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841 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 207 Rezensionen

orient, liebe, 1001 nacht, märchen, jugendbuch

Zorn und Morgenröte

Renée Ahdieh , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 390 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.02.2016
ISBN 9783846600207
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Autorin Renee Ahdieh hat das vorliegende Buch verfasst, welches diesen Monat erst ganz neue beim One Verlag erschien. 


In der wunderschönen Geschichte geht es um einen noch jungen und grausamen Herrscher namens Chalid. Er ist der Kalif von Chorasan. Jeden Tag wählt er sich ein junges Mädchen, ehelicht es und am nächsten Morgen wird es umgebracht. Klingt nach einem ewigen Kreislauf, aber vielleicht lässt sich dieser ja durchbrechen?


Das Mädchen, bzw. die Protagonistin des Romanes, die junge Frau Shahrzad lässt sich freiwillig darauf ein, da ihre Freundin von Chalid getötet wurde und sie versucht hinter das Geheimnis zu kommen. Am allerwichtigsten ist jedoch, dass sie um alles in der Welt versucht zu überleben und das mehr als nur eine Nacht. Wird es ihr gelingen und wenn wie lange?



Am Anfang des Romanes gibt es einen Prolog, der einen direkt in die Geschichte wirft. Im Laufe der Zeit versucht man als Leser immer mehr Details zu sammeln und wie die Protagonistin versucht man hinter ein paar der vielen Geheimnisse zu kommen. 


Der Schreibstil der Autorin ist wunderschön. Er lässt sich flüssig lesen und nimmt einen gefangen. Man liest das Buch in einem Rutsch durch, so gefesselt ist man von der Geschichte, als auch von dem Stil. Von der Verwendung der Adjektive, von den detailgenauen Beschreibungen und von den wunderbar ausgebauten und feingeschliffenen Protagonisten.


Die weibliche Protagonistin Shahrzad ist auch kein typisches Weibchen, was vor allem Angst hat. Sie scheut sich nicht mutig zu sein und für sich einzutreten und kämpft mit allen Mitteln darum am Leben zu bleiben. Auch wird ihre Zunge immer scharfzüngiger, je gefährlicher ihre Lage und je mächtiger ihre Gesprächsgegner werden. Sie ist jedoch auf keinen Fall naiv oder weiß nicht so recht was sie tut. 


Chalid wird als sehr verschlossener Charakter wunderschön dargestellt. Auch seine langsame Wandlung hin wird sehr schön ausgedrückt. Genauso die Zwiespältigkeit und Verzweiflung wie auch die sich leise anbahnenden Gefühlen zwischen beiden.


Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet und die Pfauenfedern auch eine leichte Anspielung auf den Roman. Das geheimnisvolle Gesicht, was einen aus ausdrucksstarken braunen Augen anschaut ist auch schön gewählt. Darin lodert das Feuer des Mutes. 


Ich bin gespannt wie es im zweiten Band mit allem weitergeht, da der Cliffhanger am Ende ja wirklich böse ist ;-)



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296 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

ostsee, meer, liebe, ahrenshoop, strand

Das Meer in deinem Namen

Patricia Koelle
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.05.2015
ISBN 9783596031887
Genre: Romane

Rezension:

In dem Roman "Das Meer in deine Namen" von Patricia Koelle geht es um zwei Frauen als Protagonistinnen.

Die eine lebt in der Gegenwart namens Carly, die andere ist kürzlich verstorben und heißt Henny. Carly ist eine junge Frau, die ihren Platz im Leben noch ein wenig suchen muss. Sie versucht, während sie an der Ostsee das Haus von Henny ausräumt, weches sie innerhalb von vier Wochen für den Verkauf vorbereiten soll, sich von einer Liebe zu lösen, welche sie irgendwann zerstört hätte.

In zwei Erzählsträngen, abwechselnd aus Sicht der Frauen, wird die Geschichte der beiden Fraun erzählt.

Im Laufe des Buches verliebt  sich Carly immer mehr in das Haus von Henny und taucht immer tiefer in Hennys Leben ein und ihre Vergangenheit. Durch alte Briefe macht sie sich auf die Suche und an eine Annäherung an Hennys Leben. In dem Buch geht es um Geheimnisse, welche nach und nach aufgedeckt werden (jedoch nicht alle, da es ja noch ein bis zwei Romane geben wird, die folgen werden), um Kunst und Künstler/-innen, um die Suche nach sich selbst und der Vergangenheit,  und auch ein bisschen um den Sinn des Lebens. Verpackt ist das ganze in eine tolle Idylle an der Ostsee, in einem liebevollen Dorf, tollen Menschen und eben einer wunderbaren Umgebung. Der Roman, welcher sehr detaillreich und liebevolle Beschreibungen der Landschaft und Menschen aufweist kann sowohl im Sommer auf der Veranda, Balkon oder im Urlaub oder auch im Winter verschlungen werden.

Das Buch lädt ein zum träumen und am liebsten würde man direkt seinen nächsten Urlaub an diesem Ort und in diesem Haus verbringen, welches voller Geheimnisse und toller Kunst steckt.

Das Buch enführt einen aus dem Alltag und man meint das Wellenrauschen zu hören sowie den Ruf der Möwen über dem Wasser, den Sonnenuntergang zu sehen und die Weite des Meeres.

 

Als ich anfing mit dem Buch konnte ich es nicht aus den Händen legen, bevor ich es zu Ende gelesen hatte. Freue mich schon sehr auf die weiteren Bände dieser Ostsee-Trilogie

 

 

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44 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

ricarda peter, traum deines herzens, roman, gedicht, träume

Traum deines Herzens

Ricarda Peter
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 27.04.2013
ISBN 9781482386721
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ricarda Peter, die Autorin des kleinen Buches hat hier etwas einzigartiges und wundervolles geschaffen.

Das Büchlein enthält kleine Geschichten und Gedichte, und dazwischen immer wieder viele kleine Sprüche und Lebensweisheiten von berühmten Menschen und auch der Autorin selbst. Die Geschichten und Gedichte beinhalten viele Emotionen und es geht um verschiedene Aufgaben im Leben, denen man sich stellen sollte und es begleitet dadurch jeden Leser auf seinem Lebensweg und versucht ihn weiterzubringen, sofern man sich darauf einlässt. Es ist ein Buch für Träumer und für welche, die vor bestimmten Lebensabschnitten stehen und vor Entscheidungen gestellt werden. Es geht um Mut, den man aufbringen soll, um Träume, die man nicht vergessen darf und um Schmerz, der gestillt werden kann.

Es berührt einen tief im Inneren und man wächst an ihm. Manches an den kleinen Abschnitten wiederholt sich jedoch auch, und wie andere Rezent/-innen schon vor mir schrieben, soll man es in kleinen Portionen genießen und in sich aufnehmen, sodass es besser wirken kann ;-).


Eignet sich auch gut als kleines Geschenk, um jemanden aufzumuntern und neue Lebenskraft zu bringen.


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649 Bibliotheken, 12 Leser, 5 Gruppen, 159 Rezensionen

atlantia, dystopie, sirenen, ally condie, fantasy

Atlantia

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 11.02.2015
ISBN 9783841421692
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Atlantia, geschrieben von Ally Condie.

 

In dem dystopischen Roman, mit einem leichten Hauch von Fantasy versehen, geht es um die zweieiigen Zwillinge Bay und Rio. Sie leben Unten in einer Stadt namens Atlantia und sind Schülerinnen des dortigen Tempels in dem ihre Mutter die Hohepriesterin Ozeana ist. Diese kommt jedoch kurz vor Beginn der Handlung unter ungeklärten Ursachen ums Leben. Auch der Vater der beiden starb schon vor vielen Jahren.

Einmal im Jahr werden ein paar der Bewohner Atlantias nach Oben geschickt. Eigentlich hatten die beiden Schwestern sich geeinigt, auf Oben zu verzichten. Jedoch muss Rio fassungslos mitansehen, wie sich Bay für Oben entscheidet und die beiden werden getrennt. Rio versteht die Welt nicht mehr und fühlt sich nicht nur von ihrer Schwester im Stich gelassen.

 

Fortan sucht Rio nach einem Weg um zu ihrer Schwester zu gelangen. Weitere Stolpersteine auf ihrer Suche nach einem Weg nach Oben sind unter anderem ihre Tante, die eine Sirene ist sowie weitere Personen, die es ihr nicht gerade leicht machen.

 

Wird sie es schaffen? Wird sie ihre Schwester finden und wiedersehen?

Aus welchen Gründen hat sich ihre Schwester für Oben entschieden?


Das Buch ist in großer Schrift geschrieben, sodass man es schnell lesen kann. Der Stil ist flüssig und für ein Jugendbuch passend in seinen Formulierungen. Die anfänglichen Kapitel sind noch sehr ausführlich gehalten, um dem Leser ersteinmal in die Welt nach Atlantia einzuladen. Dann erhöht sich das Tempo und gegen Ende rast es und nicht alle guten Ideen wurden umgesetzt oder ausgeschöpft. Es wäre noch Potential dagewesen. Zudem wird es gegen Ende ein wenig oberflächlicher in seiner Handlung und das Ende ist abrupt und kurz. So manche Frage bleibt offen, wo der Leser nun selber spekulieren kann.

Eine tolle Thematik ist das Oben und Unten, es geht um Familienbanden und Geschwister, Unterscheidung von Freund und Feind und indirekt um Umweltproblematiken. Die Liebesgeschichte wurde jedoch nicht gerade ausgetreten und die Charaktere erscheinen manchmal ein wenig oberflächlich, bzw. kennt man sie nicht gut genug um zu verstehen wieso sie so handeln wie sie denn handeln.

 

Insgesamt ein gutes Jugendbuch, dem es aber an manchen Stellen an der Umsetzung der guten Ideen mangelt.

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, tod, adoption, roman, johanna wasser

Die sechste Farbe des Glücks

Johanna Wasser
E-Buch Text: 345 Seiten
Erschienen bei Petit Coeur Verlag, 01.12.2014
ISBN B00QHEU9PE
Genre: Romane

Rezension:

In dem vorliegenden Roman von Johanna Wasser geht es um die Protagonistin Isabell, die in einer Schaffenskrise steckt. Sie sollte endlich ihre Trilogie fertig schreiben, kommt jedoch nicht vom Fleck, da sie diese in ihrer Jugend anfing, um sich etwas von der Seele schreiben zu können. 

Ihr Verlag, der langsam ungeduldig wird, lädt für eine Woche lang begeisterte Bloggerinnen in ihr Haus ein, mit denen sie sich auseinandersetzen soll.

Sie begegnet dort Sara, einem 16jährigen Mädchen und ihrem größten Fan der Rainbowlandreihe.

Auf Anhieb verstehen sich die beiden und sind sogleich auf einer Wellenlänge und nun geht es im Leben von Isabell auch in anderen Dingen wie der Liebe aufwärts. 


Beide, zuvor Einzelgänger machen eine Wandlung durch und können sich durch ihre Begegnung nun auch besser auf andere Menschen einlassen.


Die Sprache der Autorin ist sehr poetisch und warmherzig wird alles geschildet. Man fühlt sich, als würde man alles auch sehen, riechen und schmecken können und durchlebt, durchleidet und liebt somit die Leben der beiden Protagonistinnen von der ersten bis zur letzten Buchseite mit.


Natürlich ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und es passieren Unerwartete Dinge, die einen in einem halben Happy End zurücklassen.

Voller Emotionen habe ich das Werk verschlungen und konnte es nicht beiseitelegen.


Volle Punktzahl für die Autorin für dieses Meisterwerk




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175 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

familie, glücksdrachenzeit, abenteuer, leben, roadtrip

Glücksdrachenzeit

Katrin Zipse
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Magellan, 21.07.2014
ISBN 9783734850042
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nellie ist die liebenswürdige Protagonistin des Romanes. Sie hat einen etwas älteren Bruder namens Kolja, der sich immer ganz liebevoll um sie gekümmert hat als sie kleiner war.

Dieser beschließt jedoch eines Nachts von zu Hause abzuhauen. Kurze Zeit später, nur ein paar Tage beschließt Nellie ihn, auf welchem Weg auch immer zu finden und zurück zu holen, da es daheim grauenvoll ist und die Mutter in schwere Depressionen verfallen, und auch der Vater nicht mehr so wie früher ist.



Per Anhalter macht sie sich auf den Weg ihren Bruder zu finden, der sich anscheinend in Frankreich aufhalten soll. Zusammen mit ihrem Hund geht sie los und erfährt auf der Reise dass auch per Anhalter nicht immer ungefährlich sein kann. Zum Glück trifft sie unterwegs eine ältere Frau sowie einen spitzbübischen Kerl namens Elias, in ihrem Alter, und gemeinsam,  zu dritt machen sie sich im Oldtimer von Miss. Wedlock auf den Weg nach Avignon. Sie um ihren Bruder zu finden und die alte Dame um ans Meer zu fahren und Elias um weiter zu kommen.

Miss Wedlock, die ältere Dame, ist nicht ganz einfach zu handeln, da sie traumatische Ereignisse der Vergangenheit noch nicht aufgearbeitet hat. Nellie muss sich einiges einfallen lassen, damit sie auch in Frankreich ankommen...



Das Buch ist wunderbar geschrieben. Man kann sich toll in die Protagonistin hineinversetzen und fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit. 



Da sowohl die alte Dame als auch Nellie und auch Kolja traumatischen Ballast der Vergangeheit mit sich herumschleppen ist das auch kein hohles Kinderbuch sondern fängt die Spannungen behutsam auf und führt in dieses Thema, dass zu Hause nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein kann, ein. Trotz allem ist es eine riesige Freude dieses Buch zu lesen und nicht nur einmal konnte man sich vor Freude schier nicht mehr das Lachen verkneifen. 

Nellies Bruder Kolja, den man anfangs nicht verstehen kann wieso er abgehauen ist, ist nur aus einer Situation geflohen, die er nicht verbessern konnte und die er nicht mehr ausgehalten hatte. Seine kleinere Schwester Nellie hat er immer beschützt, sodass sie weniger davon mitbekommen hat.



Das Cover des Buches ist liebevoll gestaltet und man erkennt den mintgrünen Oldtimer, um den sich ein Teil der Geschichte dreht, da es sich hierbei um das Fortbewegunsmittel der Protagonisten handelt.



Alles in allem eine tolle Geschichte in dem es um das Heranwachsen und erwachsen werden eines Mädchens geht, um Konflikte innerhalb der Familie um Geschwisterzusammenhalt und dass Reisen einen weiterbringen kann. Es handelt von Freundschaften, Mut und Beziehungen zueinander. Es ist wie das Leben selbst, sprunghaft, quirrlig und vor allem lebendig. 

Ein großes Lob an die Autorin für solch ein frisches, aufgewecktes Jugendbuch, dass hoffentlich von vielen begeisterten Lesern verschlungen wird. 

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1.253 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 274 Rezensionen

liebe, unfall, tod, freundschaft, dani atkins

Die Achse meiner Welt

Dani Atkins , Birgit Moosmüller , Dr. Birgit Moosmüller
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783426515396
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rachel, unsere Protagonistin der Geschichte, ist zu Beginn der Buches noch ein Teenager und trifft sich mit ihrer Clique zum Essen. Die Figuren der Clique des Buches sind klar schwarz-weiß überzeichnet, sodass sehr schnell klar ist, wen man mag und wen nicht. 
Jedoch passiert etwas Schreckliches bei diesem Essen und ihr bester Freund, der in sie verliebt ist, rettet ihr das Leben und verliert seines dabei.
Fassungslos und in tiefe Depressionen fallend kann sie jahrelang damit nicht umgehen und stößt ihre alten Freunde weit von sich.
Jedoch steht eine Hochzeit von jemandem aus ihrem Freundeskreis an und sie muss zurück in die alte Heimat, die sie nach dem Unfall Hals über Kopf verlassen hatte und sich dort mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.
Das Leben dort ist inzwischen weitergegangen und ihr damaliger Freund mit einer anderen Freundin von ihr zusammengekommen.
Rachel kommt mit der ganzen Situation nicht klar und erleidet am Grab ihres besten Freundes einen Zusammenbruch.
Als sie wieder erwacht ist nichts mehr wie es war. Sie ist gesund, ihr krebskranker Vater war nie krank und ihr bester Freund lebt und sie ist mit ihrem damaligen Teenagerfreund verlobt...
Zusammen mit Jimmy ihrem besten Freund macht sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und stellt dabei fest, dass sie ihn immer noch liebt...

Das Buch hat ein liebevoll gestaltetes Cover, das, wenn man es sich einmal genauer ansieht, ein wenig tiefer geht und man aufgrund der Motive erahnen kann, worauf alles hinauslaufen könnte.
Die Figuren sind schön gestaltet und ausformuliert, wobei man gleich seine Lieblingsfiguren hat und solche, die man nicht so gut leiden kann und denen man die Pest an den Hals wünscht.
Das Ende kam mir fast ein bisschen abrupt und ich war doch überrascht und irritiert. Jedoch ist es das einzig logische Ende, was man sich denken kann. Alles andere, was man sich wünschen würde ist bar jeder Logik.


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478 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

liebe, jugendbuch, holly bourne, fantasy, seelenverwandte

This is not a love story

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2014
ISBN 9783423715850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Penny, die 17 jährige weibliche Protagonistin des Romanes verliebt sich Hals über Kopf in jemanden aus einer Band namens Noah, der fast gleichaltrig zu sein scheint. Die Gefühle für ihn will sie sich anfangs nicht eingestehen. Sie sieht ihn auch erstmal mehrere Monate nicht wieder.

Doch dann treffen sie wieder aufeinander. Etwas ist da zwischen den beiden, anfangs nicht ganz zu begreifen, aber eine starke Spannung und Anziehung macht sich mit der Zeit zwischen den beiden bemerkbar.

Beide fühlen sich stark zueinander hingezogen und beginnen dann auch eine Beziehung miteinander.


Das Cover

Das Cover finde ich sehr gut gelungen und hat mich schlussendlich auch überzeugt, mich für die Leserunde zu bewerben


Die Charaktere

Penny ist witzig, sarkastisch und schlagfertig. An die große Liebe glaubt sie anfangs nicht.

Noah ist der so genannte Bad Boy, in den sich jedes Mädchen verlieben muss. Er ist in einer Band, die auch noch erfolgreich wird; streicht einsam durchs Leben und sieht nahezu unverschämt gut aus...

Zudem gibt es noch Pennys Freundinnen, die auch alle sehr schräge, leicht überspitzt gezeichnete Charaktere sind, die aber in die Handlung gut mit hineinpassen.


Meine Meinung

Im gesamten fande ich die Geschichte schön geschrieben, aber im mittleren Teil fast schon ein wenig zu schnulzig und zu perfekt in der Beziehung zwischen den beiden. Für Teenager vielleicht eine geeignetere Lektüre ;-).

Trotz allem gut geschrieben und das Ende ist sehr überraschend, was ich hier jedoch mal nicht verraten werde.

Was mich ein wenig gestört hat waren immer die Kapitel dazwischen mit dem Labor; aber natürlich waren sie wichtig um die Handlung voran zu treiben und einen etwas verunsichert zurückzulassen, wie es denn dann bei den Protagonisten weitergehen wird. 


Schade ist das offen gehaltene Ende, wo man leider nichts mehr über die Freundinnen von Penny erfährt, was sie davon halten, dass Noah plötzlich weg ist..


Im Gesamteindruck positiv, aber vielleicht bin ich doch über das Alter der Teenagerromane langsam hinaus...





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109 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

familie, arkansas, erwachsen werden, roman, verschwinden

Hier könnte das Ende der Welt sein

John Corey Whaley , Andreas Jandl
Fester Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 17.03.2014
ISBN 9783446245075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

John Corey`s Jugendbuch: "Hier könnte das Ende der Welt sein"


Der Protagonist namens Cullen ist 17 Jahre alt und wohnt in einer amerikanischen kleinen Stadt namens Lily, zusammen mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder Gabriel. 

Plötzlich taucht jemand in Lily auf und behauptet eine ausgestorbene Spechtart, den so genannten Lazarusspecht wieder gesehen zu haben.

Das Buch beginnt im ersten Kapitel gleich mit dem ersten Toten, den der Protagonist identizifieren soll, da es sich um seinen Cousin handelt. 

Wenig später verschwindet Cullens kleiner Bruder Gabriel spurlos und Cullen und sein bester Freund Lucas sowie die Eltern sind sehr verzweifelt.

Der Protagonist versinkt immer wieder in Träume oder Visionen, die am Ende der jeweiligen Kapitel im Buch erscheinen.

Witzig ist auch, dass Cullen immer wieder Ideen sammelt für Buchtitel und diese in seine Erlebnisse mit einfließen. 

Verliebt ist er unglücklich in ein Mädchen, dass indirekt schon zwei Typen, mit denen sie gegangen ist, übrlebt hat, was sie so zu sagen zur Schwaren Witwe macht. Sein Interesse an ihr ist hoch, als sie unerreichbar scheint.

Neben der Handlung um Cullen wird in einer Art Nebenerzählstrang das Leben von Cabot und Benton während ihrer Collegezeit erzählt. 

Dies ist anfangs verwirrend, löst sich jedoch später auf.

Alle Handlungsstränge laufen auch irgendwann zusammen.

Ich muss gestehen, dass ich Probleme hatte in die Handlung hineinzufinden. Einerseits vielleicht wegen dem Schreibstil des Autoren und andererseits, da Cullen immer wieder in Träumen versinkt, wo man nicht weiß ob das nun wirklich geschieht, geschehen ist, oder ob es Träume oder Visionen sind.

Das Buch fand ich im gesamten also eher schwierig zu lesen, ist daher nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene gut geeignet, da es als Jugendliteratur nicht gerade einfach gestrickt ist.

Was jedoch sehr positiv zu vermerken ist, dass bis zum Ende ungewiss ist, was passiert ist und bis zu letzten Seite die Handlungsstränge ihr Geheimnis nicht endgültig verraten.

Negativ muss ich noch bemerken, dass sich der Verlag mit dem Cover hätte ein wenig mehr Mühe geben können. Im Laden hätte ich das Buch vermutlich eher nicht beachtet. Zudem hätte ich in die Inhaltsangabe eher die Sache mit Ada der Schwarzen Witwe gebracht, um den baldigen Leser in seinen Bann zu ziehen. 




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133 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

liebe, philosophie, briefwechsel, transzendenz, briefroman

Hanna und Sebastian

Thomas Klugkist
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 21.01.2014
ISBN 9783406659607
Genre: Romane

Rezension:

Die Protagonisten sind Hanna und Sebastian. Sie treffen sich in Rom und verbringen dort eine schöne Zeit, bevor jeder in sein eigenes Leben zurückkehrt.

Vermutlich handelt es sich um sexus als Liebesform, während dem Romtreffen, wird von mir jedoch nur vermutet. Ab da jedoch wandelt es sich in der Liebesform um in filia, denn von sexus kann keine Rede sein, da sie sich jahrelang nicht sehen sondern nur über E-mails, ellenlange Briefe und kurze SMS dazwischen in Kontakt bleiben. In den Briefen und E-mails geht es um ihr jeweiliges Leben. Sie erzählen von allem und lassen im wahrsten Sinne des Wortes die Hosen runter. Es sind Beschreibungen von Alltagssituationen aus ihrem jeweiligen Leben mit ihren Partnern,  ihren Sorgen, Nöten und Kümmernissen. Tod, Selbstmord und Krankheit als Themen bleiben nicht außen vor und bringen die Protagonisten in verzweifelte Situationen. Es bleibt auch nicht aus, dass sie sich auch einmal gegenseitig ermahnen und versuchen einander zu helfen. Eine sehr wechselreiche und eine Achterbahn der Gefühle sowie Geschehnisse nehmen den Leser mit in eine ganz andere Art von Geschichte. Gespickt ist das ganze von philosophischen Wortwitzen und spritzigem Gedankenaustausch. 

Meine Meinung: Die Briefe sind teilweise sehr philosophisch gehalten und anfangs ist es schwierig einen Einstieg ins Thema zu bekommen. Wenn man jedoch den Einstieg ins Thema gefunden hat und sich auf die etwas komplexere ausgeführte Thematik eingelassen hat, fesselt die Geschichte durch ihre Wortwitze und Tiefe und zieht den Leser in ihren Bann. Was nicht ganz überzeugend rüberkommt ist die Liebesgeschichte. Jedoch handelt es sich ja wie ich anfangs erwähnte nicht um eine gewöhnliche Liebesgeschichte, sondern vielmehr um filia und eine tiefe freundschaftliche Beziehung. Denn sie erzählen sich in den Briefen wirklich alles, die intimsten Erlebnisse und schlimmsten Ereignisse.

Im gesamten vergebe ich 4 Punkte für dieses Buch, da wie gesagt der Einstieg ein wenig erschwert ist und es eine Herausforderung ist, dieses Buch zu lesen. Wer eine einfache Liebesgeschichte per Briefform erwartet, sollte die Finger davon lassen. Dafür ist zu viel Philosophie und tiefergehendes Gedankengut in der Geschichte verwoben.


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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

dystopie, mingus, zukunft, liebe, keto von waberer

Mingus

Keto von Waberer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2012
ISBN 9783423249379
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Mingus", geschrieben von Keto von Waberer.

Ein dystopisches Jugendbuch in dem es um ein Mischwesen geht.

Die Inhaltsangabe klang sehr gut, die Umsetzung war dann leider nicht mehr so gut.
Ein insgesamt interessantes Buch, jedoch durch die vielen Wechsel der Erzählperspektiven fand ich es ein wenig holperig beim Lesen. In MIngus konnte ich micht nicht hineinversetzen, er blieb mir die gesamte Handlung über ein wenig fremd. Nin und Aglaia fand ich da schon geschickter zum hineinversetzen.

Das mit dem Mischwesen hätte man meiner Meinung nach noch mehr ausbauen können und das ganze auch ein wenig anders aufziehen.

Der Gesamteindruck ist nicht durchweg positiv. Ehrlich gesagt wird es niemals zu meinen Lieblingsbüchern gehören, dazu hat es mir nicht gut genug gefallen.

Wie gesagt Potential ist vorhanden wurde nur ein wenig merkwürdig umgesetzt.

Man weiß zu Beginn der Handlung nicht wo und wann das spielt, um was für eine Welt es sich handelt und wie real das ganze ist. Manches wird im weiteren Verlauf des Buches indirekt erläutert, der Rest bleibt der Phantasie des Lesers überlassen.

Das Ende des Buches hat mir am besten gefallen und der Anfang, sprich das erste Kapitel.

Fazit:
Der viele Perspektivwechsel hat mir nicht gefallen, da ich immer wieder im Lesefluss gestört war. Aus dem Thema Mischwesen hätte man einiges mehr herausholen können und auch die dystopische Welt mehr ausbauen...

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148 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

anders, liebe, jugendbuch, freundschaft, mobbing

Liebe macht Anders

Karen-Susan Fessel
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.07.2013
ISBN 9783440133460
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Liebe macht Anders" von Karen-Susan Fessel ist ein wunderbares Buch über ein nicht ganz alltägliches Thema was sensibel aufbereitet erzählt wird.
Anders ist ein Teenager der umgezogen ist und neu in die Klasse kommt. Von den Mädchen wird er sogleich in den Kreis aufgenommen nur die Jungs sind schwieriger. So nach und nach kommt heraus was bei Anders anders ist und wie die Jugendlichen aus seiner Klasse damit umgehen.

Von der ersten Buchseite an war ich in den Bann des Buches gezogen. Man weiß von Anfang an, dass die Sache nicht gut ausgehen kann und fiebert doch dem Ende entgegen.

So nach und nach werden dem Leser Puzzleteile hingeworfen. Direkt und indirekt versteckt im Text, die so langsam ein klareres Bild der Gesamtsituation aufzeigen.
Gegen Ende kommen die letzten Puzzleteile an ihre Plätze und der Leser erfährt noch ihm offen gebliebene Fragen.

Ein wunderbares Buch, trotz der Jugendsprache die ich anfangs erst etwas störend empfand, die es aber ermöglichen, dass das ganze so realitätsnah wirkt.

Auch die Perspektivwechsel und die Rückblenden sind so gut eingearbeitet, dass sie niemals stören oder negativ auffallen.

Ein Buch das wie ich finde man auch gemeinsam in Schulklassen lesen könnte um mehr Tolleranz schon bei jüngeren Kindern aufzubauen.

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

sachbuch, krankheit, gesundheit, arzt, krebs

Leben ohne Krankheit

David B. Agus , Dagmar Mallett
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 26.02.2013
ISBN 9783492055765
Genre: Sachbücher

Rezension:

Geschrieben hat das Buch ein anscheinend sehr renommierter Arzt aus den USA, der in der Krebsforschung sehr weit vorne mit dabei ist.


Zum Stil des Autors kann ich sagen, dass es sich ziemlich flüssig lesen lässt und die meisten Fachtermini auch erläutert werden und man einen Teil auch im hinteren Teil nachschlagen kann.

Das Cover ist mit einem Zitat von Al Gore welches auf viele neue Erkenntnisse hoffen lässt.

Der Klappentext klingt ein wenig reißerisch und ich dachte im ersten Moment, ohje die Amis übertreiben mal wieder ein wenig.
Leider kann der Klappentext nicht halten was er so großartig verspricht. Ein Ende aller Krankheiten und neue auf uns zugeschnittene Methoden?
Im gesamten Buch habe ich nichts Neues gelesen, was nicht schon längst und längere Zeiten durch die Medien wabert.

Sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben, ausreichend zu schlafen und eine Art Tagebuch über Krankheiten und Wehwechen zu führen sowie Fragen, die man dem Arzt stellen möchte aufzuschreiben und beim nächsten Termin zu fragen sind nicht gerade die neuesten Weisheiten und somit habe ich auch nichts neues, wissenschaftliches gelesen. Anscheinend sind die Amerikaner beim Thema Gesundheit und gesunde Ernährung etwas hinter uns, wenn man dieses Buch bei Ihnen so hoch lobt.

Die einzelnen Kapitel waren übersichtlich gegliedert und unterteilt. Der Autor verwendet auch nicht zu viele trockene Statistiken und sein Schreibstil ist humorvoll und teilweise durch alltägliche Beispiele aufgelockert, sodass man ihn gut verstehen kann.

Fazit:
Zum Glück kann ich das Buch nun endlich zur Seite legen und mich anderen Projekten widmen. Die welterhellenden Erkenntnisse zum Thema Gesundheit auf die ich gehofft hatte sind ausgeblieben und es wurde mir kein neues Wissen zum Thema Gesundheit vermittelt. Alles in allem kein Buch was ich mir freiwillig kaufen würde und dafür Geld ausgeben wollen würde...

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66 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

humor, liebe, finanzamt, schwaben, catrin barnsteiner

Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung

Catrin Barnsteiner
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 13.08.2013
ISBN 9783827011510
Genre: Romane

Rezension:

"Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung", ein Roman von Catrin Barnsteiner - 

In diesem Roman geht es um zwei Protagonisten, der eine männlich, Anfang dreißig mit Namen Fred und die andere Protagonistin weiblich, geringfügig jünger mit Namen Sandra.

Beide Charaktere werden liebevoll dargestellt und man findet sich teilweise darin wieder.

Fred ist ein sehr korrekter Beamter und Sandra eine Gärtnerin, die den Garten der Schule neu gestaltet.

Beide sind Gegensätze, die kaum gegensätzlicher sein könnten.

Geschrieben ist das ganze in einem lockeren Stil mit so mancherlei Weisheiten die darin verpackt sind sowie Alltagssituationen die sehr charmant gezeigt werden.

Der Leser ist gleich mitten drin in der Handlung und man kann das Buch kaum weglegen bis man es durchgelesen hat. Dazwischen schüttelt man sich immer mal wieder vor Lachen, da so manche Situationskomik einfach nur so warmherzig geschildert ist und man so manches wiedererkennt. 

Nebenbei hat Sandra noch einen Freund namens Gerry, der dem Leser aber von der ersten Sekunde an unangenehm auffällt und irgendwie nicht so ganz zu Sandra zu passen scheint.

Fred schafft die Kurve nicht um Sandra zu sagen, dass er so ein Finanzbeamter ist und so glaubt sie anfangs er sei Archäologe, da er ihr helfen will einen Anhänger ihres Armbandes im Schulgarten mit einem Metalldetektor zu suchen. (Archäologen haben niemals Metalldetektoren sondern nur die illegalen Sondelgänger besitzen sowas!....)

Sehr witzig ist dargestellt wie Fred nun so manche Notlüge fabrizieren muss, dass sein Schwindel nicht auffliegt. Schlimmer wird es für ihn, als nun ein Brief auf seinem Schreibtisch landet mit der Steuererklärung von ihr, die so ganz und gar nicht stimmt...

Nun wird auch ihm ganz schön warm und die Stricke ziehen sich langsam zu und es geht zum Höhepunkt des Romanes.

Alles wird nun nicht verraten, soviel soll gesagt sein, ein Happy End am Ende gibt es doch noch und nicht nur eine saftige Geldstrafe.

Kurz gesagt ein rundum gut geschriebenes Buch, was sich locker und leicht lesen lässt und was man gerne weiterempfehlen kann.






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liebe, freundschaft, liebesbrief, familie, kinderbuch

Liebe ist ein Nashorn

Ulrike Leistenschneider , Isabelle Göntgen
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 06.06.2013
ISBN 9783440133569
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Liebe ist ein Nashorn".
Ich hatte mich für die Leserunde beworben, da mich der Titel stutzig werden ließ und ich wissen wollte, was dahinter steckt. Habe es an dem Tag, als es mit der Post kam noch durchgelesen abends, aber da ich zur Zeit auch am Wochenende den kompletten Tag Uni habe und auch Do und Fr sehr viele Stunden Exkursionen komme ich erst heute dazu meinen Beitrag hier abzuliefern.

Das Buch ist rundum toll, hat eine in sich abgeschlossene Handlung und der Schreibstil ist gut formuliert. Normalerweise lese ich ja keine Kinderbücher mehr, da ich mit 24 Jahren darüber hinaus bin, aber dieses hier hat verflixt viel Spaß gemacht beim Lesen und ich musste soooo oft schmunzeln und kichern, als ich nachts im Bett lag und es an einem Rutsch durchlas.

Super finde ich auch, dass nicht nur Lea alleine im Mittelpunkt steht, sondern ihre Familie genauso Erwähnung findet. Der nervige und jüngere Bruder und seine Erpressung, die Eltern, die gerade mitten in einer Trennung stecken und sich am Ende (glücklicherweise für die Kinder) doch wieder zusammenraufen. Die Oma, die anscheinend doch noch nicht allzuverkalkt ist, da sie genau weiß für wen sich Lea schick macht...;-)
Und natürlich nicht zu vergessen die Mitschüler in der Schule und die beste Freundin, die zusätzlich noch eine gute Portion Wirrwarr, Gefühle, Chaos und Ärger für Lea mit sich bringen.

Die vielen kleinen Zeichnungen fande ich immer sehr passend und akzentuiert gesetzt und haben mir sehr gut gefallen.

Das einzige, was mir immer etwas aufgestoßen ist und mich sehr beim Lesefluss störte war das Mudda....das klang so ein wenig, wie soll ich es formulieren, proletenhaft? Also Mama oder Mutti oder Mami oder was weiß ich hätte ich schöner gefunden, aber das ist meine Meinung.

Rundum ein tolles Buch, dass ich gerne auch Erwachsenen empfehle. Ich glaube ich bringe es demnächst mal meiner Oma mit zum Lesen ;-)

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eisenzeit, höhlen, verbrechen, anthropologie, steinzeit

15000 Jahre Mord und Totschlag

Joachim Wahl
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Theiss, 01.09.2012
ISBN 9783806225907
Genre: Sachbücher

Rezension:

- 15.000 Jahre Mord und Totschlag -
Ein Buch von Prof. Dr. Joachim Wahl, der im Landesdenkmalamt in Konstanz für Denkmalpflege als Anthropologe arbeitet und nebenher sein umfangreiches Wissen
als Dozent an Studierende der Universität Tübingen im Fachbereich Paläoanthropologie weitergibt.

Aktuelle Fälle der Paläoanthropologie werden in diesem Buch vorgestellt. Die einzelnen
prähistorischen Kriminalfälle ermöglichen ungeahnte Einblicke in die Vergangenheit und
die Zeitspanne umfasst die Zeitalter der Steinzeit über die Bronze- bis in die Neuzeit.

Der Autor vermittelt fundiertes Wissen in wissenschaftlich aber leicht verständlicher Sprache. Fachbegriffe werden definiert und erläutert aber auch teilweise anhand von Bildmaterial wie Fotografien und Zeichnungen erklärt, die das Gelesene zusätzlich untermauern.

Er nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise in unsere eigene menschliche Vergangenheit und lässt die verschiedenen Themen vor einem aufleben, so dass man kaum zwischen den einzelnen Kapiteln mit dem Lesen aufhören möchte.

Aktuelle interdisziplinäre Forschungsergebnisse rund um diverse menschliche Skelette
und ihre wieder aufgelebte Vergangenheit sind somit in diesem Buch mit großer Mühe
zusammengetragen worden. Von Schädelbechern für rituelle Zwecke - über besonders
ausgeführte Opferrituale - Vergiftungsopfer - eine weibliche Moorleiche -
diversen, auch tödlich endenden Überfällen - über die Frage nach menschlichem Kannibalismus - prähistorischen Killerkommandos bis zu verschiedenen Tatrekonstruktionen ist in diesem Buch alles vertreten.

Jeder der interessiert ist an spannenden, prähistorischen Kriminalfällen aus der Geschichte der Menschheit, der sollte zu diesem Buch greifen. Die einzelnen Fälle sind so aufbereitet, dass jedermann alles verstehen kann und nebenbei noch neues Wissen, mit einem Augenzwinkern des Autors niedergeschrieben, aufgenommen wird.

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liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rubinrot - Saphirblau - Smaragdgrün,

eine tolle Bücherreihe von Kerstin Gier. Darf in keinem Bücherregal fehlen. Vorallem kommt demnächst der erste Teil ins Kino, sprich Band 1.

Im ersten Band werden die wichtigsten Personen eingeführt.
Die weibliche Protagonistin Gwendolyn, die mit ihrer besten Freundin noch die Schule besucht, erfährt durch Zufall aus heiterem Himmel dass sie in der Zeit reisen kann, da sie leider das Zeitreisegen der Familie geerbt hat und nicht wie irrtümlich angenommen ihre Kusine.
Da ist Verwirrung erstmal vorprogrammiert. Zudem ist sie, - zum Glück - nicht die einzige mit diesem Gen, es gibt noch einen männlichen Gegenpart namens Gideon, mit dem sie anfangs ersteinmal klarkommen muss, da dieser sich nun mit ihr auseinandersetzen muss und nicht mit ihrer Kusine, mit der er all die Jahre auf die Zeitreisen vorbereitet wurde.
Unvorbereitet stolpert sie so in ihre ersten Zeitreisen und Logenaufträge, da sie weder Mysterienunterricht noch Degenfechten oder andere Stunden bisher genossen hat.
Es geht im weiteren Verlauf um eine geheime Loge, um große Geheimniskrämereien, wo anfangs der Leser nicht mehr weiß wie Gwendolyn, da alles aus ihrer Sicht berichtet wird.

Ein toller erster Band, super geschrieben mit vielen liebevollen Details, Verwirrungen und Irrungen der Protagonisten und ihre Abenteuer in der Vergangenheit, da sie versuchen die Aufgaben der Loge zu lösen. Man ist die ganze Zeit mit der Protagonistin dabei, freut sich mit ihr oder leidet auch mit ihr mit.
Habe die Bücher nicht nur einmal gelesen und empfehle sie jedem weiter.

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caster, lena, ethan, fantasy, liebe

Eighteen Moons - Eine grenzenlose Liebe

Kami Garcia , Margaret Stohl , Petra Koob-Pawis , Margaret Stohl Inc.
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 22.10.2012
ISBN 9783570154724
Genre: Jugendbuch

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730 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 104 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, himmel, alexandra adornetto

Halo

Alexandra Adornetto , Katharina Naumann , Christiane Steen , Sonja Fiedler-Tresp
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499216008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Habe das Buch auch in meinem Bücherregal stehen und fand es schön geschrieben. Die Protagonisten sind drei Geschwister, bei denen es um nicht ganz alltägliche "individuen" handelt und die ihre Aufgaben unter den Menschen in einer Stadt zu erfüllen versuchen. Bethany, die langsam eigene Wege geht, sich verliebt und es nicht immer ganz leicht hat, zum einen ihre Aufgabe nicht aus den Augen zu verlieren und andererseits viel unbekanntes auf sie einwirkt und sie auch ablenkt;-).
Freue mich auch auf weitere Teile dieses Romans. Vorallem da die Leseprobe zum nächsten Buch am Ende des Buches mit enthalten ist und man wenn man diese gelesen hat unbedingt weiterlesen möchte ;-)

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pferde, freundschaft, liebe, england

Pferde sind leichter zu zähmen

Sandra Ziegler
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 01.01.2003
ISBN 9783800021000
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Habe das Buch vor einiger Zeit einmal gelesen und auch die Folgebände. Die schlechten Noten in Englisch der Protagonistin Andrea werden mit einer Reise nach England verbessert. Zuerst ist das Mädchen bei ihrer Tante untergebracht und kommt dann zu Bekannten auf einen großen Reiterhof. Dort trifft sie auf einen Hitzkopf namens Julius und nicht nur einmal fliegen die Fetzen zwischen den beiden. Er und seine Geschwister haben erst vor kurzer Zeit durch einen Unfall ihre Eltern verloren und die Situation ist manches mal angespannt. Bald ist Andy, wie sie mittlerweile genannt wird, so in das Leben auf dem Hof integriert. Auch hat sie viele Freunde gefunden und sie will gar nicht mehr heimkehren nach Deutschland.
Wie es aussgeht wird nicht verraten. Ein schönes Buch, wo man nicht nur einmal schmunzeln muss;-)

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