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Schmerzlos - Literatur in kleinen Happen

Sarah L. R. Schneiter , Rahel Meister
Flexibler Einband: 235 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 24.05.2017
ISBN 9783956673092
Genre: Sonstiges

Rezension:

Schmerzlos – Literatur in kleinen Happen – ist eine Anthologie von Clue Writing, dem Schweizer Projekt von Rahel Meister und Sarah Schneiter.

Ich habe mir das Buch im örtlichen Buchhandel gekauft und beim Lesen jede Menge Lesevergnügen genossen. Gern gebe ich fünf Sterne für diese gelungene Anthologie.

Es ist eine bunte Mischung von Kurzgeschichten, die für jeden etwas bietet und mir in der Gesamtheit sehr gut gefallen hat. Die Autoren haben gute Vorarbeit geleistet, das Lektorat einen guten Job gemacht.

Mein Eingehen auf einzelne Geschichten ist ohne Rangfolge und Wertung. Gern würde ich auf jede Geschichte eingehen, doch das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Mit meinen Infos möchte ich aufzeigen, welche große Bandbreite dieses Buch bietet.

Aus Eiseskälte aufgewacht / Michael Behr: Ein Mann wird nach 48 Jahren wieder aufgetaut. Er begegnet seiner Enkelin im einer Kammerspiel-Szene, die gleichzeitig Spielraum für das Entstehen eines großen Rahmens gewährt und die Gedanken treiben lässt. Nicht nur wegen der Stichworte Ethik und Moral bietet diese Kurzgeschichte Stoff für einen Roman. Ein wirklich hoher Preis / Susanne Matz: Demenz als Thema, die Geschichte berührt. Kein Knistern der Kohlen mehr / Maike Braun: Herr Mesovic hört knisternde Kohlen, aber nur er hört dieses Geräusch. Drama und Milieustudie zugleich, mir hat es sehr gut gefallen. Gutewicht und Bösewicht / Lynn Sophie Guldin: Diese Kurzgeschichte widmet sich den Themen häusliche Gewalt und den Zerrissenheit von Hausbewohnern zwischen Weghören und Ignorieren. Eine stimmige Darstellung von einer sehr jungen Autorin, bemerkenswert. Nulla dies sine lacrima / Uta Maria Jürgens: Es gibt keinen Tag ohne Tränen, allerdings war das nicht immer so im Leben des Protagonisten. Eine bizarre und lesenswerte Geschichte über die Tiefen menschlicher Empfindungen. Du und ich / T.M. White: Eine Situation, die sich x-fach jeden Tag abspielt, eine betagte und kranke Dame soll operiert werden. Um welchen Preis schöpft man die medizinischen Möglichkeiten aus? Geschildert aus Sicht einer Ärztin, prägnant geschildert. Hypoxie / Sarah L.R. Schneiter: Ein flottes Weltraumabenteuer rundet diese gelungen Anthologie ab.

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Halloween

Sandra Bollenbacher , Ines Gölß
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Kelebek Verlag, 10.10.2017
ISBN 9783947083053
Genre: Sonstiges

Rezension:

 

Bitte lesen Sie diese Rezension auch nach dem nächsten Satz weiter, denn dieser lautet: Ich mag Halloween nicht. Das ist dem Umstand geschuldet, dass eine Menge der abendlichen Halloweengestalten aus mir nicht plausiblen Gründen Türen, Hauswände sowie Autos im glimpflichen Fall mit Rasierschaum und Cremes beschmieren. Nicht immer geht es glimpflich aus. Der Rasierschaum hat mich aber nicht davon abgehalten, die Anthologie „Halloween – Jetzt schlägt´s 13“ zu lesen. Ich gehöre nicht zur Zielgruppe, die mit einem Lesealter ab 12 Jahren ausgewiesen wird, sondern wurde durch die Zeichnungen auf das Buch aufmerksam.

 

Das Buch schmücken Zeichnung verschiedener Stile, farbig und schwarz-weiß. Alle Zeichnungen sagen mir zu. Besonders erwähnen möchte ich: Ein Halloween-Gruppenbild in schwarz-weiß von Ronja Obladen, fein und detailliert gezeichnet; eine Stadtkulisse mit interessanter Perspektive und einem wunderbaren Kontrast zwischen schwarz-weißer Stadt und flammenden Himmel, ebenfalls von Ronja Obladen; den Fledermausmann von Michael Remus Gölß; die kleine und überaus sympathische Hexe Klärchen von Anke Kemper.

 

Die Geschichten lesen sich flüssig, sie sind unterhaltsam. Ich glaube, die jungen Leserinnen und Leser der Zielgruppe werden ihren Gefallen daran finden. Beispielhaft möchte ich „Oma Elli“ von Christina Stöger (interessante Story), „Funken“ von Stefanie Mühlenhaupt (schön gruselig), „Allerlei Leckerei“ von Anathea Westen (witzige Sicht auf Halloween) und „Das bessene Smartphone“ von Anne Schmitz (Mystery) erwähnen.

 

Dieses Buch ist ein schöner Geschenke-Tipp zu Halloween, wenn Sie Kinder, Neffen, Nichten, Enkel oder Nachbarskinder im passenden Alter haben.

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codered, gedankenmanipulation, geheimagent, geheimermittler, geheimorganistion, perfide verschwörung

Die Gedankenpolizei

Thomas Dobrokovsky
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.08.2017
ISBN 9783744868099
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem der Entwurf zu diesem Buch 6 Jahre vor sich hin schlummerte, hat Thomas Dobrokovsky diesen Thriller in 2 weiteren Jahren realisiert und nun über BoD veröffentlicht. Das Ergebnis ist ein gelungenes Debüt, dem ich gerne 4 Sternen gebe.

Das Cover gefällt mir außerordentlich, macht neugierig und taugt als Hingucker auf den Büchertischen der Buchhandlungen. Die Gestaltung des Textes ist durch die Einteilung in viele Kapitel und das aufgelockerte Textbild übersichtlich und somit gut zu lesen. Die Sprache ist eingängig und verständlich, weder Bandwurmsätze noch sich wiederholende Phrasen.

Die Story: Zwei Freunde sind einer geheimen Organisation auf der Spur und geraten durch ihre Nachforschungen in eine immer bedrohlicher werdende Lage. Neben ihrer Sichtweise wird auch aus Sicht der diversen Agenten und eines Videoanalysten erzählt. Letzterer gerät ebenfalls in große Schwierigkeiten. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, dazu soll ja das Buch gelesen werden. Die Themen Gedankenpolizei, Erinnerungen löschen, Agenten, totale Überwachung etc. wurden schon vielfach behandelt. Matrix und MiB fallen einem spontan ein und es gibt weitaus mehr Film- und Buchvorlagen in dieser Richtung. Trotzdem hat der Autor hier seine eigene Welt in diesem Genre geschaffen.

Gefallen hat mir die Schilderung der Handlung aus wechselnden Perspektiven. Zu Beginn haderte ich etwas mit einigen aufgesetzt wirkenden Schilderungen von Liebeszenen, so dass ich schon überlegte, wohin der Autor mit seinem Buch möchte: Ausschließlich ein Thriller? Doch dieser Eindruck verflog schnell und das Lesevergnügen nahm stetig zu. Eine kleine Einschränkung noch: Gern hätte ich nähere Details und Hintergründe zum Aufgabenfeld der Gedankenpolizei gelesen. So bleibt offen, wer sie mit welchem konkreten Vorhaben steuert. Letztlich war es aber für das Lesen nicht relevant. Das Buch munterte geradezu dazu auf, es stetig zu lesen und nicht zur Seite zu legen. Die Freunde Zack und Timothy geraten als „Normalos“ immer tiefer in den Abgrund, die Spannung steigt und insbesondere das letzte Drittel des Buches war klasse. Es endet fulminant, wird manchen Leser überraschen und diejenigen enttäuschen, die gern ein Happy End gelesen hätten. Habe ich zuviel verraten? Nein, ich denke nicht, zu naheliegend ist es doch, dass so ein Thema nicht mit einem „und alles wird gut“ endet.

Der Autor kann stolz auf sein Debüt sein, denn herausgekommen ist ein Buch, dass ich gern – ab der Hälfte sehr gern – gelesen habe. Knapp 50 Seiten vor dem Ende habe ich bedauert, dass ich bald fertig bin. Ich finde, dass ist die 4 Sterne wert.

 

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Kreuz-Wort-Rätsel

Jasmin N. Weidner , Ester Meinert
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Brighton Verlag GmbH, 15.08.2017
ISBN 9783958763654
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ester Meinert und Jasmin N. Weidner haben um kriminalistische Kurzgeschichten gebeten und das Ergebnis kann sich lesen lassen. Unterstützt wurden sie von den Jurymitgliedern Renate Behr, Dietmar Cuntz und Peter Pitsch. Hinsichtlich der Aufmachung gefällt mir die Präsentation der Autoren am Ende des Buches. Das Lesen hat Spaß gemacht, es gab keine Geschichte, die mich enttäuschte. Meinen persönlichen Vorlieben geschuldet gab es natürlich Geschichten, die mir besonders gefallen haben. Ohne Wertung möchte ich der Reihenfolge im Buch entsprechend auf einige der Kurzgeschichten eingehen:

"Vorsagen gilt nicht" von Olaf Stieglitz: Was für eine Geschichte! Witzig, unerwartet, eine Prise SF, eine Prise Krimi, eine Prise Fantasy. Wirklich tolle Sätze, einige könnte man "verschwurbelte Sätze" nennen, diese Formulierung habe ich vor kurzem gehört und ich finde, sie passt. Ich liebe solche Sätze, das Lesen bereitet mir Vergnügen. Und dann das Ende: Das habe ich nicht erwartet und ich gehe davon aus, dass es keine Leser dieser Kurzgeschichte geben wird, die es erwartet hätten. Diese Geschichte erhielt übrigens auch die Juryempfehlung von Peter Pitsch.

„Unter der Lupe“ von Angela Rother-Busche: Eine sehr lange Kurzgeschichte um einen Mord an einem alten Pastor in einem kleinen Heidedorf, einfach gut zu lesen, interessanter Handlungsstrang mit jahrzehntelang zurückliegenden menschlichen Abgründen. Diese Kurzgeschichte ist Stoff für einen Roman.

„Nur noch eins“ von Peter Pitsch: Auf die sehr lange Kurzgeschichte von Angela Rother-Busche folgt eine sehr kurze Kurzgeschichte von Peter Pitsch. Mit einer hoch dosierten Portion Literatur gelingt es ihm, auf nur zwei Seiten eine Kriminalgeschichte zu erzählen, philosophische Betrachtungen über Leben und Tod vorzunehmen und tolle Sätze zu bilden – Respekt.

„Sonne, Mond und Sterne“ von Lovis West: Diese Geschichte um ein jugendliches „Problem-Mädchen“ und eine Mitarbeiterin eines Jugendamtes hat mich tief berührt, kann sich so ein Drama doch genau so zutragen.

„Nur einen Schritt zu weit“ von Anke Kemper: Diese Geschichte nimmt für einen der Protagonisten ein ungutes Ende. Handlung und Personen halte ich für absolut real, was für das männliche Geschlecht in diesem Fall kein Ruhmesblatt ist. Und so muss ich leider zugeben, dass ich über das ungute Ende durchaus erfreut war. Meine Damen, wehren Sie sich!

"Ein makaber schmutziger Donnerstag" von Christina Wermescher: Fasnacht in Villingen im Jahr 1914 – dieser Rahmen gibt der Geschichte eine besondere Note, so dass es mich auch nicht im geringsten stört, dass recht schnell absehbar ist, was passieren wird. Das Lesevergnügen wird dadurch kein Stück geschmälert.

"Nur ein Farbenspiel" von Anke Elsner: Die Story ist sehr makaber mit einer schönen Pointe am Ende, die mich laut auflachen lässt.

„Bleib ruhig“ von Dörte Müller: Die Geschichte um eine ältere Witwe kommt nett daher, bietet mir zwei Interpretationsmöglichkeiten für den Ausgang der Geschichte zur Auswahl und gibt mir damit eine kleine Nuss zum Knacken mit auf den Weg.

Gern würde ich zu allen Kurzgeschichten etwas schreiben, doch die Aussicht, dass diese Rezension dann doch zu lang wird, hält mich davon ab. Im Gesamturteil gebe ich diesem Buch sehr gern die höchste Wertung. Ich kann es empfehlen.

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50er jahre 60er jahre, familiengeschichte, kriegskinder, nachkriegszeit

Nach dem Sturm

Maryanne Becker
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.08.2016
ISBN 9783741222153
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bin an historischen Betrachtungen interessiert, sei es in Romanform, als Abhandlungen über politische und wirtschaftliche Zusammenhänge oder aus dem Blickwinkel von Menschen, die als Zeitzeugen berichten. Zu der letzten Kategorie gehört das Buch „Nach dem Sturm“ von Maryanne Becker, dass ich in diesen Tagen gelesen habe. Das Cover gefällt mir außerordentlich gut. Die Einleitung beschreibt treffend, was die Leser von dem Buch zu erwarten haben. Der Text ist klar und sachlich geschrieben, er ist leicht und flüssig zu lesen, Fachbegriffe werden durch Fußnoten erläutert. Diese klare Struktur gefällt mir persönlich sehr.

Die Schilderungen der 12 Personen beginnen jeweils mit der Kindheit, auch wird ein Fazit gezogen. Je nach Dauer und Ergiebigkeit der Interviews haben die Kapitel unterschiedliche Umfänge. Die einzelnen 12 Kapitel kann man inhaltlich kaum bewerten, schließlich handelt es sich um wahre Lebensgeschichten, die nun einmal genau so passiert sind. Insgesamt sind es äußerst interessante Geschichten, man kann durchaus abtauchen in diese Zeit und manches nachfühlen – soweit das meiner Wohlstandsgeneration überhaupt ansatzweise möglich ist. Die verschiedenen Schicksale umfassen eine große Bandbreite, was z.B. soziale Herkunft und Status der Familie in der Zeit vor der Kapitulation oder der Erfolg beim Neuaufbau der Existenz der Familie angeht. Berührt haben mich alle Geschichten, was wohl nicht nur der schwierigen Zeit geschuldet ist, sondern weil ich als Vater dreier Kinder mit den Interviewten in ihrer Rolle als Kinder mitfühle. Und ebenso, weil die eigenen Familien aus Königsberg sowie Schlesien geflüchtet sind und ganz neu beginnen mussten.

Ich hatte mein Lesevergnügen und kann dieses Buch empfehlen – ohne Einschränkungen, daher gebe ich auch 5 Sterne.

(Diese Rezension stelle ich ebenfalls bei amazon ein)

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Bahnfahrt nach Emden, Sturmtief und andere Turbulenzen

Cuntz Dietmar , Sonju DiCarmen , Jasmin N. Weidner
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Brighton Verlag GmbH, 01.10.2016
ISBN 9783958762947
Genre: Romane

Rezension:

Dietmar Cuntz arbeitet als Richter, beim Amtsgericht Frankfurt hat er sich auf Betreuungsrecht spezialisiert. Auch als Autor ist er tätig. Beim Brighton Verlag ist seine Mainhattan-Krimireihe erschienen. In „Bahnfahrt nach Emden“ beschreibt er einzelne Szenen mit Menschen im Gespräch. Insgesamt sind es 7 Kurzgeschichten. Ich bin aus Interesse an Theaterstoff neugierig geworden, da Szenen mit Gesprächen potenziell auch für die Bühne interessant sein können.

„Im Aufzug“ beschreibt, wie eine zufällig entstandene Gruppe im Aufzug gefangen ist. Es liest sich interessant, man überlegt, wie das Ganze wohl ausgehen wird. Dann ist es plötzlich und unspektakulär vorbei – eben so, wie es im wirklichen Leben passieren kann.

Eine trockene Schilderung, die man trotzdem bis zum Ende lesen will. „Versöhnung“ hat mich berührt. „Kochkurs“ und „Sorgen“ haben mich amüsiert, in beiden Geschichten wird mit den zwischenmenschlichen Beziehungen gespielt, trockener Humor, ein Hin und Her, ein Ping Pong an Mutmaßungen, was jemand wohl denken und fühlen mag. Besonders diese beiden Kurzgeschichten würden mich auf einer Theaterbühne begeistern. „Wandergruppe“ beschreibt eine Tageswanderung auf einen Gipfel, in der ein aufziehendes Gewitter für Spannung sorgt, genauso wie die Verhältnisse zwischen den einzelnen Wanderern. Der letzte Satz von „Sorgen“ ist eine schöne Schlusspointe. Neugierig? Dann einfach selbst lesen.

Von den 7 Kurzgeschichten haben mir also „Im Aufzug“, „Versöhnung“, „Kochkurs“, „Wandergruppe“ und „Sorgen“ gut gefallen. „Zug nach SUSEMIHI“ und „Zugfahrt nach Emden“ sind da nicht ganz herangekommen. Dafür ist es eine Sammlung von Kurzgeschichten. Zudem hat jeder Leser seinen ganz eigenen Geschmack. Das tat dem Gesamtergebnis von 4 Sternen jedoch keinen Abbruch und ich hatte mein Lesevergnügen.

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69 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

abenteuer, blaubär, bollogkopf, bollogs, buntbären, dirk bach, fantasy, freundschaft, haifischmade, hörbuch, humor, lernen, rumo, walter moers, zamonien

Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär

Walter Moers , Dirk Bach (Sprecher)
Audio CD: 1.095 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 07.01.2011
ISBN 9783821854236
Genre: Fantasy

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abschied, abschiedsbrief, altersheim, apfelbaum, autofahrt, blähungen, computerspiel, dinosaurier, ende, epilepsie, erinnerungen, flugzeugabsturz, geburtstag, gott, herzinfarkt

Tschüssikowski

Manu Wirtz , Cornelia Aistermann , Gisela Atteln , Maryanne Becker
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Brighton Verlag GmbH, 14.05.2017
ISBN 9783958763852
Genre: Romane

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Prinzessin Grenzenlos

Peter Futterschneider , Anke Kemper
Fester Einband: 60 Seiten
Erschienen bei Brighton Verlag GmbH, 17.05.2017
ISBN 9783958764149
Genre: Kinderbuch

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Im Land der Leuchtkäfer

Peter Futterschneider , Anke Kemper
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Brighton Verlag GmbH, 17.05.2017
ISBN 9783958764132
Genre: Kinderbuch

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kinderbuch

Malwine in der Badewanne

Steven Kellogg , Paul Maar , Paul Maar , Steven Kellogg
Fester Einband
Erschienen bei Oetinger, 01.02.1979
ISBN 9783789161827
Genre: Kinderbuch

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felsmäuse, verhalten, wundersteine

Mats und die Wundersteine

Marcus Pfister , Marcus Pfister
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei NordSüd Verlag, 01.09.2009
ISBN 9783314017261
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Diesem Buch verdanke ich viele schöne Momente mit meinen drei Kindern, denen ich dieses Buch immer wieder gern vorgelesen habe. Das ist ein Buch der Kategorie "gehört in jeder Büchersammlung" - nicht nur, wenn man Kinder hat. Es war immer wieder spannend, für welches Ende der Geschichte sich meine Kinder entschieden haben. Denn das Buch bietet zwei Optionen, wie die Geschichte ausgeht. Toll gemacht!

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Spuren in Worten

Dagmar Tollwerth , Natasa Dragnic
Fester Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Brighton Verlag GmbH, 28.06.2016
ISBN 9783958762886
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Ich wusste bis vor vier Tagen nicht, was Haiku bedeutet. Ich habe es auch nicht bei Google nachgesehen. Ich halte das Buch "Spuren in Worten" von Dagmar Tollwerth in den Händen, drehe es mehrfach um. Es fühlt sich gut an und sieht edel aus. Ich öffne den Buchdeckel und blättere langsam um. Dann finde ich den Namen der Person, die sich für die Erscheinungsform, für Satz und Covergestaltung verantwortlich zeit: Ernst Trümpelmann. Gut hat er es gemacht. Langsam blättere ich weiter. Ich lese die Sätze, manche sprechen mich sofort an, manche verursachen Fragezeichen, doch alle wollen genau gelesen werden, alle lassen meine Gedanken schweifen. Ich blättere nur sehr langsam um, um die Spannung auszudehnen, die Spannung darauf, welche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, überwiegend aus dem Bereich Kultur, auf den eindrucksvollen Fotos zu sehen sind. Ich bin erstaunt, wer mich dort alles erwartet. Das ist interessant und macht Spaß. Zu manchen habe ich sofort Assoziationen, auch wenn ich viele Personen bislang nicht kannte, wie ich zugeben muss. Ich frage mich, was die sudanesische Schriftstellerin Leila Aboulela bislang geschrieben hat, wo sie lebt und wie es ihr geht. "Mein" Haiku: "Die Essenz! Wie oft muss sie gesehen werden, bis sie erkannt wird?" Sie möchten wissen, wessen Foto dazu zu sehen ist? Das erfahren Sie in "Spuren in Worten". Ja, das Buch hat einen stolzen Preis, aber es ist kein Buch, dass man durchliest und dann ins Regal stellt. Dieses Buch werde ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder in die Hand nehmen, es erst ein paar mal umdrehen und dann ganz langsam Seite für Seite umblättern. Dann werde ich Leila Aboulela wiedersehen und mich fragen, was sie gerade macht...  (Hinweis: Diese Rezension habe ich am 20.05.17 auch bei amazon geschrieben)

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