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Die großen Gärtner: 40 Persönlichkeiten - 500 Jahre Gartengeschichte

Steven Anderton
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Deutsche Verlags-Anstalt, 25.09.2017
ISBN 9783421040855
Genre: Sonstiges

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201 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 67 Rezensionen

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Die Geschichte des verlorenen Kindes

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 614 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 02.02.2018
ISBN 9783518425763
Genre: Romane

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Das Westerwald Kochbuch

Landfrauenverband Westerwald
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei edition limosa, 01.08.2011
ISBN 9783860374337
Genre: Sachbücher

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574 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

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Mein Herz in zwei Welten

Jojo Moyes , Karolina Fell
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 23.01.2018
ISBN 9783805251068
Genre: Romane

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Mehl - Das Koch- & Backbuch

Erin Alderson
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Hans-Nietsch-Verlag, 09.11.2015
ISBN 9783862643523
Genre: Sachbücher

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Easy Veggie

Erin Alderson
Flexibler Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Hans-Nietsch-Verlag, 15.02.2016
ISBN 9783862643691
Genre: Sachbücher

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indianer

Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses

Dee Brown , Helmut Degner
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.08.2012
ISBN 9783866478367
Genre: Sachbücher

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Mit der Flut

Agnes Krup
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492058421
Genre: Romane

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Rheinfahrt

Tom Schulz , Björn Kuhligk
Buch
Erschienen bei Orell Füssli Verlag, 08.09.2017
ISBN 9783280056301
Genre: Sachbücher

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266 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

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Kleine große Schritte

Jodi Picoult , Elfriede Peschel
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 02.10.2017
ISBN 9783570102374
Genre: Romane

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Die Gleichung des Lebens

Norman Ohler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2017
ISBN 9783462049688
Genre: Historische Romane

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Herbstmilch. Lebenserinnerungen einer Bäuerin

Anna Wimschneider
Flexibler Einband
Erschienen bei Piper Verlag GmbH
ISBN 9783492107402
Genre: Biografien

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Amerika vor Kolumbus

Charles C. Mann , Bernd Rullkötter
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 21.10.2016
ISBN 9783498045364
Genre: Sachbücher

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Am Rand der Welt: Eine Geschichte der Nordsee und die Anfänge Europas

Michael Pye , Michael Bischoff
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 22.06.2017
ISBN 9783100024831
Genre: Sachbücher

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

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La Veganista. Iss dich glücklich mit Superfoods

Nicole Just
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 05.09.2015
ISBN 9783833844683
Genre: Sachbücher

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853 Bibliotheken, 42 Leser, 1 Gruppe, 189 Rezensionen

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Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 20.03.2017
ISBN 9783442756841
Genre: Romane

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Vor dem Fall

Noah Hawley , Rainer Schmidt
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.09.2016
ISBN 9783442314218
Genre: Krimi und Thriller

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Ein Mann der Tat

Richard Russo , Monika Köpfer
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.05.2017
ISBN 9783832198428
Genre: Romane

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das philosophische Lesebuch

Daniela Zimmermann
Fester Einband: 696 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.08.2013
ISBN 9783730600177
Genre: Sachbücher

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247 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 73 Rezensionen

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Die Geschichte der getrennten Wege

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 27.08.2017
ISBN 9783518425756
Genre: Romane

Rezension:

Im dritten Band der "Neopolitanischen Saga" begleiten wir die beiden Freundinnen durch die bewegten 70er Jahre in Italien. Beide sind Mutter geworden, doch während Elena einen wohlhabenden Mann geheiratet und sogar ein Buch herausgegeben hat, hat Lila sich für einen neuen Weg entschieden, der durch den täglichen Kampf um Arbeit und Kind geprägt wird. Die Entfernung zwischen den beiden Freundinnen wird immer größer, nicht nur geographisch...

Meine Meinung:
"Die Geschichte der getrennten Wege" führt die Familien- und Freundinnensaga auf gewohnte Art und Weise weiter. Schnell ist man wieder mitten im Geschehen und kann sich ins Italien der 70er Jahre hineinversetzen. Elena und Lila sind "alte Bekannte", die sich im Laufe der Jahre weiterentwickeln, wobei dies sehr unterschiedlich geschieht. Dabei ist es immer wieder interessant zu sehen bzw. zu lesen, wie unterschiedlich die beiden jungen Frauen sind - und trotzdem verlieren sie nie ganz den Kontakt zueinander. Elena ist stets bemüht, es den anderen recht zu machen, deren Achtung zu erhalten. Lila hingegen sind "die anderen" schon immer egal gewesen, sie ist spontan, tut das, was sie für richtig hält und hält auch mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Nicht immer zu ihrem Vorteil, aber trotzdem - oder wahrscheinlich sogar gerade deshalb - wird sie von vielen Menschen ihrer Umgebung geachtet.

Elena ist eine eher unsichere Frau, die nicht so recht weiß, was sie tun will und tun soll. Lila hingegen geht ihren Weg, auch wenn sie nicht immer sofort weiß, wohin er führt. Dabei gibt es nur wenige Menschen in ihrem Umfeld, auf die sie Rücksicht nimmt.

Das Verhältnis zwischen den Freundinnen ist recht wechselhaft, Elena bewundert Lila einerseits für ihre "gerade" Art, auch wenn sie längst nicht alles gutheißt, was ihre Freundin tut. Andererseits fürchtet sie oft Lilas ehrliche Meinung, was dazu führt, dass der Kontakt oft nur spärlich und telefonisch aufrechterhalten wird. Dennoch: In der Not muss sich ihre Freundschaft beweisen, was mal mehr, mal weniger gut gelingt...

Die politische Situation spitzt sich in den 70er Jahren immer mehr zu und so lässt es sich nicht vermeiden, dass auch Elena und Lila Stellung beziehen müssen, was ebenfalls zu Spannungen führt und dem Roman bereichert.

Erzählt wird die Geschichte, wie bereits in den ersten beiden Bänden, von Elena und somit aus ihrer Perspektive. Somit fühlt man sich als Leser
wirklich hautnah dabei, einbezogen in die Gefühlswelt von Elena. Sie wirkt authentisch, menschlich, mit all ihren Ängsten, Sorgen, Schwächen und Zweifeln - vielleicht macht genau dies einen Teil des Sogs dieser Reihe aus - mir zuindest ergeht es so. Sie hat Ziele, arbeitet darauf hin, um dann festzustellen, dass man nicht alles planen kann und vieles ganz anders kommt, als zunächst gedacht...

Fazit: Im dritten Band der Neapolitanischen Saga rund um die inzwischen jungen Mütter Elena und Lina begleitet man die jungen Frauen in unruhigen politischen Zeiten - mit all ihren Schwächen, Stärken und einer Freundschaft, die selbst nach so langer Zeit, immer wieder für Überraschungen sorgt.

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387 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 100 Rezensionen

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Die Geschichte eines neuen Namens

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 623 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.01.2017
ISBN 9783518425749
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Elena und Lila knüpft in Band 2 (Die Geschichte eines neuen Namens) nahtlos an Band 1, der mit der Hochzeit von Lila und Stefano endet.

Die gerade geschlossene Ehe steht unter keinem gutem Stern, dies wird nur allzu schnell deutlich und so nimmt diese Ehe – und die Liebe - ihren Lauf...
Während Lila ihren eigenen Kampf führt - zwischen Ehe, Rechten und Pflichten - geht ihre Freundin Elena ihren eingeschlagenen Weg weiter, der sie zur Schule führt, zum harten Lernen, Arbeiten, um aus dem Rione herauszukommen, wie die Freundinnen es sich als Kind versprochen hatten. Arm, aber stets bemüht, es allen recht zu machen, alle Erwartungen zu erfüllen und „weiterzukommen“, ringt sie immer wieder zwischen Ehrgeiz und dem Wunsch, alles hinzuwerfen und einen anderen Weg einzuschlagen, die Streberin hinter sich zu lassen...

Ihre Freundschaft erlebt Höhen und Tiefen, Zeiten, in denen sie sich längere Zeit nicht sehen, sich sogar aus dem Weg gehen, und Zeiten, in denen sie die Nähe der anderen suchen und brauchen.
Eine aufregende Zeit im Rione, diese sechs Jahre der beiden jungen Frauen, denn natürlich haben sich auch die Jungen von damals zu jungen Männern entwickelt, die ihren Weg gehen und suchen - und im Rione und in Venedig ist die Zeit natürlich auch nicht stehengeblieben...

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf den zweiten Band rund um die Geschichte des „Rione“ gefreut – und wurde nicht enttäuscht. Es ist interessant und geradezu spannend zu verfolgen, wie sich das Viertel und die vertrauten Menschen aus dem italienischen Dorf weiter entwickeln, allen voran natürlich die Freundinnen Lila und Elena. Die Verlobungszeit verlief so vielversprechend, die Hochzeit hingegen weniger, sodass man natürlich als Leser gebannt die Seiten umblättert, um zu sehen,wie das wohl weitergeht.
Ob es an Elena oder an der Übersetzerin liegt – oder an beiden - auf jeden Fall wird man in dieses Dorfleben hineingezogen, so ging es mir zumindest. Und je mehr man die Bewohner kennenlernt, umso mehr festigen sich Sympathien – oder Antipathien. Wobei.... so wirklich sympathisch finde ich dabei nur wenige Personen, einige bleiben eher blass, andere entwickeln immer mehr Persönlichkeit und Stärke.

Elena als Erzählerin ihrer eigenen Geschichte versteht es sehr gut, ihre eigene, innere Unruhe darzustellen, ihre Unsicherheit. Ihr Charakter hingegen wirkt über allem erhaben, sie ist ehrlich, überaus anpassungsfähig und versteht es, das Vertrauen der Menschen in ihrer Umgebung zu erlangen.
Ihre Freundschaft zu Lila wird in diesen sechs Jahren des Handlungszeitraumes dieses Bandes oft auf die Probe gestellt. Die beiden Teenager scheinen auf den ersten Blick vollkommen unterschiedlich zu sein, und dennoch sind die beiden in gewisser Weise voneinander abhängig, sie helfen sich gegenseitig – und profitieren gleichzeitig davon, jeder auf seine Weise.
Dabei hat genau ihr Verhältnis zu Lila einen nicht unwesentlichen Anteil an ihrer eigenen Zerrissenheit, der innerliche und unbewusste Wettkampf zwischen den beiden nährt und hemmt Elena zugleich.

Um bei der Vielzahl der Personen im Rione besser den Überblick zu behalten, gibt es nun sogar im vorderen Teil des Buches eine detaillierte „Vorstellung“ der einzelnen Personen, und wem das noch nicht ausreicht, dem bietet das faltbare Lesezeichen nochmals eine kurze Personen-Übersicht – TOP!
Übrigens: Wer den ersten Band nicht gelesen hat, dem dürfte es trotzdem nicht allzu schwer fallen, mit diesem zweiten Band „Die Geschichte eines neuen Namens“ einzusteigen, denn gleichzeitig mit der ausführlichen Personenbeschreibung erhält man einen kurzen „Rückblick“ über das bereits Geschehene...


Fazit: Der zweite Band der „Neapel-Saga“ ist genauso hinreißend wie der erste Band und führt die Geschichte um die beiden Freundinnen und dem „Rione“ nahe Neapel absolut lesenswert fort ! Ich freue mich bereits auf Band 3 und 4 !

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711 Bibliotheken, 36 Leser, 3 Gruppen, 137 Rezensionen

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Meine geniale Freundin

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 422 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 29.08.2016
ISBN 9783518425534
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Lila und Elena sind seit ihrer Kindheit Freundinnen – ihre Freundschaft hält trotz der unterschiedlichen Charaktere der Mädchen über sechs Jahrzehnte… Doch nun ist Lila verschwunden… Grund genug für Elena, sich zu erinnern und für den Leser die Gelegenheit, in das Italien der fünfziger Jahre einzutauchen…

Meine Meinung:
Den Anfang des Buches fand ich persönlich etwas „schleppend“ – das Verschwinden von Lila, die vielen Personen, die auseinanderzuhalten nicht einfach ist – ich wusste nicht so recht, worauf das „hinauslaufen“ sollte. Doch bald wird klar: Es geht hier nicht um die Suche nach besagter verschwundener Freundin, sondern um einen Rückblick auf die „alten Zeiten“, auf den Beginn ihrer Freundschaft, ihre Zweifel, ihre Gemeinsamkeiten, ihre Konkurrenz, ihre Unterschiedlichkeit. Und um das sizilianische Leben in einem kleinen Viertel in der Nähe Neapels, ganz nah und doch so weit weg vom Leben in der „Stadt“. Elena Ferrante beschreibt sehr authentisch und lebensnah die gesellschaftlichen Zustände und Regeln im Italien der 50iger, es fällt leicht, sich den Ort vor Augen zu führen, die Menschen, die Familien, ihre meist kargen Lebensumstände und ihr Bestreben, ihre Hoffnungen, irgendwie „mehr“ daraus zu machen, dort herauszubrechen. Einigen ist es bereits gelungen, aber unter welchen Umständen…? Andere wiederum versuchen durch Bildung den Weg in ein besseres Leben zu finden, doch nicht jedem ist es finanziell möglich, die Schule zu besuchen….

Man begleitet die beiden Freundinnen Lila und Elena über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren (Kindheit und frühe Jugend) – aus der Sicht der Erzählerin Elena. Die Mädchen, besonders natürlich Elena, nehmen den Leser immer mehr gefangen, der ganze Ort wird vertrauter, bis man sich quasi als Teil dieser Gemeinde fühlt, mitlebt, miterlebt… und am Ende dieses ersten Bandes natürlich unbedingt wissen will, wie es weitergeht !

Fazit:


„Meine geniale Freundin“ ist Band 1 einer mitreißenden Familiensaga um eine Mädchenfreundschaft im Italien der 50er, mit interessanten Charakteren und einem bildhaft-lebhaften Schreibstil, der geradezu eine Sogwirkung auf den Leser ausübt. Band zwei und drei sind bereits bestellt…!

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444 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 75 Rezensionen

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Unterleuten

Juli Zeh
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 08.03.2016
ISBN 9783630874876
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Unterleuten ist ein kleines, beschauliches Dorf in Brandenburg, weit genug weg von der Stadt, um günstigen – und ruhigen - Wohnraum und Land zu bieten, doch nah genug, um bei Bedarf die Annehmlichkeiten des Stadtlebens genießen zu können. Ideale Bedingungen also, um z.B. ein friedliches und ruhiges Leben mit Familie und Kindern zu führen oder so manchen Traum zu verwirklichen wie z.B. die einer Pferdefarm.
Wie gesagt : Eigentlich . Wäre da nicht „Das Tier“ und gäbe es nicht das Projekt „Windpark“.
Schaut man genauer hin – und das tut Juli Zeh – lernt man die einzelnen Einwohner näher kennen, sowohl der „Alteingesessenen“, als auch der „Zugezogenen“. Und schon bald ahnt man, dass es mit der erwartenden Idylle nicht weit her ist – es gibt weit mehr Probleme als ein paar Windräder und einen Nachbarn, der mit dem Verbrennen von Altreifen die Luft vergiftet. Die dörfliche Gemeinschaft muss sich beweisen, muss zeigen, ob sie alte – und neue – Feindschaften überwinden kann. Dies ist keine einfache Aufgabe, denn die Vergangenheit und „die Wende“ haben ihre Spuren hinterlassen, das müssen auch die neuen Mitbürger erfahren und aushalten...

Meine Meinung:
Juli Zeh beschreibt ein -fiktives- Dorf mit fiktiven Menschen – und zieht den Leser gleichzeitig mitten hinein ins teilweise abenteuerliche Dorfleben. Sie beschreibt die Einwohner, ihre jeweiligen Motive, in Unterleuten zu wohnen – und schon bald hat man als Leser ein Straßenbild vor Augen, wer wohnt hier, wer dort, wer ist der Nachbar von diesem oder jenem ? Auch die Beziehungen untereinander werden nach und nach deutlich, alte Fehden, alte Geheimnisse, neue Spannungen. Und als wäre das nicht genug, kommt dann noch die „Operation Windpark“ hinzu, die das Dorf spaltet – Unruhe stiftet, Neid und Misstrauen sät. Ich konnte mich recht gut in die eine oder andere Person und ihre Verhaltensweisen hineinversetzen, in andere wiederum gar nicht – genauso wie im persönlichen Leben. Die Kapitel sind angenehm kurz, spiegeln die Situationen aus der Sicht jeweils eines oder mehrerer Bewohner und geben somit einen prägnanten Einblick in die Hintergründe, sodass man nach und nach immer mehr zu verstehen scheint...
Die Autorin versteht es, sogar die Stimmung der Charaktere in die einzelnen Leseabschnitte zu übertragen, d.h. Eine lebhafte Linda sorgt dafür, dass man diese Passagen quasi genauso lebhaft sprich schnell liest, während eine ruhige Person auch eine Beruhigung des Leseflusses fördert.
Insgesamt empfand ich dieses Buch und den Schreibstil spannend und die recht kurzen Kapitel sorgten dafür, dass ich immer wieder dachte: „Nur noch eins, dann lege ich es beiseite“. Vielleicht liegt die Magie der Geschichte darin, dass die Bewohner und das Dorf Unterleuten so „real“ erscheinen, einige Personen natürlich auch etwas übertrieben oder gar „abgedreht“, aber so ist es doch auch im „echten Leben“, auch wenn wir es oft nicht wahrhaben wollen. Umso mehr kann man also „mitreden“, mitfühlen und lesen, wie sich Personen und Windpark weiterentwickeln, Überraschungen und Cliffhänger eingeschlossen. Eine Mischung quasi aus Gesellschaftsroman und kleinem Krimi.

Fazit: „Unterleuten“ beschreibt auf anschauliche Weise ein kleines Dort mit völlig unterschiedlichen Menschen, die sich anhand eines gemeinsamen Projektes miteinander auseinandersetzen müssen – ob sie wollen oder nicht. Flüssig zu lesen, unterhaltsam und dabei spannend – empfehlenswert also !

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795 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Vom Ende der Einsamkeit

Benedict Wells
Fester Einband: 355 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.02.2016
ISBN 9783257069587
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Als die Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen, bricht für die drei Kinder Jules, Marty und Liz die Welt zusammen. Obwohl sie ins gleiche Internat kommen,  entfernen sie sich als Geschwister immer mehr...  zu sehr werden sie nun beeinflusst von ihren Mitschülern, ihren Erinnerungen an "alte Zeiten" , ihren Ängsten und Hoffnungen... Jeder versucht auf seine ganz eigene Art auf Weise, mit den neuen Lebensumständen zurechtzukommen und den Verlust zu verarbeiten. Ob und wie dies ihnen gelingt, zeigt der Verlauf der Erzählung...
 

Aus der Perspektive von Jules, dem Erzähler der Geschichte, nimmt der Leser quasi teil am Lebenslauf der Waisen. Jules Schicksal wirkt dabei zunächst am eindrucksvollsten, da wir es aus nächster Nähe miterleben - seine Internatzeit, sein Verhältnis zu Mitschülern und zu einer besonderen Mitschülerin, seine Einsamkeit, sein Sehnen und seine Zurückgezogenheit, während wir Marty und Liz eigentlich nur zeitweise und aus Jules' Sichtweise erleben - und dennoch erahnen, wie sehr ihr Lebensweg und ihr Wesen sich verändert hat.

Der Schreibstil mutet  - passend zum Schicksalsschlag und zum Seelenzustand der Protagonisten  - etwas düster und nüchtern an - und gleichzeitig so flüssig, dass ich das Buch innerhalb von nur zwei Abenden beendete. Immer wieder gibt es Rückblicke, Gedanken-Einblicke, die es ermöglichen, mitzufühlen. Man möchte helfen, trösten und spürt die Hoffnung. Irgendwie gelingt es B.  Wells nämlich auch immer wieder, positive Elemente und Gedanken einzubauen, die Hoffnung machen, die Lebensmut ausstrahlen und Auswege zeigen - ob man bzw. Jules und seine Geschwister sie nutzen, erfährt man, je weiter man in die Geschichte eintaucht und daher ist es kein Wunder, dass ich das Buch in nur zwei Abenden verschlungen habe. 


Fazit: Der 33-jährige Autor Benedict Wells versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen und "Vom Ende der Einsamkeit" hat mich nun sehr neugierig auf seine anderen Romane gemacht...

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613 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 208 Rezensionen

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Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

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