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111 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

zeitreise, baum, tanja neise, zeitreisen, liebe

Der Orden der weißen Orchidee - Die Erbin

Tanja Neise
E-Buch Text: 380 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 25.08.2015
ISBN 9781503935235
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin schon seit Diana Gabboldon ein großer Zeitreisefan und daher habe ich mich gefreut, diesen Roman im Rahmen einer LR lesen zu dürfen.  
Die Idee der Zeitreise ist natürlich nichts Neues, jedoch variiert der Weg immer wieder aufs Neue, so auch hier.Marie ist als Enkeltochter und daher aktuelle letzte Nachfahrin einer besonderen Blutlinie, die mit Hilfe verschiedener Bäume- die wohl überall verstreut sind- in der Zeit reisen kann. Als ihre Großmutter stirbt, nimmt sie ihr Erbe an und reist ins 19. Jhd., wo andere Angehörige ihrer Großmutter Leben....und wo sie auch der Liebe ihres Lebens begegnet.Darüber hinaus verfügen diejenigen, welche die Gabe haben, auch über die Fähigkeit zu heilen oder im Gegensatz, diese Energie zur Selbstverteidigung anzuwenden.
Nun wäre alles nicht weiter schwierig, so betrachtet die kath. Kirche den Orden der Zeitreisenden natürlich als Hexenwerk und so dauert es nicht lange, bis Marie in den Strudel der Hexenverfolgung gerät...
Die Besuche in den verschiedenen Epochen, das Leben dort und Maries und Richards (der Mann an ihrer Seite) Versuch, dort zurecht zu kommen, ist überaus spannend und faszinierend dargestellt. Man fiebert mit ihr mit, vermutet man doch hinter jedem Stein und jedem Busch den nächsten Inquisitor. Die beiden lernen im 17. Jhd. sympathische Nebencharaktere lernen, die der Leser ebenfalls sehr schnell ins Herz schließt.Marie kommt von Anfang an überaus gut in der ihr fremden Zeit zurecht, Richard- als Mann aus dem 19. Jhd.- hilft ihr natürlich dabei, nichts desto trotz stolpert sie nicht einmal über Gepflogenheiten oder begeht einen Fauxpas.
Das ganze Buch ist in der Präsenz-ich-Form geschrieben, womit ich leider leider bis zum Schluß so meine Problemchen hatte. Ich konnte das Buch flüssig lesen, auch ist die Spannung gut rüber gekommen, dennoch bin ich mit der Art zu schreiben und auch mit der Wortwahl sowie dem Satzbau nicht zu 100% warm geworden - das ist aber nur mein subjektives Empfinden.Zu den Zeiten in denen sich die Figuren befinden, passt dies alles vielleicht, dennoch wirkte es auf mich stellenweise etwas gewollt und bemüht.
Nichts desto trotz, werde ich sicherlich den zweiten Teil nach Erscheinen zeitnah lesen, denn nach einem sehr gemeinen Cliffhanger sind auch noch etliche Fragen offen, auf deren Aufklärung ich mich freue.

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

gewonnen, fantasy

Der Anfang von alledem

Marcus Wächtler
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 31.10.2017
ISBN 9783961114221
Genre: Fantasy

Rezension:

Worum geht es?Eine achtköpfige Familie sucht ihr Glück in den sogenannten äußeren Grenzmarken des Reiches. Damit sind, so habe ich es verstanden, die Gebiete des heutigen Ostdeutschlands gemeint. Hauptsächlich spielt die Story im Erzgebirge. Aber auch irgendwo oberhalb in der Lausitz findet ein Teil der Handlung statt.Irgendwie dreht sich alles um den Weltenbaum Irminsul. Dieser droht, von den ins Land strömenden Christen entdeckt und vernichtet zu werden. Eine Hexe, die den Baum bewacht, macht sich auf, um die Entdeckung zu verhindern.Die eigentliche Handlung um diese Enden der alten Welten (wobei ich noch gar nicht richtig weiß, was das für Welten sein solln) wird am Leben der achtköpfigen Familie aufgezeigt. Zuerst siedeln sie recht friedlich in einem Tal im heutigen Erzgebirge. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse. Ein fieser Adliger aus einem Ort am Schwarzen Berg (das heutige Schwarzenberg im Erzgebirge???) überfällt die Familie und verschleppt sie in sein Dorf.Die Story wird abwechselnd aus den Sichtweisen eines der Kinder erzählt. Hier gibt es ein wenig eine Anleihe an „Ein Lied von Eis und Feuer“. Hauptsächlich dreht es sich um die Tochter Anna, die in dem Dorf als Aschweib schuften muss. (ist fast wie bei Aschenbrödel) Und den Sohn Stefan, der auszieht, um als zwangsverpflichteter Soldat gegen die einheimischen Sorben zu kämpfen.Das Buch ist eine Mischung aus Märchen, historien Drama und Fantasy. Noch weiß man nicht, wohin die Reise tatsächlich geht. Da das Buch aber ohnehin als ersten Teil angekündigt ist, bin ich neugierig auf die Fortsetzung.Es liest sich leicht und unterhaltsam. Der Autor weiß mit seinen Charakterbeschreibung zu überzeugen. Zu keiner Zeit ist bei mir Langeweile aufgekommen. Tatsächlich brenne ich sogar darauf, zu erfahren, was es mit dem ominösen Kind der Mutter auf sich hat.Was mich störte, war zum einen, dass weder der Vater noch die Mutter einen Namen erhalten hat. Außerdem verschwinden drei der Kinder in der Mitte des Buches. Man erfährt nicht, was mit ihnen geschehen ist. So lässt einen der Autor ziemlich im Dunkeln. Trotzdem kann ich das Buch vollkommen empfehlen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

verfolgung, sachsenkrimi, verschwörung, krimi, mord

Grüner Dresdner

Marcus Wächtler
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei SWB Media Publishing, 07.12.2015
ISBN 9783945769102
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Prof. Dr. Heinrich von Urach wird im Dresdner Stadtschloss innerhalb der Fürstengalerie brutal ermordet. Sein letztes Lebenszeichen weiß einzig die junge und lesbische Geschichtswissenschaftlerin Tina zu deuten. Es ist der Hinweis auf einen lang verborgenen Schatz, dessen Existenz eine uralte sächsische Geheimgesellschaft um jeden Preis zu bewahren versucht.

Zusammenfassung: Die Protagonistin ist eine junge Doktorandin für Sächsische Landesgeschichte in den Endzwanzigern an der TU Dresden. Sie schreibt an ihrer Dissertation und beschäftigt sich infolgedessen mit dem Erwerb von Kunstgegenständen in der Zeit August des Starken. Während ihrer Recherche stolpert sie über die Existenz des unbekannten großen Diamanten.
Aufgrund ihrer Entdeckung gerät sie genauso in den Fokus der Geschehnisse. Zwei Spezialisten eines internationalen Konsortiums sind dabei ebenso hinter dem Schatz her und heften sich an die Fersen der Historikerin. Es beginnt ein mörderischer Wettlauf mit Polizei, Geheimdiensten, Killern und Verschwörern. Nach dem ersten Zusammentreffen entwickelt sich eine Verfolgungsjagd, welche sich das gesamte Buch hindurch fortsetzt.
Von da an entspinnt sich die Suche nach dem Edelstein. Über das Residenzschloss geht es zum Goldnen Reiter, dem Fürstenzug, dem Moritzmonument, der Brühlschen Terrasse zur Festungsanlage Dresden. Dabei beleuchtet die Heldin als Historikerin die Geschichte Sachsens und Dresdens.
Die Hinweise zu dem Versteck des Diamanten sind daneben in den Kunstwerken und Baudenkmälern der Elbmetropole versteckt. Ähnlich wie andere ermittelnde Akademiker in vergleichbaren Treasurehunt-Romanen, ist die Heldin befähigt, die versteckten Hinweise zu finden und bis zu ihrem Ziel zu verfolgen.
Das Ende liefert den zu erwarteten Showdown, bei dem die Rätsel aus der Geschichte Dresdens gelöst werden.

Fazit: Das Buch hat mir ein paar schöne Stunde beschert Es waren durchaus einige schöne Lacher darin. Andererseits gab es auch den gewissen Thrill, den ich von so einem Buch erwarte.

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