der Limousine und war gespannt auf das, was auf uns wartet, sobald der Wagen hielt. Lesetechnisch habe ich absolut nichts zu meckern. Beim Lesen spürt man, wie rasant der Autor den Spannungsbogen aufgebaut hat.
Das Ende konnte mich überraschen, nahezu begeistert zurücklassen.

Aber tatsächlich stand meine Bewertung erst nach dem Lesen des Nachwortes fest.
Vielen Dank an den Autor für diesen Einblick und ein noch größeres Danke für das, was im Endeffekt im Buch gelandet ist.

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Lilith Parker - Insel der Schatten

Janine Wilk , Christopher Gibbs
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2011
ISBN 9783522501422
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein Fantasybuch für Mädchen ab 10 Jahren? Nun, spätestens seit Harry Potter weiß man, dass sich auch hinter solchen Geschichten mal ein richtiger Schatz für das Bücherregal verbergen kann. Nach solchen Schätzen bin ich immer auf der Suche, aber nur die wenigsten bleiben mir wirklich im Gedächtnis und können mich überzeugen.

Lilith Parker ist nach sehr langer Zeit endlich wieder einer dieser Romane, die mich vollkommen überzeugen konnten, und aus dessen Welt ich nicht mehr auftauchen möchte.

Zum Inhalt: Die gerade noch 12-jährige Lilith wohnt eigentlich in London bei ihrem Vater. Weil dieser aber geschäftlich ins Ausland geht, soll sie ab sofort bei ihrer Tante leben, auf einer Insel namens Bonesdale. Natürlich ist sie nicht begeistert, aber einen richtigen Schrecken bekommt sie erst, als sie erfährt, dass die Bewohner das ganze Jahr über Halloween feiern. Mit der Zeit geschehen dann noch seltsamere Dinge, denn anscheinend wird Lilith sowohl von Werwölfen als auch Krähen gejagd. Die Halloweengeschichte kommt ihr damit eindeutig zu real vor und so beginnt sie mit ihren Freunden Matt und Emma Nachforschungen anzustellen, ohne jedoch zu ahnen, dass sie ihr eigenes Familiengeheimnis damit aufdecken wird...

Die Welt von Lilith Parker und Bonesdale haben mich richtig in ihren Bann gezogen. Ich bin in die Geschichten eingetaucht, ich hatte endlich wieder das Gefühl mich direkt in der Story, ja mich sogar direkt auf der Insel Bonesdale, zu befinden.

Mit den Charakteren habe ich sofort sympathisiert. Gerade Lilith war sehr real gezeichnet, sodass ich von anfang an mit ihr mitfühlen konnte. Auch ihre Freunde Matt und Emma gefallen dem Leser, da sie beide ihren ganz eigenen Kopf haben und Lilith auf ihre eigene Weise unterstützen. Sie blieben als Nebencharaktere für mich dabei nie blass im Hintergrund, wie es bei vielen anderen Büchern der Fall ist. Von den anderen Bewohnern auf Bonesdale muss ich an dieser Stelle erst gar nicht anfangen, denn ich konnte fast jeden von ihnen, durch die tolle Darstellung, ins Herz schließen.

Dieses Buch mag zwar als Jugendbuch ausgezeichnet ein, aber hier werden garantiert auch Erwachsene ihren Spaß haben!

Bonesdale wird durch dieses Buch so real, dass man traurig ist wenn man aus dieser Welt wieder auftauchen muss. Ich habe das Buch genau deshalb an nur einem Tag durchgelesen und nur unterbrochen, wenn es sein musste... Und das obwohl ich wohl eher nicht zur Zielgruppe (Mädchen ab 10) gehöre.

Die Aufmachung ist übrigens auch im Buch überaus liebevoll gemacht. Jede Seite ist geziert mit einer Art Blumengestrüpp und einer Fledermaus. Von außen ist das Buch sowieso ein Highlight, es sieht super aus in jedem Bücherregal!

Als ich nicht mehr ganz 100 Seiten zu lesen hatte, bekam ich plötzlich Angst aus dieser Welt so schnell wieder aufzutauchen. Ich musste das Buch also kurz unterbrechen, um angestrengt danach zu googlen wann ein 2. Teil über Lilith Parker erscheint. Zum Glück wurde ich fündig, die Autorin ist bereits fleißig am schreiben und Teil 2 ist immerhin für September 2012 geplant. Ich kann es kaum erwarten!

Wobei ich an dieser Stelle natürlich auch darauf hinweisen will, dass dieser Teil in sich abgeschlossen ist. Alle Fragen werden beantwortet und es wird nur leicht am Ende angedeutet, dass Lilith auch in der Zukunft noch einige Abenteuer zu bestehen haben wird.

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126 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 29 Rezensionen

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Die Kannibalen von Candyland

Carlton Mellick III
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.10.2010
ISBN 9783865520951
Genre: Fantasy

Rezension:

Wenn ein Buchcover rosa, bunt und irgendwie abgedreht ist, dann muss es einfach einen Platz in meinem Regal finden. Kein Wunder also, dass "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III meine Aufmerksamkeit erregt hat.
Franklin musste in jungen Jahren mit ansehen wie seine drei Geschwister von der Zuckerfrau getötet wurden. Seitdem hat er sich dem Kampf gegen die Zuckermenschen verschworen und landet eines Tages durch einen Zufall tatsächlich im berüchtigten Candyland, dass hier nicht alles so zuckrig ist wie es scheint wird ihm schnell klar.
Mehr wird zum Inhalt nicht verraten, denn...ganz klar...das Buch muss man einfach selbst lesen. "Die Kannibalen von Candyland" ist kein Horrorroman, obwohl reichlich Blut fließt, auch passt das Buch nicht in die Thrillersparte, obwohl es reichlich Irre in der Geschichte gibt, auch Komödie beschreibt nicht ganz das Genre, obwohl es viel zum Lachen und schmunzeln gab. Der Autor hat sich sein Genre quasi selbst erschaffen und beschreibt das Buch als einen Bizzaro Fiction Roman und irgendwie trifft es das perfekt.
Die Geschichte ist abgedreht, ungewöhnlich und völlig bizzar...einfach perfekt für Leser, die auf absurde und bekloppte Geschichten stehen, so wie ich. Die Aufmachung des Buches trägt natürlich seinen Teil dazu bei, dass die Geschichte sich quasi selbst auf den Arm nimmt. Mit etwa 150 Seiten für mich etwas zu kurz, denn ich hätte noch ewig mit Franklin im Candyland bleiben können.
Über das quitschbunte Cover mit der Zuckerfrau hab ich euch schon berichtet, die rosaroten Seiten lassen die Candywelt schon erahnen, doch der absolute Clou war die Zuckerschnecke auf dem Bauch der Candylady die beim Reiben nach Lollie, Gummibärchen und süßen Erdbeeraroma riecht. Das erklärt auch den stattlichen Preis von 16,80 Euro.
Bizzaro Fiction ist ein Genre, welches ich für mich entdeckt habe und Carlton Mellick III wird von manchen zu Recht als Tim Burton der Literatur bezeichnet.

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Angst war hier

Brett McBean
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 09.04.2018
ISBN 9783865526458
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als die Autorin Debra in ihrem Haus mit Familie und Freunden Weihnachten feiert, ahnt niemand daß die Nacht in einem schlimmen Alptraum enden wird. Fünf Jugendliche, die sich die Fear Squad nennen, dringen mit nur einem Ziel in ihr Haus ein: alle sollen möglichst brutal sterben.

Wie auch in seinen anderen Büchern beschreibt Bean mit seinem lebhaften Schreibstil die Geschehnisse und schreckt auch vor blutigen Szenarien nicht zurück. Die Idee mit der mordenden Gruppe klang zunächst sehr vielversprechend, wurde aber leider nicht überzeugend umgesetzt. Es gibt viel zu viele Beschreibungen über die Einrichtung des Hauses und langweilige Familiengeschichten. Seitenweise Schilderungen wie die einzelnen Personen im Haus herumirren und nicht zuletzt die Unglaubwürdigkeit der Jugendlichen. Diese wurden zwar an sich gut dargestellt, aber die Tatsache daß alles nur ein berauschendes Spiel ist und selbst bei den Folterungen bescheuerte Sprüche wie – mir tut meine Hand vom zustechen schon weh – abgesondert werden, verleiht dem ganzen eher an Lächerlichkeit. Auch ist völlig absurd, daß es zum einen so viele dieser Teenager gibt und diese zum anderen völlig emotionslos selbst kleine Kinder foltern und töten. Spannung kommt auch kaum auf, da die Szenen ständig durch Nebensächlichkeiten unterbrochen werden. Dennoch für Fans ein lesenswertes Buch.

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